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DHPV Jahresbericht 2019

Der 2019 erstmal veröffentliche Jahresbericht gibt einen Einblick in die Vielzahl der Aufgaben, die in der Geschäftsstelle, in den Fachgruppen, vom wissenschaftlichen Beirat und vom Vorstand des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) bearbeitet worden sind. Schwerpunktthemen sind das hospizliche Ehrenamt und Fragen rund um die Suizidbeihilfe nach dem Urteil des BVerfG zu § 217 StGB.

Der 2019 erstmal veröffentliche Jahresbericht gibt einen Einblick in die Vielzahl der Aufgaben, die in der Geschäftsstelle, in den Fachgruppen, vom wissenschaftlichen Beirat und vom Vorstand des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) bearbeitet worden sind. Schwerpunktthemen sind das hospizliche Ehrenamt und Fragen rund um die Suizidbeihilfe nach dem Urteil des BVerfG zu § 217 StGB.

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Presseinformationen

Presseinformation

Besseren Zugang zu medizinischem Cannabis ermöglichen

Seit 2017 ist es Mediziner*innen grundsätzlich möglich,

Cannabis als Medizin unter bestimmten Voraussetzungen

zu verschreiben, das letzte Wort haben

jedoch die Krankenkassen, die entsprechende Anträge

auch ablehnen können. Neben diesem Genehmigungsvorbehalt

der Krankenkassen verhindern

auch die komplizierte Antragsstellung, die hohe Ablehnungsquote

von ca. 40 Prozent sowie zum Teil

Lieferengpässe in Deutschland die zeitnahe Linderung

der Beschwerden von Patient*innen. Vor diesem

Hintergrund plädierte der DHPV dringend dafür,

den Genehmigungsvorbehalt der Krankenkassen bei

Erstverordnungen von Cannabis als Medizin aus dem

SGB V zu streichen.

Presseinformation zum Tag der Kinderhospizarbeit

Für mehr Selbstbestimmung auch für schwerstkranke und sterbende

Jugendliche sowie junge Erwachsene

Zum Tag der Kinder- und Jugendhospizarbeit, der jedes

Jahr am 10. Februar gefeiert wird, forderte der

DHPV umfassende Teilhabe auch für schwerstkranke

und sterbende Jugendliche sowie junge Erwachsene

– zum Beispiel durch den Ausbau von geeigneten

Wohnformen. Auch lebensverkürzend erkrankte Jugendliche

und junge Erwachsene möchten im Rahmen

ihrer Möglichkeiten selbst für sich Sorge tragen

und soweit wie möglich unabhängig sein. Hierzu fehlt

es bisher aber an geeigneten, alternativen Wohnformen

für junge Erwachsene. Die Entwicklung und

Etablierung geeigneter Wohnformen zu gewährleisten,

ist dabei nach Auffassung des DHPV nicht nur

Aufgabe der entsprechenden Verbände oder einzelner

Vereine und Einrichtungen, sondern auch der

Politik sowie der Gesellschaft.

Presseinformation zu 10 Jahren Patientenverfügungsgesetz

„Ich will nicht an Maschinen hängen“ reicht nicht

Am 1. September 2009 war das „Patientenverfügungsgesetzes“

in Kraft getreten. Das Gesetz soll

mehr Rechtssicherheit im Umgang mit Patientenverfügungen

schaffen, das Selbstbestimmungsrecht der

Betroffenen stärken und so der Angst vor Übertherapie

sowie Apparatemedizin begegnen. Anlässlich des

zehnjährigen Bestehens des Gesetzes hat der DHPV

noch einmal klargestellt, dass eine Behandlung nicht

gegen den Willen der Betroffenen durchgeführt werden

darf. Dazu muss die Patient*innenverfügung

aber aussagekräftig genug sein. Einfach nur „Ich will

in Ruhe sterben“ oder „Ich will nicht an Schläuchen

und Maschinen hängen“ reicht nicht. Viele ambulante

Hospizdienste bieten Beratungen zum Verfassen

einer Patient*innenverfügung an. Informieren Sie sich

bitte vor Ort.

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