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landundleute

Kostenlos an alle Haushalte

Land und Leute

25. Jahrgang - Ausgabe 6 - Juni 2021

www.land-und-leute.de - 05022-1363

Das Magazin für die Mittelweser-Region

Samtgemeinden Marklohe u Heemsen

Foto: Land und Leute


Ihr zuverlässiger Handwerks- und Servicebetrieb

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Land und Leute Mittelweser-Region uNiedersachsent Seite 3

Mehr als 100 Sehenswürdigkeiten

entlang der Niedersächsischen Spargelstraße

Niedersachsen. Es ist wieder soweit, der heimische Spargel

ist da. Entlang der 750 km langen Niedersächsischen

Impressum:

Land und Leute

für die Mittelweser-Region:

Herausgeber: Verlag Land und Leute, Elke Backhaus

Bremer Straße 24, 31608 Marklohe/Neulohe

Anzeigen: Klaus Eckelmann, Elke Backhaus

Redaktion:

Elke Backhaus

Satz & Layout:

Klaus Eckelmann

Druck:

Weserdruckerei, Stolzenau

Auflage:

4.000 Exemplare

Vertrieb : In den Samtgemeinden Marklohe und Heemsen.

durch Hausverteilung / Auflagestellen / online

Kostenlos, ein Anspruch besteht nicht!

Telefon: 0 50 22 - 13 63

Spargelstraße ein gewohntes und beliebtes Bild, wächst doch

jeder fünfte deutsche Spargel hier in Niedersachsen. Die am

19. März 1998 gegründete Niedersächsische Spargelstraße

verbindet die Regionen Hannover, Braunschweiger Land, Lüneburger

Heide, Mittelweser und das Oldenburger Münsterland

auf einem 750 Kilometer langen Rundkurs. Die Niedersächsische

Spargelstraße hat neben Spargel jedoch noch

viel mehr zu bieten: Restaurants, Hotels, Spargelhöfe, große

und kleine Orte mit Sehenswürdigkeiten, Radtouren, weite

Landschaften, Moore, Seen und vieles mehr, laden die Besucher

zu spannenden Erlebnissen ein. Und damit niemand vom

Weg abkommt, gibt es jetzt die komplette Route der touristischen

Straße in einer App mit Navigationsfunktion. Foto:

E-mail:

redaktion@land-und-leute.de

web:

www.land-und-leute.de

Redaktionsschluss für die Juli-Ausgabe ist der 21. Juni 2021

Weitere Monats-Magazine aus unserem Verlag:

Ausgabe: Aue-Bote Hausverteilung in der

Samtgemeinde Liebenau.

Auflage 3.000 Exemplare

e-mail: liebenau@aue-bote.de

Veranstaltungskalender

und Messe-Journale

Nachdruck, auch in Auszügen, nur mit Genehmigung unseres Verlages.

Die Redaktion behält sich Kürzungen der eingereichten Artikel

vor. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.

Dagobert Strecker, 1. Vorsitzender der Niedersächsischen

Spargelstraße

„Dreamango“ kann kostenfrei im Applestore oder dem Google

Playstore heruntergeladen werden. „133 so genannte

Points of Interest - Orte von Interesse - sind entlang der Route

zu entdecken. Und wer lieber mit einer echten Karte unterwegs

ist, für den gibt es die Faltkarte mit dem Verlauf und

den entsprechenden Informationen über Spargel, die Orte

und die Sehenswürdigkeiten“, freut sich Dagobert Strecker,

Vorsitzender des Vereins. „Der hochwertige niedersächsische

Spargel muss in diesem Jahr leider überwiegend zu Hause

verzehrt werden. Gekauft werden kann er in den vielen Hof

läden entlang der Spargelstraße oder auf den Wochenmärkten.

Manche Gastronomiebetriebe bieten Spargelgerichte im

Außerhausverkauf an, sogar „Wohnmobildinner“ gibt es.

Dabei wird das Essen coronakonform zum parkenden Wohnmobil

gebracht“, ergänzt Janna Giere, Leiterin der Geschäftsstelle

in Burgdorf abschließend.

Die kostenfreie Faltkarte und

weitere Informationen gibt es

bei:Niedersächsische Spargelstraße

e.V., Vor dem Hann. Tor

1, 31303 Burgdorf, Tel. (05136)

898-110, Fax: (05136) 898-112,

www.spargelstrasse.com

Janna Giere

Nachtrag der Redaktion:

Restaurantöffnungen

stehen kurz bevor!


Seite 4 uSG Marklohet Land und Leute Mittelweser-Region

75 Blutspender*innen in Marklohe

Marklohe. Das Team vom Blutspendedienst aus Springe

und die Vorsitzende des DRK – Ortsverein Lemke – Oyle, Ursula

Wesely konnten beim Blutspenden im Ev. Gemeindehaus

in Marklohe 75 Frauen und Männer begrüßen, die ihren Lebenssaft

spendeten. Erfreulicherweise waren auch wieder vier

Erstspender erschienen. Alle Spenderinnen und Spender erhielten

ein Lunchpaket. Zu den Jubiläumsspendern zählten:

Mirjam Schäfer, die ein kleines Präsent für die 60. Spende in

Empfang nehmen konnte. Tina Greven und Benjamin Kunkel

waren zur 40. Spende erschienen und Jarren Lühring (30.)

und Nicole Bade (25.) sowie Eberhard Marx der zum 10. Mal

spendete, erhielten ebenfalls neben dem Lunchpaket eine

Kleinigkeit. Eine Tasse, den sogenannten „Heldenpott“

bekam Katharina Herbst für die fünfte Spende. Zu den Erstspendern

gehörten Johanna Gerking und Jessica Sinsch. Einige

Spenderinnen und Spender wollten nicht namentlich

genannt werden. Die Vorsitzende bedankte sich bei dem

Team, ihren Helferinnen und allen Spenderinnen und Spendern,

dass sie trotz der strengen Hygieneregeln so zahlreich

erschienen sind. Der nächste Blutspendetermin ist am Mittwoch,

28. Juli 2021, dann im Gasthaus Oyler Berg.

Text & Foto: Uwe Schiebe

Foto: Claudia Süssenbach vom DRK Lemke – Oyle bedankt

sich mit einem Lunchpaket bei Maik Rabe für die 66. Blutspende.

www.land-und-leute.de

Völlers ruft zur Teilnahme am Tag der kleinen Forscher unter

dem Motto „Papier – das fetzt!“ auf

Landkreis. Was Papier wohl so alles kann? Unter dem

Motto „Papier – das fetzt!“ lädt die heimische Bundestagsabgeordnete

Marja-Liisa Völlers (SPD) und das Haus der kleinen

Forscher dazu ein, diesen wichtigen Werkstoff zu

erforschen.

Papier ist eines der wichtigsten und vielseitigsten Materialien,

wenn es sich um Malen und Basteln dreht. Doch nicht nur

dafür ist Papier sehr praktisch. In unserem Alltag ist Papier

gar nicht mehr wegzudenken, geschweige denn zu umgehen.

Doch wie wird dieser Werkstoff hergestellt? Was benötigt es

für Ressourcen?

Das sollen die Kinder mit ihren Erzieherinnen und Erziehern

oder Lehrkräften am „Tag der kleinen Forscher“ am 16. Juni

2021 herausfinden. Daran teilnehmen lässt sich im Rahmen

eines Forscherfests, einer Projektwoche oder einer anderen,

besonderen Aktion. Dabei sollten die aktuellen Corona-Maßnahmen

berücksichtigt werden.

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist ein bundesweiter Mitmachtag.

Er widmet sich jedes Jahr einem neuen, spannenden

Thema rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften,

Technik (MINT) und Nachhaltigkeit und zeigt: Gute

frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung macht Kinder

stark und befähigt sie, selbstbestimmt und verantwortungsvoll

zu handeln. Auf der Website zum Aktionstag unter

www.tag-der-kleinen-forscher.de gibt es spannende begleitende

Forscheraktivitäten, an denen sich Bildungseinrichtungen

bei den Vorbereitungen ihrer Aktionen orientieren

können.

Dazu Marja-Liisa Völlers (SPD): „Kindern frühzeitig einen Weg

zu Bildung zu ermöglichen und zu ebnen, ist unheimlich

wichtig. Das gleichzeitig noch mit Spaß und Freude am Unterricht

zu verbinden, ist eine Herausforderung für alle Pädagoginnen

und Pädagogen. Doch genau dafür ist der „Tag

der kleinen Forscher“ der perfekte Ausgleich. Als Projekttag

oder Projektaktion können Kinder sich hier vertiefend mit

Themenbereichen auseinandersetzen und sich so auch selbstständig

mit speziellen Aufgaben beschäftigen.“

Frederik Jagielski


Land und Leute Mittelweser-Region uLK Nienburgt Seite 5

Völlers setzt sich für ein gutes berufliches Bildungsangebot

im ländlichen Raum ein

Landkreis. Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete

Marja-Liisa Völlers führte auf Einladung der SPD-Bundestagskandidatin

für den Bundestagswahlkreis Diepholz - Nienburg

I, Peggy Schierenbeck, ein Gespräch mit Unternehmerinnen

und Unternehmern sowie Vertreter der IHK, der Kreishandwerkerschaft,

der Berufsbildungsstätte und Azubis. Neben

den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ging es

insbesondere um die Frage der besseren und frühzeitigen Unterstützung

für Jugendliche bei der Berufsorientierung.

In dem offenen und guten Austausch war die Berufsorientierung

von Jugendlichen das zentrale Thema. So wurde vor

allem über Perspektiven diskutiert, um junge Menschen bei

ihrer Berufsorientierung möglichst frühzeitig zu unterstützen.

Die Beteiligten waren sich einig: Bestehende Konzepte wie

Berufsparcours, Zukunftstage, Praktika, Kooperationen mit

allgemeinbildenden Schulen und Berufsschule, sollten auch

im ländlichen Raum angeboten werden.

Dazu Marja-Liisa Völlers (SPD): "Der ländliche Raum bringt

genauso viele intelligente und motivierte junge Menschen

hervor wie anderswo. Allerdings fällt es ihnen dort oft

schwer, die richtige Ausbildung oder den passenden Berufseinstieg

zu finden. Deshalb müssen wir uns in der Politik mit

den Verbänden wie der IHK und der Handelskammer, den

Gewerkschaften sowie den Unternehmen, zusammensetzen

und dies verbessern."

Auch dazu Peggy Schierenbeck (SPD): "Diese Veranstaltung

hat genau dieses Ziel umgesetzt. Und sie hat gezeigt, dass

die Formate, die bereits vorhanden sind, wie zum Beispiel der

Berufsparcour, erfolgreich sind und weiter ausgebaut werden.

Und ich freue mich, dass meine Kernbotschaft, dass eine

berufliche Ausbildung und ein Studium gleichwertig sind und

den jungen Menschen auf beiden Wegen alle Möglichkeiten

offen stehen."

Zudem wurde auch der Bereich der beruflichen Bildung durch

Corona stark beeinträchtig. So konnten und können immer

noch viele Auszubildende keine praktischen Erfahrungen

sammeln. Dies stellt viele Auszubildende, aber auch die Betriebe,

vor ein großes Problem, da praktisches Wissen häufig

nicht kompensiert werden kann. Besonders betroffen sind

dabei etwa Bereiche wie das Hotel- und Gastgewerbe, die

Gastronomie oder auch der Bühnenbau.

Marja-Liisa Völlers (SPD): "Als Bildungspolitikerin und Lehre-

rin liegt mir das Thema Bildung besonders am Herzen. Häufig

wird bei der Diskussion um bessere Bildung und Bildungschancen

aber der Bereich der beruflichen Bildung nicht stark

genug berücksichtigt. Dabei ist es besonders wichtig, den Jugendlichen

die Gleichwertigkeit von beruflicher Bildung und

Studium zu vermitteln. Niemand sollte ein Studium beginnen,

nur weil sie oder er denkt, studieren zu müssen. Denn was

für einige der richtige Weg sein mag, ist noch längst nicht

für alle so."

Ada Duensing

Landfrauen Bildersuch-Radtour

Wietzen. Der Landfrauenverein Wietzen hat für alle die gern

Rad fahren eine Fahrradrallye zusammengestellt. Jedes Team

kann, mit den vom Verein zur Verfügung gestellten Unterlagen,

individuell die Route fahren. Start ist an der Kirche in

Wietzen. Jede Gruppe kann die Route selbstständig in der

Zeit vom 13. bis 16. Juni radeln und ihren Startzeitpunkt dafür

selbst bestimmen.

Die Strecke ist 25 km lang und leicht zur fahren. Es müssen

Fotomotive gefunden und Fragen beantwortet werden. Für

die erfolgreichsten Teilnehmer gibt es kleine Gewinne.

Meldet euch bis zum 8. Juni an und radelt mit. Die Landfrauen

bitten um Beachtung der geltenden Corona-Regeln

auf der gesamten Strecke.

Anmeldung per E-Mail: Landfrauenverein-Wietzen@gmx.de,

telefonisch bei Bärbel Büchau, 05022-8394 oder Elke Märtens

Tel. 05022-8318. Nach der Anmeldung gibt es weitere Infos

zum Ablauf.

Elke Märtens

Auch in Holte-Langeln in diesem

Jahr kein Schützenfest

Holte-Langeln. Auch in diesem Jahr findet, aufgrund der

anhaltenden Corona Pandemie, in Holte- Langeln kein Schützenfest

statt. Wir bedauern diese Absage sehr und hoffen im

nächsten Jahr wieder feiern zu können.

Marlene Klußmeyer


Seite 6 uSG Liebenaut Land und Leute Mittelweser-Region

DER WALDFRIEDHOF E

Konzept des neuen Waldfriedhofs

Jeder gekennzeichnete Baum bietet bis zu 12 Ruheplätze, die

individuell ausgewählt werden können. Alternativ ist es auch

möglich, seinen Lieblingsbaum eigens pflanzen zu lassen

oder einen bestehenden auszuwählen, zum Beispiel als exklusiv

für die gesamte Familie oder Freunde reservierten „Familien

& Freundebaum“.

Blick in den historischen Friedhof Eickhof

Liebenau. Der neu gestaltete Waldfriedhof Eickhof im

Nienburger Land geht mit einem innovativen Konzept ungewöhnliche

Wege und spannt den Bogen von jahrhundertealter

Tradition zur digitalen Welt. Die einstige adelige Grablege

wurde um das historische Parkgelände von Schloss Eickhof in

Liebenau erweitert und ist für Interessierte sogar online

interaktiv zu begehen.

Blick auf den keltischen Baumkreis & ökumenische Andachtsstelle.

Der keltische Baumkreis bietet dafür eine wunderbare Anregung,

sich die passende Baumsorte zu suchen. Zum innovativen

Konzept des Waldfriedhofs erklärt Alexander

Schönburg-Hartenstein vom Waldfriedhof Eickhof: „Bei der

Gestaltung des Waldfriedhofs war uns von Anfang an wichtig,

unseren Interessenten das beste Servicelevel zu bieten –

von der persönlichen Betreuung im Trauerfall bis hin zu den

aktuellsten digitalen Möglichkeiten.“Digitale Innovationsführerschaft,

als in Deutschland einzigartigen zusätzliche Service,

bietet der Waldfriedhof ein umfassendes digitales Konzept

für Besucherinnen und Besucher an.

Pflanzung des Eröffnungsbaums durch Alexander

Schönburg-Hartenstein, stv. SG Bürgermeister Dieter

Korte und Jens-J. Jacobi.

Am 12. 5. 2021 wurde der Waldfriedhof Eickhof im Nienburger

Land offiziell eröffnet. Mit Vertretern der Kirche und

Gemeinde wurde eine kurze Zeremonie abgehalten. Schattige

Wege unter alten Bäumen, schöne Plätze und Bänke zum

Verweilen und sogar ein neugeschaffener keltischer Baumkreis

laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, den liebevoll

gestalteten Waldfriedhof Eickhof als Ort des Lebens, des

natürlichen Werdens und Vergehens, zu begreifen.

Hier ruhen die Verstorbenen unter lebendigen, wachsenden

Bäumen, beschirmt und umgeben von der wunderschönen

Natur. Sogar steinzeitliche Findlinge befinden sich auf dem

Gelände, die ebenfalls als letzte Ruhestätte ausgewählt werden

können. Jeder, der seine Angehörigen hier besucht und

ihrer gedenkt, soll sich frei fühlen, der schönen Momente im

gemeinsamen Leben zu gedenken.

Blick auf Bank & Wald

Über eine Online-Suchfunktion können Gräber mit Namen

gefunden und virtuell besucht werden. Weiter ist es möglich,

sich virtuell durch den Waldfriedhof zu bewegen. Sogar die

letzte Ruhestätte kann per Computer besichtigt und reserviert

werden – eine ideale Möglichkeit für jene Interessentinnen

und Interessenten, denen z. B. aus gesundheitlichen


ICKHOF IST ERÖFFNET

Gründen ein persönliches Kommen nicht möglich ist. „Natürlich

ersetzt unser digitales Konzept nicht die einfühlende

persönliche Beratung – denn gerade im Trauerfall ist es unendlich

wichtig, sich gut betreut und aufgehoben zu fühlen.

Wir verstehen unser Online-Angebot vielmehr als sinnvolle

und praktische Ergänzung, die aus dem heutigen Leben nicht

mehr wegzudenken ist“, so Jens Jacobi vom Forstgut.

Der Waldfriedhof Eickhof setzt dazu auf die Online-Plattform

friedhofsplan.de der PBSGEO GmbH aus Köln. Die PBSGEO

ist Marktführer für den digitalen Friedhofsplan im deutschsprachigen

Raum.

Eröffnungsrede Jens J. Jacobi und Alexander Schönburg

- Hartenstein

Verbundenheit in der Region

Die Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Liebenau e.V.

und der Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau e.V. unterstreicht

die Verbundenheit und Verwurzelung des Waldfriedhofs

Eickhof im Nienburger Land mit der Gemeinde,

seinen Vereinen und den Bewohnern.

Die langfristige und partnerschaftliche Zielsetzung bildet die

Basis für eine nachhaltige Entwicklung, die den Betreibern

des Waldfriedhofs, dem Forstgut Eickhof, sehr am Herzen

liegt.

Land und Leute Mittelweser-Region uSG Liebenaut Seite 7

Die Eröffnung

Die evangelische Kirche war vertreten durch Pastor Niss, die

katholische Kirche durch Pfarrer Konjer. Beide gaben vor dem

historischen Friedhof Eickhof eine Segnung für das Gelände,

das in Zukunft einen Ort für Einkehr und Besinnung darstellen

soll. Zur Erinnerung an den Tag der Eröffnung pflanzten die

Betreiber des Waldfriedhofs, Alexander Schönburg-Hartenstein

und Jens Jacobi gemeinsam mit dem stv. SG Bürgermeister

Dieter Korte einen Eichenbaum. Diese Eiche steht

stell- vertretend für die Geschichte und den Namen des Waldfriedhofs,

wie auch für das Gesamtgelände der Eickhofer

Heide. Ebenso ist diese würdige Baumart auch immer ein

Symbol für Kraft, Beständigkeit und Langlebigkeit. Der stv.

SG Bürgermeister Dieter Korte sagt zum neuen Waldfriedhof

in Liebenau: „Wir freuen uns sehr, dass neben den kommunalen

und kirchlichen Friedhöfen eine Einrichtung hinzukommt,

die eine Bestattung in einem ganz besonderen

Umfeld ermöglicht. Dass ein Bedarf dafür besteht, sieht man

an ähnlichen Projekten, die bereits in anderen Gemeinden

existieren.

Der Standort in Liebenau zwischen dem Schloss und dem historischen

Friedhof es dafür in vielerlei Hinsicht ideal geeignet

ist und hat eine wirklich schöne Lage. Die Vorarbeit und die

Einbindung anderer lokaler Akteure ist aus meiner Sicht sehr

gelungen, so dass es dem Samtgemeinderat leicht fiel, die

formalen Beschlüsse für den Bestattungswald zu fassen.“

Den feierlichen Abschluss bildete ein Gruppenfoto am keltischen

Baumkreis. Er verbindet Mensch und Baum über sein

Geburtsdatum mit der Natur. Er ordnet jedem Erdbewohner

einen Baum als Begleiter durch sein Leben zu – den persönlichen

Lebensbaum. Dieser schöne Platz mit 22 verschiedenen

Bäumen wird in Zukunft auch als ökumenische Andachtsstelle

dienen, so die Betreiber.

Philipp Virag

Offiziellen Vetrteter, die an der

Veranstaltung teilnahmen.

Funktion

Name

Betreiber

Betreiber

Alexander Schönburg-

Hartenstein

Jens-J. Jacobi

Pastor

Pfarrer

Stv. SG Bürgermeister

Liebenauer Bürgermeisterin

Bernd Niss

Christoph Konjer

Dieter Korte

Margit Schmidt

Fraktionsvorsitzender Bündnis

90 / Die Grünen / SPD Rainer Lesemann

Vorsitzender Dokumentationsstelle

Pulverfabrik e. V. Martin Guse

Weihung des Waldfriedhofs durch Pastor Bernd Niss,

Pfarrer Christoph Konjer

Vorsitzender Heimatverein

Liebenau e. V.

Peter Krowicky


Seite 8 uLK Nienburgt Land und Leute Mittelweser-Region

Mittelweser-Touristik GmbH erneut ausgezeichnet

Deutscher Tourismusverband verleiht i-Marke

Nienburg/Weser. Pünktlich zum Neustart des Tourismus

hat der Deutsche Tourismusverband (DTV) der

Tourist-Information der Mittelweser-Touristik GmbH

in Nienburg/Weser erneut das Prädikat i-Marke (Anerkannte

Tourist-Informationsstelle) verliehen. Der auf

drei Jahre verliehene Titel kennzeichnet die professionellen

Informations- und Serviceleistungen und die

qualifizierte Mitarbeiterweiterbildung der touristischen

Informationsstelle für Nienburg/Weser und die Mittelweser-Region.

Die Vergabe der Anerkennung ist an

Qualitätsstandards und Mindestbedingungen geknüpft,

die die Mittelweser-Touristik GmbH als Tourist-Informationsstelle

erfüllen muss. Dazu gehören

neben der zentralen Lage und der leichten Erreichbarkeit,

kundenorientierte Öffnungszeiten sowie die umfassende

Information über das touristische Angebot -

Gastronomie, Unterkünfte, Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten

in der Mittelweser-Region. Hinzu

kommt der Verkauf von Kartenmaterial, Postkarten

und weiteren Merchandising-Artikeln. „Diese Auszeichnung

ist Teil eines Gesamtpaketes zur Qualitätsverbesserung

in der Gästebetreuung“, sagt Martin

Fahrland, Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik

GmbH „und Ansporn für uns, den Service für Gäste

und Urlauber immer weiter zu optimieren und zu verbessern.“

Martin Fahrland

Tourist-Informationen in Nienburg seit

25. Mai wieder von 9-17 Uhr geöffnet

Nienburg. Die Tourist-Info der Mittelweser-Touristik in

Nienburg ist seit dem 25. Mai wieder für Gäste geöffnet. Ab

sofort erhalten Sie dort wieder interessante Informationen,

Broschüren u.s.w. für Ihre Freizeitaktivitäten auch in der näheren

Umgebung. Mittelweser-Touristik Nienburg

Foto: Sonja Kuhn, stellvertretende Geschäftsführerin der Mittelweser-Touristik

GmbH freut sich über die Auszeichnungen des Deutschen

Tourismusverbandes e.V..


Land und Leute Mittelweser-Region uLK Nienburgt Seite 9

Beermann spricht mit Junglandwirten

Landkreis. Gleich vier junge Vertreter der Rinder- Bullenund

Milchkuhhaltung sowie der Schweinemast trafen auf

dem Milchviehbetrieb der Familie Hoppe in Sonnenborstel

ein, als der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann

(CDU) und der CDU-Samtgemeindeverbandsvorsitzende

und Bürgermeisterkandidat Eckhard Heine diesen zu

einem gemeinsamen Austausch über die Zukunft der Landwirtschaft

besichtigten. "Sonnenborstel ist eines der wenigen

Dörfer, in dem noch fast alle Bauernhöfe auch aktive Landwirtschaft

betreiben", so Beermann ,"hier findet und fand

gerade ein Generationenwechsel statt und das sind ideale Bedingungen,

um über die Lage der Landwirtschaft zu sprechen.

Bei einem Rundgang zeigten die Brüder Sönke und Joost

Hoppe, die mit vier Generationen auf dem Hof leben, den

Gästen ihre Stall- und Melkanlage. "Das Tierwohl ist ein wichtiger

Faktor. Wir wollen, dass es den Kühen gut geht, denn

jede einzelne Kuh ist eine Invesititon, die sich erst nach 2-3

Jahren rechnet. Je älter und gesünder eine Kuh ist, desto besser

ist es auch für uns", so Söhnke Hoppe. Den Falschbehauptungen,

den Landwirten ginge es nicht um die

Gesundheit der Tiere, erteilte er eine Absage: "Viele wissen

gar nicht, wie es auf einem modernen Bauernhof zugeht. Sie

kritisieren die mit hohen Standards aufgebauten Haltungsbedingungen

in Deutschland und fördern als Konsequenz Importe

aus dem Ausland, die unter deutlich schlechteren

Bedingungen hergestellt werden", so Söhnke Hoppe weiter.

Eine Auszubildende beschäftigen die Brüder und ihre Eltern,

die noch aktiv im Familienbetrieb tätig sind. "Derzeit liegt der

Milchpreis bei 31,5 Cent, doch 35-40 Cent werden benötigt,

um zu einem zukunftsfähigen

Ergebnis

zu kommen",

erläutert Joost

Hoppe. Die direkten

Auswirkungen politischer

Vorgaben zur

Tierhaltung sieht

man, wenn man zu

den Sauernhaltern

blickt: "Nahezu alle

Ferkel für die Sauenhaltung

in Deutschland

werden aus

dem Ausland importiert",

so Thorben

Wittmershaus, "die

Ferkelzucht ist unter

den aktuellen Bedingungen

nicht mehr konkurrenzfähig mit dem Ausland und

die meisten Betriebe haben aufgehört und auch Corona setzt

den Landwirten derzeit zu: "Der Absatz in der Gastronomie

und Grillsaison brach ein und damit auch der Preis", erklärt

Bullenhalter Dirk Lücking.

Was die Junglandwirte auch eint, ist nicht nur die Kritik an

manchen politischen Gesetzen, sondern auch die Kritik an

der ungleichen Umsetzung dieser Gesetze und der überfrachteten

Bürokratie: "Durch die deutlich verschiedenartige

Interpretation des Bundes-Immissionsschutzgesetzes muss

ein Landwirt exemplarisch 10.000 Euro, aber ein anderer

Landwirt einen Landkreis weiter 50.000 Euro in die Hand

nehmen, um bestimmte Vorgaben einzuhalten. "Das ist ein

Zustand, der allein schon eine Wettbewerbsverzerrung in

Niedersachsen erzeugt. Eine Verfahrens- und Kostengerechtigkeit

sollte es mindestens geben", hält Beermann fest.

"Ich danke den Junglandwirten und Familie Hoppe für den

Austausch. Als Politiker hat man derzeit oftmals einen

schweren Stand bei der Landwirtschaft, aber ich stelle mich

trotzdem gern der Diskussion. Wir müssen Landwirtschaftspolitik

wieder in Generationen denken, denn sonst haben

wir in Deutschland vielleicht bald keine mehr", mahnt Beermann

abschließend.

Foto (Viktor Jahn)

Katarina Fritzsche - Renner

Land und Leute

Auch online zum Blättern

www.land-und-leute.de


Seite 10 uLK Nienburgt Land und Leute Mittelweser-Region

Starke Partner der Klimaschutzagentur

Foto: Sparkassen-Vorstandsmitglied Winfried Schmierer und

Kommunalreferent Johannes Schlemermeyer von der Avacon

AG mit Klimaschutzagentur-Geschäftsführerin Franziska Materne

vor den Geschäftsräumen.

Landkreis. Die Klimaschutzagentur Mittelweser freut sich

über ihre zwei langjährigen Sponsoren, die Avacon AG und

die Sparkasse Nienburg, die erneut mit Sponsoringverträgen

auf Geschäftsführerin Franziska Materne zugekommen sind.

Kommunalreferent der Avacon AG Johannes Schlemermeyer

übergibt dem gemeinnützigen Verein eine Fördersumme von

15.000 € und Winfried Schmierer, Vorstandsvorsitzender der

Sparkasse Nienburg, in Höhe von 10.000 €.

„Damit wir unsere vielfältigen Aufgaben der CO2-Reduzierung

dieses Jahr nachhaltig erfüllen können, brauchen wir

verlässliche Partner wie unsere Sponsoren, die uns mit finanziellen

Mitteln für unsere Projektarbeit ausstatten. Und dies

schon seit der Gründung des Vereins “, erklärt Franziska Materne.

Die Klimaschutzagentur bündelt die regionalen Aktivitäten

zum Klimaschutz im Landkreis Nienburg/Weser, unterstützt

Kommunen und Unternehmen bei Klimaschutzprojekten und

plant und realisiert zusammen mit ihren Partnern regionale

Aktionen.

In verschiedenen Kampagnen bietet die Klimaschutzagentur

unabhängige Initialberatungen für Bürger*innen in dem Bereichen

Gebäudesanierung, Neubauberatung, Heizungsmodernisierung,

Solarberatung und Elektromobilität an.

2021 stehen Themen wie die Klimafolgenanpassung und

nachhaltige Beschaffung in der Verwaltung für die Kommunen

auf der Agenda. Für Bürger*innen werden zukünftig

unter anderem die Themen Mehrwegsysteme für Lebensmittelkonsum

und ein vielfältiges online Vortragsprogramm mit

der VHS Nienburg auf die Beine gestellt.

Für weitere Informationen erreichen Sie die Klimaschutzagentur

Mittelweser telefonisch unter 05021 903 65 95 oder

unter info@klimaschutzagentur-mittelweser.de.

Franziska Materne

Nienburger Klima-Tour - ein Ausflug ins Grüne soll das

Klimabewusstsein stärken

Bildunterschrift: v.l. Franziska Materne, Martin Fahrland, Berthold

Vahlsing,

Nienburg/Weser. Gemeinsam mit der Mittelweser-Touristik

GmbH und dem ADFC-Kreisverband Nienburg hat die Klimaschutzagentur

Mittelweser e. V. eine neue Radtour zu den

grünen Highlights rund um das Stadtgebiet entwickelt: Die

„Nienburger Klima-Tour“. Die Region um die Stadt Nienburg

hat unter dem Aspekt des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit

einiges zu bieten. Auf der „Klima-Tour“ gibt es tolle

Beispiele für Naturschutz, nachhaltige Energiegewinnung, regionale

Ernährung und den Schutz der biologischen Artenvielfalt

– und das alles natürlich komplett CO2-neutral mit

dem Fahrrad.

„Die Radtour mit Stopps am Stadtgarten an der Weser, dem

Stillgewässer „Die Rolle“, dem Teichgebiet „Haaken Werder“,

der Windkraftanlage Holtorf und dem „Naturnahen

Schau- und Lehrgarten“ des BUND führt auch zur Kräher

Höhe, dem höchsten Punkt Nienburgs. Die ehemalige Mülldeponie

wurde zu einem idyllischen Rastpunkt umgestaltet.

Ganz oben gibt es neben einer kleinen Hütte zum Verweilen

und dem einzigartigen Blick über Nienburg sogar ein echtes

Gipfelkreuz und vier Discgolf – Frisbee – Körbe“, sagt Franziska

Materne, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur

Mittelweser e.V.

„Interessant ist auch der Frischehof Krumwiede, der einzige

Hofladen im Stadtgebiet. Mit seinem abwechslungsreichen

Sortiment von saisonalem Gemüse über Milch, Eiern, heimischem

Obst bis hin zu Fleisch- und Wurstwaren ist er ein idealer

Stopp auf der Tour“, ergänzt Berthold Vahlsing, Vorsitzender

des ADFC-Kreisverband Nienburg.

„Die rund 28 Kilometer lange Strecke führt durch das nördliche

und südliche Stadtgebiet und stellt sowohl für Einheimische

als auch für Touristen einen großartigen Ausflug ins

Grüne dar. Sie ist nicht ausgeschildert. In einem kostenfreien

Faltblatt ist der Verlauf dargestellt und die einzelnen Stationen

beschrieben“, sagt Martin Fahrland, Geschäftsführer der

Mittelweser-Touristik GmbH abschließend.

Das Faltblatt kann bei der Mittelweser-Touristik GmbH, Tel.

(05021) 917630, info@mittelweser-tourismus.de kostenfrei

bestellt werden und liegt im Büro der Klimaschutzagentur in

der Marienstraße 15 in Nienburg zur Abholung bereit. Die

Tour gibt es auch im Internet unter www.mittelweser-tourismus.de

kostenfrei als pdf-Download und GPX-Datei für GPS-

Geräte.

Martin Fahrland

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