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Kostenlos an alle Haushalte

Land und Leute

25. Jahrgang - Ausgabe 5 - Mai 2021

www.land-und-leute.de - 05022-1363

Das Magazin für die Mittelweser-Region

Samtgemeinden Marklohe u Heemsen

Foto: Land und Leute


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Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 3

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Impressum:

Land und Leute

für die Mittelweser-Region:

Herausgeber: Verlag Land und Leute, Elke Backhaus

Bremer Straße 24, 31608 Marklohe/Neulohe

Anzeigen: Klaus Eckelmann, Elke Backhaus

Redaktion:

Elke Backhaus

Satz & Layout:

Klaus Eckelmann

Druck:

Weserdruckerei, Stolzenau

Auflage:

4.000 Exemplare

Vertrieb : In den Samtgemeinden Marklohe und Heemsen.

durch Hausverteilung / Auflagestellen / online

Kostenlos, ein Anspruch besteht nicht!

Telefon: 0 50 22 - 13 63

Land und Leute

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E-mail:

redaktion@land-und-leute.de

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Redaktionsschluss für die Juni-Ausgabe ist der 31. Mai 2021

Weitere Monats-Magazine aus unserem Verlag:

Ausgabe: Aue-Bote Hausverteilung in der

Samtgemeinde Liebenau.

Auflage 3.000 Exemplare

e-mail: liebenau@aue-bote.de

Veranstaltungskalender

und Messe-Journale

Nachdruck, auch in Auszügen, nur mit Genehmigung unseres Verlages.

Die Redaktion behält sich Kürzungen der eingereichten Artikel

vor. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.


Seite 4 uSG Marklohet Land und Leute Mittelweser-Region

Am 9. Mai ist Muttertag…

woher kommt dieser Brauch eigentlich?

Es war 1872, als die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Julia

Ward Howe mit der Forderung an die Öffentlichkeit trat, dass

amerikanischen Müttern ein offizieller Feiertag gebühre.

Anna Jarvis aus Philadelphia griff diese Idee 35 Jahre

später wieder auf und feierte am 9. Mai 1907, in

Gedenken an den 2. Todestag ihrer Mutter,

einen Dankes-Gottesdienst in der Kirche ihres

Heimatortes in Grafton / West Virginia. Zeitgleich

startete sie eine Initiative für die Einführung

eines offiziellen Feiertags zu Ehren aller

Mütter.

Muttertag international

Fast auf der ganzen Welt wird Muttertag gefeiert. Aber wussten

Sie schon, dass praktisch das ganze Jahr über irgendwo

auf der Welt Muttertag gefeiert wird? Maßgeblich ist nicht

nur die Religion oder die geographische Lage eines Landes.

Es gibt auch andere Gründe, wie das Erbe aus ehemaliger Kolonialherrschaft

oder gar der Geburtstag einer Monarchin

dafür. Ich habe da mal ein bisschen recherchiert…

Februar

In Norwegen wird der Muttertag immer schon am 2. Sonntag

im Februar gefeiert.

In Israel wird nach dem jüdischen Kalender am 30. Tag des

„Schewat“ (Januar/Februar) gefeiert.

Nachdem der „Mother´s Day“ 1908 zunächst nur in Philadelphia

gefeiert wurde, schlossen sich im darauf folgenden Jahr

bereits 45 weitere amerikanische Staaten an, diesen Gedenktag

für die Mütter zu begehen. Der Werbefeldzug war letztendlich

von Erfolg gekrönt, als weitere 6 Jahre später der

Präsident Woodrow Wilson am 8. Mai 1914 den Muttertag

zum nationalen Ehrentag erklärte, der fortan immer am zweiten

Sonntag im Mai gefeiert werden sollte.

Neben dem Brauch, an diesem Tage eine farbige Nelke zu

Ehren der lebenden Mütter zu tragen oder eine weiße in Angedenken

an die bereits Verstorbenen, setzte sich von da an

auch das Versenden oder Übergeben von Muttertagskarten

durch.

In Georgien feiert man die Mütter bereits am 3. März.

März

Am 8. März - dem internationalen Frauentag - wird dann in

Afghanistan und Aserbaidschan und in einigen Balkanländern,

wie Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien, Bulgarien

und Rumänien gefeiert, wie auch in Slowenien, Moldawien

und in der Ukraine. Selbst im südostasiatischen Laos wird

der Muttertag gemeinsam mit dem internationalen Frauentag

zelebriert.

In England und Irland wird der Mother´s Day bereits am 4.

Sonntag der Fastenzeit vor Ostern gefeiert, wie auch in Nigeria

(Westafrika). Das heißt, diese Mütter wurden dieses Jahr

schon am 14. März gehuldigt.

Die arabische Welt feiert den Muttertag am Frühlingsanfang,

dem 21. März, und zwar in Ägypten, Bahrain, Irak, Jemen,

Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Libyen, Oman, Palästina,

Saudi Arabien, Sudan, Syrien und in den Vereinigten Arabischen

Emiraten.

Nach dem Ersten Weltkrieg konnte sich der Muttertag auch

auf dem europäischen Festland durchsetzten. Zuerst 1917 in

der Schweiz und kurz darauf auch in Skandinavien (1918/19).

Im Jahre 1923 wurde der Muttertag dann endlich auch bei

uns in Deutschland etabliert, und zwar durch den Verband

der deutschen Blumengeschäftsinhaber. Sie plakatierten ihre

Schaufenster im Mai mit eingängigen Parolen, wie "Ehret die

Mutter". Am 11. Mai wurde dann der erste Muttertag in

Deutschland gefeiert. Im »Dritten Reich« erklärten die Nationalsozialisten

den Muttertag dann 1933 zum Staatsfeiertag

(zweiter Sonntag im Mai), missbrauchten diesen aber auch

für ihre Mutterkult-Ideologie. Mit der Gründung der Bundesrepublik

1949 wurde der Muttertag wieder ein rein privater

Feiertag. In der ehemaligen DDR wurde der Muttertag allerdings

nicht offiziell gefeiert. Er wurde hier durch den Internationalen

Frauentag am 8. März ersetzt.

Heute werden übrigens zum Muttertag weitaus mehr Blumen

verschenkt als zum Valentinstag.

April

Am 7. April zelebriert man diesen Tag in Armenien zu Ehren

aller Mütter und werdenden Mütter.

Mai

In Spanien, Portugal und Ungarn fällt der Muttertag immer

auf den 1. Sonntag im Mai. In Albanien (Balkan) wie auch in

Südkorea (Ostasien) wird der „Muttertag“ auf beide Elternteile

ausgedehnt und als Elterntag am 8. Mai begangen.

Bei uns in Deutschland werden die Mütter immer am 2. Sonntag

im Mai gefeiert. Ebenso auch bei unseren europäischen

Nachbarn in Österreich und in der Schweiz, in Liechtenstein,

den Niederlanden, auf Malta, in Italien sowie in Dänemark,

Finnland, Lettland, Estland und Island, aber auch in Griechenland,

Zypern und der Türkei. Ebenso gehört dieser 2. Maisonntag

in Tschechien, Kroatien und in der Slowakei den Müttern.

Auch in vielen asiatischen Ländern, wie in Japan, Singapur

und Taiwan, in Bangladesch, Sri Lanka und Myanmar, auf den

Philippinen sowie in China und in der Ukraine wird dieser Tag

am 2. Sonntag im Mai zelebriert.


Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 5

Wann feiern die Mütter der Welt

Ebenso in den USA und Kanada, wie auch in Papua-Neuguinea,

Australien und Neuseeland ist am 2. Maisonntag Muttertag.

Aber auch in den afrikanischen Ländern Äthiopien, Ghana,

Sambia, Simbabwe, Tansania, Uganda und Südafrika werden

die Mütter an diesem Tag verehrt.

Selbst in der Karibik wird der Muttertag an jedem 2. Maisonntag

gefeiert. Zum Beispiel auf den s.g. ABC-Inseln Aruba, Bonaire

und Curaçao, auf den Bahamas und Bermudas, auf

Barbados und Grenada, auf Jamaika und Kuba, St. Lucia, St.

Maarten St. Vincent und auf den Grenadinen.

Allen Müttern einen schönen Muttertag!

Juni

In der Mongolei (Nordostasien) begeht man diesen Feiertag

immer am 1. Juni als Mutter-und-Kind-Tag. Am 2. Sonntag

im Juni wird in Luxemburg gefeiert und am letzten Sonntag

im Juni in Kenia (Ostafrika).

August

In Belgien wird der Muttertag in manchen Regionen wie bei

uns, am 2. Sonntag im Mai begangen, und in anderen Landesteilen

werden die Mütter erst zu Mariä Himmelfahrt am

15. August verehrt, ebenso in Costa Rica (Mittelamerika).

Auch mitten im Sommer, nämlich am 12. August, wird in

Thailand der Muttertag zu Ehren des Geburtstages der Königin

Sirikit gefeiert.

Oktober

Auch im Oktober ist Muttertag, und zwar am 2. Montag im

Oktober in Malawi (Südostafrika) und am 3. Sonntag im Oktober

in Argentinien (Südamerika).

November

In Russland steht der Muttertag offiziell erst für den letzten

Sonntag im November im Kalender. Der Tag ist aber in der

Bevölkerung weniger bekannt. Die meisten russischen Frauen

feiern ihren Muttertag deshalb auch schon am internationalen

Frauentag am 8. März.

Rainer_Sturm_pixelio.de

In der Südsee feiern die Mütter in Brunei, auf den Fidschis, in

Samoa, Tonga, Trinidad und Tobago ebenfalls am 2. Sonntag

im Mai ihren Ehrentag.

Dezember

Bis Dezember gar müssen die Mütter in Panama (Mittelamerika)

auf ihren großen Tag warten, hier wird erst am 8. Dezember

gefeiert. Aber am längsten müssen sich die Mütter

in Indonesien (mit über 17.500 Inseln entlang des Äquators

das größte Inselreich der Erde) gedulden, nämlich bis zum 22.

Dezember.

Am 9. Mai ist bei uns dieses Jahr Muttertag. Allen Müttern

einen schönen Muttertag!

Ihre Elke Backhaus

Auch in einigen Ländern Mittel- und Südamerikas, wie in Belize,

Brasilien, Chile, Ecuador, Honduras, Kolumbien, Peru, Puerto

Rico, Uruguay und Venezuela ist der 2. Sonntag im Mai

den Müttern gewidmet.

In Mexiko und Teilen Mittelamerikas, wie z. B. in El Salvador

und Guatemala, werden die Mütter allerdings schon am 10.

Mai geehrt. Ebenso wird auch in einigen Ländern Asiens, wie

in Hong Kong, Indien, Pakistan und Malaysia der Muttertag

am 10. Mai gefeiert. Am 15. Mai hingegen wird in Paraguay,

am 26. Mai bei unseren polnischen Nachbarn, am 27. Mai in

Bolivien und am 30. Mai in Nicaragua der Ehrentag der Mütter

gefeiert.

Und die Mütter in Schweden müssen, ebenso wie die Mütter

in Frankreich und anderen französischsprachigen Ländern, z.

B. in den afrikanischen Ländern Algerien, Marokko und Tunesien,

auf Mauritius (Insel östlich von Madagaskar) sowie auf

den Karibikinseln Haiti, den Französischen Antillen und der

DomRep, bis zum letzten Sonntag im Mai auf ihren großen

Tag warten. Es sei denn, dieser fällt auf Pfingstsonntag, dann

wird erst am 1. Sonntag im Juni der Muttertag begangen.

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Seite 6 uSG Marklohet Land und Leute Mittelweser-Region

Werner Holzapfel spendete zum 125. Mal sein Blut

84 Blutspender in Lemke

Mertens, Benet Holzmann und Mathis Dettmer begrüßt. Für

alle BlutspenderInnen läuft noch bis Ende September die Aktion

„Drei kleine Heldentaten“ des Blutspendedienstes. Wer

drei Mal sein Blut spendet, erhält als Dankeschön ein Lebensretter

– Badetuch. Insgesamt waren 84 Spenderinnen und

Spender erschienen, davon vier Erstspender.

Text & Foto: Uwe Schiebe

Der nächste Blutspendetermin

ist am 26. Mai 2021 dann wieder

im Ev. Gemeindehaus in

Marklohe.

Foto v.l.: Die Vorsitzende des DRK Ortsverein Lemke – Oyle,

Ursula Wesely mit den Jubiläumsspendern Werner Holzapfel,

Ilse Nordhorn und Gebietsreferent Oliver Ziebolz.

Lemke. Beim gut besuchten Blutspendetermin des DRK –

Ortsverein Lemke-Oyle in der Grundschule in Lemke war

auch der Gebietsreferent des Blutspendedienstes Springe,

Oliver Ziebolz, zu Gast. Gemeinsam mit der Vorsitzenden, Ursula

Wesely, konnte er Werner Holzapfel für die 125. Blutspende

ehren.

Thomas Nobbmann feierte ebenfalls ein kleines Jubiläum, er

spendete zum 100. Mal seinen Lebenssaft.

Für die 60. Spende konnte Martina Wittmershaus und für die

50. Spende Ilse Nordhorn ausgezeichnet werden. Marko

Peckart spendete zum 15. Mal. Für die 10. Spende erhielten

Pascal Weinholz, Martina Weinholz und Stefan Derheim den

Heldenpott des DRK.

Annika Fräßdorf und Anna-Luisa Jerste-Kleine erhielten ebenfalls

den Kaffeepott für ihre 5. Spende. Mit einer kleinen

Überraschung wurden die Erstspender Luise Mergner, Juliane

Auch dieses Jahr kein

Scheibenschießen in Wietzen

Wietzen. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und

der damit verbundenen Kontaktbeschränkungen und notwendigen

Hygieneauflagen wird es auch in diesem Jahr kein

Scheibenschießen in Wietzen geben. Schützenverein, Rat und

Verwaltung bedauern dies sehr, zeigen sich aber zuversichtlich,

wieder zu etwas Normalität im Dorfleben zurückkehren

zu können.

A.M.

Der Schützenverein Marklohe

sagt das Schützenfest 2021

und alle weiteren Termine bis auf

Widerruf ab

Marklohe. Der Vorstand des Schützenverein Marklohe e.V.

gibt bekannt, dass das Schießen König der Könige, das

Schützenfest 2021 und alle weiteren Termine bis auf Widerruf

abgesagt sind. Wir bedauern die Absage sehr.

Wir zögern keinen Moment zu schützen, was uns im Verein

das Liebste ist: Unsere Mitglieder!!!

Sobald die Corona-Lage es zulässt, freuen wir uns, das Vereinsleben

wieder aufleben zu lassen.

Im Schaukasten am Dreschschuppen hängen wir die aktuellen

Bekanntmachungen, Infos und Termine aus. Anne Voß


Land und Leute Mittelweser-Region uLK Nienburgt Seite 7

Grüne Hausnummer macht energieeffizientes Bauen und Sanieren

sichtbar – Auch 2021 verleiht die Klimaschutzagentur

Mittelweser wieder die begehrte Auszeichnung!

Foto: Grünen Hausnummer & Urkunden

(Bildquelle Klimaschutzagentur

Mittelweser)

Landkreis Nienburg. Klimaschutz braucht ein Zuhause - und das ist im Landkreis

Nienburg/Weser auch von außen erkennbar: Die Grüne Hausnummer ist eine

Auszeichnung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) in Kooperation

mit der Klimaschutzagentur Mittelweser. Sie wird verliehen für energieeffiziente

Sanierungen und energiesparende Neubauten und honoriert damit den

Einsatz der Gebäudeeigentümer*innen für den Klimaschutz.

Die Bundesregierung hat als Ziel formuliert, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand

zu erreichen. Dazu ist es unverzichtbar, dass viele Hauseigentümer*innen

aktiv werden und ihr Haus auf den neuesten energetischen Stand bringen. Im Landkreis

Nienburg/Weser wurden bereits 77 Hausnummern in den letzten 5 Jahren verliehen.

„Mit der Auszeichnung Grüne Hausnummer wollen wir die guten Beispiele

für energieeffizientes Bauen und Sanieren würdigen und für die Öffentlichkeit sichtbar

machen“, erklärt Landrat Detlev Kohlmeier, erster Vorsitzender der Klimaschutzagentur.

„Gute Beispiele regen zum Nachahmen an. Sie machen Lust darauf, das

eigene Heim zu modernisieren und fit für die Zukunft zu machen. Denn das Engagement

jeder und jedes Einzelnen ist nötig, um die Klimaschutzziele zu erreichen.“

Die ausgezeichneten Hauseigentümer*innen erhalten eine individuelle Grüne Hausnummer,

die am Haus angebracht werden kann, und eine Urkunde für ihr vorbildliches

Engagement.

Darüber hinaus dürfen sich drei glückliche Hauseigentümer* innen über Geldpreise

in Höhe von 200 €, 300 € oder 500 € freuen, die unter den erfolgreichen Teilnehmenden

ausgelost werden.

Die feierliche Verleihung der Grünen Hausnummern findet voraussichtlich im Oktober

2021 statt.

Haben Sie Ihren Neubau mindestens als Effizienzhaus 40 oder zum Beispiel als Passivhaus

fertiggestellt? Oder haben Sie Ihren Altbau auf Effizienzhausniveau gebracht

oder wirksame Einzelmaßnahmen durchgeführt? Dann können Sie nicht nur stolz

darauf sein, sondern sich auch mit der Grünen Hausnummer auszeichnen lassen.

Die Klimaschutzagentur sucht Eigentümer*innen im Landkreis Nienburg/Weser, die

schon früh an die Zukunft gedacht haben und Maßnahmen nach dem 1. Oktober

2009 umgesetzt haben.

Neubauten: Wohngebäude, die den KfW-Effizienzhausstandard 40 oder 40+ erfüllen

und Passivhäuser.

Bestandsgebäude: Wohngebäude, die zum KfW-Energieeffizienzhaus oder durch

mindestens 3 Einzelmaßnahmen saniert wurden, wovon zwei die Gebäudehülle betreffen.

Sie können die Grüne Hausnummer auch erhalten, wenn die Sanierung oder der

Neubau vor dem 1. Oktober 2009 stattgefunden hat. Sie müssen dann jedoch nachweisen,

dass das Gebäude entweder ab dem 1. Oktober 2009 gültigen KfW-Effizienzhausstandards

erfüllt oder ein Passivhaus (PHPP) ist.

Mit Dokumenten ist zu belegen, in welchem Umfang energieeffizientes Bauen umgesetzt

wurde.

Dazu dienen KfW- und BAFA-Nachweise,

der Passivhausnachweis, der

Energiebedarfsausweis sowie ergänzende

Bescheinigungen. Nach Prüfung

der Unterlagen werden die

Bewerber*innen über das Ergebnis informiert.

Bewerbungsschluss ist der 15. August

2021. Der Bewerbungsbogen kann

heruntergeladen werden unter

klimaschutzagentur-mittelweser.de

Für Fragen steht die Klimaschutzagentur

Mittelweser unter der Telefonnummer

05021/903 65 95 gern zur Verfügung.

Franziska Materne


Seite 8 uLK Nienburgt Land und Leute Mittelweser-Region

Viele Berufspendler trotz Pandemie „Teurer Wohnraum mitverantwortlich“

18.800 Menschen verlassen den Kreis Nienburg auf dem Weg zur Arbeit

Landkreis. Wenn Lebenszeit im Stau verloren geht: Auch

in Zeiten von Lockdown und Homeoffice bleibt die Zahl der

Pendler im Kreis Nienburg auf einem hohen Level. Im vergangenen

Jahr verließen rund 18.800 Menschen auf dem Weg

zur Arbeit die Kreisgrenzen. Darauf macht die IG Bauen-

Agrar-Umwelt (IG BAU) aufmerksam. Die Gewerkschaft beruft

sich dabei auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit.

Demnach stieg die Zahl der sogenannten Auspendler im Kreis

Nienburg um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu den

Hauptursachen für die anhaltend großen Pendelströme zählt

nach Einschätzung der IG BAU Niedersachsen-Mitteder teurer

Wohnraum in Städten wie Hannover oder Bremen. „Nach

jahrelangen Mietsteigerungen können sich viele Beschäftigte

das Leben am Arbeitsort nicht leisten. Ihnen bleibt als Alternative

oft nur stundenlange Fahrerei mit dem Auto oder der

Bahn“, so Bezirksvorsitzende Stephanie Wlodarski. In der

Baubranche seien weite Anfahrtswege besonders verbreitet.

Es dürfe aber nicht sein, dass Bauarbeiter, die in den Ballungsräumen

Wohnungen bauten, sich diese selbst nicht mehr leisten

könnten. Die IG BAU fordert deshalb mehr Anstrengungen

bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums. „Deutlich

mehr Wohnungen, die sich in den Städten auch Gering- und

Normalverdiener leisten können, sind ein entscheidender Beitrag,

um die Pendler-Zahlen zu verringern“, sagt Wlodarski.

Dafür müsse die Politik klare Vorgaben machen, etwa indem

kommunale Grundstücke nicht an den Meistbietenden verkauft

würden, sondern an Bauherren, die sich zu bezahlbaren

Mieten verpflichteten. Beim sozialen Wohnungsbau müssten

die staatlichen Fördermittel massiv aufgestockt werden und

einmal gebaute Sozialwohnungen dauerhaft preisgebunden

bleiben.

Dass Menschen in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen können,

sei nicht nur eine soziale, sondern auch eine ökologische

Frage: „Weniger Pendelei bedeutet für die Betroffenen mehr

Zeit für die Familie, Freunde und Hobbys. Gleichzeitig kann

ein erheblicher Teil der CO2-Emissionen im Verkehrssektor

eingespart werden“, so Wlodarski weiter. Nach Angaben der

Arbeitsagentur verließen im vergangenen Jahr bundesweit

vier von zehn sozialversicherungspflichtig Beschäftigte auf

dem Weg zur Arbeit die Grenzen ihrer Stadt oder ihres Landkreises.

Damit erreichte die Zahl der Fern-Pendler trotz Pandemie

einen Höchststand von 13 Millionen.

IG Bauen-Agrar-Umwelt

Beermann macht auf neuen Freiwilligendienst

der Bundeswehr aufmerksam

Landkreis. "Ich freue mich, dass die Bundeswehr mit dem

Konzept des Freiwilligen Wehrdienstes im Heimatschutz ein

neues Programm für junge Menschen aufsetzt, um diesen

einen Einblick in die Arbeit der Bundeswehr zu geben und

die Möglichkeit eröffnet, der Gesellschaft etwas zurückzugeben.

Als Bundestagsabgeordneter bin ich seit Langem von

der Idee eines allgemeinen Dienstjahres für junge Bundesbürger

angetan. Die Bundeswehr hat mit dem Wehrdienst im

Heimatschutz nun ein interessantes Angebot entwickelt,

wohnortnah und berufsfreundlich einen solchen Dienst an

der Allgemeinheit zu leisten", so der CDU-Bundestagsabgeordnete.

"Auch bei uns in Hannover kann man sich beispielsweise

für diesen neuen freiwilligen Wehrdienst bewerben."

Mit dem "Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz" soll das

Interesse junger Menschen an einem einjährigen Dienst in

der Bundeswehr zum Wohle Deutschlands und zum Schutz

der Heimat als gesamtgesellschaftliche Aufgabe geweckt

werden. Menschen, die sich dieser Verantwortung als Soldatin

oder Soldat stellen wollen, soll dazu eine Möglichkeit mit

großer Flexibilität eröffnet werden, solch ein Engagement im

Einklang mit familiären und beruflichen Interessen in und für

die vertraute Lebensumgebung zu erbringen. Dabei erhalten

Sie zunächst in einem Zeitraum von sieben Monaten eine soldatische

Ausbildung.

Anschließend stehen sie für die Streitkräftebasis als Reservistendienst

Leistende bzw. Leistender der Territorialen Reserve

in einem Zeitraum von sechs Jahren zur Verfügung. Das bedeutet,

dass sie in diesem Zeitraum möglichst heimatnah an

Übungen und Einsätzen, z. B. bei Naturkatastrophen teilnehmen,

bis sie insgesamt weitere fünf Monate Dienst geleistet

haben.

Heimatschutzkräfte stehen bei Naturkatastrophen und besonders

schweren Unglücksfällen, bis hin zu Terrorlagen für

Unterstützungsaufgaben im Rahmen der Amtshilfe zur Verfügung,

ebenso auch - wie aktuell - bei Pandemielagen. Die

Möglichkeiten reichen hier von einfachen unterstützenden

Tätigkeiten (baulichen Hochwasserschutz errichten, allg.

Hilfsdienste ggf. auch nach Anleitung oder Ausbildung leisten,

etc.) bis hin zur Unterstützung von Polizeikräften in Terrorlagen

beim Einrichten von Kontrollpunkten und

Durchführen von Absicherungsmaßnahmen.

Sind die Voraussetzungen eines katastrophischen Ausmaßes

gegeben, können - unter Führung der Polizei - hoheitliche

Zwangs- und Eingriffsbefugnisse wahrgenommen werden.

Die Reservedienstleistenden nehmen dabei nicht an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teil, haben jedoch die Möglichkeit,

sich während oder nach dem Freiwilligen Wehrdienst

für die Übernahme als Zeitsoldat oder im Rahmen einer Laufbahn

(bspw. Offizierslaufbahn) bei der Bundeswehr zu verpflichten.

Lukas Detering


Land und Leute Mittelweser-Region uLK Nienburgt Seite 9

Tanzprojekt ONE BILLION RISING

Aktion gegen Gewalt und für Gleichstellung soll Blüten tragen

weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen

und Mädchen. Auf der ganzen Welt wird dazu getanzt, eigentlich

auf öffentlichen Plätzen, aber in diesem Jahr vielerorts

online. Die Aktion ist mit ihrer Einladung zum Tanz eine

Demonstration von gemeinschaftlicher Stärke gegen Gewalt

und eine weltweite Solidaritätsbewegung von Frauen für

Frauen, die im September 2012 von der New Yorker Künstlerin

und Feministin Eve Ensler initiiert wurde.

Weitere Informationen gibt es bei der Kreisjugendpflegerin

Simone Sommerfeld unter 05021/967-752 oder per Mail an

simone.sommerfeld@kreis-ni.de. Anita Hartmann

Foto: „Rising gardens“ – Blühende Gärten heißt das diesjährige

Motto der Aktion. Ein kleiner Beitrag dazu: Die verschenkten

Blumensamentütchen hier am Jugendhaus

Steyerberg.

Landkreis. In diesem Jahr wurde zur weltweiten Aktion

„One Billion Rising“ gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

auch im Landkreis Nienburg getanzt. Wer dabei war, hatte

ein Video von sich tanzend gemacht oder an einer der zwei

Videokonferenzen der Initiatorinnen teilgenommen. Mit Hilfe

der Blumensamentütchen, die die beteiligten Beratungs- und

Anlaufstellen verschenkten, sollte die Aktion bald auch „Blüten

tragen“.

In den Wochen rund um den ersten April gab es bei den teilnehmenden

Institutionen die Blumensamentütchen zum kontaktlosen

Abholen. „Die jungen Leute, die die Blumensamen

einpflanzen, sollen uns gerne Fotos davon zusenden“,

wünscht sich Simone Sommerfeld; Kreisjugendpflegerin beim

Landkreis Nienburg. „So hoffen wir, viele motivierende,

bunte und blühende Fotos zu erhalten. Zuversicht und ein

Gemeinschaftsgefühl sind gerade momentan sehr wichtig.“

Um der Gemeinschaftsaktion möglichst viel Nachhaltigkeit zu

verleihen, hatten die Initiatorinnen Isabella Zimmermann (Jugendhaus

Steyerberg), Myriam Stegemann (Frauen- und

Mädchen Beratungsstelle Nienburg), Berit Busch (Ev. Jugend

im Kirchenkreis Nienburg), Ilka Schaumberg (Jugendtreff

Heemsen) und Simone Sommerfeld (Kreisjugendpflege des

Landkreises Nienburg) den Informationsunterlagen zur Aktion

auch einen Präsentgutschein

beigelegt, mit dem man

sich bei den beteiligten Institutionen

ein Tütchen mit Blumensamen

abholen kann. Ganz

nebenbei gibt es dann auch ein

paar Informationen zu den Beratungs-

und Anlaufstellen im

Landkreis für Mädchen und

Frauen, die von Gewalt bedroht

sind.

One billion rising (deutsch: Eine

Milliarde erhebt sich) ist eine


Seite 10 uLK Nienburgt Land und Leute Mittelweser-Region

Radlerparadies Mittelweser-Region

Weser-Radweg, Tagestouren und vieles mehr

ches das Fahren von Rundschleifen ermöglicht. Auch auf dem

Aller-Radweg und auf der Kulturroute sind Rundtouren möglich.

Im Internet unter www.mittelweser-tourismus.de gibt es Streckeninformationen

und kostenfreie pdf-Downloads sowie

GPX-Tracks der Touren. Weiterhin gibt es eine Radübersichtskarte

und diverse Faltblätter zu den einzelnen Radwegen.

Diese werden von der Mittelweser-Touristik GmbH kostenfrei

verschickt. Tel. (05021) 917630

Unter dem Motto „Volle Strecken meiden – beliebte Ziele

meiden“ hat der ADFC-Kreisverband Nienburg Radtouren abseits

der bekannten Wege erarbeitet. Sie sind unter

www.adfc-nienburg.de abrufbar. Martin Fahrland

Foto: Die Mittelweser-Region ist ein Paradies für Radler: Hier

das Weserufer in Hoya.

Nienburg/Weser. Die Mittelweser-Region zwischen Minden

und Bremen ist ideal zum Radfahren. Die flache Wesermarsch,

weite Geestflächen mit herrlichen Wäldern und

bunten Feldern, ausgedehnte Moor- und Heidegebiete bestimmen

das Landschaftsbild. Ein rund 3.000 km langes Radwegenetz

mit mehr als 40 ausgeschilderten Tagestouren von

zehn bis 100 Kilometern Länge steht zur Verfügung. Der

zweitbeliebteste deutsche Radfernweg - der Weser-Radweg

- verläuft durch die Region (ADFC-Radreiseanalyse 2021). Er

wurde als ADFC-Qualitätsradroute mit vier Sternen ausgezeichnet.

Es gibt eine Haupt- und eine Alternativroute auf der

gegenüberliegenden Weserseite. Die Hauptroute kann die

Weserseite wechseln. Brücken, Wehre und Fähren dienen als

Querungspunkte, so dass ein „Leitersystem“ entsteht, wel-

Mittelweser-Touristik GmbH

Tel.: (05021) 91 76 30

Fax: (05021) 91 76 40

info@mittelweser-tourismus.de

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