17.06.2021 Aufrufe

19.06.21 Lindauer Bürgerzeitung

  • Keine Tags gefunden...

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

· GEWINNSPIEL

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

ANSICHTEN

Leopold Kreitmeir

Surfschule Lindau

Endlich wieder Sommer.

Nach der nicht nur gefühlt

längsten Winterpause seitdem

ich denken kann, erblüht

die Natur und vor

allem das Leben in allen

Stadtteilen endlich wieder.

Einheimische und Besucher

flanieren durch die Fußgängerzone,

sitzen vor den

Cafés und genießen das

herrliche Wetter. Auf der

Gartenschau blüht immer

mehr, die neue Therme öffnet

Ende Juni ihre Türen

und sie werden zusammen

mit den großartigen kulturellen

Veranstaltungen, den

vielen Einkaufsmöglichkeiten

und den hervorragenden

Restaurants viele Besucher

in unsere schönen Stadt

locken.

Gleichzeitig zeigen Projekte

wie beispielsweise das „Gelbe

Heft“ vom Kreisjugendring

Lindau, welches im Juli

erscheint und ein buntes

Ferienprogramm vorstellt,

der Skatepark von Lindau

Move e.V. oder das kostenlose

„Inline-Learn-to-Skate”-

Programm des EV Lindau

Islanders, das auch für die

Jugend viel getan wird. Mein

Dank gilt hier den Teams

und den Ehrenamtlichen,

die das alles auf die Beine

gestellt haben. Wenn wir nun

trotz Sonne, Corona-Frust

und neu erwachter Lebenslust

weiterhin alle aufeinander

achten, dann können

wir, liebe Lindauer/-innen,

liebe Gäste und Freunde den

Sommer in all seinen Facetten

und mit all seinen Möglichkeiten

genießen.

Ich freu‘ mich drauf...

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 03.07.2021

Samstag, 17.07.2021

19. Juni 2021 · Ausgabe KW 24/21 · an alle Haushalte

Ein Jahr im Amt: Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin blickt zurück auf eine bewegte Zeit und erfolgreiche Projekte

Seit rund einem Jahr ist Dr.

Claudia Alfons Oberbürgermeisterin

in Lindau. Wie

die 38-jährige dieses ungewöhnliche

erste Jahr seit

Beginn ihrer Amtszeit am 1.

Mai 2020 erlebt hat, welche

Themen sie angepackt und

welche Herausforderungen

sie gemeistert hat, darüber

spricht sie in diesem Interview.

Frau Dr. Alfons, wie beurteilen

Sie rückblickend Ihr erstes

Jahr als Oberbürgermeisterin

von Lindau?

Ich übernehme gerne die

Verantwortung für unser

schönes Lindau, auch wenn

mein erstes Jahr im Amt von

Anfang an durch Corona geprägt

war. Mir gefällt, dass ich

mit vielen unterschiedlichen

Menschen und einer großen

Bandbreite an Themen zu tun

habe, von der Feuerwehr über

unsere Grund-/Mittelschulen

sowie Kultur und Tourismus

bis hin zu den Garten- und

Tiefbaubetrieben oder den

Stadtwerken.

Als neue Amtsinhaberin

war es für mich vor allem

wichtig, rasch zu einer guten

und vertrauensvollen Zusammenarbeit

mit Verwaltung,

Stadtrat und Bürgerschaft zu

kommen. Danke an alle, die da

gleich bereitwillig mitgemacht

haben!

Das vergangene Jahr war

geprägt durch die Pandemie

mit all ihren Facetten und

Konsequenzen. Womit mussten

Sie fertig werden und wie

haben Sie diese Zeit erlebt?

Durch die coronabedingten

Schutzmaßnahmen war

vieles nicht beziehungsweise

nur unter laufend angepassten

Bedingungen möglich

– vor allem auch im

Hinblick auf die direkten

persönlichen Kontakte. Das

hätte ich mir natürlich anders

gewünscht. Auch die

laufenden Großprojekte, die

umgesetzt und abgeschlossen

werden müssen, werden

von den zusätzlichen Herausforderungen

durch die

Corona-Pandemie begleitet.

Sie haben Lindau aus dem

Corona-Krisenmodus herausgeführt.

Wie ist das gelungen?

Das ist natürlich eine Gesamtleistung

aller Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, die

sich mit neuen Arbeitsabläufen

und -bedingungen arrangieren

mussten. Anfangs haben

wir fast wöchentlich unsere

Arbeitsabläufe an die Infektionszahlen

angepasst. Es

hat sich mir gezeigt, dass Verwaltungen

viel flexibler sind,

als es oft behauptet wird. Ein

tolles Beispiel für die Flexibilität

und Kooperationsbereitschaft,

auch der Wirtschaft

und des Stadtrats, war unsere

Taskforce „Lindau will raus“

für die Schnelltestzentren

und die Bewerbung als Modellregion.

Welche Projekte sind durch

Corona in die Warteschleife

geraten?

Wenige. Gott sei Dank

konnten wir den Dienstbetrieb

gut aufrechterhalten und

in der Verwaltung und den

Gremien haben wir natürlich

weiter an allen Projekten gearbeitet.

Dabei war es uns besonders

wichtig, weiterhin Bürgerbeteiligung

zu ermöglichen.

Da bieten wir inzwischen sogar

neue Formate an: Die neue

Webseite beteiligung.stadtlindau.de,

den Bürgerservice Bauen,

meine wöchentlichen Bürgersprechstunden

und den Video-Wochenrückblick

aus der

Lindauer „Toskana“. Lediglich

einige interne Projekte, wie die

Organisationsentwicklung,

kamen durch die Zusatzbelastungen

wegen Corona langsamer

voran.

Welche Themen konnten Sie

jenseits von Corona auf den

Weg bringen?

Wir haben vieles abgearbeitet:

Ich denke an den Bahnhof

in Reutin, die Entscheidung

zur Erschließung des Giebelbachs,

die Eröffnung der

Im Rückblick auf ihr erstes Jahr

im Amt freut sich Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons

über Projekte und Themen,

die auf den Weg gebracht und

abgeschlossen werden konnten.

Foto: Christian Flemming

Therme oder die Standortentscheidung

für die Mittelschule.

Auch die Bürgerbeteiligung

zum Karl-Bever-Platz ist auf

einem guten Weg. Besonders

freue ich mich, dass wir seit

diesem Jahr einen Klimabeirat

haben, um unser Engagement

für den Schutz des Klimas

zu verstärken. Zudem war

es mir wichtig, die Öffentlichkeitsarbeit

weiter zu verbessern,

indem wir regelmäßig,

proaktiv und breit informieren.

Was war Ihr persönliches

Highlight?

Im letzten Jahr war ich sehr

froh, dass die Inbetriebnahme

des Bahnhofs Reutin einschließlich

Vorplatz und Zufahrt

doch noch so gut geklappt

hat. Hier gilt mein

Dank auch Kämmerei, Bauamt

und GTL.

Nach dem langen Corona-Winter

freue ich mich

nun, dass in den letzten Wochen

das städtische Leben

wieder Einzug gehalten hat:

Mit der Öffnung unserer Geschäfte,

der Gastronomie

und Hotellerie, der Normalisierung

des Schulbetriebs

und dem Kampagnenjahr

mit Chagall-Ausstellung,

Gartenschau und Therme.

Ich hoffe sehr, dass dies so

bleiben kann!

Privat sind mein Mann und

ich natürlich voller Vorfreude

auf unseren Nachwuchs, den

wir im Oktober erwarten.

Was sind die wichtigsten Erfahrungen,

die Sie im vergangenen

Jahr gemacht haben?

(Fast) nichts ist in Stein gemeißelt

und vieles geht, wenn

es muss. Das Wichtigste ist,

darauf zu achten, dass alle gesund

und zuversichtlich bleiben.

Was haben Sie sich für Ihr

zweites Amtsjahr und für die

kommenden Jahre als Oberbürgermeisterin

von Lindau

vorgenommen?

Weiterhin beschäftigen uns

die Auswirkungen der Corona-

Pandemie und die Großprojekte.

Wir werden unsere Anstrengungen

gegen den Klimawandel

und für bezahlbaren

Wohnraum verstärken, ebenso

werden wir in unsere Schulen

und Betreuungsangebote

investieren. Auf der anderen

Seite können wir unseren

Haushalt nicht noch mehr belasten

und müssen perspektivisch

unseren Schuldenstand

zurückführen.

Zusammengefasst will ich mit

dem Team „Stadt Lindau“ dazu

beitragen, dass auch unsere

Kinder und Kindeskinder

noch gut und gerne in Lindau

leben. Mir ist es wichtig, für

die Belange der Menschen zugänglich

zu bleiben und viel

dafür zu tun, dass politisches

Handeln für die Menschen –

unabhängig davon, ob es ihren

eigenen Präferenzen entspricht

– nachvollziehbar und

verlässlich ist.

Die Fragen stellte Sylvia Ailinger

▶ Gewinnspiel „Pre-Plansch“

Die BZ verlost Tickets für einen exklusiven

Besuch der Lindauer Therme am 24. Juni.

Offiziell eröffnet wird die Therme am

Sonntag, 27. Juni. S. 20

·

GEWINNSPIEL

LINDAUER

· GEWINNSPIEL

▶ Friedensräume feiern Geburtstag

Das Friedensmuseum in der Villa Lindenhof

in Bad Schachen begeht sein 20. Juniläum

und lädt am 19. Juni zu einem Tag der offenen

Tür ein. S. 13

In dieser Ausgabe

mit der Seite:

Aus dem Stadtrat


2 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Bürgerbeteiligung: Lindauer Logistikkonzept LiLo

Veranstaltung zur Bürgerinformation: Wie kann Lieferlogistik in Zukunft klimafreundlich gestaltet werden?

Die Bürgerbeteiligung zum

Lindauer Logistikkonzept geht

in die nächste Phase. Nach

der Online-Beteiligung auf

der neuen Internet-Plattform

der Stadt Lindau ist nun in

der Inselhalle eine Bürgerinformations-Veranstaltung

am

Donnerstag, 8. Juli, geplant.

Die Veranstaltung beginnt um

18 Uhr und dauert zwei Stunden.

Bürgerinnen und Bürger

können sich über das Konzept

informieren und zu den geplanten

Maßnahmen ins Gespräch

kommen. Selbstverständlich

werden dabei strenge

Richtlinien zur Einhaltung der

Hygiene berücksichtigt.

Das Lindauer Logistikkonzept

hat das Ziel, eine klimafreundliche

Lieferlogistik in Lindau

zu entwickeln und umzusetzen.

Fast ein Drittel des Verkehrsaufkommens

in Städten

Die Gartenschau in Lindau

soll bis zum 10. Oktober verlängert

werden. Zudem sind

die Kassen abends bis 19 Uhr

auf. „Wir folgen damit den Anregungen

aus Besucherkreisen“,

sagt Gartenschau-Geschäftsführerin

Claudia Knoll.

Gleichzeitig starten jetzt die

Themenwochen Arkadien.

Die Verlängerung der Gartenschau

wurde bereits länger

diskutiert. „Jetzt haben

wir mit allen Partnern gesprochen

und deren Zustimmung

eingeholt. Nun haben

wir auch die abschließende

Zustimmung des Aufsichtsrats

erhalten“, so Knoll.

Derzeit steht das Thema

„Arkadien“ im Mittelpunkt

und damit blühende Obstbäume,

Zitrusfrüchte als

Sinnbild des Südens und mediterrane

Einflüsse, die sich

in der Blumenschau und der

Das Lindauer Logistikkonzept hat das Ziel, eine klimafreundliche

Lieferlogistik in Lindau zu entwickeln und umzusetzen. Dafür findet

am Donnerstag, 8. Juli um 18 Uhr, in der Lindauer Inselhalle eine

zweistündige Bürgerinformations-Veranstaltung statt, bei der sich

Bürgerinnen und Bürger über das Konzept informieren können.

Bildquelle: LNC LogisticNetwork Consultants

wird durch den Güter- und Lieferverkehr

verursacht, denn täglich

müssen Waren von A nach B

transportiert werden. Außerdem

steigt der Lieferverkehr durch

den zunehmenden Online-Handel

weiter an. Dies zeigt sich

auch auf Lindaus Straßen und

führt zu Verkehrsproblemen.

Seit Oktober 2020 befasst

sich die Stadt Lindau intensiv

mit der Frage, wie Logistik in

Zukunft klimafreundlich gestaltet

werden kann. Dafür

wurden in Expertengesprächen

und Online-Workshops

wichtige Gruppen wie Einzelhandel,

Gastronomie, Paketdienstleister

und Speditionen

eingebunden. Aber auch die

Belieferung der Endverbraucher,

also der Lindauerinnen

und Lindauer, soll im Fokus des

Konzeptes stehen.

Dafür werden Maßnahmen

erarbeitet, die Verkehr vermeiden

und verlagern sowie den

Ausstoß von Treibhausgasen

reduzieren. Die Online-Beteiligung

im Mai hat gezeigt, wie

bedeutend der Lieferverkehr in

Lindau für die Bürgerinnen

und Bürger ist. Mitgemacht

hatten insgesamt weit über 100

Personen, viele brachten konkrete

Ideen ein.

Gartenschau: Konzerte und längere Laufzeit

Erweitertes Angebot – Veranstaltungsprogramm beginnt – Aktuell Thema Arkadien im Mittelpunkt

Mit dem Bauvorhaben Vier-Linden-Quartier

hat die Stadt Lindau

zum ersten Mal den Grundsatzbeschluss

zur sozialgerechten Bodennutzung

(SoBoN) umgesetzt.

Dieser Grundsatzbeschluss des

Stadtrats stammt vom Mai 2017.

Derzeit steht das Thema „Arkadien“ im Mittelpunkt der Gartenschau.

Auch die veranstaltungsfreie Zeit auf der Gartenschau endet

bald. Details zu den Veranstaltungen sind auf der Homepage der

Gartenschau zu finden.

Fotonachweis: Natur in Lindau

Im Vier-Linden-Quartier in Reutin

werden 136 geförderte Wohnungen

entstehen sowie zwei

Kindertagesstätten und ein großer

öffentlicher Spielplatz. Für die

Stadt Lindau ist dieses Bauvorhaben

nicht nur ein großer Erfolg,

sondern auch ein wegweisendes

Ergebnis für alle künftigen Bauvorhaben.

Der SoBoN-Grundsatzbeschluss

hat vor allem zwei Ziele.

Er soll erstens bei Wohnbauprojekten

einen Anteil von mindestens

30 Prozent an geförderten

Wohnungen sichern, damit auch

wirklich alle Einkommensklassen

von den baulichen Entwicklungen

profitieren können. Zweitens

sollen dadurch die entstehenden

Baukosten nicht mehr

vollständig auf die öffentliche

Hand abgewälzt werden: Es soll

ein fairer Lastenausgleich zwischen

Stadt und Investor sichergestellt

werden.

Gastronomie zeigen. Zwar ist

das Begleitprogramm pandemiebedingt

noch etwas eingeschränkt,

aber Gründe, auf

die Gartenschau zu kommen,

gibt es dennoch. Beispielsweise

serviert das Restaurant

am See, betrieben von Polster

Catering, ein mit Schafskäse

üb e rbac ke nes Zucc h i n i-

Schiffchen für 8,50 Euro.

Zu Gast ist auch die Blumeninsel

Mainau mit einem

eigenen Ausstellungsbeitrag,

der „gepflanztes Gold“ nach

Lindau bringt. Im Beitrag der

Mainau locken Zitrusfrüchte

die Besucher. Zitrusfrüchte,

heute selbst verständlich,

galten früher als Kostbarkeiten,

wie es sie in einem Land

wie „Arkadien“ geben sollte.

Für die Schönheit der Blüten

sorgen die Schmetterlinge,

zu denen es am Stand das

Bund Naturschutz allerlei

Wissenswertes für das naturnahe

Gärtnern zu erfahren

gibt. Ihre Metamorphose von

der unscheinbaren Raupe

zum prächtigen Schmetterling

fasziniert immer wieder.

Im Begleitprogramm gibt

es außerdem Lesungen, beschwingte

Hintergrundmusik

und Sportangebote. Genaueres

findet sich auf der

Was das konkret bedeutet, erklärt

Kay Koschka, Stadtbaumeister

in Lindau: „Ein neuer Kindergarten,

ein Spielplatz oder zum

Beispiel eine weitere Schulklasse,

also Dinge, die nachgewiesenermaßen

durch das jeweilige Vorhaben

notwendig werden, müssen

vom Träger des Bauvorhabens

finanziert werden. Bemessungsgrundlage

dafür, wie hoch die

Kostenübernahme sein muss, ist

die Steigerung des Bodenwertes,

die wiederum durch die Planung

entsteht. Bis zu 60 Prozent dieser

Bodenwertsteigerung müssen

vom Träger für notwenige Maßnahmen

übernommen werden.

Voraussetzung für die Anwendung

des Grundsatzbeschluss zur

sozialgerechten Bodennutzung

ist ein Bebauungsplanverfahren,

das mehr Baurecht, zum Beispiel

mehr Baumasse ermöglicht, als

dies bisher gegeben war.

Schwellenwert für die Anwendung

der SoBoN sind 1.000 Quadratmer

Brutto-Geschossfläche,

die durch einen Bebauungsplan

neu geschaffen werden. Allerdings

gibt es auch Bereiche, in denen

die SoBoN nicht greift. Dies

ist der Fall bei genehmigungsfähigen

Vorhaben im Innenbereich,

In der kommenden Bürgerinformationsveranstaltung

zum LiLo werden die bisherigen

Ergebnisse der Beteiligungen

vorgestellt. Darüber hinaus

haben die Teilnehmer die Gelegenheit,

sich an Dialoginseln

über die geplanten Maßnahmen

zu informieren, Fragen zu

stellen und aktiv mitzudiskutieren.

Eine abschließende Vorstellung

des Lindauer Logistikkonzeptes

im Stadtrat findet im

kommenden November statt.

Die Ergebnisse gelten als Empfehlung

für den Stadtrat, der

anschließend über das Konzept

entscheidet. Hanna Jordan

An der Veranstaltung am 8. Juli können

alle Bürgerinnen und Bürger

teilnehmen. Interessierte können

sich unter buergerbeteiligung@

lindau.de bis zum 1. Juli anmelden.

Homepage www.lindau2021.

de.

Auch die veranstaltungsfreie

Zeit auf der Gartenschau

endet bald. Das Lindauer

Kabaräh ist gleich dreimal

zu Gast: am 30. Juni sowie

am 2., 14. und 16. Juli.

Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Die aus Vorarlberg stammende

Sängerin Filippa Gojo ist

am 7. Juli zu Gast, Loisach

Marci am 10. Juli und Lindaus

„Soulman“ Karl Frierson

am 28. Juli. Konzertbeginn

ist jeweils um 20 Uhr.

Die genauen Einlassregeln

werden noch auf der Homepage

der Gartenschau bekanntgegeben.

Der Eintritt

ist im Preis einer Dauerkarte

oder eines Tagestickets enthalten.

Details zu den Veranstaltungen

sind ebenfalls auf

der Homepage der Gartenschau

zu finden.

Jürgen Widmer

Sozialgerechte Bodennutzung im Vier-Linden-Quartier

Grundatzbeschluss SoBoN: 136 geförderte Wohnungen sowie zwei Kindertagesstätten und Spielplatz sind wegweisender Erfolg

wo es keinen Bebauungsplan gibt

und bei Vorhaben, die bereits innerhalb

rechtsverbindlicher Bebauungspläne

liegen.

Die Stadt Lindau arbeitet weiterhin

an der Umsetzung der So-

BoN und bringt die mit dem Vier-

Linden-Quartier gemachten Erfahrungen

auch in andere Projekte

ein. Städtebauliche Projekte,

bei denen die SoBoN greifen wird,

sind beispielsweise die Entwicklungsflächen

auf der Hinteren

Insel einschließlich der Bahnflächen,

die Bahnflächen in Reutin

oder auch das Gebiet Inselbräupark.

Kay Koschka


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21

Neu in Lindau: Growroom

Gemeinschaftsgarten mit Nutzpflanzen im öffentlichen Raum

Lindau hat einen neuen Growroom,

einen Gemeinschaftsgarten

mit Nutzpflanzen im

Öffentlichen Raum. Die große,

begrünte und begehbare Holzkugel

steht vor der Inselhalle.

Sie ist ein erster Vorbote der Biennale

Lindau, mit der das Kulturamt

unter dem Titel „In situ

paradise“ im kommenden Jahr

junge und zeitgenössische

Kunst nach Lindau holt.

Bepflanzt und gestaltet wird

Wie es sich im Inneren der bepflanzten Kugel sitzt, davon überzeugten

sich Lindaus Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons,

Sophie-Charlotte Bombeck, Kuratorin der 1. Biennale Lindau und

Jan Wragge, Leiter der Stadtgärtnerei.

Foto: Stefanie Bernhard-Lentz

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams werden, dann bewerben Sie sich als

Leitung (m/w/d)

Abteilung Haushalt und Finanzen

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 04.07.2021.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B),

Tel. 0 83 82/9 18-1 08

Stadt Lindau

(Bodensee)

der Growroom von der Lindauer

Stadtgärtnerei. Wachsen sollen

in der Holzkugel jedoch

nicht nur Kräuter und Salatpflanzen,

sondern vor allem

auch die Ideen, die dahinterstecken.

Growrooms könnte

man mit „Räume fürs Wachsen

und Entwickeln“ übersetzen.

Es gibt sie bereits in vielen Städten.

Sie sollen sich als Orte der

Begegnung etablieren und den

Bürgerinnen und Bürgern die

Möglichkeit geben, Lebensmittel

lokal und nachhaltig anzubauen

und zu ernten.

Kultiviert werden sollen aber

auch Fragen und Denkanstöße,

wie zum Beispiel diese: Wie

können wir gemeinsam Zukunft

leben und gestalten? Wie

wollen wir mit der Stadtnatur

und dem gemeinschaftlich genutzten

öffentlichen Raum umgehen?

Der Growroom soll auch

zum Ort des Austausches und

des Lernens werden, wenn es

um biologische Vielfalt, nachhaltigen

Konsum, verantwortungsvollen

Umgang mit Ressourcen

und zukunftsfähige

Nachbarschafts- und Stadtentwicklung

geht.

Seit mehr als 100 Jahren sorgen

die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter der Stadtgärtnerei

dafür, dass Lindau jedes Jahr

aufs Neue aufblüht – mit dem

Growroom geht es darum, wie

sich Kunst und Garten, Design

und Natur ergänzen und

zu einer sozialen Skulptur zusammengeführt

werden können.

Die Biennale Lindau bringt

Künstlerinnen und Künstler

von außen nach Lindau,

schafft aber gleichzeitig eine

Bühne für vorhandene Strukturen,

Ideen und Menschen.

Dialoge sind genauso gewünscht,

wie Auseinandersetzungen

und Kooperationen,

Zukunft soll neu gedacht und

gestaltet werden. Der Growroom

ist ein idealer Ort dafür.

Er ist ein erstes Forum, um das

Thema „urban gardening“ in

den verschiedenen Stadtteilen

erblühen zu lassen. Dies kann

beispielsweise bei Workshops

geschehen, durch Patenschaften,

Nachbarschaftsgärten

oder Pflanzenbörsen.

Stefanie Bernhard-Lentz

Die Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau (GTL) richten

im Uferpark Wäsen in Lindau

gerade ein Eidechsenhabitat

ein. Dieses Habitat ist die Ausgleichsmaßnahme

für die Zufahrt

zum Parkplatz der Therme

Lindau und von den Naturschutzbehörden

genehmigt.

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

das Leben kehrt zurück. Die

Öffnung von Hotels und

Gaststätten ist ein deutliches

Zeichen dafür, ein weiteres

die Rückkehr des Kulturlebens.

Nach der Koelbl-Ausstellung

auf der Gartenschau

und der Chagall-Ausstellung

im Kunstmuseum bereichert

jetzt auch die Marionettenoper

wieder das kulturelle

und somit auch das gesellschaftliche

Leben in unserer

Stadt.

Dennoch gehört der bange

Blick auf die täglichen Inzidenzzahlen

immer noch zu

3

unserem Alltag und leider mussten

wir einen zeitweisen Anstieg

vermerken. Allerdings sind

die Infektionsherde bis dato gut

eingrenzbar. Mein Dank gilt

hier auch den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern des Landratsamts

für ihre Nachverfolgung

der Fälle.

Für uns alle heißt dies, dass wir

das Leben und die wiedergewonnene

Freiheit durchaus heiter

und leicht genießen dürfen,

aber wir sollten nicht leichtfertig

werden. Deshalb auch meine

große Bitte an Sie: Nutzen Sie

weiter das Angebot der kostenlosen

Schnelltests bei uns in der

Stadt. Auch wenn diese Tests

nicht mehr überall Pflicht sind,

so helfen sie doch, Infektionen

schnell zu erkennen. So schützen

Sie sich und Ihre Umgebung

am besten.

Ich bin sicher: Mit dieser verbleibenden

Anstrengung und

dem gleichzeitigen Fortschritt

beim Impfen können wir einen

wunderschönen und unbeschwerten

Sommer erleben.

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Lebensraum Reptilienhabitat

GTL richten im Uferpark Wäsen Fläche für Tiere und Pflanzen ein

Nachruf

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter

Walter Aulehla

der im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Herr Aulehla war über 20 Jahre

bei der Stadt Lindau (B) als Leiter der Registratur beschäftigt.

Wir werden uns stets in großer Dankbarkeit an ihn erinnern. Unser tiefes

Mitgefühl gilt seiner Familie.

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

STADT LINDAU (BODENSEE)

Peter Wenzler

Personalrat

Neben Lebensraum für die Eidechsen

werden hier auch

frostsichere Rückzugsräume

geschaffen, in denen die Eidechsen

überwintern können.

Auf dem 1200 Quadratmeter

großen Gelände wird es aber

auch Sonnenplätze, Sandbereiche

zur Eiablage sowie Unterstände

aus Holz und Steinen

geben.

Insgesamt sollen im neuen

Reptilienhabitat möglichst

viele Pflanzen und Tierarten

eine neue Heimat finden.

Sylvia Ailinger

Ausgleich für die Zufahrt zum Parkplatz der Therme Lindau: Im

neuen Reptililienhabitat im Uferpark Wäsen in Lindau sollen nicht

nur Eidechsen, sondern möglichst viele Pflanzen und Tierarten eine

neue Heimat finden.

Bildquelle: GTL


4 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Theater Lindau: „Wir machen wieder Theater“

Theaterkasse für freie Abonnements mit vier Stücken hat wieder geöffnet - So funktionieren Buchungen 2021/22

Seit dem 17. Mai ist die Theaterkasse

wieder geöffnet und

die Abonnentinnen und Abonnenten

des Theaters Lindau

können für die kommende

Spielzeit buchen. Hier ein kurzer

Überblick darüber, wie die

Buchungen in diesem Jahr gehandhabt

werden

Da ein Ende der Pandemie

noch nicht absehbar ist,

w i rd es f ü r d ie S a ison

2021/22 keine festen Abonnements

und keine Konzertabonnements

geben, sonder

n ausschließlich f reie

Abonnements mit vier Stükken.

Bestehende Abonnements

gehen aber nicht verloren.

Alle festen Abonnements

und Konzertabonneme

nt s au s d e n Ja h r e n

2019/20 und 2020/21 werden

i n d ie über näc hste

Spielzeit 2022/23 übernomme

n . D a n n b e kom me n

Abonnentinnen und Abonnenten

wieder ihre gewohnten

Sitzplätze.

In der aktuellen Spielzeit

ist das leider nicht in jedem

Fall möglich, da vorläufig

nur 220 Karten pro Veranstalt

ung gebucht werden

können, um die vorgeschriebenen

Sicherheitsabstände

einhalten zu können und

sich auch die Kategorien zum

Teil verschieben. Abonnent

innen und Abonnenten

brauchen in dieser Saison ihr

Abo nicht zu kündigen, falls

sie keine Veranstaltung buchen.

Das Theater Lindau hofft

auf Verständnis, falls Abonnentinnen

und Abonnenten

nicht auf ihrem gewohnten

Platz sitzen können und eventuell

in einer anderen Kategorie

platziert werden müssen.

Ebenso dafür, dass Umbuchungen

zu einem späteren

Zeitpunkt nicht möglich sind,

auch wenn es die Situation erlaubt,

dass zusätzliche Sitzplätze

verkauft werden können.

Der freie Kartenverkauf startet

am 13. September. Das

Theater Lindau macht darauf

aufmerksam, dass dann vielleicht

keine Karten mehr verfügbar

sind. Ausgegebene Umtauschgutscheine

können für

alle Veranstaltungen des Stadttheaters

Lindau verwendet

werden.

Die Theaterkasse, An der

Kalkhütte 2a, direkt neben

dem Haupteingang des Stadttheaters,

ist von Montag bis

Samstag geöffnet von 10 bis

13.30 Uhr, sowie von Montag

bis Donnerstag von 15 bis 18

Uhr. Telefon: 08382 9113911,

Mail: theaterkasse@kulturlindau.de.

Tickets und weitere

Informationen gibt es im Internet

unter www.kultur-lindau.de.

24h-Hotline: 01805

700 733. print@home Karten

sind außerdem erhältlich bei

der Tourist Information, im

Lindaupark und bundesweit

bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen.

Rebecca Scheiner

Freude über die Wiedereröffnung: An der Theaterkasse Lindau können

Abonnentinnen und Abonnenten seit Ende Mai für die kommende

Spielzeit buchen.

Bildquelle: Theater Lindau

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bauordnung und Bauverwaltung

Öffentliche Bekanntmachung

einer Baugenehmigung gemäß Art. 66a Bayerische Bauordnung (BayBO)

Die Stadt Lindau -Stadtbauamt- hat am 04.06.2021 folgenden Baugenehmigungsbescheid erlassen:

‚Aktenzeichen: 071/2021

Bauvorhaben: Neubau Dienstleistungs-, Gewerbe- und Wohnimmobilie myos

Baugrundstück: Ludwig-Kick-Straße, Flur Nr.: 867/7, Gemarkung: Aeschach

Das oben bezeichnete Bauvorhaben wird entsprechend den eingereichten Bauvorlagen und mit dem Genehmigungsvermerk

versehenen Plänen genehmigt.

Gründe:

Zur Entscheidung über den Bauantrag ist die Stadt Lindau (B) zuständig (Art. 53 BayBO und Art. 3 (1) 1 BayVwVfG i.V.

mit § 1 der Verordnung über die Aufgaben der Großen Kreisstädte vom 25. 03. 1991 - GVBl. S. 123). Die Baugenehmigung

wurde nach Art. 68 (1) BayBO erteilt, weil das Vorhaben keinen öffentlich rechtlichen Vorschriften widerspricht,

die im Genehmigungsverfahren nach Art. 60 BayBO zu prüfen sind.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Klage erhoben werden bei dem

Bayerischen Verwaltungsgericht Augsburg

in 86048 Augsburg

Postfachanschrift: Postfach 11 23 43

Hausanschrift: Kornhausgasse 4

schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch in einer für den Schriftformersatz zugelassenen 1 Form.

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:

1

Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht zugelassen und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen!

Nähere Informationen zur elek tronischen Einlegung von Rechtsbehelfen entnehmen Sie bitte der Internetpräsenz der

Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit (www.vgh.bayern.de).

Kraft Bundesrechts wird in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten infolge der Klageerhebung eine Verfahrensgebühr

fällig.

Hinweis:

Aufgrund der Vielzahl der betroffenen Nachbarn konnte die Zustellung der Baugenehmigung durch diese öffentliche

Bekanntmachung ersetzt werden. Die Zustellung gilt mit dem Tage dieser Bekanntmachung gemäß Art. 66 Abs. 2 BayBO

als bewirkt.

Die Baugenehmigung einschließlich der genehmigten Planunterlagen kann im Stadtbauamt,

SG Bauordnung und Bauverwaltung, Bregenzer Straße 8, 1. Stock, Zi. Nr. 8.1.17 während der üblichen Parteiverkehrszeiten

eingesehen werden (nur von Eigentümern benachbarter Grundstücke). Es wird jedoch empfohlen, mit der Sachbearbeiterin,

Frau Hofmann, unter der Rufnummer 918-611 hierfür einen Termin zu vereinbaren.

www.stadtlindau.de

Klick dich rein und du weißt mehr!

Lindau (B), den 04.06.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21

Stadt Lindau bietet Ferienbetreuung und Ferienaktionen

Unterschiedliche Angebote für Grundschüler und Jugendliche ab zwölf Jahren in den kommenden Sommerferien

Die Stadt Lindau wird in den

kommenden Sommerferien wieder

eine Ferienbetreuung sowie

einige Ferienaktionen bieten.

Für Grundschulkinder und für Jugendliche

ab zwölf Jahren gibt es

unterschiedliche Angebote.

Kinder, die in der Grundschule

sind, können in den ersten

drei Wochen der Sommerferien

in die Betreuung der Arbeiterwohlfahrt

gehen. Dieses

Angebot gilt von Montag bis

Freitag von 7.45 bis 14 Uhr.

Primär werden die Grundschüler

aus der Offenen Ganztagesschule

(OGTS) in Reutin

betreut. Wenn es freie Plätze

gibt, ist diese Betreuung auch

für auswärtige Schülerinnen

und Schüler möglich. Diese

Ferienbetreuung wird von der

Stadt Lindau finanziert und

ab September vom neuen Träger

der OGTS in Reutin weitergeführt.

Im Auftrag der Stadt Lindau

übernimmt auch der Kinderschutzbund

einen Teil der Ferienbetreuung,

und zwar ebenfalls

in den ersten drei Sommerferienwochen.

Das Personal für

die Ferienbetreuung ist für diese

Zeit bei der Stadt angestellt.

Seit diesem Jahr hat die Stadt

Lindau die Trägerschaft für die

städtische Ferienaktion „Kinderspielstadt

Kidstown“ an den

Kreisjugendring vergeben. Der

Kreisjugendring wird in diesem

Jahr in den Sommerferien aufgrund

von Corona ein Alternativprogramm

anbieten. Diese

Ferienaktion wird von der Stadt

zu 100 Prozent finanziert.

Außerdem wird die Ferienaktion

„Piccolina-Town“ in

Oberreitnau von der Stadt Lindau

unterstützt und hauptsächlich

finanziert. Sollte dieses

Jahr „Piccolina-Town“ wieder

nicht stattfinden können, plant

das Team ein Alternativprogramm,

zum Beispiel eine Kids-

Rallye.

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

5

Für Jugendliche ab 12 Jahren

haben die Jugendzentren in

Lindau, Fresh und Xtra, grundsätzlich

in den Ferien geöffnet.

Dann finden für die Jugendlichen

unter anderem Aktionen,

Workshops und Veranstaltungen

statt, die vom Team der Jugendarbeit

geplant werden. Ein

Beispiel: Anfang September

steht eine Geisterbahn im

Motzacher Wald auf dem Programm.

Sylvia Ailinger

Vollzug des Allgemeinen

Eisenbahngesetzes (AEG)

Bekanntmachung

Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG), Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz

(BayVwVfG); Anhörungsverfahren zur Planfeststellung

für das Vorhaben Maßnahmenbündel im Bahnknoten

Lindau (Planänderung bzw. –ergänzung Maßnahme G); Beseitigung

des Bahnübergangs Hasenweidweg-Ost durch Neubau einer

Eisenbahnüberführung, Strecke 5420 Lindau Hbf – Lindau-Reutin,

Bahn-km 1,157“ in der Stadt Lindau

Änderung bzw. Ergänzung des Planfeststellungsbeschlusses vom

18.07.2019

Das Eisenbahn-Bundesamt hat für das o.g. Vorhaben in der Stadt

Lindau das Planfeststellungsverfahren eingeleitet und die Regierung

von Schwaben mit der Durchführung des Anhörungsverfahrens

zur Planfeststellung beauftragt.

Im Zusammenhang mit dem Maßnahmenbündel im Bahnknoten

Lindau sollen weitere Einzel-Maßnahmen umgesetzt werden.

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Beseitigung

des Bahnübergangs (BÜ) Hasenweidweg-Ost bzw. dessen Ersatz

durch eine Eisenbahnüberführung (EÜ) (Maßnahme G).

Geplant ist die Beseitigung des Bahnübergangs Hasenweidweg-

Ost durch Neubau einer Eisenbahnüberführung an gleicher Stelle

(Strecke 5420 Lindau Hbf – Lindau-Reutin, Bahn-km 1,157). In

der Folge soll auch die Straße „Am Alpengarten“ an die neuen

Verhältnisse angepasst eine PKW-Wendeanlage eingerichtet werden.

Die Änderungen bzw. Ergänzungen sind zur Vermeidung von Wartezeiten

und Belastungen für die Anwohner infolge zunehmender

Schrankenschließzeiten sowie zur Sicherstellung der Erreichbarkeit

für Rettungsdienste und die Feuerwehr veranlasst.

Die Planunterlagen bestehen neben dem Erläuterungsbericht aus

den geänderten bzw. ergänzenden Unterlagen.

Folgende Pläne sollen im Rahmen des vorliegenden Verfahrens

gegenüber dem Planfeststellungsbeschluss vom 18.07.2019

(teilweise) geändert bzw. neu in die Planung aufgenommen werden:

Anlage G 1 Erläuterungsbericht

Anlage 2 Übersichtskarten und -pläne

Anlage G 3 Lageplan

Anlage G 4 Bauwerksverzeichnis

Anlage G 5 Grunderwerbsplan

Anlage G 6 Grunderwerbsverzeichnis

Anlage G 7 Bauwerkspläne

Anlage G 9 Baustelleneinrichtungs- und erschließungsplan

Anlage G 10 Kabel- und Leitungslageplan

Anlage G 13 Natur und Artenschutz

Anlage G 14 Schalltechnische Untersuchung

Anlage G 16 Bodenverwertungs- und Entsorgungskonzept (Bo-

VEK) Grobkonzept

Anlage G 17 Geotechnische Berichte

Für das Vorhaben besteht keine Verpflichtung zur Durchführung

einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß §§ 6 ff. des Gesetzes

über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG).

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie erfolgt die Beteiligung

der Öffentlichkeit durch Veröffentlichung der Planunterlagen

im Internet (§ 3 Abs. 1 Satz 1 Planungssicherstellungsgesetz

– PlanSiG). Der Plan mit den vollständigen Unterlagen steht während

des Auslegungszeitraums von

von Montag, den 28.06.2021 bis einschließlich Dienstag,

den 27.07.2021

auf der Internetseite der Regierung von Schwaben

(www.regierung.schwaben.bayern.de) unter „Service“ > „Planfeststellung“

> „Aktuell laufende Planfeststellungsverfahren“

> „Eisenbahnrechtliche Planfeststellungsverfahren“ > „Beseitigung

des Bahnübergangs Hasenweidweg-Ost durch Neubau

einer Eisenbahnüberführung“ zur Einsichtnahme zur Verfügung.

Als zusätzliches Informationsangebot nach § 3 Abs. 2 PlanSiG

liegen die Planunterlagen während des o.g. Auslegungszeitraums

in Papierform im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B),

Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus.

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis

12.30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30

Uhr sowie nach Vereinbarung.

Die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen sind bei der Einsichtnahme

unbedingt zu beachten.

Diese Bekanntmachung wird auch auf der Internetseite der Stadt

Lindau veröffentlicht.

1. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden,

kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist,

das ist bis einschließlich

Dienstag, den 10.08.2021

schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Lindau (Bregenzer

Str. 8, 88131 Lindau) oder bei der Regierung von

Schwaben (Fronhof 10, 86152 Augsburg) Einwendungen

erheben. Maßgeblich ist das Eingangsdatum bei der Verwaltungsbehörde.

Die Erhebung von Einwendungen zur Niederschrift bei der

Regierung von Schwaben ist aufgrund der aktuellen Covid-

19-Pandemie nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung

möglich (Terminvereinbarung zur Niederschrift

bei der Regierung von Schwaben unter 0821/327-2436). Dabei

sind die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen (z.B. Tragen

einer FFP2-Maske) zu erfragen und bei der Niederschrift

unbedingt zu beachten.

Alle Einwendungen müssen eine Adressangabe aufweisen

und persönlich unterschrieben sein. Vertreter von Einwendungsführern

haben ihre Vertretungsberechtigung durch

Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachzuweisen. Durch

E-Mail können Einwendungen rechtswirksam nur erhoben

werden, wenn diese mit einer qualifizierten elektronischen

Signatur nach dem Signaturgesetz versehen und an die Adresse

poststelle@reg-schw.bayern.de gerichtet sind. Elektronisch

übermittelte Einwendungen, die diesen Anforderungen

nicht entsprechen (z.B. „einfache“ E-Mail), sind unwirksam.

Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das

Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Mit Ablauf der

Einwendungsfrist sind Stellungnahmen von Vereinigungen

sowie alle Einwendungen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen

Titeln beruhen, ausgeschlossen (Art. 73 Abs. 4

Satz 3 BayVwVfG). Der Einwendungsausschluss beschränkt

sich nur auf dieses behördliche Planfeststellungsverfahren

(§ 7 Abs. 4 Umweltrechtsbehelfsgesetz – UmwRG). Verspätet

eingegangene Einwendungen können daher bei der Erörterung

nach untenstehender Ziffer 2 und bei der Entscheidung

nach untenstehender Ziffer 5 unberücksichtigt bleiben.

In Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten

unterzeichnet oder in Form vervielfältigter

gleichlautender Texte (gleichförmige Einwendungen) eingereicht

werden, ist ein Unterzeichner mit Namen und Anschrift

als Vertreter der übrigen Unterzeichner für das Verfahren zu

benennen, soweit er nicht von ihnen als Bevollmächtigter bestellt

worden ist. Diese Angaben müssen deutlich sichtbar auf

jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite enthalten sein,

andernfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt

bleiben.

Die genannte Frist sowie der Einwendungsausschluss nach

Verstreichen der Äußerungsfrist gelten auch für die Einwendungen

und Stellungnahmen der anerkannten Naturschutzvereinigungen

sowie sonstiger Vereinigungen, soweit sich

diese für den Umweltschutz einsetzen und nach in anderen

gesetzlichen Vorschriften zur Einlegung von Rechtsbehelfen

in Umweltangelegenheiten vorgesehenen Verfahren anerkannt

sind. Diese werden hiermit von der Auslegung der Planunterlagen

benachrichtigt.

Im Rahmen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

wird darauf hingewiesen, dass die persönlichen Daten der

Einwendungsführer für die rechtmäßige Abwicklung des

Planfeststellungsverfahrens erhoben, gespeichert und verarbeitet

werden. Die Regierung von Schwaben wird alle eingehenden

Einwendungsschreiben und Stellungnahmen (einschließlich

der darin enthaltenen persönlichen Angaben) der

Vorhabenträgerin und ggf. deren mitarbeitenden externen

Büros zur Stellungnahme sowie dem Eisenbahn-Bundesamt

zur Entscheidung zuleiten, Dies ist zwingend erforderlich,

um das jeweilige Anliegen prüfen und nach Prüfung und ggf.

Erörterung eine Entscheidung treffen zu können.

2. Rechtzeitig erhobene Einwendungen werden vorbehaltlich

einer noch zu treffenden Entscheidung nach § 18a Nr. 1 Satz

1 AEG in einem Erörterungstermin behandelt, der noch ortsüblich

bekannt gemacht wird. Diejenigen, die Einwendungen

erhoben haben bzw. – bei gleichförmigen Einwendungen im

Sinne von obiger Nr. 6 – deren Vertreter oder Bevollmächtigte

und die Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben haben,

werden von dem Erörterungstermin gesondert benachrichtigt.

Falls mehr als 50 solcher Benachrichtigungen vorzunehmen

sind, können diejenigen, die Einwendungen erhoben haben,

von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung

benachrichtigt werden. Die öffentliche Bekanntmachung

wird dadurch bewirkt, dass der Erörterungstermin im

amtlichen Veröffentlichungsblatt der Anhörungsbehörde (Regierung

von Schwaben) sowie in örtlichen Tageszeitungen bekannt

gemacht wird, die in dem Bereich verbreitet sind, in dem

sich das gegenständliche Vorhaben voraussichtlich auswirken

kann. Bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin

kann auch ohne ihn verhandelt werden. Falls der Erörterungstermin

durch eine Online-Konsultation ersetzt wird, gelten

die genannten Hinweise entsprechend (§ 5 Abs. 3 PlanSiG).

3. Durch Einsichtnahme in den Plan, Erhebung von Einwendungen,

Teilnahme am Erörterungstermin oder Bestellung von

Vertretern entstehende Aufwendungen werden nicht erstattet.

4. Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung

zumindest dem Grunde nach zu entscheiden ist,

werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten

Entschädigungsverfahren behandelt.

5. Über die Einwendungen und Stellungnahmen wird nach

Abschluss des Anhörungsverfahrens durch das Eisenbahn-

Bundesamt als Planfeststellungsbehörde entschieden. Die

Entscheidung ergeht als Planfeststellungsbeschluss. Die Zustellung

der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) kann

durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr

als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.

Zuständig für die Durchführung des Anhörungsverfahrens einschließlich

des Erörterungstermins sowie für die diesbezügliche

Erteilung von Auskünften und die Entgegennahme von

Äußerungen und Fragen ist die Regierung von Schwaben.

6. Mit Beginn der Auslegung des Planes tritt die Veränderungssperre

nach § 19 Abs. 1 AEG in Kraft. Darüber hinaus steht ab

diesem Zeitpunkt dem Vorhabenträger ein Vorkaufsrecht an

dem vom Plan betroffenen Flächen zu (§ 19 Abs. 3 AEG).

Stadt Lindau (B), den 14.06.2021

Stadt Lindau (Bodensee)

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


6 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Anheggerstraße in Lindau wird 2022 neu gestaltet

Attraktive Neuerungen für Verkehrsberuhigung und mehr Sicherheit - Werksausschuss ist einstimmig für das Konzept

Die Anheggerstraße zwischen

Ludwig-Kick-Straße und Kirchgasse

wird 2022 neugestaltet.

Das Konzept, auf dessen Basis

weiter geplant wird, wurde vom

Werkausschuss einstimmig gutgeheißen.

Die Projektkosten

s i n d d e r z e i t m i t

750 000 Euro kalkuliert.

Die Bedeutung der Anheggerstraße

für den Verkehr als Verbindungsstraße

zwischen Aeschach

sowie Heimesreutin und

Hoyren ist sehr groß. Auf dieser

Achse sind täglich zudem viele

Schulkinder und an den Wochenenden

Kirchenbesucher

unterwegs. Der Straßenzustand

ist so schlecht, dass eine einfache

Instandsetzung der Fahrbahnoberfläche

nicht mehr

wirtschaftlich sinnvoll ist. „Der

Ausbau ist dringend notwendig

und erforderlich“, betonte der

GTL-Chef.

Mit einer attraktiven Neugestaltung

will die Stadt den Verkehr

beruhigen und die Sicherheit

für Fußgänger und Radfahrer

erhöhen. Gemeinsam mit

dem Büro Besch & Partner aus

Feldkirch haben die GTL ein

Konzept entwickelt. Danach

soll aufgrund der begrenzten

Platzverhältnisse der Bereich ab

dem Pfarrzentrum, vorbei an

der Kirche und bis zur Kirchgasse,

mit einem einheitlichen Belag

gestaltet werden. Laut Kattau

werde der Abschnitt in Sachen

Verkehr beruhigt und deutlich

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

aufgewertet sowie durch Poller

und Sitzgelegenheiten dezent

aufgeteilt. Die Bushaltestellen

sollen nördlich der Christuskirche

platziert werden. Damit

werde die Fußgängerfreundlichkeit

verbessert und Barrierefreiheit

für Bussteige geschaffen,

informierte Kattau.

Geplant ist auch, den Knotenpunkt

Anheggerstraße/Ludwig-Kick-Straße

durch geringfügige

Umbauarbeiten leistungsfähiger

zu gestalten, beispielsweise

den Gehweg von der

Stadtgärtnerei zwischen dem

Baum und dem ehemaligen

Pfarrheim barrierefrei hindurchzuführen.

Nach dem einstimmigen

Beschluss durch den

Werkausschuss, der die Konzeption

einhellig begrüßte, geht es

in die Planung. Dabei ist auch

eine Bürgerinformation vorgesehen.

Der Bau der neuen Anheggerstraße

könnte dann im

Jahr 2022 beginnen

Ralf Grimminger

Vollzug des Allgemeinen

Eisenbahngesetzes (AEG)

Bekanntmachung

Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG), Bayerisches Verwaltungs -

verfahrensgesetz (BayVwVfG);

Anhörungsverfahren zur Planfeststellung für das Vorhaben

Maßnahmenbündel im Bahnknoten Lindau (Planänderung bzw.

–ergänzung Maßnahme H); Schließung des Bahnübergangs Holdereggenstraße

für den Kfz-Verkehr und Neubau einer Straße als

Ersatzzufahrt in das „Giebelbachviertel“ in der Stadt Lindau

Änderung bzw. Ergänzung des Planfeststellungsbeschlusses vom

18.07.2019

Das Eisenbahn-Bundesamt hat für das o.g. Vorhaben in der Stadt

Lindau das Planfeststellungsverfahren eingeleitet und die Regierung

von Schwaben mit der Durchführung des Anhörungsverfahrens

zur Planfeststellung beauftragt.

Im Zusammenhang mit dem Maßnahmenbündel im Bahnknoten

Lindau sollen weitere Einzel-Maßnahmen umgesetzt werden.

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Beseitigung

des Bahnübergangs (BÜ) Holdereggenstraße für den Kfz-Verkehr

bzw. die Neuerschließung des Giebelbachviertels von der Wackerstraße

(Maßnahme H).

Geplant ist die Schließung des beschrankten BÜ Holdereggenstraße,

Strecke 5362 Lindau-Aeschach – Lindau Hbf, Bahn-km

151,591 für den Kfz-Verkehr und der Neubau einer 286 m langen

Straße von der Wackerstraße über den Parkplatz der Tennisplatzanlage

als Ersatzzufahrt in das Giebelbachviertel.

Die Änderungen bzw. Ergänzungen sind durch die erhöhten, über

das zumutbare Maß hinausgehenden Schrankenschließzeiten am

BÜ Holdereggenstraße, die aus dem dem „Maßnahmenbündel

Knoten Lindau“ zugrundeliegenden Betriebsprogramm folgen,

veranlasst.

Die Planunterlagen bestehen neben dem Erläuterungsbericht aus

den geänderten bzw. ergänzenden Unterlagen.

Folgende Pläne sollen im Rahmen des vorliegenden Verfahrens

gegenüber dem Planfeststellungsbeschluss vom 18.07.2019

(teilweise) geändert bzw. neu in die Planung aufgenommen werden:

Anlage H 1 Erläuterungsbericht

Anlage 2 Übersichtslageplan

Anlage H 3 Lageplan

Anlage H 4 Bauwerksverzeichnis

Anlage H 5 Grunderwerbsplan

Anlage H 6 Grunderwerbsverzeichnis

Anlage H 8 Regelquerschnitt Straße

Anlage H 9 Baustelleneinrichtungs- und Erschließungsplan

Anlage H 10 Kabel- und Leitungslageplan

Anlage H 13 Natur und Artenschutz

Anlage H 14 Schalltechnische Untersuchung

Anlage H 15 Entwässerung

Für das Vorhaben besteht keine Verpflichtung zur Durchführung

einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß §§ 6 ff. des Gesetzes

über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG).

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie erfolgt die Beteiligung

der Öffentlichkeit durch Veröffentlichung der Planunterlagen

im Internet (§ 3 Abs. 1 Satz 1 Planungssicherstellungsgesetz

– PlanSiG). Der Plan mit den vollständigen Unterlagen steht während

des Auslegungszeitraums von

von Montag, den 28.06.2021 bis einschließlich Dienstag,

den 27.07.2021

auf der Internetseite der Regierung von Schwaben

(www.regierung.schwaben.bayern.de) unter „Service“ > „Planfeststellung“

> „Aktuell laufende Planfeststellungsverfahren“ >

„Eisenbahnrechtliche Planfeststellungsverfahren“ > „Schließung

des Bahnübergangs Holdereggenstraße für den Kfz-Verkehr und

Neubau einer Straße als Ersatzzufahrt in das Giebelbachviertel“

zur Einsichtnahme zur Verfügung.

Als zusätzliches Informationsangebot nach § 3 Abs. 2 PlanSiG

liegen die Planunterlagen während des o.g. Auslegungszeitraums

in Papierform im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B),

Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus.

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis

12.30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30

Uhr sowie nach Vereinbarung.

Die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen sind bei der Einsichtnahme

unbedingt zu beachten.

Diese Bekanntmachung wird auch auf der Internetseite der Stadt

Lindau veröffentlicht.

1. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden,

kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist,

das ist bis einschließlich

Dienstag, den 10.08.2021

schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Lindau (Bregenzer

Str. 8, 88131 Lindau) oder bei der Regierung von

Schwaben (Fronhof 10, 86152 Augsburg) Einwendungen

erheben. Maßgeblich ist das Eingangsdatum bei der Verwaltungsbehörde.

Die Erhebung von Einwendungen zur Niederschrift bei der

Regierung von Schwaben ist aufgrund der aktuellen Covid-

19-Pandemie nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung

möglich (Terminvereinbarung zur Niederschrift

bei der Regierung von Schwaben unter 0821/327-2436). Dabei

sind die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen (z.B. Tragen

einer FFP2-Maske) zu erfragen und bei der Niederschrift

unbedingt zu beachten.

Alle Einwendungen müssen eine Adressangabe aufweisen

und persönlich unterschrieben sein. Vertreter von Einwendungsführern

haben ihre Vertretungsberechtigung durch

Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachzuweisen. Durch

E-Mail können Einwendungen rechtswirksam nur erhoben

werden, wenn diese mit einer qualifizierten elektronischen

Signatur nach dem Signaturgesetz versehen und an die Adresse

poststelle@reg-schw.bayern.de gerichtet sind. Elektronisch

übermittelte Einwendungen, die diesen Anforderungen

nicht entsprechen (z.B. „einfache“ E-Mail), sind unwirksam.

Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das

Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Mit Ablauf der

Einwendungsfrist sind Stellungnahmen von Vereinigungen

sowie alle Einwendungen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen

Titeln beruhen, ausgeschlossen (Art. 73 Abs. 4

Satz 3 BayVwVfG). Der Einwendungsausschluss beschränkt

sich nur auf dieses behördliche Planfeststellungsverfahren

(§ 7 Abs. 4 Umweltrechtsbehelfsgesetz – UmwRG). Verspätet

eingegangene Einwendungen können daher bei der Erörterung

nach untenstehender Ziffer 2 und bei der Entscheidung

nach untenstehender Ziffer 5 unberücksichtigt bleiben.

In Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten

unterzeichnet oder in Form vervielfältigter

gleichlautender Texte (gleichförmige Einwendungen) eingereicht

werden, ist ein Unterzeichner mit Namen und Anschrift

als Vertreter der übrigen Unterzeichner für das Verfahren zu

benennen, soweit er nicht von ihnen als Bevollmächtigter bestellt

worden ist. Diese Angaben müssen deutlich sichtbar auf

jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite enthalten sein,

andernfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt

bleiben.

Die genannte Frist sowie der Einwendungsausschluss nach

Verstreichen der Äußerungsfrist gelten auch für die Einwendungen

und Stellungnahmen der anerkannten Naturschutzvereinigungen

sowie sonstiger Vereinigungen, soweit sich

diese für den Umweltschutz einsetzen und nach in anderen

gesetzlichen Vorschriften zur Einlegung von Rechtsbehelfen

in Umweltangelegenheiten vorgesehenen Verfahren anerkannt

sind. Diese werden hiermit von der Auslegung der Planunterlagen

benachrichtigt.

Im Rahmen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

wird darauf hingewiesen, dass die persönlichen Daten der

Einwendungsführer für die rechtmäßige Abwicklung des

Planfeststellungsverfahrens erhoben, gespeichert und verarbeitet

werden. Die Regierung von Schwaben wird alle eingehenden

Einwendungsschreiben und Stellungnahmen (einschließlich

der darin enthaltenen persönlichen Angaben) der

Vorhabenträgerin und ggf. deren mitarbeitenden externen

Büros zur Stellungnahme sowie dem Eisenbahn-Bundesamt

zur Entscheidung zuleiten, Dies ist zwingend erforderlich,

um das jeweilige Anliegen prüfen und nach Prüfung und ggf.

Erörterung eine Entscheidung treffen zu können.

2. Rechtzeitig erhobene Einwendungen werden vorbehaltlich

einer noch zu treffenden Entscheidung nach § 18a Nr. 1 Satz

1 AEG in einem Erörterungstermin behandelt, der noch ortsüblich

bekannt gemacht wird. Diejenigen, die Einwendungen

erhoben haben bzw. – bei gleichförmigen Einwendungen im

Sinne von obiger Nr. 6 – deren Vertreter oder Bevollmächtigte

und die Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben

haben, werden von dem Erörterungstermin gesondert benachrichtigt.

Falls mehr als 50 solcher Benachrichtigungen

vorzunehmen sind, können diejenigen, die Einwendungen

erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche

Bekanntmachung benachrichtigt werden. Die öffentliche

Bekanntmachung wird dadurch bewirkt, dass der Erörterungstermin

im amtlichen Veröffentlichungsblatt der Anhörungsbehörde

(Regierung von Schwaben) sowie in örtlichen

Tageszeitungen bekannt gemacht wird, die in dem Bereich

verbreitet sind, in dem sich das gegenständliche Vorhaben

voraussichtlich auswirken kann. Bei Ausbleiben eines Beteiligten

in dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt

werden. Falls der Erörterungstermin durch eine Online-

Konsultation ersetzt wird, gelten die genannten Hinweise

entsprechend (§ 5 Abs. 3 PlanSiG).

3 Durch Einsichtnahme in den Plan, Erhebung von Einwendungen,

Teilnahme am Erörterungstermin oder Bestellung von

Vertretern entstehende Aufwendungen werden nicht erstattet.

4 Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung

zumindest dem Grunde nach zu entscheiden ist,

werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem

gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.

5 Über die Einwendungen und Stellungnahmen wird nach

Abschluss des Anhörungsverfahrens durch das Eisenbahn-

Bundesamt als Planfeststellungsbehörde entschieden. Die

Entscheidung ergeht als Planfeststellungsbeschluss. Die Zustellung

der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) kann

durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn

mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.

Zuständig für die Durchführung des Anhörungsverfahrens

einschließlich des Erörterungstermins sowie für die diesbezügliche

Erteilung von Auskünften und die Entgegennahme

von Äußerungen und Fragen ist die Regierung von Schwaben.

6. Mit Beginn der Auslegung des Planes tritt die Veränderungssperre

nach § 19 Abs. 1 AEG in Kraft. Darüber hinaus steht ab

diesem Zeitpunkt dem Vorhabenträger ein Vorkaufsrecht an

dem vom Plan betroffenen Flächen zu (§ 19 Abs. 3 AEG).

Stadt Lindau (B), den 14.06.2021

Stadt Lindau (Bodensee)

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21

7

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Vollzug des Allgemeinen

Eisenbahngesetzes (AEG)

Bekanntmachung

Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG), Bayerisches Verwaltungs -

verfahrensgesetz (BayVwVfG);

Anhörungsverfahren zur Planfeststellung für das Vorhaben Maßnahmenbündel

im Bahnknoten Lindau (Planänderung bzw. –ergänzung

Maßnahme J); Neubau Lärmschutzwände „Am Alpengarten“,

Strecke 5420 Lindau Hbf – Lindau-Reutin, Bahn-km 0,921

bis 1,179“ in der Stadt Lindau

Änderung bzw. Ergänzung des Planfeststellungsbeschlusses vom

18.07.2019

Das Eisenbahn-Bundesamt hat für das o.g. Vorhaben in der Stadt

Lindau das Planfeststellungsverfahren eingeleitet und die Regierung

von Schwaben mit der Durchführung des Anhörungsverfahrens

zur Planfeststellung beauftragt.

Im Zusammenhang mit dem Maßnahmenbündel im Bahnknoten

Lindau sollen weitere Einzel-Maßnahmen umgesetzt werden.

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Erweiterung der

Lärmschutzmaßnahmen an der Strecke 5420 (Maßnahme J).

Geplant ist der Bau einer ca. 253 m langen Lärmschutzwand auf

der Südseite der Bahnstrecke (Bahn-km 0,921 – 0,998, Höhe 3

m sowie Bahn-km 0,998 – 1,174, Höhe 4 m) und einer ca. 134

m langen Lärmschutzwand auf der Nordseite der Bahnstrecke

(Bahn-km 1,045 – 1,179, Höhe 3 m).

Die Änderungen bzw. Ergänzungen sind aufgrund der Ermittlung

der Lärmimmissionen und daraus resultierender Ansprüche auf

aktiven oder passiven Lärmschutz im Rahmen einer Gesamtlärmbetrachtung

aller relevanten Bahnstrecken (Strecken 5362, 5420

und 5421) veranlasst.

Die Planunterlagen bestehen neben dem Erläuterungsbericht aus

den geänderten bzw. ergänzenden Unterlagen.

Folgende Pläne sollen im Rahmen des vorliegenden Verfahrens

gegenüber dem Planfeststellungsbeschluss vom 18.07.2019

(teilweise) geändert bzw. neu in die Planung aufgenommen werden:

Anlage J 1 Erläuterungsbericht

Anlage 2 Übersichtskarten und -pläne

Anlage J 3 Lageplan

Anlage J 4 Bauwerksverzeichnis

Anlage J 5 Grunderwerbsplan

Anlage J 6 Grunderwerbsverzeichnis

Anlage J 7 Bauwerksplan – Draufsichten

Anlage J 8 Bauwerksplan – Querschnitte

Anlage J 9 Baustelleneinrichtungs- und Erschließungsplan

Anlage J 10 Kabel- und Leitungslageplan

Anlage J 13 Natur und Artenschutz

Anlage J 14 Schall- und erschütterungstechnische Untersuchung

Für das Vorhaben besteht keine Verpflichtung zur Durchführung

einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß §§ 6 ff. des Gesetzes

über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG).

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie erfolgt die Beteiligung

der Öffentlichkeit durch Veröffentlichung der Planunterlagen

im Internet (§ 3 Abs. 1 Satz 1 Planungssicherstellungsgesetz

– PlanSiG). Der Plan mit den vollständigen Unterlagen steht während

des Auslegungszeitraums von

von Montag, den 28.06.2021 bis einschließlich Dienstag,

den 27.07.2021

auf der Internetseite der Regierung von Schwaben

(www.regierung.schwaben.bayern.de) unter „Service“ > „Planfeststellung“

> „Aktuell laufende Planfeststellungsverfahren“

> „Eisenbahnrechtliche Planfeststellungsverfahren“ > „Neubau

Lärmschutzwände Am Alpengarten, Strecke 5420 Lindau Hbf –

Lindau-Reutin, Bahn-km 0,921 bis 1,179“ zur Einsichtnahme zur

Verfügung.

Als zusätzliches Informationsangebot nach § 3 Abs. 2 PlanSiG

liegen die Planunterlagen während des o.g. Auslegungszeitraums

in Papierform im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B),

Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus.

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis

12.30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30

Uhr sowie nach Vereinbarung.

Die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen sind bei der Einsichtnahme

unbedingt zu beachten.

Diese Bekanntmachung wird auch auf der Internetseite der Stadt

Lindau veröffentlicht.

1. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden,

kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist,

das ist bis einschließlich

Dienstag, den 10.08.2021

schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Lindau (Bregenzer

Str. 8, 88131 Lindau) oder bei der Regierung von

Schwaben (Fronhof 10, 86152 Augsburg) Einwendungen

erheben. Maßgeblich ist das Eingangsdatum bei der Verwaltungsbehörde.

Die Erhebung von Einwendungen zur Niederschrift bei der

Regierung von Schwaben ist aufgrund der aktuellen Covid-

19-Pandemie nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung

möglich (Terminvereinbarung zur Niederschrift

bei der Regierung von Schwaben unter 0821/327-2436). Dabei

sind die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen (z.B. Tragen

einer FFP2-Maske) zu erfragen und bei der Niederschrift

unbedingt zu beachten.

Alle Einwendungen müssen eine Adressangabe aufweisen

und persönlich unterschrieben sein. Vertreter von Einwendungsführern

haben ihre Vertretungsberechtigung durch

Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachzuweisen. Durch

E-Mail können Einwendungen rechtswirksam nur erhoben

werden, wenn diese mit einer qualifizierten elektronischen

Signatur nach dem Signaturgesetz versehen und

an die Adresse poststelle@reg-schw.bayern.de gerichtet

sind. Elektronisch übermittelte Einwendungen, die diesen

Anforderungen nicht entsprechen (z.B. „einfache“

E-Mail), sind unwirksam.

Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das

Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Mit Ablauf der

Einwendungsfrist sind Stellungnahmen von Vereinigungen

sowie alle Einwendungen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen

Titeln beruhen, ausgeschlossen (Art. 73 Abs. 4

Satz 3 BayVwVfG). Der Einwendungsausschluss beschränkt

sich nur auf dieses behördliche Planfeststellungsverfahren

(§ 7 Abs. 4 Umweltrechtsbehelfsgesetz – UmwRG). Verspätet

eingegangene Einwendungen können daher bei der Erörterung

nach untenstehender Ziffer 2 und bei der Entscheidung

nach untenstehender Ziffer 5 unberücksichtigt bleiben.

In Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten

unterzeichnet oder in Form vervielfältigter

gleichlautender Texte (gleichförmige Einwendungen) eingereicht

werden, ist ein Unterzeichner mit Namen und Anschrift

als Vertreter der übrigen Unterzeichner für das Verfahren zu

benennen, soweit er nicht von ihnen als Bevollmächtigter bestellt

worden ist. Diese Angaben müssen deutlich sichtbar auf

jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite enthalten sein,

andernfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt

bleiben.

Die genannte Frist sowie der Einwendungsausschluss nach

Verstreichen der Äußerungsfrist gelten auch für die Einwendungen

und Stellungnahmen der anerkannten Naturschutzvereinigungen

sowie sonstiger Vereinigungen, soweit sich

diese für den Umweltschutz einsetzen und nach in anderen

gesetzlichen Vorschriften zur Einlegung von Rechtsbehelfen

in Umweltangelegenheiten vorgesehenen Verfahren anerkannt

sind. Diese werden hiermit von der Auslegung der Planunterlagen

benachrichtigt.

Im Rahmen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

wird darauf hingewiesen, dass die persönlichen Daten der

Einwendungsführer für die rechtmäßige Abwicklung des

Planfeststellungsverfahrens erhoben, gespeichert und verarbeitet

werden. Die Regierung von Schwaben wird alle eingehenden

Einwendungsschreiben und Stellungnahmen (einschließlich

der darin enthaltenen persönlichen Angaben) der

Vorhabenträgerin und ggf. deren mitarbeitenden externen

Büros zur Stellungnahme sowie dem Eisenbahn-Bundesamt

zur Entscheidung zuleiten, Dies ist zwingend erforderlich,

um das jeweilige Anliegen prüfen und nach Prüfung und ggf.

Erörterung eine Entscheidung treffen zu können.

2. Rechtzeitig erhobene Einwendungen werden vorbehaltlich

einer noch zu treffenden Entscheidung nach § 18a Nr. 1 Satz

1 AEG in einem Erörterungstermin behandelt, der noch ortsüblich

bekannt gemacht wird. Diejenigen, die Einwendungen

erhoben haben bzw. – bei gleichförmigen Einwendungen im

Sinne von obiger Nr. 6 – deren Vertreter oder Bevollmächtigte

und die Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben

haben, werden von dem Erörterungstermin gesondert benachrichtigt.

Falls mehr als 50 solcher Benachrichtigungen

vorzunehmen sind, können diejenigen, die Einwendungen

erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche

Bekanntmachung benachrichtigt werden. Die öffentliche

Bekanntmachung wird dadurch bewirkt, dass der Erörterungstermin

im amtlichen Veröffentlichungsblatt der Anhörungsbehörde

(Regierung von Schwaben) sowie in örtlichen

Tageszeitungen bekannt gemacht wird, die in dem Bereich

verbreitet sind, in dem sich das gegenständliche Vorhaben

voraussichtlich auswirken kann. Bei Ausbleiben eines Beteiligten

in dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt

werden. Falls der Erörterungstermin durch eine Online-

Konsultation ersetzt wird, gelten die genannten Hinweise

entsprechend (§ 5 Abs. 3 PlanSiG).

3. Durch Einsichtnahme in den Plan, Erhebung von Einwendungen,

Teilnahme am Erörterungstermin oder Bestellung von Vertretern

entstehende Aufwendungen werden nicht erstattet.

4. Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung

zumindest dem Grunde nach zu entscheiden ist,

werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem

gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.

5. Über die Einwendungen und Stellungnahmen wird nach

Abschluss des Anhörungsverfahrens durch das Eisenbahn-

Bundesamt als Planfeststellungsbehörde entschieden. Die

Entscheidung ergeht als Planfeststellungsbeschluss. Die Zustellung

der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) kann

durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn

mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.

Zuständig für die Durchführung des Anhörungsverfahrens

einschließlich des Erörterungstermins sowie für die diesbezügliche

Erteilung von Auskünften und die Entgegennahme

von Äußerungen und Fragen ist die Regierung von Schwaben.

6. Mit Beginn der Auslegung des Planes tritt die Veränderungssperre

nach § 19 Abs. 1 AEG in Kraft. Darüber hinaus steht ab

diesem Zeitpunkt dem Vorhabenträger ein Vorkaufsrecht an

dem vom Plan betroffenen Flächen zu (§ 19 Abs. 3 AEG).

Stadt Lindau (B), den 14.06.2021

Stadt Lindau (Bodensee)

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Internetseite

Die Internetseite der Stadt Lindau ist unter der

Adresse www.stadtlindau.de zu erreichen.

Die Seite der Lindau Tourismus und Kongress GmbH ist weiterhin

unter der Domain www.lindau.de zu finden.


8 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21

AUS DEM STADTRAT

LI

J. Müller

Bürgerbeteiligung Karl-Bever-Platz

Als Mitglied der Begleitgruppe

bekomme ich den

Prozess hautnah mit. Beeindruckend

ist das Engagement

der beteiligten Bürgerinnen

und Bürger. Andererseits

stelle ich fest, dass den

Bürgern viele Informationen

und viel Hintergrundwissen

fehlen. So kommt man leicht vom eigentlichen

Thema ab und es besteht die Gefahr, dass man

versucht, das Rad neu zu erfinden. Da es aber

noch zwei Runden der Bürgerbeteiligung gibt,

bin ich optimistisch, dass am Ende dem Stadtrat

doch ein umsetzbarer Vorschlag für die Zukunft

des Karl- Bever-Platzes präsentiert werden kann.

Wir müssen uns allerdings im Klaren sein, dass

bei jeglicher Lösung die Finanzierbarkeit nicht

außeracht gelassen werden darf. Mit anderen

Worten: Die Schaffung zusätzlicher oder die

Umwandlung gebührenpflichtiger Stellplätze in

solche für Sondernutzungsberechtigte muss

entweder durch Park- oder sonstige „Gebühren“

refinanziert werden.

Lockdown Pfunde

Man sieht oder hört es immer

wieder, der Lockdown

hat nicht nur psychisch

oder wirtschaftlich seine

Folgen, sondern bei einigen

CSU

M. Hübler

auch körperlich. Nehmen

wir das doch als ganz persönliche

Motivation ab

Montag beim Stadtradeln

mitzumachen! Registrieren Sie sich unter www.

stadtradeln/lindau und tragen Sie dazu bei, CO2

einzusparen, das Klima zu schonen und dabei

auch die Lockdown Pfunde purzeln zu lassen. Es

wäre doch eine tolle Sache, wenn die Stadt Lindau

ein super Ergebnis erradelt.

Die CSU tritt seit Jahren im Team „Schwarzfahrer“

in die Pedale. Unterstützen Sie uns oder gründen

Sie ein neues Team. Zeigen wir den andere Kommunen,

wies geht!

Fakten statt Fake-news

Viele Menschen in unserer

Stadt sind massiv verunsichert

angesichts der geplanten

Bebauung der Hinteren Insel.

Die Bürgerinitiative schürt

SPD

A. Rundel

Ängste, indem sie von einer

Blockrandbebauung und

wuchtigen Flachdachquadern

spricht. Eine schematische

Darstellung der Baumasse in falschem Maßstab

und vollkommen verzerrter Perspektive untermauert

diese bewusste Falschinformation. Fakt ist aber,

dass es noch gar keine konkreten Pläne gibt. Vielmehr

muss vor jeder Bebauung erst ein Wettbewerb

erfolgen, der die Kubatur der Gebäude bezüglich

Größe, Höhe und Gestalt konkretisiert. Damit sich

jeder ein Bild darüber machen kann, wie eine

MÖGLICHE Bebauung tatsächlich ausschauen

KÖNNTE, hat die SPD einen Antrag gestellt, Gebäude

und Straßenzüge realitätsnah zu visualisieren.

Dem Rahmenplan entsprechend, als Weiterentwicklung

der historischen Altstadt: kleinteilig, mit

unterschiedlich hohen Satteldächern, Altanen und

Innenhöfen. Denn Fakt ist auch: Die Insel braucht

neue Wohnungen - insbesondere für Familien, um

als eigenständiger Stadtteil mit Schulen, Kindergärten

etc. auch künftig existieren zu können. Ein weiterer

grüner Park löst dieses Problem nicht.

Neue Wege,

FDP

F. Nüberlin

nicht nur für unsere

Mittelschüler*innen, denn

der Neubau der Mittelschule

wird an der Blau Wiese gebaut.

Dieser Standort war aus

unserer FDP-Sicht nicht die erste

Wahl, aber am Ende gab es

keine Alternative. Die Zeit

drängt und mehr Platz für

unsere Schüler muss schnellestens geschaffen werden.

Bis 2025 werden im Sprengel Reutin – Zech

im Grundschulbereich bis zu sechs zusätzliche

Klassen erwartet, was unter anderem an den neuen

Wohnungsgebieten Münchhof und dem Vier-

Linden-Quartier liegt. Unser Blick sollte auch auf

den anderen Ortsteilen liegen, wie z.B. Oberreitnau

und Aeschach. Speziell in Oberreitnau stellt

die Mittagsbetreuung die EHRENAMTLICHEN

Mitarbeiter des Fördervereins und die betroffenen

Familien vor große Herausforderungen, weil die

vorhandenen Räumlichkeiten nicht passend sind.

Des Weiteren müssen wir uns in Zukunft besser

um unsere Kita`s kümmern, denn nach wie vor

sind zu wenig Plätze verfügbar. Lassen Sie es uns

angehen, damit Lindau in diesen so wichtigen

Bereichen für die Zukunft gut aufgestellt ist, und

sich die Fehler aus der Vergangenheit nicht

wiederholen!

JA

S. Krühn

Seeblick nicht zupflanzen!

AFD

Dr. R. Rothfuß

Die Insel der Glückseligen

Eigentlich können wir doch

stolz auf unsere Heimatstadt

sein. Es bewegt sich was in Lindau.

Unsere Coronazahlen im

Landkreis Lindau lassen derzeit

Shopping und Restaurantbesuche

zu. Auch die Hotellerie

kann wieder Gäste empfangen.

Die Gartenschau wurde eröffnet

- entstanden auf einer aufgeschütteten Seefläche,

die früher ein Parkplatz war. Wir bekommen

eine neue Therme. Der Cavazzen, die Schatzkiste

unserer Vergangenheit, wird gerade saniert. Eine sehenswerte

Kunstaustellung von Marc Chagall wird

im Kunstmuseum präsentiert. Die Inselhalle ist für

die Zukunft gerüstet. Wir haben einen neuen Bahnhof

in Reutin, mit einigen neuen Verbindungen

nach ganz Deutschland, bekommen. Ich könnte

hier noch viele, auch kleinere Projekte aufzählen.

Verwundert bin ich nur über die ewig gestrigen in

unsere Stadt. Nur mit diesen Investitionen, die ja

schon viele Jahrzehnte vor uns lagen, sind wir gerüstet

für die Zukunft. Jeder „Motzer“ und „Nörgler“

sollte bewusst durch die Stadt gehen und einmal

den Sonnenuntergang auf den neugestalteten Uferstufen

auf der Gartenschau genießen. Wir alle leben

doch hier im Paradies und sollten uns dessen viel

öfter bewusst werden.

Tausende haben sich schon

am neuen Strandbad erfreut.

Unvergleichlich ist der Blick

aus dem Schwimmerbecken

über den weiten See und die

einmalige Bergkulisse. Doch…

Moment mal!? Der „Infinity

Pool“ wird nicht lange diesen

herrlichen Seeblick erlauben,

wenn man im Wasser seine Bahnen zieht. Zwischen

Beckenrand und seeseitiger Liegestuhlreihe

wurde eine Hecke gepflanzt. Im Sommer wird das

dichte Laub in wenigen Jahren schon die herrliche

Sicht auf den See versperren. Die einmalige Lage

eines leicht erhöhten Infinity Pools, dessen Wasseroberfläche

beim Schwimmen optisch in die

weite Seeoberfläche übergeht, wird bald hinter einer

ordinären Hecke verschwinden.

Wie wäre es, wenn man die noch kleinen Büsche

einfach an sinnvoller Stelle als Lärm-, Feinstauboder

Sichtschutz verpflanzt? Zwischen Becken und

See gehören allenfalls ein paar winterharte Palmen.

Die halten die unvergleichliche Sicht frei

und betonen das Flair, das Lindau so einmalig

schön macht: Ein Wohlfühlort am südlichsten

Rand Deutschlands. Berge und See immer im Blick

– selbst beim Schwimmen im 5-Sterne-Infinity

Pool im neuen Strandbad…

Schuloffensive Lindau?

Der Stadt und dem Stadtrat

ist bekannt, dass spätestens

im Jahr 2026 ein Rechtsanspruch

für eine Ganztagsbetreuung

der Kinder an

FB

G. Brombeiß

Grundschulen bestehen

wird. Auch ist allen Stadträten

bekannt, dass die oft

ehrenamtlich organisierten

Mittags- und Nachmittagsbetreuungen bereits

heute an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Ein alarmierender

offener Hilferuf aus Oberreitnau ging

an alle Stadträte. Zwar wurde nach mehreren Verzögerungen

endlich der Standort für das neue Gebäude

der Mittelschule vom Stadtrat entschieden

und damit zumindest eine Perspektive für die

Grundschule Reutin eröffnet, jedoch ist mit einem

Baubeginn frühestens Ende 2023 zu rechnen.

Bereits im kommenden Schuljahr wird es aufgrund

der steigenden Schülerzahlen an verschiedenen

Grundschulen zusätzliche Klassen geben. Durch

die neuen Baugebiete in Lindau werden die Schülerzahlen

auch in den nächsten Jahren weiter ansteigen.

Der Bedarf an Schul- und Betreuungsräumen

wird enorm zunehmen. Weitere Investitionen

in unsere Schulen sind notwendig. Der vorangegangene

Stadtrat hatte zuletzt noch eine Schuloffensive

nach Münchner Vorbild angekündigt.

Hoyerbergschlössle

Wie es den Anschein hat, ist

der Förderverein sehr aktiv.

Ein vielversprechendes Konzept

liegt auf dem Tisch, eine

neue Lösung ist in Sicht, weil

ÖDP

C. Norff

zwei junge Kulturschaffende

einen Plan für eine Nutzung

vorgestellt haben. Er sieht vor,

den traurigen Leerstand bald

zu beenden und neben einem Tagescafé nach und

nach Kultur und Kunst in das Schlössle einziehen

zu lassen. Allerdings muss die Stadt die Grundidee

mittragen und die Umsetzung wollen. Auch die

Bürger:innen können, so sieht es das Projekt vor,

bei der stufenweise Sanierung und den ersten

Nutzungen sich engagiert einbringen. Man kann

die Beiden, die bestens mit der Kulturwelt vernetzt

sind, schon während der Gartenschau erleben: Bei

dem vom Förderverein im Juli veranstalteten Sommerfest

vom 23. - 25. Juli soll im Außenbereich ein

buntes Kulturprogramm mit namhaften Künstlern

das Hoyerbergschlössle „wachküssen“. Jetzt

liegt es an der Stadt, den Weg zum Gelingen zu

ebnen.

SDG‘s

BL

P. Bandte

Um „gute“ Entscheidungen zu

treffen, braucht es immer einen

Maßstab, eine Wertebasis.

2015 haben uns die Vereinten

Nationen eine Grundlage dafür

geliefert: die 17 Ziele für

nachhaltige Entwicklung (sustainable

development goals).

An diesen Zielen können wir

uns bei politischen Entscheidungen orientieren.

Die Herausforderung besteht darin, die allgemeinen

Ziele in regionale Situationen zu übertragen.

Das ist der Friedensregion Bodensee und den Friedensräumen

in ihrer Ausstellung auf der Gartenschau

hervorragend gelungen. Auf ansprechenden

Tafeln zeigen sie schrittweise, was die einzelnen

Ziele übergeordnet und konkret für unsere Region

bedeuten. Wer mit diesen Zielen noch nicht vertraut

ist, ist herzlich dazu eingeladen sich hier zu

informieren. Da ich diese Wertebasis für sämtliche

politische Ebenen für ausschlaggebend erachte,

habe ich beschlossen, Ende Juli die Ziele in einer

Wahlkampf-Radtour über den kompletten Wahlkreis

zu thematisieren und mit Menschen in exemplarischen

Initiativen und Unternehmen ins

Gespräch zu kommen, die zu der Erreichung der

Ziele beitragen. https://17ziele.de/

VORSORGEMAPPE

Erhältlich bei der Bürgerzeitung

Mo.-Fr. 8 -12 Uhr

Herbergsweg 4,

88131 Lindau

Preis: 13 Euro


ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21

9

– Anzeige –

Farbe, Leben und Kunst in die Stadt gezaubert

Streetart in Lindau: Wenn Stromhäuschen der Stadtwerke Geschichten in Bildern erzählen

„Diese Aktion hat einfach nur Spaß gemacht und zaubert allen,

die vorbeikommen, ein Lächeln ins Gesicht“, lacht der Geschäftsführer

der Stadtwerke Lindau, Hannes Rösch. Gemeint

ist das Streetart-Projekt, das an drei Stadtwerke-Stromhäuschen

umgesetzt wurde und mitten im schlimmsten Corona-

Frust Farbe, Leben und Kunst für umsonst für alle in die Stadt

brachte. „Als der Verein KUMOP e.V. (Kunst & Musik ohne

Profit) Ende letzten Jahres mit der Idee, Stromhäuschen mit

Kunst aufzuhübschen, auf uns zukam, konnten wir uns zwar

vorstellen, dass das gut ankommt. Vom tatsächlichen Feedback

waren wir dann aber doch überwältigt und wir haben schwer

gestaunt, mit welchen Ideen die Künstler/-innen aus Berlin,

Leipzig und Lindau unsere Energie in Bilder umgewandelt haben“,

gibt Hannes Rösch ehrlich zu.

In einer „Transformatorenstation“

(oder auch Umspannstation,

Netzstation oder Trafostation)

wird die elektrische

Energie aus dem Mittelspannungsnetz

mit einer elektrischen

Spannung von 10 kV auf

die in Niederspannungsnetzen

(Ortsnetzen) verwendeten

400/230 V zur allgemeinen Versorgung

transformiert (umgewandelt).

Der Verein „Kunst &

Musik ohne Profit“ sah in den

„Häuschen“ allerdings noch

sehr viel mehr. Der Verein hat

sich zum Ziel gesetzt, mit seiner

Arbeit die Region in und

um Lindau im Hinblick auf

kulturelle, künstlerische und

musikalische Veranstaltungen

zu erweitern: „Unsere Motivation

ist aus der Inspiration heraus

entstanden. Das bewusste

Erleben von Kunst im öffentlichen

Raum hat uns gezeigt, wo

der Weg hinführen kann: raus

aus dem eindimensionalen Farberlebnis,

rein in die multidimensionale

Tiefe von Farben

und Formen. Corona hat uns

die Auszeit von unseren Open

Airs aufgezwungen, die nötig

war, um unser zweites Herzensprojekt

aus der Schublade zu

holen. Wir haben mehrere

Jahre gebraucht, bis wir mit den

Stadtwerken einen mutigen

Partner gefunden hatten, der

uns vertraute. Vorher war es

schwierig, auch nur ein offenes

Ohr zu finden. Für dieses Vertrauen

sind wir sehr dankbar

und freuen uns, das erste Trafo-

Trio erfolgreich gestaltet zu

haben. Der Zuspruch, die Freude,

die tollen Gespräche und

das viele Lob der Nachbarn

und Passanten sind der Beweis

für unseren Erfolg“, freut sich

Moritz Grättinger als einer der

Sprecher des Vereins.

„Unsere Teams im Netz und

im Marketing hatten in der Tat

ganz viel Vertrauen in die Künstler

und die Akteure des Vereins

und räumten der Kunstfreiheit

eine Menge Platz ein, frei nach

dem Motto ‚Einfach mal machen,

„Strom aus Wasserkraft“ am Köchlin

könnte ja gut werden‘“, erinnert

sich Geschäftsführer Hannes

Rösch. „Unsere einzige Vorgabe

waren die Themen – wir wollten

‚Wasser‘, ‚Ökostrom‘ und ‚Strom

aus Wasserkraft‘ auf den Häuschen

haben. Und das hat super

geklappt.“

Warm eingepackt, starteten

Kaddy und Thommy aus Berlin

im März in der Schulstraße und

verwirklichten das Wasserthema

sogar in den Stadtwerke-Farben.

Die junge Künstlerin war vor

allem von „den vielen lieben

Menschen“ begeistert, die vorbeikamen

und sich freuten: „Wir

wurden sogar mit Pizza versorgt!“

Die Farbe in der Schulstraße

war noch nicht ganz trocken,

da machte sich André aus

Leipzig auch schon über das

Waschbär-Häuschen in der Rickenbacher

Straße her: mittlerweile

DER Hingucker am Feuerwehr-

Kreisel.

Zuletzt übernahm Lokalheld

Andi aus Achberg die ehemals

trist-braune Station am Köchlin.

Seine Idee war, den Prozess

von der Energiegewinnung über

die Verteilung bis hin zum Verbraucher

darzustellen. So ist

das „Wasserkraftwerk“ auf einer

der vier Seiten entstanden.

Von da an geht es auf die klei-

nen Wände über und verbindet

sich über dicke Stromleitungen

mit den Strom(verteiler)-

häuschen. Am Ende schließen

die Verbraucher sowie ein Stück

Natur und Heimat (Berge) den

„Stromkreislauf“ wieder (Berge

und Wolken = Regen = Wasserkraft).

Auch Andi machte bei der

Arbeit tolle Erfahrungen mit

den Nachbarn und schwärmt:

„Das sind super freundliche

und fröhliche Menschen“.

„Und weil das gar so gut angekommen

ist und wir bereits

Anfragen von anderen Unternehmen

erhalten, die auch Geschichten

zu erzählen hätten,

könnte ich mir vorstellen, dass

das Projekt fortgesetzt wird. Wir

haben noch einige Stationen.

In Absprache und Zusammenarbeit

mit dem KUMOP e.V.

würden wir die auch noch zur

Aufhübschung zur Verfügung

stellen“, so Hannes Rösch.

manu/laurin

BZ-Fotos: Stadtwerke Lindau

Bei den Stadtwerken Lindau

sind Sie bei allen Fragen

rund um Energie, Verkehr

und Telekommunikation

gut aufgehoben.

Alle Informationen finden

Sie auf:

„Sauberer Ökostrom“ in der Rickenbacher Straße

„Wasser“ in der Schulstraße

@ www.sw-lindau.de


10 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21

WISSENSWERTES

Unterhaltung und kulturelle Weiterbildung

Auktionshaus Zeller Die 149. Internationale Bodensee-Kunstauktion findet vom 23. bis 25. Juni statt

Es ist immer wieder verblüffend,

wieviel Kunst und Kultur sich

innerhalb kurzer Zeit im Auktionshaus

Michael Zeller einfindet.

Sämtliche Gebiete der bildenden

Kunst sind bei der 149.

Internationalen Bodensee-Kunstauktion

des Auktionshauses vom

23. bis 25. Juni 2021 außerordentlich

breit vertreten.

Auktionshaus Michael Zeller

Bindergasse 7, Lindau/Insel

Telefon: 0 83 82/9 30 20

Bilder zur Auktion unter:

@ www.zeller.de

Spektakulär ist der Nachlass des

Malers Prof. Theodor Schindler,

der 1914 in die Weimarer Akademie

zum Professor berufen

wurde. Allein der Künstlerindex

umfasst 218 Namen der angebotenen

Künstler und Bildhauer

bei dieser Sommerauktion.

Neben den Schwerpunkten

Gemälde und Skulpturen ist

eine wunderbare Uhrensammlung

vertreten. Darunter befindet

sich eine seltene Spindeltaschenuhr

mit Viertelrepetition

in 18 ct. Gold mit polychromer

Emailinkrustation von Francis

Perigal, dem Uhrmacher des

TERMINE

149. Internationale

Bodensee-Kunstauktion

vom 23. bis 25. Juni 2021

Vorbesichtigung im Auktionshaus:

17. bis 21. Juni 2021

tägl. durchgehend 10 bis 18 Uhr

englischen Königs.

Mit den Singvogeldosen wird

Kindheit lebendig, während

bei Asiatica ein Tiger im Kampf

mit dem Krokodil besonders auffällt,

eine wunderbare Bronzefigur

aus der Meiji-Zeit des 19.

Jahrhunderts, Japan.

Aus China findet sich eine

Drachenrobe sowie eine Cloisonné-Schale

des 17. Jahrhunderts;

ein Buddha oder ein

Thangka gefällig?

Nicht zu vergessen ist das

fulminante Möbelangebot aristokratischer

Herkunft, wie z.B.

ein Tabernakel-Aufsatzsekretär,

Österreich um 1750, ein Wellenschrank,

Barockkommoden und

zahlreiche Kleinmöbel vergangener

Epochen.

Mit Schmuck und Juwelen

meisterlicher Könner und einem

großen Angebot an Silber

wird auch der verwöhnteste

Sammler fündig. Mannigfaltige

Unterhaltung, man könnte auch

sagen: kulturelle Weiterbildung

in über 25 verschiedenen Sachgebieten

der Kunst. BZ

Oben abgebildet: eine (im Text

näher beschriebene) Auswahl besonderer

Stücke, die bei der 149.

Int. Bodensee-Kunstauktion Sammler

begeistern wird. BZ-Abb.: Zeller

Kunst vor traumhafter Kulisse

Am Samstag, 19. Juni, und am

Sonntag, 20. Juni 2021, findet

am Kaiserstrand in Lochau

(auf der Uferpromenade vor

dem Seehotel) ein Kunstmarkt

statt.

Das traumhafte Ambiente

am Kaiserstrand gibt dem

Markt seine besondere Note.

Veranstaltet wird er von der

Töpferei Güttinger aus Isny.

28 Aussteller aus ganz

Deutschland werden dort an

zwei Tagen ihre handgefertigten

Waren anbieten. Mit dabei

sind Töpfer, ein Besenbinder,

Schmuckhersteller und ein

Seifensieder. Es gibt Edles

aus Walk und Unikate aus

Stein und Metall.

Der Markt findet bei jeder

Witterung statt und ist am

Samstag von 10 bis 18 Uhr

sowie am Sonntag von 10 bis

17 Uhr geöffnet. Der Eintritt

ist frei.

BZ-Foto: BG

Lesen im

Lindenhofpark

Der Förderverein Gartendenkmal

Lindenhofpark hat während

der Dauer der Lindauer Gartenschau

in zwei Räumen der

Lindenhofvilla einen „Grünen

Salon“ eingerichtet. Dort können

Besucher schöne Gartenbücher

samt Sitzgelegenheit

ausleihen. Bei schlechtem Wetter

bieten die Räume (für eine

begrenzte Anzahl von Lesern)

Schutz und schöne Gartenblicke.

Der „Grüne Salon“ ist jedes

Wochenende (Freitag bis Sonntag)

von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Zusätzlich bieten Mitglieder

des Vereins an diesen Tagen

einstündige Führungen durch

den Lindenhofpark an. Diese

finden Freitag bis Sonntag jeweils

von 11 bis 12 Uhr und von

15 bis 16 Uhr statt. Die Teilnahme

ist kostenlos, die Anzahl

der Teilnehmer ist auf 25 begrenzt.

Treffpunkt: vor der

Villa.

BZ

Spannend und individuell

Ausgewähltes, individuell gefertigtes

Kunsthandwerk wird am

3. und 4. Juli 2021 auf dem

Therese-von-Bayern-Platz direkt

neben der Inselhalle in Lindau

präsentiert und verkauft.

Ungewöhnliche Ideen aus Ton,

Glas, Holz, Metall und Beton

gibt es ebenso zu bewundern

wie Rakukeramik, Genähtes aus

Filz und Wachstuch, Schmuck

aus Silber, Gold und Edelsteinen

oder aus antikem Besteck und

Bodenseekieseln gefertigt oder in

feiner Häkelei entstanden. Röcke,

Kleider, Hemden, Hüte und luftige

Schals bereichern das vielfältige

Angebot, ebenso wie Seifen und

Wellnessprodukte, Steinbotschaften,

Klangschalen und Instrumente

aus Bambus.

Der Markt hat am Samstag von

15 bis 21 Uhr sowie am Sonntag

von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Mehr Infos: www.veronikabaum.de

BZ-Foto: VB

Anzeige


GESCHÄFTSLEBEN 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21

11

EXPERTEN-

TIPP

Das sind gute Nachrichten

für Investoren und schlechte

Nachrichten für Sparer:

Das Ende der Pandemie,

eine neue Regierung und

große Herausforderungen

für Bund/Länder/Europa und

die Welt stehen bevor und

damit auch höhere Kosten

für Klima, höhere Löhne,

Steuern (MwSt.) usw…

Zudem hat die Pandemie

durch unterbrochene Lieferketten

für Knappheiten

gesorgt, was zusätzlich die

Preise treibt, weil eine er-

Sparen = Geld verleihen, Zinsversprechen

Inflation steht bevor

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin,

Honorarberaterin,

Manuela Klüber-

Wiedemann

höhte Nachfrage auf ein knappes

Angebot trifft.

Im Konsumbereich sitzen die

Deutschen auf Milliarden an Erspartem,

das sie nicht ausgeben

Prämiensparen, Bausparen, Tagesgeld,

Renten- und Lebensversicherungen, Anleihen,

Anleihenfonds, Zinsprodukte,

Genossenschaftsanteile

Alles in allem ist hohe

Inflation für Investoren und

Schuldner ein guter Freund.

Höchste Zeit für Sparer,

das Anlageverhalten zu

ändern. Denn aus jedem

Sparer kann ein Investor

werden.

Es ist keine Frage von „alles

oder nichts“, sondern ein

„Sowohl-als-auch“ – im richtigen

Maß – und das Ganze noch

zwingend kostengünstig und

unabhängig. Dann wird auch

dieses Jahrzehnt recht erfreulich

in Sachen Vermögen. MKW

konnten. Das ist bei den Amerikanern

nicht anders und dieses

Geld wird in den nächsten

Monaten/Jahren ausgegeben.

Die Preise für Waren und Dienstleistungen

werden kräftig anziehen

– man rechnet mit ca.

drei bis vier Prozent pro Jahr.

Mit einer höheren Inflation

könnten mittelfristig auch die

Zinsen ein wenig anziehen (in den

USA bereits geschehen), was

den reinen Sparer nicht vor

Geldentwertung retten wird.

Die Schere zwischen Inflation

und Zinsen bleibt groß.

Investieren = Produktivkapital

Unternehmen, Aktien, Aktienfonds,

Immobilien, Landwirtschaft

Ruhestandsplaner Bodensee

Kemptener Str. 61, Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

Wir suchen zum 01.09. eine

Päd. Fachkraft (m/w/d)

in Teilzeit (60 - 80 %) für die

Soziale Gruppenarbeit in Tettnang

Informationen > www.linzgau-kjh.de

Riedbachstr. 9 – 11, 88662 Überlingen

bewerbung@linzgau-kjh.de











Anzeigen

Gleich zwei ehemalige Azubis der

Firma Rose Plastic gehören heuer

zu den besten Auszubildenden im

Allgäu: Lucca Mohr (re.) und

Felix Mahl (li.) sind von der IHK

Schwaben für ihre besonders

guten Leistungen ausgezeichnet

worden.

Normalerweise nehmen die

Absolventen ihre Urkunde in der

Bigbox in Kempten in Empfang.

Nicht in diesem Jahr. Denn aufgrund

der Corona-Pandemie

musste die Auszeichnungsfeier

der IHK Schwaben ausfallen. Daher

war es Thiemo Rösler (Mitte),

der den beiden ehemaligen Azubis

Felix Mahl und Lucca Mohr

ihre Urkunden überreichte.

Der Geschäftsführer des Hergensweiler

Unternehmens lobte die

sehr guten Leistungen der beiden

jungen Männer. Er freue sich,

dass sie sich entschieden haben,

auch nach abgeschlossener Ausbildung

bei Rose Plastic zu bleiben.

Als besondere Belohnung

dürfen sich die beiden ausgelernten

Azubis über jeweils zwei

Tage Sonderurlaub freuen.

Felix Mahl brachte ein einwöchiges

Schulpraktikum zu Rose Plastic.

Entschieden hat er sich für die

Ausbildung als Informatikkaufmann.

Für Lucca Mohr hingegen

stand die Richtung schon fest. Er

lernte Werkzeugmechaniker.

Rose Plastic bildet derzeit 15

junge Leute im kaufmännischen,

technischen sowie gewerblichen

Bereich aus. Drei von ihnen

absolvieren ein Studium an der

Dualen Hochschule Baden-Württemberg

(DHBW).

Rund 3.000 Auszubildende aus

dem Allgäu legten im Prüfungsjahr

2020/2021 ihre Abschlussprüfung

bei der IHK Schwaben

ab. Aus diesem Kreis gehören 119

zu „Allgäus besten Azubis“.


















BZ-Foto: Rose Plastic

Anzeigen












DIE


Ich mach‘s

mit HIGH-TECH!“

Mach‘ jetzt Deine Ausbildung zum

Anlagenmechaniker und profitiere von unseren

zahlreichen Ausbildungsvorteilen. Ausführliche

Infos unter: www.goeser-wasserburg.de

88142 Wasserburg (B)

+49 (0) 8382 89720 I info@goeser-wasserburg.de


12 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21

WISSENSWERTES

Hier ist ein Adrenalinschub garantiert

Rennfieber im Dornier Museum Neue Erlebnisausstellung bietet Motorsport, Geschwindigkeit und Live-Action

Die neue Erlebnisausstellung im Dornier Museum Friedrichshafen verspricht u.a. Doppel-Kart-Action mit Rennfahrer Tim Zimmermann, eine Pit-Stop-Challenge und Rennspaß an

der Carrera Bahn.

BZ-Fotos: Dornier Museum

Nach über sieben Monaten Corona

bedingter Schließung hat

das Dornier Museum Friedrichshafen

wieder geöffnet.

Das größte Technikmuseum am

Bodensee hält auch eine Neuigkeit

für die Besucher bereit. Mitmachen,

Ausprobieren sowie jede

Menge rasante Unterhaltung

– das verspricht die neue Erlebnisausstellung

„Rennfieber“.

In Kooperationen mit dem

bekannten Rennbahn-Hersteller

Carrera und Rennfahrer Tim

Zimmermann aus Langenargen

am Bodensee ist mit dieser

Ausstellung die Erlebbarkeit

von Geschwindigkeit und der

Spaß am Autorennen für die

ganze Familie garantiert.

Echte Boliden aus verschiedenen

Rennserien, ein Profi-

Rennsimulator, Carrera-Rennbahnen

und RC-Autos sowie

ein Boxenstopp mit Reifenwechsel

an einem originalen

Rennwagen – das sorgt für jede

Menge Rennspaß und Unterhaltung.

Wer ans Limit gehen

möchte, den nimmt ADAC


























Spezialitäten

vom

jungen Matjes

Anzeigen

Sie zu verwöhnen macht

uns viel Freude.

Bodenseestraße 32

88131 Lindau-Oberreitnau

Telefon (0 83 82) 54 10

www.Hotel-Ziegler.de

Montag + Dienstag Ruhetag!

GT-Masters Rennfahrer Tim

Zimmermann in seinem Doppel-Kart

mit. Live-Action pur.

Neben den interaktiven Angeboten

bietet die Ausstellung

Einblicke in die Geschichte

des Motorsports: Von den Meilensteinen

des Rennsports

über legendäre Rennfahrer-

Zitate bis hin zu den vergangenen

Zeiten, als in den goldenen

Zwanzigern die Firma Carrera

in den Startlöchern stand

und in den sechziger Jahren

bei Dornier gemeinsam mit

BMW ein Formel 2-Wagen

gebaut wurde.

Bereits bei den kleinsten

Rennfahrern wird mit der

neuen Ausstellung das Rennfieber

entfacht. Ob an den

Carrera-Bahnen für Kinder ab

drei Jahren, an den ferngesteuerten

RC-Flitzern, in der Siku-

Autospielecke oder auf der

Porsche-Bobby-Car-Rennstrecke,

während sich die großen

Motorsport-Fans an den

zahlreichen Mitmach-Stationen

in Aktion üben, gibt es

auch für die kleinsten Rennfahrer

Spiel- und Rennspaß.

Durch die Kooperation mit

Rennfahrer Tim Zimmermann

wird auch jede Menge Motorsport-Live-Action

geboten. Trainieren

wie die Profis, das ist an

Zimmermanns Rennsimulator,

einem speziell angefertigten

Trainingstool für Rennfahrer,

möglich. Ausgestattet mit einem

sogenannten „Direct Drive

Wheel“ entsteht ein aufregendes

und reales Fahrgefühl für

Besucher. Für alle Motorsport-

Begeisterten ist das genau der

richtige Weg, sich auszutoben

und auch mal über das Limit

zu gehen - denn der Schaden









kostet nichts.

Wer noch mehr Adrenalin

sucht und in die Perspektive

eines Rennfahrers wechseln

möchte, der sollte sich eine

Doppel-Kart-Fahrt nicht entgehen

lassen. Tim Zimmermann

nimmt dabei die Besucher

auf dem Rücksitz seines

Karts mit auf die museumseigene

Rennstrecke und zeigt,

was in seinem Profi-Kart steckt.

Gänsehaut, Adrenalin und

Action sind dabei garantiert.

Etwas weniger Adrenalin,

dafür jede Menge Spaß bietet

die Pit-Stop-Challenge, welche

täglich mehrmals angeboten


wird. Hier kommt es auf Teamwork,

Geschicklichkeit und

Geschwindigkeit an, um die

aktuelle Formel-1-Rekordzeit

von 1,82 Sekunden zu schlagen.

Die Erlebnisausstellung

Rennfieber ergänzt die Dauerausstellung

des Dornier Museums

zur Luft- und Raumfahrtgeschichte

über den gesamten

Sommer. Der Eintritt ist im

regulären Eintrittspreis des

Museums enthalten.

Online-Tickets für das Museum,

den Rennsimulator sowie

Doppel-Kart-Fahrten gibt es

auf der Museumswebseite unter:

www.dorniermuseum.de BZ

Gesundheitsnetzwerk im Aufbau

„GesundheitsregionPLus“ Lindau ist im Förderprogramm dabei

Der Landkreis Lindau wurde

Anfang des Jahres vom Bayerischen

Staatsministerium für

Gesundheit und Pflege in das

Programm „GesundheitsregionPlus“

aufgenommen und ist

somit eine von bayernweit 56

Gesundheitsregionen, die gefördert

werden. Geschäftsstellenleiter

ist seit dem 1. Mai

2021 Thomas Kaleja.

Der gelernte Krankenpfleger

und Rettungsassistent bringt

durch seine Berufserfahrung

ein fundiertes Wissen im Gesundheitswesen

mit. „Ich freue

mich, dass wir mit Thomas

Kaleja einen qualifizierten und

engagierten Geschäftsstellenleiter

gewinnen konnten und

ich bin überzeugt, dass unser

Landkreis von diesem Projekt

sehr profitieren wird“, so Landrat

Elmar Stegmann.

Die drei primären Handlungsfelder

der „GesundheitsregionPlus“

im Landkreis Lindau

werden die „Gesundheitsförderung

und Prävention“,

die „Gesundheitsversorgung“

und die „Pflege“ sein.

Ein erstes Schwerpunktthema

steht für das erste Quartal

2022 zur Bearbeitung an: Im

Landkreis soll die Kampagne

„Hand aufs Herz“ mit Informationen

und Aktionen rund

um das Thema Herzinfarkt

starten. „Der Schwerpunkt der

Gesundheitsregion liegt im ersten

Jahr im Aufbau der Strukturen

und in der Netzwerkpflege“,

erklärt Thomas Kaleja. Denn

um die genannten Themen angehen

zu können, braucht es

viele starke Akteure. Darum soll

die „GesundheitsregionPlus“ zu

einem regionalen, sektorenübergreifenden

und zukunftsfähigen

Gesundheitsnetzwerk

aufgebaut werden. Ein sogenanntes

„Gesundheitsforum“ wird

das zentrale Steuerungsgremium.

Es soll mit Experten aus der Gesundheitspolitik,

der Pflege, der

Gesundheitsförderung, Gesundheitsversorgung,

der Sozialversicherung

und Wirtschaft

besetzt werden.

BZ

Anzeige


WISSENSWERTES 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21

Interreligiöser Ort für Austausch und Begegnung

20 Jahre Friedensräume Am Samstag, 19. Juni, wird ab 10 Uhr zum Tag der offenen Tür eingeladen

Im Jahr 2001 öffneten die Friedensräume

in der Villa Lindenhof

in Bad Schachen ihre Türen. Im

Juni wird dieses Jubiläum Corona

bedingt in kleinem Rahmen

gefeiert.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

machten sich zum

20-jährigen Bestehen selbst

ein Geschenk, indem sie Dr.

Margot Käßmann einluden. In

ihrem Festvortrag sprach sie

darüber, „wie wir ein Klima für

den Frieden schaffen können

und wie wir den Mut finden,

uns zu engagieren“. Die renommierte

Theologin hatte bei

ihrem Besuch in Lindau im

Herbst vergangenen Jahres

spontan die Einladung der

Friedensräume angenommen.

Am Samstag, 19. Juni, stehen

die Friedensräume von 10 bis

16 Uhr allen Gästen zum Besuch

und zum Austausch offen.

In ihrem Grußwort dankt

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia

Alfons den Ehrenamtlichen, die

das „Thema Frieden als persönliches

Anliegen oft schon seit

Jahrzehnten hier in die Stadt

tragen“. Landrat Elmar Stegmann

und Martin Sailer, Bezirkstagspräsident

von Schwaben, zeigen

sich in ihren Videobotschaften

beeindruckt von der

engagierten und vielseitigen

Friedensarbeit des Teams und

des Trägers pax christi Augsburg.

Die Sonderausstellung „20

Jahre Friedensräume – Miniaturen“

in der Villa Lindenhof

zeigt in kreativer Weise die

große Vielfalt des Friedensengagements.

„Werbespots für

den Frieden“ von der Kunstschule

Liechtenstein sind ebenso

zu sehen wie eine Krippe aus

Olivenholz, ein Geschenk des

Kooperationspartners aus Bethlehem.

Auch das Café ist bis 16

Uhr geöffnet. Außerdem präsentieren

Lindauer und Vorarlberger

Gruppen ab 14 Uhr kleine

musikalische Beiträge.

20 Jahre Friedensräume heißt,

zurückblicken auf eine lange

Geschichte, die bereits 1980 mit

der Gründung des Friedens-museums

begann. 2001 hat die

nächste Generation das Museum

übernommen und nach einer

Neuausrichtung, die sich auch

im Namen zeigen sollte, die „friedens

räume – Museum in Bewegung“

eröffnet. Seither steht der

Teamgedanke im Vordergrund.

Über 60 ehrenamtliche Mit-

arbeiterinnen und Mitarbeiter

machen die Friedensräume zu

dem, was sie heute sind: ein

interkultureller und interreligiöser

Ort für Austausch und Begegnung,

an dem Frieden erlebt

und erlernt werden kann. 20

Jahre Friedensräume heißt auch,

den Ehrenamtlichen sowie

allen Unterstützerinnen und Unterstützern

für ihr großes Engagement

zu danken.

BZ

Friedensräume

Lindenhofweg 25, Lindau (B)

Tag der offenen Friedensräume:

Samstag, 19. Juni, 10 bis 16 Uhr

@ www.friedens-raeume.de

13

Der Verein „Friedensregion

Bodensee“ und die „friedens

räume“ zeigen auf dem Gartenschau-Gelände

in Lindau die

Ausstellung „Friedensklima!

17 Ziele für Gerechtigkeit und

Frieden“. Die Nachhaltigkeitsziele

der Vereinten Nationen

werden auf farbig illustrierten

Stelen vorgestellt, wobei das

Ziel 16 – „Frieden“ – im Mittelpunkt

steht. Auf dem Friedensareal

ist auch die Kunstinstallation

„Sharing Water“ der Fotokünstlerin

Bärbel Starz zu sehen.

Ein „to do tree“ lädt ein, eigene

Ideen zum Friedensklima zu

entwickeln. Es werden Führungen

angeboten. Mehr Infos:

www.friedens-raeume.de/

Programm 2021-Pdf BZ

Anzeigen

SURFSCHULE LINDAU

Wir öffnen für Sie: täglich 12:00 bis 19:00 Uhr, außer bei schlechtem

Wetter

Wir verleihen Ihnen: Windsurf- und Stand Up Paddle – Ausrüstung

sowie Kanu´s und Kajak´s – einfach online buchen

unter www.surfschulelindau.de

Bei uns finden Sie:

Windsurf & SUP Kurse VDWS Surfschule und

Supschule Kreitmeir Lindau Windsurfen und Stand

Up Paddle lernen in Lindau am Bodensee

www.surfschulelindau.de

SURFSCHULE LINDAU IN DER THERME | EICHWALDSTRASSE 16-20

88131 LINDAU (B) | 08382 9976570 | WWW.SURFSCHULELINDAU.DE

LANDGASTHOF KÖCHLIN

Wir öffnen für Sie: bei schönem Wetter unseren Biergarten,

Mo.-Sa. 7.00 – 23.00 Uhr, So. von 8.00 – 22.00 Uhr

Wir servieren Ihnen: Dinnete (bayrische Pizza) frisch aus dem

Steinbackofen und urige Biergarten Schmankerl,

nach Angebot des Tages

Bei uns finden Sie:

den vielleicht schönsten Biergarten Lindaus,

mit Bedienung, direkt am Köchlinweiher gelegen.

KEMPTENER STR. 41 | 88131 LINDAU (B) | 08382 96600

INFO@HOTEL-KOECHLIN.DE | WWW.HOTEL-KOECHLIN.DE


14 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21

WISSENSWERTES

Nach „Inseltraum“ und „Gipfelglück“ wartet „Arkadien“

Gartenschau Lindau Hier kann man täglich mit allen Sinnen und in vollen Zügen genießen

Ob Musik, Ausstellungen, Theater

oder Tanz, ob spielen, kreativ mitgestalten

oder sich weiterbilden

– am Gartenstrand in Lindau finden

Besucher/-innen täglich neue

Möglichkeiten, mitzumachen, mitzugestalten,

mitzufeiern, sich einzubringen

oder einfach nur zuzusehen.

Für jeden Geschmack und

jedes Alter wird etwas geboten.

Ob Musikliebhaber, Kulturgenießer,

Familienmenschen, Blumenliebhaber

und Sportbegeisterte

– jeder findet was am Gartenstrand.

Bei der Gartenschau in

Lindau kann man einen Sommer

lang an den Gartenstrand und zu

fernen Orten reisen.

So hat jeder Wochentag bei

der Lindauer Gartenschau ein

Motto. Montags lautet das:

Start mit Schwung. Denn dDer

Gartenstrand bietet jede Menge

Platz für Aktivitäten (Skatepark,

Calisthenics, Beachball,

Bouldern, Slackline, Tischtennis,

Basketball und SUP).

Dienstag ist mit „Buntes Klassenzimmer“

überschrieben, denn

wo sonst können Kindergärten,

Schulklassen oder Jugendgruppen

sich anschaulicher mit den

Themen Umwelt und Natur

auseinander setzen als unter

freiem Himmel und mitten im

Grünen? Kompetente Referenten

von Ausstellern und Veranstaltern

machen den Unterricht

abwechslungsreich und

spannend. Am Nachmittag

öffnet das „Bunte Klassenzimmer“

seine Pforten für Bildungsinteressierte

aller Altersgruppen.

Mittwochs heißt es „Mit allen

Sinnen“, denn eine Gartenschau

ist ein Erlebnis für alle Sinne –

ob es um Düfte, Farben, Aromen

und Geschmäcker oder um Klänge

geht.

Der Donnerstag steht im

Zeichen von „Kunst, Kultur,

Konzerte“. Beste Unterhaltung

ist jeden Donnerstag Programm.

Die Gartenschau in Lindau bietet ihren Besuchern nicht nur eine bunte Pflanzenwelt, die wächst und sich

ständig wandelt, sondern auch ein vielfältiges Programm für jeden Geschmack.

BZ-Foto: Lindau2021

Spende für Grundschule Reutin-Zech












WANNER&SCHEICHPartGmbB

FACHANWALTSKANZLEI

• Anwaltliche und steuerliche Beratung von einer Kanzlei •

88131 Lindau i. B.

Leuchtenbergweg 2a

T 08382 277 598-0

88239 Wangen i. A.

Gegenbaurstraße 10

T 07522 978 48-35

www.ra-wanner.com

Der Deutschlernprozess vieler

mehrsprachiger Kinder geriet

während der Pandemie ins

Stocken, da sie im Homeschooling

deutlich weniger Kontakt mit

der Zielsprache Deutsch hatten.

Die Grundschule Reutin-Zech mit

insgesamt 366 Kindern hat einen

hohen Anteil an mehrsprachigen

Kindern. Daher entschieden die

Damen des Inner Wheel Clubs

Lindau, dass die Grundschule mit

zusätzlichen Lernhilfen ausgestattet

werden soll. Ein vierstelliger

Betrag wurde zur Verfügung gestellt,

damit Lesestifte mit allem

benötigten Zusatzmaterial angeschafft

werden konnten. Das Prinzip

der Lesestifte beruht darauf,

dass sich die Kinder über Kopfhörer

verschiedene Bücher vorlesen

lassen können und so notwendige

Lerninhalte in perfektem Deutsch

präsentiert bekommen. Im Bild:

Ute Müller, Rektorin der Grundschule,

mit Inner Wheel Präsidentin

Carmen Craß BZ-Foto: Breitwieser


Anzeige

Freitags heißt es „Rein ins

Vergnügen. Endlich Wochenende

und Zeit zum Abschalten

und Seele baumeln lassen. Gibt

es dafür einen schöneren Platz

als die Uferstufen des Gartenstrandes?

Samstag und Sonntag stehen

unter dem Motto „Wunderbares

Wochenende“. Da spielt

der Gartenstrand seine ganze

Vielfalt aus: Kinderprogramme

zum Mitmachen, Spielen, Basteln

und Entdecken; Musik in

allen Varianten, Theater, Kabarett,

Oper und Tanz und vielfältige

Naturthemen.

Die Gartenschau entführt

sich aber auch an ferne Orte.

Von „Wald“ bis „Wüste“ und

von „Atlantis“ bis „Mond“

spannt sich der Bogen inspirierender

Eindrücke. Dabei

verändern sich die kunstvoll

arrangierten Blumenschauen

genauso wie die Schwerpunkte

in den Beeten und Pflanzungen.

Und auch die begleitenden Veranstaltungen

fügen sich nahtlos

in die Themenwochen ein

und machen den Gartenstrand

alle 14 Tage zu einem immer

Anzeige

Ausbildungen berufsbegleitend

Heilpraktiker

Lerncoach-Kinesiologie

Schnupperangebot:

Online im Unterricht ein

paar Stunden dabei sein.

Anfragen an:

lindau@lerninsel.net

www.heilpraktikerschule-lindau.de

neuen Erlebnis für alle Sinne.

Nach „Inseltraum“ und

„Gipfelglück“ folgen in den

nächsten Wochen z.B. „Arkadien“,

„Waldesruh“, „Wüste“

und „Strandvergnügen“.

Bis zum 30.6.2021 heißt es

auf der Lindauer Gartenschau:

„Wir träumen uns nach Arkadien

und in eine bessere Welt.“

Erdacht hat sich das Paradies

auf Erden der römische Dichter

Vergil. Durch die Jahrhunderte

begeisterte sein Traum

Künstler und Visionäre: Ein

Leben im sinnlichen Überfluss,

eingebettet in göttliche Natur

und immerwährenden Frieden.

Bei „Waldesruh“ heißt es vom

1. bis 14.7.2021: „Wir halten inne

im Wald und atmen durch.“ Der

Wald ist Erholungsraum, Wasser-Reservoir

und grüne Lunge.

Er bietet einer Vielzahl von Lebewesen

Lebensgrundlage und

Schutz. Doch wer kümmert sich

um den Wald? Haben Bäume

eine Seele? Und mit welcher Vielfalt

schmückt und deckt der

Wald unseren Tisch?

Vom 15. bis 28.7.2021 wagen

wir uns auf der Lindauer Gartenschau

in Wüsten. Ob auf Gletschern

oder unter der glühenden

Sonne: leblos wirken die

Wüsten der Erde. Aber wer

genau hinschaut, sieht nicht

nur Eis, Sand oder Steine. Er

sieht eine Vielzahl von Tieren

und Pflanzen, die alle Überlebenskünstler

sind. Und die

Wüsten waren immer faszinierende

Kulisse für Western-Filme

oder die Märchen aus 1001

Nacht. Am Gartenstrand ist ihr

Zauber keine Fata Morgana.

Vom 29.7. bis 11.8.2021 lädt

der Gartenstrand zum Spielen,

Dösen, Lesen, Menschsein ein.

Es duftet nach gebratenem Fisch,

Segelboote ziehen vorbei, Kinder

lachen. Das Leben ist leicht

und unbeschwert. Hier spült

das Wasser an, was es wieder

hergeben mag: Seerosen, Blütenblätter,

Treibholz, eine Flaschenpost...

BZ

Lindauer Gartenschau

bis 26. September täglich von 9

bis 18 Uhr (für Dauerkarteninhaber

von 7 bis 21 Uhr) geöffnet

@ www.lindau2021.de/

unsere_veranstaltungen

@ www.lindau2021.de/tickets

@ www.lindau2021.de/corona

Anzeige

www.baumschule-nemetz.at


WISSENSWERTES 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21

15

Fußball-Junioren-Camp bei der SpVgg Lindau

Am Wochenende 18. bis 20.

Juni 2021 findet in Lindau ein

Fußball-Junioren-Camp statt:

Gast und Organisator bei

der Spielvereinigung Lindau

(SpVgg) ist der FC Augsburg.

Stadtbus fährt

wieder Nachtverkehr

Gute Nachrichten für Nachtschwärmer/-innen:

Aufgrund

der Lockerungen der Maßnahmen

zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

und den damit

verbundenen Öffnungen in der

Gastronomie fährt der Stadtbus

wieder im Nachtverkehr: Das

heißt, freitags und samstags

dreht die türkise Flotte bis

0.40 Uhr (letzte Fahrt ab ZUP)

zusätzliche Runden. Fahrpläne

und aktuelle Infos zum Stadtbus:

www.sw-lindau.de/de/

privatkunden/stadtbus BZ-Foto:SWLi

Aus einem zunächst lockeren

Kontakt zum FCA ist nun das

erste gemeinsame sportliche

Projekt geworden. Trainer der

Juniorenabteilung des FCA

leiten ein Trainingscamp für

sechs- bis 14-jährige fußballbegeisterte

Junioren und Juniorinnen

aus Lindau und Umgebung.

Rund 60 Teilnehmer/-innen

werden von Freitag bis Sonntag

in Fitness, Technik, Spielverständnis

aber auch im sozialen

Umgang miteinander und in

Teambuilding gefördert.

Die Augsburger Trainer wollen

vor allem dafür sorgen, dass

die jungen Fußballer/-innen

nach den vielen Monaten, in

denen sie aufgrund der Corona-

Pandemie auf „Fußball-Entzug“

waren, ihren Spaß am Fußball

und an sportlicher Betätigung

generell wiederfinden.

Neben den teilnehmenden

Junioren/-innen lädt die SpVgg

auch alle Eltern, Mitglieder,

Sponsoren und interessierte

Lindauer/-innen ein, beim

Fußball-Junioren-Camp mit dem

FCA vorbeizuschauen. Start ist

am Freitag, 18.06., um 15 Uhr

im Stadion. Für kulinarische

Kleinigkeiten wird gesorgt, verspricht

Marian Dlugosch vom

Vorstand der SpVgg Lindau.

BZ-Foto: SpVgg Lindau

Lauf- und Walkingtreff in Lindau

Für alle, die sich fit halten

wollen oder fit werden wollen,

ist die Teilnahme am Lauftreff

mit dem TV Reutin bestens

geeignet.

„Das Training des Herz-Kreislauf-

Systems, die Stärkung der Muskulatur,

Gewichtsreduzierung,

Abschalten nach der Arbeit,

sich an der frischen Luft bewegen…

alles gute Gründe, sich

am Lauftreff zu beteiligen“, so

Ingrid Bodenmüller-Bader von

der AOK Kempten-Oberallgäu-

Lindau.

Mittwochs ist Treffpunkt um

18.30 Uhr bei der Lauftreffhütte

am Schönbühl im Motzacher

Wald. Gelaufen wird im schönen

Lindauer Hinterland.

Dienstags ist Treffpunkt um

9 Uhr an der Therme Lindau.

Von hier geht‘s auf die landschaftlich

wunderschöne Strecke

entlang des Bodenseeufers.

Gewalkt und gelaufen wird

jeweils eine Stunde. Danach

wird die Muskulatur gelockert

und gedehnt.

Es gibt verschiedene Leistungsgruppen,

so dass sich jeder das

für sich geeignete Walkingoder

Lauftempo aussuchen

kann.

Die Teilnahme am Lauftreff ist

kostenlos und erfordert keine

Vereinsmitgliedschaft.

„Auch Laufanfänger sind herzlich

willkommen. Sie werden

durch ein dosiertes Training

und mit einem speziellen

Trainingsplan an das Laufen

herangeführt“, so Lauftreffleiter

Manfred Tauscher.

Er wird von 14 Lauftreff-

Betreuern des TV-Reutin, die

sich um die verschiedenen

Leistungsruppen kümmern,

unterstützt.

BZ

EINLADUNG ZUM ONLINE-VORTRAG

Lore Hass · Homöopathin Berlin/Lindau

HOMÖOPATHIE

GESUNDHEIT

FREIHEIT

Freitag, den 25.06. 2021 um 19.00 Uhr

Samstag, den 26.06. 2021 um 16.00 Uhr

Freuen Sie sich auf begeisternde Einblicke in die Heilkunst

der Klassischen Homöopathie

Anzeigen

Teilnahme kostenfrei!

Nach der Anmeldung unter info@dinamia.de

erhalten Sie die Zugangsdaten

dinamia

www.dinamia-lindau.de

praxis für klassische homöopathie

Anzeige


16 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21

WISSENSWERTES

Die wichtigsten Daten sind hier

übersichtlich gebündelt

BZ-Vorsorgemappe: Den hochwertigen Ringordner mit vielen Vordrucken und

Erläuterungen können Sie auch jetzt bei Ihrer Lindauer Bürgerzeitung bestellen

Anzeige

Im Laufe eines Lebens sammeln

sich Unmengen an wichtigen

Verträgen, Dokumenten

und Informationen an. Das

Wissen darüber übersichtlich

zusammen zu fassen, dabei

kann unsere BZ-Vorsorgemappe

helfen.

Die BZ-Vorsorgemappe wurde

für alle Lindauerinnen und

Lindauer erstellt und erfreut

sich mittlerweile seit vielen

Jahren ungebrochen großer

Beliebtheit. Viele Käufer sind

„Wiederholungstäter“, weil sie

Familienangehörigen, Freunden

oder Nachbarn begeistert von

der Vorsorgemappe erzählt haben

und auch die nun eine

haben möchten. Viel Lob gibt

es für unsere Mappe sogar von

Ärzten und Anwälten.

Unsere BZ-Vorsorgemappen

wurden bereits bis Hamburg

und sogar nach Amerika verschickt.

Die Mappe leitet Sie an, alles

aufzuschreiben und zusammenzutragen,

was den Menschen

hilft, die sich im Krankheitsoder

Todesfall in einer stressigen

und oft emotional äußerst

aufwühlenden Zeit um Sie

oder Ihren letzten Willen kümmern

möchten und sollen.

In der Vorsorgemappe finden

sie dann alle wichtigen Fakten,

Informationen und Dokumente.

Dank des praktischen Ringordners

lassen sich bereits vorhandene

Dokumente problemlos

dazu heften.

Wenn Sie die Mappe sorgfältig

ausfüllen, ist dann alles

berücksichtigt: persönliche Informationen,

alles rund um die

Finanzen. Es gibt Vordrucke

und Ausfüllhilfen zu wichtigen

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung

ist genau so

berücksichtigt wie das Thema

Testament oder die Dinge, die

im Todesfall zu beachten sind.

Wir freuen uns, dass wir mit

unserer Vorsorgemappe so viel

Interesse bei unseren Lesern

geweckt haben. Gern überabeiten

und aktualisieren wir die

Mappe aufgrund neuer Anregungen

und gesetzlicher Vorgaben.

Unsere beliebte

BZ-Vorsorgemappe

können Sie gern bei uns

bestellen. Telefonisch bitte

unter: 0 83 82/5 04 10 41

Per E-Mail bitte unter:

verlag@bz-lindau.de

Die BZ-Vorsorgemappe

kostet 13 Euro.

Wir liefern: Die Zustellung

im Stadtgebiet Lindau übernehmen

wir nach Terminabsprache

ohne Aufpreis.

Die Zustellung außerhalb

des Stadtgebietes erfolgt

per Post zzgl. der entstehenden

Versandkosten.

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder Lindauer identifizieren

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.

BZ-Foto: APF

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe

können Sie alle wichtigen persönlichen

Angaben zusammenfassen.

Wir geben Ihnen Hinweise, welche

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen

sollten und bieten Ihnen Vordrucke

zu den häufigsten Themen an, die Sie

einfach ausfüllen können. So ist alles

übersichtlich zusammengestellt.

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3

der BZ-Vorsorgemappe.

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht

und zur Betreuungsverfügung sowie zur

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,

„Informationsvollmacht“, „Entbindung

von der ärztlichen Schweigepflicht“

und „Generalvollmacht“.

Inhaltsverzeichnis

1. Persönliches

1.1 Wichtige Rufnummern

1.2 Persönliche Daten

1.3 Wohnsituation

1.4 Schlüsselverwahrung

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)

1.7 Abonnements

1.8 Rente / Pension / Versorgung

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)

2. Finanzen

2.1 Konten (Giro und Spar)

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge

2.3 Depot / Aktien

2.4 Sonstige Anlagen

2.5 Bausparverträge

2.6 Verbindlichkeiten

2.7 Kontovollmacht

3. Vollmachten

3.1 Vorsorgevollmacht

3.2 Betreuungsverfügung

3.3 Einzelvollmacht

3.4 Postvollmacht

3.5 Informationsvollmacht


3.7 Generalvollmacht

4. Krankenhauseinweisung

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung

4.2 Patientenverfügung

4.3 Organspendeausweis

5. Testament

5.1 Erbfolge

5.2 Erbschaftssteuer

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise

Impressum

Gesamtdarstellung: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher

Herausgeber: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist

rung

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe

dreht sich inhaltlich alles um Ihre

Finanzen.

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,

Abbuchungen, Lastschriften,

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten

usw. übersichtlich niederzuschreiben.

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen

für eine Krankenhauseinweisung

erläutert.

Hier finden Sie auch einen Vordruck und

die entsprechenden Erläuterungen zu

einer Patientenverfügung und zu einem

Organspendeausweis.

Ein Organspendeausweis in Kartenform

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe

ebenfalls enthalten.

Die wichtigsten Informationen zum

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge

und Erbschaftssteuern beinhaltet der

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.

LINDAUER

WIR LIEFERN

innerhalb des Stadtgebietes

Lindau

nach Terminabsprache

kostenfrei

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen

im Falle Ihres Todes alles

erledigen müssen, finden sie im

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,

und eine Liste beigeheftet, auf

der Sie Personen, die im Todesfall zu

benachrichtigen sind, übersichtlich

aufführen können.

Dieser Abschnitt enthält auch die

Punkte „Checkliste letzter Wille“,

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung

wegen Todesfall“ und

„Änderungsprotokoll“.


KUNST UND KULTUR 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21

17

Kunst und Natur im Argental erleben

Schloss Achberg Mit Ritter Benedikt auf Erkundungstour

Die Kunstausstellung „Martha

Stettler – Eine Schweizer Impressionistin

in Paris“ und viele

Naturerlebnisangebote laden zu

einem Ausflug nach Schloss Achberg

ein.

Hier kann man in die Bildwelt

der Künstlerin Martha Stettler

eintauchen: Die Pariser Parks

und Schweizer Berge, die unbeschwert

spielenden Kinder

und feiernden Menschen –

Orte und Szenen, nach denen

sich viele Menschen sehnen.

Die Ausstellung ist bis zum 18.

Juli zu sehen und für den individuellen

Rundgang ist eine

Begleitbroschüre erschienen.

Kinder und Familien haben

die Chance, die Ausstellung

mit dem Mitmachheft zu entdecken:

Schlossherr Ritter Benedikt

führt seine Gäste von

Kunstwerk zu Kunstwerk. Dabei

erfahren sie spannende Geschichten,

die hinter den Gemälden

stecken. Das Mitmachheft

und die Begleitbroschüre

sind beim Ausstellungsbesuch

kostenlos an der Schlosskasse

erhältlich.

Im Dachstuhl von Schloss

Achberg hat eine ganz bestimmte

Fledermausart ihre

Volksmusik

Mit Maxjoseph gastiert am

Freitag, 25. Juni, eine noch

weitgehend unbekannte Band

im Bereich der sogenannten

progressiven Volksmusik

im Lindauer Zeughaus. Die

Vorstellung beginnt um 20 Uhr.

Personalisierte Karten gibt

es an der Theaterkasse, im

Lindaupark sowie unter www.

zeughaus-lindau.de BZ-Foto: Elsner

Momentan kann man in Schloss Achberg eine Ausstellung mit Werken

von Martha Stettler erkunden.

BZ-Foto: Erika Duerr

Sommerbehausung. Freitagnacht

können Fledermausfans

bei einer Fledermausführung

(02.07., 20.30-22.30 Uhr) herausfinden,

um welche Art es

sich handelt und mit einem

Bat-Detektor ihre Rufe einfangen.

Wer ganz genau hinsieht,

entdeckt dabei sogar die kleinen

Säuger, wenn sie langsam

erwachen und am Nachthimmel

entlanghuschen.

Wer es noch abenteuerlicher

mag, kann am Abenteuer Wildnis-Projekt

(10.07., 13-17 Uhr)

teilnehmen. Kinder ab 6 Jahren

erfahren von Wildnis-Pädagogen

mehr über die Möglichkeit

des (Über-) Lebens in freier

Natur. Getarnt schleichen sie

durch die Wälder rund um

Schloss Achberg, finden Wasser

und essbare Pflanzen und bauen

Schutzbehausungen aus Naturmaterialien.

Für beide Naturerlebnisse

ist eine Voranmeldung

nötig. Nä-here Informationen

und An-meldemöglichkeiten

stehen auf der Website

von Schloss Achberg. BZ

Schloss Achberg

Tel.: 07 51/85 95 10

E-Mail: info@schloss-achberg.de

www.schloss-achberg.de

Öffnungszeiten:

Fr. 14 - 18 Uhr

Sa./So./Feiertage 11 - 18 Uhr

@ www.schloss-achberg.de

„Im Abgang nachtragend“

Am Freitag, 30. Juli 2021,

präsentiert das Theater Lindau

um 20 Uhr auf dem Theresevon-Bayern-Platz

„40 Jahre

Polt & Well – Im Abgang

nachtragend“ als Open-Air-

Veranstaltung. Es ist ein Jubiläumsabend

mit Gerhard Polt

und den Well-Brüdern aus’m

Biermoos.

Mehr als drei Million Kilometer

sind sie zusammen im Auto gereist,

meist friedlich, manchmal

hitzig diskutierend, stets

unfallfrei. Gerhard Polt und

die Brüder Michael, Christoph

und Hans Well trafen sich 1979

– und betraten fortan gemeinsam

die Bühnen Bayerns und

der Welt. Zum großartigen Jubiläumsabend

zeigen Gerhard

Polt und die drei Wells Teile

aus ihrem aktuellen Programm

sowie einige Klassiker.

Die Veranstaltung findet bei

jedem Wetter statt. Sollte die

Inzidenz zum Zeitpunkt der

Veranstaltung unter 50 liegen,

ist ein Zutritt ohne negativen

Test möglich, bei Inzidenz 50

bis 100 Zutritt getestet, geimpft

oder genesen möglich. Bitte informieren

Sie sich vorher! Es

besteht Maskenpflicht! Tickets

und weitere Infos: www.

kultur-lindau.de BZ-Foto: Hoesl

Anzeige

Stadtrundgang

Lindauer Gästeführerinnen

nehmen Interessierte immer

dienstags und sonntags um

10.30 Uhr und freitags um

14.30 Uhr mit auf eine informative

und unterhaltsame

Zeitreise durch

Lindaus Kultur, Geschichte,

Tradition und Leben.

Tickets sind im Vorverkauf

in der Tourist-Information,

Alfred-Nobel-Platz 1, erhältlich.

Um den erforderlichen

Sicherheitsabstand gewährleisten

zu können, finden die

Führungen in Kleingruppen

statt. Es gelten die aktuellen

Corona-Auflagen.

Weitere Infos unter:

Tourist Information

Tel.: 0 83 82/8 89 99 00

www.stadtrundgaengelindau.de

BZ

Themen-Führungen in Lindau

Ursula Ippen bietet verschiedene

Themen-Führungen an.

„Angst vor Tod und Teufel“

Führung zu Ängsten, Aberglauben,

Tod und Teufel (ab 12 J.)

bis 18. August: mittwochs 19 Uhr

25. August bis 8. September:

mittwochs 18.30 Uhr

„Dating um 1900“

unterhaltsame Kostümführung

entlang der „Bayerischen Riviera“

bis 12. September:

sonntags 10.30 Uhr

Nachtwächterrundgang (ab 12 J.)

bis 21. August:

freitags und samstags 20.30 Uhr

27. August bis 2. Oktober: 20 Uhr

„Zwischen Gräbern und Grüften“

Führung zu Friedhofsgeschichten

– Alter Aeschacher

Friedhof (ab 12 J.)

Dienstag, 6. Juli, 10.30 Uhr

Dienstag, 10. August, 10.30 Uhr

Dienstag, 7. September, 10.30 Uhr

„Villen- und Parkgeschichten –

Bayerische Riviera“

an den Dienstagen, 13.07.;

17.08. und 14.09. um 10.30 Uhr

Gilt für alle Führungen:

Anmeldung ist erforderlich

(dabei wird der jeweilige Treffpunkt

bekanntgegeben) unter

Tel.: 0 83 82/2 73 56 30 oder

Mobil: 01 70/1 84 47 55

oder per E-Mail:

info@stadtfuehrung-lindau.de

Mehr Infos unter:

www.stadtfuehrung-lindau.de

www.nachtwaechter-lindau.de

BZ


18 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21

GESUND LEBEN

Positive Auswirkung der Impfungen

Asklepios Klinik Lindau Kaum noch hochbetagte Patienten mit schweren Verläufen auf der Intensivstation

Vor 15 Monaten, im März 2020,

wurde der erste Patient im

Landkreis Lindau positiv auf

das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet.

Dieses Virus verursacht

die Krankheit COVID-19, die im

Volksmund auch als „Corona“

bezeichnet wird. Die Lindauer

Bürgerzeitung sprach mit dem

Chefarzt der Abteilung für Innere

Medizin der Asklepios Klinik

Lindau, Priv. Doz. Dr. Heinz

Linhart, über seine Arbeit und

seine Erfahrungen in den vergangenen

15 Monaten, die von

der Corona-Pandemie geprägt

waren. 28 Corona-Patienten mussten

hier bisher intensivstationär

behandelt werden.

BZ: Dr. Linhart,

was ist so außergewöhnlich

an

dieser Krankheit?

Dr. Linhart:

Dass sie vollkommen

neu

ist. In dieser

Hinsicht hat

mich die Corona-Erkrankung

(COVID-

19) an die HIV-

Epidemie Anfang

der 90er

Jahre erinnert.

Priv. Doz. Dr.

Heinz Linhart,

Chefarzt

Innere Medizin

BZ: Warum ist die Behandlung

von Corona-Patienten für das

Pflegerpersonal und die Ärzte

so aufwändig und schwer?

Dr. Linhart: Das liegt in erster

Linie an der Schutzkleidung.

Man muss Schutzanzug, Maske,

Augenschutz, Haube, Schuhüberzug

und doppelte Handschuhe

anlegen. Das dauert

Sylvia-Maria Kreisz

88131 Telefon: Bodolz/Lindau

08382/9110031

Telefon: Fax: 03212/9110031

08382/9110031

Fax: Mobil: 0170/9371801 03212/9110031

Mobil: lindau@curita24.de 0170/9371801

www.curita24.de

lindau@curita24.de · www.curita24.de







sehr lange und man muss die

Schutzkleidung oft zwischen

den Zimmern wechseln. Hinzu

kommt, dass die Arbeit in

der luftdichten Schutzkleidung

anstrengend und schweißtreibend

ist.

Das Gespräch mit Patienten

beispielsweise ist in meinem

Beruf extrem wichtig. Wenn

man in der Schutzkleidung

schwitzt und hinter der dicken

Maske selbst schlecht Luft bekommt,

wird ein ausführliches

Gespräch sehr schwer. In dieser

Hinsicht tragen die Krankenschwestern

und Krankenpfleger

die größte Last. Ich

habe großen Respekt vor dem,

was die Kolleginnen und Kollegen

der Pflege leisten.

BZ: Hatten Sie Angst, dass Sie

sich selbst anstecken könnten?

Dr. Linhart: Ich würde lügen,

wenn ich behaupte, dass

ich gar keine Angst vor einer

Infektion hatte – trotz Schutzausrüstung

für das medizinische

Personal und der vielen

Maßnahmen und Vorkehrungen,

die in der Klinik getroffen

und umgesetzt wurden. Aber

es war trotzdem nahezu ein

Jahr, in dem meine Kollegen

und ich Corona-Patienten behandelt

haben, ohne durch

eine entsprechende Impfung

geschützt zu sein. Ich bin sehr

froh, dass alles gut gegangen

ist. Mittlerweile bin ich vollständig

geimpft. Das nimmt

mir die Angst vor einer schweren

COVID-19-Erkrankung.

BZ: Kann man Corona jetzt

besser behandeln als zu Beginn

der Pandemie?






Anzeigen


Der Name „Coronavirus“ bezieht sich auf das Aussehen der Corona-viren unter dem Mikroskop, das an

eine Krone oder einen Kranz erinnert (lateinisch corona = Kranz, Krone).

BZ-Fotos: pixabay; Asklepios

Dr. Linhart: Auf jeden Fall.

So wie andere Kliniken, haben

auch wir in Lindau sehr genau

die fachlichen Veröffentlichungen

und Erkenntnisse zu diesem

Thema verfolgt. Durch

dieses Wissen und die eigenen

Erfahrungen bei der Behandlung

von Menschen, die sich

mit dem SARS-CoV-2-Virus

infiziert hatten, konnten wir

meiner Einschätzung nach

bereits in der zweiten Welle

Corona-Patienten besser behandeln

als zu Anfang. Aber

das ist mein persönlicher Eindruck.

Eigene Studien hierzu

haben wir nicht durchgeführt.

BZ: Seit dem 27. Dezember

2020 wird im Landkreis Lindau

geimpft. In den Impfzentren

wurden laut Landratsamt

bis zum 4. Juni mehr als 38.000

Impfungen und in den Arztpraxen

mehr als 11.500 Impf-

Dosen verabreicht. Können Sie

in der Asklepios Klinik einen

Effekt der Impfungen im Landkreis

Lindau feststellen?

Dr. Linhart: Eindeutig ja.

Anders als in der ersten und

zweiten Welle hatten wir in

der dritten Welle nur zwei

Anzeige



Corona-Patienten, die über 80

Jahre alt waren. Beide Patienten

hatten ihr Impfangebot

noch nicht wahrgenommen.

Beide mussten lange auf der

Intensivstation behandelt werden,

teils mit künstlicher Beatmung.

Zum Glück konnten

wir ihnen das Leben retten.

Vollständig geimpfte Patienten

dagegen mussten wir nicht intensivstationär

behandeln. Die

positive Wirkung der Impfungen

spüren wir in unserer Klinik

in Lindau somit sehr deutlich.

BZ: Was hätte man rückblickend

besser machen können?

Dr. Linhart: Ich hätte mir

mehr Förderung der Impfstoffentwicklung

und eine schnellere

Beschaffung von Impfstoffen

gewünscht.

BZ: Wie empfinden Sie die

öffentliche Diskussion über

Corona?

Dr. Linhart: Stimmt, Corona

ist national wie international

zu einem Politikum geworden.

Das stört mich. Ich als Arzt

Coronavirus kurz erklärt

Coronaviren wurden erstmals

Mitte der 1960er Jahre identifiziert.

Ein Teil der Erkältungskrankheiten

des Menschen wird

durch Coronaviren ausgelöst.

möchte mich in erster Linie

auf die Behandlung der Krankheit

konzentrieren.

BZ: Blicken Sie optimistisch in

die Zukunft?

Dr. Linhart: Ich bin sogar

sehr optimistisch. Es war beeindruckend,

wie schnell man

den Erreger, das SARS-CoV-2

Virus, identifiziert hat, viel

schneller als damals das HIV-

Virus.

Und ich bin begeistert von

der Technologie der mRNA-

Impfstoffe. Sie wurden erst im

Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie

überhaupt für

Breiten-Impfungen zugelassen,

haben sich als sehr wirksam

erwiesen und haben zusätzlich

den Vorteil, dass sie sehr

schnell und ohne aufwändige

und teure Spezial-Verfahren

auf mögliche Mutationen angepasst

werden können.

Nur auf ein effektives Medikament

gegen das Coronavirus

müssen wir wahrscheinlich

noch eine Weile warten.

Das neuartige Coronavirus wird

als „neuartig“ bezeichnet, da es

sich um ein neues Virus der Virusfamilie

der Coronaviren handelt,

das erstmals im Dezember 2019

identifiziert wurde. Seit dem

11. Februar 2020 trägt dieses

Virus den Namen: SARS-CoV-2.

Das Akronym SARS steht hierbei

für „Schweres Akutes Atemwegssyndrom“.

Das Syndrom wurde

erstmals im November 2002 entdeckt.

Der SARS-Erreger stammt

aus derselben Virusfamilie wie

das neuartige Coronavirus. Das

neuartige Coronavirus ähnelt dem

SARS-Virus daher sehr. Aufgrund

dieser engen Verwandtschaft

wird das Virus als SARS-CoV-2

gennant.

Die Erkrankung, welche durch

SARS-CoV-2 ausgelöst wird, wird

mit COVID-19 bezeichnet (Corona

Virus Disease 2019). BZ

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

BZ


WISSENSWERTES 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21

19

In eigener Sache

(Wiederholung aufgrund

mehrerer Anfragen unserer

Leser)

Datenschutz ist wichtig!

Keine Frage. Aber wenn

jemand sein Einverständnis

gibt, dass die Geburt

seines Kindes, seine Eheschließung

oder aber auch

ein Sterbefall in den Familiennachrichten

unseres

Stadtmagazins veröffentlicht

wird (diese Infos standen

bis zum 8. Mai 2021

immer an diesem Platz auf

unserer Service-Seite, die in

jeder BZ-Ausgabe als vorletzte

Seite zu finden ist),

dann sollte das doch als

Legitimation für eine Veröffentlichung

unter Beachtung

des Datenschutzes

ausreichend sein.

Dachten wir...

Und trotzdem mussten

wir mit der BZ-Ausgabe

KW 20/21 am 22. Mai 2021

nach mehr als 18 Jahren

die Veröffentlichung unserer

Rubrik „Familiennachrichten“

einstellen.

Der Grund:

Der Verlag für Standesamtswesen,

über den das Standesamt

Lindau sein Fachprogramm

„AutiSta“ bezieht,

hat dem Standesamt mitgeteilt,

dass es „auf Grund

der Datenschutzgrundverordnung“

nicht mehr anbietet,

dass entsprechende

Veröffentlichungslisten erzeugt

werden können –

selbst bei Vorliegen des Einverständnisses

der betroffenen

Personen. Somit hat

das Standesamt Lindau die

turnusmäßige Familiennachrichten-Meldung

an

die BZ eingestellt.






Immer mehr Menschen verschuldet

Schuldnerberatung Bedarfsgerechter Ausbau gefordert

„Die Schuldnerberatung muss bedarfsgerecht

ausgebaut werden,

um der seit Beginn der Corona-Pandemie

zunehmenden Anzahl verschuldeter

Menschen besser helfen

zu können.“ Das forderte Christiane

Norff, Leitung der Schuldner- und

Insolvenzberatungsstellen der Diakonie

Kempten, die sich in Lindau

und Kempten befinden, anlässlich

der bundesweiten Aktionswoche

Schuldnerberatung.

In allen sozialen Schichten

nehme die Verschuldung zu.

„Soziale Schuldnerberatung, wie

wir sie anbieten, hat den Menschen

in seinem sozialen Umfeld

im Blick. Das macht auch

den Erfolg der Beratung aus,

den zahlreiche Studien belegen.“

Verschuldung kann die wirtschaftliche

Existenz eines Menschen

bedrohen und kann

weitreichende Folgen auch für

seine physische und psychische

Gesundheit haben. „Uns

geht es um die Menschen hinter

den Schulden. Verschuldung

ist immer auch eine

menschliche Katastrophe“, so

Christiane Norff. Nach Schätzungen

sind – auch in Folge

der Corona-Pandemie – zwei

Millionen Solo-Selbstständige

und Freiberufler bundesweit

von Überschuldung bedroht.

„Viele Existenzen sind finanziell

prekär aufgestellt. Wir sprechen

da mittlerweile nicht

mehr nur über Empfänger von

Grundsicherung und von im

Niedriglohnsektor Beschäftigte.

Jetzt drohen auch Menschen

in Verschuldung zu geraten,

die es vorher niemals für möglich

gehalten hätten“, sagt

Christiane Norff. Das zeige,

dass zusätzliche gemeinnützige

Anzeigen

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

Verschuldung ist auch eine menschliche

Katastrophe. BZ-Foto: pixabay

Schuldner-und Insolvenzberatungsstellen

nötig seien, vor

allem im ländlichen Raum.

„Die Kommunen kommen

nicht umhin, eine angemessene

personelle und materielle Ausstattung

der Schuldnerberatungsstellen

zu finanzieren.

Ein nicht ausreichendes Netz

von Schuldnerberatungsstellen,

das nicht auskömmlich finanziert

ist, kommt den Kommunen

am Ende teurer zu stehen.

Jede/r Verschuldete, der/dem

nicht gut geholfen werden kann,

droht eine zusätzliche Belastung

für die Kommunen zu

werden, wenn er/sie zum/zur

Sozialhilfeempfänger/-in

wird“, sagt die Schuldnerberaterin.

Menschen, die in finanzielle

Not geraten seien, benötigten –

unabhängig von ihrer Einkommenssituation

– kompetente

Unterstützung. Daher müsse

endlich ein Rechtsanspruch auf

Schuldnerberatung für alle ins

Gesetz geschrieben werden.

Christiane Norff begrüßt ausdrücklich

die jüngste Reform

des Insolvenzrechtes, nach der

es möglich ist, nach drei Jahren

eine Schuldenbefreiung zu

erhalten. Doch nun seien weitere

Reformen notwendig: „Die

Speicherfristen von Schuldendaten

bei Auskunfteien müssen

deutlich kürzer werden. Dass

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 08382/233-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

bei der Schufa Schuldendaten

weitere drei Jahre nach Ende des

dreijährigen Insolvenzverfahrens

gespeichert bleiben, erschwere

ehemals Verschuldeten

den Neustart. Für sie ist es zum

Beispiel schwer bis unmöglich,

unter diesen Bedingungen eine

neue Wohnung zu finden.

Wohnen aber ist ein Menschenrecht,

das Überschuldeten oder

von Armut Bedrohten nicht

vorenthalten werden darf. „Daher

fordern wir eine Speicherfrist

bei der Schufa von höchstens

einem, besser einem halben

Jahr“, sagt die Beraterin.

Generell gilt: Jede/r, der mit

finanziellen Problemen kämpft

oder sich um die zukünftige

finanzielle Situation sorgt, sollte

möglichst frühzeitig einen

Termin bei der Beratungsstelle

vereinbaren.

Die Mitarbeiterinnen der

Schuldnerberatungsstelle sind

bei allen finanziellen Problemen

geeignete Ansprechpartnerinnen.

Der Schwerpunkt der

Beratung liegt bei sozial benachteiligten

und von Armut betroffenen

oder bedrohten Menschen.

Das Beratungsangebot

ist für Ratsuchende kostenfrei.

Ziel der sozialen Beratung ist

es, die Ratsuchenden bei der

Stabilisierung ihrer wirtschaftlichen

Situation zu unterstützen

und ihr Selbsthilfepotential zu

fördern. Im Vordergrund stehen

die Sicherung der Existenz

der Ratsuchenden und eine

mögliche Schuldenregulierung

– bis zur Beantragung eines Privatinsolvenzverfahrens.

BZ

Schuldner- und Insolvenzberatung

der Diakonie Kempten

Maximilianstraße 20

88131 Lindau-Insel

Tel.: 0 83 82/5 04 26 20

E-Mail: schube.lindau@

diakonie-kempten.de

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 Euro/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,00 Euro/Jahr

Impressum


· GEWINNSPIEL

20 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21

WISSENSWERTES

·

GEWINNSPIEL

LINDAUER

· GEWINNSPIEL

Am Sonntag, 27. Juni 2021, öffnet

die neue Therme in Lindau offiziell

ihre Türen.

Wir alle haben dem Tag entgegengefiebert,

an dem wir Ihnen unser

Bade- und Wellnessparadies

für erholsame und erlebnisreiche

Stunden zur Verfügung stellen

dürfen und freuen uns außerordentlich,

am 27. Juni endlich die

Tore öffnen zu können“, sagt

Bauherr und Betreiber der

Therme Lindau, Andreas Schauer.

Wer die Therme Lindau mit ihren

Anzeigen

zwölf Saunen und dem vielfältigen

Angebot bereits vor allen

anderen testen möchte, darf sich

an unserem Gewinnspiel beteiligen.

Wir verlosen Tickets für

dieses ganz besondere Erlebnis.

Die Gewinner dürfen exklusiv

am Donnerstag, 24.06.2021,

in der Zeit von 17 bis 20 Uhr

die Therme besuchen und alles

testen.

„Wir sind unglaublich gespannt

auf Ihre Eindrücke. Gemeinsam

mit Ihnen und unseren Mitarbeitern

möchten wir die Betriebsabläufe

in der neuen Therme Lindau

durchspielen - und Ihnen eine

wunderschöne Zeit mit unseren

vielfältigen Angeboten bereiten“,

so Andreas Schauer.

Wer beim BZ-Gewinnspiel mitmachen

möchte, muss mindestens

18 Jahre alt sein und schreibt

bitte bis spätestens 20.06.2021

unter dem Betreff „Pre-Plansch“

an die BZ-E-Mail-Adresse:

gewinnspiel@bz-lindau.de

Die Gewinner werden unter allen

Einsendungen ermittelt, die die

erforderlichen Daten für die Meldung

der Gewinner an die Therme

Lindau enthalten:

Name, Vorname, Geb.-Datum,

Straße, Hausnummer, PLZ/Ort,

Telefonnummer, E-Mail-Adresse.

Nur für Teilnehmer ab 18 Jahren

und die aktuellen Corona-Bestimmungen

(3-G-Regeln) sind zu

beachten.

BZ

Anzeigen

Auto

Lindau

83/

www.unterberger.cc

Heuriedweg 42 · 88131 Lindau

Tel 08382 9657-0 · www.strass.de

OBI Lindau · 88131 Lindau (B)

Bregenzer Straße 105

Telefon 0 83 82-9 67 80

www.obi.de












Consens

Coaching & Supervision am See

Consens

Coaching • Supervision •

Teamentwicklung •

Organisations- und Prozessberatung

• Betriebliches

Gesundheitsmanagement

Stefan Becker

Tel. 0172 8458150

Uferweg 7, 88131 Lindau (B)

info@praxisconsens.de

www.praxisconsens.de


















www.bz-lindau.de

lindauer_buergerzeitung

www.lindinger-immobilien.de

Wir kaufen Wohnmobile

+ Wohnwagen

Tel.: 03944-36160

www.wm-aw.de Fa.

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert !

Leider ist etwas schief gelaufen !