Jahresbericht 2020 SMZ Oberwallis

smzoberwallis

Das Sozialmedizinische Zentrum Oberwallis (SMZO) leistet einen grundsätzlichen Versorgungsauftrag im pflegerischen und sozialen Bereich. Das SMZO bedient die Gemeinden des Oberwallis und verfügt einerseits über kompetentes Fachpersonal vor Ort (Standorte), andererseits über eine gemeinsame Leitung in Brig (Organisation).

Budget 2022 – Rechnung 2020

Das Budget 2022 sieht einen Aufwandüberschuss von TCHF 11 208

vor (gegenüber dem Budget 2021 ergibt dies eine Zunahme von

TCHF 137). Gegenüber der Rechnung 2020 ist der budgetierte Aufwandüberschuss

TCHF 1666 höher.

Dies sind die wichtigsten Gründe für den höheren Aufwandüberschuss

gegenüber der Rechnung 2020:

Personalaufwand + TCHF 1965

Die grösste Differenz findet sich bei den Dienstleistungen Gesundheit

(+ TCH 932). Die Spitex-Personalkosten wurden erneut budgetiert unter

Berücksichtigung der kantonalen Langzeitpflegeplanung 2016–2021.

Dabei wurden dieselben Prinzipien wie fürs Budget 2021 befolgt:

• Erhöhung der Ausbildungsplätze und Sicherstellen der Begleitung,

um der Ausbildungsverpflichtung für Gesundheitsinstitutionen

nachzukommen und um für genügend Nachwuchs

zu sorgen. Budgetierung von zusätzlichen, im Leistungsvertrag

verlangten Funktionen (z.B. mobile Ernährungsberatung, Ansprechperson

für pflegende Angehörige, Hygieneverantwortliche).

Budgetierung einer Superuser-Stelle für die Implementation

des IT Projekts Pflegedossier. Budgetierung zusätzlicher Stellenprozente

bei den verschiedenen Fachbereichen (bspw. Kinderspitex,

MVB) aufgrund erhöhter Nachfrage sowie eine moderate

Personalreserve für die Spitex.

• Beim Sozialdienst (+ TCHF 328) kommt die Zunahme zum einen

durch die Budgetierung von zwei Projektstellen zustande:

Aufgrund fehlender niederschwelliger Angebote im Oberwallis,

wurde eine halbe Stelle für die berufliche und soziale Integration

vorgesehen. Für das kantonale IT Projekt Sozialhilfe

ist eine halbe Stelle für die Implementation und Begleitung

der Teams (Superuser) budgetiert worden. Zum anderen wird

eine Reserve vorgesehen, um den prognostizierten Auswirkungen

durch die COVID-19-Krise auf die Sozialhilfe

Rechnung zu tragen.

• Im Bereich der Führung und Verwaltung (+ TCHF 198) sind

neben dem ordentlichen Stellenplan unter anderem

temporäre Personalkosten für kantonale IT-Projekte und

weitere konzeptionelle Arbeiten vorgesehen. Ausserdem

sind im Budget Praktikumsstellen vorgesehen, die im

2020 nicht vollständig genutzt werden konnten. Um die

Absenzen zu reduzieren und die berufliche Reintegration

zu fördern, wurde zudem ein kleines Teilpensum für ein

internes Case Management vorgesehen.

• Der Zuwachs der Lohnkosten bei Mandate Dritter (+ TCHF 192)

wird mehrheitlich durch Mehrerträge oder Auflösung von

Reserven finanziert.

Sach- und Transportaufwand – TCHF 108

• Zurückhaltend budetiert wurde Verbrauchsmaterial gemäss

Mittel- und Gegenständeliste (Mi-GeL), welches voraussichtlich

ab 2022 wieder den Krankenkassen in Rechnung

gestellt werden kann.

• Hingegen rechnen wir weiterhin mit einem höheren

Verbrauch an Schutzmaterialien.

Sonstiger Betriebsaufwand + TCHF 389

• Unterhalt und Reparaturen (+ TCHF 6).

• Anschaffungen und Abschreibungen (+ TCHF 45).

• Die IT Mehrkosten entstehen aufgrund höherer Beiträge an

die kantonalen Informatikprojekte und im kleineren Ausmass

durch interne Projekte zur Effizienzsteigerung (+ TCHF 199).

• Höhere Raumkosten hinsichtlich Erweiterung der

Räumlichkeiten in Visp (+ TCHF 52).

• Die Tablets der Spitexmitarbeitenden werden gemäss

kantonalem Projekt künftig gemietet (+ TCHF 60).

• Mehraufwand beim Verwaltungs- und Werbeaufwand,

übriger Betriebsaufwand (+ TCHF 25), sowie Sachversicherungen

und Finanzaufwand (+ TCHF 2).

Ertrag + TCHF 494

• Die Mehreinnahmen entstehen zu einem bedeutenden Teil bei

der Spitex angesichts des höher budgetierten Stellenplanes

(+ TCHF 361) sowie durch die angepasste Rest-Finanzierung

der öffentlichen Hand (+ TCHF 139).

• Bei den Erträgen aus Fachberatung rechnen wir gesamthaft

gesehen mit Einnahmen auf dem Niveau der Rechnung 2020

(– TCHF 6).

Ausserordentlicher Aufwand – TCHF 68 /

Ausserordentlicher Ertrag + TCHF 18

Allfällige Aufwand- bzw. Ertragsüberschüsse der Dienstleistungen

Topjoberwallis und Berufsbeistandschaft werden

über einen Ausgleichsfond aufgefangen.

Zusammenfassung

Personalkosten + 1965

Sach- und Transportaufwand + 108

Sonstiger Betriebsaufwand + 389

Ausserordentlicher Aufwand – 68 2178

Ertrag + 494

Ausserordentlicher Aufwand/Ertrag + 18 – 512

Differenz Jahresrechnung 2020 / Budget 2022

(in TCHF gerundet) + 1666

Weitere Abweichungen

• Aufgrund der zusätzlich budgetierten Stellenprozente steigen

auch die Kosten für die Sozialversicherungen (+ TCHF 327).

• Tiefere Kosten für den Aufwand Fachberatung (– TCHF 12).

24 Finanzen

Revisionsstelle

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