Aue-Bote-02. 2021

landundleute

Kostenlos an alle Haushalte

26. April 2021 Telefon 0 50 22 - 13 63

Foto: Land und Leute


Aue-Bote Liebenau Seite 3

Liebenau. Auch ohne einen offiziellen Aufruf des Fleckens

Liebenau zur alljährlich im Frühling stattfindenden Müllsammelaktion

hat Familie Tina und Norbert Franke bei bestem

Sonnenschein ihre eigene Aktion mit Sohn Marvin im Familienverbund

unternommen. Ausgerüstet mit Greifzangen und

einem Müllbeutel wird bei den „Frankes“ ein Spaziergang zu

einem Umweltspaziergang.

Spaziergang mit Umweltsinn

Impressum: Aue-Bote Liebenau

Herausgeber: Verlag Land und Leute

Elke Backhaus - Bremer Straße 24

31608 Marklohe/Neulohe

Anzeigen: Klaus Eckelmann, Elke Backhaus

Satz & Layout: Klaus Eckelmann

Redaktion: Elke Backhaus (eb)

Druck:

Weserdruckerei Stolzenau

Auflage:

ca. 3.000 Exemplare

Vertrieb:

Hausverteilung an alle erreichbaren Haushalte in

der Samtgemeinde Liebenau.

Kostenlos, ein Anspruch besteht nicht.

Telefon: 0 50 22 - 13 63

Fax: 0 50 22 - 89 13 74

E-mail:

liebenau@aue-bote.de

Weitere Monats-Magazine aus unserem Verlag:

Tina und Norbert Franke sind die Motoren des Fördervereins

Hallenbad Liebenau. Zur Zeit unterstützen beide ehrenamtlich

mit ihrem technischen Hintergrund die Samtgemeinde

Liebenau bei den Planungen für den Austausch eines neuen

Hubbodens im Hallenbad.

Offensichtlich liegt der Familie nicht nur die Hallenbadtechnik

am Herzen, sondern auch das äußere Umfeld dieser Einrichtung.

Bürgermeisterin Margit Schmidt freut sich über des ehrenamtliche

Engagement: „Familie Franke ist immer wieder

ein lobenswertes Beispiel für unser Gemeindewesen“.

Uwe Folk

Ausgabe: Mittelweser-Region

Samtgemeinden Marklohe und

Heemsen

Auflage: 4.000 Exemplare Hausverteilung

Auflagestellen und online

e-mail:

redaktion@land-und-leute.de

Veranstaltungskalender

und Messe-Journale

Nachdruck, auch in Auszügen, nur mit Genehmigung unseres Verlages.

Die Redaktion behält sich Kürzungen der eingereichten Artikel

vor. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.


Seite 4

Aue-Bote Liebenau

"Smishing" - Polizei warnt vor

SMS mit Paketbenachrichtigungen

Nienburg. Seit einigen Wochen häufen sich die Anzeigenerstattungen

und Meldungen bei der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg

im Zusammenhang mit SMS, die Downloadlinks

für Paketbenachrichtigungen enthalten.

Diese Vorgehensweise wird auch als smishing bezeichnet, ein

Kunstwort zusammengesetzt aus SMS und dem englischen

Wort phishing. Gemeint ist das illegale "Angeln" von sensiblen

Daten per SMS. Die in die SMS eingefügten Links bestehen

immer aus einem 10-stelligen Buchstabencode und

enden aktuell mit duckdns.org.

Sobald man dem Link anklickt, gelangt man auf eine HMTL

Seite auf der man aufgefordert wird, seinen Browser zu aktualisieren.

Bestätigt man diese Aufforderung wird automatisch

eine Schadsoftware

heruntergeladen.

Anschließend verschickt die

Schadsoftware im Schnitt

ca. 200 SMS und zwar

grundsätzlich nicht oder

nicht ausschließlich an die

im infizierten Gerät gespeicherten

Telefonnummern.

Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg rät bei Erhalt

einer solchen SMS diese fotografisch beispielsweise mittels

Screenshot zu sichern und im Anschluss sofort zu löschen.

Sollte der Link angeklickt und die Schadsoftware bereits installiert

worden sein, empfiehlt sich eine komplette Neuinstallation

des betroffenen Gerätes. Außerdem sollte über die

Änderung der Passwörter der auf dem Mobilgerät genutzten

Dienste erfolgen.

Sollten Sie eine derartige SMS erhalten haben, dann können

Sie sich jederzeit mit ihrer zuständigen Polizeidienststelle in

Verbindung setzen. Dies gilt selbstverständlich auch wenn

kein Schaden entstanden ist.

Julia Haase

Ihr Aue-Boten Team

wünscht einen sonnigen 1. Mai

Auch online zum Blättern

www.land-und-leute.de


Aue-Bote Liebenau Seite 5

„Heimische CDU-Politiker laden zum digitalen Kinder- und

Jugendgipfel für Nienburg und Schaumburg ein

Landkreis. Der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann

und die Landtagsabgeordneten Dr. Frank Schmädeke und

Karsten Heineking haben alle Schul- und Klassensprecher aus

Nienburg und Schaumburg zu einem digitalen Austausch eingeladen.

"Die Corona-Pandemie trifft auch vor allem unsere

Kleinsten und Jüngsten. Alle bisherigen alltäglichen Dinge

sind bis auf das Minimum reduziert. Es fehlen: Der Unterricht

in der Schule, der tägliche Kontakt zu Mitschülerinnen und

Mitschülern, jegliche Freizeitgestaltungen, Treffen mit Freunden

– irgendwie alles, was Freude bereitet und zur Normalität

des Erwachsenwerdens dazugehört.", so die Abgeordneten

in ihrem Einladungsschreiben. Ziel des Austausches ist es, über

die Erfahrungen und Zukunftswünsche zu sprechen und einfach

mal zuzuhören. "Zieht Bilanz – wir hören zu. Gerne nehmen

wir eure Ideen und Anregungen mit in den Land- und

Bundestag", heißt es weiter. Die CDU-Politiker wollen ausdrücklich

direkt mit Kindern und Jugendlichen ins Gespräch

kommen. Die Veranstaltung findet am Montag, 3. Mai von

16:00 Uhr bis 17:30 Uhr über die App "Zoom" statt. Eine Anmeldung

ist per Mail an maik.beermann@bundestag.de nötig.

Nach der Anmeldung und erfolgter Einverständniserklärung

zum Datenschutz wird der Zoom-Link versendet.“

Katarina Fritzsche - Renner

Beermann macht auf neuen Freiwilligendienst

der Bundeswehr aufmerksam

Landkreis. "Ich freue mich, dass die Bundeswehr mit dem

Konzept des Freiwilligen Wehrdienstes im Heimatschutz ein

neues Programm für junge Menschen aufsetzt, um diesen

einen Einblick in die Arbeit der Bundeswehr zu geben und die

Möglichkeit eröffnet, der Gesellschaft etwas zurückzugeben.

Als Bundestagsabgeordneter bin ich seit Langem von der Idee

eines allgemeinen Dienstjahres für junge Bundesbürger angetan.

Die Bundeswehr hat mit dem Wehrdienst im Heimatschutz

nun ein interessantes Angebot entwickelt, wohnortnah

und berufsfreundlich einen solchen Dienst an der Allgemeinheit

zu leisten", so der CDU-Bundestagsabgeordnete. "Auch

bei uns in Hannover kann man sich beispielweise für diesen

neuen freiwilligen Wehrdienst bewerben."

Mit dem "Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz" soll das

Interesse junger Menschen an einem einjährigen Dienst in der

Bundeswehr zum Wohle Deutschlands und zum Schutz der

Heimat als gesamtgesellschaftliche Aufgabe geweckt werden.

Menschen, die sich dieser Verantwortung als Soldatin oder

Soldat stellen wollen, soll dazu eine Möglichkeit mit großer

Flexibilität eröffnet werden, solch ein Engagement im Einklang

mit familiären und beruflichen Interessen in und für die vertraute

Lebensumgebung zu erbringen. Dabei erhalten Sie zunächst

in einem Zeitraum von sieben Monaten eine soldatische

Ausbildung.

Anschließend stehen Sie für die Streitkräftebasis als Reservistendienst

Leistende bzw. Leistender der Territorialen Reserve

in einem Zeitraum von sechs Jahren zur Verfügung. Das bedeutet,

dass Sie in diesem Zeitraum möglichst heimatnah an

Übungen und Einsätzen, z. B. bei Naturkatastrophen teilnehmen,

bis Sie insgesamt weitere fünf Monate Dienst geleistet

haben.

Heimatschutzkräfte stehen bei Naturkatastrophen und besonders

schweren Unglücksfällen, bis hin zu Terrorlagen für Unterstützungsaufgaben

im Rahmen der Amtshilfe zur Verfügung,

ebenso auch - wie aktuell - bei Pandemielagen. Die

Möglichkeiten reichen hier von einfachen unterstützenden

Tätigkeiten (baulichen Hochwasserschutz errichten, allg. Hilfsdienste

ggf. auch nach Anleitung oder Ausbildung leisten,

etc.) bis hin zur Unterstützung von Polizeikräften in Terrorlagen

beim Einrichten von Kontrollpunkten und Durchführen

von Absicherungsmaßnahmen.

Sind die Voraussetzungen eines katastrophischen Ausmaßes

gegeben, können - unter Führung der Polizei - hoheitliche

Zwangs- und Eingriffsbefugnisse wahrgenommen werden.

Die Reservedienstleistenden nehmen dabei nicht an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teil, haben jedoch die Möglichkeit,

sich während oder nach dem Freiwilligen Wehrdienst für die

Übernahme als Zeitsoldat oder im Rahmen einer Laufbahn

(bspw. Offizierslaufbahn) bei der Bundeswehr zu verpflichten.

Lukas Detering

_Grace Winter_pixelio.de


Seite 6

Am 9. Mai ist Muttertag…

woher kommt dieser Brauch eigentlich?

Es war 1872, als die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Julia

Ward Howe mit der Forderung an die Öffentlichkeit trat, dass

amerikanischen Müttern ein offizieller Feiertag gebühre.

Anna Jarvis aus Philadelphia griff diese Idee 35 Jahre

später wieder auf und feierte am 9. Mai 1907, in

Gedenken an den 2. Todestag ihrer Mutter,

einen Dankes-Gottesdienst in der Kirche ihres

Heimatortes in Grafton / West Virginia. Zeitgleich

startete sie eine Initiative für die Einführung

eines offiziellen Feiertags zu Ehren aller

Mütter.

Nachdem der „Mother´s Day“ 1908 zunächst nur in Philadelphia

gefeiert wurde, schlossen sich im darauf folgenden Jahr

bereits 45 weitere amerikanische Staaten an, diesen Gedenktag

für die Mütter zu begehen. Der Werbefeldzug war letztendlich

von Erfolg gekrönt, als weitere 6 Jahre später der

Präsident Woodrow Wilson am 8. Mai 1914 den Muttertag

zum nationalen Ehrentag erklärte, der fortan immer am zweiten

Sonntag im Mai gefeiert werden sollte.

Neben dem Brauch, an diesem Tage eine farbige Nelke zu

Ehren der lebenden Mütter zu tragen oder eine weiße in Angedenken

an die bereits Verstorbenen, setzte sich von da an

auch das Versenden oder Übergeben von Muttertagskarten

durch.

Nach dem Ersten Weltkrieg konnte sich der Muttertag auch

auf dem europäischen Festland durchsetzten. Zuerst 1917 in

der Schweiz und kurz darauf auch in Skandinavien (1918/19).

Im Jahre 1923 wurde der Muttertag dann endlich auch bei

uns in Deutschland etabliert, und zwar durch den Verband

der deutschen Blumengeschäftsinhaber. Sie plakatierten ihre

Schaufenster im Mai mit eingängigen Parolen, wie "Ehret die

Mutter". Am 11. Mai wurde dann der erste Muttertag in

Deutschland gefeiert. Im »Dritten Reich« erklärten die Nationalsozialisten

den Muttertag dann 1933 zum Staatsfeiertag

(zweiter Sonntag im Mai), missbrauchten diesen aber auch für

ihre Mutterkult-Ideologie. Mit der Gründung der Bundesrepublik

1949 wurde der Muttertag wieder ein rein privater Feiertag.

In der ehemaligen DDR wurde der Muttertag allerdings

nicht offiziell gefeiert. Er wurde hier durch den Internationalen

Frauentag am 8. März ersetzt.

Heute werden übrigens zum Muttertag weitaus mehr Blumen

verschenkt als zum Valentinstag.

Wir wünschen allen Müttern

einen schönen Muttertag!

Aue-Bote Liebenau

Muttertag international

Fast auf der ganzen Welt wird Muttertag gefeiert. Aber wussten

Sie schon, dass praktisch das ganze Jahr über irgendwo

auf der Welt Muttertag gefeiert wird? Maßgeblich ist nicht

nur die Religion oder die geographische Lage eines Landes.

Es gibt auch andere Gründe, wie das Erbe aus ehemaliger Kolonialherrschaft

oder gar der Geburtstag einer Monarchin

dafür. Ich habe da mal ein bisschen recherchiert…

Februar

In Norwegen wird der Muttertag immer schon am 2. Sonntag

im Februar gefeiert.

In Israel wird nach dem jüdischen Kalender am 30. Tag des

„Schewat“ (Januar/Februar) gefeiert.

In Georgien feiert man die Mütter bereits am 3. März.

März

Am 8. März - dem internationalen Frauentag - wird dann in

Afghanistan und Aserbaidschan und in einigen Balkanländern,

wie Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien, Bulgarien

und Rumänien gefeiert, wie auch in Slowenien, Moldawien

und in der Ukraine. Selbst im südostasiatischen Laos wird

der Muttertag gemeinsam mit dem internationalen Frauentag

zelebriert.

In England und Irland wird der Mother´s Day bereits am 4.

Sonntag der Fastenzeit vor Ostern gefeiert, wie auch in Nigeria

(Westafrika). Das heißt, diese Mütter wurden dieses Jahr

schon am 14. März gehuldigt.

Die arabische Welt feiert den Muttertag am Frühlingsanfang,

dem 21. März, und zwar in Ägypten, Bahrain, Irak, Jemen,

Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Libyen, Oman, Palästina,

Saudi Arabien, Sudan, Syrien und in den Vereinigten Arabischen

Emiraten.

April

Am 7. April zelebriert man diesen Tag in Armenien zu Ehren

aller Mütter und werdenden Mütter.

Mai

In Spanien, Portugal und Ungarn fällt der Muttertag immer

auf den 1. Sonntag im Mai. In Albanien (Balkan) wie auch in

Südkorea (Ostasien) wird der „Muttertag“ auf beide Elternteile

ausgedehnt und als Elterntag am 8. Mai begangen.

Bei uns in Deutschland werden die Mütter immer am 2. Sonntag

im Mai gefeiert. Ebenso auch bei unseren europäischen

Nachbarn in Österreich und in der Schweiz, in Liechtenstein,

den Niederlanden, auf Malta, in Italien sowie in Dänemark,

Finnland, Lettland, Estland und Island, aber auch in Griechenland,

Zypern und der Türkei. Ebenso gehört dieser 2. Maisonntag

in Tschechien, Kroatien und in der Slowakei den Müttern.

Auch online zum Blättern

www.land-und-leute.de

Auch in vielen asiatischen Ländern, wie in Japan, Singapur

und Taiwan, in Bangladesch, Sri Lanka und Myanmar, auf den

Philippinen sowie in China und in der Ukraine wird dieser Tag

am 2. Sonntag im Mai zelebriert.


Aue-Bote Liebenau Seite 7

Wann feiern die Mütter der Welt

Ebenso in den USA und Kanada, wie auch in Papua-Neuguinea,

Australien und Neuseeland ist am 2. Maisonntag Muttertag.

Aber auch in den afrikanischen Ländern Äthiopien, Ghana,

Sambia, Simbabwe, Tansania, Uganda und Südafrika werden

die Mütter an diesem Tag verehrt.

Selbst in der Karibik wird der Muttertag an jedem 2. Maisonntag

gefeiert. Zum Beispiel auf den s.g. ABC-Inseln Aruba, Bonaire

und Curaçao, auf den Bahamas und Bermudas, auf

Barbados und Grenada, auf Jamaika und Kuba, St. Lucia, St.

Maarten St. Vincent und auf den Grenadinen.

Allen Müttern einen schönen Muttertag!

den Karibikinseln Haiti, den Französischen Antillen und der

DomRep, bis zum letzten Sonntag im Mai auf ihren großen

Tag warten. Es sei denn, dieser fällt auf den Pfingstsonntag,

dann wird erst am 1. Sonntag im Juni der Muttertag begangen.

Juni

In der Mongolei (Nordostasien) begeht man diesen Feiertag

immer am 1. Juni als Mutter-und-Kind-Tag. Am 2. Sonntag

im Juni wird in Luxemburg gefeiert und am letzten Sonntag

im Juni in Kenia (Ostafrika).

August

In Belgien wird der Muttertag in manchen Regionen wie bei

uns, am 2. Sonntag im Mai begangen, und in anderen Landesteilen

werden die Mütter erst zu Mariä Himmelfahrt am

15. August verehrt, ebenso in Costa Rica (Mittelamerika).

Auch mitten im Sommer, nämlich am 12. August, wird in

Thailand der Muttertag zu Ehren des Geburtstages der Königin

Sirikit gefeiert.

Oktober

Auch im Oktober ist Muttertag, und zwar am 2. Montag im

Oktober in Malawi (Südostafrika) und am 3. Sonntag im Oktober

in Argentinien (Südamerika).

Rainer_Sturm_pixelio.de

In der Südsee feiern die Mütter in Brunei, auf den Fidschis, in

Samoa, Tonga, Trinidad und Tobago ebenfalls am 2. Sonntag

im Mai ihren Ehrentag.

Auch in einigen Ländern Mittel- und Südamerikas, wie in Belize,

Brasilien, Chile, Ecuador, Honduras, Kolumbien, Peru, Puerto

Rico, Uruguay und Venezuela ist der 2. Sonntag im Mai

den Müttern gewidmet.

November

In Russland steht der Muttertag offiziell erst für den letzten

Sonntag im November im Kalender. Der Tag ist aber in der

Bevölkerung weniger bekannt. Die meisten russischen Frauen

feiern ihren Muttertag deshalb auch schon am internationalen

Frauentag am 8. März.

Dezember

Bis Dezember gar müssen die Mütter in Panama (Mittelamerika)

auf ihren großen Tag warten, hier wird erst am 8. Dezember

gefeiert. Aber am längsten müssen sich die Mütter in

Indonesien (mit über 17.500 Inseln entlang des Äquators das

größte Inselreich der Erde) gedulden, nämlich bis zum 22. Dezember.

Am 9. Mai ist bei uns dieses Jahr Muttertag. Allen Müttern

einen schönen Muttertag!

Ihre Elke Backhaus

In Mexiko und Teilen Mittelamerikas, wie z. B. in El Salvador

und Guatemala, werden die Mütter allerdings schon am 10.

Mai geehrt. Ebenso wird auch in einigen Ländern Asiens, wie

in Hong Kong, Indien, Pakistan und Malaysia der Muttertag

am 10. Mai gefeiert. Am 15. Mai hingegen wird in Paraguay,

am 26. Mai bei unseren polnischen Nachbarn, am 27. Mai in

Bolivien und am 30. Mai in Nicaragua der Ehrentag der Mütter

gefeiert.

Und die Mütter in Schweden müssen, ebenso wie die Mütter

in Frankreich und anderen französischsprachigen Ländern, z.

B. in den afrikanischen Ländern Algerien, Marokko und Tunesien,

auf Mauritius (Insel östlich von Madagaskar) sowie auf


Seite 8

Aue-Bote Liebenau

60 Jahre Firma Gerald Lange in L

Liebenau. Am 15. April

1961 wagte der erst 25 Jahre

junge Gerhard Lange mit seiner

Frau Arlette den Sprung in die

Selbstständigkeit und gründete

den Installateur- und Klempner-Handwerksbetrieb

in der

Langen Straße 14 in Liebenau.

und die vorhandene Scheune als Werkstatt und Lager genutzt.

Durch das stetige Wachstum wurden 1974 die Werkstatt und

das Lager erweitert. Die Scheune wurde abgerissen und das

neue Gebäude wurde um eine Etage aufgestockt.

Die kleine Werkstatt mit Ausstellungsraum

war die ersten Jahre Ausgangspunkt

für das geschäftliche Wirken. Das

erste Firmenfahrzeug war ein Handwagen,

auf den im August 1962 das erste

motorisierte Fahrzeug folgte. Der erste

Lehrling der Firma war Wilhelm Buschardt, der sein gesamtes

Arbeitsleben bei Firma Lange verbrachte und ein „Gesicht“

der Firma gewesen ist.

Im Jahre 1968 wurde das Wohn- und Geschäftshaus in der

Sternstraße 3 bezogen. Ein Ladengeschäft wurde angebaut

1986 wurde das 25-jährige Jubiläum mit einer Hausmesse und

einem abendlichen Empfang gebührend gefeiert.

1995 übergab der Firmengründer den Handwerksbetrieb seinem

Sohn, Dipl.-Ing. (FH) Gerald Lange. Mit einer konsequenten

Ausrichtung auf regenerative Energien und effiziente

Haustechnik setzte dieser nun klare Schwerpunkte im Handwerksbetrieb.

Im Jahr 1999 wurden die Badausstellung und die Büroräume

erweitert. Die Flächen wurden damit verdoppelt

und gaben dem erweiterten Team genügend

Raum.

2010 wurde der Betrieb dann nochmal um ein Büround

Schulungsraum erweitert.


iebenau

Aue-Bote Liebenau Seite 9

Anfang 2011 übernahm Gerald Lange eine Professur für Gebäudetechnik

an der Fachhochschule Südwestfalen, und der

Installateur- und Heizungsbaumeister Andre Hartung wurde

zum Geschäftsführer berufen.

Im April 2011 wurde das 50-jährige Firmenjubiläum mit einer

Hausmesse gefeiert.

2021 wurde die Badausstellung umgebaut und zeigt seitdem

einen repräsentativen Querschnitt der aktuellen Elemente in

der Sanitäreinrichtung.

Am 1. Januar 2021 übernahm Mario Häußler die Geschäftsführung

der Gerald Lange Haustechnik GmbH und bildet zusammen

mit Petra Schulte und Stephan Döpke ein Team.

Die geplanten Feierlichkeiten zum 60-jährigen Jubiläum Mitte

April sind leider der Pandemie zum Opfer gefallen und sollen

sobald es wieder möglich ist, nachgeholt werden.

Die Firma Gerald Lange steht Ihnen auch in der jetzigen Situation

mit ihren Beratungs- und Handwerksleistungen zur

Seite. Rufen Sie gerne an.

Das Team vom

Aue-Boten

gratuliert zum

60-jährigen Jubiläum!


Seite 10

Aue-Bote Liebenau

Grüne Hausnummer macht energieeffizientes Bauen und Sanieren

sichtbar – Auch 2021 verleiht die Klimaschutzagentur

Mittelweser wieder die begehrte Auszeichnung!

Foto: Grünen Hausnummer & Urkunden (Bildquelle Klimaschutzagentur

Mittelweser)

Landkreis Nienburg. Klimaschutz braucht ein Zuhause -

und das ist im Landkreis Nienburg/Weser auch von außen erkennbar:

Die Grüne Hausnummer ist eine Auszeichnung der

Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) in

Kooperation mit der Klimaschutzagentur Mittelweser. Sie

wird verliehen für energieeffiziente Sanierungen und energiesparende

Neubauten und honoriert damit den Einsatz der Gebäudeeigentümer*innen

für den Klimaschutz.

Die Bundesregierung hat als Ziel formuliert, bis 2050 einen

klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Dazu ist es unverzichtbar,

dass viele Hauseigentümer*innen aktiv werden

und ihr Haus auf den neuesten energetischen Stand bringen.

Im Landkreis Nienburg/Weser wurden bereits 77 Hausnummern

in den letzten 5 Jahren verliehen. „Mit der Auszeichnung

Grüne Hausnummer wollen wir die guten Beispiele für

energieeffizientes Bauen und Sanieren würdigen und für die

Öffentlichkeit sichtbar machen“, erklärt Landrat Detlev Kohlmeier,

erster Vorsitzender der Klimaschutzagentur. „Gute Beispiele

regen zum Nachahmen an. Sie machen Lust darauf, das

eigene Heim zu modernisieren und fit für die Zukunft zu machen.

Denn das Engagement jeder und jedes Einzelnen ist

nötig, um die Klimaschutzziele zu erreichen.“

Die ausgezeichneten Hauseigentümer*innen erhalten eine individuelle

Grüne Hausnummer, die am Haus angebracht werden

kann, und eine Urkunde für ihr vorbildliches Engagement.

Darüber hinaus dürfen sich drei glückliche Hauseigentümer*innen

über Geldpreise in Höhe von 200 €, 300 € oder

500 € freuen, die unter den erfolgreichen Teilnehmenden

ausgelost werden.

Die feierliche Verleihung der Grünen Hausnummern findet voraussichtlich

im Oktober 2021 statt.

Haben Sie Ihren Neubau mindestens als Effizienzhaus 40 oder

zum Beispiel als Passivhaus fertiggestellt? Oder haben Sie

Ihren Altbau auf Effizienzhausniveau gebracht oder wirksame

Einzelmaßnahmen durchgeführt? Dann können Sie nicht nur

stolz darauf sein, sondern sich auch mit der Grünen Hausnummer

auszeichnen lassen.

Die Klimaschutzagentur sucht Eigentümer*innen im Landkreis

Nienburg/Weser, die schon früh an die Zukunft gedacht

haben und Maßnahmen nach dem 1. Oktober 2009 umgesetzt

haben.

Neubauten: Wohngebäude, die den KfW-Effizienzhausstandard

40 oder 40+ erfüllen und Passivhäuser.

Bestandsgebäude: Wohngebäude, die zum KfW-Energieeffizienzhaus

oder durch mindestens 3 Einzelmaßnahmen saniert

wurden, wovon zwei die Gebäudehülle betreffen.

Sie können die Grüne Hausnummer auch erhalten, wenn die

Sanierung oder der Neubau vor dem 1. Oktober 2009 stattgefunden

hat. Sie müssen dann jedoch nachweisen, dass das

Gebäude entweder ab dem 1. Oktober 2009 gültigen KfW-

Effizienzhausstandards erfüllt oder ein Passivhaus (PHPP) ist.

Mit Dokumenten ist zu belegen, in welchem Umfang energieeffizientes

Bauen umgesetzt wurde.

Dazu dienen KfW- und BAFA-Nachweise, der Passivhausnachweis,

der Energiebedarfsausweis sowie ergänzende Bescheinigungen.

Nach Prüfung der Unterlagen werden die

Bewerber*innen über das Ergebnis informiert.

Bewerbungsschluss ist der 15. August 2021. Der Bewerbungsbogen

kann heruntergeladen werden unter

www.klimaschutzagentur-mittelweser.de

Für Fragen steht die Klimaschutzagentur Mittelweser unter

der Telefonnummer 05021/903 65 95 gern zur Verfügung.

Franziska Materne


Aue-Bote Liebenau Seite 11

Freude über erfolgreiche Zusammenarbeit

Trotz Corona viele junge Menschen in Arbeit und Ausbildung gebracht

Landkreis. Der Übergang von

der Schule in Ausbildung und

Beruf ist besonders für junge Menschen

im SGB II-Leistungsbezug

nicht einfach. Zudem sind seit dem

vergangenen Jahr Corona bedingt

Job- und Ausbildungsangebote

merklich weniger geworden.

Trotzdem konnten Dank der erfolgreichen

Zusammenarbeit zwischen

dem Jobcenter Nienburg

und der Jugendwerkstatt des

Landkreises etliche junge Menschen

dieser Zielgruppe einen Ausbildungs-

bzw. Berufsplatz finden

und sind seit vergangenem Sommer

in ihren Betrieben und Weiterbildungseinrichtungen

aktiv.

Foto: Seit Sommer 2020 arbeitet Jan-Phillip Bruns

als Auszubildender bei der Firma Brüggemann

Dächer GmbH in Liebenau, hier bei der Arbeit zusammen

mit Ausbilder Benjamin Wehenberg

(v.li.).

Seit vielen Jahren arbeiten das Jobcenter mit seinem Team

u25 für Personen im Alter bis zu 25 Jahren und die Jugendwerkstatt

bereits erfolgreich zusammen, indem sie junge

Menschen bei ihrem Übergang in das Berufsleben unterstützen

und begleiten. Im vergangen Jahr hatten 30 Teilnehmende

die Jugendwerkstatt verlassen. „16 junge Menschen

haben sich während ihrer Zeit bei uns so erfolgreich auf ihren

beruflichen Weg vorbereitet, dass sie direkt im Anschluss eine

berufliche Perspektive bekommen haben“, erinnert sich Stolle,

Teamleiterin bei der Jugendwerkstatt des Landkreises Nienburg.

Acht junge Männer und Frauen haben eine Berufsausbildung

begonnen, die andere Hälfte hat die Jugendwerkstatt

mit einem Arbeitsvertrag in der Tasche oder einer Anmeldung

zur schulischen Weiterbildung verlassen.

„Wir freuen uns, trotz Corona auch für das Jahr 2020 eine

positive Bilanz unserer Zusammenarbeit ziehen zu können“,

resümiert Wiebke Wanner, Maßnahmenbetreuerin beim Jobcenter.

Besonders hervorzuheben sei dabei, dass es den Teilnehmenden

trotz der Einschränkungen bedingt durch die

Corona-Pandemie ermöglicht werden konnte, berufliche Erfahrungen

in Praktika zu sammeln. Das grundlegende Ziel der

Zusammenarbeit von Jobcenter und Jugendwerkstatt ist die

berufliche Integration junger Menschen unter 25 Jahren in die

Ausbildungs- und Arbeitswelt. Dabei findet die Vermittlung

einzelfallbezogen zwischen den persönlichen Ansprechpartnern

des Jobcenters und der Sozialpädagogen der Jugendwerkstatt

statt. Durch einen regelmäßigen Informationsaustausch

wird gemeinsam an einer zielorientierten und individuellen

Planung für die Teilnehmenden gearbeitet. Insgesamt

wurden auf diese Weise in den vergangenen drei Jahren

115 Teilnehmende gefördert, von denen über die Hälfte in

Arbeit oder Ausbildung gingen, eine schulische Weiterbildung

oder eine Einstiegsqualifizierung begannen.

Die Jugendwerkstatt ist ein niedrigschwelliges, fachliches

Qualifizierungs- und Orientierungsangebot des Landkreises

Nienburg. Das mit den Leistungen der Jugendhilfe verzahnte

Angebot, welches durch den Europäischen Sozialfonds (EFS)

gefördert wird, verfolgt das Ziel der beruflichen und sozialen

Integration junger Menschen im Alter von 14-27 Jahren. Im

Rahmen einer Integrationsstrategie erfolgt unter sozialpädagogischer

Betreuung eine schrittweise

Heranführung an die Ausbildungsund

Arbeitswelt. „Im Fokus steht die

Entwicklung einer realistischen Lebensperspektive

und die berufliche

Orientierung. Zudem können individuelle

Problemlagen behandelt,

Schlüsselqualifikationen vermittelt,

schulische Defizite und Sprachkenntnisse

aufgearbeitet werden“, beschreibt

Marina Stolle. Innerhalb drei

verschiedener Arbeitsfelder werden

unter fachlicher Anleitung theoretische

als auch praktische Kenntnisse

vermittelt. In den Bereichen „Gartenund

Landschaftsbau“, „Holzwerkstatt,

Metall- und Fahrzeugtechnik“

und „Soziale Dienstleistungen“ werden

die Teilnehmenden an fünf Werktagen pro Woche an

eine Tages- und Arbeitsstruktur sowie betriebsnahe Abläufe

herangeführt.

Das Angebot der Jugendwerkstatt ist für die Teilnehmenden

kostenfrei. Eine Beratung kann über die persönlichen Ansprechpartner

des Jobcenters erfolgen oder direkt in der Jugendwerkstatt

unter 05021/917140. Anita Hartmann

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine