Jahresbericht 2020 SMZ Oberwallis

smzoberwallis

Das Sozialmedizinische Zentrum Oberwallis (SMZO) leistet einen grundsätzlichen Versorgungsauftrag im pflegerischen und sozialen Bereich. Das SMZO bedient die Gemeinden des Oberwallis und verfügt einerseits über kompetentes Fachpersonal vor Ort (Standorte), andererseits über eine gemeinsame Leitung in Brig (Organisation).

BETREUUNGSDIENST

Der Betreuungsdienst ist in den Spitex-Teams und deren Standorten

gut implementiert. Die Verantwortlichen finden in den verschiedensten

Situationen inzwischen selber Lösungen, um den

Kunden ein Angebot unterbreiten zu können. Aufgrund der CO-

VID-19 Pandemie mussten alle Fallbesprechungen in den Teams

vor Ort ausgesetzt werden. Ausserdem fielen diverse Sitzungen

auf kantonaler und Schweizer Ebene COVID-19 zum Opfer.

Die Arbeit im Betreuungsdienst fokussierte

auf folgende Schwerpunkte:

• Durchführen des Angebots des Beratungstelefons

• Konzeption und Organisation von Gesprächsgruppen

im Oberwallis

• Weiterentwicklung der Homepage der Vereinigung

betreuende Angehörige Wallis

• Vernetzung der Institutionen, welche Dienstleistungen

für betreuende Angehörige anbieten

• Mitarbeit im Komitee und Koordination mit dem Unterwallis

• Organisation von Aktivitäten rund um den

«Tag der betreuenden Angehörigen» vom 30.10.2020

• Redigieren der neuen Informationsbroschüre für betreuende

Angehörige, welche ab Anfang 2021 auch auf Deutsch

zur Verfügung steht

• Mitarbeit bei der Übergabe der präventiven Hausbesuche

an die neue Ansprechperson betreuende Angehörige,

Esther Zimmermann

ANSPRECHPERSON

BETREUENDE ANGEHÖRIGE

Am 1. Juli 2020 wurde der kantonale Auftrag zur Schaffung einer

Dienstleitung für betreuende Angehörige mit dem Angebot der

Ansprechperson betreuende Angehörige (AbA) im SMZO umgesetzt.

Die Kernaufgabe der Beratertätigkeit besteht darin, die

betreuenden Angehörigen in der Findung ihrer Rolle zu unterstützen

und mit ihnen ihre Bedürfnisse zu identifizieren. Es wird

in Zusammenarbeit mit der fallführenden Pflegefachperson der

zu betreuenden Person/en ein massgeschneidertes Unterstützungsangebot

für die betreuenden Angehörigen ausgearbeitet

und auf die Akzeptanz zur Annahme des Unterstützungsangebotes

hingewirkt.

COVID-19 hatte massgeblichen Einfluss auf die Möglichkeiten

der konkreten Ausgestaltung des Beratungsangebotes, da

einerseits das involvierte Pflegepersonal durch die zusätzlich

einzuhaltenden Schutzkonzepte verstärkt gefordert war, und andererseits

die betreuenden Angehörigen selbst teilweise Angst

vor dem Knüpfen neuer Kontakte hatten. Immerhin konnten im

ersten Jahr zumindest einige Beratungsgespräche durchgeführt

werden.

Um das Angebot bekannt/er zu machen, wurde ein Flyer realisiert

und ein Informationsbrief an die Hausärzte verschickt. Anfangs

Oktober erschien zudem ein kurzer Artikel über das neue

Angebot im Walliser Boten, und die Mitarbeitenden der Spitex

erhalten zweimal monatlich einen Impuls zur Thematik betreuende

Angehörige auf elektronischem Weg zugestellt.

Die verschiedenen Bedürfnisse und Fragen der betreuenden Angehörigen

sind vielfältig und komplex, und um diesen gerecht

zu werden, ist die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

(bspw. Pro Senectute, Stiftung Emera, Rotes Kreuz Wallis (SRK)

oder Alzheimervereinigung Wallis) von zentraler Bedeutung.

Diese Zusammenarbeit konnte aufgrund der Mitarbeit in der

«Arbeitsgruppe betreuende Angehörige Oberwallis» in welcher

Vertreterinnen der verschiedenen Organisationen mitwirken,

rasch und unkompliziert in die Wege geleitet werden.

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Blindtext

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