16. Mai 2021

DerGrazer

- Grazer Metro ist auf Schiene
- Sonntagsfrühstück mit Starmaniac Fred Owusu
- Lösung für Vogelschutzgebiet
- Einschränkungen für Schöckl-Parker
- Montblanc eröffnet Shop in Graz
- Bezirkstour: Hallo in Puntigam

16. MAI 2021, AUSGABE 20

Neu ausgebrütet

Endlich ist eine Lösung für das Vogelschutzgebiet

Weinzödl gefunden. 100.000

Euro soll’s kosten. Im Herbst geht’s los. 6

Alteingesessen

Wir starten unsere große Bezirksserie in

Puntigam und widmen uns den alteingesessenen

Traditionsbetrieben. 12–14

Grazer Experte

erklärt größte

Herausforderungen

beim U-Bahn-Bau

Technische Details. Experte Peter Veit von der Technischen Universität versucht die Kritik an einigen geplanten Stationen der Grazer Metro

zu entkräften: Die Haltestelle im naturgeschützten Stadtpark und Sorge um sensible Geräte bei der Uni Graz sorgten für Aufregung. SEITEN 4/5

STROHECKER ARCHITEKTEN/NEW AGES, GETTY, SCHERIAU


2 die seite zwei

www.grazer.at 16. MAI 2021

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Und plötzlich

gehen wir auf

Kuschelkurs

L

aut einer medial

vielbeachteten

Umfrage von „Iglo“

sind die Steirer mit den

Salzburgern gemeinsam am

skeptischsten, was die

bevorstehenden Lokalöffnungen

betrifft. Das ist natürlich

sehr relativ, denn 45 Prozent

der Befragten wollen den

ersten Ansturm abwarten,

bevor sie das gastronomische

Angebot wieder nutzen. Zehn

Prozent sind noch unentschlossen.

Umgekehrt heißt

das aber auch, dass mindestens

55 Prozent beim ersten

Ansturm auf die Lokale dabei

sein wollen. Und das ist eine

ganze Menge. Auf Graz

heruntergerechnet wären das

in etwa 165.000 Menschen,

die in den Gaststätten auf

Kuschelkurs gehen werden.

Zum Vergleich: Zum Aufsteirern

kommen etwa 100.000

Leute in die Grazer Innenstadt.

Und das auf drei Tage

aufgeteilt. Das heißt, man darf

am 19. Mai mit fünfmal so

vielen Menschen in der

Innenstadt rechnen wie beim

Aufsteirern. Und da sind die

Besucher aus dem Umland

noch gar nicht mitgezählt.

Wer schon beim größten

Volksfest Österreichs war,

wird sich kaum vorstellen

können, wie sich das schon

allein platztechnisch ausgehen

soll. Da darf man

gespannt sein. Eins steht

zumindest auf jeden Fall fest:

Es dürfte ziemlich eng

werden.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

Der Starmania-

Zweitplatzierte

Fred Owusu ist

ein Teetrinker,

viel Frühstück

braucht er

dazu nicht. Er

liebt aber das

Gefühl, in der

Früh den Tag

zu planen. LUEF

... Starmaniac Fred Owusu

Der Zweitplatzierte von Starmania 21 spricht über das Gefühl beim Frühstück,

gute Omen, die Depri-Corona-Zeit, seine Vorbilder und Pläne.

Haben Sie das Starmania-Finale letzte

Woche schon verdaut?

Nur ganz langsam. Ich realisiere es noch nicht

ganz. Hätte nie gedacht, dass ich so weit komme,

das war schon sehr, sehr cool. Aber mein großes

Ziel war es, meinen eigenen Song zu performen.

Wenn man an Christina Stürmer oder

Conchita Wurst denkt, ist der zweite Platz

bei der Show ja eh ein Auftrag ...

Er ist ein gutes Omen. Ich glaube, das liegt daran,

dass man als Zweiter weniger Druck hat. Es geht jetzt

darum, das Beste aus der Aufmerksamkeit zu machen.

Es haben sich ganz viele Produzenten, Labels

und Songwriter gemeldet – das gehe ich jetzt alles

in Ruhe durch. Und ich hätte 40 selbstgeschriebene

Songs, die darauf warten, produziert zu werden.

Also liegt das Lehramtstudium mal auf Eis?

Ich möchte es unbedingt fertig machen und versuchen,

beides zu vereinen. Lehrer sein ist für

mich eine Berufung. Kindern etwas mitgeben zu

können, ist einfach das Schönste.

Wie haben Sie da Corona erlebt?

Im ersten Lockdown ging es mir ehrlich gesagt

sehr, sehr schlecht. Das war eine Depri-Zeit in

meinem Leben. Da hab ich auch den Starmania-

Song „Hold On“ geschrieben. Damals war ich zum

ersten Mal mit mir selbst konfrontiert. Ich hab

mich meinen Ängsten und Sorgen stellen müssen.

Danach ging’s besser. Der Mensch gewöhnt sich

an alles. Jetzt bin ich superfroh darüber, ich hab

mich selbst viel besser kennengelernt.

Wo gehen Sie denn nächste Woche nach

der Öffnung als Erstes hin?

In irgendein Restaurant mit meiner Familie –

ganz spontan. Ich liebe Burger im Burgerista oder

Area 5, aber auch Asiatisch beim Memori. Oder

einfach ein Kaffee im Tribeka.

Apropos Kaffee. Was gibt’s denn eigentlich

zum Frühstück?

Ich bin Teetrinker! Ich finde das Frühstücksgefühl

schön, wenn man den Tag plant, frühstücke aber

nicht viel. Maximal eine Tasse Tee und ein Brot.

Also Energie auch ohne Koffein. Sie waren

ja für Ihre Dancemoves bekannt. Was

bringt Sie denn zum Tanzen?

Es sind ganz, ganz kleine Dinge, die mich voll

happy machen. Ich schätze kleine Gesten sehr,

oder wenn einfach jemand „Danke“ sagt, da könnte

ich tanzen!

Und was macht Sie wütend?

Menschen, die nicht ehrlich sind. Das macht mich

verrückt! Ehrlichkeit ist die Basis für alles!

Wer sind Ihre Vorbilder?

Ganz viele. Auf die Schnelle: Barack Obama, Martin

Luther King, Muhammad Ali, Nelson Mandela.

Und musikalisch Khalid – der ist so wahnsinnig

jung und macht einfach. Das möchte ich auch!


VERENA LEITOLD

Fred Owusu wurde am 5. Juni 1996 in Graz geboren.

Er studiert Lehramt Primarstufe an der KPH.

Seit seinem 18. Lebensjahr schreibt er Songs. Bei

Starmania 21 sang er sich in die Herzen der Fans

und wurde Zweiter nach Anna Buchegger.


graz

4 graz

www.grazer.at 16. MAI 2021

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Jetzt beginnt die große

Rückholaktion.“

Sportamtsleiter Thomas Rajakovics ist

optimistisch, dass die Öffnungen wieder mehr Menschen

für Vereinssport begeistern. STADT GRAZ/FISCHER

Naturschutz im Stadtpark, Geräte der Uni und Co.

Metro auf Schiene

MotoGP-Rennen finden auch heuer

wieder am Spielberg statt. GEOA

Formel-1- und

MotoGP-Rennen

■ Wie bereits im Vorjahr wird

die Steiermark auch im Sommer

2021 zum Nabel der Motorsportwelt.

Mit zwei Formel-1- und

zwei MotoGP-Rennen gehen

insgesamt vier Motorsport-Highlights

am Red Bull Ring in Spielberg

über die Bühne. „Insbesondere

mit dem jeweiligen ‚Großen

Preis der Steiermark‘ rücken wir

abermals auf sensationelle Weise

in das internationale Rampenlicht“,

so Sportlandesrat Christopher

Drexler. Der große Unterschied

zu 2020: Rennen werden

mit Zuschauern stattfinden!

Mehr Infos dazu gibt’s nächste

Woche im der Grazer E-Paper

Mit 99 % im Rücken geht Schwindsackl

große Themen an.

SIMONIS

99 Prozent für

Seniorenobmann

■ 99 Prozent für Seniorenbundobmann

Ernest Schwindsackl

bei der Briefwahl des Seniorenbundes

in Graz. Unter dem

Motto „Besondere Zeiten verlangen

besondere Maßnahmen“

führte der Grazer Seniorenbund

– die größte Seniorenorganisation

in Graz – erstmals eine Briefwahl

für die Wahl des Stadtgruppenvorstandes

durch. 84 Prozent

der Delegierten nahmen daran

teil. Wichtige Senioren-Anliegen

stehen auf der Obmann-Agenda.

Die Grazer U-Bahn ist technisch machbar – in diesem Punkt ist man sich im Expertengremium einig. STROHECKER ARCHITEKTEN/NEWAGES

derGrazer

Welche Öffi-Lösung wünschen Sie sich?

„Ich würde mir

eigentlich eine

höhere Taktung

bei den Bussen

wünschen, vor

allem zu den

Stoßzeiten.“

Wolfgang Zeliska,

71, Pensionist

„Ich hätte gerne

einen weiten

Ausbau der

Straßenbahnen.

Mit einer

Anbindung an

die S-Bahn.“

Margarethe Makovec,

49, Künstlerin

„Persönlich fände

ich ja den S-

Bahn-Ring um

Graz gut, aber

man sollte das

den Experten

überlassen.“

Gerti Lercher, 78,

Pensionistin

Blitzumfrage

„Wenn die U-

Bahn kommt

und funktioniert,

wäre es schon

cool, aber es ist

halt eine teure

Angelegenheit.“

Candy Zimmermann,

29, Marketing

?

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Ich bin für eine

Reduktion des

Autoverkehrs.

Den Platz sollte

man für Bus

und Bim verwenden.“

Andreas Palenik,

30, Geograph


16. MAI 2021 www.grazer.at

graz 5


TOP

GETTY, PRIVAT

Sieger bei Artenvielfalt

Europameister in Sachen Artenvielfalt:

Graz hat mehr als 2200

verschiedene Arten – Rekord!

Unnötige Aktion

Innenstadtbrunnen mussten ausgelassen

werden, da sie mit grüner Lebensmittelfarbe

verunstaltet wurden.

FLOP


trotz Herausforderungen

INFOS. Einige geplante Metro-Stationen sorgten für Aufregung: etwa aufgrund

des Naturschutzes beim Stadtpark oder der sensiblen Geräte bei der Uni. Experten

erklären, wieso die U-Bahn trotz Herausforderungen das Mittel der Wahl ist.

Kurz gefragt …

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Diese Woche fand die zweite

Sitzung des Gremiums

„Innovative Mobilitätslösung

für Graz“ statt, alle Parteien

nominierten ihre Mitglieder.

Neben neuen Straßenbahn- und

Buslinien und dem von der Opposition

bevorzugten S-Bahn-

Ausbau wird dort auch die Metro

für Graz weiter geprüft.

Diese sorgte zuletzt für Aufregung,

da einige Stationen die Experten

mit großen Herausforderungen

zu konfrontieren scheinen.

Etwa die Haltestelle Maiffredygasse,

die im natur- und denkmalgeschützten

Stadtpark liegen würde.

„Den Radweg zehn Zentimeter zu

verbreitern stellt uns vor massive

Probleme, aber eine U-Bahn zu

bauen geht“, ist sich Verkehrsplanungschef

Wolfgang Feigl sicher.

Und Experte Peter Veit von der

TU, der auch federführend an der

Machbarkeitsstudie mitgeschrieben

hat, erklärt, warum: „Wir würden

diese Station nicht offen, sondern

bergmännisch bauen – und

zwar sehr tief unter der Erdoberfläche,

sodass der Park nicht beeinträchtigt

wird. Da kommt uns

auch die Höhenlage zugute, da wir

bis zur nächsten Station Jakominiplatz

sowieso auch sehr tief kommen

müssen.“

Diese Station wird übrigens ebenfalls

sehr tiefliegend bergmännisch

gebaut, da sich dort ja die beiden

Metro-Linien kreuzen würden.

„Ebenso wird es am Hauptbahnhof

laufen, da ja da und dort die Anbindung

an das bestehende Verkehrsnetz

eine Herausforderung ist“, so

MUM-Geschäftsführer Andreas Solymos.

Eventuell noch im Erdreich

um den Bahnhof verborgene Bomben

aus dem Weltkrieg stellen kein

Problem dar. „Da bauen wir viel tiefer.

25 Meter liegen die tiefsten Hal-

testellen unter der Erde“, so Veit.

Sensible Uni-Geräte

Heftige Bedenken meldete auch

die Uni Graz an, da die U-Bahn

die hochsensiblen Geräte des bald

neu gebauten Haus der Physik stören

könnte. „Davon haben wir bei

der Planung nichts gewusst, aber

auch das lässt sich lösen“, versichert

Veit. „Nämlich mit einem

sogenannten Massefedersystem,

wie es in Wien etwa in der Nähe

des Musikverein-Fundaments eingesetzt

wird. Die Schwingungen

der U-Bahn werden damit von der

Umgebung entkoppelt.“

Zwei Straßenbahn-Stationen – in

der Theodor-Körner-Straße und

beim Hilmteich – müssten um 100

bis 200 Meter verlegt werden, um

die direkte Verknüpfung zu gewährleisten.

Ansonsten sollte es keine

Probleme geben. „Das, was wir

vorgeschlagen haben, ist technisch

alles machbar“, so Veit.

... Peter Veit

1

Wie steht es um die Metro?

Veit: Die Metro ist nach

wie vor das Mittel der Wahl

und der S-Bahn vorzuziehen.

So, wie wir sie vorgelegt haben,

ist sie definitiv machbar.

Auch wenn die Linienführung

natürlich kompliziert war.

2

Und wie sieht es mit der

Umweltverträglichkeit aus?

Veit: Natürlich gibt es ein

UVP-Verfahren, aber da haben

wir keine Bedenken.

3

Mit welchen Problemen

rechnen Sie sonst?

Veit: Eigentlich mit keinen.

Aber die Bevölkerung muss

die U-Bahn-Lösung auch

wollen. Da geht es auch um

Servitutsrechte.


6 graz

www.grazer.at 16. MAI 2021

K O M M E N T A R

von

Verena

Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Öffis und Autos

gehören jetzt

unter die Erde

S

eit das Wort U-Bahn in

Graz zum ersten Mal in

den Mund genommen

wurde, gibt es Aufregung

darüber. Das Problem dabei:

Der S-Bahn, der Straßenbahn

und den verschiedenen

Buslinien geht es nicht

anders. Irgendwie hat man in

unserer Stadt das Gefühl, dass

alle immer gegen alles sind.

Und sobald es eine Idee gibt,

kommt eine Gegenidee. Das

ist grundsätzlich auch okay

so, wenn es dann zu einem

breiten Diskurs und einer

ernsthaften Diskussion

kommt. Das wird in Graz mit

den politischen Gremien zur

urbanen Mobilität gerade

versucht. Und trotzdem ist

der Aufschrei nach wie vor

groß. Da ist es ehrlich gesagt

langsam ein bisserl lächerlich,

dass man darüber

streitet, ob eine U-Bahn oder

eine unterirdische S-Bahn die

bessere Lösung ist. Die Frage,

die man sich auch stellen

sollte, ist, was hängt damit

alles zusammen? Die Metro

wäre wohl eine Chance, im

Zuge des Tiefbaus auch die

Quartiersgaragen umzusetzen,

von denen schon so

lange die Rede ist. So könnte

man nicht nur den Öffi-Verkehr,

sondern auch den

Individualverkehr unter der

Erdoberfläche verschwinden

lassen. Ob es sich dann um

eine „normale“ oder eine

Bienenstockgarage handeln

soll, bleibt dann wieder

auszustreiten.

Jetzt kommt

Lösung für

Menschen

und Vögel

DAUERKONFLIKT. Der ständige Streit zwischen Naturgenießern, Sportlern und Vogelschützern

in Andritz schien unendlich zu dauern. Jetzt kommt eine Lösung für alle.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

D

ie Andritzbachmündung

befindet sich seit Anfang

2017 im Natur- und Vogelschutzgebiet

Weinzödl, welches

den Murabschnitt vom Kraftwerk

Weinzödl bis zum Pongratz-

Moore-Steg sowie das Gebiet des

Wasserwerks abdeckt –

dies führte immer wieder

zu emotional

ausufernden Konflikten

zwischen

Naturschützern

und Naturgenießern.

Naturschützer

sehen die Vögel

in diesem wunderschönen

Schutzgebiet

gefährdet und begründen

das mit lärmenden Spaziergängern,

in der Mur badenden,

freilaufenden Hunden und

Freizeitvergnügen wie Grillen,

Picknicks und Partys.

Siegfried Nagl

Wer da eine Lösung erarbeiten

will, muss eine finden, die die

Koexistenz von Naturschutz und

Erholung zufriedenstellt. Daher

ist es das Ziel der Stadt Graz, den

attraktiven Mündungsbereich in

die Mur für Naherholung freizuspielen

und im Gegenzug dazu

eine bessere Abtrennung und Sicherung

des Vogelschutzgebiets

auf den besonders wertvollen

Schotterflächen und

in den Kernzonen des

Wasserwerkareals

sowie strukturelle

Maßnahmen zur

Verbesserung dieser

Lebensräume

einzurichten.

Die Stadt Graz hat

sich vier Projektziele

gesteckt:

1. Bestehende ökologische

Potenziale verstärkt nutzen

und wissenschaftlich begleiten.

2. Strukturvielfalt erhöhen.

3. Besucherdruck mildern, Be-

sucherströme lenken.

4. Infrastruktur zur Beobachtung

der Tierwelt verbessern und

wissenschaftliche Begleitung des

Natur- und Vogelschutzgebietes.

Die Abteilung für Grünraum

und Gewässer wird am Donnerstag

im Gemeinderat die Budgetvorsorge

in Höhe von 157.100

Euro im Jahr 2021 beantragen.

Bürgermeister Siegfried Nagl:

„Das Vogelschutzgebiet in Andritz

wird in Kooperation mit

dem Verein Birdlife weiterentwickelt.

Neue Baumpflanzungen,

Streuobstwiesen und Hecken im

gesamten Schutzgebiet werden

das Gebiet für Vögel noch einmal

attraktiver machen. Schon jetzt

zählt der Mündungsbereich des

Andritzbaches in die Mur für viele

Erholungssuchende und Naturbegeisterte

als Geheimtipp.“

Die ersten Arbeiten sollen noch

im Herbst beginnen; allein für die

Herbstarbeiten in diesem Gebiet

werden rund 100.000 Euro veranschlagt.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich |

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16. MAI 2021 www.grazer.at

graz 7

3 Jahre Kommunikation

OFFENSIVE. Vor drei Jahren wurde die Abteilung für Kommunikation der Stadt neu aufgestellt. Seitdem

hat sich tatsächlich viel getan, die Grazer Bürger werden so umfassend informiert wie noch nie.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Was heutzutage nicht umfassend

kommuniziert

wird, ist nicht passiert“,

weiß Bürgermeister Siegfried

Nagl. „Deshalb liegt uns die stete

professionelle Weiterentwicklung

unserer Kommunikation natürlich

besonders am Herzen.“ Und

genau dies ist in den letzten drei

Jahren passiert. Unter der Leitung

von Max Mazelle wurde vor drei

Jahren eine Informationsoffensive

für die Grazer Bürger gestartet,

die sich in durchaus beeindruckenden

Zahlen abbildet:

■ Die Zugriffszahlen auf die

städtische Homepage www.graz.

at haben sich um 31 Prozent auf

knapp elf Millionen im Jahr 2020

erhöht.

■ Ähnliches gilt für die Sozialen

Medien. Hier verzeichnet

man jährliche Zuwachszahlen

der Follower von 15 bis 20 Prozent.

„Die Reichweite unserer

Facebook-Beiträge liegt derzeit

jährlich bei 14,6 Millionen bei

43.900 Fans, wird sich 2021 aber

auf mehr als 20 Millionen steigen“,

prognostiziert Mazelle. Im

Jahr 2018 waren es noch 8,3 Millionen.

■ Mit Mai 2019 wurde das Stadttelegramm

auf den Infoscreens

der Öffis gestartet. Seither wurden

314 unterschiedliche Themen

kommuniziert.

■ Auch die Zugriffszahlen auf

die News im Intranet stiegen

deutlich an. Im Jahr 2020 waren

es 471.000 Zugriffe, das bedeutet

eine Steigerung von 38,6 Prozent

seit 2018.

Bürgermeister Siegfried Nagl, Amtsleiter Max Mazelle, Vizebürgermeister

Mario Eustacchio und Magistratsdirektor Martin Haidvogl (v. l.) STADT GRAZ/FISCHER


graz

8 www.grazer.at 16. MAI 2021

St. Radegund plant:

Einschränkungen

Heike Heinisser (l.) bei der Eröffnung

von Mamanita SHOPPING NORD

Familienzeit im

Shopping Nord

■ Seit 6. Mai gibt es im Shopping

Nord handgemachte

Baby- und Kinderaccessoires

aus nachhaltigen Materialien.

Der neue Store „Mamanita“ hat

von Babybekleidung bis hin zu

warmen Hauben alles, was eine

junge Familie so brauchen kann.

Dementsprechend freut sich

Centerleiterin Heike Heinisser:

„Mit Mamanita ist es uns gelungen,

einen weiteren, idealen

Partner zu gewinnen, um uns als

Familiencenter zum Wohlfühlen

noch stärker zu etablieren.“

Die vielen Besucher und Wanderer am Schöckl belasten auch die Parkplatzsituation in St. Radegund stark.

KK

Gutscheine für Jahreskarten

ANGEBOT. Beim Erwerb oder einer Verlängerung der „Jahreskarte Graz“ der Holding erhält man

GrazGutscheine im Wert von 20 Euro. Zusätzlich fallen die Jahresgebühren für „tim“ weg.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Holding Graz geht in

Abstimmung mit der

Stadt Graz neue Vertriebswege,

um dem durch die Corona-

Krise bedingten Rückgang von

Jahreskarten-Kunden bei den

Graz Linien entgegenzusteuern.

„Beim Erwerb der nach wie vor

günstigen ,Jahreskarte Graz‘ gibt

es ab sofort weitere Vorteile für

alle Kundinnen und Kunden,

aber besonders für jene, die das

innovative Mobilitätsangebot tim

nutzen oder nutzen möchten“,

erklärt Holding-Vorstandsvorsitzender

Wolfgang Malik. „Hand

in Hand damit gehen die Attraktivierung

der Nutzung des öffentlichen

Verkehrs für den Einkauf

in der Grazer Innenstadt und die

generelle Bewusstseinsbildung

sowie ein Anreiz für multimodale

Mobilitätsangebote.“ Für die

Kunden heißt das konkret, dass

bei Kauf oder Verlängerung einer

Jahreskarte Graz im Zeitraum von

1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 Graz-

Gutscheine im Wert von 20 Euro

ausgegeben werden.

„Die Gutscheinausgabe erfolgt

bei Erwerb der Jahreskarte Graz

im Mobilitäts- und Vertriebscenter

direkt, bei Kauf über den

Online-Shop über den Postweg“,

erläutert Vorstandsdirektor Mark

Perz. Zusätzlich wird das bisher

schon geltende „Multimodale

Premium-Paket“ für Besitzer der

„Jahreskarte Graz“ weiter verlängert.

Bürgermeister Siegfried Nagl:

„Mit dieser vertriebsfördernden

Maßnahme der Holding Graz

kurbeln wir die Grazer Wirtschaft

an. Im besten Fall sind das bis

Die Holding-Vorstände Wolfgang Malik und Mark Perz sowie Bürgermeister

Siegfried Nagl (v. l.) wollen den Verkauf der Jahreskarte ankurbeln. FISCHER

zu 800.000 Euro.“ Und Bürgermeister-Stv.

Mario Eustacchio

ergänzt: „Gerade in diesen wirtschaftlich

schweren Zeiten sind

Fördermaßnahmen für den Einzelhandel

und den Erhalt zahlreicher

Arbeitsplätze von großer

Bedeutung.“


16. MAI 2021 www.grazer.at

graz 9

für Schöckl-Parker

NOTWENDIG. St. Radegund

arbeitet an der

Parkplatzsituation. Der

Bürgermeister bringt

Varianten wie eine

Kurzparkzone ins Spiel.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Die Besuchermassen am

Schöckl bleiben ein Thema,

vor allem die Umlandgemeinden

wie St. Radegund ächzen

unter dem Verkehr. Sie fordern bekanntermaßen

ein Park-Leitsystem

und einen Ausbau des öffentlichen

Verkehrs. Aber nicht nur das: In St.

Radegund soll gemeinsam mit der

Bevölkerung auch die Parksituation

im Ort selbst neu gestaltet werden.

Immerhin waren, so Bürgermeister

Hannes Kogler, im August/

September 2020 laut Mobilfunk-

Aufzeichnungen etwa 42.000 Menschen

am Schöckl unterwegs. .

Schon am Dienstag findet eine

Planungssitzung mit Experten statt,

gemeinsam will man erste Möglichkeiten

ausloten. „Sobald es die

Corona-Situation zulässt, wollen

wir im Sommer die Bevölkerung

verstärkt einbinden“, erzählt Kogler.

Nun werden Vorschläge ausgearbeit,

die dann diskutiert werden sollen.

„Damit wir eine breit getragene

Lösung für diese Verkehrs- und

Parkplatzproblematik finden.“

Drei Ideen

Es gebe aber, wie Kogler zugibt,

auch kritische Stimmen. „Das ist

auch in Ordnung, wir wissen ja

noch nicht, wie so etwas aussehen

kann.“ Denn bei den Parkplätzen im

Ort gebe es eine Doppelnutzung:

„Da gibt es die Schöcklgeher, die ihr

Auto hier parken, und jene Leute,

die in St. Radegund einkaufen oder

ins Gasthaus gehen und Veranstaltungen

besuchen.“ Lösungen werden

nun diskutiert, Kogler nennt

drei Varianten, die bereits zur Diskussion

stehen:

☞ Eine Idee wäre eine Kurzparkzone.

Zwei Stunden wären

beispielsweise kostenfrei, diese

stünden für Einkäufe oder kürzere

Wanderungen zur Verfügung.

☞ Als zweiten Ansatz nennt Kogler

die Variante, nach Gasthausoder

Geschäftsbesuchen Parkgebühren

zurückzubekommen

☞ Möglich wäre auch eine Jahreskarte

für St. Radegunder, die damit

günstiger oder womöglich auch

kostenfrei parken könnten.

Fix ist nichts, es handelt sich um

erste Ideen. „Die wollen wir gemeinsam

mit Experten und der

Bevölkerung ausarbeiten“, so der

Bürgermeister. Laut den St. Radegunder

Grünen um Günter Lesny

kann es langfristig aber nur eine Lösung

geben: den Ausbau der Öffis.

Das „TanzPflanzFeld“ befindet

sich in Wetzelsdorf. TANZPFLANZPLAN AG

TanzPflanzPlan

ist eingeweiht

■ Seit mehr als einem Jahr arbeitet

der Künstler Georg Winter

an der Bestellung des Tanz-

PflanzFeldes in Wetzelsdorf.

Als Teil des Kulturjahr-Projekts

„NORMAL – direkter Urbanismus

x 4“ wird der Umwidmungsprozess

von Agrarflächen

an den Rändern der Stadt in

neue Wohnsiedlungen thematisiert.

Es werden Nutzpflanzen

angebaut, für die Bewohner

vorweg abstimmten. Gestern

wurde es offiziell mit einer Performance

„aktiviert“.


ES 30/50

ES 30/50

Kasseler

Einlauf-

Einlauf-

Sonderstein

Wartehaus Typ H1

4,00

Bäume entfernen

Kasseler

Sonderstein

Wartehaus Typ H1

Fahrplan-Monitor

Kasseler

Sonderstein

Wartehaus Typ H1

Bäume entfernen

Bäume entfernen

Kasseler

Einlauf-

Einlauf-

Sonderstein

15,00

Kombimast

Kombimast

Fahrradbügel

Fahrradbügel

4,00

3,00

Litfaßsäule versetzen

Fahrradbügel

Hydrant

Schutzweg verlegen

Fahrradbügel

BLS abbrechen

Fahrradbügel

10 graz

www.grazer.at 16. MAI 2021

Montblanc eröffnet morgen:

„Grazer“ schickt Kuli

Grazer Michael Schnabl räumte mit

diesem Foto einen Preis ab. SCHNABL

Grazer räumten

Fotopreise ab

■ Die steirischen Berufsfotografen

haben auch 2020 Kreativität

und Professionalität bewiesen:

Mit 400 Einreichungen

in zwölf Kategorien überzeugten

die Profis die Jury beim

Landespreis 2020. Trotz widriger

Corona-Umstände konnten

die Gewinner ihre Preise

im Europasaal der WKO Steiermark

abholen. Der Grazer Michael

Schnabl gewann gleich

in drei Kategorien, Werner

Krug, ebenso Grazer, staubte

zwei Preise ab.

Das Team von Montblanc: Andrea Walter, Silvia Unterrainer (Shop-Managerin), Viktoria Schütz & Viktoria Wack

FISCHER

Baum-Allee am Kai wird erweitert

MEHR GRÜN. Am Roseggerkai vor dem ÖGK-Gebäude werden im Zuge der Regionalbus-Verlegung

eine Grünfläche attraktiviert und die Allee erweitert. Die Planungen laufen, im Herbst ist es so weit.

B1165

B7890

B7892

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Vier Haltestellen für Regionalbusse

wandern bald

vom Griesplatz vor das

ÖGK-Gebäude auf den Roseggerkai.

Im Zuge der Arbeiten

wird auch die dortige Baum-Allee

erweitert und die Grünfläche

attraktiviert. Rund 900.000 Euro

soll das Projekt kosten, die Mittel

kommen aus Rücklagen des Verkehrsverbundes.

Im Herbst soll

alles umgesetzt sein, die Planungen

laufen deshalb gerade auf

Hochtouren. „Die neuen Bäume,

es werden Laubbäume, werden

nach dem Schwammstadtprinzip

gepflanzt, was sie rubuster

machen soll“, erklärt Grünraumabteilungsleiter

Robert Wiener.

Genau sind es vier Bäume, die

entfernt werden müssen, dafür

werden 14 neue gepflanzt – ergibt

ein Plus von zehn Bäumen.

Parkplätze müssen weg

„Zugunsten des Grünraums

müssen allerdings ein paar

Parkplätze weichen. Die jetzt

bestehenden Schrägparkplätze

werden durch Längsparkplätze

ersetzt“, erklärt Wolfgang Feigl,

Leiter der städtischen Verkehrsplanung.

Ähnlich läuft es mit den Bus-

Endhaltestellen. Auch diese werden

auf Wunsch des Bezirksrates

nun der Länge nach angeordnet.

„Unsere ursprünglichen Einsprüche

wurden berücksichtigt,

die Allee wird erweitert. Wir sind

zufrieden, dass der boulevardartige

Straßenraum vom Augarten

so weiter attraktiviert wird“,

freut sich Bezirksvorsteher Klaus

Strobl.

3,25 3,25

3,00 3,51

B1115_E

B1116_E

Trampelpfad Trampelpfad Trampelpfad

1,50

2,00

Rigol Rigol Rigol

3,25 0,35

4,00 3,25

3,40

0,98 4,30

3,05 3,00

Kasseler Sonderbordstein (16cm) Kasseler Sonderbordstein (16cm)

2,00

12 Längsste lplätze (je 6m)

15,00 8,00 15,00 8,00 15,00

0,49

3,25 0,35 1,50

2,00

4,00 3,40 3,25

1,00 4,29

2,93

3,10

Am Roseggerkai werden zehn zusätzliche Bäume gepflanzt. Statt den schrägen

kommen Längsparkplätze, außerdem vier Regionalbus-Stationen. STADT GRAZ, STREET VIEW

3,25

3,25

3,40

4,00

2,00

ES 30/50

4,00

Taxi-Längsste lplätze 21,00

Schleppkurve Gelenk

Citaro L=18,125m


16. MAI 2021 www.grazer.at

graz 11

auf eine Reise

TOLL. Morgen eröffnet

mit Montblanc die wohl

bekannteste Schreibwarenmarke

der Welt.

Promis unterschreiben

mit speziellem Kuli.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Morgen ist es so weit: Erstmals

präsentiert sich die

Weltmarke Montblanc

mit ihrem umfangreichen Sortiment

in Graz: in einer Boutique

in der Sackstraße 5. Berühmte

Schreibgeräte, mit denen bereits

Größen wie Barack Obama,

Johnny Depp oder Ernest

Hemingway geschrieben haben,

Accessoires, Uhren, Gürtel,

Kopfhörer, Schlüsselanhänger,

Business-Taschen und auch Laptop

Cases, Rucksäcke und Reise-

Trolleys bekommt man im Exklusivstore,

der europaweit erstmals

in Weiß, anstatt in Schwarz, erstrahlt.

Eröffnet wird der rund 80

Quadratmeter große Shop morgen,

Montag, 17. Mai, um 10 Uhr.

Das Team rund um Shop-Managerin

Silvia Unterrainer freut

sich schon, mit ihrem Wissen

rund um die Welt von Montblanc

die Kunden zu begeistern.

Szene soll unterschreiben

Bürgermeister Siegfried Nagl

hatte schon die Ehre: Er unterschrieb

bereits vorab exklusiv mit

einem Montblanc-Kugelschreiber

im Gästebuch. Daraufhin hat

sich „der Grazer“ etwas Besonderes

einfallen lassen – jedes Mal

derselbe Stift, aber jedes Mal eine

andere berühmte Persönlichkeit.

Der Kugelschreiber soll sozusagen

auf die Reise gehen und die

Grazer Szene dazu animieren, für

eine Widmung im Shop vorbeizuschauen.


12 graz

www.grazer.at 16. MAI 2021

In Puntigam

IMMER NOCH DA. Manche Betriebe gibt’s im

Grazer Bezirk Puntigam seit Jahrhunderten: Wer

diese sind und wie sie heute noch bekannt sind.

In diesem Video haben wir die Lieblingsplatzerl unserer „Grazer“-Leser in

Puntigam zusammengeschnitten. Schicken auch Sie uns eines!

KK

Wir wollen Videos aus

allen Bezirken sehen

START. Wir zeigen andere Seiten der Grazer

Bezirke. Schicken Sie uns Ihr Lieblingsplatzerl!

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Graz hat viel zu bieten,

von den Klassikern wie

Uhrturm, Kunsthaus und

Murinsel bis hin zu blühenden

Parks und sonnigen Platzerln an

der Mur. Aber abseits der touristischen

Trampelpfade gibt

es noch zahlreiche versteckte

Ecken, die wir unseren Lesern

nicht vorenthalten und näherbringen

wollen.

Wir haben dazu aufgerufen,

uns Videos von seinem absoluten

Lieblingsplatzerl aus seinem

Bezirk zu schicken – die

ersten verborgenen Schätze

haben uns bereits erreicht. Da

wir uns in dieser Ausgabe und

in Kooperation mit der Wirtschaftsabteilung

der Stadt Graz

dem Bezirk Puntigam widmen,

haben wir die passenden Einblicke

extra für Sie zusammengeschnitten.

Videos im E-Paper

Kennen Sie auch ein schönes

Platzerl in Ihrem Heimatbezirk?

Dann machen Sie doch ein

Foto oder ein Video davon und

schicken Sie es uns einfach mit

ein paar Zeilen an https://xfer.

regionalmedien.at/filedrop/

valentina.gartner@grazer.at. Wir

werden Ihren Lieblingsplatz auf

unserer Homepage veröffentlichen,

und die besten Einsendungen

werden in unserem täglichen

E-Paper erscheinen!

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Zum Auftakt unserer Tour

durch alle Bezirke in Graz,

bei der wir diese Woche in

Puntigam starten, plaudert der

Bezirksvorsteher von Puntigam,

Helmuth Scheuch, aus dem

Nähkästchen. Welche Betriebe

sind nicht mehr wegzudenken

und ein sogenanntes Urgestein

im Bezirk? Wir machen uns auf

eine kleine Reise in die Vergangenheit

...

1838 gründete die Familie

Knabl am Rand von Graz die

Brauerei Puntigam. Dies war

der Beginn des Siegeszuges des

„bierigen“ Bieres – von dem

mittlerweile rund 200 Millionen

Krügerl pro Jahr getrunken

werden. Puntigamer ist eine der

meistverkauften Biermarken

in Österreich. Die Bierbrauerei

wird in Puntigam noch nach

alter handwerklicher Tradition

betrieben – nur eben mit modernstem

Gerät. „Ich selbst stoße

sehr gerne mit einem Bier

an, bin auch ein waschechter

Puntigamer (in jeder Hinsicht)“,

schmunzelt der Bezirksvorsteher.

Die Konditorei von Charly

Temmel in Graz ist eine der ältesten

Konditoreien mit eigener

Backstube. Täglich produziert

sie frische Mehlspeisen und beliefert

eine Vielzahl an Betrie-


16. MAI 2021 www.grazer.at

graz 13

versteckt sich Tradition

ben innerhalb der Steiermark.

Außerdem: das cremige Eis, das

vor allem an heißen Tagen die

Leute lockt. In der Mitterstraße

1 in Puntigam findet man das

Stammhaus, welches zum Herzstück

des Bezirkes zählt.

Als Urgestein zählt auch die

Apotheke Puntigam in der Triester

Straße 373. Bereits seit fast

100 Jahren – um genau zu sein

seit 1923 – versorgt man die Bewohner

mit Medizin. Nur wenige

Apotheken können von sich

behaupten, seit fast einem Jahrhundert

sogar ein reines Familienunternehmen

zu sein – die Familie

Krainer leitet seit Tag eins

und bis heute in verschiedenen

Generationen das Unternehmen.

„Wir haben in unserem Bezirk

noch viel mehr Schätze, die es

verdienen, hervorgehoben und

in den Mittelpunkt gestellt zu

werden. Ich bin stolz auf all das,

was wir bieten“, so abschließend

der Bezirksvorsteher.

Ob Eis vom Temmel oder „bieriges“ Puntigamer Bier: In Puntigam tummeln sich Weltmarken auf einem Fleck. SCHERIAU, QUACK


14 graz

www.grazer.at 16. MAI 2021

Bezirkstour durch Puntigam:

Bürgermeister zu Besuch bei XAL

EINZIGARTIG. Gemeinsam mit Bürgermeister Siegfried Nagl touren wir durch die Bezirke. Diese Woche

ist das weltweite Unternehmen XAL in Puntigam dran. Nagl plaudert privat und denkt über Projekte nach.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

In Kooperation mit der Wirtschaftsabteilung

der Stadt

Graz gehen wir in den kommenden

Monaten auf eine Tour

durch die Grazer Bezirke. Dabei

begleiten wir den zuständigen

Referenten Bürgermeister Siegfried

Nagl bei einem exklusiven

Besuch im jeweiligen Bezirk.

Diese Woche starten wir mit einer

ganz speziellen Tour durch

die Firma XAL in der Auer-Welsbach-Gasse

36 in Puntigam.

XAL ist führender Hersteller

von hochwertigen Leuchten und

Lichtsystemen für Shop-, Büro-,

Hotel- und Wohnraumbeleuchtung.

Das Eingehen auf ganz

spezielle Sonderwünsche unterscheidet

das Unternehmen von

der Konkurrenz. Es ist gelungen,

vom regionalen Jungunternehmen

in Graz international durchzustarten.

Die Aufträge kommen

mittlerweile aus aller Welt, letztes

Jahr wurde sogar das 30-jährige

Bestehen gefeiert.

„Ich kann mich noch zurückerinnern,

als ich selbst noch Jungunternehmer

war und nicht in

der Politik, hab ich mir gedacht,

ich möchte für mein Unternehmen

eine bessere Beleuchtung

haben. Da gab es zwei junge Brüder

namens Hierzer, die waren

damals noch in der Keplerstraße

in einem Keller und wollten den

Weltmarkt erobern. Ich durfte einer

ihrer ersten Kunden sein und

bin nach wie vor erstaunt, was sie

alles geschafft haben“, schwelgt

der Bürgermeister in Erinnerungen.

Keine Kopie möglich

„Immer mehr Länder legen großen

Wert auf gutes Licht. Beispielsweise

die Schweiz hat viele Möglichkeiten

und investiert viel. Man merkt

einen Umschwung – gerade in der

Berufswelt –, wie wichtig das richtige

Licht für Räume ist. Das freut

uns natürlich umso mehr. Wenn

jemand einmal die Liebe zum Licht

entdeckt hat, verschwindet diese

auch nicht mehr. Kopiert können

wir aber nicht werden“, beruhigt

Michael Engel, Geschäftsführer

von XAL, Nagl sofort. Auch wenn

gerade China dafür bekannt ist,

sämtliche Technologien selbst zu

nutzen, können sie bei der von XAL

nicht weit kommen. „Wir schützen

unsere Konzepte, so gut es nur geht.

Es ist alles sehr gut und komplex,

also sehr schwer zum Nachbauen.

Unsere Leuchten heben sich auch

von möglichen Ko pien immer ab“,

so Engel.

Sofort ins Auge gestochen ist dem

Bürgermeister bei der Tour eine

Fräsmaschine. „Diese Maschinen

faszinieren mich besonders. Mein

Alle Fotos auf

www.grazer.at

„Grazer“-GF Gerhard Goldbrich, XAL-GF Michael Engel, Bürgermeister Siegfried

Nagl, Bezirksvorsteher Helmuth Scheuch, XAL-GF COO Martin DlaskaFISCHER

Schwiegervater war nämlich bei der

Andritz noch Spitzendreher“, plauderte

Nagl aus dem Nähkästchen.

Lichtkonzepte für Graz

XAL sticht heraus, und deswegen

nutzte der Stadtchef die Gelegenheit,

gemeinsam künftige Lichtprojekte

anzudenken und möglicherweise

gemeinsam zu realisieren.

„Ich habe einmal im Ausland einen

Durchgang gesehen, bei dem beim

Betreten Blumen zu leuchten begonnen

haben. Ich kann mir so

etwas in der Art auch für Grazer

Schwachstellen vorstellen. Zum

Beispiel Durchgänge, bei denen

sich nachts keiner mehr durchtraut,

oder Brücken, die düster wirken“,

zeigt sich Nagl optimistisch.

Die Tour durch XAL war für alle

Beteiligten eine wahre Erleuchtung.

Nächstes Monat sehen wir

uns Andritz genauer an.

Kammermitglieder in Puntigam

■ Gewerbe und Handwerk: insgesamt 463, aktiv 391, ruhend 72

■ Industrie: insgesamt 18, aktiv 18, ruhend 0

■ Handel: insgesamt 310, aktiv 269, ruhend 41

■ Bank und Versicherung: insgesamt 7, aktiv 7, ruhend 0

■ Transport und Verkehr: insgesamt 96, aktiv 80, ruhend 16

■ Tourismus und Freizeitwirtschaft: insgesamt 93, aktiv 75, ruhend 18


■ Information und Consulting: insgesamt 214, aktiv 183, ruhend 31

WIRTSCHAFT IM BEZIRK

DIESER BEITRAG WURDE VON DER ABTEILUNG FÜR WIRTSCHAFTS- UND TOURISMUSENTWICKLUNG DER STADT GRAZ

FINANZIELL UNTERSTÜTZT UND UNTER WAHRUNG DER VOLLEN REDAKTIONELLEN UNABHÄNGIGKEIT ERSTELLT.


16. MAI 2021 www.grazer.at

Geidorf

graz 15

Hitzendorf

Bundesrat Karlheinz Kornhäusl, Direktorin Ruth Astner, Kathi Sieder und

Bezirksvorsteher Gerd Wilfling (v. l.) mit Schülern der VS Geidorf STVP/GERLETZ

Kroatisch lernen an der

Volksschule Geidorf

TOLL. In Geidorf können Schüler im dualen Unterricht

schon in jungen Jahren Kroatisch lernen.

Von Julian Bernögger

julian.bernoegger@grazer.at

Viele Sprachen zu sprechen

ist immer von Vorteil,

deshalb läuft an der

Volksschule Geidorf ein ganz

besonderes Projekt: In jeweils

einer Klasse pro Jahrgang können

die Schüler im Rahmen

eines Sprachenschwerpunktes

Kroatisch lernen.

In den Klassen sind Kinder,

deren Muttersprache Kroatisch

ist, aber auch Kinder, deren Erstsprache

Deutsch ist. Ziel des

Unterrichts mit diesem Schwerpunkt

ist es, die mitgebrachten

Sprachkompetenzen der Schüler

mit der Erstsprache Kroatisch

zu fördern und gleichzeitig den

anderen Schülern Kroatisch

als Fremdsprache näherzubringen.

Gemeinsam mit dem

Klassenlehrer unterrichtet rund

acht Stunden pro Woche auch

eine Lehrperson, die Kroatisch

spricht. Bei den Eltern kommt

das Projekt sehr gut an. Manche

haben sich sogar speziell wegen

des Kroatisch-Schwerpunkts für

die Schule entschieden: „Wir haben

jetzt bereits das fünfte Kind

an der Volksschule Geidorf, we-

gen diesem tollen Kroatisch-Unterricht“,

berichtet eine Mutter.

Auch ihr sechstes Kind möchte

sie in die Volksschule Geidorf

schicken, wenn es so weit ist.

Projekt drohte das Aus

Doch ob es den Sprachunterricht

dann noch geben wird, war

bis vor kurzem fraglich, denn

dem Projekt, das seit dem Jahr

2007 läuft, drohte eine Reduktion

der Stunden, wenn nicht sogar

das komplette Aus.

Also wandte man sich an Bundesrat

Karlheinz Kornhäusl

und den Bezirksvorsteher von

Geidorf, Gerd Wilfling. Gemeinsam

setzten sie sich für den

Erhalt des Kroatisch-Schwerpunkts

ein. Mit Erfolg: Das Projekt

ist gesichert und läuft weiter.

„Es ist wirklich ein tolles Projekt,

es wäre sehr schade gewesen,

wenn es das nicht mehr geben

würde“, sagte Karlheinz Kornhäusl.

Für Gerd Wilfling war die

Angelegenheit auch eine persönliche:

„Ich bin ja selber hier

in die Volksschule gegangen.“

Auch Direktorin Ruth Astner

ist für die Rettung des Projekts

dankbar: „Wir freuen uns sehr,

dass das geklappt hat.“

Familie Schaden-Hussler letztes Jahr vor den Schäden. Klein: Werner Schrottner, Hubert

Lackner und Andreas Spari bei Vorarbeiten für ein Rückhaltebecken.

LUEF, STROBL CHRISTA

Drei Millionen für den

Hochwasserschutz

ENDLICH. Nach jahrelangen Überschwemmungen

werden ab Juni drei Rückhaltebecken gebaut.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Wir können bald nicht

mehr“, so titelten wir

vor etwa einem Jahr

und zitierten dabei die Hitzendorfer

Familie Schaden-Hussler.

Die dreiköpfige Familie mit

kleiner Landwirtschaft aus dem

Ortsteil Berndorf kämpfte schon

damals seit 15 Jahren gegen regelmäßiges

Hochwasser – und

wurde vor einem Jahr erneut von

Überschwemmungen getroffen.

15 Jahre große Schäden, jahrelanges

Warten auf versprochene

Rückhaltebecken sollen nun aber

endlich ein Ende haben. Denn:

Wie Hitzendorfs Bürgermeister

Andreas Spari informiert, liegt

man mit der Planung bereits in

der Zielgeraden. Baubeginn des

Hochwasserschutzes soll schon

im Juni sein.

Drei Millionen

„Wir sind in der Zielgeraden“, so

der Bürgermeister. Nach langen

projektbezogenen Vorarbeiten,

Planungen, Grundablöseverhandlungen

und weiteren organisatorischen

Abklärungen steht

der Baustart also bevor.

Konkret werden drei Rückhaltebecken

(Altenbergbach,

Schüttingbach, Mühlbach) sowie

eine Entlastungsrohrleitung

vom Bereich des ESV Berndorf in

Richtung Mühlbach entstehen.

Kostenpunkt: drei Millionen

Euro, zwei Millionen trägt die

Gemeinde, eine kommt aus Förderungen

von Bund und Land.

Der Gemeinderat hat sich bereits

einstimmig zu den Maßnahmen

bekannt, die vor allem in

den Ortsteilen Altreiteregg und

Berndorf viele Häuser schützen

sollen. Der Bauvertrag mit der

Firma Porr wurde abgesegnet,

schon im Winter wurden von den

Eigentümern im Bereich der geplanten

Hochwasserschutzdämme

notwendige Holzschlägerungen

durchgeführt.

Spari zeigte sich jedenfalls erfreut,

dass es endlich zu einer

Lösung kommt: „Ich hoffe auf

einen ruhigen, hochwasserfreien

Sommer, damit die Firma Porr

in Ruhe und ohne Zwischenfälle

bauen kann und nach zwölf

Monaten Bauzeit die betroffenen

Bewohner in Altreiteregg und

Berndorf wieder in Ruhe wohnen

können, ohne Angst vor jedem

Gewitter zu haben.“


16 graz

www.grazer.at 16. MAI 2021

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Politiker-Ignoranz

Seit Jahren fordern wir Anrainer ein

allgemeines Lkw-Parkverbot gegenüber

unserer Einfamilienhaussiedlung

in der Alten Poststraße südlich

Zentralfriedhof. Ein Anrainer hatte

in Eigenregie Begrenzungspflöcke

angebracht, damit die Lkw nicht

einfach einparken können.

Nach einigen Tagen waren diese

verschwunden. Vor Jahren war dieser

Streifen ein schöner Grünstreifen

mit Blühwiese. Trotz Grazer Grünraumverordnung

wurde dieser

Streifen verwüstet.

Anfänglich haben Polizei und Ordnungswache

noch Strafzettel verteilt.

Hat nix geholfen.

Interventionen, hier ein Lkw-

Parkverbot einzurichten, beim Bezirksvorsteher

Hrn. Scheuch waren

ebenso fruchtlos wie jene bei Verkehrsstadträtin

Fr. Kahr.

Die interessieren die Probleme der

Bürger nur, wenn politisch etwas

herausschaut. Es kann doch nicht

sein, dass diese Firmen keine Verpflichtung

haben, Stellplätze für

den Fuhrpark vorzuhalten! In der

Zone kommt es regelmäßig zu Behinderungen,

da die Rangierung

der Lkw in zweiter Spur erfolgt und

dabei die Motoren weiterlaufen!

Das auch mitten in der Nacht und

an Wochenenden!

Es wird sich so lange an derartigen

Problemen nichts ändern, so lange

es möglich ist, dass sich in und neben

Wohnsiedlungen Industriebetriebe

ansiedeln!

Walter Kriwetz, Graz

* * *

Gefahr im Verzug

Nachdem es mir nach mehreren

Interventionen nicht gelungen ist,

dass ein verkehrstechnischer Missstand

beseitigt wird, wende ich

mich an Sie.

Am Ende der Ferdinand-Prirsch-

Straße/Kreuzung Martinhofstraße

(8054 Graz) zeigt die Straßenbezeichnung

in die falsche Richtung,

sodass es für einen von Süden

Richtung Norden kommenden Verkehrsteilnehmer

nicht ersichtlich ist,

dass es sich hier um eine öffentliche

Straße mit Vorfahrtsrecht des von

rechts Kommenden handelt.

Ich hoffe, dass die zuständige Behörde

– besonders der Leiter des

Straßenamtes, Herr Thomas Fischer

– diese Zeilen liest und den

Missstand behebt, bevor ein Unglück

geschieht.

Meinrad Kraner, Graz

* * *

Andritz hat viel Grün

Zum Bericht „Vision vom grünen

Andritz“: Ich finde, in Andritz gibt

es sehr viel Grün, und meiner Meinung

nach muss man nicht zusätzlich

Bäume „in den Asphalt“ setzen.

Bezüglich Zugang vom Schöckelbachweg

zum Bach möchte ich

anmerken, dass es meiner Meinung

nach genügend Zugänge zum Bach

gibt und Kinder sowie Erwachsene

sehr wohl „Bachuferwanderungen“

machen könnten. Leider wird dies

durch die vielen Hundehaufen entlang

des Ufers, welche im Sommer

auch eine fürchterliche Geruchsbelästigung

darstellen, vermiest.

Entlang der Andritzer Reichsstraße

bis zum Schöckelbachweg gibt es

auf jeder Grün-, Stein-, Asphaltfläche

Hundehäufen, so weit das Auge

reicht! Ich und viele mit mir würden

sich entlang des Schöckelbaches

vom Brückerl Schöckelbachweg

zum Stadlgrund bis zum Pflegerbrückerl

ein Verbot für Hunde, welches

auch zeitweise kontrolliert

wird, wünschen.

Christine Ferstl, Graz

* * *

Lärm am Ragnitzbach

In Ragnitz gibt es eine große Lärmquelle.

Am früheren Allround Tennis

Areal, Ragnitzstr. 58b, befinden

sich seit einiger Zeit nicht nur Tennisplätze,

sondern auch sog. Padelcourts

des Racket Sport Center

Graz – RSCG GmbH. Hier wird auf

mehreren Plätzen (Gewerbebewilligung

ohne Einbindung der Anrainer?)

von ca. 7 bis 23 Uhr gespielt.

Ganz gleich, ob während der Woche,

samstags (12–15 Uhr Ruhe!)

oder auch sonntags! Der Lärm der

Schläge ist hunderte Meter weit

zu hören, ebenso die ekstatischen

Schreie der Spieler. Trotzdem gibt

es keine Lärmschutzwände, sondern

nur niedrige Planen! Man

muss sich fragen, wer das genehmigt

hat? In der Nähe befindet

sich die Klinik Graz-Ragnitz.

Nun soll am 19. Mai 2021 eine

Bauverhandlung stattfinden,

bei der zwölf (!) Lichtanlagen

genehmigt werden sollen.

Peter Wochesländer, Graz

Vorbildlich:

GEHT DOCH. Selbst leidgeprüfter

Altstadtschützer

kann noch jubeln: In

Mariatrost-Fölling wurde

ein altes Wirtschaftsgebäude

top restauriert.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Ich bin gerade durch Fölling gefahren.

Durch meinen Einsatz

ist hier im Flächenwidmungsplan

und im Räumlichen Leitbild

Dorfgebiet verordnet worden. Mit

großer Freude habe ich heute festgestellt,

dass das alte Wirtschaftsgebäude

des Anwesens Föllinger

Straße 28/30 jetzt wunderbar restauriert

wurde“, ist Altstadtschützer

Peter Laukhardt über dieses

positive Beispiel im Umgang mit

Altbauten begeistert. „Der einzigartige

laubenartige Zugang im

Süden ist erhalten und saniert

worden. In den Ställen stehen

jetzt die Autos der Siedlung aus

mehreren kleinen Häusern, das

gibt ein sehr abgerundetes Bild.“

Peter Laukhardt ist es gelungen,

das Stadtplanungsamt von

der Wichtigkeit der Erhaltung

des Dorfes Fölling zu überzeugen,

weshalb in dem im Februar

2018 endgültig beschlossenen

Flächenwidmungsplan eine Ausweisung

als „Dorfgebiet“ erfolgte.

Als erste Wohnanzeigen für

das neue Wohnen im alten Dorf

Fölling geschalten wurden, befürchtete

Altstadtschützer Peter

Laukhardt schon Schlimmes.

Und dann jetzt die Überraschung:

Das alte Wirtschaftsgebäude ist

seinem neuen Zweck zugeführt

worden, im hofseitigen Untergeschoß

sind Garagenplätze für die

Bewohner der Einfamilienhäuser

eingerichtet worden. Das Objekt

wurde neu weiß verputzt. Das

Highlight ist aber der restaurierte


16. MAI 2021 www.grazer.at

graz 17

Altbau restauriert

Flohmarkt vor

Herz-Jesu-Kirche

■ Ab 21. Mai wird es wieder einen

Flohmarkt vor der Herz-Jesu-Kirche

geben. „Quartier-Flohmarkt“

nennt sich das neue Projekt, und

der Markt soll an jedem dritten

Freitag eines Monats stattfinden.

Die Aussteller kommen aus dem

privaten Bereich. Es sind ältere,

jüngere Personen und auch Kinder

willkommen – es wird verkauft,

getauscht, verschenkt.

Das alte Wirtschaftsgebäude in Fölling erstrahlt in neuem Glanz. LAUKHARDT (2)

laubenartige Zugang im Süden,

gegenüber dem Wohnhaus. Dass

die Bauherren von Immoxx dieses

Schmuckstück dörflicher Architektur

würdigten, verdient größte

Anerkennung.

Keine Good News ohne Bad

News. In Graz-Andritz ist, so

Laukhardt, eine wunderschöne

alte Villa beim Osterhof in der

Neustiftgasse 7 (hinterm Türkentommerl)

in Gefahr. 2011 wurde

das Gebäude noch saniert, was

jetzt passiert, ist noch unklar.


szene

graz

18 www.grazer.at 16. MAI 2021

18

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Ich gönn mir mal einen refreshing

Softdrink. Aber macht euch keine

Sorgen: Am 19. werden wir sicher

mit was anderem anstoßen!“

Schrille-Grille-Chef Andreas Rambacher KK

Die Gastro-Öffnung ist auch

große Sommer-Opening in

Katze-Katze-Leiter Alexander Knoll freut sich über das neue Ambiente im

Innenhof: „Mystisch und märchenhaft“ ist das Motto dieses Jahr. KK (2)

Erste Bierlieferung nach 6 Monaten

für Marktgraf Bernhard Binder (r.) KK

Cocktail-Staatsmeister Dominik

Wolf mixt wieder im Viertel4.

LUEF

COOL. Neben Gastgärten

sperren nächste

Woche auch Sommer-

Lounges und Chillout-

Areas auf – sommerliche

Drinks inklusive.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Jetzt muss nur noch das Wetter

passen. Die Eröffnung der Gastronomie,

nach mehr als sechs

Monaten im Lockdown, kommenden

Mittwoch ist fix. Szene-

Wirte wie Christof Widakovich

(Schlossberg Restaurant, El

Gaucho und Co.) oder Michael

Schunko (Freigeist, Kunsthauscafé)

sprechen von einer äußerst

guten Reservierungslage. Und

auch alle anderen Grazer Gastronomen

sind euphorisch und

freuen sich vor allem auf die

Gastgarten-Saison – bis Ende des

Jahres wird ihnen ja immerhin,

wie diese Woche bekannt wurde,

die Gebühr dafür erlassen.

Judith Schwarz von der aiola-

Family und Landhauskeller- und

Katze-Katze-Partner Alexander

Knoll haben den beliebten Innenhof

auch heuer wieder völlig

neu gestaltet. „Dieses Jahr ist es

ein mystischer Märchenwald geworden“,

verrät Schwarz. „Ganz

viel Grün, viele Tiere, wieder alles

sehr opulent!“

Marktgraf Bernhard Binder

hat den Schanigarten am Lendplatz

auch schon fix und fertig

hergerichtet und freute sich wie

ein kleines Kind über die erste

Bierlieferung nach mehr als

sechs Monaten. „Bei uns gelten

ab kommendem Mittwoch die

drei G – getestet, geimpft, genesen.

Oder wie es am Lendplatz

heißt: Geh, gibt ma a Glasl“,

lacht er.

Sommer-Lounge

Pünktlich mit dem allgemeinen

Opening startet auch schon die

Sommer-Lounge „Viertel4“ im

Joanneumsviertel, wo Cocktail-

Staatsmeister Dominik Wolf

wieder das Zepter aka den Shaker

in die Hand nimmt.

Summervibes gibt’s auch in

der Schrillen Grille im Univiertel.

Ab 15 Uhr wird im Innenhof

draußen mit coolen Drinks ge-

Zurück in die Designzukunft

■ Anders als früher. Innovativ wie immer. Spannend

wie nie zuvor. Und vor allem: Er findet statt.

Der diesjährige Designmonat wurde von CIS-Geschäftsführer

Eberhard Schrempf zusammen mit

Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Bürgermeister

Siegfried Nagl eröffnet. Natürlich heuer

nur auf virtuellem Wege. Das ganze Programm steht

unter dem Fokus „Better Future“ und stellt sich die

Frage: Wie geht’s weiter? „In der Stadt ist deutlich

spürbar, dass die Menschen sich darauf freuen, wieder

mehr zu unternehmen. So war auch das Auftaktwochenende

des Designmonat Graz 2021 von

dieser Stimmung getragen“, freut sich Schrempf in

einer ersten Zwischenbilanz.

Bürgermeister Siegfried Nagl, CIS-Geschäftsführer Eberhard

Schrempf u. LR Barbara Eibinger-Miedl (v. l.)KONSTANTINOV


16. MAI 2021 www.grazer.at

szene graz 19

KANIZAJ, LUEF

das

Graz

feiert. Unter dem Motto „Sunrise

– We are Back“ legt DJ Martin

Freudentanz auf.

Anständig gefeiert wird auch

im Café Glockenspiel, das ab der

Neueröffnung offiziell so heißt,

wie die meisten eh schon sagen:

„Glocke“ – und auf den neuen

Namen muss natürlich auch angestoßen

werden. DJ Ramires ist

am Start.

Das sind die Regeln

Zutritt in die Gastronomie haben

nur Getestete, Geimpfte oder

Genesene. In Graz eröffnen in

der Innenstadt zwei neue Test-

Stationen im Congress und am

Tummelplatz. Auch die Wirte

selbst dürfen Tests vor Ort durchführen,

die dann aber nur für die

Dauer des Aufenthalts gelten. Indoor

sind maximal vier Erwachsene

pro Tisch erlaubt, outdoor

sind es zehn. Es gilt sowohl drinnen

als auch draußen eine Registrierungspflicht.

Sperrstunde ist um 22 Uhr. Außer

auf den Sitzplätzen muss eine

FFP2-Maske getragen werden

und ein Abstand zu haushaltsfremden

Personen von zwei Metern

muss eingehalten werden.

Bernd Pürcher

GEBURTSTAGSKINDER

Der Organisator der Opernredoute DER WOCHE

hatte zwar in der Ballsaison nichts zu

feiern, am 19. Mai aber seinen 46er.

LAND STEIERMARK/FISCHER

Happy Birthday!

Astrid Perna-Benzinger

Die Eventmanagerin vom Aufsteirern

oder Ballo die Casanova feiert

am 21. Mai ihren 44. Geburtstag.

Großer Josef-Krainer-Preis für Paul Pizzera

Schützenhöfer (r.), Schöpfer (l.) und Krainer (2. v. r.) überreichten

Paul Pizzera den Großen Josef-Krainer-Preis.

Mountainfilm Festival setzt heuer Impulse

■ Während der Corona-Zeit ist die Liste der Outdoor-Fans

und Natur-Liebhaber deutlich länger

geworden. Und die können ihrer Leidenschaft

jetzt auch wieder am Bildschirm nachgehen. Festivaldirektor

Robert Schauer und Oliver Kröpfl,

Vorstand des Hauptsponsors Steiermärkische

Sparkasse, präsentierten nämlich die Details zum

Mountainfilm Festival von 9. bis 12. Juni: Online-

Edition und Filmvorführungen vor Publikum, ein

neues Sonderprogramm und eine zusätzliche

Veranstaltungsstätte bringen frischen Wind in

das traditionelle Filmfestival. Der erste Teil des

Festivalprogramms ist online von 5. Mai bis 6.

Juni im Stream zu sehen. Über die Festivalwebsite

werden 25 ausgesuchte Wettbewerbsfilme in den

fünf Wochen bis zum Start des Präsenzfestivals

gezeigt. Unter dem Motto „Impulse“ steht heuer

alles im Zeichen der Macht des Menschen.

■ „Mit kluger, weltoffener und positiv ausgerichteter

Art durch das Leben zu gehen, zeichnet

Hermann Miklas aus. Mit Hirn, Herz und Humor

herausfordernden Zeiten zu begegnen, war und

ist die Leitlinie von Leopold Neuhold und dass

wir in der Steiermark mit Paul Pizzera einen so

authentischen und humorvollen Künstler haben,

ist für unser Kunst- und Kulturland großartig“,

freute sich Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.

Den drei Ausnahme-Steirern überreichte

er zusammen mit Gerald Schöpfer, dem

Obmann des Josef Krainer-Gedenkwerks, und

Georg Krainer, Sohn des verstorbenen Landeshauptmannes

Josef Krainer, am Mittwoch nämlich

den Großen Josef-Krainer-Preis in der Aula

der Alten Universität. Statt dem sonst großen VIP-

Auflauf bei der Verleihung konnte der Festakt via

Livestream mitverfolgt werden.

Festivaldirektor Robert Schauer (r.) mit Steiermärkische-Vorstand

Oliver Kröpfl bei der PräsentationKUNDIGRABER

50 km Fußmarsch zum Glaserl Wein

■ Im Zuge des Grazer Sportjahres

koordinierten sich drei Freunde –

Coiffeur Christopher Gröbl, Heri

Hahn (ÖVP) und Musiker Felix

Latzka –, um einen Fußmarsch von

mehr als 50 Kilometern von Graz

zur Grenze in Ratsch zu bestreiten,

ohne Vorbereitungstraining. „Die

ersten 20 Kilometer flogen wir nur

so dahin, Kilometer 20 bis 30 wurden

dann ein wenig anstrengend,

und dann fingen die Schmerzen an“,

so Gröbl. „Trotzdem schafften wir es

in zehn Stunden!“

Heri Hahn, Christopher Gröbl und

Felix Latzka (v. l.) auf der Reise

KK


22

eco

graz

www.grazer.at 16. MAI 2021

Fachkräfte im Gesundheitsbereich

sind gefragt wie nie.“

Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl kündigte

Fabian Kleindienst

anlässlich des Tags der Pflege einen weiteren Ausbau der Ausbildungsmöglichkeiten

in der ganzen Steiermark an. 22 fabian.kleindienst@grazer.at

LUNGHAMMER

Graz wird zum globalen Hotspot

Von 18. bis 20. Mai findet in der Grazer Messe der „Global Innovation Summit“ statt, online kann man teilnehmen. JACKCOLEMAN, SFG/GIS

INNOVATIV. Grüne

Technologien, Digitalisierung

und die Welt

nach Corona stehen im

Zentrum eines weltweiten

Kongresses in Graz.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Seit Jahren gilt die Steiermark

als der Forschungs-Hotspot

Österreichs, mit einer Forschungs-

und Entwicklungsquote,

die im Spitzenfeld Europas liegt.

Das wird international auch gewürdigt:

Nicht umsonst findet kommende

Woche der „Global Innovation

Summit“, ein internationaler

W I R T S C H A F T

EcoNews

fabian.kleindienst@grazer.at

GRAWE zog Bilanz

■ Die Grazer Wechselseitige um

Vorstandsvorsitzenden Klaus

Scheitegel zog eine positive Bilanz

zum Vorjahr. So konnte in

der gesamten GRAWE Group ein

Gewinn von 122,4 Millionen Euro

erzielt werden. Außerdem vergrößerte

man sich in Südosteuropa

und kaufte Versicherungsgesellschaften

in Nordmazedonien

und Montenegro.

Othmar Ederer und Klaus Scheitegel

zogen positive Bilanz. GRAWE/RALPH KÖNIG

Das AMS Steiermark lief in Krisenzeiten

zu Hochform auf. STREET VIEW

AMS-Geschäftsbericht

■ Das vergangene Jahr war für

das AMS Steiermark sehr herausfordernd.

Das zeigt auch der

Geschäftsbericht 2020. So wurden

beispielsweise knapp 28.000

Kurzarbeitsprojekte von mehr als

15.300 Betrieben gefördert, insgesamt

etwa 155.000 Personen.

Auch in den BerufsInfoZentren

war man aktiv. 2246 Jugendliche

wurden allein in Graz beraten,

dazu kamen noch 5116 erwachsene

Frauen und Männer.

Neu im Aufsichtsrat

■ Bei der Hauptversammlung

der Steiermärkische Bank und

Sparkassen AG wurde Christian

Knill, CEO der Knill Holding

Energy GmbH, neu in den Aufsichtsrat

gewählt. Der Unternehmer

steht gemeinsam mit

seinem Bruder, Industriellenvereinigungs-Präsident

Georg

Knill, der international tätigen

KNILL Gruppe vor. Er folgt im

Aufsichtsrat auf Ilse Bartenstein,

die sich auf eigenen

Wunsch zurückzog.

Christian Knill ist neu im Aufsichtsrat

der Sparkasse Steiermark. KANIZAJ

Vertreter vom Grazer Wirtschaftsbund

sammelten für Kinder. WB GRAZ

Aktion für Kinder

■ Der Wirtschaftsbund Graz

forderte seine Mitglieder zu einem

Frühjahrsputz auf und sammelte

so Spielzeug, Sportartikel,

Skianzüge, Malerfarbe und Essgeschirr

für das Anton-Afritsch-

Kinderdorf in Thal. 38 Kinder

und Jugendliche zwischen 6 und

19 Jahren leben dort und erhielten

durch die vom WB-Geidorf-

Obmann Philipp Hochstrasser

organisierte Aktion dringend benötigte

Gegenstände.


16. MAI 2021 www.grazer.at

graz eco 23


TEURER

GETTY (2)

Gemüse +4,6 %

Ein gesunder Lebensstil ist mitunter

auch teuer. Zumindest stiegen die

Gemüsepreise seit dem Vorjahr.

Schuhe –2,6 %

Wer noch nicht das richtige Schuhwerk

für den Sommer hat, kann

aufatmen. Der Preis ist gesunken.

BILLIGER


für die Wirtschaft der Zukunft

Kongress über Innovationen und

eine zukunftsfähige Welt und Wirtschaft,

in Graz statt – virtuell.

Zukunft im Blick

Drei Themen stehen im Fokus:

☞ Grüner Wandel: Angesichts

der existenziellen Bedrohung durch

den Klimawandel wird es Debatten

und Vorträge zu zukunftsfähigen

grünen Technologien und zu einem

möglichen „Green Deal“ als wirtschaftlichem,

ökologischem und

sozialem Transformationsprozess

geben. Man will die Entwicklung

mit renommierten Vortragenden

wie Bertrand Piccard, der als erster

Mensch die Welt mit einem Ballon

umrundete, weiter vorantreiben.

☞ Digitaler Wandel: Vor allem

wird es dabei um die Vernetzung

von Unternehmen und ihren innovativen

Ideen gehen. Diskussionen

von Branchenexperten sollen

Chancen und Risiken der digitalen

Transformation beleuchten.

☞ Zeit nach Corona: Die vorangetriebene

Digitalisierung, die

soziale Distanzierung, die stark

belastete Wirtschaft und laufende

Innovationsförderungen, um sie

wieder anzukurbeln – all das macht

verschiedene Zukunftsszenarien

möglich, die diskutiert werden.

Chance für Graz

Die Gastgeberin des Summits, Wirtschaftslandesrätin

Barbara Eibinger-Miedl,

freut sich dementsprechend

über den Austragungsort Graz,

der damit im internationalen Rampenlicht

steht: „Forschung und Innovation

gehören zur DNA der Steiermark.

Digitalisierung und grüne

Technologien sind dabei wesentliche

Schwerpunkte, die wir in den nächsten

Jahren weiter ausbauen werden.“

Was für eine Chance das Großevent

(um die 3000 Teilnehmer aus

aller Welt werden erwartet) für die

regionale Wirtschaft bedeutet, zeigt

sich auch daran, dass innovative

Unternehmen als Diskussionsteilnehmer

bzw. für Vorträge eingeladen

werden und so die Chance haben,

sich zu präsentieren, Impulse zu geben

und sich zu vernetzen. So beispielsweise

das Grazer Unternehmen

„Eologix“, das mit innovativen Sensoren

auf Rotorblättern den Output von

Windenergieanlagen steigert und

den Umstieg auf erneuerbare Energien

vorantreiben will.

„Es braucht den grünen Wandel

– nur durch Investitionen in digitale

und nachhaltige Technologien wird

die Energiewende wirklich möglich“,

so Unternehmenssprecherin Esther

Jobst. Genau das soll mit dem Innovationskongress

in Graz vorangetrieben

werden, bei dem Eologix sich

mit Inputs beteiligen wird. Denn,

wie SFG-Geschäftsführer Christoph

Ludwig betont: „Die regionale Wirtschaft

zu fördern, Gründer zu bilden

und zu unterstützen ist die Triebfeder

für Innovation und Wachstum nicht

nur einer Region selbst, sondern weit

darüber hinaus.“

Die Anmeldung für den am Dienstag

(18. Mai) startenden und von

der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft

(FFG), der

Steirischen Wirtschaftsförderung

(SFG) und dem internationalen

Forschungsförderungsnetzwerk

EUREKA organisierten Kongress ist

unter www.gis2021 noch möglich.

Faire Arbeitsbedingungen in Pflege

WICHTIG. Zum Tag der

Pflege am Mittwoch

forderten Arbeiterkammer

und auch ÖGB bessere

Arbeitsbedingungen

und Entlastung.

■ Es ist knapp ein Jahr her,

als viele Menschen regelmäßig

vom Balkon für Menschen

aus den systemerhaltenden

Berufen klatschten. Auch für

die vielen Pflegekräfte – nach

denen weiterhin großer Bedarf

am Arbeitsmarkt besteht, wie

Politiker und Interessenvertreter

nicht müde werden zu

Arbeiterkammer-Steiermark-Präsident Josef Pesserl fordert bessere Rahmenbedingungen

und Entlastung in den Pflegeberufen.

AK STMK/GRAF-PUTZ

betonen. Und der Bedarf wird

laut Prognosen aufgrund der

Bevölkerungsentwicklung weiter

steigen.

Dementsprechend wurden

zum „Tag der Pflege“ am vergangenen

Mittwoch erneut

Rufe nach besseren Arbeitsbedingungen

laut. „Die Vollversammlung

der Arbeiterkammer

Steiermark fordert von der

Landesregierung, Arbeits- und

Rahmenbedingungen zu schaffen,

die neben mehr Zeit für

die notwendige und bedarfsgerechte

Versorgung auch mehr

Freizeit für die Beschäftigten

sicherstellen,“ vermeldete beispielsweise

AK-Präsident Josef

Pesserl. Auch der Leiter der

AK-Abteilung Gesundheit, Pflege

und Betreuung Alexander

Gratzer schloss sich an: „Die

systemerhaltenden Gesundheitsberufe

brauchen Arbeitsund

Rahmenbedingungen, die

es erlauben, die gestiegenen

Anforderungen zu bewältigen,

ohne dabei selbst krank zu

werden.“ Dafür fordert man ein

zeitgemäßes Personalbedarfsberechnungsmodell

für alle

Spitäler und eine Abschaffung

der Personalunterschreitung in

Pflegeheimen. Auch der ÖGB

Steiermark ließ wissen: „Pflege

braucht mehr als nur Applaus.“

Viele engagierte Pfleger hätten

ihre Belastungsgrenzen bereits

überschritten.


24

viva

graz

www.grazer.at 16. MAI 2021

Valentina Gartner

24 valentina.gartner@grazer.at

Viele Menschen in Pflegeberufen

denken ans Hinschmeißen. Die

Arbeitsbelastung ist physisch und

psychisch einfach zu hoch.“

Warnt der Grazer Pflegestadtrat Robert Krotzer. FISCHER

Putzmittel herstellen mit

SAUBER. Statt Geld für

in Plastik verpackte Putzmittel

auszugeben, kann

man auch den Tipps der

Grazer Expertin Andrea

Reithuber folgen.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Den Haushalt sauber zu

halten ist ganz schön Arbeit,

bei der vom Fensterputzspray

über den WC-Reiniger

bis zum Waschmittel oft zahlreiche

Haushaltsprodukte zum Einsatz

kommen. Das kostet nicht

nur jede Menge Geld, viele dieser

Mittel enthalten auch ökologisch

G E S U N D H E I T

SprechStunde

valentina.gartner@grazer.at

Probanden für

Studie gesucht

■ Die Medizinische Universität

Graz führt eine Studie

durch, welche das Ausmaß des

COVID-19-Impfschutzes durch

eine zusätzliche Einnahme des

Nahrungsergänzungsmittels

Spermidin untersucht. Untersucht

wird, ob die Einnahme

von Spermidin den Impfschutz

verbessert. Die Dauer der Studie

beträgt neun Monate, in der

man im Rahmen von insgesamt

acht Studienbesuchen beide

Teilimpfungen der COVID-

19-Impfung von AstraZeneca

erhält sowie mehrere Blutabnahmen

durchgeführt werden.

Gesucht werden Probanden im

Alter von 65 bis 90 Jahren, die

bisher keine COVID-19-Impfung

oder -Infektion hatten.

GETTY

Aus einem Foodtruck heraus wird

demnächst gratis Essen verteilt.

Foodtruck tourt

durch Österreich

■ Die Pandemiemaßnahmen

hinterlassen in Österreich gravierende

Spuren. Erstmals seit Mitte

des letzten Jahrhunderts haben

immer mehr Menschen nicht

genügend Geld für ausreichend

Nahrung. Das Team vom gemeinnützigen

Verein „children beyond

the world® Austria“ hilft: Mit

einem Foodtruck fahren sie ein

halbes Jahr quer durch Österreich

und verteilen kostenlos warme,

gesunde Mahlzeiten sowie Wasser

und warme Getränke an Bedürftige.

Von 21. bis 30. Mai steht

der Truck in der Triester Straße

40. Jeweils Freitag bis Sonntag ab

12 Uhr, solange der Vorrat reicht.

KK

GAYmüse für den

guten Zweck

■ Das Mürztaler Gewürz-

Start-up Kitchen Bastards

kreierte nun eine neue Grill-

Mischung namens „GAYmüse“.

Es geht bei diesem „würzigen“

Namen jedoch nicht um einen

billigen Witz auf Kosten der Gay

Community, sondern darum,

ein schmackhaftes Zeichen für

mehr Offenheit und Diversität

zu setzen! Mit jedem Verkauf

geht ein Betrag an den Grazer

Verein RosaLila PantherInnen,

die sich in ihrem Beratungszentrum

in der Annenstraße

für gleiche Rechte für alle einsetzen.

Erfinder Matthias Oberrainer mit Joe

Niedermayer (RosaLila PantherInnen)

Direktor Adolf Inzinger präsentierte

die Leistungsbilanz 2020. ORDENSSPITÄLER

Ordensspitäler

ziehen Bilanz

■ Die Corona-Pandemie hat

gezeigt, wie bedeutend die 23

Ordensspitäler für die Aufrechterhaltung

des österreichischen

Gesundheitssystems sind. Das verdeutlicht

auch die Leistungsbilanz

2020, die Direktor Adolf Inzinger

(Sprecher der ARGE Ordensspitäler)

und Gerhard Stark (Ärztlicher

Direktor der Krankenhäuser und

Pflegeeinrichtungen der Barmherzigen

Brüder) präsentierten.

Im Vorjahr wurden in den Ordensspitälern

in der Steiermark 136.406

Patienten betreut und 8785 Operationen

durchgeführt.


16. MAI 2021 www.grazer.at

graz viva 25


IN

GETTY (3)

Umweltbewusst

In der heutigen Zeit ist das Bewusstsein

für die Umwelt vermehrt da,

sich Gedanken zu machen ist IN.

Umweltschädlich

Immer noch nicht Müll zu trennen

und seinen Plastikmist in der Gegend

zu verteilen, ist ein No-Go.

OUT


simplen Haushaltsmitteln

und gesundheitlich bedenkliche

Inhaltsstoffe. Zudem hinterlassen

sie einen großen Berg an Verpackungsmüll.

Statt sich beim Putzen, Waschen

und in vielen anderen Situationen

im Haushalt auf industrielle

Produkte zu verlassen, kann man

in fast allen Fällen auf preiswerte,

umweltfreundliche Alternativen

zurückgreifen. Viele Haushaltsprodukte

lassen sich sogar selbst

herstellen, und oft hilft auch ein

einfaches Hausmittel. Die Grazer

Haushaltsexpertin Andrea Reithuber

gab kürzlich im Rahmen einer

virtuellen Veranstaltungsreihe

vom Nachbarschaftszentrum Café

Jakomini Tipps, wie einfach man

Putzmittel selbst herstellen kann.

„Bei mir sieht es ganz passabel

aus, allerdings habe ich weniger

Angst vor Staub als vor den Dingen,

die ich nicht sehe, aber mein Körper

– oder die Umwelt – aufnimmt.

Ich denke da an lustige Nanopartikel

oder Aluminium. Nach Lust

und Laune verwende ich schärfere

Sachen wie zum Beispiel Soda oder

ich wasche meine Holzmöbel nur

mit Zitronenwasser feucht ab, um

den Staub zu entfernen“, plaudert

die Expertin aus dem Nähkästchen.

Zitronen für alles

Zitronen sind nicht nur für den gewissen

Frischekick in einem kühlen

Getränk, zum Backen oder Kochen:

Zitronen sind wahre Allrounder! Als

Haushaltsreiniger etwa kann man

die Schalen der Zitrusfrucht zwei

bis drei Wochen in Essig einlegen,

anschließend kann alles damit geputzt

werden. Zudem wirken sie

kalklösend: entweder Garnituren

in Küche und Bad damit einreiben,

oder auch den Wasserkocher samt

Früchten einschalten, in kürzester

Zeit strahlt alles wie neu – und das

ohne jegliche scharfe Produkte.

Wenn die Rohre wieder einmal

verstopft sind, hat Reithuber auch

die Lösung: vier Esslöffel Soda oder

Natron direkt in den Ausguss geben.

Sofort eine halbe Tasse Essig

hinterherschütten. Es entsteht ein

Schaum, den man für einige Minuten

einwirken lässt – danach mit heißem

Wasser nachspülen.

Für glänzendes Glas vermischt

man einen Esslöffel Waschsoda, einen

Liter warmes Wasser und eine

Tasse Essig, gibt alles zusammen in

eine Sprühflasche und fertig.

Mit diesen Haushaltstipps

macht man sich das Leben nicht

nur wortwörtlich schöner, sondern

tut auch etwas für die Umwelt.


26 viva

www.grazer.at 16. MAI 2021

Obwohl die Bienenpopulation momentan einen Aufschwung wie nie zuvor

erlebt, ist es nach wie vor enorm wichtig, die Tiere zu schützen.

GETTY

Mehr Bienen als je zuvor

FLEISSIG. Laut Schätzung gibt es mehr Bienen

als je zuvor. Warum diese so wichtig sind und wie

man sie am besten schützt, erklären Experten.

Von Nina Wiesmüller

nina.wiesmueller@grazer.at

Am Donnerstag, dem 20.

Mai, ist wieder der Weltbienentag.

Passend zu

diesem Tag gibt es positive Neuigkeiten

zu verkünden: So schätzen

Experten, dass es zurzeit eine

größere Bienenpopulation gibt

denn je. Dies ist besonders deshalb

so wichtig, da es von den

kleinen, summenden Tieren gar

nicht genug geben kann. Immerhin

werden 80 Prozent aller Nutzund

Wildpflanzen von Bienen

bestäubt. Somit ist die Arbeit der

Bienen maßgeblich für den Erhalt

der Artenvielfalt und der Biodiversität,

erklärt Landesrat Johann

Seitinger. Doch nicht nur die Honigbiene

ist hier ein besonders

fleißiges Bienchen, auch ihre

wilden Verwandten, die Wildbienen

und Hummeln, leisten

einen maßgeblichen Beitrag. In

der Steiermark gibt es immerhin

knapp 400 verschiedene Bienenarten.

Was kann man aber nun

als Einzelner tun, um die Bienen

zu schützen und sie bei ihrer Arbeit

zu unterstützen? „Besonders

wichtig ist es, die Natur Natur

sein zu lassen“, erklärt Christine

Podlipnig vom Verein „blühen &

summen“. Das bedeutet konkret,

dass man am besten auf einem

Teil seines Grundstücks regionale

Wildblumen säen und diesen

Teil danach komplett in Ruhe

lassen sollte. Wildblumen sind

hier deshalb so wichtig, da sie

deutlich mehr Nektar haben als

beispielsweise hochgezüchtete

Zierpflanzen und somit deutlich

„bienenfreundlicher“ sind, weiß

auch Seitinger. „Falls zusätzlich

noch Platz ist, würde sich auch

ein Sandhaufen oder Totholz anbieten,

da dies die Nistplätze von

Wildbienen sind“, ergänzt Podlipnig.

Rätsel-Lösung vom 9. 5. 2021

C E M G F

M A N D L M E M O R I A L

F O R U M I S E G R I M

R A A B A B A C H I R E

I H N R U H E B E T T

O T K A D I U E E T

S T O L P E R S T E I N E

C O M O A A I N

T H E M E N S T E L L U N G

G R E E I E R E I R E

R A I N I E R K A N T O N

R S T R E U E

E T C A N R Lösung:

B E H A L T E N KOEF-

N L I D E S

LACHER-

Lösung:

A L E M T A KOEFLACHER-

G R E E N C I T Y

BAHN

BAHN

Sudoku-Lösung

vom 16. 5. 2021

3 2 8 9 4 5 7 1 6

6 4 7 1 2 8 5 9 3

9 1 5 3 6 7 8 4 2

7 5 4 8 1 6 2 3 9

8 6 3 2 5 9 1 7 4

1 9 2 7 3 4 6 5 8

5 7 9 6 8 3 4 2 1

4 8 1 5 9 2 3 6 7

2 3 6 4 7 1 9 8 5


16. MAI 2021 www.grazer.at

graz 27


28 viva

www.grazer.at 16. MAI 2021

Urlaub in der Steiermark:

AUSFLUG. Urlaub zuhause wird gerade in Zeiten wie diesen immer beliebter. Und das zu Recht: Immerhin

gibt es im „grünen Herz“ von Österreich unzählige spannende Ausflugsziele für Jung und Alt.

Von Nina Wiesmüller

nina.wiesmueller@grazer.at

Dahoam ist’s am schönsten“

– ein Spruch, den

wohl jeder schon einmal

gesagt hat und der gerade in Zeiten

wie diesen, wo viele Leute

vor Auslandsreisen zurückschrecken,

nochmal eine ganz neue

Bedeutung bekommt. Immerhin

trauen sich viele aufgrund der

Corona-Situation gerade nicht

ins Ausland, da bieten sich Urlaube

in der Steiermark perfekt

an. Je nach Wunsch kann man

einen spannenden Tagesausflug

planen oder gleich mehrere

Nächte in einem Hotel urlauben.

Die Hotellerie sperrt nämlich –

genauso wie die Gastronomie –

kommenden Mittwoch, am 19.

Mai, wieder auf und erwartet ihre

Gäste mit eigenen Sicherheits-

und Hygienekonzepten, sodass

einem sicheren Urlaub nichts

im Wege steht. Egal, ob man sich

für einen Tagesausflug oder die

mehrtägige Variante entscheidet,

das „grüne Herz Österreichs“ hat

so einige Attraktionen, die wohl

jeden in ihren Bann ziehen.

➣ Lipizzanergestüt Piber: In

der Weststeiermark in der Nähe

von Köflach gibt es ein ganz besonderes

Ausflugsziel, welches

vor allem Tier- und Pferdeliebhaber

in seinen Bann ziehen

wird. Das Lipizzanergestüt Piber

züchtet nämlich nach wie vor die

älteste Kulturpferderasse Europas,

die berühmten Lipizzaner,

welche auch nach wie vor an

der Spanischen Hofreitschule in

Wien eingesetzt werden. Wohl

jeder kennt die schneeweißen

Pferde, aber wahrscheinlich haben

sie nur die wenigsten schon

einmal im echten Leben, aus

nächster Nähe, gesehen. Ab 21.

Mai ist das wieder möglich, denn

dann kann man das Gestüt wieder

besuchen.

➣ Projekt Spielberg: Rasanter

geht es in Spielberg, genauer

gesagt am Red Bull Ring zu. Die

Rennstrecke in der Obersteiermark,

im Murtal, ist immerhin

der Austragungsort von diversen

Auto- und Motorradrennen. Die

Weltelite der Formel 1 kämpft

beim Großen Preis von Österreich

am 4. Juli um den begehrten

Sieg, aber auch den MotorGP

sollte man sich auf keinen Fall

entgehen lassen. Wem das Zusehen

alleine nicht reicht, der

hat auch die Möglichkeit, selber

aufs Gas zu drücken. Mit

über 15 Fahrzeugen kann man

die berühmte Strecke abfahren,

Leute, die ihr eigenes Fahrzeug

besonders lieben, können sogar

mit diesem fahren. Wer es noch

etwas ausgefallener möchte, der

kann mit seinem eigenen Fahrzeug

auch ein Offroad-Strecke

unsicher machen.

➣ Steiermark Schau: Falls

Auto- und Motorradrennen für

einige vielleicht doch zu rasant

sind, empfiehlt es sich stattdessen,

einen kulturellen Ausflug zu

planen. Die Steiermark Schau interpretiert

die traditionellen Ausstellungen

neu und präsentiert

diese somit auf gegenwärtige Art

und Weise. Aktuell ist die Steiermark

Schau an vier Orten zu

sehen, nämlich im Museum für

Geschichte, im Volkskundemuseum,

im Kunsthaus Graz und in

einem mobilen Pavillon. Träger

dieses Projektes sind unter anderem

das Land Steiermark und

das Universalmuseum Joanne-


16. MAI 2021 www.grazer.at viva

29

Abenteuer & Adrenalinkick

um. Unter den Titeln „was war“,

„wie es ist“, „was sein wird“ und

„wer wir sind“ wird die Vielfalt

der Steiermark in einer vierteiligen

Schau gezeigt.

➣ Dachstein: Ein absoluter Klassiker

bei Ausflügen in der Steiermark

ist natürlich ein Ausflug auf

den Dachstein, der 2995 Meter

über dem Meeresspiegel thront

und der höchste Berg der Steiermark

ist. Dort erwartet einen

ein echtes Highlight, nämlich die

Treppe ins Nichts. 14 schmale

Stufen führen hinab auf ein Glaspodest

in schwindelerregender

Höhe. Wer diese Treppe betritt,

steht direkt in der Felswand 400

Meter über dem Wandfuß. Wer

sich traut, wird mit einer unglaublichen

Rundum-Sicht auf

die umliegenden Bergwelten

und Gipfel belohnt. Nichts für

schwache Nerven! Aber auch der

Eispalast, ein Skywalk und eine

Hängebrücke warten hier auf einen.

Für die „Treppe ins Nichts“ braucht man definitiv Mut, dafür wird man dann mit einer spektakulären Aussicht belohnt.GETTY


30 viva

www.grazer.at 16. MAI 2021

Entspannung pur im Urlaub

ERHOLT. Nach einem Thermenbesuch fühlt man sich oftmals wie ein neuer Mensch. Kein Wunder,

immerhin schreibt man dem Thermalwasser ja viele heilende Kräfte zu. Perfekt also zum Abschalten.

Von Nina Wiesmüller

nina.wiesmueller@grazer.at

Es gibt wohl kaum eine bessere

Möglichkeit, die Seele

baumeln zu lassen und

Energiereserven wieder aufzufüllen,

als in der Therme. Umgeben

von bis zu 37 Grad heißem,

hoch mineralisiertem Thermalwasser

lässt es sich so richtig

abschalten. Die Therme Loipersdorf

beispielsweise heißt ab dem

kommenden Mittwoch, dem 19.

Mai, ihre Gäste wieder willkommen.

Dank eines extra entwickelten

Sicherheits- und Hygienekonzepts

wird Abstandhalten

hier leichtgemacht. Entspannt

werden kann natürlich trotzdem

im Thermalbad, alle über

16-Jährigen können sich auch

ins Schaffelbad zurückziehen.

Zwischen unzähligen Saunas,

warmem Wasser und Massagedüsen

kann man hier so richtig

Kraft tanken und die Therme wie

ausgewechselt wieder verlassen.

Wer doch nach etwas mehr Action

sucht, der ist im Erlebnisbad

genau richtig. Im Rutschenpark,

im Wasserspielpark oder am

Baby Beach kann man sich so

richtig austoben.

Die Mischung macht’s

Auch in Bad Gleichenberg kann

man sich in der Therme verwöhnen

lassen. Davor bietet es sich

aber an, noch einen ausgiebigen

Spaziergang beziehungsweise

eine kleine Wanderung zu absolvieren.

Nach einer Stärkung in

einer der vielen Buschenschänken

am Weg und einem guten

Gläschen Wein lässt man den

Abend dann gemütlich in der

Therme des Kurorts ausklingen.

Umgeben von warmem, hoch mineralisiertem Thermalwasser lässt es sich wohl

am besten abschalten. Perfekt also für den Urlaub oder einen Tagesausflug. GETTY


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16. MAI 2021 www.grazer.at

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34 motor

www.grazer.at 16. MAI 2021

MG-Elektro-SUV: Name


MG ZS EV Luxury

■ Elektromotor: PMS-Motor, Motorleistung 143 PS (105 kW), Drehmoment

max. NM 353, Beschleunigung 0–100 km/h in 8,2 Sekunden,

Höchstgeschwindigkeit 140 km/h.

■ Reichweite: (WLTP) 263 Kilometer, Reichweite bei durchschnittlich

60 km/h: 428 Kilometer

■ Batterie: 44,5 kWh

■ Energieverbrauch: 186 Wh/km

■ Ladezeit: an Wechselstrom-Steckdose ca. 7,5 Stunden, Ladezeit an

Gleichstrom-Steckdose (0–80 Prozent) 40 Minuten

■ Abmessungen: Länge 4,31 Meter, Breite 1,80 Meter, Höhe 1,64

Meter, Leergewicht 1532 Kilo

■ Kofferraumvolumen: 448 Liter

■ Preis: ab 31.990 Euro

■ Autohaus: Autohaus Robinson KG, Kärntner Straße 30, Graz,

Tel. 0 316/7800, www.robinson.at

AUFLADEN. Mit dem Voll-Elektro-SUV MG ZS EV startet

die legendäre Automarke ein Comeback in Europa.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Was waren das noch für

Autos. Etwa der MG

MGA 1500 Baujahr 1958.

Ein Sport-Roadster, wie man ihn

heute noch gerne fahren würde.

Oder das Roadster-Cabrio MG

TD (1953). Und auch später noch

gab’s Volltreffer wie den MG TF

115 (2002). Eine Kultmarke, die

letztlich unterging und nach China

verkauft wurde. Erst an die Nanjing

Automobile Group, dann an

die riesige Shanghai Automotive

Industry Corporation, die die Marke

um kolportierte 1,9 Milliarden

Dollar kaufte. Jetzt kommt der einst

britische MG im chinesischen Gewand

zurück nach Europa, und das

gleich mit einem Voll-Elektro-SUV.

Es gibt auch noch den Plug-in-Hybrid,

den wir schon gefahren sind.

Der MG, 100 Prozent elektrisch

und ganz in Blau-Metallic gehalten,

den ich im Autohaus Robinson

in Graz abhole, macht einen

guten Eindruck. Nicht zu groß und

auch nicht zu klein wirkt der MG

SUV aus China. Beim Einsteigen

kommt beim großzügigen Raumangebot

Freude auf. Es ist viel

Licht im Inneren des SUV, dafür

ist das serienmäßige Panoramadach

verantwortlich, das sich per


16. MAI 2021 www.grazer.at

motor 35

verpflichtet

Knopfdruck schnell öffnen und

schließen lässt. Kommen wir zum

Cockpit: Schön aufgeräumt, sehr

bedienerfreundlich. Die Automatikgänge

lassen sich per Drehknopf

schalten. Das Infotainmentsystem

erschließt sich einem in kurzer

Zeit, es ist nicht überfrachtet, man

findet alles.

Das Fahren mit dem SUV aus

Shanghai war angenehm. Wenn

man aufs Gaspedal steigt, beschleunigt

der MG temperamentvoll

und schafft den Sprint von

0 auf 100 km/h in 8,2 Sekunden.

Was verwundert, ist die angegebene

Höchstgeschwindigkeit mit

140 km/h, und das bei immerhin

143 PS. Wenn man dann aber liest,

dass die maximale Reichweite von

428 Kilometern nur erreicht werden

kann, wenn man durchschnittlich

60 km/h fährt, dann haben 140

km/h wiederum Sinn. Wenn man

das Auto so fährt, wie ich es gewohnt

bin, dann muss man damit

rechnen, dass man besser nach 260

Kilometern eine Ladestation sucht.

Gut ist, dass der MG serienmäßig

mit CCS-Steckdose ausgerüstet ist

und man damit bei Schnell-Ladestationen

laden kann. Dauer: rund

40 Minuten.

Der MG-SUV ist durchaus auch

für Familien geeignet, auf Langstrecken

muss allerdings das Ladethema

in die Reise eingeplant

werden. In 40 Minuten müsste sich

für die Family ein schnelles Mittagessen

ausgehen, während der

MG sich neue Kraft holt. Win-win-

Situation.

Der MG-SUV ist gut ausgestattet:

u. a. 8-Zoll-Farbdisplay, DAB-Radio,

drei Fahrmodi, Notbremsassistent,

Spurhalteassistent, Tempomat,

Verkehrszeichenerkennung,

Stauassistent und Toter-Winkel-

Warnung.

Fazit: Ein guter Europa-Einstieg

für das MG-Comeback. Idealer

SUV für den urbanen Raum. Da

macht dem unter Strom stehenden

MG keiner was vor. Stadtauto, das

Angenehm ist das große Panorama-Schiebedach, das Luft und Licht in den

Innenraum des MG bringt. Das Cockpit wirkt sehr aufgeräumt. ERWIN SCHERIAU (2)

kann er. Auch auf der Autobahn

macht der MG eine gute Figur,

wenn die Reichweite passt. Auf jeden

Fall passt der Preis: Ab 31.990

Euro ist man dabei. Da wird noch

die Elektro-Förderung abgezogen.

Der MG ist das erste preisgünstige

Voll-E-Auto.


36

sport

graz

www.grazer.at 16. MAI 2021

Fabian Kleindienst

36 fabian.kleindienst@grazer.at

UBSC vor Umbruch:

Wir brauchen Änderungen. Das ist jedem

klar, also machen wir es. Worauf

warten wir noch?“

Southampton-Trainer Ralph Hasenhüttl forderte nach Vorfällen

um seinen Spieler Nathan Tella Maßnahmen gegen Rassismus.

„Wir werden nächstes Jahr

ANALYSE. Bei den Grazer

Basketballern blickt

man mit lachendem und

weinendem Auge auf die

Saison zurück. Nun steht

ein Umbruch an.

Michael Fuchs

Gegen Gmunden konnte Nicholas McGlynn noch aufzeigen, nächste Saison müssen die Grazer ohne ihn auskommen. GEPA

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Mit der Olympia-Qualifikation

im 3x3-Basketball

von 26. bis 30. Mai am

Hauptplatz wird Graz bald zur

Basketball-Hauptstadt Österreichs.

Ein guter Moment, um auf

die abgelaufene Saison des Grazer

Hausteams, des UBSC, zu blicken.

Trotz attraktiven Basketballs wur-

Sturm: Schlüsselspiel in Graz

SPANNEND. Der SK Sturm spielt heute um 17 Uhr gegen Rapid. Nach langer Durststrecke gegen die Wiener

soll dabei wieder ein Sieg her, auch, um den dritten Platz absichern zu können – mit Blick nach oben.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Wir sind in einer guten

Ausgangslage für die

letzten beiden Spiele“,

freute sich Sturm-Trainer Christian

Ilzer nach dem 3:2-Auswärtserfolg

gegen WSG Tirol.

Tatsächlich steht man aktuell

punktgleich vor dem LASK auf

Rang drei in der Tabelle (im

„Grazer“-Interview zum Start der

Meistergruppe gab Ilzer noch

Platz vier bis sechs als realistisch

an). Nun scheint auch Tabellenplatz

zwei in Reichweite zu sein.

Da steht der heutige direkte Konkurrent:

Rapid Wien.

Schlechte Statistik

Gegen die Wiener hat Sturm einiges

gutzumachen. Sowohl in

der ewigen Gegenüberstellung

(37 Sturm-Siege stehen bei 29

Unentschieden 46 Rapid-Siegen

gegenüber) als auch, was die

nähere Vergangenheit betrifft.

So gab es in den letzten zehn

Spielen nur einen Sieg, das Torverhältnis

fällt mit 4:16 bitter

aus. Dem Sturm-Coach ist dementsprechend

klar: „Sie sind ein

bärenstarker Gegner, aber es

wird höchste Zeit, dass wir das

ändern und diese Statistik mit einem

Heimsieg beenden.“

Heute muss jedenfalls ein Sieg

her, dann könnte man Platz 3

womöglich absichern. Immerhin

geht es für die Linzer gleichzeitig

gegen Meister Salzburg. Der dritte

Platz würde eine Teilnahme

an der Europa League bedeuten,

Rang zwei sogar die Champions-

League-Qualifikationsrunde.

Für Spekulationen ist es laut

Ilzer aber noch zu früh, man sei

jedenfalls motiviert: „Ich beteilige

mich nicht an irgendwelchen

Rechnereien. Für mich ist klar,

dass wir einfach Siege brauchen.

Deswegen wollen wir am Sonntag

ein super Spiel abliefern, und

vielleicht ist sogar eines der besten

Spiele unserer Saison nötig,

um unserem Ziel einen großen

Schritt näher zu kommen. Eines

ist fix: Wir sind richtig hungrig

und gierig auf das Saisonfinish.“

Mittlerweile wartet der SK Sturm um Kapitän Stefan Hierländer schon lange

auf einen Sieg gegen Rapid. Gerade heute wäre ein Erfolg wichtig.

GEPA


16. MAI 2021 www.grazer.at

sport graz 37

HERO➜

Wasserspringerin Cara Albiez

Die erst 15-jährige Grazerin feierte in

Budapest ihre EM-Premiere. Noch vor

ihrer ersten Jugend-Europameisterschaft.

GEPA (3)

wieder so attraktiv spielen“

Fußballer Marcel Sabitzer

Bittere Woche für den Red-Bull-Leipzig-

Mann: Erst verlor man gegen Dortmund

die Meisterschaft, dann den DFB-Cup.

ZERO


den die Hoffnungen nicht erfüllt,

nun steht ein großer Umbruch an.

„Wir haben grundsätzlich gemischte

Gefühle. Zum einen hatten

wir heuer eine Qualität, die

normalerweise durchaus für das

Halbfinale reichen hätte müssen“,

resümiert Manager Michael

Fuchs. „Auf der anderen Seite

haben wir es zum zweiten Mal

hintereinander auf einen Playoff-

Platz geschafft, das gab es lange

nicht.“

Im November warf man im

„Grazer“-Interview auf Platz sechs

stehend noch einen optimistischen

Blick nach oben. Schlussendlich

wurde es Platz acht. Warum?

„Dieser achte Platz hat ja

doch eine eigene Qualität, immerhin

ist es sehr eng zugegangen. Im

Dezember waren wir kurz sogar

auf Rang eins, dann kamen leider

fünf Niederlagen. Im Endeffekt

war der Unterschied nach 18 Runden

hauchdünn – ein 2-Punkte-

Wurf mehr hätte uns gereicht, um

auf Platz 4 zu springen“, betont

Fuchs. So bekam man im Playoff

den schwereren Gegner – und

schied gegen Gmunden aus.

Top Statistiken

Schade ist, dass gerade im vergangenen

Jahr keine Fans im

Stadion zusehen durften. „Wir

haben einen wahnsinnig attraktiven

Basketball gespielt und hätten

wirklich die Chance auf einen

Basketball-Hype in Graz gehabt“,

so Fuchs. Das belegen auch die

Statistiken. „Es gibt keine einzige

Statistik, auf der wir schlechter

als Sechster sind. Nur in einem

waren wir nicht so gut: in der Verteidigung.“

Tatsächlich waren die

Grazer jenes Team mit den meisten

Punkten pro Spiel, bei der Effizienz

stand man auf Platz 2, mit

Stanley Whittaker hatte man den

statistisch effizientesten Spieler,

Nicholas McGlynn war der beste

Rebounder.

Umbruch läuft

Gerade diese beiden Spieler wird

man aber zur neuen Saison fix abgeben.

McGlynn wechselt nach

Belgien, für Whittaker gibt es auch

internationale Angebote. „Sie

kriegen dort teilweise ein Vielfaches

von dem, was wir zahlen

können“, erklärt Fuchs. Immerhin,

die österreichischen Spieler werde

man wohl halten können, und:

„Wir sind schon an der Planung

für das nächste Jahr und werden

wieder ein sehr attraktives Team

auf die Beine stellen“, ist Fuchs optimistisch.

Die Spieler sollen offensive

Qualitäten haben, diesmal will

man aber auch auf die Defense

mehr Wert legen. „Da haben wir

uns im letzten Jahr eine Top-Platzierung

verspielt.“

Darauf soll auch der Trainer einen

besonderen Fokus legen. Ob

das noch Ervin Dragsic sein wird,

ist noch nicht sicher – Verhandlungen

werden geführt. Klar ist für

Fuchs: „In der Verteidigung müssen

wir uns steigern.“ Aber auch

der Verein selbst will sich verbessern:

„In der Infrastruktur gibt es

sicher Aufholbedarf. Wir denken

beispielsweise über einen Mannschafts-Masseur

nach“, so Fuchs.

S P O R T

In Bewegung

fabian.kleindienst@grazer.at

Neuer Anlauf

■ Für das Grazer Wasserspringer-Ass

lief es nach der kürzlich

gescheiterten Olympia-Qualifikation

auch bei der EM in Budapest

bisher noch nicht wirklich

rund. Vom 1-Meter-Brett sprang

Dariush Lotfi nach einem guten

Start knapp am Finale vorbei. Bei

seinem dritten und seinem fünften

Sprung waren leider kleine

Fehler passiert. Heute wagt er vom

10-Meter-Turm einen erneuten

Anlauf.

Am Mittwoch reichte es für Dariush

Lotfi leider nicht für das EM-Finale. GEPA

Ildiko Eori (Huawei) und Ligaportal-Chef

Thomas Arnitz LIGAPORTAL

Fußball-App

■ Bis zu tausend Fußballspiele

von der 2. Klasse bis zur

Champions League übertragen

Ligaportal-Live-Ticker-Reporter

wöchentlich. Um Nutzer noch

schneller zu informieren, startete

Ligaportal nun mit einer neuen

Version seiner App für Huawei-

Nutzer. Sie können sich jetzt einen

innovativen Home-Screen

für jede Liga einstellen und ihre

Lieblings-Teams wählen. Dazu

gibt es die aktuellsten Statistiken

zu Ballbesitz, Torschüssen und

Passgenauigkeit aus allen Ligen.


38 grazer sonntag

www.grazer.at 16. MAI 2021

SO ISST GRAZ

Vor der Eröffnung der Pop-up-Bar

„Aperitivo“ verrät uns die Grazerin

Christina Dow das Rezept ihrer ...

... Risottobällchen

Christina Dow serviert uns heute

italienische Risottobällchen. LEITGEB (2)

Arancini di riso: Diese gefüllten, frittierten

Reisbällchen kommen ursprünglich

aus Sizilien, sind aber vor

allem in den Bacari (Bars) in Venedig

beliebte Cicchetti (Snacks). So auch in

der neuen Pop-up-Bar „Aperitivo“ beim

Winzerhaus Potzinger in der Südsteiermark,

die nächste Woche eröffnet. Klassisch

werden sie mit Fleisch-Ragú gefüllt,

in Venedig aber auch oft mit Baccalà.

Diese sind ve getarisch.

Kleiner Tipp: Am

besten das Risotto

am Vorabend zubereiten!

VENA

Zutaten für

4 Personen:

1 Zwiebel, 3 Knoblauchzehen,

3 EL Olivenöl,

1 EL Tomatenmark, 300 g Riso di Carnaroli

(Risottoreis), ¼ l steirischer Weißwein, 1 l

Gemüse- oder Kalbsfond, 4 EL Pomodori

secchi (getrocknete Tomaten in Öl), Zesten

einer Bio-Zitrone, 70 g Parmesan, 3 EL kalte

Butter, frische Kräuter nach Geschmack,

500 g Mini-Mozzarella, 3 Eier, 200 g Mehl,

200 g Semmelbrösel, 1 EL getrocknete

Kräuter, 1 l Frittieröl, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für das Risotto Zwiebel und Knoblauch

klein schneiden und anschwitzen. Tomatenmark,

danach Reis hinzufügen, anrösten

– immer rühren! Mit Weißwein aufgießen

und verkochen lassen. Nach und nach mit

Fond aufgießen. Pomodori secchi schneiden

und zugeben. Kräuter hacken und mit

den Zitronenzesten hinzufügen. Parmesan

reiben und mit Butter unterrühren. Mit Salz

und Pfeffer abschmecken. Für die Bällchen

3 EL Risotto nehmen, Mini-Mozzarella drauflegen,

mit 2 EL weiterem Risotto bedecken

und Kugeln formen. Semmelbrösel mit den

getrockneten Kräutern und Salz verrühren.

Die Bällchen klassisch mit Mehl, Ei und Semmelbröseln

panieren und herausbacken.

GRAZWORTRÄTSEL

Quersträßlein

des

Lendkai

"Auf die

Plätze,

fertig,

...!"

hiesiger

Verein für

Kinderspiele

Fotografie-

Verein

im Kunsthaus

Graz

relaxt,

familiär

nicht nah

Widder,

Bulle,

Kater

& Co.

kleine

Schwester

des

Herings

Suppenwürze

Pianospielform

Fischfangkorb

Stelle,

Platz

Sage

Nachbargemeinde

von Graz

1

4

6

die

Ewige

Stadt

"weniger"

in d. Musik

Schaukelbettchen

der geworfene

Judoka

Grazer

Wellnessoase

ein Rückscheinbrief

2

Teil von

Straßgang

Zugtier

der Lappen

"trocken"

beim

Sekt

Turnvater

m. Denkmal

im Grazer

Stadtpark

englisch

für "Netz"

ein Ackergerät

Spaghetti

& Co.

im Anschluss

ägyptischer

Sonnengott

französ.

Hafenstadt

in der

Normandie

Grazer

Schloßbergbühne

"einengende

Bekleidung"

9

Laut einer

Kuh

pfiffig

("auf ...")

Hinterlassenschaft

deutsche

Vorsilbe

frz. für

"Sommer"

Öle zum

Ätzen

7

"steirischer

Hühnerfluss"

Kopfschutz

Abk. für

"Truppe"

portug.

Seefahrer

5

engl. für

"Gesetz"

Schlagwerkzeuge

Empfangnahme

kräftiges

Zugtier

8

Komplize

des Max

dt. Reformator


10

Trubel,

Wirbel

von

jetzt an

Abk. für

"Normalnull"

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Sachen

für den

Flohmarkt

schmückendes

Beiwerk

fahrbarer

Untersatz

KFZ-

Kennz.

für

Melk

"Tante

mit dem

kleinen

Laden"

mangelndes

Vertrauen

13

12

13

12

100 Quadratmeter

3. Ton der

Tonleiter

11

zum

jetzigen

Zeitpunkt

langjährige

Lebenspartnerin

Funktion,

Mandat,

Pflicht

verriegelt

Boulderhalle

in

Gries (2 W.)

Lösung der Vorwoche: Koeflacherbahn Rätsellösungen: S. 26

Aktuelles Lösungswort:

2 8 9 4 7

6 7 2 5

4

5 4 1 6 9

2

9 2 3

SUDOKU

9 2 1

8 5 7

6 4 1 5

797

Und so geht’s!

Jede Ziffer darf in

jeder Reihe in jedem

Quadrat nur

einmal vorkommen.

Bleistift

spitzen, los geht’s.

Viel Spaß!

G E W I N N S P I E L

5 x 2 Tageskarten

für den Wipfelwanderweg in

der Rachau zu gewinnen!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht

übertragbar. Einsendeschluss: 19. 5. 2021. Gewinner

werden telefonisch verständigt und sind

mit der Veröffentlichung einverstanden.

12

3


16. MAI 2021 www.grazer.at

grazer sonntag 39

„GRAZER“-TIPPS ZUM BESTELLEN

Die Eisperle

Warme Tage verlangen nach

köstlichem Eis. Die Eisperle serviert

pures veganes Eis, großteils

biologisch und freilich regional,

verfeinert mit hochwertigen

ätherischen Ölen. In Graz hat die

Eisperle sich auf der Beliebtheits-

Rangliste bis ganz nach oben

durchgeboxt. Seit kurzem kann

man sich die Eissorten in einer

Box mit Mjam auch nach Hause

liefern lassen. Bestellen kann man

von Montag bis Sonntag jeweils

von 12 bis 17.30 Uhr. Sowohl in

der Kaiserfeldgasse 22 als auch in

der Färbergasse 3 kann man bei

einem Spaziergang täglich von

12 bis 18 Uhr auch vor Ort ein Eis

mitnehmen.

streets | famous food and drinks

Das Streets hat endlich wieder

seine Pforten geöffnet und sperrt

Köstliches und veganes

Eis ganz einfach nach

Hause bestellen? Dank der

Eisperle geht das!

KK, GETTY

ab sofort samstags und sonntags

für die neue Brunch Box auf.

Famous Brunchbox für zwei – entweder

to go oder per Lieferung.

Die Stars in der Box sind durch

die beliebtesten Frühstücksgerichte

entstanden. California’s

Famous Avocado Toast, Miami

Beach Yoghurt Granola Frucht

Bowl, Gordon Ramsay’s Spicy

Mexican Eggs, Famous Ham and

Cheese, 2 x das beliebte Cia batta

und eine Kräuterbutter. Veggie-

Variante gibt’s auf Anfrage. Das

alles bekommt man um 39 Euro.

Bestellung von Montag bis Freitag

von 8 bis 16 Uhr per Telefon oder

WhatsApp: 0 664/4665634 oder

E-Mail an: eat@streets-graz.at.

Jeden Samstag und Sonntag von

9 bis 11 Uhr zur Abholung direkt

im Streets: Waagner-Biro-Straße

109, 8020 Graz.

Burger Boutique

Das Kärntner Franchise-Unternehmen

Burger Boutique hat in

Graz seinen ersten Foodtruck

aufgestellt. Am St.-Peter-Gürtel

12 im Bereich des Obi-Baumark tes

in Graz-Ost bekommt man nun

täglich köstliche Burger-Variationen,

Wraps, Bowls, Burritos

und noch mehr. Das Essen kann

man entweder selbst abholen oder

über Mjam, Lieferando und eine

eigene „Burger Boutique“-App

liefern lassen. Über die App kann

man zudem Punkte sammeln und

diese nach einer gewissen Summe

für gratis Vorspeisen einlösen.

Der Foodtruck ist von Montag bis

Sonntag von jeweils 11 bis 21 Uhr

geöffnet.

OHO!

Das OHO! im Joanneumsviertel

6 bietet von Dienstag bis Samstag

Gerichte zum Abholen an.

Von 11.30 bis 15 Uhr und von 17

bis 19.30 Uhr. Bestellung bitte

mindestens eine halbe Stunde

vor Abholung gerne unter:

0 660/26 61 056 oder office@

oho-graz.at. Über Velofood kann

man sich die Leckereien auch bequem

nachhause liefern lassen.

Martin Auer

Frisches Brot vom

Bäcker kann man sich

zwar selbst vor Ort

besorgen, Martin

Auer bietet mittlerweile

aber

zusätzlich

seine

Leckereien

via Velofood

an. Man

kann von Montag

bis Freitag von 11 bis 17

Uhr, Samstag von 11 bis 16.30

Uhr und Sonntag von 11 bis

LIEFER- UND ABHOLDIENSTE

12.30 Uhr aus der Stammfiliale am

Dietrichsteinplatz 13 bestellen.

Trattoria Sole

Italienisches von Trattoria Sole

in der Petersgasse 116 kann auch

ganz einfach abgeholt werden.

Seit kurzem auch über Lieferando

lie ferbar. Alle Speisen und

Getränke sind von Montag bis

Freitag zum Abholen, von 11.30

bis 20 Uhr. Die Zustellung geht

von 17 bis 21 Uhr im Umkreis von 5

Kilometern. Be stellungen über die

Website www.trattoria-sole.eatbu.

com mindestens eine Stunde vorher

senden. Telefonisch erreichbar

unter 0 316/42 68 26.

Wilding – Fett Essen

Wer etwas Deftiges will, sollte

sich einmal etwas von der wohl

bekanntesten Würstel bude in

Graz „Wilding – Fett Essen“ liefern

lassen. Nicht nur, dass es der

Hotspot für Leute nach dem Fortgehen

ist, der Be sitzer sieht dem

Rapper Sido zum Ver wechseln

ähnlich. Bur ger, Mozzarella sticks

und Co. kann man sich einfach

via Lieferando oder Mjam zu sich

nach Hause lie fern lassen.

Regional kaufen, regional werben!

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