sommerzeit_2021_AT

online.magazines

Sommer 2021

SOMMER-

ZEIT

DAFÜR LEBEN WIR.

IN DER NATUR

Glücksmomente

für die Ewigkeit

ÜBER DIE ALM

Mein Leben

als Sennerin

AUF DEM GIPFEL

Europas höchste

Wetterwarte

AUF DER BÜHNE

Salzburger

Festspiele 2021


2

100 % VERTRAUEN

Viele Gastgeber in den

Salzburger Regionen bieten

flexible Umbuchungsund

Stornierungsbedingungen!

Erkundigen Sie sich gleich danach

und informieren Sie sich jederzeit

über die aktuelle Covid-19-Lage unter

sicheres.salzburgerland.com

Wofür lebe ich? Was ist mir wichtig?

Welche Wünsche möchte ich mir erfüllen?

Viele von uns haben sich in den

vergangenen Monaten diese oder ähnliche

Fragen gestellt. Und so haben

wir uns auf die Suche nach Antworten

begeben und diese auch erhalten: von

Menschen, die sich nicht beirren lassen

und genau das tun, was sie glücklich

macht. Die ein sinnerfülltes Leben

führen, weil sie ihrem Herzen

folgen. Wie die Sennerinnen, die auf

den Almen ihr persönliches Königreich

gefunden haben. Oder die Surfer,

die auf dem Almkanal ihre Sehnsucht

nach fernen Stränden stillen.

Oder die junge Gastwirtin, bei der sich

umjubelte Festspiel-Stars genauso

wohlfühlen wie Studenten. Lassen Sie

sich inspirieren: von den Menschen

und ihren Geschichten im Salzburger-

Land. Machen Sie sich – wandernd,

radfahrend oder einfach nur das Leben

genießend – selbst auf den Weg!

Entdecken Sie sich selbst neu und

das, wofür Sie leben!

Wir wünschen Ihnen eine wunderschöne

Reise und einen Urlaub voll

kostbarer Erinnerungen.

Genießen Sie jeden Augenblick –

denn dafür leben wir,

Ihr Leo Bauernberger

SalzburgerLand Tourismus


3

08

44

28

18

48

42

08

Ein Königreich

für eine Alm

12 Almkulinarik

\

Großarltal

14 Salzburger

Originale \

Gewinnspiel

15 Kräuterwandern

\

Hochkönig

16 Stone-

(wo)man \

Obertauern

18

Wetterfestung

in den Wolken

21 Mein erster

3.000er

22 Ferienregion

Nationalpark

Hohe Tauern

23 Raurisertal

24 Wildkogel-

Arena

26 Mittersill-

Hollersbach-

Stuhlfelden

27 Einzigartige

Schätze

erleben \

Stadt Salzburg,

Salzkammergut

28

Erlebnisberge \

Beste Salzburger

Sommer-

Bergbahnen

30 Salzburger

Gipfelspiel \

Salzburger

Sportwelt

32 E-Bike-

Festival \

Flachau

34 Genusswandern

\

Genuss- &

Erlebnis Region

Tennengau

35 Erlebnisburg

Hohenwerfen \

Salzburger

Burgen &

Schlösser

36 Alpine

Küche \

Zell am See-

Kaprun

38 Velodrom \

Salzburger

Seenland

39 Echt.Sein. \

Salzburger

Lungau

40 Bike \

Saalbach

Hinterglemm

42

Die perfekte

Welle

44

Die Salzburger

Buhlschaft

46 Salzburger

Architekt(o)ur

47 Frauenspuren

\

Stadt Salzburg

48

Willkommen im

Genusstheater

50 Wichtige

Informationen \

Impressum


Der Salzburger Dom bildet die

fantastische Kulisse für den

Festspiel-Klassiker „Jedermann“.

Eingebettet zwischen Kitzsteinhorn

und Schmittenhöhe: der Zeller See

Salzburgs Wahrzeichen:

die Festung Hohensalzburg

Rund um Mozarts Geburtstag lädt

die Stiftung Mozarteum Salzburg zur

Mozartwoche unter dem Intendanten

Rolando Villazón nach Salzburg.


Herrlich frei und beglückend:

Sommerfrische am Fuschlsee


Auf Entdecker-Reise:

Sonnenaufgangswanderung aufs

Hochgründeck in St. Johann in Salzburg


TEILEN SIE IHRE

SCHÖNSTEN URLAUBSMOMENTE

MIT UNS AUF INSTAGRAM:

@SALZBURGERLAND

#SALZBURGERLAND

Die Postalm ist Österreichs

größtes Almengebiet.

Base Camp für Hochtouren:

die Peter-Wiechenthaler-Hütte

in Saalfelden


8

Salzburger Almsommer

EIN KÖNIGREICH

FÜR EINE ALM

Veronika Gruber (rechts) ist die Pächterin der

Gamskarkogelhütte, Anna Enzinger (links)

ihre wichtigste Mitarbeiterin.

SEIT JAHRHUNDERTEN

GEHEN SENNERINNEN AUF

DIE ALM. TROTZ HARTER

ARBEIT GENIESSEN SIE

HIER FREIHEITEN, DIE

IHNEN NUR DIE BERGE

BIETEN.

Franziska Lipp

Da sitzen wir jetzt. An die noch sonnenwarme

Hütte der Mayrhofalm

in Werfenweng gelehnt und sagen

nichts. Für sehr lange Zeit. Wozu

auch? Jedes einzelne Wort wäre eines

zu viel. Wir sind müde vom Tagwerk,

den Hunderten von Handgriffen

in der Küche und im Stall, vom vielen

Grüßen und Reden. Nun sind auch die

letzten Wanderer aufgebrochen, und

selbst die Kühe haben sich nach dem

Melken ihr Nachtlager gesucht. In

der Ferne verwandelt sich das Rosa

über den Gipfeln der Hohen Tauern in

ein wässriges Blau und Orion funkelt

wie ein Diamant über dem Hochkönig.

Ruhe senkt sich über die Berge,

und die Frage, die ich Sennerin Melanie

Seidl stellen wollte, hat sich

erübrigt. Was macht die Magie des

Almlebens aus? Genau das.

Hoch über dem Großarl- und Gasteinertal

spülen zur selben Zeit Anna

Enzinger und Veronika Gruber in der

Gamskarkogelhütte das Geschirr, bevor

sie sich mit einem „Gute-Nacht-

Schnapserl“ zu ihren Gästen setzen.

Und auch für Sabine Lerchner auf der

Branntweinerhütte im Salzburger

Lungau neigt sich ein arbeitsreicher

Tag dem Ende zu, so wie auf allen der

mehr als 550 bewirtschafteten Almhütten

im SalzburgerLand.


9


10

Salzburger Almsommer

Johann Wolfgang von Goethes Gedichtzeile

„Über allen Gipfeln ist

Ruh‘“ kommt mir in den Sinn und ein

tiefes Gefühl von innerem Frieden

macht sich breit. Geht das allen Sennerinnen

so, frage ich dann doch Melanie

und die 31-Jährige nickt: „Meine

Oma Josefa war in den 1940er-Jahren

Sennerin auf der Fillingalm im Hagengebirge.

Ihr Lebtag lang hat sie

erzählt, dass das ihre prägendsten

Jahre waren. Von ihr habe ich nicht

nur die Liebe zur Alm geerbt, sondern

auch ganz viel gelernt.“ Etwa, dass

die Milch bitter schmeckt, wenn die

Kühe zu viel Schafgarbe fressen, oder

dass die Milch nach einem Gewitter

sauer werden kann. „Meine Oma hat

immer gesagt: ‚Lebe den Sommer so,

dass er dich im Winter noch wärmt‘“,

erinnert sich Melanie, die von Mitte

Mai bis Ende Oktober jeweils vier

Tage Sennerin auf der Mayrhofalm

ist. Die restliche Woche arbeitet sie

als Steinmetzmeisterin und Lehrerin.

Auch oben auf der Hütte hat sie

eine Werkstatt samt Kugelmühle eingerichtet.

Viel Zeit bleibt ihr neben

dem Melken, Buttern und Käsen aber

nicht. Manchmal gönnt sie sich in der

Früh beim Melken noch ein Nickerchen,

den Kopf an die warme Kuh

gelehnt: für Melanie die kostbarsten

Minuten des Tages.

Nicht drei, sondern 30 Milchkühe hat

Sabine Lerchner gemeinsam mit ihrer

Familie auf ihrer Alm in St. Margarethen

zu versorgen: Jeden Tag werden

rund 300 Liter Milch zu Käse, Topfen,

Joghurt und Butter verarbeitet. Söhnchen

Simon hat den ersten Almsommer

auf der Branntweinerhütte verbracht

und erinnert Sabine an ihre

eigene Kindheit. „Ich war als kleines

Mädchen viele Sommer bei meiner

Tante auf der Alm. Das Schönste war,

ihr beim Melken zuzusehen. Und diese

unvergleichliche Freiheit da oben“,

schwärmt sie. „Von meiner Urgroßtante

weiß ich, dass der Almsommer

für Frauen immer auch Unabhängigkeit

und Freiheit bedeutete. Auf der

Alm wurde die Magd zur Sennerin

und zur Herrin ihres eigenen Reichs.“

Viel Arbeit, wenig Schlaf – so sieht

auch der Sommer auf der 2.467 Meter

hoch gelegenen Gamskarkogelhütte

aus. Veronika ist seit einem Jahr

die neue Pächterin der Schutzhütte,

Anna ihre wichtigste Mitarbeiterin.

Die Arbeiten teilen sich die beiden

jungen Gasteinerinnen auf: Der Tag

beginnt mit Einheizen und Frühstück

herrichten, dann geht’s weiter mit

dem Aufräumen des Bettenlagers,

putzen, kochen und backen. Die ersten

Wanderer kommen am Vormittag.

„Alles, was wir hier oben brauchen,

kommt per Hubschrauber oder wir

tragen es selbst“, sagt Veronika.

Anna, die für die Gamskarkogelhütte

ihr geregeltes Leben als Innenarchitektin

aufgegeben hat, geht bis zu vier

Mal in der Woche die 700 Höhenmeter


11

runter und wieder rauf – mit schwerem Gepäck auf dem Rücken. „Sie

hat schon so manches Männer-Ego angekratzt“, lacht Veronika, die

auf einem Bauernhof aufgewachsen ist und auch auf der elterlichen

Alm tätig war. „Eine Schutzhütte zu bewirtschaften ist aber nicht mit

einer Alm zu vergleichen. Hier oben ist alles ein bisschen extremer –

der Wind, die Wintereinbrüche, die körperliche Arbeit.“

Und doch möchte keine dieser Frauen auf ihren Sommer in den Bergen

verzichten. „Viele meinen, wir leben hier oben im Paradies. Das

ist es nicht ganz: Der Alltag ist wirklich fordernd“, sagt Anna. „Aber

jedes Mal, wenn ich aus dem Tal zurück auf den Berg komme, bin

ich glücklich.“ Einen Satz, den wohl alle Sennerinnen unterschreiben

würden. Und das seit vielen Generationen und zum großen Glück von

uns Wanderern: Denn dadurch bleiben die Almen als Sehnsuchtsort

erhalten. Im Reich der Sennerin sind wir stets willkommen und können

an dieser ganz besonderen Freiheit in den Bergen teilhaben.

www.almsommer.com

www.salzburger-almenweg.at

„LEBE DEN SOMMER SO,

DASS ER DICH IM WINTER

NOCH WÄRMT.“

SENNERIN SABINE

LERCHNER ÜBER

DEN ALMSOMMER

Sabine, was sind deine ersten

Erinnerungen an die Alm?

Als ich ein Kind war, haben wir unserer

Sennerin Cilla oft Brot auf die Hütte

gebracht. In dem einzigen Raum

standen ein Tisch, das Bett und der

Holzherd und es roch unvergleichlich

nach Milch, Holz, Kühen und frischen

Latschen.

Welche Geschichten

haben dich beeindruckt?

Cilla und meine Urgroßtante Thres

haben oft von dem Knecht erzählt, der

samt Brot und Butter in den Bach gefallen

war, und von dem Kugelblitz,

der durch den Kamin in die Hütte gekommen

und durch die Tür wieder

rausgeschossen war.

Wie erlebte deine Oma

das Leben als Sennerin?

Sie war mit 14 Jahren zum ersten Mal

auf der Alm und hat immer betont, wie

schön es sei, dort oben ihre eigene

Herrin zu sein. Damals gab es noch

keine Wanderer: Das Leben auf der

Alm war arbeitsreich und einsam.

Was ist für dich das Besondere

am Salzburger Almsommer?

Die Jahreszeiten, die Natur und die

Kräuter, die ich als Gottes Geschenk

nutzen und einsetzen darf. Aber auch

die Menschen, die mir ihre Geschichten

erzählen. So bleibt alles permanent

im Wandel und entwickelt sich

stetig weiter.


12

Großarltal

KÖSTLICH WANDERN

IM TAL DER ALMEN

AROMATISCHE BERGKRÄUTER, FRISCHE MILCH UND DAS

URALTE WISSEN DER SENNERINNEN SIND DIE GRUNDZUTATEN

FÜR ÖSTERREICHS BESTEN KÄSE AUS DEM GROSSARLTAL.

Wie soll man denn bei vierzig Almen

weiterkommen? Von scheinbar überallher

duftet es im Großarltal nach

herrlichen Almspezialitäten, die von

Hand und mit viel Liebe von den Sennleuten

zubereitet werden. Kaum hat

man ein paar Höhenmeter zurückgelegt,

heißt es auch schon wieder

einkehren. So etwa auf der Kreealm

im Bergsteigerdorf® Hüttschlag,

wo der Schnittkäse von Bäuerin Doris

Aichhorn 2018 als nachweislich

bester seiner Art in Österreich ausgezeichnet

wurde.

So eine kleine Stärkung ist geradezu

Pflicht, bevor es auf der geplanten

Tagestour von der Kreealm auf das

Murtörl (2.260 m), das Mureck (2.402

m) oder das Schöderhorn (2.475 m)

weitergeht.

Hier im Nationalpark Hohe Tauern

scheint die Natur alles zu geben,

um Wanderer nachhaltig zu beeindrucken:

Tosende Wasserfälle, imposante

Felswände, spiegelglatte

Bergseen, alpine Urwälder und Blumen

übersäte Almwiesen wechseln

einander ab. Und immer wieder ist

den Wanderern auch ein Blick auf

Österreichs höchsten Berg, den

3.798 Meter hohen Großglockner vergönnt.

INFO

Das Salzburger Großarltal ist mit seinen

zwei Ortschaften Großarl und dem Bergsteigerdorf®

Hüttschlag ca. 30 Kilometer

lang. Das „Tal der Almen“ mündet

in den Nationalpark Hohe Tauern

und verfügt über ein großes Wanderangebot,

ein 140 Kilometer langes

Mountainbike-Streckennetz, E-Bike-

Verleih, zahlreiche Freizeiteinrichtungen

für die ganze Familie, Hotels aller

Kategorien, Klettersteige und Liftanlagen

mit Sommerbetrieb.


13

Wandern in der GenussRegion Großarltaler

Bergbauernkäse ist im

wahrsten Sinne ein „kostbares“ Vergnügen

voller Genussmomente und

kulinarischer Verführungen. Die Almen

werden seit Generationen traditionell

bewirtschaftet und Wanderer

und Mountainbiker nach Strich und

Faden verwöhnt. Auch den Salzburger

Skisprung-Doppelweltmeister Stefan

Kraft, der einen Teil seiner Kindheit

im Großarltal verbrachte, zieht es immer

wieder in seine alte Heimat. „In

dieser wunderbaren Bergwelt kann

ich richtig abschalten und entspannen“,

schwärmt der Sportler, der per

Mountainbike unterwegs ist.

Ob er wohl weiterkommt als bis zur

nächsten Alm? Eher nicht. Denn um

den Köstlichkeiten im Tal der Almen

widerstehen zu können, würde es viel

Disziplin bedürfen. Und die hat im

Urlaub keinen Platz.

ANGEBOT

Berg-Gesund

110 BERG-GESUND-Partnerbetriebe gibt es im Großarltal.

Wer hier übernachtet, kann an dem attraktiven Aktivprogramm

mit geführten Alpenblumen- und Yogawanderungen,

einem Entschleunigungstag mit Bergführer, Hochgebirgs-

und Klettertouren und vielem mehr kostenlos

teilnehmen.

7 ÜN im ****Hotel mit HP

Teilnahme am umfangreichen Aktivprogramm von

BERG-GESUND

ab EUR 427,– p.P.

gültig von Mitte Mai bis Ende Oktober

Skisprung-Doppeltweltmeister

Stefan Kraft auf Bike-Tour

Tourismusverband Großarltal

Gemeindestraße 6, 5611 Großarl

T +43 6414 281

info@grossarltal.info

www.grossarltal.info


14

Die Lieblinge der Redaktion

SALZBURGER ORIGINALE

Meist zeichnet sich schon am Vorabend ab, wie das Wetter wird:

Für eine Wandertour sollten aber nicht nur die Prognosen berücksichtigt,

sondern auch unerlässliche Utensilien eingepackt werden.

STABILES HOCH

Eine lange Wandertour verlangt nach

einer kraftvollen Zwischenverpflegung:

Dafür empfehlen sich die

Happitizer Power Pralinen. Sie werden

in Bruck an der Glocknerstraße

von Hand hergestellt und enthalten

ausschließlich wertvolle Zutaten wie

5-Korn-Flocken, Blütenhonig, Dörrpflaumen

oder geröstete Haselnüsse.

In drei verschiedenen Sorten – ideal

für den Rucksack!

www.happitizer.at

LÄNGERE TROCKENE PHASEN

Wer sich anstrengt, der schwitzt. So

weit, so gut! Nur auf das unangenehme

Gefühl eines nass geschwitzten

Hosenbundes könnte man gut verzichten.

Genau dafür wurde im Raurisertal

das „Fetzerl“ erfunden: Wanderer

stecken das praktische Utensil

einfach zwischen Haut und Hose bzw.

Rucksack, wo dieses für eine trockene

Körpermitte sorgt. Aus Baumwolle,

handgefertigt in Österreich.

www.fetzerl.at

DURCHWEGS AUFGELOCKERT

Nach einer Tour freut sich der Körper

über eine wohltuende Massage zur

optimalen Regeneration. Der duftende

Bio-Muskel- & Gelenkbalsam von

„Blütenreich“ macht mit alpinen Heilpflanzen

wie Arnika, Heublume und

Johanniskraut sowie Fichtenharz jedem

Muskelkater den Garaus: Das

Gewebe wird durchwärmt und die

Muskeln werden gelockert. Entspannung

pur!

www.bluetenreich.cc

GEWINNSPIEL

Wie gut kennen Sie sich

im SalzburgerLand aus?

Einfach diese Frage beantworten, unseren

Online-Fragebogen ausfüllen

(gerne auch anonym) und ein funktionales

Wander-Outfit des Salzburger

Labels „Martini Sportswear“ gewinnen.

Auf welchem Salzburger Gipfel

befindet sich Europas höchstgelegenes

Wetterobservatorium?

Hoher Sonnblick

Wiesbachhorn

Mosermandl

In den späten 1950er-Jahren wurde mit

einer Sporthosen-Maßschneiderei der

Grundstein von „Martini Sportswear“ in

Annaberg im Tennengau gelegt. Heute

beschäftigt das international erfolgreiche

Unternehmen über 30 Mitarbeiter:

Dem Standort ist man treu geblieben.

Die Produkte überzeugen durch höchste

Funktionalität, lässiges Design und

hohe Qualität bei Material und Verarbeitung.

www.martini-sportswear.com

Mitmachen und gewinnen unter

www.salzburgerland.com/de/gewinnspiel-sommermagazin


Hochkönig

15

KÖNIGLICHER

KRÄUTERGARTEN

„ACH DU GRÜNE NEUNE“ HEISST DER KRÄUTERWEITWANDERWEG

IN DER REGION HOCHKÖNIG: ER VERSPRICHT WANDERGENUSS,

PFLANZENWISSEN UND ALPINE KULINARIK.

Die Region gilt auch als E-Bike-Vorreiter

und die 123 Kilometer lange „ii Tour“ als

Highlight im SalzburgerLand.

Jedes Kraut auf den Almwiesen am

Fuße des Hochkönigs erzählt seine

eigene Geschichte: Thymian, Frauenmantel

und Schafgarbe gehören auf

den neun Etappen mit 16 Kräuteralmen

zu den wohlschmeckenden

Wegbegleitern. Wie gut, dass das Gepäck

transportiert wird, so erfolgt das

Bücken, Schnuppern und Staunen

ganz ohne Last. Die kräuterkundigen

Sennerinnen weihen Wanderer nicht

nur in ihr Wissen ein, sondern verarbeiten

die Pflanzen zu köstlichen

Kräuter smoothies, Salaten oder Knödeln

und betten müde Häupter auf

duftende Blütenkissen.

www.hochkoenig.at


16

Obertauern

EINFACH EPISCH

DER STONEMAN TAURISTA IN OBERTAUERN IST NICHT NUR

HARTEN KERLEN VORBEHALTEN. DIE MEHRTÄGIGE MTB-CHALLENGE

IST AUCH REVIER POWERVOLLER FRAUEN.

Obertauern ist das ideale Base Camp für den Stoneman

TAURISTA: Voraussetzung für die Trophy ist das Starterpaket

mit Wegbeschreibung und Checkpoints.


17

Stone(wo)man am Höhepunkt:

Die Seekarscharte zwischen Oberhüttensee und

Seekarspitze auf rund 2.000 Meter Seehöhe.

„Steckt ein(e) Stone(wo)man in mir?“

„Habe ich den Biss, mich auf 4.500

Höhenmeter und 123 Kilometer in drei

Tagen einzulassen?“ „Gelingt es mir,

den Kopf zum Schweigen und den

Körper zum Durchhalten zu bewegen?“

Die Trophäe, die jetzt in meinem

Wohnzimmer steht, beantwortet all

diese Fragen. Die Bilder in meinem

Kopf und die Erinnerungen an diese

Tage sind so lebendig, als wäre ich

erst gestern vom Bike gestiegen:

Traumhaft schöne Berglandschaften

hoch über Obertauern. Murmeltiere,

die im Gegenlicht spielen. Hüttenübernachtungen,

Sonnenaufgänge

und der weltbeste Kaiserschmarrn.

Das Gefühl, das bleibt? Ja, ich kann!

Stone(wo)man rockt die Welt! Was für

eine überwältigende Erfahrung. So

genial, dass sie nicht einmalig bleiben

sollte.

www.obertauern.com


18

Zu Gast auf dem Hohen Sonnblick

WETTERFESTUNG

IN DEN WOLKEN

Messrekorde

Absolutes

Temperaturmaximum:

+15,3 °C

(30.06.2012)

Absolutes

Temperaturminimum:

–37,4 ° C

(2.1.1905)

Stärkste Windböe:

201,6 km/h

(20.12.1993)

Größter

Tagesniederschlag:

1,83 Meter

(Oktober 1986)

Maximale Gesamthöhe

der Schneedecke:

11,90 Meter

(Mai 1944)


19

VOR 135 JAHREN WURDE DAS

OBSERVATORIUM AUF DEM HOHEN

SONNBLICK IN BETRIEB GENOMMEN.

WIR HABEN SALZBURGS HÖCHST-

GELEGENEN ARBEITSPLATZ BESUCHT.

Claudia Lagler

Es sind Sonnenaufgänge, bei denen man den Atem anhält.

Und wenn am Abend der Himmel in allen erdenklichen

Rot- und Orangetönen leuchtet und die ersten

Sterne aufblitzen, ist das ein gewaltiges Schauspiel. Elke

Ludewig hat selten Zeit, das 360-Grad-Panorama vom

Hohen Sonnblick im Raurisertal zu genießen – ihre Aufmerksamkeit

ist nach innen gerichtet: In den Bauch einer

Forschungsstation, die wie ein Raumschiff auf dem Gipfelplateau

thront. Antennen, Parabolspiegel, Sender und

Messgeräte wirken hier zwischen Fels und Eis wie Wesen

aus einer anderen Welt. Im Inneren der Station laufen alle

Messdaten zusammen. Elke Ludewig ist die Herrscherin

über diese Wetterfestung. Die Meteorologin leitet seit

2016 als erste Frau das Sonnblick-Observatorium, das

heuer sein 135-jähriges Bestehen feiert. Mindestens einmal

pro Woche wechselt sie von ihrem Schreibtisch in der

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)

in der Stadt Salzburg zu ihrem Arbeitsplatz auf 3.106 Meter

im Nationalpark Hohe Tauern.

Das Observatorium wurde 1886 in Betrieb genommen.

Entstanden ist es, weil sich zwei weitblickende Männer

zusammengetan haben: Julius Ferdinand von Hann,

damals Direktor der ZAMG, der eine Gebirgswetterstation

zur Erforschung höherer Luftschichten suchte, und

der Goldbergwerksbesitzer und Mäzen Ignaz Rojacher,

der mit dem Gipfel des Hohen Sonnblicks einen idealen

Ort zur hochalpinen Wetterbeobachtung gefunden hatte.

Der Platz war klug gewählt. Das Observatorium ist heute

wegen seiner perfekten Lage ein international gefragtes

Forschungszentrum. Der jüngste Coup: Elke Ludewig und

ihrem Team ist es gelungen, das europäische Zentrum für

Wolkenvergleichsmessungen auf den Sonnblick zu holen.

Doch zurück zu den Anfängen: Am 2. September 1886

zeichnete der erste Wetterbeobachter, Simon Neumayer

aus Rauris, am Sonnblick erstmals Temperatur, Luftdruck

und Niederschlag auf. „Wir verfügen über die weltweit

längste durchgehende Messreihe in so großer Höhe“, erklärt

Ludewig. Nur an vier Tagen nach dem Ersten Weltkrieg

mussten die Aufzeichnungen unterbrochen werden,

sonst sind die Messreihen seit 1886 vollständig und werden

Tag für Tag länger. Klimaforscher und Meteorologen

aus aller Welt arbeiten mit den Daten vom Sonnblick.


20

Zu Gast auf dem Hohen Sonnblick

„Damit ein Klimamodell verlässliche

Aussagen für die Zukunft erlaubt,

muss es zuerst anhand von

historischen Zeitreihen gerechnet

und überprüft werden“, nennt die

Meteorologin nur ein Beispiel. Alle

paar Tage bespricht sie sich mit den

beiden Technikern, die im Observatorium

rund um die Uhr ihren Dienst

verrichten, kümmert sich um Bauvorhaben

und Forschungsprojekte,

nimmt Messgeräte in Betrieb und

schaufelt Messstationen frei, wenn

es frisch geschneit hat.

Die 33-jährige Wissenschaftlerin war

schon früh von dem exponierten Gipfel

im Nationalpark Hohe Tauern fasziniert.

„Ich habe als Kind das Buch

‚Der Sonnblick ruft‘ gelesen“, erzählt

die gebürtige Münchnerin. Wenig

später erklomm sie mit ihren Eltern

den Gipfel und beschloss daraufhin,

Meteorologie zu studieren.

Als ihr Traumjob 2015 ausgeschrieben

wurde, war sie jedoch über 16.000

Kilometer weit weg: Elke Ludewig

war zu dieser Zeit Leiterin des Meteorologischen

Observatoriums der

Neumayer-Station III in der Antarktis.

Nur zwei Tage nach ihrer Rückkehr

vom Südpol führte sie das Bewerbungsgespräch

und – erhielt die

Zusage. Was die Kälte betrifft, kann

der Sonnblick nicht ganz mit den Extrema

der Antarktis mithalten. Dafür

gibt es in den Hohen Tauern mehr

Niederschlag und nassen Schnee.

Gemeinsam ist den beiden Stationen,

dass sie ideal für Forschungsprojekte

über die Atmosphäre sind, da es

kaum Hintergrundströmungen oder

Störungen durch Menschen gibt.

Daher findet es Elke Ludewig auch

gar nicht so bedauerlich, dass sich

der Gipfel des Hohen Sonnblicks an

vielen Tagen des Jahres in Wolken

hüllt und trotz seiner Bekannt- und

Beliebtheit noch immer ein recht einsames

Fleckchen Erde geblieben ist.

INFO

Tourentipp

Der Hohe Sonnblick liegt in der Goldberggruppe

im Nationalpark Hohe Tauern.

Mit mehr als 1.500 Höhenmetern

im Anstieg (vom Ausgangspunkt

„Kolm-Saigurn“) stellt die rund sechsstündige

Besteigung des Gipfels eine

hochalpine Tour dar, die Kondition, Erfahrung

sowie Trittsicherheit und

Schwindelfreiheit am Grat erfordert.

Der Weg ist zum Teil seilversichert, auf

dem Gletscher ist auf Spalten zu achten.

Übernachtungsmöglichkeit besteht

im Zittelhaus. Das Observatorium bietet

meist abends zwischen 17 und 19

Uhr Führungen an. Anmeldungen beim

Hüttenwirt des Zittelhauses oder für

größere Gruppen direkt bei der ZAMG.

www.sonnblick.net


21

Der Hohe Sonnblick ist einer von mehr als 60 Dreitausendern im SalzburgerLand.

Wer einmal auf einem so hohen Gipfel stehen möchte, sollte sich gut vorbereiten.

Ein kleines Sommer-Trainingsprogramm.

4

HOHER GÖLL

(2.522 m)

Talort:

Hallein/Tennengau

Startpunkt:

Parkplatz an

der Rossfeldstraße

Gehdauer gesamt:

ca. 7 Stunden

Distanz: 3,9 km

Höhendifferenz: 1.137 hm

Untergrund: Steig, Geröllfeld,

Kamin (Stahlseil und Eisenstifte)

3.106 m

5

HOHER SONNBLICK (3.106 m)

Talort: Rauris/

Nationalpark Hohe Tauern

Startpunkt: Parkplatz

Lenzanger/Kolm-Saigurn

Gehdauer gesamt:

ca. 10 Stunden (2-Tages-Tour)

Distanz: 12,4 km

Höhendifferenz: 1.500 hm

Untergrund: Forststraße,

Steig, Steinplatten, Gletscher

1

MAYERLEHENHÜTTE (1.036 m)

Talort: Hintersee/

Fuschlseeregion

Startpunkt: Parkplatz

Lämmerbach

Gehdauer gesamt:

ca. 1,5 Stunden

Distanz: 4,8 km

Höhendifferenz: 220 hm

Untergrund: Forststraße

Start

2

ZWÖLFERHORN (1.498 m)

Talort: St. Gilgen/

Wolfgangseeregion

Startpunkt: Talstation

Zwölferhornbahn

Gehdauer gesamt:

ca. 4,5 Stunden

Distanz: 10,2 km

Höhendifferenz: 964 hm

Untergrund: Steig

3

GERZKOPF

(1.728 m)

Talort: Eben/

Salzburger Sportwelt

Startpunkt:

Parkplatz Gseng

Gehdauer gesamt:

ca. 6 Stunden

Distanz:

11,6 km (Rundtour)

Höhendifferenz:

791 hm

Untergrund:

Waldweg, Steig

Der detaillierte Fitnessplan für ein dreimonatiges Konditions- bzw. Aufbautraining für Einsteiger

samt Tourenbeschreibungen von unserem Experten, dem Salzburger Sportwissenschafter

Mag. Michael Mayrhofer, ist unter magazin.salzburgerland.com zu finden.


22

Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern

NATIONALPARK

HOHE TAUERN

ZURÜCK ZU DEN WURZELN: DIE SULZBACHTÄLER GEHÖREN

ZU DEN 13 TÄLERN IN DER FERIENREGION NATIONALPARK

HOHE TAUERN UND SIND EIN GESCHÜTZTES WILDNISGEBIET.

Mit der Nationalpark Sommercard

die Natur intensiv erleben: mit Gratis-

Eintritten und Ranger-Führungen!

Es sind faszinierende Geschichten, die

die Hohen Tauern erzählen: Sie handeln

von mächtigen Kontinentalverschiebungen,

von großen und kleinen

Eiszeiten, uralten Handelspfaden, reichen

Edelstein- und Goldvorkommen

und idyllischen Almsommern. All diese

Geschichten sind noch heute präsent:

Sie zu entdecken, ist ein magisches

Naturerlebnis. Dass Geschichte immer

wieder neu geschrieben wird, verdeutlicht

die Auszeichnung der Sulzbachtäler

zum international anerkannten

und geschützten Wildnisgebiet und

erhebt die Täler in dieselbe Liga wie

Yosemite und Beaver Creek.

www.nationalpark.at


Raurisertal | Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern 23

DER NATUR

AUF DER SPUR

MIT SEINEN FÜNF SEITENTÄLERN BIRGT DAS

RAURISERTAL EINE UNVERGLEICHLICHE VIELFALT AN

NATURERLEBNISSEN FÜR DIE GANZE FAMILIE.

Bartgeier in freier Wildbahn beobachten

oder im kühlen Nass der Hüttwinklache

nach Gold suchen. Auf einer

der zahlreichen bewirtschafteten

Almen Bauernkrapfen naschen oder

mit dem Nationalpark-Ranger den

Rauriser Urwald erkunden. Dem Weg

der Säumer bis zum 500 Jahre alten

Tauernhaus folgen oder in den Bergbauruinen

der Goldgräberzeit des Tales

nachspüren. Das Heilkräuterwissen

der Wildfrauen neu entdecken

oder Murmeltiere zählen.

Die Möglichkeiten im Raurisertal sind

vielfältig: Wer sich gerne in der Natur

bewegt und dabei in die Geschichte

der Hohen Tauern eintauchen möchte,

wird in diesem Hochtal einen Urlaub

der Fülle verbringen. Hüttwinkltal,

Seidlwinkltal, Krumltal, Gaisbachtal

und Forsterbachtal erzählen beeindruckende

Geschichten von Menschen,

Traditionen und Begebenheiten.

Spannende Themenwege wie der Blumenlehrpfad

oder der Tauerngold-

Rundwanderweg laden dazu ein, den

Blick auf die kleinen Dinge am Wegesrand

zu richten. Doch auch herausfordernde

Touren auf die umliegenden

Dreitausender wie den Hohen Sonnblick

mit 3.106 Metern sind möglich.

Mit den Rauriser Hochalmbahnen –

übrigens ein klimaneutrales Unternehmen

– geht es ganz komfortabel

zum Goldwaschplatz und der Greifvogelwarte,

zum Barfußweg und dem

neuen Wasserspielplatz.

www.raurisertal.at


24

Wildkogel-Arena | Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern

WILD AUF

NEUE PERSPEKTIVEN

DAS HÖHENWANDERGEBIET WILDKOGEL IST EIN ERLEBNISBERG

VOLL SPASS UND ACTION FÜR FAMILIEN. RUHE FINDEN WANDERER

SOWIE NATURLIEBHABER IN DEN NATIONALPARKTÄLERN.

Was für ein herrliches Gefühl, über den Dingen zu stehen. Die Welt aus einer

anderen Perspektive zu betrachten und dem Himmel beim Wandern und Biken

näher zu sein als der Erde. So fühlt es sich zumindest an. Über den Dingen zu

stehen – das ist nicht nur als Metapher gemeint. Ganz im Gegenteil! Der Urlaub

in der Wildkogel-Arena scheint geradezu dafür prädestiniert, um sich den kleinen

Spitzen des Alltags zu entziehen. Hier ist die Sonnenseite des Lebens!

Schon im 19. Jahrhundert wurde der Wildkogel hoch über den Nationalparkorten

Neukirchen am Großvenediger und Bramberg am Wildkogel in der Literatur

erwähnt – wegen seiner grandiosen Ausblicke auf den Großvenediger

auf der gegenüberliegenden Talseite.

Beeindruckende Perspektiven also,

an denen sich bis heute nichts geändert

hat. Darüber hinaus sind in der

Wildkogel-Arena attraktive Spaßfaktoren

hinzugekommen: etwa der

Rutschenweg, auf dem es über zehn

Edelstahlrutschen rasant ins Tal geht

oder die vier Kilometer lange und


25

ANGEBOT

Übernachtungspreise inkl. Nationalpark Sommercard

Frühstückspension: ab EUR 123,– p.P. für 3 Nächte

Hotel***: ab EUR 213,– p.P. für 3 Nächte

Frühstückspension: ab EUR 287,– p.P. für 7 Nächte

Hotel***: ab EUR 497,– p.P. für 7 Nächte

kurvenreiche Mountaincart-Strecke.

Aber auch die Bergbahnen, die als

„Beste Österreichische Sommer-

Bergbahnen“ in das Höhenwandergebiet

mit den zahlreichen Almhütten

auf gut 2.000 Meter führen, zählen zu

diesen Annehmlichkeiten. Die praktische

Nationalpark Sommercard für

Gäste inkludiert eine Berg- und Tal-

fahrt ebenso wie die Wanderbusse,

öffentliche Verkehrsmittel und viele

weitere Attraktionen. Mit der Gästekarte

aus Neukirchen und Bramberg

ist auch der Verleih von Kindertragen

oder Buggys kostenlos.

Gewandert wird im Höhenwandergebiet

und in den Nationalparktälern

individuell oder in Begleitung eines

Bergführers oder Nationalpark-Rangers:

Wer die Natur unter „professioneller

Anleitung“ betrachtet, dem eröffnet

sich eine völlig neue Welt. Der

Nationalpark Hohe Tauern ist das

größte Naturschutzgebiet Zentraleuropas,

seine Täler mit Gletschern,

Bächen und Seen sind wahre Schätze.

Zu entdecken gibt es viel: So etwa

findet sich im Habachtal das einzige

Smaragdvorkommen Europas. Ein

weiteres Wander-Highlight ist der

neue Weitwanderweg „Hohe Tauern

Panorama Trail“. Ideal ist auch die

Kombination „Bike & Hike“, etwa bei

einer Tour ins neu ernannte Wildnisgebiet

Sulzbachtäler: Per Bike geht’s

bis zum Talschluss im Obersulzbachtal,

weiter zu Fuß auf die Kürsingerhütte

oder sogar auf den Großvenediger

– den höchsten Berg Salzburgs.

Das Mountainbikewegenetz der Region

umfasst 800 Kilometer, E-Bikes

können vor Ort geliehen werden.

Wildkogel-Arena

Neukirchen & Bramberg

5741 Neukirchen am Großvenediger

5733 Bramberg am Wildkogel

T +43 720 710 730

info@wildkogel-arena.at

www.wildkogel-arena.at


26

Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden | Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern

SONNENGRUSS

IN DEN BERGEN

IN MITTERSILL-HOLLERSBACH-STUHLFELDEN ERÖFFNET

SICH BERGFREUNDEN EIN PRACHTVOLLES WANDERGEBIET

INMITTEN DES NATIONALPARKS HOHE TAUERN.

Fit für die Bergtour?

14 zertifizierte Wanderbetriebe

sorgen für optimale Regeneration.

„Morgenstund‘ hat Gold im Mund“, das

wusste schon meine Oma. Heinz weiß

das auch: Sicheren Schrittes hat uns

der Bergführer nach oben geführt.

Fast bis aufs Dach des Nationalparks

Hohe Tauern. In jedem Fall so weit,

dass sich Blick und Herz beim Anblick

des Sonnenaufgangs öffnen. In Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden

ist Wandern

eine ganzheitliche Angelegenheit:

60 Wanderrouten aller Schwierigkeitsgrade

und Themenwege stehen zur

Auswahl, die besten im „Top 10-Wanderguide“

zusammengefasst. Ab drei

bestiegenen Gipfeln wird die Wandernadel

„Bergfreund“verliehen.

www.mittersill.info


Stadt Salzburg – Salzkammergut

27

EINZIGARTIGE

SCHÄTZE ERLEBEN

FÜNF BESONDERE SCHÄTZE ERÖFFNEN IM SALZKAMMERGUT UND IN DER

STADT SALZBURG NEUE PERSPEKTIVEN UND VERSPRECHEN KOSTBARE

ERLEBNISSE RUND UM NATUR, KULTUR UND KULINARIK.

Schon zu Kaisers Zeiten schnaufte die

SchafbergBahn über die steilen Bergwiesen

in Richtung Gipfel, während

die Passagiere der Wolfgangsee-

Schifffahrt die Waggons von Bord aus

beobachteten. Noch heute macht sich

Heiterkeit bei einer Fahrt breit, auch

wenn hinter diesen nostalgischen

Zeitzeugen längst moderne Technik

steckt. Schnell wird klar, warum im

Salzkammergut nicht von Urlaubsgefühl,

sondern von Sommerfrische die

Rede ist: Die steilste Zahnradbahn

Österreichs und die größte Binnenseeflotte

des Landes haben während

ihres mehr als hundertjährigen Bestehens

nichts von ihrem Charme eingebüßt.

Ähnliches gilt für die Schätze

in der Mozartstadt Salzburg: den

Mönchs bergAufzug und die Festungsbahn

inmitten der UNESCO-Weltkulturerbe

stadt. Beide gingen im 19.

Jahrhundert in Betrieb und führen in

Sekundenschnelle auf den Mönchsberg:

zur Festung Hohensalzburg und

dem Museum der Moderne. Der bewaldete

Stadtberg ist ein echtes Naturjuwel

mit Wäldern und Wiesen,

geheimen Pfaden und steinernen Stiegen,

Ruinen und Schlössern. Die interaktive

Ausstellung WasserSpiegel auf

dem Mönchsberg widmet sich mit dem

Salzburger Trinkwasser einem anderen

Schatz der Salzburg AG Tourismus,

der ebenfalls die Zeiten überdauert

und niemals aus der Mode kommt.

TIPP

Auf zur großen Schatzsuche

Die neue Schatzkarte ermöglicht den

Zutritt zu allen fünf Attraktionen mit

nur einem Ticket und zu besten Preisen.

Familientickets gibt es bereits

um 165 Euro.

www.salzburg-bahnen.at


28

Die qualitätsgeprüften „Besten Salzburger Sommer-Bergbahnen“ bringen Familien,

Naturliebhaber und sportlich ambitionierte Abenteurer ganz komfortabel auf

14 Erlebnisberge voller Überraschungen. Oben angekommen, sorgen Themenwanderwege,

Erlebnisparks, Action- und Funsport-Angebote, außergewöhnliche Bauwerke, urige Hütten

und unberührte Berglandschaften für überwältigende Aussichten,

traumhafte Urlaubstage und unvergessliche Eindrücke.

14

Kitzsteinhorn in Kaprun

TOP OF SALBURG 3.029 m,

Nationalpark Gallery und ICE Arena

13

Almenwelt Lofer

im Salzburger

Saalachtal

Alm-Erlebnisspielplatz

und Aussichtsturm

11

Schmittenhöhe in Zell am See

Kunst am Berg, E-Motocross Park

und Panoramablick

12

Wildkogel in Neukirchen

und Bramberg

Abenteuer-Arena Kogel-Mogel,

Rutschen und Mountaincarts

Kohlmais und Reiterkogel

Saalbach Hinterglemm

Montelinos Erlebnisweg

und Berg Kodok 9

Asitz – Berg der Sinne in Leogang

Sinnepark und Naturkino

10

www.erlebnisberge.com


29

Schafberg in

St. Wolfgang

SchafbergBahn,

360°-Salzkammergutpanorama

und Wolfgangsee-

Schifffahrt

1 2

Wagrainis Grafenberg in Wagrain

im Snow Space Salzburg

Natur- und Bergerlebniswelt für die ganze Familie

3

Geisterberg in St. Johann

im Snow Space Salzburg

Reich der lustigen Geister

mit Geisterschloss

Gamskogel in

Zauchensee

Abenteuerspielplatz

„Weltcup der Tiere“

4

5

Prinzenberg Natrun in

Maria Alm

Prinzensee, Waldrutschenpark

und Waldseilgarten

8

Schlossalm und

Stubnerkogel in

Gastein

140 m lange Hängebrücke,

Aussichtsplattformen

und Klettersteige

7

Karbachalm in

Mühlbach am

Hochkönig

Toni’s Almspielplatz,

Mountaincarts und

Bogenparcours

6

Hochalmbahnen im Raurisertal

Greifvogelwarte und Goldwaschanlage


30

Salzburger Sportwelt

SPIELERISCH

DIE BERGE EROBERN

AUF DIE SCHÖNSTEN GIPFEL DER SALZBURGER SPORTWELT

GEHT ES ZU FUSS ODER PER E-MTB. NEBEN DER SPORTLICHEN

LEISTUNG ZÄHLT HIER AUCH DAS INNEHALTEN.

Über eine halbe Stunde folgte ich dem E-Mountainbiker vor mir. Wortlos und im

selben Takt traten wir in die Pedale durch den dichten Bergwald. Die Forststraße

auf das 1.827 Meter hohe Hochgründeck ist steil und herausfordernd, doch

wir hatten ein ähnliches Tempo. Und obwohl wir uns nicht kannten, fühlte ich

mich mit ihm verbunden. An seinem Rucksack hingen fünf „Salzburger Gipfelspiel“-Anhänger.

Manchmal klimperten sie leise.

„Einer von uns“, dachte ich und

schmunzelte. Seit meiner Ankunft in

der Salzburger Sportwelt lernte ich

täglich neue Gipfelspieler kennen:

Wir reichten auf den sieben Gipfeln

die Gipfelbücher weiter, sprachen


31

über die Gipfelrituale und tauschten

Eindrücke aus. Auch das Salzburger

Gipfelspiel lässt sich zum Teil mit dem

E-MTB meistern. Die hochmodernen

Räder, die in allen sieben Ferienorten

ausgeliehen werden können, sind

eine attraktive Alternative zu den

Wanderschuhen. Das Hochgründ eck

in St. Johann ist der „Heiler“ im

Salzburger Gipfelspiel und einer,

der für sportlich Ambitionierte gut

mit E-MTB zu erreichen ist. Ebenso

der Rossbrand („Späher“) in Radstadt,

der auch eine Etappe des anspruchsvollen

Stoneman Taurista ist.

Auf den Lackenkogel („ Wächter“) in

Altenmarkt-Zauchensee, den Penkkopf

(„Magier“) in Wagrain-Kleinarl

und den Gerzkopf („Geheimnisträger“)

in Eben kommt man mit

dem E-MTB weit hinauf. Auf den

Saukarfunktel („Poet“) in Flachau

geht’s noch bequemer per Lift und

ins Reich der wohlwollenden Königin

in Filzmoos am besten zu Fuß.

Denn rund um die Bischofsmütze

gibt es viel zu entdecken und sogar

das Ritual weist darauf hin, den Blick

auf die kleinen Dinge im Leben und

am Wegesrand zu lenken. So ist die

Salzburger Sportwelt ein Eldorado

für E-Mountainbiker und Wanderer,

die nicht nur Leistungsdenken im

Kopf haben, sondern sich ebenso viel

Genuss und ein wenig Sinnsuche in

den Bergen wünschen. Endlich am

Hochgründ eck angekommen, habe

ich den Gipfelspieler angesprochen.

Wir haben kurz geplaudert und sind

dann in die Stille gegangen, so wie es

der „Heiler“ empfiehlt.

www.salzburgersportwelt.com

TIPP

Die Salzburger Sportwelt gilt als top

Wander-, Bike- und Aktivregion mit

rund 1.000 Kilometer Wanderwegen

und 500 Kilometer MTB- und E-MTB-

Wegen. Das „Salzburger Gipfelspiel“ ist

ein Wander-Angebot, das auf die

schönsten sieben Gipfel der Region

führt. Die Gipfelbox zum Mitmachen

samt Spielanleitung und Tourenbuch

gibt es in den Tourismusinformationen.

www.salzburgergipfelspiel.at

www.salzburgersportwelt.com

www.flachau.com

www.wagrain-kleinarl.at

www.josalzburg.com

www.radstadt.com

www.altenmarkt-zauchensee.at

www.eben.at

www.filzmoos.at


32

Flachau

DAS NÄCHSTE LEVEL

FLACHAU STEHT FÜR MOUNTAINBIKEN AUF HÖCHSTEM NIVEAU.

IM SOMMER ERÖFFNET DAS ERSTE FLACHAU E-BIKE-FESTIVAL

FAHRSPASS IN NEUER DIMENSION.


33

Premiere: Das Flachau E-Bike-Festival

von 25. bis 27. Juni 2021 ist der erste von

drei Stopps der E-Bike World Tour.

Best of Bike: Das 500 Kilometer lange

MTB- und E-Bike-Streckennetz von Flachau und

Umgebung umfasst 45 ausgearbeitete Touren.

Die anspruchsvolle MTB-Challenge

„Stoneman Taurista“ zählt zu den

Aushängeschildern von Flachau. Der

Ort steht mit seinem vielfältigen Angebot

wie kaum ein anderer in den

Alpen für ganzheitliche Bike-Kompetenz.

Neben grandiosen Aus- und

Weitblicken schätzen Bergverliebte

die Idylle einer uralten Almlandschaft

gepaart mit alpiner Dramatik – und

das alles vereint auf traumhaften

Trails. Die meisten davon sind auch

per E-Bike zu bewältigen. Beim Flachau

E-Bike-Festival, das 2021 erstmals

stattfindet, erwarten Besucher

ein hochkarätig besetztes Elite-Race,

geführte E-Bike-Touren sowie das

Event-Village mit Expo-Area und der

Möglichkeit, rund 1.000 E-Bikes der

neuesten Generation und unterschiedlichster

Marken zu testen.

www.flachau.com


34

Tennengau

UNTERWEGS

AUF ALTEN WEGEN

VIELE WEGE IM TENNENGAU GEHEN AUF DIE KELTEN

UND RÖMER ZURÜCK. SCHON DIESE HATTEN ERKANNT,

DASS ES SICH HIERZUBLEIBEN LOHNTE.

Der Tennengau ist eine familienfreundliche

Erlebnisregion: Mit dem Keltenjungen

CLEVERIX geht es zu 31 Ausflugszielen.

Die Osterhorngruppe mit ihren idyllischen

Almen, der zerklüftete Gosaukamm

und das mächtige Karstmassiv

des Tennengebirges bilden das abwechslungsreiche

Dreigestirn der

Genuss- & ErlebnisRegion Tennengau.

Die Gebirgszüge eröffnen Outdoor-

Liebhabern, Familien und Bergfexen

beeindruckende Naturerlebnisse auf

300 Kilometer Wanderwegen. Versteckte

Kapellen, Moor- und Bergseen

finden sich hier ebenso wie 13 Almkäsereien

und Käsealmen, Gletscherschliffe,

Klammen, Wasserfälle und

nicht zuletzt der imposante Lammertaler

Urwald.

www.tennengau.com


Salzburger Burgen & Schlösser 35

ES WAR EINMAL …

AUF DER MÄCHTIGEN, FAST 1000 JAHRE ALTEN

ERLEBNISBURG HOHENWERFEN BEGEGNET MAN HEXEN,

ZAUBERERN UND GEFIEDERTEN FLUGKÜNSTLERN.

Mit den Worten „Es war einmal …“ beginnen

die schönsten, aber auch die

gruseligsten Geschichten. So auch

jene vom Zauberer Jackl: Schaurige

Erzählungen ranken sich um diese

mystische Gestalt und das, obwohl

der Bub vor über 350 Jahren lebte und

niemals gefasst wurde. Der Hexerei

wurde der Jackl beschuldigt, seine

Mutter deswegen sogar gefoltert und

hingerichtet.

In der aktuellen Ausstellung „Mythos

Jackl – Zauberer und Hexen in Salzburg“

wird auf der Erlebnisburg Hohenwerfen

ein dunkles Kapitel der

Salzburger Landesgeschichte aufgeschlagen.

Gruseln und ein bisschen

Gänsehaut nicht ausgeschlossen,

auch wenn es viele spielerische Stationen

für Kinder gibt. Überhaupt

gleicht die Erlebnisburg Hohenwerfen

einer alten, weisen Geschichtenerzählerin,

die vieles erlebt und gesehen

hat: Von der Kapelle über den

Wehrgang, über Verlies und Folterkammer

geht es bis hinauf zum Glockenturm

und den Fürstenzimmern.

In jedem Winkel ist ein Hauch von

Mittelalter spürbar.

Wer sich nach einer Führung im Burghof

einfindet, wird ein weiteres Mal

staunen: Denn die Greifvogelvorführungen

des historischen Landesfalkenhofes

gehören österreichweit zu

den eindrucksvollsten und spektakulärsten.

TIPP

Die Erlebnisburg Hohenwerfen ist ein

ideales Ausflugsziel für die ganze Familie.

Weitere Salzburger Burgen und

Schlösser unter

www.salzburg-burgen.at

www.burg-hohenwerfen.at


36

Zell am See-Kaprun

Das Gipfelrestaurant auf 3.029 Meter

Seehöhe am Kitzsteinhorn ist das höchstgelegene

Restaurant im SalzburgerLand.

Auf der Schmittenhöhe werden an vier

Genuss-Stationen köstliche Gerichte

der Alpinen Küche serviert.

Zell am See-Kaprun ist eine einzige

verführerische Einladung, das Leben in

vollen Zügen zu genießen! Dolce Vita

im Stil der Alpinen Küche erwartet

Gourmets sowohl im Tal als auch auf

den Bergen. Acht von Gault-Millau

ausgezeichnete Restaurants verwöhnen

auf allerhöchstem Niveau. Für den

Genuss mit allen Sinnen sorgt die Erlebnisvielfalt

der grandiosen Gipfelwelt,

wunderschöne Wandertouren für

die ganze Familie und der sommerfrische

Zeller See. Frühstück auf dem

Schiff? Aber gerne! Zeller Surf’n’Turf

auf der Schmitten höhe? Unbedingt!

Heimisches Steak mit Gletscherblick?

Gleich rauf aufs Kitzsteinhorn! Ein romantisches

Dinner am See? Herz, was

willst du mehr?

www.zellamsee-kaprun.com


37

VON ALPEN DAS BESTE

FESTE SOLL MAN FEIERN, WIE SIE FALLEN:

IN ZELL AM SEE-KAPRUN WIRD ZWISCHEN GLETSCHER, BERG

UND SEE JEDER URLAUBSTAG ZUM FEST. AUF DAS LEBEN!


38

Salzburger Seenland

IN ALLER SEE(LE)NRUHE

IN DIE PEDALE TRETEN KANN MAN IM SALZBURGER SEENLAND

SOWOHL AUF DEM WASSER ALS AUCH AUF DEM LAND.

DORT SOGAR AUF ÜBER 600 KILOMETERN RADWEGEN.

So ruhig, so beschaulich breitet sich das

Salzburger Seenland vor uns aus: Kühe

liegen widerkäuend auf biozertifizierten

Wiesen, in Handwerksbrau ereien wird

feinstes Pils gebraut und die Seen üben

mit ihrem blitzblauen Wasser und dem

schaukelnden Schilf eine schier magische

Anziehungskraft aus.

Die Ruhe und die Beschaulichkeit sind

ständige Wegbegleiter, sodass wir auf

dem 801 Meter hohen Buchberg mehr

als überrascht sind, wie nah die Alpen

und die Stadt Salzburg sind.

Wallersee, Mattsee, Grabensee und

Obertrumer See waren immer schon

Sehnsuchtsorte der Sommerfrische,

wo Kultur und Natur, Feinsinniges und

Kulinarisches in höchster Manier auf-

einandertrafen. Hier in die Pedale zu

treten, ist trotz sportlichen Anspruchs

ein geradezu poetisches Unterfangen:

ein Tempo, das dem Rhythmus der

Seele entspricht.

Duftende Kräutergärten liegen ebenso

auf dem Weg wie berühmte Künstleradressen,

Wiegeliegen und Kraftplätze.

In Gastgärten duftet es nach gebratenem

Fisch und in den in den Eisdielen

werden auch Melange und Kuchen

serviert.

Die Seen zählen zu den wärmsten und

damit zu den beliebtesten des Landes,

doch immer findet sich ein einsames

Plätzchen am Ufer, wo nur noch das

Heranschwappen der Wellen zu hören

ist: ruhig und beschaulich.

INFO

Das „Velodrom Salzburger Seenland“

umfasst über 600 Radkilometer, 17

Touren, 20 E-Bike-Tankstellen sowie

sieben Verleih- und Servicestationen.

www.seenland-velodrom.at

www.salzburger-seenland.at


Salzburger Lungau

39

URLAUB, DER ERDET

IN DER NATUR WOHNT BEKANNTLICH DAS GLÜCK.

KEIN WUNDER ALSO, DASS ES IM SALZBURGER LUNGAU

LEICHTER ZU FINDEN IST ALS IRGENDWO SONST.

Die Gästekarte LungauCard verspricht

Familien tolle Inklusiv-Angebote

und Vorteile: card.lungau.at

Wie ein Kind das Glück in den kleinen

Dingen des Lebens findet: Das gelingt

im Salzburger Lungau ganz leicht.

Denn die Natur mit über 60 Bergseen,

mehr als 70 Almhütten, Bächen und

Zirbenwäldern ist allgegenwärtig.

Nicht umsonst wurde der Lungau für

seine besonderen Qualitäten als

Naturregion 2012 als UNESCO-Biosphärenpark

ausgezeichnet. Erkundet

wird dies auf Wander- und MTB-Wegen,

allein oder begleitet. Auch die

Sonne scheint hier öfter vom Himmel

und kühle Nächte sorgen für besten

Schlaf. Traditionelle Bräuche begleiten

durchs Jahr und echte Gastfreundschaft

macht aus Urlaubern Freunde.

Einfach Echt.sein. im Salzburger

Lungau. Einfach Urlaub, der erdet!

www.lungau.at


40

Saalbach Hinterglemm

EINE LÄSSIGE ZEIT

EIN URLAUB IN SAALBACH HINTERGLEMM IST INTENSIV

UND KITZELT UNS WACH. DAS „HOME OF LÄSSIG“

HINTERLÄSST NACHHALTIG SPUREN – IM BESTEN SINNE!

Schon die ersten Tage hatten Spuren hinterlassen: Sommersprossen auf der

Nase, Muskelkater in den Waden und ein breites Grinsen im Gesicht. Sich

selbst wieder spüren – wie gut das tat! Dieses Mädelswochenende war mehr

als überfällig. Die Tage erwiesen sich als genial, aber viel zu kurz. An Intensität

war dieser Urlaub kaum zu überbieten. Keine Ahnung, wann meine Sinne

zuletzt so wach waren.

Die Nächte in den Bergen waren

sternenklar und frisch. Das Erwachen

am Morgen glich einem aufregenden

Versprechen, das in der

Magengrube kribbelte. Fast genauso

stark wie die Vorfreude aufs Biken.


41

TIPP

Saalbach Hinterglemm bildet mit

Leogang und Fieberbrunn und 80 Kilometern

Single-Trails, Downhill-Tracks

und Flow-Lines die größte Bike-Region

Österreichs. Ergänzt wird das Angebot

durch den neuen „Learn to ride“-Park

mit fünf Saalbach Trails in Mini-Ausgabe.

Die Joker Card mit Gratis-Gondelfahrten

und 2-mal täglich Bike-Transport

sowie vielen Preisvorteilen ist der unverzichtbare

Begleiter für einen Aktivurlaub.

Nach den ersten Versuchen im

„Learn to ride“-Park (ein echter Insider-Tipp

für Einsteigerinnen wie

uns) ging es auf die geschmeidigen

Flow-Trails, die perfekt auf unser

Können zugeschnitten waren. Hochkonzentriert

genossen wir unsere

erste Downhill-Fahrt: Sie ließ mich

das frische Grün rundherum glatt

vergessen. Selbst das Vogelkonzert

in den Bäumen verstummte gefühlt

für 20 Minuten. Unten angelangt, löste

sich dann die ganze Anspannung.

Was für ein Hochgefühl!

Ein echtes Highlight war auch das

abendliche Wald-Yoga: In den Baumkronen

schien es, als würde ich eins

mit Tannengrün und Wipfelrauschen.

Die Vögel hörte ich deutlicher als je

zuvor: Kam es mir nur so vor oder

stimmten sie wirklich in unser Om

mit ein?

Tags darauf war das Gefühl ein anderes,

aber genauso überwältigend:

Mit den besten Freundinnen auf dem

Gipfel zu stehen und einen prachtvollen

360-Grad-Rundumblick zu genießen,

gehört eindeutig in die Kategorie

„collecting moments“. Auf halbem

Weg lag dann diese Alm: Wie grandios

kann der erste Bissen von einem

Hüttenkäsebrot schmecken? Wie

himmlisch süß ein Kaiserschmarrn?

Und wie grün ein Wildkräuter-Smoothie

aus dem vorbestellten Picknickkorb?

Einfach in der Wiese liegen und die

Schäfchenwolken am Himmel verfolgen.

Abends das E-Bike reservieren,

die Arnika-Massage genießen und

sanft dem nächsten Tag entgegenträumen:

400 Kilometer Wanderwege

warteten da draußen auf uns,

außerdem 40 Almhütten zur genussvollen

Einkehr. Auch der nächste Tag

würde Spuren hinterlassen. Dessen

war ich mir sicher.

www.saalbach.com


42

Salzburgs Riversurfer

DIE

PERFEKTE

WELLE

DER ALMKANAL WAR IM 12. JAHRHUNDERT EIN

EHRGEIZIGES PROJEKT DER SALZBURGER ERZBISCHÖFE.

HEUTE IST ER EIN HOTSPOT FÜR WELLENREITER.

Peter Zeitlhofer

O-Bus-Haltestelle „Birkensiedlung“ im Salzburger Stadtteil Gneis: Noch deutet

nichts darauf hin, dass Salzburgs Riversurf-Szene hier beheimatet ist. Habe ich

die Badehose etwa voreilig eingepackt?

Doch nach einem kurzen Spaziergang in der sommerlichen Abendluft sehe ich

ihn: einen bunten Haufen junger Leute in Shorts und Bikinis, mit Surfboards

unterm Arm und nassen Locken. Sommer-Feeling pur! Und würde nicht der

Untersberg hinter den Bäumen in der goldenen Abendsonne leuchten, ich würde

mich an vielen Orten wähnen: irgendwo weit weg, an einem Strand am Ozean.

Sicher jedoch nicht am südlichen Stadtrand von Salzburg.

Die beiden Salzburger Inka Minimayr,

eine der besten River-Surferinnen

Österreichs, und Hobby-Surfer Michael

Grössinger gehören zu denen,

die am Ufer stehen – scherzend und

mit einem breiten Lachen. Beide sind

begeisterte Wellenreiter und verbringen

so gut wie jede freie Minute an

und in der „Alm“. Der bereits im Mittelalter

künstlich angelegte Kanal ist


43

eines der ältesten Energie-

und Wasserversorgungssysteme

Europas

und ein echtes Wunderwerk

der Technik. Seit

einer gründlichen Revitalisierung

in den vergangenen

Jahren gilt er als

beliebtes Naherholungsgebiet.

Zum Surf-Hotspot

macht den Almkanal die

künstliche Welle, die seit

mehr als zehn Jahren als

einzige rund ums Jahr

surfbare Flusswelle im

Land gilt.

Ein Traum für Inka, die auf einer dreimonatigen

Australienreise ihr Herz

ans Surfen verlor. Zurück in heimischen

Gefilden, stillt sie ihre Sehnsucht

seither im glasklaren Wasser

des Almkanals: sommers wie winters

zieht sie hier ihre schnellen, spektakulären

Turns. „Mir taugt die Kombination

aus den Kräften der Natur und

der eigenen körperlichen Anstrengung“,

erzählt die junge Frau, die bei

einem Salzburger Surfboard-Hersteller

tätig ist, und stürzt sich gekonnt

mit einem Take-off in die Welle, um

mit beeindruckender Leichtigkeit über

sie zu gleiten. „Obwohl sie auf den

ersten Blick klein ausschaut, hat sie

doch viel Druck und sie erlaubt

schnelle Turns bei hohem Speed“, bestätigt

Michael.

Salzburgs Surf-Szene besteht aus 20

bis 30 Leuten, neue Surfer sind an der

Alm herzlich willkommen. Riversurfen

kann jeder lernen, und alles was

man zu Beginn braucht, ist ein Board,

eventuell einen Neoprenanzug und

einen Helm sowie ein bisschen Mut.

„Jeder hilft jedem, man schaut aufeinander,

und wir alle freuen uns,

dass wir die Welle haben und in einer

Stadt surfen können, die man sonst

mit ganz anderen Dingen verbindet“,

sagt Michael lachend und drückt mir

sein Board in die Hand. „Und jetzt bist

du dran! Damit du die Badehose nicht

umsonst mitgebracht hast.“

TIPP

Radtour entlang der Alm

Ein besonderes Erlebnis ist es, entlang des Almkanals vom Untersberg in die

Salzburger Altstadt zu radeln. Nachdem die „Alm“ bereits auf bayerischer Seite

von der Königsseeache abgeleitet wird, kommt man auf zwölf Kilometern an

sechs Teichen, der Almwelle und 14 Kraftwerken vorbei, bevor das Wasser unter

dem Mönchsberg verschwindet. An der Stiftsbäckerei zwischen Kapitelplatz und

Friedhof St. Peter trifft man noch einmal auf das abgeleitete Wasser der Königsseeache.

Zur „Almabkehr“ durch den Mönchsberg spazieren

Jedes Jahr im September wird der Almkanal zur Wartung und Reinigung trockengelegt.

In dieser Zeit kann der 1150 erbaute, denkmalgeschützte Stiftsarmstollen,

der unter dem Mönchsberg verläuft, im Rahmen von Führungen besichtigt

werden. Trittsicherheit und warme Kleidung sind bei dieser

unterirdischen Wanderung Voraussetzung. www.almkanal.at


44

Salzburger Festspiele

DIE SALZBURGER

BUHLSCHAFT

MIT VERENA ALTENBERGER ERHÄLT DER „JEDERMANN“ ERSTMALS

EINE WASCHECHTE SALZBURGERIN ALS BUHLSCHAFT. FÜR DIE

SCHAUSPIELERIN ERFÜLLT SICH EIN KINDHEITSTRAUM.

Verena Altenberger hat gut lachen:

Schon als kleines Mädchen träumte

sie davon, einmal die Buhlschaft in

Salzburg zu spielen. Als ihr dann tatsächlich

die Rolle angeboten wurde

– denn bewerben kann man sich dafür

nicht –, konnte sie ihr Glück kaum fassen.

Ab Juli 2021 wird die bekannte

Film- und Seriendarstellerin mit Wurzeln

im Salzburger Pongau an der

Seite des neuen „Jedermann“ Lars

Eidinger zu sehen sein. Das Mysterientheater

aus der Feder von Hugo von

Hofmannsthal gilt als der große Klassiker

der Salzburger Festspiele, der

jedes Jahr am Domplatz aufgeführt

wird. Darüber hinaus werden wichtige

Produktionen in Oper, Theater und

Konzert, die 2020 nicht zur Aufführung

gebracht werden konnten, in

diesem Jahr gezeigt und so das Jubiläum

bis in den Herbst 2021 verlängert.

Man darf sich also mit großer

Zuversicht auf den Festspielsommer

2021 freuen!

www.salzburgerfestspiele.at


45

Während der Salzburger Festspiele

vom 17. Juli bis 31. August 2021 wird

die ganze Stadt zur Bühne.

Im Jubiläumssommer 2021 sind

168 Aufführungen, darunter 31 Opern,

44 Theaterstücke und 93 Konzerte geplant.


46

Ausflugstipps

SALZBURGER ARCHITEKT(O)UR

Ein Traum von Bad

Dem österreichisch-finnischen

Architektenduo Berger+Parkkinen

ist mit dem Paracelsus Bad

& Kurhaus ein Geniestreich gelungen:

Schwimmen in Augenhöhe

mit den Baumkronen, ein

Infinity-Pool auf dem Dach und

Saunen mit Altstadtblick!

www.paracelsusbad.at

Stahl in der Brandung

Bereits seit 1876 ist die Liechtensteinklamm

in St. Johann in Salzburg

über Wege, Brücken und hölzerne

Stege zugänglich. In den vergangenen

Jahren wurde das imposante

Naturspektakel aufwendig saniert.

Neuer architektonischer Höhepunkt

ist die „Helix“: Die Wendeltreppe aus

Cortenstahl führt bis zu 30 Meter in

die Tiefe und eröffnet ein aufregendes

Klammerlebnis zwischen Fels

und Wasser.

www.liechtensteinklamm.at

Perfekte Kurven

Die 1935 eröffnete und denkmalgeschützte Großglockner Hochalpenstraße

zählt zu den monumentalsten Wahrzeichen Österreichs. Sie gilt als ein

Meisterwerk des Straßenbaus im alpinen Hochgebirge und als eine der

schönsten Panoramastraßen Europas. www.grossglockner.at

Sonne, Mond und Blumen

Im Salzburger Lungau sind viele

der historischen Troadkästen

wie jener am Seifterhof in St.

Andrä erhalten geblieben. Auf

ihnen finden sich wunderschöne

Ornamente und Symbole.

www.lungau.at

Ehrwürdige Schönheit

Prachtvolle historische Bauten,

wie man sie eher in Wien, Budapest

oder Paris vermuten würde,

prägen das Ortsbild von Bad Gastein.

Das ehemalige Grand Hotel

Straubinger, die Alte Post und

das Badeschloss werden gerade

aufwendig renoviert: Letzteres

entstand zwischen 1791 bis 1794

nach Plänen von Wolfgang Hagen

auer im Auftrag des Salzburger

Fürsterzbischofs Colloredo.

www.gastein.com


Stadt Salzburg

47

FESCH UND LIEBLICH

SIE BRAUTEN BIER, WAREN IN FÜRSTERZBISCHÖFE VERLIEBT

UND SCHUFEN BLEIBENDE KUNSTWERKE: FRAUEN HABEN

SALZBURG MITGEPRÄGT. UND TUN ES BIS HEUTE.

Man könnte meinen, im Fürsterzbistum

Salzburg hätten Frauen wenig zu

sagen gehabt. Mitnichten! Eines der

prachtvollsten Gebäude der UNESCO-

Weltkulturerbestadt – das Schloss Mirabell

– wurde einzig und allein für

eine Frau erbaut: von Fürsterzbischof

Wolf Dietrich für seine Geliebte Salome

Alt. Sogar der Mönchsberg in der Altstadt

wird manchmal mit einem weiblichen

Rücken verglichen. Dort hinauf

führen auch die „Frauenspuren“, deren

Gedenktafeln an 17 Salzburgerinnen

erinnern. Barbara Krafft ist eine von

ihnen: Von ihr stammt eines der bekanntesten

Porträts von W. A. Mozart.

Dieser wiederum wurde nahe eines

Traditionsbetriebes geboren, der heute

fest in Frauenhand ist. Valerie Egelkraut-Kopp

und Andrea Glück-Kopp

führen in vierter Generation das Delikatessen-

und Spirituosengeschäft

Azwanger in der Getreidegasse, das

dieses Jahr sein 365-Jahr-Jubiläum

feiert. Hier werden unter anderem die

„Salzburger Venusbrüstchen“ verkauft,

die den weiblichen Kontrapunkt zu den

Mozartkugeln darstellen und schon

dem Komponisten gemundet haben

sollen. Ebenso wie das Bier, das seit

über 500 Jahren und anfangs ausschließlich

von Frauen in Salzburg gebraut

wurde. Im Augustinerbräu, das

2021 seinen 400. Geburtstag feiert,

kann standesgemäß darauf angestoßen

werden.

TIPP

Obwohl eine kleine Rolle, verursacht

die Besetzung der „Buhlschaft“ bei den

Salzburger Festspielen immer großen

Wirbel: Mit Verena Altenberger ist 2021

erstmals eine Salzburgerin an der Seite

des „Jedermann“ zu sehen.

www.salzburg.info


48

Alpine Küche

WILLKOMMEN

IM GENUSSTHEATER

DAS GASTHAUS TRIANGEL LÄRMT NICHT – ES IST EIN

SANFT KLINGENDER LEBENSENTWURF. DAFÜR MUSS ES

IN HÖCHSTEN TÖNEN GELOBT WERDEN.

Peter Gnaiger


49

TIPP

Alpine Küche

Das Triangel finden Liebhaber der Alpinen

Küche auch als Genussempfehlung

im Via Culinaria-Guide, der unter

www.via-culinaria.com kostenlos bestellt

werden kann.

Franziska Gensbichler verrät das Rezept

von Rolando Villazóns Lieblingsschnitzel

auf dem SalzburgerLand Blog

unter magazin.salzburgerland.com

Kennen Sie ein Gasthaus, in dem

Opernstars neben Festspielhandwerkern

sitzen? Wo die Gemüsebäuerin

die frisch geerntete Ware persönlich

abgibt und Studenten das Mittagsmenü

zum Sonderpreis erhalten? Wo der

Bildungsbürger neben dem Straßenkünstler

sein Bier trinkt und die Wirtin

für wirklich jedermann ein Lächeln

hat? Wie? So was gibt es nicht? Doch!

Und wie. Willkommen im Triangel, einem

Traditionslokal inmitten der Salzburger

Altstadt.

Die Gastgeberin heißt hier seit mehr

als einem Jahr Franziska Gensbichler.

„Das Triangel ist tatsächlich ein Theater

im allerbesten Sinn“, sagt die junge

Frau. Franziska hat es von ihrem Vater

Franz übernommen, einem Wirt aus

Leidenschaft mit Wurzeln im Salzburger

Lungau. Bodenständigkeit verleiht

auch Franziska Ausdruck: Eine Gastgeberin

für jedermann zu sein, ist ihr

ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit

mit heimischen Lieferanten. Seit

vielen Jahren beliefert Monika Haiml

vom Babingerbauern in Liefering das

Triangel mit Salat und saisonalem

Gemüse – bevorzugt per Lastenfahrrad.

Von Kaviarzüchter Walter Grüll

kommen die Fischspezialitäten, vom

Döllerer in Golling der Wein und ein

Metzger aus Grödig liefert das Fleisch.

Franziska gelang es auch, Laura Pichler

als Küchenchefin zu gewinnen.

Diese hat ihr Handwerk beim Lieferinger

Fischerwirt gelernt und in Lech

am Arlberg verfeinert. Zuletzt wirkte

sie im formidablen 5-Sterne-Hotel

Schloss Mönchstein auf dem Mönchsberg.

Jetzt aber gilt es, wieder die Geschmäcker

von jedermann zu treffen:

Möge das Bratl für den Stammtisch

der Elektriker ebenso gelingen wie die

Trüffelnudeln für Anna Netrebko.

Dass in diesem Lokal wirklich alle

gleich seien, das erkenne man übrigens

schon am Namen. „Triangel“ ist

das einzige Wort der deutschen Sprache,

auf das alle Artikel angewendet

werden können: Der – die – das. Ja,

sie haben recht: Das ist faszinierend.

Mit dem Triangel liegt man eben immer

richtig. Es klingt nur – und lärmt

nicht.

Gerne erinnert sich Franziska an einen

Ausspruch ihres Vaters, der einmal

gefragt wurde, ob er sich als Gestalter

dieses Lokals wie ein Künstler

fühle. Da antwortete er: „Ob Künstler

oder Gastronom – beide Berufe produzieren

Gefühle. Und diese Produktion

von Gefühlen ist heute wichtiger

denn je. Denn die Welt da draußen

wird eh immer kälter.“

www.alpine-kueche.at


50

IMPRESSUM: Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: SalzburgerLand Tourismus GmbH, A-5300 Hallwang bei Salzburg, Wiener Bundesstraße 23,

T +43 662 6688 44, info@salzburgerland.com, www.salzburgerland.com | Projektleitung: Daniela Bermadinger, MA | Projektbearbeitung: Sabine Fritz |

Grafik, Layout & Satz: Anna Eder | Chefredaktion: Franziska Lipp, Text+Konzeption | Texte: Peter Gnaiger, Claudia Lagler, Franziska Lipp, Peter Zeitlhofer

| Lektorat: Erika Krammer-Riedl | Bilder: SalzburgerLand Tourismus GmbH, Tourismusverbände, Regionen und Partner, S.3 Alpendorf Gondelbahn ©Snow

Space Salzburg, S.4 Domplatz-Jedermann ©Salzburger Festspiele, S.20 Frau Elke Ludewig ©Neumayr – picturedesk.com, S.22 Wildnisgebiet Sulzbachtäler

©NPHT Tobias Kase, S.46 Helix ©Foto Oczlon | Illustrationen: Andreas Posselt | Druck: Walstead Leykam Druck GmbH & Co KG | Aus Gründen der

leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für

beide Geschlechter. | Alle Preise in Euro. | Irrtümer, Satz-und Druckfehler vorbehalten. Stand: Februar 2021 | Aufgrund der Covid-19-Pandemie sind Änderungen

der Veranstaltungstermine möglich.


51

MIT DEM AUTO

Die zentrale Lage des SalzburgerLandes und kurze Wege

garantieren eine leichte Erreichbarkeit und höchste Flexibilität

vor Ort. Autobahn-Vignetten unter www.asfinag.at

Entfernungen: Hamburg: 950 km, Düsseldorf: 760 km, Berlin:

730 km, München: 150 km, Wien: 300 km

MIT DEM FLUGZEUG

Der Salzburg Airport verfügt über zahlreiche Direktverbindungen

in verschiedene europäische Städte und Metropolen.

www.salzburg-airport.com

Mit dem Airport-Shuttle geht es weiter in Salzburgs Ferienregionen:

www.sltg.at/shuttle

MIT DER BAHN

Täglich zahlreiche Direktverbindungen aus Österreich und

Deutschland in Salzburgs Urlaubsregionen sowie weitere

komfortable Umsteigeverbindungen.

www.oebb.at, www.westbahn.at, www.bahn.de/oesterreich

MIT DEM BUS

Das SalzburgerLand ist durch ein umfassendes Fernbus-

Angebot erreichbar. Das regionale Busnetz ist hervorragend

ausgebaut. Buspläne und Details: www.flixbus.at,

www.postbus.at

SalzburgerLand Card

Rund 190 Attraktionen – Museen,

Bergbahnen, Ausflugsziele,

Bäder etc. – mit nur einem

Ticket! Erhältlich zwischen

1. Mai und 26. Oktober 2021

für 6 bzw. 12 Tage, sowie für

Erwachsene und Kinder.

www.salzburgerlandcard.com

Jetzt gleich online buchen:

Über 4.000 Angebote mit einem Klick.

booking.salzburgerland.com

Gerne beraten wir Sie

kostenlos und unverbindlich:

Montags bis freitags

08.00–17.00 Uhr

T +43 662 6688 44*

info@salzburgerland.com

* lokale Gebühren können anfallen

Weitere Geschichten unter magazin.salzburgerland.com

WWW.SALZBURGERLAND.COM | #SALZBURGERLAND

INFOS ZU COVID-19: Im SalzburgerLand wird alles getan, damit Sie einen sicheren Sommerurlaub verbringen können. Informieren Sie sich bitte vor Ihrer Anreise

über die aktuelle Situation in Ihrem Ferienort, am besten im jeweiligen Tourismusverband oder in Ihrer gebuchten Unterkunft. Sollten Sie sich vor Ihrer

Abreise unwohl oder krank fühlen, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt. In vielen Beherbergungsbetrieben im SalzburgerLand gelten besonders kulante Stornierungsbedingungen

bis kurz vor Reiseantritt. Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Reiseplanung finden Sie auch unter sicheres.salzburgerland.com


Und wo ist Ihr

Lieblingsplatz

im Railjet?

Reisen Sie jetzt noch entspannter

ins SalzburgerLand!

Einfach Lieblingsplatz in der

ÖBB App selber aussuchen

und reservieren!

ENTDECKEN BEI

AppGallery

Alle Infos auf oebb.at/lieblingsplatz

Google Play and the Google Play logo are trademarks of Google LLC. Apple and the Apple logo are trademarks of Apple Inc., registered in the U.S. and other countries.

App Store is a service mark of Apple Inc., registered in the U.S. and other countries.

Weitere Magazine dieses Users