Nahmobilität im Lebensraum Stadt - Arbeitsgemeinschaft ...

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Nahmobilität im Lebensraum Stadt - Arbeitsgemeinschaft ...

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l Exkurs:

Der Begriff „Nahmobilität“ ist vor dem

Hintergrund der „Charta von Aalborg“

und des „New Urbanism“ in aktuelle

Entwicklungen der Stadtplanung einzuordnen.

Der Begriff „Nahmobilität“ wird

in der Schweiz als „Langsamverkehr“

bezeichnet oder international als

„active transport“ oder als „human

powered mobility“. k

Unser Leitprinzip „Nahmobilität

ist ein Qualitätsanspruch und somit

mehr als die „Stadt der kurzen Wege“

Mit dem Beginn der verstärkten Radverkehrsförderung

und der „Stadt der

kurzen Wege“ begann in den 1980er

Jahren eine Trendwende in der Verkehrspolitik.

Radfahrer werden inzwischen

vielerorts wieder als gleichberechtigte

Verkehrsteilnehmer und nicht als

Konkurrenz zum Kraftfahrzeugverkehr

verstanden. Die „Stadt der kurzen Wege“

oder „Nahmobilität“ sind Leitbegriffe,

die häufig synonym verwendet werden.

Beide stehen für die konsequente

Verknüpfung von Stadtentwicklung und

Verkehrsplanung. „Stadt der kurzen

Wege“ ist jedoch vom Aussagegehalt her

zu unspezifisch.

l Unser Verständnis von Nahmobilität

Die AGFS versteht unter „Nahmobilität

individuelle Mobilität im räumlichen

Nahbereich vorzugsweise zu Fuß, mit

dem Fahrrad, aber auch mit anderen

Verkehrsmitteln (Inliner, Kickboards,

Skateboards).

Die Teilnehmer stehen für aktive, wirklich

automobile (= „selbstmobile“) und

muskelbasierte Fortbewegung. Sie sind

die eigentlichen „Individualverkehre“.

Sie erfüllen in fast idealtypischer Weise

die Ansprüche moderner, zukunftsfähi-

ger Mobilität: nachhaltig, stadtverträglich,

ressourcen- sowie energieschonend,

Co2-frei und gesund.

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