MINI-MAX-PLUS-000-April 2021

mara150769

Heft 00 • Mai 2021

www.mini-max-plus.at

ab EUR 1,80

Tier-Recht

Fit für den Tierschutz

Skateboarderin

Die Nr. 1 Alisa Fessl

Brennnesseln

Was brennt denn da?

Enten


Was ist MINI-MAX? Warum PLUS?

„Wer zu lesen versteht,

besitzt den Schlüssel zu großen Taten,

zu unerträumten Möglichkeiten.“

Aldous Huxley

Liebe Schulleitung,

liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern!

Dieses wunderbare Zitat von Aldous Huxley beschreibt sehr

gut, was wir mit unseren MINI-MAX-Heften erreichen wollen:

Unsere Schulkinder zum Lesen motivieren, mit Buchstaben und

Worten begeistern, und damit ihre Lesekompetenz fördern.

MINI-MAX zählt in Kärnten seit nunmehr fast

15 Jahren – bei Lehrerinnen und Lehrern und

Schülerinnen und Schülern – zu den

beliebtesten Schul-Magazinen. Monat für Monat

erarbeitet unser Team von Expertinnen und

Experten dutzende lesenswerte Geschichten

und lehrreiche Beiträge aus zahlreichen Wissensund

Bildungsbereichen und bereitet diese kindgerecht auf.

MINI-MAX ist als Unterstützung und Abwechslung im

Unterricht sowie als sinnvolle Beschäftigung unserer Kinder in

ihrer Freizeit gedacht und versucht stets, 100 % fundierte und

korrekte Informationen zu vermitteln.

MINI-MAX ist primär für die 3./4. Klasse

Volksschule und 1./2. Mittelschule/Gymnasium

konzipiert, ist aber für die Förderung der

Lesekompetenz auch bestens in allen

anderen Schulstufen geeignet.

MINI-MAX bringt die bunte Vielfalt unserer Tierwelt, die einzigartige

Schönheit der heimischen Flora, traditionelle Sagen,

verblüffende geologische Phänomene, körperliche und geistige

Gesundheit, Bewegung und Sport, die Veränderung des Klimas

und viele weitere spannende Themen ins Klassenzimmer.

MINI-MAX entwickelte gemeinsam mit

Native Speakers ein Konzept, das die Kinder

– unterstützend zum Unterricht – intensiv und

doch spielerisch und unterhaltsam in die

Grundkenntnisse der englischen Sprache

einführt und die Freude an Englisch weckt.

2

„Digitale Schule ist die harmonische Kombination

von moderner, digitaler Infrastruktur

und inspirierender, zukunftsweisender Pädagogik.”

Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann

Die neue, spannende Zusammenarbeit mit

Lemberger Publishing hebt MINI-MAX auf ein

neues PLUS-Level. Ab sofort können wir - der

MINI-MAX-Verein gemeinsam mit Lemberger

Publishing - MINI-MAX-PLUS allen

österreichischen Schulen im Abo anbieten.

MINI-MAX-PLUS bietet:

• Förderung der Lesekompetenz

• Festigung von sinnerfassendem Lesen & Grammatik

• Vermittlung von Wissen und Alltagskompetenzen

• Kindgerechte Themen mit Gegenwartsbezug

• Entwicklung von Gesundheitsbewusstsein

• Hands-on-Inhalte aus den MINT-Fächern

• Vermittlung von österreichischem Kulturgut

• Arbeitsblätter direkt im Heft und auf der Website

• Spielerisches Erlernen der Weltsprache Englisch

• Aufbau von digitalen Kompetenzen durch:

• Eduvidual • Digi.Schule • Notyz-App

• Augmented Reality • mini-max-plus.at

E-Mail:

MINI-MAX-PLUS bestellen:

Ab EUR 1,80 pro Ausgabe.

Top-ABO-Preise! (siehe Seite 5!)

Website: www.mini-max-plus.at

versand@dataform.at

Telefon: 02245 32 62 331

(Frau Hackl oder Frau Kaipl)

Fax: 02245 32 62 317

Post:

Dataform Print GmbH • Fr. Hackl / Fr. Kaipl

Julius-Raab-Str. 8 • 2203 Großebersdorf

MINI-MAX-PLUS -Hotline: 0664 54 26 112


In MINI-MAX könnt ihr allerhand über die Natur lesen. Aber wisst ihr auch, dass euch viele

Elemente der Natur Sprachbilder und Redewendungen zur Verfügung stellen, damit eure Sprache

bildhafter und interessanter wird? Also los! Welches Wort gehört an welche Stelle?

• Abend • Apfel • Ast • Bach • Bäume • Berge • Blitz • Blume • Busch

• Donner • Eis • Feld • Fluss • Früchte • Gipfel • Glatteis • Mond • Nacht

• Regen • Schnee • Stern • Tau • Wald • Wasser • Wiese • Zweig

1. Haben sie den Dieb erwischt? – Nein, der ist längst über alle .

2. Die Beratungen der Lehrer sind noch nicht aus – sie sind noch im .

3. Als es gefährlich wurde, lief er davon und ließ mich im stehen.

4. Heute fühle ich mich richtig gut und stark; ich könnte ausreißen.

5. Wenn du dich nicht bemühst, kommst du auf keinen grünen .

6. Ich soll nachgeben? Niemals – ich werde das nicht räumen.

7. Wenn er faul ist, gehen seine Chancen für einen Beruf den hinunter.

8. Ich kann dir nichts über Computer sagen – ich habe keinen davon.

9. Du kannst nicht mit dem Computer umgehen? Sag, lebst du hinter dem ?

10. Die Frau ist so klug, der können wir nicht das reichen.

11. Er hat mich nicht offen kritisiert – er hat es mir durch die gesagt.

12. Du willst mich täuschen, aber mich kannst du nicht aufs führen.

13. Ich mag nicht zum Zahnarzt gehen, aber ich muss in den sauren beißen.

14. Die Nachricht vom Unfall traf uns wie ein aus heiterem Himmel, ...

15. ... wir waren wie vom gerührt und standen alle stumm da.

16. Du hast wieder nichts gelernt: Das ist der der Faulheit!

17. Man soll den Tag nicht vor dem loben.

18. Diese Aufgabe löse ich mit links – das ist für mich eine gemähte .

19. Ich werde jetzt auf den klopfen, ob du wirklich etwas gelernt hast.

20. Wir wohnen weit draußen, dort, wo sich Fuchs und Hase gute sagen.

21. Wie man in den hineinruft, so schallt es heraus.

22. Wenn du brav lernst, trägt das : Du bekommst gute Noten.

23. Wir hatten Pech: Unsere Reise stand unter keinem guten .

24. Er hat seine beste Zeit hinter sich, jetzt ist er auf dem absteigenden .

25. Endlich reden sie wieder miteinander: Das zwischen ihnen ist gebrochen.

26. Was du mir da erzählst, weiß ich schon längst, das ist von gestern.

Lösungen auf www.mini-max-plus.at

Übung aus dem Schulbuch „Lese- und Lernprofi 4“

Bildungsverlag Lemberger • ISBN 978-3-7098-0736-1

Das neue, innovative MINI-MAX-PLUS

MINI-MAX-PLUS wird Ihren Unterricht bereichern. Die

spannenden, lehrreichen und kindgerecht aufbereiteten Beiträge

motivieren die Kinder zum Lesen. Mit den direkt im Heft integrierten

Arbeitsblättern können Sie – ohne zusätzlichen Aufwand und Kosten

– das Erlernte bei den Kindern überprüfen. (Ab Seite 47)

Sprache

ARBEITSBLATT von:

Sprachbilder aus der Natur

Donner

Blitz

Feld

Gipfel

Abend

Regen

Bäume

Wasser

Bach

Tau

Blume

Berge

Fluss

Zweig

Glatteis

Apfel

Mond

Wiese

ARBEITSBLATT von:

Bedeutungsgleiche Wörter

Hier war der Fehlerteufel am Werk und hat Wörter dazugemischt, die jedoch nicht

die gleiche Bedeutung wie das Ausgangswort haben. Welches Wort passt nicht?

In jeder Zeile ist ein Wort falsch. Finde es und streiche es durch!

1 a)

sagen

quasseln trinken reden schildern erzählen

1 b) etwas laut sagen

schreien plärren brüllen murmeln kreischen

1 c) etwas leise sagen

wispern flüstern hauchen tuscheln fluchen

1 d) etwas unglücklich sagen

jammern schluchzen stöhnen klagen loben

2 a)

sehen

gucken schauen gaffen schlafen starren

2 b) sich etwas genau ansehen

beobachten studieren prüfen untersuchen zwinkern

Lösungen, weitere Arbeitsblätter und (Bastel-) Vorlagen zum

Downloaden und Ausdrucken sowie Tierstimmen zum Anhören

und weitere interaktive Inhalte gibt es auf unsere Website

www.mini-max-plus.at.

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Busch

Wald

Früchte

Eis

Schnee

Nacht

Stern

Ast

3 a)

dumm

einfältig unbegabt gescheit begriffsstutzig

3 b)

leise

still

ruhig lärmend geräuschlos

Arbeitsblätter direkt im Heft (S. 47 bis 56)

49

Wenn Sie es wünschen, kann MINI-MAX-PLUS Sie auch beim

Aufbau digitaler Kompetenzen unterstützen. Die Kinder können

ein umfassendes Verständnis erhalten, wie das Lernen mit und über

digitalen Medien sowie die digitale Welt funktionieren.

Übungen und Beispiele auf Eduvidual zum Ausprobieren

Sie können 15 passende Übungen und weiterführende Inhalte

zu Themen im aktuellen MINI-MAX-PLUS auf Eduvidual

ausprobieren. Link www.eduvidual.at/course/view.php?id=77427

im Browser/Internet eingeben oder rechts stehenden QR-Code mit

Handy oder Tablet scannen.

Sie finden dort:

• Digitale Übungen, die die Lesekompetenz hinsichtlich des Leseverstehens

und der Lesegenauigkeit kontrollieren und fördern.

• Viele lehrreiche Übungen, die auch Spaß machen (z.B. Memory).

• Automatische Kontrolle der Übungen: Die Kinder sehen sofort,

was sie falsch oder richtig ausgewählt haben.

Ab Herbst/ab Ausgabe 1: digitales Heft auf DIGI.SCHULE

Ab der ersten Ausgabe von MINI-MAX-PLUS im September

2021 gibt es das Heft zusätzlich digital auf DIGI.SCHULE mit:

• Hilfreichen interaktiven Funktionen (Anmerkungen, Lesezeichen ...)

• Weiterführende Links und Ressourcen sowie Bilder und Videos

• Hochwertige multimediale Inhalte für Ihren Unterricht.

Website www.mini-max-plus.at

www.eduvidual.at/course/view.php?id=77427

Ab September 2021:

Digitales MINI-MAX-PLUS

Heft auf DIGI.SCHULE mit persönlichem Freischalt-Code

Ab Herbst/ab Ausgabe 1: Notyz APP und Augmented Reality

Unsere neue MINI-MAX-PLUS -APP von Notyz will den Kindern

das Lernen und Lesen sowie Ihnen die Kommunikation mit Ihren

Schülerinnen und Schülern erleichtern – die App ist eine sichere

Alternative zu WhatsApp.

Mit Hilfe von Augmented Reality (AR) von Areeka werden Bilder und

sogar ganze Seiten im gedruckten Heft zum Leben erweckt.

(Bilder, Videos, 3D-Modelle ...) – ab dem Schuljahr 2021/22!

Ab September 2021:

Eigene APP

und Augmented Reality

3


INHALT

MINI-MAX-PLUS

Erscheinungstermine:

001 – Oktober 2021...... 20. Sep. 2021

002 – November 2021.... 3. Nov. 2021

003 – Dezember 2021.... 30. Nov. 2021

004 – Jänner/Feb. 2022.. 10. Jän. 2022

005– März 2022......... 28. Feb. 2022

006 – April 2022. . . . . . . . . . 29. März 2022

007 – Mai 2022 .......... 2. Mai 2022

008– Juni 2022 ........... 6. Juni 2022

INHALT


Liebe Direktorinnen und Direktoren!

Liebe Lehrerinnen und Lehrer!

Seit 15 Jahren versorgt MINI-MAXKärntner Schülerinnen

und Schüler monatlich mit jeder Menge neuem, lehrreichem,

spannendem und unterhaltsamem Lesestoff. Wir sind stolz

auf unsere bis heute 134 (!) publizierten Hefte und freuen

uns schon sehr darauf, ab sofort mit unserem neuen Partner – Bildungsverlag

Lemberger – in ganz Österreich zu erscheinen und unseren Leserinnen und

Lesern viele digitale Zusatzangebote zur Verfügung stellen zu können.

Viel Spaß mit dieser „Schnupper-Ausgabe“ von MINI-MAX-PLUS,

und bleiben Sie gesund, Ihre Editorin Christina Fritz

HOTLINE: 0664 / 54 26 112 • E-Mail: mini-max@aon.at • www.mini-max-plus.at


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Wissen und Bildung

Sagen aus Österreich:

Der Schatz an der Wegscheide............................5

Fauna: Teichmolch.................................................6

Redewendungen: Warum sagt man das so?.......9

Flora: Brennnesseln ............................................10

Jagd: Enten..........................................................12

Tier-Recht: Bist du fit für den Tierschutz?...........14

Wieso? Weshalb? Warum?..................................16

Uni für Kinder:

Stadt – Land: Die Grenzen verschwimmen!.......18

Das lustige ABC der Tiere...................................20

Geologie: Flossenechse Neusticosaurus •

HAIE – Uralte Bewohner der Meere....................22

12

Gesundheit und Sport

Wildkräuter...........................................................24

Alles cool! Nur kein Stress! ................................26

Sport: Bogenschießen • Skateboarden.............28

Schau auf deine Augen!......................................30

Englisch

Hello • Tongue twisters! .....................................34

Words: My daily routine.......................................35

Words: Animals and the sound they make.........36

Fun: Poem: BUZZ • Word search.......................38

Fun: Colour me in!...............................................39

Insects – Crossword............................................40

Make your own pinwheel.....................................41

16 29

Mach mit!

Experiment: Abgedrehter Papier-Hubschrauber...42

Basteln: Memory-Spiel........................................44

Basteln mit Kochlöffeln........................................45

Rätsel • Lesetipps • Auflösungen......................46

Arbeitsblätter.......................... 47 – 56

Noch mehr Lesestoff

Gedicht: Frühling.................................................57

Haustier: Koi Farbkarpfen...................................58

Reptilien: Welche Sinne haben Schlangen?.......60

Ratekrimi: Gelegenheit macht Diebe..................62

Witze und Scherzfragen......................................64

IMPRESSUM

• Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft MINI-MAX & Lemberger: MINI-MAX, Verein zur Förderung der Lesekompetenz von Schüler/inne/n (ZVR-Zahl: 783128097), Moosburger

Straße 40, 9201 Krumpendorf, E-Mail: mini-max@aon.at • Lemberger GmbH (Lemberger Publishing), Franz-Glaser-Gasse 10, 1170 Wien, E-Mail: office@lemberger.at

• Medieninhaber, Verlagsrechte sowie für den Inhalt des Printmediums verantwortlich: MINI-MAX • Verantwortlich für digitale Inhalte: Lemberger GmbH

• Druck: Bauer Medien, Wien • Auflage: 35.000 Stk. • Titelfotos: Wilhelm Gailberger, Lukas Cairns, Freepik

• Erscheinung: monatlich (8 Ausgaben pro Schuljahr, Jänner/Februar als Doppelnummer)

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• HOTLINE: 0664 / 54 26 112 • www.mini-max-plus.at


Sagen aus ÖSTERREICH

Vor langer Zeit gab es eine

Wegscheide (= Weggabelung),

von der man behauptete, dass

dort ein Schatz zu finden wäre.

Eines Abends unterhielten sich

zwei Mägde darüber, wie sie

wohl an diesen Schatz gelangen

könnten. Die eine sagte: „Lass

uns Schatzbeten gehen!“ Doch

die andere verneinte: „Lieber nicht,

wenn der Schatz will, kommt er

in mein Bett.“ Da überlegte die

erste, dass es doch viel besser

wäre, wenn ihr allein der ganze Schatz

gehören würde, und eilte zur Wegscheide.

Der Schatz an der Wegscheide

SAGEN

Dort nahm sie ihren Hut ab und begann zu

beten. Bald galoppierte ein Schimmel

daher und legte ein paar Pferdeäpfel in

ihren Hut. Das machte die Magd sehr

wütend. Sie wollte den Pferdemist

schon wegwerfen, da fiel ihr die

andere Magd ein, die friedlich zu

Hause schlief. Sie beschloss, der

anderen den Mist ins Bett zu legen.

Als diese am nächsten Tag erwachte,

war ihr ganzes Bett voller Gold. Die

Boshafte ärgerte sich, weil sie das

Gold so töricht verschenkt hatte,

und erinnerte sich an die Worte der

anderen vom Vortag.

Fotos: wikimedia.org / CC-BY-SA: Johann Jaritz, Freepik

Quelle: Georg Graber „Sagen aus Kärnten“

ABO-Angebote MINI-MAX-PLUS

8 Ausgaben/Schuljahr • mindestens 64 Seiten • umfangreicher Englisch-Teil

4

Ausgaben

Semester-Abo E 10,-

10,-

Euro

• 4 monatliche Ausgaben/Nummern

(Oktober bis Jänner oder März bis Juni)

PLUS Digitale Ausgabe und

Onlinematerial auf Digi.Schule

PLUS Arbeitsblätter im Heft und zum

Downloaden auf mini-max-plus.at

PLUS MINI-MAX-Plus-APP

(Schüler/innen-App)

PLUS Augmented Reality

Jahres-Abo ab E 14,40 *

• 8 monatliche Ausgaben/Nummern

(Oktober bis Jänner plus März bis Juni)

PLUS Digitale Ausgabe und

Onlinematerial auf Digi.Schule

PLUS Arbeitsblätter im Heft und zum

Downloaden auf mini-max-plus.at

PLUS MINI-MAX-Plus-APP

PLUS Augmented Reality

PLUS Abenteuer-Lesebuch 96 Seiten

8

Ausgaben

ab

14,40

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Bestellungen ab 10 Abos pro Schule möglich!

Alle Zeitschriftenbestellungen können per

E-Rechnung oder als Unterrichtsmittel eigener

Wahl abgewickelt werden.

* 10 bis 49 Jahres-Abos/Schule je E 16,-

50 bis 99 Jahres-Abos/Schule je E 15,20

ab 100 Jahres-Abos/Schule je E 14,40

Plus 20 % Exemplare für Lehrpersonen gratis!

ABO-BESTELLUNGEN: E-Mail: versand@dataform.at • www.mini-max-plus.at

Telefon: 02245 32 62 331 (Frau Hackl oder Frau Kaipl) • Fax: 02245 32 62 317

Post: Dataform Print GmbH • Fr. Hackl / Fr. Kaipl • Julius-Raab-Straße 8 • 2203 Großebersdorf

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TIERWELT

Ein Teichmolch-Männchen in seinem

Balzkleid mit Rückenkamm und schwarzen

Punkten am Körper.

Ein Teichmolch-Männchen an Land ohne sein

prächtiges „Paarungskleid“.

Amphibien leben an Land und im Wasser

Molche zählen wie Frösche, Kröten, Unken und

Salamander zu den Amphibien. Das heißt, dass

sie besonders in der Entwicklungsphase an

den Lebensraum Wasser gebunden sind

und erst im Erwachsenenstadium zu

einem teilweisen Landleben übergehen.

Sie leben sozusagen „amphibisch“, an

Land und im Wasser. Während zum

Beispiel erwachsene Erdkröten nur mehr

zur Paarungszeit das Wasser aufsuchen,

halten sich Molche auch im Sommer immer

wieder gerne in oder um Tümpel und kleinere

Teiche auf. Sie brauchen auf alle Fälle immer

genügend Feuchtigkeit, um nicht auszutrocknen.

In der Nacht und vor allem bei Regen jagen sie

auch an Land. Immer wieder kann man sie dann

auch am Tag versteckt unter einem am Boden

liegenden Brett oder einem flachen Stein antreffen.

6

Fotos: Wilhelm Gailberger, wikimedia.org / CC-BY-SA: Christian Fischer, Kristian Peters; Freepik

Herzlichen Dank an Dr. Christian Wieser für diesen spannenden und lehrreichen Beitrag.


FAUNA

Teichmolch

er Schnee und das Eis

Ddes letzten Winters ist

Vergangenheit, die

Temperaturen steigen und der

Nieselregen durchfeuchtet den

Boden. Das Gras und auch

das am Rand der Hecke im

letzten Jahr auf der Erde liegen

gebliebene Holzstück triefen vor

Nässe. Bei meinem abendlichen Rundgang

sammle ich Nacktschnecken, um die Anzahl

dieser eingeschleppten und sich explosionsartig

vermehrenden Tiere auf ein verträgliches Maß zu

minimieren. Jede Entnahme im Frühling verringert

deren gewaltige Nachkommenschaft. Ein Blick

unter solche Holzstücke bringt regelmäßig

Erfolg bei der Suche nach Jungschnecken.

Dieses Mal schaut mich beim Ausleuchten

mit der Stirnlampe der Fläche unter dem

Holz ein verdutzt dreinblickender „Mini-

Drachen“ an. Ein Teichmolch hat sich den

selbst bei Sonnenschein feuchten Platz zum

Ausruhen während des Tages ausgesucht

und bereitet sich gerade auf seinen nächtlichen

Jagdausflug vor. Er ist ja ein Jäger von Insekten,

Würmern und als gemächlicher, nicht gerade

flinker Zeitgenosse, verschmäht er auch leicht zu

erbeutende Jungschnecken nicht. Somit fungiert er

sozusagen ungewollt als „natürlicher“ Helfer beim

Bekämpfen der Nacktschneckeninvasion.

Im Frühling, knapp nach der Schnee- und

Eisschmelze, wandern die erwachsenen

Teichmolche meistens zu jenen

Kleingewässern zurück, in denen sie die

Entwicklung als Larve verbracht haben.

Nur die Männchen tragen während der

Paarungszeit im Wasser das farbenprächtige

Balzkleid mit einem ausgeprägten welligen

Rückenkamm, um den unscheinbareren

Weibchen zu imponieren.

Die Teichmolch-

Weibchen sind eher

unscheinbar.

LANDESMUSEUM - RUDOLFINUM KÄRNTEN • www.landesmuseum.ktn.gv.at 7


fauna

Teichmolch

Nachwuchs

Bis zu 300 befruchtete Eier werden von den

Weibchen einzeln oder in kleinen Gruppen

an Wasserpflanzen oder an dem am

Gewässergrund liegenden Falllaub angeheftet.

Dabei falten sie mit den Hinterbeinen aus

Blättern kleine Taschen und wickeln die Eier

zu deren Schutz richtiggehend darin ein.

Die Larven leben wie ihre Eltern räuberisch

von kleinen Wassertieren, wie Wasserflöhen,

Wasserasseln und Insektenlarven. Dabei

atmen sie unter Wasser mit Kiemen. Mit

dem Umstieg zum Landleben wechseln sie

zur Lungenatmung, wobei im Gegenzug die

Kiemen zurückgebildet werden.

Die größten Feinde der Molche und speziell

deren Larven sind räuberische Fische. Deshalb

bevorzugen sie auch fischfreie Kleingewässer

als Laichbiotope. Aber auch Libellenlarven und

anderen Unterwasserjägern fallen Jungmolche

zum Opfer. Mit viel Pech kann es schon auch

passieren, dass eine Larve von einem Elternteil

als Beute angesehen und verspeist wird. Nach

der Eiablage kümmern sich die Elterntiere

8

nicht mehr um ihren Nachwuchs.

So sieht die Larve eines Teichmolchs aus.

Teichmolch

Wissenschaftlicher Name: Lissotriton vulgaris

Familie: Echte Salamander

Farbe: Männchen im Balzkleid mit auffallendem,

gewelltem, an der Schwanzwurzel unterbrochenem

Rückenkamm, große runde schwarze Punkte am

Körper, Rest des Jahres unscheinbar braun-schwarz

wie die Weibchen.

Länge: bis zu 11 cm lang

Nachwuchs: 100 bis 300 Eier

Alter: In freier Natur nur wenige Jahre, in Gefangenschaft

ist ein Maximalalter von 28 Jahren bestätigt.

Nahrung: Ernähren sich räuberisch von Insekten,

Spinnen, Flohkrebsen; auch Jungschnecken und

anderes Kleingetier fallen ihnen zum Opfer.

Feinde: Fische, Libellenlarven, Wasserkäfer, Vögel etc.;

Molchfallen wie Kellerschächte, glatt- und steilrandige

Wasserbecken und Gartenteiche, aus denen sie nicht

mehr entkommen können.

Fotos: Wilhelm Gailberger, wikimedia.org / CC-BY-SA: Piet Spaans


Warum sagt man das so?

WISSEN

Manchmal hört ihr lustige, bildhafte Aussprüche, deren Sinn

sich euch nicht gleich erschließt und die oft etwas ganz anderes

bedeuten, als ihr vermutet. Wenn ihr nachfragt, wird euch erklärt,

dass es sich dabei um eine „Redewendung“ handelt. Aber woher

kommen diese Redewendungen? Was bedeuten sie?

Abwarten und

Tee trinken

Gerade ist der Mathe-Test

abgesammelt worden. Die Kinder unterhalten

sich aufgeregt über Ergebnisse und richtige

Rechenwege. „Ich denk‘, es ist gut gelaufen“,

lacht Markus, „jetzt müssen wir abwarten und Tee

trinken!“ Markus meint damit, dass jetzt alle Geduld

haben müssen, denn ihre Noten werden sie erst in

einer Woche erfahren. Diese Redewendung kennt

man seit Mitte des 19. Jahrhunderts und dürfte

ursprünglich eine Mahnung an Kranke gewesen

sein: geduldig darauf zu warten, dass sie wieder

gesund werden, und bis dahin brav ihren

Kräutertee zu trinken.

Sand in die Augen streuen

„Wie konntest du nur diese verrostete Klapperkiste

(dieses alte Auto) kaufen?“, fragt die ältere Schwester

fassungslos, „Der Verkäufer hat dir wohl Sand in die

Augen gestreut!“ Diese Redewendung bedeutet,

jemanden zu täuschen, ihm etwas vorzumachen,

falsche Tatsachen vorzuspiegeln. Sie dürfte auf antike

Wettbewerbe zurückgehen, bei denen auch unschöne

Tricks angewandt wurden, um zu gewinnen, wie z. B.

dem Gegner beim Ringen, Fechten oder auch

beim Wagenrennen Sand oder Dreck in die Augen

zu werfen oder zumindest

aufzuwirbeln, damit dieser nur

mehr schlecht oder überhaupt

nichts mehr sehen konnte.

Einen Frosch im Hals haben

Leon hält sein Referat. Sein Hals wird immer

trockener. Plötzlich bleibt ihm die Stimme weg und

er räuspert sich: „Verzeihung, ich hab‘ wohl einen

Frosch im Hals!“ Diese Redewendung stammt vom

lateinischen „ranula“, dem Fröschlein. Dieses Wort

ähnelte sehr dem medizinischen Begriff „rana“

für eine Geschwulst im

Rachen – und so fühlt

sich der Kloß im Hals

auch an. So entstand im

Laufe der Zeit das lustige

Wortspiel „einen Frosch

im Hals haben“.

Etwas in den Sand setzen

Paul ist der Letzte beim Staffellauf. Der vorletzte Läufer

seiner Stafette (Mannschaft) nähert sich, Paul macht

sich bereit – und läuft zu früh los! Der Stab, den

jeder Läufer dem nächsten überreichen muss, fällt zu

Boden, weil er ihn nicht richtig zu fassen bekommt.

„Oh nein“, seufzt das Publikum, „Paul hat den Lauf in

den Sand gesetzt!“ Sie meinen damit, dass Paul den

Lauf vermasselt und die Mannschaft

wegen seines Verschuldens

verloren hat. Dieser Ausspruch

geht auf die Turniere im Mittelalter

zurück. Da wurde der Gegner vom

Pferd gestoßen – hinunter auf den

Sandboden.

9


FLORA

Brennnesseln

Endlich ist Frühling! Wir ziehen uns wieder kurze Hosen

an und genießen die ersten warmen Sonnenstrahlen. Doch

wenn wir durch Wald und Wiesen streifen, passiert es

immer wieder, dass wir unfreiwillig Bekanntschaft mit einer

im Frühjahr noch recht kleinen grünen, „brennenden“

Pflanze machen: der Brennnessel. Doch warum

„brennt“ die Brennnessel eigentlich?

Brennen als Schutz

Brennnesseln haben Brennhaare.

Diese Brennhaare schützen die

Pflanze davor, von Fressfeinden

verspeist zu werden. Und das

funktioniert! Denn es würde keiner

Kuh, keiner Ziege, keinem Schaf ...

auf der Weide einfallen, Brennnesseln

zu fressen. Nur einige Raupenarten

lassen sich die Pflanzen schmecken,

indem sie einfach um die Brennhaare

herum nagen.

Warum brennen Brennnesseln?

Wenn ihr das röhrenförmige Brennhaar genau betrachtet,

seht ihr, dass es eine dicke Zellwand besitzt. In dieser

Zellwand ist Kieselsäure eingelagert, die das Brennhaar

hart und spröde macht. Oben macht das Brennhaar einen

kleinen Bogen und darauf sitzt – leicht seitlich geneigt –

ein Köpfchen. In der Zeichnung rechts seht ihr darunter

eine gepunktete Linie – an genau dieser Stelle bricht das

Köpfchen bei Berührung ab. Die Bruchstelle ist extrem

spitz. Das abgebrochene Brennhaar verletzt die Haut und

die im hohlen Brennhaar enthaltene Brennflüssigkeit kann

in die Haut eindringen. Sie verursacht die unliebsamen

schmerzhaften Schwellungen.

Köpfchen

Brennhaar

gefüllt mit

Brennflüssigkeit

Die Raupe des Tagpfauenauges frisst

Brennnesseln.

10

Herzlichen Dank an Dr. Roland Eberwein vom Kärntner Botanikzentrum.


Pflanzenwelt

Die heimische große Brennnessel erreicht eine Höhe von fast 2 Metern.

Brennhaare brennen

nur einmal

Die Köpfchen der Brennhaare

brechen sehr leicht ab: wenn ein

Tier vorbeistreift, bei stärkerem

Wind, beim Rasenmähen ...

Wenn man dann an so einer

Brennnessel anstößt, stupft sie

höchstens noch ein bisschen,

da die spitzen abgebrochenen

Brennhaare zwar noch in die

Haut eindringen, aber keine

Flüssigkeit mehr vorhanden ist.

Das runde

Köpfchen bricht bei

Berührung ab.

Das abgebrochene

Brennhaar hat eine

extrem spitze Bruchstelle.

Diese Spitze sticht

in die Haut und die

Brennflüssigkeit dringt ein.

Auf der ganzen Welt

Brennnesseln sind nahezu auf der ganzen Welt verbreitet

und es gibt schätzungsweise rund 2.500 verschiedene

Brennnesselarten – die allerdings nicht alle „brennen“.

In den Tropen gibt es Brennnesseln, die zu Sträuchern

und Bäumen heranwachsen. In Australien wächst ein

Nesselbaum, der bei großflächigem Hautkontakt zu

schweren Vergiftungen oder sogar zum Tod durch Schock

führen kann.

Vor unseren beiden heimischen Brennnesselarten

brauchen wir keine Angst zu haben: Sie sind zwar

schmerzhaft, aber ungefährlich! Unsere einjährige kleine

Brennnessel wird nur etwa ½ Meter hoch, die mehrjährige

große Brennnessel erreicht eine Höhe von fast 2 Metern.

Unsere einjährige kleine Brennnessel

wird nur etwa ½ Meter hoch.

Fotos: Dr. Roland Eberwein; wikimedia.org / CC-BY-SA: Jerome Prohaska, Quartl, Stefan Lefnaer, Josep Gesti; Freepik

LANDESMUSEUM - RUDOLFINUM KÄRNTEN • www.landesmuseum.ktn.gv.at 11


Enten

Stockenten: Flume und Erpel

Stockenten beim „Gründeln“ (Nahrungssuche)

Enten zählen zu den Schwimmvögeln. Schwimmvögel

sind leicht zu erkennen, denn sie haben

zwischen ihren Zehen Schwimmhäute, mit denen

sie sich geschickt im Wasser fortbewegen. Jäger

bezeichnen die Beine einer Ente als „Ruder“. Das

Enten-Männchen heißt „Erpel“, das Weibchen

ist die „Flume“ und alle Jungen zusammen sind

das „Geheck“. Wenn die Flume mit ihrem Geheck

unterwegs ist, nennt man diese kleine Gruppe

einen „Schof“. Die bei uns lebenden Enten

lassen sich in zwei Gruppen einteilen:

die Schwimm- und die Tauchenten.

12

Krickente

Knäkente

Pfeifente

Was sind Schwimmenten?

Schwimmenten suchen an der Wasseroberfläche und

im seichten Gewässer nach Nahrung. Dabei tauchen

sie nur ihren Kopf und Vorderkörper unter Wasser

– also ganz so, wie wir es im bekannten Alle-Meine-

Entchen-Lied besingen: „Köpfchen unters Wasser,

Schwänzchen in die Höh“. Der Jäger sagt zu dieser Art

der Nahrungssuche: Schwimmenten „gründeln“.

Beim Schwimmen liegt ihr Bürzel (die Schwanzwurzel)

gut sichtbar über der Wasseroberfläche. Sie können

ohne Anlauf direkt aus dem Wasser wegfliegen.

Zu den bekanntesten Schwimmenten zählen:

die Stockente, die Krickente, die Knäkente und

die Pfeifente.

Herzlichen Dank an Gerald Eberl von der Kärntner

Jägerschaft für die Infos zu den Enten.

www.kaerntner-jaegerschaft.at

Weiters vielen Dank an Dr. Karl-Heinz Frommolt,

wissenschaftlicher Leiter des Tierstimmenarchivs im

Museum für Naturkunde Berlin für die Entenstimmen.

www.tierstimmenarchiv.de


Was sind Tauchenten?

Tauchenten tauchen bei ihrer Nahrungssuche

mehrere Meter tief bis zum Grund. Beim

Schwimmen liegen sie um einiges tiefer im

Wasser, ihr Hinterende ist unter der Wasseroberfläche

und daher nicht zu sehen. Um ihren Flug aus dem Wasser

zu starten, müssen Tauchenten erst einen Anlauf nehmen.

Zu den Tauchenten zählen:

die Kolbenente, die Tafelente und die Reiherente.

Kolbenente

Jagd

Die Stockente

Die Stockente ist die bei uns am häufigsten vorkommende

Entenart – und nahezu an jedem See, Teich, Fluss oder

Bach zu finden. Sie wird auch „März-Ente“ genannt, weil

ihre Reihzeit (Zeit der Fortpflanzung) in den März fällt. Die

Bezeichnung „Reihzeit“ kommt daher, weil sich mehrere

Erpel hinter einer fliegende Flume „einreihen“ – und ihr

schön in einer Reihe hinterherfliegen.

Tafelente

Das Gelege von Stockenten besteht aus 10 bis 15 Eiern.

Jeden Tag legt die Flume ein Ei in das mit Daunen

ausgepolsterte Nest. Ist das letzte Ei gelegt, beginnt sie mit

dem Brüten. Nach etwa 4 Wochen schlüpfen die Jungen.

Sie sind Nestflüchter und verlassen ihr Nest sofort.

Schnell führt die Flume ihr Geheck ins Wasser, denn dort

finden sie mehr Schutz als an Land. Trotzdem überstehen

meist nur ein bis zwei Junge das erste Lebensjahr.

Flugunfähig in der Vollmauser!

Im Gegensatz zu vielen anderen Vögeln verlieren die

Enten in der Mauser (Gefiederwechsel) ihre Federn nicht

einzeln, sondern auf einmal. Die Vollmauser findet in den

Sommermonaten statt. Während dieser Zeit sind die Enten

für einige Wochen flugunfähig. Das macht aber nichts, da

sie am und im Wasser alles finden, was sie brauchen.

Reiherente mit ihrem auffälligen Schopf

Tauchente (Reiherente) beim Abtauchen

Fotos: wikimedia.org / CC-BY-SA: Tom Koerner USFWS Mountain-Prairie,

Andreas Trepte, Maxwell Hamilton, Elke Brüser, Christine Matthews • Freepik

Stockente in der „Mauser“ (Gefiederwechsel) 13


TIERSCHUTZ

Fell,

Federn und Haut

von Tieren dürfen nicht

gefärbt werden.

Tierquälerei

ist verboten. Tieren

dürfen keine Schmerzen

oder Angst zugefügt

werden.

Wer

ein Tier

verletzt oder

in Gefahr bringt,

muss ihm auch

helfen.

Bist du fit

für den Tierschutz?

Wohnst du mit einem Haustier

zusammen oder magst Tiere einfach?

Dann solltest du die wichtigsten

Gesetze zum Schutz von

Tieren kennen!

Verletzte und

kranke Tiere müssen

zum Tierarzt/zur

Tierärztin gebracht

werden.

14

Hunde

und Katzen dürfen

nicht angebunden

gehalten werden!

Hunde

müssen einen Mikrochip

unter der Haut tragen. Dieser

muss in der Heimtierdatenbank gemeldet

sein. Damit kann der Hundehalter

gefunden werden, wenn der

Hund entlaufen ist.


Vögel

und Nager (außer

Goldhamster) dürfen

nicht alleine gehalten

werden.

WISSEN

Wem

ein Tier zuläuft,

der muss es der

Bezirksverwaltungsbehörde/Magistrat

melden.

Katzen,

die ins Freie dürfen,

müssen kastriert

werden.

Alle

Tiere haben

ihre arteigenen Bedürfnisse,

rechtlich (vom

Gesetz her) sind leider nur

Mindestanforderungen

geregelt.

Das Tierschutzgesetz besagt,

dass niemand einem Tier ohne

vernünftigen Grund Schmerzen,

Leiden oder Schäden zufügen darf.

In Österreich gibt es viele Menschen

und Organisationen, die sich für

den Tierschutz einsetzen und dafür

sorgen, dass es den Tieren gut geht!

Wir danken der

Tierschutzombudsfrau

des Landes Kärnten

Jutta Wagner und dem

TIKO, dem Tierschutz-

Kompetenzzentrum

Kärnten, für die

Unterstützung zu

diesem Beitrag.

15


Wissen

Weg damit?

Stell dir einen Einkaufswagen

vor, vollgepackt mit

Lebensmitteln für 300 Euro.

Und dann? Dann kippst du

das ganze Essen in den

Müll. Es klingt verrückt – doch so groß sind die

Mengen, die ein österreichischer Haushalt jährlich

wegwirft. 157.000 Tonnen Lebensmittel

landen in nur einem Jahr in Österreichs

Mülltonnen. Mit 157.000 Tonnen Lebensmitteln

könnte man eine halbe Million Menschen ein Jahr

lang ernähren. Was für eine Verschwendung! Auf

der ganzen Erde leiden mehr als 800 Millionen

Menschen Hunger. Außerdem belastet die

Herstellung von all dem weggeworfenen

Essen die Umwelt enorm.

Mindestens haltbar bis ...

Klimafreundliche Autos

Was ist ein Nesthocker?

Viele Tiere kommen hilflos zur Welt: Sie sind blind,

taub, haben noch kein Fell oder keine Federn ...

Die erste Zeit verbringen sie mit ihrer Mutter an

einem sicheren Ort. Daher nennt man sie

Nesthocker. Dazu gehören Katzen, Hunde, Mäuse

und Kaninchen. Viele Pflanzenfresser hingegen

wie Pferde, Giraffen, Gazellen oder Elefanten sind

bei der Geburt vollständig

entwickelt.

Sie können bereits

nach wenigen

Stunden auf den

Beinen stehen und

ihrer Mutter folgen.

Wir nennen sie

Nestflüchter.

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Wofür benutzen wir Wasser?

Papier- statt Plastiksackerl?

Wo schlafen

Schimpansen?

Schimpansen bauen

jeden Abend ein

Schlafnest auf einem

Baum. Die Nester werden aus Blättern und Zweigen

hergestellt. Erst nach ein paar Jahren haben

Schimpansenkinder die dafür nötige Technik erlernt.

Sie müssen fleißig üben und basteln jeden Tag

zwei bis drei Spielnester.

Fotos: Freepik

Was passiert zu Hause, in der Stadt,

in der Natur, am Himmel,

in der Geschichte?

Die Ravensburger Buchreihe

„Wieso? Weshalb? Warum?“ nimmt

euch mit auf eine spannende Reise

in die Welt des Wissens.

ProfiWissen „Umweltschutz“, kostet: 15,50 Euro

ISBN: 978-3-473-32970-0, www.ravensburger.de

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WISSEN

Stadt

Die Grenzen

Graz – die Hauptstadt der Steiermark – ist eine der

Städte in Österreich mit großem Zuzug. Seit 2001 ist die

Bevölkerung um 60.000 Personen gewachsen. Heute hat

Graz schon 300.000 Einwohner.

Bereits seit mehreren Jahrzehnten

gibt es die „Landflucht“ – so

nennt man die Abwanderung

aus den ländlichen Gebieten

in die Städte.

Auch heute noch wollen

viele Leute in Städten wohnen.

Fotos: Freepik

18

Landflucht

Menschen verlassen die ländlichen Räume,

weil es dort zu wenig Arbeitsplätze gibt und es

auch oft an wichtiger „Infrastruktur“ mangelt:

Dorfschulen und Kindergärten schließen, für

die Arztpraxis findet sich keine Nachfolge, der

öffentliche Nahverkehr (Bus, Bahn) fährt äußerst

selten, Greißler (kleine Lebensmittelhändler)

sperren ihre Geschäfte zu, Kinos und

Restaurants fehlen, die Internetverbindungen

sind teilweise sehr schlecht …

Darum ziehen immer mehr Menschen in die

Stadt, wo sie einen Job finden und wo sie

sich ein besseres und bequemeres Leben

erwarten. In Österreich lebt bereits mehr als

die Hälfte der Bevölkerung in Städten – also

jede zweite Person. Diese Entwicklung gibt es

aber nicht nur bei uns in Österreich, sondern

auf der ganzen Welt. Im Jahr 2050 werden

– laut einem Bericht der Vereinten Nationen

(= Zusammenschluss von 193 Staaten) –

voraussichtlich drei von vier Menschen weltweit

in einer Stadt leben.

Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt, wo sie

einen Job finden und wo sie sich ein besseres und

bequemeres Leben erwarten.

In vielen Dörfern gibt es immer weniger Geschäfte und

Dienstleister wie Friseurgeschäfte oder Arztpraxen.

Herzlichen Dank an

Univ.-Prof. Dr. Matthias Naumann vom Institut für

Geographie und Regionalforschung an der

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt für diesen Beitrag.


Land

verschwimmen!

Vor allem junge und gut

ausgebildete Menschen

verlassen den ländlichen Raum

und ziehen in die Städte.

Aber warum tun sie das? Will

niemand mehr am Land wohnen?

Was könnte man dagegen tun?

Oberkärnten (am Foto seht ihr Heiligenblut,

ein Dorf am Fuße des Großglockners) – ist von der

„Landflucht“ besonders stark betroffen.

Seit vielen Jahren sinken die Einwohnerzahlen.

Landsehnsucht

Dennoch bleibt in den Menschen

die Sehnsucht nach dem Land:

der Wunsch nach einem Leben im

Grünen, in gesunder Umgebung, in

der man zur Ruhe kommt, nach einem

Ort, an dem sich die Nachbarn kennen

und einander helfen und man die

Kinder noch unbesorgt vor dem Haus

spielen lassen kann.

Das Leben in Stadt und

Land verändert sich!

Heute finden wir mehr und mehr ländliche Elemente

in der Stadt: die kleine Wohnungsanlage, in der

jeder jeden grüßt; Grünflächen und Spielplätze, wo

sich die Kinder in sicherer Umgebung austoben

können.

Aber auch am Land gibt es zunehmend städtische

Vorzüge. Immer mehr Menschen wollen zumindest

ihre Freizeit im Grünen verbringen, sie errichten

Wochenendhäuser und der Tourismus (Fremdenverkehr)

nimmt zu. Das schafft neue Arbeitsplätze,

ein besseres öffentliches Verkehrsnetz, mehr

Kinderbetreuungseinrichtungen, mehr Geschäfte,

Gasthäuser, Arztpraxen. Internetverbindungen

werden verbessert und ermöglichen „Homeoffice“

(= das Arbeiten am

Computer von zu

Hause) …

Viele Leute sehnen sich aber auch danach, am

Land zu wohnen, weil sie z. B. glauben,

dass es ruhiger und gesünder ist.

Kleine Wohnanlage

mit Grünflächen und

Spielplatz mitten in

der Stadt.

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Persischer Leopard:

Der Persische Leopard – auch Kaukasus-Leopard genannt –

gehört zu den seltensten Tierarten unserer Erde. Der WWF

schätzt, dass es nur noch 40 bis 60 lebende Exemplare gibt.

Man findet sie hauptsächlich im Iran (früher „Persien“) und in der

Region um den Kaukasus (Hochgebirge in Eurasien = Europa +

Asien). Somit ist der Persische Leopard die einzige Großkatze,

die auch bei uns in Europa lebt. Er wird etwa 2 m lang und 70 kg

schwer. Unsere nächstgrößere Katze ist der Luchs. Er zählt zu den

Kleinkatzen und wiegt nur 10 bis 30 kg.

Parmawallaby:

Das Parmawallaby – oder

Parmakänguru – ist mit rund 3

bis 6 kg Gewicht und nur 50 cm

Größe eines der kleinsten

Kängurus. Es lebt vorwiegend

in der „Great Dividing Range“,

dem größten Gebirgszug in

Australien.

Quittenwaran:

Der Quittenwaran wurde

erst vor wenigen Jahren

entdeckt. Seinen Namen

verdankt er seiner

auffälligen gelben

Färbung, die an die Farbe

von Quitten erinnert. Er lebt

auf einigen indonesischen Inseln und sucht sich sein

Zuhause meist in feuchten, sumpfigen Gebieten.

Quittenwarane sind gute Schwimmer und können

mit ihren scharfen Krallen problemlos auf Bäume klettern.

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Quittenvogel:

Der Quittenvogel kommt in fast ganz

Europa vor. Aber anders, als sein Name

erwarten lässt, handelt es sich bei ihm

nicht um einen Vogel, sondern um einen

Schmetterling. Der Quittenvogel –

auch Eichenspinner genannt – erreicht

Flügelspannweiten von bis zu 7 ½ cm. Die

Männchen kann man anhand

ihrer dunkleren Flügel

leicht von den Weibchen

unterscheiden.

Rattenkänguru:

Rattenkängurus leben in Australien. Sie werden nur ½ bis

3 kg schwer und 20 bis 50 cm groß. Mit ihren Namensvettern,

den Kängurus, sind sie zwar verwandt, sie gehören aber

nicht zur gleichen Familie. Der größte Unterschied liegt in

ihrer Ernährung: Kängurus sind Pflanzenfresser, die sich von

Gräsern, Kräutern und Blättern ernähren. Rattenkängurus

hingegen sind Allesfresser, auf deren Speiseplan Pilze,

Knollen und Samen, aber auch Insekten und Würmer stehen.

Außerdem müssen Rattenkängurus kaum bis gar kein

Wasser trinken. Alles, was sie an Flüssigkeit brauchen,

können sie über ihre Nahrung aufnehmen.

Richardson-Ziesel:

Das Richardson-Ziesel, auch als Prärieziesel bekannt,

gehört zur Familie der Erdhörnchen. Die Nagetiere

sind nach ihrem Entdecker, John Richardson, benannt.

Sie leben in den nördlichen USA und in Kanada und

ernähren sich von Früchten, Blättern, Samen, Beeren

und Wurzeln, aber auch von kleinen Insekten, wenn

sie diese erwischen können. Entdecken die Tiere

einen Feind, können sie ihre Artgenossen

mit „Flüster-Rufen“ warnen: Sie

stoßen Warnrufe im

Ultraschallbereich

(über unserem

Hörbereich) aus.

Während wir diese

Rufe fast gar nicht

hören, vernehmen

sie die Richardson-

Ziesel hingegen

klar und deutlich.

So können sie sich

gegenseitig „leise“

vor Gefahr warnen.

TIERISCH

Fotos: freepik, wikimedia.org / CC-BY-SA: Tamar Assaf, Benjamint444 , Vassil , Entomart , Canada Hky , JJ Harriso

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GEOLOGIE

Die FLOSSENECHSE

Neusticosaurus ist ein kleiner

Paddelsaurier mit höchstens 40 cm

Länge. Er lebte vor 230 Millionen

Jahren in küstennahen Gebieten einer

großen Meeresbucht im Osten des

Superkontinentes Pangäa.

Sauriermodell im Museum in Lugano.

Hier lagerte sich der

Kalkschlamm ab, der später

zu den Kalksteinen der

Gailtaler Alpen in Kärnten

wurde. In den letzten Jahren

fand man hier um die 50

versteinerte Flossenechsen

der Gattung Neusticosaurus.

Viele davon sind in der

Ausstellung „Versteinerte Welten“ auf der

Nockalm zu sehen.

Neusticosaurus aus den Gailtaler Alpen,

aus dem Stein heraus

präpariertes Skelett:

Der Kopf ähnelt dem Schädel eines

Krokodils: er ist flach und von oben

gesehen in etwa dreieckig.

Fotos: Georg Kandutsch; LMK

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Neusticosaurus war ein schneller

Schwimmer und Jäger. Sein Körper war

perfekt an das Leben im Wasser angepasst.

Um Fische zu fangen, entwickelte das

Reptil ein Reusengebiss: Spitze

und ein wenig gekrümmte

Zähne ragten seitlich

etwas aus dem

Kiefer heraus und

griffen oben und

unten ineinander.

Reusengebiss

Vielen Dank an

Dr. Claudia Dojen,

Karl Weiss und

Dr. Georg Kandutsch.

Die Vorderbeine sind

stromlinienförmig

und dienen – wie

Pinguinflügel – dem

schnellen Vortrieb im

Wasser.

Mit den abgewinkelten

Hinterbeinen und dem

Schwanz steuert das Tier

die Schwimmrichtung.


Geologie

Uralte Bewohner

der Meere

Haie gibt es schon sehr lange –

sie schwammen bereits in den

Meeren, als noch kein Wirbeltier

das Land betreten hatte.

Haie sind keine normalen Fische, denn ihr Skelett besteht nicht

aus Knochen, sondern aus Knorpel. Außerdem haben sie nicht

nur Zähne im Maul, sondern auch auf der Haut. Dadurch fühlt sich

die Haut von Haien ganz rau an. Die kleinen Hautzähnchen

bieten Schutz und helfen beim Schwimmen. Im Maul haben

Haie ein so genanntes Revolvergebiss. Darin wachsen die

Zähne ständig nach, werden also quasi nachgeladen. Die vielen

ausgefallenen Zähne findet man oft als Versteinerungen.

Die unterschiedlichen Arten der Haie

haben unterschiedliche Zähne.

Forscherinnen und Forscher können deshalb anhand

der Zähne bestimmen, von welchem Hai sie stammen.

Zahn von Cladodus aus Nötsch

Zahn von Megalodon

Die ältesten bekannten Hai-Zähne aus Österreich stammen

von dem Urhai CLADODUS, der schon lange ausgestorben ist.

Vollständige Skelette wurden von diesem Hai nie gefunden. Aber der

Größe der Zähne nach wurde er ungefähr 1,5 Meter lang. Auch die

ältesten Überreste von Haien aus Kärnten stammen von Cladodus.

Sie sind über 330 Millionen Jahre alt.

Andere Haie wurden viel größer. Der Riesenhai MEGALODON

war mit einer Länge von bis zu 16 Metern so lang wie ein großer

Reisebus! Seine Zähne erreichten die Größe einer Hand!

Vielen Dank an Iris Feichtinger,

Naturhistorisches Museum Wien, und

Claudia Dojen, Landesmuseum Kärnten.

Fotos: Dominik Radler, freepik

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Gesundheit

Wusstest

du, dass ...

… man Brennnesseln

essen kann? Sie haben

einen schlechten Ruf, weil

sie ordentlich weh tun,

wenn du sie berührst.

ABER sie sind auch gesund:

voller Mineralien (Eisen,

Kalzium, Magnesium), reich

an Vitamin C und Eiweißen.

Brennnesseln sollte

man mit dicken

Handschuhen

ernten. Die

jungen

Blätter

eignen sich

für Spinat

und Suppe.

Man kann damit auch den

Nudelteig grün färben.

… man Wildkräuter

nur von sauberen,

ungespritzten Wiesen

sammeln sollte?

Pflücke sie

nicht neben

schmutzigen

Straßen!

Wildkräuter

Die Natur ist nun endlich wieder aus ihrem langen

Winterschlaf erwacht. Die ersten Blumen blühen und die

Vögel zwitschern fröhlich. Es ist die perfekte Zeit, um wieder

nach draußen zu gehen und die Natur zu entdecken. Hast du

beim Spaziergang schon einmal die vielen wilden Kräuter

beachtet, die am Wegesrand, im Wald und am Feld wachsen?

Viele von ihnen stecken voller Vitamine und Mineralien.

Schon die alten Griechen schätzten ihre heilende Wirkung.

Wer sich auskennt, findet draußen wahre Schätze!

Löwenzahn

Der Löwenzahn wächst fast überall. Du erkennst ihn

schnell an seinem leuchtend gelben Blütenkopf.

Diese Pflanze ist ein Superstar unter den

Wildkräutern! Sie regt den Stoffwechsel

an und fördert Appetit und Verdauung.

Die jungen Blätter schmecken als Salat

sehr gut und die Knospen werden gerne als

Gemüse gegessen und dafür gekocht.

Gänseblümchen

Gänseblümchen eignen sich nicht nur als Blumenkette, sondern

können auch gegessen werden. Sie helfen bei Erkältung und

Verdauungsproblemen. Die weißen Blütenköpfchen schmecken

fantastisch, wenn man sie zum Salat gibt. Oder man mischt die

jungen Blätter unter etwas Topfen und erhält so

einen tollen Brotaufstrich! Gänseblümchen

blühen fast das ganze Jahr über;

darum werden sie im Volksmund auch

„Monatle“ genannt.

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Spitzwegerich

Spitzwegerich ist ein altes Hausmittel gegen

Husten und Heiserkeit. Er wird auch gegen

juckende Insektenstiche und bei kleinen

Hautverletzungen verwendet.

Tipp: Aus Spitzwegerichblättern

lässt sich schnell ein „Pflaster für

unterwegs“ basteln: Dafür einfach

die frischen, sauberen Blätter quetschen

oder leicht zerreiben,

bis Saft austritt.

Dann die Blätter auf die

Schürfwunde oder den

Insektenstich legen und

mit einem Grashalm

festbinden.

SammlE, berühre

oder ISS NIEMALS

Wildkräuter, die du

nicht zweifelsfrei

bestimmen kannst!

Rezept: Wildkräuterlimonade

Was gibt es Schöneres als selbstgemachte Limonade?

Dieses superleckere Erfrischungsgetränk kannst du

ganz einfach selbst herstellen:

Zutaten:

• ein Bündel Wildkräuter

deiner Wahl (z. B. Löwenzahn,

Spitzwegerich, Waldmeister,

Melisse, Girsch)

• 1 Liter Apfelsaft

• evtl. etwas Honig oder Zitrone

Zubereitung:

1. Kräuter waschen und in einem Krug leicht zerstampfen.

2. Apfelsaft hinzugeben und gut verrühren.

3. Die Mischung für 12 bis 24 Stunden ziehen lassen, damit die

Kräuter ihren Geschmack entfalten können.

4. Kräuter abseihen.

5. Mit Wasser verdünnen und mit Honig und Zitrone verfeinern.

Fotos: freepik, Pixabay, wikimedia.org / CC-BY-SA: Eugene Zelenko

25


GESUNDHEIT

Alles

cool!

Was tun,

wenn das

Stressmonster zuschlägt?

ü Bewegung und frische

Luft sind wichtig. Dadurch

kannst du Stress abbauen.

Also nichts wie raus in die Natur!

ü Unser Gehirn braucht

Energie, damit es gut

arbeiten kann. Achte auf eine

ausgewogene Ernährung und wenig

Zucker. Trinke ausreichend Wasser!

ü Auch zu viele Aktivitäten

in der Freizeit können

Stress verursachen. Plane

Ruhepausen ein, in denen

du dich entspannen kannst!

ü Vermeide besonders am Abend

aufregende Computerspiele, das Handy

oder Fernsehen und gehe früh ins

Bett. So bist du am nächsten Morgen

ausgeruht und hast Kraft für den Tag.

ü Vermeide Zeitfresser!

Was meinen wir damit?

Überlege genau, was

dich beim Lernen ablenkt

und versuche deinen Arbeitsplatz

möglichst ordentlich zu halten. So

kannst du dich besser konzentrieren

und ohne Störungen lernen.

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Was ist Stress überhaupt?

Stress kann durch körperliche Reize wie Hunger,

Kälte oder Lärm ausgelöst werden. Aber auch durch

Angst, zum Beispiel wenn die Aufgaben in der Schule

nicht zu meistern sind. Bei zu viel Stress reagiert

unser Gehirn, indem es Hormone ausschüttet, damit

der Körper auf die alarmierende Situation reagieren

kann. Ein typisches Stresshormon ist das Adrenalin.

Früher war die Ausschüttung dieser Botenstoffe

wichtig, um in Gefahrensituationen schnell weglaufen

oder sich verteidigen zu können. Auch heute ist diese

Reaktion noch sinnvoll. Aber nur wenn der Stress

nicht zu lange anhält, denn ständiger Stress kann uns

krank machen.

Wie wirkt sich ständiger Stress

auf unseren Körper aus?

Manche Kinder klagen über

Kopfschmerzen oder Übelkeit,

andere können schlecht

schlafen oder merken sich

das Gelernte nicht so gut.

Wenn du also oft gestresst

bist, kannst du dich nicht

mehr so gut konzentrieren,

hast weniger Energie und

fühlst dich überfordert!

Danke an Mag. a Barbara Schreier, Koordinatorin der Plattform

Prävention, Abteilung Gesundheit, Jugend und Familie –

Prävention der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee,

und den Kindern der GTS der VS 23 Wölfnitz in Klagenfurt für

diesen interessanten Beitrag.


nur kein

Stress!

STRESS

Wusstest du,

dass Lachen zum

Stressabbau hilft?

Ja wirklich, das ist

kein Witz!

Viele Kinder tun sich in der Schule schwer. Oft

ist der Lernstoff zu schwierig oder wird zu schnell

durchgemacht, dadurch haben sie Angst vor

schlechten Noten. Durch schlechte Noten

oder wenn sie den Stoff nicht schnell

genug verstehen, haben sie das

Gefühl, versagt zu haben. Für

viele Kinder ist es auch stressig, weil sie

Angst vor der Reaktion der Eltern haben. Etwas

nicht zu schaffen ist aber kein Weltuntergang.

Viele haben Angst, dass sie als dumm gelten.

Es ist sehr wichtig, dass Kinder in dieser

Zeit viel Unterstützung von der Familie

bekommen.

Die häufigsten Stressursachen bei

Kindern sind: Leistungsdruck in der Schule,

zu wenig Zeit, Druck von zu Hause, Frust, zu

viele äußere Reize (Fernseher, Computer, Handy)

und falsche Ernährung. Für viele Kinder ist auch

Freizeitstress eine hohe Belastung, weil sie von einem Kurs

zum anderen müssen. Kinder sollten auch Zeit haben, um

mit Freundinnen und Freunden zu spielen, weil man auch von anderen

Kindern lernen kann. Für Kinder ist es sehr wichtig draußen zu spielen,

da sie auch einmal an die frische Luft müssen. Und auch einmal nichts

zu tun, kann für Kinder ganz gut sein.

Die Kinder der GTS der VS 23 Wölfnitz in Klagenfurt

Haltet eure Hände vor

euer Gesicht und atmet tief ein,

bis der Bauch ganz eingezogen ist.

Haltet kurz die Luft an, atmet wieder

aus und denkt an eine schöne Begebenheit.

Atmet 5-mal tief ein und aus und zieht dann

eine lustige Grimasse hinter den Händen.

Diese Übung lockert euer Gesicht und

euren Körper!

Anti-Stress-Tipp

von den Kindern

der Volksschule 23

Klagenfurt/Wölfnitz

Fotos: Freepik

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SPORT

Stefan

Heincz

Was waren deine größten sportlichen Erfolge?

Der Europameistertitel im Feldbogenschießen im Juniorenteam,

mehrere Staatsmeistertitel in der allgemeinen Klasse und vor allem

der sehr knappe 4. Platz bei den Junioren-Weltmeisterschaften im

Feldbogenschießen.

Was gefällt dir am Bogenschießen? Ist das gefährlich?

Das tollste an meiner Sportart ist, dass man durch Training eine

völlige Körperbeherrschung erlernt und mental (geistig) extrem

stark wird. Meine Pfeile haben eine stärkere Durchschlagskraft als

eine Pistolenkugel, was aber nur gefährlich werden kann, wenn man

damit falsch umgeht.

Gibt es für dich einen (Leit-)Spruch bzw. ein Lebensmotto?

Wenn du einen Traum hast, gib alles, damit er in Erfüllung geht!

Was motiviert dich?

Der Beste zu sein und stolz auf mich selbst sein zu können.

Was/Wer bringt dich zum Lachen? Mein seit 15 Jahren bester

Freund und wenn ich meine Familie wiedersehen kann.

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Was machst du in deiner Freizeit/Hobbys?

Wandern, fotografieren und Studiokolleginnen und -kollegen

treffen (wegen Corona aktuell leider nur per Video-Konferenz).

Was ist/war dein liebstes Schulfach? Biologie.

Worauf könntest du in deinem Leben nicht verzichten?

Schokolade und Sonnenuntergänge.

Dein Lieblingsbuch? „Der Schwarm“.

Deine Lieblings-Filme?

„Interstellar“ und „Mein Nachbar namens Totoro“.

Dein Lieblings-Essen und -Getränk? Mamas Pizza, Wasser.

Wie hältst du dich fit? Mit einem strengen Trainings-Plan

(Ausdauer-, Stabilitäts-, Krafttraining) und mindestens

5 Mal pro Woche Schieß-Training.

Wer ist dein größtes Vorbild?

Ich hatte nie ein Vorbild, sondern wollte immer ich selbst und etwas

ganz Neues sein.

Stefan trifft mit seinem Compound-Bogen aus 50 Metern Entfernung

in ein 8 Zentimeter kleines Ziel.

Bogenschütze

Wer trifft mit seinem Bogen besser sein Ziel als

Merida, Hawkeye und Legolas zusammen? Stefan

„Heinczman“! Der 22-jährige Kärntner ist jüngster

österreichischer Staatsmeister im Bogenschießen.

Beim Compound-Bogenschießen geht es darum, aus

50 Metern Entfernung, möglichst genau und oft in die

8 Zentimeter kleine Mitte einer Zielscheibe zu treffen.

Das ist ungefähr so, wie wenn du auf der Mittellinie eines

Fußballfeldes stehst und einen Apfel treffen sollst, der im

Tor liegt! Klingt unmöglich, oder? Beim Feldbogenschießen

im Gelände sind die Ziele sogar 60 Meter entfernt.

Die Compound-Bögen haben einige technische

Feinheiten, die das Schießen erleichtern sollen. Doch

die Körperbeherrschung völlig ruhig zu sein, um das Ziel

auch zu treffen, erlernt man nur in jahrelangem harten

Training. Stefans nächstes Ziel ist es, in die Top 20 der

besten Compound-Schützen der Welt zu kommen. Sein

persönliches Zukunftsziel ist ein Doktorrat (Studium)

in Molekularbiologie/Biochemie in den USA (Vereinigte

Staaten von Amerika), wo er an vielen großen Bogen-

Bewerben teilnehmen kann. Wir wünschen viel Erfolg!

Infos zum „Bogenschießen“ für interessierte Kids:

ÖBSV (Vereinsverzeichnis)

www.oebsv.com/adressen/vereine

Fotos: Kärnten Sport, Privat, Josef Lix


Skateboarderin

Sport

Fotos: Kärnten Sport: Kuess, LUKAS CAIRNS, Privat

Alisa bei hohen Sprüngen und kopfüber im Skateboard-Park.

Eigentlich wollte die damals 14-jährige Alisa nur

aufzeigen, dass Mädchen genauso gut Skateboard

fahren können wie Jungs. Heute ist die 19-jährige

Kärntnerin 2-fache österreichische Meisterin!

Skateboarden kann man grob in zwei Disziplinen unterteilen

– in „Street“ und in „Park“. Bei „Street“ springt man auf

Hindernisse, welche man auch auf der Straße finden kann,

wie zum Beispiel auf Geländer oder Stufen. Alisa ist aber

in der Disziplin „Park“ aktiv. Sie bewegt sich dabei in

einem kurvenartigen Kurs, der aus hohen Beton-Rampen

aufgebaut ist. Die Höhe erlaubt hohe Sprünge und eine

hohe Geschwindigkeit. Das klingt und ist auch gefährlich

und man kann sich schwer verletzen. Doch üben die Profi-

Skateboarderinnen und -Skateboarder das richtige Fallen,

tragen stets einen Helm und Schützer an Ellenbogen und

Knien, um nach einem Sturz gleich wieder aufzustehen

und weiterzufahren. Alisas Ziele sind nach der Corona-

Pandemie endlich wieder zu Wettbewerben ins Ausland

reisen zu können, viele neue Tricks zu lernen und natürlich

die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris.

Wir alle halten der coolen Skateboarderin fest die Daumen!

Infos zum „Skateboarden“ für interessierte Kids:

Skateboard Vereine in Österreich

www.skateboard-club-innsbruck.at/links/

Alisa

Fessl

Was gefällt dir an deiner Sportart am besten?

Beim Skateboarden gibt es unendlich viele Möglichkeiten Neues zu

lernen. Zum Beispiel kann man sich seinen komplett eigenen Trick

überlegen und somit seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Deine sportlichen Höhepunkte und schönsten Erlebnisse?

Natürlich der erste Platz bei der Österreichischen Meisterschaft

2020 und 2019. Ebenso der vierte Platz bei der Europameisterschaft

2018. Wunderschön finde ich die vielen Reisen in verschiedene

Länder. Ich war mit meinem Skateboard schon in Kanada, China,

Brasilien, Norwegen, Schweden und noch vielen Ländern mehr.

Gibt es für dich einen (Leit-)Spruch bzw. ein Lebensmotto?

Gib niemals auf! Egal, wie schlecht und aussichtslos die Situation

auch sein mag, es lohnt sich immer, weiterzumachen.

Was motiviert dich? Mich motiviert es zu wissen, dass ich mit

Skateboarden weiterhin die Welt bereisen kann.

Was/Wer bringt dich zum Lachen? Ich glaube, am meisten

lache ich über mich selbst, wenn mir wegen meiner Schusseligkeit

wieder was runterfällt oder ich beim Treppensteigen hinfalle.

Wer ist dein größtes sportliches Vorbild?

Mein Vorbild sind alle weiblichen Skateboarderinnen, die sich

trauen, zu zeigen, dass Mädels das genauso gut können!

Was ist dein liebstes Schulfach?

Mein liebstes Schulfach war Mediendesign und Malerei. Ich war fünf

Jahre lang an einer Kunstschule.

Worauf kannst du in deinem Leben nicht verzichten?

Auf mein Skateboard natürlich! Eventuell auch nicht auf Schokolade.

Dein Lieblings-Essen? Kärntner Kasnudeln und Smoothies.

Dein Lieblingsbuch? Ich lese sehr gerne und kann mich da sehr

schwer festlegen, da es viele gute Bücher gibt.

Dein Lieblings-Film (Movie)? Filme schaue ich nur sehr selten.

Wie hältst du dich fit? Mit Yoga und Krafttraining.

Wie trainierst du derzeit in der Corona-Pandemie? Im

Skatepark, weil draußen die Ansteckungsgefahr geringer ist.

29


Gesundheit

Kurzsichtigkeit steigt!

Seit einigen Jahren steigt weltweit

die Anzahl der kurzsichtigen Kinder. In

Europa ist fast jede/r Dritte kurzsichtig, in

asiatischen Ländern sind es sogar schon

4 von 5 Kindern! Experten glauben, dass

die neue Lebensweise dafür

mitverantwortlich sein

könnte. Die meisten

Kinder sind seltener im

Freien und beschäftigen

sich vermehrt mit Dingen

im Nahbereich, wie

Smartphone, Tablet

oder Spielkonsole.

Immer mehr Kinder

brauchen ein Brille.

Aber warum ist das so?

Schau auf

Grafiken/Fotos: Freepik

30

Regelmäßige Sehtests!

Lasst eure Sehkraft regelmäßig testen,

damit Sehschwächen rechtzeitig erkannt

werden können! Denn gutes Sehen ist

für eure gesamte körperliche und

geistige

Entwicklung

sehr wichtig

und damit

natürlich

auch für

einen guten

Lernerfolg!

Danke an Dr. in med. Tatjana Kampuš,

Präventionsärztin der Abteilung Gesundheit,

Jugend und Familie des Magistrates der

Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee,

Ärztin für Allgemeinmedizin und HNO-Fachärztin.

Kurzsichtig, weitsichtig

und andere Sehfehler

Es gibt verschiedene Fehlsichtigkeiten und

damit auch viele unterschiedliche Brillen, um

sie zu korrigieren. Am häufigsten treten Kurzund

Weitsichtigkeit auf.

Menschen mit Kurzsichtigkeit können

Gegenstände in ihrer Nähe gut erkennen,

entfernte Sachen jedoch nicht. Das kann

in der Schule sehr stören, wenn man

das Geschriebene auf der Tafel nur noch

verschwommen erkennt. Menschen, die

weitsichtig sind, sehen in der Nähe unscharf

und haben somit Schwierigkeiten beim Lesen

und Schreiben.

Es kann aber auch sein, dass beide Augen

unterschiedlich gut sehen oder schielen

(schräg schauen) und sich dadurch ein Auge

zu wenig entwickelt. Auch Sehschwächen für

bestimmte Farben sind nicht selten.


Und was kannst DU

für die Gesundheit

deiner Augen tun?

deine Augen!

Wie funktionieren

meine Augen?

Unsere Augen sind, vereinfacht gesehen, zwei

Kugeln mit je einer Linse. Diese Linse ist eine

Alleskönnerin, denn sie schafft es, nahe und

weit entfernte Gegenstände scharf zu stellen.

Dafür braucht sie die Hilfe von vielen kleinen

Muskeln, die sie umgeben. Beim Blick in die

Ferne darf die Linse ganz flach bleiben und

die Muskeln können sich bequem ausruhen.

Damit die Linse aber die nahen Gegenstände

scharf stellen kann, müssen alle Muskeln

fest mithelfen. Und das wird für die kleinen

Muskeln mit der Zeit recht anstrengend.

Einige TIPPS, damit

es deinen Augen gut geht:

1 Halte dich täglich 1 ½ Stunden

bei Tageslicht im Freien auf!

2 Verwende Smartphone und

andere Unterhaltungselektronik

so wenig wie

möglich!

3 Lies und schreibe bei

ausreichender Helligkeit!

AUGEN

4 Lege nach 20 bis 30 min.

Naharbeit eine kurze Augenpause ein und

schau in die Ferne (z. B. aus dem Fenster)!

5 Trage deine Brille oder Kontaktlinsen so

oft, wie es dir Augenärztin oder Augenarzt

empfohlen haben! Denn deine Augen

entwickeln sich noch und brauchen gerade

im Wachstum eine optimale Versorgung.

In und rund um unsere Augen gibt es viele

Muskeln. Einige davon helfen mit, dass wir

Gegenstände in der Nähe scharf sehen.

Ständiges Starren auf Smartphone, Tablet oder

Computer ist für unsere Augen Schwerstarbeit.

Auch stundenlanges Buchlesen und Schreiben

empfinden die Augen als anstrengend und sie

freuen sich über regelmäßige Augenpausen, in

denen wir in die Ferne schauen.

Welches Tier hat

keine Augen?

A: Blindschleiche

B: Maulwurf

C: Regenwurm

C= RICHTIG: Der Regenwurm hat keine

Augen! Trotzdem ist er lichtempfindlich, denn

er hat in der Haut seines vorderen und hinteren

Endes einzelne Sehzellen verteilt.

A: Die Blindschleiche ist eine Echse und

hat Augen. Sie kann ihre Augen sogar

schließen, denn sie hat Augenlider.

B: Der Maulwurf hat recht

kleine Augen, mit denen er

sehr schlecht sieht.

31


Mai 2021


Hello

SPRING

It‘s

again!

SPRING again!

Hello!

This is my favourite

season of the year!

Everything starts

from new again,

flowers grow, bees,

butterflies and other insects crawl out

to say hello. Have fun with this first

edition of MINI-MAX-PLUS


Beverley

Tongue twisters!

How many times can you say these difficult

tongue twisters correctly?

Daddy draws doors!

Friendly fleas and fireflies!

Red lorry, yellow lorry!

34


My Daily Routine

Connect the right picture to the sentences below!

Words

a

1) I go to bed.

2) I wash my face.

3) I get dressed.

4) I brush/comb my hair.

b

c

5) I read a book.

6) I eat my breakfast.

7) I brush my teeth.

8) I get up and make my bed.

d

e

9) I do my homework.

10) I go to school.

11) I watch TV/television.

12) I eat my dinner

“Spaghetti Bolognese“.

f

g

h

i

j

k

l

Solution on page 46

35


Words

ANIMALS and the

I am a lion

and I roar.

I am a cow

and I moo.

I am a dog

and I bark.

I am a dolphin

and I click and whistle.

I am a mouse

and I squeak and squeal.

I am a sheep

and I bleat.

I am a bat

and I screech.

I am a bear

and I growl.

I am a goat

and I also bleat.

36

I am a cat and I meow, purr

and sometimes hiss.

I am a bird and I chirp, twitter

and also tweet.


SOUND they make

Words

I am an owl

and I hoot.

I am a horse

and I neigh and whinny.

I am a frog

and I croak.

I am a duck

and I quack.

I am a snake

and I hiss.

I am a rabbit

and I squeak and drum.

I am a bee

and I hum and buzz.

I am a chick

and I cheep.

I am a chicken

and I cluck and cackle.

I am a monkey and I chatter, gibber

and sometimes screech.

I am a pig and I snort, grunt

and sometimes squeal.

37


Fun

Poem: BUZZ

BUZZ! Goes the bee, hour after hour.

BUZZ! Goes the bee, from flower to flower.

Sucking out the nectar, flying it home.

Storing up the nectar, in the honeycomb.

BUZZ! Goes the bee, making honey so sweet.

Honey, honey, honey, that I love to eat!

WORD SEARCH

2 x 10 =

1 + 2 =

10 – 2 =

1 x 2 =

5 – 4 =

8 + 3 =

5 + 2 =

7 + 2 =

2 + 2 =

10 – 9 =

2 x 3 =

20 – 15 =

2 x 7 =

6 + 7 =

20 – 4 =

4 + 6 =

Colour the left over letters red! Can you read the secret message?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

T W E N T Y W E L F

H O V E X I S S P O

R S I X T E E N R U

E I G H T E V I F R

E L E V E N E I O T

O N N E N I N G U E

W E T I O N E M R E

T H I R T E E N E N

38

Solution on page 46


Fun

My name is

Charlie, the colourful

chameleon!

1

12

1

12

13

7

3

3

3

1

7

11

2

4

10

7

3

3

8

3

3

6

11

5

11

2

4

5

3

9

12

9

11

8

12

12

7

11

9

1

8

11

12

8

11

11

12

12

12

8

9

2

7

8

5

1

1

3

9

5

1 = pink

8 = light brown

13 2

2

2 = purple

3 = dark blue

4 = light blue

9 = dark brown

10 = turquoise

11 = light green

7

8

2

13

7

2

13

1

3

5 = yellow

6 = orange

12 = dark green

13 = gold

6

10

7 = red

39


fun

INSECTS – Crossword

1 4

ant

2

caterpillar

bee

3

dragonfly

5

butterfly

6

firefly

DOWN:

1) My body is long. I can fly and

have pretty shimmering wings.

4) This insect is green and can hop.

It makes a chirping noise when

it rubs its legs against its wings.

6) I start as a caterpillar and turn

into a beautiful ...

7

grasshopper

ACROSS:

2) I start as an egg, hatch and eat

until I am fat. Then I transform

into a butterfly.

3) I am very little, can carry heavy

things and I am always busy.

5) I can sting you many times. Some

people are allergic against me.

8

6) I am a small, black and yellow insect

that collects pollen to make honey.

7) I glow at night.

8) I am a lady with black spots on my back.

ladybird

wasp

40

Solution on page 46


Make your own pinwheel:

Cut out your pinwheel, and fold corners marked with a dot into the centre.

Stick together with glue and then pin onto a wooden stick. To spin your

pinwheel just blow! If you would like a double sided pinwheel, then just glue

a different piece of paper to the back before you cut your pinwheel out.

Hint: To keep your MINI-MAX-PLUS whole you can also download the template

from our website: www.mini-max-plus.at

Fun

41


Experiment

Abgedrehter

Papier-Hubschrauber

Du brauchst:

• ein dünnes A4-Blatt (am besten Kopierpapier)

• eine Büroklammer

• einen Bleistift • ein Lineal • eine Schere

9 cm 4,5 cm

DAS EXPERIMENT:

4,5 cm

21 cm

9 cm

10 cm

nach hinten

falten

nach vorne

falten

nach vorne falten

nach vorne falten

42

Schritt 1:

Rechteck ausschneiden!

Zeichne ein Rechteck auf –

21 cm hoch und 9 cm breit

– und schneide es aus!

3 cm 3 cm 3 cm

Schritt 2:

Vorlage abzeichnen!

Schneide das Papier entlang der

drei blauen Linien ein, dann falte die

beiden unteren Laschen entlang der

orange-gestrichelten Linie nach vorne!

Schritt 3:

Flügel auffalten!

Stecke eine Büroklammer auf die

untere Lasche. Falte die Flügel

auf: nach vorne und hinten!

Fertig ist dein Papier-Helikopter!


Bestimmt hast du schon einmal einen

Papierflieger gebastelt. Aber weißt du

auch, wie man einen Hubschrauber aus

Papier baut? In dieser Ausgabe zeige

ich dir, wie das geht!

Erklärung

Vielen Dank an

Marie-Christin Fritz, BEd.

Schritt 4: Lass deinen

Papier-Hubschrauber fliegen!

Du musst ihn von hoch oben fallen lassen.

Bitte dazu eine erwachsene Person um Hilfe.

Halte den Helikopter an beiden Flügeln fest und

lass ihn dann los. Statt wie ein Stein zu Boden

zu fallen, dreht sich der Papier-Hubschrauber um

sich selbst und schwebt dabei langsam zu Boden.

Tipp: Du kannst den Papier-Helikopter auch hoch

in die Luft werfen, um ihn fliegen zu lassen.

DIE ERKLÄRUNG:

Warum fliegt der Papier-

Hubschrauber?

Hast du schon einmal einen

Ahorn-Samen beobachtet, der

langsam zu Boden schwebt und sich dabei wie

ein Kreisel dreht? Unser Papier-Hubschrauber

fliegt aufgrund desselben Prinzips.

Lässt du den Papier-Hubschrauber los, fällt er

mit dem schwersten Teil (der Büroklammer)

voran zu Boden. Die besondere Form des

Flugobjekts und die umströmende Luft sorgen

dafür, dass sich der Papier-Hubschrauber beim

Fallen zu drehen beginnt.

Durch die Drehung werden die beiden Flügel

nach außen gedrückt und falten sich auf. So

kann die entgegenströmende Luft gegen die

geöffneten Flügel des Papierfliegers nach

oben drücken. Das bewirkt, dass der Fall

des Papierfliegers abgebremst wird. Dadurch

schwebt der Papier-Hubschrauber langsam und

kreiselnd nach unten.

43


Basteln

Memory-SPIEL!

DU BRAUCHST:

• ein Holzbrett als Unterlage

• 2 weiße Blätter vom Zeichenblock

• 2 Blätter Buntpapier (gleichfärbig)

• Bleistift und Lineal

• Stifte, Stempel, Sticker ...

• Kleber • Schere und Stanleymesser

• evtl. Einbandfolie

(oder Laminierfolie und Laminiergerät)

UND SO GEHTS:

1 Mit einem Bleistift zeichnest du auf die weißen

Blätter Kästchen mit dem Maß 5 cm x 5 cm auf.

2 Jetzt klebst, stempelst oder zeichnest du ein

Motiv in die einzelnen Kästchen. Du kannst auch

Lernwörter oder Malrechnungen hineinschreiben.

WICHTIG: Jedes Motiv muss zweimal vorhanden sein!

3 Klebe jeweils ein weißes Blatt auf ein Buntpapier.

4 Damit das Memory-Spiel auch lange hält, kannst

du das ganze Blatt vor dem Ausschneiden der

Kärtchen mit einer Einbandfolie folieren.*

5 Zum Schluss bitte eine erwachsene Person, dass

sie dir mit einem Stanleymesser und mithilfe

eines Lineals die Kärtchen ausschneidet – fertig!

* Wenn du ein Laminiergerät hast, kannst du die

Kärtchen nach dem Ausschneiden auch einzeln laminieren.

44

TIPP: Gestalte mindestens 40 Kärtchen,

damit dein Memory-Spiel lustiger und

spannender wird!

Noch mehr Spiel- und Bastelideen sowie coole

Rezepte zum Nachkochen findest du auf:

www.glorreiche-familienkueche.com


Basteln mit

BASTELN

Kochlöffeln

DU BRAUCHST:

• Holz-Kochlöffel (auch alte)

• Allesfarbe und Pinsel • Schraubhaken

• Schnur oder Bildaufhänger zum Kleben

• Und zum Dekorieren:

Stifte, Bänder, Servietten, Sticker, Holzscheiben …

Viel Spaß beim

Nachbasteln wünscht

euch Ingeborg Wutte!

Für die „Hundegarderobe“ bleibt der Holz-Kochlöffel naturbelassen.

Auf den Kopf des Löffels schreibt ihr den Namen eures Hundes und klebt oder malt

eine Hundepfote dazu. Dann zeichnet ihr am Stiel die Abstände für die Schraubhaken

ein und bohrt die nötigen Löcher (bittet dafür eine erwachsene Person um Hilfe!).

Zum Schluss werden noch kleine Holzscheiben mit den Haken festgeschraubt und

die Hundegarderobe wird mit einer Schnur aufgehängt.

Für den „Schlüssellöffel“ (das Schlüsselbrett) wird der Löffel erst grundiert

(= eine weiße Farbe als Untergrund aufgetragen) und gut trocknen gelassen.

Dann werden Kopf und Stiel verziert, Schraubhaken eingedreht und

Bildaufhänger an die Rückseite geklebt. Fertig!

45


Rätsel für ELTERN und KINDER

DANKE an das Sprachenzentrum „Deutsch in

Österreich“ für diesen Beitrag • www.dia.aau.at

LÖSUNGEN der Rätselseiten:

Seite 35, My daily routine:

• 1)k • 2)j • 3)b • 4)c • 5)f • 6)g

• 7)i • 8)a • 9)e • 10)h • 11)d • 12)l

Seite 38, Word search:

WE LOVE SPRING TIME

Ihr habt sicher eine

Geldtasche mit Münzen drin.

Wisst ihr auch, was auf den

Münzen drauf ist?

Jedes Land der EU hat seine eigenen Bilder. Unten seht

ihr eine Aufzählung der Bilder auf den österreichischen

Münzen. Welches Bild gehört auf welche Münze?

1-Cent-Münze

Enzian

2-Cent-Münze

5-Cent-Münze

10-Cent-Münze

20-Cent-Münze

50-Cent-Münze

1-Euro-Münze

2-Euro-Münze

Bilder auf österreichischen Euro-Münzen:

Berühmte Österreicher: Bertha von Suttner (1843 -

1914), Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)

Österreichische Architektur: Schloss Belvedere in

Wien, Wiener Secession, Stephansdom in Wien

Alpenblumen: Alpenprimel, Enzian, Edelweiß

Seite 40, Insects-Crossword:

Seite 46, Rätsel für Eltern u. Kinder:

1 Cent: Enzian, 2 Cent: Edelweiß, 5 Cent: Alpenprimel,

10 Cent: Stephansdom, 20 Cent: Schloss Belvedere,

50 Cent: Secession, 1 Euro: Mozart, 2 Euro: Suttner

46

D

G

R

R

C A T E R P I L L A R

G

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S

A N T

H

F

L

W A S

Y

B

U

T

T

E

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P

P

E

R

F I R E F L Y

R

F

L

L A D Y B I R D

Lesetipps vom

Mega dumm gelaufen • Rüdiger Bertram

Kalle ist stark und hat in der Schule das Sagen.

Alexander ist schlau und hält in der Regel den

Mund. Bis Kalle Alexanders Hilfe braucht. 24

Stunden haben sie Zeit, um den kostbaren

Schulpokal zu ersetzen. Gemeinsam denkt

sich das ungleiche Paar einen Plan nach dem

anderen aus. Alles läuft schief –

Ab 7 Jahren

Sofabanditen • Judith Kleinschmidt

Ada muss umziehen und hat null Bock darauf. Stinksauer

sitzt sie im vollgepackten Umzugswagen, als plötzlich die

Fahrertür aufgerissen und Ada von einem Schaf entführt wird. Ja,

richtig gelesen! Ein Schaf mit Nasenring und Zigarre steigt aufs

Gas und rast mit ihr im Transporter davon, mit

nur einem Ziel: die Befreiung der Hühner aus

der Hühnerfabrik!

Einzigartig. Jedes Tier ist ein Wunder

Inka Friese, Joel Sartore

Jedes Tier ist besonders, unvergleichlich,

wunderbar. Der berühmte Fotograf Joel Sartore

hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht,

jedes Tier seiner Art fotografisch festzuhalten.

Entstanden sind spektakuläre und berührende

Nahaufnahmen von bekannten und weniger

bekannten bedrohten Tierarten, wie wir

Ab 5 Jahren

bis ihnen der Zufall zu Hilfe

kommt ...

„Ein herrlich komischer

Comicroman - große Empfehlung!“

„Ein rasanter

Road-Trip mit schrägen

Figuren, die einfach

Spaß machen!“

sie noch nie gesehen haben.

„Tiere hautnah erleben!

Ein Genuss für die ganze Familie!“

Ab 7 Jahren


Spiel und Spaß mit

Sprache

Meine Wörter

Sprache

Gestaltung: Prof.

Dr. Robert Saxer

1 2

3

4

5

6

Meine Familie

8

11 12

10

9

7

1) Meine Schwester ist die … meiner Eltern.

2) Die Tochter meines Onkels ist meine …

3) Mein Cousin ist der … meines Onkels.

4) Geboren hat mich meine …

5) Die Tochter meiner Eltern ist meine …

Die Frau meines Bruders ist meine …

6) Die Tochter meiner Schwester ist meine …

7) Mein Onkel ist der … meines Vaters.

8) Der Mann meiner Schwester ist mein …

9) Der Mann meiner Mutter ist mein …

10) Die Schwester meines Vaters ist meine …

11) Der Bruder meiner Mutter ist mein …

12) Ich (Karl) bin der … meines Onkels.

DANKE an das Sprachenzentrum „Deutsch in Österreich“ für diesen Beitrag • www.dia.aau.at

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47


Sprache

ARBEITSBLATT von:

48

Sprachbilder aus der Natur

In MINI-MAX könnt ihr allerhand über die Natur lesen. Aber wisst ihr auch, dass euch viele

Elemente der Natur Sprachbilder und Redewendungen zur Verfügung stellen, damit eure Sprache

bildhafter und interessanter wird? Also los! Welches Wort gehört an welche Stelle?

• Abend • Apfel • Ast • Bach • Bäume • Berge • Blitz • Blume • Busch

• Donner • Eis • Feld • Fluss • Früchte • Gipfel • Glatteis • Mond • Nacht

• Regen • Schnee • Stern • Tau • Wald • Wasser • Wiese • Zweig

1. Haben sie den Dieb erwischt? – Nein, der ist längst über alle .

2. Die Beratungen der Lehrpersonen sind noch nicht aus – sie sind noch im .

3. Als es gefährlich wurde, lief er davon und ließ mich im stehen.

4. Heute fühle ich mich richtig gut und stark; ich könnte ausreißen.

5. Wenn du dich nicht bemühst, kommst du auf keinen grünen .

6. Ich soll nachgeben? Niemals – ich werde das nicht räumen.

7. Wenn er faul ist, gehen seine Chancen für einen Beruf den hinunter.

8. Ich kann dir nichts über Computer sagen – ich habe keinen davon.

9. Du kannst nicht mit dem Computer umgehen? Sag, lebst du hinter dem ?

10. Die Frau ist so klug, der können wir nicht das reichen.

11. Er hat mich nicht offen kritisiert – er hat es mir durch die gesagt.

12. Du willst mich täuschen, aber mich kannst du nicht aufs führen.

13. Ich mag nicht zum Zahnarzt gehen, aber ich muss in den sauren beißen.

14. Die Nachricht vom Unfall traf uns wie ein aus heiterem Himmel, ...

15. ... wir waren wie vom gerührt und standen alle stumm da.

16. Du hast wieder nichts gelernt: Das ist der der Faulheit!

17. Man soll den Tag nicht vor dem loben.

18. Diese Aufgabe löse ich mit links – das ist für mich eine gemähte .

19. Ich werde jetzt auf den klopfen, ob du wirklich etwas gelernt hast.

20. Wir wohnen weit draußen, dort, wo sich Fuchs und Hase gute sagen.

21. Wie man in den hineinruft, so schallt es heraus.

22. Wenn du brav lernst, trägt das : Du bekommst gute Noten.

23. Wir hatten Pech: Unsere Reise stand unter keinem guten .

24. Er hat seine beste Zeit hinter sich, jetzt ist er auf dem absteigenden .

25. Endlich reden sie wieder miteinander: Das zwischen ihnen ist gebrochen.

26. Was du mir da erzählst, weiß ich schon längst, das ist von gestern.

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ARBEITSBLATT von:

Bedeutungsgleiche Wörter

Hier war der Fehlerteufel am Werk und hat Wörter dazugemischt, die jedoch nicht

die gleiche Bedeutung wie das Ausgangswort haben. Welches Wort passt nicht?

In jeder Zeile ist ein Wort falsch. Finde es und streiche es durch!

1 a)

sagen

quasseln trinken reden schildern erzählen

1 b)

etwas laut sagen

schreien

plärren

brüllen

murmeln

kreischen

1 c)

etwas leise sagen

wispern

flüstern

hauchen

tuscheln

fluchen

1 d)

etwas unglücklich sagen

jammern schluchzen stöhnen klagen loben

2 a)

sehen

gucken

schauen

gaffen

schlafen

starren

2 b)

sich etwas genau ansehen

beobachten

studieren

prüfen

untersuchen

zwinkern

3 a)

dumm

einfältig

unbegabt

gescheit

begriffsstutzig

3 b)

leise

still

ruhig

lärmend

geräuschlos

Übung aus dem Schulbuch „Lese- und Lernprofi 4“

Bildungsverlag Lemberger • ISBN 978-3-7098-0736-1

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49


Übung aus dem Schulbuch „Lese- und Lernprofi 4“

Bildungsverlag Lemberger • ISBN 978-3-7098-0736-1

Der Esel und die Ziege (Fabel)

Beantworte die Fragen zum Text! • Zeit: 5 Minuten

Ein Bauer hatte einen Esel und eine Ziege. Weil nun der Esel sehr viel arbeiten und große

Lasten tragen musste, erhielt er ein reichlicheres und besseres Futter als die Ziege. Diese

beneidete den Esel und um ihn um die bessere Kost zu bringen, sprach sie eines Tages zu

ihm: „Höre, lieber Freund! Oft schon habe ich dich von Herzen bedauert,

dass du Tag für Tag die schwersten Lasten tragen und von morgens bis

abends arbeiten musst; ich möchte dir wohl einen guten Rat geben.“

„Warum nicht?“, sagte der Esel. „Ich bitte dich sogar darum!“

50

a

b

c

d

e

f

„Nun, so höre: Wenn du an eine Grube kommst, so stürze dich hinein, stelle

dich verletzt, und dann wirst du längere Zeit Ruhe haben und nicht arbeiten

müssen.“ Dem Esel schien dies ein ganz guter Vorschlag zu sein und kaum

war er am nächsten Tag mit seiner Last bei einer Grube angekommen,

befolgte er auch schon den Rat. Er trat fehl und stürzte in die Grube. Aber

das hatte er sich nicht gedacht! Halb tot lag er da und dass er sich kein

Bein gebrochen hatte, war ein Glück. Ganz geschunden wurde er herausgeholt und konnte

sich kaum noch nach Hause schleppen. Sein Herr hatte nichts Eiligeres zu tun, als nach

einem Tierarzt zu schicken, der dann verordnete: „Der Kranke soll eine frische Ziegenlunge

einnehmen.“ Da dem Herrn der Esel mehr wert war als die Ziege, ließ er diese sofort

schlachten, um den Esel zu retten. So büßte die Ziege für ihren bösen Rat mit dem Leben.

Die Folgen des Neides werden dem Neider oft selbst zum Verhängnis.

Kreuze an, ob die Aussage richtig oder falsch ist! richtig falsch

Die Ziege bekam weniger zu fressen, weil sie weniger arbeiten und

tragen musste.

Die Ziege hatte Mitleid mit dem Esel und wollte ihm deshalb einen

guten Rat geben.

Der Esel fand den Vorschlag gut und stürzte sich in die Grube.

Der Esel hatte ein gebrochenes Bein.

Der Tierarzt verordnete dem Esel eine gebratene Ziegenlunge.

Der Bauer schlachtete die Ziege, weil er den Esel höher schätzte.

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ARBEITSBLATT zu MINI-MAX-PLUS Mai 2021, Seite 14 – 15 von:

TIER-RECHT

1) Lückentext: Was weißt du über den Tierschutz?

Beweise dein Wissen und trage die Wörter aus der Box an den richtigen Stellen im Text ein:

• Tierschutzgesetz • nützlich • Qualzucht • Körpersprache • Polizei

• Du entdeckst einen Hund, der an einem heißen Tag in einem geparkten Auto ohne offene

Fenster eingesperrt ist. Sofort hältst du Ausschau nach der Besitzerin oder dem Besitzer oder

rufst die .

• Viele Tiere werden wegen ihrer besonderen Merkmale, wie zum Beispiel kleine, flache Nasen,

von Menschen gezüchtet. Manche Tiere, wie zum Beispiel Nacktkatzen, leiden aber sehr

darunter. Deshalb wird diese Art von Zucht auch

genannt.

• Du findest eine Spinne im Haus. Vielleicht findest du Spinnen nicht toll und freust dich

gar nicht über ihren Besuch. Dabei sind Spinnen sehr ,

denn sie halten Insekten in Schach. Anstatt ihr etwas zu tun, lasse sie leben und bringe sie

vorsichtig nach draußen.

• Tiere können sich in der Not wehren, aber nicht um Hilfe bitten.

Deshalb braucht es Gesetze, die Tiere vor Qual und Leid schützen.

In Österreich gibt es dazu das .

• Tiere können sprechen. Aber sie verwenden dazu keine Wörter und Sätze, wie wir Menschen.

Um uns Signale zu senden, verwenden sie ihre .

Wenn du zum Beispiel einem Hund begegnest, dann schaue genau hin.

Du wirst verstehen, was er dir sagen möchte.

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51


ARBEITSBLATT zu MINI-MAX-PLUS-Mai 2021, Seite 14 – 15 von:

Wissen „Tier-Recht“

2) Welches Tier fühlt sich wie an?

Verbinde das Tier mit der passenden Eigenschaft!

StachElig

Borstig

Weich

SchuppiG

Flauschig

Federartig

52

Lösungen auf www.mini-max-plus.at

Arbeitsaufgaben zur Verfügung gestellt von TIKO


ARBEITSBLATT zu MINI-MAX-PLUS-Mai 2021, Seite 60 – 61 von:

Schlangen-SINNE

1) Warum werden die Pupillen von nachtaktiven Schlangen zu Schlitzen

zusammengezogen?

(Kreuze die richtige Antwort an!)

Damit die Schlangen in der Nacht besser sehen können.

Damit ihre empfindlichen Augen tagsüber vor zu viel Helligkeit geschützt sind.

Die Pupillen bleiben immer gleich groß.

2) Welches ist der beste Sinn der Schlange? (Male das passende Bild an!)

3) Was macht das Jacobson’sche Organ? (Erkläre es mit eigenen Worten!)

4) Das sind „Schlangenwörter“. Kannst du die vielen Wörter erkennen,

aus denen sie zusammengesetzt sind?

(Trenne die Wörter mit einem Strich!)

SCHLANGESONNEGERUCHSSINNEIER

SCHLÜPFENSEHENORGANZUNGE

PUPILLEKLAPPERSCHLANGEOBERKIEFERLUFT

SCHUTZBEUTEFLUCHTNACHTAKTIVLEBEWESEN

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ARBEITSBLATT zu MINI-MAX-PLUS-Mai 2021, Seite 60 – 61 von:

Lesen „Welche Sinne haben Schlangen?“

5) Bilde Malrechnungen!

Nimm dazu immer das bunte Schlangenei und eines der weißen Eier!

2 • 5 =

5 • 5 =

9 • 3 =

1 • 3 =

6) Male alle geraden Zahlen an! 7) Hast du schon einmal eine Schlange

gesehen? Erzähle davon!

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Hallo, ich bin der Sparefroh

und habe jeden Tag viel mit Geld zu tun.

Geld gibt es schon seit sehr langer Zeit.

Aber was gab es davor? Davon erzähle ich

euch in diesem Monat ...

Früher wurde getauscht

Wie funktioniert der

„Tauschhandel“?

Bevor es Geld gab, betrieben die Menschen

den so genannten „Tauschhandel“, das

heißt, sie tauschten Sachen, die sie selbst

herstellen konnten oder die sie nicht

mehr benötigten, gegen Dinge, die sie

brauchten: z. B. einen Esel gegen drei

Säcke Mehl oder Wolle und Häute – aus

denen sie ihre Kleidung herstellten –

gegen Töpfe, Pfannen, Krüge …

Oder sie arbeiteten und machten etwas für

andere, um dafür etwas zu bekommen.

Tauschen ist schwierig!

Tauschen ist aber nicht immer ganz einfach. Der

Tauschhandel hat einen großen Nachteil: Man

muss erst jemanden finden, der genau das hat, was

man haben will, und dafür etwas möchte, das man

selbst anbieten kann. Will man also beispielsweise

einen Esel und hat dafür zum Tauschen Mehl

anzubieten, muss man so lange suchen und

warten, bis jemand mit einem Esel zufällig gerade

Mehl benötigt. Und das kann dauern!

Begehrte Besonderheiten

zum ARBEITSBLATT

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ARBEITSBLATT zu MINI-MAX-PLUS-Mai 2021, Seite 55 von:

„Früher wurde getauscht“

1) Lückentext:

Fülle die Lücken mit den Worten: • anbietet, • Dienstleistungen (Arbeit)

• einfach • geben • Geld • lange • Nachteil: • Waren

Früher hatten die Menschen noch kein

oder

Tauschhandel hört sich

. Da wurden

direkt gegen andere Sachen getauscht, die man brauchte.

an, er hat aber einen großen

Es kann

dauern, bis man jemanden findet, der das

was man selbst benötigt, und genau das möchte, was man ihm dafür

kann.

2) Was waren „begehrte Besonderheiten“, mit denen das Tauschen leichter fiel?

Kreise ein!

Baumstumpf Kakaobohne Muschel Schmuck

Bernstein Getreide Fell

6) Rechnen mit Bildern! Welche Muschel steht für welche Ziffer?

=2

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Frühling

Der Frühling naht mit Riesenschritten,

die Sonne lässt sich nicht mehr bitten:

Sie strahlt und scheint und wärmt die Glieder,

Vögel zwitschern fröhlich Lieder.

GeDICHT

Bienen summen, Blumen sprießen,

Mama läuft die Pflänzchen gießen.

Regenwürmer werkeln munter, über Erde und darunter,

braunes Gras wird täglich grüner, ganz begeistert gackern Hühner.

Gärten werden gut gepflegt, Blumen wachsen auch am Weg.

Grad hör´ ich den Kuckuck rufen, seh´ ein Mäuslein auf den Stufen,

Käfer krabbeln hier im Gras, in Wald und Garten tut sich was.

Überall in uns´rer Luft, hängt ein wunderbarer Duft,

Blüten schmücken viele Bäume: Frühling ist nicht zu versäumen!

Gedicht aus „WILLI WIRBELSTURM – DER BÜCHERWURM“

Text und Illustrationen: Waltraud Jann • ISBN: 978-3-9503680-6-2

Preis: 14,90 Euro • Erhältlich im Buchhandel

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LESEN

Seit rund 300 Jahren

werden die „Nishikigoi“

(Farbkarpfen) in Japan

gezüchtet

Vorläufer der heutigen Koi wurden

bereits vor über 2.000 Jahren

gezüchtet. Die Farbkarpfen gelten

in Asien als Symbol für Klugheit,

Kraft und Mut. Unter optimalen

Bedingungen können Koi bis zu

einem Meter groß und über 50 Jahre

alt werden!

Herkunft

Koi waren ursprünglich ein wichtiges

Nahrungsmittel für japanische Reisbauern.

Sie hielten die stattlichen Karpfen in ihren

Teichen rund um die Reisfelder. Vor etwa 300

Jahren führten zufällige Farbmutationen dazu,

dass die farbigen „Nishikigoi“ (japanisch für

„Brokatkarpfen“ wegen der Farbpracht) gezielt

in verschiedenen Farbvarianten gezüchtet

wurden. Erst im vergangenen Jahrhundert nahm

die Koizucht richtig Fahrt auf und der einstige

Speisefisch wurde zum begehrten Zierfisch.

Aussehen

Die ersten Koi wurden mit rot-weißer

Färbung gezüchtet. Erst später kamen

andere Farbvarianten hinzu wie rötlichbraune,

orangene, schwarze, blaue

und grüne Schattierungen oder golden,

silbern und metallisch schimmernde

Varietäten. Koi unterscheiden sich nicht

nur in ihrer Farbgebung, sondern auch in

ihrer Schuppung. Es gibt sogar Koi mit

schuppenloser Haut. Diese Variante wird

als „Doitsu“ bezeichnet, was auf Japanisch

„deutsch“ bedeutet und auf deren Ursprung

hinweist. Jede Farbvariante und jedes

Alter erhält bei Koi eine Bezeichnung,

die angegeben wird. Koi erreichen eine

Körperlänge von bis zu einem Meter, der

besonders zutrauliche Chagoi sogar 1,20 m.

Wegen ihrer imposanten Erscheinung werden

sie zu Recht als „Könige der Gartenteiche“

oder „schwimmende Juwelen“ bezeichnet.

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Haustier

Die

gefräßigen

Allesfresser kennen

kein Sättigungsgefühl!

Koi sind sehr

zutraulich und

fressen sogar aus

der Hand!

Seerosenblätter

spenden Schatten

und dienen Koi als

Sonnenschutz.

Der bis zu

1,20 m große

Chagoi wird schneller

handzahm als

andere Koi.

Wesen und Haltung

Koi sind zutrauliche, friedliche und gesellige

Teichbewohner, die sich in einem großzügigen

und tiefen Teich in Gruppen mit mindestens

fünf Tieren wohlfühlen. Ein Gartenteich

kann für Koi niemals zu groß sein, denn

jeder Koi braucht wenigstens 5.000 Liter

Wasservolumen. Während der Wintermonate

ziehen sich die Koi in die unteren, wärmeren

Wasserschichten zurück und überwintern dort

ohne Schwierigkeiten. In den warmen Monaten

ziehen die majestätischen Fische ihre Runden

und sind sofort zur Stelle, wenn es ums Futter

geht. Sobald jemand am Teichrand erscheint,

kommen sie im Trupp

angeschwommen und betteln

fleißig. Dabei öffnen sie

ihre Mäuler und fressen

gierig jeden Happen

– auch gerne aus der

Hand.

Tancho

heißen Koi mit

roter, kreisrunder

Kopfzeichnung.

Danke für diesen

Beitrag an

Herz und Verstand für Tiere.

Fotos: © shutterstock

59


haben Sch

Mangroven Nachtbaumnatter

Welche

Die Pupille von nachtaktiven

Lebewesen ist sehr lichtempfindlich. Als

Schutz vor grellem Licht wird die Pupille

zu einem Schlitz zusammengezogen.

Hallo Kinder, habt ihr euch schon gefragt, wie

es mit den Sinnen von Schlangen aussieht:

Können sie gut hören, sehen und riechen?

Und warum haben manche Schlangenarten

runde Pupillen und bei anderen sind sie zu

einem Schlitz zusammengezogen?

Boa constrictor

Grüne Mamba

Verschiedene Lebewesen haben runde,

für Licht eher unempfindliche Pupillen.

Daran erkennen wir, dass es sich um

tagaktive Geschöpfe handelt.

Wie gut ist ihr Sehsinn?

Schlangen können nicht besonders gut sehen,

sie achten aber aufmerksam auf jede Bewegung.

„Feind oder Beute?“, lautet ihre Frage. Feind

bedeutet Flucht oder Verteidigung, Beute dagegen

Nahrung. Die Augen der Klapperschlange haben,

wie die Augen der Katze, Schlitzpupillen. Sie

sind speziell auf das Sehen bei Nacht angelegt

und daher äußerst lichtempfindlich. Bei Tageslicht

werden diese zum Schutz vor der Helligkeit bis auf

einen Schlitz („Schlitzpupille“) zusammengezogen.

Diesen Schutzmechanismus benötigen

tagaktive Schlangen nicht. Sie besitzen

unempfindliche, runde Pupillen.

Wie sehen deine Pupillen aus?

Bitte schau in den Spiegel

und betrachte sie! Was sagt dir

ihre Form über deine Aktivitätszeit?

Sind wir Menschen

tag- oder nachtaktiv?

Schlangenhalsschildkröte

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SINNE

langen?

Basilisken

Klapperschlange

Lesen

Wie gut können Schlangen riechen?

Schlangen können hervorragend riechen.

Der Geruchssinn ist der beste, also

leistungsstärkste Sinn der Schlangen!

Er ist viel besser als der von uns Menschen. Das

verdanken sie einem besonderen Organ, dem

Jacobson‘schen Organ, welches sich paarig

angelegt im Oberkiefer befindet. Mit den beiden

Zungenspitzen werden kleinste Duftteilchen

(Duftmoleküle) aus der Luft zu diesem Organ

gebracht. Wenn dich eine Schlange bezüngelt,

nimmt sie deinen Duft auf, sie „beschnuppert“ dich.

Welches Sinnesorgan FEHLT ihnen?

Greife rechts und links an deinen Kopf, dort

spürst du deine Ohren. Diese Sinnesorgane

fehlen den Schlangen. Sie besitzen weder Ohren

noch Gehöröffnungen. Sie sind taub, spüren

aber jede Bodenerschütterung, weil sie mit

der gesamten Körperunterseite auf dem Boden

aufliegen.

Was machst du also, wenn du

Schlangen vertreiben willst?

Da hilft kein Singen und Schreien!

Tritt kräftig auf oder klopf mit einem Stock

auf den Boden, dann flüchten die ängstlichen

und vorsichtigen Tiere.

Danke an Helga Happ, www.reptilienzoo.at,

für diesen interessanten Beitrag.

Fotos: © Helga Happ, www.reptilienzoo.at

Mit den Spitzen der geteilten Zunge

nehmen Schlangen Duftteilchen aus

der Luft auf und folgen damit auch der

Duftspur, die ihre Beutetiere hinterlassen.

Netzpython

Kornnatter

Dem glatten Schlangenkopf fehlen

die Ohren. Die Gehöröffnungen sind

zugewachsen, Schlangen sind taub.

61


Text &

Zeichnung:

von

Marie-Christin

Fritz

Ra Gele

tekrimi:

62

Es war 11

Uhr 45 nachts in einem

ruhigen Kärntner Städtchen. Ein

maskierter Mann schlich durch die dunklen,

menschenleeren Gassen. Verstohlen näherte er

sich seinem Ziel: der Pfandleihe Müller, in der sich

die Einwohner der Stadt Geld liehen und als Pfand

(Absicherung) wertvolle Gegenstände hinterlegten.

Am Pfandhaus angelangt, kletterte der Unbekannte

geräuschlos die Hausmauer hinauf und verschaffte

sich durch das unversperrte Dachfenster Zutritt zum

Gebäude. Auf leisen Sohlen schlich der Einbrecher

hinunter ins Erdgeschoss. Er war sehr darauf

bedacht, nicht den Hausmeister zu wecken, der im

Untergeschoss der Pfandleihe wohnte.

Um genau 12 Uhr Mitternacht hallte das Läuten der

städtischen Turmuhr durch die Straßen. Mit ein paar

geschickten Handgriffen brach der Dieb den Safe

der Pfandleihe auf, während das Glockengeläut

den verräterischen Lärm übertönte. Volltreffer!

Freudig schnappte sich der Übeltäter das Geld aus

dem Tresor. Er wollte schon verschwinden, als er

beim Hinausgehen zwei verschlossene Vitrinen mit

Schmuck und anderen Kostbarkeiten entdeckte.

Er konnte der Versuchung nicht widerstehen und

machte sich daran, die Schlösser zu knacken.

Hochkonzentriert und lautlos bearbeitete der Dieb

die Schlösser. Dabei bemerkte er nicht, wie die Zeit

verflog. Plötzlich schlug die große Kuckucksuhr in der

Pfandleihe mit einem lauten „Kuckuck-Kuckuck!“

1 Uhr. Vor lauter Schreck sprang der Dieb auf und

stieß dabei eine hohe Vase um, die mit lautem

Krachen zu Boden fiel und zerschellte.

Der Lärm riss den Hausmeister im

Untergeschoss aus seinem Schlaf.

Diesem war sofort klar, dass etwas nicht stimmte.

Fieberhaft überlegte er: „Da oben ist jemand! Soll ich

selbst nachsehen und den Einbrecher stellen? Soll

ich den Besitzer der Pfandleihe anrufen, der nur ein

paar Straßen weiter wohnt? Oder verständige ich die

Polizei?“ Entschlossen griff der Hausmeister nach

seinem Golfschläger und stürmte in die Pfandleihe, um

den Verbrecher zu stellen. Der Hausmeister erhaschte

gerade noch einen Blick auf den Einbrecher, bevor

dieser die Treppe hinauf ins Dachgeschoss flüchtete.

Der Verbrecher war völlig in Schwarz gekleidet und

trug einen roten Rucksack auf dem Rücken, sein

Gesicht war unter einer Schimaske verborgen.

Der Hausmeister hastete dem Dieb so schnell wie

möglich hinterher. Doch am Dachboden angelangt,

war der Unbekannte bereits durch das Dachfenster

entkommen. Ein

Blick hinaus zeigte

dem Hausmeister

den Unbekannten,

der bereits unten am

Gehsteig angelangt

war und im selben

Moment um die

nächste Häuserecke

verschwand. Es war zu

spät, um den Einbrecher zu

fassen.

Als das Telefon bei Herrn

Müller, dem Besitzer der

Pfandleihe, klingelte, nahm

dieser verschlafen den Hörer

ab. Doch sobald er von dem

Einbruch erfuhr, war er sofort

hellwach. „Rufen Sie sofort die


genheit macht Diebe

Geschichte

Polizei!“, wies er den Hausmeister seines Geschäfts

an, „Ich komme, so schnell ich kann!“ Um 1 Uhr 55

hielt Herr Müller mit quietschenden Reifen vor der

Pfandleihe und stürmte in seinen Laden. Er war

augenblicklich hierhergeeilt, sein Haar stand in alle

Richtungen und er trug noch seinen Schlafanzug.

Fünf Minuten später, als die Kuckucksuhr 2 Uhr

morgens schlug, kam die örtliche Polizei an. Der

Inspektor und seine Kollegen untersuchten den

Tatort gründlich und nahmen die Zeugenaussage

des Hausmeisters auf. Dieser beschrieb den Dieb

so gut er konnte. Der Inspektor notierte die Aussage

und fragte nach den gestohlenen Gegenständen.

Er war überrascht, dass ihm der Hausmeister

bereits eine fertige Liste vorlegen konnte. Gestohlen

wurden 10.000 Euro aus dem Safe und außerdem

5 Diamantringe, 7 Goldketten sowie 3 sehr teure

Armbanduhren aus den Vitrinen. Zusätzlich fehlten

noch die Exponate (Ausstellungsgegenstände) eines

berühmten Musikers, darunter seine signierte Gitarre,

3 gerahmte Alben, 10 originale Schallplatten und eine

goldene Auszeichnung. Der Inspektor schrieb den

Dieb sofort zur Fahndung aus und versicherte Herrn

Müller, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um den

Unbekannten zu fassen.

Es war 4 Uhr 22 morgens, da wurde die Polizei im

benachbarten Städtchen auf einen verdächtigen

Zugfahrgast mit rotem Rucksack aufmerksam. Als sie

den Mann befragen wollten, flüchtete dieser, doch er

kam nicht weit und konnte rasch gefasst werden.

Um 8 Uhr 30 verständigte der Inspektor den Besitzer

und den Hausmeister der Pfandleihe: „Ich habe gute

Nachrichten: Der Dieb konnte gefasst werden! Bitte

kommen Sie beide auf die Polizeistation, um noch ein

paar Fragen zu beantworten.“

Als die beiden Männer dort ankamen, führte der

Inspektor sie in den Befragungsraum und eröffnete

ihnen: „Wir konnten den Unbekannten fassen und den

gestohlenen Schmuck sowie das Geld sicherstellen.

Doch ein Teil der gestohlenen Gegenstände – die

Sachen des Musikers – sind unauffindbar. Es

war von Anfang an merkwürdig: die gestohlenen

Gegenstände, darunter eine Gitarre, sind viel zu

groß, um nur von einer Person getragen zu werden

– vor allem, wenn diese Person noch dazu aus dem

Dachfenster klettert. Das führte uns zu dem Verdacht,

dass es in der Nacht noch einen zweiten Dieb

gegeben haben muss.“ Der Inspektor räusperte sich

und deutete anklagend auf den Hausmeister und den

Ladenbesitzer, Herrn Müller. „Einer von Ihnen muss

der zweite Täter sein!“

Hast du eine Vermutung, wer von den beiden

Herren den zweiten Diebstahl begangen hat?

Hier ist die Auflösung:

Der Hausmeister war der zweite Dieb! Er

entdeckte den Einbrecher um 1 Uhr morgens.

Der Ladenbesitzer, Herr Müller, der ganz in

der Nähe wohnt und sofort nach dem Anruf

losbrauste, kam erst um 1 Uhr 55 vor Ort an. Der

Hausmeister verständigte Herrn Müller und die

Polizei also erst mit einiger Verspätung. Davor

hatte der Hausmeister ausreichend Zeit und

Gelegenheit, die Sachen seines Lieblingsmusikers

zu stehlen. Da ohnehin eingebrochen worden

war, hoffte er, dass sein Diebstahl der Fanartikel

unentdeckt bleiben würde. Wäre der erste Dieb

nicht umgehend – noch im Besitz des Diebesguts

– geschnappt worden, hätte dieser Plan

vielleicht sogar funktioniert ...

63


Melanie sucht in einem hoffnungslos

durcheinander geratenen Wollknäuel nach

dem Anfang. „Den kannst du lange suchen“,

kichert ihr Bruder schadenfroh, „den habe

ich abgeschnitten!“

Wenn ich meinen Hund frage,

wie ich aussehe, schenkt er

mir ein aufrichtiges „WAU“!

Dafür liebe ich ihn!

Wenn eine Hexe heutzutage Hänsel und

Gretel anlocken wollte, müsste sie wohl

rufen: „Knusper, knusper, knäuschen,

wer knuspert an meinem veganen,

laktosefreien, natürlich gesüßten,

Fairtrade-Bio-Häuschen?“

Ich habe mit meiner Topfpflanze

ausgemacht, dass ich sie nur noch

einmal im Monat gieße.

Darauf ist sie eingegangen.

„Wenn ich gähne“, sagt der Großvater

zu Marvin, „halte ich mir immer die

Hand vor den Mund.“ „Das brauche

ich zum Glück nicht zu tun“, entgegnet

Marvin, „denn mir fallen die Zähne

nicht heraus!“

Meint Rudi zu seiner

kleinen Cousine: „Wenn kleine

Affen ‚Äffchen‘ genannt werden,

wie sagt man dann wohl zu

kleinen Maden?“

Schnell noch mal „Nutella“

rückwärts sagen, bevor es

„alle tun“!

„Stimmt es, dass du jetzt

reitest?“ „Ja!“ „Auch

Turniere?“ „Nein, nur Pferde!“

Was ist braun, süß und

läuft durch die Wüste?

– Ein Karamell!

Wie nennen die Indianer

einen schlechten Jäger?

– Vegetarier!

Wo wohnen Katzen?

– Im Miezhaus!

Was macht ein Dieb im Zirkus?

– Clown!

ISBN 978-3-9037-8085-9

MINI-MAX-PLUS -Heft 00/21

www.mini-max-plus.at

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