Leseprobe: Thommen/Wunderlich: Mozart für Manager

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort 6

Mozart für Manager? 9

Oper und Wirklichkeit 10

Führungspersönlichkeiten – Modelle und Muster 14

Mozart kompakt 19

Das Werk 27

Entstehung und Wirkung 27

Handlung 31

Führungsrollen 57

Die Königin der Nacht 59

Sarastro 73

Tamino 83

4


Sarastros Führungsstil –

Kernaufgaben, Fähigkeiten, Problemfelder 91

Organisationsentwicklung 91

Leadership-Aufgaben 95

Schlüsselkompetenzen 97

Charisma 99

Teamplayer 101

Personalmanagement 102

Outsourcing und Consulting 104

Genderpolitik 106

Organisationskultur 108

Reflexionsfähigkeit 112

Literatur 114

Das Umschlagbild 119

Der Künstler 123

Die Autoren 125

5


Vorwort

Der kleine Band ist in der Zusammenarbeit eines Wirtschaftswissenschaftlers

(Jean-Paul Thommen) und eines Kulturwissenschaftlers

(Werner Wunderlich) entstanden. Unser Buchprojekt

verdankt sich einer gemeinsamen Begeisterung für die

Oper im Allgemeinen und für Mozart im Besonderen sowie

den wechselseitigen Interessen an Forschungsfragen und

Arbeitsvorhaben des jeweils andern. In einem der vielen Gespräche

über die Schnitt- und auch die Reibungsflächen zwischen

Kultur und Wirtschaft war die Frage aufgetaucht, ob wir

nicht eine gemeinsame Publikation anpacken sollten. Eine

Idee ließ uns dafür nicht mehr los: Wir wollten Grundfragen

des Managements und Probleme einer gegenüber der Gesellschaft

verantwortungsbewussten Leadership-Praxis anhand

von Mozarts Zauberflöte beispielhaft veranschaulichen.

Natürlich war uns klar, dass weder diese noch eine andere

Oper je geschrieben und komponiert worden war, um gegenwärtige

Missstände, Herausforderungen und Konflikte des

Managements und heutige Lösungen für all das zu behandeln.

Aber ebenso klar war, dass selbstverständlich Kunst und

Literatur, Musik und Theater sich seit jeher mit Prinzipien

moralischen Handelns auseinandersetzen und Deutungen

menschlicher Existenzerfahrung und Lebensgestaltung vermitteln.

Deshalb bietet zweifellos auch die Oper über ihr

spezielles Gepräge und ihre spezifischen Sujets hinaus, jenseits

historischer Distanz und ästhetischer Eigenart, stets

Einsichten und Orientierungsmöglichkeiten für unser Weltund

Menschenbild sowie für unser Wirklichkeitsverständnis.

6


Zumal Mozarts Zauberflöte gegensätzliche Machtansprüche,

rivalisierende Vorstellungen von Individuum und Gesellschaft

sowie unterschiedliche soziale Normen und ethische

Werte thematisiert. Die Oper handelt davon, wie Protagonisten

und Antagonisten als Verkörperungen einander völlig

entgegengesetzter Ideen von Führung die Übernahme und

Leitung einer Organisation anstreben. Im Folgenden werden

wir sowohl aus dem musikdramatischen Blickwinkel als auch

unter Aspekten der Managementlehre diesen Prozess und

seine Bedeutung für die Handlung sowie seine Verknüpfung

mit den Figuren betrachten.

Dafür wünschen wir uns Leser, die sich schon immer für

Mozarts Zauberflöte begeistern, aber auch solche, die sich

zum ersten Mal auf sie einlassen möchten. Wir wünschen uns

Leser, die neugierig auf eine ungewöhnliche Sichtweise auf die

Zauberflöte sind und die Neues in einer so bekannten und anscheinend

so vertrauten Oper entdecken möchten. Anderseits

hoffen wir, dass wir mit unserem Buch für die Managementlehre

wie für die Managementpraxis Anregungen und Überlegungen

liefern, mit denen sich auseinanderzusetzen nützlich

und im besten Falle auch unterhaltsam ist.

Wir danken dem Bühler-Reindl-Fonds und der Forschungskommission

der Universität St. Gallen für einen großzügigen

Druckkostenbeitrag.

Jean-Paul Thommen und Werner Wunderlich

7


Die Autoren

Prof. Dr. Jean-Paul Thommen ist Inhaber des Lehrstuhls

Organizational Behaviour an der European Business School

(Deutschland), Titularprofessor der Universität Zürich und

Gastprofessor an der University of Zagreb, Kroatien. Dozent

in Executive-Programmen an verschiedenen Universitäten im

In- und Ausland sowie in Weiterbildungskursen für Firmen

und Verbände. Forschungsschwerpunkte: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre,

systemisches Management, organisationales

Lernen, Coaching, Unternehmensethik. Er ist Autor

verschiedener Standardwerke zur Betriebswirtschaftslehre.

Prof. Dr. Werner Wunderlich, Germanist und Mediävist, war

Inhaber des Lehrstuhls «Medien und Kultur» und Direktor

des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement

sowie Leiter der Assessment-Stufe und des Lehrprogramms

Buchwissenschaften an der Universität St. Gallen.

Publikationen zu Mediengeschichte, Kultur des Mittelalters,

Literatur und Wirtschaft, Figuren und Stoffen in Literatur

und Oper sowie zu Mozart; Literaturkritiken, Essays

und Glossen in Zeitungen und Zeitschriften, Opern- und

Festspielprogrammen.

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Die Autoren danken dem Bühler-Reindl-Fonds und

der Forschungskommission der Universität St. Gallen

für einen großzügigen Druckkostenbeitrag.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen

Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über

http://dnb.dnb.de abrufbar.

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© 2015 Versus Verlag AG, Zürich

Weitere Informationen zu Büchern aus dem Versus Verlag unter www.versus.ch

Umschlagbild und Illustrationen: Zygmunt Januszewski

Satz und Herstellung: Versus Verlag · Zürich

Druck: CPI books GmbH · Leck

Printed in Germany

ISBN 978-3-03909-158-4

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