November 2011 - Evangelische Kirchengemeinde Bad Krozingen

ev.kirche.bad.krozingen.de

November 2011 - Evangelische Kirchengemeinde Bad Krozingen

Gemeindebrief

der Evangelischen

Kirchengemeinde

Bad Krozingen

Christus –

das Brot des Lebens

für Sie und mich.

Oktober | November 2011


Adressen und Telefon-Nummern

Anschrift des

Evangelischen Pfarramts

Schwarzwaldstraße 7

79189 Bad Krozingen

( 0 76 33 / 32 42

Fax 0 76 33 / 15 01 01

ev.kirche.bad.krozingen@

t-online.de

www.ev-kirche-bad-krozingen.de

Evangelisches Pfarramt I Pfarrer Gerhard Jost Litschgistraße 3

( 0 76 33 / 32 42

Evangelisches Pfarramt II

(Kurseelsorge)

Pfarrer Peter Widdess Thürachstraße 1

( 0 76 33 / 1 49 69 und 32 42

Hardtstraße 27, BK-Schlatt

( 0 76 33 / 9 38 68 60

Pfarrerin

Hardtstraße 27, BK-Schlatt

Gerhild Widdess ( 0 76 33 / 9 38 68 60

Seelsorge am Herz-Zentrum

und in der Theresienklinik

Evangelisches Gemeindebüro Ines Oehler und

Schwarzwaldstraße 7

Gabriele Thiel ( 0 76 33 / 32 42

Gemeindediakonin Gabi Groß Merowingerstraße 6

( 0 76 33 / 32 42 und 15 07 11

Kantorin Gabriele Wegner Dorfplatz 16, 79252 Stegen

( 0 76 61 / 9 92 17

Kirchendiener/Hausmeister Tobias Urban Schwarzwaldstraße 7

( 0 76 33 / 32 42 + 0176/21143 628

Evangl. Kindergarten

Heike Bangerter Kolpingstraße 2

„Sonnenstrahl“

( 0 76 33 / 39 35

Evangl. Kindergarten

Regina

Am Alamannenfeld 16

„Regenbogen“

Merkel-Teschner ( 0 76 33 / 80 65 75

Sozialabeit Diakonische Werk in 79379 Müllheim, Hebelstraße 1a, Frau

Faller: Tel.: 0 76 31 / 17 77 43. Di / Mi und Fr. von 9.00 bis 12.00

Uhr und Mo / Do von 14.00 bis 16.00 Uhr.

Spendenkonten der Kirchengemeinde

Geldinstitut Zielgruppe Konto-Nr. BLZ

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen 10.645.3 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen

(Jugendarbeit)

17.855.1 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Ev. Kirchengemeinde Bad Krozingen

(Krankenpflegefond)

10.113.3 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Kindergarten „Regenbogen“ 35 06 45 08 680 615 05

Volksbank Breisgau Süd Alten- und Krankenhausseelsorge 35 65 06 01 680 615 05

Volksbank Staufen Gemeindefest 11.295.11 680 923 00

Volksbank Staufen Ökumenischer Helferkreis 11.721.40 680 923 00

Volksbank Staufen Kurseelsorgezentrum 3711.43784.2 680 923 00

Sparkasse Staufen Kindergarten „Sonnenstrahl“ 90.1175.0 680 523 28

Sparkasse Staufen Förderverein für Kirchenmusik 9.425.489 680 523 28

Volksbank Breisgau Süd Förder- und Hilfsfonds der Evangelischen

Kirchengemeinde Bad Krozingen e.V. 16 55 73 680 615 05

2 Oktober | November 2011


Das Wort für Sie

m Anfang war das

Wort.

J o h a n n e s e v a n g e l i u m ,

K a p i t e l 1 , v e r s 1

Wenn Gott seinen Anfang

jeweils mit dem Wort macht,

so geschehen unsererseits alle

guten Anfänge allein mit dem

Hören.

Aus Goethes „Faust“ wissen

wir, dass dieser alte Gelehrte

daran herummäkelt und meint,

etwas Besseres gefunden zu

haben: „Im Anfang war die

Tat.“ Bei ihm steckt wohl eine

gehörige Portion Ekel dahinter:

Wie viele Reden hat er in

seinem Leben gehört – und wie

viele auch selbst gehalten! Wie

viele Bücher und Zeitschriften

hat er aufgeschlagen – und

auch selbst veröffentlicht. Wie

viel Staub der Bibliotheken geschluckt.

Es ist soviel – zuviel

– Leerlauf in den Wörtern, erkennt

der alte Mann. Deshalb

also: „Im Anfang war die Tat.“

Und dann schließt Faust den

Pakt mit dem Teufel. Er lässt

sich eine Verjüngungskur verabreichen.

Er verführt ein Mädchen

und bringt dessen Bruder

um. Und so weiter.

Im Anfang muss anderes

stehen! Nicht die Tat ohne Helligkeit,

ohne Gedanken und

Sinn, ohne Wahrheit und Liebe.

(Gott bewahre uns gnädig

vor solchen Taten! Sie drohen

allenthalben!) Allerdings darf

am Anfang auch nicht das Geschwätz

stehen – nicht einmal,

wenn es sich als „wissenschaftliches

Gutachten“ ausgibt.

Und es darf schon gar nicht

die Propaganda- und Verführungsrede

geben. (Gott bewahre

uns gnädig vor solchen

Reden! Wie auch vor ratloser

Dumpfheit und verzweifeltem

Verstummen. Es droht solches

allenthalben !)

Lasst uns das Wort suchen,

das sinnvolle Taten nach sich

zieht. Lasst uns das Wort suchen,

das im Unterschied zum

Geschwätz nicht leer ist. Sondern

gefüllt. Womit gefüllt?

Von wem gefüllt? Gott hat eine

Vorliebe für das Wort.

Er kann sich auf viele Weisen

kundtun. Zum Beispiel mit der

Lieblichkeit einer blühenden

Wiese. Oder mit einem Orkan,

der Häuser abdeckt und Omnibusse

umwirft. Er kann ein

Kindergesicht leuchten lassen-

und es wirkt ergreifend. „Ich

brauche einen Gott, um ihm

danken zu können!“ war der

Ruf eines führenden Atheisten

der Französischen Revolution

bei der Geburt seines Sohnes.

Gott kann den Tod schicken

und mit allem Lebenstheater

Oktober | November 2011 3


Schluss machen. Gott hat viele

Weisen, sich kundzutun. Aber

er hat eine Vorliebe für

das Wort. Darum ist der ganze

Inhalt des großen Alten Testamentes

mit diesem einen Satz

wiederzugeben: „Und Gott

sprach.“ Und der ganze Inhalt

des Neuen Testamentes mit:

„Das Wort ward Leib“ – Christus.

Dem Wort aber entspricht das

Hören. Das ist logisch. Und

mehr als logisch! Wir haben leider

viel Grund, anzunehmen,

dass „der durchschnittliche

Christ“ – gibt es überhaupt so

etwas? – sich diesen radikalen

Zusammenhang nicht klarmacht.

Hörenwollen muss eine

Leidenschaft in uns werden!

Eine Leidenschaft, vor der tausend

Gegengründe – „keine

Zeit“ – „keine Lust“ – „keine

Begleitung“ – „keine Befriedigung“

– „keine Bequemlichkeit“

– zuschanden werden.

Wo hören? Der Gottesdienst ist

geeigneter, als man ihm heutzutage

zutraut. Außerdem gibt

Terminkalender

Oktober 2011

es Menschen, „die etwas zu sagen

haben“, ja die direkt transparent

sind für das Ewige (auf

die sollte man zugehen I). Es ist

ein unerhörter Schatz tiefster

Erkenntnis aufgezeichnet in

christlichen Liedern, Romanen,

Gedichten, Aphorismen (die

geistliche Musik nicht zu vergessen)

– geschöpft aus dem

Unerschöpflichen, der Bibel.

Der Lohn für das Hören lässt

nie auf sich warten:

hörend – nur hörend! – können

wir reden;

nehmend – nur nehmend! –

können wir geben;

lauschend – nur lauschend! –

können wir weisen;

Ewiges vernehmend können

wir Zeitliches raten.

Samstag 01.10. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche Biengen (Pfarrer

Jost)

Sonntag 02.10. 10.00 Uhr Familiengottesdienst in der Christuskirche zum

Erntedankfest Erntedanktag mit Feier des Hl. Abendmahles (Familiengottesdienstteam

und Pfarrer Jost)

Kollekte für die Hungernden in der Welt

Donnerstag 06.10. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

4 Oktober | November 2011


Samstag 08.10. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Tunsel (Pfarrer

Jost)

Sonntag 09.10. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche (Pfarrer Jost)

16. Sonntag nach Trinitatis

Kollekte für die Öffentlichkeitsarbeit in unserer Gemeinde

10.00 Uhr Kinderbetreuung

anschl. Kirchencafé

17.00 Uhr Vernissage im Haus der Kurseelsorge; Ausstellung der

„Kunstbande“

19.30 Uhr Ökumenisches Taizé-Gebet in der Christuskirche

Montag 10.10. 15.00 Uhr Nachmittag der Älteren Generation im Gemeindesaal

19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

Sonntag 16.10. 05.30 Uhr Start zur Studienreise nach Israel

17. Sonntag nach Trinitatis

09.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst im Kurhaus anlässlich

der Gesundheitsmesse (Pfarrer i.R. Wöhrle, Pater

Faller und Past.ref. Mayr)

Kollekte für die Diakonische Initiative in unserem

Kirchenbezirk

heute keine Kinderbetreuung

17.00 Uhr Kleine Kirche – Gottesdienst für die Allerkleinsten

unserer Gemeinde mit ihren Eltern und Großeltern.

Montag 17.10. 19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Mittwoch 19.10. 19.30 Uhr Abendgebet mit Kirchenmusik in der Christuskirche

Donnerstag 20.10. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Sonntag 23.10. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche mit Pfarrer Wid-

18. Sonntag nach Trinitatis dess

Kollekte für die Kirchenmusik in unserer Gemeinde

10.00 Uhr Kinderbetreuung

anschl. Gemeindeversammlung im Gemeindesaal

Montag 24.10. 19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Samstag 29.10. 15.15 Uhr Gottesdienst im Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Pfarrer

Widdess)

Israelreise 2011

Oktober | November 2011 5


Sonntag

16.15 Uhr Gottesdienst im Altenpflegeheim Siloah (Pfarrer

Widdess)

30.10. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche (Pfarrer Wid-

19. Sonntag nach Trinitatis dess)

Kollekte für das Gustav-Adolf-Werk

heute keine Kinderbetreuung

Montag

19.00 Uhr Lob- und Anbetungsgottesdienst in der Christuskirche

31.10. 19.30 Uhr Feierstunde zum Reformationstag in der Christus-

Reformationstag kirche (Pfarrer Widdess)

November 2011

Donnerstag 03.11. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Samstag 05.11. 19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Biengen (Pfarrer

Jost)

Sonntag 06.11. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche (Pfarrer Jost)

Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr

heute

Kollekte für die Konfirmandenarbeit in unserer

Gemeinde

keine Kinderbetreuung

Montag 07.11. 19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

Mittwoch 09.11. 20.00 Uhr Reichspogromnacht – Ökumenische Veranstaltung

zum 73. Jahrestag im Gemeindehaus

Samstag 12.11. 17.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Volkstrauer-

Volkstrauertag tag in der Trauerhalle des Friedhofs Bad Krozingen

(Pfarrer Disch, Pfarrer Jost)

Sonntag

19.00 Uhr Gottesdienst in der kath. Kirche in Tunsel (Pfarrer

Widdess)

14.11. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Volkstrauertag (Pfarrer Jost)

Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr

Kollekte für „Zeichen des Friedens“

10.00 Uhr Kinderbetreuung

anschl. Kirchencafé

Dienstag 15.11. 19.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Beginn der Gebetsnacht

in Biengen (Diakon Borgas, Diakonin Groß,

Pfarrer Jost)

6 August | September 2011


Mittwoch 16.11. 10.30 Uhr Stiller Gottesdienst im Altarraum mit Feier des Hl.

Buß- und Bettag Abendmahles (Pfarrer Widdess)

19.30 Uhr Abendgebet mit Kirchenmusik in der Christuskirche

Donnerstag 17.11. 15.00 Uhr Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus

Freitag 18.11. 18.00 Uhr Bezirkssynode des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald

in Bad Krozingen

Sonntag 20.11. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Toten- oder Ewigkeits-Sonntag in

Letzter Sonntag im Kirchenjahr der Christuskirche (Pfr. Jost)

Kollekte für unsere eigene Gemeinde

10.00 Uhr Kinderbetreuung

anschl. Gemeinsames Mittagessen im Gemeindesaal

Montag

19.30 Uhr Ökumenisches Taizé-Gebet in St. Alban

21.11. 15.00 Uhr Nachmittag der Älteren Generation im Gemeindehaus

19.30 Uhr UNTERWEGS – Religionsunterricht für Erwachsene

im Gemeindehaus

19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Dienstag 22.11. 20.00 Uhr Konfirmanden-Elternabend im Gemeindehaus

Samstag 26.11. 15.15 Uhr Gottesdienst im Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Pfarrer

Widdess)

16.15 Uhr Gottesdienst im Altenpflegeheim Siloah (Pfarrer

Widdess)

Sonntag 27.11. 10.00 Uhr Festlicher Gottesdienst zum Beginn des neuen

1. Sonntag im Advent Kirchenjahres unter Mitwirkung des Kinderchores

(Pfarrer Widdess)

Kollekte für „Brot für die Welt“

Montag

10.00 Uhr Kinderbetreuung

19.00 Uhr Lob- und Anbetungsgottesdienst in der Christuskirche

28.11 19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge mit Pfarrer

Widdess

Konfirmation

2 0 12

Oktober | November 2011 7


Regelmäßige Veranstaltungen …

… in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Krozingen

Montags 10 – 11.30 Uhr Krabbel- und Spielgruppe im Gemeindehaus

15.00 Uhr Begegnungskreis

18.00 Uhr Sitzen in der Stille. Kontemplation im Haus der

Kurseelsorge

19.30 Uhr Gesprächsabend im Haus der Kurseelsorge

Mittwochs 18 – 19 Uhr Jugendband im Jugendpavillon (Bandraum)

20.00 Uhr Kantoreiprobe der Kantorei im Gemeindehaus*

Donnerstags 14.30 Uhr Spielenachmittag des Helferkreises im Gemeindehaus

an jedem ersten und dritten Donnerstag im

Monat

14.30 Uhr Kinderchorgruppe 3/Jugendchor (ab 5. Klasse)*

15.15 Uhr Kinderchorgruppe 2 (2. bis 4. Klasse)*

16.00 Uhr Kinderchorgruppe 1 (4 Jahre bis 1. Klasse)*

18.00 Uhr Treffpunkt der Jugend im Jugendpavillon*

20.00 Uhr Bläserkreisprobe im Gemeindehaus

Samstags 10 – 12 Uhr Jungschar „Regenbogenbande“ (für 6 – 10jährige)**

15.15 Uhr Wochenschlussgottesdienst im Altenpflegeheim

„Dietrich-Bonhoeffer-Haus“

16.15 Uhr Wochenschlussgottesdienst im Altenpflegeheim

Siloah

Sonntags 10.00 Uhr Gottesdienst in der Christuskirche

parallel dazu Kinderbetreuung*

* außer in den Ferien **14-tägig (siehe Veröffentlichungen)

Für unsere Biengener Gemeindeglieder

Sie sind herzlich zu unseren

monatlichen Gottesdiensten in

die katholische Kirche eingeladen.

Am Samstag, 1. Oktober

und 5. November, jeweils um

19 Uhr kommen wir zusammen,

um uns an der Gemeinschaft

zu freuen und um Gottes

Wort als Hilfe für den Alltag zu

hören. Die Gottesdienste feiert

Pfarrer Jost mit Ihnen. Ein

besonderer Gottesdienst in jedem

Jahr ist der ökumenische

Vorabend zum

Buß- und Bettag

Dienstag, den

15. November 2011

um 19 Uhr in der

katholischen Kirche Biengen

Gottesdienst am Vorabend des

Buß- und Bettages. Am Dienstag,

15. November um 19 Uhr

sind Sie herzlich eingeladen.

Ein kleines Team von evange-

8 Oktober | November 2011


lischen und katholischen Christen

hat ihn vorbereitet und

führt ihn auch durch, zusam-

Immer am zweiten Samstag im

Monat feiern wir in der katholischen

Kirche in Tunsel einen

evangelischen Gottesdienst.

Am Samstag, dem 8. Oktober

und Samstag, dem 12.

November kommen wir um

men mit Diakon Rolf Borgas,

Pfarrer Jost und Gemeindediakonin

Gabi Groß.

Für unsere Tunsler Gemeindeglieder

Jeweils am letzten Samstag eines

jeden Monats feiern wir

mit den Bewohnern der Altenheime

der Stadtmission einen

19 Uhr zusammen, um Gottesdienst

zu feiern. Das geschieht

auf vielfältige Weise. Den Gottesdienste

feiert Pfarrer Jost

mit Ihnen, den im November

Pfarrer Widdess.

Dietrich-Bonhoeffer-Haus / Siloah

Herzlichen Glückwunsch …

Allen Gemeindegliedern, die

in den Monaten Oktober und

November Geburtstag haben,

gratulieren wir von Herzen.

Möge Gott Sie auch im neuen

Gottesdienst. Am Samstag, 28.

Oktober und am Samstag,

26. November kommt Pfarrer

Widdess zu Ihnen.

Lebensjahr reich segnen und

Sie durch alle kommenden

Tage begleiten. Wir grüßen Sie

mit folgenden Zeilen von Jörg

Zink:

Wunder der fließenden Zeit ...

Wenn ich das Leben als eine Wanderung empfinde

so scheint mir ein Geburtstag

wie ein Schritt über eine Brücke.

Der Weg ging lang durch Wald und offenes Land.

Nun quert ihn ein Bach oder ein Fluss,

oder am Vierzigsten oder Siebzigsten ein Strom.

Man kann stehenbleiben.

Sagen: Das will ich nicht. Da hinüber, zu den alten Leuten,

die über vierzig oder über siebzig sind.

Aber man kann auch auf die Brücke treten und hinabschauen

in das seltsame Wunder der fließenden Zeit und

sich doch nicht wegtreiben lassen

von dem Gedanken an die verrinnenden Jahre. Dann sich

aufrichten und weitergehen. Hinüber. Ans andere Ufer.

Immerhin ist da eine Brücke. Fest und tragend.

Und ein Ufer, an das zu treten lohnt.

Einige Freunde stehen schon drüben

Oktober | November und 2011 warten, dass du kommst.

9


Erntedank

So sah unser Ente-Dank-Altar

im letzten Jahr aus.

Vielen Dank für die Gaben!

10 Oktober | November 2011


Bibelgesprächskreis

Zu unserem Bibelgesprächskreis

laden wir alle 14 Tage am

Donnerstag von 15 – 16 Uhr

ins Gemeindehaus ein. Wir beschäftigen

uns in einer sehr lebendigen

Weise mit dem Epheserbrief,

entdecken so viele

Parallelen zur Gegenwart und

bringen unsere eigenen Lebenserfahrungen

mit ein. Wer

Lust hat, einzusteigen, ist uns

Am Dienstag, 22. November

kommen um 20 Uhr interessierte

Konfirmandeneltern im

Gemeindesaal zusammen, um

über das Thema „Gott – Fundament

allen Lebens“ nachzudenken.

Zu Beginn des

Abends gibt es einen kleinen

Rückblick auf das bisher mit

den Konfirmanden Erlebte,

eine kleine Vorausschau und

Bibelgesprächskreis

6. und 20. Oktober 2011

3. und 17. November

jeweils 15.00 Uhr

im Gemeindehaus

sehr willkommen. Wir treffen

uns im Erdgeschoss des Gemeindehauses

am 6. Oktober,

20. Oktober, 3. November und

am 17. November.

An jedem zweiten Sonntag im Monat …

wollen wir nach dem Gottesdienst

Sie zu Kaffee, Tee und

ein wenig Gebäck einladen.

Wir treffen uns im Foyer der

Kirche und vor dem Gemeindesaal,

um unsere Bistrotische

stehend oder bei den beiden

Sitzgruppen, um über die Predigt

zu reden oder anderweitig

ins Gespräch zu kommen.

Auf diese Weise lernen wir uns

näher kennen und wachsen

Konfirmanden-Elternabend

als Gemeinde zusammen. Ob

wir am 9. Oktober und am 13.

November mit Ihnen rechnen

können?

Kirchencafé

Sonntag, den

9. Oktober 2011 und

13. November 2011

in der Christuskirche

dann werden wir uns bis 21.30

Uhr dem Thema des Abends

widmen und hoffen, dass er für

Sie von Gewinn ist.

Konfirmanden-Eltern

Dienstag, den

22. November 2011

um 20 Uhr im Gemeindesaal

Konfirmation

2 0 12

Oktober | November 2011 11


Lob- und Anbetungsgottesdienst

Impressum

Monatlich findet ein Lob- und

Anbetungsgottesdienst am letzten

Sonntag im Monat um 19

Uhr in der Christuskirche statt.

Wir singen neue Lieder des Gesangbuches,

haben Zeit zur Stille

und zum Gebet, betrachten

einen Bibeltext und feiern miteinander

im Kreis um den Altar

stehend das Hl. Abendmahl.

Wir freuen uns, wenn Sie sich

uns anschließen wollen, und

Der Religionsunterricht für Erwachsene

beschäftigt sich seit

September mit der Person des

Mose. Dieser Kurs ist offen für

jeden, der sich für diese Thematik

interessiert. Anhand von

DVD’s, Folien und Texten nähern

wird uns der Frühzeit der

Geschichte Israels..

Die Termine sind: 10. Oktober,

7. und 21. November. Jeder

V.i.S.d.P und V.i.S.d.M.S.: Pfarrer Gerhard Jost

Schwarzwaldstraße 7

79189 Bad Krozingen

Lob- und Anbetungs-

Gottesdienste

Sonntag, den

30. Oktober 2011 und

27. November 2011

in der Christuskirche

zwar am Sonntag, 30. Oktober

und am 27. November.

Unterwegs – Religionsunterricht für Erwachsene

UNTERWEGS

… am Montag, den

10. Oktober und am

7. und 21. November 2011

jeweils 19.30 – 21 Uhr

Abend beginnt um 19.30 Uhr

und endet um 21 Uhr.

Unsere Hausbibelkreise

Art Ansprechpartner Uhrzeit und Tag Telefon

Frauenbibel-

Frau H. Albrecht 9.30 Uhr mittwochs 1 41 28

gesprächskreis Amselweg 4

im Gemeindehaus

im Gemeindehaus

vierzehntägig

12 Oktober | November 2011

© 2011 für die Gestaltung/dtp-Aufbau bei TypoGrafik: www.johannesklatt.de


Kunterbunter Begegnungsbahnhof in Hasel –

Kinderzeltlager mit Pipi Langstrumpf

Auf unserem Zeltlager bekamen

wir Besuch des Journalisten

Heiner Fabry aus Hasel.

Folgender Artikel von ihm erschien

danach im „Markgräfler

Tagblatt“:

Ein buntes, fröhliches Treiben

empfängt den Besucher

des Hasler Bewegegnungsbahnhofs

in dieser Woche.

Sechzig Kinder mit zwanzig

Betreuern der Ev. Kirchengemeinden

Bad Krozingen,

Lörrach und Umgebung haben

den Bahnhof in die „Villa

Kunterbunt“ verwandelt.

„Die Mitarbeiter haben dieses

Lager unter das Thema ‚Pippi

Langstrumpf’ gestellt, berich-

tete Diakonin Gabi Groß. Wir

sind zu Gast in der Villa Kunterbunt.

Pipis Papa ist wieder

gestrandet, und wir feiern gemeinsam

zehn tolle Tage.“

Der Bahnhof ist in der Tat dekoriert,

an den Bäumen und

Büschen flattern bunte Bänder,

Pipis Pferd wartet vor dem

Bahnhof, und alles quirlt vor

kunterbuntem Leben. Die Kinder

und ihre Betreuer sind am

29. Juli angereist und bleiben

bis zum Sonntag. Beim Willkommensfest

am Ankunftstag

verwandeln sich die Kinder.

Denn je nach Zeltgemeinschaft

wurden sie zu Räubern oder

Piraten, zu feinen Damen und

Herren oder Landstreichern:

jede Gruppe schmückte ihr

Oktober | November 2011 13


Zelt und bastelte sich die passenden

Verkleidungen. Gabi

Groß und die Betreuer hatten

sich für die Kinder ein pralles

Programm ausgedacht. Eine

Kinder-Rallye im Wald, Besuch

in der Erdmannshöhle und im

Wehrer Schwimmbad, eine

Bachwanderung entlang der

Wehra sowie ein Ausflug nach

Basel ließen keine Langeweile

aufkommen. Am Donnerstag

veranstalteten die Kinder einen

Jahrmarkt. Mit Ziel werfen,

Kräfte messen, Jonglieren, ei-

nem Glücksrad und vielen Leckereien

wurde es ein echtes

Fest. Am Abend versammelten

sich alle um ein gewaltiges Lagerfeuer

und bestaunten eine

atemberaubende Feuer-Show,

die für sie veranstaltet wurde.

Seit 18 Jahren veranstaltet die

Ev. Kirchengemeinde schon

diese Zeltlager in den Sommerferien.

Und viele der Kinder

sind schon seit mehreren Jahren

dabei. Ein Beweis, wie gut

es den Kindern am Bahnhof gefällt.

„es ist einfach ein wunderschöner

Ort, eine fantastische

Umgebung. Und wie herzlich

wir jedes Mal von den Haslern

empfangen werden, das ist ein-

fach fantastisch“, schwärmt die

Diakonin ...

(Anmerkung der Diakonin:

Beim Abtippen des Artikels

nahm ich mir die Freiheit, einige

kleine inhaltliche Fehler,

die sich bei Herrn Fabry eingeschlichen

hatten, zu korrigieren.)

Natürlich gäbe es noch

viel mehr zu erzählen, als im

14 Oktober | November 2011


Zeitungsartikel erwähnt ist

und von vielen verschiedenen

Programmpunkten und Erlebnissen

zu berichten ...

Nicht nur den 61 Kindern hat

das Lager auch in diesem Jahr

wieder viel Spaß gemacht.

Auch die 19 ehrenamtlichen

Mitarbeiter/innen, die durch

ihren großen Einsatz an Zeit,

Ideen und Liebe zu den Kindern

diese Freizeit erst möglich

gemacht haben, hatten trotz

der Anstrengung, der großen

Verantwortung und des Schlafmangels

so viel Freude, dass

die meisten bei der Team-Auswertung

am Ende gleich wieder

ihre Mitarbeit im nächsten

Jahr angekündigt haben. Das

ist super! Vielen Dank für Eure

tolle Mitarbeit!

Oktober | November 2011 15


Kinder- und Jugendarbeit

Regenbogenbande

Kids von 6 bis 10 Jahren sind

herzlich eingeladen zur Jungschar

Regenbogenbande –

14-tägig am Samstagvormittag

von 10 – 12 Uhr, im Jugendpavillon,

Ev. Gemeindehaus

Treffpunkt

WANN?

Donnerstags, 18 – 19.30 Uhr

WER kommt?

Jugendliche zwischen 14 und

19 Jahren

WAS geht?

Sich treffen zum Schwätzen

und buntes Freizeitprogramm:

Billard oder Dart spielen, Kickern,

Kochen und Essen, Filme

schauen, Diskutieren über

Gott und die Welt, Ausflüge ma-

Wir treffen uns wieder am 8.

und 23. Oktober und am 19.

November 2011!

Auf euch freuen sich

Iris, Mirjam und Meike.

chen ... außerdem: Planen und

Vorbereiten von Aktionen, Gottesdiensten

und Freizeiten ...

Schau doch mal rein ... Wir freuen

uns auf Dich!

16 Oktober | November 2011


Kinder in der Kirche am Sonntag

Es ist schön, wenn auch Familien

mit Kindern am Sonntagvormittag

zum Gottesdienst kommen.

Nach dem gemeinsamen

Beginn des Gottesdienstes in

der Kirche gehen die Kinder

vor der Predigt in den Jugendpavillon,

wo sie miteinander

Geschichten hören, singen, malen,

spielen oder basteln.

Kleine Kirche

Am Sonntag, dem 16. Oktober

laden wir wieder ganz herzlich

ein zu unserer „Kleinen

Kirche“. Dieser Gottesdienst

spricht ganz besonders Familien

mit kleinen Kindern an. Er

beginnt um 17 Uhr in der Christuskirche

und dauert ca. 30 Minuten.

Die Gottesdienste in diesem

Jahr stehen unter dem Thema

„Wir begegnen Jesus“. Deshalb

werden wir eine spannende

Geschichte von Jesus hören,

Krabbel- und Spielgruppe

Wir treffen uns jeden Montag

(außer in den Ferien) von 10

– 11.30 Uhr im Jugendpavillon

des Gemeindehauses. Herzlich

Willkommen sind Mütter und

Väter mit ihren Kindern von 0

Jahren an, bis sie in den Kindergarten

kommen. Während sich

die Eltern unterhalten, haben

die Kinder die Gelegenheit miteinander

zu spielen. Wenn Sie

Interesse haben, kommen Sie

doch einfach mal vorbei. An-

In den Schulferien können wir

allerdings keine Betreuung für

Kinder anbieten. Deshalb gibt

es am 30. Oktober und am 6.

November wegen der Herbstferien

kein Betreuungsangebot.

Und am 2. Oktober feiern Kinder

und Erwachsene zusammen

einen fröhlichen Familiengottesdienst

zu Erntedank.

Kleine Kirche

Sonntag, den

16. Oktober 2011 um

17 Uhr in der Christuskirche

miteinander singen und fröhlich

Gottesdienst feiern. Im

Anschluss gibt es wieder ein

Abendessen im Gemeindesaal,

zu dem wir ebenfalls sehr herzlich

einladen.

Wir freuen uns auf ganz kleine

und schon große Menschen,

die mit uns Gottesdienst feiern!

Krabbel- und Spielegruppe

Montags

10 Uhr im Jugendpavillon

sprechpartnerin ist Conny Illner,

Tel.0 76 33 / 9 25 26 35.

Oktober | November 2011 17


Familiengottesdienst an Erntedank

Am Erntedankfest, am Sonntag,

den 2. Oktober, feiern wir

in der Christuskirche einen Familiengottesdienst.

In diesem

Gottesdienst werden wir miteinander

darüber nachdenken

und dürfen uns darüber freuen,

wie reich Gott uns segnet

und uns mit seinen Gaben beschenkt.

Ökumenisches Taizé-Gebet

Zu äußerer und innerer Stille

finden, sich öffnen können für

Gott – dazu wollen unsere Taizé-Gebete

einladen. In ökumenischer

Gemeinschaft feiern

wir diese Gottesdienste mit Gesängen

aus Taizé, dem Hören

auf biblische Texte, Gebet und

Stille.

Am Sonntag, den 9. Oktober

feiern wir das Taizé-Gebet um

19.30 Uhr in der Christuskir-

Gemeindeversammlung

Es hat sich allgemein herumgesprochen,

daß Pfarrer Jost im

Januar 2012 in den Ruhestand

geht. Um einen Ausschreibungstext

zu formulieren, ist

die Mitwirkung der Gemeinde-

Gemeindeversammlung

Sonntag, den

23. Oktober 2011

nach dem Gottesdienst

im Gemeindesaal

Erntedank 2011

Sonntag, den

2. Oktober 2011

10.00 Uhr

in der Christuskirche

Zu diesem fröhlichen Gottesdienst,

in dem wir auch miteinander

Abendmahl feiern

werden, laden wir Jung und Alt

ganz herzlich ein!

che und am 20. November um

19.30 Uhr in der kath. Kirche St.

Alban. Herzliche Einladung!

Ökum. Taizé-Gebete

Sonntag, den 9. Oktober

um 19.30 Uhr in der

Christuskirche

Sonntag, den 20. November

um 19.30 Uhr in St. Alban

versammlung vorgesehen. Aus

diesem Grunde laden wir nach

dem Gottesdienst am 23. Oktober

zu einer Gemeindeversammlung

ein, außerdem gibt

die Vorsitzende des Kirchengemeinderates

einen kurzen

Tätigkeitsbericht.

18 Oktober | November 2011


Wir benötigen Ihre Hilfe …

Wir haben keinen FSJ-ler bekommen,

der vor allem die

Bustransporte zu den Gottesdiensten

und Seniorennachmittagen

macht. Nun hat sich

dankenswerterweise ein Gemeindeglied

bereit erklärt, an

einigen Sonntagen und Montagen

den Fahrdienst zu übernehmen.

Trotzdem sind im

Plan einige Lücken. Wer wäre

bereit, seine Fahrkünste uns

für einige Sonntage zur Verfügung

zu stellen. Sie fahren

mit dem Kirchenbus um 9 Uhr

am Gemeindehaus los, ho-

Abendgebet mit Kirchenmusik

Ein besonderes Highlight eines

jeden Monats ist das Abendgebet

mit Kirchenmusik. Unser

Kantorin musiziert mit Schülerinnen

und Schülern der Jugendmusikschule

auf hohem

Niveau. Dazwischen gibt es Lesungen,

die zum Nachdenken

anregen. Eine gewinnbringende

halbe Stunde pro Monat. So

laden wir Sie ein am Mittwoch

Vor Gott ist der Mensch unvollkommen.

Mag er auch General,

Pastor Arzt oder Richter sein,

vor Gott steht er nackt da. Doch

len nach einem festen Plan an

den jeweiligen Kliniken und

am Pflegeheim Siloah die dort

wartenden Menschen ab und

bringen sie zur Christuskirche.

Nach dem Gottesdienst fahren

sie diese Menschen wieder an

die Orte zurück. Bis 12 Uhr ist

spätestens dieses Unternehmen

erledigt. Wenn Sie dazu

bereit wären, uns hin und wieder

zu helfen, worüber wir uns

sehr freuen würden, bitten wir

Sie, sich mit unserem Gemeindebüro

Tel. 0 76 33 / 32 42 in

Verbindung zu setzen.

Abendgebet

mit Kirchenmusik

… am Mittwoch, den

19. Oktober 2011 und

16. November 2011

um 19.30 Uhr Christuskirche

19. Oktober und 16. November

jeweils von 19.30 – 20 Uhr. Ob

wir mit Ihnen rechnen können?

das muss nicht bekümmern.

Gott wird den Menschen, die

vor ihm nicht gerecht sind, gerecht.

Anders gesagt: Trotz oder

gerade wegen seiner Schwäche

liebt er den Menschen. Dafür

stehen Name und Person Jesu

Christi.

Oktober | November 2011 19


Nachmittag der Älteren Generation

Monatlich einmal trifft sich die

ältere Generation unserer Gemeinde

zu einer Geburtstagsfeier.

Jene, die in den letzten

vier Wochen Geburtstag hatten,

wurden schriftlich eingeladen.

Die meisten melden sich

leider nicht für diesen Nachmittag

an. Aber die, die kommen,

erleben immer gehaltvolle und

kurzweilige zwei Stunden. Wir

beginnen mit dem Kaffeetrinken

und nehmen uns dafür

viel Zeit. Danach setzt dann

das Thema des Tages ein. So

freuen wir uns auf die Begegnung

mit Ihnen am Montag,

dem 10. Oktober um 15 Uhr

im Gemeindesaal. Das Thema

für diesen Nachmittag ist die

die Geschichte der Reformation.

Martin Luther wollte keine

Gemeinsames Mittagessen

Einmal im Monat laden wir

nach dem Gottesdienst zum

Mittagessen in den Gemeindesaal

ein. Eine Gruppe der

Gemeinde kocht ein preiswertes,

schmackhaftes Essen. Am

Sonntag, dem 20. November

bitten wir Sie zu Tisch. Die

Preise sind familienfreundlich

gestaltet. Auch Getränke halten

wir für Sie bereit. Das gemeinsame

Essen dient dem Kontakt

Gemeinsames

Mittagessen

Nachmittage der

Älteren Generation

Montag, den

10. Oktober 2011 und

21. November 2011

jeweils um 15 Uhr

im Gemeindesaal

neue Kirche gründen, sondern

seine Kirche, die er liebte und

an dessen Zustand er litt, reformieren.

Dazu sehen wir einen

überaus informativen Film.

Am Montag, dem 21. November

um 15 Uhr findet der nächsten

Nachmittag der Älteren

Generation statt. Pfarrer Jost

verabschiedet sich von diesem

Kreis an diesem Nachmittag

und hat dazu noch eindrucksvolle

Bilder dabei.

untereinander und dem Zusammenwachsen

in unserer

Kirchengemeinde. Kurgäste

sind jederzeit herzlich willkommen.

Im Oktober fällt das Essen

wegen der Gesundheitsmesse

und dem Gottesdienst dort aus.

20

Sonntag, den

20. November 2011

im Gemeindesaal

Oktober | November 2011


Die Erde ist des Herrn

psalm 24

Oktober | November 2011 21


Zum Reformationsfest …

22 Oktober | November 2011


Zum Reformationsfest

5 Sätze

von Martin Luther uns ins

Stammbuch geschrieben

1) Man muss nicht allein sehen,

ob es Gottes Wort sei, sondern

vielmehr zu wem es gesagt ist.

Ob es dich trifft oder einen anderen

...

Gott hat zu David viel gesagt,

hat ihn geheißen, dies und jenes

zu tun. Aber es gehet

mich nichts an, ist auch zu

mir nicht gesagt. Er kann

wohl zu mir reden, wenn

er‘s will! Du musst auf

das Wort sehen,

das dich

betrifft,

und nicht, was einen anderen

betrifft. Es gibt zweierlei Worte

in der Schrift: das eine gehet

mich nichts an, betrifft mich

auch nicht. – Das andere aber

betrifft mich, und auf das, was

mich angehet, mag ich‘s mutig

wagen und mich darauf als auf

einen starken Fels verlassen.

Trifft es mich nicht, so soll ich

abwarten.

2) Es gibt nicht bloß ein Almosen,

das man armen Leuten

schuldig ist ... Es gibt noch ein

anderes Almosen, mit dem ein

jeder seinem Nächsten in seinem

Stand und Beruf dienen

und helfen kann, und das alle

Tage und jede Stunde. Nämlich,

dass ein jeder seinen Handel,

Handwerk und Gewerbe

so führe, dass er niemand übervorteile,

niemand mit falscher

Ware betrüge, sich an einem

angemessenen Gewinn genügen

lasse, den Leuten ihren

Lohn richtig

auszahle,

d a s s

man

rechtes Maß und Gewicht halte

und weder im Kaufen noch

Verkaufen einen solchen Vorteil

suche, der den anderen

zum Nachteil gereiche. Denn

was Untreue in allen Händeln

sei, ist vor jedermanns Augen.

Wer aber treu handelt, wenn er

gleich nichts umsonst gibt und

einen geziemenden Gewinn

nimmt, – der gibt ein Almosen.

Oktober | November 2011 23


Reformationstag

Am Reformationstag –

31. Oktober

– treffen wir uns um 19.30 Uhr

in der Christuskirche zu einer

Feier- und Gedenkstunde.

In der Mitte steht die Besinnung

auf das, was uns mit

der Reformation geschenkt

worden ist.

3) Das Leben ist nicht Frömmigkeit,

sondern ein Fromm – werden,

nicht eine Gesundheit,

sondern ein Gesund – werden

nicht ein Wesen, sondern ein

Werden, nicht eine Ruhe, sondern

eine Übung. Wir sind es

noch nicht, wir werden‘s aber!

Es ist noch nicht getan und

geschehen, es ist aber in Gang

und Schwange. Es ist nicht das

Ende, – es ist aber der Weg. Es

glühet und glitzt noch nicht alles,

aber es fegt sich alles.

4) ... Aus solchem Trost, siehe,

wie keck und mutig der

Mensch wird, und es wagt, einher

zu prangen und zu rühmen:

Ich fürchte mich nicht, ich bin

unverzagt und unerschrocken,

mir ist nicht traurig zumute, im

Gegenteil, ich bin guten Muts

und sorge mich nicht.

Denn es ist da wohl Trübsal

und Jammer vorhanden, die

mich sauer an sehen, und

gerne wollten, dass ich mich

vor ihnen fürchten und sie

um Gnade bitten sollte. Aber

ich weise sie ab und spreche:

Lieber Butzemann, friss

mich nicht! Du siehst wahrlich

scheußlich genug aus für den,

der sich vor dir fürchten sollte.

Aber ich habe einen anderen

Anblick, der ist desto lieblicher,

der leuchtet mir, wie die liebe

Sonne, bis ins ewige Leben hinein,

dass ich dich kleines, zeitliches,

finsteres Wölklein und

zorniges Windlein nicht achte.

24 Oktober | November 2011


5) Wenn von uns irgendwo ein

geringer Fehler begangen wird,

so rufen unsere Widersacher

alsbald: Ist das das evangelische

Leben? Sind das christliche

Sitten? – Das sind törichte

Menschen und kennen die HI.

Schrift nicht! Sie sehen nicht,

dass dies der Christen Gesetz

sei, die Schwachen zu tragen.

Wozu aber wäre dies Gebot

nötig, wenn alle voll kommen,

heilig wären?

So müssen notwendig in der

Kirche Schwache und solche

sein, an deren Tun wir uns ärgern.

Und so besteht das Reich

Christi aus solchen, die da

tragen, und aus anderen, die

getragen werden. Und unser

Leben ist eine Mischung, aus

Stärke und Schwachheit zusammengesetzt.

Zusammengestellt aus:

Luther Deutsch, Band III;

Luther Lexikon, Ehrenfried

Klotz-Verlag Stuttgart.

Wer nicht

denken kann,

kann auch

nicht lieben.

Skulptur:

Verhüllte Bettlerin

von Ernst Barlach

Text:

Jeremias Gotthelf

Oktober | November 2011 25


Gedenken an die Reichspogromnacht 1938

Wir gedenken der sechs

Millionen Toten

„Wir gedenken der sechs Millionen

Toten und aller, die starben,

als Wahnsinn die Welt regierte

und das Böse in der Welt

wohnte. Wir gedenken derer,

die wir gekannt haben und derer,

von denen selbst der Name

verloren ist.

26 Oktober | November 2011


Wir trauern um alle, die mit

ihnen starben, um ihre Güte

und um ihre Weisheit, die die

Welt hätten retten und so viele

Wunden hätten heilen

können. Wir trauern

um den Geist und

den Humor, der

starb, um das Lernen und das

Lachen, das für immer verloren

ist. Die Welt ist ärmer geworden,

und unsere Herzen werden

kalt, wenn wir an die großen

Dinge denken, die hätten

sein können.

Die Synagoge von

Worms am 10. November

1938, dem

Morgen nach der

Reichspogromnacht

Oktober | November 2011 27


Wir sind dankbar für ihr Beispiel

an Anstand und Güte. Wie

Kerzen leuchten sie aus der

Dunkelheit jener Jahre heraus,

und in ihrem Licht erkennen

wir, was gut ist – und was böse.

Wir gedenken jener nicht jüdischen

Männer und Frauen, die

den Mut hatten, außerhalb der

Masse zu stehen und mit uns

zu leiden. Auch sie sind deine

Zeuginnen und Zeugen, eine

Quelle der Hoffnung, wenn

wir zu verzweifeln drohen.

Gedenkfeier zur Reichspogromnacht

Es lädt ein die Evangelische

und die Katholischen Kirchengemeinden

in Bad Krozingen

laden am 9. November zu einem

ökumenischen Gedenken

in das Evangelische Gemeindehaus

um 20 Uhr ein. Pfarrer

Jost führt anhand eines Films in

die Schrecknisse jener Reichspogromnacht

ein und betrach-

Herbsttagung der Bezirkssynode

des Kirchenbezirks Breisgau-

Hochschwarzwald

Am Freitag, dem 18. November

2011 treffen sich alle Synodalen

um 18 Uhr im Evangelischen

Gemeindehaus in Bad Krozingen.

Gemeindeglieder sind

immer herzlich willkommen.

Die Tagesordnung ist umfänglich

und hat unter anderem

das Thema, wie das zukünftige

Dekanat des Kirchenbezirks in

Bad Krozingen Gestalt annehmen

kann.

Um des Leids unseres Volkes

willen möge eine solche Zeit

nie wieder kommen. Möge ihr

Opfer nicht umsonst gewesen

sein. In unserem täglichen

Kampf gegen Grausamkeit und

Vorurteile, gegen Tyrannei und

Verfolgung gibt uns die Erinnerung

an sie Kraft und leitet uns.

In der Stille gedenken wir derer,

die Gottes Namen auf der

Erde geheiligt haben.“

Aus dem jüdischen Sefer ha-

Tefillot

Gedenkfeier

Mittwoch, den

9. November 2011

im Gemeindehaus

tet danach mit Ihnen ein Bild,

das unter dem Eindruck jener

Nacht gemalt wurde und große

Berühmtheit erlangt hat.

Bezirkssynode

Freitag, den

18. November 2011

im Gemeindehaus

28 Oktober | November 2011


Ökumenischer Gottesdienst zum Volkstrauertag

Am Vorabend des Volkstrauertages

findet seit Jahren ein

ökumenischer Gottesdienst

statt. So treffen wir uns am

Samstag, dem 12. November

um 17.00 Uhr zu einem ökumenischen

Gottesdienst in

der Friedhofskapelle, der von

der Chorgemeinschaft musikalisch

umrahmt wird. Nach

dem Gottesdienst ziehen wir

Meditation zum Volkstrauertag

Herr, wir haben alles das mitgebracht,

was wir erlebt haben,

in unseren Familien, bei der Arbeit,

in der Schule.

Wir denken an das, was wir an

Leid erfahren haben, was wir

selbst angerichtet haben und

wo wir Zuschauer waren.

Wir denken an die schlimmen

Worte, die gesagt wurden, wir

denken an das Wegschauen

und Weghören, wir denken

daran, wo wir beleidigt haben

oder mit der Masse mitgeschwommen

sind.

Herr, dieses ist uns herzlich

leid, und wir bitten Dich um

Deine Vergebung,

Herr, wir denken auch an die,

die ein Wort der Verzeihung

und ein Wort der Buße und

der Umkehr niemals über die

Lippen kriegen, die in sich

schon so abgestorben sind,

dass sie das Leid der anderen

nicht mehr sehen.

Herr, wir denken an unsere

Schuld, die uns persönlich und

einzeln belastet, die hier nicht

zum Mahnmal. Bei schlechtem

Wetter wird Bürgermeister Dr.

Meroth seine Ansprache auch

in der Halle halten.

Volkstrauertag

Samstag, den

12. November 2011

um 17.00 Uhr

in der Friedhofskapelle

Oktober | November 2011 29


Kirchgeld

angesprochen werden kann,

die nur ein jeder für sich in der

Stille sagen kann.

Herr, dieses ist uns herzlich

leid, und wir bitten Dich und

Deine Vergebung.

Herr, wie oft haben wir uns

über andere lustig gemacht,

haben über Schwächere hergezogen,

wie oft haben wir Deine

Gebote missachtet.

Wir können befreiter leben,

wenn du uns hiervon befreist.

Wir können auf atmen, wenn

wir wissen, dass du uns vergibst

und unsere Schuld uns

nicht anrechnest.

Diesem Gemeindebrief liegt ein

persönliches Schreiben bei, in

dem wir erneut – wie im letzten

Jahr – um Ihr Kirchgeld bitten.

Wir hatten in unserer Finanzklemme

beschlossen, dieses

künftig zu erheben, wie es in

sehr vielen Gemeinden unserer

Landeskirche üblich ist. Wegen

des Steuergeheimnisses wissen

wir nicht, welche Gemeindeglieder,

die über Einkünfte

verfügen, Steuern zahlen und

welche nicht. Wer uns also als

Diese Vergebung können wir

aber nicht nur für uns selbst

erfahren, sondern diese Vergebung

macht uns fähig, auch

anderen zu vergeben, und um

Verzeihung bitten, wo wir einander

gefehlt und verletzt haben.

Herr, dieses ist unsere Hoffnung.

Herr, deine Vergebung macht

uns reich und wir können befreiter

leben und handeln.

Dein Sohn Jesus Christus hat

uns dieses zugesagt. Seine Liebe

macht uns zu Menschen,

die einander verzeihen und

vergeben können.

Steuerzahler bereits unterstützt,

der kann diesen Brief umgehend

in den Papierkorb werfen.

Die anderen dürfen sich selbst

einschätzen, wie viel sie an Beitrag

entrichten wollen.

Zugleich danken wir allen Gemeindegliedern

recht herzlich,

die im vergangenen Jahr bereit

waren, für eines der drei genannten

Projekte eine Spende

zu machen. Wir hatten alles

ausführlich bei einer Gemeindeversammlung

vorgestellt.

© Bildnachweise

„Die zehn Gebote sind deshalb

so kurz und verständlich, weil

…u.a. Gerald Bihlmann,

Pressedienst Bremen,

Yad Vashem, Gerhard Jost,

ccvision und Johannes Klatt

sie ohne Mitwirkung einer

Sachverständigen-Kommission

entstanden sind.“

C h a r l e s d e g a u l l e

30 Oktober | November 2011


Studienreise nach Israel 2012

Aufgrund vieler Nachfragen

bietet Pfarrer Jost eine Studienreise

nach Israel in den Herbstferien

2012 an: vom 27. Oktober

bis 4. November 2012. Die

ersten drei Nächte verbringen

wir in Galiläa in einem wunderschönen

Hotel direkt am See

Genezareth gelegen, der morgens

und abends für Sie als Bademöglichkeit

zur Verfügung

steht. Die weiteren fünf Nächte

werden wir in Jerusalem nahe

bei Bethlehem wohnen. Von

dort aus fahren wir an das Tote

Meer und haben Gelegenheit

alles Wichtige und Sehenswerte

in und um Jerusalem unter

die Lupe zu nehmen. Der Flug

erfolgt mit einer Linienmaschine

der SWISS ab Zürich, die

Hotels haben 4-Sterne-Status,

so dass der Erholung und Entspannung

Genüge getan wird.

Da für Gruppenreisen die Anmeldefrist

3 Monate vor dem

Start endet, müssen Sie sich zur

Mitreise bis zum 27. Juli 2012

entschließen. Prospekte werden

in den nächsten Wochen

fertig.

Israelreise 2012

Israelreise 2012

27. Oktober bis

4. November 2012

Oktober | November 2011 31


St. Martin 2011

Martin hat, als er seinen Mantel

mit dem Bettler teilte, Licht in

die Welt gebracht. Es gibt viele

Möglichkeiten, Licht in die Welt

zu tragen. Immer, wenn wir

jemanden trösten, der traurig

ist; wenn wir jemanden besuchen,

der einsam ist; wenn wir

jemandem zuhören, der jeman-

den zum Reden braucht; wenn

wie jemandem Hilfe anbieten;

wenn wir jemandem eine

Freude bereiten; wenn wir mit

jemandem teilen; wenn wir unsere

Mitmenschen annehmen –

immer dann bringen wir Licht

in die Welt.

St. Martin

Freitag, den

11. November 2011

32 Oktober | November 2011


Oktober | November 2011 33


Ökumenischer Gottesdienst in Biengen

In jedem Jahr wird in Biengen

am Vorabend des Buß- und Bettages

ein ökumenischer Gottesdienst

gefeiert. Dazu laden

wir alle herzlich ein auf Dienstag,

15. November um 19 Uhr

in die katholische Pfarrkirche

Biengen. Die Durchführung

des Gottesdienstes liegt nicht

nur in den Händen von Diakon

und Schuldekan Rolf Borgas,

Pfarrer Jost und Gemeindediakonin

Gabi Groß, sondern bei

einigen Gemeindegliedern aus

beiden Gemeinden.

Zum Buß- und Bettag 2011

Wir laden Sie ganz herzlich

zum Gottesdienst am Buß- und

Bettag um 10.30 Uhr in unsere

Christuskirche ein. Pfarrer Widdess

leitet den Gottesdienst.

Ökum. Gottesdienst

Dienstag, den

15. November 2011

um 19.00 Uhr

Kath. Pfarrkirche Biengen

Buß- und Bettag

Mittwoch, den

16. November 2011

um 10.30Uhr

Evangelische Kirche

34 Oktober | November 2011


Gedanken zum Totensonntag

Kreuze.

Symbole des Leidens. Symbole des Sterbens.

In so manchem Haus

gab es im zu Ende gehenden Kirchenjahr

leidvolle Wochen.

Gab es ein schmerzliches Ende. Gab es den letzten

Abschied, diese so unerbittlich endgültige

Trennung, die wehtut.

Es gab Tränen um Menschen, die von

uns gingen.

Es gab Wunden im Leben.

Gott – wir klagen dir unser Leid.

Wir bringen unseren Schmerz vor dich.

Wir treten an Gräber,

und die Erinnerung lebt wieder auf, die

Erinnerung an glückliche Tage, die nie

wiederkehren werden.

Die Erinnerung an Zeiten,

wo Träume wahr wurden, –

nun sind sie ausgeträumt.

Die Erinnerung an dunkle

Stunden lebt auf, die uns zeigten,

wie grausam das Leben manchmal sein

kann. Die Erinnerung daran,

dass das bestimmende Thema unseres

Lebens Abschied heißt, Vergänglichkeit,

hineinverflochtene Schuld, unwiderrufliches

Ende.

Gott – wir bringen alles Leiden und

Sterben dieses Jahres vor dich,

hier bei uns in den Häusern, in den

Kliniken, in den Kriegs- und Hungerländern.

Gott – wir klagen dir unser Leid.

Totensonntag

Sonntag, den

20. November 2011

Kreuz vor der

Katholischen

Kirche St. Michael

in Tunsel

Oktober | November 2011 35


Gedenken zum Totensonntag

So wenige Gemeindeglieder

haben wir schon lange nicht

mehr zu Grabe tragen müssen.

In den letzten Jahren waren es

meist 75 – 80 Personen.

Wir wollen im Gottesdienst

am 20. November 2011 um 10

Uhr in der Christuskirche derer

gedenken, die nicht mehr

unter uns sind und uns, die wir

noch Zeit haben, trösten lassen

durch das kraftvolle Evangelium

von Jesus Christus. Für jeden

Verstorbenen zünden wir

während des Gottesdienstes

eine Kerze an und gedenken

seiner. Folgende Gemeindeglieder

sind seit dem letzten

Totensonntag verstorben und

unter Gebet und Segen zur letzten

Ruhe gebettet worden:

Unsere Verstorbenen

24.11.2010 Lieselotte Strubberg Wichernweg 2 91 Jahre

29.11.2010 Else Geist Wichernweg 2 93 Jahre

03.12.2010 Charlotte Martin Am Mühlenbach 11 91 Jahre

13.12.2010 Herta Krus Hebelstraße 18 95 Jahre

05.01.2010 Heinrich Höcker Wichernweg 3 89 Jahre

05.01.2011 Maria Herth Wichernweg 2 99 Jahre

13.01.2011 Elfriede Bolle Schlossgasse 1, Staufen 90 Jahre

17.01.2011 Martha Lohl Hebelstraße 18 96 Jahre

18.01.2011 Martin Eberle H.-Hellmann-Allee 30 78 Jahre

28.01.2011 Elisabeth Stein Wichernweg 3 82 Jahre

03.02.2011 Helga Faller Hinter den Höfen 7 79 Jahre

04.03.2011 Elsbeth Suchantke In den Mühlenmatten 6 87 Jahre

11.03.2011 Christian Menold Wichernweg 2 86 Jahre

23.03.2011 Jörg Brena Am Römerbrunnen 9 89 Jahre

30.03.2011 Thomas Wolf St.-Ulrich-Straße 20 90 Jahre

13.04.2011 Erna Guhl Hebelstraße 20 91 Jahre

15.04.2011 Erna Kreutzadler Hebelstraße 18 89 Jahre

16.04.2011 Karin Pabst Am Schießrain 25, Staufen 60 Jahre

21.04.2011 Friedrich Idt Karolingerstraße 2 70 Jahre

26.04.2011 Hans Hexel Am Alamannenfeld 9 83 Jahre

06.05.2011 Günther Sauer Lindenring 45 87 Jahre

16.05.2011 Margarete

Taschenbrecker

Hebelstraße 20 97 Jahre

36 Oktober | November 2011


16.05.2011 Barbara Rösgen Schauinslandstraße 11a 67 Jahre

20.05.2011 Elfriede Schmidt Kirchhofener Straße 7 92 Jahre

20.05.2011 Ernst Machnitzek Wichernweg 2 93 Jahre

30.05.2011 Ursula Reuß Am Alamannenfeld 5 88 Jahre

01.06.2011 Edith Geißler Hebelstraße 9 91 Jahre

03.06.2011 Karl Stoof Kirchhofener Straße 7 86 Jahre

03.06.2011 Ingeborg Volz Markgräfler Straße 10 89 Jahre

03.06.2011 Erika Lacher Thürachstraße 20 66 Jahre

06.06.2011 Michael Baron St.-Ulrich-Straße 1 76 Jahre

14.06.2011 Lieselotte Friese Keltenweg 5 70 Jahre

15.06.2011 Hanne-Lore Kettler Wichernweg 1 89 Jahre

17.06.2011 Ursula Haußer Kirchstraße 1 79 Jahre

09.07.2011 Olga Faller Herbert-Hellmann-Allee 30 94 Jahre

22.07.2011 Hertha Dahse Prälat-Stiefvater-Weg 2

Ehrenkirchen

98 Jahre

03.08.2011 Johanna Ritter Pater-Herrgott-Weg 3 82 Jahre

09.08.2011 Luzie Erat Hebelstraße 18 83 Jahre

15.08.2011 Jakob Bossler Sterntalerweg 9 46 Jahre

18.08.2011 Annemarie Hiby Hebelstraße 9 95 Jahre

19.08.2011 Burkhard Bergmann Moosmattenweg 26, Staufen 77 Jahre

31.08.2011 Lucie John Schlatter Straße 20 98 Jahre

Christus spricht:

Ich bin die Auferstehung

und das Leben:

Wer an mich glaubt:

der wird leben:

Niemand wird ihn aus

meiner Hand reissen:

Gedenk-Gottesdienst

Oktober | November 2011

Sonntag, den

20. November um 10 Uhr

Christuskirche

37


Der Schmerz der Palästineser

und ihre Verantwortung

Die Versuche von Seiten der

extremen Rechten in Israel,

den arabischen Bürgern des

Landes zu verbieten, der Nakba

(= Vertreibung) zu gedenken,

sind bösartig, töricht und zum

Scheitern verurteilt. Allerdings

sind auch die Initiativen der

extremen Linken, die darauf

abzielen, den Nakba-Tag zu einem

gemeinsamen Gedenktag

aller Bürger Israels zu machen,

zum Scheitern verurteilt. Israel

ist kein binationaler Staat, und

bei aller Liberalität und Humanität,

ist es schwer, Sieg und

Niederlage auf gleiche Weise

zu behandeln. Was von der

jüdischen Mehrheit gefordert

werden kann, ist, der Trauer

der Palästinenser respektvoll

zu begegnen.

Das Hindernis, das bislang jedem

ernsthaften Versuch in

dieser Richtung im Wege gestanden

hat, ist die Art und Weise,

in der die Nakba im palästinensischen

Narrativ dargestellt

wird. Liberale Israelis müssen

aufrichtig genug sein, sich gerade

auch mit dieser Frage auseinanderzusetzen.

Erstens, ist der bloße Begriff

„Nakba“, dessen arabische Bedeutung

am ehesten „Unglück“

ist - als ob von einer Naturkatastrophe

die Rede wäre und nicht

vom Ergebnis menschlichen

Handelns – ein Ausweichen

vor dem historischen Kontext

der Ereignisse. Die „Nakba“

war kein Unglück; sie war das

Ergebnis einer militärischen

und politischen Niederlage, die

von politischen Entscheidungen

herrührt, für die es Verantwortliche

gab.

Zweitens, hört man – wenngleich

innerhalb der arabischen

Welt im Allgemeinen und bei

den Palästinensern im Besonderen

wenig Neigung besteht,

sich mit der Schoah zu beschäftigen

– mitunter Vergleiche

zwischen der Nakba und der

Schoah. Dieser Vergleich beruht

auf moralischer Abstumpfung:

Was den Palästinensern

1947–48 widerfuhr, war das

Ergebnis eines Krieges, in dem

sie besiegt wurden. Die Schoah

war ein systematisch geplanter

Massenmord. Die sechs Millionen

in der Schoah ermordeten

europäischen Juden waren

nicht gegen Deutschland in

den Krieg gezogen. Die deutschen

Juden waren gerade

gute deutsche Patrioten, und

ein beträchtlicher Teil der osteuropäischen

Juden sah in der

deutschen Kultur den Gipfel

der europäischen Kultur.

Drittens, und dies ist die Hauptsache:

Der palästinensische

Diskurs setzt sich nicht mit

der Tatsache auseinander, dass

es arabische politische Entscheidungen

waren, die das

schlimme Unglück über die

palästinensische Öffentlichkeit

brachten. Es gibt Hunderte,

38 Oktober | November 2011


wenn nicht Tausende von Artikeln

und Büchern auf Arabisch,

die sich mit dem Krieg von

1948 beschäftigen, und es gibt

lehrreiche Analysen zu den

Gründen der militärischen Niederlage.

Aber bis heute besteht

nicht die Bereitschaft dazu,

sich mit der einen schlichten

Tatsache auseinanderzusetzen:

Die Entscheidung, gegen die

Teilungsresolution der UNO in

den Krieg zu ziehen, war ein

schlimmer politischer und moralischer

Fehler der arabischen

Welt.

Hätten die Palästinenser und

die arabischen Staaten den

Teilungsbeschluss akzeptiert,

wäre Palästina schon seit 1948

ein unabhängiger Staat, und

das Problem der Flüchtlinge

hätte nie existiert. Nicht die

Gründung des Staates Israel

schuf das Flüchtlingsproblem,

sondern der Krieg der Araber

gegen die Gründung des jüdischen

Staates in einem Teil des

Landes Israel.

Den Israelis, die nach Versöhnung

streben, muss es erlaubt

sein, von der arabischen Seite

zu fordern, dass sie sich diesen

Fragen stellt. So wie es unmöglich

ist, die Vertreibung von

zwölf Millionen Volksdeutschen

aus Osteuropa nach 1945

vom deutschen Überfall auf

Polen 1939 abzukoppeln, so

unmöglich ist es, von der moralischen

Dimension der arabischen

Entscheidung, Krieg

gegen die Idee der Teilung zu

führen, abzusehen: Wenn man

in den Krieg zieht und ihn

verliert, dann bringt dies Ergebnisse

mit sich, selbst wenn

man den Sieger nicht von der

Verantwortung für seine Taten

freisprechen kann.

Wenn wir uns also auf eine

Zwei-Staaten-Lösung zubewegen,

kann man von der arabischen

Seite ein gewisses Maß

an Selbstkritik erwarten – etwa

in der Art, wie sie S. Yizhars

Buch „Hirbet Hizah“ im israelischen

Diskurs symbolisiert.

Dies würde es den Israelis erheblich

erleichtern, Anteil am

Schmerz der Palästinenser zu

nehmen.

Die Knospen der demokratischen

Entwicklung in der

arabischen Welt müssen die

Hoffnung wecken, dass eines

der Ergebnisse dessen, was

auf dem Tahrir-Platz vor sich

gegangen ist, ein kritischer Diskurs

sein wird – der Beginn der

Befreiung auch vom Unvermögen,

einen kritischen Blick in

den Spiegel zu werfen.

s h l o m o a v i n e r i

ist Professor für Politische

Wissenschaften an der Hebräischen

Universität Jerusalem

und Friedensaktivist.

Oktober | November 2011 39


Haus der Kurseelsorge

Oktober

2011 – Jahr der Taufe

Die Evangelische Kirche in

Deutschland feiert 2011 ein

„Jahr der Taufe“.

In den zwei Gesprächsabenden

in Oktober steht unsere

Taufe im Mittelpunkt.

Im ersten Abend, Montag, 17.

Oktober, suchen wir einen

Zugang zu unsere eigene Taufe

mit Hilfe von verschiedenen

bekannten und weniger bekannten

Tauflieder unter dem

Motto „ich möcht‘ dass jemand

mit mir geht, der Leben versteht

...“.

Im zweiten Abend, Montag,

24. Oktober, sind wir unterwegs

mit dem Äthiopische

Kämmerer und entdecken was

er zum Thema Taufe erlebte –

„Was hindert‘s, dass ich mich

taufen lasse“.

Zeit für Geist und Seele

Quellgarten

„Lebendiges Wasser“:

„Bei dir ist die Quelle des

Lebens“

Für Kurgäste, Patienten

der Rehakliniken,

Urlauber und Gemeindeglieder

und Mitbürger

in Bad Krozingen

November und Dezember

Quotenfrauen – Die Frauen im

Stammbaum Jesu

Ob Tamar, Rahab, Rut und

Batseba mit dieser Überschrift

was anzufangen wussten. Im

Stammbaum Jesu im Matthäus

Evangelium waren sie nicht nur

eine kleine Minderheit, sie waren

auch alle Ausländerinnen.

In den Wochen vor Weihnachten

wollen wir diese Frauen

Raum geben mit uns ins Gespräch

zu kommen, uns ihren

Fragen zu stellen.

Montag, 21. November 2011

Tamar – das Leben in der eigene

Hand nehmen.

Montag, 28. November 2011

Rahab – die Zeit der Entscheidung.

Ausstellung der Kunstban-

Gesprächsabend im

Haus der Kurseelsorge

… immer montags von

de im Haus der Kurseelsorge

von Sonntag, den 9. Oktober

bis Samstag, den 6. November

2011.

40

19.30 bis 21 Uhr

Oktober | November 2011


Evangelische Gottesdienste …

im Herz-Zentrum

Bad Krozingen

Gottesdienste in den Kliniken

Achten Sie bitte auf die hausinternen

Bekanntmachungen

in den Parkkliniken Mittwochs 16.30 immer ökumenisch.

Evangelischer Gottesdienst in

der Kapelle um 18.30 Uhr am

5. und 26. Oktober, 9. und 23.

November 2011.

im Parkstift St. Ulrich freitags um 10.00 Uhr am 14.

und 28. Oktober, 11. und 25.

November 2011.

in der Rheintalklinik Evangelische Andachten jeweils

dienstags um 16.30 Uhr am

4. und 18. Oktober, 8. und 29.

November 2011.

in der Schwarzwaldklinik Geriatrie jeden Mittwoch

ökumenische Andacht im Raum

neben der Cafeteria jeweils um

16.15 Uhr

in der Theresienklinik Evangelische Andacht montags

18.30 Uhr in der Steinkapelle

Statistik unserer Kirchengemeinde

Taufen

31.07.2011 Jule Wiesert Schwarzwaldstraße 60a Bad Krozingen

31.07.2011 Jana Wiesert Schwarzwaldstraße 60a Bad Krozingen

27.08.2011 Justus Leibold Falkensteinerstraße 39 Bad Krozingen

11.09.2011 Maximilian Böhm Lambertstraße 8 Freiburg

11.09.2011 Johanna Siegwolf Eulenweg 22 Freiburg

Oktober | November 2011 41


Trauungen

20.08.2011 Michel und Carmen

Waldeck, geb. Becker

20.08.2011 Wilhelm und Xenia

Seel, geb. Krebs

27.08.2011 Dominik und Julia

Leibold, geb. Thun

03.09.2011 Dominik und Xenia

Gavrilov, geb. Mattes

17.09.2011 Dr. Stefan und Dr. Ines

Löscher, geb. Luckhardt

Kapellenstraße 45 Bad Krozingen

Im Käppelefeld 27a Bad Krozingen

Falkensteinerstraße 39 Bad Krozingen

Schmiege 29° Ehrenkirchen

Neumagenstraße 4 Bad Krozingen

Kirchenein- und -austritte

Kircheneintritte .......................................0 Kirchenaustritte ......................................3

Glaubensgestalten: Desmond Tutu

„Ich widersetze mich beidem:

der Gewalt derjenigen, die ein

ungerechtes System aufrechterhalten,

und der Gewalt derjenigen,

die es zum Einsturz bringen

wollen!“

Die Gewaltlosigkeit machte sich

der Friedensnobelpreisträger

Desmond Tutu im Kampf gegen

die südafrikanische Apartheid

zum Leitmotiv. Der heute

79-Jahnge trug mit Protesten

und Kundgebungen dazu bei,

dass Rassentrennung und Unterdrückung

der Schwarzen in

Südafrika mit dem Sturz des Regimes

im Jahre 1990 ein Ende

gefunden hat. Ein bewegtes Leben

erfuhr Desmond Tutu auf

dem Weg zu diesem großen

Erfolg. Unweit von Johannesburg

wird Tutu 1931 geboren.

Den erlernten Lehrerberuf gab

er nach wenigen Jahren auf,

weil er sich dem 1953 verabschiedeten

Gesetz zur Bantu-

Erziehung widersetzen wollte.

Farbige Kinder sollten eine

deutlich schlechtere Bildung

als weiße erfahren. Tutu folgte

stattdessen dem Amt des anglikanischen

Priesters.

Mit dem Glauben, dass jeder

Christ auch politisch sein müsse,

nutzte Tutu seine 1975 erlangte

Position als Dekan von

Johannesburg, als er einen

Brief an den damaligen Premierminister

schrieb. Von Gott

dazu ermutigt, wie er betont,

legte er viel Hoffnung in das

Schreiben, in dem er dazu aufrief,

die Schwarzen als vollwertige

Bürger zu akzeptieren. Um

42 Oktober | November 2011


den Druck auf die Regierung

zu erhöhen, wendete er sich

immer wieder an die Öffentlichkeit,

predigte in seinen zahlreichen

Auslandsaufenthalten

von Freiheit und Gleichberechtigung.

1978 wurde Tutu zum

Generalsekretär des südafrikanischen

Kirchenrates benannt.

Mit den Kirchen des Landes

im Rücken gewann Tutus Persönlichkeit

an Bedeutung. Der

sich selbst als religiöser Führer

bezeichnende Mann rief zum

Wirtschaftsboykott Südafrikas

auf und wurde zu einem Verhandlungspartner

zwischen

den beiden Parteien. Mit

der Friedensnobelpreisverleihung

1984 fand er auch

bei weißen Bürgernzunehmend

Gehör

bis die Regierungschließlich

wechselte.

Nach Ende der

Apartheid

bleibt Tutu

Symbolfigur der

Schwarzen. Als

Vorsitzender der

Wahrheits- und Versöhnungskommission

schaffte er es,

die gewaltvolle

Vergan-

… zur Person

Desmond Mpilo Tutu

* 7. Oktober 1931 in Klerksdorp,

Südafrika, ist anglikanischer

Erzbischof und

Friedensnobelpreisträger.

genheit des Volkes aufzuarbeiten

und eine Annäherung der

Parteien zu bewirken. Heute

lebt Desmond Tutu im wohlverdienten

Ruhestand.

a n n a J a n s e n

Oktober | November 2011 43


Herbst

Herbst des Jahres –

Herbst des Lebens –

Zeit, über die Ernte

nachzudenken.

44 Oktober | November 2011

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