DorfStadt 07-21

markuskrohn

Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld. Wir sind Elbvororte.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 07/21 · vom 13. Mai 2021 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

OSDORF: S.2

Was wird aus dem

BAHR-Gelände?

BLANKENESE: S.3

Neues Hotel

für Blankenese

OSDORF: S.8

Neue Wege

in Alt-Osdorf

Ortsdurchfahrt

nach Schenfeld ab

Mitte Juni frei

Noch bis Ende des Jahres

wird die L 104 in Sche ne -

feld ab Stadtgrenze saniert.

Das ist die Verlängerung

der Schenefelder Land -

straße in Richtung Schene -

feld. Bei der gemeinsamen

Maßnahme des LBV.SH und der

Stadt Schenefeld werden die

Fahrbahn, Rad- und Fußwege

sowie Teile der Regen- und

Schmutzwasserleitungen er -

neuert. Um die Belastung für

Anwohnerinnen und Verkehrs -

teilnehmer gering zu halten,

wird die Baumaßnahme in sieben

Abschnitte unterteilt. Der

erste Abschnitt betrifft die

Strecke zwischen der Stadt -

grenze Hamburg bis zum

Osterbrooksweg. Die abschlie -

ßenden Asphaltierungs ar beiten

für diesen Bauabschnitt sollen

ab den 25. Mai 2021 stattfinden,

so dass vorbehaltlich der

Witterung Mitte Juni die Fahr -

bahn von der Landesgrenze bis

zum Osterbrooksweg wieder

frei gegeben werden kann.

Nach derzeitigem Stand sind

die Bauarbeiten im Zeitplan,

teilte der zuständige Landes -

betrieb mit. Damit wären die

Betriebe am Osterbrooksweg

und das Stadtzentrum schenefeld

für alle Hamburger Kun -

dinnen und Kunden wieder

direkt erreichbar.

SCHENEFELD

www.dorfstadt.de

Foto: Delling

Mashroot Karami mit Maximilian Zemke, der den Online-Shop des Musikfachgeschäftes im Homeoffice

aufgebaut hat.

Foto: Krohn

Die Digitalisierung unseres

Lebens lässt sich kaum aufhalten.

Allein die Anzahl

der Smartphone-Nutzer be -

läuft sich hierzulande auf

rund 60,7 Millionen. Im

Jahr 2020 besaßen rund 97,3

Prozent der 14–19-Jährigen in

Deutschland ein internetfähiges

Smartphone. Doch nicht nur

die Kommunikation und das

Mar keting sind digital und

mobil geworden. Inzwischen

wird in den Unternehmen die

Buchhaltung, die Waren wirt -

schaft und die Arbeitsor gani sa -

tion digitalisiert. Auch in der

Produktion und der Logistik

schreitet die Digitalisierung vo -

ran. Die Chancen der Digi ta li -

sierung liegen in der Effizienz

und Kostensenkung bei gleichzeitiger

Gewinnmaximierung –

und das trotz zusätzlicher In -

vestitionen.

Dennoch gibt es vor allem in

dem durch die Lockdowns hart

getroffenen Einzelhandel noch

Vorbehalte. Vor allem im ersten

Lockdown waren für viele Ge -

schäftsinhaberinnen und -in-

haber die telefonische Kontakt -

aufnahme mit ihren Kunden

noch die Regel. Auch, weil in

den Elbvororten überdurchschnittlich

viele Senioren le -

ben, die sich vielleicht noch

nicht so sehr an die digitalen

Möglichkeiten gewöhnt hatten.

Mittlerweile hat sich das Bild

gewandelt: Immer mehr Händ -

ler, Freiberuflerinnen, Dienst -

leister und Handwerker setzen

zu mindest in der Kom muni ka -

tion auf SocialMedia-Kanäle wie

Instagram oder Facebook – mit

ELBVORORTE

Wie digital sind

die Elbvororte?

Nachholbedarf bei vielen Geschäften. Zwei positive Beispiele | Markus Krohn

sehr unterschiedlichem Erfolg.

„Die Investition in einen Web -

shop rechnet sich erst nach

einen Jahr“, ist Stephanie Be -

wernitz, Leiterin Marketing

und Vertrieb bei Rumöller

Betten in Blankenese überzeugt.

Ihre Erfahrung mit

Social Media: „ist wichtig für

die Imagepflege, wirkt sich aber

nicht direkt auf die Umsätze

aus. Stattdessen setzen wir auf

Suchmaschi nen optimierung

und -marketing“. Der neue

Online-Shop hilft bei der Kom -

munikation mit Be stands kun -

dinnen, die zuvor im Laden -

geschäft gestöbert haben. In

Kombination mit telefonischer

Beratung könne der Kunde in

vielen Fällen sehr gut beraten

werden. Interessant ist das

elektronische Schaufenster mit

Bestellfunktion aber auch für

Menschen, die nicht in einen

der Läden in Hamburg kommen

können. Beispiels wei se Kunden,

die aus Hamburg nach Berlin,

München oder Frankfurt gezogen

sind und sich für die mit

Hamburg-Wappen verzierte

Bett wäsche zur Erinnerung an

die Heimat erfreuen.

Allerdings gibt es auch Tücken:

„Ich bin überzeugt, dass die

meisten Kunden ein Bett nach

der Optik kaufen. Aber ein

Gefühl für Härtegrade einer

Matratze kann man nur durchs

Probeliegen bekommen.“ Im

Laden, ohne Laptop.

Ein Thema, das für das Musik -

haus Karami eine einfache Lö -

sung gibt. Denn im Ge gensatz

zu großen und schweren Mö -

beln kann man sich in dem

neuen Musik-Online-Shop mehrere

Instrumente zum Probieren

bestellen und bei Nichtgefallen

problemlos zurücksenden oder

-geben. Der SocialMedia-Ex -

perte im Team, Maximilian

Zemke, war mit dem lange

geplanten Webshop pünktlich

zum November-Lockdown fertig.

Über 4.000 Produkte sind

seitdem in dem Shop gelistet,

die europaweit bestellbar sind.

Jeden Tag kommen weitere

Produkte hinzu. Der Zugriff auf

die Artikelinformationen läuft

via Internet. So konnte Zemke

den Webshop aus dem Home -

office administrieren. Lediglich

der Versand der Ware musste

noch analog erfolgen. Die erste

Bestellung über den neuen

Vertriebskanal war ein E-Bass.

Überhaupt sind Musikin stru -

mente wie Bässe oder E-Gi -

tarren derzeit sehr beliebt.

Auch eine Folge der Pandemie,

da sich immer mehr Menschen

nach einer Beschäftigung zu

Hause umsehen.

Auch Zemke machte die

Erfahrung, dass durch die weltweite

Vermarktung übers Inter -

net zahlreiche Kundinnen und

Kunden außerhalb Hamburgs

das Angebot des Spezialisten

aus der Hasenhöhe nutzen.

Allerdings ist der Wettbewerb

der Internet-Shops gigantisch:

Um unter den ersten Suchtref -

fern beim Suchmaschinen-

Markt führer zu landen, muss

die Website regelmäßig optimiert

und Anzeigen geschaltet

werden, sogenannte Google

Adwords.

Weiter auf Seite 3!

sauberes, vitales

trinkwasser

regenerative

energie

Das Bezirksamt Altona hat

die Modernisie rungsarbei -

ten an der Anlage Feldweg

55 in Osdorf abgeschlossen.

Ab sofort können Kinder

dort nicht nur spielen – sondern

auch zu kleinen Wissen -

schaftlern werden.

Der neue Spielplatz ist nämlich

unter dem Titel „Naturlabor“

entstanden, in Anlehnung an

das benachbarte Forschungs -

zentrum DESY. Während dort

naturwissenschaftliche Grund -

lagenforschung betrieben wird,

können die Kleinen ihre ersten

wissenschaftlichen Erfahrun -

gen sammeln.

Bezirksamtsleiterin Dr. Ste -

fanie von Berg lobt: „Die neue

Spielanlage ist ein ‚Labor‘ zum

Erforschen der Natur und zum

barrierefreie

bäder

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»Forschungsspielplatz«

am Osdorfer Born eröffnet

OSDORF

Messen und Ausprobieren der

körperlichen Fähigkeiten. Ich

freue mich, dass wir Kindern auf

diese Weise spielend etwas Wis -

senschaft vermitteln können.“

Um erste Vermessungstech -

niken zu erlernen, wurden auf

dem Spielplatz Metermaße in

Form von Pflastermustern und

Kubikmeter-Kisten installiert.

Auch das Messen der Ab -

sprungweite von der Schaukel

ist möglich. Im Wasser spielbe -

reich wurde ein „Labortisch“

errichtet, an dem Kinder mit

Am Labortisch kann ausgiebig experimentiert werden!

Foto: Bezirk Altona

Wasser und Naturmaterialien

spielen können. Darüber hinaus

gibt es noch eine Kletter land -

schaft zur Bewegungsförderung

jüngerer Kinder.

Insgesamt hat der Bezirk Alto -

na hier 350.000 Euro investiert.

Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 07/2021 • 13.05.2021

Elbvororte

Altona in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirk | Markus Krohn

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Foto: privat

Liebe Leserinnen und Leser!

Weiß eigentlich noch jemand,

wie das geht – „Normalität“?

Achtung: Sie kommt langsam,

schleichend. Und mit Verände -

rungen! Für die Gestrigen wird

das eine Tortur werden, aber für

diejenigen, die neugierig sind,

öffnet sich eine phantastische

Zukunft, denn jedes Scheitern

wird weh tun, aber neue,

manchmal bessere Perspektiven

ermöglichen. Wir haben ja jetzt

schon gelernt, wie gut Soli da -

rität tut, wie schnell man bessere

Medikamente oder Impfstoffe

entwickeln kann, und dass es

gar nicht so schwer ist, das

Klima zu schützen und digitale

Anwendungen zu nutzen. Auf

geht’s! Nutzen wir die Chance

des neuen Jahrzehnts! Ich wünsche

uns allen viel Erfolg dabei.

Ihr Markus Krohn

Freigabe!

Am 3. Mai hat die CMS CGM

Jacques Saadé als erstes Con -

tainerschiff die elbvertiefte Elbe

nach der offiziellen Freigabe

benutzt. Hafensenator Michael

Westhagemann hatte um 9:15

Uhr offiziell den ersten Teil der

Fahrrinnenvertiefung auf der

Brücke Teufelsbrück freigegeben.

Seit kurzem können große

Containerschiffe die neue

Fahrwassertiefe mit einem bis

zu 0,9 Meter erhöhtem Tief -

gang nutzen.

Nachpflanzungen

gefordert

Die Hamburger CDU hat ein

Nachpflanzkonzept mit fünf

Punkten zum Schutz des

Baum bestands und dem Erhalt

der Lebensqualität verfasst.

Grund lage des Konzepts, das

auch die Rissener Bürger -

schafts abgeordnete Dr. Anke

Frieling unterstützt, ist die

Forderung nach Unterstützung

durch externe Unternehmern

für die Ermittlung von Baum -

standorten, Nachpflanzungen

außerhalb von Hamburg, Aus -

stattung von stark versiegelten

Flächen mit Bäumen und eine

neue Regelung, nach der Baum -

fällungen bei öffentlichen Bau -

maßnahmen erst erfolgen dürfen,

wenn ein Nachpflanzungs -

konzept vorliegt. Frieling kritisierte

vor allem das fehlende

Nachpflanzkonzept für den

Schulneubau an der Struen -

seestraße, für den mehr als 100

Bäume gefällt, aber nicht einer

nachgepflanzt wurde.

Bezirk vergibt erstmals

Solidaritätspreis

Altona steht zusammen, zeigt

sich solidarisch – auch in

schwierigen Zeiten. Und dieser

Zusammenhalt wird jetzt ge -

würdigt! Mit der Einführung

eines Altonaer Solidaritäts prei -

ses wollen die Bezirksver samm -

lung und das Bezirksamt Alto -

na ein Signal setzen und das

Miteinander sowie die Hilfsbe -

reitschaft vieler Menschen mitund

untereinander in den

Vordergrund stellen – und

finanziell unterstützen.

Der Preis ist mit 1.500 Euro do -

tiert, sodass zwei Preise von je

750 Euro vergeben werden. Be -

wer ben können sich unter an -

de rem Nachbar schafts projekte,

Inklusionsprojekte oder Be geg -

nungsprojekte von Alt und

Jung, sowie kleine Initiativen

und Vereine. Die Bewerbungs -

kri terien sind unter www.

hamburg.de/altona zu finden.

Auszeichnung für Park

Der neue Park Mitte Altona ist

beim Deutschen Landschafts ar -

chitektur-Preis 2021 ausgezeich

net worden. Das Konzept

des Schweizer Büros Krebs und

Herde Landschaftsarchitekten

wurde in der Kategorie Woh n -

umfeld gewürdigt. „Jedes Quar -

tier verdient ein grünes Zen -

trum,“ twitterte daraufhin eine

begeisterte Grüne Bezirkschefin

Dr. Stefanie von Berg.

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags

in den Elbvororten bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de, termine@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf A.

Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de) Herausgeber/V.i.S.d.P.:

Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden

nicht zurückgesandt und nicht vergütet. Wir behalten uns vor,

die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Boyens MediaPRINT, Heide

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 3. Juni, Redaktionsschluss: 27. Mai 2021

Lidl statt BAHR: Dieser Flächentausch wird in Osdorf wahrscheinlicher.

Was wird aus dem BAHR-Gelände?

Einige Bezirkspolitiker können sich einen Mix aus Einzelhandel und Gewerbe vorstellen | Markus Krohn

Die SPD-Fraktion Altona

fordert die Entwicklung

eines neuen Konzepts für

das Gewerbegebiet Brand -

stücken/ Rugenbarg voranzutreiben.

Dazu soll ein Anfang

2019 auf SPD-Initiative gefasster

Beschluss endlich umgesetzt

werden. Das Bezirksamt

Altona ist danach aufgefordert,

ein nachhaltiges und die ge -

steckten Klimaziele förderndes

Entwicklungskonzept für das

gesamte Gebiet zwischen dem

Rugenbarg, Achtern Born,

Brand stücken und der Born -

heide zu erarbeiten. Alles unter

intensiver Beteiligung der Bür -

gerinnen und Bürger, der

Grundstückseigentümer sowie

OSDORF

Zwei herausragende historische

Zeugnisse der traditionellen

Hafenkultur aus

der Sammlung des Ha fen -

museums Hamburg werden

jetzt grundlegend restauriert.

Finanziert wird das Vorhaben

aus Mitteln des Sanierungs -

fonds der Stadt Hamburg,

durch private Förderer sowie

Werbemaßnahmen.

Vom 1. Mai bis zum 31. Okto -

ber 2021 werden die beiden

historischen Roll-Dreh-Wipp -

krane der Firma Kampnagel aus

dem Jahr 1939 am Altonaer

Holzhafenufer, unweit des

Fischmarkts, denkmalgerecht

restauriert. Die dafür erforderlichen

Mittel von rund 340.000

Euro werden in Höhe von

151.000 Euro aus dem Sa -

nierungsfonds der Stadt Ham -

burg getragen. Der Rest wird

über Spenden- und Werbe -

einnahmen finanziert.

Die beiden Krane mit einer

Tragfähigkeit von je drei Ton -

nen wurden im Jahr 1990 an

ALTONA

der Betriebe vor Ort. In diesem

Zuge soll auf dem ehemaligen

Max-Bahr-Gelände die Ent ste -

hung eines Gewerbe-/Hand -

wer kerhofs vorangetrieben

werden.

Oliver Schmidt, stellvertretender

Fraktionsvorsitzer der SPD-

Altona und Bezirksabge ord -

neter aus Osdorf, meint: „Das

Gebiet ist als „Tor zum Osdorfer

Born“ von zentraler Bedeutung

für alle dort lebenden Men -

schen. Wir wollen, dass sich

der Bezirk Altona jetzt aufmacht

und für die zukünftige

Ent wicklung dieses Gebietes ein

stimmiges Konzept erarbeitet

und zwar unter intensiver Be -

tei ligung der Bürgerinnen und

Bürger. Bei der Erarbeitung dieses

Konzeptes muss auch über

die möglicherweise gebotenen

Neuplanung des Bereiches vom

ehemaligen Baumarkt bis zur

Straße Achtern Born sowie eine

kluge „Revitalisierung“ des

Gewerbegebietes Brandstücken

nachgedacht werden.“

Gewerbegebiete im Hamburger

Westen sind rar. Schon länger

wird daher nach Konzepten

gesucht, mit denen bezahlbare

Gewerbeflächen für Kleinge -

werbe geschaffen werden kann.

Die Realität, beispielsweise in

Rissen an der Alten Sülldorfer

Landstraße, zeigt aber, dass neu

geschaffene Gewerbeflächen

bei den angesprochenen Hand -

das Hafenmuseum Hamburg

übergeben, das seit 2008 zur

Stiftung Historische Museen

Hamburg gehört. Die Krane

sind frühe Zeugnisse des traditionellen

Hafenumschlags und

gehören zu den ersten elektrisch

betriebenen, auf Schie -

nen fahrbaren Kranen, wie sie

vor fast 100 Jahren zum Be- und

Entladen von Schiffen an den

Kaikanten verwendet wurden.

Dank des ehrenamtlichen En -

ga gements des Fördervereins

werks betrieben nicht unbedingt

auf Interesse stoßen (die Flä -

chen sind seit Monaten unvermietet).

Daher gibt es im Bezirk

bereits Stimmen, die sich auch

einen Mix aus Einzelhandel

und Kleingewerbe auf dem ehemaligen

BAHR-Gelände vorstellen

können, damit die derzeit

unschöne Fläche endlich

revitalisiert werden kann. Lidl

hatte sich selbst ins Spiel

gebracht, indem der Discount-

Riese das Gelände am Rugen -

barg kaufte und mit einem

Umzug vom Nachbarg runds -

tück liebäugelt. Vielleicht können

die Gewerbeflächen dann

auf dem gegenüber liegenden

Gelände geschaffen werden…

des Hafenmuseums Hamburg

Hafenkultur e.V. und Spenden -

geldern konnten die zwei einzigartigen

Industriedenkmäler

bisher gepflegt und in einem

guten Zustand gehalten werden.

Zur Vorbereitung der Sa -

nierungsmaßnahmen wurden

die beiden Krane bereits ein

Stück landeinwärts versetzt

und eingerüstet. Das Baugerüst

wird für den Zeitraum der

Restaurierungsarbeiten zur Ko-

Finanzierung der kostenintensiven

Sanierung als Werbe -

fläche vermarktet.

Im November 2021 sollen die

dann restaurierten Krane wieder

der Öffentlichkeit übergeben

werden. Als stählerne Denk -

mäler einer vergangenen Epo -

che der Hafenkultur halten sie

an einem hoch frequentierten

Ort unweit des Fischmarkts die

Erinnerung an die Geschichte

des Hafens wach.

www.shmh.de

Foto: GoogleEarth

Roll-Dreh-Wippkrane vor Restaurierung

Bis vor 40 Jahren machten diese Krane die Abfertigung im Hafen schnell | Markus Krohn

Private Förderer und ein Zuschuss der Stadt ermöglichen die

Restaurierung dieser Roll-Dreh-Wippkrane

Foto: Hasse/SHMH

Mit Mut und Zuversicht

den Neubeginn starten. ten.

Schöne Pfingsten!


Am Blankeneser Elbstrand

entsteht derzeit das zweite

stilwerk-Hotel Das Design-

Label hatte das Strand hotel

Blankenese bereits 2020 im

laufenden Betrieb übernommen

und verwandelt

das Haus gerade durch die

Einbindung von Partnern aus

Design und Lifestyle in ein echtes

stilwerk-Hotel. Derzeit sucht

der Betreiber noch Personal.

Im einstigen Fischerdorf Blan -

kenese trifft je nach Jahreszeit

pittoreskes Amalfi-Flair auf

wilde Atlantik-Atmosphäre. Zu

Füßen des Süllbergs, der höchsten

Erhebung Hamburgs, und

dem malerischen Treppen vier -

tel liegt das Strandhotel Blan -

kenese – direkt am Naturstrand.

Die Jugendstilvilla wurde 1902

erbaut und verfügt über 15

Zimmer – fast alle mit fantastischem

Blick auf die Elbe, den

Elbvororte DorfStadt-Zeitung 07/2021 • 13.05.2021 • 3

Am Elbstrand: Blankenese bekommt ein stilwerk-Hotel

Umbau mit internationalen Design-Partnern im Jubiläumsjahr 2021 geplant | Konrad Matzen

BLANKENESE

Strahlend weiß: Das Strandhotel in Blankenese

Foto: Matzen

Blankeneser Leuchtturm und

den Strand direkt vor der Tür.

An das Haupthaus mit acht

Dop pel- und vier Einzelzim -

mern dockt das sogenannte

Kapitänshäuschen an, das die

große Suite und zwei Doppel -

zimmer beherbergt.

2009 wurde das Strandhotel

Blan kenese zuletzt umgebaut.

Dabei wurde der altehrwürdige

Charme des historischen Ge -

bäu des glücklicherweise erhalten.

Im März 2020 hat stilwerk

das Hotel im laufenden Betrieb

übernommen, um das Archi tek -

turjuwel in ein stilwerk Hotel

zu verwandeln. Wie schon das

ebenfalls in einer Jugend stil -

villa beheimatete Hotel Heim -

hude, das im Mai 2020 als

erstes stilwerk Hotel in Ham -

burg neu eröffnete, wird aber

auch das Strandhotel Blan ke -

nese erst noch auf Hochglanz

gebracht. Im Sinne des ganzheitlichen

Konzepts, setzt stilwerk

auch hier wieder auf die

Vernetzung von Retail und

Hospitality: Der Umbau soll

2021, im Jubiläumsjahr des

Unternehmens, durch Einbin -

dung von Marken und Her -

stellern aus Design und Life -

style beginnen.

Das Interieur des stilwerk

Hotels wird von den stilwerk-

Designern exklusiv kombiniert

mit rund 40 Marken aus dem

stilwerk-Programm. Man kann

sich bei seinem Aufenthalt in

einem der Zimmer also inspirieren

lassen, um sich anschließend

die Dekoration auch ins

eigene Haus zu holen. Wie im

ersten Haus in Winterhude

kommen in erester Linie natürlichle

Materialien wie Holz,

wolle oder Stein zum Einsatz.

„Design erleben“ ist das Motto.

Fast alle Möbel werden in

Deutschland oder im europäischen

Nachbarschaft produziert,

sodass Qualität und

Nachhaltigkeit gewahrt bleiben.

Überhaupt bleiben viele historische

Details erhalten, die von

neuen Einflüssen intelligent

ergänzt werden. Wer sich in

Möbel oder Dekorationsteile

verliebt, findet in den stilwerk-

Niederlassungen die passende

Ergänzung für Zuhause.

Klövensteen auf – Wildge hege zu.

Wenig Verständnis bei Förderverein

Mit großem Bedauern hat

der Förderverein Klöven -

steen e.V. die Pressemit -

teilung des Bezirksamtes

Altona vom 26. April 2021

zur Kenntnis genommen. Seit

November 2020 ist das Wild -

gehege nun für die Besuche -

rinnen und Besucher geschlossen,

die Nachricht, dass Zoos

wieder unter Auflagen öffnen

dürfen, hatte den Förderverein

hoffnungsvoll gestimmt. Dass

nun dennoch auf eine Öffnung

aufgrund mangelnder Kapazität

verzichtet wird, hat daher die

Mitglieder sehr überrascht.

„Wir hätten uns gewünscht,

dass hier Möglichkeiten zur

Öffnung gefunden worden wä -

ren, damit die Besucherinnen

und Besucher endlich wieder im

Wildgehege spazieren können.

Besonders für Familien mit

Kindern ist das Wildgehege

Klövensteen ein schöner Ort,

um während der Zeit der ge -

schlossenen Schulen und Kitas

mehr über Tiere und Natur zu

erfahren“, sagte Jens Sturzen -

becher, stellvertretender Vor sit -

zender des Fördervereins Klö -

vensteen e.V.

Auch der Vorsitzende Hans-

RISSEN

Fortsetzung von Seite 1:

Wer mit den Digital-Budgets

großer Konzerne mithalten will,

muss entweder viel investieren

oder kreativ werden.

Das fällt vor allem Menschen

schwer, die im Einzelhandel

arbeiten. „Bis vor einem Jahr

war EDV im Einzelhandel noch

ein Fremdkörper“, erinnert sich

Bewernitz. Inzwischen nutzen

die Mitarbeiterinnen und Mit -

arbeiter bei Rumöller Betten<

begeistert ihre Tablet-PCs oder

Dieter Witt wünscht sich, dass

das Wildgehege schnellstmöglich

allen Bürgerinnen und

Bür gern wieder zugänglich ge -

macht wird. „Anmeldungs- und

Bu chungs systeme werden an

vielen Orten mittlerweile eingesetzt.

Dort gibt es vielleicht

Mög lich keiten zur Zu sam men -

arbeit.“

Auch in den Sozialen Netz -

werken wurde über das Thema

Elbvororte: Nachholbedarf

in Sachen Digitalisierung

- Steil- und Flachdach

- Dachrinnen

- Wärmedämmung

- Schornstein

- Schieferarbeiten

- Fassadenarbeiten

Smartphones, weil sie sich

untereinander vernetzen und

ihre Kunden dadurch noch besser

beraten können. Auch eine

Bestandsabfrage wird so leichter.

Für Rumöller-Chef Marc

Böhle stehen durch die Nut -

zung des sogenannten ERP-

Systems Unternehmenszahlen

sofort zur Verfügung. Damit

können Ressourcen effektiver

gesteuert werden.

Nach wie vor gibt es in den

Elb vororten in Sachen Digi ta li -

heiß diskutiert. Eine Lösung ist

indes nicht in Sicht. Der Auf -

wand für ein Einlassmana ge -

ment ist allerdings hoch, wie

man am Beispiel des Bota -

nischen Gartens in Klein Flott -

Vor kurzem schlüpften die Küken der Lachshühner, die übrigens

vom Sandmoorweg aus zu sehen sind – trotz Schließung Foto: Delling

NORDIC BAU

NORDIC BAU

bek sehen kann. Dort ist neben

der Kontaktregistrierung auch

die Vorlage eines aktuellen ne -

gativen Testergebnisses sowie

das Tragen einer Maske Vor -

aussetzung für einen Besuch.

sierung allerdings auch Nach -

hol bedarf: Angefangen beim

fehlenden Netzausbau mit

schnellem Internet, über digitalen

Unterricht, der auf die neu -

en Medien größtenteils unangepasst

wirkt, bis hin zu digitalen

Angeboten der Verwaltung

und für politische Teilhabe. Nur

praxistauglich gestaltete An -

wen dungen werden sich zu -

künftig durchsetzen und analoge

Prozesse erfolgreich ersetzen

können.

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4 • DorfStadt-Zeitung 07/2021 • 13.05.2021 Elbvororte

Etwas für trainierte Radler

- oder solche, die es werden

wollen - ist die knapp 60

Kilometer lange Rundtour

in Richtung Westen an der

Elbe entlang und zurück

durch die landschaftlich

reizvolle Haseldorfer Marsch.

Für den abwechslungreichen

und durchaus anspruchsvollen

Ausflug auf zwei Rädern sollte

ein ganzer Tag eingeplant werden.

BLANKENESE

Info

Infos zur Tour

Länge: 57 Kilometer

Schwierigkeitsgrad: mittel

Dauer: mind. 4–5 Stunden,

mit Stationspausen eher

6-7 Stunden.

Kurzbeschreibung: Ausflug

an den Elbdeich und ins

grüne Hamburger Umland.

Startpunkt ist - wie immer - der

S-Bahnhof Blankenese, von wo

aus der Weg durch die Blan ke -

neser Bahnhofstraße und an der

rotgeklinkerten „Kirche am

Markt“ vorbeiführt. An der

Kreu zung Oesterleystraße muss

man aufgrund der Einbahn -

straßenregelung links in die

Auguste-Baur-Straße abbiegen.

Kurz danach ist die Blankeneser

Hauptstraße erreicht. Die nun

folgende, ebenso rasante wie

kurvige Fahrt hinunter bis an

den Elbstrand gehört wohl zu

den schönsten Radfahrer leb -

nissen, die man als Flachlandgewohnter

Hamburger haben

kann - ist aber leider auch sehr

schnell vorüber.

Rechtsrum, also stromabwärts,

geht es anschließend den - verkehrsberuhigten

- Strandweg

ent lang. Insbesondere bei gu -

tem Wetter bevölkern Scharen

von Sonnenanbetern den breiten

Sandstrand. Sogar Baden

ist möglich - wenngleich vom

Schwimmen der starken Strö -

Rund um Blankenese

Vorschlag für eine Radtour in den Frühling | Piet Kornberger

mung wegen abgeraten wird.

Wer die Aussicht auf nackte

Haut und dicke Pötte ein bisschen

länger genießen möchte,

kann zum Beispiel in der

„Kajüte S.B.12“ Station machen

- eine Kneipe beziehungsweise

Fisch restaurant, das direkt an

der Promenade liegt (Strand -

weg 79).

Während links der Strand nach

und nach verschwindet, steigt

Die vorgeschlagene Route in der Grafik

das Ufer zur Rechten merklich

an - und es wird waldiger und

damit schattiger. Am Elbe-

Camp, dem vielleicht nicht

ganz stadtnächsten aber dafür

sicherlich idyllischsten Cam -

pingplatz Hamburgs, und dem

Falkensteiner Puppenmuseum

vorbei führt die Radelroute

jetzt steil nach oben auf den 37

Meter höher gelegenen Tins da -

ler Kirchenweg. Links ab geht

es geradewegs nach Wedel. Für

den Fall, dass der Schulauer

Hafen mit seiner bekannten

„Schiffsbegrüßungsanlage’besi

chtigt werden soll, empfiehlt es

sich, recht bald nach Über -

fahren der Stadtgrenze links

abzubiegen. Am besten folgt

man der Straße „Galgenberg“

(ob hier tatsächlich mal ein

Galgen gestanden hat, scheint

aus Sicht der heutigen Ge -

schichts forschung zumindest

zweifelhaft!). Nochmal ein

gastronomischer Tipp: Die

Fischbrötchen bei „Isis's Fisch -

imbiss“ (Strandweg 3) gehören

zu den besten weit und breit!

Foto: OpenStreetMap/brouter.de

Der nun folgende Abzweig zum

Elberadweg ist kaum zu übersehen:

Einfach direkt hinter dem

Deich links ab und dem kleinen,

autofreien Sträßchen in

nordwestlicher Richtung folgen.

Zahllose Schafe blöken

vom Deich, während man be -

müht ist, den Hinterlas sen -

schaf ten der wolligen Vier be -

iner auf dem Asphalt auszuweichen.

Ab und zu muss man

anhalten und ein Gatter öffnen

(das Schließen funktioniert von

alleine), aber ansonsten kann

man herrlich entspannen und

sich den Wind um die Nase

wehen lassen. Von Weitem ist

bereits die Hetlinger Schanze

zu sehen, ein Naturschutz -

gebiet, in dem seltenere und

geschützte Vogelarten wie

Schnepfe, Kiebitz und Blau -

kehl chen brüten. Auch Wan -

der falken, Seeadler und Zwerg -

schwäne sind häufiger zu Gast.

Der Name „Schanze“ rührt

daher, dass hier der dänische

König Christian V. im 17. Jahr -

hundert ein steinernes Bollwerk

gegen die Schweden errichten

ließ. Gut 100 Jahre hatte die

Trutzburg Bestand, bevor sie

auf Geheiß der Krone von ihren

Aufgaben entbunden und

abgerissen wurde.

Etwa bei Kilometer 22 führt die

Route nach rechts weg vom

Deich und auf Nebenstraßen

durch lauter nette kleine Dörf -

Einkaufen auf dem Wo -

chenmarkt macht Spaß.

Die Produkte sind ausgesucht,

regional und frisch

und der Service individuell

auf die Kundschaft ab -

gestimmt. In dieser neuen

Serie stellen wir in den kommenden

Ausgaben die Markt -

beschicker auf dem Blanke -

ne ser Markt vor.

BLANKENESE

Marktgemeinschaft

Blankenese e.V.

Eindrücke vom Elbstrand bei Hetlingen

chen, die Scholenfleth, Hohen -

horst und Altendeich heißen.

Mit der Gemeinde Haselau (km

30) ist der erste größere Ort in

der „Haseldorfer Marsch“ er -

reicht: Hier gibt es nicht nur

ein Dorfmuseum, das alte

Handwerks- und Haushaltsge -

genstände ausstellt (Haseldorfer

Chaussee 50a), sondern auch

eine sogenannte Hengststation,

in der früher die Kutschpferde

ausgespannt und versorgt wurden.

Heute beherbergt die Ein -

25 Jahren. Halim Naim hatte

sich als Koch schon immer der

Gastronomie verschrieben, be -

trieb ein Restaurant am Nien -

dorfer Markt und in Langen -

horn. Und schon immer verband

ihn eine Liebe zu Frank -

reich. Sein Großvater war

Franzose. Aus diesem Fami -

lien zweig stammen auch viele

seiner Rezepte, die von Ge ne -

richtung einen Pferdezucht -

betrieb. Über Heist (km 32) und

Schenefeld (km 49) gelangt

man wieder nach Hamburg

zurück. Nicht verpassen: Bei

sommerlichen Temperaturen

empfiehlt sich unbedingt ein

Bad im Baggersee Appen-Etz

(Einmündung Lehmweg / We -

deler Chaussee, 25488 Holm).

Das frei zugängliche Gewässer

bietet zudem eine große Liege -

wiese, auf der auch gegrillt

werden darf.

Regional und frisch

auf den Tisch!

Frankreich in Blankenese

Französische Delikatessen von La Petite Boulangerie | Markus Krohn

Foto: Kornberger

Ruhetag.

Das Sortiment umfasst süße

und herzhafte französische

Backwaren. Favorit der Kun -

den ist die Quiche Lorraine,

auf Deutsch: Lothringen, die

nach der Landschaft im Nord -

osten Frankreichs benannt ist.

Aber auch die frischen Crois -

sants sind beliebt: An manchen

Wochenenden verkauft

Schweinswale gesichtet!

Walschutzorganisation bittet Motorbootfahrer: Seid vorsichtig! | Konrad Matzen

Seit drei Wochen werden

wieder regelmäßig Schweins -

wale im Hamburger Hafen -

gebiet gesichtet, berichtet

der gemeinnützige Verein

„Schweinswale e.V.“. Von

Wedel bis Köhlbrand und

Norderelbe meldeten engagierte

Bürger im Rahmen des lang -

jährigen Citizen Science-Pro -

gramms ihre Sichtungen.

Vor allem im Frühjahr 2016

wurden die kleinen Wale in

größerer Zahl in den Unter -

BLANKENESE

läufen der Weser und der Elbe

angetroffen und beim Jagen

beobachtet. Sie folgen im Früh -

jahr anadromen Fischarten, die

zum Ablaichen aus der Nordsee

in die Flüsse hoch bis ins

Süßwasser ziehen. „Wir bitten

alle Motorboot fah rer jetzt be -

son ders vorsichtig zu fahren!“,

so die Biologin Denise Wenger,

die das Sichtungs mel depro -

gramm für Schweinswale in

den Flüssen bereits 2007 ins

Leben gerufen hat. „Die kleinen

Wale schwimmen oft zwischen

Fahrrinne und Ufer, jagen oder

ruhen dort. Letztes Wochenende

konnten wir mehrfach Schweins -

wale beim Jagen nähe Rüsch -

park beobachten, genau dort,

Schweinswal vor kurzem vor dem Elbstrand in Rissen Foto: Mustroph

wo oft schnelle Motorboote fahren.

Die Wale tauchten weg,

doch wir haben Aufnahmen von

Schweinswalen mit Schiffs -

schraubenverletzungen. Zum

Glück fand der Hafengeburtstag

dieses Jahr nur online statt,

denn 2016 wurden schrecklicherweise

nach der Veran stal -

tung sehr viele tote Schweins -

wale im Hamburger Hafen -

gebiet gefunden.“

Kajakfahrer hatten besonders

schöne Begegnungen mit den

kleinen Wale vor Wedel, und

auch vor Övelgönne gelangen

einem aufmerksamen Beob -

achter gute Fotos von Land aus.

Schweinswale e.V. bittet nun

wieder alle Anwohner, Fähr -

fahrer, Segler, Kajakfahrer,

Motorbootfahrer die Augen

offen zu halten und Sichtungen

von Schweinswalen und Rob -

ben zu melden. Dies kann mit

einem Online-Formular oder

einfach per Telefon oder

WhatsApp unter (01 76) 22 20

82 71 erfolgen. Durch das Sich -

tungsprogramm mit Informa -

tions plattform und interaktiven

Sichtungskarten sind die

Schweinswale in den Fokus der

Öffentlichkeit gerückt, die

Bürger können sich informieren

und die Wale nah wahrnehmen

und erleben, für die meisten

ein eindrucksvolles, un -

ver gessliches Erlebnis.

www.walschutz.org

Halim Naim mit dem beliebten Quiche Lorraine auf dem Blankeneser Wochenmarkt

Wer morgens früh über den

Blan keneser Wochenmarkt

schlendert, riecht es schon von

weitem: Frische Croissants aus

dem Backofen von Halim

Naim von La Petite Boulan -

gerie. Doch nicht nur die frischen

Croissants, Baguettes

und Brote haben es den Blan -

keneserinnen und Blankene -

sern angetan: Naim backt

jeden Tag frische Quiches und

andere Snacks. Das hat sich

inzwischen im gesamten Ham -

burger Westen herum gesprochen:

Seit ein paar Wochen ist

Naim daher zusätzlich einmal

die Woche mittwochs auf dem

Groß Flottbeker Markt vertreten.

Angefangen hat alles vor etwa

ration zu Generation weitergegeben

wurden. Zuletzt lernte

Naim das Backen von seiner

Mutter, die Rezepte wandelte

er so ab, wie sie jetzt dreimal

die Woche auf dem Blanke -

neser Wochenmarkt in Form

der französischen Backwaren

zu erleben sind. Seit 2014 ist er

in Blankenese dabei.

Besonders stolz ist Naim auf

sein Bistro im Stellinger Weg

28 in Eimsbüttel. Hier ist nicht

nur seine Backstube beheimatet,

sondern man kann auch –

unter normalen Umständen –

hier speisen. Derzeit können

die Waren hier wenigstens täglich

zwischen 8 und 18 Uhr

abgeholt werden. Montag ist

Foto: Krohn

Naim davon über tausend

Stück.

Auch individuelle Wünsche

können bei einer rechtzeitigen

Bestellung berücksichtigt werden.

Beliebt sind auch seine

Macarons, die er direkt aus

Frankreich importiert: „Das

sind einfach die besten“,

strahlt er.

Besonders stolz ist Naim auf

seine Baguettes. „Mit deutschem

Weißbrot sind sie nicht

vergleichbar.“ Sein Geheimnis:

Wasserdampf. Während das

Baguette im Ofen ist, wird im

Ofen Wasser versprüht. Da -

durch entsteht die schöne

Farbe und es wird nicht so

trocken.

Markttage und Marktzeiten in Blankenese:

Dienstag: 8 – 14 Uhr · Freitag: 8 – 16 Uhr · Samstag: 8 – 13 Uhr


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DorfStadt-Zeitung 07/2021 • 13.05.2021 • 5

Rechtzeitig sicher vorsorgen

Eine Treuhandeinlage sichert den finanziellen Rahmen für eine würdevolle Bestattung | Konrad Matzen

In Deutschland haben trotz

guter Beschäftigungslage

zehntausende Familien

nicht genug Geld, um die

Bestattung ihrer verstorbenen

Angehörigen zu finanzieren.

Laut Statistischem

Bundesamt erhielten 2018 rund

19.200 Personen Geld für eine

Bestattung von den Sozial -

ämtern.

ELBVORORTE

Wer Geld vom Amt für die

Bestattung Hinterbliebener er -

halten will, muss sich zuvor

einer umfangreichen Einkom -

m ens- und Vermögensprüfung

unterziehen und beim zuständigen

Sozialamt einen Antrag

auf Übernahme der Bestat -

tungskosten stellen. Über nom -

men werden laut Sozial ge -

setzbuch die Kosten „für eine

ortsübliche und einfache, der

Würde des Verstorbenen entsprechende

Bestattung“. In welcher

Höhe die Kommunen

tatsächlich die Kosten übernehmen

und vor allen Dingen, welche

Bestattungsleistungen übernommen

werden, ist nicht festgelegt.

Hier gibt es erhebliche

Unterschiede.

Wenn Menschen an ihre

Bestattung denken, fragen sie

nicht selten „Reicht da kein

Sparbuch“? Von einem Spar -

buch auf den Namen des Vor -

sorgenden als Bestattungs vor -

sorge kann jedoch nur abgeraten

werden, da die Gelder damit

nicht zweckgebunden hinterlegt

sind. Im Falle einer Pfle -

gebedürftigkeit, welche nicht

selten mit der Inanspruch -

nahme von Sozialhilfe verbunden

ist, könnte das Amt die

Wer rechtzeitig vorsorgt, entlastet die Angehörigen während der Trauer finanziell

Bestattungen

Rolf Eggerstedt

86 14 03

Simrockstr. 7 und

Mestorfweg 14

Auflösung des Sparguthabens

zur Bezahlung der Pflegekosten

verlangen. Im Sterbefall stünde

es dann nicht mehr zur Ver -

fügung. Auch besteht die Ge -

fahr, dass die Erben den

Sparbetrag nicht oder nur teilweise

für die gewünschten Be -

stattungsleistungen verwenden.

Auch das Testament ist keine

geeignete Form einer Bestat -

tungsverfügung, da das Testa -

ment in der Regel erst nach der

Beisetzung eröffnet wird.

Um für eine Bestattung sicher

vorzusorgen, gibt es den Treu -

handvertrag zur Bestattungs -

vor sorge der Deutsche Be stat -

tungsvorsorge Treuhand AG.

Für Angehörige stellt eine gesicherte

Bestattungsvorsorge

eine enorme Erleichterung im

Todesfall dar. Die Wünsche des

Verstorbenen können bereits

rolf-eggerstedt@t-online.de

www.rolfeggerstedt.de

vorher festgelegt werden und

die finanzielle Absicherung

die ser Wünsche ebenfalls

geklärt werden.

Die Treuhandeinlage ist keine

Versicherung, sondern eine

sichere Form der Geldanlage.

Damit steht im Leistungsfall

das eingezahlte Geld direkt zur

Verfügung. Eingezahlt wird die

Treuhandeinlage als Einmal -

Foto: KUEHLKEN/BDB

zah lung oder als Teilzahlung.

Die bei bei vielen Versiche run -

gen zum Beispiel übliche War -

tezeit vor dem Leistungs an -

spruch entfällt.

Zusatzleistungen, wie beispielsweise

eine Auslandsrück hol -

garantie, eine kostenfreie Erst -

beratung zu Themen des Be -

stattungs-, Sozial- und Erb -

rechts sowie eine Bestattungs -

vorsorge-Card, die über die Art

der Vorsorge informiert, ergänzen

das Vorsorge-Paket. Die

Höhe der Einlage richtet sich

individuell nach den vereinbarten

Wünschen und Vorstel -

lungen.

Diese Form der Bestattungs vor -

sorge ist eine gute Möglichkeit,

um zu vereinbaren, wie die Be -

stattung ablaufen soll. Hierbei

wird direkt mit dem gewünschten

Bestatter, der auch die

Bestattung ausführen soll, ein

Vertrag abgeschlossen. In

einem ausführlichen Gespräch

werden die eigenen Wünsche

festgelegt. Anschließend wird

ein Angebot für die Bestat -

tungs leistungen erstellt. Der

Betrag wird dann bereits zu

Lebzeiten beglichen, wodurch

eine finanzielle Absicherung

geschaffen wird.

Grundprinzip der

größten Sicherheit

Die Deutsche Bestattungs vor -

sorge Treuhand AG, die vom

Bundesverband Deutsche Be -

statter e.V. und dem Kura to -

rium Deutsche Bestattungs -

kultur GmbH zur Absicherung

der Gelder gegründet worden

ist, legt diese mündelsicher an.

Alle Treuhandverträge können

zudem, gegen eine geringe

Verwaltungsgebühr, im Vorsor -

geregister der Bundesnotar -

kammer in Bonn eingetragen

werden. Da das Kapital einem

besonderen Zweck gewidmet

ist, steht es noch unter einem

weiteren Schutz: Dritten und

auch dem Sozialamt ist der

Zugriff auf die eingezahlten

Gelder verwehrt. Der Vorsor -

gende selbst jedoch kann den

Vorsorge-Vertrag kündigen und

erhält das Geld zurück.

Bei der Deutsche Bestattungs -

vorsorge Treuhand AG ist das

angelegte Geld also in mehrfacher

Hinsicht gut geschützt.

Genau wie die beim Bestatter

schriftlich festgehaltenen Wün -

sche und Vorstellungen zur

Bestattungsform, zur Zere mo -

nie sowie optional auch zur

Grabpflege.

Auf Wunsch können selbstverständlich

zusätzliche Details

mit dem Bestatter des Ver trau -

ens abgesprochen werden, der

dem Bundesverband Deutsche

Bestatter e.V. angeschlossen ist.

Mit der Treuhandeinlage können

Vorsorgende und deren

Angehörige also sicher sein,

dass Bestattungsform, Zere -

monie und optional auch die

Grabpflege genau den dargelegten

Wünschen entsprechen.

So ist bereits heute für alles

gesorgt und das Leben kann

noch gelassener genossen werden.

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BLANKENESE

BLANKENESE

6 • DorfStadt-Zeitung 07/2021 • 13.05.2021 Wirtschaft

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HVV sucht junge Models

für Shooting im August

Die HVV-Schulprojekte su -

chen Models im Alter von

10 bis 16 Jahren.

Seit vielen Jahren bieten

die HVV-Schulprojekte ko -

stenfreie Lehrmaterialien

für Schüler in nen und Schüler

in der Metro polregion Ham -

burg an. Dabei geht es um

nachhaltige Mo bilität - und

darum, im Ham burger Ver -

kehrs verbund (HVV) unterwegs

zu sein. Für neue Schul ma -

terialien sowie Flyer und den

Internet-Auftritt der HVV-

Schul projekte werden nun

Kinder und Jugendliche im

Alter von 10 bis 16 Jahren

gesucht, die Lust haben, den

HVV-Schulprojekten ihr

Gesicht zu leihen.

In einem professionellen Foto -

shooting werden die Models

dann an verschiedenen Orten in

Hamburg fotografiert: in Bus -

sen, Bahnen, an Haltestellen

sowie im Klassenraum. So entstehen

verschiedene Motive für

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die Materialien der HVV-Schul -

projekte, die dann in Schulen

im ganzen HVV-Gebiet im

Unterricht genutzt sowie in

Printmedien und online zu

sehen sein werden.

Geplant ist das Fotoshooting

an zwei Tagen in den Ham -

burger Sommerferien (2./3.

August). Selbstverständlich

wer den alle pandemiebedingten

Hygieneregeln beachtet.

Die teilnehmenden Kinder und

Jugendlichen erhalten eine

kleine Aufwandsent schädi -

gung.

Bewerben können sich alle

Kinder und Jugendlichen im

Alter von 10 bis 16 Jahren mit

Zustimmung eines Erziehungs -

berechtigten.

Für eine Bewerbung erwartet

der HVV eine E-Mail an info@

hvv-schulprojekte.de mit zwei

Fotos (z.B. Portrait), Vor- und

Nach name, Geburtsdatum und

Wohn ort. Einsendeschluss für

die Bewerbung ist der 21. Mai

2021.

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Die kreative Tee-Familie

Teaghlaigh eröffnet neu am 1. Juni in Blankeneser Hauptstraße | PR

In Blankenese eröffnet am

1. Juni ein neues Teege -

schäft in der Blankeneser

Hauptstraße: „Teaghlaigh“

ist irisch und bedeutet „Fa -

milie“. Und genau das ist es

auch, was dieses Geschäft

ausmacht, denn betrieben wird

es von der Familie Wesselow.

Auch wenn die 25-Jährige Nele

Wesselow als Inhaberin eingetragen

ist, lebt das Geschäft erst

mit Schwester Leonie und

Mutter Sandra auf. Und auch

Vater Thomas hat seine Hände

mit im Spiel: Der Tischler baute

die gesamte Ladeneinrichtung.

Die Familie bedeutet den Wes -

selows viel. Daher auch der

Name ihres neuesten Projektes.

Dass neben der Einrichtung des

neuen Ladens noch andere

Themen am Frühstückstisch in

der gemeinsamen Wohnung

besprochen werden, dafür sorgt

die Ausbildung der beiden jungen

Schwestern, die beide im

Freiberufler, Handwerker

und Unternehmer sind darauf

angewiesen, verlässliche

Partner an ihrer Seite

zu haben. Das gilt natürlich

insbesondere bei finanziellen

Themen. Für sie bietet

die Haspa eine umfassende Be -

treuung und Unterstützung an.

Das Team des Firmen- und Ge -

werbekundencenters in Blan -

kenese bietet viel mehr als die

klassischen Dienstleistungen

der Filialen, zum Beispiel Ver -

mittlung von Fördermitteln,

exzellente Startup-Betreuung,

spezielles Know-How in zahlreichen

Branchen, unkomplizierte

und schnelle Lösungen

für den bargeldlosen Zah lungs -

verkehr, Unterstützung beim

Einrichten von Webseiten und -

shops mit Zahlungsfunktion,

Hilfe bei der Suche für die

Unternehmensnachfolge, Ver -

mitt lung von Geschäfts part ner -

schaften in einem großen

Netzwerk und vieles mehr.

Wichtig ist der persönliche An -

sprechpartner vor Ort, mitten

im Hamburger Westen. Carsten

Hopf und Kristina Reymann

leiten die kompetenten Teams

di rekt am Blankeneser Bahn -

hof.

Filmgeschäft erfolgreich sind –

und zwar trotz Corona…

Nele Wesselow hat gerade als

Regieassistentin eine Roman -

ver filmung fürs Kino abgedreht.

In „Wir sind dann wohl

die Angehörigen“ geht es um

die Reemtsma-Entführung.

Schwe ster Leonie steht gerade

in Köln für eine Sitcom vor der

Kamera. Bekannt ist die 23-

Oben: Bei Teaghlaigh übernimmt natürlich Nele Wesselow (links)

die Regie. Mutter Sandra Wesselow kennen viele noch von Tee

Maass im ELBE Einkaufszentrum.

Rechts: Vor kurzem drehte Nele Wesselow mit ihren Kollegen

Hans-Christian Schmid, Hauptdarsteller Claude Heinrich und

Kameramann Julian Krubasik am Elbstrand von Rissen

Foto: Krohn, NDR/Gerald von

Jährige vor allem aus der Net -

flix-Serie „How to sell drugs

online (fast)“. Durch die Dreh -

pausen im Herbst und Winter

haben beide noch Kapazitäten

frei, die sie in den vergangenen

Monaten in ihr Teegeschäft

steckten. Damit stehen sie nicht

alleine da. Etliche Schauspiel -

kol leginnen und Kollegen en -

gagieren sich als Einzelhändler

oder Gastronom.

Sandra Wesselow ist vielen

Kundinnen und Kunden noch

aus dem Teegeschäft im Elbe

Einkaufszentrum bekannt. Dort

Hopf lernte und arbeitete bei

der Sparkasse Hannover und

arbeitete nach der Wende einige

Jahre in Leipzig bevor er zur

Haspa an die Elbe wechselte.

Inzwischen ist er seit 20 Jahren

für die Haspa tätig und verantwortet

seit sieben Jahren das

leitete die 54-Jährige Osdor -

ferin acht Jahre lang die Tee

Maass-Filiale. Sie freut sich

jetzt über ein Wiedersehen,

denn Tee Maass hat sich nach

30 Jahren aus dem Elbe Ein -

kaufszentrum verabschiedet.

Der neue Laden in der Blan -

keneser Hauptstraße ist wie

geschaffen für einen Teeladen.

Allein die Lage im Blankeneser

Kristina Reymann (Gewerbekunden) und Carsten Hopf (Firmen-

kunden) auf dem Balkon des Firmen kundenzentrums am S-

Bahnhof Blankenese

Foto: Krohn

Firmenkunden-Geschäft in den

Elbvororten und Umgebung.

Außerdem bildet der diplomierte

Sparkassenbetriebswirt den

Nachwuchs an der Sparkassen-

Akademie aus. Mit seiner Frau

genießt der 53-Jährige Spa zier -

gänge an Elbe und Alster.

Treppenviertel macht die Lo -

cation perfekt, aber das ge -

schwungene Schaufenster, die

stuckverzierte Decke, die knatschenden

Dielen und die traditionell

aber gleichzeitig modern

wirkende Einrichtung schaffen

das perfekte Ambiente. Mei -

stens empfängt die Kunden

Geruch von frischem Tee oder

Kaffee, der hier selbstverständlich

auch probiert werden kann.

Der Lieblingstee der Familie ist

der Friesen-Sonntagstee, ein

malziger Schwarztee aus ausgewählten

Assam-Gärten, der

mit natürlicher Bourbon-Va -

nille angereichert ist. Nele liebt

darüber hinaus Jasmin Dragon-

Pearls, ihre Schwester Leonie

lässt sich gern von Japanischer

Kirschblüte verführen und

Mutter Sandra lässt sich gern

auch mal einen Grüntee na -

mens Gyokuro schmecken.

Familie Wesselow bietet bereits

jetzt neugierigen Kunden über

170 Sorten hochwertige Tees

der Firma Tee-Maaass aus Rel -

lingen, italienische Speziali -

täten aus dem Gallo Nero,

Köstliches der alteingesessenen

Hamburger Firma L.W.C. Mi -

chelsen, englisches Porzellan

von Dunoon

und vieles

mehr. Jeden Tag kommen neue

Pro dukte hinzu, beispielsweise

Armbänder einer Freundin aus

Berlin oder Handgefertigte Pra -

linen, Nussmischungen von

KernEnergie und vieles mehr.

Teaghlaigh

Blankeneser Hauptstraße 145

Tel.: 86 64 65 05

www.teaghlaigh-hamburg.de

Wo Firmenkunden gut aufgehoben sind

Individuelle Betreuung im Herzen von Blankenese für Gewerbe- und Firmenkunden | PR

Außerdem hält er sich mit

Laufen, Skifahren und Golf -

spielen fit.

Weitgereist ist seine Kollegin

Kristina Reymann, die nach

ihrer Ausbildung bei der Haspa

zunächst für das Luxus-Resort

Hyatt Ziva Canun Mexiko und

das Restaurant Störtebeker in

der Elbphilharmonie tätig war.

Als Leiterin für Gewerbekunden

ist der 48-Jährigen wichtig,

dass sich ihre Kunden gut aufgehoben

fühlen. Die Bank be -

triebs- und Bankfachwirtin

begleitet Menschen und Unter -

nehmen seit vielen Jahren,

beleuchtet ihr Handeln von

verschiedenen Seiten und hilft

ihnen bei der persönlichen

Entwicklung. Dafür bringt sie

sowohl Erfahrung in Startupals

auch in schwierigen Sanie -

rungsphasen und generell Ver -

änderungsprozessen mit.

Die beiden stehen persönlich,

telefonisch, per E-Mail oder

Videokonferenz zur Verfügung.

Haspa Firmenkundencenter

Erik-Blumenfeld-Platz

Tel.: (01 51) 12 04 15 78 (Hopf)

Tel.: (01 51) 14 29 02 11

(Reymann)

www.haspa.de


Elbvororte DorfStadt-Zeitung 07/2021 • 13.05.2021 • 7

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Plein Air Malaktion im Treppenviertel

Das Treppenviertel in sehr unterchiedlichen Ansichten – jetzt zu sehen in der WAS? Galerie | Konrad Matzen

BLANKENESE

Tusche, Kreide und Staffelei

und viel Enthusiasmus hatten

elf Blankeneser Künst -

lerinnen und Künstler un -

term Arm, als sie sich verganene

Woche zu einer

Plein Air Malaktion im

Blankeneser Treppenviertel trafen.

Nach kurzer Vorstellungs -

runde und dem obligtorischen

Austausch über die Pandemie

und deren Auswirkungen auf

das Künst lerleben, begaben

sich die Künstler an ihre

Einsatzorte.

Trotz widrigster Wetteraus -

sichten und niedrigen Tem -

pe raturen entstanden bei

Sturm und schweren Schau -

ern tolle Bilder vom Trep -

penviertel. Not unterschlupf

fanden die elf tapferen und

durchgefrorenen Künst ler

und Künstlerinnen freundlicherweise

bei Jörg Eckel -

mann im „Restaurant & Hotel

Am Leuchtturm“. Dort wurden

sie mit heißem Kaffee und

einer warmen Mahlzeit verwöhnt.

Manche harrten hoffnungslos

eingeregnet an ihren selbst ge -

wählten Motivorten oder im

Fährwartehäuschen Op‘n Bulln

aus – Aprilwetter und stürmischs

ter Tag des Frühjahrs im Mai!

Die Künstler genossen trotzdem

das Erlebnis des gemeinschaftlichen

Malens, wenngleich

jeder mit eigenem Stil und den

gewohnten Materialien und

Farben ihre Eindrücke verarbeiteten.

Die Aktion zeigt, wie die

neue Künstlerbewegung, die

Miriam Diezmann und Frank

Thenert zusammen mit Oliver

Kunz ins Rollen brachten, an

Fahrt gewinnt – trotz Ein -

schränkungen durch Corona.

Das gilt auch für die Präsen -

tation der Werke: In der Künst -

lergalerie WAS? von Christoph

Ramm und Oliver Kunz war für

diesen Tag die Vernissage der

Ausstellung „Treppenviertel“

geplant. Für die Ergebnisse des

Tages war eine eigene lange

Wand reserviert. Die Arbeiten

in Acryl, Aquarell, Öl, Collage,

Annette Berndt mit ihrem Triptychon

Pastellkreide und

Polaroid werden während

der gesamten Aus -

stellungszeit bis 29. Mai

zu sehen sein.

Teilnehmende Künstler waren

Annette Berndt, Agnia Lau ren,

Astrid Bowe, Frank Thenert,

jamie_jane, Julian Press, Mi -

riam Diez mann, Ludger Weß,

Oliver Kunz, Peter Witt und

Ulli Kresse. Zusätzlich sind in

der Ausstellung noch Werke

von Susanne Wind und Ma -

rianne Lünstedt zu sehen.

Zeitnah ist die Besetzung der

Galerie durch die Künstler

selbst täglich von 16-19 Uhr

wieder gegeben, ansonsten

kön nen ganztägig telefonisch

Be sichtigungstermine gebucht

werden.

Galerie WAS?

Dockenhudener Straße 5

Tel.: (01 73) 21 77 001

Fotos: PR

Leserbriefe

Leserbriefe bitte an redaktion@dorfstadt.de.

Veröf fent lichung/Kürzung vorbehalten.

■ Kein Durchkommen im Sülldorfer Kirchenweg

Haben Sie eigentlich schon mal über die Bauarbeiten am Süll -

dorfer Kirchenweg berichtet? Im Augenblick kommt man dort ja

überhaupt nicht mehr durch – wann sind die Bauarbeiten dort

endlich abgeschlossen?

Hans Münden, Iserbrook

Die Bauarbeiten am Sülldorfer Kirchenweg werden noch einige

Monate dauern. Ein genaues Ende ist derzeit nicht abzusehen.

Wahrscheinlich wird demnächst das Teilstück zwischen

Babendiekstraße und Blankenser Landstraße wieder freigegeben.

Zwischen Babendiekstraße und Fruchtweg werden dann allerdings

weiterhin Leitungsarbeiten durchgeführt. Aktuell sind das

die Absperrungen für Hamburg Wasser. Bis Ende des Jahres

werden aber auch noch Stromnetz Hamburg, Gasnetz Hamburg

und die Telekom in dem Gebiet tätig sein.

■ Taubendreck am Blankenser Bahnhof:

Heute war ich in Blankenese. Man glaubt es kaum, die beiden

Briefkästen im Bahnhof sind vom Taubenkot gesäubert worden.

„Es geschehen noch Wunder“. Die Säulen, die das Dach des

Bahnhofs tragen, sind allerdings noch immer eingepackt. Kein

schöner Anblick!

Ariane Müller, Rissen

■ Erlösender Pieks unterm Kreuz

Tolle Idee, in der Sülldorfer Kirche Impfungen durchzuführen!

Warum kann das nicht auf andere Kirchen ausgeweitet werden

– zumindest dann, wenn genügend Impfstoff zur Verfügung

steht. Gerade für Ältere ist der Weg zum Impfzentrum in den

Messehallen sehr anstrengend. Florian Zedery, Nienstedten

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Wenn der Ozean stirbt...

Aufwühlend, aufrüttelnd, preiswert und lesenwert | Hans-J. Odrowski

ELBVORORTE

Die Diskussionen über Kli -

mawandel wird so hitzig

geführt wie nie zuvor. Trotz -

dem ändert sich wenig.

Inter nationale Klimakon fe -

renzen kommen und gehen,

aber konkrete Entscheidungen

werden kaum getroffen.

Kapitän Paul Watson, Grün der

der Umwelt-Organi sation „Sea

Shepard“, die sich dem Schutz

der Meere widmet, schreibt er

kämpferisch ein neues Mani -

fest, um die Ozeane zu retten.

„Wasser ist das Blut und die

Lunge des Planeten.“ Drei

Viertel des Sauerstoffs, den wir

atmen, liefern die Ozeane.

Trotzdem verschmutzen wir sie

sehr. Die Lage ist nicht nur zu

Wasser prekär, sondern nicht

minder zu Lande. Das Arten -

sterben, die Waldbrände, die

Vergiftung der Welt. Dafür sind

die mächtigen Akteure verantwortlich,

die für die Verluste

beträchtliche Gewinne erzielen.

„Man kann die Welt nicht verändern,

ohne Wellen zu schlagen.“

Nach diesem Motto ist

Watson stets verfahren. Mit

spektakulären Aktionen gegen

den Walfang, gegen die Über -

fischung der Meere, gegen die

Ausrottung der Schildkröten,

gegen Nukleartests, gegen die

Verwüstung der Ozeane.

70 Jahre ist er nun alt und

durchaus weise, doch kein bisschen

abgeklärt.

Paul Watsons Buch rüttelt auf, er -

mahnt, treibt an. Die Menschheit

muss sich der Pro bleme bewusst

werden und endlich handeln.

Paul Watson belässt es indessen

nicht beim Anklagen und

Warnen. Sein Hauptanliegen

besteht darin, Möglichkeiten

einer globalen Katastrophe zu

entkommen.

Die Diktatur unsere Spezies

besitzt eine geradezu bösartige

Zerstörungskraft und führt die

Menschheit immer näher an

einem Punkt heran, der keinen

Sinn ergibt: unsere eigene

Auslöschung.

Dieses aufwühlende, aufrüttelnde,

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lesenswert!

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sterben auch wir

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8 • DorfStadt-Zeitung 07/2021 • 13.05.2021

Neue Wege in Alt-Osdorf

zusammen.finden ohne zusammen zu kommen | Markus Krohn

Es war im Sommer vergangenen

Jahres, als Quar -

tierskoordinatorin Beate

Reinhold ihr Büro in Alt-

Osdorf eröffnete. Ihr Auf -

trag: Menschen zusammenbringen,

Gesellschaft er -

möglichen. In einer Zeit, in der

das pandemiebedingt nicht

erwünscht ist. Die Sehnsucht

nach Kontakten ist jedoch

ungebrochen, gerade ältere

Menschen suchen Kontakte,

denn der Kreis von gleichaltrigen

Bekannten wird immer

kleiner, neue Freundschaften zu

schließen schwerer.

Fünf bis 20 Prozent der Se -

nioren in Deutschland berichten

von ausgeprägten Einsam -

keitsgefühlen. Auch jüngere

Menschen leiden darunter, zum

Beispiel nach einem beruflich

bedingten Wechsel des Wohn -

ortes oder wenn die Kinder ausziehen

und sich das Leben

ändert.

Freundschaften ergeben sich

nicht von selbst. Intensive

Kontakte zu knüpfen wird aber

mit zunehmendem Alter

schwie riger – und nicht jede

und jeder schätzt die unverbindliche

Geselligkeit eines

Seniorentreffs. Das Senioren-

Etikett schreckt viele ab.

Kein Wunder: Durch die mo -

derne Medizin leben Menschen

schlicht länger, sind aktiver

und leben bewusster. Besonders

im Alter steigt die Erwartung

ans Leben: „Das Bewusstsein

wächst für die Zeit, in der man

älter ist“, weiß Beate Reinhold

und ergänzt: „Wir müssen die

Generation 55plus mehr differenzieren.“

Es gebe viele Men -

schen, die sich engagieren wollen,

um etwas Sinnvolles mit

ihrem Leben anzufangen. Der

Wunsch, sich in der Nach -

barschaft bzw. im Stadtteil zu

vernetzen, sei groß.

Ein wichtiger Aspekt, der Ein -

samkeit vorzubeugen, sind

soziale Kontakte. Neben der alltäglichen

Begegnung mit

Nach barinnen und Nachbarn

sind es aber auch feste Freund -

schaften, die zufrieden machen.

Und Beschäftigungen, die sinnvoll

erscheinen.

Hier setzt das Konzept des

FindBüro von Beate Reinhold

an. Die Quartierskoordinatorin

strickt in Alt-Osdorf ein Netz -

werk für Engagierte und In -

teressierte aller Generationen,

insbesondere der älteren Men -

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Quartierskoordinatorin Beate Reinhold

schen. „Wir müssen voneinander

wissen, um miteinander zu

leben“, meint Reinhold und

„wir können einander besser

geben, was wir brauchen, wenn

wir im ständigen Austausch

sind“.

Seit Mitte 2020 begleitet

Quartierskoordinatorin Beate

Reinhold Interessierte und bürgerschaftlich

Engagierte sowie

Vertreterinnen und Vertreter

örtlicher Einrichtungen, Ver -

eine und sozialer Träger beim

Finden und Umsetzen von

Wünschen, Vorstellungen und

Plänen, um in diesem Sinn ge -

meinsam vorhandene und neu

entstehende Netzwerke und die

gute Nachbarschaft zu stärken.

Im Gespräch

Praktikantin Elisa mit einer Neu-Osdorferin in der Praxis Eckermann / Findbüro

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„Wir wollen die ganze Vielfalt

unseres Stadtteils und seiner

Bewohnerinnen und Bewohner

nicht nur zeigen, sondern in

einen Austausch miteinander

kommen.“

Zu Reinholds Arbeit gehört

auch das „Netzwerken“ im Hin -

tergrund, Kontakte knüpfen,

mit den Vertretern anderer

Einrichtungen Kontakt halten.

„Das Ziel ist, dass wir uns hier

im Stadtteil begegnen, Gesell -

schaft und Gemeinschaft bieten,

damit ein selbstbestimmtes

Älterwerden möglich ist. Alle

Osdorferinnen und Osdorfer

sind willkommen“, betont Rein -

hold. Nicht nur Gemeinde mit -

glieder der Ev.-Luth. Kirchen -

gemeinde St. Simeon Osdorf,

die das Projekt „zusammen.finden“

initiiert hat. Finanziert

wird es durch eine Erbschaft.

Auch wenn durch die Corona-

Pandemie viele Wege derzeit

versperrt sind, gab und gibt es

seit Sommer 2020 zahlreiche

Kontakte, digital und persönlich,

wenn auch mit Maske und

Abstand. So konnte Reinhold

trotz Wegbrechen der gewohnten

Strukturen und vieler

geschlossener Beratungsstellen

Teilhabe in Alt-Osdorf ermöglichen

und Mut machen. „Viele

Teile unseres Konzeptes sind

Fotos: PR

noch in der Reserve. Die werden

wir umsetzen, sobald es möglich

ist. Wir freuen uns schon

sehr darauf, Osdorferinnen und

Osdorfer persönlich kennen zu

lernen“.

Derzeit befindet sich die

Beratungsstelle in der Praxis

von Dr. Irmgard Eckermann,

mitten im Dorf. Die Quar -

tierskoordinatorin ist jederzeit

via E-Mail oder telefonisch zu

erreichen:

Quartierskoordinatorin Beate

Reinhold

Praxis Dr. Eckermann

Rugenbarg 10/

Seiteneingang Harderweg

reinhold@st-simeon-osdorf.de

Tel.: (01 70) 6 75 32 12.

AH

Moin, liebe Leser,

auch die Schifffahrt passt sich

dem Zwang zum weltweiten

Klimaschutz an. Klimaneutrale

oder emissionsarme Antriebe

sind für Werften längst kein

Zauberwerk mehr. Noch nicht

geregelt ist indessen ein internationaler

Kohlenstoffpreis für

die Seefahrt. Bislang gelten

über 60 verschiedene CO-Be -

preisungen – von unter $1 (Po -

len) bis über $120 (Schweden).

Eines der kleinsten Länder der

Welt hat nun einen Vorschlag

vorgelegt, der allseits Kompro -

missbereitschaft auslöst: die

Marshall Inseln. Sie schlagen

der UN-Seefahrtsbehörde (IMO)

eine Abgabe vor, die auf etwa

$100 pro Tonne Klimagas hinausläuft.

Es scheint, als werde

das global akzeptiert. Schaun -

mermal. - Und das tut sich in

der Seefahrt:

Bald Wasserstoffzentrum

an der Elbe?

Hamburg – Hamburg, Bremen/

Bre merhaven und Stade haben

gute Chancen, gemeinsam zum

Sitz für ein „Innova tions zen -

trum Wasserstofftechnologien“

zu werden. Das Bundesver -

kehrs ministerium hat die drei

norddeutschen Städte jedenfalls

in die Endauswahl genommen.

Dort sollen unter anderem

Brennstoffzellensysteme für die

Schifffahrt entwickelt werden.

Auch Luftfahrt und Logistik

würden integriert. Das länder ü-

bergreifende Konzept passt sich

in die sowieso schon bestehende

Zu sam menarbeit der norddeutschen

Länder in Sachen

Wasserstoff ein.

CMA CGM kauft ein

Marseille - Die französische

Groß reederei CMA CGM Group

hat in China 22

Contai ner -

schiffe im Wert

von fast zwei

Milliarden Euro

geordert. Das

verlautet aus

Branchen -

kreisen. Der

Linienriese

bestellt zwölf Neo-Panamax-

Boxschiffe (13.000 TEU) für klimafreundliche

Brennstoffarten

und zehn Panamax-Schiffe

(5.000 TEU) mit

Gaswaschanlage (Scrub ber).

Damit wird sich die

Großreederei weiter ausdehnen.

Schon jetzt bedient sie 257

Routen zwischen 420 Häfen in

160 Ländern.

I, Hamburg!

Neues aus der Schifffahrt | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Foto: Küster

Money, money, money...

Suez - Der am 23. März im

Suezkanal havarierte taiwanesische

Megafrachter „Ever Gi -

ven“ sitzt immer noch mit seiner

Ladung aus gut 20.000

Containern auf einer Aus -

weich strecke fest. Der Grund:

Die ägyptischen Behörden wollen

das Schiff nicht freigeben.

Sie fordern 300 Millionen US$

für Bergungsarbeiten und dieselbe

Summe für den „Image -

verlust“ der weltweit wichtigen

Wasserstraße. Dagegen will

jetzt der Schiffsversicherer UK

Club vor Gerichten klagen. Er

vermisst Belege für die exorbitante

Rechnung und will Belege

für die Behauptung, der Kanal

habe einen schlechten Ruf erlitten.

Die 400 Meter lange „Ever

Given“ war auf Grund gelaufen

und dahinter stauten sich eine

Woche lang mehr als 400

Schiffe.

Kreuzfahrt vor

Neubeginn

Warnemünde – Das Kreuz -

fahrt schiff „AIDAsol“ hat auf

See und ohne Passagiere fast

eine Woche lang umfangreiche

Hygienetests mit Erfolg abgeschlossen.

Damit dürfte in

Kürze wieder die erste Lust -

seefahrt seit dem Corona-Lock -

down starten können. Außer -

dem hat die „AIDAsol“ in War -

ne münde die derzeit größte

Landstromanlage Europas ausprobiert

– sie kann zwei Kreuz -

fahrt schiffe gleichzeitig mit Strom

versorgen. Damit ist es möglich

in dem Ostseehafen saubere

Elektroenergie zu tanken und

den Dieselmotor abzustellen.

Helgoland, wir kommen!

Hamburg/Cuxhaven - Der

Hochseekatamaran „Halunder

Jet“ befährt vom 20. Mai an

wieder täglich die Route von

Hamburg und Cuxhaven zur

Der Halunder-Jet auf dem Weg nach Helgoland

Foto: PR

Nordseeinsel Helgoland. Dies

teilte die Flensburger Reederei

FRS Helgoline mit. Der Sai -

sonstart war wegen der Coro -

na pandemie mehrmals verschoben

worden. Das Schiff

fasst 680 Passagiere und kann

bis zu 35 Knoten (65 Stunden -

kilometer) schnell fahren. Vor -

aussetzung für die Mitfahrt:

Vor lage eines negativen Co ro -

na-Schnelltests, der nicht älter

als 48 Stunden ist. Wer ohne

Test kommt, kann eine Test -

station am Ableger besuchen.

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