Ein tierisch guter Tag - Folag AG

folag.com

Ein tierisch guter Tag - Folag AG

Hauszeitung der Folag AG Nr. 48 Mai 2007

flash Lernende

Ein tierisch guter Tag


2 Flash Nr. 48

Oberzeile Frutiger bold 9 Punkt

Umschlagfoto

Kamelreiten in Toni's Zoo

4

22

28

Inhalt

Editorial 3

Fokus Neuartige Kompetenzerweiterung 4

Unternehmen Vielfältige Traktanden 6

Schweiz Hochstapler auf Rädern 6

Qualität auf hohem Niveau 7

Verkaufsfront Blau, blau, blau blüht... 8

Grün ist gefragt 10

Wertvolle Teilnahme 10

Unternehmen

Vietnam

Einige Facts & Figures 11

Personelles Arbeitsjubiläen 12

Geburt 12

Herzlich willkommen 13

Nervenkitzel pur 14

Wirklich schon wieder Weihnachten? 15

Heisse Gemüter und kalte Platten 16

Sami Niggi Näggi 16

Und wieder war er da – der Osterhase 17

Interview mit Kamalakaran Elayathamby 18

Interview mit Vijakumar Satkunanathan 19

Lernende Ein tierisch guter Tag 20

Zeitgemässe Ausbildung 22

Cocktail Traditioneller Familientisch oder

lieber an die frische Luft? 24

Aufregender Tag 26

Wanderlust und Alpenluft 28

Streiflichter Kantonspolizei trainierte bei Folag 7

Wohnen und Design mit Folag 17

Gewerbeverband besuchte Folag 23

Grippeimpfung 27

Schlusslicht Damals, vor 31

Wettbewerb 31

Impressum

Herausgeber

Folag AG Folienwerke

CH-6203 Sempach Station

www.folag.ch

Redaktion

Monika Doerig

Sibylle Raschle

Marcel Villiger

Redaktionsadresse

Folag AG

Redaktion «Flash»

Mettenwilstrasse 18

CH-6203 Sempach Station

flash@folag.ch

Fotos

Redaktionsteam, Mitarbeiter

Gestaltungskonzept

www.hellermeier.ch

Layout

Christian Zumbühl, Folag AG

Druck

UD Print AG, Luzern

Erscheinung

Frühling/Herbst

Redaktionsschluss

Nächste Ausgabe: November 2007

Titel einzeilig

zweizeilig

Gestaltungselement

Graufläche mit

20% schwarz

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

Da überlege ich mir immer wieder, welches Thema zum Editorial

in dieser Ausgabe wohl passen würde. Die Liste wird länger und

länger, und nun stehe ich vor der Qual der Wahl; soll ich mich zu

unserem diesjährigen Sponsoringschwerpunkt Kultur äussern oder

beschäftigt mich das Thema Innovation wegen unserer neuen Kaschieranlage

mehr, oder ist es mal wieder das allgegenwärtige Thema

Stress oder der Faktor Zeit, der interessiert?

Zeit ist wohl das Mass, das bei jedem Thema im Fokus steht. Stress

hat eng mit der Zeit zu tun, eine Innovation ist stark zeitabhängig

und auch die Kultur geht mit der Zeit.

Die Zeit ist eigentlich ein Phänomen, obwohl nicht sichtbar, macht

sie vieles sichtbar: die Tages- und Nachtfolge, die Alterung der

Menschen, Tiere und der Pflanzen, aber auch künstliche Materialien

wie unser Werkstoff Polyethylen sind der Zeit ausgesetzt.

Zeit ist aber auch eine mathematische Grösse, weil man sie immer

exakter messen kann und diese in immer kleinere Einheiten unterteilt.

So wird auch die Arbeitsmenge von uns Menschen in Relation

mit der Zeit gesetzt und so die Leistung definiert. Es stellt sich die

Frage, ob der Faktor Zeit das richtige Messinstrument für unsere

Leistungen ist.

Und wie wirkt nun die Zeit auf uns? Ich habe das Gefühl, dass wir

modernen Menschen die Zeit verpassen. Unser Tag ist blockiert

durch Termine, Besprechungen, Anlässe und es ändert sich nichts

– auch wenn immer wieder davon gesprochen und dazu ermahnt

wird, im Tagesgeschehen Ruhepausen einzubauen. Wir bemerken

es nicht, bis wir wirklich älter sind und feststellen, dass wir die Gegenwart

verpassen.

Die einzigen, die es wirklich können, sind die Kinder. Sie haben das

Flair, voll und intensiv im Augenblick zu leben. Das Morgen interessiert

sie, bis es zum «Jetzt» wird, nicht oder kaum.

Ein Stück dieser Lebenseinstellung würde uns Erwachsenen auch

gut tun. Es würde unsere Hetzjagd mit der Uhr im Nacken etwas

bremsen und uns zufriedener und glücklicher machen.

Vielleicht sollten wir – uns und unserem Umfeld zuliebe – das «Multitasking»

öfter etwas herunterfahren und die Langsamkeit wieder

entdecken.

Ich wünsche Ihnen viel Spass und gute Unterhaltung bei der Lektüre

dieser Flash-Ausgabe, aber lassen Sie sich dabei bitte viel Zeit.

René Studer


4 Fokus Flash Nr. 48

Neue Technologie bei Folag

Neuartige Kompetenzerweiterung

Marcel Villiger Überall und in allen Bereichen

schreitet die Entwicklung der

Produkte und die Ansprüche an die verschiedenen

Materialien fort. Im Automobilbereich,

in der Textilbranche und in der

Baubranche.

Die herausragenden Eigenschaften moderner

Bauprodukte lassen sich oftmals nur

noch durch Kombination verschiedener

Materialien erreichen. Hierzu werden die

Im vergangenen Winter hat Folag eine neue, einzigartige

Kaschiermaschine in Betrieb genommen. Ein Ausbauschritt,

dank dem verschiedene sich gegenseitig ergänzende Werkstoffe

miteinander kombiniert werden können.

Produkte etwa kaschiert (verschiedene sich

gegenseitig ergänzende Werkstoffe werden

miteinander kombiniert).

Folag hat am Standort Sempach zwei Millionen

Franken in die neue Technologie

«Kaschierung» investiert. Diese hohe Investition

wurde in erster Linie unter dem Gesichtspunkt

einer Kompetenzerweiterung

im Bereich der technischen Baufolien, insbesondere

der Dampfbremsen, gemacht.

Auf der Kaschieranlage von Folag können

Folienverbunde auf zwei Meter zusammengefügt

und inline bedruckt werden.

Wo werden kaschierte Produkte

eingesetzt?

Kaschierte Produkte werden heute fast

überall eingesetzt. Nachfolgend ein paar

mögliche Einsatzgebiete:

• Technische Textilien

• Flexible Verbundstoffe

• Geo- und Bautextilien

• Hygiene-, Medizinal- und Spitaltextilien

• Isolationsmaterial

• Automobilindustrie

Diese Aufzählung der Gruppen könnte

noch beliebig fortgesetzt werden. Bekannte

Produkte im Alltag sind zum Beispiel

Sport-, Regen- und Schutzbekleidungen,

Polster und Verkleidungen in der Automobilindustrie

oder eben Unterspannbahnen

im Bau.

Installation der Kaschieranlage

Nach diversen Vorbereitungsarbeiten in der

alten Rohrextrusionshalle, wurde anfangs

Dezember die Kaschieranlage angeliefert.

Wie bei der Montage anderer Maschinen

funktionierte auch dieses Mal das Zusammenspiel

zwischen Chauffeur und unseren

Leuten hervorragend. Auch die einzelnen

Teile, welche bis sechs Tonnen wiegen,

wurden punktgenau und ohne Beschädigung

am bestimmten Standort abgestellt.

Anschliessend erfolgten die Montage, die

Wieso kaschieren?

Anders als beim Koextrudieren ist beim Kaschieren

der Schmelzpunkt der Materialien

nicht relevant. Mit diesem Produktionsverfahren

lässt sich fast alles miteinander

verbinden, was sich verbinden lässt und

Sinn macht. Nicht die Molekülketten bilden

beim Kaschieren die Haftbrücke, sondern

der Kleber, welcher speziell auf das

entsprechende Produkt abgestimmt wird.

So ist es möglich, dass eine Folie aus Polyethylen

mit einem Vlies, wie zum Beispiel

bei unserem Floorprotect, ohne Probleme

verbunden werden kann.

Welche Kaschieranlage?

Kaschieren ist nicht gleich Kaschieren.

Wenn man eine Kaschieranlage kauft, muss

man sich zuerst die Frage stellen, welches

Verfahren für die vorgesehene Anwendung

geeignet ist. Dabei ist die Auswahl gross.

Gängige Verfahren sind etwa sogenannte

Pulverpunktanlagen, Streuanlagen, Hotmelt-Beschichtungsanlagen

oder Streichbeschichtungsanlagen.

Daneben gibt es eine

Reihe weiterer Unterscheidungsmerkmale.

In unserem Fall entschieden wird uns für

eine Hotmeltanlage. Hier wird die zu kaschierende

Folie über eine Rasterwalze geführt,

welche erwärmten Leim gleichmässig

auf die Folie aufträgt. Anschliessend wird

das zweite Material auf die so vorbereitete

Verkabelung sowie die ersten Systemtests.

Mit Hochdruck arbeiteten wir mit unseren

Lieferanten zusammen, um unvorhergese-

Trägerbahn gelegt und durch Walzen werden

die Bahnen dann verpresst.

Welche Produkte kann Folag

zusätzlich herstellen?

Verschiedene Anwendungen sind möglich,

einige sind bereits umgesetzt. So ist

zum Beispiel die kaschierte PA6-Folie ein

nennenswertes Produkt, welches wir dem

Markt neu anbieten können. Das auf die

PA6-Folie kaschierte Vlies dient hauptsächlich

zur Verminderung der «Raschelgeräusche»,

welche beim Bewegen der

Folie entstehen. Weiter kann die neuartige,

radondichte Folag-Radonschutzfolie

hergestellt werden. Sie schützt zuverlässig

vor dem Eindringen des schädlichen Radongases

in das Haus (siehe Flash-Bericht,

Ausgabe 47/2006).

Die Möglichkeiten sind riesig. Wir haben

die richtige Maschine und sehen gespannt

in die Zukunft. Eins ist sicher: Dies wird

nicht der letzte Bericht über das Kaschieren

oder deren Produkte gewesen sein.

Für detaillierte Fragen zur neuen Technologie

und deren Produkten steht Ihnen unser

Team «Bauprodukte» jederzeit gerne zur

Verfügung.

Folag AG Folienwerke

Bauprodukte, bau@folag.ch

hene Startprobleme in den Griff zu bekommen.

Heute sind diese mehrheitlich gelöst

und wir können mit Freude bekanntgeben,

dass die ersten Produkte an unsere Kunden

geliefert wurden.

Flash Nr. 48 Fokus 5


6 Unternehmen Schweiz Flash Nr. 48

V.l.: Marcel Hunkeler, Sibylle Raschle, Astrid Schüpfer, Arthur Burkart und Adrian Keiser (Toni Bieri abwesend).

Marcel Hunkeler Die monatliche Sitzung

wird von Adrian Keiser (Leiter Verkauf Bauprodukte)

moderiert und von Sibylle Raschle

(Verkauf Bauprodukte) protokolliert.

Weitere Teilnehmer sind: Arthur Burkart

(Leiter Technik), Astrid Schüpfer (Materialwirtschaft),

Toni Bieri (Lager & Warenumschlag)

und Marcel Hunkeler (Produktionsplanung

Bauprodukte).

Themen der Sitzung

Im Vordergrund der Besprechung steht

jeweils die Qualität, welche von vielen anderen

wichtigen Themen begleitet wird.

Die Traktanden sind somit immer vielfältig.

So wird zum Beispiel über die Rohstoffbeschaffung,

welche nicht immer einfach ist

(Preisentwicklung, Lieferengpässe), über

Vorstellung des Prozessteams Q-Zirkel Bauprodukte

Vielfältige Traktanden

Alle vier Wochen treffen wir uns im Penthouse zu einer einstündigen

Q-Zirkelsitzung.

technische Verbesserungen und Neuerungen

(Extruder-Zubehör) gesprochen.

Vom Verkauf werden allfällige Reklamationen

behandelt und neue Ideen und Anregungen

werden entgegengenommen.

Weitere wichtige Punkte sind die Lagerkapazitäten

und der Lagerwarenumschlag

(Lagerkosten, effizientere Palettisierung,

Neuer Dieselstapler

Hochstapler auf vier

Rädern

Marcel Villiger Im letzten Jahr wurde unsere

Staplerflotte erneuert. Der dreirädrige

Elektrostapler, welcher vorwiegend in der

Abteilung Rohrextrusion eingesetzt wurde,

wurde ausgetauscht. Der neue, vierrädrige

Toyota-Dieselstapler ist ein Gerät mit den

neusten Technologien, welches mehr Sicherheit

und Produktivität bringt. So wurde

beim Kauf nicht nur auf ergonomische

Bedienelemente geachtet, sondern auch

auf den Umweltfaktor. Das Fahrzeug ist

mit einem Russpartikelfilter ausgestattet,

welcher die bei der Verbrennung im Motor

entstehenden Stäube sammelt und

kontrolliert verbrennt. So ist auch ein kurzzeitiger

Einsatz des Staplers in einer Halle

möglich. Im Weiteren verfügt er über viele

verschiedene technische Details und Systeme,

welche dem Fahrer grösstmögliche

Sicherheit bietet. Die Anschaffung dieses

Staplers soll in Zukunft die Flexibilität beim

Warenumschlag verbessern. Engpässe

durch eine überhitzte Maschine sollten der

Vergangenheit angehören. Wir wünschen

den Fahrern unfallfreie Fahrten.

weniger Teillieferungen, da die Transportkosten

immer mehr in die Höhe schnellen).

In diesem Sinne appellieren wir an alle, sich

an der Kosteneinsparung zu beteiligen,

denn nur so können wir Kostenexplosionen

stoppen.

Kundenaudit

Qualität auf hohem

Niveau

Das jährlich stattfindende SQS-Audit, wie auch die internen

Audits, gehören schon fest in die Jahresplanung der Folag.

Neu hingegen sind Audits, welche unsere Kunden bei uns im

Hause durchführen. So geschehen im letzten Jahr durch die

Firma Mepha in Aesch.

Marcel Villiger Die Firma Mepha, bekannt

für die Generika-Medikamente mit dem Regenbogen

auf der Packung, kündigte letzten

Herbst ein Audit bei uns im Haus an.

Hohe Anforderungen

Während des Audits überprüften zwei

Mitarbeiterinnen der Mepha die Prozesse

und deren Abläufe, die Prozesssicherheit

und das Qualitätssystem. Also

in einem vergleichbaren System, wie es

auch die SQS zu pflegen tut. Interessant

für uns war, in welcher Prozesstiefe dies

geschehen ist und auf welche Details besonders

acht gegeben wurde. Dabei war

klar ersichtlich, dass in der Pharmaindustrie

die Anforderungen an die Qualität

auf sehr hohem Niveau gehalten werden.

Ein Beispiel: Uns wird Rohstoff angeliefert,

der in diesem Fall im Silowagen geführt

wird. Da unsere Siloabladestutzen mit

einem Vorhängeschloss verschlossen sind,

muss der Fahrer des LKWs sich beim Folag-

Personal erkundigen, in welches Silo das

Material abgeladen werden kann. Das entsprechende

Ladeformular des Lieferanten

gibt uns die Sicherheit, dass das richtige

Material angeliefert wird. Die Mepha geht

nun noch einen Schritt weiter: Die Speditionsfirma

muss sogar ausschliessen können,

dass kein anderer Fremdstoff im Silowagen

war (altes Material), bevor dieser mit unserem

Material beladen wurde. Der Spediteur

musste uns daher die entsprechenden

Dokumente nachreichen. Im Silotransport

ist es nämlich so, dass man Silowagen vor

einem erneuten Beladen, durch eine zertifizierte

Stelle reinigen lassen muss. Erst wenn

der Fahrer die entsprechende Bescheinigung

vorweisen kann, wird der Silowagen

mit dem neuen Material beladen.

Ein weiteres Beispiel: Die bei uns in der

Konfektion vorgegebenen Qualitätsprüfungsarbeiten

werden durch die Mepha

selber nochmals überprüft. Es werden unter

anderem Zugprüfungen und bakterielle

Tests durchgeführt. Diese Prozesse sind in

den Pharmabereichen standardisiert und

als Vorgabe einzuhalten.

Gleichberechtigung

Es war für uns interessant zu sehen, welche

enormen Vorgaben der Pharmaindustrie

auferlegt werden. Dabei ist festzuhalten,

dass bei den Pharmafirmen alle Lieferanten

gleich behandelt werden. Ob man nun ein

direkter Lieferant von Substanzen ist oder

«nur» ein Verpackungslieferant – die Standards

gelten für alle.

Positives Resümee

Der achtseitige Auditbericht, welcher anschliessend

erstellt wurde, war zu unserer

Zufriedenheit ausgestellt. Dabei können wir

mit stolz sagen, dass in unseren Prozessen

grundsätzlich keine kritischen Fehler entdeckt

wurden. Lediglich ein Verbesserungsvorschlag

wurde angebracht, welchen wir

sehr ernst nehmen.

Wir können auf einen positiven Tag zurück

blicken, welcher uns einige Erkenntnisse

brachte.

Zum Schluss dürfen wir sicher auch stolz

sein, dass wir mit so einem guten Resultat

von einem Pharmaproduzenten auditiert

wurden. Wir danken allen Mitarbeitern für

die tägliche Unterstützung und Gewährleistung

der Qualitätsforderungen unserer

Kunden.

Flash Nr. 48 Unternehmen Schweiz 7

Streiflicht

Kantonspolizei trainierte

bei Folag

Marcel Villiger Im Februar war eine

Sondereinheit der Kantonspolizei

Luzern bei Folag. Dies zum Glück

aber nicht aufgrund eines Ernstfalls,

sondern zu Trainingszwecken. Die

Gruppe der Schutzhundehalter sucht

permanent Übungsmöglichkeiten in

realem Einsatzgebiet. Dabei sollen

die Hunde die verschiedenen Raumsituationen

und Lärmquellen als eine

Selbstverständlichkeit erlernen. Für

drei Stunden standen daher den

Hundeführern verschiedene Folag-

Räumlichkeiten für die Ausbildung

ihrer Schutzhunde zur Verfügung.

Während dieser Zeit beschäftigten

die zehn Polizisten ihre Hunde vor

allem mit der Suche (Fährte) und dem

Personenangriff. Die 9 bis 18 Monate

alten Hunde, welche ausschliesslich

Schäfer oder Mali waren, führten

diese Übungen in der Abteilung Tonwaren

und im Luftschutzkeller durch.

Die Kantonspolizei war um diese realitätsnahe

Trainingsmöglichkeit sehr

froh und bedankt sich bei Folag.


8 Verkaufsfront Flash Nr. 48

Neue Website für Folag-Bauprodukte

Blau, blau, blau blüht...

...nebst dem Enzian auch die neue Website von Folag. Auf

unser neues Corporate Design adaptiert, wird sie stetig erweitert.

Unter http://construction.folag.com präsentiert sich

aktuell der Bereich Bauprodukte.

Markus Reichlin Die Website wurde

komplett dem neuen Corporate Design

der Folag angepasst und zudem den heutigem

Anforderungen angepasst. Die Site

erscheint schlicht, weist dafür eine klare

Struktur auf.

Aktuell wird der Bereich Bauprodukte präsentiert,

die Bereiche Verpackungen sowie

Garten & Hobby folgen demnächst.

Klare Navigation

Ein Hauptziel war, eine klare und einfach

zu bedienende Navigation für die Benutzer

bereitzustellen. Was nützt die beste Website,

wenn die gewünschten Inhalte nicht

gefunden werden oder nur erschwert zu

finden sind?

Oben auf der Site findet man die Hauptnavigation

und auf der linken Seite die Unternavigation.

Für Benutzer, welche lieber mit der Suchfunktion

die Inhalte durchsuchen möchten,

ist selbstverständlich auch gesorgt.

Sprachen

Die Website ist momentan in deutscher

Sprache veröffentlicht.

Ebenfalls wird die Site noch in englischer

Sprache folgen. Die Inhalte werden momentan

erarbeitet und demnächst online

geschaltet.

Spezielle Funktionen

Oben auf der rechten Seite findet man das

Druckersymbol, mit welchem man jede Seite

bequem drucken kann. In einem neu geöffneten

Fenster kann die angezeigte Seite

gedruckt oder einfach als Link an einen

E-Mail-Empfänger gesandt werden.

Technische Details

Die Website kann mit diversen Browsern

wie Internet Explorer, Mozilla Firefox oder

Nescape betrachtet werden, je nach Vorliebe

des Benutzers.

Die Inhalte der Site können durch Folag

mit einem CMS (Content Management System)

gepflegt werden, was eine beträchtliche

Erleichterung darstellt.

Die meisten (geschäftlichen) Websites werden

heute mit einem CMS gepflegt, damit

die Inhalte durch die Firma selber erstellt

und geändert werden können.

NEWS

Mit einem News-Modul können sehr einfach

News erfasst und veröffentlicht werden.

Dies ist heute wichtig, damit das Online-Publikum

immer auf dem Laufenden

ist. Mit dem Modul kann sogar der Veröffentlichungs-Zeitraum

vorgegeben werden.

Zeitlich begrenzten News können somit

beim Erfassen ein Enddatum mitgegeben

werden, sodass man sich nicht darum

kümmern muss.

Die aktuellsten News sind auf jeder Seite

rechts auffindbar und können direkt angeklickt

werden.

FIRMA

Unter diesem Menüpunkt finden Sie Angaben

zur Folag, unseren Tätigkeiten und

Zielen. Selbstverständlich wird das Verkaufsteam

mit Foto vorgestellt, sodass der Kunde

den richtigen Ansprechpartner findet.

Aktuelle Jobangebote können ebenfalls

online betrachtet werden. Auch Geschäftspartner

von uns sind mittels Links zu erreichen.

PRODUKTE

Auf den Bereich Produkte wurde speziell

Wert gelegt. Wir wollen dem Publikum die

Produkte umfassend und analog unserer

Drucksachen präsentieren. Unterhalb des

jeweiligen Produktebeschriebs folgen die

erhältlichen Dimensionen.

Auf der rechten Seite finden sich passende

PDF-Downloads zum Produkt.

KONTAKT

Um uns mittels Eingabeformular zu kontaktieren,

ist schliesslich ebenfalls gesorgt. Das

benutzerfreundliche Kontaktformular steht

Ihnen unter «Kontakt» zur Verfügung.

Falls Sie den Anfahrtsweg zu uns suchen,

werden Sie ebenfalls fündig. Unter diesem

Link kann ein Startort eingegeben werden,

und die Route zu uns wird automatisch berechnet.

Flash Nr. 48 Verkaufsfront 9

DOWNLOADS

Alle Verfügbaren Dokumente werden unter

«Downloads» gesammelt und zum Download

bereitgestellt. Um sich im Dschungel

von Dokumenten nicht zu verirren, sind

diese nach Themen und Bereichen gegliedert.

Mit der linken Unternavigation finden

Sie einfach und entspannt Ihr gewünschtes

Dokument. Die Dokumente werden ausschliesslich

im PDF-Format bereitgestellt.

Falls Sie den dafür benötigten Adobe Reader

nicht auf Ihrem System installiert haben,

können Sie diesen ganz einfach mit

dem angebotenen Link nachinstallieren.


10 Verkaufsfront Flash Nr. 48 Flash Nr. 48 Unternehmen Vietnam 11

IPM – Internationale Pflanzenmesse in Essen

Grün ist gefragt

Vom 25. bis 28. Januar dieses Jahres hat Folag zusammen mit

der Schumm AG erfolgreiche Messetage an der IPM in Essen

verbracht.

Adrian Dietz Fast 58 000 Gäste haben die

internationale Leitmesse der grünen Branche

besucht. 27% davon reisten vom Ausland

an – aus mehr als 90 unterschiedlichen

Ländern. Nebst 1 400 anderen Ausstellern

haben wir das gesamte gardiso-Sortiment

inklusive Neuheiten vorgestellt.

Man hat gemerkt, dass die Konsumfreudigkeit

im «grünen Bereich» deutlich zugenommen

hat: «Grün ist gefragt»! Die

Tendenz steigt und mittendrin ist Folag,

welche mit einem kompetenten Sortiment,

Innovationen und durchdachten Konzepten

mit der stetigen Konkurrenz mithält.

Interessante Gespräche

Unser Messestand wurde rege besucht, sodass

wir viele interessante Gespräche führen

und viele Kontakte knüpfen konnten.

Viele Grosskunden aus der Schweiz haben

uns an der IPM aufgesucht und grosses Interesse

an der neuen Anzuchtlinie gezeigt.

Auch etliche internationale Besuche konnten

registriert werden. Wir haben sehr gute

Rückmeldungen bezüglich Sortiment und

Neuheiten erhalten, und einmal mehr verwöhnten

wir unsere Gäste mit rheingauischen

Weinen und köstlichen Schweizer

Spezialitäten.

Nebst vielen Kundenbesuchen haben parallel

diverse Lieferantengespräche stattgefunden,

womit gleichzeitig Kosten und Zeit

gespart werden konnte.

Es war eine lohnenswerte und erfolgreiche

Messe mit vielen potentiellen Kontakten.

Nun beginnt das Bearbeiten der vielen

ernsthaften und potenziellen Kontakte.

Der Termin für die nächste IPM-Messe wurde

von den Organisatoren bereits festgelegt:

Vom 24. bis 27. Januar 2008 werden

wir wiederum an der Internationalen Pflanzenmesse

in Essen teilnehmen.

Internationale Baufachmesse in München

Wertvolle Teilnahme

Die Messe «BAU» 2007 hat einen neuen Besucherrekord

erzielt. Vom 15. bis 20. Januar erschienen mehr als 209 000

Besucher zur weltgrössten Fachmesse für Baustoffe und

Baumaterialien. Auch Folag verzeichnete einen persönlichen

Besucherrekord.

Georg Bitterli Zum dritten Mal haben wir

unsere Bauprodukte an der Baufachmesse

in München ausgestellt. Auch dieses Jahr

konnten die Messebesucher unser bewährtes

Baufoliensortiment begutachten

und fachsimpeln, welche Folie für welchen

Anwendungszweck eingesetzt wird.

Besonders die kaschierten Folag-Produkte

wurden bestaunt. Sehr grosse Aufmerksamkeit

erfuhr auch unser neues Radonprotectsystem

(Radonprotectfolie, Klebe-

und Butylband und weiteres Zubehör).

Erfolgreiche Teilnahme

Wir konnten an unserem Messestand sehr

viele Stamm- und potenzielle Neukunden

begrüssen. Für uns ist diese Messe sehr

wertvoll. Denn wir sitzen am Puls der Zeit.

Wir dürfen sagen, dass für uns die Baufachmesse

in München ein weiterer grosser

Erfolg war.

Wachstum in Vietnam

Einige Facts & Figures

Vietnams Wirtschaft erlebt einen Boom und ist derzeit neben

China das wachstumsstärkste Land in Asien.

Reto Senn In den vergangenen sechs Jahren

stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP)

preisbereinigt durchschnittlich um 7,4 %

jährlich. Die seit Mitte 2006 amtierende

neue Regierung unter Ministerpräsident

Dung rechnete für 2006 mit einem realen

Anstieg des BIP um 8,2 %. Für 2007 wird

eine weitere Beschleunigung des Wirtschaftswachstums

prognostiziert, wobei

das BIP sogar um 8,5 % zulegen könnte.

Das Land verfolgt das Ziel, das jährliche

Pro-Kopf-Einkommen bis 2010 auf min-

destens 1 100 $ von derzeit 635 $ zu steigern.

Bis 2020 möchte Vietnam zur Industrienation

aufsteigen.

Schon heute gehört die Schweiz zu den

wichtigsten Investoren in Vietnam (auf

Rang vier im europäischen Vergleich und

auf Rang dreizehn weltweit). Der Handel

zwischen den beiden Ländern hat in den

letzten Jahren zugenommen und erreichte

2004 ein Volumen von 304 Mio. Franken.

Die Schweiz importiert dabei die unterschiedlichsten

Güter, von Baustoff über

Elektronik bis zu Food und Dekorationsartikel.

WTO-Beitritt

Seit Januar 2007 ist Vietnam, nach zwölf

Jahren Bemühungen, offizielles Mitglied

der WTO (Welthandelsorganisation). Dies

wurde von den bisherigen Mitgliedsstaaten

beschlossen. Der Beitritt in die WTO eröffnet

für Vietnam neue Möglichkeiten,

in neue Märkte vorzudringen, zusätzliche

Investitionen ins Land zu holen und die

eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Vietnam kann seine Position in den internationalen

Beziehungen verbessern und

einen besseren Zugang zu Rohstoffen,

neuen Technologien und preisgünstigen

Produkten gewinnen. Die konkrete Umsetzung

gestaltet sich aber mitunter schwierig

und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

In einem Land, wo vieles informell

geregelt ist und Gesetze historisch belastet

sind, bleibt die Umsetzung der WTO-Richtlinien

ein spannendes Kapitel.

Infrastruktur

Seit dem Beitritt wird auch der Ausbau der

Infrastruktur vorangetrieben. Ein Muss, da

das rasante Wachstum kaum mehr durch

die bestehende Infrastruktur abgedeckt

werden kann.

In Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon,

sollen ein neuer Flughafen und eine

neue U-Bahn künftig dafür sorgen, dass der

Menschenandrang bewältigt werden kann.

Die nationale Fluggesellschaft Vietnam Airlines

will neue Flugzeuge anschaffen. Bis

zum Jahr 2015, so die Erwartungen, wird

die Zahl der Einwohner von Vietnam von

derzeit rund 85 Mio. auf 100 Mio. wachsen.

Ho-Chi-Minh – eine der 100 am

schnellsten wachsenden Städte

Die südliche Stadt hat eine Bevölkerung

von fast sechs Millionen Menschen und

ist das Wirtschafts- und Handelszentrum

von Vietnam. In Ho-Chi-Minh wird rund

ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts hergestellt.

Ho-Chi-Minh-Stadt ist das Zürich

von Vietnam, eine Weltstadt mit rekordverdächtigem

Wachstum.

Laut einer Konferenz des Ausschusses der

Nationalversammlung in der Hauptstadt

Hanoi erzielte Ho-Chi-Minh-Stadt 2006

mit 12,2 % das höchste Wirtschaftswachstum

in Vietnam. Die Haushaltseinnahmen

der Stadt stiegen, die Armutsrate fiel auf

4,3 %, und 239 630 Jobs wurden offiziell

neu geschaffen. Die ersten zwei Monate

dieses Jahres zeigen, dass die Wachstumsrate

2007 beibehalten werden kann, allenfalls

sogar noch etwas zunimmt. Das durchschnittliche

Pro-Kopf-Einkommen lag 2005

in Ho-Chi-Minh-Stadt bei 1 500 $ pro Kopf,

der landesweite Durchschnitt bei 635 $.


12 Personelles Flash Nr. 48 Flash Nr. 48 Personelles 13

Arbeitsjubiläen

Wir gratulieren unseren Mitarbeiterinnen herzlich zu ihren Arbeitsjubiläen und danken für

die treue Mitarbeit und den geleisteten Einsatz.

Conny Achermann, 20 Jahre

Schon seit 20 Jahren gehört Conny Achermann

zum Folag-Team und wirkt als stellvertretende

Leitern in der Abteilung Konfektion

Garten. Ihr Jubiläum feierte sie am

20. Januar 2007. Im Sommer ist sie gerne

mit Partner im Cabriolet unterwegs, geniesst

das schöne Wetter und den Wind in

den Haaren. Sie kann sich aber genau so

gut mit einem spannenden Buch verweilen

oder in einer gemütlichen Runde ein schönes

Glas Wein geniessen.

Ana Randjelovic, 10 Jahre

Seit zehn Jahren arbeitet Ana Randjelovic

als Schichtmitarbeiterin in der Abteilung

Konfektion Verpackungen für unser Unternehmen.

Ihr Jubiläum darf sie am 1. Juni

2007 feiern. In ihrer Freizeit verwöhnt sie

ihre Lieben mit Köstlichkeiten aus ihrer

Küche, berühmt sind dabei ihre feinen

Kuchen. Dies schätzt ganz besonders ihr

12-jähriger Sohn, mit dem sie möglichst

viel Zeit verbringt. Sie liest aber auch sehr

gerne Bücher.

Geburt

Stolz durften Salomé und Augusto Fernando

De Sousa Pereira am 8. November 2006

ihr Töchterchen Luana auf der Welt willkommen

heissen.

Es ist ein Wunder, sagt das Herz.

Es ist eine grosse Verantwortung, sagt der Verstand.

Es ist viel Sorge, sagt die Angst.

Es ist eine enorme Herausforderung, sagt die Erfahrung.

Es ist das grösste Glück, sagt die Liebe.

Es ist unser Kind, sagen wir. Einzigartig und kostbar.

Willkommen im Leben!

In diesem Sinne wünschen wir den Eltern

viele schöne und glückliche Momente mit

der Familie.

Carmen Helfenstein, 10 Jahre

Carmen Hefenstein feiert ihr 10-Jahr-Dienstjubiläum

als Betriebsmitarbeiterin im Team

Konfektion Verpackungen am 1. Juli 2007.

Nebst ihrem rasanten Hobby – sie fährt Töff

– fiebert sie auch mit viel Herzblut mit der

Schweizer Fussballnationalmannschaft mit.

«Hopp Schwiiz!» Zum Ausgleich und um

Ruhe und Kraft zu schöpfen, geht sie aber

auch auf lange Spaziergänge und hört gerne

Musik.

Glücklich schlossen am 24. März 2007 Jorge

Manuel und Maria Gomez Tavares ihr

kleines Glück Daniela in die Arme.

Herzlich willkommen

Unsere neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Maria Di Prima

Assistentin des CEO

Sandra Metz

Sachbearbeiterin Innendienst

Verkauf Verpackungen

Sandra Lötscher

Sachbearbeiterin Innendienst

Verkauf Garten & Hobby

Daniela Vogt

Leiterin Personal

Adrian Keiser

Bereichsleiter

Verkauf Bauprodukte

Kalender

Feiertage

Auffahrt

17. Mai 2007

(18. Mai 2007 Brücke Auffahrt)

Pfingstmontag

28. Mai 2007

Fronleichnam

7. Juni 2007

Mariä Himmelfahrt

15. August 2007

Allerheiligen

1. November 2007

Ferien

Sommerferien

23. Juli 2007

bis 5. August 2007

Termine

SQS-Audit

26. Juni 2007

Events

Candle Light Dinner

21. September 2007


14 Personelles Flash Nr. 48

Bowling

Nervenkitzel pur!

Es war wieder so weit! Am 24. November 2006 um 19.30 Uhr

trafen wir uns in Sursee zum Bowlingabend.

Sarah Achermann Zu Beginn wurden

wir mit einem grossen Apéro empfangen.

Nachdem alle Folag-Mitarbeiter eingetroffen

waren, konnten die grünen Bowlingschuhe

gefasst werden.

Die Nervosität stieg

Als sich alle in ihrer zugeteilten Gruppe

fanden, konnte das Spiel gestartet werden.

Und schon rollten die ersten Kugeln und

alle fieberten mit.

In der ersten Spielrunde wurde in der Gruppe

gespielt, bei der zweiten Runde konnte

sich jeder Spieler selber beweisen.

Anschliessend begann die Rangverkündigung.

Nicole Schacher gab als Erstes den

Gruppensieger bekannt und anschliessend

die drei besten Männer und die drei besten

Frauen. Herzliche Gratulation!

Die Zeit verflog in Windeseile bei viel Spass,

Spannung und Nervenkitzel.

Ausklang

Für die meisten endete hier ein gelungener

Abend, andere machten sich auf in die

nächste Bar, um den Abend gemütlich ausklingen

zu lassen.

Zum Schluss ein grosses Dankeschön an

alle, die uns diesen spannenden Abend ermöglicht

haben.

Weihnachtsapéro

Wirklich schon wieder

Weihnachten?

Am 15. Dezember 2006 fand das alljährliche

Weihnachtsapéro der Folag statt.

Thomas Reuteler Wieder einmal war es

so weit: Die Zeit für das Weihnachtsapéro

war gekommen.

Wintergefühle oder eben doch

nicht?

Weihnachten? Weihnachten heisst doch

Schnee? So konnte man am Morgen dieses

milden und definitiv grünen Freitags kaum

glauben, dass die Zeit für diesen traditionellen

Event schon gekommen war. Aber

zum Glück stand auf der Einladung «Weihnachtsapéro»

und nicht «Schneeapéro»,

sonst hätte man die Durchführung sicherlich

kippen müssen. Auch wenn man sich

langsam an Weihnachten ohne Schnee

gewöhnt hat, war es doch gewöhnungsbedürftig,

bei diesem Wetter und diesen

Temperaturen schon an das jährliche Fest

zu denken. Doch der Blick aufs Kalenderblatt

liess nur einen Schluss zu: Es ist wirklich

bald Weihnachten.

Optische und kulinarische Verwöhnung

Auch dieses Jahr entschied man sich als Ort

der Durchführung für die Abteilung Konfektion

Garten & Hobby. Dies war durchaus

eine gute Entscheidung! So hatte man

nach den zu bewältigenden Treppenstufen

sicherlich Durst und auch Hunger mitgebracht,

den es für einen Apéro unweigerlich

braucht. Das Bild, das sich einem bot,

als man den Raum betrat, war äusserst

angenehm. Unter gütiger Mithilfe weiterer

Feen hatte Nicole Schacher den Raum sehr

schön und stilvoll dekoriert, was auf allgemeine

Begeisterung stiess. Doch Dekoration

allein reicht an einem Apéro natürlich

nicht, denn schliesslich konnte man den

Hunger und den Durst kaum mit dem Wasser

der Blumen oder den Blumen selber

stillen. Auch die kulinarischen Wünsche

wurden ausnahmslos befriedigt. So hatte

es sowohl bei den Getränken, wie auch bei

den Essenshappen eine grosse Auswahl,

sodass jeder etwas gefunden hat.

Nach der ersten Essens- und Getränkerunde

war die Zeit für die jährliche Ansprache

von Reto Senn gekommen. Dem Rückblick

aufs aktuelle Geschäftsjahr folgte auch

noch ein Ausblick aufs neue Jahr. Es konnte

sich somit jeder ungefähr vorstellen, in welche

Richtung es in diesem Jahr gehen wird.

Arbeitsjubilare

Ein positives Merkmal der Folag kam im

Anschluss einmal mehr offensichtlich zum

Vorschein: Die lange Betriebszugehörigkeit

mehrerer Mitarbeiter. So konnten von Reto

Senn wiederum mehrere Arbeitsjubilare

beglückwünscht werden. Unter ihnen war

auch Vreni Gisler, die Leiterin der Abteilung

Konfektion Garten & Hobby, welche

mit 25 Betriebsjahren unter den Beglückwünschten

das höchste Jubiläum im Jahr

2006 feiern konnte.

Flash Nr. 48 Personelles 15

Auf ein Nächstes

Nach der Ansprache und den Gratulationen

ging es mit dem Apéro weiter, welches inzwischen

mit noch mehr Happen ergänzt

wurde. So konnten sich die Anwesenden

über feine Pizzastücke freuen. Das gemütliche

Beisammensein rundete den schönen

Vorabend in einer sehr angenehmen Atmosphäre

wunderbar ab, Weihnachten 2007

kann kommen – mit oder ohne Schnee.


16 Personelles Flash Nr. 48 Flash Nr. 48 Personelles 17

Töggeliturnier der Abteilung Verkauf Bauprodukte

Heisse Gemüter und

kalte Platten

An einem Samstagabend Ende Oktober 2006 trafen sich alle

vom Verkaufsteam Bauprodukte mit Begleitung bei Candid

Burkart zu Hause.

Sibylle Raschle An diesem Herbstabend

wollten wir die blendende Stimmung von

der vergangenen Fussballweltmeisterschaft

wieder etwas aufleben lassen. Ein Tischfussballturnier

auf höchstem Niveau war

angesagt! Wir bildeten fünf Zweierteams.

Jedes musste einmal gegen jedes andere

Team antreten. Schon bald kam fröhliche

Stimmung auf. Die Zuschauer feuerten die

Spielenden mit Begeisterung an. Auch die

Tischfussballspieler gaben öfters geräuschvolle

Töne von sich, was zu einer heiteren

Runde führte. Nachdem die Sieger auserkoren

waren, widmeten wir uns dem gemütlichen

Teil.

Nach den anstrengenden Strapazen genossen

wir die feinen Köstlichkeiten, die

uns auf den Fleisch- und Käseplatten serviert

wurden. Am späteren Abend lieferten

sich die Männer noch einen harten Kampf,

während sich die Damen angeregt unterhielten.

Wir danken dem Organisator und

dem Töggelimeister für den gelungenen

Abend herzlich.

Unter der kritischen Beobachtung von Talentscout Christoph Rychen kämpfen Liana Kettner und

Candid Burkart gegen das Team rechts mit Evelin Scheidegger und Hannelore Senn um Tore.

Überraschungen für die Mitarbeiter

Sami Niggi Näggi

Sibylle Raschle «Samichlaus, du liebe

Maa, gib mer au en Grittimaa. Aber bitte

en Grosse, susch zupf dr a de Hose!»

So oder ähnlich muss der Spruch gelautet

haben, den die Spenderin am Vorabend

des Samichlaus-Tages 2006 gesprochen

hat. Das Verkaufsteam Bauprodukte wurde

mit einem riesigen, feinen Grittibänz verwöhnt.

Herzlichen Dank, Nana!

In der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember

hat ein weiteres fleissiges «Heinzelfrauchen»

in der Folag gewirkt. Jeder Mitarbeiter

fand am Morgen als Überraschung ein

grosszügiges Samichlaus-Säckli an seinem

Arbeitsplatz vor. Dank dieser schönen Geste

arbeitete man gleich beschwingter und

freute sich darüber, ab und zu ein Nüssli

oder eine Süssigkeit aus dem Säckli naschen

zu können.

Eiertütschen

Und wieder war er da

– der Osterhase

Wie jedes Jahr, am Donnerstag vor Ostern, hoppelte der

Osterhase in die Folag-Kantine und hinterliess eine schöne

Bescherung.

Selina Lischer Wir versammelten uns

nach 11.15 Uhr in der Kantine, welche

wie immer von Nicole Schacher sehr schön

dekoriert wurde. Die vielen leuchtenden

Farben der Dekoration trotzten an diesem

Gründonnerstag dem bewölkten Wetter.

Insgesamt 120 Hühnereier mit fröhlichen

Frühlingsfarben bemalt, präsentierten sich

zusammen mit etwa drei Kilogramm Schokoladeneiern

auf den Tischen. Vereinzelt

waren auch süsse «Zucker-Eilis» verstreut.

Zum Anstossen wurde Weisswein und

Orangensaft offeriert.

Bruchsichere Eier

Jede Mitarbeiter schnappte sich ein Hühnerei

und gab sein Bestes, um Folag-Meister

im «Eiertütschen» zu werden. Wie jedes

Jahr gab es wieder viele verschiedene

Theorien und Techniken zu diskutieren, wie

das Ei des Gegners wohl am schnellsten zu

Bruch geht.

Die Stimmung war äusserst harmonisch

und es wurde bei den verschiedenen Eiern

kräftig zugelangt. Einige verschwanden sogar

in den Hosentaschen.

Nach einer Dreiviertelstunde klang das

traditionelle «Eiertütschen» aus, und alle

freuten sich auf das lange Osternwochenende.

Wir danken der Geschäftsleitung, dass uns

der Osterhase auch dieses Jahr wieder besuchte,

und hoffen, dass er uns auch nächstes

Jahr nicht vergessen wird.

Streiflicht

Wohnen und Design

mit Folag

Marcel Villiger Dass das Tätigkeitsfeld

der Folag ein grosses Spektrum beinhaltet,

ist bekannt. So sind wir bis

anhin vor allem in den bekannten Bereichen

Bauprodukte, Garten & Hobby

und Verpackungen tätig. Nun macht

sich eine neue Sparte auf: Wohnen

und Design.

Vor einiger Zeit lag in der Extrusion

ein Anfahrkuchen am Boden. Es war

vorgesehen, diesen zu regenerieren.

Diese Polyethylensäule gab mir aber

die zündende Idee, diese weiterzuverarbeiten.

So wurde der Boden

dieses Abfallstücks flach gefräst und

ins Innere der Säule eine Lampe eingebaut.

Entstanden ist die erste Säulenlampe

aus der Produktion Folag.

Ob es bei diesem Prototypen bleiben

wird, ist noch offen.


18 Personelles Flash Nr. 48

Interview mit Kamalakaran Elayathamby

«... dass in Sri

Lanka Frieden

herrscht.»

Name: Kamalakaran Elayathamby

Geburtsdatum: 7. Juli 1956

Arbeitsort: Konfektion Garten & Hobby

Aufgabe: Betriebsmitarbeiter

Was freut Sie?

Mich erfreut fast alles.

Was ärgert Sie?

Lügen, Streit und Krieg.

Wie würden Sie sich in einem

Heiratsinserat beschreiben?

Ich bin verheiratet und habe dazu kein

Inserat benötigt.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf meine Frau und meine Tochter

Keerthana.

Welche schlechte Eigenschaft möchten

Sie sich gerne abgewöhnen?

Das Rauchen.

Was war das Peinlichste, was Ihnen

je passiert ist?

Da kommt mir spontan nichts in den Sinn.

Womit haben Sie als Kind

am liebsten gespielt?

Mit Bällen.

Könnten Sie auf Ihr Auto verzichten?

Nein.

Wo möchten Sie Ihren

Lebensabend verbringen?

In Sri Lanka und in der Schweiz.

Mit wem möchten Sie im Lift

stecken bleiben?

Mit dem Natel.

Welche Identität einer toten oder

lebenden Persönlichkeit würden Sie

für kurze Zeit annehmen wollen?

Die von Mutter Theresa oder die von Mahatma

Gandhi.

Waren Sie schon einmal

beim Wahrsager?

Nein.

Ihr Lebensleitsatz?

Leben und leben lassen.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Zeitungen und Bücher lesen und mit meiner

Tochter spielen.

Sind Sie in einem Verein?

Nein.

In welchem Lokal sind Sie am ehesten

anzutreffen?

In keinem.

Was ist Ihre Stärke?

Ich bin ruhig.

Was ist Ihre Schwäche?

Ich rauche zu viel.

Mit welcher/m Traumfrau/-mann

würden Sie gerne zu Abend essen?

Mit meiner Frau.

Was gefällt Ihnen an der Schweiz?

Praktisch alles.

Der grösste Erfolg in Ihrem Leben?

Der kommt noch.

Was tun Sie persönlich für

die Umwelt?

Ich trenne den Abfall.

Was stört Sie an unserem System?

Das Steuersystem.

Was würden Sie nie wieder tun?

Mit dem Rauchen beginnen.

Gegen welches Verbot verstossen

Sie öfter?

Nichtbeachtung von roten Ampeln.

Die grösste Niederlage

in Ihrem Leben?

Die kommt noch.

Was gehört für Sie zu einem

«gesunden» Leben?

Gesundes Essen, viel Schlaf und sich in der

Natur bewegen.

Wen möchten Sie wieder

einmal treffen?

Meine alten Schulkollegen.

Welchen aktuellen Kopf

würden Sie heute auf eine

Hunderternote drucken?

Den von Mahatma Gandhi.

Wem möchten Sie ein

Kompliment erteilen? Wofür?

Vielen.

Welchen Traum möchten Sie sich noch

verwirklichen?

Dass in Sri Lanka Frieden herrscht.

Ihr beliebtestes Ausflugs-/Reiseziel?

Australien.

Was freut Sie?

Fast alles.

Was ärgert Sie?

Die Ungerechtigkeiten auf dieser Welt.

Wie würden Sie sich in einem

Heiratsinserat beschreiben?

Ich würde nie solch ein Inserat schreiben.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf meine Familie und meine Grosskinder

Niru und Dinoj.

Welche schlechte Eigenschaft möchten

Sie sich gerne abgewöhnen?

In Zukunft möchte ich abnehmen.

Was war das Peinlichste, was

Ihnen je passiert ist?

Da fällt mir gerade keine Peinlichkeit ein.

Womit haben Sie als Kind

am liebsten gespielt?

Ich habe sehr viel Zeit mit meinen

Kollegen verbracht.

Könnten Sie auf Ihr

Auto verzichten?

Nein.

Wo möchten Sie Ihren

Lebensabend verbringen?

In Sri Lanka oder auf einer Insel.

Mit wem möchten Sie im Lift

stecken bleiben?

Wenn, dann möchte ich meine Frau und

meine Kollegen dabei haben.

Welche Identität einer toten oder

lebenden Persönlichkeit würden Sie

für kurze Zeit annehmen wollen?

Die von Nelson Mandela oder

Che Guevara.

Flash Nr. 48 Personelles 19

Interview mit Vijakumar Satkunanathan

«Meine Traumfrau

ist meine Frau.»

Name: Vijakumar Satkunanathan

Geburtsdatum: 22. März 1961

Arbeitsort: Extrusion

Aufgabe: Betriebsschichtmitarbeiter

Waren Sie schon einmal beim Wahrsager?

Nein.

Ihr Lebensleitsatz?

Mein Motto ist: Leben und leben lassen.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Ich höre gerne Musik, lese die Zeitung und

schaue auch gerne mal TV.

Sind Sie in einem Verein?

Nein, ich bin in keinem Verein.

In welchem Lokal sind Sie am

ehesten anzutreffen?

In keinem.

Was ist Ihre Stärke?

Meine Stärke liegt neben meiner Ruhe sicherlich

auch in meiner Fröhlichkeit.

Was ist Ihre Schwäche?

Das Rauchen. Ich rauche zu viel.

Mit welcher/m Traumfrau/-mann

würden Sie gerne zu Abend essen?

Meine Traumfrau ist meine Frau. Darum

würde ich mit ihr das Essen geniessen.

Was gefällt Ihnen an der Schweiz?

Fast alles.

Der grösste Erfolg in Ihrem Leben?

Mein grösster Erfolg in meinem Leben

liegt noch vor mir.

Was tun Sie persönlich für

die Umwelt?

So viel wie ich nur kann.

Was stört Sie an unserem System?

Das einzige, was mich am System stört, ist,

dass es ein wenig langsam ist. Aber sonst

ist es in Ordnung.

Was würden Sie nie wieder tun?

Ich würde nie wieder mit dem Rauchen

beginnen. Das war ein grosser Fehler.

Gegen welches Verbot verstossen

Sie öfter?

Gegen keines.

Die grösste Niederlage in Ihrem

Leben?

Ich habe zum Glück keine Niederlage

erlebt.

Was gehört für Sie zu einem

«gesunden» Leben?

Lachen, gutes Essen und Ferien.

Wen möchten Sie wieder

einmal treffen?

Meine Schulkameraden von früher.

Welchen aktuellen Kopf

würden Sie heute auf eine

Hunderternote drucken?

Den von Wilhelm Tell.

Wem möchten Sie ein

Kompliment erteilen? Wofür?

Vielen Menschen aus diversen Gründen.

Welchen Traum möchten Sie sich

noch verwirklichen?

Mein Traum wäre, dass in meinem Heimatland

die Kriege endlich ein Ende finden

und somit Frieden und Ruhe herrscht.

Ihr beliebtestes Ausflugs-/Reiseziel?

Meine persönlichen Favoriten sind England,

Sri Lanka und Indien. Das sind drei

sehr schöne Länder.


20 Lernende Flash Nr. 48

Christoph Vettiger Begleitet von Christoph

Koch führte uns Daniela Vogt an unser

noch unbekanntes Reiseziel. Nach kurzer

Fahrt mit dem kleinen Reisebus wurde

das Geheimnis gelüftet und unser Ziel war

bekannt; Wir verbringen den Tag in Toni's

Zoo in Rothenburg. Nach einer kurzen Be-

grüssung des Chefs, Toni Röösli, durften

wir uns bis 12.00 Uhr alleine auf die Socken

machen und die Tieregehege auskundschaften.

Essen unter Beobachtung

Das Team um Herrn Röösli hatte für die

Folag-Gruppe eine ganz spezielle Überraschung.

Wir durften unser Essen in einem

originellen Raum zu uns nehmen und

gleichzeitig noch exotische Vögel betrachten.

Beobachtet von Vögeln und zum Teil

auch von Menschen, servierte uns das Restaurant-Team

zuerst einen feinen Salat, danach

«SchniPo» garniert mit Gemüse und

zum Schluss ein feines Schokoladenmousse.

Es war eine sehr entspannte Atmosphäre,

trotz den zahlreichen neugierigen

Blicken.

Lehrlingsausflug

Ein tierisch guter Tag

Nach einem kurzen Arbeitsmorgen trafen wir uns am 18.

April 2007 um 11.15 Uhr auf dem Folag-Parkplatz, um den

Lehrlingsausflug zu starten.

Auf Tuchfühlung

Mit gut gefüllten Mägen machten wir uns

nun auf den Weg, den Zoo unter der Führung

von Toni Röösli zu besichtigen. Unsere

erste Station hatte es dann gleich in sich.

Mit einem zum Teil mulmigen Gefühl betraten

wir das Gehege des Geparden. Das

passiert einem nicht oft, dass man einer

Raubkatze so nahe kommt. Es entstanden

originelle Gruppenfotos mit der Gepardendame.

Nach diesem tollen Erlebnis folgte

gleich ein weiteres Highlight, nämlich das

Füttern der Affen im Affengehege. Die

Hände gefüllt mit Erdnüssen, kamen wir

diesen Tieren ebenfalls sehr nahe. Auch

hier entstanden wieder coole Fotos. Unser

nächster Halt galt dann einer Schlange

und einem Bartagam. Nach anfänglichen

Berührungsängsten gab es dann auch hier

spektakuläre Bilder. Mit der Zeit entstand

ein ziemlich grosser Menschenauflauf rund

um die Tiere und die Folag-Crew. Nachdem

die beiden Tiere wieder ihre Ruhe in

ihren Terrarien geniessen konnten, ging es

für uns weiter zu den Vögeln. Da ein Vogel

sehr zahm war, konnten wir auch hier wie-

der sehr witzige Fotos knipsen. Nach diesem

kleinen Abstecher zu den exotischen

Flugtieren, war nun eine ganz spezielle

Sache an der Reihe: Das Kamelreiten. Ein

paar Lernende hatten gewisse Aufstiegsschwierigkeiten,

andere kämpften während

des Reitens mit Platzproblemen. Das

war ein sehr amüsantes Erlebnis.

Nach dieser Führung liessen wir diesen

schönen Tag noch bei einer Glace oder

einem Bierchen ausklingen.

Dankeschön

An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn

Röösli und seinem Team herzlich bedanken

für den herrlichen Service und die spezielle

Führung durch Toni’s Zoo. Das war ein

toller Tag mit vielen Höhepunkten. Weiter

möchten wir uns auch bei Daniela Vogt für

die tolle Organisation bedanken. Natürlich

noch ein Dankeschön an die Folag, welche

diesen Ausflug ermöglicht hat.

Flash Nr. 48 Lernende 21


22 Lernende Flash Nr. 48

Ausbildung zum Kunststofftechnologen

Zeitgemässe Ausbildung

Die Folag bietet alle zwei Jahre eine Lehrstelle als Kunststofftechnologe

an. Was sind aber Kunststofftechnologen und

was sind ihre Aufgaben? In diesem Bericht stellen wir den

Beruf des Kunststofftechnologen vor und zeigen, was sich an

der praktischen Prüfung geändert hat.

Josef Stadelmann Kunststofftechnologen

sind Fachleute, die wissen, woraus Kunststoffe

bestehen, wie man sie verarbeitet

und wo man sie einsetzen kann. Die Herstellung

von Produkten aus Kunststoff erfolgt

auf weitgehend automatisierten Anlagen.

Ausgebildete Berufsleute können Anlagen

für jeden neuen Produktionsgang einrichten

und programmieren, überwachen die

Fertigung, optimieren den Fertigungsablauf

und prüfen die Produktequalität. Bei allfälligen

Störungen greifen sie sofort ein.

Der vielseitige Beruf umfasst somit vom

Handwerk bis zur Arbeit am Computer, von

der Chemie bis zur Mechanik eine Vielzahl

verschiedener Tätigkeitsgebiete.

Da es vielfältige Fertigungstechniken gibt,

wird die Kunststofftechnologie in fünf

Fertigungsbereiche eingeteilt: Spritzgiessen/Pressen,

Extrudieren, Herstellen von

Flächengebilden, Herstellen von Verbundteilen,

Bearbeiten von Halbzeug/Thermoformen.

Folag ist im Fertigungsbereich «Extrudieren»

tätig. Extrudieren heisst «heraustreiben».

Das Kunststoffgranulat kommt durch

einen Trichter in einen Zylinder und wird

erhitzt. Die geschmolzene Masse wird von

einer rotierenden Schnecke durch eine am

Ende des Extruders (Anlage für das Extrudieren)

befindlichen Öffnung gepresst und

in Form gebracht. So verarbeitet Folag monatlich

über 1 000 Tonnen Polyethylen für

Bau-, Verpackungs- und Garten & Hobby-

Produkte.

Anforderungen

Kunststofftechnologen haben Freude an

Mathematik und ein Interesse an Technik

und Automation. Sie arbeiten exakt und

sorgfältig. Zudem arbeiten Sie gerne an

Maschinen. Es wird eine abgeschlossene

Sekundarschule Profil A oder B vorausgesetzt.

Ausbildung

Dauer der Lehre: 4 Jahre

Theoretische Ausbildung:

An der Berufsschule Aarau besuchen die

Lernenden im 1. bis 3. Semester an zwei

Tagen und danach an einem Tag pro Woche

den Berufsschulunterricht.

Individuelle Praktische Arbeit (IPA):

Ab 2007 wird auch bei den Kunststofftechnologen

eine IPA, als Teil der gesamten Abschlussprüfung

durchgeführt.

Die laufenden Veränderungen und steigenden

Anforderungen in der Berufswelt,

können nur von gut ausgebildeten Berufsleuten

bewältigt werden. In einer zeitgemässen

Ausbildung werden im Lehrbetrieb

und in der Berufsschule neben fachlichen

Kenntnissen auch berufsübergreifende Fähigkeiten

so genannte Schlüsselqualifikationen

vermittelt.

Mit den so erlernten Fähigkeiten ist es sinnvoll,

eine IPA als Teil der Abschlussprüfung

im eigenen Betrieb durchzuführen. Sie ersetzt

die bis anhin durchgeführte praktische

Prüfung im Lehrbetrieb. So ist es möglich

die Lernenden ganzheitlich in allen ausgebildeten

Richtungen zu prüfen. Dieses System

wird bei anderen Berufen schon seit

2001 mit guten Erfahrungen angewendet.

Die wichtigsten Neuerungen:

• Die Aufgabenstellung wird durch den

Fachvorgesetzten und den Kandidaten

selber erstellt.

• Nach Abschluss der Prüfung muss der

Kandidat seine Prüfung vor zwei Exper-

ten präsentieren und in einem Fachge-

spräch Red und Antwort stehen.

• Die Prüfung dauert je nach Aufgabe

zwischen 24 und 120 Stunden und wird

hauptsächlich vom Fachvorgesetzten

überwacht. Je nach betriebsinternen

Abläufen kann es zu Arbeitsunterbrü-

chen kommen. Die Experten beschrän-

ken sich darauf, die Aufgabenstellung

zu prüfen und freizugeben, während der

IPA Expertenbesuche vorzunehmen

sowie zuletzt ein Fachgespräch mit dem

Kandidaten durchzuführen und seine

Präsentation und das Fachgespräch zu

bewerten.

• Die Benotung der IPA wird vom Fach-

vorgesetzten durchgeführt und mit den

Experten besprochen. Sie kann nach Ab-

sprache mit den Experten bereinigt wer-

den und ergibt zusammen mit der Beno-

tung von Präsentation und Fachgespräch

die Gesamtnote der IPA.

Konkretes Beispiel wie eine IPA vom Lernenden

entgegengenommen und bearbeitet

wird:

Anhand dieser Vorgabedokumente ist der

Lernende in der Lage, seine IPA zu planen,

durchzuführen, dokumentieren und präsentieren,

sodass zuletzt ein verkauffertiges

Produkt nach Kundenwunsch zur Verfügung

steht. Die Zeit der supponierten Abfallproduktion

zwecks einer Lehrabschlussprüfung

ist somit endgültig vorbei.

Die Lernenden werden bei der Prüfung genau

gleich gefordert wie im späteren Berufsleben,

was sich für sie bestimmt sehr

motivierend auswirkt.

Haben Sie weitere Fragen? Dann kontaktieren

Sie uns. Wir stehen Ihnen jederzeit

gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Folag AG Folienwerke

Josef Stadelmann

josef.stadelmann@folag.ch

Flash Nr. 48 Lernende 23

Streiflicht

Gewerbeverband

besuchte Folag

Marcel Villiger Am 6. Februar 2007

durfte Folag eine Delegation des

Gewerbeverbandes des Kantons Luzern

begrüssen. Rund 40 Teilnehmer

folgten der Einladung des Verbandes.

An der Führung nahmen Vertreter

der verschiedenen Berufsverbände

sowie verschiedene Politiker teil. Aufgeteilt

in drei Gruppen, wurden sie

durch die Folag-Gebäude geführt. Es

entstanden interessante Gespräche

und die Gruppen waren von der Produktion

der Folag sehr beeindruckt.


24 Cocktail Flash Nr. 48

Die Mittagszeit der Folag-Mitarbeiter

Traditioneller Familientisch oder

lieber an die frische Luft?

Die Mittagspause ist eine sinnvolle und notwendige Unterbrechung

der täglichen Arbeitsroutine. Wir wollten von unseren

Mitarbeitern wissen, wie und wo sie ihre Mittagszeit

verbringen. Wer welche Gewohnheiten pflegt und wem was

in dieser Zeit am wichtigsten ist.

Sibylle Raschle Es ist für unsere Mitarbeiter

unerlässlich, den Arbeitsplatz für mindestens

30 Minuten zu verlassen. Ob man

sich während dieser Zeit in ein Restaurant

setzt, eine Zeitung liest, dem Nichtstun

frönt, den Lunch im Büro isst oder mit Arbeitskollegen

in der Kantine speist, spielt

keine Rolle. Das Abschalten und «Kopfleeren»

ist für eine konstante Leistungsfähigkeit

sehr wichtig.

Folgende Fragen stellten wir unseren Arbeitskollegen:

1. Wie verbringst du deine Mittagszeit?

2. Wie lange machst du in der Regel

Mittagspause?

3. Verbringst du deine Mittagszeit in der

warmen Jahreszeit anders als im

Winter?

Armin Estermann

Mechaniker

Unterhalt

1. Ich gehe meistens ins Restaurant Sempacherhof

essen. Manchmal nehme ich

aber auch etwas von zu Hause mit.

2. Normalerweise 45 Minuten.

3. Im Sommer wenn es schön und warm

ist, gehe ich ins Badi-Restaurant Seeland.

Maria Di Prima

Assistentin des CEO

1. Ich esse am Mittag meistens bei meinen

Eltern.

2. Meistens eine Stunde inklusive

20 Minuten Hin- und Rückweg.

3. Nein.

Florin Krasniqi

Schichtmitarbeiter

Umwicklerei

1. Ich nehme von zu Hause etwas mit und

wärme es im Mikrowellenofen der

Kantine auf. Manchmal fahre ich zum

nahe liegenden Laden, um einzukaufen.

2. Während meiner Schichtarbeit habe ich

eine halbe Stunde Pause, entweder mittags

oder abends.

3. Nein, ich verbringe sie immer gleich.

Angela Bannwart

Sachbearbeiterin Innendienst

Verkauf Verpackungen

1. Meine Mittagszeit verbringe ich zu

Hause, sozusagen am traditionellen

Familientisch. Dieser Unterbruch gibt

mir etwas Abwechslung ins tägliche

Berufsleben, was ich sehr schätze.

2. In der Regel mache ich von 12.00 bis

etwa 13.15 Uhr Mittag. Es kann aber

auch mal länger dauern.

3. Ja klar! In der schönen und warmen

Jahreszeit verbringe ich meine Mittagszeit

am Ufer des Sempachersees oder in

der Badi Seeland, vorausgesetzt ich bin

mit dem Bike unterwegs. Ansonsten zu

Hause im Garten am Ufer des Teiches.

Georg Bremgartner

Schichtmitarbeiter

Extrusion

1. Da ich Schicht arbeite, habe ich nur

eine kurze Pause. Diese verbringe ich in

der Folag-Kantine und esse etwas, das

ich von zu Hause mitgebracht habe.

2. 30 Minuten, je nach Schichteinsatz am

Mittag oder am Abend.

3. Nein, ich nutze die Pause, um mich mal

hinsetzen und etwas ausruhen zu können.

Tommy Michels

Lernender Logistikassistent

Lager- & Warenumschlag

1. Ich verbringe meine Mittagspause

zusammen mit anderen Lernenden in

der Kantine der Folag. Zum Essen

nehme ich täglich etwas von zu Hause

mit, das ich je nach dem in der Mikrowelle

aufwärme.

2. Von 12.00 bis 13.00 Uhr.

3. Nein.

Urs Spinnler,

Verkauf Innen- und Aussendienst

Verkauf Tragetaschen

1. Ich bleibe im Büro und schaue mich im

Internet um. Dies aber hauptsächlich im

Winter.

2. Ich mache in der Regel 45 Minuten

Mittagszeit.

3. Im Sommer (wenn es warm ist) gehe

ich über den Mittag baden oder mache

auch mal einen Spaziergang. Die Folag

hat eigentlich einen Grillplatz. Diesen

möchte ich diesesen Sommer auch

wieder vermehrt benutzen.

Flash Nr. 48 Cocktail 25

Ruth Achermann

Betriebsmitarbeiterin

Konfektion Verpackungen

1. Ich fahre nach Hause und koche für

mich und meinen Mann.

2. Meine Mittagszeit beginnt ab 11.40

Uhr und dauert bis 12.50 Uhr.

3. Nein, mein Mann kommt immer nach

Hause zum Essen.

Marcel Kottmann

Sachbearbeiter

Materialwirtschaft

1. Ich gehe nach Hause zum Essen.

2. Von etwa 11.45 bis 13.15 Uhr

3. Nein.

Sarah Achermann

Sachbearbeiterin

PPS

1. Mit Lesen der aktuellsten Zeitungsausgabe

oder Rätsel lösen.

2. Von 12.15 bis 13.00 Uhr.

3. Nein, eigentlich nicht. Je nach Temperatur

kann es aber sein, dass man mich

im Sommer auch mal draussen antrifft.


26 Cocktail Flash Nr. 48

Nationaler Tochtertag, 9. November 2006

Aufregender Tag

Mehr als zehntausend Väter und Mütter verbringen in der

Schweiz jährlich mit ihren Töchtern einen gemeinsamen

Arbeitstag. Auch Folag durfte am diesjährigen Tochtertag

wieder die Jungmannschaft von Folag-Mitarbeitern kennen

lernen und ihnen den Arbeitsalltag näher bringen.

Monika Doerig Wieder einmal mehr, darf

der diesjährige Tochtertag für Folag als «erfolgreich»

bezeichnet werden. Drei Töchter

und zwei Söhne sahen für einen Tag, wie

spannend und vielfältig die Berufsbilder in

einer Produktionsfirma sind.

Nach der Begrüssung und Firmenbesichtigung

der Folag starteten die Mädchen und

die Jungs ihren 1. Arbeitstag bei ihren Vätern

und Müttern und durften bei der Arbeit

mithelfen. Mehr zu ihren persönlichen

Arbeitsstunden und Eindrücken erfahren

Sie in den folgenden Berichten.

Der Tochtertag bei Folag aus der Sicht von

drei Töchtern:

«Wow, diese grosse Hallen»

Aline Aregger, 5. Klasse

Frühmorgens um 07.00 Uhr machte ich

mich zusammen mit meinem Papi auf den

Weg nach Sempach Station zur Firma Folag.

Etwas aufgeregt bin ich schon und

auch ganz schön erstaunt, als ich die grossen

Gebäude erblicke.

Endlich habe ich das Büro gesehen, wo

mein Papi täglich hinfährt. Was aber mein

Papi hier den ganzen Tag arbeitet, konnte

ich mir nie so genau vorstellen. Zu diesem

Thema jedoch etwas später.

Um 08.00 Uhr treffe ich mich mit den andern

Tochtertag-Kindern Jenny Hunkeler,

Raphael Emmenegger, Milos Randjelovic

und Chantal Amrein bei der Telefonzentrale

und Frau Tschopp empfängt uns. Sie

erklärt uns, was die Folag alles produziert.

Anschliessend dürfen wir uns die ganze

Firma ansehen. «Wow, die riesig grossen

Hallen, mit all den vielen Maschinen!» Am

Schluss des Rundganges bekommen wir

noch tolle Werbegeschenke.

Wieder zurück bei Papi im Büro, darf ich

zuschauen, wie er immer wieder telefo-

niert, viele Sachen aufschreibt oder am

Computer arbeitet. Beim Telefonieren kann

ich sogar über den Lautsprecher mithören,

was so alles gesprochen wird. Verstanden

habe ich zwar lange nicht alles, aber ich

kann mir jetzt vorstellen, was ein Kunde ist.

Nachdem mir der Arbeitsplatz etwas vertrauter

ist, kann ich bereits bei der Arbeit

mithelfen: Offerten und Bestellungen in

das richtige Fach legen und am Computer

etwas schreiben. Sogar meiner Mami darf

ich ein E-Mail nach Hause schicken.

Zu schnell wird es Mittag und mein halbtägiger

Besuch ist schon vorbei. Wenn ich

darf, komme ich nächstes Jahr gerne wieder.

«Wir hatten einiges zu tun»

Jenny Hunkeler/Chantal Amrein, 5. Klasse

An diesem Tochtertag hiess es am Morgen

früh aufzustehen, denn wir zwei Töchter

Raphael Emmenegger

durften mit unseren Vätern in die Folag

mitgehen.

Zuerst schauten wir mit Claudia Tschopp

die ganze Firma an. Von der Spedition bis

zum Gartenbereich haben wir alles gesehen.

Es war toll und sehr spannend, wie

uns Frau Tschopp dies alles erklärt hat.

Nach der Firmenbesichtigung trennten wir

uns, da unsere Väter nicht am gleichen Ort

arbeiten. Das heisst, jede von uns durfte

etwas anderes machen. Zum Beispiel: dem

Papa im Büro helfen, Faxe verteilen, Gartentöpfe

mit Preisetiketten auszeichnen

usw. Wir hatten somit einiges zu tun.

Dieser Tag bei der Folag hat uns sehr gefallen.

Wir möchten uns für diesen spannenden

und lehrreichen Tag herzlich bedanken.

Wir freuen uns jetzt schon auf ein

Wiedersehen beim nächsten Tochtertag

2007.

Benno Aregger und Tochter Aline

Was ist ein Tochtertag?

Am Nationalen Tochtertag zeigen Mütter

und Väter ihren Töchtern, was sich

hinter der Aussage «Ech gang go schaffe»

verbirgt. Sie erklären ihnen die Arbeit,

stellen sie den Kolleginnen und

Kollegen vor und lassen sie selber etwas

erarbeiten.

Der Tochtertag ist eine seit 2001 in der

gesamten Schweiz verbreitete Aktion,

bei denen junge Schülerinnen von der 5.

bis 7. Klasse vom Schulunterricht freigestellt

werden. Schulen, Firmen oder Institute

beteiligen sich also gleichermassen

am Tochtertag, sodass die Aktion

in den meisten Betrieben der Schweiz

national anerkannt ist. Der Tochtertag

findet jeweils am zweiten Donnerstag

Ana Randjelovic mit Sohn Milos Jenny Hunkeler Chantal Amrein

des Monats November statt.

Zunehmend beliebt ist auch der Projekttag

für Knaben, den Lehrkräfte am

Tochtertag durchführen.

Warum ein Tochtertag?

Immer noch wählen Mädchen aus einem

deutlich kleineren Berufsspektrum aus

als Jungen. Mit dem Tochtertag soll

das Selbstvertrauen der Mädchen vor

der Berufswahl gestärkt und ihre Neugier

auf eine breite Palette von Berufen

geweckt werden. Gleichzeitig soll den

Mädchen signalisiert werden, dass die

Berufswelt auf gut ausgebildete Frauen

angewiesen ist.

Flash Nr. 48 Cocktail 27

Streiflicht

Nach dem Stich ein Pflästerchen drauf, und schon ist

man gerüstet für den Winter.

Grippeimpfung

Liana Kettner Die Nebelschwaden

ziehen durch die Lande, es wird früher

dunkel, manchmal auch unangenehm

kühl – es ist wieder Zeit für die

Grippeimpfung!

Auch diesen Winter offerierte uns

Folag eine kostenlose Impfung. Von

dieser wurde rege Gebrauch gemacht

– wir danken herzlich. Wir hofften

natürlich auf einen grippefreien Winter

– war dem so? Eine Umfrage wäre

sicherlich interessant.


28 Cocktail Flash Nr. 48

Wandertipps in der Schweiz

Wanderlust und

Alpenluft

Wandern mit Weitblick, die frische Alpenluft einatmen, dem

Kreislauf neue Wohlgefühle schenken, die unberührte Natur

bewundern und den Sinnen neue Erlebnisse gönnen. Im

nachfolgenden Bericht beschreibt Monika Doerig drei von

ihr getestete Wanderwege.

GoldiFamilien-Safari,

Klewenalp – Stockhütte

Die Rundwanderung hoch über dem Vierwaldstättersee

bietet eine sensationelle

Aussicht auf die Innerschweizer Bergwelt

und ist für die ganze Familie ein Erlebnis

der besonderen Art. Mit Schiff, Luftseilbahn,

Bus und einer Wanderung erleben

Sie einen abwechslungsreichen Tag. Die

Wanderung führt Sie durch die unberührte

Natur von der Klewenalp zur Stockhütte.

Ein breiter, perfekt präparierter Wanderweg

verbindet die beiden Seilbahnstationen

und ist auch im Winter sehr beliebt

als Schlittelweg.

Routenbeschreibung

Mit dem Dampfschiff fahren Sie von Luzern

nach Beckenried und schweben mit der

längsten Luftseilbahn der Zentralschweiz

auf die Klewenalp. Wandern Sie danach

durch saftige Wiesen und märchenhafte

Tannenwälder zur Stockhütte. Während

dieser gemütlichen Wanderungen haben

Sie die Möglichkeit, beim Murmeltierpark,

Streichelzoo, bei den zwei grossen Kinderspielplätzen

oder bei öffentlichen Feuerstellen

einen Halt einzulegen.

Weiter folgt die Fahrt mit der Gondelbahn

von der Stockhütte nach Emmetten, wo Sie

das Postauto zur Schiffstation Beckenried

zurückbringt. Als Abschluss dieser gemütlichen

Tageswanderung können Sie nochmals

eine Seefahrt mit dem Dampfschiff

nach Luzern geniessen. Ist das nicht ein einmaliges

Erlebnis für Sie und Ihre Kinder?

Tessiner Gratwanderung,

Das Wichtigste in Kürze

Route:

Schiffstation Luzern – Seilbahnstation

Beckenried – Klewenalp – Seilbahnstation

Stockhütte – Busstation Emmetten

– Schiffstation Beckenried – Luzern

Anforderungen:

Leicht, auch mit Kinderwagen geeignet

Ausrüstung:

Bequeme Kleidung

Strecke:

8 km

Höchster Punkt:

1 600 m ü.M.

Wanderzeit:

1,5 Stunden

Saison:

Juni bis Oktober

Verpflegungsmöglichkeiten:

Luzern, Beckenried, Klewenalp, Stockhütte,

Emmetten

Unterkunftsmöglichkeiten:

Panorama Berggasthaus Klewenalp

Anmerkung:

Rundreisebillett ab Luzern erhältlich

Monte Tamaro – Monte Lema

Die Höhenwanderung inmitten der Zivilisation

und wilden Tälern des Sottoceneri ist

eine der attraktivsten Touren der Schweizer

Voralpen. Sie verläuft rittlings auf dem

Bergrücken zwischen dem Tessin und Italien

und verbindet auf gesicherten Pfaden

den Monte Tamaro mit dem Monte Lema

in teils anstrengendem Auf und Ab. Das

spektakuläre Panorama, das einem entlang

dieses Grates geboten wird, umfasst den

Lago Maggiore, das Centovalli, das Maggiatal,

das Verzasca-Tal, Locarno und Bellinzona

im Norden, die Bündner Alpen im

Osten, während sich nach Süden der Blick

auf Lugano und seine Täler und seinen See

öffnet. Als Krönung des Ganzen bietet sich

im Hintergrund die Majestät des Monte

Rosa und des Matterhorns dar.

Wer sich für Architektur interessiert, kann

die Wanderung vom Glockenspiel der Kirche

Santa Maria degli Angeli einläuten lassen:

Mario Bottas Meisterwerk.

Routenbeschrieb

Vom Ausgangspunkt Riviera erreichen

Sie mit der Seilbahn die Alpe Foppa. Hier

lohnt sich alleine schon der Besuch der

Kirche, die 1990 von Mario Botta konstruiert

wurde. Weiter folgt der Aufstieg zum

höchsten Gipfel Monte Tamaro, wobei 430

Höhendifferenzen überwunden werden

müssen. Die Entschädigung dafür ist der

360°-Rundblick, auf den Sie auf keinen Fall

verzichten dürfen.

Es folgt der Abstieg auf der steilen Südflanke

bis zur Bassa di Indemini. Nach einem

kurzen ebenen Teilstück, einem Abstieg

und dem Wiederaufstieg zum zweithöchsten

Punkt Monte Gradiccioli, geht es

schliesslich nochmals abwärts bis zur Alpe

Agario. Hier besteht die Möglichkeit, schottische

Hochlandrinder zu bewundern oder

in der offenen Alphütte ein kühles Mineralwasser

zu geniessen. Nachdem Sie den

Monte Magno hinter sich gelassen haben,

kommen Sie zum Poncione di Breno. Ein

letzter Aufstieg und schon sind Sie auf dem

Monte Lema, dessen im Jahre 1934 errichtetes

Bergkreuz von Weitem sichtbar ist.

Die Seilbahn von Monte Lema nach Miglieglia

und die Rückfahrt mit dem Bus

nach Rivera schliessen den erlebnisreichen

Tag ab.

Weniger trainierte Wanderer haben auf der

ganzen Route mehrere Möglichkeiten um

frühzeitig ins Tal abzusteigen. Allerdings

muss eine Rückkehrmöglichkeit selbst organisiert

werden.

Flash Nr. 48 Cocktail 29

Das Wichtigste in Kürze

Route:

Seilbahnstation Rivera – Alpe Foppa –

Monte Tamaro – Seilbahnstation Monte

Lema – Busstation Miglieglia – Rivera.

Anforderungen:

Mittelschwere Bergwanderung mit einigen

Höhenunterschieden und

schmalen Abschnitten, zumeist aber

auf gutem Bergweg. Nur bei trockenen

Verhältnissen empfehlenswert.

Ausrüstung:

Gutes Schuhwerk, gute Trittsicherheit

Strecke:

15 km

Höchster Punkt:

1 961 m ü.M.

Wanderzeit:

4 bis 5 Stunden

Saison:

Mai bis Oktober

Verpflegungsmöglichkeiten:

Alpe Foppa, Hütte Capanna Tamaro,

Alp Agario, Monte Lema

Unterkunftsmöglichkeiten:

Alpe Foppa, Hütte Capanna Tamaro,

Monte Lema

Anmerkung:

Für die Überschreitung wird ein Kombibillett

angeboten (inkl. Seilbahnen und

Busrückfahrt).


30 Cocktail Flash Nr. 48

Wandertipps in der Schweiz

4-Seen-Wanderung,

Melchsee-Frutt – Engelberg

Die 4-Seen-Tour ist der Klassiker in der Zentralschweiz

schlechthin. Jeder kennt sie,

und doch muss man sie einmal im Leben

gemacht haben.

Die fantastische Bergwelt rund um den

mächtigen Titlis, die einzigartige Flora, die

vier malerischen Bergseen und die atemberaubenden

Ausblicke auf die entfernten

Berner Alpen machen die Tour zum unvergesslichen

Erlebnis.

Routenbeschreibung

Ausgangspunkt ist die Seilbahnstation

Stöckalp. Hier wählen Sie die Seilbahn oder

den Weg zu Fuss nach Melchsee-Frutt. In

der Frutt angekommen, präsentiert sich

gleich von Beginn an eine fantastische

Berg- und Seenwelt. Die Route verläuft dem

Weitere Wanderwege und Infos unter:

www.wanderseite.ch

Melchsee entlang, vorbei an der hübschen

Kapelle von Melchsee-Frutt zum Tannensee.

Der Tannensee ist der einzige künstliche

der vier Seen. Von der Tannalp führt

der Abstieg hinunter zum tiefblauen Engstlensee.

Hier beginnt dann der Aufstieg auf

den Jochpass. Von der Passhöhe lohnt der

Blick zurück ins Tal. Auf der anderen Seite

türmt sich das mächtige Titlis-Massiv auf.

Ein Abstieg über herrliche Alpwiesen führt

hinunter zum letzten Bergsee, zum glasklaren

Trübsee. Wer noch nicht genug hat,

kann ins Dorf Engelberg weiterwandern.

Für die anderen ist hier die unvergessliche

4-Seen-Tour zu Ende und sie nehmen die

Gondelbahn nach Engelberg.

Diese Route ist für jedermann geeignet.

Mit verschiedensten Seilbahnen und Sessellifte

kann sie abgekürzt (3 h), verlängert

(7 h) oder zu einer Zweitageswanderung

ausgebaut werden.

Das Wichtigste in Kürze

Route:

Busstation beim Bahnhof Sarnen – Seilbahnstation

Stöckalp – Melchsee-Frutt

– Melchsee – Tannensee – Engstlensee

– Seilbahnstation Trübsee – Bahnhof

Engelberg

Anforderungen:

Mittelschwer

Ausrüstung:

Gutes Schuhwerk

Strecke:

18 km

Höchster Punkt:

2 208 m ü.M.

Wanderzeit:

3 bis 7 Stunden (je nach Wunsch)

Saison:

Juli bis Oktober

Verpflegungsmöglichkeiten:

Sarnen, Stöckalp, Melchsee-Frutt, Tannalp,

Jochpass, Trübsee, Engelberg

Unterkunftsmöglichkeiten:

Melchsee-Frutt, Trübsee, Engelberg

Anmerkung:

Rundreisebillett ab Bahnhof erhältlich

Rückblende

Damals, vor

10 Jahren

Nach der Überschwemmung unserer Firma

im Jahre 1988 blieb die Folag auch dieses

Jahr nicht von einem Hochwasser verschont.

So trat am Samstag, 5. Juli 1997,

der Bach erneut über die Ufer. Die nach

dem letzten Hochwasser angebrachten

Schleusen wurden sofort montiert, um das

Wasser vor dem Eindringen in das Untergeschoss

abzuhalten. Der Wasserdruck war

jedoch so gross, dass sich ein Schachtdeckel

der Gemeindekanalisation aus seiner

verschraubten Verankerung lösen konnte.

Die enorm grosse Wassermasse überdeckte

die Büros im Untergeschoss etwa 15 cm

hoch. Ebenfalls ist Wasser auf dem Aussenhof

zwischen der Spedition und der Lagerhalle

eingedrungen.

Trotz diesem Wasser haben unsere Sicherheitsmassnahmen

gegriffen, sodass wir einen

beträchtlich kleineren Schaden als im

Jahre 1988 hinnehmen mussten.

15 Jahren

Ab Mitte Dezember ist es soweit. Die neue

Lagerhalle bei Folag kann eingeweiht werden.

Mit dem Bau für die zweistöckige,

offene Lagerhalle wurde am 24. August

1992 begonnen.

Die 17 x 54 Meter grosse Halle mit einer

Höhe von 8,5 Metern wird die Folien vor

jeder Witterung schützen. Diese Investition

von CHF 800 000.– kommt somit einer

Gewährleistung der Qualität der Folag-Produkte

zugute.

Flash Nr. 48 Schlusslicht 31

Wettbewerb

Auf welcher Seite

befindet sich der gesuchte

Bildausschnitt?

Wenn Sie die Lösung wissen, dann

füllen Sie den unten stehenden Talon

aus und senden Sie ihn bis am

31. Juli 2007 an folgende Adresse:

Folag AG Folienwerke

Redaktion Flash «Wettbewerb»

Mettenwilstrasse 18

CH-6203 Sempach Station

flash@folag.ch

Fax: +41 41 469 75 56

Zu gewinnen gibt es:

1. Preis Gutschein der

Migros Genossenschaft

im Wert von CHF 100.–

2. Preis Pilatus-Gutschein

im Wert von CHF 58.–

3. Preis Marionnaud Parfumeries

im Wert von CHF 50.–

Die glücklichen Gewinner des

letzten Wettbewerbs sind:

Priska Frei, Hellbühl

Judith Bisang, Ettiswil

Brigitte Forrer, Lichtensteig

Lösung: Seite 26

Die Gewinner wurden schriftlich benachrichtigt.

Antworttalon

Ausschnitt auf Seite:

Name:

Vorname:

Strasse:

PLZ/Ort:

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine