FACTS and STORIES 11

Comichunter1982

Hallo liebe Leser,
in diesem Heft ist das Titelthema: KUNST. Wenn man sich die Kunstgeschichte anschaut, dann hatten viele der größten Künstler wohl seelische Probleme!

Jeder Musiker, jeder Maler, und jeder Schauspieler weiß, dass Kunst heilen kann! Sogar Sport ist Kunst, denn Artist heißt ja in der englischen Sprache Künstler. Und meiner Meinung nach ist guter Journalismus auch Kunst. Doch gerade die Mainstream-Presse zeichnet ein negativ verzehrtes Bild von Menschen mit seelischen Erkrankungen.

Doch es gibt auch viele Künstler, die gesund sind, auch die kommen zu Wort und Bild.

Euer Christian Kaiser

Leiter der Mad Artists,
Herausgeber von FACTS & STORIES

„Was denkst du, woher wusstest du was zu

tun war?“ harkte Alexander nach.

Sam zuckte die Schuktern. „Ich bin ein

Naturtalent würde ich sagen.“

Doch in Wirklichkeit dachte er etwas

anderes. Es war kein Geheimnis, dass ihn

ein hochklassiger Dämon auf die Zulassungs

Prüfung der Akademie vorbereitet hatte.

Und nicht nur Sam dachte, dass es vielleicht

sein Vater gewesen war. Lorass hatte das

stets geleugnet. Aber wann sagen

Dämonen schon die Wahrheit?

Sie blickten noch eine Weile gemeinsam

auf die Strasse. Ein Wagen hielt neben

ihrem. Ein Mann mit kurzärmligem Hemd,

Schlips und Anzughose stieg aus dem

Wagen und setzte sich auf die niedrige

Steinmauer, die den Parkplatz zum

Restaurant und zur Strasse hin begrenzte,

um sich eine Zigarette anzuzünden.

„Das ist er!“ sagte Alexander.

Der Mann hatte einen Aktenkoffer dabei.

Alexander und Sam stiegen aus dem Wagen

und schritten in Richtung Restaurant, auf

den Mann zu.

Sie bauten sich vor ihm auf. „Haben Sie

vielleicht ‘ne Zigarette?“

Der Mann lächelte. „Lassen sie uns doch in

das Restaurant gehen. Es ist jetzt fast leer

und ich habe hier ein paar Papiere und ein

paar Geschichten, die ich Ihnen gerne bei

einem guten Essen erzählen würde.

Aber erst das Geld!“

*

Paul nahm den Brieföffner und schlitze den

Umschlag mit einer routinierten Bewegung

auf.

Seine Hände waren ruhig, als er das

Schreiben heraus nahm. Das erste was ihm

auffiehl, war das wackelige, unsaubere

Schriftbild.

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Dann begann er zu lesen:

„In meinem Gehirn sitzten zwischen dem

Okzipital- und Temporallappen links und

rechts des Kleinhirns zwei Zentral-

Implantate, die alles aufzeichnen, was ich

höre und sehe, deswegen kann ich mit

Ihnen über diese Dinge nicht reden und ich

darf diesen Brief nicht sehen. Bitte

entschuldigen Sie die Handschrift.

Ihre Vermutungen sind korrekt. Die Erde

umgibt ein 8-stufiger Schirm, den keine

Sonde jemals vollständig durchdrungen hat

und der der Erdenbevölkerung das Bild von

dem liefert, was Sie als Ihr Sonnensystem

kennen und allem anderen, was Sie das

Universum nennen. (Ich weiß, Sie sind von

nur 3 Stufen ausgegangen. Nun, Sie dürfen

wissen: Es sind 8.)

Wie Sie richtig vermutet haben, wurde die

innerste Stufe nachträglich angelegt, um

die wachsenden magischen Fähigkeiten der

Menschen zu hemmen und ihren okkulten

Betätigungen die Grundlage zu entziehen.

Dies geschah in der Hoffnung, dass die

kurzlebigen Menschen alles vergessen

haben würden, wenn diese nachträglich

unter dem ursprünglichen Schirm

angelegte Stufe beginnen würde zu

zerfallen, denn das dies nach Ablauf einer

Zeitspanne von etwa 10.000 Jahren

geschehen würde, war absehbar.

Wie Sie richtig erkannt haben, ist dieser

Zeitpunkt jetzt.

Sprechen Sie nicht mehr mit mir über diese

Dinge!

Was Sie mir sagen, das sagen Sie auch dem,

den die Menschen „Satan“ nennen.“

Und so endete der Brief.

„Aber dann ist sie es !“ entfuhr es Paul,

während er den Brief mit der rechten Hand

zerknüllte und mit der linken begann, ihn

in kleine Fetzen zu reissen, die er einen

nach dem anderen über eine am Fenster

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