10. Juni 2021
- Platz für hundert Boote im neuen Stadtbootshaus - Jetzt bricht Nagl den Bürgermeister-Rekord - SozialCard: Unterstützung jetzt auch für Kleinkinder - Eisenbahnkreuzungen sollen jetzt sicherer werden
- Platz für hundert Boote im neuen Stadtbootshaus
- Jetzt bricht Nagl den Bürgermeister-Rekord
- SozialCard: Unterstützung jetzt auch für Kleinkinder
- Eisenbahnkreuzungen sollen jetzt sicherer werden
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<strong>10.</strong> JUNI <strong>2021</strong>, E-PAPER AUSGABE<br />
Getty<br />
Quelle: ZAMG<br />
25°<br />
Am Freitag<br />
gibt es einen<br />
ständigen Mix<br />
aus Wolken,<br />
Regen und Sonne.<br />
Am freundlichsten ist das<br />
Wetter noch am Vormittag.<br />
Rekord<br />
Heute ist Bürgermeister Siegfried Nagl<br />
(l.) mit Alfred Stingl gleichgezogen. Ab<br />
morgen ist er am längsten im Amt. 3<br />
Reform<br />
Jetzt gibt es auch Unterstützung für<br />
Kleinkinder: Heute wurde eine weitere<br />
Reform der SozialCard präsentiert. 4<br />
Erönet:<br />
Graz hat jetzt ein<br />
Stadtbootshaus<br />
LUEF, STADT GRAZ<br />
Am Fluss. Mit dem neuen Stadtbootshaus zwischen Radetzky- und Tegetthoffbrücke wird die Mur ein Stück weiter erlebbar. Nicht nur Kajak- und<br />
Kanuclub haben jetzt nämlich ein neues Zuhause, die Aussichtsplattform und vielen Sitzmöglichkeiten laden alle Grazer zum Verweilen ein. SEITE 2
2 graz<br />
www.grazer.at <strong>10.</strong> JUNI <strong>2021</strong><br />
Die zuständige Landesrätin Juliane<br />
Bogner-Strauß freut sich. KANIZAJ<br />
35 Millionen für<br />
Kinderbetreuung<br />
■ In der heutigen Regierungssitzung<br />
der Landesregierung<br />
wurden wesentliche Erleichterungen<br />
bei der Errichtung von<br />
zusätzlichen Kinderbildungsund<br />
-betreuungseinrichtungen<br />
gesetzt. Der Bund hat für<br />
den Ausbau Zweckzuschüsse<br />
in Höhe von rund 22,9 Millionen<br />
Euro gewährt. Zusätzlich<br />
kommen vom Land Steiermark<br />
noch einmal zwölf Millionen<br />
Euro als Kofinanzierung hinzu,<br />
somit beträgt das Gesamtförderungsvolumen<br />
knapp 35 Millionen<br />
Euro (bis Sommer 2022).<br />
Die Corona-Zahlen sind seit gestern<br />
in Graz gleich geblieben. GETTY<br />
Corona-Zahlen<br />
in Graz & GU<br />
■ Die Grazer Corona-Zahlen<br />
sind seit gestern konstant geblieben.<br />
Die Sieben-Tages-Inzidenz<br />
liegt mittlerweile bei 25,8<br />
Fällen pro 100.000 Einwohnern<br />
(gestern waren es ebenfalls<br />
25,8) – 19,2 in Graz-Umgebung.<br />
Der Steiermark-Durchschnitt<br />
beträgt 20,7. Das höchste Infektionsgeschehen<br />
hat der Bezirk<br />
Voitsberg mit 33,3 – das niedrigste<br />
Liezen mit 3,8. Bisher sind<br />
308 Menschen in Graz im Zusammenhang<br />
mit einer Corona-<br />
Infektion gestorben, in GU 251.<br />
Große Eröffnung mit Sonne, Regen<br />
und Cevapcici SCHERIAU<br />
Platz für 100 Boote<br />
Stadtbootshaus erönet<br />
MUR-FINALE. Das Grazer Stadtbootshaus ist eröffnet.<br />
Das Projekt Grazern die Mur erlebbarer zu machen,<br />
damit vorerst beendet. Der Widerstand war sehr groß.<br />
Von Vojo Radkovic<br />
vojo.radkovic@grazer.at<br />
Erst zeigte sich Graz bei der<br />
Eröffnung des Stadtbootshaus<br />
am Marburger Kai von<br />
seiner sonnigen Seite, schließlich<br />
gibt es ab sofort auf dem Dach des<br />
Bootshauses die schönste Sonnenterrasse<br />
der Stadt, dann blinzelte<br />
sie nur mehr ein bisschen<br />
durch und dann gab‘s warmen<br />
Sommerregen und die Eröffnungsgäste<br />
zogen sich ins Haus<br />
zurück. Darunter Bürgermeister<br />
Siegfried Nagl, Sportstadtrat Kurt<br />
Hohensinner, Stadtpfarr-Probst<br />
Christian Leibnitz, Granitbau-<br />
Chef Günther Lederhaas und<br />
Gerhard Peinhaupt, Obmann des<br />
Kajak und Kanuclubs. Außerdem<br />
Nina Kuess und Rene Märzendorfer,<br />
die für die Architektur des<br />
Hauses verantwortlich sind. Und<br />
natürlich der Gastgeber Thomas<br />
Rajakovics, der dem mediteranen<br />
Flair der Mur gerecht werdend, bei<br />
der Eröffnung statt Brötchen Cevapcici<br />
servieren ließ.<br />
Bürgermeister Nagl: „Die Eröffnung<br />
dieses Stadtbootshauses<br />
ist ein ganz besonderer Moment<br />
in meinem politischen Leben.<br />
Es ist so etwas wie der vorläufige<br />
Schlußstein dieses doch ziemlich<br />
großen Projekts, das in jeder<br />
Phase auch großen Widerstand<br />
in der Planung hatte, aber das<br />
am Ende immer alle überzeugt<br />
und so glaube ich, auch versöhnt<br />
hat.“ Begonnen hat die „Öffnung<br />
der Mur für die Grazer“ mit der<br />
Auwiese, den Grillplätzen an der<br />
Mur, dem Bootsverleih. Dann<br />
kam die Marina Grünanger, das<br />
Feuerwehrbootshaus, das auch<br />
Sützpunkt für die Stand-Up-<br />
Paddler ist, dann die immer beliebter<br />
werdende Augartenbucht<br />
und jetzt das Stadtbootshaus als<br />
vorläufiger Schlußpunkt.<br />
Nagl: „Wir haben Platz für zirka<br />
hundert Boote geschaffen. Ich<br />
kann nur sagen man wird sich beeilen<br />
müssen, wenn man an dieser<br />
Stelle sein Boot einstellen möchte.“<br />
Das Stadtbootshaus misst 205<br />
Quadratmeter und hat 1,6 Millionen<br />
Euro gekostet. Nagl bedankte<br />
sich auch beim Regierungspartner<br />
Mario Eustacchio, der mithalf das<br />
Murprojekt umzusetzen.<br />
Nagl abschließend: „Ich freue<br />
mich auf viele Wikinger und Kajakund<br />
Kanu-Sportler. Herzlich willkommen<br />
in unserem Stadtbootshaus<br />
und alles Gute!<br />
Auf dem Bootshausdach: Schönste<br />
Sonnenterrasse der Stadt. SCHERIAU<br />
Auf zum fröhlichen<br />
Paddeln: Thomas<br />
Rajakokvics, Kurt<br />
Hohensinner, Gerhard<br />
Peinhaupt<br />
und Siegfried Nagl<br />
(v.l.)<br />
SCHWERIAU
<strong>10.</strong> JUNI <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />
graz 3<br />
Jetzt bricht Nagl den Rekord<br />
GRATULATION. Ab morgen ist Siegfried Nagl der am längsten dienende Bürgermeister der Stadt Graz.<br />
Mit 6652 Tagen im Amt überholt er seinen Vorgänger Alfred Stingl, von dem er 2003 übernommen hat.<br />
Bürgermeister Siegfried Nagl (l.) und Vorgänger Alfred Stingl bei der Amtsübergabe<br />
am 27. März 2003. Seither sind 6651 Tage vergangen.<br />
STADT GRAZ<br />
Von Verena Leitold<br />
verena.leitold@grazer.at<br />
Genau 6651 Tage war Altbürgermeister<br />
Alfred<br />
Stingl von der SPÖ im<br />
Amt. Heute ist Siegfried Nagl<br />
(ÖVP) mit seinem Vorgänger<br />
gleichgezogen. Heißt: Ab morgen<br />
ist er der am längsten dienende<br />
Bürgermeister der Stadt<br />
Graz. Nagl selbst kann es selbst<br />
nicht glauben wie schnell die<br />
Zeit vergeht: „Als Bürgermeister<br />
darf ich jeden Tag für andere<br />
Menschen da sein - genau das ist<br />
das Schöne an meinem Beruf! Mit<br />
Menschen die mich unterstützen,<br />
die mir das Vertrauen aussprechen,<br />
die helfen unsere Stadt zu<br />
entwickeln und den vielen engagierten<br />
Grazerinnen und Grazern<br />
ist es uns gelungen bereits<br />
hunderte lebenswerte Projekte<br />
umzusetzen. Ich habe noch viele<br />
Visionen für Graz und werde weiterhin<br />
mit großer Freude an der<br />
Umsetzung dieser arbeiten.“<br />
Rückblick<br />
In den mittlerweile 18 Jahren<br />
hat Nagl mit Walter Ferk (SPÖ),<br />
Lisa Rücker (Grüne), Martina<br />
Schröck (SPÖ), Elke Kahr<br />
(KPÖ) und nun Mario Eustacchio<br />
(FPÖ) – und damit allen im<br />
Gemeinderat sitzenden Parteien<br />
außer den Neos koaliert. Die einschneidensten<br />
Erlebnisse waren<br />
die Amok-Fahrt im Jahr 2015 und<br />
natürlich jetzt die Corona-Krise.<br />
Visionen wie das Murkraftwerk,<br />
Reininghaus und Smart City,<br />
aber auch Mur-Gondel, Olympia-<br />
Bewerbung und aktuell die Mini-<br />
Metro prägten seine Amtszeit.<br />
Zweimal Verwaltungspreis für Graz<br />
AUSGEZEICHNET. Beim diesjährigen Österreichischen Verwaltungspreis räumte Graz gleich doppelt<br />
ab: Die Geriatrischen Gesundheitszentren und die Stadtbibliothek Graz freuen sich über den Preis.<br />
Mit ihrer innovativen Patientenversorgung<br />
im Corona<br />
Lockdown konnten<br />
sich die Geriatrischen Gesundheitszentren<br />
der Stadt Graz (GGZ)<br />
in der Kategorie „Die Corona-<br />
Krise als Innovationstreiberin“<br />
durchsetzen. Das Projekt „Dingeborg“<br />
der Stadtbibliothek hatte in<br />
der Kategorie „Ökologische Nachhaltigkeit“<br />
die Nase vorne. 167<br />
Projekte wurden für den Österreichischen<br />
Verwaltungspreis eingereicht,<br />
den Vizekanzler Werner<br />
Kogler im Rahmen einer Online-<br />
Veranstaltung am 8. <strong>Juni</strong> vergab.<br />
Trotz Lockdown-bedingter<br />
Schließungen fanden die GGZ einen<br />
Weg, um mit älteren Menschen<br />
auch über Distanz in Kon-<br />
takt zu bleiben und entwickelten<br />
ein Versorgungsmodell das von<br />
Telebetreuung und digital unterstützter<br />
therapeutischer Betreuung<br />
bis zu postalischer und<br />
elektronischer Zusendung von<br />
Therapiematerial reicht.<br />
DINGEBORG ist der Name der<br />
neuen Serviceleistung der Stadtbibliothek<br />
Graz, die nicht nur<br />
Bücher und Medien, sondern<br />
auch Dinge zum Verleih anbietet.<br />
Werkzeuge, Küchengeräte,<br />
Sportartikel und vieles mehr<br />
stehen zum Ausborgen bereit –<br />
ganz im Sinne des gemeinsamen<br />
Konsums, der Sharing Economy<br />
und nach dem Motto: Mehr leihen,<br />
weniger kaufen. Mehr dazu<br />
auf graz.at.<br />
Akkuschrauber, VR-Brille oder Spiegelreflexkamera: In der DINGEBORG der<br />
Stadtbibliothek Graz findet man all das und mehr zum Ausleihen. STADTBIBLIOTHEK<br />
NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS<br />
ENTGELTLICHE KOOPERATION
4 graz<br />
www.grazer.at <strong>10.</strong> JUNI <strong>2021</strong><br />
Unterstützung für Kleinkinder<br />
NEU. Bis jetzt konnten nur Eltern von Kindern, welche bereits die Schule besuchen, von der Grazer<br />
SozialCard profitieren. Nun gibt es den Kleinkinderzuschuss, der für jedes Kleinind 40 Euro bringt.<br />
Von Nina Wiesmüller<br />
nina.wiesmueller@grazer.at<br />
Die SozialCard ist ein wichtiger<br />
Beitrag, wenn es darum<br />
geht, einkommensschwache<br />
Grazer und deren<br />
Familien zu unterstützen. Seit<br />
einiger Zeit liegt der Fokus nun<br />
verstärkt auf den kleinsten der<br />
Gesellschaft. So wurde beispielsweise<br />
im April diesen Jahres die<br />
Möglichkeit der Gratis-Vereinsmitgliedschaft<br />
in Sportvereinen<br />
für Kinder von SozialCard-Beziehern<br />
eingeführt. Dieses Angebot<br />
wurde so gut aufgenommen,<br />
dass man nun noch einen Schritt<br />
weitergehen möchte.<br />
Kleinkinderzuschuss<br />
Nun wird mit Beschluss im kommenden<br />
Gemeinderat eine weitere<br />
Leistung hinzugefügt: der<br />
Kleinkinderzuschuss. Dieser ist<br />
für all jene Familien gedacht,<br />
welche Kinder im nichtschulpflichtigen<br />
Alter haben. Diese<br />
konnten bis jetzt nämlich noch<br />
keine Leistungen beziehen, was<br />
man nun ändern möchte. „Bis<br />
dato wurden im Rahmen der SozialCard<br />
nur Kinder unterstützt,<br />
die bereits die Schule besuchen.<br />
Wir alle wissen aber, dass Eltern<br />
gerade auch im Kleinkindalter<br />
mit vermehrten Kosten zu<br />
kämpfen haben. Diese Lücke<br />
schließen wir jetzt“, so Jugend-,<br />
Familien- und Sozialstadtrat-<br />
Kurt Hohensinner. Geplant sind<br />
40-Euro-Gutscheine für insgesamt<br />
rund tausend Kinder.<br />
Die Erweiterung der Sozial-<br />
Card ist der schwarz-blauen Koalition<br />
schon lange ein Anliegen.<br />
„Ich möchte, dass Graz eine<br />
Stadt ist, in der alle Kinder ihre<br />
Talente und Stärken bestmöglich<br />
entfalten können. Der finanzielle<br />
Hintergrund der Eltern darf<br />
dabei nicht die entscheidende<br />
Rolle spielen“, so Hohensinner.<br />
Dass viele Familien und Kinder<br />
finanzielle Unterstützung benötigen,<br />
belegen auch die Zahlen.<br />
So geht beispielsweise die<br />
Volkshilfe anhand ihrer Studi-<br />
Sozialstadtrat Kurt Hohensinner (l.) und FPÖ-Klubobmann Armin Sippel sind<br />
zufrieden über die Reform der SozialCard, die nun noch mehr Grazer unterstützt.<br />
Mit der Reform der SozialCard sollen nun auch Eltern von Kindern, die noch<br />
nicht im schulpflichtigen Alter sind finanziell unterstützt werden.<br />
GETTY<br />
en davon aus, dass in Österreich<br />
rund jedes fünfte Kind armutsgefährdet<br />
ist und ein Drittel aller<br />
Mindestsicherungsbezieher<br />
Kinder hat. Somit besteht dringender<br />
Handlungsbedarf. „Die<br />
Sozialpolitik ist der Rathauskoalition<br />
ein zentrales Anliegen. Im<br />
Rahmen dieser Stadtregierung<br />
haben wir die SozialCard massiv<br />
aufgewertet, die Einführung des<br />
Kleinkinderzuschuss ist ein weiterer<br />
klarer Schritt in diese Richtung“,<br />
so FPÖ-Klubobmann Armin<br />
Sippel.<br />
Gutscheine<br />
Die Ausgabe des Kleinkinderzuschuss<br />
erfolgt unbürokratisch<br />
und einfach in Form von zweckgebundenen<br />
Sachgutscheinen<br />
von Sodexo. Geplant sind rund<br />
25 Einlösestellen, die besonders<br />
auf die Bereiche Kindermode<br />
und –bekleidung, sowie Kinderzubehör<br />
jeglicher Art fokussieren,<br />
unter anderem Babyrella,<br />
C&A, H&M, Zwergperten, Müller<br />
Drogeriemarkt, etc. Um diese<br />
Gutscheine zu erhalten ist keine<br />
gesonderte Online-Anmeldung<br />
erforderlich. Der Versand der<br />
Gutscheine erfolgt gemeinsam<br />
mit der Schulbeihilfe Ende August,<br />
Anfang September.<br />
Reform in 3 Schritten<br />
Die Reform der SozialCard ist<br />
eines der großen Leitprojekte<br />
der schwarz-blauen Rathaus-<br />
Koalition im Sozialbereich, mit<br />
dem Ziel mehr Treffsicherheit,<br />
Passgenauigkeit und Zweckmäßigkeit<br />
zu erreichen. Die Reform<br />
lässt sich in drei Säulen<br />
gliedern: Bezieherkreis, Struktur<br />
und Inhalt. So wurden unter<br />
anderem die Zugangskriterien<br />
adaptiert und die Online-Beantragung<br />
niederschwelliger gestaltet.<br />
derGrazer<br />
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10<br />
| GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/<br />
80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at<br />
| ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/<br />
80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.928 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2020). | OFFENLEGUNG:<br />
Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
<strong>10.</strong> JUNI <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />
graz 5<br />
Sichere Eisenbahnkreuzungen<br />
POSITIV. Zum internationalen Tag für mehr Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen, können die ÖBB<br />
mit Good News aufwarten: Die Unfälle an Bahnkreuzungen gehen zurück, man setzt auf Aufklärung.<br />
Von Vojo Radkovic<br />
vojo.radkovic@grazer.at<br />
Am <strong>10.</strong> <strong>Juni</strong> wird jedes Jahr<br />
der internationale Tag für<br />
mehr Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen<br />
abgehalten und<br />
dabei wird bei den Bahngesellschaften<br />
Bilanz gezogen. Obwohl<br />
die Sicherheit im Netz der ÖBB<br />
steigt und die Unfallzahlen sinken,<br />
gab es vergangenes Jahr insgesamt<br />
leider dennoch 66 Zusammenpralle<br />
bzw. Unfälle an Eisenbahnkreuzungen,<br />
einige davon leider<br />
auch mit tödlichem Ausgang. Der<br />
Rückgang gegenüber dem Jahr<br />
2019 (achtzig Unfälle) beträgt rund<br />
zwanzig Prozent, gegenüber 2010<br />
(109 Unfälle) mit vierzig Prozent.<br />
In der Steiermark gab es 2020 acht<br />
Zusammenstöße, einer davon endete<br />
tödlich.<br />
Die häufigsten Unfallursachen,<br />
so die Österreichischen Bundesbahnen<br />
(ÖBB) zum Tag der Sicherheit,<br />
sind Unachtsamkeit und<br />
Ablenkung der Straßenverkehrsteilnehmer.<br />
Auch Gewohnheit<br />
macht blind: Gerade ortsansässige<br />
Personen, die täglich Eisenbahnkreuzungen<br />
queren, sind besonders<br />
gefährdet. Ignorieren<br />
Autofahrer Stopptafeln oder Lichtzeichenanlagen<br />
mit oder ohne<br />
Schranken an Eisenbahnkreuzungen,<br />
endet das oftmals böse. Denn<br />
Züge können weder ausweichen,<br />
noch zeitgerecht vor einem plötzlich<br />
auftretenden Hindernis stehen<br />
bleiben.<br />
Mit 1.595 ist die Mehrheit der<br />
Eisenbahnkreuzungen technisch<br />
gesichert – sie sind also mit einem<br />
Lichtzeichen und/oder Schranken<br />
ausgerüstet. Zusätzlich werden<br />
auch weitere technische Maßnahmen<br />
gesetzt, um die Sicherheit an<br />
Mitarbeiter der Bundesbahnen verteilen jetzt spezielle Flyer in denen die Verkehrsteilnehmer<br />
Tipps erhalten, wie man sich bei Bahnkreuzungen zu verhalten hat. ÖBB<br />
Eisenbahn-Kreuzungen zu erhöhen.<br />
☞ Die Auflassung von Eisenbahnkreuzungen<br />
☞ Die technische Sicherung von<br />
Eisenbahnkreuzungen (d.h. eine<br />
Sicherung durch Lichtzeichenanlage<br />
mit oder ohne Schranken)<br />
☞ Die Sensibilisierung vor den<br />
möglichen Gefahren<br />
☞ Rotlichtüberwachung – Überwachung<br />
der Beachtung des Rotlichtes<br />
durch Verkehrsteilnehmer<br />
an den Eisenbahnkreuzungen.<br />
Straßenverkehrsteilnehmer:innen<br />
an Eisenbahnkreuzungen<br />
BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIARMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / FERRANTRAITE<br />
Steiermark<br />
impft.<br />
Eine Corona-Schutzimpfung schützt nicht nur<br />
unsere Gesundheit. Sie ist der Weg zurück in<br />
unser normales Leben. Die Schutzimpfung ist<br />
gratis und sicher.<br />
!<br />
Ab Mai kommen alle impfwilligen 50- bis 65-Jährigen an die<br />
Reihe: Bitte melden Sie sich unter www.steiermarkimpft.at an!<br />
Mehr erfahren Sie auch unter www.impfen.steiermark.at<br />
Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch<br />
über die Hotline der AGES unter 0800 555 621
6 graz<br />
www.grazer.at <strong>10.</strong> JUNI <strong>2021</strong><br />
C H R O N I K<br />
Blaulicht<br />
Report<br />
✏ julian.bernoegger@grazer.at<br />
Glas zerschossen:<br />
Täter geschnappt<br />
■ Wie berichtet, kam es Anfang<br />
April zu einer ganzen Reihe von<br />
Sachbeschädigungen in Graz<br />
und Umgebung. Nach derzeitigem<br />
Ermittlungsstand wurden<br />
insgesamt 57 Bushaltestellen<br />
und Wartehäuschen beschädigt.<br />
In den meisten Fällen wurden<br />
Glasscheiben mit CO 2<br />
-Waffen<br />
eingeschossen. Die Schadenssumme<br />
dürfte dabei weit über<br />
40.000 Euro betragen. Ermittler<br />
des Landeskriminalamts konnten<br />
nun vier Tatverdächtige Grazer<br />
ausforschen. Nach einem<br />
anonymen Hinweis wurden<br />
intensive Ermittlungen gegen<br />
eine 19-Jährige, einen ebenfalls<br />
19-Jährigen und zwei 18-Jährige<br />
geführt. In der Folge kam es zu<br />
Die vier verdächtigen Grazer (18 bis 19) sollen mindestens 57 Bushaltestellen<br />
in Graz und Umgebung, mit C0 2<br />
-Pistolen zerschossen haben. ANKÜNDER/SCHERIAU<br />
mehreren Hausdurchsuchungen.<br />
Dabei fanden die Ermittler<br />
auch die mutmaßlichen Tatwaffen,<br />
zwei CO 2<br />
-Pistolen, samt<br />
3000 Stück der dazugehörigen<br />
Munition in Form von kleinen<br />
Stahlkugeln. Die vier Verdächtigen<br />
zeigten sich bei ihren Vernehmungen<br />
zum Großteil geständig.<br />
Als Motiv nannten Sie<br />
meistens Langeweile aufgrund<br />
der damaligen Corona-Situation<br />
und Hass auf ehemalige Arbeitgeber<br />
an. Sie werden nun auf<br />
freiem Fuß angezeigt.<br />
Burschen schossen<br />
in Graz auf Mann<br />
■ Drei Jugendliche aus Graz<br />
(14 bis 15 Jahre alt) stehen im<br />
Verdacht, gestern im Bezirk<br />
Geidorf einen 25-Jährigen mit<br />
einem Softair-Gewehr angeschossen<br />
zu haben. Die Burschen<br />
sollen gegen 19 Uhr aus<br />
dem Fenster einer Wohnung<br />
im ersten Stock auf ihr Opfer<br />
geschossen haben. Der<br />
25-Jährige wurde dadurch unbestimmmten<br />
Grades verletzt.<br />
Die Polizei wurde gerufen und<br />
hielt eine Nachschau in der<br />
Wohnung. Dabei fanden die<br />
Beamten zwei Softair-Waffen,<br />
eine Steinschlosspistole und<br />
einen Säbel. Gegen den Vater<br />
des 14-jährigen Beteiligten<br />
und gegen die Jugendlichen<br />
selbst wurde ein vorläufiges<br />
Waffenverbot ausgesprochen.<br />
Autolenkerin fuhr<br />
gegen Läuferin<br />
■ Gestern Vormittag kam es<br />
in Unterpremstätten im Bezirk<br />
Graz-Umgebung zu einem<br />
Unfall: Eine 31-jährige<br />
Läuferin war gerade auf einem<br />
Fußgängerübergang, als<br />
sie von einem Pkw, gelenkt<br />
von einer 66-Jährigen, erfasst<br />
wurde. Die Frau erlitt bei dem<br />
Unfall schwere Verletzungen.<br />
Sie wurde von einem Notarzt<br />
erstversorgt und musste anschließend<br />
ins Grazer UKH<br />
eingeliefert werden.<br />
Was macht Mode nachhaltig?<br />
DENK AN MORGEN. Im Rahmen der Aktion „Denk an morgen“, hat sich die ShoppingCity Seiersberg<br />
die Frage gestellt, was Mode nachhaltig macht. Antworten dazu im aktuellen Blogpost.<br />
Die falsche Herstellung<br />
von Kleidung schadet der<br />
Umwelt enorm. Glücklicherweise<br />
gibt es immer mehr<br />
Unternehmen, die besonderen<br />
Wert auf Nachhaltigkeit und umweltfreundliche<br />
Herstellung von<br />
Kleidung legen. Hier sind einige<br />
Faktoren, die Sie in Ihrem Umgang<br />
mit Mode berücksichtigen<br />
sollten.<br />
Fashion Basics<br />
Setzen Sie beim Kauf Ihrer Mode<br />
gezielt auf zeitloses Design und<br />
kombinationsstarke Fashion Basics.<br />
Kaufen Sie Kleidungsstücke,<br />
welche Sie längerfristig tra-<br />
gen und nicht sofort entsorgen.<br />
Wenn Sie ein Teil nicht mehr be-<br />
nötigen lohnt sich der Gedanke<br />
des Verkaufs.<br />
Farben & Hilfsstoffe<br />
Wichtig bei nachhaltiger Kleidung<br />
ist nicht nur die umweltfreundliche<br />
Herstellung, son-<br />
dern auch die Gesundheit der<br />
Menschen, die mit ihr umgehen.<br />
Einige Substanzen, welche der<br />
Gesundheit nachweislich schaden,<br />
sind durch klare Vorschrif-<br />
ten verboten. Um sich gegen<br />
Verstöße hierbei zu schützen, ist<br />
es wichtig neu gekaufte Kleidung<br />
vor der erstmaligen Verwendung<br />
zu waschen. Achten Sie hierbei<br />
auf Zertifikate wie das Öko Tex<br />
100 Standard oder das des GOTS.<br />
Mehr Infos auf unserem BLOG.<br />
Die ShoppingCity Seiersberg denkt an morgen und beschäftigt sich mit der<br />
Frage, was Kleidung nachhaltig macht.<br />
ADOBE STOCK<br />
NEWS AUS DER SHOPPINGCITY SEIERSBERG<br />
ENTGELTLICHE KOOPERATION
<strong>10.</strong> JUNI <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />
Die Eisperle feiert den<br />
vierten Geburtstag<br />
EIS EIS BABY. Es war die erste steirische vegane Eisdiele,<br />
als vor 4 Jahren die „Eisperle“ in Graz öffnete.<br />
Mariane Leyacker glaubte<br />
felsenfest an ihre Idee von<br />
einer veganen Eisdiele,<br />
als sie vor vier Jahren, nach fast zwei<br />
Jahren Tüfteln im Keller mit einer<br />
ausgeborgten Eismaschine startete.<br />
Aus der Idee entstand eine Erfolgsgeschichte<br />
und jetzt feiert die<br />
„Eisperle“ ihren vierten Geburtstag.<br />
Gestartet mit dem Shop in der<br />
Kaiserfeldgasse – heute sind es vier<br />
Shops, die die Kunden täglich mit<br />
hochwertigem Eis verwöhnen. An<br />
ihrem Qualitätsanspruch bei den<br />
Zutaten (regional, bio, frisch) hält<br />
sie unerschütterlich fest – bis heute<br />
bezieht sie die frischen Früchte<br />
vom selben Bauern wir in den Anfangstagen.<br />
Egal, ob Kuchen, Kekse,<br />
Saucen, alles wird handgemacht!<br />
Mit einem 8-köpfigen Team ist sie<br />
2017 gestartet, heute sind es 54 Mitarbeiter!<br />
VOJO<br />
Die Eisperle will das beste Eis der<br />
Stadt für Eisschlecker kreieren . KK<br />
graz 7<br />
5h<br />
GRAZ<br />
Graz liegt bekanntlicherweise<br />
südöstlich des Alpenrandes<br />
und ist dadurch<br />
klimatisch begünstigt: relativ<br />
milde Winter und warme<br />
Sommer zeichnen das Bild.<br />
Durchschnittlich scheint in<br />
Graz an fünf Stunden pro Tag<br />
die Sonne. Anders sieht es in<br />
der nordirischen Hauptstadt<br />
SONNENSTUNDEN<br />
/Tag 3,6h<br />
BELFAST<br />
Belfast, die ungefähr gleich<br />
einwohnerstark ist wie Graz,<br />
aus. Die Stadt ist ja bekannt<br />
für ihr regnerisches Klima.<br />
Im Durchschnitt scheint dort<br />
an knapp vier Stunden pro<br />
Tag die Sonne. Am sonnigsten<br />
ist der Belfaster Mai mit<br />
über sechs Sonnenstunden<br />
pro Tag.<br />
GRAZ IM STÄDTEVERGLEICH<br />
GETTY IMAGES<br />
DR. PHIL. NAT. MATTHIAS KAMBER –<br />
GRAZER SPORTMONTAG #9<br />
EHEMALIGER DOPINGBEKÄMPFER<br />
JOHNNY<br />
ERTL – MODERATOR &<br />
EX-FUSSBALLPROFI<br />
KAMPF GEGEN DOPING<br />
Der ehemalige Dopingbekämpfer Dr. phil. nat. Matthias Kamber<br />
im Gespräch mit Moderator & Ex-Fußballprofi Johnny Ertl<br />
14. 6. <strong>2021</strong> | 19.30 UHR<br />
RAIFFEISEN SPORTPARK<br />
Verpflichtende Anmeldung über Venuzle:<br />
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„Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich (l.) diskutierte mit Fußballverband-Präsident Wolfgang Bartosch über die Situation der Vereine im Grazer Amateurfußball.<br />
STFV-Präsident Wolfgang Bartosch:<br />
Corona wird zum Problem<br />
im Nachwuchsfußball<br />
KK<br />
SPORTLICH. Der Grazer Sporttalk stand diesmal im Zeichen des Grazer Fußballs. Der Präsident des steirischen<br />
Fuballverbandes Wolfgang Bartosch sprach über kleine Vereine, Jugend und die Stadionfrage.<br />
Von Fabian Kleindienst<br />
fabian.kleindienst@grazer.at<br />
Die Corona-Pandemie führte<br />
im vergangenen Jahr zu<br />
großen Schwierigkeiten<br />
im Sportbereich, so auch im Grazer<br />
Fußball. Lange waren keine<br />
Trainings im Amateurbereich<br />
möglich, schlussendlich musste<br />
auch die Saison vorzeitig beendet<br />
werden. „Es ist wirklich sehr<br />
sehr schwer, einen solchen Amateurverein<br />
in Graz am Leben zu<br />
erhalten“, betonte der Präsident<br />
des steirischen Fußballverbandes<br />
Wolfgang Bartosch, der selbst<br />
lange Obmann des ASV Gösting<br />
war. „Wir haben mit dem SK<br />
Sturm ein tolles Aushängeschild,<br />
wir haben den GAK, der auch<br />
sensationell wieder in den Profifußball<br />
zurückgekehrt ist. Aber<br />
dahinter haben wir ein Loch, und<br />
das ist größer als je zuvor.“ Der<br />
nächste Grazer Verein käme mit<br />
Andritz dann erst in der sechsten<br />
Leistungsstufe. Als besondere<br />
Probleme ortete Bartosch fehlende<br />
Sponsoren und Kosten der Infrastruktur.<br />
Immerhin, die Corona-Krise<br />
habe die kleinen Teams auch<br />
aufgrund vorhandener Unterstützungsleistungen<br />
nicht so<br />
schwer getroffen. „Der besondere<br />
Schaden ist der Rückgang<br />
der Nachwuchsspielerinnen und<br />
Nachwuchsspieler. Wir haben das<br />
statistisch erhoben und derzeit<br />
rund 27 Prozent weniger Anmeldungen<br />
von Kindern und Jugendlichen.<br />
Das sind alarmierende<br />
Zahlen und ob wir das aufholen<br />
können, wird sich weisen.“ Nicht<br />
zuletzt deshalb plädierte Bartosch<br />
am Montag für eine Ausweitung<br />
des Frauenfußballs: „Die Zukunft<br />
im Fußball ist auch weiblich.“<br />
Zwei Stadien<br />
Angesprochen auf die immer<br />
wieder laut werdenden Disukssionen<br />
zu einem zweiten Stadion<br />
in Graz nannte Bartosch Linz als<br />
Vorbild: „Da wird es ein zweites,<br />
kleineres Stadion geben.“ Für den<br />
GAK sei beispielsweise eines mit<br />
um die 6.000 Plätzen überlegenswert.<br />
„Wirtschaftlich ist aber nicht<br />
denkbar, dass das in den nächsten<br />
Jahren passiert.“ Daher müsse<br />
man aus dem aktuellen Stadion<br />
in Liebenau noch das Maximum<br />
herausholen.<br />
Einen gemeinsamen Vorgang<br />
befürwortete der STFV-Präsident<br />
auch, als Moderator und<br />
„Grazer“-Geschäftsführer Gerhard<br />
Goldbrich das Thema auf<br />
die Jugend-Akademien brachte.<br />
Sollte der GAK aufsteigen, werde<br />
eine solche gebraucht, aktuell kooperieren<br />
Sturm, Hartberg und<br />
der Fußballverband. „Nach aktuellem<br />
Statut dürfen nur maximal<br />
zwei Vereine eine Kooperation<br />
mit dem Fußballverband haben,<br />
es wäre also gar kein Platz für den<br />
GAK“, erzählt Bartosch. Aber: „Wo<br />
ein Wille, da ein Weg!“ Der GAK<br />
wolle wohl im kommenden Jahr<br />
eine Akademie bilden. „Da müssen<br />
wir einen neuen Weg finden.“<br />
Besonders wichtig, um in der<br />
Jugendarbeit weiter erfolgreich zu<br />
sein, sei die Kooperation in Schulen.<br />
Und, dass viele Jugendliche<br />
auch an die kleinen Grazer Vereine<br />
andocken. Bartoschs Tipp für<br />
junge Spieler: „Lebt euren Traum,<br />
solange es Spaß macht.“
<strong>10.</strong> JUNI <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />
graz 9<br />
Jetzt<br />
mitdiskutieren<br />
www.facebook.com/derGrazer<br />
Kopfhörer sind das<br />
Problem<br />
Ich versteh beide Seiten,<br />
nur finde ich es in<br />
der Stadt sehr extrem,<br />
da sehr viele Läufer mit<br />
Kopfhörern laufen und<br />
meistens nur auf eine<br />
Seite schauen und nicht<br />
den Flow unterbrechen<br />
möchten. Das ist extrem<br />
gefährlich! Ich fahr<br />
viermal die Woche in<br />
die Innere Stadt und<br />
vor allem in der Früh<br />
ist bei jedem Abbiegen<br />
die Angst dabei das einer<br />
aus dem Stadtpark<br />
läuft, die Straße queren<br />
möchte und nur auf eine<br />
Seite schaut.<br />
Eva Jantscher<br />
* * *<br />
Öfters kontrollieren<br />
Der Verkehr in Graz ist<br />
richtig zach! Ich habe<br />
das oft schon beobachtet,<br />
dass bei einem Zebrastreifen<br />
die meisten<br />
Autofahrer nicht stehen<br />
bleiben, obwohl dort<br />
eine Wohnsiedlung ist,<br />
wo viele Kinder und<br />
auch alte Menschen leben.<br />
Dort muss man öfters<br />
kontrollieren, dann<br />
würde man das Problem<br />
Sandro<br />
Scirtuicchio<br />
Meistkommentierte<br />
Geschichte<br />
des Tages<br />
* * *<br />
sicher<br />
in Griff<br />
b e -<br />
kommen.<br />
Fahren ohne Schauen<br />
Autolenker sowie auch<br />
E-Scooter Fahrer, Jogger<br />
und Radfahrer schauen<br />
nicht beziehungsweise<br />
fahren einfach, ohne<br />
stehen zu bleiben. Vor<br />
allem Radfahrer fahren<br />
oft einfach so über den<br />
Gehweg.<br />
Marion Nestler<br />
Erneuter Unfall<br />
auf Schutzweg<br />
Schon wieder kam es zu einem<br />
Unfall auf einem Schutzweg.<br />
Am Mittwochmorgen wurde eine<br />
31-jährige Joggerin aus dem Bezirk<br />
Graz-Umgebung in Unterpremstätten<br />
von einer 66-jährigen PKW-Lenkerin<br />
mit dem Auto niedergestoßen.<br />
Sie wurde schwer verletzt und nach<br />
der Erstversorgung ins UKH Graz<br />
eingeliefert. Unsere Leser teilten<br />
uns ihre Meinungen wie immer auf<br />
Facebook mit.<br />
REAKTIONEN & KOMMENTARE<br />
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Kathy ist anfangs noch ängstlich. Fühlt sie sich wohl, spielt sie gerne. KK<br />
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noch sehr junge Katze. Sie<br />
ist noch sehr ängstlich, prinzipiell<br />
aber eine liebe Katze. Hat<br />
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Dominik Vukadin<br />
Hallo, ich bin Dominik Vukadin<br />
und Sport bedeutet mir<br />
sehr viel. Ob Fußball, Klettern,<br />
Squash, Bouldern oder Spikeball,<br />
ich bin quasi ein Multitalent,<br />
aber meine Leidenschaft<br />
ist noch immer der Fußball<br />
und das kann ich mit unserem<br />
Hobbyverein Party Rock United<br />
wöchentlich teilen. Ich freue<br />
mich schon sehr auf das Grazer<br />
Sportjahr und darauf, bald wieder<br />
zu kicken. Let’s Go! Graz.<br />
David Kren<br />
Guten Tag, mein Name ist<br />
David Kren. Sport bedeutet<br />
alles für mich, egal ob Fitness<br />
oder Fußball, ich bin eigentlich<br />
immer aktiv. Leider habe ich<br />
in letzter Zeit verletzungstechnisch<br />
pausieren müssen, aber<br />
mittlerweile bin ich wieder am<br />
Start. Mein Lieblingsverein ist<br />
Chelsea FC. Ich unterstütze das<br />
Sportjahr als Botschafter, weil<br />
ich finde, dass das eine gute Sache<br />
ist. Ich sage: Let’s Go! Graz.<br />
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<strong>10.</strong> JUNI <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />
graz 11<br />
1. ®<br />
STADTPOKAL<br />
Heute geht es für das Team des Grazer Sportklub Straßenbahn, kurz GSC, im 1. Grazer Stadtpokal los. Künftig will man an vergangene Erfolge anknüpfen.<br />
GSC<br />
GSC: Gemeinsam mit Tradition<br />
STARK. In Begleitung unseres „1. derGrazer McDonald‘s Stadtpokal“ holen wir die teilnehmenden<br />
Grazer Vereine täglich vor den Vorhang. Heute mit einem genaueren Blick auf den legendären GSC.<br />
Von Fabian Kleindienst<br />
fabian.kleindienst@grazer.at<br />
Man vergisst zu oft, was<br />
vor der eigenen Haustüre<br />
passiert“, betonte<br />
GSC-Obmann Stellvertreter<br />
Hanno Wisiak am Montag im<br />
„Grazer Sporttalk“. Und das ist<br />
einiges. Sein Verein, mit vollem<br />
Namen der Grazer Sportklub<br />
Straßenbahn, kämpft aktuell immerhin<br />
mit neun weiteren Grazer<br />
Vereinen um den 1. Grazer<br />
Stadtpokal. Das erste Spiel steigt<br />
heute um 19 Uhr gegen den ESK<br />
Graz. In der eigenen Heimstätte,<br />
der legendären „Gruabn.“<br />
Meisterteam<br />
Aber nicht nur der bespielte<br />
Fußballplatz hat eine lange Tradition,<br />
auch der Verein selbst<br />
darf sich durchaus schmücken:<br />
Im Jahr 1923 gegründet, kann<br />
der GSC auf zahlreiche Erfolge<br />
zurückblicken. Nicht nur war<br />
man der erste steirische Verein<br />
in der höchsten österreichischen<br />
Liga, man konnte sich<br />
1935, 1938, 1940, 1951 und 1961<br />
sogar zum steirischen Meistertitel<br />
schießen. Insgesamt spielte<br />
man drei Jahre in der höchsten<br />
österreichischen Spielklasse,<br />
fünf weitere in der zweiten – zuletzt<br />
in der Saison 1957/1958.<br />
Dementsprechend gibt es auch<br />
viele Vereinslegenden, wie beispielsweise<br />
Wunderteam-Mitglied<br />
Pepi Blum, der die Mannschaft<br />
als Trainer in der höchste<br />
Spielklasse brachte. Auch die<br />
Sturm-Legenden Franz Mikscha<br />
und Fritz Denk liefen einst<br />
im grün-weiß des GSC auf, Torhüter-Legende<br />
Otto Konrad begann<br />
hier ebenso seine Karriere,<br />
wie der spätere Córdoba-Trainer<br />
Helmut Senekowitsch.<br />
Aktuell spielt das Team, das<br />
von Klaus Vidovic und Wolfgang<br />
Malik geführt wird, in der<br />
1. Klasse Mitte B. Idealerweise<br />
soll es aber weiter nach oben<br />
gehen, wie Wisiak betont: „Wir<br />
wollen nächste Saison um den<br />
Aufstieg mitspielen.“ Das Klare<br />
Ziel für die Kampfmannschaft<br />
von Trainer Helmut Reinbacher<br />
ist also die Gebietsliga.<br />
Jugend im Fokus<br />
Daneben will man aber weiterhin<br />
einen starken Fokus auf die<br />
Jugend legen, immerhin sieben<br />
Jugendteams werden betreut.<br />
„Das ist auch unsere Stärke,“ betont<br />
Wisiak.<br />
Als letzter verbliebener innerstädtischer<br />
Fußballverein stellt<br />
der Verein das Miteinander in<br />
den Vordergrund. „Wir sind<br />
im dichtest besiedelten Gebiet<br />
von Graz – ein Gebiet wo viele<br />
Menschen aus unterschiedlichen<br />
Herkunftsländern, aus<br />
unterschiedlichen sozialen und<br />
familiären Backgrounds zusammentreffen.<br />
Da kommt dem<br />
Sport eine zentrale Rolle zu, der<br />
Zusammengehörigkeit schafft<br />
und zeigt, dass man Unterschiede<br />
auch zur Seite schieben kann<br />
und dass mit einem respektvollen,<br />
kameradschaftlichen Umgang<br />
alles besser ist.“<br />
Dementsprechend fällt auch<br />
sein Tipp für junge Talente aus,<br />
die mal Profifußballer werden<br />
wollen. „Fangt beim Verein ums<br />
Eck an. Wenn man sich dort<br />
durchsetzt, dann nimmt man<br />
schon seinen Weg.“<br />
Für den GSC geht der Weg heute<br />
im Stadtpokal gegen den ESK.<br />
Wisiaks Finaltipp? „Ein Wunsch:<br />
GSC gegen Austria Puch, Straßenbahn<br />
gegen Eisenbahn.“<br />
Nähere Informationen über<br />
den Verein gibt es unter: www.<br />
grazer-sc.at<br />
GSC SPONSOREN<br />
Holding Graz, Energie Graz
12 graz<br />
www.grazer.at <strong>10.</strong> JUNI <strong>2021</strong><br />
ZIRKUS-POESIE. Mit dem Film „Ein Clown/Ein Leben“ wird nicht nur Bernhard<br />
Paul ein filmisches Denkmal gesetzt, der Film ist auch ein poesievolles Plädoyer<br />
für Zirkus. Der Film läuft im Diagonale-Wettbewerb. Gestern war Premiere.<br />
Zur Diagonale-Filmpremiere<br />
im Grazer Annenhofkino waren<br />
einige auch von weit angereist.<br />
Wie etwa die kultigen Clown<br />
Fulgenci Mestres, Eddy Neumann<br />
und Anatoli Akerman. Fast das gesamte<br />
Filmteam war im Annenhof.<br />
Darunter Regisseur und Drehbuchmitautor<br />
Harald Aue, Produzent<br />
Thomas Christian Eichtinger, der<br />
Nino aus Wien, der mit Ernst Molden<br />
eine wunderbare Musik für diese<br />
Hommage an den guten Zirkus<br />
geschrieben und gesungen hat. Nur<br />
Bernhard Paul selbst kam nicht, er<br />
blieb in Spanien. Unter den Premierenbesuchern<br />
war auch Stadträtin<br />
Judith Schwentner („Ich bin ein<br />
Riesen-Fan vom Circus Roncalli“).<br />
Nach der Filmpremiere, wo<br />
sich auch Mitwirkende<br />
und die Filmcrew einer<br />
von Judith Schafferhofer<br />
moderierten Diskussionsrunde<br />
stellten,<br />
gab es noch ein Premieren-Essen<br />
im neuen<br />
Mohrenwirt.<br />
Der Film selbst kam gut an. Vor<br />
allem immer wiederkehrende alte<br />
Filmschnipsel aus längst vergangenen<br />
Tagen, wo Bernhard Paul mehr<br />
Zirkus-Rock‘n‘Roller als Zirkusdirektor<br />
war. Die Gründergeschichte<br />
mit Andre Heller wird im Film<br />
ausgespart, dabei war der Beginn<br />
und der folgende Streit mit Heller<br />
ein wichtiger Punkt im Solokampf<br />
von Paul. Er wollte es den anderen<br />
zeigen, dass er den besten Zirkus<br />
machen kann.<br />
Der Circus<br />
Roncalli<br />
als Talenteschmiede<br />
für<br />
Clowns.<br />
Anatoli<br />
Akerman<br />
war etliche<br />
Jahre<br />
mit Bernhard<br />
Paul<br />
unterwegs<br />
und ist<br />
einer der<br />
Filmdarsteller<br />
KK<br />
Plädoyer für den Zirkus<br />
Von Vojo Radkovic<br />
vojo.radkovic@grazer.at<br />
Bernhard Paul<br />
Es sind berührende Bilder,<br />
es gibt Interviews<br />
mit Lili Paul, die jüngere<br />
Tochter, die schon<br />
selbst ein Star ist, mit<br />
Tochter Vivian und<br />
Ehefrau Eliana Larible-<br />
Paul. Der rote Faden<br />
der sich durch den Film<br />
zieht, ist das gewünschte Comeback<br />
von Paul als Clown „Zippo“,<br />
der den Clownclassiker „Bienchen,<br />
Bienchen gib mir Honig“ wieder in<br />
die Manege bringen will. Zirkusfreunde<br />
werden den Film schätzen,<br />
Roncalli-Fans werden ihn lieben.<br />
Die einzige kritische Frage, die sich<br />
mir stellte, ist, ob die Doku nicht<br />
besser beim Fernsehen aufgehoben<br />
wäre, als im Kino.<br />
„Ein Clown/Ein Leben“, 11. <strong>Juni</strong>,<br />
19. Uhr, Graz Kino KIZ Royal.<br />
Jonas Kaufmann ist auf den Kasematten<br />
einer der Opernstars. KK<br />
„Tosca“ in den<br />
Kasematten<br />
■ Die Stille in den Schlossberg-Kasematten<br />
ist endgültig<br />
vorbei. Jetzt geht es wieder darum<br />
diese beliebte Open-Air-<br />
Bühne mit schönem, stimmigem<br />
Inhalt zu füllen. In einer<br />
Pressekonferenz wurde heute<br />
die Opern-Produktion „Tosca“<br />
von Giacomo Puccini präsentiert<br />
und die kann mit großen<br />
Namen aufwarten. Der<br />
Münchner Star-Tenor Jonas<br />
Kaufmann wird bei „Tosca“<br />
den Cavaradossi geben. Der<br />
Brite Sir Bryn Terf wird mit<br />
seinem Bassbariton als Scarpia<br />
glänzen. Und wer singt die<br />
Tosca? Die Star-Sopranistin<br />
Kristine Opolais aus Lettland<br />
übernimmt die weibliche<br />
Hauptrolle. Opolais war<br />
bereits Gast auf den Bühnen<br />
aller großen Opernhäuser,<br />
von der Wiener Staatsoper bis<br />
zur Met in New York, von der<br />
Mailänder Scala bis zur Royal<br />
Opera in London, um nur einige<br />
zu nennen. „Tosca“ ist eine<br />
Kooperation der Grazer Spielstätten<br />
mit der Oper Graz. Die<br />
Aufführungen finden am 22.<br />
und am 24. August jeweils um<br />
19.30 Uhr statt. Karten sollte<br />
man sich sichern.<br />
Ernst Molden (links) hier mit Willi Resetarits, schrieb und produzierte gemeinsam<br />
mit dem Nino aus Wien die eindrucksvolle Filmmusik .<br />
KK<br />
Das ist das Filmplakat zur Zirkusdokumentation. Bernhard Paul ist am Bild<br />
zweigeteilt: Links der legendäre Clown Zippo, rechts der Zirkusdirektor. KK
<strong>10.</strong> JUNI <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />
graz 13<br />
Der Club Hybrid ist eröffnet<br />
URBANE NEBELZONE. Im südlichen Graz, wo<br />
sich Gewerbe, Industrie und Einfamilienhäuser<br />
treffen, wurde jetzt der „Club Hybrid“ eröffnet.<br />
V<br />
on 11. <strong>Juni</strong> bis 15. August ist<br />
der Demonstrativbau ein<br />
Ort des Experimentierens,<br />
des Aus- und Darstellens und<br />
des Diskurses. Mit wechselnden<br />
Gästen und täglichen Programmpunkten<br />
ist der Club Hybrid für<br />
zwei Monate Werkstatt und Bühne<br />
in einer urbanen „Nebelzone“.<br />
Wissenschaftliche, künstlerische<br />
und aktivistische Formate proben<br />
neue Arbeits- und Lebenspraktiken<br />
und diskutieren Aspekte der<br />
urbanen Teilhabe, Stadtentwicklung<br />
und Hybridität.<br />
Anstatt einer kurzlebigen Struktur,<br />
die nach Ende der Spielzeit<br />
rückgebaut wird, ist der Club Hybrid<br />
als benutzbarer Rohbau angelegt,<br />
der zu einem permanenten<br />
Stadtobjekt weiterentwickelt werden<br />
soll. Das Antizipieren künftiger<br />
Nutzungen, in einer Balance<br />
von Offenheit und Verbindlichkeit<br />
ist Teil des Konzepts und wird mit<br />
Interessierten seit Projektstart in<br />
realen und virtuellen Treffen debattiert<br />
und entwickelt.<br />
Für Idee und die Konzeption<br />
sind Heidi Pretterhofer und Michael<br />
Rieper verantwortlich. „Die<br />
Architektur, die wir bauen ist ein<br />
Hybrid, ein Zwischending, etwas<br />
Vermischtes“, so die Architekten .<br />
Die Spielwiese des Clubs ist<br />
rund 4000 Quadratmeter groß,<br />
mehr als 200 Quadratmeter davon<br />
sind witterungsgeschützt. 36<br />
Stahlstützen tragen eine hybride<br />
Plattform aus Stahl und Holz, auf<br />
der ein halbes, zweigeschossiges<br />
Holzhaus mit 110 Quadratmetern<br />
Nutzfläche steht. In dem „unbeachteten<br />
Fleck“ in der Herrgottwiesgasse<br />
155 bis 161, konstruiert<br />
der Club Hybrid einen Ort, der<br />
Der Club Hybrid ist ein offener Bau, in dem die Clubgäste Fragen des urbanen<br />
Lebens und Arbeitens in einer Stadt nachgehen können.<br />
KK<br />
täglich mit öffentlichen Bedürfnissen<br />
und städtischen Notwendigkeiten<br />
arbeitet und Fragen der Arbeit<br />
bzw. des Lebens in der Stadt<br />
und zur Stadtplanung nachgeht.<br />
Die Gäste des Clubs kommen aus<br />
den Bereichen Architektur und Urbanismus,<br />
Kunst und Politik, Wissenschaft<br />
und Unterhaltung. Ihr<br />
gemeinsamer Nenner ist die kritische<br />
Leidenschaft für urbane Befindlichkeiten<br />
jeglicher Art.<br />
Eine entgeltliche Kooperation<br />
mit der Stadt Graz (Kulturamt)<br />
HEUTE, 19 Uhr:<br />
LUV Graz<br />
vs. ASV Gösting<br />
sowie<br />
GSC Graz<br />
vs. ESK
graz<br />
14 www.grazer.at <strong>10.</strong> JUNI <strong>2021</strong><br />
Ausblick<br />
Was morgen in<br />
Graz wichtig ist<br />
■ Morgen ist es endlich soweit! Die Fußball-Europameisterschaft geht<br />
los. In unzähligen Grazer Lokalen werden kleine Public Viewings veranstaltet,<br />
die großen am Karmeliterplatz oder am Mariahilferplatz können<br />
aufgrund von Corona nicht stattfinden. Österreich spielt erstmals<br />
am Sonntag gegen Nordmazedonien. Im Kader sind auch drei Grazer:<br />
Michael Gregoritsch, Marcel Sabitzer und Valentino Lazaro.<br />
■ Die Architekturtage <strong>2021</strong>/22 widmen sich ab morgen ein Jahr lang<br />
dem Thema „Architektur und Bildung: Leben Lernen Raum“. Der Beitrag<br />
aus Graz zur Volksschule Leopoldinum in der Smart City ist um<br />
19.30 Uhr über den Via-Stream auf architekturtage.at zu sehen.<br />
■ Morgen Freitag feiert die Produktion „Der Sturm“ an der Grazer<br />
Oper Premiere. Das vermutlich letzte vollendete Werk Shakespeares<br />
ist in Graz erstmals als Bühnenmusik für Orchester, Chor und Solisten<br />
mit Originaltexten und Auszügen zu sehen.<br />
■ Peter Hörmanseder und Robert Stachel von Maschek sind morgen<br />
in der Helmut-List-Halle mit ihrem neuen Programm „Das war<br />
Corona“ zu Gast. Die beiden drehen wie immer den Wichtigen des<br />
Landes den Ton ab und reden drüber.<br />
Vom Wettbewerb bis zum realisierten Projekt: Die Volksschule Leopoldinum<br />
in der Smart City wird bei den Architekturtagen präsentiert.<br />
STADT GRAZ/FISCHER<br />
■ Morgen findet das erste Sitzkonzert im Rahmen der Diagonale im<br />
Orpheum statt. Im „Club Diagonale“ sind natürlich auch Musikvideos<br />
zu sehen. Eine Mischung aus Kino und Feiern.