familie&co 05/2021

IDSDeutschland

Das Leben mit Kindern ist schön – und Familie ist das größte Abenteuer des Lebens! Keine andere Familienzeitschrift vermittelt eine so konsequente Botschaft wie FAMILIE&CO.
FAMILIE&CO ist die Zeitschrift für junge Familien mit Kindern bis 13 Jahre
Eltern können in FAMILIE&CO aus einem großen Fundus an Informationen und Service schöpfen, gestützt durch das Fachwissen anerkannter Experten. Kernthemen sind Erziehung und Entwicklung, Kindergarten und Schule, Gesundheit und Ernährung, Familienleben und Freizeit.

MAI 05/2021

ERZIEHUNG

Warum Gleichbehandlung

von Geschwistern

ungerecht sein kann

ALLTAG

Macht mit! Helfen

liegt bei Groß und Klein

voll im Trend

GESUNDHEIT

Die Zecken kommen!

Wie Sie sich und

Ihre Familie schützen

ZUHAUSE

Gibt es das perfekte

Kinderzimmer?

20

Ernährungs-

Mythen

auf dem

Prüfstand

ZEIT ZUM

NICHTSTUN


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4GESCHWISTERLIEBE

40

KINDERZIMMER

TITEL: POIKE, ISTOCK

LIEBE LESERIN,

LIEBER LESER,

wir freuen uns sehr, Sie

bei „familie&co

begrüßen zu dürfen !

Sie blättern gerade in der

Mai-Ausgabe.

Vorbereitet haben wir

über 50 Seiten spannende

Hintergrundinfos zum

Thema Familienleben,

wissenswerte Fakten

z. B. zu Erziehung und

Entwicklung, Schule und

KiTa, Gesundheit sowie

Ernährung u. v. m.

Viel Spaß beim Lesen !

Ihre

Redaktion

Kennen Sie schon die

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„familie&co“? Einfach

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scannen und testen!

Inhalt

IM MAI

4 GESCHWISTERLIEBE

10 MEIN KÖRPER, DAS BIN ICH !

14 ZEIT ZUM NICHTSTUN

18 BADESPASS

22 FÜR SIE ENTDECKT!

24 ALLES ÜBER ZECKEN

28 KITA-FREUNDSCHAFTEN

32 GRUNDSCHULSPORT

36 BEGEISTERUNG FÜRS EHRENAMT

40 DAS PERFEKTE KINDERZIMMER

46 IM CHECK: ERNÄHRUNGSMYTHEN

50 IMPRESSUM / E-PAPER-APP

STOP TALKING.

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Die Klimakrise ist ein Wettlauf gegen

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familie&erziehung

Geschwister

LIEBE

Sie lieben sich – und sind oft ein Leben lang

Konkurrenten. Was Geschwister voneinander lernen,

ob es einen idealen Altersabstand gibt und warum

Gleichbehandlung sogar ungerecht sein kann

4 familie&co 05/2021


E

ine kleine, gar nicht repräsentative

Umfrage unter vier- bis

zehnjährigen Nachbarskindern

in unserem Mietshaus hat Folgendes ergeben:

Ältere Schwestern können prima

Haare flechten. Vierjährige Brüder sind

keine guten Torwarte. Große Geschwister

helfen einem, wenn andere Kinder

blöd zu einem sind. Und man hat immer

jemanden zum Spielen. Die Kinder fanden

aber auch: Doof, dass man immer

Kekse und die leckere Fleischwurst teilen

muss. Und ein siebenjähriges Mädchen

meinte: „Ich streite mich jeden Tag

mit meinem Bruder. Und Mama sagt

bloß: Vertragt euch wieder.“

Mit Geschwis tern aufzuwachsen, ist in

Deutschland immer noch der Normalfall:

Von den ca. 13 Millionen minderjährigen

Kindern in Deutschland haben

knapp 50 Prozent eine Schwester oder

einen Bruder, ca. ein Viertel haben zwei

oder mehr Geschwister – so Zahlen des

Statistischen Bundesamts aus den letzten

Jahren.

Ganz vertraut – und doch

nicht ähnlich

Sie kennen einander in- und auswendig.

Sind oft die engsten Vertrauten. Trinken

jahrelang den gleichen Apfelsaft

und essen Fischstäbchen aus derselben

Packung. Aber erstaunlicherweise heißt

das nicht, dass Geschwister einander besonders

ähnlich sind.

Obwohl sie das Erbgut derselben Eltern

in sich tragen, eine genetische Ähnlichkeit

von etwa 50 Prozent haben und

in derselben Umgebung aufgewachsen

sind, unterscheiden Geschwister sich in

ihren Persönlichkeitsmerkmalen und in

ihrer Intelligenz zum Teil stärker voneinander

als Menschen, die willkürlich ausgewählt

und verglichen wurden. Diese

Unterschiedlichkeit ist ein Grund mehr,

warum Eltern ihre Kinder möglichst wenig

aneinander messen sollten. Jedes der

Freund, Konkurrent,

Verbündeter

Die Beziehung zu unseren Geschwistern

verläuft typischerweise von der

Kindheit bis zum Alter in drei Phasen

Kindheit: Geschwister sind sehr stark aufeinander

bezogen. Solange auch das ältere

Kind noch nicht in Kita oder Schule geht, sind

sie ständig zusammen und spielen meist auch

sehr viel miteinander. Häufig sind sie aber

auch wie „Hund und Katze“: Sie streiten und

kämpfen um ihre Stellung in der Familie. Das

kann gerade in den Vorschul- und Grundschuljahren

eskalieren. In der Pubertät verbünden

sich Geschwister dagegen oft gemeinsam gegen

die Eltern.

Frühes Erwachsenenalter: Wenn die

Geschwister das Elternhaus verlassen, spielen

sie füreinander häufig keine so große Rolle

mehr. Zwischen 25 und 40 Jahren gründen viele

eine eigene Familie und widmen sich ihrer

Karriere. Es gibt mit den Geschwistern häufig

nur noch ritualisierte Treffen etwa zu Geburtstagen

und Jubiläen.

Späteres Erwachsenenalter: Ist die

eigene Familiengründung mehr oder weniger

abgeschlossen, suchen Geschwister häufig

wieder mehr die Nähe zueinander. Schließlich

teilt man mit Geschwistern Erinnerungen

an die Kindheit. Familiäre Gemeinsamkeiten

bekommen wieder eine größere Bedeutung.

Möglicherweise brechen aber auch schlummernde

Rivalitäten im späteren Erwachsenenalter

wieder hervor.

Geschwister hat seine eigenen Stärken

und Schwächen und braucht individuelle

Anerkennung oder eben Förderung.

Gerade Geschwister mit geringem Altersabstand

genießen es sehr, wenn sie

Papa oder Mama gelegentlich für sich

allein haben und sich alles nur um sie

dreht. Seine Kinder stets nach dem gleichen

Maßstab zu beurteilen, hieße, ihnen

nicht gerecht zu werden – auch


05/2021 familie&co 5


familie&erziehung

wenn’s gut gemeint ist. „Geschwister, die

viel verglichen werden und miteinander

ständig um die elterliche Liebe konkurrieren

müssen, entwickeln eine besonders

starke Rivalität und streiten meist mehr

als andere“, sagt Carola Bindt, Ärztin für

Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hamburg.

Auch Lehrer vergessen zuweilen,

dass herausragende Talente eines Kindes

nicht zwingend eine Familientugend sind,

die auf alle Geschwister gleich verteilt ist.

Eine meiner Schulkameradinnen litt jedenfalls

darunter, dass unser Mathelehrer

vor der ganzen Klasse von ihrer großen

Schwester als „mathematisches Naturtalent“

schwärmte – und erwartete von

ihr wie selbstverständlich ähnliche Leistungen.

Sie selbst kämpfte aber mit den

binomischen Formeln genauso wie wir –

und war stattdessen in Sport ein Ass.

Geschwister lernen

unentwegt voneinander

Die Kinderzimmer von Bruder oder

Schwester sind ein ideales Trainings-

lager für die Zukunft. Denn nicht

mit den Eltern, sondern mit Bruder

und/oder Schwester wird für spätere

Freundschaften und Partnerschaften geübt.

Streiten und Kompromisse schließen,

das andere Geschlecht kennenlernen,

sich in Geduld und Verzicht üben

– all dies tun Geschwister zwischen

Lego und Puppenhäusern miteinander.

Geschwister bewerten, vergleichen und

kritisieren einander. Sie lernen, sich

anzupassen, und wollen dabei doch

ganz anders sein als der andere. „Diese

Rivalität wirkt als Entwicklungsmotor.

Eifersucht ist sozusagen Mörtel für die

eigene Identität“, sagt der Psychologe

Hartmut Kasten, der seit vielen Jahren

über die Beziehung von Geschwis tern

forscht. „Sie spornt zu Leistungen an

und hilft, sich abzugrenzen“, so der

ehemalige Experte vom Münchner

Staatsinstitut für Frühpädagogik. Kinder

mit Geschwistern lernen häufig

eher, sich zu positionieren und ihr eigenes

Ich zu erkennen.

Eine Beziehung fürs Leben

Schulkameraden und manche Freunde

verlieren wir aus den Augen, von Partnern

kann man sich trennen – die Beziehung

zu unseren Geschwistern aber ist

etwas Unauflösliches. Selbst nach dem

ärgsten Streit hören sie nicht auf, Bruder

oder Schwester zu sein. „Die Geschwisterbeziehung

ist eine der wenigen Horizontalbeziehungen,

auf die Menschen

heute dauerhaft aufbauen können“, sagt

Hartmut Kasten. Geschwis ter sind einander

beständige Begleiter und können unter

Umständen stabiler Halt in den Stürmen

des Lebens sein. Ob die Beziehung

tatsächlich gut ist und auch bleibt, haben

die Eltern nicht allein in der Hand. Doch

sie können einiges tun, um sie zu fördern.

Was dabei unter anderem hilft:

Familienrituale: Gemeinsames Wandern,

Feiern oder Vorlesen stärkt das

Zusammengehörigkeitsgefühl.

Vorbild sein: Wenn die Eltern ein liebevolles

Verhältnis zueinander und zu ihren

Geschwistern pflegen, färbt das oft – zu-

6 familie&co 05/2021


mindest langfristig – auf die Kinder ab.

Gemeinsame Projekte und Ziele:

Wenn Geschwister zusammen Erfolgserlebnisse

haben, erzeugt das eine

enorme „Tiefenbindung“.

Fairness: Gerechtigkeit walten lassen

ohne gleichzumachen – das mindert

übermäßige Rivalität.

Nischen schaffen: Indem Eltern die Talente

aller Kinder erkennen und fördern,

ermöglichen sie ihnen, konkurrenzlos zu

glänzen.

Offenheit: Ein Kind ist vielleicht extrovertierter

als das andere. Trotzdem ist es

nicht sinnvoll, die Geschwister in Schubladen

zu stecken, sondern stets offen gegenüber

ihrer Entwicklung zu bleiben.

Neid gehört dazu – und hilft

Weihnachten war bei uns herrlich und

schaurig zugleich. Da gab es den geschmückten

Baum, das gute Essen und

die bunten Päckchen. Aber auch die bange

Frage: Was liegt für meinen Bruder auf

dem Gabentisch? Haben unsere Eltern

seine Wünsche mehr bedacht? Mich überfielen

durchaus unschöne Gefühle wie

Neid und Eifersucht. Das scheint gerade

in unserer Wohlstandsgesellschaft, in der

Kinder eher zu viel als zu wenig bekommen,

im ersten Moment schwer verständlich,

ist aber ein ganz normaler Vorgang.

Fast alle Kinder fühlen sich gegenüber

ihren Geschwistern benachteiligt. Und

vermutlich hat diese Missgunst ihre Wurzeln

in unserer Biologie.

Rein biologisch ist sich jedes Kind selbst

am nächsten und versucht daher, das

größte Stück vom Kuchen zu ergattern.

Die meis ten Eltern behaupten dagegen,

dass ihnen ihre Kinder gleich lieb und

teuer sind. Schließlich verbindet sie


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familie&erziehung

mit allen die gleiche genetische Nähe.

Psychologen um Dr. Ralph Hertwig vom

Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

in Berlin haben heraus bekommen,

dass beide Parteien recht haben könnten.

Denn im Lauf der Jahre summieren sich

die Zuwendungen, welche die Kinder

erhalten, nach ihrem Platz in der Geschwisterfolge.

Das Ergebnis: Der „Kontostand“

der Kinder wächst verschieden

hoch an. Erstgeborene müssen die ersten

Jahre nicht teilen. Güns tig wird die Bilanz

auch für die Allerjüngsten, aber erst am

Ende ihrer Jugendzeit: Wenn die älteren

Geschwister aus dem Haus sind, profitieren

sie von den ungeteilten Ressourcen

im Elternhaus. Rein rechnerisch ergibt

sich also ein Nachteil für mittlere Kinder.

Ausgleichende Gerechtigkeit

Aber können Eltern etwas tun, um die

absolute Gerechtigkeit herzustellen?

Nein, denn die kann es nicht geben. Nur

ein Kind kann das Älteste sein, nur eines

das Jüngs te. Aber zum Glück gibt es ja so

etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit.

So müssen die Erstgeborenen das sogenannte

Entthronungstrauma durchstehen,

nicht mehr die Einzigen in Mamas und

Papas Herzen zu sein, und von Stund an

Zuwendung, Zeit und Zärtlichkeit mit einem

schrumpeligen Wesen teilen, mit dem

sich noch nicht mal viel anfangen lässt.

Und der „Kleine“ zu sein, hat durchaus

Vorteile: Die Eltern sind entspannter,

erfahrener und geduldiger. Untersuchungen

haben zwar ergeben, dass Eltern mit

ihren zweitgeborenen Babys nicht mehr

so viel sprechen wie mit dem ersten. Aber

dafür quasseln die großen Brüder und

Schwestern wie ein Wasserfall auf die

Kleinen ein. Die Jüngeren profitieren aber

nicht nur sprachlich von ihren älteren

Geschwistern. Noch ein Grund, sie von

Herzen zu lieben – auch wenn sie einem

manchmal auf den Keks gehen. Aber so

ist das nun mal unter Geschwistern!


INTERVIEW

„Elternliebe verändert sich“

Dr. Carola Bindt, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie

und -psychotherapie am Universitätsklinikum Eppendorf

in Hamburg, zum Thema ungleiche Elternliebe

familie&co: Ist es normal, dass man seine

Kinder nicht immer gleich liebt?

Dr. Carola Bindt: Grundsätzlich ja. Es kommt durchaus

vor, dass man sich einem Kind zeitweise näher fühlt.

Solange es sich dabei nur um Phasen handelt, die sich im

besten Falle zwischen den Geschwistern abwechseln, ist

das in der Regel aber kein Problem. Das wird es erst, wenn

daraus eine systematische und andauernde Bevorzugung

eines Kindes wird.

Welche Faktoren beeinflussen die elterliche Liebe?

Das hat oft mehr mit den Eltern als mit den Kindern zu tun.

Man findet in seinen Kindern Eigenschaften und Charakterzüge

wieder, die man mehr oder weniger schätzt. Auch der

Zeitpunkt der Entstehung spielt häufig eine Rolle. Wenn

das Kind in einer glücklichen Phase der Beziehung geboren

wurde, haben die Eltern – zumindest unbewusst – vermutlich

positivere Gefühle für dieses Kind als für eines, das

in einer weniger glücklichen Phase gezeugt wurde.

Was bedeutet es für ein Kind, wenn es spürt:

Meine Eltern mögen meinen Bruder/meine

Schwester mehr als mich?

Es ist eine ständige Frustration und führt zu starken

Selbstzweifeln.

Wie fühlt sich das bevorzugte Kind?

Es ist keineswegs unbedingt in der besseren Situation.

Die Anerkennung und große Zuneigung der Eltern steigern

zwar das Selbst bewusstsein, aber so ein Kind muss

manchmal auch einen großen Erwartungsdruck aushalten.

Es hat dann weniger Spielraum, sich zu entfalten. Unter

Umständen entwickelt es auch ein unrealistisches Selbstbild,

will stets dominieren, ist leicht kränkbar und kann

Niederlagen schwerer verkraften.

Wie fühlen sich die Eltern dabei?

Viele Eltern leiden darunter, wenn sie merken, dass sie

eines ihrer Kinder bevorzugen. Sie haben den Anspruch,

alle gleich zu lieben. Aber das lässt sich eben nicht immer

vollständig umsetzen. Elternliebe ist nichts Statisches, das

von Geburt an da ist und immer unverändert bleibt.

Wie können Eltern mit ungleicher Liebe am

besten umgehen?

Sie können ihre Gefühle reflektieren, dem ferneren Kind

viel Aufmerksamkeit schenken und versuchen, es immer

wieder in einem neuen Licht zu sehen. Ganz wichtig ist es,

im Alltag Gerechtigkeit walten zu lassen und eine offene

Bevorzugung zu vermeiden. Und wenn Eltern das Gefühl

haben, mit der Situation gar nicht klarzukommen, sollten

sie sich in einer Beratung Hilfe holen.

FOTOS: GPOINTSTUDIO, ESTRADAANTON: ALLE ISTOCK (2)

8 familie&co 05/2021


LEONIE

Ist mein Kind umfassend

vor Meningokokken

geschützt?

NP-DE-MNX-ADVT-210002; 03/21

* 2019 gab es in Deutschland 256 Fälle.

Meningokokken können eine seltene*, aber lebensbedrohliche

Krankheit auslösen. 1 von 5 Patienten

kämpft mit Folgen wie Narben oder dem Verlust

von Gliedmaßen. Um Ihr Kind davor zu schützen,

gibt es verschiedene Impfungen.

Fragen Sie Ihren Kinder- und Jugendarzt.

meningitis-bewegt.de


familie&entwicklung

Mein Körper

DAS BIN ICH!

Pflegen, wärmen, trösten:

Wie Eltern ihrem Kind ein

positives Körpergefühl

vermitteln – und so sein

Selbstbewusstsein stärken

10 familie&co 05/2021


Gerlinde Mosbacher

reibt sich die Hände.

Nicht etwa, weil

sie sich auf den abendlichen

Kinobesuch mit ihrer Freundin

Marlies freut, sondern

weil sie für die kleine Svenja

warme Hände braucht. Die

liegt bäuchlings vor ihr auf

der flauschigen Decke – und

wartet nur darauf, von ihrer

Mutter massiert zu werden.

Schon früh hat die zweifache

Mutter damit begonnen, ihre

Tochter mit liebevoller Zuwendung

und zärtlichen Berührungen

zu verwöhnen.

„Bereits ein paar Tage nach

ihrer Geburt habe ich mitbekommen,

dass ihr die körperliche

Zuwendung große Freude

bereitet“, erinnert sie sich.

Besonders nach dem Baden

habe ihr Svenja durch Gestik

und Mimik zu verstehen gegeben,

dass sie gern noch etwas

mit ihrer Mutter zusammensein

möchte – am liebs ten

im Schaukelstuhl und gemeinsam

warm eingehüllt in eine

dicke, weiche Kuscheldecke.

Das ist ein paar Jahre her. Auf

den ausgiebigen körperlichen

Kontakt mit ihrer Mutter

möchte die Achtjährige aber

auch heute nicht verzichten.

Also schließt Svenja die Augen

– und genießt das intensive

körperliche Wohlbefinden,

das ihr die behutsam über

den Rücken kreisenden Fingerspitzen

ihrer Mutter bereiten.

Manchmal huscht ein

Lächeln über ihr Gesicht,

Gänsehaut bildet sich an besonders

empfindsamen Stellen.

Man spürt: Svenja weiß,

was ihr bzw. ihrem Körper

einfach guttut.

Dass die bewusste und aufmerksame

Wahrnehmung des

eigenen Körpers und seiner

Bedürfnisse Voraussetzung ist

für eine gelungene Entwicklung

des Selbstbewusstseins,

gilt unter Entwicklungspsychologen

als unumstritten.

„Sich wohlfühlen im eigenen

Körper ist eine der Voraussetzungen

für ein solides Selbstwertgefühl“,

schreibt zum

Beispiel die Diplom-Psychologin

Helga Gürtler.

Die Sinne sind der

Schlüssel zum Körper

Wie zu Hause sich ein

Mensch in seinem Körper

Mit allen Sinnen sich selbst entdecken

Michael Thiel, Diplom-Psychologe und familie&co-Experte, über

die Entwicklung des Körperbewusstseins bei Kindern:

„Für Eltern ist es wichtig zu wissen, dass Kinder beim Erkunden ihres Körpers

keine Tabuzonen kennen, das heißt alle Körperteile werden mit der gleichen

Neugier erforscht. Die Entdeckungen, die sie dabei machen, sind für ihre Entwicklung

genauso wichtig wie die positiven Erfahrungen, die sie sammeln,

wenn sie von ihren Eltern geschaukelt und gekost werden. Denn aufgrund all

dieser Eindrücke entwickeln die Kinder ein inneres Bild von sich und ihrem

Körper, das ihnen die Gewissheit gibt: Ich bin liebenswert, und mit meinem

Körper ist alles in Ordnung. Und weil Kinder dieses Bild lebenslang mit sich

tragen, können ihnen auch Selbstzweifel und abwertende Kommentare anderer

Kinder, z. B. ,Du siehst aber doof aus!‘, nichts anhaben.“

fühlt, hängt ganz entscheidend

davon ab, wie er ihn in

seiner Kindheit erleben durfte.

Den Zugang zum eigenen

Körper finden Kinder durch

die Sinne – indem sie sehen,

hören, riechen, schmecken

und tasten. Also muss eine Erziehung,

die den Körper mit

seinen Bedürfnissen und Empfindungen

ernst nimmt, die

Sinne anregen.

Eltern tun gut daran, den Sinnesorganen

viel „Nahrung“

zu geben. Dies geschieht dadurch,

dass die Grundbedürfnisse

Wärme, Schlaf, Bewegung,

Nahrung sowie

menschliche Nähe und Zuwendung

erfüllt werden. Nur

dann fühlen sich Kinder in ihrer

Haut wohl – und können

auf dieser Basis ein solides

Selbstbewusstsein entwickeln.

Den Verlauf dieses Prozesses

skizziert Prof. Dr. Renate

Zimmer, bis 2018 Direktorin

des Niedersächsischen Instituts

für frühkindliche Bildung

und Entwicklung (nifbe) in

Osnabrück und Expertin für

Bewegungserziehung, so: „Die

Erfahrungen, die das Kind in

den ersten Lebens-wochen

über seine sensorischen Systeme

macht, führen zur ersten

Stufe in der Entwicklung des

Selbst, dem Körper-Selbst.

Das Körper-Selbst wiederum

bildet die Basis für das Bewusstsein

von der eigenen

Person.“ Dabei steht – zumindest

in der frühen Kindheit –

die Haut ganz oben in der

Rangordnung der Sinnesorgane.

Denn anders als die ➼


familie&entwicklung

„Fern-sinne“ Sehen und

Hören, bedeutet Haut Nähe,

Wärme, Geborgenheit.

Körperkontakt schafft

Selbstvertrauen

Über den Kontakt mit dem

Körper der Eltern wird dem

Kind versichert: Hier ist jemand,

der dich schützt, tröstet

und bei dem es sich kuscheln

lässt. So entwickelt das

Kind ein Grundvertrauen in

seine Eltern – und bekommt

Vertrauen in sich selbst.

Dabei brauchen Eltern keine

Bedenken zu haben, sie könnten

ihr Kind durch zu viel liebevolle

Zuwendung verwöhnen.

Im Gegenteil: Die Haut

des Kindes braucht Zärtlichkeit,

sie braucht das „Vitamin

Z“ – sei es in Form des alltäglichen

liebevollen Umgangs

miteinander, z. B. beim Stillen

oder Wickeln, oder in Gestalt

gezielter körperlicher Zuwendung

durch Massagen, Streichelspiele

oder das „Krabbel-

Stündchen“ vor dem

Einschlafen (siehe Kasten unten).

Wichtig ist allein, dass

das Kind spürt: Das ist mein

Körper – und in dem fühle

ich mich richtig wohl.

Ein gutes Körpergefühl entwickeln

Kinder auch, indem

sie aktiv sind, sich ausgiebig –

und manchmal bis zur Erschöpfung

– bewegen und

ihre Sinnenlust ungebremst

ausleben. Alles kosten, an allem

riechen, alles anfassen,

sich in einer Wiese wälzen,

rennen, toben, kreischen,

schmusen, spielen; all das vermittelt

Kindern ein posi tives

Körpergefühl – und lehrt sie

Geschicklichkeit und dass sie

die Verfügungsgewalt über ihren

Körper haben. Die Aufgabe

der Eltern besteht dabei

darin, ihrem Kind einen unbefangenen

Umgang mit seinem

Körper zu ermöglichen.

Darüber hinaus können Eltern

die Körperwahrnehmung

ihres Kindes schärfen, indem

sie es etwa dazu ermuntern,

auf seine Empfindungen zu

achten, und ihm Fragen stellen

wie: „Warum schmeckt

dir gerade Zitroneneis so

gut?“ Oder: „Ist dir kalt?“

Wichtig ist ein Gespür für

Nähe und Distanz

Zu einer körperfreundlichen

Erziehung gehört, dass der

liebevolle Umgang miteinander

im Familienleben einen

selbstverständlichen Platz

einnimmt, dass Eltern sich

mit einem Kuss begrüßen, ihr

Kind innig umarmen und

trösten, miteinander schmusen,

einander beruhigend die

Hand halten – sich also auch

körperlich zeigen, dass sie

sich mögen und gernhaben.

Bei aller Vertrautheit im Umgang

mit ihrem Kind und

dem Wunsch, ihm so nah wie

möglich zu sein, sollten Eltern

aber auch registrieren, wenn

ihr Kind Nähe als störend

empfindet, weil es sich z. B.

ganz auf sich selbst oder eine

Sache konzentrieren will.

Denn auch dies gehört zur

Entwicklung des Körper- und

Selbstbewusstseins: dass ein

Kind Nein sagen und sich gegen

die oft nicht wirklich beliebten

Küsse von Tante Hilde

zur Wehr setzen kann.


SPIELE FÜR JEDES ALTER

Was Kindern richtig guttut

Babys genießen es, massiert zu werden, ältere Kinder lieben

Berührungs- und Streichelspiele. Hier einige Ideen und Vorschläge

BABYMASSAGE

• Von der medizinischen Massage unterscheidet sich die Babymassage dadurch,

dass alle Bewegungen sanft ausgeführt werden. Im Vordergrund steht die wohltuende,

leicht stimulierende Berührung der Haut. Achten Sie darauf, dass Ihr Baby weder müde

noch hungrig ist, die Massage nicht länger als 15 Minuten dauert, die Raumtemperatur

ungefähr 25 Grad beträgt – und verreiben Sie vor Beginn der Massage ein wenig

angewärmtes, kaltgepresstes Naturöl zwischen Ihren Handflächen.

• Führen Sie die folgenden Bewegungen symmetrisch, langsam und ruhig aus.

Kopf: Lassen Sie Ihre Hände langsam und gleichmäßig über Nase und

Wangen gleiten, anschließend streichen Sie mit beiden Händen von der Stirn über

die Schläfen. Brust: Streichen Sie mit beiden Händen von der Brustmitte langsam

nach beiden Seiten. Bauch: Führen Sie ihre Hände in Kreisbewegungen über den

Bauch (im Uhrzeigersinn!). Rücken: Streichen Sie mit beiden Händen quer über

den Rücken, wobei Sie die Hände gegeneinander bewegen. Arme und Beine:

Das Baby liegt auf dem Rücken. Umfassen Sie mit einer Hand einen Oberschenkel

oder -arm des Kindes. Dann ziehen Sie die Hand langsam bis zum Fuß bzw. bis

zur Hand. Bevor das Bein/der Arm losgelassen wird, umfasst die andere Hand den

Oberschenkel bzw. -arm. Abwechselnd ziehen beide Hände über das Bein/den Arm.

Anschließend die Seite wechseln.

HAUTZEICHNUNGEN

• Zeichnen Sie mit dem Zeigefinger einfache geometrische

Figuren oder Bilder, z. B. einen Ball, einen Baum oder eine

Schlange, auf den Rücken Ihres Kindes und lassen Sie es

raten, was Sie „gemalt“ haben.

• Ist Ihr Kind im Grundschulalter, können Sie auch Ziffern,

Buchstaben, kurze Wörter oder einfache Rechnungen auf

seinen Rücken „schreiben“.

MERK-SPIEL

• Berühren Sie nacheinander vier Körperstellen Ihres

Kindes, z. B. den kleinen Zeh, die Nasenspitze, den

Ellenbogen und ein Knie. Fordern Sie Ihr Kind auf, diese

Körperstellen in der gleichen Reihenfolge bei Ihnen zu

berühren und zu benennen.

• Variieren Sie das Spiel, indem Sie jede Körperstelle

anders berühren, z. B. großen Zeh – leicht ziehen, Nasenspitze

– einen Kuss darauf geben, Ellenbogen – mit den

Fingerspitzen kitzeln, Knie – die flache Hand auflegen.

FOTO: VADIMGUZHVA, ISTOCK


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untereinander und mit den Kindern auszutauschen

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Telekom Mobilfunk-Laufzeitvertrags gelten für die Family Card S die Konditionen des Tarifs MagentaMobil S. Pro bestehenden Telekom Mobilfunk-Laufzeitvertrag dürfen max. 4 Family Cards bzw. CombiCards Data zugebucht werden.

3) Voraussetzung ist ein bestehender Telekom Mobilfunk-Laufzeitvertrag mit einem monatlichen Grundpreis von mindestens 29,95 €. Ausgeschlossen sind Tarife der Marke congstar. Der monatliche Grundpreis beträgt 9,95 €

(ohne Smartphone; Mindestvertragslaufzeit 1 Monat) bzw. 19,95 € (mit Smartphone; Mindestvertragslaufzeit 24 Monate). Dieser Grundpreis beinhaltet einen Preisvorteil von 10 €, der gewährt wird, wenn der Tarif von einem

Kind des Vertragsinhabers im Alter zwischen 6 Jahren und Vollendung des 17. Lebensjahrs genutzt wird. Voraussetzung ist ein Altersnachweis (Kopie der Geburtsurkunde), der innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss auf

telekom.de/altersnachweis hochgeladen werden kann. Pro Kind kann maximal eine Family Card Kids & Teens gebucht werden. Im monatlichen Grundpreis sind eine Telefonie- und eine SMS-Flatrate in alle dt. Netze enthalten.

Ab einem Datenvolumen von 3 GB wird die Bandbreite im jeweiligen Monat auf max. 64 KBit/s (Download) und 16 KBit/s (Upload) beschränkt. Bereitstellungspreis 9,95 €. Bei Wegfall des zugehörigen Hauptvertrags gelten für die

Family Card Kids & Teens ohne Smartphone die Konditionen des Tarifs MagentaMobil Prepaid M, für die Family Card Kids & Teens mit Smartphone die Konditionen des Tarifs MagentaMobil Special M mit Endgerät.

Ein Angebot von: Telekom Deutschland GmbH, Landgrabenweg 151, 53227 Bonn.


familie&erziehung

Zeit zum

NICHTSTUN

Schon Kinder haben heute einen fordernden Alltag – und benötigen einen Ausgleich.

Wie Eltern ihnen dabei helfen, zu innerer Ruhe und Entspannung zu finden

14 familie&co 05/2021


A

n manchen Tagen geht es

Schlag auf Schlag: Kaum ist

das Kind aus der Schule zurück,

wird rasch zu Mittag gegessen,

dann sind die Hausaufgaben dran –

und schon wartet der nächste Termin.

Mal ist es Klavierunterricht, mal ein

Besuch beim Kinderarzt oder das Training

im Sportverein. Zeit zum Nichtstun:

keine übrig.

Viele Kinder haben heute einen Terminplan,

der ebenso voll ist wie der ihrer

Eltern. Dadurch fehlen ihnen nicht nur

Erholungspausen – auf Dauer verlernen

sie überhaupt, einfach mal innezuhalten.

„Aber Kinder brauchen nichtorganisierte

Freizeit für ihre Entwicklung. Nur so

lernen sie, etwas mit sich allein anzufangen“,

sagt der Hamburger Psychologe

Dr. Peter Struck.

„Einfach“ mal nichts tun?

So einfach ist das gar nicht …

Leerlauf im Alltag wird oft nicht mehr

als willkommenes Geschenk, sondern

als unangenehm und langweilig empfunden

– und die Versuchung, die unverplante

Zeit mit Fernsehen, Tablet oder

Smartphone sofort wieder zu füllen, ist

groß. Erziehungsexperte Jan-Uwe Rogge

rät Eltern, ihre Kinder ruhig häufiger

mal dem Nichtstun auszusetzen – um

wieder neu zu lernen, aus sich selbst

zu schöpfen: „Entschleunigung ist das

Gebot der Stunde. Veranschaulichen

lässt sich das an der Entwicklung der

Begriffe Zerstreuung und Langeweile,

die vor 200 Jahren noch eine positive

Bedeutung hatten und als wichtig und

notwendig galten“, so der Hamburger

Ratgeberautor. Langeweile, so Rogges

Fazit, sei für Kinder eine echte Quelle

der Kraft.

Ähnlich sieht das die Diplom-Psychologin

Claudia Radermacher-Lamberty:

„Langeweile schafft Platz für kreative

Freiräume.“ Und: Festzustellen, dass

es auch mal alleine klarkommt, wenn

nichts los ist, stärke das Selbstbewusstsein

eines Kindes ungemein, so die

Aachener Erziehungsberaterin.

Gedankenreisen als

Mini-Urlaub vom Alltag

Doch wie vermittelt man seinem Kind

einen Sinn für die kreative Seite der

Muße? Schließlich schaffen viele Eltern

es selbst kaum, sich Auszeiten zu gönnen

und auch mal ein wenig zu träumen. Da

hilft: Einfach machen! Eine schöne und

unkomplizierte Möglichkeit, im Alltag ➼

nachhaltiges Waschen

und abschminken in

einer Box

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beide Pads einfach bei bis zu 95° C in der Waschmaschine waschen

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familie&erziehung

zu entspannen, sind Gedankenreisen.

Zum Einstieg können Sie sie mit Ihrem

Kind gemeinsam unternehmen.

Sorgen Sie als Erstes dafür, dass digitale

Geräte mal für eine halbe Stunde

schweigen, auch andere Ablenkungen

sollten möglichst abgeschaltet werden.

Dann legen sich die „Reisenden“

gemütlich mit geschlossenen Augen

hin und begeben sich in ihrer Fantasie

gemeinsam an einen schönen Ort. Für

den Anfang ist z. B. der Lieblingsstrand

aus den letzten Ferien gut geeignet.

Wenn alle in Gedanken dort angekommen

sind, wird in loser Folge reihum

erzählt, was der Einzelne gerade erlebt.

Wer sieht das Glitzern der Wellen? Ist

der Sand warm? Fliegen kreischende

Möwen über das Wasser? Erwachsene

und Kinder üben so nach und nach ein,

in ihrer Gedankenwelt spazieren zu gehen

und dort einen Ort der Erholung

zu finden.

Klappt das gut, können Sie Ihr Kind

ermutigen, es auch mal alleine zu probieren.

Für den Anfang können Sie Unterstützung

leisten, indem Sie gemeinsam

einen Ort für die Reise auswählen.

Oder indem Sie dem Kind den Anfang

einer Geschichte erzählen und es einladen,

diese fortzuspinnen. Nicht alle

Kinder haben von Beginn an Spaß an

solchen „entschleunigten Momenten“

5 TIPPS

Entspannungsübungen für Kinder

1. Die Wiese der Ruhe: Das Kind stellt

sich vor, völlig entspannt auf einer Wiese

zu liegen. Dabei soll es versuchen, möglichst

viele Details wahrzunehmen.

2. Wärme: Bei der Übung hält das Kind

ein Kissen und konzentriert sich auf

dessen Wärme und das Gefühl, dass dadurch

auch der eigene Körper warm wird.

3. Für Zwischendurch: Das Kind setzt

16 familie&co 02/2020

sich gerade auf einen Stuhl und stellt

INTERVIEW

„Entspannung für Körper und Geist“

Thomas Bannenberg ist Diplom-Sozialpädagoge, Buchautor,

Moderator und Yogalehrer mit Schwerpunkt Kinderyoga

familie&co: Was unterscheidet

Kinder- von Erwachsenenyoga?

Thomas Bannenberg: Eigentlich

gibt es keine Unterschiede in der Zielsetzung.

Für beide Altersgruppen geht

es beim Yoga um innere und äußere

Haltung, um Atmung und Konzentration,

um Entspannung und Dehnung. Die Vermittlung

geschieht jedoch bei Kindern

spielerisch, manchmal in Form von Geschichten

oder Bildern.

Welche Übungen helfen Kindern

gut beim Abschalten?

Die sogenannte „Haltung des Kindes“

(balasana) ist eine Übung, die bestens

geeignet ist, um schnell bei sich anzukommen

und innere Ruhe zu finden,

Kraft zu schöpfen. Geben die Eltern ihm

eine Anleitung zur Entspannung, kann

das Kind diese in der Rücken- oder

Bauchlage am besten genießen.

– gerade dann, wenn sie sehr gestresst

oder überdreht sind. Hier gilt: Geduld

haben, keinen Druck aufbauen und erst

mal kleine Schritte gehen.

Meditation hilft

auch Kindern beim

„Runterkommen“

Eine effektive Entspannungshilfe ist die

Meditation. Dabei muss es nicht gleich

sich vor, dass es ganze schwer, ruhig und

entspannt ist.

4. Um nach einer Entspannungsübung

wieder wach und fit zu werden, darf das

Kind z. B. „Katze“ spielen und sich beispielsweise

räkeln, einen Buckel machen

und fauchen.

5. Nach jeder Übung sollte Ihr Kind auf

jeden Fall Gelegenheit haben, über das

Erlebte zu sprechen.

Wie oft und wie lange sollten

Kinder üben?

Schon wer der Meditation jeden Tag

fünf Minuten Zeit widmet, kann nachhaltige

Effekte erzielen. Denn nicht die

Quantität ist entscheidend, sondern die

Qualität. Und das bedeutet, mit allen

Sinnen in eine Haltung zu gehen, sich

darin zu erleben und sie dann wieder

aufzulösen, loszulassen – und dann

zu spüren, was dadurch in Körper und

Geist in Bewegung gesetzt wurde.

Was bewirkt Yoga bei Kindern?

Angeleitete Entspannungsphasen helfen

Kindern zu lernen, auch zu Hause

und selbstgesteuert zu entspannen.

Konzentrations- und die vielfältigen Meditationsübungen

eröffnen auch schon

Kindern neue Möglichkeiten, ihren Geist

zu schulen und somit den Fokus ihrer

Aufmerksamkeit selbst zu bestimmen.

um eine spirituelle Reise gehen; Meditation

kann auch einfach bedeuten, auf

angenehme Weise zur Ruhe zu kommen.

Ein guter Einstieg: Lesen Sie Ihrem Kind

eine Geschichte vor, während es mit geschlossenen

Augen auf dem Rücken liegt.

Seine „Aufgabe“ dabei ist, sich ganz auf

die Handlung zu konzentrieren und alle

Alltagsgedanken beiseite zu lassen. Später

können Sie ihm z. B. die sanften Töne

einer Klangschale vorspielen. Gut geeignet

sind auch CDs mit passender Musik

und einer angeleiteten Meditation.

Ich bin ganz schwer,

meine Beine sind schön

warm ...

Auch Autogenes Training kann Kindern

beim Stressabbau helfen. Hier wird die

Entspannung mithilfe festgelegter Übungen

herbeigeführt, zum Beispiel durch

Konzentration auf die Schwere des Körpers,

den Atem oder ein angenehmes

FOTO: KATARZYNABIALASIEWICZ, ISTOCK


Wärmeempfinden. Der Körper befindet

sich dabei in einer Ruheposition, die

Übungen werden meist auf dem Boden

liegend, machmal auch mit geschlossenen

Augen im Sitzen durchgeführt. Der Effekt

beruht auf den wohltuenden Kräften der

eigenen Vorstellungskraft. Bei Kindern,

die einen solchen Ruhezustand nicht

gewöhnt sind, sollte das Üben zunächst

spielerisch ablaufen. Tatsächlich wird die

positive Wirkung sehr bald erlebbar und

es gelingt immer schneller, einen angenehm

gelassenen Zustand zu erreichen.

Am besten wirkt Autogenes Training,

wenn es täglich praktiziert wird.

Entspannung durch

Bewegung – mit Kinderyoga

Eine besonders kindgemäße Form der

Entspannung ist Yoga. Hier profitieren

sowohl Kinder, die aufgrund ihres Naturells

ohnehin sehr aktiv sind, als auch

solche, denen es im Alltag an körperlichem

Ausgleich zur Schule fehlt.

Kinderyoga ist eine eigenständige Yogavariante,

bei der Mediation und Ruhephasen

weniger ausführlich praktiziert

werden. „Im Mittelpunkt stehen Haltungen

und Bewegungen, die Kinder in

ihrem natürlichen Bewegungsdrang unterstützen“,

erklärt der Kinderyogalehrer

Thomas Bannenberg (s. auch Interview

rechts). Besonders wertvoll sei für sie

das bewusste Erleben des Wechsels von

Anspannung und Entspannung. „Viele

verstehen dadurch erst genau, was

Entspannung eigentlich ist. Gleichzeitig

eröffnen Konzentrations- und Meditationsübungen

Kindern die Möglichkeit,

ihre Aufmerksamkeit selbstbestimmt zu

fokussieren“, so der Experte. Richtig

loslegen können Kinder nach seiner Erfahrung

bereits im Alter von drei Jahren.

Aber auch Kleinkinder können bereits

ihre motorischen Fähigkeiten schulen,

indem sie die Übungen und Bewegungen

spielerisch nachahmen.

Humor und Gelassenheit im

Familienalltag verankern

Und noch etwas anderes sollten Eltern

im Blick behalten: Entspannender als

jede Entspannungsübung ist ein lockerer

Blick auf den Alltag. Vermitteln Sie

Ihrem Kind, das wir vieles nicht ändern

können – aber immer bestimmen, welche

Haltung wir selbst zu den Dingen

entwickeln. Oder, wie Buddha sagt: „Es

gibt keinen Weg zum Glück, Glücklichsein

ist der Weg.“


GEWINNSPIEL

Spaß am Lernen mit LÜK

LÜK - das steht für spielerischen Lernspaß und -erfolg! Wir verlosen je 10 Sets „Meine siku

Fahrzeuge“ und „Erstes Lesen mit Erdbeerinchen Erdbeerfee“ aus der Reihe bambinoLÜK

Bereits Kinder ab

3 Jahren können die

Aufgaben eigenständig

meistern

Meine siku Fahrzeuge

Im bambinoLÜK-Heft „Meine siku Fahrzeuge“

warten 11 spannende Übungen mit den coolen

Modellfahrzeugen von siku auf Kinder ab

3 Jahren. So machen die Zuordnungsübungen,

die Wahrnehmungsfähigkeit und Konzentration

schulen, gleich doppelt Spaß!

Fahrzeuge werden aus verschiedenen Perspektiven

betrachtet, Schattenrisse zugeordnet und

Puzzlebilder zusammengesetzt!

Das Set enthält Übungsheft, bambinoLÜK-Kasten

und den Feuerwehr Unimog 1068 von siku.

Ab 3 Jahren, 17,95 €*, ISBN: 978-3-07-247920-2

Erstes Lesen mit Erdbeerinchen

Erdbeerfee

Kinder ab 4 Jahren können ihre

ersten Leseschritte mit zauberhafter

Unterstützung machen: Denn keine

Geringere als die beliebte Kinderbuchfigur

Erdbeerinchen Erdbeerfee

begleitet kleine LÜK-Freunde

dabei, die Welt der Buchstaben zu

entdecken!

11 fröhliche Zuordnungsübungen

nach dem erfolgreichen LÜK-Prinzip

werden von liebevollen Illustrationen

aus dem Erdbeergarten der kleinen

Fee begleitet. Spielend lernen mit

einem Funken Magie!

Ab 4 Jahren, 15,95 €*,

ISBN: 978-3-07-247895-3

Alle Informationen zum Gewinnspiel auf S. 50.

Kennwort: BAMBINOLÜK

Lieblingshelden der

Kinder wie Erdbeerinchen

Erdbeerfee motivieren

auch kleine Lernmuffel

* Unverbindliche Preisempfehlung


familie&gesundheit

„Wenn ich meine

Taucherbrille tragen

dürfte, würde ich

Haarewaschen noch

toller finden“

LENA, 4 JAHRE

18 familie&co 05/2021


SAUBERE

SACHE

Beste Pflege

für ihr Kind

Mit ganz viel Schaum in der Wanne planschen – das

macht allen Kindern Spaß. Allzu oft sollten sie aber

nicht ins Vollbad steigen. Warum das so ist und worauf

es bei der Hygiene noch ankommt

B

aden, Haare waschen,

eincremen,

Zähne putzen – Kinder

müssen erst noch lernen,

was zu einer sorgfältigen

Pflege des eigenen Körpers

alles dazugehört. Und dass

Sauberkeit eine Menge mit

Wohlfühlen zu tun hat! Sie

dabei liebevoll zu begleiten

und ihre Gesundheit bestmöglich

zu schützen gehört

zu den wichtigen Erziehungsaufgaben

aller Eltern. Auf

diesen Seiten lesen Sie, worauf

Mütter und Väter bei der

täglichen Hygiene Ihres Kindes

unbedingt achten sollten.

So motivieren

Sie Ihr Kind

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind

Waschen nicht als lästige Pflicht

empfindet. Sauberkeit und Pflege

sollen vor allem dazu dienen, dass wir

uns gut fühlen! Schöne Rituale versüßen

die tägliche Reinigung; viele Kinder haben

z. B. beim Zähneputzen und Waschen

mehr Spaß, wenn sie dabei ihr Lieblingslied

hören dürfen. Und wir Großen sollten

ein gutes Vorbild sein: Leben Sie

Ihrem Kind vor, dass Körperpflege

eine angenehme Selbstverständlichkeit

ist!

Barbie, Chelsea und der Rest der Roberts-

Familie gehen auf eine abenteuerliche

Kreuzfahrt! Chelsea freut sich schon auf

ihren siebten Geburtstag. Aber als sie die

internationale Datumsgrenze überqueren,

entdeckt Chelsea, dass ihr Geburtstag

übersprungen wurde! Um ihren Geburtstag

zu retten, verlässt Chelsea das Schiff

und begibt sich auf eine fantastische Reise

durch eine verwunschene Dschungelinsel,

wo sie drei sprechende Tierfreunde

trifft, die zufällig genauso klingen wie ihre

Schwestern. Gemeinsam meistern Chelsea

und die Tiere unerwartete Herausforderungen

und entdecken, dass klein zu

sein ziemlich viel Spaß machen kann!

Edel Kids bringt den Film „Barbie &

Chelsea – Dschungel Abenteuer“ in

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Glitzerschuber heraus. Parallel

erscheinen die reguläre DVD und das

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familie&gesundheit

Ohren säubern:

Aber Vorsicht, bitte!

ALLTAGSPFLEGE:

Ein Fall für den

Waschlappen

Da Kinder bis zur Pubertät wenig

schwitzen und noch keinen ausgeprägten

Körpergeruch entwickeln,

reicht es im Alltag aus, wenn sie

sich morgens und abends waschen.

Dazu sollten ein „Oben-Waschlappen“

(für das Gesicht) und

ein „Unten-Waschlappen“ (für

die Genitalien) bereitgelegt werden.

Verschiedene Farben sorgen dafür,

dass keine Verwechslungsgefahr

besteht. Seife ist für die Reinigung

in der Regel nicht nötig. Falls

viel Schmutz abgewaschen

werden muss, können Sie zu einem

pH-neutralen Waschgel greifen.

Unser Körper sorgt selbst dafür, dass unsere

Ohren sauber bleiben – indem er Ohrenschmalz

produziert. Dieser hat die Funktion, Schmutz aus

dem Inneren des Ohrs nach außen in die Ohrmuschel

zu transportieren, wo er mit lauwarmem

Wasser, einem Waschlappen oder Ohrenstäbchen

entfernt werden kann. Letztere bitte

nicht in den Gehörgang einführen! Hört ein

Kind plötzlich schlechter, könnte sich ein

Schmalzpfropfen gebildet haben.

Der HNO-Arzt kann ihn leicht

entfernen.

Finger- und Fußnägel

Kürzen Sie die Nägel Ihres Kindes regelmäßig

mit Schere, Knipser und Feile – so sammelt

sich weniger Schmutz darunter und sie reißen

nicht so leicht ein. Fußnägel sollten gerade abgeschnitten

werden, um ein Einwachsen zu

verhindern. Die Fingernägel hingegen sollten entsprechend

ihrer natürlichen Biegung

geschnitten werden.

Maß halten bei der Haarpflege

Haare, die sehr häufig gewaschen werden, fetten schneller nach –

das gilt für Kinder ebenso wie für Erwachsene. „In der Regel genügt es,

Kita- und Schulkinder ein- bis zweimal pro Woche zu shampoonieren“,

sagt der Stuttgarter Dermatologe Dr. Jens Tesmann.

Er empfiehlt dafür pH-neutrale Kombipräparate, die gleichzeitig als

Duschgel und Shampoo verwendet werden können. Wie alle Produkte

für Kinder sollte das Gel wenig oder keine Duftstoffe enthalten.

Zahnreinigung

Morgens und abends

Zähne putzen – dies sollte

ab 2 Jahren tägliche

Routine sein; bis zum

Grundschulalter sollten Eltern

nachputzen. Zahnärzte

raten zur KAI-Methode,

bei der zuerst die Kauflächen,

dann die Außen- und

zuletzt die Innenseiten der

Zähne gesäubert werden.

Der Fluoridgehalt der

Zahncreme sollte dem Alter

des Kindes angepasst

sein! Alternativ kann auch

Creme mit dem Wirkstoff

Hydroxyl-apatit verwendet

werden, z. B. Kinder Karex

20 familie&co 05/2021

Schutz &

sanfte Pflege

Eine gute Pflege der Haut ist bei Kita- wie

Schulkindern gleichermaßen wichtig. Sie jeden

Tag von Kopf bis Fuß einzucremen, sei dafür aber

nicht nötig, sagt Hautarzt Dr. Tesmann. Bei großer

Wärme könne dies sogar zu einem Hitzestau führen,

weil der Fettfilm die Haut am Schwitzen hindere. Er

empfiehlt, nach dem Duschen oder Baden ein mildes

Öl auf der feuchten Kinderhaut zu verteilen. Bei

Vollbädern kann das Öl auch ins Wasser gegeben

werden. Gesicht und Hände sollten, vor allem

in der kalten Jahreszeit, täglich eingecremt

werden, um die Haut vor

Austrocknung zu schützen.

Richtig Hände waschen

Die Reinigung der Hände ist vor allem nach

dem Toilettengang und vor dem Essen notwendig,

sagt Hautarzt Dr. Jens Tesmann – und

natürlich immer dann, wenn Hände stark verschmutzt

sind, z. B. nach dem Draußenspielen.

„Echte“ Seife sollte dafür aber nicht benutzt

werden: „Besser geeignet ist ein pH-neutrales

Waschgel aus dem Spender.“ Von Produkten,

die zusätzlich eine antibakterielle Wirkung

haben, rät der Dermatologe ab: „Solche Präparate

zerstören auch die ,guten Bakterien‘,

die eine Schutzbesiedelung der Haut darstellen.

Studien haben gezeigt, dass eine weitgehend

keimfreie Umgebung bei Kindern sogar zu

einer Steigerung des Allergierisikos führt.“

FOTO: S_WHITE: ISTOCK


»Zähne brauchen

eine gute Kariesvorsorge,

damit sie

stark und gesund

bleiben.«

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DER NATÜRLICHE

AUFBAU EINES ZAHNS

Karies? Nö! Sind

die Zähne gesund, ist

die Freude groß

Etwa 97 % unseres Zahnschmelzes und

ca. 70 % unseres Dentins bestehen

aus Hydroxylapatit. Der Zahnschmelz

bildet die äußere Schutzhülle der Zähne.

Am Zahnschmelz lagern sich Bakterien

an, die zu Karies führen können.

Zeigt her eure

Zähne!

Die Zähne unserer Kleinen brauchen eine ganz

besonders gute Pflege. Aber worauf kommt es wirklich

an? Wir verraten es Ihnen

INSBESONDERE BEI KINDERN

IST DIE RICHTIGE ZAHNPFLEGE

EXTREM WICHTIG.

Denn auch wenn die ersten Zähne keine

bleibenden sind, legen sie doch den

Grundstock für die weitere Zahngesundheit.

Vor allem die neuen Backenzähne,

die um das 6. Lebensjahr durchbrechen,

sind anfällig für Karies. Oft können

Kinder jedoch nicht so gut Zähne putzen,

weil ihnen noch die motorischen

Fähigkeiten fehlen. Zudem lieben sie

viele Lebensmittel, die ungesund für die

Zähne sind und das Kariesrisiko enorm

erhöhen.

Die Kinder Karex Zahnpasta kann helfen,

das Kariesrisiko zu senken. Mit Xylit

und dem zahnverwandten Wirkstoff

BioHAP* – dem Stoff, aus dem unsere

Zähne gemacht sind. BioHAP* ist der

Natur nachempfunden. Beim täglichen

Zähneputzen kann er kleine Defekte

am Zahnschmelz reparieren und eine

Schutzschicht auf dem Zahn bilden. Sie

erschwert es den Bakterien, am Zahn

haften zu bleiben, und kann ihn so wirksam

vor Karies schützen. Außerdem hat

Kinder Karex Zahnpasta ein besonders

mildes Aroma und kommt ohne Fluorid

und Natriumlaurylsulfat aus. Daher ist

sie auch für Kinder, die Zahnpasta noch

nicht richtig dosieren und ausspucken

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* BioHAP – biomimetischer Hydroxylapatit, ein der Natur nachgebildeter Inhaltsstoff.

Ca. 97 % des Zahnschmelzes und ca. 70 % des Dentins bestehen aus Hydroxylapatit.


familie&gesundheit

FÜR SIE entdeckt!

Unsere Redakteure sind viel unterwegs und stoßen dabei oft auf spannende

Produktneuheiten oder auch auf Altbewährtes. Diese Entdeckungen möchten wir Ihnen

nicht vorenthalten und stellen Ihnen hier einige unserer Favoriten vor.

Viel Spaß beim Stöbern – und: bleiben Sie gesund!

Linderung

Zur Reinigung und Pflege

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Kinderhaut

Mit 10% Nachtkerzenöl lindert die

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den persönlichen Schutz vor einer

Corona-Infektion zu verbessern. Die

Spülung reduziert die Virenlast in der

Mundhöhle und im Rachen. Zusammen

mit den bekannten „AHA+L“-

Maßnahmen

verringert man

so sein Risiko,

sich durch eine

Tröpfcheninfektion

anzustecken.

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Schon ab 10 kg Körpergewicht können Kinder

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familie&gesundheit

Falsch! Die häufigsten

Irrtümer über Zecken

1

Menschlicher Körpergeruch

lockt Zecken an

Dass Zecken wie einige Mückenarten

auf bestimmte Düfte stehen, ist nicht

erwiesen. Mit einem hochempfindlichen

Sinnesorgan am vorderen Beinpaar

können sie aber „riechen“, sodass sie

sich aktiv zu potenziellen Wirten aufmachen,

die z. B. gerade picknicken.

2

Zecken springen von Ästen

und Bäumen auf ihre Opfer

Die Zecke lauert meist auf Gräsern und

Sträuchern. Zwischen Erdboden und

maximal 1,5 Metern Höhe, oft in Kniehöhe,

wartet sie, bis „Beute“ vorbeikommt

und sie abstreift. Dass Zecken

springen können, ist ein ebenfalls weit

verbreiteter Irrglaube.

3

Zecken wischt man am besten

mit Nagellackentferner,

Alkohol, Öl oder Klebstoff weg

Besser nicht! Denn wenn das Spinnentier

spürt, dass es ihm ans Leder geht,

sondert es vermehrt Speichel und (womöglich)

seinen Darminhalt ab – und

das steigert das Infektionsrisiko enorm!

4

Gegen Lyme-Borreliose kann

man sich impfen lassen

Im Gegensatz zur Frühsommer-Meningoenzephalitis

(FSME) gibt es bislang

keine Schutzimpfung gegen Lyme-

Borreliose. Einziger Schutz: Sich nicht

stechen lassen! Tipp: Meiden Sie hohes

Gras und Unterholz, tragen Sie lange

Hosen und kontrollieren Sie nach einem

Aufenthalt im Freien den Körper, besonders

geschützte Stellen wie Kopf (Haaransatz,

Ohren), Hals, Achseln, Ellenbeuge,

Bauchnabel und Kniekehlen sowie

Hüft- und Genitalbereich. Häufig stechen

Zecken unter dem Uhrenarmband zu!

5

Alle Zecken verursachen

Lyme-Borreliose

Nein, nicht jede Zecke trägt Borrelien

(Borreliose-Bakterien) in sich. Nach einem

Stich tritt bei 5 % der Betroffenen

eine Lyme-Borreliose-Infektion auf, 1 %

davon entwickelt Krankheitssymptome.

24 familie&co AUGUST 2017


Kleiner Stich,

gefährliche Wirkung

Besonders im Frühjahr und Sommer lauern Zecken auf

alle, die gern draußen sind. Worauf Sie achten sollten und

wie Sie sich und Ihre Kinder schützen können

Herrlich: Endlich ist es draußen

richtig warm und wir können

raus! Die Kinder tollen durch

Blumenwiesen, die Großen picknicken

unter schattigen Bäumen – gerade am

Wochenende locken Ausflüge in die blühende

Natur. Nach einem Aufenthalt im

Freien aber steht für alle noch eine gemeinsame

(Pflicht-)Aufgabe an: das gegenseitige

Absuchen nach Zecken! Denn

so schön die warme Jahreszeit ist: Werden

die kleinen Spinnentiere nach einem

Kontakt nicht entfernt, laben sie sich

über Stunden, manchmal sogar über

mehrere Tage lang am Blut ihrer Opfer.

Borreliose und Frühsommer-

Meningoenzhephalitis

Zecken kommen im Wesentlichen im

Frühjahr bis zum Herbst in unterschiedlicher

Häufigkeit vor, wobei sie um den

Monat April und im Oktober besonders

aktiv sind. Bei mildem Wetter kriechen

sie aus der Erde hervor und suchen sich

einen Platz im Gras oder Gestrüpp, im

Laub oder Unterholz – überall da, wo es

dunkel, feucht und warm ist. Dort harrt

der Winzling aus, bis ein potenzieller

Wirt vorbeikommt und ihn abwischt.

Achtung, Zeckengefahr!

Vor allem lange Hosen

sind ein guter Schutz

gegen Zeckenstiche

Sie leben etwa drei Jahre und werden

nur wenige Millimeter groß, ein Jungtier

sieht auf der Haut aus wie ein kleiner,

schwarzer Punkt. Mit dem Blut ihrer

Opfer saugen die Spinnentiere Erreger

auf – die sie an den nächsten Wirt weitergeben

können. Übrigens: In einer

Höhe von über 1000 Metern sind sie

kaum aktiv. Somit besteht auf Bergtouren

bzw. Wanderungen in Höhenlagen

eine sehr geringe Gefahr, mit ihnen in

Kontakt zu kommen.

Weil die Begegnung mit einer Zecke

– dem Gemeinen Holzbock (Ixodes

ricinus), so die zoologische Fachbezeichnung

– oftmals mit höchst unerfreulichen

Begleiterscheinungen für

uns Menschen verbunden ist, sollte

möglichst niemand mit dem Blutsauger

in Berührung kommen. Denn der Mini-

Vampir überträgt eine Vielzahl von

Infektionskrankheiten auf den Menschen,

bekannt sind vor allem Borreliose

und Frühsommer-Meningoenzephalitis

(FSME).

„Zecken kommen bundesweit vor, und

sie übertragen auch überall in Deutschland

Borrelien. Das sind die Bakterien,

die die Lyme-Borreliose verursachen.

Dagegen kommt das Virus, das die

FSME verursacht, vorwiegend in

Süddeutschland vor“, kennt ➼

05/2021 familie&co 25


familie&gesundheit

Dr. Wiebke Hellenbrand, Ärztin am

Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin die

Lage in Deutschland. Nach RKI-Ergebnissen

werden ca. drei Prozent der Dreibis

Sechsjährigen und sieben Prozent der

14- bis 17-Jährigen mindestens einmal

von einer mit Borrelien infizierten Zecke

gestochen.

Gegen Lyme-Borreliose, so der medizinische

Begriff, gibt es keine Schutzimpfung,

sie kann allerdings gut mit

Antibiotika behandelt werden. In einem

Frühstadium erkennt man eine

ringförmige Rötung der Haut. „Unbehandelt

kann nach Rückbildung dieser

Rötung Wochen bis Monate später das

Zweitstadium auftreten, in dem vor allem

das Nervensystem betroffen ist. Neben

schmerzhaften Nerven- und Hirnhautentzündungen

kann es dabei zu

Lähmungen, vorwiegend der Gesichtsnerven,

kommen. Auch Herzmuskelentzündungen

sind möglich. Im dritten

Stadium werden vor allem die Gelenke

befallen, insbesondere in Form von ent-

So entfernen Sie

eine Zecke richtig!

Mit einer spitzen Pinzette die

Zecke dicht an der Haut anpacken

und darauf achten, dass ihr Leib

nicht gequetscht wird. Dann langsam

herausziehen. Nach dem Entfernen

die Einstichstelle desinfizieren

und auf Überreste untersuchen.

26 familie&co 05/2021

zündlichen Schwellungen der Knie- und

Sprunggelenke“, erklärt Aleksander Szumilas,

Pressesprecher beim Bayerischen

Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

(LGL).

Die Virusinfektion FSME ruft laut

LGL jedes Jahr ca. 300 Erkrankungen

in Deutschland hervor, davon kommt

knapp die Hälfte allein in Bayern vor.

Die Krankheit trete vorwiegend in bestimmten

Endemiegebieten auf, vor

allem „in Baden-Württemberg, Bayern

und Südhessen, in Teilen von Österreich

und der Schweiz sowie in Skandinavien

und Osteuropa“, so Szumilas zu

ihrer Verbreitung (sieheKarte rechts).

Eine Therapie gibt es bislang nicht, die

Erkrankung aber kann durch eine Impfung

wirksam verhindert werden.

Auffrischimpfungen nach

drei bis fünf Jahren

„Für einen vollständigen Impfschutz

sind in der Regel drei Impfungen notwendig;

wobei nach der zweiten bereits

bei fast allen Impflingen ein vorübergehender

Schutz erreicht wird“, erklärt

Dr. Wiebke Hellenbrand. Die erste Auffrischimpfung

sollte nach drei Jahren

Die Werkzeuge

1. Zeckenzange: Sie ist vor allem

für das Entfernen von ausgewachsenen

Zecken geeignet und verhindert

durch ihre besondere Form, dass der

Leib der Zecke zerquetscht wird. Wie

bei der Pinzette (s. Illustration links)

die Zecke so nah wie möglich an der

Haut ergreifen. Dann langsam von der

Einstichstelle weg nach oben ziehen.

2. Zeckenkarte: Die Karte besitzt

eine v-förmige Einkerbung. Diesen

Schlitz schiebt man unter die Zecke,

dann sollte man relativ kräftig, aber

trotzdem vorsichtig und langsam ziehen,

sodass die Zecke nach vorne und

oben aus der Haut gehebelt wird.

3. Pinzette: Ob beim Entfernen

der Zecke die Pinzette hin- und hergedreht

wird, darüber streiten sich die

Experten. Letztlich kommt es darauf

an, dass die Zecke vorsichtig und vollständig

entfernt wird.

4. Zeckenschlinge oder

-lasso: Der Stift, der anstelle einer

Mine eine Schlinge (Lasso) enthält,

wird gern bei kleineren Exemplaren

angewendet. Zecke hautnah mit der

Schlinge umfassen, diese zuziehen und

die Zecke behutsam herausziehen.

FOTOS: © PFIZER: WWW.ZECKEN.DE


erfolgen, weitere Auffrischungen alle

drei bis fünf Jahre je nach Alter. Da

die Wahrscheinlichkeit von schweren

Krankheitsverläufen und Spätfolgen mit

dem Alter deutlich ansteigt, sei es besonders

wichtig, dass Erwachsene in Risikogebieten

ihren Impfschutz aufrechterhalten,

empfiehlt die Expertin.

Wie wichtig eine Vorsorge ist, zeigt die

Gefahr eines tödlichen Veraufs bei einer

FSME-Erkrankung. „Basierend auf

den Meldedaten liegt die Letalität in

Deutschland bei 0,44 %. Von 2001 bis

2016 gab es 22 Todesfälle bei Erwachsenen

im Alter von 28 bis 94 Jahren; allerdings

waren nur zwei jünger als 50 Jahre,

insgesamt 17 waren 60 Jahre und

älter. Die Sterblichkeit steigt mit dem

Alter an und liegt bei über 70-Jährigen

bei 2,3 %“, votiert Dr. Hellenbrand für

eine FSME-Impfung.

Bei Kleinkindern rät die Wissenschaftlerin,

die am RKI auch an Forschungsprojekten

für FSME-Erkrankungen beteiligt

ist, zu einer vorsichtigeren Vorgehensweise.

„Kinder unter drei Jahren haben

mit rund 15 % ein höheres Risiko als

ältere Kinder oder Erwachsene, nach der

FSME-Impfung Fieber zu bekommen.

Bei der Impfung von Kindern sollte daher

sorgfältig abgewogen werden, ob ein

Kontakt mit Zecken in einem Risikoge-

Zweigeteiltes

Deutschland

Im Süden, vor allem

in Bayern und Baden-

Württemberg, ist

das Risiko einer

FSME-Infektion sehr

viel höher als in

Norddeutschland

biet nicht vermieden werden kann. Auch

die Dauer des Aufenthalts und die Häufigkeit

von FSME-Erkrankungen in einer

Region können hilfreich sein für die Nutzen-Risiko-Abwägung

einer Impfung bei

jüngeren Kindern“, so Dr. Hellenbrand.

Repellentien sind nur

begrenzt wirksam

Die Krankenkassen übernehmen übrigens

die Kosten für die Impfung, „wenn

es um den Aufenthalt in einem Risikogebiet

in Deutschland geht“, so die

Ärztin, die auch zuständig ist für die

Überwachung von impfpräventablen

Erkrankungen wie FSME, Meningokokken

und Keuchhusten.

Gegen die Blutsauger ist ein Schutz

(leider) kaum möglich. „Repulsivstoffe

oder Repellents, wie z. B. Diethyltoluamid

(DEET), auf Haut und Kleidung

vertreiben Zecken durch olfaktorische

Belästigung, Permethrin wirkt als Kontaktgift.

Repellentien haben häufig eine

limitierte Wirkungsdauer, sodass bei Anwendung

die Herstellerangaben beachtet

werden sollten“, so Aleksander Szumilas.

Eine hundertprozentige Sicherheit

gibt es nicht – außer man kommt mit

den Tierchen nicht in Berührung.


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familie&kita

Du bist jetzt meine

ALLERBESTE

FREUNDIN

FREUNDE FINDEN

Wie Eltern

helfen können

Kein Druck

Nicht jedes Kind findet leicht

Anschluss. Dann ist Ge duld

gefragt. Schauen Sie genau

hin: Leidet Ihr Kind – oder

spielt es einfach gern alleine?

Meist finden die Kleinen selbst

zueinander. Wenn nicht:

Sprechen Sie mit der Kita, ermuntern

Sie Ihr Kind, geben

Sie Hilfestellungen.

Gelegenheit stiften

Spielnachmittage zu Hause

oder auf dem Spielplatz,

gemeinsame Ausflüge oder

ein Übernachtungsbesuch

schweißen zusammen –

ebenso der Sportverein.

Auf Stärken setzen

Vermitteln Sie Ihrem Kind: Du

bist prima, wie du bist! Denn

wer Selbstvertrauen hat, findet

leichter Freunde. För dern Sie

zudem seine Neigungen, geben

Sie Anregungen für lustige

Spiele. Kin der mit fantasievollen

Ideen sind begehrt!

Freundschaften unter

Kindergartenkindern folgen

eigenen Gesetzen.

Was sie ausmacht, wie

sie entstehen – und welche

Rolle Eltern und Erzieher

dabei spielen

D

er David ist mein bester

Freund“, erzählt mir mein

Sohn Luis neulich auf dem

Weg zum Kindergarten. Und als der

Dreijährige seine Gruppe betritt, stürmt

er sofort auf den Jungen zu. Noch am

selben Tag, als ich ihn abhole, verkündet

Luis dann verdrossen: „Der David ist gar

nicht mein Freund. Mit dem spiele ich

nie wieder!“ Aha, denke ich, die beiden

haben gestritten. Doch ich bin mir sicher:

Morgen sieht die Welt wieder anders

aus. Denn Freundschaften unter Kindergartenkindern

funktionieren eben so.

Erste Freundschaftsbande

Schon Babys und Kleinkinder spielen

gerne in Gesellschaft Gleichaltriger. Engere

Beziehungen zueinander entwickeln

die Sprösslinge jedoch erst mit drei Jahren

– also im klassischen Kindergartenalter.

Denn erst jetzt sind sie sprachlich in

der Lage, sich umfassend mit ihren

Altersgenossen zu verständigen. Sie beginnen,

Streitigkeiten zunehmend auch

mit Worten auszufechten. Sie besprechen,

wer im Spiel welche Rolle übernimmt,

und treffen erste Verabredungen für den

Nachmittag.

Zunächst sind diese Bande allerdings

noch recht kurzlebig und basieren auf

einem anderen Verständnis von Freundschaft,

als wir Erwachsene es haben. „Ein

Freund, das ist für kleine Kinder jemand,

mit dem sie häufig zu tun haben, der vielleicht

in der Nähe wohnt oder mit dem

sie heute gut gespielt haben“, weiß Prof.

Dr. Maria von Salisch, Entwicklungspsychologin

an der Leuphana-Universität

Lüneburg. Was für Kinder also zunächst

zählt, sind Verfügbarkeit und schöne

Spielmomente, weniger die Persönlichkeit

des Kameraden. Dementsprechend großzügig

gehen Drei- bis Sechsjährige mit

dem Wort Freundin/Freund auch noch

um. Jeder, der spontan ihre Sympathie erweckt

oder ihnen einen Vorteil verschafft,

wird schon mal so bezeichnet: „Darf ich

einen Keks haben? Ich bin doch dein

Freund!“ Genauso schnell, wie neue

Freundschaften entstehen, werden sie

aber auch wieder aufgelöst. „Freunde

sind nett. Und ist jemand mal nicht nett,

kann er logischerweise kein Freund sein. ➼

28 familie&co 05/2021


INTERVIEW

„Wer passt zu mir?“

Sandra Witte ist Psychologin und

Leiterin der Kita St. Bruno II in Köln

familie&co: Wie wichtig ist

das betreute Umfeld, damit

Kinderfreundschaften entstehen

und sich festigen?

Sandra Witte: Der Kindergarten bietet

natürlich eine tolle Möglichkeit, viele

Kinder gleichen Alters kennenzulernen

– mehr als das zu Hause oder auf Spielplätzen

der Fall wäre. Durch die stabilen

Gruppen können die Kinder in Ruhe

schauen: Wer passt zu mir? Mit wem

möchte ich öfter spielen? Die Erzieher

haben dabei die Aufgabe, die Kinder zu

beobachten, ihnen erst einmal Zeit für

eine Orientierung zu geben und für sie da

zu sein, wenn sie Hilfe brauchen. Dann

kann man Spiele initiieren – aber mit

Vorsicht. Zu schnell sollte man nicht eingreifen.

Denn nicht jedes Kind will gleich

Freundschaften schließen. Manche sind

sich auch erst mal selbst genug.

Was kann Neulingen den

Einstieg erleichtern?

Schon bei der Anmeldung fragen wir

nach bereits bestehenden Kontakten und

berücksichtigen diese bei der Gruppenzusammensetzung.

Auf jeden Fall sollten

hier genügend gleichaltrige Kinder – auch

gleichen Geschlechts – vorhanden sein.

Gute Erfahrungen haben wir mit Patenschaften

gemacht: Ein älteres Kind sucht

sich einen Neuling aus, für den es Ansprechpartner

auf Augenhöhe ist und

morgens zum Beispiel einen Platz im Sitzkreis

freihält. Dadurch sind die Kleinen

gleich integriert.

Kommt es oft vor, dass Eltern Sie

ansprechen, weil sie sich sorgen,

dass ihr Kind keine Freunde findet?

Das kommt vor – und dann muss man

gemeinsam nach Lösungen suchen. Kein

Kind wird jedoch einfach so zum Außenseiter.

Da würde man schon den Anfängen

wehren. Die Eltern können das unterstützen,

indem sie Verabredungen einleiten,

andere Kinder nach Hause einladen. Oft ist

es zudem so: Wenn sich die Eltern selber

gut in den Kreis der Eltern einfügen, kommt

auch das Kind in seiner Gruppe gut zurecht.

Besteht jedoch bei den Eltern kaum

Anschluss, hat es auch das Kind schwerer.

Das muss man dann besprechen.

05/2021 familie&co 29


familie&kita

Doch was heute auseinander ist, ist morgen

oft schon wieder zusammen“, erklärt

Maria von Salisch. Die Entwicklungspsycho

login weiß: Gerade junge Kinder sind

Meister der Versöhnung.

Wer spielt mit wem?

Ein häufiges Hin und Her der Freunde ist

bis zum Grundschulalter daher völlig

normal. Nach und nach merken die Kleinen

jedoch, dass sie mit einem oder mehreren

Kindern besonders gern zusammen

sind und suchen gezielt deren Nähe.

Dabei halten sie sich bevorzugt an

Gleichaltrige mit ähnlichen Interessen.

Manche Kindergartenneulinge suchen

sich aber auch ältere Freunde, die sie mit

dieser fremden Welt vertraut machen

oder besonders gute Spielideen haben.

Weniger kommt es anfangs auf das Geschlecht

des Kameraden an. Doch das ändert

sich mit der nahenden Einschulung.

„Freundschaften zwischen Mädchen und

Jungen werden seltener, weil sich mit dem

zunehmenden Bewusstsein für das eigene

Geschlecht auch die Spiel präferenzen unterschiedlich

entwickeln“, sagt Maria von

Salisch. Nach wie vor spielen Jungs oft

lieber Fußball, die Mädchen tummeln sich

in der Puppenecke.

Training fürs Leben

Die Freundschaft zu Gleichaltrigen ist

wichtig, denn sie fördert die Persönlichkeitsentwicklung

und das soziale Verhalten.

„Eltern und Geschwister bekommt

man sozusagen frei Haus. Freunde hingegen

kann man verlieren. Deshalb muss

man bei ihnen sein Bestes geben, etwa im

Konfliktfall die eigenen Interessen hintenanstellen“,

erläutert die Expertin.

So lernen die Kleinen im täglichen Miteinander

ganz nebenbei, was ihnen Eltern

oft nur mühsam vermitteln: Teilen, aufeinander

eingehen, gemeinsam nach Lösungen

suchen, sich behaupten. Das verlangt

einiges an Selbstständigkeit. Der

Vergleich unter Freunden formt zudem

das Selbstbild des Kindes: Wer läuft

schneller? Wer kann besser malen? Nicht

immer sind Eltern mit den Freunden ihrer

Kinder einverstanden. „Ausgerechnet

der“, denken manche, wenn der Nachwuchs

ihnen einen ausgesprochenen

Wildfang oder ein Kind anderer sozialer

oder kultureller Herkunft als Lieblingskameraden

präsentiert. „Dann sollte man

ein weites Herz haben“, rät Maria von

Salisch. Denn Kinder haben andere Maßstäbe

und sollten selbst entscheiden dürfen,

mit wem sie ihre Zeit verbringen.

Schließlich müssen sie auch später mit

den unterschiedlichsten Menschen klarkommen.

Daher bereichern gerade

Freundschaften unter gegensätzlichen

Charakteren oft ungemein.

Andersherum versuchen viele Eltern, ihr

Kind mit dem von Freunden zu „verkuppeln“.

„Das ist natürlich unbedenklich,

klappt aber nicht immer“, so die Entwicklungspsychologin.

Was aber, wenn

der Spross keine Freunde findet? „Dann

sollte man erst einmal abwarten und mit

den Erziehern sprechen. Sie werden wissen,

ob tatsächlich Hilfe nötig ist.“ Denn

meist schaffen die Kleinen das ganz alleine

(siehe Tipps S. 28).

Freundschaft in der Krise

Kommt es zum Streit oder zerbricht eine

Freundschaft durch Umzug oder Einschulung,

ist der Kummer der Kinder oft

sehr groß. „Diese Trauer sollte man ernst

nehmen und mit dem Kind darüber reden.

Eltern können den weiteren Kontakt

ja auch unterstützen, indem sie den

Freund mal einladen oder bei Konflikten

Lösungen aufzeigen, wie man sich wieder

vertragen könnte“, rät Maria von Salisch.

Sind gemeinsame Interessen vorhanden,

ist das unbedingt einen Versuch

wert. Ganz so locker, wie es scheint, sind

Kinderfreundschaften nämlich oft nicht.

„Wenn man sich streitet und trotzdem

immer wieder zueinander findet, ist da

eben Sympathie, die einen verbindet“,

betont die Expertin. Und was im Sandkas

ten beginnt, wird mitunter sogar zur

Freundschaft fürs Leben.


FOTOS: DGLIMAGES, OMGIMAGES: ALLE ISTOCK (2)

30 familie&co 05/2021


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Spielplätze für alle!

Gemeinsam haben wir 1 Mio. Euro für inklusive Spielplätze

gesammelt. Jetzt gehen wir noch weiter!

Dank eurer Hilfe haben wir unser

erstes Spendenziel von 1 Million

Euro für „Stück zum Glück“, die

gemeinsame Spendenaktion von

Procter & Gamble (P&G), REWE und

der Aktion Mensch, erreicht und

damit bereits 27 inklusive Spielplatzprojekte

in Deutschland umgesetzt.

Spielplätze sind wichtig für die

Freizeitgestaltung von Familien und

fördern die motorische und soziale

Entwicklung aller Kinder.

Was sind inklusive Spielplätze?

Wenn Inklusion schon früh gelebt

wird, wachsen Kinder ohne Barrieren

im Kopf auf. Auf einem inklusiven

Spielplatz ist jedes Kind willkommen

und findet dort zahlreiche

Möglichkeiten, zu lernen und mit

anderen Kindern Spaß zu haben.

Dank innovativer Spielgeräte und

neuarti ger Bodenbeläge fördern

inklusive Spielplätze die individuellen

Fähigkeiten aller Kinder, mit und

ohne Behinderung.

Warum sehen alle Spielplätze

unterschiedlich aus?

So unterschiedlich die Bedürfnisse

der Kinder sind, so vielseitig sind

auch unsere Spielplätze. Die Gestaltung

richtet sich nach den örtlichen

Gegebenheiten und dem, was die

Kinder vor Ort wirklich benötigen,

um sie individuell zu fördern.

So einfach geht es:

Jedes Produkt von

Procter & Gamble, das ihr

bei Rewe kauft, unterstützt

die Aktion „Stück zum

Glück“. Mit den Spenden wird

der Bau inklusiver Spielplätze in

Deutschland ermöglicht.

Weitere Informationen und

erste Umsetzungen der Aktion

findet ihr unter: rewe.de/glück

1 Packung

= 1 Spende *

* Mit jedem Kauf eines Produkts von Procter & Gamble seit Aktionsstart am 14. Juli 2020 unterstützen Procter & Gamble und REWE die Aktion Mensch bei der Errichtung von

inklusiven Spiel- und Sportplätzen in Deutschland mit 0,01 Euro bis zum Erreichen der Spendensumme von 1 Million Euro. Die Aktion Mensch bevorzugt keine Marken oder Produkte.


familie&schule

SP 0R

T

in der Grundschule

Halb so wichtig! So denken viele über den Sportunterricht in

der Grundschule. Dabei wird hier die Basis für

eine gesunde Lebensführung gelegt – inklusive Spaß

am gemeinschaftlichen Spielen und Bewegen

U

nentschlossen steht Maren im

Mittelkreis der Turnhalle. Um

sie herum toben ihre Mitschüler,

stoßen spitze Schreie aus, wenn sie

im letzten Moment einander ausweichen

und sich die Bälle zuwerfen. Es ist laut.

Sehr laut. Auch das Kreuz-und-quer-

Gerenne der Kinder verunsichert die

Achtjährige. Doch dann gibt sie sich

einen Ruck, läuft mit einer kleinen

Gruppe ans Hallenende, wo alle die

Sprossenwand hochklettern und dann,

je nach Mut, aus verschiedenen Höhen

hinunter auf die Matte springen.

Das ist ihr Ding: Bewegen – aber selbstbestimmt

und kontrolliert.

Viele Kinder bewegen sich

im Alltag zu wenig

Mit Aufwärmphasen wie dieser beginnen

die meisten Sportstunden in der

Grundschule. Aber nur selten rückt das

bei den meisten Schülerinnen und Schülern

sehr beliebte Pflichtfach in den

Fokus der Aufmerksamkeit – zu unbedeutend

erscheint es vielen Eltern im

Vergleich zu den „harten“ Lernfächern

Deutsch, Mathematik und Sachkunde,

deren Noten über den Besuch der weiterführenden

Schule entscheiden. Und

obwohl die Wissenschaft immer wieder

betont, wie wichtig qualitativ guter

und regelmäßiger Sportunterricht ist –

auch als Ausgleich zum vielen Sitzen in

der Schule und zu Hause – fällt in deutschen

Grundschulen im Durchschnitt

jede vierte Sportstunde aus und gar jede

zweite wird fachfremd, das heißt durch

eine nicht eigens dafür ausgebildete

Lehrkraft unterrichtet. Dabei ist klar:

Die Lebenswelt von Kindern hat sich im

Hinblick auf Bewegung und körperliche

Aktivitäten in den vergangenen Jahren

deutlich verändert, genauer gesagt:

verschlechtert. Denn jedes zweite Kind

zwischen sechs und zwölf Jahren,

so der DKV- Report, bewegt sich viel zu

wenig.

Sportliche Aktivität ist gut

fürs Selbstwertgefühl

Nach einer Untersuchung des Sportwissenschaftlers

Klaus Bös, basierend auf

den Bewegungstagebüchern von 1000

Kindern, haben sich Sport und intensive

Bewegung bei den Sechs- bis Zwölfjährigen

auf täglich 15 bis 30 Minuten

reduziert. Die Folgen: mangelnde Fitness,

Gewichtsprobleme, Haltungsschäden,

motorische Defizite und Koordinationsschwierigkeiten.

Umgekehrt hat ein von Klaus Bös initiierter

Modellversuch gezeigt, dass ➼

32 familie&co 05/2021


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TIPPS & TRICKS

Den Spaß an der

Bewegung fördern

Tipp 1

Auch wenn es um die Bewegung

geht, sind Eltern Vorbild. Verbringen

sie im Alltag viel Zeit mit

Sitzen, übernehmen Kinder dieses

Verhalten. Kommen Sie also in

Bewegung und zeigen Sie Ihrem

Kind, dass man in seiner Freizeit

körperlich aktiv sein kann!

Tipp 2

Eine gute Idee ist es, sein Kind

mit einem Sportverein in Kontakt

zu bringen – zunächst vielleicht

sogar nur, indem es dort ein paar

Schnupperstunden absolviert.

Tipp 3

Animieren Sie Ihr Kind und seine

Freunde, am Nachmittag möglichst

viel Zeit im Freien zu verbringen,

denn der Aufenthalt

dort ist fast zwangsläufig mit viel

Bewegung verbunden.

Tipp 4

Lassen Sie Ihr Kind den Schulweg

mit dem Fahrrad oder zu

Fuß zurücklegen. So hat es einen

Teil seines täglichen Bewegungspensums

automatisch erfüllt und

kommt – anders als mit dem

Elterntaxi – frisch und wach in

der Schule an.

Tipp 5

Verbringen Sie möglichst viel Ihrer

Freizeit, auch und gerade im

Urlaub, mit Familienaktivitäten wie

Wandern, Schwimmen, Radfahren

oder anderen Sportarten.

ein über vier Jahre hinweg auf fünf Wochenstunden

erhöhter Sportunterricht

zu einer besseren Fitness (plus 14%), einem

entspannteren Schulklima und einer

deutlich höheren Freude am Lernen

geführt hat.

Zu Recht betonen Sportpädagogen auch

immer wieder, wie wichtig ausreichende

Bewegung für die Persönlichkeitsentwicklung

und das Selbstwertgefühl der

Kinder ist. Schüler mit guter motorischer

Leistung und hoher sportlicher

Aktivität, so die Experten unisono,

schätzen nicht nur ihre physischen Fähigkeiten

realistischer ein, sondern haben

auch ein positives Bild von sich

selbst und nehmen sich als attraktiver

wahr. Der Grund: Ausdauernde körperliche

Aktivität und intensives Üben führen

zu einem Könnens zuwachs – und

damit zu einem ausgeprägten Selbstbewusstsein.

Wichtig ist der Spaß an

Bewegung und Spiel

Aber nicht nur die motorischen, sondern

auch die kognitiven Fähigkeiten sowie

die sozialen Kompetenzen werden trainiert

– und tragen so zu einer ganzheitlichen

Persönlichkeitsentwicklung und

Werteerziehung bei. Dazu zählen Anstrengungs-

und Leistungsbereitschaft,

Empathie- und Kooperationsfähigkeit,

Fairness, Teamgeist, Rücksichtnahme,

die Integration von Schwächeren, Kontinuität

und Durchhaltevermögen sowie

das Gewinnen- und Verlierenkönnen.

Ganz schön viel, was da beim Laufen,

Balancieren, Schwimmen, Schaukeln,

Drehen, Rollen, Schwingen, Hangeln,

Werfen, Fangen, Springen, Klettern,

Kicken, Jonglieren, Drücken und Beugen

– gemeinsam oder allein, mit oder

ohne Geräte – trainiert wird. Was jedoch

nach Ansicht aller Fachleute im

Vordergrund stehen sollte, ist der Spaß

an der Bewegung, die Freude am Spiel

und am gemeinschaftlichen Sporttreiben.

Nur auf der Grundlage dieser positiven

Erfahrungen wird das große

Ziel, eine über die gesammte Lebensspanne

hinweg gesunde Lebensführung,

erreicht.

Schneller, höher, weiter – Konkurrenzdenken

und Leistungsdruck haben im

Grundschulsport also nichts verloren.

Das sollte sich auch in der Notengebung

niederschlagen. So kann neben

normativen Kriterien, wie etwa die gemessene

Weite beim Weitsprung, auch

die große Anstrengungsbereitschaft und

soziale Aspekte wie Fairness und Kooperation

in die Notengebung einfließen.

Bewegung sollte Teil des

Schulalltags sein

Darüber hinaus darf man den Sportunterricht

nicht isoliert betrachten, vielmehr

sollte er eingebettet sein in einen

bewegungsreichen Schulalltag mit abwechselnden

Phasen der Ruhe und

Konzentration, aber auch Zeitabschnitten

intensiver körperlicher Aktivität.

Wie das funktioniert? Etwa indem die

Klassenlehrerin Bewegungselemente in

den Matheunterricht einbaut oder bewegungsmotivierende

Spielgeräte (z. B.

Bälle, Reifen oder Indiaka) in der Pause

ausgegeben werden. Auch Aktionstage,

ein abwechslungsreich gestaltetes

Schulgelände, Sport- und Spielfeste

oder ein Sinnenparcours animieren

Kinder, sich zu bewegen. Ein ganzes

Stück weiter ist inzwischen auch Maren.

Ihre anfängliche Unsicherheit im

Umgang mit anderen Kindern und dem

Ball ist nach und nach der Freude an

der Bewegung und einer immer geschickteren

Ballführung gewichen. Das

reicht ihr – Topscorer will sie eh nicht

werden.


FOTO: NATA_SNOW, ISTOCK

34 familie&co 05/2021


Eine Hexen-Schülerin auf

Urlaub – das wird turbulent

NEU! Hedda Hex

Hedda Hex, Junghexe in Ausbildung, verbringt

ihre Schulferien von der Spuk- und Hexschule

in Burgeck mit ihrer Familie und ihren Freunden

Ahima und Miro. Daheim in Honighausen soll

Hedda nicht zaubern, um das magische

Geheimnis ihrer Familie nicht zu verraten – aber

ganz klappt das naturlich nicht, und so sind die

Ferien für alle eine ganz besondere

Zeit voller lustiger, spannender und

vor allem verhexter Abenteuer!

Hedda stellt uns

ihre Familie und

Freunde vor:

– Einfach magisch!

CD 4 ab 14. Mai

DIE NEUEN FOLGEN „Der zauberhafte

Kastentrick“: Miro kriegt bei seinem ersten Auftritt

als Zauberer Lampenfieber… „Der verhagelte Tag“:

Yoshi gerät in Verdacht,

seiner Familie Streiche

zu spielen.

auch zum Downloaden

oder Streamen

u. a. verfügbar bei Spotify,

Amazon Music Unlimited,

Apple Music, Deezer und

Youtube Music

Yaman, Heddas Vater, lebt

als Tierarzt in Honighausen

– eigentlich aber ist er ein

Abkömmling der Yetis

Rose, Heddas Mutter, ist Hexe

– und Inhaberin eines magischen

Blumenladens

& © 2021 SONY MUSIC ENTERTAINMENT GERMANY GMBH

Ahima findet

es toll, dass mit

Hedda Hex immer

etwas los ist

Yoshi, Heddas

kleiner Bruder, ist lieb,

aber dank seiner

Yeti-Natur auch ein

Chaot…

Miro möchte

Zauberer werden –

und hat schon einige

tolle Tricks drauf

P


familie&unterwegs

MACHT MIT!

Helfen liegt im Trend

Kinder lieben es, sich für andere einzusetzen. Warum die Faszination

für Feuerwehr, Umweltschutz & Co. ungebrochen ist – und wie ehrenamtliches

Engagement das Verantwortungsbewusstsein fördert

D

ie Arme der Erstklässler

in der

Hamburger Grundund

Stadtteilschule Eppendorf

fliegen in die Höhe. Aus

dem Stimmengewirr, das auf

die Frage der Lehrerin „Was

wollt ihr werden, wenn ihr

mal groß seid?“ entstand,

schälen sich deutlich Mehrfachnennungen

heraus.

„Feuerwehrmann“ ist eine

davon, ebenfalls beliebt sind

Berufswünsche im Umweltund

Naturschutzbereich wie

„Tierschützerin“.

Rote Autos mit blauen

Lichtern faszinieren

„Die besondere Verbundenheit

zu Tieren zeigen viele

Kinder und Jugendliche heute

ebenso auf wie früher. Der

Wunsch nach einem eigenen

Haustier oder Kontakt zu

Tieren ist immer noch sehr

stark vorhanden. Auch die

mediale Präsenz von Tierschutzfällen

findet den Weg

in die Lebenswelt der Kinder.

Viele sind davon berührt

und wollen helfen“, sagt Lea

Schmitz, Pressereferentin des

Deutschen Tierschutzbundes.

Und entkräftet damit indirekt

den Verdacht, dass ehrenamtliches

Engagement vor allem

bei Kindern und Jugendlichen

immer mehr in den Hintergrund

rückt. Auch andere gemeinnützige

Organisationen

profitieren von der Faszination

ihrer Tätigkeitsangebote

für Kinder ab sechs Jahren.

„Rote Autos mit blauen

Lichtern“ üben nach wie vor

eine große Anziehungskraft

auf junge Menschen aus, ist

sich Heinrich Scharf, ehemaliger

Bundesjugendleiter der

Deutschen Jugendfeuerwehr,

sicher (siehe Interview S. 39).

Zeltlager & Kinobesuche

schweißen zusammen

Um deren Attraktivität auf

einem hohen Niveau zu halten

und so neue Mitglieder

zu gewinnen, haben deshalb

die Feuerwehren bundesweit

unterschiedliche Ansätze entwickelt.

Diese reichen von

speziellen Aktionen für Kin-

36 familie&co 05/2021


der „bis zum ausgestellten

Löschfahrzeug mit Zündschlüssel

auf dem Marktplatz“,

so Scharf.

Martin Holzhause, stellv.

Pressesprecher bei der Deutschen

Lebens-Rettungs-Gesellschaft

(DLRG), bestätigt,

dass es eine große Nachfrage

von Kindern und Jugendlichen

gibt, die sich bereits im

Vorschulalter für eine aktive

Mitarbeit bzw. eine DLRG-

Mitgliedschaft interessieren.

Hauptgrund sei vor allem

ein sozial-kommunikativer

Aspekt. „Über das Schwimmen

hinaus bietet die DLRG

Kindern und Jugendlichen

vielfältige Möglichkeiten, ihre

Freizeit in einer Gemeinschaft

von Gleichgesinnten zu verbringen“,

sagt Holzhause.

„Zeltlager, Rescue Camps,

gemeinsame Kinobesuche

und manches mehr bringen

eine Menge Spaß und schweißen

zusammen.“ So haben

zuletzt viele Ortsgruppen den

Kinostart von „Baywatch“

genutzt, um in den örtlichen

Kinos für sich zu werben.

Von Nachwuchsmangel

keine Spur

Dass die ehrenamtlichen Organisationen

bei Jungen und

Mädchen im Trend liegen,

belegt das beeindruckende

Zahlenmaterial. Gut 50 Prozent

der aktiven DLRG-Mitglieder,

also rund 275 000,

sind 18 Jahre und jünger.

Allein 2016 hat sich die

DLRG über einen Zuwachs

um rund 4000 Mitglieder

gefreut. Heinrich Scharf verweist

ebenfalls stolz auf ➼

„LASS DICH NICHT ANSPRECHEN“

– KINDERN SICHERE WEGE ZEIGEN

Warum es so wichtig ist, dass Kinder klare

Regeln für ihren Schulweg mitbekommen

Allein auf dem Schulweg: Wenn das Kind den Weg zur Schule, zum

Sport oder zum Spielplatz alleine gehen will, löst das bei Eltern nicht

nur Freude über die neue Selbstständigkeit aus. Mit dabei ist immer

die Sorge, dass das Kind von Fremden angesprochen werden kann.

Deswegen ist es wichtig, dass Eltern ihrem Nachwuchs Verhaltensregeln

für Schulweg und Freizeit an die Hand geben.

„Kinder sollten wissen, dass

sie nicht verpflichtet sind,

mit Fremden zu sprechen.“

Kriminaloberrat Harald Schmidt, Leiter der Polizeilichen

Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Für Eltern heißt es, die Kinder auf viele Situationen vorzubereiten –

auch auf das Ansprechen durch Fremde. „Nicht jede fremde Person,

die ein Kind anspricht, hat Böses im Sinn. Tatsache ist, dass sexueller

Missbrauch durch fremde Täter vergleichsweise selten ist“, erklärt

Kriminaloberrat Harald Schmidt von der Polizeilichen Kriminalprävention

der Länder und des Bundes. Trotzdem sollten Kinder wissen, dass

sie nicht verpflichtet sind, mit Fremden zu sprechen. Das sollten Eltern

ihnen immer wieder sagen, aber ohne die Kinder zu ängstigen.

So können Eltern ihre Kinder z. B. auf den

Schulweg vorbereiten

1. Kinder müssen auch Erwachsenen gegenüber Nein sagen dürfen.

Erklären Sie das Ihrem Kind.

2. Vereinbaren Sie gemeinsam, dass Ihr Kind ohne Ihre Erlaubnis mit

niemandem mitgehen oder in dessen Auto steigen darf.

3. Zeigen Sie Ihrem Kind verlässliche Ansprechstellen, wo es sich Hilfe

holen kann, z. B. ein Ladengeschäft, das Haus einer bekannten Familie

oder eine Arztpraxis.

4. Schicken Sie Ihr Kind möglichst mit anderen Kindern zu Schule oder

Spielplatz.

5. Erklären Sie Ihrem Kind, wie es sich im Notfall verhalten soll: andere

Erwachsene ansprechen und um Hilfe bitten, laut um Hilfe schreien oder

wegrennen, wenn eine Person zudringlich wird.

6. Bestärken Sie Ihr Kind darin, Ihnen von ungewöhnlichen Vorfällen

und Situationen zu erzählen.

Mehr Tipps für starke Kinder und gelassene Eltern finden

Sie in der Broschüre der Polizei „Missbrauch verhindern!“

und unter www.polizei-beratung.de


familie&unterwegs

die Mitgliedssteigerungen

der letzten Jahre. Und der

Deutsche Tierschutzbund ist

die größte Tierschutzdachorganisation

Europas. Über

seine mehr als 740 lokalen

Tierschutzvereine mit rund

550 vereinseigenen Tierheimen

und Auffangstationen ist

er fest im praktischen Tierund

Naturschutz verwurzelt.

„Viele Tierheime passen ihre

Angebote gut an den Alltag

der Kinder an. Sie binden sie

in die Öffentlichkeitsarbeit

ein, indem Kinder Vermittlungsfotos

oder Videos der

Tiere anfertigen oder gar die

Social-Media-Kanäle mitgestalten

dürfen“, sagt Lea

Schmitz. Die Hinwendung

und Öffnung zu digitalen

Medien und Technologien

stellen gerade für Schüler

einen weiteren wichtigen

Grund für eine Mitarbeit dar

und sorgen damit für den

Zulauf junger Interessenten.

Per App melden, dass die

Wachstation besetzt ist

Wie die jungen Tierschützer

die sozialen Medien konkret

in ihre „digitale“ Vereinsarbeit

integrieren, zeigt ein

Beispiel aus der Hauptstadt.

Dort dreht die Tierschutzjugend

Berlin Filme zur Hilfe

bei der Tiervermittlung, die

anschließend auf Social-

Media-Kanälen wie YouTube

veröffentlicht werden. „Wir

38 familie&co 05/2021

sind natürlich auch bei Facebook,

Twitter und Instagram

aktiv und informieren über

Tierschutz-Themen und unsere

Arbeit“, berichtet Lea

Schmitz über die digitale

Palette. Die Bedeutung, sich

zu einer modernen Organisation

zu entwickeln, die

den Umgang mit der Internet-Technologie

akzeptiert

und fördert, hat die DLRG

erkannt. Obwohl sich, wie

wissenschaftliche Studien

belegen, das Freizeitverhalten

der jungen Generation

dramatisch verändert hat, ist

für Martin Holzhause eine

DLRG-Mitgliedschaft auch

für die „Generation Smartphone“

zeitgemäß. Dafür

seien „natürlich affine Mitglieder

sehr gefragt. Auch der

Webauftritt eines Vereins will

interessant gestaltet werden.

Wer am Badesee im Einsatz

ist, kann per App melden,

dass die Sation besetzt ist“,

so der PR-Profi.

Gemeinnützige Vereine

stecken nicht in der Krise

Der Wille, zu unterstützen,

anderen in Notsituationen

unter die Arme zu greifen

oder Halt zu geben, ist in

Deutschland bei vielen jungen

Menschen nach wie vor

sehr ausgeprägt. Von einer

Krise zu reden, in der gemeinnützige

Vereine stecken

sollen, diesem Urteil widerspricht

Martin Holzhause

entschieden. Trotz aller gesellschaftlichen

Veränderungen

in Familie, Schule, Beruf

und Freizeitverhalten.

„Das Beispiel der vielen Tausend

Menschen, die Ende

2015 nach Deutschland kamen,

Hilfe benötigten und

diese von vielen Menschen

EHRENAMTLICH HELFEN – ABER WO?

Deutsche Jugendfeuerwehr, Tel. 030-288 84 88 10, www.jugendfeuerwehr.de;

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), www.dlrg.de; Deutscher Tierschutzbund,

www.tierschutzbund.de; Pfadfinder, Tel. 030-20 05 45 65, www.

pfadfinden-in-deutschland.de; Technisches Hilfswerk (THW), www.thw.de;

Jugendrotkreuz (JRK), www.jugendrotkreuz.de; Tafel Deutschland, www.tafel.de;

Wegweiser Bürgergesellschaft, www.buergergesellschaft.de; Stiftung Gute-Tat,

www.gute-tat.de; Govolunteer, www.govolunteer.com; Aktion Mensch, www.

aktion-mensch.de; Die Johanniter, Tel. 0800-323 38 00, www.johanniter.de;

Caritas, www.caritas.de; Bund für Umwelt und Natur Deutschland, www.bund.net;

Christlicher Verein Junger Menschen (CVJM), www.cvjm.de

erhalten haben, zeigt, dass

die Bereitschaft, anderen zu

helfen, in der Bevölkerung

auf jeden Fall vorhanden ist.

Auch unsere Mitglieder sind

hier überaus aktiv gewesen,

haben Geflüchtete versorgt,

Unterkünfte errichtet und

Schwimmkurse angeboten“,

betont Holzhause.

Für welche ehrenamtlichen

Organisationen sich die

Erstklässler aus Eppendorf

entscheiden, ist aber erst mal

noch nicht sicher. Die meisten

möchten gerne „Fußballprofi“

werden.


FOTOS: ANNANAHABED, WAVEBREAKMEDIA, PAYAMONA: ALLE ISTOCK (3)


familie&muster

INTERVIEW

„Alleinstellungsmerkmal: Im Team Gutes tun“

Heinrich Scharf, wurde 1981 Mitglied der Feuerwehr Amberg und war bis 2017 im ehrenamtlichen Dienst,

als Bundesjugendleiter der Deutschen Jugendfeuerwehr tätig

familie&co: Warum soll ein Kind bzw. Jugendlicher

bei der Jugendfeuerwehr Mitglied werden?

Heinrich Scharf: Für Kinder sind die roten Autos mit ihren blauen

Lichtern seit jeher eine Faszination. Mitglied einer (Jugend-)Feuerwehr

zu sein bedeutet aber weitaus mehr. Wir begeistern Kinder

und Jugendliche dafür, anderen zu helfen, Verantwortung zu übernehmen

und füreinander einzustehen. Und sie lernen von klein auf,

sich in Gefahrensituationen auch selbst richtig zu verhalten. Hinzu

kommt, dass die Kinder und Jugendlichen spielerisch den Umgang

mit Technik, Physik oder Chemie erfahren. Ganz ohne Klassenarbeiten

und den Druck der Schule. So macht Wissen richtig Spaß.

Was bietet die Jugendfeuerwehr im Gegensatz zu

anderen gemeinnützigen Einrichtungen?

Als Mitglied in einer Jugendfeuerwehr sind sie Teil einer großen

Familie, der Feuerwehrfamilie. Ob in ihrem Dorf, in ihrem Stadtteil

oder weltweit: Feuerwehrfrauen und -männer halten zusammen.

Die Feuerwehr lebt Gemeinschaft, Nächstenhilfe und man kann

sich immer aufeinander verlassen. Mit Begeisterung in einem

tollen Team Gutes zu tun, wie zum Beispiel Menschen in Notlagen

zu helfen, ist unser Alleinstellungsmerkmal.

Mädchen können auch Mitglied werden …

… sie werden in der Jugendfeuerwehr genauso eingebunden wie

Jungen. Zwischen den Geschlechtern wird nicht differenziert, die

Übungen der Jugendfeuerwehrmitglieder werden stets entsprechend

des Alters sowie der körperlichen Verfassung ihrer Mitglieder

gestaltet. Weder Jungen noch Mädchen müssen übrigens

schwere körperliche Arbeiten erledigen.

Wie sieht es mit Nachwuchs aus? Es kursieren ja

immer wieder Gerüchte über fehlendes Engagement

in gemeinnützigen Einrichtungen.

Wir können nicht klagen! 2016 z. B. wurden 42 791 Jungen und

18 402 Mädchen neu in die Jugendfeuerwehr aufgenommen. Und

mit insgesamt 69 448 Mädchen stieg die absolute Anzahl dieser

um 3734 gegenüber 2015. Letztlich ist die Situation aber sehr unterschiedlich.

Es gibt Jugendfeuerwehren mit Nachwuchsmangel,

andere führen lange Wartelisten.

Das Freizeitverhalten der jungen Generation hat

sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Ist eine

Mitgliedschaft bei Ihnen noch zeitgemäß?

Auf jeden Fall! Wir setzen den Kontrast zu Spielkonsole oder

dem „Abhängen“. Bei der Jugendfeuerwehr geht es darum, in

einer starken Gemeinschaft, mit Freunden gemeinsam etwas zu

unternehmen: jede Woche, am Wochenende oder in den Ferien.

Die Jugendlichen sehnen sich mehr denn je in einer Gesellschaft

voller „Ich-linge“ nach Gemeinschaft und Familie. Und genau das

bieten wir.

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familie&zuhause

KINDERZIMMER

perfekt zum

Wohlfühlen

Kaum etwas begeistert Kinder

mehr, als ihr Zimmer selbst

einzurichten. Die ultimative

Ausstattung gibt es nicht,

schließlich sind die Geschmäcker

verschieden. Einige Dinge sollten

Eltern jedoch auf jeden Fall

beachten

40 familie&co 05/2021


E

in eigenes Zimmer ist

schon für Kindergartenkinder,

spätestens

aber für Grundschüler sehr

wichtig. Gerade Schulkinder

brauchen einen Arbeitsplatz,

an dem sie in Ruhe Hausaufgaben

machen und lernen

können. Klar, der persönliche

Geschmack des Kindes und

seine Vorlieben in Sachen Farbe

und Dekoration sollten dabei

unbedingt in die Raumgestaltung

einfließen. Da sich

die Vorlieben jedoch schnell

mal ändern können, sollten

Sie auf wandelbare Möbel

und Dekorationsideen setzen

(siehe Kasten unten). Wir

haben ein paar Tipps für ein

Rundum-Wohlfühl-Kinderzimmer

zusammengestellt.

TIPPS & TRICKS

Leicht wandelbare Dekoration

Da sich der Geschmack gerade bei Kindern noch oft und stark

ändern kann, ist es sinnvoll, die Raumdekoration so flexibel wie

möglich zu halten.

Eine einfache Lösung sind Wandtattoos. Es gibt sie in beinahe

allen Größe und Designs im Baumarkt und bei zahlreichen Online-

Versandhäusern. Oft werden dabei auch individuelle Gestaltungsvarianten

angeboten, zum Beispiel mit dem Namen des Kindes.

Wandtattoos können leicht angebracht und wieder entfernt werden.

Meist sind sie sogar wiederverwendbar und kleben auch ein

zweites Mal.

Sehr variabel einsetzbar sind auch Kissen. Mit immer neuen Bezügen

lassen sie sich leicht anpassen: Kartoffeldruck, Batikfarbe,

Stickmuster – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Highlight:

Plusterfarbe benutzen, die einen 3D-Effekt bewirkt.

Auch Möbel kann man ganz leicht aufpeppen, indem man zum

Beispiel Kommodenschubladen mit buntem oder selbst gestaltetem

Papier beklebt. Alternativ können sie auch Knöpfe bzw.

Griffe austauschen. In Baumärkten und Möbelhäusern gibt’s eine

große Auswahl.

Zweckmäßig einteilen

Um klare Strukturen zu

schaffen, ist es sinnvoll, das

Kinderzimmer in verschiedene

Bereiche einzuteilen: Zum

Schlafen, Malen und Basteln,

Hausaufgaben erledigen und

Lernen, Spielen und Entspannen

sollten Platz und Voraussetzungen

gegeben sein. Das

klingt erst mal nach viel, es

braucht aber nicht zwingend

ein großes Zimmer dafür.

Nicht nur schlafen, sondern

auch entspannen kann Ihr

Kind auf dem Bett. Räumt

man tagsüber die Bettwäsche

in einen Bettkasten oder ➼

05/2021 familie&co 41


familie&zuhause

Mehr Platz!

Um schnell und einfach für Ordnung

zu sorgen, ist viel Stauraum

im Kinderzimmer das A und O.

Unter einem Hochbett ist zum

Beispiel Platz für eine Kuschelecke,

den Schreibtisch oder sogar

einen begehbaren Kleiderschrank.

Platzsparend sind auch Hocker

mit Stauraum im Inneren oder

bei normalen Betten ein Bettkasten,

in dem tagsüber die Bettwäsche

verschwindet.

Um Stauraum zu gewinnen, sollte

man auch bei Regalen die Höhe

ausnutzen. Am besten sollten

sie bis unter die Decke reichen.

Wichtig: Häufig Genutztes kommt

nach unten!

wirft eine Tagesdecke über,

hat man mit ein paar Kissen

ruck, zuck ein gemütliches

Sofa gezaubert.

Zum Lernen und Hausaufgaben

machen (siehe auch

Kasten S. 44) ist es ratsam,

dass zwei Personen am

Schreibtisch Platz finden.

Das ist praktisch, wenn Sie

beim Lernen helfen wollen

oder wenn Ihr Kind mit einem

Klassenkameraden gemeinsam

Hausaufgaben machen

oder lernen möchte.

Wenn sich zwei Kinder ein

Zimmer teilen, kann es auch

sinnvoll sein, im Wohnzimmer

einen weiteren Arbeitsplatz

einzurichten – der sollte

aber auch eine aufrechte

Sitzposition und außerdem

Ruhe garantieren. Hausaufgaben

sollten auf keinen Fall

vor dem laufenden Fernseher

erledigt werden.

Malen und Basteln können

Kinder natürlich ebenso

am Schreibtisch. Das kann

sogar ein Anreiz sein, die

Hausaufgaben vollständig zu

erledigen und den Ranzen

für den nächsten Tag schon

gepackt zu haben – denn erst

dann ist Platz am Schreibtisch

für kreatives Austoben!

Erhellendes über gute

Lichtquellen

Entscheidend für eine angenehme

Atmosphäre im Kinderzimmer

ist die Beleuch-


42 familie&co 05/2021


Eine Aktion von familie&co und Toggolino

IHR BRAUCHT

MEHR IDEEN?

Kriegt ihr!

Schluss mit Langeweile – jetzt heißt es

basteln, backen und spielen!

Toggolino bietet euch viele tolle Ideen zum

Selbermachen für drinnen und draußen.

„M

ama, was machen wir

jetzt?“ Eine Frage,

die man momentan öfter hört.

Unsere Antwort: Wir basteln,

backen und spielen – mit den

zahlreichen Selbermach-Ideen

auf toggoeltern.de/toggolino!

Sie inspirieren, machen Spaß

und bringen jede Menge Abwechslung

in den Familienalltag.

Zu den Toggolino Lieblingshelden

eurer Kinder findet ihr

passende Rezepte, ausführliche

Schritt-für-Schritt-Bastelanleitungen

und tolle Spielideen.

Ihr wollt die Zentrale der PAW

Patrol nachbauen, einen rosa

Peppa Pig Gugelhupf backen

oder mit den Super Wings

Flügeln abheben? Dann macht

euch für alles bereit – für alles

außer Langeweile!

Denn ganz gleich, ob ihr malt,

rätselt, backt oder bastelt –

Selbermachen macht jede Menge

Spaß, fördert die Kreativität

und ermöglicht euren Kindern,

die Abenteuer ihrer Lieblingshelden

selbst zu erleben, egal ob

drinnen oder draußen. Darüber

hinaus hilft Toggolino schon den

Kleinsten dabei, spielerisch erste

Medienkompetenzen zu erwerben:

online, im TV sowie in der

kostenlosen Toggolino App.

Unsere

Lieblingsideen!

Basteln?

Spielen? Backen?

Ganz viele Ideen für drinnen

und draußen findet ihr auf

toggoeltern.de/

toggolino

• Backen:

leckere PAW Patrol

Blätterteigtaschen

• Basteln:

coole Super Wings

Flügel und Masken

• Spielen:

lustiges Peppa Pig

Matschepfützen-Spiel

Die volle Ladung Inspiration? Findet

ihr auf toggoeltern.de/toggolino

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familie&zuhause

tung. Am besten installieren

Sie für verschiedene Aktivitäten

und Situationen die

jeweils passenden Lichtquellen.

Eine warm leuchtende

Deckenlampe sorgt abends

oder an trüben Tagen für die

Grundhelligkeit. Hier kann

auch ein Dimmer sinnvoll

sei, um die Lichtstärke optimal

einzustellen. Außerdem

brauchen Kinder eine

Schreibtischlampe. Ob das

eine Stehlampe neben, eine

Lampe auf oder eine an die

Wand geschraubte Lampe

über dem Tisch ist, spielt dabei

keine Rolle. Hauptsache,

sie beleuchtet den

Arbeitsplatz hell, aber ohne

zu blenden. Auch am Bett

empfiehlt sich eine eigene,

kleine Lampe: Zum Vorlesen

zur guten Nacht, zum

Selberlesen für ältere Kinder

und nicht zuletzt, um schnell

Licht machen zu können,

wenn man nachts mal zur

Toilette muss.

Entscheidungsfreiheit

fürs Kind

Bei allen Gestaltungstipps

gilt: Arbeiten Sie mit Ihrem

Kind zusammen. Machen Sie

Vorschläge, aber lassen Sie

Ihr Kind mitentscheiden, wie

das Zimmer aussehen soll.

Bei Wünschen, die Ihnen

kurzlebig erscheinen, setzen

Sie auf wandelbare Dekorationen:

Der Wunsch nach

einem Piratenzimmer kann

mit einem schönen Wandtattoo

leicht erfüllt werden –

und ebenso schnell ist es wieder

entfernt, wenn die

Piratenphase vorbei ist.

Das Aussuchen und Gestalten

ist ein schönes Gemeinschaftserlebnis:

Durchstöbern

Sie gemeinsam Kataloge, gehen

Sie gemeinsam einkaufen

und gestalten Sie anschließend

zusammen den Raum.

Dann ist Wohlfühlen garantiert

– und einen selbst eingerichteten

Raum hält jeder

gern ordentlich.

Mehr Ideen:

www.schoener-wohnen.de/

einrichten/raeume/9198-

thma-kinderzimmer


Optimaler Arbeitsplatz

Ein mitwachsender Tisch und Stuhl

sind praktisch, da sie jederzeit richtig auf

die Körpergröße eingestellt werden können.

Das fördert eine gesunde Haltung und

beugt Rückenschmerzen vor. Besonders

gut: in Höhe und Tiefe justierbare Stühle.

Der optimale Standort des Schreibtisches:

möglichst mit Tageslichteinfall,

im rechten Winkel zum Fenster. Das Licht

sollte für Rechtshänder von rechts, für

Linkshänder von links kommen. Die optimale

Tischplattenneigung liegt bei 16 Grad.

Zur Aufbewahrung von Schulsachen

eignen sich Rollcontainer unterm

Schreibtisch sowie Ablagen und Ordner

auf dem Tisch.

Nach den Hausaufgaben den Tisch

freiräumen, damit er auch zum Malen und

Basteln genutzt werden kann – und stets

einsatzbereit ist.

FOTOS: KATARZYNABIALASIEWICZ, FAMVELD, CHOREOGRAPH, G-STOCKSTUDIO, OLESIABILKEI: ALLE ISTOCK (5)

44 familie&co 05/2021


PREMIUM-PARTNER REISE

Digitaler

Spaß mitten

in der

Natur

Den Mystery Boxes auf

auf der Spur: Mit der App

wird der Familienurlaub

im Landal Ferienpark

zum coolen Abenteuer

Die Landal Adventure-App

ermöglicht Urlaubsfreude für

die ganze Familie

FOTOS: © 2020 LANDAL GREENPARKS

Mit Mama und Papa spazieren gehen

und die Natur erkunden? Ab einem

bestimmten Alter hält sich die

Begeisterung dafür bei Kindern in Grenzen. Wer

im Urlaub trotzdem die ganze Familie in die Natur

locken möchte, kann sich bei Landal GreenParks

auf eine spannende digitale Schnitzeljagd durch die

Ferienparks und deren Umgebung begeben. Dank

der coolen Aufgaben der Landal Adventure-App

gehen sogar 8- bis 12-Jährige gerne spazieren.

Baut ein digitales Baumhaus!

Mithilfe einer Landkarte in der App suchen die

Kinder nach sogenannten Mystery Boxes, die in

den Landal Ferienparks in der freien Natur versteckt

wurden. Diese digitalen Boxen enthalten

Rohmaterialien wie Holz und Stein, mit denen die

Spieler ihr eigenes Baumhaus bauen können. Das

Highlight: Mit ihrer Kamera können

Kinder ihre Kreation auch in Augmented

Reality betrachten. Je nachdem, in welchem

Landal Ferienpark das Spiel gespielt

wird, kann das Baumhaus auch eine Strandhütte,

Berghütte oder Wasservilla sein. Die App

enthält zudem für alle Ferienparks unterschiedliche

Landschaften: Wälder, Wasser, Strand oder

Berge. So können in verschiedenen Umgebungen

auch verschiedene Hütten gebaut werden.

Zuhause in der Heimat stellen die Kinder ihr

Baumhaus in der App fertig und gestalten so tolle

Kreationen. Die digitalen Entwürfe können sie

dann über die sozialen Medien teilen und um einen

Aufenthalt in einem echten Baumhaus bei

Landal GreenParks kämpfen.

Ein innovativer Urlaubsspaß, der Kinder wie

Eltern mit einem Lächeln in die Natur bringt.

Die in fünf Sprachen verfügbare App funktioniert in allen der

100 Ferienparks von Landal GreenParks. Landal Adventure ist eine

Kombination aus digitaler Erfahrung und physischer Umgebung.

Die innovative Landal Adventure-App steht in den bekannten Stores

für iOS und Android zum kostenlosen Download bereit.

Der niederländische Ferienhausanbieter

Landal GreenParks

betreibt 100 Ferienparks in neun

Ländern, darunter sind elf in

Deutschland und sieben in Österreich.

Alle Ferienparks liegen im

Grünen und befinden sich am

Wasser, im Wald oder in den Bergen.

Ideale Orte zum Wandern,

Fahrradfahren und vielen anderen

Outdoor-Aktivitäten. Die Ferienparks

verfügen beispielsweise

über Restaurants, Spiel- und

Sportangebote, Schwimmbäder,

Indoor-Spielplätze oder die Kinderclubs

mit Maskottchen Bollo.

Weitere Infos unter:

www.landal.de oder

Tel. 01806-700 730

(€ 0,20/Anruf; mobil max. € 0,60).


familie&ernährung

Salat ist gesund,

Toastbrot nicht.

Viele Ernährungsweisheiten

beruhen

auf Vorurteilen oder

Missverständnissen.

20 weitverbreitete

Annahmen zur

Ernährung – und was

davon zu halten ist

Sollten Kinder zum

Essen nichts trinken?

Doch! Gerade Kinder nehmen

oft zu wenig Flüssigkeit

zu sich. Deshalb gehört ein

Getränk zu jeder Mahlzeit

unbedingt dazu. Allerdings

sollte das Essen nicht mit der

Flüssigkeit hinuntergespült

werden, denn die verdünnt

den Speichel und verkürzt

die Vorverdauung im Mund.

Also: Erst gründlich kauen –

und dann trinken.

Bekommt man von

ofenfrischem Brot

Bauch schmer zen?

Nein. Im Magen kann Brot

nicht weiter gä ren, weil

die Bakterien und Mikroorganismen,

die dafür zuständig

wären, die extreme

Hitze beim Backen im Ofen

nicht überleben.

Ernährungsmythen

AUF DEM PRÜFSTAND

46 familie&co 05/2020


Kann destilliertes

Wasser tödlich

wirken?

Nein. Chemischer Hintergrund:

In jeder Körperzelle

befinden sich Salze und Mineralien

– im destillierten

Wasser dagegen nicht. Um

diesen Konzentrationsunterschied

auszugleichen, nehmen

die Zellen angeblich so

lange Wasser auf, bis sie platzen.

Das mag unter Laborbedingungen

funktionieren –

im menschlichen Körper zum

Glück nicht. Denn im Magen

wird das destillierte Wasser

durch Nahrungsbestandteile

mit Salzen und Mineralien

angereichert.

Geben „glückliche

Kühe“ bessere Milch?

Ja. Das hat jedenfalls das dänische

Institut für Landwirtschaftsforschung

festgestellt.

Biomilch von „glücklichen

Kühen“, die auf der Weide

stehen und sich von frischem

Gras und Klee ernähren, enthält

mehr Vitamin E, Beta-

Karotin und gesunde Fettsäuren

als die von Stallkühen.

Lässt Schokolade

Pickel sprießen?

Nein. Auch wenn sich dieses

Vorurteil hartnäckig hält: Bei

gesunden Menschen führen

solche Naschereien nicht zu

unreiner Haut. Dass beispielsweise

in der Pubertät Pusteln

entstehen, hat hormonelle

Ursachen und kann auch

durch einen konsequenten

Verzicht auf Schokolade leider

nicht verhindert werden.

Reizen ver schluckte

Obstkerne den

Blinddarm?

Kirsch- oder Apfelkerne sicherlich

nicht. Denn dafür

ist die Öffnung zwischen

dem Darm und dem Wurmfortsatz,

der sich entzünden

kann, mit zwei bis drei Millimetern

zu klein. Selbst ein

Traubenkern passt kaum

durch.

Sind „unbehandelte“

Obstschalen wirklich

immer unbedenklich?

Nein. Die Zusätze „unbehandelt“

oder „nach der

Ernte unbehandelt“ besagen

zwar, dass die Schale der

Früchte nicht mit Konservierungsstoffen

länger haltbar

gemacht wurde. Sie kann

aber vor der Ernte mit Pestiziden

besprüht worden sein.

Wer die Schale mit verwenden

will, ist mit Bio-Obst auf

der sichereren Seite. ➼

Im FORUM WASCHEN arbeiten seit 20 Jahren Vertreter von u. a. Behörden,

Verbraucherverbänden, Hochschulen und der Industrie für mehr

Nachhaltigkeit beim Waschen, Abwaschen und Reinigen zusammen.

Auf der Internetseite Forum-Waschen.de werden praxistaugliche

Informationen zu Themen wie Wäschewaschen, Geschirrspülen und

Putzen angeboten.

SECHS

GOLDENE

REGELN ZUM

SICHEREN

UMGANG

MIT WASCH-,

PFLEGE- UND

REINIGUNGS-

MITTELN

1 2 3

© A.I.S.E. © A.I.S.E.

Wasch-, Pflege- und Reinigungsmittel

immer geschlossen und außer Reichweite

von Kindern oder Menschen mit einer

geistigen Beeinträchtigung aufbewahren.

Wasch-, Pflege- und Reinigungsmittel

niemals in Lebensmittelbehälter

(z. B. Getränkeflaschen, Konservengläser,

Tassen) umfüllen oder darin aufbewahren.

4 5 6

© A.I.S.E. © A.I.S.E.

Wasch-, Pflege- und Reinigungsmittel

immer getrennt von Lebensmitteln

aufbewahren.

© A.I.S.E.

Unterschiedliche Reinigungsmittel nicht

miteinander mischen.

Falls Wasch-, Pflege- und Reini gungsmittel

verschluckt wurden, niemals Erbrechen

auslösen. Stattdessen Giftinformationszentrum

anrufen!* (siehe Rückseite)

Augen- und Hautkontakt vermeiden.

Wenn ein Wasch-, Pflege- oder

Reinigungsmittel ins Auge gelangt ist,

gründlich mit Wasser ausspülen.

Die Bildkarte kann unter forum-waschen@ikw.org oder postalisch

angefordert werden: FORUM WASCHEN, Mainzer Landstraße 55,

60329 Frankfurt am Main.

Die Telefonnummern der Giftinformationszentren in Deutschland finden

Sie auch auf der Internetseite des Bundesinstituts für Risikobewertung:

www.bfr.bund.de/cm/343/verzeichnis-der-giftinformationszentren.pdf


familie&ernährung

Ist ACE-Saft für

Kin der besonders

gesund?

Ganz und gar nicht. Gerade

ACE-Säfte sind oft so stark

mit Vitaminen angereichert,

dass bereits ein Glas den

Tages bedarf eines Erwachsenen

decken kann. Für Kinder

ist das schon zu viel. Wird

eine der handelsüblichen

0,5- bis 0,75-Liter-Flaschen

geleert, ist die Vitaminzufuhr

viel zu hoch.

Darf man aufgetaute

Lebensmittel noch

einmal einfrieren?

Theoretisch schon. Es gibt

sogar Experten, die das

erneute Tiefkühlen für unbedenklich

halten. Auf der

sicheren Seite sind Sie allerdings,

wenn Sie Lebensmittel

nicht wieder einfrieren – was

wegen Bakterien besonders

für Fleisch und Fisch gilt.

Tipps zum Qualitätserhalt

von Tiefkühlkost: www.

tiefkuehlkost.de, Suchbegriff

„Hygiene“.

Sind weiße

Flecken auf den

Fingernägeln ein Zeichen

für Kalziummangel?

Nein. Die Flecken entstehen

durch kleine Verletzungen des

Nagelbetts oder durch Stöße

auf die Fingernägel. Dadurch

bilden sich Mini-Luftbläschen,

die weiß durch den Nagel

scheinen. Die Hand, die

wir am häufigsten benutzen,

hat deshalb in der Regel auch

die meisten Flecken.

Ist Salat wirklich

so gesund?

Rohes Gemüse ist ohne

Zweifel sehr gesund. Aber:

In Blattsalaten steckt außer

Wasser nicht allzu viel an gesunden

Inhaltsstoffen. Wenn

Kinder also bei Eisberg-,

Endivien- oder Lollo-Rosso-

Salat streiken, lohnt sich die

Diskussion nicht. Ein paar

Paprikastifte, Möhrenscheiben

oder Radieschen zum

Knabbern sind allemal

gesünder.

Können

verschluck te

Kaugummis Magen und

Darm verkleben?

Nein. Die Magensäure enthält

Salzsäure – und die

ist so stark, dass selbst der

klebrigs te Kaugummi keine

Chance hat, an der Magenwand

festzubacken. Der

Kaugummi wird in seine

Bestandteile zerlegt und

„flutscht“ dann völlig problemlos

durch den Darm.

Ist brauner

Zucker

gesünder als weißer?

Schön wär’s! Aber: Zucker

bleibt Zucker. Egal, ob

braun oder weiß. Er besteht

immer zu rund 99 Prozent

aus reiner Saccharose. Zwar

können bei der braunen

Variante irgendwo noch

ein ganz kleines bisschen

Vitamine stecken, aber die

Menge ist so gering, dasssie

bei der Ernährung in puncto

Gesundheit wirklich keine

Rolle spielt.

Ist Toastbrot

ungesund?

Nein. Als normales Kastenbrot

ist es genauso wertvoll

wie ein aus Auszugsmehl

gebackenes Grau brot. Aber:

Mehr Mineralstoffe und

Vitamine stecken in Brot

aus Vollkornmehl – und das

gibt’s auch als Toast.

Stecken in

Fischstäbchen

Fischabfälle?

Nein. Unter der Panade

verbirgt sich hochwertiger

Fisch. Mindestens 65 % des

genormten Stäbchens müssen

mageres Fischfilet sein. Der

Rest ist Panade aus Mehl,

Wasser, Gewürzen und Semmelbröseln.

In nur wenig

Fett gebrutzelt, sind Fischstäbchen

ein nützlicher

Ernährungsbestandteil.

Schützt Vitamin C

vor Grippe oder

einer Erkältung?

Nein. Egal, ob als Pulver

oder in Tablettenform: Dass

eine zusätzliche Dosis Vitamin

C allein vor Erkältungs­

FOTOS: DIONISVERO, ONKEYBUSINESSIMAGES, PETERHERMESFURIAN, FEDOR KOZYR, SIRAMATT1988, 3SBWORLD: ALLE ISTOCK (6)

48 familie&co 05/2020


krankheiten schützt, konnte

bisher in keiner Studie

nachgewiesen werden.

Führt Wassertrinken

nach

Steinobstessen zu

Bauchschmerzen?

Wer viele Kirschen isst, muss

tatsächlich vorsichtig sein.

Hintergrund: Auf den roten

Früchten sitzen, wie auch

auf den Schalen der meisten

anderen Steinobstsorten,

viele Hefekeime. Und die

können im Magen gären.

Zwar werden sie durch die

Magensäure teilweise abgetötet,

wenn aber mehr als

ein Pfund Kirschen durch die

Speiseröhre saust, kommt

die Magensäure nicht nach.

Durch Wasser wird sie dann

zusätzlich verdünnt.

Darf man

Joghurtdeckel

ablecken?

Eigentlich schon. Gesundheitlich

gibt es jedenfalls

keinen Grund, Kindern das

Ablecken des Deckels zu

verbieten. Denn er enthält

keine Antibiotika, Konservierungsstoffe

oder Gifte,

wie manche meinen.

Kann man sich

mit zu viel Salz

vergiften?

Das geht theoretisch tatsächlich.

Denn zu viel Salz

im Körper entzieht den

Zellen Wasser. Die tödliche

Dosis liegt bei etwa drei

Gramm Kochsalz pro Kilogramm

Körpergewicht.

Bei einem Kleinkind, das

zehn Kilo wiegt, sind das 30

Gramm Salz – also nur anderthalb

Esslöffel.

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eines Apfels

einmal das Putzen

der Zähne?

Nein. Apfelkauen rubbelt

zwar oberflächliche Beläge

ab, der Zahnsaum und die

Zahnzwischenräume werden

so aber nicht erreicht.

Und: Aus dem Frucht zuck er

des Apfels bilden Bakterien

neue Zahnbeläge. Die

Fruchtsäure greift zudem

den Zahnschmelz an.


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VERLAGSLEITER

Marko Petersen

CHEFREDAKTEUR

Hauke Johannsen

CONTENT MANAGEMENT

Textmanagement: Hauke Johannsen

Advertorial Produktion: Heimfelder Textschmiede,

Rolf von der Reith

GESTALTUNG

grafikDesign Willert, Layout: Christiane Willert

Bildredaktion: Heidi Wohlgeboren, Christiane Willert

HERSTELLUNG

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REPRO

Simkraft Solutions Pvt. Ltd.

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E-Paper Publishing: Marko Petersen

Redaktion Infoletter: Heimfelder Textschmiede,

Rolf von der Reith

Webdesign: MovisionDesign, Markus Oster

Promotion Vermarktung: Marko Petersen

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ANZEIGENLEITUNG

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andrea.woersdoerfer@ems.ad-alliance.de

AUFTRAGSABWICKLUNG

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FINANZ- UND RECHNUNGSWESEN

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