VPLT Magazin 54

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Das VPLT Magazin informiert rund um die Medien- und Veranstaltungsbranche. Fachinformationen spielen bei seinen Lesern eine wichtige Rolle. Die Inhalte entstehen aus der Branche für die Branche - unter der Leitung des VPLT e.V. Jede Ausgabe des VPLT Magazins widmet sich außerdem einem aktuellen Schwerpunktthema. Zielgruppen sind: Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Dienstleister, Hersteller, Händler und Vertriebe der Medien- und Veranstaltungstechnik, Mitglieder des VPLT und weiterer Branchenverbände, Technik-Nachwuchs (Auszubildende & Studenten), Theater-, Kongress-und Veranstaltungszentren, Kammern und Behörden und weitere Multiplikatoren.

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Veranstaltungstechnik • Veranstaltungswirtschaft

Veranstaltungstechnik • Veranstaltungswirtschaft

Nr. 54 · Juli 2010 · 6,50 € · H 14450


Am 1. Juni 2010 hat die VPLT-Mitgliedschaft auf ihrer

Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand

gewählt. Wir berichten hierüber an anderer Stelle im

Magazin.

D

er Amtsantritt eines neuen Vorstands sollte aber immer auch benutzt werden, um die Arbeit des

scheidenden Vorstands zu würdigen. Und da gibt es im aktuellen Falle Einiges zu erwähnen:

Der scheidende Vorstandsvorsitzende Detlev Koal gehörte dem VPLT-Vorstand insgesamt 15 Jahre an, davon

9 Jahre als Vorsitzender. In seine Amtszeit fallen zahlreiche wichtige Projekte wie die Gründung der Deutschen

Prüfstelle für Veranstaltungstechnik (DPVT) oder der Interessengemeinsschaft Veranstaltungswirtschaft

(igvw). Mitgliederzahlen und die Auflage des VPLT-Magazins erreichten Höchstwerte, das VPLT-eigene Bildungswerk,

die Deutsche Event Akademie (DEA) wurde konsequent ausgebaut. Politisch verschaffte sich der

Verband immer mehr Gehör, insbesondere im Bildungsbereich

und zuletzt beim „Drahtlos-Thema“.

Als „Verleiher der ersten Stunde“ war es Detlev

Danke, Detlev! darüber hinaus zu verdanken, dass sich der VPLT für

alle Themen aus dem Bereich „Dienstleister für Veranstaltungstechnik/Rental-Firmen“

öffnete und heute

nicht umsonst einen ansehnlichen Teil seiner Mitglieder

aus diesem Feld rekrutiert. Natürlich ist Vorstandsarbeit keine One-Man-Show, und so müsste es eigentlich

in der Überschrift heissen: „Danke Heike, Detlev, Konrad, Winfried und Lars.“ Denn auch die scheidenden

Vorstandsmitglieder Heike Kubicki (audio pro), Konrad Kraemer (Konrad Kraemer Media-Consulting), Winfried

Blank (Ton-Art) und Lars Wolf (hell begeistert) waren im Vorstand langjährig engagiert und an allen Entscheidungen

und Weichenstellungen beteiligt. Das bedurfte oft intensiven Einsatzes bei Telefonkonferenzen

oder langen Vorstandssitzungen.

Vor wenigen Ausgaben haben wir an dieser Stelle dem Ehrenamt einen Dank ausgesprochen. Dieser Dank

galt und gilt natürlich nicht nur Kolleginnen und Kollegen, die sich in Arbeitskreisen

engagieren, sondern ganz genauso denjenigen, die ihre Freizeit

unentgeltlich zur Verfügung stellen, um in Verbänden wie dem VPLT

Verantwortung zu übernehmen.

Dies kann gar nicht hoch genug angerechnet werden, und das gesamte

Team der VPLT-Geschäftsstelle und des Magazins bedanken sich an dieser

Stelle – sicher auch im Namen der VPLT-Mitgliedschaft – für die langjährige

konstruktive und kollegiale Zusammenarbeit: Danke Detlev, danke

Heike, Konrad, Winfried und Lars!

Herzlichst Ihr

FLORIAN VON HOFEN

Geschäftsführer VPLT e.V.

V.M

editorial

PS Besonders hinweisen möchte an dieser Stelle auf die erste Delegations reise

des VPLT nach Shanghai, bei der sowohl die diesjährige EXPO als auch die dortige

Prolight + Sound besucht werden. Anmeldeformular und ausführliche Informationen

ab Seite 31 in dieser Ausgabe.

VPLTMagazin

Das VPLT Magazin erscheint viermal jährlich als offizielles Organ des

Verbands für Professionelle Licht- und Tontechnik e.V. (VPLT),

Walsroder Str. 159, 30853 Langenhagen, Tel. (05 11) 270 74-74, Fax -777, Mail: info@vplt.org

www.vplt.org

Chefredakteur: Florian von Hofen (v.i.S.d.P.)

Redaktion: Stephan Kwiecinski, Anke Lohmann, D. Hoepfner (Funkfrequenzen), Sebastian Pichel

Koordination: Ellen Kirchhof

Fotos: Stephan Kwiecinski, Messe Frankfurt, Louise Stickland, Ralph Larmann (Oslo & mehr),

Stefan Gregorowius (nobeo, Frank Drawert), Willi Weber (Pro Sieben, Wok WM),

pyrophotos.com (Autostadt), Nikolaus Brade (Deichkind), Michael Zapf (Elbphilharmonie),

VPLT-Archiv

Art Director: Stephan Kwiecinski, kwie.medien · info@kwie.de

Anzeigenleitung: Ellen Kirchhof · Druck: Leinebergland, Alfeld


V.Mnachruf

Prof. Dr.

Fritz Sennheiser

(1912 – 2010)

Nur wenige Tage nach seinem 98. Geburtstag ist Prof. Dr.-Ing. Fritz

Sennheiser, Audiopionier und Gründer der heutigen Sennheiser electronic GmbH

& Co. KG, am späten Abend des 17. Mai verstorben. Die Audiobranche hat eine

menschlich und fachlich große Persönlichkeit verloren.

Mit seinem Unternehmen hat Prof. Dr. Fritz Sennheiser die Entwicklung der

Tonübertragungstechnik entscheidend mitgeprägt, viele epochale Entwicklungen

in Elektroakustik und Übertragungstechnik miterlebt und mitgestaltet. Unter seiner

Ägide entstanden das erste Richtrohrmikrofon, der offene Kopfhörer und

wichtige Entwicklungen in der drahtlosen Übertragungstechnik auf Funk- und

Infrarotbasis.

Seinen Entwicklern dabei die nötige „Spielwiese“ zu geben, war für Fritz

Sennheiser selbstverständlich, ebenso, dass er neben der beträchtlichen Arbeit im

und für das beständig wachsende Unternehmen sein Wissen an Studenten weitergab

und auch sie für das Thema Elektroakustik Feuer und Flamme werden ließ.

1982 zog er sich aus der Leitung des Unternehmens zurück, die er in die Hände

seines Sohnes Prof. Dr. sc. techn. Jörg Sennheiser legte.

Fritz Sennheiser blieb dem Unternehmen, das er im Sommer 1945 gegründet

hatte, bis zuletzt verbunden und nahm stets regen Anteil am Unternehmensgeschehen.

Seine Begeisterung für die Audiotechnik, seine kreative Neugier, gepaart

mit einer heute nur noch selten anzutreffenden Bescheidenheit, Disziplin

und einer Herzlichkeit und Großzügigkeit im Umgang mit Menschen, wird allen,

die ihn kannten, ein Vorbild bleiben.

Prof. Dr. Fritz Sennheisers Weg als Unternehmer gehörte zu den wohl

außergewöhnlichsten Karrieren in Deutschland: Aus bescheidenen Anfängen mit

sieben Mitarbeitern in einem ehemaligen Universitätslabor ist der international

operierende Audiospezialist Sennheiser electronic GmbH & Co. KG geworden.

Das Familienunternehmen setzt inzwischen mit weltweit über 2100 Mitarbeitern

mehr als 385 Millionen Euro (2008) um. In einem dichten Vertriebsnetz kümmern

sich eigene Tochtergesellschaften und langjährige Vertragspartner weltweit

um die Kunden.

Sennheiser hat Produktionsstätten in Deutschland, Irland und den USA, die

Produktionsschwerpunkte liegen auf Mikrofonen, Kopfhörern, drahtlosen Mikrofonen,

Konferenz- und Informationsystemen, Headsets und Audiologie-produkten.

Außerdem bietet das Unternehmen umfangreiche Beratungs- und Planungs-

Dienstleistungen bei Projekten weltweit an. Zur Sennheiser-Gruppe gehören

auch der Studiospezialist Georg Neumann GmbH, Berlin, und das Joint Venture

Sennheiser Communications (Headsets für PC, Office und Call Center).

Von der Gartenarchitektur zur Nachrichtentechnik

4 VPLT.Magazin.54

„Als Elfjähriger erlebte ich die Einführung des Radios. Meinen eigenen Empfänger

habe ich aus einfachsten Mitteln zusammengebastelt, aus einer Schiebespule,

einer Wolframspitze, einem Kristall und einer 20 Meter langen Hochfrequenzantenne,“

erinnerte sich Fritz Sennheiser einmal. Trotz der Begeisterung

für Technik gehörte sein Herz den Gärten und Pflanzen: Nach dem Abitur in Berlin

wollte er zunächst Gartenarchitekt werden. Doch die Berufsaussichten waren

in der Zeit der Depression schlecht, und so entschied er sich für seine „zweite

Liebe“, ein Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik an

der Technischen Universität Berlin.

Am Heinrich-Hertz-Institut, dem „Mekka der Nachrichtentechniker“, schrieb

Fritz Sennheiser seine Diplomarbeit – und entwickelte gemeinsam mit seinem

späteren Doktorvater Prof. Dr. Oskar Vierling und Kommilitonen eine Hall-Apparatur,

die 1936 während der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Berlin

eingesetzt wurde. Die Spiele sollten feierlich mit einem Orgelstück eröffnet werden,

doch wie den Hall einer großen Kirche im Freien erzeugen? Dazu brachten

die Institutsmitarbeiter ihre jüngste Entwicklung, eine elektronische Orgel, ins

Olympia-Stadion und bauten einen Flügel zu einer Hall-Apparatur um, damit das

Stück im Stadion so gut wie in einer großen Kirche klingen konnte.

Nach seinem Diplom arbeitete Fritz Sennheiser als Oberingenieur am

Institut. Als Dr. Vierling 1938 einen Ruf an die Technische Hochschule Hannover

erhielt, unterstützte ihn Fritz Sennheiser dort beim Aufbau des Instituts für Hochfrequenztechnik

und Elektroakustik. Während des Krieges arbeiteten Sennheiser

und sein Chef auf dem Gebiet des Chiffrierwesens, der Funkübertragung verschlüsselter

Nachrichten. Fritz Sennheiser promovierte 1940 und übernahm die

Vorlesungen von Prof. Dr. Vierling, als der ein zweites Institut in Süddeutschland

aufbaute. Der Forschung und Lehre sollte Fritz Sennheiser auch als erfolgreicher

Unternehmer bis 1980 durch seine Honorarprofessur an der Universität Hannover

verbunden bleiben.

Die Anfänge in Wennebostel

1943 wurde das Institut für Hochfrequenz und Elektroakustik in Hannover

ausgebombt. Nach intensiver Suche fand sich in Wennebostel (heute Teil

der Gemeinde Wedemark) ein Ausweichquartier für die Laborübungen. Die rund

50 Institutsmitarbeiter erlebten hier das Kriegsende, danach kehrten die meisten

zu ihren Familien zurück, denn das bisherige Arbeitsgebiet Chiffriertechnik wurde

von den Alliierten unter Todesstrafe gestellt.

Zurück blieben nur sieben Mitarbeiter aus der Region und der stellvertretende

Institutsleiter Fritz Sennheiser. Und weil der für „seine Leute“ Verantwortung

empfand, wagte er den Neuanfang und gründete in den Institutsräumen den

Handwerksbetrieb „Laboratorium Wennebostel“ („Labor W“). Doch ganz so einfach

ging das nicht: Das Gebäude wurde von einer englischen Nachrichtentruppe

besetzt, Fritz Sennheiser musste alle Schlüssel aushändigen. Als die Truppe eines

Tages abgelöst werden sollte, wurde ein Schild angebracht, das das Betreten der

Räume unter Todesstrafe stellte.

Doch die neue Truppe ließ auf sich warten. „Wir sahen uns das eine Zeitlang

an und fragten uns dann, wie ernst das wohl mit der Todesstrafe gemeint sei. Eines

Nachts habe ich dann das Plakat entfernt. Am nächsten Tag haben alle gestaunt,

dass da kein Schild mehr war. Da ich noch einen Zweitschlüssel hatte,

dachten wir uns, dass wir auch hineingehen könnten. So hat es damals angefangen.“

Aus den „Überbleibseln“ der Institutsgeräte bauten die findigen Entwickler

Röhrenvoltmeter, die Fritz Sennheiser Siemens Hannover zum Verkauf anbot.

Siemens, von den eigenen Werken abgeschnitten, war hoch erfreut und plazierte

Aufträge für weitere Messgeräte. Die hervorragende Qualität der „Labor W“-

Produkte sprach sich bei Siemens herum: Die Niederlassung Karlsruhe bat Sennheiser,

ein dynamisches Mikrofon nachzubauen, das DM 1. Zunächst kopierten

die HF-Spezialisten nur, dann begannen sie, sich in die Materie zu vertiefen und

präsentierten Siemens schon bald ein eigenes Mikrofon: das MD 2.

Geburtsstunde der Sennheiser-Mikrofone

Der Urahn aller Sennheiser-Mikrofone war geschaffen. Auch

außerhalb der Siemens-Welt wurde das MD 2 zum Verkaufsschlager. Wichti-


ge Abnehmergruppe: die höchst anspruchsvollen Rundfunkanstalten. Es

folgte das MD 3, auch als „unsichtbares Mikrofon“ bezeichnet, weil sich der

eigentliche Wandler unterhalb eines sehr schlanken Halses befand. Mit dem

MD 4 stellte Sennheiser 1951 sein erstes Kompensationsmikrofon vor, von

Marktschreiern wegen seiner Robustheit bei „nicht bestimmungsgemäßer

Verwendung“ auch „Wanzenhammer“ genannt.

1953 folgte das MD 21, ebenfalls eine Legende und heute noch im Programm.

Als „dienstältestes“ Reportermikrofon hat es viele historische Momente

und Persönlichkeiten begleitet, so z.B. John F. Kennedy oder Louis

Armstrong. Das banhnbrechende „Tele-Mikrophon“ MD 82 (1956) machte

es möglich, Schall punktgenau auf große Entfernung aufzunehmen; das

Rohrrichtmikrofon ging auf ein Sennheiser-Labormuster aus dem Jahre 1949

zurück.

Rasantes Wachstum

Ende der 50er Jahre lag der Umsatz der jungen Firma bereits bei stolzen

9,9 Millionen Mark. Geplant oder sogar angestrebt hatte Fritz Sennheiser

diesen Erfolg nicht. „In den ersten Jahren wollte ich mit dem Labor nur so

viel Geld verdienen, dass wir alle unsere Familien ernähren konnten“, sagte

Fritz Sennheiser. „Später waren wir dann zum Wachstum geradezu gezwungen,

um die Konkurrenz in Schach halten zu können.“

1958 wurde Labor W in Sennheiser electronic umbenannt, denn ein kleines

Labor war die Firma schon lange nicht mehr. Beschleunigt wurde die

Namensänderung durch einen Bericht des australischen Handelspartners:

Der damalige australische Ministerpräsident weigerte sich nämlich, über ein

Sennheiser-Mikrofon zu sprechen, weil er den Schriftzug Labor W entdeckt

hatte und das Mikrofon für ein Exemplar der gegnerischen Labor Party hielt.

Die Sennheiser-Ingenieure streckten ihre Fühler immer weiter in andere

Bereiche der Elektroakustik und schließlich auch wieder in die HF-Technik

aus. 1957 wurde das erste drahtlose Mikrofon des Unternehmens der Öffentlichkeit

vorgestellt. Professor Dr. Fritz Sennheiser: „Es gab eine nette und

kostenlose Werbung für uns im Fernsehen – und einen Gag für Peter Frankenfeld.

Er hatte an dem drahtlosen Mikrofon ein langes Kabel befestigt.

Dann hat er seine Witze gemacht und sich mehrmals darin verheddert. Daraufhin

schnitt er kurzerhand das Kabel ab – und die Sendung ging so weiter.

Das wurde überall herumerzählt, was uns sehr geholfen hat.“

Die großen Samstagabend-Shows profitierten nicht nur von der drahtlosen

Mikrofontechnik, sondern auch von den neuen Rohrrichtmikrofonen der

MKH-Serie. Resultat: Großzügigere Einstellungen, weil das Mikrofon nicht

mehr dicht beim Sprecher sein musste. Auch in Hollywood ist die Marke

Sennheiser darum bald ein Begriff. Die Anerkennung dieser Leistung sollte

1987 erfolgen, als Prof. Dr. Fritz Sennheiser den „Scientific and Engineering

Award“, im Volksmund auch „Technischer Oscar“ genannt, der „Academy of

Motion Picture Arts and Sciences“ für das Richtrohrmikrofon MKH 816 erhält.

1960 setzte Sennheiser mit dem Studiomikrofon MD 421 einen weiteren

Meilenstein. Neben seinem überragenden Klang profilierte sich dieses „Universalgenie“

für Sprache und Gesang durch seine außergewöhnliche Robustheit.

Auch dieses Mikrofon ist heute noch im Programm.

Der erste offene Kopfhörer der Welt

V.M

nachruf

„Die Ingenieure haben stets große Freiräume gehabt. Sie durften „spinnen“.

Häufig sind aus diesen Ideen die besten Entwicklungen und Produkte entstanden.

Bedenken des Kaufmännischen Leiters, der vor allem den Ertrag im

Blick hatte, wurden somit stets zuverlässig zerstreut... Denn schließlich verkauft

ein Unternehmen nicht nur Produkte, sondern vor allem Ideen.“ Dieser Einstellung

Fritz Sennheisers verdankte das Unternehmen die Entwicklung und Patentierung

des ersten offenen Kopfhörers der Welt. Durch Herumspielen fand ein Ingenieur

heraus, dass Kopfhörer – damals durchweg schwere, geschlossene Modelle

– besser klingen, wenn man die Muscheln offen macht. Das Ergebnis war

der HD 414, der noch heute an der Spitze der Bestsellerlisten für Kopfhörer liegt.

„Der Erfolg des HD 414 hat uns dann doch überrascht, und dass Hersteller aus

aller Welt mit uns Lizenzverträge für das Patent des „offenen Kopfhörers“ abschlossen,

das war schon interessant“, resümierte Fritz Sennheiser.

In den 70er Jahren trieb Fritz Sennheiser die Internationalisierung seines

Unternehmens besonders stark voran. Vertriebspartner in Europa und in Übersee

sorgten für ein weitgespanntes Netz. Gut 40% des Umsatzes wurden bereits im

Ausland gemacht.

Währenddessen wurde die drahtlose Mikrofontechnik weiter perfektioniert:

Rauschunterdrückungsverfahren, Diversity-Empfänger und Miniaturisierung

machten Sennheiser-Drahtlostechnik zum Star auf allen Bühnen; Musicals profitierten

ganz besonders von der unauffälligen Mikrofontechnik. 1975 wurde auch

der Ton für den Endverbraucher drahtlos: Sennheiser stellt den Prototypen eines

drahtlosen Kopfhörers auf Infrarotbasis vor. Und auch die Profimikrofontechnik

wurde mit den neuen dauerpolarisierten Kondensatormikrofonen für den Heimgebrauch

erschwinglich.

„Geld – nur eine Rechengröße“

Seit der Unternehmensgründung gehörte für Fritz Sennheiser Unabhängigkeit

zu den wichtigsten Werten. Deshalb lehnt er Übernahme- oder Beteiligungsangebote,

beispielsweise aus Übersee, konsequent ab. „Geld war für mich stets nur eine

Rechengröße“, sagte er. Das Unternehmen blieb finanziell ungebunden, investierte

nur, was die Eigenmittel erlaubten, und wuchs grundsolide aus eigener

Kraft. Die endgültige Entscheidung, ein Familienunternehmen zu bleiben, fiel

1973: Fritz Sennheiser wandelt das Unternehmen in eine Kommanditgesellschaft

um; sein Sohn Jörg Sennheiser wurde Kommanditist — und ab dem 1. März

1976 Technischer Leiter.

1982 zog sich Fritz Sennheiser schließlich im Alter von 70 Jahren aus

dem aktiven Unternehmerdasein zurück und übergab seinem Sohn die Geschäftsführung.

„Ich hatte mich auf den Ruhestand eingestellt – obwohl ich zugeben

muss, dass ich gern noch länger weitergemacht hätte.“ Warum? „Weil es mir einfach

Spaß gemacht hat und natürlich auch, weil der Erfolg immer da war. Ich habe

immerhin zweieinhalb Jahre gebraucht, um mich daran zu gewöhnen, nichts

mehr entscheiden zu können…“

Doch natürlich blieb Prof. Dr. Fritz Sennheiser seinem Unternehmen verbunden,

über die Gesellschafterversammlungen und regelmäßige Besuche im Unternehmen.

Den Mitarbeitern wird Fritz Sennheiser als zurückhaltend-integrer, offener

und verantwortungsbewusster Mensch in Erinnerung bleiben.

www.dahw.de

.de

VPLT.Magazin.54 5


V.Minhalt

GUIDE

STARTUP 3

Editorial von VPLT-Geschäftsführer Florian von Hofen

Impressum

NACHRUF 4

Prof. Dr. Fritz Sennheiser (1912 – 2010)

NACHWUCHS 18

Auszubildende stellen sich vor (6): Marcel Kossek

STANDARDS 29

SQ P2: Neuer Sicherheitsstandard für Elektrokettenzüge

Neuer Service des DIN

KNOWLEDGE 30

Falcon Zanini: Koordination im Arbeitsschutz (2)

BOOKSHOP 36

Vom VPLT geprüfte und für lesenswert erachtete Bücher

TRAINING 41

Informationen der Deutschen Event Akademie (DEA)

PORTRAIT 43

Schulz Kabel

SERVICE 50

Katalogmaterial verschiedener Anbieter kostenfrei bestellen

A.M. 52

Die Angeschlossenen VPLT-Mitglieder: Befragungen hoch im Kurs

LBNL 81

Ein Knigge-Seminar ist Pflicht

STELLENMARKT 82

Kleinanzeigen

BULLETIN

TERMINE 8

Aktuelle Branchentermine, Schulungen & Events

VPLT wählt neuen Vorstand 8

Der LEA geht nach Frankfurt 10

Luminale: Biennale der Lichtkultur 12

Drei neue AKs: Techn. Leitung, Crowd Management, Internationales 12

EQUIPMENT

NEU AUF DEM MARKT 14

Aktuelle Hersteller-Informationen

Stacky: Einbaurahmn für Videoprojektoren 15

DiGiCo SD9 feiert Weltpremiere 17

6 VPLT.Magazin.54


V.M

inhalt

BUSINESS

INVESTITIONEN 19

Welche Firmen investieren in welche Produkte – und warum

WIRTSCHAFT 20

Aktuelle Nachrichten aus der Veranstaltungstechnik

Satis + Fy: Eine glückliche Beziehung 20

Prolight + Sound: Führungsposition behauptet 22

Prolight + Sound: Dank an Messeticket-Sponsoren 23

Mike Bertsch: Grüne Veranstaltungstechnik 24

PopMeeting Niedersachsen: Kongress für Engagierte 26

Meeting- & Event-Barometer: Auffallend einmütig 27

Veranstaltungstechnik: Neue Studiengänge 28

SPECIAL: SHANGHAI 2010 31

„Backstage Shanghai“: Erste Leserreise des VPLT-Magazins

KURZNACHRICHTEN 32

Kurzmeldungen aus der Branche

LEUTE 35

Das Personenkarussell der Branche

PRODUKTION

MEDIA SYSTEMS 48

Neues aus der medial vernetzten Welt

Public Viewing, made in Austria 48

Strahlender Glanz für die WM 49

Neues für Standard Dolmetscher-Anlagen 51

INSTALLATIONEN 53

Die interessantesten Festeinbauten des Quartals

Florian Heckers „Event, Stream, Object“ 53

Gewandhaus, Leipzig 54

Zollverein, Essen 56

Oasis Of The Seas 58

Hundertwasser-Turm, Abensberg 64

RENTAL 66

Was wurde wann wie eingesetzt, mit Blick über den „Tellerrand“

Robbie Williams: Robbies geheimer Gig 66

eps: Mehr als Materialvermietung 68

Freizeitpark, Rust: Erlebniswelt „Abenteuer Energie“ 74

Eurovision Song Contest: „Share The Moment“ 76

Jeff Dunham mit Adlib 80

Elbphilharmonie mit Joke Event 80

Deichkind mit Lightpower 80

Autostadt mit lunatx 80

Ovo mit Meyer Sound 80

WOK WM mit nobeo 80

VPLT.Magazin.54 7


V.Mbulletin

VPLT wählt neuen Vorstand

Bereits zum zweiten Mal in den Räumen der Deutschen Event Akademie

in Hannover-Langenhagen fand am 1. Juni 2010 die Jahreshauptversammlung

des VPLT e.V. statt, auf der u.a. ein neuer Vorstand gewählt wurde.

Der neue Vorstand des VPLT ab 1. Juni 2010

(Bild links, v.l.): Alfred Rogacki (Schatzmeister),

Dietmar Rottinghaus (stellv.

Vorsitzender), Peter Klotz (Vorsitzender),

Detlev Koal (scheidender Vorsitzender),

Christoph Wegner (Vorstandsmitglied),

Hendrik Rogel (Vorstandsmitglied)

sowie Florian von Hofen (Geschäftsführer,

Bild unten Mitte)

Viele Jahre hatte die Veranstaltung am Freitag abend der Prolight+Sound

in Frankfurt stattgefunden. Dieser Termin war jedoch

für viele Mitglieder, die anderweitig auf der Messe engagiert sind,

meist nicht zu realisieren.

So wurde bereits 2009 das Konzept der VPLT-Hauptversammlung

vollkommen neu gestaltet. Der formale Teil wird nun umrahmt

von Vorträgen und Gastrednern, von offenen Arbeitskreis-

Sitzungen und nicht zuletzt von einem ganztägigen Catering mit

einem Barbecue-Abend als Abschluss. Die Räumlichkeiten der

Deutschen Event Akademie, verkehrsgünstig per Bahn, Flugzeug

oder Auto zu erreichen, bieten hierfür einen idealen Rahmen.

Joachim König, Präsident des EVVC und Direktor des Hannover

Congress Centrums, begrüßte die Teilnehmer mit einem

Gastvortrag zum Thema „Event-Industy – quo vadis?“ und blieb

Interessierten auch anschließend zum aktuellen Thema „Green

Meetings“ erhalten.

In der eigentlichen Jahreshauptversammlung kam es neben

den üblichen Berichten und sonstigen notwendigen Formalien

zur Neuwahl des Vorstands, die alle drei Jahre stattfindet. Ein

komplett neuer Vorstand wurde gewählt, der sich wie folgt zusammensetzt:

Peter Klotz (Klotz ais), Dietmar Rottinghaus (connex),

Alfred Rogacki (Revue Berlin), Hendrik Rogel (Blue Noise),

Christoph Wegner (Amptown Systems Company) – Details unter

www.vplt.org.

Dem scheidenden Vorstand unter der langjährigen Leitung von

Detlev Koal (Amptwon Verleih) wurde ausführlich gedankt – siehe

hierzu auch das Editorial dieser Ausgabe.

In seiner ersten Vorstandssitzung legte der neue Vorstand

zusätzlich zur Fortführung der bisherigen erfolgreichen

VPLT-Arbeit Schwerpunkte auf die Themen „Internationalisierung“

sowie „stärkere Einbindung von Herstellern, Vertrieben und

Systeminstallateuren in die Verbandsarbeit.“

LMP exclusiver LSC-

Vertrieb für Deutschland

und Österreich

LMP sind seit der Prolight + Sound 2010 exclusiver Vertriebspartner

des australischen Herstellers LSC. Die gesamte Palette

an Lichtsteuerungen und Dimmern kann nun direkt von den Ibbenbürener

Lichtprofis bezogen werden.

Eine anders lautende Meldung in der März-Ausgabe des

VPLT-Magazins war unzutreffend.

Wir bedauern unseren Irrtum. – Die Redaktion

8 VPLT.Magazin.54

VPLT und VDT vereinbaren Kooperation

Der Verband für Professionelle Licht- und Tontechnik

e.V. (VPLT) und der Verband Deutscher Tonmeister

(VDT) haben erstmals eine Zusammenarbeit

in verschiedenen Bereichen und eine gegenseitige Mitgliedschaft

in ihren Institutionen beschlossen. VPLT und

VDT werden sich und ihre Arbeit innerhalb der Web-Auftritte

der beiden Verbände als Kooperationspartner vorstellen.

VPLT-Mitglieder können künftig die Tonmeistertagung und die VDT-Seminare

zu den vergünstigten Teilnahmegebühren für Mitglieder besuchen. Umgekehrt

erhalten auch VDT-Mitglieder Ermäßigungen für die Teilnahme an

Veranstaltungen des VPLT.

www.vplt.org, www.tonmeister.de/tmt


6–94

discovering

new dimensions


V.Mbulletin

FOG & HAZE CASE - alles dabei!

Der LEA geht nach Frankfurt

Zum fünften und gleichzeitig auch letzten Mal in Hamburg

wurde der Live Entertainment Award (LEA) verliehen. Künftig

bildet die Award-Verleihung den Auftakt der Prolight + Sound.

Super-Sommer-Fluidpreise!

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Live Mixing Workshop

Im September ist es so weit:

Der internationale Live Mixing

Workshop kommt ins Musik-

Zentrum nach Hannover. Vom

20. bis 22. September haben

angehende und gestandene

Toningenieure drei Tage lang

Gelegenheit, sich mit der

kompletten Audioseite eines

Live-Konzertes zu befassen –

von A wie Aufbau bis Z wie

Zugabe. Für weitere Fragen

und Unterstützung bei der Hotelbuchung

(als Alternative zur

kostenfreien Übernachtung im

Musikzentrum) steht die

Sound Academy unter (0 51

30) 600-95 79 zur Verfügung.

Best Of Events Austria

Mit Neuigkeiten warten Bea

Nöhre von CC Corporate

Communications und Henrik

Häcker, Geschäftsführer Messezentrum

Salzburg auf: Die

Best Of Events Austria wird

vom 19. – 20. Oktober 2011

im Messezentrum Salzburg

stattfinden. Mit der Messe in

Salzburg geben die Veranstalter

den Ausstellern die Möglichkeit,

dem Markt insbesondere

in Süddeutschland,

Österreich und der Schweiz

entgegen zu gehen.

Wer sich für die Fachmesse

für Eventmarketing und Veranstaltungsservice

Best Of

Events interessiert, hat die

Möglichkeit, auf der Internetplattform

XING mit Branchenexperten

zu diskutieren. Besucher,

Aussteller, Kooperationspartner

und Sponsoren können

dabei über ihre Erfahrungen

berichten, Fragen stellen,

Fachbeiträge beisteuern und

auf Neuigkeiten aufmerksam

machen: XING-Gruppe zur

Best Of Events Austria:

www.xing.com/net/boe-messe

www.boe-messe.at

10 VPLT.Magazin.54

Detlef Braun,

Geschäftsführer der

Messe Frankfurt (2. v. l.)

mit LEA-Chef Jens

Michow (2. v. r.)

Zum fünften Mal wurden in Hamburg die Live

Entertainment Awards (LEA) verliehen, mit denen

die deutsche Konzert-und Showbranche herausragende

Leistungen von Veranstaltern, Künstlermanagern,

Konzertagenten und Spielstättenbetreibern

würdigt. Der wichtigste Preis für ein Lebenswerk

im Musikgeschäft ging an den 80-jährigen Münchner

Medienmanager und „Unterhalter der Nation“

Hans R. Beierlein.

Dass auch das Veranstaltungsgewerbe inzwischen

von der Wirtschaftskrise gebeutelt wird und

2009 – nach mehreren Jahren kontinuierlicher Umsatzzuwächse

– erstmals Einbußen verzeichnen

musste, davon war in der ehemaligen Color Line

Arena nichts zu spüren. Die neue O2 World Hamburg

erlebte nicht nur ihre Feuertaufe und Premiere,

sondern auch eine Livebranche, die sich in einer

dreieinhalbstündigen glamourösen Gala selbst

feierte – und die hierzu reichlich Prominenz und

Stars aus dem Showbusiness auf den roten Teppich

lud.

LEA-Chef Jens Michow verwies auch auf den

sachlichen Hintergrund der Preisverleihung: „Wir

wollen die Bandbreite und den Facettenreichtum

des Veranstaltungsgeschäfts als einem der umsatzstärksten

Bereiche des deutschen Entertainment-

Markts veranschaulichen. Seine wirtschaftliche

und gesellschaftliche Bedeutung wird nicht immer

ausreichend erkannt, wenn es um politische und

rechtliche Rahmenbedingungen geht.“

Der PRG Live Entertainment Award wurde

live untermalt von so unterschiedlichen Acts wie

Silly, Scooter, Max Herre, Gayle Tufts, Philipp Poisel

oder die israelische Tanz-und Percussiongruppe

Sheketak. Ein gut gelaunter Moderator und Musiker

Götz Alsmann wusste den Verleihungsakt wieder

mit scharfsinnigen Pointen zu spicken.

Hans R. Beierlein, der sich über die Auszeichnung

für sein 60-jähriges Lebenswerk freuen konnte,

illustrierte in Dankesworten eine lange Karriere

im Musikgeschäft. „Ich bin ein Großhändler im

Medienbereich, der für die Unterhaltung arbeitet,

denn die ist lebensnotwendig für die Menschen.“

Beierlein machte sich einen Namen als Entdecker

und Manager von Udo Jürgens, brachte Chansonniers

wie Gilbert Bécaud, Charles Aznavour oder

Juliette Greco auf deutsche Bühnen und entwickelte

die Karrieren von Heino und der viel zu früh verstorbenen

Alexandra. Außerdem ist er der Erfinder

unzähliger neuer Musikformate im Fernsehen,

pushte in den 90er Jahren eine tot geglaubte Volksmusik

erfolgreich auf den Bildschirm und die Live-

Bühne.

Große Freude auch bei Esther Rieger, die

für die Kölner Konzertagentur Peter Rieger gleich

zwei Preise einheimste: Die Durchführung der

„Funhouse“-Tournee mit US-Sängerin Pink wurde

von den LEA-Juroren genauso mit dem massiven

LEA-Bronzepokal bedacht wie die Nachwuchsförderung

für den Stuttgarter Singer-Songwriter Philipp

Poisel, dessen Support-Team mit Manager Ralf

Schröter, Herbert Grönemeyer vom Grönland-Label,

Tourneeagent Stefan Güntner, Produzent Frank

Pilsl, Musikpromoter Eberhard Pacak und Ferryhouse-Plattenchef

Frank Otto insgesamt Würdigung

fand.

Doppelt im Glück auch die Macher von Melt

Booking, die sowohl für ihr gleichnamiges Independent-Popfestival

im ehemaligen Tagebau von

Ferropolis bei Dessau geehrt wurden wie auch für

die „Club-Tournee des Jahres“ mit der Berliner

Elektro-Punkband Bonaparte.

Den Preis für das beste Konzert des Jahres

nahm Andreas „Bär“ Läsker, Manager und Promoter

der Fantastischen Vier, für das letztjährige

„Heimspiel“ der vier HipHopper auf dem Cannstatter

Wasen in Stuttgart mit. Die Pferdegala

„Apassionata“ und deren Organisatoren vom Berliner

Veranstalter EquiArte gewannen die Auszeichnung

für die „Show des Jahres“. Zum herausragenden

Künstlermanager wurde der Peter Fox-Betreuer

Markus Bruns, zur besten Künstleragentur die

DEAG Classics für die Arbeit mit Stargeiger David

Garrett gekürt.

Der LEA für den „Tourneeveranstalter des Jahres“

ging zum vierten Mal an die Frankfurter Konzertagentur

Marek Lieberberg, während sich Dieter

Semmelmann über die Trophäe für den besten

„Örtlichen Veranstalter“ an Semmel Concerts freute.

Als „Location des Jahres“ darf sich jetzt das

Dresdner Elbufer rühmen, bespielt vom Unternehmen

PAN Veranstaltungslogistik. Die Hamburger

Agentur FKP Scorpio erntete den besonders wertvollen

Jurypreis für die Planung und Durchführung

der Festivals „Rolling Stone Weekender“ und „Plage

Noir“ am Weissenhäuser Strand an der Ostsee.


Erstmals gab es mit dem „Club-Award“ einen

mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Preis, den

die Initiative Musik (eine Fördereinrichtung der

Bundesregierung) zur Verfügung stellte. Die Initiative

ist eine gemeinnützige Projektgesellschaft, die

aus Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung

für Kultur und Medien nach einem Beschluss

des Deutschen Bundestages gefördert wird.

Der Award ging mit einem Anteil von 20.000 Euro

an den traditionsreichen Berliner Club SO36,

Keimzelle für Punk und New Wave in Deutschland,

der aktuell wegen Lärmproblemen von der Schließung

bedroht ist. LEA-Präsident Dieter Weidenfeld:

„Gemeinsam mit der Politik wollen wir ein

Zeichen setzen für die Bedeutung von Musikclubs

für Livekonzerte und Kleinkunst sowie als Plattform

für den künstlerischen Nachwuchs. Viele Musikläden

haben angesichts behördlicher Auflagen

existenzielle Probleme.“ Weitere Finanzspritzen

gingen an den Jazz-und Weltmusik-Club „Domicil“

in Dortmund und die „Zeche“ in Bochum.

Wechsel von Hamburg

nach Frankfurt

Ab 2011 wechselt der LEA dann nach Frankfurt

am Main. Mit einer glamourösen Gala-Nacht

in der Frankfurter Festhalle bildet der PRG LEA

am 5. April 2011 den Auftakt zur Prolight + Sound.

Nach fünf Hamburger Jahren, in denen sich der

Award sprunghaft zum bedeutendsten Medienpreis

der Hansestadt entwickelt hat, wechselt die öffentlichkeitswirksame

Preisverleihung nun 2011 an

den Main. „Mit dem Auftritt auf der internationalen

Leitmesse“, freut sich LEA-Geschäftsführer

Michow, „bettet sich der PRG LEA in das direkte

Branchenumfeld mit allen denkbaren Verbindungen

und Synergieeffekten ein.“ „Die Stadt Frankfurt

ist ein idealer Partner und Veranstaltungsort für

den PRG LEA“, begrüßt Markus Frank, Wirtschaftsdezernent

der Stadt Frankfurt, den Umzug.

Die Messe Frankfurt, die Prolight + Sound

und die Stadt Frankfurt freuen sich darauf, mit dem

PRG LEA einen Award nach Frankfurt zu holen,

der nicht nur ein neues kulturelles Highlight für die

Stadt bildet. „Der PRG LEA ergänzt die Musikmesse

und die Prolight + Sound, Weltleitmessen für

die Musikinstrumenten- sowie die Veranstaltungsbranche,

optimal“, freut sich Detlef Braun, Geschäftsführer

der Messe Frankfurt. „Wir sind uns

sicher, dass sich aus dieser Kombination viele

wertvolle Synergieeffekte für die beiden Branchen

und für unsere Messebesucher ergeben,“ so Braun

weiter.

Seit diesem Jahr firmiert der Deutsche Live Entertainment-Preis

als „PRG LEA“. Die enge Kooperation

mit dem weltgrößten Anbieter für Bühnenausstattung,

der US-amerikanischen Production

Resource Group (PRG), garantiert eine optimale

technische Präsentation des Showprogramms und

signalisiert gleichzeitig die Globalisierungstendenzen

auf dem Eventmarkt. Moderator des ersten

PRG LEA in Frankfurt wird, so verrät Jens Michow,

auch 2011 wie in den Vorjahren wieder der

Multiinstrumentalist und Entertainer Götz Alsmann

sein.

www.lea2011.de

V.M

bulletin

Konzept, Buch, Producer:

Werner Bohl (oben);

Stage Design: Johannes

Wienand; Sounddesign:

Steffen Holzkamp;

Projektleitung: Christian

Unger, Matthias Rau;

Technische Leitung (PRG):

Alexander Schmidt,

Johannes Wahl; Lichtdesign

Show: Jerry Appelt;

Oberbeleuchter: Torsten

Berger; Licht-Operator:

Tillmann Schumacher;

Lichtdesign (Außenbereiche,

Aftershow): Jens

Lindschau; LED-Animation:

Denis Hessberger;

Ton-Operator: Kai Reiss;

Aufnahmeleitung: Claas

Wandrey (Hi-Life); Pyrotechnik:

Jan Jäderberg

(MyPyro); Videotechnik:

Martin Schiemann

VPLT.Magazin.54 11


V.Mbulletin

FOG

SMOKE F ACTOR Y

& HAZE

FOG AND HAZE GENERATORS

MINI FAN FOGGER - der Kompakte

Biennale der Lichtkultur

Die Luminale fand vom 11. bis 16. April zum fünften Mal parallel

zur Messe Light+Building statt.

Super-Sommer-Fluidpreise!

Wind, Nebel und Haze –

alles aus einem kompakten Gerät

Alles in einem für das mittelgroße Event

www.smoke-factory.de

Tel. (0511) 5151 020 · info@smoke-factory.de

Strategische Allianz

Der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft

und das

Reeperbahn Festival (23.-25.

September 2010) haben eine

weit reichende Kooperation

vereinbart. So wird der

Bundesverband am ersten Festivaltag,

dem 23. September,

mit seinen 235 Mitgliedsbetrieben

nicht nur seine Jahreshauptversammlung

an der

Reeperbahn abhalten, sondern

auch sein 25-jähriges Jubiläum

in Hamburg feiern.

Rock Shop Party 2010

Die diesjährige Rock Shop

Party im Karlsruher Rock

Shop findet am Samstag, 11.

September 2010 statt.

Im Music-Fun-Kids-Action-

Park auf dem Party-Gelände

können sich Jung und Alt

austoben an vielen Instrumenten

sowie am „Basislager Kletterturm“.

Für die Kleinen gibt

es den Evergreen „Hüpfburg“

nebst Kinderbetreuung.

Im Außenbereich des Stammhauses

„Am Sandfeld 21“ gibt

es u.a. eine Bühne mit Vorführungen

aus dem Bereich DJ

und eine Teststation von Audiocation,

an dem Besucher

sich im Bereich Recording

ausprobieren können. Live dabei

sind u.a. The News feat.

Gregor Meyle (Foto)

www.gregor-meyle.de

12 VPLT.Magazin.54

Mehr als 150 Projekte haben Frankfurt und Offenbach in

ein öffentlich zugängliches Lichtlabor verwandelt. Insgesamt

haben rund 140.000 Besucher die Luminale – Biennale

der Lichtkultur besucht. Sie haben Frankfurt als eine Stadt

erlebt, in der aus Kunstlicht Lichtkunst entstanden ist.

Von der Party bis zum Symposium, vom geführten Rundgang

bis zur Modenschau, von der Vernissage bis zur

Schiffstour reichten die vielfältigen Angebote, sich mit der

Stadt und ihrem Licht zu beschäftigen.

Thematische Schwerpunkte der 5. Luminale waren die

Themen LED, die Digitalisierung des Lichtes, energieeffiziente

Illuminationen und die Kombination von Licht mit

Klang und anderen Medien. Erstmals bot das Energiereferat

der Stadt Frankfurt im Rahmen der Luminale ‚Klimatours’

AG 1 – Technische Leitung

Viele Bezeichnungen sind im Umlauf für das, was sich

kurz als „technische Leitung“ beschreiben lässt: TL, Produktionsleiter,

Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik,

Meister ... Nicht jeder versteht unter jedem Begriff

das gleiche, insbesondere was den Verantwortungs- und

Kompetenzumfang betrifft.

In der AG 1 wird anhand eines Begriffekataloges zunächst

einmal Konsens über Definitionen und Rechtsauffassungen

hergestellt. Daraus kann sich eine Informationsschrift

oder eine Online-Information ableiten, die allen

an einer Live-Produktion Beteiligten hilft, Unklarheiten

auszuräumen und mit klaren Kenntnissen und Vorstellungen

Veranstaltungen zu planen und durchzuführen.

AG-Sprecher: Martin Leber.

AG 2 – Crowd Management

Wann muss ich eine Veranstaltung abbrechen und wie

tue ich dies auf geregelte und professionelle Weise? Wer

hat die Kompetenz, eine solche Entscheidung zu treffen?

Wie stelle ich sicher, das meine Besucherströme

auch in kritischen Situationen sicher und kontrolliert

bleiben?

Diese und viele weitere Fragen werden in dieser AG

bearbeitet, die für ihre Arbeit auch ins europäische Ausland

schaut. AG-Sprecher: Christian Buschhoff.

an, die die ökologische Vorreiterrolle Frankfurts unter Beweis

stellen. „Licht ist für die Inszenierung von Räumen außen

wie innen ein ideales Medium, mit dem sich Geschichten

erzählen und Atmosphären verändern lassen“, hieß es.

Mit mehr als 180.000 Besuchern (2008: 167.000)

konnte auch die Light+Building einen Erfolg verbuchen: ein

Plus von rund acht Prozent gegenüber der Veranstaltung vor

zwei Jahren. 2177 Hersteller (2008: 2173) aus aller Welt

präsentierten unter dem Leitthema Energie-Effizienz auf einem

ausgebuchten Messegelände ihre Neuheiten und Trends

für Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation.

Die nächste Light+Building findet vom 15. bis 20.

April 2012 in Frankfurt am Main statt.

www.luminapolis.com

Technische Leitung, Crowd Management, Internationales

Bereits seit dem Frühjahr arbeiten drei neue Arbeitsgruppen

unter Federführung des VPLT. Ihre Themen:

AG 3 – Internationales

Eine U.S.- oder UK-Produktion kommt in eine deutsche

Halle. In beiden Ländern herrschen durchaus rigorose

Arbeitsschutz-Regelungen, an die sich die Protagonisten

in ihren Heimatländern auch halten. Hier, im

„Ausland“, ist den englisch sprechenden Kollegen jedoch

oft nicht mehr klar, nach und mit welchen Regelwerken

sie hier arbeiten sollen bzw. müssen. Die AG 3 erarbeitet

eine informative Handreichung für ausländische Produktionen

und will sich später auch der anderen Richtung

(deutsche Produktion im Ausland) widmen. AG-Sprecher:

Martin Leber.

igvw-Dach angestrebt

Die Initiatoren aller Arbeitsgruppen haben von Anfang

an Wert darauf gelegt, einen möglichst großen Kreis

an betroffenen Fachleuten anzusprechen. So wurden

Fachleute nicht nur aus dem VPLT, sondern auch aus den

igvw-Partnerverbänden DTHG, EVVC und FAMAB rekrutiert

und arbeiten jetzt regelmäßig mit.

Organisatorisch sind die Arbeitsgruppen beim VPLT

AK Rental unter Leitung von Falco Zanini angesiedelt.

Eine Anerkennung der zu erarbeitenden Papiere als SQ-

Standards der igvw wird angestrebt. Entsprechende Projektanträge

werden dem igvw-Beirat auf seiner nächsten

Sitzung vorgelegt.


V.Mequipment

Robe

Erstes Movinglight mit

Blendenschiebersystem

Mit dem ColorSpot 1200E AT Profile stellt Robe seinen ersten

Scheinwerfer mit hochwertigem Blendenschiebersystem

vor und reagiert damit auf die stetig wachsende Nachfrage

nach derartigen Geräten auf dem Markt. Das Moving -

light basiert auf der Technik des ColorSpot 1200E AT. Das 4-

Shutter-Modul wird via DMX komfortabel und präzise gesteuert.

Alle Shutterbleche sind frei verschieb- und positionierbar.

Die komplette Einheit lässt sich außerdem drehen,

was ebenfalls per DMX steuerbar ist.

Der ColorSpot 1200E AT Profile empfiehlt sich für Theater,

Studios und andere Anwendungen, bei denen es auf eine

exakte Ausleuchtung begrenzter Flächen oder Objekte ankommt.

Deutschlandvertrieb: LMP

Martin Professional

Neue Maßstäbe in punkto LED-Power und Energieeffizienz

Der neue MAC 350 Entour ist laut Martin Professional „der leistungsstärkste und energieeffizienteste Profil-Moving-

Head auf LED-Basis, den der Markt derzeit zu bieten hat.“ Hinsichtlich Lichtleistung und Qualität im Vergleich zu anderen

LED-Profilscheinwerfern am Markt stellt er eine technologische Weiterentwicklung dar. Der Mac 350 Entour,

das direkte Ergebnis einer Technologieinitiative zur Entwicklung neuer LED-Technologien, übertrifft, was bisher bei

LED-Projektoren als hell, effizient und kompakt galt.

Die Lichtleistung ist für einen LED-Profilscheinwerfer außergewöhnlich. Mit seinen wirkungsvollen 50-Watt-LEDs liefert

er einen Lichtstrom von 8000 Lumen.

Der Mac 350 Entour verfügt über acht einfach austauschbare, kontinuierlich drehende dichroitische Farbfilter mit der

Möglichkeit zu Teilfarbeffekten. Überdies sind sechs rotierende, indizierbare Gobos mit neuesten Designs an Bord,

alle leicht auszutauschen. Der 25°-Strahlwinkel, ein hochwertiges Optiksystem und ein variabler Fokus sorgen für

klare, plastische Projektionen.

Die LED-Technologie des Mac 350 Entour ermöglicht elektronisches Dimmen von 0-100% und dadurch gleichmäßige

Fades ohne Farbverschiebungen. Dank augenblicklich ansprechender LEDs, die die Shutter-Geschwindigkeit

nicht einschränken, sind schnelle Shutter- und Strobe-Effekte realisierbar.

www.martin.com

Fog, Smoke & Haze Factory

Mini Fan Fogger

& Fog Haze Case

Der Mini Fan Fogger ist der „kleine Bruder“ des bewährten

Fan Foggers. Wind, Nebel, Haze - alles aus einem

kompakten Gerät. Das Nebelgerät leistet 2600 W, die integrierte

Windmaschine fördert 525 m3/h. Über die

zweikanalige DMX-Ansteuerung lassen sich Nebelausstoss

und Lüftermenge stufenlos regulieren. Auch ein 5

Liter-Standard-Fluidkanister ist im kompakten Flightcase

untergebracht. Kompakt, leistungsstark und transportfähig

– alles in einem für den mittelgrossen Event.

Fog Haze Case: Für alle, die kompakt alles dabei haben

wollen. Nur ein DMX Kabel - und beide Maschinen sind

einsatzbereit. Der Hazer für eine gesunde Lightshow-Basis

und die kompakte Nebelmaschine, um jederzeit Effekte

einfließen zu lassen, laut Hersteller eine Lösung für

echte Praktiker.

www.smoke-factory.de

Visual Productions

Cuelux erhält weitere Features

Visual Productions stellt mit dem Lichtmischpult Software Cuelux

als einer der ersten Hersteller eine Version bereit, die kompatibel

zu Windows 7 im 64-Bit Modus ist. Cuelux unterstützt damit jetzt

alle 64-Bit Versionen der Windows-Betriebssysteme, XP, Vista und

Windows 7 sowie Mac OS X. Neben der 64-Bit Unterstützung ist

mit dem Update auch der Funktionsumfang erweitert worden.

Cuelux unterstützt mit der Softwareversion nun die doppelte Geräteanzahl,

und zwar 48 statt wie bisher 24 Geräte. Die Software

ist ursprünglich entwickelt worden, um eine einfache Lichtsteuerung

via Software zu ermöglichen. Daher ging das Entwicklerteam

davon aus, dass Cuelux bei relativ kleinen Shows eingesetzt wird

und daher 24 Geräte (mit jeweils bis zu zehn Sub-Geräten) ausreichen

würden. Die Optik ist dabei nicht verändert worden, wodurch

die Übersichtlichkeit der Funktionen und die einfache Bedienbarkeit

erhalten geblieben ist.

Deutschlandvertrieb: LMP

14 VPLT.Magazin.54


V.M

equipment

Stacky- Einbaurahmen für Videoprojektoren

Mit Stacky, dem neuen Einbaurahmen für Videoprojektoren, ist eine Lösung für viele

Probleme beim Einsatz von Beamern verfügbar. Die Innovation aus Berlin wendet sich

dabei an den professionellen Nutzer von Projektoren der mittleren Leistungsklasse bis 15 kg,

für die es bislang keine mechanisch befriedigenden Ausbaumöglichkeiten gab.

Der Stacky ist derzeit in vier verschiedenen

Größen mit Innenmaßen von

12x20x30cm (Höhe x Breite x Tiefe ) bis

18x45x45 cm erhältlich. Er benötigt keinerlei

Pflege und besteht aus Aluminium.

Er ist nicht als Wechselrahmen konzipiert,

sondern sorgt mit seinen zahlreichen Einstell-

und Befestigungsvarianten dafür,

dass aus Videoprojektoren dauerhaft universell

einsetzbare Werkzeuge werden.

Stacky sind daher besonders geeignet für

den Einsatz in Theatern, Schulen, Universitäten

und Museen oder in Besprechungsräumen von Firmen.

Der Boden des Stacky besteht aus einem massiven Lochblech,

auf das der Beamer montiert wird. In die Eckrohre des Aluminumrahmens

sind vier lange, einzeln verstellbare Füße aus Kunststoff

eingeschoben. Für die Feineinstellung befinden sich zusätzlich

Drehfüße an deren Unterseiten.

Der Stacky ist stapelbar, d.h. es können gleichzeitig mehrere

Beamer gleichen Typs übereinander für besonders lichtstarke

Projektionen genutzt werden. Der Stacky kann mit seinem Zubehör

zu einem kompletten System ausgebaut werden. Dazu gehören

Traversen- und Deckenhalterungen in verschiedenen Längen,

aber auch Ablagebleche (z.B. für DVD-Player oder Shutter) und

weiteres Montage-Zubehör.

Die Stacky Traversen- und Deckenhalterungen sind speziell

für den Einsatz am Stacky entworfen worden und erlauben eine

sekundenschnelle Montage ohne Werkzeug

am Stacky. Sie sind modular aufgebaut:

Eine Halterung besteht aus Montageplatte,

Kurzhalterung und (optional)

Verlängerungsrohren sowie dem Halfcoupler

für Traverse oder Deckenhalterungsblech

für die dauerhafte Montage an

der Raumdecke. Die Verlängerungsrohre

sind in verschiedenen Varianten, sowohl

mit verstellbarer als auch fester Länge erhältlich.

Die Halterungen können jederzeit

durch Austausch einer oder mehrerer

Komponenten ergänzt oder verändert werden. Alle Einzelteile

sind auch nachträglich erhältlich, was eine deutliche Kostenersparnis

bei veränderten Anforderungen ermöglicht.

Wichtig vor allem für Theater: Der Stacky und die Stacky-

Halterungen sind TÜV-geprüft.

www.thestacky.de

Im Norden der Republik leben die

gefährlichsten Schlangen.

Vertrauen Sie nicht irgendwem, sondern dem

unabhängigen Spezialversicherungsmakler mit mehr

als 20 Jahren Erfahrung im Entertainmentbereich.

Versicherungen für alle Eventualitäten®

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V.Mequipment

Think Abele

Movecat MPC 8ED8 Motion Power Controller

Die Motion Power Controller stellen eine Erweiterung der Kinetik-Controller der Movecat E-Serie dar. Sie

wurden als professionelle Lösung für Rigging-Anwendungen konzipiert, ohne Kompromisse in Sachen

Ergonomie und Sicherheit einzugehen. Es können bis zu acht 400 V AC Direktsteuerungszüge wie zum

Beispiel die BGV D8 Movecat Züge ECOlite/ECO/Compact und D8 Plus Züge wie Pluslite/Plus/Compact-

C gesteuert und überwacht werden. Der Controller ist mit acht einstellbaren Motorschutzschaltern, einem

allpoligen Hauptschalter und einem integrierten FI-Schutzschalter mit 30 mA Auslösestrom zum Personenschutz

ausgestattet. Das Gerät erfüllt somit alle EN-Anforderungen und kann direkt ohne weitere Sicherheitseinrichtungen

in der Stromversorgung europaweit eingesetzt werden. Zu den weiteren Sicherheitselementen

gehören ein Phasenausfall-, Phasenfolge- und Unterspannungsüberwachungsmodul, sowie

das Movecat M-Linksystem, mit dem in Verbindung weiterer Controller der E-, I- und T-Serien größere

Systemverbünde mit bis zu 64 Antrieben zentral und sicher bedient werden können. Alle Elemente

wurden in einer aufeinander folgenden Sicherheitskette angeordnet, so dass ein Betriebsfehler unmittelbar

zum Stillstand aller verbundenen Antriebe führt. Die Ansteuerung erfolgt über ein abgesetztes Bedienteil,

dem MRC 8ED8. Die Anwahl der Fahrtrichtung wird über acht robuste Drehschalter mit klarer

taktiler Rückmeldung gesteuert, die Auslösung der Fahrt erfolgt über einen zentralen „GO“-Taster und

der Not-Stop über einen funktionsilluminierten Not-Aus-Taster gemäß EN 13849-1. www.thinkabele.de

Kling & Freitag

Scena 15

Der auf der Prolight + Sound gezeigte K&F Bühnenmonitor Scena 15 ist ab

sofort lieferbar. Seine kompakte Bauform eignet sich laut Hersteller für den

Live-Betrieb und für optisch hochwertige Einsätze wie z.B. Video und TV-

Produktionen. Dabei ist er flexibel und kann bei Bedarf auch an den vorhandenen

Flugpunkten aufgehängt oder auf Lautsprecherstative gestellt werden.

Ziel bei der Entwicklung war eine möglichst neutrale, natürliche und

unverfälschte Wiedergabe eines Schallereignisses. Natürlicher Klang und

ein warmer und präziser Grundton unterstützen dabei eine saubere Intonation

und ein stressfreies Arbeiten. Der Job an den Reglern gestaltet sich mit

Scena 15 Monitoren unkompliziert: einfaches Herausarbeiten der jeweils

wichtigen Stimmen und Instrumente sowie besonders feedback-unempfindliches

Verhalten. Das Handling der Scena 15 überzeugt mit kompakten Abmessungen,

geringem Gewicht und intelligenter Grifflösung. Die spezielle

Polyurea-Beschichtung, das stabile außenliegende Gitter sowie die Füße an

allen Standflächen machen ihn robust gegen mechanische Einwirkungen

und sorgen für gute

beyerdynamic

Neue Tesla-Technologie

Jede Technologie hat ihre physikalischen Grenzen.

Für Kopfhörer-Entwickler spielt sich die

Herausforderung im Magnetfeld der Schallerzeugung,

genauer gesagt: an der magischen

Schwelle von 1 Tesla ab.

Mit Tesla bezeichnen Experten die Stärke eines

Magnetfeldes, das auf einen stromdurchflossenen

Leiter einwirkt. Die Maßeinheit wurde erst

1960 nach dem Elektro-Ingenieur Nikola Tesla

benannt. Tesla, 1856 im heutigen Kroatien geboren,

gilt als Urvater der modernen Energieversorgung.

Mit seinen Wechselstrom-Erfindungen

hat er die Übertragung von Elektrizität

über große Entfernungen erst möglich gemacht.

Der Erfindergeist von Nikola Tesla hat

auch die Entwickler von beyerdynamic inspiriert,

als es darum ging, ein Kernprodukt des Heilbronner Audiospezialisten

zu überarbeiten: den HiFi-Kopfhörer. Die Maßeinheit Tesla führte ihnen die

Herausforderung schließlich tagtäglich vor Augen, denn Werte über 1 Tesla

gelten im Kopfhörerbau als schwer erreichbar. Dabei bringt jede Steigerung

der so genannten magnetischen Flussdichte immense Vorteile: Die

Schwingspulen können filigraner ausfallen und damit schneller reagieren,

der erzeugte Schall gewinnt an Präzision und Detailreichtum. Gleichzeitig

steigt die Energieausnutzung, der Hörer kann lauter spielen.

Mit dem High End-Kopfhörer T 1 ist beyerdynamic Ende letzten Jahres laut

eigener Aussage gelungen, was „viele für unmöglich hielten“: ein Quantensprung

in Sachen Klangqualität und audiophiler Signalverarbeitung. Eine

ganze Reihe konstruktiver Maßnahmen und Ingenieurleistungen verhilft dem

T 1 zu einer magnetischen Flussdichte von 1,2 Tesla. Das ist mehr als doppelt

so viel wie in bisherigen Spitzen-Modellen aus Heilbronn - und Grund

genug für beyerdynamic, die verwendete Technologie nach dem genialen

Visionär und Erfinder zu benennen. Mit dem für den mobilen Einsatz konzipierten

HiFi-Kopfhörer T 50 p halten die Tesla-Innovationen des T 1 auch

Einzug in andere Modelle.

www.beyerdynamic.de

„Rock’n’Roll – Tauglichkeit“. Ein dezentes und formschönes Design mit geringer

Aufbauhöhe und das verdeckte Anschlussfeld runden das Bild optisch

ansprechend ab. Der Betrieb der Scena 15 erfolgt „plug & play“ mit

dem K&F SystemRack. Dies

gewährleistet dem Nutzer

gleichbleibende und reproduzierbare

Ergebnisse mit hoher

System-Performance. Ein

schnelles und einfaches System-Setup

wird mit dem K&F

Systemrack ebenso erreicht

wie eine maximale Betriebssicherheit.

Mit dem Betrieb „1

Channel Controlled“ können 4

Monitorwege je SystemRack

betrieben werden. Der Betrieb

„2 Channel Controlled“ ist

ebenfalls möglich.

Sennheiser

Größere Schaltbandbreite

Audiospezialist Sennheiser bringt seine Drahtlosprodukte aus dem professionellen

Segment in einer neuen Version auf den Markt. Der Doppelempfänger

EM 3732-II und der passende Taschensender SK 5212-II bieten eine

Schaltbandbreite von bis zu 184 MHz und einen speziellen Modus für mehr

interferenzfreie Sendefrequenzen. Damit kann sich eine Produktion einfacher

den Übertragungsbedingungen weltweit anpassen und Störern ausweichen

– bei der gleichen guten Kanaltrennung und Großsignalfestigkeit,

die professionelle Sennheiser-Systeme seit jeher bieten. Die doppelt so große

Schaltbandbreite hat der Empfangssicherheit des EM 3732-II und seiner

Schwestermodelle EM 3731-II und EM 3732-COM-II keinen Abbruch getan.

„Die Empfänger nutzen sehr lineare und damit intermodulationsfeste Verstärker

sowie mitlaufende Filter“, erklärt Astrid Vettin, Produktmanagerin

Professional Systems. Der passende Taschensender SK 5212-II bietet zusätzlich

einen „Low Intermodulation“-Modus, der die so genannte Senderintermodulation

deutlich reduziert. Diese Störungen treten überall dort auf, wo

mehrere Sender in unmittelbarer Nähe verwendet werden; die unerwünschten

Intermodulationsprodukte begrenzen die Anzahl der nutzbaren Kanäle.

Der Sender kann außerdem wie gewohnt im Standardmodus auf 10 mW betrieben

werden – was die Betriebszeit verlängert – oder zur Erhöhung der

Reichweite mit 50 mW senden. Trotz dieser zusätzlichen Funktion ist der

Sender so kompakt geblieben wie zuvor und kommt mit einer AA-Mignonzelle

aus – wichtig für Broadcast-Anwendungen, Musicals und Live-Produktionen,

bei denen auch die Größe des Senders eine wichtige Rolle spielt.

Die Frequenzbereiche der neuen Geräte liegen zwischen 470 und 638 MHz

(L-Bereich), 614 und 798 MHz (N-Bereich) sowie 776 und 960 MHz (P-Bereich).

Für den Taschensender gibt

es außerdem eine spezielle US-Frequenzvariante

von 614 bis 697,9

MHz (N-US-Bereich).

16 VPLT.Magazin.54


DiGiCo SD9 feiert Weltpremiere

Der britische Mischpulthersteller DiGiCo hat seine neueste Digitalkonsole SD9 auf

der Prolight + Sound in Frankfurt erstmalig vorgestellt. Am Stand von atlantic audio

konnten sich die Fachbesucher über die komplette SD Serie informieren.

In einem 40 qm großen Trainingsraum wurden Verleiher

und Toningenieure direkt vor Ort von den DiGiCo Support-Technikern

an der neuen SD9 per „hands on“ im 30-Minuten-Rhythmus

geschult.

Die SD9 markiert DiGiCos Einzug in die Einsteigerklasse und

wendet sich an Zielgruppen wie Verleihfirmen, tourende Bands,

Theater und jede andere Art von Firmen mit festen Installationen.

Managing Director James Gordon erläutert: „Junge PA Firmen

können ab sofort in noch nie da gewesene, revolutionäre Digitaltechnologie

investieren und mit DiGiCo in die Zukunft wachsen.

Sie verfügen mit der SD9 über die gleiche Audio-Qualität und

Flexibilität, die schon die DiGiCo D-Serie sowie die SD8 und

SD7 Konsolen im Markt auszeichnen.“

Die neue Kompaktkonsole beinhaltet

wie ihre großen Schwesterkonsolen die

neue Generation der Stealth Digital Processing

Software und Super-FPGA-

Technologie mit Fließpunkt Processing

für optimierten Headroom sowie bessere

Dynamik- und Audio-Qualität. Das

Kompaktmischpult verfügt über eine

übersichtlich gestaltete 24 Fader-Arbeitsfläche

mit einem Vollfarb-LCD-

TFT-Touchscreen sowie ein dem System

angeschlossenes D-Rack. Mit

insgesamt 44 INs und 28 OUTs an

Stagebox und Pult verteilt auf 40

Flexi Channels (Mono/Stereo) ist

das Pult schon serienmäßig den

V.M

equipment

meisten Anforderungen gewachsen. Durch eine zweite Stagebox

oder jedes andere DiGiCo-Rack lässt sich die Anzahl der physikalischen

Inputs bis auf 80 Kanäle erweitern. Die SD9 verfügt

über eine MADI-Schnittstelle auf BNC-Basis. Über diese können

bis zu 56 Kanäle in Studio-Qualität an Multitracksoftware wie

z.B. Logic, Cubase, Nuendo, Samplitude, Reaper, Pro Tools etc.

ausgegeben werden. Mit Hilfe dieser MADI-Schnittstelle ist es

ebenso möglich, das Digi-/Madi bzw. Mini-Rack mit der SD9 zu

verbinden.

Die SD9 bietet darüber hinaus für den „Entry Level“ Bereich

zahlreiche Neuerungen, wie z.B. Snapshot Funktionen (Global

scope, channel specific recall scope per snapshot, crossfades

usw.) plus 8 User Makros für den schnellen Zugriff auf verschiedene

Pultparameter. Das System kann

mittels eines zusätzlichen D-Racks

über die zweite CAT5 Schnittstelle erweitert

werden, was die Zahl der Einund

Ausgänge verdoppelt.

Das D-Rack ist als Stagebox auf

dem Boden liegend konzipiert, kann

aber auch in einem 19“ Rack montiert

werden. Es ist neben dem Standard-Einzel-Netzteil

optional ein

Dual-Netzteil (Hot-Swap Redundanz)

erhältlich. Als weitere Option

gibt es eine Glasfaser-Verbindung,

die volle Kompatibilität mit

allen DiGiCo-Konsolen der SD

Serie erlaubt. www.digigo.biz







N




MBN Eventproducts GmbH

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Deutschland

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VPLT.Magazin.54 17


A Z U

B I

Azubis stellen sich vor (6)

Marcel Kossek

Marcel Kossek ist Auszubildender zur Fachkraft für

Veranstaltungstechnik beim Westdeutschen Rundfunk

in Köln.

Seit er denken kann, interessiert sich Marcel für Tontechnik.

Schon früh reparierte er Lautsprecher vom Sperrmüll und half

Freunden und Verwandten bei Problemen mit ihrer Musikanlage.

Sein großes Interesse und hohes Engagement führten ihn

schließlich zu seiner eigenen großen Beschallungsanlage als

Cerwin Vega Händler. Auch plant und organisiert er regelmäßig

mit großer Begeisterung Konzerte und Events in seinem Heimatort

Burbach im Siegerland.

Nachdem er das Abitur absolviert und seinen Zivildienst geleistet

hatte, überlegte Marcel lange, wie er seine Interessen am

besten in einem Beruf umsetzen könnte. Er entschied sich zu einer

Ausbildung beim WDR, da sie sich äußerst vielseitig gestaltet.

Events wie zum Beispiel die 1Live Krone, Licht- und Tontechnik

Seminare, Maschinenlehrgänge sowie der Einblick in

Radio und Fernsehen sind nur Bruchteile der Ausbildung. Neben

Volleyballspielen in der Betriebsmannschaft und viel Spaß

an Reisen und Surfen, betreibt Marcel in seiner Freizeit ein eigenes

Unternehmen. Er beschäftigt sich mit der Herstellung

von Kontakttonabnehmern für akustische Instrumente sowie

mit der Entwicklung mobiler Beschallungs- und Präsentationsanlagen.

Für die Zukunft hat sich der 21-Jährige noch nicht festgelegt,

könnte sich aber einen Weg in die Selbstständigkeit vorstellen.

18 VPLT.Magazin.54


Panasonic bei AED Rent

AED Rent hat das Plasma Display TH-85PF12E von

Panasonic neu im unternehmenseigenen Vermietpark

aufgenommen. Der riesige Schirm wartet mit einer Bildschirmdiagonale

von 216 cm auf und kann die Full HD-

Auflösung von 1920 x 1080 Pixel darstellen. Die sichtbare

Bildfläche von 189 x 106 cm lässt sich auch vertikal

betreiben.

www.aed-rent.de

Reit-Turniere

Die technische Unterstützung von

Veranstaltungen rund um das Thema

Pferd ist das Spezialgebiet der

Firma E Media Design aus dem

niedersächsischen Oldenburg.

Seit neuestem unterstützen 32

Moving-Heads XL 1500 Spot des

Herstellers PR Lighting den geschäftsführenden

Gesellschafter

Günther Alberding und seine Crew

bei der Inszenierung des Abendprogramms und der aufwendig

gestalteten Siegerehrungen. www.focon.de

Neuer CoCo-User

Stage-Attack-Geschäftsführer

Bernd Bannenberg hat

kürzlich sein bestehendes HK

Audio System der R-Serie

um ein HK Audio Cohedra

Compact, bestehend aus

zwölf HK Audio CDR108C

Mid/High Units, Firnet FIR

Controller und LAB.gruppen

Amps aufgestockt. „Stage-

Attack Veranstaltungstechnik

arbeitet schon seit vielen Jahren mit Systemen von HK-

Audio“, erzählt Bernd.

www.hkaudio.de

RGM verwendet DNS One

DNS One wird seit

kurzem täglich in

den RGM Studios

in Frankfurt verwendet.

Inhaber Raul

Geisler (Foto) kommentiert

seine Entscheidung:

„Ich habe DNS One eine Woche intensiv mit

schwierigem Audiomaterial getestet und kann nur sagen,

mit dieser Software macht es Spaß, zu arbeiten.

Ich erziele mit DNS One sehr gute Ergebnisse ohne Artefakte.

Mit etwas Routine hat man schnell seine Einstellungen

gemacht.“ Das Betätigungsfeld der RGM

Studios ist Audio im Bereich Werbung und Film. Man

bietet eine Reihe von Dienstleistungen aus einer Hand,

von Sprachaufnahmen über Sounddesign und Komposition

bis hin zu Postproduction/Audiorestauration.

www.rgm-studios.de

A Dog On Tour erweitert

A Dog On Tour Service, beheimatet im italienischen

Cuneo, ist eine Rental Company, die sich besonders auf

lokale Live-Events im Rock/Pop/Jazz-Sektor spezialisiert

hat. Inhaber Pier Francesco Leardi gründete seine

Firma zwar offiziell erst im Jahr 2007, doch HK Audio

User ist er bereits seit 1990. Damals arbeitete Leardi als

Techniker in einem Tonstudio und erwarb sein erstes HK

Audio Soundsystem, das auch heute noch seinen

Dienst tut. Nun hat A Dog On Tour Service seinen Bestand

um ein ConTour Array, bestehend aus vier CTA

118 Subs und vier CTA 208 Mid/High Units erweitert.

Session investiert in Clay Paky

Session Music Veranstaltungstechnik

hat

jüngst seinen Mietpark

um Clay Paky Alpha

Spot 700 HPE, Clay Paky

Alpha Wash 700 und Clay

Paky Alpha Spot 300 HPE

Moving Lights erweitert. Damit setzt das Unternehmen

aus Walldorf in großem Stil auf diese innovativen

Scheinwerfer aus Italien.

www.lightpower.de

Neue Drahtlossysteme

Aventem reagiert auf die so genannte „Digitale Dividende“.

Der technische Dienstleister aus Hilden wird alle

im Portfolio befindlichen Sendeanlagen auf die neuen

Frequenzen für Drahtlossysteme im Veranstaltungsbereich

umstellen. Zusätzlich investiert Aventem, um das

Angebot der Nachfrage gemäß zu erweitern, in die

2000er-Serie von Sennheiser. Bei allen Komponenten

dieser Serie lassen sich fünf bis zu 75 Mhz große Fenster

im UHF-Bereich nutzen. www.aventem.de

Neue Scheren-Arbeitsbühnen

Mit zwei neuen Spezial-

Hubarbeitsbühnen aus

dem Hause H.A.B., die

von Holger Beiersdorf

(Prokurist und Regionalleiter)

in Berlin stellvertretend

übernommen

wurden, hat die mateco auf Kundenanforderungen

reagiert. Es handelt sich dabei um Scheren-Arbeitsbühnen

vom Typ H.A.B. S 65-10 E2WD SP (mateco Typ

S 65 E B). Im Bild: Frank Thierer, H.A.B. (rechts), übergibt

zwei neue Spezial-Scheren-Arbeitsbühnen an Holger

Beiersdorf, mateco AG (links). www.mateco.de

V.M

investitionen

CTV mit Lawo erfolgreich

CTV, Kanadas größter privater Broadcaster, hat kürzlich

ein umfangreiches Investment in Lawo Technologie

getätigt, das auch vom „Olympic Broadcast Media Consortium“

genutzt wurde. Diese einzigartige Zusammenarbeit

der führenden Medienunternehmen Kanadas,

CTV Inc. und Rogers Media Inc. war für die kanadaweite

Übertragung der Winterspiele 2010 verantwortlich.

N&M erweitert Produktpalette

Neumann & Müller hat

seine Produktpalette um

LED-Systeme in modernster

SMD-Technik erweitert.

Diese sind für eine

Vielzahl von In- und

Outdoor-Veranstaltungen wie Shows-, Messen- und Publikumsevents

geeignet. Die Systeme sind äußerst flexibel,

individuell einsetzbar und zeichnen sich durch kurze

Aufbauzeiten aus.

www.neumannmueller.com

LED-Mietpark erweitert

100 Quadratmeter LED-curtain mit 20 Millimeter Pixelpitch

gehören ab sofort zum Vermietpark von satis&fy.

Eingesetzt wurde die leichte und besonders transparente

LED-Wand bereits am 19. Mai beim Roll-In des A380

am Frankfurter Flughafen.

www.satis-fy.com

SDF Event nutzt Yamaha

Der Eventdienstleister SDF Event aus Finsterwalde hat

das digitale Yamaha-Pult M7CL 48 ES angeschafft. Damit

steigt das Unternehmen komplett auf die digitale

Übertragung mit Ethersound um.

www.sdf.eu

PRG setzt auf Expolite

Im Rahmen der Neubeschaffung von

LED-Scheinwerfern hat Dienstleister

PRG der Expolite-LED-Range aus

dem Hause Focon Showtechnic

den Zuschlag erteilt. „Nach Tests in

unseren Werkstätten haben unsere

Techniker in den Expolite-Produkten

die idealen Scheinwerfer für unsere Veranstaltungen gefunden“,

so Thomas Rohwedder, Projektleiter bei PRG.

Sinus erweitert Mietangebot

Die Sinus Event-Technik aus Darmstadt erweitert ihr

Mietangebot um hochwertige Videowände, auf denen

Public Viewing zum echten Erlebnis wird. Die neue LED-

Wand eignet sich für Betrachtungsabstände ab 6 m und

ist voll outdoortauglich.

SSM: neues Lichtequipment

Der Münchner Full-Service-

Dienstleister SSM erweitert

seinen Vermietpark um aktuelles

Lichtequipment und verfügt

ab sofort als erster Anbieter

in Deutschland über die neuen Robe Robin 600E

Spot, die erst kürzlich vorgestellt wurden. Geschäftsführer

Ralf Schoger zeigte sich zufrieden. www.ssm.de

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VPLT.Magazin.54 19


V.Mbusiness

Eine glückliche Beziehung

Über zwei Jahre kooperieren das Kongresszentrum axica und der

Veranstaltungstechnikanbieter satis&fy miteinander – und immer noch

sind alle zufrieden. – Zeit für eine Zwischenbilanz.

Ihren ersten Auftritt in der axica hatte satis&fy Anfang 2007.

Damals wurde satis&fy vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken mit der technischen Umsetzung der Veranstaltung

„Sterne des Sports“ beauftragt. Von der Location, deren Markenzeichen

die ausgefallene Architektur des Glaskuppeldachs und der rote Teppich

sind, war Uwe Buhrdorf, Branch Manager von satis&fy, sofort begeistert.

Die Frage, ob sich die Geschäftsführung des von Stararchitekten Frank

O. Gehry designten Kongresszentrums auch eine dauerhafte Zusammenarbeit

mit einem festen Technikpartner vorstellen könne, fiel schneller

als erwartet auf fruchtbaren Boden. Nicht zuletzt, weil die bisherige Zusammenarbeit

mit ständig wechselnden Technik-Dienstleistern für das

Convention Center nicht nur Vorteile mit sich gebracht hatte.

„Ein großer Knackpunkt neben dem hohen Abnutzungsgrad, Schwund

und Bruch der hauseigenen Technik waren auch das ständig schwankende

Preisgefüge und die wechselnde Beratungsqualität“, erklärt Jochen A.

Lohmar, Geschäftsführer der axica. „Da kam die Anfrage von satis&fy

gerade zur rechten Zeit. Die Aussicht, mit nur einem festen Technikpartner

zu arbeiten, der höchste Anforderungen an das Qualitätsmanagement

stellt, eine verständliche und nachvollziehbare Angebotspolitik praktiziert

und die gleiche Einstellung zu Themen wie Nachhaltigkeit und Architektur

vertritt, war vielversprechend. Und so haben wir uns darauf

eingelassen“, fügt Lohmar an.

Schulter an Schulter

mit den Branchengrößen

Für ein Kongress- und Tagungszentrum mit Platz für bis zu 700

Personen und einem Jahresumsatz im einstelligen Millionenbetrag macht

die Zusammenarbeit mit einem festen Technikanbieter Sinn, insbesondere,

wenn dieses ganzjährig gut gebucht ist. Mehr als 150 Veranstaltungen

haben in der axica allein im letzten Jahr stattgefunden. Exklusive Produktpräsentationen,

Preisverleihungen, Pressekonferenzen, mehrtägige

Unternehmenskonferenzen, Symposien und Diskussionsforen – die Liste

ist lang und muss den Vergleich mit den Branchengrößen nicht scheuen.

Auch Ausstellungen, Modenschauen, Empfänge und Galadinners finden

regelmäßig statt, Promi-Bonus inklusive.

So wurde in der axica nicht nur der Musikautorenpreis der GEMA verliehen.

Auch der vielbeachtete 4. Kongress des Forums Operative Gynäkologie

mit interaktiven Live-Surgery Übertragungen in HD-Qualität

fand Anfang Oktober in der axica statt. Mit der Europäischen Agrarminister-Konferenz

Anfang des Jahres stand ein weiteres Highlight in der

Auftragsliste der axicaner. „Gründe, zu feiern, hätten wir in diesem Jahr

also etliche“, so Lohmar zur guten Auslastung. Dass die axica in diesem

Jahr ihr zehntes Bestehen feiert, gerät dabei fast zur Nebensache. Mitte

letzten Jahres wählte das britische MICE Magazin Conference & Incentive

Travel die axica darüber hinaus in die Liste der „Besten und ungewöhnlichsten

Event Locations“. Und auch als moderner Green Meeting

Point machte die axica zunehmend von sich reden.

Passt schon

Seit Mai 2008 kooperiert das Convention Center, das zehn feste

Mitarbeiter beschäftigt, nun mit satis&fy. Die axica, die sich im Gebäude

der DZ BANK am Pariser Platz in unmittelbarer Nähe des Regierungsviertels

befindet, stellt Räumlichkeiten mit mehr als 1.200 Quadratmeter

Eventfläche zur Verfügung; satis&fy – seit 2006 mit eigenem Standort in

Berlin-Kreuzberg beheimatet – stellt die Technik und Ausstattung. Finden

Veranstaltungen in der axica statt, ist die Berliner satis&fy Niederlassung

als bevorzugter Partner für die technische und gestalterische

Umsetzung mit im Boot. Da die axica auch außerhalb des Venues Veranstaltungen

umsetzt, ist auch hier satis&fy gerne mit dabei. Bringt ein

Kunde sein eigenes Material und Personal mit, kann satis&fy die technische

Leitung übernehmen.

Gut gerüstet

Zu den weiteren Aufgaben des Technikanbieters gehören neben

der täglichen Umsetzung von Veranstaltungen auch beratende Funktionen,

Wartung und Instandsetzung, die technische Prüfung und Abnahme

sowie die Unterstützung bei der Projektierung zukünftiger Investitionen.

Ebenso erstellten die beiden Partner gemeinschaftlich die Hausordnung.

Und auch auf die Haustechnik der axica hat satis&fy ein wachsames Auge.

Seitdem satis&fy ein Projektleiterbüro und ein technisches Lager in

der axica eingerichtet hat, gehen diese Tätigkeiten noch einfacher von

der Hand. „Schließlich gilt es, die außergewöhnliche Architektur immer

ins richtige Licht zu setzen, beispielsweise durch ein Lichtdesign, das die

biomorphen Strukturen des Glaskuppeldachs aufgreift“, erklärt Buhrdorf.

Für die Verständigung vor Ort sorgt das satis&fy-Projektleiter-

Team mit Christopher Lundie und Sandra Wischnewski. Technischer Ansprechpartner

vor Ort ist satis&fy-Mitarbeiter Thomas Sorge. Als feste

Ansprechpartner für die Kunden weiß das satis&fy-Team technischen

Rat für das internationale Publikum aus Politik, Wirtschaft, Sport und

Kultur, welches in der axica ein- und ausgeht.

Toll gebaut

Aber nicht nur das technische Grundverständnis war eine Voraussetzung

für die Verbindung. Nicht minder wichtig: das Verständnis für

das Haus und die architektonischen Besonderheiten der Location. So

unterstützt satis&fy das Team der axica auch bei der Kundenberatung

20 VPLT.Magazin.54


V.M

business

und –betreuung in punkto Veranstaltungsdesign, Messebau und Bühnentechniken.

Ein Händchen fürs Kreative und eine sichere Formensprache

hat sich das zu den Urgesteinen der Branche zählende Unternehmen in

17 Jahren Marktpräsenz und als international tätiger Eventdienstleister

erworben.

Die Chemie stimmt

So entwickelte satis&fy in Zusammenarbeit mit der axica beispielsweise

eine eigene Serie Mobiliar für das Kongress- und Tagungszentrum.

Der Anspruch: Die Elemente sollten multifunktional und individuell einsetzbar,

dabei einzigartig und hochwertig in der Verarbeitung sein. Herausgekommen

ist eine Serie aus 26 Elementen, die sich nicht nur perfekt

der Innenarchitektur anpasst und eine ganz eigene erkennbare Handschrift

trägt, sondern auch durch ihre Ästhetik und Funktionalität begeistert.

Was heute noch als Catering-Support eingesetzt wurde, kann morgen

schon ein Empfangs-Counter sein.

Den Schritt zu kooperieren, habe man bis heute nicht bereut,

erklärt Jochen A. Lohmar. Es mache Spaß, mit satis&fy zusammenzuarbeiten,

denn die Berliner satis&fyler finden in allen Bereichen der klassischen

Veranstaltungstechnik, Messebau und Dekoration immer eine

schnelle und unkomplizierte Lösung.

Die Kooperation hat bis heute für alle Beteiligten Vorteile, weil im

Zentrum aller Bemühungen immer der Kunde und die erfolgreiche Umsetzung

des Projektes stehen. Lohmar freut die Aussicht auf eine weitere

Zusammenarbeit. Denn den Geschäftsführer eines der außergewöhnlichsten

Veranstaltungsorte der Hauptstadt verbindet nicht nur die Liebe zum

Detail und das Streben nach Perfektion mit Uwe Buhrdorf, Branch Manager

von satis&fy. Auch freundschaftlich sei man sich mittlerweile sehr

zugetan.

*

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VPLT.Magazin.54 21


V.Mbusiness

Führungsanspruch behauptet

Die Messen Prolight + Sound und Media Systems Prolight + Sound endeten

erfreulich: Mit 829 Ausstellern und 31.472 Besuchern aus 108 Ländern hat man

die Stellung als internationale Leitmessen der Branche ausgebaut und gefestigt.

„Angesichts der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Situation haben

die beiden Messen ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Trotz eines

kleinen Besucherrückgangs konnten wir die Anzahl der Besucher aus

dem Ausland steigern. Das zeigt wiederum die internationale Bedeutung

und Anziehungskraft der beiden Messen,“ so Detlef Braun, Geschäftsführer

der Messe Frankfurt GmbH. „Durch die erstmalige Nutzung der

Halle 11 und des Portalhauses durch die Prolight + Sound und die Media

Systems Prolight + Sound haben sich beide Messen in einem komplett

überarbeiteten Bild gezeigt“, so Braun weiter.

Durch die umfassenden Änderungen in der Hallenplanung sind beide

Messen erstarkt hervorgegangen und die Impulse, die von den Messen

ausgehen, lassen die Branche verhalten zuversichtlich in die Zukunft

blicken. „Wir merken, dass der Markt wieder auflebt“, stellt Marina Prak

von Prolyte Products (NL) fest, die sich auf der Prolight + Sound zum ersten

Mal im Umfeld der neuen Halle 11.1 präsentierten.

22 VPLT.Magazin.54

DPVT überreicht Zertifikate

Die Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik DPVT überreichte

auf der Prolight+Sound 2010 in Frankfurt drei weiteren geprüften Veranstaltungstechnik-Dienstleistern

das begehrte DPVT-Zertifikat. In Frankfurt

konnten sich die Blue Noise GmbH, Hamburg, SIGMA System Audio-Visuell

GmbH, Düsseldorf und Leyendecker GmbH, Wuppertal

über die Zertifikatsübergabe freuen. Bemerkenswert ist, dass bei der Zertifikatsübergabe

erstmals auch Zertifikate an ein kleines bzw. mittelgroßes

Unternehmen übergeben wurden. Dazu DPVT-Geschäftsführer Konrad

Kraemer: „Es ist uns ein Anliegen, deutlich zu machen, dass die

DPVT-Zertifizierung allen Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft

offen steht, unabhängig von der Betriebsgröße. Um den Zugang zum

Zertifizierungsprozess zu vereinfachen, haben wir mit dem sogenannten

Vor-Audit, das wir hier auf der Messe vorstellen, ein kostengünstiges

Verfahren geschaffen, den ersten Schritt in Sachen ‘Zertifizierung’ zu

tun.“

Auf der Messe wurde zudem die Zertifizierung von selbstständigen

Einzelunternehmern in der Veranstaltungstechnik erstmals vorgestellt.

Diese ergänzt die bereits bestehende Zertifizierung von Dienstleistungs-

Unternehmen der Veranstaltungstechnik. Im Rahmen der Beauftragung

von selbstständigen Einzelunternehmern muss der Unternehmer seiner

Auswahlverantwortung gerecht werden, um eine rechtssichere Beschäftigung

zu gewährleisten. Im Regelfall geschieht das durch die Einholung

und Archivierung von schriftlichen Unterlagen wie z.B. Befähigungsoder

Versicherungsnachweisen. Diese muss der Einzelunternehmer seinen

Auftraggebern in aktueller Ausführung zukommen lassen.

Zur Reduzierung dieses Verwaltungsaufwandes sowie der effizienten

Abwicklung rechtssicherer Geschäftsbeziehungen besteht nun auch die

Möglichkeit für Einzelunternehmer, ihre Leistungen durch die Deutsche

Prüfstelle für Veranstaltungstechnik zertifizieren zu lassen. Dazu werden

die notwendigen Dokumente durch den Einzelunternehmer der DPVT

übermittelt, die nach Prüfung der Unterlagen auf Konformität mit den

Rahmenbedingungen sowie einem persönlichen Gespräch mit dem Einzelunternehmer

ein individuelles Zertifikat ausstellt. Durch die Vorlage

dieses Zertifikates durch den Einzelunternehmer bei den beauftragenden

Firmen erübrigt sich der sonst notwendige Verwaltungsakt - eine Erleichterung

für alle Beteiligten. Durch die jährliche Rezertifzierung wird sichergestellt,

dass aktuelle Änderungen beim Einzelunternehmer zeitnah

berücksichtigt werden. Notwendige Dokumente sind z.B. Gewerbeanmeldung,

Haftpflichtversicherungsnachweis, Krankenversicherungsnachweis,

Unfallversicherungsnachweis, Lebenslauf, arbeitsmedizinische

Untersuchungsnachweise, Qualifikationsnachweise, Gewinn- und

Verlustrechnung.

Überarbeitete Branchenstandards vorgestellt

Gleich drei überarbeitete Qualitätsstandards präsentieren die igvw-

Verbände auf der Prolight + Sound in Frankfurt:

- SQ P1 – Traversen

- SQ P2 - Elektrokettenzüge

- SQ Q2- Sachkunde für Veranstaltungs-Rigging

Ausgangspunkt für die intensive Arbeit in den Arbeitsgruppen waren

die bekannten Papiere SR 1.0 (Bereitstellung und Benutzung von Traversensystemen),

SR 2.0 (Bereitstellung und Benutzung von Elektrokettenzügen)

und SR 3.0 (Sachkundiger für Veranstaltungs-Rigging).

Mit Erscheinen der entsprechenden Branchenstandards in der neuen

„SQ“-Nomenklatur werden diese drei SR-Standards zurück gezogen.

Die igvw-Mitgliedsverbände DTHG, EVVC, FAMAB und VPLT haben

sich unter anderem zum Ziel gesetzt, gemeinsame Qualitätsstandards

(„Standards der Qualität“ oder Englisch: Standards of Quality = SQ) für

die Veranstaltungswirtschaft zu schaffen. Hierzu wurden Arbeitsgruppen

berufen, die mit Vertretern der Verbände sowie weiteren vom igvw-Standardsbeirat

berufenen Fachleuten besetzt sind. Die drei SQ-Kategorien

P, O und Q bedeuten „Praxis“, „Organisation“ und „Qualifikation“.

Die neuen Standards stehen unter www.igvw.org zum kostenlosen

Download bereit. Printexemplare sind gegen einen kleinen Kostenbeitrag

erhältlich. Näheres in den Geschäftsstellen der igvw-Verbände.

Veränderte Hallenbelegung

Nach der Messe in diesem Jahr gab es bereits intensive Gespräche mit

einigen Ausstellern. Diese äußerten u.a. den Wunsch nach stärkerer Konzentration

der Produktgruppen in den Hallen sowie eine engere, Gewerke

übergreifende Verzahnung.

Die daraus resultierende voraussichtliche Veränderung in der Belegung

der Hallen sieht somit eine Belegung der Hallen 9.0 und 11.0 mit

den Segmenten Licht und Bühne sowie den Umzug der Ebene 11.1 in die

Ebene 9.0 vor. Für die Ausstellungsteile Netzwerke, Produktion, Broadcast

(bisher Halle 9.0) ist laut Angaben der Messe in der Halle 8 ausreichend

Platz für Wachstum; die Beschallungsthemen rücken noch näher.

Die nächste Prolight + Sound und Media Systems Prolight + Sound

finden vom 6. bis 9. April 2011 in Frankfurt am Main statt. Zuvor ist die

Prolight + Sound Shanghai (12. bis 15. Oktober 2010) der wichtigste

Branchentermin im asiatischen Raum. www.prolight-sound.com


Herzlicher Dank an alle

Messeticket-Sponsoren

Dies Gruppenbild zeigt Prof. Stefan Luppold von der Merkur

Internationale FH Karlsruhe mit den Studenten, die die Tickets

vom VPLT bekommen haben. Das VPLT-Team freute sich über

den regen Besuch der Azubis auf dem Stand auf der prolight +

sound 2010. Die unten stehenden VPLT-Mitgliedsfirmen haben

Messetickets gesponsort, die Azubis und Studenten aus der Veranstaltungswirtschaft

den kostenlosen Zugang zur wichtigsten

Branchenmesse ermöglichen. Der VPLT sagt : Danke!“

V.M

business

PROFESSIONELLE

VERANSTALTUNGSTECHNIK

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Wir kommen und bauen

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Von der kleinen Bühne bis hin zum großen Festival, vom Messestand bis

zur Tagung – die acoustic service GmbH hat für alle Anlässe die richtige

Licht- und Audiotechnik. Wir sind Ihr zuverlässiger Partner, wenn es um

die Planung und technische Umsetzung von Veranstaltungen mit Eventund

Konferenztechnik, Dolmetscher- und Personenführungsanlagen geht.

Seit 20 Jahren steht die Marke „Smoke Factory“ für Innovation und Qualität,

wenn es um Nebel und Haze geht. Die Fog, Smoke & Haze Factory

fasst die Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsaktivitäten der hannoverschen

Nebel- & Dunstspezialisten zusammen, bietet einen engagierten,

reaktionsschnellen Verkauf und einen kompetenten technischen Service.

Der artlogic Crewpool stellt bedarfsorientiert Personal für Projekte aus

dem Bereich Veranstaltungstechnik zur Verfügung. Für Kunden werden auf

Wunsch persönliche Crews zur Verfügung gestellt. Grundlage für die Disposition

ist die hauseigene Software artlogic Squid und das dazugehörige

Webportal www.crewpool.com.

hazebase ist Lieferant für professionelle Hazer, Nebelmaschinen und Nebelfluide,

alles made in Germany. Die Qualität aller hazebase Produkte

zeichnet sich durch Zuverlässigkeit und Robustheit aus. Ausführliche Beratung,

guter Service und kurze Lieferzeiten sind bei hazebase genauso

selbstverständlich wie auch eine faire Preispolitik.

ChainMaster produziert seit 1993 Elektrokettenzüge und die dazugehörigen

Steuerungen für Theater- und Showbühnen im sächsischen Eilenburg

und zählt zu den anerkannten Marktführern in diesem Segment. Heute

agiert das Unternehmen mit über 20 Mitarbeitern in einem eigenen Gebäudekomplex,

der in den letzten zwei Jahren großzügig erweitert wurde.

Seit über 20 Jahren fertigt KLING & FREITAG professionelle Lautsprechersysteme

auf höchstem Niveau und zählt international zu den Top-Brands

im Pro-Audio Markt. Die Marke steht für Klangqualität in allen Dimensionen.

Alle System-Komponenten werden aufwändig nach modernsten Qualitätsstandards

geplant, entwickelt und gefertigt – ohne Kompromisse.

beschallungsschönmachdienst

Sven Dietrich

sven@bssmd.de

Grossbeerenstrasse 34 10965 Berlin

ETC ist Hersteller professioneller Beleuchtungsausrüstung für Theater,

Fernsehstudios und Rental. Der Firmenhaupsitz befindet sich in Middleton,

Wisconsin, USA, lokale Standorte in London, Rom, Holzkirchen, Berlin,

Veenendaal, Hong Kong, New York City, Hollywood und Orlando. Weltweit

sind ca. 700 Mitarbeiter bei ETC beschäftigt.

Die 1996 gegründete Firma event:ware Veranstaltungstechnik ist Full -

Service Dienstleister und bietet Licht-, Ton-, Video- sowie Bühnentechnik

in höchster Qualität zu einem fairen Preis - Leistungsverhältnis aus einer

Hand an. Kunden sind vornehmlich Agenturen, hochwertige Gastronomie

und die Industrie aber auch Privatkunden und die öffentliche Hand.

MDS PAtec begeistert als Fullservicedienstleister seit 10 Jahren in allen

Bereichen der Veranstaltungstechnik. Fachexperten in den Departments

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Die SSM GmbH beschäftigt sich mit der technischen Planung und Umsetzung

von Events jeglicher Größenordnung. Unser Angebot beinhaltet

hauptsächlich die Ausstattung von Gala-Events, Tagungen, Messen, und

Produktpräsentationen. Durch den Einsatz von modernem, neuwertigem

Equipment können wir Veranstaltungen auf höchstem Niveau bedienen.

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VPLT.Magazin.54 23


V.Mbusiness

Grüne Veranstaltungstechnik

Mike Bertsch, Unternehmer aus Bonn, ist als erster Verleiher von

Veranstaltungstechnik weltweit von Green Globe zertifiziert.

Er sagt: „Die Nachfrage nach ökologischen Anbietern steigt.“

Noch gut ein halbes Jahr bis zum Weltklimagipfel in Cancún und damit

zu einem neuen Versuch, das Ruder in Sachen Klimawandel auf

internationaler Ebene herumzureißen. Längst ist aber klar, dass Klimaschutz

im Detail beginnt und jeder, dem die endlichen Ressourcen der

Erde am Herzen liegen, etwas tun kann und muss. Der Meinung ist auch

der Bonner Unternehmer Mike Bertsch. Der Technikverleiher und Eventplaner

ist der erste seiner Branche, der sein Unternehmen und sein Angebot

an den internationalen Zertifizierungsrichtlinien von Green Globe

ausrichtet und damit seinen Kunden einen weiteren Mehrwert bietet. Clevere

Logistik und durchdachte Events sparen Energie.

Hochkarätige Veranstaltungen mit viel Aufwand und reichlich

Finessen gehören für viele Unternehmen heute zum guten Image. Doch

wieviel Energie im Sinne von CO2-Ausstoß ein Großevent kostet, ist für

viele nur schwer zu ermessen und spielt bei der Planung häufig keine wesentliche

Rolle. Wer in Zukunft seine Veranstaltung technisch von B&B

Technik + Events ausrichten lässt, kann sich sicher sein, dass nicht mehr

Energie verschwendet wird als unbedingt notwendig. „Am Volumen der

technischen Ausstattung einer Veranstaltung lässt sich meist wenig machen,

aber die gesamte Vorbereitung und vor allem die Logistik gestalten

wir so ressourcenschonend wie möglich“, so Mike Bertsch. Da wo es

geht und die Produkte es möglich machen, werden Energiesparlampen

eingesetzt und die Technik läuft nur dann, wenn sie wirklich benötigt

wird und nicht schon Stunden oder Tage vorher.

Alle Fahrzeuge von B&B Technik + Events sind mit dem Steuerungssystem

Eco-Drive ausgestattet, welches mit Hilfe eines Drehzahlbegrenzers

die Fahrer dazu zwingt, früher zu schalten und so Benzin zu sparen.

Wenn Taxis genutzt werden müssen, greifen die Mitarbeiter auf Erdgas-

Fahrzeuge zurück und auch bei unvermeidbarem Verpackungsmaterial

wird auf Wiederverwertbarkeit geachtet. Plant Mike Bertsch ein Event,

achtet er auch bei der Auswahl der Location und dem Catering auf ökologisch

sinnvolle Aspekte, soweit vom Kunden gewünscht. Auch der gesamte

Einkauf des Unternehmens ist an den Richtlinien von Green Globe

ausgerichtet.

Als weltweit erster Verleiher von Veranstaltungstechnik hat

Bertsch sein Unternehmen im Frühjahr 2010 von Green Globe zertifizieren

lassen. Damit bindet er sich an die Richtlinien und Vorgaben des

weltweiten Zertifikationsprogramm für Nachhaltigkeit im Reise- und

Tourismussektor. Neben finanziellen Investitionen, die jede Zertifizierung

mit sich bringt, ist es vor allem eine Herausforderung, sich selbst

und alle Mitarbeiter voll und ganz auf die ökologische Schiene zu bringen.

„Wir müssen bis ins Detail darauf achten, dass wir so umweltschonend

wie möglich wirtschaften. Wir werden jährlich überprüft und die

Anforderungen steigen immer weiter“, schildert Mike Bertsch. Sein Ziel

ist es, die Klimabilanz seines Unternehmens immer weiter zu verbessern

24 VPLT.Magazin.54


und in absehbarerer Zeit klimaneutral zu wirtschaften. “Wir wollen zeigen,

dass Umweltbewusstsein gerade in technikaffinen Branchen mehr

und mehr zum Thema wird.“

V.M

business

Ökologische Verantwortung auf allen Seiten

Immer mehr Firmen übernehmen ökologische Verantwortung und wollen

auf ihrem Gebiet einen Beitrag zur Verbesserung der Klimabilanz leisten.

Auch die Non-Profit Organisation Drug Information Association

Europe (DIA) mit Sitz in Basel versucht, ihren ökologischen Fußabdruck

so klein wie möglich halten. Die im Gesundheitsbereich angesiedelte Association

richtet internationale Workshops und Kongresse mit 20 bis

3000 Teilnehmern aus. „Die Green Globe-Zertifizierung machte uns die

Suche nach einem entsprechenden Anbieter einfach. B&B Technik +

Events passt mit dieser Philosophie perfekt zu uns, da wir als Non-Profit

Organisation im Gesundheitsbereich besonderen Wert auf eine nachhaltige

und umweltfreundliche Veranstaltungsdurchführung legen“, so Sarah

Schuppener, Event Manager der DIA.

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Ein Kongress für Engagierte in der Popkultur

Nach 2007 findet in diesem Jahr das zweite PopMeeting Niedersachsen am 8. und 9. Oktober

im Kulturzentrum Hallenbad in Wolfsburg statt.

Der Schwerpunkt des Kongresses sind Workshops, in denen

konkrete Anliegen als Arbeitsaufträge für kulturelle und politische Gremien

formuliert werden. Darüber hinaus runden Seminare das Programm

ab. Bei den Diskussionsrunden in Talkshowbestuhlung am Freitag geht

es um die Themen Wandel der Popmusik sowie Popmusik- und Spielstättenförderung.

In den Seminaren „Tricks und Kniffe von Veranstaltern für

Veranstalter“, „Förderlandschaften“, „Rockmusikinitiativen“ und „Fördermöglichkeiten

zwischen Bund und Land“ zeigen die Referenten am

Sonnabend aktuelle Entwicklungen auf. Zum Landeskongress für Popförderung

sind alle Musiker, Konzertveranstalter, Plattenfirmen, Musiklehrer,

Kulturpädagogen, Musikförderer, Verwaltungsangestellte aus

Kommunen, Medien und alle weiteren an Popmusikförderung Interessierten

eingeladen – nicht nur aus Niedersachsen.

Die Teilnehmergebühr beträgt 48 Euro für beide Tage und 27

Euro für einen Tag, inklusive Verpflegung (Büfetts und Konferenzgetränke).

Anmeldungen sind möglich telefonisch unter Tel.: (05 11) 35 16 09,

per E-Mail an luedeck@lagrock.de oder per Fax an (05 11) 35 18 70. Der

Anmeldeschluss ist am 20. September 2010.

Der Kongress ist eine Initiative des Beirats Pop in Niedersachsen, ein

Zusammenschluss Aktiver der niedersächsischen Musikszene, und wird

gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und

Kultur. Veranstalterin ist die LAG Rock in Niedersachsen e. V.

PopMusik, Kultur & Gesellschaft im Wandel

Interview mit Henning Rümenapp

Henning Rümenapp (*1976) ist Gitarrist

der Band Guano Apes, die in ganz Europa

Gold- und Platinstatus erreichte sowie

mehrere Awards gewann. Nach fünfjähriger

Pause arbeitet die Gruppe zurzeit an einem

neuen Album. Seit 1999 ist er geschäftsführender

Gesellschafter des Horus Sound

Studios in Hannover. Er engagiert sich als

Dozent und Juror bei mehreren Popmusikförderprogrammen

und ist seit 2007 Vorsitzender

der Niedersächsischen Musikkommission

des Niedersächsischen Ministeriums

für Wissenschaft und Kultur.

VPLT.Magazin: Beim Popmeeting Niedersachsen 2010 geht es in den

Workshops unter anderem um das Thema „Popmusik, Kultur & Gesellschaft

im Wandel“. Wie sieht dieser Wandel aus?

Rümenapp: Aus eigener Erfahrung als Musiker und Studiobesitzer

weiß ich, dass die Popkultur ständig im Wandel ist. Es verändert sich,

wie Popmusik in der Gesellschaft wahrgenommen und konsumiert wird.

In den letzten Jahren hat vor allem die Technik zu einem Wandel beigetragen.

Im Internet kann man sich einzelne Titel kaufen statt eines ganzen

Albums. Der Markt ist nicht mehr rein physisch und kleine Plattenläden

sind oft durch ihre Spezialisierung auf Sparten erfolgreich. Durch

die Online-Radios findet man jetzt wieder mehr genau die Musik und

26 VPLT.Magazin.54

Sendungen, die einen interessieren. Bei diesen Entwicklungen sind die

Künstler mehr gefordert, selbst etwas zu tun, wie zum Beispiel ihre Internetseiten

in sozialen Netzwerken zu pflegen. Heute kommt kein Musikmanager

mehr und sagt „Wir machen dich zum Star“.

VPLT.Magazin: Kann man sagen, dass Popmusik von allen Teilen der

Gesellschaft wahrgenommen und auch ernstgenommen wird?

Rümenapp: In den Köpfen steckt immer noch der Unterschied zwischen

U- und E-Musik. Auch viele Klischees. Deshalb müssen wir für

Pop immer noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Dabei ist die Popmusik

mit ihren Labels, Verlagen, Plattenläden, Musikschulen und vielem Anderen

ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Das ist gleichzeitig aber auch die

Krux: „Popmusik muss man nicht fördern, die verdienen ohnehin genug“

habe ich schon zu hören bekommen. Die Zusammenarbeit mit politischen

Gremien und mit der Verwaltung ist oft mühsam.

VPLT.Magazin: Wenn man Deutschland mit anderen Ländern vergleicht,

gibt es Unterschiede in der gesellschaftlichen Verankerung von

Popmusik?

Rümenapp: Es gibt deutliche Unterschiede. In Skandinavien werden

zum Beispiel von den Verwertungsgesellschaften Gelder, die nicht direkt

zugeordnet werden können, für gemeinnützige Musikprojekte und -ausbildung

zur Verfügung gestellt. Frankreich engagiert sich mit seinem Exportbüro

sehr dafür, seine Musik im Ausland bekannt zu machen. Mit der

Initiative Musik gehen wir hierzulande ja jetzt einen ähnlichen Weg. In

den Niederlanden gibt es in kleineren und mittelgroßen Städten Kulturzentren

mit eigenen Bühnen, die finanziell fantastisch aufgestellt sind

und vorbildliche Arbeit leisten. Beim Popmeeting wollen wir auch über

den Tellerrand schauen, welche Strukturen es in anderen Ländern gibt

und aus welchen Gründen die Popmusikförderung dort gut funktioniert.

Daraus können wir lernen und neue Projekte anschieben.

VPLT.Magazin: Gibt es einen Nachholbedarf in Deutschland bei den

Rahmenbedingungen, die Popmusik fördern können?

Rümenapp: Manche Bundesländer sind schon ganz gut aufgestellt, andere

arbeiten daran. In Niedersachsen sind wir im Bereich Popmusikförderung

schon recht weit entwickelt.

VPLT.Magazin: Im „Musikland Niedersachsen“ engagiert sich auch das

Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur in der Popmusikförderung.

Wie wichtig ist diese politische Ebene?

Rümenapp: Sie ist sehr wichtig und wir sind sehr dankbar, dass das

Ministerium zum Beispiel das Popmeeting finanziert. Wir müssen an einer

Lobby für Popkultur arbeiten, damit wir Gehör finden, gerade auch

dann, wenn es um Fördergelder geht.

VPLT.Magazin: Welche Ergebnisse soll das diesjährige Popmeeting

Niedersachsen bringen?

Rümenapp: Das erste Popmeeting im Jahr 2007 war eine Bestandsaufnahme:

Was gibt es an Initiativen und wie funktionieren sie. Jetzt soll es

darum gehen, vom Großen ins Detail zu sehen, zu diskutieren, zu lernen,

sich zu vernetzen und einen Fahrplan für die Förderung von Popkultur zu

entwickeln. Ganz konkret sollen die Bedürfnisse abgeklopft werden, damit

bedarfsgerecht gehandelt werden kann und eine funktionierende Förderlandschaft

entsteht. Wir hoffen, dass viele Menschen aus der Musik -

szene teilnehmen und sich das Popmeeting als Dialogforum etabliert.


V.M

business

Auffallend einmütig

Deutschlands Image als Tagungs-und Veranstaltungsdestination wird immer besser:

Ergebnis des Meeting-& EventBarometers vorgestellt

Trotz deutlicher Einbußen in der Nachfrage sehen Anbieter sowie

internationale und deutsche Veranstalter den Tagungsstandort Deutschland

im Ranking erneut und mit großem Abstand auf Platz 1: Rund jeweils

80 Prozent beider Gruppen sind überzeugt, dass Deutschlands Image

als Tagungs-und Veranstaltungsdestination immer besser wird, so das

auffallend einmütige Ergebnis des Meeting-& EventBarometers. Die

Studie zum Tagungs- und Eventmarkt in Deutschland wurde auf der

Messe IMEX vorgestellt. Initiatoren sind der Europäische Verband der

Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC), das GCB German Convention Bureau

e.V. und die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT). 2010 haben

die Partner bereits zum vierten Mal das Europäische Institut für TagungsWirtschaft

(EITW) beauftragt, den Veranstaltungsmarkt zu beleuchten.

Insgesamt 2,46 Millionen Veranstaltungen fanden 2009 statt (minus

10,9 Prozent im Vergleich zu 2008), die mit 302 Millionen Teilnehmern

besucht waren (minus 4,8 Prozent) – das entspricht der vierfachen

Einwohnerzahl Deutschlands. Der Anteil der ausländischen Teilnehmer

blieb mit 5,5 Prozent stabil.

Die Angebotssituation war in Relation zu 2008 relativ konstant: 6412

Tagungs- und Veranstaltungsstätten hat Deutschland zu bieten (plus ein

Prozent). Veranstaltern stehen heute mehr Tagungshotels (plus 2,3 Prozent)

sowie mehr Veranstaltungszentren (plus 1,5 Prozent) zur Verfügung,

so die Ergebnisse des Meeting-& EventBarometers.

Die Anbieter wurden von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise

unterschiedlich stark getroffen. So sank die Zahl der Veranstaltungen in

den Veranstaltungszentren nur leicht um 1,5 Prozent. Die Eventlocations

vermeldeten einen Rückgang um 5,3 Prozent, während die Tagungshotels

einen Einbruch von 14,9 Prozent hinnehmen mussten. Die Zurück -

haltung der Veranstalter aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage

Im Bild (v.l.): Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB German Convention

Bureau, EVVC-Präsident Joachim König, Ray Bloom, Chairman der

IMEX sowie Prof. Dr. Michael-Thaddäus Schreiber, Geschäftsführer des

Europäischen Instituts für TagungsWirtschaft GmbH (EITW)

hat sich besonders bei den Seminaren und Tagungen ausgewirkt, die

meist in Tagungshotels stattfinden. Zudem nahm 2009 der Anteil kleinerer

Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmern, die rund drei Viertel der

Veranstaltungen in Deutschland ausmachen, um 2,6 Prozentpunkte ab.

Der Anteil von Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern hingegen

nahm um 2,5 Prozentpunkte zu. Gut die Hälfte der befragten Anbieter

und Veranstalter ist der Meinung, dass die Talsohle der Wirtschaftskrise

erreicht ist und es ab jetzt aufwärts geht. Großes Potenzial sieht man bei

dem Thema virtuelle Kommunikation sowie in der wachsenden Nachfrage

nach Green Meetings in Deutschland.

Unser Aufruf

„Alle Töne sind von Natur aus frei!“

Nur ein freier Ton ist ein guter Ton. Deshalb arbeiten wir hart an den Limits der Physik.

Und das kann man natürlich hören!

Kling & Freitag GmbH · Phone + 49 (0)511-96 99 70 · info@kling-freitag.de · www.kling-freitag.de

VPLT.Magazin.54 27


V.Mbusiness

protonic software neuer

Partner von CrewCheck

Die protonic software GmbH und Crew-

Check haben eine direkte Schnittstelle zwischen

der Dokumentenplattform crewcheck.

org und der Rental Management Software

Easyjob 4.0 geschaffen. Diese ermöglicht es,

die Funktionen von crewcheck. org direkt aus

EasyJob zu nutzen.

Im Adressbuch von Easyjob wird eine zusätzliche

Karteikarte angezeigt. Diese stellt - nur

nach erlaubter Freigabe des Selbständigen -

Informationen zur Person und dem CrewCheck

Zertifikat zur Verfügung, oder ermöglicht den

direkten Zugriff auf die hinterlegten und von

CrewCheck geprüften Dokumente. Personen,

die noch nicht über eine CrewCheck-ID verfügen,

lassen sich per Mausklick einladen.

Im Ressourcenplaner ist ebenfalls die Crew-

Check-Funktionalität integriert. So kann die

Gültigkeit der notwendigen Zertifikate während

des Buchungsvorganges sofort geprüft werden.

Die Einrichtung und Nutzung der Schnittstelle

ist kostenlos. Voraussetzung ist die Anmeldung

bei crewcheck.org als Partner und

die Eintragung der Zugangsdaten in Easyjob.

Die protonic software GmbH besteht seit 2001

und ist Marktführer bei der Entwicklung moderner

Softwarelösungen im Bereich Rental

Management. Seit zehn Jahren bietet Protonic

die Software easyjob an, mit der Vorgänge wie

Angebotserstellung, Disposition, Lagermanagement

und Fakturierung verwaltet werden

kann.

Die Onlineplattform crewcheck.org dient dem

einfachen Austausch der für eine rechtssichere

Beauftragung notwendigen Dokumente. Auftraggeber

und Auftragnehmer können sich hier

ihre Daten gegenseitig zur Verfügung stellen.

Eine entsprechende Prüfung wird durch crewcheck.org

vorgenommen. Die Plattform ist seit

Beginn 2010 in Betrieb und wurde von artlogic

Crewpool zur Verfügung gestellt. Deutscher

Geschäftsführer ist Simon Stürtz.

www.protonic-software.com

www.crewcheck.org

Jubiläum: 20 Jahre

Gahrens + Battermann

Die G+B Niederlassungen Hannover und

Frankfurt können auf 20 erfolgreiche Jahre zurückblicken.

Der Standort Hannover wurde

1990 als erste Niederlassung des Medienhauses

eröffnet, drei Monate später folgte Frankfurt.

Nähe zum Kunden war von Beginn an wesentlicher

Grundsatz von Gahrens + Battermann.

So folgten im Laufe der Jahre sechs weitere

Standorte in den wichtigsten Messe- und Kongressstädten

Deutschlands. Die bundesweiten

Niederlassungen arbeiten als eigenständige

Kompetenzcenter mit Projektberatung, Technik

und eigenem Lager. Mit diesem flächendekkenden

Service- und Logistiknetz garantiert

G+B schnellen und flexiblen Vor-Ort-Service.

Der Hauptsitz von Gahrens + Battermann befindet

sich seit der Gründung des Unternehmens

1983 in Bergisch Gladbach. Als Full-Service-Dienstleister

für Veranstaltungstechnik

bietet das Unternehmen Lösungen für alle medientechnischen

Bereiche von Video, Audio

und Licht bis IT an. Der Mietpark zählt zu den

größten Europas.

www.gb-mediensysteme.de

Hannover: Dualer Studiengang

Veranstaltungsmanagement

Seit dem Wintersemester 2009/2010 bietet die Fachhochschule

Hannover (FH Hannover) an der Fakultät III – Medien,

Information und Design – den dualen Studiengang Veranstaltungsmanagement

an.

Dabei absolviert der Studierende gleichzeitig

eine Berufsausbildung zum/zur Veranstaltungskaufmann/-frau

im Unternehmen und

ein Studium zum Bachelor of Arts. Die enge

Verknüpfung von Theorie und Praxis kennzeichnet

duale Studiengänge.

Beim Studiengang Veranstaltungsmanagement

sind die Studenten durchschnittlich drei

Tage pro Woche zur berufspraktischen Ausbildung

im Betrieb (Freitag, Samstag und Montag)

und drei Tage entfallen auf das Studium an

der FH Hannover (Dienstag, Mittwoch und

Donnerstagnachmittag) und die Berufsschulzeit

(Donnerstagvormittag). Unternehmen bietet

sich der Vorteil, leistungsbereite motivierte

Jugendliche frühzeitig an den Betrieb zu binden

und zu qualifizierten Nachwuchskräften

auszubilden.

Die Studienschwerpunkte sind Sport und

Freizeit, Hotel und Tourismus, Wellness, Gesundheit

und Ernährung, Kunst und Kultur,

Wirtschaft, Politik und Soziales sowie Messen,

Ausstellungen und Kongresse. Unternehmen,

die eine Ausbildung im Rahmen des dualen

Studiums Veranstaltungsmanagement anbieten

möchten, benötigen eine Ausbildungsberechtigung

für die Ausbildung zum/zur Veranstaltungskaufmann/-frau.

Veranstaltungsbetriebswirt (FH) –

neue Hochschulweiter bildung

Ab Oktober gibt es eine neue berufsbegleitende Hochschul -

weiterbildung, die die Teilnehmer auf eine erfolgreiche Arbeit

in dieser Branche vorbereitet.

Die Veranstaltungsbranche mit ihren vielseitigen

Facetten von Events und Incentives bis

hin zu Messen und Kongressen steht heute unter

erheblichem Erfolgs- und Kostendruck.

Kunden, Teilnehmer und Besucher von Veranstaltungen

erwarten perfekte Inszenierungen,

einmalige Erlebnisse und bleibende Eindrücke.

Ab Oktober gibt es eine neue berufsbegleitende

Hochschulweiterbildung, die die Teilnehmer

auf eine erfolgreiche Arbeit in dieser Branche

vorbereitet.

Die Erwartungen an Projektleiter und

Führungskräfte in Veranstaltungsagenturen,

aber auch auf Seiten der Unternehmen, sind

hoch: Neben der strategischen Planung, die unter

Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher

Aspekte erfolgen muss, werden fundierte

Kenntnisse zur Vermarktung von Veranstaltungen,

Projektsteuerung und Mitarbeiterführung

als selbstverständlich vorausgesetzt.

Hier gibt es jetzt eine neue Qualifizierungsmöglichkeit:

Die erstmals im Wintersemester

2010/2011 startende wissenschaftliche Hochschulweiterbildung

zum „Veranstaltungsbetriebswirt

(FH)“. Den Teilnehmern werden in

drei Semestern alle wichtigen Aspekte von der

vorausgehenden Planung über die Durchführung

bis hin zum Controlling von Veranstaltungen

vermittelt. Darüber hinaus erlangen sie

über Themen wie die Strukturierung einer Veranstaltungsagentur,

Kommunikation und Teammanagement

grundlegendes Wissen über die

Rahmenbedingungen für das erfolgreiche Management

einer Eventagentur.

Durchgeführt wird die Weiterbildung von

der Fachhochschule Schmalkalden und dem

IST-Studieninstitut. Durch die Form des Fernstudiums

kann dieses Hochschulzertifikat berufsbegleitend

erworben werden.

Zielgruppe der Weiterbildung sind Veranstaltungsfachwirte,

Quereinsteiger mit akademischem

Abschluss, Tourismusfachwirte,

Eventmanager, Tontechniker, Messeplaner oder

Hotelbetriebswirte.

www.ist.de

Tagesaktuelle News? Immer unter

www.etnow.de

Das Onlineportal von VPLT und VPLT-Magazin

28 VPLT.Magazin.54


SQ P2 neuer Sicherheits -

standard für Elektrokettenzüge

Mit dem neuen SQ P2 Elektrokettenzüge Standard präsentiert

die Interessengemeinschaft der Veranstaltungswirtschaft

(igvw) den Nachfolger zum VPLT SR 2.0 Standard.

Der SQ P2 Standard beschreibt sichere

Anwendungslösungen und schafft somit eine

gute Basis für die tägliche Anwendung. Es

gibt einige Änderungen und Erweiterungen

im Vergleich zu seinem Vorgänger. Dazu gehört

beispielsweise, dass künftig bei allen

Anwendungen ein Lastsystem bei statisch

unbestimmten Systemen wie Streckenlasten

an mehr als zwei Kettenzügen, Flächenlasten

an mehr als drei Kettenzügen, bei geführten

Lasten oder auch bei der möglichen Überlastung

von Anschlag- und Hängepunkten gefordert

ist. Außerdem wird für D8 Plus Kettenzüge

und Systeme vor der ersten Inbetriebnahme

und dann alle vier Jahre eine Prüfung

durch einen ermächtigten Sachverständigen

gemäß BGG 912 erforderlich.

In dem Fall, dass eine Steuerung sicherheitsrelevante

Funktionen übernimmt, muss

diese der DIN EN ISO 13849-1 oder DIN EN

62061 beziehungsweise 61508 entsprechen.

Es ist hier anhand einer anwendungsspezifischen

Risikoanalyse der notwendige Performance

Level (PL) oder Sicherheitsintegritäts-Level

(SIL) zu ermitteln und die Steuerung

dementsprechend auszuführen. Für

BGV C1 Anwendungen wurden weitergehende

Anforderungen für komplexe Szenenfahrten

und voneinander abhängigen Bewegungen

definiert.

Der neue Standard wurde unter Mitwirkung

der DGUV und der Sicherheitsingenieure

der Rundfunk- und Fernsehanstalten erarbeitet.

Unter Berücksichtigung der aktuellen

Rechtslage und auf dessen Grundlage beschreibt

er die speziellen Arbeitsverfahren

der Branche. Das Ergebnis ist eine Übersicht

der anzuwendenden Rechtsnormen und Anforderungen

zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Weitere Details www.igvw.org

Neuer Service des DIN zur

Mitwirkung in der Normung

Das neue Online-Portal für Norm-Entwürfe des DIN ist

ab sofort unter www.entwuerfe.din.de erreichbar.

Es bietet einen kostenfreien Online-Zugang

zu aktuellen Norm-Entwürfen und die

Möglichkeit, online Stellungnahmen zu den

Norm-Entwürfen abzugeben. Für alle Experten,

die Inhalte einer Norm mit gestalten

möchten, ist dies ein neuer Weg, ihre Kommentare

und Änderungsvorschläge einzubringen.

Die Norm-Entwürfe im Portal werden

abschnittsweise wiedergegeben und sind für

die Darstellung im Internet optimiert, um die

interaktive Nutzung der Inhalte zu vereinfachen.

Bei Bedarf können gedruckte oder

elektronische Norm-Entwurfsdokumente

weiterhin über den Beuth Verlag erworben

werden. Über einen Link ist diese Option

komfortabel als Zusatzfunktion erreichbar.

Dieser Service wird im Rahmen einer ganzen

Reihe von Maßnahmen angeboten, die

dazu beitragen sollen, kleinen und mittleren

Unternehmen den Zugang zu Normen und

die Teilnahme an der Normungsarbeit zu erleichtern.

Weitere Informationen hierzu finden

sich auf der Website des DIN unter

www.din.de.

Um die Norm-Entwürfe einsehen zu können,

registriert man sich unter www.entwuerfe.din.de,

indem man den Schritten auf

der Seite folgt. Nach erfolgter Registrierung

sind die Nutzer mit Leserechten ausgestattet

und können die einzelnen Abschnitte des

Norm-Entwurfs ansehen und sofort Ihre

Kommentare eingeben.

Weitere Informationen erteilt Projektund

Gremienbetreuer Frank Slaby vom

Deutschen Institut für Normung (DIN), Normenausschuss

Veranstaltungstechnik, Bild

und Film (NVBF).

Arbeitsschutz mit Branchenkenntnis

Die Betreuung als Fachkraft für Arbeitssicherheit

vereint mit dem

fundierten Wissen und der Erfahrung

aus über 30 Jahren in der

Veranstaltungsbranche bietet Falco

Zanini jetzt allen interessierten

Firmen und Selbständigen an.

Spektakuläre Unfälle in der Branche

und die Belastungen im Arbeitsalltag

zusammen mit einem

immer komplexer werdenden Regelwerk

zum Arbeitsschutz verunsichern

so manchen Kollegen und

Unternehmer. Mit dem richtigen

Blick für die Bedürfnisse und Realitäten

der Veranstaltungsbranche

bietet Falco Zanini jetzt seine Tätigkeiten

an - von der Betriebsbegehung

über die Gefährdungsbeurteilung

bis zur Erstellung eines

Arbeitsschutz-Management-Systems

(AMS) für den Betrieb.

Ebenso kann er Firmen und Veranstalter

als „geeigneter Koordinator“

nach Arbeitsschutzgesetz und

Baustellenverordnung (SiGeKo)

beraten. info@falco-zanini.de


V.Mknowledge

Koordination im Arbeitsschutz (2)

Im zweiten Teil befasst sich Autor Falco Zanini mit dem Sonderfall der

Baustellenverordnung.

Im ersten Teil dieser Serie über die Koordination im Arbeitsschutz wurde die

Koordination nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) als allgemeine, sich an alle Unternehmer

richtende Pflicht besprochen. Wie dort dargestellt, müssen beim Zusammentreffen

von mehr als zwei ausführenden Unternehmern (auch Einzelunternehmer) auf einer Veranstaltung

diese beim Arbeits- und Gesundheitsschutz zusammenarbeiten und gegebenenfalls

einen geeigneten Koordinator für die Arbeiten bestimmen. Idealerweise geht hier die Steuerung

vom Bauherren als dem Hauptauftraggeber aus.

Zusätzlich zu diesen allgemeinen Regelungen existiert eine sehr konkrete Anforderung

an die Arbeitsschutz-Koordination bei Großprojekten im Bau, die seit vielen Jahren in

der Bauwirtschaft erfolgreich umgesetzt wird und verpflichtend ist. Hierbei handelt es sich

um die Baustellenverordnung (BaustellV) vom 10. Juni 1998, die eine EU-Richtlinie von

1992 konkretisiert. Diese war eine Reaktion auf die Erkenntnis, dass in Europa auf Baustellen

35% der Unfälle auf Planungsfehler, 28% auf mangelnde Organisation und 37% auf

Fehler in der Bauausführung zurückzuführen sind und in Deutschland die Unfallhäufigkeit

auf Baustellen mehr als doppelt so hoch ist, wie in der sonstigen gewerblichen Wirtschaft.

Hier stellt sich die Frage, ob die in unserem Branchen-Sprech liebevoll als „Baustelle“

bezeichnete Produktion, bzw. der Auf- und Abbau derselben eine Baustelle im Sinne der

BaustellV darstellt oder nicht. Nach den „Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen“

(RAB), die die BaustellV konkretisieren, definiert sich die Baustelle als „Ort, an dem ein

Bauvorhaben ausgeführt wird, bei dem eine oder mehrere bauliche Anlagen auf Veranlassung

eines Bauherren errichtet, geändert oder abgebrochen (…) werden“. Die erwähnten

„baulichen Anlagen“ wiederum „sind mit dem Erdboden verbundene aus (…) Bauteilen

hergestellte Anlagen (einschließlich Gebäudetechnik). Eine Verbindung mit dem Erdboden

besteht auch dann, wenn die bauliche Anlage durch eigene Schwere auf dem Boden ruht“.

Der Begriff der baulichen Anlage begegnet uns wieder in den Versammlungsstättenverordnungen

im § 1, der als einen der Anwendungsbereiche in Abs. 1, Nr. 2 definiert:

„Versammlungsstätten im Freien mit Szenenflächen, deren Besucherbereich mehr als 1000

Besucher fasst und ganz oder teilweise aus baulichen Anlagen besteht“. Als bauliche Anlage

gilt hier nach den Erläuterungen zur MVStättVO bereits die Einfriedung und die Abschrankung.

Nach einschlägigen Behördeninformationen kann zumindest in einem Gebäude, z.B. einer

Halle oder „Arena“, nicht ein weiteres Gebäude errichtet werden. Somit fällt hier die

zwingende Erfordernis der Anwendung der BaustellV zunächst weg. Allerdings wurde der

Verfasser anlässlich eines „Fachgesprächs“ mit einem Amt für Arbeitsschutz schon darauf

hingewiesen, dass eine Koordination nach BaustellV in einer Arena, trotz sehr hohen Sicherheitsniveaus,

wünschenswert gewesen wäre.

Anders sieht es hingegen im offenen Gelände aus. Hier kann es je nach Sichtweise

einer zuständigen Stelle durchaus angezeigt sein, eine Koordination nach der Verordnung

durchzuführen. In der Praxis wird bei großen Produktionen im öffentlichen Bereich

immer wieder auf diese Weise verfahren, genauso wie einzelne Großproduktionen auf

Automobilmessen entsprechend vorgehen.

Die zentrale Rolle bei der Koordination nach BaustellV spielt der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator,

kurz SiGeKo genannt. Dieser muss nach der BaustellV „geeignet“

sein. Dazu muss er über baufachliche, arbeitsschutzfachliche und spezielle Koordinatorenkenntnisse

verfügen, sowie Erfahrung in Planung und Ausführung entsprechender

Vorhaben besitzen. Die speziellen Kenntnisse kann sich ein zukünftiger Koordinator mittels

zweier einwöchiger Kurse z.B. in einer Akademie der Verwaltungsberufsgenossenschaft aneignen.

Alle Koordination beginnt zum frühestmöglichen Zeitpunkt, bzw. bei der Planung der

Veranstaltung. Nur in dieser Phase kann ein Koordinator wirksam und rechtssicher tätig

werden. Er muss außerdem unter anderem während der Ausführung zur Umsetzung des Arbeits-

und Gesundheitsschutzes

- mit allen beteiligten Gewerken kommunizieren und deren Zusammenarbeit organisieren,

- dabei die allgemeinen Grundsätze des Arbeitsschutzgesetzes berücksichtigen,

- die Verantwortlichen der Fremdfirmen unterweisen

- gegenseitige Gefährdungen und Gefahren vorausschauend ermitteln,

- darauf achten, dass die Arbeitgeber und Unternehmer ohne Beschäftigte ihre Pflichten

nach der Verordnung erfüllen,

- diese Erkenntnisse in seine Arbeit oder wenn gefordert, den Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Plan

(SiGe-Plan) einarbeiten und den Plan ggf. fortschreiben

Die Erfordernis des SiGe-Plans kann aus der Tabelle abgeleitet werden und Details

zum SiGe-Plan finden sich in der RAB 31. Mit diesem wichtigen Hilfsmittel können

Gefährdungen durch viele Beschäftigte oder die sogenannten gefährlichen Arbeiten frühzeitig

erkannt und minimiert werden.

Als zusätzlicher Effekt bei der Erledigung der genannten Aufgaben des SiGeKo wird es

in der Regel zu Einspareffekten kommen. So können Sicherheitseinrichtungen (z.B. Life-

Lines/Absturzsicherungen) als gemeinsam genutzte Einrichtungen beauftragt werden.

Ebenso werden Abläufe Optimierung erfahren und Kosten können gesenkt werden. So z.B.

nach der Erkenntnis, welche Gewerke Bedarf an Arbeitsmitteln und Einrichtungen (Stapler,

Container) haben. Diese können dann kann zentral und nicht von jedem Gewerk einzeln bestellt

werden.

30 VPLT.Magazin.54

Die Erfordernis des SiGeko und der anderen Maßnahmen aus der Verordnung ergibt sich

aus der oben stehenden Tabelle.

Wann kommt denn nun der SiGeKo zum Einsatz? Das grundsätzliche Kriterium

besteht neben der Tatsache des Errichtens einer baulichen Anlage in dem Zusammentreffen

von Beschäftigten von mindestens zwei Arbeitgebern. Hier ist nochmal zu erwähnen, dass

auch ein selbständiger Einzelunternehmer (Freelancer) sich nach der BGV A1, Abs. 1 selber

einer Koordinierung unterwerfen muss.

Ein besonderes Augenmerk muss der SiGeKo auch auf das zusätzliche Durchführen von

gefährlichen Arbeiten legen. Als gefährliche Arbeiten gelten nach der BaustellV übrigens

„Arbeiten, bei denen die Beschäftigten der Gefahr (…) des Absturzes aus einer Höhe von

mehr als 7m ausgesetzt sind“, genauso wie „Arbeiten, bei denen die unmittelbare Gefahr

des Ertrinkens besteht“ und „Arbeiten, bei denen Sprengstoff oder Sprengschnüre eingesetzt

werden“.

Der Koordinator hat zusätzlich die so genannte „Unterlage für spätere Arbeiten“ zu erstellen.

Hierbei handelt es sich um ein Handbuch für einen späteren Betrieb, in dem Informationen

zu sicherheitstechnischen Einrichtungen, Gefahrenstellen oder Besonderheiten

bei Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten zusammengefasst werden.

Wie bei anderen Pflichtenübertragungen auch, z.B. beim Meister, reicht es nicht aus, den

SiGeKo zu benennen. Damit er ordnungsgemäß handeln kann, muss er schriftlich durch

den Bauherren bestellt werden. Zusätzlich kann er auch noch mit direkter Weisungsbefugnis

als „beauftragter Dritter“ ausgestattet werden, da er ansonsten nur bei gravierenden Verstößen

direkt Weisungen erteilen kann. Auf diese Weise wird er zum direkten Vertreter des

Bauherren. Besitzt er diese Befugnis nicht, kann er bei Verstößen gegen den Arbeitsschutz

lediglich auf den Baubesprechungen oder direkt dem Bauherren Mitteilung machen, der

dies dann wiederum weitergeben muss.

Insgesamt betrachtet stellt die Koordination nach der Baustellenverordnung also nicht

nur unter den genannten Bedingungen eine Pflicht an den „Bauherren“ dar. Vielmehr bieten

sich wie schon im Text erwähnt interessante Möglichkeiten, Kosten und Mühen zu sparen

und die „Baustelle“ nicht nur sicherer, sondern auch effizienter zu gestalten. Weiterführende

Informationen zur Baustellenverordnung und einige Handlungshilfen finden sich auf

den Webseiten www.baua.de, Stichwort „Baustellenverordnung“ und www.leitbild-gutekoordination.de

Falco Zanini ist seit über 30 Jahren in der Veranstaltungsbranche tätig. Er arbeitet

als Berater und Meister für Veranstaltungstechnik und als Fachkraft für Arbeitssicherheit

für die Branche. Zusätzlich hat er die Qualifikation als Sicherheits- und

Gesundheitskoordinator (SiGeKo) nach Baustellenverordnung. Er ist erreichbar

unter info@falco-zanini.de


Leserreise

„Backstage Shanghai“

zur Expo 2010

und zur Prolight + Sound 2010 in Shanghai

10. Oktober bis 16. Oktober 2010


Leserreise „Backs

zur Expo 2010 und zur Proligh

10. Oktober bis 16

Diese Chance gibt es nie wieder: Besuchen Sie die größte

Weltausstellung aller Zeiten und die chinesische Variante der

größten Veranstaltungstechnik-Fachmesse der Welt. Treffen

Sie Kollegen aus der Branche, die z.B. am Deutschen Pavillon,

dem Shanghai Corporate Pavillon, dem Pavillon der Vereinigten

Arabischen Emirate oder dem Hamburg-Haus mitgewirkt

haben. Die Expo 2010 Shanghai und die Prolight + Sound

Shanghai 2010 heissen Sie auf dieser exklusiven Leserreise

willkommen. Vom 10.-16. Oktober entführen wir Sie in die

spannendste Metropole Asiens - mit einem tollen Programm,

vielen Blicken „hinter die Kulissen“, zahlreichen „Insider-Locations“

- und dennoch genug Freiraum für eigene Aktivitäten.

Das alles im Rahmen eines „Rundum-Sorglos-Pakets“, in

dem Transfers, Versicherungen, Visagebühren und sachkundige

Reiseleitung vor Ort bereits enthalten sind. Buchen Sie Ihre

Expo- und Messe-Reise nach Shanghai noch heute (kostenfreier

Rücktritt ist möglich bis 30. Juli 2010. Flugplan-, Hotelund

Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.)

Reiseverlauf

1. TAG (10.10.2010): ANREISE NACH CHINA

Individuelle Anreise der Teilnehmer zum Flughafen Frankfurt/ Main.

Treffen der Gruppe vor dem Check- in Schalter der Emirates. Am

frühen Nachmittag startet Ihr Linienflug nach Shanghai mit

Zwischenstopp in Dubai. Genießen Sie das ausgezeichnete Emirates-Essen

und das preisgekrönte Unterhaltungsprogramm an

Bord.

2. TAG (11.10.2010) ANKUNFT IN SHANGHAI

Am frühen Nachmittag landen Sie in der Metropole Shanghai.

Nach der Begrüßung am Flughafen werden Sie mit dem Transferbus

in Ihr gebuchtes Hotel gebracht. Der Rest des Tages steht Ihnen

zur freien Verfügung, auf Wunsch begleiten Sie die Reiseleitung

zu einem gemütlichen Abend mit Shopping, Abendessen und

einem „Absacker“ bei Live-Musik im Szeneviertel Xintiandi

(Selbstzahler).

3. TAG (12.10.2010): BESUCH DER PROLIGHT + SOUND (F)

Um ca. 9:00 Uhr steht ein Transfer zum Messegelände für Sie bereit.

Tagesprogramm auf der Prolight + Sound in Eigenregie. Anlaufstelle

für Pausen, Getränke und kleine Snacks: Der VPLT-

Stand. Um ca. 17:30 Uhr Transfer zum offiziellen Ausstellerabend,

wo ein VIP-Tisch auf Sie wartet. Anschließend Transfer

(Taxi, Selbstzahler) zum Hotel oder individuelle Abendgestaltung.

4. TAG (13.10.2010): BESUCH DER EXPO 2010 -–TEIL 1 (F)

Um ca. 9:00 Uhr steht ein Transfer zum Expo-Gelände für Sie bereit.

Nach Ankunft Führung mit 2 Backstage-Touren, ab Mittag

Expo-Besuch in eigener Regie oder gemeinsam mit der Reiseleitung.

Um ca. 18:30 Uhr Treffen auf dem Expo-Gelände, um gemeinsam

die vielen nächtlichen Highlights der Expo zu genießen.

Sehen Sie die zahllosen Licht- und LED-Installationen der verschiedenen

Länder-Pavillons, die den Expo-Besuch zu einem unvergesslichen

Erlebnis werden lassen. Die Expo ist bis Mitternacht

geöffnet, Sie können dort auch essen und trinken. Rück -

fahrt zum Hotel per Bus um 23:30 Uhr oder individuell per Taxi.

5. TAG (14.10.2010): BESUCH DER EXPO 2010 – TEIL 2 (F)

Um ca. 9:00 Uhr steht ein Transfer zum 2. Tag auf dem Expo-Gelände

für Sie bereit. Nach Ankunft weitere Führung mit 2 Backstage-Touren,

ab Mittag Expo-Besuch in eigener Regie oder gemeinsam

mit der Reiseleitung. Um ca. 18:30 Uhr werden Sie wieder

abgeholt und zum Hotel gebracht. Der Abend steht zur freien

Verfügung, oder Sie begleiten die Reiseleitung zu einem Abendessen

(Selbstzahler) am „Bund“, der weltberühmten Flaniermeile

Shanghais.

6. TAG (15.10.2010): BESUCH EINER DEUTSCHEN FIRMA

UND EINER CHINESISCHEN FERTIGUNGSSTÄTTE (F)

Um ca. 9:00 Uhr steht ein Transfer zum Sitz einer deutschen Veranstaltungstechnik-Firma

für Sie bereit. Nach kurzem Besuch

dort geht es weiter zur Fertigungsstätte einer chinesischen Veranstaltungstechnik-Firma.

Anschließend gemeinsames Mittagessen

(Selbstzahler), Transfer in die Innenstadt. Danach Programm

in Eigenregie, oder Sie begleiten die Reiseleitung zu einem

Rundgang mit einigen Sehenswürdigkeiten und vielen Insider-

Geschichten.

7. TAG (16.10.2010): ABREISE SHANGHAI (F)

Nach dem Frühstück erwartet Sie bereits Ihre Reiseleitung und

wird Sie mit dem Bus zu Ihrem Abflug zum Flughafen Pudong

bringen. Der Abflug erfolgt am frühen Morgen mit Zwischenstopp

in Dubai. Ankunft der Reiseteilnehmer in Frankfurt gegen frühen

Abend und individuelle Heimreise der Teilnehmer.

F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen


tage Shanghai“

t + Sound 2010 in Shanghai

. Oktober 2010

Reisepreis

GRUNDPROGRAMM INKL. FACHRAHMENPROGRAMM

Preis pro Person im Doppelzimmer: 1.525,– Euro inkl. Fachprogramm

Preis pro Person im Einzelzimmer : 1750,– inkl. Fachprogramm

Aufpreis Flug in der Business Class ab 2.100,– Euro

Weitere Abflughäfen auf Anfrage buchbar.

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN

- Emirates Linienflüge von Frankfurt nach Shanghai via Dubai und zurück in der

Economy Class

- 30 kg Freigepäck

- Rail + Fly Fahrschein, 2. Klasse zur Anreise zum und ab Frankfurt Flughafen

- 5 Hotelübernachtungen im Hotel Holiday Inn Pudong**** Landeskat. in Zimmern

mit Bad oder Dusche/WC inkl. 5 mal Frühstück im gebuchten Hotel

- Fachprogramm gem. Reiseverlauf inkl. Transporte vor Ort

- 1 x Kosten Maglev-Train

- Abholung/Rückführung Flughafen – Hotel

- 1 x Transport Hotel – Messe und zurück

- 2 x Transport Hotel – Expogelände und zurück

- 1 x Hotel – deutsche Firma – chinesische Firma und zurück

- Visakosten für deutsche Staatsangehörige

- Die angegebenen Versicherungen

- Rundum Sorglos Reisetopschutz ohne Selbstbehalt

- Infopaket mit Reiseliteratur

- Sicherungsschein der Insolvenzversicherung

NICHT EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN

- Versicherungen (außer der angegebenen)

- persönliche Ausgaben, wie Getränke, Trinkgelder, Eintrittsgelder usw.

REISEDURCHFÜHRUNG UND MINDESTTEILNEHMERZAHL

Die Reise kann nur durchgeführt werden, wenn die für diese Reise vorgesehene

Mindestteilnehmerzahl von 15 Personen erreicht bzw. überschritten ist.

Sollte die in der Reiseausschreibung angegebene Mindestteilnehmerzahl bis 6

Wochen vor Reisebeginn nicht erreicht sein, ist es dem Reiseveranstalter

rechtlich gestattet vom Reisevertrag zurückzutreten. In diesem Fall informieren

wir Sie unverzüglich und erstatten den bereits eingezahlten Reisepreis. Sollte

sich abzeichnen, dass eine Durchführung der Reise in Frage gestellt ist, werden

wir unsere Gäste frühzeitig über Alternativen informieren und diese anbieten.

REISEVERANSTALTER: Reipa Touristik GmbH, Europaplatz 14, D-53721 Siegburg,

Deutschland.

HOTEL: Direkt im neuen Finanz-Zentrum Pu Dong gelegenes Hotel. Das Holiday

Inn Pudong Shanghai ist ideal im schnell wachsenden Geschäfts- und Finanzdistrikt

von Lujiazui gelegen, einer der best entwickelten Gegenden von

Pudong. Geschäftsleute genießen die Lage, aber auch Freizeitreisende kommen

hierher, da vom Hotel aus Sehenswürdigkeiten wie der Jin-Mao-Turm, das

Shanghai Museum und der Jade-Buddha-Tempel mühelos zu erreichen sind.

Nach 40 Autominuten sind Sie an einem der beiden Flughäfen der Stadt.

Ausstattung: Das Hotel besitzt zusätzlich einen großräumigen Health-Club mit

einer Sporthalle, Jacuzzi, Sauna, Dampfbad und Swimmingpool. Sie haben die

Wahl zwischen fünf erstklassigen Restaurants, die Ihnen eine Vielzahl an chinesischen

und internationalen Gerichten servieren. Gästen stehen darüber hinaus

das gut ausgestattete Business-Center und die Suite mit Tagungs- und Konferenzräumen

zur Verfügung.

Unterbringung: 320 gut ausgestattete und großräumige Gästezimmer mit Bad

o. DU/WC, Föhn, Klimaanlage, Radio, TV, Telefon, Minibar und Safe.

HINWEISE

Zahlungsmodalitäten/Kreditkartenakzeptanz: Bei Buchungsabschluss ist eine

Anzahlung in Höhe von 15% des Reisepreises pro Person fällig. Zur Restzahlung

erhalten Sie 8 Wochen vor Reisebeginn eine Restzahlungsrechnung. Sollten

Sie Ihre Reise mit einer Kreditkarte zahlen, ist dies mit einer Disagio Gebühr

in Höhe von 3 % des Rechnungsbetrages möglich.

Weicht Ihre Rechnungsadresse von Ihrer Anmeldeanschrift ab, bitten wir um

rechtzeitige Bekanntgabe (vor Erstellung der Restzahlungsrechnung) der Rechnungsadresse.

Einreise/Visaformalitäten/Einreise für Deutsche (Kurzfassung): Visum erforderlich,

notwendig ist dazu u.a. der mindestens 6 Monate gültige Reisepass, 1

Passbild (Original in Farbe, keine gescannten und selbst ausgedruckten Bilder!),

vollständig ausgefüllter und unterschriebener Visaantrag. Für die Teilnehmer

werden Einzelvisa über den Veranstalter beantragt. Sie erhalten die nötigen

Formulare mit Ihrer Reisebestätigung.

Gesundheit/Impfungen: Bei Einreise direkt aus Europa ist keine Impfung vorgeschrieben.

Bitte erkundigen Sie sich ggf. nach Ausnahmen.

Versicherungen: Im Reisepreis enthalten sind Reiserücktrittskostenversicherung,

Reiseabbruchsversicherung, Reisegepäckversicherung, Auslandskrankenversicherung

mit medizinischer Notfall-Hilfe sowie ein RundumSorglos Reisetopschutz

ohne Selbstbehalt Die Auslandskrankenversicherung deckt alle

medizinischen Ausgaben ab und beinhaltet auch einen medizinisch sinnvollen

Rücktransport in das Heimatland des Reisenden. Der RundumSorglos-Service

hilft und berät bei nichtmedizinischen Notfällen. Wir werden u. a. aktiv bei Verlust

von Reisedokumenten, helfen bei der Sperrung von Kredit- und EC-Karten,

bei Reiserufen, Strafverfolgungsmaßnahmen oder beraten bei Umbuchungen.

BUCHUNG UND INFORMATION

Reipa Touristik GmbH, Esther Braun,

Europaplatz 14, 53721 Siegburg,

Tel/Fax: (0 22 41) 59 74 60, Email: ebraun@reipa-touristik.de


REISEANMELDUNG

REISEANMELDUNG

VPLTMagazin Leserreise

Prolight+Sound

in Shanghai

vom 10. Oktober bis 16. Oktober 2010

Ich bitte um Buchung folgender Leistungen für ____ Person(en)

Reisepreis pro Person bei Unterbringung in

einem Doppelzimmer

einem Einzelzimmer

1.525,- (inkl. Fachprogramm)

1.750,- (inkl. Fachprogramm)

Flug in der Business Class mit Aufpreis pro Person ab 2.100,-

Hiermit melde ich folgende Teilnehmer verbindlich an (abweichende Rechnungsanschrift bitte mitteilen)

Name:

Vorname:

Name:

Vorname:

Firma:

Straße/Hausnr.:

PLZ:

Telefon:

Ort:

Fax:

E-Mail:

Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Reipa Touristik GmbH, Europaplatz 14, 53721 Siegburg, die Sie mit der

Bestätigung erhalten. Mit der Anmeldung ist eine Anzahlung in Höhe von 15%, maximal jedoch Euro 250,00 des Reisepreises fällig. Zur

Zahlung der Restsumme erhalten Sie ca. 8 Wochen vor Reisebeginn die Endabrechnung.

Mit meiner Unterschrift erkenne ich die Reise- und Zahlungsbedingungen des Reiseveranstalters für alle von mir angemeldeten

Teilnehmer verbindlich an. Ich erkläre ausdrücklich, auch für die vertraglichen Verpflichtungen aller von mir angemeldeten Teilnehmer

ein zustehen. Ich bin damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten vom Reiseveranstalter oder Reisebüro für

Kundeninformationen gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Außerdem ist mir bekannt, dass ich Auskunft über die

gespeicherten Daten verlangen kann.

_______________________________________________________________________________

Ort: Datum: Unterschrift:

Zurücksenden an:

REIPA TOURISTIK GmbH

Frau Esther Braun, Europaplatz 14, D-53721 Siegburg

Fax an 0 22 41 – 59 74 60 oder

Email an ebraun@reipa-touristik.de


Thomas Bartz

Mit Geschäftskunden und Mitarbeitern

feierte Stageco Business

Partners kürzlich in Berlin die Eröffnung

eines neuen Standorts. „Somit

haben wir nun ausreichend Platz, sowohl

indoor als auch outdoor mehrere

Produktionen parallel vorzubereiten“,

erklärt Director Thomas Bartz. Die Expansion

sei eine logische Konsequenz

aus dem Aufwärtstrend der letzten

Jahre.

Klaus-Dieter Dahl

Die deutsche Niederlassung von Mitsubishi

Electric Europe B.V. hat

zum 01.04.2010 ihre Vertriebsmannschaft

mit Klaus-Dieter Dahl verstärkt.

Seine langjährige Erfahrung auf dem

Gebiet Electronics (im Hause Toshiba)

wird zu seinem erfolgreichen Einstieg

in den Bereich Business-Projektoren/Public

Displays beitragen. In Zukunft

wird Dahl das gesamte süddeutsche

Händlernetz betreuen.

Frank Dawert

Seit dem 1. Januar 2010 ist Frank Dawert

(44) neuer Herstellungsleiter der

nobeo GmbH. In der neu geschaffenen

Position ist er für die Planung,

Durchführung und Nachbereitung aller

Projekte zuständig. Dawert kommt

von Plazamedia, bei denen er 2009

die Leitung Produktionsmanagement

Außenproduktion innehatte. Davor

war er von Herbst 2006 bis Ende

2008 bei der UEFA in der Schweiz.

Thorsten Ernst

Um den steigenden Anforderungen

der hauseigenen Gerätekontrolle (Ge-

Ko) bei Publitec gerecht zu werden,

wurde Thorsten Ernst als weiterer Mitarbeiter

für diesen Bereich gewonnen.

Zeitgleich wurde die GeKo komplett

umgebaut und auf den neuesten

Stand der Technik gebracht, um eine

gleichbleibend hohe Prüfqualität trotz

wachsendem Durchfluss zu gewährleisten.

Maik Gruben

Zum Jahresbeginn hat sich die Kalle

Krause GmbH um einen neuen Mitarbeiter

im Bereich der Projektleitung

verstärkt. Maik Gruben ist Meister für

Veranstaltungstechnik und bringt 21

Jahre Berufserfahrung in das Unternehmen

ein. Der 38-jährige ist bei

Kalle Krause als Senior Projektleiter

für sämtliche Unternehmensbereiche

zuständig. Mit den Kunden entwickelt

er individuelle Konzepte.

Jan-Dirk Hachmann

Jan-Dirk Hachmann (42), bisher verantwortlich

für den Bereich Trussing

bei LMP, hat zum 1. April 2010 die

Position des Vertriebsleiters übernommen.

Er ist bereits seit knapp zwölf

Jahren bei LMP beschäftigt. Im Zuge

der Umsetzung seines Partnerkonzeptes

erweiterte LMP die Vertriebsaktivitäten

um einen weiteren Vertriebskanal.

Er arbeitet mit Geschäftsführer

Egbert Zudrop eng zusammen.

Johannes Hammes

Seit 1. Februar 2010 verstärkt Johannes

„Jupp“ Hammes das Team von

Audio-Technica. Hammes ist seit

über 40 Jahren in der Audio-Branche

tätig. Als Spezialist im Bereich Beschallung

betreut er Kunden von Theater,

Funk, Fernsehen, Konzerthäusern,

Festinstallationen über Kinos bis

zu Live-Sound-Anwendungen. Im Bereich

Klassik kann er auf eine langjährige

Erfahrung zurückgreifen.

Dirk Hesse

Das Medienhaus Gahrens + Battermann

gründete kürzlich den neuen

Unternehmensbereich Kongress-Innovation.

Hier werden Produkte mit

dem Ziel, die Interaktivität auf Veranstaltungen

zu erhöhen, entwickelt. Die

Leitung des neuen Bereichs obliegt

dem 41jährigen Dirk Hesse. Der studierte

Elektroingenieur hat zuvor mehrere

Jahre in einer ähnlichen Position

gearbeitet.

Christian Kissel

Seit 1. Mai 2010 ist Christian Kissel

als „Technical Sales“ bei Audio-

Technica Deutschland beschäftigt.

Christian Kissel ist seit über 20 Jahren

im PA-Bereich tätig und verfügt über

umfassendes Wissen im Audio-Bereich.

Er hat mehrere Jahre in einem

Musikfachgeschäft gearbeitet und

steht ebenfalls aktiv als Gitarrist auf

der Bühne. Seit 2003 betreibt er sein

eigenes Tonstudio.

Werner A. König

Werner A. König (32) erweitert seit 1.

März 2010 als Senior Consultant ICT

im Bereich Interaktionsdesign und

Usability-Engineering. Mit König will

ICT den Bereich „interaktive Multimediasysteme

und Multitouch“ weiter

ausbauen und ihre Position als Spezialist

für professionelle, interaktive intuitive

Exponate sowie Multitouch-Anwendungen

festigen. König ist Autor

zahlreicher Publikationen.

Jürgen Malleck

Der Intercom- und Kommunikationstechnologie-Spezialist

Delec hat sein

Vertriebsteam um Broadcast-Experten

Jürgen Malleck verstärkt. Malleck

wechselt vom Systemhaus BFE, wo

er seit 2002 als Planungsingenieur

Großprojekte für Kunden wie WDR

oder Radio Bremen betreute. Zuletzt

war er für den Ausbau von sechs Sendestraßen

im saudi-arabischen Jeddah

Broadcast Centre verantwortlich.

Leif Witte

Mit Leif Witte erweitert der Hamburger

Systemintegrator Amptown System

Company sein Team um einen in der

Veranstaltungsbranche bekannten

Spezialisten für Strategie und Networking.

Als Business Development Manager

ist der 45-jährige für den Ausbau

der Geschäftsbeziehungen sowie

die Analyse von Marketingchancen

und Absatzmärkten, Akquise, Vertrieb

und Lobbying verantwortlich.

V.M

leute

VPLT.Magazin.54 35


V.Mbookshop

Neuauflage von „Faszination

Licht“ vorgestellt

Mit „Faszination Licht“ hat Max Keller das Standardwerk

zur Bühnenbeleuchtung verfasst. Jetzt liegt dieses

richtungsweisende Buch in der 4. Auflage vor.

Für die Neuauflage hat Max Keller Text und Bild auf den neuesten technischen Stand gebracht

und den Umfang des Werks durch Hinzunahme namhafter Autoren erweitert.

Max Keller ist einer der international führenden Lichtgestalter, der schon seit den 70er Jahren

Licht im Theater zur eigenständigen Kunstform erhoben hat. Die Erstausgabe von „Faszination

Licht“ wurde 1999 von der Stiftung Buchkunst als bestes Buch in der Kategorie Fachund

Sachbuch ausgezeichnet.

Handbuch Fliegende Bauten

Temporäre Architektur im Spannungsfeld technischer

Regeln

Bislang stützten sich Hersteller, Anwender und Bauordnungsbehörden bei der Produktion,

Verwendung und Genehmigung von so genannten Fliegenden Bauten auf die DIN 4112. Diese

ist inzwischen zurückgezogen worden, die europäischen DIN EN 13782 und DIN EN 13814

sollen sie ersetzen. Zudem existiert eine neue Fliegende Bauten Richtlinie, die von der ARGE-

BAU im Mai 2007 herausgegeben wurde. Die Verunsicherung vieler Betroffener wächst, zumal

die Rolle der zurückgezogenen DIN 4112 nicht zweifelsfrei geklärt ist.

xEMP hat mit Dr. Roland Ondra einen der namhaftesten Experten für die Berechnung von

Fliegenden Bauten als Autor gewinnen können. Zusammen mit Hartmut H. Starke, der die

bauordnungsrechtlichen Fragestellungen bearbeitet, hat das Redaktionsteam von xEMP eine

umfassende Analyse der gegenwärtigen Situation geschaffen. Das Handbuch Fliegende Bauten

kann ab sofort zum vergünstigten Subskriptionspreis von 30,50 EUR vorbestellt werden und

wird ab dem 06.06.2010 ausgeliefert.

Dr. Roland Ondra & Hartmut H. Starke, Handbuch Fliegende Bauten, Temporäre Architektur

im Spannungsfeld technischer Regeln, 1. Auflage, 33,50 Euro, Subskriptionspreis bis

06.09.2010: 30,50 Euro

Strom zum Anfassen

Elektrotechnik für die Eventbranche

Elektrotechnik ist das „Horrorfach“ vieler Studenten und Auszubildenden bzw. angehender

Veranstaltungsmeister. Dass diese Thematik durchaus anschaulich und „spannend“ präsentiert

und vermittelt werden kann, zeigt der Praktiker Sven Kubin seit vielen Jahren in seinen Ausund

Weiterbildungsseminaren.

Im Standardwerk „Formeln und Tabellen“ hat er bereits das Kapitel Elektrotechnik vollständig

überarbeitet - dem folgt nun eine eigene Veröffentlichung, die das gesamte Grundlagenspektrum

und die praktische Anwendung der Elektrotechnik abbildet. Das umfangreiche Lehrund

Praxisbuch kann zum vergünstigten Subskriptionspreis von 31,50 EUR vorbestellt werden

und wird ab dem 06.06.2010 ausgeliefert.

Sven Kubin, Strom zum Anfassen, Elektrotechnik für die Eventbranche, 1. Auflage 2010, 34,50

Euro, Subskriptionspreis bis 06.09.2010: 31,50 Euro

36 VPLT.Magazin.54

Alle hier vorgestellten Bücher sind sofort über den VPLT-Bookshop bestellbar: Sie schicken

(faxen, mailen) uns Ihre Literaturwünsche. Daraufhin erhalten Sie von uns eine Rechnung. Sie

bezahlen per Überweisung, Scheck oder mit einer einmaligen Abbuchungsgenehmigung (Bankverbindung

nicht vergessen!). Nach Zahlungseingang erhalten Sie umgehend Ihre Bestellung.

Tel. (05 11) 270 74-74, Fax -777, Mail: info@vplt.org


Stage Design

Ralph Larmann

Neue Fotodokumentation mit 30 internationalen

Bühnenproduktionen. Klare,

emotionale Bilder der Shows und Inszenierungen.

Mit Informationen wie

Name, Ort und Zeitpunkt der Produktionen

sowie der Verantwortlichen.

€ 49,95

VPLT-

Bookshop

V.M

bookshop

Funkmikrofontechnik

und Wireless Monitoring

von Martin Hoemberg und

Peter Arasin, 120 Seiten.

Das Buch vermittelt Know How für die praktische

Arbeit – bei Shows, TV, Film, Theater,

von Grundlagen über unmittelbare Praxis-

Tipps bis zu gesetzlichen Informationen. Mit

mehr als 160 Fotos, Grafiken und Tabellen.

€ 29,90

DMX 512-A

Nach langer Vorbereitungs-, Übersetzungs-, Abstimmungsund

Layout-Arbeit legt der VPLT jetzt die erste und einzige

autorisierte Fassung des aktualisierten DMX 512-A-Standards

der ESTA (Entertainment Services und Technology Association)

vor. Das Werk ist zweisprachig aufgebaut und zeigt jeweils

nebeneinander das englischsprachige Original und die

deutsche Übersetzung. Für alle, die mit DMX arbeiten, ist diese

Publikation Pflicht. Leider existiert zum DMX bei vielen nur

Halbwissen, was bei dem komplexen Thema durchaus nicht

verwundert. Dieser Standard schafft Abhilfe und sollte niemandem,

der sich im weitesten Sinne ernsthaft mit Veranstaltungstechnik

befasst, in seiner Wissenssammlung fehlen. Der

DMX-Standard klärt alle Unsicherheiten.

€ 45,–

Automation in the Entertainment Industry

In the last 15 years, there has been a massive growth in the use of automation in entertainment, especially

in theatres, and it is now recognised as its own discipline. However, it is still only used in around

5 % of theatres worldwide (compared with 0.3 % 25 years ago). In the next 25 years, given current

growth patterns, that figure will rise to 30 % of theatres worldwide. This will mean that the majority of

theatre personnel, including directors, designers, technical staff, actors and theatre management, will

come into contact with automation for the first time at some point in their careers. This new title is intended

to provide insights and practical advice from those who use automation, to help the first-time

user understand the issues and avoid the pitfalls in its implementation.

€ 40,00

Control Freak

Ergänzend zum DMX 512-A beschreibt

der „Control Freak“ vor allem

die praktische Herangehensweise

an die unterschiedlichsten

DMX-Aufgabenstellungen und -Probleme,

zeigt Lösungen auf und geht

problembezogen in die Tiefe der

Materie.

€ 42,00

Veranstaltungstechnik: Spielstätten,

Anlagen und Geräte

Stefan Kluge

Das Fachbuch beschreibt sicherheitstechnische

Anforderungen an die Gestaltung und

den Betrieb von Spielstätten, Anlagen und

Geräten. Dabei werden die Besonderheiten

der verschiedenen Arten von Veranstaltungsstätten

beschrieben.

€ 27,50

New Theatre Words 1

Olle Söderberg

Ein Nachschlagewerk für alle im Theaterbereich

tätigen Personen. In acht Sprachen:

Englisch, Französisch, Deutsch,

Tschechisch, Spanisch, Italienisch, Holländisch

+ Japanisch. Ein Muss für Theaterfachleute,

die viel auf Tournee sind,

denn richtige Kommunikation ist alles!

€ 29,00

Fachqualifikation für

Veranstaltungskaufleute

Marco Gödde/Jörg Bleibel

Ausführliche Übungslayouts und -aufgaben

ermöglichen die erweiterte Anwendung in

Unterricht und Selbststudium. Der Inhalt ist

nach Lernfeldern aus dem Rahmenlehrplan

strukturiert und orientiert sich am IHK-Stoffkatalog

für die Abschlussprüfung.

€ 25,95

Vorbeugender Brandschutz im Bild

Bd 2, Spittank/Dietmann/Kremer

Das Buch ermöglicht eine schnelle Erfassung

des Vorschriftentextes durch eine ausreichende

Bebilderung. Sie erhalten ein praktisches Nachschlagewerk

für die tägliche Arbeit – kein theoretischer

Kommentar kann dies leisten. Bebilderte

Hinweise vereinfachen die Verständlichkeit

der Vorschriften stark.

€ 39,00

Keine Panik vor Mechanik

Oliver Romberg/Nikolaus Hinrichs

Für Studenten der Ingenieur- und Naturwissenschaften

und der Architektur, sowie

alle, die sich für Mechanik interessieren.

Mit den Themen Statik, Festigkeitslehre,

Kinematik und Kinetik in humorvoller

Darstellung von Cartoons und 99

Übungsaufgaben mit Lösungen.

€ 26,90

zurzeit vergriffen

Lexikon Beschallung

Jan-Friedrich Conrad, englisch

Das Buch deckt die Jargon-Begriffe des

Live-Sounds ebenso ab wie die Terminologie

der akademischen Elektroakustik. Es werden

alle relevanten Fachbegriffe der Musik- und

Theaterbeschallung, der PA-Technik, Akustik,

Elektro- und Psychoakustik erläutert.

€ 28,00

Ihre Buchbestellung:

So geht’s!

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Tel. (05 11) 270 74-74,

Fax -777, Mail: info@vplt.org

Elektronik für Veranstaltungstechnik

Michael Ebner

Leitfaden für den Veranstaltungstechniker

mit Grundlagenwissen zu Bauteilen und Geräten

mit Schaltungs- und Berechnungsbeispielen.

Das Buch hilft, Schaltpläne von Geräten

der analogen Niederfrequenz zu lesen

und zu verstehen sowie Fehler in solchen

Geräten zu finden und zu beheben.

€ 32,00

neue Auflage

Sicherheit in der Veranstaltungstechnik

Michael Ebner

Checklisten, Rechtsgrundlagen, Gefährdungsanalyse,

mit Checklisten auf CD-

ROM. Die 2. Auflage berücksichtigt u. a. aktuelle

Sicherheitsregeln wie TRBS 2131,

VPLT SR 1.0 und VPLT SR 2. sowie weitere

neue Verordnungen. Neu ist auch eine

Checkliste zum Thema Unterweisungen.

€ 72,00

Alle Preise gelten inkl. der gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten


V.Mbookshop

neue Auflage

Das Dunstbuch

Dipl.-Ing. Jens Müller

Neben der aktuellen Entwick -

lung der Nebeltechnologie

gibt dieses Buch Handlungshilfen

für den sicheren und effektiven

Gebrauch von

Dunst- und Nebeleffekten aller

Art.

€ 17,85

Formel- und Tabellen -

sammlung für die

Veranstaltungstechnik

Cay Grossigk/Petra Krienelke

4. überarbeitete Ausgabe. Ü ber

Kinematik, Statik, Festigkeitslehre,

Seile, Stahltabellen, Kantholztabellen,

Optik, E-Technik,

Hydraulik, Wärmelehre.

€ 19,50

Das P.A. Handbuch

Frank Pieper

Dieses Handbuch behandelt

alle Aspekte der Beschallungstechnik

ausführlich, leicht verständlich

und praxisbezogen.

€ 27,50

Faszination Licht

Max Keller

Der Autor ist ein Zauberer mit künstlichem Licht. In

seinen hier üppig mit Farbfotos dokumentierten

Theaterarbeiten setzt der Lichtgestalter immer wieder

Maßstäbe. Dieses Handbuch vermittelt umfassend

und verständlich allen Beleuchtungs-Interessierten,

wie viel an technischem Wissen und Sensibilität

für Farb- und Raumwirkungen dahinter steckt.

€ 85,00

Light Fantastic

Max Keller

englische Ausgabe von „Faszination

Licht“

€ 75,00

Theatre Engineering

& Stage Machinery

Toshiro Ogawa

in englischer Sprache

Ein sehr umfangreiches Werk

des bekannten Autors über

Theatertechnik.

€ 50,50

Bühnentechnik

Bruno Grösel

Der Klassiker in 3., überarbeiteter

und erweiterter Auflage.

Bühnentechnisches Fachwissen

für Personen unterschiedlichen

technischen Ausbildungsgrades.

€ 64,80

Handbuch der

Tonstudiotechnik

Michael Dickreiter

Das Standardwerk der professionellen

Audiotechnik bietet für alle Interessierten

eine Einführung in das Thema, eignet

sich aber ebenso als Nachschlagewerk

für Profi oder Fachhändler.

7. Auflage,2 Bände, zusammen

€ 79,95

History Of The Theatre

Brockett/Hildy, in englischer Sprache

Das Standardwerk der Theatergeschichte

zeigt die chronologische Entwicklung des

Theaters von dessen rituellen und kultischen

Ursprüngen bis hin zum zeitgenössischen

Bühnengeschehen auf. Weit über

500 Fotos. Schwerpunkt: die Entwicklung

des Theaters in Europa.

€ 105,00

Stage Lighting –

CD-ROM

Dan Redler

in englischer Sprache

Eine interaktive, multimediale

CD-ROM mit hunderten von

Themen, über 1000 Ausdrükken

im Glossar, technischen

Informationen und Zeichnungen,

über 300 Fotografien von

Theaterproduktionen, mit Animationen

und Videoclips.

€ 71,29

Das Effekte Praxisbuch

Frank Pieper

Dieses Praxisbuch behandelt alle gängigen

Effekte von Chorus über Exciter bis

zum Noisegate. Technische Realisation,

detaillierte, praktische Tipps und relevante

Parameter und Funktionen werden erklärt.

Alle Effekte werden auf der beiliegenden

CD beispielhaft demonstriert.

€ 26,90

Praxisleitfaden VStättV

Starke/Scherer/Buschoff

Kompaktes Arbeitsmittel, das den

Anwender in die Lage versetzt, sofort

alle relevanten Regelungen mit

einem Blick zu erfassen. Die Musterversammlungsstättenverordnung

wird auf 232 Seiten umfangreich

kommentiert und erklärt.

€ 28,90

Pocketguide

Sport Events

Starke/Scherer/Buschhoff

Ein aktueller Überblick im Bezug

auf die technischen und organisatorischen

Möglichkeiten, Veranstaltungen

im “sportlichen” Umfeld

durchzuführen. Ergänzung

zum Praxisleitfaden VStättV

€ 27,50

Das Tonstudio

Handbuch

Hubert Henle

Dieses umfangreiche Buch

wendet sich in erster Linie an

angehende Toningenieure und

-meister, ist aber auch für ambitionierte

Heimstudiobesitzer

von großem Wert.

€ 25,50

AutoCAD - A Handbook

for theatre users

David Ripley – in englischer Sprache

From „Setting Up“ to „Drawing in

Three Dimensions“ via „Drawings Within

Drawings“, this compact and fully

illustrated guide to AutoCAD covers

everything from the basics to full colour

rendering and remote plotting.

€ 43,50

Die Audio-Enzyklopädie

Andreas Friesecke

Die Audio Enzyklopädie ist ein umfassendes

Nachschlagewerk und detailliertes

Lehrbuch zugleich. Sie bietet zu allen Feldern

der aktuellen Tonstudiotechnik die

erforderlichen theoretischen Grundlagen

in anschaulicher Darstellung und mit 715

Abbildungen und 145 Tabellen.

€ 78,00

Event Design

Daab Books

Das Buch stellt unter Berücksichtigung

eines möglichst vollständig

um gesetzten Konzeptes etwa 50

interessante internationale Projekte

vor. Die Projekte sind in alphabetischer

Reihenfolge nach den

jeweiligen Agenturen sortiert.

€ 49,95

Veranstaltungstechnik – Grundlagen

von Veranstaltungen

Stefan Kluge

Dieses Buch eröffnet Wege zum

Verständnis verschiedener Veranstaltungsarten

und den daraus resultierenden

Besonderheiten. Die

Beschreibung der Themen ist einfach,

klar und verständlich.

€ 27,50

Technical Standards for

Places of Entertainment

diverse Autoren

DIN A4, in englischer Sprache

A publication produced to support the

Model Regulations for Places of Entertainment.

It offers advice on safe standards

and good practice for all types

of entertainment premises.

€ 58,00

Model National

Standard Conditions for

Places of Entertainment

This publication has been produced

jointly by the ABTT, the

DSA and the LGLF to provide a

uniform standard for the safe

management of premises licensed

for entertainment.

€ 33,50

Alle Preise gelten inkl. der gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten


V.M

bookshop

zurzeit vergriffen

Lexikon Eventmanagement

Oliver Hentschel

Strategie, Kreativität, Logistik, Verwaltung.

Ein alphabethisch aufgebautes

Nachschlagewerk für den

Eventmanager sowie alle, die in dieser

Branche tätig sind oder einen der

neuen Berufe (Veranstaltungskaufmann/frau,-techniker/in)

erlernen.

€ 48,00

A Practical Guide to Health

and Safety in the Ent. Industry

Marco van Beek

in englischer Sprache

Ein Buch, das eines der wichtigsten Themen,

die Sicherheit und den Gesundheitsschutz

in der Veranstaltungsbranche, an -

schaulich erklärt und Anregungen, sowohl

für Arbeitnehmer als auch -geber gibt.

€ 25,00

An Introduction to Rigging

in the Ent. Industry

Chris Higgs

in englischer Sprache

The book is a practical guide to rigging

techniques and practices and also thoroughly

covers safety issues and discusses

the implications of working within recommended

guidelines and regulations.

€ 42,00

Handbuch der

Lichttechnik

Jens Müller

Hier wurden eine Vielzahl von Informationen

aus allen Bereichen der

Lichttechnik zusammengetragen,

um Anwendern beim Film, Fernsehen,

im Theater oder bei Veranstaltungen

und Events zu unterstützen.

€ 53,00

Sound Engineer’s

Pocket Book

M. Talbot-Smith

in englischer Sprache.

Ein gut gegliedertes Nachschlagewerk

im Taschenbuchformat

für jeden Tontechniker/Tonmann.

€ 32,50

Walt Disney

Concert Hall

P. Mackay, R. Pilbrow

This is the first book to reveal the „process“

of the design of a concert hall: how it is not

solely the product of architect and acoustician,

but a meld of architecture, acoustics,

and the theatre design together with the necessary

engineering disciplines.

€ 48,50

Mechanik in der

Veranstaltungstechnik

Michael Lück

Naturwissenschaftliche Grundlagen der

Mechanik, angewandt bei spezifischen

Problemen in der Veranstaltungstechnik.

Dieses Buch, zusammen mit der beiligenden

CD, eignet sich als Nachschlagewerk

und Lehrbuch gleichermaßen.

€ 45,00

Lighting Systems

in TV Studios

Nick Mobsby

in englischer Sprache

Standards für Beleuchtung,

Ton, elektrische Grundlagen in

TV-Studios.

€ 75,50

Lighting Techniques for

Theatre-in-the-round

Jackie Staines

in englischer Sprache

Behandelt die Spezialeffekte in Theatern.

Hier werden Themen wie

„How to design a General Cover“

und „How special are specials“ beschrieben

und verständlich erklärt.

€ 42,00

Aluminium Structures

in the Ent. Industry

Peter Hind

This book will have a wide appeal

and is of particular interest to riggers,

users, owners and anyone

about to purchase, or involved in

the maintenance of truses, towers

and other aluminium structures.

€ 42,00

30 Minuten für eine professionelle

Beamer-Präsentation

Reinhard Philippi

Professionelle Präsentationen bestmöglich entwickeln.

Überzeugend präsentieren - in Kundengesprächen

und Meetings überzeugen. Dieser

handliche Begleiter hilft Ihnen dabei.

€ 6,50

Technical Marketing

Techniques

D. Brooks, A. Collier, S. Norman

in englischer Sprache

Ein Buch, das die Themen Management

und Marketing in der Veranstaltungsbranche

behandelt, angefangen

vom „New Product Development“ bis

hin zum „Global Marketing“.

€ 42,00

Veranstaltungsma -

nagement und Recht

Dirk Güllemann

Wissenschaftlich fundiert erschließt

dieses Buch das juristische Neuland

der Rechtsprobleme des Veranstaltungsmanagments

anschaulich

durch eine Reihe von Beispielen und

in den Text eingefügten Grafiken.

€ 29,80

Veranstaltungsrecht

Dr. Ralf Kitzberger

Der Autor bietet Veranstaltungsmanagern

einen weit reichenden Überblick

über die sich bei der Planung,

Organisation und Durchführung von

Veranstaltungen ergebenden Rechts -

probleme – Checklisten und Kontrollfragen

inbegriffen.

€ 24,90

Lighting for Roméo et Juliette

John Offord

zweisprachig deutsch und englisch.

Lichtdesign-Star Patrick Woodroffe hat in

Jürgen Flimms Inszenierung „Roméo et

Juliette“ das Bühnenbild komplett durch

Licht ersetzt. Ein revolutionärer Ansatz,

der in diesem Buch mit vielen Bildern und

kompetenten Texten beschrieben wird.

€ 45,00

30 Minuten für Veranstaltungs-Dramaturgie

Reinhard Philippi

Die Kunst, eine Veranstaltung so zu gestalten, dass

die Teilnehmer sich öffnen und bereit sind, mitzunehmen,

was man ihnen vermitteln möchte, will der

Autor dieses Buches an den Leser weitergeben.

€ 6,50

Lichttechnik

Norbert Ackermann

Dieses Buch ist eine Hilfe für all

jene, die mit Licht und Lichttechnik

zu tun haben. Es bietet

Hintergrundinformationen, fundierte

Lösungswege, Berechnungen

und verrät zudem so

manchen Insider-Tipp.

€ 64,80

Control Systems for

Live Entertainment

John Huntington

in englischer Sprache

Grundlagen der Lichtsteuerung, Datenkommunikations-Konzepte

und Netzwerke.

Vertiefende Diskussionen über

SMPTE Time Code, MIDI, MIDI Show

Control, DMX512,Media Link u.a.

€ 46,00

Concert Sound and

Lighting Systems

John Vasey

in englischer Sprache

Alles über den professionellen

Umgang mit Licht- und Tonsystemen

im Tourbereich, mit

vielen Fotos und Illustrationen.

€ 37,50

Electrical Safety

for Live Events

Marco van Beek

in englischer Sprache

Ein Buch für all diejenigen, die in ihrem

Berufsleben täglich mit Elektrizität

zu tun haben. Mit Erläuterung

aller wichtigen Regeln, Vorsichtsmaßnahmen

und Verhaltensregeln.

€ 28,50

Praxis des Riggings (mit CD)

Michael Lück, Chris Böttger

Rigging bedarf einer sorgfältigen Planung und Ausführung.

Die Qualifikation der Beteiligten ist von

großer Bedeutung für die Sicherheit, den effizienten

Materialeinsatz und die Kooperation mit den anderen

Gewerken. Ein Buch für alle, die ihr Wissen in

diesem Bereich verbessern möchten. Es dient als

begleitendes Werk zur Aus- und Weiterbildung.

€ 35,00

Alle Preise gelten inkl. der gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten


V.Mbookshop


Bücher

für den

Profi

DIN-Taschenbuch 342 – Veranstaltungstechnik

1 – Theater-,

Studio- und Hallentechnik

3. Auflage 2010, 664 Seiten,

DIN A5, broschiert

Der Band konzentriert sich auf die

Bühnentechnik. Die 40 DIN-(EN)-(ISO)-

Normen und Norm-Entwürfe enthalten

Festlegungen, klären Begriffe usw.

€ 184,00

DIN-Taschenbuch 342 – Veranstaltungstechnik

2 – Theater-,

Studio- und Hallentechnik

2. Auflage 2010, 624 Seiten,

DIN A5, broschiert

Die 46 aktuell gültigen DIN-(EN)-Normen

und Norm-Entwürfe decken drei Komplexe

ab: sicherheitstechnische Einrichtungen,

Tontechnik und Beleuchtungstechnik.

€ 169,00

zurzeit vergriffen

Veranstaltungstechnik –

Sonderdruck von Teilen

aus DIN-Taschenbuch 342

und DIN-Taschenbuch 368

für VPLT und DTHG

CD-ROM, kein Festplattenspeicherbedarf,

zur Ausführung der Anwendung

ist keine Installation notwendig;

mit Online-Hilfe Auf CD.

€ 49,00

EventGlossar

Frauke von Rönne/Ernst K. Allen

Eventglossar für Anfänger und Fortgeschrittene.

Mehr als 250 Begriffe allgemein verständlich

übersetzt. Die vorliegende 2. Ausgabe

des EventGlossars möchte helfen, der

Sprachverwirrung ein Ende zu setzen und

Eventisch in allgemein verständliches

Deutsch zu übersetzen.

€ 6,00

zurzeit vergriffen

Die Tagungsstättennorm

nach DIN 15906

von Eickholt, Knoll, Sagert

Tagungsstätten müssen verschiedensten

Anlässen genügen:

Prüfen und nachweisen

lässt sich das mit der Tagungsstättennorm

DIN 15906 – sie ist

in diesem Buch abgedruckt.

€ 69,00

DIN-Taschenbuch 315 –

Akustik, Lärmminderung und

Schwingungstechnik 3

Messung der Geräuschemission von Maschinen

Die Sammlung stellt die Rahmennormen zum

Bestimmen des Schallleistungspegels, des

Emissions-Schalldruckpegels am Arbeitsplatz

sowie zur Angabe und Auswertung von

Geräuschemissionswerten zur Verfügung.

€ 66,00

DIN-VDI-Taschenbuch 317 –

Akustik, Lärmminderung und

Schwingungstechnik 4

Geräuschimmissionen am Arbeitsplatz

Die hier abgedruckten Normen und Richtlinien

zu den im Werktitel genannten Bereichen helfen,

Geräuschbelästigungen mitsamt negativen

Nebenwirkungen zu reduzieren. Denn: Je weniger

Lärm, desto besser – und gesünder.

€ 51,60

Wie junge Unternehmen

Krisen bewältigen können

Gerhard Gieschen

Dieses Buch dient sowohl der Krisenprävention

als auch für sofortige Handlungen und Gegenmaßnahmen

im Krisenfall. Der Leser lernt, sein

Unternehmen richtig einzuschätzen und ein wirkungsvolles

Frühwarnsystem zu installieren, um

vor Krisen geschützt zu werden.

€ 25,00

Lexikon der Entertainment-Industrie

Lyng/von Rothkirch/Klein

Fast 500 Seiten mit Begriffserklärungen

aus der Entertainment-Branche,

verständlich für

jedermann dargestellt, mit

Schwerpunkten wie Medien

oder Recht.

€ 29,90

Lenk- und Ruhezeiten

im Straßenverkehr

von Christoph Rang, 224 Seiten,

Paperback, DIN A5

Die neue 16. Auflage informiert Transport- und Busunternehmer

über alle Sozialvorschriften, die ein

deutscher Fahrer bei seiner Tätigkeit im In- und

Ausland beachten muss. Mit den aktuell geltenden

Lenk- und Ruhezeiten-Bestimmungen.

€ 25,15

Fahreransweisung Lenkund

Ruhezeiten

von Christoph Rang, Broschüre,

DIN A4, 8 Seiten

Broschüre für die gezielte Schulung der Fahrer.

Auf leicht verständliche Art wird über die Pflichten

und Rechte bei der Gestaltung der Lenkund

Ruhezeiten unterrichtet. Fehler und Strafen

können so leicht vermieden werden.

€ 3,51

Berufskraftfahrer unterwegs 2010

Jahrbuch für Fahrer im Güter- und Personenverkehr

Dieser Kalender enthält Fahrverbote in

Europa, akt. Länderinformationen für

Europa, Übersicht der Autobahnbaustellen

und Verkehrsfreigaben sowie

rechtliche Neuerungen wie Lenk- und

Ruhezeiten, EuroCombis usw.

€ 9,52

Bußgeld-Guide für Berufskraftfahrer

Nützliche Verhaltenstipps

Dieses Buch beinhaltet nicht nur

den aktuellen Bußgeldkatalog

(vom 1.2.2009) für alle Verkehrsteilnehmer,

sondern auch Erläuterungen

zum besseren Verständnis

der Gesetzestexte. Außerdem enthält

es wertvolle Verhaltenstipps

€ 14,87

Eventmarketing-

Lexikon – CD ROM

Andrea Kleemann

Das „Eventmarketing-Lexikon“ dient

all jenen, die mit der Planung, Organisation

und Realisierung von Events beruflich

zu tun haben, als Nachschlagewerk

bei Definitionsfragen sowie als

Praxisratgeber, der sich an den Anforderungen

im Projektalltag orientiert.

Mit über 3000 Fachbegriffen.

€ 68,00

GEMA, GVL & KSK

Lothar Scholz

Anhand praktischer Beispiele wird erklärt,

was die öffentliche Nutzung von

Musik kostet. Im Buch werden alle

wichtigen Formulare mit Ausfüllhilfen

erläutert. Es ist als Nachschlagewerk

auch rechtlich auf dem neusten Stand.

€ 28,00

Musikrecht – Die Antworten

B. & G. Berndorff, Knut Eigler

Die Antworten auf die häufigsten Fragen

der Musikbranche zu GEMA und GVL,

Sampling und mp3, Urheberrecht und

Steuer, Plattenfirma und Musikverlag –

vor allen Dingen geeignet für Anfänger,

ein Muss für jeden Musiker.

€ 25,00

Designrecht – Die Antworten

B. & G. Berndorf, Knut Eigler

Dieses Buch beantwortet die 80 wich -

tigsten Rechtsfragen rund um das Thema

Grafik-, Multimedia- und Produktdesign.

Von grundlegenden Kenntnissen des Urheber-

und Geschmacksmusterrechts bis

zum Schutz von Designarbeiten.

€ 28,00

Filmrecht – Die Verträge

Patrick Jacobshagen

Das Buch präsentiert zahlreiche Musterverträge,

die alle Segmente der Kino- und

TV-Produktion abdecken: vom Drehbuchbis

zum Regievertrag, vom Coproduktions-

bis zum Weltvertriebsvertrag. Verständlich,

nicht zu juristisch.

€ 38,00

Filmrecht im Kino- & TV-Geschäft

Patrick Jacobshagen

Die Antworten auf die häufigsten Fragen zu GE-

MA und GVL, Sampling und mp3, Urheberrecht

und Steuer, Plattenfirma und Musikverlag. Ohne

große Paragrafenschlacht, trotzdem exakt und

aktuell. Der überarbeiteten Auflage liegt das neue

Urheberrecht 2004 zu Grunde.

€ 25,00

Alle Preise gelten inkl. der gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten


Pilotlehrgang „Rigger – Level 3“

Nachdem die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft (igvw)

mit den Trägerverbänden DTHG, EVVC, FAMAB und VPLT Anfang dieses

Jahres den VPLT Standard SR 3.0 in den Branchenstandard

SQ Q2 umgesetzt hat, startet nun erstmalig die Deutsche Event Akademie

das Level 3 zum Lehrgang „Veranstaltungsrigging nach SQ

Q2“. Das Weiterbildungsangebot Level 3 richtet sich an ausgebildete

Sachkundige für Veranstaltungsrigging, bzw. Rigger mit Abschluss Level

2 oder ähnlich Vorqualifizierte und befähigt erfolgreiche Absolventen

zu Planung, Leitung und Aufsicht für das Rigging-Gewerk. Lehrgangstermin

ist der 2.-17.8.2010.

Workshops / Seminare 2010

Pilotworkshop

„Brandschutzbeauftragter gem. BGI 847 und

vfdb-Richtlinie 12-09 für Meister“

Vom 7.-11.Juni fand an der Deutschen Event Akademie erstmalig das

häufig nachgefragte Seminar zum Brandschutzbeauftragten statt, das

gemäß BGI 847 (Aufgaben, Qualifikation und Ausbildung von Brandschutzbeauftragten

der Berufsgenossenschaft) und vfdb-Richtlinie 12-

09/1 (Bestellung, Aufgaben, Qualifikation und Ausbildung von Brandschutzbeauftragten

der Vereinigung zur Förderung des Deutschen

Brandschutzes e.V.) für die Branche modular konzipiert wurde.

Nach der Vermittlung sämtlicher notwendigen theoretischen und praktischen

Kenntnisse können die Absolventen nun als kompetente

Brandschutzbeauftragte dem Brandschutz-Verantwortlichen ihres Betriebes

in allen Fragen des vorbeugenden, abwehrenden und organisatorischen

Brandschutzes beratend und unterstützend zur Seite stehen.

Ein weiterer Lehrgang ist von der Deutschen Event Akademie für den

25.10.-5.11.2010 geplant. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Trainieren mit Chuma Francis Kanis

In der Ausgabe 3/2006 wurde das DEA-Verkaufstraining mit dem Dozenten

Chuma Francis Kanis von der Zeitschrift „Finanztest“ unter die

besten der Republik gewählt. Nun fordert der beliebte Dozent und Ex-

Box-Champ der ehemaligen DDR-Nationalmannschaft im Mittel- und

Halbschwergewicht seine Teilnehmer einmal mehr zum harten Training

heraus. Auf dem Programm stehen diesmal „Überzeugend präsentieren“

(2.-3.9.), „Verkaufstraining, Stufe II“ (14.-15.9.), sowie „Kundenorientiertes

Verhalten am Telefon“ (20.-21.10). Nicht verpassen: Anmeldeschluss

ist jeweils 4 Wochen vor Seminarbeginn.

Übrigens: Sämtliche Kanis-Trainings werden sowohl als offene Seminare

als auch als Inhouse-Schulungen angeboten.

Sommer-Uni 2010 – Nachlese

Vom 21.- 25. Juni fand an der DEA die fünfte Sommer-Uni statt. Hierzu

waren wieder aus allen Teilen des deutschsprachigen Raumes Teilnehmerinnen

und Teilnehmer angereist, um in höchst angenehmer Lernatmosphäre

ihr Wissen zu erweitern, bzw. auf einen aktuellen Stand zu

bringen.

Insgesamt wurden die 13 angebotenen Workshops und Tagesseminare

90 Mal gebucht. Die diesjährigen Spitzenreiter waren „Mess -

übungen“ (Dozent: Sven Kubin), ein Seminar zum Thema „Fliegende

Bauten“ (Dipl.Ing. Michael Lück), sowie das Kommunikationstraining

mit Trainerin und Mentorin Hannelore Herz.

Natürlich lieferte auch das Meistergrillen inkl. WM-Liveübertragung

(Deutschland-Ghana), 24 Grad Außentemperatur und 65 Besuchern

wieder eins der Highlights der diesjährigen Sommer-Uni. Ungekrönte

Königin am Grill: Akademieleiterin Anke Lohmann herself.

Auch im kommenden Jahr soll die Sommer-Uni wieder stattfinden.

Interessenten können sich ab sofort auf die Interessentenliste setzen

lassen. Hierzu genügt eine mail an info@deutsche-event-akademie.de

mit dem Stichwort: „Interessentenliste Sommer-Uni 2011“.

Themenvorschläge nimmt die Deutsche Event Akademie ebenfalls

gerne auf und setzt sie ggf. im nächsten Jahr in die Tat um. Themenbzw.

Workshopvorschläge für die Sommer-Uni 2011 bitte auch an obige

E-mail-Adresse.

Alle Infos und Anmeldungen sowie Beratung zu den hier aufgeführten

Kursen gibt es bei der Deutschen Event Akademie unter

www.deutsche-event-akademie.de oder Tel.: (05 11) 270 74 78.


Seminarübersicht 2010

Stand 12.07.2010

Kurstitel Dauer Preis Termin

Meister und IHK Zertifikatslehrgänge

Meister für Veranstaltungstechnik - Fachrichtungsübergreifender Teil 180 LE 1.250 23.8.-3.9. + 4.-15.10.

Meister für Veranstaltungstechnik - Fachspezifischer Teil 400 LE 2.450 6.9.-1.10. + 18.10.-5.11. + 15.11.-3.12.

Ausbilder-Eignung, AEVO 80 LE 550 13.-17.12.2010 + 3.-7.1.2011

Ausbilder-Eignung, AEVO@home individuell 795 Beginn jederzeit möglich!

Meister für Veranstaltungstechnik - Aufbaumodul FR Beleuchtung + Bühne/Studio 88 LE 850 15.-26.11.

Meister/in für Veranstaltungstechnik nach Prüfungsordnung 2009

Termin in Planung

Veranstaltungsfachwirt - Wirtschaftsbezogene Qualifikationen, auch

berufsbegleitend 150 LE 1.350 Termine bitte erfragen

Veranstaltungsfachwirt - Handlungsspezifische Qualifikationen, auch

berufsbegleitend 240 LE 1.950 Termine bitte erfragen

Vorbereitungskurs für die

"Externe Prüfung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik" 440 LE 2.300 9.8.-3.9. + 13.-24.9. + 8.-30.11.

Vorbereitungskurs für die

"Externe Prüfung zur Veranstaltungskauffrau/-mann" 200 LE 1.950 Termine bitte erfragen

Geprüfter Requisiteur

(in Kooperation mit DAS INSTITUT für angewandte Medien) 480 LE 2.430 beginnend am 01.11.

IHK-Zertifikatslehrgang:

Veranstaltungs-Operator - Modulare Buchung möglich! 280 LE 1.900 16.-27.8. + 13.-24.9. + 8.-26.11.

IHK-Zertifikatslehrgang: Projektleiter Messebau und Event 160 LE 1.980 28.6.-9.7. + 6.-17.12

IHK-Zertifikatslehrgang: nach SR 3.0

Sachkunde für Veranstaltungs-Rigging (IHK) 210 LE 1.600 ---

Veranstaltungsrigging nach SQQ 2 - Level 1 136 LE 1.150 6.-28.9.

Veranstaltungsrigging nach SQQ 2 - Level 2 120 LE 1.050 4.-22.10.

Veranstaltungsrigging nach SQQ 2 - Level 3 96 LE 995 2.-17.8. oder 29.11.-14.12.

IHK-Zertifikatslehrgang: Betriebswirtschaftlehre für Nicht-Kaufleute (IHK) 100 LE 995 12.-14.7. + 19.-20.7. + 26.-27.8. + 11.-14.10.

IHK-Zertifikatslehrgang: Führungskraft (IHK) 88 LE 1.900 Termine auf Anfrage

IHK-Zertifikatslehrgang: Projektleiter (IHK) 120 LE 1.950 Termine auf Anfrage

Technische Kompetenz

Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik 120 LE 1.160 16.8.-3.9.

Wiederholungsunterweisung für Elektrofachkräfte 1 Tag 195 25.10.

Sachkunde für das Verwenden von PSA gegen Absturz 5 Tage 595 2.-6.8.

Wiederholungsunterweisung für das Verwenden von PSA 1 Tag 160 5.8.

Sachkundigenschulung für PSA gegen Absturz (nach BGG 906) 2 Tage 395 18.-19.10.

Seilzugangstechnik Level-1 (Grundkurs) 5 Tage 800 6.-10.9.

Seilzugangstechnik Level-2 (Höhenarbeiter) 5 Tage 900 4.-8.10.

Seilzugangstechnik Level-3 (Aufsichtsführender) 5 Tage 1.000 1.-5.11.

Wiederholungsunterweisung SZT Lev.1 1 Tag 160 9.9.

Wiederholungsunterweisung SZT Lev.2 1 Tag 160 7.10.

Wiederholungsunterweisung SZT Lev.3 1 Tag 160 4.11.

Retter für PSA-Anwender 10 Tage 1.400 Termine auf Anfrage

Sachkunde für Anschlagmittel 2 Tage 295 16.-17.8.

Wiederholungsunterweisung für Anschlagmittel 1 Tag 160 18.11.

Sachkunde für Traversensysteme 2 Tage 295 16.-17.11.

Kompaktkurs Sachkunde für Anschlagmittel und Traversensysteme 3 Tage 395 25.-27.10.

Sachkunde für Hebezeuge 2 Tage 295 21.-22.9.

Sachkundigenschulung zur Prüfung maschinentechnischer Einrichtungen (nach

BGG 912) 2 Tage 295 25.-26.10.

Grundlagen Lichttechnik 5 Tage 495 8.-12.11.

Grundlagen Tontechnik 5 Tage 495 15.-19.11.

Grundlagen Theatertechnik 1 Tag 195 27.8.

Grundlagen Brandschutz 1 Tag 195 26.8.

Laserschutzbeauftragte (gemäß BGV B2) 3 Tage 510 Termine auf Anfrage

Feuergefährliche Handlungen sicher gestalten (T 1) / DEA 2 Tage 355 23.-24.9.

Grundlehrgang für den Umgang mit Bühnenpyrotechnik (T2) 5 Tage 795 27.9.-1.10.

Wiederholungslehrgang Pyrotechnik 2 Tage 330 27.-28.10.

Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz

Mathe-Angleich-Kurs 2 Tage 195 12.-13.8.

Zeitmanagement 2 Tage 590 18.-19.8.

Teamtraining 2 Tage 545 28.-29.10.

Der kreative Prozess - inszenierter Raum und inszenierte Geschichte 1 Tag 295 22.11.

Wissensmanagement - gehirngerechtes Lernen 1 Tag 295 6.8.

Rhetorik und effektive Gesprächsführung 2 Tage 545 30.9.-1.10.

Überzeugend Präsentieren 2 Tage 495 2.-3.9.

Powerpoint Präsentationen - Von der Idee bis zur technischen Umsetzung 1 Tag 195 26.11.

Mit Stil ans Ziel 2 Tage 590 Termine auf Anfrage

Präsentationstraining für Meister 2 Tage 395 3.-4.8.

Azubi-Training für die Prüfung 1 Tag 195 Termine auf Anfrage

42 VPLT.Magazin.54


Arbeitsschutz und Organisationskompetenz

Sachkundige Aufsichtsperson (DEA) 3 Tage 450 9.-11.8.

Wiederholungsunterweisung Sachkundige Aufsichtsperson 1 Tag 160 Termine auf Anfrage

Arbeitssicherheit - Managementsysteme 1 Tag 195 10.9.

Gefährdungsbeurteilung - Planung und Durchführung 1 Tag 195 8.11.

Übertragung von Unternehmerpflichten auf verantwortliche Personen 1 Tag 195 1.9.

Verantwortliche Person für die Koordination von Fremdfirmen 1 Tag 295 22.10.

Systematische Vorbereitung von sicherheitstechn. Unterweisungen im Betrieb 1 Tag 195 9.11.

Organisationsstrukturen gemäß DIN 15 750 1 Tag 195 2.8.

Sicherheitstechnische Begehung von Gebäuden und Produktionsstätten 1 Tag 195 3.11.

Betriebswirtschaftliche Grundlagen im Sekretariat 1 Tag 195 Termine auf Anfrage

Grundlagen Projektmanagement 1 Tag 295 17.9.

Brandschutzbeauftragter gem. BGI 847 und vfdb-Richtlinie 12-09/1 5-10 Tage ab 825 25.10.-5.11.

Marketing- und Vertriebskompetenz

Kundenbeziehungsmanagement - CRM 2 Tage 495 16.12.

Messen und Auswertung von Kundenzufriedenheit 1 Tag 245 Termine auf Anfrage

Kundenorientiertes Verhalten am Telefon 2 Tage 495 20.-21.10.

Konflikt- und Beschwerdemanagement 2 Tage 545 9.-10.12.

Verkaufstraining, Stufe I 2 Tage 545 11.-12.11.

Verkaufstraining, Stufe II 2 Tage 590 14.-15.9.

Marketing - Basis-Training 2 Tage 495 Termine auf Anfrage

Praxis der Werbung 2 Tage 495 8.-9.9.

Direktmailing - Auf dem schnellsten Weg zum Kunden 1 Tag 295 10.9.

Key-Account-Management 2 Tage 545 Termine auf Anfrage

Rhetorik und effektive Gesprächsführung 2 Tage 545 30.9.-1.10.

Zeitmanagement 2 Tage 590 18.-19.8.

Controlling für Nicht-Controller 2 Tage 395 19.-20.7

Teamtraining 2 Tage 545 28.-29.10.

Messetraining 2 Tage 495 Termine auf Anfrage

Event als Marketinginstrument 1 Tag 295 Termine auf Anfrage

Qualitätsmanagement

Grundkurs Qualitätsmanagement 2 Tage 375 Termine auf Anfrage

Qualitätssicherung von Zulieferern 1 Tag 245 Termine auf Anfrage

Qualitätsstandards und Produkthaftung 1 Tag 245 Termine auf Anfrage

Strategische Ziele definieren und organisatorisch umsetzen 2 Tage 395 Termine auf Anfrage

Handwerkszeug für Dokumentationen 1 Tag 245 Termine auf Anfrage

Messen und Auswertung von Kundenzufriedenheit 1 Tag 245 Termine auf Anfrage

Planung von Investitionen 2 Tage 395 26.-27.8.

Controlling für Nicht-Controller 2 Tage 395 19.-20.7

Strategische und Führungskompetenz

Existenzgründung 1 Tag 95 Termine auf Anfrage

Grundlagen Organisationsentwicklung 2 Tage 395 Termine auf Anfrage

Strategische Ziele definieren und organisatorisch umsetzen 2 Tage 395 Termine auf Anfrage

Rhetorik und effektive Gesprächsführung 2 Tage 545 30.9.-1.10.

Mitarbeitermotivation und -förderung 1 Tag 295 17.12.

Mitarbeitergespräche führen, Zielvereinbarungen treffen 1 Tag 295 Termine auf Anfrage

Teamtraining 2 Tage 545 28.-29.10.

Zeitmanagement 2 Tage 590 18.-19.8.

Präsentieren und Repräsentieren als Führungsaufgabe 2 Tage 590 14.-15.12.

Planung von Investitionen 2 Tage 395 26.-27.8.

Risikocontrolling für Geschäftsführer 2 Tage 395 11.-12.10.

Handwerkzeuge der emotionalen Intelligenz 2 Tage 590 30.9.-1.10.

Recht + Gesetz

Neues von den Versammlungsstättenverordnungen 1 Tag 195 6.9.

BetriebssicherheitsVO - Betreiberverantwortungen und Haftungsrisiken 1 Tag 195 13.9.

Arbeitszeugnisse schreiben 1 Tag 195 Termine auf Anfrage

Vertragsrecht 1 Tag 195 13.10.

Urheberrecht und Markenschutz 1 Tag 195 8.12.

Arbeitsrecht (Arbeitnehmerüberlassung) 1 Tag 195 10.11.

Veranstaltungen planen mit Steuern + Abgaben 1 Tag 195 14.10.

Specials

Sommer Uni

5 Tage

pro Tag

99,99 € In Planung für Sommer 2011

Kommunikation im Klartext! 3 Tage 1.249 € 12.-14.11.

Weitere Seminare, Termine, Inhouse Schulungen und individuelle Coachings auf Nachfrage!

Alle Preise zzgl. USt., ohne Rabatte und Prüfgebühren!

VPLT-/ EVVC-Mitglieder erhalten i.d.R. 10% Rabatt!!

KONTAKT: Deutsche Event Akademie, Fuhrenkamp 3-5, 30851 Langenhagen,

Tel: 0511-27 07 47-8, Fax: 0511-27 07 47-99, mailto: info@deutsche-event-akademie.de

VPLT.Magazin.54 43


Kontaktbogen

Bitte senden Sie mir kostenlos und unverbindlich folgende Informationen zu:

[ ] Programmübersicht

Meister und IHK-Zertifizierte Kurse

[ ] Meister/in für Veranstaltungstechnik IHK - Fachrichtung Beleuchtung bzw. Fachrichtung Bühne/Studio

[ ] Meister/in für Veranstaltungstechnik – neue Prüfungsordnung

[ ] Aufbaumodul Meister - Fachrichtung Beleuchtung bzw. Bühne/ Studio

[ ] Vorbereitungskurs zur AEVO-Prüfung (Ausbilderschein) [ ] AEVO@home

[ ] Geprüfte/r Veranstaltungsfachwirt/in

[ ] Vorbereitungskurs für die „Externe Prüfung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik“

[ ] Vorbereitungskurs für die „Externe Prüfung zum/r Veranstaltungskaufmann/-frau “

[ ] Sachkundige/r für Veranstaltungs-Rigging (IHK) gemäß SQQ 2

[ ] Veranstaltungs-Operator (IHK) [ ] Projektleiter/in Messebau und Event (IHK)

[ ] Betriebswirtschaftslehre für Nicht-Kaufleute (IHK)

[ ] Führungskraft (IHK) [ ] Projektleiter (IHK)

S

Technische Kompetenz

[ ] Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik [ ] Wiederholungsunterweisung Elektrofachkraft

[ ] Rigging-Seminare

[ ] Laserschutzbeauftragter

[ ] Feuergefährliche Handlungen sicher gestalten (T1)

[ ] Befähigungsschein (T2) [ ] Wiederholungsunterweisung T2

[ ] Grundlagen Audiotechnik [ ] Grundlagen Lichttechnik

[ ] Sachkundige Aufsichtsperson in Versammlungsstätten [ ] Grundlagen Brandschutz

[ ] Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz

[ ] Arbeitschutz und Organisationskompetenz

[ ] NEU: Brandschutzbeauftragter (gem. BGI 847 und vfdb-Richtlinie 12-09/1)

[ ] Marketing- und Vertriebskompetenz

[ ] Qualitätsmanagement

[ ] Strategische und Führungskompetenz

[ ] NEU: Geförderte Seminare zur Existenzgründung und Unternehmenssicherung

[ ] Recht und Gesetz

Meine Daten (bitte leserlich)

Name:

Straße/Nr.:

PLZ/Ort:

Tel./ Handy:

Fax:

E-mail:

Bitte senden/faxen/mailen Sie diesen Bogen an:

Deutsche Event Akademie GmbH, Fuhrenkamp 3-5, 30851 Langenhagen

T: + 49 (0) 511-270 74 –78, Fax: + 49 (0) 511- 270 74 –799, e-mail: info@deutsche-event-akademie.de

44 VPLT.Magazin.54


V.M

CHULZ KABEL

portrait

Schulz Kabel versteht sich als kompetenter Ansprechpartner für Kabel und Zubehör

in der Musikbranche. Das sehr komplexe und umfassende Herstellungs -

programm reicht von Standardlösungen bis hin zur kundenspezifischen Produkt -

herstellung und umfasst jetzt über 3000 Kabelmodelle, Stecker und Adapter.

VPLT.Magazin.54 45


V.Mportrait

Martin Schulz (Bild rechts) begann 1985 mit seiner Selbständigkeit

als freier Handelsvertreter in der Musikbranche.

Schon nach einigen Monaten erwiesen sich die in Eigenregie konfektionierten

Audiokabel als Wegweiser für zukünftige Planungen

und Akquisitionen, so dass andere Vertretungen aufgegeben werden

konnten. Für die anfänglich noch von einigen Kellerräumen

aus vertriebenen Kabel fand sich schon bald nicht mehr genügend

Platz.

1988 konnte dann eine erste Fertigungshalle in Frielendorf,

Nordhessen, in Betrieb genommen werden. Ab dieser Zeit wurde

auch stets in Frankfurt auf der Musikmesse ausgestellt, später dann

noch auf vielen Messen im Ausland wie der NAMM in Los Angeles

und einmal sogar in Bombay. Dadurch begann auch ein bald

lebhafter Export, in den heute über 50 % der Umsätze fließen. Die

Hauptabnehmerländer hierbei sind in Europa und im Nahen Osten.

Als Absatzmittler sind Distributoren und Handelsvertreter tätig.

1991 begann in Frielendorf die industrielle Kabelproduktion,

um dem am Markt herrschenden Preis/Leistungsgefüge und den

Gründung: 1985; Mitarbeiter: 58; Vertragshändler in: Armenien,

Argentinien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland,

England, Färöer, Finnland, Frankreich, Georgien,

Griechenland, Italien, Indien, Irland, Italien, Korea, Kroatien,

Libyen, Litauen, Lettland, Malta, Nigeria, Niederlande,

Norwegen, Oman, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien,

Russland, Schweden, Schweiz, Slowenien, Slowakei,

Spanien, Südafrika, Tschechische Republik, Tunesien,

Türkei, Ukraine, Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate,

Weißrussland, Zypern; Produktspektrum: Kabelherstellung

Meterware, konfektionierte Kabel, Multicore Systeme,

Stecker und Adapter, Licht- und Bühnenequipment

damals langen Lieferzeiten wirkungsvoll entgegenzutreten, was

von den Kunden psoitiv aufgenommen wurde.

Um der zunehmenden Billigkonkurrenz der Chinesen Paroli

bieten zu können und die neuen Märkte Osteuropas zu erschließen,

wurde 2001 ein Konfektionsbetrieb in Bulgarien gegründet. Hier

werden mittlerweile bis zu 200.000 Kabel pro Jahr angelötet - ohne

Personalabbau in Deutschland. Seit 2008 werden in Zusammenarbeit

mit verschiedenen Premiumherstellern eigene Stecker entwickelt

und auf den Markt gebracht. Heute arbeiten europaweit

mehr als 60 Beschäftigte für Schulz-Kabel.

Dem Sound zuliebe

Schulz Kabel Kabel zeichnen sich durch Flexibilität aus, die der

anspruchsvolle Musiker zu schätzen weiß. Im Lauf der Jahre erwarb

sich Schulz Kabel einen zufriedenen Kundenstamm - sowohl

als industrieller Kabelproduzent als auch mit fertig gebauten Systemen

und maßgeschneiderten Lösungen für den Profi in der Musikbranche.

Durch ein großflächiges Netzwerk von Distributoren

werden Schulz Kabel Produkte in Europa, Asien, Afrika und Südamerika

verkauft. „Wir beliefern Vertragshändler in 43 Ländern

und steht überall für Qualität, die prüfbar und hörbar ist“, freut

sich Martin Schulz.

Vielfalt von Qualität

Das sehr komplexe und umfassende Herstellungsprogramm

reicht von Standardlösungen bis hin zur kundenspezifischen Produktherstellung

für Installation, Studio, Broadcasting und Life-

Performance. Mittlerweile werden auch Stecker mit eigenem Design

hergestellt. Die Schulz Kabel Produktpalette umfasst jetzt

über 3000 Kabelmodelle, Stecker und Adapter.

46 VPLT.Magazin.54


V.M

portrait

VPLT.Magazin.54 47


V.Mmedia systems

Public Viewing, made in Austria

Millionen Fußballfans wollten die FIFA WM 2010 in Südafrika (11. Juni – 11. Juli 2010)

hautnah miterleben. Wer nicht zum Fußball fliegen wollte, suchte Mitfieberschaft beim

Public Viewing. Und erwartete dort eine hochqualitative Übertragung im Großformat.

Nur eine Handvoll Anbieter von LED-Videowalls in Europa sind

in der Lage, für Public Viewing gehobener Größenordnung eine reibungslose

Abwicklung zu garantieren – sowohl in Sachen Volumen als

auch Logistik. Grundvoraussetzung sind neben Know-how und Erfahrung

vor allem genug eigenes Equipment.

Dank intensivem Training und ausgezeichnetem Material war der Wiener

Anbieter Medien Werkzeuge einer der Technikpartner der FIFA WM

in Europa. In Summe stellte das Unternehmen rund 1000 qm Screens

auf, das entspricht rund 55 Fußballtoren. Je nach Platzgröße und Zuschaueraufkommen,

daraus resultierender sinnvoller Screengröße, sowie

Betrachtungsabstand, -winkel und folglich Bildauflösung kamen die passenden

Module zum Einsatz.

Für Public Viewing nutzte man daher die gesamte verfügbare Produktpalette:

Beginnend mit dem digiTile T12 LED-Display, das in der diesjährigen

Wintersportsaison als Bergfex unter den Bandendisplays seinen

Einstand feierte. Beim Public Viewing Einsatz konnten damit auch auf

kompakten Videowänden (bereits ab 9 qm/100 Zuschauer) brillante Bilder

gezeigt werden – Dank seiner SMD-Bauweise und der dadurch erzielten

höheren Auflösung. Aber auch Videowalls von 200 qm und mehr,

denen tausende von Fans gegenüber standen, wurden von Medien Werkzeuge

effizient realisiert. Aufs Feld kamen dann Lighthouse LED-

Screens der Reihen R7, R10, R12 und R19.

Sportgroßereignisse sind starke Wirtschaftsfaktoren. Ein

Rück blick mit Vorbildwirkung: Medien Werkzeuge beschäftigte während

der Vorbereitung der EURO 2008 elf fixe Mitarbeiter (in Österreich,

Deutschland und den Niederlanden) und während der „heißen Phase“

rund 20 weitere Mitarbeiter als Verstärkung. Denn Ausdauer war gefragt:

Während des EM-Monats waren pro Screen zwei Personen durchgehend

zur Betreuung im Einsatz.

Auch der „WM-Import“ aus Südafrika kurbelte die Wirtschaft in Europa

an. „Wir rechnen 2010 mit einem Umsatz-Schwerpunkt durch das

Public Viewing zur Fußball-WM. Schließlich haben wir – und auch unsere

Veranstaltungs-Partner – bei der EURO 2008 sehr gute Erfahrungen

gemacht. Beim Gesamtumsatz 2010 peilen wir zwei Millionen Euro an

und arbeiten darauf hin, in naher Zukunft an unsere Rekordergebnisse

vor der Krise anzuschließen“, erläutert Geschäftsführer Christian Wymetal.

Medien Werkzeuge kann sich bereits zahlreiche Erfolge im Public Viewing

Bereich in ganz Europa auf die Fahnen heften. Neben der UEFA

EURO 2004 in Portugal und der FIFA WM 2006 in Deutschland war es

vor allem die EURO 2008 in Österreich und der Schweiz, wo Zuschauer

mittels LED-Videowänden in den Fan-Zonen begeistert wurden. Die

Größenordnung der WM 2008 belegen auch die Zahlen: An 13 Standorten

in drei Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz) wurden rund

1200 qm Screens eingesetzt. In Österreich waren dies unter anderem die

offiziellen UEFA Screens (Rathausplatz, Heldenplatz) sowie zahlreiche

Fan-Zonen (Ringstraße, Hanappi-Stadion, Kaiserwiese/Prater). Das technische

Highlight war der so genannte „ORF Würfel“ beim Wiener Burgtheater

mit Screens an drei Seiten und einem eingebauten TV-Studio des

Österreichischen Rundfunks.

„Wer in brenzligen Situationen nicht die Nerven behält, ist für das Geschäft

nicht geeignet. Die Vorlaufzeiten sind kurz. Beim Aufbau ist man

auf andere Dienstleister (Gerüste, Strom, Ton, Kameras usw.) angewiesen.

Unsere Mitarbeiter müssen nicht nur schwindelfrei und nachtaktiv

sein, sondern auch ein gutes Nervenkostüm haben. Wenn wegen Verzugs

anderer Lieferanten der eigene Zeitplan immer enger wird und wir zwei

Tage vor der Eröffnung der Fan-Zone Nachtschichten schieben müssen,

darf man sich dennoch keine Fehler erlauben. Unser Team ist stolz auf eine

Screen-Ausfallsquote von Null“, erläutert Wymetal.

www.medienwerkzeuge.at

48 VPLT.Magazin.54


Wir vermieten

nicht

business

nur

Funkgeräte

Strahlender Glanz für die WM

Von der Innen- und Außenbeleuchtung über das Flutlicht bis hin zur Gastro -

nomie- und Parkplatzbeleuchtung: Osram war einmal mehr omnipräsent...

Osram Produkte wie beispielsweise Hochdruckentladungslampen,

T5 und T8 Leuchtstofflampen sowie

LED sind in allen zehn Stadien vertreten, in denen die

Spiele der Fußball-WM ausgetragen wurden. Höhepunkt

ist der LED-Lichtbogen „The Arch“ mit über

12.000 Golden Dragon Plus LED, der das komplette

Stadion von Durban überspannt.

Der 350 Meter lange, 2600 Tonnen schwere und 30

Stockwerke hohe Lichtbogen ist schon von weitem

sichtbar und symbolisierte damit das Zusammenkommen

von rund 70.000 Sportfans im Stadion von Durban.

Dort fand auch das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft

statt. Für die Beleuchtung kommen

die Leuchten „LED Beam“ zum Einsatz, die Osram zusammen

mit dem lokalen Hersteller Beka speziell für

die Anforderungen des Stadions entwickelt hat. Sie

sind knapp zwei Meter lang, flexibel einsetzbar und

wetterfest. Im Inneren des Lichtbogens befindet sich

ein Hohlraum, über welchen die Installation und Wartung

der Beleuchtung abgewickelt wird. „Es war eine

große Herausforderung, dieses äußerst imposante Bauwerk

mit unseren LED in Szene zu setzen“, erklärt Florian

Hockel, der verantwortliche Applikationsingenieur

für dieses Projekt. „Das Ergebnis hat Tausende von Besuchern

begeistert.“

Auch außerhalb der Fußballstadien kommt das

Know How von Osram in Südafrika zum Einsatz: So

fanden Leuchtmittel im Bereich der Infrastruktur Verwendung,

zum Beispiel bei der Beleuchtung der Flughäfen

von Durban, Johannesburg und Kapstadt. Einige

S-Bahnstationen in Pretoria und Johnnesburg sowie ein

150 km langer Abschnitt einer Staatsstrasse wurden

ebenfalls mit Osram Lampen ausgestattet.

www.osram.com

Der Ball rollt – Lawo-Equipment für die ARD bei der Fußball-WM

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika trat

der Südwestrundfunk (SWR) gegenüber dem Hostbroadcaster,

der Schweizer Firma Host Broadcast

Services (HBS), organisatorisch, technisch und logistisch

federführend für die ARD auf. HBS wiederum

war verantwortlich für die gesamte technische Infrastruktur

zur Produktion der internationalen Bild- und

Ton-Feeds. Sowohl für die Produktion des TV-Tons

als auch des Radiotons der ARD waren Mischpulte

und Router von Lawo im Einsatz.

Der SWR hatte zur Ausstattung der ARD-Radio-Studios

und des Schaltraumes insgesamt sieben crystal-Mischpulte

und eine mc256-Konsole bei Audio

Broadcast Services (ABS) angemietet. Ein Großteil

dieses Equipments kam bereits bei den Olympischen

Winterspielen in Vancouver zum Einsatz. „Die

Zusammenarbeit mit den Kollegen von ABS geht

weit über das reine Verleihgeschäft hinaus. Zur Sys -

temintegration war eine sehr enge Kooperation notwendig“,

so Gerhard Rieber, technischer Leiter für ARD-Radio in Südafrika. Die technischen Vorbereitungen waren eng verzahnt

mit den Planungen und der Durchführung der Übertragungen von den Winterspielen in Vancouver.

Neben den vom SWR produzierten Signalen, also Mikrofonaufnahmen und selbst aufgenommenen O-Tönen, die im mobilen Produktionsnetzwerk

bearbeitet, gespeichert und per Audiofiletransfer nach Deutschland geschickt werden, bekam der SWR von

HBS über den Master Control Room (MCR) von ARD und ZDF alle relevanten Signale von den Stadien via MADI auf den HD-Core

angeliefert und verteilte diese ebenfalls via MADI in die diversen Studios.

Vermietung/Verkauf

bei kölnton.

Kontaktieren Sie uns für

detaillierte Informationen.

kölnton GmbH

Tel.: +49 (0)221 - 689 343-0

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E-Mail:


Neues für Standard

Dolmetscheranlagen

Brähler führte zur Prolight + Sound den neuen Infracom

Empfänger IRX4 ein, der im Frequenzband II und IV arbeitet.

Er unterscheidet sich von den bisherigen

Empfängern durch die Anzahl der aktiven

Kanäle. Der Empfänger verfügt ansonsten

über sämtliche Eigenschaften, über die

auch die beiden bekannten 12-Kanal IRX12

und 32-Kanal Empfänger IRX32 verfügen.

Mit vier Kanälen werden viele Konferenzsituationen

zu einem günstigeren Preis abgedeckt.

Die Einführung des Frequenzbandes IV

wurde erforderlich, da teilweise in den Konferenzräumen

das Band II durch die elektronischen

Lichtsteuerungen im unteren Kanalbereich

beeinträchtigt ist und ein Ausweichen

auf die höheren Kanäle oder Band IV

eine Alternative darstellt.

Mit dem neuen IRX4 wurde auch der

Shift-Modus im Band II erweitert. Der

Shift-Modus ist eine nützliche Funktion, die

es zulässt, dass die vier Empfangskanäle

innerhalb des Bandes II, in einem festzulegenden

Versatz – meist 6-8 Kanäle - nach

oben verschoben werden können. Das Verschieben

(shiften) kann im gesamten Band II

frei, also innerhalb eines Bereiches von 32

Kanälen, erfolgen. Damit entgeht der Nutzer

den erwähnten Störungen durch Lichtsteuerung.

Beim „Shiften“ bleiben die 4 (IRX4)

beziehungsweise 12 (IRX12) Kanäle solange

erhalten, bis das Ende des 32 Kanalbereiches

noch nicht überschritten ist. Für die

Umstellung mehrerer Empfänger gleichzeitig

steht ein Interface (LKC50) und eine

Steuersoftware zur Verfügung, die es erlauben,

die Infracom Empfänger kollektiv

innerhalb der Ladekassette TK50 auf einen

einheitlichen Stand zu bringen. Am einzelnen

Empfänger kann diese Umschaltung

ebenso manuell durchgeführt werden. Im

Band IV mit seinem Frequenzbereich von 2

– 6 MHz entfällt der Shift-Modus, da dort

die Störungen durch die Lichtsteuerung

nicht mehr wahrnehmbar sind. Empfänger

und Strahler arbeiten in Band II und IV und

benötigen für den Betrieb in Band IV nur einen

Sender für die höheren Frequenzen.

www.braehler.com

Heute schon gesurft...?

www.etnow.de

Das Internetportal des VPLT. Jetzt auch mit RSS Feed!

V.M

media systems

HDMI Kabel mit Ethernet

„Vergessen Sie 2D... und erleben und

genießen Sie das neue ‘3D-Mittendrin-

Ambiente’!“, sagt Sommer Cable.

Das SC-Transit High Speed HDMI Kabel

mit Ethernet mit dem derzeit aktuellsten

HDMI Standard sorgt für beste Bild- und

Tonübertragung, sowohl in der professionellen

Medientechnik als auch im Home

Entertainment. Es eignet sich besonders

gut für die Verlegung in Kabelkanälen.

Als besonderes Feature ist ein Ethernet

High Speed Kanal integriert, der die Netzwerkdatenrate

mit bis zu 100 Mbit/s gewährleistet.

Ausgestattet mit einem Rück -

kanal (Audio Return Channel) können

Tonsignale des DVB-Tuners direkt vom

TV-Gerät an den Heimkino-A/V-Receiver

und somit auf heimische Lautsprecherboxen

übertragen werden.

Das Kabel besteht aus 5 x 2 x 0,22 mm 2 +

4 x 0,22 mm 2 Adern (AWG 24) im PVC-

Mantel mit einem Gesamt-Durchmesser

von 9,8 mm und ist mit einer hochwertigen,

dreifachen Schirmung aus Kreuzgeflecht

+ AL/PT-Folie und Beilauflitze ausgestattet.

Es ist abwärtskompatibel zu allen bisherigen

HDMI-Standards. Im Vergleich zur

Vorgängerversion HDMI 1.3b mit einer

maximalen Auflösung von 2560 x 1600

Pixel überträgt das SC-Transit HDMI in

Verbindung mit dem HICON-HDMI-Stekker

HI-HDMI-M eine Auflösung von bis zu

3840 x 2160 Pixel bei 30 Hz – bzw. 4096

x 2160 Pixel bei 24 Hz.

Der konforme HICON HDMI Löt-Stecker

HI-HDMI-M aus Metall besitzt neben Kabelzugentlastung

und Knickschutz eine

große Kontakt-Auflagefläche zur Erreichung

optimaler Dämpfungswerte und

niedriger Übergangswiderstände.

Diese aktuelle HDMI-Verlege-Lösung soll

den Nutzer für künftige Generationen von

Blu-ray Playern, HD-Projektoren, HD-

Plasma oder HD-(O)LED-TV Geräten inklusive

3D, sowie alle Monitore unabhängig

von der Bildwiederholfrequenz (100,

200, 600 Hz usw.) rüsten.

www.sommercable.com

Ihr professioneller eller Vertrieb für Veranstaltungstechnik

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Befragungen: hoch im Kurs

Befragungen sollten langfristig angelegt sein, wenn sie Trends aufzeigen sollen. Aus diesem

Grund beschloss die Vertretung der Angeschlossenen Mitglieder des VPLT (AM), sich regel -

mäßig per Befragung ein Bild über diese Gruppe innerhalb des Verbandes zu verschaffen.

Befragungen stehen hoch im Kurs – speziell in der Politik bedienen

sich Parteien und Koalitionen gerne der Stimmungsbilder aus der Bevölkerung

bzw. Medien greifen auf Befragungsdaten zurück. Am bekanntesten

dürfte die „Sonntagsfrage“ sein, die Volkes Stimme unter der Voraussetzung

evaluiert, dass am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Die Ergebnisse

daraus kann man bereits anhand der Fragestellung kritisch bewerten, denn

im Regelfall ist ja an dem Sonntag, der auf die Umfrage folgt, keine Wahl;

somit sind die Ergebnisse nur Momentaufnahmen, die keine Rückschlüsse

auf das tatsächliche Wahlergebnis am Stichtag des Urnengangs erlauben.

Befragungen sollten langfristig angelegt sein, wenn sie Trends aufzeigen

sollen. Aus diesem Grund beschloss die Vertretung der Angeschlossenen

Mitglieder des VPLT (AM), sich 2003/2004 per Befragung ein Bild über diese

Gruppe innerhalb des Verbandes zu verschaffen. Diese sog. erste Welle

wurde im Abstand von gut fünf Jahren 2009 wiederholt – mit nahezu identischen

Fragestellungen.

Erste Ergebnisse und eine Gegenüberstellung der beiden Befragungswellen

wurden bereits der Jahresversammlung der Angeschlossenen

Mitglieder während der diesjährigen Prolight&Sound in Frankfurt vom Autor

vorgestellt und zudem beim VPLT-Presstalk einer überraschend großen

Medien- und Branchenöffentlichkeit erstmals in gebotener Kürze erläutert.

Ein umfassender Bericht wird derzeit vorbereitet und nach Fertigstellung in

Auszügen auf der Webseite der Angeschlossenen Mitglieder zum Download

erhältlich sein bzw. interessierten Teilnehmern zugeschickt. Auszugsweise

stellen wir hier einige Befunde dar.

Soziodemographie und quantitative Ergebnisse. In der ersten Welle

der Befragung hatte der VPLT 430 Angeschlossene Mitglieder, die über einen

Login anonym an der Befragung teilnehmen konnten: Davon machten

über 194 Personen Gebrauch, dies entspricht einer sensationell hohen Rükklaufquote

von über 40 %. Fünf Jahre später hat sich die Gruppe der AM auf

865 Personen vergrößert und damit zahlenmäßig verdoppelt. Der Rücklauf

der zweiten Welle lag jedoch lediglich bei 15 %, was allerdings noch über

dem Durchschnitt bei vergleichbaren Befragungsformen liegt. Die Befragungsergebnisse

lassen Schlüsse zu für die Gruppe der Angeschlossenen

Mitglieder. Rückschlüsse auf die Gesamtheit aller in Deutschland in der Veranstaltungstechnikbranche

tätigen Personen sind jedoch aus methodischen

Gründen nicht möglich.

Es ist eine relative Fluktuation festzustellen – lediglich 20 % der Teilnehmer

füllten beiden Onlinefragebögen aus; 2009 gaben fast zwei Drittel der

Befragten an, bei der ersten Welle noch kein Mitglied gewesen zu sein. Der

Anteil der weiblichen Befragten hat sich gegenüber der ersten Erhebung auf

6 % verdoppelt. Dieser Befund stützt sicherlich die Wahrnehmung aller

Brancheninsider, dass die Zahl der Kolleginnen stetig steigt. Das Durchschnittsalter

ist leicht gesunken und liegt nun bei knapp 30 Jahren.

Der Anteil der Auszubildenden ist deutlich gestiegen (ein Beleg dafür ist

auch die hohe Zahl an neuen jungen Teilnehmern), ebenso leicht gestiegen ist

die Zahl der Angestellten. Die Zuwächse gingen auf Kosten der Selbständigen,

die in der ersten Welle noch zwei Drittel des Datensatzes stellten, nun liegt der

Anteil bei nur noch etwa 50 %.

Aus- und Weiterbildung. Die Befragten verfügten über ein hohes formales

Bildungsniveau; dies war bereits in der ersten Welle messbar und setzt

sich in der Zweiten fort. Der Anteil der Teilnehmer in Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen

ist angestiegen. Dies ist nicht nur dem hohen Anteil an

Azubis geschuldet, auch Weiterbildungen. wie der Meister für Veranstaltungstechnik,

erfreuen sich konstant hoher Beliebtheit. Nur noch ein Drittel

der Befragten sagte über sich, bislang noch nie eine Weiterbildungsmaßnahme

besucht zu haben, 2003/04 waren dies noch gut 40 %. Dieser Rückgang

ist ein Beleg dafür, dass die Strukturen im Weiterbildungsmarkt genutzt werden

bzw. die Notwendigkeit zur stetigen Bildungserweiterung sich in den

Köpfen zu verankern beginnt.

Berufsbild Veranstaltungstechniker. Im Bezug auf die Tätigkeitsbereiche

(bzw. die Frage nach der hauptsächlich angebotenen Dienstleistung)

liegt das Tongewerk mit 40 % vorne, an Platz zwei kommt die Beleuchtung

mit 30 % der Nennungen. Es lässt sich wie bereits in der ersten Welle keine

Trennschärfe zwischen den Gewerken feststellen, denn bei Betrachtung der

zweiten Nennungen kommt bei den Tonkollegen „Licht“ (50 %) und bei den

Lichtlern „Ton“ (46 %). Es ist also nach wie vor der Generalist gefragt und

nicht so sehr der Spezialist. Der „Gemischtwarenladen“, den wir in der ersten

Befragung noch vorfanden, zeigt sich nun etwas aufgeräumter, allerdings

ist das Berufsbild der Angeschlossenen Mitglieder immer noch nicht

trennscharf darstellbar.

Veranstaltungstechniker als Unternehmer. Der Rückgang der Selbständigen

am Befragungsdatensatz wurde schon erwähnt; bei denjenigen, die

angaben, selbständig zu sein, ist (wie bereits) in der ersten Welle kein Trend

zur Scheinselbständigkeit bzw. Abhängigkeit von einem Arbeitgeber festzustellen.

In der ersten Welle gaben die Befragten an, vorrangig lokal tätig zu

sein. Dieser Befund konnte 2009 bestätigt werden bzw. hat sich noch verstärkt;

Internationale Einsätze sind rückläufig.

Lebensqualität und Arbeitsalltag. Verschiedene Fragestellungen sollten

Aufschluss geben über die Befindlichkeiten der Teilnehmer, hier wurden

z.B. die regelmäßigen Urlaubstage abgefragt. Im Vergleich zur ersten Welle

hat sich der globale Befund, wenig Urlaub zu haben, etwas relativiert. Speziell

die Selbständigen geben weniger Urlaubstage an, jedoch auch in dieser

Gruppe wird eine Tendenz zur Normalität erkennbar. Gleiches gilt für monetäre

Fragestellungen, wie etwas „hatten Sie schon einmal Probleme, den Lebensunterhalt

zu verdienen“. Allerdings ist der Anteil derjenigen, die angaben,

dass dies „gelegentlich“ vorkommt, mit jeweils knapp 30 % bei den Angestellten

und den Azubis immer noch hoch. Bei den Selbständigen (2003:

35 %) ist dieser Anteil um mehr als 10 % gesunken. Ein interessante Fragestellung

betrifft potenzielle Nebeneinkünfte – hier war 2003 noch ein sehr

buntes Bild erkennbar, zum Teil wurden völlig fachfremde Berufe genannt.

Ein Teilnehmer sprach gar von einer Art „professionellem Hobby“, dass viele

„Techniker oder Leute, die sich so nennen“ neben ihrem eigentlichen Beruf

betreiben. Somit rückte die Veranstaltungstechnik in die Nebenerwerbsschiene.

Dies ist in der aktuellen Welle nicht mehr erkennbar, hier scheint die

Fragestellung wieder zu greifen und identifiziert größtenteils fachlich nahe

Nebenberufe, etwa Servicetechniker, Casebauer oder Dozent. Überraschenderweise

stellt die Immobilienvermietung die größte Nebenerwerbsgruppe;

passend zum gesamtwirtschaftlichen Trend ist hier die Tendenz zum sicheren

„Betongold“ erkennbar.

Veranstaltungstechniker: ein Beruf mit Zukunft? 2003 konnten wir

eine relativ hohe Grundzufriedenheit messen, dieser Befund besteht weiterhin.

Allerdings sind die Azubis etwas abwertender in ihren Aussagen – dies

bestätigt eine Befragung, die aus dem Gewerkschaftsumfeld unter Azubis

nahezu aller Ausbildungsberufe durchgeführt wurde. Hier lag die Veranstaltungstechnik

fast immer auf hinteren Plätzen. Die Ursachen dafür sollten

identifiziert werden. 2003 war der Beruf noch als klassischer Beziehungskiller

verschrien – dies können wir aufgrund der Aussagen der Befragten 2009

nicht mehr feststellen. Ob man in diesem Beruf eine vielversprechende Perspektive

hat, wurde in der ersten Welle vielfach bejaht. Daran hat sich in der

aktuellen Welle nicht viel geändert, die Angestellten können dies sogar häufiger

bestätigen. Berufliche Alternativen werden jedoch nach wie vor von einer

größeren Teilnehmergruppe geprüft; 2009 stieg der Anteil der Angestellten

in dieser Gruppe deutlich an.

Die Wiederholung der Befragung kann als Erfolg und Beleg für die gute

Arbeit der Mitgliedervertretung gewertet werden. Die Tradition der langfristigen

Replikation sollte in jedem Fall beibehalten werden. Interessierte Leser

können sich die Ergebnisse der Befragung zusenden lassen, e-Mail an

vpltam@vplt.org genügt.

Dipl. Medien Wiss. Harald Scherer

4events . Direktkommunikation, Hannover

52 VPLT.Magazin.54


V.M

installationen

Event, Stream, Object

Florian Heckers neuestes Kunstwerk mit Meyer Sound

MM-4XP ausgestattet

Die neueste Sound-Installation von Florian Hecker –

Event, Stream, Object – eröffnet eine neue Dimension der Klangkunst.

Raum, Klang und moderne Technologie verbindend, verwendet

das Werk ein Meyer Sound System, um den Besucher in

der „Beschreibung was, wann, wo, von wem gehört wird“ herauszufordern.

Die vorübergehend gezeigte Installation ist bis zum 22.

August 2010 im MMK, Frankfurts Museum für Moderne Kunst,

das diese Installation auch erworben hat, zu sehen.

Heckers Projekt Event, Stream, Object, das in der aktuellen

Ausstellung „Radical Conceptual“ (19.2. - 22.8.2010) des MMK

präsentiert wird, kreiert eine ungewöhnliche Klangatmosphäre, um

die Raum - und Soundwahrnehmung der Besucher zu manipulieren.

Heckers vielschichtige Komposition wird von einem System

aus acht MM-4XP Lautsprechern unterstützt, die jeweils eine Sequenz

der synthetisch erzeugten Klangfolge übertragen. Die Miniaturlautsprecher

sind von der Decke abgehängt; ihnen gegenüber

befinden sich gekrümmte Reflektoren, die die räumliche Ausbreitung

der Klänge umleiten und an denen Töne abprallen, was die

Komplexität des Erlebnisses nur noch steigert.

„In meinen Arbeiten muss ich Klangquellen an bestimmten Positionen

so platzieren, dass das aktive Sehen der Tonquelle zu einem

wichtigen Aspekt der sinnesübergreifenden Erfahrung dieses

Werks wird,“ sagt Hecker. „Event, Stream, Object dramatisiert die

Abkopplung der Klangquellen von den Orten im Raum, an denen

wir eigentlich ihren Ursprung vermuten.“

Event, Stream, Object bietet ein unvorhersehbares Besuchererlebnis

und dient zudem noch als ein aufklärerisches Experiment

des Künstlers. „In manchen Momenten ist man sich nicht mehr so

sicher, woher das Geräusch kommt,“ sagt Hecker. „Mich interessiert

genau dieser Moment, in dem sich verschiedene Modelle der

akustischen Wahrnehmung, das Ereignis, der hörbare Strom und

das akustische Objekt miteinander vermischen.“

Da er die Meyer Sound MM-4XP Lautsprecher bereits im architektonisch

außergewöhnlichen Pavillon The Morning Line, sowie

in seinen letzten Solo Shows in der Chisenhale Galerie in London

und der IKON Galerie in Birmingham verwendet hat, kennt sich

Hecker bereits mit der Leistungsfähigkeit und der exakten Richtcharakteristik

dieser 10x10cm großen Lautsprecher aus. „Mit den

MM-4XP und MM-4XPD Directional Lautsprechern fand ich die

perfekten Modelle, die sowohl sehr genau ausgerichtetes Abstrahlverhalten

als auch eine kugelförmige Richtcharakteristik und dazu

noch ein kompaktes Design aufweisen,“ sagt Hecker. „Es ist extrem

spannend, mit diesen Lautsprechern in Räumen zu arbeiten.“

Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin am MMK Museum für

Moderne Kunst, sagt: „Florian Hecker ist einer der innovativsten

Künstler der Gegenwart, denn er verbindet in seiner Arbeit konsequent

die Bereiche der Bildenden Kunst, Musik und Performance,

um deren Grenzen aufzuheben und neue Ausdrucksformen und

Wahrnehmungsmöglichkeiten in Raum und Zeit zu eröffnen.“

www.meyersound.de

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CYBERHOIST - THE REVOLUTION IN MOTION CONTROL

RCL Gesellschaft für Veranstaltungstechnik mbH | Gustav-Adolf-Allee 11 · 04158 Leipzig · Germany · Telefon: +49 (0) 341 2 46 68 72-0 · www.r-c-l.com · rcl@r-c-l.com


V.Mbusiness

Weltweites Renommée

Durch die Bedürfnisse des Gewandhausorchesters

entstanden in der über 250-jährigen Geschichte des

Klangkörpers drei Konzerthäuser.

Felix Mendelssohn Bartholdy ist der wichtigste Gewandhauskapellmeister

der Vergangenheit und Herbert Blomstedt sowie Kurt

Masur sind die Ehrendirigenten des einzigartigen Klangkörpers,

der derzeit von Riccardo Chailly geleitet wird. Noch heute ist es

vor allem das Orchester, das weltweites Renommée genießt und

den internationalen Ruf des Standorts begründet.

Der Große Saal mit seinen amphitheatrisch angeordneten Sitzplätzen

bietet über 1900 Besuchern Platz. Gekrönt wird der Saal

durch die majestätische Orgel der Potsdamer Firma Schuke mit ihren

vier Manualen, 89 Pfeifenregistern, drei Registern für Glokkenspiel

und Cymbelglocken und 6638 Pfeifen.

Im Mendelssohn-Saal mit seinen 498 Plätzen musizieren ebenfalls

regelmäßig hochkarätige Ensembles. Sechseckig und holzgetäfelt

ist der Saal darüber hinaus für eine Vielzahl verschiedener

Veranstaltungen geeignet. So finden hier neben musikalischen Ereignissen

auch Tagungen, Kongresse usw. statt. Pro Jahr besuchen

nahezu eine halbe Million Besucher das Konzerthaus am Augus -

tusplatz.

Beleuchtungschef Jörg Rudolph zur Wahl des Vector Violet

Lichtstellpultes: “Wir arbeiten in unserem Haus schon seit mehreren

Jahren mit einem Spark 4D von Compulite und haben mit diesem

Pult gute Erfahrungen gemacht. Als die Notwendigkeit bestand,

ein zweites Pult zuzulegen, sind wir auf die Vector Violet

aufmerksam geworden. Wir haben dort einige schon vom Spark

her bekannte Funktionen und Begriffe wieder gefunden, was die

Einarbeitung leichter macht. Verbunden mit einer komfortableren

Benutzeroberfläche und einer ähnlichen Kompaktheit wie der des

Spark haben wir uns schließlich für die Vector Violet entschieden.“

Die Vector Violet wird im Großen Saal, die Spark-4D weiterhin

im kleinen Saal des Gewandhauses eingesetzt.

www.feiner-lichttechnik.de

54 VPLT.Magazin.54


Sturmwarnung!

Lastfrei in 3 Sekunden!!!

Seit November 2005 diskutiert die ARGEBAU über die gängige Praxis der Windlastansätze im Bühnenbau,

und stellte fest, dass eine Reduzierung unter die Ansätze der DIN 4112 Abschnitt 4.5.3 nicht erfolgen darf.

Sollten im Einzelfall die Lastannahmen wie in Abschnitt 4.5.3 beschrieben auf Bühnen angewendet werden,

erfordert dies besondere betriebliche Maßnahmen:

Um den Forderungen der ARGEBAU nachzukommen, wurde das

System entwickelt.

Dabei handelt es sich um ein zum Patent und geschützten Gebrauchsmuster angemeldetes „Verkleidungselement“

das ein schnelles und leichtes Entfernen bei Erreichen des zulässigen Staudrucks ermöglicht.

Zur Nutzung des

Systems werden die Seitenverkleidungen eines Fliegenden Baus am

Trägerrohr angehäkelt und mit einer fernauslösbaren Arretierung versehen.

Zum Lieferumfang gehören neben den benötigten Bauteilen Nutzungslizenzen, die alle notwendigen

Dokumente zur Darstellung der erforderlichen betrieblichen Maßnahmen enthalten und – wie von der

ARGEBAU gefordert – den Prüfbuchdokumenten beigefügt werden.

Halteriegel mit pneumatischem Auslöser

und T-Verschraubung

Weitere Infos erhalten Sie bei den Vertriebspartnern:

fon 02158-952222

fax 0 2158-95 22 25

www.m-s-b.de

Focon Showtechnic Vertriebsgesellschaft mbH

fon 05 41-7 70 95-0 · fax 05 41-7 70 95-22

www.focon-showtechnic.com

Ultralite Deutschland Haerle Lichttechnik GmbH

fon 0 73 91-77 47 0 · fax 0 73 91-77 47 77

onlineshop: www.ultralite.de


V.Mmedia systems

Ein imposantes Welterbe

150 Jahre Industriegeschichte und deren spektakuläre, mediale Inszenierung –

das können Besucher der weltweit größten Zeche „Zollverein“ (Essen) im

Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 erleben.Ein imposantes Welterbe

Unterstützt durch innovative Medientechnik wird auf dem Gelände

des Welterbes Zollverein die Geschichte der Zeche und des Ruhrgebiets

anhand zahlreicher multimedialer Exponate nachgezeichnet und

so zum eindrucksvollen Erlebnis. Visuelle Highlights wie eine 360-Grad-

Projektion – integriert in einen Rundeindicker – und zahlreiche, interaktive

Exponate vermitteln den Besuchern in historischem Ambiente eine

Atmosphäre, wo Mythos und Moderne aufeinander treffen. Als Spezialist

für unkonventionelle, museale Medieninstallationen hat die ict Innovative

Communication Technologies AG (Kohlberg) in den denkmalgeschützten

Gebäuden im Auftrag der Stiftung Zollverein und der Entwikklungsgesellschaft

Zollverein (Essen) die gesamten medientechnischen

Installationen realisiert.

Besucherzentrum Ruhr

Nach einer zweieinhalbminütigen Fahrt auf einer verglasten Rolltreppe

hinauf ins Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche, während der die Besucher

einen ersten Eindruck vom weitläufigen Zechengelände bekommen,

gelangen sie auf einer Höhe von 24 m über dem Boden ins Besucherzentrum

Ruhr und tauchen hier in die Geschichte des Ruhrgebiets

und des Welterbes Zollverein ein. Bereits im Eingangsbereich werden

dort erste Informationen an mehreren multimedialen Exponaten vermittelt.

Am Informationstisch „Was ist Zollverein“, der ein Modell der

Zeche und Kokerei Zollverein auf einer transluzenten Oberfläche zeigt,

können über mehrere Taster virtuell Gebäudetüren geöffnet und Filmbeiträge

aufgerufen werden.

Die angewählten Filme werden über vier, im Exponat verbaute Projektoren

durch Spiegelumlenkung von unten auf die opake Scheibe und das

Zeche-Modell projiziert. Eine weitere interaktive Informationsmöglichkeit

bietet ein 9,40 m langer Tisch mit touchsensitiver Glasscheibe, der

zum Surfen im Internet einlädt. Mehrere Stelen mit integrierten 40“

LCDs informieren die Besucher über Veranstaltungen im Ruhrgebiet

oder zeigen Informationen der Landschaftsverbände.

Über alle Sinne emotionalisiert wird der Besucher, wenn er sich vom

Eingangsbereich des Besucherzentrums auf eine Höhe von 30 m über

dem Boden begibt, wo sich das multimediale Highlight befindet: Einer

der beiden sich dort befindenden, einstigen Rundeindicker wurde zu einem

360-Grad-Kino umfunktioniert, das mit seiner riesigen Projektionsfläche

und seiner 8-Kanal-Soundanlage für Gänsehaut sorgt. Umringt

von einer Leinwand, auf der die Metropole Ruhr facettenreich dargestellt

wird, werden die Besucher ein Teil dieser Inszenierung.

Zwölf Projektoren, die über eine Wings Platinum-Zuspielung gesteuert

werden, präsentieren mittels Softedge-Verfahren ein rundum nahtloses

Bild – trotz der architektonisch gegebenen Wandunebenheiten bzw.

unterschiedlichen Tiefen der Projektionsfläche. Dementsprechend stellte

die Justage und Abstimmung der Projektoren untereinander eine echte

Herausforderung für das ICT-Team dar.

Gestartet wird die Panorama-Filmvorführung per Touch an einem

außerhalb des Kinos angebrachten elektronischen Türschild. Auch der

zweite Rundeindicker übernimmt heute eine ganz andere Funktion: In

ihm wurde ein Vortrags- und Ausstellungsraum geschaffen, dessen ungewöhnlich

puristische Atmosphäre durch modernste Präsentationstechnik

akzentuiert wird. Ebenso spannend inszeniert wird die den beiden Rundeindickern

vorgelagerte Ausstellungsfläche, das „Portal der Industriekultur“.

In Anlehnung an eine Flözlandschaft wird hier über 18 manuell bewegbare

LCD-Monitore („Transmitter“), die quasi aus den Flözen

„wachsen“, die industriekulturelle Vergangenheit und Gegenwart des

Ruhrgebietes visualisiert.

Durch vertikales Schieben des Bildschirms entlang einer Stange kann

der Besucher bestimmen, welche Themen er als Filminhalt sehen möchte.

Die Position des LCDs wird dabei über einen Drehwinkelgeber ausgewertet

und der entsprechende Film angetriggert. Die mechanische Umsetzung

und Fertigung dieser Exponate erfolgte durch die hausinterne

ICT-Medienmechanik-Abteilung.

In diesem Ausstellungsbereich sind zudem zwei Touch-Inseln mit einer

interaktiven Karte der touristischen Attraktionen Nordrhein-Westfalens

installiert. Die beschriebene Medientechnik inklusive Zuspieltechnik

für die verschiedenen Installationen im Besucherzentrum Ruhr sowie

die von Projektpartnern installierte Licht- und Audiotechnik wird zentral

über eine ict ControlMachine CM 3 gesteuert.

Ruhr Museum

Dem Besucherzentrum Ruhr schließt sich in der einstigen Kohlenwäsche

auf 24 m über dem Boden das einzigartige Ruhr Museum an, das

mit seinen eindrucksvollen Ausstellungen als Spiegel der Region fungiert.

Über eine illuminierte Treppe im ehemaligen Rohkohlenbunker erreichen

die Besucher die drei Ausstellungsebenen auf 17 m, 12 m bzw. 6

m über dem Boden. Durch eine Klanginstallation im Treppenhaus, die

die Geräusche der Kohlenwäsche auditiv simuliert, und durch Grafik-

Lichtwerfer werden die Besucher atmosphärisch auf das Ruhr Museum

eingestimmt.

Auf den Museumsebenen hat das ICT-Team mit unterschiedlichsten

Technologien zahlreiche multimediale Exponate realisiert, die die

Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebiets erlebbar machen. Projektionstechnik

bildet so zum Beispiel den medialen Auftakt am Eingang

zur 17 m-Ebene: Auf eine sanft geschwungene, frei im Raum platzierte

Fläche werden hier historische Fotografien projiziert, die den „Mythos

Ruhrgebiet“ visualisieren. Dabei bleiben die Bilder für kurze Zeit auf

dem oberen Teil der Projektionsfläche stehen und „verwischen“ über die

Restfläche quasi in den Ausstellungsraum hinein.

Auch in anderen Themenbereichen kommen Projektoren zur

Informationsvisualisierung zum Einsatz, wobei Böden, Wände oder Ausstellungsmöbel

als Projektionsfläche dienen. Eine synchronisierte Dreifach-Projektion

stellt auf drei großen Projektionstafeln die Räume und

Flächen des Ruhrgebiets plakativ dar. Synchronisierte Projektionen werden

auch für die fünf Informationsstationen „Symbolbilder“ genutzt,

welche in einer Flucht positioniert sind. Die in den jeweiligen Sitzmöbeln

versteckten Projektoren, die untereinander synchronisiert sind, projizieren

ihre Inhalte über einen Spiegel auf eine leicht geneigte Decken-

56 VPLT.Magazin.54


fläche. Interaktive Informationsmöglichkeiten

bietet beispielsweise ein großer, verglaster Datentisch,

in den das ICT-Team touchsensitive

32“ Displays und die entsprechende Zuspieltechnik

eingebaut hat.

An drehbaren Monitor-Stelen, den so genannten

„Local Heroes“, können die Besucher

über einen Taster Interviewfilme mit verschiedenen

Persönlichkeiten der Region durchschalten.

Wird die Säule gedreht, so ändert sich der

Programminhalt der Rücken-an-Rücken montierten

24“ LCDs und ein Film über die Profession

der Persönlichkeit wird gezeigt. In den

Stelen integrierte Audiotechnik sorgt für den

passenden Ton zum Film. Die mechanische

Umsetzung und Steuerung der „Local Heroes“

wurde ebenfalls von ICT geliefert. Typische

Lebens-, Arbeits- und Umweltgeräusche des

Ruhrgebiets sind an 18 von der Decke abgehängten

Soundduschen interaktiv abrufbar.

Durch Betreten einer Bodengrafik löst

ein Bewegungsmelder das entsprechende Geräusch

aus. Die Soundduschen für die „Sinfonie

des Ruhrgebiets“ wurden von ICT entwikkelt.

Klassische Studiomonitore zum Abspielen

von Archivfilmen sowie hochauflösende Dis -

plays unterschiedlicher Größen werden ergänzend

als feste Medienformate auf den Museumsebenen

genutzt.

Den „Weg der Kohle“ können die Besucher

im Rahmen einer Führung auf dem multimedial

inszenierten Denkmalpfad Zollverein

anschaulich nachvollziehen: Innovative Medientechnik

erweckt hier authentisch erhaltene,

stillgelegte Maschinen virtuell zum Leben und

erklärt die Arbeitsgänge von der Kohleförderung

bis zum Endprodukt auf eine dynamische,

emotionale Weise. Dazu werden unterschiedlichste

Maschinen wie Siebtrommeln, Becherwerke

oder Setzmaschinen sowie weitere Arbeitsstationen

multimedial bespielt – auditiv

ergänzt durch ihre typischen Geräusche.

Mittels 3D-Projektionen wird so beispielsweise

visualisiert, wie das Innenleben der gigantischen

Maschinen aussah und welche Arbeitsabläufe

sie übernahmen. Über eine

Schlüsselschaltersteuerung kann der Guide bis

zu vier Filme anwählen und so über sich vertiefende

Projektionsebenen auf das Informationsbedürfnis

seiner Besuchergruppe eingehen.

Aufgrund der rauen Umgebungsbedingungen

hat das ICT-Team einige der Projektoren in Klimagehäusen

verbaut; einige Bildinhalte werden

aus szenografischen Gründen über Spiegel

umgelenkt. Zur szenografischen Inszenierung

hat ICT auch mehrere Gobos installiert, die mit

entsprechender Maskierung Schriftzüge oder

Grafiken projizieren.

Einen überaus authentischen Eindruck von

der Übertagearbeit in der Zeche erhalten die

Besucher in der Wipperhalle: Hier wurden die

beladenen Förderwagen über ein Schienensystem

in vier Kopfwipper geführt und die Rohkohle

auf Förderbänder entleert. LED-Bodenprofile

– bestehend aus U-Profilen mit eingesetzten,

LED-beleuchteten Plexiglas-Diffusoren

– stellen heute das Schienensystem dar und

simulieren durch den sich bewegenden Lichteffekt

die Förderwagenfahrt bis zur Entleerungsstation,

markiert durch eine dort positionierte

Stele mit einem LED-Pfeil.

Die Stelen, in die zusätzlich 19“ LCDs eingebaut

sind, visualisieren, welcher Arbeitsvorgang

hier stattfand. Während der Vorführung

stehen die Besucher auf einer erhöhten Plattform,

die ihnen die komplette Übersicht über

die Wipperhalle gibt. Durch die parallel eingespielten

Originalgeräusche (jedoch mit „nur“

40% der ursprünglichen Lautstärke) wird diese

Station des Denkmalpfads zum eindrucksvollen

Erlebnis und lässt die Besucher erahnen,

wie lärm- und staubintensiv die Arbeit hier damals

war. Die Steuerung der Vorführung erfolgt

über einen Schlüsselschalter auf der Plattform.

Die gesamte Zuspieltechnik für diese

Installation befindet sich in einem klimatisierten

Medienschrank. Auf dem Denkmalpfad

hat das ICT-Team an verschiedenen Stellen zudem

mehrere, teilweise interaktive Monolithen

mit LCDs ausgestattet, die Filmzuspielungen

zeigen. An den interaktiven Stelen kann über

ein Scrollrad das gewünschte Bildmaterial angewählt

werden. Weitere Stationen des Denkmalpfads

wurden, wie beispielsweise die Förderwagenreinigung,

mit rein auditiver Technik

bestückt.

Herausforderndes Groß -

projekt in jeder Hinsicht

„Neben den technischen Herausforderungen

der umfangreichen Installationen auf Zollverein

war für ICT vor allem auch die Einbettung

der Geräte in das Projektumfeld eine anspruchsvolle

Aufgabe“, sagt Oliver Meyer, Projektleiter

bei der ICT AG. „Die möglichst unauffällige

Integration sensibelster Technik in

ein solch „raues“ Umfeld, das von Kohlestaub,

inhomogenen Flächen und umgebungsbedingten

Temperaturschwankungen geprägt ist, unter

gleichzeitiger Berücksichtigung der Denkmalschutzanforderungen

bei den Montagearbeiten

war wirklich nicht ohne“, fährt Meyer fort.

„Vor allem die komplizierte 360-Grad-Projektion

in einen der beiden Rundeindicker hat die

Technik aufgrund der baulichen Gegebenheiten

an den Rand des Machbaren gebracht. Die unrunden

Projektionswände konnten nur durch

eine höchst aufwendige Vorverzerrung in der

Medienproduktion, die akkurate Zusammenführung

der Bildinhalte in der Softedge-Zuspielsoftware

und durch eine millimetergenaue

Justage der Projektoren überwunden werden.

Bei der Installation dieser Projektion sowie

weiterer, auf Zollverein installierter Medien

wurde ein Remotezugriff über die die Geräte

steuernden ict ControlMachines realisiert. Im

Panorama-Kino können bei den Projektoren so

beispielsweise Lampenzeiten, Fehlerberichte

oder Stromzustände abgefragt werden. Die

ControlMachines erlauben aber auch das Einund

Ausschalten der Anlagen im Sinne einer

netzwerktechnischen Verbindung“, schließt

Meyer.

www.ict.de


V.Minstallationen

The floating city

Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den weltweit größten

Kreuzfahrt-Linien ist Martin Professional mittlerweile der bevorzugte Partner

für visuelle Lösungen auf Kreuzfahrtschiffen. Dies zeigt sich insbesondere auf

dem weltgrößten Kreuzfahrtschiff „Oasis of the Seas“ der Reederei Royal Caribbean,

das kürzlich mit einer Vielzahl an dynamischen Licht- und Nebellösungen in

See stach.

58 VPLT.Magazin.54


Die „Oasis of the Seas“, die in der STX-

Werft in Finnland gefertigt wurde und ihre

Fahrten vom Heimathafen Port Everglades in

Florida startet, übertrifft mit 360 m Länge,

Platz für 5400 Passagiere und 3000 Crewmitglieder

sowie Fertigungskosten von insgesamt

1,4 Milliarden Dollar alle Kreuzfahrtschiffe,

die bisher gebaut wurden.

Widrige Bedingungen auf hoher See wie die

ständige Bewegung des Schiffes, Beanspruchung

durch Salzwasser, Feuchtigkeit, hohe

Temperaturen usw. fordern technischen Produkten

wie hochleistungsfähigen visuellen Systemen

ein hohes Maß an Zuverlässigkeit ab

Gleichzeitig müssen sie jedoch leicht zu handhaben

und einfach zu warten sein. Anforderung,

Bereitstellung und Installation der eingebauten

Systeme wurden in Zusammenarbeit

mit dem Veranstaltungstechnikunternehmen

Funa ausgeführt.

Verantwortlich für Design und Ausstattung

aller Veranstaltungsräume und Plätze mit

Unterhaltungssystemen an Bord der Oasis ist

Christopher Vlassopulos, Chef der Unterhaltungstechnologie

bei Royal Caribbean International

(RCI) und Celebrity Cruises. Darüber

hinaus betreut er als technischer Direktor die

komplette Produktion des 60s Musical „Hairspray“

im bordeigenen Opal Theater.

Michael Riotto Design (MRD) war die beratende

Firma für die Showbeleuchtung verschiedener

Bereiche des Schiffes und nutzte Martin

Produkte in den Clubs J“azz on 4“, „Blaze“,

„Boleros“, „Dazzle“ und der Viking Crown

Lounges, das Wahrzeichen aller RCI-Schiffe.

Außerdem war MRD verantwortlich für die

Programmierung der gesamten Unterhaltungsbeleuchtung

auf öffentlichen Plätzen, der Illuminierung

der Architektur und aller Dimmer-

Systeme auf dem Schiff.

Einzigartig, raffiniert, kreativ

MRD-Geschäftsführer Michael Riotto erläutert:

„Wir verwenden Beleuchtungselemente,

um die Umgebung, die wir gemeinsam mit den

Architekten und dem Royal Carribean Team

geschaffen haben, zu unterstützen. Unser Ziel

ist es, Lösungen anzubieten, die einzigartig,

raffiniert und kreativ sind, um die täglichen


V.Minstallationen

Herausforderungen meistern zu können. Auf

der Oasis war es unsere Aufgabe, einfache und

trotzdem effektvolle Plätze mit maximaler Publikumswirkung

zu schaffen und gleichzeitig

kostengünstig und mit einem geringen Instandhaltungsaufwand

zu arbeiten.“

Riotto beschreibt die wichtigsten Kriterien

für Licht-Equipment auf einem Schiff

wie folgt: „Es ist unerlässlich, Equipment zu

verwenden, das den widrigen elektronischen

Bedingungen auf einem Kreuzfahrtschiff

standhalten kann. Das Equipment muss einfach

zu handhaben und zu warten sein, ohne dabei

Kompromisse in Qualität und Wirkung der

Produkte eingehen zu müssen.

Wir haben uns bereits in der Vergangenheit

bei verschiedenen See-Projekten für Equipment

von Martin entschieden, weil wir der der

Meinung sind, dass diese Produkte eine hohe

Lebensdauer haben und gleichzeitig eine für

den Kunden finanziell tragbare Lösung sind.

Außerdem hat Christopher Vlassopulos von

Royal Caribbean stets eine gute Beziehung zu

Martin gehabt.“

Martins visuelle Lösungen

an Bord der Oasis

Die Oasis of the Seas verfolgt ein neues

räumliches Konzept mit sieben verschiedenen

Themenbereichen, in denen jeweils visuelle

Lösungen von Martin zum Einsatz kommen.

Royal Promenade: Die Royal Promenade,

die doppelt so breit ist, wie die Promenade auf

den anderen Schiffen der Royal Carribean und

so lang wie ein Fußballfeld, ist der zentrale

Treffpunkt, an dem sich Einkaufs- und Essens-


V.M

installationen

angebote mit Unterhaltung und Spaß vereinen.

Entlang der Promenade erzeugen Martin Produkte

durchgehend atmosphärische und Show-

Beleuchtung-Elemente.

Opal Theater: Eines der vielen Unterhaltungsangebote

ist das mit dem Tony-Award

prämierte Broadway Musical „Hairspray“, eine

von zwei Produktionen, die im großen Opal

Theater mit der Unterstützung einer großen

Martin Lichtanlage laufen.

Aqua Theater: Eine wirklich einzigartige

Location ist das Aqua Theater mit 700 Sitzplätzen

und einem großen Pool, der sich über das

Heck des Schiffes erstreckt. Hier finden verschiedene

Shows mit Kunstspringern, Schwimmern

und Akrobaten statt, die von einer spektakulären

Licht- und Ton Performance getragen

werden. Außerdem gibt es dort ein auf Licht

und Musik abgestimmtes Wasserspiel. Der

Clou des Aqua-Theaters: Im Wasser des Pools

befinden sich Hebebühnen: Wenn Akrobaten

tauchen oder unterirdisch in das Wasser steigen,

heben sich diese Bühnen und fahren die

Akrobaten aus dem Wasser in die Höhe. Hierzu

stehen ständig einige Taucher zur Hilfestellung

bereit.

Tagsüber werden diese Bühnen über die Wasseroberfläche

gefahren und es entsteht eine

„normale“ trockene Bühne. Nur zu den Shows

wird sie abgesenkt und der Pool kommt zum

Vorschein.

Studio B: Im multifunktionellen Studio B und

der Eisbahn, die in ein Fernsehstudio umgebaut

oder für Messen, Modenschauen und Konzerte

genutzt werden können, findet die professionelle

Eis-Show „Frozen in Time“ statt, die es

gut und gern mit den bekannten „Holiday On

Ice“-Produktionen aufnehmen kann. Die Studio

B-Lichtausstattung besteht aus Martin Mac

Moving Heads, LED-Leisten und JEM Nebel-

Effekten.

In der langen Reihe weiterer Clubs, Lounges

und Bars für Erwachsene wie dem Blaze

Nachtclub, dem Latin-Nachtclub Boleros, der

Open-Air Karaoke Bar und dem „Adults-only

Solarium“ werden ebenso visuelle Lösungen

von Martin eingesetzt wie in den Freizeitanlagen

für Teenager und Kinder.

Martin liefert außerdem ein identisches

Equipment-Paket für das gerade im Bau befindliche

Schwesterschiff der Oasis, der „Allures

of the Seas“, das im November 2010 vom

Stapel der STX-Werft laufen wird.

Detaillierte Materialliste: nächste Seite


V.Minstallationen

62 VPLT.Magazin.54


Royal Promenade

22 x Martin MAC 250 Entour

6 x Martin Jem K1 Hazer

Opal Theater

8 x Martin StageBar 54

32 x Martin MAC 700 Wash

6 x Martin MAC 700 Profile

2 x Martin MAC 2000 Performance

10 x Martin Atomic 3000

14 x Martin FibreSource QFX150

24 x Martin MAC 575 Krypton

6 x Martin MAC 575 Krypton

10 x Martin MAC 250 Entour

6 x Martin Jem K1 Hazer

1 x Jem Hydra (12 heads)

2 x Jem Glaciator X-Stream

AquaTheater

2 x Martin MAC 700 Profile

3 x Martin MAC III Profile

Studio B

24 x Martin MAC 700 Wash

16 x Martin MAC 575 Krypton

10 x Martin Atomic 3000

10 x Martin MAC 250 Wash

4 x Martin MAC 250 Wash

10 x Martin MAC 250 Entour

6 x Martin StageBar 54

6 x Martin Jem K1 Hazer

2 x Glaciator X-Stream

Blaze Nightclub

5 x Martin Mania DC2

8 x Martin Mania SCX600

4 x Martin Mania SCX800

1 x Martin Magnum Club Smoke (2 heads)

Boleros Nightclub

6 x Martin Mania SCX600

2 x Martin Mania EFX600

On Air Nightclub

6 x Martin SmartMAC

2 x Martin Mania SCX600

Jazz on 4 Club

4 x Martin Mania SCX600

Crew Bar

4 x Martin Mania SCX600

Manta Ray’s

2 x Martin Atomic 3000

Solarium

20 x Martin Alien LED Downlight

Observation Lounge

2 x Martin Mania SCX600

Kid’s Deck

2 x Martin SmartMAC

Teen areas

2 x Martin Wizard Extreme

6 x Martin Mania SCX600

2 x Martin Atomic 3000

2 x Atomic Colors

2 x Martin MPU


V.Minstallationen

Das Wahrzeichen

Der farb- und formvollendete Hundertwasser-Turm auf dem Gelände der Kuchlbauer-Brauerei

im niederbayerischen Abensberg erscheint wie ein Gebäude aus einem Märchen von 1001 Nacht.

Nach über zehn Jahren Planungs- und Bauphase wurde der Turm Ende 2009 fertig gestellt.

Das Wahrzeichen von Kuchlbauers Bierwelt ist eines der letzten Architekturprojekte

des weltbekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser

(1928-2000). Angenehme runde Formen, tanzende Fenster, wellige

Böden und organische Linien, Zwiebeltürme und Pflanzen, das sind die

Elemente Hundertwassers für menschengerechtes Bauen im Einklang

mit der Natur. Einzigartig in der Welt, ist der Kuchlbauer-Turm außen

und innen eine Hommage an das bayerische Bier und seine Brauereien.

Kuchlbauers Bierwelt ist zusammen mit dem Hundertwasser-Turm ein

Gesamtkunstwerk.

Abensberg liegt im größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet

der Welt, der Hallertau. Die Brauerei Kuchlbauer besteht bereits seit dem

14. Jahrhundert. Damit ist sie eine der ältesten Brauereien der Welt, die

alle im Landkreis Kelheim liegen. Für die Planung und Umsetzung von

Multimediatechnik und Sonderbeleuchtung beauftragte die Brauerei die

Regensburger Spezialisten von Feiner Lichttechnik. Die Konzeption der

Führungen und Besucherstationen der Bierwelt und des Hundertwasser-

Turms erfogte durch die Wörther Myprogram GmbH.

Die umfangreiche Multimediatechnik des Museums- und Erlebnisbereiches

wird komplett durch eine E:CUE Media Engine und diverse

Remote-Rechner gesteuert. Eine Anbindung über KNX/DMX-Gateways

sorgt für eine Kommunikation mit der Gebäudetechnik. Dadurch können

lokale Schalter und Bewegungsmelder in das Multimedia-Netzwerk eingebunden

werden. Eine besondere Herausforderung stellt die Aufteilung

in geführte Führungen und automatisierte Abläufe sowie die Anpassung

an Tage mit niedriger und hoher Besucherfrequenz dar. Dafür wurde ein

ausgeklügeltes Zeit- und Ablaufsystem in der Media Engine programmiert.

Die Kontrolle der Führungsabläufe liegt bei einem anwenderspezifisch

programmierten Touchscreen an der Eingangskontrolle.

64 VPLT.Magazin.54


Die LED-Sportbande - im Fußball

gehört sie schon seit rund

2 Jahren mit aufs Spielfeld. Bei

Hallensportarten jedoch war sie

bisher nicht einmal eine Rand -

erscheinung. Beim

deutschen Basketball

und Handball wird sich

das bald ändern, nicht

zuletzt auf Initiative von

Christian Wymetal,

Geschäftsführer von

Medien Werkzeuge:

„Wir hatten bei den Verbänden

einen Praxis-

Check der LED-Banden

angeregt, weil gerade

im Handball und Bas -

ketball eine starke Professionalisierung

im

Gange ist. Das wollen

wir technisch unterstützen und

sind gerne Trendsetter. Das

eingesetzte SMD-LED System

„digiTILE T12“ ist „state of the

art“.“

Im Gegensatz zu herkömmlichen

statischen oder auch

Dreh-Banden erlauben LED-

Banden neben Sponsorenlogos

auch animierte Werbebotschaften

und bieten somit kreativen

Gestaltungsspielraum für die

Vermarktung und für die Werbebranche.

Damit das beim

Betrachter vor Ort oder vor

dem Fernseher auch gut ankommt,

sind einerseits

Richtlinien zu

beachten („Das Auge

soll am Ball bleiben

können“); andererseits

muss die

Technik mitspielen.

Den Highend-Bereich

besetzt hier

die SMD-Technologie,

zu der auch das

von Medien Werkzeuge

eingesetzte

digiTILE T12 Sys -

tem gehört. Es beschert

hochauflösende,

homogene und farbtreue

Bilder aus jedem Blick -

winkel – selbst bei Nahaufnahmen.

Schließlich ist die TV-Vermarktung

ein wesentliches Kriterium

für Veranstalter. Die digi-

TILE T12 Bande „score-t“

punktet außerdem durch Leichtigkeit

und geringen Stromverbrauch:

Die einzelnen Module

sind mit 28 kg rund halb so

schwer wie andere LED-

Screens, wodurch sie unkompliziert

auf- und umgebaut werden

können. Dabei beweisen

sie dennoch Robustheit – wie

beim oben genannten Basketballmatch,

wo sie dem Belastungs-Sitz-Test

nähesuchender

Fans in der randvollen Halle

standhielten. Der Stromverbrauch

ist mit 270 Watt um

50% geringer als bei anderen

LED-Screens.

www.medienwerkzeuge.com

Das gegen Ende 2009 in Dubai

eröffnete „Ratsky“ bewertet

das Szene-Portal „Clubvibes“

überschwänglich: Als wilden

Nightclub mit irren Vibes, als

Club mit geschmack -

voller Inneneinrichtung,

faszinierender

Lightshow und einem

überwältigenden

Sound. Für

Letzteres sind in der

im Hotel Excelsior

Creek Dubai beheimateten

Location

Soundsysteme von

Dynacord verantwortlich.

Liberty Acoustics

war mit der Installation

betraut. Mit

Unterstützung des regionalen

Dynacord-Partners

AVL realisierte das

Liberty Acoustics-Team

(erstmals in einem Club

in Dubai) eine komplett

digitale Kontrollplattform.

Im Mittelpunkt: ein

P 64 Digital Audio Matrix

Manager von Dynacord.

Der netzwerkfähige und

frei konfigurierbare Audio-System-Controller

bietet sowohl Live-

Bands als auch den im

Club gastierenden DJs

vielfältige Möglichkeiten. Via Iris-

Net Software kann das kom -

plette Audio-System konfiguriert,

angesteuert und überwacht

werden.

Für den Sound ist ein Dynacord

VariLine-System verantwortlich.

Sechs VL 152 in

Kombination mit acht Sub

18 bieten Voraussetzungen

für die Beschallungsanforderungen,

die von DJ-Techno-

Klängen bis hin zu Live-

Rock-Performances reichen.

Für den Antrieb sorgen verschiedene

Dynacord-Amps.

Das „Mood“ ist ebenfalls in

der Nobelherberge Excelsior

Creek Dubai beheimatet und

gehört zu den Top-Adressen

in Dubais Nachtleben. Wie

im benachbarten „Ratsky“,

bewährt sich auch im

„Mood“ die Kombination

aus Installationsfirma Liberty

Acoustics, AVL als Vertriebspartner

und Systemen

von Dynacord. Das Resultat

ist ein auf einem Dynacord

VariLine basierendes

Beschallungssystem in Verbindung

mit digitalen Signal-

Prozessoren.

Mit zwei VL 212, vier VL 262

und drei Sub 18 installierte

Liberty Acoustics die auf Architektur

und Anforderungen

des Clubs abgestimmten

Lautsprecher. Für Power

sorgen verschiedene Dynacord-Amps.

Für verschiedene Genres genutzte

Theater und Veranstaltungszentren

kennen das Problem: Die

Saalakustik ist für Sprache

oder Musik geeignet, aber

nicht für beides. Abhilfe

schafft Vivace, das Raumakustik-System

der

Salzbrenner Stagetec

Mediagroup. Vivace

passt die akustischen Eigenschaften

eines Saales

elektroakustisch dem Programm

an. Wie mit Hilfe

von Vivace aus dem

Staatstheater Darmstadt

ein Konzerthaus wird,

konnten Besucher auf der

Prolight + Sound 2010 erleben: Am

Stand von Stagetec präsentierte

man Hörbeispiele in einem eigens

entwickelten 3-D-Akustikprojektor

auf der

Messe. Dort wurden

Raumimpulsantworten

aus dem Staatstheater

auf verschiedene

Quellen gelegt und so

die im Theater mit Vivace

erzielten Akustikeffekte

erlebbar.

Vivace gehört seit

2009 zum Produktangebot

von Stagetec.

Das System besteht

aus wenigen Mikrofonen,

dem Mainframe,

einer Audiomatrix, überwachten

Mehrkanal-Digitalverstärkern und

Lautsprechern. www.stagetec.com

$

$

$

Neusser Str. 44

50670 Köln

Beratung

Gefährdungsbeurteilungen

Betriebsanweisungen

Falco Zanini

Meister für Veranstaltungstechnik

Fachkraft für Arbeitssicherheit

V.M

installationen

Parallel zur Light + Building fand

bereits zum fünften Mal die Luminale

statt. Diese hatte

es sich zum Ziel gesetzt,

öffentlichen

Räumen, die sonst

eher ein Schattendasein

fristen, mit Licht

zu verwandeln, ihnen

Atmosphäre einzuhauchen,

sie erlebbar zu

machen. Eines der

insgesamt 150 Licht-

Ereignisse war eine Installation

in der

Frankfurter Matthäuskirche

mit dem

Titel Belichtet/Unterbelichtet/LED.

ETC unterstützte

diese Installation, die den direkten

Vergleich verschiedener LED-Techniken

mit herkömmlichen Leuchtstofflampen

zum Ziel hatte, mit

LED-Scheinwerfern der Selador-

Serie sowie dem Architekturlicht-

Steuersystem Unison Paradigm

und einer Element Lichtsteuerkonsole.

In der Matthäuskirche

wurden zwei Besonderheiten im

Inneren der Kirche zum Thema:

Die vier Buntglasfenster von Georg

Meistermann sowie das Sandsteinrelief

von Hans Mettel. Die Lichtplaner

der Referenzlicht GmbH

beleuchteten die Buntglasfenster

mit drei technisch unterschiedlichen

Lichtquellen. Gesteuert wurden

die unterschiedlichen Lichtquellen

mit Unison Paradigm von

ETC.

? !

Arbeitssicherheit für unsere

Branche

Sicherheitstechnische Betreuung

für die Veranstaltungswirtschaft

$ Arbeitsschutz-Management-Systeme (AMS)

$ Sicherheits- und Gesundheitskoordination

(SiGeKo) nach Baustellenverordnung

Tel.: 0163-8010301

arbeitssicherheit@falco-zanini.de

VPLT.Magazin.54 65


V.Mrental

Robbies geheimer Gig

Über ein Dutzend private Radiosender in Deutschland, Österreich und der Schweiz

übertrugen das Robbie Williams-Konzert am 5. März 2010 in Köln.

Das in Frankfurt ansässige Hit Radio FFH war für die Signalübertragung

verantwortlich und entschied sich für die schnelle und kosteneffiziente

Lösung, Audio Codecs über die bereits bestehenden ISDN Leitungen

zu nutzen. Zehn C1161 Geräte wurden daher von Mayah, zusätzlich

zu den sendereigenen Codecs, für das Event zur Verfügung gestellt

und für die Live-Audio-Übertragung mit APT-X, MPEG-4 AAC, MPEG

Layer 2 und Layer 3 (mp3) Formaten genutzt.

Harald Caplier, Projektmanager für Studio- und Sendetechnik bei Radio/Tele

FFH GmbH: „Es war sehr beeindruckend zu sehen, dass der

C1161 wirklich in der Lage ist, ganz unterschiedliche Gegenstellen mit

unterschiedlichen Codierformaten zu erreichen. Das war eine wichtige

Voraussetzung für das Projekt. Wir beabsichtigten, dass unsere Partner

ihr bevorzugtes Übertragungsformat verwendeten; somit konnten wir

ausschließlich die Mayah Codecs mit ihrer umfassenden Kompatibilität

einsetzen. Zusammen mit einer automatischen Codec-Erkennung zeigte

der C11 eine extreme Verbindungsstabilität während des gesamten Konzerts.“

Übertragungsabwicklung

Der ursprüngliche Plan hatte die Live-Übertragung direkt vom Veranstaltungsort

aus vorgesehen. Allerdings war es durch die sinkende ISDN

Verfügbarkeit nicht mehr möglich, relativ kurzfristig genügend Leitungen

zu bestellen. Gleichzeitig vertrauen bei solch wichtigen Events noch

nicht alle Radiosender auf IP-basierte Verbindungen über das öffentliche

Internet. Auch stehen in ihren Schalträumen immer noch viele ältere

ISDN Geräte. Deshalb entschied sich Radio/Tele FFH, den Ton mit geringst

möglicher Verzögerungszeit zurück in ihre Zentrale nach Bad Vilbel

Nähe Frankfurt über drei gebündelte ISDN Leitungen zu übertragen.

Verwendet wurde dafür der Algorithmus APT-X mit 384 kBit/s, 48 kHz

stereo. Für die Mayah C11s alles kein Problem.

Nach Übertragung des Audiosignals in weniger als 20 ms wurde

es in die Kreuzschiene gespeist und der FFH eigenen Infrastruktur zur

Verfügung gestellt, inklusive Sendegeräte und Internet-Streaming-Server

ihres Hauptradiosenders Hit Radio FFH. Ein weiterer Vorteil des hochqualitativen

Audio Algorithmus war die Möglichkeit, das Audio einfach

mit einer Auswahl an MPEG Formaten und ohne zusätzliche Artefakte

zu re-enkodieren. Fast alle teilnehmenden Radiosender konnten ihre Kosten

für Bandbreite sparen, indem sie das Signal mit einem Maximum

von 128 kBit/s akzeptierten. Einige davon, die schon Mayah Geräte besitzen,

verwendeten den MPEG-4 AAC LC Algorithmus für die optimale

Qualität bei dieser Bitrate. Andere vertrauten auf bzw. mussten mit den

älteren Formaten MPEG-1 Layer 2 oder Layer 3 auskommen.

Während seines Deutschland-Besuchs im März anlässlich der

Echo-Verleihung in Berlin, wo er als bester internationaler Künstler seinen

7. Echo Music Award erhielt, schaute Robbie Williams auch einen

Abend in Köln vorbei. Für den so genannten “Geheim-Gig” gab es keine

öffentlichen Tickets. Das vergleichsweise kleine Publikum von ca. 500

Gästen bestand sowohl aus VIPs als auch aus glücklichen Gewinnern der

entsprechenden Radio-Verlosungen der beteiligten Sender. Robbie Williams

präsentierte innerhalb einer Stunde neun seiner besten Hits.

Die Mayah C11 Codecs

C11 ist die neueste Audio Codec Generation des deutschen Herstellers

Mayah Communications GmbH. 14 verschiedene Modelle – alle sehr

klein mit 1/2 19-Zoll, 1HE und mit geringem Stromverbrauch von nur 8-

12 W - decken alle Bedürfnisse von Rundfunkanstalten und Telkos für

ihre live Audio-Übertragungen ab. C 11 liefert Audio-via-IP streng nach

EBU Standards für SIP/RTP bei Verwendung von Ethernet oder

UMTS/3G. Für Zuverlässigkeit und einfache Anwendung bei Übertragungen

über das öffentliche Internet wird eine auf Standards beruhende

Automatic Jitter Compensation verwendet. Die C11 Familie unterstützt

auch 4x ISDN, Dual IP für redundantes Streaming oder für seperates

Streaming und Steuerung, sowie POTS. Alle großen Audioformate werden

verwendet: von G.711 & G.722, linear Audio (PCM) und Layer2/3

bis zu MPEG-4 AAC, HE-AACv2 oder das neueste AAC ELD. Optional

sind apt-X/Eapt-X und 4SB ADPCM/Micda erhältlich. Die “advanced”

Modelle bieten auch Audio Logging oder Playback zu/von einem lokalen

Speichermedium wie SD Karte oder USB Stick.

Mayahs Hauptzielsetzungen sind Entwicklung und Vertrieb von bahnbrechenden

und hochqualitativen High End-Lösungen für Audio und Audio/Video

Kommunikation im Rundfunk sowie in geschlossenen Firmennetzwerken.

Der Fokus liegt auf standardisierten Audio und Video Formaten,

wie MPEG-1, -2 und -4 ebenso wie auf proprietären aber akzeptierten

Formaten wie E/apt-X, 4SB ADPCM und andere. MAYAH begann

ihre Tätigkeit Ende 1997 und ist eine eigentümergeführte Firma mit

Hauptsitz in Hallbergmoos bei München, einer R&D Abteilung in Flensburg

und einem weltweiten Distributoren-Netzwerk. MAYAH steht in engem

Kontakt mit und lizenziert Technologie von FhG-IIS (Fraunhofer Institut),

Coding Technologies, IRT und anderen. MAYAH ist zudem ein

Gründungsmitglied der Audio-via-IP Experten Gruppe, die an einer

schnelleren Einführung des EBU Audio-via-IP Standards durch Codec

Hersteller arbeitet. MAYAHs Kunden finden sich in Fernseh- und Rundfunkanstalten

ebenso wie bei Telekommunikationsunternehmen, Studios

oder bei ISPs.

www.mayah.com

66 VPLT.Magazin.54


V.Mrental

Mehr als Materialvermietung

Seit einigen Jahren ist der Dienstleister eps aus der Veranstaltungsszene nicht mehr

wegzudenken. Neben der weltweiten Begleitung von Produktionen wie U2 kümmert

sich das Unternehmen um jede Art von Veranstaltung. Das VPLT-Magazin begleitete eps-

Geschäftsführer Okan Tombulca bei der AC/DC-Produktion im Berliner Olympiastadion.

„Wichtige Projekte wollen gut organisiert sein. Schließlich geht

es bei unseren Kunden in der Regel um viel Geld. Und in den meisten

Fällen wollen sie sich auch ihren guten Ruf erhalten. Hier helfen wir professionell

und kompetent“, sagt Okan Tombulca. „Wir haben uns über

Jahre hinweg viel Know How und Erfahrung angeeignet und können

heute professionell beraten und maßgeschneiderte Lösungen liefern. Dabei

achten wir unbedingt auf die Wünsche unserer Kunden und gehen

notfalls auch innovative Wege.“

eps hat viele Gesichter und bietet maßgeschneiderte Lösungen für planungs-intensive

Projekte wie Events oder Bauvorhaben jeder Art und

Größe. Der klassische Schwerpunkt liegt allerdings nach wie vor in einem

Bereich, in dem man vor rund 15 Jahren klein, aber fein angefangen

hat: im Bereich der Materialvermietung. Dabei kommt Tombulca zugute,

dass er eben nicht wie viele Kollegen ein musikbegeisterter Macher ist,

sondern die Produktionen sachlich angeht: „Das schadet meiner Meinung

nach bei der zügigen Umsetzung nur. Für mich ist ein reibungsloser

Ablauf im Olympiastadion wichtiger als das Besuchen der Show am

Abend. Dafür werden wir ja auch nicht bezahlt.“

Innerhalb weniger Jahre hat sich eps so einem Namen gemacht. Man

reagierte immer dort, wo ein Bedarf nicht gedeckt werden konnte und

fand für fast alle Aufgaben eine Lösung. „Am besten kann man die Entwicklung

im Bereich der Bodenabdeckungen nachvollziehen: Früher

musste ein Rasen nach einem Großevent häufig ausgewechselt werden.

Heute sind die Abdeckungen licht-, luft- und wasserdurchlässig. Für den

abgedeckten Rasen bedeutet dies einige Tage im Gewächshaus: Er

wächst praktisch mit der Abdeckung besser als ohne – bei gutem Wetter.“

68 VPLT.Magazin.54


V.Mrental

70 VPLT.Magazin.54


V.M

rental

Projektmanagement

Mittlerweile nimmt das Projektmanagement einen immer höheren

Stellenwert ein: Logistik und Transport, Konzeption und Durchführung,

Materialversorgung und -vermietung, Produktion, Nachbereitung und

Controlling - eps bietet heute die komplette Bandbreite. Okan Tombulca:

„Wir koordinieren Events und Veranstaltungen aller Art und jeder Größe.

Wir verfügen über ein weltweites Netzwerk an zuverlässigen Partnern,

wir haben die Erfahrung und das Know-how und bieten Ihnen Qualität

zu fairen Preisen.“

Dazu zählen im Vorfeld einer Produktion: Machbarkeitsstudien,

Location Research, Abwicklung von Genehmigungsverfahren, Vermittlung

örtlicher Partner, Entwicklung und Durchführung von Ausschreibungsverfahren

und Budgeterstellung. Bei der Durchführung kümmert

sich eps um die Gesamtplanung und Umsetzung, Koordination aller beteiligten

Gewerke, Entwicklung und den Aufbau und Abbau der kompletten

Infrastruktur. Bei der Nachbereitung übernimmt man schließlich das

Kosten-Controlling, Berichtswesen, Projektdokumentation und die

Nachbereitung. Doch auch um Consulting und CAD-Planung kümmert

man sich – auf Wunsch.

„Wer große Projekte realisiert, hat viel Verantwortung und wenig Zeit.

Komplizierte, länderspezifische Auflagen und Regularien erschweren

und behindern oftmals die Arbeit. Mit unserem qualifizierten Fachpersonal

begleiten wir die Kunden sicher durch den Behördendschungel, und

das weltweit. Wir unterstützen aktiv bei der Einhaltung der gesetzlichen

Rahmenbedingungen gemäß der Versammlungsstättenverordnung

(VStättV) und unter Berücksichtigung gesetzlicher Arbeitsschutz- und

Sicherheitsaspekte. Wir wickeln darüber hinaus Genehmigungsverfahren

ab und erstellen sämtliche Planzeichnungen inklusive Kapazitäts- und

Fluchtwegsberechnungen.“

Transport und Logistik

In Fragen der konkreten Ausgestaltung eines Vorhabens stehen dem

Kunden hauseigene Architekten, CAD-Planer und Meister für Veranstaltungstechnik

mit Rat und Tat zur Seite.

FLIEGENDE BAUTEN • BAUBUCH • AUSFÜHRUNGSGENEHMIGUNG

BÜHNENDÄCHER • PODESTE • PA-TOWER • MESSEBAUTEN

ZELTKONSTRUKTIONEN • GROUND SUPPORTS • RIGGS

STATIK IN DER VERANSTALTUNGSTECHNIK

TRAVERSENBERECHNUNGEN • WERBETÜRME • LICHTMASTEN

GERÜSTBAUTEN • MEMBRANE STRUKTUREN • KLETTERANLAGEN

www.krasenbrink-bastians.de

SEILKONSTRUKTIONEN • LED WÄNDE • HOCHSEILGÄRTEN

L A S T S T A N G E N • S T A G E B A R R I E R S • S T A T I V E

GROSSFLÄCHENWERBUNG • FLYWARE • BGV C1

VPLT.Magazin.54 71


V.Mrental

Bei einem Komplettservice-Dienstleister wie eps spielt der Bereich

der Transportlogistik eine entscheidende Rolle. Eine firmeneigene Logistikabteilung

hat sich in erster Linie auf Transporte für Musik-Events,

Großveranstaltungen und Ausstellungen spezialisiert. Daneben bietet

man auch klassische Speditionsleistungen (Charter) an. Tombulca: „Bei

Fragen zu Aus- oder Einfuhrgenehmigungen sind wir ebenso Ihr Ansprechpartner

wie für die Abwicklung von Verschiffungen oder Luftfrachttransporten.“

Eine der größten Produktionen in diesem Sommer ist sicherlich

die Open Air Tournee der Australier AC/DC, Höhepunkt der Tour das

größte Konzert der Band in Berlin. 90.000 Menschen pilgerten ins Olympiastadion.

„Bei dieser Größenordnung muss jeder Handgriff sitzen, da

wir alle in einem äußerst eng bemessenen Zeitraster arbeiten“, erläutert

Okan Tombulca, der eigens für dieses Event nach Berlin geflogen war.

Dienstleister eps lieferte im Auftrag des Tourveranstalters, United Promoters

AG, örtlicher Veranstalter: Concertbüro Zahlmann GmbH: 7000

qm Remopla, 500 qm Plywood, 8000 qm Terraplas, 550 qm Arena Panel,

80 Stück Remopla (Verschnitt für Notausgänge). Zum Transport war

man mit sieben Produktionsfahrzeugen vor Ort.

Und für alle Zahlenfreunde: Aufsummiert ergeben sich für die insgesamt

zehn Spielstätten in Europa folgende Materialmengen: 4550 qm

Arena Panels, 8450 qm Box Panels, 19 Fahnenmasten (9,65 m, nicht

hissbar), 151 FORIS Einlassschleusen, 910 lfm GIGS Bühnenbarrikaden,

1452 Kabelbrücken, 500 Klappstühle „Samsonite A“, 520 lfm.

Mannesmann Gitter, 19.100 lfm Mobilzaun (zum Teil verplant), 112

Notausgangs-Banner für Zaun, 3000 qm Plywood, 2910 lfm. Polizeigitter,

20 Produktionsfahrzeuge/ Gator, 25.350 Remopla und 6756 Tribünenplätze.

Im Ergebnis folgte einer der reibungslosesten Abläufe, die das Olympiastadion

seit langem erleben konnte - doch da war Okan Tombulca bereits

wieder unterwegs - auf dem Weg zur nächsten Großproduktion. Ein

Wiedersehen folgt spätestens bei U2, deren Sommer Open Airs ebenfalls

von eps begleitet werden.

Die eps gmbh hat ihren Hauptsitz in Köln und Büros in München und

Berlin sowie weitere Niederlassungen in Polen und Australien. eps übernimmt

die Projekt- und CAD-Planung, Ausschreibungsverfahren und die

Koordination der Gewerke für Veranstaltungen. Darüber hinaus ist eps

einer der führenden Dienstleister und kompetenter Partner für die Bereitstellung

von Infrastrukturmaßnahmen wie Absperrungen, Einlass-

Schleusen, Rasenschutzsystemen, Tribünen, Bühnen, Möbeln, Schwerlastfahrstraßen,

Bürocontainern, Zelten sowie mobilen Sanitär Systemen.

72 VPLT.Magazin.54


V.M

rental

SCHAUPLATZ 1, ROCK AM RING: eps lieferte und verbaute insgesamt 44 Sattelschlepper

Material. In Zahlen sind das 20 km Mobilzaun, 3,9 km Polizeigitter,

900 m Bühnenbarrikaden, 121 Einlassschleusen, 900 m Kabelbrücken, 5.000 qm

Bodenschutzsysteme, 22 Gabelstapler, 2 Steiger sowie 25.000 Kabelbinder im

Auftrag für die Marek Lieberberg Konzertagentur sowie die Gastronomen vor Ort.

Auf den speziellen Wunsch des Veranstalters hin, wurden von eps in diesem Jahr

neue Einlassschleusen konzipiert und gebaut. Die Schleusen sind 1,20 m breit

und dienen gleichzeitig als Notausgang.

SCHAUPLATZ 2, ERIC CLAPTON, KÖNIGSPLATZ, MÜNCHEN: eps liefert zwei

Tribünen mit zusammen 2900 Sitzplätzen, 1200 qm Schwerlastboden Arena Panels,

insgesamt 450 m Bühnenbarrikaden und Polizeigitter, 18 FORIS Einlassschleusen

sowie Sitematerial wie Fahnenmasten und Notausgangsbanner. Innerhalb

von drei Tagen stehen die 39 Tribünenreihen mit einer Gesamthöhe von 8,40

m. Das eps Tribünenteam besteht aus zwei Supervisoren, 26 Helfern plus acht

Climbern. Bereits drei Tage nach der Veranstaltung ist der Platz wieder komplett

geräumt.

SCHAUPLATZ 3, MADONNA, EUROPATOUR: eps liefert Bodenschutzsysteme

und alle CAD-Planzeichnungen. Für einige Shows vermietet eps zusätzlich weitere

Infrastrukturmaßnahmen wie 14.000 Tribünenplätze nach Warschau oder Kabelbrücken

und Golfcarts bzw. Gator für die Show in München. Pro Konzert liefert

und verbaut eps bis zu 9500 qm Schwerlastboden Arena oder HD Panels, 8500

qm Rasenschutzsystem Terraplas oder Rollaway und 7000 qm Bodenschutzsystem

Remopla. In einigen Städten zusätzlich bis zu 14.000 Tribünenplätze, 1000

m Yellow Jackets und Kabelmatten sowie diverse Produktionsfahrzeuge.

SCHAUPLATZ 4, U2, WELTTOUR: eps schickt insgesamt vier Sets Schwerlastboden

Arena Panels (24.000 qm) sowie zwei Sets des Rasenschutzsystems Terraplas

(10.000 qm) mit auf die U2 360° Europa & US Tour, die in diesem Sommer

und Herbst in 19 Städten mit zusammen 55 Showtagen unterwegs ist. Außerdem

liefert man in einigen Venues zusätzlich Sitematerial wie Golfcarts, Fahnenmasten,

Schleusen, Barrikaden und Remopla. Alle Planzeichnungen der Stadien für

die Produktion werden ebenfalls von eps angefertigt. Übrigens: Eine Centerstage

mit einem Gesamtgewicht von 600 Tonnen: pro Bein 150 Tonnen.


V.Mrental

Erlebniswelt „Abenteuer Energie“

Unter dem Titel „Abenteuer Energie“ entwickelte Triad Berlin

für Gazprom Germania eine interaktive Erlebniswelt in Deutschlands

größtem Freizeitpark in Rust.

Gazprom ist Kooperationspartner des Europa-Parks und sponsert

die Hauptattraktion: die neue Katapultachterbahn „blue fire Mega -

coaster“.

In der neu gebauten Veranstaltungs- und Informationshalle direkt neben

der Achterbahn erleben die Besucher eine Ausstellung rund um den

Energieträger Erdgas mit multisensualen 360°-Kinos, einem virtuellen

Wettrennen durch die Pipeline, einer high-tech Fotostation und mehr.

Bereits beim Anstehen für den Megacoaster können die BesucherInnen

mit allen Sinnen erleben, wie Erdgas gefördert, transportiert und genutzt

wird. Vielfältige Interaktionen bieten für jeden die passende Unterhaltung

und erzählen dabei Geschichten rund ums Erdgas. Die Erlebniswelt

arbeitet mit neuesten Technologien und macht Energie zum Abenteuer

für die Sinne. Mit ihren außergewöhnlichen Edutainment-Formaten

setzt sie Maßstäbe im Europa-Park und beschreitet neue Wege in der

Markenkommunikation.

Ein stimmungsvolles Grafikband schlingt sich durch die gesamte

Halle und bildet drei große Rotunden, die lichtdichte Räume für Rundum-Projektionen

schaffen und den Anstellbereich abwechslungsreich

untergliedern. Gleichzeitig schirmen sie den Hospitality-Bereich von der

Achterbahnstartrampe und dem Anstellbereich ab und dominieren mit

ihrer Großgrafik die Atmosphäre in der Halle. Verschiedene interaktive

Einzelinszenierungen, die gestalterisch die Ringform eines Pipelineabschnitts

aufgreifen, befinden sich in Sichtweite um den Hospitality-Bereich,

so dass auch dort sitzende Eltern ihre Kinder beim Spielen im

Blick behalten können. Bei Bedarf bietet die offen gestaltete Halle zudem

Raum für Veranstaltungen. Ein leuchtendes Branding im Außenbereich

sorgt für Fernwirkung.

Die Besucher der Erlebniswelt wie auch die Wartenden im Anstellbereich

des Megacoasters erleben in drei Multimedia-Kinos mit allen Sinnen

das „Abenteuer Energie“. Die Rundum-Projektionen erzählen vom

Finden, Fördern, Transportieren und Nutzen des Energieträgers Erdgas.

Alles beginnt im verschneiten Sibirien. Die Besucher folgen dem Bohrer

tief in die gefrorene Erde bis zur Erdgaslagerstätte und spüren die Erschütterungen

beim Durchbrechen der Erdschichten. Sie erleben visuell

und körperlich, wie mitten auf stürmischer See Erdgas gefördert und

schließlich über Kilometer hinweg bis zu uns nach Hause transportiert

wird, damit wir damit kochen und heizen können.

Die 360°-Filme auf 2,5 Meter hohen und 18 Meter langen Leinwänden

arbeiten mit vollständig digital erzeugten Bildern, sogenannten Computer

Generated Images (CGI), und akzentuierenden Motiongraphics mit

vertiefenden Informationen. Dynamischer Rundum-Sound und Spezialeffekte

wie Wind und Sprühwasser sorgen für ein multisensuales Erlebnis.

Mit Vollgas durch die Pipeline – von Sibirien bis nach Rust. Diesen

Traum verwirklichen zwei interaktive Exponate, an denen die Besucher

ein virtuelles Wettrennen starten können. Sie steuern ihr Fahrzeug mit

Hilfe eines schwenkbaren Hockers, „Swopper“ genannt. Auf speziell

markierten Zonen können sie beschleunigen und durch geschickte Manöver

ihren Gegenspieler überholen. Während der Reise genießen die

Spieler durch transparente Pipeline-Abschnitte den Ausblick in das vorbeirauschende

Moskau oder die Tierwelt der Ostsee.

Beim Gazprom Game können die Besucher selbst eine Pipeline von

Russland nach Deutschland bauen. Dafür sind Fragen rund um das Thema

Erdgas zu beantworten – und zwar so schnell wie möglich. Wer alle

Fragen in kürzester Zeit richtig beantwortet, kann eine Reise nach Russland

gewinnen. Aber auch den TeilnehmerInnen mit weniger Punkten

winken Gewinne. Das Spiel können die Besucher per Bluetooth oder

SMS aufs eigene Handy laden oder am Terminal vor Ort spielen.

74 VPLT.Magazin.54


V.Mrental

Share The Moment

Lena hat es tatsächlich geschafft. Dass „es“ der Eurovision Song Contest – kurz ESC –

immer wieder schafft, liegt an der Vielzahl von Veranstaltungstechnik-Firmen.

Eine Auswahl.

Mehr als 120 Millionen Zuschauer weltweit wohnten dem 55. Eurovision

Song Contest bei, der am 29. Mai in der Telenor Arena in Oslo

stattfand. Neben dem üblichen Licht- und Tonaufwand gilt es bei großen

Event- und TV-Produktionen wie dem ESC normalerweise, zahlreiche

voneinander unabhängige Signale auf der Veranstaltung zu verteilen und

zu koordinieren.

Riedel MediorNet Installation

76 VPLT.Magazin.54

Beim ESC 2010 setzte die Norwegische Rundfunkanstalt NRK auf eine

Riedel MediorNet Installation. Diese vereinte die Verteilung und das

Routing verschiedener Signale wie Kamera, Intercom oder Audio in einer

einzelnen integrierten Netzwerklösung. Das System des ESC 2010

basierte auf einer Kombination aus Riedel MediorNet, Artist Digital Matrix

Intercom und Performer Digital Partyline sowie einer digitalen

RockNet Audionetzwerk-Installation.

Insgesamt 13 MediorNet-Frames kamen bei dem Mega-Event in Oslo

zum Einsatz. Sie waren für das Routing und die Verteilung der 25 HD

und SD Video-Signale verantwortlich. Die Installation integrierte den

Mini-Master Control Room der Telenor Arena, den FOH, die Kommentatoren-Kabine,

die PA, die Bühne, das Pressezentrum und den Backstage-

Bereich in ein einzelnes Netzwerk. Zahlreiche Artist Sprechstellen waren

direkt an die MediorNet-Installation angeschlossen und ließen sich so

einfach über MediorNet routen und adressieren.

Die Basis der Kommunikationsinfrastruktur war ein umfassendes Artist

Digital Matrix Intercom System. Die Artist-Installation war für die

Einbindung der HD Ü-Wagen von NRK und OB Team sowie des Master

Control Rooms, des Regieraums und des FOHs verantwortlich. Ein Vo-

IP-Link integrierte die entfernte Artist-Installation in der Sendezentrale

von NRK in das System in der Telenor Arena. Die Integration der gesamten

Artist-Installation in das MediorNet-Netzwerk wurde über einen

MADI-Link realisiert. Auf diese Weise ließen sich alle Artist Sprechstellen

direkt innerhalb des MediorNet-Netzwerks routen und adressieren.

Um die Kommunikation zu den Dachkameras und den Followspots zu

realisieren, setzte NRK auf eine separate Riedel Performer Digital Partyline

Installation. Insgesamt 26 Performer Beltpacks kamen hier zum Einsatz,

die über MediorNet in die Kommunikationsinfrastruktur der Veranstaltung

eingebunden waren.

Eine große Riedel RockNet Installation verband Playout- und die

Split-Area sowie das Hallendach und die Bühne zu einem digitalen Audionetzwerk.

Zehn Mikrofon/Line-In Module und 13 Line-Out Module

transportierten die Atmo-Mikrofone, die Kommandos zu den IEM-

Transmittern und das Backup-System für das Playout über einen redundanten

CAT-5 Ring. Zusätzlich errichtete Riedel ein lokales Funknetz

mit über 300 Funkgeräten.

Mikrofone & mehr von Sennheiser

Audiospezialist Sennheiser war in diesem Jahr zum 23. Mal für

die drahtlose Mikrofon- und Monitortechnik des Mega-Events verantwortlich

– mit dem größten Drahtlossystem, das je bei einem Song Contest

eingesetzt wurde. 18.000 Zuschauer waren bei der Livesendung aus

der Telenor-Arena in Oslo dabei, 125 Millionen fieberten an den Bildschirmen

in ganz Europa mit, als „Lovely Lena“ und ihr Song „Satellite“

mit 246 Punkten gewannen, gefolgt von der türkischen Band maNga mit

„We Could Be the Same“ auf Platz zwei und den rumänischen Teilnehmern

Paula Seling & Ovi mit „Playing with Fire“. Moderiert wurde die

Show von Erik Solbakken, Haddy Jatou N’jie und Nadia Hasnaoui, zu

den prominenten Gästen des Europa-Spektakels gehörten auch Kronprinz

Haakon und seine Frau.

Das Finale war der große Höhepunkt eines monatelangen Mammutprojekts

für den verantwortlichen Sender NRK, die Europäische

Rundfunkunion EBU, den Beschaller AVAB CAC und Sennheiser Nordic

A/S, die mit HF-Spezialist Jonas Næsby ihren Mann in Oslo stellten. Neben

dem zu leistenden kreativen Part waren der technische und der logistische

Aufwand des NRK immens: Eine Crew mit rund 1.000 Mitarbeitern

kümmerte sich um Künstler, Aufbau und Ideen; in 200 Lastwagen

wurde die Bühnen-, die Licht- und die Übertragungstechnik schließlich

in die Arena geschafft. Eine fast 1.000 Quadratmeter große Bühne, durch

flexible Bühnenelemente und Beleuchtung dem jeweiligen Song anpass-


PRG als Dienstleister

Die PRG GmbH war wieder einmal als größter

technischer Dienstleister beim ESC in Oslo.

PRG (ehemals Procon Event Engineering) war bereits 2006 in Athen,

2008 in Belgrad und 2009 in Moskau für Europas beliebteste TV-Show

tätig.

Zum diesjährigen Eurovision Song Contest schickte PRG 31 Sattelzüge

mit technischem Equipment (ca. 270 Tonnen) und ein Team aus mehr

als 65 technischen Spezialisten. PRG lieferte und betreute Equipment

aus den Bereichen Licht, Video/LED und Rigging. Das Auftragsvolumen

lag im siebenstelligen Bereich.

Von PRG geliefertes Equipment für den Eurovision Song Contest

2010 (Auszug):

LED/VIDEO

LED

X-Balls 2000 Balls

Video Control Equipment

Image Pro HD 3

Projection Equipment

Barco R12 8

Screens (Size 6 x 3,4 m) 4

Barco R20+ 4

Media Servers

HES Catalyst Pro V4 6

LICHT

Moving Lights gesamt (ca.) 580

LED-Lampen gesamt (ca.) 3400

Konventionelle Lampen (ca.) 350

Moving Lights

PRG Bad Boy 79

VL 3500 Spot 26

VL 3500 Wash 35

VL 3000 Spot 21

Clay Paky Alphaspot HPE 1200 88

VL 2000 Wash 14

MAC 2000 wash 120

VL 5 136

Effects/LED

Hungaro Flash 85kW 8

Atomic Strobes with Colorchanger

54

Atomic Strobes 80

GLP Impression 54

Colourblast RGB 90

Colourblast I/W 50

Colorblock 1850

Alkalite Trackpod 81 90

Schnick Schnack LED Strip 1300

Conventional

Jarag 30 84

10 Degree Source 4 750W 20

2kW Fresnel 77

1kW Fresnel 16

RJ Ivanhoe, 2.5 K Followspot 5

Starklite 1,2kW Followspot 5

Lycian M2 Followspot 3

Control

Virtuoso + Full Backup 3

PRG V676 + Full Backup 1

Digital Fiberoptic Network 1

PRG Virtuoso Node Plus 46

RIGGING

Rigging gesamt (ca.) 6800 m

Motoren gesamt (ca.) 610

Dachlast gesamt (ca.) 170 t

Anzahl Hängepunkte im Dach (ca.)

855

Motoren

Chain Hoist 0,25t 27

Chain Hoists 1 t 430

Chain Hoists 2 t 42

VarioSpeed Hoists 0.25 t 26

Vario Speed Hoists 0,5 t 66

Vario Speed Hoist 1,0 t 20

Traversen (Auszug)

TowerTruss 12”+15” 220m

S2 Truss 240m

MediumDuty Truss / GP20”x20”

870m

Thomas SuperTruss 350m

TFL FoldFlatTruss 370m

Slick GS Truss 280m

Eurotruss FD34+HD34 530m

Prolyte X30D+H30D 1840m

Curved Truss 230m

zzgl. Equipment, das von anderen

Beteiligten geliefert wurde.

PERSONAL

Lighting Designer:

Al Gurdon

Lighting Gaffer:

Rich Gorrod

Creative/Multicamera Director:

Ole Jørgen Grønlund

Kim Strømstad

Set Designer:

Kirsten Weltzin

Bonsak Schieldrop

Trond Olav Erga

Audun Stjern

PRG Project Manager:

Matthias Rau

PRG Crew Chief:

Olaf Pötcher

London, UK Tel +44 (0)20 8896 1000

Rome, IT Tel +39 (06) 32 111 683

Holzkirchen, DE Tel +49 (80 24) 47 00-0

www.etcconnect.com


V.Mrental

bar, erwartete die Teilnehmer, von denen nach zwei Vorentscheiden 25 im

Finale standen.

Für die Sendung wurde ein komplett neues Sennheiser-System zusammengestellt.

„Alle Geräte durften sich darum erst einmal ‚einlaufen’“,

berichtet HF-Experte Jonas Næsby. „Bei einem so wichtigen Event

– ganz Europa hat auf Oslo geblickt – muss alles 100%ig klappen, alles

Equipment haben wir vorher gründlich getestet.“ Gelassenheit brachte

der Empfänger EM 3732-II ins Spiel: „Früher brauchten wir Empfänger

in verschiedenen Frequenzbereichen“, sagt Næsby. „Jetzt programmieren

wir einfach die Frequenz, denn der neue Empfänger hat eine Schaltbandbreite

von rund 180 MHz.“

Für die Künstler hatte Sennheiser Nordic eine bewährte Combo im

Gepäck – den Handsender SKM 5200 mit der Neumann-Kapsel KK 105

S. Diese hat Supernieren-Charakteristik, ist robust und unterdrückt ausgesprochen

effizient Poplaute und Griffgeräusche. Wer für seinen Auftritt

beide Hände frei brauchte – wie etwa Sofia Nizharadze aus Georgien

– sang mit dem Taschensender SK 5212 und dem neuen Earset 4-Mikrofon,

das Umgebungsgeräuschen und Rückkopplungen trotzt. Gesteuert

und kontrolliert wurden die 64 Mikrofon- und 26 Monitorsysteme über

den Wireless Systems Manager. Für die Künstler kamen Monitorsysteme

der 2000er Serie mit Adaptive-Diversity-Empfängern zum Einsatz; über

80 weitere IEM-Empfänger hatte Sennheiser Nordic für Kommunikations-

und Monitorzwecke am Start: für die Kameraleute, die Stage Manager

und die Mitglieder der Länderdelegationen.

Neues Konzept fürs Monitoring

Auch bei den Künstlern sorgte der „Knopf im Ohr“ für Begeisterung.

Viele von ihnen kamen beim Eurovision Song Contest das erste

Mal mit dieser Art des Monitoring in Berührung. Nicht nur bei den Proben

wurde der Feineinstellung des Monitoring viel Raum eingeräumt.

Für den großen Final-Abend hatte sich der NRK ein besonderes System

ausgedacht, das Künstler und Toningenieure gleichermaßen begeisterte –

und außerdem den schnellen Songwechsel – es waren nur jeweils 30 Sekunden

bis zum nächsten Titel – erst möglich machte.

Im Backstage-Bereich warteten jeweils drei Länder auf den Auftritt;

während ein Song lief, wurde bereits vom übernächsten Künstler die erste

Zeile angesungen und der Monitorsound gegebenenfalls den anderen

Bedürfnissen des Final-Abends angepasst. Der Mix wurde dann einfach

von der Backstage-Monitorkonsole auf die Monitorkonsole der Bühne

übertragen. Mit der Gewissheit, dass das Monitoring perfekt eingestellt

78 VPLT.Magazin.54

ist, konnten sich die Teilnehmer dann ganz ihrer Musik und ihrer Bühnenshow

widmen.

Redundanz ist Trumpf

Für die Live-Sendung hielten der NRK und AVAB CAC sämtliche

technischen Einrichtungen zweifach bereit, begonnen bei den Monitor-

und FOH-Pulten bis hin zum Übertragungswagen, dem ein zweiter

Van mit Backup-Konsolen für Video und Musikmix beigestellt wurde.

Die Abmischung erfolgte dabei in Stereo und im 5.1.-Format.

Auch Jonas Næsby hatte Backups für alles dabei – und drei komplette

Antennensysteme: „Eines davon lief nur zur Sicherheit mit, damit wir

immer noch zwei laufende Systeme hatten, wenn bei einem ein Fehler

auftreten sollte.“ Ein detaillierter Frequenzplan umschiffte die potenziellen

Störquellen. Insbesondere die LED-Arrays – ein Fest für die Augen

der Fans – sind nicht gerade des Toningenieurs Lieblinge. Der Grund:

LEDs – bei diesem Song Contest war sogar ein LED-Kleid mit dabei –,

Dimmer und synchronisierte Lichteffekte senden fast im kompletten Frequenzspektrum

Signale aus, vom Mittelwellen- bis weit in den Gigahertzbereich.

Hinzu kommen digitale Fernsehsender, das Drahtlos-

Equipment von berichtenden Fernseh-Teams, digitale Multiplexer und

die Walkie-Talkies der Sicherheitsmitarbeiter.

Das Motto „Share the Moment“ erfüllte das norwegische Fernsehen

phantasievoll mit Leben. Dazu hatte sich der Sender mit dem „Euro-Dance“

zur Musik von Madcon auf den großen öffentlichen Partys und in

Flashmobs etwas ganz Neues einfallen lassen. Mit den Bildern tanzender

Menschen fing der NRK die Lebensfreude der Zuschauer ein und zeigte

ein in der Musik vereintes Europa.

ARD sendet mit Stagetec

Zum Public Viewing luden der NDR und die Stadt Hamburg

auf die Reeperbahn. Die Besucher erwartete eine Live-Übertragung aus

Oslo auf Riesenleinwand sowie ein Bühnenprogramm mit Xavier Naidoo

und Nena als Top-Acts. Beide Events waren live „im Ersten“ zu sehen.

Die Produktion des Sendetons übernahm der NDR mit Audio-Technik

der Salzbrenner Stagetec Mediagroup.

Für den Sendeton von der Bühne zeichnete die Tonregie im HD-Ü-Wagen

des NDR verantwortlich, der mit einem Aurus ausgerüstet ist. Das

Signal wurde an eine zweite, in einem Container vor Ort untergebrachte

Tonregie weitergegeben, die ebenfalls über ein Aurus-Pult sowie über

ein entsprechendes Nexus-Netz verfügte. Hier liefen die Fäden der Pro-


V.M

rental

duktion zusammen, denn diese Regie wird sowohl als 5.1-Abhöre und

„Hauptschaltraum“ für den Sendeton des Ü-Wagens genutzt als auch zur

Synchronisierung des aus Oslo ankommenden Soundfeeds.

Eine besonders wichtige Rolle spielten die Dolby-E-Fähigkeiten

des Nexus-Audionetzes, denn Nexus bereitete die Dolby-E-codierten

Signale aus Oslo auf. Hierfür wurde ein separates, mit Dolby-E-Karten

bestücktes Rack über MADI in das Netz eingebunden und sorgte für die

Dekodierung aller Dolby-E-Signale, darunter auch des Off-Kommentars

von Peter Urban. Während der Schalten nach Oslo wachte ein Toningenieur

mit direktem Zugriff auf die Nexus-Steuerung darüber, dass Bild und

Ton synchron blieben und führte bei Bedarf die Delays nach.

Die Eurovision-Übertragung startete am 29. Mai um 20:15 Uhr im Ersten

mit dem „Countdown für Oslo.“ Um 21 Uhr begann die Live-Übertragung

des ESC-Finales aus der norwegischen Hauptstadt, um 0:15 “Die

Grand Prix Party“, wieder live von der Reeperbahn. Ab 21.03 wurde der

Event auch live im Radio gesendet.

Übergang von ISDN zu Audio-via-IP

Beim ESC wurden ein Dutzend C11 Audio Codecs für eine

hochqualitative Übertragung der Kommentatorstimmen eingesetzt. Während

viele Sender bei dieser Anwendung nach wie vor der 22-jährigen

Tradition der 7 kHz G.722 Qualität anhängen, versuchen andere durch

den Einsatz von verschiedenen MPEG Formaten einen besseren Klang

zu übertragen. Unter den Rundfunksendern, die von der Verfügbarkeit

der Codecs von Mayah Communications als Teil des Kommentatoraufbaus

profitierten, waren BBC (UK), SR und SVT (Schweden), TROS

(Niederlande), SF (Schweiz), und die Radioabteilung der gastgebenden

Rundfunkanstalt NRK. Zusätzlich richtete NRK mit seinen Mayah Audio

Codecs eine SIP basierte Audio-via-IP Verbindung nach Moskau über

das Internet ein. Denn während der Vorbereitungen auf den Eurovision

Song Contest 2010 versorgte Russlands größtes öffentliches Radio “Radio

Mayak” seine Zuhörer mit diversen Live-Beiträgen aus Oslo in bester

Tonqualität.

Tribünen und Bestuhlung

Die Kapazität der Halle wurde für den Zeitraum um insgesamt 8900

Sitzplätze erweitert. Hierfür lieferte und installierte Dienstleister eps

8500 Stühle und 400 Tribünenplätze. Bis zum großen Finale fanden im

Vorfeld bereits zwei Halbfinale, etliche Generalproben sowie eine Vielzahl

von Presseveranstaltungen mit Publikumsverkehr statt. So musste

das eps-Team Teile der Bestuhlung immer wieder positionieren und zurück

in Reihe bringen.

Die eingesetzten eps Stühle sind der bewährte Klassiker für Bestuhlungen

bei Großveranstaltungen. Sie werden sowohl bei Indoor als auch

Outdoor Veranstaltungen eingesetzt. Dank der Klappfunktion sind sie besonders

platzsparend im Transport. Insgesamt waren 2,5 LKW Ladungen

notwendig, um das gesamte eps Material anzuliefern.

www.eurovision.de

Warum zwischen Analog

und Digital entscheiden,

wenn man

beides

gleichzeitig haben kann.







VPLT.Magazin.54 79


V.Mrental

JEFF DUNHAM

Location: on tour

Company: Adlib

Specification: Während der US-Komiker

und -Bauchredner Jeff Dunham

in seinem Heimatland Kultstatus genießt,

wurde er in anderen Ländern

durch seinen Klassiker „Achmed The

Dead Terrorist“ bekannt. Geradezu legendär

ist sein „Siiilence... I KEEL

you“. Unterstützung erfährt er dabei

von Adlib Lighting And Sound. Deren

Soundmann James Neale muss bei allen

fünf Charakteren von Dunham für

gleichbleibend klaren Sound sorgen und

nutzt dafür eine JBL VerTec PA, Camco

Amps, L-Acoustics ARCS, einen Digi-

Design SC48 Mixer sowie Sure Mikros.

RICHTFEST

Location: Elbphilharmonie, Hamburg

Company: Joke Event

Specification: Ein Fundraising-Dinner,

der offizielle Richtfest-Akt und der

„Tag der Plaza“ brachten rund 5300

Interessierte auf die Großbaustelle Elbphilharmonie.

Ziel war es, die künftige

kulturelle Bedeutung des Hauses zu

unterstreichen. Auf jegliche Opulenz

wurde daher verzichtet, gleichzeitig

mussten aber alle formalen Anforderungen

eines medienwirksamen Großevents

erfüllt sein. Joke löste diese Aufgabe

mit dekorativen Elementen wie

Holzzäunen, Schablonenbeschriftungen,

Euro-Paletten und Farbeimern. Mit

dabei: fast 500 Mitwirkende.

DEICHKIND

Location: on tour

Company: Lightpower

Specification: Sebastian Jakob,

Lichtdesigner und Operator, begleitete

die „Live 3.0“ Tour mit 1 x grandMA

full-size, 1 x MA VPU plus (Video Processing

Unit) und 1 x MA NSP (Network

Processing Unit). Damit steuerte

er u.a. 16 Varilite VL3000 Spot, 6

VL1000 TSD sowie Martin, GLP und

Studio Due Moving Lights und 1 Barco

SLM R12+ Performer DLP-Projektor.

Martin Rupprecht arbeitete als Head-of-

Light und VPU-Support. Black Box

Music lieferte das Licht-Equipment,

QConcept steuerte die grandMA full-size

bei.

10 JAHRE AUTOSTADT

Location: Autostadt, Wolfsburg

Company: lunatx

Specification: Als Höhepunkt zum

Zehnjährigen der Autostadt konnten die

Gäste einem Feuerwerk beiwohnen,

welches von lunatx inszeniert wurde.

Die Show dauerte rund 15 Minuten und

bestand aus einer Kombination aus Höhenfeuerwerk,

One-Shot-Show und

Special Effects. Unter anderem wurde

eine überdimensionale Diskokugel in

100 Metern Höhe mit Feuerwerkseffekten

bespielt. Insgesamt 3500 einzeln angesteuerte

und programmierte Feuerwerkseffekte

wurden gezündet. Verantwortlich

war lunatx-Geschäftsführer

Frank Lohse.

OVO

Location: wechselnd

Company: Meyer Sound

Specification: Bei der aktuellen Cirque

Du Soleil-Produktion „Ovo“ nutzen

der leitende Sound Designer Jonathan

Deans und Assistant Designer Jean-Michael

Caron eine M’elodie Line Array

Konfiguration von Meyer Sound. Die

Haupt-Arrays aus je sechs Lautsprechern

werden von acht UPQ-1P Lautsprechern

als Delay unterstützt. Weitere

Fill und Surround Sub-Systeme bestehen

aus 22 UPJunior VariO und 16

M1D Lautsprechern mit Bassunterstützung

von sechs 700-HP Subwoofern.

Die Ansteuerung erfolgt mittels eines

Galileo Management Systems.

WOK WM

Location: Oberhof

Company: nobeo

Specification: 2010 wurden die

WOK WM und das Qualifying zum ersten

Mal von nobeo im Auftrag von

Brainpool übertragen. nobeo war mit

dem Ü-Wagen „nobeo 1“ und dem Ü-

Wagen „OB 14“ der nobeo-Schwesterfirma

Cinevideogroup vor Ort in Oberhof.

35 Kameras waren im Einsatz, davon

zwei Superslomo-Kameras. Hinzu

kamen die Signale der Onboard-Kameras

sowie die Signale einer Spidercam.

Für die Produktion wurden über acht

Kilometer Kabel verlegt. Knapp 80 nobeo-Mitarbeiter

sorgten für die technische

Realisation dieses Groß-Events.

80 VPLT.Magazin.54


Ein Knigge-Seminar ist Pflicht

Bonner Unternehmer schickt Auszubildende in Benimm-Schule

V.M

lbnl

Wer denkt, dass ein Veranstaltungstechniker nicht mehr als Jeans,

Turnschuhe und seinen Kopf braucht, hat sich gewaltig geirrt. Zumindest

dann, wenn er bei Mike Bertsch und seinem Unternehmen B&B Technik

+ Events eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker machen möchte.

Aber nicht nur ein gepflegtes Äußeres ist dem Unternehmer wichtig,

sondern auch ein sicheres Auftreten, der richtige Umgangston und Hilfsbereitschaft.

Immer höflich, gepflegt und hilfsbereit

„Als Techniker und Planer sind wir bei den Events zwar nicht der

Mittelpunkt der Veranstaltung, dennoch müssen wir jederzeit ansprechbar

sein und wissen, wie wir uns auf gesellschaftlichen Veranstaltungen

zu verhalten haben“, erklärt Bertsch. Sein Anspruch ist es, dass jeder seiner

Mitarbeiter in das Bild einer Veranstaltung passt und dem Kunden zu

jeder Zeit ein gutes Gefühl gibt. „Abgesehen davon ist jeder Einzelne

von uns eine Visitenkarte für unser Unternehmen“, so Bertsch.

Knigge für alle

Um auf Nummer sicher zu gehen, schickt der Bonner Unternehmer alle

Auszubildenden auf ein Knigge-Seminar. Die Investition in den Nachwuchs

lohnt sich laut Bertsch für beide Seiten. „Auch wenn der ein oder

andere zunächst schmunzelt oder die Idee spießig findet, merken die

meisten sehr schnell, dass es nur von Vorteil ist, sich sicher auf jedem gesellschaftlichen

Parkett zu bewegen.“ Sein Azubi Robert Langen weiß

die Pflichtveranstaltung zu schätzen: „Durch das Training bin ich noch

ein Stück selbstbewusster geworden und habe keine Hemmungen mehr,

mich mit den hochrangigen und prominenten Gästen unserer Veranstaltungen

bei einem Aufeinandertreffen in den Pausen zu unterhalten.“

Gentleman sein ist wieder in

Immer mehr junge Menschen finden wieder Gefallen an Pünktlichkeit,

Höflichkeit und perfekten Tischmanieren. „Benimm ist wieder in und die

Flegeljahre der Etikette sind vorbei“, sagt Dr. Hans Michael Klein, Leiter

der Knigge-Akademie aus Essen, zu der auch Mike Bertsch seine Azubis

schickt. Mit dieser Idee ist er mittlerweile nicht der Einzige. Immer mehr

Unternehmen schicken Ihre Mitarbeiter zur Knigge-Akademie. Vor übertriebenem

Verhalten muss der Experte Klein jedoch warnen: „Gutes Benehmen

ist wichtig, aber nicht alles. Natürlichkeit und Authentizität dürfen

nicht verloren gehen.“

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Kleinlaut

Bis in‘s letzte Detail optimiert.

Leistung, Klang und Flexibilität: Maximal

Größe, Gewicht und Aufbauzeit: Minimal

Z.B. das abgebildete Topteil T24.

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