Life Channel Magazin Mai 2021

erf4medien

Gott hören

DAS MEDIENMAGAZIN FÜR TV, RADIO UND INTERNET

lifechannel.ch

MAI

2021

MAGAZIN

GOTT IST … HÖRBAR.

DOCH: WIE SPRICHT GOTT,

WANN UND DURCH WEN?

SEITE 21

STILLE. UND JETZT?

KOLUMNE VON

RUEDI JOSURAN.

SEITE 31

HÖRST

DU MICH?

Gottes Stimme hören


Tipps auf Radio Life Channel

Die Tipps auf Radio Life Channel geben dir neue kreative Ideen, bringen dich weiter,

geben Ideen für den nächsten Ausflug oder helfen dir auf dem Weg zum eigenen Garten.

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EDITORIAL

LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021 ı 3

Ich habe da so

ein Bauchgefühl …

Liebe Leserin, lieber Leser

In den letzten Jahren

habe ich immer mehr

gemerkt und erfahren,

dass Gott zu mir

oft durch

das Bauchgefühl

spricht.

Ich behaupte von mir, dass ich ein ziemlich feines Gehör habe. So nehme ich

manchmal Geräusche wahr, die andere Menschen um mich herum ausblenden oder

nicht hören. Das ist manchmal von Vorteil, zum Beispiel, wenn ich in der Natur

Tiere höre oder ein Rascheln wahrnehme. Doch in einigen Bereichen ist diese Wahrnehmung

auch störend: Ich kann kaum Musik oder Tonaufnahmen in schlechter

Qualität oder mit zu starker digitaler Kompression hören – das tut schon fast körperlich

weh.

Doch wenn es darum geht, Gott zu hören, bringen mir meine «guten» Ohren

nicht viel. Noch nie habe ich Gott akustisch zu mir sprechen gehört. In den letzten

Jahren habe ich immer mehr gemerkt und erfahren, dass Gott zu mir oft durch den

Bauch spricht. Durch das sprichwörtliche «Bauchgefühl», das mal gut, entspannend

und friedenbringend ist, manchmal aber auch alarmierend und unbefriedigend

bleibt.

Tatsächlich haben Wissenschaftler in den letzten Jahren herausgefunden, dass in

unserem Darm ein Nervennetzwerk sitzt, das als «Bauchhirn» bezeichnet werden

kann und wie unser Kopfhirn funktioniert. Es reguliert eigenständig und unabhängig

vom Kopf die ganzen Verdauungsaktivitäten, reguliert Bakterien und hält Bedrohungen,

die durch schlechte Nahrung in unseren Körper gelangen wollen, fern.

Doch nicht nur die Verdauung, auch unsere Gefühle werden im Bauch verarbeitet -

sowohl stressige wie auch entspannende und wohltuende. Durch den Vagusnerv ist

das Bauchhirn mit dem Kopf verbunden und sendet täglich millionenfach Signale

an unseren Kopf – in die andere Richtung wird nur ca. ein Zehntel an Informationen

gesendet. Offenbar brauchen wir für unsere Entscheidungen diese Signale aus dem

Bauch: Über die Jahre lernen und speichern wir diese «Bauchgefühle» und nutzen

diese zur Einschätzung von Gefahrensituationen, zur Analyse von Mimik und Gestik

oder auch um Freude und Entspannung zu geniessen.

Jesus spricht in Johannes 14 davon, dass wir mit ihm und Gott verbunden sind

durch den Heiligen Geist. Dieser werde bei uns bleiben und «in uns» sein (Vers 17).

Meine Vermutung ist: Der Geist Gottes nutzt den Bauch und diese starke Verbindung

ins Kopfhirn, um mit uns zu kommunizieren.

In diesem Magazin erzählen verschiedene Autoren, wie sie Gott hören und wie

Gott zu uns sprechen kann. Ilona Ingold schreibt im Hauptartikel über das «Reden

mit Gott» und wie wichtig dieses für die Beziehung zu Gott ist. David Wöhrle berichtet

von seinen Erfahrungen in der Stille des Baumhauses und Martin Bühlmann

ist überzeugt: «Gott ist … hörbar!»

Ich wünsche Ihnen beim Lesen viel Inspiration und dass Sie immer wieder die

Stimme Gottes aus allen anderen «Lebensgeräuschen» heraushören können!

Herzliche Grüsse

MATHIAS FONTANA

Leiter Marketing | Fundraising

mathias.fontana@erf.ch


lifechannel.ch

SEITE 12

SEITE 12

VORAUS

SEITE 31

SEITE 31

FEBRUAR ı MÄRZ

2021

SEITE 19

SEITE 31

2021

4 ı

ERF MEDIEN / SPENDEN

DAS MEDIENMAGAZIN FÜR TV, RADIO UND INTERNET

MAGAZIN

DAS MEDIENMAGAZIN FÜR TV, RADIO UND INTERNET APRIL

lifechannel.ch

MAGAZIN

W

ALTE

ALTE

MAUERN

MAUERN –

NEUES

NEUES

LEBEN.

WIEVIEL

LEBEN. WIEVIEL

KIRCHE

KIRCHE

IST

IST

DA

DA

NOCH

NOCH

DRIN?

DRIN?

JEDEM NEUANFANG GEHT

JEDEM NEUANFANG GEHT

EINE ERSCHÜTTERUNG

EINE ERSCHÜTTERUNG VORAUS.

AUS AUS ALT ALT

WIRD NEU

W

Wie uns der Reiz des Anfangs packt,

packt, wenn wenn wir wir ihn ihn brauchen.

«THE CHOSEN»: EINE SERIE

BRINGT JESUS UND SEINE

JÜNGER INS WOHNZIMMER

ANNAHME ERMÖGLICHT

VERÄNDERUNG

GELIEBT UND

GETRAGEN IM

ZERBRUCH

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Kaputt und doch so angenommen

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Rund 50'000 Leserinnen und Leser erhalten

besonders in diesen Zeiten der Unsicherheit

durch das Life Channel Magazin hoffnungsvolle

und stärkende Inhalte.

Besten Dank für Ihre Unterstützung!

Wir danken Ihnen herzlich für die Überweisung

des jährlichen Betrages von 40 Franken

mit dem Einzahlungsschein auf dem Adressblatt.

IMPRESSUM

Herausgeber

ERF Medien

Witzbergstrasse 23, 8330 Pfäffikon ZH

Tel. 044 953 35 35

erf@erf.ch, erf-medien.ch

Hanspeter Hugentobler (Geschäftsführer)

Werbung

Inserate und Beilagen gemäss Tarifen unter www.erf-medien.ch/werbung. Inserate und

Beilagen werden inhaltlich von den Inserenten und nicht von der Redaktion verantwortet.

Rezensionsexemplare

Zuschriften und Rezensionsexemplare von Büchern, CDs und DVDs an die Redaktion:

Für unaufgefordert eingesandte Rezensions exemplare besteht weder eine Verpflichtung

zur Rezension noch der Anspruch auf Rücksendung oder Korrespondenz.

Vorstand

Markus Schaaf (Präsident), Elisabeth Augstburger, Hansjörg Leutwyler,

Hanna Maurer, Samuel Röthlisberger, Ingrid Rubli-Locher, Matthias Ziehli

Redaktion

Mathias Fontana (Leitung), Susanna Balog, Marcel Eberle,

Marnie Hux-Ebermann, Nathanael Kägi, Heidi Pauli, Michèl Willen

Layout, Grafik

PS Werbung AG, 8184 Bachenbülach

www.psw.ch

Druck

Stämpfli AG, Bern

Auflage 23 000 Exemplare / erscheint 9 Mal jährlich

Jahresabonnement

CHF 40.–

Der Abobeitrag wird separat erhoben.

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Die Wiedergabe ist – auch auszugsweise – nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet.

Geschlechtergerechte Sprache

Aus Gründen der Lesbarkeit wählen wir bei Personen-Bezeichnungen die männliche Form.

Selbstverständlich beziehen sich diese Angaben auf Angehörige beider Geschlechter.

Bildnachweise

Titelbild Evgenyatamanenko*

S. 3 ERF Medien

S. 4 Jakkapan Jabjainai*

S. 5 ERF Medien, zvg

S. 6 – 9 Igor Bukhlin*, Volodymyr Melnyk*, Karuna Em*, Justin Skinner*,

rh2010 (Adobe Stock), zvg

S. 12 –13 Tawanlubfah*, Pupkis*, zvg

S. 15 Frédéric Giger (BB Wertmetall AG)

S. 16 Fewerton*, Tartilastock*

S. 17 Iuliia Lisitsyna*

S. 18 Whitestep*

S. 19 – 20 zvg

S. 21 Thinkart*, zvg

S. 22 Heber Link Asendorf, 123rf (2x), unsplash

S. 23 Unsplash, 123rf, Fotolia, Detlev Reich

S. 24 Simeon Koch, Unsplash, Adonia

S. 25 Ezthaiphoto*, zvg

S. 27 Katarzyna Bialasiewicz*, Pras Boonwong*, Svitlana Belinska*, Retro Clipart*

S. 28 Unsplash (2x), Pexels

S. 29 Werd Verlag, Vladimir + Manuela Dakic, ERF Medien

S. 30 zvg*

S. 31 Neirfy*, ERF Medien * dreamstime.com


Inhalte

Ausgabe Mai 2021

25

PERSÖNLICH

David Wöhrle, Pastor und

Musiker, nimmt sich immer

wieder Zeit, in seinem

Baumhaus auf Gott zu

hören: «Ich erlebe Gottes

Reden auf viele verschiedene

Arten. Manchmal leise,

fast unspektakulär und

dann wieder eindrücklich

und tief.»

31

20

Lesetipp

«Wenn Gott reklamiert»:

Das grosse Schreien

der Kleinen Propheten.

KOLUMNE VON RUEDI JOSURAN:

«STILLE. UND JETZT?»

«Hast Du kurz Zeit für mich, Jesus?» Irgendwann

in der Stille des Abends war da zwar

keine akustisch hörbare Antwort, aber doch

Gewissheit. Und die Frage brauchte keine

Antwort mehr.

ÜBERSICHT

3 Editorial

6 Thema: Hörst Du mich?

12 Wie redet Gott?

16 ERF Medien Inside

17 ERF Medien Finanzen

18 Reisen

19 Medientipp

20 Lesetipp

21 Gott ist …

22 Programm Radio Life Channel

25 Persönlich

27 Alltagstipp

28 Programm FENSTER ZUM SONNTAG

30 Porträt

31 Kolumne


6 ı

THEMA


THEMA LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021 ı 7

GOTTES STIMME HÖREN

Hörst Du mich?

VON ILONA INGOLD

Meinen anfänglichen Weg mit Gott pflasterten viele Fragen: Wenn ich mit Gott spreche, antwortet

er mir? Ich fragte mich, wie er wohl sei – ein naher, liebender, erziehender oder ferner, strafender

und vielleicht sogar unberechenbarer Gott – man liest und hört ja so einiges! Mein Innerstes fragte

sich, ob ich ihm wohl genüge, ob ich frei bin, selbst zu entscheiden, ob er mich liebt, für mich

kämpft und wie ich ihn entdecken oder gar eine Beziehung mit ihm aufbauen könnte.

Zu einer Beziehung gehört Kommunikation. Nur durch

Kommunikation kann ich mein Gegenüber kennenlernen

und verstehen, kann mitfühlen, mit ihm Freude und Leid

teilen. Wir wissen alle, dass gerade Kommunikation viele

Missverständnisse und Verletzungen birgt. Wir reden aneinander

vorbei oder von unterschiedlichen Dingen, wir

haben Meinungsverschiedenheiten, fühlen uns unverstanden

und nicht gesehen, wir verletzen mit Worten und

werden verletzt. Aber wie einsam wäre unser Leben ohne

Kommunikation? Wie einsam wäre es ohne Begegnung,

ohne Beziehung?

hung als Vater, Sohn und Heiliger Geist (Joh. 16, 14-15). Er

ist dieser vollkommene Vater, dessen tiefstes Bedürfnis es

ist, uns zu lieben, mit uns zu reden, sich mitzuteilen, uns

zu leiten, zu schützen und zu heilen.

Sind wir im Dialog mit Gott, offenbart er uns sein Wesen

und teilt uns mit, wer wir wirklich sind und was für Pläne

er für uns hat. Dies finden wir beschrieben in Matthäus

16, 15-19: Jesus fragte die Jünger: «‹Für wen haltet ihr

mich?›» Simon Petrus antwortete, er sei der versprochene

Retter Israels, und Jesus erwiderte daraufhin: «‹Mein

Vater im Himmel hat dir das offenbart.›» Ebenso deutete

er Petrus seine spätere Berufung an in Matthäus 16,18-19

Wir sind als Gegenüber erschaffen,

für Beziehung und Begegnung gemacht

Gott liebt es, mit uns Gemeinschaft zu haben. Von Anbeginn

der Zeit hat Gott mit dem Menschen geredet

(1. Mose 3,8-13). Gott sprach mit Mann und

«‹Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen

Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten des

Totenreiches sollen sie nicht überwältigen. Und ich will dir

die Schlüssel des Reiches der Himmel geben …›»

Ich finde das bemerkenswert: Die Jünger

Frau, er traf sie jeden Tag und liebte es,

Zeit mit ihnen zu verbringen. Selbst nach

dem Sündenfall, ausserhalb des Paradieses,

hörte er nicht auf, mit seinen Menschen

zu sprechen. Folglich redet Gott auch zu

Sündern. Wir müssen nicht besonders rein,

heilig oder gut sein. Gott will mit allen seinen

WIE EINSAM WÄRE

UNSER LEBEN OHNE

KOMMUNIKATION?

WIE EINSAM WÄRE

ES OHNE BEGEGNUNG,

OHNE BEZIEHUNG?

haben auf engstem Raum mit Jesus gelebt

und ihr Leben geteilt mit ihm, aber Jesus

sagt im übertragenen Sinn: Nur wenn der

Vater im Himmel es dir offenbart, kannst

du erkennen, wer ich bin. Das bedeutet für

mich, dass wir immer wieder ganz persönliche

Offenbarungen von Gott brauchen,

Kindern reden und sich offenbaren. Dies macht er zum

Beispiel durch Träume (Richter 7,13-14), durch Erscheinungen

(Apg. 9,3-6), durch andere Menschen (Matthäus

27,19), durch die Natur (2. Mose 3,2, Josua 10,13) und durch

Tiere (4. Mose 22, 23-28).

um erkennen zu können, wer und wie er wirklich ist. Nur

vom Hörensagen durch Predigten oder durch das Lesen der

Bibel reicht es demzufolge nicht. Die Pharisäer haben die

Schriftrollen auswendig gekannt, aber Jesus nicht erkannt.

Und jedes Mal, wenn Gott sich uns offenbart, sagt er

auch, wer wir in unserem tiefsten Innern sind, was unsere

Wieso redet Gott mit uns?

Es entspricht dem Wesen Gottes, Beziehung zu leben. Er

lebt schon in der Dreieinigkeit, also in sich selbst, Bezie-

Einzigartigkeit ausmacht. Ich bin überzeugt, dass wir nur

in Beziehung und im Dialog mit unserem Schöpfer zutiefst

echt und authentisch werden.


8 ı

THEMA

GOTT KOMMUNIZIERT MIT JEDEM

VON UNS AUF EINE ANDERE ART

UND WEISE, WEIL JEDER

VON UNS EINZIGARTIG IST.

In der Bibel finden wir weitere Gründe, weshalb Gott mit

uns kommuniziert: Er will uns seine bedingungslose Liebe

offenbaren (Röm. 5,5), uns führen und leiten (Joh. 10,27,

Sprüche 4,11, Jes. 58,11), um andere Menschen zu ermutigen

(Jes. 50,4) und um uns sein Herz und seine Pläne mitzuteilen

(Amos 3,7, Jer. 33,3).

Gott sprengt mein Denken

Je länger ich mit Gott unterwegs bin, umso mehr sprengt

er mein Denken und meine Vorstellungen in Bezug darauf,

wie und durch was er zu mir redet. Er ist in allem, weil er

alles geschaffen hat. Deshalb kann er auch durch alles

sprechen. Es begeistert mich, wie kreativ er ist. Er gebraucht

alle meine Sinne, die Natur, andere Menschen,

Zeitungen, Gegenstände, Lieder, Düfte, einfach alles! Was

es von mir braucht, ist die Bereitschaft, ihn einzubeziehen

und ihn darum zu bitten, dass er so auf sich

aufmerksam macht, dass ich es erkenne.

Gott kommuniziert mit jedem von uns

auf eine andere Art und Weise, weil

ILONA INGOLD

IM TALK AUF

RADIO LIFE CHANNEL

jeder von uns einzigartig ist. Seine

Kreativität hat keine Grenzen.

Ich mag den Vers in Sprüche 3,5:

«Ich kann Gott auf allen meinen

Wegen erkennen, tagtäglich.»

Gott ist treu, auch wenn

wir Menschen es nicht sind

Wir Menschen haben einen Drang,

«richtig» sein zu wollen. Wir wollen

nicht getäuscht werden. Deswegen driften wir

auch immer wieder ins «Gesetzliche» ab. Durch Gesetze

können wir messen, ob wir «gut» sind und ob wir es

«richtig» machen. Beziehung leben ist viel unsicherer

und birgt Missverständnisse. Wir können eine Beziehung

niemals sicher machen.

Das Schöne an Gott ist: Er ist treu, auch wenn wir untreu

sind. (2. Tim. 2,13). Er hat mit dem Tod seines Sohnes bewiesen,

wie sehr er uns liebt. Er versichert uns damit seine

Liebe. Wir können ihn aber trotzdem falsch verstehen,

nicht erkennen, uns nicht verstanden fühlen, denn unsere

Sicht von Gott ist vor allem geprägt durch unsere Erfahrungen

mit unseren Eltern bzw. Bezugspersonen. Diese

Prägung schiebt sich wie ein Filter vor Gott. Mit unserem

Verstand wissen wir: Gott liebt bedingungslos, machen

aber oft andere Erfahrungen und können im Innersten

nicht ganz vertrauen.

Gottes Stimme oder meine Gedanken

Aber wie können wir unterscheiden, ob es nun Gott ist oder

nicht? Gott lebt ihn uns, deshalb hört er sich oft so an, wie

unsere eigenen Gedanken. Wie unterscheide ich nun, was

Gottes Worte sind und welche Gedanken von mir kommen?

Je mehr unser Wesen verwandelt wird in sein Bild

(2. Kor. 3,18), umso mehr verschwimmen unsere Gedanken

und Eindrücke mit seinen. Ich habe auch festgestellt, dass

Gott sich durch meine Intuition bzw. mein Bauchgefühl

zeigt, dass er mich leitet und ich aus dem Bauch heraus

das Passende sage oder zur richtigen Zeit am richtigen Ort

bin. Ich glaube, wir realisieren, wie sehr Gott mit uns redet,

wenn wir diesen unscheinbaren Impulsen nachgehen. Ein

plötzlicher Gedanke an eine Freundin kann so ein Impuls

sein. Oder eine innere Stimme beim Einkaufen, die sagt:

«Du brauchst noch …» Oft frag ich dann: «Gott, bist Du

das jetzt?», und bitte ihn, es mir irgendwie zu bestätigen.

Wir können Gott nicht beweisen, aber wir können glauben

und mutig ausprobieren, hinfallen, aufstehen, weitermachen,

Gott unser Herz ausschütten, unsere Enttäuschung

mitteilen und ihn bitten, dass er sich zeigt. Vielleicht auch

vermehrt auf das Alltägliche, Unscheinbare achten und

nicht immer nur das Beweisbare, Grosse, Spektakuläre erwarten.


THEMA LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021 ı 9

Gott redet im Alten und Neuen Testament

Im Alten Testament lesen wir, dass nur auf wenigen

Menschen der Geist Gottes ruhte. Diese sogenannten

«Propheten» überbrachten Botschaften

von Gott an einzelne Personen, wie Könige, aber

auch dem ganzen Volk. Viele dieser Nachrichten deuten

bereits auf Jesus hin, der als Mensch gewordener Gott die

Menschen erlösen wird. Im Neuen Testament schickt Jesus

uns dann den Geist Gottes, den Heiligen Geist, der uns von

jetzt an mit Gott verbindet. So kann nun jeder, der mit Gott

sprechen möchte, das auch tun. (Joh. 14,26, Joh. 10,27).

Das bestärkt auch Paulus nochmals in seinem 1. Brief an

die Korinther in Vers 14,31: «Ihr könnt alle prophetisch

reden …» Wir können also alle Gottes Stimme hören und

seine Worte weitergeben. Alles Reden von Gott zu uns

baut auf der Tatsache auf, dass Jesus für unsere Vergehen

gestorben ist; und damit auf der unfassbaren Liebe, die

Jesus zu den Menschen hat. Dadurch sieht Gott uns wieder

so, wie er uns von Anfang an gedacht und geschaffen

hat. Und über das spricht er zu uns durch seinen Geist. Er

spricht auch zu uns über andere Menschen, Orte, Städte

und Institutionen – immer mit dem Ziel, uns zu zeigen, wie

wunderbar er uns geplant und geschaffen hat. Damit wir so

werden und unsere Bestimmung finden (Eph. 4,11–14).

Unsere Sicht ist nicht Gottes Sicht

Wir Menschen haben den Fokus oft auf dem, was man

noch verbessern kann und auf dem, was mangelt. Das ist

aber nicht die Sicht Gottes. Gott sieht seine Pläne und das

Potenzial. Alles Sündige hat Jesus getragen. Uns immer

wieder seiner Sicht bewusst zu werden, ist essenziell. Viel

zu oft mischen sich menschliche Sicht und eigene Prägung

unter prophetische Worte. Dann sind prophetische Worte

verletzend, einsperrend und lösen Druck aus. Ich habe oft

erlebt, wie Menschen ihre «gutgemeinten Ratschläge» in

prophetische Worte verpacken. Und wie «gesetzliche»,

oft biblisch beweisbare Mahnungen, im Namen Gottes

weitergegeben werden. Was immer zurückbleibt ist der

Beigeschmack: «Du bist noch nicht gut genug, es reicht

noch nicht.»

Der Blick von Jesus

Schauen wir uns dazu eine Bibelstelle an: Lukas 7,38ff.

Jesus ist zum Essen eingeladen im Haus des Pharisäers.

Dann kommt die Frau mit dem unmoralischen Lebenswandel

und weint. Ihre Tränen fallen auf Jesu Füsse, sie

trocknet diese mit ihren Haaren, küsst sie und salbt sie

mit dem kostbaren Öl. Der Pharisäer denkt: «Wenn dieser

Mann wirklich ein Prophet wäre, würde er die Frau kennen,

von der er sich da berühren lässt; er wüsste, was sie für

eine sündige Person ist.» Gesetzliche Menschen definieren

Prophetie so: Man erkennt Sünde und deckt auf,

was schlecht ist. Im Gegensatz dazu erkennt Jesus etwas

anderes. Er nennt sie eine Frau, deren Bestimmung es ist,

zu lieben. Sogar mehr zu lieben als andere, viel zu lieben –

dafür ist sie geschaffen. Ja, der Teufel und das Leben haben

diese Bestimmung von Gott pervertiert. Sie wurde eine

Frau, die Liebe verkauft. Gott bleibt aber nicht bei dieser

Tatsache stehen. Er hat den Fokus nie auf der Sünde, nie

auf der Verletzung, nie auf der Scham. Er sieht, wofür er

die Frau erschaffen hat, er liebt bedingungslos, heilt und

setzt frei! Mit einem Blick, mit einem Wort. Wir brauchen

diesen Blick von Jesus, wir brauchen seine Worte – für uns

und andere.

USER ZUR PERSON

Ilona Ingold hat über elf Jahre in der

Stiftung Schleife den Bereich Prophetie

geleitet. Als Mitgründerin der GmbH

SEINSEIN, die alles rund um das Thema

Prophetie und HeartSync anbietet, ist es

ihr Herzensanliegen, dass Menschen

entdecken, wer sie wirklich sind und

ihre Bestimmung finden.


Seminare

Erholung für

Körper, Seele

und Geist.

Seminar «Die ersten Jahre eines Menschen»

Die ersten Jahre eines Menschen aus vertrauenspädagogischer Sicht und

wie sie das Leben bis heute beeinflussen. Eine Hilfestellung für Erziehende.

30. April - 2. Mai 2021, mit Heinz und Hanni Etter

Oasentag «Zwischen Himmelfahrt und Pfingsten»

Ein Tag, um mitten im Alltag, in der Stille vor Gott, Erfrischung zu erleben.

15. Mai 2021, mit Sr. Martha Häusermann

Andachtswoche «Dankbarkeit - die Wächterin des Herzens»

Lassen Sie sich in dieser Woche von der Wirkung eines dankbaren

Herzens erfrischen.

16. - 21. Mai 2021, mit Ernst von Känel

Pfingsttage «Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein»

Ein Angebot für Einzelgäste - Dem Geheimnis des Seg(n)ens auf der Spur.

22. - 24. Mai 2021, mit Sabine Herold

Fitness-Wochenende «swinging emotion»

Für Freude an der Bewegung und Begeisterung am besonderen Trampolin.

28. - 30. Mai 2021, mit Franziska Stauffer

«Mis Ländli» – wie ein zweites Zuhause.

Im Ländli 16 • 6315 Oberägeri

Telefon 041 754 91 11 • www.hotel-laendli.ch

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Sommersitz

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PUBLIREPORTAGE LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021 ı 11

FAMILIENFREUNDLICHE

WANDERUNG

AUF DIE HOCHALP

Wandertipp #2

Eine gemütliche Rundwanderung in den idyllischen

Hügeln des Appenzellerlandes. Je

nachdem, ob Sie mit Auto oder ÖV anreisen,

ist der Weg etwas länger. Mit dem Postauto

fahren Sie bis zur Haltestelle «Sonne Thal»

und dann zu Fuss zum Ausgangspunkt. Das

Auto können Sie direkt am Ausgangspunkt

parken. Danach geht’s gemütliche 400 Höhenmeter

über Feld- und Waldwege aufwärts

zur Hochalp. Je höher der Weg, desto

fantastischer die Rundumsicht auf die ikonische

Hügellandschaft. Oben geniessen Sie

den Blick auf den Alpstein und

bis in die Glarner Alpen. Die

ganze Route erhalten Sie nach

dem Scannen des QR-Codes:

WANDERN MIT THOMAS ZUBERBÜHLER

Der Appenzeller Unternehmer Thomas Zuberbühler

lebt für Outdoor-Aktivitäten. Mit Life

Channel teilt er vier Wandertipps. Im Sommer

werden wir zudem gemeinsam mit der Leserschaft

eine Wanderung veranstalten.

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aus dem Appenzellerland ist ein

familiengeführtes Unternehmen mit sechs

Standorten und einem Onlineshop. Das Sortiment

umfasst Freizeitschuhe, Wanderequipment

und alles, was Sie für Ausflüge an der

frischen Luft brauchen.

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12 ı

THEMA

NACHGEFRAGT

Wie redet Gott?

MARNIE HUX-EBERMANN IM GESPRÄCH MIT ILONA INGOLD

… durch

Träume

… durch

unsere

Gefühle

… durch

Visionen

… durch

die Natur,

Zeitungen,

Gegenstände

… durch

sein

Wort

… durch

Gedanken,

Eindrücke,

Gedankenblitze

… durch

innere

Bilder

Jede dieser Redensarten umfasst eine ganz eigene Welt,

wie Gott zu uns spricht. Was versteht man zum Beispiel

unter einem «inneren Bild»?

Um das zu verdeutlichen, machen wir am besten eine

Übung mit den Leserinnen und Lesern:

Schliessen Sie bitte Ihre Augen und stellen Sie sich ein Velo

vor. Sehen Sie es innerlich vor sich? Welche Farbe hat es,

hat es eine Klingel, wie sehen die Speichen aus? Dies ist ein

inneres Bild.

Ich habe lange angenommen, dass ich innere Bilder nicht

sehen kann. Dann fand ich heraus, dass ich zuerst den

Gedanken habe und dann erst das innere Bild dazu sehe.

Wenn ich zum Beispiel Gott um ein Bild für eine Person

bitte, frage ich: «Jesus, was sehe ich?» Dann kommt der

Gedanke: «Du siehst einen Baum mit tiefen Wurzeln.» Ich

frage zurück: «Und wie sieht der Baum aus?» – «Er hat

grosse, grüne, saftige Blätter und trägt Früchte. Er steht an

einem Fluss.» Dann sehe ich innerlich dieses Bild. Andere

sehen es direkt, ohne den vorherigen Gedankendialog.

Manchmal sehen wir es farbig, manchmal schwarz-weiss.

Wenn wir ein Bild empfangen haben, können wir auch in

dieses Bild «hineingehen» und um mehr Details bitten.

Auch der Prophet Daniel hat es so gemacht (Daniel 7,6+11;

7,16+19). In der Beschreibung seiner Vision sehen wir, dass

Daniel immer mehr in dieses Bild eingetaucht ist. Er hat

immer wieder nachgefragt und so weitere Offenbarung und

Interpretation erhalten.

Haben Sie dazu noch einen ganz praktischen Tipp für

unsere Leserinnen und Leser?

Bitten Sie Gott um Bilder für Situationen, Menschen und

für Sie selber. Wenn Sie ein Bild sehen, fragen Sie Gott um

mehr Details und warten Sie auf seine Antwort.

Verhält es sich mit der «inneren Stimme» ähnlich?

Wie können wir diese hören?

Am besten starten wir auch hier wieder mit einer kleinen

Übung: Sagen Sie «mit geschlossenem Grund», sagen Sie

Ihren Namen. Haben Sie Ihren Namen gehört? Auf diese

Weise können wir auch Gott mit einer inneren Stimme


THEMA LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021 ı 13

… durch

Personen und

Ähnlichkeiten

zu anderen

Personen

… durch

unseren Körper

und unsere

Sinne

… durch

Verzückung,

Trance,

Entrückung

… durch

Engel

… durch

vieles

mehr

… durch

eine innere

Stimme

hören. Oft denken wir, dass es unsere eigene Stimme ist,

wenn Gott zu uns redet. Doch je mehr wir uns darin üben,

umso besser werden wir die Stimme Gottes von unserer

eigenen Stimme und unseren eigenen Gedanken unterscheiden

lernen.

Eine Freundin von mir war verantwortlich für die Verpflegung

auf einer Konferenz. Sie fragte Gott, wie viele

Früchtebecher sie vorbereiten sollte, und hörte innerlich:

80 Stück. Das Team hatte dann 84 Becher abgefüllt, und

vier blieben übrig. Für sie war es die Bestätigung von Gott,

dass sie nicht ihre, sondern seine Stimme gehört hatte.

Vertrauen Sie einfach auf die innere Stimme und folgen

sie ihr. Sie werden mit der Zeit lernen, wann es Gott ist, der

redet. Im Unterwegssein auf diese Weise, wird Ihr Unterscheidungsvermögen

wachsen.

gefragt, wäre dieses Gespräch nie zustande gekommen.

Wie oft haben wir Gedankenblitze, die wir aus Eile oder

Geschäftigkeit beiseiteschieben. Wir vergessen sie und

verpassen so die Chance, von Gott zu hören und zu erleben,

wie seine Pläne durch uns zur Erfüllung kommen.

Gibt es auch hier eine Möglichkeit, wie wir das Reden

Gottes durch Gedanken besser hören können?

Ein Anfang ist, die Gedanken Gott zu unterstellen (vgl. 2.

Korinther 10,5). Gehen Sie vielleicht einmal eine Woche

lang jedem Gedankenblitz nach und fragen Sie Gott, was

Sie damit anfangen sollen. Ich glaube, dass Sie dadurch die

eine oder andere erstaunliche Erfahrung machen könnten.

Gehen wir nochmals tiefer und nehmen uns «Gottes Reden

durch Gedanken» vor. Wie kann man Gottes Reden

in seinen Gedanken erkennen?

Ich mache auch hier gerne ein Beispiel: Ich war daheim

und musste an eine Mitarbeiterin denken. Ich hatte den

Eindruck, dass sie sich in einer hoffnungslosen Situation

befindet und Todesgedanken hat.

Ich betete für sie. Am nächsten Tag, als ich sie sah, kam

sie zu mir, und ich fragte sie, wie es ihr gehe. Sie erzählte

mir von ihrer ausweglosen Lage. Ich konnte für sie beten

und sie konnte diesen Gott kennenlernen, der für sie

einsteht. Hätte ich diesen Gedankenblitz am Tag vorher

nicht ernst genommen und sie nicht nach ihrem Befinden

Wer mehr zum Thema «Prophetie»

und «Gottes Stimme hören» erfahren

möchte, findet viele weitere Schätze

und Erkenntnisse im Buch «Hörst Du

mich?» von Ilona Ingold.

www.seinsein.ch

GEWINNEN SIE EINES

VON FÜNF BÜCHERN

Hier an der Verlosung teilnehmen:

lifechannel.ch/buchverlosung

Viel Glück!


Armenien:

DIACONIA

CHARITABLE

FUND

Für unser Land.

Und für unsere Menschen!

Baruir Jambazian,

Leiter des Diaconia Charitable Fund sagt:

Humanitäres

Existenzgründung

„Die Herausforderung ist groß, also muss die Unterstützung

umso größer sein. Als armenische Hilfsorganisation

suchen wir weltweite Unterstützung, die es uns

ermöglicht, den Menschen unseres Landes zu dienen.“

www.diaconia.am

Bildung

Patenschaften

Viele Menschen in Armenien lebten schon lange vor den

jüngsten Auseinandersetzungen mit Aserbaidschan in sehr

desolaten Verhältnissen und waren auf Hilfe angewiesen.

Spenden aus der Schweiz bitte an:

Schweizerische Missions-Gemeinschaft,

Industriestraße 1, CH-8404 Winterthur,

www.smgworld.ch

IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3

Kennwort: 80-42881-3 DIACONIA

Bitte

unterstützen

Sie uns mit

Ihrer Spende!


PUBLIREPORTAGE

LIFE CHANNEL MAGAZIN

ı ı 15

05.2021

ANLAGEEXPERTE BEFÜRCHTET SYSTEMCRASH

«Silber ist Geld – sagt die Bibel»

VON STEPHAN LEHMANN-MALDONADO

Humanitäres

Um die Corona-gebeutelte Wirtschaft zu retten, greift der Staat tief in die Kassen. «Die

Rechnung bezahlen wir alle», sagt Werner J. Ullmann, CEO von BB Wertmetall AG. Er rät sein

Erspartes in Silber anzulegen – und bietet dafür eine einfache Lösung an: das S-Deposito.

Herr Ullmann, wie wirkt sich Covid-19 auf

die Wirtschaft aus?

Ein solcher Konjunktureinbruch ist historisch einmalig.

Das macht auch in der Schweiz das Wachstum der «fetten

Jahre» zunichte.

Bringen die Hilfspakete der Staaten nichts?

Es ist eine reine Symptombekämpfung. Die Notenbanken

überfluten die Märkte mit gigantischen Geldmengen, die

sie aus dem Nichts schaffen. Die US-Notenbank Fed setzt

den Standard, den die anderen Notenbanken übernehmen.

Sie pumpt pro Monat 125'000'000'000 US-Dollar in die

Märkte. Und das Programm soll bis mindestens Herbst

2021 andauern. Diese Geldflutungen führen zum Zusammenbruch

des Systems.

Leben wir auf Pump?

Klar. Seit Jahren ist ein Grossteil des Wirtschaftswachstums

mit Schulden finanziert worden. Dabei warnt uns die

Bibel vor der Verschuldung. So heisst es in Sprüche 22,7:

«Der Schuldner ist ein Sklave seines Gläubigers.» Um ihre

Schuldenlast zu reduzieren, brauchen die Staaten tiefe Zinsen

– und eine erhöhte Inflation. Damit verliert das Geld

der Kleinsparer an Wert.

Wie lässt sich das Ersparte in Sicherheit bringen?

Silber und Gold haben ihre Kaufkraft seit Jahrtausenden

behalten. Im Bibelvers Haggai 2,8 steht: «Mir, dem Herrn,

gehört alles Silber und Gold.» Der Glaubensvater Abraham

erwarb das Grab für seine Frau Sara mit Silber. Dabei

handelte es sich um den ersten Landerwerb im gelobten

Land Kanaan!

Viele Investoren setzen lieber auf Gold ...

Gold ist gut, Silber besser. Wenn wir die Vorkommen in der

Erdkruste betrachten, dürfte Gold etwa 17-mal teurer sein

als Silber. Seit Jahren ist aber Silber im Vergleich zu Gold

unterbewertet. Das ist paradox, denn das Edelmetall stellt

einen unentbehrlichen Rohstoff für viele Hightech-Anwendungen

dar.

«SILBERGRANULAT

Wie kann man einfach IST EIN GEFRAGTER

in Silber investieren?

ROHSTOFF.»

Unser S-Deposito vereint

die Eigenschaften von Silber mit jenen eines Kontos.

Jede Einzahlung fliesst direkt in reines Silbergranulat.

Dieses bewahren wir in einem Schweizer Zollfreilager auf.

Zugleich bleibt eine Auszahlung jederzeit möglich. Und

Besitzerinnen und Besitzer können untereinander Tauschgeschäfte

abwickeln.

ENGAGEMENT

FÜR ECHTE WERTE

Die BB Wertmetall AG aus Lenzburg

entwickelt Lösungen, um mit Edelmetallen

systematisch Wohlstand aufzubauen

und zu erhalten. CEO ist der Anlage- und

Rohstoffexperte Werner J. Ullmann, der

zuvor börsenkotierte Gold-Explorationsgesellschaften

geleitet hat.

bb-wertmetall.ch


16 ı ERF MEDIEN INSIDE

FENSTER ZUM SONNTAG-TALK

Geschichten, die für Reaktionen sorgen

VON MICHÈL WILLEN

Nach jedem Wochenende, an dem ein FENSTER ZUM SONNTAG-Talk auf SRF ausgestrahlt wurde,

erreichen uns zahlreiche Reaktionen aus der ganzen Schweiz. Eine Sendung, die mit über 1200

Rückmeldungen für besonders viel Resonanz sorgte, war «Adoptiert – Der Herkunft auf der

Spur» mit Künstlerin Carmela Inauen. Eine kleine Auswahl der Reaktionen zeigen wir Ihnen hier:

Die FENSTER ZUM SONNTAG-Sendungen

sind beeindruckend. Sie geben Mut, wenn

mich Umstände an Gott zweifeln lassen.

Frau W. aus Muri

Besten Dank für Ihre Sendungen, die

konstruktiv und aufbauend sind und

dem Leben Sinn und Perspektive verleihen.

Herr D. aus Thielle

Die Sendung war sehr interessant und

die Bilder von Carmela Inauen sind

wunderschön. Jetzt weiss ich endlich,

wer diese Meisterwerke malt.

Frau F. aus Feusisberg

Die Sendung mit Frau Inauen macht

mir Mut, Schritte zu wagen. Solange

ich lebe, ist nichts festgefahren.

Frau B. aus Dübendorf

Als regelmässige Zuschauer ihrer Sendung und

als langjährige ehemalige Pflegeeltern sind wir

begeistert über die heutige Sendung und darüber,

was Gott im Leben von Menschen immer wieder tut.

Herr und Frau B. aus Rikon im Tösstal

Der Weg und die Geschichte von Carmela

Inauen haben mich tief berührt und

mir gezeigt, wie wichtig Vergebung ist.

Frau H. aus Murten

Ihre Sendungen bringen mir immer wieder viel

Freude und Zuversicht für mein eigenes Leben.

Dadurch gebe ich die Hoffnung und den Glauben

nicht auf, dass Gott auch aus meinem Leben etwas

Gutes und Sinnvolles machen kann.

Frau B. aus Brittnau

Es war eine spannende Sendung und

motiviert in schwierigen Situationen, gibt

Mut und bestätigt, dass es wichtig ist,

mit Gott unterwegs zu sein. Genial!

Frau P. aus Steinach

* Namen anonymisiert und der Redaktion bekannt

Das Gespräch mit Carmela Inauen war sehr beeindruckend

und hat mich tief berührt – eine wahrlich

einzigartige Frau. Und ihre Art zu malen ist genial.

Frau G. aus Madiswil

Ganz herzlichen Dank für die wunderbare,

kraftvolle und ermutigende

Sendung. Sie hat mich sehr bewegt.

Herr L. aus Pfyn

Die Sendung ging mir mitten ins

Herz, da ich selbst Pflegetochter war

und ich immer mein Zuhause suchte.

Frau S. aus Wünnewil

Die Sendung und vor allem die Geschichte von

Carmela Inauen hat mich sehr berührt. Ihre

Lebensfreude und ihr grosses Herz spiegeln

sich auch in ihren wunderbaren Bildern wider.

Frau A. aus Heerbrugg

Ihre Sendung mit Carmela Inauen

war tiefschürfend, berührend

und hat mir Hoffnung gemacht.

Herr M. aus Schüpfheim


FINANZEN

LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021 ı 17

JAHRESBERICHT 2020 GIBT RÜCKBLICK AUF EIN SPANNENDES MEDIENJAHR

Corona-Pandemie beeinflusst

Jahresergebnis 2020 erstaunlich wenig

VON SIMON LEEMANN

Auch ERF Medien haben die Folgen dieser weltumspannenden Pandemie im Jahr 2020 konkret

gespürt, das tägliche Arbeiten war in vielen Bereichen massiv von den verordneten Massnahmen

tangiert. Etwas überraschend hatte die Pandemie wenig Einfluss auf das finanzielle

Jahresergebnis von ERF Medien.

Einerseits war die Medienbranche nicht direkt von Schliessungen

betroffen, wie zum Beispiel Restaurants oder Freizeit-

und Kulturangebote. Aus diesem Grund waren auch

keine Mitarbeitenden von ERF Medien in Kurzarbeit – im

Gegenteil: Unsere Teams waren gefordert, trotz herausfordernder

Rahmenbedingungen «auf Sendung zu bleiben»

und die erfreulich gestiegene Nachfrage nach unseren

Sendungen permanent abzudecken. Unsere geplanten Anlässe

fielen aus, damit aber auch die Möglichkeit, unsere

Produkte zu bewerben.

Die Einnahmeseite war während des Jahres die grosse

Unbekannte. Bis weit in den Dezember hinein konnte nicht

prognostiziert werden, ob die wirtschaftlichen Unsicher-

heiten aufgrund der Pandemie sich negativ auf unser

Spendenergebnis auswirken würden. Dies war Gott sei

Dank nicht der Fall, es gingen sogar rund 300 000 Franken

mehr Spenden ein als im Jahr 2019. Doch leider gab

es immer noch einen Verlust von CHF 64 021. Der Dank

überwiegt, und doch ist das Ziel für die weiteren Jahre

definiert: ERF Medien müssen in den nächsten Jahren ohne

Jahres-Verluste die christliche Medienarbeit in der Schweiz

finanzieren können. Wir danken darum schon heute für

alle Spenden, die auch im Jahr 2021 für die Verbreitung der

Guten Botschaft in den Medien eingesetzt werden!

PS: Unseren Jahresbericht können Sie

per E-Mail bestellen unter: erf@erf.ch.

5

SPENDENINFORMATION

ERF Medien berichten über die Liebe Gottes zu allen Menschen.

Wir geben hoffnungsvolle Impulse für Lebens-, Sinn- und

Glaubensfragen. Das ist nur möglich dank der ideellen und

finanziellen Unterstützung vieler Menschen. Jede

Spende zählt. Ihre Spende zählt! Herzlichen Dank.

LOCATION erf-medien.ch/spenden

SPENDENZIEL 2021

5.19 MILLIONEN CHF

Fehlende Spenden

bis Ende Jahr

4 241 790

Eingegangene Spenden

bis Ende März

948 210

4

3

2

1


18 ı REISEN

UNTERWEGS MIT ERF MEDIEN

Mit FreuNden reisen

VON VERENA BIRCHLER

Regelmässig finden Sie im Life Channel Magazin Reiseprospekte

von ERF Medien. Des Öfteren werden wir gefragt, weshalb wir

als Medienunternehmen Reisen anbieten.

Es ist eine Art Tradition von Medienhäusern, durch Freizeitangebote näher zum eigenen Publikum

zu kommen. Vielleicht erinnern Sie sich noch, wie dies grosse Radiostationen früher taten:

in Form von sogenannten Radiowanderungen. Heute macht man Ähnliches, aber

mit ganzen Ferienangeboten. Dabei sind uns folgende Punkte wichtig:

Wir suchen Geschichten

Auf unseren Reisen haben wir viel Zeit, mit unseren Gästen ins Gespräch zu

kommen. Dabei erfahren wir viele spannende Lebensgeschichten. So manche

dieser Begegnungen enden damit, dass diese Personen dann bei uns im

TV- oder Radiostudio sitzen und über ihre Lebenserfahrungen berichten. Wir

erweitern also auf diesen Reisen sozusagen unser redaktionelles Netzwerk.

Wir reden über unsere Arbeit

Viele Gäste schätzen es, dass sie uns Fragen stellen können. Wie viele Leute

arbeiten bei euch? Wie kommt ihr zu all euren Geschichten? Was bewirkt eure

Arbeit? Warum kostet die Medienarbeit so viel Geld? Was für Menschen erreicht

ihr mit eurer Arbeit? Wie viele Leute erreicht ihr täglich? Wie kann man das

messen? Um all diese Fragen zu beantworten, gibt es während unserer Ferientage

genügend Zeit. Manche kommen dann ins Staunen, wenn sie erfahren,

wie gross die Reichweite auf unseren Kanälen ist. Und viele freuen sich, wenn

wir von den Reaktionen auf unsere Beiträge im TV, Radio und dem «Life Channel

Magazin» erzählen.

Der Gewinn unserer Ferien fliesst vollumfänglich in unsere Arbeit

Unsere Ferien werden ganz normal berechnet, so wie dies andere Ferienanbieter

auch tun. Daraus resultiert ein Gewinn. Dieser fällt je nach Anzahl Reiseteilnehmer mal höher oder

mal tiefer aus. Falls Sie sich also entscheiden, mit uns zu reisen, unterstützen Sie gleichzeitig unsere

Arbeit. Wir finden: «Das ist ein guter Grund, mit ERF Medien zu reisen.»

Und wer macht die ganze Arbeit?

Mit Kultour Ferienreisen haben wir einen freundschaftlichen Partner an unserer Seite. Dieses Reiseunternehmen

unterstützt seit vielen Jahren unsere Arbeit. Kultour Ferienreisen übernimmt die

gesamte Reiseadministration: Von der Anmeldung bis zur Rechnung, von der Flug- bis zur Hotelbuchung

liegt alles in ihren Händen. Dies führt dazu, dass die Teams von ERF Medien sich voll und

ganz auf die Reiseleitung vor Ort, auf die Inhalte und das Ferienprogramm konzentrieren können.

Und da sind wir wieder ganz nahe bei den Menschen – da wo wir hingehören.

FALLS SIE ALSO IHRE FERIEN IN DIESEM JAHR NOCH NICHT

GEBUCHT HABEN, FREUEN WIR UNS, WENN SIE MIT UNS REISEN.

Auf erf-medien.ch/ reisen finden Sie alle Reiseangebote und Informationen.

Wir würden uns freuen, mit Ihnen unterwegs zu sein.


MEDIENTIPP LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021

ı 19

IHR MEDIENTIPP IM

LIFE CHANNEL MAGAZIN

Haben Sie etwas entdeckt,

das wir hier vorstellen sollten?

Schreiben Sie uns

an erf@erf.ch

lesenswert – sehenswert

INSPIRATION FÜR RELIGIÖSE ERZIEHUNG IN DER FAMILIE

Unter dem Namen farbenspiel.family werden verschiedene Materialien zur

religiösen Erziehung von Kindern zwischen 0 und 8 Jahren angeboten. Das

Herzstück ist die gleichnamige Website, die Texte, Videos, und Lieder zu verschiedenen

Themen beinhaltet: «Gott», «Alltagsrituale» und «Kirchenjahr»

sind einige der Stichwörter, die behandelt werden. «Die tiefgründigen

Texte und Videos ermutigen Eltern, die spirituelle Dimension im Leben mit

Kindern zu entdecken und zu gestalten, dem christlichen Glauben einen Platz

im Familienleben einzuräumen und Spuren von Gott zu finden», heisst es in

einer Medienmitteilung.

Neben der Website sind von farbenspiel.family aktuell fünf 20-seitige Broschüren

erhältlich, die sich Themen wie «Ostern», «Tod» oder «Nachhaltigkeit»

widmen. Alle Broschüren sind kostenlos in digitaler Form verfügbar,

die Druckversionen kosten je CHF 4.–. Hinter farbenspiel.family stehen die

reformierte Kirche des Kantons Zürich, die reformierten Kirchen Bern-Jura-

Solothurn, sowie die katholischen Kirchen der Kantone Zürich und Bern.

Zur Webseite:

farbenspiel.family

INTERESSANTE PERSÖNLICHKEITEN

ERZÄHLEN IHRE GESCHICHTE MIT GOTT

«KÖNIGSKINDER» – so heisst eine Reihe von Videos, die die evangelische Nachrichtenagentur

Idea seit etwas mehr als einem Jahr herausgibt. Jeden Monat setzt

sich eine Persönlichkeit auf den braunen Ledersessel und erzählt, was sie mit

Gott erlebt hat. Unter den bisherigen Gästen sind Schauspieler Samuel Koch, der

seit einem schweren Unfall im Rollstuhl sitzt, Musiker Arne Kopfermann, dessen

Tochter bei einem Autounfall gestorben ist oder Miriam Geske, deren Vater brutal

ermordet wurde.

Die Geschichten der Gäste berühren und ermutigen. «Sie berichten, wie sie auf

der Suche nach mehr im Leben waren und dabei den gefunden haben, der Leben

gibt», so die Herausgeber auf der Website des Projekts. Die Videos haben ein

hohes Tempo und sind schlicht gemacht – sie zeigen lediglich den Gast vor einem

dunklen Hintergrund. Die Dauer der Clips ist unterschiedlich – zwischen acht

Minuten und einer knappen Stunde ist alles dabei. Alle Videos können kostenlos

angeschaut werden.

Zu den Videos:

koenigskinder.net


20 ı LESETIPP

Lesetipp

SEBASTIAN RINK

Wenn Gott reklamiert

Das grosse Schreien der Kleinen Propheten

book-ope

TOP-

TIPP

Fussballer tun es, wenn sie einen Elfmeter wollen, Kunden, wenn sie nicht zufrieden

sind: Reklamieren. Doch nicht nur wir sind unzufrieden mit unseren

Mitmenschen und der Welt. Auch Gott reklamiert. Und hat besondere Gestalten

betraut, die Menschen wachzurufen: Die zwölf «Kleinen» Propheten: Sie reizen

das politische und religiöse Establishment und nerven die Zeitgenossen mit ihrer

masslosen Kritik – und mit ihrer überschwänglichen Hoffnung. Sie halten Spiegel

vor und wischen Tränen ab. Sie reklamieren Macht, Zorn, Rache und vieles mehr –

und werben zugleich für ein zutiefst menschliches Leben.

Sebastian Rink gelingt es, die Kleinen Propheten über die Jahrhunderte hinweg

in einer unterhaltsamen Sprache in unsere Zeit reden zu lassen.

Neukirchener · ISBN 978-3-7615-6757-9 · 202 Seiten · ~ CHF 22.90

TITUS MÜLLER

VOM ALLTAGSGLÜCK

Am schönsten sind mitunter die kleinen

Glücksmomente im Alltag, die Titus

Müller auf wunderbare Weise in diesem

Buch erzählt. Innehalten. Der Sonne das

Gesicht zuwenden und dem Alltagsglück

die Hand reichen. Den Segen des Augenblicks

empfangen. Die Weite des Himmels

atmen und die Grösse des Schöpfers

ahnen. Lassen Sie sich berühren von

diesen besonderen Kurzgeschichten des

Autors.

Diese Neuausgabe enthält nicht nur

sieben neue Texte, sondern eine Neuverfassung

bestehender Texte. Lassen Sie

Ihren Alltag damit verzaubern …

Brunnen

ISBN 978-3-7655-0762-5

208 Seiten · ~ CHF 17.90

ASSAF ZEEVI

LASS DAS LAND ERZÄHLEN

Eine Reise durch das biblische Israel

Auf den Spuren biblischer Erzählungen

begleiten wir das Volk Israel über Jahrtausende

hinweg, von den Erzvätern über

die Zeit Jesu bis in die Gegenwart. Wir

erleben Sieg und Niederlage grosser

Herrscher. Erkennen den Einfluss von

Natur und Landschaft, Sprache und

Kultur auf die biblische Geschichtsschreibung.

Und beobachten, wie Gott dieses

kleine Land bis heute zum Schauplatz

grossartiger Ereignisse der Weltgeschichte

macht.

Wer die Bibel besser verstehen will,

muss an ihren Ursprung zurückkehren.

Assaf Zeevi nimmt uns mit auf eine

aussergewöhnliche Reise durch das Land

der Bibel.

SCM Hänssler

ISBN 978-3-7751-6075-9

288 Seiten · ~ CHF 28.90

ALFRED BODENHEIMER

DER BÖSE TRIEB

Ein Fall für Rabbi Klein

Eigentlich hat Rabbi Klein in seiner

Zürcher Gemeinde genug zu tun, doch als

in Inzlingen kurz hinter der deutschen

Grenze der Zahnarzt Viktor Ehrenreich

erschossen wird, fühlt sich Klein zu einem

Kondolenzbesuch bei dessen Ehefrau

Sonja verpflichtet. Schliesslich kannte er

den Toten gut.

Klein beginnt auf eigene Faust zu ermitteln

– nicht nur, weil er den zuständigen

Kommissar nicht ausstehen kann, sondern

auch, um sich nicht mit seinen

eigenen Problemen beschäftigen zu

müssen. Rabbi Klein, einmal mehr auf der

Suche nach der Wahrheit …


Kampa

ISBN 978-3-311-12530-3

252 Seiten · ~ CHF 26.90


SERIE

LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021 ı 21

gott

ist…

Gott ist … hörbar

VON MARTIN BÜHLMANN

Gottes Stimme hören. Dieses Thema bringt bei vielen Christen das Blut zum Wallen. Die Geschehnisse um die Pandemie,

die Wahlen in den USA und die Person von Donald Trump haben eine breitgefächerte Diskussion um das Thema «Prophetie»

und Hören von Gottes Stimme ausgelöst. Man fragt sich, welche dieser prophetischen Aussagen nun richtig und wahr sind

und welche nicht.

Wie spricht Gott? Wann und durch wen?

Gott hat immer schon zu seinem Volk gesprochen. Das tat

er in der Vergangenheit, er tut es heute und wird es auch in

Zukunft tun. Die Herausforderung liegt darin, seine Stimme

zu hören oder richtig zu interpretieren. Der Schwerpunkt

der Prophetien im Alten Testament liegt im Aufdecken

von Fehlverhalten, im Trost seines Volkes und in

der Vorhersage von zukünftigen Geschehnissen. Im Neuen

Testament spricht Gott durch das Wort und grundsätzlich

durch sein Volk, die Gemeinde Jesu. Der Schwerpunkt liegt

im Trost, in der Ermahnung und Ermutigung der Menschen

(1. Kor. 14). Die Wirkungen des Heiligen Geistes (1. Kor. 12)

können durch alle Gläubigen geschehen (1. Kor. 12). Demnach

können auch alle Gottes Stimme hören. Bei diesem

Hören kann es sowohl ein «Hervorsagen» (sprich ein

Wort der Erkenntnis) sein, als auch ein «Voraussagen»

(ein Wort für die Zukunft).

Wie gehen wir mit diesem Reden Gottes um?

Wir müssen zuerst anerkennen, dass der Mensch Gottes

Reden auf verschiedenen Ebenen wahrnehmen kann. Wir

können dieses Reden «geistlich», «emotional» oder

«physisch» wahrnehmen. Die Wahrnehmungen sind also

meistens nicht «rein» sondern durchmischt. Deshalb ist

es zutiefst unweise zu sagen: «Gott hat mir gesagt … !»

Es ist ehrlicher zu sagen: «Ich empfinde, dass Gott gesagt

hat ...» oder «Ich habe den Eindruck, dass …» Neutestamentlich

soll alles Reden, das wir von Gott herkommend

weitergeben, von der ganzen Gemeinde geprüft werden.

Wenn es nicht mit unseren Emotionen und Erfahrungen

durchmischt sein könnte, müsste es nicht geprüft werden.

Wie kann ich je sicher sein, dass Gott zu mir geredet hat?

Wenn ich glaube, dass Gott mir etwas gesagt hat, prüfe ich

das für mich persönlich an fünf verschiedenen Punkten:

Entspricht die «Eingebung» dem Wort Gottes? Was sagt

meine innere Stimme dazu? Wurde der Eindruck vielleicht

bestätigt durch Handeln oder Reden anderer Menschen in

meinem Umfeld? Weiterhin interessiert mich, was meine

geistlichen Leitenden dazu meinen und wie dieser Eindruck

zu meinen persönlichen Lebensumständen passt. Wenn

ich bei allen fünf Punkten eine Übereinstimmung sehe,

bin ich mich sicherer, dass der Eindruck von Gott kommen

könnte, als wenn nur zwei oder drei Punkte den Gedanken

bestätigen. Aber selbst dann bleibt es eine Glaubens- und

Vertrauensfrage.

Aufbauend, ermutigend und tröstend

Wenn wir uns auf einen ehrlichen Weg des Vertrauens

begeben wollen, geht es nicht zuerst darum, unseren Eindruck

von Menschen «bestätigen» zu lassen. Vielmehr

geht es um die tiefe Suche nach wirklichem Trost, nach

Hoffnung und aufbauender Ermutigung für uns und die

Menschen, zu denen Gott durch uns sprechen möchte.


SERIE «GOTT IST …»

Wie oder wer ist Gott eigentlich? Diese Frage beschäftigt

die Menschen schon lange. In der Bibel werden unterschiedliche

Bilder gebraucht, um Gott zu beschreiben. In einer

Serie teilen Theologinnen und Theologen aus verschiedenen

Denominationen ihre Vorstellungen, wie Gott ist.

USER ZUR PERSON

Martin Bühlmann ist Leiter der

Vineyard Bewegung Deutschland,

Österreich, Schweiz und Teil des

globalen Teams der

weltweiten Vineyard

Bewegung.


22 ı

RADIO LIFE CHANNEL

ZUM THEMA: HÖRST DU MICH?

HIGHLIGHT

LIFE CHANNEL TALK |

WIE REDET GOTT MIT MIR?

DIENSTAG, 4. MAI

20 UHR

DIESE SENDUNG IST KURZ NACH

DER AUSSTRAHLUNG ONLINE ABRUFBAR.

radio.lifechannel.ch/talk

Gott will mit uns Menschen reden, und wir alle

können lernen, seine Stimme zu hören. Davon ist

Ilona Ingold, Leiterin des prophetischen Gebets der

Stiftung Schleife in Winterthur und Autorin des

Buchs «Hörst du mich?», überzeugt. Im Talk

erzählt sie, weshalb Gott mit den Menschen redet

und wie das geschieht. Und sie gibt praktische

Tipps, wie man Gottes Reden erkennt und wie wir

sicher sein können, auch tatsächlich Gott zu hören.

link.lifechannel.ch/gmkYE8

GOTTESDIENST |

GOTT REDET

Gott redet mit uns Menschen. Er ist dabei kreativ und nimmt jeden ernst.

Er möchte uns mit leisen Impulsen führen und ermutigen. Wir dürfen ihm

wie einem guten Freund zuhören und vertrauen. Im Gottesdienst aus dem

Gemeindezentrum Bethel in Wettingen erzählt Pastorin Corina Peter wie

sie Gottes Stimme erkennt und wie das Menschen in der Bibel ergangen ist.

LIFE CHANNEL TALK |

link.lifechannel.ch/RIPu7f

BETEN – WIE GEHT DAS?

Gibt es fürs Beten eine Art Gebrauchsanleitung? Im Talk redet Pfarrer Peter

Schulthess darüber, wie er selbst im Alltag betet, erklärt, ob man Gott durch

Gebet zu etwas überreden kann und wieso er das «Vaterunser» so schätzt –

und er gibt praktische Tipps, wie man erste Gebets-Versuche unternehmen

kann.

link.lifechannel.ch/7jknyB

LIFE CHANNEL TALK |

VOM GEIST BEGEISTERT

Bei uns zu Gast ist Monika Riwar. Bei

ihr fragen wir nicht nur nach, wo der

Heilige Geist wohnt. Uns interessiert

vieles, was mit dieser geheimnisvollen

Kraft in Verbindung steht. Monika

Riwar ist evangelische Theologin.

Nach dem Studium war sie mehrere

Jahre im Pfarrberuf tätig. Seit über 20

Jahren ist sie in der Seelsorge-

Ausbildung und -Beratung

aktiv.


RADIO LIFE CHANNEL

LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021 ı 23

link.lifechannel.ch/7CRFUZ

LIFE CHANNEL TALK |

ICH KANN MICH

NICHT ENTSCHEIDEN

Ich kann mich nicht entscheiden: ein tolles neues Stellenangebot, die Beziehung

dümpelt irgendwie vor sich hin, eine supertolle Wohnung ist auf einem

Online-Portal … Hat Gott einen Plan für mich? Habe ich da noch Entscheidungsspielraum?

Im Life Channel Talk mit Markus Züger, Trainer, Coach

und Unternehmensberater. Er begleitet Menschen im Bereich Führung,

proaktiver Lebensgestaltung und in herausfordernden Berufssituationen.

LIFE CHANNEL TALK |

link.lifechannel.ch/AtUzng

AUF GOTT HÖREN

Eine persönliche Beziehung funktioniert nur, wenn die Kommunikation

intakt ist. Ohne Kommunikation flacht eine Beziehung immer mehr ab. Dies

gilt nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern auch in der

Beziehung zwischen Gott und dem Menschen. Gott sehnt sich nach einer

persönlichen Beziehung mit dem Menschen und wünscht sich daher auch,

mit dem Menschen zu kommunizieren. Wie können wir mit Gott kommunizieren?

Wie spricht Gott und wie kann ein Mensch ihn hören? Darüber

sprechen wir mit Pfarrer Fredy Staub.

link.lifechannel.ch/sFoCzV

US EM LÄBE |

AUF GOTTES STIMME HÖREN

HAT AUSWIRKUNGEN

Seit März ist Mario Mosimann auf

Radio Life Channel immer wieder in

unserer Rubrik «us em Läbe» zu

hören. Mario Mosimann erzählt, warum

das Leben mit Gott für ihn einem

grossen Abenteuer gleichkommt. Er

führt aus, wieso bei seiner Arbeit für

ihn immer der Mensch im Zentrum

steht und wieso neben vielen Abenteuern

auch die Ruhe einen wichtigen

Stellenwert in seinem

Leben hat.

link.lifechannel.ch/IHUHNT

QR-CODES

Die Sendungen und Beiträge auf dieser Doppelseite

können Sie ganz einfach via QR-Code aufrufen:

Fokussieren Sie die Kamera Ihres Handys auf den Code,

danach lässt sich die Website auf einen Klick öffnen.

Alternativ sind Direktlinks zum Eintippen angegeben.

LIFE CHANNEL TALK |

WENN GOTT DIR SCHREIBT

Detlev Reich hat vor 20 Jahren angefangen,

Briefe in der Rolle von Gott zu

schreiben. Diese Briefe hat er als Buch

«Wenn Gott dir schreibt» veröffentlicht.

Das Buch behandelt Themen wie:

auf das erste Gefühl hören, den Unterschied

kennen zwischen sich

hingeben und sich aufgeben

oder den Frieden finden.


24 ı

RADIO LIFE CHANNEL

TAGESPROGRAMM

VORSCHAU RADIO MAI

MONTAG–FREITAG

06.00 – Nachrichten und Wetter

20.00 zu jeder vollen Stunde

06.00 – Life Channel «Der Morgen»

11.00 Beiträge, Gespräche, Tipps

und aktuelle Infos

10.00 Life Channel «Talk» (Mittwoch)

11.00 Vormittags-Programm

Beiträge, Kurz-Info

12.00 Life Channel «Info am Mittag»

12.15 Life Channel «Music Nonstop»

16.00 Vorabend-Programm

Beiträge, Kurz-Info

17.00 Life Channel «Info am Abend»

17.30 Abend-Programm

Beiträge, Gespräche, Tipps

und aktuelle Infos

18.00 Life Channel «Info am Abend»

GESPRÄCHSSENDUNG

LIFE CHANNEL TALK |

SIMEON KOCH –

ZWISCHEN DEATH METAL

Di, 11. Mai | 20 Uhr

UND KIRCHENCHORÄLEN

Das musikalische Talent von Simeon Koch brachte ihn bis auf die grossen Bühnen

der Welt. Acht Jahre reiste der Gitarrist mit der Death Metal Band Eluveitie

rund um den Globus. Was aus dem Rockmusiker mit langen Haaren geworden ist

und warum er heute auch mal Choräle auf seinen Saiten zupft, das verrät Simeon

Koch im Talk.

WOCHENTHEMA

18.30 Abend-Programm

Beiträge, Gespräche, Tipps

und aktuelle Infos

19.00 Life Channel «Schere, Stei, Papier»

Kindersendung

20.00 Life Channel «Talk»

(Montag bis Donnerstag)

FENSTER ZUM SONNTAG-Talk (Freitag)

21.00 Life Channel «Music Nonstop»

(Montag bis Donnerstag)

Life Channel «Mike Plain’s Fresh Friday»

(Freitag)

00.00 – Nacht-Programm

06.00 Life Channel «Music Nonstop»

Life Channel «Talk»

SERIE |

17. – 21. Mai | Mo bis Fr | 8.20 + 10.40 Uhr

GOTT SPRICHT MIT MIR

Wie redet Gott mit den Menschen? Und was bewirkt sein Reden in deren Leben?

Diesen Fragen gehen wir anhand konkreter Beispiele auf den Grund. In unserer

Wochenserie berichten Menschen, wie sie Gott hören und was er ihnen sagt. Sie

erzählen von konkreten Erlebnissen und wie diese ihre Leben veränderten.

KINDERSENDUNG

SAMSTAG

06.00 Life Channel «Music Nonstop»

06.00 – Nachrichten und Wetter

20.00 zu jeder vollen Stunde

10.00 Life Channel «Talk»

10. – 25. Mai | jeweils Mo, Di, Do, Fr | 19.00 Uhr

SCHERE STEI PAPIER |

UFFAHRT UND PFINGSCHTE

11.00 Life Channel «Music Nonstop»

19.00 Life Channel «Schere, Stei, Papier»

20.00 Life Channel «Talk»

21.00 Life Channel «Music Nonstop»

00.00 – Nacht-Programm

06.00 Life Channel «Music Nonstop»

Life Channel «Talk»

Jesus zeigt sich nach seiner Auferstehung den Jüngern. Dann fährt er in den

Himmel auf. Die Jünger wählen einen Nachfolger für Judas. Am Pfingstfest

ereignen sich aufsehenerregende Dinge: Die Apostel und weitere Anhänger Jesu

erhalten den Heiligen Geist. Mit dessen Hilfe gründen sie die erste Gemeinde

und erleben viele spannende Dinge.

SONNTAG

06.00 Life Channel «Music Nonstop»

06.00 – Nachrichten und Wetter

20.00 zu jeder vollen Stunde

10.00 Life Channel «Gottesdienst»

11.00 Life Channel «Music Nonstop»

20.00 Life Channel «Gottesdienst»

21.00 Life Channel «Music Nonstop»

00.00 – Nacht-Programm

06.00 Life Channel «Music Nonstop»

Life Channel «Talk»

GOTTESDIENSTE

Sonntag, 2. Mai 2021

aus der Chrischona Zürich

Sonntag, 9. Mai 2021

aus der Pfimi Bern

Donnerstag, 13. Mai 2021

aus der Ref. Kirche Bauma

Sonntag, 16. Mai 2021

aus der Ref. Kirche Bauma

Pfingstsonntag, 23. Mai 2021

aus der Pfimi Bern

Sonntag 30. Mai 2021

aus der Kirche im Prisma Rapperswil

PROGRAMMÄNDERUNGEN VORBEHALTEN.

Das aktuelle Programm finden Sie unter radio.lifechannel.ch/programm. Wir danken für Ihr Verständnis.


PERSÖNLICH

LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021 ı 25

David

Wōhrle

Essenz

Glücklicher Ehemann von Leonie und Vater von drei wundervollen Kindern. Fühlt sich

mit 41 Jahren noch grandios jung. Nach einer Lehre als Automechaniker, machte er einen

Bachelor in praktischer Theologie, Fachrichtung Sozialmanagement. Nun ist er nach vielen

Jahren kirchlicher Jugendarbeit seit bald 5 Jahren als Pastor im new life Bern tätig.

Seine Freizeit ist ausgefüllt mit abenteuerlichen Familienzeiten, schönen Momenten

in einem Baumhaus, wilden Fahrten auf seinem Skateboard oder kreativen Sessions

musikalischen Schaffens unter seinem Künstlernamen «Essenz».

Mehr vom Baumhaus: https://www.facebook.com/InspirationAusDemBaumhaus

Mehr von seiner Musik: auf Spotify, iTunes, YouTube oder www.essenz-music.ch

heart-br Sie nehmen sich immer wieder Zeit, im Baumhaus auf Gott

zu hören. Wie spricht Gott mit Ihnen und wie hören Sie ihn?

Ich erlebe Gottes Reden auf viele verschiedene Arten. Manchmal

leise und unspektakulär und dann wieder eindrücklich und tief.

Bei der leisen Weise, die oft durch einen einfachen Gedanken

kommt, bin ich mir anfänglich oft unsicher, ob es wirklich Gott

war. Oftmals klärt sich der Absender erst im Rückblick.

Eindrücklich und oft auch klarer erlebe ich starke innere Bilder,

Träume oder Bibelstellen, die mir gezeigt werden.

HOURGLAS Mit welcher Persönlichkeit würden Sie gerne einmal Zeit

verbringen?

Ich würde Geri Keller gerne wieder einmal besuchen. Er war und

ist mir eine riesige Inspiration.

Tv-Retro Am TV schauen Sie am liebsten:

Wir haben keinen Fernseher. Jedoch liebe ich gute, tiefe Filme

sowie Dokumentationen.

FILM Welcher Film hat Sie nachhaltig geprägt?

Da gibt es mehrere: «Forrest Gump», «Avatar», «Matrix»,

«Die Hütte», «Risen», «Luther». Alle davon habe ich schon

viele Male geschaut und werde immer wieder von Neuem tief

berührt.

Tablet Auf welche drei Smartphone-Apps möchten

Sie nicht verzichten?

«Kamera», «Taschenlampe» und «The Chosen» (neue Serie

über das Leben von Jesus).

Mouse-Po Diese Website ist absolut besuchenswert:

freundschaftmitgott.ch – gerade beim Thema «auf Gott hören»

kann man dort einige wundervolle Impulse finden.

CLOUD-MU Welcher Song läuft bei Ihnen gerade nonstop?

«Liebi nid erchalte lah», den ich momentan am Produzieren bin.

angry Wenn Sie frustriert sind, dann …

… schmeisse ich Knebel durch den Wald und schreie Gott ganz

ehrlich meinen Frust entgegen.

stars Das macht Sie glücklich:

Meine Familie und ganz besonders der Heilige Geist in mir. Eine

unerklärbare, unfassbare Freude, die er in mein Leben bringt.

user-sec Sie haben immer verheimlicht, dass …

… ich auch als kauziger «DJ DabelYu» im 80er-Style unterwegs

bin ;-)


Ihr Fachgeschäft für Naturbettwaren

Ihr Gemeindeweekend.

Eine Retraite. Das Konflager.

Gemeinsam vorwärts gehen.

Herzlich willkommen im

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Dank konsequentem Schutzkonzept

und genügend Raum

sind bei uns Events möglich,

die Ihre Kirchgemeinde lange

vermisst hat.

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Südsudan und viele weitere. Natürlich suchen wir auch

Piloten und Mechaniker – aber eben nicht nur!

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ALLTAGSTIPP

Interessantes

für den Alltag

LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021 ı

30

27

ZAHL DES MONATS

Bis zu 30 Meter Höhe kann Efeu an Mauern

oder Bäumen mit seinen Haftwurzeln emporklettern.

Quelle: de.wikipedia.org

Zimmerpflanzen sorgen

für ein gutes Raumklima

Viele Pflanzen zu Hause oder im Büro sehen

nicht nur schön aus, sie sorgen auch für

eine gute Luftbefeuchtung. Sie erhöhen die

Luftfeuchtigkeit auf natürliche Art, ohne

Bakterien im Raum herumzuwirbeln wie

bei manchen Geräten. Bestimmte Pflanzen

filtern Schadstoffe aus, die von Möbeln,

Textilien sowie elektronischen Geräten entweichen,

und wandeln sie in Sauerstoff um.

Für die Luftbefeuchtung eignen sich vor

allem Papyrus und Cyperus, denn sie geben

besonders viel Wasser an die Luft ab.

Zu den luftreinigenden Pflanzen zählen

der Efeu mit den immergrünen Blättern

und der höchsten luftreinigenden Wirkung.

Das Einblatt mit seinen dunkelgrünen

Blättern und dem leuchtend weissen Blütensegel

sorgt für angenehme Frische. Die

Kentia-Palme mit ihren grossen ständig

nachwachsenden Wedeln produziert überdurchschnittlich

viel Sauerstoff. Der Bogenhanf

mit seinen grossen Blättern und

deren hohen Feuchtigkeitsanteil sowie die

Dieffenbachie mit ihrer raffinierten Färbung

auf den grossen Blättern reinigen die

Zimmerluft.

Damit die Pflanzen gut gedeihen, müssen

die Ansprüche an Temperatur, Licht und

Wasserversorgung eingehalten werden.

Stellen Sie gleich mehrere dieser Pflanzen

in Ihre Räume, denn in der Gruppe erzielen

sie einen wirklich bemerkenswerten Effekt.

ÜBERSICHT IM KÜHLSCHRANK

Sortieren Sie die Lebensmittel für den Kühlschrank

in transparente Aufbewahrungsdosen, auch Organizer

genannt. Damit holen Sie mit einem einzigen Handgriff

alle Frühstücksutensilien aus dem Kühlschrank.

Mit diesen Behältern lässt sich zudem der Kühlschrank

schnell ausräumen und reinigen.

Die Organizer schaffen auch sonst Ordnung in der

Küche bei Suppenbeuteln, Backzutaten und vielem

mehr. Auch stapelbare Modelle werden angeboten.

Quelle: Redaktion «Life Channel Magazin»

Gesellschaftsspiele im Trend

Bei Gesellschaftsspielen wird strategisches Denken, Allgemeinwissen,

Wortschatz, Merkfähigkeit wie auch Reaktionsgeschwindigkeit

gefördert. Zudem tun sie dem Zusammenhalt in der

Familie gut, verbinden Generationen und sorgen für die Ausbildung

sozialer Kompetenzen bei Kindern. Damit das Gefühl eines

fröhlichen Familienzusammenhalts aufkommt, ist es wichtig,

immer wieder mal gemeinsam Freizeiten zu verbringen. Die grosse

Auswahl an Gesellschaftsspielen hilft dabei, in einer Familie mit

verschiedenen Interessen, etwas zu finden, das allen Spass macht.

Studien zeigen, dass auch Jugendliche gerne analoge Spiele machen,

obwohl eigentlich das Smartphone ganz oben in der Freizeitgestaltung

dieser Altersklasse steht.

Gemeinsames Spielen verbindet auch Grosseltern und Enkelkinder.

Sich gegenseitig in sein Lieblingsspiel einweisen, eigene

Regeln erfinden, die nur zwischen ihnen gelten, kann auch zu

einem stärkenden Band führen. Zudem ist diese Aktivität wetterunabhängig.

Ein Kind ist erst am Lernen, wie es sich in der Gesellschaft

verhalten soll, und kennt die Regeln und Werte noch nicht. Gesellschaftsspiele

helfen dem Kind Regeln zu erkennen, die ihm im

normalen Alltag zugutekommen. Dabei lernt es zu warten, bis es

an der Reihe ist, ebenso faires Verlieren wie auch Gewinnen. Dies

und anderes mehr fördert seine sozialen Kompetenzen.

Quelle: kinder-spielzeit.de

Quelle: pflanzenfreude.de


28 ı

FENSTER ZUM SONNTAG

FENSTER ZUM SONNTAG-MAGAZIN

SA, 1. MAI | 16.40 UHR

SA, 1. MAI | 18.30 UHR

SO, 2. MAI | 11.30 UHR *

SO, 2. MAI | 13.15 UHR

SA, 15. MAI | 16.40 UHR

SO, 16. MAI | 09.00 UHR *

SO, 16. MAI | 17.45 UHR

MAGAZIN MIT ALINE BAUMANN |

INSPIRIERT UND SELBSTGEMACHT

Köstlichkeiten aus der Küche, kleine Geschenke, ob

genäht oder geschmiedet: Hauptsache selbstgemacht!

Basteln und Handarbeiten boomen, viele Menschen

haben die Freude am Selbermachen wiederentdeckt.

Selbstgemachte, individuell gestaltete Dinge sind im

Trend. Während des Lockdown hatten viele Menschen

plötzlich mehr Zeit und entdeckten die Lust am kreativen

Schaffen wieder neu. Ein altes Handwerk aufleben lassen,

Malen oder Schreiben, Töpfern oder Schnitzen: Die Möglichkeiten,

sich zu entfalten sind riesig. Wer anfängt,

seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und Neues ausprobiert,

merkt, wie gut das tut. Es schafft Glücksgefühle

und wirkt erfüllend.

MAGAZIN MIT ALINE BAUMANN |

STRICH DURCH DIE RECHNUNG

Wir leben in Zeiten, in denen nichts vorhersehbar scheint.

Fast alle mussten seit Ausbruch der Pandemie umdenken,

weil das Virus unser gesamtes Leben verändert hat.

Man plant und setzt sich Ziele, doch dann kommt irgendetwas

Unvorhersehbares dazwischen und wirft alles über

den Haufen. Die langersehnten Ferien werden zum Desaster,

weil es zwei Wochen nur regnet. Aus heiterem

Himmel bestellt einem der Chef ins Büro und erklärt,

dass man nicht mehr gebraucht wird. Eine Krankheit lässt

von heute auf morgen Lebensträume platzen. Das Leben

folgt nicht zwangsläufig dem Drehbuch, das wir selbst

gerne schreiben würden. Das müssen wir gerade in Zeiten

von Corona wieder schmerzlich feststellen.

MAGAZIN MIT ALINE BAUMANN |

AUF DER SUCHE NACH LIEBE

Mit dem Frühlingserwachen wird auffallend oft die Diagnose

«verliebt» gestellt. Das Hochgefühl des Verliebtseins

ist jedoch meist nicht von Dauer.

SA, 29. MAI | 16.40 UHR

SA, 29. MAI | 18.30 UHR

SO, 30. MAI | 08.25 UHR *

SO, 30. MAI | 17.45 UHR

Der Blick durch die «rosarote Brille» kann ablenken und

Konzentrationsschwächen verursachen, vermag aber auch zu

Höchstleistungen anzuspornen. Das hormonell bedingte

Hochgefühl des Verliebtseins legt sich jedoch meist nach ca.

drei bis sechs Monaten. Doch wünschen wir uns nicht ständig,

angenommen und geliebt zu werden? Doch dauerhaft

von Liebe getragene Beziehungen müssen über Zeit und mit

Engagement entwickelt werden.

DIESE SENDUNG IST NACH DER AUSSTRAHLUNG

ONLINE ABRUFBAR: sonntag.ch

PROGRAMMÄNDERUNGEN VORBEHALTEN.

Das aktuelle Programm finden Sie unter fensterzumsonntag-talk.ch. Wir danken für Ihr Verständnis.


FENSTER ZUM SONNTAG

LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021 ı 29

FENSTER ZUM SONNTAG-TALK

DIE

SENDUNGEN

SA, 8. MAI | 16.40 UHR

SA, 8. MAI | 18.30 UHR

SO, 9. MAI | 12.55 UHR *

SO, 9. MAI | 14.15 UHR

SA, 22. MAI | 16.40 UHR

SA, 22. MAI | 18.30 UHR

SO, 23. MAI | 08.55 UHR *

SO, 23. MAI | 17.45 UHR

SIND KURZ NACH

DER AUSSTRAHLUNG

ONLINE ABRUFBAR

fensterzumsonntagtalk.ch

TALK MIT RUEDI JOSURAN |

DIE ÜBERLEBENSKÄMPFERIN

«Sie haben Krebs im Endstadium und werden sterben.»

Patrizia Maurer ist zunächst geschockt, dann

wird ihr klar: «Ich will kämpfen und überleben. Sterben

ist keine Option.»

TALK MIT RUEDI JOSURAN |

HÄUSLICHE GEWALT – SCHLÄGE STATT LIEBE

Vladimir und Manuela Dakic führen eine Beziehung

voller Schmerzen und häuslicher Gewalt. Kurz vor dem

endgültigen K. o. rappeln sich beide ein letztes, aber

entscheidendes Mal auf.

Dreizehn Chemotherapien und diverse Operationen in

eineinhalb Jahren – für Patrizia Maurer ist das «die Hölle».

Zwischendurch ist sie verzweifelt und verflucht Gott.

Er antwortet ihr auf spektakuläre Weise und ermutigt sie,

ihren Kampf ums Überleben fortzusetzen. Als sie zwei

Jahre «krebsfrei» ist, folgt der nächste Tiefschlag. Im

Talk will sie anderen Mut machen, weiter zu kämpfen und

nie aufzugeben.

Die Beziehung von Vladimir und Manuela Dakic ist nicht

von Harmonie geprägt: Manuela greift Vladimir immer

wieder verbal an, er setzt häufig seine Fäuste ein und

versetzt sie in Todesangst. Obwohl sie sich lieben, stillen

beide ihr Bedürfnis nach Liebe anderweitig. Das Paar

nimmt Hilfe in Anspruch und beginnt, ihre Liebesgeschichte

neu zu schreiben.

ZUM THEMA

TALK MIT RUEDI JOSURAN |

GEBET – MEHR ALS EIN SELBSTGESPRÄCH?

Gebet ist nicht alles. Aber ohne Gebet ist alles nichts. Das

behauptet der katholische Theologe Johannes Hartl. Er

gründete in Augsburg ein Gebetshaus, in dem ununterbrochen

gebetet wird.

DIESE SENDUNG IST

ONLINE ABRUFBAR.

link.lifechannel.ch/RL6dcZ

2005 gründete Johannes Hartl mit seiner Frau in Augsburg

ein überkonfessionelles Gebetshaus, in dem seit 2011

ununter brochen gebetet wird. Mal laut, mal leise, aber vor

allem kreativ und mit viel Musik. Ein Ort, an dem Menschen

Kraft tanken können. Doch wie funktioniert Gebet überhaupt?

Kann man tatsächlich mit Gott ein Gespräch führen?

Und kommt da wirklich etwas zurück? Wenn einer das wissen

sollte, dann wohl der Gründer eines Gebetshauses – und dem

fühlen wir auf den Zahn.

Die TV-Reihe FENSTER ZUM SONNTAG wird gemeinsam von Alphavision (Magazin) und ERF Medien (Talk) produziert.

*Aufgrund aktueller Sendungen können sich Anfangszeiten auf SRF zwei kurzfristig verschieben. Bitte informieren Sie sich über allfällige Änderungen in der Tagespresse oder im Teletext.


30 ı PORTRÄT

DIE BEZIEHUNG VON MANUELA UND VLADIMIR DAKIC

WAR LANGE VON PROVOKATION UND SCHLÄGEN GEPRÄGT

Raus aus der Gewaltspirale

VON MICHÈL WILLEN

Nun ist das Fass endgültig voll: Nachdem Vladimir wieder

einmal einen seiner gewaltsamen Wutausbrüche hat,

rennt Manuela aus der gemeinsamen Wohnung und ruft

die Polizei. Vladimir packt seine Sachen und geht. Was

kann die Beziehung jetzt noch retten?

Manuela und Vladimir Dakic werden Ende des zehnten

Schuljahrs ein Paar und ziehen jung zusammen. Schon bald

ist Vladimir unzufrieden. «Ich wollte Manuela immer alles

recht machen, konnte dabei aber nicht zu meiner eigenen

Meinung stehen.» Gefrustet flüchtet er sich in Killerspiele.

Diese nehmen mit der Zeit immer mehr Raum ein – die

Beziehung zu Manuela und seine Lehrstelle rücken in den

Hintergrund. «Die Gewalt in den Spielen machte etwas

mit mir: Aus einem lieben Vlado wurde ein aggressiver

Mensch.» Das zeigt sich auch in den vielen Konflikten mit

Manuela. Während sie ihn vor allem mit Worten attackiert,

wird er handgreiflich. Zuerst sind es Ohrfeigen, dann kommen

auch Faustschläge dazu. Um dem Alltag zu entfliehen,

geht Manuela oft in den Ausgang. «Beim Tanzen konnte

ich sein, wer ich wollte und bekam Aufmerksamkeit.»

Am Tiefpunkt

Im dritten Lehrjahr wird Manuela unerwartet schwanger.

Auch nach der Geburt von Liliana ist die Beziehung des

Paars von heftigen Konflikten geprägt. Zwar können sie

sich immer wieder für kurze Zeit versöhnen, landen dann

aber wenig später erneut in einem Streit. Die Spirale aus

Provokationen, Lügen und körperlicher Gewalt scheint

kein Ende zu nehmen. Und dann kommt jener Tag, an dem

Vladimir auszieht. «Ich weinte viel in dieser Zeit. Es war

genau wie damals, als mein Vater uns verliess», erinnert

sich Manuela. Ihr Bruder gibt ihr die Nummer eines Streetworkers,

der den beiden helfen soll. Sie hat Gespräche mit

FILM

TV-TIPP

FENSTER ZUM SONNTAG-TALK

Häusliche Gewalt – Schläge statt Liebe

Sa, 22. Mai

So, 23. Mai

16.40 Uhr

18.30 Uhr

08.55 Uhr

17.45 Uhr

VLADIMIR UND MANUELA DAKIC: «UNSERE BEZIEHUNG WAR EINE

HASSLIEBE – TROTZ ALLEM KONNTEN WIR NICHT OHNE EINANDER.»

dem Sozialarbeiter und kann auch Vladimir davon überzeugen,

sich mit ihm zu treffen. Bei einem der Gespräche

kommt dann der Glaube ins Spiel. «Der Sozialarbeiter sagte

uns – inoffiziell, also nicht in seiner beruflichen Funktion

– er kenne jemanden, der uns besser helfen könne als

er: Gott.»

Ein letzter Anlauf

Manuela und Vladimir versuchen es noch ein letztes Mal

zusammen. Gleichzeitig machen sie sich auf die Suche

nach diesem Gott, beginnen zu ihm zu beten und in der

Bibel zu lesen. Vladimir erinnert sich: «Als ich Jesus in

mein Leben eingeladen und ihm meine Sünden bekannt

habe, war das wie eine heisse Dusche. Ich sah die Welt ganz

anders und empfand eine tiefe Liebe.» Beiden ist klar, dass

sie an ihrer Beziehung arbeiten und ihre Leben aufräumen

müssen. Lügen, Heimlichkeiten und Seitensprünge

kommen ans Licht – ein schmerzhafter, aber befreiender

Prozess. «Als wir einander vergeben haben, konnten wir

den Schmerz der Verletzungen loslassen.» Alte Verhaltensmuster

verschwinden zwar nicht sofort, die Beziehung

heilt aber Schritt für Schritt. Soweit, dass Manuela

und Vladimir Dakic heute ein glückliches Ehepaar sind

und Konflikte konstruktiv und freundlich lösen können –

Schläge gehören der Vergangenheit an.


KOLUMNE

LIFE CHANNEL MAGAZIN ı 05.2021 ı 31

Ruedi Josuran

Stille. Und jetzt?

Es war dunkel und kalt geworden

auf einem abgelegenen Bahnhof.

Ich hatte einen intensiven

TV-Drehtag hinter mir. Hatte das

Bedürfnis, über das Erlebte und die

besonderen Momente mit jemandem

zu sprechen. So bin ich eben.

Ich muss Erlebtes teilen. Wen

könnte ich anrufen? Auf dem Bahnsteig

war kaum jemand. In Zeiten

von «Social Distancing» auch nicht

das ideale Feld für Begegnungen.

«Sprich doch mit Gott …» Plötzlich

war der Gedanke da. Als Einladung.

Spontan fing ich das Gebet

an mit der Frage: «Hast Du kurz

Zeit für mich, Jesus?» Ich überraschte

mich auch selbst damit.

«Habe ich Platz in Deiner Agenda?

Hast Du nichts Wichtigeres, als mir

gerade zuzuhören?» Irgendwann

in der Stille des Abends war da zwar

Ich kann nur

mit jemandem

eine Beziehung haben,

wenn ich mich

darauf einlasse.

Die Schwierigkeit ist viel eher, dass

wir Menschen oft gar nicht bereit

sind, Gott zu hören. Denn zu einer

guten Kommunikation gehört nicht

nur Reden sondern auch Zuhören.

Und um Zuhören zu können,

brauche ich Aufmerksamkeit und

Konzentration. Das gilt auch für

meine Kommunikation mit Gott.

Dort, wo Menschen ihre Einsamkeit

spüren und annehmen, können

sie zugleich eine tiefere Form von

Angenommensein und Verbundenheit

erleben: Ich bin angewiesen

auf ein grösseres Du. Ich

ersehne eine umfassende Liebe,

wie sie Menschen gar nicht geben

können. Diese Sehnsucht nach

innerer Heimat, nach Verstanden

werden und Gemeinschaft wird

zum Türöffner, der Menschen

ahnen lässt, dass Gott selbst und

keine akustisch hörbare Antwort, aber doch Gewissheit. Gott allein diesen Durst nach Liebe stillen kann.

Und die Frage brauchte keine Antwort mehr.

Der Bahnsteig war meine Wüste. Ich musste mich

Die Bibel ist voll mit Geschichten, in denen Gott mit selber aushalten. Reden, aber auch Schweigen. Ohne

Menschen in Kontakt tritt. Er will Gemeinschaft mit das Schweigen laufen wir Gefahr, uns im Äusseren und

uns Menschen, seinen Geschöpfen, er will mit uns Äusserlichen zu verlieren. Wir leben mit einem Hintergrundrauschen,

das nie aufhört: der Lärm der Autos

in Beziehung leben, und am deutlichsten wird diese

Sehnsucht Gottes, indem er selbst in seinem Sohn Jesus und Züge, mein Handy mit den vielen Angeboten, einen

Mensch wird. Gott tut alles, um mit uns in Beziehung zu Geräuschpegel zu entfachen.

kommen!

Wenn ich in die Stille gefunden habe, dann verstummen

die Stimmen, die etwas von mir wollen und

Ein wichtiges Kennzeichen einer guten Beziehung

ist Kommunikation. Ich kann nur mit jemandem eine mich immer weiter jagen: die Stimme des Ehrgeizes

Beziehung haben, wenn ich mich darauf einlasse. Wenn oder der Konsummaschinerie. Die inneren Antreiber,

ich rede und höre. Und da Gott mit uns Beziehung haben

möchte, kommuniziert er mit uns.

der Stille erlebe ich, dass ich einfach da sein darf, ohne

die manchmal in frommem Gewand daherkommen. In

Wie spricht nun Gott zu uns Menschen? Entscheidend etwas leisten oder machen zu müssen. Niemand will

ist sich bewusst zu sein: da ist ein Gott, der geheimnisvoll

ist, aber einen Weg zu uns findet. Da geht es nicht dem ich Gottes Gegenwart erahnen kann.

etwas von mir. Diese Stille wird für mich zum Raum, in

um die richtige Gebets-Technik oder -Methode.

RUEDI JOSURAN

Moderator FENSTER ZUM SONNTAG-Talk

ruedi.josuran@erf.ch

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