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Fuego 2 LP

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Thiago steckt das Handy weg und betritt müde

sein Hotelzimmer.

»Ich habe auf dich gewartet.«

Es sollte ihn nicht überraschen, dass in der riesigen

Suite, die er betritt, Ayla am Schreitisch gelehnt

sitzt und ihm entgegenblickt. »Wieso überrascht

mich das nicht?« Thiago zieht seine Waffe

aus dem Hosenbund und legt sie auf dem massiven

Holzesstisch ab, der an der Seite des Raumes steht.

Er streift sich die Sneakers ab und sieht zu Ayla.

»Weil du mich kennst, weil wir beide gleich denken

und handeln, das war schon immer so.« Thiago

geht zu der Minibar und gießt sich ein Glas Scotch

ein. »Dass wir beide gleich denken, bezweifle ich.

Was willst du, Ayla?« Ein leises Auflachen lässt ihn

wieder zum Schreibtisch sehen.

Er ist nicht blind, er ist ein Mann und er weiß

genau um die Reize von Ayla. Sie ist eine sehr attraktive

Frau. Er sieht von ihren roten Pumps über

ihre langen braunen Beine zu dem roten kurzen

Overall, den sie trägt. Ihre schwarzen Haare fallen


ihr in wilden Wellen bis an die Hüften und ihre rote

Lippen sind ein Versprechen für die Sachen, die sie

tun kann. Thiago weiß das, er kennt Ayla, sie hatten

viel Spaß miteinander und es waren Stunden,

die er immer in seinen Erinnerungen hatte. Ayla

weiß, wer sie ist und was sie kann und er hat keine

Frau nach ihr getroffen, die so gut war in dem,

was sie tut, doch das ist nicht alles und das hat er

schnell begriffen.

»Morgen findet die Feier statt und danach einige

wichtige Gespräche, und ich wollte dich nur daran

erinnern, was für Vorteile es hat, wenn du über

eine Zusammenarbeit mit uns nachdenkst. Wenn

du an unserer Seite kämpfst und ...«

Thiago setzt sich auf die Couch und nimmt einen

weiteren Schluck. »Das ist schon einmal der

erste Fehler, Ayla, es gibt nur die Fuegos und wie

du sicherlich weißt, da ich dich kenne und weiß,

dass du deine Hausaufgaben machst, sind wir bereits

so mächtig, dass wir mit niemandem zusammenarbeiten

müssen. Und das, was du mir anbie-

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ten willst, hatte ich schon. Wenn du behauptest,

mich zu kennen, wirst du wissen, dass ich nichts

und niemanden über meine Familia stelle, Ayla.

Niemals!«

Sie stößt sich vom Tisch ab und kommt langsam

auf ihn zu.

»Das weiß ich. Ich wusste immer, wer du bist,

Fuego, und ich bereue es, wie das damals gelaufen

ist. Ich wusste, dass du die Kraft der alten Familia

warst und diese Zeit mit dir hat noch lange in meinem

Körper nachgebrannt. Niemals wieder habe

ich einen Mann so genossen wie dich und ich habe

danach auch nie wieder einen Mann getroffen wie

dich. Doch wir wollten die Da Silvas und ich musste

mich um Adrian kümmern und du hast diese

Rosa gefunden … doch jetzt … einige Jahre später

stehen wir hier und alles hat sich geändert …« Du

sollst wissen, was dir Mexiko zu bieten hat.«

Ihre Stimme wird immer rauer und mit den

letzten Wörtern öffnet sie das Band ihres Overalls

und streift ihn von ihrem Körper.


Sie steht komplett nackt vor ihm, Thiagos Blick

streift über ihre Beine, ihren festen Bauch, die perfekten

Brüste, zu ihren Lippen. »… Du sollst wissen,

was dir Mexiko zu bieten hat.«

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