Genusszeit_2021_End

genusszeit04182

Magazin für Reisen und Kulinarik in Österreich und den Nachbarländern.

Urlaub in Österreich. regional. authentisch. nachhaltig.

Sommer 2021

Ab in den Urlaub

Reisen in Österreich

und den Nachbarländern

Wohnen im Chalet

Alpine Kulinarik

und Slow Food

Bunte Rezepte


EDITORIAL

Liebe Leser der „Genusszeit“,

Petra Pachler

Herausgeberin

Sie werden sich vielleicht wundern,

unser Magazin diesmal in veränderter

Form wieder zu finden.

„Genusszeit kompakt“ haben wir

es genannt, weil es einen informativen

Überblick über die wichtigsten

touristischen Angebote dieses

Sommers bietet. Denn besondere

Zeiten erfordern besondere Maßnahmen und da das

Reisen in diesem Jahr bisher so gut wie nicht möglich

war, haben wir uns auf Themen konzentriert, die trotz

schwieriger Rahmenbedingungen möglich sind. Kompakt

zusammengefasst! Deshalb finden sich in dieser

Blätter-Ausgabe auch viele Outdoor-Tipps für naturnahe

Aktivitäten, besonders hier in Österreich. Wir wagen

aber auch einen Blick in unsere Nachbarländer und

schauen, was es dort Neues zu entdecken gibt. Denn

wie es aussieht, können wir bald auch wieder jenseits

unserer Grenzen urlauben.

Weil Essen & Trinken bekanntlich Leib und Seele zusammenhält

und immer möglich ist, finden Sie auch eine

mehrseitige Strecke mit Rezepten von erfolgreichen Köchen

– zum Nachkochen und Genießen.

Blättern Sie entspannt in der aktuellen Ausgabe der „Genusszeit

kompakt“ und schauen Sie regelmäßig auf unsere

Website www.genusszeit.at. Dort finden Sie immer

aktuell alle Neuigkeiten rund ums Reisen, den Urlaub,

neue Hotels und vor allem die kulinarischen Hotspots.

Ihre

Petra Pachler

Vor uns der Kampf

gegen Epidemien.

Hinter uns Du.

Jetzt spenden und helfen!

www.aerzte-ohne-grenzen.at

Jetzt ganz einfach

und smart spenden

2 | www.genusszeit.at


INHALT

KULINARIK

Essen und trinken hält bekanntlich Leib

und Seele zusammen. Daher finden Sie

kulinarische Tipps aus Slowenien genauso,

wie Rezepte zum Selbermachen und die

aktuellsten Kulinarik-Tipps aus Österreich.

Wir haben uns aber auch angesehen, was

die Alpine Kulinarik im Salzburgerland

verspricht.

©SalzburgerLand

7

23 REGIONEN

Sehnsuchtsorte in Tschechien, Stadtbesichtigung

in Basel per Schwimmeinheit

und aktuelle Outdoor-Tipps

aus Österreich. Inklusive Slow Food

Travel in Kärnten. Der Sommer kann

kommen!

©Shutterstock

© Elias Jerusalem

35

HOTEL

Chalets sind derzeit der Renner bei

den Unterkünften. Sie bieten nicht

nur Platz, sondern auch den nötigen

Abstand zu allen anderen. Aber auch

sonst gibt es originelle Unterkünfte,

die den derzeitigen Abstandsregeln

bestens entsprechen.

4 | Nationalpark Hohe Tauern

Das Naturparadies ist Wanderrefugium

und Wissensplattform zugleich.

6 | 200 Jahre Kneipp

Die Lehre des Wasserdoktors ist

heute aktueller denn je.

14 | Kulinarik am Berg

Am Siriuskogl in Bad Ischl kocht

Christoph Held alles andere als

Hüttenkulinarik.

Impressum

Medieninhaber und Herausgeber: Petra

Pachler

Alszeile 118, 1170 Wien

redaktion@genusszeit.at, www.genusszeit.at

Einzelpreis: 2,90

Erscheinungsweise: Online-Magazin Sommer

2021

Alle Inhalte dienen der persönlichen

Information. Eine Weiterverwendung ist nicht

gestattet. Bilder dürfen nicht ohne vorherige

schriftliche Genehmigung des jeweilligen

Copyrightinhabers veröffentlicht werden.

Chefredakteurin: Petra Pachler,

Mitarbeiter laut Impressum www.genusszeit.at

redaktion@genusszeit.at

Lektorat: Ruth Hausknecht

Graphik: Insa Seese, www.insa-seese.de

Anzeigen:

werbung@genusszeit.at

Tarife laut gültiger Mediadaten

Titelbild: Pixabay

©WolfgangHUMMER_Betriebskooperation

www.genusszeit.at | 3


Urige Almen, echte Wildnis

und herrliche Ausblicke

Wandern im Nationalpark Hohe Tauern ist ein nachhaltiges Naturerlebnis im Naturschutzgebiet und

unterwegs mit den Rangern erfährt man auch viel Interessantes.

Text: Niklas Neubauer

Unterwegs mit dem Ranger

Hohe Tauern Panorama-Trail

©Zell_am_See-Kaprun_Tourismus

©Michael_Huber

©Harry_Liebmann

Als größter Nationalpark Österreichs ist er Naturjuwel

sondergleichen. Der Nationalpark Hohe Tauern

hat eine Fläche von über 1800 km² und erstreckt sich

über die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten.

Einige der höchsten Gipfel Österreichs, der Großglockner

(3798 m .) und der Großvenediger (3657 m), liegen

in der Kernzone, in der Naturschutz absoluter Vorrang

hat. Die Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern

zeichnet sich durch Alm- und Bergwiesen aus. Das

zentrale Schutzgebiet (Kernzone) ist ein Refugium für

zahllose Tier- und Pflanzenarten und ist Schutz für vom

Aussterben bedrohte Tierarten.

Wo ist das Murmeltier?

Glasklare Gletscherbäche und historische Handelswege,

Steinböcke und Murmeltiere, Smaragde und

4 | www.genusszeit.at


Die Krimmler Wasserfälle

tausend Jahre alte Zirbenbäume charakterisieren die

Landschaft: Der Nationalpark Hohe Tauern ist ein Naturparadies,

indem bestens markierte Wege in die 13

Nationalpark-Täler, zu versteckten Almen, zu Gletscherabbrüchen

und bis auf die Gipfel der Dreitausender

führen. Wer sich nicht allein auf den Weg machen

möchte, schließt sich den Führungen mit kundigen Nationalpark-Rangern

an.

Panorama Trail

Rund um die 120 Almen zeigt das Glockengeläut, dass

hier die Kühe zu Hause sind: Auf dem Weg dorthin

werden Beeren am Wegesrand gepflückt und aus den

glasklaren Bächen kann getrunken werden. Aber auch

in historischer Hinsicht sind die Hohen Tauern ein echtes

Schatzkästchen: Sie sind keltisches Siedlungsgebiet,

die Saumpfade zeugen vom beschwerlichen Warenhandel

über die Alpen und Knappen schürften hier

früher nach Smaragden, Gold und Silber.

Ab Sommer 2021 ist mit dem "Hohe Tauern Panorama

Trail" ein neues Weitwandererlebnis verfügbar. Im

Rahmen von zehn Tagesetappen legen Wanderer vom

Startpunkt am Fuße der Krimmler Wasserfälle bis auf

die Schmittenhöhe hoch über Zell am See eine Wegstrecke

von 150 Kilometern zurück. Übernachtet wird

wechselweise im Tal oder auf den Bergen. Der Trail

führt quer durch die Kitzbüheler Alpen und die Nutzung

von Bergbahnen oder Shuttle-Diensten an den Etappenzielen

sowie ein buchbarer Gepäcktransfer bieten

Komfort. www.hohetauerntrail.at

"Meet a Ranger“

Um die Besonderheiten sowie die ökologischen, soziokulturellen

und wirtschaftlichen Zusammenhänge im

Nationalpark zu verstehen, sorgen zahlreiche, interaktive

Besucherzentren, aber auch ein großes Angebot

mit Nationalpark-Rangern. Unter dem Motto "Meet a

Ranger" sind diese für Wanderer erste Anlaufstation in

©NPHT_Tobias_Kaser

den Tälern. In den Sommermonaten sind sie mehrmals

pro Woche in den Info-Hütten an den Taleingängen anzutreffen

und stellen Kartenmaterial zur Verfügung und

beantworten alle Fragen. Die kostenlose Touren-App

ergänzt das Beratungsangebot.

Das Sommerprogramm richtet sich an Erwachsene und

Kinder und umfasst Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.

Urlaubsgäste, die bei den teilnehmenden

Partnerbetrieben in der Ferienregion Nationalpark Hohe

Tauern nächtigen, erhalten vom 1. Mai bis 31. Oktober

2021 von ihren Gastgebern die "Nationalpark Sommercard".

Sie berechtigt die Nutzung von 60 Attraktionen.

Wandertipps für den Sommer 2021

aus den Nationalpark-Orten

• Badgastein: "Zirbenzauber" am Graukogel - ein Erlebnis

hoch über dem Ort für die ganze Familie

• Lend-Embach: Tour zur Wallfahrtskapelle Maria

Elend im Pinzgau

• Rauris: Allein oder mit dem Nationalpark-Ranger

durch den "Rauriser Urwald" in Kolm-Saigurn

• Taxenbach: Almwanderung auf die "Rieser Aste"

• Fusch: Besuch der Kneippanlage in "Bad Fusch",

einem ehemaligen Kurort mitten in den Bergen

• Kaprun: Beeindruckende "Kitzsteinhorn Explorer

Tour" mit Ranger und über die neue 3K-Konnection

• Piesendorf: Beliebte "Hochsonnberg-Runde" mit

Einkehr in der urigen Hochsonnbergalm

• Niedernsill: Wanderung auf den Erlebnisberg Naglköpf,

einem uralten, keltischen Siedlungsberg

• Uttendorf/Weißsee: Ranger-Wanderung in den gut

versteckten "Wiegenwald der Zirben"

• Hollersbach: Spaziergang über den beschaulichen

und informativen "Bienenlehrpfad"

• Krimml: 4 Kilometer langer "Wasserfallweg" mit Kanzeln

und Aussichtsplattformen am Wasserfall

Wildnisgebiet Suzbachtäler

Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH

5730 Mittersill

Tel. +43 6562 40939

www.nationalpark.at

www.genusszeit.at | 5


NEWS

200 Jahre

Sebastian Kneipp.

Zum runden Geburtstag des Pfarrers und Hydrotherapeuten lädt seine

Heimat Ottobeuren zu einer Reise in die Vergangenheit ein.

© Prager

Im Kneipp-Aktivpark geht’s um Bewegung

Der arme Webersohn und Hirtenjunge, der alles verliert

und dann allen Widrigkeiten zum Trotz zum

weltberühmten Wasserdoktor wird – das ist die Karriere

von Sebastian Kneipp. In Stephansried, einem zu

Ottobeuren gehörenden kleinen Weiler, erinnert heute

ein Denkmal daran, dass Sebastian Kneipp hier am 17.

Mai 1821 das Licht der Welt erblickte, nach einem großen

Feuer, das all seine Ersparnisse vernichtete, verließ

er aber das Dorf. Er wurde Priester und die prächtige

Klosterkirche, in

der er geweiht wurde,

ist heute eine

bekannte Sehenswürdigkeit.

Bald Der „Wasserpfarrer“ Kneipp

begann er, die Heilkraft

des Wassers

zu entdecken und zu erforschen und von Bad Wörishofen

aus, wo Kneipp ab 1855 lebte und wirkte, trat seine

Gesundheitslehre ihren Siegeszug um die Welt an.

Heute können Besucher das anerkannte Naturheilverfahren

– seine Entwicklung begann mit Tauchbädern in

der eiskalten Donau, mit denen Kneipp seine Tuberkuloseerkrankung

während des Theologiestudiums heilte

– in vielen Orten weltweit nützen.

In Ottobeuren erinnern zwei neue Glückswege an die

Kneipp‘sche Philosophie: Auf der Glücksheimat-Runde

und der Glücksplaneten Tour verschmilzt man mit Natur,

Sonnensystem und der beeindruckenden Lebensweise

des „Wasserdoktors“ bei maßvoller Bewegung.

Zudem locken beim Wandern, Spazieren und Radfahren

Kneipp-Tretbecken am Wegesrand zum erfrischenden

Wassertreten (geöffnet ab Mai), während sich im

Kneipp-Aktiv-Park in Ottobeuren gleich alle fünf Säulen

der Kneipp’schen Lehre wiederfinden: Wasser, Bewegung,

Ernährung, Heilkräuter und Balance.

www.ottobeuren.de

SOS-Kinderdorf bedankt sich für die kostenlose Einschaltung!

6 | www.gesundreisen.net


KULINARIK

Marktplatz Mittelkärnten

Der Zusammenschluss kleiner Manufakturen, Produzenten,

landwirtschaftlicher (Bio-)Betriebe, Weinbauern,

Bierbrauer, Handwerkskunst und qualitätsorientierter

Gastronom garantiert Gästen und Einheimischen

gleichermaßen Produkte aus der Region. Gleich mehrere

Wirtshäuser und Restaurants mit Gault Millau-Hauben

sorgen für authentischen Genuss: Mittelkärnten

etabliert sich zunehmend als eine der spannendsten

Neuentdeckungen für Genießer. Ingrid Bachler als

Gastgeberin im Kulturwirtshaus Bachler in Althofen

und ihr Mann Gottfried als Küchenchef führen eine der

besten Küchen des Landes mit gelebter Regionalität.

Und im Weingut Georgium kreieren Toni Komrowski

als Küchenchef und Carina Friessnegger im Service

ein neues Gastrokonzept im Restaurant „Kulinarium“.

www.marktplatzmittelkaernten.at

Almkulinarik by Richard Rauch

Das Projekt geht auch heuer wieder weiter: 15 Hüttenwirte

servieren wieder je ein speziell interpretiertes

Gericht, das Starkoch Richard Rauch mit den Hüttenwirten

kreiert und kocht. Jede Hütte hat ein spezielles

Gericht, das dann den ganzen Sommer über serviert

wird. Die Idee hinter “Almkulinarik by Richard Rauch”

ist, authentische lokale Gerichte und Produkte mit der

Kunst eines 4-Hauben-Kochs zu verbinden, und das

Beste aus beiden Welten zu vereinen. Auf der Zutatenliste

der Almkulinarik-Menüs stehen vorwiegend natürliche

Produkte aus der Region, großteils sogar aus der

eigenen Erzeugung der Wirtsleute.

www.schladming-dachstein.at

©Huberalmkulinarik

Alles BIO

Im Biohotel & Restaurant Rupertus in Leogang kommt

vom Frühstück bis zum Abendessen alles in 100 Prozent

BIO auf den Tisch. Die Liste der regionalen Lieferanten

ist fast unüberschaubar, die Küchenkräuter

kommen aus dem eigenen Garten und das Salzburger

Biofrühstück bringt das Beste aus der Region auf den

Tisch. Alle Fische kommen ausschließlich aus Wildfang

oder Bio-Fischzucht und das Wild aus dem Nationalpark

Hohe Tauern. Zudem setzt man im Hotel auf

Klimaneutralität und nachhaltiges Wirtschaften. Gastgeberin

Nadja Blumenkamp ist Fachfrau im Wissen um

die Heilkraft heimischer Pflanzen (TEH).

www.rupertus.at

www.genusszeit.at | 7


KULINARIK

Das neue Label „Slovenia Green Cuisine” zeichnet Gastgeber und Köche für

ihr Nachhaltigkeits-Engagement aus.

Slowenien –

im Fokus der

Foodies

Gepflegte Gemüsegärten bei fast jedem Haus, gut

besuchte „Gostilnas” überall im Land und von

Generation zu Generation weitergegebene Familienrezepte

zeugen von der großen Bedeutung der Kulinarik

im Alltag Sloweniens. Koch-Kunst wird als Teil der kulturellen

Identität wahrgenommen und regelrecht zelebriert.

Gut zu kochen und gut zu essen gehört in Slowenien

einfach dazu. Kein Wunder also, dass gleich sechs

Lokale auf Anhieb die höchste

Auszeichnung in der ersten

Ausgabe des „Guide

Michelin Slovenia” erhielten.

„Indem wir gut

kochen, beweisen

wir die Liebe

zu unserem Land,

zur Natur und zu

unseren Gästen” –

so das Credo der engagierten

Chefs.

Für Gastgeber wie

für Gäste bedeutet

der Titel „Europäische

Gastronomieregion

2021” demnach

weit mehr als ein

Schwerpunktprogramm,

das zu Jahresende ausläuft.

Vielmehr sehen sie darin eine Verpflichtung

achtsam mit der Umwelt umzugehen und

das kulinarische Erbe zu bewahren.

Neues Qualitätszeichen – „Slovenia Green Cuisine”

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Das „grüne Herz Europas”

schlägt zwischen den Karawanken im Norden

und der Bucht von Piran im Süden. Umweltschutz und

Ressourcenschonung gelten in Slowenien nicht erst

seit gestern als

zentrale Themen.

Schon seit 2011

setzt das kleine

Land zwischen

8 | www.genusszeit.at


Krainer Wurst und der Pršut,

der luftgetrocknete Karstschinken.

Alpen und Adria sein „Slovenia-

Green-Programm” konsequent

um. Mit der Schaffung des Qualitätszeichens

„Slovenia Green Cuisine” ging

man nun einen Schritt weiter.

Das neue Label „Slovenia Green Cuisine” zeichnet

Gastgeber und Köche aus, die nachhaltig und ressourcenschonend

arbeiten. Wer nach altbewährten Rezepten

kocht, den lokalen Charakter der angebotenen

Speisen hervorhebt und authentischen sowie saisonalen

Gerichten den Vorzug gibt, ist bei „Slovenia Green

Cuisine” mit dabei. Und durch das Zeichen an der Tür

wird das Engagement der Betreiber auch für die Gäste

sichtbar.

Das neue Qualitätszeichen spiegelt auch die breite Angebotsvielfalt

im Land wider. Die Auswahl reicht vom

Urlaub am Bauernhof bis zum Sternelokal, wobei für

alle die gleichen Kriterien gelten.

Kochkunst & Naturreichtum

Sloweniens Küche gehört zu den besten der Welt. Was

sie so unverwechselbar macht, sind die verschiedenen

Einflüsse, die auf engstem Raum aufeinandertreffen.

Nahe der österreichischen Grenze hat das Alpenländische

Tradition, im Süden das Mediterrane. Im Osten,

wo die pannonische Tiefebene beginnt, lässt sich Ungarn

erahnen und im Westen regiert Italien.

Was die Natur zu bieten hat, wird von den Spitzenköchen

des Landes in unverwechselbare Aromen umgewandelt.

Die besten Rezepte basieren dabei auf den

Produkten des terroir:

Fleur de Sel aus den Salinen von Sečovlje,

Honig von den Krainer-Bienen, Kürbiskerne

aus der Štajerska , Olivenöl

aus Slowenisch-Istrien, Trüffel

aus dem Dragonja-Tal.

Kultstatus haben der Wolfsbarsch

aus ökologischer

Fischzucht bei Portorož, die

Auf keinen Fall versäumen sollte

man: „Štruklji” (gekochte Strudel mit

verschiedenen Füllen, auch als Beilage zu

Fleisch), „Žlikrofi” (Teigtaschen), Potica (Nussbzw.

Mohnstrudel aus Germteig), Gibanica (aufgeschichteter

Kuchen mit Nuss-Mohn-Topfen- und Apfelfülle)

und natürlich die Bleder Cremeschnitte.

Lokale Vielfalt im Einklang mit der Natur

Bei „Urška ”, einem Familienbetrieb im Pohorje Gebirge,

kocht Vilma nach Großmutters Rezepten. Die Potica

wird hier im Holzofen gebacken und die Zwetschken

aus dem eigenen Garten – čvečeks auf Slowenisch – zu

einer süßen Suppe verarbeitet.

In der Gostilna pri Lojzetu – mit 4 Hauben und einem

Stern eines der besten Lokale des Landes – steht Tomaž

Kavčič am Herd und überwacht seine Rindsbackerln,

die langsam und bei kleiner Flamme 13 Stunden

lang schmoren.

Was beiden gemeinsam ist: Sie bewahren und pflegen

das Erbe ihrer Vorfahren unter größtmöglichem Respekt

für die Umwelt und in Übereinstimmung mit den

Grundsätze einer nachhaltigen Entwicklung.

Wie Vilma und Tomaž so fühlen sich alle Gastronomen

der „Slovenia Green Cuisine” dem Prinzip „from farm to

fork” – „vom Garten auf den Tisch” – verpflichtet. Viele

Küchenchefs kennen die Lebensmittelproduzenten der

Region persönlich, was sich natürlich auf die Frische

und Saisonalität der von ihnen verwendeten Zutaten

auswirkt.

Da das Land von seiner Ausdehnung her nicht sehr groß

ist, fallen selbst bei Fisch und Meeresfrüchten keine

langen Lieferwege an. Was auf 20.000 km 2 in Slowenien

wächst, hat es meist nicht sehr weit bis in die Küche.

Die meisten Lebensmittel punkten mit einem geringen

CO2-Fußabdruck.

Slowenisches Tourismusbüro

Opernring 1/R/4

1010 Wien

Tel.: +43 1 715 40 10

slowenien.at@slovenia.info

www.slovenia.info

www.tasteslovenia.si

www.genusszeit.at | 9


KULINARIK

Alpine Küche – ein Manifest

für das Alpenländische

Die Alpine Küche, wie sie im Salzburgerland entstanden ist, und dort mit Hingabe zelebriert wird, ist ein

Überbegriff für das vielfältige kulinarische Erbe im Alpenraum.

Text: Petra Pachler

© Salzburgerland Tourismus

© Salzburgerland Tourismus

© Salzburgerland Tourismus

Vitus Winkler interpretiert

klassische Küche neu

Einige der besten Köche des Landes (v.l.):

Andreas Döllerer, Vitus Winkler, Sven Wassmer, Hubert Wallner

Die Alpen, als Naturraum vom Ligurischen Meer bis

zum Pannonischen Becken, umfasst insgesamt

acht Länder und genau diese Vielfalt spiegelt sich auch

in der Küche wider.

Das Besondere an der Alpinen Küche ist die Tatsache,

dass sie nicht extra kreiert werden musste, sondern

immer schon da war. Sie ist Ausdruck der regionalen

Gegebenheiten, was dazu führt, dass auch innerhalb

Österreichs die Alpine Küche in unterschiedlichen Regionen

auch unterschiedlich gekocht wird. Landwirte

und Bäuerinnen vor Ort haben mit ihren Produkten

einen maßgeblichen Anteil und in die Gerichte fließen

Traditionen genauso ein, wie alte Rezepte.

Wie damals…

Ist die Alpine Küche ein Relikt aus Großmutters Zeiten?

Ja und nein, denn einerseits besinnt man sich bei ihr auf

die alten, landesüblichen, traditionellen Rezepte mit regionale

Erzeugnissen von regionalen Produzenten und

andererseits werden diese von den Küchenchefs auch

10 | www.genusszeit.at


© Salzburgerland Tourismus

© Salzburgerland Tourismus

© Salzburgerland Tourismus

neu interpretiert. Engagiert Köche vernetzen sich untereinander

und leben gemeinsame Werte. Man tauscht

sich aus und so entsteht auch viel Neues.

Andreas Döllerer von Döllerers Genusswelten in Golling,

der mit seiner Cuisine Alpine, mit der er schon

seit Jahren seinen ganz individuellen Weg geht, kann

grenzübergreifend wohl als der Vorreiter der Alpinen

Küche genannt werden.

Ebenso engagiert in diesem Bereich sind die Brüder

Obauer in Werfen, genauso wie junge Köche, die sich

auf ihre Wurzeln besinnen, aber Gerichte neu interpretieren,

wie zum Beispiel Vitus Winkler (Genießer- und

Verwöhnhotel Sonnhof in St. Veit im Pongau), Josef

Steffner (Mesnerhaus in Mauterndorf), Franz Meilinger

(Weyerhof in Bramberg) oder Rudi Pichler (Seehof in

Goldegg). Sie alle haben eines gemein: Sie wollen das

Gute bewahren, ohne sich dabei aber dem Zeitgeist zu

verschließen.

Bio als Statement

Schon in den 90er Jahren war gesunde Ernährung und

das Einbeziehen regionaler Lebensmittel im Salzburgerland

ein wichtiges Thema, das letztendlich zu Bio

führte. In diesem Bereich Bio war das Salzburgerland

Vorreiter und hat mit dem Salzburger Biofrühstück

einen ersten, bis heute erfolgreichen Akzent gesetzt.

Denn mittlerweile wird dieses Frühstück in xx Betrieben

angeboten.

Aus dem „Bio-Trend“ entstand ein bewusstes Ernährungsverhalten,

das mit naturnah, klimaneutral und ressourcenschonend

definiert werden kann und damit voll

und ganz dem Nachhaltigkeitsgedanken entspricht.

Altes wird zu Neuem

Alte Rezepte neu zu interpretieren, Neues auszuprobieren

und traditionelle Gerichte in überraschende Zusammenhänge

zu bringen, ist ein wesentlicher Bestandteil

der Alpinen Küche. Die Gäste schmecken es an der

Qualität und werden mitunter mit Speisen überrascht,

die schon längst aus den Karten verschwunden sind.

Wie die Schottsuppe, wie sie im Lungau angeboten

wird, oder der Kräuterfokus von Vitus Winkler.

Quintessenz der Alpinen Küche

Die Alpine Küche ist ein Überbegriff für das vielfältige

kulinarische Erbe im Alpenraum. Das SalzburgerLand

ist der Inbegriff der Alpinen Küche, die in ihrem Facettenreichtum

an vielen Via-Culinaria-Genussadressen

kredenzt wird. Dazu gehören die ganz großen Klassiker,

wie Salzburger Bierfleisch, Blunzen, Wildgerichte,

Bauernkrapfen oder genauso, wie spannende Neuinterpretationen

wie Steinpilz-Rehpraline oder Schwarzbeer-Flechten-Marshmallow.

www.salzburgerland.com/alpine-kueche

www.genusszeit.at | 11


KULINARIK

Alpine Küche zum Verkosten

Die Alpine Küche ist zwar im Salzburgerland entstanden, umfasst aber den ganzen Alpenraum.

Einige Protagisten dieser Küchenphilosophie finden Sie hier.

Weyerhof, Restaurant & Boutiquehotel in Bramberg

Im Weyerhof wird in sechster Generation gekocht.

Überraschungs-Gourmetmenüs wechseln mit bodenständiger

Wirtshausküche und Küchenchef Fran Meillinger

kocht auch Barockes in neuer Interpration.

www.weyerhof.at

Der Löckerwirt, Landgasthof,

Hotel & Biobauernhof im Lungau

Inmitten des Biosphärenparks wartet der Traditionsgasthof

(aus dem Jahre 1694) mit einer eigenen Biolandwirtschaft

auf. Vom Hof auf den Teller kommen daher

Biolamm, Bioweidegans, Biorind und Bioeachtling

(Erdäpfel). Der eigene Kräutergarten, Wald und Wiese

sorgen für weitere Zutaten direkt aus der Natur.

www.loeckerwirt.at

Bergrestaurant Bürglalm in Dienten

Die Kräuteralm-Küche auf der Bürglalm auf 1.593 Metern

bringt das umliegend Grün auf den Tisch. Die

Seele des Hauses ist Hüttenwirtin Gabi Bürgler, die mit

Leidenschaft in der offenen Schauküche hantiert. Regionale,

authentische Küche ist auf der Alm genauso

selbstverständlich, wie selbstgemachte Marmeladen

und Sirupe.

www.buerglalm.at

Der Kirchenwirt, Gourmetwirtshaus &

Historisches Hotel in Leogang

Die Geschwister Barbara Kottke und Hans-Jörg Unterrainer

führen das denkmalgeschützte Haus (aus dem

Jahre 1326) gemeinsam. Bodenständige Schmankerl

mit heimischen Grundprodukten, aber auch vegetarische

Feinheiten prägen den Küchenstil.

www.hotelkirchenwirt.at

Gourmetrestaurant Ötztaler Stube

im HOTEL DAS CENTRAL IN SÖLDEN

Küchenchef Michael Kofler interpretiert begehrte Tiroler

Spezialitäten neu – und wählt dafür das Beste aus der

Region, von fangfrischen Bachforellen bis hin zum heimischen

Lamm. Hochwertige Produkte, ihre schonende

Verarbeitung und das raffinierte Spiel mit Aromen

und Essenzen bilden das Fundament seiner Küche. Die

Alpine Küche vom Feinsten überrascht mit traditionellen

und zeitgenössischen Kreationen

www.central-soelden.com

Restaurant, Bar und Café Weiss in Bregenz

Die Summe aus regionalen Produkten, höchste Qualität,

Handwerk, Kreativität, Experimentierfreude, die

Natur, Gastfreundschaft, Einfachheit und vor allem Liebe

zu dem was wir tun, machen das Weiss aus. Milena

Broger ist Köchin aus Leidenschaft, Theresa Feurstein

mit Liebe zur Gastronomie und Erik Pedersen mit

Kocherfahrung aus Dänemark, kreieren Alpine Küche,

wie es die Philosophie vorsieht.

www.weiss-bregenz.at

Kulinarische Goldader im Salzburger Lungau entdeckt

Stilvolles Ambiente trifft auf alpine Kulinarik im Herzen der Lungauer Bergwelt.

Schicken Sie Ihre Sinne auf eine

kulinarische Entdeckungsreise:

im Restaurant Goldader verwöhnen

wir Sie mit österreichischer

Küche, die Tradition und Moderne

verbindet. In einem stilvollen

Ambiente können Sie ausgewählte Gerichte bei einem einzigartigen

Dinner genießen oder die Räumlichkeiten für Veranstaltungen

jeglicher Art reservieren. Das Highlight bei jedem Besuch ist

die Aussicht auf das umliegende Bergpanorama.

Restaurant Goldader – Alpine Kulinarik · Gewerbepark Litzelsdorf 281 · 5580 Tamsweg

Tel.: +43 (0) 6474 8191 777 · reservierung@goldader.at · www.goldader.at

12 | www.genusszeit.at


Picknick mit Aussicht

Genießen im Grünen in der Steiermark

Aussicht für Städtebummler

Am Grazer Schlossberg – Imposante Aussicht auf

UNESCO Welterbe Dächerlandschaft Altstadt Graz und

UNESCO City of Design“

Aussicht für Romantiker

Auf der Glockenwiese bei

Schloss Seggau – Mit Blick auf

den Sulmsee und das Weinland

Steiermark kann man sich hier

auf ein romantisches Picknick

zu zweit einlassen.

© Steiermark Tourismus_Harry Schiffer

Aussicht für Naturliebhaber

Am Altausseer See und am Grundlsee – Mitten am See

kann man hier bei einem Plätt’nfrühstück rundum auf

beeindruckende Bergpanoramen blicken.

Aussicht für Gipfelstürmer

Auf der Riesneralm – Wer Lust auf ein Gipfelerlebnis

hat, kann auf dem Bergriesen Riesneralm auf 1.922 m

Seehöhe ein Picknick mit 360°

Panorama-Rundblick genießen.

Beste Aussichten

Schloss trifft Weingarten auf

Schloss Kapfenstein: Das sollte

man nicht verpassen: Der

Kapfensteiner Kogel verspricht

nämlich eine herrliche Aussicht

auf die Randberge des steirischen

Beckens und auch weit darüber hinaus.

www.steiermark.com

Sorgt für

vollen Genuss.

Sorgt auch für

faire Bezahlung.

Weil es mir wichtig ist: Gerechtes Einkommen

für Kaffee-Kleinbauern und ihre Familien.

www.fairTrade.at

www.genusszeit.at | 13


Alles soll anders sein!

Kochen ist die Leidenschaft von Christoph Held, der das Gasthaus Siriuskogel in

Bad Ischl betreibt. Ein Ausflugsgasthaus, das nur mit einem kurzen Fußmarsch zu

erreichen ist und wo alles anders sein soll.

Das Essen muss man sich also verdienen, aber

der Aufstieg lohnt sich. Denn wer schon einmal

zu Gast im Siriuskogl in Bad Ischl war weiß, wie

leidenschaftlich und kreativ dort das kulinarische

Handwerk zelebriert wird. Und Gastronom und

Koch Christoph Krauli Held ist als kulinarischer

Visionär und Querdenker ein typischer Vertreter

dieser Richtung. In seinem Gasthaus, das er mit

einem jungen, engagierten Team betreibt, werden

gekonnt alte Rezepte und traditionelle Gerichte

mit modernen Techniken und originellen

Ideen zu zeitgemäßen Leckerbissen verarbeitet.

Eine große Rolle in der Küche von Held spielen

saisonale und regionale Produkte, die gerne auch

international abgeschmeckt werden.

Selbst ist der Koch

Ausnahmslos wird alles

selbst hergestellt:

So wird der eigene

Speck direkt am Siriuskogl

im Wald geräuchert,

verschiedenste

Eissorten, die neben

Klassikern gerne auch

einmal ausgefallen

sind, wie z.B. Spargel

und weiße Schokolade,

werden mit viel Liebe selbst gemacht. In der

Küche entstehen ständig neue Ideen, laufend

wird an Rezepten getüftelt und gefeilt. Der Anspruch

ist hoch: Alles soll anderes sein als in anderen

Gaststätten.

Der leidenschaftliche Koch ist davon überzeugt,

dass ab und zu verschiedene Prozesse schief

gehen dürfen, damit auch wieder Neues entstehen

kann.

Wer gerne kocht, der kann nicht einfach Pause

machen und so entstand in den vergangenen

Monaten seine YouTube Sendung "held&herd",

wo er Tipps und Tricks verrät.

Christoph „Krauli“ Helds Gerichte

bestechen durch Kreativität

und die Leidenschaft

für frische authentische und

vor allem weltoffene Küche.

Sein Aushängeschild ist die

einfache, aber unkonventionelle

Art zu kochen.

Gasthaus Siriuskogl

4820 Bad Ischl

+43 660 734 63 02

www.siriuskogl.at

www.sinneswunderweg.at

www.heldundherd.at

14 | www.genusszeit.at


Rezepte zum

Nachkochen

Zu Hause etwas Köstliches zu

kreieren, hat in den letzten Monaten

besonders an Bedeutung gewonnen.

Gutes am Tisch bedeutet nicht unbedingt

immer viel Aufwand, vor allem, wenn man mit

guten Tipps versorgt wird.

Einige kreative Küchenchefs ließen uns für die Genusszeit

in ihre Töpfe schauen und haben uns unterschiedliche und in

jedem Fall sehr köstliche Rezepte zur Verfügung gestellt.

www.genusszeit.at | 15


KULINARIK

Bärlauch-Pesto aus dem Peakini Farmhaus

Der 450 Jahre alte Design-Bauernhof Peakini Farmhaus in Untertauern ist ein Ort des Genusses. Das Küchenteam

kreiert auch für externe Gäste spannende Köstlichkeiten aus regionalen Zutaten und teilweise eigenem Anbau.

Das Bärlauch-Pesto mit seinem frischen und würzigen Geschmack passt zum Motto des Hauses „ab in die

Natur“.

www.peakini.at

Zutaten

200 g Bärlauch

25 g Pinienkerne

25 g Parmesan

1 TL Salz

150 ml Olivenöl

100 ml Sonnenblumenöl

Zubereitung

Zuerst den Bärlauch waschen, trocken schleudern und in Streifen

schneiden. Die Pinienkerne ohne Fett in der Pfanne leicht anrösten

und dann fein hacken. Den Parmesan klein reiben und mit den

Pinienkernen mischen, den Bärlauch und die Öle nach und nach

dazugeben, bis eine sämige Masse entsteht. Wenn das Pesto zu

dickflüssig ist, nochmal etwas mehr Öl dazugeben. Zum Schluss

salzen und abschmecken.

16 | www.genusszeit.at


Süßkartoffel-Linsen-Curry aus der GAMS

Das GAMS zu zweit in Bezau ist eine Auszeit-Oase für Zwei. Hierfür kreiert Küchenchef Sascha Hoss mit seinem

Team jeden Abend ein fein abgestimmtes Fünf-Gänge-Menü mit saisonalem Einschlag. Hoss liebt es, Zutaten

kreativ einzusetzen und den Gästen abwechslungsreiche, unerwartete Speisen auf den Teller zu zaubern. So

bringt auch sein Süßkartoffel-Linsen-Curry eine Brise Exotik in den Bregenzerwald. www.hotel-gams.at

Zutaten

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Ingwer

1 TL Kokosöl

Kurkuma, Paprikapulver

½ Chilischote

1 EL Tomatenmark

400 ml Tomatensauce

4 Süßkartoffeln

1 Granatapfel

1 Bund Rucola

100 g rote Linsen

150 ml Wasser

200 ml Kokosmilch

Curry, Meersalz, Limettensaft

Etwas Petersilie und Koriander

Zubereitung

Zwiebel, Inger, Knoblauch klein schneiden und in Kokosöl anschwitzen.

Kurkuma, Paprikapulver und Chilischote zugeben und

andünsten. Mit Tomatenmark und –sauce ablöschen, fünf Minuten

köcheln lassen. Süßkartoffeln klein schneiden, Granatapfel

entkernen, Rucola waschen. Linsen, Wasser und Kokosmilch in

einem Topf für zehn Minuten kochen lassen. Süßkartoffeln zugeben,

für weitere zehn Minuten einkochen. Mit Curry, Meersalz,

Limettensaft und Kräutern abschmecken. Mit Granatapfelkernen

und Rucola anrichten.

www.genusszeit.at | 17


KULINARIK

Rhabarber-Sirup aus dem DAS.GOLDBERG

Wertvolles aus Wald und Wiese steht hier im Mittelpunkt. Das neue Konzept wird sich durch alle Bereiche des

Hotels ziehen, den Ausgangspunkt stellt das gastronomische Angebot dar, das soweit als möglich auf Produkte

aus Österreich sowie noch verstärkter auf Selbstgemachtes setzt. Sirupe fertigt das Küchenteam ohne Zusatz

von Konservierungsstoffen selbst an, so auch den Rhabarber-Sirup.

www.dasgoldberg.at

Zutaten

600 ml Wasser

500 g Kristallzucker

50 g Zitronengras

400 g Rhabarber

Eiswürfel

Limettenscheiben

Soda oder Sekt

Zubereitung

Alle Zutaten in einem Top langsam zum

Kochen bringen.

Anschließend auf kleinster Hitze eine Stunde

ziehen lassen.

Von der Platte nehmen und nach dem Abkühlen

durch ein Tuch seihen. In Flaschen

abfüllen und im Ofen bei 80°C Umluft

15 Minuten pasteurisieren.

Etwas Sirup, einige Limettenscheiben und

Eiswürfel in ein Glas füllen und mit Sekt

auffüllen. Für die alkoholfreie Variante

Soda statt Sekt nutzen.

18 | www.genusszeit.at


Waffeln mit roter Grütze und Vanilleeis aus der Seezeitlodge

Einmal etwas anderes aus dem Norden: Küchenchef Daniel Schöfisch aus der Seezeitlodge am Bostalsee setzt

auf leichte Küche und arbeitet mit klassischen Konservierungsmethoden wie Räuchern, Einlegen und Fermentieren.

Das Produkt soll nicht durch andere Zutaten verfälscht werden. In seinem Dessert sind Himbeeren und Vanille

die vorherrschenden Geschmäcker, die intensiv zur Geltung kommen. www.seezeitlodge-bostalsee.de

Zutaten

Waffelmasse

4 Eier

150 g Pflanzenöl

50 g Milch

130 g Zucker

130 g Mehl

Salz

Vanille

Zitrone

Vanilleeis

350 ml Milch

350 ml Sahne

2 Vanillestangen

Zitronenabrieb, Salz

100 g Zucker

3 g Pektin Rose

120 g Eigelb

Rote Grütze

150 ml Rotwein

350 ml Orangensaft

350 ml Kirschsaft

400 g Zucker

Zimtstange, Vanille, Zitrone

80 g Cremepulver

1,5 kg Beerenmix

Zubereitung

Für die Waffelmasse alle Zutaten mischen und glattrühren.

Für die rote Grütze einen Teil vom Kirschsaft anrühren, den Rest der Zutaten ohne die Beeren aufkochen. Im Anschluss

den Cremepulvermix abbinden und so lange weiter kochen, bis die Stärke ganz gelöst ist. Zum Schluss

die Beeren hinzugeben und kurz aufkochen.

Für das Vanilleeis Milch, Sahne, Gewürze und das mit dem Zucker vermischte Pektin Rose aufkochen. Mit dem

Eigelb zur Rose abziehen und passieren. In der Eismaschine gefrieren.

www.genusszeit.at | 19


KULINARIK

Spargelcremesuppe aus der Schlossanger Alp

Kochen auf 1.130 Höhenmetern im Allgäuer Berghotel. Gastgeberin und Spitzenköchin Barbara Schlachter-Ebert

beschreibt ihren Stil als zeitgemäß, ernährungsbewusst und kreativ – eine Landhausküche mit Pepp und Idee.

Spargel gehört im Frühling für sie dazu.

www.schlossanger.de

Zutaten

250 g Butter

1 Zwiebel

300 g Mehl

6 L Wasser

1/2 Hand voll Salz

1/2 Hand voll Zucker

1/2 ausgepresste Zitrone

5 Stangen Spargel

250 ml Wein

1 Liter Sahne

Eventuell etwas Weißbrot

Zubereitung

Den Spargel putzen und die Spitzen abscheiden. Die Zwiebel klein

schneiden und zusammen mit Butter und Mehl in einem Topf anbraten.

Mit Wasser, Wein, Zitronensaft, Salz, und Zucker aufgießen

und zum Kochen bringen. Die Spitzen nach zirka acht Minuten

herausnehmen, den Rest für weitere zirka zwölf Minuten kochen

lassen. Die Sahne dazugeben und abschmecken. Durch ein Sieb

passieren und mit den Spargelspitzen als Topping anrichten. Bei

Bedarf Weißbrot in etwas Öl anbraten und ebenfalls als Topping

dazugeben.

20 | www.genusszeit.at


Gazpacho von der Barceló Sevilla Renacimiento

Am Ufer des Río Guadalquivir i Spanien gelegen, offeriert die Gastrobar La Santa María eine Mischung aus traditionellen

Gerichten und Aromen aus aller Welt. Ein typisches Gericht des Landes darf nicht fehlen: Gazpacho.

Chefkoch Diego Solís verrät, wie er den intensiven Geschmack dieser traditionellen kalten Suppe zaubert.

www.barcelo.com

Zutaten

1 kg Tomaten

1 rote Paprikaschote

1 Gurke

1 Knoblauchzehen

Olivenöl

Essig

Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung

Das Gemüse klein würfeln und einige Würfel beiseite legen. Die

restlichen Würfel zusammen mit dem gepressten Knoblauch mit

Hilfe einer Gabel zerdrücken. Essig, Olivenöl und Gewürze hinzufügen

und so lange rühren, bis eine homogene Masse entsteht.

Wer die Suppe feiner möchte, kann sie noch durch einen Sieb

passieren.

Gazpacho wird in Spanien typischerweise kalt serviert, begleitet

von einem Stück Weißbrot mit Gemüse belegt. Dafür die beiseite

gelegten Würfel nutzen.

www.genusszeit.at | 21


KULINARIK

Wildkräuter-Cocktail

aus der Region Lana

Die zwischen Meran und Bozen in Südtirol

gelegene Region Lana steht für Authentizität

und ist ein Paradies für Feinschmecker. Der

richtige Cocktail sorgt dann für das lang ersehnte

Italien-Feeling. Der Schuss Apfelsaft

bildet die größte und älteste Apfelanbaugemeinde

Südtirols ab.

www.lanaregion.it

Zutaten

3 cl Wildkräutersirup

160 ml Prosecco

1 Schuss Apfelsaft

Orangen- und Apfelscheiben sowie Kräuter

zur Dekoration

Eiswürfel

Zubereitung

Für den Wildkräuter-Cocktail den Sirup, Apfelsaft

und Prosecco mixen und zusammen

mit den Obstscheiben sowie Eiswürfel in ein

Glas geben. Zum Abschluss nach Belieben

mit Wildkräutern, wie zum Beispiel Minze,

Thymian oder Salbei dekorieren.

Urheber des Rezeptes ist das Restaurant

Kirchsteiger.

22 | www.genusszeit.at


REGIONEN

©NLK Pfeiffer

Viertelfestival NÖ im Mostviertel

Von 14. Mai* bis 31. Oktober 2021 geht das Viertelfestival

NÖ mit rund 57 Projekten über die Bühne. Im

Programm unter anderem: Tradition trifft auf Experimentelles,

Blasmusik auf Elektrosounds, Hip-Hop auf

Schuhplattln, Urban Art auf Graffitis, Lyrik auf Zeitgeschichte,

Löss und Kalkstein auf Digitalkunst. Vor

dem Hintergrund des Festival-Mottos „Bodenkontakt“

stehen im Zentrum vieler Projekte die Menschen des

Mostviertels und ihre Beziehungen zu ihrem „Grund

und Boden“. Die Bandbreite der Veranstaltungsorte erstreckt

sich von der Ybbstaler Hütte am Dürrenstein bis

zum Garten von Stift Seitenstetten.

www.viertelfestival-noe.at/das-programm/

Das Wandern ist….

...gesund und wenn man auf Profis setzt, besonders

interessant. Einige Regionen haben sich besonders

auf Wanderer spezialisiert und heuer sind sechs neue

Bergsteigerdörfer in Österreich, Italien und der Schweiz

dazugekommen. Bergsteigerdörfer liegen meist abseits

großer Zentren oder versteckt in einem Talschluss und

gelten unter den Bergfreunden und Alpinisten meist als

wahre Geheimtipps. Auch die Auswahl erfolgt nicht zufällig

– landschaftliche Reize, alpinistisch interessante

Gebiete und eine intakte Kultur- und Naturlandschaft,

die nicht durch große technische Verbauungen gestört

ist, gehören ebenso zu den Aufnahmekriterien wie das

nachhaltige Engagement der lokalen Bevölkerung.

©Achensee Tourismus

©Marion Pichler TVB PillerseeTal

Kräuterwanderungen im Pillerseetal

Auf Entdeckungstour mit Kräuterfee Birgit ist man auf

den Spuren der Heilpflanzen unterwegs. Wie genau

das geht, erklärt sie jeden Dienstag, Donnerstag und

Samstag auf ihren Heilkräuterwanderungen mit anschließendem

Workshop. Start ist an ihrem Bergbauernhof,

der oberhalb von Fieberbrunn liegt und mit vollem

Körbchen geht es nach den Erkundungstouren ins

Kräuterstüberl, wo Tees, Salben oder Aufstriche hergestellt

werden. Immer mit anderer Wirkung, denn jede

Pflanze hat ihre ganz eigenen Superkräfte. Wie etwa

die Königskerze, deren Tee gut fürs Gemüt ist“, Und

fürs körperliche Wohlbefinden? „Einfach die Blätter mit

dem Nudelholz zerdrücken und als natürliches Wärmepflaster

für die Bandscheiben verwenden.“ Das Angebot

kostet 45 Euro pro Person. www.pillerseetal.at

www.genusszeit.at | 23


DREI-LÄNDER-ECK

Der mit dem

Fisch schwimmt

Einmal Stadtbesichtigung per Wickelfisch gefällig? In Basel ist das möglich!

Text: Petra Pachler

Basel vom Rhein

aus besichtigen

Die schmalste Gasse

der Stadt

Basel gilt als die Kulturhauptstadt der Schweiz

schlechthin. Doch wer glaubt, hier hätte man keinen

Sinn für alternative Besichtigungstouren, inklusive

der Kultur, der irrt. Denn an warmen Tagen sieht man

zum Beispiel ganze Karawanen an Schwimmfreudigen

mit einem Wickelfisch unter dem Arm den Rhein

entlang stromaufwärts ziehen. Um dann flussabwärts

schwimmend die Altstadt zu besichtigen.

Schwimmendes Sightseeing der Einstiegsstelle am

Fluss angelangt, legt man sich auf seinen Wickelfisch

und lässt sich entspannt stromabwärts treiben. Zwischen

Wettsteinbrücke und Johanniterbrücke zieht

dann die Altstadt vorbei und auch an Museen und damit

an den wahren Schätzen dieser Stadt vorbei. Dieser

Fisch ist aber nicht nur eine originelle Schwimmhilfe,

sondern sein wasserfestes Innenleben ermöglicht auch

das Verstauen sämtlicher Utensilien samt Smartphone

in seinem Bauch. Am Ende der Schwimmstrecke angekommen,

steigt man also aus dem Wasser, entledigt

sich seiner nassen Badesachen und holte die trockene

Kleidung aus dem Fischbauch. Diese original Baseler

Erfindung ist um rund 30,00 € unter anderem

auch beim Tourismusverein zu erwerben (www.basel.

com/de). Eine Stärkung davor oder danach empfiehlt

sich unbedingt im Restaurant Ufer (www.ufer7.ch), das

nicht nur Köstliches zubereitet, sondern auch eine Umkleidemöglichkeit

für das Schwimmen bietet.

Rekordverdächtige 40 Museen

Das wohl bekannteste Kunstmuseum der Schweiz ist

die Fondation Beyeler und bei einem Basel-Trip daher

ein Fixpunkt. Die Ausstellung ist zwar nicht schwimmend

zu erreichen, aber das gut verzweigte Basler

Straßenbahnnetz führt auch ohne Umwege ins Museum.

Ernst Beyeler, ein Basler Kunsthändler, sammelt

seit den fünfziger Jahren Werke der klassischen Moderne

und der Gegenwart und nicht nur die Ausstellung

24 | www.genusszeit.at


Moderne Architektur im Bahnhofsviertel

machen. Ein Abstecher in die nahe gelegene Markthalle

stillt den Hunger und präsentiert gleichzeitig auch die

vielfältige Kulinarik Basels.

Was die Kunst betrifft, so darf auch der Baseler Münster

als Wahrzeichen seiner Stadt nicht fehlen. Die Kirche

in romanischem und gotischen Stil ist mit ihrem roten

Sandstein und den Doppeltürmen sticht sofort ins

Auge.

selbst ist ein Erlebnis, sondern auch die gesamte Anlage

mit einem riesengroßen Park inklusive Restaurant.

www.fondationbeyeler.ch

Fast 40 Museen mit Ausstellungen von Weltruf zählt Basel

und da sollte das Kunstmuseum Basel als ein Stück

Baseler Kulturgeschichte ebenfalls auf dem Programm

stehen. Als erste öffentliche Kunstsammlung der Welt

ist es heute die größte Sammlung der Schweiz und beherbergt

Werke von Holbein bis Picasso sowie hochkarätige

Sonderausstellungen. Das Museum ist nicht nur

Kunstgenuss, sondern mit dem dazugehörenden Restaurant

auch Kulinarikgenuss. www.kunstmuseumbasel.ch/,

www.kunstmuseumbasel.ch/de/besuch/bistro

Per Pedes durch die Stadt

Trotz der originellen Alternative des Rheinschwimmens,

lässt ich Basel noch immer am besten zu Fuß erkunden.

Die architektonischen Highlights liegen praktisch überall

auf dem Weg und wer etwas nicht Alltägliches sehen

möchte, nimmt sich das Areal rund um den Bahnhof

SBB vor. Dort ist ein Mix aus alt und neu entstanden,

wie man ihn bei einem Bahnhof nicht vermuten würde.

Zwar mussten auch alte Gebäude der neuen Architektur

weichen, was aber gut gelungen ist, was die neuen,

teils wirklich beeindruckenden Gebäude, beweisen. So

trifft man auf Außenfassaden, die Kunstwerken gleichen

und damit dem Kulturstatus der Stadt alle Ehre

Kulinarischer Mix

Basel zeigt sich nicht ganz so typisch Schweizerisch,

was der Lage der Stadt geschuldet ist. Im Dreiländereck

Schweiz-Deutschland-Frankreich gelegen, sorgt

sie in vielen Bereichen für einen interessanten Mix, der

sich besonders deutlich im Kulinarischen zeigt. Die

sonst so käselastige Schweiz sucht man vergeblich,

vielmehr findet man Flammkuchen, die ihren Ursprung

in Frankreich haben, genauso, wie ein mediterranes Angebot,

wobei hier Vieles direkt aus dem Rhein kommt.

Ein heißer Tipp sind die Pommes Frites, die in Basel

superdünn und damit superresch serviert werden.

Besonders originell: Wer Urlaub in Basel macht, steigt

einfach in die Straßenbahn, um nach Frankreich oder

Deutschland zu fahren. Trinkt hier einen Kaffee, isst

dort ein Eis und macht am Rückweg einen Abstecher in

das kleinste Museum, das passenderweise auch in der

schmalsten Gasse von Basel liegt.

Wer in Basel übernachtet, erhält die kostenlose Basel-

Card mit folgenden Leistungen:

• Freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel

• Kostenloses WiFi

• 50% auf Kultur- und Freizeitangebote

www.basel.com/BaselCard

C Basel Tourismus??

Pauschale „Fondation Beyeler“

• Übernachtung

• Museumseintritt

• BaselCard

ab 64 CHF pro Person

Nächtigungstipp: Das Hotel Stückli liegt zentral und

doch ruhig, die Innenstadt ist in wenigen Minuten mit

der Straßenbahn zu erreichen. www.welcomehotels.

ch/stuecki/

www.mySwitzerland.com

info@mySwitzerland.com

00800 100 200 30

www.gesundreisen.net | 25


REGIONEN

Das unbekannte Tschechien

Wer Tschechien sagt, denkt normalerweise an Prag, Brünn, Pilsen und dann noch an die Kurstädte. Dass

Tschechien aber ein bezauberndes Hinterland hat, gerät manchmal in Vergessenheit.

© CzechTourism

Lavendel-Ausflug in die tschechische Provence

Lavendelfelder sind ja vor allem das Wahrzeichen der

französischen Provence. Doch auch in der Tschechischen

Republik tauchen immer mehr Felder in der Farbe

Lila auf, die so wunderbar duften und vielseitig einsetzbar

sind. Deshalb gehen mit Lavendelfarmen auch

immer Lavendelcafés, Feste, Geschäfte und Bistros

einher.

Ein Paradebeispiel ist die Lavendelfarm im südmährischen

Starovičky. Kissen, Sirupe, Marmeladen, Pralinen,

Tees, Honig, Limonaden und Kaffee mit Lavendel

werden von der in Familienhänden geführten Lavendelfarm

liebevoll zubereitet und zum Verkauf bereitgestellt.

©Shutterstock

Stöbern Sie im Sand durch

die tschechische Sahara

Selten hört man, dass sich jemand auf den Weg zur

„tschechischen Sahara“ aufmacht, da es so unwahrscheinlich

klingt, aber was ist schon unwahrscheinlich?

Besuchen Sie die Wüsten zwischen Südböhmen und

Südmähren! So groß wie ihre große Schwester sind sie

zwar nicht, aber ihre Sanddünen haben auch einen besonderen

Charme.

In Südböhmen, genauer im Schutzgebiet Třeboňsko,

etwa 1,5 km vom Dorf Vlkov entfernt, ist noch ein

Überbleibsel der Geschichte erhalten geblieben. Die

Dünen entstanden hier schon viele Tausende Jahre v.

Chr.! Eine weitaus größere Wüste ist in Südmähren zu

finden – in der Nähe von Bzenec. Mehr als 5 km lang

erstreckt sich diese zwischen den Bahnhöfen Rohatec

und Bzenec-Přívoz. Dieses Gebiet wird auch „Váté písky“

genannt und ist laut Laboranten ein Unikat, denn

dank seiner Bodenzusammensetzung ist es eine der

trockensten Wüsten der Welt – dazu gehört auch die

Wüste Gobi in Asien!

Aber auch „Mini-Wüsten“ gibt es in Tschechien, z.B.

das nationale Naturdenkmal Semínský přesyp bei

Přelouč besteht aus zwei getrennten Bereichen, nämlich

dem Restsandüberlauf auf dem Dorfplatz und der

ehemaligen Brauerei. Der Samenüberlauf ist berühmt

für das reiche Vorkommen seltener Schmetterlingsarten.

26 | www.genusszeit.at


Die Thaya als der Mährische Amazonas

Im südlichsten Zipfel Mährens inmitten tiefer Auwälder

treffen die March und die Thaya aufeinander. Der Zusammenfluss

befindet sich im Dreiländereck der Tschechischen

Republik, Österreichs und der Slowakei. Die

wunderschöne, von Menschen fast unberührte Natur

mit seltenen Tier- und Pflanzenarten wird der Mährische

Amazonas genannt.

Der ausgedehnte Auwald besteht vorwiegend aus

Eschen und Eichen, von denen einige bis zu 450 Jahre

©Thaya_CzechTourism Ivanka Cistinova

alt sind. Das Gebiet zeichnet sich durch das engmaschige

Netz aus Flussarmen und regelmäßig überfluteten

Tümpeln aus. Es ist das Zuhause vieler seltener Pflanzen-

und Tierarten, wie beispielsweise des Schwarzstorchs,

des Großen Eichenbocks und des Bibers. In

der Luft gibt es hier den Schwarzmilan, den Seeadler

oder den Wespenbussard zu entdecken. Das Gebiet

ist zwar schwer zugänglich, doch zumindest den Rand

des Mährischen Amazonas kann man vom Fahrrad aus

sehen, da hier ein beliebter Radweg vorbeiführt.

Naturschutzgebiet Soos –

der tschechische Yellowstone-Nationalpark

Unweit von Franzensbad in Westböhmen liegt eine

ungewöhnliche Landschaft – fast schon eine Mondlandschaft,

die durch Erosion zerklüftet und mit einer

Schicht Mineralsalze bedeckt ist. Das Naturreservat

Soos, die tschechische Version des Yellowstone-Nationalparks

– ist ein ausgedehntes Torfmoor mit einer

Vielzahl von Thermalquellen, wo reines Kohlendioxid in

Form von kleinen Schlammvulkanen an die Erdoberfläche

tritt. Der hiesige Lehrpfad führt auf dem Grund

eines ausgetrockneten Sees, der einst mit Mineralwasser

gefüllt war.

©Soos_Rosomak_Shutterstock

Weitere Infos und gratis

Prospekt-Bestellungen unter:

Tschechische Zentrale für Tourismus

Tel. 0043/1/89 202 99

wien@czechtourism.com

www.visitczechrepublic.com

www.genusszeit.at | 27


KULINARIK

Gut Ding braucht Weile!

Kaum jemals trifft dieses Zitat so gut zu, wie auf das Kochen mit Slow Food. Denn es gibt den Dingen jene

Zeit, die sie für die Entfaltung der vollständigen Qualität brauchen.

Text: Petra Pachler

Alle Produkte stammen

aus der Region

©JohannesPUCH_KaerntenWerbung

Gemeinsam macht es

mehr Spaß

©WolfgangHummer

In den Küchen der Gastronomen halten immer öfter

jene Küchengeräte Einzug, die in Windeseile die köstlichsten

Gerichte zubereiten. Was nicht per se schlecht

sein muss, doch eigentlich nicht der Vorstellung von

richtigem Kochen entspricht. Slow Food ist der Gegentrend

dazu, denn hier darf es nicht nur langsam gehen,

sondern das muss es sogar.

Langsamkeit als Genussfaktor

Was ist Slow Food eigentlich? „Slow Food steht für

einen Wechsel in der Ernährungs- und Esskultur, weil

gut, sauber und fair die Grundprinzipien der weltweiten

Slow Food Bewegung sind“, wie Eckard Mandler von

der ARGE Betriebskooperation Slow Food Travel Alpe

Adria Kärnten erklärt. Initiiert von Barbara van Melle als

Schirmherrin, hat Slow Food in Kärnten in Verbindung

mit dem Tourismus mit Slow Food Travel ein touristisches

Angebot geschaffen. Die schon lange währende,

sehr enge Beziehung zwischen den Lebensmittelerzeugern,

Bauern, Lebensmittelhandwerkern und den

Köchen ist die Basis dieses Angebotes. Die Lebensmittel

kommen hier in Kärnten aus der unmittelbaren

Umgebung und überwiegend aus biologischer Landwirtschaft

und werden nach traditionellen Zubereitungsarten

handwerklich ohne Geschmacksverstärker

und Konservierungsstoffe zubereitet. Zahlreiche junge,

kreative Köche gestalten diese Richtung als Botschafter

des Wandels in der Ernährungs- und Esskultur mit.

Es braucht Zeit!

Slow Food ist die Wiederentdeckung regionaler Esskultur,

was momentan auch den Zeitgeist trifft. Es geht

aber nicht nur um die Lebensmittel, sondern auch die

Menschen, die Landschaften, die Tiere, die Produzenten,

die Gastronomen – um das gesamte Netzwerk, das

für ein gelungenes Endprodukt auf dem Teller notwendig

ist. Mit Slow Food wird auch das kulinarische Erbe

bewahrt und mit dieser Art zu kochen, kehrt das zurück,

was früher selbstverständlich war: Bauern, Händler

und Wirte aus der Umgebung kaufen voneinander,

und nicht von der Industrie, und empfehlen einander

weiter. Das Credo lautet gut, fair und sauber zu arbeiten,

die Hauptdarsteller dabei sind alte Gemüsesorten

und regionale Nutztierrassen. In weiterer Folge gewähren

die Slow Food Partner auch den Konsumenten und

Gästen Einblick in ihre Arbeit.

Die Reise zum guten Geschmack

Um Slow Food in seiner ursprünglichen Form zu

genießen, sind mehrere Faktoren ausschlagge-


Der Gailtaler Speck ist für die Gäste bis

zum Ursprung rückverfolgbar

©WolfgangHummer ©WolfgangHummer

Das Brot bekommt die Zeit, die es braucht

bend und diese in einer Region zu finden und zusammen

zu führen, sorgt für Qualität genauso, wie es dem

Gast Einblick in das Procedere gewährt. Entstanden ist

die weltweite erste Slow Travel Region mit dem Kärntner

Lesachtal und dem Gailtal.

Die Basis ist das Lebensmittel mitsamt dem Betrieb, der

auch bereit ist, sich von den Gästen hinter die Kulissen

blicken zu lassen. Das Angebot von Slow Food Travel

bedeutet für den Gast folgendes: Den Spuren des Produktes

vom Frühstückstisch, z.B. dem Gailtaler Speck,

zu folgen. Und zwar vom Bauern bis zum Produzenten

und alle, die an der Entstehung des Produkts beteiligt

sind, geben gerne Auskunft über die Arbeit daran.

Wertvolle Lebensmittel

Regionen, in welchen sich das Slow Food Thema etabliert,

sind grundsätzlich klimafreundlich und nachhaltig.

Diese Faktoren sind die Grundvoraussetzung für qualitätsvolle

und damit wertvolle Lebensmittel. Der dort

angesiedelte Tourismus ist ökologisch und naturnahe

und bezieht die Bevölkerung mit ein.

Eine Selbstversorgung mit Lebensmitteln steht ebenso

im Mittelpunkt, wie ein Ernährungskreislauf, der alle

Beteiligten „leben“ lässt. Slow Food umfasst die regionale

Herkunft der Produkte genauso, wie deren Verarbeitung

und Verwendung. Davon profitieren nicht nur

Milch von Kühen aus Weidehaltung

die Einheimischen, sondern auch alle Gäste, weil sie in

den Genuss „echter“ Lebensmittel kommen.

www.slowfood.travel

Mit dem Guide unterwegs

Mit dem Slow Food Kärnten Guide 2021 können

sich die Gäste auf kulinarische Entdeckungsreise begeben.

Der Guide listet alle Betriebe und Gastronomieangebote

auf, die sich zu dieser Art der Kulinarik

bekennen und setzt erstmals auch auf eine geprüfte

Herkunfts- und Qualitätssicherung.

Bei Slow Food ist nicht nur der Geschmack wichtig,

sondern auch ökologische und soziale Aspekte,

die alle von einer unabhängigen Jury vorab geprüft

werden. Im Slow Food Guide finden sich 110 Restaurants,

50 Buschenschenken und Almhütten, 80 Hofläden

und Spezialitätengeschäfte, Märkte und Feste

sowie Kärntner Slow Food Initiativen wie die beiden

Slow Food Travel Regionen und die Slow Food Villages.

Der Guide ist ein kulinarischer Reiseführer zu den Köchen

und Gastgebern der Kärntner Küche.

Erlebt werden kann Slow Food nicht nur in den Betrieben,

sondern auch bei organisierten Programmen,

die zum Mitmachen einladen.

Schon allein die Bewertungssymbole

in Form

einer Schnecke zeigen ganz

deutlich, worum es geht:

um Zeit!

Der Guide ist kostenlos auf

www.kaernten.at/slowfoodguide

als App zu laden, direkt

in den Kärntner Tourismusbüros

abholen oder bei

der Kärnten Werbung unter

+43 463 3000 zu bestellen.

©WolfgangHUMMER

www.genusszeit.at | 29


KULINARIK

Oststeiermark im Frühling

Apfelsaft, Käseparadies, Almo-Fleisch und Genuss vom Feinsten: Der Feinkostladen der Oststeiermark ist

für Genießer die richtige Adresse und lässt sich sowohl erwandern, als auch erradeln.

Blütenwochen in der Region

ApfelLand-Stubenbergsee

Millionen weiß-rosa blühende

Apfelbäume erwarten Sie in der

Region ApfelLand-Stubenbergsee

in der Oststeiermark. Während

der Blütenwochen an der

Steirischen Apfelstraße laden

Betriebe zur Verkostung von

Erzeugnissen aus eigener Produktion

ein, Wirte zaubern kulinarische

Hochgenüsse (take-away) und Wander- und

Radwege warten darauf erkundet zu werden.

www.oststeiermark.com/urlaubsangebote/angebotejahreszeiten/angebote-fruehling/bluetenwochen.htm

Wandern in der Oststeiermark

Weitläufige Panoramen, saftige

Almen, plätschernde Bäche,

kühle Baumschattenplätze oder

das bunte Potpourri an Düften

von Blüten, Bäumen und frisch

zubereiteten Spezialitäten erwarten Sie entlang der

Wanderwege in der Ost-steiermark.

www.oststeiermark.com/aktivitaeten/wandern.html

Tipp: Stoakogler

Heimatwanderweg

Weitere Informationen:

https://www.oststeiermark.com/aktivitaeten/

wandern/stoakoglerheimatwanderweg.html

© Oststeiermark Tourismus, Bernard Bergmann

© Oststeiermark Tourismus

© Oststeiermark Tourismus

Genussradeln im

Garten Österreichs

Entdecken Sie die Oststeiermark

in alle Himmelsrichtungen,

von

© Oststeiermark Tourismus, cmvisuals

kurz bis lang, von leicht

bis ambitioniert, im Garten Österreichs ist für alle die

passende Tour vorhanden. Bestaunen und erleben Sie

die vielen Kostbarkeiten, welche die Region zu bieten

hat.

Weitere Informationen: https://www.oststeiermark.

com/aktivitaeten/radfahren/genussradeln-in-der-region.html

Tipp: Genussradel-Tour durch

den Naturpark Pöllauer Tal

www.oststeiermark.com/aktivitaeten/radfahren/genussradeltour.html

© Oststeiermark Tourismus, Bernard Bergmann

Kulinarisches Schlaraffenland

Oststeiermark

Essen und Trinken sind

in der Oststeiermark

nicht nur Grundbedürfnisse,

sondern gelten

© Oststeiermark Tourismus, Bernard Bergmann

als wahrlicher Genuss

für alle Sinne – hier wird nicht nur Ihr Gaumen verwöhnt

sondern auch Augen, Ohren und Co. werden mitgenommen

auf diese kulinarische Reise.

www.oststeiermark.com/oststeiermark-region/essentrinken.html

Bei einer Buchung der Unterkunft in einem

der über 170 GenussCard Beherbergungsbetriebe,

erhalten Sie die GenussCard ab

der 1. Nächtigung gratis beim Check-In.

Somit stehen Ihnen ab der 1. Übernachtung

über 240 Ausflugsziele in 3 Regionen

kostenfrei zur Verfügung.

www.oststeiermark.com/urlaubsangebote/angebote-themen/angebote-genus-scard.html

30 | www.genusszeit.at


GESUNDHEITSTOURISMUS

Dem Genuss entgegen!

Zu Fuß oder mit dem Rad: Wer in Pamhagen im Seewinkel unterwegs ist, kann Bewegung in der Natur

immer mit bester Kulinarik verbinden.

© DZT Jens Wegener

Wer

einmal

durch die

unendlich scheinende

Landschaft

der pannonischen

Tiefebene geradelt

oder gewandert

ist, der weiß, wie

sich Genuss und

Entspannung anfühlen.

Eine Region wie gemacht, um Abstand zu gewinnen.

Essen und genießen

Am NaturGenussErlebnisweg begeben sich Wanderer

und Radfahrer auf die Spuren der typisch burgenländischen

Köstlichkeiten und erfahren viel über das Zusammenspiel

von Ökologie und Genuss. Kulinarisch

findet sich vom gemütlichen Heuriger, Gasthaus oder

Hauben-Restaurant für jeden Geschmack etwas. Denn

hier verfolgen alle Gastgeber ein gemeinsames Ziel:

Aus den kostbaren Schätzen der Region köstliche Gerichte

zu kreieren.

Eines der beliebtesten Ausflugsziele im Ort ist der Steppentierpark,

wo auf einer Fläche von 13 Hektar rund 50

Tierarten beheimatet sind.

www.tourismus-pamhagen.at

Die Genussbringer

Persönliche Beratung beim Fleischer oder Bäcker ist

heutzutage schon ein Privileg. In Pamhagen kümmern

sich die Produzenten um frische Produkte, die dann die

Gäste inklusive kulinarischer Tipps bei einem kleinen

Plausch mit nach Hause nehmen.

Neuer Katalog

Gleich anfordern und

neue Schmankerln entdecken ...

Rindsgulasch

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Gutscheinen kombinier- oder einlösbar. Bezug einer Erstlieferung nur gegen Barzahlung. Druckfehler vorbehalten. Dieses Angebot gilt einmal pro Person bis auf Widerruf.

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www.genusszeit.at | 31


Schaut her!

Kunst im öffentlichen Raum und in der Natur sind in Niederösterreich zu finden. Mit dabei

sind Installationen genauso, wie Gedenkstätten und Skulpturen.

Und die Seite braucht einen Balken.

Erst beim Aufstieg gibt der Turm nach und nach

die spektakuläre Aussicht auf die uralte Kulturlandschaft

an der Donau frei.

Weithin zu sehen ist die sieben Meter hohe Riesenweintraube

von Heimo Zobernig in den Weinrieden

vom Käferberg am Langenloiser Weinwanderweg.

Die riesige Skulptur besteht aus 139

hohlen Kugeln aus unbehandeltem, zur Korrosion

freigegebenem Stahl. Und wenn’s dann wieder

möglich ist: ein Glas Wein in der Vinothek im Ursin

Haus.

Seit Jahren beliebt ist der Welterbesteig Wachau

mit einem Abstecher zur wiedereröffneten „Vierten

Wand“. Eldine Heep & Klemens Schillinger haben

den Aussichtsturm am 671 m hohen Seekopf

im Dunkelsteinerwald bei Rossatz neu gedacht:

© NÖ Werbung_Rita Newman

Die Wachauer Nase

Unweit davon, direkt am Donauradweg bei der

Fährstation St. Lorenz-Weißenkirchen, findet sich

eines der beliebtesten Motive der Wachau, die

„Wachauer Nase“ der Künstlergruppe Gelatin. Die

vier Meter große Nase bzw. die Nasenlöcher bilden

kleine Höhlen und sind begehbar. Die Arbeit

an der „Wachauer Nase“ begann 2012 und rief

die Wachauer Bürger dazu auf, ihre Nasen von der

Künstlergruppe dokumentieren zu lassen. Etwa

70 Gipsabgüsse entstanden, die dann als Vorbild

für diese typische Wachauer Nase dienten. Damit

ist die Skulptur auch ein Porträt der Menschen geworden,

die hier leben.

Infobox

In der Gartenstadt Tulln kann man bei Spaziergängen durch die Stadt Kunst im öffentlichen Raum

entdecken. „Coverversion“ lautet der Name der Skulptur von Klaus Weber, die eine Replik der Kleinskulptur

„Affe mit Schädel“ des Bildhauers Hugo Rheinhold aus dem Jahr 1893 ist. Auch der Egon-

Schiele-Weg oder den Baumkunstweg Tulln sind empfehlenswert.

Ein neues Projekt von Borjana Ventzislavova und Aldo Giannotti „In this together“ mit Lichtinstallationen

und großflächigen Zeichnungen ist derzeit bei einem Stadtspaziergang in der Innenstadt von

St. Pölten zu bewundern. Thema ist „25 Jahre Österreich in der EU“.

Am Areal der Donau Universität Krems gibt es unter anderem „Loop“ von peanutz architekten zu

bestaunen, eine Skulptur vor dem Altbestand der Donau-Universität Krems.

www.niederoesterreich.at

32 | www.genusszeit.at


© Schlinge_OberösterreichTourismusGmbH_MoritzAblinger

Was wir in diesem

Sommer tun

Oberösterreich – überraschend neu,

überraschend anders

Am Donauradweg in der Schlögener Schlinge

Die Zeichen stehen auf Veränderung. Raus aus den

eigenen vier Wänden, raus aus dem Alltag und Abstand

gewinnen. Abstand vom Alltag und von all den

gewohnten Dingen und Routinen. Warum uns eine Auszeit

in Oberösterreich neue Perspektiven schenkt und

was wir unbedingt auf unsere To-Do-Liste für diesen

Sommer setzen müssen, um unsere Sehnsucht nach

neuen Erlebnissen zu stillen.

REGIONEN

Wandern in Hinterstoder auf der Hutterer Hoess

Wer durch Oberösterreich reist, wird ihnen immer wieder

begegnen, den offenen und authentischen, kreativen

und innovativen Menschen, die „ihr“ Oberösterreich

gerne mit Gästen teilen. Durch ihre Ideen wird traditionelles

Handwerk zu trendigem Design, überliefertes

Brauchtum zum Ausdruck zeitgenössischer Kultur, geruhsame

Natur zur schweißtreibenden Kraftkammer,

erfrischende Waldluft zum gesunden Lebenselixier.

Es ist eine junge Generation von Köchinnen und Köchen,

die sich auf all die guten Produkte besinnen, die

Oberösterreich ihnen jeden Tag an den Herd liefert. Sie

denken die Oberösterreichische Küche neu und lassen

sich dabei wie selbstverständlich in die Töpfe schauen.

Was wir in diesem Sommer erleben müssen

Jetzt ist die Chance, jene Seiten Oberösterreichs zu

entdecken, die bisher noch auf der Reise-Liste fehlen.

Etwa einmal auf einer Alm in der Urlaubsregion Pyhrn-

Priel übernachten. Im Nationalpark Kalkalpen eine 500

Jahre alte Buche bestaunen. Fisch aus den Seen des

Biken im Salzkammergut

© Oberoesterreich Tourismus GmbH_Robert Maybach

© OberösterreichTourismusGmbH_MoritzAblinger

Radpause am Attersee

Salzkammergutes schmecken. Von oben auf die Schlögener

Donauschlinge hinunterschauen. Im Mühlviertel

die Orte entdecken, an denen der Hopfen für das gute

Bier wächst. Die weltgrößte Outdoor Graffiti Galerie in

Linz bestaunen oder die Landesausstellung „ARBEIT

WOHLSTAND MACHT“ zum Anlass nehmen, um Steyr

kennen zu lernen. Im kaiserlichen Bad Ischl in den

Spiegel der Vergangenheit blicken und im Linzer Ars

Electronica Center das Fenster in die Zukunft öffnen.

Ein Ausblick auf alle schönen Momente, die wir diesen

Sommer in Oberösterreich erleben. Die Gelegenheit ist

jetzt.

www.oberösterreich.at

© Oberösterreich Tourismus_Moritz Ablinger

www.genusszeit.at | 33


REGIONEN

Reisen in Deutschland

Naturangebote im Trend

Natur- und Aktivurlaube laden in Deutschland zu

faszinierenden Küsten, Gebirge und Ferienregionen,

sportlich Ambitionierte finden eine gut ausgebaute

Infrastruktur, die auch den Ansprüchen leistungsorientierter

Aktivurlauber gerecht werden – von Mountainbike-Trails

bis zu Kletterrouten höchster Schwierigkeitsgrade.

Genuss und Natur verbinden entspannte

Radtouren im Flachland oder auch leichtere Wanderwege.

www.germany.travel/de/natur-aktiv/uebersicht.

html

Bie Basteibrücke im Nationalpark

Sächsische Schweiz

© DZT Jens Wegener

Naturschutz im Einklang mit dem Urlaub

Etwa ein Drittel der Landesfläche Deutschlands steht

als Nationale Naturlandschaften unter besonderem

Schutz. Dazu zählen 16 Nationalparks, 16 UNESCO-

Biosphärenreservate und 104 Naturparke. Besondere

touristische Anziehungskraft üben die UNESCO-Welterben

aus, beispielsweise das Obere Mittelrheintal mit

der Loreley, die Alten Buchenwälder Deutschlands

oder das Wattenmeer an der deutschen Nordseeküste.

Über 1.000 als besonders nachhaltig zertifizierte Unterkünfte–

vom Ecocamping bis zum Sterne-Hotel – sind

auf www.germany.travel/feelgood aufgeführt.

Landschaftliche Großregionen auf einen Blick

• Norddeutsches Tiefland mit 1.585 km Küste an Nord- und Ostsee, Ferienregionen, wie Mecklenburger Seenplatte,

Holsteinische Schweiz, Spreewald, Münsterland oder Lüneburger Heide

• Mittelgebirge mit einem breitgefächerten Angebot für Aktivreisende, beispielsweise das Elbsandsteingebirge,

Erzgebirge, Thüringer Wald, Harz, Rhön, Taunus, Sauerland, Hunsrück oder Eifel

• Südlich der Donau Voralpenland mit zahlreichen bekannten Seen, beispielsweise Bodensee, Chiemsee, Starnberger

See

• Hochgebirgsregion Alpen bis zur 2.692 Meter hohen Zugspitze

www.germany.travel

Tanne statt Wanne

„Doktor Wald“ für jedermann: Bei WALDNESS ® wirkt Wald wirklich

Die Nachfrage nach Gesundheits-Produkten beschert

dem Wald einen echten Hype. Spazierengehen

war früher, heute wird der Wald als

Gesundheitsfaktor genützt. Die natürliche

Heilkraft des Waldes wird nun, ausgehend

vom oberösterreichischen Almtal, in professioneller

Weise mit der Marke WALDNESS ®

umgesetzt.

Das Erlebnis „Wald“ wird mit einer klar definierten

Qualitätssicherung umgesetzt und

mit Fachleuten, wie Fritz Wolf, spiritus rector

der Waldpädagogik, mit den Gästen durchgeführt.

Der WALDNESS ® .Meister (Fritz Wolf) und WALDNESS.

Coaches sorgen für ein erfolgreiches Erleben

des Waldes in allen Facetten, wie

Wald-Wyda (das Yoga der Kelten), ein Latschenbad,

ein Waldbuffet, Wanderungen

mit Waldkochen in derWaldschule. Im Almtal

beteiligen sich vom Bio-Bauernhof über

Wald-Pensionen bis hin zum Romantikhotel

und dem ersten WALDNESS ® .Chalet

auch Unterkünfte. www.waldness.info

© Waldness®

34 | www.genusszeit.at


HOTEL

©Pallotti~verwaltung_GmbH

Neu in der Gruppe Klösterreich

28 Klöster in Österreich und den benachbarten Ländern

Europas laden zum Entspannen ein. Zu sich selbst zu

finden, ist eine der Hauptmotivationen für einen Aufenthalt

im Kloster, kombiniert mit einer Auszeit von der

Hektik. Neu in der Gruppe sind die Pallottiner mit ihrem

Gästehaus Johannes-Schlössl in Salzburg. Der Bogen

spannt sich nun vom Kloster Disentis in der Schweiz

über Stift Stams in Tirol bis zu den zahlreichen Klöstern

in Ober- und Niederösterreich. Den Süden Österreichs

repräsentieren Kloster Wernberg und Stift St. Paul im

Lavantal in Kärnten und in der Steiermark gehören Stift

St. Lambrecht, Stift Rein und Stift Admont zu Klösterreich.

Neben den Schweizer Benediktinern bringen die

Erzabtei Pannonhalma in Ungarn, Stift Raigern und

Kloster Zeliv in der Tschechischen Republik sowie die

Abtei Waldsassen in Deutschland die internationale

Komponente ein.

www.kloesterreich.at

Klimaneutral im Hotel Retter

Im Zuge des erneuten Audits für das Österreichische

Umweltzeichen und des Green Globes erzielten das

Hotel ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann: Die

benötigten Punkte für das Umweltzeichen von 61 wurden

mit 263 Punkten um 267 Prozent übererfüllt. Wesentliche

Parameter für dieses Ergebnis sind bald 30

Jahre Bio-Zertifizierung aus regionalen Lebensmitteln,

die mit vier Prozent Abfall wesentlich geringer ausfallen

gegenüber den normalen 18 Prozent und die energieeffiziente

Bauweise. Damit ist es möglich, die CO2-Emissionen

der Geschäftstätigkeiten inklusive sämtlicher

Übernachtungen mit ClimatePartner auszugleichen.

www.retter.at

Nächtigen im Hexenhaus

Rustikales Ferienhaus mit 55 m2 Wohnfläche in Neukirchen

am Großvenediger. Gemütlich, rustikal und

komfortabel zugleich, direkt am Waldrand gelegen.

Der nötige Abstand zum Nächsten ist damit auf jeden

Fall gewährleistet. Ein Eldorado für alle Schwammerlsucher,

die ihre Funde dann gleich selbst in der kleinen

Küche verkochen können. Oder man bestellt ganz einfach

bei der Gastgeberin ein Menü, die das dann bis

zum Hexenhaus bringt. Raus aus dem Haus und rein in

die Natur heißt es im Naturdorf.

www.naturdorf-neukirchen.at

www.genusszeit.at | 35


HOTEL

BERGLIEBE

In Königsleiten im Salzburger Land steht Das Alpenwelt Resort

in den Startlöchern in einen Bergsommer. Weitläufig und großzügig

präsentiert sich das Hotel auf einem Sonnenplateau mitten im

Nationalpark Hohe Tauern. Dank flexibler Buchungsbedingungen

ist der Gast auf der sicheren Seite.

Eine luxuriöse SPA-Welt große Indoor- und Outdoor-Flächen und

ein Quellwasser-Naturbadeteich sind Natur pur, denn das Alpenwelt

SPA – in den Felsen integriert – verschmilzt fast mit der umliegenden

Natur. Das Restaurant und der 1st Day & Dinner Club

„Susi Alm“ lassen keine Gelegenheit aus, Foodies hochklassig zu

inspirieren.

Von der Tür des Alpenwelt Resorts aus starten Naturliebhaber zu

Wanderungen, Gipfelstürmen und (E)-Bike-Touren und die Kleinen

sind im Bären-Camp des Hotels bestens aufgehoben, wenn

die Eltern ihrem Sport nachgehen möchten.

www.alpenwelt.net

Spa auf der Alm

Ein Buffet ist

nicht alles

In den vergangenen Monaten hat sich im

Hotelbetrieb einiges verändert. Besonders deutlich

zeigt sich das im Restaurantbereich.

Im steirischen Almenland, oben auf 1.132 Metern, lässt man die

Natur hochleben. Hier, inmitten des größten zusammenhängenden

Almweidegebiets Mitteleuropas, lädt das Naturhotel Bauernhofer

zum Relaxen mit Abstand ein. Das Wald & Wies´n Spa ist mit Sauna

und Freiluft-Pool bestens für den Saisonstart gerüstet. Der „Hochsitz

für zwei“ samt Bauernhofer Picknick und Kuscheldecke bietet

Privatsphäre dort, wo normalerweise der Jäger auf die Pirsch geht.

Morgens bringt das Almfrühstück die Produkte aus der Natur ebenso

auf den Teller wie abends, und die frischen Kräuter wachsen im

eigenen Garten. Vieles mehr kommt von naturverbundenen Produzenten

in der Oststeiermark. Und vielleicht das Wichtigste überhaupt

sind die neuen Suiten und Zimmer im Zubau aus Holz, die für

ausreichend Platz sorgen.

36 | www.genusszeit.at

www.bauernhofer.at

V

or allem das klassische, offene Buffet vergangener

Zeiten, wird wohl so schnell nicht wiederkommen.

Hygieneauflagen und Abstandsregeln erschweren

diese Form des Anrichtens. Was aber dem kulinarischen

Genuss keinen Abbruch tut, denn die Gastgeber

haben zwischenzeitlich unterschiedliche Alternativen

entwickelt. Zum einen werden die Köstlichkeiten

auf Etageren angerichtet, eine Variante, die besonders

beim Frühstück häufig zum Einsatz kommt. Auch

Frühstückskarten wurden entwickelt, aus welchen die

Gäste ihr individuelles Frühstück zusammenstellen

können. Abends hat das servierte Essen Hochsaison,

was aber zwischenzeitlich Viele begrüßen, weil so eine

ansprechendere Form des Anrichtens möglich ist. Zudem

fallen nicht so viele Essensreste an.


Spot auf das Leben

Weite und Abstand bestimmen unser Leben und zeigen sich

auch im Hotelbereich. Für das Mountain Resort Feuerberg

ist das kein Problem, denn hoch oben am Berg gibt es Platz

genug. Sobald wieder geöffnet werden darf, wartet auf die

Gäste eine Bade- und Wohlfühlwelt von 4.500 m 2 plus tausende

Quadratmeter blühender Gartenterrassen und Liegewiesen.

Weitsicht auf die Spitzen der Karstberge, der Julischen

Alpen und jene der Karawanken inklusive. Der Almsee lädt

zu einem erfrischenden Bad umgeben von Grün und bunten

Blumen. Bewegung und Erholung gehen Hand in Hand auf

dem Yogadeck oder beim Workout in reiner Bergluft.

Regionale Köstlichkeiten schmecken hier oben auf 1.769 Metern,

der einstigen Bergeralm, doppelt gut, denn man holt

hier die Kärntner Köstlichkeiten auf den Tisch.

www.feuerberg.at

Verantwortungsvolle Gastgeber, zufriedene Gäste

Als wesentlicher Buchungsgrund haben sich flexible

Stornobedingungen herauskristallisiert. Wer hier großzügig

ist und kurzfristig reagiert, darf auf Gäste hoffen.

Wer als Gastgeber auf Natur im nahen Umfeld und

vielleicht sogar auf organisierte Outdoor-Angebote zurückgreifen

kann, hat eindeutig die Nase vorne. Und

hoch oben am Berg, wo naturgemäß weniger Leute

unterwegs sind, oder auch am Wasser, ist sowieso alles

leichter und einem normalen Urlaub steht dort fast

nichts mehr im Wege.

Auch Nationalparks boomen, denn sie können nicht

nur auf eine intakte Natur verweisen, sondern deren

Konzept bedingen automatisch weniger Frequenz und

damit genügend Abstand.

Das Optimum in der Hotellerie sind vermutlich Outdoor-Wellnessbereiche,

denn dort kann der notwendige

Abstand wesentlich leichter eingehalten werden

und zudem ist die Ansteckungsgefahr auch geringer.

Verantwortungsvolle Gastgeber treffen Vorsorge für

die Sicherheit ihrer Gäste, sodass diese ihren Aufenthalt

ohne Sorge buchen können. Es lohnt ein Blick auf

die jeweilige Website der Unterkunft, denn dort sind

zumeist alle Maßnahmen hinsichtlich Pandemie angeführt.

Sehnsuchtsort im Seewinkel

Urlaub im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel heißt, mit der

Natur auf Tuchfühlung zu gehen. Die Auszeit beim Wohnen finden

die Gäste in den neuen Seeresidenzen im Vila Vita Resort.

Am eigenen Badesteg kann der Naturbadesee des Ferienresorts

genossen werden und den höchsten ökologischen Standards

entsprechenden Residenzen fügen sich bestens in das Naturparadies.

Das Private-Living-Highlight für jede Residenz sind eine

finnische Sauna und die private Sonnenterrasse für ein Chill-

Out. Nur wenige Schritte von den Seeresidenzen entfernt, befindet

sich das neue Lifestyle-Restaurant „die Möwe“ mit einer

herrlichen Seeterrasse.

Direkt hinter den neuen Residenzen wurde der Ökopark mit den

„Pannonia Hills“ geschaffen: 23 geometrisch geformte Hügel

und in der Mitte Kraftplätze. Hier bekommt die Langsamkeit

Raum. Der Duft des Klimagartens, die Zauneidechsenwelt und

der Schmetterlingshügel begeistern alle, die in die „Hills“ kommen,

um sich mit der Natur einzulassen.

www.vilavitapannonia.at

www.gesundreisen.net www.genusszeit.at | 37


Urlaub wie zu Kaisers Zeiten

Im historischen Hotel Villa Seilern in Bad Ischl / Salzkammergut

Idyllisch eingebettet zwischen zwei Flüssen – der Ischl und der Traun

– und umgeben von einer prachtvollen Berge- und Seenlandschaft

befindet sich die Kaiserstadt Bad Ischl – das Schmuckkästchen des

Salzkammerguts. Bereits Kaiser Franz Joseph I. und seine geliebte

Sisi wussten diese einzigartige Region zu schätzen und verbrachten

ihre Sommerfrische in Bad Ischl.

Hotel Villa Seilern Vital Resort – Ihre persönliche Urlaubs-

Oase in Bad Ischl

In wundervoller Lage, mitten im Zentrum der verträumten Kaiserstadt

Bad Ischl, befindet sich das historische Hotel Villa Seilern. Das

Flair der Kaiserzeit ist in der 1881 erbauten klassizistischen Villa

noch immer spürbar. Heute ist unser Vital Resort das Herzstück einer

einzigartigen Wohlfühlwelt und der beste Ausgangspunkt für Ihre

Entdeckungsreise durch das einmalige Salzkammergut mit ausreichend

gesundem Freiraum.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich kaiserlich von uns verwöhnen

zu lassen, die Sorgen zu vergessen, den Kopf frei zu bekommen,

frische Bergluft zu genießen und neue Energie zu tanken – und das

alles in sicherer Umgebung.

38 | www.genusszeit.at

Kaiserliche Urlaubsmomente in Bad Ischl

Beim Flanieren an der herrlichen Esplanade in Bad Ischl, bummeln

in der Kleinstadtidylle oder beim Entdecken der entzückenden Geschäfte,

können Sie genügend Abstand einhalten, während Sie die

Kaiserstadt kennenlernen.

Majestätische Sommerfrische im Salzkammergut

Vom Hotel Villa Seilern ausgehend sind die Naturschönheiten und

die weitläufigen Berge- und Seenwelt der Region nur einen „Katzensprung“

entfernt. Die beeindruckende Schönheit des Salzkammerguts

erwartet Sie mit märchenhaften Glücksplätze, einzigartigen

Weitwanderwegen wie dem Berge-Seen Trail, atemberaubenden E-

Mountainbike Trails und sommerfrischen Urlaubserlebnissen.

Alles über Highlights, Ausflugsziele,

Urlaubstipps, Wander- &

E-Bike-Trails im Salzkammergut

und in Bad Ischl, sowie ausgesprochen

attraktive Urlaubsangebote

in unserem Hotel, erfahren

Sie auf unserer Website.

Hotel Villa Seilern –

4* superior Vital Resort

Tänzlgasse 11

4820 Bad Ischl

Tel.: +43 (0) 6132 24132

office@villaseilern.at

www.villaseilern.at


Glamping – der Trend zum

Outdoor-Luxus

HOTEL

Luxusunterkünfte in der freien Natur sind DIE Unterkünfte schlechthin in Zeiten wie diesen.

Text: Niklas Neubauer

Natur, Freiheit

und

Abstand: Mit

diesen Parametern

ist alles

abgedeckt,

was ein Urlaub

derzeit braucht

und durch den

neuen Luxus,

der sich beim

Camping einstellt,

kommen

auch anspruchsvolle

Das Safari-Zelt

Urlauber auf

ihre Kosten.

Die Wortkombination

aus Glamourous und Camping zeigt schon,

wohin es geht: In den Urlaub mit luxuriösen, kreativen,

außergewöhnlichen oder optisch höchst ansprechenden

Unterkünften in der freien Natur. Diese reichen von

Baumhäusern, über Pods, Zirkuswagen, Tipis, Jurten,

Lodge- und Safarizelte bis hin zu komfortablen Mobile

Homes oder urigen Chalets. Einer der österreichischen

Pioniere war Camping Natterer See mit seinen Safari

Zelten im Wald. Seine Wood Lodges und Safari-Zelte

sind Basis für einen herrlichen Blick in die Tiroler Bergwelt.

Den größten Überblick über Glamping bietet die

Plattform

www.glamping.info.

©Camping Natterer

Von der 5-Sterne-Anlage sind es nur wenige

Gehminuten zum Kneipp-Erlebnisareal

Glamping und Kneippen am Seestrand

Auch m Westufer des Hopfensees bei Füssen im Allgäu

geht es sehr luxuriös zu: Seit über 60 Jahren wird dort

sommers wie winters gecampt, und zwar auf 5-Sterne-

Niveau: Modern ausgestattete Ferienhäuser sowie eine

Wohnung bieten genügend Raum, Highlight der Anlage

ist der 1001-Nacht-Spa mit Dampfbad, Zirbenholzstuben

und Edelsteinsauna. Ganz im Sinn der „Lebensspur

Lech“ werden im Wellnessbereich auch Kneippkuren

angeboten. Nur einen Katzensprung entfernt liegen

zudem mehrere kostenfreie Kneipp-Erlebnisareale, darunter

die schwimmende Kneipp-Insel.

www.lebensspur-lech.com

Hänger, Lodge oder Zelt

Ebenerdig zelten, stylischer Roadtrip oder Auszeit mit

Almhütten-Flair: Beste Bedingungen für Urlaub in einer

mobilen Unterkunft bietet die Region St. Anton am Arlberg.

Neben klassischem Camping gibt’s im ArlBerglife

Ferienresort auch Apartments sowie drei Lodges à

60 Quadratmeter mit Küche, Flat-TV, privatem Garten

samt Grill sowie eigener Sauna. Alle 145 Stellplätze von

Camping Arlberg verfügen über ihr eigenes, multifunktionales

Privatbad im biologischen 8-Quadratmeter-

Holzhäuschen.

www.stantonamarlberg.com

Stilsicher nächtigen im Tiroler Chalet

©Camping Hopfensee

©c: Daniel Köll/Arlberg Photography

www.genusszeit.at | 39


HOTEL

Urlauber allein zu Hause!

Wer hätte gedacht, dass alleine sein und auf Distanz zu gehen im Urlaub zu den

wesentlichen Kriterien werden.

Zu verdanken haben wir das der Pandemie mit all

ihren Einschränkungen. Sie hat alles verändert und

einer der Bereiche, wo sich das am stärksten zeigt, ist

der Urlaub und dabei das Wohnen. Denn Abstand zu

halten ist das Maß aller Dinge geworden. Unterkünfte,

die mit einem richtigen Konzept für Abstand und damit

für die Sicherheit ihrer Gäste sorgen, haben daher eindeutig

die besseren Karten. Viel wurde dafür getüftelt

und mit innovativen Ideen an umsetzbaren Strategien

gearbeitet, einzelne Hotels haben bereits eigene Teststraßen

errichtet und sie werden sowohl Mitarbeiter, als

auch Gäste, regelmäßig testen.

Alpzitt Chalets

Ein idyllischen Bergdorf im Allgäu ist Schauplatz des

Urlaubes mit Abstand. Denn die Alpzitt Chalets im Stil

von Berghütten vermixen das Flair vergangener Tage

mit dem exklusiven Wohnkomfort von heute. Jedes

Chalet ist mit einer eigenen Sauna, einem Kachelofen

und Zirbenbetten ausgestattet. Im Badezuber vor dem

Häuschen, „befeuert“ mit Holz, relaxt man hygienesicher

im eigenen Spa. Das Frühstück wird auf Wunsch

per Korb ins Chalet geliefert. Einen Besuch im Dorfhaus

Frühstückstraum in den

Alpzitt Chalets

Text: Brigitte Baumann

© Alpzitt Chalets

Stay private, stay safe

Relativ entspannt können Gastgeber sein, die Chalets

vermieten, denn hier passt allein schon vom Grundkonzept

fast alles. Die Unterkünfte sind separat und

begehbar, für die Verpflegung kann selbst gesorgt werden

und wer nicht will, der muss während des ganzen

Urlaubes niemandem begegnen.

Wir haben uns in Österreich und auch ein bisschen jenseits

der Grenzen umgeschaut und dabei einige sehr

beeindruckende Chaletdörfer entdeckt. Einfachheit ist

dort meistens keine Kategorie, vielmehr regieren Luxus

und Verwöhnangebote vom Feinsten. Aber da die neue

Urlaubsform ohnehin „nur einmal im Jahr, aber dafür

mit allem drum und Dran“ heißt, ist man hier richtig gut

aufgehoben.

© Alpzitt Chalets

Huigartè im Chaletdorf sollte man sich trotzdem entgehen

lassen, genauso wenig wie das Restaurant Genusswerk

– wobei auch das Abendessen auf Wunsch

ins Chalet serviert wird. Und natürlich gibt es in allen

öffentlichen Bereichen Desinfektionssäulen & Spender.

www.alpzitt-chalets.de

Premium Chalets Puradies

Auf einem Sonnenplateau am Fuße des Asitz, umgeben

von Natur pur, liegt das Naturresort PURADIES mit

seinen Premium-Chalets. Baden am klaren Naturbadesee

ist genauso möglich, wie direkt von den Chalets

auf den Berg zu steigen. Hinter der rustikalen Altholzfassade

der Chalets verbirgt sich im Inneren modernes

Alpindesign mit einem Privat SPA. Die Basis der

Kulinarik ist der Biobauernhof der Gastgeber und die

Gäste entscheiden dann selbst, ob die Köstlichkeiten

ins Chalet serviert werden oder ob ein exklusives fine

40 | www.genusszeit.at


und Hausherr Leopold Krassnitzer gleich nebenan im

4-Sterne-Prechtlhof. www.hotelprechtlhof.com

HIDEAWAY ÜBER DEN WOLKEN

Wie ein hölzernes Puppenhäuschen thront der liebevoll

renovierte, ehemalige Getreidespeicher am Gipfel des

Magdalensbergs. Der Troadkasten steht über der Nebelgrenze,

sodass die Fernsicht perfekt ist. Hinter der

Im Puradies ist man ganz

nahe am Naturparadies

© Puradies

© Elias Jerusalem

dining dinner im Gourmetrestaurant ESS:ENZ ansteht.

Wer die voll ausgestattete Küche nützen möchte, findet

alles Notwendige im Shop „Greisslerei“ direkt im Hüttendorf.

EU Ecolabel und das Österreichische zeigen

den sorgsamen Umgang mit der Natur. www.puradies.

com

Ab ins Luxus-Baumhaus

47 Stufen führen nahe der Altstadt von Althofen hinauf

in die Baumkrone der rund 300 Jahre alten Linde mit

romantischen Fassade verbirgt sich behaglicher Komfort

auf drei Ebenen: Schlaf- und Wohnbereich mit Aussichtsterrasse

sowie eine exquisite kleine Wellness mit

Dampfsauna, Whirlpool und Ruheraum. Der Troadkasten

kann für zwei Personen inkl. 5-gängigem Schmankerlmenü,

Aperitif und Langschläferfrühstück gebucht

werden. www.hotel-magdalensberg.at

Foto: Elias Jerusalem.

© Elias Jerusalem

CHALETS IN DEN WEINBERGEN

Die Familie Tement führt nicht nur eines der Top-

Weingüter Österreichs, sondern erweist sich mit ihrer

"Winzarei" auch in Sachen Urlaub als Geheimtipp.

ihrem Baumhaus. Zwei Etagen über dem Alltag, gestaltet

aus 150 Jahre altem Lärchenholz, ausgestattet

mit luxuriösem Komfort, vom Wohn- und Schlafbereich

bis hin zu Dusche und WC, urlaubt es sich sehr distanziert

von anderen. Noch einige Stufen höher, gewissermaßen

auf der Dachterrasse des Baumwipfels,

dem Adlerhorst, lässt sich auf einer Loungeliege unter

dem Sternenhimmel gut relaxen. Gefrühstückt wird am

Balkon oder im Adlerhorst mit Blick über die Karawanken

und das Dinner bei Kerzenlicht serviert Gastgeber

© The Flow Winzarei

www.genusszeit.at | 41


HOTEL

Alte Gutshäuser wurden in den letzten Jahren Schritt

für Schritt aufwändig renoviert und in stilvolle Chalets

und verschiedene Lagenhäuschen verwandelt. Die im

Sommer 2018 eröffnete „adults only“-Anlage Ciringa

Stampfer besticht mit 360 Grad Ausblick auf die umliegenden

Weinberge und Infinity-Pool. Die Lage Zieregg

bietet sechs Winzerchalets in zwei stilvoll renovierten

Steinhäusern. Direkt an der südsteirischen Weinstraße

liegt die Anlage Ciringa Menhard mit sechs Chalets und

zwei Suiten und das Lagenhaus „Pec“ findet sich inmitten

von Weingärten und Blumenwiesen. Besonders

nett: Anstatt Frühstücksbuffet wird ein wohl gefüllter

Korb mit regionalen Delikatessen serviert.

www.winzarei.at

"ROO'N LODGES" AM BÄRENTRAIL

Eine kreativ ländliche Küche wird nun durch extravagante

Studios ergänzt. „Schlemmen beim Spitzenkoch

3 Hauben und viel Raum bei Triad

"BETT IN DA WIES'N"

Das Restaurant Triad zählt seit Jahren zu den besten

Feinschmecker-Adressen Niederösterreichs, jetzt kann

auch genächtigt werden. Neben einem urigen Landhäuschen

stehen auch zwei Landurlaub-Doppelzimmer

bereit und zwar – wie der Name „Bett in da Wies’n“

bereits verspricht – in herrlicher Garten-Naturlage.

Die beiden Schmuckkästchen im originellen Holzbaustil

verfügen über große Glasfronten und eine Terrasse.

Dazu verwöhnt Gastgeber und Spitzenkoch Uwe

Machreich im Triad, einem ehemaligen Stallgebäude,

mit höchster kulinarischer Perfektion (u.a. 3 Gault Millau-Hauben).

www.triad-machreich.at

CHALET-ERLEBNIS IM ALMENLAND

Eine Panoramalage inmitten des größten zusammenhängenden

Almweidegebiet Mitteleuropas und die Küche

aus dem Genießerhotel. Gastgeber und Spitzenköche

Stefan Eder und Patissière-Weltmeisterin Eveline

Wild verwandelten ihre Sterzhütte, ein alleinstehendes

© Atteneder

© Lukas Kirchgasser

– Schlummern in der Natur“ heißt das Motto bei 2-Hauben-Koch

Michael Kolm. Stylisches Ambiente und behaglichen

Komfort treffen auf Ruhe inmitten der sanften

Hügellandschaft am 69 km langen Bärentrail-Wanderweg.

Mit Feuer, Wasser und Granit stehen drei moderne

Lodge-Typen zur Auswahl, zusätzliches Highlight sind

große Terrassen, um das Naturschauspiel des Waldviertels

genießen zu können. www.baerenhof-kolm.at

© Der Wilde Eder

„Vogelhäuschen“, in ein verträumtes Chalet für zwei

Personen im schicken Hüttenstil samt urigem Holzherd,

Badewanne, Infrarotkabine und Terrasse. Gegessen

wird in dem mit 3 Gault-Millau-Hauben ausgezeichneten

Restaurant.

www.der-wilde-eder.at

Neue Plattform für Urlaube in Chalets und Lodges

Mehr als 230 touristisch genutzte Chaletdörfer befinden

sich in Österreich, das neue Urlaubsportal www.

chaletdorf.info gibt einen umfassenden Überblick.

42 | www.genusszeit.at


Geschenkt:

Almhütte auf Zeit

Die pfiffige Idee eines österreichischen Hoteliers lautet: Eine Alm stunden- oder tageweise gratis zu nutzen.

Die spezielle Alm-Kulinarik in ganz privater Atmosphäre

mundet auf der einsamen Hüttenterrasse herzhafter

als unten im Tal: Frische Milch vom Biobauern, duftend

gebackenes Brot aus eigener Herstellung, Käse- und

Wurstspezialitäten vom Nachbarshof oder quellfrisches

Wasser aus den Bergen - alles Schmankerl, die ein

ausgiebiges Almfrühstück in der sanften Morgensonne

oder eine deftige Almjause am Nachmittag hier oben zu

einem individuellen Bergerlebnis machen.

Wer ein Champagnerfrühstück oder eine Grillerei auf

der Sonnenterrasse genießen möchte, kann auch das

tun. Allerdings sind diese Extras nicht umsonst zu haben

und einzeln abzustimmen.

Auszeit auf der Lärchalm

Besondere Zeiten bringen auch besondere Ideen,

wie sich am Übergossene Alm Resort in Dienten

am Hochkönig im Salzburger Land zeigt. Dort hat man

sich die Frage gestellt, wie man im Sommer den Urlaub

der Gäste noch optimaler gestalten kann. Die Idee der

Alm war damit geboren.

Rauf auf den Berg

Die Bergerlebnisses sind in dieser Region Teil des

Urlaubes und so stieß man auf die nahegelegene

Lärchalm, die schon seit Jahrzehnten im Familienbesitz

ist und ein verwunschenes Dasein fristete. Sie liegt nach

nur einer 20-minütigen Wanderung vom Hotel entfernt,

ruhig inmitten der Natur. Diese alte Alm wird nun künftig

den Hotelgästen ein privates Refugium anbieten, das

in seiner Art wohl einzigartig ist. Eine richtige Almhütte,

die den Namen noch verdient und durch ihre Natürlichkeit

besticht. Gründlich überholt, hat sie trotz des Feinschliffes

ihren ursprünglichen Charakter nicht verloren.

Auszeit vom Urlaub

Hausgäste des 4-Sterne Superior Übergossene Alm

Resorts können dieses Ruheplätzchen quasi als „Auszeit

vom Urlaub“ mieten – und zwar gratis!

Ruhe auf der Alm

Auf jeden Fall ist die Lärchalm aber der ideale Platz,

um vor oder nach einer Wanderung eine Kleinigkeit zu

essen und den Alltag ganz weit ins Abseits zu rücken.

Nächtigen kann man derzeit in der Hütte noch nicht,

aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Übergossene Alm Resort

urlaub@UebergosseneAlm.at

www.UebergosseneAlm.at

www.genusszeit.at | 43


ücher ECKE

Genuss macht Schule

100 vielfach erprobte und gelingsichere Rezepte von Rosi Partl/Beatrix

Rödlach

Zum 25. Geburtstag ihrer Schule haben die beiden Koch- und Ernährungs-Lehrerinnen

Rosi Partl und Beatrix Rödlach die kulinarischen

Highlights der vergangenen Jahre in einer köstlich-bunten und reichhaltigen

Rezeptsammlung zusammengetragen. Aufstriche und selbst

gebackenes Brot, Suppen, Salate und Snacks, Fisch, Fleisch, vegetarische

oder vegane Gerichte, originelle Beilagen, köstliche Desserts und

Kuchen oder kleine Küchengeschenke spiegeln die ganze wunderbare

Welt des Kochens und Backens wider. Und die Bandbreite an Rezepten

reicht dabei etwa vom traditionellen Obazten bis hin zum Hummus mit

karamellisierten Balsamicozwiebelchen ... ISBN 978-3-7022-3939-8

Ein Ruf an die Köche!

David Höner, Koch an vielen Herden dieser Welt, Gastgeber an Locations

in Zürich, Nairobi und Quito, blickt in seinem kulinarischen Manifest

"Köche, hört die Signale!" zornig auf die Früchte der Globalisierung,

die keinem schmecken.

Ob es die betriebswirtschaftlich organisierte Gastronomie ist, ob es

sich um fatale Fehlentwicklungen in der Ausbildung von Köchen handelt

oder um die Verwilderung von Tischsitten – für David Höner ist es

an der Zeit, ein Zeichen zu setzen.

Gemeinsam mit zehn prominenten Köchen, Weinkennern und Gastrosophen

erklärt er die elementaren Sünden unserer Zeit und zeigt, warum

die richtige Nahrungszubereitung unsere Basis zum Überleben und

der Schlüssel zum Glück ist. ISBN: 978-3-86489-139

Wildkräuter

Von der Vorspeise bis zum Dessert darf es Grün, Bunt und Wild sein.

Die Autorin erfindet eine neue Kulinarik um Brennnessel, Holunder und

weitere wilde Wegbegleiter. Mit Einfallsreichtum und Gespür für Ästhetik

kocht und inszeniert sie Allerweltspflanzen völlig neu. Jedes Rezept ist

bebildert: Holunderblütenkipferl, Wieseneis, grüne Burger, Baumblattsalat,

grünpinkes Beerentörtchen und viele weitere aparte Delikatessen.

Die nach Pflanzenarten geordneten Rezepte, Pflanzenportraits und

übersichtlichen Tafeln zu essbaren Blüten, Würzkräutern und Wildsalaten

garantieren eine originelle Küche.

Mit Tipps zur richtigen Sammelstrategie und Aufbewahrung.

ISBN 978-3-99025-503-2

44 | www.genusszeit.at


Raus in die Natur statt in den Supermarkt!

Nach diesem nachhaltigen Motto hat der gelernte Koch und Outdoor-

Profi Markus Sämmer in "Hello Nature" über 85 naturnahe Rezepte mit

regionalen Produkten kreiert. Mit viel Herzblut teilt er in "The Great Outdoors",

diesem Natur-Kochbuch, seine beiden großen Leidenschaften:

Outdoor-Abenteuer und umweltbewusstes, naturnahes Kochen. Sowohl

seine Inspirationen als auch die Zutaten für seine Rezepte holt

sich Markus Sämmer draußen in der Natur und zeigt so, wie Nachhaltigkeit

gelingen kann - den bayerischen Ammersee und den Wald

vor der Haustüre. Das saisonale Kochbuch bietet das Gesamtpaket aus

Natur-Impressionen und raffinierten Rezepten mit regionalen Zutaten,

wie beispielsweise Pulled Wildschwein, Waldpilz-Crostata oder Steckrübeneintopf.

ISBN 978-3-8310-4142-8

Das Geheimnis der Moore

Kurt Leininger führt durch das mit 2 000 Hektar größte zusammenhängende

Moorgebiet im Dreiländereck Oberösterreich, Salzburg und Bayern.

Die touristisch beinahe unberührte Region gilt als eine der spannendsten

in den Voralpen, als Geheimtipp und Erholungsparadies.

Der Autor lässt uns auf den gut erschlossenen Wegen gemütlich durch

die idyllischen Natur- und Vogelschutzgebiete wandern, gewährt uns

Einblicke in die eisige Vergangenheit sowie in die außergewöhnliche

Tier- und Pflanzenwelt. Er berichtet von den Geheimnissen des Moors

und erzählt schaurige Geschichten und Sagen rund um diese Moorlandschaft.

Außerdem stellt der Autor noch andere reizvolle Moorgebiete

im Land Salzburg vor.

ISBN 978-3-7025-0984-2

Aromavielfalt

Heiko Antoniewicz gilt in der Spitzenküche als Impulsgeber und Innovator.

Normalerweise schult er Profiköche für die Gastronomie in Sachen

Geschmack. In seinem neuen Buch "Aromen - Das Kochbuch"

erklärt er nun für Hobbyköche, wie man neue Geschmackserlebnisse

mit Gemüse, Fisch, Fleisch und Frucht selbst schafft. Seine wichtigsten

Werkzeuge sind Kopf, Herz und Bauch. Mit seinem neuen Kochbuch

"Aromen" zeigt er in 90 Rezepten, wie sich ganz einfach ein Aromenfeuerwerk

in der heimischen Küche entzünden lässt. Dabei kombiniert

er genau die Produkte, die auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammenpassen

und zaubert gewagte Kreationen wie Gurkensalat mit Rhabarber

oder Erbsenragout mit Holunderschaum und geröstetem Speck

oder Hähnchen mit weißer Schokolade und Kardamom.

ISBN 978-3-8310-4009-4

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RAUS AUS BALKONIEN!

DIE DIGITALE FERIEN-MESSE WIEN SOMMER EDITION

7. BIS 8.

MAI 2021

IN KOOPERATION MIT:

PARTNERLAND:

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