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24.04.21 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)<br />

24. April 2021 · Ausgabe KW 16/21 · an alle Haushalte<br />

Das kommt dabei heraus,<br />

wenn Küchenmeister<br />

Thomas W. Kraus vom<br />

Schachener Hof in Lindau<br />

einen freien Tag nutzt, um<br />

ein wenig zu experimentieren:<br />

Er zaubert den<br />

Frühling auf den Teller.<br />

So schön, dass es wohl<br />

jedem schwer fallen<br />

würde, dieses farbenfrohe<br />

Kunstwerk zu zerstören,<br />

weil man es essen möchte.<br />

Der Chef vom Schachener<br />

Hof nennt es „Variation<br />

von geräuchertem Bodenseefelchen,<br />

gebeizter Seeforelle,<br />

grünem und weißem<br />

Spargel und Wiesenkräutern,<br />

wie Bärlauch, Blutampfer,<br />

Löwenzahn,<br />

Gänseblümchen, Hornveilchen,<br />

Schafgarbe,<br />

Pimpernelle, Zitronenmelisse<br />

und wildem<br />

Schnittlauch“.<br />

Wir finden, das ist ein<br />

essbares Frühlingsgemälde<br />

und wollten Ihnen das<br />

Bild von dieser kreativen<br />

Speise, liebe BZ-Leserinnen<br />

und -Leser, das wir bei<br />

Instagram gefunden<br />

haben, als kleinen Frühlingsgruß<br />

schicken –<br />

selbstverständlich mit<br />

freundlicher Genehmigung<br />

des Künstlers –<br />

äh des Küchenmeisters...<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

Erscheinungstermine<br />

Ihre nächsten BZ erscheinen<br />

Samstag, 08.05.2021<br />

Samstag, 22.05.2021<br />

Marc Chagall – Paradiesische Gärten<br />

70 farbenprächtige Werke des Malerpoeten hängen seit dieser Woche im Kunstmuseum<br />

Sie sind da! Rund 70 Werke des<br />

Malerpoeten Marc Chagall sind<br />

in dieser Woche im <strong>Lindauer</strong><br />

Kunstmuseum angekommen. Dass<br />

die Sonderausstellung „Marc<br />

Chagall - Paradiesische Gärten“<br />

wie ursprünglich geplant am<br />

1. Mai eröffnen wird, ist derzeit<br />

nicht sicher. Sicher ist sich das<br />

Team des Museums aber in einem:<br />

Diese Ausstellung wird<br />

öffnen – wenn auch zu einem<br />

späteren Zeitpunkt – und sie hat<br />

das Potential, den Besucherrekord<br />

der Hundertwasser-Ausstellung<br />

aus dem Jahr 2019 einzustellen.<br />

Damals kamen 85.000 Besucherinnen<br />

und Besucher ins Museum.<br />

Derzeit wird fleißig im Kunstmuseum<br />

vorbereitet. Im Eingangsbereich<br />

leuchten prächtige<br />

Farben: himmlisches Blau,<br />

kraftvolles Grün und leuchtendes<br />

Rot. Neben Klimakisten,<br />

mit denen die wertvolle Fracht<br />

geliefert wurde, stehen die Gemälde<br />

– Werke von unschätzbarem<br />

Wert – teils in opulenten<br />

Rahmen, teils in schlichten<br />

Holzfassungen. Es sind fast<br />

schon magische Momente,<br />

wenn die Kisten geöffnet werden<br />

und die Schätze zum Vorschein<br />

kommen.<br />

Monatelang haben sich Kurator<br />

Professor Dr. Roland<br />

Doschka, Kulturamtsleiter<br />

Alexander Warmbrunn,<br />

Kunstmuseumsleiterin und<br />

Co-Kuratorin Dr. Sylvia Wölfle<br />

und Pia Mayer, die wissenschaftliche<br />

Volontärin, mit<br />

den Werken beschäftigt. Sie<br />

haben mit Leihgebern korrespondiert,<br />

an der idealen Präsentation<br />

gefeilt, Sponsorengelder<br />

akquiriert, Hygienekonzepte<br />

entwickelt, ein modernes<br />

Reservierungssystem installiert<br />

und den Begleitkatalog<br />

wissenschaftlich erarbeitet.<br />

Jetzt, in dem Augenblick,<br />

in dem die Werke ausgepackt<br />

werden, scheinen alle Mühen<br />

vergessen: „Die Farben sind<br />

viel leuchtender und intensiver,<br />

als ich sie mir vorgestellt<br />

habe“, sagt Pia Mayer, und<br />

auch Sylvia Wölfe ist begeistert:<br />

„Es ist tatsächlich ein Fest<br />

der Farben.“<br />

Die Mitarbeiter des Museums, Wolfgang Kuen (links) und Christian Bandte, beim Aufhängen des<br />

berühmten Chagall-Bildes „Der Nelkenstrauß“.<br />

BZ-Foto: Kulturamt/Stefanie Bernhard-Lentz<br />

Die 42 lithografischen Illustrationen,<br />

die in Lindau zu sehen<br />

sein werden, erzählen die<br />

Liebesgeschichte von „Daphnis<br />

und Chloe“. Die antike<br />

Textvorlage stammt von dem<br />

Dichter Longos. Der Zyklus<br />

gilt als bedeutendstes lithographisches<br />

Mappenwerk des 20.<br />

Jahrhunderts. Darüber hinaus<br />

zeigt die Ausstellung rund 25<br />

weitere, kostbare Originalwerke<br />

des Malerpoeten Marc Chagall<br />

zum Thema „Paradiesische<br />

Gärten“. „Dies ist eine<br />

geniale Kombination in Verbindung<br />

mit unserer Gartenschau,<br />

auf der Professor Doschka<br />

auch eigens einen Chagall-<br />

Garten anlegen wird“, so Alexander<br />

Warmbrunn.<br />

Es ist eine besondere Mischung<br />

aus Begeisterung und<br />

professioneller Betriebsamkeit,<br />

aus Ehrfurcht und langjähriger<br />

Erfahrung im Umgang<br />

mit so großartiger Kunst,<br />

die in den Tagen des Ausstellungsaufbaus<br />

im Kunstmuseum<br />

zu spüren ist. Die <strong>Lindauer</strong><br />

Ausstellungsmacher sind ein<br />

eingespieltes Team, denn der<br />

Großteil der Arbeiten hinter<br />

den Kulissen für die <strong>Lindauer</strong><br />

Sonderausstellungen, die seit<br />

2011 rund 650.000 Besucherinnen<br />

und Besucher begeistert<br />

haben, werden vom Team<br />

des Kulturamtes in Eigenregie<br />

geleistet: Zum Aufbauteam gehören<br />

auch Christian Bandte,<br />

Wolfgang Kuen, Christian<br />

Schmid und Jörg Wartner. Sie<br />

hängen die Werke professionell<br />

und setzen sie in Zusammenarbeit<br />

mit der Firma Zumtobel<br />

in das rechte Licht.<br />

Das Surren des Akkubohrers<br />

ist zu hören, als Wolfgang Kuen<br />

die Schrauben aus der hellen<br />

Klimakiste dreht. Er öffnet den<br />

Holzdeckel und unter Noppenfolie<br />

und Seidenpapier kommt<br />

eine Arbeit aus gebranntem<br />

Ton zum Vorschein. Die 31 auf<br />

27 Zentimeter große Keramik<br />

zeigt zwei Gesichter, die sich<br />

aneinanderschmiegen. Es sind<br />

David und Bathseba, das biblische<br />

Liebespaar. „Chagall blieb<br />

bis ins hohe Alter experimentierfreudig,<br />

das zeigt auch die<br />

keramische Arbeit. Bemerkenswert<br />

ist, dass er seine Motive<br />

immer wieder in unterschiedlichen<br />

Techniken darstellt,<br />

das ist auch in unserer<br />

Ausstellung gut zu sehen“, erklärt<br />

Kunsthistorikerin Pia<br />

Mayer. Der Ton erzählt auch<br />

von der roten Erde Südfrankreichs.<br />

Nach seiner Kindheit<br />

im geliebten Witebsk im heutigen<br />

Weißrussland, seiner Zeit<br />

in Paris und dem schweren<br />

Exil in Amerika hatte Chagall<br />

hier eine neue Heimat gefunden.<br />

Die Werke der <strong>Lindauer</strong><br />

Ausstellung dokumentieren<br />

vor allem sein Schaffen aus<br />

dieser Zeit – Chagalls Spätwerk.<br />

Der Künstler hatte nach<br />

dem Krieg und dem Verlust<br />

seiner ersten Frau und großen<br />

Liebe Bella endlich wieder<br />

Wurzeln geschlagen und neuen<br />

Lebensmut gefasst. Er lebte<br />

und arbeitete ab 1950 in der<br />

Nähe von Vence. Hier fand er<br />

sein Paradies (wieder). Hier<br />

entstand auch die Arbeit „Liebespaar<br />

mit Nelkenstrauß“, eines<br />

seiner bekanntesten Motive.<br />

Nicht umsonst haben die <strong>Lindauer</strong><br />

Ausstellungsmacher es<br />

als Plakatmotiv und sogenanntes<br />

„Key Visual“ gewählt.<br />

(Fortsetzung auf Seite 2)<br />

▶ Gut für Fahrgäste<br />

Ab 1. Mai kann man mit der eCard<br />

bargeld- und berührungslos<br />

Stadtbus fahren und den neuen<br />

Kurzstreckentarif nutzen. S. 6<br />

▶ Gut für Patienten<br />

Das Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg<br />

hat jetzt einen dritten Standort<br />

und bietet ein noch größeres<br />

Leistungsspektrum. S. 14<br />

▶ Gut für Gartenfans<br />

Der Frauenbund Oberreitnau<br />

freut sich, wieder zu seinem<br />

zauberhaften kleinen Gartenmärktle<br />

einladen zu dürfen. S. 16<br />

In dieser Ausgabe<br />

mit der Seite:<br />

Aus dem Stadtrat


2 24. April 2021 • BZ Ausgabe KW 16/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Fortsetzung von Seite 1<br />

den Neubeginn.<br />

Gesa Kolbe-Illigasch darf<br />

dem Bild ganz nahekommen.<br />

Sie ist die Restauratorin, die jedes<br />

der wertvollen Werke genau<br />

unter die Lupe nimmt.<br />

Denn jede große Reise eines<br />

bedeutenden Ausstellungsstükkes<br />

wird mehrfach dokumentiert:<br />

So entsteht ein Protokoll<br />

beim Verlassen des Heimatortes,<br />

eines beim Eintreffen am<br />

Ausstellungsort, ein weiteres<br />

beim Verlassen desselben und<br />

schließlich eines, wenn das<br />

Werk wieder bei seinem Besitzer<br />

ankommt.<br />

„Es ist immer wieder ein unglaublicher<br />

Vertrauensbeweis,<br />

dass Leihgeber aus aller Welt<br />

ihre Schätze in unsere Obhut<br />

geben“, sagt Warmbrunn. In<br />

diesem Jahr ist er besonders<br />

stolz: „Dass auch bedeutende,<br />

europäische Privatsammlungen<br />

uns wieder herausragende<br />

Werke anvertraut haben, ist eine<br />

unglaubliche Ehre, die wir<br />

dem ausgezeichneten Netzwerk<br />

von Professor Doschka<br />

verdanken.“ Zu diesem Netzwerk<br />

gehören auch die Nachkommen<br />

von Marc Chagall<br />

mit denen Sylvia Wölfle regelmäßig<br />

korrespondiert und bei<br />

der die Fäden der Leihgeber<br />

zusammenlaufen. Roland<br />

Doschka arbeitet schon seit<br />

über 30 Jahren mit dem „Comité<br />

Marc Chagall“ in Paris<br />

zusammen. Er hat bereits vier<br />

international beachtete Ausstellungen,<br />

unter anderem<br />

zum 100. Geburtstag mit der<br />

Familie vorbereitet. Das Team<br />

des Kunstmuseums kennt sich<br />

aus im Umgang mit renommierten<br />

Künstlerfamilien. So<br />

hat es auch schon mit den Familien<br />

Picasso, Klee, Miró,<br />

Macke, Modersohn und anderen<br />

intensiv zusammengearbeitet.<br />

Vielleicht ist es ja kein Zufall,<br />

dass Lindau seinen Besucherinnen<br />

und Besuchern in<br />

diesem Jahr die Gelegenheit<br />

gibt, für die Dauer eines Museumsbesuchs<br />

einzutauchen in<br />

eine paradiesische Farbenwelt,<br />

in der die Grenzen zwischen<br />

Traum und Wirklichkeit miteinander<br />

verschmelzen. Nicht<br />

umsonst wird Cha gall der Malerpoet<br />

genannt, der mit seinen<br />

Bildern Geschichten erzählt.<br />

Auch Geschichten der<br />

Zuversicht, denn „seine Bilder<br />

haben erlösende Kraft, sie sind<br />

gemalte Hoffnung“, verspricht<br />

Professor Doschka, der bereits<br />

2012 eine Chagall-Ausstellung<br />

für Lindau kuratierte.<br />

Stefanie Bernhard-Lentz<br />

Stadt Lindau kauft Luftreinigungsgeräte für die Schulen<br />

Weiterer Baustein im Kampf gegen Corona: Staatliche Förderung der 31 Geräte für mehr Infektionsschutz<br />

Luftreinigungsgeräte als weiterer Baustein für den Infektionsschutz<br />

an den <strong>Lindauer</strong> Schulen: Die Hausmeister der Schulen wurden im<br />

Umgang mit den mobilen Luftreinigern in der Dreifachturnhalle<br />

Lindau unterwiesen, bevor die Geräte in den Schulen aufgestellt<br />

wurden. Auf dem Foto: Lindaus Oberbürgermeisterin Dr. Claudia<br />

Alfons und Olaf Köppe, Leiter des Sachgebiets Hausmeister und<br />

Reinigungskräfte bei der Stadtverwaltung Lindau.<br />

Foto: Beate Zanker, Stadtverwaltung Lindau<br />

In Lindau wird es künftig eine<br />

weitere Fahrradstraße geben:<br />

Konkret geht es um den Ausbau<br />

der Schachener Straße<br />

zwischen Badstraße und Villa<br />

Alwind. Geplant wird im Rahmen<br />

eines Förderprojektes.<br />

Die geplante Fahrradstraße<br />

geht zurück auf das Nahmobilitätskonzept,<br />

das die Stadt<br />

Lindau im Jahr 2019 gemeinsam<br />

mit <strong>Lindauer</strong> Bürgerinnen<br />

und Bürgern erarbeitet hat.<br />

Ziel ist es, die Freizeit- und die<br />

Alltagsmobilität im Stadtgebiet<br />

zu fördern und so den Radverkehrsanteil<br />

zu erhöhen.<br />

Pius Hummler, Abteilungsleiter<br />

GT-Projekte, nutzt dieses<br />

Projekt, um in der Bürgerbeteiligung<br />

neue Wege zu gehen.<br />

Bereits vor der Planung der<br />

Fahrradstraße hatte er gemeinsam<br />

mit dem verantwortlichen<br />

Planungsbüro Anrainerinnen<br />

und Anrainer zu einem Informationsspaziergang<br />

eingeladen.<br />

Bei diesem Spaziergang<br />

sollten die Betroffenen über die<br />

Idee und den aktuellen Stand<br />

des Projektes informiert werden.<br />

Auch sollten bei dieser Gelegenheit<br />

vor Ort Gedanken,<br />

Hinweise und Befürchtungen<br />

gesammelt werden, um diese<br />

dann in der Planung berücksichtigen<br />

zu können.<br />

Dass dies der richtige Schritt<br />

war, zeigte das große Interesse<br />

am Informationsspaziergang.<br />

Um alle Interessentinnen und<br />

Interessenten unter Berücksichtigung<br />

der Corona-Hygiene-Maßnahmen<br />

mitnehmen<br />

zu können, wurden kurzerhand<br />

zwei Spaziergänge organisiert.<br />

Neben Pius Hummler<br />

nahmen auch Gerhard Engstler<br />

vom Planungsbüro Besch<br />

Die Stadt Lindau als Sachaufwandsträger<br />

der Grundschulen<br />

und der Mittelschule Lindau<br />

hat für alle Klassen Luftreinigungsgeräte<br />

gekauft. Damit<br />

werden die bereits bestehenden<br />

Corona-Hygienekonzepte<br />

an den Schulen ergänzt. Der<br />

Freistaat Bayern bezuschusst<br />

die Geräte mit 50 Prozent.<br />

Dr. Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin<br />

in Lindau: „Neben<br />

den CO2-Messgeräten, die<br />

wir Ende 2020 für die <strong>Lindauer</strong><br />

Schulen angeschafft haben,<br />

sind diese Luftreinigungsgeräte<br />

ein weiterer Baustein, um<br />

Präsenzunterricht zu ermöglichen“.<br />

In den Schulen aufgestellt<br />

und wurden die 31 Luftreiniger<br />

jetzt Mitte April. Dabei bekamen<br />

alle Hausmeister eine Einweisung<br />

in die Geräte. Schulgebäude,<br />

in denen es schon eine<br />

und Partner sowie Stadtrat<br />

Marc Hübler teil.<br />

Während des Spaziergangs<br />

wurde nicht nur das Konzept<br />

der Fahrradstraße erläutert,<br />

sondern auch Fragen beantwortet<br />

und Hinweise aufgenommen.<br />

So hatten einige Bewohner<br />

Sorge, dass Besucher,<br />

Kunden oder Zulieferer die<br />

Schachener Straße künftig<br />

nicht mehr benützen dürfen.<br />

Geplant ist jedoch, dass die Erreichbarkeit<br />

durch eine entsprechende<br />

Beschilderung immer<br />

gewährleistet sein wird.<br />

Die Gestaltung der Fahrradstraße<br />

umfasst eine sechs Meter<br />

breite Fahrradstraße und<br />

einen etwa zwei bis drei Meter<br />

breiten Gehweg sowie Gestaltungselemente<br />

zur Verkehrsführung.<br />

Dies soll sicherstellen,<br />

dass Fußgänger vor den<br />

Fahrradfahrern sicher sind. Für<br />

Co-Kuratorin Dr. Sylvia Wölfle (rechts) und Kulturamtsleiter Alexander<br />

Warmbrunn (Mitte) betrachten die Kachel aus gebranntem Ton,<br />

die das biblische Liebespaar David und Bathseba zeigt. Museums-<br />

Mitarbeiter Wolfgang Kuen (links) hat das wertvolle Werk von Marc<br />

Chagall gerade vorsichtig ausgepackt. Foto: Kulturamt/Stefanie Bernhard-Lentz<br />

Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr<br />

gibt, sind davon ausgenommen.<br />

Die neuen Luftreinigungsgeräte<br />

an den <strong>Lindauer</strong><br />

Schulen sind mobil und können<br />

nicht nur in den Klassenzimmern<br />

benutzt werden, sondern<br />

auch in Fachräume und<br />

Betreuungsräume mitgenommen<br />

werden.<br />

Dem infektionsschutzgerechten<br />

Lüften in Schulen<br />

kommt nicht nur in den<br />

Herbst- und Wintermonaten<br />

große Bedeutung zu. Ziel ist,<br />

die Anzahl der Viren und damit<br />

die Gefahr der Ansteckung<br />

in den Innenräumen von Gebäuden<br />

durch regelmäßige<br />

Frischluftzufuhr zu verringern.<br />

Vor dem Hintergrund, dass<br />

der Schulbetrieb im Schuljahr<br />

2020/2021 soweit möglich im<br />

Regelbetrieb erfolgen soll sowie<br />

die gesamte Strecke der Fahrradstraße<br />

gilt eine Geschwindigkeit<br />

von 30 Stundenkilometern,<br />

auch für Radfahrer. Dadurch<br />

wird der motorisierte<br />

Verkehr kaum behindert.<br />

Auf der Fahrradstraße selbst<br />

wird es keine Parkplätze geben.<br />

Es sind jedoch Parkplätze neben<br />

der Fahrbahn möglich. Ob<br />

diese als Anwohnerparkplätze<br />

ausgewiesen werden können,<br />

wird noch rechtlich geprüft.<br />

Außerdem wurden Ideen wie<br />

die Änderung der Linienführung<br />

der Buslinie 4 oder die<br />

Einbahnstraßenführung von<br />

Alwindstraße und Lindenhofweg<br />

diskutiert.<br />

Pius Hummler fasst die Erfahrung<br />

aus diesem Informationsspaziergang<br />

so zusammen:<br />

„Dieser Spaziergang war für<br />

mich etwas Neues und sehr informativ.<br />

Wir haben einige<br />

zur Ergänzung der Hygienekonzepte<br />

fördert der Freistaat<br />

Bayern Investitionskosten für<br />

technische Maßnahmen zum<br />

infektionsschut zgerechten<br />

Lüften. Darunter fallen auch<br />

Luftreinigungsgeräte.<br />

Die gekauften Geräte, die<br />

jetzt in den Klassenzimmern<br />

der <strong>Lindauer</strong> Schulen für frische<br />

Luft sorgen, wurden speziell<br />

für die Kontrolle luftübertragener<br />

Infektionen in Krankenhäusern<br />

und anderen Einrichtungen<br />

des Gesundheitswesens<br />

entwickelt. Sie filtern<br />

Viren- und Bakterienpartikel<br />

nahezu vollständig aus der<br />

Luft.<br />

Die Luftreinigungsgeräte kosten<br />

rund 109.000 Euro in der<br />

Anschaffung. Davon wird der<br />

Stadt Lindau die Hälfte in Form<br />

eines Fördergeldes erstattet.<br />

Sylvia Ailinger<br />

Lindau: Auch Schachener Straße wird zur Fahrradstraße<br />

Interesse der <strong>Lindauer</strong>innen und <strong>Lindauer</strong> am organisierten Informationsspaziergang und am Konzept der Umwidmung ist groß<br />

Hinweise bekommen, die von<br />

uns nun überprüft und gegebenenfalls<br />

in der weiteren Planung<br />

berücksichtigt werden<br />

können.“ Und auch Verkehrsplaner<br />

Gerhard Engstler meint:<br />

„Es war eine offene und positive<br />

Atmosphäre. Wir wollen,<br />

dass Planung und Umbau vor<br />

allem den Anwohnerinnen<br />

und Anwohnern zugutekommen.“<br />

In den kommenden Monaten<br />

wird an der konkreten Planung<br />

gearbeitet. Die gesammelten<br />

Hinweise der Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmer am<br />

Spaziergang werden dann auch<br />

geprüft und wenn möglich berücksichtigt.<br />

Im Sommer werden<br />

die Pläne den Anrainerinnen<br />

und Anrainern dann vorgestellt<br />

und mit ihnen diskutiert.<br />

Alexandra Abbrederis


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 24. April 2021 • BZ Ausgabe KW 16/21<br />

Neu: Onlineversteigerung<br />

Bei dieser Fahrrad-Auktion in Lindau fallen mit etwas Geduld die Preise<br />

Für Fahrräder, die in Lindau<br />

beim Fundamt abgegeben und<br />

nie abgeholt wurden, gibt es<br />

jetzt eine Onlineversteigerung.<br />

Damit geht die Stadtverwaltung<br />

Lindau neue Wege bei der<br />

Versteigerung von aktuell über<br />

200 Fundfahrrädern. Aufgrund<br />

der Situation um Corona<br />

und der damit verbundenen<br />

Einschränkungen konnten die<br />

Fundfahrräder aus Lindau im<br />

vergangenen Jahr nicht versteigert<br />

werden: genau die richtige<br />

Zeit, um neue Wege zu gehen<br />

und die Vorteile der Digitalisierung<br />

zu nutzen. Daher versteigert<br />

das Fundbüro der Stadt<br />

Lindau seine Fundfahrräder<br />

erstmalig in einer Online-Auktion.<br />

Im Angebot sind Fahrräder,<br />

die seit mehr als sechs Monaten<br />

beim Fundamt liegen<br />

und nicht von ihren Besitzern<br />

abgeholt wurden.<br />

Ab Donnerstag, 29. April<br />

können sich Interessentinnen<br />

und Interessenten in einer vierwöchigen<br />

Vorschau unter<br />

www.fundus.eu oder unter<br />

www.sonderauktionen.net die<br />

Fahrräder ansehen, die zum<br />

Verkauf stehen. Auch auf der<br />

Homepage der Stadt Lindau ist<br />

unter www.stadtlindau.de ein<br />

Link zur Online-Versteigerung<br />

zu finden. Unter allen drei<br />

Adressen können die Fahrräder<br />

vor dem Beginn der Versteigerung<br />

angesehen werden. Kaufwillige<br />

können sich auf diesen<br />

Internetseiten kostenlos anmelden<br />

und ihr Gebot abgeben.<br />

Die eigentliche Auktion findet<br />

dann von Donnerstag,<br />

27. Mai bis Samstag, 5. Juni statt.<br />

Das Besondere an dieser Auktion<br />

ist, dass die Preise fallen. Nach<br />

dem sogenannten Count-Down-<br />

Prinzip sinkt der Preis von einem<br />

zuvor festgelegten Startbetrag<br />

bis zum Ende der zehntägigen<br />

Auktion kontinuierlich bis<br />

zu einem Mindestpreis. Je länger<br />

Interessierte also warten, umso<br />

günstiger wird das Fahrrad.<br />

Gleichzeitig steigt dann aber<br />

auch das Risiko, dass andere<br />

Nutzer das Fahrrad zuerst ersteigern.<br />

Denn die Bieter haben jederzeit<br />

die Möglichkeit, das<br />

Fahrrad zum jeweils aktuellen<br />

Angebotspreis per Sofortkauf zu<br />

erwerben. Möglich ist aber auch,<br />

einen niedrigeren Wunschbetrag<br />

einzugeben und zu hoffen,<br />

dass der Preis bis zu diesem Gebot<br />

fällt. Der Höchstbietende erhält<br />

am Ende den Zuschlag.<br />

Die Preise fallen bei dieser<br />

Auktion: Das Fundamt Lindau<br />

versteigert über 200 Fahrräder,<br />

die abgegeben, aber nie abgeholt<br />

wurden. Neu ist, dass die<br />

Fahrräder aufgrund der Situation<br />

um Corona online versteigert<br />

werden. Derzeit stehen die<br />

Fahrräder im <strong>Lindauer</strong> Bauhof<br />

auf dem Dachboden.<br />

Foto: Katrin Rößiger<br />

Die ersteigerten Fahrräder<br />

müssen nach der Auktion bei<br />

den Garten- und Tiefbaubetrieben<br />

Lindau (GTL) im Bleicheweg<br />

14 in Lindau persönlich abgeholt<br />

und bar bezahlt werden.<br />

Die Fahrräder können nicht versendet<br />

werden. Katrin Rößiger<br />

Bahn verzichtet auf Information<br />

Nachtbaustellen der DB: Menschen in Aeschach fühlen sich gestört<br />

Die Bahn will keine Informationsveranstaltung<br />

für jene Aeschacherinnen<br />

und Aeschacher<br />

anbieten, die sich durch die<br />

Nachtbaustellen des Unternehmens<br />

an den Gleisen gestört<br />

fühlen. Dies hat der Konzern<br />

jetzt der Stadt Lindau mitgeteilt.<br />

Die Stadtverwaltung hatte ein<br />

entsprechendes Ansinnen unterstützt.<br />

Laut Mitteilung an<br />

die Stadt erwartet sich die<br />

Lindau muss bis zum Jahr 2035<br />

klimaneutral sein und einen fairen<br />

Beitrag zur Erreichung der<br />

Pariser Klimaziele leisten. Das<br />

wurde beim zweiten Treffen des<br />

Klimabeirats der Stadt Lindau<br />

bekräftigt.<br />

Der Klimabeirat will eine Empfehlung<br />

für den Stadtrat erarbeiten<br />

und einen Weg dorthin aufzeigen.<br />

Dazu gehört, die Ideen<br />

engagierter Bürgerinnen und<br />

Bürger aufzugreifen, die in der<br />

Projektschmiede zur Klimastrategie<br />

gesammelt worden waren.<br />

Die Klimabeiräte Kerstin Koenig-Hoffmann<br />

und Peter Triloff<br />

schilderten beim Treffen ihre<br />

sehr positiven Eindrücke der<br />

Projektschmiede. Unter Einhaltung<br />

strenger Hygienemaßnahmen<br />

konnten auch interessierte<br />

Bürgerinnen und Bürger am<br />

Treffen teilnehmen. Wie sowohl<br />

die eingereichten als auch zukünftige<br />

Ideen und Projektvorschläge<br />

strukturiert werden sollen,<br />

war ebenfalls Thema der<br />

Sitzung.<br />

Außerdem wurden insgesamt<br />

acht zukünftige Handlungsfelder<br />

identifiziert. Ein Beispiel:<br />

Dem Handlungsfeld Klimawandelanpassung<br />

wird unter anderem<br />

die Kampagne Lindau<br />

macht grün zugeordnet, zu der<br />

eine Baumpflanzaktion oder das<br />

Erarbeiten einer neuen Freiflächengestaltungssatzung<br />

gehört.<br />

Bahn über eine Presseinformation<br />

eine bessere Reichweite<br />

und Erreichbarkeit der Betroffenen.<br />

Anwohner könnten sich<br />

jederzeit über das BauInfoPortal<br />

und abonnierte Infomails<br />

sowie die Projekt-Websites zu<br />

den Bauvorhaben informieren.<br />

Die Bauarbeiten im Bereich<br />

zwischen Aeschach und Reutin<br />

sind, laut Bahn, weit fortgeschritten<br />

und in der finalen<br />

Phase. „Alle Arbeiten des Projektes<br />

Knoten Lindau liegen im<br />

Zeitplan und verlaufen planmäßig.<br />

Hier sind nur noch wenige<br />

Lärmbelästigungen durch<br />

Nachtarbeiten zu erwarten.<br />

Hier wird nochmals eine Bündelung<br />

der noch anstehenden<br />

Maßnahmen diskutiert – über<br />

diese werden alle Beteiligten<br />

informiert, sobald die Planungen<br />

entsprechend ausgearbeitet<br />

sind“, heißt es in einem<br />

Schreiben an die Stadt.<br />

Jürgen Widmer<br />

Klimabeirat: Konkrete Ergebnisse<br />

Konstruktives Miteinander bei der zweiten öffentlichen Sitzung<br />

Basis dieser Diskussion war<br />

die Präsentation der Treibhausgas-Bilanz<br />

durch Kerstin Koenig-Hoffmann.<br />

Fazit: Die Themen<br />

Photovoltaik und Solarthermie<br />

haben großes Potential<br />

bei der Energiegewinnung. Aktuell<br />

werden 88 Prozent der<br />

Wärme aus fossilen Energieträgern<br />

wie zum Beispiel Erdgas<br />

oder Heizöl gewonnen. Diese<br />

Energiemenge muss durch erneuerbare<br />

Energiequellen ersetzt<br />

werden.<br />

Die nächste Sitzung des Klima<br />

beirats wird am Donnerstag,<br />

17. Juni in der Inselhalle stattfinden.<br />

Auch dieses Treffen wird<br />

öffentlich sein.<br />

Alexandra Abbrederis<br />

GRUSS AUS DER TOSKANA<br />

Liebe <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und liebe <strong>Lindauer</strong>,<br />

diese Woche wurde ich gebeten,<br />

einen Audiobeitrag<br />

zum Thema „Leben am<br />

Wasser“ aufzunehmen.<br />

Dabei ist mir wieder einmal<br />

klar geworden, wie<br />

schön wir es in Lindau haben<br />

und welches Glück sowohl<br />

der Bodensee, aber<br />

auch unsere wunderschöne<br />

Landschaft, unsere lauschigen<br />

Parks oder auch<br />

unsere historische Altstadt<br />

sind. Gerade in diesen<br />

schwierigen Zeiten tun sie<br />

der Seele und dem Geist<br />

einfach gut.<br />

Es geht aber auch darum,<br />

diese Dinge zu bewahren.<br />

Denn sie sind nicht selbstverständlich.<br />

Deshalb sind<br />

der Klima- und Umweltschutz<br />

weiterhin Schwerpunkte<br />

unseres städtischen<br />

Handelns. So hat<br />

letzte Woche der Klimabeirat<br />

getagt. Es war eine<br />

sehr lebendige und engagierte<br />

Sitzung, bei der es<br />

ganz klar um die Erarbeitung<br />

praktischer Ergebnisse<br />

ging.<br />

3<br />

Doch wir wollen auch schon<br />

jetzt im Kleinen etwas tun.<br />

Am letzten Dienstag haben<br />

wir uns im Stadtrat damit<br />

befasst, wie wir Müll durch<br />

Einweggeschirr und Verpakkungen<br />

vermeiden können.<br />

Seit dem Beginn der Corona-<br />

Pandemie nimmt das<br />

Müllaufkommen in der Innenstadt<br />

und in den Parks<br />

zu. Deshalb wird die GTL die<br />

Abfallkörbe auf der Insel und<br />

in Teilbereichen auf dem<br />

Festland häufiger leeren. Die<br />

Wertstoffinseln an Zufahrtsstraßen<br />

und auf der Insel<br />

werden täglich zweimal kontrolliert<br />

und gereinigt, ebenso<br />

die Parks und Grünanlagen<br />

am Seeufer.<br />

Aber trotz all dieser städtischen<br />

Bemühungen brauchen<br />

wir Ihre Mithilfe und<br />

die des Handels. Bitte bewahren<br />

Sie unser schönes<br />

Lindau, indem Sie am besten<br />

gar keine Einwegbecher oder<br />

Plastikverpackungen verwenden<br />

und Ihren (unvermeidlichen)<br />

Abfall sauber in<br />

den Mülleimern entsorgen.<br />

Sollte der nächste Mülleimer<br />

schon voll sein, nehmen Sie<br />

bitte Ihren Abfall bis zum<br />

übernächsten mit. Ich habe<br />

auch die Einzelhändler und<br />

Gastronomen eindringlich<br />

gebeten, für Ihre to-go-Angebote<br />

Mehrweglösungen<br />

anzubieten und zugleich zusätzliche<br />

Abfalleimer aufzustellen.<br />

Bitte nehmen Sie diese<br />

Angebote dann auch an.<br />

Wenn alle mitmachen,<br />

schaffen wir es, unser schönes<br />

Lindau auch sauber zu<br />

halten.<br />

Ihre Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin für Lindau<br />

Fahrradparkplätze<br />

Mehr Stellplätze: Bike+Ride-Offensive<br />

Die Stadt hat am Bahnhof<br />

Lindau-Reutin zusammen mit<br />

der Deutschen Bahn (DB) eine<br />

moderne Doppelstockanlage<br />

mit 168 Fahrradstellplätzen eröffnet.<br />

Pendlerinnen und Pendler haben<br />

nun die Möglichkeit, ihr<br />

Fahrrad dort zu parken. Die Stellplätze<br />

sind aus der Bike+Ride<br />

(B+R)-Offensive entstanden, bei<br />

der die DB zusammen mit den<br />

Kommunen mehr Platz für Fahrräder<br />

an Bahnhöfen schafft.<br />

„Wer Bahn und Fahrrad kombiniert,<br />

ist besonders umweltfreundlich<br />

unterwegs“, sagt<br />

Bernhard Christ, Bahnhofsmanager<br />

für den Bahnhof Lindau-<br />

Reutin. „Daher unterstützen wir<br />

das klimaschonende Zusammenspiel<br />

der beiden Verkehrsmittel,<br />

wo es nur geht. In Lindau-Reutin<br />

können Radfahrende<br />

ihr Fahrrad nun sicher und<br />

geschützt direkt am Bahnhof<br />

abstellen.“<br />

Oberbürgermeisterin Dr.<br />

Claudia Alfons fügt an: „Ziel ist<br />

die Steigerung der Attraktivität<br />

der Verkehrsmittel des Umweltverbunds<br />

(Fahrrad, Bus, Bahn)<br />

durch die Erweiterung des Einzugsgebietes<br />

des Bahnhofs in<br />

Lindau-Reutin.“<br />

PR<br />

www.stadtlindau.de<br />

Klick dich rein und du weißt mehr!


4 24. April 2021 • BZ Ausgabe KW 16/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Nachruf<br />

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihre ehemalige Mitarbeiterin<br />

Hildegard Ewald<br />

die im Alter von 94 Jahren verstorben ist. Frau Ewald war über dreißig Jahre<br />

bei den Bädern der Stadt Lindau (B) beschäftigt.<br />

Wir werden uns in großer Dankbarkeit an sie erinnern. Unser tiefes Mitgefühl<br />

gilt ihrer Familie.<br />

Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Bekanntmachung:<br />

Versteigerung von Fundfahrrädern<br />

Bei der Stadt Lindau (B), Garten- und Tiefbaubetriebe (GTL) Bleicheweg 14,<br />

wurden in den letzten zwei Jahren ca. 200 Fahrräder abgegeben.<br />

Es ist beabsichtigt, diese Fundfahrräder gemäß § 979 und § 980 des Bürgerlichen<br />

Gesetzbuches zu versteigern, sofern die Verlierer nicht bis spätestens<br />

24.05.2021 ihre Rechte beim Fundamt der Stadt Lindau, Telefon 918-317<br />

oder bei der GTL, Telefon 9380-717, anmelden.<br />

Die Versteigerung findet aufgrund der aktuellen Corona-Situation online in<br />

der Zeit vom Donnerstag, den 27.05.2021 bis Sonntag, den 05.06.2021 statt.<br />

Ab dem 29.04.2021 können sich Interessierte in einer vierwöchigen Vorschau<br />

die Fahrräder über die Homepage www.stadtlindau.de oder über<br />

www.fundus.eu bzw. www.sonderauktionen.net ansehen, bevor die eigentliche<br />

Auktion am 27.05.2021 startet.<br />

Stadt Lindau (B), 10.04.2021<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen<br />

Zeitpunkt einen<br />

Sachbearbeiter (m/w/d)<br />

Beitrags- und Satzungswesen<br />

in Teil- oder Vollzeit (50 % - 100 %)<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 15.05.2021.<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108<br />

Infobox<br />

Mobilität<br />

Peter Wenzler<br />

Personalrat<br />

PENDLER-FRÜHSTÜCK<br />

Dienstag, 18. Mai, ab 7:00 Uhr, Unterführung Bregenzerstr.<br />

Gratis Brezeln und Äpfel für alle, die umweltfreundlich mit dem<br />

Fahrrad, zu Fuß oder mit dem ÖPNV unterwegs sind.<br />

Frühstück am Weg als Dankeschön<br />

<br />

GRATIS<br />

… und am<br />

Di. 22.6.2021<br />

BOGY und VHG<br />

Di. 20.7.2021<br />

Bleicheweg<br />

Di. 17.8.2021<br />

Europaplatz<br />

Di. 21.9.2021<br />

Aeschacher Markt<br />

Lindau bietet Schnelltests<br />

Einfach vorbeikommen: Anmeldung ist nicht nötig<br />

Die Stadt Lindau hält ihr Schnelltestangebot<br />

an den Samstagen<br />

aufrecht. Von 9 bis 12 Uhr können<br />

sich Bürgerinnen und Bürger<br />

einem kostenlosen Corona-<br />

Schnelltest unterziehen.<br />

Das Testzentrum bleibt neben<br />

dem Wochenmarkt. Für den<br />

Test ist keine Anmeldung erforderlich.<br />

Wie die Stadt mitteilt,<br />

wurde das Angebot an den ersten<br />

beiden Samstagen hervorragend<br />

angenommen. Waren<br />

Wattbewerb: Lindau dabei<br />

Wer verdoppelt seine Leistung am schnellsten?<br />

Die Stadt Lindau nimmt am<br />

bundesweiten Wattbewerb<br />

teil. Zu diesem Wettbewerb<br />

angemeldet haben sich rund<br />

60 deutsche Städte.<br />

Am Ende des Wattbewerbs<br />

wird klar sein, welche Stadt am<br />

schnellsten die Leistung der<br />

dort installierten Photovoltaik-Anlagen<br />

verdoppelt hat. Dabei<br />

meldet jede Stadt, die am<br />

Wettbewerb teilnimmt, monatlich<br />

ihren aktuellen Stand<br />

an kW-Peak-Leistung auf der<br />

Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in der Zeit vom 11.03.2021 bis<br />

zum 12.04.2021 folgende Fundgegenstände abgegeben:<br />

- mehrere Schlüssel/Autoschlüssel<br />

- Laptop<br />

- Smartphones<br />

- Ohrring<br />

- Brillenetui<br />

- Kopfhörer<br />

Diese Gegenstände können vom Verlierer unter genauer Beschreibung des<br />

Fundgegenstandes und des Verlustortes von Mo. – Fr. 7.30 bis 12.30 Uhr<br />

und Mittwoch von 14.00 bis 17.30 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung<br />

abgeholt werden.<br />

Tel: 918-317, Fax: 918-328, E-Mail: fundamt@lindau.de<br />

Fahrräder werden im städt. Bauhof verwahrt und registriert;<br />

evtl. Rückfragen richten Sie bitte unmittelbar an den Bauhof,<br />

Bleicheweg 14, Telefon 08382 9380-0 oder -717.<br />

Wir bitten um Beachtung, dass am 23.4.2021 die Vorschau unserer<br />

Online-Fundfahrradversteigerung unter www.sonderauktionen.net<br />

startet.<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich als<br />

Stadtplaner (m/w/d)<br />

(Diplom-Ingenieur/in (TU,FH) bzw. Master der Fachrichtung Stadtplanung<br />

oder Architektur/Städtebau)<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 09.05.2021.<br />

es beim ersten Mal fast 190<br />

Testpersonen, steigerte sich die<br />

Zahl beim zweiten Termin auf<br />

nahezu 200.<br />

Die Stadt prüft jetzt zusammen<br />

mit ihren Partnern, dem<br />

Bayerischen Roten Kreuz und<br />

der Allgäu Medical Service, inwiefern<br />

das Angebot noch weiter<br />

ausgebaut werden kann.<br />

Dies geschieht unabhängig davon,<br />

ob Lindau eine der bayerischen<br />

Modellregionen wird.<br />

Jürgen Widmer<br />

Internetplattform: www.wattbewerb.de.<br />

Dort gibt es auch<br />

weitere Informationen zum<br />

Wettbewerb.<br />

Gewinner ist die Stadt, die<br />

im Wettbewerbszeitraum die<br />

größte kW-Peak-Leistung je<br />

Einwohner zugelegt hat. Somit<br />

ist der Wattbewerb gleichzeitig<br />

ein Aufruf an die Bürgerinnen<br />

und Bürger von Lindau zur<br />

Ener giewende auf dem eigenen<br />

Dach. Dabei zählen alle<br />

Arten von Photovoltaik-Anlagen.<br />

Sylvia Ailinger<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108<br />

Straßensperrungen<br />

Die Stadt Lindau teilt mit, dass<br />

die Schiffswerfte vom Brettermarkt<br />

bis zum Segelhafen ab<br />

Montag, 12. April, bis Freitag,<br />

30. April, für 15 Tage wegen<br />

Straßenbauarbeiten vollständig<br />

gesperrt ist.<br />

Die Umleitung ist entsprechend<br />

ausgeschildert. Der Kran<br />

für die Boote ist aber zugänglich<br />

und kann auch genutzt<br />

werden. Zudem ist der der Oeschländerweg<br />

ab Ecke Schachener<br />

Straße bis Oeschländerweg,<br />

Haus-Nummer 7, von Montag,<br />

12. April bis voraussichtlich<br />

Freitag, 30. April für zwölf Tage<br />

wegen Arbeiten an den Versorgungsleitungen<br />

vollständig gesperrt.<br />

Die Fußgänger und Radfahrer<br />

können die Baustelle<br />

passieren, müssen aber mit Behinderungen<br />

rechnen. Der Anliegerverkehr<br />

ist frei zugelassen.<br />

Die Umleitung ist entsprechend<br />

ausgeschildert.<br />

Jürgen Widmer<br />

Ampelschaltung<br />

Die Ampelschaltung in der<br />

Bregenzer Straße im Bereich<br />

Sport Roman und bft-Tankstelle<br />

muss noch bis Mittwoch,<br />

28. April verlängert werden.<br />

Die Verlängerung ist nötig,<br />

weil Leitungen für die Stadtwerke<br />

in den Privatweg verlegt<br />

werden müssen.<br />

Von der Möglichkeit, den Verkehr<br />

in beide Richtungen zuzulassen,<br />

wurde Abstand genommen,<br />

denn dafür müsste<br />

die Mittelinsel zurückgebaut<br />

werden. Dies würde hohe Kosten<br />

mit sich bringen und die<br />

Arbeiten dafür würden etwa<br />

drei Tage unter Ampelbetrieb<br />

dauern. Für die Verlegung der<br />

Leitungen bei einseitigem Verkehr<br />

mit Ampelbetrieb und ohne<br />

die Verkehrsinsel zurückzubauen<br />

werden etwa fünf Tage<br />

benötigt. Sylvia Ailinger<br />

Markierungsarbeiten<br />

Am Berliner Platz in Lindau<br />

finden von Dienstag, 27. April<br />

bis Freitag, 30. April Markierungsarbeiten<br />

statt.<br />

Neben der Neumarkierungen<br />

müssen auch alte Zebrastreifen<br />

und verschiedene Leitlinien<br />

demarkiert werden. Die Arbeiten<br />

werden bei laufendem Verkehr<br />

ausgeführt. Dabei kommt<br />

es zwangsläufig zu Behinderungen.<br />

Ortskundigen wird<br />

empfohlen, diesen Bereich im<br />

genannten Zeitraum zu meiden.<br />

Sylvia Ailinger<br />

Wochenmarkt<br />

Der Wochenmarkt auf der<br />

<strong>Lindauer</strong> Insel findet bereits<br />

am Freitag, 30. April,<br />

statt. Grund für die Verlegung<br />

ist der Feiertag am<br />

1. Mai. Sylvia Ailinger


AUS DEM STADTRAT 24. April 2021 • BZ Ausgabe KW 16/21<br />

5<br />

Hintere Insel:<br />

LI<br />

J. Müller<br />

Die LI stand von Anfang für<br />

den Erhalt der Hinteren Insel<br />

für die Allgemeinheit. Somit<br />

darf ich Ihnen Information<br />

aus erster Hand von unserem<br />

2. Vorstand, Thomas Ball, weitergeben,<br />

der die Bürgerinitiative<br />

Hintere Insel (BIHI) begleitet:<br />

„Die BIHI will die wenigen verblieben Flächen<br />

am See für alle erhalten. Es geht nicht darum,<br />

wer dort baut, sondern ob überhaupt gebaut wird<br />

oder die Hintere Insel besser ein Naherholungsgebiet<br />

wird. Eine Wohnbebauung in unmittelbarer<br />

Nähe zum Ufer wird trotz eines eher kleinen Bürgerparks<br />

zu Konflikten mit den künftigen Bewohnern<br />

führen. So sieht der Rahmenplan im nördlichen<br />

Teil (ehemaliger Parkplatz) sechs massive<br />

mehrstöckige Baukörper vor. Nachdem in Lindau<br />

derzeit zahlreiche Wohngebiete mit hunderten<br />

von Wohnungen in der Entwicklung sind, wäre es<br />

sinnvoller die restlichen Flächen der Hinteren Insel<br />

mit Ideen wie Park, Gärtnern, Sport und Kultur<br />

zu entwickeln. Die Gartenschau steht für Natur in<br />

Lindau. Diesen Slogan sollten wir nicht ab 2022<br />

durch Beton ersetzen. Lieber Natur und Spaß als<br />

Beton und Glas. Sprechen Sie mit uns:<br />

thomas.ball@hintere-insel.de<br />

Das Ehrenamt!<br />

CSU<br />

C. Mayer<br />

In Zeiten der Corona-Pandemie<br />

steht auch das ehrenamtliche<br />

Engagement vor besonderen<br />

Herausforderungen und<br />

erlangt zugleich eine besondere<br />

Bedeutung. Doch gerade in<br />

Zeiten wie diesen sollte auch<br />

in unserer Stadt weiterhin das<br />

ehrenamtliche Engagement unterstützt werden.<br />

Unsere Ehrenamtlichen Helfer ob in der Feuerwehr,<br />

in unseren Schulen, Sport -oder Musikvereine,<br />

„Wir helfen“ und unsere Nachbarschaftshilfe<br />

um nur Einige zu nennen. Sie alle übernehmen<br />

gesellschaftliche Verantwortung im Miteinander<br />

und Füreinander. Das bürgerschaftliche Engagement<br />

ist das Salz in der Suppe der Kommunalpolitik“,<br />

oder, um es mit den Worten unseres verstorbenen<br />

Bundespräsidenten a. D. Johannes Rau –<br />

von Beginn der Initiative bis zu seinem Tode<br />

Schirmherr der Ehrenamts initiative - zu sagen:<br />

„Das Ehrenamt ist der Kitt der Gesellschaft“. Es ist<br />

für mich eine Ehre als Stadträtin der CSU Ehrenamtsbeauftragte<br />

sein zu dürfen.<br />

Zusammen mit der Stadtverwaltung müssen wir<br />

das Ehrenamt stärken, Verbindungen schaffen<br />

und jederzeit ein offenes Ohr für die Belange unserer<br />

vielen Ehrenamtlichen Helfer haben.<br />

Keine neuen Großprojekte<br />

SPD<br />

G. Fehrer<br />

Die letzte Stadtratsperiode war<br />

geprägt von zahlreichen<br />

Großprojekten. Obwohl einige<br />

nicht unumstritten waren,<br />

hat die Stadt hier großen Mut<br />

gezeigt und die Weichen für<br />

die nächsten Jahre gestellt.<br />

Auch der jetzige Stadtrat wird<br />

noch eine ganze Weile beschäftigt sein, die damit<br />

verbundenen „Baustellen“ abzuarbeiten. Diese<br />

Großprojekte zu stemmen, war nicht nur ein politischer,<br />

sondern auch ein wirtschaftlicher Kraftakt.<br />

Mehr davon würde die Stadt vermutlich nicht<br />

verkraften. Doch schon gibt es die ersten Ideen für<br />

neue Großprojekte. Von solchen Mammutprojekten<br />

sollten wir im Moment die Finger lassen. Es<br />

geht jetzt darum, den städtischen Haushalt in den<br />

Griff zu bekommen und zuerst die laufenden Projekte<br />

in einen gut funktionierenden Betriebsmodus<br />

überzuführen. Das Gebot der Stunde ist Konsolidierung,<br />

Bescheidenheit und eine gewisse Vorsicht.<br />

So sollte das Motto für die nächste Zeit<br />

„small is beautiful“ lauten! Sonst besteht die Gefahr,<br />

dass wir uns „verheben“, wie man so schön<br />

auf bayerisch sagt.<br />

Inselparkplätze<br />

Ab Herbst werden die zur<br />

Gartenschau angemieteten<br />

Flächen für Auffangparkplätze<br />

nicht mehr zur Verfügung<br />

stehen. Andererseits wird<br />

sich eine Entscheidung zur<br />

FB<br />

G. Brombeiß<br />

zukünftigen Nutzung des<br />

Karl-Bever-Platzes wohl noch<br />

einige Zeit hinziehen. Diese<br />

Entscheidung sollte auch nicht übereilt getroffen<br />

werden, denn sie sollte dann von einer breiten<br />

Mehrheit getragen werden können. Um keinen<br />

Zeitdruck entstehen zu lassen, beantragte die<br />

Stadtratsfraktion der Freien Bürgerschaft Lindau,<br />

nach der Gartenschau die städtischen Flächen auf<br />

der Hinteren Insel, die für eine Bebauung vorgesehen<br />

sind, vorerst als Parkplatz für Inselbewohner,<br />

auf der Insel Beschäftigte und Hotelgäste herzurichten.<br />

Die Bebauung der Flächen wird abschnittweise<br />

erfolgen und sich noch einige Jahre hinziehen.<br />

Für diese Zeit könnten diese Stellplätze den<br />

Parkplatz am Karl-Bever-Platz entlasten. Der aus<br />

der Gartenschau verbleibende Bürgerpark wäre davon<br />

nicht betroffen.<br />

INVESTITIONEN<br />

FDP<br />

F. Nüberlin<br />

Pfandgeschirr statt Müll<br />

ÖDP<br />

C. Norff<br />

sind Ausgaben, welche notwendig<br />

oder manchmal weniger<br />

wichtig sind. Davon sollten<br />

vor allem alle <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und <strong>Lindauer</strong>, von den<br />

„Jüngsten bis zu den Ältesten“<br />

profitieren. Man kann sich<br />

nun streiten, ob eine Gartenschau<br />

wichtiger ist, als in den<br />

Unterhalt einer Schule oder Kita, vielleicht auch in<br />

ein Altenheim zu investieren. Unser Standpunkt<br />

heißt: Verträgliche Investitionen in unsere städtischen<br />

Strukturen, aber keine Prestigeprojekte,<br />

denn letztendlich sind diese Beträge von Ihnen,<br />

den Bürger*innen zu bezahlen. Ein Gegenrechnen<br />

mit Einnahmen und Ausgaben sollte immer aktuell<br />

recherchiert sein. Auch eine CORONA-Misere,<br />

darf eine Durchführung von Events nicht zum Desaster<br />

werden lassen. Die Vereine haben aufgrund<br />

der Pandemie viele Veranstaltungen wie z.B. die<br />

Rund Um, das Kinderfest und andere Treffen verantwortungsvoll<br />

abgesagt. Auf der einen Seite Ausgangssperren<br />

diskutieren und auf der anderen Seite<br />

viele Gäste zu einer LEIDER nach wie vor geschlossenen<br />

Gastronomie einladen, ist ein perfekter<br />

Widerspruch, der politisch nicht durchdacht<br />

ist. AHA-Regeln bleiben vorerst unsere Zukunft.<br />

Seit einigen Monaten stapeln<br />

sich in und neben den öffentlichen<br />

Mülleimern im Stadtgebiet<br />

vor allem Speiseverpakkungen,<br />

Pizzakartons oder<br />

Kaffebecher to go. Das passt<br />

nicht ins Stadtbild, verschmutzt<br />

den Uferbereich des<br />

Sees und schadet allgemein<br />

der Umwelt. Doch es geht auch anders. Einige<br />

Gastwirt:innen füllen Speisen to go in mitgebrachte<br />

Behälter oder es werden zumindest kompostierbare<br />

Verpackungen verwendet. Für Heißgetränke<br />

gibt es ein Pfandbechersystem, das bereits von wenigen<br />

Cafès und Bäckereien angeboten wird. Säfte<br />

auf dem Wochenmarkt werden schon jetzt in<br />

Pfandgläsern verkauft. Aber auch Teller und Behälter<br />

können durch wiederverwendbare Produkte im<br />

Pfandsystem ersetzt werden. Diese Umstellung ist<br />

für alle Beteiligten eine große Herausforderung<br />

und mit Kosten verbunden. Wir Konsument:innen<br />

können mit der gezielten Nachfrage nach diesen<br />

Produkten die Betriebe bei der Einführung eines<br />

solchen Systems unterstützen. Das nützt dem<br />

Stadtbild und der Umwelt!<br />

SARS-CoV-2 Pandemie<br />

Die Pandemie konfrontiert<br />

uns täglich mit unserer Verletzlichkeit.<br />

Die Pandemie,<br />

mit Unterstützung von Medien<br />

und Politik, verbreitet<br />

BU<br />

U. Schöffel<br />

Angst. In den letzten 15 Monaten<br />

haben sich knapp 4%<br />

unserer Bevölkerung infiziert,<br />

davon verstarben zwischen 2<br />

und 3 Prozent. Kontaktvermeidung verhindert Infektionen.<br />

Maßnahmen wie Abstandhalten, Maskentragen<br />

und Kontaktreduktion können helfen,<br />

sind jedoch zunehmend schwer zu ertragen.<br />

Das Positive: Rasches Impfen und vermehrtes Testen<br />

werden Übertragungsketten unterbrechen.<br />

Das <strong>Lindauer</strong> Impfzentrum funktioniert hervorragend,<br />

unsere Testmöglichkeiten nehmen sukzessive<br />

zu. Wir wollen „Modellstadt“ werden.<br />

Landesweit gültige Beschränkungen werden den<br />

lokalen Verhältnissen nicht immer gerecht. Nur<br />

weil die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen<br />

im oberen Landkreis in der Vorwoche deutlich gesunken<br />

war, konnte das Landratsamt die Maskenpflicht<br />

auf der <strong>Lindauer</strong> Insel aufheben, trotz eines<br />

Inzidenzwertes von etwa 112 im Stadtbereich (LZ<br />

v. 17.04.21). Noch erscheint der Kurs schlingernd.<br />

Noch ist Rücksichtnahme notwendig. Und die<br />

liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen.<br />

Die Insel beleben<br />

BL<br />

D. Obermayr<br />

Welche Ziele verfolgt unsere<br />

Stadt auf der Hinteren Insel?<br />

Seit langem hungert die Insel<br />

aus. Unsere Bevölkerung wird<br />

verdrängt durch die steigende<br />

Zahl Ferien- und Zweitwohnungen.<br />

Viele, die gern in der<br />

Nähe ihrer Arbeit wohnen<br />

würden, finden keine bezahlbare<br />

Wohnung. Die Bürger:innen wünschten sich<br />

einen Bürgerpark, die Altstadt weiterbauen, ein lebendiges<br />

Quartier. Der Rahmenplan setzt das um.<br />

Unter drei Bedingungen:<br />

Eigentumswohnungen in dieser Lage werden spätestens<br />

nach einer Generation zur Geldanlage und<br />

Rolladensiedlung. Daher muss der Richtung weisende,<br />

einstimmige Stadtratsbeschluss, auf der<br />

städtischen Fläche spekulationsfrei zu bleiben,<br />

umgesetzt werden.<br />

Die Besiedlung muss dicht werden, denn nachträglich<br />

kann kaum mehr verdichtet werden. Variabel<br />

ist die Geschwindigkeit, gebaut wird erst wenn der<br />

Bedarf da ist. Das Quartier muss gemischt sein.<br />

Menschen jeden Alters, Einkommens und jeder<br />

Lebensphase beleben die Insel. Besonders auf der<br />

städtischen Fläche können wir mit Konzeptvergaben<br />

und Pachtverträgen die Entwicklung Gemeinwohl<br />

orientiert steuern.<br />

Einladung<br />

FW<br />

W. Schönberger<br />

Liebe <strong>Lindauer</strong> Bürgerinnen<br />

und Bürger, allen, die mir vor<br />

gut einem Jahr ihre Stimme<br />

bei der Wahl des <strong>Lindauer</strong><br />

Stadtrats gegeben haben,<br />

möchte ich nachträglich sehr<br />

herzlich danken. Ebenso<br />

meiner Fraktionskollegin Miriam<br />

Krätschell, die das Amt<br />

als Stadträtin nach 7 Jahren aus zeitlichen Gründen<br />

nicht mehr ausüben kann. Sie hat als Stadträtin<br />

der Freien Wähler Lindau eine hervorragende<br />

Arbeit geleistet.<br />

Natürlich ist es auch für mich eine ganz große Ehre,<br />

dass ich nach kurzer Pause von einem Jahr, nun<br />

wieder als Stadtrat zum Wohle aller Bürger, die Geschicke<br />

unserer schönen Inselstadt Lindau mitbestimmen<br />

darf. Wer mich kennt weiß, dass die<br />

Kommunalpolitik für mich kein Neuland mehr ist<br />

und das ich meine Entscheidungen erst nach bestem<br />

Wissen und Gewissen treffen werde.<br />

Ich freue mich wieder dabei zu sein.<br />

Ihr Werner Schönberger<br />

Für Lindau in den Bundestag<br />

Am 26. September wählt<br />

Deutschland den neuen Bundestag.<br />

Die Mitglieder der Alternative<br />

für Deutschland im<br />

Kreisverband Oberallgäu,<br />

AFD<br />

Dr. R. Rothfuß<br />

Kempten, Lindau haben mich<br />

mit 64% der Stimmen als<br />

Bundestagsdirektkandidat für<br />

unsere Region nominiert. Ich<br />

will für Lindau und die Region kämpfen. In Zeiten<br />

einer immer autoritäreren und zugleich verfehlten<br />

Corona-Politik steht unser Land, aber auch unsere<br />

Wirtschaft und Gesellschaft, ja sogar der Föderalismus<br />

und unsere Demokratie am Scheideweg.<br />

Immer mehr Menschen erkennen die Gefahren<br />

und verlangen nach Hinterfragern, nach ernsthafter<br />

Diskussion und auch Widerspruch. Dafür kennen<br />

und lieben mich die einen, die anderen …<br />

mich. Ich halte es als Politiker, der aus der Wissenschaft<br />

kommt, für meine Aufgabe im Sinne des<br />

Bürgerwohls alles zu hinterfragen, was uns Politik<br />

und Medien als „alternativlos“ vorsetzen. Gerne<br />

lerne ich dabei auch dazu, wenn Bürger oder „Experten“<br />

mich überzeugen können. Aber Position<br />

beziehen ist für uns alle wichtiger in diesen Zeiten<br />

als nur „gefallen“ zu wollen. Mut zur Meinungsverschiedenheit<br />

kann sogar Nächstenliebe sein<br />

und Gutes bringen.<br />

VORSORGEMAPPE<br />

Erhältlich bei der <strong>Bürgerzeitung</strong> Mo.-Fr. 8 -12 Uhr<br />

Herbergsweg 4, 88131 Lindau<br />

Preis: 13 Euro


6 24. April 2021 · BZ Ausgabe KW 16/21<br />

ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION<br />

– Anzeige –<br />

Ab 1. Mai: eCard-Neuheiten im Stadtbus<br />

Check-in & Check-out und ein günstiger Kurzstreckentarif laden zum Umstieg auf den ÖPNV ein<br />

Großartige Neuigkeiten für Fahrgäste<br />

im Stadtbus Lindau: mit der<br />

eCard ist jetzt das Einchecken<br />

und Auschecken direkt im Bus<br />

möglich. So wird das Stadtbusfahren<br />

komplett bargeld- und berührungslos<br />

möglich sein. Ebenfalls<br />

neu eingeführt wird der<br />

eCard-Kurzstreckentarif. Damit<br />

fahren eCard-Inhaber im Stadtverkehr<br />

Lindau auf Strecken unter<br />

1.000 Meter Luftlinie für nur<br />

1,50 Euro. Das gilt auch in den<br />

Bussen des Regionalverkehrs<br />

Augsburg (RBA).<br />

Im Stadtbus Lindau bringt der<br />

Frühling ab dem 1. Mai zwei<br />

wichtige Neuerungen für eCard-<br />

Inhaber/-innen. „Wir sind froh,<br />

dass wir mit dem Stadtverkehr<br />

Lindau eine Lösung für das<br />

Check-in und Check-out-Verfahren<br />

mit der eCard realisieren<br />

konnten. Der Einsatz der<br />

sogenannten „CiCo“-App beendet<br />

den Kauf von rabattierten<br />

eCard-Einzelfahrscheinen.<br />

Jetzt heißt es auch im Stadtbus<br />

Lindau nur noch Einchecken<br />

und Auschecken. Das ist eine<br />

tolle Entwicklung und kommt<br />

zur rechten Zeit“, freut sich<br />

bodo-Prokurist und Projektleiter<br />

Bernd Hasenfratz.<br />

CiCo: Check-in & Check-out<br />

beim Fahrpersonal<br />

Den Check-in und Checkout<br />

führen Fahrgäste direkt<br />

beim Fahrpersonal an einem<br />

Freuen sich über die Einführung der eCard mit all ihren Vorteilen: Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons, der Geschäftsführer der Stadtwerke<br />

Lindau, Hannes Rösch, und bodo-Projektleiter Bernd Hasenfratz.<br />

BZ-Foto: Stadtverkehr Lindau<br />

Terminal durch. Die eCard wird<br />

einfach für zwei bis drei Sekunden<br />

ans Terminal gehalten, bis<br />

der Check-in bzw. Check-out durch<br />

ein akustisches Signal bestätigt<br />

wird. Der Fahrpreis berechnet<br />

sich automatisch im Hintergrundsystem<br />

und erscheint auf<br />

der monatlichen Abrechnung.<br />

Die persönliche Fahrtenübersicht<br />

ist nach wenigen Tagen<br />

auch über das Online-Kundenkonto<br />

abrufbar. Stadtbus-Betriebsleiter<br />

René Pietsch freut<br />

sich. Nach der erfolgreichen Einführung<br />

der fünften Stadtbus-<br />

Linie im vergangenen Dezember<br />

wird Stadtbus-Fahren jetzt<br />

noch einfacher und attraktiver:<br />

„Für eCard-Nutzer entfällt zukünftig<br />

eine typische Zugangshürde<br />

zum ÖPNV. Die Fragen:<br />

Welchen Fahrausweis brauche<br />

ich und wo kriege ich den her,<br />

stellen sich mit der eCard nicht<br />

mehr.“<br />

Bis voraussichtlich zum Jahresende<br />

geschieht der Vorgang an<br />

der vorderen Tür beim Fahrer,<br />

mit der Beschaffung neuer Betriebstechnik<br />

soll CiCo dann ab<br />

nächstem Jahr an allen Türen<br />

möglich sein. „Ein weiterer Vorteil“,<br />

ergänzt der Betriebsleiter,<br />

„ist der um 20 Prozent rabattierte<br />

Fahrpreis, der automatisch<br />

ermittelt und abgerechnet wird:<br />

Das ist zum einen preisgünstig<br />

und zum anderen entfällt die<br />

lästige Kleingeldsuche.“<br />

Wer im Stadtbus-Gebiet auf<br />

Strecken unter 1.000 Meter Luftlinie<br />

unterwegs ist, fährt mit<br />

der eCard nicht nur kontaktlos<br />

sondern auch sehr preisgünstig<br />

für nur 1,50 Euro je<br />

Fahrt. Mit dem neu eingeführten<br />

eCard-Kurzstreckentarif geben<br />

der Stadtverkehr Lindau (B)<br />

und der Bodensee-Oberschwaben<br />

Verkehrsverbund ein wichtiges<br />

Signal für die preissensiblen<br />

kürzeren Fahrwege in den<br />

Stadtgebieten. Der neue Kurzstreckenfahrausweis<br />

ist ein lang<br />

gehegter Wunsch der Stadtbus-Fahrgäste<br />

in Lindau. Bei<br />

kurzen Strecken, beispielsweise<br />

innerhalb eines Stadtteiles, müssen<br />

Gelegenheitsfahrer/-innen<br />

künftig nicht mehr den als zu<br />

teuer empfundenen Einzelfahrausweis<br />

lösen. „Mit dem innovativen,<br />

luftlinienbasierten Kurzstreckentarif<br />

wollen wir erkunden,<br />

ob ein günstigerer Fahrpreis<br />

zum Umstieg auf den ÖPNV<br />

anreizt“, ist René Pietsch gespannt.<br />

„Die Investitionskosten<br />

werden sich auf etwa eine halbe<br />

Million Euro belaufen. Geld,<br />

das in mehr und zufriedenere<br />

Fahrgäste und in den Klimaschutz<br />

gut investiert ist.“ Auch<br />

die Stadtverkehre Friedrichshafen<br />

und Ravensburg-Weingarten<br />

testen die Wirkung<br />

eines Kurzstreckentarifs.<br />

eCard-Aktion:<br />

Keine Kartengebühr<br />

Schnell sein lohnt sich, denn<br />

bis auf Weiteres gilt im bodo<br />

die Neukunden-Aktion „Keine<br />

Kartengebühr“. Bestellen geht direkt<br />

unter www.bodo-ecard.de<br />

Der eCard-Bestellschein ist auch<br />

im ZUP-Büro in Lindau erhältlich.<br />

Die einmalige Kartengebühr<br />

von vier Euro wird dann<br />

nicht berechnet.<br />

Die eCard gilt übrigens auch<br />

auf dem Katamaran oder ist als<br />

ECHT BODENSEE CARD Home<br />

bestellbar – mit Vergünstigungen<br />

bei rund 190 Freizeitzielen im<br />

bodo-Verbundgebiet.<br />

manu/bodo<br />

Einfach fahren! Die eCard macht‘s möglich: günstig und unkompliziert.<br />

Kurz und günstig: der neue<br />

eCard-Kurzstreckentarif<br />

Bei den Stadtwerken Lindau<br />

sind Sie bei allen Fragen rund<br />

um Energie, Verkehr und Telekommunikation<br />

gut aufgehoben.<br />

Alle Informationen finden<br />

Sie auf:<br />

@ www.sw-lindau.de<br />

@ Nähere Informationen –<br />

auch zum eCard-Kurzstreckentarif<br />

– unter:<br />

www.bodo-ecard.de


ELEKTRO-<br />

MOBILITÄTS-<br />

JAHR<br />

2021


Mit einer Wallbox mehrere Parkplätze abdecken<br />

3m-Verlängerung für Ihre Wallbox 230 V<br />

Mit dem EV 2 können Sie in Verbindung mit<br />

Ihrer vorhandenen Wallbox (Wallbox nicht im<br />

Lieferumfang enthalten) anstatt 1 Parkplatz<br />

bis zu 3 Parkplätze durch das 3-Meter-Kabel<br />

abdecken.<br />

689,-- EUR *<br />

230 V<br />

7m-Verlängerung für Ihre Wallbox 480 V<br />

Mit dem EV 6 können Sie in Verbin-<br />

dung mit Ihrer vorhandenen Wallbox<br />

(Wallbox nicht im Lieferum-erumfang<br />

enthalten) anstatt 1 Parkplatz<br />

bis zu 5 Parkplätze durch das<br />

7-Meter-Kabel abdecken.<br />

1.495,-- EUR *<br />

480 V<br />

Kabelaufroller mit integrierter Wallbox 230 V<br />

Mit dem EV<br />

2WB können Sie anstatt 1 Parkplatz bis zu<br />

3 Parkplätze durch das 3-Meter-Kabel abdecken.<br />

Mit der integrierten Wallbox laden Sie Ihr Fahrzeug<br />

mit bis zu 3,7 kW Ladestrom.<br />

Anschluss durch Ihren Elektriker!<br />

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und sichere Kabeltrommel<br />

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Einsatz im Innen- und<br />

Außenbereich geeignet.<br />

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Highlights<br />

• Mechanische Rückschlagbremse<br />

• Stahlkralle für sicheres Ansetzenen<br />

• Sicherheitssystem (HMCP)<br />

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179,- EUR *<br />

CH3656DA (Basic) Akku Heckenschere 36V<br />

Highlights<br />

• Sicherheits-Schnellstoppbremse<br />

• Dreifaches Blatt für feine, saubere Schnitte<br />

• Sicherheitssystem (HMCP)<br />

RB36DA (Basic) Akku Laubbläser 36V<br />

Highlights<br />

• <br />

• Automatisch abschaltender Turbomodus<br />

odus<br />

• Sicherheitssystem (HMCP)<br />

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369,- EUR UVP<br />

299,- EUR *<br />

CG36DA (Basic) Akku Sense 36V<br />

Highlights<br />

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• Neuentwickelter HiKOKI Hochleistungsmotor<br />

• Sicherheitssystem (HMCP)<br />

Multivolt Akku 18V/36V + Ladegerät<br />

• 1x Akku BSL36A18<br />

36V (2,5 Ah) / 18V (5,0 Ah)<br />

• 1x Ladegerät UC18YSL3<br />

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169,- EUR *<br />

* alle Preise verstehen sich inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer, Zwischenverkauf vorbehalten


WISSENSWERTES 24. April 2021 · BZ Ausgabe KW 16/21<br />

11<br />

EXPERTEN-<br />

TIPP<br />

Firma, Praxis, Haus etc. verkauft,<br />

geerbt, Auszahlungen<br />

aus Policen, jahrzehntelange<br />

Ersparnisse… Und jetzt?<br />

Inzwischen wird auf größere<br />

Summen auf Girokonten, Tages-/<br />

Festgelder ein „Verwahr-Entgelt“<br />

von -0,5 Prozent verlangt.<br />

Die Inflation frisst zusätzlich<br />

zwei Prozent pro Jahr: ein Problem<br />

für Anleger. Nun bieten<br />

Banken und Finanzberater ihre<br />

Anlageprodukte an, um den<br />

Strafzinsen zu entgehen.<br />

Achtung:<br />

Diese Angebote unbedingt kritisch<br />

überprüfen hinsichtlich<br />

Eignung, Kosten, Renditechance,<br />

Flexibilität, Langfristigkeit<br />

und wirtschaftlicher<br />

Sinnhaftigkeit. Kühl rechnen,<br />

gut überlegen, das Kleingedruckte<br />

gründlich lesen und<br />

sich kein X für ein U vormachen<br />

lassen.<br />

Nötige Rendite für Kaufkrafterhalt<br />

des Geldes:<br />

Die Rendite müsste nach Abzug<br />

der Finanzprodukt-Kosten<br />

mindestens 2 Prozent im Jahr<br />

betragen.<br />

Renditechance:<br />

Ca. 2 Prozent pro Jahr erwirtschaften<br />

defensive Vermögensverwaltungen,<br />

Fonds, Renten-<br />

Wohin mit dem Geld?<br />

fonds, Anleihen und Mischfonds,<br />

Immobilienfonds, Lebens- und<br />

Rentenversicherungen – allerdings<br />

nicht netto, sondern als Brutto-<br />

Rendite, von der die Produktkosten<br />

noch abgezogen werden müssen.<br />

Problem: Kosten höher als Rendite<br />

Durch die hohen Kosten der Anlageprodukte<br />

für konservative Anleger<br />

verursachen diese auf lange Sicht<br />

höhere Verluste, als dies bei Strafzinsen<br />

der Fall ist. Außerdem sind<br />

viele in der Verfügbarkeit enorm<br />

eingeschränkt. Zum Beispiel haben<br />

Immobilienfonds sehr lange Kündigungszeiten<br />

und es dauert oft aufgrund<br />

beschränkter Auszahlsummen<br />

viele Jahre, bis man wieder an sein<br />

Geld heran kommt. Bei Lebens- und<br />

Rentenversicherungen und bei<br />

defensiven Vermögens-Verwalter-<br />

Strategien oder Fonds dauert es<br />

aufgrund der Provisionen und<br />

hohen Verwaltungskosten ca. 30<br />

Jahre zum Break-Even (Zeitpunkt<br />

des Beginns der Rentabilität).<br />

unabhängige<br />

Freie Sachverständige<br />

für Kapitalanlagen<br />

und Altersvorsorge,<br />

Finanzfachwirtin,<br />

Honorarberaterin,<br />

Manuela Klüber-<br />

Wiedemann<br />

Beispiele für Kosten:<br />

Einstiegs-Gebühren, Ausgabeaufschläge,<br />

Agios, Abschlussprovisionen,<br />

Kaufspesen: bis zu 5 Prozent<br />

zu Beginn. Die laufenden Verwaltungsgebühren<br />

betragen bei<br />

allen genannten Produkten zwischen<br />

1 bis ca. 3 Prozent pro Jahr.<br />

Lösung:<br />

breit gestreute Anleihen-ETFs (Kosten<br />

0,15 Prozent) mit einer kleinen<br />

Beimischung einiger sehr breit gestreuter<br />

Aktien-ETFs (Kosten max.<br />

0,5 Prozent)<br />

Kaufen ohne Ausgabeaufschlag!<br />

Beratung und Kauf:<br />

bei wirklich unabhängigen Honorar-<br />

Anlageberatern, Sachverständigen<br />

für Kapitalanlagen oder bei Direktbanken<br />

und Online-Banken –<br />

in Lindau bei Ruhestandsplaner<br />

Bodensee.<br />

MKW<br />

(Quellen: Finanztip-Stiftung.de,<br />

Verbraucherzentralen, hartmutwalz.de)<br />

Ruhestandsplaner Bodensee<br />

Kemptener Str. 61<br />

88131 Lindau (B)<br />

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63<br />

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de<br />

Aussteller freuen sich auf Sommer-IBO<br />

„Sommer. Sonne. IBO“ – so lautet<br />

der neue Slogan der Verbrauchermesse.<br />

Aufgrund der Pandemie<br />

verschiebt sich der ursprüngliche<br />

Termin von März auf den<br />

8. bis 11. Juli 2021.<br />

„Die Sommer-IBO kommt mit einem<br />

speziellen Angebot“, versichert<br />

Projektleiter Rolf Hofer. „Auch wenn<br />

die diesjährige Ausgabe im Juli kompakter<br />

und in abgespeckter Form<br />

an den Start geht, stehen Genuss,<br />

Erlebnis, Emotion sowie Einkaufsvergnügen<br />

im Freigelände und in<br />

den Messehallen auf dem<br />

Programm. Zum speziellen fachlichen<br />

Angebot der Sommer-IBO<br />

gehören auch die Themen Garten,<br />

Urlaub und Bauen.<br />

„Unsere Kunden blicken gespannt<br />

auf den Event im Juli, viele haben<br />

bereits ihren Stand gebucht“, freut<br />

sich Rolf Hofer über die gute Resonanz<br />

nach der langen Messepause.<br />

Er verzeichnet bisher fast 200 Anmeldungen.<br />

Mehr Infos unter:<br />

www.ibo-messe.de<br />

Die Veranstaltungen My Cake, Motorworld<br />

Classics Bodensee sowie die<br />

Sommer Edition der AERO wurden<br />

aufgrund der aktuellen Pandemiesituation<br />

abgesagt. BZ/BZ-Foto: Messe FN<br />

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und Pflege zuhause<br />

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Angehörigen durch<br />

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Wackerstraße 40B | 88131 Lindau<br />

Tel. +49 (0) 8382 - 943 2957<br />

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Do. bis So. von 11.30-13.30 Uhr<br />

und 17.30 bis 20.30 Uhr<br />

Die Speisekarte auf<br />

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Bodenseestr. 32, 88131 Lindau-Oberreitnau<br />

Tel. 08382 5410 · www.Hotel-Ziegler.de


12 24. April 2021 · BZ Ausgabe KW 16/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Mutmacherkalender für Senioren<br />

Im Rahmen eines Compassion-<br />

Projektes haben vier Schülerinnen<br />

der Maria-Ward<br />

Realschule Mutmacherkalender<br />

für die Seniorinnen<br />

und Senioren im Ev. Hospital<br />

in Lindau gestaltet. Sie haben<br />

die zwölf Monate des Jahres<br />

in selbst gemalten Bildern<br />

festgehalten. Thema war „Mut<br />

machen!“<br />

„Gerade jetzt in der Corona<br />

Pandemie ist dies für unsere<br />

Bewohnerinnen und Bewohner<br />

sehr schön anzusehen. Die Betreuungskräfte<br />

des Hospitals<br />

haben die Kalender zusammen<br />

mit den Bewohnern angesehen<br />

Neuigkeiten vom EV Lindau<br />

Die EV Lindau Islanders und<br />

Trainer Gerhard Puschnik (Foto<br />

rechts) gehen getrennte Wege.<br />

Goalie David Heckenberger<br />

(Foto oben links) wird für ein<br />

weiteres Jahr zwischen den<br />

Pfosten der EV Lindau Islanders<br />

stehen, dann aber mit der<br />

Nummer 33.<br />

und einen Themennachmittag<br />

veranstaltet. Beeindruckt sind<br />

alle von der Detailgenauigkeit<br />

und den insgesamt wunderschönen<br />

Zeichnungen“, so<br />

Peter Mrugowski von der<br />

Ev. Hospitalstiftung. Er bedankt<br />

sich bei den Nachwuchskünstlerinnen<br />

Miriam<br />

Schwemer, Laura Weishaupt,<br />

Lorenza Schöll und Anna<br />

Binger sehr herzlich für ihr<br />

Engagement.<br />

Leider konnte die Übergabe<br />

coronabedingt nicht in der<br />

Einrichtung stattfinden.<br />

BZ-Foto: PM<br />

Stürmer Damian Schneider<br />

(Foto oben rechts) geht weiterhin<br />

für die <strong>Lindauer</strong> auf Punktejagd<br />

und wird auch zur Saison<br />

2021/2022 mit der Nummer 20<br />

aufs Eis gehen.<br />

BZ-Fotos: EVL<br />

Darf man oder darf man nicht?<br />

Experten-Tipp: E-Bike Akku am Arbeitsplatz aufladen?<br />

Immer mehr Menschen entdecken<br />

das E-Bike für sich und nutzen es<br />

nicht nur in der Freizeit, sondern<br />

auch um damit zur Arbeit zu fahren.<br />

Wenn der Akku des E-Bikes<br />

leer ist, darf man ihn dann am Arbeitsplatz<br />

aufladen?<br />

Michaela Rassat, Juristin der<br />

Ergo Rechtsschutz beantwortet<br />

diese Frage:<br />

Immer mehr Deutsche nutzen<br />

die schnellen E-Bikes auch<br />

für ihren Arbeitsweg. Die Vorteile<br />

liegen auf der Hand: kein<br />

Stau im Berufsverkehr, kein<br />

Gedränge in den öffentlichen<br />

Verkehrsmitteln und keine Kosten<br />

für Benzin oder Fahrkarten.<br />

Hinzu kommt, dass Radfahren<br />

Wem gehören die Millionen?<br />

Lotto Bayern: Anonymer Spielauftrag gewinnt 2,5 Millionen Euro<br />

0108847 – so lautet die Losnummer,<br />

die aus einer LOTTO-<br />

Spielquittung ein Wertpapier von<br />

genau 2.577.777 Euro macht. Die<br />

siebenstellige Ziffernkombination<br />

wurde bei der Mittwochsziehung<br />

am 14. April 2021 im Spiel 77 gezogen<br />

und ist für eine Person aus<br />

dem Freistaat Millionen wert. Doch<br />

wem gehört der millionenschwere<br />

Spielauftrag aus Bayern?<br />

Bekannt ist bisher nur, dass er<br />

in einer Lotto-Annahmestelle<br />

im Regierungsbezirk Schwaben<br />

anonym abgegeben wurde, ist<br />

von der Lotto Bayern Pressestelle<br />

zu erfahren. Der voll ausgefüllte<br />

Mehrwochenschein nahm<br />

für einen Gesamteinsatz von<br />

89,50 Euro im Zeitraum vom 10.<br />

bis 21. April am Lotto 6 aus 49,<br />

den Zusatzlotterien Spiel 77 und<br />

Wer sein E-Bike<br />

nutzt, um damit<br />

zur Arbeit zu<br />

fahren, trifft<br />

eine Entscheidung<br />

für seine<br />

Gesundheit und<br />

für die Umwelt.<br />

Doch wenn der<br />

Akku des Bikes<br />

leer ist, sollte<br />

man vorher den<br />

Arbeitgeber<br />

fragen, ob er<br />

das Laden am<br />

Arbeitsplatz<br />

gestattet.<br />

BZ-Foto: Ergo<br />

die Umwelt schont. Ist der Akku<br />

leer, kommt die Frage auf: Darf<br />

ich ihn an meinem Arbeitsplatz<br />

aufladen?<br />

Auch wenn Arbeitnehmer<br />

ihr E-Bike für den Arbeitsweg<br />

nutzen, haben sie kein Anrecht<br />

darauf, den Strom ihres Arbeitgebers<br />

ohne dessen Zustimmung<br />

für das Aufladen des<br />

Akkus zu nutzen. Rechtlich gesehen<br />

handelt es sich dabei<br />

um eine Entziehung elektrischer<br />

Energie, die sogar nach § 248c<br />

des Strafgesetzbuches strafbar<br />

sein kann.<br />

Auch wenn es nur um geringe<br />

Beträge geht, stellt so etwas<br />

einen erheblichen Vertrauensbruch<br />

gegenüber dem Arbeitgeber<br />

dar. Das kann eine<br />

Abmahnung und im Wiederholungsfall<br />

sogar eine fristlose<br />

Kündigung nach sich ziehen.<br />

Ob diese vor Gericht Bestand<br />

hat, hängt von den Umständen<br />

ab – zum Beispiel<br />

davon, ob der Arbeitgeber die<br />

Nutzung und das Laden eigener<br />

Geräte bisher geduldet hat.<br />

Am besten den Chef vorher<br />

um Erlaubnis bitten. Manche<br />

Betriebe regeln die Nutzung<br />

von Steckdosen zum Akku-<br />

Aufladen auch mit einer Vereinbarung,<br />

in der sich der Arbeitnehmer<br />

verpflichtet, eine<br />

kleine Strompauschale zu zahlen.<br />

BZ<br />

Super 6 sowie an der Glücksspirale<br />

teil, kann also noch weitere<br />

Gewinne erzielt haben.<br />

Der Millionengewinn kann<br />

bis Ende 2024 bei Lotto Bayern<br />

abgefordert werden. Bleibt zu<br />

hoffen, dass der Lotto-Glückspilz<br />

einfach nur starke Nerven<br />

hatte, bis zum letzten Spieltag<br />

abzuwarten, und nicht die<br />

Spielquittung verlegt hat. BZ<br />

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WISSENSWERTES 24. April 2021 · BZ Ausgabe KW 16/21<br />

Mauersegler am BoGy willkommen<br />

Am Bodensee-Gymnasium wurden<br />

auf Initiative des Landschaftspflegeverbands<br />

Lindau-Westallgäu<br />

e. V. (LPV) zehn Nistkästen<br />

für Mauersegler angebracht. Mit<br />

der Idee, am Schulgebäude Nistkästen<br />

aufhängen zu wollen, hat<br />

der LPV bei der Schulleitung und<br />

vor allem beim Green Team offene<br />

Türen eingerannt. Das Bodensee-<br />

Gymnasium eignet sich besonders<br />

gut für Mauersegler-Nistkästen,<br />

weil dort schon wiederholt Mauersegler<br />

auf der Nistplatzsuche<br />

beobachtet wurden. Trotzdem<br />

kann es noch ein wenig dauern,<br />

bis die Luftakrobaten die neuen<br />

Nistplätze annehmen.<br />

„Als Träger der Schule unterstützt<br />

der Landkreis gerne diese Aktion.<br />

Wir machen uns schon lange für<br />

Klima-, Umwelt- und Artenschutz<br />

stark und wissen, wie wichtig<br />

jeder Beitrag ist“, erläutert Landrat<br />

Elmar Stegmann und bedankt<br />

sich bei den Beteiligten für ihr<br />

Engagement.<br />

Die ersten Mauersegler kehren in<br />

der zweiten Aprilhälfte aus Afrika<br />

zurück nach LIndau. Im Stadtgebiet<br />

Lindau sind derzeit etwa 250<br />

Mauersegler-Brutplätze bekannt.<br />

In den letzten Jahren gingen bei<br />

Sanierungsarbeiten einige verloren.<br />

Umso erfreulicher ist es, dass<br />

die Mauersegler am Bodensee-<br />

Gymnasium willkommen sind.<br />

Über das Biodiversitätsprojekt des<br />

LPV werden die Nistkästen und<br />

die Hebebühne zum Anbringen<br />

der Nistkästen bezahlt. Die Nistkästen<br />

wurden von Tobias Hehl,<br />

dem Hausmeister des Bodensee-<br />

Gymnasiums, aufgehängt. Das<br />

Green Team der Schule wird<br />

Informationsschilder zum Mauersegler<br />

gestalten.<br />

BZ<br />

Mein erstes Jahr im Garten<br />

Buch-Tipp: „Das hatte ich mir grüner vorgestellt“<br />

„Das hatte ich mir grüner vorgestellt.<br />

Mein erstes Jahr im Garten“<br />

ist Sebastian Lehmanns amüsanter<br />

und ehrlicher Erfahrungsbericht<br />

vom Gärtnern für Städter, das im<br />

Goldmann Verlag erschienen ist.<br />

Am Anfang steht die Ernüchterung:<br />

Sebastian Lehmann<br />

flieht mit seiner Freundin aus<br />

der Großstadt– vor all der Hektik<br />

und den ewigen Baustellen.<br />

Aber das heißt noch lange nicht,<br />

dass er auf dem Land gleich<br />

findet, was er sucht. Statt Ruhe,<br />

Entspannung und sein „persönliches<br />

Stück Natur“, erwarten<br />

ihn eine renovierungsbedürftige<br />

Datsche, Unkraut und<br />

jede Menge Arbeit. Und die<br />

beiden entdecken bald fundamentale<br />

Unterschiede: Sie will<br />

BZ-Cover: Goldmann Verlag<br />

13<br />

gärtnern, er dagegen seine<br />

Ruhe. In gut dreißig Kapiteln<br />

geht es einmal quer durch die<br />

Jahreszeiten. Schneeglöckchen<br />

werden begrüßt und ein Baum<br />

muss fallen. Schnecken machen<br />

sich über den frischen Mangold<br />

her. Wildtiere wie Reh und<br />

Eule tauchen hier häufiger auf<br />

als Verbindungsbalken auf dem<br />

Handydisplay. Sebastian Lehmann<br />

mischt Inspiration für<br />

angehende Gärtner mit persönlichen<br />

Beobachtungen, dabei<br />

räumt er mit manchem Vorurteil<br />

auf – und macht Lust auf<br />

das neue Jahr im Garten. BZ<br />

Sebastian Lehmann<br />

„Das hatte ich mir grüner vorgestellt<br />

Mein erstes Jahr im Garten“<br />

ISBN 978-3-442-31600-7<br />

ISBN 978-3-641-26531-1 (E-book)<br />

EXPERTEN-TIPP<br />

Der ewige Streit um die Hecken<br />

Der Streit zwischen Nachbarn<br />

über die Bepflanzung auf dem<br />

Grundstück des jeweils anderen<br />

ist keine Seltenheit: Diese Hecke<br />

ist zu hoch, der Baum hier zu<br />

nah… Und gerade zu Beginn des<br />

Frühlings, wenn die Hobbygärtner<br />

beginnen, neue Hecken,<br />

Sträucher und Bäume anzupflanzen,<br />

stellt sich immer wieder die<br />

Frage, was denn nun erlaubt ist<br />

und was nicht.<br />

Haus & Grund Lindau e.V.<br />

Leuchtenbergweg 2A<br />

Telefon: 0 83 82/27 75 98 80<br />

@ www.hug-lindau.de<br />

Heuriedweg 42 · 88131 Lindau<br />

Tel 08382 9657-0 · www.strass.de<br />

OBI Lindau · 88131 Lindau (B)<br />

Bregenzer Straße 105<br />

Telefon 0 83 82-9 67 80<br />

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grenze einhalten. Bei einem Abstand<br />

von einem halben bis zwei<br />

Meter zur Grundstücksgrenze<br />

dürfen dann die Bäume und<br />

Hecken nach den zivilrechtlichen<br />

Vorschriften max. zwei Meter<br />

aufweisen. Sind die Hecken und<br />

Bäume mehr als zwei Meter von<br />

der Grundstücksgrenze entfernt,<br />

gibt es allerdings keine Höhenbegrenzung.<br />

Werden die gesetzlichen<br />

Abstands- und Höhenregelungen<br />

nicht eingehalten, so hat<br />

der Nachbar grundsätzlich einen<br />

Anspruch auf Rückschnitt bzw.<br />

Beseitigung der Pflanzen. Dabei<br />

ist allerdings zu beachten, dass<br />

dieser Anspruch nach fünf Jahren<br />

verjährt. Das heißt: Wachsen<br />

und Gedeihen die Pflanzen des<br />

Nachbarn über Jahre hinweg und<br />

beschwert sich darüber niemand,<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

1. Vorsitzender<br />

Haus & Grund<br />

Lindau e.V.<br />

Karl Wanner<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Grundsätzlich dürfen Eigentümer<br />

ihr Grundstück nach Belieben<br />

bepflanzen. Allerdings gibt es<br />

auch hier einige Regelungen, die<br />

sie beachten müssen.<br />

In Bayern müssen Bäume und<br />

Hecke nach dem Gesetz einen<br />

Abstand von mindestens einem<br />

halben Meter zu der Grundstücksso<br />

kann dann (nach Ablauf von<br />

fünf Jahren) ein Rückschnitt oder<br />

die Beseitigung nicht mehr verlangt<br />

werden. Beginn der Verjährungsfrist<br />

ist dabei der Schluss<br />

des Jahres, in dem die Hecke erstmals<br />

die maximal zulässige Höhe<br />

überschreitet und der betroffene<br />

Nachbar davon Kenntnis hatte<br />

bzw. hätte erlangen müssen. Ein<br />

Eigentümerwechsel beeinflusst<br />

dabei die Verjährungsfrist jedoch<br />

nicht. Ist der Anspruch einmal<br />

verjährt, bleibt er also auch<br />

verjährt. Das heißt, dies gilt auch<br />

dann, wenn das Grundstück erst<br />

nach Ablauf der Verjährungsfrist<br />

erworben wird und es zuvor keine<br />

Gelegenheit gab, den Anspruch<br />

geltend zu machen.<br />

KW<br />

In Bayern gibt es 105 Haus &<br />

Grund-Vereine, die die Interessen<br />

von über 140.000 Mitgliedern<br />

vertreten. Haus & Grund Bayern<br />

ist Mitglied von Haus & Grund<br />

Deutschland. Dem Dachverband<br />

in Berlin gehören über die 22<br />

Landesverbände etwa 900<br />

Haus & Grund-Vereine sowie<br />

rund eine Mio. Mitglieder an.<br />

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Solar? Na klar!<br />

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• Anwaltliche und steuerliche Beratung von einer Kanzlei •<br />

88131 Lindau i. B.<br />

Leuchtenbergweg 2a<br />

T 08382 277 598-0<br />

88239 Wangen i. A.<br />

Gegenbaurstraße 10<br />

T 07522 978 48-35<br />

www.ra-wanner.com<br />

Der Förderverein für erneuerbare<br />

Energien und effiziente Energienutzung<br />

(FEE) konnte für sein<br />

zweites Webinar-Angebot den<br />

bekannten Solararchitekten Rolf<br />

Disch als Referenten zu dem<br />

Thema „Ökologisches Bauen –<br />

Plusenergiehaus – Solarstrom im<br />

Städtebau “gewinnen.<br />

1994 gelang ihm der Durchbruch<br />

zum ersten Plusenergiehaus weltweit.<br />

Ein Haus, das mehr Energie<br />

produziert, als die Bewohner verbrauchen:<br />

ein Haus als Kraftwerk.<br />

Eine Menge weiterer Gebäude<br />

und Siedlungen, darunter 2006<br />

die Solarsiedlung in Freiburg mit<br />

60 Plusenergiegebäuden und<br />

zur Zeit die Plusenergiehäuser in<br />

Schallstadt, wurden und werden<br />

von Rolf Disch konzipiert und<br />

erstellt. Rolf Dischs „Solar Architektur“<br />

verfügt also über einen<br />

großen Erfahrungsschatz im Wohnungs-<br />

und Siedlungsbau, ebenso<br />

in der Planung von gewerblichen<br />

Immobilien, Bürogebäuden und<br />

sozialen Einrichtungen.<br />

Das Webinar findet am Dienstag,<br />

4. Mai 2021, um 20 Uhr statt.<br />

Es besteht die Möglichkeit, Fragen<br />

an den Referenten zu stellen.<br />

Anmeldung ab sofort zur kostenlosen<br />

Teilnahme am Webinar über<br />

E-mail: klima-webinar@gmx.de<br />

möglich. Spätestens am 2. Mai<br />

werden die Zugangsdaten per<br />

E-mail verschickt.<br />

Infos zum Webinar erteilen:<br />

Michaela Dietenmeier<br />

Tel.: 0 83 82/27 33 88<br />

und Katja Lutze<br />

Tel.: 0 83 82/2 73 81 81 BZ<br />

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14 24. April 20201 · BZ Ausgabe KW 16/21<br />

GESUND LEBEN<br />

Weiterer Standort, größeres Leistungsspektrum<br />

Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg Die Gastroenterologische Praxis Dr. med. Kaufmann gehört jetzt dazu<br />

Die Gastroenterologische Praxis<br />

Dr. med. Hans Peter Kaufmann<br />

in Lindau ist seit 1. April Teil des<br />

Medizinischen Versorgungszentrums<br />

Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg.<br />

Am Standort der Praxis<br />

auf dem Wall 6 auf der <strong>Lindauer</strong><br />

Insel ändert sich nichts. Auch das<br />

Praxisteam bleibt und sichert<br />

weiterhin die gewohnt hohe Behandlungsqualität.<br />

Neu ist, dass<br />

ab 1. Mai Oberarzt Kurt Glas von<br />

der Asklepios Klinik Lindau die<br />

Praxis personell und mit seiner<br />

fachlichen Expertise unterstützen<br />

wird.<br />

Die Asklepios MVZ Bayern<br />

GmbH hat aus der Zweigstelle<br />

der Facharztpraxis Dr. med.<br />

Krischan Rauschenbach auf<br />

dem Gelände der Asklepios<br />

Klinik Lindau und dem Praxissitz<br />

von Dr. med. Nikolaus Reinhard<br />

in Lindenberg das Asklepios<br />

MVZ Lindau-Lindenberg<br />

mit Standorten in Lindau und<br />

Lindenberg gegründet. Seit dem<br />

1. April 2021 gehört auch die<br />

EXPERTEN-TIPP<br />

Doppeltipp am Ohr chen Zugriff auf die Bluetooth-<br />

Funktionen. Ein Bewegungssensor<br />

im Hörgerät ermöglicht<br />

Damit Hörgeräteträger in unserer<br />

heutigen, virtuell vernetzten Welt<br />

besser zurecht kommen, gibt es<br />

Geräte, die eine direkte Anbindung<br />

an mehrere bluetoothfähige<br />

Geräte ermöglichen, so dass<br />

die Audiosignale direkt an die<br />

Hörgeräte gestreamt werden. Eine<br />

neuartige Tap Control bietet dem<br />

Nutzer/der Nutzerin einen einfa-<br />

Hörakustikermeister<br />

Reinhold Kreutle<br />

<br />

<br />

Gastroenterologische Praxis<br />

Dr. med. Hans Peter Kaufmann,<br />

die ihren Standort auf dem<br />

Wall 6 auf der <strong>Lindauer</strong> Insel<br />

hat, zum Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg.<br />

Damit verfügt<br />

das Asklepios MVZ Lindau-<br />

Lindenberg künftig über drei<br />

Standorte und die Fachrichtungen<br />

Innere Medizin, Gastroenterologie,<br />

Orthopädie, Sportmedizin,<br />

ambulante Operationen,<br />

Chirotherapie (manuelle<br />

Medizin) und Neurochirurgie.<br />

Dr. med. Hans Peter Kaufmann<br />

ist Facharzt für Innere<br />

Medizin, Zusatzbezeichnung<br />

Gastroenterologie, und führte<br />

seit Juli 2008 seine Gastroenterologische<br />

Praxis in Lindau. Er<br />

erhofft sich durch die Eingliederung<br />

seiner Praxis ins Asklepios<br />

MVZ Lindau-Lindenberg<br />

eine Entlastung von organisatorischen<br />

und verwaltungstechnischen<br />

Aufgaben, die nun<br />

die Asklepios MVZ Bayern GmbH<br />

übernimmt. „So kann ich mich<br />

jetzt noch intensiver ärztlichen<br />

Themen widmen und mich<br />

ausschließlich um die Untersuchung<br />

und Betreuung meiner<br />

Patienten kümmern.“<br />

Zur personellen Unterstützung<br />

der Praxis wird Kurt Glas,<br />

Leitender Oberarzt der Inneren<br />

Medizin in der Asklepios Klinik<br />

Lindau und Facharzt für Innere<br />

durch einen Doppeltipp auf die<br />

Ohrmuschel zum Beispiel das<br />

Annehmen eines Telefonanrufs,<br />

die Aktivierung eines<br />

Sprachassistenten aber auch<br />

das Pausieren oder Fortsetzen<br />

eines Musik-Streamings.<br />

RK<br />

Die Brille - Hören und Sehen<br />

Optik Kreutle<br />

Langenweg 33, Lindau (B)<br />

Tel.: 0 83 82/53 99<br />

@ www.optik-kreutle.de<br />

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<br />

<br />

Dr. med. Hans Peter Kaufmann,<br />

Facharzt für Innere Medizin,<br />

Zusatzbez. Gastroenterologie<br />

Medizin, Zusatzbezeichnung<br />

Gastroenterologie, ab 1. Mai am<br />

neuen MVZ-Standort mitarbeiten,<br />

parallel dazu aber auch<br />

weiterhin in der Asklepios Klinik<br />

Lindau tätig sein. Er empfindet<br />

es als reizvolle Herausforderung,<br />

seine Kliniktätigkeiten<br />

als Oberarzt mit den Anforderungen<br />

einer Praxis zu<br />

verbinden. „Die Tätigkeiten in<br />

einer Klinik sind sehr speziell.<br />

Hier habe ich mit Patienten zu<br />

tun, die stationär behandelt<br />

oder operiert werden müssen.<br />

Mit der Betreuung von Menschen<br />

in der Praxis wird meine<br />

Arbeit sicher sehr viel abwechslungsreicher<br />

und ich kann<br />

mehr in Richtung Prävention<br />

tätig sein“, so der Facharzt. Genau<br />

wie Dr. med. Hans Peter<br />

Kaufmann hält er Vorsorgeuntersuchungen<br />

für unverzichtbar,<br />

auch und gerade jetzt während<br />

der Corona-Pandemie.<br />

Denn eine späte Diagnostik verzögert<br />

die Therapie und das<br />

verschlechtert die Heilungschancen.<br />

Deshalb raten die<br />

beiden Experten dringend dazu,<br />

zur Darmkrebsvorsorge zu<br />

gehen.<br />

Mit der Praxis von Dr. med.<br />

Kaufmann erweitert das Asklepios<br />

MVZ Lindau-Lindenberg<br />

seine Fachrichtungen also um<br />

die Gastroenterologie. Sie ist<br />

ein Teilgebiet der Inneren Medizin,<br />

das sich mit Erkrankungen<br />

von Magen, Darm, Leber,<br />

Rehasport als sinnvolle Ergänzung<br />

Rückenschmerzen, Bandscheibenprobleme,<br />

Beeinträchtigungen des<br />

Bewegungsapparates, muskuläre<br />

Dysbalancen, Gelenkschäden,<br />

Diabetes, Gewichtsprobleme –<br />

all dies können die Folgen unserer<br />

einseitigen, hauptsächlich sitzenden<br />

Haltung im Alltag und sicher<br />

nicht zuletzt auch der Einschränkungen<br />

der letzten Monate sein.<br />

Was kann man dagegen tun?<br />

Nicht jeder hat einen Garten oder<br />

ist in der Lage, zu joggen oder Rad<br />

zu fahren. Heimtraining kann eine<br />

Alternative sein. Aber all das hilft<br />

nur, wenn man die richtige Technik<br />

anwendet und die Übungen nicht<br />

zu einseitig sind, ansonsten<br />

können sich die Probleme noch<br />

verschlimmern – ganz abgesehen<br />

davon, dass Training allein oft<br />

nicht sehr motivierend ist.<br />

Rehasport ist eine sinnvolle Ergänzung<br />

zu verschiedenen<br />

Therapiemaßnahmen und darf im<br />

Kurt Glas,<br />

Facharzt für Innere Medizin,<br />

Zusatzbez. Gastroenterologie<br />

Gallenwegen, der Bauchspeicheldrüse<br />

und des Stoffwechsels befasst.<br />

Das medizinische Spektrum<br />

reicht dabei von der<br />

Behandlung gutartiger, entzündlicher<br />

Erkrankungen des<br />

Magen-Darm-Trakts, wie Sodbrennen,<br />

Magenschleimhautentzündung,<br />

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren,<br />

über<br />

chronisch entzündliche Darmerkrankungen<br />

und Gallensteinleiden<br />

bis hin zu gut- und bösartigen<br />

Tumoren des Magen-<br />

Darm-Traktes, der Leber, der<br />

Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse.<br />

Ein besonderer Schwerpunkt<br />

der neuen MVZ-Praxis liegt auf<br />

der Diagnose und Therapie von<br />

Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen,<br />

der Video-Endoskopie,<br />

der Magenspiegelung,<br />

der Darmspiegelung (auf Wunsch<br />

mit Kohlendioxid), auf Polypabtragungen<br />

sowie Vorsorge- und<br />

Ultraschalluntersuchungen. Es<br />

werden u.a. Sprechstunden für<br />

chronisch entzündliche Darmerkrankungen,<br />

Proktologie, Obstipation<br />

und Inkontinenz angeboten.<br />

HGF<br />

Fitness-Studio unter den aktuell<br />

geltenden Hygienevorschriften<br />

wieder durchgeführt werden.<br />

Im Home of Fitness in Lindau werden<br />

die Teilnehmer am Rehasport<br />

von qualifizierten Übungsleitern<br />

beraten und begleitet. Das Studio<br />

verfügt über zahlreiche Trainingsmöglichkeiten<br />

und einen modernen<br />

Gerätepark, zu dem zum Beispiel<br />

der five Dehnzirkel gehört. Er bildet<br />

die dritte Säule zu Ausdauer und<br />

Kraft und spricht neben den Muskeln<br />

auch die Faszien an.<br />

Um am Rehasport-Programm<br />

teilnehmen zu können, muss man<br />

mit seinem Arzt besprechen, ob<br />

eine solche Maßnahme ratsam ist.<br />

Wenn der Arzt das befürwortet,<br />

wird er eine Reha-Sport-Verordnung<br />

ausfüllen. Die ausgefüllte<br />

Verordnung schickt man zur<br />

Genehmigung an seine zuständige<br />

Krankenkasse. Wenn die der Maßnahme<br />

zustimmt, dann kann man<br />

Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg<br />

Standort Lindau<br />

Friedrichshafener Straße 82<br />

Fachrichtungen:<br />

Orthopädie, Sportmedizin,<br />

ambulante Operationen,<br />

Chirotherapie (manuelle<br />

Medizin) und Neurochirurgie<br />

Fachärzte:<br />

Dr. med. Krischan Rauschenbach<br />

(Ärztlicher Leiter)<br />

Dr. med. Ursula Onder<br />

Dr. med. Vincent Hagel<br />

Telefon: 0 83 82/2 76 21 30<br />

Standort Lindau<br />

Auf dem Wall 6<br />

Fachrichtungen:<br />

Innere Medizin und<br />

Gastroenterologie<br />

Fachärzte:<br />

Dr. med. Hans Peter Kaufmann<br />

Kurt Glas<br />

Telefon: 0 83 82/2 41 93<br />

Standort Lindenberg<br />

Bismarckstraße 9<br />

Fachrichtungen:<br />

Orthopädie, Sportmedizin,<br />

ambulante Operationen,<br />

Chirotherapie (manuelle<br />

Medizin), Neurochirurgie<br />

Fachärzte:<br />

Dr. med. Nikolaus Reinhard<br />

Dr. med. Krischan Rauschenbach<br />

Telefon: 0 83 81/60 46<br />

@ www.asklepios.com/<br />

mvz-lindau-lindenberg<br />

Asklepios Klinik Lindau<br />

Friedrichshafener Str. 82<br />

88131 Lindau (B)<br />

Patientenmanagement<br />

Helga Müller<br />

Telefon: 0 83 82/2 76 15 02<br />

@ www.asklepios.com/lindau<br />

einen Termin im Fitness-Studio<br />

vereinbaren und die Verordnung<br />

zum Beratungstermin mitbringen.<br />

Neu: Demnächst wird hier auch<br />

Rehasport für Kinder angeboten.<br />

Das Home of Fitness in der<br />

Anton-Gies-Straße 4 in Lindau ist<br />

für Infos und eine Terminvereinbarung<br />

erreichbar unter<br />

Tel.: 0 83 82/ 7 97 98 und per<br />

E-Mail: info@home-of-fitness.biz<br />

BZ-Foto: GH


SERVICE 24. April 2021 • BZ Ausgabe KW 16/21<br />

Ostergottesdienst<br />

Die Orthodoxen feiern in der Christuskirche<br />

Nach über einem Jahr geschlossener<br />

Kirchentüren der Kapelle<br />

auf dem Friedhof Anheggerstraße<br />

kommt die griechisch-orthodoxe<br />

Kirchengemeinde „Heiliger Eleftherios<br />

Lindau und Umgebung“<br />

Anfang Mai erstmals wieder zu einem<br />

Gottesdienst zusammen: Am<br />

Sonntag, 2. Mai, um 12 Uhr feiern<br />

die Orthodoxen in der Christuskirche<br />

in Aeschach den österlichen<br />

Auferstehungsgottesdienst.<br />

Seit Beginn der Pandemie ist<br />

die St. Ulrichskapelle, in der<br />

bislang die Gottesdienste gefeiert<br />

wurden, nicht zugänglich.<br />

Da auch umfangreiche Restaurationsarbeiten<br />

geplant sind,<br />

wird sich die Hoffnung der Gemeinde,<br />

sie bald wieder nutzen<br />

zu können, auf absehbare Zeit<br />

nicht erfüllen können.<br />

Der Kirchenvorstand der<br />

evangelisch-lutherischen Gemeinde<br />

St. Stephan-Christuskirche<br />

zögerte nicht lange, als<br />

er davon erfuhr, und bot den orthodoxen<br />

Christen die Christuskirche<br />

zur Nutzung an.<br />

„Für uns ist dies selbstverständlich<br />

und wir freuen uns,<br />

dass die orthodoxen Brüder<br />

und Schwestern Lindaus zukünftig<br />

ihre Gottesdienste in<br />

unseren Kirchengebäuden feiern“,<br />

so Pfarrer Bovenschen.<br />

„Dies ist ein Ausdruck wahrer<br />

christlicher Nächstenliebe<br />

und ein Beweis gelebter Ökumene,<br />

für den wir sehr dankbar<br />

sind“, freut sich Pater<br />

Ioannis Minas. Der für die Gemeinde<br />

in Lindau zuständige<br />

orthodoxe Seelsorger betreut<br />

ansonsten die Sankt-Georgs-<br />

Gemeinde in München und<br />

reist zu den Gottesdiensten<br />

eigens an den Bodensee. „Wir<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

freuen uns auf unser Osterfest,<br />

den höchsten Feiertag des Kirchenjahres,<br />

der heuer auch eine<br />

‚Auferstehung‘ der hiesigen<br />

Kirchengemeinde bedeutet.“<br />

Der Termin für das Osterfest<br />

wird auch in der orthodoxen<br />

Kirche nach dem ersten<br />

Vollmond im Frühling gefeiert.<br />

Die Berechnungen richten<br />

sich jedoch nicht nach dem<br />

hierzulande geltenden gregorianischen,<br />

sondern nach dem<br />

julianischen Kalender, bei dem<br />

das Frühjahr 13 Tage später beginnt.<br />

Somit ist „der erste Vollmond“<br />

in manchen Jahren<br />

erst der nächste. Immer wieder<br />

fällt diese Zeitrechnung<br />

terminlich mit den katholischen<br />

und evangelischen<br />

Schwesterkirchen zusammen,<br />

das nächste Mal im Jahr 2025.<br />

Die Gemeinde weist darauf<br />

hin, dass gemäß den Vorgaben<br />

zur Eindämmung der COVID-<br />

19-Pandemie beim Betreten<br />

und Verlassen der Kirche der<br />

Mindestabstand zu anderen<br />

Personen einzuhalten und den<br />

Anweisungen der Gemeindemitarbeiter/-innen<br />

Folge zu leisten<br />

ist.<br />

Die Teilnehmerzahl ist auf<br />

maximal 100 Personen beschränkt.<br />

Während der gesamten<br />

Dauer des Gottesdienstes<br />

besteht die Pflicht<br />

zum Tragen einer medizinischen<br />

Maske. BZ<br />

Ostergottesdienst der griechischorthodoxen<br />

Kirchengemeinde<br />

Sonntag, 2. Mai 2021, ab 12 Uhr<br />

Christuskirche Lindau-Aeschach,<br />

Anheggerstraße 24/26<br />

@ www.hairdesign-v.de<br />

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Heribert Lau<br />

Steinmetzmeister<br />

Hundweilerstraße 16<br />

88131 Lindau (B)<br />

Telefon (08382) 6894<br />

Telefax (08382) 26870<br />

lau.martin@web.de<br />

AUSSTELLUNG<br />

beim Friedhof<br />

Lindau-Aeschach<br />

Rennerle 14<br />

Beratung und Verkauf<br />

Mittwoch und Freitag<br />

von 14 bis 18 Uhr<br />

und nach Vereinbarung<br />

FAMILIENNACHRICHTEN<br />

GEBURTEN<br />

22.03.2021: Amelie Mara Köse,<br />

Yasemin Köse, Wangen i. A.<br />

23.03.2021: Jonathan Hill,<br />

Vanessa Alina Hill, geb. Giera und<br />

Simon Hill, Lindenberg i. A.<br />

25.03.2021: Stella Annett<br />

Schmalfuß, Marita Annett Buhl,<br />

geb. Pätzold und Sven Schmalfuß,<br />

Rot an der Rot, OT Ellwangen<br />

25.03.2021: Kayla Dağistanli,<br />

Derya Dağistanli, geb. Arslan und<br />

Cihan Dağistanli, Lindenberg i. A.<br />

25.03.2021: Ligia Ivaniuc,<br />

Emilia-Cǎtǎlina Ivaniuc, geb. Ţicu<br />

und Liviu-Andrei Ivaniuc, Lindau<br />

27.03.2021: Malak Ayman<br />

Mohamed Almalih,<br />

EHESCHLIESSUNGEN<br />

01.04.2021: Lea Barbara Fiona<br />

Löhr und Manuel Hengge,<br />

Bamberg<br />

STERBEFÄLLE<br />

04.04.2021: Johann Peter Bruder,<br />

Lindau (Bodensee)<br />

Verlag: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlags-GmbH & Co. KG<br />

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)<br />

www.bz-lindau.de<br />

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Oliver Eschbaumer (OE)<br />

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

29.3. – 11.4.2021<br />

Aisha Mohammed Mohammed<br />

Ghazala und Ayman Mohamed<br />

Ahmed Almalih, Lindau (B)<br />

28.03.2021: Luis Nils Albrecht,<br />

Hatice Albrecht, geb. Gül und Nils<br />

Christian Albrecht, Lindau (B)<br />

29.03.2021: Maja Johanna<br />

Kleinmann, Selina Susanne<br />

Kleinmann, geb. Müller und David<br />

Severin Kleinmann, Wangen i. A.<br />

30.03.2021: Calea Götze,<br />

Caja Catrin Götze, geb. Barz und<br />

Lukas Hubert Götze, Lindau (B)<br />

30.03.2021: Selma Pauline<br />

Hartlieb, Elisabeth Maria Hartlieb,<br />

geb. Freisinger und Dominik Josef<br />

Hartlieb, Lindenberg i.A.<br />

09.04.2021: Jennifer Lara Holzer<br />

und Steffen Müller,<br />

Lindau (B)<br />

07.04.2021: Elsbeth Irmgard<br />

Viktorina Böll, geb. Prölß, Lindau<br />

Impressum<br />

LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verantwortlich für die Seiten 1 und<br />

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):<br />

Presseamt Stadt Lindau (B)<br />

Jürgen Widmer (JW),<br />

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),<br />

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.<br />

Anzeigen:<br />

Hermann J. Kreitmeir<br />

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14<br />

Mobil: 01 71-5 46 04 58<br />

Gisela Hentrich<br />

E-Mail: giselahentrich@gmx.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38<br />

Mobil: 01 62-2 39 52 37<br />

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Anzeigenservice:<br />

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Redaktion:<br />

Heike Grützmann-Förste (HGF)<br />

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben<br />

Siemensstraße 10, 89079 Ulm<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23<br />

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen<br />

Geschäfts bedingungen des Verlages.<br />

Auflage: 16.500 Exemplare<br />

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags<br />

Bezug in Lindau/B:<br />

Kostenlos an alle Haushalte<br />

Bezug in PLZ-Region 88:<br />

Abonnement 29,90 e/Jahr<br />

Bezug deutschlandweit:<br />

Abonnement 50,– e/Jahr<br />

LINDAUER<br />

Anzeigen<br />

www.bz-lindau.de<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

APOTHEKEN<br />

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...<br />

15<br />

Sa., 24. April 2021:<br />

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener<br />

Str. 2A,<br />

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 22121<br />

So., 25. April 2021:<br />

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,<br />

Li.-Reutin, Tel.: 08382 73962<br />

Mo., 26. April 2021:<br />

See-Apotheke, Untere Steig 2,<br />

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,<br />

Tel.: 08382 26866<br />

Di., 27. April 2021:<br />

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,<br />

Li.-Insel, Tel.: 08382 5814<br />

Mi., 28. April 2021:<br />

St.-Georgs-Apotheke,<br />

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,<br />

Tel.: 08382 887650<br />

Do., 29. April 2021:<br />

Christophorus-Apotheke,<br />

Hauptstr. 9, Sigmarszell,<br />

Tel.: 0 83 89 98112<br />

Fr., 30. April 2021:<br />

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener<br />

Str. 2A,<br />

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 22121<br />

Sa., 01. Mai 2021:<br />

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,<br />

Kressbronn, Tel.: 07543 54983<br />

So., 02. Mai 2021:<br />

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,<br />

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451<br />

Mo., 03. Mai 2021:<br />

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,<br />

Li.-Reutin, Tel.: 08382 73962<br />

Di., 04. Mai 2021:<br />

See-Apotheke, Untere Steig 2,<br />

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,<br />

Tel.: 08382 26866<br />

Mi., 05. Mai 2021:<br />

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,<br />

Li.-Insel, Tel.: 08382 5814<br />

Do., 06. Mai 2021:<br />

St.-Georgs-Apotheke,<br />

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,<br />

Tel.: 08382 887650<br />

Fr., 07. Mai 2021:<br />

Christophorus-Apotheke,<br />

Hauptstr. 9, Sigmarszell,<br />

Tel.: 0 83 89 98112<br />

IM NOTFALL<br />

Rettungsdienst 112<br />

Notaufnahme<br />

KASSENÄRZTL.<br />

BEREITSCHAFT<br />

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis<br />

Friedrichshafener Str. 80A (Li)<br />

Auskunft unter Tel.: 116 117<br />

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,<br />

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr<br />

ZAHNÄRZTL.<br />

BEREITSCHAFT<br />

An Wochenenden und<br />

Feiertagen im unteren Kreis<br />

Lindau: 01 80/5 05 99 91<br />

Sie werden automatisch mit dem<br />

diensthabenden Zahnarzt verbunden.<br />

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem<br />

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende<br />

Kosten entstehen.)<br />

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.<br />

Liste im Internet:<br />

www.zahnaerzte-lindau.de


16 24. April 2021 · BZ Ausgabe KW 16/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Gartenmärktle in Oberreitnau findet am 8. Mai statt<br />

Der Frauenbund Oberreitnau<br />

freut sich, dass das allseits beliebte<br />

Gartenmärktle rund um<br />

das Liberatushaus in diesem Jahr<br />

stattfinden kann – wenn auch in<br />

einer vereinfachten und räumlich<br />

aufgelockerteren Form und natürlich<br />

unter Einhaltung der Corona-Regeln.<br />

Wer Interesse hat,<br />

kann seine selbst gezogenen<br />

Pflänzchen und alles zum Thema<br />

Garten am Samstag, 8. Mai 2021,<br />

von 11 bis 16 Uhr zum Verkauf<br />

anbieten. Aber auch Käufer und<br />

Interessenten können sich am<br />

bunten Angebot erfreuen und<br />

inspirieren lassen. „Das gemütliche<br />

Beisammensein mit Kaffee<br />

und Kuchen ist leider nicht erlaubt.<br />

Aber wir freuen uns trotzdem<br />

auf eine rege Teilnahme“,<br />

so Uschi Schilz vom Frauenbund.<br />

Zwecks näherer Infos und Anmeldung<br />

sollten sich interessierte<br />

Verkäufer bitte zeitnah bei Evi<br />

Schlegel, Tel.: 0 83 82/2 54 57<br />

melden.<br />

BZ-Fotos: W. Schneider (1); Fam. Bock (3)<br />

Lernrückstände bekämpfen<br />

Nachhilfe Kostenlose Online-Crashkurse<br />

Einen großen Teil des laufenden<br />

Schuljahres haben Schülerinnen<br />

und Schüler mit Homeschooling<br />

verbracht. Besonders diejenigen,<br />

bei denen das Lernen auf Distanz<br />

nicht gut funktioniert hat, haben<br />

jetzt mit erheblichen Lernrückständen<br />

zu kämpfen. Für die Schulen<br />

wird es eine gewaltige Herausforderung<br />

sein, diese Lücken in<br />

absehbarer Zeit zu schließen. Das<br />

Nachhilfe-Institut Studienkreis in<br />

Lindau hilft deshalb betroffenen<br />

Kindern und Jugendlichen jetzt mit<br />

kostenlosen Online-Crashkursen,<br />

den verpassten Stoff aufzuholen.<br />

In den 90-minütigen Kursen<br />

für die Fächer Mathematik,<br />

Deutsch und Englisch üben<br />

und wiederholen Nachhilfelehrkräfte<br />

mit den Kindern<br />

und Jugendlichen die wichtigsten<br />

Themen des vergangenen<br />

Schuljahres. Die Teilnehmer<br />

können im Chat Fragen stellen<br />

und bekommen zur anschließenden<br />

Vertiefung weitere<br />

Übungen an die Hand. Die<br />

kostenlosen Crashkurse gibt es<br />

für Schülerinnen und Schüler<br />

BSB-Schiffe bleiben in den Häfen<br />

Die Bodensee-Schiffsbetriebe<br />

(BSB) müssen ihren Saisonbeginn<br />

aufgrund der aktuellen<br />

Infektionslage in Deutschland<br />

weiter verschieben. Sie hatten<br />

gehofft, den ursprünglich für<br />

Ostern geplanten Beginn der<br />

neuen Schifffahrtssaison am<br />

19. April nachholen zu können.<br />

Das bedeutet, dass die 13 Ausflugsschiffe<br />

der BSB weiterhin<br />

in den Häfen bleiben müssen.<br />

Die BSB hoffen darauf, dass<br />

sich die Situation im Mai verbessert<br />

und machen den<br />

der Klassen 5 bis 12.<br />

Die Pandemie hat nicht nur<br />

Auswirkungen auf den Unterricht<br />

an öffentlichen Schulen.<br />

Auch Nachhilfe hat sich infolge<br />

von Homeschooling und versäumten<br />

Unterrichtsinhalten<br />

in dieser Zeit gewandelt. Neben<br />

Online-Unterricht, einer<br />

Hausaufgaben-Soforthilfe im<br />

Live-Chat und der Entwicklung<br />

zahlreicher Onlinekurs-<br />

Formate haben die Schüler<br />

und Nachhilfelehrkräfte dank<br />

der Kooperation mit Sofatutor<br />

nun Zugriff auf viele tausend<br />

motivierende Lernvideos, Arbeitsblätter<br />

und Übungen, die<br />

den Unterricht sinnvoll ergänzen.<br />

Die Nachhilfe findet je nach<br />

Wunsch der Familien und nach<br />

den Erfordernissen der aktuellen<br />

Corona-Lage im Nachhilfe-<br />

Institut oder online statt. Ein<br />

flexibler Wechsel ist möglich.<br />

BZ<br />

@ Es können mehrere Kurse belegt<br />

werden. Anmeldungen:<br />

www. studienkreis.de/lp/<br />

crashkurse-online<br />

Saisonstart von sinkenden<br />

Infektionszahlen sowie den<br />

Öffnungsperspektiven auch für<br />

andere touristische Attraktionen<br />

am Bodensee abhängig.<br />

Damit wollen die BSB trotz<br />

aller Enttäuschung auch weiterhin<br />

ihrer Verantwortung in<br />

der aktuellen Situation gerecht<br />

werden. Sie wollen kein<br />

falsches Signal setzen, da die<br />

Menschen dazu aufgefordert<br />

sind, möglichst zu Hause zu<br />

bleiben und Kontakte zu<br />

reduzieren.<br />

BZ<br />

Anzeigen<br />

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www.lindinger-immobilien.de<br />

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tag kostenlos verschicken!<br />

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ausfüllen und abgeben.<br />

Der Lindaupark übernimmt das<br />

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Empfängerinnen zudem noch<br />

fünf Blumensträuße.<br />

Auto<br />

Lindau<br />

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Raum Bodensee/Allgäu<br />

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Tel. 0172 / 742 15 06<br />

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Tel.: 03944-36160<br />

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