küche&badforum_04.2021

moebelmarkt04217

FACHMAGAZIN DER BRANCHE

APRIL 4/2021 B 50899

Verbände im Profil

Smart kochen mit

Oranier

Das neue Arbeiten

Gerade in einer Zeit ohne Restaurantbesuche

ermöglicht Oranier mit dem

automatischen Kochsystem „be-cook“

– es umfasst ein intelligentes Oranier-

Induktionskochfeld, smartes Kochgeschirr

und die Rezepte-App vom Partner

„Hestan Cue TM “ – Zuhause-Kochen auf

Chefkochniveau. Foto: Oranier


Lieber Max,

am Rande der Party zu deinem 60. Geburtstag im Garten

des Verlagsgebäudes plauderten wir – ich als junger,

gerade erst eingestellter Volontär und beim ersten festen

Arbeitgeber meiner Karriere – das erste Mal miteinander.

Damals konnte ich die Expertise von Max Merkel in Bezug

auf die weltweite Möbelbranche nur erahnen. Eins wurde

mir jedoch sofort klar: Ich unterhielt mich mit einer überaus

intelligenten und ehrlichen Person. Dieser Eindruck

täuschte nicht, wie mir in den vielen folgenden Gesprächen,

Messebesuchen oder auch den gemeinsamen Fahrten

immer klarer wurde. Gern erinnere ich mich an deine

Geschichten – nicht minder bunt wie deine Geschichten

waren deine Hemden und Hosen – von deinen minutiös

geplanten und mit viel Elan getätigten Reisen aus der ganzen

Welt, die du als Globetrotter und großer Asien-Liebhaber

bei passender Gelegenheit immer mal wieder zum

Besten gabst. Du warst dabei nicht nur von allen Seiten

fachlich, sondern auch privat hoch angesehen. Ein beteiligter

Händler bei einem Event in Shanghai berichtet mir

beispielsweise noch heute regelmäßig von der „Gaudi mit

Max“.

Trauer kann man

nicht sehen, nicht

hören, man kann

sie nur fühlen. Sie

ist ein Nebel, ohne

Umrisse. Man

möchte diesen

Nebel packen und

fortschieben, aber

die Hand fasst ins

Leere.

Lieber Max, du warst ein ganz feiner Mensch und der

global wohl angesehenste Möbeljournalist. Über 30 Jahre

hast du dabei das Gesicht des MÖBELMARKT u. a. als

langjähriger Chefredakteur im In- und Ausland geprägt.

Zudem warst du anerkannter Sprecher bei Seminaren und

Kongressen sowie geachtetes Jury-Mitglied von Design-

Wettbewerben und Berater für Unternehmen rund um

den Globus. Nun, lieber Max, hast du am 15. April nach

kurzer, schwerer Krankheit leider deine letzte große Reise

angetreten. Ich werde deine große Expertise als Kollege

und Freund schmerzlich vermissen.

Gute Reise, lieber Max.

Editorial

2

Sebastian Lehmann

Redaktionsleiter

küche & bad forum


Inhalt

2 Lieber Max

4 Kurznachrichten

6 MHK Group: Eine starke Familie

8 Küchentreff: Erfolgreiches

Jubiläumsjahr

10 Der Küchenring: Leistungsfähig

im Hintergrund

Beim Küchenladen Möbel Weigand

übernimmt die nächste Generation |

Seite 6

11 Verbände in der Übersicht

14 Samsung: Partnerschaft

im Fokus

Oranier-Vertriebsleiter Sinisa Stanimirovic

im Interview | Seite 16

15 BSH: Ein Rekordjahr

16 Oranier: Ein Produkt-Feuerwerk

18 interzum @home:

Eine digitale Brücke

20 Küchenwohntrends: Mit

Optimismus und „den besten

Kunden der Welt“

22 Kühlen & Gefrieren: Innen und

außen cool

Die Zukunftsstrategie von Samsung |

Seite 14

22 Amica:

Maßgeschneidert

für alle Nischen

23 Das neue Arbeiten

Vorschau auf die interzum @home |

Seite 18

IMPRESSUM

Verlag Matthias Ritthammer GmbH

Emmericher Straße 10, 90411 Nürnberg

Postfach 190128, 90118 Nürnberg

Telefon +49 911 9 55 78-0

www.moebelmarkt.de

lehmann@moebelmarkt.de

Herausgeber und Verleger Klaus Ritthammer, Franz Schäfer

Geschäftsführerin Christine Ritthammer

Chefredaktion Gerald Schultheiß, Helmut Merkel

Redaktion Sebastian Lehmann (verantwortlicher

Redaktionsleiter), Arnd Schwarze

Anzeigen Odine Gränke

Vertrieb Ann-Kathrin Ritthammer

Verlagsbüro Süd Gerrith B. Horndasch M.A.,

Kastanienweg 9, 78713 Schramberg, Deutschland,

Telefon +49 7422 20 06 95-9,

Mobil +49 177 4 37 74 84,

horndasch@ritthammer-verlag.de

Anzeigenpreisliste Nr. 60/2021

Anzeigenschluss für Empfehlungsanzeigen jeweils sechs

Wochen vor Erscheinen; für Gelegenheits-, Vertretungs- und

Stellen anzeigen bis eine Woche vor Erscheinen,

später auf Anfrage.

Bezugspreise Einzelpreis Euro 5,50,

im Abonnement Euro 4,– zzgl. Porto und dem derzeit gültigen

Mehrwertsteuersatz bei monatlichem Erscheinen

(Erscheinungstermin am Anfang des Monats, ausgenommen

Messeausgaben). Bei höherer Gewalt kein Anspruch auf

Lieferung. Schriftliche Kündigung drei Monate vor Ablauf

des Abonnementjahres.

Nachdruck (auch auszugsweise) und Vervielfältigungen jeder

Art bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Verlages.

Fremdbeiträge, die mit Namen des Verfassers gezeichnet sind,

geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung

übernommen.

„küche & bad forum“ ist Organträger für den Verband

der Deutschen Küchenmöbelindustrie e.V.

INSERENTENVERZEICHNIS

B

Julius Blum GmbH, Höchst Seite 19

K

KüchenTreff GmbH & Co. KG, Wildeshausen Seite 13

L

Liebherr Hausgeräte GmbH, Ochsenhausen Seite 5

O

Oranier Küchentechnik GmbH, Haiger

Titelseite,

Seite 16 +17

S

SHD Einzelhandels Software GmbH, Andernach Seite 21

Systemceram GmbH & Co. KG, Siershahn Seite 9

Diese Hülle wurde aus Polyethylen (PE) ohne Verwendung von Zusätzen hergestellt. Die verwendeten Druckfarben enthalten keine toxischen Schwermetalle wie

z. B. Blei, Cadmium oder Quecksilber. Auf der Mülldeponie verhält sich diese Hülle grundwasserneutral. Sie ist rückstandslos in der Müllverbrennung zu entsorgen, voll

recyclingfähig und deshalb besonders umweltverträglich.

Der Möbelmarkt wird auf 100% recyclingfähigem Papier aus nachwachsenden Rohstoffen der EU produziert.

Inhalt

3


Auf höchster

Ebene …

… gibt es Personalwechsel bei Naber, Warendorf, Nolte Küchen und Express Küchen.

Auch Gerhard Essig zieht sich aus der Carat-Spitze zurück.

Führungswechsel an

der Carat-Spitze

Gerhard Essig hat

sich aus dem operativen

Geschäft von

Carat zurückgezogen.

„Nach 33 Jahren

ist es an der Zeit, die Carat-

Führung in jüngere Hände zu

legen“, betont Essig. „Dafür haben

wir in den letzten acht Jahren ein

erstklassiges Führungsteam aufgebaut.“

Übernehmen werden Andreas

Günther, der seit zwei Jahren

Gerhard Essig hat sich zum 31. März aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Die Carat-Führung

übernehmen Andreas Günther, Andreas Joost und Norbert Michael (v.l.). Fotos: MHK

Carat-Geschäftsführer und verantwortlich für den Bereich Vertrieb und Marketing ist, sowie Andreas Joost, der seit neun Jahren

Geschäftsführer ist und den Bereich Technik verantwortet. Norbert Michael leitet den Bereich Datenmanagement.

Neue Leitung für den Naber-Gesamtvertrieb

Der langjährige Gesamtvertriebsleiter und Prokurist der Naber GmbH,

Bernhard Schonhoff, wird zum großen Bedauern der Geschäftsführung

im Laufe des Jahres 2021 in den Ruhestand wechseln. Neuer Gesamtvertriebsleiter

wird Jörg Brune. Brune wird in den kommenden Monaten

von Schonhoff in das komplexe Aufgabengebiet eingearbeitet.

Bernhard Schonhoff (l.) übergibt den Gesamtvertrieb

von Naber an Jörg Brune. Foto: Naber

Nolte Küchen/

Express Küchen:

Wechsel in der

Geschäftsführung

Der Kreis Kongress

findet im September

statt

Kurznachrichten

4

Melanie Thomann-Bopp

(Foto) ist neue kaufmännische

Geschäftsführerin der

Nolte Küchen GmbH & Co.

KG und der Express Küchen

GmbH & Co. KG. Sie tritt die

Nachfolge von Manfred Wippermann

an, der nach 30 Jahren in der

Unternehmensleitung seine Tätigkeit für

Nolte Küchen und Express Küchen abgeben und

sich – nach erfolgter Einarbeitung von Thomann-

Bopp – auf die Tätigkeit als Geschäftsführer der

Nolte Holding konzentrieren wird.

Foto: Nolte Küchen

Nach der coronabedingten

Absage des Der Kreis Kongresses

im Mai in Salzburg plant Der

Kreis Deutschland seine wichtigste

Jahresveranstaltung vom

17. bis 19. September 2021 im

Hotel Klosterpforte in Harsewinkel/Ostwestfalen.

Die Preisverleihung

von Der Kreis Anja

Schaible Stiftung findet im

Anschluss an den Kongress am

20. September auf der area30 in

Löhne statt.

„Wir sind weiterhin zuversichtlich,

dass wir uns noch in diesem

Jahr mit unseren Mitgliedern und

Industriepartnern zum traditionellen

Branchenaustausch treffen

können“, so Ernst-Martin Schaible,

Gründer und geschäftsführender

Gesellschafter von Der Kreis.


Neue Alno: Frauen-Power für

den Deutschlandvertrieb

Im Rahmen der Produkt-Neuausrichtung

wird der Deutschlandvertrieb der Neuen

Alno GmbH umgestellt. Suna Arslan und

Jessica Jacob haben im Team von Oliver

Strelow, Vertriebsleiter Inland, die Bereiche

Süd und Mitte übernommen.

Foto: Warendorf

Küchenfabrik

Janusz Palarczyk, Geschäftsführer von

Bravat sowie Roman Dietsche und künftig

auch von Rational Ein bauküchen,

sieht den Erwerb von Rational als strategische

Abrundung des Bravat-Portfolios.

Foto: Roman Dietsche

Neuer Eigentümer

für Rational

Die internationale Bravat Gruppe,

zu der in Deutschland der Armaturen-

und Accessoires-Spezialist

Roman Dietsche GmbH gehört,

hat zum 1. April 2021 das Geschäft

der Rational Einbauküchen GmbH

samt ihrer britischen Tochtergesellschaft

Rational Built-in Kitchens

Ltd. erworben. Rational Einbauküchen

gehörte bisher dem Küchenmöbelfertiger

Snaidero Rino S.p.A

aus dem norditalienischen Majano.

Suna Arslan (l.) übernimmt im Deutschland-Vertrieb

von Alno den Bereich Süd, und für die Außendienstregion

Mitte ist künftig Jessica Jacob zuständig.

Fotos: Neue Alno

Ralph Kobsik

wird Geschäftsführer

der Warendorf Küchenfabrik

Nach fünf Jahren als Geschäftsführer der

Warendorf Küchenfabrik GmbH wird Stefan

Hofemeier das Unternehmen zum 30. April

2021 auf eigenen Wunsch verlassen, um sich

einer neuen Aufgabe zu widmen. Als Nachfolger

von Hofemeier hat zum 1. April 2021

Ralph Kobsik (Foto) die Position des Warendorf-Geschäftsführers

eingenommen.

Exklusiv-Hauben Gutmann: Antrag auf Insolvenzeröffnung

Die Exklusiv-Hauben Gutmann GmbH hat beim zuständigen Gericht einen Antrag auf Eröffnung

des Insolvenzverfahrens gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Holger Blümle

von der Kanzlei Schultze & Braun bestellt.

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Kühlen und Gefrieren

5 Kurznachrichten


Eine starke Familie

„Der Küchenladen Möbel

Weigand GmbH“ zählt zu den

ersten Adressen für moderne

Küchen in Unter franken. Trotz

der aktuellen Situation

übergaben das Gründerehepaar

Gudrun und Helmut

Weigand jetzt die Geschicke in

die Hände ihrer Kinder. Die

Leistungen der MHK Group

unterstützten auch diesen

Schritt, wie so manche

Herausforderung in den

vergangenen drei Jahrzehnten.

Gudrun und Helmut Weigand (Mitte) regelten jetzt die

Nachfolge ihres Küchenstudios im unterfränki schen

Großeibstadt und übergaben die Geschäfte an ihre Kinder

Marina Kraus (r.) und Jens Weigand (l.).

Unternehmen

6

Im unterfränkischen Großeibstadt führen die Geschwister

Marina Kraus und Jens Weigand seit dem 1. Januar 2021 das

Küchenstudio „Der Küchenladen Möbel Weigand GmbH“.

Anfänger sind sie dennoch keine. Im Gegenteil. Sie sind sozusagen

im Küchenstudio groß geworden, denn gegründet

wurde das „musterhaus küchen Fachgeschäft“ 1989 von ihren

Eltern Gudrun und Helmut Weigand. Dass sie den elterlichen

Betrieb einmal weiterführen würden, stand nie infrage – auch

nicht für Marina Kraus, die für einige Jahre als Lehrerin in

Houston, Texas, arbeitete. „Wir sind sehr stolz auf das, was

unsere Eltern erarbeitet haben“, betont die 35-Jährige. Wie

schon die Eltern, teilen sich auch die Geschwister die Aufgabengebiete.

„Die Zusammenarbeit unserer Eltern war immer

sehr ausgewogen“, berichtet Jens Weigand. „Die Stärke unserer

Mutter war der kaufmännische Part, die zukunftsorientierte

Geschäftsleitung. Unser Vater mit seinen handwerklichen

Fertigkeiten war für den Verkauf und alles Technische

verantwortlich.“ Dieses Konzept und die gegenseitige Wertschätzung

der Arbeit führen die Geschwister fort, weil sie sich

auf diese Weise perfekt ergänzen und weil es die Herausforderungen

und die Vielseitigkeit, die die Leitung eines Küchenstudios

mit sich bringt, auf zwei Schultern verteilt.

Familiäre Unterstützung

Und wie es in einem familiengeführten Unternehmen Usus

ist, stehen Gudrun und Helmut Weigand ihren Kindern nach

wie vor beratend zur Seite. Ein Angebot, das die jungen Inhaber

gerade in den aktuell herausfordernden Zeiten zu schätzen

wissen: „Eine Geschäftsübergabe ist immer eine Herausforderung,

aber während einer Pandemie? Da kann es schnell kalte

Füße geben“, gibt auch Hendrik Vohland zu bedenken, der

die Unternehmensnachfolge seitens der Industrie und Handels

Treuhand (IHT) begleitete und der Familie half, die best-


mögliche Variante für die Firmenübergabe zu finden. Familie

und Zusammenhalt spielen bei den Weigands eine sehr große

Rolle, und so war auch der Begriff „Familie“ ein wichtiger

Punkt in den Beratungsgesprächen rund um die Nachfolgeregelung.

Im Fokus standen dabei nämlich einige Fragen: „Wie

regelt die Familie gute wie auch schlechte Zeiten? Wie können

Pläne für die Zukunft aussehen? Welche sind realisierbar und

welche nicht?“ „Familie endet für uns aber nicht bei unserem

Nachnamen Weigand“, betont Jens Weigand. „Nach so vielen

Jahren gehört auch MHK zu unserer Familie.“

„Familie endet für uns nicht bei

unseren Nachnamen.“

Seit 1990 ist „Der Küchenladen Möbel Weigand“ MHK-Mitglied.

„Als Anfänger war uns schnell klar, dass wir hinsichtlich

des gesamten Know-hows speziell über die Küchenbranche

Unterstützung benötigen“, erinnert sich Gudrun Weigand

an die Anfänge. Ob Finanzkauf, Ausfallbürgschaft, 5-Jahre-

Garantie, Werbeunterstützung oder Versicherungen – „wir

nutzen die MHK-Angebote in den unterschiedlichsten Bereichen

und sind gemeinsam mit MHK gewachsen.“ In der nunmehr

30-jährigen Zusammenarbeit sei die Unterstützung stets

unkompliziert und erfolgreich gewesen. Auch jetzt im Ruhestand

profitieren die Weigands sen. von den MHK-Leistungen,

denn als im Jahr 2010 die MHK-Kapitalvorsorge vorgestellt

wurde, entschieden auch sie sich schnell dafür. „Das hat

sich ausgezahlt, selbst nach der für uns relativ kurzen Laufzeit.

Die MHK-Kapitalvorsorge ist lukrativer als alles, was

am Markt zu finden ist.“ Da gab es natürlich auch eine klare

Empfehlung an die Kinder. Aber nicht nur diesen Tipp befolgt

der Firmennachwuchs. Auch bei der betriebswirtschaftlichen

Betreuung wurde die seit nunmehr 14 Jahren andauernde

Zusammenarbeit mit dem MHK-Dienstleister, dem Internationalen

Rating Centrum, fortgesetzt. „Als Sparringspartner

bietet das Internationale Rating Centrum die Sicherheit,

dass man nicht betriebsblind wird und seine eigene betriebswirtschaftliche

Situation jederzeit realistisch einschätzen

kann“, so Marina Kraus. „Durch die gemeinsame fachkundige

Früherkennung lassen sich selbst kleinste Stellschräubchen

schnell erkennen und anpassen.“ Ein wichtiges Instrument,

gerade jetzt während der Corona-Pandemie, in der sich

die Philosophie der Familie – „gemeinsam sind wir stark und

schaffen das“ – und die stets zukunftsorientierte und kreative

Geschäftsführung auszahlen. Gemeinsam mit den elf Mitarbeitern

gibt es viel zu tun. Die Anfragen kommen vor allem

per E-Mail und über das MHK.net, „denn die Kunden nutzen

deutlich intensiver den Onlineplaner, den wir auf unserer

Homepage integriert haben.“ Eines der Online-Instrumente,

da ist sich die Familie einig, das auch über die Pandemie hinaus

Bestand haben wird. Ansonsten sei bei ihren Kundenkontakten

nur wenig von der Digitalisierung des Lebens zu spüren.

„Die Kunden wollen die Qualität nicht nur auf einem

Bild sehen, sondern auch haptisch erfahren können. Dies

unterscheidet unsere Branche in der Pandemie von anderen

Branchen“, so Marina Kraus. Und auch das Vertrauen zum

Berater spiele bei einer Investition wie der Küche eine große

Rolle. Dieses Vertrauen ist für die Weigands das Fundament

ihres Erfolgs, denn der Familienbetrieb lebt zum größten Teil

von Empfehlungen.

Konkrete Zukunftspläne

Wie alle in der Branche hoffen auch Marina Kraus und Jens

Weigand, dass das Leben endlich wieder in normalere Bahnen

zurückfindet. Denn nachdem die Nachfolge zum Jahresanfang

erfolgreich gelungen ist, gibt es bereits die nächsten Pläne. So

soll die 600 qm große Ausstellung komplett neu gestaltet werden.

„Der letzte große Umbau liegt fünf Jahre zurück“, erzählt

Gudrun Weigand. Nach den guten Erfahrungen der letzten

beiden Neugestaltungen mit dem MHK-Ladenbaukonzept

„Initiative Zukunft“ will man in der dritten Runde das erfahrene

Architektenteam erneut ins Boot holen. Parallel sollen

Social Media-Kanäle wie Facebook weiter aus- und aufgebaut

werden, um Veranstaltungen und Aktionen zu bewerben und

neue Zielgruppen anzusprechen.

Dass den frischgebackenen Inhabern das Gründerehepaar weiter

beratend zur Seite steht, gibt zusätzliche Sicherheit. „Es ist

gut zu wissen, dass Mutter und Vater noch als Ansprechpartner

da sind“, betont Marina Kraus, „aber wir arbeiten auch

daran, dass unsere Eltern in den wohlverdienten Ruhestand

gehen und einfach nur Großeltern sein dürfen.“ Eine Rolle,

die sie nach der Geburt ihres vierten Enkelkindes Anfang

April besonders genießen. sl

Die 600 qm große Ausstellung

soll demnächst komplett neu gestaltet

werden. Fotos: MHK Group

7 Unternehmen


Erfolgreiches

Jubiläumsjahr

2020 war auch für KüchenTreff und seine Mitglieder in vieler Hinsicht ein besonderes

Jahr: Der Verband feierte das Jubiläum seines 25-jährigen Bestehens, die Geschäftsleitung

ging von Franz Bahlmann auf das Duo Marko Steinmeier und Daniel Borgstedt

über und mit der Kooperation, die im Frühjahr mit Der Küchenring geschlossen wurde,

haben beide Verbände ihre Marktposition strategisch gestärkt. Trotz der außergewöhnlichen

Umstände blickt KüchenTreff dabei auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr

zurück, das sich auch in Zahlen widerspiegelt.

KüchenTreff zählt mittlerweile

413 Mitglieder mit 464 Küchenstudios.

Fotos/Abb.: KüchenTreff

Die beiden KüchenTreff-Geschäftsführer Daniel Borgstedt (l.) und Marko Steinmeier

blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Unternehmen

8

Wachstum trotz Corona – das ist auch

KüchenTreff 2020 gelungen: Die

Geschäftszahlen des Verbandes wuchsen

in Deutschland überplanmäßig um

mehr als 18%. Auch die Mitgliederzahlen

stiegen: Nachdem zum Jahreswechsel

2019 in Europa 357 Mitglieder mit

403 Standorten gezählt wurden, waren

es zum Stichtag 31. Dezember 2020

413 Mitglieder mit 464 Küchenstudios.

„Dass wir hinsichtlich unserer Mitgliederzahlen

trotz der außergewöhnlichen

Umstände wachsen konnten, freut

uns natürlich sehr“, sagt KüchenTreff-

Geschäftsführer Daniel Borgstedt.

„Noch erfreulicher sind allerdings die

gestiegenen Umsatzzahlen. Sie zeigen,

dass unsere Mitglieder auch Außergewöhnliches

geleistet haben.“ Hier sei

besonders die Bereitschaft, neue Wege

zu gehen, ein Erfolgsgarant gewesen.

„Das Interesse an Renovierungen und

Erneuerungen der eigenen vier Wände

war im Lockdown und danach groß.

Doch diese Nachfrage musste befriedigt

werden, ohne dass die Beratung in

gewohnter Weise stattfinden konnte.

Hier hat uns geholfen, dass unsere

Händler in Bezug auf digitale Beratung

weit vorne sind“, so Borgstedt.


Strategische

Weichenstellung

Neben den erfreulichen Zahlen hat

KüchenTreff das vergangene Jahr für eine

wesentliche strategische Weichenstellung

genutzt: Die Kooperation mit Der

Küchenring soll die Einkaufskonditionen

weiter verbessern und so die Markenstellung

der beiden Verbände stärken.

Gleichwohl, so betonen die KüchenTreff-

Geschäftsführer Daniel Borgstedt und

Marko Steinmeier, bleiben beide Verbände

auch weiterhin eigenständig und

behalten ihr jeweiliges Profil. Aus gutem

Grund, wie Steinmeier erläutert: „Uns ist

wichtig, dass unsere Mitglieder von einer

starken Marke profitieren – und zwar in

dem Maße, in dem sie es wünschen. Sie

haben nach wie vor die Wahl, ob sie als

Eigenmarke auftreten oder als Küchen-

Treff.“ Die Vertriebsmarke KüchenTreff

wird dabei von immer mehr Händlern

genutzt – auch aufgrund des großen Vertrauens

der Endkunden in die Marke

KüchenTreff. Dieses Vertrauen zu stärken,

war auch ein wesentliches Ziel des

vergangenen Geschäftsjahres. Mit Investitionen

in die Marke KüchenTreff für

mehr Wiedererkennung und Wertigkeit

aller KüchenTreff-Händler und einem

Prämienshop wurden die Konturen des

Verbands noch stärker umrissen.

Jubiläumskampagne

für den guten Zweck

Ob Kindergarten, Jugendtreff oder Familienzentrum – gemeinnützige

Organisationen und Vereine, die mit Kindern und Jugendlichen

arbeiten, haben jetzt die Chance, eine neue Küche im Wert von

10.000 Euro zu gewinnen. Mit der Aktion „25 Küchen für den guten

Zweck“ feiert KüchenTreff sein 25-jähriges Bestehen und verbindet

eine gute Tat mit der Stärkung des Marken image in der Region der

teilnehmenden Studios. Die Aktion ist am 1. Februar 2021 gestartet,

letzte Möglichkeit zur Teilnahme ist der 30. Juni 2021.

Und so läuft die Aktion ab: Alle Einrichtungen, die mit Kindern und

Jugendlichen arbeiten und in den Bereichen Bildung, Kultur, Integration,

Klimaschutz, Tierschutz, Sport, gesunde Ernährung aktiv

sind, können sich bis Ende Juni 2021 bewerben. Die ersten fünf

Gewinner wurden am 1. März 2021 gezogen. Die weiteren Ziehungen

erfolgen jeweils monatlich bis zur letzten Ziehung am 1. Juli

2021. Berücksichtigt werden alle Bewerbungen, die bis zum Ende

des jeweiligen Vormonats eingegangen sind. Wird eine Bewerbung im Losverfahren nicht gezogen, kommt sie automatisch

in den Lostopf für den kommenden Monat. Mehr Informationen unter www.25gutetaten.de.

Positiver Ausblick

Auch für 2021 hat sich KüchenTreff viel

vorgenommen: „Vor allem setzen wir

unsere Jubiläumsaktion ‚25 Küchen für

den guten Zweck‘, die wir aufgrund von

Corona verschieben mussten, um“, so

Borgstedt. Damit will KüchenTreff in

diesem Jahr einen Teil seines Erfolges an

gemeinnützige Institutionen und Vereine

weitergeben – mehr dazu lesen Sie

im obenstehenden Kasten. „So schärfen

wir das Markenimage weiter und haben

darüber hinaus die Themen Mitarbeiterbindung

und Existenzgründung auf

unserer Agenda. Unser Ziel ist es, dass

wir im nächsten Jahr wieder auf ein sehr

gutes Jahr zurückblicken können – und

dahingehend sind wir mit unseren Plänen

sehr zuversichtlich“, so Steinmeier

abschließend. sl

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Leistungsfähig

im Hintergrund

Seit über 40 Jahren steht der Rheinbacher Einkaufs- und Marketingverband

Der Küchenring hinter seinen Gesellschaftern. Für die Geschäftsführer Joachim

Bringewald und Jürgen Feldmann kommt es vor allem darauf an, den Händlern in

jeder Situation den Rücken freizuhalten – spürbar auch während der Corona-Pandemie.

Joachim Bringewald (l.) und Jürgen Feldmann führen als

Geschäftsführer den mittlerweile 649 Küchenprofis zählenden

Verband Der Küchenring. Fotos: Der Küchenring

„Wir sorgen bestmöglich

im Hintergrund

dafür, dass unsere

Gesellschafter auf

der Fläche den Kopf

frei haben, um ihrem

Tagesgeschäft nachgehen

zu können“,

so Der Küchenring-

Geschäftsführer

Jürgen Feldmann.

Unternehmen

10

Mittlerweile 649 angeschlossene Küchenprofis mit insgesamt

800 Filialen in Deutschland und Österreich betreut das

zehnköpfige Team rund um Joachim Bringewald und Jürgen

Feldmann, Geschäftsführer von Der Küchenring. Die Tendenz

ist dabei weiter steigend, erst im vergangenen Jahr kamen

knapp 40 neue Gesellschafter hinzu. Feldmann ist sich sicher:

„Unsere Gesellschafter schätzen an uns die offene Kommunikation,

die kurzen Entscheidungswege und den genossenschaftlichen

Aufbau. Kleingedrucktes oder undurchsichtige

Zahlungspauschalen wird man bei uns nicht finden. Transparenz

wird großgeschrieben.“

Schlanke Struktur für effektive Prozesse

Durch die schlanke Struktur und die effektiven Prozesse ist

die Eigenkostenquote des Verbandes äußerst gering, die Auszahlungen

an die Gesellschafter höher als bei vielen Mitbewerbern.

Die Gewinnausschüttungen wurden seit Beginn der

Corona-Pandemie dabei nicht nur vorgezogen, sondern fielen

in den vergangenen Jahren auch noch höher aus als sonst, da

die Rheinbacher Küchenprofis weiter auf Erfolgskurs sind. Der

zentralregulierte Umsatz lag im vergangenen Jahr bei knapp

602 Mio. Euro, ein Plus von knapp 16% zum Vorjahr.

Digitale Unterstützung

Auch im Digitalbereich hat Der Küchenring für seine Gesellschafter

einiges im Programm. Die Händler erhalten auf

Wunsch neue SEO-optimierte Websites inklusive aller flankierenden

Instrumente, um die lokalen Marken vor Ort zu stärken.

Von individuellen Content-Konzepten in Wort, Video,

Blog und Bild über die Einrichtung und Betreuung der Social

Media-Kanäle bin hin zu lokalen Google Ads-Kampagnen

ist alles dabei, was heutzutage zu einer kundenorientierten

Außenkommunikation und crossmedialen Kundenbetreuung

dazugehört.

„Kurz: Wir sorgen bestmöglich im Hintergrund dafür, dass

unsere Gesellschafter auf der Fläche den Kopf frei haben, um

ihrem Tagesgeschäft nachgehen zu können“, so Feldmann

abschließend. sl


Verbände in der Übersicht

Auf den folgenden Seiten präsentieren wir die aktuellen Daten und Fakten zu den wichtigsten Verbänden

und Einkaufskooperationen der Küchen- und Badbranche. Abgefragt wurden jeweils Angaben zur

Verbandsführung, den Mitgliedern und Verkaufsstellen, dem Außenumsatz und ZR-Umsatz – fehlt einer

dieser Punkte in den jeweiligen Einträgen, wurden keine Angaben gemacht. Das jeweilige Zitat bezieht

sich auf folgende Frage: „Was macht Ihren Verband/Ihre Einkaufskooperation einzigartig?“

Alliance Möbel Marketing

GmbH & Co. KG/

Der Küchenring GmbH & Co. KG

Marie-Curie-Str. 6, 53359 Rheinbach

Telefon 02226 9040, Fax 02226 904155

www.alliance.de

www.kuechenring.de

Geschäftsführer: Joachim Bringewald, Jürgen Feldmann

Gesellschafter (Alliance gesamt): 385

Verkaufsstellen (Alliance gesamt): 529

ZR-Umsatz (Der Küchenring): 601,9 Mio. Euro

Joachim Bringewald (l.), Jürgen

Feldmann: „Wir verstehen

uns als Dienstleister, der sich um

wirklich alle Fragen und Belange

seiner Gesellschafter kümmert.

Durch unsere verschiedenen Markenkonzepte,

unsere Kompetenz

z. B. in den Bereichen Unternehmensberatung,

Ladenbau, Weiterbildung, Sortiment und Controlling

unterstützen wir unsere Häuser bestmöglich im Tagesgeschäft. Unsere

Leistungen werden laufend erweitert und orientieren sich an den Anforderungen

der Kunden von morgen.“

Der Kreis Systemverbund

Holding GmbH & Co. KG

Mollenbachstraße 2, 71229 Leonberg

Telefon 07152 609700, Fax 07152 60979999

www.derkreis.com

Geschäftsführender Gesellschafter: Ernst-Martin Schaible

Geschäftsführer Systemverbund Holding: Ralph Leimbach

Geschäftsführer Der Kreis Deutschland: Ulf Triebener

Varia: Patrick Florea Creative Partner: Gerd Fähler

TopaTeam: Walter Greil Mein Bad: Uwe Weitershagen

Mitglieder: 3.374

Gesamtumsatz: 3,82 Mrd. Euro

Ernst-Martin Schaible (l.),

Ralph Leimbach: „Der Kreis bietet

als international tätiger Full-

Service-Verbund zahlreiche erstklassige

Dienstleistungen an, die

punktgenau auf die unternehmerischen

Herausforderungen der

Mitglieder zugeschnitten sind und

nach Bedarf abgerufen werden können. So sichern wir die Marktstärke

und Wettbewerbsfähigkeit unserer Partner. Durch die internationale

Ausrichtung profitieren die Mitglieder vom Knowhow und den Erfahrungen

aus verschiedenen Märkten.“

Begros Bedarfsgüter

Großhandelsgesellschaft

für Wohnung und Heim mbH

Graf-Zeppelin-Straße 5, 46149 Oberhausen

Telefon 0208 994930, Fax 0208 99493999

www.begros.de

Geschäftsführung: Patrick Neuss

Prokura: Frank Dehm

Mitglieder/Verkaufsstellen: 17 Mitglieder mit

rund 300 Verkaufsstellen

Patrick Neuss: „Die Begros ist Deutschlands

großer und starker Möbeleinkaufs- und Serviceverband

für Wohnung und Heim mit 17 angeschlossenen

mittelständischen Unternehmen und

über 300 Verkaufsstellen. Das Begros-Leistungsspektrum reicht vom

360-Grad-Einkauf mit besonderem Fokus auf das QM über Digitalisierungsthemen

bis hin zu einem umfangreichen und leistungsstarken

Eigenmarkenprogramm.“

KüchenTreff GmbH & Co. KG

Harpstedter Str. 60, 27793 Wildeshausen

Telefon 04431 73790, Fax 04431 737920

www.kuechentreff.de

Geschäftsführer: Daniel Borgstedt, Marko Steinmeier

Standorte in Europa: 464

Marko Steinmeier (l.), Daniel Borgstedt:

„‚Typen machen Marke‘, dafür

steht KüchenTreff – und das seit über 25

Jahren. Wir unterstützen unsere Mitglieder

beim Start in die Selbstständigkeit,

sorgen für erstklassige Einkaufskonditionen

und bieten einen großen Blumenstrauß

an Services und Dienstleistungen

– vom Marketing über POS-Materialien und betriebswirtschaftliche

Weiterbildung bis hin zum Einstieg in die Online-Beratung.“


EMV Europa Möbel-Verbund

GmbH & Co. KG

Ampertal 8, 85777 Fahrenzhausen

Telefon 08133 890, Fax: 0813389190

www.emverbund.de

Geschäftsführer: Felix Doerr, Ulf Rebenschütz

Gesellschafter: 490

Verkaufsstellen: 1.109

ZR-Umsatz: 1,63 Mrd. Euro

Ulf Rebenschütz (l.),

Felix Doerr: „Wir sind

ein mittelstandsfokussierter

Full-Service-Verband.“

Garant Gruppe

Hauptstraße 143, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Telefon 05242 4090, Fax 05242 409399

www.garant-gruppe.de

Geschäftsführer:

Dipl.-Kaufmann Torsten Goldbecker, Dipl.-Kaufmann Jens Hölper

Mitglieder (Stand Nov. 2020): 1.807

davon Küchen Areal: 491, Bad + Haus: 798

Torsten Goldbecker: „Wir stehen für gelebte Partnerschaft,

die Menschen und Geschäfte voranbringt.

Persönlich, fair und nah am Markt. Unsere

Vision und Mission geben uns Orientierung für

das Handeln im Sinne unserer Partner. Sie wurden

gemeinschaftlich entwickelt und bilden ein Wertegerüst

für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“

EK/servicegroup eG

Elpke 109, 33605 Bielefeld

Telefon 0521 2092144, Fax 0521 2092993144

www.ek-servicegroup.de

Bereichsleiter EK Home: Jochen Pohle

Mitglieder: 3.800

Verkaufsstellen: 6.000

Außenumsatz: 5,0 Mrd. Euro

ZR-Umsatz: 2,3 Mrd. Euro

Jochen Pohle: „Mit unserem küchenplus Konzept

machen wir den Händler als Local Hero sichtbar.

Neben personalisiertem Online- und Offline-

Marketing unterstützen wir ihn mit umfangreichen

Serviceleistungen und leisten Hilfestellung

beim Umgang mit aktuellen Themen wie z. B.

Nachhaltigkeit.“

GfMTrend-Möbeleinkaufsverbund

Donaustraße 15, 93333 Neustadt a. d. Donau

Telefon 09445 2040, Fax 09445 204155

www.gfm-trend.de

Geschäftsführer: Joachim Hermann

Mitglieder: 782

Verkaufsstellen: 833

Joachim Herrmann: „GfMTrend ist ein genossenschaftlich

organisierter Möbeleinkaufsverbund

mit einem Rundum-Service von A-Z für mittelständische

Familienunternehmen und einer

Top-Rückvergütung. Durch unsere Einkaufspolitik

sichern wir unseren Mitgliedern Konditionen,

die sie gegenüber den Groß-Vertriebsformen

wettbewerbsfähig machen. Dabei behält aber

jeder GfMTrend-Partner seine eigene DNA. In der Gemeinschaft entwickeln

wir außerdem zielgruppengerechte Marketingkonzepte, bieten

attraktive Finanzdienstleistungsangebote und statten unsere Mitglieder

beim Thema Digitalisierung effektiv mit den notwendigen Tools aus, ob

Online-Marketing, Websites oder Social Media.“

MHK Group AG

Frankfurter Straße 155, 63303 Dreieich

Telefon 06103 3910, Fax 06103 391119

www.mhk.de

Vorstandsvorsitzender: Werner Heilos

Vorstand: Wolfgang Becker, Frank Bermbach, Dr. Olaf Hoppelshäuser,

Kirk Mangels, Donald Schieren

Handelspartner (per 31.12.2019): 3.264

Außenumsatz (per 31.12.2019): 6,642 Mrd. Euro

Werner Heilos: „Die MHK Group denkt

Zu kunft. Wir verbinden Menschen mit Unternehmen

rund um das Thema Haus und Wohnen. Mit

optimalen Dienstleistungen und innovativen Produkten

unterstützen wir unsere Partner nachhaltig

dabei, die komplette Wertschöpfung im Griff zu

haben. Dabei agieren wir gemeinsam, sind schnell,

agil und flexibel.“

KMG Zumbrock GmbH

Im Gehaak 2, 99887 Georgenthal

Telefon 036253 41019, Fax 036253 44810

www.kmg-zumbrock.de

Geschäftsführer: Hans-Ulrich Zumbrock, Pia Zumbrock,

Rudolf Siemens

Mitglieder: 350

Rudolf Siemens: „Das Wir-Gefühl ist entscheidend.

KMG ist Ansprechpartner für Neugründer

und Quereinsteiger, etablierte Küchenstudios

und das Handwerk. Gemeinsam mit unseren Partnern

entwickeln wir in der persönlichen Betreuung

individuelle und passende Strategien für den

Küchenverkauf.“


Giga International GmbH & Co. KG

Mergentheimer Straße 59, 97084 Würzburg

Telefon 0931 260784500, Fax 089 51056165364

www.giga-verband.com

Geschäftsführer: Mag. Gerald Socher

Mitglieder: XXXLutz, Zurbrüggen, Möbelzentrum Pforzheim,

Dodenhof, Möbel Pfister, Möbel Egger, Möbel Hubacher, Möbel

Svoboda, Lesnina XXXL, Aiko XXXL, Mömax, Möbelix, Poco,

BUT, Sparkauf und Osca

Verkaufsstellen: Österreich, Deutschland, Schweiz, Schweden, Tschechien,

Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien, Slowenien, Serbien,

Bulgarien, Frankreich und Polen

Außenumsatz: über 9,6 Mrd. Euro

Einrichtungspartnerring VME

GmbH & Co. KG

Mag. Gerald Solcher: „Giga bietet für die

Bereiche Möbelhaus, SB und Online eigene

Einkaufsorganisationen, die ein leistungsfähiges

Exklusivsortiment unter Eigenmarken verarbeiten.

Als umsatzmäßig größter Verband kann

Giga auf ein großes Produktentwicklungsteam

zurückgreifen und die neuesten Trends genauestens

beobachten und umsetzen.“

An der Wesebreede 2, 33699 Bielefeld

Telefon 0521 208850, Fax 0521 20885111

www.interliving.de/kueche

Hauptgeschäftsführer: Frank Stratmann

Leiter Küche und Bad: ppa. Volker Herzmann

Mitglieder: rund 200 Gesellschafterunternehmen

Verkaufsstellen: mehr als 150 für Küchen

Frank Stratmann: „Durch den gemeinsamen

Einkauf des Einrichtungspartnerring VME mit

der MHK und unsere erfolgreichen Kooperationen

bieten wir als Verband Größe, Sicherheit

und Kontinuität.“

MZE-Möbel-Zentral-Einkauf GmbH

Lohweg 31 · 85375 Neufahrn bei Freising

Büro 08165 9526-0; Telefax 08165 620 30

info@mze.de; www.mze.de

Geschäftsführender Gesellschafter: Rüdiger Gehse

Mitglieder: 660 in Deutschland und Österreich davon 280

Küchenfachgeschäfte oder Vollsortimenter mit Küchenfachabteilung

Rüdiger Gehse: „MZE bietet als Verkaufsund

Vollservice-Verband seinen Mitgliedern

die Vorteile eines fachspezifischen Verbandes,

gepaart mit dem großen Vorteils-Plus, den nur

ein Vollsortiments-Verband bieten kann. “

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Küche

ist unser

Handwerk!

Seit 20 Jahren ist Tischlermeister Christian Schneider

nun schon Unternehmer, die letzten 10 davon als Mitglied

von KüchenTreff. Und als Beirat gestaltet er zusätzlich

die Entwicklung des Verbands mit.

Europaweit betreuen und begleiten wir heute über 400

Partner: immer ganz nah, individuell, persönlich, lebendig

und engagiert!

Sie wollen mehr wissen? Rufen Sie uns in der

KüchenTreff-Verbandszentrale an: 04431 73790

„Das Besondere an Küchen-

Treff ist, dass alle eigenständig

sind. Im Gegensatz

zum Franchise sind wir frei

in unternehmerischen

Entscheidungen, treten

aber trotzdem als starke

Marke auf.“

Christian Schneider,

KüchenTreff Homberg

www.erfolgreich-mit-kuechentreff.de

13

Unternehmen


Partnerschaft im Fokus

Eine stabile Partnerschaft wächst mit starker Unterstützung, transparenter Kommunikation

und gegenseitigem Vertrauen. Um diese Werte zu stärken, hat Samsung im März einen

digitalen CE Summit veranstaltet. Dort hatten die Händler die Möglichkeit, sich auszutauschen,

sich mit Samsung tiefer zu vernetzen und von exklusiven Inhalten zu profitieren.

Zugleich wurden zudem spannende Einblicke in die Produktneuheiten 2021 gewährt. Wir

haben nach dem CE Summit mit Martin Alof, Vertriebsleiter Möbel- und Küchenfachhandel

der Samsung Electronics GmbH, über die Strategie des Unternehmens im deutschen

Küchenmarkt gesprochen.

Unternehmen

14

Herr Alof, beim digitalen CE Summit 2021

von Samsung stand vor allem der Austausch

mit den Handelspartnern im Fokus.

Welches Fazit ziehen Sie nach dem Event?

Martin Alof: Unsere Erwartungen an

den digitalen CE Summit 2021 haben

sich voll und ganz erfüllt. Wir hatten

die wertvolle Möglichkeit, mit unseren

Handelspartnern ins Gespräch zu kommen

und offen und transparent über

aktuelle Themen und Bedürfnisse zu

sprechen. Auch wenn so ein digitaler

Austausch natürlich nicht den persönlichen

Kontakt ersetzt, haben wir im Rahmen

des Summits jede Menge wertvolles

Feedback erhalten, das wir sehr gerne

aufnehmen und bei unserem weiteren

Vorgehen berücksichtigen.

Dieser vertrauensvolle Austausch auf

Augenhöhe wurde auch von Seiten der

Händler gelobt. Mit dem CE Summit

2021 haben wir gezeigt, dass sie sich

jederzeit auf uns verlassen können und

Samsung Hausgeräte auch in turbulenten

Zeiten ein verlässlicher Partner ist.

Diese „turbulenten Zeiten“ waren ja

für die Hausgerätebranche ingesamt

sehr erfolgreich. Wie fällt die Bilanz von

Samsung aus?

Martin Alof, Vertriebsleiter Möbel- und

Küchenfachhandel der Samsung Electronics

GmbH, hat sich im deutschen

Küchenmarkt hohe Ziele gesteckt,

die auch mit der „Infinite“-Designlinie

erreicht werden sollen. Fotos: Samsung

Alof: Wir sind gestärkt aus 2020 hervorgegangen

und konnten mit Samsung

Hausgeräten unseren Gesamt-Marktanteil

steigern. Das stärkste Wachstum verzeichneten

wir bei den Einbaugeräten,

beispielsweise bei den beliebten „Dual

Cook Flex“-Backöfen um 50%. Bei

Herd-Sets konnten wir unseren Marktanteil

mit einem Zuwachs von 120%

sogar mehr als verdoppeln. Insgesamt

lässt sich also sagen, dass wir die Erfolgsstory

unserer Marke fortsetzen konnten

und auch in 2021 wieder daran anknüfen

wollen.

Welche mittelfristigen Ziele verfolgen Sie

im deutschen Küchenmarkt?

Alof: Wir wollen weiterhin in die Top 3

der Hausgerätehersteller auf dem deutschen

Markt vordringen und die junge

Zielgruppe noch besser erreichen. Dafür

setzen wir auf neue Produkthighlights,

die technik- und designorientierte Konzepte

für den Haushalt vereinen und

dabei helfen, das eigene Zuhause persönlicher

und nachhaltiger zu gestalten.

Insbesondere im Bereich Einbaugeräte

sehen wir weiterhin sehr großes

Potenzial für ein signifikantes Wachstum,

das wir in Kombination mit einer

hundertprozentigen Ausrichtung auf den

Fachhandel sowie Maßnahmen zur Steigerung

unserer Markenbekanntheit ausschöpfen

wollen.

Können Sie diese Maßnahmen

konkretisieren?

Alof: Wir werden uns auf den Ausbau

und die Erweiterung der Distribution

sowie die Vertiefung der Handelsbeziehungen

konzentrieren. Es werden zudem

massive Investitionen in Handelskooperationen

getätigt und die Kundenbetreuung

noch weiter intensiviert. Denn

nur im Verbund mit dem Fachhandel

können wir unsere ehrgeizigen Ziele im

Bereich Einbau erreichen.

Hierfür haben wir eine Reihe von Maßnahmen

vorgesehen, die den Fachhandel

stärken sollen. Die „Infinite“-Designlinie

mit dem Highlightprodukt „Dual

Cook Steam“ wird beispielsweise nur

mit Fachhandelsvertrag vertrieben.

Herr Alof, herzlichen Dank für dieses

Gespräch.


Die Geschäftsführung

der BSH um (v.l.n.r.)

CMO Matthias Ginthum,

COO Dr. Silke

Maurer, CFO Dr. Gerhard

Dambach und

CEO Dr. Carla Kriwet

freut sich über

ein Rekordjahr 2020.

Foto: BSH

Ein Rekordjahr

Die BSH Hausgeräte GmbH hat in 2020 das umsatzstärkste Jahr ihrer über 50-jährigen

Geschichte erzielt. Der Hausgerätehersteller erreichte einen Umsatz von 13,9 Mrd. Euro

und damit einen Zuwachs von 5,3% gegenüber dem Vorjahr. Gleich mehrere Faktoren

wirkten sich für diese Entwicklung profitabel aus.

„2020 war für die BSH ein Rekordjahr“,

so Dr. Carla Kriwet, Vorsitzende

der BSH-Geschäftsführung. „Dank des

engagierten Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter weltweit ist

es uns gelungen, die Herausforderungen

der globalen Pandemie zu meistern.“

Die BSH konnte dabei in allen Regionen

den zu Beginn der Pandemie eingetretenen

Einbruch des Geschäfts im

Laufe des Jahres überkompensieren und

die Umsätze insgesamtdeutlich steigern.

In der Region Europa legte die BSH

im vergangenen Jahr beispielsweise um

4,8% zu. Gut lief es dabei insbesondere

in Deutschland, Großbritannien und

Nordeuropa. Als robust erwies sich der

amerikanische Markt. Die BSH konnte

hier nach eigenen Angaben mit einem

Umsatzwachstum von 7,7% Marktanteile

hinzugewinnen. Auch in der

Region Asien-Pazifik/Afrika (+5,3%) lag

das Geschäft über dem Vorjahresniveau.

Wachstum in allen

Produktkategorien sowie im

Online-Handel

Dabei ist die BSH – Ende 2020 waren

weltweit 60.000 Personen für den Konzern

tätig – in allen Produktkategorien

gewachsen: So verzeichneten die Produktbereiche

Kochen, Kälte und Spülen

einen signifikanten Umsatzanstieg um

jeweils rund 6%. Während der Umsatz

im Bereich Wäschepflege leicht über

dem Vorjahr lag, gab es bei den Consumer

Products – zu diesem Bereich zählen

Kleingeräte – ein Umsatzwachstum

von 9%.

Dabei ist das Online-Geschäft der BSH

um rund 25% gewachsen. Sehr positiv

angenommen wurde außerdem das Serviceangebot

des Kundendienstes (+8%).

Nachhaltigkeit im Fokus

Während die Ausgaben für Forschung

und Entwicklung 2020 auf dem Niveau

des Vorjahres lagen (708 Mio. Euro;

5,1% des Gesamtumsatzes), erreichte das

Unternehmen Ende 2020 einen Meilenstein

auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

Seit diesem Zeitpunkt sind

alle Produktions-, Entwicklungs- und

Verwaltungsstandorte der BSH weltweit

CO 2

-neutral. Dies gelang vor allem

durch Energieeffizienzmaßnahmen an

Gebäuden und Anlagen, den Ausbau

eigener regenerativer Energie sowie den

Zukauf von Ökostrom. Verbleibende,

unvermeidbare CO 2

-Emissionen gleicht

die BSH durch die Unterstützung ausgewählter

Klimaschutzprojekte aus.

„Durch die gestiegene

Bedeutung des eigenen

Zuhauses und

der Küche als Wohlfühlort

erlebt unsere

Branche einen Aufschwung.

Mit unserem

starken Markenportfolio,

innovativen

Produkten und digitalen

Lösungen konnten

wir die Wünsche

und Erwartungen

der Konsumenten

erfüllen“, ist Dr. Carla

Kriwet, Vorsitzende

der BSH-Geschäftsführung,

überzeugt.

Der Umsatz der BSH seit 2013, in Mrd. Euro. Quelle: BSH

15

12

9

6

3

0

2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020

Positiver Ausblick

Für 2021 äußert sich Kriwet trotz der

noch nicht überstandenen globalen Pandemie

und den daraus resultierenden

Unwägbarkeiten für die gesamte Wirtschaft

positiv: „Wir sind mit unserer globalen

Präsenz und der Nähe zu unseren

Konsumenten gut aufgestellt. Ich

bin überzeugt, dass wir auch in 2021 die

positive Entwicklung des vergangenen

Jahres fortsetzen können.“ sl

15

Unternehmen


Ein Produkt-Feuerwerk

Vom Trend zu Cocooning profitiert auch Oranier. Der Hersteller hat diese

Entwicklung durch die jüngste Produktoffensive allerdings noch einmal befeuert.

Die Details dieser Ausrichtung erläutert Oranier-Vertriebsleiter Sinisa Stanimirovic

im Interview mit Sebastian Lehmann.

Unternehmen

16

Herr Stanimirovic, wie ist denn Oranier

bisher durch die Coronakrise gekommen?

Sinisa Stanimirovic: Durch die konsequente

Weiterentwicklung und Einführung

neuer Produkte, die den Geist der

Zeit treffen, konnte Oranier vom neuen

Trend, die eigenen vier Wände zu verschönern,

profitieren. Weil wir alle aus

den bekannten Gründen sehr viel mehr

Zeit zuhause verbringen, erwächst in

vielen der Wunsch, gerade die Küche

aufzuwerten.

„Der Absatz hat sich

sehr erfreulich

entwickelt.“

Es wird viel mehr gekocht. Dafür

möchte man sich einfach gerne modern

ausstatten. So kann man sagen, dass der

Absatz sich sehr erfreulich entwickelt

hat.

Sie sprachen es bereits an, im Herbst

des vergangenen Jahres hat Oranier eine

große Produktoffensive gestartet.

Stanimirovic: Das stimmt. Wir haben

in fast allen Produktbereichen neue

Geräte entwickelt. Unsere Kopffreihauben

haben wir beispielsweise der Marktverschiebung

angepasst. Neben Facelifts

und Neuerungen bei den bekannten,

sehr guten Mittelpreis-Segment-Hauben

haben wir Design-Kopffrei-Dunstabzugshauben

mit Bestwerten und „Ora-

nier designLight“ für den gehobenen

Anspruch vorgestellt. Auch im Preiseinstieg

hat sich viel getan. Neue Modelle,

die ausstattungsbereinigt durchaus

im Mittelpreissegement liegen könnten,

begeistern den Fachhandel im

Preiseinstieg.

„Wir haben in fast allen

Produktbereichen

neue Geräte

entwickelt.“

Die Familie der Induktionskochfelder

hat ebenfalls Zuwachs bekommen. Nun

stehen den Handelspartnern vier Serien

mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen

zur Verfügung.Von funktionaler Ausstattung

für den Kochpuristen bis hin

zum vollautomatischen Kochvergnügen

decken die Kochfelder von Oranier die

gesamte Bandbreite ab.

Auch das Sortiment der Kochfeldabzüge

genießt bei Oranier einen hohen

Stellenwert.

Stanimirovic: Richtig. Den Bereich

haben wir um einen weiteren Flächeninduktions-Kochfeldabzug

erweitert.

Neben der bekannten Oranier Absaugung

hinter den Kochzonen, die sich

durch sehr hohe Effizienz und eine extrem

geringe Lautstärke auszeichnet, bieten

wir nun ein „FlexX“-Induktionskochfeld

mit der Absaugung in der

Mitte an. Mit dieser etwas einfacheren

Technologie können wir völlig neue

Preisregionen abdecken.

Das Feuerwerk an Neuheiten runden die

Bereiche Backen, Kühlen und Gefrieren,

sowie Geschirrspülen ab.

Stanimirovic: Im Bereich Backen

haben wir unsere Backofen-Serie

um zwei weitere Geräte der 80-Liter

„Durch die konsequente

Weiterentwicklung

und Einführung

neuer Produkte,

die den Geist der

Zeit treffen, konnte

Oranier vom

neuen Trend, die

eigenen vier Wände

aufzuwerten, profitieren“,

so Oranier-Vertriebsleiter

Sinisa

Stanimirovic.


Klasse erweitert. Beide überzeugen

durch die Automatikprogramme, die ein

smartes Upgrade für die Küche liefern.

Der eine glänzt durch den zusätzlichen

Dampf-Assistenten, während der zweite

mit Pyrolyse für kinderleichte Bedienung

sorgt. Das große farbige TFT-Display

ermöglicht eine einfache und intuitive

Bedienung.

„Unsere Produkte

wurden vom Handel

sehr gut

angenommen.“

Die neue Serie von Kühl- und Gefriergeräten

besticht durch technische Raffinessen

wie No Frost, 0° C-Zone, oder

„be-fresh“. Zusätzliche Nischen sowie

Festtürtechnik sind dazugekommen.

Die Produkte von Oranier überzeugen

nicht zuletzt die Verbraucher, wie die

jüngste Auszeichnung des automatischen

Kochsystems „be-cook“ mit dem Kitchen

Innovations Award beweist.

Stanimirovic: Der Kitchen Innovation

Award ist ein Verbraucherpreis, bei dem

die Verbraucher Bedienkomfort, Funktionalität,

Innovation, Produktnutzen

und Design bewerten. In allen Punkten

konnte „be-cook“ überzeugen, sodass die

Auszeichnung 2021 an Oranier ging.

„Wir freuen uns sehr

über die Anerkennung

der Verbraucher.“

Wir freuen uns sehr über die Anerkennung

der Verbraucher, vor allem weil wir

mit „be-cook“ schon eine Weile auf dem

und ermöglicht den Komfort und die

Sicherheit, stets ein optimales Koch- und

Geschmackserlebnis zu erzielen. Eben

mit Lecker-Garantie.

Das Tolle ist, Videos begleiten jeden

Handgriff Schritt für Schritt, sodass

auch ungeübte Köche eine Anleitung

haben, wie sie mit den Zutaten umgehen

sollen. Abgerundet wird jeder Kochvorgang

durch den Serviervorschlag,

denn das Auge isst bekanntlich mit. Für

noch mehr Varianz auf dem Speiseplan

gibt es die „Mix & Match“ Funktion.

Einfach das Gericht ganz neu zusammenstellen

und schon entsteht ein neues

Rezept, mit angepasster Anleitung. Diese

individuelle Rezepterstellung macht das

System einzgartig. Neben den Rezepten

aus der App eröffnet „be-cook“ auch

weitere Kochoptionen. So ist z. B. auch

Sous-Vide Garen kein Problem, da man

Oranier hat in fast allen Produktbereichen neue Geräte entwickelt.

Die Kopffrei-

Haube „Aura“.

Auch die Backofen-Serie

wurde erweitert.

„be-cook“ ist das smarte

Kochsystem von Oranier.

Fotos: Oranier

„FlexX“-Induktionskochfeld mit der

Absaugung in der Mitte.

Mit innovativen Programmen glänzt

die neue Geschirrspüler-Generation.

Mit innovativen Programmen glänzt

hingegen die neue Geschirrspüler-Generation.

Fast alle Modelle sind mit „Floor

Light“ ausgestattet, manche sogar als

XL-Variante erhältlich.

Wie wurden denn die vielen Neuheiten

vom Handel angenommen?

Stanimirovic: Bereits während der Planung

der area30 im vergangenen Jahr

haben wir parallel dazu an einem Plan

B gearbeitet, falls die Messe durch die

anhaltende Pandemie abgesagt werden

sollte. Rechtzeitig haben wir uns drei

Fahrzeuge angeschafft, um beim Handel

vor Ort die Neuheiten zu präsentieren.

So konnten wir ohne Zeitverlust mit

unserer Roadshow beginnen. Obwohl

die Markteinführung dieses Mal anders

laufen musste als bisher, wurden die Produkte

vom Handel angenommen und

die Bestückung der Ausstellungen wurde

vor Ort besprochen.

Markt sind und schon sehr früh die Vorzüge

smarter Kochsysteme erkannt und

implementiert haben. Die Auszeichnung

vom Endverbraucher zeigt, dass die Zeit

in der Küche immer mehr auf Nutzen,

Komfort und ein perfektes Ergebnis

beim Zubereiten der Speisen ausgerichtet

ist. Gerade in einer Zeit ohne Restaurantbesuche

ermöglicht „be-cook“

Zuhause-Kochen auf Chefkochniveau.

„Mit ‚be-cook‘ wird

jeder zum Chefkoch.“

Wie genau?

Stanimirovic: „be-cook“ umfasst ein

intelligentes Oranier-Induktionskochfeld,

smartes Kochgeschirr und die

Rezepte-App von unserem Partner „Hestan

Cue TM “, die miteinander kommunizieren.

Das Zusammenspiel zwischen

App, Kochfeld und Geschirr versetzt

jeden in die Lage automatisch zu kochen

mit der gradgenauen Einstellung perfekte

Ergebnisse erzielen kann. Mit „becook“

wird somit jeder zum Chefkoch

– versprochen.

Zu sehen sein werden die Produkte wie

„be-cook“ auch auf der Online-Ausgabe

der Küchenwohntrends Anfang Mai. Was

erwartet die Besucher bei Oranier?

Stanimirovic: Auf der digitalen Ausgabe

der Küchenwohntrends Salzburg werden

wir unsere Neuheiten weiter dem

Handel vorstellen, insbesondere unseren

wichtigen Partnern im österreichischen

Markt. Darauf freuen wir uns schon

sehr. Ganz besonders freuen wir uns

auch darüber, dass die Messe im Herbst

auch in Präsenzform stattfinden soll. Wir

drücken die Daumen, dass es dann auch

wirklich klappt.

Das hoffen wir auch. Vielen Dank für das

Gespräch, Herr Stanimirovic.

17

Unternehmen


Eine digitale Brücke

Die interzum findet vom 4.

bis 7. Mai 2021 als rein

digitale Veranstaltung statt.

Als internationale Leitmesse

der Zulieferindustrie und als

Thinktank der Einrichtungsbranche

soll die interzum @

home den Unternehmen die

Infrastruktur und den

Eventcharakter bieten, die

sie brauchen, um aktuelle

Trendentwicklungen zu

beobachten und grundsätzliche

Strukturveränderungen

der Branche und der

Gesellschaft zu definieren.

„Mit unserer digitalen

Lösung interzum @

home bieten wir

den Zulieferern der

Möbelindustrie und

des Interior Design

eine hochattraktive

Plattform, ihre Innovationen

auf einer

digitalen Weltbühne

zu präsentieren, die

sicherlich zum State

of the Art gezählt

werden kann“, so

Oliver Frese, Chief

Operating Officer der

Koelnmesse.

Messen

18

„Mit der interzum @home bietet uns die

Koelnmesse in diesen so außergewöhnlichen

Zeiten eine optimale Brücke zur

interzum 2023. Das begrüßen wir von

Seiten der Industrie sehr. Die digitale

Plattform ermöglicht uns, unsere Produkte

und Innovationen einem breiten

Publikum vorzustellen und so eine maximale

Reichweite zu erzielen, auch wenn

es eine Präsenzmesse sicherlich nicht

ersetzen kann“, so Dr. Andreas Hettich,

Vorsitzender des Fachbeirates der interzum.

Dennoch sollen digitale Tools für

die Erschließung neuer internationaler

Kontakte sowie das Aufrechterhalten

von Kontakten zu bestehenden Kunden

der teilnehmenden Unternehmen wie

Hettich, Blum, Häfele oder Kesseböhmer

sorgen.

Maik Fischer, Director der interzum, ist sich

sicher: „Die digitale Reichweite wird künftig

für all unsere Messen als neues zusätzliches

Erfolgskriterium herangezogen werden.“

Fotos: Koelnmesse

Raum für die Zukunft

„Die interzum @home lebt sehr stark

vom und für das Networking: Die Aussteller

und Besucher haben z. B. die

Möglichkeit, unter allen Teilnehmern

genau die richtige Person für ihr persönliches

Business zu finden. Über den visuellen

Discovery Graph können relevante

Kontakte und Unternehmen ganz einfach,

unterhaltsam und interaktiv ausfindig

gemacht werden – entweder

über Netzwerke, persönliche Kontakte

oder über ein Matching mit den angegebenen

Interessen“, so Maik Fischer,

Director der interzum. Neben dem

Networking stehen aber selbstverständlich

auch die Produkte und Insights

im Fokus der interzum @home. Vielfältige

Möglichkeiten zur Präsentation

von Produkten und Lösungen sowie

Wissen und Trends bieten unter anderem

der digitale Aussteller-Showroom,

Auftritte auf der Product Stage, sowie

Round Tables und Virtual Cafés.

Innovative Formate

Darüber hinaus haben die Teilnehmer

der interzum @home vielfach auch

eigene Formate entwickelt. Unter dem

Titel „Blum Connects“ präsentiert beispielsweise

der österreichische Beschlägehersteller

Blum in unterschiedlichen

interaktiven Formaten seine Neuheiten,

Designideen sowie clevere Lösungen –

mehr dazu lesen Sie auch im MÖBEL-

MARKT ab Seite 78. Eine eigene digitale

Plattform hat auch Kesseböhmer

entwickelt und dockt damit an die interzum

@home an. Im Fokus der Präsentation

steht das historische Fachwerkhaus

auf dem Betriebsgelände in Bad Essen/

Dahlinghausen. Das Gebäude verbindet

die Vergangenheit des Unternehmens,

die sich an traditionelle Werte knüpft,

adäquat mit der Zukunft des Wohnens

und Einrichtens.

Das Messemotto 2021 „Kesseböhmer@

home“darf als Einladung in ein ganz persönliches

und vor allem realitätsnahes Zuhause verstanden

werden. Foto: Kesseböhmer

Bereichert wird die interzum @home

neben den Präsentationen der teilnehmenden

Unternehmen durch spannende

Sonderveranstaltungen. Neben

drei attraktiven digitalen Bühnen zu

den Themen Green Smart Materials,

Mattress Recycling und Trend Stage sollen

die Materialkonferenz materials.cologne,

die Ausstellerbühnen der „Product

Stages“ sowie der regelmäßig verliehene

interzum award für Aufmerksamkeit sorgen.

sl


3 Boxsysteme –

für jedes

Bedürfnis

das Richtige

Für Auszüge mit Metallzargen bietet

Blum 3 doppelwandige Boxsysteme

mit schwebeleichtem Lauf. Jedes der

Boxsysteme Legrabox, Merivobox

und Tandembox erfüllt dabei ganz

spezielle Bedürfnisse.

Boxsysteme verstecken viele technische

Raffinessen in der Zarge und ermöglichen

so komfortabel das Einstellen der

Front und eine hohe Laufruhe. Sie bieten

viele Gestaltungsmöglichkeiten durch

verschiedene Zargenaufbauten, Farben

und Oberflächen und lassen sich einfach

verarbeiten. Für die unterschiedlichen

Ansprüche und Bedürfnisse der Möbelverarbeiter

bietet Blum drei verschiedene

Boxsysteme mit je einem ganz eigenen

Schwerpunkt.

Legrabox – für individuelles Design

Mit eleganten, schmalen Zargen und

vielen Gestaltungsmöglichkeiten richtet

sich Legrabox vor allem an Verarbeiter

mit höchsten Ansprüchen an Design.

Mit Legrabox pure, für metallisch geschlossene

Zargen, und Legrabox free,

mit frei wählbarem Einschubelement aus

Glas, Holz oder sogar Leder, stehen

zwei Varianten zur Verfügung – klassisch

und zurückhaltend oder wirkungsvoll und

akzentreich. Individuelle Kunden-Logos

lassen sich mit einem Branding-Element

prominent platzieren. Unter dem Motto

myLegrabox ermöglicht Blum, zukünftig

auch höchsten Ansprüchen an Design mit

individuellen Zargen gerecht zu werden.

Merivobox – die flexible Plattform

Mit Merivobox hat Blum ein neues Konzept

entwickelt, mit dem Kunden metallische

Auszüge variabel gestalten können. Das Boxsystem

mit dem Plattformgedanken ermöglicht

verschiedene Zargenvarianten – mit

Reling, Reling und Einschubelement,

Boxcover mit Einschubelement, metallisch

geschlossen mit Boxcap oder als Merivobox

pure. Unabhängig von der gewählten

Variante bleiben die Verarbeitungsschritte

einfach und die Einstellung und Montage

immer gleich. Das völlig neu entwickelte

Führungssystem sorgt durch die innovative

L-Form für hohe Stabilität und Belastbarkeit.

Noch nie war es so einfach, Vielfalt anzubieten.

Tandembox – die effiziente Lösung

Das bewährte Boxsystem Tandembox

hat Blum stetig weiterentwickelt – mit verbesserten

Laufeigenschaften, werkzeugloser

Montage und erhöhter Belastbarkeit.

Tandembox bietet ein einfaches Montagekonzept,

viele Funktionen und steht für eine

klare, zeitlose Formensprache mit farblich

aufeinander abgestimmten Komponenten –

für eine Differenzierung in kleinen Schritten.

Die Montage von Tandembox ist schnell

und einfach. So lässt sich das Boxsystem

effizient verarbeiten.


Mit Optimismus

und „den besten Kunden

der Welt“

Der Messeveranstalter Trendfairs musste aufgrund der Pandemie gleich mehrere Veranstaltungen

absagen oder in den virtuellen Raum verlegen. Für die Anfang Mai geplante Küchenwohntrends in

Salzburg wurde nun ein besonderes Konzept entwickelt. Darüber und über die weiteren Planungen

spricht Trendfairs-Geschäftsführer Michael Rambach im Interview mit Sebastian Lehmann.

Trendfairs-Geschäftsführer Michael Rambach

ist trotz der anspruchsvollen Zeit

optimistisch und dankt neben den Kunden

vor allem seinem Team: „Mit einem kleinen

‚digitalen‘ Schnellboot, einer besonnenen

Brückenbesatzung und einer erfahrenen

Crew bewegen wir uns bei dieser unberechenbaren

See gut voran.“ Foto: Trendfairs

Messen

20

Absage der Küchenwohntrends München

im Frühjahr 2019, die area30 im September

ausschließlich digital – die Corona-

Pandemie hat auch Trendfairs schwer

getroffen. Wie haben Sie diese besondere

Situation durchlebt?

Michael Rambach: Diese Zeit hat unser

kleines Team sehr gefordert – und sie

fordert uns noch. Wir haben flexibel

reagiert, besonnen gehandelt und sehr

schnell neue Themen kreativ und nutzenorientiert

umgesetzt. Nicht nur deshalb

vertrauen uns unsere Kunden,

wofür wir sehr dankbar sind. Lassen Sie

mich unsere Erfahrungen in dieser

anspruchsvollen Zeit so formulieren:

Mit einem kleinen „digitalen“ Schnellboot,

einer besonnenen Brückenbesatzung

und einer erfahrenen Crew bewegen

wir uns bei dieser unberechenbaren

See gut voran.

Auch deshalb, weil wir vermutlich die

besten Kunden haben, die es gibt.

Zuletzt mussten Sie jedoch auch die für

Anfang Mai geplante Küchenwohntrends

in Salzburg als Präsenzveranstaltung in

den Oktober verschieben. Zum ursprünglich

geplanten Zeitpunkt soll es aber

eine digitale Veranstaltung geben. Wieso

haben Sie sich für eine Vorab-Version

vom 3. bis 7. Mai entschieden?

Rambach: Der erzwungene Verzicht von

Messen führt zu eingeschränktem Wissenstransfer.

Je länger Messen nicht stattfinden

dürfen, umso mehr fehlt dem

Handel die Kommunikation über die

enorme Vielfalt von Neuheiten, Highlights,

Ideen, Planungen und Styles.

Auch das „miteinander messen“ gelingt

ohne Messen kaum. Der Handel seinerseits

will wissen, in welche Richtung sich

die Hersteller weiterentwickeln. Und die

Industrie möchte nicht erst den Herbst

abwarten. Deshalb haben wir entschieden,

online bereits im Mai Neuheiten,

Highlights und Themenwelten von ca.

200 Ausstellern und Marken sichtbar zu

machen.

Was konkret erwartet die Besucher der

digitalen Veranstaltung?

Rambach: Vielleicht sind wir ein Stück

Vorreiter einer Online-Fachmesse, die

konsequent den Besuchernutzen in den

Vordergrund stellt: leichter Zugang,

gute Übersicht, einen Bereich, in dem

die Besucher fertig sortiert nach Produktgruppen

alle Neuheiten entdecken

können, bis hin zu wertvollen Details

und den Preis- bzw. Typenlisten zum

Download.

Darüber hinaus möchte der Besucher

weitere Welten – wir nennen sie „Themenwelten“

– entdecken. Dabei geht es

um aktuelle Themen rund um Wohnen

und Küche, die für den Fachhandel relevant

und interessant sind. Dazu zählen

beispielsweise Weinkühlschränke, Kochfeldabsaugungen

oder auch das Thema

Trinkwasser. In diese Themenwelten

bringen sich unsere Aussteller aktiv

ein, und der Online-Besucher entdeckt

immer wieder Neues.

Ein Blick in den September: Wie ist der

Stand der Vorbereitungen zur area30?

Rambach: Wir gestalten die area30 nach

den Kriterien „Sicherheit“ sowie „Wohlfühlen“

– nicht erst seit Corona, nun

aber ganz dezidiert. In Sachen Sicherheit

schaffen wir zusammen mit Experten eine

Fachmesse, die aus heutiger Sicht alle Kriterien

erfüllt, um im Herbst stattfinden

zu können. Dabei kommt uns das Temporär-Hallensystem

zugute. Denn wir

können den Grundriss und die Dimension

der Hallen so formen, wie es notwendig

ist. Wir planen also die passende

Halle „um“ die Messe herum. Wir können

die Ein- und Ausgänge dort platzieren,

wo sie am sinnvollsten sind – gerade

unter Hygieneaspekten. Mit einem

Hochleistungs-Heiz- und Lüftungssystem

für Zu- und Abluft schaffen wir

die vermutlich besten Raumluftverhältnisse,

die überhaupt in Gebäuden machbar

sind. Frische, saubere Luft wird im

unteren Bereich der Hallen eingebracht,

verbrauchte Abluft wird über die Hallendecke

aktiv abgesaugt. Der Check-in

und Check-out für Besucher erfolgt völlig

kontaktlos. Darüber hinaus prüfen

wir den Aufbau von Schnelltest-Zentren.

Stellen Sie sich bitte vor, alle Messegäste

und Aussteller werden täglich getestet.

Damit würde die area30 in dieser Pandemie

einer der sichersten Orte überhaupt

werden.

Das Kriterium „Wohlfühlen“ zielt auf den

Charakter der Veranstaltung ab?

Rambach: Wir möchten die gewohnt

sympathische Veranstaltung erschaffen.

Die sicherheitsbedingten Einschränkungen

sollen für alle Beteiligten kaum

spürbar sein und in den Hintergrund

der Wahrnehmung treten. Jeder wird

sich frei bewegen können – vor allem

auf den Messeständen. Wartezeiten werden

wir durch ständige, aktuelle Besucherinformationen

über Tagesfrequenzen

vermeiden.


Auch dank all dieser Maßgaben haben Sie

schon einen erstaunlich guten Buchungsstand

der area30 erreicht.

Rambach: Unsere Messegäste dürfen

sich unter anderem auf Amica, Avitana,

Bax, Beckermann, Berbel, Bora, Compusoft,

CoolHouse, Cuciniale, Dein

Konfigurator, Der Kreis mit der Anja

Schaible Stiftung, Elica, Gutmann, Falmec,

Hansgrohe, KüchenTreff, Lechner,

Naber, Novy, Oranier, Oster, Quooker,

Samsung, Schock, Sedia, SHD,

Silverline, Strasser, Systemceram,

Villeroy&Boch, Weigert (Plasmamade)

und Wesco freuen. Uns liegen weitere

verbindliche Zusagen vor, mit anderen

Interessenten verhandeln wir derzeit.

Darüber wird zu späterer Zeit zu berichten

sein.

Die area30 ist also Teil einer Reihe von

aktuell geplanten Messen im Herbst –

die IFA und die Eurocucina sollen Anfang

September stattfinden. Welchen Mehrwert

messen Sie vor diesem Hintergrund der

auf den 6. bis 8. Oktober verschobenen

Küchenwohntrends Salzburg bei?

Rambach: Das Messedoppel Küchenwohntrends/Möbel

Austria ist eine Fachveranstaltung,

die den gesamten Einrichtungsbereich

repräsentiert. Die Küche mit

all ihren Facetten ist ein wichtiger Teil,

daher werden 2021 nach langer Abstinenz

auch wieder Küchenhersteller aus

Österreich teilnehmen. Ebenso bedeutend

sind Aussteller aus den Bereichen

Wohnen, Schlafen, Polster und weitere.

Viele davon stellen ausschließlich und

exklusiv auf diesem Messedoppel aus,

schon daher ist diese Messe unersetzbar.

Hinzu kommt, dass sowohl der österreichische

als auch der süddeutsche Besucher

die Salzburger Küchenwohntrends

und Möbel Austria liebt und schon deshalb

diese Messe besuchen wird.

Sie sind vom Mehrwert überzeugt?

Rambach: Absolut. Und last but not least

ist dieses Event im Oktober für Küchenmöbelhersteller

die ideale Gelegenheit,

alle Neuheiten aus dem vorangegangenen

„Küchenherbst“ sofort und mit

wenig Aufwand an einem anderen

Ort in einem anderen Land anderen

Fachhändlern zu präsentieren. Auch die

Aussteller aus dem Bereich Elektrogeräte

sehen das so und können die IFA-

Neuheiten aus dem September wenige

Wochen später direkt in Salzburg vorstellen.

Somit erreichen die Neuheiten

für die Küche sehr schnell ein umfassenders

Fachklientel – und nach der Messe

über den Handel natürlich alle Endverbraucher

in Zentraleuropa.

Herr Rambach, vielen Dank für dieses

Gespräch.

Auf der area30 kommen effektive Lüftungssysteme

zum Einsatz. Die gesamte

Versorgung erfolgt ausschließlich mit

Zuluft. Menge, Position sowie Dimension

der Zuluftsysteme können jederzeit

angepasst bzw. erhöht werden, so dass

eine hervorragende Luftqualität gewährleitet

ist. Abb.: Trendfairs

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vom 03. bis

21

Messen 07.05.2021


Innen und außen cool

Die Küche ist oft Dreh- und Angelpunkt des gemeinsamen Lebens zuhause. Entsprechend

hoch sind die Anforderungen der Nutzer an diesen Ort des Zusammenlebens und seine

einzelnen Bausteine. Neben dem perfekten Frischeerlebnis sind Individualität und

Hochwertigkeit Faktoren, die bei der Wahl der richtigen Kühl- und Gefrierkombination

besonders wichtig sind. Eine kleine Auswahl attraktiver Geräte.

Foto: Liebherr

Samsung

Mehr Gestaltungsspielraum

Samsung bringt im Frühsommer die Kühlschrank-

Serie „Bespoke“ auf den deutschen Markt. Sie

ermöglicht es mit elf unterschiedlichen Farbtönen

und vier verschiedenen Oberflächen, die Kücheneinrichtung

durch vielfältige Designoptionen flexibel

an den eigenen Lebensstil anzupassen.

Liebherr

Der Kühlschrank als offene Bühne

Als ästethisch und funktionell zukunftsweisend sieht Liebherr

seinen Kühlschrank mit „OpenStage“ Schubfächern. Dem

Prinzip des Apothekerschranks folgend, bietet er nicht nur viel

Platz, sondern garantiert jederzeit eine optimale Übersicht und

den einfachen Zugriff auf alle Lebensmittel.

Foto: Samsung

Foto: Siemens

Siemens

Länger frisch

Die Geräte mit „hyper-Fresh“ Frischesystem

von Siemens schonen dank spezieller

Temperatur- und Feuchtigkeitszonen

Geschmack, Vitamine und Nährstoffe

von Lebensmitteln. Fisch und Fleisch,

Obst und Gemüse bleiben damit bis zu

dreimal länger frisch. Die Geräte sind

übrigens auch Teil der exklusiven Frische-Bonus-Aktion

für den Fachhandel.

Dabei kann er seinen Kunden bis zu 100

Euro Cashback anbieten.

Maßgeschneidert für alle Nischen

Zu den aktuellen Innovationen von Amica zählen auch

Kühl- und Gefriergeräte für den Küchenhandel.

Neue Programme

Produkt

22

Amica überzeugt auch mit stylischem

Retro Look – hier in der Farbvariante mattschwarz.

Fotos: Amica

Mit einem passgenauen Sortiment für den Küchenhandel

bietet Amica für alle Nischen und Einbausituationen

ein Modell – egal ob Festtür- oder

Schlepptür, 88 cm bis 178er Höhe, integriert, vollintegriert

oder untergebaut. Bei der Steuerung setzt

der Hersteller bei neuen Einbaumodellen auf Elektronik

und präsentiert jetzt einen Vollraum-Kühlschrank

für die 178er Nische, sechs Modelle für

die 122er Nische und zwei Modelle für die 102er

Nische.

Besonders hervorvorzuheben ist das neue Einbau-

Vollraum-Modell für die 178er Nische „EVKSS

357200“ mit üppigen 316 Litern Nutzinhalt. Es ist

mit Schlepptür und elektronischer Steuerung für

die präzise Temperaturkontrolle ausgestattet und

aufgrund des sparsamen, im Betrieb leisen Inverter

Kompressors in der Energieeffizienzklasse E deklariert.

LED Lichtsäulen oben und seitlich sorgen für

eine großzügige Ausleuchtung und der integrierte

Lüfter für eine optimale Kälteverteilung. Daneben bekommt die Retro-Familie Zuwachs.

Mit einer neuen Farbvariante in matt-schwarz erweitert Amica das Sortiment bei drei Bauformen

und setzt den Farbtrend Black in der Wohnwelt Küche.

kuecheundbadforum.de/PRODUKTE

Der Vollraum-Einbaukühlschrank

„EVKSS 357 200“ vom Amica bietet

mit 316 Litern Nutzinhalt Platz für den

Familieneinkauf.


Das neue Arbeiten

Volker Irle,

Geschäftsführer

der Arbeitsgemeinschaft

Die Moderne

Küche, ist überzeugt:

„Hybrides

Arbeiten verändert

den Blick auf die

Küche.“ Foto: AMK

Die Coronakrise hat viele Bereiche des

täglichen Lebens verändert. Diese

Veränderungen haben auch vor der

Arbeitswelt nicht Halt gemacht, wie eine

aktuelle Umfrage der Arbeitsgemeinschaft

Die Moderne Küche zeigt.

Zu wieviel Prozent haben Sie seit März 2020

im Home Office bzw. im Büro gearbeitet?

26 %

31 %

43 %

Kombination

Home Office/Büro

hauptsächlich

Home Office

hauptsächlich Büro

Zu wieviel Prozent werden Sie voraussichtlich mittelund

langfristig im Home Office bzw. im Büro arbeiten?

„Die Coronakrise hat auf die Küchenbranche erhebliche Auswirkungen“,

konstatiert Volker Irle, Geschäftsführer der

Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK). „Die

Unternehmen der Branche stehen vor massiven mittel- und

langfristigen Herausforderungen und Umbrüchen.“ Einer dieser

Umbrüche betrifft die Arbeitswelt. So zeigt eine aktuelle

Studie der AMK unter ihren 147 Mitgliedsfirmen mit 496

Antworten, dass inzwischen deutlich flexibler gearbeitet wird.

So arbeiten seit März 2020 31% der Teilnehmer hauptsächlich

im Home Office. Bei 43% ist es eine Kombination aus Home

Office und Büro, während nur noch 26% überwiegend von

der Firma aus arbeiten. Und auch mittel- bzw. langfristig sollen

diese Veränderungen beibehalten werden. Über die Hälfte

will in Zukunft teilweise vom Büro und vom Home Office aus

arbeiten (52%). Nur 7% wollen mittel- und langfristig hauptsächlich

im Home Office tätig sein.

Umsatzpotenzial für die Küchenbranche

41 %

8,2 %

13,11 %

7 %

8,2 %

6,56 %

52 %

Von welchem Raum aus arbeiten Sie

hauptsächlich im Home Office?

63,93 %

Kombination

Home Office/Büro

hauptsächlich Büro

hauptsächlich

Homeoffice

Arbeitszimmer

Esszimmer

Wohnzimmer

Küche

Andere

Ihre Wohnung auf die veränderten Arbeitsbedingungen anpassen

bzw. auch neue Möbel dafür kaufen mussten im vergangenen

Jahr knapp 42% der Befragten. 29% planen eine solche

Investition. Dabei arbeiten knapp 64% der im Home

Office tätigen Personen in einem Arbeitszimmer, das also vielfach

schon vor der Coronakrise eingerichtet war. 13% arbeiten

vom Esszimmer aus, 8% vom Wohnzimmer und 7% von der

Küche aus.

„Zunehmend hybrides Arbeit verändert auch den Blick auf

die Küche zunehmend“, ist sich Irle sicher. „Wer mehr daheim

ist, kocht auch mehr.“ Dadurch stiege das Investionspotenzial.

Die Teilnehmer der AMK-Umfrage sehen dies mehrheitlich

ähnlich: 70% erwarten ein „interessantes Umsatzpotenzial“

für die Küchenbranche durch die Zunahme der Tätigkeit

im Home Office. sl

„Ich sehe ein interessantes Umsatzpotenzial für die

Küchenbranche durch die Zunahme der Tätigkeit im

Home Office.“ Quelle für alle Grafiken: AMK

29,51 %

70,49 %

ja

nein

Business Forum

23


FACHMAGAZIN DER BRANCHE

Design schafft Individualität

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Alles über die neuesten Design-Trends in der Küche

lesen Sie in der Mai-Ausgabe von küche&bad forum.

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