Südtirol Magazin Sommer 2021 - NZZ

VerlagMediaRadius

südtirol

magazin

Juni 2021 | www.mediaradius.it

omagazin

Sommer 2021

Eine Radius-Publikation als Beilage in der Neuen Zürcher Zeitung


ABSOLUTE RUHE

ALPINER GENUSS

WOHLFÜHLZIMMER

YOGA RETREATS 30.000 m² GARTEN SPA ALPIN

Luxury Hideaway & Spa Retreat

Erleben Sie die Kraft der Natur – am Fusse 80 majestätischer Dreitausender, eingebettet in

die geschützte Landschaft des Südtiroler Ahrntals. Ein Gefühl von grenzenloser Freiheit &

Geborgenheit in grosszügigen Räumen.

Erholen Sie sich im ausgezeichneten Spa mit fünf warmen Pools, praktizieren Sie Yoga, spüren

Sie Zeitlosigkeit inmitten energiebringender Bergwelt und unbegrenzte Möglichkeiten

zum Erholen, Entspannen und Abschalten.

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Foto © Freddy Planinschek

Editorial

Inhaltsverzeichnis

4 Von stillen Seen und wildem Wasser

6 Flüsse, Bäche, Waale: erfahren und erwandern

7 Romantisches Geniessen in Marling

8 Wasser: ruhig, wild, wohltuend

10 Südtirols Golfplätze:

zwischen 250 und 1.600 Meter ü.d.M.

11 Ein stimmiges Gesamtpaket in Meran

13 Trauttmansdorff – ein Ort, zwei Highlights

15 Dorf Tirol: Dem Paradies ganz himmlisch nah

16 Abenteuer-Sommer zwischen Natur und Gletscher

18 Bozen: Kultur & Natur

19 Bergrefugium für alle Generationen am Ritten

20 Höhe, Weite, Freiheit: Geheimtipp Eggental

23 Der Zauber der Bergseen

24 Auftanken und Ruhe finden. Sich einlassen.

25 Meransen: Wo das gute Leben zu Hause ist!

26 Überetsch: Eintauchen und auftanken

27 Ankommen und wohlfühlen in Gais

29 Genussmomente in Alta Badia

30 Kronplatz: Start in den Sommer

31 Wohlfühlgarantie im Herzen der Dolomiten

32 Was und Wo in Südtirol!

Foto © Wolfgang Gafriller

Foto © IDM Südtirol-Alto Adige Matt Cherubino Foto © IDM Südtirol Alex Filz

Foto © IDM Südtirol Alex Filz

Es wird ein schöner Sommer

und wir freuen uns darauf!

Wir alle freuen uns! Die

Gäste, die in den kommenden

Wochen und Monaten

Südtirols Natur und Gastfreundschaft

von der schönsten

Seite erleben, oder erst

kennen lernen werden. Die

Gastgeber samt Mitarbeiter,

die nach monatelangem

Warten die Stammgäste und

neuen Gäste bei der Ankunft

zwar nicht umarmen dürfen,

aber dafür umso herzlicher

willkommen heissen.

Wir von der Zeitungsredaktion

ebenfalls, denn alles,

was wir an Text und Bildern

zeigen, können Sie, verehrte

Leserinnen und Leser auch

selbst erleben und bewerten.

Ganz Südtirol freut sich auf

seine Gäste, und wir wünschen

allen einen unvergesslichen

Sommer und Herbst

im Jahr 2021. Ein Jahr das,

uns noch lange in Erinnerung

bleiben wird.

Franz Wimmer

Impressum

Sonderdruck zur Nr. 2 vom 29.04.2021 | Herausgeber, Verlag und Druck: Athesia Druck GmbH, Bozen LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur: Franz Wimmer | Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder | Verkaufsleitung/Koordination: dott. Marita Wimmer

Verkauf: Michael Gartner, Patrick Zöschg, Alois Niklaus, Helene Ratschiller | Redaktion: Dr. Nicole D. Steiner, Franz Wimmer, Elisabeth Stampfer,

Hanno Nitsche | Verwaltung: Weinbergweg 7, I-39100 Bozen, Tel. +39 0471 081 561/www.mediaradius.it

Titelbild: MGM/Alex Filz, IDM Südtirol/Alex Filz, TG Castelfeder/Albert Ceolan, IDM Südtirol/Harald Wisthaler

Fotos: Dolomitenarchiv, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen

Konzept und Abwicklung: Mediacontact, Eppan | Layout: Achim March, Elisa Wierer

Lektorat: Magdalena Pöder | Vertrieb: In der Schweiz als Beilage für die „Neue Zürcher Zeitung“, Postversand in Südtirol

Druckauflage: 94.000 Stück. Der Umwelt zuliebe auf Umweltpapier!

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.


4

WASSER

Von stillen Seen und wildem

Wasser war schon immer kostbar

und spielt in allen Weltreligionen

eine tragende Rolle. Als „Geschenk

der Götter oder des Gottes“ ist es das

Ursymbol des Lebens. Wasser steht für

Schöpfung und Zerstörung, Fülle und

Mangel, Geborgenheit und Bedrohung,

Reinheit und Verschmutzung.

Hanno Nitsche

Südtirols Gewässer in den verschiedensten

Varianten: erleben, erfahren,

erwandern und geniessen. Auch in Südtirol

ist Wasser ein kostbares Gut und wird

in vielfältiger Weise genutzt. Die Wasserkraft

liefert grüne Energie, belebt seit

Jahrhunderten die landwirtschaftlichen

Kulturen (Waale) und wird ebenso lang

auch im Bereich der Wellness genutzt

(Badl-Kultur seit dem 15. Jahrhundert).

Südtirol, das Land an Etsch, Eisack und

Rienz: Wasser aus Südtirol fliesst von der

Wasserscheide im Oberpustertal (Toblach)

Richtung Osttirol und über Drau,

Mur und Donau ins Schwarze Meer.

Der Grossteil aus dem Osten unseres

Landes nimmt aber den Weg über die

Rienz, durchs Pustertal und über Eisack

und Etsch ins Mittelmeer. Die andere

Wasserscheide befindet sich an der Landesgrenze

zur Schweiz und zu Österreich,

am Reschenpass. Von der Etsch-Quelle

beginnend fliesst der allergrösste Teil wiederum

ins Mittelmeer. Ein kleiner Teil des

Wassers findet den Weg Richtung Norden

über den Inn und die Donau in Schwarze

Meer. Südtirols Gewässer unterliegen

besonderen Schutzbestimmungen, was

die Nutzung betrifft. Vom sprudelnden

Quellwasser zum Mineralwasser, von der

Energiegewinnung über Wassersport bis

zur Wellness. Und was für Kontraste und

zugleich was für Erlebnisse! Der Kalterer

See, eingebettet in Weinreben, gibt einer

Foto © IDM Südtirol Andreas Mierswa

Foto © IDM Südtirol Alex Filz

Relaxen am Kalterer See


Foto © IDM Südtirol Harald Wisthaler

WASSER

Juni 2021

Foto © MGM - Helmuth Rier

5

Wasser

Pragser Wildsee

Der Partschinser Wasserfall

Foto © Marketinggesellschaft Meran Georg Tappeiner

ganzen Weinregion samt dem Wein daraus

den Namen; die beiden Montiggler

Seen mitten im Wald, der Reschensee,

flächenmässig der grösste See, mit dem

Kirchturm, der Pragser Wildsee, umrahmt

von Felswänden und Berggipfeln;

der sagenumworbene Karersee am Fusse

von Rotwand und Rosengarten; oder

die Spronser Seenplatte im Naturpark

Texelgruppe, zehn Seen auf einer Höhe

von 2.200 bis 2.600 Meter.

Südtirol, ein Land der Seen

Die Passer in Meran mit dem Kurhaus im Hintergrund

Der Kalterer See und der Pragser Wildsee

sind die wohl bekanntesten natürlichen

ruhenden Gewässer des Landes.

Zu den bekannteren Naturseen gehören

noch die beiden Montiggler Seen, der

Antholzer See und der Dürrensee sowie

weitere kleine Seen und Weiher, wie

auch auf der Südtirol-Karte auf Seite 32

ersichtlich. Mit den zahlreichen Stauseen

verbindet man zum einen die Produktion

von elektrischer Energie (Green

Energy), zum anderen aber auch viel

Leid, welches sie den betroffenen Bauern

und Einwohnern brachten. Geplant

und gebaut in einer Zeit, wo in Rom

über Südtirol bestimmt wurde. Ganze

Dörfer wie am Rechenpass, kleine Weiler

oder einzelne Bauernhöfe, immer in

den besten Tallagen, z.B. im Schnalstal

oder im Ultental, wurden unter Wasser

gesetzt. Die Entschädigung der Bauern

war damals lächerlich gering. Heute gehören

diese Stauseen zum Landschaftsbild;

eingebettet in die umliegenden

Gipfel, die sich darin spiegeln, tragen sie

zum besonderen Reiz der Seitentäler bei

und bieten sogar die eine oder andere

Wassersport-Möglichkeit.

Mehrere hundert Kilometer Waalwege

und tausende Kilometer Wanderwege

Im Vinschgau, in Meran und Umgebung

und im Passeiertal sind die Waale

und die daneben verlaufenden Waalwege

eine besondere Touristenattraktion.

Wenig Höhenunterschied, beliebige

Ein- und Ausstiege, kleine und grössere

Gastronomie entlang der Strecken und

der Blick in eine herrliche Landschaft.

Der bekannteste dürfte der Marlinger

Waalweg von der Töll bis nach Lana

sein. Praktisch in jedem Ort im Meraner

Talkessel verlaufen mehr oder

weniger lange Waalwege. Wesentlich

höher verläuft der Kuenser Waalweg

bis Dorf Tirol. Noch höher und mit

herrlichem Ausblick in den Vinschgau

samt der Ortler-Gruppe verlaufen die

Waalwege am Naturnser Sonnenberg

und im Vinschgau.


6

WASSER

Foto © IDM Südtirol-Alto Adige Matt Cherubino

Flüsse, Bäche, Waale:

erfahren und erwandern

Etwa 150 Kilometer sind es vom

Reschenpass bis zur südlichen Landesgrenze

an der „Salurner Klause“; ca.

80 Kilometer sind es vom Brenner dem

Eisack entlang nach Bozen, und in etwa

gleich weit ist die Distanz von Brixen

bis zur Landesgrenze in Vierschach.

Zudem gibt es hunderte Kilometer

von Radwegen und befahrbaren

Forststrassen, welche die kleineren Seitentäler

und Almen erschliessen. Auch

hier führen viele Wege entlang von

Rinnsalen oder Bächen. Im Kontrast zu

stillen Bergseen und kleinen Gebirgsseen

stehen tosende Wasserfälle wie

in Partschins, die Reinbachfälle oder

der Stuller Wasserfall. Besonders zur

Schneeschmelze im Hochgebirge oder

nach intensiven Niederschlägen wird

einem die tosende und unsagbare Kraft

des Wassers als besonderes Naturschauspiel

vor Augen geführt.

Was für das „Erfahren“ gilt, trifft auch

fürs „Erwandern“ zu.

Für Wanderer gibt es ebenso viele

gepflegte Wanderwege entlang der

Waale. Gemütlich, ohne Steigungen

entlang von Etsch, Eisack und Rienz.

Wanderungen im Mittelgebirge, durch

Wälder zu den Almen, oft wird man

von einem Plätschern oder Rauschen

begleitet.

Die Nutzung des Wassers

Die beschriebenen Flüsse, gespeist von

schäumenden Wildbächen aus den Seitentälern,

und die tosenden Wasserfälle.

Dazu die vor Jahrhunderten angelegten

Waale zur Bewässerung der Landwirtschaft.

All diese Formen vom ruhigen

bis zum wilden Wasser spielen seit jeher

für die Landwirtschaft, für die Gesundheit,

für die Energiegewinnung und

besonders für den Südtiroler Tourismus

eine wichtige Rolle.

Quellwasser für Kraft und Gesundheit

Die Tiroler Badl-Kultur geht bis in

die Zeit des 15. Jahrhunderts zurück.

Damals wussten die Bewohner um die

heilende Kraft einzelner Quellen, die

dementsprechend genutzt wurden, wie

zahlreiche Dokumente über diese Kultur

beweisen.

Immer mehr unserer Hotels mit grosszügigen

Wellness- und Badeanlagen besinnen

sich dieser alten Kultur samt der

Heilkraft des Wassers. Ein jahrhundertelanger

Weg von den „Tiroler Bauernbadln“

bis zur alpinen Wellness: Wasser

in Verbindung mit Pflanzen, Kräutern,

Baumrinden, Waldfrüchten, Mineralien,

feinstem Gletschersand und anderen natürlichen

Stoffen. Altes Wissen über die

Heilkraft unseres Wassers, über Kräuter

und deren Wirkung in Verbindung mit

alternativer Medizin bringt oft erstaunliche

Erfolge in der Reha und beim Heilen

diverser Beschwerden.

Foto © IDM Südtirol Patrick Schwienbacher

Foto © IDM Südtirol Patrick Schwienbacher

Foto © Hannes Niederkofler

Waalweg Zaalwaal in Schlanders

Naturpark Stilfser Joch


Juni Anzeige 2021

7

Romantisches

Geniessen …

Gibt es für diesen Begriff noch eine Steigerung? Wohl

kaum – vor allem dann nicht, wenn man das „romantische

Geniessen“ im Hotel Oberwirt in Marling in Verbindung mit

der Gastfreundschaft von Barbara mit Familie und Seniorchef

Sepp erleben darf.

Der Sepp vom Oberwirt hat einen Leitspruch: „Geniessen

macht glücklich!“ Und diesen Leitspruch lebt er auch:

als Winzer auf seinem Weingut Eichenstein, als Rosenzüchter

in seinem Haflinger Pferdegestüt, als Jäger und ganz besonders

als Gastwirt. Die Familie Waldner hat es verstanden, das

ganze Oberwirt-Team auf diesen Leitspruch einzuschwören.

Und das spürt der Gast vom Moment der Ankunft bis zum

Abschied – verbunden mit der Freude auf ein Wiedersehen.

Gäste und Freunde fühlen sich hier zu Hause

Das Haus ist geprägt von einer zeitlosen Architektur in

historischem Gemäuer mit gemütlichem Flair. Wer hier

wohnt, wird mit stilvollem Luxus verwöhnt. Ein besonderes

Highlight im Oberwirt ist die Küche: Ob à-la-carte

oder in der Gourmet-Halbpension erwartet die Gäste ein

Geschmackserlebnis besonderer Art. Chefkoch Werner

Seidner – seit über 30 Jahren Küchenchef – und sein Team

paaren traditionelle Südtiroler Küche mit mediterraner

Leichtigkeit. Passend dazu werden die prämierten Weine aus

dem hauseigenen Weingut Eichenstein empfohlen.

Romantik Hotel Oberwirt **** S

St.-Felix-Weg 2 | I-39020 Marling

Tel. +39 0473 222 020

info@oberwirt.com | www.oberwirt.com


8 Juni 2021

Foto © IDM Südtirol Alex Filz

Wasser: ruhig, wild, wohltuend

Seit jeher sind Quellen heilige Orte,

in Südtirol ist Wasser erlebbar, trinkbar,

nachhaltig und wohltuend.

In Südtirol sprudeln 37 zertifizierte

Mineralwasserquellen. Diese, aber

auch viele andere Quellen waren seit

Menschengedenken heilige Orte bzw.

auch als Kraftorte bekannt und wurden

zum Teil bereits in der Frühzeit auch

besiedelt. Die Römer, die Genussmenschen

der Antike, haben dann einige

Quellen, die sie im damaligen Raetia

und Nori cum vorfanden, zum Baden

und Entspannen genutzt, davon zeugen

einige archäologische Funde. Erst viel

später entstanden dann die sogenannten

Bauernbadln, die Mineralwasserquellen

zur Genesung von allerhand

Leiden und zum Reinigen nutzten.

Einige dieser für Jahrzehnte in Vergessenheit

geratene n Bauernbadln wurden

Foto © IDM Südtirol Harald Wisthaler

durch die Badlkultur wiederbelebt. Die

37 zertifizierten Mineralwasserquellen

werden unterschiedlich genutzt, als Mineralwasserproduktion

(Plose, Meraner

Mineralwasser, St. Zacharias, Kaiserwasser),

als ausgewiesene Ruheoasen,

als Teil der Spa-Anwendungen (Bad Fallenbach,

Bad Ratzes, Bad Bergfall, Bad

Valdander) oder im Restaurant-Betrieb

(Bad Egart). Zwei Quellen, die radioaktives

Wasser befördern, werden für

therapeutische Zwecke in den Thermen

Meran eingesetzt. Vom italienischen

Gesundheitsministerium als Thermalquelle

anerkannt sind zudem drei „historische“

Bäder: Bad Salomonsbrunn,

Aqua Bad Cortina, Bad Moos. Auch

Wasserfälle sind natürliche Wellnessquellen.

Die Gischt, die durch das herabfallende

Wasser entsteht, erzeugt ein

besonderes Mikroklima. Der Partschinser

Wasserfall, Südtirols höchster, sowie

die Barbianer Wasserfälle sind beliebte

Natur-Wellness-Oasen. Wasser ist auch

das Thema der vielen Kneipp-Anlagen

in Südtirol.

Bestes Trinkwasser vom Brunnen

Ganze 1.427 Trinkwasserpunkte gibt es

in Südtirol und es werden laufend immer

mehr. Das Projekt „Refill Südtirol

sagt dem Kauf von Mineralwasser in

Plastikflaschen oder von fernen Quellen

den Kampf an. Nachdem die Idee von

England 2017 auch in Deutschland Fuss

gefasst hat, ist das Projekt durch den

Dachverband für Natur- und Umweltschutz

nun auch in Südtirol umgesetzt

worden. Bei den Trinkwasserpunkten

handelt es sich um frei zugängliche

Brunnen oder Wasserhähne, wo man

seine mitgebrachte Flasche mit Trinkwasser

füllen kann. Auf dem Hausberg

Brixens, der Plose, wurde das Projekt

„Refill Plos e“ bereits 2019 in Zusammenarbeit

mit allen Hütten gestartet

und hat dazu beigetragen , das Wanderund

Skigebiet plastikfrei zu machen.

Wasser zum Wandern: Waalwege

Wasser stellt seit jeher ein Problem

speziell in Bergregionen dar, vor allem

dort , wo die Niederschlagsmenge

gering ist. Der Vinschgau und auch der

Meraner Talkessel gehören zu den niederschlagsärmsten

Gebiete n Südtirols.

Für die Bewässerung der Felder und

Obstgärten wurden in den vergangenen

Jahrhunderten sogenannte „Waale“

angelegt. Dabei wird das Wasser aus

Bächen in künstliche Kanäle geleitet,

die entlang der Berghänge mit einem

geringen, aber konstanten Gefälle

angelegt wurden. Der „Waaler“ war

für die Instandhaltung der Waale und

der gerechten Verteilung des Wassers

verantwortlich. Im Vintschger Museum

in Schluderns erzählt die Dauerausstellung

WAWO die Geschichte der Waale.

Heute sind die Waalwege im Vinschgau

und in Meran und Umgebung beliebte

Familienwanderwege.


WASSER

Juni 2021

9

Foto © IDM Südtirol Alex Filz

Foto © IDM Südtirol Patrick Schwienbacher

Felixer Weiher

Schnalswaal Kastelbell

Wasser als Grundlage für

Bier, Whisky und Kaffee

Eher als Weinland bekannt, sind in

Südtirol in den letzten Jahren sehr viele

Wirtshausbrauereien entstanden. Dem

Reinheitsgebot folgend, wurde das Südtiroler

Bier vor kurzem in den Kreis der

Produkte mit Qualitätszeichen aufgenommen.

Streng kontrollierte Zutaten

wie Braugetreide, Malz und Wasser

stammen dabei aus Südtirol. Traditionsgebunden

ist auch die bekannte

Südtiroler Spezialbier-Brauerei FORST

bei Meran. Die Restbestände des

Brauvorgangs und auch Bier eigenen

sich sehr gut als Zusatz für nährhafte

„Bierbäder“, die in folgenden Spa- und

Wellnessbereichen angeboten werden:

Hotel Plunhof in Ridnaun/Ratschings,

Hotel Prokulus in Naturns, Hotel Enzian

in Seis am Schlern . Übrigens: Die

höchste Kleinbrauerei Europas liegt auf

Foto © Helmuth Rier

2.050 Metern Höhe in der Lavarellahütte

im Naturpark Fanes-Sennes-Prags.

Braumeister ist der Juniorchef Gábor.

Whisky

Man staunte nicht schlecht, als 2010

die Idee von einer Whisky-Brennerei

publik wurde. Familie Ebensperger

(Vater Albrecht, Mutter Daniela und

die beiden Söhne Jonas und Lukas) aus

Glurns nutzt dabei die natürlichen Elemente

des Vinschgaus, wie reinstes Gebirgswasser,

das besondere Klima und,

soweit möglich lokales Korn. Als erste

und einzige Whisky-Brennerei Italiens

hat sich PUNI mittlerweile etabliert und

bereits internationale Anerkennung erlangt,

nicht zuletzt durch die Auszeichnung

„European Whisky of the Year“,

vergeben von der „Jim Murray Whisky

Bible 2021“. Das Gebäude der Brennerei

ist auch zu einer

architektonischen Ikone geworden:

Der rote „Kubus“ trägt die Handschrift

des international berühmten Vinschger

Architekten Werner Tscholl.

Kaffee

Zugegeben: Kaffee wächst in Südtirol

keiner. Aber den Kaffeegenuss geniesst

man schon seit langem. Seit Südtirol

zu Italien gehört (1919) , hat sich hier

die Kaffeekultur erweitert: Man trinkt

alle Kaffeevariationen (in grosser

Tasse, mit und ohne Schaum usw.),

aber hauptsächlich Espresso , Latte

macchiato und Cappuccino . Letzteren

übrigens niemals nach dem Mittagessen!

Wichtiger Bestandteil eines guten

Kaffees ist auch die Wasserqualität,

die in Südtirol garantiert gut ist. Die

älteste Kaffeerösterei Südtirols ist Alps

Coffee Schreyögg, deren Gründung

auf das Jahr 1890 zurückgeht. Valentin

Hofer, Besitzer der Kaffeerösterei

Caroma in Völs am Schlern, war der

erste Kaffeesommelier Italiens und hat

in seiner Rösterei auch ein „Coffeeseum“

eingerichtet. Kaffee war früher

Schmugglerware , und so bekam die

2013 von Josef Gander eröffnete

Kaffeemanufaktur den Namen „Kuntrawant“,

hergeleitet aus dem Italienischen

„contrabbando“. Der Kaffee

„all’italiana“ steht an erster Stelle bei

der Kaffeerösterei Garaboni mit Sitz

in Leifers. Weitere Informationen

unter www.suedirol.info


10 GOLF

GOLF

Südtirols Golfplätze: zwischen

250 und 1.600 Meter ü. d. M.

Golfclub St. Vigil

Vielfältig wie das ganze Land, nach

dem bekannten Werbeslogan von der

Rebe bis zum Gletscher, sind auch die

Golfanlagen. Die Golfanlagen des GC

Lana und GC Eppan im Etschtal und

jene des GC Karersee – eingebettet

in Almwiesen unter den Felswänden

des Rosengarten – trennen gerade

mal 40 Kilometer Luftlinie, aber

knapp 1.400 Höhenmeter.

Wann immer die Golferinnen und

Golfer in Südtirol ihre Schläger

schwingen wollen, es ist immer

die beste Jahreszeit. Wenn auf der

Nordseite der Alpen noch meterweise

Schnee auf den Spielbahnen und

Greens liegt, herrschen südlich der

Alpen frühlingshafte Bedingungen.

Im Sommer hingegen, wenn es in den

Tälern heiss ist, macht eine kühlende

Brise von den Bergen – auf den Plätzen

unterm Schlern, am Petersberg,

am Karersee, in Bruneck und in Alta

Badia – den feinen Unterschied. Vom

„goldenen Herbst“ wiederum profitieren

die Anlagen in Passeier, in Lana

und Eppan, die bis Ende November

geöffnet sind.

Südtiroler Spezialitäten

in den Clubrestaurants

Zu empfehlen sind auch die Golfrestaurants

in den Südtiroler Clubs. Ob am

Petersberg, beim Golfclub St. Vigil Seis,

in Lana, im Passeiertal oder in Bruneck.

Nach dem Spiel lässt es sich auf

den Terrassen in der Abendsonne gut

über gelungene und weniger gelungene

Schläge diskutieren, zudem kann man

die herrliche Aussicht und die hervorragende

Südtiroler Küche geniessen.

Panorama-Plätze

und besondere Holes

Ob eine Spielbahn, der Abschlag oder

das Green besonders schön gelegen

ist, liegt wie so vieles im subjektiven

Auge des Betrachters. Durch die höchst

unterschiedlichen Höhenlagen und

Geländestrukturen waren die Golfplatzarchitekten

bei jeder Anlage besonders

gefordert; und es ist jedem gelungen, einige

besondere Spielbahnen anzulegen.

Abgesehen von Länge und Schwierigkeit

spielt oft auch das herrliche Panorama

beim Abschlag oder am Green eine

Rolle. Welches ist „das schönstes Hole“

(möglicherweise auch von der Zahl der

Schläge abhängig)? Um dies herauszufinden,

eignet sich ein Golfpass von

„Golf in Südtirol“. Weitere Informationen

dazu bei jedem Golfclub und unter

www.golfinsuedtirol.it

Foto © Davide Da Ponte

Foto © Mattia Davare

Golfclub Passeier

Golfclub Alta Badia

Golfclub Petersberg


AKTUELL Juni 2021 11

Foto © IDM Südtirol Marion Lafogler

„Ein stimmiges Gesamtpaket …“

… so eine der ersten Aussagen von

Martine aus Zürich. Sie war Anfang

Mai 2021 wieder für einige Tage in

Meran. „Der Blick auf den Thermenpark,

auf die Stadt und den Fluss,

das Panorama rundherum mit den

schneebedeckten Gipfel, wirklich

einmalig.“

Franz Wimmer

Martine war in vier Stunden von

Zürich aus mit dem Auto nach

Meran gekommen. Ihre Aussagen

gewinnen an Wert, wenn man weiss,

dass sie weltweit viele schöne Plätze

samt den besten Hotelanlagen kennt.

Südtirol war für sie und ihre Familie

in den vergangenen Jahren nur im

Winter ein Thema – zum Skifahren

ging es ein- bis zweimal in der Saison

nach Corvara.

Meran zu allen Jahreszeiten

Vor etwa 20 Jahren war Martine ein

paar Mal bei Henry Chenot im Hotel

Palace. „Da bin ich im Rahmen meines

Aufenthaltes aus dem Hotel kaum hinausgekommen

und habe auch von Meran

nur wenig gesehen. Jetzt weiss ich,

dass Südtirol und speziell Meran zu

allen Jahreszeiten ein ganz besonderes

Urlaubsziel ist, und das noch dazu vor

der Haustür liegt.“ Sicher, der Blick

von ihrer Suite aus dem obersten Stock

des Hotels Therme war besonders

schön; aber alles, was Martine sehen

konnte, haben z.B. vom Thermenplatz

aus alle Gäste im Blickfeld.

Ein Lob für die traditionelle Küche

Eine weitere Bemerkung von ihr galt

der hohen Qualität, was die kulinarische

Seite angeht: Die Küche im Hotel

Therme, das Mittagessen beim Leiter

am Waal (nach einer zweistündigen

Wanderung über den Tappeiner Weg

und den Algunder Waalweg) oder

ein Essen auf der Terrasse des Hotels

Miramonti in Hafling. „Die Qualität,

die hier in den unterschiedlichsten gastronomischen

Betrieben geboten wird,

und vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis

sind wirklich bemerkenswert.“

Herzlich

willkommen

in unserer Oase

der feinen

Lebensart!

Im eigenen, romantischen 7.000m 2 großen Park mit

Palmen und Zedern, liegen die Hotels nur wenige Gehminuten

vom Zentrum entfernt und verzaubern ihre Gäste mit unverwechselbarem

Flair, exquisiter Küche und herzlicher Gastfreundschaft.

Hotel Bavaria**** & Hotel Palma***

Kirchsteig 15 | I-39012 Meran | Tel. +39 0473 236 375 | info@bavaria.it | www.bavaria.it


12 Juni 2021

MERAN

Foto © IDM Südtirol Marion Lafogler

Foto © MGM Frieder Blickle

Ein vielfältiges Angebot

Vier Tage war Martine in Meran und

hat dabei nur einen Bruchteil von dem

gesehen, was Meran und Umgebung

zu bieten haben. Aber in Zukunft will

sie mindestens ein- bis zweimal pro

Jahr kommen. Es bleibt noch genug

Zeit für die Gärten von Trauttmansdorff,

die Thermenanlagen, einzelne

Kleinode der Meraner Altstadt und

das Angebot an Konzerten und kulturellen

Veranstaltungen. Dazu kommen

Ausflüge in die Umgebung, beginnend

mit einer Fahrt mit dem alten Sessellift

nach Dorf Tirol und weiter mit

der Seilbahnen zur Hochmut. Weitere

Seilbahnen führen auf das Hochplateau

von Meran 2000, von Lana hinauf

zum Vigiljoch oder von Burgstall

nach Vöran. Meran und Umgebung

haben – neben dem mediterranem

Klima – eine ganze Menge mehr zu

bieten, vor allem für jene, die „aktiven

Urlaub“ bevorzugen.

Parkanlage und Pool im Herzen Merans

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Vier-Sterne-S, luxuriöser Komfort, Charme und Belle

Époque: herrliche Garten- und Parkanlage mit Pool,

Privatparkplatz, nur 50 Meter zur Kurpromenade,

direkt neben der Therme und nur drei Minuten bis zur

„Shoppingmeile“ – den Meraner Lauben.

Bereits in dritter Generation führen die Damen

Eisenkeil dieses traditionsreiche Jugendstilhotel im

Herzen der Kurstadt Meran. Das einladende Ambiente

des Hauses mit seinem eleganten Design wird Sie verzaubern.

Überall herrscht eine entspannte Atmosphäre

einfach zum Wohlfühlen und Geniessen. Ob in den

eleganten Zimmern und Suiten, im Hotelpark, an der

Bar, am hauseigenen Pool, im kleinen, feinen Beauty-

Bereich, auf der Terrasse oder im Restaurant. Bushaltestelle

und Taxistandplatz in unmittelbarer Nähe! Urlaub

herrlich entspannend – die Lage vom Hotel Meranerhof

ist einfach ideal – im Stadtzentrum mit Privatparkplatz

und E-Ladestation. Wir freuen uns auf Sie!

Classic Hotel Meranerhof **** S

Alessandro-Manzoni-Strasse 1 | I-39012 Meran

Tel. +39 0473 230 230

info@meranerhof.com | www.meranerhof.com


Foto © Alexander Pichler

13

Trauttmansdorff —

ein Ort, zwei Highlights

Durch bunte Gartenlandschaften streifen,

unter Palmen liegend auf schneebedeckte

Berge blicken, weltbekannten

Musikern am Seerosenteich

lauschen, oder mit dem wohl grössten

Tourismusflipper der Welt spielen: In

Trauttmansdorff ist vieles möglich.

Schon von weitem leuchtet einem

gelb und imposant Schloss Trauttmansdorff

entgegen, umgeben von

einer 12 Hektar grossen Gartenanlage

mit Pflanzen aus aller Welt. Im Schloss

selbst befindet sich das Südtiroler Landesmuseum

für Tourismus, kurz Touriseum.

In lebendig inszenierten Räumen

erzählt es mit einem Augenzwinkern

250 Jahre Tourismusgeschichte.

Spektakuläre Gartenlandschaften

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

in Meran erstrecken sich auf zwölf Hektar

mit einem Höhenunterschied von

100 Metern. Das eröffnet spektakuläre

Ausblicke auf die über 80 Gartenlandschaften,

die umliegende Bergwelt und

die Stadt Meran. Auf sanft geschwungenen

Wegen geht es auf eine Reise durch

vier Gartenwelten mit Pflanzen aus aller

Welt, vorbei an sonnigen Terrassen und

plätschernden Bächen. Am Südhang

unterhalb des Schlosses verströmen die

exotischen Sonnengärten ihr mediterranes

Flair mit einem Olivenhain, Kakteen,

Aloen und Agaven. In den Wasserund

Terrassengärten verbinden Treppen

und Wasserläufe die verschiedenen Ebenen,

von geometrisch angelegten Beeten

bis hin zu einem Sinnesgarten. Am Fusse

der Terrassen liegt der Seerosenteich,

umrahmt von über 200 Palmen sowie

Kamelien und Azaleen. An der Nordseite

des Schlosses erstrecken sich die

Waldgärten mit den Miniaturwäldern

Foto © Alexander Pichler

DEN AUGENBLICK AUSKOSTEN…

Eine Oase inmitten von Apfelwiesen und Weinreben – eingebettet in eine malerische

Landschaft mit atemberaubender Aussicht. Im mediterranen Gartenparadies mit Panoramapool

lässt es sich leicht entspannen. Frühstück und Abendessen werden auf

der Panoramaterrasse genossen, die spektakuläre Landschaft des Etschtales stets im

Blick. Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Partnerhotel Golfclub Lana.

DZ ab € 132,- pro Person mit Halbpension

Hotel Lagrein GmbH · Schennastr. 54 · I-39017 Schenna bei Meran · Südtirol

Tel +39 0473 945 781 · info@hotellagrein.it · www.hotellagrein.com


14

Juni 2021

TRAUTTMANSDORFF

Foto © Karlheinz Sollbauer

Ostasiens und Amerikas. Das Glashaus

zeigt tropische Nutzpflanzen und ein

Terrarium. Zu guter Letzt gewähren die

Landschaften Südtirols Einblick in die

heimische Pflanzenwelt. Eine Streuobstanlage

mit alten Apfel- und Birnensorten,

ein Bauerngarten und ein Weinberg

veranschaulichen die traditionelle

Kulturlandschaft Südtirols.

Im Gartenareal gibt es neben verschiedenen

Themengärten und Pflanzensammlungen

aber auch allerlei Künstlerpavillons

und Erlebnisstationen. So können

die Besucherinnen und Besucher das Innere

eines Kaktus erleben oder sich über

eine wackelige Abenteuerbrücke wagen.

Auch Tiere wie Alpakas, Zackelschafe

und Ziegen tummeln sich im Garten.

Touriseum – Südtiroler Landesmuseum

für Tourismus

Inmitten der Gärten thront Schloss

Trauttmansdorff. Es beherbergt das

Touriseum, Südtirols Landesmuseum

für Tourismus, das auf interaktive

Weise von 250 Jahren alpiner Tourismusgeschichte

erzählt. Gleich zu

Beginn führt die Reise durch eine

furchterregende Felspassage, vorbei

an den Resten einer umgestürzten

Kutsche. So dürften die Reisenden bis

ins 19. Jahrhundert die Überquerung

der Alpen erlebt haben; unterwegs

zu sein war zur damaligen Zeit noch

kein Vergnügen. Der ansprechend

inszenierte Rundgang endet in der

heutigen „Feriendestination“ Südtirol.

TRAUTTMANSDORFF AUF

EINEN BLICK

1 Schloss mit Museum

12 Hektar Gartenareal

100 Meter Höhenunterschied

Über 80 Gartenlandschaften

4 Gartenwelten

10 Künstlerpavillons

10 Erlebnisstationen

7 Kilometer Wegenetz

35 Gärtnerinnen und Gärtner

250 Jahre Tourismusgeschichte

Stuben, Gästezimmer und eine Hotel-

Bar gehören ebenso zum Rundgang wie

ein Originalmodell der BMW Isetta und

ein Grandhotel in Form einer überdimensionalen

Puppenstube. Die Besichtigungstour

endet mit einer „Fahrt“ durch

Südtirol auf dem grössten Tourismusflipper

der Welt, dem „Südtirol-Spiel“.

ENDLICH

WIEDER …

Südtiroler Gaumenfreuden genießen

… relaxen im Golden Spa

… schwimmen im Infinity-Pool im Gartenparadies

… privat entspannen in der Penthouse-Suite mit Pool & Sauna

… Whisky, Rum und Gin oder Zigarren verkosten

… Abenteuer erleben bei einer VW-Bulli-Tour

… URLAUB!

MERAN – SÜDTIROL – ITALIEN PLANTITSCHERHOF.COM


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15

Dem Paradies ganz himmlisch nah

Der Küglerhof in Dorf Tirol, oberhalb von Meran, im

Lodge-Stil eingerichtet und designt, präsentiert sich mit

grossen Fensterflächen, lichtdurchfluteten Räumen und

hochwertigen und edlen Materialien. Die Lage ist ein

Traum, der nie endet.

Der Küglerhof mit seinen 35 Zimmern und Suiten liegt

auf 700 Höhenmetern in einmaliger Panoramalage nahe

dem Naturpark Texelgruppe – völlig ruhig und von naturbelassenen

Wiesen umgeben – und bietet einen eindrucksvollen

Panoramablick über das gesamte Etschtal und auf die

benachbarten Täler und Dörfer, die Stadt Meran sowie die

umliegenden Bergspitzen.

Neue Energie wächst aus Entspannung

Der Wellnessbereich, in Holz, Naturstein und Glas gehalten,

verfügt über eine finnische Sauna, ein Dampfbad, eine

Biosauna, Heusauna, eine Infrarotkabine, eine Kräutersauna,

einen Kneipptretparcours und einen Whirlpool. In der

kleinen, charmanten Beautyabteilung werden ausschliesslich

Produkte von [comfort zone] verwendet.

Von den Hauben zu den Sternen

Der Chefkoch des Hauses und sein Team sind wahre

Meister ihres Fachs und verarbeiten nur frische Waren.

Viele davon werden täglich von den benachbarten Bauern

geliefert. Abwechslungsreich und leicht, fantasievoll und

trotzdem traditionell und mediterran – immer in perfekter

Symbiose.

Die Wege führen nach oben, dem Ziel entgegen

Der Küglerhof ist der perfekte Ausgangspunkt für Wanderungen,

Biketouren und sonstige Aktivitäten im schönen

Südtirol. Ob Sie den Tag mit Pilates im weitläufigen Park

oder einer lockeren Joggingrunde beginnen, ein paar Runden

im stets beheitzten Freibad schwimmen oder die Fitnessgeräte

im Parkpavillon nutzen, immer wird ihr Blick in diese

befreiende Ferne schweifen können.

Hotel Der Küglerhof **** S

Haslachstrasse 82 | I-39019 Dorf Tirol

Tel. +39 0473 923 399

info@kueglerhof.it | www.kueglerhof.it


16

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SCHNALSTAL

Ein Abenteuer-Sommer

zwischen Natur und Gletscher

Zweigt man vom Südtiroler Vinschgau aus in das Schnalstal

ab, vorbei an Reinhold Messners Schloss Juval, breitet

sich nach wenigen steilen Kurven eine neue, pittoreske

Landschaft aus: urig, gesäumt von alten hölzernen Bauernhöfen

und einer imposanten Gebirgskulisse.

Kontrastreich und voller Geschichte präsentiert sich das

Schnalstal, das von der weltberühmten Gletschermumie

Ötzi und von mystischen Klöstern des Mittelalters erzählt,

von bäuerlich karger Ursprünglichkeit und von gewieften

Skitourismuspionieren, die die Welt zu sich auf den Gletscher

am Talschluss holten. In der Alpin Arena Schnals, ganz

hinten im kleinen Südtiroler Seitental, erheben sich mächtig

die Berggruppen des Hochjochferner Gletschers. Hier verspricht

der Sommer Natur in all ihrer Schönheit. In hochalpiner

Landschaft, nur 40 Autominuten von Meran entfernt

und doch in ruhiger Abgeschiedenheit, wird gewandert und

geradelt, vorbei an liebevoll gepflegten Weiden, empor zu

aussichtsreichen Gipfeln, umgeben von einer Landschaft, die

durch schneeweisse Bergspitzen, tiefblaue Seen und weite

Lärchenwälder besticht.

Innovation trifft auf ursprüngliche Bergnatur

Hier trifft man auf Menschen, die tief verwurzelt sind mit

ihrem Tal und ihren Blick dennoch weit hinaus richten.

So wurde bereits in den 70ern von Schnalser Pionieren in

Eigenleistung eine Seilbahn auf den Gletscher erbaut. An

der Bergstation, auf 3.212 Meter, geniessen heute Wanderer

die regionale Mittagsküche im Restaurant des Glacier Hotel

Grawand, Rundum-Panorama inklusive. Von Innovationsgeist

und gekonnter Verschmelzung zwischen Natur und

Kultur zeugt seit kurzem eine Installation in atemberaubender

Höhe: der Iceman Ötzi Peak auf 3.251 Meter, das Tor

zu 126 Dreitausendern. Mit der Gletscherbahn geht‘s in nur

Foto © Alex Filz


SCHNALSTAL

Juni 2021

17

Foto © Thomas Grüner

Foto © Alex Filz

sechs Minuten auf 3.212 Meter und von dort über gesicherte

Stiegen zur Aussichtsplattform. Bereits der Weg gibt

tiefe Einblicke in die Eiswelt von Ötzi, dem Mann aus dem

Eis. Oben angekommen blicken Gäste dem besten aus drei

Ländern entgegen: der facettenreichen Bergwelt von Italien,

der Schweiz und Österreich. Im Norden entdeckt man die

Weissseespitze (3.526 Meter) am Ende des Kaunertales und

die Wildspitze (3.768 Meter) in den Ötztaler Alpen. Im

Nordosten ragt nur wenige Meter entfernt die Finailspitze

mit 3.514 Meter über uns hinaus, im Osten daneben der

Similaun (3.606 Meter), an dessen Fusse die Gletschermumie

„Ötzi“ gefunden wurde. Gen Süden begeistern der

Ortler (3.905 Meter) und der markante Monte Cevedale

(3.769 Meter), und im Hintergrund schimmert an manchen

Tagen sogar das Blau der Adria durch.

Der Iceman Ötzi Peak auf 3.251 Meter ist ein wahrer

Schauplatz bedeutender Wendepunkte. So wie Wanderer

und Skifahrer am Schnalstaler Gletscher sich entscheiden,

welchen Pfad sie beschreiten wollen oder über welche Piste

sie carven, wählt auch das Wasser am benachbarten Tisenjoch

seinen zukünftigen Verlauf. Im Norden bahnt sich das

Wasser über Inn und Donau den Weg ins Schwarze Meer,

im Süden fliesst es über die Etsch südlich von Venedig in

das Mittelmeer. Mit der Entscheidung des Wassers wurde

auch einst die Staatsgrenze zwischen Italien und Österreich

durch die Natur bestimmt. Auch der Pfad der Transhumanz

(Schafübertrieb) ist von der Plattform aus zu sehen. Diese

jahrhundertealte Tradition zählt seit kurzem zum immateriellen

Welterbe der UNESCO.

Spass und Action auf Lazaun

Die Umlaufbahn Lazaun bringt die Gäste auch im Sommer

auf 2.430 Meter. Aber damit nicht genug – eine zusätzliche

Attraktion begeistert Gross und Klein: die Mountaincarts

von Sportservice Erwin Stricker. Ein tolles Angebot für all

jene, die Spass und Action am Berg suchen. Spannend und

actionreich geht es mit den Mountaincarts auf dem Forstweg

ca. vier Kilometer von der Bergstation Lazaun talabwärts

bis nach Kurzras. Die Carts können jeden Mittwoch,

Freitag, Samstag und Sonntag bequem an der Bergstation

ausgeliehen und an der Talstation wieder zurückgegeben

werden.

Schnalstaler Gletscherbahnen

Kurzras 111 | I-39020 Schnals

Tel. +39 0473 662 171

info@schnalstal.com | www.schnalstal.com

Die Alpin Arena Schnals ist ab 12. Juni 2021

von 10 bis 16.30 Uhr geöffnet.


18 Juni 2021

BOZEN/RITTEN

Waltherplatz, Bozen

Foto © IDM Südtirol Alex Filz

Foto © Dolomiten - Egon Chiste

Bozen: Kultur & Natur

Die Erdpyramiden am Ritten

Kein Sommer in der Stadt ohne hochkarätige

Konzerte – in Parkanlagen,

auf Plätzen und in den architektonischen

Juwelen Bozens. Und kein

Sommer ohne Tanzfieber für Gross

und Klein.

Der Bozner Sommer lädt auch heuer

zum Südtirol Jazzfestival, zum

Festival Tanz Bozen und zum Bolzano

Festival Bozen ein. Wer nur wenige

Tage Zwischenstopp oder Auszeit in

Bozen hat, schnürt sich am besten sein

eigenes Urlaubspaket mit Highlights

und Besichtigungen nach dem eigenen

Geschmack.

Jazzfestival und Bozen Festival

Das Südtirol Jazzfestival Alto Adige

findet vom 25. Juni bis zum 4. Juli

wieder statt; jedes Jahr treten im

Rahmen des Festivals herausragende

internationale Künstler auf den

verschiedenen Bühnen in Südtirol

auf. Das Bolzano Festival Bozen

entzündet auch in diesem Sommer

ein mitreissendes Feuerwerk der

klassischen Musik in Bozen. Seine

internationale Klasse verdankt das

Festival einer beeindruckenden Reihe

hochkarätiger Solisten und Dirigenten.

Als Austragungsorte für herausragenden

Konzerte stehen besondere

Orte wie das Schloss Maretsch, der

Merkantilpalast, das Stadttheater, das

Musikkonservatorium Monteverdi,

das Museum für Moderne Kunst, die

Grieser Pfarrkirche auf dem Programm.

Weitere Informationen unter:

www.bolzano-bozen.it

Wanderung zu den Erdpyramiden

Kinder bezeichnen sie als Lehmsäulen

mit Hut. Die Erdpyramiden am Ritten

sind nicht nur ein Naturwunder, sondern

lassen sich auch mit einer wunderschönen

Wanderung kombinieren. Erdpyramiden

gibt es in den Dörfern Unterinn,

Lengmoos und Oberbozen. Während sie

in Unterinn eher einen Weisston haben,

sind sie in Oberbozen und Lengmoos

rosarot. Alle zeichnen sich durch etwas

Besonderes aus: In Unterinn verstecken

sie sich in einem zauberhaften Wald, in

Lengmoos hat man einen fantastischen

Blick von der dortigen Aussichtsplattform

über Mittelberg und die Dolomiten,

und an jene Erdpyramiden in

Oberbozen kommt man ganz nah heran.

Eines haben alle gemeinsam: Sie sind zu

jeder Jahreszeit einen Ausflug wert.

Herzlich

willkommen

am Fuße von

Schloß Sigmundkron

und doch nah

am historischen

Stadtzentrum

von Bozen.

Busreisen einfach bequem & schnell

• Busparkplatz vorhanden • Nur 4 km ins Stadtzentrum

• Viele interessante Ausfl ugsziele in unmittelbarer Nähe

Aktiv- und Bikeurlaub

• Tolle Lage: Radausfl üge in alle Richtungen möglich

• Spezielle Einrichtung: Ein alarmgesicherter Abstellraum für Motor- und Fahrräder

• Perfekt für Radfahrer: Unser Hotel liegt direkt am 400 km langen Radwegenetz

• Werkstatt: Wo die „kleinen Wehwehchen des Fahrrades“ behoben werden

Gardenhotel Premstaller | Sigmundskronerstr., 27/b

I - BOZEN | +39 0471 63 11 66 | info@hotel-premstaller.it | www.hotel-premstaller.it


Foto © Hannes Niederkofler

AKTUELL Juni Anzeige 2021 19

Bergrefugium für alle Generationen

Wenn die Morgensonne ihr Licht durch die hohen Sprossenfenster

auf liebevoll restaurierte Jugendstilmöbel und

geradlinige Strukturen zeitgenössischer Architektur fallen

lässt, spürt man den besonderen Geist, der durch das Parkhotel

Holzner weht. Seit 1908 leitet die Familie Holzner das

Bergrefugium für alle Generationen einer Familie.

Es ist ein Lebensgefühl, dass die besondere Atmosphäre im

Holzner begründet, das spürt man schnell. Gastgeber Wolfgang

und Monika Holzner knüpfen in vierter Generation an

eine Familientradition der Gastfreundschaft und des Weitblicks

an. Vor 13 Jahren haben sie die Regie im Haus von Wolfgangs

Eltern übernommen und mit jungen Ideen und frischen Konzepten

eine harmonische Symbiose der Kontraste geschaffen.

Zeitlose Architektur

Im Rahmen der nachhaltigen Erweiterungen der letzten Jahre

in Zusammenarbeit mit dem Architektenduo bergmeisterwolf

aus Brixen entstand ein Dialog zwischen historischer Struktur

und zeitgenössischer Architektur, zwischen der umliegenden,

behutsam gezähmten Landschaft und dem neuen Ostflügel

des Hauses, zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Beseelter Müssiggang

Foto © Frieder Blickle

Dass dabei Traditionsbewusstsein und zukunftsorientiertes

Handeln keine Gegensätze bilden, sondern Hand in Hand

Garanten für eine zeitlose Evolution sind, wird in diesem

Haus, das oft wie aus der Zeit gefallen wirkt, immer

wieder spürbar: Beim Lustwandeln durch den weitläufigen

Park, der mit immer neuen Ausblicken und einladenden

Plätzen überrascht; beim Geniessen der mehrfach ausgezeichneten

Küche, die sich der Regionalität und Saisonalität

verschrieben hat; beim Staunen, Erleben und Wandern

mit Blick auf eine der atemberaubendsten Bergkulissen

weit und breit.

Generationsübergreifendes Glück

„Kinder bringen nicht Unruhe, sondern Leben ins Haus“,

heisst es im Holzner bereits seit den 90er Jahren, als

man Gründungsmitglied der Familienhotels Südtirol war.

Wolfgang und Monika, selbst stolze Eltern von vier strammen

Buben, führen auch diese Familientradition fort: Im

Holzner heisst Familienurlaub nicht Urlaub voneinander,

der Schwerpunkt liegt vielmehr darin, unvergessliche

Erlebnisse für die ganze Familie zu bieten und einen Ort

von zeitloser Schönheit zu schaffen, wo alle Mitglieder

der Familie Erholung, Freude und Gemeinschaft erleben

können.

Reinen Herzens geniessen

So flattert Gastfreundschaft in Begleitung von Kinderlachen

von Raum zu Raum, durch historische Salons ebenso

wie von Blumenbeet zu Liegewiese im grossen Park, durch

das erholsam unaufgeregte Liberty Spa und springt zuletzt

laut platschend in den Endlospool. Wieder so ein Ort zum

Träumen und Sich-Vergessen, eingebettet in das herrliche

Panorama der Dolomiten und die sanften Hügel im Süden.

Auch hier finden ungetrübter Urlaubsgenuss und Verantwortung

für Natur und Umwelt nahtlos zueinander: Bereits seit

2008 werden die Pools, das Hotel und auch das Privathaus

der Familie Holzner mit sauberer Energie aus dem hauseigenen

Bioheizwerk versorgt.

Parkhotel Holzner **** S

Dorf 18, Oberbozen | I-39054 Ritten

Tel. +39 0471 345 231

info@parkhotel-holzner.com | parkhotel-holzner.com


20

WASSER Anzeige

AKTUELL

Foto © Alex Filz

Höhe, Weite, Freiheit:

Geheimtipp Eggental

Streifzüge zu Fuss und mit dem Bike durch das UNESCO-

Weltnaturerbe Dolomiten. Das Südtiroler Eggental liegt

romantisch in den Bergen. Ausgebreitet zwischen Rosengarten

und Latemar lockt es mit vielen Highlights: extra

viele Sonnenstunden bis weit in den Herbst hinein.

Ein Wanderwegenetz, das mehr als 500 Streckenkilometer

durch die unberührte Natur führt. Dazu kommt eine

sehr geringe Übernachtungskapazität – umgerechnet sind es

nämlich nur 24 Betten pro Quadratkilometer. Zur perfekten

Infrastruktur für Urlaub in der Abgeschiedenheit gehören

zahlreiche Aufstiegsanlagen, die die Gäste ohne Wartezeiten

die ersten Höhenmeter überwinden lassen. Beste Voraussetzungen

also für ungestörte Streifzüge durch das UNESCO-

Weltnaturerbe Dolomiten, sei es zu Fuss oder mit dem Bike.

Wanderparadies für die ganze Familie

Mitten rein zwischen die schroffen Felsen? Oder lieber

gemütlich durch Wälder und Wiesen wandern mit den

mächtigen Dolomiten als Kulisse? Im Südtiroler Eggental

muss man sich nicht festlegen und kann sich jeden Tag dank

einer grossen Auswahl an Touren und Aufstiegshilfen neu

entscheiden. Darum ist die Region der perfekte Urlaubsort

für die gesamte Familie: Egal ob sportlich oder genussvoll

veranlagt oder mit dem Kinderwagen unterwegs – hier findet

jeder seine persönliche Traumroute.

Eggentaler Bergkino: Weil die Natur

die schönsten Bilder zaubert

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch im Bergkino?

Hier lauschen Gäste den Stimmen der Natur und geniessen

Panoramablicke aufs UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten:

Wilde Bergketten, sanft gewellte Almflächen und weite

Wälder wechseln sich ab an den sechs besonders schönen

Aussichtspunkten, die entlang der Wanderwege installiert

wurden. Zum Beispiel bei den leicht erreichbaren Latemarwiesen,

wo permanent der Blockbuster Rosengarten gezeigt

wird. Auch zum Bergkino Waltherplatz dauert es nicht lang;

es schenkt eine phänomenale Aussicht auf unzählige Bergspitzen

wie Latemar, Schwarz- und Weisshorn, Ortler, Stubaier

und Zillertaler Alpen sowie Schlern. Egal, für welchen Film

man sich entscheidet: Eine Panoramatafel informiert jeweils

über die gezeigten Bergspitzen und -gruppen, ein Holzrahmen

definiert die Leinwand und die einem Kino nachempfundenen

Sitzgelegenheiten sind von einem einheimischen

Tischler aus regionalen Hölzern ökologisch hergestellt.

Frei sein auf der Sonnenseite der Dolomiten

Höhe, Weite, Freiheit – dieser Dreiklang begleitet Urlauber

durchs gesamte Eggental. Auch wer unten im Tal bleibt,

findet genügend Möglichkeiten für Spaziergänge und leichte

Wanderungen durch mehr als 140 Quadratkilometer Wald

und freie Wiesen. Eine gemütliche Wanderung verläuft von

Berg-Erlebnis-Auszeit im Hotel Cristal

Nach einem Wander- oder Biketag am Latemar

garantieren unser Innen- und Außenpool mit Sonnenterrasse

sowie der Wellnessbereich Entspannung

mit Bergblick. Und wie wär’s mit einem Besuch im

Golfclub Petersberg? Natürlich verwöhnen wir sie

rundum mit kulinarischer Top-Qualität.

Hotel Cristal ****S | I-39050 Obereggen | Tel. +39 0471 615511

info@hotelcristal.com | hotelcristal.com


EGGENTAL

21

Foto © Storyteller Labs

Foto © Eggental Tourismus Jens Staudt

Obereggen über den Templweg zum Karersee, der in allen

Blau- und Grünschattierungen schimmert. Die „Perle der

Dolomiten“ verdankt ihr einzigartiges Farbenspiel angeblich

einem liebeskranken Hexenmeister. Der hatte für eine hübsche

Nixe einen Regenbogen mit Juwelen in den Himmel

gezaubert. Doch die Angebetete tauchte einfach ab, und vor

lauter Wut zerschmetterte der Hexer sein Kunstwerk und

warf es ihr hinterher. Auf Ladinisch heisst der Karersee, in

dem sich die Nordwände des Latemar spiegeln, heute noch

„Lec de ergobando“, übersetzt: Regenbogensee.

Biken mit Herz: Zwischen Latemar und Rosengarten

führen zahlreiche Trails ins Glück

Das Eggental ist auch bestens für Biker und solche, die es

werden wollen, gerüstet: Radtransport mit dem Lift, spezialisierte

Hotels, GPS-Tourenportal und traumhafte Routen

vor gigantischer Dolomiten-Kulisse lassen keine Wünsche

offen. Es muss ja nicht immer die Latemar Ronda sein, die

als Mountainbike-Klassiker gilt und die man entweder als

sportliche Herausforderung oder als Tour für Einsteiger und

Familien mit Bahnunterstützung fahren kann. Auch wer das

Aktiv- entspannter Genuss ohne

Grenzen im Ganischgerhof

Lassen Sie sich nach dem Wandern, Golfen oder Radeln von

der Gourmetküche im ****S-Hotel und den Ganis Betrieben

mit dem einzigartigen kulinarischen Angebot der

"Ganis ¾ Pension Plus+" verwöhnen.

Ganischgerhof Mountain Resort & SPA****S | I-Deutschnofen

Tel. +39 0471 616504 | office@ganischgerhof.com | ganischger.com

Die Dolomiti Hotels im Eggental

Vier spezialisierte Hotels – eine Familie: wir sind Ihre Profis

für erlebnisreiche Genusstage am Fuße des Rosengartens

und des Latemars. Wandern und biken mit den bergbegeisterten

Familienmitgliedern und vorzügliche Speisen und

Weine genießen – dies alles in den faszinierenden Dolomiten.

info@dolomiti-hotels.net | dolomiti-hotels.net


22

EGGENTAL

Juni 2021

AKTUELL

Foto © Eggental Tourismus Jens Staudt

erste Mal in den Bergen aufs Bike steigt, findet genügend

Fahrspass auf breiten Forstwegen mit wenig Höhenmetern.

Gute (E-)Bikes können überall vor Ort geliehen werden;

genügend Ladestationen sorgen bei Bedarf für den Power-

Nachschub unterwegs.

Sonne, Mond und mehr: Urlaub im Sternendorf

Im Eggental können alle Hobby-Astronomen ihrer Leidenschaft

spielend leicht im Urlaub nachgehen. Die kleinen

Dörfer Steinegg und Gummer haben sich zum „Ersten

Europäischen Sternendorf“ zusammengeschlossen und

bieten ein kosmisches Rundumerlebnis mit Südtirols einziger

Sternwarte, Sonnenobservatorium und Planetarium.

Kleine Wanderung durchs Weltall gefällig? Dann empfiehlt

sich der leichte Planetenweg, der von Merkur bis

Pluto rund zehn Kilometer durch Wälder, Wiesen und ein

Biotop führt. Im Massstab eins zu einer Milliarde verdeutlicht

er das Grössenverhältnis unseres Sonnensystems und

erzählt via Schautafeln Spannendes über den jeweiligen

Himmelskörper.

Abends lockt dann die perfekte Aussicht auf den nächtlichen

Sternenhimmel inklusive Milchstrasse. Aufgrund der

geringen Lichtverschmutzung verlieh das italienische Portal

für Astro-Tourismus „Astronomitaly“ beiden Dörfern das

Prädikat „Gold“ für einen „der schönsten Nachthimmel in

Italien“. Tipp: Die Astro-Wirte, die zum Vollmond Köstlichkeiten

wie Mondfinsternis-Knödel oder Milchstrassen-

Milchreis auftischen, halten Teleskope für die Gäste bereit.

So kann jeder für sich in die Sterne gucken. Und sich danach

in einem stilvoll astronomisch eingerichteten Schlafzimmer

zur Ruhe betten.

Über das Eggental

Die sieben Orte des Eggentals liegen nur 20 Kilometer von

der Autobahnausfahrt Bozen Nord. Das Gebiet wird von

nur 9.300 Einwohnern bewohnt und erstreckt sich über

200 Quadratkilometer, davon sind 70 Prozent Waldfläche.

Wanderer haben im Angesicht des UNESCO-Weltnaturerbes

Dolomiten mit Rosengarten und Latemar gut 500 Kilometer

markierter Wege zur Auswahl. Unter besonderem Schutz

stehen die Naturparks Schlern-Rosengarten und die Bletterbachschlucht.

Insgesamt 30 Hütten und Buschenschänken

bieten traditionelle Südtiroler Köstlichkeiten an und laden

auf ihren grossen Sonnenterrassen zum Einkehren ein. Die

rund 5.000 Gästebetten verteilen sich auf 17 Hotels im

4-Sterne-Bereich sowie auf weitere 45 Hotels im 3-Sterne-

Bereich. Circa 65 Prozent der Unterkünfte – darunter

Apartments für unterschiedliche Ansprüche – sind klein und

familiengeführt. Die Orte und Berge des Eggentals kann

man dank des sanften Mobilitätsangebot auch ohne Auto

erkunden.

Eggental Tourismus

Dolomitenstrasse 4 | I-39056 Welschnofen

Tel. +39 0471 619 500

info@eggental.com | www.eggental.com

Ihre Gourmet-Adresse am Fuße des Latemar!

Ausgezeichnet mit 3 Hauben Gault Millau verwöhnen wir Sie im

Genießerhotel Sonnalp mit regional-mediterraner Leichtigkeit

und tollen Weinen. Traumhafte Ausblicke auf die Dolomiten und

aktiver Spass beim Wandern, Golfen und E-Biken ist garantiert.

Genießerhotel Sonnalp**** S | I-39050 Obereggen/Dolomiten | +39 0471 615842

info@sonnalp.com | www.sonnalp.com


AKTUELL Juni 2021 23

Foto © TV Dorf Tirol – Harald Wisthaler

Die Spronser Seen im Naturpark Texelgruppe

Der Zauber der Bergseen

Etwas ganz Besonderes ist es, Wasser

in Form von Bergseen zu geniessen.

Um diesen Zauber erleben zu können,

bedarf es meist langer Hochgebirgstouren,

der entsprechenden

Erfahrung oder, zusammen mit einem

Bergführer, einer guten Kondition.

Die Spronser Seenplatte im Naturpark

Texelgruppe sticht hier

besonders hervor: zehn Seen in einer

Höhenlage von 2.200 bis 2.600 Meter,

der grösste davon der Langsee (2,5 Kilometer

lang). Aber auch viele andere

kleinere Bergseen in den Dolomiten

und im Alpenbereich sind besondere

Kleinode. Umrankt von Sagen um

verborgene Schätze in ihrer Tiefe, wie

der Karersee am Fusse der Rotwand

und von König Laurins Rosengarten,

strahlen sie nicht selten einen mystischen

Zauber aus.

JA, AUCH DAS KLIMA MACHT

BEI UNS URLAUB …

Hier in einem der 32 Vitalpina Hotels,

die vor Kurzem, als erste Hotel-

Kooperation überhaupt, geschlossen

dem Klimaneutralitätsbündnis

beigetreten sind. Zero Emission,

für einen unbeschwerten Urlaub mit

wirklich gutem Gewissen.

VITALPINA® HOTELS

Südtirols Berg- und Naturlandschaften

von ihrer nachhaltigsten Seite

WWW.VITALPINA.INFO


24 KRAFTPLÄTZE

Juni 2021 KRAFTPLÄTZE

Foto © IDM Südtirol Harald Wisthaler

Auftanken und Ruhe finden.

Sich einlassen.

Kraftorte in Südtirol. Ruhe: ein Strom

positiven Fühlens. Good Vibes: esoterische

Bewusstseinserweiterung.

Verstärkte Sinneseindrücke. Energie:

pur und spürbar. Mystik: der Strom

des Atems. Ein und aus. Der Duft

von Erde und Wasser. Kaum wahrnehmbare

Geräusche. Erde unter den

Füssen. Frei werdende Emotionen.

Jeder von uns hat dies schon irgendwann

erfahren. Mehr oder weniger

intensiv.

Nicole Dominique Steiner

Kraftplätze: Südtirol ist nicht nur

das Paradies zwischen Nord und

Süd, das Herz der Dolomiten und der

unberührten, unmittelbaren Natur.

Südtirol ist auch ein Kraftplatz par

excellence.

Es gibt Orte, die etwas in uns zum

Erklingen bringen, was seit Urzeiten

verborgen im Menschen schlummert.

Was seine Essenz bestimmt und sein

unbewusstes Leben. Eine besondere

Sensibilität. Die Fähigkeit, ohne Code

zu kommunizieren, mit dem, was uns

umgibt, mit dem Ort, an dem wir uns

empfinden. Mit dem, was war, was ist

und was sein wird. Mit den Elementen

Wasser, Erde, Luft und Feuer. Was im

Alltag unter Stress, einer Vielzahl von

Impulsen, dem hektischen Leben des 21.

Jahrhunderts mit all seinen Ablenkungen

verborgen ist, kann zu neuem Leben

erweckt werden. Bringt uns unserem

Selbst näher. Kraftplätze verbinden uns

mit dem Kosmos, mit dem Universum,

nähren unsere Essenz. Südtirol ist mit

seiner Fülle an Natur, an Natur-Erleben,

an Schönheit, an Lebenskunst schon insgesamt

ein Kraftplatz. Eine Schatzkammer

an Kraftplätzen. Wer das Glück hat,

im rechten Moment einen solchen Ort

zu besuchen, kann sich seinem Zauber

nur schwer entziehen.

Der Hügel von Kloster Säben oberhalb von Klausen

Im Tal und auf höchsten Berggipfeln –

von 400 bis 2.500 Meter

Der auffälligste Kraftort Südtirols ist

der Schlern. Von weitem sichtbar ist

er ein Wahrzeichen Südtirols alpiner

Landschaft. Zwischen 1505 und

1510 fanden am Fuss des Schlerns,

auf Schloss Prösels, acht Frauen einen

grauenhaften Tod. Verhört, gefoltert

und verbrannt. Katharina, Anna,

Juliane, Dorothea … Hexen, hiess das

Urteil. Und Hexen sind noch heute

ein Souvenir, das an den Urlaub am

Schlern erinnert. Auf Puflatsch, dort

wo die Seiser Alm, Europas grösste

Hochalm gen Gröden abfällt, stehen

Foto © SMG Alex Filz


Foto © Dolomiten Ivan Daum

Foto © TG Castelfeder - Albert Ceolan

25

St. Hjppolyt

die Hexenbänke. Verwittert sind sie.

Abgerundet und glattgeschliffen von

Wind, Regen und Schnee der Jahrtausende.

Von weitem scheint es, als

hätte ein Riesenkind seine Bauklötze

liegen lassen. Eine Gruppe von

Augit-Porphyrit-Felsblöcken, Steine

magmatischen Ursprungs. Hier, heisst

es, hätten die Hexen am Hexensabbat

ihre wilden Tänze getanzt. Und

hier kann man sie noch heute spüren,

diese Kraftströme, die aus der

Erde durch die Steine in den ganzen

Körper zu dringen scheinen. In vorchristlicher

Zeit wurde hier die Sonne

angebetet. Die Hexenbänke sind imprägniert

mit Gesängen, Gebeten und

Gedanken. Und mit Energie.

Die byzantinische Festung auf dem

Hügel von Castelfeder

Vierzig Kilometer südlich vom Schlern

auf 400 Meter Höhe zwischen dem

Unterland und der Rückseite des Weisshorns.

Ein Porphyrhügel. Castelfeder.

Heute ein geschütztes Biotop, in der

Vergangenheit eine Bestattungs- und

Opferstätte, eine Siedlung von der

Wo das gute Leben zu Hause ist!

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Hoch oben am Berg, da ist der Himmel näher. Das gilt einmal

mehr, wenn vom Wellness- und Genusshotel Bacherhof

die Rede ist. Hier oben in Meransen, auf 1.414 Meter,

fällt das Geniessen nämlich erstaunlich leicht.

Aber was macht ein Hotel zum Genusshotel? Woran erkennt

man es, das gute Leben? Vielleicht an der Art und

Weise, wie Familie Pichler ihr Gastgebersein lebt. Offenherzig,

locker und mit einer Begeisterung für alles Schöne und

Gute, die ansteckt. Oder an der hohen Kunst des „Schnauzerzwirbelns“

– der Lieblingsdisziplin von Seniorchef und

Sommelier Toni. Das kulinarische Konzept: frisch, lokal,

gschmackig. Verarbeitet werden hauptsächlich Produkte

von lokalen Erzeugern. So bleiben die Wirtschaftskreisläufe

klein und die Lieferwege kurz. Im Weinkeller finden

Der Hügel von Castelfeder

sich edle Tropfen aus Südtirol und Italien – und so manche

Rarität. Das Bacherhof-Lebensgefühl könnte aber auch mit

dem Bergwellness-Angebot auf 1.200 Quadratmetern zu tun

haben. Hier warten verschiedene Saunen und Dampfbäder,

ein Innenpool und ein beheiztes Freibad. Und dann ist da ja

auch noch die Bergwelt der Almenregion Gitschberg Jochtal,

die es zu entdecken gilt! Mit der kostenlosen Gästekarte

„Almencard PLUS“ können Sie die Bergbahnen Gitschberg

Jochtal, alle öffentlichen Verkehrsmittel Südtirols und über

90 Museen kostenlos nutzen!

Hotel Bacherhof ****

Huberstrasse 16 | I-39037 Meransen

Tel. +39 0472 520 128

hotel@bacherhof.com | www.bacherhof.com

Foto © Silbersalz


26

KRAFTPLÄTZE

Foto © Wolfgang Gafriller

Foto © Kottersteger

Dreikirchen in Barbian

Die Gilfenklamm

Bronzezeit bis zur Spätantike. Eine

byzantinische Festung und hochmittelalterliche

Burg. Mehr als 160 Gebäude

sollen es gewesen sein. Die Spuren

der Menschen, die hier gelebt haben,

sind für das Auge kaum mehr sichtbar.

Wer innehält, die Augen schliesst, sich

einlässt auf die Vibrationen der Erde,

den Wind, die Sonne auf der Haut, der

meint, sie zu spüren, die Kraft, den

Strom gelebten Lebens.

Magnetfelder, Wasseradern,

Magie und Legende

Kraftorte wurden immer wieder auch

wissenschaftlich untersucht. Die Moderne

steht Geschichten und Legenden

mehr als skeptisch gegenüber. Nach-

gewiesen werden konnten allerdings

Erdmagnetfelder, höhere Radioaktivität,

Wasseradern und andere physikalische

Anomalien, die als Erklärung für

besonderes Empfinden dienen können.

An Kraftorten finden sich häufig sakrale

oder herrschaftliche Bauten. Der Hügel

des Klosters Säben über dem Eisacktal

ist ein typisches Beispiel. Bis im Jahr

Eintauchen und auftanken

Na, höchste Zeit für mehr Elan und neue Energie? Dann

ist hier der Ort, um Kraft zu schöpfen: Eppan an der Südtiroler

Weinstrasse belebt und bewegt durch „Burgen –

Seen – Wein“.

Erinnern Sie sich noch an das Gefühl der Frische, das

Prickeln beim Eintauchen ins kühle Nass? Ja, genau so

fühlt es sich an, wenn das Herz einen angeregten Satz macht.

Ein glücksseliger Moment. Und genau dafür hat Eppan an der

Weinstrasse gleich zwei Badeseen zu bieten, den Grossen und

Kleinen Montiggler See. Den ganzen Sommer über mit erfrischender

Wassertemperatur und einer ausgezeichneten Wasserqualität

gehören die Seen mitten im Landschaftsschutzgebiet

zu einem Ort, um die Lebensgeister zu aktivieren, um zahllose

Sonnenstrahlen zu tanken und die Kraftreserven aufzufüllen.

Tourismusverein Eppan

Bahnhofstrasse 7 | I-39057 Eppan an der Weinstrasse

Tel. +39 0471 66 22 06

info@eppan.com | www.eppan.com

Anzeige

Umgeben, ja, nahezu verborgen, von einem üppigen Mischwald

sind die Seen Ausflugsziel und Rückzugsoase gleichermassen.

Ein Geflecht von Wanderwegen führt über satten Waldboden

und dunkles Porphyrgestein hinein ins Grün. In Seelenruhe

spazieren, wandern, einfach sein. Neue Energie inhalieren

mit jedem Schritt. Und wer dann doch mehr will, sucht den

Kern von Eppan in den 180 antiken Ansitzen und Burgen, den

sorgsam gepflegten Weinkellern und den einladenden Gastronomiebetrieben.

Um nach dieser prickelnden Auszeit im Alltag

wieder mit neuem Schwung durchzustarten.

Foto © eppan.com Helmuth Rier


27

Foto © Dolomiten - Karl Gruber

Foto © Dolomiten - W. Rampl

AKTUELL

Juni 2021

27

Walfahrtskirche Heilig Geist in Ahrntal

Walfahrtskirche Heilig Kreuz in Alta Badia

1.000 war hier der Sitz des Bistums Sabiona,

dann wurde er nach Brixen verlegt.

Das Kloster, das erst vor wenigen

Wochen von den letzten Benediktinerinnen

– Klausur-Schwestern – verlassen

wurde, zählt als einer der ältesten Wallfahrtsorte

Tirols. Magie und Christentum.

Bis hier oben ist das Rauschen des

Flusses tief im Tal zu hören.

Keltische Opferstätten, römische

Siedlungen, sakrale Orte

Unweit vom Kloster ein weiterer

sakraler Kraftort. Dreikirchen bei

Barbian. Die drei Kirchen St. Gertrud,

St. Nikolaus und St. Magdalena

stammen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert.

Erbaut wurden sie auf einer

heidnischen Kultstätte, die den Quellgöttern

gewidmet war. Im Mittelalter

von Eremiten bewohnt, wurden die

Kirchen bald zu einem mystischen

Ort, der viele Menschen anzog, unter

anderem auch Sigmund Freud und

den Dichter Christian Morgenstern.

Die drei Kirchlein stehen dicht an

dicht auf 1.120 Meter Höhe und

bilden ein Dreieck. In der christli-

Ankommen und wohlfühlen

Anzeige

Das Ahrntal – kennen Sie? Nein? Schade. Von der Stadt

Bruneck geht es nach Norden, sanft und breit beginnend,

immer enger und steiler, je weiter Sie fahren. Im Hotel

Burgfrieden wohnen Sie in perfekter Lage, um die Umgebung

zu erkunden. Mit dem eigenen Auto, aber auch mit

der Bahn bis Bruneck und weiter mit dem Bus bis direkt

vor die Haustür. Auch weiter ins Tal führt Sie der Bus – bis

an den Talschluss nach Kasern.

Es wird nicht nur steiler und enger, auch höher! Wir

blicken auf 80 3.000er-Gipfel! Eine wahrlich imposante

Landschaft – die im Nordwesten an Tirol grenzt,

im Nordosten den Fuss des Grossvenedigers mit seinen

3.666 Metern Höhe erreicht und im Osten das Defereggental

in Osttirol berührt. Bis Sie allerdings dorthin gelangen,

gibt es im Tal viel zu erleben. Beginnen wir einfach mit dem

einzigartigen Feuerwehr-Museum im Hotel Burgfrieden,

denken wir an die kulinarischen Genüsse, die Sie erwarten.

Entspannen Sie am Bio-Schwimmteich am Waldrand nach

einer Radtour oder einer Erkundung des Ahrntales. Die

Stadt Bruneck, gegründet Mitte des 13. Jahrhunderts, zeigt

sich mit einer wunderbar erhaltenen Altstadt von seiner

besten Seite. Burg Taufers, Kulisse u. a. in Roman Polanskis

„Tanz der Vampire“, ist sicher ein Höhepunkt Ihres Besuches.

Familie Mairhofer freut sich auf Sie!

Hotel & Museum Burgfrieden ***

Schloss Neuhausstrasse 7 | I-39030 Gais

Tel. +39 0474 504 117

info@hotel-burgfrieden.com | www.hotel-burgfrieden.com

Foto © Elke Lessnig

Foto © Elke Lessnig


28 KRAFTPLÄTZE

Foto © SMG Clemens Zahn

Die Kultstätte der Stoanernen Mandln

chen Ikonographie entspricht das

Dreieck dem Symbol des allsehenden

Auges Gottes, das sie wiederum aus

der Kabbala übernommen hat, der

mystischen Tradition des Judentums.

Ein Hinweis also auf magische Kräfte,

die sich hier fangen. An Symbolik

mangelt es nicht.

Der sagenumwobene Platz

der Stoanernen Mandln

Über hundert Steinfiguren reihen

sich aneinander – in ihrer Mitte das

Gipfelkreuz des Schöneck. Es ist

immer noch ein Rätsel, was es mit

diesen Figuren auf sich hat und wie

sie entstanden sind. Die Theorien

reichen vom Zeitvertreib von Hirten

oder Wanderern bis in die finstere

Vergangenheit: Damals soll dieser Ort

angeblich den Hexen als Kultstätte

gedient haben. Auch ob die ersten

der Mandln wirklich von den Kelten

stammen, ist unklar – trotzdem fühlt

man sich hier an einem magischen

Kraftplatz in den Sarntaler Alpen. Und

als besondere Zugabe: ein sagenhaftes

Panorama von der Ortler-Gruppe im

Westen über den Alpenhauptkamm bis

zu den Dolomiten.

Mystische Erfahrungen am stillen

Seeufer oder im tosenden Wasser

Foto © Wasserfall Tauferer Ahrntal

Mit Wasser werden ganz besondere

mystische Erfahrungen verbunden.

Wasser ist ein unentbehrliches Element.

Ohne Wasser sterben wir,

Wasser ist allerdings selbst auch ein

todbringendes Element und gleichzeitig

ein Medium der besonderen Erfahrungen.

Sei es durch Meditation oder

ganz einfach durch Kontem-plation.

An einem stillen Seeufer im Tal oder

an einem der zehn Seen der Spronser

Seenplatte zwischen 2.200 und 2.600

Meter Höhe im Naturpark Texelgruppe.

Inmitten eines rauschenden

Flusses. Oder in einer Klamm. Die

Gilfenklamm am Eingang des Ratschingstals

bei Sterzing führt über

enge Steige, Stege und Treppen immer

tiefer hinein in die tosende Gewalt

des Wassers. Das Rauschen erfüllt die

Ohren, die Haut spürt die prickelnde

Feuchtigkeit tausender Mikrotröpfchen,

alles andere verschwimmt hier,

tu per tu mit den Elementen. Selbst

das hochalpine Gelände wartet mit

neben dem Staunen ob der Schönheit

mit Erfahrungen der besonderen

Natur auf.

Eintauchen und geniessen

Wer darin kein Netzwerk an höherer

Harmonie, sondern nur Naturphänomen

erkennen kann, wird nicht

umhinkommen, die Natur für ihre

ausserordentliche Vielseitigkeit zu bewundern.

Sich ausgestreckt auf einen

sonnenwarmen platten Stein zu legen,

muss nicht unbedingt mystische Erfahrungen

zur Folge haben. Aber ein besonderes

Eintauchen in die Natur. Die

Wärme des sonnenerhitzten Steins, das

leichte Erschauern, wenn man mit dem

Finger bestimmte Linien nachfährt. Ob

man daran glaubt, ist nicht wichtig.

Was zählt, ist sich einzulassen auf die

Schönheit, auf die Einzigartigkeit der

Landschaft. Die Magie kommt dann

von ganz allein.


Juni 2021

Foto © Freddy Planinschek

29

Genussmomente

auf höchstem Niveau

Alta Badia ist der ideale Ort, um kostbare

Augenblicke in den Bergen zu

erleben sowie die ladinische Kultur

und die hochwertige Gastronomie zu

entdecken.

Alta Badia im Herzen der südtiroler

UNESCO-Weltnaturerbes Dolomiten,

ist ein authentischer, kulturträchtiger

Ort mit tausendjährigen Traditionen,

welche die Ladiner, die Bewohner

dieser Gegend, pflegen und verehren.

Dank der Initiative „Nos Ladins – Wir

Ladiner“, welche während der ganzen

Sommersaison angeboten wird, hat

man die Möglichkeit, das Gebiet ein

paar Stunden lang wie echte Einheimische

zu erleben. Das Ziel der Initiative

ist, den zahlreichen Touristen des Tals

die heimischen Traditionen näherzubringen,

damit sie mit der Erfahrung

vieler unvergesslicher Erlebnisse

wieder in ihre eigene Heimat zurückkehren

können.

Sommerliche Gaumenfreude

Von Juli bis September lädt die Verkostungsreihe

„Vins alaleria – Weine unter

freiem Himmel“ zu einem unvergesslichen

Outdoor-Erlebnis ein, bei dem

die Teilnehmer die besten Weine der

Region in Begleitung eines fachkundigen

Sommeliers kennenlernen können. Die

ausgewählten Locations im Herzen der

Dolomiten bieten die perfekte Kulisse,

um die vielseitigen Facetten der Südtiroler

Weine zu entdecken. Die neun

Termine der Verkostungsreihe haben

verschiedene Schwerpunkte wie Weiss-,

Rot- oder Süssweine oder die Kombination

mit erlesenen Käsesorten. Neben

diesen Terminen im Zeichen Südtiroler

Spitzenweine werden zwei Abende

veranstaltet, die Gin und Destillaten aus

der Region gewidmet sind. Den Reigen

an kulinarischen Events schliesst auch

in diesem Jahr die Veranstaltung „Saus

dl altonn“ im September, die zu einem

erlebnisreichen Herbst mit den besten

lokalen Produkten und Herstellern sowie

ausgewählten Sterneköchen einlädt. Vom

12. bis zum 26. September werden die

teilnehmenden Hütten ein Menü mit

einem lokalen Produkt servieren, das

ihnen zugeteilt wurde. Ausserdem werden

verschiedene Aktivitäten geboten,

wie ein Besuch eines Bergbauernhofs

oder das Frühstück am Berg, bei denen

man die Gelegenheit hat, im Zeichen

von Entspannung inmitten der Natur

die Besonderheiten des Gebiets zu dieser

Jahreszeit zu entdecken. Weitere Informationen

unter: www.altabadia.org

EIN EINZIGARTIGER AUFENTHALT

INMITTEN DER DOLOMITEN, …

… ein unvergessliches

Erlebnis, das Ihnen angenehme

und anregende

Momente schenken

wird.

Str. Pre de vì, 11 | I-39036 St. Kassian – Alta Badia | Tel. +39 0471 849424 | info@gran-paradiso.it | www.gran-paradiso.it


30 KRONPLATZ

Juni 2021

Foto © Skirama Kronplatz

Foto © IDM Südtirol Harald Wisthaler

Start in den Sommer

Schloss Bruneck

Nach der ausgefallenen Wintersaison

wurde in der Ferienregion rund um

den Kronplatz einiges unternommen,

um den Neustart im Sommer so

sicher und attraktiv wie möglich zu

gestalten.

In Bruneck, dem Hauptort des

Pustertals, laufen die geografischen

Fäden zusammen: Das Ahrntal und

das Gadertal münden ins grüne Pustertal,

die Ahr fliesst in die Rienz und

mondänes Flair trifft auf das urtypische

Südtirol in Form von Architektur

sowie Kultur- und Freizeitangeboten.

Das Schloss Bruneck auf seinem

bewaldeten Hügel und die Rainkirche

prägen das Stadtbild schon von

Weitem. Es wundert nicht, dass die

Einheimischen durch die Nähe zu

ihrem Hausberg Kronplatz einen

aktiven und gesundheitsorientierten

Lebensstil führen.

Tummelplatz für Kulturinteressierte,

Erholungssuchende und Abenteurer

Während man im Winter auf einem der

beliebtesten Skiberge Südtirols 119 Pistenkilometer

geniessen kann, hat der

Kronplatz auch im Sommer einiges zu

bieten: Von den Downhill-Strecken über

einem begehbaren Indianerdorf bis zu Panorama-Rundwanderwegen

ist sowohl für

Biker als auch für gemütliche Wanderer

alles dabei. Am Gipfel des Kronplatz wird

das Thema Berg auch museal zelebriert:

im von Zaha Hadid geplanten Messner

Mountain Museum Corones über traditionelle

Alpingeschichte sowie im LUMEN,

dem neuen Museum für Bergfotografie.

Aktivurlaub erleben

Das direkt am Kronplatz gelegene Dorf

Olang hat neben der direkten Anbindung

zu den Aufstiegsanlagen zahlreiche Wander-

und Bikerouten in petto. Die Fahrradroute

Pustertal, die durch Olang führt,

verläuft an der Bahnlinie des öffentlichen

Verkehrsnetzes mit der Möglichkeit des

Radtransports, wodurch besonders familienfreundliche

Touren möglich sind. In

der Kid’s Area Panorama werden je nach

Jahreszeiten besondere Attraktionen für

Kinder aufgebaut: von einer Rodelbahn

über eine Skiübungspiste bis hin zu einer

Reifen-Spassbahn im Winter, von einem

3D-Bogenparcours über ein Riesen-Luftkissen

bis hin zu einem Tubing-Park im

Sommer. Die im Sommer geöffnete Kinderwelt

begeistert die kleinen Abenteurer

mit einem Waldspielplatz, einer Wasserwelt,

dem Kletterareal und dem Baumhauspfad.

Von Olang aus gelangt man

direkt in den Naturpark Fanes-Sennes-

Prags, wo Kinder die Chance haben, sich

die Umgebung als „Dolomiti Ranger“

zu erkunden. In Begleitung von Naturexperten

und Naturparkhaus-Betreuern

wird das UNESCO-Welterbe Dolomiten

entdeckt und erforscht.

Foto © Armin Huber Foto © Armin Huber

Glück und Gaumenfreuden

Foto © Armin Huber

Foto © Armin Huber

Fam. Niederwolfsgruber-Carli | St. Nikolausstr. 11 | I-39030 Oberwielenbach | Percha | Tel. +39 0474 401 202 | info@rommisa.com | www.rommisa.com


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Wohlfühlgarantie

im Herzen der Dolomiten

Der Almhof Call bietet Wellness pur, Gourmet-Highlights

für Geniesser und faszinierende Freizeitaktivitäten in

atemberaubender Dolomiten-Landschaft – prickelnde

Action inklusive.

Ankommen, wohlfühlen, abschalten: Inmitten der

Dolomiten, umgeben von atemberaubenden Felsformationen,

bietet das Wellnesshotel Almhof Call seinen

Gästen Erholung pur und ist ein idealer Ausgangspunkt für

Wanderungen in einzigartige Naturlandschaften. Denn mit

seiner imposanten Bergwelt und den weitläufigen Wegen

gehört St. Vigil im Gadertal zu den schönsten Zielen

für Wanderer und Gipfelstürmer. Tauchen Sie ein in die

unberührte Natur der Dolomiten und den faszinierenden

Naturpark Fanes-Sennes-Prags.

Sie sind lieber auf zwei Rädern unterwegs? Eine Vielzahl

an Tracks und Forstwege bietet zahlreiche Möglichkeiten –

vom einfachen Ausflug bis hin zur Ganztagestour. Abends

bringen Sie Ihre müden Muskeln in unserem ausgedehnten

Wellness- und Saunabereich wieder in Schwung: Denn Ihr

Wohlbefinden steht im Almhof Call an erster Stelle. Den

Alltag werden Sie hier schnell vergessen. Morgens begrüsst

sie ein Rundum-Panorama, das seinesgleichen sucht: Die

Dolomiten machen Lust auf mehr. Und ganz egal ob Ihr

Herz fürs Wandern, Radfahren oder für Hoch- und Klet-

tertouren schlägt – in den Dolomiten finden Sie, wonach

Sie suchen.

Beauty

Im BELSANA Beauty- und Massagezentrum mit Physiotherapie

verwöhnen Sie wohltuende Packungen und

Körpermodellagen.

Wellness

Egal ob Sie Ihren Körper entschlacken, in der Sauna schwitzen

oder einfach nur im Erlebnis-Hallenbad entspannen

wollen – im Almhof Call werden Sie fachkundig betreut. Als

Belvita Leading Wellnesshotel ist der Almhof Call Garant

für hochqualitative Wellness in Südtirol und bietet allen

Gästen ein umfangreiches Wohlfühlprogramm.

Gourmet

Täglich verwöhnt Sie der Küchenchef mit Südtiroler Spezialitäten

und anderen Köstlichkeiten. Denn auch Genuss ist

Wellness im Südtiroler Almhof Call.

Almhof Hotel Call **** S

Plazorestrasse 8 | I-39030 St. Vigil/Enneberg

Tel. +39 0474 501 043

info@almhof-call.com | www.almhof-call.com


Was und Wo in Südtirol!

Höhenkirchlein

St.

Hippolyt

Partschinser Wasser fall

Brenner

20

16

U3

Sterzin

Reschenpass

1

2

16

4 5

23

23

23

15

25

Müstair

23

6

Glurns

3

Etsch

24

6

23

23

19

5

23 2

23

23

34

23

7

1

23 12

13

10 11 14

23

7

Meran

10

18

19

3

Bozen

Klausen

14

12 13

2

4

1

Reschensee

Foto ©

IDM Südtirol/Marion Lafogler

Graun

6.300.000m 2

28 m tief

K alterer

See

Foto © IDM Südtirol/BENJAMIN PFITSCHER

Kaltern

1.310.000m 2

6 m tief

Trient/

Verona

8

7

9

26

10

9

8

Leifers

23 20

21

21

21

20

23

22

21

Stoanerne

Foto © Südtirol Marketing/Clemens Zahn

Einige Entfernungen

Legende

Bern - Bozen (über Inntal)

Basel - Brennerpass (über Inntal)

Zürich - Bruneck (über Inntal)

522 km

406 km

388 km

Stadt

Eisenbahnlinie

Hotels & Tourismusvereine

(mit Seitenverweis)

Seen, Flüsse & Wasserfall

St. Gallen - Meran (über Vinschgau)

263 km

Autobahn

Kraftplätze


Rienz

Rasen Antholz

420.000m 2

38 m tief

Antholzer

See

11

Foto ©

IDM Südtirol/Manuel Kottersteger

Heilig

Kreuz

Kirche

18

Ahrntal

Ahr

Neves

Stausee

U2

g

23

23

Reintal

Antholzer See

23

25

16

23

Brixen

19

23

15

14

23

3 17

23

23

23

23

18

30

17

Ahr

27

30 31

Bruneck

12

29

11

Rienz

21

20

22

23

23

Schlern

Dürren See

23

23

23

Cortina/

Venedig

Sillian

Dürrensee

Foto ©

IDM Südtirol/Harald Wisthaler

Toblach

180.000m 2

3,5 m tief

Seen, Flüsse & Wasserfall

13

21

M andln

Welschnofen

35.000m 2

22 m tief

Karer

Foto ©

See

Kraftplätze

IDM Südtirol/Tiberio Sorvillo

Foto ©

IDM Südtirol/Harald Wisthaler

1 Höhenkirchlein St. Hippolyt 11 Wallfahrtskirche von Heilig Geist

2 St. Vigilius Kirche 12 Die Heilig Kreuz Kirche

3 Stoanerne Mandln 13 Dreikirchen in Barbian

4 Rittner Erdpyramiden 14 Kloster Säben

5 St. Prokulus Kirche 15 Flitzer Wasserfall

6 Tartscher Bichl 16 Ridnaun Schneeberg

7 Eislöcher bei Eppan 17 Schlern

8 Hügel Castelfeder 18 Hexenstein und Teufelstein

9 Leuchtenburg 19 Schalenstein von Elvas

10 Menhire und Schalensteine 20 Pflersch/Feuerstein

1 Reschensee

2 Haider See

3 Etsch

4 Vernagter Stausee

5 Spronser See

6 Weissbrunsee

7 Felixer Weiher oder Tretsee

8 Fennberger See

9 Kalterer See

10 Gr. und kl. Montiggler See

11 Rienz

12 Wolfsgrubener See

13 Karersee

14 Völser Weiher

15 Durnholzer See

16 Vahrner See

17 Issinger Weiher

18 Neves-Stausee

19 Partschinser Wasserfall

20 Antholzer See

21 Pragser Wildsee

22 Toblacher See

23 Dürrensee

24 Zufittsee oder Martellder Stausee

25 Eisack


TOP

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