08.05.21 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

Wir wünschen allen Mamas

einen wunderschönen

Tag mit ihren

kleinen oder

großen

Lieblingen.

9. Mai

Sonntag

In eigener Sache

Datenschutz ist wichtig!

Keine Frage. Aber wenn

jemand sein Einverständnis

gibt, dass die Geburt

seines Kindes, seine Eheschließung

oder aber auch

ein Sterbefall in den

Familiennachrichten

unseres Stadtmagazins

(immer auf unserer Service-

Seite, die in jeder BZ-Ausgabe

als vorletzte Seite zu

finden ist) veröffentlicht

wird, dann sollte das doch

als Legitimation für eine

Veröffentlichung unter

Beachtung des Datenschutzes

ausreichend sein.

Dachten wir... Und trotzdem

müssen wir mit der

nächsten BZ-Ausgabe nach

mehr als 18 Jahren die Veröffentlichung

unserer Rubrik

„Familiennachrichten“

einstellen. Der Grund:

Der Verlag für Standesamtswesen,

über den das Standesamt

Lindau sein Fachprogramm

„AutiSta“ bezieht,

hat dem Standesamt mitgeteilt,

dass es „auf Grund

der Datenschutzgrundverordnung“

nicht mehr anbietet,

dass entsprechende

Veröffentlichungslisten

erzeugt werden können –

selbst bei Vorliegen des

Einverständnisses der

betroffenen Personen.

Somit muss das Standesamt

Lindau die turnusmäßige

Familiennachrichten-

Meldung an die BZ einstellen.

Wir finden das

sehr schade...

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 22.05.2021

Samstag, 05.06.2021

8. Mai 2021 · Ausgabe KW 18/21 · an alle Haushalte

Zusatztage für die Gartenschau

Eröffnung am 20. Mai Zunächst keine Veranstaltungen, aber eine Verlängerung ist geplant

Auf der Hinteren Insel grünt

und blüht es: Die Gartenschau

in Lindau soll wie geplant

am Donnerstag, 20. Mai, mit

einem ausgeklügelten Hygienekonzept

eröffnen. Und die

Schau soll länger dauern als

zunächst geplant. Dies hat der

Aufsichtsrat in seiner jüngsten

Sitzung beschlossen.

Die Lindauer Gartenschau soll wie geplant am 20. Mai eröffnen.

Zwar gibt es noch einige Wermutstropfen,

doch die wichtigste

Botschaft heißt: „Wir

werden die Gartenschau

pünktlich eröffnen und sie soll

länger dauern. Dies wäre vor

allem eine gute Nachricht für

alle Dauerkarteninhaber“, sagt

Claudia Knoll, Geschäftsführerin

der Gartenschaugesellschaft.

Dazu muss sie sich aber

noch mit den Ausstellungspartnern

abstimmen.

„Wir haben mit ursprünglich

130 Tagen zwar schon eine

ausgedehnte Laufzeit. Aber in

den zusätzlichen zwei Wochen

könnten wir einen Teil

der Veranstaltungen nachholen.

Zudem gehen wir davon

aus, dass sich im September

die Situation weiter normalisiert

hat, und wir die Gartenschau

so unbeschwert erleben

können, wie wir uns das alle

wünschen.“

Mehr als 5.000 Menschen

haben sich bereits eine Dauerkarte

gesichert. Sie dürfen bereits

um 7 Uhr morgens auf das

Gelände und zudem abends

nach Kassenschluss um 18 Uhr

bis zum Einbruch der Dämmerung,

„zu den normalen Öffnungszeiten

natürlich auch“,

so Mitgeschäftsführer Meinrad

Gfall.

Allerdings wird der Start reduzierter

ausfallen, als ursprünglich

geplant. Es soll eine

eher stille Eröffnung geben.

So werden morgens Ehrengäste,

zu denen auch der bayerische

Ministerpräsident Markus

Söder gehören soll, und Pressevertreter

über die Schau

schlendern. Um 14 Uhr öffnet

die Gartenschau dann ihre

Pforten für die Öffentlichkeit.

„Nachdem die Gartenschauen

in Überlingen und

Ingolstadt sowie in Erfurt eröffnet

haben, gehen wir davon

aus, dass wir eröffnen können“,

sagt Knoll. Ihr Mitgeschäftsführer

Gfall fügt an: „Wir

werden in enger Abstimmung

mit dem Landratsamt ein täglich

anpassbares Hygienekonzept

anbieten. Über allem

steht in diesen Tagen der Gesundheitsschutz.“

Die Gartenschau wird, ähnlich

wie die Insel Mainau und

die anderen Gartenschauen,

als Park eingestuft. Auch die

Mainau hat mittlerweile geöffnet.

Klar ist aber: Auf der Gartenschau

gelten die gleichen

Hygienevorschriften wie sonst

auch. Das heißt, weder Gastronomie

noch Händler auf dem

Gelände sind bevorzugt.

„Wir haben den Vorteil,

dass wir einen Caterer haben,

der bereits vergangenes Jahr in

Kamp-Lintfort eine Gartenschau

unter Corona-Bedingungen

ohne Zwischenfälle

betreut hat. Zudem lernen wir

täglich von den Schauen, die

vor uns eröffnet haben“, so

Knoll.

Die Öffnung sei wichtig. Eine

Verschiebung wie bei anderen

Gartenschauen auf das

kommende Jahr sei keine Lösung.

„Wir wollen die Hintere

Insel den Lindauerinnen und

Lindauern zurückgeben“, sagt

Knoll. Man habe zudem auf

überregionale Werbung weitgehend

verzichtet.

„Ob es notwendig ist, mit

einem aktuellen Test zu kommen

oder einen Timeslot zu

buchen, hängt von der dann

aktuellen Situation ab“, sagt

Gfall. Er empfiehlt, sich regelmäßig

auf der Internetseite des

Landratsamts und der Gartenschau

zu informieren. Zudem

wird die Gartenschau sich in

Sachen Schnelltests eng mit

der Stadt abstimmen. „Die jeweiligen

Vorschriften gelten

dann auch für Dauerkarteninhaber“,

erinnert er.

BZ-Foto: Natur in Lindau

Verzichten müssen alle Karteninhaber

auf ein Kulturprogramm.

„Das haben wir bis

9. Juni zunächst gestoppt“,

sagt Claudia Knoll. Doch aufgeschoben

ist in diesem Fall

nicht aufgehoben. „Wir hoffen,

einige Auftritte später

nachholen zu können“, sagt

sie.

Man habe sich in erster Linie

für regionale Künstlerinnnen

und Künstler entschieden.

Dies ermöglicht

flexiblere Lösungen und

„passt zu der Ausrichtung der

Gartenschau. Regionalität

schreiben wir groß“, so Knoll

und verweist unter anderem

auf die große Zahl regionaler

Lieferanten und Gastronomieangebote.

„Wir hoffen, auch mit der

Gartenschau ein wenig Normalität

und kulturelles Leben

nach Lindau zurückbringen

zu können“, so Knoll.

Jürgen Widmer

▶ Musik online genießen

Der Konzertverein Bodensee präsentiert

die Beiträge des Int. Musikwettbewerbs

um den „Creative Music Award“ am

16. Mai online und hofft auf Spenden. S. 16

▶ Von außen betrachtet

Der Kunstbahnhof in Wasserburg zeigt die

Werke seiner Mitgliederausstellung „Blättermeer

und Blütenrausch“ so, dass man sie von

außen durchs Fenster anschauen kann. S. 16

▶ Spezialisierte Einrichtung

Im Wirbelsäulenzentrum Bodensee

der Asklepios Klinik Lindau behandeln

Experten alle Arten von Erkrankungen der

Bandscheiben. S. 14


2 7. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 18/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Lindauer Kunstmuseum eröffnet Sonderausstellung

Tipp: Jetzt die ruhigere Zeit für Museumsbesuch nutzen und die 70 Werke des Malerpoeten Chagall genießen

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons (Mitte), Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn und Co-Kuratorin Dr. Sylvia Wölfle freuen

sich darüber, dass die Ausstellung Marc Chagall – Paradiesische

Gärten im Lindauer Kunstmuseum nun für das Publikum geöffnet ist.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, ein Zeitfenster für

den Museumsaufenthalt zu buchen.

Foto: Kulturamt Lindau/Pia Mayer

So vielfältig und unterschiedlich

wie die Region präsentieren

sich auch die Gastronomen,

die auf der Gartenschau

für mehr als nur Speis‘ und

Trank sorgen werden. Zu Polster

Catering aus Lichtenstein

in Sachsen stoßen mit der

Projektgesellschaft von Anne-

Sophie Zapf und Tobias Pflug

sowie dem Kioskbetreiber

Oliver Weyers zwei regionale

Unternehmen mit innovativen

Konzepten. So verschieden ihr

jeweiliger Ansatz ist, so einig

sind sie sich in ihrem Ziel: Sie

wollen gute Gastgeber sein.

Matthias Polster hat bereits

einiges gesehen. Er ist das, was

man gern einen alten Hasen

nennt - allerdings ein alter Hase

mit immer wieder frischen

Ideen. Mit seinem Cateringunternehmen

versorgt er unter

anderem die Besucherinnen

und Besucher des Sachsenrings

oder des Biathlon-Weltcups in

Oberhof, er arrangiert Veranstaltungen

vom intimen Candlelight-Dinner

bis zum stimmungsvollen

Stadtfest – kurz,

er ist ein Tausendsassa. Seit 30

Jahren hat das Unternehmen

sich bereits auf Gartenschauen

bewährt.

„Auf der Gartenschau in

Kamp-Lintfort im vergangenen

Jahr waren wir zuständig

für die Versorgung der Besucherinnen

und Besucher.

Schon damals galten Corona-

Einschränkungen. Dank eines

ausgeklügelten Hygienekonzeptes

gelang Polster und seinem

Team auch dies ohne Zwischenfälle“,

sagt Katrin Johst,

Geschäftsführerin von Polster

Catering.

„Wir haben viel gelernt und

setzen das natürlich auch in

Lindau um“, fügt sie an. Sie will

zeigen: Trotz Pandemie müssen

weder Qualität noch Gastfreundschaft

leiden.

Zumindest das Ambiente

wirkt schon mal im wahrsten

Sinne des Wortes „blühend“.

Denn, sofern möglich, werden

Polster und sein Team einen

Teil der Gäste in der Blumenhalle

bewirten.

An der Schützinger Promenade

ist derweil die Projektgesellschaft

von Anne-Sophie

Zapf aus Lindau und Tobias

Pflug aus Leutkirch am Werk.

Die beiden sehen sich nicht als

klassische Gastronomen, sondern

eher als Kuratoren von

„Schützinger am See“. Das

Konzept der beiden soll den

Genius Loci (lat.) „Geist/Wesen

eines Ortes“ erlebbar machen.

Sie setzen auf ausgewählte regionale

Produkte und locken

Köche aus der Region in die

Outdoorküche.

Das Lindauer Kunstmuseum

hat am Mittwoch, 5. Mai, seine

Sonderausstellung Marc

Chagall – Paradiesische Gärten

eröffnet. Weil die Zahlen

der Sieben-Tage-Inzidenz im

Landkreis Lindau kontinuierlich

sinken, ist es nun doch

schneller als gedacht möglich,

die Ausstellung dem Publikum

zugänglich zu machen.

Bis Ende Oktober sind rund

70 Werke des Malerpoeten

Marc Chagall in Lindau zu sehen.

Kulturamtsleiter Alexander

Warmbrunn ist „überglücklich,

dass wir die Museumstüren

nun doch schon Anfang

Mai aufschließen können.“

Die Lindauer Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons,

die die Chagall-Schau

symbolisch eröffnet hat,

schwärmt von der „Strahlkraft

der leuchtenden Farbpalette

Chagalls, die gerade in diesen

„Wir haben viele lokale „Macher“

mit ins Boot geholt. Daraus

erwarten wir uns ein spannendes

Ergebnis“, erklärt Zapf

den Ansatz. Die Gastronomie

am Schützinger ist wie ein

Marktplatz angeordnet. Alle

Speisen und Getränke sind

auch zum Mitnehmen gedacht.

Angefangen von den besten

handgemachten Allgäuer Kässpatzen

bis hin zu frisch zubereiteten

„Fish and chips“ aus

Bodensee-Rotauge eines Nonnenhorner

Koch-Kollektivs.

Dazu kommen ausgewählte

Weine der Winzer vom bayerischen

Bodensee und frisch zubereitete

Cocktails und Säfte

vom Saftladen aus regionalem

Obst von unseren Landwirten.

Abgerundet wird das kulinarische

Angebot mit einer Ausstellung

und dem Verkauf von

Werkstücken und Produktdesign

aus der Region. Dabei wird

das eine oder andere Element

in Form einer Wasser-Installation

richtig in Szene gesetzt.

schwierigen Zeiten Mut und

Hoffnung in die Herzen der

Menschen bringen wird.“

Für Prof. Roland Doschka ist

es die sechste internationale

Chagall-Ausstellung, die er gestaltet

hat. Beim Besuch in Lindau

zeigte er sich selbst begeistert

vom Gesamtkonzept im

Kunstmuseum: „Es ist die

schönste und interessanteste

Chagall-Ausstellung geworden,

die ich je kuratiert habe.“

Gartenschau Lindau: Drei für die Gastfreundschaft

Gastronomen freuen sich auf Gäste am Gartenstrand und wollen vielfältiges Angebot präsentieren

Oliver Weyers ist gekommen,

um zu bleiben. Er wird,

wie er selbst sagt, „die nächsten

20 bis 50 Jahre“ den Kiosk auf

der Hinteren Insel betreiben.

„Wir freuen uns riesig über diesen

einmaligen Arbeitsplatz

und natürlich auf die hoffentlich

zahlreichen Gäste.“ Der Kiosk,

der mit seiner schlichten

Holzverkleidung an eine gemütliche

Almhütte erinnert,

soll über die Gartenschau hinaus

zum Treffpunkt für die Lindauerinnen

und Lindauer werden.

Nirgendwo scheint der

Sonnenuntergang intensiver,

See und Berge näher als hier.

„Es ist der schönste Arbeitsplatz

der Welt“, sind sich Oliver Weyers

und seine Frau Julia sicher.

Kulturamtsleiter Alexander

Warmbrunn ermuntert vor allem

die Besucherinnen und Besucher

aus Lindau und der Region,

die aktuell ruhigere Zeit für

einen Museumsbesuch zu nutzen

und hierfür in jedem Fall

ein Zeitfenster über das Online-

Reservierungssystem unter reservation.kultur-lindau.de

oder

telefonisch (unter +49 8382 274

747 850) zu buchen, da die Besucherzahlen

coronabedingt limitiert

sind. Selbstverständlich

gelten für den Museumsbesuch

die bekannten Hygieneregeln.

Aktuelle Informationen werden

zudem tagesaktuell auf der Homepage

des Lindauer Kulturamtes

unter www.kultur-lindau.de

veröffentlicht.

Stefanie Bernhard-Lentz

Kunstmuseum Lindau

Maximilianstraße 52,

88131 Lindau (B)

Tel.: +49 8382 274747850

kunstmuseum@kultur-lindau.de

www.kultur-lindau.de

Katalog zur Ausstellung: 15 €

Geöffnet 5. Mai – 31. Oktober

Mo – So 10 – 18 Uhr

Zeitfensterreservierung:

reservation.kultur-lindau.de

Weyers hat ausreichende

Vergleichsmöglichkeiten. So

betrieb er zehn Jahre lang den

Kiosk im Nonnenhorner Freibad.

Jetzt verwöhnt er die Gäste

im Kiosk am Schloss in Langenargen,

stets unterstützt von

Ehefrau Julia. „Wir sind ein

klassisches Familienunternehmen“,

sagt er. Und zwar eines

mit klaren Grundsätzen: „Ich

will mit möglichst vielen regionalen

Lieferanten zusammenarbeiten.

Wir sind zwar ein Kiosk,

aber wir haben einen großen

Qualitätsanspruch.“ Sein

Ziel: Er will am schönsten Platz

das beste Angebot bieten.

Für Claudia Knoll, Geschäftsführerin

der Gartenschau,

ist das Gastro-Trio ein

echter Glücksgriff: „Ein erfahrener

Caterer und dazu ganz

viel Wertschöpfung in der Region,

das ist schon eine einmalige

Mischung.“ Zumal sich mit

Meckatzer und Krumbach Getränkelieferanten

aus der Region

das Lieferrecht gesichert

haben.

Jürgen Widmer

Die Gastronomen freuen sich auf die Gäste am Gartenstrand. Von links: Oliver und Julia Weyers (Kiosk

Hintere Insel), Tobias Pflug und Anne-Sophie Zapf (Schützinger am See), Matthias Polster und Kathrin

Johst (Polster Catering), Meinrad Gfall und Claudia Knoll (Gartenschau-Geschäftsführer), Michael Weiß

und Edmund Nussbaumer (Brauerei Meckatzer)

Bildquelle: Natur in Lindau


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 7. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 18/21

Erster Schritt zu einer Lösung

Bürgerbeteiligung zum Karl-Bever-Platz beginnt konstruktiv und interaktiv

Die Bürgerbeteiligung zum

Karl-Bever-Platz hat begonnen:

Mit einem Treffen der Beteiligungsgruppe

in der Inselhalle

und im Internet unter beteiligung.stadtlindau.de.

Das

erste Fazit? Das Treffen wurde

von den Teilnehmerinnen und

Teilnehmern als konstruktiv

und sehr interaktiv wahrgenommen.

Auch die erste Runde

der Online-Beteiligung findet

reges Interesse.

Das erste reale Treffen der Beteiligungsgruppe

musste mehrmals

wegen der Pandemieauflagen

verschoben werden. Auch

jetzt waren ein negativer

Schnelltest und das Tragen einer

FFP2-Maske verpf lichtend.

Doch das Warten und die Vorkehrungen

scheinen sich gelohnt

zu haben. Denn nun gingen

die 21 Bürgerinnen und Bürger,

die durch ein Bewerbungsund

Losverfahren ausgewählt

worden waren, sowie sechs Mitglieder

des Stadtrates und sechs

Vertreterinnen und Vertreter

verschiedener Interessensgruppen

in den inhaltlichen Dialog.

Doch vor dem Dialog stand

die Information. Hauptamtsleiter

Thomas Nuber gab einen

Abriss über die bisherigen Lösungsansätze

bis hin zum erfolgreichen

Bürgerentscheid.

Stadtbaumeister Kay Koschka

rückte den baurechtlichen Rahmen

zurecht. Eine wichtige Information:

Ein Bebauungsplan

setzt nur Obergrenzen fest. Diese

müssen aber nicht ausgeschöpft

werden. Heißt vereinfacht:

Kleiner bauen geht immer.

In welche Verkehrskonzepte

der Karl-Bever-Platz eingebunden

werden muss, erklärte Jaime

Valdes, Mobilitätsverantwortlicher

der Stadtverwaltung.

Denn eine isolierte Lösung

ist nicht sinnvoll.

Robert Pakleppa und Karten

Grimberg, beide externe Berater

für den Beteiligungsprozess,

wiesen noch einmal darauf

hin, dass es in diesem Fall nicht

darum gehe, Recht zu haben.

Vielmehr gehe es um eine Lösung,

die am Ende der drei Veranstaltungen

und zwei Onlinebeteiligungen

stehen soll.

Diese Lösung soll im Konsens

gefasst werden. Das heißt:

„Es soll eine Lösung sein, bei

der alle sagen können, dass sie

nichts Grundsätzliches dagegen

einzuwenden haben“, erklärte

Pakleppa. Ein Anliegen,

das auch Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons teilt. Sie war zur

Begrüßung gekommen und

hob noch einmal hervor, wie

wichtig der Prozess für das gesamte

Debattenklima in der

Stadt ist.

Dazu gehört auch die Onlinebeteiligung.

Wer allerdings

lieber per Fragebogen teilnehmen

will, bekommt diesen bei

der Projektstelle Bürgerbeteiligung,

Alexandra Abbrederis-

Simpson, unter der Mailadresse

buergerbeteiligung@lindau.de.

Dies gilt auch für die zweite

Runde der Onlinebeteiligung,

die am 5. Mai startet, und die

inhaltlichen Fragen deutlich

tiefergehend stellen wird. Hier

geht es vor allem darum, Ideen

für eine Gestaltung und Nutzung

des Platzes zu finden.

Jürgen Widmer

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen

und liebe Lindauer,

wie Sie vielleicht schon mitbekommen

haben, bekomme

ich im Oktober ein Kind, worüber

mein Mann und ich uns

sehr freuen. Für die vielen guten

Wünsche, die wir bereits

bekommen haben, möchte

ich mich ganz herzlich bedanken!

Besonders froh und

dankbar bin ich für die Unterstützung,

die nicht nur seitens

unserer Familien, sondern

auch von meinen beiden Stellvertretern

und den Führungskräften

der Verwaltung bereits

zugesagt wurde. Durch

dieses gute Zusammenspiel ist

es möglich, dass ich nach

sechs Wochen Pause die Amtsgeschäfte

wieder übernehmen

werde.

Kinder sind unsere Zukunft,

das gilt im Privaten wie für

uns als Stadt. Daher arbeiten

wir an dieser Zukunft voller

Energie weiter:

Die Bürgerbeteiligung zum

Karl-Bever-Platz ist gestartet,

und sie soll nicht nur eine gute

Lösung für diese städtebauliche

Frage bringen, sondern

auch der Auftakt für ein neues

Miteinander bei uns in der

Stadt sein. Ab sofort und für

die Zukunft haben Sie die Gelegenheit,

sich auch online zu

3

beteiligen. Nutzen Sie diese

Chance unter https://beteiligung.

stadtlindau.de. Die Umfrage

zum Karl-Bever-Platz läuft noch

bis zum 12. Mai 2021.

Ein wichtiger Schlüssel zur Zukunft

ist die Bildung. Deshalb arbeiten

wir an vielen Investitionen

für optimale Bildungsvoraussetzungen

für unsere Kinder.

Demnächst werden wir im

Stadtrat über den Standort für eine

neue Mittelschule entscheiden.

Dann können wir das derzeitige

Gebäude der Mittelschule

in Reutin für mehr Grundschulklassen

nutzen.

Ich bin auch sehr froh, dass wir

rechtzeitig Luftreinigungsgeräte

für unsere Schulen angeschafft

haben und hoffe, dass mit den

sinkenden Inzidenzzahlen nun

wieder regelmäßiger Präsenzunterricht

möglich ist.

Im Ausschuss berichtete unser

Hauptamt regelmäßig – so auch

letzte Woche - über die Fortschritte

bei der Digitalisierung

der Schulen und den Betreuungsplätzen.

Hier sind insbesondere

die Grundschule in Zech

und der dortige Neubau einer

Kindertagesstätte wichtige Projekte,

die wir in der Stadt vorantreiben.

Aber auch wenn neue

Wohngebiete entstehen, verpflichten

wir die privaten Bauträger

mit Hilfe der „Sozialen Bodennutzung“

(SoBoN), eine ausreichende

Zahl an Betreuungsplätzen

mit zu bauen, wie zum

Beispiel im Vier-Linden-Quartier

oder beim Inselbräupark im

Oberen Rothenmoos.

Auch wenn es noch viel zu tun

gibt, sehen Sie, die Stadt arbeitet

mit viel Elan daran, dass unsere

Kinder in Lindau eine gute Zukunft

haben!

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Konstruktiv und Interaktiv: Die Bürgerbeteiligung zum Karl-Bever-Platz hat begonnen. Dazu fand unter

Einhaltung strenger Sicherheitsvorkehrungen ein erstes Treffen der Beteiligungsgruppe in der Inselhalle

statt und die Internet-Plattform beteiligung.stadtlindau.de ging an den Start. Bildquelle: Christian Bandte

Online-Beteiligung

Karl-Bever-Platz

Alle Lindauer Bürgerinnen

und Bürger haben noch bis

Montag, 12. Mai die Möglichkeit,

ihre Meinung und ihre

Ideen zur Neugestaltung des

Karl-Bever-Platzes in Lindau

einzubringen. Unter beteiligung.stadtlindau.de

können

Interessierte an einer Umfrage

teilnehmen, konkrete

Ideen einbringen und diskutieren.

Die Rückmeldungen

aus der Online-Beteiligung

fließen direkt in die Beratungen

der Beteiligungsgruppe

ein, die sich Ende Mai zum

zweiten Mal treffen wird.

Alexandra Abbrederis

Nachruf

Die Stadt Lindau (Bodensee) trauert um den langjährigen Pfarrer der Kirche

St. Pelagius in Oberreitnau

Helmut Bertele

der am 19. April 2021 im Alter von 83 Jahren verstorben ist.

Pfarrer Bertele, Träger der Stadtmedaille, war ein großer Gönner. Er bedachte

die Stadt Lindau mit einer großzügigen Spende, die seinem Wunsch

gemäß für die „Ärmsten der Armen“ eingesetzt wurde. Dieses Engagement

bleibt unter uns Lindauern unvergessen. Dafür danken wir ihm.

In aufrichtiger Anteilnahme und dankbarer Verbundenheit werden wir ihm

stets ein ehrendes Gedenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen

Angehörigen.

STADT LINDAU (BODENSEE)

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Der Arbeitskreis Verkehr informiert:

Informationstage auf dem Wochenmarkt

Von Mai bis September wirbt der AK Verkehr für die Kampagne

„Gemeinsam mit Rücksicht“. Perspektive wechseln, die Verkehrsregeln

beachten und umsichtig fahren – für ein entspanntes Miteinander

im Verkehr.

Sa. 15.5.2021

Wochenmarkt Insel

Sa. 17.7.2021

Wochenmarkt Insel

Sa. 18.9.2021

Wochenmarkt Insel

Di. 22.6.2021

Wochenmarkt Aeschach

Di. 17.8.2021

Wochenmarkt Aeschach

Infobox

Mobilität


4 7. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 18/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Stadtgärtnerei Lindau im Einsatz

Hochbetrieb durch Gartenschau und saisonale Pflanzarbeiten

Bei der Stadtgärtnerei Lindau

herrscht Hochbetrieb: Zum

einen laufen die letzten Vorbereitungen

für die Eröffnung

der Gartenschau auf der Hinteren

Insel, zum anderen sind

Frühling und Frühsommer

ohnehin die Jahreszeiten, in

denen viel gegraben, gehackt

und gepflanzt wird. Ob die

städtischen Bepflanzungen

auf Freiflächen oder in Pflanzgefäßen,

ob im Park, auf dem

Kreisverkehr oder in der Fußgängerzone

– die Mitarbeiter

der Stadtgärtnerei arbeiten

auf Hochtouren.

Besucherinnen und Besucher

sowie Lindauerinnen und

Lindauer können das Thema

Garten also nicht nur bald auf

der Gartenschau genießen,

sondern auch auf der ganzen

Insel und dem Lindauer Festland.

Jan Wragge, Leiter der

Stadtgärtnerei: „Auch über den

Start der Gartenschau hinaus

bearbeiten wir alle Bereiche.

Dabei können die Besucher zuschauen,

wie zum Beispiel ein

Wechselflorbeet mit einer Mischung

aus Stauden, Gräsern

und einjährigen Pflanzen entsteht

wird“.

Auf der langen Liste der Gärtnereiarbeiten

steht etwa die manuelle

oder maschinelle Pflanzung

von vielen Tausend Sommerblumenzwiebeln

wie beispielsweise

Sommerlilien. In

Anlehnung an die Ausstellung

Marc Chagall – Paradiesische

Gärten hat die Stadtgärtnerei

bereits 50 Apfelgroßkisten mit

blau-weißen Stauden, Gräsern

und großen Solitärgehölzen bepflanzt

und entlang der Spazierwege

von den Parkplätzen

bis auf die Insel aufgestellt.

Auch an den Naturschutz

wird bei den gärtnerischen

Mit der Nürnberger Firma SDN-

Sicherheitsdienst Nürnberg hat

die Gartenschaugesellschaft

einen erfahrenen Dienstleister

für die Gartenschau gewonnen.

Für das Unternehmen ist es bereits

die zehnte Gartenschau,

die es betreut. Außerdem haben

zwischen der Geschäftsführung

der Gartenschau und

dem Landratsamt enge Abstimmungsgespräche

zum Hygienekonzept

stattgefunden.

Projekten gedacht: So haben

die Gärtnerei-Mitarbeiter an 20

Orten auf der Insel und dem

Festland Blumenrollwiesen

ausgelegt, auf denen Blüten für

die Bienen gedeihen. Dort werden

noch informative Steckschilder

angebracht, die von

Kindern in den Lindauer Schulen

und Kindergärten bemalt

wurden.

Auf dem Gartenschaugelände

selbst steht noch an, die Fassade

des Städtischen Infozentrums

zu begrünen und XXL-

Blumentöpfe in limonengrün

mit Solitärgehölzen und Hortensien

aufzustellen. Um

Nachhaltigkeit geht es bei einigen

Sitzgelegenheiten auf der

Gartenschau: Dafür hat die

Baumtruppe der Stadtgärtnerei

aus dem Stammholz eines

Mammutbaums aus dem Lindenhofpark,

der aus Sicherheitsgründen

gefällt werden

musste, Sitzbänke gesägt.

Vor dem Sommer wollen die

Stadtgärtner im Zuge eines Förderprogramms

noch die Lindauer

Kneipp-Anlage neu bepflanzen.

Dort werden dann

bunte Sommerblüher ihren

großen Auftritt haben: die

St aude n- Gr ä s e r- M i s c hu ng

Sommernachtstraum sowie

weiße Paeonien, Sommerflieder

oder Rispenhortensien.

Ein besonderes gartenbautechnisches

Highlight ist aktuell

im Entstehen: Die Growroom-Kugel.

Das ist eine

mannshohe und begehbare

Kugel mit Sitzgelegenheit im

Inneren, die mit Duftpflanzen

und Kräutern bepflanzt ist. Dafür

bauen die Stadtgärtner gerade

einen Prototypen.

Sylvia Ailinger

Unermüdlich im Einsatz: Die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei Lindau

kümmern sich seit Monaten darum, dass die Arbeiten für die Gartenschau

auf der Hinteren Insel ebenso gut erledigt werden wie die

laufenden Saisonarbeiten. Auf dem Foto (von links): Rudi Specht

und Ivan Bratus. Die beiden Gärtner aus der Stadtgärtnerei bereiten

gerade den Palmentransport mit dem Gabelstapler vor.

Foto: Stadtgärtnerei Lindau

Sicherheitsdienst für Gartenschau

Enge Abstimmungsgespräche zum Hygienekonzept mit Dienstleister

Lars Müller, Geschäftsführer

der Firma SDN gibt zu: „Das

hatten wir noch nicht.“ Damit

meint er die einmalige Lage der

Lindauer Gartenschau auf der

Hinteren Insel und die Nähe zu

Österreich und der Schweiz.

Ansonsten sind Gartenschauen

aber ein vertrautes Terrain

für den Dienstleister aus Nürnberg.

Müller schätzt vor allem die

Arbeit im Freien und den entspannten

Kontakt zu den Menschen

an Gartenschauen. Dabei

sorgt sein Team nicht nur

für den Sicherheitsdienst tagsüber

auf dem Gelände und die

Bewachung in der Nacht. „Wir

stellen auch die Kassenkräfte

ein. Diese sollen aus der Region

kommen“, so Müller.

Ein wichtiger Aspekt, wie

auch Claudia Knoll, Geschäftsführerin

der Gartenschau, bestätigt:

„Wir wollen, dass möglichst

viel Wertschöpfung in

der Region stattfindet. Und

wenn wir in diesen Zeiten auch

Arbeitsplätze schaffen, dann

umso besser.“

Ihr Hauptaugenmerk liegt

jetzt auf dem Hygienekonzept

für die Gartenschau. „Dieses

muss sich den tagesaktuellen

Gegebenheiten stets anpassen“,

sagt sie. Die Gesundheit aller

Beteiligten geht hier vor. Darüber

hat sie sich in dieser Woche

bereits eng mit dem Landratsamt

abgestimmt.

Deshalb können Besitzer von

Tageskarten das Gelände auch

nur einmal damit betreten. Die

Möglichkeit, das Gelände zu

verlassen und später wiederzukommen

mit der gleichen Karte

besteht nicht. Dies ist vor allem

dann wichtig, falls das Gelände

nur mit einem negativen Corona-Test

betreten werden kann.

Dauerkartenbesucher sind davon

ausgenommen, sie können

auch mehrmals am Tag auf das

Gelände. Natalie Schneider

Tag der Nachbarn

Ideen für Spaß und Gemeinschaftsgefühl

Am Freitag, 28. Mai, ist Tag

der Nachbarn. Im Mittelpunkt

des Aktionstages steht der Gedanke,

Zeichen für eine starke

Nachbarschaft zu setzen.

Die Stadt Lindau ruft ebenso

wie viele andere Kommunen

alle soziale Organisationen,

das lokale Gewerbe, Vereine,

Kitas, Schulen, Mehrgenerationenhäuser,

Glaubensgemeinschaften

sowie vor allem ihre

Bürgerinnen und Bürger dazu

auf, sich am Tag der Nachbarn

zu beteiligen. Hintergrund der

Aktion ist es, in diesen herausfordernden

Zeiten positive Ereignisse

zu schaffen, die Spaß

machen und das Gefühl von

Schanzgasse

voll gesperrt

Die Bauarbeiten in der Schanzgasse

Lindau werden bis Freitag,

18. Juni, verlängert. Bis zu

diesem Datum ist die Schanzgasse

voll gesperrt, da die Straße

ausgebaut wird. Im Zusammenhang

mit diesem Ausbau

fallen weitere Arbeiten an, wie

beispielsweise das Vorbetonieren

und Unterfangen von Gebäuden,

die kein Fundament

haben. Fußgänger und Radfahrer

können die Baustelle nicht

passieren. Sylvia Ailinger

Inselkernsperrung

gilt seit dem 1. Mai

Die diesjährige Inselkernsperrung

auf der Lindauer Insel gilt

seit Samstag, 1. Mai. Seither

dürfen Kraftfahrzeuge nicht

mehr in den Lindauer Inselkernbereich

hineinfahren. Die

Sperrung endet am 30. September

diesen Jahres. Diese jährliche

Inselkernsperrung gilt an

Samstagen sowie an Sonntagen

Gemeinschaft vermitteln.

Denn Nachbarschaft lebt von

der persönlichen Beziehung

und sollte deshalb von Mensch

zu Mensch gelebt werden. Mitmachen

ist einfach: Teilnehmer,

die unter Berücksichtigung

der AHA-Regeln kleine

und große Nachbarschaftsaktionen

organisieren, können

ihre Aktion am 28. Mai und

unter www.tagdernachbarn.de

anmelden. Veranstalterin der

Aktion ist die nebenan.de-Stiftung,

Deutschlands größtes soziales

Netzwerk für Nachbarn.

Die Stiftung hat einige Ideen

für den Aktionstag zusammengestellt.

Diese reichen von kontaktlosen

Aktionen wie dem

Care-Paket über Blumen-Grüße

und Postkarten-Überraschungen

bis hin zum Hinterhof-Konzert

oder einer Müllsammel-Aktion

im Park. Alle

Aktionen sind selbstverständlich

nur unter Einhaltung der

geltenden Corona-Regeln möglich.

Tagesaktuelle Informationen

gibt es unter www.bundesgesundheitsministerium.de.

Sylvia Ailinger

und Feiertagen jeweils in der

Zeit von 13 bis 18 Uhr.

Sylvia Ailinger

Verkaufsoffener

Sonntag fällt aus

Der verkaufsoffene Sonntag,

der am 23. Mai im Rahmen des

Kunsthandwerkermarktes am

Pfingstwochenende in Lindau

stattfinden sollte, muss leider

entfallen. Eine Verkaufsöffnung

an einem Sonntag ist nur

dann zulässig, wenn es einen

maßgeblichen Anlass gibt – wie

etwa den Kunsthandwerkermarkt

– in dessen Kontext die

Ladenöffnung stattfinden sollte.

Da aufgrund des gesetzlichen

Verbotes von Märkten,

außer Wochenmärkten, gemäß

der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

der Kunsthandwerkermarkt

nicht stattfinden darf, entfällt

der Anlass für die Verkaufsöffnung.

Ob der Kunsthandwerkermarkt

auf einen späteren

Zeitpunkt verschoben wird, ist

noch nicht entschieden.

Sylvia Ailinger

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich als

Sozialarbeiter / Sozialpädagoge (m/w/d)

für Betreuung von Obdachlosen

(Teilzeit 25 Wochenstunden)

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 06.06.2021.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 7. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 18/21

Neubau der GTL Lindau

Projektziele erreicht: Betriebsgebäude bis Jahresmitte fertig

Nach genau einem Jahr Bauzeit

liegen die Arbeiten für das

neue Betriebsgebäude der Garten-

und Tiefbaubetriebe Lindau

(GTL) trotz Corona nach

wie vor im Zeit- und Kostenplan.

Auch das Gewächshaus,

das Teil des Neubauprojektes

ist, wird planmäßig vollendet

und am Montag, 10. Mai aufgerichtet.

Einer Fertigstellung

des Gesamtprojektes bis zur

Jahresmitte steht somit nichts

mehr im Weg. Dank der Photovoltaikanlage

in Verbindung

mit einer Luft-Wärme-Pumpe

können die neuen Betriebsgebäude

der GTL in der Robert-

Bosch-Straße 41 nahezu energieautark

betrieben werden.

Pius Hummler, stellvertretender

Werkleiter der GTL: „Durch

die gute und konstruktive Zusammenarbeit

zwischen uns,

unserer Projektsteuerung und

dem ausführenden Unternehmen

können unsere Projektziele

erreicht werden. Zudem

sind wir sehr froh, dass wir bisher

einen unfallfreien Bauverlauf

haben“.

Silvia Ailinger

Vom Baufortschritt des GTL-Neubaus in der Robert-Bosch-Straße 41

in Lindau überzeugten sich Dr. Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin

der Stadt Lindau zusammen mit den Bauherren Kai Kattau, Werkleitung

GTL (2. von rechts) und Pius Hummler, stellvertretender Werkleiter

der GTL (rechts) sowie Markus Beck (links) und Alexander Manz

(2. von links) von der Projektsteuerung durch das Unternehmen gbd

GmbH.

Bildquelle: GTL Lindau

Mobilität

PENDLER-FRÜHSTÜCK

Dienstag, 18. Mai, ab 7:00 Uhr, Unterführung Bregenzerstr.

Gratis Brezeln und Äpfel für alle, die umweltfreundlich mit dem

Fahrrad, zu Fuß oder mit dem ÖPNV unterwegs sind.


GRATIS

… und am

Di. 22.6.2021

BOGY und VHG

Di. 20.7.2021

Bleicheweg

Di. 17.8.2021

Europaplatz

5

Di. 21.9.2021

Aeschacher Markt

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung der Haushaltssatzung

Aufgrund der Art. 63 ff. der Gemeindeordnung hat der Stadtrat

am 10.02.2021 folgende Haushaltssatzung für das Jahr 2021

beschlossen, die hiermit gemäß Art. 65 Abs. 3 der Gemeindeordnung

in Verbindung mit Art. 26 Abs. 2 der Gemeindeordnung

bekannt gegeben wird:

I.

§ 1

Der als Anlage beigefügte Haushaltsplan für das Haushaltsjahr

2021 wird hiermit festgesetzt; er schließt

und

ab.

im Verwaltungshaushalt

in den Einnahmen und Ausgaben mit

im Vermögenshaushalt

in den Einnahmen und Ausgaben mit

67.238.007 Euro

27.127.222 Euro

§ 2

(1) Der Gesamtbetrag der Kreditaufnahmen für Investitionen

und Investitions-förderungsmaßnahmen wird auf

10.955.450 Euro festgesetzt.

(2) Der Gesamtbetrag der Kredite zur Finanzierung von Ausgaben

nach dem Vermögensplan des Eigenbetriebes Garten-

und Tiefbaubetriebe Lindau (Bodensee) wird auf

16.004.000 Euro festgesetzt.

(3) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögensplan

des Eigenbetriebes Bäder werden nicht festgesetzt.

(4) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögensplan

des Eigenbetriebes Immobilienmanagement

Lindau werden nicht festgesetzt.

(5) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögensplan

des Senioren- und Pflegeheimes Reutin werden

nicht festgesetzt.

(6) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögenshaushalt

des Regiebetriebes Krematorium werden

nicht festgesetzt.

(7) Der Gesamtbetrag der Kredite zur Finanzierung von Ausgaben

nach dem Vermögenshaushalt des Regiebetriebes

Parkraumbewirtschaftung wird auf 550.000 Euro festgesetzt.

(8) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögenshaushalt

des Regiebetriebes Grundstücksmanagement

werden nicht festgesetzt.

(9) Kredite zur Finanzierung von Ausgaben nach dem Vermögenshaushalt

des Regiebetriebes Gebäude- und Energiemanagement

werden nicht festgesetzt.

§ 3

(1) Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im

Vermögenshaushalt wird auf 38.208.000 Euro festgesetzt.

(2) Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im

Vermögensplan des Eigenbetriebes Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau (Bodensee) wird auf 13.800.000 Euro

festgesetzt.

(3) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Eigenbetriebes

Bäder werden nicht festgesetzt.

(4) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Eigenbetriebes

Immobilienmanagement Lindau werden nicht

festgesetzt.

(5) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Senioren-

und Pflegeheimes Reutin werden nicht festgesetzt.

(6) Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im

Vermögenshaushalt des Regiebetriebes Krematorium wird

auf 225.000 Euro festgesetzt.

(7) Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im

Vermögenshaushalt des Regiebetriebes Parkraumbewirtschaftung

wird auf 8.700.000 Euro festgesetzt.

(8) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt des

Regiebetriebes Grundstücksmanagement werden nicht

festgesetzt.

(9) Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt des

Regiebetriebes Gebäude- und Energiemanagement werden

nicht festgesetzt.

§ 4

Die Steuersätze (Hebesätze) für nachstehende Gemeindesteuern

werden wie folgt festgesetzt:

1. Grundsteuer

a) für land- und forstwirtschaftliche

Betriebe

(A) 325 v.H.

b) für Grundstücke (B) 405 v.H.

2. Gewerbesteuer 410 v.H.

§ 5

(1) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen

Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan wird auf

11.200.000 Euro festgesetzt.

(2) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes

Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (Bodensee)

wird auf 800.000 Euro festgesetzt.

(3) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes

Bäder wird auf 500.000 Euro festgesetzt.

(4) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes

Immobilienmanagement Lindau wird auf 68.000

Euro festgesetzt.

(5) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen

Leistung von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Senioren-

und Pflegeheimes Reutin wird auf 130.000 Euro

festgesetzt.

(6) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Haushaltsplan des Regiebetriebes

Krematorium wird auf 100.000 Euro festgesetzt.

(7) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung

von Ausgaben nach dem Haushaltsplan des Regiebetriebes

Parkraumbewirtschaftung wird auf 200.000 Euro

festgesetzt.

(8) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen

Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan des Regiebetriebes

Grundstücksmanagement wird auf 30.000 Euro

festgesetzt.

(9) Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen

Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan des Regiebetriebes

Gebäude- und Energiemanagement wird auf

30.000 Euro festgesetzt

§ 6

Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 01. Januar 2021 in Kraft.

II.

Das Landratsamt Lindau (Bodensee) hat als Rechtsaufsichtsbehörde

die Haushaltssatzung samt Haushaltsplan geprüft und

soweit erforderlich mit Schreiben vom 22.04.2021 genehmigt.

III.

Die Haushaltssatzung samt ihren Anlagen liegt gemäß Art.

65 Abs. 3 der Gemeindeordnung in Verbindung mit der Bekanntmachungsverordnung

vom 19.01.1983 bis zur nächsten

amtlichen Bekanntmachung einer Haushaltssatzung im Verwaltungsgebäude

Toskana, Zimmer Nr. 4.0.04, innerhalb der

allgemeinen Geschäftsstunden zur Einsicht bereit.

Lindau (B), den 23. April 2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


6 7. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 18/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Corona: Erweitertes Testangebot in Lindau

Das Coronatest-Angebot in

Lindau wird weiter ausgebaut.

So bieten das Bayerische Rote

Kreuz und Allgäu Medical Service

jetzt auch parallel zum

Mittwochswochenmarkt Testmöglichkeiten

an. Wie schon

an jedem Samstag können sich

Bürgerinnen und Bürger zwischen

9 und 12 Uhr kostenlos

testen lassen. Eine Terminvereinbarung

ist nicht notwendig.

Das bisherige Testangebot am

Samstag wurde so gut angenommen,

dass sich die Stadt

mit ihren Partnern jetzt entschlossen

hat, einen weiteren

Termin anzubieten. Die kurzen

Wege vom Wochenmarkt zum

Testzentrum haben sich dabei

bewährt.

Das Angebot ergänzt die bereits

vorhandenen Angebote.

Die Hirsch-Apotheke in der

Cramergasse bietet ihre Tests

jetzt in einer speziellen Kabine

vor der Apotheke an.

Übersicht über die Testmöglichkeiten

in Lindau

Apotheke im alten Bahnhof,

Lindau-Oberreitnau

Bodenseestraße 30

88131 Lindau (Bodensee)

Telefon: 08382/275312

www.apo-im-alten-bahnhof.de

(Bitte um Terminvereinbarung)

Die Familien- und Gemeinschaftsgräber

auf dem Alten

Aeschacher Friedhof in Lindau

sind alle unter Vertrag. Das Interesse

bei den Lindauerinnen

und Lindauern an dieser Bestattungsform

war groß.

Der Alte Aeschacher Friedhof

hat sich in den vergangenen

Jahren zum Kleinod in der

Mitte von Aeschach entwikkelt.

Die historischen Grabdenkmäler

und Friedhofsmauern

wurden saniert, sodass die

gesamte Parkanlage zum Verweilen

einlädt. Geleistet werden

konnte diese Entwicklung

sowohl durch die tatkräftige

Unterstützung des Fördervereins

als auch durch die Vergabe

von Familiengräbern und Urnenplätzen

in den beiden Gemeinschaftsgräbern.

Hirsch-Apotheke, Lindau

Cramergasse 17

88131 Lindau (Bodensee)

Telefon: 08382/5814

(Bitte um Terminvereinbarung)

Bayerisches Testzentrum

Bösenreutiner Steig 33

88131 Lindau (Bodensee)

Mo bis Fr: jeweils 17.30 Uhr

bis 19.30 Uhr

Sa: 13.30 Uhr bis 17 Uhr

So: 10 Uhr bis 13 Uhr

Bayerisches Rotes Kreuz

Rotkreuzplatz 1

88131 Lindau (Bodensee)

Eine Anmeldung ist zwingend

erforderlich und zwar unter

www.brk-lindau.de oder per

Hotline unter der Telefonnummer

08382 27700 (Montag bis

Donnerstag von 8 - 12 Uhr sowie

von 13 - 17 Uhr und Freitag

von 8 - 12 Uhr).

Testmöglichkeit in Lindau:

Dienstag und Donnerstag

jeweils von 18 bis 20 Uhr.

Zudem bietet eine Reihe von

Hausärzten Testmöglichkeiten

an.

Weitere Informationen:

www.landkreis-lindau.de

Alter Aeschacher Friedhof

Alle Familien- und Gemeinschaftsgräber vergeben

Bei den Familiengräbern

übernehmen Lindauer Familien

neben der Erstsanierung

auch den dauerhaften Unterhalt

des Grabdenkmals und leisten

so einen großen Beitrag

für das Erscheinungsbild des

alten Friedhofs-Ensembles.

„Das große Interesse am Erhalt

der Parkanlage und die Bereitschaft,

hierfür mit der Übernahme

eines Familiengrabes

oder dem Kauf eines Urnenplatzes

einen Beitrag zu leisten,

ist eine Erfolgsgeschichte“, urteilt

Tobias Pellot vom Amt für

Liegenschaften bei der Stadtverwaltung

Lindau.

Mit den Einnahmen aus

dem Verkauf von Bestattungsrechten

können weiterhin

zahlreiche Arbeiten am Alten

Friedhof geleistet werden. Zwei

Beispiele sind die Instandsetzung

der Mauern oder die Umgestaltung

des Kriegerdenkmals.

Inzwischen wurde für alle

121 Familiengräber ein Abnehmer

gefunden. Auch in den Gemeinschaftsgräbern

sind alle

230 Urnenplätze unter Vertrag.

Somit sind sämtliche Familienund

Gemeinschaftsgräber auf

dem Alten Aeschacher Friedhof

vergeben. Damit bleibt auch

der Parkanlagen-Charakter

dieses ehemaligen Friedhofs

inmitten der Bebauung erhalten.

Weitere Gräber und Urnenplätze

sind nach wie vor auf

den anderen Lindauer Friedhöfen

vorhanden. Tobias Pellot

www.stadtlindau.de

Klick dich rein

und du weißt mehr!

Jürgen Widmer

Noch Bessere Infrastruktur für Fahrräder

Stadt Lindau bekommt 3 Millionen Fördermittel: zusätzliche Fahrradstraße

Für die zusätzliche Fahrradstraße,

die in Lindau gebaut

wird, erhält die Stadt eine öffentliche

Förderung in Höhe

von über drei Millionen Euro.

Zur Übergabe des Förderbescheides

ist jetzt Florian Pronold,

Parlamentarischer Staatssekretär

beim Bundesumweltministerium,

nach Lindau gekommen.

„Ich freue mich, dass

wir den Radweg mit unserer

Förderung unterstützen können

und bin überzeugt, dass

dieses Projekt eine bundesweite

Ausstrahlung entfaltet und

für touristisch genutzte Regionen

zum Vorbild für klimafreundliche

Mobilität werden

kann“, meinte Florian Pronold.

Er überreichte einen symbolischen

Scheck an Lindaus

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia

Alfons. „Wir nutzen die

Chance, die mit dieser Förderung

verbunden ist, indem wir

unsere Fahrrad-Infrastruktur

weiter verbessern und unsere

ohnehin schon gute Fahrradquote

in Lindau von 27 Prozent

Bekanntmachung:

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 124 „4-Linden-Quartier“

- Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses -

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 20.04.2021 in

öffentlicher Sitzung den vorhabenbezogenen Bebauungsplan

Nr. 124 „4-Linden-Quartier“ in der Fassung vom

25.11.2020 als Satzung beschlossen.

Dieser Beschluss wird hiermit nach § 10 Abs. 3 des Baugesetzbuches

(BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Mit

dieser Bekanntmachung tritt der vorhabenbezogene Bebauungsplan

Nr. 124 „4-Linden-Quartier“ und die Vorhaben-

und Erschließungsplanung jeweils in der Fassung

vom 25.11.2020 in Kraft.

Der Vorhaben- und Erschließungsplan ist nach § 12 Abs.

3 BauGB Teil des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes.

Er umfasst mit Stand vom 25.11.2020: Ansichten und

Schnitte Haus A/B/C/D/H/J/K/L/M (M 1:100), Grundrisse

Haus A/B/C/D/E/J/H/K/L/M (M 1:100), Grundriss Tiefgarage

(M 1:200), Lüftungsplan Haus M (M 1:100), Geländeschnitte

(M 1:200), Grundrisse Haus N (M 1:100),

Ansichten Haus N (M 1:100), Schnitte Haus N (M 1:100),

Lageplan geförderte Mietwohnungen (M 1:1.000),

Grünordnerischer Funktionsplan (M 1:250), Schnitte

zum Grünordnerischen Funktionsplan (M 1:200), Abenteuerspielplatz

(M 1:100), Projektbeschreibung (Freianlagen),

Lageplan Verkehrserschließung (M 1:500),

Infrastruktur - Übersicht (M 1:500), Infrastruktur - Lageplan

(M 1:250), Infrastruktur - Schnitte (M 1:100),

Infrastruktur - Leitungsplan (M 1:250), Straßenplanung

- Lageplan Kemptenerstraße (Variante G1) (M 1:200),

Straßenplanung - Lageplan Zufahrtsstraße Lindaupark

(M 1:200), Infrastruktur - Beleuchtungskonzept (M

1:500), Straßenplanung - Längenschnitt - Kemptenerstraße

(M1:100/200), Straßenplanung - Längenschnitt

- Zufahrtstraße (M1:100/200), Straßenplanung - Ausgewählte

Querprofile (M 1:100), Straßenplanung - Regelquerschnitt

- Kemptenerstraße (M 1:50), Straßenplanung

– Regelquerschnitt - Zufahrtsstraße (M 1:50), Technische

Beschreibung Infrastruktur und Technische Beschreibung

Straßenplanung.

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan wird mit der Begründung

und den Vorhaben- und Erschließungsplänen

vom Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung an

zu jedermanns Einsicht bereitgehalten. Jedermann kann

den vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit der Begründung

und den Vorhaben- und Erschließungsplänen

weiter ausbauen“, so Dr. Claudia

Alfons.

Konkret geht es bei der neuen

Fahrradstraße um den Ausbau

der Schachener Straße zwischen

Badstraße und Villa Alwind.

Die geplante Fahrradstraße

geht zurück auf das

Nahmobilitätskonzept, das die

Stadt Lindau im Jahr 2019 gemeinsam

mit Lindauer Bürgerinnen

und Bürgern erarbeitet

hat.

Sylvia Ailinger

Die Schachener Straße in Lindau wird zu einer weiteren Fahrradstraße

ausgebaut. Dafür bekommt Die Stadt Lindau Fördermittel in Höhe

von über drei Millionen Euro. Auf dem Foto von links nach rechts:

Bundestagsabgeordneter Dr. Karl-Heinz Brunner, Pius Hummler,

Abteilungsleiter GT-Projekte bei den Garten- und Tiefbaubetrieben

Lindau, Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär, Lindaus

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons und Jaime Valdes Valverde,

Mobilitätsmanager der Stadt Lindau.

Foto: Stadtverwaltung Lindau

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

bei der Stadt Lindau (B) einsehen und über deren Inhalt

Auskunft verlangen. Möglichkeit hierzu besteht während

der Öffnungszeiten für den allgemeinen Besucherverkehr

bei der Stadt Lindau (B), Stadtbauamt, in der Bregenzer

Straße 8. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag

von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch

von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Die der Planung zugrunde

liegenden Vorschriften (Gesetze, Verordnungen, Erlasse

und DIN-Vorschriften) können ebenfalls bei der Stadt

Lindau (B), Stadtbauamt, zu den o.g. Öffnungszeiten eingesehen

werden. Um vorherige Terminvereinbarung wird

gebeten.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der

Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und

von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des

§ 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche

Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens-

und Formvorschriften,

2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB

beachtliche Verletzung der Vorschriften über das

Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes

und

3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel

des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung

des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der

Stadt unter Darlegung des die Verletzung oder Mangel begründenden

Sachverhalts geltend gemacht worden sind.

Zusätzlich wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz

1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen

Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis

42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht

innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres,

in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die

Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.

Lindau (B), den 26.04.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 7. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 18/21

7

Bilder von jungen Künstlern machen Appetit auf Lindau Fair Schokolade

Pünktlich zur Eröffnung der Gartenschau – Präsentation auf dem Mittwochs-Markt – Junge Künstler sind dabei

Pünktlich zur Eröffnung der

Gartenschau ist wie geplant

auch die Lindau Fair Schokolade

auf dem Markt. Angeboten

wird die Schokolade in den

zwei Geschmacksrichtungen

Vollmilch und Zartbitter.

Beide Sorten wurden jetzt

auf dem Mittwochs-Markt bei

der Inselhalle Lindau vorgestellt.

Aus diesem Grund trafen

sich Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons mit

den jungen Künstlern aus Lindau,

die die Verpackung der

Schokolade gestaltet hatten.

„Die neue Lindau Fair Schokolade

ist aus fair gehandelten

Zutaten und trägt deshalb aktiv

zum Klima- und Naturschutz

bei. Außerdem ist sie jetzt auch

ein besonders schöner Genuss“,

freute sich die Oberbürgermeisterin.

Kreativ, auffällig und ganz

speziell ist die Verpackung der

beiden Schokoladensorten. Dafür

hatte im vergangenen Winter

ein Malwettbewerb stattgefunden,

bei dem 24 Schülerinnen

und Schüler verschiedener

Lindauer Schulen ihre Entwürfe

für ein Schokoladen-Cover

eingereicht hatten – als Zeichnung,

Malerei oder Aquarell.

Vorgabe war lediglich, die Lindauer

Insel zu thematisieren.

Unter den Einsendungen

hat sich eine Jury für drei Bilder

entschieden, die in die engere

Auswahl für das Schokoladen-

Cover kamen. Dann waren die

Leserinnen und Leser der Lindauer

Bürgerzeitung und der

Lindauer Zeitung gefragt: Welche

der drei Werke sollten in

Zukunft Appetit auf die Lindau

Fair Schokolade machen? Die

Entscheidung fiel auf die

Zeichnung Löwe mag Schokolade

von Tim Kirchgatterer und

das Aquarell Zeppelin mit Blüten

von Kristin Euscher, beide

vom Valentin-Heider-Gymnasium

Lindau.

Veranstaltet wurde der Malwettbewerb

von der Lokalen

Agenda 21 und dem Weltladen

Wasserburg. Zu kaufen gibt es

die Schokolade zum Beispiel

am Umweltmobil auf dem Wochenmarkt,

auf der Gartenschau

oder im Weltladen Wasserburg.

Sylvia Ailinger

Die neue Lindau Fair Schokolade wurde jetzt auf dem Mittwochs-Markt in Lindau vorgestellt. Zum

Ortstermin kamen Lindaus Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons sowie die jungen Lindauer Cover-

Künstler Tim Kirchgatterer und Kristin Euscher, beide vom Valentin-Heider-Gymnasium Lindau.

Foto: Stadtverwaltung Lindau

Bekanntmachung:

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 62 „Oberes Rennerle“,

3. Änderung „myos“

- Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses -

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 24.03.2021 in

öffentlicher Sitzung den vorhabenbezogenen Bebauungsplan

Nr. 62 „Oberes Rennerle“, 3. Änderung „myos“

in der Fassung vom 24.03.2021 als Satzung beschlossen.

Dieser Beschluss wird hiermit nach § 10 Abs. 3 des Baugesetzbuches

(BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Mit

dieser Bekanntmachung tritt der vorhabenbezogene

Bebauungsplan Nr. 62 „Oberes Rennerle“, 3. Änderung

„myos“ und die Vorhaben- und Erschließungsplanung jeweils

in der Fassung vom 24.03.2021 in Kraft.

Der Vorhaben- und Erschließungsplan ist nach § 12

Abs. 3 BauGB Teil des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes.

Er umfasst mit Stand vom 24.03.2021: Lageplan

(M. 1:200), Grundrisse, Ansichten, Schnitt-Ansicht

(M. 1:200), Detailplan Betonfertigteilfassade (M. 1:50

/ 1:10), Freiflächengestaltungspläne (M. 1:100 / 1:50 /

1:10), Baumbestandsplan (M. 1:100), Beschreibung des

Vorhabens.

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan wird mit der Begründung

und den Vorhaben- und Erschließungsplänen

vom Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung an

zu jedermanns Einsicht bereitgehalten. Jedermann kann

den vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit der Begründung

und den Vorhaben- und Erschließungsplänen bei der

Stadt Lindau (B) einsehen und über deren Inhalt Auskunft

verlangen. Möglichkeit hierzu besteht während der Öffnungszeiten

für den allgemeinen Besucherverkehr bei der

Stadt Lindau (B), Stadtbauamt, in der Bregenzer Straße 8.

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7:30

Uhr bis 12:30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14:00

Uhr bis 17:30 Uhr. Die der Planung zugrunde liegenden

Vorschriften (Gesetze, Verordnungen, Erlasse und DIN-

Vorschriften) können ebenfalls bei der Stadt Lindau (B),

Stadtbauamt, zu den o.g. Öffnungszeiten eingesehen

werden. Um vorherige Terminvereinbarung wird gebeten.

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der

Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und

von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des §

215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche

Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens-

und Formvorschriften,

2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB

beachtliche Verletzung der Vorschriften über das

Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes

und

3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel

des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung

des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der

Stadt unter Darlegung des die Verletzung oder Mangel

begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden

sind.

Zusätzlich wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz

1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen

Entschädigungsansprüche für die entsprechend

§§ 39 bis 42 BauGB eingetretenen Vermögensnachteile,

wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des

Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten

sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt

wird.

Lindau (B), den 28.04.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Stadt Lindau

(Bodensee)

Wir suchen für die Zeit vom 21.05.2021 bis 12.09.2021 für die Straßenverkehrsbehörde

Mitarbeiter für die Parkplatzbetreuung (m/w/d)

als geringfügig Beschäftigte

mit 12 Stunden im Monat an den Wochenenden

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Bewerben Sie sich über unser Online-Portal unter www.stadtlindau.de bis

zum 23.05.2021.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung:

Versteigerung von Fundfahrrädern

Bei der Stadt Lindau (B), Garten- und Tiefbaubetriebe (GTL) Bleicheweg 14,

wurden in den letzten zwei Jahren ca. 200 Fahrräder abgegeben.

Es ist beabsichtigt, diese Fundfahrräder gemäß § 979 und § 980 des Bürgerlichen

Gesetzbuches zu versteigern, sofern die Verlierer nicht bis spätestens

24.05.2021 ihre Rechte beim Fundamt der Stadt Lindau, Telefon 918-317

oder bei der GTL, Telefon 9380-717, anmelden.

Die Versteigerung findet aufgrund der aktuellen Corona-Situation online in

der Zeit vom Donnerstag, den 27.05.2021 bis Sonntag, den 05.06.2021 statt.

Ab dem 29.04.2021 können sich Interessierte in einer vierwöchigen Vorschau

die Fahrräder über die Homepage www.stadtlindau.de oder über

www.fundus.eu bzw. www.sonderauktionen.net ansehen, bevor die eigentliche

Auktion am 27.05.2021 startet.

Stadt Lindau (B), 10.04.2021

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Klick dich rein und du weißt mehr!

www.stadtlindau.de


8 8. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 18/21

WISSENSWERTES

Mediennutzung

AK Medienkompetenz „FAQs“ entwickelt

Der Arbeitskreis Medienkompetenz,

den es seit 2010 im Landkreis

Lindau gibt, bietet Eltern und Multiplikatoren

aktuell Unterstützung

zu Fragen des Medienkonsums in

Zeiten von Corona an. Der Zusammenschluss

von Akteuren aus Erziehungsberatungsstelle,

Kinderschutzbund,

Polizei, Jugendsozialarbeit

an Schulen und Jugendamt

hat dazu sogenannte „FAQs“

entwickelt: Antworten auf häufig

gestellte Fragen, die den Arbeitskreismitgliedern

in ihrer täglichen

Arbeit begegnen.

Die FAQs sind auf der Homepage

des Kreisjugendrings Lindau

zu finden und beantworten

Fragen zu Regeln und Zeitrahmen

der Mediennutzung,

gerade unter dem Aspekt der

vermehrten Medienzeiten

durch Homeschooling. Zudem

gehen die FAQs aber auch auf

Fragen zur Gestaltung des Familienalltags

ein und geben

Tipps zu medienfreien Freizeitbeschäftigungen.

Der Arbeitskreis schöpft bei

der Beantwortung der Fragen

aus einem Fundus von Erfahrungen

aus den jeweiligen

Arbeitsbereichen der Akteure

und darüber hinaus aus den

gemeinsamen AK-Veranstaltungen,

wie der jährlichen

Informationsmesse für Eltern

und den aktuellen Online-

Elternabenden.

Die Mitglieder des Arbeitskreises

stehen im Rahmen ihrer

jeweiligen Stellen für Anfragen

zur Verfügung. Die Kontaktdaten

sind auf der Homepage des

Kreisjugendrings zu finden,

ebenso weitergehende Links

zu Informationen rund um das

Thema „Neue Medien“. Die

Planungen für die mittlerweile

vierte Informationsmesse für

Eltern am 13. November laufen

ebenfalls schon. Nach der

Corona bedingten Absage der

Messe im letzten Jahr plant der

Arbeitskreis zweigleisig für

eine Präsenzveranstaltung in

Lindau und eine Onlineveranstaltung.

Weitere Infos: www.

kjr-lindau.de/seite/394709/akmedienkompetenz.html

oder

man nutzt den unten stehenden

QR-Code.

BZ

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EXPERTEN-

TIPP

Mit Megatrends in die Welt

von morgen investieren, aber:

Was sind Megatrends?

Megatrends sind langfristige

und übergreifende Transformationsprozesse

und als stabile

Treiber des globalen Wandels

anzusehen. Die gesellschaftliche

und demografische Veränderung

beeinflusst Länder, Regierungen

und Unternehmen

weltweit. Für langfristigen Anlageerfolg

sollte ein Blick stets

auf zukunftsweisende Thematiken

gerichtet sein. Man sollte

der Frage nachgehen, wo in der

Zukunft Kapital benötigt wird.

Wie rentabel sind thematische

Investments?

In die Zukunft zu investieren,

kann die eigene Zukunft absichern.

Aus dieser Überzeugung

Gartenmärktle

Der Frauenbund Oberreitnau

freut sich, dass das allseits

beliebte Gartenmärktle rund um

das Liberatushaus in diesem Jahr

stattfinden kann – wenn auch in

einer vereinfachten und räumlich

aufgelockerteren Form. Wer

Interesse hat, kann seine selbst

gezogenen Pflänzchen und alles

zum Thema Garten am Samstag,

8. Mai 2021, von 11 bis 16 Uhr

zum Verkauf anbieten. Aber auch

Käufer und Interessenten können

sich am bunten Angebot erfreuen

und sich inspirieren lassen. BZ

Mit Megatrends investieren

heraus erscheinen Megatrends als

eine geeignete Möglichkeit, um individuelle

Interessen im Rahmen der

Kapitalanlage zu verfolgen. Zudem

bewegen sich derartige Investments

frei von traditionellen Aktienschemata.

Während das Risiko hier höher

ausfällt, ist die Ertragschance ausgehend

vom Wachstumspotenzial

deutlich höher einzuordnen, als dies

in sogenannten „Old Economies“

zu erwarten ist. Die Bandbreite an

Megatrends ist weit gefasst. Im

Karl-Heinz Strube

Prokurist

Hypo Vorarlberg,

Bereichsleiter

Portfolio- und

Asset Management

jetzigen Marktumfeld erkennen

wir einen Siegeszug von Unternehmen

mit hoher technologischer

Spezialisierung, besonders in den

Bereichen erneuerbare Energien,

innovative Gesundheitsanwendungen

und Cloud Computing.

Die Corona-Krise ist in dieser

Betrachtung ein zusätzlicher Impuls,

welcher die Nachfragestruktur über

Jahre hinweg verändern und tragen

könnte.

KHS

Hypo Vorarlberg Bank AG

Hypo Passage 1, 6900 Bregenz

Karl-Heinz Strube

Telefon: 00 43 50 414 - 14 62

E-Mail:

karl-heinz.strube@hypovbg.at

@ www.hypovbg.at

Haussammlung der Lebenshilfe

Die Lebenshilfe Lindau kann

ihre Haussammlung Corona

bedingt dieses Jahr nicht wie

üblich durchführen. So werden

die ehrenamtlichen Helfer wie

im letzten Jahr Briefe in die

Briefkästen einwerfen, in denen

um eine Spende gebeten

wird. „Die Spenden möchten

wir gerne für eine zusätzliche

Fachkraft in unserer Heilpädagogischen

Tagesstätte verwenden.

Diese Unterstützung

ist wertvoll und unverzichtbar

für alle Projekte, die besonders

intensive Begleitung benötigen,

wie z.B. die Kommunikationsförderung

(für Kinder,

die nicht sprechen können),

die Betreuung auf Ausflügen,

die Begleitung für Reit- und

Musiktherapie, zur Unterstützung

im Bewegungsbad, beim

Eseltrekking und für vieles

mehr“, so Dr. Albert Kirchmann,

1. Vorsitzender der

Lebenshilfe Lindau. Wer eine

Spendenbescheinigung benötigt,

sollte auf der Überweisung

die Adresse angeben. BZ

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Realschule im Dreiländereck

Staatliche Realschule Lindau

Anmeldung

für Mädchen und Jungen

zum Schuljahr 2020/21

Montag, 18. Mai bis Freitag, 22. Mai 2020

Mo + Di: 8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr

Mi: 8 – 12 Uhr und 13 – 18 Uhr

Do: - Feiertag -

Fr: 8 – 13 Uhr











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❑ Barbara Dehus

❑ Rechtsanwältin – Fachanwältin – VorsorgeAnwältin

Erbrecht







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Vorsorgeregelungen


– Vermögensnachfolgeplanung – Gestaltung, Absicherung und

– Testamentsgestaltung Begleitung von Vorsorgevollmachten,

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– Durchsetzung erbrechtlicher Ansprüche Vorsorgebevollmächtigungen

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WISSENSWERTES 8. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 18/21

9

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10 8. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 18/21

WISSENSWERTES

Lindauer Oktoberfest

abgesagt

Orgelmatinee in

St. Stephan

Generation

55plus

Neues Buch „Am

Rande der Wüste“

Mit dem Rad zur

Arbeit

Vom 3. bis 5. September

2021 sollte das 56. Lindauer

Oktoberfest stattfinden.

Seit 2006 ist der Musikverein

Aeschach/Hoyren

Gastgeber dieses Festes.

„Wir bedauern sehr, dass

das Lindauer Oktoberfest

Corona bedingt bereits

zum zweiten Mal in Folge

abgesagt werden muss. Aber

die Sicherheit der Besucher

und Helfer steht an oberster

Stelle. In der momentanen

Situation sind unbeschwerte

gesellige Partynächte im

Bierzelt leider immer noch

nicht möglich. Deshalb freuen

wir uns schon auf 2022

– in der Hoffnung, dass das

Lindauer Oktoberfest dann

vom 2. bis 4. September

wieder an gewohnter Stelle

stattfinden kann“, so Karl

Meßmer vom Musikverein

Lindau-Aeschach/Hoyren e.V.

Die Tischreservierungen für

den Abend der Betriebe, die

bereits von 2020 für 2021

übernommen wurden,

werden nun auf 2022 übertragen.

Mehr Infos: www.

lindauer-oktoberfest.de BZ

Die Reihe der Orgelmatineen

auf der Lindauer Insel

wird am 8. Mai um 11 Uhr

in St. Stephan fortgesetzt.

Burkhard Pflomm spielt an

der großen Steinmeyer-

Orgel Werke von Froberger,

Buxtehude, Boëllmann und

Vierne. Die Musik wird

eingebettet in einen liturgischen

Rahmen.

Die nächste Matinee am

Samstag, 15. Mai, wird dann

von Axel Becker im Münster

gestaltet.

BZ

Sammlerstücke in

der Schüle-Galerie

In der Schüle-Schaufenstergalerie

in der Freihofstraße

in Lindau-Reutin ist bis zum

10. Juni eine kleine Auswahl

historischer Email- und

Blechschilder sowie alter

Dosen zu sehen.

Die Sammlerstücke stammen

aus den Jahrzehnten der

Nachkriegszeit.

Produktwerbung und auch

manche Verbotshinweise

sind darauf zu lesen. BZ

Das Netzwerk Generation

55plus des Amtes für Ernährung,

Landwirtschaft und

Forsten bietet verschiedene

Online Veranstaltungen an.

„Bewegung – Jungbrunnen

und Wunderpille“ ist das

Thema der Online-Veranstaltung

am Montag, 10. Mai,

um 16.30 Uhr mit Sportwissenschaftler

Martin Fink.

„Genussvoll trinken – fit

bleiben“ ist die Online Ernährungsveranstaltung

am

Mittwoch, 12. Mai, um 18 Uhr

mit Diätassistentin Theresa

Michel überschrieben.

Wer mehr zum Thema „Genussvoll

mitten im Leben: Bewusst

essen, täglich bewegen“

wissen möchte, geht am Montag,

17. Mai, um 18.30 Uhr

online.

19.05.; 17 Uhr: „Fit bleiben

in Körper und Geist – Bewegung

für ein starkes Gedächtnis“

und 20.05.; 17 Uhr:

„Hülsenfrüchte – lecker und

gesund zubereiten!“

Anmeldung für alle Kurse

unter:www.weiterbildung.

bayern.de oder per Telefon:

08 31/5 26 13 12 19 BZ

Keine Ausstellungen, keine

Malkurse, keine Exkursionen

– in diese Lage wurde

die Lindauerin Lisa Kölbl-

Thiele wie die meisten

Künstler durch die Pandemie

geworfen. Die äußere

Leere führte bei ihr nicht zu

Tatenlosigkeit. Stattdessen

erinnerte sie sich an eine

ihrer Motivgruppen, die sie

anlässlich einer Reise in den

Norden Afrikas begonnen

hatte. Die Eindrücke hatte

sie in Skizzenbüchern und

Studien festgehalten. Im

Laufe der von Terminen und

Begegnungen entleerten

Monate im Jahr 2020 entstanden

neue Aquarelle mit

Wüstenbildern als kreative

Auseinandersetzung mit der

Situation. In einem zweiten

Schritt fanden die schönsten

Arbeiten Eingang in das

Buch „Am Rande der Wüste“.

Es ist im März 2021 erschienen

und präsentiert die Bilder

im Dialog mit passenden

literarischen Texten. Mehr

Informationen gibt‘s unter:

www.lisa-koelbl-thiele.de

BZ

Radfahren zählt zu den

gesündesten Sportarten und

lässt sich gut in den Alltag

integrieren. Die Mitmachaktion

„Mit dem Rad zur

Arbeit“ beweist dies jedes

Jahr aufs Neue. Seit 1. Mai

können Berufstätige wieder

mit der Gesundheitsaktion

der AOK und des Allgemeinen

Deutschen Fahrrad-

Clubs (ADFC) in einen

aktiven Sommer starten.

Ziel der Radlaktion ist, in

der Zeit von Mai bis Ende

August mindestens an 20 Arbeitstagen

in die Firma oder

vom Home-Office aus zu

radeln. „Corona beeinflusst

auch in diesem Jahr unsere

Aktion: Wir führen die Spielregeln

aus der vergangenen

Saison daher fort, so dass

auch Arbeitnehmern im

Home-Office die Teilnahme

ermöglicht wird“, so Thomas

Michel, Direktor von der

AOK Kempten-Oberallgäu-

Lindau.

Wer keine Wegstrecke zur

Arbeitsstelle zurücklegt,

kann die geradelten Kilometer

rund um sein Home-

Office in den Online-Radlkalender

eintragen.

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Sandgraben 3 88142 Wasserburg Tel. 08382-88 70 64 www.schreinerei-zapf.de

Bis zum 18. September

können die Teilnehmer im

sogenannten Aktionskalender

ihre Radtage online

eintragen. Die Anmeldung

ist möglich unter:

www.mit-dem-rad-zurarbeit.de

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lindauer_buergerzeitung


WISSENSWERTES 8. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 18/21

Aktion „Fledermäuse willkommen“

Auszeichnung Doris Hotz aus Wasserburg betreibt erste Pflegestation für Fledermäuse im Landkreis Lindau

Doris Hotz hat über viele Jahre

hinweg unentgeltlich eine umfassende

Infrastruktur für die ganzjährige

Pflege von heimischen Fledermäusen

in Wasserburg aufgebaut.

Für diese ehrenamtliche

Tätigkeit hat ihr Landrat Elmar

Stegmann nun im Namen des Freistaats

Bayern eine Urkunde sowie

eine Plakette „Fledermäuse

willkommen“ des Bayerischen

Umweltministeriums überreicht

und die Pflegestation besichtigt.

EXPERTEN-

TIPP

Welcher Tanktyp sind Sie:

der „einfach voll tanken“-

Typ oder der, der den Tank

immer nur für 50 Euro auffüllt?

Inwiefern das wichtig

ist und was das mit Geldanlage

zu tun hat?

Wer immer für den gleichen

Betrag tankt, profitiert vom

Durchschnittskosteneffekt

(Cost Average Effekt). Das

bedeutet, er hat automatisch

mehr Benzin im Tank, wenn

es an der Zapfsäule günstig

ist, und weniger, wenn es

teuer ist. Über einen längeren

Zeitraum betrachtet,

sinkt damit der durchschnittliche

Preis pro Liter.

Nicht anders funktioniert ein

Wertpapiersparplan. Sie

legen fest, welcher Betrag

„Das beispielhafte Wirken von

Frau Hotz stellt einen wichtigen

Beitrag zum Natur- und

Artenschutz in unserem Landkreis

dar und ist keine Selbstverständlichkeit.

Sie verdient

unser aller Anerkennung und

Respekt“, sagte Landrat Elmar

Stegmann bei der Urkundenübergabe.

Gleichzeitig lobte

der Landrat die gute Zusammenarbeit

aller beteiligten

Ämter und Tierfreunde, mit

deren Hilfe zu Beginn des Jahres

die erste vollständig eingerichtete

und offiziell genehmigte

Pflegestelle für Fledermäuse

in Wasserburg eröffnet

werden konnte.

Das Veterinäramt hat mit

seinem Fachwissen zur Anerkennung

und Genehmigung

Welcher Tanktyp sind Sie?

monatlich investiert wird und

damit werden mehr Anteile gekauft,

wenn die Kurse niedrig

sind, und weniger, wenn sie

hoch sind. Das Gute daran:

Es funktioniert automatisch, ohne

dass man sich Gedanken um den

richtigen Einstiegszeitpunkt

machen muss. Langfristig gesehen,

schafft man damit die

Grundlage für einen vernünftigen

Vermögensaufbau. Kluges

Investieren bedeutet, dass man

sich frei macht von kurzfristigem

Handeln, von ständigem Zögern

Melanie

Dierheimer

Finanzberaterin

für die

Deutsche Bank

beigetragen. Auch die Koordinationsstelle

Fledermausschutz

Südbayern und die untere

Naturschutzbehörde begleiten

die Pflegestelle bei ihrer Arbeit.

In der Wasserburger Pflegestation

kann erstmals eine dauerhafte

Pflege ebenso wie eine

Kurzzeitpflege von geschwächten

Tieren auf fachlich bestem

Niveau gewährleistet werden.

Die Pflegestation sucht ehrenamtliche

Helfer, die den Transport

von kranken Tieren nach

Wasserburg übernehmen können.

Dazu nehmen sie bitte

Kontakt mit Doris Hotz auf

unter Tel.: 01 74/4 06 99 10.

und fehlender Strategie. Das ist

der Unterschied zum Spekulieren.

Auch hier gilt: Ein konstruktives

Gespräch mit einem Vermögensberater,

in dem Gedanken

sortiert, Ideen gesponnen und

Fragen gestellt werden können,

ist oftmals hilfreich und ein

guter Anfang.

MD

Finanzagentur Georg Ludwig

Reichsplatz 5, 88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/2 73 66 31

Melanie Dierheimer

Mobil: 01 72/7 24 63 88

E-Mail:

Melanie.Dierheimer@db.com

@ www.db-finanzberatung.de/

lindau.html

11

Von links: Dipl. Biologe Rudolf Zahner von der Koordinationsstelle

Fledermausschutz, Ursula Sauter-Heiler vom Fachbereich Umwelt und

Naturschutz am Landratsamt Lindau, Dr. Ariane Steinel vom Veterinäramt,

Doris Hotz und Landrat Elmar Stegmann bei der Übergabe der-

Auszeichnung.

BZ-Foto: Landkreis Lindau/Angela Wolf

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www.kinderhaus.diakonie-lindau.de Kinderhaus St. Stephan

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Die Lindau Tourismus und Kongress GmbH ist der offizielle

Tourismusdienstleister der Stadt Lindau im Bodensee. Ob im

Tourismusmarketing, in der Gästeberatung, bei Veranstaltungen in

der Inselhalle oder auf dem Park-Camping am See -

wir sind begeisterte Gastgeber für unsere Stadt und Region.

Wir suchen Mitarbeiter*innen (m/w/d)

für die folgenden Bereiche:

_Tourist-Information Lindau

_Administration

_Rezeption Park-Camping

_Reinigung Park-Camping

_Veranstaltungstechnik Inselhalle

_Veranstaltungsmanagement Inselhalle

Detaillierte Infos finden Sie unter www.lindau.de/jobs

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an

bewerbung@lindau-tourismus.de

www.lindau.de/jobs


12 8. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 18/21

WISSENSWERTES

Alles Gute zum Muttertag

Verein Grünes Klassenzimmer: „Wir können alles, was wir dürfen.“

Nun ist mehr als ein Jahr mit und

in der Pandemie vergangen. „Letztes

Jahr zum Muttertag war im

Verein Chaos: Was darf man? Was

kann man? Wie geht es weiter?

Dieses Jahr sind wir organisierter,

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wieder mutiger und haben viel gelernt“,

sagt Rosi Müller vom Verein

Grünes Klassenzimmer in Lindau.

Die verschiedenen Vorbereitungen

für kleine Muttertagspräsente

wurden eben von zu

Hause aus erledigt. Die einen

falteten Schachteln nach Videoanleitung,

andere gossen Kerzen

aus Wachsresten, die nächsten

waren mit dem Ausschneiden

von Herzen aus Wellpappe

beschäftigt. In den Not- und

Regelgruppen des Vereins wurden

die kreativen Komponenten

zusammengefügt und es

entstand ein kleiner Schatz an

diversen Aufmerksamkeiten, die

am Stand des Grünen Klassenzimmers

in der Anheggerstraße

ausgestellt sind.

„Für viele Kinder war es wieder

eine gute Erfahrung, was

auch in einer schwierigen Zeit

alles machbar ist“, sagt die 1.

Vorsitzende, Rosi Müller. Und

Vereinsmitglied Lisa brachte es

auf den Punkt: „Wir dürfen

nicht alles, was wir können,

aber mittlerweile können wir

alles, was wir dürfen.“

Und wer nicht selbst kreativ

werden kann oder möchte

wie die Kinder vom Grünen

Klassenzimmer, der nutzt z.B.

die vielen wunderbaren Geschenkideen

zum Muttertag bei

unseren Gärtnern und Floristen,

die sogar am Muttertag, Sonntag,

9. Mai, am Vormittag öffnen

dürfen. BZ/BZ-Foto: Rosi Müller

Premiere: Miss BBQ 2021 gesucht

Grillen liegt im Trend und ist

bisher vor allem in der Männerwelt

ein großes Thema. Das

möchte die Sommer-IBO, die

vom 8. bis 11. Juli 2021 in

Friedrichshafen stattfindet,

ändern und sucht grillbegeisterte

Frauen, die sich in

einem Wettbewerb mit anderen

Teilnehmerinnen messen

möchten. Gesucht wird die

„Miss BBQ 2021“.

Das Grillevent ist auf Freitag,

9. Juli 2021, auf der kulinarischen

Eventbühne in Halle B4

terminiert.

Die Teilnehmerinnen werden

von einer Jury aufgrund von

folgenden Kriterien bewertet:

> Im perfekten Branding gilt es,

auf einem zur Verfügung gestellten

Gas-Grill ein Ein-

Minuten-Steak zu grillen.

> Antworten auf grillspezifische

Fragen, die in Bezug auf

Schlagfertigkeit, Länge,

Qualität und Wissen beurteilt

werden.

> Gesamteindruck der

Teilnehmerin.

> Geschicklichkeit: Hier wird

eine Überraschungsaufgabe

gestellt.

Die Teilnehmerin mit der

höchsten Gesamtpunktzahl

erhält den Titel, verbunden

mit dem ersten Preis, einem

Weber Grillseminar/Event für

20 Personen bei Grossmann in

Friedrichshafen im Wert von

knapp 2.000 Euro.

Der zweite Preis ist ein Gasgrill

im Wert von rund 700 €,

der dritte Preis ein Gasgrill

im Wert von ca. 300 €. Alle

Finalistinnen bekommen eine

personalisierte Grillzange.

Es dürfen sich alle grillbegeisterten

Damen ab 18 Jahre

zur Wahl der „Miss BBQ“

Anmeldung und weitere

Informationen unter: www.

ibomesse.de/messeinformation/

miss-bbq

Die Sommer-IBO findet von

Mittwoch, 8. Juli, bis Sonntag,

11. Juli 2021 statt und wird

täglich von 10 bis 18 Uhr

geöffnet sein.

Weitere Informationen unter:

www.ibo-messe.de und

www.facebook.com/ibomesse

BZ-Foto: IBO

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Öffnungszeiten an Muttertag

Samstag 8 bis 14 Uhr

Sonntag 8 bis 12 Uhr

Poststraße 9, Zufahrt Kapellenweg

88131 Lindau/Schachen

Telefon 0 83 82 / 34 34, Fax 47 83

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Grüße!

Um telefonische Vorbestellung

wird gebeten.

Sa. 8 bis 14 Uhr, So. 9 bis 12 Uhr

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Sa, 7.30 - 16 Uhr

So, 8 - 12 Uhr

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WISSENSWERTES 8. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 18/21

Heimische Blütenpracht

Mit dem Projekt „Heimische

Blütenpracht – Unsere Kommune

macht‘s“ des Landschaftspflegeverbands

Lindau-Westallgäu

e.V. (LPV) sollen im

Landkreis Lindau wieder mehr

Insekten Nahrung finden.

Durch angepasste Pflegemaßnahmen

und die Förderung

ausschließlich gebietsheimischer

Pflanzen sollen in den

nächsten zwei Jahren auf kommunalen

Flächen artenreiche

Lebensräume für Wildbienen,

Schmetterlinge und andere

nützliche Insekten geschaffen

werden. Das Projekt ist Teil

der bayernweiten Initiative

„Natürlich Bayern – insektenreiche

Lebensräume“.

Mit wachsendem Bewusstsein

für den weltweiten Insektenrückgang

nehmen die Bemühungen

um insektenfreundlich

gestaltete Gärten und Flächen

zu. Dabei wird jedoch häufig

nicht heimisches Saatgut für

die augenscheinlichen „Bienenparadiese“

ausgebracht. Von

den so entstehenden Blühflächen

profitieren oft nur bereits

häufig vorkommende

Insektenarten. Die Futterpflanzen

seltener und gefährdeter

Insektenarten sind in herkömmlichen

„Blühmischungen“ meist

nicht enthalten.

Dem LPV geht es im Projekt

daher vor allem um Wirksamkeit,

Effizienz und Nachhaltigkeit:

Wichtiges Ziel ist die insektenfreundliche

Aufwertung

kommunaler Flächen durch angepasstes

Pflegemanagement.

Die Ausbringung von gebietseigenem,

vornehmlich selbstgeerntetem

Saatgut, das Insekten

wirklich hilft, soll das Vorhaben

auf Flächen mit wenig

Entwicklungspotential ergänzen.

Zu einer vielfaltsfördernden

Pflege dieser neuen Lebensräume

bietet der LPV im Projektzeitraum

individuelle Bratungstermine

für Kommunen an. Für

das Projektmanagement ist die

neue Mitarbeiterin des LPV,

Julia Greulich, zuständig. Der

LPV versendet in den nächsten

Tagen Briefe an alle Kommunen

im Landkreis Lindau, in denen

das Vorhaben und die wichtige

Rolle der Kommunen genauer beschrieben

werden.

Kontakt per E-Mail:

julia.greulich@landkreislindau.de

BZ-Foto: Greulich

Sommerfrische im Garten

Pflege für Hecken, Sträucher und Rasen ist nötig

Wir wohnen hier in einer herrlichen

Umgebung, die viele naturnahe

Erholungsmöglichkeiten

bietet. Und trotzdem: Glücklich

schätzt sich, wer einen eigenen

Garten hat. Im heimischen Garten

lässt es sich nach Herzenslust und

wann immer man möchte entspannen.

Im Liegestuhl ein gutes Buch

lesen und die gepflegte Optik des

Outdoor-Wohnzimmers genießen:

Das klingt nach einem erholsamen

Ferienprogramm. Doch Hecken,

Sträucher und Rasen freuen sich

auch in den schönsten Wochen des

Jahres über etwas Zuwendung, damit

sie in Form bleiben.

Der Rasen erhält im Sommer

regelmäßig einen Pflegeschnitt

– dabei nicht zu kurz, aber

häufiger mähen, lautet die

Empfehlung des Gartenexperten

Jens Gärtner. „Sommerrasen

sollte man insbesondere

bei Hitze nicht auf weniger als

fünf Zentimeter kürzen. Dann

können die Gräser den eigenen

Trieben noch Schatten spenden“,

so der Experte weiter.

Bequem mäht es sich mit einem

akkubetriebenen Mäher.

Mit ihnen kommen Freizeitgärtner

flexibel und ohne Kabel

voran. Zudem sind Akku-

Geräte abgasfrei und leise, was

auch die Nachbarschaft freut.

Rasenkanten werden mit

einer Akku-Motorsense sauber

gekürzt. Sie bändigt auch den

Wildwuchs in schwer zugänglichen

Bereichen.

Zu den alltäglichen Aufgaben

im Sommer gehört das Bewässern

des Rasens, der Beete

und der Kübelpflanzen. Empfehlenswert

ist dabei ein kräftiger

Schluck für das Grün, lieber

seltener, dafür umso mehr

13

Während Gartenbesitzer die freie Zeit im Garten genießen, wächst

das Grün im Sommer munter weiter. BZ-Fotos: djd/STIHL (1); pixabay (1)

Wasser geben. So bleiben Gräser,

Hecken und Pflanzen in

bester Sommerstimmung.

Damit auch Thuja, Liguster

und Buchsbaum nicht zum

Himmel wachsen, sind über

den Sommer leichte Fassonschnitte

sinnvoll. „In der warmen

Jahreszeit sollten lediglich

die Spitzen gekappt werden.

Kräftige Rückschnitte sind in

der Zeit von März bis September

zum Schutz der Vogelwelt ohnehin

untersagt“, unterstreicht

Jens Gärtner. Um das Grün in

Form zu halten, bietet sich eine

akkubetriebene Strauchschere

an. Sie ist besonders leistungsfähig

und ermöglicht ein abgasfreies

und leises Arbeiten. Zudem

könnten Freizeitgärtner

nach der Heckenpflege das

Strauchmesser ganz ohne Werkzeug

gegen das Grasmesser

wechseln und anschließend

gleich noch das überstehende

Grün an Beeten oder die Rasenkanten

kappen.

Und noch ein Tipp: Wenn

der Wildwuchs beseitigt ist,

kann man frischen Rindenmulch

auf den Beeten verteilen

– das verleiht dem Garten sofort

eine gepflegte Optik und

schützt den Boden an sonnigen

und heißen Tagen vor dem Austrocknen.

BZ/djd

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Der Winter war lang und anstrengend!


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• Rindenmulch in verschiedenen Körnungen



Überlingen

Konstanz

Salem

…natürlich machen wir das!

Ravensburg

Meersburg Meckenbeuren

Friedrichshafen

Tettnang

Lindau

Amtzell

Wangen

Weißensberg


14 8. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 18/21

GESUND LEBEN

Hilfe bei allen Erkankungen der Bandscheibe

Orthopädisches Wirbelsäulenzentrum Bodensee Spezialisierte Einrichtung in der Asklepios Klinik Lindau

Das Orthopädische Wirbelsäulenzentrum

Bodensee der Asklepios

Klinik Lindau ist eine spezialisierte

Einrichtung, in der alle Arten

von Erkrankungen der Bandscheiben

behandelt werden.

Orthopädisches

Wirbelsäulenzentrum Bodensee

der Asklepios Klinik Lindau

Friedrichshafener Str. 82

88131 Lindau (B)

Ansprechpartner:

Chefarzt-Sekretariat

Petra Kriese,

Tel.: 0 83 82/2 76 38 20

Mehr Infos sowie Videos zu

Wirbelsäulenerkrankungen und

dem Verhalten nach einer

Operation an der Wirbelsäule

finden Sie unter:

@ www.asklepios.com/lindau/

experten/orthopaedisches-

Wirbelsaeulenzentrum-

Bodensee

Krisen meistern

Seit Januar 2021 hat Claudia Dorn

im Uferweg 7 in Lindau ihre

Praxis. Als Heilpraktikerin für

Psychotherapie und Yogalehrerin

unterstützt sie Erwachsene dabei,

Lebenskrisen zu meistern.

Das können Probleme auf der

körperlichen oder emotionalen

Ebene sein, die durch Krankheit

oder eine seelische Verletzung

hervorgerufen wurden, Schwierigkeiten

mit der Familie, dem

Partner oder Kollegen/Chefs oder

Probleme durch wiederkehrende

Konflikte, verdrängte Gefühle

und Ängste.

Ob in der therapeutischen Arbeit

und/oder durch Yoga, Claudia

Dorn hilft mit ihrer Erfahrung

dabei, die innere Balance wieder

wahrzunehmen und zu stärken –

für mehr Lebensfreude, für mehr

Leichtigkeit und für ein bewussteres

Körpergefühl.

BZ-Foto: Conni Breyer

Bandscheiben verbinden die

Wirbel beweglich miteinander.

Gesunde Bandscheiben sind

Voraussetzung für die schmerzfreie

Funktion aller an Bewegungen

beteiligten Strukturen

der Wirbelsäule. Veränderungen

der Bandscheiben führen zu

Fehlbeanspruchung von Gelenken,

Bändern und Muskeln.

Darüber hinaus können bei

fortgeschrittenen Bandscheibenveränderungen

Schäden an benachbarten

Nervenstrukturen

entstehen, ist im Gespräch der

Lindauer Bürgerzeitung mit

Chefarzt Dr. Stephan Werle

und dem Leitenden Oberarzt

Dr. Vincent Hagel vom Wirbelsäulenzentrum

Bodensee zu erfahren.

Oft sei Verschleiß die

Ursache für Bandscheibenveränderungen,

so die Mediziner.

Seltener komme es aufgrund

von Unfällen oder Infektionen

zu solchen Krankheitsbildern.

Nichtoperative Behandlung

„Eine Schmerztherapie lindert

Beschwerden vor allem

bei Überlastungs- und Reizzuständen

ohne Strukturveränderungen

der Bandscheibe.

Aber auch bei Gewebsschäden,

wie zum Beispiel einem Bandscheibenvorfall,

können wir

durch die Schmerztherapie die

Beschwerden während der Phase

der Selbstheilung erträglich

machen“, erläutern die Wirbelsäulenexperten.

„In der Asklepios

Klinik und in Zusammenarbeit

mit Kooperationspartnern

haben wir vielfältige

Möglichkeiten der nichtoperativen

Therapie. Wichtige Elemente

sind Physiotherapie,

manuelle Therapie, medikamentöse

Schmerztherapie, röntgenoder

CT-gestützte Infiltrationen“,

so die beiden Ärzte.

Operative Behandlung

Claudia Dorn

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Uferweg 7, Lindau-Insel

Termine unter:

01 76/10 12 02 28

oder unter:

@ www.claudia-dorn.de

Bei der Beratung zum Ersatz einer Bandscheibe durch eine Bandscheibenprothese oder zur Verwendung

eines dynamischen Implantats berücksichtigen die Experten des Orthopädischen Wirbelsäulenzentrums

Bodensee in der Asklepios Klinik Lindau feststehende Kriterien. Fortgeschrittener Verschleiß erfordert in

der Regel ein anderes Verfahren.

BZ-Fotos: Asklepios

Dr. Vincent

Hagel,

Leitender

Oberarzt

Orthopädisches

Wirbelsäulenzentrum

Bodensee

EXPERTEN

TIPP

Dr. Stephan

Werle,

Chefarzt

Orthopädisches

Wirbelsäulenzentrum

Bodensee

Abhängig von der Art der

Bandscheibenveränderung

kommen aber auch verschiedene

operative Behandlungen

in Frage. „Bei Bandscheibenvorfällen

lassen sich anhaltende

Schmerzen durch die operative

Behandlung in der Regel unmittelbar

beseitigen. Störungen

von Gefühl oder Muskelkraft

können sich durch die

operative Entlastung von Nervenstrukturen

zurückbilden.

Ist die Veränderung der Bandscheibe

fortgeschritten, können

bei der Operation Implantate

zum Einsatz kommen. Dabei

versuchen wir, Versteifungen

durch den Einsatz von beweglichen

Implantaten wie Bandscheibenprothesen

zu vermeiden

oder auf einen möglichst

kleinen Abschnitt der Wirbelsäule

zu beschränken“, erläutern

die Mediziner und bestätigen,

dass bei der operativen

Bandscheibenbehandlung in der

Asklepios Klinik Lindau an

allen Abschnitten der Wirbelsäule

minimalinvasive Verfahren

angewendet werden.

BZ

Wenn es um das Thema Pflegebedürftigkeit

geht, steht für die

meisten älteren Menschen fest,

dass sie, wenn es denn mal nötig

sein sollte, in den eigenen

vier Wänden versorgt werden

möchten. Doch dies ist oft mit

einer großen körperlichen und

emotionalen Anstrengung für

die Angehörigen verbunden.

Osteuropäische Pflegekräfte

sind inzwischen ein fester Bestandteil

des deutschen Pflegealltags

und unterstützen die

Senioren in ihrem alltäglichen

Leben. Die Frauen und Männer

leben bei den Senioren im

Haushalt und betreuen sie den

Kindernotfallseminar für Eltern

Die AOK bietet einen Workshop

„Erste Hilfe bei Baby- und

Kleinkindernotfällen“ für

Eltern an.

Welche Maßnahmen sollen in

einer Notfallsituation ergriffen

werden? Was ist zu tun, wenn

das Kind einen Fremdkörper

verschluckt hat? Welche

Sofortmaßnahmen sind richtig

bei Verbrühungen, Verbrennungen,

Fieberkrampf oder

Insektenstich? Auch medizinische

Laien können schnell und

vor allem kompetente Erste

Hilfe leisten. Wie, das erfahren

die Teilnehmer in einem der

Pflegekräfte für die Pflege daheim

Ralf Petzold

Geschäftsinhaber

virtuellen Workshops. Diese

finden in Kooperation mit dem

Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)

aufgrund der aktuellen Corona-

Situation über die Plattform

MS Teams an folgenden

Terminen statt:

Die., 18.05.2021, 9 - 12 Uhr

Mi., 19.05.2021, 18 - 21 Uhr

Do., 20.05.2021, 9 - 12 Uhr

Die Kosten übernimmt die AOK

Bayern im Rahmen der Kampagne

„Gesunde Kinder – gesunde

Zukunft“. Infos und Anmeldung

bei Bernhard Kurzawski unter

Tel.: 08 31/2 53 71 49.

BZ-Foto: Kinder-Notfall-Teddy/pixabay

Tag über. Zu ihren Aufgaben gehören

die hauswirtschaftliche Versorgung,

wie Einkaufen oder die Zubereitung

von Speisen, die Körperpflege und

Ernährung sowie die Unterstützung

bei alltäglichen Aktivitäten, wie z.B.

die Begleitung zu Arztterminen.

Die „PflegeHilfePlus“ bietet Senioren

und Angehörigen auch in der

Bodenseeregion eine Rund-um-Betreuung

und Pflege von Senioren

in ihrer gewohnten Umgebung an.

Der persönliche Betreuungs- und

Pflegeumfang wird stets individuell

abgestimmt und orientiert

sich auch an den finanziellen

Möglichkeiten jedes Einzelnen. RP

PflegeHilfePlus

Bodensee . Allgäu . Oberschwaben

Zum Jägerweiher 20, Neukirch

Tel.: 0 75 28/9 21 81 78

E-Mail:

kontakt@pflegehilfeplus.de

@ www.pflegehilfe.plus


SERVICE 7. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 18/21

15

Spende trotz Impfung

Blutspende Nächster Termin am 12. Mai

Aktuell erhalten immer mehr

Menschen das Angebot, sich

gegen SARS-CoV-2 impfen zu

lassen. Eine Blutspende ist

generell vor und nach dieser

Impfung problemlos möglich.

Bei allen derzeit in Deutschland

eingesetzten Impfstoffen

ist laut Paul-Ehrlich-Institut

grundsätzlich keine Rückstellung

bis zur nächsten Blutspende

erforderlich, teilt der

Blutspendedienst des Bayerischen

Roten Kreuzes mit.

Der Blutspendedienst des Bayerischen

Roten Kreuzes (BSD)

empfiehlt allerdings rein vorsorglich,

einen Tag bis zur

Blutspende zu warten, um

eventuell auftretende Nebenwirkungen

abgrenzen zu können.

Bezüglich einer SARS-

CoV-2-Impfung nach der Blutspende

gibt es keine Vorschriften

oder Empfehlungen hinsichtlich

eines einzuhaltenden

Mindestabstands. Wer

sich nach der Blutspende fit

fühlt, könnte im Anschluss einen

Impftermin wahrnehmen.

Allein in Bayern werden

täglich etwa 2.000 Blutkonserven

benötigt. Mit einer

Blutspende kann bis zu drei

kranken oder verletzten Menschen

geholfen werden.

Blut spenden kann jeder gesunde

Mensch ab dem 18. Geburtstag

bis einen Tag vor dem

73. Geburtstag. Erstspender

können bis zum Alter von 64

Jahren Blut spenden. Das maximale

Spenderalter für Mehrfachspender

ist ein Alter von

72 Jahren (d.h. bis einen Tag

vor dem 73. Geburtstag). Bei

Mehrfachspendern über 68

Jahren und bei Erstspendern

über 60 Jahren erfolgt die Zulassung

nach individueller

ärztlicher Beurteilung.

Frauen können viermal,

Männer sechsmal innerhalb

von zwölf Monaten Blut spenden.

Zwischen zwei Blutspenden

muss ein Mindestabstand

von 56 Tagen liegen.

Zur Blutspende mitzubringen

sind unbedingt ein amtlicher

Lichtbildausweis wie Personalausweis,

Reisepass oder

Führerschein (jeweils das Original)

und der Blutspendeausweis.

Bei Erstspendern genügt

ein amtlicher Lichtbildausweis.

Spendewillige mit grippalen

oder Erkältungs-Symptomen

und Menschen mit direktem

Kontakt zu Coronavirus

(SA R S - C oV-2) -Erk ra n k ten

werden nicht zur Spende zugelassen.

Auf allen angebotenen

Terminen besteht eine unumgängliche

Maskenpflicht.

Alle Blutspendetermine

und weiterführende Informationen

für Spender und an der

Blutspende

Alle Termine sowie eventuelle

Änderungen und Informationen

rund um das Thema

Blutspende in Zeiten von Corona

sind telefonisch unter

0800/1 19 49 11 (zwischen 8 und

17 Uhr) oder im Internet auf

www.blutspendedienst.com tagesaktuell

abrufbar. Facebook u.

Instagram: @blutspendebayern

Nächster Blutspendetermin

in Lindau: Mittwoch, 12. Mai

2021, Pfarrzentrum St. Josef,

Kemptener Str. 20; 16 bis 20

Uhr Bitte Termin reservieren:

www.blutspendedienst.com/

lindau-reutin BZ

Anzeigen

Eine Blutspende ist auch vor und nach einer COVID-19-Impfung möglich.

BZ-Foto: DRK

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

24.03.2021: Philia Michelle Fritz,

Sabrina Maureen Fritz und

Manuel Pala, Wangen i. A.

25.03.2021: Daniel Alexandru

Chirica, Florentina-Sorina Chirica,

geb. Bărbos und Ovidiu-Adrian

Chirica, Nonnenhorn

03.04.2021: Lotta Grunow,

Julia Grunow und Marco Steinhoff,

Lindau (B)

04.04.2021: Tobias Weiß,

Nelli Weiß, geb. Neigum und

Alexander Weiß, Scheidegg

09.04.2021: Malea Moser,

Eva Maria Kleber und

Tobias Moser, Sigmarszell

EHESCHLIESSUNGEN

16.04.2021: Sabine Zemann,

geb. Weigl und Bruno Gottschalk,

Lindau (B)

STERBEFÄLLE

11.04.2021: Irmgard Goldmann,

geb. Michalsky, Lindau (B)

12.04.2021: Doris Maria Buhl,

Friedrichshafen

18.04.2021: Barbara Oberrauch,

geb. Graf, Lindau (B)

18.04.2021: Maria Luise Schmid,

geb. Schick, Weißensberg

18.04.2021: Herbert Josef

Zimmermann, Bodolz

12.4. – 25.4.2021

13.04.2021: Markus Muntean,

Sorina-Cristina Muntean,

geb. Cârlan und Ionuǎ-Cristian

Muntean, Lindau (B)

13.04.2021: Johann Josef Allgaier,

Verena Christine Allgaier,

geb. Rapp und

Benjamin Alexander Peter Allgaier,

Wangen i. A.

14.04.2021: Raphael Malo Strohm

Nolwenn Flammenn Anaïg Strohm

geb. Corfmat und Johannes

Nepomuk Strohm, Lindau (B)

15.04.2021: Lukas Mouris

Franziskus Nahra, Anna Kmiecik

und Mouris Nahra, Lindau (B)

24.04.2021: Karina Stöckle und

Daniel Mebus, Sigmarszell

19.04.2021: Lieselotte Anna

Meyer, geb. Kempter, Lindau (B)

19.04.2021: Elisabeth Maria

Fischer, geb. Dreher, Lindau (B)

19.04.2021: Rina Braghieri,

Lindau (B)

19.04.2021: Helmut Anton

Bertele, Lindau (B)

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...

Sa., 08. Mai 2021:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Li.-Reutin, Tel.: 08382 73962

So., 09. Mai 2021:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 08382 26866

Mo., 10. Mai 2021:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Li.-Insel, Tel.: 08382 5814

Di., 11. Mai 2021:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 08382 887650

Mi., 12. Mai 2021:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89 98112

Do., 13. Mai 2021:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 22121

Fr., 14. Mai 2021:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 07543 54983

Sa., 15. Mai 2021:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 5951

So., 16. Mai 2021:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Li.-Insel, Tel.: 08382 4441

Mo., 17. Mai 2021:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 08382 275312

Di., 18. Mai 2021:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 5951

Mi., 19. Mai 2021:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 07543 2357

Do., 20. Mai 2021:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451

Fr., 21. Mai 2021:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Li.-Insel, Tel.: 08382 4441






GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Impressum

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


16 8. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 18/21

WISSENSWERTES

Blättermeer und Blütenrausch

Mit der 8. Mitgliederausstellung

möchte der Kunstverein Wasserburg

e.V. (KuBa) einen furiosen

Einstieg in das Gartenjahr am

Bodensee bieten.

Noch bei der Planung der Ausstellung

war das Team voller

Vorfreude, in 2021 wieder mit

allen Sinnen erfahren zu dürfen,

wie es ist, in das Blättermeer

eines Waldes einzutauchen,

dessen sanftes Rascheln

zu hören, sich an dem Duft und

der Farbenpracht von Blüten

zu berauschen und die Sonne

auf der Haut zu spüren – und

diese Erlebnisse in der wunderbaren

Kunst der Mitglieder

des Vereins aufgenommen und

umgewandelt zu sehen – ganz

analog. Doch erneut können

die Ausstellungsräume und der

Laden nicht für den Publikumsverkehr

geöffnet werden.

Aber Kunst ist zum Anschauen

da. Deshalb gibt es eine besondere

Form der Präsentation:

Der Kunstbahnhof stellt die

rund 80 Werke so aus, dass

man sie von außen betrachten

kann. Durch die Fenster ergeben

sich Einblicke in die

verschiedenen Ausstellungsräume,

die ebenfalls mit Kunst

bestückt sind. Außerdem hängen

Informationen zu den

Werken der teilnehmenden

Künstler aus. Die meisten der

Kunstwerke kann man kaufen.

Immer wieder vorbeizuschauen

lohnt sich, denn die Bestückung

der Räume wird regelmäßig

ausgetauscht, so dass immer

wieder andere Werke prominent

in den Schaufenstern zum

Bahnsteig zu sehen sind.

Die Ausstellung wird voraussichtlich

bis Ende Juni zu sehen

sein. Während der Ausstellungsdauer

werden alle

Werke auch auf der Webseite

gezeigt: www.ku-ba.org

Gruppe 1 der teilnehmenden

Künstler hatte vom 24. April

bis zum 5. Mai die Ehre, dass

ihre Werke in vorderster Reihe

sichtbar waren. Bis zum 20. Mai

präsentieren sich jetzt die

Künstler der Gruppe 2.

Die Werke der Gruppe 3 werden

danach bis zum 3. Juni nah an

die Fensterfront rücken.

Gruppe 4 darf sich dann bis

zum 20. Juni über Publikum

vor den Fenstern freuen, das

ihre Werke betrachten möchte.

BZ





Anzeigen

David Helbock

BZ-Foto: Joanna Wizmur

Internationaler Musikwettbewerb

Konzertverein Bodensee präsentiert Beiträge der Künstler online

Der Internationale Konzertverein

Bodensee e.V. veranstaltet

zum zweiten Mal den Wettbewerb

um den „Creative Music

Award“ des Rotary Clubs Friedrichshafen-Lindau.

Aufgrund der

Corona-Pandemie wird diese

Veranstaltung erstmals online

präsentiert.

Der Wettbewerb wendet sich an

Künstler und Ensembles, die

lustvoll neue Wege beschreiten,

sich zwischen oder jenseits bewährter

Genres bewegen, aus

der Vielfalt musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten

schöpfen

und so das Publikum auf eine

freudige Entdeckungsreise mitnehmen.

In diesem Jahr werden

die polnische Percussionistin und

Vibraphonistin Kasia Kadłubowska,

der österreichische Pianist

David Helbock und das Paranormal

String Quartet aus München

mit einem jeweils etwa

30-minütigen, extra für diesen

Wettbewerb erstellten Video, antreten.

Die Wettbewerbsbeiträge

werden am Sonntag, 16. Mai, ab

18 Uhr vom künstlerischen Leiter

Peter Vogel in einem Live-

Stream präsentiert. Das Ergebnis

des Wettbewerbs wird von

einer qualifizierten Jury ermittelt.

Kasia Kadlubowska

BZ-Foto: Christopher Bühler



Paranormal String Quartet

Auf Initiative seines Fördervereins

hat sich der RC Friedrichshafen-Lindau

dazu entschlossen,

seine Preisgelder

auch und gerade in dieser für

Künstler so schwierigen Situation

des Lockdowns zu vergeben.

Der Konzertverein wird

den Wettbewerb erstmals als

online-Veranstaltung ausrichten.

Auf diese Weise wird

Künstlern und Ensembles in

einer Zeit, in der keine öffentlichen

Konzerte stattfinden

können, ein besonderes Podium

geboten und finanziell

geholfen. Mit einer Spendenaktion

soll aber auch der Internationalen

Konzertverein Bodensee

e.V. unterstützt werden,

der wie die gesamte Kulturbranche

unter den der Corona-Pandemie

geschuldeten Bedingungen

sehr zu leiden hat.

Die Spenden sollen dazu beitragen,

dass der Konzertverein

auch weiterhin seine hochwertigen

Förderprogramme und

außergewöhnlichen Musikprojekte

wie die Internationalen

Festivals junger Meister im

gesamten Bodenseeraum, das

Konstanzer Musikfestival, die

Lange Nacht der Musik in Lindau,

Sommerjazz in Langenargen

oder den hier vorliegenden

BZ-Foto: Anton Roters

Wettbewerb verwirklichen kann.

Der Gewinner erhält 3.000

Euro, für den 2. Platz sind

2.000 Euro vorgesehen, für

den Drittplatzierten 1.500

Euro. Die Zuschauer können

am Ende des Streams auch

selbst für den Publikumspreis

in Höhe von 500 Euro voten.

Der Zugang zum Livestream

ist kostenlos. Anstelle eines Entgelts

für den Livestream wird

um Spenden an den Internationalen

Konzertverein Bodensee

e.V. gebeten. BZ

Livestream zum

Internationalen Musikwettbewerb

um den Creative Music Award

Sonntag, 16. Mai 2021, 18 Uhr

Livestream-Zugang über:

@ www.konzertverein.com/

livestream

Alle Infos zur Spendenaktion

zugunsten des Internationalen

Konzertvereins Bodensee e.V.

erhalten Sie auf:

@ www.konzertverein.com

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