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ES IST ZEIT FÜR IHRE

ERFOLGSGESCHICHTE

IN KÄRNTEN

© Regionmarketing Carinthia/Gert Steinthaler


03

Inhalt

Was kann

Kärnten?

04–05

Gründen &

Finanzieren

10–13

Genzenlose

Logistikchancen

14–17

Bildungs- und

Forschungsland

20–31

Branchenkarte

Kärnten

32–33

Bioökonomie

in Kärnten

42–51

Industrieland

Kärnten

52–57

Leben in

Kärnten

58–63

Nützliche Tipps

für Ihre Erfolgsgeschichte

64–66

Haben Sie

eine Vorstellung

von Kärnten?

8 Stellen Sie sich ein Land vor, das mitten im

Herzen Europas am Schnittpunkt dreier

Kulturen an zwei der wichtigsten Verkehrsachsen

des Kontinents liegt und

so das ideale Sprungbrett in neue Märkte

darstellt.

8 Stellen Sie sich ein Land vor, in dem hochqualifizierte

Arbeitskräfte ausgebildet

und angelockt werden, weil Forschung und

Bildung Hand in Hand arbeiten.

8 Stellen Sie sich ein Land vor, geprägt von

unternehmer*innen freundlichen Gesetzen

und Steuern, transparenten

Verfahren, einem zukunftsorientierten

Förderwesen, und smarter Verwaltung.

8 Stellen Sie sich ein Land vor, das Nachhaltigkeit

und Bioökonomie nicht gerade erst für

sich entdeckt hat, sondern schon seit jeher

lebt.

8 Stellen Sie sich ein Land vor, das mit einer so

atemberaubenden Landschaft und so

freundlichen Menschen gesegnet ist, dass

Ihr Urlaub täglich gleich vor der Bürotüre

beginnen kann.

Und jetzt müssen Sie sich dieses Land

gar nicht mehr vorstellen, sondern

können ganz einfach nach Kärnten

kommen, um hier Ihre eigene

Erfolgs geschichte zu schreiben.

Wir helfen Ihnen gerne dabei, sich selbst

und Ihr Unternehmen in Kärnten anzusiedeln,

hier ein neues Unternehmen zu

gründen oder sich an einem vorhandenen

zu beteiligen.

Liebe Leser*innen!

Mit dieser Broschüre stellen wir Ihnen

den Wirtschaftsstandort Kärnten vor.

Überzeugen Sie sich selbst von den vielfältigen

Möglichkeiten und Perspektiven,

die Kärnten bietet.

Lernen Sie auf dieser informativen Lesereise

Unternehmer*innen und ihre ganz persönlichen

Erfahrungen mit und in Kärnten kennen. Besuchen

Sie mit uns die größte Drohnenflughalle

Europas, und erfahren Sie mehr über Kärntens

innovative Technologieparks. Erforschen Sie

das vielfältige Gründer*innen- und Innovationsökosystem,

und werfen Sie dabei mit uns einen

Blick in die Zukunft. Eine Zukunft, die Sie mit

Ihrem Unternehmen, Ihrer Investition oder

Ihrer Gründungsidee aktiv mitgestalten können.

Denn die Voraussetzungen für Ihre ganz

persönliche Erfolgsgeschichte im Süden Österreichs

sind ausgezeichnet.

Nicht nur die vielversprechende logistische Lage

Kärntens im Herzen Europas mit Anbindung an

die Baltisch-Adriatische Achse, sondern auch

die gezielte Zusammenarbeit von Bildung und

Forschung am Puls der Zeit zeigt, wie es gelingen

kann, Wettbewerbsvorteile gezielt zu nutzen.

Mit neuen, gemeinsam mit Wirtschaft und Industrie

entwickelten Bildungs-, Ausbildungs- und

Qualifizierungsangeboten, die Theorie und Praxis

Wir haben Ihr Interesse geweckt?

Kontaktieren Sie uns – per sönlich, über

unsere Website www.carinthia.com

oder auf Social Media. Wir helfen Ihnen

gerne dabei, Ihre ganz persönliche

Erfolgsgeschichte im Süden

Österreichs zu realisieren.

optimal und entsprechend den modernen beruflichen

Anforderungen verbinden, gewährleisten

wir, dass Ihnen hochqualifizierte und motivierte

Facharbeitskräfte zur Verfügung stehen.

Dazu kommt eine moderne und effiziente Full-

Service-Betreuung bei Unternehmensansiedelungen

und/oder -erweiterungen – nicht

zuletzt deshalb hat sich auch Weltmarktführer

Infineon dazu entschlossen, seine 1,6 Milliarden

Euro umfassende Rekordinvestition nicht etwa in

Asien, sondern in Kärnten, in Villach, zu tätigen.

Machen Sie sich selbst ein Bild.

Dr. Peter Kaiser

Landeshauptmann

@ LPD/Gernot Gleiss


04

Was kann Kärnten?

Gute Wirtschaftszahlen von

heute sind die Grundlage für die

Erfolgsgeschichten von morgen.

8,092 Mrd. Euro

aus der Industrie

erwirtschaftet Kärnten, und diese ist somit Hauptmotor des Kärntner

Exports. Wichtigste Produkte im Export sind Kessel, Maschinen,

Apparate und mechanische Geräte vor elektrischen Maschinen,

Apparaten und elektrotechnischen Waren sowie Holz.

21,5

Mrd. Euro

Wirtschaftsleistung

der Unternehmer*innen und

ihrer Mitarbeiter*innen in Kärnten

im Jahr 2019.

34,3 %

Produzierender

Bereich

bestehend aus Sachgüterproduktion, Bergbau,

Bau, Energie- und Wasserversorgung hat in

Kärnten einen Anteil von 34,3 % (2019) an der

regionalen Bruttowertschöpfung. In Österreich

liegt dieser bei nur 28,6 %.

2,9 %

Forschungsquote

hatte Kärnten 2019. Kärnten hat

österreichweit den höchsten Anteil

von Forschungsausgaben ausländischer

Betriebe. Das spricht für die

internationale Attraktivität des Forschungsstandorts.

+3,9 %

Wirtschaftswachstum

gab es in Kärnten im

Jahr 2018 – das höchste

in ganz Österreich.

2.409

Unternehmensgründungen

gab es in Kärnten 2019.

Viele kleine und große Erfolgsgeschichten

beginnen hier!

Rund 3.700

Beschäftigte

arbeiten im Bereich Forschung und Entwicklung

in Unternehmen, Hochschulen oder außeruniversitären

Forschungseinrichtungen.

58 Millionen Euro

investiert

Kärnten in den nächsten

Jahren in den Ausbau des

Glasfasernetzwerkes für

ultraschnelles Internet.

190

Millionen

Tonnen

Der bis 2030 abgeschlossene Ausbau der Baltisch-Adriatischen

Achse (BAA) zwischen Ostsee und Adria enthält

Kärnten als zentralen Bestandteil. Schätzungen der Europäischen

Union gehen davon aus, dass zukünftig rund

190 Millionen Tonnen per Schiene transportiert werden.

Mitten durch Kärnten!

592.000

Hektar Waldfläche

sind die Grundlage für 20 % der Wirtschaftsleistung

Kärntens. Holz und Holzprodukte

sind nach dem Tourismus auch der zweitwichtigste

Devisenbringer Kärntens.

117,5 Euro

Arbeitsproduktivität

Österreich und damit Kärnten belegt

innerhalb der EU einen Spitzenplatz,

was die Arbeitsproduktivität angeht:

ein BIP von 117,5 Euro je Erwerbstätigen

in Kaufstandards.

05


Der zukunftsreiche

Wirtschaftsstandort

im Süden Österreichs.

© Regionmarketing Carinthia/Michael Stabentheiner

Zwischen wanderbaren

Bergen und sauberen

Badeseen liegt ein moderner

Technologie- und

Wirtschaftsstandort,

dessen gelebte Offenheit

im Herzen Europas eine

Brücke schlägt: zwischen

unternehmerischer

Exzellenz, Kultur und

Lebensqualität.

Die Welt ist in Kärnten

zu Hause – und Kärnten

in der Welt.


Die Top-10-Gründe,

Ihre Erfolgsgeschichte

in Kärnten zu schreiben.

Top in Forschung

und Innovation

Top in der

Hochtechnologie

Top in

Infrastruktur

und Versorgung

In Kärnten sind die Wege

kurz und gut ausgebaut.

Die Verkehrsinfrastruktur,

das Mobilitätsangebot, die

Energieversorgung, aber

auch Leistungen im Sozialund

Gesundheitsbereich sind

in hoher Qualität vorhanden

und werden weiter ausgebaut.

Top im Tourismus

Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Egal

ob im Sommer oder im Winter – Kärnten ist

mit seinen Seen, Bergen und der gastfreundlichen

Bevölkerung bei Tourist*innen aus aller

Welt beliebt.

Top in Nachhaltigkeit und

erneuerbaren Energien

Mit einer Forschungsquote von 2,9 % und als

„Strong Innovator“ innerhalb Europas (laut

Regional Innovation Scoreboard 2017) blickt

Kärnten selbstbewusst in die Zukunft. Die

Forschungsprämie in Höhe von 14 % sowie

Förderungen für Investitionen in den Bereichen

F&E zeichnen den attraktiven Forschungsstandort

Kärnten aus.

Top in

der Ausbildung

Internationale Kindergärten

und Schulen, zukunftsweisende

Bildungsangebote an

der Universität Klagenfurt und

der Fachhochschule Kärnten

prägen den Bildungsstandort

Kärnten und sorgen für exzellent

ausgebildete Fachkräfte

bzw. für deren Weiterbildung.

Kärnten verfügt über international

erfolgreiche Leitbetriebe

in der Mikroelektronik

und Informations- und

Kommunikationstechnologie.

Über 44,4 % der Beschäftigten

in der Sachgüterindustrie

arbeiten im Technologiebereich

– ein Spitzenwert

in Österreich!

Top als Logistik-

Drehscheibe im Herzen

Europas

Kärnten liegt auf der Tauernachse und der

Baltisch-Adriatischen Achse. Die internationalen

Häfen von Triest und Koper liegen ebenso

nur einen Steinwurf entfernt wie die internationalen

Wirtschaftszentren Wien, München,

Mailand und Laibach.

Als Unternehmen, das im Wettbewerb mit den Besten der

Welt steht, brauchen wir ein aktives Innovationsökosystem.

In Kärnten ist in den letzten Jahren ein Mikroelektronik-Netzwerk

aus Wirtschaft, Bildung und Forschung entstanden. Für

Spezialist*innen, die sich aussuchen können, wo auf der Welt

sie arbeiten, vereint Kärnten ein attraktives Gesamtpaket als

„good place to work“ und „good place to live“.

Top in

Internationalität,

Lebensqualität und

Sicherheit

Kärnten liegt in einer der sichersten Regionen

der Welt (OECD Better Life Index mit dem

Höchstwert 10) am Schnittpunkt dreier Kulturen.

Dementsprechend offen, bunt und vielfältig

sind die Menschen, die hier leben. Sie

kommen aus 172 Ländern und pflegen intensive

internationale Beziehungen, was sich nicht

zuletzt in einer Exportquote von 38,8 % (2018)

niederschlägt und Kärnten zum attraktiven

Sprungbrett in neue Märkte macht.

Top in der

Beratung

Für Ihren Start in eine erfolgreiche

Zukunft sorgen in Kärnten unternehmer*innen

freundliche Rahmenbedingungen,

ein vielfältiges Förderwesen

und konkrete Hilfestellungen bei der

Gründung, Betriebsansiedlung und -beteiligung.

Das Land zwischen Alpen und Adria ist mit viel

Wasser in Trinkwasserqualität gesegnet, das

sich auch bestens zur Stromerzeugung nutzen

lässt. Mehr als die Hälfte seines Energieverbrauchs

(55,1 % laut Statistik Austria) deckt

Kärnten aus erneuerbaren Energien.

Top in der

Rechtssicherheit

Kärnten hat ein äußerst

stabiles Steuer-, Rechts- und

Sozialsystem und zeichnet

sich besonders durch

unternehmensfreundliche

Rahmenbedingungen, ein

modernes Arbeitsrecht und

sozialen Frieden aus.

Noch

mehr

Gründe

für

Kärnten

@ Infineon

Sabine Herlitschka

Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria AG

08 09


10

Gründen &

Finanzieren

Gründen, investieren und ansiedeln in Kärnten

Kärnten boomt. 2.409 Firmengründungen gab es hier allein im Jahr 2019.

Die Gründer*innen- und Start-up-Szene ist eng vernetzt, bunt und weltoffen.

Die Starthilfen sind vielfältig und langfristig angelegt. Wenn Sie in Kärnten

ein Unternehmen gründen, Ihr Unternehmen hier ansiedeln oder sich an

einem Kärntner Unternehmen beteiligen, profitieren Sie von einer

weitläufigen Förderlandschaft und bester Beratung.

@ Swircle

In Kärnten hat man das Gefühl, dass Industrie,

Wissenschaft und Regierung möchten, dass dein

Unternehmen erfolgreich ist. Wann immer man

Hilfe benötigt, wird versucht, diese zu leisten.

Es ist eine sehr freundliche Umgebung, in der sogar

deine Konkurrent*innen gleichzeitig auch deine

Unterstützer*innen sind.

Nancy Yu-Ting Wang

Geschäftsführerin

Swircle – die reisende Bücherbox

BABEG – das

Sprungbrett nach

Kärnten

Netzwerken

und Investitionsprüfung

KWF – Kärntner

Wirtschaftsförderungs

Fonds

Standortsuche

leicht

gemacht

Die BABEG (Kärntner Betriebsansiedlungs-

und Beteiligungsgesellschaft)

ist die erste Anlaufstelle

für Unternehmen,

die sich in Kärnten ansiedeln

wollen.

Das kostenlose Service des

Landes bietet umfassende

Beratung, Unterstützung bei

der Standort-, Investor*innenund

Mitarbeiter*innensuche,

Einstiegshilfen ins Kärntner

Networking und vieles mehr.

Die BABEG öffnet ausländischen

Unternehmen die Tür zu

den regionalen Netzwerken,

zu den Kärntner Wirtschaftsdienstleister*innen

sowie zu

Forschungspartner*innen und

hilft sogar bei der Suche nach

den richtigen Lieferant*innen

und Kooperationspartner*innen.

Aber damit nicht genug:

Die BABEG informiert zudem

noch über Steuer- und Abgabenrecht,

bewertet Businesspläne

und unterstützt

beim Fördermanagement.

Wir sind bereits seit 5 Jahren in Kärnten präsent.

Die Betriebskosten sind transparent, die Infrastruktur

des Technologieparks ist gut ausgebaut,

und die Logistikverbindungen sind ausgezeichnet.

Wir freuen uns über die Proaktivität der BABEG,

die sich darum kümmert, Unternehmen in der

Region zu verbinden und über aktuelle Förderprogramme

informiert.

Der KWF fördert Wachstum,

Innovation und Projektentwicklungen

in Kärnten. Unternehmen,

Forschungseinrichtungen

und Start-up-Unternehmen

unterstützt der KWF mit Beratung,

Förderungen & Finanzierungen

und Netzwerkprogrammen.

Durch die Maßnahmen

des KWF wird die Wettbewerbsfähigkeit

der Unternehmen und

die des Landes erhöht.

Besonders interessant, um

den Wirtschaftsstandort Kärnten

in seiner Tiefe zu erkunden

und zu verstehen, ist das Wirtschaftspolitische

Berichtund

Informationssystem

(WIBIS) des KWF. Hier finden

sich die Daten zur Kärntner

Wirtschaft übersichtlich aufbereitet.

Und das kostenlos!

wibis.kwf.at

Die BABEG (Invest in Carinthia)

ist ein kostenloser und persönlicher

Dienstleister, Vermittler

und Wegbegleiter und versteht

sich als One-Stop-Shop mit

individueller Beratung.

Digitalisierung, Bildung &

Nachhaltigkeit (grüne

Technologien)

Das Innovationsteam der

BABEG verstärkt überdies die

Zusammenarbeit im Wissensdreieck

aus Bildung, Forschung

und Unternehmen und initiiert/koordiniert

Initiativen und

Projekte aus den Bereichen

Forschung, Technologie und

Innovation.

Das Team des „Forschung,

Technologie und Innovation-

Managements der BABEG“

wiederum verstärkt die Zusammenarbeit

im Wissensdreieck

„Bildung, Forschung,

Unternehmen“ und initiiert

Projekte aus diesen Bereichen

wie z. B. 5G Playground,

Industrie 4.0, Coding School

Wörthersee oder den Digital

Innovation Hub. Beim 5G

Playground handelt es sich um

das modernste 5G-Testlabor

für Forschung und Entwicklung

von 5G-Anwendungen,

-Produkten, -Prozessen sowie

-Applikationen.

Der direkte Link zu Ihrer

Wirtschaftsförderung in

Kärnten: carinthia.com

@ Matjaz Tavcar

Marko Lotrič

Geschäftsführer und Gründer der international

tätigen Unternehmensgruppe LOTRIČ Metrology

11


Kompass

für die Kärntner

Gründer*innenszene

@ Arnold Pöschl

Mehr Work-Life-Balance

geht eigentlich nicht.

Die Start-up-Szene in Kärnten arbeitet im

Sommer schon einmal vom Seebad aus. Am

Millstätter See, am Faaker See und am Wörthersee

gibt es dafür eigens eingerichtete

Open-Air-CoWorking-Spaces mit Seezugang,

Strom, WiFi und allem, was man sonst noch

für einen harten Arbeitstag unter der südlichen

Sonne braucht. Die Benutzung ist kostenlos,

und die genauen Standorte finden sich auf

www.businessbeach.eu.

Wenn Sie in Kärnten ein Unternehmen gründen, sind Sie immer

gut beraten. Dafür sorgen neben BABEG und KWF auch noch

viele weitere Anlaufstellen, wie etwa der Start-up-Inkubator

„build! Gründerzentrum“, in dem schon viele Erfolgsgeschichten

ihren Anfang nahmen.

Tipp für Startups:

Für die

„Umsetzung

innovativer

Gründungsvorhaben“,

kurz UIG, hält

der Kärntner

Wirtschaftsförderungs

Fonds ein

eigenes Förderprogramm

bereit!

StartNet Carinthia

Für einen guten Start am Wirtschaftsstandort

Kärnten sorgt jedenfalls die

Web-Plattform StartNet Carinthia.

Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der

wichtigsten Gründer*innen-Institutionen

in Kärnten und enthält dementsprechend

geballtes Gründungswissen.

Hier erfährt man auf einen Blick,

wie, wann, wo und warum man in

Kärnten ein Unternehmen gründen

sollte. Die Website ist intuitiv und unkompliziert

aufgebaut, und so landet

man rasch beim*bei der richtigen Ansprechpartner*in.

www.startnet.at

Coding School Wörthersee

Dieser Crashkurs für Programmierung

bildet in einsemestrigen Intensivlehrgängen

spezialisierte Fachkräfte

in Mobile Development und nativer

Appentwicklung aus. Die Inhalte der

Intensivstudien werden laufend an

Das Gründerzentrum

der Wirtschaftskammer

Kärnten

Das Gründer*innenservice der Wirtschaftskammer

betritt jede*n Unternehmensgründer*in

mindestens einmal

in seinem Geschäftsleben. Denn die

persönliche Beratung der engagierten

Mitarbeiter*innen ist hochkompetent

und lösungsorientiert. Ein

unkomplizierter One-Stop-Shop für alle

Belange des Gründungsakts, von der

ersten Idee bis hin zur Gesellschaftsgründung.

www.gruenderservice.at

die Erfordernisse und Bedingungen

der Software-Development-Branche

angepasst. Absolvent*innen sind in der

Lage, ihre Kenntnisse in der Umsetzung

von Applikationen einzusetzen und

native Apps zu realisieren.

build!

Gründerzentrum

Der klassische Start-up-Inkubator hört in

Kärnten auf den Namen „build! Gründerzentrum

Kärnten“ und hat seinen Hauptsitz im

Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt.

Er versteht sich als Kompetenz-, Supportund

Entwicklungscenter für technologieorientierte

und wissensbasierte Gründungsvorhaben,

Scale-up-Projekte und Projektentwicklung von

regionalen Chancenfeldern. Geboten werden

Beratung, Infrastruktur, Netzwerkzugang und

Community-Events. www.build.or.at

Makerspace

Der Makerspace Carinthia ist eine bestens ausgestattete

Werkstatt für Entwicklung, Prototyping

und Herstellung innovativer Produkte.

www.makerspace-carinthia.com

Carinthian

Welcome Center (CWC)

Wer nach Kärnten kommt, um hier zu arbeiten

oder zu gründen, meldet sich am besten gleich

beim Carinthian Welcome Center (CWC). Hier

erhält man Hilfestellungen bei Fragen zur

Ansiedelung bzw. Rückkehr nach Kärnten.

Mit diesem vielseitigen und kostenlosen Service

der Kärntner Landesregierung unterstützen

wir Sie in wesentlichen Belangen zum Thema

Arbeiten und Leben, mit Tipps und Hintergrundinformationen,

die für einen guten (Neu)Start in

Kärnten wichtig und hilfreich sind.

www.carinthia.com/de/karriere-service/

carinthian-welcome-center/

Start:up Alpe-Adria

Die ersten Schritte in

einer neuen Region sind

oft herausfordernd. Hier

finden Sie nützliche Tipps

und Informationen, die

für Ihren (Neu)Start in

Kärnten wichtig sind.

Diese Initiative vernetzt die Start-up-Ökosysteme

von Kärnten, Slowenien und Friaul durch Treffen

und Konferenzen und fördert Kooperationen.

www.startupalpeadria.eu

12 13

Die Landkarte

für das ganze Gründerland

Kärnten gibt’s auf

carinthia.com


Im Herzen

Europas

Grenzenlose

Logistikchancen

Kärnten ist im Zentrum Europas

angekommen – fünf Milliarden

Euro fließen bis 2025 in die

Koralmbahn. Mit 60 Millionen

Euro an Investitionen wird das

Internet auch außerhalb der

Ballungszentren zukunftsfit.

In alle Richtungen offen war das

Land schon immer. Die strategisch

günstige Lage im Dreiländereck

mit Italien und Slowenien

zog schon seit Jahrhunderten

Reisende und den Handel an.

Seit dem Anschluss an das

europäische Autobahnnetz im

20. Jahrhundert gilt: freie Fahrt

durch das Herz Europas.

@ Shutterstock/TTstudio

Seitdem hat Kärnten beständig

in wichtige Infrastruktur für die

Wirtschaft investiert – das Land

ist damit längst in die Mitte

Europas gerückt.


PRAG

Durch die Nähe zu den Adriahäfen, die optimale Verkehrsanbindung

an das Autobahnkreuz Villach, aber auch durch die

Lage am Schnittpunkt der Tauernachse und der Baltisch-

Adriatischen Achse hat die gesamte Region großes Potenzial,

als Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandort erfolgreich zu sein.

STUTTGART

DEUTSCHLAND

MÜNCHEN

TSCHECHIEN

WIEN

BRNO

SLOWAKEI

BRATISLAVA

Knapp drei Stunden nach Wien

auf der A2, zwei Stunden auf

der A10 nach Salzburg, eine

Stunde auf der A11 in Sloweniens

Metropole Laibach. Die

wichtigen Häfen von Triest

und Koper sind wenig mehr als

zwei Stunden entfernt und die

Kunst- und Kulturstadt Venedig

ebenfalls nur zweieinhalb

Stunden.

Julia Feinig-Freunschlag

Geschäftsführerin der LCA

Stichwort: Hafen. Auch den

gibt es, und das als Binnenland.

Mit dem „Dry Port“

Fürnitz und dem benachbarten

Logistic Center Süd Austria

(LCA) eröffnen sich an der

Schnittstelle der Baltisch-Adriatischen

Bahnachse und der

Tauernachse Chancen für ein

erstklassiges Logistikzentrum,

das zukünftig die Häfen von

Triest, Ravenna, Koper und

Rijeka mit Fürnitz noch besser

Bis 2030 ist die

Baltisch-Adriatische

Achse fertig

verbindet. Der beste Beweis

für den Erfolg am Knotenpunkt

zwischen Straße und

Schiene: Schon haben weitere

Häfen ihre Fühler ausgestreckt

und Kärnten als Tor zu Zentralund

Osteuropa entdeckt.

@ Fürnitz/Martin Hofmann

Am Kärnten Airport weht ein

frischer Wind. Ein privater

Investor hat den Flughafen

übernommen und will das

Drehkreuz des Südens noch

besser an Europas Metropolen

anbinden: Neben Verbindungen

nach Wien sind weitere

Anbindungen an europäische

Hubs geplant. Hinzu kommen

saisonale Charterverbindungen,

beispielsweise nach Holland

und Russland. Mit Graz

(1,5 Stunden) und Laibach

(1 Stunde) befinden sich weitere

internationale Flughäfen im

unmittelbaren Umfeld.

ZÜRICH

SCHWEIZ

MAILAND

INNSBRUCK

ITALIEN

VENEDIG

SALZBURG

KLAGENFURT

TRIEST

KOPER

Nutzen Sie die Vorteile der

Logistikdrehscheibe Kärnten

für Ihr Unternehmen!

Mehr dazu auf carinthia.com

GRAZ

LAIBACH

SLOWENIEN

ZAGREB

KROATIEN

300 km

BUDAPEST

UNGARN

500 km

Was 1999 die Autobahn war,

ist ab 2025 die Koralmbahn

der ÖBB Infrastruktur AG.

Bereits seit den 1930er-Jahren

wurde eine direkte Trasse

zwischen Klagenfurt, Graz und

Wien immer wieder angedacht.

In den nächsten Jahren

ist es endlich so weit:

Eines der größten Infrastruktur-Bauprojekte

Österreichs

– 5 Milliarden Euro

werden investiert – verbindet

Klagenfurt per Zug direkt mit

der steirischen Landeshauptstadt

Graz (45 Minuten) und

der Bundeshauptstadt Wien

(2:40 Stunden).

Diese Verbindung hat Zukunft

– 60 Millionen Euro hat

die Europäische Union für den

Breitbandausbau im Bundesland

freigegeben, rund 180

Kilometer Glasfaser will die

Breitbandinitiative Kärnten

(BIK) in den kommenden Jahren

beispielsweise im Görtschitztal

verlegen. Was das

bedeutet? Nicht nur in den Ballungsräumen,

sondern auch in

kleineren Gemeinden entsteht

die wichtigste Grundlage für

die Ansiedlung von Unternehmen,

die auf schnelles Internet

bauen.

Andreas Matthä

Vorstandsvorsitzender

der ÖBB-Holding AG

Von Klagenfurt

nach Graz werden nach

Fertigstellung der

Koralmbahn im

Dezember 2025 die

schnellsten Züge nur

noch 45 Minuten

benötigen.

8 Schnell angebunden

Rund fünf Milliarden Euro

werden in die Koralmbahn

investiert. Die neue Strecke

der ÖBB zwischen Klagenfurt

und Graz setzt aber nicht nur

durch ihr Investitionsvolumen

neue Maßstäbe.

Als Hochleistungsbahn konzipiert,

ermöglicht die neue

Trasse als einzige Strecke

Österreichs neben der

Westbahn Zuggeschwindigkeiten

bis zu 250 km/h.

8 Gut angebunden

Gleich drei Autobahnen

binden Kärnten perfekt

an die wichtigsten Städte

der erweiterten Alpe-

Adria-Region an. Dank der

verkehrsgünstigen Lage ist

man innerhalb der magischen

Vier-Stunden-Grenze

mit dem Auto problemlos

in den wichtigsten europäischen

Städten Bratislava,

Laibach, München, Salzburg,

Venedig, Wien und

Zagreb.

8 Neu angebunden

Rund 25 Millionen Euro wurden

zuletzt in den Klagenfurter

Flughafen investiert.

Nach der Sanierung steht

den Airlines und Businessbzw.

Privatjets eine der modernsten

Pisten Europas

für Sicht- und Instrumentenanflüge

zur Verfügung.

Ein privater Investor plant

zudem, neue Verbindungen

nach Klagenfurt zu bringen

und auch die Infrastruktur

des Terminals zu modernisieren.

8 Effizient angebunden

Der bis 2030 abgeschlossene

Ausbau der Baltisch-

Adriatischen Achse (BAA)

zwischen Ostsee und

Adria enthält Kärnten

als zentralen Bestandteil.

Schätzungen der Europäischen

Union gehen davon

aus, dass zukünftig rund

190 Millionen Tonnen jährlich

auf der Strecke transportiert

werden.

© ÖBB/Jakwerth

16

17


Work-Life-Balance

genießen

© Regionmarketing Carinthia/Michael Stabentheiner

Lebensqualität, Work-

Life-Balance, Nachhaltigkeit

usw. sind Buzzwords,

die ihren Ursprung in

Kärnten haben (könnten).

Hier spaziert man ganz

selbstverständlich zwischen

malerischen Bergen

und kristallklaren Seen,

schlemmt regionale

Köstlichkeiten und genießt

die Sonnenstrahlen.


20

Bildungs- und

Forschungsland Kärnten

Wo hochkarätige Ausbildung und

zukunftsweisende Forschung Hand

in Hand arbeiten, schreiben sich

internationale Erfolgsgeschichten

fast von selbst.

Kärntens

Schulen sind

mehrsprachig.

In Kärnten gibt es viele slowenisch-deutschsprachige

Schulen, wie beispielsweise die

Hermagoras-Schule in Klagenfurt. Das Europagymnasium

in Klagenfurt und das Gymnasium

St. Martin in Villach bieten bilingualen Unterricht

auf Deutsch und Englisch. In der „International

School Carinthia“ in Velden sprechen

Lehrkräfte und Schüler*innen durchgängig

Englisch.

Menschen und Roboter als

Teams? – Die Forscher*innen

am Institut für Robotik und

Mechatronik der

Joanneum

Research

Forschungsgesellschaft machen

es möglich. In Klagenfurt zuhause:

das erste akkreditierte

Prüflabor für Robotersicherheit

in der EU!

In Kärnten gibt es ca.

380

Schulen

und rund 70.000 Schülerinnen und Schüler.

Sie werden von rund 8.000 Lehrkräften

unterrichtet.

EKUZ

Europäisches Klimaund

Umweltbildungszentrum

inmitten des Nationalparks Hohe

Tauern. Im Mittelpunkt steht die

Stärkung der regionalen Entwicklung,

die transdisziplinäre Vernetzung

auf nationaler und internationaler

Ebene sowie die europaweite

Bewusstseinsbildung zu Klima- und

Umweltfragen.

Duale Ausbildung

in mehr als

200 Berufen

In Österreich einzigartig ist das

duale Bildungssystem – eine parallele

Ausbildung in den Betrieben und

Berufsschulen. Die enge Verzahnung

von Theorie und Praxis garantiert eine

hohe Ausbildungsqualität. Auch eine

Lehre mit Matura kann den Schüler*innen

im Laufe der Ausbildung in

Kärnten angeboten werden.

Die

Fachhochschule Kärnten

hat Standorte in Klagenfurt, Villach, Feldkirchen und Spittal/Drau sowie 120 Partnerhochschulen

weltweit. 2.500 Studierende nutzen das innovative Studienangebot vom „Bauingenieurwesen“

bis zu „Intercultural Management“, von der „Multimediatechnik“ über die „Disability and Diversity

Studies“ bis zum „Digital Business Management“. Die FH Kärnten hat eine führende Rolle im

Bereich der Forschung innerhalb der österreichischen Fachhochschulen.

In den „THE Young University

Rankings“ erreichte die

Universität

Klagenfurt

den Platz 52 weltweit und gehört

damit zu den besten jungen Universitäten.

Rund 2.000 der 12.000

Studierenden kommen aus dem

Ausland nach Klagenfurt an den

Campus am Wörthersee. Sie belegen

dort Studien wie „International

Business and Economics“, „Artificial

Intelligence and Cybersecurity“,

„Game Studies and Engineering“,

„Angewandte Kulturwissenschaft“

oder Wirtschaftsinformatik sowie

Studien an der technischen Fakultät.

Die

Gustav Mahler

Privatuniversität für Musik

2 %

der Beschäftigten

ist die höchste Bildungseinrichtung für Musik und Schauspiel

des Landes Kärnten mit Sitz in Klagenfurt. Jährlich starten

ca. 100 Studierende aus dem In- und Ausland ihre künstlerischen,

pädagogischen, theoretischen und wissenschaftlichen Studien

an der GMPU.

in Kärnten arbeiten in Unternehmen, Hochschulen oder

außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Bereich

„Forschung & Entwicklung“.

Das Bildungszentrum für Lehrer*innen, aber auch

für alle, die in pädagogischen Feldern tätig sein

wollen, ist die

Pädagogische

Hochschule

Kärnten.

Sie ist Teil des Entwicklungsverbundes Süd-Ost

und damit in ein Netzwerk akademischer

Aus-, Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte

aller Schultypen sowie im Minderheitenschulwesen

eingebunden.

21


Profitieren Sie mit Ihrem

Unternehmen vom innovativen

und kooperativen Netzwerk in den

Kärntner Technologieparks!

Mehr dazu: carinthia.com

Wo Forschung

und Wirtschaft aufblühen

Wo Wissen wächst, wächst noch mehr Wissen: Vor 15 Jahren begann mit

dem Klagenfurter Lakeside Science & Technology Park eine Erfolgsgeschichte.

Inzwischen gilt das „Mini-Silicon-Valley“ als Blaupause für weitere

Forschungs- und Industriezentren im gesamten Bundesland.

© Regionmarketing Carinthia/Johannes Puch

Sechs Gebäude, 14.000

Quadratmeter Nutzfläche,

14 Unternehmen: Das war der

Lakeside Science & Technology

Park vor 15 Jahren. Mehr als

30.000 Quadratmeter Nutzfläche,

70 Firmen mit 1.400

Mitarbeiter*innen – das ist

der Lakeside Park heute: Ein

„Mini-Silicon-Valley“ in Klagenfurt

in unmittelbarer Nähe des

Wörthersees.

Mit Joanneum Research (Institut

für Robotik und Mechatronik),

dem Austrian Institute of

Technology (AIT), den Lakeside

Labs sowie der angrenzenden

Universität stehen auch

Forschung und Wissenschaft

stark im Mittelpunkt. Die

Lakeside Labs beschäftigen sich

als Forschungsinstitut schwerpunktmäßig

auch mit der Frage,

wie sich technische Systeme

künftig zunehmend autonom

weiterentwickeln können.

Wer sich angesiedelt hat, ist

meist gekommen, um zu bleiben:

beispielsweise „Augmensys“,

Spezialist für das Thema

Augmented Reality und gerade

erst mit dem Innovations- und

Forschungspreis des Landes

Kärnten ausgezeichnet. Oder

„Messfeld“, Spezialist für individuelle

Lösungen im Bereich

der industriellen Messtechnik.

Der Lakeside Park wird weiter

wachsen. Die nächste Baustufe

ist bereits in der Umsetzung.

Die Fertigstellung von Laborund

Büroflächen sowie einer

Hochgarage ist für das vierte

Quartal 2021 geplant.

Dass Technik und Forschung

nicht nur in Klagenfurt im

Mittelpunkt stehen, beweist

der zweite Technologiepark

in Kärnten: Seit 2015 gibt es

den High Tech Campus (HTC)

in Villach. Der Lakeside Park in

Klagenfurt ist Dreh- und Angelpunkt

für Informations- und

Kommunikationstechnologie

(IKT). Der Technologiepark

Villach hat sich weltweit insbesondere

in Sachen Electronic-based

Systems (EBS) einen

Namen gemacht.

Im „Wood Carinthian Competence

Center“ ist man keineswegs

auf dem sprichwörtlichen

Holzweg: Das Holzforschungszentrum

beschäftigt sich mit

industrie- und anwendungsorientierten

Fragestellungen

rund um einen der ältesten

Baustoffe der Menschheit.

Unter anderem geht es um die

Beschichtung von Holzverbundwerkstoffen,

Pulverlackierungen,

Imprägnierung und die

Verarbeitung von Fasern aller

Art. Ein aktuelles EU-Vorzeigeprojekt

ist die Herstellung von

Hightech-Produkten wie Knieprothesen

oder Flugzeugsitzen

aus Hanffasern.

Die Idee, Unternehmen an

Standorten zu bündeln und zu

vernetzen, ist längst wesentlicher

Bestandteil der Strategie

des Wirtschaftsstandorts

Kärnten. So liegt im Industriepark

in St. Veit an der Glan der

Schwerpunkt auf einer Branche

mit gewichtigem Zukunftspotenzial:

der Umwelt- und

Energietechnik. Das Thema

„Solarenergie“ ist hier unter

anderem mit Weltmarktführer

GREENoneTEC vertreten.

Ein weiterer Industrie- und Gewerbepark,

der „EURO NOVA“,

ist im Dreiländereck Österreich,

Italien und Slowenien

entstanden. 40 Firmen mit

720 Mitarbeiter*innen sind

im Park angesiedelt. Die Ansiedelung

von Recyclingunternehmen

und infrastrukturintensiven

Produktionsunternehmen

wird stark forciert.

Der Digital Innovation Hub

SÜD (DIH SÜD) ist ein Kompetenznetzwerk,

das Klein- und

Mittelbetriebe (KMU) bei der

digitalen Transformation mit

Expertise, Vernetzung und

Infrastruktur unterstützt. Das

Ziel ist, durch konkrete Umsetzungsprojekte

in Unternehmen

die Produktivität

und Qualität nachhaltig

zu erhöhen, Wachstum zu

beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit

zu sichern.

Die Aktivitäten reichen von

Erstinformationen über Beratung

und Qualifizierung bis hin

zu konkreten Innovations- und

Forschungsprojekten.

8 75,5

Millionen Euro wurden in den

ersten Ausbaustufen im Lakeside

Park in Klagenfurt investiert.

Um weitere 30 Millionen

Euro werden die nächsten

Ausbaustufen realisiert.

8 1.000

Quadratmeter misst der

Reinraum für Spitzenforschung,

der gerade extra für

die Silicon Austria Labs (SAL)

auf dem High Tech Campus

in Villach errichtet wird.

8 40

Firmen sind im Industrieund

Gewerbepark EURO

NOVA im Dreiländereck angesiedelt.

Ein Schwerpunkt

ist die Ansiedelung von

Recyclingunternehmen.

8 500

Arbeitsplätze sollen bis 2024

am High Tech Campus in Villach

entstehen. Im Lakeside

Park in Klagenfurt sind es

aktuell 1.400.

22 23


24 25

Die Silicon Austria Labs

profitieren in Villach von

der nahen Fachhochschule

und von der Halbleiterproduktion

bei Infineon. Kleine

Distanzen führen zu großen

Würfen. Mehr dazu auf

carinthia.com

© Helge Bauer/Silicon Austria Labs

Wo die

klugen Köpfe denken

Smarte Geräte bestimmen längst unseren Alltag. Die Silicon Austria Labs (SAL)

arbeiten in Villach an der Schnittstelle von Forschung und Wirtschaft –

und an den faszinierenden Technologien, die unsere Zukunft begleiten.

dungen und erzeugen ihre

eigene Energie. In unterschiedlichen

Projekten arbeiten wir

an all diesen Optimierungen.“

SAL? Hinter der Abkürzung

verbergen sich die Silicon

Austria Labs, ein 2018 aus der

Taufe gehobenes Forschungszentrum

mit Standorten in

Villach, Graz und Linz, an dem

das Land Kärnten beteiligt ist.

Geforscht wird in Villach in den

Bereichen Sensorik, Hochfrequenztechnik,

Leistungselektronik,

Systemintegration

und Embedded Systems und

damit an Technologien für die

elektronikbasierten Systeme

der Zukunft. Dass der Standort

Villach nicht zufällig gewählt

ist, liegt auf der Hand: Der

Forscher*innennachwuchs der

Fachhochschule Kärnten ist

eine Tür weiter zu finden, der

global agierende Halbleiterspezialist

Infineon ist ebenfalls

nur einen Steinwurf entfernt.

Kooperationen, sagt Hirschl,

gibt es bereits mit beiden:

„Mit der FH Kärnten arbeiten

wir beispielsweise im gemeinsamen

RFFE-Lab an Hochfrequenztechnologien

und neuen

Lösungen für die drahtlose

Kommunikation.“

Zurück zum Standort Kärnten,

der für Hirschl noch eine ganz

besondere Qualität bietet:

FH Kärnten

2.500 Student*innen

5 Standorte/4 Städte

4 Studienbereiche

18 Bachelorstudien

16 Masterstudien

Als die US-amerikanische

Raumfahrtbehörde NASA im

Jahr 1969 erstmals Menschen

auf den Mond schickte, hing

eines der größten Ereignisse

der Geschichte an einem

kleinen Chip: Tapfere 0,043

Megahertz Taktfrequenz lieferte

das Computerhirn.

50 Jahre später rechnen

selbst Smartwatches Millionen

Mal schneller, und

komplexe Sensorik ist Alltag.

Niemand weiß das besser als

Christina Hirschl, Leiterin der

Forschungsgruppen Sensor

Systems und System Integration

Technologies und Standortleiterin

der SAL Villach: „Die

Sensoren und Mikrosysteme

der Zukunft müssen immer

kleiner, leistungsfähiger, intelligenter

und robuster werden.

Sie kommunizieren drahtlos,

treffen autonome Entschei-

© SL/Oliver Wolf

Christina Hirschl

Leiterin der Forschungsgruppen Sensor

Systems und System Integration Technologies

und Standortleiterin der SAL Villach

Mit der Nähe zu Italien und Slowenien

und den zahlreichen Freizeitmöglichkeiten

bietet Villach für unsere

internationalen Mitarbeiter*innen

eine gute Work-Life-Balance.

Selbst wer an der Zukunft

forscht, schätzt eben trotzdem

die kleinen Annehmlichkeiten

der Gegenwart.


26 27

Dr. Horst Peter Gross

Philosoph und Präsident des

Universitäts.club|Wissenschaftsverein Kärnten

Gastkommentar

Anmerkungen zu

einem zukunftsbefähigten

Standort

Der Evolutionsbiologe Charles Darwin hat herausgefunden,

dass nicht die stärkste oder intelligenteste

Spezies überlebt, sondern jene, die am besten auf

Veränderungen reagiert. In der kurzen Geschichte

der Menschheit war über es die weitaus längste Zeit

ebenso: Man lebte von und mit der Natur.

Beginnend mit der neolithischen

Revolution kamen

andere entscheidende

Wettbewerbsvorteile in den

Vordergrund: Nun setzten sich

jene Zivilisationen durch, die

arbeitsteilig besser organisiert

waren, eine überlegene Kooperationskultur

entwickelten

und leistungsfähigere Technologien

hervorbrachten.

Das „Raumschiff Erde“

hat keinen Notausgang

Heute leben wir in einer Weltgesellschaft,

sind wirtschaftlich

und technologisch global

vernetzt, auf vielfältige Weise

voneinander abhängig und

gleichzeitig im Wettbewerb miteinander

verbunden. Das heißt

zugleich: Wir sitzen im selben

Boot. Die Weltbevölkerung

wächst, und alle streben nach

einem Lebensstandard, der

einen hohen Preis hat: einen

gigantischen Energiebedarf,

ein zunehmendes Ressourcenproblem

und eine planetarische

Umweltverschmutzung,

die unsere Ökosysteme und

damit unsere Wirtschafts- und

Lebensgrundlage zerstört. Das

„Raumschiff Erde“ hat jedoch

keinen Notausgang (Paul Crutzen,

Peter Sloterdijk et al.).

Angesichts globaler Herausforderungen

geht es um einen

konstruktiven Wettbewerb

der besten Ideen und (Öko-)

Innovationen, die allen zugutekommen,

d. h. Unternehmen

wie Arbeitnehmer*innen

und Konsument*innen eine

langfristige ökonomische

Zukunftsperspektive bieten

und zugleich unsere Ressourcen

schützen, also auch ökologisch

nachhaltig sind. Jenseits

der Gewinnorientierung geht es

zentral um die Frage, welchen

gesellschaftlichen Mehrwert

Menschen, Unternehmen und

verantwortungsbewusste Politik

leisten können. Eine Herausforderung,

die interdisziplinäres

Denken sowie organisationsund

institutionenübergreifendes

Handeln erfordert!

Sinn, der uns Menschen letztlich

das befriedigende Gefühl

vermittelt, etwas Vernünftiges

zu tun, entsteht an der Schnittstelle

von Organisationen und

Unternehmen zum gesellschaftlichen

Ganzen, in ihrem

Beitrag zum öffentlichen Guten,

philosophisch gewendet:

zum guten Leben! Dazu gehört

auch eine intakte Umwelt.

Doch wie können wir diesen

Wandel bestmöglich gestalten

und nachhaltiger leben, indem

wir unseren Lebensstandard –

besser noch: eine wünschenswerte

Lebensqualität – bei

gleichzeitig größtmöglicher

Umwelt- und Ressourcenschonung

sichern?

Die Natur ist die erfolgreichste

Innovationsabteilung

auf unserem Planeten,

von ihr können wir Zukunftskompetenz

und nachhaltiges

Wirtschaften lernen (Franz

Alt). In der Natur wird nichts

verschwendet, sondern alles

wiederverwertet: Bioökonomie

in höchster Vollendung!

Im Hinblick auf unsere Zukunftsfähigkeit

und Darwins

Erkenntnis besteht unsere

Herausforderung und Verantwortung

im Anthropozän

darin, die Öko-Leistungen der

Natur und damit unsere natürlichen

Lebensgrundlagen mit

allen möglichen Mitteln zu erhalten

und unser Wirtschaften

daran anzupassen. Wir haben

inzwischen das Wissen und

Know-how, erneuerbare solare

Energie und nachwachsende

Rohstoffe nachhaltig zu nutzen

wie auch eine Recycling- und

Kreislaufwirtschaft zur Rückgewinnung

und Wiederverwertung

unvermeidlicher Abfälle

zu etablieren: Cradle to Cradle

(Michael Braungart) ist möglich,

wenn wir wollen!

Kärnten verfügt mit seinen

innovativen Unternehmen,

seiner damit vernetzten Forschungslandschaft

und dem

politischen Willen über ein

dafür prädestiniertes Umfeld,

in dem diese Philosophie in

besonderer Weise umgesetzt

und ausgebaut werden kann.

Eine interdisziplinäre „Landschaft

des Wissens“ und eine

„Kultur der Kooperation“ inmitten

einer weitgehend intakten,

lebenswerten Umwelt, die

innovative Unternehmer*innenpersönlichkeiten

in besonderer

Weise dazu einlädt,

sich gerade hier anzusiedeln

und in die Zukunft zu investieren.

Beste Bedingungen, sich

zu vernetzen, kooperativ zu

entfalten und kompetitiv verantwortungsbewusst

zu einer

nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Das Feld dafür

ist aufbereitet.

Let’s do it!

It’s our life!

© Johannes Puch


Erfolgsgeschichte

Aus Pakistan in die Lakeside Labs

© Daniel Waschnig

Samira Hayat kam für ihre Dissertation an die Universität

Klagenfurt. Und sie ist nach Abschluss ihres

Studiums geblieben. Heute arbeitet sie im eigenen

Unternehmen an Drohnenschwärmen.

Im Klagenfurter Lake side Park steht Europas größte

Drohnenflughalle. Initiiert wurde sie vom Schweizer

Stephan Weiss, der 2015 vom Jet Propulsion

Laboratory der NASA an die Universität Klagenfurt

wechselte.

Mit einer Fläche von 150 m²

und 10 Metern Höhe grenzt

die von der Universität Klagenfurt

betriebene Drohnenhalle

direkt an das Robotik-Forschungszentrum

von

Joanneum Research. Weiss’

Team arbeitet hier u. a. an

einer Navigationstechnologie,

mit der man fremde Planeten

mit Drohnen erkunden kann.

„Ich fühle mich hier am Nabel

der Welt“, so Stephan Weiss

auf die Frage, was so speziell

an Klagenfurt und der Universität

sei. „Andere Kulturen

haben andere Blickwinkel auf

Technik. Kärnten ist kulturell

unglaublich reich. Das fördert

Innovation.“

Erfolgsgeschichte

Von der NASA

an den Wörthersee

Stephan Weiss kam mit

34 Jahren aus den USA nach

Klagenfurt, um den Ausbau

des Drohnenhubs voranzubringen.

Davor hatte er seine

Dissertation an der ETH Zürich

abgeschlossen. Seine Kinder

wurden in Kärnten geboren:

„Sie werden direkt im Lakeside

Park betreut, während ich im

Büro bin“, weiß er die Familienfreundlichkeit

zu schätzen. In

seiner Freizeit steigt Stephan

Weiss wie seine Drohnen in

die Lüfte – als Gleitschirmflieger

auf der Gerlitze oder dem

Radsberg. Weiss kooperiert

mit Partner*innen in aller Welt

und in Kärnten. Zum Beispiel

aktuell gefördert von der

Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft

mit der

Maschinenfabrik Springer. Das

Ziel: die Automatisierung eines

Forstkrans.

© Daniel Waschnig

In Kärnten arbeiten

Forschung, Wirtschaft und

Bildung Hand in Hand.

Mehr dazu: carinthia.com

© Daniel Waschnig

Stephan Weiss

Professor für Regelung vernetzter

Systeme am Institut für Intelligente

Systemtechnologien

Hayat, die aus Pakistan

stammt, übersiedelte für ihr

Masterstudium ins italienische

Trento. Danach wollte sie in

Italiennähe bleiben. Vor acht

Jahren landete sie also in Klagenfurt,

wo sie ein unterstützendes

Umfeld erwartete: „Ich

war gleich in ein internationales,

technikbegeistertes Team

eingebunden. Die Lakeside

Labs und die Universität sind

bis heute mein place to be.“

Samira Hayat

Drohnenforscherin und Gründerin

© Lakeside Labs

Kein kleines Zahnrad in

einem großen Uhrwerk:

Hier kann man etwas

bewirken.

Im Oktober 2020 gründete sie

zusätzlich ihr eigenes Unternehmen.

Während in Schwärmen

bisher jede einzelne

Drohne auch einzeln gesteuert

werden musste, bietet sie

Technologien an, die weniger

Steuerungsgeräte nötig

machen. Diese sollen unter

anderem in der Beobachtung

von großen alpinen Gebieten

zur Anwendung kommen.

Ihr Start-up hat Hayat zwei

Jahre lang vorbereitet, unter

anderem unterstützt vom KWF

und dem build! Inkubator. Aktuell

wird Samira Hayat, deren

Unternehmen am österreichischen

Markt konkurrenzlos ist,

vom Austria Wirtschaftsservice

unterstützt.

Lakeside und

Technologiepark

70.000 m 2

70 Firmen

1.400 Mitarbeiter*innen

28 29


30

Universität Klagenfurt

12.000 Student*innen

4 Fakultäten

18 Bachelorstudien

27 Masterstudien

13 Lehramts-Unterrichtsfächer

5 Doktoratsstudien

Erfolgsgeschichte

Melanie Schranz ist eine Kärntnerin,

die geblieben ist. „Wenn

man durch die EU-Projekte

jeden Monat anderswo ist, ist

man froh, einen Lebensmittelpunkt

mit hoher Qualität wie

Klagenfurt zu haben. Alles, was

ich brauche, sei es beruflich

oder für den Freizeitsport, liegt

hier direkt vor der Haustür“,

erzählt sie uns.

Ihr Schwerpunkt ist Schwarmintelligenz

in cyberphysischen

Systemen, in denen Software

und Hardware intelligent

zusammenwirken. Schranz

arbeitet u. a. daran, die

Anordnung der Maschinen

in Produktionshallen von

In Klagenfurt zuhause

und in Europa unterwegs

So ergeht es Melanie

Schranz, die als Projektleiterin

in den Lakeside

Labs forscht und daneben

an der Technischen

Fakultät der benachbarten

Universität Klagenfurt

lehrt.

Melanie Schranz

Projektleiterin, Lektorin

an der Universität Klagenfurt

Auch an den Nachwuchs

ist gedacht: So entwirft

ein Team der Lakeside

Labs gemeinsam mit Kindern

Schwarmroboter zum

Thema Kreislaufwirtschaft.

Dass das in den 3D-Druckern

verwendete Plastik

recycelt ist, ist dabei

Ehrensache.

Infineon gemeinsam mit

dem jungen Unternehmen

Novonex zu optimieren.

Wir haben hier alles,

was wir brauchen.

Ihr Alltag ist englischsprachig

und ihre Kolleg*innen kommen

aus Russland, Marokko,

Pakistan, Indien und Italien.

Die Fördergeber*innen ihrer

Projekte reichen von der

Europäischen Union bis zum

KWF oder der BABEG. Mittlerweile

sind viele Kooperationspartner*innen

Technologieunternehmen

in Kärnten: „Das

Netzwerk wird immer dichter.“

© Lakeside Labs

Radu Prodan

Professor am

Institut für Informationstechnologie

an der Universität

Klagenfurt,

forscht und spart

mit Blockchain-

Technologie

Energie.

Erfolgsgeschichte

31

© Daniel Waschnig

Viel Small Data

statt ein Big Data

Eine Welt voller Daten: Eine Forschungsgruppe an

der Universität Klagenfurt setzt auf Verteilung, um

der Datenflut Herr zu werden. An der Spitze des

17-köpfigen Teams aus 7 Ländern steht Radu

Prodan, der 2018 nach Klagenfurt kam.

Gordon Moore hat

1965 das Mooresche

Gesetz formuliert,

das besagt, dass sich

die Geschwindigkeit

der Rechenanlagen

immer alle 18 Monate

verdoppeln wird.

Diese Steigerungsraten

reichen natürlich

nicht, um dem

gestiegenen Datenaufkommen

gerecht

zu werden. Deshalb

ist es wichtig, die

Daten so zu interpretieren

und zu

filtern, dass nur die

Informationen, die

wichtig sind, weiterverarbeitet

werden.

Wenn Google und Co. in

Silicon Valley Daten zentral

verarbeiten, gibt es zwei Probleme:

Sie kommen verzögert

an, und der Datenschutz ist

bedroht. „Erfüllen aber z. B.

Smartphones die Funktion

von Mini-Clouds, müssen wir

nicht einer Zentrale vertrauen,

sondern die Daten sind

in den Händen eines demo -

kratischen Systems in Form

einer Blockchain. Wir sparen

Ressourcen – und damit auch

Energie“, so Radu Prodan.

Prodans Weg führte ihn vom

rumänischen Cluj-Napoca nach

Wien und nach Innsbruck, von

wo aus er sich für seine erste

Vollprofessur bewarb. „Ich bin

den Standard-Weg eines Professors

im wettbewerbsorientierten

Wissenschaftsbetrieb

gegangen. Das macht mich

stolz“, erzählt der Forscher, der

gerne Hallenfußball spielt.

Mit Radu Prodan kamen zusätzliche

hochdotierte Drittmittelprojekte

an die Universität.

Aber auch die BABEG

unterstützt: Gemeinsam mit

dem italienischen Unternehmen

Onda TLC, das 5G-Geräte

bereitstellt, erprobt das Team

Edge-Technologien im

5G Playground.

In Kärnten erwartet Sie und Ihr Unternehmen

ein internationales Forschungsnetzwerk, das

sich ständig erweitert. Mehr: carinthia.com


Wirtschaftsstruktur

Kärnten

22.508

4.277

16.548

davon 1.426 im

Technologiebereich

4.321

20.423

5.521

4.756

2.931

3.789

3.982

SPITTAL

11.230

1.270

1.028

1.269

7.942

1.518

2.602

1.385

3.401

WOLFSBERG

2.612

2.755

2.219

1.378

FELDKIRCHEN

ST. VEIT

1.320

5.530

1.802

1.691

KLAGENFURT

VÖLKERMARKT

St. Paul

774

12.768

Zahl der unselbstständig

Beschäftigten nach

Branchen

Gesundheit, Soziales,

Bildung, Verwaltung

Herstellung von Waren

Handel, Reparatur

Wirtschafts dienste

Gesamtzahl

Beschäftigte

981

unter 15.000

787

HERMAGOR

davon 5.546 im

Technologiebereich

VILLACH

Fürnitz

Arnoldstein

7.384

31.004

6.127

5.891

4.040

2.113

1.224

9.918

1.366

1.915

4.671

9.461

71.400

30.556

9.893

976

2.057

1.853

4.130

davon 2.642 im

Technologiebereich

Bauwesen

15.000 – 30.000

Beherbergung und

Gastronomie

über 30.000

Technologiebereich

über 70.000

Klagenfurt

Villach

Datengrundlage und

alle detaillierten

Zahlen finden Sie

hier:

Fachhochschule

Standorte: Klagenfurt,

Feldkirchen, Villach, Spittal

Fürnitz

Logistic Center Austria Süd (LCA)

Dry Port

ÖBB Terminal

St. Paul

Greensite Technology Park

(in Entwicklung)

St. Veit

Wood Carinthian Competence

Center (W3C)

Industriepark

Standorte: St. Veit, Arnoldstein,

Völkermarkt

Interkommunaler Gewerbepark

Karnische Region

Hermagor

Messe Klagenfurt

Lakeside Science & Technology Park

Wirtschaft

Unternehmen aus dem Schwerpunktbereich IKT

build! Gründerzentrum

Forschung

Joanneum Research Robotics & Mechatronics Institute

Lakeside Labs

Fraunhofer Austria Research GmbH

AIT (Austrian Institute of Technology)

Bildung

Universität Klagenfurt

Fachhochschule Kärnten

Educational Lab

Villach Science & Technology Area (VISTA) und High Tech

Campus (HTC)

Wirtschaft

Unternehmen aus dem Schwerpunktbereich Mikroelektronik

build! Gründerzentrum

Silicon Alps Cluster

Forschung

Silicon Austria Labs (Forschungszentrum für Mikroelektronik)

ASSIC (Austrian Smart Systems Integration Research Center)

KAI (Kompetenzzentrum Automobil- und Industrieelektronik)

Bildung

Fachhochschule Kärnten


35

Noch mehr Infos rund um den zukunftsfitten

Wirtschaftsstandort Kärnten:

carinthia.com

© Regionmarketing Carinthia/Johannes Puch

Forschungszentrum

Österreichs

Das norische Eisen aus Kärnten

verhalf den Römer*innen zu

einem Weltreich, und bis heute sind

Know-how, Technologie und Export

die Stützen des Standortes. Doch wo

bis in die Neuzeit mühsam Erz

geschürft und verarbeitet wurde,

bestimmt heute die Digitalisierung

die wirtschaftspolitische Agenda des

Technologielandes im Süden.

Wettbewerbsfähigkeit

Europa und die Welt sind

Kärntens Markt, deshalb

müssen das Denken und die

Grenzen offen sein. Wesentlich

ist die wechselhafte

gemeinsame Geschichte am

Schnittpunkt dreier Kulturen,

Sprachen und lange auch

politischer Systeme. Damit ist

Kärnten im Wettbewerb gut

gerüstet.

Bildung &

Fachkräfte

Kärnten braucht die Besten,

um Höchstleistungen in

allen Wirtschaftsbereichen zu

erbringen. Dieses Bekenntnis

reicht von den Volksschulen

bis hin zur Universität und

zur Fachhochschule, die in

Wirtschaft und Technik einen

wesentlichen Beitrag zur

Deckung des Fachkräftebedarfs

leistet.

Digitalisierung,

Innovation &

Infrastrukturausbau

Straße, Schiene, aber in

besonderem Maße Datenhighways

auf Glasfaserbasis

sind die Voraussetzung für

einen erfolgreichen Wirtschafts-

und Lebensraum

im 21. Jahrhundert. Kärnten

baut alle diese Bereiche aus.

Smarte

Verwaltung

Die öffentliche Verwaltung hält

mit dem Wandel der Wirtschaft

mit und ist ein kon struktiver

Partner der Unternehmen: So

ist Kärnten auf dem Weg zum

unternehmensfreundlichsten

Bundesland Österreichs.

34


© Kelag/Daniel Waschnig

Erfolgsgeschichte

Produktionsprozesse

als Computerspiel

Herbert Liaunig

Hinter dem Erfolg der Wild GmbH steht

auch ein bedeutender Kunstsammler.

© Museum Liaunig

Am Anfang stand die Auftragsfertigung

von Präzisionsmessgeräten

wie etwa des „Theodolit“,

mit dem große Teile der

Welt vermessen wurden und

der lange Zeit der Inbegriff für

Zuverlässigkeit und Genauigkeit

war. Mitte der 1990er-Jahre

verordnete man sich bei

Wild unter der Leitung des

bekannten österreichischen

Unternehmers und Kunstsammlers

Herbert Liaunig

eine Neuausrichtung: Die

einzigartige Kombination

von Wissen in den Bereichen

Optik, Präzisionsmechanik,

Elektronik, Software und

Montagetechnik waren entscheidende

Erfolgsfaktoren.

Das Unternehmen entwickelte

sich vom reinen Produzenten

hin zum Systempartner mit

starker Entwicklungskompetenz,

der auch heute international

stark gefragt ist.

Privat belebte Herbert Liaunig

die Kärntner Kulturszene

mit seinem Museum Liaunig

in Neuhaus bei Völkermarkt.

Übrigens eines der vielen Beispiele

für die enge Verschränkung

von Kultur und Wirtschaft

im Land.

Völkermarkt

Bezirkshauptstadt,

11.000 Einwohner*innen,

462 m über der Adria

Wo die Grenzen

zwischen realer Welt

und Virtual Reality

verschwimmen:

Die Computerexpert*

innen von Sensolligent

entwickeln virtuelle

Simulatoren zur

Prozessoptimierung von

Industrieanlagen,

um deren Produktivität

zu steigern.

Klagenfurt am Wörthersee

Landeshauptstadt

101.000 Einwohner*innen

446 m über der Adria

Prozessoptimierung

am „digitalen Zwilling“

Setzt man üblicherweise Computer

ein, um Gegenstände

digital zu designen und danach

durch CAM oder 3D-Druck tatsächlich

die gewünschte Form

annehmen zu lassen, gehen

Gründer und Geschäftsführer

Michael Gruber und sein

Team den Weg in die entgegengesetzte

Richtung: Mit

Hilfe hoch leistungsfähiger

Hard- und Software werden

virtuelle Abbilder realer Fertigungsstraßen

erstellt und

durch modernste 3D-Programme

zum Leben erweckt.

Jetzt können Produktionsprozesse

optimiert werden, ohne

die laufenden Maschinen zu

beeinträchtigen. Die Überlastung

von Bauteilen wird

erkannt, bevor sie tatsächlich

ausfallen. Parameter, Schnittstellen

und Betriebszustände

können getestet werden, ohne

Abläufe in der Wirklichkeit zu

behindern oder die Anlagen zu

gefährden.

Partnerschaft

Mit der Springer Maschinenfabrik

konnte das Start-up aus

dem Ökosystem des Lakeside

Science & Technology Park

einen starken Partner überzeugen.

Gemeinsam wird die

industrielle Digitalisierung sowie

die Industrie 4.0 optimiert

und stetig weiterentwickelt.

Erfolgsgeschichte

Wenn sich Schweizer

Präzi sionsanspruch

und Kärntner Fertigungskunst

vereinen,

können dabei wie im

Fall der Wild GmbH in

Völkermarkt 50 Jahre

Erfolgsgeschichte entstehen

und ganz nebenbei

noch ein einzigartiger

Kulturhotspot.

Fertigungskunst

und Kultur

© Museum Liaunig

Die über 3.000 Exponate umfassende Sammlung ist im spektakulären Museum Liaunig

zu bewundern und ein gutes Bespiel für das Zusammenspiel von Kunst und Wirtschaft in

Kärnten. Ein weiteres wäre etwas das jährliche „Kunst im Werk“-Konzert der Treibacher

Industrie AG.

36 37


38 39

Der gut ausgebaute Mikroelektronik-Cluster

in Villach ist

Ihr Sprungbrett für internationale

Kooperationen in diesem Bereich.

Nähere Infos: carinthia.com

Villach

Bezirkshauptstadt

61.000 Einwohner*innen

501 m über der Adria

Mitten in den

Silicon Alps

Der Hightech-Standort

Villach ist mit Big Playern

wie Intel und Infineon

international gut

aufgestellt – und

mit sich und der

Umwelt im Reinen.

Österreichs größter Forschungsreinraum

entsteht im

High Tech Campus in Villach/

St. Magdalen. Die 3.000

Quadratmeter große und

14 Millionen Euro teure

Einrichtung wird für die

Spitzenforschung der „Silicon

Austria Labs“ (SAL)

im Bereich von Mikro- und

Nanoelektronik benötigt.

Bis zum Jahr 2023 sollen 160

Wissenschafter*innen bei SAL

beschäftigt sein, in Summe

fließen 112 Millionen Euro in

die Anlage.

Ende 2021 gehen die Reinräume

der Klasse 1 in Betrieb. Das

bedeutet, dass in 28 Liter Luft

höchstens ein Staubteilchen

über 0,5 Mikrometer Durchmesser

herumschweben darf.

© KUKA

Im OP-Saal sind es zwischen

1.000 und 10.000 solcher Ministaubkörner,

in Atemluft eine

Million. Aber nur in perfekt

sauberer und temperierter

Umgebung gelingen fehlerfreie

Leistungshalbleiter, die nicht

nur viele Funktionen ausführen

können, sondern dabei

auch Energie und damit Kohlendioxid

sparen: Allein 2019

war es die gewaltige Menge

von 8,4 Millionen Tonnen CO 2-

8,5 Milliarden Chips

stellt Infineon am

Standort Villach im

Jahr her – mehr, als

Menschen auf der

Erde leben. Eine neue

Fertigung für 300

Millimeter Dünn wafer

– mit 1,6 Mrd. Euro

bis 2025 DIE GRÖSSTE

PRIVATINVESTITION

IN ÖSTERREICH –

sichert die Produktion

mittelfristig ab,

und damit den Hightech-Standort

Villach.

Äquivalent, die Infineon-Chips

aus Villach weltweit eingespart

haben – das Vierfache der

jährlichen Pkw-Emissionen

Österreichs.

Intel inside

Doch Infineon ist nicht der

einzige Global Player in Villach.

Auch Intel, weltweit tätiger IT-

Konzern mit mehreren Standorten

in Österreich, betreibt

hier zwei Forschungs- und Entwicklungszentren

für künftige

Netzwerk-Generationen und

digitale Home-Networks.

Sie arbeiten an innovativen

Mixed-Signal-Architekturen

und RF-Lösungen für die

Breitband-Kommunikation,

drahtlose Kommunikation und

Internet-Chips. Die Intel-

Halbleiter-Lösungen werden

weltweit von führenden

Netzwerk-Betreibern,

Mobiltelefonherstellern und

PC- bzw. Tablet-Herstellern

eingesetzt. Dafür wurde Intel

vom Kärntner Wirtschaftsförderungs

Fonds im Auftrag

des Landes Kärnten mit dem

Spezialpreis Innovationskultur

gewürdigt.


In Klagenfurt hat sich ein gut ausgebautes

Ökosystem im Bereich der Informations- und

Kommunikationstechnologien gebildet, das

immer offen für neue Partner*innen ist:

carinthia.com

Wie man von Kärnten aus die Welt erobert, um

Giganten wie Amazon, Microsoft oder Alibaba

herauszufordern, zeigt der IT-Dienstleister Anexia

mit Sitz in Klagenfurt.

Datenwolken

made in Kärnten

In der Anexia

World Wide Cloud

lagern Daten im

Milliardenwert

© Anexia/Alex Gotter

Die Unternehmerlaufbahn von

Alexander Windbichler, 33,

begann schon vor dem Schulabschluss:

Mit 16 stellte er im

noch recht neuen Medium

Internet Speicherplatz zur Verfügung

(den Begriff „Cloud“ gab

Klagenfurt

am Wörthersee

Unternehmenszentrale der

Anexia Word Wide Cloud

(WWC) mit mehr als

90 Rechenzentren

Erfolgsgeschichte

es noch gar nicht) und entwickelte

eigene Webhosting-Services

für damals schon mehr

als 60.000 Kund*innen. Heute

bietet seine Anexia mit 250

Mitarbeiter*innen einbruchsicheres

Webhosting an 90 zum

Teil nicht nur digital schwer bewachten

Standorten weltweit.

Dazu einen eigenen europäischen

Backbone und vielfach

geschützten Speicherplatz

für Marken wie Netflix, Lufthansa,

AirBnB, REWE, Electronic

Arts, BMW und Renault-

Nissan-Mitsubishi im hoch

zweistelligen Milliardenwert.

Namhafte Medien berichten

schon über „Europas Antwort

auf Amazon und Google“.

Eine Standortbestimmung, mit

der sich Gründer und Mastermind

Windbichler wohlfühlt:

Asien und Nordamerika hätten

ihre Cloudanbieter, Anexia will

diese Rolle in Europa übernehmen.

Dass die EU vor allem

beim Datenverkehr die Abhängigkeit

von US-Anbietern

reduzieren und europäische

Lösungen aufbauen will, könnte

dem Kärntner Unternehmen

dabei kräftig in die Karten

spielen.

41

Gestochen scharfe

Videos aus dem Web,

die ruckfrei auf Bildschirmen

aller Art abgespielt

werden können:

Das ist das Erfolgsrezept

von Bitmovin, 2012 als

Spin-off von drei Informatikstudierenden

der

Universität Klagenfurt

gegründet und heute

mit Standorten in San

Francisco, Chicago,

Seattle, New York, in

den Niederlanden,

China, Hongkong,

Brasilien, Berlin und

Wien vertreten.

Der Wirtschaftsstandort

Kärnten

ist für uns sehr

wichtig, da wir

hier nicht nur

unsere Firma gegründet,

sondern

auch Zugang zu

einem großen Talent

Pool haben.

Auch die Nähe

zur Alpen-Adria-

Universität, mit

welcher wir eng

an Forschungsthemen

arbeiten

(Athena-Projekt),

spielt hier eine

entscheidende

Rolle. Genau diese

Talentschmiede

ist eine der

großen Stärken

Kärntens.

Als die Bilder im Internet

laufen lernten

Erfolgsgeschichte

Die Zukunft

gehört dem

Videostream

Spätestens seit 2018 sind sie

die Stars der Start-up-Szene.

Damals holten sich die

Bitmovin-Gründer Stefan

Lederer, Christopher Müller

und Christian Timmerer bei

einer internationalen Investorenrunde

30 Millionen Dollar.

Das Videostreaming hat sich

zum dominierenden Format

für den Medienkonsum von

Sport, Nachrichten, Filmen

und Theater entwickelt und

beschert dem Klagenfurter

Unternehmen, dessen offizieller

Firmensitz mittlerweile im

US-Bundesstaat Delaware liegt,

ein enormes Marktpotenzial.

Video ist heute für alle Social-

Media-Plattformen, viele andere

Internet-Akteure und zunehmend

auch für klassische

Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen

von signifikanter

Bedeutung. Bitmovin sorgt

dafür, dass die Bilder gemäß

neuesten globalen Standards

laufen lernen.

Zu den Kund*innen des

mittlerweile mehr als 150

Mitarbeiter*innen großen

IT-Unternehmens, das zu den

relevantesten Tech-Firmen

Österreichs zählt, gehören

unter anderem die New York

Times, Twitter bzw. dessen

Livevideo-App Periscope, Sling,

das Red Bull Media House und

ProSieben. Sie alle bringen

Bitmovin-Mitgründer Stefan

Lederer und sein Team ihrem

großen Ziel näher: Eines Tages

an der New York Stock Exchange

am NASDAQ gelistet

zu sein und die Börsenglocke

läuten zu dürfen.

© Bitmovin

40


© Regionmarketing Carinthia/Michael Stabentheiner

Wo Natur und Wirtschaft

Hand in Hand arbeiten

Der Green Deal ist in Kärnten

kein Zukunftsvorhaben, sondern

schon lang gelebte Realität.

Deshalb bietet der Wirtschaftsstandort

Kärnten auch ideale

Voraussetzungen für die CO 2 -

neutrale Produktion. Fossile

Energieträger und Rohstoffe

wurden hier schon früh durch

nachwachsende ersetzt. Der

Eigenstrombedarf des Landes

wird heute zu 100 % aus erneuerbaren

Energien gedeckt.

Der Anteil an erneuerbaren

Energien aus Biomasse beträgt

im Fernwärmenetz der

Landeshauptstadt Klagenfurt

91,6 %. Außerdem sind die Unternehmen

des Landes führend

in der Biolandwirtschaft, Big

Player im Brettsperrholzbau

und generell immer ganz vorne

dabei, wenn es darum geht,

nachwachsende Rohstoffe umfassend

zu nutzen und Natur

und Wirtschaft zukunftssicher

zusammenzubringen.


Im Waldland Kärnten steht natürlich der Rohstoff Holz im

Mittelpunkt. Mit 592.000 ha weist das Land immerhin den

zweithöchsten Bewaldungsanteil in Österreich auf.

Ganz am Ende der

Wertschöpfungskette

schlagen

dann die Biomasse-Nahwärmeanlagen

im Land zu

und tragen dazu

bei, dass Kärnten

seinen Eigenstrombedarf

zu

100 % aus erneuerbarer

Energie

decken kann.

Alles Bio,

sogar die Ökonomie!

In Kärnten arbeiten wir, wo immer möglich, ressourcenschonend und

achten die Natur. Kein Wunder also, dass wir beim Zukunftsthema

Bioökonomie schon einen Schritt weiter sind. Die biobasierte Wirtschaft

umfasst in Kärnten heute schon schätzungsweise 27.000 Beschäftigte

und erwirtschaftet eine Bruttowertschöpfung von rund 1,5 Mrd. Euro

Zahlreiche Anwendungen in vielen Branchen zeigen, dass der viel

zitierte „Green Deal“ hier schon längst gelebte Wirtschaftsrealität ist.

© Regionmarketing Carinthia/Michael Stabentheiner

Im Waldland Kärnten steht

natürlich der Rohstoff Holz im

Mittelpunkt. Mit 592.000 ha

weist das Land immerhin den

zweithöchsten Bewaldungsanteil

in Österreich auf, und

allein entlang der Wertschöpfungskette

Forst-Holz-Papier

verfügt Kärnten über rund

20.000 Arbeitsplätze.

So gehen Kärntner Betriebe

wie die HASSLACHER Gruppe

in Sachsenburg, die Offner

Gruppe in Wolfsberg, Stora

Enso WP in Bad St. Leonhard

und Theurl Timber Structures

in Steinfeld neue Wege

im Holzbau. Das von ihnen

produzierte Brettsperrholz

Cross-laminated Timber

(CLT) – vorkonfektionierte,

verleimte Holzmodule – ist

der erneuerbare Baustoff

der Zukunft. Weltweit könnte

davon in Zukunft ein Fünftel

aus Kärnten kommen. Ganz

zu schweigen von den Brettsperrholz-Expert*innen

von

FunderMax in St. Veit und vom

dort angesiedelten W3C-Kompetenzzentrum,

das an den

nachwachsenden und wiederverwertbaren

Materialien der

Zukunft forscht. Der weltweit

modernste Sackkraftpapierproduzent

Mondi in Frantschach

recycelt Altpapier (=

Holz) zu Papier und Zellstoff,

während bei der Peter Seppele

GmbH in Feistritz/Drau ein

biozertifizierter alternativer

Dämmstoff auf Zellulosebasis

entwickelt wird.

Die Holzbauprofis von Griffnerhaus

wiederum helfen

Häuslbauer*innen ihren

Traum vom Eigenheim durch

ökologisches Bauen mit

nachhaltigen Rohstoffen aus

heimischen Wäldern zu verwirklichen.

Zweites großes Standbein

der Bioökonomie ist in

Kärnten der Agrarbereich.

Kärntens Felder sind 100 %

gentechnikfrei, und 24,8 %

werden sogar biologisch bewirtschaftet

– ein Spitzenwert

in Europa! Auch hier geht es

klimafreundlich zu: Nirgends

sonst werden pro Kilogramm

Fleisch/Milch/Eier so wenig

Treibhausgase emittiert.

Die Produkte der bäuerlichen

Familienbetriebe

schmecken dabei auch noch

besonders gut und sind von

höchster Qualität, wie die

„Slow Food Kärnten“-Initiative

beweist und das Qualitätsmanagement

von „Genussland

Kärnten“ sicherstellt.

Der Hersteller von Schneidemaschinen

S.A.M. Kuchler

Electronics verbindet dann die

beiden Standbeine Holz und

Lebensmittel gekonnt durch

seine in Klagenfurt produzierte

und europaweit geschützte

kompostierbare Folie für Lebensmittelverpackungen

„Bio-

SAMPAK“. Bio-Innovation?

Können wir in Kärnten!

Profitieren Sie mit Ihrem Unternehmen

direkt von der CO 2-freien Energie in Kärnten,

und erfahren Sie mehr darüber auf

carinthia.com

44 45


47

Kärnten reagiert smart

und intelligent auf die

Herausforderungen

von Globalisierung

und Klimakrise. Wendiges

Denken und entschlossenes

Handeln

treiben das Land im

Kraftschluss mit seinen

natürlichen Ressourcen

voran und bescheren

dem Wirtschafts- und

Lebensstandort einen

messbaren Entwicklungsvorsprung

im Wandel

zur dynamischen

Bioökonomie.

Mit einem Anteil erneuerbarer

Energie von 55,1 Prozent ist

Kärnten in Österreich führend

und liegt europaweit im Spitzenfeld.

Der Kärntner Zentralraum zwischen den

großen Städten Klagenfurt und Villach hat

mehr als 250.000 Einwohner*innen und

ist damit eine EU-Metropolregion.

Erneuerbar

zu Wasser

und zu Lande

Das verdankt der schöne Süden

hauptsächlich der Wasserkraft.

Denn der Strom kommt

aus weit über 500 Wasserkraftanlagen,

darunter das

größte Wasserkraftwerk Österreichs,

das Pumpspeicherkraftwerk

Malta-Hauptstufe im

Mölltal mit 730 MW Leistung.

Kärnten ist Sonnenland

und setzt beim Erneuerbaren-Ausbau

vor allem auf

Photovoltaik: Nicht nur, dass

hier Robert Kanduth zuhause

ist, der Pionier des Sonnenkollektors,

der mit den ersten

selbstgeschweißten Solarpanels

aus seiner mittlerweile

berühmten Garage heraus

mit dem späteren Weltmarktführer

GREENoneTEC ein Stück

innovativer Kärntner Wirtschaftsgeschichte

geschrieben

hat. Auch eine Photovoltaik-

Großanlage mit Strom für

10.000 Haushalte wurde kürzlich

in Betrieb genommen. Diese

kraftvolle Kombination aus

wertvollen natürlichen Ressourcen

und dem Know-how

zahlreicher Betriebe über die

Energiegewinnung zu Wasser

und zu Lande ist die Basis, um

Kärntens Position als europäischer

Vorreiter in der Nutzung

erneuerbarer Energieformen

auch zukünftig zu behaupten.

Kärnten verfügt über eine kraftvolle Kombination aus wertvollen

natürlichen Ressourcen und dem Know-how zahlreicher Betriebe

über die Energiegewinnung zu Wasser und zu Lande.

Kärnten wird

die erste

Wasserstoff-

Modellregion

in Österreich.

H2Carinthia – ein Projekt

des Landes Kärnten und der

Wasserstoff Forschungsgesellschaft

HyCentA GmbH – leistet

mit den Forschungsprojekten

H2Pioneer und ReHyB einen

wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung

im Land.

Vor allem demonstrieren die

beiden Projekte die vielseitige

Einsetzbarkeit und die

Effizienz von Wasserstoff

durch die europaweit erstmalige

Möglichkeit, Energieerzeugung,

Industrie und Mobilität

durch eine doppelte Nutzung

von Wasserstoff zu verbinden.

Der Green Tech Cluster

wiederum ist ein international

top bewertetes Netzwerk, das

Unternehmen beim Wachstum

mit grünen Innovationen

stärkt. Durch die Zusammenarbeit

von Kärnten und der

Steiermark in diesem Cluster

werden Kärntner Betrieben

aus den Bereichen Photovoltaik,

Biomasse, Wasserkraft

und Recycling internationale

Sichtbarkeit, gemeinsame

Innovationsmöglichkeiten und

ein wertvolles Netzwerk geboten.

Profitieren Sie direkt von attraktiven Förderungen

für den Umstieg auf erneuerbare Energie.

Mehr Infos: carinthia.com

© Wisuell

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Bioökonomie

auf einen Blick

CO 2 -

neutrale

und

atomfreie

Energieversorgung

Bis 2025 hat sich Kärnten CO 2-

neutrale und atomfreie

Energieversorgung bei Strom

und Wärme als Ziel gesetzt.

Kärnten ist

die Batterie

Österreichs

Die Pumpspeicherkraftwerke sind eine zentrale

Komponente zur Erhaltung der Versorgungssicherheit

im Strombereich. In Summe

werden in Kärnten ca. 5 Mio. MWh Strom aus

Wasserkraft erzeugt.

Biomasse ist

Nummer 1

24,8 % der

landwirtschaftlichen

Flächen

in Kärnten werden

biologisch bewirtschaftet.

Ein Vergleich: Deutschlands

landwirtschaftlich genutzte

Flächen nur zu 10,2 %.

87 %

der Landesfläche

werden durch bäuerliche Betriebe

land- und forstwirtschaftlich

genutzt. somit zählt Kärnten

diesbezüglich zu den Top-Regionen

Europas.

Kärnten

Deutschland

55 %

erneuerbare

Energieträger

ist der Gesamtanteil am Endverbrauch.

Österreich- und europaweit ist das ein absoluter

Spitzenwert.

Strom aus

Kärnten

fast zur Gänze aus

erneuerbaren Energien

Strom aus Kärnten wird bereits zu

100 % aus erneuerbaren Energien

erzeugt, Wärme zu über 70 %,

Fernwärme sogar zu 90 %.

Biomasse ist in Kärnten die Nummer 1

bei den erneuerbaren Energien, noch vor

der Wasserkraft. Dies entspricht dem

österreichischen Trend.

90 %

des Klagenfurter

Fernwärmebedarfs

100 %

gentechnikfrei

werden Kärntens Felder

bewirtschaftet.

62,1 %

der Kärntner

Landesfläche

sind mit Wald

bedeckt.

Ein verbauter Kubikmeter

Holz bindet langfristig

1 Tonne CO 2.

In Österreich sind

insgesamt 47,6 % der

Fläche mit Wald bedeckt.

Kärnten

Österreich

werden durch die Verwendung von

Biomasse gedeckt.

49


Die Firmengeschichte von S.A.M. Kuchler

begann schon 1971 mit einer bahnbrechenden

Innovation. Damals brachte

der Unternehmer und Erfinder

Fritz Kuchler die erste elektronisch

gesteuerte Aufschnittmaschine der

Welt auf den Markt. Dieses Wunderding

legte den Grundstein für den

Aufbau des modernen Unternehmens

mit einer umfangreichen Entwicklungsabteilung

und eigener Produktion in

Klagenfurt.

Heute baut die Kuchler Group die

innovativsten Aufschnittmaschinen und

Verpackungsgeräte für Wurst und Käse

von der manuellen Aufschnittmaschine

bis zum voll vernetzbaren Verpackungsroboter.

Noch immer werden

alle Geräte ausschließlich in Klagenfurt

entwickelt und produziert.

Erfolgsgeschichte

Schnitt für Schnitt

zur Bio-Innovation

S.A.M. Kuchler hat in den

1970ern nicht nur die erste

elektronisch gesteuerte

Aufschnittmaschine erfunden,

sondern hält bis heute

über 500 Patente. Unter

anderem eine neu entwickelte,

voll kompostierbare

Folie für Wurst und Käse.

Hier entstand mit Bio-SamPak auch die

neueste Innovation des Unternehmens:

die erste Feinkost-Verpackung aus

nachwachsenden Rohstoffen. Die

innovative Verpackung für Wurst und

Käse bietet dieselben Hygiene- und

Haltbarkeitsstandards wie Plastik und

ist gleichzeitig voll kompostierbar. Es

werden für die Herstellung der Folie

nicht einmal Ackerflächen „verbraucht“,

sondern eigens kultivierte Baumplantagen

verwendet. Gentechnikfrei,

versteht sich.

Wir haben eine zentrale Lage,

wenige Staus und tolle Menschen

im Land. Ich denke, wir

in Kärnten haben eine gewisse

„Ärmel-hochkrempel-

Mentalität“, die mir gefällt.

Constantin Kuchler

Geschäftsführer S.A.M. Kuchler

50

Erfolgsgeschichte

Die HASSLACHER Gruppe

mit Sitz in Sachsenburg

im oberen Drautal zählt

zu den führenden Holzindustrieunternehmen

Europas. Ihre Cross-

laminated-Timber-

Elemente werden sogar

für Lagerhallen in China

verwendet.

In Kärnten gewachsen,

auf der ganzen Welt

erfolgreich

Das im Jahr 1901 gegründete

Familienunternehmen

beschäftigt mehr als 1.500

Mitarbeiter*innen an acht

Produktionsstandorten in

Österreich, Deutschland, Slowenien

und Russland. In der

ganzen Welt bauen Kund*innen

von HASSLACHER NORICA

TIMBER auf deren Top-Holzqualität,

optimale Logistik und

Koordination.

Egal ob Mehrfamilienhäuser,

große Werkshallen oder

sogar Holzhochhäuser, mit

den CLT-Elementen (Cross-laminated

Timber) baut es sich

nicht nur sicher, sondern auch

nachhaltig. Dabei kommt der

Rohstoff Holz aus maximal

100 km Umkreis rund ums

Werk!

Kärnten ist dafür der ideale

Standort. Der Rohstoff ist

im Überfluss vorhanden,

und das Know-how ist ebenso

natürlich gewachsen. Bald

könnte ein Fünftel der Weltproduktion

an Brettsperrholz,

dem erneuerbaren Baustoff

der Zukunft, aus Österreichs

Süden stammen.

© HASSLACHER Gruppe | TINEFOTO

Klagenfurt am

Wörthersee

Kärnten bietet der HASSLACHER Gruppe vor allem durch

seine exzellente ökologische Ausrichtung mit viel Wald und

erneuerbaren Ressourcen ideale Voraussetzungen, um sich als

Innovationsführer im modernen Holzbau zu etablieren.

© SAM Kuchler

Christoph Kulterer

CEO der HASSLACHER Gruppe

51


52

Die Kärntner Industrie

in Zahlen

Schreiben Sie Ihre Erfolgsgeschichte

im Industrieland Kärnten.

Die stärksten

Branchen

der Industrie

(Warengruppen 2019 nach Ausfuhr)

Maschinen/Kessel/

mech. Geräte

1,841 Mrd. Euro

E-Maschinen und Waren

1,262 Mrd. Euro

45 % der

Beschäftigten

arbeiten in der Industrie

Von den 216.025 unselbstständig

Beschäftigten arbeitet fast die

Hälfte in der Industrie oder in

mit ihr kooperierenden

Dienstleistungen.

8,092 Mrd. Euro

aus Industrie

Die Industrie ist Hauptmotor des Kärntner

Exports. Im Jahr 2019 wurden Waren

im Wert von 8,092 Mrd. Euro exportiert.

Wichtigste Produkte im Export sind Kessel,

Maschinen, Apparate und mechanische

Geräte vor elektrischen Maschinen, Apparaten

und elektrotechnischen Waren

sowie Holz.

55 %

Bruttowertschöpfung

inklusive kooperierender Dienstleistungen

(„Servoindustrieller Sektor“)

34,3 %

Produzierender

Bereich

Der produzierende Bereich

(Sachgütererzeugung, Bergbau, Bau,

Energie- und Wasserversorgung)

hat in Kärnten einen Anteil von

34,3 % (2019) an der regionalen

Bruttowertschöpfung. In Österreich

liegt dieser bei nur 28,6 %.

Gesamt

7,423 Mrd. Euro

Die wichtigsten

Exportdestinationen

der Kärntner

Industrie

Deutschland

2.309,7 Mio. Euro

Italien

805,1 Mio. Euro

Holz und Holzwaren

0,606 Mrd. Euro

Kunststoffe und

Kunststoffwaren

0,435 Mrd. Euro

Malaysia

278,9 Mio. Euro

China

280,9 Mio. Euro

Slowenien

348,9 Mio. Euro

53


54

Weniger Gewicht:

weniger Energieverbrauch

CO 2 -neutrale

Produktion und

smarte Mülltrennung

Smarte, energiesparende

und CO 2 -neutrale Mülltonnen

Die Spritzguss-Expert*innen von EUROPLAST aus Dellach im Drautal produzieren

nicht nur die Müllcontainer, die Recycling erst ermöglichen, sondern

schonen auch die Umwelt, indem sie CO 2 -neutral arbeiten und das Gewicht

ihrer Transportbehälter gering halten, um Energie zu sparen. Gleichzeitig

setzen sie auf die einfache Digitalisierbarkeit ihrer Produkte.

Dellach

Das Obere Drautal bei Dellach ist ein

jahrtausendealter Wirtschaftsraum,

der immer zukunftsfit geblieben ist.

Die im Spritzgussverfahren hergestellten

Produkte von EUROPLAST ermöglichen

den Transport von Gütern und

Müll. Dieser Transport verbraucht

Energie. Also halten die Entwickler das

Eigengewicht der Behälter möglichst

gering. Leichtbau für Müllcontainer sozusagen

und eine echte Pionierleistung

am Markt.

Erfolgsgeschichte

Generell gelten die findigen Oberkärntner*innen

als Pioniere bei der Entwicklung

neuer, ressourcenschonender

Produktionsverfahren. Zum Schutz der

Umwelt setzen sie unter anderem auf

eine eigene Recyclinganlage und betreiben

eine CO 2-neutrale Produktion.

Und auch die Digitalisierung macht vor

den Spritzguss-Produkten nicht halt: So

wurde etwa ein neuer digitalisierbarer

Standardbehälter für die Mülltrennung

im urbanen Raum entwickelt. Die smarten

Müllkübel melden sich, dank eines

Füllstandsensors, selbstständig bei der

Müllabfuhr, wenn sie voll sind.

© TIAG/Johannes Puch

Die Treibacher Industrie AG

besteht bereits seit 1898 und

hat sich von Anfang an der

Innovation in der chemischen

Industrie verschrieben.

Was nicht zuletzt an ihrem

Gründer liegen mag …

Carl Auer von Welsbach, der Erfinder

des Zündsteins im Feuerzeug, der Metallfadenlampe

und des Glühstrumpfs

für Gaslicht. Der Schöpfer der Marke

OSRAM und Entdecker von vier chemischen

Elementen gründete 1898 die

Treibacher Industrie AG nahe Althofen

und ließ sich in Kärnten nieder.

Chemische Innovation

mit langer Geschichte

Weltweit

führender

Chemiekonzern

Bei so einem Gründer ist es kein

Wunder, dass der international tätige

Chemiekonzern bis heute das Motto

„innovation is our tradition“ lebt.

Die „Treibacher“ sind heute weltweit

führend in den Geschäftsfeldern Hochleistungskeramik,

Hartmetalle, Seltene

Erden und Chemikalien, Umweltkatalysatoren

und pharmazeutische Chemikalien

sowie Stahl- und Gießereiindustrie.

Produziert wird nach wie vor in

Althofen, im Oberkärntner Arnoldstein,

aber auch in Breitungen, Toronto,

Shanghai und Tokio.

Ich kenne kein anderes Land,

wo Lebensqualität und Produktivität

so verschmelzen können wie in Kärnten.

Die Treibacher Industrie AG wurde 1898 in Althofen/

Kärnten gegründet. Mit einer 100-Millionen-Euro-Investition

in den kommenden Jahren sichern wir den

Standort in Kärnten für weitere Jahrzehnte ab. Dies

ist nur aufgrund der entsprechenden Infrastruktur,

des Rückhalts durch unsere Eigentümer*innen, die

Politik und Wirtschaft sowie kompetenter Fachkräfte

im Land möglich.

Arthur Primus

Managing Director EUROPLAST

© Europlast

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© TIAG/Johannes Puch

Rene Haberl

Treibacher Industrie AG


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© Regionmarketing Carinthia/Michael Stabentheiner

Erfolgsgeschichte

Kleines regionales

Unternehmen wird zum

internationalen Player

Die 1972 gegründete Firma HIRSCH mit ihrem Stammsitz in Glanegg in Mittelkärnten

hat sich mit der Produktion von Styropor und Maschinen zum führenden Verarbeiter

der EPS- und EPP-Industrie gemausert und beschäftigt heute als HIRSCH

Servo Gruppe 1.600 Mitarbeiter*innen an 28 Produktionsstandorten in ganz Europa.

Am Anfang stand ein kleines Kärntner

Unternehmen von lokaler Bedeutung,

spezialisiert auf die Herstellung von

Transportschutzverpackungen aus

Styropor. Dann entwickelte sich

HIRSCH Porozell schnell zum Kern einer

stetig expandierenden Unternehmensgruppe.

Mit dem Einstieg in den Maschinenbau

für die Verarbeitung von EPS (expandiertes

Polystyrol) und EPP (expandiertes

Polypropylen) zu Formteilen und

Dämmstoffen begann 1985 die Internationalisierung.

Heute vereinigt die

HIRSCH Servo Gruppe in den beiden

Geschäftsfeldern EPS-Verarbeitung

und -Technologie rund 1.600 Mitarbeiter*innen.

Transportschutz

und Maschinenbau

Insgesamt 28 Produktionswerke in Österreich,

Deutschland, Frankreich, Ungarn,

Polen, Rumänien, Tschechien, der

Slowakei und der Ukraine produzieren

für HIRSCH Servo. „Kärntner Unternehmen

mischen am Weltmarkt erfolgreich

mit – durch Innovation, Schaffenskraft

und mutige Entscheidungen. Kärnten

bietet den optimalen Nährboden für

Prosperität in allen Dimensionen. Zudem

profitieren die Unternehmen von

der effizienten Verwaltung und transparenten

Verfahrensabläufen.

Hier ist der wohl schönste Platz zum

Arbeiten und zum Leben“, schwärmt

CEO Harald Kogler vom Wirtschaftsstandort

Kärnten.

Der Schlüssel zum Erfolg sind

top ausgebildete und motivierte

Mitarbeiter*innen, die wir in

Kärnten finden.

Harald Kogler

CEO HIRSCH Servo AG

Auf der Suche

nach neuen

Holzwegen

Das „Wood Carinthian

Competence Center

(W3C)“ forscht

in St. Veit an der Glan

nach der Zukunft

des Werkstoffes Holz

und ist dabei immer

wieder auf der Suche

nach Kooperationen

und Partner*innen aus

der Holzwirtschaft.

Forschungseinrichtung

für Holz

und nachwachsende

Rohstoffe

Schwerpunktmäßig forschen

die Wissenschafter*innen in

St. Veit an Oberflächentechnologie

von Holzwerkstoffen

und Verbundwerkstoffen aus

nachwachsenden Rohstoffen

wie etwa Papier, Laminaten,

Kompositen, Naturfasern und

Naturfaserverbunden.

Dabei werden sowohl langfristige

Kooperationen mit

Großbetrieben als auch

Kleinstprojekte mit KMU ermöglicht.

Das Angebot reicht

von der grundlagennahen

Forschung bis hin zur Prototypengenerierung.

St. Veit an der Glan

Die Hauptstadt Mittelkärntens ist auch ein vielfältiger Wirtschaftsstandort.

Global Player wie FunderMax und GREENoneTEC fühlen sich

hier besonders wohl.

Teil des österreichweiten

Kompetenzzentrums:

„Wood K plus“

„Wood K plus“ ist ein auf Oberösterreich,

Niederösterreich,

Wien und eben Kärnten aufgeteiltes

Kompetenzzentrum, an

dem mit der Universität für Bodenkultur

Wien und der Kepler

Universität in Linz auch zwei

Hochschulen beteiligt sind. Die

Kernkompetenzen liegen in

der Materialforschung und

Prozesstechnologie entlang

der gesamten Wertschöpfungskette

von Holz.

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© HIRSCH/Johannes Puch


Ein Land, in dem man

das Leben spürt

© Regionmarketing Carinthia/Michael Stabentheiner

Wer (zurück) nach Kärnten

kommt, der hat eine bewusste

Entscheidung getroffen: eine

Liebeserklärung an ein ganz

besonderes Land zum Leben,

Lieben und Arbeiten.


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Ein Land, das

inspiriert

Wer nach Kärnten kommt, hat

eine bewusste Entscheidung

getroffen: für Balance zwischen

Leben und Arbeit und für ein

Land, das die Sinne belebt. Das

wussten auch schon die Komponisten

Gustav Mahler und

Johannes Brahms zu schätzen.

Heute würde man sagen: Sie

waren ihrer Zeit voraus

und wussten schon damals,

Arbeit und Lebensqualität

miteinander zu verbinden.

Die Genannten sind keine Einzelfälle,

denn Kärnten hat vor

und nach ihnen viele andere

kreativ inspiriert:

Der neue Slogan für

Kärnten: „It’s my life!“

Das hätte wohl auch

Gustav Mahler so

gesehen.

den Nobelpreisträger Peter

Handke, die Malerin Maria

Lassnig, den Literaten Robert

Musil oder Giselbert Hoke und

Ingeborg Bachmann, um nur

einige zu nennen. Denn das

Land ist beides: verbindend

und gegensätzlich, modern

und traditionell. Hier die

inzwischen zur Großstadt gewachsene

Landeshauptstadt

Klagenfurt – dort die Draumetropole

Villach. In der Technologie-Stadt

am Drau fluss

vereinen sich Lebensfreude

und Lebenslust. Nahe an der

Grenze zu Slowenien und Italien

entstehen auch grenzüberschreitende

Verbindungen.

Was die Städte verbindet, ist

ihre Nähe zum Wasser. Nur

vier Kilometer sind es vom

Klagenfurter Zentrum bis zur

Ostbucht des Wörthersees, der

die Stadt nach Westen öffnet.

Wer hier arbeitet, ist nur eine

Radfahrt vom Kurzurlaub entfernt,

und der smaragdgrüne

See zieht nicht nur im Sommer

Einheimische und Besucher*innen

gleichermaßen an.

Auf dem Campus der Universität

Klagenfurt und im

benachbarten Technik-Campus

Kärnten, das ist

auch ein großer

Abenteuerspielplatz.

Vom 96 Quadratkilometer

großen

Naturschutzgebiet

im Biosphärenpark

Nockberge bis

zu den schroffen

Gipfeln der Karawanken

will das

Land erlebt werden.

Ein Paradies für Entdecker*innen

und

solche, die es noch

werden wollen.

Lakeside Park vermischen sich

Sprachen aus der ganzen Welt.

Nicht umsonst ist in unmittelbarer

Nähe zu internationaler

Spitzenforschung auch der

erste englischsprachige Kindergarten

Kärntens entstanden.

In Villach weiß man zu feiern,

zu lachen und zu leben.

Man ist gerne unter Leuten.

Man hört Italienisch. Mit dem

großen Leitbetrieb Infineon,

der am Stadtrand unentwegt

wächst, hört man auf den

Straßen immer öfter Chinesisch

und auch Koreanisch. Die

Lage in unmittelbarer Nähe

zu Italien und Slowenien gibt

der Stadt in einem Europa der

immer offeneren Grenzen zusätzlichen

Schwung. Die Drau

bringt die Menschen in Fluss.

Let it flow. Leben, bewegen,

arbeiten, schaffen, genießen,

durchatmen, Energie tanken,

kreativ sein, anpacken – von

der Slowfood-Initiative zwischen

Bergen und Seen zu den

Trails, auf denen sich das Land

so wunderbar erfahren lässt.

Also auf zu ein paar

Lieblingsplatzerln!

Aktives Land

Ein Eintauchen in eine andere

Welt, das umschreibt Kärnten

am besten – das bieten auch

Wanderungen zwischen Seen

und Bergen in allen Höhenlagen

nicht allzu oft! Zum Beispiel

der Alpe-Adria-Trail, der

in 43 Etappen und über 750

Kilometer vom Großglockner

bis ans Meer führt, oder die

Slow Trails, leichte Wanderwege,

die zu Naturschauplätzen

führen und inspirieren.

Man könnte sagen: Hier spürt

man sich. Wem das zu idyllisch

ist, der kommt auf den Flow

Trails auf der Petzen oder in

Bad Kleinkirchheim in Fahrt

– Strecken, die speziell für

Mountainbiker*innen angelegt

wurden.

© Regionmarketing Carinthia/Michael Stabentheiner

Lebensland

Kärnten: eintauchen,

loslassen

und Verborgenes

entdecken

© Regionmarketing Carinthia/Michael Stabentheiner

Ein Eintauchen in

eine andere Welt,

das umschreibt

Kärnten am

besten

Kärnten, das ist mehr

als eine endlose Aneinanderreihung von postkartentauglichen

Bergen und Seen, mehr als

das „gefährlich schöne Land“, wie es von Bischof

Egon Kapellari bezeichnet wurde.

Kärnten ist eine Bühne – zum Leben, Lieben

und Arbeiten. Die Bretter, die die Welt bedeuten,

ragen als Stege in den Wörthersee. Der See

ist Thema, vom ersten Maiwochenende bis – bei

den ganz Tapferen – Mitte Oktober der Abschied

vom Bad im kühlen Nass ansteht.


Wussten Sie, dass

der Großglockner mit

3.798 Meter der höchste

Berg Österreichs

ist? Umgeben wird der

„Glockner“ vom Nationalpark

Hohe Tauern.

Der größte Nationalpark

der Alpen erstreckt

sich über rund

1.800 km 2 und ist eines

der größten Naturschutzgebiete

Mitteleuropas.

Und dann nicht zu vergessen

die Sommerrodelbahnen in

Moosburg, am Klippitztörl oder

der berühmte „Nocky Flitzer“

auf der Turracher Höhe, der

Kletterwald am Ossiacher See,

die Walderlebniswelt am Klopeiner

See und der Waldseilpark

bei der Tscheppaschlucht.

Die jüngsten Abenteurer*innen

kommen im Kindererlebnispark

auf der Heidialm am

Falkert auf ihre Kosten oder

im Sagamundo, im Haus des

Erzählens in Döbriach am Millstätter

See.

Genussvolles Land

„Slow Food“, also die Wiederentdeckung

des wert- und

sinnvollen Genusses, ist das

Gebot der Stunde, und die

Slow-Food-Initiative Kärnten

lädt dazu ein, diesen Genuss

beim Brotbacken oder Buttermachen

hautnah zu erleben.

Genussvolle Arbeit bestimmt

auch das Leben von Heimkehrer

Markus Jordan: Nach

mehreren Jahren als Eigentümer

einer Agentur im Mittleren

Osten hat er mit einer Fischzucht

in unmittelbarer Nähe

zur Landeshauptstadt ein

neues (Arbeits-)Leben begonnen.

Kärnten, sagt er, biete

erfüllende Energie und Platz

für Innovation.

Kunstvolles Land

Kärnten ist Kunst, und Kunst

ist Kärnten, denn eines der

international wohl bekanntesten

mit einer einzigartigen

Architektur ist das Museum

Liaunig in Neuhaus, das die

Besucher*innen mit wechselnden

Ausstellungen berühmter

Künstler*innen in seinen Bann

zieht.

Die jährlichen „Tage der

deutschsprachigen Literatur“

und der damit verbundene

Bachmann-Preis gelten als

© Regionmarketing Carinthia/Michael Stabentheiner

„Slow Food“, also

die Wiederentdeckung

des wert- und

sinnvollen Genusses,

ist das Gebot

der Stunde.

© Regionmarketing Carinthia/Michael Stabentheiner

eine der bedeutendsten Literaturveranstaltungen

Europas,

der Carinthische Sommer

vereint Spitzenmusiker*innen

aus der ganzen Welt in Österreichs

Süden.

Das Museum Moderner Kunst

in Klagenfurt oder jenes des

Nötscher Kreises im Gailtal

sind zwei weitere Kraftorte

für Kunst und Kultur, die den

Anspruch des Landes unterstreichen.

Das Stadttheater

Klagenfurt, die Komödienspiele

Porcia, das Theater auf

der Heunburg oder die Neue

Bühne Villach entführen die

Zuschauer*innen in andere

Welten.

Bergiges Land

Die Kärntner Berge sind aber

nicht nur im Sommer anziehend.

Im Winter bieten sie ein

wahres Paradies für Skitourengeher*innen

und Skifahrer*innen

– von Heiligenblut bis zur

Koralpe. In 24 Skigebieten können

auf mehr als 800 Pistenkilometern

Schwünge gezogen

werden.

Kleinere Skigebiete wie das

Bodental, die Simonhöhe, die

Flattnitz oder die Hochrindl

werden vor allem von Familien

mit kleineren Kindern bevorzugt.

Nassfeld, Katschberg,

Gerlitzen oder Goldeck wiederum

haben für jedes Können

etwas dabei. In Bad Kleinkirchheim

geht es direkt von der

Piste in die Therme. Wer es

gerne schön warm hat und

jede Menge Spaß auf endlos

langen Rutschen haben will,

der ist in der Kärnten Therme

in Warmbad-Villach richtig.

Viel Ruhe mit Wellness-Faktor

bieten hingegen die Badehäuser

am Millstätter See und am

Wörthersee.

© Markus Jordan

Markus Jordan

Mit dem Rad geht es in Kärnten

aber nicht nur abwärts.

Radtouren rund um die vielen

Kärntner Seen oder entlang

des Drauradweges und des

grenzüberschreitenden Alpe-

Adria-Radweges kombiniert

mit Köstlichkeiten aus der

Alpen-Adria-Küche begeistern

Mountainbiker*innen, Rennradfahrer*innen

und Genussradler*innen.

Wer es sportlich gerne härter

hat, der hat im Sommer die

Möglichkeit, am IRONMAN-

Triathlon in Klagenfurt teilzunehmen,

wo neben Radfahren

auch noch Schwimmen und

Laufen auf dem Programm

stehen. Die rund 3.000 Starter*innen

kommen aus aller

Welt. Ein Ereignis auch für die

Tourismusbetriebe rund um

den Wörthersee.

Für den Weißensee ist ein

solches Ereignis die 11-Städte-

Tour, die regelmäßig im Jänner

mehr als 6.000 holländische

Gäste an den kältesten und am

höchsten gelegenen größeren

See in Kärnten bringt.

Ich habe 12 Jahre in

Katar gearbeitet, und

es war eine super Erfahrung.

Aber mein

Herz schlägt für Kärnten

und das Leben hier.

Mit dem Forellenhof habe

ich mir einen Lebenstraum

verwirklicht.

62 63


65

Nützliche Infos und Tipps

für den Start Ihrer

Erfolgsgeschichte in Kärnten.

© Kostwein

Ulrike

Schrott-Kostwein

Managing Director Kostwein

Maschinenbau GmbH

Dott. Mag.

Marco

Gavesi

CEO von NiLAB

© NiLAB

Vernetzen, Ansiedeln und Investieren mit der BABEG

Kostenloses Beratungsservice für Unternehmen, Informationen zum Wirtschaftsstandort

8 Basisgründer*innenberatung

8 Brancheninformationen

8 Unterstützung bei der Standortsuche

8 Kontakt zu Förderstellen

8 Zugang zum regionalen Netzwerk

8 Vernetzung mit Forschungseinrichtungen,

Partner*innen und

Lieferant*innen

8 Hilfestellung bei der Personalsuche

8 Allgemeiner Welcome-Service

8 Standortdatenbank

Wir werden von unseren globalen

Kund*innen oft beneidet, dass wir in

einem wunderschönen Land arbeiten,

wo andere Urlaub machen. Berge,

Seen und ausreichend Natur tragen

zum allgemeinen Wohlbefinden

täglich bei.

Wir schätzen am Wirtschaftsstandort

Kärnten die Nähe zu Italien und

Slowenien, wo wir viele Kund*innen

haben. Zudem konnten wir einen Teil

der Produktion an eine Firma in

Kärnten auslagern, wodurch wir uns

noch besser auf die F&E-Arbeit

konzentrieren können. Die Unterstützung

bei der Gründung seitens

der BABEG, des build! und des KWF

hat uns in unserer Entscheidung für

Kärnten bestätigt.

Ihr Weg zur Förderung

durch den KWF

Förderungsantrag

Kontakt aufnehmen,

Förderungsberatung in Anspruch

nehmen oder gleich elektronischen

Förderungsantrag ausfüllen und einreichen

Projekt starten

Ihre Projektpläne sind ausschlaggebend

für die Förderungsentscheidung

des KWF (bzw. einer Bundesförderungsstelle).

Projektkosten einreichen

Entsprechend dem Förderungsentscheid

werden Ihre geplanten Kosten

anerkannt.

Gut ankommen in Kärnten

Das Carinthian Welcome Center (CWC) ist

erste Anlaufstelle, wenn Sie Fragen rund um das

Thema „Ankommen in Kärnten“ haben. Egal ob

Sie Neuankömmling oder Rückkehrer*in sind,

wir bieten schnelle und unbürokratische Hilfe,

abgestimmt auf Ihren persönlichen und beruflichen

Background.

Das CWC hilft Ihnen gerne bei:

8 Fragen zu Job- oder Ausbildungschancen

8 der Suche nach Kinderbetreuungsmöglichkeiten

8 der Anrechnung von Studien- und

Schulabschlüssen

8 administrativen Abläufen

8 Fragen nach dem Angebot für Gesundheit,

Freizeit, Mobilität, Sport und Kultur.

Erika

Verachter

Geschäftsführerin

Sinnex

© Sinnex

Kärnten ist immer bestrebt, Unternehmen

zu unterstützen um Mitarbeiter*innen

zu gewinnen und den

Standort zu sichern. Wir haben hier

ein breites Netzwerk, da es generell

viele kleinere aber hervorragende

Unternehmen gibt, mit denen wir

zusammenarbeiten.

© Onda TLC

Renato

Tomasini

CEO,

Onda TLC GmbH

In Kärnten herrscht ein

ermutigendes Klima, das die

unternehmerische Begeisterung

fördert, anstatt sie zu ersticken

wie anderswo. Das hat dazu

beigetragen, dass wir unsere Ziele

erreichen konnten.

Förderung erhalten

Unser Projektcontrolling überprüft

anschließend die eingereichten Kosten

Ihres Projektes und die Einhaltung der

Förderungsauflagen.

Jedes Projekt ist anders. Dieser Individualität

wollen wir mit persönlicher Beratung

begegnen. Kontaktieren Sie uns einfach

telefonisch unter 0463 55800-0 oder

informieren Sie sich auf kwf.at.

Hier finden Sie nützliche

Tipps und Informationen,

die für Ihren (Neu)Start in

Kärnten wichtig sind.

64

Ihr Kontakt zum

Standortmarketing Kärnten

Standortmarketing Kärnten

Arnulfplatz 1

9020 Klagenfurt am Wörthersee

Telefon +43 50 536 10145

Fax +43 50 536-22825

standortmarketing@ktn.gv.at

www.carinthia.com


66

Wichtige Adressen

und Kontakte

Vernetzen, Ansiedeln

und Investieren

BABEG

Kärntner Betriebsansiedlungs-

und Beteiligungsgesellschaft

m.b.H.

(Invest in Carinthia)

Völkermarkter Ring 21–23

9020 Klagenfurt

am Wörthersee

Tel. +43 463 908290

office@babeg.at

www.investincarinthia.at

KWF

Kärntner Wirtschaftsförderungs

Fonds

Völkermarkter Ring 21–23

9020 Klagenfurt

am Wörthersee

Tel. +43 463 55 800-0

office@kwf.at

kwf.at

build!

Gründerzentrum Kärnten

Lakeside B01

9020 Klagenfurt

am Wörthersee

Tel. +43 463 2700-8740

office@build.or.at

www.build.or.at

Gründerservice Kärnten

www.gruenderservice.at

Interessenvertretungen

Industriellenvereinigung

Kärnten

Dr.-Franz-Palla-Gasse 21

9020 Klagenfurt

am Wörthersee

Tel. +43 463 56615-0

Fax: +43 463 56615-22

kaernten@iv.at

kaernten.iv.at

Wirtschaftskammer Kärnten

Europaplatz 1

9020 Klagenfurt

am Wörthersee

Tel. +43 5 90904 0

Fax: +43 5 90904 704

wirtschaftskammer@wkk.or.at

wko.at

Bundesministerium

für Digitalisierung

und Wirtschaftsstandort

www.bmdw.gv.at

Hightech und Start-up

Lakeside Science

& Technology Park GmbH

Lakeside B11

9020 Klagenfurt

am Wörthersee

Tel. +43 463 228822-0

Fax: +43 463 228822-10

info@lakeside-scitec.com

www.lakeside-scitec.com

High Tech Campus

Villach GmbH

Europastraße 12

9524 Villach

Tel. +43 4242 24800

office@hightechcampus.at

hightechcampus.at

Silicon Austria Labs GmbH

Europastraße 12

9524 Villach

Tel. 05 0317

contact@silicon-austria.com

Jobs

Arbeitsmarkt Service

www.ams.at

Jobbörse

www.carinthia.com/de/

karriere-service/jobboerse

Hochschulen

Alpen-Adria-Universität

Klagenfurt

Universitätsstraße 65–67

9020 Klagenfurt

am Wörthersee

Tel. +43 463 2700

uni@aau.at

www.aau.at

Fachhochschule Kärnten

Villacher Straße 1

9800 Spittal

Tel. +43 5 90500-7700

info@fh-kaernten.at

www.fh-kaernten.at

Internationale

Community

Carinthian Welcome Center

Abteilung 1 –

Landesamtsdirektion

Arnulfplatz 1

9020 Klagenfurt

am Wörthersee

Tel. +43 50 536-10147

Tel. +43 664 8053610147

cwc@ktn.gv.at

CIC

Carinthian International

Center

CIC Büro Villach

Hauptplatz 7

9500 Villach

Tel. +43 664 252 05 75

CIC Büro Klagenfurt

Burggasse 7

9020 Klagenfurt

Tel. +43 660 391 52 46

Tel. +43 660 595 21 66

office@cic-network.at

www.cic-network.at

International

School Carinthia

www.isc.ac.at

Impressum:

Herausgeber:

Standortmarketing Kärnten, Arnulfplatz 1

9020 Klagenfurt am Wörthersee, Telefon +43 50 536 10145,

Fax +43 50 536-22825, E-Mail: standortmarketing@ktn.gv.at

www.carinthia.com

Konzept und Gestaltung:

bigbang GmbH. Kanzlei für Kommunikation, www.bigbang.at

Redaktion:

Mag. a Kathrin Wiltschnig, Dr. in Romy Müller, Mag. a FH Isabella

Schöndorfer, Mag. Johannes Wouk, Stefan Jäger

Lektorat:

onlinelektorat.at · Sprachdienstleistungen

Quellen:

Wirtschaftsbericht des Landes Kärnten, Land Kärnten, Industriellenvereinigung

Kärnten, Wirtschaftskammer Kärnten, Bund

Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW)

Alle in Prozent angegebenen Zahlen wurden gerundet.

Alle Rechte vorbehalten.

Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Alle Informationen Stand Mai 2021


© Regionmarketing Carinthia/Gert Steinthaler

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