Nahmobilität im Lebensraum Stadt - Arbeitsgemeinschaft ...

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Nahmobilität im Lebensraum Stadt - Arbeitsgemeinschaft ...

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Vorwort

Probieren Sie’s aus!

Fragen Sie jemanden oder machen Sie

sich selbst in Gedanken ein Bild: Was

macht eine attraktive Stadt aus, was

haben diese Städte immer

gemeinsam? Ganz gleich

ob Sie’s lieber klein und

romantisch wie in Kempen

mögen, naturnah und abwechslungsreich

wie in Münster: Es sind immer

Städte mit hoher Lebens- und Bewegungsqualität.

Und diese hohe Lebensund

Bewegungsqualität ist nicht zuletzt

das Ergebnis optimaler Nahmobilitätsbedingungen

für die in diesen Städten!

Ist die Förderung und Stärkung der

Nahmobilität also der Schlüssel für

attraktivere Städte? Unserer Meinung

nach eindeutig: JA!

Wir, die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft

fahrradfreundliche Städte, Gemeinden

und Kreise in NRW e. V., möchten

Ihnen deshalb mit dieser Broschüre

unser Leitprinzip „Nahmobilität“ ans

Herz legen. Denn Nahmobilität betrifft

alle Städte, ob groß oder klein. Wir

haben selbst diese Erfahrung gemacht

und wissen wovon wir reden: Köln

wie Hamm, Münster oder Brühl sind

AGFS-Mitglieder – insgesamt derzeit

61 Städte, Kreise und Gemeinden aus

NRW, mit steigender Tendenz.

Dabei ist das Thema Nahmobilität weder

besonders neu noch ein alter Hut.

Nahmobilität setzt an dem Konzept der

Stadt der kurzen Wege“ an. Die Stadt

der kurzen Wege geht davon aus, dass

die Grundbedürfnisse der Stadtbe-

wohner in einem Nahmobilitätsradius

erledigt werden. Wird die Stadt größer

als dieser Radius, dann bilden sich

Stadtviertel als selbstständige „Städte

in der Stadt“. Hier, im städtischen

Binnenverkehr, ist die Nahmobilität mit

mehr als 50 % an allen Wegen beteiligt.

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