24.04.21 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

24. April 2021 · Ausgabe KW 16/21 · an alle Haushalte

Das kommt dabei heraus,

wenn Küchenmeister

Thomas W. Kraus vom

Schachener Hof in Lindau

einen freien Tag nutzt, um

ein wenig zu experimentieren:

Er zaubert den

Frühling auf den Teller.

So schön, dass es wohl

jedem schwer fallen

würde, dieses farbenfrohe

Kunstwerk zu zerstören,

weil man es essen möchte.

Der Chef vom Schachener

Hof nennt es „Variation

von geräuchertem Bodenseefelchen,

gebeizter Seeforelle,

grünem und weißem

Spargel und Wiesenkräutern,

wie Bärlauch, Blutampfer,

Löwenzahn,

Gänseblümchen, Hornveilchen,

Schafgarbe,

Pimpernelle, Zitronenmelisse

und wildem

Schnittlauch“.

Wir finden, das ist ein

essbares Frühlingsgemälde

und wollten Ihnen das

Bild von dieser kreativen

Speise, liebe BZ-Leserinnen

und -Leser, das wir bei

Instagram gefunden

haben, als kleinen Frühlingsgruß

schicken –

selbstverständlich mit

freundlicher Genehmigung

des Künstlers –

äh des Küchenmeisters...

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 08.05.2021

Samstag, 22.05.2021

Marc Chagall – Paradiesische Gärten

70 farbenprächtige Werke des Malerpoeten hängen seit dieser Woche im Kunstmuseum

Sie sind da! Rund 70 Werke des

Malerpoeten Marc Chagall sind

in dieser Woche im Lindauer

Kunstmuseum angekommen. Dass

die Sonderausstellung „Marc

Chagall - Paradiesische Gärten“

wie ursprünglich geplant am

1. Mai eröffnen wird, ist derzeit

nicht sicher. Sicher ist sich das

Team des Museums aber in einem:

Diese Ausstellung wird

öffnen – wenn auch zu einem

späteren Zeitpunkt – und sie hat

das Potential, den Besucherrekord

der Hundertwasser-Ausstellung

aus dem Jahr 2019 einzustellen.

Damals kamen 85.000 Besucherinnen

und Besucher ins Museum.

Derzeit wird fleißig im Kunstmuseum

vorbereitet. Im Eingangsbereich

leuchten prächtige

Farben: himmlisches Blau,

kraftvolles Grün und leuchtendes

Rot. Neben Klimakisten,

mit denen die wertvolle Fracht

geliefert wurde, stehen die Gemälde

– Werke von unschätzbarem

Wert – teils in opulenten

Rahmen, teils in schlichten

Holzfassungen. Es sind fast

schon magische Momente,

wenn die Kisten geöffnet werden

und die Schätze zum Vorschein

kommen.

Monatelang haben sich Kurator

Professor Dr. Roland

Doschka, Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn,

Kunstmuseumsleiterin und

Co-Kuratorin Dr. Sylvia Wölfle

und Pia Mayer, die wissenschaftliche

Volontärin, mit

den Werken beschäftigt. Sie

haben mit Leihgebern korrespondiert,

an der idealen Präsentation

gefeilt, Sponsorengelder

akquiriert, Hygienekonzepte

entwickelt, ein modernes

Reservierungssystem installiert

und den Begleitkatalog

wissenschaftlich erarbeitet.

Jetzt, in dem Augenblick,

in dem die Werke ausgepackt

werden, scheinen alle Mühen

vergessen: „Die Farben sind

viel leuchtender und intensiver,

als ich sie mir vorgestellt

habe“, sagt Pia Mayer, und

auch Sylvia Wölfe ist begeistert:

„Es ist tatsächlich ein Fest

der Farben.“

Die Mitarbeiter des Museums, Wolfgang Kuen (links) und Christian Bandte, beim Aufhängen des

berühmten Chagall-Bildes „Der Nelkenstrauß“.

BZ-Foto: Kulturamt/Stefanie Bernhard-Lentz

Die 42 lithografischen Illustrationen,

die in Lindau zu sehen

sein werden, erzählen die

Liebesgeschichte von „Daphnis

und Chloe“. Die antike

Textvorlage stammt von dem

Dichter Longos. Der Zyklus

gilt als bedeutendstes lithographisches

Mappenwerk des 20.

Jahrhunderts. Darüber hinaus

zeigt die Ausstellung rund 25

weitere, kostbare Originalwerke

des Malerpoeten Marc Chagall

zum Thema „Paradiesische

Gärten“. „Dies ist eine

geniale Kombination in Verbindung

mit unserer Gartenschau,

auf der Professor Doschka

auch eigens einen Chagall-

Garten anlegen wird“, so Alexander

Warmbrunn.

Es ist eine besondere Mischung

aus Begeisterung und

professioneller Betriebsamkeit,

aus Ehrfurcht und langjähriger

Erfahrung im Umgang

mit so großartiger Kunst,

die in den Tagen des Ausstellungsaufbaus

im Kunstmuseum

zu spüren ist. Die Lindauer

Ausstellungsmacher sind ein

eingespieltes Team, denn der

Großteil der Arbeiten hinter

den Kulissen für die Lindauer

Sonderausstellungen, die seit

2011 rund 650.000 Besucherinnen

und Besucher begeistert

haben, werden vom Team

des Kulturamtes in Eigenregie

geleistet: Zum Aufbauteam gehören

auch Christian Bandte,

Wolfgang Kuen, Christian

Schmid und Jörg Wartner. Sie

hängen die Werke professionell

und setzen sie in Zusammenarbeit

mit der Firma Zumtobel

in das rechte Licht.

Das Surren des Akkubohrers

ist zu hören, als Wolfgang Kuen

die Schrauben aus der hellen

Klimakiste dreht. Er öffnet den

Holzdeckel und unter Noppenfolie

und Seidenpapier kommt

eine Arbeit aus gebranntem

Ton zum Vorschein. Die 31 auf

27 Zentimeter große Keramik

zeigt zwei Gesichter, die sich

aneinanderschmiegen. Es sind

David und Bathseba, das biblische

Liebespaar. „Chagall blieb

bis ins hohe Alter experimentierfreudig,

das zeigt auch die

keramische Arbeit. Bemerkenswert

ist, dass er seine Motive

immer wieder in unterschiedlichen

Techniken darstellt,

das ist auch in unserer

Ausstellung gut zu sehen“, erklärt

Kunsthistorikerin Pia

Mayer. Der Ton erzählt auch

von der roten Erde Südfrankreichs.

Nach seiner Kindheit

im geliebten Witebsk im heutigen

Weißrussland, seiner Zeit

in Paris und dem schweren

Exil in Amerika hatte Chagall

hier eine neue Heimat gefunden.

Die Werke der Lindauer

Ausstellung dokumentieren

vor allem sein Schaffen aus

dieser Zeit – Chagalls Spätwerk.

Der Künstler hatte nach

dem Krieg und dem Verlust

seiner ersten Frau und großen

Liebe Bella endlich wieder

Wurzeln geschlagen und neuen

Lebensmut gefasst. Er lebte

und arbeitete ab 1950 in der

Nähe von Vence. Hier fand er

sein Paradies (wieder). Hier

entstand auch die Arbeit „Liebespaar

mit Nelkenstrauß“, eines

seiner bekanntesten Motive.

Nicht umsonst haben die Lindauer

Ausstellungsmacher es

als Plakatmotiv und sogenanntes

„Key Visual“ gewählt.

(Fortsetzung auf Seite 2)

▶ Gut für Fahrgäste

Ab 1. Mai kann man mit der eCard

bargeld- und berührungslos

Stadtbus fahren und den neuen

Kurzstreckentarif nutzen. S. 6

▶ Gut für Patienten

Das Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg

hat jetzt einen dritten Standort

und bietet ein noch größeres

Leistungsspektrum. S. 14

▶ Gut für Gartenfans

Der Frauenbund Oberreitnau

freut sich, wieder zu seinem

zauberhaften kleinen Gartenmärktle

einladen zu dürfen. S. 16

In dieser Ausgabe

mit der Seite:

Aus dem Stadtrat


2 24. April 2021 • BZ Ausgabe KW 16/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Fortsetzung von Seite 1

den Neubeginn.

Gesa Kolbe-Illigasch darf

dem Bild ganz nahekommen.

Sie ist die Restauratorin, die jedes

der wertvollen Werke genau

unter die Lupe nimmt.

Denn jede große Reise eines

bedeutenden Ausstellungsstükkes

wird mehrfach dokumentiert:

So entsteht ein Protokoll

beim Verlassen des Heimatortes,

eines beim Eintreffen am

Ausstellungsort, ein weiteres

beim Verlassen desselben und

schließlich eines, wenn das

Werk wieder bei seinem Besitzer

ankommt.

„Es ist immer wieder ein unglaublicher

Vertrauensbeweis,

dass Leihgeber aus aller Welt

ihre Schätze in unsere Obhut

geben“, sagt Warmbrunn. In

diesem Jahr ist er besonders

stolz: „Dass auch bedeutende,

europäische Privatsammlungen

uns wieder herausragende

Werke anvertraut haben, ist eine

unglaubliche Ehre, die wir

dem ausgezeichneten Netzwerk

von Professor Doschka

verdanken.“ Zu diesem Netzwerk

gehören auch die Nachkommen

von Marc Chagall

mit denen Sylvia Wölfle regelmäßig

korrespondiert und bei

der die Fäden der Leihgeber

zusammenlaufen. Roland

Doschka arbeitet schon seit

über 30 Jahren mit dem „Comité

Marc Chagall“ in Paris

zusammen. Er hat bereits vier

international beachtete Ausstellungen,

unter anderem

zum 100. Geburtstag mit der

Familie vorbereitet. Das Team

des Kunstmuseums kennt sich

aus im Umgang mit renommierten

Künstlerfamilien. So

hat es auch schon mit den Familien

Picasso, Klee, Miró,

Macke, Modersohn und anderen

intensiv zusammengearbeitet.

Vielleicht ist es ja kein Zufall,

dass Lindau seinen Besucherinnen

und Besuchern in

diesem Jahr die Gelegenheit

gibt, für die Dauer eines Museumsbesuchs

einzutauchen in

eine paradiesische Farbenwelt,

in der die Grenzen zwischen

Traum und Wirklichkeit miteinander

verschmelzen. Nicht

umsonst wird Cha gall der Malerpoet

genannt, der mit seinen

Bildern Geschichten erzählt.

Auch Geschichten der

Zuversicht, denn „seine Bilder

haben erlösende Kraft, sie sind

gemalte Hoffnung“, verspricht

Professor Doschka, der bereits

2012 eine Chagall-Ausstellung

für Lindau kuratierte.

Stefanie Bernhard-Lentz

Stadt Lindau kauft Luftreinigungsgeräte für die Schulen

Weiterer Baustein im Kampf gegen Corona: Staatliche Förderung der 31 Geräte für mehr Infektionsschutz

Luftreinigungsgeräte als weiterer Baustein für den Infektionsschutz

an den Lindauer Schulen: Die Hausmeister der Schulen wurden im

Umgang mit den mobilen Luftreinigern in der Dreifachturnhalle

Lindau unterwiesen, bevor die Geräte in den Schulen aufgestellt

wurden. Auf dem Foto: Lindaus Oberbürgermeisterin Dr. Claudia

Alfons und Olaf Köppe, Leiter des Sachgebiets Hausmeister und

Reinigungskräfte bei der Stadtverwaltung Lindau.

Foto: Beate Zanker, Stadtverwaltung Lindau

In Lindau wird es künftig eine

weitere Fahrradstraße geben:

Konkret geht es um den Ausbau

der Schachener Straße

zwischen Badstraße und Villa

Alwind. Geplant wird im Rahmen

eines Förderprojektes.

Die geplante Fahrradstraße

geht zurück auf das Nahmobilitätskonzept,

das die Stadt

Lindau im Jahr 2019 gemeinsam

mit Lindauer Bürgerinnen

und Bürgern erarbeitet hat.

Ziel ist es, die Freizeit- und die

Alltagsmobilität im Stadtgebiet

zu fördern und so den Radverkehrsanteil

zu erhöhen.

Pius Hummler, Abteilungsleiter

GT-Projekte, nutzt dieses

Projekt, um in der Bürgerbeteiligung

neue Wege zu gehen.

Bereits vor der Planung der

Fahrradstraße hatte er gemeinsam

mit dem verantwortlichen

Planungsbüro Anrainerinnen

und Anrainer zu einem Informationsspaziergang

eingeladen.

Bei diesem Spaziergang

sollten die Betroffenen über die

Idee und den aktuellen Stand

des Projektes informiert werden.

Auch sollten bei dieser Gelegenheit

vor Ort Gedanken,

Hinweise und Befürchtungen

gesammelt werden, um diese

dann in der Planung berücksichtigen

zu können.

Dass dies der richtige Schritt

war, zeigte das große Interesse

am Informationsspaziergang.

Um alle Interessentinnen und

Interessenten unter Berücksichtigung

der Corona-Hygiene-Maßnahmen

mitnehmen

zu können, wurden kurzerhand

zwei Spaziergänge organisiert.

Neben Pius Hummler

nahmen auch Gerhard Engstler

vom Planungsbüro Besch

Die Stadt Lindau als Sachaufwandsträger

der Grundschulen

und der Mittelschule Lindau

hat für alle Klassen Luftreinigungsgeräte

gekauft. Damit

werden die bereits bestehenden

Corona-Hygienekonzepte

an den Schulen ergänzt. Der

Freistaat Bayern bezuschusst

die Geräte mit 50 Prozent.

Dr. Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin

in Lindau: „Neben

den CO2-Messgeräten, die

wir Ende 2020 für die Lindauer

Schulen angeschafft haben,

sind diese Luftreinigungsgeräte

ein weiterer Baustein, um

Präsenzunterricht zu ermöglichen“.

In den Schulen aufgestellt

und wurden die 31 Luftreiniger

jetzt Mitte April. Dabei bekamen

alle Hausmeister eine Einweisung

in die Geräte. Schulgebäude,

in denen es schon eine

und Partner sowie Stadtrat

Marc Hübler teil.

Während des Spaziergangs

wurde nicht nur das Konzept

der Fahrradstraße erläutert,

sondern auch Fragen beantwortet

und Hinweise aufgenommen.

So hatten einige Bewohner

Sorge, dass Besucher,

Kunden oder Zulieferer die

Schachener Straße künftig

nicht mehr benützen dürfen.

Geplant ist jedoch, dass die Erreichbarkeit

durch eine entsprechende

Beschilderung immer

gewährleistet sein wird.

Die Gestaltung der Fahrradstraße

umfasst eine sechs Meter

breite Fahrradstraße und

einen etwa zwei bis drei Meter

breiten Gehweg sowie Gestaltungselemente

zur Verkehrsführung.

Dies soll sicherstellen,

dass Fußgänger vor den

Fahrradfahrern sicher sind. Für

Co-Kuratorin Dr. Sylvia Wölfle (rechts) und Kulturamtsleiter Alexander

Warmbrunn (Mitte) betrachten die Kachel aus gebranntem Ton,

die das biblische Liebespaar David und Bathseba zeigt. Museums-

Mitarbeiter Wolfgang Kuen (links) hat das wertvolle Werk von Marc

Chagall gerade vorsichtig ausgepackt. Foto: Kulturamt/Stefanie Bernhard-Lentz

Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr

gibt, sind davon ausgenommen.

Die neuen Luftreinigungsgeräte

an den Lindauer

Schulen sind mobil und können

nicht nur in den Klassenzimmern

benutzt werden, sondern

auch in Fachräume und

Betreuungsräume mitgenommen

werden.

Dem infektionsschutzgerechten

Lüften in Schulen

kommt nicht nur in den

Herbst- und Wintermonaten

große Bedeutung zu. Ziel ist,

die Anzahl der Viren und damit

die Gefahr der Ansteckung

in den Innenräumen von Gebäuden

durch regelmäßige

Frischluftzufuhr zu verringern.

Vor dem Hintergrund, dass

der Schulbetrieb im Schuljahr

2020/2021 soweit möglich im

Regelbetrieb erfolgen soll sowie

die gesamte Strecke der Fahrradstraße

gilt eine Geschwindigkeit

von 30 Stundenkilometern,

auch für Radfahrer. Dadurch

wird der motorisierte

Verkehr kaum behindert.

Auf der Fahrradstraße selbst

wird es keine Parkplätze geben.

Es sind jedoch Parkplätze neben

der Fahrbahn möglich. Ob

diese als Anwohnerparkplätze

ausgewiesen werden können,

wird noch rechtlich geprüft.

Außerdem wurden Ideen wie

die Änderung der Linienführung

der Buslinie 4 oder die

Einbahnstraßenführung von

Alwindstraße und Lindenhofweg

diskutiert.

Pius Hummler fasst die Erfahrung

aus diesem Informationsspaziergang

so zusammen:

„Dieser Spaziergang war für

mich etwas Neues und sehr informativ.

Wir haben einige

zur Ergänzung der Hygienekonzepte

fördert der Freistaat

Bayern Investitionskosten für

technische Maßnahmen zum

infektionsschut zgerechten

Lüften. Darunter fallen auch

Luftreinigungsgeräte.

Die gekauften Geräte, die

jetzt in den Klassenzimmern

der Lindauer Schulen für frische

Luft sorgen, wurden speziell

für die Kontrolle luftübertragener

Infektionen in Krankenhäusern

und anderen Einrichtungen

des Gesundheitswesens

entwickelt. Sie filtern

Viren- und Bakterienpartikel

nahezu vollständig aus der

Luft.

Die Luftreinigungsgeräte kosten

rund 109.000 Euro in der

Anschaffung. Davon wird der

Stadt Lindau die Hälfte in Form

eines Fördergeldes erstattet.

Sylvia Ailinger

Lindau: Auch Schachener Straße wird zur Fahrradstraße

Interesse der Lindauerinnen und Lindauer am organisierten Informationsspaziergang und am Konzept der Umwidmung ist groß

Hinweise bekommen, die von

uns nun überprüft und gegebenenfalls

in der weiteren Planung

berücksichtigt werden

können.“ Und auch Verkehrsplaner

Gerhard Engstler meint:

„Es war eine offene und positive

Atmosphäre. Wir wollen,

dass Planung und Umbau vor

allem den Anwohnerinnen

und Anwohnern zugutekommen.“

In den kommenden Monaten

wird an der konkreten Planung

gearbeitet. Die gesammelten

Hinweise der Teilnehmerinnen

und Teilnehmer am

Spaziergang werden dann auch

geprüft und wenn möglich berücksichtigt.

Im Sommer werden

die Pläne den Anrainerinnen

und Anrainern dann vorgestellt

und mit ihnen diskutiert.

Alexandra Abbrederis


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 24. April 2021 • BZ Ausgabe KW 16/21

Neu: Onlineversteigerung

Bei dieser Fahrrad-Auktion in Lindau fallen mit etwas Geduld die Preise

Für Fahrräder, die in Lindau

beim Fundamt abgegeben und

nie abgeholt wurden, gibt es

jetzt eine Onlineversteigerung.

Damit geht die Stadtverwaltung

Lindau neue Wege bei der

Versteigerung von aktuell über

200 Fundfahrrädern. Aufgrund

der Situation um Corona

und der damit verbundenen

Einschränkungen konnten die

Fundfahrräder aus Lindau im

vergangenen Jahr nicht versteigert

werden: genau die richtige

Zeit, um neue Wege zu gehen

und die Vorteile der Digitalisierung

zu nutzen. Daher versteigert

das Fundbüro der Stadt

Lindau seine Fundfahrräder

erstmalig in einer Online-Auktion.

Im Angebot sind Fahrräder,

die seit mehr als sechs Monaten

beim Fundamt liegen

und nicht von ihren Besitzern

abgeholt wurden.

Ab Donnerstag, 29. April

können sich Interessentinnen

und Interessenten in einer vierwöchigen

Vorschau unter

www.fundus.eu oder unter

www.sonderauktionen.net die

Fahrräder ansehen, die zum

Verkauf stehen. Auch auf der

Homepage der Stadt Lindau ist

unter www.stadtlindau.de ein

Link zur Online-Versteigerung

zu finden. Unter allen drei

Adressen können die Fahrräder

vor dem Beginn der Versteigerung

angesehen werden. Kaufwillige

können sich auf diesen

Internetseiten kostenlos anmelden

und ihr Gebot abgeben.

Die eigentliche Auktion findet

dann von Donnerstag,

27. Mai bis Samstag, 5. Juni statt.

Das Besondere an dieser Auktion

ist, dass die Preise fallen. Nach

dem sogenannten Count-Down-

Prinzip sinkt der Preis von einem

zuvor festgelegten Startbetrag

bis zum Ende der zehntägigen

Auktion kontinuierlich bis

zu einem Mindestpreis. Je länger

Interessierte also warten, umso

günstiger wird das Fahrrad.

Gleichzeitig steigt dann aber

auch das Risiko, dass andere

Nutzer das Fahrrad zuerst ersteigern.

Denn die Bieter haben jederzeit

die Möglichkeit, das

Fahrrad zum jeweils aktuellen

Angebotspreis per Sofortkauf zu

erwerben. Möglich ist aber auch,

einen niedrigeren Wunschbetrag

einzugeben und zu hoffen,

dass der Preis bis zu diesem Gebot

fällt. Der Höchstbietende erhält

am Ende den Zuschlag.

Die Preise fallen bei dieser

Auktion: Das Fundamt Lindau

versteigert über 200 Fahrräder,

die abgegeben, aber nie abgeholt

wurden. Neu ist, dass die

Fahrräder aufgrund der Situation

um Corona online versteigert

werden. Derzeit stehen die

Fahrräder im Lindauer Bauhof

auf dem Dachboden.

Foto: Katrin Rößiger

Die ersteigerten Fahrräder

müssen nach der Auktion bei

den Garten- und Tiefbaubetrieben

Lindau (GTL) im Bleicheweg

14 in Lindau persönlich abgeholt

und bar bezahlt werden.

Die Fahrräder können nicht versendet

werden. Katrin Rößiger

Bahn verzichtet auf Information

Nachtbaustellen der DB: Menschen in Aeschach fühlen sich gestört

Die Bahn will keine Informationsveranstaltung

für jene Aeschacherinnen

und Aeschacher

anbieten, die sich durch die

Nachtbaustellen des Unternehmens

an den Gleisen gestört

fühlen. Dies hat der Konzern

jetzt der Stadt Lindau mitgeteilt.

Die Stadtverwaltung hatte ein

entsprechendes Ansinnen unterstützt.

Laut Mitteilung an

die Stadt erwartet sich die

Lindau muss bis zum Jahr 2035

klimaneutral sein und einen fairen

Beitrag zur Erreichung der

Pariser Klimaziele leisten. Das

wurde beim zweiten Treffen des

Klimabeirats der Stadt Lindau

bekräftigt.

Der Klimabeirat will eine Empfehlung

für den Stadtrat erarbeiten

und einen Weg dorthin aufzeigen.

Dazu gehört, die Ideen

engagierter Bürgerinnen und

Bürger aufzugreifen, die in der

Projektschmiede zur Klimastrategie

gesammelt worden waren.

Die Klimabeiräte Kerstin Koenig-Hoffmann

und Peter Triloff

schilderten beim Treffen ihre

sehr positiven Eindrücke der

Projektschmiede. Unter Einhaltung

strenger Hygienemaßnahmen

konnten auch interessierte

Bürgerinnen und Bürger am

Treffen teilnehmen. Wie sowohl

die eingereichten als auch zukünftige

Ideen und Projektvorschläge

strukturiert werden sollen,

war ebenfalls Thema der

Sitzung.

Außerdem wurden insgesamt

acht zukünftige Handlungsfelder

identifiziert. Ein Beispiel:

Dem Handlungsfeld Klimawandelanpassung

wird unter anderem

die Kampagne Lindau

macht grün zugeordnet, zu der

eine Baumpflanzaktion oder das

Erarbeiten einer neuen Freiflächengestaltungssatzung

gehört.

Bahn über eine Presseinformation

eine bessere Reichweite

und Erreichbarkeit der Betroffenen.

Anwohner könnten sich

jederzeit über das BauInfoPortal

und abonnierte Infomails

sowie die Projekt-Websites zu

den Bauvorhaben informieren.

Die Bauarbeiten im Bereich

zwischen Aeschach und Reutin

sind, laut Bahn, weit fortgeschritten

und in der finalen

Phase. „Alle Arbeiten des Projektes

Knoten Lindau liegen im

Zeitplan und verlaufen planmäßig.

Hier sind nur noch wenige

Lärmbelästigungen durch

Nachtarbeiten zu erwarten.

Hier wird nochmals eine Bündelung

der noch anstehenden

Maßnahmen diskutiert – über

diese werden alle Beteiligten

informiert, sobald die Planungen

entsprechend ausgearbeitet

sind“, heißt es in einem

Schreiben an die Stadt.

Jürgen Widmer

Klimabeirat: Konkrete Ergebnisse

Konstruktives Miteinander bei der zweiten öffentlichen Sitzung

Basis dieser Diskussion war

die Präsentation der Treibhausgas-Bilanz

durch Kerstin Koenig-Hoffmann.

Fazit: Die Themen

Photovoltaik und Solarthermie

haben großes Potential

bei der Energiegewinnung. Aktuell

werden 88 Prozent der

Wärme aus fossilen Energieträgern

wie zum Beispiel Erdgas

oder Heizöl gewonnen. Diese

Energiemenge muss durch erneuerbare

Energiequellen ersetzt

werden.

Die nächste Sitzung des Klima

beirats wird am Donnerstag,

17. Juni in der Inselhalle stattfinden.

Auch dieses Treffen wird

öffentlich sein.

Alexandra Abbrederis

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen

und liebe Lindauer,

diese Woche wurde ich gebeten,

einen Audiobeitrag

zum Thema „Leben am

Wasser“ aufzunehmen.

Dabei ist mir wieder einmal

klar geworden, wie

schön wir es in Lindau haben

und welches Glück sowohl

der Bodensee, aber

auch unsere wunderschöne

Landschaft, unsere lauschigen

Parks oder auch

unsere historische Altstadt

sind. Gerade in diesen

schwierigen Zeiten tun sie

der Seele und dem Geist

einfach gut.

Es geht aber auch darum,

diese Dinge zu bewahren.

Denn sie sind nicht selbstverständlich.

Deshalb sind

der Klima- und Umweltschutz

weiterhin Schwerpunkte

unseres städtischen

Handelns. So hat

letzte Woche der Klimabeirat

getagt. Es war eine

sehr lebendige und engagierte

Sitzung, bei der es

ganz klar um die Erarbeitung

praktischer Ergebnisse

ging.

3

Doch wir wollen auch schon

jetzt im Kleinen etwas tun.

Am letzten Dienstag haben

wir uns im Stadtrat damit

befasst, wie wir Müll durch

Einweggeschirr und Verpakkungen

vermeiden können.

Seit dem Beginn der Corona-

Pandemie nimmt das

Müllaufkommen in der Innenstadt

und in den Parks

zu. Deshalb wird die GTL die

Abfallkörbe auf der Insel und

in Teilbereichen auf dem

Festland häufiger leeren. Die

Wertstoffinseln an Zufahrtsstraßen

und auf der Insel

werden täglich zweimal kontrolliert

und gereinigt, ebenso

die Parks und Grünanlagen

am Seeufer.

Aber trotz all dieser städtischen

Bemühungen brauchen

wir Ihre Mithilfe und

die des Handels. Bitte bewahren

Sie unser schönes

Lindau, indem Sie am besten

gar keine Einwegbecher oder

Plastikverpackungen verwenden

und Ihren (unvermeidlichen)

Abfall sauber in

den Mülleimern entsorgen.

Sollte der nächste Mülleimer

schon voll sein, nehmen Sie

bitte Ihren Abfall bis zum

übernächsten mit. Ich habe

auch die Einzelhändler und

Gastronomen eindringlich

gebeten, für Ihre to-go-Angebote

Mehrweglösungen

anzubieten und zugleich zusätzliche

Abfalleimer aufzustellen.

Bitte nehmen Sie diese

Angebote dann auch an.

Wenn alle mitmachen,

schaffen wir es, unser schönes

Lindau auch sauber zu

halten.

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Fahrradparkplätze

Mehr Stellplätze: Bike+Ride-Offensive

Die Stadt hat am Bahnhof

Lindau-Reutin zusammen mit

der Deutschen Bahn (DB) eine

moderne Doppelstockanlage

mit 168 Fahrradstellplätzen eröffnet.

Pendlerinnen und Pendler haben

nun die Möglichkeit, ihr

Fahrrad dort zu parken. Die Stellplätze

sind aus der Bike+Ride

(B+R)-Offensive entstanden, bei

der die DB zusammen mit den

Kommunen mehr Platz für Fahrräder

an Bahnhöfen schafft.

„Wer Bahn und Fahrrad kombiniert,

ist besonders umweltfreundlich

unterwegs“, sagt

Bernhard Christ, Bahnhofsmanager

für den Bahnhof Lindau-

Reutin. „Daher unterstützen wir

das klimaschonende Zusammenspiel

der beiden Verkehrsmittel,

wo es nur geht. In Lindau-Reutin

können Radfahrende

ihr Fahrrad nun sicher und

geschützt direkt am Bahnhof

abstellen.“

Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons fügt an: „Ziel ist

die Steigerung der Attraktivität

der Verkehrsmittel des Umweltverbunds

(Fahrrad, Bus, Bahn)

durch die Erweiterung des Einzugsgebietes

des Bahnhofs in

Lindau-Reutin.“

PR

www.stadtlindau.de

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4 24. April 2021 • BZ Ausgabe KW 16/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Nachruf

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihre ehemalige Mitarbeiterin

Hildegard Ewald

die im Alter von 94 Jahren verstorben ist. Frau Ewald war über dreißig Jahre

bei den Bädern der Stadt Lindau (B) beschäftigt.

Wir werden uns in großer Dankbarkeit an sie erinnern. Unser tiefes Mitgefühl

gilt ihrer Familie.

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

STADT LINDAU (BODENSEE)

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung:

Versteigerung von Fundfahrrädern

Bei der Stadt Lindau (B), Garten- und Tiefbaubetriebe (GTL) Bleicheweg 14,

wurden in den letzten zwei Jahren ca. 200 Fahrräder abgegeben.

Es ist beabsichtigt, diese Fundfahrräder gemäß § 979 und § 980 des Bürgerlichen

Gesetzbuches zu versteigern, sofern die Verlierer nicht bis spätestens

24.05.2021 ihre Rechte beim Fundamt der Stadt Lindau, Telefon 918-317

oder bei der GTL, Telefon 9380-717, anmelden.

Die Versteigerung findet aufgrund der aktuellen Corona-Situation online in

der Zeit vom Donnerstag, den 27.05.2021 bis Sonntag, den 05.06.2021 statt.

Ab dem 29.04.2021 können sich Interessierte in einer vierwöchigen Vorschau

die Fahrräder über die Homepage www.stadtlindau.de oder über

www.fundus.eu bzw. www.sonderauktionen.net ansehen, bevor die eigentliche

Auktion am 27.05.2021 startet.

Stadt Lindau (B), 10.04.2021

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt einen

Sachbearbeiter (m/w/d)

Beitrags- und Satzungswesen

in Teil- oder Vollzeit (50 % - 100 %)

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 15.05.2021.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

Infobox

Mobilität

Peter Wenzler

Personalrat

PENDLER-FRÜHSTÜCK

Dienstag, 18. Mai, ab 7:00 Uhr, Unterführung Bregenzerstr.

Gratis Brezeln und Äpfel für alle, die umweltfreundlich mit dem

Fahrrad, zu Fuß oder mit dem ÖPNV unterwegs sind.

Frühstück am Weg als Dankeschön


GRATIS

… und am

Di. 22.6.2021

BOGY und VHG

Di. 20.7.2021

Bleicheweg

Di. 17.8.2021

Europaplatz

Di. 21.9.2021

Aeschacher Markt

Lindau bietet Schnelltests

Einfach vorbeikommen: Anmeldung ist nicht nötig

Die Stadt Lindau hält ihr Schnelltestangebot

an den Samstagen

aufrecht. Von 9 bis 12 Uhr können

sich Bürgerinnen und Bürger

einem kostenlosen Corona-

Schnelltest unterziehen.

Das Testzentrum bleibt neben

dem Wochenmarkt. Für den

Test ist keine Anmeldung erforderlich.

Wie die Stadt mitteilt,

wurde das Angebot an den ersten

beiden Samstagen hervorragend

angenommen. Waren

Wattbewerb: Lindau dabei

Wer verdoppelt seine Leistung am schnellsten?

Die Stadt Lindau nimmt am

bundesweiten Wattbewerb

teil. Zu diesem Wettbewerb

angemeldet haben sich rund

60 deutsche Städte.

Am Ende des Wattbewerbs

wird klar sein, welche Stadt am

schnellsten die Leistung der

dort installierten Photovoltaik-Anlagen

verdoppelt hat. Dabei

meldet jede Stadt, die am

Wettbewerb teilnimmt, monatlich

ihren aktuellen Stand

an kW-Peak-Leistung auf der

Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in der Zeit vom 11.03.2021 bis

zum 12.04.2021 folgende Fundgegenstände abgegeben:

- mehrere Schlüssel/Autoschlüssel

- Laptop

- Smartphones

- Ohrring

- Brillenetui

- Kopfhörer

Diese Gegenstände können vom Verlierer unter genauer Beschreibung des

Fundgegenstandes und des Verlustortes von Mo. – Fr. 7.30 bis 12.30 Uhr

und Mittwoch von 14.00 bis 17.30 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung

abgeholt werden.

Tel: 918-317, Fax: 918-328, E-Mail: fundamt@lindau.de

Fahrräder werden im städt. Bauhof verwahrt und registriert;

evtl. Rückfragen richten Sie bitte unmittelbar an den Bauhof,

Bleicheweg 14, Telefon 08382 9380-0 oder -717.

Wir bitten um Beachtung, dass am 23.4.2021 die Vorschau unserer

Online-Fundfahrradversteigerung unter www.sonderauktionen.net

startet.

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich als

Stadtplaner (m/w/d)

(Diplom-Ingenieur/in (TU,FH) bzw. Master der Fachrichtung Stadtplanung

oder Architektur/Städtebau)

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 09.05.2021.

es beim ersten Mal fast 190

Testpersonen, steigerte sich die

Zahl beim zweiten Termin auf

nahezu 200.

Die Stadt prüft jetzt zusammen

mit ihren Partnern, dem

Bayerischen Roten Kreuz und

der Allgäu Medical Service, inwiefern

das Angebot noch weiter

ausgebaut werden kann.

Dies geschieht unabhängig davon,

ob Lindau eine der bayerischen

Modellregionen wird.

Jürgen Widmer

Internetplattform: www.wattbewerb.de.

Dort gibt es auch

weitere Informationen zum

Wettbewerb.

Gewinner ist die Stadt, die

im Wettbewerbszeitraum die

größte kW-Peak-Leistung je

Einwohner zugelegt hat. Somit

ist der Wattbewerb gleichzeitig

ein Aufruf an die Bürgerinnen

und Bürger von Lindau zur

Ener giewende auf dem eigenen

Dach. Dabei zählen alle

Arten von Photovoltaik-Anlagen.

Sylvia Ailinger

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

Straßensperrungen

Die Stadt Lindau teilt mit, dass

die Schiffswerfte vom Brettermarkt

bis zum Segelhafen ab

Montag, 12. April, bis Freitag,

30. April, für 15 Tage wegen

Straßenbauarbeiten vollständig

gesperrt ist.

Die Umleitung ist entsprechend

ausgeschildert. Der Kran

für die Boote ist aber zugänglich

und kann auch genutzt

werden. Zudem ist der der Oeschländerweg

ab Ecke Schachener

Straße bis Oeschländerweg,

Haus-Nummer 7, von Montag,

12. April bis voraussichtlich

Freitag, 30. April für zwölf Tage

wegen Arbeiten an den Versorgungsleitungen

vollständig gesperrt.

Die Fußgänger und Radfahrer

können die Baustelle

passieren, müssen aber mit Behinderungen

rechnen. Der Anliegerverkehr

ist frei zugelassen.

Die Umleitung ist entsprechend

ausgeschildert.

Jürgen Widmer

Ampelschaltung

Die Ampelschaltung in der

Bregenzer Straße im Bereich

Sport Roman und bft-Tankstelle

muss noch bis Mittwoch,

28. April verlängert werden.

Die Verlängerung ist nötig,

weil Leitungen für die Stadtwerke

in den Privatweg verlegt

werden müssen.

Von der Möglichkeit, den Verkehr

in beide Richtungen zuzulassen,

wurde Abstand genommen,

denn dafür müsste

die Mittelinsel zurückgebaut

werden. Dies würde hohe Kosten

mit sich bringen und die

Arbeiten dafür würden etwa

drei Tage unter Ampelbetrieb

dauern. Für die Verlegung der

Leitungen bei einseitigem Verkehr

mit Ampelbetrieb und ohne

die Verkehrsinsel zurückzubauen

werden etwa fünf Tage

benötigt. Sylvia Ailinger

Markierungsarbeiten

Am Berliner Platz in Lindau

finden von Dienstag, 27. April

bis Freitag, 30. April Markierungsarbeiten

statt.

Neben der Neumarkierungen

müssen auch alte Zebrastreifen

und verschiedene Leitlinien

demarkiert werden. Die Arbeiten

werden bei laufendem Verkehr

ausgeführt. Dabei kommt

es zwangsläufig zu Behinderungen.

Ortskundigen wird

empfohlen, diesen Bereich im

genannten Zeitraum zu meiden.

Sylvia Ailinger

Wochenmarkt

Der Wochenmarkt auf der

Lindauer Insel findet bereits

am Freitag, 30. April,

statt. Grund für die Verlegung

ist der Feiertag am

1. Mai. Sylvia Ailinger


AUS DEM STADTRAT 24. April 2021 • BZ Ausgabe KW 16/21

5

Hintere Insel:

LI

J. Müller

Die LI stand von Anfang für

den Erhalt der Hinteren Insel

für die Allgemeinheit. Somit

darf ich Ihnen Information

aus erster Hand von unserem

2. Vorstand, Thomas Ball, weitergeben,

der die Bürgerinitiative

Hintere Insel (BIHI) begleitet:

„Die BIHI will die wenigen verblieben Flächen

am See für alle erhalten. Es geht nicht darum,

wer dort baut, sondern ob überhaupt gebaut wird

oder die Hintere Insel besser ein Naherholungsgebiet

wird. Eine Wohnbebauung in unmittelbarer

Nähe zum Ufer wird trotz eines eher kleinen Bürgerparks

zu Konflikten mit den künftigen Bewohnern

führen. So sieht der Rahmenplan im nördlichen

Teil (ehemaliger Parkplatz) sechs massive

mehrstöckige Baukörper vor. Nachdem in Lindau

derzeit zahlreiche Wohngebiete mit hunderten

von Wohnungen in der Entwicklung sind, wäre es

sinnvoller die restlichen Flächen der Hinteren Insel

mit Ideen wie Park, Gärtnern, Sport und Kultur

zu entwickeln. Die Gartenschau steht für Natur in

Lindau. Diesen Slogan sollten wir nicht ab 2022

durch Beton ersetzen. Lieber Natur und Spaß als

Beton und Glas. Sprechen Sie mit uns:

thomas.ball@hintere-insel.de

Das Ehrenamt!

CSU

C. Mayer

In Zeiten der Corona-Pandemie

steht auch das ehrenamtliche

Engagement vor besonderen

Herausforderungen und

erlangt zugleich eine besondere

Bedeutung. Doch gerade in

Zeiten wie diesen sollte auch

in unserer Stadt weiterhin das

ehrenamtliche Engagement unterstützt werden.

Unsere Ehrenamtlichen Helfer ob in der Feuerwehr,

in unseren Schulen, Sport -oder Musikvereine,

„Wir helfen“ und unsere Nachbarschaftshilfe

um nur Einige zu nennen. Sie alle übernehmen

gesellschaftliche Verantwortung im Miteinander

und Füreinander. Das bürgerschaftliche Engagement

ist das Salz in der Suppe der Kommunalpolitik“,

oder, um es mit den Worten unseres verstorbenen

Bundespräsidenten a. D. Johannes Rau –

von Beginn der Initiative bis zu seinem Tode

Schirmherr der Ehrenamts initiative - zu sagen:

„Das Ehrenamt ist der Kitt der Gesellschaft“. Es ist

für mich eine Ehre als Stadträtin der CSU Ehrenamtsbeauftragte

sein zu dürfen.

Zusammen mit der Stadtverwaltung müssen wir

das Ehrenamt stärken, Verbindungen schaffen

und jederzeit ein offenes Ohr für die Belange unserer

vielen Ehrenamtlichen Helfer haben.

Keine neuen Großprojekte

SPD

G. Fehrer

Die letzte Stadtratsperiode war

geprägt von zahlreichen

Großprojekten. Obwohl einige

nicht unumstritten waren,

hat die Stadt hier großen Mut

gezeigt und die Weichen für

die nächsten Jahre gestellt.

Auch der jetzige Stadtrat wird

noch eine ganze Weile beschäftigt sein, die damit

verbundenen „Baustellen“ abzuarbeiten. Diese

Großprojekte zu stemmen, war nicht nur ein politischer,

sondern auch ein wirtschaftlicher Kraftakt.

Mehr davon würde die Stadt vermutlich nicht

verkraften. Doch schon gibt es die ersten Ideen für

neue Großprojekte. Von solchen Mammutprojekten

sollten wir im Moment die Finger lassen. Es

geht jetzt darum, den städtischen Haushalt in den

Griff zu bekommen und zuerst die laufenden Projekte

in einen gut funktionierenden Betriebsmodus

überzuführen. Das Gebot der Stunde ist Konsolidierung,

Bescheidenheit und eine gewisse Vorsicht.

So sollte das Motto für die nächste Zeit

„small is beautiful“ lauten! Sonst besteht die Gefahr,

dass wir uns „verheben“, wie man so schön

auf bayerisch sagt.

Inselparkplätze

Ab Herbst werden die zur

Gartenschau angemieteten

Flächen für Auffangparkplätze

nicht mehr zur Verfügung

stehen. Andererseits wird

sich eine Entscheidung zur

FB

G. Brombeiß

zukünftigen Nutzung des

Karl-Bever-Platzes wohl noch

einige Zeit hinziehen. Diese

Entscheidung sollte auch nicht übereilt getroffen

werden, denn sie sollte dann von einer breiten

Mehrheit getragen werden können. Um keinen

Zeitdruck entstehen zu lassen, beantragte die

Stadtratsfraktion der Freien Bürgerschaft Lindau,

nach der Gartenschau die städtischen Flächen auf

der Hinteren Insel, die für eine Bebauung vorgesehen

sind, vorerst als Parkplatz für Inselbewohner,

auf der Insel Beschäftigte und Hotelgäste herzurichten.

Die Bebauung der Flächen wird abschnittweise

erfolgen und sich noch einige Jahre hinziehen.

Für diese Zeit könnten diese Stellplätze den

Parkplatz am Karl-Bever-Platz entlasten. Der aus

der Gartenschau verbleibende Bürgerpark wäre davon

nicht betroffen.

INVESTITIONEN

FDP

F. Nüberlin

Pfandgeschirr statt Müll

ÖDP

C. Norff

sind Ausgaben, welche notwendig

oder manchmal weniger

wichtig sind. Davon sollten

vor allem alle Lindauerinnen

und Lindauer, von den

„Jüngsten bis zu den Ältesten“

profitieren. Man kann sich

nun streiten, ob eine Gartenschau

wichtiger ist, als in den

Unterhalt einer Schule oder Kita, vielleicht auch in

ein Altenheim zu investieren. Unser Standpunkt

heißt: Verträgliche Investitionen in unsere städtischen

Strukturen, aber keine Prestigeprojekte,

denn letztendlich sind diese Beträge von Ihnen,

den Bürger*innen zu bezahlen. Ein Gegenrechnen

mit Einnahmen und Ausgaben sollte immer aktuell

recherchiert sein. Auch eine CORONA-Misere,

darf eine Durchführung von Events nicht zum Desaster

werden lassen. Die Vereine haben aufgrund

der Pandemie viele Veranstaltungen wie z.B. die

Rund Um, das Kinderfest und andere Treffen verantwortungsvoll

abgesagt. Auf der einen Seite Ausgangssperren

diskutieren und auf der anderen Seite

viele Gäste zu einer LEIDER nach wie vor geschlossenen

Gastronomie einladen, ist ein perfekter

Widerspruch, der politisch nicht durchdacht

ist. AHA-Regeln bleiben vorerst unsere Zukunft.

Seit einigen Monaten stapeln

sich in und neben den öffentlichen

Mülleimern im Stadtgebiet

vor allem Speiseverpakkungen,

Pizzakartons oder

Kaffebecher to go. Das passt

nicht ins Stadtbild, verschmutzt

den Uferbereich des

Sees und schadet allgemein

der Umwelt. Doch es geht auch anders. Einige

Gastwirt:innen füllen Speisen to go in mitgebrachte

Behälter oder es werden zumindest kompostierbare

Verpackungen verwendet. Für Heißgetränke

gibt es ein Pfandbechersystem, das bereits von wenigen

Cafès und Bäckereien angeboten wird. Säfte

auf dem Wochenmarkt werden schon jetzt in

Pfandgläsern verkauft. Aber auch Teller und Behälter

können durch wiederverwendbare Produkte im

Pfandsystem ersetzt werden. Diese Umstellung ist

für alle Beteiligten eine große Herausforderung

und mit Kosten verbunden. Wir Konsument:innen

können mit der gezielten Nachfrage nach diesen

Produkten die Betriebe bei der Einführung eines

solchen Systems unterstützen. Das nützt dem

Stadtbild und der Umwelt!

SARS-CoV-2 Pandemie

Die Pandemie konfrontiert

uns täglich mit unserer Verletzlichkeit.

Die Pandemie,

mit Unterstützung von Medien

und Politik, verbreitet

BU

U. Schöffel

Angst. In den letzten 15 Monaten

haben sich knapp 4%

unserer Bevölkerung infiziert,

davon verstarben zwischen 2

und 3 Prozent. Kontaktvermeidung verhindert Infektionen.

Maßnahmen wie Abstandhalten, Maskentragen

und Kontaktreduktion können helfen,

sind jedoch zunehmend schwer zu ertragen.

Das Positive: Rasches Impfen und vermehrtes Testen

werden Übertragungsketten unterbrechen.

Das Lindauer Impfzentrum funktioniert hervorragend,

unsere Testmöglichkeiten nehmen sukzessive

zu. Wir wollen „Modellstadt“ werden.

Landesweit gültige Beschränkungen werden den

lokalen Verhältnissen nicht immer gerecht. Nur

weil die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen

im oberen Landkreis in der Vorwoche deutlich gesunken

war, konnte das Landratsamt die Maskenpflicht

auf der Lindauer Insel aufheben, trotz eines

Inzidenzwertes von etwa 112 im Stadtbereich (LZ

v. 17.04.21). Noch erscheint der Kurs schlingernd.

Noch ist Rücksichtnahme notwendig. Und die

liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen.

Die Insel beleben

BL

D. Obermayr

Welche Ziele verfolgt unsere

Stadt auf der Hinteren Insel?

Seit langem hungert die Insel

aus. Unsere Bevölkerung wird

verdrängt durch die steigende

Zahl Ferien- und Zweitwohnungen.

Viele, die gern in der

Nähe ihrer Arbeit wohnen

würden, finden keine bezahlbare

Wohnung. Die Bürger:innen wünschten sich

einen Bürgerpark, die Altstadt weiterbauen, ein lebendiges

Quartier. Der Rahmenplan setzt das um.

Unter drei Bedingungen:

Eigentumswohnungen in dieser Lage werden spätestens

nach einer Generation zur Geldanlage und

Rolladensiedlung. Daher muss der Richtung weisende,

einstimmige Stadtratsbeschluss, auf der

städtischen Fläche spekulationsfrei zu bleiben,

umgesetzt werden.

Die Besiedlung muss dicht werden, denn nachträglich

kann kaum mehr verdichtet werden. Variabel

ist die Geschwindigkeit, gebaut wird erst wenn der

Bedarf da ist. Das Quartier muss gemischt sein.

Menschen jeden Alters, Einkommens und jeder

Lebensphase beleben die Insel. Besonders auf der

städtischen Fläche können wir mit Konzeptvergaben

und Pachtverträgen die Entwicklung Gemeinwohl

orientiert steuern.

Einladung

FW

W. Schönberger

Liebe Lindauer Bürgerinnen

und Bürger, allen, die mir vor

gut einem Jahr ihre Stimme

bei der Wahl des Lindauer

Stadtrats gegeben haben,

möchte ich nachträglich sehr

herzlich danken. Ebenso

meiner Fraktionskollegin Miriam

Krätschell, die das Amt

als Stadträtin nach 7 Jahren aus zeitlichen Gründen

nicht mehr ausüben kann. Sie hat als Stadträtin

der Freien Wähler Lindau eine hervorragende

Arbeit geleistet.

Natürlich ist es auch für mich eine ganz große Ehre,

dass ich nach kurzer Pause von einem Jahr, nun

wieder als Stadtrat zum Wohle aller Bürger, die Geschicke

unserer schönen Inselstadt Lindau mitbestimmen

darf. Wer mich kennt weiß, dass die

Kommunalpolitik für mich kein Neuland mehr ist

und das ich meine Entscheidungen erst nach bestem

Wissen und Gewissen treffen werde.

Ich freue mich wieder dabei zu sein.

Ihr Werner Schönberger

Für Lindau in den Bundestag

Am 26. September wählt

Deutschland den neuen Bundestag.

Die Mitglieder der Alternative

für Deutschland im

Kreisverband Oberallgäu,

AFD

Dr. R. Rothfuß

Kempten, Lindau haben mich

mit 64% der Stimmen als

Bundestagsdirektkandidat für

unsere Region nominiert. Ich

will für Lindau und die Region kämpfen. In Zeiten

einer immer autoritäreren und zugleich verfehlten

Corona-Politik steht unser Land, aber auch unsere

Wirtschaft und Gesellschaft, ja sogar der Föderalismus

und unsere Demokratie am Scheideweg.

Immer mehr Menschen erkennen die Gefahren

und verlangen nach Hinterfragern, nach ernsthafter

Diskussion und auch Widerspruch. Dafür kennen

und lieben mich die einen, die anderen …

mich. Ich halte es als Politiker, der aus der Wissenschaft

kommt, für meine Aufgabe im Sinne des

Bürgerwohls alles zu hinterfragen, was uns Politik

und Medien als „alternativlos“ vorsetzen. Gerne

lerne ich dabei auch dazu, wenn Bürger oder „Experten“

mich überzeugen können. Aber Position

beziehen ist für uns alle wichtiger in diesen Zeiten

als nur „gefallen“ zu wollen. Mut zur Meinungsverschiedenheit

kann sogar Nächstenliebe sein

und Gutes bringen.

VORSORGEMAPPE

Erhältlich bei der Bürgerzeitung Mo.-Fr. 8 -12 Uhr

Herbergsweg 4, 88131 Lindau

Preis: 13 Euro


6 24. April 2021 · BZ Ausgabe KW 16/21

ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION

– Anzeige –

Ab 1. Mai: eCard-Neuheiten im Stadtbus

Check-in & Check-out und ein günstiger Kurzstreckentarif laden zum Umstieg auf den ÖPNV ein

Großartige Neuigkeiten für Fahrgäste

im Stadtbus Lindau: mit der

eCard ist jetzt das Einchecken

und Auschecken direkt im Bus

möglich. So wird das Stadtbusfahren

komplett bargeld- und berührungslos

möglich sein. Ebenfalls

neu eingeführt wird der

eCard-Kurzstreckentarif. Damit

fahren eCard-Inhaber im Stadtverkehr

Lindau auf Strecken unter

1.000 Meter Luftlinie für nur

1,50 Euro. Das gilt auch in den

Bussen des Regionalverkehrs

Augsburg (RBA).

Im Stadtbus Lindau bringt der

Frühling ab dem 1. Mai zwei

wichtige Neuerungen für eCard-

Inhaber/-innen. „Wir sind froh,

dass wir mit dem Stadtverkehr

Lindau eine Lösung für das

Check-in und Check-out-Verfahren

mit der eCard realisieren

konnten. Der Einsatz der

sogenannten „CiCo“-App beendet

den Kauf von rabattierten

eCard-Einzelfahrscheinen.

Jetzt heißt es auch im Stadtbus

Lindau nur noch Einchecken

und Auschecken. Das ist eine

tolle Entwicklung und kommt

zur rechten Zeit“, freut sich

bodo-Prokurist und Projektleiter

Bernd Hasenfratz.

CiCo: Check-in & Check-out

beim Fahrpersonal

Den Check-in und Checkout

führen Fahrgäste direkt

beim Fahrpersonal an einem

Freuen sich über die Einführung der eCard mit all ihren Vorteilen: Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons, der Geschäftsführer der Stadtwerke

Lindau, Hannes Rösch, und bodo-Projektleiter Bernd Hasenfratz.

BZ-Foto: Stadtverkehr Lindau

Terminal durch. Die eCard wird

einfach für zwei bis drei Sekunden

ans Terminal gehalten, bis

der Check-in bzw. Check-out durch

ein akustisches Signal bestätigt

wird. Der Fahrpreis berechnet

sich automatisch im Hintergrundsystem

und erscheint auf

der monatlichen Abrechnung.

Die persönliche Fahrtenübersicht

ist nach wenigen Tagen

auch über das Online-Kundenkonto

abrufbar. Stadtbus-Betriebsleiter

René Pietsch freut

sich. Nach der erfolgreichen Einführung

der fünften Stadtbus-

Linie im vergangenen Dezember

wird Stadtbus-Fahren jetzt

noch einfacher und attraktiver:

„Für eCard-Nutzer entfällt zukünftig

eine typische Zugangshürde

zum ÖPNV. Die Fragen:

Welchen Fahrausweis brauche

ich und wo kriege ich den her,

stellen sich mit der eCard nicht

mehr.“

Bis voraussichtlich zum Jahresende

geschieht der Vorgang an

der vorderen Tür beim Fahrer,

mit der Beschaffung neuer Betriebstechnik

soll CiCo dann ab

nächstem Jahr an allen Türen

möglich sein. „Ein weiterer Vorteil“,

ergänzt der Betriebsleiter,

„ist der um 20 Prozent rabattierte

Fahrpreis, der automatisch

ermittelt und abgerechnet wird:

Das ist zum einen preisgünstig

und zum anderen entfällt die

lästige Kleingeldsuche.“

Wer im Stadtbus-Gebiet auf

Strecken unter 1.000 Meter Luftlinie

unterwegs ist, fährt mit

der eCard nicht nur kontaktlos

sondern auch sehr preisgünstig

für nur 1,50 Euro je

Fahrt. Mit dem neu eingeführten

eCard-Kurzstreckentarif geben

der Stadtverkehr Lindau (B)

und der Bodensee-Oberschwaben

Verkehrsverbund ein wichtiges

Signal für die preissensiblen

kürzeren Fahrwege in den

Stadtgebieten. Der neue Kurzstreckenfahrausweis

ist ein lang

gehegter Wunsch der Stadtbus-Fahrgäste

in Lindau. Bei

kurzen Strecken, beispielsweise

innerhalb eines Stadtteiles, müssen

Gelegenheitsfahrer/-innen

künftig nicht mehr den als zu

teuer empfundenen Einzelfahrausweis

lösen. „Mit dem innovativen,

luftlinienbasierten Kurzstreckentarif

wollen wir erkunden,

ob ein günstigerer Fahrpreis

zum Umstieg auf den ÖPNV

anreizt“, ist René Pietsch gespannt.

„Die Investitionskosten

werden sich auf etwa eine halbe

Million Euro belaufen. Geld,

das in mehr und zufriedenere

Fahrgäste und in den Klimaschutz

gut investiert ist.“ Auch

die Stadtverkehre Friedrichshafen

und Ravensburg-Weingarten

testen die Wirkung

eines Kurzstreckentarifs.

eCard-Aktion:

Keine Kartengebühr

Schnell sein lohnt sich, denn

bis auf Weiteres gilt im bodo

die Neukunden-Aktion „Keine

Kartengebühr“. Bestellen geht direkt

unter www.bodo-ecard.de

Der eCard-Bestellschein ist auch

im ZUP-Büro in Lindau erhältlich.

Die einmalige Kartengebühr

von vier Euro wird dann

nicht berechnet.

Die eCard gilt übrigens auch

auf dem Katamaran oder ist als

ECHT BODENSEE CARD Home

bestellbar – mit Vergünstigungen

bei rund 190 Freizeitzielen im

bodo-Verbundgebiet.

manu/bodo

Einfach fahren! Die eCard macht‘s möglich: günstig und unkompliziert.

Kurz und günstig: der neue

eCard-Kurzstreckentarif

Bei den Stadtwerken Lindau

sind Sie bei allen Fragen rund

um Energie, Verkehr und Telekommunikation

gut aufgehoben.

Alle Informationen finden

Sie auf:

@ www.sw-lindau.de

@ Nähere Informationen –

auch zum eCard-Kurzstreckentarif

– unter:

www.bodo-ecard.de


ELEKTRO-

MOBILITÄTS-

JAHR

2021


Mit einer Wallbox mehrere Parkplätze abdecken

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Ihrer vorhandenen Wallbox (Wallbox nicht im

Lieferumfang enthalten) anstatt 1 Parkplatz

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7m-Verlängerung für Ihre Wallbox 480 V

Mit dem EV 6 können Sie in Verbin-

dung mit Ihrer vorhandenen Wallbox

(Wallbox nicht im Lieferum-erumfang

enthalten) anstatt 1 Parkplatz

bis zu 5 Parkplätze durch das

7-Meter-Kabel abdecken.

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WISSENSWERTES 24. April 2021 · BZ Ausgabe KW 16/21

11

EXPERTEN-

TIPP

Firma, Praxis, Haus etc. verkauft,

geerbt, Auszahlungen

aus Policen, jahrzehntelange

Ersparnisse… Und jetzt?

Inzwischen wird auf größere

Summen auf Girokonten, Tages-/

Festgelder ein „Verwahr-Entgelt“

von -0,5 Prozent verlangt.

Die Inflation frisst zusätzlich

zwei Prozent pro Jahr: ein Problem

für Anleger. Nun bieten

Banken und Finanzberater ihre

Anlageprodukte an, um den

Strafzinsen zu entgehen.

Achtung:

Diese Angebote unbedingt kritisch

überprüfen hinsichtlich

Eignung, Kosten, Renditechance,

Flexibilität, Langfristigkeit

und wirtschaftlicher

Sinnhaftigkeit. Kühl rechnen,

gut überlegen, das Kleingedruckte

gründlich lesen und

sich kein X für ein U vormachen

lassen.

Nötige Rendite für Kaufkrafterhalt

des Geldes:

Die Rendite müsste nach Abzug

der Finanzprodukt-Kosten

mindestens 2 Prozent im Jahr

betragen.

Renditechance:

Ca. 2 Prozent pro Jahr erwirtschaften

defensive Vermögensverwaltungen,

Fonds, Renten-

Wohin mit dem Geld?

fonds, Anleihen und Mischfonds,

Immobilienfonds, Lebens- und

Rentenversicherungen – allerdings

nicht netto, sondern als Brutto-

Rendite, von der die Produktkosten

noch abgezogen werden müssen.

Problem: Kosten höher als Rendite

Durch die hohen Kosten der Anlageprodukte

für konservative Anleger

verursachen diese auf lange Sicht

höhere Verluste, als dies bei Strafzinsen

der Fall ist. Außerdem sind

viele in der Verfügbarkeit enorm

eingeschränkt. Zum Beispiel haben

Immobilienfonds sehr lange Kündigungszeiten

und es dauert oft aufgrund

beschränkter Auszahlsummen

viele Jahre, bis man wieder an sein

Geld heran kommt. Bei Lebens- und

Rentenversicherungen und bei

defensiven Vermögens-Verwalter-

Strategien oder Fonds dauert es

aufgrund der Provisionen und

hohen Verwaltungskosten ca. 30

Jahre zum Break-Even (Zeitpunkt

des Beginns der Rentabilität).

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin,

Honorarberaterin,

Manuela Klüber-

Wiedemann

Beispiele für Kosten:

Einstiegs-Gebühren, Ausgabeaufschläge,

Agios, Abschlussprovisionen,

Kaufspesen: bis zu 5 Prozent

zu Beginn. Die laufenden Verwaltungsgebühren

betragen bei

allen genannten Produkten zwischen

1 bis ca. 3 Prozent pro Jahr.

Lösung:

breit gestreute Anleihen-ETFs (Kosten

0,15 Prozent) mit einer kleinen

Beimischung einiger sehr breit gestreuter

Aktien-ETFs (Kosten max.

0,5 Prozent)

Kaufen ohne Ausgabeaufschlag!

Beratung und Kauf:

bei wirklich unabhängigen Honorar-

Anlageberatern, Sachverständigen

für Kapitalanlagen oder bei Direktbanken

und Online-Banken –

in Lindau bei Ruhestandsplaner

Bodensee.

MKW

(Quellen: Finanztip-Stiftung.de,

Verbraucherzentralen, hartmutwalz.de)

Ruhestandsplaner Bodensee

Kemptener Str. 61

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

Aussteller freuen sich auf Sommer-IBO

„Sommer. Sonne. IBO“ – so lautet

der neue Slogan der Verbrauchermesse.

Aufgrund der Pandemie

verschiebt sich der ursprüngliche

Termin von März auf den

8. bis 11. Juli 2021.

„Die Sommer-IBO kommt mit einem

speziellen Angebot“, versichert

Projektleiter Rolf Hofer. „Auch wenn

die diesjährige Ausgabe im Juli kompakter

und in abgespeckter Form

an den Start geht, stehen Genuss,

Erlebnis, Emotion sowie Einkaufsvergnügen

im Freigelände und in

den Messehallen auf dem

Programm. Zum speziellen fachlichen

Angebot der Sommer-IBO

gehören auch die Themen Garten,

Urlaub und Bauen.

„Unsere Kunden blicken gespannt

auf den Event im Juli, viele haben

bereits ihren Stand gebucht“, freut

sich Rolf Hofer über die gute Resonanz

nach der langen Messepause.

Er verzeichnet bisher fast 200 Anmeldungen.

Mehr Infos unter:

www.ibo-messe.de

Die Veranstaltungen My Cake, Motorworld

Classics Bodensee sowie die

Sommer Edition der AERO wurden

aufgrund der aktuellen Pandemiesituation

abgesagt. BZ/BZ-Foto: Messe FN

Anzeigen

Rund-um-Betreuung

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PROMEDICA PLUS Friedrichshafen-Lindau

Wackerstraße 40B | 88131 Lindau

Tel. +49 (0) 8382 - 943 2957

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Ihr Ansprechpartner vor Ort:

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12 24. April 2021 · BZ Ausgabe KW 16/21

WISSENSWERTES

Mutmacherkalender für Senioren

Im Rahmen eines Compassion-

Projektes haben vier Schülerinnen

der Maria-Ward

Realschule Mutmacherkalender

für die Seniorinnen

und Senioren im Ev. Hospital

in Lindau gestaltet. Sie haben

die zwölf Monate des Jahres

in selbst gemalten Bildern

festgehalten. Thema war „Mut

machen!“

„Gerade jetzt in der Corona

Pandemie ist dies für unsere

Bewohnerinnen und Bewohner

sehr schön anzusehen. Die Betreuungskräfte

des Hospitals

haben die Kalender zusammen

mit den Bewohnern angesehen

Neuigkeiten vom EV Lindau

Die EV Lindau Islanders und

Trainer Gerhard Puschnik (Foto

rechts) gehen getrennte Wege.

Goalie David Heckenberger

(Foto oben links) wird für ein

weiteres Jahr zwischen den

Pfosten der EV Lindau Islanders

stehen, dann aber mit der

Nummer 33.

und einen Themennachmittag

veranstaltet. Beeindruckt sind

alle von der Detailgenauigkeit

und den insgesamt wunderschönen

Zeichnungen“, so

Peter Mrugowski von der

Ev. Hospitalstiftung. Er bedankt

sich bei den Nachwuchskünstlerinnen

Miriam

Schwemer, Laura Weishaupt,

Lorenza Schöll und Anna

Binger sehr herzlich für ihr

Engagement.

Leider konnte die Übergabe

coronabedingt nicht in der

Einrichtung stattfinden.

BZ-Foto: PM

Stürmer Damian Schneider

(Foto oben rechts) geht weiterhin

für die Lindauer auf Punktejagd

und wird auch zur Saison

2021/2022 mit der Nummer 20

aufs Eis gehen.

BZ-Fotos: EVL

Darf man oder darf man nicht?

Experten-Tipp: E-Bike Akku am Arbeitsplatz aufladen?

Immer mehr Menschen entdecken

das E-Bike für sich und nutzen es

nicht nur in der Freizeit, sondern

auch um damit zur Arbeit zu fahren.

Wenn der Akku des E-Bikes

leer ist, darf man ihn dann am Arbeitsplatz

aufladen?

Michaela Rassat, Juristin der

Ergo Rechtsschutz beantwortet

diese Frage:

Immer mehr Deutsche nutzen

die schnellen E-Bikes auch

für ihren Arbeitsweg. Die Vorteile

liegen auf der Hand: kein

Stau im Berufsverkehr, kein

Gedränge in den öffentlichen

Verkehrsmitteln und keine Kosten

für Benzin oder Fahrkarten.

Hinzu kommt, dass Radfahren

Wem gehören die Millionen?

Lotto Bayern: Anonymer Spielauftrag gewinnt 2,5 Millionen Euro

0108847 – so lautet die Losnummer,

die aus einer LOTTO-

Spielquittung ein Wertpapier von

genau 2.577.777 Euro macht. Die

siebenstellige Ziffernkombination

wurde bei der Mittwochsziehung

am 14. April 2021 im Spiel 77 gezogen

und ist für eine Person aus

dem Freistaat Millionen wert. Doch

wem gehört der millionenschwere

Spielauftrag aus Bayern?

Bekannt ist bisher nur, dass er

in einer Lotto-Annahmestelle

im Regierungsbezirk Schwaben

anonym abgegeben wurde, ist

von der Lotto Bayern Pressestelle

zu erfahren. Der voll ausgefüllte

Mehrwochenschein nahm

für einen Gesamteinsatz von

89,50 Euro im Zeitraum vom 10.

bis 21. April am Lotto 6 aus 49,

den Zusatzlotterien Spiel 77 und

Wer sein E-Bike

nutzt, um damit

zur Arbeit zu

fahren, trifft

eine Entscheidung

für seine

Gesundheit und

für die Umwelt.

Doch wenn der

Akku des Bikes

leer ist, sollte

man vorher den

Arbeitgeber

fragen, ob er

das Laden am

Arbeitsplatz

gestattet.

BZ-Foto: Ergo

die Umwelt schont. Ist der Akku

leer, kommt die Frage auf: Darf

ich ihn an meinem Arbeitsplatz

aufladen?

Auch wenn Arbeitnehmer

ihr E-Bike für den Arbeitsweg

nutzen, haben sie kein Anrecht

darauf, den Strom ihres Arbeitgebers

ohne dessen Zustimmung

für das Aufladen des

Akkus zu nutzen. Rechtlich gesehen

handelt es sich dabei

um eine Entziehung elektrischer

Energie, die sogar nach § 248c

des Strafgesetzbuches strafbar

sein kann.

Auch wenn es nur um geringe

Beträge geht, stellt so etwas

einen erheblichen Vertrauensbruch

gegenüber dem Arbeitgeber

dar. Das kann eine

Abmahnung und im Wiederholungsfall

sogar eine fristlose

Kündigung nach sich ziehen.

Ob diese vor Gericht Bestand

hat, hängt von den Umständen

ab – zum Beispiel

davon, ob der Arbeitgeber die

Nutzung und das Laden eigener

Geräte bisher geduldet hat.

Am besten den Chef vorher

um Erlaubnis bitten. Manche

Betriebe regeln die Nutzung

von Steckdosen zum Akku-

Aufladen auch mit einer Vereinbarung,

in der sich der Arbeitnehmer

verpflichtet, eine

kleine Strompauschale zu zahlen.

BZ

Super 6 sowie an der Glücksspirale

teil, kann also noch weitere

Gewinne erzielt haben.

Der Millionengewinn kann

bis Ende 2024 bei Lotto Bayern

abgefordert werden. Bleibt zu

hoffen, dass der Lotto-Glückspilz

einfach nur starke Nerven

hatte, bis zum letzten Spieltag

abzuwarten, und nicht die

Spielquittung verlegt hat. BZ

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WISSENSWERTES 24. April 2021 · BZ Ausgabe KW 16/21

Mauersegler am BoGy willkommen

Am Bodensee-Gymnasium wurden

auf Initiative des Landschaftspflegeverbands

Lindau-Westallgäu

e. V. (LPV) zehn Nistkästen

für Mauersegler angebracht. Mit

der Idee, am Schulgebäude Nistkästen

aufhängen zu wollen, hat

der LPV bei der Schulleitung und

vor allem beim Green Team offene

Türen eingerannt. Das Bodensee-

Gymnasium eignet sich besonders

gut für Mauersegler-Nistkästen,

weil dort schon wiederholt Mauersegler

auf der Nistplatzsuche

beobachtet wurden. Trotzdem

kann es noch ein wenig dauern,

bis die Luftakrobaten die neuen

Nistplätze annehmen.

„Als Träger der Schule unterstützt

der Landkreis gerne diese Aktion.

Wir machen uns schon lange für

Klima-, Umwelt- und Artenschutz

stark und wissen, wie wichtig

jeder Beitrag ist“, erläutert Landrat

Elmar Stegmann und bedankt

sich bei den Beteiligten für ihr

Engagement.

Die ersten Mauersegler kehren in

der zweiten Aprilhälfte aus Afrika

zurück nach LIndau. Im Stadtgebiet

Lindau sind derzeit etwa 250

Mauersegler-Brutplätze bekannt.

In den letzten Jahren gingen bei

Sanierungsarbeiten einige verloren.

Umso erfreulicher ist es, dass

die Mauersegler am Bodensee-

Gymnasium willkommen sind.

Über das Biodiversitätsprojekt des

LPV werden die Nistkästen und

die Hebebühne zum Anbringen

der Nistkästen bezahlt. Die Nistkästen

wurden von Tobias Hehl,

dem Hausmeister des Bodensee-

Gymnasiums, aufgehängt. Das

Green Team der Schule wird

Informationsschilder zum Mauersegler

gestalten.

BZ

Mein erstes Jahr im Garten

Buch-Tipp: „Das hatte ich mir grüner vorgestellt“

„Das hatte ich mir grüner vorgestellt.

Mein erstes Jahr im Garten“

ist Sebastian Lehmanns amüsanter

und ehrlicher Erfahrungsbericht

vom Gärtnern für Städter, das im

Goldmann Verlag erschienen ist.

Am Anfang steht die Ernüchterung:

Sebastian Lehmann

flieht mit seiner Freundin aus

der Großstadt– vor all der Hektik

und den ewigen Baustellen.

Aber das heißt noch lange nicht,

dass er auf dem Land gleich

findet, was er sucht. Statt Ruhe,

Entspannung und sein „persönliches

Stück Natur“, erwarten

ihn eine renovierungsbedürftige

Datsche, Unkraut und

jede Menge Arbeit. Und die

beiden entdecken bald fundamentale

Unterschiede: Sie will

BZ-Cover: Goldmann Verlag

13

gärtnern, er dagegen seine

Ruhe. In gut dreißig Kapiteln

geht es einmal quer durch die

Jahreszeiten. Schneeglöckchen

werden begrüßt und ein Baum

muss fallen. Schnecken machen

sich über den frischen Mangold

her. Wildtiere wie Reh und

Eule tauchen hier häufiger auf

als Verbindungsbalken auf dem

Handydisplay. Sebastian Lehmann

mischt Inspiration für

angehende Gärtner mit persönlichen

Beobachtungen, dabei

räumt er mit manchem Vorurteil

auf – und macht Lust auf

das neue Jahr im Garten. BZ

Sebastian Lehmann

„Das hatte ich mir grüner vorgestellt

Mein erstes Jahr im Garten“

ISBN 978-3-442-31600-7

ISBN 978-3-641-26531-1 (E-book)

EXPERTEN-TIPP

Der ewige Streit um die Hecken

Der Streit zwischen Nachbarn

über die Bepflanzung auf dem

Grundstück des jeweils anderen

ist keine Seltenheit: Diese Hecke

ist zu hoch, der Baum hier zu

nah… Und gerade zu Beginn des

Frühlings, wenn die Hobbygärtner

beginnen, neue Hecken,

Sträucher und Bäume anzupflanzen,

stellt sich immer wieder die

Frage, was denn nun erlaubt ist

und was nicht.

Haus & Grund Lindau e.V.

Leuchtenbergweg 2A

Telefon: 0 83 82/27 75 98 80

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Heuriedweg 42 · 88131 Lindau

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Bregenzer Straße 105

Telefon 0 83 82-9 67 80

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grenze einhalten. Bei einem Abstand

von einem halben bis zwei

Meter zur Grundstücksgrenze

dürfen dann die Bäume und

Hecken nach den zivilrechtlichen

Vorschriften max. zwei Meter

aufweisen. Sind die Hecken und

Bäume mehr als zwei Meter von

der Grundstücksgrenze entfernt,

gibt es allerdings keine Höhenbegrenzung.

Werden die gesetzlichen

Abstands- und Höhenregelungen

nicht eingehalten, so hat

der Nachbar grundsätzlich einen

Anspruch auf Rückschnitt bzw.

Beseitigung der Pflanzen. Dabei

ist allerdings zu beachten, dass

dieser Anspruch nach fünf Jahren

verjährt. Das heißt: Wachsen

und Gedeihen die Pflanzen des

Nachbarn über Jahre hinweg und

beschwert sich darüber niemand,


















1. Vorsitzender

Haus & Grund

Lindau e.V.

Karl Wanner









Grundsätzlich dürfen Eigentümer

ihr Grundstück nach Belieben

bepflanzen. Allerdings gibt es

auch hier einige Regelungen, die

sie beachten müssen.

In Bayern müssen Bäume und

Hecke nach dem Gesetz einen

Abstand von mindestens einem

halben Meter zu der Grundstücksso

kann dann (nach Ablauf von

fünf Jahren) ein Rückschnitt oder

die Beseitigung nicht mehr verlangt

werden. Beginn der Verjährungsfrist

ist dabei der Schluss

des Jahres, in dem die Hecke erstmals

die maximal zulässige Höhe

überschreitet und der betroffene

Nachbar davon Kenntnis hatte

bzw. hätte erlangen müssen. Ein

Eigentümerwechsel beeinflusst

dabei die Verjährungsfrist jedoch

nicht. Ist der Anspruch einmal

verjährt, bleibt er also auch

verjährt. Das heißt, dies gilt auch

dann, wenn das Grundstück erst

nach Ablauf der Verjährungsfrist

erworben wird und es zuvor keine

Gelegenheit gab, den Anspruch

geltend zu machen.

KW

In Bayern gibt es 105 Haus &

Grund-Vereine, die die Interessen

von über 140.000 Mitgliedern

vertreten. Haus & Grund Bayern

ist Mitglied von Haus & Grund

Deutschland. Dem Dachverband

in Berlin gehören über die 22

Landesverbände etwa 900

Haus & Grund-Vereine sowie

rund eine Mio. Mitglieder an.

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Solar? Na klar!












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FACHANWALTSKANZLEI

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Der Förderverein für erneuerbare

Energien und effiziente Energienutzung

(FEE) konnte für sein

zweites Webinar-Angebot den

bekannten Solararchitekten Rolf

Disch als Referenten zu dem

Thema „Ökologisches Bauen –

Plusenergiehaus – Solarstrom im

Städtebau “gewinnen.

1994 gelang ihm der Durchbruch

zum ersten Plusenergiehaus weltweit.

Ein Haus, das mehr Energie

produziert, als die Bewohner verbrauchen:

ein Haus als Kraftwerk.

Eine Menge weiterer Gebäude

und Siedlungen, darunter 2006

die Solarsiedlung in Freiburg mit

60 Plusenergiegebäuden und

zur Zeit die Plusenergiehäuser in

Schallstadt, wurden und werden

von Rolf Disch konzipiert und

erstellt. Rolf Dischs „Solar Architektur“

verfügt also über einen

großen Erfahrungsschatz im Wohnungs-

und Siedlungsbau, ebenso

in der Planung von gewerblichen

Immobilien, Bürogebäuden und

sozialen Einrichtungen.

Das Webinar findet am Dienstag,

4. Mai 2021, um 20 Uhr statt.

Es besteht die Möglichkeit, Fragen

an den Referenten zu stellen.

Anmeldung ab sofort zur kostenlosen

Teilnahme am Webinar über

E-mail: klima-webinar@gmx.de

möglich. Spätestens am 2. Mai

werden die Zugangsdaten per

E-mail verschickt.

Infos zum Webinar erteilen:

Michaela Dietenmeier

Tel.: 0 83 82/27 33 88

und Katja Lutze

Tel.: 0 83 82/2 73 81 81 BZ


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14 24. April 20201 · BZ Ausgabe KW 16/21

GESUND LEBEN

Weiterer Standort, größeres Leistungsspektrum

Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg Die Gastroenterologische Praxis Dr. med. Kaufmann gehört jetzt dazu

Die Gastroenterologische Praxis

Dr. med. Hans Peter Kaufmann

in Lindau ist seit 1. April Teil des

Medizinischen Versorgungszentrums

Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg.

Am Standort der Praxis

auf dem Wall 6 auf der Lindauer

Insel ändert sich nichts. Auch das

Praxisteam bleibt und sichert

weiterhin die gewohnt hohe Behandlungsqualität.

Neu ist, dass

ab 1. Mai Oberarzt Kurt Glas von

der Asklepios Klinik Lindau die

Praxis personell und mit seiner

fachlichen Expertise unterstützen

wird.

Die Asklepios MVZ Bayern

GmbH hat aus der Zweigstelle

der Facharztpraxis Dr. med.

Krischan Rauschenbach auf

dem Gelände der Asklepios

Klinik Lindau und dem Praxissitz

von Dr. med. Nikolaus Reinhard

in Lindenberg das Asklepios

MVZ Lindau-Lindenberg

mit Standorten in Lindau und

Lindenberg gegründet. Seit dem

1. April 2021 gehört auch die

EXPERTEN-TIPP

Doppeltipp am Ohr chen Zugriff auf die Bluetooth-

Funktionen. Ein Bewegungssensor

im Hörgerät ermöglicht

Damit Hörgeräteträger in unserer

heutigen, virtuell vernetzten Welt

besser zurecht kommen, gibt es

Geräte, die eine direkte Anbindung

an mehrere bluetoothfähige

Geräte ermöglichen, so dass

die Audiosignale direkt an die

Hörgeräte gestreamt werden. Eine

neuartige Tap Control bietet dem

Nutzer/der Nutzerin einen einfa-

Hörakustikermeister

Reinhold Kreutle



Gastroenterologische Praxis

Dr. med. Hans Peter Kaufmann,

die ihren Standort auf dem

Wall 6 auf der Lindauer Insel

hat, zum Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg.

Damit verfügt

das Asklepios MVZ Lindau-

Lindenberg künftig über drei

Standorte und die Fachrichtungen

Innere Medizin, Gastroenterologie,

Orthopädie, Sportmedizin,

ambulante Operationen,

Chirotherapie (manuelle

Medizin) und Neurochirurgie.

Dr. med. Hans Peter Kaufmann

ist Facharzt für Innere

Medizin, Zusatzbezeichnung

Gastroenterologie, und führte

seit Juli 2008 seine Gastroenterologische

Praxis in Lindau. Er

erhofft sich durch die Eingliederung

seiner Praxis ins Asklepios

MVZ Lindau-Lindenberg

eine Entlastung von organisatorischen

und verwaltungstechnischen

Aufgaben, die nun

die Asklepios MVZ Bayern GmbH

übernimmt. „So kann ich mich

jetzt noch intensiver ärztlichen

Themen widmen und mich

ausschließlich um die Untersuchung

und Betreuung meiner

Patienten kümmern.“

Zur personellen Unterstützung

der Praxis wird Kurt Glas,

Leitender Oberarzt der Inneren

Medizin in der Asklepios Klinik

Lindau und Facharzt für Innere

durch einen Doppeltipp auf die

Ohrmuschel zum Beispiel das

Annehmen eines Telefonanrufs,

die Aktivierung eines

Sprachassistenten aber auch

das Pausieren oder Fortsetzen

eines Musik-Streamings.

RK

Die Brille - Hören und Sehen

Optik Kreutle

Langenweg 33, Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/53 99

@ www.optik-kreutle.de

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Dr. med. Hans Peter Kaufmann,

Facharzt für Innere Medizin,

Zusatzbez. Gastroenterologie

Medizin, Zusatzbezeichnung

Gastroenterologie, ab 1. Mai am

neuen MVZ-Standort mitarbeiten,

parallel dazu aber auch

weiterhin in der Asklepios Klinik

Lindau tätig sein. Er empfindet

es als reizvolle Herausforderung,

seine Kliniktätigkeiten

als Oberarzt mit den Anforderungen

einer Praxis zu

verbinden. „Die Tätigkeiten in

einer Klinik sind sehr speziell.

Hier habe ich mit Patienten zu

tun, die stationär behandelt

oder operiert werden müssen.

Mit der Betreuung von Menschen

in der Praxis wird meine

Arbeit sicher sehr viel abwechslungsreicher

und ich kann

mehr in Richtung Prävention

tätig sein“, so der Facharzt. Genau

wie Dr. med. Hans Peter

Kaufmann hält er Vorsorgeuntersuchungen

für unverzichtbar,

auch und gerade jetzt während

der Corona-Pandemie.

Denn eine späte Diagnostik verzögert

die Therapie und das

verschlechtert die Heilungschancen.

Deshalb raten die

beiden Experten dringend dazu,

zur Darmkrebsvorsorge zu

gehen.

Mit der Praxis von Dr. med.

Kaufmann erweitert das Asklepios

MVZ Lindau-Lindenberg

seine Fachrichtungen also um

die Gastroenterologie. Sie ist

ein Teilgebiet der Inneren Medizin,

das sich mit Erkrankungen

von Magen, Darm, Leber,

Rehasport als sinnvolle Ergänzung

Rückenschmerzen, Bandscheibenprobleme,

Beeinträchtigungen des

Bewegungsapparates, muskuläre

Dysbalancen, Gelenkschäden,

Diabetes, Gewichtsprobleme –

all dies können die Folgen unserer

einseitigen, hauptsächlich sitzenden

Haltung im Alltag und sicher

nicht zuletzt auch der Einschränkungen

der letzten Monate sein.

Was kann man dagegen tun?

Nicht jeder hat einen Garten oder

ist in der Lage, zu joggen oder Rad

zu fahren. Heimtraining kann eine

Alternative sein. Aber all das hilft

nur, wenn man die richtige Technik

anwendet und die Übungen nicht

zu einseitig sind, ansonsten

können sich die Probleme noch

verschlimmern – ganz abgesehen

davon, dass Training allein oft

nicht sehr motivierend ist.

Rehasport ist eine sinnvolle Ergänzung

zu verschiedenen

Therapiemaßnahmen und darf im

Kurt Glas,

Facharzt für Innere Medizin,

Zusatzbez. Gastroenterologie

Gallenwegen, der Bauchspeicheldrüse

und des Stoffwechsels befasst.

Das medizinische Spektrum

reicht dabei von der

Behandlung gutartiger, entzündlicher

Erkrankungen des

Magen-Darm-Trakts, wie Sodbrennen,

Magenschleimhautentzündung,

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren,

über

chronisch entzündliche Darmerkrankungen

und Gallensteinleiden

bis hin zu gut- und bösartigen

Tumoren des Magen-

Darm-Traktes, der Leber, der

Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse.

Ein besonderer Schwerpunkt

der neuen MVZ-Praxis liegt auf

der Diagnose und Therapie von

Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen,

der Video-Endoskopie,

der Magenspiegelung,

der Darmspiegelung (auf Wunsch

mit Kohlendioxid), auf Polypabtragungen

sowie Vorsorge- und

Ultraschalluntersuchungen. Es

werden u.a. Sprechstunden für

chronisch entzündliche Darmerkrankungen,

Proktologie, Obstipation

und Inkontinenz angeboten.

HGF

Fitness-Studio unter den aktuell

geltenden Hygienevorschriften

wieder durchgeführt werden.

Im Home of Fitness in Lindau werden

die Teilnehmer am Rehasport

von qualifizierten Übungsleitern

beraten und begleitet. Das Studio

verfügt über zahlreiche Trainingsmöglichkeiten

und einen modernen

Gerätepark, zu dem zum Beispiel

der five Dehnzirkel gehört. Er bildet

die dritte Säule zu Ausdauer und

Kraft und spricht neben den Muskeln

auch die Faszien an.

Um am Rehasport-Programm

teilnehmen zu können, muss man

mit seinem Arzt besprechen, ob

eine solche Maßnahme ratsam ist.

Wenn der Arzt das befürwortet,

wird er eine Reha-Sport-Verordnung

ausfüllen. Die ausgefüllte

Verordnung schickt man zur

Genehmigung an seine zuständige

Krankenkasse. Wenn die der Maßnahme

zustimmt, dann kann man

Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg

Standort Lindau

Friedrichshafener Straße 82

Fachrichtungen:

Orthopädie, Sportmedizin,

ambulante Operationen,

Chirotherapie (manuelle

Medizin) und Neurochirurgie

Fachärzte:

Dr. med. Krischan Rauschenbach

(Ärztlicher Leiter)

Dr. med. Ursula Onder

Dr. med. Vincent Hagel

Telefon: 0 83 82/2 76 21 30

Standort Lindau

Auf dem Wall 6

Fachrichtungen:

Innere Medizin und

Gastroenterologie

Fachärzte:

Dr. med. Hans Peter Kaufmann

Kurt Glas

Telefon: 0 83 82/2 41 93

Standort Lindenberg

Bismarckstraße 9

Fachrichtungen:

Orthopädie, Sportmedizin,

ambulante Operationen,

Chirotherapie (manuelle

Medizin), Neurochirurgie

Fachärzte:

Dr. med. Nikolaus Reinhard

Dr. med. Krischan Rauschenbach

Telefon: 0 83 81/60 46

@ www.asklepios.com/

mvz-lindau-lindenberg

Asklepios Klinik Lindau

Friedrichshafener Str. 82

88131 Lindau (B)

Patientenmanagement

Helga Müller

Telefon: 0 83 82/2 76 15 02

@ www.asklepios.com/lindau

einen Termin im Fitness-Studio

vereinbaren und die Verordnung

zum Beratungstermin mitbringen.

Neu: Demnächst wird hier auch

Rehasport für Kinder angeboten.

Das Home of Fitness in der

Anton-Gies-Straße 4 in Lindau ist

für Infos und eine Terminvereinbarung

erreichbar unter

Tel.: 0 83 82/ 7 97 98 und per

E-Mail: info@home-of-fitness.biz

BZ-Foto: GH


SERVICE 24. April 2021 • BZ Ausgabe KW 16/21

Ostergottesdienst

Die Orthodoxen feiern in der Christuskirche

Nach über einem Jahr geschlossener

Kirchentüren der Kapelle

auf dem Friedhof Anheggerstraße

kommt die griechisch-orthodoxe

Kirchengemeinde „Heiliger Eleftherios

Lindau und Umgebung“

Anfang Mai erstmals wieder zu einem

Gottesdienst zusammen: Am

Sonntag, 2. Mai, um 12 Uhr feiern

die Orthodoxen in der Christuskirche

in Aeschach den österlichen

Auferstehungsgottesdienst.

Seit Beginn der Pandemie ist

die St. Ulrichskapelle, in der

bislang die Gottesdienste gefeiert

wurden, nicht zugänglich.

Da auch umfangreiche Restaurationsarbeiten

geplant sind,

wird sich die Hoffnung der Gemeinde,

sie bald wieder nutzen

zu können, auf absehbare Zeit

nicht erfüllen können.

Der Kirchenvorstand der

evangelisch-lutherischen Gemeinde

St. Stephan-Christuskirche

zögerte nicht lange, als

er davon erfuhr, und bot den orthodoxen

Christen die Christuskirche

zur Nutzung an.

„Für uns ist dies selbstverständlich

und wir freuen uns,

dass die orthodoxen Brüder

und Schwestern Lindaus zukünftig

ihre Gottesdienste in

unseren Kirchengebäuden feiern“,

so Pfarrer Bovenschen.

„Dies ist ein Ausdruck wahrer

christlicher Nächstenliebe

und ein Beweis gelebter Ökumene,

für den wir sehr dankbar

sind“, freut sich Pater

Ioannis Minas. Der für die Gemeinde

in Lindau zuständige

orthodoxe Seelsorger betreut

ansonsten die Sankt-Georgs-

Gemeinde in München und

reist zu den Gottesdiensten

eigens an den Bodensee. „Wir






freuen uns auf unser Osterfest,

den höchsten Feiertag des Kirchenjahres,

der heuer auch eine

‚Auferstehung‘ der hiesigen

Kirchengemeinde bedeutet.“

Der Termin für das Osterfest

wird auch in der orthodoxen

Kirche nach dem ersten

Vollmond im Frühling gefeiert.

Die Berechnungen richten

sich jedoch nicht nach dem

hierzulande geltenden gregorianischen,

sondern nach dem

julianischen Kalender, bei dem

das Frühjahr 13 Tage später beginnt.

Somit ist „der erste Vollmond“

in manchen Jahren

erst der nächste. Immer wieder

fällt diese Zeitrechnung

terminlich mit den katholischen

und evangelischen

Schwesterkirchen zusammen,

das nächste Mal im Jahr 2025.

Die Gemeinde weist darauf

hin, dass gemäß den Vorgaben

zur Eindämmung der COVID-

19-Pandemie beim Betreten

und Verlassen der Kirche der

Mindestabstand zu anderen

Personen einzuhalten und den

Anweisungen der Gemeindemitarbeiter/-innen

Folge zu leisten

ist.

Die Teilnehmerzahl ist auf

maximal 100 Personen beschränkt.

Während der gesamten

Dauer des Gottesdienstes

besteht die Pflicht

zum Tragen einer medizinischen

Maske. BZ

Ostergottesdienst der griechischorthodoxen

Kirchengemeinde

Sonntag, 2. Mai 2021, ab 12 Uhr

Christuskirche Lindau-Aeschach,

Anheggerstraße 24/26

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beim Friedhof

Lindau-Aeschach

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Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

22.03.2021: Amelie Mara Köse,

Yasemin Köse, Wangen i. A.

23.03.2021: Jonathan Hill,

Vanessa Alina Hill, geb. Giera und

Simon Hill, Lindenberg i. A.

25.03.2021: Stella Annett

Schmalfuß, Marita Annett Buhl,

geb. Pätzold und Sven Schmalfuß,

Rot an der Rot, OT Ellwangen

25.03.2021: Kayla Dağistanli,

Derya Dağistanli, geb. Arslan und

Cihan Dağistanli, Lindenberg i. A.

25.03.2021: Ligia Ivaniuc,

Emilia-Cǎtǎlina Ivaniuc, geb. Ţicu

und Liviu-Andrei Ivaniuc, Lindau

27.03.2021: Malak Ayman

Mohamed Almalih,

EHESCHLIESSUNGEN

01.04.2021: Lea Barbara Fiona

Löhr und Manuel Hengge,

Bamberg

STERBEFÄLLE

04.04.2021: Johann Peter Bruder,

Lindau (Bodensee)

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

29.3. – 11.4.2021

Aisha Mohammed Mohammed

Ghazala und Ayman Mohamed

Ahmed Almalih, Lindau (B)

28.03.2021: Luis Nils Albrecht,

Hatice Albrecht, geb. Gül und Nils

Christian Albrecht, Lindau (B)

29.03.2021: Maja Johanna

Kleinmann, Selina Susanne

Kleinmann, geb. Müller und David

Severin Kleinmann, Wangen i. A.

30.03.2021: Calea Götze,

Caja Catrin Götze, geb. Barz und

Lukas Hubert Götze, Lindau (B)

30.03.2021: Selma Pauline

Hartlieb, Elisabeth Maria Hartlieb,

geb. Freisinger und Dominik Josef

Hartlieb, Lindenberg i.A.

09.04.2021: Jennifer Lara Holzer

und Steffen Müller,

Lindau (B)

07.04.2021: Elsbeth Irmgard

Viktorina Böll, geb. Prölß, Lindau

Impressum

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37





Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

LINDAUER

Anzeigen

www.bz-lindau.de

lindauer_buergerzeitung

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...

15

Sa., 24. April 2021:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 22121

So., 25. April 2021:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Li.-Reutin, Tel.: 08382 73962

Mo., 26. April 2021:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 08382 26866

Di., 27. April 2021:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Li.-Insel, Tel.: 08382 5814

Mi., 28. April 2021:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 08382 887650

Do., 29. April 2021:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89 98112

Fr., 30. April 2021:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 22121

Sa., 01. Mai 2021:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 07543 54983

So., 02. Mai 2021:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451

Mo., 03. Mai 2021:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Li.-Reutin, Tel.: 08382 73962

Di., 04. Mai 2021:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 08382 26866

Mi., 05. Mai 2021:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Li.-Insel, Tel.: 08382 5814

Do., 06. Mai 2021:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 08382 887650

Fr., 07. Mai 2021:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89 98112

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


16 24. April 2021 · BZ Ausgabe KW 16/21

WISSENSWERTES

Gartenmärktle in Oberreitnau findet am 8. Mai statt

Der Frauenbund Oberreitnau

freut sich, dass das allseits beliebte

Gartenmärktle rund um

das Liberatushaus in diesem Jahr

stattfinden kann – wenn auch in

einer vereinfachten und räumlich

aufgelockerteren Form und natürlich

unter Einhaltung der Corona-Regeln.

Wer Interesse hat,

kann seine selbst gezogenen

Pflänzchen und alles zum Thema

Garten am Samstag, 8. Mai 2021,

von 11 bis 16 Uhr zum Verkauf

anbieten. Aber auch Käufer und

Interessenten können sich am

bunten Angebot erfreuen und

inspirieren lassen. „Das gemütliche

Beisammensein mit Kaffee

und Kuchen ist leider nicht erlaubt.

Aber wir freuen uns trotzdem

auf eine rege Teilnahme“,

so Uschi Schilz vom Frauenbund.

Zwecks näherer Infos und Anmeldung

sollten sich interessierte

Verkäufer bitte zeitnah bei Evi

Schlegel, Tel.: 0 83 82/2 54 57

melden.

BZ-Fotos: W. Schneider (1); Fam. Bock (3)

Lernrückstände bekämpfen

Nachhilfe Kostenlose Online-Crashkurse

Einen großen Teil des laufenden

Schuljahres haben Schülerinnen

und Schüler mit Homeschooling

verbracht. Besonders diejenigen,

bei denen das Lernen auf Distanz

nicht gut funktioniert hat, haben

jetzt mit erheblichen Lernrückständen

zu kämpfen. Für die Schulen

wird es eine gewaltige Herausforderung

sein, diese Lücken in

absehbarer Zeit zu schließen. Das

Nachhilfe-Institut Studienkreis in

Lindau hilft deshalb betroffenen

Kindern und Jugendlichen jetzt mit

kostenlosen Online-Crashkursen,

den verpassten Stoff aufzuholen.

In den 90-minütigen Kursen

für die Fächer Mathematik,

Deutsch und Englisch üben

und wiederholen Nachhilfelehrkräfte

mit den Kindern

und Jugendlichen die wichtigsten

Themen des vergangenen

Schuljahres. Die Teilnehmer

können im Chat Fragen stellen

und bekommen zur anschließenden

Vertiefung weitere

Übungen an die Hand. Die

kostenlosen Crashkurse gibt es

für Schülerinnen und Schüler

BSB-Schiffe bleiben in den Häfen

Die Bodensee-Schiffsbetriebe

(BSB) müssen ihren Saisonbeginn

aufgrund der aktuellen

Infektionslage in Deutschland

weiter verschieben. Sie hatten

gehofft, den ursprünglich für

Ostern geplanten Beginn der

neuen Schifffahrtssaison am

19. April nachholen zu können.

Das bedeutet, dass die 13 Ausflugsschiffe

der BSB weiterhin

in den Häfen bleiben müssen.

Die BSB hoffen darauf, dass

sich die Situation im Mai verbessert

und machen den

der Klassen 5 bis 12.

Die Pandemie hat nicht nur

Auswirkungen auf den Unterricht

an öffentlichen Schulen.

Auch Nachhilfe hat sich infolge

von Homeschooling und versäumten

Unterrichtsinhalten

in dieser Zeit gewandelt. Neben

Online-Unterricht, einer

Hausaufgaben-Soforthilfe im

Live-Chat und der Entwicklung

zahlreicher Onlinekurs-

Formate haben die Schüler

und Nachhilfelehrkräfte dank

der Kooperation mit Sofatutor

nun Zugriff auf viele tausend

motivierende Lernvideos, Arbeitsblätter

und Übungen, die

den Unterricht sinnvoll ergänzen.

Die Nachhilfe findet je nach

Wunsch der Familien und nach

den Erfordernissen der aktuellen

Corona-Lage im Nachhilfe-

Institut oder online statt. Ein

flexibler Wechsel ist möglich.

BZ

@ Es können mehrere Kurse belegt

werden. Anmeldungen:

www. studienkreis.de/lp/

crashkurse-online

Saisonstart von sinkenden

Infektionszahlen sowie den

Öffnungsperspektiven auch für

andere touristische Attraktionen

am Bodensee abhängig.

Damit wollen die BSB trotz

aller Enttäuschung auch weiterhin

ihrer Verantwortung in

der aktuellen Situation gerecht

werden. Sie wollen kein

falsches Signal setzen, da die

Menschen dazu aufgefordert

sind, möglichst zu Hause zu

bleiben und Kontakte zu

reduzieren.

BZ

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