22.05.21 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

22. Mai 2021 · Ausgabe KW 20/21 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Claudia Knoll und Meinrad Gfall

Geschäftsführung Gartenschau

Die Gartenschau ist

eröffnet.

Es blüht und grünt und

selbst Ur-Lindauerinnen

und -lindauer geraten ins

Schwärmen angesichts der

neuen Perspektiven auf

der Hinteren Insel.

Für das Gartenschauteam

und wohl für die ganze

Stadt geht eine Zeit des

Wartens, aber auch der

Vorfreude zu Ende.

Wir möchten uns zunächst

bei allen Lindauerinnen

und Lindauern

bedanken, die uns auf diesem

Weg begleitet haben.

Es war sehr ermutigend,

die Unterstützung zu spüren.

Viele haben auch ihre

Ideen eingebracht, sodass

auf der Hinteren Insel eine

Gartenschau von Lindauerinnen

und Lindauern für

Lindau entstanden ist.

Bewusst haben wir den

Rahmen nicht zu eng festgelegt,

sodass neben

Blumen auch jede Menge

spannende Projekte wachsen

durften.

Wir freuen uns, dass diese

Gartenschau sich auch

mit Themen wie Ökologie,

Klimawandel oder Frieden

auseinandersetzt.

Vor allem aber freuen wir

uns über das reichhaltige

Angebot an unserem

„Gartenstrand“ und

ermuntern Sie:

Kommen Sie vorbei, feiern

Sie mit uns zusammen!

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 05.06.2021

Samstag, 19.06.2021

Lindauer Gartenschau hat geöffnet

Infrastruktur-Projekte und Gartenstrand mit Bergpanorama und Bodenseeblick

Lindau und die Region werden

zum Gartenstrand. Vom 20. Mai

bis zum 26. September findet in

Lindau, Scheidegg, Weiler und

Schlachters die Bayerische Gartenschau

2021 statt. Das Zentrum

der Gartenschau liegt auf der

Hinteren Insel in Lindau.

Eine Woche vor Eröffnung

und pünktlich nach den Eisheiligen

sind die Blumen und

Pflanzen auf dem Lindauer

Gartenschau-Gelände eingezogen.

Der Gärtner Thomas

Gruber von der Gärtnerei

Förth hat mit seinem Team

drei Tage lang ungefähr 10.000

Sommerblumen eingepflanzt.

Doch die Blumen sind nur

ein Aspekt dieser Gartenschau,

die weniger auf spektakuläre

Attraktionen, als auf langfristige

Effekte setzt. Exakt so, wie es

seit der ersten bayerischen

Gartenschau 1980 in Neu-Ulm

gilt: Gärtnerische Attraktionen

sollten die Keimzelle für

Infrastruktur-Projekte bilden,

die auf Jahre hinaus Früchte

für die Bürger tragen.

„Das ist in Lindau vorbildlich

gelungen“, sagt Claudia

Knoll, Geschäftsführerin der

Gartenschau in Lindau. Und:

Die eigentliche Attraktion ist

der Ort. Die beeindruckende

Kulisse aus Bodensee und

Bergpanorama wird durch den

„Gartenstrand“ noch eindrücklicher

erlebbar. Leicht

erreichbar ist das Gelände mit

Bahn und Schiff ohnehin.

Deshalb empfiehlt Knoll auch

die Anreise mit öffentlichen

Verkehrsmitteln, denn direkt

am Gelände gibt es keine Parkplätze.

Der Gartenstrand ist das

Motto, das alles zusammenhält.

Der neu geschaffenen Bürgerpark

grünt da, wo vorher

ein grauer Parkplatz dafür sorgte,

dass weder die Weite der

Anlage noch der Zauber der

alten Bäume erlebbar waren.

Zum Gartenstrand gehören

die neuen Spielplätze und die

sonnigen Uferstufen, aber

auch der Skatepark oder der

„Schützinger“, eine Art Markt

mit regionalen Köstlichkeiten

und Handwerksprodukten.

Blumen, wie hier im Stadtgarten Lindau, sind nur ein Aspekt der Gartenschau, deren Zentrum auf

der Hinteren Insel ist. Auch Infrastruktur-Projekte gehören zum Konzept - und der Gartenstrand mit

seiner Kulisse aus Bodensee und Bergpanorama.

Foto: Natur in Lindau, Wolfgang Schneider

Der Schützinger ist nach Heinrich

Schützinger benannt,

dem ehemaligen Bürgermeisters

Lindaus, der im Pulverturm

sogar eine Sommerresidenz

hatte.

Das Prinzip des Schützingers

steht exemplarisch für die

Idee der Gartenschau. „Sie ist

eine Schau von Lindauerinnen

und Lindauern für Lindauerinnen

und Lindauer sowie deren

Gäste“, sagt Meinrad Gfall,

ebenfalls Geschäftsführer der

Gartenschau. Dazu kommen

zahlreiche Akteure aus der Region.

Die Gartenschau bot den

Rahmen, gefüllt haben ihn

viele Initiativen, Vereine und

Glaubensgemeinschaften aus

der Region. Zuletzt ließ sich sogar

die international renommierte

Fotografin und Künstlerin

Herlinde Koelbl vom

Charme des Gartenstrandes

überwältigen.

Erstmals zeigt sie ihre Fotografien

unter freiem Himmel.

Für die gebürtige Lindauerin

ein Wagnis, wie sie zugibt,

aber ein gelungenes. Die Porträts

aus der Reihe „Faszination

Wissenschaft“ waren bislang

nur in internationalen

Topmuseen zu finden.

„Wichtig ist uns, neue Perspektiven

auf die Stadt und die

Region zu ermöglichen“, sagt

Gfall, während er im Schatten

eines majestätischen Mammutbaumes

steht. Deshalb beschränkt

sich die Schau nicht

auf die Hintere Insel, sondern

veredelt die gesamte Stadt.

Der Spielplatz am Sina-Kinkelin-Platz

wird bereits eifrig

genutzt. Der Lindenhofpark,

eines der bedeutendsten Gartendenkmäler

am Bodensee,

der Alte Friedhof in Aeschach

oder das Hoyerbergschlössle:

Alle diese Orte wollen die Gartenschaumacher

stärker ins

Bewusstsein rücken. Auch hier

haben rührige Vereine teils

langjährige Vorarbeit geleistet.

Der neue Naturbeobachtungssteg

an der Ladestraße ist

in enger Abstimmung mit dem

Bund Naturschutz entstanden.

Er soll die Besucher lenken

und bündeln, damit diese

nicht auf breiter Front durchs

Schilf spazieren und die Natur

schädigen.

Gfall ist es wichtig, dass die

gärtnerischen Leistungen

nicht nur auf dem Ausstellungsgelände

in den dortigen

Anlagen und Mustergärten

sichtbar sind, sondern auch

überall in der Stadt. „Für meine

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

war die Gartenschau

noch einmal eine besondere

Motivation“, sagt Jan Wragge,

Leiter der Stadtgärtnerei, die

zu den Garten- und Tiefbaubetrieben

der Stadt (GTL) gehört.

Zumal die Stadtgärtnerei ungewöhnliche

Unterstützung

erhielt. In Grundschulen wurde

eifrig an Holzblumen, Bienchen

und Schmetterlingen gebastelt

und gepinselt. Sie sind

in vielen öffentlichen Pflanzungen

der Gruß der Kinder

an Einheimische und Gäste.

Mit Scheidegg und Weiler

sowie der Obstbauschule in

Schlachters locken drei weitere

Schauplätze Besucherinnen

und Besucher an. „Darüber

sind wir sehr glücklich, denn

erst so entsteht ein Bild der gesamten

Region“, sagt Knoll.

Eine Region, deren Vielfalt

mindestens so blüht, wie die

10.000 Sommerblumen auf

der Hinteren Insel.

Weitere Informationen:

www.lindau2021.de

Jürgen Widmer

▶ Musikalisch verlockende Aktion zum Neustart

Der MV Lindau-Aeschach/Hoyren hat die Aktion „Ich

für meinen Musikverein – mein Musikverein für mich“

gestartet, um neue Mitglieder zu werben. Die dürfen

sich auf ein exklusives Gartenkonzert freuen. S. 16

In dieser Ausgabe

mit der Seite:

Aus dem Stadtrat

▶ Trommlerzug muss sein Vereinsheim retten

Die Mitglieder des Trommlerzuges Lindau/Aeschach

vermissen nicht nur das gemeinsame Musizieren, den

Austausch und ihre Auftritte, jetzt müssen sie auch

noch ihr Vereinsheim retten und brauchen Hilfe. S. 12


2 22. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 20/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Alle Besucher-Informationen auf einen Blick

Gartenschau-Service: Hilfreiche Tipps zu Anreise und Parken sowie zu Führungen und Öffnungszeiten

Um Ihren Besuch am Gartenstrand

so einfach und angenehm

wie möglich zu gestalten,

haben wir viele Überlegungen

in die Organisation der alltäglichen

Dinge gesteckt. Hier einige

hilfreiche Tipps zu Anreise,

Parken oder Führungen – damit

Sie sich ganz auf das Erlebnis

konzentrieren können.

Bitte informieren Sie sich

vor Ihrem Besuch über

die aktuell geltenden Hygiene-

und Sicherheitsvorschriften

unter www.

lindau2021.de/corona.

Die Informationen werden

laufend aktualisiert.

Öffnungszeiten

Kassen:

9 bis 18 Uhr

Ab 21. Juni: 9 bis 19 Uhr

Das Gelände kann bis zum Einbruch

der Dunkelheit und nach

Ende einer Veranstaltung über

die Drehkreuze verlassen werden.

Dauerkarten-Besitzer erhalten

Zutritt ab 7 Uhr und auch noch

nach Kassenöffnungszeiten.

Tageskarten sind ab dem

10. Mai 2021 im Onlineshop

erhältlich

Die Preise in der Übersicht

* Ermäßigte

Empfänger von Sozialhilfe und

Arbeitslosengeld I + II, Empfänger

von Gr undsicher ung,

Wohngeld oder Leistungen

nach AsylbLG, Menschen mit

Behinderung ab GdB 50%,

Schüler ab 18 Jahren, Studierende,

Auszubildende, Absolventen

eines freiwilligen sozialen

Jahres, Bundesfreiwilligendienstleistende.

Schwerbehinderte

mit einem “B” im

Ausweis erhalten für die Begleitperson

eine kostenlose Eintrittskarte

(Tageskarte) an den

Kassen auf dem Gelände.

Entsprechende Ermäßigungsnachweise

müssen mitgeführt

und auf Verlangen beim Eintritt

vorgezeigt werden. Für

Lindauer Dauerkartenkunden

zählt der Lindau-Pass als Nachweis.

* Kinder-/ Jugendkarte

Der Jugendtarif gilt von 7 Jahren

bis einschließlich 17 Jahren.

Stichtag ist der 20.05.2021.

Somit ist jeder, geboren ab einschließlich

dem 20.05.2003,

zum Eintritt via Jugendkarte

berechtigt.

* Freier Eintritt

Für Kinder unter 7 Jahren ist

der Eintritt frei. Ebenso für

Schwerbehinderte mit „H“ im

Ausweis. Sie erhalten ebenfalls

für die Begleitperson eine kostenlose

Eintrittskarte (Tageskarte)

an den Kassen auf dem

Gelände.

Es zählt das Alter zum Stichtag,

nicht zum Datum des Kaufs.

Kinder bis einschließlich 6 Jahre

(geboren ab einschließlich

dem 20.05.2014) zahlen keinen

Eintritt.

Die Dauerkarte ist personengebunden

und nicht übertragbar.

Sie berechtigt zum Eintritt auf

das Gelände der Gartenschau

Lindau 2021 im Zeitraum vom

20.05.2021 – 26.09.2021. Sie

gilt nur vollständig ausgefüllt

und zusammen mit einem gültigen

Lichtbildausweis und zusätzlicher

Registrierung.

Tageskarte

Eintrittspreis

Erwachsene 16 €

Ermäßigte* 8,50 €

Kinder/Jugendliche* 3 €

Gruppen ab 10 Personen

15 € pro Person

Kombi-Ticket

Insel Mainau & Gartenschau Lindau 34 €

Kombi-Ticket

Scheidegger Wasserfälle &

Gartenschau Lindau, Erwachsene 18 €

Kombi-Ticket

Scheidegger Wasserfälle &

Gartenschau Lindau, Kinder/Jugendliche* 5 €

Tageskarten Rabatte 15 €

1 € Vergünstigung

bei Vorzeigen einer der folgenden Karten:

Echt Bodensee Card, Allgäu Walser Card, Bayern-Ticket,

Baden-Württemberg-Ticket, Eintrittskarte Chagall-

Ausstellung, Bayerische Ehrenamtskarte

Eintritt zum Bunten Klassenzimmer 3 €

(Pro Kindergartengruppe/Schulklasse

haben zwei Lehrkräfte freien Eintritt)

Dauerkarte

Regulärer Preis

Erwachsene 95 €

Ermäßigte* 50 €

Kinder/Jugendliche 20 €

Es gibt viele Möglichkeiten für den Besuch der Gartenschau - von der Tageskarte bis zum Kombi-Ticket.

Um Warteschlangen vor den

Kassen zu vermeiden, bitten

wir Sie die Tickets nach Möglichkeit

online zu buchen unter

www.lindau2021.de

Bitte haben Sie Verständnis,

dass Hunde auf dem Gartenschau-Gelände

in Lindau nicht

erlaubt sind. Ausschlaggebend

für diese Regelung sind Aspekte

der Hygiene und der Sicherheit

für Mensch und Hund.

Führungen

Wer es ganz genau wissen will,

bucht sich einen Begleiter für

den Gartenstrand.

Führungen für Gruppen

(ab 10 Personen)

Dauer: Circa 1,5 Stunden

Preis: 95 €

Voranmeldung erforderlich

Informationen und

Anmeldung unter:

Lindau Tourismus

und Kongress GmbH

Alfred-Nobel-Platz 1

88131 Lindau im Bodensee

Tel.: 08382 8899900

stadtfuehrungen@

lindau-tourismus.de

Anfahrt

Damit die Stadt auf der Insel

ganz den Besuchern und den

vielen Attraktionen gehört, bitten

wir Sie, einen der ausgewiesenen

Parkplätze auf dem Festland

anzusteuern. Sie können

dann ganz entspannt mit dem

Shuttle-Bus zum Gartenstrand

pendeln.

P1 Blauwiese –

Park & Ride mit Shuttle-Bus

7,00 € pro Tag

inkl. Shuttle-Bus für Pkw

P2 Vier-Linden-Quartier –

Park & Ride

7,00 € pro Tag inkl. Shuttle-Bus

(Shuttlebus fährt ab P1)

Fahrrad

Am Eingang-Nord stehen zahlreiche

Fahrradstellplätze und

abschließbare Fahrradboxen

zur Verfügung.

Behinderten-Parkplätze befinden

sich am Eingang-Nord.

Adresse: Uferweg 2, 88131 Lindau

(B)

KOMBI-TICKETS

Mit dem Schiff

zur Gartenschau

Die Anreise mit dem Schiff ist

während der Saison mit der

Weißen Flotte der BSB bis in den

Oktober hinein möglich, Eintritt

zur Gartenschau inklusive.

Als Starthäfen bieten sich Konstanz,

Meersburg oder Friedrichshafen

an. Die Gartenschau

in Lindau ist aber auch von allen

anderen größeren Häfen am

Bodensee erreichbar.

Die Tickets sind unter

www.bsb.de buchbar.

Mit der Bahn

zur Gartenschau

Die Bahn fährt aus allen Himmelsrichtungen

nach Lindau.

Seien es Fernstrecken von München,

Stuttgart, Ulm, Innsbruck

oder Zürich oder der

Nahverkehr aus Vorarlberg,

Friedrichshafen, Ravensburg-

Wangen oder Immenstadt.

Kombitickets mit Bodo und

VVV ermöglichen Rabatte genauso

wie Bayern-Ticket, Baden-Württemberg-Ticket

oder

ein regulärer Fahrschein.

Mit dem Bus zur Gartenschau

Was Sie mit der Bahn nicht erreichen,

erreichen Sie sehr

wahrscheinlich über eine Buslinie

dank der engmaschigen

und überaus pünktlichen Busliniennetze

unserer Partner Bodo

und VVV. Kombitickets machen

diesen Weg sehr attraktiv:

keine Parkplatzsuche, Synergie

aus Bus und Bahn und Ankunft

direkt vor unseren Toren. Darüber

hinaus bieten die Kombitarife

supergünstige Konditionen.

Besser geht es nicht.

Mit dem Bus

zu den Satelliten

Fahren Sie mit Bodo zu unseren

attraktiven Partnern in der Umgebung.

Scheidegg, Weiler und

Schlachters

Darüber hinaus besteht ein

Spezialangebot für den Besuch

der Scheidegger Wasserfälle.

Hier ist Anreise mit der Buslinie

18 inklusive zusätzlich zum

Eintritt Gartenschau und Wasserfälle.

Alle bodo und VVV-Kombitikkets

sind in unserem Onlineshop

erhältlich.

Natalie Schneider

Damit Besucherinnen und Besucher sich ganz auf das Erlebnis Gartenschau

konzentrieren können, gibt es viele hilfreiche Tipps - von

der Anreise bis zu den Öffnungszeiten.

Fotos: Natur in Lindau


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 22. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 20/21

Fröhliche Installationen

Grundschulkinder aus Lindau gestalten farbenfrohe Bienen und Blumen

Kleine bunte Kunstwerke machen

derzeit an vielen Stellen

in Lindau nicht nur Lust auf

den Besuch der Gartenschau,

sondern auch gute Laune: Farbenfroh

bemalte Blüten und

Bienen aus Holz. Sie alle stecken

auf Spießen in bunt blühenden

Blumenrollwiesen entlang

der Straßen, die auf die

Hintere Insel führen.

Die fröhlichen Installationen

beginnen bereits an den Zufahrtstraßen

aus Richtung

Kempten, Friedrichshafen und

Bregenz und begleiten so den

Weg auf das Gelände der Gartenschau.

Gestaltet wurden die Stekker

von Schulkindern der Lindauer

Grundschulen, die damit

ihren Beitrag zur kommenden

Gartenschau leisten.

Was Besucher nun sehen,

sind aber echte Gesamtkunstwerke.

So wurden die unbemalten

Holzbienen und Holzblumen

von Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia

Alfons und dem Kinderfesthauptausschuss

im vergangenen

Jahr an jenem Tag an die

Lindauer Kinder verteilt, an

dem das Kinderfest hätte

stattfinden sollen. Die Farben

für die kleinen Kunstwerke

hat das Kulturamt Lindau beschafft.

Auf lange Stäbe montiert

wurden die Bienen und

Blumen dann von den Mitarbeitern

des Bauhofs. Die

Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner

der GTL (Garten- und

Tiefbaubetriebe Lindau) haben

die bemalten Holzfiguren

schließlich an 20 Standorten

im Stadtgebiet verteilt.

Sylvia Ailinger

Wahlhelfer für die Bundestagswahl am 26. September 2021 gesucht

Am Sonntag, den 26. September 2021, findet die Wahl zum Deutschen Bundestag statt. Die Stadt

Lindau (B) benötigt dazu für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl die Mithilfe von ehrenamtlichen

Helfern.

Für die freiwillige Mithilfe wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25,-- €, zusätzlich 10,-- €

für Wahlvorsteher und Schriftführer gewährt.

Wahlhelfer sind Teil der Personengruppe mit erhöhter Priorität (Gruppe 3) und haben Anspruch auf

eine Schutzimpfung gegen das Corona VirusSARS-CoV-2.

Interessierte melden sich bitte beim Wahlamt der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 12,

88131 Lindau (B). Bitte verwenden Sie dafür das unter www.stadtlindau.de bei Wahlen

bereitgestellte Anmeldeformular für freiwillige Wahlhelfer:

https://www.stadtlindau.de/media/custom/2715_3274_1.PDF?1620833394 .

Erreichbar ist das Wahlamt auch unter wahlamt@lindau.de bzw. Tel. 08382/918335

In Lindau beginnt eine neue

Online-Bürgerbeteiligung zum

Thema Logistik. Die Beteiligung

mit dem Namen LiLo -

Lindauer Logistikkonzept geht

am Samstag, 22. Mai, an den

Start. Bis Donnerstag, 3. Juni,

können sich alle Lindauer Bürgerinnen

und Bürger mit ihren

Ideen und Vorschlägen zum

Thema einbringen.

Das Lindauer Logistikkonzept

hat das Ziel, eine klimafreundliche

Lieferlogistik in Lindau

zu entwickeln und umzusetzen.

Als Schnittstelle zwischen

Wirtschaft, Handel und Endverbraucher

trägt die Logistik

einerseits zur Attraktivität der

Stadt bei, andererseits wird

rund ein Drittel des Verkehrsaufkommens

in Städten durch

den Güter- und Lieferverkehr

verursacht. Dieser Verkehr

stammt nach wie vor fast vollständig

von Fahrzeugen mit

Gute Laune durch fröhliche Installationen: In Lindau haben Grundschulkinder

bunt bemalte Blumen und Bienen gestaltet, die den Weg

auf das Gelände der Gartenschau weisen.

Foto: Sylvia Ailinger

Neue Online-Bürgerbeteiligung

Lindauer Logistikkonzept für klimafreundliche Lieferungen

GRUSS AUS DER TOSKANA

3

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

es ist sehr erfrischend, derzeit

durch unsere schöne Stadt zu

flanieren. Und zwar nicht etwa

wegen des nasskühlen

Wetters, sondern weil sich

zunehmend Aufbruchsstimmung

und Zuversicht breit

machen. Gartenschau und

Kunstaustellung haben geöffnet,

Außengastronomie und

Geschäfte laden wieder zum

Bummeln und Einkehren

ein, und auch der kleine

Grenzverkehr nach Vorarlberg

ist nach Monaten endlich

wieder leichter möglich.

Dies sind erste, wichtige

Schritte in Richtung Normalität.

Ich bin froh, dass wir in

Lindau zusammen mit starken

Partnern rechtzeitig begonnen

haben, ein System aus Schnellteststationen

aufzubauen. Mit

den kostenlosen und unbürokratischen

Schnelltests können

Sie die gesetzlichen Lockerungen

bei uns in der Stadt auch

vollständig nutzen.

Ich hoffe sehr, dass wir diesen

Weg Richtung Normalität kontinuierlich

weitergehen können.

Dazu gehört auch, dass wir

alle weiterhin vorsichtig bleiben.

Die Pandemie ist leider

noch nicht überstanden und

wir wollen das Infektionsgeschehen

unter Kontrolle behalten.

Was der Sommer 2021 für

Sie als Bürgerinnen und Bürger

der Stadt Lindau bereithält, erfahren

Sie in meinen Brief, der

Sie in der kommenden Woche

erreichen wird.

Ich persönlich freue mich sehr

auf den Sommer bei uns im

schönen Lindau und hoffe,

auch Sie verspüren diese Aufbruchsstimmung

und Zuversicht!

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum

01.08.2021 einen

Bauingenieur (m/w/d)

Siedlungswasserwirtschaft

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 16.06.2021.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

Verbrennungsmotor mit fossilen

Brennstoffen und verursacht

zahlreiche Nachteile. Außerdem

steigt der Lieferverkehr

durch den zunehmenden Online-Handel

weiter an.

Seit Oktober 2020 befasst

sich die Stadt Lindau intensiv

mit der Frage, wie Logistik in

Zukunft klimafreundlich gelingen

kann. Denn täglich werden

Waren von A nach B transportiert.

Kunden und Unternehmen

sind davon abhängig,

dass diese Lieferungen einwandfrei

funktionieren. Die

Logistik managt diesen Lieferverkehr

und sichert die Verfügbarkeit

von Waren. Im Rahmen

des LiLo werden verschiedene

Möglichkeiten erarbeitet. Sie

sollen Verkehr vermeiden und

verlagern und den Ausstoß von

Treibhausgasen reduzieren.

Seit Oktober 2020 finden

Expertengespräche und Online-Workshops

mit den unterschiedlichsten

Gruppen statt,

die das Thema betrifft, wie

zum Beispiel Einzelhandel, Gastronomie

oder Paketdienstleister.

Gemeinsam mit allen Akteurinnen

und Akteuren werden

Lösungen erarbeitet. Nun

haben alle Lindauerinnen und

Lindauer die Möglichkeit, ihre

Einschätzung auf der neuen

Online-Beteiligungsplattform

beteiligung.stadtlindau.de abzugeben.

Die Zwischenergebnisse

werden im Sommer bei einer

Bürgerinformationsveranstaltung

vorgestellt. Einen Termin

dafür gibt es aufgrund der Corona-Situation

noch nicht. Eine

abschließende Vorstellung

des Lindauer Logistikkonzeptes

im Stadtrat findet im kommenden

November statt. Die

Ergebnisse gelten als Empfehlung

für den Stadtrat, der dann

über das Konzept entscheidet.

Alexandra Abbrederis


4 22. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 20/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Kinderbetreuung: Gebühren

Finanzausschuss beschließt Anpassung der Beiträge in Lindau

Die Gebühren in den städtischen

Kindertageseinrichtungen

werden ab dem kommenden

Betreuungsjahr moderat

erhöht. Darauf einigten sich

die Mitglieder des Finanzausschusses

im Stadtrat Lindau

bei ihrer letzten Sitzung. Der

Beschluss gilt für die 106

Kindergartenplätze und 18

Krippenplätze in den Einrichtungen

Villa Engel, Arche Noah

und Am Hoyerberg.

Die letzte Erhöhung der Beiträge

war im Betreuungsjahr

2018/2019. Üblicherweise werden

die Beiträge im Zweijahres-

Rhythmus angepasst. Aufgrund

von Corona war die letzte

Beitragserhöhung, die eigentlich

im vergangenen an

der Reihe gewesen wäre, jedoch

ausgefallen. Verschiedene Träger

von Lindauer Einrichtungen,

die ihre Gebühren an die

städtischen Gebühren anpassen,

hatten hauptsächlich wegen

gestiegener Personalkosten

die Anhebungen der Entgelte

bei der Stadtverwaltung angeregt.

Im Vergleich zu anderen

Gemeinden im Landkreis Lindau

liegen die Betreuungskosten

in Lindau bei den Krippenplätzen

unter dem Durchschnitt

und bei den Kindergartenplätzen

etwas über dem

Durchschnitt.

Eine weitere Änderung bei

der neuen Entgeltordnung

ist, dass die bisherige Geschwisterermäßigung

abgeschafft

wird. Hier fällt für die

Eltern ohnehin aufgrund der

staatlichen Beitragsentlastung

in den meisten Fällen

ein sehr geringer Betrag an.

Auch verursacht jeder belegte

Platz in der Kinderbetreuung

Kosten in derselben Höhe. Eltern

mit einem geringen Einkommen

können unabhängig

von dieser Änderung ohnehin

einen Antrag auf Kostenübernahme

beim Jugendamt

stellen.

Ebenfalls neu ist der Umgang

mit dem Thema Höhere

Gewalt. Hier gilt nun: Wenn

die Einrichtung aufgrund höherer

Gewalt oder aufgrund

einer staatlichen oder behördlichen

Anordnung geschlossen

wird, müssen Eltern die

Betreuungskosten für den laufenden

Monat bezahlen. Danach

werden die Kosten erstattet,

wenn Eltern die Notbetreuung

für ihr Kind nicht

mehr als fünf Tage pro Folgemonat

in Anspruch nehmen.

Mit der Entscheidung für

diese Änderungen entsprach

der Finanzausschuss der Beschlussvorlage

der Stadtverwaltung.

Sylvia Ailinger

Limare: Umtausch alter Tickets

Gutscheine für andere Lindauer Attraktionen

Mehrfach-Eintrittskarten für das

Lindauer Familien- und Vitalbad

Limare, die wegen der coronabedingten

Schließung des Bades

im vergangenen November nicht

mehr benutzt werden konnten,

werden kulanzhalber rückerstattet.

Die Rückerstattung erfolgt

in Form von Gutscheinen für

städtische Einrichtungen.

Limare-Badegäste, die noch

Eintrittskarten haben, können

diese per Post an die Bäderbetriebe

Lindau, Auenstr. 12, 88131

Lindau schicken. Dort werden

die Karten ausgelesen und das

Samstags im Sommer: Neuer Zughalt in Reutin

Die Deutsche Bahn richtet eine

neue Zug verbindung ein:

Samstags im Sommer wird es

eine neue Verbindung von Berlin

über Halle, Nürnberg und

Augsburg nach Bregenz geben.

Auch ein Halt in Lindau Reutin

ist vorgesehen.

Restguthaben in einen Gutschein

umgewandelt. Dabei haben

die Mehrfachkarten-Eigentümer

die Wahl zwischen Gartenschau,

Stadttheater Lindau,

Stadtmuseum Lindau und der

Therme Lindau. Diese Wahl

muss den Bäderbetrieben schriftlich

mitgeteilt werden, ebenso

die Adresse des Karteneigentümers,

damit die Gutscheine per

Post verschickt werden können.

Die Karten sollten in den vergangenen

anderthalb Jahren erworben

worden sein. Die Umtauschaktion

läuft bis Mittwoch, 30.

Juni.

Sylvia Ailinger

Damit trägt die Elektrifizierung

der Allgäubahn auch im

nationalen Fernreiseverkehr

Früchte: Die Bodenseeregion

wird damit besser an den Fernverkehr

angeschlossen sein.

Bodensee-Oberschwaben

Verkehrsverbund GmbH

Bekanntmachung:

Bebauungsplan Nr. 122 „Bahnflächen

Reutin“

– Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1)

BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 16.12.2015 in öffentlicher

Sitzung die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 122

„Bahnflächen Reutin“ in der Planfassung vom 24.11.2015 gemäß

§ 2 (1) BauGB beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Die Stadt Lindau (B) beabsichtigt, im Zuge der gesamtstädtischen

Entwicklungen, die im Rahmen des ISEK-Prozesses, der Landesgartenschau

2021 und der Planungen der Bahn einhergehen, den

zentralen Bereich Reutins um den Berliner Platz umfassend neu

zu ordnen. Auftakt für diese Entwicklung ist das Vorhaben der

Bahn, am ehemaligen Bahnhof Reutin einen modernen Fernbahnhof

zu errichten. Dies macht eine Neuordnung des Bahnverkehrs

und der Gleisanlagen im Bereich des Reutiner Bahnhofs erforderlich.

Der südliche Teilbereich der bestehenden Gleisanlagen wird

künftig nicht mehr benötigt und soll aus der Bahnwidmung entlassen

werden. Damit stehen diese Flächen für eine städtebauliche

Entwicklung als Misch- und Wohnbauflächen zur Verfügung.

Die Stadt Lindau (B) sieht dieses neu zu schaffende städtische

Quartier als ein zentrales Element der gesamtstädtischen Entwicklung,

um einen Teil des dringend erforderlichen Wohnraums

an einem städtebaulich hervorragend geeigneten Standort entwickeln

zu können sowie insgesamt das Zentrum am Berliner Platz

in seinen Funktionen zu stärken und langfristig zu sichern. Ziel

ist es, diesen bislang untergenutzten Bereich städtebauliche aufzuwerten

und ein neues Quartier in Anschluss an das bestehende

Zentrum um den Berliner Platz mit einer hohen Wohn- und Aufenthaltsqualität

zu schaffen.

Um die umfangreichen städtebaulichen Entwicklungen des Plangebietes

zu steuern, ist ein Bebauungsplan erforderlich. Ziel des

Bebauungsplanes ist die planungsrechtliche Sicherung der vorgesehenen

Entwicklung entsprechend der Ergebnisse der städtebaulichen

Wettbewerbe.

Die frühzeitige Aufstellung des Bebauungsplans ist Gegenstand

einer Vereinbarung zwischen der Stadt Lindau (B) und der Deutschen

Bahn AG. Der Aufstellungsbeschluss soll verdeutlichen,

dass die geplante Errichtung des Fernbahnhofs und die Entwicklung

der frei werdenden Bahnflächen durch die Stadt Lindau (B)

höchste Priorität genießen und die Stadt diesen Prozess frühzeitig

durch die erforderlichen Planungen ihrerseits begleitet.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Die Grundstücke des Plangebietes sind überwiegend Teil des

Gleiskörpers und werden entsprechend durch die Bahn genutzt.

Kleinere Teilbereiche umfassen Gebäude mit den zugehörigen Nebenanlagen

und Sukzessionsbestände.

Die Umgebung des Plangebietes wird im Norden, Westen und

Osten durch die verbleibenden Gleisanlagen und den geplanten

Fernbahnhof, sowie durch die Bregenzer Straße mit dem anschließenden

Siedlungsbestand geprägt. Im Süden grenzt das Bodenseeufer

an. Das Bodenseeufer ist gut eingewachsen und weist

teilweise schützenswerten Schilfbestand auf. Entsprechend der

hohen natur- und landschaftsschutzfachlichen Bedeutung des

Bodenseeufers ist dieses als Landschaftsschutzgebiet „Bayerisches

Bodenseeufer“, sowie als Vogelschutzgebiet „Bayerischer

Bodensee“, Kennung: 823-401 und bereichsweise als FFH-Gebiet

„Bodenseeufer“, Kennung: 8423-301geschützt.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes weist eine Größe von

ca. 21,0 ha auf und umfasst folgende Grundstücke der Gemarkung

Reutin mit den Fl.-Nrn.:

533/3 (teilweise), 546 (teilweise), 546/2, 546/4, 547 (teilweise),

550 (teilweise), 550/3, 550/6, 550/11, 550/12, 550/14, 550/15,

550/16, 550/17, 550/18, 550/20, 550/21, 550/22, 550/24,

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

550/26, 550/27, 550/28, 550/29, 550/30, 550/31, 550/40,

550/42, 550/43, 550/44, 550/46, 550/47, 550/48, 550/49,

550/50, 550/52, 550/53, 550/55, 550/60, 550/61, 550/62,

550/72, 550/75, 550/76, 550/77, 550/80, 550/83 (teilweise),

550/90 (teilweise), 590 (teilweise), 590/2 (teilweise)

Die Flurnummern entsprechen dem Stand vom September 2015.

Da es seither einzelne Veränderungen in den Bezeichnungen, der

Lage und den Größen der Flurstücke gegeben hat, melden Sie sich

bei eventuellen Unklarheiten zur Lage Ihres Flurstücks im Geltungsbereich

bitte beim Stadtbauamt, Abteilung Stadtplanung,

Umwelt und Vermessung unter der Telefonnummer 08382/ 918

616 oder per E-Mail unter stadtplanung@lindau.de.

Der vorgesehene Geltungsbereich des Bebauungsplan Nr. 122

„Bahnflächen Reutin“ ist im unten aufgeführten Plan schwarz

umrandet dargestellt.

Lindau (B), den 10.05.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Lageplan zum Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes Nr. 122 „Bahnflächen Reutin“

mit Stand vom 24.11.2015 (verkleinerte Darstellung, unmaßstäblich)


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 22. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 20/21

Teilnehmer bewerten regelmäßigen Austausch

Austausch fortgesetzt: IHK organisiert Dialog zwischen Stadt Lindau und Gewerbetreibenden

Nach einem erfolgreichen

Auftakt im Februar 2021 stellte

sich Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons zusammen

mit Verantwortlichen der Verwaltung

erneut den Fragen

der Wirtschaft.

„Wir möchten unseren Unternehmen

aus Einzelhandel,

Gastronomie und Hotellerie

eine unbürokratische Möglichkeit

geben, ihre Anliegen

anzusprechen”, sagt Markus

Anselment, stellvertretender

Hauptgeschäftsgeschäftsführer

der IHK Schwaben. “Der

Dialog ist sehr konstruktiv.

Die Gewerbetreibenden schätzen

es, sich mit der Stadt Lindau

auszutauschen”, bilanziert

Anselment die bisherigen

Gespräche. Bestimmendes

Thema der aktuellen Videokonferenz

bildete die Corona-Krise

und deren Erfordernisse

für die Wiederaufnahme

des Geschäftsbetriebs.

„Unabhängig von der Auswahl

als Modellregion verfolgen

wir das Ziel, die Testkapazitäten

in Lindau auszubauen”,

sagt Dr. Alfons. In naher

Zukunft sollen am neuen

Bahnhof Reutin, an der Blauwiese

P1 und am Lindauer Seehafen

Tests angeboten werden.

Das Engagement der Interessengemeinschaft

“Zukunft

Insel” zur Einrichtung

eines Testcontainers in der

Maximilianstraße begrüßt die

Oberbürgermeisterin. Die

Stadt Lindau wird eine Übersichtskarte

zu allen Testmöglichkeiten

online stellen.

Wie im vergangenen Jahr

wird die Kontaktdatenerfassung

für Einzelhändler und

gastronomische Betriebe bei

der Öffnung eine wichtige

Rolle spielen. Vorbereitend

hat die IHK Schwaben Webinare

zur Luca-App für Unternehmen

und Gewerbetreibende

angeboten mit einer Resonanz

von über 500 Teilnehmern.

„Mit dem aufgezeichneten

Webinar zu Funktionalität

und Handhabung der Luca-

App und den individuellen

Mustervorlagen zum Aushang

versuchen wir, unseren Mitgliedern

die digitale Kontaktdatenerfassung

zu erleichtern,

damit diese sich auf ihre Kernaufgaben

konzentrieren können”,

so Anselment. Alle Informationen

und Materialien

können online auf www.

schwaben.ihk.de abgerufen

werden.

Auskunft zur Gartenschau

gab Geschäftsführerin Claudia

Knoll, deren Team das Öffnungskonzept

permanent an

die aktuellen Rahmenbedingungen

anpasse. Besonderes

Augenmerk lege man auf Kontaktnachverfolgung.

Deshalb

werden sich Besucher registrieren

müssen. Noch offen

ist, ob Besucher Zeitfenster

oder ganze Tage buchen können.

Derzeit arbeitet eine Arbeitsgruppe

an neuen Gestaltungsrichtlinien

für die Außenflächen

von Handel und

Gastronomie. Grundsätzlich

sind die Gewerbetreibenden

damit einverstanden, wünschen

sich aber eine stärkere

Beteiligung an der Ausarbeitung.

Vor allem für die Gastronomie

sei es wichtig, auch bei

schlechter Witterung Bewirtungsmöglichkeiten

durch eine

Beschirmung zu ermöglichen.

Bauamtsleiter Kay

Koschka versprach, von Gewerbetreibenden

vorgetragene

Lösungsmöglichkeiten im

Der digitale Austausch zwischen der Stadt Lindau, der IHK Schwaben

und den Lindauer Gewerbetreibenden bietet die Möglichkeit,

Anliegen unbürokratisch anzusprechen und gemeinsam gute Ergebnisse

zu erarbeiten.

Screenshot: IHK Schwaben

Rahmen der Arbeitsgruppe zu

prüfen.

Intensiv diskutiert wurde

das Thema Mobilität. So

sprach man über Einfahrtszeiten

in die Fußgängerzone, Inbetriebnahme

der Absperrpoller

oder Nutzung von Elektrorollern

in der Stadt.

5

Oberbürgermeisterin Claudia

Alfons und IHK-Regionalgeschäftsführer

Markus Anselment

betonten die Wichtigkeit

der vertrauensvollen Zusammenarbeit

und planen den

nächsten Austausch Ende Juni

2021. „Durch den Austausch

erhalten wir ein Stimmungsbild

der Gewerbetreibenden.

So können wir, dort wo möglich,

frühzeitig reagieren und

gemeinsam für Lindau das beste

Ergebnis erarbeiten“, so Dr.

Alfons abschließend.

IHK Schwaben

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung:

Bebauungsplan Nr. 121

„Bahnflächen Insel“

– Aufstellungsbeschluss

nach § 2 (1) BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 16.12.2015 in öffentlicher

Sitzung die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 121

„Bahnflächen Insel“ in der Planfassung vom 19.11.2015 gemäß

§ 2 (1) BauGB beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Die Stadt Lindau (B) beabsichtigt, im Zuge der gesamtstädtischen

Entwicklungen, die im Rahmen des ISEK-Prozesses, der

Landesgartenschau 2021 und der Planungen der Bahn einhergehen,

den Bereich des bestehenden Hauptbahnhofs Lindau und

seiner Bahnflächen umfassend neu zu ordnen.

Auftakt für diese Entwicklung ist das Vorhaben der Bahn, am

ehemaligen Bahnhof Reutin einen modernen Fernbahnhof zu errichten.

Dies geht mit einer Neuordnung des Bahnhofs auf der Insel

einher. Das Bahnhofsgebäude sowie der südliche Teilbereich

der bestehenden Gleisanlagen wird künftig nicht mehr benötigt

und soll aus der Bahnwidmung entlassen werden. Damit stehen

diese Flächen für eine städtebauliche Entwicklung, insbesondere

als Mischbauflächen sowie für Grünflächen zur Verfügung.

Die künftige städtebauliche Konzeption und Nutzung der Flächen

sind Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens, das im Rahmen

der Landesgartenschau 2021 die gesamte Insel umfassen

wird und für den hier vorliegenden Geltungsbereich als detaillierteren

Baustein einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb

vorsieht.

Die Stadt Lindau (B) beabsichtigt mit der Entwicklung der Flächen

im Geltungsbereich ein neues Stadtquartier sowie auch

ausreichend neue Grün- und Freiflächen zu schaffen, welche im

Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2021 aufgewertet

und dauerhaft zu einer Verbesserung des Erholungswertes der

dicht bebauten Insel dienen sollen.

Um die umfangreichen städtebaulichen Entwicklungen des Plangebietes

zu steuern, ist ein Bebauungsplan erforderlich. Ziel des

Bebauungsplanes ist die planungsrechtliche Sicherung der vorgesehenen

Entwicklung entsprechend der Ergebnisse des städtebaulichen

Realisierungswettbewerbs.

Die frühzeitige Aufstellung des Bebauungsplans ist Gegenstand

einer Vereinbarung zwischen der Stadt Lindau (B) und der Deutschen

Bahn AG. Es soll verdeutlichen, dass die geplante Entwicklung

der frei werdenden Bahnflächen auf der Insel durch die

Stadt Lindau (B) höchste Priorität genießen und die Stadt diesen

Prozess frühzeitig durch die erforderlichen Planungen ihrerseits

begleitet.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Die Grundstücke des Plangebietes sind überwiegend Teil des

bestehenden Gleiskörpers inklusive dem „Bayerischen Eck“ und

werden entsprechend durch die Bahn genutzt. Der Geltungsbereich

umfasst zudem vor allem die Eilguthalle, einen Einzelhändler

für Gartenkunst und Dekorationsartikel sowie dessen

Außenflächen, verschiedene Wohngebäude mit den zugehörigen

Nebenanlagen, Garten- sowie kleinere Grünflächen (teils Sukzession).

Die Umgebung des Plangebietes wird im Norden durch die Freiflächen

und den Parkplatz der Hinteren Insel begrenzt. Im Osten

schließt jenseits des Bahnhofsplatzes die Bebauung der Insel

sowie im Südosten der Lindauer Hafen an. Im Westen wird die

Fläche insbesondere durch die Bodenseeklinik sowie eine große

Wiesenfläche begrenzt, die bis zum Seeufer reicht. Im Süden

schließt der Bodensee an.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes weist eine Größe von

ca. 7,26 ha auf und umfasst folgende Grundstücke der Gemarkung

Lindau-Insel mit den Fl.-Nrn.:

514, 559, 559/1, 560, 571, 571/2, 571/3, 577, 577/2, 577/3,

577/6, 577/7, 578, 578/2, 579, 580 (teilweise), 580/5, 580/10,

580/17, 580/18, 580/19, 580/21, 580/22, 580/23, 580/24,

586, 587, 587/2, 588, 589, 590, 591/3, 592, 593 (teilweise),

604, 604/2, 604/3, 604/4

Die Flurnummern entsprechen dem Stand vom September 2015.

Da es seither einzelne Veränderungen in den Bezeichnungen, der

Lage und den Größen der Flurstücke gegeben hat, melden Sie

sich bei eventuellen Unklarheiten zur Lage Ihres Flurstücks im

Geltungsbereich bitte beim Stadtbauamt, Abteilung Stadtplanung,

Umwelt und Vermessung unter der Telefonnummer 08382/

918 616 oder per E-Mail unter stadtplanung@lindau.de.

Der vorgesehene Geltungsbereich des Bebauungsplan Nr. 121

„Bahnflächen Insel“ ist im unten aufgeführten Plan schwarz umrandet

dargestellt.

Lageplan zum Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes Nr.

121 „Bahnflächen Insel“ mit Stand vom 19.11.2015 (verkleinerte

Darstellung, unmaßstäblich)

Lindau (B), den 10.05.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


6 22. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 20/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Corona: Übersicht der aktuellen Testangebote

In Lindau haben Testwillige die Wahl zwischen vielen Teststationen

Teststation Parkplatz

Blauwiese P1

Mo.-So. 9:30-17 Uhr

Testung mit und ohne

Registrierung. Link zur Registrierung:

https://redirect.

theed.solutions/eregister

Teststation Bahnhof Reutin/

Berliner Platz Mo., 17.5.-Do.,

20.5.2021, 17-19 Uhr; Fr.,

21.5.2021, 10:30-19 Uhr; Sa.,

22.5.-Mo., 24.5.2021, 9-18 Uhr

Testung ohne Anmeldung

Teststation beim Club

Vaudeville Mo.-Fr. 9-13 Uhr

und 16-19 Uhr sowie vor den

Veranstaltungen (an Feiertagen

bleibt die Teststation

geschlossen) Testung ohne

Anmeldung

Teststation Therese

von Bayern Platz/Kleiner See

Mi. und Sa. 9-12 Uhr

Testung ohne Anmeldung

Teststation Bayerische

Gartenschau Eingang Nord

Mo.-So., 8-17 Uhr

Testung mit und ohne Registrierung.

Link zur Registrierung:

https://redirect.theed.

solutions/eregister

Teststation Maximilianstraße

(Fußgängerzone)

Mo.-So. 11:30-20 Uhr

Testung ohne Anmeldung

Teststation am Lindauer

Hafen, Bahnhofsvorplatz

Mo.-So. 9-19 Uhr

Testungen mit und ohne

Anmeldung

Testzeiten der Teststation am

Bahnhof Reutin

Foto: Stadtverwaltung Lindau

Schnelltest in Lindauer Apotheken

(nur mit Anmeldung)

è Bahnhof-Apotheke

Bregenzer Straße 51

Telefon 08382 5821. Link zur

Anmeldung: http://www.

bahnhof-apotheke-lindau.de/

è Hirsch-Apotheke

Cramergasse 17

Telefon 08382 5814

è Steig-Apotheke

Schulstraße 34

Telefon 08382 73962

Link zur Anmeldung: https://

schnelltest.apomondo.onli-

ne/#/termine/5c70e86a-20e7-

4e3a-9aaf-6bb374ba39cd

è Apotheke im Alten Bahnhof

Oberreitnau

Bodenseestraße 30

Telefon 08382 275312.Link zur

Anmeldung: http://www.apoim-alten-bahnhof.de/

Stand: 19.5.2021 Arnold Weiner

Verkehr:

Sperrungen in Lindau

Privatweg

Voraussichtlich noch bis Mittwoch,

2. Juni, ist der Privatweg

auf Höhe der bft-Tankstelle für

den Fahrzeugverkehr vollständig

gesperrt. Arbeiten für die

Stadtwerke sind der Grund für

diese Sperrung. Die Umleitung

führt über den Herbergsweg.

Fußgänger und Radfahrer können

die gesperrte Strecke mit

Behinderungen passieren.

Poststeg

Dauerhaft gesperrt wird der

Poststeg auf der Lindauer Insel

seit Mittwoch, 19. Mai. Grund

für diese Sperrung ist, dass der

Steg, der im Herbst ohnehin abgebaut

wird, aufgrund seiner

Baufälligkeit einer intensiven

Nutzung nicht mehr standhält.

Sylvia Ailinger

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Öffentliche Bekanntmachung:

einer Baugenehmigung gemäß Art. 66a

Bayerische Bauordnung (BayBO)

Die Stadt Lindau -Stadtbauamt- hat am 04.05.2021 folgenden Baugenehmigungsbescheid

erlassen:

Aktenzeichen: 015/2021 Reutin

Bauvorhaben: Nutzung des Bauhof-Geländes als öffentlicher Parkplatz

Baugrundstück: Bleicheweg 12, 14, Flur Nr.: 565/18, 565/8,

Gemarkung: Reutin

Das oben bezeichnete Bauvorhaben wird entsprechend den eingereichten

Bauvorlagen und mit dem Genehmigungsvermerk versehenen Plänen genehmigt.

Gründe:

Zur Entscheidung über den Bauantrag ist die Stadt Lindau (B) zuständig

(Art. 53 BayBO und Art. 3 (1) 1 BayVwVfG i.V. mit § 1 der Verordnung über

die Aufgaben der Großen Kreisstädte vom 25. 03. 1991 - GVBl. S. 123). Die

Baugenehmigung wurde nach Art. 68 (1) BayBO erteilt, weil das Vorhaben

keinen öffentlich rechtlichen Vorschriften widerspricht, die – da kein Sonderbau

(Art. 2 (4) BayBO) vorliegt – im vereinfachten Genehmigungsverfahren

nach Art. 59 (1) BayBO zu prüfen sind.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe

Klage erhoben werden bei dem

Bayerischen Verwaltungsgericht Augsburg

in 86048 Augsburg

Postfachanschrift: Postfach 11 23 43

Hausanschrift: Kornhausgasse 4

schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch in einer für den Schriftformersatz

zugelassenen 1 Form.

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:

1

Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht zugelassen

und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen! Nähere Informationen

zur elektronischen Einlegung von Rechtsbehelfen entnehmen

Sie bitte der Internetpräsenz der Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit

(www.vgh.bayern.de).

Kraft Bundesrechts wird in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten

infolge der Klageerhebung eine Verfahrensgebühr fällig.

Hinweis:

Aufgrund der Vielzahl der betroffenen Nachbarn konnte die Zustellung der

Baugenehmigung durch diese öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

Die Zustellung gilt mit dem Tage dieser Bekanntmachung gemäß Art. 66

Abs. 2 BayBO als bewirkt.

Die Baugenehmigung einschließlich der genehmigten Planunterlagen kann

im Stadtbauamt, SG Bauordnung und Bauverwaltung, Bregenzer Straße 8,

1. Stock, Zi. Nr. 8.1.17 während der üblichen Parteiverkehrszeiten eingesehen

werden (nur von Eigentümer benachbarter Grundstücke). Es wird

jedoch empfohlen, mit der Sachbearbeiterin, Frau Hofmann, unter der Rufnummer

918-611 hierfür einen Termin zu vereinbaren.

Lindau (B), den den 04.05.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Öffentliche Bekanntmachung:

einer Baugenehmigung gemäß Art. 66a

Bayerische Bauordnung (BayBO)

Die Stadt Lindau -Stadtbauamt- hat am 04.05.2021 folgenden Baugenehmigungsbescheid

erlassen:

Aktenzeichen: 027/2021 Reutin

Bauvorhaben: Nutzung des Hartplatz Zech als öffentlicher Parkplatz für

PKW und Wohnmobile

Baugrundstück: Max-Halbe-Weg 8, Flur Nr.: 1777/1, Gemarkung: Reutin

Das oben bezeichnete Bauvorhaben wird entsprechend den eingereichten

Bauvorlagen und mit dem Genehmigungsvermerk versehenen Plänen genehmigt.

Gründe:

Zur Entscheidung über den Bauantrag ist die Stadt Lindau (B) zuständig

(Art. 53 BayBO und Art. 3 (1) 1 BayVwVfG i.V. mit § 1 der Verordnung über

die Aufgaben der Großen Kreisstädte vom 25. 03. 1991 - GVBl. S. 123). Die

Baugenehmigung wurde nach Art. 68 (1) BayBO erteilt, weil das Vorhaben

keinen öffentlich rechtlichen Vorschriften widerspricht, die – da kein Sonderbau

(Art. 2 (4) BayBO) vorliegt – im vereinfachten Genehmigungsverfahren

nach Art. 59 (1) BayBO zu prüfen sind.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe

Klage erhoben werden bei dem

Bayerischen Verwaltungsgericht Augsburg

in 86048 Augsburg

Postfachanschrift: Postfach 11 23 43

Hausanschrift: Kornhausgasse 4

schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch in einer für den Schriftformersatz

zugelassenen 1 Form.

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:

1

Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht zugelassen

und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen! Nähere Informationen

zur elektronischen Einlegung von Rechtsbehelfen entnehmen

Sie bitte der Internetpräsenz der Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit

(www.vgh.bayern.de).

Kraft Bundesrechts wird in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten

infolge der Klageerhebung eine Verfahrensgebühr fällig.

Hinweis:

Aufgrund der Vielzahl der betroffenen Nachbarn konnte die Zustellung der

Baugenehmigung durch diese öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

Die Zustellung gilt mit dem Tage dieser Bekanntmachung gemäß Art. 66

Abs. 2 BayBO als bewirkt.

Die Baugenehmigung einschließlich der genehmigten Planunterlagen kann

im Stadtbauamt, SG Bauordnung und Bauverwaltung, Bregenzer Straße 8,

1. Stock, Zi. Nr. 8.1.17 während der üblichen Parteiverkehrszeiten eingesehen

werden (nur von Eigentümer benachbarter Grundstücke). Es wird

jedoch empfohlen, mit der Sachbearbeiterin, Frau Hofmann, unter der Rufnummer

918-611 hierfür einen Termin zu vereinbaren.

Lindau (B), den den 04.05.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Stadt Lindau

(Bodensee)

Fünfte Satzung

zur Änderung

der Satzung über die

Erhebung von

Gebühren für die

Überlassung

von Verkaufsplätzen

auf dem Wochenmarkt

(Wochenmarktgebührensatzung)

vom 20. Mai 2021

Die Stadt Lindau (B) erläßt aufgrund

der Art. 1, 2 und 8 des Kommunalabgabengesetzes

(KAG) in

der Fassung der Bekanntmachung

vom 4. April 1993 (GVBl. S. 264,

BayRS 2024-1-I), das zuletzt durch

§ 1 des Gesetzes vom 19. Februar

2021 (GVBl. S. 40) geändert worden

ist, folgende Satzung:

§ 1

Die Satzung über die Erhebung von

Gebühren für die Überlassung von

Verkaufsplätzen auf dem Wochenmarkt

(Wochenmarktgebührensatzung)

vom 10. März 1983, wird wie

folgt geändert: § 3 Abs. 1 wird wie

folgt neu gefasst

(1) An Tagesgebühren werden

erhoben eine Standgebühr von

€ 2,00 für jeden angefangenen

laufenden Meter.

§ 3 Abs. 2 wird wie folgt neu

gefasst:

(2) Für einen Dauerverkaufsplatz

wird eine Pauschalgebühr

erhoben.

Sie beträgt

von April bis Oktober für den

laufenden Meter € 50,00

von November bis März für den

laufenden Meter € 30,00

§ 2

Diese Satzung tritt am 01. Juni

2021 in Kraft.

Lindau (B), den 20.05.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 22. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 20/21

Gemeinsam mit Rücksicht

Kampagne in Lindau startet mit Foto-Wettbewerb und Comic-Malwettbewerb

Gemeinsam mit Rücksicht:

Diese Kampagne findet in

Lindau auch in diesem Sommer

wieder statt. Dabei geht

es um ein rücksichtsvolles

Miteinander im Straßenverkehr

und darum, Verkehrsregeln

zu kennen und zu beachten.

In Kooperation mit dem

AK-Verkehr, der Arbeitsgemeinschaft

Fahrradfreundliche

Kommunen in Bayern e.V.

(AGFK Bayern) und der Polizei

wurde die Kampagne im Jahr

2019 schon einmal durchgeführt.

Auf Lindaus Straßen gibt es in

den nächsten Wochen drei weitere

Vollsperrungen. So wird

die Breite Straße in Reutin

durch Arbeiten an den Wasserund

Gasleitungen an einem Gebäude

im Zeitraum von Dienstag,

25. Mai bis Freitag, 4. Juni,

acht Tage lang voll gesperrt

sein.

Die Ziele der Aktion sind, im

Straßenverkehr Verständnis

füreinander aufzubringen,

mehr Dialog und Blickkontakt,

auch einmal die Perspektive

zu wechseln, vorausschauend

zu fahren und zu

radeln, Wissen und Erfahrung

auszutauschen und über Verkehrsregeln

zu informieren.

Die Inhalte der Kampagne sollen

bei den Lindauerinnen

und Lindauern außerdem mit

Infoflyern, Give-Aways oder

mit Warnwesten für Radlerinnen

und Radler bekannt gemacht

werden. Dazu tragen

auch die 2019 aufgestellten

Schilder an den gemeinsamen

Fuß- und Radwegen sowie Informationstage

und das Pendler-Frühstück

des AK-Verkehr

bei.

Die Aktion startet mit zwei

Wettbewerben: einem Foto-

Wettbewerb und einem Comic-Malwettbewerb

für Lindauer

Schülerinnen und

Schüler. Beim Foto-Wettbewerb

geht es darum, mit der

Kamera ausdrucksstarke Bilder

von rücksichtsvollem Verhalten

in Verkehrssituationen

in Lindau einzufangen. Fotos

für diesen Wettbewerb können

auf Instagram unter #GemeinsaminLindau

oder #GemeinsammitRücksicht

gepostet

werden oder per Mail an

mobilitaet@lindau.de geschickt

werden. Für die besten

drei Fotos gibt es attraktive

Preise.

Für die Jüngeren wird ein

Comic-Malwettbewerb angeboten.

Hier können Schülerinnen

und Schüler der Klassen

5 bis 10 ihre Entwürfe für

ein neues Comic-Schild zeichnen

und einreichen. Als Beispiel

dienen die Motive, die

bereits an den gemeinsamen

Fuß- und Radwegen montiert

sind. Die drei besten Motive

werden mit Sachpreisen belohnt.

Weitere Infos dazu haben

die teilnehmenden Lindauer

Schulen.

Beide Wettbewerbe laufen

von Dienstag, 1. Juni, bis

Samstag, 31. Juli. Am letzten

Wettbewerbstag ist Einsendeschluss.

Die Prämierung der

besten Arbeiten aus beiden

Wettbewerben findet dann

zusammen mit der Prämierung

Stadtradeln im kommenden

September im Rahmen

der Europäischen Mobilitätswoche

statt. Als Fahrradfreundliche

Kommune in

Bayern möchte die Stadt Lindau

mit dieser Aktion dazu

beitragen, die nicht immer

konfliktfreien Verhältnisse

zwischen den verschiedenen

Verkehrsteilnehmerinnen

und Verkehrsteilnehmern zu

verbessern. Das gilt aktuell

auch im Hinblick auf die kommende

Sommersaison.

Sylvia Ailinger

Lindau: weitere Vollsperrungen

Breite Straße - Burggasse - Straße Höhenreute

Die Umleitung führt über die

Bachstraße und wird ausgeschildert.

Fußgänger und Radfahrer

können die Baustelle passieren.

Von Dienstag, 25. Mai bis

Freitag, 28.Mai, wird auch die

Burggasse auf der Lindauer Insel

voll gesperrt sein. Dort wird das

Breitband ausgebaut. Anlieger

können die Burggasse bis zur

Baustelle passieren. Fußgänger

und Radfahrer können die Baustelle

mit Behinderungen passieren.

Die Straße Höhenreute in Höhenreute

wird zwischen Dienstag,

25. Mai, und Freitag, 30. Juli

2021, 40 Tage lang voll gesperrt

sein. Die Arbeiten hier betreffen

die Neuanlage der Kanalisation

mit Regenwasserkanal sowie die

Telefonkabel. Die Ortsdurchfahrt

Höhenreute ist daher aus

den Richtungen Rehlings und

Unterreitnau gesperrt. Fußgänger

und Radfahrer können die

Baustelle mit Behinderungen

passieren. Sylvia Ailinger

Online-Beteiligung erfolgreich

Karl-Bever-Platz: Über 350 konkrete Ideen von Menschen aus Lindau

Mit der Bürgerbeteiligung zum

Karl-Bever-Platz kam auch die

Online-Plattform beteiligung.

stadtlindau.de zum ersten Mal

zum Einsatz. Vom 28. April bis

12. Mai waren alle Lindauer

Bürgerinnen und Bürger aufgerufen,

Ihre Meinung sowie

konkrete Ideen zur Neugestaltung

des Karl-Bever-Platzes

einzubringen.

Insgesamt folgten 3329 Personen

diesem Aufruf. Über 350

konkrete Ideen wurden eingebracht,

diskutiert und bewertet.

436 beantworteten die umfangreiche

Meinungsabfrage.

Das Geschlechterverhältnis

von 51:49 sowie die Verteilung

der Altersgruppen zeigt, dass

ein guter Querschnitt der Lindauerinnen

und Lindauer erreicht

werden konnte. Insgesamt

konnte beteiligung.stadtlindau.de

im Beteiligungszeitraum

mehr als 15.000 Seitenaufrufe

verzeichnen.

Mit der neuen Beteiligungsplattform

beteiligung.stadtlindau.de

haben erstmals alle

Bürgerinnen und Bürger die

Möglichkeit, sich über aktuelle

Projekte zu informieren.

D ie O n l i ne - B ete i l ig u ng

schafft eine neue Transparenz,

da jederzeit abrufbar ist,

worum es geht, wer sich einbringen

kann und was mit

den Ergebnissen eines Beteiligungsprozesses

passiert.

Bürgerinnen und Bürger,

die die die Online-Plattform

nicht nützen, konnten ihre

Ideen via Post oder Telefon

einbringen.

Die Ideensammlung zum

Karl-Bever-Platz wird nun in

die Beteiligungsgruppe eingebracht.

Diese Gruppe, bestehend

aus 21 gelosten Bürgerinnen

und Bürgern, Mitgliedern

des Stadtrates und verschiedener

Interessensgruppen,

traf sich bereits zum

zweiten Mal, um über eine

Empfehlung zur Neugestaltung

des Karl-Bever-Platzes zu

beraten.

Insgesamt dreimal wird

sich die Beteiligungsgruppe

treffen. Die Ergebnisse wie

auch Hintergrundinformationen

finden interessierte Bürgerinnen

und Bürger unter

beteiligung.stadtlindau.de.

Die Online-Beteiligung

zum Karl-Bever-Platz war der

Auftakt, in Zukunft soll die

Plattform verstärkt zum Einsatz

kommen.

Alexandra Abbrederis

So ähnlich oder auch ganz anders könnten die Entwürfe aussehen,

die Schülerinnen und Schüler der Lindauer Schulen beim Comic-

Malwettbewerb zur Verkehrs-Aktion Gemeinsam mit Rücksicht

einreichen können.

Bild: Stadtverwaltung Lindau

Für unsere offene Ganztagsschule an der Mittelschule Lindau suchen wir

ab 14.09.2021 eine

Pädagogische Leitung (m/w/d)

(22 Stunden/Woche)

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

• Pädagogische Leitung und Gestaltung der offenen Ganztagsschule der

Mittelschule Lindau

• Pädagogische Führung der Betreuungskräfte vor Ort

• Sicherstellung der Betreuung der Kinder und Jugendlichen nach dem

pädagogischen Konzept während der Mittags- und Nachmittagszeit

• Wertschätzende Zusammenarbeit mit der Schulleitung, den Eltern und

der Verwaltung

• Weiterentwicklung des pädagogischen Konzepts

• Organisatorische und administrative Aufgaben

Wir erwarten von Ihnen:

• Abschluss als Erzieher/in, Sozialpädagoge/in oder vergleichbare

Qualifikation

• Erfahrung im Umgang und/oder in der Erziehung von Kindern und

Jugendlichen

• Freude an Organisation und Innovation

• Erfahrung in Teamleitung und Organisation

• Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit

Unser Angebot:

• Anstellung bei der Regierung von Schwaben

Ein interessantes und abwechslungsreiches Arbeitsgebiet

• Erfüllendes Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen in einem kleinen

engagierten Team

• Gestaltungsspielraum für das Einbringen von eigenen Ideen, Talenten

und Stärken

• Die Vergütung und Eingruppierung erfolgt laut TVL

Kontakt und Informationen:

Für nähere Auskünfte steht Ihnen der Schulleiter der Mittelschule Herr

Kunstmann (Tel.: 08382/9111740) oder die Ansprechpartnerin bei der

Stadt Lindau Frau Paredes (Tel.: 08382/918-129) gerne zur Verfügung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum

31.05.2021 an folgende Adresse:

Mittelschule Lindau, z.H. Herr Kunstmann, Schulstraße 23, 88131 Lindau

oder per email: sekretariat@mittelschule-lindau.de

7


8 22. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 20/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Herlinde Koelbl: Faszination Wissenschaft

Fotokünstlerin stammt aus Lindau und freut sich auf ihre Ausstellung auf dem Gelände der Gartenschau

Die weltweit gefeierte Fotokünstlerin

Herlinde Koelbl

zeigt ihre Ausstellung „Faszination

Wissenschaft“ auf

der Gartenschau Lindau. Sie

ist Künstlerin und Chronistin,

Filmemacherin und Geschichtenerzählerin:

Mit ihrer Kamera

blickt sie den Menschen

tief in die Seele.

Herlinde Koelbl zählt zu den

renommiertesten deutschen

Fotokünstlerinnen. Jetzt zeigt

die gebürtige Lindauerin, deren

Bilder auf der ganzen Welt

zu sehen sind, ihr aktuelles

Projekt „Faszination Wissenschaft“

in Lindau auf dem Gelände

der Gartenschau. Neugierig

und hartnäckig, wie es

ihre Art ist, hat sich die Fotokünstlerin

in den vergangenen

Jahren dem Thema „Wissenschaft“

gewidmet. Sie hat

60 Top-Forscherinnen und

-Forscher fotografiert, interviewt

und gefilmt.

Biennale Lindau: Kunstgenuss für alle Sinne

Preview mit Künstler-Weinetikett auf Cuvée Degelstein - Kooperation zwischen Künstlerin und Winzerin

Im Rahmen der 1. Biennale

Lindau, die von Mai bis September

2022 stattfindet, präsentiert

das Kulturamt bereits

jetzt eine Preview, die Einblick,

Ausblick und einen Vorgeschmack

auf das gibt, was

2022 kommt.

Die weltweit gefeierte Fotokünstlerin Herlinde Koelbl zeigt ihre

Ausstellung „Faszination Wissenschaft“ auf der Gartenschau

Lindau.

Foto: Stefanie Bernhard-Lentz

Entstanden ist ein faszinierendes

Werk, ein Loblied auf

die Wissenschaft und auf die

Kunst - gleichzeitig eine Liebeserklärung

an Menschen,

die sich einer Idee ganz und

gar hingeben, mit Leidenschaft

und Energie. Das Konzept:

Herlinde Koelbl zeigt die

Gesichter, die hinter den

preisgekrönten Formeln stehen.

Sie bat die 60 Wissenschaftlerinnen

und Wissenschaftler,

die Essenz ihrer

Forschung auf die Innenseite

der Hand zu schreiben. Die

Bilder, die sie so kreierte, sind

berührende, faszinierende,

beeindruckende Porträts von

den klügsten Köpfen unserer

Zeit.

Mit dabei sind die Lindauer

Winzerin Teresa Deufel und die

Münchner Künstlerin Lea Grebe,

die gemeinsam ein Kooperationsprojekt

gestartet haben.

Ab sofort hängen im Rädle

von Teresa Deufel Arbeiten der

Künstlerin, die sich graphisch

mit dem Thema Insekten auseinandersetzen.

Der Öffentlichkeit

vorgestellt werden

können die Bilder, wenn das

Rädle öffnen darf. Coronabedingt

ist das derzeit noch nicht

möglich.

Nahbar werden diese Menschen

aber auch dank der

spannenden Interviews, die

Koelbl führt. Und egal, ob sie

ihr Gegenüber durch die Linse

der Kamera sieht oder im

Gespräch in deren Welt eintaucht:

Herlinde Koelbl bleibt

Umso mehr freuen sich Winzerin,

Künstlerin und die Kuratorin

der Biennale, Sophie-Charlotte

Bombeck, dass Kunst- und

Weinfreunde und -freundinnen

einen Vorgeschmack auf

die Biennale bekommen: Lea

Grebe hat nämlich das Label

für den diesjährigen Cuvée Degelstein

gestaltet, den es jetzt

im Handel beziehungsweise ab

Hof, Schachener Straße 213 in

Lindau-Schachen gibt. Auch

auf dem Etikett schwirren filigrane

Insekten. Mit dem Format

Biennale präsentiert das

Kulturamt Lindau eine neue

Plattform für junge, zeitgenössische

Kunst, die sich mit der

Lokalität in Spannung zu außenstehenden

Perspektiven

auseinandersetzt.

Der Titel der Kunstausstellung

im Öffentlichen Raum lautet:

immer auf Augenhöhe und

schafft die Möglichkeit, die

erfolgreichen Forscherinnen

und Forscher als Menschen

zu entdecken, die unter anderem

auch durch Scheitern

zum Erfolg kommen, oder

eben als Menschen, die Großes

schaffen, so, wie der Chemieprofessor

David Avnir,

der begeistert sagt: „Nach einem

erfolgreichen Tag haben

sie vielleicht die Welt verändert.“

Auf der ganzen Welt sind

die Werke der Künstlerin, die

in München lebt, zu sehen.

Für ihre bekannteste Studie

„Spuren der Macht“ fotografierte

und interviewte sie Persönlichkeiten

aus Politik und

Wirtschaft, darunter Bundeskanzlerin

Angela Merkel. Ihre

Wurzeln aber hat Herlinde Koelbl

in Lindau, hier ist sie geboren,

hier hat sie die ersten

Jahre ihres Lebens verbracht.

2010 zeichnete ihre Heimatstadt

sie mit dem Lindauer

Kulturpreis aus. Für die Lindauer

Gartenschau hat die

Künstlerin ihre Ausstellung

„Faszination Wissenschaft“ in

Zusammenarbeit mit dem

Lindauer Kulturamt noch einmal

neu konzipiert, so dass die

großartigen schwarz-weiß

Porträts auf dem Freigelände

auf der Hinteren Insel stehen

können.

Von den 60 Menschen, die

im Buch (erschienen im Knesebeck-Verlag)

porträtiert

sind, zeigt die Lindauer Schau

36 Forscherinnen und Forscher.

Herlinde Koelbl freut

sich auf die Präsentation:

„Lindau ist die Stadt, in der

sich die Nobelpreisträger treffen,

die ich in der ganzen Welt

besucht habe. Dieses Jahr können

sie nicht persönlich kommen,

doch ihre Porträts, ihre

Ideen und ihre Weisheit kommen

durch diese Ausstellung

dennoch nach Lindau.“

Nach der Premiere in Berlin

ist die Künstlerin selbst

gespannt, wie die Werke unter

freiem Himmel wirken:

„Forscher müssen ja geistig

sehr beweglich sein, um Neues

zu entdecken, und so sehe

ich dieses als Experiment

auch für mich, als Möglichkeit,

Menschen flanierend in

der Natur mit Wissenschaft

in Verbindung zu bringen,

die Menschen also auch etwas

Neues entdecken zu lassen.

Natur, Kunst und Wissenschaft,

das ist doch eine

besondere Verbindung. Ich

bin neugierig wie die Besucher

reagieren, die auf Blumen

eingestellt sind und

dann diese beeindruckenden

Persönlichkeiten sehen, vielleicht

entdecken junge Menschen

darin Vorbilder und

begeistern sich für die Wissenschaft.“

Stefanie Bernhard-Lentz

IN SITU PARADISE. Ziel des

neuen Ausstellungsformats

für Lindau ist, einen nachhaltigen

Beitrag zum kulturellen

und künstlerischen Leben

Lindaus zu schaffen. Mehr Informationen

über die 1. Biennale

Lindau gibt es unter

www. kultur-lindau.de

und auf Instagram:

biennale_lindau.

Stefanie Bernhard-Lentz

LINDAUER

Direkt zum E-Paper:

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich als

Pressereferent (m/w/d) für die

Presse- und Medienarbeit

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 20.06.2021.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personal- und Organisationsabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08


AUS DEM STADTRAT 22. Mai 2021 • BZ Ausgabe KW 20/21

9

Anträge

Im Jahr 2012

Stadtentwicklung

Land unter,

LI

J. Müller

Wir haben letzte Woche zwei

Anträge an die Oberbürgermeisterin

geschickt.

Nach anfänglicher Skepsis

von Markthändlern und

Stadträten hat sich der Wochenmarkt

auf dem Therese

von Bayern Platz bewährt. Es

sollte deshalb zeitnah eine Entscheidung über den

endgültigen Standort des Marktes für die Zeit nach

der Fertigstellung der Cavazzen-Sanierung getroffen

werden. Wir sprechen uns für einen Verbleib

auf dem Therese von Bayern Platz aus. Vorausgehen

sollte allerdings eine Befragung der Markthändler.

Zum zweiten haben wir einen Strategietag zum

städt. Haushalt beantragt. Ohne die Ausnahmeregelungen

aufgrund der Corona-Pandemie wäre der

HH 2021 nicht genehmigungsfähig gewesen. Die

Schulden werden zum 31.12.2021 nicht mehr vertretbare

115,528 Mio€ betragen. Grundstücksverkaufserlöse

werden als Deckungsmittel im HH benötigt,

obwohl sie eigentlich zum Schuldenabbau

dienen sollten. Der finanzielle Handlungsspielraum

der Stadt wird immer geringer. Dem müssen

wir entgegensteuern und in einem Strategietag

über Möglichkeiten nachdenken.

CSU

K. Adams

stellte die CSU den Antrag

„Bewerbung für die Gartenschau“.

Am Donnerstag

machte die Gartenschau

nun ihre Tore auf. Die Chagall-Ausstellung

„Paradiesische

Gärten“ konnte dank

niedriger Inzidenz-Zahlen

schon vorletzte Woche eröffnet werden. In der

seit 1 Jahr andauernden Pandemie zeigt sich

langsam Licht am Horizont. Mit Impfungen,

vermehrten Testungen und Kontaktverfolgung

mit der Luca-App ist Lindau gut vorbereitet, damit

trotz der erwarteten Besucherzahlen die Pandemie

weiter eingedämmt werden kann. Die

CSU Lindau steht zur Gartenschau und unterstützt

die Durchführung.

SPD

U. Gebhard

Wie kommen wir dem Ziel einer

nachhaltigen und klimagerechten

Stadtentwicklung näher?

Mit der erfolgreichen Umsetzung

der „Sozialgerechten

Bodennutzung“ (SoBoN) haben

wir einen großen Schritt

gemacht. Der Riesenvorteil der

SoBoN wird exemplarisch am neuen 4-Linden-

Quartier deutlich: Die Stadt Lindau schöpft hier 60

% der enormen Bodenwertsteigerung ab, die durch

die Bauleitplanung entsteht. Damit können Folgemaßnahmen

für die soziale Infrastruktur wie Kitas,

Spielplätze und Schulräume finanziert werden, was

sonst komplett die öffentliche Hand übernehmen

müsste. Die SoBoN schreibt zudem vor, dass 30 %

der entstehenden Wohnungen bezahlbarer Wohnraum

sein muss; das bedeutet 136 neue staatlich geförderte

Wohnungen! Wie erreichen wir konkret

unsere ehrgeizigen Klimaziele im Städtebau? Zur Erinnerung:

Ein Viertel der globalen Emissionen entstehen

in der Baubranche. Unser Klimabeirat sollte

dazu Maßnahmen überlegen, die über die Bauleitplanung

wirksam werden. Wir müssen hier rasch

aktiv werden und sollten auch neue Ansätze wie

den umweltfreundlichen „Öko2-Beton“ in den Forderungskatalog

aufnehmen.

FDP

U. Jöckel

heißt es oft nach Platz- und

Starkregenereignissen, aber so

könnte ich auch das „Parkkonzept“

in Lindau sehen.

Der Begriff „Smart City“ ist

Vielen ein Fremdwort, obwohl

der bei uns tagein tagaus umzusetzen

wäre. „Smart City“

beschreibt Ideen und Konzepte für urbane Räume,

mit denen Städte durch Einsatz moderner Technologie

effizienter und damit klimaschonender, sowie

lebenswerter werden sollen. Um diese Ziele in

wachsenden Städten zu erreichen, braucht es Produkte,

Dienstleistungen, Prozesse und Infrastrukturen,

die durch hochintegrierte und vernetzte Informations-

und Kommunikationstechnologien

gestützt werden, so ein Text der EnBW. Ein Parkleitsystem

sollte schon 2021 in Betrieb gehen, aber

nach wie vor verstopfen PKWs die Insel- und Kolping-Straße.

Kein Hinweis auf die freien Parkplätze

am neuen Reutiner Bahnhof, keine Verhandlungen

der Stadt bezüglich einer Erweiterung des Parkangebotes,

auch auf den ex Cofely Flächen, wenigstens

für dieses Jahr. Vielleicht klappt noch die

Zufahrt zum neuen Therme-Parkplatz, dann hat

wenigstens der Investor dort die Einnahmen und

der Stadtbus wird frequentiert.

Gartenstrand

Es ist soweit: unsere Gartenschau

startet! Mit viel Herzblut

und Engagement haben

zahlreiche Akteure, Vereine

und Ehrenamtliche in den

JA

J. Sommerweiß

letzten Monaten einen neuen

Gartenstrand auf der Hinteren

Insel kreiert. Die dortige Vielfalt

an Erlebnissen und Möglichkeiten

wird auf den ersten Blick erkennbar. Ob

zum Verweilen, sporteln, in neue Gartenthemen

eintauchen oder regionale Produkte probieren –

für jeden ist etwas dabei. Nach dem Motto „vom

Berg zum See“ laden zudem die Freunde der Gartenschau

zu Entdeckungsreisen in die nahe Umgebung

ein. Die Versuchsstation für Obstbau

Schlachters, die Scheidegger Wasserfälle und die

Hausbachklamm in Weiler öffnen ihre Türen für

die Besucher der Gartenschau. Hierdurch haben

wir die Chance uns als gesamte Region zu präsentieren

und unseren regionalen Zusammenhalt zu

stärken. Die Gartenschau schafft darüber hinaus

langfristig die Grundlage für eine lebenswerte

Hintere Insel. Im Nachgang der Gartenschau entstehen

Rückzugs- und Freizeitflächen, die die Lebensqualität

auch für die junge Generation spürbar

steigern. Wir freuen uns auf diesen spektakulären

Sommer!

Sparkassenfusion

Ich hoffe, dass Stadtrat und

Kreistag am Donnerstag gegen

die Fusion unserer Sparkasse

MM-LI-MN mit der Kreissparkasse

Augsburg stimmen oder

ÖDP

C. Norff

die Entscheidung verschieben.

Die kurze Zeitspanne zwischen

Ankündigung der Fusionsabsicht

und geplanter Beschlussfassung

ist überstürzt und erweckt den Eindruck

einer Blitzaktion. Die kommunalen Gremien

benötigen ausreichend Zeit zum Abwägen dieser

weitreichenden Entscheidung. Deshalb hat die

ÖDP im Stadtrat und im Kreistag die Vertagung

der Beschlussfassung beantragt.

Weshalb soll die Fusion durchgezogen werden, bevor

im Juni die Bilanzen der Sparkassen veröffentlicht

werden? Welche Vorteile gleichen den gravierenden

Verlust der Regionalität, ein Markenzeichen

der Sparkassen und Volksbanken, aus? Sollen

die Lindauer die Kreissparkasse Augsburg, die im

Stadtgebiet Augsburg mit der Stadtsparkasse Augsburg

konkurriert, unterstützen? Wie sollen sich

die kommunalen Banken für die Zukunft rüsten?

Die Antwort kann nicht nur „immer mehr, immer

größer“ lauten, sondern muss das Gemeinwohl berücksichtigen.

Sonst wird aus der kommunalen

Sparkasse eine anonyme Großbank

BU

U. Schöffel

Der Hintere-Insel-Streit

Bereits im ersten Workshop –

dem einzigem vor Entstehung

des Rahmenplans – vom

17.03.2016 war es deutlich:

neben dem am häufigsten geäußerten

Wunsch nach möglichst

viel Grün und der Idee

einer maßvollen, an der Altstadt

orientierten Bebauung,

war auch die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum

auf dem früheren Seeparkplatzgelände zu erkennen.

Dass deshalb ein Konzept entstand, das

dem jetzigen Rahmenplan zugrunde liegt, war für

die beteiligten Bürger kaum vorhersehbar.

Jetzt steht die – prinzipiell immer nachvollziehbare

– Idee eines sozial ausgerichteten Wohnungsbaus

für glücklich ausgewählte Anwärter gegen

den Wunsch nach einem Erholungsraum für alle.

Massiver Wohnungsbau oder blau-grüne Oase in

spektakulärer Lage? Urbanes Wohngefühl oder

Naturgenuss am Ufer? Die Argumente für das Eine

wie das Andere sind verständlich. Und, von finanzpolitischen

Erwägungen einmal abgesehen,

wäre beides denkbar. Eine gründliche Abwägung

und eine breit angelegte Meinungsbildung sollten

eine vernünftige Entscheidung ermöglichen, die

von uns allen getragen werden könnte. Und das, so

wäre zu hoffen, ohne allzu viel Streit.

BL

M. Strauß

Nachnutzung

Wenn die Parkplatzsaison am

31.Oktober um ist sollte der

Hartplatz im Zech dem bestehenden

Bürgerpark im Max

Halbe Weg zugeschlagen werden.

Als Dauerparkplatz ist er

definitiv nicht tauglich, da zu

nahe am bestehenden Wohngebiet.

Zum Fußballspielen offensichtlich nicht mehr

notwendig, könnte der Platz eine sinnvolle Erweiterung

des bisherigen Angebotes werden. Natürlich

unter Mitwirkung der Anwohner, des TSG

Zech und dem Bürgerforum. Lasst uns den Bereich

zwischen den beiden Kirchen mit allen Beteiligten

zusammen neu gestalten! Schon heute ist es täglich

zu sehen wie viele Menschen de jetzigen

Grünzug beleben und nutzen. Zukünftig vorstellbar

wären Ruhezonen, ein Boule-Platz, mehr Platz

für die Basketballer, Möglichkeiten für Kunstinstallationen

etc. In dieser Pandemie hat es sich gezeigt

das mehr Raum für Freiluftaktivitäten notwendig

ist. Bei uns im Zech wurden neue Wohnungen

für Familien geschaffen, nun müssen wir

auch die Rahmenbedingungen verbessern. Wir

benötigen dringend Ausgleichsflächen zur Gewerbeansiedlung.

Lasst uns das angehen: Platz im

Park statt Parkplatz.

Neustart

FW

A. Reich

Die aktuelle Pandemielage in

unserer Stadt gibt Anlass zu

hoffen, dass wir endlich den

Neustart wagen können.

Unsere lang geplante Gartenschau

startet diese Woche.

Wir freuen uns, dass die Umsetzung

durch ein engagiertes

und hochmotiviertes Team

um Claudia Knoll und Meinrad Gfall sehr gut gelungen

ist und trotz der Rahmenbedingungen geöffnet

werden kann. Dieses Projekt öffnet für uns

Stadtentwicklungs- möglichkeiten, die nicht oft

genug betont werden können.

Die Gastronomie und Händler können nun parallel

mit der Gartenschau öffnen und Lindau zu dem

machen was wir alle kennen: ein wunderbares Erlebnis

am happy end von Deutschland.

Der Neubau Therme, Hallenbad und Strandbad ist

ebenfalls abgeschlossen und es ist nur noch eine

Frage der Zeit, bis hier reger Betrieb herrscht. Dies

steigert die Attraktivität unserer Stadt enorm.

Hinter all diesen Neuerungen stehen Menschen,

Arbeitsplätze, Investitionen, Ideen und Herzblut

aber auch gute politische Entscheidungen, die wir

für unsere Stadt und den Neuanfang brauchen.

Lassen Sie uns weiter positiv und verantwortungsvoll

die Zukunft Lindaus gestalten.

Radweg Oberreitnau-Schönau

Im Jahr 2013 beschloss der

Lindauer Stadtrat den Gehund

Radweg zwischen Oberreitnau

und Schönau fertigzustellen.

2016 wurde dieser

FB

G. Brombeiß

Weg bis kurz vor die Bahnbrücke

verlängert. Das letzte

Stück bis zum Ortsschild

wurde damals zurückgestellt,

bis mit der Bahn im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens

(ABS 48) Klarheit über deren Baumaßnahmen

besteht. Zwischenzeitlich sind die Baumaßnahmen

der Bahn an dieser Strecke abgeschlossen.

2019 wurden auf Antrag der Freien Bürger

60.000,-- Euro für Planungskosten für eine Fertigstellung

des Geh- und Radweges im Haushalt

2020 eingesetzt. Zwar wurde diese Position zu Beginn

der Pandemie vorerst zurückgestellt, in der

Finanzausschuss-Sitzung am 1. Dezember 2020 jedoch

wieder freigegeben. Im städtischen Haushalt

2021 sind bereits erste Mittel für eine Umsetzung

der Maßnahme eingestellt. Der Stadtrat wartet

nun darauf, dass ihm von der Verwaltung Planungsergebnisse

vorlegt werden. Angekündigt

sind sie für den 22. Juli. Es ist zu hoffen, dass die

gefährliche Situation für Radfahrer kurz vor Schönau

bald der Vergangenheit angehört.

VORSORGEMAPPE

Erhältlich bei der Bürgerzeitung Mo.-Fr. 8 -12 Uhr

Herbergsweg 4, 88131 Lindau

Preis: 13 Euro


10 22. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 20/21

ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION

– Anzeige –

Attraktive Anreize für mehr Klimaschutz

„eCard“ für den Stadtbus, Ökostrom fürs E-Auto, App für Ladesäulen und keine Gebühr für Erzeugungsanlagen

Klimaschutz ist ein Grundrecht.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes

vom 29. April ist ein historisches:

Der Staat muss künftige

Generationen vor dem Klimawandel

schützen und darf Lasten

nicht unnötig verschieben. Im

Klartext: Die Emissionen müssen

schnell runter und Taten sind gefordert.

Die Politik muss jetzt nachbessern,

denn im Klimaschutzgesetz

steht zwar das Ziel, die

Treibhausemissionen bis zum Jahr

2030 um 55 Prozent im Vergleich

zum Jahr 1990 zu reduzieren,

es ist darin aber nicht

genauer festgelegt, wie man

nach 2030 weitermachen will,

um 2050 die Klimaneutralität

erreicht zu haben.

„Dieses Urteil kann dem Klimaschutz

in der Tat einen gewaltigen

Schub versetzen“, ist Geschäftsführer

Hannes Rösch

überzeugt: „Es macht einmal

mehr ganz deutlich, dass wir

nicht länger die Ressourcen

der kommenden Generationen

abfrühstücken können.“ Hochmotiviert

wollen die Stadtwerke

ihren Öko-Weg weiter befeuern

und haben in diesem Frühjahr

Maßnahmen vor allem bei den

Themen Mobilität und Wohnen

in Angriff genommen.

„Für den Klimaschutz können

wir alle etwas tun“, sagt Hannes

Rösch. „Das funktioniert aber

nicht über Anklagen, Verbote

und Verzichtsforderungen,

sondern über gute Argumente,

attraktive Angebote und Spaß

an dem gemeinsamen Ziel,

auch für kommende Generationen

einen lebenswerten

Planeten zu hinterlassen.“ Genau

da setzen die Stadtwerke an.

Stadtbus fahren

Öfter mal das Auto stehen lassen

und auf den Öffentlichen

Personennahverkehr (ÖPNV)

umsteigen: Die „Einfach fahren!-

Aktion“ des Stadtbusses soll

seit Mai immer mehr Menschen

genau dazu motivieren. Mit

der „bodo eCard“ können Fahrgäste

rabattiert, kinderleicht

und sogar ohne Fahrscheinsuche

ein- und auschecken. Der

günstigste Fahrschein wird im

Hintergrund automatisch vom

System ermittelt.

Ein weiterer Anreiz für umweltfreundliche

Mobilität ist

der neue Kurzstreckentarif:

Wer im Stadtbus-Gebiet auf

Strecken unter 1.000 Meter

Eine gute Entscheidung: umweltfreundlichen Solarstrom zu erzeugen. Die Inbetriebsetzungsgebühren für Erzeugungsanlagen wurden gestrichen.

Luftlinie unterwegs ist, fährt

mit der eCard preisgünstig für

nur 1,50 Euro je Fahrt.

Ökostrom für faires und

umweltbewusstes Laden

Beim Individualverkehr entscheiden

sich immer mehr

Menschen für ein Elektro-Auto.

Die Fahrzeuge sind umweltfreundlich,

energieeffizient, sparsam

und leise. Wer in Lindau

ein Elektro-Auto auflädt, ist

sogar CO 2

-neutral unterwegs,

denn der Strom der Lindauer

Stadtwerke ist Ökostrom, der

zu 100 Prozent aus erneuerbaren

Energiequellen stammt.

Damit nicht genug: Die

Stadtwerke sorgen in und um

Lindau für eine gut funktionierende

Infrastruktur, haben

mittlerweile selbst elf Elektrofahrzeuge

im Fuhrpark und

zwölf Ladepunkte auf dem

Werkgelände, fördern mit einem

Umweltbonus die Anschaffung

eines neuen E-Fahrzeugs

und wollen Angebote

und Dienstleistungen rund

um das Thema weiter aktiv

ausbauen.

So suchten und fanden die

Verantwortlichen in Sachen

Laden und Abrechnen an den

öffentlichen Stadtwerke-Säulen

nach einer eichrechtskonformen

Lösung, die vor allem

auch die Wünsche der E-Mobilisten

berücksichtigt: Der Wust

an verschiedenen Ladekarten,

die alle örtlich begrenzt gültig

sind, wird immer unüberschaubarer

und zu Recht fordern Kundinnen

und Kunden Transparenz

und Gerechtigkeit beim

Preis: nur bezahlen, was man

auch geladen hat. Mit einer

Handy-App ist das Laden an

den öffentlichen Ladesäulen

der Stadtwerke jetzt noch einfacher:

Die Stadtwerke Lindau

sind Teil des Appverbundes

„AllgäuStrom Mobil“ und haben

damit den Laderadius auf

den Allgäuer Raum erweitert.

Die „Allgäu Strom Mobil“-App

ist im App Store oder im Google

Play Store kostenlos erhältlich.

Das Freischalten des Ladevorgangs

ist kinderleicht und die

Rechnungen werden digital

zur Verfügung gestellt. Durch

die Übersichtskarte in der App

und auf der Homepage der

Stadtwerke findet sich schnell

die nächste freie Ladesäule

und man kann sich einfach

dorthin navigieren lassen. Für

mehr Transparenz werden die

Ladepreise direkt in der App

angezeigt.

„WIR!Strom eMobil“ ist der

günstige Stromtarif für alle,

die auch zu Hause zu fairen

Preisen und mit 100 Prozent

Ökostrom laden wollen. Ladestationen

für Elektrofahrzeuge

können von dem Netzbetreiber

als „steuerbare Verbrauchseinrichtungen“

behandelt werden

– das ermöglicht gesetzlich

einen speziellen Ladetarif.

Voraussetzungen sind die Nutzung

eines separaten Stromzählers,

ein fest installierter

Ladepunkt und die Anlage

muss gemäß den Vorgaben des

Netzbetreibers als steuerbarer

Ladepunkt (Rundsteuergerät)

betrieben werden.

Solar – unbedingt!

„Solaranlagen sind ebenfalls

ein aktiver Beitrag für den Klimaschutz“,

weiß Geschäftsführer

Hannes Rösch. Egal ob Landwirtschaft,

Hotellerie oder Privathaushalt

- Photovoltaikanlagen

eignen sich für alle Bereiche.

Gerade auch die Eigennutzung

wird dabei immer beliebter:

Selbst verbrauchen, was man

von der Sonne „erntet“.

Das macht auch finanziell

Sinn: „Durch die steigende An-

zahl von Elektrogeräten in den

Haushalten und in Betrieben

wird auch der Verbrauch an

Elektroenergie immer größer.

Die eigene Stromerzeugungsanlage

rechnet sich und gibt einem

überdies das gute Gefühl, einen

aktiven Beitrag zum Umweltschutz

zu leisten. Charmant ist

für immer mehr Anlagenbetreiber

auch die Idee, mit günstigem

Solarstrom das eigene Auto aufzuladen“,

ergänzt Hannes Rösch.

„Auch bei diesem Thema wollten

wir einen pragmatischen

Beitrag leisten und haben als

zuständiger Netzbetreiber zum

1. Mai die Inbetriebsetzungsgebühr

für sämtliche Erzeugungsanlagen,

auch für die kleinen,

sogenannten ‚Balkonanlagen‘

gestrichen“, freut sich der Stadtwerke-Chef.

manu

@ www.sw-lindau.de

BZ-Foto: Stadtwerke Lindau

Bei den Stadtwerken Lindau

sind Sie bei allen Fragen rund

um Energie, Verkehr und Telekommunikation

gut aufgehoben.

Alle Informationen finden

Sie auf:


WISSENSWERTES 22. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 20/21

11

EXPERTEN-

TIPP

Im letzten Finanztipp (in der

BZ KW 16/21 auf Seite 11)

hatte ich Versicherungen und

Fonds vorgestellt, die mehr

kosten, als sie bringen können.

Heute: Wohin mit dem Geld –

Teil 2

Die Idee: Kapitalsicherung,

Vermögensanlage, Altersversorgung

und Vermögensaufbau

durch Mieteinnahmen. Anleger

hoffen auf Sicherheit, Rentabilität,

Werterhalt und sind

dafür bereit, sich über viele

Jahrzehnte zu binden und hohe

Ankaufgebühren in Kauf zu

nehmen. Doch diese Rechnung

geht oft nicht auf. Warum?

Die Mietrendite bezogen auf

den Kapitaleinsatz muss langfristig

nach Abzug aller Kosten

mindestens über der Inflation

von 2% pro Jahr liegen – was

aufgrund der aktuell hohen Kaufpreise

schwierig ist. Durch

Überalterung und Geburtenrückgang

werden in 20 Jahren ca.

20% weniger Wohnungen benötigt.

Die Zahl der Eigennutzer

wächst aufgrund der Niedrigzinsen.

Das macht es schwerer,

langfristig die Wunschmieten

zu erzielen. Aufgehen würde die

Rechnung nur, wenn die Immobilienpreise

in den nächsten

zehn bis 30 Jahren weiterhin

steigen, aber davon ist nach der

Ralley der letzten zehn Jahre

nicht auszugehen. Auch Immobilienmärkte

schwanken z.T.

erheblich, allerdings sehr langsam,

weshalb man es kaum

wahrnimmt. Selbst in München

Immobilien als Kapitalanlage

sind z.B. laut IVD* die Preise für ETW

in guten Wohngegenden zwischen

1990 und 2007 bis zu 30% gefallen,

bevor sie wieder enorm gestiegen

sind. Nach starkem Anstieg fallen

die Preise wieder usw. –

in 30-Jahres-Zyklen.

Die üblichen Vermieter-Probleme

sind z.B. Kosten- und Arbeitsaufwand

für Wohnungs- und Mieterverwaltung,

Steuerberater, Renovierung,

Modernisierung, langjährige Kapitalbindung,

Miet-Nomaden, Leerstand,

Verwüstung usw. Vermieter haben

immer Arbeit und leider oft auch

Ärger mit Mietern. Darum wollen

sich viele Menschen im Alter nicht

mehr kümmern. Dann gibt es noch

Risiken, an die keiner gerne denkt:

Kostenbelastungen durch künftige

Energieauflagen, Bauvorschriften

(Zwang zur Modernisierung),

Kommunalpolitik (Beispiel: Gemeinde

baut neue Kläranlage und legt die

Kosten auf Immo-Eigentümer um),

Innovationen beim Hausbau

(günstige, moderne Baumethoden

verdrängen konventionelle Immobilien,

deren Wert dann fällt),

Wertänderungen durch regionale

Infrastruktur-Veränderungen

(z.B. Wegzug von wichtigen Arbeitgebern)

bis hin zu politischen

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin,

Honorarberaterin,

Manuela Klüber-

Wiedemann

General-Entscheidungen wie z.B.

Mietpreisbremsen, Grundsteuer-

Erhöhungen oder drohende Lastenausgleichszahlungen

für Immobilieneigentümer.

Dies sind die

Gründe, warum weltweit Großanleger

nur zwischen 15 bis 30

Prozent ihres Vermögens in Immobilien

investieren. Den größten Teil

ihres Vermögens investieren sie in

Unternehmen in Form von Aktien

und Anleihen. Eine Kombination

dieser Anlageklassen erwirtschaftet

langfristig zwischen vier bis zehn

Prozent pro Jahr, macht keine Arbeit,

ist jederzeit liquide, hat keine

Anschaffungskosten und wenn man

sie in einem sehr breiten Mix mittels

günstiger Assetklassen-Indexfonds

kauft und langfristig denkt, sind sie

auch sehr sicher.

Tipp: Vor einer Entscheidung für

Investitionen mit Langzeitcharakter

unbedingt unabhängige Beratung

einholen! Die gibt es weder bei

Immobilienmaklern, noch bei Banken,

Versicherungen oder Bausparkassen.

Bei Entscheidungsprozessen nicht

nur die letzten zehn Jahre „im Rückspiegel“

betrachten und daraus auf

die Zukunft schließen! MKW

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DEN HORIZONT?

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Orgelmatinee Bewegungskurs Themen-Führungen

Am Samstag, 22. Mai, gastiert um

11 Uhr Matthias Ströse in St. Stephan

auf der Lindauer Insel. Er gestaltet

die Orgelmatinee als „Reise durch

Europa“. Es erklingen Werke von

Bossi, Franck, Grieg und Rutter.

Eingebettet wird die Musik in einen

liturgischen Rahmen mit Lesungen

und Gebeten. Die Matinee am

29. Mai um 11 Uhr im Münster

spielt Nikolaus Schwärzler. BZ

Das Netzwerk Generation 55plus

des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft

und Forsten bietet die

kostenlose Online-Veranstaltung

„Bewegung – Jungbrunnen und

Wunderpille“ mit Sportwissenschaftler

Martin Fink an. Sie

findet am 25.05. um 16.30 Uhr

statt. Anmeldung unter www.

weiterbildung.bayern.de oder

Tel.: 08 31/5 26 13 12 19

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Ursula Ippen bietet vom 26. Mai

bis 18. August immer mittwochs um

19 Uhr die Themenführung „Angst

vor Tod und Teufel“ an (ab 12 J.).

Anmeldung erforderlich unter Tel.:

0 83 82/2 73 56 30 oder Mobil:

01 70/1 84 47 55 oder per E-Mail:

info@stadtfuehrung-lindau.de

Die Einnahmen von fünf dieser

Themen-Führungen gehen an die

„Andheri-Hilfe Bonn“. BZ

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12 22. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 20/21

WISSENSWERTES

Trommlerzug muss Vereinsheim retten

Das gesellschaftliche Leben

hat sich in den vergangenen

14 Monaten grundlegend

verändert. Eingespielte

Mechanismen greifen nicht

mehr und das betrifft auch das

Vereinsleben.

Auch den 48 aktiven Musikanten

des Trommlerzuges Lindau/

Aeschach fehlen die Gemeinsamkeit

beim Musizieren, der

persönliche Austausch untereinander

und natürlich die

Auftritte, die den Trommlerzug

weit über die Grenzen von

Lindau bekannt gemacht haben.

Dadurch leidet nicht nur

das so wichtige „Wir-Gefühl“,

sondern auch die Vereinskasse.

Auftritte und Veranstaltungen,

die im Vereinsheim durchgeführt

wurden, waren nicht nur

der Freude am Musizieren

gewidmet, sondern auch

finanziellen Notwendigkeiten

geschuldet: Anschaffungen

wie Musikinstrumente und der

Unterhalt des Vereinsheims

werden dadurch ermöglicht.

Doch gerade das „Trommlerhaus“,

wie es von den Mitgliedern

genannt wird, sorgt

derzeit für erhebliches und

zusätzliches Kopfzerbrechen

bei den Vorständen Peter

Ebinger und Thomas Willig und

den Mitgliedern.

Das Vereinsheim steht seit 33

Jahren in Lindau/Niederhaus


und leider wird die Bausubstanz

von Jahr zu Jahr schlechter.

In dem nach Ständerbauweise

errichteten Holzhaus fault

die Substanz und damit sein

Fundament. Aus diesem Grund

ist in diesem Jahr eine Sanierung

unumgänglich. „Gerade

jetzt“, so Willig, „bräuchten

wir dringend Einnahmen, da

es um die Erhaltung unseres

Probenraumes und damit auch

den Fortbestand des Vereins

geht. Doch Einnahmen fehlen

uns bereits seit einem Jahr.“

Ein Großteil der Sanierung

wird von den Mitgliedern

selbst durchgeführt. Dennoch

entstehen Gesamtkosten

in Höhe von 30.000 Euro.

Der Verein ist auf Hilfe und

Spenden angewiesen, um sein

Trommlerhaus zu retten und

damit seine über 100-jährige

Vereinsgeschichte fortschreiben

zu können. „Wir sind bereit,

die Ärmel hochzukrempeln“,

verspricht Ebinger. Wer dem

Trommlerzug helfen möchte,

schaut am besten auf der Crowdfunding

Plattform www.vbao.

viele-schaffen-mehr.de/

trommlerzug vorbei. Hier wird

genau erklärt, worum es geht

und wie man den Verein beim

Erhalt des Trommlerhauses

unterstützen kann. Damit die

Trommeln auch 2022 noch in

Lindau zu hören sind... BZ-Foto: AJ

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EXPERTEN

TIPP

Die Auswahl des richtigen

Betreuungs-Partners ist Vertrauenssache.

Wer folgende

Qualitätskriterien beachtet,

findet mit Sicherheit den für

sich richtigen Anbieter:

1. langjährige und umfangreiche

Betreuungserfahrung

mit Qualitätszertifikat

2. stabile, zeitnahe und

zuverlässige Versorgung

3. rasche Hilfe bei Notfällen,

jederzeitige Erreichbarkeit

und ein persönlicher

Ansprechpartner vor Ort

4. individuelle Bedarfsermittlung

und Beratung im

persönlichen Gespräch

5. Einhaltung aller gültigen

Corona-Vorschriften,

Gewährleistung sicherer

Startschuss für die

Luca-App in Lindau

Um die Kundenregistrierung,

die derzeit an vielen Stellen

zwingend vorgeschrieben ist,

sowie die Übermittlung von

Kontaktdaten an die Gesundheitsämter

zu vereinfachen, hat

das Bayerische Staatsministerium

für Digitales (StMD) im

April eine landesweite Lizenz

für die Luca-App erworben.

Das StMD bietet damit allen

Bürgerinnen und Bürgern,

Unternehmen, Organisationen

und Behörden in Bayern die

Möglichkeit, die Luca-App

kostenfrei zu nutzen und ermöglicht

den bayerischen Gesundheitsämtern

eine digitale

und damit schnelle und effektive

Kontaktnachverfolgung.

Informationen zur Funktionsweise

und zum Gebrauch der

Luca-App für Betriebe, Behörden,

Einzelhandelsgeschäfte

usw. unter: www.luca-app.de

FAQs zum Einsatz der Luca-App

in Bayern: www.stmd.bayern.

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24-Stunden-Pflege sicher wählen

Transportwege zum Kunden

6. einheitliche Ausbildungsstandards

in eigenen Schulungseinrichtungen

7. faire Arbeitsbedingungen für

die Betreuungskräfte

8. nur legale Anbieter mit

EU-Entsendemodell und

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9. keine versteckten Zusatzkosten,

wie z.B. Vermittlungsoder

laufende Gebühren

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Wertvolles Prunkgitter ausgestellt

Dieses Prunkgitter zierte einst

eine Grabstätte auf dem historischen

Friedhof in Lindau-Aeschach.

Das Grab mit Gruft an der westlichen

Umfassungsmauer war ursprünglich

als Ädikula (Grabhäuschen)

ausgebildet und gehörte dem

Bürgermeister Rudolf Curtabatt,

der 1705 verstarb. Das kunstvolle

Grabgitter stammt nachweislich

aus dem Jahr 1707. Um 1930

wurde das Grabhäuschen zurückgebaut.

Das Gitter wurde beim

Ausräumen des Cavazzenkellers

wiederentdeckt. Der Förderverein

Lindauer Kulturerbe Alter Friedhof

e.V.“ hatte die Idee, die Kostbarkeit

der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das Prunkgitter wird

nun während der Gartenschau in

der historischen Kröll-Kapelle,

also in einem geschützten Raum,

aufgestellt. Nach der Restaurierung

soll das wertvolle Exponat

in der Apsis der Kapelle an einem

stabilen Eisengerüst so aufgestellt

werden, wie es einst die

Grabstätte von Curtabatt zierte.

Als Teil der Lindauer Gartenschau

auf dem Festland lädt der Alte

Friedhof zu einem Besuch ein. Die

Stadtgärtner verwandeln den Park

in einen bunten Staudengarten. Die

historische Kapelle mit dem Prunkgitter

wird dienstags von 10 bis

12 Uhr geöffnet. Jeden Samstag

finden um 15 Uhr Führungen über

den Friedhof statt. BZ-Foto: Borel

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WISSENSWERTES 22. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 20/21

13

Bienen ziehen auf die Gartenschau um

Sonntagmorgen am Eingang zum

Verein Grünes Klassenzimmer:

Ein Gebrumme und Gesumme, ein

emsiges Treiben. Den Wacholder

neben dem Zugangstor hatte sich

ein Bienenschwarm als Zuhause

ausgesucht. Über diesen Besuch

zum Muttertag staunte Rosi Müller,

die Vereinsvorsitzende, nicht

schlecht. Eine riesige Traube von

Bienen hatte sich hier niedergelassen.

Am Eingangstor war das

allerdings ein sehr ungünstiger

Platz. Ein Anruf bei Franz Krepold,

dem Schwarmbeauftragten des

Landkreises, Imker und Bienenfreund

brachte sofort die Lösung.

Krepold, der gleichzeitig aktiv im

Imkereiverein Weißensberg mitarbeitet,

wartete schon sehnsüchtig

auf einen neuen Schwarm. Der

Imker und seine Vereinskollegen

hatten für die Landesgartenschau

in Lindau Schaukästen angefertigt.

Denn dort will der Imkerverband


















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an einem Stand allen Besuchern

das Leben und geschäftige Treiben

der Bienen und ihren unschätzbaren

Wert für Natur und Mensch

deutlich machen. Mit einem Baumwollsack

holte Imker Franz

Krepold den Schwarm aus vier

Metern Höhe vom Baum.

Bis zum Abend hatten alle „Majas

und Willis“ ihr neues Quartier

bezogen. Die vielen, vielen

Honigproduzenten können nun

auf der Lindauer Gartenschau

bestaunt werden. BZ-Foto: Müller

Sie helfen, Rehkitze vor dem Tod zu retten

Wenn im Mai/Juni die Zeit der Mahd

(Heu-Ernte) beginnt, bedeutet dies

für die frisch geborenen Rehkitze

höchste Lebensgefahr. Diese werden

dann von der Ricke (Reh-Mama) zu

ihrem Schutz vor dem Fuchs oder

anderen Beutegreifern in den hochgewachsenen

Wiesen abgelegt. In

den ersten Tagen ihres Lebens haben

die Kitze noch keinen Flucht-Reflex

und ducken sich deshalb bei Gefahr

instinktiv noch tiefer auf den Boden.

Wenn die Tiere nicht unmittelbar vor

der Mahd gesucht und gefunden

werden, dann hat der Landwirt auf

dem Mähfahrzeug meist keine Chance,

das Tier vor schweren Verletzungen

und/oder dem Tod zu bewahren. In

der hektischen Hochsaison der Heuernte

werden oft sehr „kurzfristig“

die Mäh-Termine gesetzt oder müssen

witterungsbedingt spontan verschoben

werden. Der Kreisjagdverband

Lindau e.V. hat sich zum Ziel gesetzt,

in dieser Zeit eine zentrale Anlaufstelle

für alle beteiligten Parteien

zu sein: für die Landwirte, welche

sicherstellen wollen, dass ihre Felder

vor der Mahd frei von Rehkitzen

und Junghasen sind, für die Jagdpächter,

welche in dieser Zeit immer

wieder vor der Riesen-Aufgabe

stehen, möglichst viele Tiere aus der

Gefahrenzone zu bergen, und für die

Helfer und Tierschutz-Aktivisten, die

meist ehrenamtlich an der Rehkitz-

Rettung beteiligt sind. Der KJV Lindau

setzt hierzu auf den Einsatz von

Drohnen mit Wärmebildtechnik. Mit

Volker Herforth und Jürgen Hartmann

verfügt der Kreisjagdverband über

zwei Drohnenpiloten für die Rehkitzsuche.

Terminvereinbarung:

Volker Herforth: 01 75/9 61 90 48

Jürgen Hartmann: 01 72/8 60 78 42

Eine Spende für den ehrenamtlichen

Ensatz ist erbeten.

BZ-Foto: KJV


























ERB hat geöffnet

Die Ehemals Reichsstädtische

Bibliothek (ERB) im Alten

Lindauer Rathaus hat wieder

ihre Pforten geöffnet.

Gezeigt wird in diesem Jahr

eine Ausstellung zur Geschichte

der Botanik unter

dem Titel „Pflanzen, Kräuter,

Wissenschaft & Blumen“.

Anhand wertvoller Bestände

des 15. bis 18. Jahrhunderts

spannt sich der inhaltliche

Bogen der Exponate von der

Zeit des Aristoteles über das

Mittelalter, das Zeitalter der

Entdeckungen bis hin zur Aufklärung.

Zu sehen sind unter

anderem die erste Abbildung

der Tomate, der Sonnenblume

oder der Kaffeepflanze.

Die ERB ist bis 17. Oktober

immer mittwochs bis sonntags

von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Die maximale Besucherzahl

ist auf fünf Personen, die

sich gleichzeitig in der ERB-

Ausstellung befinden dürfen,

begrenzt. Der Zutritt wird nur

mit FFP-2-Maske und beim

derzeitigen Inzidenzwert

zwischen 50 und 100 nach

Buchung eines Zeitfensters

unter Tel.: 0 83 82/94 46 54

oder unter E-Mail: erb@

lindau.de gewährt.

BZ-Foto: ERB/Abb. Tulpe aus Christoph

Jacob Trew: Hortus nitidissimus (..)

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Ab 20. Mai ist

bei schönem Wetter

unser Biergarten

wieder geöffnet.

Nähere Infos unter:

www.hotel-ziegler.de

Bodenseestraße 32

88131 Lindau-Oberreitnau

Telefon (0 83 82) 54 10

Schneckenhäusle feiert 10. Geburtstag

Die Großtagespflege Schneckenhäusle

feiert dieses Jahr ihr zehnjähriges

Bestehen. Hinter dem Begriff

Großtagespflege steht eine

Form der Kindertagespflege im

Auftrag des Landratsamtes, unterstützt

vom Kinderschutzbund und

der Stadt Lindau. In einer kleinen,

familiären Gruppe werden acht

Kleinkinder ab zwölf Monaten bis

zum Eintritt in den Kindergarten

von erfahrenen Tagespflegekräften

liebevoll betreut. In Lindau gibt es

zwei Großtagespflegen: die Bärenkinder

in Zech und das Schneckenhäusle

auf der Insel. Nach den Anfängen

im Familienzentrum Minimaxi

im Mai 2011 hat das Schneckenhäusle

eine beachtliche Entwicklung

vollzogen. Mit neuen

Räumen im Heilig-Geist-Hospital

konnte das Betreuungsangebot

von zwei auf fünf Vormittage erweitert

werden. Senioren und

Kinder, eigentlich eine wunderbare

Kombination, durften bis zum Beginn

der Pandemie gemeinsam

Zeit verbringen und sich an- und

miteinander freuen. Zum Schutz

der Bewohner/-innen war ein

Ortswechsel der Kinder nötig. Die

Grundgedanken der Großtagespflege

sind, Kinder und ihre Familien

bei den ersten Schritten in

eine Betreuungssituation außerhalb

der Familie liebevoll und

achtsam zu begleiten, die Kinder

in ihren Entwicklungsschritten zu

unterstützen und zu fördern. Die

Betreuungszeiten: Mo. bis Fr.

von 7.45 bis 12.45 Uhr im Uferweg

7. Infos und Anmeldung:

Fachberatung Kindertagespflege,

Susanne Schnell,

Telefon: 0 83 82/37 06 oder

Mobil: 0 15 22/4 35 98 95 BZ-Foto: SH

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14 22. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 20/21

GESUND LEBEN

Krebs wartet nicht auf das Ende der Pandemie

Experten des Lungenkrebszentrums Wangen warnen: Jeder Tag zählt, wenn es um eine Tumorbehandlung geht!

„Krebs wartet das Ende der Corona-Pandemie

nicht ab“, mahnt

PD Dr. med. habil. Robert Scheubel,

Chefarzt und Leiter des Lungenkrebszentrums

an der Klinik für

Thoraxchirurgie der Fachkliniken

Wangen. Seit einem Jahr beobachtet

der erfahrene Thoraxchirurg,

dass sich immer weniger Menschen

in Kliniken und Fachkrankenhäuser

trauen, um Früherkennungstermine

oder unbedingt notwendige

Krebsbehandlungen wahrzunehmen.

„Krebserkrankungen dulden

jedoch keinen Aufschub. Geben

Sie der Corona-Angst keine

Chance“, appelliert Scheubel.

Spezielle Lungenerkrankungen

wie Bronchialkarzinome würden

einfach nicht den zeitlichen

Spielraum bieten, eine

Behandlung zu verschieben.

Es sei auch nicht sinnvoll zu

warten, bis man geimpft ist -

kostbare Lebenszeit ginge dadurch

verloren, gibt der Arzt

zu bedenken. Circa ein Viertel

der Lungenkrebspatienten können

operiert werden. Wenn der

Chefarzt PD Dr. med. habil.

Robert Scheubel,

FA Herz- und Thoraxchirurgie

Krebs jedoch erst einmal gestreut

habe, sei er kurativ nicht

mehr behandelbar. „Je früher

Lungenkrebs diagnostiziert wird,

desto besser sind die Heilungschancen.

Aber auch für fortgeschrittene

Stadien hätten sich

in den letzten Jahren viele neue,

zum Teil bahnbrechende Therapieoptionen

ergeben“, so der

erfahrene Herz- und Thoraxchirurg.

Nicht umsonst wurde

2018 der Medizin-Nobelpreis

für die Entdeckung und Beschreibung

der mittlerweile fest

im Alltag verankerten Immuntherapie

vergeben.

Wichtig sei, dass die Patienten

trotz Corona bestimmte

Symptome unbedingt von einem

Facharzt abklären lassen.

„Lungenkrebs verhält sich wie

ein Chamäleon“, bemüht der

Fachmediziner einen anschaulichen

Vergleich. „Der Krebs kann

– ebenso wie Covid-19 – Symptome

wie Fieber, Husten oder

Luftnot verursachen.“

Vortrag zum Thema Lungenkrebs

Im Rahmen der Vortragsreihe

„Mittwochs bei den Waldburg-

Zeil Kliniken“ informierte Dr.

Robert Scheubel zum Thema

„Gemeinsam gegen den Lungenkrebs:

Behandlungsmöglichkeiten

und neueste Therapieempfehlungen“.

Wichtig sei es,

so der Experte in seinem Vortrag,

Warnsymptome nicht zu

übersehen: Husten und Atemnot,

aber auch blutiger oder

unblutiger Auswurf, Brustschmerzen,

Fieberschübe, Nachtschweiß,

anhaltende Heiserkeit

und unfreiwilliger Gewichtsverlust.

Wer solche Anzeichen

bei sich beobachtet,

sollte unbedingt einen Arzt

aufsuchen. Für Patienten, die

sich unsicher sind, bieten die

Aus Angst vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vermeiden es viele Menschen,

während der Pandemie zum Arzt zu gehen, obwohl sie Beschwerden haben. Doch Experten warnen,

denn gefährliche Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs warten nicht das Ende der Pandemie ab.

Fachkliniken Wangen jetzt

eine telefonische Beratung an.

Diese führt der Chefarzt und

Leiter des Lungenkrebszentrums,

Dr. Scheubel, durch. Er weist

ausdrücklich darauf hin: Patienten

haben im Zweifelsfall

immer Anspruch auf eine

medizinische Zweitmeinung

und sollten sich nicht scheuen,

diese auch einzuholen.

„Kliniken sind hygienische

Hochsicherheitstrakte. Gerade

in unserer Lungenklinik werden

Vorsorge- und Hygienemaßnahmen

sorgfältig eingehalten“,

möchte der Facharzt

für Herz- und Thoraxchirurgie

Wer den Lungenkrebs-Vortrag

verpasst hat, kann ihn jederzeit

kostenlos auf Youtube anschauen:

@ https://www.youtube.com/

watch?v=KOAEg1K50sES

Alternativ

kann man auch

diesen QR-Code

mit dem Smartphone

scannen:

BZ-Fotos und Abb.: WZK

Patienten die Angst vor einem

Aufenthalt während der Corona-Pandemie

in der Fachklinik

nehmen.

BZ

Waldburg-Zeil

Fachkliniken Wangen

Lungenkrebszentrum an der

Klinik für Thoraxchirurgie

Am Vogelherd 14

88316 Wangen

Telefon: 0 75 22/7 97 13 20

E-Mail: robert.scheubel@

wz-kliniken.de

@ www.fachkliniken-wangen.de

„Mittwochs bei den Waldburg-Zeil Kliniken“: kostenlose Online-Vortragsreihe mit Diskussion

Die beliebte Vortragsreihe

„Mittwochs bei den Waldburg-

Zeil Kliniken – Treffpunkt

Gesundheit“ ist in diesem

und im nächsten Jahr digital

erlebbar. Rund 20 Vorträge von

Experten der Waldburg-Zeil

Kliniken zu Themen wie

Bewegung, Burnout, Knieprothesen,

Ernährung bei Krebs,

Schmerz und Schmerztherapie,

Husten oder Depressionen bei

Kindern und Jugendlichen finden

regelmäßig etwa alle zwei

Wochen mittwochabends online

statt.

Während und nach der Veranstaltung

beantworten die

Waldburg-Zeil Experten Fragen

ihrer Zuschauer im Chat.

Die Vorträge werden über eine

Plattform ausgestrahlt, auf der

man ohne Anmeldung kostenlos

und unkompliziert teilnehmen

kann. Auf den Homepages der

Waldburg-Zeil Kliniken, in den

sozialen Medien und in den

Tages- sowie Wochenzeitungen

werden die Zugangs-Daten veröffentlicht

– übrigens auch ganz

einfach zu scannen per QR-Code.

Wer den Vortrag verpasst hat,

kann ihn später im Youtube-

Kanal der Waldburg-Zeil

Kliniken jederzeit nachschauen.

Los ging es im April mit einem

Vortrag von Dr. Diethard Kaufmann,

Chefarzt der Abteilung

für Internistische Rheumatologie

der Waldburg-Zeil Klinik

Oberammergau zum Thema

„Mit Rheuma besonders coronagefährdet?“

Der Vortrag ist

ebenso, wie die Themen „Laienreanimation:

Beatmung ja oder

nein?“ oder „Hygiene zu Hause

während Corona“ oder „Wirbelsäule

– Zusammenhänge verstehen“

auf Youtube abrufbar:

www.youtube.com/channel/

UCXzQOJVeQ4vpxmCEV14MPmg

Der Orthopäde und Chefarzt

Dr. Christian Dynybil aus Bad

Saulgau erläutert zum Beispiel

am 7. Juli Wissenswertes zu

Schmerz und Schmerztherapie.

Im September spricht er über

Rückenschmerz.

Chefärztin Nora Volmer-Berthele

und Schulleiter Stephan Prändl

gehen am 13. Oktober kindlichen

Depressionen auf den

Grund.

Weitere Themen werden Ernährung

beziehungsweise Bewegung

bei Krebs oder Burnout

sein.

Die nächsten Vorträge im

Livestream unter:

https://vimeo.com/event/

830943

2.6.2021: Schmerz lass nach –

ein Pilotprojekt: Tiergestützte

Therapie in der interdisziplinären

multimodalen Schmerztherapie

9.6.2021: Operation an Hüfte

oder Knie: Gute Zusammenarbeit

zwischen Operateur und

Rehabilitationsklinik

23.6.2021: Das „Adrenalinometer“

oder: Einflussfaktoren

auf das Wohlbefinden und die

psychische Gesundheit

BZ


SERVICE 22. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 20/21

15

FSJ beim Alpenverein in Lindau

Der Deutsche Alpenverein

Sektion Lindau bietet zum

23. August 2021 einen Platz

für ein Freiwilliges Soziales

Jahr (FSJ) an.

Das Freiwillige Soziale Jahr

(FSJ) im Sport ist ein sozialer

Freiwilligendienst für Jugendliche

und junge Erwachsene

und stellt ein Bildungs- und

Orientierungsjahr dar. In diesem

FSJ sollen die Bereitschaft

junger Menschen für ein freiwilliges

gesellschaftliches

Engagement und die Übernahme

von Verantwortung

gefördert werden.

Die Teilnehmer bekommen die

Chance, einen tiefen Einblick

in die unterschiedlichen

Einsatzfelder zu erlangen und

erste berufliche Erfahrungen in

der Sportbranche zu sammeln.

In Lindau bietet der Deutsche








Alpenverein Sektion Lindau

diese Möglichkeit an.

Die Sektion Lindau des Deutschen

Alpenvereins e.V. gehört

mit über 5.000 Mitgliedern zu

den größten Vereinen in Stadt

und Landkreis Lindau. Die

zahlreichen Gruppen sind in

verschiedenen Bergsportdisziplinen

unterwegs, das große

Angebot an Touren und Kursen

rundet das Angebot für die

Mitglieder ab. Als Unterstützung

sucht der Verein nun einen

engagierten Sportler/eine

engagierte Sportlerin fürs FSJ.

Zu den Aufgaben gehören die

Betreuung der Kinder- und

Jugendangebote, die Organisation

und Leitung von Freizeitprojekten,

die Organisation

von Kinder- und Jugendveranstaltungen

sowie Verwaltungstätigkeiten

in der Geschäftsstelle.

Wer mehr erfahren

möchte, schaut auf die

Homepage des Vereins:

www.alpenverein-lindau.de

Dort findet man die Ausschreibung

zum FSJ. Die Bewerbungsfrist

endet am 5. Juni 2021.

Fragen im Vorfeld beantwortet

gern Ulrike Triflinger Frener,

Tel.: 0 83 82/2 42 38. BZ-Foto: DAV

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Heribert Lau

Steinmetzmeister

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88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

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AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

Hospiz freut sich über Spende

Seit 110 Jahren ist der Gasthof

Ziegler in Oberreitnau in Familienbesitz.

Inzwischen werden Hotel

und Restaurant in 4. Generation

von Michael Ziegler und seiner

Partnerin Sandra Sprater geführt.

„Ich verfolge das Konzept

meines Vaters Otto Ziegler weiter

und verwöhne zusammen mit

meinem Team unsere Gäste mit

gut bürgerlicher, regionaler und

saisonaler Küche“, ist von Michael

Ziegler zu erfahren.

Dabei bringt er das, was er auf

seinen beruflichen Stationen

gelernt hat, und eigene, kreative

Ideen ein. Neues Geschirr und

neue Anrichteweisen zeigen

seinen eigenen Stil und verleihen

den Gerichten einen frischen

Auftritt.

Die letzten Monate, in denen das

Restaurant wegen der Maßnahmen

zur Eindämmung der Corona-

Pandemie geschlossen bleiben

musste oder nur Gerichte zum

Abholen anbieten darf, hat das

junge Gastronomen-Paar genutzt,

um auszusortieren. Geschirr,

Töpfe, Vasen und vieles mehr,

was sie nicht mehr brauchen, was

zum Wegwerfen aber noch viel zu

schade war, hatten sie zu einem

„Flohmarkt“ zusammengestellt

und gut sichtbar für alle, die den

„Essen to go“-Service im Gasthof

Ziegler nutzten, aufgebaut.

Die Flohmarktsachen durfte man

kostenlos mitnehmen, aber

Zieglers hatten ein großes

Schild mit dem Hinweis, dass

jede Spende willkommen ist,

aufgestellt. „Manche Leute haben

sogar einfach nur etwas in die

Spendenkasse gelegt, ohne vom

Flohmarkt was mitzunehmen“, erzählt

Michael Ziegler. Und so sind

schließlich stolze 680 Euro in der

Spendenkasse gelandet. Diese

Summe wurde von Familie Ziegler

auf 1.000 Euro aufgestockt und

dem Hospiz Haus Brög zum Engel

in Lindau gespendet.

Den symbolischen Scheck nahmen

Maja Dornier, Vorsitzende des

Hospizvereins (vorn in der Mitte),

Pflegedienstleiterin Martina

Roder (vorne links) und die ehrenamtliche

Hospizmitarbeiterin

Sabine Rank-Nussbaum (vorne

rechts) entgegen und bedankten

sich bei Michael Ziegler, seiner

Partnerin Sandra mit Töchterchen

und Seniorchefin Kornelia Ziegler

für die tolle Unterstützung der

Hospizarbeit in Lindau.

Auch Zieglers sind sehr dankbar -

nämlich für die vielen treuen

Gäste, die auch während der

Lockdown-Zeiten zu ihnen gehalten

haben und noch halten

und wenigstens den „Essen to

go“-Service genutzt haben, wenn

sie schon nicht im Restaurant

bedient und verwöhnt werden

durften. Wer‘s ausprobieren

möchte: Alle nötigen Infos findet

man auf www.hotel-ziegler.de

„Essen to go“ wird hier von Donnerstag

bis Sonntag angeboten –

und hoffentlich bald auch wieder

im Restaurant. BZ-Foto: Hentrich

Impressum

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

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16 22. Mai 2021 · BZ Ausgabe KW 20/21

WISSENSWERTES

Musiker wollen aus Not eine Tugend machen

MV Lindau-Aeschach/Hoyren Neumitglieder dürfen sich auf Gartenkonzert freuen

Wie für fast alle Vereine ist auch für

den Musikverein Lindau-Aeschach/

Hoyren seit März 2020 nichts

mehr wie vorher. Bis auf eine kurze

Unterbrechung zwischen Juli und

September ruht das musikalische

Leben komplett. Die Musiker stehen

jedoch in den Startlöchern und freuen

sich, dass sie ab 21. Mai wieder

loslegen dürfen. Dass nicht nahtlos

an die Zeit vor Corona angeknüpft

werden kann, ist dabei allen klar.

Den bevorstehenden Neustart möchte

der Verein deshalb nutzen, um

neue passive Mitglieder anzuwerben.

Hierzu haben sich Vorstand

Karl Meßmer und seine Vereinskameraden

die Aktion „Ich für meinen

Musikverein – mein Musikverein

für mich“ überlegt.

Auch wenn der Verein das seit

2016 gemeinsam mit dem

Trachtenverein bezogene Vereinshaus

gerne nutzt, ist klar,

dass die Vereinsarbeit diesen

Sommer weitestgehend an die

frische Luft verlegt werden

muss. Hier gilt es, aus der Not

eine Tugend zu machen. Ein

besonderes Anliegen ist es Vorstand

Karl Meßmer, die Verankerung

des Vereins in der Lindauer

Bevölkerung zu bewahren

und zu stärken. Die breite

Unterstützung, die der Verein

und insbesondere auch das Lindauer

Oktoberfest – das dieses

Jahr aufgrund der Pandemie

wiederholt abgesagt werden

musste – von vielen Menschen

außerhalb des Vereins genießt,

ist dafür das beste Beispiel. Daneben

gibt es die Möglichkeit,

dem Musikverein als passives

Mitglied beizutreten und so zu

unterstützen.

Derzeit gehören über 200

Personen aus Lindau und der

Umgebung zu diesen unterstützenden

Mitgliedern des

Vereins: Bürger, Geschäftsleute,

ehemalige Musikanten,

Eltern der Jungmusiker oder

ehemalige Festführer auf den

Musikfesten. Bis auf die Zahlung

des Mitgliederbeitrages ist die

passive Mitgliedschaft mit keinen

Pflichten verbunden, aber

wer möchte, ist herzlich eingeladen,

sich ins Vereinsleben

einzubringen. Der Verein ist

Aktion zur Werbung neuer passiver Mitglieder gestartet

Der MV Lindau-Aeschach/Hoyren

hat die Aktion „Ich für meinen

Musikverein – mein Musikverein

für mich“ gestartet,

um neue passive Mitglieder

zu werben.

gern bereit, für seine Mitglieder

zu runden Geburtstagen,

Hochzeiten oder ähnlichen

Feierlichkeiten aufzuspielen.

Den Neustart möchte der Verein

deshalb nutzen, um neue

Jeder, der bis zum 30.06.2021

einen Mitgliedsantrag bei

einem der Mitglieder des Vereins

abgibt, erhält noch dieses

Jahr ein exklusives Gartenkonzert,

selbstverständlich

unter Einhaltung der jeweils

geltenden Abstands- und

Hygieneregeln. Auch wenn am

liebsten der gesamte Verein

auftritt, kann die Musikerzahl

in Absprache mit den Gastgebern

begrenzt werden.

passive Mitglieder anzuwerben

und startet die Aktion „Ich

für meinen Musikverein – mein

Musikverein für mich“. BZ

BZ-Foto: Archiv/MV LAH

Für die Verpflegung der

Musikanten sorgt der Verein –

die Neumitglieder, die ihr Gartenkonzert

bekommen, können

sich also auf einen entspannten

Abend mit Unterhaltung vom

MV Lindau-Aeschach/Hoyren

freuen. Den Mitgliedsantrag

finden Interessenten auf:

www.mv-aeschach-hoyren.de

Nobelpreisträger

tagen online

Die 70. Lindauer Nobelpreisträgertagung

(27. Juni bis

2. Juli 2021) findet virtuell im

Internet statt. Vor dem Hintergrund

der weiterhin unsicheren

Lage sowie fehlender Perspektiven

und Vorgaben für Tagungen

und größere Veranstaltungen

während der andauernden Coronapandemie

hat das Kuratorium

für die Nobelpreisträgertagungen

in Lindau diese Entscheidung

schweren Herzens getroffen,

heißt es in einer Pressemitteilung

an die BZ.

Der bisherige Plan einer hybriden

Veranstaltung, bei der die

meisten Teilnehmer online am

Programm beteiligt sind und

einige Nobelpreisträger/-innen

und Nachwuchswissenschaftler/-innen

in Lindau vor Ort gewesen

wären, wird für diesen

Sommer somit nicht mehr

weiterverfolgt. Die Organisatoren

fokussieren ihre Planung

nun auf ein sehr umfangreiches

und interaktives Jubiläumsprogramm,

an dem rund 80

Laureaten und über 600 junge

Forscher/-innen online mitwirken

und auf diese Weise mit

zahlreichen Gästen zusammenkommen

werden. Im Sommer

2022 soll Lindau dann aber

wieder Austragungsort einer

klassischen Tagung sein und

die Gäste vor Ort willkommen

heißen.

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Lindau

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