30.04.2021 Aufrufe

Land und Leben Mai-Ausgabe 2021

Land & Leben Regionalmagazin für den Elbe-Weser-Raum mit Fokus auf ROW und OHZ. Viele Berichte und Anzeigen aus der gesamten Region.

Land & Leben Regionalmagazin für den Elbe-Weser-Raum mit Fokus auf ROW und OHZ. Viele Berichte und Anzeigen aus der gesamten Region.

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Mein<br />

LAND<br />

&<br />

LEB EN<br />

GRATIS<br />

<strong>Mai</strong> <strong>2021</strong><br />

MIT SONDERSEITEN<br />

Fischerhude<br />

& Ottersberg<br />

■ Falten<br />

■ Altersflecken<br />

■ Besenreiser<br />

■ Couperose<br />

■ Zysten<br />

■ Fibrome...<br />

RADIOFREQUENZTHERAPIE<br />

eröffnet neue Möglichkeiten<br />

Hautstörungen ohne Betäubung<br />

<strong>und</strong> Narben entfernen?<br />

Mehr dazu im Magazin auf Seite 50


INHALT | VORWORT<br />

Inhalt:<br />

Seite<br />

Vorwort .....................................................................3<br />

Es geht mehr als man denkt ................................3<br />

Fischerhude & Ottersberg Spezial ......................4<br />

Von Menschen <strong>und</strong> Störchen ............................10<br />

MINI Award ............................................................11<br />

Service der Stadtbibliothek OHZ......................12<br />

Tarmstedter Ausstellung <strong>2021</strong> abgesagt .......13<br />

Gebaute Inklusion in Zeven...............................14<br />

Aktion „Leere Kochtöpfe“ ...................................15<br />

Neuer Verbrauchermarkt in Scheeßel ............16<br />

Testfahrt mit dem „Eclipse Cross“.....................17<br />

E-Carsharing auch in Visselhövede ..................18<br />

Einstieg in die Elektromobilität.........................19<br />

Neue Förderprojekte der Sparkasse ................20<br />

Fahrradsaison <strong>2021</strong>..............................................22<br />

Wander- <strong>und</strong> Radausflüge .................................23<br />

Bio-Lieferdienst Hof Drittgeest ........................24<br />

Vollkornbackstube „Brotstern“ .........................25<br />

Biofleisch aus Hemmoor.....................................25<br />

Tipkes Hofkontor in Hollenbeck ......................26<br />

Wildbret direkt vom Jäger..................................26<br />

Erdbeersaison in den Startlöchern ..................27<br />

Aufbruch im Grillbereich ....................................28<br />

Schlemmertest Burgermeister Ottersberg ....29<br />

Kunsthandwerkermarkt in Sittensen ..............30<br />

Detektivarbeit im kulturellen Raum ................30<br />

Johanna Zeul ist endlich „zuhause“ .................31<br />

In Garlstedt wechselt Zeitgeschichte<br />

den Besitzer ...........................................................31<br />

Dave denkt.............................................................32<br />

Ausflugsziele für die Familie..............................32<br />

Regional lesen <strong>und</strong> schauen..............................33<br />

Geschichten vertellt op Platt.............................33<br />

Mathe macht glücklich! ......................................34<br />

Lernen zu Hause ...................................................34<br />

Kreuzworträtsel ....................................................35<br />

Impressum .............................................................35<br />

Was ist eine Pädagogische Fachkraft?.............37<br />

B<strong>und</strong>esfreiwilligendienst ...................................38<br />

Was macht ein Steuerfachangestellter? .........39<br />

Steuertipp ..............................................................40<br />

ADLER Solar kommt nach Zeven......................40<br />

Immobilienpreise steigen weiter .....................41<br />

Einbruchschutz <strong>und</strong> Brandschutz ....................42<br />

Energetische Haussanierung.............................43<br />

Eine Worpsweder Erfolgsgeschichte ...............44<br />

Baugebiet am Tarmstedter Ortsrand...............46<br />

OsteMed Pflegeschule Bremervörde...............48<br />

Internationaler Tag der Pflege ..........................49<br />

Störungen <strong>und</strong> unerwünschte Gebilde<br />

auf der Haut entfernen .......................................50<br />

Liebe Leser,<br />

schön, dass Sie unser Magazin mitgenommen haben. Sie werden sehen, es lohnt sich reinzuschauen.<br />

Traditionell beschäftigt sich unsere <strong>Mai</strong>-<strong>Ausgabe</strong> mit vielen regionalen <strong>und</strong> unterhaltsamen<br />

Frühlingsthemen.<br />

Doch zuerst entführen wir Sie nach Fischerhude <strong>und</strong> Ottersberg <strong>und</strong> geben Ihnen einen Überblick<br />

über das vielfältige <strong>Leben</strong> vor Ort. In Fischerhude am Beispiel von zwei örtlichen Vereinen <strong>und</strong><br />

einem viel besuchten Dorfladen. In Ottersberg konnten wir Bürgermeister Willy Weber zu<br />

wichtigen Zukunftsfragen interviewen.<br />

Mit diversen Artikeln haben wir uns diesmal verstärkt mit dem Thema „Regional Einkaufen“<br />

beschäftigt; uns ist es wichtig, den Trend, lokale Produkte zu nutzen <strong>und</strong> zu<br />

genießen zu unterstützen. Die Vielfältigkeit der Angebote wächst stetig <strong>und</strong><br />

die K<strong>und</strong>en kaufen bewusst mehr Produkte aus der Region – damit wird der<br />

örtliche Markt weiter stabilisiert <strong>und</strong> das ist gut so.<br />

Genießen Sie die Lektüre dieser <strong>Ausgabe</strong> <strong>und</strong> bleiben Sie ges<strong>und</strong>!<br />

Langweilig?<br />

Das muss nicht sein...<br />

Wir leben gerade in einer<br />

Ausnahmesituation <strong>und</strong><br />

vielen Lesern geht so<br />

langsam die Puste aus<br />

– ebenso die Ideen,<br />

was man überhaupt<br />

noch unternehmen<br />

kann. Dem wollen<br />

wir entgegenwirken<br />

<strong>und</strong> haben<br />

auf einigen Seiten<br />

in dieser <strong>Ausgabe</strong><br />

Tipps <strong>und</strong> Anregungen,<br />

die hoffentlich<br />

dazu führen,<br />

das möglichst<br />

Beste aus dieser<br />

schwierigen Zeit zu<br />

machen.<br />

Es geht mehr als man denkt<br />

Wer denkt, dass so rein gar nichts<br />

los ist <strong>und</strong> dass man außer spazieren gehen<br />

<strong>und</strong> Radtouren (siehe Beitrag auf den<br />

Seiten 22/23) nichts in seiner Freizeit tun<br />

kann, liegt falsch. Viele Museen <strong>und</strong> Parks<br />

sind unter ganz bestimmten Bedingungen<br />

geöffnet <strong>und</strong> können besucht werden.<br />

Seit dem 8. April haben beispielsweise die<br />

Worpsweder Museen mit ihren umfangreichen<br />

Ausstellungen geöffnet. Genaue Informationen<br />

zu Ticket-Reservierungen findet man online<br />

unter www.worpswede-museen.de.<br />

Auch die <strong>Land</strong>wirte haben sich in Zusammenarbeit<br />

mit dem <strong>Land</strong>volk eine tolle<br />

Aktion einfallen lassen. Im <strong>Mai</strong> öffnen sich<br />

viele Höfe im Bereich Bremervörde/Zeven,<br />

Herzlichst, Ihr <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>-Verlagsteam<br />

land<strong>und</strong>leben.de<br />

um Besuchern Einblicke in die <strong>Land</strong>wirtschaft<br />

zu verschaffen. Unter den geltenden<br />

Corona-Bedingungen können die Bauernhöfe<br />

besucht <strong>und</strong> erk<strong>und</strong>et werden, weitere Infos<br />

auf www.landvolk-brvzev.de.<br />

Auch einige Natur- <strong>und</strong> Freizeitparks, wie<br />

der Weltvogelpark Walsrode (siehe Bild)<br />

haben geöffnet. Hier ist es besonders wichtig,<br />

sich vor einem Ausflug online über<br />

die aktuellen Besuchs-Modalitäten zu informieren.<br />

Wir wünschen erholsame, aktionsreiche Ausflüge<br />

mithilfe unserer Tipps. (hg)<br />

3


Fischerhude <strong>und</strong> Ottersberg<br />

Gut <strong>Leben</strong>, Arbeiten <strong>und</strong> Einkaufen in der Wümmeniederung<br />

Wer sich auf der <strong>Land</strong>straße aus dem <strong>Land</strong>kreis Rotenburg in Richtung<br />

Bremen bewegt, der kommt durch Quelkhorn nach Fischerhude.<br />

Hier lohnt es sich, anzuhalten <strong>und</strong> einen Spaziergang durch das<br />

w<strong>und</strong>er schöne Dorf zu machen. Wer Kunstinteressiert ist, besucht<br />

die zahlreichen Galerien, wer Hunger hat, macht Halt bei einem der<br />

vielen einladenden Restaurants <strong>und</strong> wer alte Bauten <strong>und</strong> Fachwerkhäuser<br />

mag, der hat hier viel zu erk<strong>und</strong>en. Die gesamte Stimmung<br />

in Fischerhude ist fre<strong>und</strong>lich <strong>und</strong> entspannt, wahrscheinlich auch,<br />

weil das <strong>Leben</strong> dort alles hat, was es zum glücklich sein braucht:<br />

eine gute Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten,<br />

gute Verkehrsanbindung, Nähe zu Bremen <strong>und</strong> vieles mehr.<br />

Fischereiverein erhält <strong>Leben</strong>sräume<br />

Schon vor 25 Jahren haben sich die Gründungsmitglieder des „Fischereiverein<br />

Fischerhude-Quelkhorn e. V.“ den Erhalt der Fischerei auf<br />

die Fahnen geschrieben <strong>und</strong> ganz bewusst die Bezeichnung „Sport -<br />

fischer“ nicht gewählt. Hauptziel war der Erhalt der Fischerei <strong>und</strong><br />

dazu gehören zwangsläufig intakte <strong>Leben</strong>sräume im <strong>und</strong> am Wasser.<br />

„Wir werden den jungen Vereinsmitgliedern zeigen, wie wertvoll die<br />

Natur vor unserer Haustür ist <strong>und</strong> was wir für ihren Erhalt tun können.<br />

Der erste gefangene Fisch ist der erste intensive Kontakt mit der Natur.<br />

Diesen Kontakt gilt es zu festigen. Wer künftig Fische fangen will,<br />

muss sich heute für die natürlichen <strong>Leben</strong>sbedingungen der Fische<br />

engagieren. Das erkennen unsere jungen Vereinsmitglieder sehr<br />

schnell. Auch künftig werden wir unsere Kräfte für die Fischerei <strong>und</strong><br />

die Natur einsetzen“, liest man auf www.fv-fischerhude-quelkhorn.de.<br />

Auch die Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Fischereiprüfung vom<br />

Fischerei- <strong>und</strong> Gewässerschutz-Verein Lilienthal <strong>und</strong> Umgebung<br />

e. V. finden regen Zuspruch.<br />

Sportverein TSV Fischerhude-Quelkhorn<br />

Entsprechend der aktuellen Verordnung hat der TSV Fischerhude-<br />

Quelkhorn seinen aktiven Sportbetrieb eingestellt – die Sportplätze<br />

sind bis auf Weiteres für Individualsportler geöffnet (Detailinfos<br />

4


FISCHERHUDE & OTTERSBERG SPEZIAL<br />

unter www.tsv-fischerhude-quelkhorn.de). Die Mitglieder hoffen<br />

aber, dass es bald weitergeht <strong>und</strong> die einzelnen Sparten Stück für<br />

Stück den Trainings- <strong>und</strong> Spielbetrieb erneut aufnehmen können<br />

– denn die Fußballer, Tänzer, Turner, Volleyball-Spieler <strong>und</strong> Reha-<br />

Sportler wollen <strong>und</strong> müssen sich endlich wieder in das aktive Vereinsleben<br />

integrieren. Bis es wieder so weit ist, werden auch verschiedene<br />

virtuelle Angebote, wie Fitness-Online-St<strong>und</strong>en angeboten<br />

– aktuelle Meldungen gibt es auch stets auf der Facebook-Seite des<br />

Vereins unter www.facebook.com/TSVFischerhudeQ/.<br />

Acht Jahre Hüder Dörpladen<br />

Mitten im romantischen Ortskern, in der Straße Zum Dieker Ort, befindet<br />

sich der „Hüder Dörpladen“, den Christine Kober seit Januar<br />

2014 mit ganz viel Herzblut betreibt. Hier kennt man sich noch <strong>und</strong><br />

auch für einen kleinen Klönschnack (auch in Platt) ist meist Zeit.<br />

Historische Fischerhuder Grabsteine aus Wilstedt<br />

Wer das Künstlerdorf Fischerhude besucht, kommt meistens, um<br />

das zum Museum umgebaute Wohnhaus des Malers Otto Modersohn<br />

zu besichtigen, der nachdem seine Frau, die Malerin Paula Modersohn-Becker<br />

im Kindbett gestorben war, 1908 nach Fischerhude<br />

übersiedelte, wo er ein Jahr später eine neue Ehe mit Louise Breling<br />

einging. Man sollte dabei aber nicht achtlos an der Liebfrauenkirche<br />

im Herzen des Ortes vorbeigehen. Ihr Kirchhof wird nämlich von einer<br />

Mauer umgeben, die zugleich ein kostbares historisches Erbe<br />

bewahrt <strong>und</strong> ausstellt: Zwischen niedrigem Backsteinmauerwerk<br />

sind hier barocke Grabsteine aufgestellt, deren Vorderseiten man<br />

von außen <strong>und</strong> deren Rückseiten man vom Kirchhof aus betrachten<br />

kann.<br />

Christine Kober freut sich über die vielen Stammk<strong>und</strong>en aus Fischerhude<br />

<strong>und</strong> umzu.<br />

Die Einwohner <strong>und</strong> Besucher finden im „Hüder Dörpladen“ alles für<br />

den täglichen Bedarf: eine Lotto-Annahmestelle, Zeitschriften, frische<br />

Backwaren (von der Igel Bäckerei Holste aus Sottrum), eine Wurst-,<br />

Fleisch- <strong>und</strong> Käsetheke, einen Getränkemarkt, Tiefkühlprodukte, frisches<br />

Obst <strong>und</strong> Gemüse <strong>und</strong> zahlreiche regionale Produkte wie die<br />

Kartoffeln vom Hof Sackmann oder die Eier von Familie Puvogel. Auch<br />

das <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>-Magazin wird hier gerne mitgenommen – seit über<br />

acht Jahren ist der „Hüder Dörpladen“ eine unserer Verteilstellen in<br />

Fischerhude. Montags bis freitags 7.30 bis 13 Uhr <strong>und</strong> 14.30 bis 18.30<br />

Uhr sowie samstags 7 bis 13 Uhr ist der Laden geöffnet.<br />

Seit über 40 Jahren ihr Spezialist für Erd- <strong>und</strong> Abbrucharbeiten<br />

• Lasergesteuertes<br />

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• Abbrucharbeiten<br />

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• Fuhrleistungen<br />

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• Schüttgüter<br />

• Mutterboden<br />

Grasdorfer Straße 8 | 28870 Ottersberg | Tel. 04297 905 | www.m-huhs.info<br />

5


FISCHERHUDE & OTTERSBERG SPEZIAL<br />

Fischerhuder Visitenkarten<br />

Auf dieser Seite präsentieren sich Unternehmen aus dem Fischerhuder Raum, die mit ihren Angeboten <strong>und</strong> Leistungen zur <strong>Leben</strong>squalität<br />

<strong>und</strong> Versorgung der Bevölkerung aktiv beitragen.<br />

Bitte beachten Sie die Inserate <strong>und</strong> wählen im Bedarfsfall unsere regionalen Firmen, das sichert Arbeitsplätze <strong>und</strong> fördert den lokalen<br />

Handel, damit die große Vielfalt, die unsere Region auszeichnet, auch weiterhin Bestand hat.<br />

Auch online sind die Firmen bestens aufgestellt – einfach mal reinklicken <strong>und</strong> bei Fragen eine <strong>Mai</strong>l senden oder einfach anrufen. (hg)<br />

Ausstellung<br />

von Werner Zöhl<br />

Öffnungszeiten: Donnerstag<br />

bis Dienstag von 12 bis 21 Uhr<br />

durchgehend warme Küche.<br />

Mittwochs Ruhetag.<br />

Zum Dieker Ort 13 ∙ 28870 Fischerhude<br />

Tel.: 04293-344 ∙ www.haus-berkelmann.de<br />

www.kaffischerhude.de · Öffnungszeiten: Fr.–So. 14–18 Uhr<br />

In der Bredenau 83 · 28870 Fischerhude · Tel. 0 42 93-71 05<br />

Außer-Haus-Verkauf<br />

Wilhelmshauser Straße 2 • 28870 Quelkhorn<br />

Tel. 04293-786474 • www.cafe-lindenlaub.de<br />

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Rohrsanierung Rohrreinigung<br />

Dichtheitsprüfung TV-Untersuchung<br />

Tel. 0471 / 90 22 959 • www.detke-bremerhaven.de<br />

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❚❙ Straßenbau ❚❙ Tiefbau ❚❙ Sportstättenbau<br />

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28870 Fischerhude<br />

Molkereistraße 55<br />

Telefon 04293 214<br />

Telefax 04293 7300<br />

6


FISCHERHUDE & OTTERSBERG SPEZIAL<br />

Die Bewohner von Fischerhude waren bis zum Jahr 1852 im benachbarten<br />

Wilstedt eingepfarrt. Sie besaßen zwar eine eigene kleine<br />

Kapelle – die möglicherweise noch aus dem Ende des 14. Jahrh<strong>und</strong>erts<br />

stammte, wobei allerdings nur ein Bau vom Ende des 16. Jahrh<strong>und</strong>erts<br />

sicher belegbar ist – aber diese war nur eine „Filiale“ der<br />

Wilstedter Kirche <strong>und</strong> der Wilstedter Pastor kam nur selten herüber,<br />

um in Fischerhude Gottesdienst zu halten. Im Jahr 1859 lösten sie<br />

dann die letzte kirchliche Verbindung zu den Nachbarn, indem sie<br />

insgesamt 39 Grabsteine<br />

von ihren ehemaligen<br />

Grabstätten<br />

auf den Wilstedter<br />

Kirchhof nach Fischerhude<br />

überführten<br />

<strong>und</strong> mit diesen<br />

Stelen ihren neuen<br />

Kirchhof umfriedeten.<br />

Warum auf vielen<br />

Grabsteinen Motive<br />

wie eine Pyramide, Sonnenstrahlen <strong>und</strong> ein Auge zu finden ist<br />

– allesamt auch bekannte Symbole, die bereits aus der ägyptischen<br />

Mythologie bekannt sind (Sonnenauge des Re) – konnten wir nicht<br />

herausfinden, beeindruckend sind die alten Steine aber trotzdem.<br />

Ottersberg im Umschwung<br />

Ottersberg <strong>und</strong> Fischerhude liegen räumlich<br />

nah beieinander <strong>und</strong> sind auf vielen Ebenen<br />

miteinander verb<strong>und</strong>en. Der Fle cken<br />

Ottersberg mit seinen r<strong>und</strong> 13.000 Einwohnern<br />

in Ottersberg, Fischerhude,<br />

Narthauen, Otterstedt <strong>und</strong> Posthausen ist<br />

als attraktiver Wohn- <strong>und</strong> Arbeitsort bekannt<br />

<strong>und</strong> auch durch die Bahnanbindung<br />

sehr gefragt. Die guten Einkaufsmöglichkeiten<br />

sowie der Bürgerbus tragen weiterhin zur<br />

Attraktivität des Fleckens bei.<br />

Glasfaser <strong>und</strong> VDSL, ohne lange Warteschleifen. Auf unserer Website<br />

www.breitband-nord.de kann man sich jederzeit die aktuellen Ausbauaktionen<br />

ansehen. Ziel der ‚bin‘ ist es, Glasfaser in allen Gemeindeteilen<br />

bis in jedes Haus zu legen.“<br />

Vielfältiges Vereinsleben<br />

Ein umfangreiches Vereinsleben ist wichtig für die Region, alle Ottersberger<br />

Vereine hier zu nennen, würde aber den Rahmen sprengen<br />

– eine große Liste aller Vereine <strong>und</strong> viel mehr bietet die Seite<br />

www.flecken-ottersberg.de – hier stellen wir exemplarisch drei der<br />

Vereine kurz vor:<br />

Der „VdSO“ (Verein der Selbstständigen in Ottersberg e. V.) erstrebt<br />

den Zusammenschluss aller Gewerbetreibenden (Industrie, Handel,<br />

Handwerk, Dienstleistungen) sowie der Freien Berufe <strong>und</strong> der <strong>Land</strong>wirtschaft<br />

im Flecken Ottersberg zur Wahrnehmung <strong>und</strong> Durchsetzung<br />

der Interessen des selbstständigen Mittelstandes auf örtlicher<br />

Ebene. Außerdem unterstützt er den B<strong>und</strong> der Selbstständigen bei<br />

seiner Arbeit auf B<strong>und</strong>es- bzw. <strong>Land</strong>esebene <strong>und</strong> präsentiert sich<br />

regelmäßig mit Infoständen auf regionalen Events. Weitere Infos<br />

auch online unter www.vdso.de.<br />

Der „Förderverein Otterbad e. V.“ hat sich den Erhalt des Bades als<br />

wichtige Einrichtung für das soziale <strong>Leben</strong> in Ottersberg zum Ziel<br />

gesetzt. Zur Kostendeckung des Bades sollen nach der Wiedereröffnung<br />

die Eintrittspreise steigen, denn ein kostendeckender<br />

Betrieb sichert den Erhalt in Zeiten schließender Bäder.<br />

Auf www.facebook.com/FoerdervereinOtterbad/ erfährt<br />

man stets, wie man den Verein unterstützen kann <strong>und</strong> was<br />

für Aktionen geplant sind.<br />

Breitbandausbau kommt voran<br />

Die „bin“ (Innovation Nord GmbH) ist ein Unternehmen des Fleckens<br />

<strong>und</strong> steht für den lokalen Breitbandausbau in Ottersberg <strong>und</strong> Oyten.<br />

Katharina Harder („bin“): „Das Netz dazu wird stetig erweitert <strong>und</strong><br />

immer mehr Haushalte erhalten einen Glasfaserhausanschluss.<br />

Gerade die Corona-Pandemie <strong>und</strong> ihre Folgen haben gezeigt, wie<br />

wichtig eine gute <strong>und</strong> zuverlässige Anbindung an das Internet ist.<br />

Die bin bietet dabei lokalen Service <strong>und</strong> schnellstes Internet über<br />

7


FISCHERHUDE & OTTERSBERG SPEZIAL<br />

Ottersberger Visitenkarten<br />

Hier empfehlen sich Unternehmen <strong>und</strong> Firmen aus dem Ottersberger Raum, die übrigens<br />

auch online alle wichtigen Informationen bereithalten <strong>und</strong> sich über Ihre Kontaktaufnahme<br />

<strong>und</strong> Fragen freuen. Bitte beachten Sie die Inserate <strong>und</strong> wählen im Bedarfsfall unsere regionalen<br />

Firmen, das sichert Arbeitsplätze <strong>und</strong> fördert den lokalen Handel, damit die große<br />

Vielfalt, die unsere Region auszeichnet, auch weiterhin Bestand hat. (hg)<br />

24-St<strong>und</strong>en-<br />

Notdienst-Hotline<br />

04297-168990<br />

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Unser fachlich hoch spezialisiertes Team von Tierärzten <strong>und</strong> tiermedizinischen<br />

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Rothlaker Str. 1 · 28870 Ottersberg · Telefon: 04297-168990 · www.tierklinik-posthausen.de<br />

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Bäckereien, Tankstellen, Verkaufsräume<br />

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Wümmingen 1 • 28870 Ottersberg<br />

Telefon: 0 42 97-81 78 37-0<br />

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www.boeschen-ladenbau.de<br />

8


FISCHERHUDE & OTTERSBERG SPEZIAL<br />

Der „TSV Ottersberg“ ist seit April 2018 kein Gesamtverein mehr,<br />

sondern besteht aus folgenden einzelnen, selbstständigen Abteilungen:<br />

Fußball, Schwimmen, Turnen (auch Handball, Badminton, Tischtennis)<br />

<strong>und</strong> Volleyball. Hier gehen die Bürger ihren sportlichen Hobbys<br />

nach <strong>und</strong> nehmen an Wettbewerben teil. Leider ruht aufgr<strong>und</strong> der<br />

Verordnungen der Sportbetrieb, die Mitglieder hoffen sehnlichst,<br />

dass es im Sommer wieder losgeht.<br />

Wir trafen Tim Willy Weber, Ottersberger<br />

Bürgermeister seit April 2020,<br />

um zu erfahren, wie die erste Zeit<br />

für ihn gelaufen ist <strong>und</strong> was zukünftig<br />

auf der Agenda steht.<br />

Sie sind nun seit knapp einem<br />

Jahr im Amt <strong>und</strong> es war sicherlich<br />

eine besondere Zeit. Wie ist ihre<br />

persönliche Bilanz?<br />

Die Arbeit macht mir Freude. Die<br />

Zusammenarbeit mit dem Rat<br />

klappt gut. Die Verwaltung ist gut<br />

aufgestellt <strong>und</strong> aufgeschlossen. Bürgeranliegen finden Gehör, wir<br />

können häufig, aber nicht immer helfen.<br />

Bei unserem letzten Interview sprachen Sie von „Wohnzimmergesprächen“<br />

mit Bürgern, um zu erfahren, wo der Schuh drückt.<br />

Haben Sie dies weitergeführt <strong>und</strong> wie ist die Stimmungslage<br />

der Ottersberger Bürger?<br />

Leider nur eines in Posthausen. Wir bieten Bürgersprechst<strong>und</strong>en<br />

<strong>und</strong> Online-Formate an z. B. die letzte Einwohnerversammlung.<br />

Ihre Äußerung: „Regionalität ist wichtiger als Bio.“ Wie sind Sie<br />

auf diesem Feld weitergekommen?<br />

Noch nicht sonderlich. Dafür sind neun Monate zu knapp. Aber es<br />

gibt ein Pflänzchen, dass wir in Ottersberg einen wöchentlichen Markt<br />

auf die Beine stellen. Regionale Vermarktung ist ein Zukunfts thema.<br />

Die Hauptthemen Ihres Wahlkampfes waren: Der Um- <strong>und</strong> Ausbau<br />

der Straßen <strong>und</strong> Fahrradwege, die verstärkte Aktivierung<br />

der Wirtschaftsförderung, das „Brücken bauen“ zwischen allen<br />

Einwohnern der Gemeinde, die Attraktivität des Kernorts <strong>und</strong><br />

der Gemeinde auch für Besucher zu steigern, mehr Treffpunkte<br />

für Bürger zu schaffen <strong>und</strong> insgesamt das regionale Denken <strong>und</strong><br />

Handeln zu fördern. Was gibt es hier zu berichten?<br />

Die Stelle eines Wirtschaftsförderers wurde neu geschaffen. Eine<br />

offene Stelle im Bauamt wird mit einem Tiefbauer (Straßen <strong>und</strong> Radwege)<br />

besetzt. Wir müssen zunächst Projekte (Hallenbad, Feuerwehrgerätehäuser,<br />

Mensen) abschließen,<br />

bevor wir<br />

neue Projekte auf<br />

den Weg bringen.<br />

Treffpunkte (siehe<br />

Markt) sind wichtig,<br />

gestalten sich<br />

unter Corona aber<br />

schwierig.<br />

Aussichten: Wie sehen Sie die Entwicklung Ottersbergs in den<br />

kommenden Jahren <strong>und</strong> was sind Ihre Nahziele?<br />

Wir werden als Standort für junge Unternehmen an Bedeutung<br />

gewinnen, da wir unsere Stärken, Bildung, Breitband, Infrastruktur<br />

<strong>und</strong> Naherholung, ausspielen. Fahrradfahren, Tourismus <strong>und</strong><br />

Gemeinschaft werden wichtiger werden. Nahziele sind Verschönerung<br />

des Kernorts <strong>und</strong> Ansiedlung von Gaststätten/Treffpunkten.<br />

Regionaler Ökostrom<br />

Baustelle am Ottersberger Kreisel<br />

Seit Mitte letzten Jahres bietet das Elektrizitätswerk Ottersberg für<br />

alle einen weiteren Ökostromtarif an. Der neue Ökostromtarif „NaturRegio<br />

– 100 Prozent Regional“ ist nicht nur absolut grün, sondern<br />

kommt auch noch zu 100 Prozent aus der Region. Der erzeugte Strom<br />

wird von zwei Wasserlaufkraftwerken an der Weser geliefert. Eines<br />

steht in Langwedel im <strong>Land</strong>kreis Verden <strong>und</strong> das Zweite befindet<br />

sich in <strong>Land</strong>esbergen bei Hannover. Mit dem Ökostromzertifikat von<br />

Klimainvest Green Concepts GmbH wird sichergestellt, dass der<br />

Strom aus einer zu 100 Prozent ökologischen <strong>und</strong> klimaneutralen<br />

Stromerzeugung stammt. Das Besondere an den beiden Laufwasserkraftwerken<br />

ist, dass für die Energieerzeugung die natürliche Bewegung<br />

der Weser genutzt wird. Dadurch entstehen bei der Energieerzeugung<br />

keine CO 2 -Emissionen. „Mit diesem besonderen Strom<br />

möchten wir zum einen unseren K<strong>und</strong>en die Möglichkeit geben, grünen<br />

Strom direkt aus unserer Region zu beziehen <strong>und</strong> zum anderen<br />

uns so von anderen Ökostrom-Anbietern abheben. Außerdem ist für<br />

uns als kommunaler Energieversorger sehr wichtig, dass wir die<br />

Regionalität fördern <strong>und</strong> die Energiewende weiter vorantreiben“, so<br />

das E-Werk Ottersberg. Für nähere Informationen kontaktieren Sie<br />

den K<strong>und</strong>enservice des Elektrizitätswerks Ottersberg unter 04205-<br />

317080 oder per <strong>Mai</strong>l unter k<strong>und</strong>enservice@ewerk-ottersberg.de.<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> freut sich über die schönen Orte <strong>und</strong> netten Menschen<br />

in unserem Verbreitungsgebietk <strong>und</strong> dass wir unseren Lesern immer<br />

wieder interessante <strong>und</strong> unterhaltsame Themen bieten können –<br />

das soll so bleiben! (hg)<br />

ohne fossile Energieträger<br />

ohne Atombrennstäbe<br />

ohne Emissionen<br />

0 42 05 – 31 70 80 oder<br />

k<strong>und</strong>enservice@ewerk-ottersberg.de<br />

Entstörungsdienst: (0 42 05) 31 70 92 (24-St<strong>und</strong>en-Service)<br />

9


REGIONALE BERICHTE<br />

Von Menschen <strong>und</strong> Störchen<br />

In vielen Orten teilen sich Mensch <strong>und</strong> Storch<br />

schon seit Jahrh<strong>und</strong>erten den gemeinsamen<br />

<strong>Leben</strong>sraum. Und so ist es für zahlreiche<br />

Menschen auch selbstverständliches Anliegen,<br />

dem Storch zu helfen, wenn<br />

er Hilfe braucht.<br />

Auch in Fischerhude freut man<br />

sich jedes Frühjahr wieder,<br />

wenn Meister Adebar seinen langen<br />

Weg aus dem fernen Winterquartier<br />

zielsicher zurück in<br />

den beschaulichen Ort an der<br />

Wümme findet. „Rechtzeitig haben<br />

wir auch in diesem Jahr die<br />

fünf Nester, die im Ort aufgestellt<br />

sind, repariert <strong>und</strong> gesäubert“,<br />

berichtet Johann Meyer.<br />

Gemeinsam mit mehreren Nachbarn,<br />

die sich zum Teil schon<br />

mehr als 20 Jahre für „ihre Störche“<br />

einsetzen, wurde altes Reisig<br />

durch neues ersetzt. Außerdem<br />

wurde in der Mitte der<br />

Nester Stroh platziert, damit die<br />

Vögel möglichst schnell nach<br />

Eintreffen mit der Brut beginnen<br />

können. Meyer weiter: „Oft müssen wir auch<br />

Plastik <strong>und</strong> ähnlichen Müll aus den Nestern<br />

entfernen, den die Störche in der <strong>Land</strong>schaft<br />

finden <strong>und</strong> zum Nestbau verwenden.“ Derartiges<br />

Material berge oft enorme Risiken<br />

für die Eltern- aber auch die Jungtiere.<br />

Zwei Fischerhuder Horste sind bereits besetzt.<br />

„Der erste Storch kam am 12. Februar<br />

an. Dann gab es noch einmal Schnee <strong>und</strong> er<br />

war ein paar Tage verschw<strong>und</strong>en. Danach<br />

Auch in Granstedt (LK ROW) kündigt sich<br />

Nachwuchs an.<br />

Meister Adebar in Momentaufnahmen<br />

von der Nest-Cam. „Am Dobben“<br />

waren dann zwei Vögel hier bei<br />

uns ‚Am Dobben‘ vor Ort. Sie bauen<br />

fleißig“, hat Meyer beobachtet.<br />

Beobachten lassen sich die Vögel auch<br />

aus unmittelbarer Nähe, denn oben am Nest<br />

ist eine kleine Kamera installiert, deren Bilder<br />

man unten auf einem Laptop sehen kann.<br />

Im letzten Jahr hat die Kamera dafür gesorgt,<br />

dass man den Störchen helfen konnte, denn<br />

mit sechs Eiern hatte das Weibchen ungewöhnlich<br />

viele gelegt. So viele<br />

Jungvögel können die Eltern in<br />

der Regel nicht aus reichend mit<br />

Futter versorgen, was für die<br />

Kleins ten den Tod bedeutet.<br />

Über Storchpatenschaften beim<br />

Förderverein zum Schutze des<br />

Weißstorches im <strong>Land</strong>kreis<br />

Verden konnte dafür gesorgt<br />

werden, dass zwei der Fischerhuder<br />

Vögel <strong>und</strong> zahlreiche<br />

weitere junge <strong>und</strong> verletzte<br />

Störche aufgepäppelt<br />

werden<br />

konnten. Tierliebe<br />

Menschen<br />

können dazu<br />

50 Euro spenden<br />

<strong>und</strong> bekommen<br />

dann<br />

gewissermaßen<br />

ein gefiedertes<br />

Paten kind<br />

<strong>und</strong> eine Urk<strong>und</strong>e.<br />

Auch in diesem Jahr<br />

soll es diese Patenschaften<br />

wieder geben, sagt Silke<br />

Brünn vom Förderverein. (fk)<br />

Hier können<br />

Sie sich trauen!<br />

Trauungs-Termine: März bis Oktober<br />

Anmeldungen über das Standesamt<br />

Cuxhaven: Telefon 04721 700719<br />

10


REGIONALE BERICHTE<br />

MINI Award: K<strong>und</strong>enzufriedenheit bei Brinkmann groß<br />

Laut dem „Net Promoter Score“ hat MINI Brinkmann<br />

die zufriedensten K<strong>und</strong>en <strong>und</strong> genau<br />

deshalb erhielt das Autohaus mit Sitz in Zeven<br />

<strong>und</strong> Grasberg den „MINI Award“.<br />

Beim Net Promoter Score (kurz: NPS) handelt<br />

es sich um eine Kennzahl, die Hinweise auf<br />

den Erfolg <strong>und</strong> die K<strong>und</strong>enzufriedenheit eines<br />

Unternehmens geben soll. Mit einer einfachen,<br />

standardisierten K<strong>und</strong>en-Umfrage wird dabei<br />

eine Bewertung sowie Feedback von K<strong>und</strong>en<br />

bzw. Nutzern eingeholt, aus denen sich ein unternehmensübergreifend<br />

vergleichbarer Messwert<br />

berechnen lassen soll.<br />

Geschäftsführer Markus Warncke freut sich sehr<br />

über diesen wichtigen Preis: „Mit dem MINI<br />

Award“ zeigt sich, dass wir auf dem richtigen<br />

Weg sind <strong>und</strong> unser Weg, die K<strong>und</strong>en selbst in<br />

den Mittelpunkt zu stellen, funktioniert. Wir<br />

können nur erfolgreich sein, wenn wir ganz genau<br />

auf die Bedürfnisse der MINI-Käufer eingehen<br />

<strong>und</strong> verstehen, was sie wollen – die Umsetzung<br />

hat funktioniert, da bleiben wir dran!“<br />

Vormerken: In der Juni-<strong>Ausgabe</strong> bringen wir<br />

einen interessanten Bericht zum vollzogenen<br />

Umbau <strong>und</strong> der energetischen Sanierung des<br />

Hauses in Grasberg. (hg)<br />

11


REGIONALE BERICHTE<br />

Die Menschen lesen auch heute noch gerne<br />

Service der Stadtbibliothek Osterholz-Scharmbeck – auch mit veränderten Ausleih-Konditionen gut angenommen<br />

Auch wenn die Stadtbibliothek<br />

Osterholz-Scharmbeck derzeit<br />

nicht wie gewohnt in Anspruch<br />

genommen werden kann,<br />

kommen die Nutzer weiterhin<br />

gern <strong>und</strong> regelmäßig. Das<br />

berichtet die Leiterin der<br />

Bibliothek Iris Belz. Sie <strong>und</strong><br />

fünf weitere Mitarbeiter freuen<br />

sich, dass die Menschen<br />

auch in Zeiten mit veränderten<br />

Ausleih-Konditionen Freude<br />

an Büchern <strong>und</strong> einer Vielzahl<br />

weiterer Medien haben.<br />

„Wir haben die vergangenen Monate intensiv<br />

genutzt <strong>und</strong> uns Gedanken darüber gemacht,<br />

wie wir die Nutzer trotz aller Umstände erreichen<br />

können“, sagt Belz. Unter anderem ist<br />

auf diese Weise ein eigener YouTube-Kanal<br />

entstanden. Eine der Zielgruppen der Bibliothek<br />

sind Familien mit Kindern. Und damit<br />

in Zeiten, in denen viele Dinge nicht wie gewohnt<br />

möglich sind, halten die Mitarbeiter<br />

der Bibliothek auch spezielle Angebote bereit.<br />

Beispielsweise gibt es regelmäßig ein digitales<br />

Bilderbuchkino. Iris Belz: „Dann liest eine Kollegin<br />

online Geschichten vor. Das kommt sehr<br />

gut an.“ Einen entsprechenden Link gibt es<br />

auf der Internetseite unter www.bibliothekohz.de.<br />

Dort macht die Stadtbibliothek auch<br />

auf neue Dinge aufmerksam.<br />

Gern genutzt wird neben Angeboten für die<br />

jüngsten Nutzern wie Bilder- oder Sachbücher,<br />

die dafür sorgen, dass keine Langeweile aufkommt,<br />

auch die Elternbibliothek. Dort sind<br />

Ratgeber zu unterschiedlichsten Themen verfügbar.<br />

Weil viele Familien derzeit sehr viel<br />

Zeit zuhause verbringen, werden Tipps zur<br />

Tagesstrukturierung gerne <strong>und</strong> häufig nachgefragt.<br />

Vor dem Hintergr<strong>und</strong> von Homeschooling<br />

erfreuen sich Lernhilfen für Eltern reger<br />

Nachfrage, um Tipps zu erhalten, wenn zum<br />

Beispiel Mathematik ansteht <strong>und</strong> die eigene<br />

Schulzeit schon einige Jahre her ist. Ratgeber<br />

zu den Bereichen Schule, Erziehung <strong>und</strong><br />

Urlaub erfreuen sich intensiver Nachfrage.<br />

Positive Resonanz erfahren auch Bücher <strong>und</strong><br />

Magazine zum Thema Entspannung <strong>und</strong> Ges<strong>und</strong>heit.<br />

Für viele Menschen ist es derzeit<br />

wichtiger denn je, dass man sich zwischendurch<br />

auch einfach mal richtig erholen <strong>und</strong><br />

entsprechende Ratgeber dazu befragen kann.<br />

Auch Spiele <strong>und</strong> Hörbücher sind nach wie<br />

vor beliebt. Im Online-Katalog können die<br />

Nutzer vorab schauen, welche Titel aus welchen<br />

Themengebieten für sie von Interesse<br />

sein könnten. Dort können sie sich auch gezielt<br />

auf die Suche nach bestimmten Büchern<br />

machen.<br />

Wie Iris Belz weiter berichtet,<br />

wird der Bestand<br />

an r<strong>und</strong> 25.000 physisch<br />

verfügbaren Medien auch<br />

durch zahlreiche elektronische<br />

Medien erweitert<br />

<strong>und</strong> ständig aktualisiert.<br />

Ein landesweiter Verb<strong>und</strong><br />

mit r<strong>und</strong> 100 weiteren<br />

Bibliotheken macht<br />

es möglich. Ein gemeinsamer<br />

Pool aus verschiedensten<br />

Online-Medien<br />

steht zur Verfügung.<br />

Ganz einfach per App lassen<br />

sich Dinge für alle<br />

Alters- <strong>und</strong> Interessengruppen<br />

aufs Handy herunterladen, wenn<br />

vielleicht eine längere Autofahrt bevorsteht.<br />

Derzeit werden Titel über Garten <strong>und</strong> die<br />

Natur im Frühling häufig nachgefragt. Viele<br />

der r<strong>und</strong> 2.300 registrierten Nutzer informieren<br />

sich momentan gezielt über diese Themen.<br />

Die Stadtbibliothek, die derzeit von maximal<br />

20 Nutzern zurzeit besucht werden kann, ist<br />

montags, dienstags <strong>und</strong> donnerstags von 11<br />

bis 13 Uhr <strong>und</strong> von 15 bis 18 Uhr sowie freitags<br />

<strong>und</strong> samstags jeweils von 10 bis 13 Uhr<br />

geöffnet. (fk)<br />

12


REGIONALE BERICHTE<br />

Tarmstedter Ausstellung auch <strong>2021</strong> abgesagt<br />

Digitale Veranstaltung mit „Tarmstedter Gesprächen“ am Freitag, 9. Juli <strong>2021</strong> findet statt<br />

Die in vielen Gebieten Deutschlands seit<br />

Ostern zum Teil dramatische Entwicklung der<br />

Corona-Pandemie macht die rechtzeitige,<br />

sachgerechte <strong>und</strong> erfolgversprechende Planung<br />

der 72. Tarmstedter Ausstellung, die<br />

am zweiten Juli-Wochenende vom 9. bis zum<br />

12. Juli <strong>2021</strong> stattfinden sollte, unmöglich.<br />

Das hat die Geschäftsführung der Tarmstedter<br />

Ausstellungs-GmbH mit den Geschäftsführern<br />

Dirk Gieschen <strong>und</strong> Frank Holle, der Prokuris -<br />

tin Julia Wöltjen <strong>und</strong> dem Handlungsbevollmächtigten<br />

Jörg Weiß Ende<br />

April bekanntgegeben.<br />

„Wir können zwar alle Voraussetzungen<br />

sowohl technisch<br />

als auch organisatorisch erfüllen.<br />

Doch die dramatische Entwicklung<br />

der Infektionszahlen<br />

<strong>und</strong> die aktuellen Einschätzungen<br />

über den zu erwartenden<br />

Impffortschritt machen<br />

eine termingerechte Detailplanung<br />

inzwischen so schwierig,<br />

dass sie auch den Ausstellern,<br />

von denen viele bis zuletzt auf die Durchführung<br />

gedrängt haben, nicht mehr zuzumuten<br />

ist“, stellen die Ausstellungsorganisatoren<br />

fest.<br />

„Wir wollten den Ausstellern, Lieferanten <strong>und</strong><br />

Dienstleistern die Wiederaufnahme ihres Geschäftes<br />

ermöglichen. Doch die Perspektiven<br />

sind zehn Wochen vor dem geplanten Veranstaltungstermin<br />

immer noch nicht gegeben.<br />

Wir sagen die Tarmstedter Ausstellung in<br />

dieser Form für dieses Jahr deshalb ab“, so<br />

das Geschäftsführungsteam.<br />

Digitale „Tarmstedter Gespräche“ <strong>und</strong><br />

Eröffnungsveranstaltung<br />

Das Geschäftsführungsteam teilte weiterhin<br />

mit, dass es am eigentlichen Ausstellungstermin<br />

auf jeden Fall die „Tarmstedter Gespräche“<br />

<strong>und</strong> die traditionelle Eröffnungsveranstaltung<br />

zumindest in digitaler Form<br />

geben werden. Die Planungen hierfür würden<br />

fortgesetzt. Ob es darüber hinaus an diesem<br />

Termin oder zu einem späteren Termin weitere<br />

Veranstaltungen geben wird, ließen die<br />

Ausstellungsorganisationen noch offen: „Unser<br />

Team arbeitet im Interesse aller Beteiligten<br />

weiter an realisierbaren Konzepten.“<br />

Auch das <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>-Team freute sich bereits<br />

auf den eigenen Messestand, die vielen<br />

guten Gespräche <strong>und</strong> die Besucher, die uns<br />

schon 2019 geradezu überrannt haben. Nun<br />

wird erwartungsvoll auf 2022 geschaut, wenn<br />

es heißt: „Man trifft sich in Tarmstedt“! (hg)<br />

Abo-Anfrage aus Abu Dhabi<br />

Immer mehr Leser lassen sich das <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>-Magazin<br />

ganz einfach zusenden, um es regelmäßig, ohne großen<br />

Aufwand zu erhalten – das freut uns!<br />

Jüngst erhielten wir eine <strong>Mai</strong>l aus Abu Dhabi, von einer<br />

Leserin, deren Vater im Stiftungsgr<strong>und</strong> in Horn-Lehe lebt<br />

<strong>und</strong> sie bedauert, dass sie ihm das Magazin nur einmal im<br />

Quartal bei ihrem Besuch mitbringen kann. Daher hat sie<br />

jetzt ein Abo spendiert <strong>und</strong> beide sind sehr glücklich damit!<br />

Abo-Anfragen für nur 30 Euro im Jahr gehen einfach an<br />

info@land<strong>und</strong>leben.de. (hg)<br />

13


REGIONALE BERICHTE<br />

Gebaute Inklusion in Zeven<br />

Rotenburger Werke schaffen modernen Wohnraum für Menschen mit <strong>und</strong> ohne Behinderung<br />

die Vermietung, die durch die Rotenburger<br />

Werke vorgenommen wird. Die Häuser sind<br />

durchgehend barrierefrei <strong>und</strong> mit Fahrstühlen<br />

ausgestattet, r<strong>und</strong> um das Gebäude entstehen<br />

Grünflächen <strong>und</strong> Gartenbereiche.<br />

Eine großzügige Dachterrasse erlaubt den<br />

Blick über Zeven <strong>und</strong> lädt zum Verweilen<br />

ein.<br />

Mitten in Zeven, in der Straße Herrenbrümmer,<br />

befindet sich eine riesige Baustelle der<br />

Rotenburger Werke, die hier zwei moderne<br />

Stadthäuser mit insgesamt 26 Wohnungen<br />

unterschiedlicher Größen bauen. Als Generalunternehmen<br />

wurde die Firma „Bauunternehmen<br />

Oelkers“(Verden), die seit mehr<br />

als 115 Jahren für präzise <strong>und</strong> nachhaltige<br />

Arbeit in unserer Region steht, beauftragt.<br />

Schlüsselfertige Bauten mit der Hilfe weiterer<br />

regionaler Gewerke sind das Haupt gebiet, auf<br />

dem Oelkers arbeitet. Die „PGN“ (Planungsgemeinschaft<br />

Nord, Rotenburg) fertigte den<br />

Entwurf <strong>und</strong> betreut den Bau architektonisch<br />

(siehe Visualisierung rechts).<br />

Ein Ort der Begegnung entsteht<br />

Der Gedanke der gelebten Inklusion findet<br />

sich im ganzen Konzept wieder. Bernd Schröder<br />

(Bereichsleiter Wohnen der Rotenburger<br />

Werke): „Die Herausforderung für die Planer<br />

war groß, denn wir schaffen hier Gebäude<br />

mit verschiedenen Wohneinheiten für gemeinschaftliches<br />

<strong>und</strong> individuelles Wohnen<br />

– allein <strong>und</strong> in Gruppen, betreut <strong>und</strong> ohne<br />

Betreuung. Die zwei<br />

multifunktionalen<br />

Begegnungsräume<br />

im Erd geschoss stehen<br />

für gelebte Nachbarschaft.<br />

Hier soll<br />

gemeinsam gekocht,<br />

gespielt, ferngesehen<br />

<strong>und</strong> geklönt werden<br />

– zugänglich für alle Bewohner <strong>und</strong> Gäste.<br />

Besonderer Dank gilt dem „Elternverein<br />

Libertas e. V.“, die in die Planung maßgeblich<br />

<strong>und</strong> initiativ eingeb<strong>und</strong>en sind.<br />

Energiestandard KfW 55<br />

Das gesamte Gebäude wird auf dem „Energiestandard<br />

KfW 55“ erbaut <strong>und</strong> auch eine<br />

Ladestation für E-Autos ist geplant. Die mit<br />

Solarthermieanlagen <strong>und</strong> Lüftungswärmerückgewinnung<br />

ausgestatteten Gebäude verbrauchen<br />

somit deutlich weniger Energie als<br />

der gesetzliche Standard es vorgibt.<br />

Bereits Ende dieses Jahres sollen die Gebäude<br />

bezugsfertig sein – in Kürze beginnt<br />

Bernd Schröder: „Wir sehen diesen Bau als<br />

einen weiteren wichtigen Meilenstein in Richtung<br />

Inklusion. Menschen mit <strong>und</strong> ohne<br />

Behin derung können <strong>und</strong> sollen näher zusammenrücken.<br />

Das fördert das gegenseitige<br />

Verständnis, baut Vorurteile ab <strong>und</strong> schafft<br />

Raum für gelebte Gemeinsamkeit. Ich bin<br />

freudig gespannt auf das inklusive <strong>Leben</strong>,<br />

das hier in unseren Stadthäusern in Zeven<br />

Anfang 2022 beginnt, <strong>und</strong> freue mich über<br />

den reibungslosen Verlauf der Bauarbeiten,<br />

gerade in dieser schwierigen Zeit.“<br />

Ansprechpartner für das Projekt ist Bernd<br />

Schröder, Telefon 04261-920462 <strong>und</strong><br />

bernd.schroeder@rotenburgerwerke.de.<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> wünscht einen weiteren guten<br />

Verlauf der Bauarbeiten <strong>und</strong> wird unsere<br />

Leser über das Fortkommen auf dem Laufenden<br />

halten. (hg)<br />

14


Aktion „Leere Kochtöpfe“ des DEHOGA<br />

Wirte aus dem Altkreis Bremervörde demonstrierten in Zeven <strong>und</strong> überreichten der CDU Töpfe<br />

REGIONALE BERICHTE<br />

Heute Vormittag trafen sich viele Wirte aus<br />

dem Altkreis Bremervörde vor dem Zevener<br />

Rathaus, um dann gemeinsam zur CDU-Geschäftsstelle<br />

zu gehen <strong>und</strong> Marco Mohrmann<br />

ihre leeren Kochtöpfe zu übergeben.<br />

Vorsitzender Holger Gehrmann (Selsinger<br />

Hof): „Wir bitten die Politik<br />

dringend um die Bereitstellung ‚neuer<br />

Rezepturen‘ für einen Weg aus der<br />

Krise. Eine ‚neue Normalität‘ darf<br />

nicht ohne Gastronomie stattfinden.<br />

Das deutsche Gastgewerbe bedeutet<br />

<strong>Leben</strong>sfreude, Genuss, soziales <strong>Leben</strong><br />

<strong>und</strong> ein sicheres Vergnügen.<br />

Diese leeren Kochtöpfe symbolisieren<br />

in eindringlicher Weise die katastrophalen<br />

Zustände im Hotel- <strong>und</strong> Gaststättengewerbe.<br />

Nach fast acht Monaten<br />

Gastronomie-Lockdown innerhalb eines Jahres<br />

sind nicht nur die Töpfe leer, sondern auch<br />

die Rück lagenkassen <strong>und</strong> die Herzen.<br />

Die Traditionsbetriebe <strong>und</strong> jungen Unternehmen<br />

benötigen dringend eine Perspektive<br />

auf Unterstützung in Form einer Öffnungsstrategie<br />

<strong>und</strong> Beihilfe auf finanzieller Ebene<br />

wie zum Beispiel einen bisher vergeblich geforderten<br />

Unternehmerlohn. Keine Branche<br />

<strong>und</strong> kein Unternehmen kann über sieben<br />

Monate hinaus von Rücklagen <strong>und</strong> Überbrü -<br />

ckungshilfen existieren.“<br />

Brief des DEHOGA<br />

Mit einem Schreiben an die niedersächsischen<br />

Politiker, das zeitgleich versendet wurde,<br />

weisen die Gastronomen darauf hin, dass<br />

sie ihre Hausaufgaben gemacht haben <strong>und</strong><br />

nun dringender Handlungsbedarf von Seiten<br />

der Politiker besteht. Weiterer Inhalt: „Wir<br />

haben Rezepte für sichere Gastlichkeit<br />

geschrieben <strong>und</strong> umgesetzt.<br />

Doch wir dürfen mit diesen Rezepten<br />

nicht kochen. Nun ist es an Ihnen<br />

ein Rezept zu schreiben, für eine unternehmerische<br />

Perspektive im Gastgewerbe.<br />

Schaffen Sie Rahmenbedingungen,<br />

die es uns ermöglichen,<br />

diesen Topf wieder zu füllen, denn<br />

die derzeitigen politischen Rezepte<br />

enthalten leider zu wenig qualitative<br />

Inhaltsstoffe. Schreiben Sie ihr Rezept<br />

auf ein Papier aus Verlässlichkeit<br />

<strong>und</strong> Umsetzbarkeit, damit wir<br />

als deutscher Mittelstand in Gastgewerbe <strong>und</strong><br />

Hotellerie eine Zukunft haben können.“<br />

Es bleibt zu hoffen, dass es schnellstmöglich<br />

einen umfassenden Fahrplan zur schrittweisen<br />

Öffnung <strong>und</strong> Rettung der Gastronomie gibt.<br />

(hg)<br />

JUWELIER ROOSE<br />

Lange Str. 11<br />

Telefon<br />

27404 Zeven 04281 2383<br />

<br />

<br />

auf Trauringe<br />

Gegen Vorlage der Anzeige<br />

15


REGIONALE BERICHTE<br />

Combi – einfach regional einkaufen!<br />

Am 20. <strong>Mai</strong> eröffnet der neue Verbrauchermarkt in Scheeßel<br />

Der Combi Neubau in der Mühlenstraße<br />

geht in den Endspurt. Nach r<strong>und</strong> zehn<br />

Monaten Bauzeit erwartet die K<strong>und</strong>en ein<br />

großzügiger Verbrauchermarkt auf modernstem<br />

Stand. Auf der Verkaufsfläche von<br />

über 1.800 Quadratmetern zeigt der neue<br />

Vollsortimenter, worauf der Fokus liegt:<br />

Eine attraktive Vielfalt, regionale Auswahl,<br />

beste Angebote <strong>und</strong> kompetente Beratung<br />

– dafür steht Combi.<br />

Die angeschlossene regionale Feinbäckerei<br />

<strong>und</strong> Konditorei Barnstorff hält in ihrem<br />

modernen Bistro „Backstage“ frische Backwaren<br />

<strong>und</strong> Snacks bereit. Öffnungszeiten<br />

von 7 bis 22 Uhr; ein großzügig angelegter<br />

Parkplatz sowie das moderne Filialkonzept<br />

versprechen ein komfortables <strong>und</strong> inspirierendes<br />

Einkaufserlebnis.<br />

Endlich ist es soweit! Am 20. <strong>Mai</strong> öffnet der<br />

neue Combi Verbrauchermarkt in Scheeßel<br />

seine Türen. Marktleiter Kai Baden <strong>und</strong> sein<br />

Team freuen sich auf die neue Aufgabe: „Die<br />

Tage vor der Eröffnung werden noch sehr<br />

arbeitsintensiv, doch es lohnt sich. Wir sind<br />

natürlich sehr gespannt, wie der neue Markt<br />

bei den Scheeßelern ankommt. Am Eröffnungstag<br />

halten wir für jeden K<strong>und</strong>en auch<br />

eine kleine Überraschung bereit.“<br />

Attraktive Vielfalt<br />

Produktvielfalt, Qualität <strong>und</strong> Frische zeichnet<br />

das Angebot aus. So werden in der „Schnibbel -<br />

küche“ täglich Salate, Wraps <strong>und</strong> Desserts<br />

frisch zubereitet, auch an der Salatbar gibt<br />

es täglich eine frische Auswahl. Zu den Highlights<br />

des Marktes zählt auch ein Gewächshaus,<br />

in dem Kräuter <strong>und</strong> Salate nachhaltig<br />

direkt im Markt heranwachsen. Unkompli-<br />

zierte Verpflegung für eilige K<strong>und</strong>en bieten<br />

die Backstation sowie das täglich wechselnde<br />

Mittagstisch-Angebot. Relevante Verbrauchertrends<br />

wie Bio, bewusste Ernährung <strong>und</strong><br />

regionale Produkte finden sich ebenfalls im<br />

Sortiment wieder.<br />

Kompetente Beratung<br />

<strong>und</strong> bester Service<br />

Ingo Bergmann, Leitung Bedienbereich<br />

Ein großes Angebot an Käse-, Wurst- <strong>und</strong><br />

Fleischspezialitäten erwartet die K<strong>und</strong>en an<br />

der Bedientheke. „Wir machen alles möglich!“<br />

ist das Motto von Ingo Bergmann, dem Leiter<br />

des Bedienbereichs. Er <strong>und</strong> sein Team wissen<br />

nicht nur, welcher Wein am besten zum<br />

pikanten Käse passt oder welche Grillspezialitäten<br />

besonders angesagt sind, sondern<br />

auch Sonderwünsche werden hier<br />

gerne umgesetzt. Ob individuell gefertigte<br />

Braten-, Wurst- <strong>und</strong> Käseplatten oder raffinierte<br />

Kanapees – dies <strong>und</strong> mehr geht den<br />

qualifizierten Fachkräften leicht <strong>und</strong> kreativ<br />

von der Hand.<br />

Beste Angebote<br />

Neben den dauerhaft niedrigen<br />

Produkten zum Discountpreis<br />

gibt es Woche<br />

für Woche weitere attraktive<br />

Angebote <strong>und</strong> Vor -<br />

teile, mit denen sich<br />

kräftig sparen<br />

lässt.<br />

Regional aus<br />

Überzeugung<br />

Kurze Wege,<br />

Transparenz<br />

<strong>und</strong> Frische sind<br />

das Kennzeichen regionaler Produkte. Im<br />

Combi Markt finden die K<strong>und</strong>en eine Vielzahl<br />

an Artikeln von Lieferanten aus Scheeßel<br />

<strong>und</strong> dem Umland. Unter dem Siegel „Gutes<br />

aus der Region“ gibt es unter anderem Eier<br />

von Bassen’s Bauernladen, Fleisch<strong>und</strong><br />

Wurstkonserven der Hausschlachterei<br />

Miesner, verschiedene<br />

Biersorten der Brauerei<br />

Schnuckenbräu aus Walsrode<br />

<strong>und</strong> Aroniasäfte<br />

aus dem Ostetal von<br />

Familie Duden. Darüber<br />

hinaus sorgt<br />

eine 24-St<strong>und</strong>en-<br />

Milchtankstelle auf<br />

dem Parkplatz dafür,<br />

dass zu jeder Tageszeit<br />

frische Milch erhältlich<br />

ist. (pr)<br />

16<br />

Kai Baden, Marktleiter


REGIONALE BERICHTE<br />

Testfahrt mit dem „Eclipse<br />

Cross“ von Mitsubishi<br />

Autohaus Brunkhorst hat den neuen Plug-in-Hybrid<br />

auf dem Hof<br />

Auf dem Weg von Zeven nach Scheeßel kommt man durch Hetzwege<br />

<strong>und</strong> dort direkt an dem riesigen Ausstellungsgelände des Autohaus<br />

Brunkhorst vorbei. Mehr als 250 Neu- <strong>und</strong> Gebrauchtwagen von Mitsubishi,<br />

Dacia <strong>und</strong> Renault stehen dort zur Auswahl. Wir hielten an,<br />

um für einen kurzen Ausflug nach Rotenburg das Fahrzeug zu wechseln<br />

<strong>und</strong> hatten richtig Spaß.<br />

Wie in einem Raumschiff<br />

Fast geräuschlos schnurren wir<br />

nach einer kurzen Einweisung vom<br />

Hof <strong>und</strong> erfahren am eigenen Leib,<br />

was die moderne Verbindung von<br />

Hybrid, Coupé <strong>und</strong> SUV bedeutet:<br />

Fahrspaß <strong>und</strong> Energiebewusstsein auf ganz hohem Niveau. Hier alle<br />

Ausstattungsmerkmale zu nennen, würde den Rahmen sprengen,<br />

daher nur einige Highlights. Beim Starten fährt über dem Armaturenbrett<br />

ein durchsichtiges Display hoch, auf dem man permanent<br />

die Geschwindigkeit <strong>und</strong> weitere wichtige Informationen wie das<br />

Verlassen der Spur eingespiegelt bekommt – sehr hilfreich. Normales<br />

Anfahren <strong>und</strong> Fahren mit geringen bis mittleren Geschwindigkeiten<br />

passiert immer elektrisch. Erst wenn die Energie in der Batterie die<br />

angeforderte Leistung nicht mehr bedienen kann, eilt der Verbrennungsmotor<br />

zu Hilfe. Das kann bei einer Bergauffahrt der Fall sein,<br />

beim zügigen Überholen eines anderen Autos oder bei höheren Geschwindigkeiten<br />

auf der Autobahn. Das mittig angebrachte Touchdisplay<br />

zur Bedienung von Infotainment <strong>und</strong> Navigation ist leicht<br />

bedienbar <strong>und</strong> auch in der Größe genau richtig.<br />

R<strong>und</strong>um-Service-Paket punktet<br />

Mitsubishi setzt beim „Eclipse Cross“ aber nicht nur auf den Antrieb.<br />

Ganz wichtig ist dem deutschen Importeur die Beziehung zwischen<br />

Händlern <strong>und</strong> K<strong>und</strong>en. So bietet auch das Autohaus Brunkhorst ein<br />

R<strong>und</strong>um-sorglos-Paket für die K<strong>und</strong>en. Dazu gehören eine Wallbox<br />

nebst Installationsservice für zuhause, eine Karte zum Aufladen<br />

unterwegs, die tatkräftige Unterstützung bei der Beantragung der<br />

staatlichen Förderung sowie eine erhöhte Innovationsprämie – damit<br />

sind r<strong>und</strong> 9.000 Euro Förderung möglich.<br />

Wer jetzt eine Probefahrt machen will, erk<strong>und</strong>igt sich am besten auf<br />

www.autohaus-brunkhorst.de über die Kontaktmöglichkeiten in<br />

Zeven <strong>und</strong> Hetzwege – gute Fahrt! (hg)<br />

17


REGIONALE BERICHTE<br />

E-Carsharing ab sofort auch in Visselhövede<br />

E-Tankstelle der Stadtwerke Rotenburg in Betrieb genommen<br />

Am Parkplatz direkt gegenüber der Visselhöveder<br />

Post (Goethestraße) steht seit Kurzem<br />

eine E-Tankstelle der Stadtwerke Rotenburg,<br />

die bereits eifrig genutzt wird – hauptsächlich<br />

durch das neu angeschaffte Visselhöveder<br />

E-Carsharing-Fahrzeug.<br />

Mit Unterstützung der Stadt<br />

Visselhövede können ab sofort<br />

Interessierte mit einer<br />

gültigen Fahrerlaubnis <strong>und</strong><br />

einem Smartphone am E-<br />

Car sharing auch in Visselhövede<br />

teilnehmen. Start<br />

<strong>und</strong> Ende einer Fahrt gilt in<br />

Visselhövede vom Standort<br />

an der E-Tankstelle am Rathaus.<br />

Ein weiteres E-Auto<br />

kann man in Rotenburg nutzen.<br />

Start <strong>und</strong> Ziel ist dort<br />

der Standort auf dem Parkplatz<br />

hinter dem Rathaus.<br />

Hier beginnen <strong>und</strong> enden<br />

die Fahrten mit dem Rotenburger<br />

E-Auto.<br />

Nachdem Mitte letzten Jahres geklärt wurde,<br />

dass es von der Stadt Visselhövede einen<br />

Zuschuss von 5000 Euro zu einem E-Cars -<br />

haring-Fahrzeug gibt, wurde der Wagen von<br />

den Stadtwerken Rotenburg bei der Firma<br />

Maske Fleet GmbH bestellt, beschriftet <strong>und</strong><br />

in Betrieb genommen. Das Fahrzeug darf<br />

b<strong>und</strong>esweit genutzt werden <strong>und</strong> ist ohne<br />

Gr<strong>und</strong>gebühr mietbar.<br />

Die Buchung wird durch eine flinke App<br />

von MOQO erleichtert <strong>und</strong> die Kosten sind<br />

überschaubar. Die Bedienung ist in letzter<br />

Zeit immer komfortabler geworden. In nur<br />

15 Minuten kann man sich inzwischen mit<br />

der App registrieren, einmalig den Führerschein<br />

authentifizieren, die erste Fahrt buchen<br />

<strong>und</strong> mit dem Smartphone das Fahrzeug,<br />

einen Renault Zoe, öffnen. Es wird<br />

nach St<strong>und</strong>en oder Tagen abgerechnet, für<br />

ein Wochenende Miet-Auto fallen beispielsweise<br />

lediglich Kosten von 70 Euro (inkl.<br />

100 Kilometer freie Fahrt, danach 0,15 Euro<br />

je Kilometer) an. Die genauen Mietbedingungen<br />

finden sich übersichtlich auf<br />

stadtwerke-rotenburg.de/carsharing.html,<br />

hier registriert man sich zuerst, lädt sich<br />

dann die App herunter <strong>und</strong> schon kann umweltfre<strong>und</strong>lich<br />

losgefahren werden – telefonische<br />

Auskünfte geben die Stadtwerke Rotenburg<br />

unter 04261-6750. (hg)<br />

18


REGIONALE BERICHTE<br />

Tipps für den Einstieg in die Elektromobilität<br />

Von staatlicher Förderung bis Reparatur<br />

gut für den Geldbeutel? Wie sieht es bei Reparaturen,<br />

Versicherung <strong>und</strong> Steuern aus?<br />

Die Politik setzt große Anreize für den Kauf<br />

von E-Autos <strong>und</strong> hat die Fördergelder für Elektroautos<br />

seit 2020 deutlich erhöht. Statt der<br />

bisherigen Höchstsumme von 6.000 Euro sind<br />

nun bis zu 9.000 Euro Zuzahlung für reine E-<br />

Autos möglich. Hybrid-Fahrzeuge werden mit<br />

bis zu 6.750 Euro gefördert. Diese sogenannte<br />

Innovationsprämie wurde bis Ende 2025 verlängert.<br />

Stromer, die bis 2025 neu zugelassen<br />

werden, sind zudem zehn Jahre lang von der<br />

Kfz-Steuer befreit. Im Anschluss fallen dann<br />

in der Regel geringere Steuern an als bei einem<br />

Verbrenner. Sparen können Autofahrer auch<br />

bei der Versicherung. Wer sich für ein reines<br />

Elektroauto entscheidet, zahlt bis zu 15 Prozent<br />

weniger für die Kfz-Haftpflichtversicherung.<br />

Mitversichert sind dabei unter anderem auch<br />

der Akku des Fahrzeugs sowie das Ladekabel,<br />

das beispielsweise bei einem Brand zerstört<br />

werden könnte. Für Kurzschluss- <strong>und</strong> Überspannungsschäden<br />

am Elektroauto kommt die<br />

meisten Versicherer ebenso auf.<br />

Elektroautos werden in Deutschland immer beliebter.<br />

Laut Kraftfahrtb<strong>und</strong>esamt stieg vor allem<br />

die Anzahl der Pkw mit reinem Elektroantrieb:<br />

Die Neuzulassungen legten 2020 um 206<br />

Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Für <strong>2021</strong><br />

rechnen die Experten abermals mit einem kräftigen<br />

Plus. Doch ist der Stromer im Alltag auch<br />

Bei Versicherung <strong>und</strong> Steuern sparen<br />

Nicht jede Werkstatt darf ran<br />

Da der Strompreis im Vergleich zum Benzinoder<br />

Dieselpreis für eine Fahrzeugfüllung viel<br />

geringer ist, spart man bei jedem Tanken<br />

ebenfalls Geld. Ein Vorteil der Elektrofahrzeuge<br />

ist außerdem, dass sie über weniger Verschleißteile<br />

verfügen als ihre Verbrenner-Pendants<br />

<strong>und</strong> entsprechend weniger Wartung<br />

benötigen. So lassen sich etwa Kosten für Öl-,<br />

Filter- oder Zündkerzenwechsel einsparen.<br />

Eine regelmäßige Wartung – vor allem des<br />

Akkus – ist dennoch unerlässlich. Ob die<br />

Werkstattkosten bei einem Elektroauto langfristig<br />

geringer sind, lässt sich noch schwer<br />

abschätzen. Zudem kommt für ein strombetriebenes<br />

Auto nicht jede Werkstatt infrage.<br />

Um an Elektroautos arbeiten zu dürfen, müssen<br />

Mechaniker Fortbildungen bei TÜV, Dekra<br />

oder Autoherstellern absolvieren. Erst nach<br />

über 100 Unterrichtseinheiten dürfen sie am<br />

Hochvoltsystem der E-Autos ran. (djd/hg)<br />

19


REGIONALE BERICHTE<br />

Das sind die neuen Förderprojekte der Sparkasse!<br />

Die Entscheidung über die vier Projektsieger<br />

der Sparkasse Rotenburg Osterholz ist<br />

gefallen. Eine Förderung von jeweils 2.500<br />

Euro war ihnen mit Bekanntmachung bereits<br />

sicher. Weitere 10.000 Euro stellte die<br />

Sparkasse im Rahmen eines Facebook-<br />

Votings bereit.<br />

Das Fördermotto für das Jahr <strong>2021</strong> lag auf<br />

der „Digitalisierung“. Denn diese hat dazu<br />

beigetragen, dass zuletzt zumindest in einigen<br />

Bereichen das berufliche <strong>und</strong> gesellschaftliche<br />

Miteinander möglich geblieben<br />

ist. Die Sparkasse Rotenburg Osterholz war<br />

auf der Suche nach Projekten, durch die Vereine<br />

<strong>und</strong> gemeinnützige Einrichtungen ihre<br />

Angebote auf digitale Füße stellen.<br />

Mehr als 40 Förderanträge hat die Sparkasse<br />

im Rahmen ihres Aufrufs erreicht. Bei der<br />

Auswahl der vier Siegerprojekte war es der<br />

Sparkasse Rotenburg Osterholz wichtig, nicht<br />

nur eine ausgewogene regionale Verteilung<br />

über ihr gesamtes Geschäftsgebiet zu erzielen,<br />

sondern auch die unterschiedlichen Ausrichtungen<br />

der Projektträger zu berücksichtigen.<br />

Die Vielfalt macht’s!<br />

Im Ergebnis konnte der TSV Meyenburg mit<br />

einem sportlichen Projekt überzeugen, das<br />

MGH Worthmanns Hoff aus Waffensen mit seiner<br />

sozialen Komponente, der Schulverein<br />

Worpswede mit dem Schwerpunkt Bildung <strong>und</strong><br />

der Moorbahn Burgsittensen e. V. durch den<br />

Hintergr<strong>und</strong> des Umwelt- <strong>und</strong> Naturschutzes.<br />

Spannendes Voting bis zum Schluss!<br />

Eine Woche lang konnten die Facebook-<br />

Nutzer auf der Fanpage der Sparkasse Roten -<br />

burg Osterholz mit abstimmen, welches Projekt<br />

am besten gefällt. Durch die Abgabe<br />

eines Likes für den jeweiligen Favoriten konnten<br />

alle Voting-Teilnehmer an der Verteilung<br />

der zusätzlichen Fördersumme aktiv mitwirken.<br />

Denn hier zählte jede Stimme: Je mehr<br />

Likes ein Projekt erhielt, desto höher fiel<br />

auch die Fördersumme aus. Das Projekt mit<br />

den meisten Likes erhielt 4.000 Euro, das<br />

zweitplatzierte Projekt 3.000 Euro, das drittplatzierte<br />

Projekt 2.000 Euro <strong>und</strong> das viertplatzierte<br />

Projekt auch immer noch zusätzlich<br />

1.000 Euro.<br />

20<br />

Der TSV Meyenburg <strong>und</strong> der Schulverein der<br />

Gr<strong>und</strong>schule Worpswede lieferten sich ein<br />

Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz,<br />

während die beiden anderen Wettstreiter<br />

ebenfalls eng beieinander um den dritten<br />

Platz rangelten. Insgesamt 1.836 Likes wurden<br />

für diese vier tollen Projektvorhaben vergeben.<br />

Die Sparkasse Rotenburg Osterholz<br />

freut sich über diesen hohen Zuspruch <strong>und</strong><br />

die großartige Beteiligung!<br />

Am Ende fiel das Abstimmungsergebnis<br />

wie folgt aus:<br />

Platz 1 mit 791 Stimmen: TSV Meyenburg,<br />

Platz 2 mit 715 Stimmen: Schulverein<br />

Worpswede, Platz 3 mit 195 Stimmen: MGH<br />

Worthmanns Hoff, Platz 4 mit 135 Stimmen:<br />

Moorbahn Burgsittensen.<br />

Mit einer Gesamtfördersumme der Sparkasse<br />

Rotenburg Osterholz von 20.000 Euro können<br />

in den nächsten Monaten die folgenden<br />

Projekte in die Tat umgesetzt werden:<br />

„Digitaler Trimm-dich-Pfad“<br />

Platz 1: 6.500 Euro<br />

Der TSV Meyenburg plant einen digitalen<br />

Trimm-dich-Pfad, der durch den Ort oder r<strong>und</strong><br />

um den Sportplatz Klingenberg führen wird.<br />

Begleitet wird jeder Teilnehmer durch eine<br />

App, über die an den verschiedenen Stationen<br />

Übungen angezeigt werden, die zum Nachmachen<br />

anregen. Damit sie für jedermann nutzbar<br />

sind, werden diese in drei Schwierigkeitsgraden<br />

(für Kinder, Jugendliche <strong>und</strong> Erwachsene)<br />

angeboten. Über diesen Weg kann das Sportangebot<br />

im Freien <strong>und</strong> unter „Corona-Bedingungen“<br />

durchgeführt werden.<br />

„2Lego Wedo – Spielerisch<br />

Programmieren in der Gr<strong>und</strong>schule“<br />

Platz 2: 5.500 Euro<br />

Durch den Einsatz von Lego Wedo <strong>und</strong> ei -<br />

ner dazugehörigen App erlernen Schüler im<br />

Gr<strong>und</strong>schulalter das Programmieren <strong>und</strong> den<br />

Bau kindgerechter Mini-Roboter. Gleichzeitig<br />

werden im Unterricht technische, naturwissenschaftliche<br />

<strong>und</strong> informatorische Zusammenhänge<br />

vermittelt.<br />

„Unterstützung von Homeschooling<br />

<strong>und</strong> Coworking“<br />

Platz 3: 4.500 Euro<br />

Durch die Ausstattung der Räumlichkeiten<br />

mit Webcams <strong>und</strong> Headsets sollen Kinder<br />

beim Homeschooling unterstützt werden,<br />

wenn sie nicht allein zu Hause beaufsichtigt<br />

werden können. Die Betreuung soll innerhalb<br />

ihrer Kohorte erfolgen <strong>und</strong> auch die Einhaltung<br />

der AHA-Regel ist gewährleistet. Später<br />

soll auch ein Angebot zum Coworking entstehen.<br />

„Innen- <strong>und</strong> Außenwelt der Moorbahn<br />

digital gestalten“<br />

Platz 4: 3.500 Euro<br />

Der Moorbahn Burgsittensen e. V. möchte die<br />

digitale Vernetzung interner <strong>und</strong> externer<br />

Vereinsabläufe vorantreiben. So kann der<br />

Austausch mit Partner wie NABU, Kranichschutzb<strong>und</strong><br />

etc. intensiviert <strong>und</strong> Konferenzen<br />

im Haus der Natur ermöglicht werden.<br />

Gleichzeitig soll der Zugriff auf Wissen<br />

(Moor, Natur, Geschichte) digital bereitgestellt<br />

werden, sodass vor Ort die Entwicklung<br />

zur Bildungsstätte erfolgt.<br />

Was hinter den einzelnen Projekten<br />

steckt, stellt die Sparkasse auf ihrem Blog<br />

https://spk-row-ohz.sparkasseblog.de/ <strong>und</strong><br />

den sozialen Netzwerken sehr ausführlich<br />

vor. (pr)


Spendensumme verfünffacht<br />

Sparkasse Rotenburg Osterholz rief für ihre neue Spendenplattform zur Verdopplungsaktion auf. Dafür<br />

stellte sie einen Spendentopf von 10.000 Euro bereit <strong>und</strong> verhalf zusätzlich jedem registrierten Projekt<br />

mit einer Begrüßungsspende von 250 Euro zu einem guten Start.<br />

Anfang März startete die Sparkasse mit WirW<strong>und</strong>er, der neuen Spendenplattform der Sparkassen-Finanzgruppe<br />

für das Gemeinwohl in Kooperation mit betterplace. Wer heutzutage Geld für sein eigenes Projekt<br />

sammeln möchte, setzt auf den digitalen Weg. Mit WirW<strong>und</strong>er ist dieses jetzt für gemeinnützige Vereine<br />

<strong>und</strong> Institutionen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Rotenburg Osterholz kostenlos möglich!<br />

Im Rahmen eines Online-Workshops vermittelte die Sparkasse kürzlich gemeinsam mit betterplace interessierten<br />

Vereinen, wie sie erfolgreich Spenden für ihre Vereine <strong>und</strong> Organisationen sammeln könnten.<br />

120 Teilnehmer nutzten dieses Online-Angebot <strong>und</strong> r<strong>und</strong> 50 Vereine stellten anschließend einen Projektwunsch<br />

auf WirW<strong>und</strong>er ein.<br />

Um möglichst viele Förderer für die Projekte der Vereine zu mobilisieren, setzte die Sparkasse einen zusätzlichen<br />

Anreiz. Sie rief im April zu einer Verdoppelungsaktion auf. So wurden zum Beispiel aus einer<br />

Einzelspende von 50 Euro dann 100 Euro für den Verein. Die Resonanz auf diese Aktion war so groß, dass<br />

der dafür bereitgestellte Fördertopf von 10.000 Euro rasend schnell aufgebraucht wurde. Dank der Verdoppelungsinitiative<br />

konnten in der Aktionswoche rd. 50.000 Euro für die regionalen Projekte gesammelt<br />

werden. Zusammen mit dem bereitgestellten Fördertopf ergaben sich allein in dieser Förderwoche rd.<br />

60.000 Euro für das Gemeinwohl in unserer Region.<br />

Und die Erfolgsgeschichte geht weiter! Aktuell 昀 nden sich auf WirW<strong>und</strong>er 61 regionale Projekte mit mehr<br />

als 1.000 Unterstützern <strong>und</strong> einer gesamten Fördersumme von rd. 84.000 Euro. Die WirW<strong>und</strong>er Spendenplattform<br />

soll eine dauerhafte Möglichkeit sein, über die Vereine für ihre Projekte werben <strong>und</strong> Gelder<br />

sammeln können. Alle interessierten Vereine 昀 nden auf der Homepage der Sparkasse alle erforderlichen<br />

Informationen bzw. Kontaktdaten, um sich ggf. auch persönlich auszutauschen. Im April unterstützt die<br />

Sparkasse übrigens noch mit einer Begrüßungsspende von 250 Euro. Eine schnelle Registrierung lohnt<br />

sich also für alle, die bisher noch nicht aktiv geworden sind.<br />

wirw<strong>und</strong>er.de/rotenburg-osterholz<br />

S<br />

Sparkasse<br />

Rotenburg<br />

Osterholz


Fahrradsaison <strong>2021</strong> in vollem Gange<br />

E-Bikes sind der Renner – auch bei den Kids<br />

Das E-Bike ist so beliebt wie nie. 2019 wurden mehr E-Bikes verkauft<br />

als Diesel-Pkw, 400.000 Räder werden jährlich geleast, <strong>und</strong> allein im<br />

ersten Halbjahr 2020 wurden in Deutschland ca. 1,1 Millionen E-Bikes<br />

verkauft. <strong>2021</strong> schickt sich an, erneut Rekordzahlen zu liefern. Vorbei<br />

sind dabei die Zeiten, in denen an ein herkömmliches Fahrrad schlicht<br />

ein Antrieb montiert wurde. Die E-Bikes sind längst eigenständige Entwicklungen.<br />

Bisweilen reichen sie weit in die Vergangenheit zurück.<br />

Während man beim Elektroauto nur das Pedal bedienen<br />

muss, bringt beim E-Bike der Radfahrende seine eigene<br />

Beinkraft mit ein. Die Sensorik ist deshalb ein wesentlicher<br />

Bestandteil des Erfolgsgeheimnisses. Sie misst den<br />

menschlichen Faktor <strong>und</strong> passt die Unterstützung darauf<br />

an. So entsteht ein Fahrgefühl, das optimal auf die Bedürfnisse<br />

der E-Bike-Fahrenden abgestimmt ist.<br />

Elektromobilität ist in aller M<strong>und</strong>e – ob beim Fahrrad oder beim Auto<br />

Rein motortechnisch sind dabei kaum Unterschiede festzustellen.<br />

„Beim Aufbau des Antriebs herrscht im Geiste eine identische Idee,<br />

die auf den Prinzipien eines Elektromotors basiert, wie man ihn<br />

vielleicht noch aus dem Physikunterricht kennt“, sagt Anja Knaus,<br />

Pressesprecherin beim E-Bike-Pionier Flyer.<br />

Zusammenspiel Mensch – Maschine<br />

Das Besondere ist der Faktor Mensch. Anders als bei anderen E-Antrieben<br />

ist beim E-Bike nicht der E-Motor die alleinige Kraftquelle.<br />

Sensoren steuern intelligent<br />

Neben dem eigentlichen Elektromotor kommen in einem<br />

Tretlagermotor auch noch ein Trittmomentsensor sowie<br />

ein Getriebe zum Einsatz. Dieses kann z. B. als Planetengetriebe<br />

aufgebaut sein <strong>und</strong> wird durch den Motor angetrieben. Der Elektromotor<br />

dreht schneller als der Radfahrende in die Pedale tritt.<br />

Das Getriebe passt die hohe Drehzahl des Motors auf die niedrige<br />

Drehzahl des Rades an. Zusätzlich verfügen Mittelmotoren über<br />

Hallsensoren. Diese helfen, den Elektromotor so in Bewegung zu<br />

setzen, dass er durch ein höheres Anfahrmoment kraftvoll starten<br />

kann.<br />

Fahrräder/<br />

E-Bikes<br />

Motorgeräte<br />

Gartengeräte<br />

Forstgeräte<br />

Birkenweg 4 • 27432 Ebersdorf<br />

Telefon 0 47 65/14 02 • Handy 0171/422 68 94<br />

22


REGIONALE BERICHTE<br />

Smarte Routenplanung mobilisiert die Kids<br />

Kinder ab sechs Jahren sollten sich mindestens eine St<strong>und</strong>e am Tag<br />

bewegen. Doch während des Lockdowns haben viele Kinder <strong>und</strong> Jugendliche<br />

deutlich weniger Sport getrieben, wie eine Untersuchung<br />

des Instituts für Technologie <strong>und</strong> der Pädagogischen Hochschule<br />

Karlsruhe zeigt. Sportvereine <strong>und</strong> Fußballplätze geschlossen – also<br />

nichts wie rauf aufs Rad <strong>und</strong> ab nach draußen.<br />

Wenn der Nachwuchs eher schwer von Radtouren zu überzeugen<br />

ist, hilft es oft, ein bestimmtes Ziel anzusteuern <strong>und</strong> die Route nicht<br />

zu lang zu wählen. Wenn das Kind nach sieben Kilometern nicht<br />

mehr kann, geschoben werden muss <strong>und</strong> quengelt, ist der Erholungswert<br />

des Ausflugs dahin. Befindet sich also ein Spielplatz, Streichelzoo<br />

oder Natur denkmal in realistisch schaffbarer Nähe, sollte<br />

das als Ziel ausgegeben werden. Ein Überraschungsstopp an der<br />

Eisdiele motiviert erfahrungsgemäß ebenfalls.<br />

Es lohnt sich, in der Umgebung<br />

einmal zu schauen, was für Kinder<br />

interessant sein könnte.<br />

Manchmal hat man tolle Ausflugsziele<br />

direkt vor der Nase,<br />

ohne es zu wissen. Dafür eignen<br />

sich Bücher oder Internetseiten<br />

der Region oder zum Beispiel ein<br />

Blick auf das Online-Planungstool<br />

„Komoot“. Beim Planen von<br />

Routen lässt sich die Option „Mit<br />

Kindern unterwegs“ wählen, sodass<br />

zum Beispiel Bolz- <strong>und</strong> Spielplätze,<br />

Wildgehege <strong>und</strong> Co. angezeigt<br />

werden.<br />

Eine einfache Möglichkeit, Kinder<br />

für das Radfahren zu motivieren<br />

<strong>und</strong> den Bewegungsdrang zu fördern,<br />

ist die Integration des Fahrrads<br />

in den Alltag. Sei es für den<br />

Weg zur Kita, zur Schule oder zum<br />

Besuch von Fre<strong>und</strong>en. Wenn Eltern hier mit gutem Beispiel vorangehen<br />

<strong>und</strong> öfter das Rad anstelle des Autos nehmen, hat das eine<br />

Vorbildfunktion für die Kinder. Und auch bei Erwachsenen fördert<br />

regelmäßiger Sport die Ges<strong>und</strong>heit <strong>und</strong> vermindert Stress.<br />

Tipp: Beachten Sie die Anzeigen unserer regionalen Inserenten! Hier<br />

gibt es E-Bikes, Zubehör <strong>und</strong> den nötigen Service. (hg/pdf)<br />

Wander- <strong>und</strong> Radausflüge<br />

TouROW hilft bei der Planung mit umfangreicher<br />

Homepage<br />

Auf www.tourow.de finden sich viele gute Angebote, den<br />

<strong>Land</strong>kreis Rotenburg per Pedes oder Rad zu erk<strong>und</strong>en – vor<br />

allem mit Touren durch unsere schöne Natur. Alle relevanten<br />

Infos, die Besucher <strong>und</strong> Ausflügler von nah <strong>und</strong> fern brauchen,<br />

sind hier gesammelt worden <strong>und</strong> bieten eine gute Planungsgr<strong>und</strong>lage<br />

für Tagesausflüge oder längere Touren.<br />

Die „Nordpfade-Touren“, mit längeren <strong>und</strong> kürzeren R<strong>und</strong>wegen,<br />

werden sehr umfangreich dargestellt. Man findet<br />

hier nicht nur die Route, sondern auch viele weitere Informationen<br />

zu Schwierigkeitsgrad, Sehenswürdigkeiten an<br />

der Strecke, Anfahrt-Tipps, Literatur-Hinweise etc. Die<br />

Strecken sind bestens ausgeschildert <strong>und</strong> werden ständig<br />

aktualisiert – hier arbeiten auch viele Wanderer ehrenamtlich<br />

an der Erhaltung <strong>und</strong> Pflege der Schilder sowie der<br />

Aktualisierungen zu den Streckenbeschreibungen <strong>und</strong> der<br />

jeweiligen Wegführung.<br />

Udo Fischer, Geschäftsführer TouROW: „Wandern ist die<br />

ideale Fortbewegung, um diese <strong>Land</strong>schaft zu erk<strong>und</strong>en <strong>und</strong><br />

zu genießen. In guter Luft <strong>und</strong> natürlicher Stille kann man<br />

durchatmen <strong>und</strong> entspannen. Das wellige Auf <strong>und</strong> Ab der<br />

Geest garantiert Abwechslung. Fehlende steile Aufstiege machen<br />

das Wandern zu einem gemütlichen Vergnügen, kurz<br />

gesagt: Genusswandern auf norddeutsche Art!“ (hg)<br />

ECO CITY 4 CB mit Rücktrittbremse<br />

MOTOR Shimano, 250W, 50Nm<br />

AKKU Shimano, 504Wh, 36V, 14Ah<br />

SCHALTUNG Shimano Nexus 8-Gang<br />

Aktionspreis: 2.599,- EUR*<br />

Unverb. Preisempfehlung 2.799,- EUR<br />

*Solange der Vorrat reicht<br />

UNSERE FACHHANDELSLEISTUNGEN:<br />

· Beratung <strong>und</strong> Verkauf<br />

· Probefahrten<br />

· betriebsfertige Übergabe & Einweisung<br />

· Zubehör <strong>und</strong> Service<br />

Industriestraße 9 · 27446 Selsingen · Tel. 0 42 84/15 33<br />

info@berendt-landtechnik.de · www.berendt-landtechnik.de<br />

23


REGIONALE BERICHTE<br />

Viel Schwung in regionaler Vermarktung<br />

Bauernläden <strong>und</strong> regionale Produkte erfahren viel Zuspruch<br />

Nicht nur die aktuelle Corona-Krise hat in<br />

die Direktvermarktung von landwirtschaftlichen<br />

Produkten Schwung gebracht, sondern<br />

auch ein Umdenken der Konsumenten.<br />

Ges<strong>und</strong>e, frische <strong>und</strong> möglichst regionale<br />

Produkte für den heimischen Herd <strong>und</strong><br />

Magen sind sehr gefragt. Mittlerweile<br />

ist es bei den meisten Verbrauchern<br />

angekommen, das lokale<br />

Produkte schmackhafter <strong>und</strong><br />

gesünder sind <strong>und</strong> deshalb auch<br />

einen fairen Preis verdient haben.<br />

Gerade durch die Vermarktung<br />

vor Ort werden unnötige Mitverdiener<br />

ausgeschlossen <strong>und</strong> dadurch<br />

die Preise für die Konsumenten<br />

im Rahmen gehalten.<br />

Bio-Lieferdienst Hof Drittgeest<br />

in Heinschenwalde<br />

24<br />

Ein gutes Beispiel für ein funktionierendes<br />

Bio-Hof-Konzept ist der Hof Drittgeest in Hipstedt-Heinschenwalde.<br />

Schon vor der Übernahme<br />

2017 durch Reinhild Nagel <strong>und</strong> ihre<br />

Familie war der Hof viele Jahre ein Bio-Hof,<br />

so musste nicht viel umgestellt werden <strong>und</strong><br />

es konnte gleich losgehen. Seit der Eröffnung<br />

ist die Produktpalette beträchtlich gewachsen.<br />

Neben verschiedenen Ölen, Gewürzen,<br />

Brotaufstrichen <strong>und</strong> Babynahrung sind auch<br />

unterschiedliche Tees, Müslis sowie Mehlsorten<br />

erhältlich. Im Mittelpunkt steht neben<br />

den biologischen Produkten auch der faire<br />

Handel, die gerechte Bezahlung <strong>und</strong> auch die<br />

sozialen Projekte, die einige Firmen unterstützen.<br />

Zudem vermarktet<br />

sie den Kaffee vom<br />

Rösthof in Holste <strong>und</strong><br />

das Brot der biologischen<br />

Vollkornbackstube<br />

von Martina Tamke.<br />

Reinhild Nagel: „Durch eine Übernahme des<br />

Hofes entstanden neue Möglichkeiten <strong>und</strong><br />

er wird aktuell im kleinen biologischen Rahmen<br />

weitergeführt. Da die erwirtschafteten<br />

Produkte weit über unseren täglichen Verbrauch<br />

hinaus gingen, entstand schnell die<br />

Idee, einen Selbstbedienungsstand aufzu -<br />

bauen, der sehr gut angenommen wurde.<br />

Der Kauf von biologischen <strong>und</strong> Fair Trade<br />

Produkten aus kontrolliertem Anbau wie<br />

zum Beispiel Bioland <strong>und</strong> Demeter ist für<br />

viele Menschen nur mit großem Aufwand<br />

zu erreichen. Da wollten wir helfen <strong>und</strong> fingen<br />

an, das Angebot mit zugekauften Bioland<br />

<strong>und</strong> Demeter-Produkten zu erweitern<br />

<strong>und</strong> unseren Hofladen aufzubauen. Das kam<br />

so gut an, dass wir nun auch einen Onlineshop<br />

(www.hofdrittgeest.eshop.t-online.de)<br />

eröffneten, der sehr gut läuft – auch unser<br />

Lieferservice wird bestens angenommen.<br />

Für uns steht vor allem die Belieferung von<br />

Familien <strong>und</strong> älteren Menschen im Mittelpunkt.<br />

Eine junge Familie mit der Doppelbelastung<br />

von Arbeit <strong>und</strong> Familie sowie<br />

ältere Menschen, die nicht mehr die Möglichkeit<br />

haben, sich ges<strong>und</strong>e <strong>Leben</strong>smittel<br />

zu beschaffen, weil das Reformhaus oder<br />

ähnliche vergleichbare Bioläden nur schwer<br />

zu erreichen sind, sind bei uns gut aufgehoben.<br />

Wir liefern mittwochs <strong>und</strong> freitags<br />

von 9 bis 18 Uhr, wer unseren idyllisch gelegenen<br />

Hof besuchen möchte, ist herzlich<br />

eingeladen (Drittgeest 1, 27432 Hipstedt-<br />

Heinschenwalde, Telefon 0151-51729134).<br />

Kommen Sie gerne vorbei <strong>und</strong><br />

schauen sich die<br />

Produkte einmal<br />

an, die wir verkaufen,<br />

damit Sie eine<br />

Vorstellung bekommen,<br />

wie frisch die<br />

Ware ist.“<br />

Abokisten, Präsentkörbe<br />

<strong>und</strong> mehr<br />

Das Abokisten-System ist eine<br />

gute Sache, die auch beim Hof<br />

Drittgeest-Lieferservice funktioniert.<br />

Es gibt Gemüsekisten, Obst- <strong>und</strong><br />

Gemüsekisten <strong>und</strong> Obstkisten. Jeweils ab<br />

zehn Euro, außerdem gibt es auch ges<strong>und</strong>e<br />

Abokisten für Firmen. Im Shop kann man<br />

sich die Kisten individuell zusammenstellen<br />

oder dem Hof Drittgeest die Wahl lassen,<br />

was hinein darf <strong>und</strong> was nicht – hier ist die<br />

Orientierung natürlich meist saisonal. Die<br />

Präsentkörbe sind auch sehr gefragt <strong>und</strong><br />

werden bereits ab zehn Euro angeboten.<br />

Hier gibt es diverse Sortierungen von „schokoladig“,<br />

über „würzig“ bis zu „Tea Time“ –<br />

einfach mal reinschauen <strong>und</strong> sich selbst<br />

oder jemand anders eine ges<strong>und</strong>e, regionale<br />

Freude machen. (hg)


REGIONALE BERICHTE<br />

Ges<strong>und</strong>e Ernährung mit Genuss aus Bremervörde<br />

Die Vollkornbackstube „Brotstern“ bäckt seit mehr als 30 Jahren Brote <strong>und</strong> Kuchen für die Region<br />

Ges<strong>und</strong>e Ernährung, möglichst aus regionaler<br />

Herstellung, gewinnt immer mehr an Aufmerksamkeit<br />

<strong>und</strong> das tägliche Brot ist ein<br />

wichtiger Bestandteil vernünftiger Ernährung<br />

– das weiß „Brotstern“ schon seit<br />

1988 <strong>und</strong> liefert die Backwaren an<br />

mehr als 25 Naturkostläden, Reformhäusern<br />

<strong>und</strong> Hof läden im <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>-Verteilgebiet.<br />

Wichtig: Regionalität <strong>und</strong><br />

Umweltschutz<br />

Martina Tamke: „Unser biologisch angebautes<br />

Getreide beziehen wir von<br />

Hanke Siemsglüß, einem <strong>Land</strong>wirt<br />

aus Padingbüttel. Hierbei handelt es<br />

sich um einen zertifizierten Biolandbetrieb.<br />

Uns liegen die Regionalität<br />

<strong>und</strong> der Umweltschutz am Herzen.<br />

Wir produzieren auch Brote ohne Hefe, ohne<br />

Weizen, aus 100 Prozent Dinkel sowie<br />

gluten freies Brot bei Glutenunverträglichkeit.<br />

Auf unserer Produktliste sind alle Zutaten<br />

vollständig aufgeführt. Es ist nur enthalten,<br />

was draufsteht! Dafür stehen wir mit<br />

unserem Namen ‚Brotstern – biologische<br />

Vollkornbackstube‘. In der Backstube vermahlen<br />

wir das Getreide vor dem Backen<br />

frisch <strong>und</strong> schonend in unserer Steinmühle.<br />

So bleiben wertvolle Inhaltsstoffe erhalten.<br />

Alle weiteren Zu taten stammen aus kontrolliert-biologischem<br />

Anbau. Unsere Backstube<br />

in Bremervörde bietet Ihnen mehr als<br />

30 Brotsorten. Wir<br />

backen mit Kreativität<br />

<strong>und</strong> Freude.“<br />

Riesiges Sortiment<br />

Mehr als 30 Brotsorten sowie diverse<br />

Brötchen <strong>und</strong> Kuchensorten werden<br />

täglich frisch gebacken <strong>und</strong> geliefert.<br />

Auf www.brotstern.de findet sich eine<br />

komplette Übersicht, mit detaillierten<br />

Angaben über die Inhaltsstoffe. Auch<br />

Allergiker kommen hier nicht zu kurz,<br />

Brotstern bietet dafür auch eine persönliche<br />

Beratung an (Telefon 04161-<br />

596819). Verschiedene Brotsorten werden<br />

mit Sauerteig <strong>und</strong> ganz ohne Hefe<br />

gebacken, auch ein glutenfreies Brot,<br />

der „Knust“, findet viele dankbare Abnehmer<br />

– allein elf Brote werden ohne<br />

Weizen hergestellt.<br />

Eine Übersicht der Verkaufsstellen ist auf<br />

www.brotstern.de einsehbar – wir wünschen<br />

einen ges<strong>und</strong>en guten Appetit! (hg)<br />

Biofleisch aus Hemmoor kommt gut an<br />

„Cuxland Pur“ mit Bioladen <strong>und</strong> regionalem Biofleisch am Start<br />

2004 eröffnete die Familie Otto in Hemmoor<br />

die Biofleischerei „Cuxland pur“, hauptsächlich<br />

um dort die zu derzeit 120 eigenen<br />

Galloway-Rinder zu vermarkten. Das<br />

lief prima <strong>und</strong> heute hat der Betrieb<br />

bereits 42 Angestellte, die zu Recht<br />

stolz auf die von ihnen gefertigten<br />

Produkte wie der beliebte Bio-Katenschinken<br />

sind. Viele der Mitarbeiter<br />

arbeiten im Verkauf auf über 20<br />

Wochenmärkten <strong>und</strong> im eigenen<br />

Ladengeschäft in Hemmoor. Wer das<br />

Vollsortiment, bestehend aus Bio-<br />

Schweinefleisch, Rindfleisch, Gefügel<br />

<strong>und</strong> Lammfleisch nicht auf den Wochenmärkten<br />

kauft, schaut sich am<br />

besten auf www.cuxland-pur.de um.<br />

Befre<strong>und</strong>ete Bauern liefern Tiere<br />

Erwin Otto: „Wir sind ein Familienunternehmen,<br />

mit dem wir für artgerechte Tieraufzucht<br />

<strong>und</strong> biologische Wirtschaftsweise stehen.<br />

Wir konnten hier in Hemmoor unser<br />

Ziel verwirklichen, biologische Wurst <strong>und</strong><br />

Fleischwaren nach Bio-Standard durch eigene<br />

Schlachtung <strong>und</strong> Verarbeitung anzubieten.<br />

Dies geschieht in Zusammenarbeit mit befre<strong>und</strong>eten<br />

Bauern aus der Region, von denen<br />

wir unsere Tiere beziehen.“<br />

Was ist Bio? – Cuxland Pur klärt auf<br />

Erzeuger, Verarbeiter <strong>und</strong> Handel bieten eine<br />

Vielzahl an Produkten mit entsprechenden<br />

Bezeichnungen an. Was davon ist aber wirklich<br />

geprüfte Öko- oder Bio-Qualität? Um sich<br />

in dem Dschungel der Bezeichnungen <strong>und</strong><br />

Formulierungen zurechtzufinden, gilt eine<br />

einfache Regel. Nur wo „Bio“ oder „Öko“ drauf<br />

steht, ist auch „Bio“ oder „Öko“ drin, denn<br />

„Bio“ <strong>und</strong> „Öko“ sind geschützt.<br />

Die EG-Öko-Verordnung schützt z. B.<br />

Begriffe wie: „Bio-/Öko-“, „biologisch<br />

/ökologisch“, „kontrolliert ökologisch<br />

/biologisch“, „biologischer/ökologischer<br />

<strong>Land</strong>bau“, „biologisch-dynamisch“,<br />

„biologisch-organisch“. Diese<br />

geschützten Begriffe dürfen für die<br />

Bezeichnung eines Produkts nur dann<br />

benutzt werden, wenn mindestens 95<br />

Prozent der Zutaten landwirtschaftlichen<br />

Ursprungs aus ökologischem <strong>Land</strong>bau<br />

stammen. Auf vielen Bio-<strong>Leben</strong>smitteln<br />

findet sich außer dem Bio-Siegel<br />

auch ein Zeichen der acht ökologischen<br />

Anbauverbände: Biokreis, Bioland, Biopark,<br />

Demeter, Ecovin, Gäa, Naturland oder<br />

Ökosiegel. Das bedeutet, dass bei der Erzeugung<br />

der landwirtschaftlichen Zutaten <strong>und</strong> bei<br />

der Herstellung des Produktes neben der EG-<br />

Öko-Verordnung auch die in Teilbereichen oft<br />

noch strengeren Richtlinien des jeweiligen Verbandes<br />

eingehalten wurden. (hg)<br />

25


REGIONALE BERICHTE<br />

Mit Eiern fing alles an…<br />

Tipkes Hofkontor in Hollenbeck wächst <strong>und</strong> gedeiht<br />

Hannes Tipke, Hanna Johanns, Hermann Lindhorst, Lisa<br />

Tipke <strong>und</strong> Steffen Tipke (v. l.)<br />

Die beiden Agrar-Betriebswirte Hannes <strong>und</strong><br />

Steffen Tipke vermarkten Eier sowie regionales<br />

<strong>und</strong> saisonales Gemüse auf Wochenmärkten<br />

<strong>und</strong> im eigenen Hofladen in Hollenbeck.<br />

Sie kommen von einem Bargstedter Milchviehbetrieb<br />

<strong>und</strong> übernahmen im Januar 2019<br />

den Fredenbecker Eiergroßhandel von Helmut<br />

Quast. Seit mehr als zwei Jahren beliefern sie<br />

nun regionale <strong>Leben</strong>smitteleinzelhändler,<br />

Schlachtereien, Bäckereien<br />

<strong>und</strong> Hofläden mit Eiern aus Bodenhaltung<br />

bis hin zu Eiern aus<br />

Freilandhaltung <strong>und</strong> Eiern aus ökologischer<br />

Herkunft. Im letzten Jahr<br />

kam der Kontakt mit Gemüsehändler<br />

<strong>und</strong> Gärtner Hermann Lindhorst<br />

(Inhaber der Gärtnerei Lindhorst<br />

aus Baaste; Nachbarkreis<br />

Rotenburg) zustande, der den <strong>Land</strong><br />

& <strong>Leben</strong>-Titel im August letzten Jahres<br />

zierte. Dieser suchte aus Altersgründen<br />

ebenfalls einen Nachfolger<br />

<strong>und</strong> so führen die Brüder<br />

gemeinsam mit ihren Frauen Hanna<br />

<strong>und</strong> Lisa den Gemüsehandel unter<br />

dem Namen „Tipkes Hofkontor“ fort.<br />

Hofladen seit März<br />

Da die Großeltern mütterlicherseits ihren<br />

Resthof direkt an der Ortsdurchfahrt von Hollenbeck<br />

vor Kurzem an ihren Enkel Hannes<br />

übergeben haben, bot es sich an, dort einen<br />

Hofladen einzurichten. Und so wurde am 11.<br />

März <strong>2021</strong> der eigene Hofladen in Hollenbeck<br />

eröffnet. Die Architektur des Hofes sorgt mit<br />

seinem Innenhof für eine idyllische Atmosphäre<br />

<strong>und</strong> auch die gute Lage an der vielbefahrenen<br />

Strecke zwischen Harsefeld <strong>und</strong><br />

Ahlerstedt ist von Vorteil. Neben Gemüse <strong>und</strong><br />

Gemüsepflanzen gibt es mittlerweile viele<br />

weitere regionale Produkte wie z. B. Obst,<br />

Mehl, Wild- <strong>und</strong> Rindfleisch, Weidehähnchen<br />

<strong>und</strong> verschiedene Kaffeesorten. Das Sortiment<br />

soll nach <strong>und</strong> nach erweitert werden,<br />

weitere interessante Projekte sind in Planung,<br />

denn die Brüder möchten ein Zeichen für die<br />

heimische Nahrungsmittelproduktion setzen.<br />

Auch deshalb entsteht momentan eine Fläche<br />

auf dem Resthof, wo sie selbst Freilandhühner<br />

in einem mobilen Stall halten werden.<br />

Da die Nachfrage für die leckeren <strong>und</strong> gesun -<br />

den regionalen Produkte so groß ist, wurden<br />

die Öffnungszeiten erst vor Kurzem erweitert.<br />

Neben Donnerstag (9 bis 18 Uhr) hat der über<br />

120 Quadratmeter große Hofladen auch am<br />

Freitag 15 bis 18 Uhr geöffnet. Jeden Freitag<br />

gibt es die Produkte zusätzlich an einem Stand<br />

auf dem Bremervörder Wochenmarkt von 8<br />

bis 13 Uhr. Auf www.tipkeshofkontor.de erfährt<br />

man mehr über die Brüder, den Hofladen<br />

<strong>und</strong> die Produkte. (hg)<br />

Wildbret direkt vom Jäger<br />

Waldfleisch-App ermöglicht Zugriff auf frisches Wildfleisch direkt vom Jäger<br />

Heimisches Wildfleisch liegt voll im Trend:<br />

Es ist ein hochwertiges, nahrhaftes <strong>und</strong> äußerst<br />

schmackhaftes <strong>Leben</strong>smittel, das längst<br />

nicht mehr nur an Festtagen auf<br />

den Teller kommt.<br />

Mit den ersten warmen<br />

Frühlingsabenden öffnet<br />

die dies jährige Grillsaison.<br />

Viele Jäger haben gerade<br />

dann frisches Wildfleisch im<br />

Angebot. Mit der neuen<br />

Waldfleisch-App haben Verbraucher<br />

nun die Möglichkeit,<br />

un kompliziert, schnell<br />

<strong>und</strong> auf kurzem Wege hochwertige<br />

Wildfleischprodukte<br />

direkt vom Jäger vor Ort zu erhalten.<br />

Auch Jäger aus dieser Region<br />

bieten ihre vielfältigen Produkte,<br />

die häufig von regionalen<br />

Metzgern hergestellt werden,<br />

über die Waldfleisch-App an.<br />

Nicht nur Grillgut wie Grillwürste,<br />

Steaks <strong>und</strong> Burger-Patty werden angeboten,<br />

26<br />

auch Braten, Gulasch <strong>und</strong> andere küchenfertig<br />

zubereitete Produkte stehen in den Angebotslisten.<br />

„Wildbret ist kulinarisch vielseitig<br />

einsetzbar, aber auch<br />

<strong>und</strong> gerade auf dem Grill<br />

wird es als schmackhafte Alternative<br />

zu den üblichen<br />

Grillwürstchen <strong>und</strong> Spießchen<br />

immer beliebter“, so<br />

Horst Losch, Hegeringleiter<br />

aus Fischerhude.<br />

Durchaus verständlich,<br />

denn heimisches Wildfleisch<br />

bietet eine Reihe<br />

von Vorzügen: Es ist ein<br />

regionales, nachhaltig gewonnenes<br />

<strong>Leben</strong>smittel<br />

mit einer hervorragenden<br />

Ökobilanz. Daneben<br />

sind für immer mehr<br />

Verbraucher die Kriterien<br />

Rückverfolgbarkeit<br />

<strong>und</strong> Transparenz beim Kauf von <strong>Leben</strong>smitteln<br />

von zentraler Bedeutung.<br />

Die angebotenen Produkte lassen sich mit<br />

der Waldfleisch-App direkt beim Jäger aus<br />

der Region bestellen. Über die Funktion eines<br />

„Bestellchats“ werden anschließend die weiteren<br />

Modalitäten vereinbart – entweder werden<br />

die bestellten Produkte zu einem vereinbarten<br />

Termin zum K<strong>und</strong>en geliefert oder<br />

beim Jäger abgeholt. Verbraucher haben zudem<br />

die Möglichkeit, umgehend per Push-<br />

Benachrichtigung informiert zu werden,<br />

wenn Jäger neue Wildprodukte im Angebot<br />

haben.<br />

Die Entwicklung der Waldfleisch-App wird<br />

von der <strong>Land</strong>esjägerschaft Niedersachsen<br />

<strong>und</strong> dem Deutschen Jagdverband unterstützt<br />

<strong>und</strong> über ein Innovationsförderprogramm<br />

des B<strong>und</strong>esministeriums für Wirtschaft <strong>und</strong><br />

Energie finanziert. Sie kann ab Anfang <strong>Mai</strong><br />

kostenlos im App Store von Apple <strong>und</strong> im<br />

Google Play Store heruntergeladen werden.<br />

(hl)


REGIONALE BERICHTE<br />

Erdbeersaison in den Startlöchern<br />

Regionale Erzeuger verbreitern Vertriebswege<br />

Drei bis zehn Tage liegen<br />

zwischen Ernte <strong>und</strong> Verzehr.<br />

Um während des Transports die<br />

Schimmelbildung zu reduzieren,<br />

werden die Früchte häufig mit Pflanzenschutzmitteln<br />

behandelt.<br />

Die Erdbeersaison <strong>2021</strong> startet im <strong>Mai</strong> <strong>und</strong><br />

die regionalen Anbieter sind bereits in den<br />

Startlöchern, um die leckeren <strong>und</strong> ges<strong>und</strong>en<br />

Früchte zu den Verbrauchern zu bringen.<br />

Der Trend, die Erzeugnisse der <strong>Land</strong>wirte<br />

aus der Region stärker <strong>und</strong> direkter zu vermarkten,<br />

nimmt ordentlich Fahrt auf. So gibt<br />

es die Erdbeeren jetzt nicht nur in den Hofläden,<br />

auf Wochenmärkten <strong>und</strong> saisonalen<br />

Verkaufsständen, sondern auch in immer<br />

mehr Supermärkten.<br />

Supermärkte erkennen regionalen Trend<br />

Dass sich lokale Produkte immer besser verkaufen<br />

<strong>und</strong> die Nachfrage messbar steigt,<br />

haben die Supermärkte begriffen <strong>und</strong> bieten<br />

verschiedenste Produkte – vermehrt aus der<br />

<strong>Land</strong>wirtschaft – zunehmend an. Ob Spargel,<br />

Kartoffeln, Eier oder jetzt die Erdbeeren, das<br />

Angebot ist groß <strong>und</strong> durchaus bezahlbar,<br />

denn Verbraucher, Erzeuger <strong>und</strong> Läden profitieren<br />

alle.<br />

Ökologisch unbedenklich <strong>und</strong> leckerer<br />

Die Erdbeeren aus dem Umkreis haben eine<br />

gute Ökobilanz – vom Feld zum Konsumenten<br />

sind die Wege kurz, lange Lager- <strong>und</strong> Transportzeiten<br />

entfallen. Auch in Sachen Pestizide<br />

<strong>und</strong> Geschmack punkten die heimischen<br />

Früchte, denn in Deutschland wird wesentlich<br />

strenger auf den Einsatz von Pestiziden<br />

geachtet. In Südeuropa oder Nordafrika werden<br />

sie in großen Monokulturen auf kargen<br />

Böden produziert. Der Wasserverbrauch, der<br />

Dünger- <strong>und</strong> Pflanzenschutzmitteleinsatz<br />

sind hoch. Für die Auswahl der Sorten ist besonders<br />

ihre Tauglichkeit für den Transport<br />

<strong>und</strong> weniger der Geschmack ausschlaggebend.<br />

Vielfältige Verwendung<br />

Erdbeeren schmecken nicht nur als frische<br />

Frucht, es gibt viele Möglichkeiten sie zu verarbeiten<br />

<strong>und</strong> dadurch auch noch länger etwas<br />

von den ges<strong>und</strong>en Leckereien zu haben. Klassische<br />

Zubereitungsmöglichkeiten sind Torten,<br />

Kuchen <strong>und</strong> Marmeladen, aber es gibt<br />

auch noch weitere kreative <strong>und</strong> leckere Rezepte<br />

wie Muffins, Cupcakes, Shakes, Erdbeer-Grütze<br />

<strong>und</strong> sogar Knödel. Unser Tipp:<br />

Einfach mal im Internet schauen, hier gibt es<br />

viele Anregungen. Auch in der Tiefkühltruhe<br />

kann man Erdbeeren bestens konservieren:<br />

Waschen, putzen, zweimal frosten ist hier<br />

angesagt: In stehendem Wasser waschen <strong>und</strong><br />

dann vorsichtig mit Küchenpapier tro cken<br />

tupfen <strong>und</strong> einzeln auf ein Tablett oder einen<br />

Teller zum Einfrieren legen, dann frieren sie<br />

nicht aneinander fest. Nach dem Einfrieren<br />

in einen Gefrierbeutel oder einen anderen Behälter<br />

geben <strong>und</strong> wieder einfrieren – sie halten<br />

sich dann mindestens acht Monate.<br />

Wir wünschen einen guten Appetit beim Genuss<br />

der (hoffentlich) regionalen Erdbeeren<br />

in der Saison <strong>2021</strong>. (hg)<br />

Mühlenstraße 35 · 27356 Rotenburg<br />

3x in Scheeßel · 1x in Lauenbrück<br />

1x in Fintel · 1x zusätzlich in Rotenburg<br />

Genießen Sie unsere leckeren Erdbeer-<br />

Kreationen aus unserer Konditorei.<br />

Wir suchen zu sofort VerkäuferInnen (m/w/d)<br />

für Lauenbrück <strong>und</strong> Fintel.<br />

Täglich ab Anfang Juni!<br />

Beste Qualität aus der Region<br />

Selbstpflücken <strong>und</strong> Verkauf<br />

Mo.-Sa. 8-18 Uhr, So. 9-17 Uhr<br />

27


SCHLEMMEN<br />

Aufbruch im Grillbereich<br />

Bratwurst <strong>und</strong> Nacken waren gestern – heute wird gesmoked, gerubbt <strong>und</strong> gedopft<br />

Wenn man früher zum Grillen eingeladen<br />

hat, gab es meist Grill-Würstchen <strong>und</strong> Nacken<br />

<strong>und</strong> dazu Kartoffel- oder Nudelsalat. Diese<br />

Zeiten sind weitestgehend vorbei, Kreativität<br />

<strong>und</strong> Vielfalt, sowohl in der Ausstattung als<br />

auch in der Zubereitung, erleben einen wahren<br />

Run – auch Vegetarier <strong>und</strong> Veganer entdecken<br />

die Lust am Grillen <strong>und</strong> Smoken.<br />

Zeit <strong>und</strong> Herzblut<br />

Die Grillmeister der neuen Generation arbeiten<br />

mit viel Zeit <strong>und</strong> Herzblut <strong>und</strong> tauschen sich<br />

in Internetforen <strong>und</strong> persönlich umfangreich<br />

aus. Einen Smoker über Nacht auf Optimal-<br />

Temperatur zu halten, ist eine Aufgabe, die<br />

starke Nerven <strong>und</strong> den unbändigen Willen<br />

für ein beeindruckendes Ergebnis verlangt<br />

– das nehmen aktuell viele Menschen in Kauf<br />

<strong>und</strong> erfreuen sich an den Resultaten.<br />

Dutch Oven beliebt<br />

Der Dutch Oven ist ein gusseisernes Gefäß auf<br />

drei meist kurzen Beinen, der mit einem dichten<br />

Deckel verschlossen <strong>und</strong> auf sämtlichen<br />

gängigen Hitzequellen mit Gas, Holzkohle bzw.<br />

Briketts, Holzfeuer oder auch im Backofen<br />

betrieben wird. Damit man den Speisen gleichmäßige<br />

Hitze von allen Seiten zuführen kann,<br />

ist der Deckelrand hochgezogen. Hiermit gelingen<br />

Eintöpfe, Gulasch,<br />

Suppen, Braten,<br />

Schichtfleisch<br />

oder auch Brote <strong>und</strong><br />

Kuchen spielend einfach.<br />

In Deutschland<br />

nennt man ihn auch<br />

Feuertopf, im internationalen<br />

Gebrauch<br />

ist es eben der Dutch Oven, da die Niederländer<br />

diesen Topf entwickelt haben. Günstige Dutch<br />

Oven gibt es bereits ab ca. 40 Euro, verschiedene<br />

Größen <strong>und</strong> Qualitäten werden angeboten.<br />

Hier sollte man sich überlegen, wofür man<br />

ihn einsetzen möchte <strong>und</strong> sich dann beim Fachhändler<br />

schlau machen.<br />

Pulled <strong>und</strong> Smoked Meat<br />

Die Fraktion der Hausräucherer wächst stetig<br />

<strong>und</strong> die Ergebnisse können sich meist sehen<br />

<strong>und</strong> schmecken lassen – auch wenn das ein<br />

oder andere Stück nach dem Smoken äußerlich<br />

verbrannt erscheint, ist es dann beim Verzehr<br />

perfekt. Angefangen hat wohl alles mit Pulled<br />

Pork, ein Gericht des klassischen Barbecues<br />

nach nordamerikanischem Vorbild. Als Fleisch<br />

finden für gewöhnlich Schweineschulter (mit<br />

Knochen) oder Schweinenacken (Schopf) Verwendung.<br />

Zusammen mit Spareribs <strong>und</strong> Beef<br />

Brisket bildet das Pulled Pork die Holy Trinity<br />

(„Heilige Dreifaltigkeit“)<br />

des Barbecues. Das<br />

Fleisch wird 10 bis 20<br />

St<strong>und</strong>en bei niedrigen<br />

Temperaturen geräuchert<br />

<strong>und</strong> vorher mit<br />

sog. Rubs eingerieben<br />

– hier ist die Kreativität<br />

der Grillmeister gefragt <strong>und</strong> nicht jeder verrät<br />

die Zusammensetzung seines Rubs. Im Wesentlichen<br />

bestehen klassische Rubs aus<br />

Paprikapulver, Zucker, Salz, Pfeffer, Chillipulver,<br />

Senfpulver <strong>und</strong> weiteren Gewürzen nach<br />

Geschmack. Das Rub entwickelt seinen Würzauftrag<br />

durch einziehen in das Fleisch, daher<br />

ist es wichtig, das Fleisch nach dem Einreiben<br />

einige St<strong>und</strong>en oder Tage ziehen zu lassen.<br />

Die Bilder wurden uns von den regionalen<br />

Grill experten aus Glinstedt, dem „Dopf <strong>und</strong><br />

Grill e. V.“ (Kontakt: dopf<strong>und</strong>grill@ewe.net),<br />

zur Verfügung gestellt. Wer Infos <strong>und</strong> Austausch<br />

r<strong>und</strong> ums Grillen haben will, sollte sich<br />

unbedingt bei der über 6000 Mitglieder starken<br />

Facebook-Gruppe www.facebook.com/<br />

groups/1253838971431288 anmelden, hier<br />

ist immer was los <strong>und</strong> man kann 24/7 Fragen<br />

stellen <strong>und</strong> erhält diese meist sofort beantwortet.<br />

Wir werden im Laufe des Sommers<br />

mal nach Glinstedt fahren, um uns selbst ein<br />

Bild des umtriebigen Vereins zu machen. (hg)<br />

28


SCHLEMMERTEST<br />

Burgermeister in Ottersberg<br />

Regionale kreative Burger mit Suchtpotenzial<br />

Im Rahmen unserer Recherche für die<br />

Otters berg-Sonderseiten fiel uns auf, dass<br />

der lange leerstehende Imbiss neben der<br />

Tankstelle, unweit des Kreisels, ein großes<br />

Schild mit der Aufschrift „Burgermeister“<br />

auf dem Dach hatte. Wir waren hungrig<br />

<strong>und</strong> stellten uns an, um uns etwas zu stärken.<br />

Mit dem Inhaber Daniel Manz kamen<br />

wir schnell ins Gespräch <strong>und</strong> er berichtete<br />

uns, dass er erst im November aufgemacht<br />

hat <strong>und</strong> an diesem Standort<br />

die regionale Imbisskultur beleben<br />

will – <strong>und</strong> das tut er ohne<br />

Zweifel.<br />

Burger mit <strong>und</strong> ohne Fleisch<br />

Die Karte bietet nicht nur klassische<br />

Burger-Varianten, sondern<br />

auch einen „Halloumi Burger“<br />

(mit Grillkäse, Artischockenherzen,<br />

Tomaten, roten Zwiebeln, frittierte<br />

lokale Rote Bete <strong>und</strong> Sellerie<br />

etc.) oder den überall beliebten<br />

„Beyond Burger“ (aus Erbsenprotein)<br />

sowie verschiedene Wildbratwürste<br />

von Bauer Einemann<br />

(www.hubertushof-ottersberg.de)<br />

<strong>und</strong> Krakauer von <strong>Land</strong>schlachterei<br />

Tödter (Posthausen, mit Grillfleischautomaten<br />

auf dem Hof).<br />

Hoher Genussfaktor<br />

Liebevoll bereitet er unsere Bestellung,<br />

einen „Ottersburger“ mit Bacon<br />

von Bauer Einemann, einem Brioche Bun<br />

von Bäckerei Sammann, Zwiebeln, Fleischtomaten,<br />

Cheddar-Käse, Radieschen, Wildsalat,<br />

Senf, Mayo, Ketchup <strong>und</strong> Trüffelöl,<br />

zu <strong>und</strong> erzählt uns, dass ihn der durchschlagende<br />

Erfolg schon etwas überrascht<br />

hat, er aber sehr glücklich über die zahlreichen<br />

K<strong>und</strong>en aus dem gesamten Umkreis<br />

sei. Daniel Manz: „Ursprünglich wollte ich<br />

nach der Öffnung schnellstmöglich den Laden<br />

hauptsächlich durch Angestellte am Laufen<br />

halten, nun macht es mir aber so viel<br />

Spaß, dass ich eigentlich immer hier bin. Das<br />

ist auch nötig, denn wir werden geradezu<br />

überrannt – am letzten Wochenende haben<br />

wir über 700 (!) Burger verkauft.“ Das können<br />

wir verstehen, denn der Burger ist wirklich<br />

ganz besonders lecker. Das Fleisch, das direkt<br />

aus Ottersberg stammt – Daniel Manz kauft<br />

ganze Kühe <strong>und</strong> lässt das Fleisch dann<br />

mehrere Wochen reifen – hat ein einzigartiges<br />

Aroma <strong>und</strong> der Bun von der Bäckerei<br />

Sammann sowie die weiteren frischen<br />

Zutaten machen daraus einen<br />

hochklassigen Gaumenschmauß,<br />

den man so schnell nicht vergisst<br />

<strong>und</strong> bald wieder haben will.<br />

Da wir nicht wussten, wie mächtig<br />

die Burger sind, haben wir<br />

uns sicherheitshalber noch eine<br />

Schinken-Krakauer als Currywurst<br />

bestellt. Fazit: Auch die lokale<br />

Currywurst schmeckt prima bei<br />

„Burgermeister“ <strong>und</strong> ist genau das<br />

Richtige für den kleinen Hunger<br />

zwischendurch.<br />

Auch Lieferservice<br />

Wer jetzt Appetit bekommen hat,<br />

kann sich dienstags bis freitags 12<br />

bis 22 Uhr <strong>und</strong> samstags <strong>und</strong> sonntags<br />

14 bis 22 Uhr kulinarisch verwöhnen<br />

lassen. Geliefert wird auch<br />

– einfach mal anrufen unter 0171-<br />

7717025 oder zur Vorbestellung<br />

(Abholung) 0178-9792798. Weitere<br />

Infos gibt es auf der Homepage<br />

www.burgermeisterottersberg.eatbu.com,<br />

wir empfehlen aber, sich selbst ein (geschmackliches)<br />

Bild zu machen – guten<br />

Appetit! (hg)<br />

Spargelkarte erhalten<br />

Sie unter<br />

www.elsdorfer-hof.de<br />

AB SOFORT:<br />

Spargelgerichte zum Mitnehmen.<br />

Mittwochs/freitags/samstags/sonntags<br />

ab 17 Uhr nach tel. Vorbestellung.<br />

Inh. Markus Faber<br />

Lange Straße 37 – 27404 Elsdorf – Tel. 0 42 86/20 90 09<br />

info@elsdorfer-hof.de – www.elsdorfer-hof.de<br />

Ab sofort Spargelgerichte täglich zum Mitnehmen!<br />

Nach tel. Absprache von 11 bis 14 Uhr <strong>und</strong> 17 bis 21 Uhr<br />

Pfingstmenüs am 1. <strong>und</strong> 2. Pfingsttag von 11 bis 14 Uhr<br />

Dienstags Ruhetag<br />

<strong>Land</strong>gasthof Oerding | Kirchwistedter Hauptstr. 11 | 27616 Beverstedt Kirchwistedt<br />

Tel.: 04747 / 392 | Fax: 04747 / 8237 | E-<strong>Mai</strong>l: info@landgasthof-oerding.de<br />

www.landgasthof-oerding.de<br />

29


KULTUR | KOLUMNE | KIDS<br />

Großer Kunsthandwerkermarkt in Sittensen<br />

am 29. <strong>und</strong> 30. <strong>Mai</strong>, mit freiem Eintritt <strong>und</strong> umfangreichem Hygiene-Konzept<br />

Bei freiem Eintritt gibt es am letzten <strong>Mai</strong>-<br />

Wochenende ein kulturelles Highlight in der<br />

Region, dessen Besuch sich für Groß <strong>und</strong><br />

Klein lohnen wird: der Kunsthandwerkermarkt<br />

in Sittensen.<br />

Der Verein „Zukunft Börde Sittensen“<br />

konnte in Zusammenarbeit mit „Kultur-<br />

<strong>Land</strong>Kultur“ 40 Künstler für eine Teil -<br />

nahme begeistern. Die selbstverständlich<br />

Corona-konforme Veranstaltung über -<br />

zeugte auch die Verantwortlichen in der<br />

Gemeindeverwaltung. Über das kosten lose<br />

Angebot einer Corona-Schnelltest-Strecke<br />

auf dem Gelände des Busbahnhofes der<br />

KGS an beiden Veranstaltungstagen freuen<br />

sich alle ganz besonders.<br />

„Wir sind bereit! Trotz anfänglicher<br />

Schwierigkeiten starten wir jetzt mit großer<br />

Vorfreude <strong>und</strong> auch Stolz in die letzten<br />

Vorbereitungen <strong>und</strong> freuen uns auf tolle<br />

Künstler <strong>und</strong> Kunstschaffende sowie zahlreiche<br />

fröhliche Gäste. Ganz besonders möchten<br />

wir uns bei den Helfern der FFW Tiste, der<br />

Dorf jugend Tiste <strong>und</strong> dem Reitverein Sittensen<br />

bedanken, die uns beim Gelingen des Kunsthandwerkermarktes<br />

tatkräftig unterstützen!“,<br />

sagt Birgit Rathjen-Stemmann, Vorsitzende<br />

des Vereins Zukunft Börde Sittensen e. V.<br />

Mit dem Reitverein Sittensen e. V. ist ein<br />

absolut verlässlicher <strong>und</strong> passender Partner<br />

gef<strong>und</strong>en worden. „Die schnelle Zusage des<br />

Reitvereins hat mich sehr gefreut. Wir bekommen<br />

hier auf allen Ebenen Unterstützung.<br />

Mein Dank gilt dem Orga-Team, das<br />

zu einer absolut motivierten <strong>und</strong> kompetenten<br />

Truppe zusammengewachsen ist <strong>und</strong> sich<br />

jeder Herausforderung stellt“, freut sich<br />

Silke Holst, als Leiterin<br />

des Orga-Teams.<br />

Die Kunstschaffenden<br />

bieten eine bunte Palette<br />

von Werken <strong>und</strong> Objekten,<br />

alles ist handgemacht,<br />

also „Kunst <strong>und</strong> Handwerk“ mit<br />

seinem ganz eigenen Zauber – Ausdruck<br />

von Körper, Geist <strong>und</strong> Seele. Freuen Sie<br />

sich auf: Skulpturen, Schalen, Truhen,<br />

Lederwaren, Bilder, Tonwaren, Porzellan,<br />

Keramik, H<strong>und</strong>e zubehör, Schmuck, Gartendeko,<br />

Trommeln, Seide, Selbstgenähtes,<br />

Schmiedearbeiten, Marmeladen, Öle,<br />

Chutney, Honig, Senf, Gewürze, Säfte,<br />

Käse, Seifen, Geflochtenes, Drechselarbeiten,<br />

Papierarbeiten <strong>und</strong> Schnitzereien. Nutzen Sie<br />

die Gelegenheit, einfach mal den Kunstschaffenden<br />

über die Schulter zu schauen <strong>und</strong> ins<br />

Gespräch zu kommen. (ak/hg)<br />

Detektivarbeit im kulturellen Raum<br />

Ralf G. Poppe ist Mitverfasser einer Bob Marley-Biografie<br />

Vor genau 40 Jahren starb der Reggae-<br />

Musiker Bob Marley. Ihm zu Ehren<br />

bringt der Wiener Slam-Verlag Mitte <strong>Mai</strong><br />

ein Pop Classics-Sonderheft heraus, dass<br />

online <strong>und</strong> an guten Kiosken im <strong>Land</strong>kreis<br />

ebenso erhältlich sein wird, wie in<br />

der gesamten B<strong>und</strong>esrepublik, Österreich,<br />

der Schweiz, Liechtenstein etc. pp.<br />

Verfasst wird es zu großen Teilen von<br />

Ralf G. Poppe. Doch woher kommen die<br />

Informationen? Wie werden sie verarbeitet?<br />

„Natürlich recherchiert man Themen<br />

auch online, doch ein exklusives<br />

Sonderheft über einen Künstler soll<br />

neue, interessante Informationen enthalten,<br />

die man nicht googeln oder ixquicken<br />

kann! Ein gutes Magazin, wie<br />

das <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong>, muss ‚<strong>Leben</strong>‘, ein<br />

Sonderheft viel Lesenswertes <strong>und</strong> Neues<br />

enthalten, damit Fans es sich als Nachschlagewerk<br />

aufbewahren“, so Ralf G.<br />

Poppe. Und weiter: „Wie oft hat man gehört,<br />

dass dieser oder jener Autor den ganzen Tag<br />

‚einfach‘ am Computer sitzt? Oftmals gilt lediglich<br />

körperliche Kraftanstrengung als<br />

richtige Arbeit!“, sagt unser freier Redakteur<br />

Ralf G. Poppe.<br />

30<br />

Der Heeslinger Schlagzeuger Gunnar Riedel<br />

(Rhonda) hat Marley z. B. auf dessen letzten<br />

Tour in Kassel live erlebt. Doch an dieses<br />

Wissen muss man durch Recherche erst einmal<br />

kommen! Wie bespricht man anschließend<br />

Erinnerungen, wenn man sich in Pandemiezeiten<br />

nicht treffen darf? Riedel<br />

kramte in seinen Erinnerungen, suchte<br />

nach der Eintrittskarte, alten Fotos, kontaktete<br />

die damaligen Fre<strong>und</strong>e. Um Scans<br />

zu senden, <strong>und</strong> die Erinnerungen dem<br />

Autor telefonisch mitzuteilen. Dieser wiederum<br />

konnte dennoch nicht nur zuhause<br />

herumsitzen, sondern musste u. a.<br />

kurzfristig bei einem spezialisierten Tonträgerhändler<br />

in Bremen nach Alben suchen,<br />

die man eigentlich gar nicht mehr<br />

physisch bekommen kann.<br />

Musik kann man downloaden. Alte Informationen<br />

von Original-Tonträger-Hüllen<br />

oftmals nicht. Lange Rede, kurzer Sinn:<br />

Ein gutes Sonderheft entsteht draußen in<br />

der Welt, mit <strong>und</strong> bei den Menschen. Dafür<br />

muss man viel herumfahren. Recherchieren.<br />

Sprechen. Fotografieren. Altes Material<br />

wieder zugänglich machen. Das kostet oft<br />

St<strong>und</strong>en, die niemand sieht. Dennoch investiert<br />

man sie gern für ein gutes Magazin! PS: Die<br />

bisher letzte <strong>Ausgabe</strong> der Pop Classics (über<br />

ABBA), an der Ralf G. Poppe maßgeblich beteiligt<br />

war, landete im De zember auf der No. 1<br />

der Amazon-Charts für Künstlerbiografien! (hg)


„Fischerhude kam zur richtigen Zeit!“<br />

Johanna Zeul ist endlich „zuhause“<br />

KULTUR | KOLUMNE | KIDS<br />

Die Musikerin Johanna Zeul hat in ihrer Karriere<br />

bereits viel erreicht. Allerdings musste<br />

sie auch oft umziehen. Nun hat sie mit ihrer<br />

Familie ein Zuhause gef<strong>und</strong>en, in dem alle<br />

glücklich sind. Das merkt man auch ihrer<br />

Musik an. Gerade ist wieder eine neue Single<br />

erschienen.<br />

„Du bringst mich um“ heißt die neue Single<br />

von Johanna Zeul. Im Juli wird der Song zusammen<br />

mit anderen Singles auf einer EP<br />

veröffentlicht werden.<br />

Geboren wurde die Künstlerin in Filderstadt,<br />

aufgewachsen ist sie in Gönningen im <strong>Land</strong>kreis<br />

Reutlingen. Ihr Vater, der Liedermacher<br />

Thomas Felder – für seine gesellschaftskritischen<br />

Lieder in schwäbischem Dialekt oft<br />

als „deutscher Bob Dylan“ betitelt – lebt immer<br />

noch dort.<br />

Musik ist seit jeher ein zentrales Thema in<br />

ihrem <strong>Leben</strong>, obwohl sie zudem eine Schauspielausbildung<br />

in <strong>Mai</strong>nz absolvierte. Ihr Debutalbum<br />

„Album No.1“ wurde vom zweiten<br />

Hörfunkprogramm des Bayrischen R<strong>und</strong>funks<br />

2008 gar zum „Album des Jahres“ ernannt.<br />

2009 teilte Zeul die Bühne der Württembergischen<br />

Philharmonie u. a. mit Jon<br />

Lord von Deep Purple, 2010 gab es für sie<br />

Thomas Felder mit Tochter Johanna Zeul<br />

den Udo Lindenberg Panikpreis. Stefan Raab<br />

lud sie zu „TV Total“ ein, wenig später nahm<br />

Zeul für das B<strong>und</strong>esland Sachsen-Anhalt<br />

beim „B<strong>und</strong>esvision Song Contest“ teil. Mit<br />

der Wohnung in Fischerhude hatten Johanna,<br />

ihr Ehemann <strong>und</strong> die beiden Kinder Glück.<br />

Sie waren gerade aus Berlin kommend eingezogen,<br />

da brach die Pandemie auch schon<br />

los.<br />

Johanna Zeul: „Vor allem wollten wir mit den<br />

Kindern wieder aufs <strong>Land</strong>. Raus aus der<br />

stressigen Stadt. Hier im Dorf können unsere<br />

Kids ihre Fre<strong>und</strong>e eigenständig besuchen, in<br />

ihren Geheimverstecken auf den Wiesen<br />

r<strong>und</strong> um die Wümme oder im Moor spielen.<br />

Das ist etwas W<strong>und</strong>erbares.“<br />

Lans & <strong>Leben</strong>: Stimmt es, dass Du tatsächlich<br />

zu jeder Jahreszeit in der Wümme badest?<br />

Johanna Zeul: „Das stimmt. Einmal in der<br />

Woche jogge ich zu meiner versteckten<br />

‚Privatbadestelle‘ <strong>und</strong> tauche in den Bach.<br />

Als Eis <strong>und</strong> Schnee lagen natürlich nur<br />

kurz, aber ich tauche immer mit dem Kopf<br />

unter. Danach renne ich wieder zurück ins<br />

Dorf, pflücke Wildkräuter, begrüße die Pferde<br />

auf ihrer Weide <strong>und</strong> fühle mich wie neu geboren.“<br />

(rgp) www.johannazeul.de<br />

Ein legendärer Ort<br />

In Garlstedt wechselt Zeitgeschichte den Besitzer<br />

Siegfried Zaft war in den 1970er-Jahren als<br />

jugendlicher Kabelträger für die Kameraleute<br />

im „Musikladen“ tätig – dabei lernte<br />

er Mike Lecke busch als leidenschaftlichen<br />

Regisseur kennen.<br />

2009 kaufte der mittlerweile erfolgreiche<br />

Geschäftsmann Zaft das Haus, das Leckebusch<br />

1978 quasi im Wald erbaut hatte.<br />

Liebevoll restaurierte, renovierte <strong>und</strong> modernisierte<br />

Zaft das Gebäude, in dem<br />

Lecke busch bis zu dessen Tod im Jahre<br />

2000 gelebt hatte. Die Immobilie hat eine<br />

Gesamtfläche von 900 Quadratmeter, 400<br />

davon dienen als Wohnfläche. Doch das eigentliche<br />

Prunkstück des Areals ist der<br />

Keller – hier produzierte Leckebusch bis<br />

zuletzt Musiksendungen für Radio Bremen.<br />

Stars wie Phil Collins, Madonna <strong>und</strong><br />

Tina Turner werden dort bewirtet worden<br />

sein.<br />

Jetzt hat Zaft schweren Herzens den Entschluss<br />

gefasst, das Anwesen mit insgesamt<br />

5000 Quadratmeter Gr<strong>und</strong>stück zu<br />

verkaufen. Jedoch in einem Stück, mit allem<br />

Inventar, <strong>und</strong> so, dass das wertvolle<br />

Stück Zeitgeschichte Interessierten zugänglich<br />

bleibt. Die zahlreichen Zimmer könnten<br />

als Büro dienen. Ursprünglich habe Zaft<br />

selbst in bescheidenem Umfang unbekannten<br />

Künstlern eine Chance geben wollen.<br />

Doch das hat nicht funktioniert – er sei<br />

halt Physiker <strong>und</strong> kein Medienmanager.<br />

Nun möchte er „frei“ sein, sich beruflich<br />

neu orientieren. Der 61-jährige möchte sich<br />

auf „Krisenmanagement für Unternehmen“<br />

konzentrieren. Fortan möchte Zaft Fachliteratur<br />

verfassen, als Dozent tätig sein.<br />

Denn mit seinem reichen Erfahrungsschatz<br />

– er war in seinem Berufsleben fast überall<br />

in der Welt unterwegs – könne er vielen<br />

Menschen ein lohnender Ratgeber sein.<br />

Physisch aus Garlstedt mitnehmen möchte<br />

er lediglich, was er tragen kann – ein altes<br />

Telefon sowie einen Rahmen mit Flaschenöffnern.<br />

Denn mit seinem Wissen, mit den<br />

Bekanntschaften <strong>und</strong> Erlebnissen nimmt er<br />

aus seinem bisherigen Zuhause etwas viel<br />

Wertvolleres mit, was ihm niemand nehmen<br />

kann – eine Vielzahl an sehr guten Erinnerungen.<br />

Wenn es am schönsten ist, soll man<br />

gehen – <strong>und</strong> noch viel ähnlicher als derzeit<br />

kann Zaft dem Erbauer <strong>und</strong> Regisseur sicher<br />

nicht mehr werden – unser Bild sagt<br />

mehr als 1000 Worte! (rgp)<br />

31


KULTUR | KOLUMNE | KIDS<br />

Dave denkt…<br />

Hab’ ein<br />

Protein<br />

Was brauche ich auf einer einsamen<br />

Insel? Ist doch klar:<br />

Was zu Futtern, etwas zu<br />

Trinken <strong>und</strong> – das Allerwichtigste<br />

heutzutage – ein empfangsbereites<br />

Handy. Statt die<br />

Rettung mittels Rauchzeichen anzufordern,<br />

mache ich das per WhatsApp. Denn<br />

das kleine Helferlein ist mein täglicher Begleiter,<br />

mein Retter <strong>und</strong> für mich auch schon<br />

gar nicht mehr wegzudenken. Wenn da bloß<br />

nicht dieses eine Protein wäre...<br />

Protein? Ja, Eiweiße schwirren auch in mir<br />

herum. Aber ich wollte „Problem“ schreiben.<br />

Eigentlich bin ich ja in Sachen Rechtschreibung<br />

einigermaßen bewandert, aber meine dicken<br />

Wurstfinger auf der kleinen Smartphone-<br />

Tastatur… Da kommt nix Gutes bei raus, wie<br />

man hier im Morden so sacht. Morden? Sorry,<br />

„Norden“ war gemeint. Doch zum Glück gibt<br />

es ja die Autokorrektur.<br />

Das Protein dabei ist allerdings, das die besagte<br />

Autokorrektur meint, die von mir flasch<br />

geschriebenen Wörter erkannt zu<br />

haben <strong>und</strong> sie dann durch die<br />

richtigen ersetzt. Nun ist das aber<br />

so eine Rache mit der künstlichen<br />

Intelligenz. Denn die peilt auch<br />

nicht alles. Und so kommt es häufiger<br />

zu Einverständnissen. Schön wäre es,<br />

aber es kommt zu „Missverständnissen“ –<br />

meinte ich natürlich.<br />

Da wird dann aus dem „Ich<br />

melde mich gleich nochmal<br />

bei dir“ ein „Ich meide mich<br />

gleich normal bei die“. Aus<br />

„Gehst du nachher bitte<br />

noch einmal mit dem H<strong>und</strong><br />

raus?“ ein „Gehst du nackter<br />

Butter noch einmal mir<br />

den Hunger rauf?“ – Darauf<br />

hin schreibt meine Frau „Spanien,<br />

ich stehe im stur.“ <strong>und</strong> meint<br />

damit: „Später, ich stehe im Stau.“<br />

Ach ja: Neulich – als ich zur Arbeit musste<br />

<strong>und</strong> auf dem Weg zum Spätdienst auch mal<br />

wieder stur in Spanien stand, weil auf dem<br />

Weg in die Stadt nichts mehr ging, wurde es<br />

mir zu blöd. Statt WhatsApp <strong>und</strong> die bekloppte<br />

Autokorrektur zu nutzen, entschied ich<br />

mich für ein handelsübliches Telefonat. Über<br />

die Freisprechanlage, welche die drittsinnvollste<br />

Erfindung nach der Wählscheibe <strong>und</strong><br />

der Smartphone-Tastatur ist.<br />

„Moin, Herr Kollege“, sagte ich<br />

zum Diensthabenden, „es<br />

wird ein bisschen später.“<br />

Der gute Mann zu mir:<br />

„Das macht doch nichts“<br />

<strong>und</strong> fragte mich, wo ich<br />

stecke. Ich sah aus dem<br />

Fenster <strong>und</strong> sagte: „Ich bin<br />

bei McDonald’s.“ Später auf<br />

der Arbeit gab es trotzdem<br />

eine bitterböse Ansage: „Wenn<br />

du schon von Mäcces kommst, hättest<br />

du wenigstens Cheeseburger mitbringen<br />

können!“ Also mangels Fleischbrötchen kein<br />

Protein. Aber mit dem hungrigen Kollegen<br />

ein Problem. (dh)<br />

Ausflugsziele für die Familie: Was geht?<br />

Natur-, Tier- <strong>und</strong> Freizeitparks bedingt offen<br />

Das Wetter wird schöner <strong>und</strong> die Möglichkeiten,<br />

gemeinsam mit der Familie Ausflüge<br />

zu machen, wachsen stetig. Hier einige Tipps<br />

(Stand 29. April):<br />

<strong>Land</strong>park Lauenbrück<br />

Seit Anfang März ist der beliebte <strong>Land</strong>park<br />

Lauenbrück geöffnet <strong>und</strong> bietet mit<br />

über 25 Hektar Gelände auch genug<br />

Platz, um sich entsprechend aus dem<br />

Weg zu gehen. Über ein Anmeldeformular<br />

auf www.landpark.de erhält man<br />

einen Anmeldebogen, der dann beim<br />

Besuch im Eingangsbereich abgegeben<br />

wird. Auch kleinere Besuchergruppen<br />

sind zugelassen – einfach vorab mal informieren.<br />

Die Gastronomie ist vorerst<br />

noch nicht geöffnet, daher empfiehlt es sich,<br />

Lunchpakete mitzunehmen – dann steht einem<br />

Familien-Outdoor-Vergnügen, täglich<br />

von 8 bis 18 Uhr, nichts im Wege.<br />

Serengeti Park<br />

Der Serengeti Park in Hodenhagen ist teilgeöffnet<br />

– zu reduzierten Preisen. Das bedeutet,<br />

32<br />

dass Besucher mit den Fahrzeugen durch den<br />

Park fahren können, die Fahr-Attraktionen allerdings<br />

bei Redaktionsschluss noch nicht wieder<br />

genutzt werden können – die Spielplätze<br />

sind aber geöffnet. Also steht einer Familien-<br />

Safari zum Bestaunen der mehr als 1500 freilaufenden<br />

Tiere nichts im Wege. Aktuelle Infos<br />

immer auf www.serengeti-park.de.<br />

„CUX-ART“<br />

Der Beverstedter Tierpark „CUX-ART“ fungiert<br />

nicht nur als Freizeiteinrichtung, sondern ist<br />

auch eine allgemeine Bildungsstätte für Artenschutz,<br />

Artenvielfalt, Natur- <strong>und</strong> Tierschutz<br />

<strong>und</strong> ist nach Anmeldung (www.cux-art.de)<br />

für jedermann geöffnet. In den letzten knapp<br />

zwanzig Jahren ist in Beverstedt ein Tierpark<br />

mit Haustieren, einheimischen<br />

Wildtieren <strong>und</strong> Exoten entstanden. Die<br />

Tiere leben in großen, tiergerechten <strong>und</strong><br />

naturnahen Gehegen <strong>und</strong> Volieren. Die<br />

Besucher stoßen beim Spaziergang über<br />

das großzügige Gelände immer wieder<br />

auf Lamas, Alpakas, Riesenesel oder Ziegen,<br />

die sie dann oft ein Stück auf Ihrem<br />

Weg durch den Tierpark begleiten. Die<br />

Tiere sind es gewohnt, wenn man mit<br />

ihnen spricht <strong>und</strong> sie streichelt oder<br />

kurz berührt.<br />

Heidepark Soltau<br />

Der Heidepark Soltau hat sich jüngst<br />

das Recht zu öffnen erklagt <strong>und</strong> öffnet<br />

unter strengen Sicherheitsmaßnahmen. Auf<br />

www.heide-park.de erfährt man die genauen<br />

Besuchsregelungen <strong>und</strong> Öffnungszeiten –<br />

auch die Online-Anmeldung soll hier möglich<br />

sein. (hg)


KULTUR | KOLUMNE | KIDS<br />

Regional lesen <strong>und</strong> schauen<br />

Bücher, Kalender <strong>und</strong> Postkarten aus der Region werden gut nachgefragt<br />

In der letzten <strong>Ausgabe</strong> haben wir über<br />

„Helmuts Naturapotheke“ berichtet <strong>und</strong><br />

hörten von den Buchläden, dass der Absatz<br />

dieses charmanten <strong>und</strong> hilfreichen<br />

Buches enorm gestiegen ist. Das nahmen<br />

wir zum Anlass, mal zu schauen,<br />

wo man denn noch mehr lokale Lektüre<br />

findet.<br />

„Lesezeichen“ mit Regio-Ecke<br />

Im Zevener Bücherladen „Lesezeichen“<br />

wurden wir gleich fündig <strong>und</strong> hörten,<br />

dass Werke „von hier“ gut nachgefragt<br />

werden. Hier gibt es auch die tollen<br />

Postkarten von Andreas Dittmer, ausschließlich<br />

mit Motiven aus unserer Region,<br />

aber auch die Nordpfade-Tourenbegleiter<br />

finden aus nachvollziehbaren<br />

Gründen reißenden Absatz. Interessant<br />

sind auch die „Rotenburger Schriften“,<br />

hier die Jubiläumsausgabe – 100 Hefte<br />

mit Aufsätzen, die thematisch in <strong>und</strong><br />

um Rotenburg angesiedelt sind, sind<br />

bereits erschienen! In diesem Band<br />

geht es um Heimatschutz, die Anfänge des<br />

Heimat b<strong>und</strong>es Rotenburg, die Ereignisse<br />

im Raum Zeven am Ende des Zweiten Weltkrieges<br />

<strong>und</strong> viel mehr.<br />

„Wülpern mittendrin“ hat Platt-Bücher<br />

Bei „Wülpern mittendrin“ in Selsingen<br />

gibt es auch eine große Auswahl an<br />

Büchern <strong>und</strong> mittendrin ein Regal mit<br />

vielen Platt-Büchern von Grete Hoops<br />

<strong>und</strong> weiteren regionalen Veröffentlichungen.<br />

Wir empfehlen einfach mal zum<br />

Buchhändler des Vertrauens zu gehen<br />

<strong>und</strong> zu fragen, was denn an lokaler Lektüre<br />

so vorrätig <strong>und</strong> empfehlenswert<br />

wäre – Auskunft wird sicherlich gern<br />

erteilt.<br />

Wer sich nun gern einmal darin versuchen<br />

würde, Platt zu lesen, hat es nicht<br />

weit <strong>und</strong> braucht einfach nur den nächs -<br />

ten Artikel „Dat Kraftpaket“ von unserer<br />

Platt-Redakteurin Anneliese Hamann zu<br />

studieren – veel Vergnögen. (hg)<br />

Geschichten vertellt op Platt<br />

Dat Kraftpaket<br />

Diedrich Harjes wör in sine Jungtiet een<br />

Draufgänger un Haudegen. He wör groot an<br />

Gestalt, jüst so wör ok si’n Snutwark. He harr<br />

enorme Körperkräfte un bröchte önnig wat<br />

up de Wachte. Ünner de Jungkeerls innen<br />

Dörpe wör he de afsolute<br />

King. Keener möcht’ sik mit<br />

em anlegen, wenn he<br />

sine Füste schwingen<br />

löt, geevt dat blaue<br />

Placken, un blaue<br />

Ogen. Up de Vereensfeste<br />

mök Diedrich<br />

innen Telt<br />

geern up sik upmarksom.<br />

He tögt<br />

de Ärmel hoch un<br />

löt sine Muskeln<br />

spälen. De Deerns<br />

staunten öber de<br />

Kraftpakete, un de Jungs<br />

tögen de Köppe in. Diedrich<br />

födderte to’n Rangeln up.<br />

Wenn he eenen Kandidaten harr, de<br />

sik trote, legt de so batz up’m Teltboden, so<br />

gauh könn de gor nich kieken. Diedrich wör<br />

unbesiegbor.<br />

Fröher wör dat foken so, dat junge Keerlsminschen<br />

ut de Noberdörper kömen, üm bäten<br />

rümtostänkern, un Deerns antomoken.<br />

Domols geevt dat woll keen Schützenfest<br />

ohne deftige Schlägereen. Wenn de Alkoholpegel<br />

hoch genog wör,<br />

güng de Rangel un Haueree<br />

aver los. Aver seit Diedrich<br />

een utwussen<br />

Prachtkeerl mit gewaltiger<br />

Armkraft<br />

wör, trote sik keen<br />

Keerl mehr an em<br />

ran. Diedrich wör<br />

bekannt as Kraftpaket.<br />

Den köm de Moment,<br />

as Diedrich sik<br />

verleevte. He harr de<br />

Deern up’m Sportlerfest<br />

innen Noberdörp kennenlehrt.<br />

Ehr Nome wör Erika, se<br />

wör risch wussen, harr eenen dicken<br />

Zopfkranz üm ehren söten Kopp bunnen. De<br />

Zopf lüchtete jüst so as goll’ne Weetenähren,<br />

un de grooden Blauogen glitzerten as Steerns.<br />

Diedrich harr glieks Füer fungen, un Hartkloppen<br />

krägen, as he Erika ansichtig wör.<br />

As he mit ehr danzen woll, schöll he Schläge<br />

kriegen von de Dörpsjungs, aver as Diedrich<br />

veer von jem up den Teltboden packt harr,<br />

tögen de anneren af. Dat duer gor nich lange,<br />

un Erika un Diedrich wören een Poor. Diedrich<br />

wör zahm as’n Schap, wenn he mit ehr<br />

tohopen wör. He mök alles, wat se geern woll.<br />

As de beiden an eenen schönen Sönndagnomiddag<br />

dör dat Dörp spazeerten, öberköm<br />

Diedrich een notürlichet Bedürfnis: he mösste<br />

eben ut de Böxen, Water afloten, as he seggte.<br />

He verschwünn‘ achter’n Muerknick. In düssen<br />

Ogenblick köm Erika een Keerl inne<br />

Möte, de ok in se verleevt wör. He köm woll<br />

ut de Kneipe, un greep Erika glieks üm de<br />

Taille. Se kreischte luuthals up. Diedrich harr<br />

dat hört, köm angestört, greep den Keerl üm<br />

de Liefesmitte un schmeet den 120 Kilo Minschen<br />

ut’n Stand öber de twee Meter hoge<br />

Muern. Dat krachte up de annern Siete un<br />

denn wör dat still. Erika wör entsetzt: „Wenn<br />

em nu wat passeert is?“<br />

„Dat is mi egol!“ Erika meente: „Uppe annern<br />

Siete is de Karkhoff!“ Diedrich dorup „So?<br />

Denn kann he dor jo ok glieks blieben!“ (ah)<br />

33


KULTUR | KOLUMNE | KIDS<br />

Mathe macht glücklich!<br />

Heute: Prozentrechnung – Teil 3: Rotwein <strong>und</strong> Käse – von Michael Leinemann<br />

Als leidenschaftlicher<br />

Genießer<br />

schwerer französischer<br />

Rotweine,<br />

bin ich das<br />

eine oder andere<br />

Mal ganz direkt<br />

von Prozenten<br />

umgeben, ganz speziell<br />

von alc. %Vol. Wikipedia sagt dazu „Volumenprozent<br />

[…] ist eine nicht normgerechte<br />

Abwandlung der Hilfsmaßeinheit Prozent in<br />

Verwendung bei dimensionslosen Verhältnisgrößen,<br />

bei denen ein Volumen auf ein anderes<br />

Volumen bezogen wird.“ Das beeinträchtigt<br />

auf der einen Seite zwar nicht den Genuss,<br />

auf der anderen Seite will ich aber auch genau<br />

wissen, was mit Prozenten im alkoholischen<br />

Kontext gemeint ist. Die Mathematik<br />

liefert hier nun drei Ansätze:<br />

Die Volumenkonzentration σ (Sigma) ist das<br />

Verhältnis zwischen dem Volumen des Alkohols<br />

<strong>und</strong> dem Volumen des Flascheninhalts.<br />

Das Volumenverhältnis ψ (Psi) ist das Verhältnis<br />

zwischen dem Volumen des Alkohols<br />

<strong>und</strong> dem Volumen des Wassers.<br />

Volumenanteil <strong>und</strong> -konzentration klingen<br />

nun fast gleich, aber die Summe aus Wasser<br />

<strong>und</strong> Alkohol ergibt eben nicht genau den Flascheninhalt.<br />

Ein Beispiel mit einer Mischung<br />

aus sehr grobem <strong>und</strong> sehr feinem Kies soll<br />

dies veranschaulichen: Werden jeweils 1 Kubikmeter<br />

davon vermischt, erhält man nur<br />

1,5 Kubikmeter Kiesgemenge <strong>und</strong> nicht zwei,<br />

da die kleineren Körnchen zwischen die großen<br />

Körner passen. Hier gilt:<br />

1<br />

1<br />

φ = = 50% <strong>und</strong> σ = = 66,7%<br />

1 + 1<br />

1,5<br />

des Alkohols <strong>und</strong> Volumen des Flascheninhalts<br />

ausgehen. Eine 0,7-Liter Flasche 11-prozentigen<br />

Weines enthält somit 77 ml reinen Alkohol.<br />

Kommen wir zum Käse. Hier gibt es die Bezeichnung<br />

% Fett i. Tr.! Das ist die Abkürzung<br />

für den Fettgehalt in der Käse-Trockenmasse<br />

(das ist komplett ausgetrockneter Käse). Da<br />

Käse im Laufe der Zeit Wasser durch Verduns -<br />

tung verliert, ist der Fettgehalt beim Kauf<br />

geringer als mehrere Wochen später, wenn<br />

er vertrocknet ist. Hierzu gilt folgende Pi-mal-<br />

Daumen-Regel: Man multipliziere die angegebene<br />

Prozent-Zahl mit 0,3 (bei Quark oder<br />

Frischkäse), mit 0,5 (bei Weichkäse) oder mit<br />

0,7 (beim Hartkäse). Der Wert, der dann herauskommt,<br />

gibt in der Regel den aktuellen<br />

Fettanteil des gerade gekauften Käses an.<br />

Also hat mein frischer französischer Weichkäse<br />

Petit Munster Géromé mit 50% Fett i.Tr.<br />

lediglich einen derzeitigen realen Anteil von<br />

25% Fett (50 x 0,5=25). Schmeckt übrigens<br />

sehr gut zu einem Saint Emilion Grand Cru…<br />

aber lassen wir das.<br />

Der Volumenanteil φ (Phi) ist das Verhältnis<br />

zwischen dem Volumen des Alkohols <strong>und</strong><br />

dem Volumen der Summe aus Wasser <strong>und</strong><br />

Alkohol.<br />

Der Begriff Volumenprozent ist eher irreführend,<br />

besser wäre hier der Begriff Volumenkonzentration.<br />

In der Regel können wir daher bei<br />

alc. %Vol. von σ, dem Verhältnis von Volumen<br />

Ein Beitrag von Dipl. Inform. Michael Leinemann,<br />

„Unabhängiges Nachhilfe-Institut<br />

Leinemann“, Zeven, Lindenstraße 1,<br />

04281- 19418, uni-leinemann@gmx.de.<br />

Lernen zu Hause<br />

Kleiner Leitfaden für Eltern <strong>und</strong> Schüler<br />

Das Zuhause lernen ist für Kids <strong>und</strong> Eltern<br />

nicht ganz einfach – wir wollen hier einige<br />

Tipps bringen, um es effektiver <strong>und</strong> besser<br />

zu machen.<br />

Strukturierter Tagesablauf<br />

Eine klare Tagesstruktur vermittelt ein Gefühl<br />

von Sicherheit in einem veränderten Alltag.<br />

Die Eltern sollten gemeinsam mit den Kindern<br />

einen Tagesplan, auf dem Lern-, Pausen-,<br />

Essens-, Bewegungs- <strong>und</strong> Medienzeit notiert<br />

sind. Eine ges<strong>und</strong>e Balance zwischen Zeiten,<br />

in denen konzentriert gearbeitet wird <strong>und</strong><br />

Phasen, die für Ruhe <strong>und</strong> Erholung genutzt<br />

werden, ist für alle Beteiligten bedeutend. Verlässliche<br />

Routinen <strong>und</strong> Rituale sind wichtig,<br />

das erspart die tägliche Diskussion <strong>und</strong> macht<br />

immer neue Absprachen überflüssig.<br />

Lernumgebung gestalten<br />

34<br />

Ein großes Augenmerk ist auf den Arbeitsplatz<br />

der Kids zu legen. Man sollte ihn in einer<br />

ablenkungsarmen Umgebung mit hinreichend<br />

Licht <strong>und</strong> der Möglichkeit frische<br />

Luft hereinzulassen wählen <strong>und</strong> sicherstellen,<br />

dass alle notwendigen<br />

Arbeitsmaterialien<br />

bereitliegen <strong>und</strong><br />

diese auch einsatzbereit<br />

sind. Das Lernen<br />

<strong>und</strong> Arbeiten zu Hause<br />

erfordert in dieser<br />

Ausnahmesituation<br />

ein besonders hohes<br />

Maß an Selbstdisziplin.<br />

Umso wichtiger ist es,<br />

eine positive Atmos -<br />

phäre zu schaffen, in<br />

der konzentriert, aber<br />

auch mit Freude <strong>und</strong><br />

ohne Druck gelernt werden kann. Leistungsdruck<br />

<strong>und</strong> zu hohe Erwartungen sind kontraproduktiv<br />

<strong>und</strong> führen nicht zu einem besseren<br />

Lernerfolg. Gefragt sind vielmehr<br />

Geduld, Gelassenheit <strong>und</strong> tatsächlich auch<br />

eine gute Portion Humor!<br />

Digitale Lernangebote<br />

Für alle die, die auf der Suche nach zusätzlichem<br />

„Lernfutter“ oder Übungsmaterial sind,<br />

werden auf der Plattform des Niedersächsischen<br />

Bildungsservers aktuell unterschiedlichste<br />

Lernangebote für Lehrkräfte, Eltern<br />

<strong>und</strong> Schüler gesammelt <strong>und</strong> bereitgestellt. Unter<br />

der Adresse www.lernenzuhause.nibis.de<br />

finden sich Unterrichtsmaterialien für alle<br />

Fächer <strong>und</strong> Schulstufen, Linklisten, Apps <strong>und</strong><br />

weitere Angebote für das Lernen zu Hause.<br />

Wichtig!<br />

Keinem Kind sollen Nachteile auf Gr<strong>und</strong> seiner<br />

Lernbedingungen, familiären Hintergründe<br />

oder häuslichen Situation entstehen. (hg)


GEHIRNJOGGING<br />

Kreuzworträtsel lösen lohnt zweifach!<br />

Wissensgewinn <strong>und</strong> Burger-Gewinn möglich – mitmachen lohnt sich!<br />

Wie geht das? Ganz einfach: Kreuzwort -<br />

rätsel lösen <strong>und</strong> das Lösungswort nebst<br />

Angabe der Telefonnummer mit dem Betreff<br />

„Kreuzworträtsel <strong>Mai</strong>“ bis 31.05.<strong>2021</strong> an<br />

gewinne@land<strong>und</strong>leben.de senden – oder<br />

eine Postkarte an: <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> Verlagsgesellschaft<br />

mbH, Auf dem Quabben 23,<br />

27404 Zeven. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen,<br />

es besteht kein Gewinnanspruch.<br />

Das Lösungswort für das April-Rätsel war<br />

„Ges<strong>und</strong>es Essen schmeckt“.<br />

Diesmal zu gewinnen: 15 verschiedene<br />

Burger-Gutscheine vom „Burgermeister“<br />

Ottersberg.<br />

Die Burger vom „Burger meister“ sind wirklich<br />

etwas Besonderes: regional, vom Fleisch<br />

bis zum Salat, kreativ, diverse auch fleischlose<br />

Burger-Varianten <strong>und</strong> lecker, des weiteren<br />

durch<br />

die exklusiven<br />

Buns von<br />

Bäckerei Samman.<br />

Mehr zum Burgermeister auf Seite 29 <strong>und</strong><br />

www.burgermeister-ottersberg.eatbu.com.<br />

(hg)<br />

Impressum:<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> Regionalmagazin<br />

Werbe- <strong>und</strong> Informationsmagazin<br />

Herausgeber:<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> Verlagsgesellschaft mbH<br />

Auf dem Quabben 23, 27404 Zeven<br />

Tel. 0 42 81 - 719 41 80<br />

info@land<strong>und</strong>leben.de<br />

www.land<strong>und</strong>leben.de<br />

Geschäftsführer: Olga Kroo, Dimitri Kroo<br />

Registergericht: HRB 202701<br />

Gerichtsstand: Zeven<br />

USt-ID DE 274846746<br />

Verteilung: an div. Auslegestellen<br />

Redaktion: H.-H. Gehring (hg) – Chefredakteur<br />

(V.i.S.d.P.), Frank Kalff (fk), Presse -<br />

dienst Fahrrad (pdf), Sandra Wilckens,<br />

Horst Losch (hl), Ralf G. Poppe (rgp), Angelika<br />

Klause (ak), Dave Huis in't Veld (dh),<br />

Anneliese Hamann (ah), Pressetext (pr),<br />

deutsche journalisten dienste (djd),<br />

www.ausbildung.de (ab), OsteMed Klinik<br />

(om)<br />

Fotos: H.-H. Gehring, Frank Kalff, Ralf G.<br />

Poppe<br />

Satz <strong>und</strong> Layout: Petra Zey, Granstedt;<br />

Sandra Wilckens, <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> Verlag<br />

Medienberater: Bruno Brüggemann,<br />

Karin Bardenhagen<br />

Druck: Karl Schmidt Druckerei GmbH<br />

Humburg Media Group<br />

Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger in halt -<br />

l i cher Kontrolle übernehmen wir keine<br />

Haftung für die Inhalte externer Artikel.<br />

Der Abdruck von Terminen/Veran stal -<br />

tungen erfolgt ohne Gewähr. Alle Rechte<br />

vorbehalten. Jegliche Verviel fältigung oder<br />

Weiterverbreitung in jedem Medium als<br />

Ganzes oder in Teilen bedarf der schrift -<br />

lichen Zustimmung durch den Verlag.<br />

35


WWW.LANDUNDLEBEN.DE/JOBS-KARRIERE<br />

Wasserverband Bremervörde<br />

Der Wasserverband Bremervörde ist<br />

ein modernes Dienstleistungsunternehmen<br />

<strong>und</strong> betreibt als Körperschaft<br />

des öffentlichen Rechts die regionale<br />

Wasserversorgung im Norden des<br />

<strong>Land</strong>kreises Rotenburg (Wümme).<br />

Der Verband beschäftigt 35 Mitarbeiter im technischen<br />

<strong>und</strong> kaufmännischen Bereich <strong>und</strong> besitzt ein integriertes<br />

Managementsystem nach DIN EN ISO 9001 (QM) <strong>und</strong><br />

50001 (Energiemanagement).<br />

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen<br />

Rohrleitungsmonteur (m/w/d)<br />

Ihre Aufgaben:<br />

• Neubau <strong>und</strong> Sanierung von Wasserversorgungsleitungen<br />

sowie Hausanschlüssen<br />

• Armaturenwartung <strong>und</strong> Wasserzählerwechsel<br />

• Oberflächen- <strong>und</strong> Pflasterarbeiten<br />

• Führen von Baumaschinen<br />

• Teilnahme am Bereitschaftsdienst nach entsprechender<br />

Einarbeitung<br />

Was zählt ist<br />

der Mensch.<br />

Wir suchen zum 01.01.2022<br />

pädagogische<br />

Fachkräfte (m/w/d)<br />

für das inklusive<br />

Wohnangebot in Zeven.<br />

Die Stelle wird mit 50–75 %<br />

unbefristet besetzt.<br />

Angebote für Menschen<br />

mit Behinderung<br />

Im Verb<strong>und</strong> der Diakonie<br />

Ihr Profil:<br />

• Abgeschlossene Ausbildung als Rohrleitungsmonteur<br />

oder vergleichbar<br />

• Berufserfahrung im Rohrleitungsbau<br />

• Kenntnisse in der Bedienung von Baumaschinen<br />

erwünscht<br />

• Führerschein Klasse BE (CE wünschenswert)<br />

• Wohnsitz in zeitlich vertretbarer Nähe zum Betriebshof<br />

in Minstedt<br />

• Teamfähigkeit <strong>und</strong> K<strong>und</strong>enfre<strong>und</strong>lichkeit<br />

Wir bieten Ihnen ein verantwortungsvolles <strong>und</strong> abwechslungsreiches<br />

Aufgabenfeld, mit der Aussicht, die Zukunft<br />

des Wasserverbandes aktiv mitzugestalten sowie eine Ihrer<br />

Tätigkeit entsprechende leistungsgerechte Vergütung einschließlich<br />

der sonstigen Leistungen nach TV-V EG 5.<br />

Wenn Sie mit Ihren Fähigkeiten unser Team verstärken<br />

möchten, senden Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung<br />

mit den üblichen Unterlagen inkl. möglichem Eintrittstermin<br />

bis zum 07.05.<strong>2021</strong> an die u. g. Adresse oder per E-<strong>Mai</strong>l an:<br />

bewerbung@wasser-brv.de.<br />

➜ www.rotenburgerwerke.de – Jobs / freie Stellen<br />

Wir suchen einen<br />

Küchenmonteur (m/w/d)<br />

gern auch als Team<br />

Wir bieten:<br />

• Modernen Fuhrpark <strong>und</strong> Werkzeug<br />

• Inhabergeführtes Familienunternehmen<br />

• Firmen­Smartphone<br />

• Arbeitskleidung<br />

Zur Unterstützung unseres Teams<br />

suchen wir Monteure für anspruchsvolle,<br />

hochwerge Küchen mit selbstständiger <strong>und</strong><br />

qualitätsbewusster Arbeitsweise.<br />

Für Fragen steht Ihnen gern Herr Reinke oder Herr Hinsch<br />

unter u. g. Telefonnummer zur Verfügung.<br />

WASSERVERBAND BREMERVÖRDE<br />

- Geschäftsführung -<br />

Auestraße 32 | 27432 Bremervörde-Minstedt<br />

www.wasser-brv.de<br />

Telefonische Auskünfte: 0 47 64 / 93 93-17<br />

Flathmann Küchen GmbH<br />

Hauptstraße 4 28865 Lilienthal 0 42 98­91 51 20<br />

e<strong>Mai</strong>l: flathmann@t­online.de<br />

www.kuechenstudio­lilienthal.de<br />

36


WWW.LANDUNDLEBEN.DE/JOBS-KARRIERE<br />

Was ist eine Pädagogische Fachkraft?<br />

Ein stressiger Beruf mit sicherer Zukunft für empathische Menschen<br />

Gr<strong>und</strong>sätzlich gilt, dass das Berufsbild der<br />

Pädagogischen Fachkraft gesetzlich nicht<br />

geschützt ist <strong>und</strong> damit auch keinen geschlossenen<br />

Berufsweg kennt. Eine strikt einzuhaltende<br />

<strong>und</strong> bei Bewerbungen vorzuweisende<br />

Ausbildung lässt sich hier also nicht<br />

finden. Pädagogische Fachkräfte bringen<br />

in aller Regel dennoch bereits eine gewisse<br />

Vorbildung mit. So haben sie sich<br />

oft bereits als Erzieher, Trainer, Therapeuten<br />

oder Heilkräfte erste Erfahrungen<br />

sowie nicht selten schon gr<strong>und</strong>legende<br />

Qualifikationen <strong>und</strong> Abschlüsse erworben.<br />

Auf dieser Basis können anschließend<br />

auch diverse Weiterbildungen genutzt<br />

werden.<br />

Im ges<strong>und</strong>heitlichen Bereich ist das Erwerben<br />

von Qualifikationen erforderlich.<br />

Das Verabreichen von Tabletten, Spritzen <strong>und</strong><br />

sonstigem medizinischen Zubehör wird dabei<br />

unter strenge staatliche Aufsicht gestellt. Ähnliches<br />

gilt für Personen, die als Pädagogische<br />

Fachkraft in einem Heilberuf – etwa als Pfleger<br />

oder Therapeut – agieren möchten. Hier<br />

wäre sogar ein aufbauendes Studium angeraten.<br />

Erzieher hingegen durchlaufen meist<br />

eine praktische Ausbildung in einem Kindergarten<br />

oder einem Hort, die um eine theoretische<br />

Wissensvermittlung in der Berufsschule<br />

ergänzt wird.<br />

Daneben ist es aber entscheidend, dass Berufskräfte<br />

in diesem Bereich auch menschlich<br />

einige Voraussetzungen mitbringen. Eigenschaften<br />

also, die sich nicht zwingend in der<br />

Berufsschule oder im Vorlesungssaal erwerben<br />

lassen. Die tägliche Arbeit mit Kindern<br />

<strong>und</strong> Jugendlichen muss als ausfüllend wahrgenommen<br />

werden. Die Vermittlung von erzieherischen<br />

Inhalten verlangt ein hohes Maß<br />

an Identifikation <strong>und</strong> Verantwortungsbewusstsein.<br />

Eine gute Menschenkenntnis <strong>und</strong><br />

das souveräne Auftreten in Konfliktlagen helfen<br />

bei der Erfüllung der täglichen Aufgaben.<br />

Gleiches gilt für die Kommunikation<br />

mit Jung <strong>und</strong> Alt, das Vereinen <strong>und</strong><br />

Vermitteln zwischen unterschiedlichen<br />

Parteien darf nicht vernachlässigt werden.<br />

Zudem gilt der Beruf als relativ stressig.<br />

Da die Erziehung, das Beaufsichtigen <strong>und</strong><br />

Betreuen von Kindern, Behinderten <strong>und</strong><br />

geschwächten Personen zu den Gr<strong>und</strong>säulen<br />

einer jeden Gesellschaft gehört,<br />

blickt das Berufsbild der Pädagogischen<br />

Fachkraft einer sicheren Zukunft entgegen.<br />

Zumal ihre Aufgaben nur unzureichend<br />

durch die fortschreitende Technologie ersetzt<br />

werden können. Eine moderne Gemeinschaft<br />

ohne Erzieher <strong>und</strong> Therapeuten wäre in keinem<br />

Falle vorstellbar – <strong>und</strong> auch nicht wünschenswert.<br />

(hg)<br />

Aus­ <strong>und</strong> Weiterbildungen im Sicherheitsgewerbe<br />

Wir schaffen<br />

Perspekven!<br />

Kursangebote:<br />

• Vorbereitung auf die Sachk<strong>und</strong>eprüfung<br />

nach §34a GewO, Kursstart monatlich<br />

• Umschulung zur Fachkra für Schutz <strong>und</strong> Sicherheit<br />

Start 02.08.<strong>2021</strong><br />

• Waffensachk<strong>und</strong>e nach §7 WaffG, Termine auf Anfrage<br />

Förderung durch: Agentur für Arbeit, Jobcenter, DRV, BFD möglich.<br />

Fragen? Wir helfen gerne!<br />

Utbremer Straße 67a | 28217 Bremen<br />

04 21 ­ 30 74 17 18<br />

01 57 ­ 58 30 70 19<br />

www.i­q­i.de<br />

Florist/in<br />

(m/w/d) oder ähnliche<br />

Qualifikation gesucht.<br />

Gärtnerei Paschke<br />

Bahnhofstraße 49, Zeven<br />

Telefon 04281 2207<br />

ARCHITEKT oder BAUINGENIEUR (m/w/d)<br />

für die Bearbeitung diverser Projekte im Kommunal­ <strong>und</strong><br />

Industriebau, Leistungsphasen 5­9 HOAI gesucht.<br />

Unter www.architektklindworth.de finden Sie eine<br />

genaue Stellenbeschreibung.<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.<br />

Inh.: Dorothea Hirschfeld­Albers<br />

Stader Straße 2 | 27419 Siensen<br />

T +49 (0)4282 9305­0 | F ­40<br />

bewerbung@architektklindworth.de<br />

37


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Rayana Diop macht „Bufdi“ in Bremervörde<br />

27-jährige Senegalesin begeistert von der Arbeit im AWO-Seniorenzentrum am Hang<br />

Der B<strong>und</strong>esfreiwilligendienst soll das Engagement<br />

für das Allgemeinwohl in sozialen, ökologischen <strong>und</strong><br />

kulturellen Bereichen sowie im Sport <strong>und</strong> – neu gegenüber<br />

den Jugendfreiwilligendiensten – im Zivil<strong>und</strong><br />

Katastrophenschutz sowie in der Integration<br />

fördern. Diese Fördermaßnahme hat Ratana Diop<br />

umgehend nach ihrer Ankunft in Deutschland begonnen<br />

– ohne Deutschkenntnisse! Nach gut anderthalb<br />

Jahren sitzt uns eine fröhliche zielgerichtete<br />

junge Dame gegenüber, die schon sehr gut Deutsch<br />

spricht. Auf die Frage, wie sie unsere Sprache so<br />

schnell erlernen konnte, sagte sie: „Es ist doch selbstverständlich,<br />

wenn man in einem anderen <strong>Land</strong> leben<br />

<strong>und</strong> arbeiten will, dass man die Sprache spricht.<br />

Ich habe in meiner Freizeit gebüffelt <strong>und</strong> während<br />

der Arbeit hier haben mir die Bewohner sehr geholfen,<br />

meinen Wortschatz zu erweitern.“<br />

Bufdis stehen gut da<br />

Zusammen mit Frau Diop kam auch die Pflegeleitungs-Assistentin<br />

Jenny Zöfel mit zu dem Termin, die anmerkte: „Flüchtlinge wie Rayana<br />

Diop sind ein Glücksfall für uns, denn seitdem es keinen Zivildienst<br />

als Ersatz für die Wehrpflicht mehr gibt, haben wir noch größere<br />

personelle Probleme. Es stimmt mich hoffnungsvoll, wenn ich<br />

Rayana Diop mit dem Bewohner<br />

Hinrich Schnakenberg, der<br />

sich über die liebevollen Hilfestellungen<br />

sehr freut.<br />

sehe, wie sie ihren Weg macht. In Kürze fängt sie<br />

wohl in Bremen eine schulische Ausbildung zur<br />

Pflege-Assistentin an, will aber schnellstmöglich<br />

auch den weiteren Schritt zur Pflegefachkraft machen,<br />

um möglichst schnell wieder bei uns zu sein.“<br />

Bewohner sind alle lieb<br />

Bei unserer Frage nach dem Tätigkeitsfeld <strong>und</strong> dem<br />

Verhältnis zu den Bewohnern, strahlt uns Frau Diop<br />

an: „Die sind alle sehr lieb zu mir <strong>und</strong> wir haben<br />

hier schon ein fre<strong>und</strong>schaftliches Verhältnis aufgebaut.<br />

Die Dankbarkeit der Damen <strong>und</strong> Herren macht<br />

mich glücklich <strong>und</strong> dass ich hier kostenlos wohnen<br />

kann <strong>und</strong> sogar noch ein ‚Taschengeld‘ von r<strong>und</strong><br />

350 Euro erhalte, freut mich sehr. Ich will die mir<br />

gegebenen Chancen in Deutschland nutzen <strong>und</strong><br />

auch etwas zurückgeben.“<br />

<strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> glaubt fest an den guten Weg von<br />

Frau Diop, die übrigens ein in Deutschland anerkanntes Abitur mitgebracht<br />

hat. Sie empfiehlt jungen Menschen (nicht nur aus Deutschland)<br />

sich einmal schlau zu machen, was es mit „Bufdi“ auf sich<br />

hat. Informationen hierzu gibt es online bei Wikipedia <strong>und</strong> auf<br />

www.b<strong>und</strong>esfreiwilligendienst.de. (hg)<br />

Wir suchen:<br />

» Pflegefachkräfte m/w/d<br />

» Pflegekräfte m/w/d<br />

Wir bieten:<br />

■ einen vielseitigen Arbeitsplatz<br />

im fre<strong>und</strong>lichen jungen Team<br />

■ eine tarifliche Vergütung<br />

nach TV AGH<br />

■ 33 Tage Urlaub im Jahr<br />

■ betriebliche Altersvorsorge<br />

■ Beihilfefonds<br />

■ Mitarbeiterangebote<br />

über Corporate Benefits<br />

38


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Was macht ein Steuerfachangestellter?<br />

Ein Beruf für Menschen, die gerne mit Zahlen umgehen <strong>und</strong> Genauigkeit lieben<br />

Mandanten betreuen <strong>und</strong> beraten: Als Steuerfachangestellter<br />

bist du Experte für steuerliche<br />

<strong>und</strong> betriebswirtschaftliche Belange<br />

<strong>und</strong> der Ansprechpartner für deine Mandanten.<br />

Zudem berätst du sie <strong>und</strong> empfiehlst ihnen<br />

mögliche Handlungen, um ihre finanzielle<br />

Situation zu verbessern – zum Beispiel,<br />

welche Steuerabgaben sich die Klienten im<br />

Nachhinein zurückholen können. Dazu planst<br />

du die Mandantenbesprechungen terminlich<br />

ein, bist für die Vor- <strong>und</strong> Nachbereitung zuständig<br />

<strong>und</strong> begleitest sie gegebenenfalls bei<br />

Betriebsprüfungen.<br />

Buchführung von Mandanten erledigen: Die<br />

Mandanten stellen Daten <strong>und</strong> Belege wie zum<br />

Beispiel ein Kassenbuch, Rechnungen <strong>und</strong><br />

Bankbelege zur Verfügung, die von der Steuerfachangestellten<br />

überprüft <strong>und</strong> zu einer<br />

ordnungsgemäßen Buchführung weiterverarbeitet<br />

werden. Außerdem musst du eigenständig<br />

erstellte Buchführungen von Mandanten<br />

auf Richtigkeit überprüfen. Für eine<br />

gute, übersichtliche Dokumentation legst du<br />

für jeden Mandanten eine Akte an, die du<br />

fortgehend pflegst.<br />

Betriebswirtschaftliche Auswertungen <strong>und</strong><br />

Jahresabschlüsse erstellen: Eine besonders<br />

wichtige Aufgabe ist es, Mandanten bei dem<br />

Erstellen der Steuererklärung <strong>und</strong> Jahresabschlüsse<br />

zu helfen oder diese zu überprüfen.<br />

Hinzu kommen betriebswirtschaftliche Auswertungen<br />

wie zum Beispiel Lohnsteueranmeldungen<br />

oder Umsatzsteuerjahreserklärungen.<br />

Lohn- <strong>und</strong> Gehaltsabrechnungen erstellen:<br />

Zu den typischen Aufgaben gehört es auch,<br />

Arbeitnehmer <strong>und</strong> Arbeitnehmerinnen bei<br />

den Sozialversicherungsträgern an- <strong>und</strong> abzumelden,<br />

wenn sie einen Job beginnen oder<br />

beenden, damit sie gesetzeskonform versichert<br />

sind. Außerdem berechnen Steuerfachangestellte<br />

die zu leistende Lohnsteuer, Kirchensteuer<br />

<strong>und</strong> die Sozialabgaben. Diese ist<br />

beispielsweise vom Einkommen oder dem<br />

Familienstand abhängig.<br />

Nach einer dreijährigen Ausbildung zum/zur<br />

Steuer fachangestellten arbeitest du oft für<br />

Steuerberater <strong>und</strong> unterstützt sie bei ihren<br />

Tätigkeiten. Der genaue Unterschied: Um<br />

Steuerberater zu werden, muss eine extra<br />

Prüfung abgelegt werden. Diese ist allerdings<br />

erst nach mindestens acht Jahren Berufserfahrung<br />

oder einem vorangegangenen<br />

wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichem<br />

Studium möglich. Als Steuerberater kannst<br />

du dich dann auch selbstständig machen –<br />

als Steuerfachangestellter nicht. (ab)<br />

Willkommen im Team<br />

Unsere Mitarbeiter stellen sich den vielfältigen <strong>und</strong> anspruchsvollen Aufgaben, von der Buchhaltung,<br />

über die Steuerberatung bis hin zu den Jahresabschlüssen <strong>und</strong> -prüfungen. Aufgaben, die wir in kollegialer<br />

Zusammenarbeit bewältigen <strong>und</strong> so unseren Mandanten kompetente Problemlösungen bieten können.<br />

Ein hohes Qualifikationsniveau, effiziente Arbeitsweisen <strong>und</strong> die sehr persönliche Beratung sind die Gr<strong>und</strong>lage<br />

für diese Zusammenarbeit. Wir bieten individuelle <strong>und</strong> flexible Arbeitszeitregelungen in Gleitzeit.<br />

Haben wir Dein Interesse geweckt?<br />

Wir suchen motivierte Mitarbeiter<br />

per sofort oder später in Vollzeit/Teilzeit:<br />

➤ qualifizierte Steuerfachangestellte (m/w/d)<br />

➤ Steuerfachwirt (m/w/d)<br />

➤ Bilanzbuchhalter (m/w/d)<br />

Wir freuen uns auf DEINE Bewerbung<br />

– gern per E-<strong>Mai</strong>l!<br />

BERUF MIT ZUKUNFT –<br />

FÜR HELLE KÖPFCHEN!<br />

Kontakt: Wichernshoff 1 • 27419 Sittensen • Tel. 04282 941-0 • Fax 04282 941-410<br />

info@weschestbg.de • www.weschestbg.de<br />

39


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Steuertipp<br />

Kurzarbeitergeld – bürokratielastig aber zwingend notwendig<br />

Um den millionenfachen Verlust von Arbeitsplätzen<br />

<strong>und</strong> die damit verb<strong>und</strong>enen wirtschaftlichen<br />

<strong>und</strong> gesellschaftlichen Verwerfungen<br />

zu vermeiden, hat die Politik das<br />

Kurzarbeitergeld seit März 2020 erheblich<br />

ausgeweitet. Nach knapp 6,0 Mio. Kurzarbeitern<br />

im Frühjahr 2020 liegt die Zahl aktuell<br />

wieder bei über 3,0 Mio. Auch die B<strong>und</strong>esagentur<br />

für Arbeit hat aufgerüstet. In Nieder -<br />

sachsen wurde die Zahl der Mitarbeiter in<br />

diesem Spezialbereich von 60 auf über 700<br />

aufgestockt.<br />

Leider sind erhebliche bürokratische Hürden<br />

zu überwinden. Der Antrag ist schriftlich bei<br />

der örtlich zuständigen Arbeitsagentur einzureichen,<br />

allerdings nicht irgendwann, sondern<br />

spätestens am letzten Tag des Monats,<br />

in dem die Kurzarbeit beginnt. Nachträgliche<br />

Anträge oder Wiedereinsetzungen in den<br />

vorigen Stand sind nicht vorgesehen. Die<br />

schriftliche Zustimmung der betroffenen<br />

Arbeitnehmer muss vorliegen, Urlaubstage<br />

<strong>und</strong> Überst<strong>und</strong>en sind abzubauen <strong>und</strong> das<br />

Arbeitsverhältnis darf nicht bereits gekündigt<br />

sein. Wenig bekannt ist, dass die Unternehmen<br />

bzw. ihre steuerlichen Berater das<br />

Kurzarbeitergeld zu berechnen <strong>und</strong> vorzufinanzieren<br />

haben. Natürlich stehen während<br />

der Kurzarbeit die Arbeitnehmer dem Betrieb<br />

nicht zur Verfügung.<br />

Leider erhalten Auszubildende <strong>und</strong> Aushilfen<br />

kein Kurzarbeitergeld. Kritische Rückfragen<br />

der Arbeitsagentur sind zu erwarten, wenn<br />

in der Phase der Kurzarbeit neue Mitarbeiter<br />

eingestellt werden. Wie ein Fallbeil wirkt die<br />

Regelung, dass nach einer Unterbrechung<br />

von nur drei Monaten ein komplett neuer<br />

Antrag auf Kurzarbeit zu stellen ist.<br />

Hilfreich ist, dass die Kurzarbeit neuerdings<br />

bis zu 100 Prozent der regulären Arbeitszeit<br />

umfassen kann, die Bezugsdauer auf 24 Monate<br />

(bisher 12 Monate) verlängert wurde<br />

<strong>und</strong> die Sozialversicherungsbeiträge in voller<br />

Höhe erstattet werden. Langfristig von<br />

Arbeits ausfall betroffene Arbeitnehmer profitieren<br />

von einer automatischen Erhöhung<br />

des Kurzarbeitergeldes nach den ersten drei<br />

Monaten von 60 auf 70 Prozent <strong>und</strong> ab dem<br />

siebten Monat auf 80 Prozent, Eltern erhalten<br />

jeweils sieben Prozentpunkte mehr. Leider<br />

wurde diese Regelung für Neuanzeigen ab<br />

April <strong>2021</strong> gestrichen.<br />

Wenn der Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld<br />

aufstockt, sind diese Beträge noch bis Ende<br />

<strong>2021</strong> steuer- <strong>und</strong> sozialversicherungsfrei. Von<br />

Kurzarbeit betroffene Arbeitnehmer sollten<br />

einplanen, dass sie eine Einkommensteuererklärung<br />

abzugeben haben <strong>und</strong> daraus in der<br />

Regel mit einer Steuernachzahlung zu rechnen<br />

ist. Diese ergibt sich, weil das erhaltene Kurzarbeitergeld<br />

den Steuersatz auf alle anderen<br />

Einkünfte erhöht (Progressionsvorbehalt).<br />

Als Antragsgr<strong>und</strong> für die Kurzarbeit muss<br />

zwingend ein „unabwendbares <strong>und</strong> gleichzeitig<br />

vorübergehendes Ereignis“ vorliegen.<br />

Lassen Sie uns hoffen, dass die Corona-Pandemie<br />

insbesondere<br />

das letztgenannte Kriterium<br />

erfüllen wird,<br />

meint Ihr<br />

Steuerberater<br />

Thomas Feld<br />

www.steuerberaterfeld.de<br />

ADLER Solar kommt nach Zeven<br />

Die Solar-Experten liefern Energielösungen aufs Dach<br />

ADLER Solar, das sind die Solar-Experten mit<br />

Sitz in Bremen. Seit 2008 ist das Unternehmen<br />

in der Branche aktiv <strong>und</strong> mit über fünf<br />

Millionen bearbeiteten PV-Modulen mit einer<br />

prof<strong>und</strong>en Fachkenntnis versehen. Nach einem<br />

Jahrzehnt als europaweiter Marktführer<br />

für Solar-Dienstleistungen hat ADLER Solar<br />

vor drei Jahren begonnen, die im Unternehmen<br />

vorhandenen Kompetenzen für PV-Lösungen<br />

in den Bereichen Eigenheime <strong>und</strong><br />

Gewerbeimmobilien anzubieten. Von der Planung,<br />

über Bau <strong>und</strong> Installation bietet ADLER<br />

Solar alle Gewerke aus einer Hand <strong>und</strong> das<br />

mit komplett eigenem Personal an.<br />

Eigenheimbesitzer <strong>und</strong> Unternehmen zu beraten<br />

<strong>und</strong> die passenden Energielösungen<br />

anzubieten. Ob PV-Anlage, Batteriespeicher<br />

oder Ladeinfrastruktur wir können Ihnen<br />

<strong>und</strong> gerade eröffnet. Auf ca. 300 m 2 können<br />

sich Interessenten <strong>und</strong> K<strong>und</strong>en über Photovoltaik,<br />

Speichertechnik <strong>und</strong> Ladeinfrastruktur<br />

informieren. „Anfassen“ <strong>und</strong> „erleben“<br />

ist das Motto, nicht nur graue Theorie. Unter<br />

dem Dach der großen Halle im Unternehmenskomplex<br />

sind ein Hausdach <strong>und</strong> ein<br />

Flachdach originalgetreu nachgebaut worden.<br />

Hier kann man nicht nur gucken – erleben<br />

ist bei diesen Solaranlagen auch ausdrücklich<br />

erwünscht. Beispielhaft ist die Installation<br />

von Wechselrichter <strong>und</strong> Batteriespeicher in<br />

einem Hauswirtschaftsraum nachgebaut.<br />

Individuelle Besuche sind nach Terminvereinbarung<br />

unter home@adlersolar.de <strong>und</strong> 0421-<br />

83570123 unter Maßgabe der aktuellen Abstands-<br />

<strong>und</strong> Hygienemaßnahmen möglich. (pr)<br />

ADLER Solar im <strong>Land</strong>kreis Rotenburg<br />

Ab Juni wird es auch in Zeven ein Beratungsbüro<br />

für den <strong>Land</strong>kreis Rotenburg geben.<br />

Dort steht mit Dominique Schneider ein versierter<br />

Vertriebsmitarbeiter für Gespräche<br />

<strong>und</strong> Beratung vor Ort zur Verfügung <strong>und</strong><br />

sucht K<strong>und</strong>innen <strong>und</strong> K<strong>und</strong>en in ihren Häusern<br />

im <strong>Land</strong>kreis auf. Für persönliche Kontaktaufnahme<br />

ist Dominique Schneider unter<br />

schneider@adlersolar.de <strong>und</strong> 0174-3434037<br />

erreichbar. „Ich freue mich, in meiner Heimat<br />

alles aus einer Hand anbieten“,<br />

freut sich Dominique Schneider<br />

auf die kommenden Gespräche<br />

in der Region r<strong>und</strong> um Zeven.<br />

Photovoltaik erleben – im neuen<br />

Showroom in Bremen<br />

Am Unternehmenssitz im Bremer<br />

Stadtteil Walle hat ADLER<br />

Solar einen Showroom konzipiert<br />

40


Immobilienpreise steigen weiter<br />

Preissteigerungen in unserem ländlichen Raum nehmen Fahrt auf<br />

JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Scheinbar sind die Zeiten, in denen man von<br />

<strong>Land</strong>flucht spricht tatsächlich vorbei. Der<br />

Trend in ländliche Regionen zu ziehen <strong>und</strong><br />

auch weitere Wege zur Arbeitsstätte auf sich<br />

zu nehmen, gewinnt an Fahrt – das macht<br />

sich auch bei den Immobilienpreisen deutlich<br />

bemerkbar.<br />

Zu wenig Neubauten<br />

Da weiterhin zu wenig Ein- <strong>und</strong> Zweifamilienhäuser<br />

gebaut werden, leert sich auch<br />

der Markt für Reihenhäuser <strong>und</strong> Doppelhaushälften<br />

aus dem Bestand. Gebrauchte Häuser<br />

in platzsparender Bauweise bleiben aber eine<br />

preiswerte Alternative für den Schritt in die<br />

eigenen vier Wände. Dabei profitieren Wohneigentumsinteressenten<br />

nach wie vor von<br />

niedrigen Zinsen <strong>und</strong> staatlichen Förderungen<br />

wie Baukindergeld <strong>und</strong> „Wohn-Riester“.<br />

Erheblicher Preisunterschied zwischen<br />

Stadt <strong>und</strong> <strong>Land</strong><br />

Die Unterschiede zwischen niedersächsischen<br />

Ballungsgebieten <strong>und</strong> ländlichen Regionen<br />

bleiben laut einem aktuellen Bericht<br />

des <strong>Land</strong>es groß: Während man für ein gebrauchtes<br />

Einfamilienhaus in Hannover im<br />

vergangenen Jahr durchschnittlich etwa<br />

520.000 Euro zahlen musste, lag der Preis<br />

in <strong>Land</strong>kreisen wie Holzminden bei etwa<br />

130.000 Euro. Einen Rückgang der Preise<br />

gab es lediglich bei Mehrfamilienhäusern sowie<br />

bei Bauland für Gewerbeimmobilien. Dagegen<br />

wurde auch Wohnbau- <strong>und</strong> Ackerland<br />

im vergangenen Jahr teurer. Auch die Preise<br />

für Hausgr<strong>und</strong>stücke stiegen. Der Immobilienmarkt<br />

in Niedersachsen boomt offenbar:<br />

Der Gesamtumsatz des Marktes war so hoch<br />

wie nie zuvor. Er stieg um fast zehn Prozent<br />

auf mehr als 26 Milliarden Euro. Dennoch<br />

gibt es weiter Wohnungsmangel in Niedersachsen.<br />

Der Eigentümerverband „Haus <strong>und</strong><br />

Gr<strong>und</strong>“ kritisierte deshalb die Überregulierung<br />

im Baurecht in Niedersachsen. Die Genehmigungsverfahren<br />

seien viel zu lang.<br />

Niedersächsischer Immobilienpreisindex<br />

(NIPIX)<br />

Zur Darstellung der Preisentwicklung von<br />

Eigenheimen (freistehende Ein- <strong>und</strong> Zwei -<br />

familienhäuser, Reihenhäuser <strong>und</strong> Doppelhaushälften)<br />

<strong>und</strong> Eigentumswohnungen<br />

leitet der Obere Gutachterausschuss des <strong>Land</strong>es<br />

einen „Niedersächsischen Immobilienpreisindex<br />

für Eigenheime <strong>und</strong> Eigentumswohnungen<br />

(NIPIX)“ ab. Hier kann man<br />

stets die aktuelle Entwicklung beobachten:<br />

www.gag.niedersachsen.de/gr<strong>und</strong>stuecks<br />

marktinformationen/immobilienpreisindex.<br />

(hg)<br />

BOHLMANN<br />

Immobilien GmbH<br />

Seit über 28 Jahren<br />

für Sie da!<br />

Wertermittlung von Immobilien<br />

Beratung <strong>und</strong> komplette Abwicklung<br />

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41


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Einbruchschutz <strong>und</strong> Brandschutz<br />

sind sehr wichtige Themen für Mieter <strong>und</strong> Hausbesitzer<br />

Wir alle wollen möglichst sicher in den eigenen<br />

vier Wänden leben <strong>und</strong> nachts gut schlafen<br />

– ohne Ängste, dass jemand einbricht<br />

oder ein Feuer einen aus dem Schlaf reißt.<br />

Das Netzwerk „Zuhause sicher“ (eine Initiative<br />

der Polizei) bietet online<br />

sehr detaillierte Tipps <strong>und</strong> Anregungen<br />

für die Sicherheit.<br />

Sicherheitstechnik auf dem<br />

neuesten Stand?<br />

Ob Neueinbau einbruchhemmender<br />

Elemente oder Nachrüs -<br />

tung von Sicherheitstechnik, drei<br />

polizeiliche Empfehlungen gibt<br />

„Zuhause sicher“:<br />

1. DIN-Prüfung für Sicherheitstechnik<br />

Achten Sie auf die Prüfung der<br />

Sicherheitstechnik nach der relevanten<br />

DIN-Norm.<br />

2. Mechanik vor Elektronik<br />

In Privathaushalten können mit mechanischer<br />

Sicherheitstechnik bis zu 90 Prozent<br />

der Einbrüche verhindert werden. Sie sollte<br />

der Gr<strong>und</strong>schutz sein, auf den man, wenn<br />

man möchte, elektronische Sicherheitstechnik<br />

aufsatteln kann.<br />

3. Einbruchschutz vom Fachhandwerker<br />

Lassen Sie die geprüfte Sicherheitstechnik von<br />

geschulten Fachhandwerkern einbauen. Denn<br />

der beste DIN-geprüfte Einbruchschutz nutzt<br />

nichts, wenn er falsch eingebaut wurde.<br />

Wertgegenstands-Liste erstellt?<br />

Die Polizei empfiehlt, eine Wertgegenstands-Liste<br />

anzulegen. In eine solche Liste<br />

sollten die wichtigsten Daten des Gegenstandes<br />

eingetragen werden (z. B. Bezeichnung,<br />

Hersteller/Marke, Registernummer,<br />

individuelle Merkmale, Neuwert, Kauf -<br />

datum).<br />

Zudem sollten Sie Farbfotos der Wertgegenstände<br />

anfertigen. Sowohl die Wertgegenstands-Liste<br />

als auch die Fotos (ob als Papierfoto<br />

oder digital z. B. auf einem Stick) sollten<br />

Sie sicher aufbewahren – beispielsweise im<br />

Bankschließfach. Eine Liste als Word-Datei<br />

<strong>und</strong> im PDF-Format findet man auch auf der<br />

Seite zum Download.<br />

Brandschutz kann <strong>Leben</strong> retten<br />

Mit Feuer gehen wir heute immer seltener<br />

um – der Strom macht es möglich. Damit verlieren<br />

wir aber auch mehr <strong>und</strong> mehr das Bewusstsein<br />

für die Gefährlichkeit von Feuer.<br />

Und dabei sind nicht nur Kerzen eine Gefahrenquelle,<br />

sondern auch der Strom, der das<br />

Feuer doch eigentlich verdrängte. Brände<br />

können die Existenz gefährden <strong>und</strong> Leib <strong>und</strong><br />

<strong>Leben</strong> bedrohen. Die Seite möchte aufmerksam<br />

machen für die Brandgefahren im Haushalt<br />

durch Solaranlagen <strong>und</strong> Blitz <strong>und</strong> bietet<br />

wertvolle Tipps für sinnvollen Brandschutz.<br />

Rauchmelder sind <strong>Leben</strong>sretter<br />

– sie erkennen Rauchpartikel in<br />

der Luft <strong>und</strong> lösen einen schrillen<br />

Alarmton aus, wenn sich in<br />

Ihrer Wohnung ein Feuer ausbreitet.<br />

So werden Sie frühzeitig<br />

gewarnt <strong>und</strong> haben die Chance,<br />

rechtzeitig einzugreifen, alle Mitbewohner<br />

im Haus zu warnen,<br />

die Feuerwehr zu rufen oder zu<br />

fliehen. Als wirksames Frühwarnsystem<br />

sind Rauchmelder<br />

nicht teuer <strong>und</strong> im Einzelhandel<br />

<strong>und</strong> beim Fachbetrieb erhältlich.<br />

Kaufen Sie nur Rauchmelder, die<br />

auf jeden Fall folgende Merkmale<br />

aufweisen:<br />

• CE-Zeichen<br />

• Prüfnummer<br />

• geprüft nach DIN EN 14604<br />

• das VdS-Zeichen<br />

Der Alarmton muss mindestens 85 dBA in drei<br />

Meter Entfernung betragen, ein Warnsignal<br />

sollte wenigstens 30 Tage bevor die Batterie<br />

ausgetauscht werden muss ertönen. Außerdem<br />

muss ein Testknopf zur Überprüfung der Funktion<br />

des Rauchmelders vorhanden sein.<br />

Für Gehörlose gibt es spezielle Rauchmelder,<br />

die starke Lichtblitze aussenden <strong>und</strong> zusätzlich<br />

mit einem Vibrationsgeber ausgestattet<br />

sind, der unter das Kopfkissen gelegt werden<br />

kann, damit die schlafende Person auch<br />

nachts vor einem Feuer gewarnt wird. (hg)<br />

www.zuhause-sicher.de<br />

✆ 0421<br />

380 94 24<br />

Wir sind für Sie da ...mit Sicherheit.<br />

Eingetragen in die „Errichterliste“ der Kripo Bremen <strong>und</strong> Niedersachsen<br />

Waller Heerstraße 8 · 28217 Bremen · www.paetsch-bremen.de<br />

42


JOBS | STEUERN | FINANZEN | RUND UMS HAUS<br />

Energetische Haussanierung<br />

Energieeffizient sanieren <strong>und</strong> dank KfW Standards Fördermittel erhalten<br />

+++<br />

Wenn das Haus oder die Wohnung in die Jahre<br />

gekommen ist, oder man gerade eine alte<br />

Immobilie gekauft hat, dann kann es sich<br />

lohnen, energetisch zu sanieren <strong>und</strong> dafür<br />

Fördermittel zu beantragen. Gegenüber herkömmlichen<br />

Modernisierungen bietet<br />

eine energetische Sanierung erhebliche<br />

Vorteile. Zu allererst schont man die<br />

Umwelt <strong>und</strong> kann im gleichen Zug auch<br />

Heizkosten senken.<br />

Viele Sanierungsbaustellen<br />

Die Maßnahmen für mehr Energieeffizienz<br />

sind umfassend <strong>und</strong> gehen von<br />

der Dämmung der Fassade, über Erneuerung<br />

der Fenster <strong>und</strong> des Daches<br />

bis zum Einbau einer Heizung <strong>und</strong> Solaranlage.<br />

Da macht es Sinn, sich im<br />

Vorweg beraten zu lassen <strong>und</strong> bei diesem<br />

Termin die eigenen Wünsche, Möglichkeiten<br />

<strong>und</strong> Ideen zu kommunizieren. Auf der<br />

KfW-Homepage www.kfw.de werden alle<br />

Fördermöglichkeiten <strong>und</strong> Voraussetzungen<br />

detailliert geschildert. Die Reihenfolge der<br />

Schritte zur Förderung ist besonders wichtig:<br />

1. Experten für die Energieeffizienz<br />

beauftragen<br />

2. Beantragung der Förderung<br />

3. Nach Abschluss der Förderung die<br />

Bestätigung an die KfW nicht vergessen<br />

Energieberater sind wichtig<br />

Um das Energieeinsparpotenzial auszuschöpfen<br />

<strong>und</strong> Bauschäden zu vermeiden, ist es sehr<br />

empfehlenswert, einen Energieberater mit der<br />

Baubegleitung zu beauftragen. Für diese erhält<br />

man aktuell 50 Prozent der Kosten (max.<br />

4.000 Euro pro Vorhaben). Der Experte erkennt<br />

bei einer Baustellenbegehung sehr<br />

schnell, ob die Bauvorgaben korrekt eingehalten<br />

wurden oder ob Nachbesserungsbedarf<br />

besteht. Außerdem weist er Sie nach<br />

Baufertigstellung darin ein, wie Sie<br />

Ihre sanierte Immobilie richtig heizen<br />

<strong>und</strong> lüften.<br />

Regionale Firmen gut aufgestellt<br />

In unserem Verbreitungsgebiet haben<br />

wir sowohl viele Bau-Firmen, die auf<br />

dem neuesten technischen Stand<br />

Häuser bauen oder sanieren <strong>und</strong> die<br />

oftmals mit verschiedenen Gewerken<br />

erprobt Hand in Hand arbeiten, als<br />

auch agile Energieberater, die sich<br />

verantwortungsvoll <strong>und</strong> kompetent<br />

um die Bauprojekte kümmern. Tipp: Erk<strong>und</strong>igen<br />

Sie sich bei Bedarf vorrangig über<br />

lokale Firmen <strong>und</strong> deren Angebote <strong>und</strong><br />

Möglichkeiten, nach dem Motto: „Warum in<br />

die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt<br />

so nah...“. (hg)<br />

Qualität<br />

seit über<br />

15 Jahren!<br />

Einblasdämmung für<br />

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43


Eine Worpsweder Erfolgsgeschichte<br />

Zimmerei <strong>und</strong> Dachdeckerei Wahlers feiert 15-jähriges Jubiläum<br />

[2]<br />

[4]<br />

2006 gründete Marco Wahlers die Firma mit Sitz in Worpswede <strong>und</strong><br />

startete mit Kleinaufträgen. Nach nur 15 Jahren arbeitet das Unternehmen<br />

bereits mit 24 Mitarbeitern in den verschiedenen Abteilungen.<br />

Hauptsächlich beschäftigt sich Wahlers mit der Fertigung von<br />

schlüsselfertigen Häusern, Ausbauhäusern, Anbauten, Aufstockungen<br />

<strong>und</strong> energieeffizienten Modernisierungen. Als Partner von „ZimmerMeisterHaus“,<br />

seit 25 Jahren Spezialist im frei geplanten Holzhausbau<br />

in Deutschland, werden Bauherrenträume wahr – auch für<br />

„Selbermacher“.<br />

Alles aus einer Hand<br />

Die Vorteile, sein Bauprojekt umfassend von einer Firma erstellen<br />

zu lassen, liegen auf der Hand <strong>und</strong> genau deshalb hat sich Wahlers<br />

sehr breit aufgestellt. Mit einer hauseigenen Architektin, die auch<br />

als selbstständige Energieberaterin arbeitet, zwei Zimmerermeistern,<br />

einem Elektromeister, einem Projektleiter <strong>und</strong> einem großen Team<br />

von engagierten Gesellen ist der reibungslose Ablauf eines Bauprojektes<br />

sichergestellt. Die Kommunikationswege sind kurz <strong>und</strong><br />

die Kollegen kennen sich, was die Arbeit für alle Seiten erleichtert.<br />

In Worpswede werden meist die ersten Gespräche mit den K<strong>und</strong>en<br />

geführt, hier ist es auch möglich, sich direkt die zu verbauenden<br />

Materialien anzuschauen <strong>und</strong> auszuwählen. Auch eine hauseigene<br />

Küchen abteilung mit modernen Musterküchen steht zur Inspiration<br />

<strong>und</strong> Auswahl zur Verfügung.<br />

Ein Haus entsteht<br />

Um das energetisch <strong>und</strong> optisch perfekte Haus zu bauen, sind die<br />

Bauherren bei Wahlers in guten Händen, denn von der Planung bis<br />

Wir gratulieren zum Jubiläum <strong>und</strong> freuen<br />

uns weiterhin auf gute Zusammenarbeit!<br />

44


zur endgültigen<br />

Fertigstellung<br />

kommt<br />

hier alles aus<br />

einem Guss.<br />

Zuerst müssen<br />

sich die Bauherren<br />

Gedanken<br />

über die<br />

Größe <strong>und</strong> die<br />

[3]<br />

gewünschten Räume machen – auch die Finanzierung sollte natürlich<br />

gut überlegt werden. Und dann kommt schon Wahlers ins Spiel. Bei<br />

einem ersten Termin werden die Wünsche <strong>und</strong> Vorstellungen der<br />

Bauherren aufgenommen <strong>und</strong> dann in Form einer Skizze (Visualisierung)<br />

[1] zur Abstimmung vorgestellt. Als Nächstes werden die<br />

einzelnen Holzelemente<br />

in Worpswede<br />

vorgefertigt [2],<br />

die dann auf dem<br />

Bauplatz fachgerecht<br />

montiert werden<br />

[3], um als Krone<br />

das Dach darauf<br />

zu platzieren [4] –<br />

schon kann es an<br />

den Innenausbau<br />

gehen – der grobe<br />

Innenausbau <strong>und</strong><br />

die komplette Haus -<br />

technik sind im<br />

„ZimmerMeister-<br />

Haus“-Angebot enthalten <strong>und</strong> in kurzer Zeit ist ein schönes Haus<br />

gebaut, das nun mit <strong>Leben</strong> gefüllt wird.<br />

Die Zusammenarbeit mit regionalen Handwerks-Dienstleistern, wie<br />

beispielsweise der Tischlerei Mangels, gehört zum Konzept von Wahlers.<br />

Marco Wahlers: „Unsere lokalen Partner aus den verschiedens -<br />

ten Gewerken wissen das gute Verhältnis zu schätzen – genauso wie<br />

wir. Ein Arbeiten auf Augenhöhe <strong>und</strong> ein dadurch gewachsenes blindes<br />

Verständnis führt immer wieder zu optimalen Resultaten – das<br />

wissen auch die Bauherren zu schätzen. An dieser Stelle möchte ich<br />

mich bei allen Partnerfirmen herzlich bedanken <strong>und</strong> freue mich auf<br />

weitere interessante Projekte in unserer Region.“<br />

Die Homepage www.zimmerei-wahlers.de wird aktuell überarbeitet<br />

<strong>und</strong> wird in Kürze mit umfangreichen Detail-Informationen<br />

zur Verfügung stehen. <strong>Land</strong> & <strong>Leben</strong> gratuliert herzlich zum Jubiläum<br />

<strong>und</strong> wünscht weiterhin alles Gute für diese engagierte Firma.<br />

(hg)<br />

[1]<br />

45


Baugebiet am Tarmstedter Ortsrand wächst<br />

Zweiter Abschnitt aktuell in der Vermarktung<br />

Wenn man von Tarmstedt in Richtung Wilstedt fährt, sieht<br />

man am (ehemaligen) Ortsrand ein riesiges Baugebiet,<br />

das aktuell wächst. Im ersten Abschnitt sind nahezu alle<br />

Häuser fertiggestellt <strong>und</strong> im zweiten gibt es viele Baustellen<br />

<strong>und</strong> bereits erschlossene Gr<strong>und</strong>stücke, die sich<br />

aktuell noch in der Vermarktung befinden.<br />

89 Baugr<strong>und</strong>stücke für Neu- <strong>und</strong> Bestandsbürger<br />

Mit dem Inkrafttreten des Bebauungsplanes für das<br />

Gebiet „Vor dem Vieh“, Anfang 2019, wurden 89<br />

Baugr<strong>und</strong> stü cke parzelliert. 50 Gr<strong>und</strong>stücke wurden mit<br />

Kaufvertrag in der Zeit von Dezember 2019 bis Februar<br />

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46


<strong>2021</strong> veräußert. Hier greift eine sogenannte „Bebauungsverpflichtung“<br />

mit Ziel, die Gr<strong>und</strong>stücke innerhalb von fünf Jahren nach<br />

Vertragsabschluss zu bebauen. Jörg Wagner (Gemeinde Tarmstedt):<br />

„Ein Gr<strong>und</strong>stück hat die Gemeinde im ersten Abschnitt zurückgehalten<br />

<strong>und</strong> nicht veräußert. Die Nutzung des Gr<strong>und</strong>stückes wird<br />

noch durch den Gemeinderat festgelegt. Eine Anzahl der zwischenzeitlich<br />

tatsächlich bebauten Gr<strong>und</strong>stücke im ersten Abschnitt liegt<br />

hier leider nicht vor.“<br />

Bauernreihe 1 • 27412 Tarmstedt • Tel. 04283-9829450<br />

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Vermarktung zweiter Abschnitt läuft<br />

Zwischenzeitlich hat die Gemeinde Tarmstedt mit der Vermarktung<br />

des zweiten Abschnitts (östlich des sog. Böschenweges) begonnen.<br />

Von den noch zur Verfügung stehenden Gr<strong>und</strong>stücken werden zunächst<br />

maximal 28 Gr<strong>und</strong>stücke verkauft. Die restlichen Gr<strong>und</strong>stücke<br />

wird die Gemeinde für die kommenden Jahre vorhalten. Die Auswahlkriterien<br />

können dem Bewerbungsbogen entnommen werden.<br />

Hier hat man sich nur auf die Gruppen Eins bis Vier beschränkt. Bewerber,<br />

die der Gruppe Fünf zugeordnet wurden, haben keine Berücksichtigung<br />

finden können.<br />

Tarmstedt wächst<br />

Tarmstedt ist augenscheinlich ein immer beliebter werdender Ort für<br />

Neubürger, die das ländliche <strong>Leben</strong> <strong>und</strong> die weiteren Vorteile des<br />

Ortes zu schätzen wissen. Aktuell ist die Einwohnerzahl in der Gemeinde<br />

Tarmstedt mit 3.900 Personen angegeben, 2008 waren es<br />

noch um die 3.500. Diese Zahlen machen Hoffnung, dass die noch<br />

vor Jahren propagierte <strong>Land</strong>flucht sich langsam umkehrt. Wir hoffen,<br />

dass die zahlreichen Neubürger in unserer Region, die über Jahrh<strong>und</strong>erte<br />

gewachsenen Strukturen positiv beleben <strong>und</strong> sie sich mit den<br />

Alteingesessenen gut verstehen <strong>und</strong> arrangieren. Hier kommt es im<br />

Wesentlichen darauf an, aufeinander zuzugehen <strong>und</strong> sich gegenseitig<br />

Respekt <strong>und</strong> Verständnis zu zollen. (hg)<br />

Maurer- <strong>und</strong> Betonbauermeister, Bauzeichner<br />

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47


GESUNDHEIT | PFLEGE | WELLNESS<br />

OsteMed Pflegeschule Bremervörde<br />

bildet mit erweitertem Angebot aus<br />

ermöglichen, die ohne Unterstützung durch<br />

die Arbeitsagentur ihren <strong>Leben</strong>sunterhalt<br />

nicht bestreiten könnten. Hierzu gehören<br />

z. B. die ungelernten Pflegehilfskräfte in den<br />

stationären Langzeiteinrichtungen sowie in<br />

ambulanten Einrichtungen. Durch die Ausbildungsvergütung<br />

<strong>und</strong> zusätzlichen Leistungen<br />

des Arbeitsamtes bietet sich für Familienmütter<br />

<strong>und</strong> -väter die Möglichkeit, die Ausbildung<br />

ohne finanzielle Einbußen zu absolvieren.<br />

Eine praxisnahe Ausbildung mit Spaß am<br />

Lernen <strong>und</strong> individueller Unterstützung gibt<br />

es schon lange an der Pflegeschule der Oste-<br />

Med. Mit dem erweiterten Angebot <strong>und</strong> der<br />

damit verb<strong>und</strong>enen finanziellen Unterstützung<br />

durch die Agentur für Arbeit haben zukünftig<br />

auch diejenigen eine Chance auf eine<br />

qualifizierte Ausbildung, die als Hilfskräfte<br />

bereits länger in der Pflege arbeiten. Die dafür<br />

notwendige qualitative Bestätigung als<br />

zertifizierter Ausbildungsträger wurde in<br />

2020 erworben, die Maßnahmenzulassung<br />

wird im Sommer erfolgen. Aktuell stehen<br />

noch einige freie Ausbildungsplätze zur Pflegefachfrau<br />

oder zum Pflegefachmann mit<br />

dem Ausbildungsbeginn am 1. August <strong>2021</strong><br />

zur Verfügung.<br />

Seit Januar 2020 befindet sich die etablierte<br />

Pflegeschule der OsteMed in Bremervörde.<br />

Sowohl die Auszubildenden als auch die Lehrkräfte<br />

sind r<strong>und</strong>um zufrieden mit den nach<br />

modernstem Standard ausgestatteten Räumlichkeiten.<br />

Seit einem Jahr läuft der Schulbetrieb<br />

wegen der Corona-Pandemie unter<br />

besonderen Hygieneanforderungen. Auch<br />

diese Herausforderungen hat das Lehrerteam<br />

um Schulleiterin Anke Ritsch zur Zufriedenheit<br />

aller gemeistert.<br />

Die Schule verfügt bereits seit Jahren über<br />

eine digitale Lernplattform <strong>und</strong> nutzt eine<br />

moderne digitale Infrastruktur. So konnten<br />

im ersten Jahr in Bremervörde bereits 20<br />

Pflegekräfte mit dem Examen die Schule verlassen,<br />

der nächste Examenskurs wird derzeit<br />

auf die Prüfungen vorbereitet.<br />

Mit der Trägerzertifizierung hat die OsteMed<br />

Pflegeschule die erste Hürde zur AZAV Maßnahmenzertifizierung,<br />

die noch in diesem<br />

Jahr erfolgen soll, bewältigt. Das Ziel ist es,<br />

die Ausbildung an der Pflegeschule als Maßnahme<br />

zertifizieren zu lassen, um auch<br />

denjenigen die dreijährige Ausbildung zur<br />

Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann zu<br />

„Durch Qualifizierung ungelernter Pflegehilfskräfte<br />

können wir dem Fachkräftemangel<br />

in der Pflege entgegenwirken <strong>und</strong> die<br />

Professionalisierung des Pflegeberufes vorantreiben“,<br />

so Frau Ritsch. Voraussetzung<br />

zur Aufnahme in die Ausbildung zur Pflegefachfrau/Pflegefachmann<br />

sind neben körperlicher<br />

<strong>und</strong> psychischer Eignung ein Mittlerer<br />

Bildungsabschluss (zehnjährige erfolgreiche<br />

Schulbildung, also Realschulabschluss oder<br />

Hauptschulabschluss mit zweijähriger Berufsausbildung)<br />

<strong>und</strong> Vollendung des 16.<br />

<strong>Leben</strong>sjahres. (om)<br />

Weitere Informationen sind in der Pflegeschule<br />

erhältlich unter der Tel.-Nr. 04761-<br />

9806820. Bewerbungen können direkt an<br />

Frau Anke Ritsch, Ernst-Bode-Str. 23 in<br />

27432 Bremervörde gesendet<br />

werden oder per <strong>Mai</strong>l an<br />

anke.ritsch@ostemed.de.<br />

Zwei Auszubildende berichten<br />

von ihren Erfahrungen<br />

in der Pflege. Der QR-Code<br />

führt zu den Videos.<br />

Im Januar letzten Jahres<br />

wurde die Pflegeschule der<br />

Öffentlichkeit präsentiert.<br />

Der QR-Code führt zu den<br />

Bildern.<br />

Praxis für Physiotherapie<br />

Anja Wichern<br />

Bahnhofstraße 12<br />

27419 Sittensen<br />

Telefon: 0 42 82 - 53 09<br />

Behandlungszeiten:<br />

Montag bis Freitag von 07:00 bis 19:00 Uhr<br />

www.physiotherapie-wichern.de<br />

48


GESUNDHEIT | PFLEGE | WELLNESS<br />

Internationaler Tag der Pflege<br />

Mehr Wertschätzung für Pflegekräfte wird am 12. <strong>Mai</strong> erneut eingefordert<br />

Die große Mehrheit der Bevölkerung hält den<br />

Pflegeberuf für einen fachlich anspruchsvollen<br />

Beruf mit Zukunft. Einhellige Meinung:<br />

Pflegende sollten mehr Anerkennung<br />

für ihre Arbeit erhalten. Leis tungs -<br />

verbesserungen werden für wichtig<br />

<strong>und</strong> richtig gehalten, aber gefühlt<br />

passiert nichts, oder wenig – außer<br />

Händeklatschen, was definitiv nicht<br />

ausreicht. Immerhin ist der Mindestlohn<br />

aktuell gestiegen.<br />

Pflegemindestlohn steigt<br />

Eine angemessene Bezahlung garantiert<br />

er noch nicht, aber er ist ein<br />

Schritt in die richtige Richtung: der<br />

Pflegemindestlohn steigt. Vor allem<br />

Pflegekräfte in Ostdeutschland profitieren<br />

davon. Die Gewerkschaft „ver.di“ konnte in<br />

der Pflegekommission langjährig geforderte<br />

Verbesserungen durchsetzen, erstmals auch<br />

einen Pflegemindestlohn für Fachkräfte <strong>und</strong><br />

einen Urlaubsanspruch über den gesetzlichen<br />

Anspruch hinaus.<br />

Der Pflegemindestlohn wurde ab 1. April auf<br />

b<strong>und</strong>eseinheitlich 2.175 Euro brutto für<br />

Pflegehilfskräfte erhöht – für qualifizierte<br />

Pflegehilfskräfte mit einer mindestens einjährigen<br />

Ausbildung <strong>und</strong> Tätigkeit auf 2.288<br />

Euro. Für Fachkräfte sind nun 2.600 Euro<br />

Pflicht (ab April 2022 2.669 Euro. Dies ist<br />

für alle B<strong>und</strong>esländer gleichermaßen gültig<br />

<strong>und</strong> kann natürlich auch höher ausfallen.<br />

Pflegefachkräfte mit dreijähriger Ausbildung<br />

werden ab dem 1. Juli <strong>2021</strong> b<strong>und</strong>esweit mindestens<br />

15 Euro stündlich erhalten, ab dem<br />

1. April 2022 soll der Mindestlohn 15,40<br />

Euro betragen.<br />

Pflegekräfte dringend gesucht<br />

Aufgr<strong>und</strong> der Corona-Krise hat sich<br />

die Situation auf dem Arbeitsmarkt<br />

in Sachen Pflege noch weiter verschärft.<br />

Schon vorher gab es ein großes<br />

Defizit <strong>und</strong> viele unbesetzte Stellen<br />

– auch im Ausbildungsbereich.<br />

Bleibt zu hoffen, dass dieser Trend<br />

abnimmt <strong>und</strong> sich wieder mehr Menschen<br />

für die Pflege als Beruf interessieren<br />

<strong>und</strong> engagieren. Menschen,<br />

die gepflegt werden müssen, brauchen<br />

nicht nur etwas zu Essen, frisches Bettzeug<br />

<strong>und</strong> ihre Medikamente, sondern Zuneigung<br />

<strong>und</strong> auch die Zeit, einmal zu reden. Das<br />

fällt momentan leider fast vollständig weg,<br />

auch weil die Abrechnungsmechanismen der<br />

Krankenkassen <strong>und</strong> Träger die Pfleger in<br />

starre Abläufe zwingen. (hg)<br />

49


GESUNDHEIT | PFLEGE | WELLNESS<br />

Ohne Betäubung – ohne Narbe<br />

Störungen <strong>und</strong> unerwünschte Gebilde auf der Haut entfernen<br />

Die Radiofrequenztherapie in der dermatologischen<br />

Anwendung ist ein relativ neues<br />

Verfahren, welches ein bestimmtes Zusammenspiel<br />

aus Hochfrequenz <strong>und</strong> Elektrolyse<br />

nutzt, um unerwünschtes Gewebe, wie zum<br />

Beispiel Warzen auf der Haut, zu entfernen.<br />

Das behandelte Gewebe wird nach der<br />

Behandlung vom Körper selbst abgestoßen<br />

<strong>und</strong> verheilt narbenfrei. Bei klassischen Methoden<br />

wie dem chirurgische Eingriff oder<br />

der Kauterisation, also der Verbrennung von<br />

Gewebe, ist eine Narbenbildung häufig – somit<br />

dürfte die Radiofrequenztherapie eine<br />

interessante Alternative für viele Patienten<br />

mit entsprechenden Leiden sein, wenn weder<br />

Betäubung noch Naht oder Fadenzug notwendig<br />

werden.<br />

Mögliche Einsatzgebiete<br />

Zusätzliche Einsatzgebiete sind Besen -<br />

reiser, aktinische Keratosen, Couperose,<br />

Angiome, Teleangieektasien, Altersflecken,<br />

Leber flecken, Fibrome, Herpes simplex,<br />

Hautzysten, Falten, Haarentfernung, Xanthelasmen,<br />

oberflächliche Blutgefäße. Die<br />

Methode ist also vielseitig einsetzbar <strong>und</strong><br />

kann für medizinisch notwendige Eingriffe,<br />

sofern mit dem behandelnden Arzt abgeklärt,<br />

genutzt werden.<br />

Interview mit Olga Mazepura <strong>und</strong><br />

Dr. med. Dirk Wiechert<br />

Fibrome oder Warzen<br />

In einem etwa 6-minütigen Interview erklärt<br />

Olga Mazepura, Expertin auf dem Gebiet der<br />

Radiofrequenztherapie im Bereich der Dermatologie,<br />

wie die Anwendung wirkt <strong>und</strong> was<br />

dabei beachtet werden muss. Der Effekt der<br />

Erhitzung <strong>und</strong> der Elektrolyse erlaubt die<br />

Hypothese, dass eine zeitnahe Nachbehandlung<br />

eines Zeckenbisses die möglicherweise<br />

übertragenen Borrelien in der Nähe des Bisses<br />

ebenfalls abtötet.<br />

Dr. med. Dirk Wiechert stellt die Fragen <strong>und</strong><br />

lässt die Anwendung zu Anschauungszwekken<br />

bei sich selbst durchführen:<br />

Sie finden das Video auch auf dem YouTube-<br />

Kanal von Dr. med. Dirk Wiechert:<br />

www.youtube.com/c/DrmedDirkWiechert/videos<br />

Wo Sie sich bei jeglichen Symptomen<br />

unverbindlich informieren können<br />

Über viele Jahre habe ich ein Archiv aus<br />

Newslettern erarbeitet, welches bereits viele<br />

kostenlose Informationen zum Thema Hautstörungen<br />

<strong>und</strong> unerwünschte Gewebe enthält.<br />

Auf meiner Homepage oder unter folgendem<br />

QR-Code können Sie gerne zu diesem<br />

Thema stöbern.<br />

Tel.: 0421-395015<br />

www.dr-wiechert.com<br />

info@dr-wiechert.com<br />

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Holger Eichhorn<br />

Hamfhofsweg 140i<br />

28357 Bremen OT Borgfeld<br />

Tel. (0421) 24679352<br />

Wolfgang Staritz<br />

Grunauer Straße13<br />

27383 Scheeßel<br />

Tel. (04263) 300864<br />

Unsere K<strong>und</strong>endienstbüros:<br />

Rosemarie Althoff / HB<br />

Kirchheide 46<br />

28757 Bremen OT Vegesack<br />

Tel. (0421) 623040<br />

Christina Grube / ROW<br />

Am Neuen Markt 2<br />

27356 Rotenburg<br />

Tel. (04261) 6305653<br />

Unsere Vertrauensleute:<br />

Torsten Schmidt<br />

Grävenhorster Straße 23<br />

28755 Bremen OT Fähr-Lobbendorf<br />

Tel. (0421) 8355714<br />

Mario Böschen<br />

Johannesstraße 5a<br />

27711 Osterholz-Scharmbeck<br />

Tel. (04791) 9856037<br />

Helmuth Stegmann<br />

Rollbaumsberg 3<br />

27729 Hambergen<br />

Tel. (04793) 8472<br />

Harald Kostka<br />

Schillerstraße 3<br />

27721 Ritterhude<br />

Tel. (04292) 470219<br />

Frank Schmidt<br />

Am Weißen Rieden 110<br />

27721 Ritterhude<br />

Tel. (0421) 69661712<br />

Annekäthe <strong>und</strong> Nicole Reimann<br />

Hamfährer Weg 3<br />

28790 Schwanewede<br />

Tel. (04209) 2498<br />

Herbert Schwidder<br />

Kastanienweg 1<br />

28790 Schwanewede<br />

Tel. (04209) 914150<br />

Jörg Geffken<br />

Beim Spieker 9<br />

28865 Lilienthal<br />

Tel. 0157 35732583<br />

Heidrun Grätsch<br />

Neu-Bergedorfer Damm 2 B<br />

27726 Worpswede<br />

Tel. (04792) 951551<br />

Matthias Aeikens<br />

Am Bahnhof 11<br />

27726 Worpswede<br />

Tel. (04794) 9649226<br />

Kurt-Dieter Callies<br />

Kalber Straße 20<br />

27419 Tiste<br />

Tel. (04282) 1082<br />

Helmut Bultmann<br />

Ahornweg 43<br />

27404 Zeven<br />

Tel. (04281) 4343<br />

Kristin Staritz<br />

Küsterkampweg 8a<br />

27383 Scheeßel<br />

Tel. (04263) 4819739<br />

Helmut Bellmann<br />

Alte Dorfstraße 28<br />

27383 Scheeßel<br />

Tel. (04263) 910810<br />

Markus Brocks<br />

Zum großen Feld 16<br />

27374 Visselhövede<br />

Tel. (04262) 9548180<br />

Andreas Koy<br />

Fabers <strong>Land</strong> 8<br />

27446 Selsingen<br />

Tel. (04284) 2116<br />

Johann Eden<br />

Sauveterrer Straße 18<br />

27367 Sottrum<br />

Tel. (04264) 398162<br />

Walter Meyer<br />

Brucknerstraße 1<br />

27711 Osterholz-Scharmbeck<br />

Tel. 0157 72069809<br />

Bernd Sievert<br />

Zum Steenshoop 12<br />

27412 Tarmstedt<br />

Tel. 04283/1249 <strong>und</strong> 0157 74209402

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