Nahmobilität im Lebensraum Stadt - Arbeitsgemeinschaft ...

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Nahmobilität im Lebensraum Stadt - Arbeitsgemeinschaft ...

Die Nahmobilität ist somit auch ein

Gesundheitsprogramm. Es ist erwiesen,

dass Menschen, die in ihrer Nachbarschaft

Geschäfte, Schulen, Freunde und

Freizeiteinrichtungen gut zu Fuß oder

per Fahrrad erreichen können, ihr Auto

doppelt so häufig in der Garage lassen.

Eine flächenhaft wirksame fußgänger-

und fahrradfreundliche Infrastruktur

würde sich im Vergleich zu den wenig

beachteten öffentlichen Gesundheitsprogrammen

geradezu signifikant positiv

auf die Gesundheit – und damit auch die

Folgekosten – auswirken.

In keinem anderen Handlungsfeld der

Verkehrsplanung lassen sich persönlicher

Nutzen (Gesundheit, Fitness) und

gesellschaftlicher Nutzen (Verkehrsentlastung,

Klimaschutz, Folgekosten) so

vorteilhaft verbinden, wie das bei der

Nahmobilität der Fall ist.

Was tun?

Das Infobüro Prävention des Bundesministeriums

für Gesundheit empfiehlt,

3.000 Schritte pro Tag extra zu gehen.

Das entspricht etwa einer Strecke von

2,4 km. Unter www.die-praevention.de

hat das Ministerium eine online-Community

gegründet, an der man sich beteiligen

kann.

„Die Nahmobilität

ist Gesundheitsprogramm.“

l Eine fußgänger- und fahrradfreundliche

Stadt stößt in der Bevölkerung auf

eine sehr hohe positive Resonanz. Bei

einer repräsentativen Befragung des

Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz

und Reaktorsicherheit wünschten

sich 76% der Befragten, dass dem Fahrradverkehr

mehr Platz zur Verfügung

gestellt wird, und 81% wünschten sich

mehr Raum für den Fußgänger. (14) k

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