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01_Energieökonomie

Tätigkeitsbericht 2009

Hier wären ein paar einleitende Worte ganz schön, eine Zusammenfassung des folgenden

Kapitels. Ro odiam iustis accum eugait, consed diam veratisl et luptatie veliquisim quis dunt

velit lobor ing eui bla feugait dolore tisit adignim velent nostrud magna consequ amcommo

lortin venis et wismodolorem adigna alit inis eum dolore do odit nummoloreet utat.

Heute Heute für für morgen morgen denken denken


Tätigkeitsbericht 2009

3_ Vorwort

4_ Das Bremer Energie Institut

6_ Leuchtturmprojekte

12_ Forschungsbereiche: Projekte – Veröffentlichungen – Vorträge

13_ Energieökonomie

18_ Geopolitik

20_Energiesystemanalyse

26_Energieeffizienz

36_Erneuerbare Energien

40_ Veranstaltungen

41_ Schulungen – Lehre

42_ Mitarbeiter/innen

45_ Doktoranden/innen

Geopolitik

46_ Wissenschaftlicher Beirat

47_ Impressum

48_Anfahrt

Energieökonomie

Leitung: Prof. Dr. Gert Brunekreeft

College Ring 2 / Research V

28759 Bremen

Tel. +49 (0) 421 - 200-48 88

Fax +49 (0) 421 - 200-48 77

info@bremer-energie-institut.de

www.bremer-energie-institut.de

Energieeffizienz

Energiesystemanalyse

Erneuerbare Energien

Vorwort

Die Dynamik in der Energiepolitik ermöglichte dem Bremer Energie Institut (BEI), die

für 2009 angestrebte Strategie umzusetzen. Zum einen konnte die Forschungsausrichtung

des Instituts entlang der drei energiepolitischen Ziele Wirtschaftlichkeit,

Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit weiter etabliert werden. Dies gelang insbesondere

durch den Aufbau des Arbeitsbereiches Geopolitik in Zusammenarbeit mit

der Jacobs University Bremen. Erste Forschungsvorhaben zum Thema Gasimportabhängigkeit

und das Solarstromprojekt DESERTEC wurden bereits gestartet. Zum

anderen hat das BEI 2009 strategisch wichtige Forschungsfelder ausgebaut. Als wissenschaftlicher

Partner begleitet das BEI die Entwicklung der Klimaschutzkonzepte in

Bremen und Oldenburg und war beratend tätig bei der Ausarbeitung und Umsetzung

von Klimaschutzzielen. Durch das vom BMWi geförderte Forschungsprojekt zum

Thema »Innovative Regulierung für Intelligente Netze« (IRIN) konnten wir unsere

Arbeiten im Themenfeld »Netzinfrastruktur« weiter vorantreiben. Wir hoffen, dass

unsere Forschungsergebnisse einen Beitrag bei der Ausgestaltung der Anreizregulierung

und damit zur Förderung notwendiger Investitionen für die Entwicklung von

Smart Grids leisten werden.

Im September 2009 fand eine vom Bremer Senat initiierte und von externen Gutachtern

begleitete Institutsevaluierung statt. Die positiven Ergebnisse der Evaluierung

bestätigten uns den Erfolg unserer Forschungsstrategie. Vor dem Hintergrund der

anhaltend guten Institutsentwicklung wurden 2009 drei zusätzliche Forscher eingestellt.

Für 2010 sind weitere Neueinstellungen und eine Konsolidierung auf 15 Mitarbeiter

im Wissenschaftsbereich geplant. 2009 erfolgte auch die Umwandlung des

Kuratoriums in einen Wissenschaftlichen Beirat, dessen Gründungssitzung im Oktober

stattfand. Die erfreulichen Ereignisse wurden kurze Zeit später überschattet vom

plötzlichen und völlig unerwarteten Tod des Beiratsmitglied Herrn Dr. Krewitt vom

Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DRL) in Stuttgart. Unser Dank gebührt

Herrn Krewitt und unser Beileid gilt seinen Angehörigen.

Wir danken allen Auftraggebern, Förderern und Kooperationspartnern für die gute

und vertrauensvolle Zusammenarbeit und hoffen, diese auch 2010 weiterführen zu

können.

Gert Brunekreeft

14. Mai 2010

Prof. Dr. Gert Brunekreeft

Institutsleiter

Inhalt _ 3


Nachhaltigkeit

Energiepolitische

Ziele

Wirtschaftlichkeit Versorgungssicherheit

4_Das Bremer Energie Institut

Das Institut im Überblick

Organisation

Das Bremer Energie Institut (BEI) ist ein wissenschaftliches Institut. Es wurde im Jahr

1990 auf Initiative des Bremer Energiebeirats durch die Freie Hansestadt Bremen

gegründet. Formal ist das Institut dem Verein zur Förderung der wissenschaftlichen

Forschung in der Freien Hansestadt Bremen angegliedert und durch Kooperationsverträge

mit der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen verbunden.

Die Leitung des Instituts liegt in den Händen von Prof. Gert Brunekreeft, der gleichzeitig

eine Professur für Energy Economics an der Jacobs University Bremen hält.

Forschungsausrichtung und Arbeitsweise

Das Bremer Energie Institut versteht sich als kompetenter Berater, der aktuelle Fragestellungen

einer nachhaltigen Energieversorgung aus verschiedenen Blickwinkeln

wissenschaftlich beleuchtet. Hinsichtlich seiner Forschungsausrichtung orientiert

sich das BEI an den Zielen des energiepolitischen Dreiecks: Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit

und Versorgungssicherheit, die gleichsam zentrale Leitlinien für die deutsche

und europäische Energiepolitik darstellen.

Die Arbeitsweise des Bremer Energie Instituts zeichnet sich durch einen integrativen

Forschungsansatz, die Bearbeitung von Querschnittsprojekten und eine sehr flexible

Projektorganisation aus. Das Team aus Wirtschafts- und Politikwissenschaftlern,

Ingenieuren, Physikern und Architekten arbeitet je nach Fragestellung interdisziplinär

zusammen und gewährleistet Qualität und Neutralität.

In vielen Projekten verknüpfen wir unser Wissen in Kompetenznetzwerken mit nationalen

und internationalen Experten. Die Durchführung von Promotionen und der Aufenthalt

von internationalen Gastwissenschaftlern am BEI tragen zu einer kontinuierlichen

Erweiterung der fachlichen Kompetenzen des Institutes bei.

Auftraggeber und Forschungsförderer

Zu unseren Auftraggebern und Forschungsförderern zählen u.a. staatliche und private

Forschungsförderungseinrichtungen, Verwaltungen (EU, Bund, Länder, Gemeinden)

und Ministerien, Verbände, Energieversorgungsunternehmen und Wohnungsgesellschaften.

Die ausgeglichene Mischung von Auftraggebern und Forschungsförderern

aus Industrie, Regierung und Förderinstitutionen ermöglicht es uns,

unterschiedliche Ansatzpunkte aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Forschungsbereiche

Inhaltlich arbeitet das BEI in fünf Forschungsbereichen: Energieökonomie, Geopolitik,

Energiesystemanalyse, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien.

Bremer Energie Institut

Energieökonomie

Geopolitik

Volkswirtschaftliche

Marktanalysen

Instrumente

zur Marktsteuerung

Produktspektrum

Energiesystemanalyse Energieeffizienz Erneuerbare Energien

Nachfrage- und

Versorgungsstrukturen

Kraft-Wärme-Kopplung

Energie- und

Klimaschutzkonzepte

Gebäude

Energiedienstleistungen

Das Bremer Energie Institut deckt ein breites Produktspektrum ab, zum Beispiel:

- Beratung zu Gesetzesvorhaben, Förderprogrammen, Regulierung und Entflechtung

von Energieunternehmen,

- Analyse von Nachfrage- und Versorgungsstrukturen auf Ebene des Bundes, der Länder

und der Städte/Kommunen sowie Studien zum Konsumentenverhalten,

- Erarbeitung von Energieversorgungs- und Klimaschutzkonzepten,

- Erstellung von Potenzialanalysen, Marktentwicklungsszenarien und Wirtschaftlichkeitsvergleichen,

- Entwicklung und Evaluierung von Maßnahmen und Instrumenten zur Verbesserung

der Energieeffizienz,

- Wissenschaftliche Begleitung von Modellprojekten und Feldversuchen.

Das Bremer Energie Institut_5


Leuchtturmprojekte 2009

6_Leuchtturmprojekte

Auf den folgenden Seiten werden fünf ausgesuchte Projekte des Bremer Energie Instituts aus dem Jahr 2009 ausführlicher

vorgestellt. Diese Projekte sind unseres Erachtens von besonderer Bedeutung für aktuelle energiewirtschaftliche

Themen, z. T. auch in unserer Region. Einen umfassenden Überblick über alle Projekte, Veröffentlichungen

und Vorträge, die im Jahr 2009 am Bremer Energie Institut erarbeitet wurden, finden Sie ab Seite 12.

Leuchtturmprojekte 2009

Energie- und Klimaschutzszenarien

für das

Land Bremen (2020)

Auftraggeber: Senator für Umwelt, Bau,

Verkehr und Europa

Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr

und Europa der Freien Hansestadt Bremen

hat im Auftrag des Senats ein Klimaschutz-

und Energieprogramm für den

Zeitraum bis 2020 erarbeitet (KEP 2020),

das vom Senat am 15. Dezember 2009

beschlossen wurde. Das Programm

wurde im Rahmen eines breit angelegten

Dialogprozesses mit den gesellschaftlichen

Gruppen, interessierten

Bürgerinnen und Bürgern, den betroffenen

Senatsressorts und dem Magistrat

der Stadt Bremerhaven entwickelt.

Die Basis für diesen Dialogprozess

bildeten ein Referenz- und ein Klimaschutzszenario,

mit deren Erarbeitung

das Gutachterteam aus BET Aachen,

Wuppertal Institut und Bremer Energie

Institut beauftragt wurde. Das Bremer

Energie Institut befasste sich dabei insbesondere

mit der Entwicklung in den

Bereichen der erneuerbare Energien, der

Industrie und der Strom- und Wärmeerzeugung

im Land Bremen.

Das Referenzszenario stellt die Entwicklung

der CO2-Emissionen von 1990 bis

2020 in Bremen, Bremerhaven und im

Land Bremen dar, die ohne eine aktive

Klimaschutzpolitik des Landes Bremen

zu erwarten ist. Das Klimaschutzszenario

hingegen berücksichtigt Maßnahmen

einer aktiven landesbremischen Klimapolitik.

Dabei wurden nur solche

Maßnahmen in das Klimaschutzszenario

au f g enommen , die au f g r und d er

Gespräche mit relevanten Akteuren auch

als umsetzbar erachtet werden.

Im Referenzszenario sinken die CO2-

Emissionen zwischen 1990 und 2020 um

20%, im Klimaschutzszenario beträgt

die Reduktion 33%. Das politische Ziel

im Land Bremen, die Emissionen in 2020

um 40% gegenüber 1990 zu senken,

kann mit den Maßnahmen des Klimaschutzszenarios

allein nicht erreicht

werden. Um diese Klimaschutzlücke zu

schließen, müssen weitere Optionen zur

Minderung der CO2-Emissionen in die

Betrachtung einbezogen werden. Einige

konkrete Vorschläge, die hierfür bereits

benannt, aber nicht in das Klimaschutzszenario

aufgenommen wurden,

werden vom Senator für Umwelt,

Bau, Verkehr und Europa noch hinsichtlich

ihrer Umsetzbarkeit geprüft.

Informationen zum aktuellen Stand des

KEP 2020 Bremen sind auf den Internetseiten

des Senator für Umwelt, Bau,

Verkehr und Europa (http://www.

umwelt.bremen.de) zu finden.

Ansprechpartnerin:

Dr. rer. nat. Karin Jahn

Projektlaufzeit: 03/2009 – 12/2009

»Das vorliegende Gutachten

bietet eine gute Ausgangsbasis

für die Umsetzung konkreter

Klimaschutzmaßnahmen im

Land Bremen.«

Leuchtturmprojekte_7


Leuchtturmprojekte 2009

Studie zur Potenzialer-

hebung von Kraft-Wärme-

Kopplung in Nordrhein-

Westfalen

Auftraggeber: Ministerium für Wirtschaft,

Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

(über Projektträger ETN)

In diesem Projekt werden die KWK-Potenziale

der Siedlungs-KWK (private Haushalte

und der Sektor GHD) sowie diejenigen

der Industrie-KWK (bearbeitet durch

die Unterauftragnehmer FhG-ISI, Karlsruhe,

IREES GmbH, Karlsruhe und EnB

GmbH, Essen) differenziert betrachtet.

Als Fallbeispiele dienen die sieben Städte

Herscheid, Voerde, Lemgo, Waltrop, Paderborn,

Essen und Düsseldorf. Dabei

erfolgt jeweils die Erstellung eines hoch

aufgelösten Wärmekatasters unter Nutzung

von 3D-Laserscanning-Daten. Die

Bearbeitung erfolgt in einem GIS, um die

Objekte in ihrer realen räumlichen Lage

erfassen zu können und einen Bezug

zu bestehenden oder hinzukommenden

Wärmenetzen zu ermöglichen. Das Projekt

liefert über den verfolgten Ansatz auch

einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung

geeigneter Methoden und Vorgehensweisen.

Die Datenaufbereitung der Erzeugungsseite

sowie der leitungsgebundenen

Wärmeverteilung erfolgt sowohl in Bezug

auf Technik als auch auf Kosten, unter Berücksichtigung

dynamischer Entwicklungen.

Die Ergebnisse fließen dann in die Ermittlung

der wirtschaftlichen KWK-Potenziale

der Modellstädte ein. Dabei soll

möglichst detailliert erfasst werden, in

welchen Bereichen sich die Zuwachspotenziale

befinden und durch welche

Randbedingungen diese Quartiere gekennzeichnet

sind. Dabei spielt insbesondere

die Untersuchung der Siedlungstypologie

in räumlich hoher Auflösung

eine wichtige Rolle. Auf den Ergebnissen

der Modellstädte aufbauend erfolgt die

Übertragung auf weitere Städte in NRW,

um so ein Gesamtpotenzial für NRW

abzuleiten.

Die industriellen KWK-Potenziale werden

weitgehend analog zunächst anhand

konkreter Standort-Fallbeispiele exemplarisch

ermittelt, um dann auf Basis der

hierbei gewonnenen Erkenntnisse eine

Hochrechnung auf NRW insgesamt durchzuführen.

Die Vorgehensweise, Annahmen und

Ergebnisse werden in regelmäßigen Sitzungen

in Abstimmung mit einem Redaktionskreis,

in dem u. a. Vertreter von EVU

und Verbänden vertreten sind, diskutiert.

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Bernd Eikmeier

Projektlaufzeit: 05/2009 – 02/2011

»Nordrhein-Westfalen bietet sich

aufgrund der hohen Siedlungsdichte

besonders für die Nutzung

von Fernwärme-KWK an.«

»Datenbasis Gebäudebestand«:

Datenerhebung

zur energetischen Qualität

und den Modernisierungs-

trends im Gebäudebestand

Forschungsverbundprojekt mit dem

Institut Wohnen und Umwelt (Darmstadt)

in Zusammenarbeit mit ca.

500 Betrieben des Schornsteinfegerhandwerks

Gefördert durch das Bundesamt für Bauwesen

und Raumordnung im Programm

»Zukunft Bau«, die KfW Bankengruppe

und das Land Hessen

Gegenwärtig bestehen erhebliche Informationsdefizite

zum aktuellen energetischen

Zustand der deutschen Wohngebäude.

Beispielsweise ist nicht bekannt,

wie viele Gebäude bereits nachträglich

wärmegedämmt wurden bzw. wie viele

Gebäude pro Jahr saniert werden. Solche

Daten sind jedoch wichtig: Die politischen

Entscheidungsträger benötigen

dringend diese Informationen, um einerseits

den Erfolg der Energieeffizienzpolitik

der Vergangenheit abschätzen zu

können, andererseits, um zielgerichtet

Maßnahmen für die Zukunft einzuleiten.

Dazu gehört unter anderem das passgenaue

Ausgestalten von Förderprogrammen.

Die Wirtschaft braucht solche

Daten, um Märkte zu beurteilen. Kommunen

und andere regionale Vereinigungen

benötigen diese Erkenntnisse,

zur Erstellung von Energiekonzepten.

Mit dem von Sommer 2008 bis Herbst

2010 laufenden Forschungsprojekt

»Datenbasis Gebäudebestand« sollen

wichtige Informationslücken über den

energetischen Zustand und die Modernisierungstrends

im deutschen Wohngebäudebestand

beseitigt werden. Dazu

wird eine deutschlandweite schriftliche

Befragung von Gebäudeeigentümern

durchgeführt. Insgesamt sollen die Daten

von bis zu 10.000 Gebäuden mit Unterstützung

von Bezirksschornsteinfegermeisterbetrieben

erhoben werden. Die

Erhebung erfolgt dabei nach einem zweistufigen

zufallsgesteuerten geschichteten

Auswahlverfahren. In der ersten

Ziehungsstufe werden die Kehrbezirke

ausgelost, in der zweiten die Gebäudeadressen.

Die Schichtung berücksichtigt,

dass auch Gebäude, die bei einer reinen

Zufallsstichprobe unterrepräsentiert

sein könnten, in ausreichender Zahl

erfasst werden. Dies betrifft z.B. Mehrfamilienhäuser

ab drei Wohneinheiten

und Neubauten ab 2005.

Auf der Grundlage der Erhebungsergebnisse

soll eine Hochrechnung auf den

gesamten Gebäudebestand erfolgen. Die

Ergebnisse werden u.a. in einem Bericht

und einer anonymisierten Gebäudedatenbank

zusammengefasst werden.

Die Aufgaben des Bremer Energie Instituts

bestehen im Wesentlichen in der

Organisation der Erhebung.

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Klaus-Dieter Clausnitzer

Projektlaufzeit: 07/2008 – Herbst/2010

»Zu energetischen Eigenschaften

des Gebäudebestands und den

Modernisierungen gibt es erhebliche

Informationslücken. Diese

wollen wir reduzieren.«

8_Leuchtturmprojekte Leuchtturmprojekte_9


Leuchtturmprojekte 2009

»Aus renditeorientierten

neuen Energiedienstleistungen

werden sich nicht automatisch

bedeutende Effizienzimpulse

ergeben.«

Erschließung von Minderungspotenzialen

spezifischer Akteure,

Instrumente und Technologien

zur Erreichung

der Klimaschutzziele

im Rahmen der nationalenKlimaschutzinitiative

(EMSAITEK-NKI)

Gefördert durch das Bundesministerium

für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Das Gesamtprojekt teilt sich in drei Bearbeitungsfelder

auf, wobei das Bremer

Energie Institut neben dem Institut für

ZukunftsEnergieSysteme (IZES), Saarbrücken,

und Wuppertal Institut für

Klima, Umwelt, Energie für das Bearbeitungsfeld

1 zuständig ist. Das Ziel dieses

Bearbeitungsteils ist herauszufinden,

welche Aktionsformen der Stadtwerke

besonders geeignet sind, umfassende

Energieeinsparungen bei ihren Kunden

zu mobilisieren und sich gut für eine

intensive Verbreitung eignen würden.

Hierzu werden im In- und Ausland bestehende

Erfolg versprechende Ansätze

eingehend analysiert und hinsichtlich

ihrer Übertragbarkeit geprüft. Dabei

werden auch Aktivitäten einbezogen, die

aktuell durch Energie- oder Klimaschutzagenturen

wahrgenommen werden, sich

aber auch auf Stadtwerke übertragen

ließen. Die Beurteilung geschieht vor

dem Hintergrund der in Deutschland

vorkommenden Stadtwerketypen.

Schließlich wird herausgearbeitet, unter

welchen Umständen sich eine hohe Verbreitung

der vorteilhaften Aktivitäten

bewerkstelligen ließe. Hierfür werden

entsprechend ausgerichtete Förderprogramme

in einer Weise entwickelt, dass

sie direkt von Stadtwerken umsetzbar

sind und alle Belange von der notwendigen

personellen Ausstattung bis hin zur

Evaluierung der damit ausgelösten

Umsetzung beleuchten. Ein wichtiger

Punkt in diesem Zusammenhang ist, die

notwendige Förderung zur Überwindung

wirtschaftlicher Restriktionen für die

jeweiligen Stadtwerketypen zu ermitteln.

Dabei hat die Analyse der bestehenden

Aktionen bereits ergeben, dass die

wesentlichen Impulse von einer Intensivierung

der in den Beratungsbereich

hinein fallenden nicht profitablen Aktivitäten

ausgehen würden, sodass entsprechend

ausgelegte Maßnahmenprogramme

erheblich von einer Aktivierung

von Umlagen oder finanziellen Förderungen

abhängig sein werden. Die Entwicklung

der Programme soll in engem

Austausch mit einzelnen Stadtwerken

erfolgen. Das Ziel ist, dass sich zukünftig

möglichst viele Stadtwerke an dem zu

erwartenden Programm beteiligen.

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Wolfgang Schulz

Projektlaufzeit: 05/2009 – 09/2010

Verkehrskonzepte und

Geschäftsmodelle –

Personal Mobility Center

(PMC) der Modellregion

NordWest (Phase A)

Teilprojekt: Abschätzung

der ökologischen Effekte

der Elektromobilität in

der Region NordWest

Gefördert durch das Bundesministerium

für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Die Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg

ist eine von acht Modellregionen,

in denen, gefördert durch das

Konjunkturpaket II der Bundesregierung

vom 14.01.2009, Elektromobilität ausprobiert

wird: Elektrofahrzeuge werden

auf die Straße gebracht, ein erstes Netzwerk

mit Infrastruktur wird errichtet,

Konzepte und Systeme für zukünftige

Mobilitätsansprüche werden entwickelt,

erstellt und in Versuchsreihen in ihren

späteren Einsatzgebieten getestet.

In der langen Reihe der wissenschaftlichen

und wirtschaftlichen Kooperations-

die Aufgabe übernommen, die ökologischen

Effekte der Elektromobilität zu

analysieren. Dazu soll im ersten Schritt

ein komplexes Modell entwickelt werden,

welches alle wichtigen Einflussfaktoren

auf die mit der Elektromobilität verbundenen

Emissionen berücksichtigt. Im

zweiten Schritt sind dann die Ergebnisse

aus dem geplanten Flottentest in der

Modellregion wie z.B. spezifische Energieverbräuche,

Fahrleistung, Aufladezeiten

und spezifische Emissionen der

zeitabhängigen Stromerzeugung miteinander

zu verknüpfen, um konkrete Ergebnisse

der ökologischen Effekte der Elektromobilität

zu ermitteln. Neben

technischen sind bei der Modellbildung

auch ökonomische und regulatorische

Rahmenbedingungen wie z.B. der

Europäische Emissionshandel und die

bundesdeutschen EEG-Regelungen zu

berücksichtigen, damit das Modell die

realen Effekte korrekt abbilden kann.

Ein Schwerpunkt der Analyse liegt auf

der Untersuchung der Zusammenhänge

zwischen Offshore-Windenergie und

Elektromobilität. Es soll insbesondere

fang die Elektromobilität einen Beitrag

leisten kann

- zur Umsetzung der Ausbauziele für

erneuerbare Energien,

- zur besseren Integration fluktuieren-

der Erzeuger in die Netze,

- zur langfristigen Erhöhung der Versor-

gungssicherheit,

- zur Erhöhung der Effizienz der Strom-

10

partner hat das Bremer Energie Institut untersucht werden, in welchem Um-

10_Leuchtturmprojekte Leuchtturmprojekte_11

netze,

- zur Nutzung »überschüssiger« Stromer-

zeugung aus erneuerbaren Energien,

- zur Verringerung teurer Reserve-Kapa-

zitäten der Stromerzeugung.

Bild: DFKI-Bremen

Das neue Forschungsvorhaben passt

hervorragend zu den Kompetenzen des

Bremer Energie Instituts in den

Bereichen Offshore-Windenergie und

Smart Grids/Regulierung und zu der

interdisziplinären Zusammenarbeit von

Ingenieuren und Ökonomen.

Ansprechpartner:

Dr. rer. pol. Jürgen Gabriel

Projektlaufzeit: 10/2009 – 12/2010


Forschungsbereich Energieökonomie

Projekte – Veröffentlichungen – Vorträge

12_Energieökonomie

Die Vollendung des europäischen Energiebinnenmarktes, Konsumentenschutz und das Vorantreiben des Wettbewerbs

auf den Energiemärkten sind weiterhin wichtige energiepolitische Ziele der Europäischen Kommission und

der EU-Mitgliedstaaten. Neben Fragen geeigneter Förderinstrumente und des »market design« sind Wettbewerbspolitik

und Regulierung der Energienetze zentrale Themenbereiche, die das Bremer Energie Institut in diesem

Forschungsbereich bearbeitet.

Projekte

Ownership Unbundling

of Energy Companies –

Will it Be Worth it?

EnBW Energie Baden-Württemberg AG,

Karlsruhe

Next Generation Infrastructures Foundation

(NGInfra), Delft

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt

trägt den Namen UNECOM und untersucht

die Auswirkungen des von der Europäischen

Kommission präferierten Ownership

Unbundling im Energiesektor.

Gemeint ist damit die vollständige, eigentumsrechtliche

Trennung der Transportnetze

von den wettbewerblichen Bereichen

Erzeugung und Vertrieb. Die Analyse

wird dabei sowohl qualitative als auch

quantitative Aspekte in Form einer Kosten-Nutzen-Analyse

und einer ökonometrischen

Analyse erfassen. Das Projekt ist

dahingehend interdisziplinär, dass es die

Forschungsbereiche Ökonomie, Betriebswirtschaft,

Recht sowie institutionelle und

technologische Fragestellungen umfasst.

Neben dem Bremer Energie Institut, das

in Zusammenarbeit mit der Jacobs University

Bremen die Projektleitung übernimmt,

wirken Partneruniversitäten aus

Deutschland, Österreich und den Niederlanden

an dem Projekt mit.

Projektlaufzeit: 04/2007 – 12/2010

Handlungsempfehlung

zur Erreichung des 25%

KWK-Ziels bis 2020

Bundesministerium für Umwelt Naturschutz

und Reaktorsicherheit (BMU),

Berlin

Die Bundesregierung hat im April 2007

den Entschluss gefasst, die Errichtung

neuer KWK-Anlagen in einem Maße zu

fördern, dass die auf KWK basierende

Stromerzeugung bis 2020 verdoppelt

werden kann. Unter Beachtung der weiteren

Beschlusslage hat das Bremer

Energie Institut Vorschläge für eine

Ausgestaltung der Förderung erarbeitet,

die sich vor allem auf notwendige

Impulse für neue Wärmenetze bezogen.

Diese Ergebnisse sind zum Teil in die

Neufassung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes

(KWKG), das 2009 in Kraft

getreten ist, eingeflossen.

Projektlaufzeit: 08/2007 – 01/2009

Energieökonomie_13


»Ein Zitat oder Heraushebung

aus dem Text in diesem Zusammenhang

wäre schön.«

14_Energieökonomie

Energiepolitischer

Dialog der Wirtschaft

Vereinigung der Industrie- und Handelskammer

in NRW und Beratungs- und Projektgesellschaft

mbH (IHK/IBP), Düsseldorf

Die steigenden Energiepreise und die

laufenden Umstrukturierungen in der

Energiewirtschaft sind Gegenstand einer

intensiven aktuellen Diskussion. Für

viele Wirtschaftszweige stellen die steigenden

Preise für Strom, Gas und Öl

einen immer bedeutenderen Kostenfaktor

dar. Andererseits eröffnen sich durch

die Entwicklung im Bereich der Erneuerbaren

Energien und die angestoßene

Liberalisierung der Energiemärkte auch

Chancen für die deutsche Wirtschaft.

Vor diesem Hintergrund hat sich die IHK-

Vereinigung des Landes Nordrhein-

Westfalen entschlossen, die wesentlichen

Aspekte einer zukunftsorientierten,

wirtschaftsfreundlichen Energiepolitik

im Rahmen eines umfassenden Diskussionsprozesses

zu erörtern und die Ergebnisse

in ein energiepolitisches Thesenpapier

einfließen zu lassen, das Anfang

2009 präsentiert wurde.

Das Bremer Energie Institut begleitete

diesen Dialog wissenschaftlich und

erstellte als Grundlage für den Diskussionsprozess

eine Studie zur aktuellen

Situation und den mittelfristig zu erwartenden

Trends in der Energiepolitik.

Projektlaufzeit: 02/2008 – 07/2009

Förderung des Ersatzes

von elektrischen

Widerstandsheizungen

Institut für ZukunftsEnergieSysteme

(IZES gGmbH), Saarbrücken

Das Bremer Energie Institut hat gemeinsam

mit IZES, Saarbrücken, einen Vorschlag

zur bedarfsorientierten pauschalen

Förderung der Umstellung von

Nachtspeicherheizungen auf Pumpenwarmwasserheizungen

erarbeitet. Dabei

sind Grundrisse typischer Bestandsgebäude

eingeflossen. Dabei ist die Perspektive

des Investors für den Bereich

vermieteter Wohnungen in den Vordergrund

gestellt worden. Das Ergebnis lautet,

dass der Förderbedarf pro Wohnung

für Mehrfamilienhäuser deutlich niedriger

als für Ein- und Zweifamilienhäuser

ausfällt. Das zuständige Bundesbauministerium

hat sich indes

entschlossen, anstelle dieses Vorschlages

eine undifferenzierte Verschrottungsprämie

pro Einzelgerät als Förderung

bereitzustellen.

Projektlaufzeit: 06/2008 – 10/2009

Zukunft der Stromerzeu-

gung im europäischen

Vergleich

Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

Trotz weitgehend einheitlicher EU-Vorgaben

zeigen sich hinsichtlich der Umgestaltung

der Stromversorgungslandschaft in

Europa im Vergleich der EU-Mitgliedstaaten

divergierende Entwicklungspfade.

Diese sind einerseits auf unterschiedliche

energiepolitische Ausrichtungen der nationalen

Regierungen zurückzuführen und

werden andererseits durch das Handeln

der Energiewirtschaft und die Akzeptanz

der Öffentlichkeit gegenüber Plänen

von Regierung und Energiewirtschaft

bestimmt.

Am Beispiel der EU-Mitgliedstaaten

Deutschland, Schweden und der Slowakei

hat das Bremer Energie Institut die

Bandbreite nationalstaatlicher Wege der

zukünftigen Stromerzeugung in der EU

aufgezeigt. Im Rahmen der Länderanalyse

wurden Interessendivergenzen zwischen

Regierung, Energiewirtschaft und

Öffentlichkeit zur zukünftigen nationalen

Stromerzeugung aufgedeckt, die

Übereinstimmung von Zielen bzw. Planungen

und tatsächlichem Handeln von

Regierung und Energiewirtschaft

geprüft, bestehende Machtverhältnisse

zwischen den Akteuren abgebildet und

länderbezogen ausgesuchte Fragestellungen

zur Zukunft der europäischen

Stromerzeugung vertiefend untersucht.

Projektlaufzeit: 10/2009 – 02/2010

Innovative Regulierung

für intelligente Netze

Bundesministerium für Wirtschaft und

Technologie (BMWi), Berlin

Dezentrale Energieversorgung und die

Weiterentwicklung der Energienetze zu

intelligenten Netzen gewinnen angesichts

ambitionierter Klimaziele und im

Spannungsfeld von Versorgungssicherheit,

Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit

zunehmend an Bedeutung.

Notwendige Investitionen und Innovationen

sowie die Koordination künftiger

Smart Grids müssen in den Rahmen der

Anreizregulierung integriert werden, die

seit 2009 Anreize für den effizienten

Betrieb der Strom- und Gasnetze setzt.

Ziel des Forschungsprojektes ist die Konzeption

eines institutionellen Rahmens

für eine effiziente und effektive Netzentwicklung

zu Smart Grids. Das Projekt hat

somit einen wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen

Schwerpunkt.

Das Projekt wird in Kooperation mit dem

Öko-Institut Freiburg, der Ruhr-Universität

Bochum und dem WIK (Wissenschaftliches

Institut für Infrastruktur und

Kommunikationsdienste) durchgeführt.

Weitere Projektinformationen sind verfügbar

unter: http://www.bremer-energie-institut.de/irin.

Projektlaufzeit: 10/2009 – 05/2011

Energieökonomie_15


Veröffentlichungen

Deep-ISOs and network investment

Balmert, D.; Brunekreeft, G., in: Competition and

Regulation in Network Industries, erscheint in Kürze.

Regulierung und Innovationstätigkeit:

eine ökonomische Perspektive

Bauknecht, D.; Brunekreeft, G., in: Eifert, M.; Hoffmann-Riem,

W. (Hrsg.): Innovationsfördernde Regulierung, S. 243-256,

2009.

Investitionsrisiko und Regulierung

Borrmann, J.; Brunekreeft, G., in: Blum, U. (Hrsg.): Regulatorische

Risiken – das Ergebnis staatlicher Anmaßung oder

ökonomisch notwendiger Intervention? Institut für Wirtschaftsforschung

Halle, Baden-Baden, 2009.

The timing of monopoly investment

Borrmann, J.; Brunekreeft, G.: mimeo, Universität Wien,

Jacobs University Bremen (Hrsg.), Wien, 2009.

Entflechtung auf den europäischen Strommärkten:

Stand der Debatte

Brunekreeft, G.; Meyer, R., in: Knieps, G.; Weiß, H.-J. (Hrsg.):

Fallstudien zur Netzökonomie, S. 171-201, 2009.

Gas supply security and the competitiveness

on the european gas market

Brunekreeft, G.; Guliyev, F., in: Jepma, C.J. (Hrsg.): Gas Market

Trading, S. 68-122, Energy Delta Institute, Rijksuniversiteit

Groningen, 2009.

Regulation of network charges

Brunekreeft, G., in: Bausch, A.; Schwenker, B. (Hrsg.):

Handbook Utility Management, S. 435-456, Berlin, 2009.

Thesen, Fakten und Handlungsoptionen für den

Energiepolitischen Dialog der Wirtschaft in NRW:

Darstellung des aktuellen wissenschaftlichen

Diskussionsstandes

Brunekreeft, G.; Jahn, K.; Balmert, D.; Eikmeier, B., Bremer

Energie Institut, Bremen, 2009.

Value of Lost Load – zur Umsetzung der Q-Komponente in der

Anreizregulierung

Brunekreeft, G.; De Nooij, M., in: Energiewirtschaftliche

Tagesfragen 59, Heft 6, S. 34-38, 2009.

A nodal pricing analysis of the future German electricity

market

Özdemir, Ö.; Hers, S.; Fischer, E.B.; Brunekreeft, G.;

Hobbs, B.F., EEM 2009 conference proceedings, 2009.

Legal and Economic Aspects of Ownership Unbundling in the EU

Pielow, J.-C.; Brunekreeft, G.; Ehlers, E., in: Journal of World

Energy Law and Business, Online-Publikation, 2009.

Revolution durch Kraftwerke im Keller?

Schulz, W., in: Newsletter der Bremer Energie Konsens GmbH,

Ausgabe 10/2009, Bremen, 2009.

Vorträge

Netzinvestitionen und Anreizregulierung

Gert Brunekreeft, Seminar; Hochschule Bremen, Januar 2009,

Bremen

Investitionen unter Regulierung: »ARegV@5«

Gert Brunekreeft, E-World energy & water; MMC, Februar

2009, Essen

Anreizregulierung und Netzinfrastruktur: Nächste Schritte

Gert Brunekreeft, 5. ICG-Branchentreffen Netze; ICG Innovation

Congress GmbH, März 2009, Hamburg

Potenziale für Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland

Wolfgang Schulz, 7. Jahreskonferenz der BHKW-Consult:

BHKW 2009 Innovative Technologien und neue Rahmenbedingungen;

BHKW-Consult, April 2009, Hannover

Regulation of Energy Networks

Gert Brunekreeft, École Polytechnique Fédérale de Lausanne

PHD-course »De- and re-regulation of the network industries«;

Technical University Delft, April 2009, Delft, Niederlande

Can Cheap Talk Coordinate Unbundled Generation and

Network Investment Decisions?

Nele Friedrichsen, UNECOM Workshop »Vertical Relations in

Energy Markets«; Wirtschaftsuniversität Wien, Mai 2009,

Wien, Österreich

Ownership unbundling, competition and interconnector

investment: analysis of the German case

Gert Brunekreeft, Konferenz UNECOM, »Vertical Relations in

Energy Markets«; UNECOM; Wirtschaftsuniversität Wien,

Mai 2009, Wien, Österreich

Regulation and the Timing of Monopoly Investment

Gert Brunekreeft, Workshop: »Regulation, Investments and

the Quality of Energy Networks«: Nederlandse Meded-ingingsautoriteit,

Mai 2009, Den Haag, Niederlande

Regulation and the Timing of Monopoly Investment

Gert Brunekreeft, Centre for Competition Policy Seminar, University

of East-Anglia; University of East-Anglia, Juni 2009,

Norwich, Großbritannien

Regulation of Energy Networks

Gert Brunekreeft, Konferenz: De investeringen van netwerksectoren

en regulering: Wirtschaftsministerium Niederlande,

Juli 2009, Den Haag, Niederlande

Prospects and problems of a developing gas market:

a case-study of Germany

Gert Brunekreeft, Seminar Energy Delta Institute; Rijksuniversiteit

Groningen, September 2009, Groningen, Niederlande

1999-2009: Ten Years of European Energy Markets

Liberalization: German Experience

Gert Brunekreeft, Konferenz Università Bocconi; Università

Bocconi, Oktober 2009, Mailand, Italien

16_Energieökonomie Energieökonomie_17 17


Forschungsbereich Geopolitik

Projekte

18_Geopolitik

Aufgrund der hohen energiepolitischen Relevanz dieses Themenkomplexes hat das Bremer Energie Institut im Jahr

2009 in Zusammenarbeit mit der Jacobs University Bremen den Aufbau seines Forschungsbereiches Geopolitik der

Energieversorgung begonnen. Der stark politikwissenschaftlich geprägte Bereich beschäftigt sich u. a. mit dem

Thema der europäischen Importabhängigkeit von Primärenergieträgern wie Gas und Öl.

Projekte

Russlands Verlässlichkeit

als Energielieferant

für Europa

Eigenfinanziert

Seitdem die Abhängigkeit der EU von

Russland als Energielieferant steigt,

diskutieren Politiker über die Versorgungssicherheit

und Russlands Verlässlichkeit.

Skeptiker behaupten, dass Russland

Preiserhöhungen und Lieferunterbrechungen

– die sogenannte Waffe

Energie – dazu nutzt, in den früheren

Sowjetrepubliken Einfluss zu erzwingen,

und befürchten, dass Russland durch

ähnliche Praktiken Einfluss in der EU

erlangen will.

Die Analyse des Bremer Energie Instituts

zur »russischen Verlässlichkeit« soll

Klarheit in die Diskussion bringen und

durch Aufschlüsselung der Einflussfaktoren

der »Waffe Energie« und Analyse

bekannter Fallstudien zu »Russlands

Manipulationen« unter Einbezug russischsprachiger

Literaturquellen neue

Perspektiven liefern.

Projektlaufzeit: 09/2009 – 05/2010

DESERTEC

Eigenfinanziert

Auf die Frage der Geopolitikwissenschaftler

des Bremer Energie Instituts,

ob die technischen oder politischen

Herausforderungen beim Bau großtechnischer

Solaranlagen in der Wüste Nordafrikas

überwiegen, antwortete Paul

van Son, CEO von DESERTEC, es seien

die politischen.

Um eines der ersten umfassenden globalen

Gutachten über die Bedrohungen und

potenziellen Risiken von DESERTEC zu

liefern, analysiert das BEI zum einen mittels

Experteninterviews die politische

Situation in Ägypten, Libyen, Tunesien,

Marokko und Algerien. Zum anderen

werden die Sicherheitsrisiken großer

Solaranlagen und deren Vulnerabilität

durch terroristische Angriffe auf Basis

von Interviews mit Managern bereits

bestehender großtechnischer Solaranlagen

bewertet.

Projektlaufzeit: 11/2009 – 08/2010

NABUCCO Pipeline: eine

sichere Lieferquelle?

Eigenfinanziert

In Konkurrenz zu der von Russland unterstützten

South Stream Gaspipeline soll

die Nabucco Pipeline zu einer Diversifizierung

europäischer Erdgasquellen

beitragen. Hindernisse für Nabucco ergeben

sich durch geopolitische Probleme

der verschiedenen Länder und durch Fragen

zur Versorgungssicherheit. Die meisten

Studien zu Nabucco analysieren eines

dieser Probleme oder befassen sich mit

allgemeinen Problemen. Im Unterschied

hierzu, untersucht diese Studie des Bremer

Energie Instituts die kurz- und langfristigen

Gasreserven der potenziellen

Lieferländer in Kombination mit deren

Vertragsverpflichtungen um zu prüfen,

ob überhaupt genügend Gas verfügbar

sein wird, und um die geopolitischen

Herausforderungen in den kritischen Lieferländern

zu identifizieren und dann zu

analysieren.

Projektlaufzeit: 12/2009 – 08/2010

Geopolitik_19


Forschungsbereich Energiesystemanalyse

Projekte – Veröffentlichungen – Vorträge

20_Energiesystemanalyse

Zentrale Forschungsschwerpunkte des Bremer Energie Instituts im Forschungsbereich Energiesystemanalyse sind

die Analyse von Nachfrage- und Versorgungsstrukturen auf der Ebene von Bund, Ländern und Kommunen, die

Erarbeitung von Energie- und Klimaschutzkonzepten sowie die Erstellung von Potenzialanalysen und Marktentwicklungsszenarien.

Eine Kernkompetenz des Bremer Energie Instituts liegt dabei im Bereich der Kraft-Wärme-

Kopplung.

Projekte

Wärme- und Kältebedarfsstudie

für das

Netzgebiet der Stadtwerke

Bielefeld GmbH

Stadtwerke Bielefeld GmbH, Bielefeld

Zur Optimierung der leitungsgebundenen

Wärmeversorgung wird für das Gemeindegebiet

Bielefeld ein gebäudescharfer

Wärmebedarfsatlas erarbeitet. Eine Typisierung

des Gebäudebestandes ist dabei

behilflich, durchschnittliche Wärmebedarfsbedingungen

und deren langfristige

Entwicklung einfließen zu lassen. Die

Zuordnung zu Gebäudetypen wurde über

eine Auswertung von Schrägluftbildaufnahmen

vorgenommen. Weitere Informationen

sind aus Absatzdaten, Katasterinformationen

und Direktbefragungen

eingeflossen. Zentrale Ergebnisse stellen

die in das GIS der Stadtwerke aufgenommenen

auf Straßenabschnitte bezogenen,

farblich unterschiedenen Wärmebedarfsliniendichten

dar. Es ist ein Teil des

Auftrags, wirtschaftliche Fernwärmebzw.

Erdgasausbaumöglichkeiten, auf

KWK oder Hackschnitzelfeuerung basierende

Nahwärmelösungen, Anknüpfungspunkte

für Kraft Wärme-Kälte-Kopplung

und objektbezogene KWK-Anlagen zu

identifizieren.

Projektlaufzeit: 01/2006 – 04/2010

Energieeffi zienzpotenzial

durch Umstellung von

elektrischer Warmwasserbereitung

auf umweltfreundlichere

Alternativen

Bundesministerium für Umwelt Naturschutz

und Reaktorsicherheit (BMU), Berlin

Das Bremer Energie Institut hat gemeinsam

mit IZES, Saarbrücken, eine Studie

angefertigt, in der die elektrische Warmwasserbereitung

mit den bestehenden

Alternativen verglichen wird. Dabei hat

das BEI die Betrachtung der ökonomischen

und auf die Einzelanlage bezogenen

ökonomischen und ökologischen

Fragestellungen übernommen, während

IZES die statistische Seite beleuchtet.

Untersucht wurde, unter welchen Bedingungen

sich eine Umstellung auf umweltfreundlichere

Alternativen bewerkstelligen

lässt. Dabei wurden Grundrisse

typischer Bestandsgebäude als Basis

genommen. Das Ergebnis lautet, dass

eine Umstellung auf einen Anschluss an

den Heizkessel in der Regel für die Bewohner

sehr wirtschaftlich wäre und

zugleich eine beachtliche Primärenergieeinsparung

und CO2-Minderung bewirken

würde.

Projektlaufzeit: 10/2007 – 10/2009

Energiesystemanalyse_21


Klimaschutzkonzept

Erneuerbares Wilhelmsburg

Internationale Bauausstellung Hamburg

GmbH (IBA Hamburg), Hamburg

Im Rahmen der IBA Hamburg, die von

2007 bis 2013 durchgeführt wird, sollen

innovative Konzepte für eine erneuerbare

Energieversorgung auf städtischer

Ebene entwickelt und erprobt werden.

Als Basis für die Erarbeitung eines Konzepts

für eine 100% klimaneutrale Versorgung

der Stadtteile Wilhelmsburg,

Veddel und Harburger Binnenhafen hat

das Bremer Energie Institut eine Abschätzung

des Status Quo des Energieverbrauchs

in diesem Gebiet vorgenommen.

Betrachtet wurden dabei die Sektoren

»private Haushalte« und »Gewerbe/Handel/Dienstleistungen

(GHD)«.

Projektlaufzeit: 09/2008 – 05/2009

Energie nachhaltig

konsumieren – nach-

haltige Energie konsumieren:

Wärmeenergie

im Spannungsfeld von

sozialen Bestimmungsfaktoren,

ökonomischen

Bedingungen und ökologischem

Bewusstsein

Universität Stuttgart, Internationales

Zentrum für Kultur- und Technikforschung,

Interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt

für Risiko und Nachhaltige

Technikentwicklung, Stuttgart

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium

für Bildung und Forschung

im Rahmen der sozial-ökologischen

Forschung zum Themenfeld

»Vom Wissen zum Handeln – Neue Wege

zum nachhaltigen Konsum« gefördert. In

diesem Projekt sollen Handlungsempfehlungen

für Politik, Verwaltung und

andere beteiligte Akteure dazu erarbeitet

werden, wie der nachhaltige Konsum von

Wärme stärker verbreitet werden kann.

Innerhalb des Forschungsprojekts liegt

der Schwerpunkt des Bremer Energie

Instituts bei der Untersuchung des Investitionsverhaltens

von Hauseigentümerinnen

und Hauseigentümern.

Projektlaufzeit: 03/2008 – 01/2011

Inventory and Analysis

of Impacts of Power Plants

in the Wadden Sea Region

Wadden Sea Forum (WSF), Wilhelmshaven

Das Bremer Energie Institut hat im Auftrag

des Wattenmeer Forums, Wilhelmshaven,

eine Studie zur Entwicklung der

Stromerzeugung in der Wattenmeerregion

bis 2020 durchgeführt. Untersucht

wurde die Entwicklung der Kraftwerkslandschaft,

der Windenergie onshore und

der Windenergie offshore in und vor der

Wattenmeerregion, die sich von den Niederlanden

über Deutschland bis nach

Dänemark erstreckt. Als zentrales Ergebnis

wurde eine starke Ausweitung der

Stromerzeugung und eine gravierende

Umstrukturierung hin zu mehr Windenergie

und zu mehr Kohlekraftwerken

prognostiziert. Damit wird die Wattenmeerregion

ihren Status als Stromexportregion

festigen. Das erwartete Verhältnis

von Stromproduktion zu Stromverbrauch

in Höhe von 4:1 wird sich

allerdings erst dann realisieren lassen,

wenn der notwendige Ausbau der Übertragungsnetze

offshore und onshore

stattgefunden hat.

Projektlaufzeit: 01/2009 – 07/2009

Bilanzierung der

CO2-Emissionen bei der

B. & C. Tönnies Fleischwerk

GmbH & Co. KG

B. & C. Tönnies Fleischwerk GmbH & Co.

KG, Rheda-Wiedenbrück

Durch die Klimaschutzproblematik besteht

ein allgemeines Interesse der

Bevölkerung an öffentlich zugänglichen

Informationen über klimawirksame

Emissionen in der Nahrungsmittelproduktion.

Das Bremer Energie Institut

hat im Auftrag der B. & C. Tönnies

Fleischwerk GmbH & Co. KG eine CO2-

Bilanz des Unternehmens für das Jahr

2008 erstellt, welche die CO2–Emissionen

sämtlicher Unternehmensbereiche

und des Verkehrs innerhalb des Betriebsgeländes

berücksichtigt. Grundlage der

Berechnung der CO2-Emissionen sind

die Strom- und Erdgasverbräuche des

Unternehmens, die anteilig den Produktionsbereichen

zugewiesen werden.

Der Verbrauch an Treibstoffen durch den

LKW-Verkehr wird gesondert berechnet.

Die CO2-Bilanz zeigt, dass 75% der CO2-

Emissionen durch den Stromverbrauch

verursacht werden und 20% durch die

Verbrennung von Erdgas. Der Rest entfällt

auf den LKW-Verkehr auf dem

Betriebsgelände. Das Unternehmen beabsichtigt,

die CO2–Emissionen durch

kontinuierliche verfahrens- und prozesstechnische

Optimierungen in den nächsten

Jahren zu senken.

Projektlaufzeit: 03/2009 – 07/2009

Entwicklung der

Energieversorgung

in Norddeutschland –

Wärme und Verkehr

Zukunftsrat Hamburg, Hamburg

In der Vorläuferstudie, die im Sommer

2007 vom Zukunftsrat Hamburg vorgestellt

wurde, hat das Bremer Energie Institut

in Zusammenarbeit mit dem arrhenius

Institut für Energie- und Klimapolitik

die zukünftige Entwicklung der Stromversorgung

in der norddeutschen Region

eingehend beleuchtet. Während sich

diese erste Studie auf den Stromsektor

beschränkte, wurde in der nun vorliegenden

der Wärmebereich untersucht. Auch

in diesem Bereich sind in den kommenden

Jahren Veränderungen der Energieversorgung

zu erwarten: So wird z.B. mit

dem Anfang 2009 in Kraft getretenen

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

(EEWärmeG) eine deutliche Erhöhung

des Anteils erneuerbarer Energien in der

Wärmeversorgung und durch die Aktualisierung

des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes

(KWKG) eine Stärkung der Kraft-

Wärme-Kopplung angestrebt. Betrachtet

werden – wie in der vorangegangenen

Studie zum Stromsektor – die fünf Bundesländer

des norddeutschen Raumes.

Beide Studien ergeben zusammen somit

ein Gesamtbild für die Entwicklung der

Energieversorgung und eine Grundlage

für die Gestaltung der Energiepolitik in

der norddeutschen Region in den kommenden

Jahren.

Projektlaufzeit: 03/2009 – 11/2009

NordWest 2050 – Perspektiven

für klimaangepasste

Innovationsprozesse in der

Metropolregion Bremen-

Oldenburg – Vulnerabilitäts-

analyse der Wertschöpfungs-

kette des Clusters Energie-

wirtschaft

Universität Bremen, Fachgebiet Technikgestaltung

und Technologieentwicklung,

Fachbereich Produktionstechnik, Artec –

Forschungszentrum Nachhaltigkeit, Bremen

Ziel des Forschungsprojekts NordWest

2050 im Rahmen des Forschungsprogramms

»KLIMZUG – Klimawandel in

Regionen zukunftsfähig gestalten« des

Bundesforschungsministeriums ist die

Entwicklung mittel- und langfristiger Innovationsstrategien

für die verschiedenen

Wirtschaftsbereiche in der Metropolregion

Bremen-Oldenburg. Dabei werden zwei

Typen von Innovationen entwickelt: technische

Innovationen sowie organisatorische

und institutionelle Innovationen. In

die Betrachtung werden nicht nur die

unmittelbaren Klimaeinwirkungen auf die

Region einbezogen, sondern auch die Wirkungen,

die sich klimatisch und sozialökonomisch

– vermittelt über die weltweiten

Verflechtungen der regionalen Wirtschaftsakteure

– für die Region ergeben.

Die im Laufe der ersten Phase des Vorhabens

identifizierten Innovationsperspektiven

und Ansatzpunkte werden gemeinsam

mit den jeweiligen Akteuren entwickelt

und in ersten Demonstrationsprojekten

umgesetzt.

Das Bremer Energie Institut wirkt im

Rahmen dieses Vorhabens an der Vulnerabilitätsanalyse

für den Cluster Energiewirtschaft

mit.

Projektlaufzeit: 03/2009 – 04/2010

22_Energiesystemanalyse Energiesystemanalyse_23


Integriertes Klimaschutzkonzept

für die

Stadt Oldenburg

Amt für Umweltschutz und Bauordnung,

Oldenburg

Bei modernen Energie- und Klimaschutzkonzepten

steht der Aspekt der Umsetzungsorientierung

im Vordergrund, d. h.

der Initiierung dauerhafter Prozesse mit

Beteiligung von Multiplikatoren und konkrete

Einzelvorhaben mit Beispielcharakter.

Der Erfolg wird dabei vor allem

durch die Verbindung von ökologischen,

ökonomischen und sozialen Ansprüchen

bestimmt.

In diesem Klimaschutzkonzept, welches

gemeinsam mit der BEKS Energieeffizienz

GmbH, Bremen und dem Büro für

Verkehrsökologie, Bremen erarbeitet

wird, sollen realitätsnah die möglichen

Potenziale zum lokalen Klimaschutz ermittelt

und mit Handlungsoptionen auf

Grundlage vorhandener Planungen oder/

und mit externen gutachterlichen Empfehlungen

versehen werden. Wesentliche

Bausteine sind u.a.:

- Bestandserhebung und fortschreibbare

Energie- und CO2-Bilanzierung,

- Entwicklung eines Referenzszenarios,

- Entwicklung eines Klimaschutzszena-

rios und Maßnahmenkataloges,

- Konzept für Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierungsinstrumente,Akteursbeteiligung,

- Konzept zur Erfolgsbilanzierung.

Projektlaufzeit: 11/2009 – 12/2010

CO2-Fußabdruck der Insel

Juist – Ermittlung energie-

bezogener CO2-Emissionen

EWE AG, Oldenburg

Die ostfriesische Nordseeinsel Juist ist

geprägt durch den Tourismus, die Haupteinnahmequelle

für die Inselbewohner.

Das Nordseeheilbad Juist ist eine autofreie

Insel. Umwelt- und Naturschutz

haben auf Juist einen hohen Stellenwert.

Müllvermeidung und Mülltrennung sind

schon lange eine Selbstverständlichkeit,

und bereits im Jahr 1997 war Juist Preisträger

im Bundeswettbewerb »Umweltfreundliche

Fremdenverkehrsorte in

Deutschland«. Bedingt durch den Klimawandel

liegt der Schwerpunkt der

aktuellen Juister Umweltpolitik auf der

deutlichen Reduktion des CO2-Ausstoßes.

Ansätze hierfür sind unter anderem

der Bezug von Naturstrom, die Beheizung

des Meerwasser-Erlebnisbades

durch Sonnenenergie, die Solartrocknungsanlage

für den Klärschlamm und

die Umrüstung der öffentlichen Beleuchtung

auf effiziente Leuchtmittel. Aktuell

ist ein lokales Klimaschutzkonzept in

Arbeit, das auf Grundlage des Ist-Zustandes

die Ziele für die nächsten Jahre festlegen

soll. Vor diesem Hintergrund wurde

das Bremer Energie Institut beauftragt,

für das Startjahr 2008 eine CO2-Startbilanz

für die Insel Juist zu erstellen.

Projektlaufzeit: 11/2009 – 01/2010

Veröffentlichungen

Gesetzliche Vorgaben und Förderinstrumente im

Wärmeenergiebereich – Zwischenbericht AP1

Jahnke, K., Bremer Energie Institut, »Energie nachhaltig konsumieren

– nachhaltige Energie Konsumieren«, Bremen, 2009.

Vorträge

Neue Technologien für die dezentrale Stromproduktion

Jürgen Gabriel, Weiterbildung für chinesische Ingenieure und

Manager aus Energieunternehmen; Hochschule Bremen,

Februar 2009, Bremen

Inventory and Analyses of Impacts of Power Plants in the

Wadden Sea Region – Presentation of Results

Karin Jahn, 14th Meeting Wadden Sea Forum vom 16.-17. Juni

2009; Wadden Sea Forum, Juni 2009, Harlingen, Niederlande

Zur Reinigung von ammoniakhaltigen Abgasen aus

Gasnitrierprozessen

Heidi Ludewig, Promotionskolloquium; Universität Bremen,

Fachbereich Produktionstechnik, Hauptabteilung Verfahrenstechnik,

Juli 2009, Bremen

Entwicklung des Strommarktes in Norddeutschland und

in der Wattenmeer-Region

Bernd Eikmeier, »Licht aus? – Ist die Versorgung 2020 ohne

Kohle und Atomstrom sicher?«; Kreisverband Wittmund Bündnis90/Die

Grünen, August 2009, Esens

Entwicklung der Energieversorgung in Norddeutschland –

Perspektiven des Wärmemarktes bis 2020

Karin Jahn, Präsentation und Diskussion des Abschlussberichts;

Zukunftsrat Hamburg, Oktober 2009, Hamburg

Analyse der Mesoebene – Praxisakteure im Blickfeld

nachhaltigen Wärmekonsums – Endbericht AP2

Jahnke, K., Bremer Energie Institut, »Energie nachhaltig konsumieren

– nachhaltige Energie konsumieren«, Bremen, 2009.

Energiemix im Wandel – Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Bernd Eikmeier, Fachtagung »EEG und KWKG – Der aktuelle

Rechtsrahmen und Erste Erfahrungen«; Stadtwerke Bremen

Vertrieb, November 2009, Bremen

Energie- und Klimaschutzszenarien Bremen 2020

Karin Jahn, 11. Treffen Energie Experten Bremen; Energie

Experten Bremen, November 2009, Weyhe/Dreye

Entwicklung der Energieversorgung in Norddeutschland

– Perspektiven des Wärmemarktes bis 2020

Karin Jahn, Weltklimaspiel »Cooling Down!«; SolarZentrum

Mecklenburg-Vorpommern, November 2009, Wietow/Wismar

Scientific View on Status and Development of Energy

Production in the Wadden Sea Region

Jürgen Gabriel, International Symposium: The Wadden Sea as

an Important Player in the European Energy Market; The Wadden

Sea Forum/Wilhelmshaven, November 2009, Bremerhaven

24_Energiesystemanalyse Energiesystemanalyse_25


Forschungsbereich Energieeffizienz

Projekte – Veröffentlichungen – Vorträge

26_Energieeffizienz

Das Bremer Energie Institut befasst sich vor allem mit der Verbesserung der Energieeffizienz bei der Energienutzung.

Dies erfolgt in vielfältiger Form, z. B. durch Konzepte zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden,

durch Entwicklung und Bewertung finanzieller Instrumente zur Verbesserung der Energieeffizienz, (wie Contracting,

Förderprogramme, Steuererleichterungen oder der Option eines Emissionsrechtehandels im Haushaltssektor)

sowie durch Vorbereitung von Informationsinstrumenten (z. B. Energieausweise).

Projekte

Koordination der Bremer

Contracting-Initiative

Bremer Energie-Konsens GmbH, Bremen

Mit dem Instrument des Contracting können

maßgebliche Hemmnisse für die

Umsetzung von Energie- (und damit CO2-)

Einsparmaßnahmen überwunden werden.

Vor dem Hintergrund ihrer satzungsgemäßen

Zielsetzung einer Reduzierung

von CO2-Emissionen will die Bremer

Energie-Konsens GmbH daher die Rahmenbedingungen

für die Realisierung

von Contracting-Maßnahmen in Bremen

verbessern. Das Bremer Energie Institut

hat hierzu einen Vorschlag erarbeitet:

Das Konzept für eine »Bremer Contracting-Offensive«

wurde im Mai 2004 vorgelegt.

Aufbauend auf diesem Konzept ist die

Offensive »contract!« im Herbst 2004

gestartet worden. Ihre Schwerpunkte liegen

in der Informationsvermittlung, der

Weiterbildung und in einer modellhaften

Begleitung von Pilotprojekten.

Das Bremer Energie Institut wurde mit

der Koordination der Contracting-Offensive

beauftragt. Des Weiteren beteiligt

sich das Bremer Energie Institut mit verschiedenen

inhaltlichen Beiträgen.

Projektlaufzeit: 08/2004 – 12/2010

Wissenschaftliche Begleitung

eines Modellprojekts

zum Emissionshandel

für Kleinverbraucher

und Haushalte (»Weiße

Zertifikate«)

Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks

Hessen, gefördert durch

die Deutsche Bundesstiftung Umwelt,

Bebra/ Osnabrück

Möglicherweise soll in einigen Jahren der

Emissionshandel auf den Sektor Kleinverbrauch

und Haushalte und ihre

Gebäude ausgedehnt werden. Vor diesem

Hintergrund sind in Hessen Aktivitäten

entfaltet worden, um erste Erfahrungen

mit den Möglichkeiten, den Schwierigkeiten

und der Akzeptanz zu gewinnen. Das

Bremer Energie Institut begleitete die

Probephase.

Projektlaufzeit: 01/2006 – 01/2009

Wissenschaftliche Begleitung

des EWE-Pilotprojektes»CO2-Reduktionszertifikate

im Haushaltssektor

– Modellregion Emsland«

EWE AG, Oldenburg

Zur Erprobung der Beteiligung von Haushalten

am Emissionshandel führt die

EWE AG ein Modellprojekt durch. Das

Bremer Energie Institut begleitet dieses

Projekt. Unter anderem wurde die energiewirtschaftliche

Einbindung und die

Möglichkeiten der Feststellung der CO2-

Reduktion pro Haushalt analysiert.

Abschließend wird noch die Akzeptanz

des Projekts bei den teilnehmenden

Haushalten erforscht werden, um daraus

Schlüsse für künftige Projekte im Bereich

Haushalte/Emissionshandel ziehen zu

können.

Projektlaufzeit: 07/2006 – 12/2010

Energieeffizienz_27


Ermittlung von Effekten

des KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramms

Kreditanstalt für Wiederaufbau Bankengruppe

(KfW), Frankfurt

Die KfW fördert in großem Umfang die

energetische Sanierung von Gebäuden.

Dabei werden Hauseigentümern zinsgünstige

Darlehen zur Verfügung gestellt.

Im Projekt werden Energieeinsparungs-,

CO2-Minderungs- und Beschäftigungseffekte

ermittelt, die vom KfW-CO2-

Gebäudesanierungsprogramm ausgehen.

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Institut

Wohnen und Umwelt, Darmstadt

und dem Institut für Statistik der Universität

Bremen bearbeitet.

Projektlaufzeit: 09/2006 – 06/2010

Entwicklung des Endenergieverbrauchs

für

Heizung und Warmwasser

bei Einfamilienhäusern

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

(BBR), Bonn

Im Bereich kleiner Gebäude, insbesondere

der individuell beheizten Einfamilienhäuser,

fehlen abgesicherte Erkenntnisse

über die historische Entwicklung

des Energieverbrauchs. Diese sind u. a.

wichtig, um Energieausweise auf Verbrauchsbasis

mit validierten Referenzwerten

hinterlegen zu können und um für

JI-Projekte im Raumwärmebereich mit

Deutschland als Gastgeberland eine Baseline

und Trendentwicklung festzulegen.

Die Entwicklung des Energieverbrauchs

wurde anhand einer Stichprobe von

25.000 Einfamilienhäusern in Norddeutschland

über 10 Jahre zurückverfolgt.

Dabei konnte ein nicht witterungebereinigter

Verbrauchsrückgang von 19%

(2006 gegenüber 1997) und ein witterungsbereinigter

Rückgang von 14% festgestellt

werden. Ein zweites Ziel besteht

darin, Einflussfaktoren, die den Energieverbrauch

der Gebäude der Stichprobe

beeinflusst haben, zu ermitteln. Es zeigte

sich, dass vor allem Heizungserneuerungen

zu diesem Rückgang beitrugen. Das

Projekt wurde in enger Kooperation mit

der EWE AG bearbeitet.

Projektlaufzeit: 11/2006 – 01/2009

Evaluation der energetischen

Modernisierung der

Wohnanlage »Feldstraße/

Meisenstraße/ Auf der Bult«

in Bremerhaven

Wohnungsgesellschaft STÄWOG mbH,

Bremerhaven

Die Wohnungsgesellschaft STÄWOG

modernisierte 2007 und 2008 ein Mehrfamilienhaus-Ensemble

in Bremerhaven.

Dabei wurde u.a. der Wärmeschutz

erheblich verbessert und ein

BHKW zur Versorgung mit Wärme,

Warmwasser und Strom errichtet.

Das Bremer Energie Institut untersuchte

die zu erwartende und tatsächlich

erreichte Energieeinsparung, die

Kosteneinsparung der Mieter und die

Akzeptanz der Bewohner.

Projektlaufzeit: 02/2007 – 04/2009

Broschüre und Online-

Informationen zur

Umstellung von Nachtspeicherheizungen

auf

umweltfreundliche

Alternativen

Bundesministerium für Umwelt Naturschutz

und Reaktorsicherheit (BMU),

Berlin

Das Bremer Energie Institut hat gemeinsam

mit IZES, Saarbrücken, im Februar

2007 eine Studie vorgelegt, in der aufgezeigt

worden ist, in welchem Umfang

die elektrische Raumheizung zum Primärenergieeinsatz

und zum CO2-Ausstoß

in Deutschland beiträgt und welche

Alternativen sich für ihren Ersatz anbieten.

Daraufhin ist eine Ablösung insbesondere

der elektrischen Nachtspeicherheizungen

von der Bundesregierung

beschlossen worden. In dieser Arbeit

sind Materialien zusammengestellt, die

dazu geeignet sein sollen, Endverbraucher

über die Notwendigkeit des Ersatzes

aufmerksam zu machen und Hinweise

dazu zu geben, wie sich die Umstellung

sinnvoll gestalten lässt.

Projektlaufzeit: 09/2007 – 10/2009

Allgemeinstromverbrauch

bei Wohngebäuden: Dämpfung

der Wohn-Nebenkosten

durch Innovationen

zur Reduktion des Allgemeinstromverbrauchs

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

(BBR), Bonn; EWE-Stiftung,

Oldenburg

Der Stromverbrauch der Infrastruktur

in Wohngebäuden blieb bisher nahezu

unbeobachtet. In einem Forschungsprojekt

wurde dieser Stromverbrauch unter

die Lupe genommen und nach Möglichkeiten

der Steigerung der Energieeffizienz

geforscht. Im Mittelpunkt standen Antworten

auf die folgenden Fragen:

1. Welches sind die wichtigsten Allgemeinstromverbraucher?

2. Was sind typische Allgemeinstromverbrauchs-Kennwerte

und durch welche

Stromanwendungen werden sie maßgeblich

beeinflusst?

3. Welches technische Potenzial zur Verbrauchsminimierung

besteht bei den

wichtigsten Anwendungen durch innovative

Techniken?

4. Welches wirtschaftliche Potential

besteht zur CO2-, Stromverbrauchs- und

Kosten-Reduktion?

5. Welche Optionen zur Effizienzsteigerung

hat ein Hauseigentümer bei typischen

Ausgangssituationen? Welche Optionen

hat der Gesetz- und Verordnungsgeber

bzw. haben fördernde Institutionen?

Projektlaufzeit: 10/2007 – 04/2009

Contracting im

Mietwohnungsbau

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

(BBR), Bonn

Contracting ist eine Option, um die

großen Effizienzpotenziale im Sektor der

privaten Haushalte zu erschließen, und

ist insbesondere für den Mietwohnungsbau

interessant. Die Bearbeitung mit den

Unterauftragnehmern Prognos, Berlin,

Energetic Solutions, Graz, Prof. C. Arzt,

Berlin, beinhaltet u. a. eine schriftliche

Befragung von Contracting-Unternehmen

sowie telefonische Interviews. Wirtschaftlichkeitsvergleiche

zwischen Contracting

und Eigenregielösungen dienten

dazu, typische Kostenstrukturen aufzuzeigen

und Mindestprojektgrößen abzuschätzen.

Nachfrageseitig wurden differenzierte

Mengengerüste erstellt, um

aufbauend darauf Potenziale möglicher

Energie- und CO2-Einsparungen in der

Wohnungswirtschaft abzuschätzen. Weiterhin

standen rechtliche Aspekte im

Fokus der Betrachtungen. Im Rahmen

von drei Workshops wurden wichtige

Untersuchungsthesen mit relevanten

Akteuren diskutiert.

Der Endbericht ist verfügbar unter:

http://www.bbsr.bund.de/cln_016/nn_

23494/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/

BMVBS/Forschungen/2009/Heft141.html

Projektlaufzeit: 12/2007 – 04/2009

28_Energieeffizienz Energieeffizienz_29


Außerbetriebnahme von

elektrischen Nachtspeicher-

heizungen – wirtschaftliche

und technische Bewertung

einer Austauschpflicht

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

(BBR), Bonn

Das Bundeskabinett hat in 2007 beschlossen,

Nachtstromspeicherheizungen langfristig

durch ökologisch günstigere Wärmeversorgungen

zu ersetzen und die

Umstellungsverpflichtung in der Novellierung

der Energieeinsparverordnung

(2009) zu verankern. Der Beschluss

wurde durch eine Studie der IZES gGmbH

und des Bremer Energie Instituts

gestützt, nach der Nachtstromspeicherheizungen

mehr Primärenergie als die

üblichen Alternativen benötigen und zu

höheren CO2-Emissionen führen.

Die Studie hatte gezeigt, dass durch den

hohen Aufwand zur Nachrüstung einer

Pumpenwarmwasserheizung die Wirtschaftlichkeit

der Umstellung problematisch

sein kann. Die Einführung der Austauschpflicht

in die EnEV wird allein

daher nicht ausreichen, um den Austausch

nur über Ordnungsmaßnahmen zu

bewerkstelligen. Häufig wird die Umrüstung

nur mit Fördermitteln möglich sein.

In der vorliegenden Untersuchung wird

die in der Vorläuferstudie angerissene

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vertieft

mit dem Ziel, die Grenzen der Wirtschaftlichkeit

auszuloten und festzustellen, für

welche Bereiche eventuell Ausnahmeregeln

erforderlich sein werden. Die Ergebnisse

sollen die Basis für einen Vorschlag

einer abgestuften Vorschrift zur Austauschpflicht

bilden.

Projektlaufzeit: 01/2008 – 01/2009

Dokumentation der

Entwicklung des Energie-

verbrauchs (»CO2-Inventar«)

agWohnen – Arbeitsgemeinschaft der

Wohnungswirtschaft, Bremen-Bremerhaven

Für den Gebäudebestand der Arbeitsgemeinschaft

der Wohnungsunternehmen

in Bremen und Bremerhaven wurde

ermittelt, welchen Energieverbrauch die

Gebäude aufweisen und wie viel CO2 die

Gebäude emittieren. Der Hintergrund für

dieses CO2-Inventar ist, dass sich die

Unternehmen 2008 zur Senkung der

CO2-Emissionen des eigenen Bestands

um 20% bis 2020 gegenüber 2005 selbst

verpflichtet haben.

Die Basis für die Abschätzung der Emissionen

im Jahre 2005 bilden Angaben,

die in den Energieausweisen enthalten

sind. Dazu wurden etwa 2.800 Energieausweise

ausgewertet. Mit dem CO2-

Inventar ist es aber auch möglich, künftig

wohnungsunternehmenübergreifend

Benchmarks zu bilden, die ältesten Heizanlagen

zu finden oder Nahwärme-

Gebiete für Blockheizkraftwerke oder

Holzhackschnitzel-Anlagen zu bilden.

Im Ergebnis liefert das Projekt u.a. einen

»Mega-Energiepass« für etwa 20 bis

25% des gesamten Wohnungsbestands

des Bundeslands Bremen. Das Projekt

soll Modellcharakter für andere Regionen

haben.

Projektlaufzeit: 05/2008 – 10/2009

Wissenschaftliche

Begleitung des JI-Projekts

»CO2-Prämie« der EWE AG

im Gebäudesektor

mit Deutschland als

Gastgeberland

EWE AG, Oldenburg

Aufbauend auf dem Modellversuch im

Emsland führt die EWE AG (Oldenburg)

seit Herbst 2009 das Projekt »CO2-Prämie«

durch. Dabei können Erdgaskunden

für ihre Erdgas-Einsparungen eine Prämie

erhalten. Die Einsparungen werden

in eine CO2-Reduktion umgerechnet und

unter bestimmten Bedingungen in den

CO2-Emissionshandel eingebracht. Damit

ermöglicht die EWE erstmals in Deutschland

Haushaltskunden und anderen

Kleinverbrauchern am Emissionshandel

teilzunehmen. EWE kümmert sich dabei

um alle notwendigen Aktivitäten, zum

Beispiel um die Zertifizierung durch den

TÜV und die Genehmigung durch die

Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt).

In den Emissionshandel eingebracht werden

können von EWE nicht die gesamten

eingesparten CO2-Reduktionen der teilnehmenden

Kunden. Vielmehr muss

diese Menge um eine so genannte

Trendeinsparung reduziert werden. Das

Bremer Energie Institut ermittelt diese

Trendeinsparung.

Projektlaufzeit: 01/2009 – 06/2013

Energieeffizienzkonzept

für den Stadtteil Neue Vahr

in Bremen

Wohnungsunternehmen GEWOBA AG,

Bremen

Sehr erfolgreich war die Zusammenarbeit

des Bremer Energie Instituts mit dem

Wohnungsunternehmen GEWOBA: Beim

Wettbewerb »Energetische Sanierung

von Großwohnsiedlungen« des Bundesbauministeriums

wurde das integrierte

Energiekonzept mit einer Silbermedaille

und einem Preisgeld von 75.000 Euro

prämiert. Die Preisverleihung fand am

15.7.2009 in Berlin durch Bundesbauminister

Tiefensee, den Präsidenten des

Deutschen Mieterbundes und den Präsidenten

des GdW vor ca. 200 Gästen statt.

Das Konzeptgebiet ist der Stadtteil Neue

Vahr in Bremen. Bei Durchführung des

Konzepts werden die CO2-Emissionen bis

2030 um ca. 67 % reduziert. Weil bereits

jetzt KWK eingesetzt wird und ein guter

Dämmstandard vorliegt, ist dies ein ambitioniertes

Ziel. Erreicht werden kann es

durch eine Palette von Maßnahmen. Dazu

gehören u.a. die schrittweise Umstellung

der elektrischen Warmwasserbereitung

auf solar unterstütze KWK-Fernwärme,

eine Verstärkung des Wärmeschutzes

und eine Erneuerung der Fenster.

Projektlaufzeit: 03/2009 – 08/2009

Evaluierung und wissenschaftliche

Begleitung

des Zweiten Konjunkturprogramms

2009-2010 der

Bundesregierung – Teil-

programm »Sanierung und

energetische Verbesserung

in Bundesliegenschaften

und Liegenschaften von

Zuwendungsempfängern«

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

(BBR), Bonn

Als Auftragsforschung für das Bundesministerium

für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

bzw. das Bundesamt für Bauwesen

und Raumordnung evaluiert das

Bremer Energie Institut die Wirksamkeit

des Mitteleinsatzes des Konjunkturpakets

II der Bundesregierung im Teilprogramm

»Grundsanierung und energetische

Sanierung von Gebäuden« des

zivilen Bundesbaus und der Zuwendungsempfänger.

Diese Aufgabe beruht

auf einer vom Deutschen Bundestag und

Bundesrat beschlossenen gesetzlichen

Verpflichtung, dem Gesetzgeber regelmäßig

über die Verwendung der Mittel

sowie über bestimmte Wirkungen des

Programms Bericht zu erstatten. Die

Wirksamkeit des Mitteleinsatzes ist u.a.

anhand der Effekte bei der Energieeinsparung,

der CO2-Reduktion und der

Beschäftigung zu evaluieren.

Projektlaufzeit: 03/2009 – 06/2012

30_Energieeffizienz Energieeffizienz_31


Weiterentwicklung von

Contractingdienstleistungen

für Einfamilienhäuser

unter Einbindung

Regenerativer Energien

und mit Effizienzversprechen

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

(BBR), Bonn

Ziel des Vorhabens ist, Contracting-

Dienstleistungen für Einfamilienhäuser

so weiterzuentwickeln, dass sie häufiger

von Einfamilienhaus-Eigentümern

genutzt werden, wobei diese Contracting-Dienstleistungen

zum Einsatz von

Hocheffizienz-Heizanlagen und der verstärkten

Nutzung Regenerativer Energien

führen sollen. Eine Aufgabe des Forschungsvorhabens

besteht darin zu

prüfen, ob und ggf. wie eine Verknüpfung

von Mikro-Contracting mit modernen

Kommunikationstechniken wie Gebäudeautomation

und Smart Metering hergestellt

werden kann, um eine höhere

Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen

zu erreichen.

Eine weitere Aufgabe liegt darin, eine

Verbesserung der Kommunikation zwischen

Energiedienstleistern und Hauseigentümern

zu erreichen, indem Mikro-

Contracting-Angebote besser auf die

jeweiligen Zielgruppen wie junge Familien

oder Senioren zugeschnitten werden.

Projektlaufzeit: 12/2009 – 01/2012

Entwicklung eines

Energiekonzepts für

die Jugendherbergen

des Landesverbandes

Unterweser-Ems e.V.

Deutsches Jugendherbergswerk–Landesverband

Unterweser-Ems e.V., Bremen

Der Landesverband Unterweser-Ems e.V.

des Deutschen Jugendherbergswerks/

JugendHerbergen gemeinnützige GmbH

strebt im Rahmen der Erstellung des

Umweltkonzepts (Leitkonzept 2020) für

die Jugendherbergen des Landesverbandes

auch die Erarbeitung eines Energiekonzepts

für seine Häuser an. Ziel ist

dabei die Entwicklung einer Energiestrategie

mit einer zeitlichen Perspektive bis

ins Jahr 2020. Übergeordnetes Ziel des

Landesverbandes ist es, im Jahr 2010 den

ersten Nachhaltigkeitsbericht vorzulegen.

Das Bremer Energie Institut wurde beauftragt,

als Vorbereitung für die Konzepterstellung

zu prüfen, ob für die Konzeptund

Umsetzungsphase Fördermittel aus

einschlägigen Förderprogrammen in Anspruch

genommen werden können.

Diese Fragestellung soll am Beispiel

der Jugendherberge Borkum untersucht

werden.

Projektlaufzeit: 12/2009 – 04/2010

Untersuchung zur Übertragung

des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes

(EEWärmeG)

auf den Gebäudebestand

in Bremen

Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und

Europa (SUBVE), Bremen

Im Zuge der Erstellung des Klimaschutzund

Energieprogramms 2020 des Landes

Bremen hat das Bremer Energie Institut

an der Erstellung von Energieszenarien

mitgewirkt.

Dabei wurden zahlreiche Maßnahmenvorschläge

bezüglich möglicher Energieeinsparungen

und CO2-Reduktionen

sowie ihrer Umsetzbarkeit im Zeitraum

bis 2020 bewertet. Für einige Vorschläge

wurde eine eingehende Untersuchung

vorgeschlagen. Hierzu gehörte auch die

Übertragung des Erneuerbare-Energien-

Wärmegesetzes (EEWärmeG) auf den

Gebäudebestand im Land Bremen. Das

Bremer Energie Institut wurde vom Senator

für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa

(SUBVE) beauftragt, das zu berücksichtigende

Spektrum technischer Maßnahmen,

den Gestaltungsspielraum auf Landesebene

und die zu erwartenden

Energie- und CO2-Einspareffekte sowie

eventuell vorhandene Hemmnisse bei

der Übertragung zu untersuchen und

somit eine wissenschaftlich fundierte

Basis für die Entscheidung über die Aufnahme

der Maßnahme in das Klimaschutz-

und Energieprogramm 2020 zu

erarbeiten.

Projektlaufzeit: 03/2009 – 04/2010

32_Energieeffizienz Energieeffizienz_33


Veröffentlichungen

Allgemeinstrom in Wohngebäuden: Dämpfung der Wohn-

Nebenkosten durch Innovationen zur Reduktion des Allgemeinstromverbrauchs

Clausnitzer, K.-D.; Hoffmann, N., Bremer Energie Institut,

Bremen, 2009.

Beleuchtung, Aufzüge und mehr – Einsparungen summieren sich

Clausnitzer, K.-D., in: Die Wohnungswirtschaft, Heft 7/2009,

S. 48-49, Hamburg, 2009.

CO2-Inventar der agWohnen

Clausnitzer, K.-D., Bremer Energie Institut, Bremen, 2009.

Effekte des CO2-Gebäudesanierungsprogramms 2008

Clausnitzer, K.-D.; Gabriel, J.; Eilmes, S.; Diefenbach, N.; Loga, T.;

Wosniol, W., Bremer Energie Institut, Bremen/ Frankfurt, 2009.

Emissionsankauf durch Schornsteinfeger für energetische

Verbesserungen in Anlagentechnik und Gebäudehülle (EmSAG)

Clausnitzer, K.-D., Bremer Energie Institut, Bremen, 2009.

Energieeffizienzkonzept »Neue Vahr«, Bremen: Modul zum

Wettbewerbsbeitrag »Energetische Sanierung von Großwohnsiedlungen«

des Bundesbauministeriums

Clausnitzer, K.-D.; Ludewig, H., Bremer Energie Institut, Bremen, 2009.

Entwicklung des Energieverbrauchs für Heizung und

Warmwasser bei Einfamilienhäusern

Clausnitzer, K.-D. in: Bundesministerium für Verkehr, Bau und

Stadtentwicklung (Hrsg.): Zukunft bauen – Das Magazin der Forschungsinitiative

Zukunft Bau, S. 45-47, Berlin, 2009.

Evaluierung der Wirksamkeit des Mitteleinsatzes des Zweiten Konjunkturprogramms

2009-2010 der Bundesregierung im Teilprogramm

»Grundsanierung und energetische Sanierung von Gebäuden«

Clausnitzer, K.-D.; Gabriel, J., Bremer Energie Institut, Bremen, 2009.

Helfer der Wissenschaft

Clausnitzer, K.-D.; Hoffmann, N.; Diefenbach, N.; Cischinsky, H. in:

Schornsteinfegerhandwerk – Das Magazin des Bundesverbandes,

Heft 9/2009, S. 18-19, Sankt-Augustin, 2009.

34_Energieeffizienz

Modernisierung des Gebiets »Feldstraße« in Bremerhaven –

Energie- und Energiekosteneinsparung, Akzeptanz

Clausnitzer, K.-D., Bremer Energie Institut, Bremen, 2009.

Sparmöglichkeiten beim Allgemeinstrom

Clausnitzer, K.-D.; Hoffmann, N. in: Bundesbaublatt,

Heft 7-8/2009, S. 22-25, 2009.

Was bewirkt das KfW-Programm?

Clausnitzer, K.-D.; Gabriel, J.; Diefenbach, N.; Loga, T.; Wosniok, W.

in: IKZ-Haustechnik, Heft 5/2009, S. 26-30, 2009.

Wohnungsunternehmen in Bremen und Bremerhaven erhalten

Mega-Energiepass

Clausnitzer, K.-D., in: Verband der Wohnungswirtschaft in Niedersachsen

und Bremen (VDW) (Hrsg.): VDW-Magazin, Heft 04/2009,

S. 34, Hannover, 2009.

Contracting im Mietwohnungsbau: Abschlussbericht

Eikmeier, B.; Seefeldt, F.; Bleyl-Androschin, J. W.; Arzt, C.,

Bremer Energie Institut, Bremen, 2009.

Blockheizkraftwerke

Schulz, W., in: Public Verlagsgesellschaft und Anzeigenagentur

mbH (Hrsg.): Public Ingenieurspiegel – Fachmagazin für Ingenieure;

Ausgabe 4/2009, S. 72, Bingen, 2009.

Gutachten zur Außerbetriebnahme von elektrischen Nacht-

speicherheizungen: Wirtschaftliche und technische Bewertung

einer Austauschpflicht

Schulz, W.; Jahn, K.; Frey, G.; Klinski, S. in: Bundesamt für Bauwesen

und Raumordnung (Hrsg.): Das Bundesinstitut für Bau-, Stadtund

Raumforschung -Online Publikation 20/09, Bonn, 2009.

Kosten und CO2-Ausstoß senken (Energie-Effizienzvergleich

dezentraler Energiesysteme)

Schulz, W. in: meine N-ERGIE, Heft 03/09, S. 34-36, Darmstadt,

2009.

Mehr als Heizung und Warmwasser: Innovative Fernwärme

aus Kraft-Wärme-Kopplung

Schulz, W. in: Smolen, S. (Hrsg.): Tagungsband der Hochschule

Bremen XIX International Symposium, S. 191-193, Bremen, 2009.

Vorträge

Außerbetriebnahme von elektrischen Speicherheizsystemen,

alternative Heizsysteme, Fördermittel

Wolfgang Schulz, ASEW-Seminar Energieeinsparverordnung

2009 und Erneuerbare Energien Wärmegesetz und ihre Bedeutung

für Stadtwerke; ASEW, Januar 2009, Bochum

Energieberatung im Umfeld der aktuellen Gesetze, Verordnun-

gen und der Förderkulisse

Klaus-Dieter Clausnitzer, Ausbildung zum »Gebäudeenergieberater

im Handwerk«; Handwerkskammer Oldenburg,

März 2009, Oldenburg

EnEV, EEWärmeG und KfW-Förderung

Klaus-Dieter Clausnitzer, Jahreshauptversammlung, Synergiegemeinschaft

Nordheide, April 2009, Tostedt

Klimaschutz an Gebäuden: Energiesparmaßnahmen und deren

Förderung

Klaus-Dieter Clausnitzer, Stadtwerke Schneverdingen,

April 2009, Schneverdingen

EnEV, EEWärmeG und KfW-Förderung

Klaus-Dieter Clausnitzer, Jahreshauptversammlung; Synergiegemeinschaft

Stade, Mai 2009, Buxtehude

Die neue EnEV 2009

Klaus-Dieter Clausnitzer, Jahreshauptversammlung; Synergiegemeinschaft

Bremervörde, Mai 2009, Bremervörde

Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung und ihr Beitrag zum

Klimaschutz in Berlin

Wolfgang Schulz, Berliner Energietage 2009 »Energieeffizienz

in Deutschland«, Sektion 3.3 »Mehr als Heizung und Warmwasser:

Innovative Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung«, KWK

Modellstadt Berlin; Berliner Energieagentur, Mai 2009, Berlin

Genehmigung der Zuschlagzahlung für Neuerrichtung, Moderni-

sierung und Erweiterung von KWK-Anlagen: Auslegungsfragen,

Anlagenzertifizierung, EU-Hocheffizienzkriterium, Verfahrensweise

Wolfgang Schulz, BKWK-Infotage »Der neue Gesetzesrahmen

für die Kraft-Wärme-Kopplung und seine Bedeutung für die

Praxis«; BKWK, Mai 2009, Hannover

Neue EnEV, EEWärmeG und aktuelle KfW-Förderung

Klaus-Dieter Clausnitzer, Jahreshauptversammlung; Synergiegemeinschaft

Ostfriesland, Mai 2009, Aurich

Stromwärmeersatz als Effizienzstrategie – weitere Maßnahmen

Wolfgang Schulz, Berliner Energietage 2009 »Energieeffizienz

in Deutschland«, Sektion »Energieeffizienz, ein wichtiger Beitrag

zur Erreichung des Klimaschutzziels«; Bundesumweltministerium,

Mai 2009, Berlin

Bedeutung von lokalen Netzwerken zur Steigerung der

Energieeffizienz

Wolfgang Schulz, Jahresveranstaltung »energieeffizienzKON-

ZEPT Aachen 2009«; Stadt Aachen und STAWAG, Juni 2009,

Aachen

Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung und ihr Beitrag zum

Klimaschutz in Berlin

Wolfgang Schulz, XIX International Symposium Research-Education-Technology

»Low Temperature and Waste Heat Use in

Communal and Industrial Energy Supply Systems«; Hochschule

Bremen, September 2009, Bremen

Nah- und Fernwärmenetze als Voraussetzung für eine breite

Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbare Energien

im Wärmemarkt

Wolfgang Schulz, Expertengespräch Fernwärme; Behörde für

Stadtentwicklung und Umwelt, Oktober 2009, Hamburg

Chancen für Energieberater

Klaus-Dieter Clausnitzer, Lehrgang »Ausbildung zum Gebäude-

Energieberater«; Handwerkskammer Oldenburg, November

2009, Oldenburg

Energie – Einsatzbereiche und Effizienzpotenziale

Karin Jahn, EnergieKongress Ruhr; Energie Agentur NRW,

November 2009, Essen

Energieeffizienz_35


Forschungsbereich Erneuerbare Energien

Projekte – Veröffentlichungen – Vorträge

36_Erneuerbare Energien

Das Bremer Energie Institut befasst sich seit seiner Gründung mit der Nutzung der erneuerbaren Energien und

begleitet diesen Prozess seither in zahlreichen Forschungsvorhaben. Dabei sind vor allem Aspekte von Potenzialnutzungen,

d. h. ökonomische und technische Fragen zur Marktintegration Gegenstand der Forschung; zuletzt insbesondere

bei der der Offshore-Windenergie.

Projekte

Ergänzende Untersuchungen

und vertiefende Analysen

zu möglichen Ausgestaltungsvarianten

eines Erneuerbare-

Energien-Wärmegesetzes –

notwendige Förderung

von Wärmenetzen

Bundesministerium für Umwelt Naturschutz

und Reaktorsicherheit (BMU),

Berlin

Die Untersuchung, an der DLR, IZES, ISI,

Öko Institut, Prof. Klinski und das Bremer

Energie Institut beteiligt waren, widmete

sich der Ausgestaltung des Gesetzes zur

Förderung Erneuerbarer Energien im

Wärmebereich. Der Bearbeitungsteil des

BEI bezog sich vor allem auf eine

Betrachtung erforderlicher Förderungen

für Wärmenetze, die im Rahmen der auf

regenerativen Energien basierenden

Erzeugung erforderlich werden. Ein

wesentlicher Beitrag lag darin, auf die

speziell in diesem Kontext zu erwartenden

Hemmnisse einzugehen. Ein weiterer

Beitrag des BEI setzte sich mit den in das

Gesetz einzubringenden Qualitätskriterien

für die als Ersatzmaßnahme zugelassene

Lüftungs-Wärmerückgewinnung

auseinander.

Projektlaufzeit: 09/2007 – 10/2009

Folgevorhaben zu

Ergänzende Untersuchungen

und vertiefende Analysen

zu möglichen Ausgestaltungsvarianten

eines Wärmegesetzes

Bundesministerium für Umwelt Naturschutz

und Reaktorsicherheit (BMU),

Berlin

Die Untersuchung, an der DLR, ISI, Öko-

Institut, Prof. Klinski und das Bremer

Energie Institut beteiligt sind, wid-met

sich speziellen Auslegungsfragen des

2009 in Kraft getretenen Gesetzes zur

Förderung Erneuerbarer Energien im

Wärmebereich und ausgewählten Fragestellungen

für den Fall der Fortentwicklung

des Gesetzes. Der Bearbeitungsteil

des BEI bezieht sich vor allem auf eine

Fortentwicklung der Mindestkriterien für

die als Ersatzmaßnahme zugelassene

Abwärmenutzung und eine Betrachtung

unterstützender Maßnahmen für die

Errichtung von Wärmenetzen. Dabei

konnten aufgrund einer Informationsreise

in Dänemark wichtige Erkenntnisse

für die Fernwärme eingebracht werden.

Projektlaufzeit: 07/2009 – 04/2010

Erneuerbare Energien_37


38_Erneuerbare Energien

Vorbereitende Arbeiten

für den Abschlussbericht

des Energie-Forums

»Ziele und Eckpunkte für

ein hessisches Energiekonzept

für die Bereiche

Energieeffizienz und

Erneuerbare Energie

Hessisches Ministerium für Umwelt

(HMUELV), Wiesbaden

Die hessische Landesregierung hat im

April 2008 begonnen, eine Nachhaltigkeitsstrategie

für Hessen zu konzipieren.

Ziel der Strategie ist die Entwicklung

eines Konzepts zur Erhöhung des Anteils

erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch

auf 20% bis zum Jahr 2020.

Begleitet wird dieser Prozess vom Energie-Forum

2020, das bereits Studien und

Gutachten identifiziert hat, die als Grundlage

für die Entwicklung des Konzepts

dienen sollen. Die Hessische Landesregierung

hat im Rahmen der Entwicklung

des hessischen Energiekonzeptes 2020

das Bremer Energie Institut beauftragt,

auf Basis der vorliegenden Gutachten

und Studien die bisherige Entwicklung

und die hessische Ausgangssituation darzustellen

und Wissenslücken zu identifizieren.

Es erfolgte zunächst eine systematische

Erfassung und prägnante

Darstellung der in den Studien enthaltenen

Informationen bezüglich des Ist-

Zustandes des Energiebedarfs und der

Bereitstellung sowie der Potenziale für

Energieeffizienzsteigerungen und den

Einsatz erneuerbarer Energien. Auf der

Basis dieser Analyse wurden bestehende

Lücken identifiziert, für deren Schließung

weitere Gutachten erforderlich sind.

Projektlaufzeit: 10/2009 – 12/2009

Studie zur Marktintegration

von EEG-Strom –

Länder-Fallstudien über

Anreizmechanismen zur

Verbesserung der Marktintegration

mit Fokus

Wind- und Solarstrom

EnBW Transportnetze AG, Stuttgart

Bei einer Förderung erneuerbarer Energien

(EE) durch feste Einspeisevergütungen,

wie in Deutschland, bestehen für

EE-Anlagenbetreiber kaum Anreize für

eine bedarfsgerechte Erzeugung im Sinne

der Anreizsetzung einer verbesserten

marktwirtschaftlichen als auch technisch-physikalischen

Integration. Diese

Problematik der Netz- bzw. Marktintegration

erneuerbarer Energien wird in

anderen Ländern z.B. über zusätzliche

Prämien oder Boni, die Anreize für ein

besonders erwünschtes Verhalten der

Anlagenbetreiber hervorrufen sollen, in

Angriff genommen. Modelle wie Marktprämien,

Boni für die Bereitstellung von

Regelenergie, Kombikraftwerks-Boni oder

Systemdienstleistungs-Boni können hier

Abhilfe schaffen, in dem sie EE-Anlagenbetreiber

für eine bedarfsgerechte Erzeugung

bzw. nachfrageorientierte Vermarktung

belohnen. In dieser Studie werden

die grundlegenden energiewirtschaftlichen

Rahmenbedingungen sowie Modelle

der EE-Vermarktung und Anreizsetzung

in verschiedenen Ländern dargestellt

und verglichen.

Projektlaufzeit: 02/2010 – 04/2010

Veröffentlichungen

Untersuchung der Eignung von Dächern Bremischer Schulen

für Photovoltaikanlagen

Jahn, K.; Theis, A., Bremer Energie Institut, Bremen, 2009.

Abwärme besser nutzen

Schulz, W.; Weingärtner, A. in: Neue Landwirtschaft, Heft

11/2009, S. 102-106, Landwirtschaftlichen Zeitung Rheinland

39/2009, 2009.

Vorträge

Energiewirtschaft-Erneuerbare-Energien-Energieeffizienz

Karin Jahn, Know-How-Transferprojekt »TREE – Transfer Renewable

Energy Efficiency«; RENAC Berlin, Februar 2009, Berlin

Solarthermie in Deutschland: Markt, Technologien und Ausblick

Bernd Eikmeier, Solarenergie ohne Grenzen – Italien und

Deutschland für ein gemeinsames Projekt; Deutsch-Italienische

Handelskammer, März 2009, Turin, Italien

Wind Energy in Germany Status and Perspectives

Karin Jahn, Vortrag vor einer Delegation aus Taiwan im Rahmen

einer Veranstaltung der Handelskammer Bremen; Handelskammer

Bremen, April 2009, Bremen

Solar Thermal Systems in Germany: Market, Technologies and

Outlook

Bernd Eikmeier, AHK-Seminar »Solarenergie«; Deutsch-Tschechische

Industrie- und Handelskammer, Mai 2009, Prag, Tschechien

Solar Thermal Systems in Germany: Market, Technologies and

Outlook

Bernd Eikmeier, 5éme Rencontre Tuniso-Allemande sur les

Énergies Renouvelables; Deutsch-Tunesische Industrie- und

Handelskammer, Juni 2009, Tunis, Tunesien

EEG-konforme Abwärmenutzung landwirtschaftlicher

Biogasanlagen

Schulz, W. in: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

(Hrsg.): Gülzower Fachgespräche – Tagungsband »Biogas in

der Landwirtschaft – Stand und Perspektiven«, S. 389-395,

Gülzow/ Güstrow, 2009.

EEG-konforme Abwärmenutzung landwirtschaftlicher

Biogasanlagen

Wolfgang Schulz, FNR/KTBL-Kongress »Biogas in der Landwirtschaft«

– Stand und Perspektiven; FNR/KTBL, September

2009, Weimar

Solar Thermal Systems and Applications

Bernd Eikmeier, Symposium Solarenergie und Photovoltaik;

Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer, Oktober

2009, Bratislava, Slowakische Republik

Erneuerbare Energien in Deutschland:

Entwicklungen – Ziele – Förderung

Bernd Eikmeier, Besuch einer Delegation der Entwicklungsund

Reformkommission aus der Provinz Jiangxi / VR China;

Hochschule Bremen, November 2009, Bremen

Nachhaltiger Energiekonsum

Jürgen Gabriel, Informationsveranstaltung für eine chinesische

Regierungsdelegation; Hochschule Bremen, November 2009,

Bremen

Erneuerbare Energien_39


Veranstaltungen Schulungen

Lehre

Invited Discussant, Workshop Efficiency, Competition and

Long Term Contracts in Electricity Markets

Gert Brunekreeft, Workshop Efficiency, Competition and Long

Term Contracts in Electricity Markets, European University

Institute,

Januar 2009, Florenz, Italien

Teilnahme an einer Podiumsdiskussion, Deutsche Regulierung

im Europäischen Vergleich – Ziel erreicht oder über das Ziel

hinausgeschossen?

Gert Brunekreeft, BDEW Treffpunkt Netze 2009; Bundesverband

der Energie- und Wasserwirtschaft,

März 2009, Berlin

Teilnahme an einer Podiumsdiskussion, Licht aus? – Ist die

Versorgung 2020 ohne Kohle und Atomstrom sicher?

Bernd Eikmeier, Informations- und Diskussionsveranstaltung,

Kreisverband Wittmund von Bündnis 90/Die Grünen,

August 2009, Bensersiel

Teilnahme an einer Podiumsdiskussion, Entwicklung der

Energieversorgung in Norddeutschland - Perspektiven des

Wärme-marktes bis 2020

Karin Jahn, Bernd Eikmeier, Präsentation und Diskussion des

Abschlussberichts; Zukunftsrat Hamburg,

Oktober 2009, Hamburg

Vorsitz, UNECOM-Workshop Distribution Networks and

Smart Grids – Does Unbundling Matter?

Gert Brunekreeft, UNECOM-Workshop Distribution Networks

and Smart Grids – Does Unbundling Matter? UNECOM/

Bremen, November 2009, Brüssel, Belgien

Session Chair, Regulation and Investment in Energy Networks

Gert Brunekreeft, Jahreskonferenz der Zeitschrift Competition

and Regulation of Network Industries (CRNI); CRNI,

November 2009, Brüssel, Belgien

Renewables Academy (RENAC) AG, Berlin

Modul Einführung in die Energiewirtschaft (im Rahmen des

TREE-Projektes)

Bernd Eikmeier, Karin Jahn, Jürgen Gabriel

Die RENAC führte das durch die Klimaschutzinitiative des BMU

geförderte TREE-Projekt (transfer renewable energy & efficiency)

durch, bei dem in einem mehrstufigen Seminarkonzept

ein Wissenstransfer in Erneuerbare Energien, Energieeffizienz

und Klimaschutz von Deutschland in rund ein Dutzend Länder

in Südamerika, Afrika und Asien stattfindet. In diesem Rahmen

hat das Bremer Energie Institut fünf jeweils halbtägige Schulungen

durchgeführt und die dazugehörigen Schulungsunterlagen

erstellt.

Europäisches Jugendforum in Bremen, 13.02.2009

Nele Friedrichsen, Karin Jahn

Im Rahmen des eintägigen Jugendforums waren 120 Schülerinnen

und Schüler mit Europa- und Landtagsabgeordneten im

Dialog über Energie- und Klimaschutzpolitik in der Bremischen

Bürgerschaft. Im Mittelpunkt des eintägigen Jugendforums

stand ein Hearing, bei dem die Schülerinnen und Schüler auf

der Grundlage zuvor erarbeiteter Positionen mit den Abgeordneten

über die Themen »CO2-Grenzen« und »Biokraftstoffe«

diskutierten. Referenten aus dem Bereich Wissenschaft und

Politik, darunter Vertreter des Bremer Energie Instituts,

besuchten im Vorfeld die teilnehmenden Schulen, um die

Schulklassen an die Themen heranzuführen. Das Europäische

Jugendforum in Bremen ist Teil einer deutschlandweiten Veranstaltungsreihe,

die vom Informationsbüro des Europäischen

Parlaments in Deutschland in Kooperation mit den Landtagen

und Bürgerschaften realisiert wird.

»Introduction into Economics« (Course leader)

Gert Brunekreeft

Jacobs University Bremen

Undergraduate (School of Humanities and Social Sciences

an der Jacobs University Bremen)

Informational micro-economics: principal-agent problems in

regulation theory

Gert Brunekreeft

Jacobs University Bremen

Organisation von PhD »Summer Courses« für PhD-Studenten

im Raum Bremen zu den Themen:

Benchmarking in practice: DEA and SFA

Experimental Economics

Selected modules on regulation in energy markets

Gert Brunekreeft

Ruhr-Universität Bochum

Executive Program: Energy Law and Management

Selected modules on regulation in energy markets

Gert Brunekreeft

Technische Universität Delft

PhD Program: De- and re-regulation of the network industries

Prospects and problems of a developing gas market

Gert Brunekreeft

Universität Groningen / Energy Delta Institute

Executive Program: Gas Sales & Purchase Strategies

Geopolitics of Energy Supply

Karen Smith-Stegen

Jacobs University Bremen

Master (International Political Economy an der Jacobs University

Bremen)

40_Veranstaltungen Schulungen – Lehre_41


Mitarbeiter/innen

42_ Mitarbeiter/innen

Institutsleitung

Prof. Dr. Gert Brunekreeft

Tel. 0421-200-3497

brunekreeft@bremer-energie-institut.de

Arbeitsgebiete:

- Angewandte Mikroökonomie

- Wettbewerbspolitik

- Regulierungstheorie

- Industrieökonomik

- Netzwerkindustrien

- Energiemärkte

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen

Dr.-Ing. Klaus-Dieter Clausnitzer

Tel. 0421-200-4886

clausnitzer@bremer-energie-institut.de

Arbeitsgebiete:

- Energieeffizienz

- Energiekonzepte für Gebäude und

Siedlungen

- Energiedienstleistungen

- Evaluation

Dr.-Ing. Bernd Eikmeier

Tel. 0421-200-4885

eikmeier@bremer-energie-institut.de

Arbeitsgebiete:

- Energiesystemanalyse

- Kraft-Wärme-Kopplung

- Contracting

- Energieeffizienz

- Erneuerbare Energien

Dr. rer. pol. Jürgen Gabriel

Tel. 0421-200-4882

gabriel@bremer-energie-institut.de

Arbeitsgebiete:

- Liberalisierte Energiemärkte

- Netzzugang

- Makroökonomische Aspekte von

Energiesystemen

Dipl.-Ing. M.A. Nadine Hoffmann

Tel. 0421-200-4890

Arbeitsgebiete:

- Energieeffiziente Gebäude

Dr. rer. nat. Karin Jahn

Tel. 0421-200-4887

jahn@bremer-energie-institut.de

Arbeitsgebiete:

- Solare Energiesysteme

- Märkte für erneuerbare Energien

- Energieeffiziente Gebäude

Dipl.-Volksw. Katy Jahnke

Tel. 0421-200-4891

Arbeitsgebiete:

- Erneuerbare Energien

- Behavioural Economics

- Empirische Analysen

Thema der Dissertation:

»Back to the Roots!« or The need

to (re-)socio-psychologize Homo

Economicus? An example from

sustainable energy consumption

Dr.-Ing. Heidi Ludewig

Tel. 0421-200-4876

ludewig@bremer-energie-institut.de

Arbeitsgebiete:

- Kraft-Wärme-Kopplung

- Energieanalysen

- Energieeffizienz in der Wärmebehandlung

- Abgasreinigung

Sabine Meyer M.A.

Tel. 0421-200-4874

smeyer@bremer-energie-institut.de

Arbeitsgebiete:

- Zukünftige Energieversorgung

- Erneuerbare Energien

- Liberalisierte Energiemärkte

- Energiesystemanalyse

Dipl.-Ing. Wolfgang Schulz

Tel. 0421-200-4884

schulz@bremer-energie-institut.de

Arbeitsgebiete:

- Beurteilung von Energiesystemen

- Kraft-Wärme-Kopplung

- Energetische Biomassenutzung

- Energieeffizienzstrategien

Dr. Karen Smith-Stegen

Tel. 0421-200-4873

smithstegen@bremer-energie-institut.de

Arbeitsgebiete:

- Geopolitik

- Sicherheitsaspekte der Energieversor-

gung und globale Erwärmung

- Ressourcenkonflikte und Militarisierung

- Verstaatlichung der Ressourcen

Stand 31.12.2009

Mitarbeiter/innen_43


Mitarbeiter/innen

44_ Mitarbeiter/innen

Sekretariat

Corinna González

Tel. 0421-200-4889

gonzalez@bremer-energie-institut.de

Simone Maschke

Tel. 0421-200-4888

maschke@bremer-energie-institut.de

IT-Administration

Timo Heissenbüttel

Wissenschaftliche Hilfskräfte

Marcus Bothe

Tina Brauns

Helene Brinkmann

Tim Brüggemann

Luisa Clausnitzer

Sonja Gabriel

Steffen Gabriel

Karen Janßen

Stefanie Kirchhoff

Sabiha Alimdar Koç

Sevinç Koç

Nils Krueck

Franziska Landes

Nadine Lorenzen

Martin Palovic

Christoph Pegel

Julia Reiser

Thomas Rix

Praktikanten

Johannes Fendrich

Bastian Hey

Jonas Klatt

Doktoranden/innen

Dipl.-Wirt.-Ing. Nele Friedrichsen

Tel. 0421-200-4883

friedrichsen@bremer-energie-institut.de

Thema der Dissertation:

Investment, Unbundling and Vertical

Governance in Energy Markets

Arbeitsgebiete:

- Entflechtung der Energiekonzerne

- Investitionen und Anreize in Bezug auf

- Strommärkte

- Zukünftige Energieversorgung

Dipl.-Volksw. Roland Meyer

Tel. 0421-200-4883

meyer@bremer-energie-institut.de

Thema der Dissertation:

Vertical Economies of Scope in Electricity

Supply: Theoretical and Empirical Insights

into the Cost Effects of Unbundling

Arbeitsgebiete:

- Strommärkte

- Vertikale Entflechtung

- Benchmarking

Dipl.-Ing. Volker Wannack

Tel. 0421-200-4879

wannack@bremer-energie-institut.de

Thema der Dissertation:

Influence of different regulatory methods

on energy network investments

Arbeitsgebiete:

- Entflechtung der Strommärkte

- Anreizregulierung

- Netzinvestitionen

Dipl.-Volksw. Katy Jahnke

siehe Mitarbeiter/innen

Doktoranden/innen_45


Wissenschaftlicher Beirat

Gemäß Satzung des Bremer Energie Instituts berät und unterstützt der Wissenschaftliche Beirat den Insti-

tutsleiter auf den Gebieten der Forschung und Entwicklung. Er schätzt die wissenschaftlichen Aktivitäten des

Instituts im nationalen und internationalen Zusammenhang ein und gibt Impulse zur weiteren Entwicklung.

Mitglieder

Prof. Dr. Heinz Welsch (Vorsitzender)

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dr. Alexander Ziegler-Jöns

Vice President der Jacobs University Bremen

Dipl.-Wirtschaftsinformatiker Thomas Eickholt

swb Vertrieb Bremen GmbH

Jan Rispens

Geschäftsführer der Windenergie-Agentur Bremerhaven

Dr. Rolf Künneke

Delft University of Technology

Faculty of Technology, Policy and Management

Dr. Wolfram Krewitt (✝ 10/2009)

DLR-Institut für Thermodynamik, Abteilung

Systemanalyse und Technikbewertung, Stuttgart

Für die Freie Hansestadt Bremen

Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft

vertreten durch Herrn Dr. Walter Dörhage

Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa

vertreten durch Herrn Edo Lübbing-von Gaertner

Der Senator für Wirtschaft und Häfen

vertreten durch Herrn Oliver Steck

Stand 31.12.2009

Impressum

Bremer Energie Institut

College Ring 2 (Research V)

28759 Bremen

Telefon: +49 421 200-4888

Telefax: +49 421 200-4877

E-Mail: info@bremer-energie-institut.de

Internet: www.bremer-energie-institut.de

Das Bremer Energie Institut ist dem Verein zur Förderung der wis-

senschaftlichen Forschung in der Freien Hansestadt Bremen e.V.

(VFwF) angegliedert.

Wilhelm-Herbst-Straße 7

28359 Bremen

Telefon: +49 (421) 218 - 9706

Telefax: +49 (421) 218 - 9738

E-Mail: vfwf.ev@uni-bremen.de

Internet: www.vfwf.uni-bremen.de

Redaktion

Sabine Meyer, Bernd Eikmeier

V.i.S.d.R.

Gert Brunekreeft

Gestaltung

04.10©vierplus.de

Bildnachweis

DFKI-Bremen

phecsone / Ingo Bartussek

Fotolia.com

bit.it / frollein.t / Leigon / m|ias / Tartarugha / tiefpics

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46_ Wissenschaftlicher Beirat Impressum_47

14. Mai 2010


College Ring 2 / Research V

28759 Bremen

Tel. +49 (0) 421 - 200-48 88

Fax +49 (0) 421 - 200-48 77

info@bremer-energie-institut.de

www.bremer-energie-institut.de

BEI

Bremen-Nord

College Ring

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27

Campus Ring


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Einfahrt

Bruno-Bürgel-Straße

Bremen-Hauptbahnhof

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auf dem Campus der

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