05.06.2021 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

5. Juni 2021 · Ausgabe KW 22/21 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Juliette Hathaway,

vom

Lindau Move e.V.

Wir - Lindau Move e.V. -

haben es uns zur Aufgabe

gemacht, verschiedenste

Bewegungskünste, insbesondere

den Brettsport, in

Lindau zu fördern und gemeinsam

auszuüben. Dazu

braucht Lindau einen

Skate - & Bewegungspark.

Der Skaterpark auf der

Hinteren Insel musste aber

Ende 2019 für die Gartenschau

weichen. Warum wir

uns vom Lindau Move e.V.

trotzdem riesig über das

Projekt Gartenschau freuen?

Weil sich in dem kleinen

Verein, mit dem wir 2019

gestartet sind, schnell ein

bunter Haufen sehr engagierter

Menschen zusammengefunden

hat, der

etwas Großes bewegt hat.

Wir sind dankbar, dass uns

die Möglichkeit geboten

wurde, unsere Vision eines

Skate- & Bewegungsparks

umzusetzen – und dafür

sind wir zeitweise ziemlich

über uns hinausgewachsen.

Von den ersten Terminen

mit der Stadt bis zu unserem

Bauwagen ist der Skatepark

„Move Plaza“ auf der

Lindauer Gartenschau, die

seit 20. Mai geöffnet hat,

komplett DIY entstanden.

Das wäre nicht ohne viele

große und kleine Spenden

möglich gewesen. Tausend

Dank an alle Unterstützer

und Unterstützerinnen!

Wir sind stolz auf das, was

wir ins Rollen gebracht

haben, und laden alle

herzlich ein, während und

auch nach der Gartenschau

auf der „Move Plaza“ vorbeizuschauen.

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 19.06.2021

Samstag, 03.07.2021

Grüne Freiräume: Satzung für Qualität

Begrünte Dächer und Fassaden: mehr Baumschutz - keine Schottergärten - Spielplätze

Die Stadt Lindau will eine

Neufassung der Freiflächengestaltungssatzung

erlassen.

Was bedeutet dies für die

Bürgerinnen und Bürger? Im

Interview mit dem Presseamt

der Stadtverwaltung beantwortet

Christine Hutner,

Landschaftsarchitektin in der

Abteilung Stadtplanung, Umwelt

und Vermessung die

wichtigsten Fragen.

Presseamt (PA): Warum

braucht es eine Satzung und

was regelt sie?

Ch. Hutner: Lindau wird als

„Gartenstadt“ wahrgenommen.

Lindau ist geprägt von einem

harmonischen Nebeneinander

von Bebauung, grünen (Vor-)

Gärten, Parkanlagen und begrünten

Straßenzügen. Es gibt

das „große“ und das „kleine“

Grün. Das „große“, öffentliche

Grün, das sind Parks oder auch

Friedhöfe. Das „kleine“ Grün

vor und zwischen den Häusern

und entlang der Straße ist

aber genauso wichtig. Durch

die Corona-Krise wurde noch

deutlicher, welch hohe Bedeutung

das Grün in der Nähe der

Wohnung hat. Dass Bäume

und Pflanzen gut für das Stadtklima

und die Artenvielfalt

sind, liegt auf der Hand.

Eine Freiflächengestaltungssatzung

ist dafür da, in der

ganzen Stadt die Versorgung

mit Grün sicherzustellen. Die

bayerische Bauordnung sieht

vor, dass Flächen, die nicht bebaut

sind, begrünt und bepflanzt

werden sollen und

wasserdurchlässig sein müssen.

Dabei geht es um die Flächen,

die nicht für andere Nutzungen

wie zum Beispiel Stellplätze

oder Spiel- und Aufenthaltsflächen

benötigt werden.

In Lindau liegt ja bereits eine

Freiflächengestaltungssatzung

aus dem Jahre 1998 vor.

Diese entspricht aber nicht

mehr den heutigen Ansprüchen.

Der Druck, Grundstücke

dicht zu bebauen, ist viel größer

geworden. Das bringt mit

sich, das verbleibende Grün zu

stärken. In den städtischen

Parks macht das die Stadt. Auf

den privaten Grundstücken

ist die Handhabe beschränkt.

Die neue Satzung soll helfen,

die hohe Qualität, die in Lindau

an vielen Stellen vorhanden

ist, zu sichern und weiter

zu entwickeln. Viele Hausbesitzer

und Wohnbaugesellschaften

haben in Lindau gute

grüne Freiräume geschaffen.

Es gibt aber auch Entwicklungen,

die uns Sorge machen,

wie die Umwandlung von bepflanzten

Vorgartenflächen

in Schottergärten, das Fällen

von Bäumen ohne Ersatz oder

die mangelnde Eingrünung

von großen Gebäuden.

PA: Es gab immer wieder Diskussionen

um das Fällen von

Bäumen auf Privatgrundstücken.

Sorgt die Satzung für einen

besseren Schutz der Bäume?

Ch. Hutner: Ja. Wir wollen

den Baumschutz durch die

neue Satzung stärken. Bereits

in der bestehenden Satzung

waren Bäume geschützt. Jedoch

war unklar, was passiert,

wenn ein Baum beispielsweise

durch eine Baumaßnahme beschädigt

wird und schließlich

gefällt werden muss oder verstümmelt

wird. Viele Bauherren

haben dann eine Ersatzpflanzung

vorgenommen, aber

manche eben auch nicht. Die

neue Satzung verpflichtet jetzt

zu einem Ersatz.

PA: Dürfen Privatleute dann

überhaupt noch Bäume fällen?

Ch. Hutner: Ja, aber sie müssen

sich bei einer anstehenden

Baumfällung im Zuge eines

Bauvorhabens stärker mit dem

Baumschutz auseinandersetzen

als bisher. Größere Bäume

sind zu erhalten und während

der Baumaßnahme zu schützen.

Sollen Bäume auf dem

Baugrundstück gefällt werden,

müssen auch wieder in angemessenem

Umfang Bäume gepflanzt

werden. Was bei

Baumfällungen übrigens immer

auch zu beachten ist, sind

die Regelungen des Natur- und

Artenschutzes. Dafür ist das

Landratsamt zuständig.

PA: Die Debatte um die so genannten

„Gärten des Grauens“,

Christine Hutner, Landschaftsarchitektin in der Abteilung Stadtplanung,

Umwelt und Vermessung in der Stadtverwaltung Lindau,

erläutert die Neufassung der Freiflächengestaltungssatzung, die

die Stadt Lindau erlassen möchte. Wichtige Inhalte sind zum Beispiel

Spielplätze, grüne Freiräume, Schottergärten, grüne Dächer

und Fassaden und Baumfällungen.

BZ-Foto: Meinrad Gfall

also Schotter gärten, hat in Baden-Württemberg

für Diskussionen

gesorgt. Sie sind dort

verboten. Was sieht hier die

neue Satzung vor?

Ch. Hutner: In jüngerer

Zeit werden auch in Lindau

vermehrt Schotter- und Kiesgärten

ohne Bepflanzung angelegt.

Diese Flächen sind

quasi versiegelt. Schottergärten

haben gegenüber grünen

Gärten Nachteile: die Wasserrückhaltung

ist viel geringer,

sie heizen sich bei Sonneneinstrahlung

stark auf und

wirken sich so negativ auf das

Kleinklima aus. Der Wert für

Pflanzen und Tiere ist sehr

gering. Dabei ist anzumerken,

dass hier nicht klassische

Steingärten gemeint

sind, die alpinen Lebensräumen

nachempfunden sind

und mit Natursteinen und

Pflanzen gestaltet werden.

Die neue Satzung sieht vor,

dass reine Schottergärten

nicht zulässig sind. Manche

Städte in Baden-Württemberg

gehen hier noch einen

Schritt weiter und verlangen

den Rückbau solcher Gärten,

die schon vor Jahren gebaut

wurden.

PA: Es werden immer mehr

Flachdachbauten errichtet. Berücksichtigt

dies die neue Satzung?

Ch. Hutner: Ja. In der Bauwerksbegrünung

liegt ein großes

Potential für die Städte, einen

Beitrag zum Klimaschutz

zu leisten. Dach- und Fassadenbegrünung

wirkt sich positiv

auf das Stadtklima und auf die

Lärmreduzierung aus. Grüne

Dächer und Fassaden bieten

Lebensraum für Pflanzen und

Tiere.

Bereits die bestehende Satzung

trifft Aussagen zur Dachbegrünung.

Die neue Satzung

wird hier strenger und sieht

nun eine Verpflichtung vor,

größere Dachflächen zu begrünen.

Bei der Errichtung

von Anlagen zur Nutzung von

Sonnenenergie ist eine Kombination

mit einer Begrünung

vorzusehen.

Zudem enthält die neue Satzung

einen Passus, dass an Gewerbe-

und Industriegebäuden

oder Parkdecks ab einer gewissen

Größe eine Fassadenbegrünung

erfolgen muss.

(Fortsetzung auf Seite 2)

▶ Viele Publikumslieblinge

werden im Jubiläumsjahr der Langenargener

Schlosskonzerte präsentiert.

Das Sommerfestival startet am 11. Juni

in seine 10. Saison. S. 8

▶ Lindaus beliebtester Baum

wird im Rahmen eines Stadtbaum-Foto-Wettbewerbs

gesucht. Preise gibt‘s für den Siegerbaum

und für die besten Bilder der naturbegeisterten

Fotografen/Fotografinnen. S. 9

▶ Zeitreisen erleben

In Stadtrundgängen und Themen-Führungen

können nicht nur Gäste, sondern auch Einheimische

Lindau auf vielfältige und unterhaltsame

Weise entdecken und erleben. S. 7


2 5. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 22/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Fortsetzung von Seite 1

Kinder brauchen Raum zum

Spielen. Wie sieht die Regelung

für die Spielplätze aus?

Für größere Gebäude mit Familienwohnungen

muss am Haus

oder in unmittelbarer Nähe eine

Spielmöglichkeit vorhanden

sein. Uns ist wichtig, dass

Kleinkinder direkt am Haus

ihrem Spiel nachgehen können.

Der Aktionsradius kleiner

Kinder ist gering und es braucht

eine Aufsichtsperson in der Nähe.

Je kürzer der Weg, desto

eher geht man raus. Der Spielplatz

muss eine Mindestgröße

haben. Je mehr Wohnfläche,

umso größer muss der Spielplatz

sein. Der Spielplatz muss

auch eine gewisse Ausstattung

haben, wie einen Sandspielbereich.

Des Öfteren wurden wir

in der Vergangenheit bei Bauvorhaben

angefragt, ob es denn

wirklich ein Sandspielbereich

sein muss. Wir sagen ja, weil

Sand auch schon von ganz kleinen

Kindern gut und gern benutzt

wird. Wichtig ist uns

auch die Ausstattung mit einer

Sitzgelegenheit. Dann gehen

Opa und Oma auch gerne mit

raus und alle haben was davon.

Die Fragen stellte Jürgen Widmer

Meldoo: Mängel melden mit Handy

Neuer Bürgerservice für einfachere Kommunikation mit den GTL

Mit der App „Meldoo“ der

Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau (GTL) können Bürger

bald via Handy Mängel schnell

und einfach an die Stadtverwaltung

melden. Der Bürgerservice

kam auch bei den Mitgliedern

des Werkausschusses

hervorragend an.

Bürgerinnen und Bürger der

Stadt Lindau können zukünftig

Mängelmeldungen in drei

einfachen Schritten an die Verwaltung

melden: Foto aufnehmen,

Standort erfassen und

Schadenskategorie auswählen.

Beispielsweise können Meldungen

über abgelagerten

Müll, ein defektes Spielgerät

auf einem Spielplatz, einen

herunterhängenden Ast oder

über Straßenschäden gemeldet

werden. „Mit der kostenlosen

App „Meldoo“ wird zukünftig

die Kommunikation mit den

GTL vereinfacht. Mängel im öffentlichen

Raum können so

noch schneller beseitigt und

behoben werden“, warb GTL-

Werkleiter Kai Kattau für die

Handy-App.

Der Bodenseeradweg im Bereich

der Schachener Straße

und der Bregenzer Straße in

Lindau soll im nächsten Jahr

ausgebaut und für rund 3,2 Millionen

Euro neu gestaltet werden.

Der Werkausschuss hat in

seiner Sitzung einstimmig die

GTL mit weiteren Planungen

beauftragt.

Besonders bürgerfreundlich

ist nicht nur die einfache Bedienung

der App, sondern auch

der Service, mit dem Nutzerinnen

und Nutzer über den Bearbeitungsstand

der Meldung

und die Mängelbeseitigung

fortlaufend informiert werden.

Doch nicht nur Lindauer Bürgerinnen

und Bürger profitieren

von „Meldoo“, sondern

auch die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter der Verwaltung. So

können in einem separaten

Verwaltungsbereich die Meldungen

der Bürgerinnen und

Bürger effizienter bearbeitet

werden, da die Meldungen direkt

den zuständigen Mitarbeiter

in der Verwaltung erreichen.

Kai Kattau rät daher dazu,

dass Lindauerinnen und Lindauer

die App „Meldoo“ aus

dem jeweiligen App- oder Play-

Store auf ihr Smartphone laden.

„So können alle mithelfen,

dass unsere schöne Stadt

noch schöner wird“, so der

GTL-Werkleiter im Werkausschuss,

dessen Mitglieder die

Idee, „Meldoo“ anzubieten,

sehr lobten. Ralf Grimminger

Der 273 Kilometer lange Bodenseeradweg

ist einer der beliebtesten

Radwege Mitteleuropas.

Auch deshalb will die Stadt

für diesen Radweg insgesamt

drei Kilometer innerstädtische

Straßen neu gestalten und

Fahrradstraßen einrichten. Der

Ausbau wird mit insgesamt 80

Prozent bezuschusst. „Für die

Stadt Lindau ist dies die einzigartige

Möglichkeit, die beiden

wichtigen Themen „Straßenerhaltung“

und „Radverkehrsförderung“

zu verbinden. Einerseits

fördern wir den Radverkehr,

andererseits reduzieren

wir den Investitionsstau im

Straßenbau“, betonte Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons

in der Sitzung. Auf diesen Strekken

bewegen sich schon jetzt

mehr Radler als Autofahrer.

Gemeinsam mit dem Büro

Besch & Partner aus Feldkirch

haben die GTL eine Vorplanung

für die Schachener Straße

zwischen Buswendeplatte Alwind

und Badstraße sowie für

die Bregenzer Straße zwischen

Europaplatz und Unterführung

Bregenzer Straße entwickelt.

Vorgesehen ist ein sechs Meter

breiter Radweg mit – je nach

Platzverhältnissen – einem

Gehweg. Die Bushaltestellen

sollen auf der Fahrbahn angeordnet

werden, damit das Einfädeln

des Busses erleichtert

wird und die Bussteige barrierefrei

werden. Durch diese, aber

Mit der kostenlosen App Meldoo

können Bürgerinnen und Bürger

künftig ganz einfach Mängel an

die GTL melden.

Screenshot

Bodenseeradweg: Ausbau ab 2022

GTL ist mit Planungen beauftragt – Bregenzer Straße und Schachener Straße

Klick dich rein und du weißt mehr!

auch durch weitere geplante

Maßnahmen, kann der Stadtbus

auch zukünftig den Fahrplan

in Richtung Alwind einhalten.

Über die vorgesehene

Verbesserung wurde mit den

Anwohnern bereits vor Ort gesprochen,

informierte GTL-

Werkleiter Kai Kattau.

Der Werkausschuss, der

auch die frühzeitige Beteiligung

der Bürgerinnen und Bürger

lobte, beauftragte die GTL,

auf der Basis des vorge-stellten

Konzepts eine Planung für die

Schachener Straße und zwei

Planungsvarianten für die Bregenzer

Straße, einmal mit und

einmal ohne Pkw-Stellplätze,

aufzustellen. Vorgesehen ist

der Bau zwischen Frühjahr

2022 und Frühjahr 2023. Die

Projektkosten betragen nach

derzeitigem Stand etwa 3,2

Millionen Euro.

Ralf Grimminger

www.stadtlindau.de

Eisenbahnunterfühung Bregenzer Straße fertig

Die Stadt Lindau und die Bahn AG haben jetzt die Eisenbahnunterführung

Bregenzer Straße freigegeben. Somit können Fahrzeuge,

Fahrräder und Fußgänger die Unterführung ungehindert nutzen.

Dass das besonders gut mit dem Fahrrad funktioniert, davon

haben sich im Rahmen eines kleinen Eröffnungstreffens überzeugt

(von links): Jan Petrat (DB Netz AG), Kai Kattau (GTL), Matthias

Kaiser (Stadtrat), Jürgen Müller (Stadtrat), Jaime Valdés Valverde

(Stadtverwaltung Lindau), Oberbürgermeisterin von Lindau Dr.

Claudia Alfons und Marc Hübler (Stadtrat). Die Kosten für den Bau

der Unterführung liegen bei rund 36 Millionen Euro. Am Projekt

gebaut wurde fast drei Jahre lang.

Text: Sylvia Ailinger/Foto: Christian Flemming.

Im Fokus: Einigkeit

Beteiligung zum Karl-Bever-Platz geht voran

Beim zweiten Treffen der Beteiligungsgruppe

zum Karl-

Bever-Platz in Lindau Ende

Mai in der Inselhalle ging es

darum, den unterschiedlichen

Perspektiven und Sichtweisen

der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

noch einmal ausführlich

Raum zu geben.

Am Ende des Treffens war ein

wichtiger Schritt Richtung Einigkeit

gelungen: Erste Lösungsansätze

wurden sichtbar

und es sind vier vorläufige

Überschriften im Konsens

entstanden. Zu diesen Überschriften

werden beim kommenden

dritten Termin im Juni

konkrete Empfehlungen

entwickelt.

Alle Zwischenergebnisse der

Meinungsbildung finden interessierte

Bürgerinnen und Bürger

auf der städtischen Webseite

https://www.stadtlindau.de/

Bürger-Politik-Verwaltung/

Bürgerbeteiligung/Bürgerbeteiligung-Karl-Bever-Platz/

Ein Überblick zum gesamten

Ringgersweilerweg und

Hammerweg

Der Ringgersweilerweg zwischen

Kemptener Straße und

Motzacherweg sowie der gesamte

Hammerweg sind in

der Zeit von Montag, 7. Juni,

bis voraussichtlich 30. November

für den Durchgangsverkehr

vollständig gesperrt.

Grund für diese Sperrung ist

der Neubau der GWG im Oberen

Rothenmoos. Anwohner

können jederzeit zu ihren

Wohnorten fahren. Auch

Radfahrer und Fußgänger

kommen durch die betreffenden

Straßen durch. Die Umleitung

ist ausgeschildert und

führt über die Kemptener

Beteiligungsprozess ist auf beteiligung.stadtlindau.de

zu finden.

Zwischen dem ersten und dem

zweiten Treffen zum Karl-Bever-Platz

hatte eine Online-Beteiligung

stattgefunden, deren

Ergebnisse in der Zwischenzeit

an die Beteiligungsgruppe weitergegeben

wurden. Mitgemacht

hatten insgesamt 3329

Personen. Sie haben über 350

konkrete Ideen eingebracht,

die sie auch diskutiert und bewertet

haben. 436 Menschen

beantworteten die umfangreiche

Meinungsabfrage. Das ausgewogene

Geschlechterverhältnis

von 51:49 sowie die

Verteilung der Altersgruppen

zeigt, dass bei dieser Online-

Beteiligung ein guter Querschnitt

aus allen Lindauerinnen

und Lindauern erreicht

wurde. Insgesamt konnte die

Adresse beteiligung.stadtlindau.de

im Beteiligungszeitraum

mehr als 15.000 Seitenaufrufe

verzeichnen.

Alexandra Abbrederis

Straßensperrungen

Straße, die Reutiner Straße

und den Motzacher Weg.

Bräuweg in Lindau wird voll

gesperrt

Der Bräuweg in Lindau ist im

Zeitraum von Montag, 31. Mai,

bis Freitag, 11. Juni, fünf Tage

lang voll gesperrt. Grund für

die Sperrung ist die Neuanlage

von Kanalisation, Wasser, Gas

und Strom. Die Umleitung ist

ausgeschildert und führt über

den Motzacher Weg sowie die

Köchlinstraße. Fußgänger und

Radfahrer können die Vollsperrung

mit Behinderungen passieren.

Der Anliegerverkehr ist

bis zur Baustelle frei.

Sylvia Ailinger


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 5. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 22/21

Wohin mit dem Schnee?

GTL prüfen dezentrale Lösungen für Lagerplätze im Stadtgebiet von Lindau

Wohin mit dem Schnee? Noch

Ende März lag ein Schneeberg

auf der Blauwiese. Die GTL

(Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau) überprüfen dezentrale

Lösungen und suchen mittelfristig

andere Lagerplätze im

Stadtgebiet. Das gab Werkleiter

Kai Kattau bekannt.

Die Stadtratsfraktion der Freien

Bürgerschaft Lindau hatte um

Prüfung gebeten, künftig den

Schnee, der beim Schneeräumen

angesammelt wird, nicht

mehr auf dem Parkplatz der

Blauwiese, sondern in Abstimmung

auf österreichischer Seite

an der Leiblach schmelzen zu

lassen. Doch so einfach ist es

nicht.

GTL-Werkleiter Kai Kattau

wies darauf hin, dass die Beseitigung

des Schnees gerade bei

starkem Schneefall eine logistische

Herausforderung sei. Die

Lagerung eines großen Teils

des Schnees auf dem zentral gelegenen

Parkplatz P1 sei bisher

die einfachste und wirtschaftlichste

Lösung. Weil der

Schneeberg in diesem Jahr besonders

hoch und das Frühjahr

ungewöhnlich kalt war, wurde

der „Schneeberg mechanisch

zerkleinert und verteilt“, erläuterte

Kattau und ergänzte: „Der

Parkplatz ist dadurch seit Mitte

April wieder vollständig nutzbar.“

Dennoch suchen die GTL

nach Alternativen. Aus Umweltschutzgründen

sei es nicht

erlaubt, den Schnee in den See

zu kippen oder am Ufer zu lagern.

Keine Lösung sei auch,

die Schneemassen an der

Leiblach in Österreich abzulagern,

so Kattau.

Das Landratsamt empfiehlt,

den Schnee auf geeigneten Lagerplätzen

zu lagern, damit das

Schmelzwasser in den Bodenschichten

gefiltert werden

kann. „Die GTL planen eine dezentrale

Lösung mit der Verteilung

der Schneemassen auf verschiedene

Lagerplätze im Stadtgebiet“,

informierte Kattau

über die Pläne. Demnach könnte

der Schnee aus den Bereichen

Zech und Reutin in den Erdbekken

des Klärwerks schmelzen.

Der Schnee in Oberreitnau

könnte in der Nähe des vorhandenen

Regenrückhaltebeckens

gelagert werden. Für den Stadtteil

Aeschach werden zurzeit

noch Lagermöglichkeiten gesucht.

Ein Standort könnte die

Wiese zwischen dem Autohaus

Bernhard und dem Friedhof

sein. Weitere mögliche Schneelagerplätze

sind der Parkplatz

am früheren THW/Getreidelager

sowie der Wäsen- und Lindenhofparkplatz.

„Oberstes Ziel ist eine möglichst

umweltfreundliche Lösung

zur Beseitigung der

Schneemassen, die sowohl logistisch

als auch wirtschaftlich

vertretbar ist. Bereits im kommenden

Winter soll daher

deutlich weniger Schnee auf

dem Parkplatz P1 abgelagert

werden“, betonte Kattau, der

aber versicherte: „Mittelfristig

sollen andere Standorte die

Blauwiese als Schneelagerplatz

ersetzen“. Ralf Grimminger

Poller für Fußgängerzone kommen

Festgelegt: Außerhalb der Lieferzeiten gibt es Ausnahmegenehmigungen

Die künftigen Ausnahmegenehmigungen

für die Einfahrt in die

Lindauer Fußgängerzone in der

Maximilianstraße außerhalb der

allgemeinen Lieferzeiten stehen

fest. Dafür hat der Hauptausschuss

in seiner Sitzung Anfang

Mai die Rahmenbedingungen

festgelegt. Die allgemeinen Lieferzeiten

in der Fußgängerzone

sind montags bis freitags von

6.30 bis 11 Uhr und samstags

von 6.30 bis 9 Uhr.

Die versenkbaren Poller in der

Maximilianstraße und in der

Cramergasse sind einsatzbereit

und sollen am Montag, 14. Juni,

in Betrieb gehen. Die Poller senken

sich bei der Ausfahrt automatisch

ab. Über die Sperrung

der Seitengassen mit Hilfe von

ortsfesten Pfosten und deren Anbringung

wird der Stadtrat

Die Stadt Lindau lädt zu einem

Webinar mit dem Klima-Experten

Christof Drexel ein. Titel

des Webinars ist „Zwei Grad eine

Tonne – Mit konkreten Maßnahmen

zur Klimaneutralität“.

nochmals im Juni beraten.

Die Straßenverkehrsbehörde

hat Berechtigte mit gültiger Ausnahmegenehmigung

zum Befahren

der Fußgängerzone bereits

angeschrieben. Berechtigte,

die keine Nachricht erhalten haben,

können unter strassenbenutzungen@lindau.de

Kontakt

mit der Straßenverkehrsbehörde

aufnehmen.

Falls Bewohnerinnen und Bewohner

außerhalb der Lieferzeiten

zum Beladen oder Entladen

in die Fußgängerzone einfahren

müssen, können sie für ihre geplanten

Aktionen wie bisher

auch im Voraus telefonisch unte

r de r Te le fon nu m me r

08382/918-340 oder -326 Ausnahmegenehmigungen

beantragen.

Sie bekommen dann eine

PIN für das Ansteuern des

Einfahrtspollers.

Denn Lindau verfolgt ein ambitioniertes

und notwendiges

Ziel: Klimaneutralität bis 2035.

Das kostenlose Webinar findet

am Mittwoch, 9. Juni, um 20

Uhr statt.

Die Online-Veranstaltung

richtet sich an alle Interessierten

und Entscheidungstragenden

auf kommunaler und Landkreisebene

sowie in Wirtschaft,

Handel, Gastgewerbe und Landwirtschaft.

Angesprochen sind

aber auch alle, die etwas gegen

den Klimawandel und für den

Klimaschutz tun wollen.

Wichtig ist es vor allem, die

jährlichen CO 2

-Emissionen

drastisch zu reduzieren. Im Webinar

stellt Christof Drexel verschiedene

Möglichkeiten vor,

wie die Klimaschutzziele erreicht

werden können. Dabei

betrachtet er alle relevanten Lebensbereiche:

von der Ernährung

bis zum Urlaub, von der

Mobilität bis zum Haustier, vom

Handwerker, Umzugsfirmen

und andere Gewerbetreibende,

die außerhalb der Lieferzeiten

einfahren wollen, müssen weiterhin

rechtzeitig vorab schriftlich

eine Ausnahmegenehmigung

bei der Straßenverkehrsbehörde

beantragen und diese begründen.

Gehbehinderte oder gebrechliche

Patienten der Arztpraxen

in der Fußgängerzone, sowie Taxen,

die gehbehinderte oder gebrechliche

Personen transportieren,

erhalten bei vorheriger

Anmeldung ebenfalls eine PIN

zur Ansteuerung der Poller. Gäste

von Ferienwohnungen können

künftig nur noch innerhalb

der Lieferzeiten in die Maximilianstraße

und Cramergasse einfahren.

Die Zufahrt ist für Rettungsdienste

jederzeit möglich.

Michael Stiefenhofer

Webinar zum Klimaschutz

Klimaneutralität in Lindau: Experte nimmt alle Lebensbereiche unter die Lupe

Wohnen bis zur Energieversorgung.

Er setzt auf drei Parallelstrategien:

Technische Effizienz,

erneuerbare Energien, Anpassung

des individuellen Lebensstils.

Letzterer trägt in etwa

zur Hälfte zur Emission von

Klimagasen bei.

Es besteht die Möglichkeit,

Fragen an den Referenten zu

stellen. Interessenten können

sich ab sofort unter der Mailadresse

klima-webinar@gmx.de

anmelden. Informationen gibt

es auch unter Telefon 08382

273388 oder unter 08382

2738181. Sylvia Ailinger

GRUSS AUS DER TOSKANA

Der Arbeitskreis Verkehr informiert:

Fahrradfahren in der Fußgängerzone

Das Verkehrszeichen „Fußgängerzone“

beinhaltet auch

das Verbot, in der Fußgängerzone

Fahrrad zu fahren; außer

es ist durch ein Zusatzschild

ausdrücklich erlaubt.

Wer verbotenerweise mit dem

Fahrrad durch die Fußgängerzone

fährt, riskiert ein Verwarnungsgeld

von 15–30 E.

3

Liebe Lindauerinnen

und liebe Lindauer,

wir in der Stadtverwaltung

wollen einen weiteren Schritt

in Richtung Digitalisierung

gehen und gleichzeitig dafür

sorgen, dass wir schneller von

den kleinen Ärgernissen erfahren,

die Ihnen im Alltag

auffallen.

Deshalb werden die Gartenund

Tiefbaubetriebe Lindau

(GTL) die App „Meldoo“ anbieten.

Mit ihr können Bürgerinnen

und Bürger bald via

Handy Mängel schnell und einfach

an die Stadtverwaltung

melden. Wir werden dann möglichst

schnell auf die jeweiligen

Meldungen reagieren und die

jeweilige Situation möglichst

schnell verbessern. So können

wir gemeinsam daran arbeiten,

unser Lindau liebenswert zu erhalten.

Ich bitte Sie alle, sich die App

auf Ihr Smartphone zu laden

und sie zu nutzen. Natürlich ist

es durchaus möglich, dass es am

Anfang noch zu Problemen und

Verzögerungen kommen kann,

wie es einfach oft der Fall ist,

wenn etwas neu eingeführt

wird.

Dafür bitte ich Sie um Verständnis,

aber auch um Ihre Hilfe,

Fehler zu erkennen, denn nur

dann können wir sie beseitigen.

Vielen Dank, dass Sie uns dabei

helfen, auch die Alltagsprobleme

in Lindau zu lösen.

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Infobox

Mobilität

Erlaubt ist es, das Fahrrad wie

einen Tretroller zu benutzen.

Dabei sollte man die erforderliche

Sorgfalt gegenüber den

Fußgänger:innen selbstverständlich auch beim Rollern mit dem

Fahrrad nicht außer Acht lassen.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in der Zeit vom 12.04.2021 bis

zum 20.05.2021 folgende Fundgegenstände abgegeben:

- mehrere Schlüssel/Autoschlüssel - Smartphone

- Ring - Kopfhörer

- Hörgerät - Laptop

Diese Gegenstände können vom Verlierer unter genauer Beschreibung des

Fundgegenstandes und des Verlustortes von Mo. bis Fr. 7.30 bis 12.30 Uhr

und Mittwoch von 14 bis 17.30 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung

abgeholt werden.

Tel: 918-317, Fax: 918-328, E-Mail: fundamt@lindau.de

Fahrräder werden im städt. Bauhof verwahrt und registriert;

evtl. Rückfragen richten Sie bitte unmittelbar an den Bauhof,

Bleicheweg 14, Telefon 08382 9380-0 oder -717.

Wir bitten um Beachtung, dass am 27.05.2021 unsere erste Online-Fundfahrradversteigerung

unter www.sonderauktionen.net startet.

© www.pd-f.de / Kay Tkatzik


4 5. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 22/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Impressionen: Insel der Entspannten

Gartenschau überzeugt Lindauerinnen und Lindauer

Die Lindauerinnen und Lindauer

scheinen die Gartenschau

auf der Hinteren Insel endgültig

anzunehmen. „Nach der Eröffnung

haben wir noch weitere

600 Dauerkarten verkauft“,

sagt Gartenschau-Geschäftsführerin

Claudia Knoll. Diese

kommen zu den 5000 Dauerkarten

hinzu, die bereits vor

dem Start der Veranstaltung

gekauft wurden.

Doch wichtiger als die Zahl der

verkauften Dauerkarten ist

Knoll, dass die unbeschwerte

Atmosphäre der Eröffnungsveranstaltung

sich sogar noch gesteigert

hat. Hatten da noch

kühle Temperaturen und ein

Regenschauer die Stimmung

am Gartenstrand leicht gedämpft,

so erobern sich mit den

steigenden Temperaturen und

den sinkenden Inzidenzzahlen

immer mehr Menschen die

Hintere Insel.

Eine Entwicklung, die Europaministerin

Melanie Huml,

Umweltminister Thorsten

Glauber und Lindaus Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons

bereits beim Eröffnungsrundgang

vorausahnten. Einhellig

lobten sie die Qualität der Beiträge,

aber auch die Leistung

des Teams um Claudia Knoll

und Meinrad Gfall.

Huml und Gerhard Zäh, Vorsitzender

der Gesellschafterversammlung

der Bayerischen

Landesgartenschau, unterstrichen

auch die Bedeutung der

Gartenschau für die weitere

städtebauliche Entwicklung

von Lindau.

Zusätzlich erwiesen sich die

beiden Gäste aus dem bayerischen

Kabinett als sehr zupakkend.

Huml gab den Startschuss

für die kleine Regatta des Lindauer

Segel-Clubs, der seine

schönsten Boote aufs Wasser

brachte.

Glauber hingegen bewies,

dass er es auch im Anzug hoch

hinaus schafft, und kletterte

ein wenig Probe am Boulderblock

der Sektion Lindau des

Deutschen Alpenvereins. Das

meisterte er ebenso souverän,

wie anschließend den Eintrag

ins Gipfelbuch.

Gipfel ist auch das Stichwort

für das aktuelle Programm der

Gartenschau. Denn alle zwei

Wochen steht ein neues Thema

über den Beiträgen. Aktuell

lockt der Gipfel.

Unter diesem Motto lässt

sich am Boulderblock klettern,

Sennern bei der Arbeit zusehen

oder auch jede Menge über Alpenpflanzen

lernen.

„Wir wollen die gesamte

Vielfalt der Region darstellen“,

sagt Knoll und verweist darauf,

dass sich neben den Dauerkartenbesuchern

auch immer viele

Tagesgäste einen Aufenthalt am

Gartenstrand gönnen. „Die

Zahlen bewegen sich jetzt im

geplanten Rahmen“, so Knoll.

Der Wegfall der Testpflicht lässt

vor allem die Lust auf Spontanbesuche

spürbar wachsen.

Wachsen ist jetzt auch das

Motto für die vielen Pflanzen

auf dem Gelände. „Zeitweise

war die Vegetation bis zu drei

Wochen hinterher“, sagt Meinrad

Gfall. Mit der Sonne entwickeln

die Pflanzen jetzt auch

Lust am Wachsen. So blüht die

Bienenwiese im Luitpoldpark

bereits in vielen Farben.

Auffallend: Viele Familien

nutzen das Angebot auf der Lindauer

Gartenschau. Sie werden

sowohl von den vielfältigen

Angeboten für nahezu jede Altersstufe

angezogen, als auch

von der entspannten Atmosphäre

auf der Hinteren Insel.

Denn wenn es vorn am Hafen

wimmelt, ist im Bürger- und

Luitpoldpark noch genug Abstand:

die Hintere Insel der Entspannten.

Beim Sonnenuntergang

zeigt sich, dass sowohl die neuen

Uferstufen als auch der Kiosk

bereits jetzt ein Treffpunkt

für Lindauerinnen und Lindauer

sind. Und unter ihnen sind

auch einige der Dauerkarteninhaber,

die bereits um 7 Uhr aufs

Gelände dürfen oder eben nach

18 Uhr bis zum Einbruch der

Dunkelheit.

Weitere Informationen:

www.lindau2021.de

Jürgen Widmer

Gelöste Stimmung: das Ensemble von Joy of Voice beweist sich

auch tänzerisch auf den auf den Sonnen untergangsstufen bei

der Eröffnung der Gartenschau.

Kleine Regatta: Der Lindauer Segel-Club brachte seine schönsten

Boote aufs Wasser.

Wenigstens der Badenixe von Joy of Voice war das Wasser

im Bodensee nicht zu kalt…

Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin in Lindau, überreicht Ehrenbürgerin

Anneliese Spangehl einen symbolischen Schlüssel

für die Hintere Insel.

Beim Eröffnungsrundgang: (von links) Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber,

Gartenschau-Geschäftführer Meinrad Gfall, Europaministerin Melanie Huml und

Gartenschau-Geschäftführerin Claudia Knoll. Fotos: Christian Flemming

Hoch hinaus im Anzug: Bayerns Umweltminister Thorsten

Glauber kletterte souverän Probe am Boulderblock der

Sektion Lindau des Deutschen Alpenvereins.


WISSENSWERTES 5. Juni 2021 · BZ Nr. 22/21

5

EXPERTEN-

TIPP

„Ich habe keine Ahnung davon“

und „Das ist mir zu riskant“:

Das sind für uns Deutsche die

Hauptargumente, Aktien zu

meiden.

Noch nie war der langfristige

Vorteil von Aktieninvestments

so klar wie heute. Aufgrund

anhaltend niedriger Zinsen

und einer Alternativlosigkeit

investieren immer mehr Bürger

in Aktien.

Mit diesen drei Grundregeln

könnte es auch langfristig

klappen.

Regel 1: Investiere nur freies

Geld an der Börse

Der Anlagehorizont sollte mindestens

zehn Jahre betragen

und auf keinen Fall darf Geld

investiert werden, das kurzfristig

benötigt wird. Für den

Einstieg bietet es sich an, nicht

Unter Spannung

Die Elektrifizierung der Bahnstrecken

Ulm-Friedrichshafen-

Lindau-Aeschach (Südbahn)

biegt auf die Zielgerade ein.

Die DB Netz AG und die

DB Energie GmbH haben die

für den elektrischen Bahnbetrieb

erforderlichen neuen

Anlagen errichtet und vorhandene

Anlagen so angepasst,

dass diese „elektrifizierungsfest“

sind. Die neuen Oberleitungsanlagen

werden ab

1. Juli 2021 mit 15.000 Volt

unter Spannung gesetzt, um

den vor der Aufnahme des

elektrischen Bahnbetrie bes

zum 13.12.21 erforderlichen

Probebetrieb durchführen zu

können. Die DB Netz AG

weist deshalb ausdrücklich

darauf hin: „Ab 01.07.2021

müssen Menschen oder Gegenstände

einen Mindestabstand

von drei Metern zum

Fahrdraht einhalten. Bei Unterschreitung

dieses Abstandes

besteht Lebensgefahr!“ BZ

Erfolgreich in Aktien investieren

Karl-Heinz Strube

Prokurist

Hypo Vorarlberg

Bereichsleiter

Portfolio- und

Asset Management

alles auf einmal, sondern nach und

nach zu investieren.

Regel 2: Kaufe nur aus Überzeugung

Man sollte ausschließlich Aktien von

Unternehmen kaufen, von deren Produkt

oder Dienstleistung man überzeugt

ist und welche zukunftsweisend

sein können. Nur weil der Nachbar

in ein bestimmtes Unternehmen

investiert, muss das für einen selbst

nicht passen.

Regel 3: Nie alle Eier in einen Korb

Man sollte stets ein globales und

über Branchen hinweg ausgewogenes

Verhältnis anpeilen. Volkswirtschaften

entwickeln sich in gewissen

Zyklen unterschiedlich und auch

Krisen meistern Länder oder Branchen

unterschiedlich. Dieser Diversifikationseffekt

macht sich auf

lange Frist bezahlt.

Eines noch: Nie vom langfristigen

Plan abweichen. Im Gegenteil: Bei

Kurskorrekturen könnte sich die

Gelegenheit für Nachkäufe ergeben.

KHS

Hypo Vorarlberg Bank AG

Zentrale Bregenz

Hypo Passage 1

6900 Bregenz (Österreich)

Karl-Heinz Strube

Telefon: 00 43 50 414 - 14 62

E-Mail:

karl-heinz.strube@hypovbg.at

@ www.hypovbg.at

Neues Format der PMT-Projektmesse

Am Ende ihrer Berufsausbildung

zum Packmitteltechnologen erstellen

die Schüler des Abschlussjahrgangs

an der Berufsschule

Lindau eine Abschlussarbeit, die

sie seit zehn Jahren auf der hausinternen

Projektmesse vor einem

breiten Publikum vorstellen.

Nachdem die Messe letztes Jahr

Corona bedingt ausfallen musste,

haben sich die verantwortlichen

Lehrkräfte Dieter Peter und Johannes

Wörtz, für die Jubiläumsveranstaltung

ein neues Format

einfallen lassen. Aufgrund der

vielfältigen Erfahrungen aus dem

digitalen Unterricht wurde die

Messe digital duchgeführt. Alle

Schüler, verteilt auf fünf Räume

im Schulhaus, nahmen an schuleigenen

Laptops mit Headsets an

der Veranstaltung teil. Dies war

gleichzeitig die Feuertaufe für das

inzwischen ausgebaute Netzwerk

am beruflichen Schulzentrum

Lindau, die mit Bravour bestanden

wurde. Hier geht der Dank an den

Landkreis Lindau als Sachaufwandsträger

für die große Unterstützung.

Zum ersten Mal wurden

fünf Preise für die besten Projektarbeiten

ausgelobt. Abstimmen

konnten alle Messebesucher

online. Im Bild: die Preisträger

mit ihren Arbeiten und Lehrer

Johannes Wörtz (re.). BZ-Foto: AS

Stadtbus fährt zur Gartenschau

Der Stadtbus Lindau bietet

jetzt noch mehr Möglichkeiten,

zur Gartenschau auf die

Hintere Insel zu fahren.

Die Linie 5 bedient –

zusätzlich zur Linie 2 –

zwischen Zentralem Umsteigepunkt

(ZUP) und Inselbahnhof

auch die Westliche Insel.

Damit möglichst viele Besucher

ohne eigenes Fahrzeug zur

Insel gelangen können, wird

außerdem bis zum Ende der

Gartenschau an Sonn- und

Feiertagen von 10 bis 19 Uhr

zwischen ZUP und Westlicher

Insel ein Verstärkerbus im

Halbstunden-Takt eingesetzt.

BZ-Foto: SWLi

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Kompetenz in der Jugendhilfe

Wir suchen zum 01.09.2021 pädagogische

Fachkräfte für unsere heilpädagogische

Jugendwohngruppe in Lindau

Sie haben Interesse an der Arbeit mit Mädchen und

Jungen ab 14 Jahren? Dann schnell bei uns bewerben!

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.linzgau-kjh.de/jobs

Bewerbungen bitte an:

Riedbachstr. 9-11, 88662 Überlingen

bewerbung@linzgau-kjh.de


6 5. Juni 2021 · BZ Nr. 22/21

ESSEN UND TRINKEN

Man kann den Sommer schon schmecken...

Erdbeeren und Spargel haben Saison Frisch in der Region geerntet, kalorienarm und sehr gesund

Jetzt gibt es frische, einheimische

Erdbeeren in Hülle und Fülle und

auch Spargel-Fans können sich ihr

Lieblingsgemüse aus heimischem

Anbau noch bis zum Saisonende

am 24. Juni, dem Johannistag,

schmecken lassen.

Sommer, Sonne, Erdbeeren –

knapp die Hälfte (48,5 Prozent)

der Deutschen kann sich

eine warme Jahreszeit ohne

die saftigen, roten Beeren nicht

vorstellen. Besonders für Frauen

(56,4 Prozent) gehören Erdbeeren

zum Sommer dazu. Rund

3,4 Kilogramm Erdbeeren verspeisen

die Deutschen pro Kopf

in einem Jahr. Damit sind die

leckeren Beeren hierzulande

neben Äpfeln das beliebteste

Obst.

„Weltweit gibt es bei Erdbeeren

eine breite Geschmacks-,

Farb- und Größenvielfalt. Ungefähr

1.000 verschiedene Sorten

sind derzeit bekannt. Allen gemeinsam

ist, dass sie gute Vitamin-

und Mineralstofflieferanten

sind“, erklärt Dr. Annette



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Rädle

9.6. bis 4.7.21,

ab 16 Uhr Mo. + Di. Ruhetag

Wir freuen uns auf Euch!

Wein- und Obstgut Haug

Kellereiweg 19 | 88131 Lindau

www.weingut-haug.de

Neubert, Ernährungswissenschaftlerin

im Nestlé Ernährungsstudio.

Seit 150 Jahren werden in

Deutschland Erdbeeren angebaut

und in der Regel von

Ende April bis Mitte Juli verkauft.

Je nach Sorte sind sie

aber durchaus noch bis in den

September hinein verfügbar.

Die Erdbeere besteht zu 90

Prozent aus Wasser. Dass sie

nicht wässrig schmeckt, dafür

sind die in ihr enthaltenen

Fruchtsäuren, Aromastoffe und

der Fruchtzucker verantwortlich.

„Erdbeeren liefern darüber

hinaus eine Menge Vitamine

und Mineralstoffe, vor allem

Vitamin C“, so die Expertin.

Die empfohlene Tageszufuhr

ist schon mit einer Portion von

etwa 180 Gramm gedeckt.

„Vitamin C, auch Ascorbinsäure

genannt, unterstützt die

normale Funktion des Nervensystems,

des Energiestoffwechsels

und des Immunsystems“,

so die Ernährungswissenschaftlerin.

Zudem schützt es Zellen

vor oxidativem Stress.

Neben dem Vitamin C machen

Kalium, Magnesium und das

B-Vitamin Folsäure die Sommerbeere

zu einem echten Superfood.

Spargel ist zart im Geschmack,

kulinarisch ausgesprochen

vielseitig und dabei

kalorienarm: Ein ganzes Pfund

Spargel bringt gerade mal 90

Kalorien mit. Seine Inhaltsstoffe

tun auch unserer Gesundheit

gut. Er versorgt uns mit reichlich

Kalium, dem wertvollen

Mineralstoff, der entwässernd

wirkt. Daher galt Spargel im

Mittelalter sogar als Heilmittel.

Außerdem enthält Spargel reichlich

Vitamin C und B-Vitamine

wie Folsäure. „Diese Wirkstoffe

unterstützen die Funktion des

Nervensystems und sorgen dafür,

dass wir rundum fit bleiben“,

so Susanne Boms, Ernährungsexpertin

bei der AOK Kempten-

Oberallgäu-Lindau.

Ob jemand grüne oder weiße

Stangen bevorzugt, ist vor

allem Geschmackssache. Die

grünen Varianten gelten als

etwas aromatischer und besitzen

– genauso wie die Stangen

mit violetten Köpfen – mehr

gesundheitsfördernde sekundäre

Pflanzenstoffe als die weißen.

Anstatt Gerichten mit reichlich

Butter- oder Hollandaise-

Sauce empfiehlt Boms, Spargel

mit magerem Schinken, Pellkartoffeln

und wenig zerlassener

Butter zu kombinieren.

„Hauchdünne, rohe Spargelscheiben

geben Frühlingssalaten

eine herrlich erfrischende

Note“, schwärmt die Ernährungsexpertin

und empfiehlt,

auch einmal grüne Spargelstücke

und Cocktailtomaten

unterzumischen, die vorher in

Schönauer Hofladen

wenig Olivenöl leicht gebraten

wurden. Für das Lieblingsrezept

von Susanne Boms brauchen

Sie für vier Personen: 1,5 kg

grünen Spargel, Jodsalz, 6 EL

milden Essig, schwarzen Pfeffer,

2 EL Olivenöl, 2 EL Walnussöl,

1 EL flüssigen Honig,

1/2 Bund Basilikum, 100 g

mageren Schinken, 30 g Walnuss-Kerne

Spargel reinigen, schälen und

ca. 5 Min. bissfest garen, dann

mit kaltem Wasser abschrecken

und abtropfen lassen. Essig mit

4 EL Wasser, Jodsalz und Pfeffer

mischen und das Öl unterschlagen.

Honig zugeben und

verrühren. Basilikum in feine

Streifen schneiden und in die

Vinaigrette mischen. Spargel

mit der Vinaigrette beträufeln

und ca. 30 min ziehen lassen.

Währenddessen Schinken in

feine Streifen schneiden, Walnüsse

hacken und beides über den

Spargel geben. Dazu schmeckt

Baguette. BZ/BZ-Fotos: pixabay

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• FRISCHE ERDBEEREN

UND SPARGEL

• KNACKIGE ÄPFEL UND

FEINE DESTILLATE

NEU!!!

GIN

Auf Ihren Besuch freut

sich das Obstbau Team!

Lindau Autobahnabfahrt

Kreisverkehr bei Mc Donalds‘

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Obst und Gemüse aus der Region

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WISSENSWERTES 5. Juni 2021 · BZ Nr. 22/21

7

Stadtrundgang

Lindauer Gästeführerinnen

nehmen Interessierte immer

dienstags und sonntags um

10.30 Uhr und freitags um

14.30 Uhr mit auf eine informative

und unterhaltsame

Zeitreise durch

Lindaus Kultur, Geschichte,

Tradition und Leben.

Tickets sind im Vorverkauf

in der Tourist-Information,

Alfred-Nobel-Platz 1, erhältlich.

Um den erforderlichen

Sicherheitsabstand gewährleisten

zu können, finden die

Führungen in Kleingruppen

statt. Es gelten die aktuellen

Corona-Auflagen.

Weitere Infos unter:

Tourist Information

Tel.: 0 83 82/8 89 99 00

www.stadtrundgaengelindau.de

BZ

Inner Wheel Club

übergibt Spende

Seit 1993 hat die Bürgeraktion

„Wir helfen“ weit über 1 Million

Euro an Spendengeldern gesammelt.

Der Inner Wheel Club Lindau

unterstützte die Bürgeraktion

erneut mit einer Geldspende,

überreicht von Renate Poralla,

die Anneliese Spangehl und

Barbara Krämer-Kubas mit

großer Dankbarkeit und Freude in

Empfang nahmen. Die Grundlage

für die Spenden des IWC Lindau

bilden die Einnahmen aus dem

jährlichen Kleiderbasar „Von Frau

zu Frau“.

BZ-Foto: Rietschel

Themen-Führungen in Lindau

Ursula Ippen bietet verschiedene

Themen-Führungen an.

„Angst vor Tod und Teufel“

Führung zu Ängsten, Aberglauben,

Tod und Teufel (ab 12 J.)

bis 18. August: mittwochs 19 Uhr

25. August bis 8. September:

mittwochs 18.30 Uhr

„Dating um 1900“

unterhaltsame Kostümführung

entlang der „Bayerischen Riviera“

13. Juni bis 12. September:

sonntags 10.30 Uhr

Nachtwächterrundgang (ab 12 J.)

18. Juni bis 21. August:

freitags und samstags 20.30 Uhr

27. August bis 2. Oktober: 20 Uhr

„Zwischen Gräbern und Grüften“

Führung zu Friedhofsgeschichten

– Alter Aeschacher

Friedhof (ab 12 J.)

Dienstag, 6. Juli, 10.30 Uhr

Dienstag, 10. August, 10.30 Uhr

Dienstag, 7. September, 10.30 Uhr

„Villen- und Parkgeschichten –

Bayerische Riviera“

an den Dienstagen, 13.07.;

17.08. und 14.09. um 10.30 Uhr

Gilt für alle Führungen:

Anmeldung ist erforderlich

(dabei wird der jeweilige Treffpunkt

bekanntgegeben) unter

Tel.: 0 83 82/2 73 56 30 oder

Mobil: 01 70/1 84 47 55

oder per E-Mail: info@

stadtfuehrung-lindau.de

Mehr Infos unter:

www.stadtfuehrung-lindau.de

www.nachtwaechter-lindau.de

BZ

Besuche im Krankenhaus zugelassen

Die Asklepios Klinik Lindau lässt

vor dem Hintergrund der im Landkreis

Lindau aktuell niedrigen

Inzidenz wieder Besuche von

Angehörigen im Krankenhaus zu.

Dabei gilt: Ein Besucher pro

Patient für maximal eine Stunde

pro Tag.

Besuche sind zwischen 14 und

16.30 Uhr möglich.

Für (werdende) Väter sind Besuche

auf der Geburtsstation nach

Rücksprache auch zu anderen

Zeiten möglich.

Die Klinik setzt dabei auf ein

klares Hygienekonzept.

Besucher müssen sich registrieren,

einen höchstens 24 Stunden

alten negativen Corona Schnell-

Test oder einen höchstens 48

Stunden alten negativen PCR-Test

mitbringen sowie während des

Aufenthalts eine FFP-2 Maske

tragen.

Die Registrierung vor Ort ist

über die Luca-App oder über ein

Formular möglich.

Das Formular kann auch ausgefüllt

mitgebracht werden. Der

Zugang erfolgt ausschließlich

über den Haupteingang. Besucher

mit Erkältungssymptomen wie

Husten, Schnupfen, Durchfall, Fieber

etc. sollen dem Krankenhaus

ausdrücklich fernbleiben. „Dies

dient der Sicherheit der Patienten,

anderer Besucher sowie der

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

in unserer Klinik“, betont der Geschäftsführer

der Asklepios Klinik

Lindau, Boris Ebenthal.

Für vollständige Geimpfte (ab Tag

15 nach Zweitimpfung bzw. ab

Tag 15 nach Erstimpfung bei überstandener

Covid-Infektion) sowie

von einer Covid-Erkrankung Genesene

(ab 28 Tage bis 6 Monate

nach positivem PCR-Ergebnis)

entfällt die Testpflicht.

Auch Besuche auf der Intensivstation

können telefonisch über

den Empfang angefragt werden.

Nicht möglich sind Besuche auf

den für die Versorgung von

Covid-Patienten vordefinierten

Bereichen.

BZ-Foto: Asklepios

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NEUERÖFFNUNG

Bäckerei Dopfer

am neuen Bahnhof

Reutin

Täglich freisch Backwaren

ab 7 Uhr (auch sonntags)


8 5. Juni 2021 · BZ Nr. 22/21

KUNST UND KULTUR

Schloss Achberg wieder geöffnet

Schloss Achberg bietet Kindern

und Familien an den Wochenenden

spannende Veranstaltungen

rund um Kunst, Geschichte und

Natur. Was steckt hinter der

Expedition „Alarmstufe Grün!“,

wie lebte Kreuzritter Benedikt in

Schloss Achberg und wen malte

die Künstlerin Martha Stettler an

einem Sommertag im Park?

Die Ausstellung „Martha Stettler

– Eine Schweizer Impressionistin

in Paris“ ist bis zum 18. Juli zu

sehen. Bei der Familienführung

„Kunst mit Kind und Kegel“

(20.06. und 04.07., 13-14 Uhr)

erfahren die Teilnehmer/-innen

die faszinierenden Geschichten

hinter den Kunstwerken der

Ausstellung.

Kinder, die das Geheimnis von

Bewegung und Licht in Stettlers

Gemälden enthüllen möchten,

tauchen bei der Kunstführung

„Ein Sommertag im Park“ (06.06.

und 05.07., jeweils 15.30-16.30

Uhr) in das bunte Treiben der

Pariser Parklandschaften ein.

Die Kunstführung „Das Leben

einer Künstlerin in Paris“ (20.06,

15.30-16.30 Uhr) schickt Jugendliche

auf eine spannende Zeitreise,

in der sie erfahren, welchen

Weg Stettler als Frau vor 100

Jahren ging, um eine erfolgreiche

Künstlerin zu werden.

Ritterfans tauchen bei der Familienführung

„Wie lebte Kreuzritter

Benedikt?“ (13.06., 27.06. und

11.07., jeweils 14-15 Uhr) in die

Geschichte von Schloss Achberg

ein. Bei einem Rundgang lüften

sie das Geheimnis hinter dem

schwarzen Kreuz und entdecken

in einer Puzzle-Rallye quer durchs

Schloss noch viele weitere spannende

Details.

Im Wald- und Klimaspiel „Alarmstufe

grün!“ (06.06., 13-18 Uhr)

schickt eine Videobotschaft von

2050 die ganze Familie auf eine

wichtige Mission, die lautet:

„Bringt die Klima-Alarmstufe

rot im Laufe des Spiels wieder

auf grün zurück“. Mit kleinem

Klimalabor und Tablet löst das

Familien-Team Aufgaben und

Experimente.

Für Veranstaltungen im Familienprogramm

ist eine Voranmeldung

erforderlich. Bitte informieren Sie

sich vor Ihrem Besuch unter: www.

schloss-achberg.de/besucherinformation;

Das Schloss ist Fr.

14-18 Uhr, Sa./So./Feiertage 11-18

Uhr geöffnet; Mehr Infos: www.

schloss-achberg.de BZ-Foto: Koehler

Viele Publikumslieblinge dabei

Langenargener Schlosskonzerte starten am 11. Juni in die Saison

Die Langenargener Schlosskonzerte

feiern in diesem Jahr ihr zehnjähriges

Bestehen unter der Leitung

von Peter Vogel. Er verspricht

für das Jubiläumsjahr 2021 besonders

herausragende Veranstaltungen

mit Künstlern und Ensembles

der internationalen Spitzenklasse.

Das Sommerfestival 2021 beginnt

am 11. Juni und dauert zunächst

bis 27. August.

Aufgrund der nach wie vor

herrschenden Corona-Pandemie

gelten die aktuellen behördlichen

Vorgaben. Das heißt,

dass neben dem Einhalten der

Hygiene- und Abstandsregelungen

auch ein aktueller negativer

Coronatest oder der

Nachweis einer vollständigen

Impfung vorgelegt werden

müssen. Die Konzerte finden

bis auf Weiteres im bereits

„coronabewährten“ Langenargener

Münzhof statt. Die Programme

werden stets freitags

an jedem Abend zweimal angeboten,

um 18.30 Uhr und

um 20.30 Uhr und dauern

jeweils etwa 60 Minuten und

werden ohne Pause durchgeführt.

Peter Vogel beschert dem

Publikum im Jubiläumsjahr

bewusst zahlreiche Lieblinge.

Ein solcher wird am 11. Juni

die Saison 2021 eröffnen. Der

Pianist Shaun Choo aus Singapur

ist seit dem Gewinn der

Internationalen Klavierwettbewerbe

um den Rotary-Jugendmusikpreis

des RC Friedrichshafen-Lindau

im Jahr 2005

und des ZF-Musikpreises im

Jahr 2011 in der Bodenseeregion

bestens bekannt und begeistert

seit 2014 regelmäßig das

Shaun Choo und die Twiolins eröffnen das Programm im Jubiläumsjahr

der Langenargener Schlosskonzerte, die am 11. Juni starten und

Corona bedingt im Münzhof stattfinden. BZ-Fotos: artist; Christoph Asmus

Publikum in Langenargen.

Mittlerweile hat er seine Studien

am Salzburger Mozarteum

mit Bravour abgeschlossen

und ist nun an der Universität

der Künste in Berlin eingeschrieben,

um dort mit dem

musikalischen Doktor zu absolvieren.

Dieses Jahr ist er in

Langenargen mit Werken von

Beethoven, Chopin, Liszt und

Albeniz zu hören.

Premiere feiert am 18. Juni

das Duo Twiolins. Die Geschwister

Marie-Luise und

Christoph Dingler präsentieren

ihr Programm „Eight seasons“

mit selbst arrangierten Werken

von Vivaldi und Piazzolla, dessen

100. Geburtstag 2021 begangen

wird.

Einfach mal die Fenster aufmachen

und frischen Wind in

die Klassikszene bringen. Die

Twiolins sind Pioniere der

neuen Strömung „progressiv

classical music“ und sorgen

weltweit für Aufsehen und

Euphorie in den Konzertsälen.

BZ

Der Kartenvorverkauf für die

Konzerte im Juni hat bereits

begonnen.

Für die Konzerte im Juli und

August sind die Karten voraussichtlich

ab 4. Juni erhältlich.

Karten kann man bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen

erwerben

und online über:

@ www.reservix.de

Weitere Informationen gibt es

unter:

@ www.langenargenerschlosskonzerte.de

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LEBEN UND WOHNEN 5. Juni 2021 · BZ Nr. 22/21

9

Lindaus beliebtester Baum gesucht

Bund Naturschutz veranstaltet einen Fotowettbewerb

Im Rahmen des Bildungsprogrammes

des Bund Naturschutz wird

vom 17. Juni bis 14. Juli 2021 eine

Ausstellung über Stadtbäume auf

der Gartenschau gezeigt. Begleitend

zu dieser Ausstellung findet

vom 5. bis 27. Juni der Stadtbaum-

Wettbewerb statt.

„Jeder von uns hat doch einen

Lieblingsbaum in der Stadt“, so

Claudia Grießer, Geschäftsführerin

beim BN in Lindau.

EXPERTEN-

TIPP

Den Ruhestand genießen –

das wünschen sich viele Immobilieneigentümer

nach dem

Ende ihrer Erwerbstätigkeit.

Auf dem Papier besitzen Eigentümer

zwar ein Immobilienvermögen,

doch das in der

Immobilie steckende Kapital

ist gebunden. Es lässt sich

nicht so einfach liquidieren,

um auf ferne Reisen zu gehen

oder ein anderes Investment

zu tätigen.

Was viele nicht wissen: Es gibt

eine Alternative. Der Teilverkauf

einer Immobilie eröffnet

Eigentümern neue finanzielle

Freiheiten, ohne dass sie das

liebgewonnene Familienheim

verlassen oder in Gänze veräußern

müssen. Wie der Name

schon sagt, wird beim Teilverkauf

nur ein Teil der Immobilie

Finanzielle Freiheit mit Immobilien-Teilverkauf

veräußert. Der Verkäufer erhält

anteilig den durch einen unabhängigen

Gutachter ermittelten

Marktpreis und ein vertraglich

zugesichertes, lebenslanges Wohnund

Nießbrauchsrecht. Das heißt,

er kann die Immobilie weiterhin

selbst bewohnen, aber auch vermieten.

Fü r die Nutzung des verkauften

Anteils zahlt der Verkäufer

eine Gebühr an den Teilkäufer.

Im Gegensatz zur Leibrente oder

Nießbrauch, bei denen die Immobilie

vollständig und unwiderruflich

in die Hände des Käufers übergeht,

Sabine Maria

Wagner

Geschäftsführende

Gesellschafterin

Engel & Völkers

„Wir freuen uns über schöne

Fotos vom Lieblingsbaum und

eine kurze Erklärung, wo der

Baum steht und warum gerade

er so besonders ist“, sagt sie.

Alle naturbegeisterten Fotografen/Fotografinnen

dürfen bis

zum 27. Juni jeweils drei Bilder

digital oder postalisch einreichen.

Der am häufigsten fotografierte

Baum bekommt eine

Sitzbank zum Verweilen. Eine

Jury ermittelt die sechs schönsten

Stadtbaum-Fotos, die prämiert

werden. Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons wird

die Prämierung am 9. Juli um

18 Uhr auf dem Gartenschaugelände

vornehmen. Zwölf

Fotos sollen später in einem

eigenen Fotokalender veröffentlicht

werden. Weitere

Infos und Konditionen für den

Wettbewerb finden sich auf

der Homepage: www.lindau.

bund-naturschutz.de BZ

bleiben Verkäufer beim Immobilien-

Teilverkauf anteiliger Eigentümer.

Dies sichert die Entscheidungshoheit

über das Objekt, außerdem partizipieren

Eigentümer an der künftigen

Wertsteigerung des Hauses.

Möchten die Besitzer oder ihre

Erben später weitere Anteile an der

Immobilie veräußern, so ist dies

ebenso möglich wie der Rückkauf

der verkauften Anteile. Sie sind

an einem Teilverkauf interessiert?

Sprechen Sie uns gerne an. SMW

Engel & Völkers

Alter Schulplatz 5, Lindau (B)

Telefon: 0 83 82/94 79 70

E-Mail: Lindau@

engelvoelkers.com

@ www.engelvoelkers.com/

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Was tun mit Putzmuffeln?

Haus & Grund gibt Tipps für Vermieter

Nicht selten kommt es zwischen

Mieter und Vermieter zum Streit

über die Treppenhausreinigung,

wenn ein Mieter seiner Pflicht zur

Reinigung nicht nachkommt. Doch

was können Vermieter gegen solche

Putzmuffel tun?

Ist die Pflicht der Mieter zur

Treppenhausreinigung wirksam

vereinbart worden und kommt

ein Mieter dieser Pflicht nicht

nach, so kann der Vermieter

zunächst lediglich eine Abmahnung

aussprechen, in der er

den Mieter auf seine mietvertraglich

vereinbarte Pflicht zur

Reinigung des Treppenhauses

hinweist und ihm eine Frist

zur Erfüllung dieser Pflicht

setzt. „Denn die Treppenhausreinigung

darf ohne Zustimmung

der Mieter den Mietern

nicht einseitig entzogen und

kostenpflichtig an einen Reinigungsdienst

übergeben werden

– hierfür würde der Vermieter

die Einwilligung aller

Mieter benötigen. Aber gerade

diejenigen, die ihrer Pflicht

nachkommen, sind damit häufig

nicht einverstanden“, erklärt

Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand

von Haus & Grund Bayern.

Trägt auch die Abmahnung

keine Früchte, so kann der Vermieter

den gerichtlichen Weg

einschlagen und den Putzmuffel

auf Erfüllung seiner Pflicht

verklagen. „Hat die Klage Erfolg

und bleibt der Mieter auch

daraufhin untätig, kann der Vermieter

für den betroffenen ungeputzten

Bereich im Treppenhaus

eine Reinigungsfirma im

Rahmen der Vollstreckung auf

Ersatzaufnahme beauftragen

und die Kosten dann dem nachlässigen

Mieter auferlegen“, so

Kirchhoff. Ist die Pflicht zur

Treppenhausreinigung mietvertraglich

nicht auf die Mieter

umgelegt, so ist hierfür grundsätzlich

der Vermieter verantwortlich.

In diesem Fall kann

er dann eine Putzfirma für die

Reinigung des Treppenhauses

bzw. der gesamten Gemeinschaftsflächen

beauftragen und

die Kosten in der Betriebskostenabrechnung

auf die Mieter

umlegen. So können Streit und

gerichtliche Verfahren vermieden

werden.

BZ

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Garderoben, Einbauschränke Badmöbel,

Sideboards maßgeschreinert und Regale.

Rufen Sie uns uns an! an! Wir Wir beraten Sie gerne. Sie gerne.

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10 5. Juni 2021 · BZ Nr. 22/21

WISSENSWERTES

Die wichtigsten Daten sind hier

übersichtlich gebündelt

BZ-Vorsorgemappe: Den hochwertigen Ringordner mit vielen Vordrucken und

Erläuterungen können Sie auch jetzt bei Ihrer Lindauer Bürgerzeitung bestellen

Anzeige

Im Laufe eines Lebens sammeln

sich Unmengen an wichtigen

Verträgen, Dokumenten

und Informationen an. Das

Wissen darüber übersichtlich

zusammen zu fassen, dabei

kann unsere BZ-Vorsorgemappe

helfen.

Die BZ-Vorsorgemappe wurde

für alle Lindauerinnen und

Lindauer erstellt und erfreut

sich mittlerweile seit vielen

Jahren ungebrochen großer

Beliebtheit. Viele Käufer sind

„Wiederholungstäter“, weil sie

Familienangehörigen, Freunden

oder Nachbarn begeistert von

der Vorsorgemappe erzählt haben

und auch die nun eine

haben möchten. Viel Lob gibt

es für unsere Mappe sogar von

Ärzten und Anwälten.

Unsere BZ-Vorsorgemappen

wurden bereits bis Hamburg

und sogar nach Amerika verschickt.

Die Mappe leitet Sie an, alles

aufzuschreiben und zusammenzutragen,

was den Menschen

hilft, die sich im Krankheitsoder

Todesfall in einer stressigen

und oft emotional äußerst

aufwühlenden Zeit um Sie

oder Ihren letzten Willen kümmern

möchten und sollen.

In der Vorsorgemappe finden

sie dann alle wichtigen Fakten,

Informationen und Dokumente.

Dank des praktischen Ringordners

lassen sich bereits vorhandene

Dokumente problemlos

dazu heften.

Wenn Sie die Mappe sorgfältig

ausfüllen, ist dann alles

berücksichtigt: persönliche Informationen,

alles rund um die

Finanzen. Es gibt Vordrucke

und Ausfüllhilfen zu wichtigen

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung

ist genau so

berücksichtigt wie das Thema

Testament oder die Dinge, die

im Todesfall zu beachten sind.

Wir freuen uns, dass wir mit

unserer Vorsorgemappe so viel

Interesse bei unseren Lesern

geweckt haben. Gern überabeiten

und aktualisieren wir die

Mappe aufgrund neuer Anregungen

und gesetzlicher Vorgaben.

Unsere beliebte

BZ-Vorsorgemappe

können Sie gern bei uns

bestellen. Telefonisch bitte

unter: 0 83 82/5 04 10 41

Per E-Mail bitte unter:

verlag@bz-lindau.de

Die BZ-Vorsorgemappe

kostet 13 Euro.

Wir liefern: Die Zustellung

im Stadtgebiet Lindau übernehmen

wir nach Terminabsprache

ohne Aufpreis.

Die Zustellung außerhalb

des Stadtgebietes erfolgt

per Post zzgl. der entstehenden

Versandkosten.

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder Lindauer identifizieren

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.

BZ-Foto: APF

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe

können Sie alle wichtigen persönlichen

Angaben zusammenfassen.

Wir geben Ihnen Hinweise, welche

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen

sollten und bieten Ihnen Vordrucke

zu den häufigsten Themen an, die Sie

einfach ausfüllen können. So ist alles

übersichtlich zusammengestellt.

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3

der BZ-Vorsorgemappe.

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht

und zur Betreuungsverfügung sowie zur

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,

„Informationsvollmacht“, „Entbindung

von der ärztlichen Schweigepflicht“

und „Generalvollmacht“.

Inhaltsverzeichnis

1. Persönliches

1.1 Wichtige Rufnummern

1.2 Persönliche Daten

1.3 Wohnsituation

1.4 Schlüsselverwahrung

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)

1.7 Abonnements

1.8 Rente / Pension / Versorgung

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)

2. Finanzen

2.1 Konten (Giro und Spar)

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge

2.3 Depot / Aktien

2.4 Sonstige Anlagen

2.5 Bausparverträge

2.6 Verbindlichkeiten

2.7 Kontovollmacht

3. Vollmachten

3.1 Vorsorgevollmacht

3.2 Betreuungsverfügung

3.3 Einzelvollmacht

3.4 Postvollmacht

3.5 Informationsvollmacht


3.7 Generalvollmacht

4. Krankenhauseinweisung

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung

4.2 Patientenverfügung

4.3 Organspendeausweis

5. Testament

5.1 Erbfolge

5.2 Erbschaftssteuer

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise

Impressum

Gesamtdarstellung: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher

Herausgeber: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist

rung

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe

dreht sich inhaltlich alles um Ihre

Finanzen.

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,

Abbuchungen, Lastschriften,

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten

usw. übersichtlich niederzuschreiben.

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen

für eine Krankenhauseinweisung

erläutert.

Hier finden Sie auch einen Vordruck und

die entsprechenden Erläuterungen zu

einer Patientenverfügung und zu einem

Organspendeausweis.

Ein Organspendeausweis in Kartenform

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe

ebenfalls enthalten.

Die wichtigsten Informationen zum

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge

und Erbschaftssteuern beinhaltet der

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.

LINDAUER

WIR LIEFERN

innerhalb des Stadtgebietes

Lindau

nach Terminabsprache

kostenfrei

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen

im Falle Ihres Todes alles

erledigen müssen, finden sie im

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,

und eine Liste beigeheftet, auf

der Sie Personen, die im Todesfall zu

benachrichtigen sind, übersichtlich

aufführen können.

Dieser Abschnitt enthält auch die

Punkte „Checkliste letzter Wille“,

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung

wegen Todesfall“ und

„Änderungsprotokoll“.


WISSENSWERTES 5. Juni 2021 · BZ Nr. 22/21

Aktiv und gesund

Online-Kurse Wissenswertes und Anleitung

Das Netzwerk Generation 55plus

vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft

und Forsten in Kempten bietet

verschiedene, kostenlose Kurse

zu Themen aus den Bereichen Ernährung,

Gesundheit, Bewegung,

Gehirnjogging und Kochen an.

„Mit allen Sinnen genießen:

Kräuter und Gewürze“ ist ein

Online-Ernährungsvortrag,

bei dem die Teilnehmer mehr

über die Wirkung von Kräutern

und Gewürzen und deren

praktische Verwendung in der

Küche erfahren.

Termin: Dienstag, 08. 06. 2021,

18.30 Uhr

„Mit Herz fürs Herz: Älter

werden, bewusst genießen“ ist

ein Online Ernährungsvortrag

überschrieben, in dem erläutert

wird, wie ein herfreundlicher

Lebensstil im Alltag

gelingt.

Termin: Dienstag, 15. 06. 2021,

18.30 Uhr

„Fit bleiben in Körper und

Geist – Bewegung für ein starkes

Gedächtnis“ ist ein Online-

Kurs, in dem eine Expertin

erläutert, was man selbst für

seine grauen Zellen tun kann.

Sie zeigt u.a. Übungen, die

leicht im Alltag umgesetzt

werden können.

Termin: Mittwoch, 16. 06. 2021,

10 Uhr

Im „Online Kochkurs fürs Herz“

wird geklärt, welche Fette günstig

und ungünstig sind, was

der Unterschied zwischen raffinierten

und nativen Ölen ist

und was sonst noch zu einem

herzgesunden Lebensstil dazu









gehört. Diätassistentin und Hauswirtschafterin

Theresa Michel

kocht am Bildschirm.

Termin: Montag, 21. 06. 2021,

17 Uhr

„Aktiv werden, bei Puste bleiben:

Mit Herz fürs Herz“ ist ein

Online-Bewegungsangebot, in

dem die Teilnehmer/-innen

erfahren, warum und welche

Bewegung das Herz-Kreislauf-

System stärkt, welche Rolle

Alltagsaktivitäten für Gesundheit

und Wohlbefinden spielen

und wie ein tägliches Plus

an Bewegung ganz leicht umzusetzen

ist.

Termin: Dienstag, 22. 06. 2021,

17.30 Uhr

Im Online-Ernährungsvortrag

„Knochen stärken - mit

Genuss und in Bewegung“ geht

es zunächst um die Besonderheiten

der Ernährung, bevor

die Teilnehmer/-innen dann

Bewegungsübungen zur Stabilisierung

der Knochen kennen

lernen.

Termin: Dienstag, 06. 07. 2021,

19 Uhr

„Genussvoll trinken – fit

bleiben“ ist ein Online-Ernährungsvortrag,

in dem erklärt

wird, wieviel und welche Flüssigkeit

der Körper braucht, um

fit und leistungsstark zu bleiben.

Termin: Dienstag, 13. 07. 2021,

19 Uhr BZ

Anmeldung für alle Kurse:

online: www.weiterbildung.bayern.de

E-Mail: carina.brunner@aelf-ke.de

Tel.: 08 31/5 26 13 12 19

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GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“

Radfahren zählt zu den gesündesten

Sportarten und lässt

sich gut in den Alltag integrieren.

Die Mitmachaktion „Mit

dem Rad zur Arbeit“ beweist

dies jedes Jahr aufs Neue.

Auch 2021 können Berufstätige

wieder mit der Gesundheitsaktion

der AOK und

des Allgemeinen Deutschen

Fahrrad-Clubs (ADFC) in einen

aktiven Sommer starten. Ziel

der Radl-Aktion ist es, in der

Zeit von Mai bis Ende August

mindestens an 20 Arbeitstagen

in die Firma oder vom Home-

Office aus zu radeln.

„Corona beeinflusst auch in

diesem Jahr unsere Aktion:

Wir führen die Spielregeln aus

der vergangenen Saison daher

fort, so dass auch Arbeitnehmern

im Home-Office die

Teilnahme ermöglicht wird“, so

Thomas Michel, Direktor von

der AOK Kempten-Oberallgäu-

Lindau.

Wer keine Wegstrecke zur

Arbeitsstelle zurücklegt, kann

die geradelten Kilometer rund

um sein Home-Office in den

Online-Radlkalender eintragen.

„Pendler können sich ebenfalls

an der Aktion beteiligen, da

das Radeln bis zum Bahnhof

oder Pendlerparkplatz bereits

gewertet wird“, so Thomas Michel.

Rund 73.600 Menschen haben

sich im vergangenen Jahr in

Bayern der Gesundheitsinitiative

angeschlossen, aus der

Stadt Kempten und den Landkreisen

Lindau und Oberallgäu

nahmen 2.000 Berufstätige

teil.

Die Anmeldung ist möglich

unter www.mit-dem-rad-zurarbeit.de.

Bis zum 18. September

können die Teilnehmer im

sogenannten Aktionskalender

ihre Radtage online eintragen.

Über das Online-Portal sind jederzeit

die persönlichen Leistungen

für jeden Teilnehmer

datengeschützt abrufbar: Wie

viele Kilometer bin ich an wie

vielen Tagen bisher geradelt

und wie viele Kalorien habe

ich dadurch verbraucht?

Das Online-Portal bietet auch

eine tagesaktuelle Übersicht

zu den wichtigsten Vorhersagen

für das Radlwetter.

Wer seinen Aktionskalender

mit den Radtagen unter www.

mit-dem-rad-zur-arbeit.de

pflegt, hat die Chance auf

einen der vielen gesponserten

Gewinne namhafter Aktionspartner,

die alljährlich unter

den erfolgreichen Teilnehmern

verlost werden. Zu den Preisen

gehören E-Bikes sowie praktisches

Zubehör fürs Fahrrad.

Die Gewinne werden von Unternehmen

gestiftet und sind

nicht aus Beiträgen finanziert.

BZ-Foto: AOK

Impressum

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Anzeigenservice:

Verlags-GmbH & Co. KG

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

www.bz-lindau.de

Redaktion:

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Heike Grützmann-Förste (HGF)

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Oliver Eschbaumer (OE)

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Auflage: 16.500 Exemplare

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de Bezug in Lindau/B:

Telefon: 08382/233-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Gisela Hentrich

Abonnement 29,90 Euro/Jahr

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38 Bezug deutschlandweit:

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Abonnement 50,00 Euro/Jahr


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12 5. Juni 2021 · BZ Nr. 22/21

KUNST UND KULTUR

Werke im weiten Kirchenraum

„Kunst in St. Stephan“ Kunstfreunde präsentieren „Hiob“-Ausstellung

Hiob, eine der herausragenden

Figuren des Alten Testaments,

ist das Thema der diesjährigen

Aktion „Kunst in St. Stephan“

auf der Lindauer Insel. Bis zum

10. Oktober zeigen die Kunstfreunde

Lindau e.V. mit Unterstützung

der Kirchengemeinde

St. Stephan die Ausstellung

„Hiob“ mit zwölf großformatig

gedruckten Arbeiten einer Lithografie-Serie

der Künstlerin

Angelika Flaig.

Zeughaus präsentiert Andreas Kümmert

Zweimal wurde das Konzert

aufgrund der Pandemie verschoben,

nun kommt Andreas

Kümmert endlich nach seinem

begeisternden und lange

vorher ausverkauften 2018er-

Konzert am Samstag, 12. Juni,

um 19.30 Uhr ins Lindauer

Stadttheater.

Der Sieger von „Voice of

Germany“ 2013 hat die Castingshow

und das Medienecho

rund um die Absage der ESC-

Teilnahme endgültig hinter

sich gelassen. Mit „Harlekin

Dreams“ hat er sein neues

Album im Gepäck, das der

charismatische Sänger in

Lindau im akustischen Duo auf

die Bühne bringt.

Erstmals hat er für dieses Album

alle Songs selbst geschrieben

und komplett alleine

eingespielt. „‚Harlekin Dreams‘

ist für Andreas Kümmert eine

Art Opus Magnum, ein Befreiungsschlag

nach all den

Kompromissen und Rückschlägen.

Vielleicht sogar das

Album, das er schon immer

machen wollte“, sagt die Redaktion

des BR-Zündfunk über

das neue Werk.

Besucher, die ihre Tickets

schon vor der Pandemie erworben

haben, werden gebeten,

diese Tickets im Vorfeld gegen

Platzkarten umzutauschen,

um den Andrang am Veranstaltungsabend

möglichst zu

entzerren. Dies ist möglich ab

Mittwoch, 9. Juni, an der Theaterkasse

Lindau zu folgenden

Öffnungszeiten:

Mittwoch/Donnerstag von 10

bis 13.30 Uhr und von 15 bis

18 Uhr und Freitag/Samstag

von 10 bis 13.30 Uhr.

Am Abend der Veranstaltung

ist die Kasse ab 18 Uhr geöffnet.

Weitere personalisierte Karten

gibt es ab Samstag, 5. Juni,

an der Theaterkasse Lindau,

im Lindaupark und an jeder

Reservix-Vorverkaufsstelle.

BZ-Foto: Chris Weiß

Hiob, eine der herausragenden Figuren des Alten Testaments, ist das

Thema der diesjährigen Aktion „Kunst in St. Stephan“. Die Kunstfreunde

Lindau präsentieren dazu Werke von Angelika Flaig.

BZ-Foto: KFLi

Die Arbeiten von Angelika Flaig

hängen im weiten Kirchenraum

von St. Stephan. Sie

fügen sich in den Kirchenraum

ein, als seien sie speziell

dafür angefertigt worden. Die

hellen Stoffbanner mit den aufgedruckten

Kopien der eindrucksvollen

Lithografie-Serie

„Hiob“ wirken in ihren zurückhaltenden

Schwarz-Weiß-Grau-

Schattierungen gleichzeitig zart

wie Zeichnungen und gewichtig

wie dunkle Malereien.

Obwohl stark abstrahiert,

erzählen die zehn aus der Serie

ausgewählten, teilweise erschreckenden,

aber auch anrührenden

Bildmotive die Geschichte

des vom Schicksal, beziehungsweise

aufgrund einer Wette zwischen

Satan und Gott so schlimm

geprüften Hiob. Zusammen mit

den beiden zugehörigen Schriftbannern

neben der Kanzel ergibt

diese Installation ein eindrucksvolles

Gesamtkunstwerk.

Bis zum 10. Oktober fordern

die Kunstwerke zur Auseinandersetzung

mit Hiob auf. Die

Ausstellung ist täglich von 9

bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt

ist frei. An den Sonntagen,

13. Juni, 8. August und 10. Oktober

(jeweils um 18.30 Uhr),

werden die Werke über Hiob in

Kunstgottesdiensten aufgenommen.

BZ

Ausstellung im KuBa Werbeaktion ERB hat geöffnet

„Lichtung - Ort der Farbe“ heißt

die Ausstellung der Künstlerin

Veronika P. Dutt, die vom 26. Juni

bis zum 18. Juli 2021 im Kunstbahnhof

Wasserburg präsentiert

wird.

Veronika Dutt hat eine äußerst

subtile Farbmalerei entwickelt.

Viele dünne Farbschichten - mehr

hingehaucht als aufgestrichen -

bringen feinste Tonabstufungen

hervor. Die Ausstellung wird vom

26.06. bis 18.07. freitags, samstags

und sonntags jeweils von 15

bis 18 Uhr im Kunstbahnhof zu

sehen sein.

BZ

Der MV Lindau-Aeschach/Hoyren

hat die Aktion „Ich für meinen Musikverein

– mein Musikverein für

mich“ gestartet, um neue passive

Mitglieder zu werben. Jeder, der

bis zum 30.06.2021 einen Mitgliedsantrag

bei einem der Mitglieder

des Vereins abgibt, erhält

noch dieses Jahr ein exklusives

Gartenkonzert. Für die Verpflegung

der Musikanten sorgt der Verein –

die Neumitglieder, die ihr Gartenkonzert

bekommen, können sich

auf einen entspannten Abend freuen.

Mitgliedsantrag unter: www.

mv-aeschach-hoyren.de BZ

Die Ehemals Reichsstädtische

Bibliothek (ERB) im Alten Lindauer

Rathaus zeigt in diesem Jahr eine

Ausstellung zur Geschichte der

Botanik mit Exponaten aus wertvollen

Beständen des 15. bis 18.

Jahrhunderts, darunter die erste

Abbildung der Tomate, der Sonnenblume

oder der Kaffeepflanze.

Die ERB ist bis 17. Oktober immer

mittwochs bis sonntags von 14 bis

18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Besuch nur nach vorheriger Buchung

eines Zeitfensters möglich:

0 83 82/94 46 54 oder per E-Mail

an: erb@lindau.de

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