Aue-Bote-03. 2021

landundleute

Kostenlos an alle Haushalte

28. Mai 2021 Telefon 0 50 22 - 13 63

Foto: Land und Leute


Aue-Bote Liebenau Seite 3

Binnen bewegt sich - 1. Challange

Binnen. Ein großartiger Erfolg wurde die 1. Challenge - Binnen

bewegt sich - vom 30.04. - 02.05.2021, zu Gunsten der

KiTa in Binnen.

1501 km wurden insgesamt von den Binner Bürger/innen mit

viel Spaß und Freude absolviert (wandern/walken - 400 km,

laufen - 155 km, radeln - 946 km).

Familie Andre Hartung belegt den 1. Platz mit 154 zurückgelegten

km.

Impressum: Aue-Bote Liebenau

Herausgeber: Verlag Land und Leute

Elke Backhaus - Bremer Straße 24

31608 Marklohe/Neulohe

Anzeigen: Klaus Eckelmann, Elke Backhaus

Satz & Layout: Klaus Eckelmann

Redaktion: Elke Backhaus (eb)

Druck:

Weserdruckerei Stolzenau

Auflage:

ca. 3.000 Exemplare

Vertrieb:

Hausverteilung an alle erreichbaren Haushalte in

der Samtgemeinde Liebenau.

Kostenlos, ein Anspruch besteht nicht.

Telefon: 0 50 22 - 13 63

Fax: 0 50 22 - 89 13 74

E-mail:

liebenau@aue-bote.de

Den 2. Platz teilen sich die Familien Norbert Marquordt und

Christian Tonn mit je 108 km.

Eine Neuauflage mit der 2. Challange ist für das Sportfestwochenende

vom 18. - 20. Juni 2021 vorgesehen.

Danach steht das Gesamtergebnis für die KiTa - Spende fest.

Ein Dank an allen 26 Familien, die sich bislang an der Aktion

beteiligt haben.

Helmut Tonn

Weitere Monats-Magazine aus unserem Verlag:

Ausgabe: Mittelweser-Region

Samtgemeinden Marklohe und

Heemsen

Auflage: 4.000 Exemplare Hausverteilung

Auflagestellen und online

e-mail:

redaktion@land-und-leute.de

Veranstaltungskalender

und Messe-Journale

Nachdruck, auch in Auszügen, nur mit Genehmigung unseres Verlages.

Die Redaktion behält sich Kürzungen der eingereichten Artikel

vor. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.


Seite 4

Aue-Bote Liebenau

Frühjahrsputz an der Binner

Grillhütte

Binnen. Die Mitglieder der Theatergemeinschaft „Binnen

un Buten“ haben sich auch im 39. Jahr der Grillhütte zum

Frühjahrsputz getroffen.

Coronaconform und auf

Abstand reinigten, fegten

und harkten viele fleißige

Hände das idyllisch gelegene

Gelände an der Aue.

Somit steht das Areal wieder

gepflegt für Wanderer,

Radfahrer und Naturfreunde

zur Verfügung.

Ansprechpartner für die Nutzung der Grillhütte ist Inga Vehrenkamp

unter Telefon (05023) 2314.

Zur Zeit können aber coronabedingt keine Gruppenanmietungen

vorgenommen werden.

Die Verantwortlichen wünschen allen Besuchern einen angenehmen

Aufenthalten und bittet darum, dass Gelände auch

künftig sauber zu hinterlassen, damit im nächsten Jahr das

40. Jubiläum gebührend gefeiert werden kann. Helmut Tonn

Ihr Aue-Bote

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www.land-und-leute.de


Aue-Bote Liebenau Seite 5

Ende der Zettelwirtschaft in den Kindertagestätten der

Samtgemeinde Liebenau

Liebenau. Eltern in den Kindertagestätten

der Samtgemeinde Liebenau

erhalten Nachrichten und Termine

ab sofort per Smartphone-

App.

Ab dem 1. 6. 2021 informieren die

Leiterinnen der Kindertagesstätten

in der Samtgemeinde Liebenau und

ihre Teams die Eltern mit der Kita-

Info-App. Nachrichten und Termine

erhaltendie Eltern kostenlos und

ohne lästige Werbung direkt auf

ihr Smartphone. Das von der Stay Informen

GmbH (www.kita-infoapp.de)

mit Sitz in 79249 Merzhausen

bei Freiburg entwickelte

Kommunikationssystem ist bereits

in mehr als 5.000 Kindertageseinrichtungen

im Einsatz – somit werden

aktuell über 350.000 Eltern mit

Hilfe der Kita-Info-App informiert. Die Kita-Leitung spart dadurch

Papier, Druckerkosten und vor allem Zeit. Damit profitieren

vor allem auch die Kinder, wenn weniger Bürokratie

anfällt und so mehr Zeit für pädagogische Arbeit bleibt. Die

Kosten für die Kita-Info-App amortisieren sich fast vollständig

durch Materialeinsparungen. Die Teams in den Kindertagesstätten

der Samtgemeinde Liebenau freuen sich gemeinsammit

der Samtgemeinde Liebenau über diese deutlichen Arbeitserleichterungen.

Selbstverständlich ersetzt die App in keiner

Weise das persönliche Gespräch zwischen Eltern und Erzieher/-innen,

das natürlich einen höheren Stellenwert hat.

Jedoch hilft die Appden Eltern besser und direkter informiert

zu sein, wenn sie wissen wollen, was ihr Nachwuchs an Aktivitäten

erlebt. Oft etablieren sich in Elternkreisen Facebookoder

WhatsApp-Gruppen, um sich zu organisieren und Informationen

auszutauschen. Im Vergleich zu diesen Diensten ist

die Kita-Info-App dagegen datenschutzrechtlich absolut sicher

und DSGVO-konform. Die Daten werden nicht kommerziell

von Dritten genutzt und es werden keine persönlichenHandynummern

wie bei WhatsApp-Gruppen preisgegeben. Dieser

Service ist für alle Eltern kostenlos und steht ab sofort zur Verfügung.

Nähereserfahren die Eltern im Kindergarten bei der

jeweiligen Leitung und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Für die Eltern gibt es auch ein „Erklärvideo“. Eltern, die

kein Smartphone besitzen, können über die browser-basierte

Eltern-Web-App ohne Mehraufwand auf alle Informationen

und Termine zugreifen.

Mandy Wiesner


Seite 6

Aue-Bote Liebenau

Mehr als 100 Sehenswürdigkeiten

entlang der Niedersächsischen Spargelstraße

Foto: Dagobert Strecker, 1. Vorsitzender der Niedersächsischen

Spargelstraße

Niedersachsen. Es ist wieder soweit, der heimische Spargel

ist da. Entlang der 750 km langen Niedersächsischen Spargelstraße

ein gewohntes und beliebtes Bild, wächst doch jeder

fünfte deutsche Spargel hier in Niedersachsen. Die am 19.

März 1998 gegründete Niedersächsische Spargelstraße verbindet

die Regionen Hannover, Braunschweiger Land, Lüneburger

Heide, Mittelweser und das Oldenburger Münsterland

auf einem 750 Kilometer langen Rundkurs. Die Niedersächsische

Spargelstraße hat neben Spargel jedoch noch viel mehr

zu bieten: Restaurants, Hotels, Spargelhöfe, große und kleine

Infektionsschutz-Belehrung

ab sofort nur online möglich

Landkreis. Das Gesundheitsamt des Landkreises Nienburg

bietet aufgrund der Corona-Pandemie ab sofort die Belehrung

nach Paragraph 43 des Infektionsschutzgesetzes ausschließlich

online an.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, die

Belehrung für sich passend durchzuführen, zum Beispiel vom

heimischen Computer aus.

Über die Homepage des Landkreises Nienburg unter www.lknienburg.de/belehrung-anmeldung

gelangen die Teilnehmenden

über den dort angegebenen Link auf die entsprechende

Internetseite.

Nach erfolgreichem Abschluss kann die Bescheinigung beim

Gesundheitsamt Nienburg abgeholt werden. Ein Abholtermin

kann ebenfalls über die Seite des Landkreises online gebucht

werden.

Landkreis Nienburg

Orte mit Sehenswürdigkeiten, Radtouren,

weite Landschaften, Moore, Seen und vieles

mehr, laden die Besucher zu spannenden

Erlebnissen ein. Und damit niemand vom

Weg abkommt, gibt es jetzt die komplette

Route der touristischen Straß ein einer App

mit Navigationsfunktion. „Dreamango“

kann kostenfrei im Applestore oder dem

Google Playstore heruntergeladen werden.

„133 so genannte Points of Interest - Orte

von Interesse - sind entlang der Route zu

entdecken. Und wer lieber mit einer echten

Karte unterwegs ist, für den gibt es die Faltkarte

mit dem Verlauf und den entsprechenden

Informationen über Spargel, die

Orte und die Sehenswürdigkeiten“, freut

sich Dagobert Strecker, Vorsitzender des

Vereins. „Der hochwertige niedersächsische

Spargel muss in diesem Jahr leider überwiegend

zu Hause verzehrt werden. Gekauft

werden kann er in den vielen Hofläden entlang

der Spargelstraße oder auf den Wochenmärkten.

Manche Gastronomiebetriebe

bieten Spargelgerichte im Außerhausverkauf

an, sogar „Wohnmobildinner“ gibt es. Dabei wird das

Essen coronakonform zum parkenden Wohnmobil gebracht“,

ergänzt Janna Giere, Leiterin der Geschäftsstelle in Burgdorf

abschließend. Die kostenfreie Faltkarte und weitere Informationen

gibt es bei: Niedersächsische Spargelstraße e.V.Vor

dem Hann. Tor 131303 Burgdorf, Tel. (05136) 898-110, Fax:

(05136)898-112, E-Mail: spargelstrasse@burgdorf.de und

www.spargelstrasse.com

Janna Giere

Ihr Aue-Bote

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www.land-und-leute.de

Bereits 46.251 Impfungen

Landkreis. In der vergangenen Woche (20. KW) fanden

2.563 Impfungen im Impfzentrum Drakenburg sowie durch

das mobile Impfen statt. Insgesamt 46.251 Impfungen haben

bis jetzt stattgefunden, was einer Quote von 38,1 Prozent entspricht.

Davon wurden 32.012 Erstimpfungen durchgeführt

(26,4 Prozent). 14.239 Zweitimpfungen hat es bereits gegeben,

was einer Quote von 11,7 Prozent entspricht. Die angegebenen

Zahlen stellen nur die Impfungen im Impfzentrum

Drakenburg sowie mit den mobilen Teams dar. Die Zahl der

Impfungen durch Hausärzte ist nicht eingerechnet und liegt

dem Landkreis derzeit nicht vor. Michael Duensing


Aue-Bote Liebenau Seite 7

Völlers setzt sich für ein gutes berufliches Bildungsangebot

im ländlichen Raum ein

Landkreis. Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete

Marja-Liisa Völlers führte auf Einladung der SPD-Bundestagskandidatin

für den Bundestagswahlkreis Diepholz - Nienburg

I, Peggy Schierenbeck, ein Gespräch mit Unternehmerinnen

und Unternehmern sowie Vertreter der IHK, der Kreishandwerkerschaft,

der Berufsbildungsstätte und Azubis. Neben

den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ging es

insbesondere um die Frage der besseren und frühzeitigen Unterstützung

für Jugendliche bei der Berufsorientierung.

In dem offenen und guten Austausch war die Berufsorientierung

von Jugendlichen das zentrale Thema. So wurde vor

allem über Perspektiven diskutiert, um junge Menschen bei

ihrer Berufsorientierung möglichst frühzeitig zu unterstützen.

Die Beteiligten waren sich einig: Bestehende Konzepte wie

Berufsparcours, Zukunftstage, Praktika, Kooperationen mit

allgemeinbildenden Schulen und Berufsschule, sollten auch

im ländlichen Raum angeboten werden.

Dazu Marja-Liisa Völlers (SPD): "Der ländliche Raum bringt

genauso viele intelligente und motivierte junge Menschen

hervor wie anderswo. Allerdings fällt es ihnen dort oft schwer,

die richtige Ausbildung oder den passenden Berufseinstieg zu

finden. Deshalb müssen wir uns in der Politik mit den Verbänden

wie der IHK und der Handelskammer, den Gewerkschaften

sowie den Unternehmen, zusammensetzen und dies

verbessern."

Auch dazu Peggy Schierenbeck (SPD): "Diese Veranstaltung

hat genau dieses Ziel umgesetzt. Und sie hat gezeigt, dass die

Formate, die bereits vorhanden sind, wie zum Beispiel der Berufsparcour,

erfolgreich sind und weiter ausgebaut werden.

Und ich freue mich, dass meine Kernbotschaft, dass eine berufliche

Ausbildung und ein Studium gleichwertig und den

jungen Menschen auf beiden Wegen alle Möglichkeiten offen

stehen."

Zudem wurde auch der Bereich der beruflichen Bildung durch

Corona stark beeinträchtig. So konnten und können immer

noch viele Auszubildende keine praktischen Erfahrungen sammeln.

Dies stellt viele Auszubildende, aber auch die Betriebe,

vor ein großes Problem, da praktisches Wissen häufig nicht

kompensiert werden kann. Besonders betroffen sind dabei

etwa Bereiche wie das Hotel- und Gastgewerbe, die Gastronomie

oder auch der Bühnenbau.

Marja-Liisa Völlers (SPD): "Als Bildungspolitikerin und Lehrerin

liegt mir das Thema Bildung besonders am Herzen. Häufig

wird bei der Diskussion um bessere Bildung und Bildungschancen

aber der Bereich der beruflichen Bildung nicht stark

genug berücksichtigt. Dabei ist es besonders wichtig, den Jugendlichen

die Gleichwertigkeit von beruflicher Bildung und

Studium zu vermitteln. Niemand sollte ein Studium beginnen,

nur weil sie oder er denkt, studieren zu müssen. Denn was

für einige der richtige Weg sein mag, ist noch längst nicht für

alle so."

Ada Duensing

Starke Partner der Klimaschutzagentur

Foto: Sparkassen-Vorstandsmitglied Winfried Schmierer und

Kommunalreferent Johannes Schlemermeyer von der Avacon

AG mit Klimaschutzagentur-Geschäftsführerin Franziska Materne

vor den Geschäftsräumen.

Landkreis. Die Klimaschutzagentur Mittelweser freut sich

über ihre zwei langjährigen Sponsoren, die Avacon AG und

die Sparkasse Nienburg, die erneut mit Sponsoringverträgen

auf Geschäftsführerin Franziska Materne zugekommen sind.

Kommunalreferent der Avacon AG Johannes Schlemermeyer

übergibt dem gemeinnützigen Verein eine Fördersumme von

15.000 € und Winfried Schmierer, Vorstandsvorsitzender der

Sparkasse Nienburg, in Höhe von 10.000 €.

„Damit wir unsere vielfältigen Aufgaben der CO2-Reduzierung

dieses Jahr nachhaltig erfüllen können, brauchen wir verlässliche

Partner wie unsere Sponsoren, die uns mit

finanziellen Mitteln für unsere Projektarbeit ausstatten. Und

dies schon seit der Gründung des Vereins “, erklärt Franziska

Materne.

Die Klimaschutzagentur bündelt die regionalen Aktivitäten

zum Klimaschutz im Landkreis Nienburg/Weser, unterstützt

Kommunen und Unternehmen bei Klimaschutzprojekten und

plant und realisiert zusammen mit ihren Partnern regionale

Aktionen.

In verschiedenen Kampagnen bietet die Klimaschutzagentur

unabhängige Initialberatungen für Bürger*innen in dem Bereichen

Gebäudesanierung, Neubauberatung, Heizungsmodernisierung,

Solarberatung und Elektromobilität an.

2021 stehen Themen wie die Klimafolgenanpassung und

nachhaltige Beschaffung in der Verwaltung für die Kommunen

auf der Agenda. Für Bürger*innen werden zukünftig

unter anderem die Themen Mehrwegsysteme für Lebensmittelkonsum

und ein vielfältiges online Vortragsprogramm mit

der VHS Nienburg auf die Beine gestellt.

Für weitere Informationen erreichen Sie die Klimaschutzagentur

Mittelweser telefonisch unter 05021 903 65 95 oder unter

info@klimaschutzagentur-mittelweser.de.

Franziska Materne


Seite 8

Aue-Bote Liebenau

DER WALDFRIEDHOF

Konzept des neuen Waldfriedhofs

Jeder gekennzeichnete Baum bietet bis zu 12 Ruheplätze, die

individuell ausgewählt werden können. Alternativ ist es auch

möglich, seinen Lieblingsbaum eigens pflanzen zu lassen oder

einen bestehenden auszuwählen, zum Beispiel als exklusiv für

die gesamte Familie oder Freunde reservierten „Familien &

Freundebaum“.

Blick in den historischen Friedhof Eickhof

Liebenau. Der neu gestaltete Waldfriedhof Eickhof im Nienburger

Land geht mit einem innovativen Konzept ungewöhnliche

Wege und spannt den Bogen von jahrhundertealter

Tradition zur digitalen Welt. Die einstige adelige Grablege

wurde um das historische Parkgelände von Schloss Eickhof in

Liebenau erweitert und ist für Interessierte sogar online

interaktiv zu begehen.

Blick auf den keltischen Baumkreis & ökumenische Andachtsstelle.

Der keltische Baumkreis bietet dafür eine wunderbare Anregung,

sich die passende Baumsorte zu suchen. Zum innovativen

Konzept des Waldfriedhofs erklärt Alexander

Schönburg-Hartenstein vom Waldfriedhof Eickhof: „Bei der

Gestaltung des Waldfriedhofs war uns von Anfang an wichtig,

unseren Interessenten das beste Servicelevel zu bieten – von

der persönlichen Betreuung im Trauerfall bis hin zu den aktuellsten

digitalen Möglichkeiten.“Digitale Innovationsführerschaft,

als in Deutschland einzigartigen zusätzliche Service,

bietet der Waldfriedhof ein umfassendes digitales Konzept für

Besucherinnen und Besucher an.

Pflanzung des Eröffnungsbaums durch Alexander

Schönburg-Hartenstein, stv. SG Bürgermeister Dieter

Korte und Jens-J. Jacobi.

Am 12. 5. 2021 wurde der Waldfriedhof Eickhof im Nienburger

Land offiziell eröffnet. Mit Vertretern der Kirche und Gemeinde

wurde eine kurze Zeremonie abgehalten. Schattige

Wege unter alten Bäumen, schöne Plätze und Bänke zum

Verweilen und sogar ein neugeschaffener keltischer Baumkreis

laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, den liebevoll

gestalteten Waldfriedhof Eickhof als Ort des Lebens, des

natürlichen Werdens und Vergehens, zu begreifen.

Hier ruhen die Verstorbenen unter lebendigen, wachsenden

Bäumen, beschirmt und umgeben von der wunderschönen

Natur. Sogar steinzeitliche Findlinge befinden sich auf dem

Gelände, die ebenfalls als letzte Ruhestätte ausgewählt werden

können. Jeder, der seine Angehörigen hier besucht und

ihrer gedenkt, soll sich frei fühlen, der schönen Momente im

gemeinsamen Leben zu gedenken.

Blick auf Bank & Wald

Über eine Online-Suchfunktion können Gräber mit Namen gefunden

und virtuell besucht werden. Weiter ist es möglich,

sich virtuell durch den Waldfriedhof zu bewegen. Sogar die

letzte Ruhestätte kann per Computer besichtigt und reserviert

werden – eine ideale Möglichkeit für jene Interessentinnen

und Interessenten, denen z. B. aus gesundheitlichen Gründen


Aue-Bote Liebenau Seite 9

EICKHOF IST ERÖFFNET

ein persönliches Kommen nicht möglich ist. „Natürlich ersetzt

unser digitales Konzept nicht die einfühlende persönliche Beratung

– denn gerade im Trauerfall ist es unendlich wichtig,

sich gut betreut und aufgehoben zu fühlen. Wir verstehen

unser Online-Angebot vielmehr als sinnvolle und praktische

Ergänzung, die aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken

ist“, so Jens Jacobi vom Forstgut.

Der Waldfriedhof Eickhof setzt dazu auf die Online-Plattform

friedhofsplan.de der PBSGEO GmbH aus Köln. Die PBSGEO

ist Marktführer für den digitalen Friedhofsplan im deutschsprachigen

Raum.

Eröffnungsrede Jens J. Jacobi und Alexander Schönburg

- Hartenstein

Verbundenheit in der Region

Die Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Liebenau e.V. und

der Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau e.V. unterstreicht

die Verbundenheit und Verwurzelung des Waldfriedhofs

Eickhof im Nienburger Land mit der Gemeinde, seinen

Vereinen und den Bewohnern.

Die langfristige und partnerschaftliche Zielsetzung bildet die

Basis für eine nachhaltige Entwicklung, die den Betreibern des

Waldfriedhofs, dem Forstgut Eickhof, sehr am Herzen liegt.

Die Eröffnung

Die evangelische Kirche war vertreten durch Pastor Niss, die

katholische Kirche durch Pfarrer Konjer. Beide gaben vor dem

historischen Friedhof Eickhof eine Segnung für das Gelände,

das in Zukunft einen Ort für Einkehr und Besinnung darstellen

soll. Zur Erinnerung an den Tag der Eröffnung pflanzten die

Betreiber des Waldfriedhofs, Alexander Schönburg-Hartenstein

und Jens Jacobi gemeinsam mit dem stv. SG Bürgermeister

Dieter Korte einen Eichenbaum. Diese Eiche steht stellvertretend

für die Geschichte und den Namen des Waldfriedhofs,

wie auch für das Gesamtgelände der Eickhofer Heide.

Ebenso ist diese würdige Baumart auch immer ein Symbol für

Kraft, Beständigkeit und Langlebigkeit. Der stv. SG Bürgermeister

Dieter Korte sagt zum neuen Waldfriedhof in Liebenau:

„Wir freuen uns sehr, dass neben den kommunalen und

kirchlichen Friedhöfen eine Einrichtung hinzukommt, die eine

Bestattung in einem ganz besonderen Umfeld ermöglicht.

Dass ein Bedarf dafür besteht, sieht man an ähnlichen Projekten,

die bereits in anderen Gemeinden existieren.

Der Standort in Liebenau zwischen dem Schloss und dem historischen

Friedhof es dafür in vielerlei Hinsicht ideal geeignet

ist und hat eine wirklich schöne Lage. Die Vorarbeit und die

Einbindung anderer lokaler Akteure ist aus meiner Sicht sehr

gelungen, so dass es dem Samtgemeinderat leicht fiel, die formalen

Beschlüsse für den Bestattungswald zu fassen.“

Den feierlichen Abschluss bildete ein Gruppenfoto am keltischen

Baumkreis. Er verbindet Mensch und Baum über sein

Geburtsdatum mit der Natur. Er ordnet jedem Erdbewohner

einen Baum als Begleiter durch sein Leben zu – den persönlichen

Lebensbaum. Dieser schöne Platz mit 22 verschiedenen

Bäumen wird in Zukunft auch als ökumenische Andachtsstelle

dienen, so die Betreiber.

Philipp Virag

Funktion

Offiziellen Vetrteter, die an der

Veranstaltung teilnahmen.

Name

Betreiber

Betreiber

Pastor

Pfarrer

Stv. SG Bürgermeister

Liebenauer Bürgermeisterin

Alexander Schönburg-H.

Jens-J. Jacobi

Bernd Niss

Christoph Konjer

Dieter Korte

Margit Schmidt

Fraktionsvorsitzender Bündnis

90 / Die Grünen / SPD Rainer Lesemann

Vorsitzender Dokumentationsstelle

Pulverfabrik e. V. Martin Guse

Weihung des Waldfriedhofs durch Pastor Bernd Niss,

Pfarrer Christoph Konjer

Vorsitzender Heimatverein

Liebenau e. V.

Peter Krowicky


Seite 10

Aue-Bote Liebenau

Wie denken Kinder und Jugendliche über die Pandemie?

Landkreis. Wie denken Kinder und Jugendliche über die

Pandemie? Was bewegt sie, wie geht es ihnen mit den Maßnahmen

in den Schulen und was halten sie von den Beschlüssen

von Bund und Ländern? Um diesen Fragen nachzugehen

und auch mal die Kinder und Jugendlichen der Landkreise

Nienburg und Schaumburg zu Wort kommen zu lassen, luden

die heimischen CDU-Abgeordneten Maik Beermann, Dr.

Frank Schmädeke und Karsten Heineking zum ersten Corona-

Kinder- und Jugendgipfel ein. Über 60 Schülerinnen und

Schüler aus den Grundschulen, weiterführenden Schulen und

Berufsschulen nahmen das digitale Angebot Anfang Mai wahr

und kamen mit den Politikern ins Gespräch.

Lange Zurückhaltung hatten die Kinder und Jugendlichen

nicht und die angesetzte Zeit reichte lange nicht, um alle Fragen

zu beantworten und die Meinungen mitzunehmen - also

wurde kurzerhand verlängert, bis auch die letzte Hand unten

war: Über 2,5 Stunden hörten die Abgeordneten zu und beantworteten

die Fragen. „Ich möchte mich ganz herzlich bei

den über 60 Nienburger und Schaumburger Schülerinnen und

Schülern bedanken,“ erklärte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete

Maik Beermann, der den Gipfel initiiert hatte,

Endlich wieder Spargelzeit

"nicht nur für die vorbildliche Disziplin der Teilnehmerinnen

und Teilnehmer, sondern auch für die

Offenheit, mit der mit uns gesprochen wurde."

Von Erlebnissen aus dem Alltag bis zu kritischen

Fragen über Sinn und Zweck vieler Beschlüsse war

alles dabei: "Warum müssen wir bei einem negativen

Selbsttestergebnis trotzdem eine Maske tragen,

warum gibt es keinen Schulminister im Bund

oder warum dürfen die Profis kicken, wir aber im

Verein nicht und wieso müssen Kinder keine FFP2

Maske tragen, wenn sie doch besser sind?" - lauteten

einige der Fragen. Auch die psychischen Belastungen

und Probleme mit dem ständigen

Wechsel von Präsenz- und Online-Unterricht

kamen zur Sprache. "Das Bedürfnis einfach normal

wieder in die Schule gehen zu können, klang deutlich

durch", so Beermann.

„Wir haben die Anmerkungen als absolut nachvollziehbar

und berechtigt erlebt. Meine Landtagskollegen

und ich nehmen die Fragen und Wünsche

mit nach Hannover und Berlin“, erklärte Beermann

weiter. Dem Wunsch der Schülerinnen und Schüler,

dieses Format beizubehalten und regelmäßig dazu

einzuladen, folgen die Politiker gern. „Das Gespräch

hat mir mal wieder gezeigt, wie wichtig es

ist, miteinander zu reden. Kinder und Jugendliche

haben eine andere Sicht auf die Welt und auch die

gilt es zu sehen. Es war richtig, die Möglichkeit zu geben, das

Herz auszuschütten und auch Probleme direkt zu hören“, so

der CDU-Politiker abschließend.

Katarina Fritzsche - Renner

Völlers ruft zur Teilnahme am Ta

Motto „Papier –

Landkreis. Was Papier wohl so alles kann? Unter dem Motto

„Papier – das fetzt!“ lädt die heimische Bundestagsabgeordnete

Marja-Liisa Völlers (SPD) und das Haus der kleinen Forscher

dazu ein, diesen wichtigen Werkstoff zu erforschen.

Papier ist eines der wichtigsten und vielseitigsten Materialien,

wenn es sich um Malen und Basteln dreht. Doch nicht nur

dafür ist Papier sehr praktisch. In unserem Alltag ist Papier gar

nicht mehr wegzudenken, geschweige denn zu umgehen.

Doch wie wird dieser Werkstoff hergestellt? Was benötigt es

für Ressourcen?

Das sollen die Kinder mit ihren Erzieherinnen und Erziehern

oder Lehrkräften am „Tag der kleinen Forscher“ am 16. Juni

2021 herausfinden. Daran teilnehmen lässt sich im Rahmen

eines Forscherfests, einer Projektwoche oder einer anderen,

besonderen Aktion. Dabei sollten die aktuellen Corona-Maßnahmen

berücksichtigt werden.

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist ein bundesweiter Mitmachtag.

Er widmet sich jedes Jahr einem neuen, spannenden

Thema rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften,

Technik (MINT) und Nachhaltigkeit und zeigt: Gute frühe

MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung macht Kinder stark

und befähigt sie, selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu

handeln. Auf der Website zum Aktionstag unter www.tag-


Aue-Bote Liebenau Seite 11

Beermann spricht mit Junglandwirten

Landkreis. Gleich vier junge Vertreter der Rinder- Bullenund

Milchkuhhaltung sowie der Schweinemast trafen auf

dem Milchviehbetrieb der Familie Hoppe in Sonnenborstel ein,

als der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann

(CDU) und der CDU-Samtgemeindeverbandsvorsitzende und

Bürgermeisterkandidat Eckhard Heine diesen zu einem gemeinsamen

Austausch über die Zukunft der Landwirtschaft

besichtigten. "Sonnenborstel ist eines der wenigen Dörfer, in

dem noch fast alle Bauernhöfe auch aktive Landwirtschaft betreiben",

so Beermann ,"hier findet und fand gerade ein Generationenwechsel

statt und das sind ideale Bedingungen, um

g der kleinen Forscher unter dem

das fetzt!“ auf

der-kleinen-forscher.de gibt es spannende begleitende Forscheraktivitäten,

an denen sich Bildungseinrichtungen bei den

Vorbereitungen ihrer Aktionen orientieren können.

Dazu Marja-Liisa Völlers (SPD): „Kindern frühzeitig einen Weg

zu Bildung zu ermöglichen und zu ebnen, ist unheimlich wichtig.

Das gleichzeitig noch mit Spaß und Freude am Unterricht

zu verbinden, ist eine Herausforderung für alle Pädagoginnen

und Pädagogen. Doch genau dafür ist der „Tag der kleinen

Forscher“ der perfekte Ausgleich. Als Projekttag oder Projektaktion

können Kinder sich hier vertiefend mit Themenbereichen

auseinandersetzen und sich so auch selbstständig mit

speziellen Aufgaben beschäftigen.“ Frederik Jagielski

Ihr Aue-Bote

Auch online zum Blättern

www.land-und-leute.de

über die Lage der Landwirtschaft

zu sprechen.

Bei einem Rundgang zeigten

die Brüder Sönke und

Joost Hoppe, die mit vier

Generationen auf dem

Hof leben, den Gästen

ihre Stall- und Melkanlage.

"Das Tierwohl ist ein

wichtiger Faktor. Wir wollen,

dass es den Kühen

gut geht, denn jede einzelne

Kuh ist eine Invesititon,

die sich erst nach 2-3

Jahren rechnet. Je älter

und gesünder eine Kuh

ist, desto besser ist es

auch für uns", so Söhnke

Hoppe. Den Falschbehauptungen,

den Landwirten ginge es nicht um die Gesundheit

der Tiere, erteilte er eine Absage: "Viele wissen gar nicht,

wie es auf einem modernen Bauernhof zugeht. Sie kritisieren

die mit hohen Standards aufgebauten Haltungsbedingungen

in Deutschland und fördern als Konsequenz Importe aus dem

Ausland, die unter deutlich schlechteren Bedingungen hergestellt

werden", so Söhnke Hoppe weiter.

Eine Auszubildende beschäftigen die Brüder und ihre Eltern,

die noch aktiv im Familienbetrieb tätig sind. "Derzeit liegt der

Milchpreis bei 31,5 Cent, doch 35-40 Cent werden benötigt,

um zu einem zukunftsfähigen Ergebnis zu kommen", erläutert

Joost Hoppe. Die direkten Auswirkungen politischer Vorgaben

zur Tierhaltung sieht man, wenn man zu den

Sauernhaltern blickt: "Nahezu alle Ferkel für die Sauenhaltung

in Deutschland werden aus dem Ausland importiert", so Thorben

Wittmershaus, "die Ferkelzucht ist unter den aktuellen

Bedingungen nicht mehr konkurrenzfähig mit dem Ausland

und die meisten Betriebe haben aufgehört und auch Corona

setzt den Landwirten derzeit zu: "Der Absatz in der Gastronomie

und Grillsaison brach ein und damit auch der Preis",

erklärt Bullenhalter Dirk Lücking.

Was die Junglandwirte auch eint, ist nicht nur die Kritik an

manchen politischen Gesetzen, sondern auch die Kritik an der

ungleichen Umsetzung dieser Gesetze und der überfrachteten

Bürokratie: "Durch die deutlich verschiedenartige Interpretation

des Bundes-Immissionsschutzgesetzes muss ein Landwirt

exemplarisch 10.000 Euro, aber ein anderer Landwirt einen

Landkreis weiter 50.000 Euro in die Hand nehmen, um bestimmte

Vorgaben einzuhalten. "Das ist ein Zustand, der allein

schon eine Wettbewerbsverzerrung in Niedersachsen

erzeugt. Eine Verfahrens- und Kostengerechtigkeit sollte es

mindestens geben", hält Beermann fest.

"Ich danke den Junglandwirten und Familie Hoppe für den

Austausch. Als Politiker hat man derzeit oftmals einen schweren

Stand bei der Landwirtschaft, aber ich stelle mich trotzdem

gern der Diskussion. Wir müssen Landwirtschaftspolitik

wieder in Generationen denken, denn sonst haben wir in

Deutschland vielleicht bald keine mehr", mahnt Beermann

abschließend.

Foto (Viktor Jahn)

Katarina Fritzsche - Renner

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