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19.06.21 Lindauer Bürgerzeitung

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· GEWINNSPIEL<br />

LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)<br />

ANSICHTEN<br />

Leopold Kreitmeir<br />

Surfschule Lindau<br />

Endlich wieder Sommer.<br />

Nach der nicht nur gefühlt<br />

längsten Winterpause seitdem<br />

ich denken kann, erblüht<br />

die Natur und vor<br />

allem das Leben in allen<br />

Stadtteilen endlich wieder.<br />

Einheimische und Besucher<br />

flanieren durch die Fußgängerzone,<br />

sitzen vor den<br />

Cafés und genießen das<br />

herrliche Wetter. Auf der<br />

Gartenschau blüht immer<br />

mehr, die neue Therme öffnet<br />

Ende Juni ihre Türen<br />

und sie werden zusammen<br />

mit den großartigen kulturellen<br />

Veranstaltungen, den<br />

vielen Einkaufsmöglichkeiten<br />

und den hervorragenden<br />

Restaurants viele Besucher<br />

in unsere schönen Stadt<br />

locken.<br />

Gleichzeitig zeigen Projekte<br />

wie beispielsweise das „Gelbe<br />

Heft“ vom Kreisjugendring<br />

Lindau, welches im Juli<br />

erscheint und ein buntes<br />

Ferienprogramm vorstellt,<br />

der Skatepark von Lindau<br />

Move e.V. oder das kostenlose<br />

„Inline-Learn-to-Skate”-<br />

Programm des EV Lindau<br />

Islanders, das auch für die<br />

Jugend viel getan wird. Mein<br />

Dank gilt hier den Teams<br />

und den Ehrenamtlichen,<br />

die das alles auf die Beine<br />

gestellt haben. Wenn wir nun<br />

trotz Sonne, Corona-Frust<br />

und neu erwachter Lebenslust<br />

weiterhin alle aufeinander<br />

achten, dann können<br />

wir, liebe <strong>Lindauer</strong>/-innen,<br />

liebe Gäste und Freunde den<br />

Sommer in all seinen Facetten<br />

und mit all seinen Möglichkeiten<br />

genießen.<br />

Ich freu‘ mich drauf...<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

Erscheinungstermine<br />

Ihre nächsten BZ erscheinen<br />

Samstag, 03.07.2021<br />

Samstag, 17.07.2021<br />

19. Juni 2021 · Ausgabe KW 24/21 · an alle Haushalte<br />

Ein Jahr im Amt: Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin blickt zurück auf eine bewegte Zeit und erfolgreiche Projekte<br />

Seit rund einem Jahr ist Dr.<br />

Claudia Alfons Oberbürgermeisterin<br />

in Lindau. Wie<br />

die 38-jährige dieses ungewöhnliche<br />

erste Jahr seit<br />

Beginn ihrer Amtszeit am 1.<br />

Mai 2020 erlebt hat, welche<br />

Themen sie angepackt und<br />

welche Herausforderungen<br />

sie gemeistert hat, darüber<br />

spricht sie in diesem Interview.<br />

Frau Dr. Alfons, wie beurteilen<br />

Sie rückblickend Ihr erstes<br />

Jahr als Oberbürgermeisterin<br />

von Lindau?<br />

Ich übernehme gerne die<br />

Verantwortung für unser<br />

schönes Lindau, auch wenn<br />

mein erstes Jahr im Amt von<br />

Anfang an durch Corona geprägt<br />

war. Mir gefällt, dass ich<br />

mit vielen unterschiedlichen<br />

Menschen und einer großen<br />

Bandbreite an Themen zu tun<br />

habe, von der Feuerwehr über<br />

unsere Grund-/Mittelschulen<br />

sowie Kultur und Tourismus<br />

bis hin zu den Garten- und<br />

Tiefbaubetrieben oder den<br />

Stadtwerken.<br />

Als neue Amtsinhaberin<br />

war es für mich vor allem<br />

wichtig, rasch zu einer guten<br />

und vertrauensvollen Zusammenarbeit<br />

mit Verwaltung,<br />

Stadtrat und Bürgerschaft zu<br />

kommen. Danke an alle, die da<br />

gleich bereitwillig mitgemacht<br />

haben!<br />

Das vergangene Jahr war<br />

geprägt durch die Pandemie<br />

mit all ihren Facetten und<br />

Konsequenzen. Womit mussten<br />

Sie fertig werden und wie<br />

haben Sie diese Zeit erlebt?<br />

Durch die coronabedingten<br />

Schutzmaßnahmen war<br />

vieles nicht beziehungsweise<br />

nur unter laufend angepassten<br />

Bedingungen möglich<br />

– vor allem auch im<br />

Hinblick auf die direkten<br />

persönlichen Kontakte. Das<br />

hätte ich mir natürlich anders<br />

gewünscht. Auch die<br />

laufenden Großprojekte, die<br />

umgesetzt und abgeschlossen<br />

werden müssen, werden<br />

von den zusätzlichen Herausforderungen<br />

durch die<br />

Corona-Pandemie begleitet.<br />

Sie haben Lindau aus dem<br />

Corona-Krisenmodus herausgeführt.<br />

Wie ist das gelungen?<br />

Das ist natürlich eine Gesamtleistung<br />

aller Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter, die<br />

sich mit neuen Arbeitsabläufen<br />

und -bedingungen arrangieren<br />

mussten. Anfangs haben<br />

wir fast wöchentlich unsere<br />

Arbeitsabläufe an die Infektionszahlen<br />

angepasst. Es<br />

hat sich mir gezeigt, dass Verwaltungen<br />

viel flexibler sind,<br />

als es oft behauptet wird. Ein<br />

tolles Beispiel für die Flexibilität<br />

und Kooperationsbereitschaft,<br />

auch der Wirtschaft<br />

und des Stadtrats, war unsere<br />

Taskforce „Lindau will raus“<br />

für die Schnelltestzentren<br />

und die Bewerbung als Modellregion.<br />

Welche Projekte sind durch<br />

Corona in die Warteschleife<br />

geraten?<br />

Wenige. Gott sei Dank<br />

konnten wir den Dienstbetrieb<br />

gut aufrechterhalten und<br />

in der Verwaltung und den<br />

Gremien haben wir natürlich<br />

weiter an allen Projekten gearbeitet.<br />

Dabei war es uns besonders<br />

wichtig, weiterhin Bürgerbeteiligung<br />

zu ermöglichen.<br />

Da bieten wir inzwischen sogar<br />

neue Formate an: Die neue<br />

Webseite beteiligung.stadtlindau.de,<br />

den Bürgerservice Bauen,<br />

meine wöchentlichen Bürgersprechstunden<br />

und den Video-Wochenrückblick<br />

aus der<br />

<strong>Lindauer</strong> „Toskana“. Lediglich<br />

einige interne Projekte, wie die<br />

Organisationsentwicklung,<br />

kamen durch die Zusatzbelastungen<br />

wegen Corona langsamer<br />

voran.<br />

Welche Themen konnten Sie<br />

jenseits von Corona auf den<br />

Weg bringen?<br />

Wir haben vieles abgearbeitet:<br />

Ich denke an den Bahnhof<br />

in Reutin, die Entscheidung<br />

zur Erschließung des Giebelbachs,<br />

die Eröffnung der<br />

Im Rückblick auf ihr erstes Jahr<br />

im Amt freut sich Lindaus Oberbürgermeisterin<br />

Dr. Claudia Alfons<br />

über Projekte und Themen,<br />

die auf den Weg gebracht und<br />

abgeschlossen werden konnten.<br />

Foto: Christian Flemming<br />

Therme oder die Standortentscheidung<br />

für die Mittelschule.<br />

Auch die Bürgerbeteiligung<br />

zum Karl-Bever-Platz ist auf<br />

einem guten Weg. Besonders<br />

freue ich mich, dass wir seit<br />

diesem Jahr einen Klimabeirat<br />

haben, um unser Engagement<br />

für den Schutz des Klimas<br />

zu verstärken. Zudem war<br />

es mir wichtig, die Öffentlichkeitsarbeit<br />

weiter zu verbessern,<br />

indem wir regelmäßig,<br />

proaktiv und breit informieren.<br />

Was war Ihr persönliches<br />

Highlight?<br />

Im letzten Jahr war ich sehr<br />

froh, dass die Inbetriebnahme<br />

des Bahnhofs Reutin einschließlich<br />

Vorplatz und Zufahrt<br />

doch noch so gut geklappt<br />

hat. Hier gilt mein<br />

Dank auch Kämmerei, Bauamt<br />

und GTL.<br />

Nach dem langen Corona-Winter<br />

freue ich mich<br />

nun, dass in den letzten Wochen<br />

das städtische Leben<br />

wieder Einzug gehalten hat:<br />

Mit der Öffnung unserer Geschäfte,<br />

der Gastronomie<br />

und Hotellerie, der Normalisierung<br />

des Schulbetriebs<br />

und dem Kampagnenjahr<br />

mit Chagall-Ausstellung,<br />

Gartenschau und Therme.<br />

Ich hoffe sehr, dass dies so<br />

bleiben kann!<br />

Privat sind mein Mann und<br />

ich natürlich voller Vorfreude<br />

auf unseren Nachwuchs, den<br />

wir im Oktober erwarten.<br />

Was sind die wichtigsten Erfahrungen,<br />

die Sie im vergangenen<br />

Jahr gemacht haben?<br />

(Fast) nichts ist in Stein gemeißelt<br />

und vieles geht, wenn<br />

es muss. Das Wichtigste ist,<br />

darauf zu achten, dass alle gesund<br />

und zuversichtlich bleiben.<br />

Was haben Sie sich für Ihr<br />

zweites Amtsjahr und für die<br />

kommenden Jahre als Oberbürgermeisterin<br />

von Lindau<br />

vorgenommen?<br />

Weiterhin beschäftigen uns<br />

die Auswirkungen der Corona-<br />

Pandemie und die Großprojekte.<br />

Wir werden unsere Anstrengungen<br />

gegen den Klimawandel<br />

und für bezahlbaren<br />

Wohnraum verstärken, ebenso<br />

werden wir in unsere Schulen<br />

und Betreuungsangebote<br />

investieren. Auf der anderen<br />

Seite können wir unseren<br />

Haushalt nicht noch mehr belasten<br />

und müssen perspektivisch<br />

unseren Schuldenstand<br />

zurückführen.<br />

Zusammengefasst will ich mit<br />

dem Team „Stadt Lindau“ dazu<br />

beitragen, dass auch unsere<br />

Kinder und Kindeskinder<br />

noch gut und gerne in Lindau<br />

leben. Mir ist es wichtig, für<br />

die Belange der Menschen zugänglich<br />

zu bleiben und viel<br />

dafür zu tun, dass politisches<br />

Handeln für die Menschen –<br />

unabhängig davon, ob es ihren<br />

eigenen Präferenzen entspricht<br />

– nachvollziehbar und<br />

verlässlich ist.<br />

Die Fragen stellte Sylvia Ailinger<br />

▶ Gewinnspiel „Pre-Plansch“<br />

Die BZ verlost Tickets für einen exklusiven<br />

Besuch der <strong>Lindauer</strong> Therme am 24. Juni.<br />

Offiziell eröffnet wird die Therme am<br />

Sonntag, 27. Juni. S. 20<br />

·<br />

GEWINNSPIEL<br />

LINDAUER<br />

· GEWINNSPIEL<br />

▶ Friedensräume feiern Geburtstag<br />

Das Friedensmuseum in der Villa Lindenhof<br />

in Bad Schachen begeht sein 20. Juniläum<br />

und lädt am 19. Juni zu einem Tag der offenen<br />

Tür ein. S. 13<br />

In dieser Ausgabe<br />

mit der Seite:<br />

Aus dem Stadtrat


2 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Bürgerbeteiligung: <strong>Lindauer</strong> Logistikkonzept LiLo<br />

Veranstaltung zur Bürgerinformation: Wie kann Lieferlogistik in Zukunft klimafreundlich gestaltet werden?<br />

Die Bürgerbeteiligung zum<br />

<strong>Lindauer</strong> Logistikkonzept geht<br />

in die nächste Phase. Nach<br />

der Online-Beteiligung auf<br />

der neuen Internet-Plattform<br />

der Stadt Lindau ist nun in<br />

der Inselhalle eine Bürgerinformations-Veranstaltung<br />

am<br />

Donnerstag, 8. Juli, geplant.<br />

Die Veranstaltung beginnt um<br />

18 Uhr und dauert zwei Stunden.<br />

Bürgerinnen und Bürger<br />

können sich über das Konzept<br />

informieren und zu den geplanten<br />

Maßnahmen ins Gespräch<br />

kommen. Selbstverständlich<br />

werden dabei strenge<br />

Richtlinien zur Einhaltung der<br />

Hygiene berücksichtigt.<br />

Das <strong>Lindauer</strong> Logistikkonzept<br />

hat das Ziel, eine klimafreundliche<br />

Lieferlogistik in Lindau<br />

zu entwickeln und umzusetzen.<br />

Fast ein Drittel des Verkehrsaufkommens<br />

in Städten<br />

Die Gartenschau in Lindau<br />

soll bis zum 10. Oktober verlängert<br />

werden. Zudem sind<br />

die Kassen abends bis 19 Uhr<br />

auf. „Wir folgen damit den Anregungen<br />

aus Besucherkreisen“,<br />

sagt Gartenschau-Geschäftsführerin<br />

Claudia Knoll.<br />

Gleichzeitig starten jetzt die<br />

Themenwochen Arkadien.<br />

Die Verlängerung der Gartenschau<br />

wurde bereits länger<br />

diskutiert. „Jetzt haben<br />

wir mit allen Partnern gesprochen<br />

und deren Zustimmung<br />

eingeholt. Nun haben<br />

wir auch die abschließende<br />

Zustimmung des Aufsichtsrats<br />

erhalten“, so Knoll.<br />

Derzeit steht das Thema<br />

„Arkadien“ im Mittelpunkt<br />

und damit blühende Obstbäume,<br />

Zitrusfrüchte als<br />

Sinnbild des Südens und mediterrane<br />

Einflüsse, die sich<br />

in der Blumenschau und der<br />

Das <strong>Lindauer</strong> Logistikkonzept hat das Ziel, eine klimafreundliche<br />

Lieferlogistik in Lindau zu entwickeln und umzusetzen. Dafür findet<br />

am Donnerstag, 8. Juli um 18 Uhr, in der <strong>Lindauer</strong> Inselhalle eine<br />

zweistündige Bürgerinformations-Veranstaltung statt, bei der sich<br />

Bürgerinnen und Bürger über das Konzept informieren können.<br />

Bildquelle: LNC LogisticNetwork Consultants<br />

wird durch den Güter- und Lieferverkehr<br />

verursacht, denn täglich<br />

müssen Waren von A nach B<br />

transportiert werden. Außerdem<br />

steigt der Lieferverkehr durch<br />

den zunehmenden Online-Handel<br />

weiter an. Dies zeigt sich<br />

auch auf Lindaus Straßen und<br />

führt zu Verkehrsproblemen.<br />

Seit Oktober 2020 befasst<br />

sich die Stadt Lindau intensiv<br />

mit der Frage, wie Logistik in<br />

Zukunft klimafreundlich gestaltet<br />

werden kann. Dafür<br />

wurden in Expertengesprächen<br />

und Online-Workshops<br />

wichtige Gruppen wie Einzelhandel,<br />

Gastronomie, Paketdienstleister<br />

und Speditionen<br />

eingebunden. Aber auch die<br />

Belieferung der Endverbraucher,<br />

also der <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und <strong>Lindauer</strong>, soll im Fokus des<br />

Konzeptes stehen.<br />

Dafür werden Maßnahmen<br />

erarbeitet, die Verkehr vermeiden<br />

und verlagern sowie den<br />

Ausstoß von Treibhausgasen<br />

reduzieren. Die Online-Beteiligung<br />

im Mai hat gezeigt, wie<br />

bedeutend der Lieferverkehr in<br />

Lindau für die Bürgerinnen<br />

und Bürger ist. Mitgemacht<br />

hatten insgesamt weit über 100<br />

Personen, viele brachten konkrete<br />

Ideen ein.<br />

Gartenschau: Konzerte und längere Laufzeit<br />

Erweitertes Angebot – Veranstaltungsprogramm beginnt – Aktuell Thema Arkadien im Mittelpunkt<br />

Mit dem Bauvorhaben Vier-Linden-Quartier<br />

hat die Stadt Lindau<br />

zum ersten Mal den Grundsatzbeschluss<br />

zur sozialgerechten Bodennutzung<br />

(SoBoN) umgesetzt.<br />

Dieser Grundsatzbeschluss des<br />

Stadtrats stammt vom Mai 2017.<br />

Derzeit steht das Thema „Arkadien“ im Mittelpunkt der Gartenschau.<br />

Auch die veranstaltungsfreie Zeit auf der Gartenschau endet<br />

bald. Details zu den Veranstaltungen sind auf der Homepage der<br />

Gartenschau zu finden.<br />

Fotonachweis: Natur in Lindau<br />

Im Vier-Linden-Quartier in Reutin<br />

werden 136 geförderte Wohnungen<br />

entstehen sowie zwei<br />

Kindertagesstätten und ein großer<br />

öffentlicher Spielplatz. Für die<br />

Stadt Lindau ist dieses Bauvorhaben<br />

nicht nur ein großer Erfolg,<br />

sondern auch ein wegweisendes<br />

Ergebnis für alle künftigen Bauvorhaben.<br />

Der SoBoN-Grundsatzbeschluss<br />

hat vor allem zwei Ziele.<br />

Er soll erstens bei Wohnbauprojekten<br />

einen Anteil von mindestens<br />

30 Prozent an geförderten<br />

Wohnungen sichern, damit auch<br />

wirklich alle Einkommensklassen<br />

von den baulichen Entwicklungen<br />

profitieren können. Zweitens<br />

sollen dadurch die entstehenden<br />

Baukosten nicht mehr<br />

vollständig auf die öffentliche<br />

Hand abgewälzt werden: Es soll<br />

ein fairer Lastenausgleich zwischen<br />

Stadt und Investor sichergestellt<br />

werden.<br />

Gastronomie zeigen. Zwar ist<br />

das Begleitprogramm pandemiebedingt<br />

noch etwas eingeschränkt,<br />

aber Gründe, auf<br />

die Gartenschau zu kommen,<br />

gibt es dennoch. Beispielsweise<br />

serviert das Restaurant<br />

am See, betrieben von Polster<br />

Catering, ein mit Schafskäse<br />

üb e rbac ke nes Zucc h i n i-<br />

Schiffchen für 8,50 Euro.<br />

Zu Gast ist auch die Blumeninsel<br />

Mainau mit einem<br />

eigenen Ausstellungsbeitrag,<br />

der „gepflanztes Gold“ nach<br />

Lindau bringt. Im Beitrag der<br />

Mainau locken Zitrusfrüchte<br />

die Besucher. Zitrusfrüchte,<br />

heute selbst verständlich,<br />

galten früher als Kostbarkeiten,<br />

wie es sie in einem Land<br />

wie „Arkadien“ geben sollte.<br />

Für die Schönheit der Blüten<br />

sorgen die Schmetterlinge,<br />

zu denen es am Stand das<br />

Bund Naturschutz allerlei<br />

Wissenswertes für das naturnahe<br />

Gärtnern zu erfahren<br />

gibt. Ihre Metamorphose von<br />

der unscheinbaren Raupe<br />

zum prächtigen Schmetterling<br />

fasziniert immer wieder.<br />

Im Begleitprogramm gibt<br />

es außerdem Lesungen, beschwingte<br />

Hintergrundmusik<br />

und Sportangebote. Genaueres<br />

findet sich auf der<br />

Was das konkret bedeutet, erklärt<br />

Kay Koschka, Stadtbaumeister<br />

in Lindau: „Ein neuer Kindergarten,<br />

ein Spielplatz oder zum<br />

Beispiel eine weitere Schulklasse,<br />

also Dinge, die nachgewiesenermaßen<br />

durch das jeweilige Vorhaben<br />

notwendig werden, müssen<br />

vom Träger des Bauvorhabens<br />

finanziert werden. Bemessungsgrundlage<br />

dafür, wie hoch die<br />

Kostenübernahme sein muss, ist<br />

die Steigerung des Bodenwertes,<br />

die wiederum durch die Planung<br />

entsteht. Bis zu 60 Prozent dieser<br />

Bodenwertsteigerung müssen<br />

vom Träger für notwenige Maßnahmen<br />

übernommen werden.<br />

Voraussetzung für die Anwendung<br />

des Grundsatzbeschluss zur<br />

sozialgerechten Bodennutzung<br />

ist ein Bebauungsplanverfahren,<br />

das mehr Baurecht, zum Beispiel<br />

mehr Baumasse ermöglicht, als<br />

dies bisher gegeben war.<br />

Schwellenwert für die Anwendung<br />

der SoBoN sind 1.000 Quadratmer<br />

Brutto-Geschossfläche,<br />

die durch einen Bebauungsplan<br />

neu geschaffen werden. Allerdings<br />

gibt es auch Bereiche, in denen<br />

die SoBoN nicht greift. Dies<br />

ist der Fall bei genehmigungsfähigen<br />

Vorhaben im Innenbereich,<br />

In der kommenden Bürgerinformationsveranstaltung<br />

zum LiLo werden die bisherigen<br />

Ergebnisse der Beteiligungen<br />

vorgestellt. Darüber hinaus<br />

haben die Teilnehmer die Gelegenheit,<br />

sich an Dialoginseln<br />

über die geplanten Maßnahmen<br />

zu informieren, Fragen zu<br />

stellen und aktiv mitzudiskutieren.<br />

Eine abschließende Vorstellung<br />

des <strong>Lindauer</strong> Logistikkonzeptes<br />

im Stadtrat findet im<br />

kommenden November statt.<br />

Die Ergebnisse gelten als Empfehlung<br />

für den Stadtrat, der<br />

anschließend über das Konzept<br />

entscheidet. Hanna Jordan<br />

An der Veranstaltung am 8. Juli können<br />

alle Bürgerinnen und Bürger<br />

teilnehmen. Interessierte können<br />

sich unter buergerbeteiligung@<br />

lindau.de bis zum 1. Juli anmelden.<br />

Homepage www.lindau2021.<br />

de.<br />

Auch die veranstaltungsfreie<br />

Zeit auf der Gartenschau<br />

endet bald. Das <strong>Lindauer</strong><br />

Kabaräh ist gleich dreimal<br />

zu Gast: am 30. Juni sowie<br />

am 2., 14. und 16. Juli.<br />

Beginn ist jeweils um 19 Uhr.<br />

Die aus Vorarlberg stammende<br />

Sängerin Filippa Gojo ist<br />

am 7. Juli zu Gast, Loisach<br />

Marci am 10. Juli und Lindaus<br />

„Soulman“ Karl Frierson<br />

am 28. Juli. Konzertbeginn<br />

ist jeweils um 20 Uhr.<br />

Die genauen Einlassregeln<br />

werden noch auf der Homepage<br />

der Gartenschau bekanntgegeben.<br />

Der Eintritt<br />

ist im Preis einer Dauerkarte<br />

oder eines Tagestickets enthalten.<br />

Details zu den Veranstaltungen<br />

sind ebenfalls auf<br />

der Homepage der Gartenschau<br />

zu finden.<br />

Jürgen Widmer<br />

Sozialgerechte Bodennutzung im Vier-Linden-Quartier<br />

Grundatzbeschluss SoBoN: 136 geförderte Wohnungen sowie zwei Kindertagesstätten und Spielplatz sind wegweisender Erfolg<br />

wo es keinen Bebauungsplan gibt<br />

und bei Vorhaben, die bereits innerhalb<br />

rechtsverbindlicher Bebauungspläne<br />

liegen.<br />

Die Stadt Lindau arbeitet weiterhin<br />

an der Umsetzung der So-<br />

BoN und bringt die mit dem Vier-<br />

Linden-Quartier gemachten Erfahrungen<br />

auch in andere Projekte<br />

ein. Städtebauliche Projekte,<br />

bei denen die SoBoN greifen wird,<br />

sind beispielsweise die Entwicklungsflächen<br />

auf der Hinteren<br />

Insel einschließlich der Bahnflächen,<br />

die Bahnflächen in Reutin<br />

oder auch das Gebiet Inselbräupark.<br />

Kay Koschka


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21<br />

Neu in Lindau: Growroom<br />

Gemeinschaftsgarten mit Nutzpflanzen im öffentlichen Raum<br />

Lindau hat einen neuen Growroom,<br />

einen Gemeinschaftsgarten<br />

mit Nutzpflanzen im<br />

Öffentlichen Raum. Die große,<br />

begrünte und begehbare Holzkugel<br />

steht vor der Inselhalle.<br />

Sie ist ein erster Vorbote der Biennale<br />

Lindau, mit der das Kulturamt<br />

unter dem Titel „In situ<br />

paradise“ im kommenden Jahr<br />

junge und zeitgenössische<br />

Kunst nach Lindau holt.<br />

Bepflanzt und gestaltet wird<br />

Wie es sich im Inneren der bepflanzten Kugel sitzt, davon überzeugten<br />

sich Lindaus Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons,<br />

Sophie-Charlotte Bombeck, Kuratorin der 1. Biennale Lindau und<br />

Jan Wragge, Leiter der Stadtgärtnerei.<br />

Foto: Stefanie Bernhard-Lentz<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Sie möchten Teil unseres Teams werden, dann bewerben Sie sich als<br />

Leitung (m/w/d)<br />

Abteilung Haushalt und Finanzen<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 04.07.2021.<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B),<br />

Tel. 0 83 82/9 18-1 08<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

der Growroom von der <strong>Lindauer</strong><br />

Stadtgärtnerei. Wachsen sollen<br />

in der Holzkugel jedoch<br />

nicht nur Kräuter und Salatpflanzen,<br />

sondern vor allem<br />

auch die Ideen, die dahinterstecken.<br />

Growrooms könnte<br />

man mit „Räume fürs Wachsen<br />

und Entwickeln“ übersetzen.<br />

Es gibt sie bereits in vielen Städten.<br />

Sie sollen sich als Orte der<br />

Begegnung etablieren und den<br />

Bürgerinnen und Bürgern die<br />

Möglichkeit geben, Lebensmittel<br />

lokal und nachhaltig anzubauen<br />

und zu ernten.<br />

Kultiviert werden sollen aber<br />

auch Fragen und Denkanstöße,<br />

wie zum Beispiel diese: Wie<br />

können wir gemeinsam Zukunft<br />

leben und gestalten? Wie<br />

wollen wir mit der Stadtnatur<br />

und dem gemeinschaftlich genutzten<br />

öffentlichen Raum umgehen?<br />

Der Growroom soll auch<br />

zum Ort des Austausches und<br />

des Lernens werden, wenn es<br />

um biologische Vielfalt, nachhaltigen<br />

Konsum, verantwortungsvollen<br />

Umgang mit Ressourcen<br />

und zukunftsfähige<br />

Nachbarschafts- und Stadtentwicklung<br />

geht.<br />

Seit mehr als 100 Jahren sorgen<br />

die Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter der Stadtgärtnerei<br />

dafür, dass Lindau jedes Jahr<br />

aufs Neue aufblüht – mit dem<br />

Growroom geht es darum, wie<br />

sich Kunst und Garten, Design<br />

und Natur ergänzen und<br />

zu einer sozialen Skulptur zusammengeführt<br />

werden können.<br />

Die Biennale Lindau bringt<br />

Künstlerinnen und Künstler<br />

von außen nach Lindau,<br />

schafft aber gleichzeitig eine<br />

Bühne für vorhandene Strukturen,<br />

Ideen und Menschen.<br />

Dialoge sind genauso gewünscht,<br />

wie Auseinandersetzungen<br />

und Kooperationen,<br />

Zukunft soll neu gedacht und<br />

gestaltet werden. Der Growroom<br />

ist ein idealer Ort dafür.<br />

Er ist ein erstes Forum, um das<br />

Thema „urban gardening“ in<br />

den verschiedenen Stadtteilen<br />

erblühen zu lassen. Dies kann<br />

beispielsweise bei Workshops<br />

geschehen, durch Patenschaften,<br />

Nachbarschaftsgärten<br />

oder Pflanzenbörsen.<br />

Stefanie Bernhard-Lentz<br />

Die Garten- und Tiefbaubetriebe<br />

Lindau (GTL) richten<br />

im Uferpark Wäsen in Lindau<br />

gerade ein Eidechsenhabitat<br />

ein. Dieses Habitat ist die Ausgleichsmaßnahme<br />

für die Zufahrt<br />

zum Parkplatz der Therme<br />

Lindau und von den Naturschutzbehörden<br />

genehmigt.<br />

GRUSS AUS DER TOSKANA<br />

Liebe <strong>Lindauer</strong>innen und<br />

liebe <strong>Lindauer</strong>,<br />

das Leben kehrt zurück. Die<br />

Öffnung von Hotels und<br />

Gaststätten ist ein deutliches<br />

Zeichen dafür, ein weiteres<br />

die Rückkehr des Kulturlebens.<br />

Nach der Koelbl-Ausstellung<br />

auf der Gartenschau<br />

und der Chagall-Ausstellung<br />

im Kunstmuseum bereichert<br />

jetzt auch die Marionettenoper<br />

wieder das kulturelle<br />

und somit auch das gesellschaftliche<br />

Leben in unserer<br />

Stadt.<br />

Dennoch gehört der bange<br />

Blick auf die täglichen Inzidenzzahlen<br />

immer noch zu<br />

3<br />

unserem Alltag und leider mussten<br />

wir einen zeitweisen Anstieg<br />

vermerken. Allerdings sind<br />

die Infektionsherde bis dato gut<br />

eingrenzbar. Mein Dank gilt<br />

hier auch den Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern des Landratsamts<br />

für ihre Nachverfolgung<br />

der Fälle.<br />

Für uns alle heißt dies, dass wir<br />

das Leben und die wiedergewonnene<br />

Freiheit durchaus heiter<br />

und leicht genießen dürfen,<br />

aber wir sollten nicht leichtfertig<br />

werden. Deshalb auch meine<br />

große Bitte an Sie: Nutzen Sie<br />

weiter das Angebot der kostenlosen<br />

Schnelltests bei uns in der<br />

Stadt. Auch wenn diese Tests<br />

nicht mehr überall Pflicht sind,<br />

so helfen sie doch, Infektionen<br />

schnell zu erkennen. So schützen<br />

Sie sich und Ihre Umgebung<br />

am besten.<br />

Ich bin sicher: Mit dieser verbleibenden<br />

Anstrengung und<br />

dem gleichzeitigen Fortschritt<br />

beim Impfen können wir einen<br />

wunderschönen und unbeschwerten<br />

Sommer erleben.<br />

Ihre Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin für Lindau<br />

Lebensraum Reptilienhabitat<br />

GTL richten im Uferpark Wäsen Fläche für Tiere und Pflanzen ein<br />

Nachruf<br />

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter<br />

Walter Aulehla<br />

der im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Herr Aulehla war über 20 Jahre<br />

bei der Stadt Lindau (B) als Leiter der Registratur beschäftigt.<br />

Wir werden uns stets in großer Dankbarkeit an ihn erinnern. Unser tiefes<br />

Mitgefühl gilt seiner Familie.<br />

Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

Peter Wenzler<br />

Personalrat<br />

Neben Lebensraum für die Eidechsen<br />

werden hier auch<br />

frostsichere Rückzugsräume<br />

geschaffen, in denen die Eidechsen<br />

überwintern können.<br />

Auf dem 1200 Quadratmeter<br />

großen Gelände wird es aber<br />

auch Sonnenplätze, Sandbereiche<br />

zur Eiablage sowie Unterstände<br />

aus Holz und Steinen<br />

geben.<br />

Insgesamt sollen im neuen<br />

Reptilienhabitat möglichst<br />

viele Pflanzen und Tierarten<br />

eine neue Heimat finden.<br />

Sylvia Ailinger<br />

Ausgleich für die Zufahrt zum Parkplatz der Therme Lindau: Im<br />

neuen Reptililienhabitat im Uferpark Wäsen in Lindau sollen nicht<br />

nur Eidechsen, sondern möglichst viele Pflanzen und Tierarten eine<br />

neue Heimat finden.<br />

Bildquelle: GTL


4 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Theater Lindau: „Wir machen wieder Theater“<br />

Theaterkasse für freie Abonnements mit vier Stücken hat wieder geöffnet - So funktionieren Buchungen 2021/22<br />

Seit dem 17. Mai ist die Theaterkasse<br />

wieder geöffnet und<br />

die Abonnentinnen und Abonnenten<br />

des Theaters Lindau<br />

können für die kommende<br />

Spielzeit buchen. Hier ein kurzer<br />

Überblick darüber, wie die<br />

Buchungen in diesem Jahr gehandhabt<br />

werden<br />

Da ein Ende der Pandemie<br />

noch nicht absehbar ist,<br />

w i rd es f ü r d ie S a ison<br />

2021/22 keine festen Abonnements<br />

und keine Konzertabonnements<br />

geben, sonder<br />

n ausschließlich f reie<br />

Abonnements mit vier Stükken.<br />

Bestehende Abonnements<br />

gehen aber nicht verloren.<br />

Alle festen Abonnements<br />

und Konzertabonneme<br />

nt s au s d e n Ja h r e n<br />

2019/20 und 2020/21 werden<br />

i n d ie über näc hste<br />

Spielzeit 2022/23 übernomme<br />

n . D a n n b e kom me n<br />

Abonnentinnen und Abonnenten<br />

wieder ihre gewohnten<br />

Sitzplätze.<br />

In der aktuellen Spielzeit<br />

ist das leider nicht in jedem<br />

Fall möglich, da vorläufig<br />

nur 220 Karten pro Veranstalt<br />

ung gebucht werden<br />

können, um die vorgeschriebenen<br />

Sicherheitsabstände<br />

einhalten zu können und<br />

sich auch die Kategorien zum<br />

Teil verschieben. Abonnent<br />

innen und Abonnenten<br />

brauchen in dieser Saison ihr<br />

Abo nicht zu kündigen, falls<br />

sie keine Veranstaltung buchen.<br />

Das Theater Lindau hofft<br />

auf Verständnis, falls Abonnentinnen<br />

und Abonnenten<br />

nicht auf ihrem gewohnten<br />

Platz sitzen können und eventuell<br />

in einer anderen Kategorie<br />

platziert werden müssen.<br />

Ebenso dafür, dass Umbuchungen<br />

zu einem späteren<br />

Zeitpunkt nicht möglich sind,<br />

auch wenn es die Situation erlaubt,<br />

dass zusätzliche Sitzplätze<br />

verkauft werden können.<br />

Der freie Kartenverkauf startet<br />

am 13. September. Das<br />

Theater Lindau macht darauf<br />

aufmerksam, dass dann vielleicht<br />

keine Karten mehr verfügbar<br />

sind. Ausgegebene Umtauschgutscheine<br />

können für<br />

alle Veranstaltungen des Stadttheaters<br />

Lindau verwendet<br />

werden.<br />

Die Theaterkasse, An der<br />

Kalkhütte 2a, direkt neben<br />

dem Haupteingang des Stadttheaters,<br />

ist von Montag bis<br />

Samstag geöffnet von 10 bis<br />

13.30 Uhr, sowie von Montag<br />

bis Donnerstag von 15 bis 18<br />

Uhr. Telefon: 08382 9113911,<br />

Mail: theaterkasse@kulturlindau.de.<br />

Tickets und weitere<br />

Informationen gibt es im Internet<br />

unter www.kultur-lindau.de.<br />

24h-Hotline: 01805<br />

700 733. print@home Karten<br />

sind außerdem erhältlich bei<br />

der Tourist Information, im<br />

Lindaupark und bundesweit<br />

bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen.<br />

Rebecca Scheiner<br />

Freude über die Wiedereröffnung: An der Theaterkasse Lindau können<br />

Abonnentinnen und Abonnenten seit Ende Mai für die kommende<br />

Spielzeit buchen.<br />

Bildquelle: Theater Lindau<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Bauordnung und Bauverwaltung<br />

Öffentliche Bekanntmachung<br />

einer Baugenehmigung gemäß Art. 66a Bayerische Bauordnung (BayBO)<br />

Die Stadt Lindau -Stadtbauamt- hat am 04.06.2021 folgenden Baugenehmigungsbescheid erlassen:<br />

‚Aktenzeichen: 071/2021<br />

Bauvorhaben: Neubau Dienstleistungs-, Gewerbe- und Wohnimmobilie myos<br />

Baugrundstück: Ludwig-Kick-Straße, Flur Nr.: 867/7, Gemarkung: Aeschach<br />

Das oben bezeichnete Bauvorhaben wird entsprechend den eingereichten Bauvorlagen und mit dem Genehmigungsvermerk<br />

versehenen Plänen genehmigt.<br />

Gründe:<br />

Zur Entscheidung über den Bauantrag ist die Stadt Lindau (B) zuständig (Art. 53 BayBO und Art. 3 (1) 1 BayVwVfG i.V.<br />

mit § 1 der Verordnung über die Aufgaben der Großen Kreisstädte vom 25. 03. 1991 - GVBl. S. 123). Die Baugenehmigung<br />

wurde nach Art. 68 (1) BayBO erteilt, weil das Vorhaben keinen öffentlich rechtlichen Vorschriften widerspricht,<br />

die im Genehmigungsverfahren nach Art. 60 BayBO zu prüfen sind.<br />

Rechtsbehelfsbelehrung<br />

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Klage erhoben werden bei dem<br />

Bayerischen Verwaltungsgericht Augsburg<br />

in 86048 Augsburg<br />

Postfachanschrift: Postfach 11 23 43<br />

Hausanschrift: Kornhausgasse 4<br />

schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch in einer für den Schriftformersatz zugelassenen 1 Form.<br />

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:<br />

1<br />

Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht zugelassen und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen!<br />

Nähere Informationen zur elek tronischen Einlegung von Rechtsbehelfen entnehmen Sie bitte der Internetpräsenz der<br />

Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit (www.vgh.bayern.de).<br />

Kraft Bundesrechts wird in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten infolge der Klageerhebung eine Verfahrensgebühr<br />

fällig.<br />

Hinweis:<br />

Aufgrund der Vielzahl der betroffenen Nachbarn konnte die Zustellung der Baugenehmigung durch diese öffentliche<br />

Bekanntmachung ersetzt werden. Die Zustellung gilt mit dem Tage dieser Bekanntmachung gemäß Art. 66 Abs. 2 BayBO<br />

als bewirkt.<br />

Die Baugenehmigung einschließlich der genehmigten Planunterlagen kann im Stadtbauamt,<br />

SG Bauordnung und Bauverwaltung, Bregenzer Straße 8, 1. Stock, Zi. Nr. 8.1.17 während der üblichen Parteiverkehrszeiten<br />

eingesehen werden (nur von Eigentümern benachbarter Grundstücke). Es wird jedoch empfohlen, mit der Sachbearbeiterin,<br />

Frau Hofmann, unter der Rufnummer 918-611 hierfür einen Termin zu vereinbaren.<br />

www.stadtlindau.de<br />

Klick dich rein und du weißt mehr!<br />

Lindau (B), den 04.06.2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21<br />

Stadt Lindau bietet Ferienbetreuung und Ferienaktionen<br />

Unterschiedliche Angebote für Grundschüler und Jugendliche ab zwölf Jahren in den kommenden Sommerferien<br />

Die Stadt Lindau wird in den<br />

kommenden Sommerferien wieder<br />

eine Ferienbetreuung sowie<br />

einige Ferienaktionen bieten.<br />

Für Grundschulkinder und für Jugendliche<br />

ab zwölf Jahren gibt es<br />

unterschiedliche Angebote.<br />

Kinder, die in der Grundschule<br />

sind, können in den ersten<br />

drei Wochen der Sommerferien<br />

in die Betreuung der Arbeiterwohlfahrt<br />

gehen. Dieses<br />

Angebot gilt von Montag bis<br />

Freitag von 7.45 bis 14 Uhr.<br />

Primär werden die Grundschüler<br />

aus der Offenen Ganztagesschule<br />

(OGTS) in Reutin<br />

betreut. Wenn es freie Plätze<br />

gibt, ist diese Betreuung auch<br />

für auswärtige Schülerinnen<br />

und Schüler möglich. Diese<br />

Ferienbetreuung wird von der<br />

Stadt Lindau finanziert und<br />

ab September vom neuen Träger<br />

der OGTS in Reutin weitergeführt.<br />

Im Auftrag der Stadt Lindau<br />

übernimmt auch der Kinderschutzbund<br />

einen Teil der Ferienbetreuung,<br />

und zwar ebenfalls<br />

in den ersten drei Sommerferienwochen.<br />

Das Personal für<br />

die Ferienbetreuung ist für diese<br />

Zeit bei der Stadt angestellt.<br />

Seit diesem Jahr hat die Stadt<br />

Lindau die Trägerschaft für die<br />

städtische Ferienaktion „Kinderspielstadt<br />

Kidstown“ an den<br />

Kreisjugendring vergeben. Der<br />

Kreisjugendring wird in diesem<br />

Jahr in den Sommerferien aufgrund<br />

von Corona ein Alternativprogramm<br />

anbieten. Diese<br />

Ferienaktion wird von der Stadt<br />

zu 100 Prozent finanziert.<br />

Außerdem wird die Ferienaktion<br />

„Piccolina-Town“ in<br />

Oberreitnau von der Stadt Lindau<br />

unterstützt und hauptsächlich<br />

finanziert. Sollte dieses<br />

Jahr „Piccolina-Town“ wieder<br />

nicht stattfinden können, plant<br />

das Team ein Alternativprogramm,<br />

zum Beispiel eine Kids-<br />

Rallye.<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

5<br />

Für Jugendliche ab 12 Jahren<br />

haben die Jugendzentren in<br />

Lindau, Fresh und Xtra, grundsätzlich<br />

in den Ferien geöffnet.<br />

Dann finden für die Jugendlichen<br />

unter anderem Aktionen,<br />

Workshops und Veranstaltungen<br />

statt, die vom Team der Jugendarbeit<br />

geplant werden. Ein<br />

Beispiel: Anfang September<br />

steht eine Geisterbahn im<br />

Motzacher Wald auf dem Programm.<br />

Sylvia Ailinger<br />

Vollzug des Allgemeinen<br />

Eisenbahngesetzes (AEG)<br />

Bekanntmachung<br />

Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG), Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz<br />

(BayVwVfG); Anhörungsverfahren zur Planfeststellung<br />

für das Vorhaben Maßnahmenbündel im Bahnknoten<br />

Lindau (Planänderung bzw. –ergänzung Maßnahme G); Beseitigung<br />

des Bahnübergangs Hasenweidweg-Ost durch Neubau einer<br />

Eisenbahnüberführung, Strecke 5420 Lindau Hbf – Lindau-Reutin,<br />

Bahn-km 1,157“ in der Stadt Lindau<br />

Änderung bzw. Ergänzung des Planfeststellungsbeschlusses vom<br />

18.07.2019<br />

Das Eisenbahn-Bundesamt hat für das o.g. Vorhaben in der Stadt<br />

Lindau das Planfeststellungsverfahren eingeleitet und die Regierung<br />

von Schwaben mit der Durchführung des Anhörungsverfahrens<br />

zur Planfeststellung beauftragt.<br />

Im Zusammenhang mit dem Maßnahmenbündel im Bahnknoten<br />

Lindau sollen weitere Einzel-Maßnahmen umgesetzt werden.<br />

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Beseitigung<br />

des Bahnübergangs (BÜ) Hasenweidweg-Ost bzw. dessen Ersatz<br />

durch eine Eisenbahnüberführung (EÜ) (Maßnahme G).<br />

Geplant ist die Beseitigung des Bahnübergangs Hasenweidweg-<br />

Ost durch Neubau einer Eisenbahnüberführung an gleicher Stelle<br />

(Strecke 5420 Lindau Hbf – Lindau-Reutin, Bahn-km 1,157). In<br />

der Folge soll auch die Straße „Am Alpengarten“ an die neuen<br />

Verhältnisse angepasst eine PKW-Wendeanlage eingerichtet werden.<br />

Die Änderungen bzw. Ergänzungen sind zur Vermeidung von Wartezeiten<br />

und Belastungen für die Anwohner infolge zunehmender<br />

Schrankenschließzeiten sowie zur Sicherstellung der Erreichbarkeit<br />

für Rettungsdienste und die Feuerwehr veranlasst.<br />

Die Planunterlagen bestehen neben dem Erläuterungsbericht aus<br />

den geänderten bzw. ergänzenden Unterlagen.<br />

Folgende Pläne sollen im Rahmen des vorliegenden Verfahrens<br />

gegenüber dem Planfeststellungsbeschluss vom 18.07.2019<br />

(teilweise) geändert bzw. neu in die Planung aufgenommen werden:<br />

Anlage G 1 Erläuterungsbericht<br />

Anlage 2 Übersichtskarten und -pläne<br />

Anlage G 3 Lageplan<br />

Anlage G 4 Bauwerksverzeichnis<br />

Anlage G 5 Grunderwerbsplan<br />

Anlage G 6 Grunderwerbsverzeichnis<br />

Anlage G 7 Bauwerkspläne<br />

Anlage G 9 Baustelleneinrichtungs- und erschließungsplan<br />

Anlage G 10 Kabel- und Leitungslageplan<br />

Anlage G 13 Natur und Artenschutz<br />

Anlage G 14 Schalltechnische Untersuchung<br />

Anlage G 16 Bodenverwertungs- und Entsorgungskonzept (Bo-<br />

VEK) Grobkonzept<br />

Anlage G 17 Geotechnische Berichte<br />

Für das Vorhaben besteht keine Verpflichtung zur Durchführung<br />

einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß §§ 6 ff. des Gesetzes<br />

über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG).<br />

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie erfolgt die Beteiligung<br />

der Öffentlichkeit durch Veröffentlichung der Planunterlagen<br />

im Internet (§ 3 Abs. 1 Satz 1 Planungssicherstellungsgesetz<br />

– PlanSiG). Der Plan mit den vollständigen Unterlagen steht während<br />

des Auslegungszeitraums von<br />

von Montag, den 28.06.2021 bis einschließlich Dienstag,<br />

den 27.07.2021<br />

auf der Internetseite der Regierung von Schwaben<br />

(www.regierung.schwaben.bayern.de) unter „Service“ > „Planfeststellung“<br />

> „Aktuell laufende Planfeststellungsverfahren“<br />

> „Eisenbahnrechtliche Planfeststellungsverfahren“ > „Beseitigung<br />

des Bahnübergangs Hasenweidweg-Ost durch Neubau<br />

einer Eisenbahnüberführung“ zur Einsichtnahme zur Verfügung.<br />

Als zusätzliches Informationsangebot nach § 3 Abs. 2 PlanSiG<br />

liegen die Planunterlagen während des o.g. Auslegungszeitraums<br />

in Papierform im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B),<br />

Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus.<br />

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis<br />

12.30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30<br />

Uhr sowie nach Vereinbarung.<br />

Die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen sind bei der Einsichtnahme<br />

unbedingt zu beachten.<br />

Diese Bekanntmachung wird auch auf der Internetseite der Stadt<br />

Lindau veröffentlicht.<br />

1. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden,<br />

kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist,<br />

das ist bis einschließlich<br />

Dienstag, den 10.08.2021<br />

schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Lindau (Bregenzer<br />

Str. 8, 88131 Lindau) oder bei der Regierung von<br />

Schwaben (Fronhof 10, 86152 Augsburg) Einwendungen<br />

erheben. Maßgeblich ist das Eingangsdatum bei der Verwaltungsbehörde.<br />

Die Erhebung von Einwendungen zur Niederschrift bei der<br />

Regierung von Schwaben ist aufgrund der aktuellen Covid-<br />

19-Pandemie nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung<br />

möglich (Terminvereinbarung zur Niederschrift<br />

bei der Regierung von Schwaben unter 0821/327-2436). Dabei<br />

sind die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen (z.B. Tragen<br />

einer FFP2-Maske) zu erfragen und bei der Niederschrift<br />

unbedingt zu beachten.<br />

Alle Einwendungen müssen eine Adressangabe aufweisen<br />

und persönlich unterschrieben sein. Vertreter von Einwendungsführern<br />

haben ihre Vertretungsberechtigung durch<br />

Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachzuweisen. Durch<br />

E-Mail können Einwendungen rechtswirksam nur erhoben<br />

werden, wenn diese mit einer qualifizierten elektronischen<br />

Signatur nach dem Signaturgesetz versehen und an die Adresse<br />

poststelle@reg-schw.bayern.de gerichtet sind. Elektronisch<br />

übermittelte Einwendungen, die diesen Anforderungen<br />

nicht entsprechen (z.B. „einfache“ E-Mail), sind unwirksam.<br />

Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das<br />

Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Mit Ablauf der<br />

Einwendungsfrist sind Stellungnahmen von Vereinigungen<br />

sowie alle Einwendungen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen<br />

Titeln beruhen, ausgeschlossen (Art. 73 Abs. 4<br />

Satz 3 BayVwVfG). Der Einwendungsausschluss beschränkt<br />

sich nur auf dieses behördliche Planfeststellungsverfahren<br />

(§ 7 Abs. 4 Umweltrechtsbehelfsgesetz – UmwRG). Verspätet<br />

eingegangene Einwendungen können daher bei der Erörterung<br />

nach untenstehender Ziffer 2 und bei der Entscheidung<br />

nach untenstehender Ziffer 5 unberücksichtigt bleiben.<br />

In Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten<br />

unterzeichnet oder in Form vervielfältigter<br />

gleichlautender Texte (gleichförmige Einwendungen) eingereicht<br />

werden, ist ein Unterzeichner mit Namen und Anschrift<br />

als Vertreter der übrigen Unterzeichner für das Verfahren zu<br />

benennen, soweit er nicht von ihnen als Bevollmächtigter bestellt<br />

worden ist. Diese Angaben müssen deutlich sichtbar auf<br />

jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite enthalten sein,<br />

andernfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt<br />

bleiben.<br />

Die genannte Frist sowie der Einwendungsausschluss nach<br />

Verstreichen der Äußerungsfrist gelten auch für die Einwendungen<br />

und Stellungnahmen der anerkannten Naturschutzvereinigungen<br />

sowie sonstiger Vereinigungen, soweit sich<br />

diese für den Umweltschutz einsetzen und nach in anderen<br />

gesetzlichen Vorschriften zur Einlegung von Rechtsbehelfen<br />

in Umweltangelegenheiten vorgesehenen Verfahren anerkannt<br />

sind. Diese werden hiermit von der Auslegung der Planunterlagen<br />

benachrichtigt.<br />

Im Rahmen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)<br />

wird darauf hingewiesen, dass die persönlichen Daten der<br />

Einwendungsführer für die rechtmäßige Abwicklung des<br />

Planfeststellungsverfahrens erhoben, gespeichert und verarbeitet<br />

werden. Die Regierung von Schwaben wird alle eingehenden<br />

Einwendungsschreiben und Stellungnahmen (einschließlich<br />

der darin enthaltenen persönlichen Angaben) der<br />

Vorhabenträgerin und ggf. deren mitarbeitenden externen<br />

Büros zur Stellungnahme sowie dem Eisenbahn-Bundesamt<br />

zur Entscheidung zuleiten, Dies ist zwingend erforderlich,<br />

um das jeweilige Anliegen prüfen und nach Prüfung und ggf.<br />

Erörterung eine Entscheidung treffen zu können.<br />

2. Rechtzeitig erhobene Einwendungen werden vorbehaltlich<br />

einer noch zu treffenden Entscheidung nach § 18a Nr. 1 Satz<br />

1 AEG in einem Erörterungstermin behandelt, der noch ortsüblich<br />

bekannt gemacht wird. Diejenigen, die Einwendungen<br />

erhoben haben bzw. – bei gleichförmigen Einwendungen im<br />

Sinne von obiger Nr. 6 – deren Vertreter oder Bevollmächtigte<br />

und die Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben haben,<br />

werden von dem Erörterungstermin gesondert benachrichtigt.<br />

Falls mehr als 50 solcher Benachrichtigungen vorzunehmen<br />

sind, können diejenigen, die Einwendungen erhoben haben,<br />

von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung<br />

benachrichtigt werden. Die öffentliche Bekanntmachung<br />

wird dadurch bewirkt, dass der Erörterungstermin im<br />

amtlichen Veröffentlichungsblatt der Anhörungsbehörde (Regierung<br />

von Schwaben) sowie in örtlichen Tageszeitungen bekannt<br />

gemacht wird, die in dem Bereich verbreitet sind, in dem<br />

sich das gegenständliche Vorhaben voraussichtlich auswirken<br />

kann. Bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin<br />

kann auch ohne ihn verhandelt werden. Falls der Erörterungstermin<br />

durch eine Online-Konsultation ersetzt wird, gelten<br />

die genannten Hinweise entsprechend (§ 5 Abs. 3 PlanSiG).<br />

3. Durch Einsichtnahme in den Plan, Erhebung von Einwendungen,<br />

Teilnahme am Erörterungstermin oder Bestellung von<br />

Vertretern entstehende Aufwendungen werden nicht erstattet.<br />

4. Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung<br />

zumindest dem Grunde nach zu entscheiden ist,<br />

werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten<br />

Entschädigungsverfahren behandelt.<br />

5. Über die Einwendungen und Stellungnahmen wird nach<br />

Abschluss des Anhörungsverfahrens durch das Eisenbahn-<br />

Bundesamt als Planfeststellungsbehörde entschieden. Die<br />

Entscheidung ergeht als Planfeststellungsbeschluss. Die Zustellung<br />

der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) kann<br />

durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr<br />

als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.<br />

Zuständig für die Durchführung des Anhörungsverfahrens einschließlich<br />

des Erörterungstermins sowie für die diesbezügliche<br />

Erteilung von Auskünften und die Entgegennahme von<br />

Äußerungen und Fragen ist die Regierung von Schwaben.<br />

6. Mit Beginn der Auslegung des Planes tritt die Veränderungssperre<br />

nach § 19 Abs. 1 AEG in Kraft. Darüber hinaus steht ab<br />

diesem Zeitpunkt dem Vorhabenträger ein Vorkaufsrecht an<br />

dem vom Plan betroffenen Flächen zu (§ 19 Abs. 3 AEG).<br />

Stadt Lindau (B), den 14.06.2021<br />

Stadt Lindau (Bodensee)<br />

Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin


6 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Anheggerstraße in Lindau wird 2022 neu gestaltet<br />

Attraktive Neuerungen für Verkehrsberuhigung und mehr Sicherheit - Werksausschuss ist einstimmig für das Konzept<br />

Die Anheggerstraße zwischen<br />

Ludwig-Kick-Straße und Kirchgasse<br />

wird 2022 neugestaltet.<br />

Das Konzept, auf dessen Basis<br />

weiter geplant wird, wurde vom<br />

Werkausschuss einstimmig gutgeheißen.<br />

Die Projektkosten<br />

s i n d d e r z e i t m i t<br />

750 000 Euro kalkuliert.<br />

Die Bedeutung der Anheggerstraße<br />

für den Verkehr als Verbindungsstraße<br />

zwischen Aeschach<br />

sowie Heimesreutin und<br />

Hoyren ist sehr groß. Auf dieser<br />

Achse sind täglich zudem viele<br />

Schulkinder und an den Wochenenden<br />

Kirchenbesucher<br />

unterwegs. Der Straßenzustand<br />

ist so schlecht, dass eine einfache<br />

Instandsetzung der Fahrbahnoberfläche<br />

nicht mehr<br />

wirtschaftlich sinnvoll ist. „Der<br />

Ausbau ist dringend notwendig<br />

und erforderlich“, betonte der<br />

GTL-Chef.<br />

Mit einer attraktiven Neugestaltung<br />

will die Stadt den Verkehr<br />

beruhigen und die Sicherheit<br />

für Fußgänger und Radfahrer<br />

erhöhen. Gemeinsam mit<br />

dem Büro Besch & Partner aus<br />

Feldkirch haben die GTL ein<br />

Konzept entwickelt. Danach<br />

soll aufgrund der begrenzten<br />

Platzverhältnisse der Bereich ab<br />

dem Pfarrzentrum, vorbei an<br />

der Kirche und bis zur Kirchgasse,<br />

mit einem einheitlichen Belag<br />

gestaltet werden. Laut Kattau<br />

werde der Abschnitt in Sachen<br />

Verkehr beruhigt und deutlich<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

aufgewertet sowie durch Poller<br />

und Sitzgelegenheiten dezent<br />

aufgeteilt. Die Bushaltestellen<br />

sollen nördlich der Christuskirche<br />

platziert werden. Damit<br />

werde die Fußgängerfreundlichkeit<br />

verbessert und Barrierefreiheit<br />

für Bussteige geschaffen,<br />

informierte Kattau.<br />

Geplant ist auch, den Knotenpunkt<br />

Anheggerstraße/Ludwig-Kick-Straße<br />

durch geringfügige<br />

Umbauarbeiten leistungsfähiger<br />

zu gestalten, beispielsweise<br />

den Gehweg von der<br />

Stadtgärtnerei zwischen dem<br />

Baum und dem ehemaligen<br />

Pfarrheim barrierefrei hindurchzuführen.<br />

Nach dem einstimmigen<br />

Beschluss durch den<br />

Werkausschuss, der die Konzeption<br />

einhellig begrüßte, geht es<br />

in die Planung. Dabei ist auch<br />

eine Bürgerinformation vorgesehen.<br />

Der Bau der neuen Anheggerstraße<br />

könnte dann im<br />

Jahr 2022 beginnen<br />

Ralf Grimminger<br />

Vollzug des Allgemeinen<br />

Eisenbahngesetzes (AEG)<br />

Bekanntmachung<br />

Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG), Bayerisches Verwaltungs -<br />

verfahrensgesetz (BayVwVfG);<br />

Anhörungsverfahren zur Planfeststellung für das Vorhaben<br />

Maßnahmenbündel im Bahnknoten Lindau (Planänderung bzw.<br />

–ergänzung Maßnahme H); Schließung des Bahnübergangs Holdereggenstraße<br />

für den Kfz-Verkehr und Neubau einer Straße als<br />

Ersatzzufahrt in das „Giebelbachviertel“ in der Stadt Lindau<br />

Änderung bzw. Ergänzung des Planfeststellungsbeschlusses vom<br />

18.07.2019<br />

Das Eisenbahn-Bundesamt hat für das o.g. Vorhaben in der Stadt<br />

Lindau das Planfeststellungsverfahren eingeleitet und die Regierung<br />

von Schwaben mit der Durchführung des Anhörungsverfahrens<br />

zur Planfeststellung beauftragt.<br />

Im Zusammenhang mit dem Maßnahmenbündel im Bahnknoten<br />

Lindau sollen weitere Einzel-Maßnahmen umgesetzt werden.<br />

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Beseitigung<br />

des Bahnübergangs (BÜ) Holdereggenstraße für den Kfz-Verkehr<br />

bzw. die Neuerschließung des Giebelbachviertels von der Wackerstraße<br />

(Maßnahme H).<br />

Geplant ist die Schließung des beschrankten BÜ Holdereggenstraße,<br />

Strecke 5362 Lindau-Aeschach – Lindau Hbf, Bahn-km<br />

151,591 für den Kfz-Verkehr und der Neubau einer 286 m langen<br />

Straße von der Wackerstraße über den Parkplatz der Tennisplatzanlage<br />

als Ersatzzufahrt in das Giebelbachviertel.<br />

Die Änderungen bzw. Ergänzungen sind durch die erhöhten, über<br />

das zumutbare Maß hinausgehenden Schrankenschließzeiten am<br />

BÜ Holdereggenstraße, die aus dem dem „Maßnahmenbündel<br />

Knoten Lindau“ zugrundeliegenden Betriebsprogramm folgen,<br />

veranlasst.<br />

Die Planunterlagen bestehen neben dem Erläuterungsbericht aus<br />

den geänderten bzw. ergänzenden Unterlagen.<br />

Folgende Pläne sollen im Rahmen des vorliegenden Verfahrens<br />

gegenüber dem Planfeststellungsbeschluss vom 18.07.2019<br />

(teilweise) geändert bzw. neu in die Planung aufgenommen werden:<br />

Anlage H 1 Erläuterungsbericht<br />

Anlage 2 Übersichtslageplan<br />

Anlage H 3 Lageplan<br />

Anlage H 4 Bauwerksverzeichnis<br />

Anlage H 5 Grunderwerbsplan<br />

Anlage H 6 Grunderwerbsverzeichnis<br />

Anlage H 8 Regelquerschnitt Straße<br />

Anlage H 9 Baustelleneinrichtungs- und Erschließungsplan<br />

Anlage H 10 Kabel- und Leitungslageplan<br />

Anlage H 13 Natur und Artenschutz<br />

Anlage H 14 Schalltechnische Untersuchung<br />

Anlage H 15 Entwässerung<br />

Für das Vorhaben besteht keine Verpflichtung zur Durchführung<br />

einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß §§ 6 ff. des Gesetzes<br />

über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG).<br />

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie erfolgt die Beteiligung<br />

der Öffentlichkeit durch Veröffentlichung der Planunterlagen<br />

im Internet (§ 3 Abs. 1 Satz 1 Planungssicherstellungsgesetz<br />

– PlanSiG). Der Plan mit den vollständigen Unterlagen steht während<br />

des Auslegungszeitraums von<br />

von Montag, den 28.06.2021 bis einschließlich Dienstag,<br />

den 27.07.2021<br />

auf der Internetseite der Regierung von Schwaben<br />

(www.regierung.schwaben.bayern.de) unter „Service“ > „Planfeststellung“<br />

> „Aktuell laufende Planfeststellungsverfahren“ ><br />

„Eisenbahnrechtliche Planfeststellungsverfahren“ > „Schließung<br />

des Bahnübergangs Holdereggenstraße für den Kfz-Verkehr und<br />

Neubau einer Straße als Ersatzzufahrt in das Giebelbachviertel“<br />

zur Einsichtnahme zur Verfügung.<br />

Als zusätzliches Informationsangebot nach § 3 Abs. 2 PlanSiG<br />

liegen die Planunterlagen während des o.g. Auslegungszeitraums<br />

in Papierform im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B),<br />

Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus.<br />

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis<br />

12.30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30<br />

Uhr sowie nach Vereinbarung.<br />

Die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen sind bei der Einsichtnahme<br />

unbedingt zu beachten.<br />

Diese Bekanntmachung wird auch auf der Internetseite der Stadt<br />

Lindau veröffentlicht.<br />

1. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden,<br />

kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist,<br />

das ist bis einschließlich<br />

Dienstag, den 10.08.2021<br />

schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Lindau (Bregenzer<br />

Str. 8, 88131 Lindau) oder bei der Regierung von<br />

Schwaben (Fronhof 10, 86152 Augsburg) Einwendungen<br />

erheben. Maßgeblich ist das Eingangsdatum bei der Verwaltungsbehörde.<br />

Die Erhebung von Einwendungen zur Niederschrift bei der<br />

Regierung von Schwaben ist aufgrund der aktuellen Covid-<br />

19-Pandemie nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung<br />

möglich (Terminvereinbarung zur Niederschrift<br />

bei der Regierung von Schwaben unter 0821/327-2436). Dabei<br />

sind die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen (z.B. Tragen<br />

einer FFP2-Maske) zu erfragen und bei der Niederschrift<br />

unbedingt zu beachten.<br />

Alle Einwendungen müssen eine Adressangabe aufweisen<br />

und persönlich unterschrieben sein. Vertreter von Einwendungsführern<br />

haben ihre Vertretungsberechtigung durch<br />

Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachzuweisen. Durch<br />

E-Mail können Einwendungen rechtswirksam nur erhoben<br />

werden, wenn diese mit einer qualifizierten elektronischen<br />

Signatur nach dem Signaturgesetz versehen und an die Adresse<br />

poststelle@reg-schw.bayern.de gerichtet sind. Elektronisch<br />

übermittelte Einwendungen, die diesen Anforderungen<br />

nicht entsprechen (z.B. „einfache“ E-Mail), sind unwirksam.<br />

Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das<br />

Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Mit Ablauf der<br />

Einwendungsfrist sind Stellungnahmen von Vereinigungen<br />

sowie alle Einwendungen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen<br />

Titeln beruhen, ausgeschlossen (Art. 73 Abs. 4<br />

Satz 3 BayVwVfG). Der Einwendungsausschluss beschränkt<br />

sich nur auf dieses behördliche Planfeststellungsverfahren<br />

(§ 7 Abs. 4 Umweltrechtsbehelfsgesetz – UmwRG). Verspätet<br />

eingegangene Einwendungen können daher bei der Erörterung<br />

nach untenstehender Ziffer 2 und bei der Entscheidung<br />

nach untenstehender Ziffer 5 unberücksichtigt bleiben.<br />

In Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten<br />

unterzeichnet oder in Form vervielfältigter<br />

gleichlautender Texte (gleichförmige Einwendungen) eingereicht<br />

werden, ist ein Unterzeichner mit Namen und Anschrift<br />

als Vertreter der übrigen Unterzeichner für das Verfahren zu<br />

benennen, soweit er nicht von ihnen als Bevollmächtigter bestellt<br />

worden ist. Diese Angaben müssen deutlich sichtbar auf<br />

jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite enthalten sein,<br />

andernfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt<br />

bleiben.<br />

Die genannte Frist sowie der Einwendungsausschluss nach<br />

Verstreichen der Äußerungsfrist gelten auch für die Einwendungen<br />

und Stellungnahmen der anerkannten Naturschutzvereinigungen<br />

sowie sonstiger Vereinigungen, soweit sich<br />

diese für den Umweltschutz einsetzen und nach in anderen<br />

gesetzlichen Vorschriften zur Einlegung von Rechtsbehelfen<br />

in Umweltangelegenheiten vorgesehenen Verfahren anerkannt<br />

sind. Diese werden hiermit von der Auslegung der Planunterlagen<br />

benachrichtigt.<br />

Im Rahmen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)<br />

wird darauf hingewiesen, dass die persönlichen Daten der<br />

Einwendungsführer für die rechtmäßige Abwicklung des<br />

Planfeststellungsverfahrens erhoben, gespeichert und verarbeitet<br />

werden. Die Regierung von Schwaben wird alle eingehenden<br />

Einwendungsschreiben und Stellungnahmen (einschließlich<br />

der darin enthaltenen persönlichen Angaben) der<br />

Vorhabenträgerin und ggf. deren mitarbeitenden externen<br />

Büros zur Stellungnahme sowie dem Eisenbahn-Bundesamt<br />

zur Entscheidung zuleiten, Dies ist zwingend erforderlich,<br />

um das jeweilige Anliegen prüfen und nach Prüfung und ggf.<br />

Erörterung eine Entscheidung treffen zu können.<br />

2. Rechtzeitig erhobene Einwendungen werden vorbehaltlich<br />

einer noch zu treffenden Entscheidung nach § 18a Nr. 1 Satz<br />

1 AEG in einem Erörterungstermin behandelt, der noch ortsüblich<br />

bekannt gemacht wird. Diejenigen, die Einwendungen<br />

erhoben haben bzw. – bei gleichförmigen Einwendungen im<br />

Sinne von obiger Nr. 6 – deren Vertreter oder Bevollmächtigte<br />

und die Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben<br />

haben, werden von dem Erörterungstermin gesondert benachrichtigt.<br />

Falls mehr als 50 solcher Benachrichtigungen<br />

vorzunehmen sind, können diejenigen, die Einwendungen<br />

erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche<br />

Bekanntmachung benachrichtigt werden. Die öffentliche<br />

Bekanntmachung wird dadurch bewirkt, dass der Erörterungstermin<br />

im amtlichen Veröffentlichungsblatt der Anhörungsbehörde<br />

(Regierung von Schwaben) sowie in örtlichen<br />

Tageszeitungen bekannt gemacht wird, die in dem Bereich<br />

verbreitet sind, in dem sich das gegenständliche Vorhaben<br />

voraussichtlich auswirken kann. Bei Ausbleiben eines Beteiligten<br />

in dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt<br />

werden. Falls der Erörterungstermin durch eine Online-<br />

Konsultation ersetzt wird, gelten die genannten Hinweise<br />

entsprechend (§ 5 Abs. 3 PlanSiG).<br />

3 Durch Einsichtnahme in den Plan, Erhebung von Einwendungen,<br />

Teilnahme am Erörterungstermin oder Bestellung von<br />

Vertretern entstehende Aufwendungen werden nicht erstattet.<br />

4 Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung<br />

zumindest dem Grunde nach zu entscheiden ist,<br />

werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem<br />

gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.<br />

5 Über die Einwendungen und Stellungnahmen wird nach<br />

Abschluss des Anhörungsverfahrens durch das Eisenbahn-<br />

Bundesamt als Planfeststellungsbehörde entschieden. Die<br />

Entscheidung ergeht als Planfeststellungsbeschluss. Die Zustellung<br />

der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) kann<br />

durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn<br />

mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.<br />

Zuständig für die Durchführung des Anhörungsverfahrens<br />

einschließlich des Erörterungstermins sowie für die diesbezügliche<br />

Erteilung von Auskünften und die Entgegennahme<br />

von Äußerungen und Fragen ist die Regierung von Schwaben.<br />

6. Mit Beginn der Auslegung des Planes tritt die Veränderungssperre<br />

nach § 19 Abs. 1 AEG in Kraft. Darüber hinaus steht ab<br />

diesem Zeitpunkt dem Vorhabenträger ein Vorkaufsrecht an<br />

dem vom Plan betroffenen Flächen zu (§ 19 Abs. 3 AEG).<br />

Stadt Lindau (B), den 14.06.2021<br />

Stadt Lindau (Bodensee)<br />

Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21<br />

7<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Vollzug des Allgemeinen<br />

Eisenbahngesetzes (AEG)<br />

Bekanntmachung<br />

Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG), Bayerisches Verwaltungs -<br />

verfahrensgesetz (BayVwVfG);<br />

Anhörungsverfahren zur Planfeststellung für das Vorhaben Maßnahmenbündel<br />

im Bahnknoten Lindau (Planänderung bzw. –ergänzung<br />

Maßnahme J); Neubau Lärmschutzwände „Am Alpengarten“,<br />

Strecke 5420 Lindau Hbf – Lindau-Reutin, Bahn-km 0,921<br />

bis 1,179“ in der Stadt Lindau<br />

Änderung bzw. Ergänzung des Planfeststellungsbeschlusses vom<br />

18.07.2019<br />

Das Eisenbahn-Bundesamt hat für das o.g. Vorhaben in der Stadt<br />

Lindau das Planfeststellungsverfahren eingeleitet und die Regierung<br />

von Schwaben mit der Durchführung des Anhörungsverfahrens<br />

zur Planfeststellung beauftragt.<br />

Im Zusammenhang mit dem Maßnahmenbündel im Bahnknoten<br />

Lindau sollen weitere Einzel-Maßnahmen umgesetzt werden.<br />

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Erweiterung der<br />

Lärmschutzmaßnahmen an der Strecke 5420 (Maßnahme J).<br />

Geplant ist der Bau einer ca. 253 m langen Lärmschutzwand auf<br />

der Südseite der Bahnstrecke (Bahn-km 0,921 – 0,998, Höhe 3<br />

m sowie Bahn-km 0,998 – 1,174, Höhe 4 m) und einer ca. 134<br />

m langen Lärmschutzwand auf der Nordseite der Bahnstrecke<br />

(Bahn-km 1,045 – 1,179, Höhe 3 m).<br />

Die Änderungen bzw. Ergänzungen sind aufgrund der Ermittlung<br />

der Lärmimmissionen und daraus resultierender Ansprüche auf<br />

aktiven oder passiven Lärmschutz im Rahmen einer Gesamtlärmbetrachtung<br />

aller relevanten Bahnstrecken (Strecken 5362, 5420<br />

und 5421) veranlasst.<br />

Die Planunterlagen bestehen neben dem Erläuterungsbericht aus<br />

den geänderten bzw. ergänzenden Unterlagen.<br />

Folgende Pläne sollen im Rahmen des vorliegenden Verfahrens<br />

gegenüber dem Planfeststellungsbeschluss vom 18.07.2019<br />

(teilweise) geändert bzw. neu in die Planung aufgenommen werden:<br />

Anlage J 1 Erläuterungsbericht<br />

Anlage 2 Übersichtskarten und -pläne<br />

Anlage J 3 Lageplan<br />

Anlage J 4 Bauwerksverzeichnis<br />

Anlage J 5 Grunderwerbsplan<br />

Anlage J 6 Grunderwerbsverzeichnis<br />

Anlage J 7 Bauwerksplan – Draufsichten<br />

Anlage J 8 Bauwerksplan – Querschnitte<br />

Anlage J 9 Baustelleneinrichtungs- und Erschließungsplan<br />

Anlage J 10 Kabel- und Leitungslageplan<br />

Anlage J 13 Natur und Artenschutz<br />

Anlage J 14 Schall- und erschütterungstechnische Untersuchung<br />

Für das Vorhaben besteht keine Verpflichtung zur Durchführung<br />

einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß §§ 6 ff. des Gesetzes<br />

über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG).<br />

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie erfolgt die Beteiligung<br />

der Öffentlichkeit durch Veröffentlichung der Planunterlagen<br />

im Internet (§ 3 Abs. 1 Satz 1 Planungssicherstellungsgesetz<br />

– PlanSiG). Der Plan mit den vollständigen Unterlagen steht während<br />

des Auslegungszeitraums von<br />

von Montag, den 28.06.2021 bis einschließlich Dienstag,<br />

den 27.07.2021<br />

auf der Internetseite der Regierung von Schwaben<br />

(www.regierung.schwaben.bayern.de) unter „Service“ > „Planfeststellung“<br />

> „Aktuell laufende Planfeststellungsverfahren“<br />

> „Eisenbahnrechtliche Planfeststellungsverfahren“ > „Neubau<br />

Lärmschutzwände Am Alpengarten, Strecke 5420 Lindau Hbf –<br />

Lindau-Reutin, Bahn-km 0,921 bis 1,179“ zur Einsichtnahme zur<br />

Verfügung.<br />

Als zusätzliches Informationsangebot nach § 3 Abs. 2 PlanSiG<br />

liegen die Planunterlagen während des o.g. Auslegungszeitraums<br />

in Papierform im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B),<br />

Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus.<br />

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis<br />

12.30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30<br />

Uhr sowie nach Vereinbarung.<br />

Die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen sind bei der Einsichtnahme<br />

unbedingt zu beachten.<br />

Diese Bekanntmachung wird auch auf der Internetseite der Stadt<br />

Lindau veröffentlicht.<br />

1. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden,<br />

kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist,<br />

das ist bis einschließlich<br />

Dienstag, den 10.08.2021<br />

schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Lindau (Bregenzer<br />

Str. 8, 88131 Lindau) oder bei der Regierung von<br />

Schwaben (Fronhof 10, 86152 Augsburg) Einwendungen<br />

erheben. Maßgeblich ist das Eingangsdatum bei der Verwaltungsbehörde.<br />

Die Erhebung von Einwendungen zur Niederschrift bei der<br />

Regierung von Schwaben ist aufgrund der aktuellen Covid-<br />

19-Pandemie nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung<br />

möglich (Terminvereinbarung zur Niederschrift<br />

bei der Regierung von Schwaben unter 0821/327-2436). Dabei<br />

sind die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen (z.B. Tragen<br />

einer FFP2-Maske) zu erfragen und bei der Niederschrift<br />

unbedingt zu beachten.<br />

Alle Einwendungen müssen eine Adressangabe aufweisen<br />

und persönlich unterschrieben sein. Vertreter von Einwendungsführern<br />

haben ihre Vertretungsberechtigung durch<br />

Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachzuweisen. Durch<br />

E-Mail können Einwendungen rechtswirksam nur erhoben<br />

werden, wenn diese mit einer qualifizierten elektronischen<br />

Signatur nach dem Signaturgesetz versehen und<br />

an die Adresse poststelle@reg-schw.bayern.de gerichtet<br />

sind. Elektronisch übermittelte Einwendungen, die diesen<br />

Anforderungen nicht entsprechen (z.B. „einfache“<br />

E-Mail), sind unwirksam.<br />

Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das<br />

Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Mit Ablauf der<br />

Einwendungsfrist sind Stellungnahmen von Vereinigungen<br />

sowie alle Einwendungen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen<br />

Titeln beruhen, ausgeschlossen (Art. 73 Abs. 4<br />

Satz 3 BayVwVfG). Der Einwendungsausschluss beschränkt<br />

sich nur auf dieses behördliche Planfeststellungsverfahren<br />

(§ 7 Abs. 4 Umweltrechtsbehelfsgesetz – UmwRG). Verspätet<br />

eingegangene Einwendungen können daher bei der Erörterung<br />

nach untenstehender Ziffer 2 und bei der Entscheidung<br />

nach untenstehender Ziffer 5 unberücksichtigt bleiben.<br />

In Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten<br />

unterzeichnet oder in Form vervielfältigter<br />

gleichlautender Texte (gleichförmige Einwendungen) eingereicht<br />

werden, ist ein Unterzeichner mit Namen und Anschrift<br />

als Vertreter der übrigen Unterzeichner für das Verfahren zu<br />

benennen, soweit er nicht von ihnen als Bevollmächtigter bestellt<br />

worden ist. Diese Angaben müssen deutlich sichtbar auf<br />

jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite enthalten sein,<br />

andernfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt<br />

bleiben.<br />

Die genannte Frist sowie der Einwendungsausschluss nach<br />

Verstreichen der Äußerungsfrist gelten auch für die Einwendungen<br />

und Stellungnahmen der anerkannten Naturschutzvereinigungen<br />

sowie sonstiger Vereinigungen, soweit sich<br />

diese für den Umweltschutz einsetzen und nach in anderen<br />

gesetzlichen Vorschriften zur Einlegung von Rechtsbehelfen<br />

in Umweltangelegenheiten vorgesehenen Verfahren anerkannt<br />

sind. Diese werden hiermit von der Auslegung der Planunterlagen<br />

benachrichtigt.<br />

Im Rahmen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)<br />

wird darauf hingewiesen, dass die persönlichen Daten der<br />

Einwendungsführer für die rechtmäßige Abwicklung des<br />

Planfeststellungsverfahrens erhoben, gespeichert und verarbeitet<br />

werden. Die Regierung von Schwaben wird alle eingehenden<br />

Einwendungsschreiben und Stellungnahmen (einschließlich<br />

der darin enthaltenen persönlichen Angaben) der<br />

Vorhabenträgerin und ggf. deren mitarbeitenden externen<br />

Büros zur Stellungnahme sowie dem Eisenbahn-Bundesamt<br />

zur Entscheidung zuleiten, Dies ist zwingend erforderlich,<br />

um das jeweilige Anliegen prüfen und nach Prüfung und ggf.<br />

Erörterung eine Entscheidung treffen zu können.<br />

2. Rechtzeitig erhobene Einwendungen werden vorbehaltlich<br />

einer noch zu treffenden Entscheidung nach § 18a Nr. 1 Satz<br />

1 AEG in einem Erörterungstermin behandelt, der noch ortsüblich<br />

bekannt gemacht wird. Diejenigen, die Einwendungen<br />

erhoben haben bzw. – bei gleichförmigen Einwendungen im<br />

Sinne von obiger Nr. 6 – deren Vertreter oder Bevollmächtigte<br />

und die Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben<br />

haben, werden von dem Erörterungstermin gesondert benachrichtigt.<br />

Falls mehr als 50 solcher Benachrichtigungen<br />

vorzunehmen sind, können diejenigen, die Einwendungen<br />

erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche<br />

Bekanntmachung benachrichtigt werden. Die öffentliche<br />

Bekanntmachung wird dadurch bewirkt, dass der Erörterungstermin<br />

im amtlichen Veröffentlichungsblatt der Anhörungsbehörde<br />

(Regierung von Schwaben) sowie in örtlichen<br />

Tageszeitungen bekannt gemacht wird, die in dem Bereich<br />

verbreitet sind, in dem sich das gegenständliche Vorhaben<br />

voraussichtlich auswirken kann. Bei Ausbleiben eines Beteiligten<br />

in dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt<br />

werden. Falls der Erörterungstermin durch eine Online-<br />

Konsultation ersetzt wird, gelten die genannten Hinweise<br />

entsprechend (§ 5 Abs. 3 PlanSiG).<br />

3. Durch Einsichtnahme in den Plan, Erhebung von Einwendungen,<br />

Teilnahme am Erörterungstermin oder Bestellung von Vertretern<br />

entstehende Aufwendungen werden nicht erstattet.<br />

4. Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung<br />

zumindest dem Grunde nach zu entscheiden ist,<br />

werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem<br />

gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.<br />

5. Über die Einwendungen und Stellungnahmen wird nach<br />

Abschluss des Anhörungsverfahrens durch das Eisenbahn-<br />

Bundesamt als Planfeststellungsbehörde entschieden. Die<br />

Entscheidung ergeht als Planfeststellungsbeschluss. Die Zustellung<br />

der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) kann<br />

durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn<br />

mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.<br />

Zuständig für die Durchführung des Anhörungsverfahrens<br />

einschließlich des Erörterungstermins sowie für die diesbezügliche<br />

Erteilung von Auskünften und die Entgegennahme<br />

von Äußerungen und Fragen ist die Regierung von Schwaben.<br />

6. Mit Beginn der Auslegung des Planes tritt die Veränderungssperre<br />

nach § 19 Abs. 1 AEG in Kraft. Darüber hinaus steht ab<br />

diesem Zeitpunkt dem Vorhabenträger ein Vorkaufsrecht an<br />

dem vom Plan betroffenen Flächen zu (§ 19 Abs. 3 AEG).<br />

Stadt Lindau (B), den 14.06.2021<br />

Stadt Lindau (Bodensee)<br />

Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Internetseite<br />

Die Internetseite der Stadt Lindau ist unter der<br />

Adresse www.stadtlindau.de zu erreichen.<br />

Die Seite der Lindau Tourismus und Kongress GmbH ist weiterhin<br />

unter der Domain www.lindau.de zu finden.


8 19. Juni 2021 • BZ Ausgabe KW 24/21<br />

AUS DEM STADTRAT<br />

LI<br />

J. Müller<br />

Bürgerbeteiligung Karl-Bever-Platz<br />

Als Mitglied der Begleitgruppe<br />

bekomme ich den<br />

Prozess hautnah mit. Beeindruckend<br />

ist das Engagement<br />

der beteiligten Bürgerinnen<br />

und Bürger. Andererseits<br />

stelle ich fest, dass den<br />

Bürgern viele Informationen<br />

und viel Hintergrundwissen<br />

fehlen. So kommt man leicht vom eigentlichen<br />

Thema ab und es besteht die Gefahr, dass man<br />

versucht, das Rad neu zu erfinden. Da es aber<br />

noch zwei Runden der Bürgerbeteiligung gibt,<br />

bin ich optimistisch, dass am Ende dem Stadtrat<br />

doch ein umsetzbarer Vorschlag für die Zukunft<br />

des Karl- Bever-Platzes präsentiert werden kann.<br />

Wir müssen uns allerdings im Klaren sein, dass<br />

bei jeglicher Lösung die Finanzierbarkeit nicht<br />

außeracht gelassen werden darf. Mit anderen<br />

Worten: Die Schaffung zusätzlicher oder die<br />

Umwandlung gebührenpflichtiger Stellplätze in<br />

solche für Sondernutzungsberechtigte muss<br />

entweder durch Park- oder sonstige „Gebühren“<br />

refinanziert werden.<br />

Lockdown Pfunde<br />

Man sieht oder hört es immer<br />

wieder, der Lockdown<br />

hat nicht nur psychisch<br />

oder wirtschaftlich seine<br />

Folgen, sondern bei einigen<br />

CSU<br />

M. Hübler<br />

auch körperlich. Nehmen<br />

wir das doch als ganz persönliche<br />

Motivation ab<br />

Montag beim Stadtradeln<br />

mitzumachen! Registrieren Sie sich unter www.<br />

stadtradeln/lindau und tragen Sie dazu bei, CO2<br />

einzusparen, das Klima zu schonen und dabei<br />

auch die Lockdown Pfunde purzeln zu lassen. Es<br />

wäre doch eine tolle Sache, wenn die Stadt Lindau<br />

ein super Ergebnis erradelt.<br />

Die CSU tritt seit Jahren im Team „Schwarzfahrer“<br />

in die Pedale. Unterstützen Sie uns oder gründen<br />

Sie ein neues Team. Zeigen wir den andere Kommunen,<br />

wies geht!<br />

Fakten statt Fake-news<br />

Viele Menschen in unserer<br />

Stadt sind massiv verunsichert<br />

angesichts der geplanten<br />

Bebauung der Hinteren Insel.<br />

Die Bürgerinitiative schürt<br />

SPD<br />

A. Rundel<br />

Ängste, indem sie von einer<br />

Blockrandbebauung und<br />

wuchtigen Flachdachquadern<br />

spricht. Eine schematische<br />

Darstellung der Baumasse in falschem Maßstab<br />

und vollkommen verzerrter Perspektive untermauert<br />

diese bewusste Falschinformation. Fakt ist aber,<br />

dass es noch gar keine konkreten Pläne gibt. Vielmehr<br />

muss vor jeder Bebauung erst ein Wettbewerb<br />

erfolgen, der die Kubatur der Gebäude bezüglich<br />

Größe, Höhe und Gestalt konkretisiert. Damit sich<br />

jeder ein Bild darüber machen kann, wie eine<br />

MÖGLICHE Bebauung tatsächlich ausschauen<br />

KÖNNTE, hat die SPD einen Antrag gestellt, Gebäude<br />

und Straßenzüge realitätsnah zu visualisieren.<br />

Dem Rahmenplan entsprechend, als Weiterentwicklung<br />

der historischen Altstadt: kleinteilig, mit<br />

unterschiedlich hohen Satteldächern, Altanen und<br />

Innenhöfen. Denn Fakt ist auch: Die Insel braucht<br />

neue Wohnungen - insbesondere für Familien, um<br />

als eigenständiger Stadtteil mit Schulen, Kindergärten<br />

etc. auch künftig existieren zu können. Ein weiterer<br />

grüner Park löst dieses Problem nicht.<br />

Neue Wege,<br />

FDP<br />

F. Nüberlin<br />

nicht nur für unsere<br />

Mittelschüler*innen, denn<br />

der Neubau der Mittelschule<br />

wird an der Blau Wiese gebaut.<br />

Dieser Standort war aus<br />

unserer FDP-Sicht nicht die erste<br />

Wahl, aber am Ende gab es<br />

keine Alternative. Die Zeit<br />

drängt und mehr Platz für<br />

unsere Schüler muss schnellestens geschaffen werden.<br />

Bis 2025 werden im Sprengel Reutin – Zech<br />

im Grundschulbereich bis zu sechs zusätzliche<br />

Klassen erwartet, was unter anderem an den neuen<br />

Wohnungsgebieten Münchhof und dem Vier-<br />

Linden-Quartier liegt. Unser Blick sollte auch auf<br />

den anderen Ortsteilen liegen, wie z.B. Oberreitnau<br />

und Aeschach. Speziell in Oberreitnau stellt<br />

die Mittagsbetreuung die EHRENAMTLICHEN<br />

Mitarbeiter des Fördervereins und die betroffenen<br />

Familien vor große Herausforderungen, weil die<br />

vorhandenen Räumlichkeiten nicht passend sind.<br />

Des Weiteren müssen wir uns in Zukunft besser<br />

um unsere Kita`s kümmern, denn nach wie vor<br />

sind zu wenig Plätze verfügbar. Lassen Sie es uns<br />

angehen, damit Lindau in diesen so wichtigen<br />

Bereichen für die Zukunft gut aufgestellt ist, und<br />

sich die Fehler aus der Vergangenheit nicht<br />

wiederholen!<br />

JA<br />

S. Krühn<br />

Seeblick nicht zupflanzen!<br />

AFD<br />

Dr. R. Rothfuß<br />

Die Insel der Glückseligen<br />

Eigentlich können wir doch<br />

stolz auf unsere Heimatstadt<br />

sein. Es bewegt sich was in Lindau.<br />

Unsere Coronazahlen im<br />

Landkreis Lindau lassen derzeit<br />

Shopping und Restaurantbesuche<br />

zu. Auch die Hotellerie<br />

kann wieder Gäste empfangen.<br />

Die Gartenschau wurde eröffnet<br />

- entstanden auf einer aufgeschütteten Seefläche,<br />

die früher ein Parkplatz war. Wir bekommen<br />

eine neue Therme. Der Cavazzen, die Schatzkiste<br />

unserer Vergangenheit, wird gerade saniert. Eine sehenswerte<br />

Kunstaustellung von Marc Chagall wird<br />

im Kunstmuseum präsentiert. Die Inselhalle ist für<br />

die Zukunft gerüstet. Wir haben einen neuen Bahnhof<br />

in Reutin, mit einigen neuen Verbindungen<br />

nach ganz Deutschland, bekommen. Ich könnte<br />

hier noch viele, auch kleinere Projekte aufzählen.<br />

Verwundert bin ich nur über die ewig gestrigen in<br />

unsere Stadt. Nur mit diesen Investitionen, die ja<br />

schon viele Jahrzehnte vor uns lagen, sind wir gerüstet<br />

für die Zukunft. Jeder „Motzer“ und „Nörgler“<br />

sollte bewusst durch die Stadt gehen und einmal<br />

den Sonnenuntergang auf den neugestalteten Uferstufen<br />

auf der Gartenschau genießen. Wir alle leben<br />

doch hier im Paradies und sollten uns dessen viel<br />

öfter bewusst werden.<br />

Tausende haben sich schon<br />

am neuen Strandbad erfreut.<br />

Unvergleichlich ist der Blick<br />

aus dem Schwimmerbecken<br />

über den weiten See und die<br />

einmalige Bergkulisse. Doch…<br />

Moment mal!? Der „Infinity<br />

Pool“ wird nicht lange diesen<br />

herrlichen Seeblick erlauben,<br />

wenn man im Wasser seine Bahnen zieht. Zwischen<br />

Beckenrand und seeseitiger Liegestuhlreihe<br />

wurde eine Hecke gepflanzt. Im Sommer wird das<br />

dichte Laub in wenigen Jahren schon die herrliche<br />

Sicht auf den See versperren. Die einmalige Lage<br />

eines leicht erhöhten Infinity Pools, dessen Wasseroberfläche<br />

beim Schwimmen optisch in die<br />

weite Seeoberfläche übergeht, wird bald hinter einer<br />

ordinären Hecke verschwinden.<br />

Wie wäre es, wenn man die noch kleinen Büsche<br />

einfach an sinnvoller Stelle als Lärm-, Feinstauboder<br />

Sichtschutz verpflanzt? Zwischen Becken und<br />

See gehören allenfalls ein paar winterharte Palmen.<br />

Die halten die unvergleichliche Sicht frei<br />

und betonen das Flair, das Lindau so einmalig<br />

schön macht: Ein Wohlfühlort am südlichsten<br />

Rand Deutschlands. Berge und See immer im Blick<br />

– selbst beim Schwimmen im 5-Sterne-Infinity<br />

Pool im neuen Strandbad…<br />

Schuloffensive Lindau?<br />

Der Stadt und dem Stadtrat<br />

ist bekannt, dass spätestens<br />

im Jahr 2026 ein Rechtsanspruch<br />

für eine Ganztagsbetreuung<br />

der Kinder an<br />

FB<br />

G. Brombeiß<br />

Grundschulen bestehen<br />

wird. Auch ist allen Stadträten<br />

bekannt, dass die oft<br />

ehrenamtlich organisierten<br />

Mittags- und Nachmittagsbetreuungen bereits<br />

heute an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Ein alarmierender<br />

offener Hilferuf aus Oberreitnau ging<br />

an alle Stadträte. Zwar wurde nach mehreren Verzögerungen<br />

endlich der Standort für das neue Gebäude<br />

der Mittelschule vom Stadtrat entschieden<br />

und damit zumindest eine Perspektive für die<br />

Grundschule Reutin eröffnet, jedoch ist mit einem<br />

Baubeginn frühestens Ende 2023 zu rechnen.<br />

Bereits im kommenden Schuljahr wird es aufgrund<br />

der steigenden Schülerzahlen an verschiedenen<br />

Grundschulen zusätzliche Klassen geben. Durch<br />

die neuen Baugebiete in Lindau werden die Schülerzahlen<br />

auch in den nächsten Jahren weiter ansteigen.<br />

Der Bedarf an Schul- und Betreuungsräumen<br />

wird enorm zunehmen. Weitere Investitionen<br />

in unsere Schulen sind notwendig. Der vorangegangene<br />

Stadtrat hatte zuletzt noch eine Schuloffensive<br />

nach Münchner Vorbild angekündigt.<br />

Hoyerbergschlössle<br />

Wie es den Anschein hat, ist<br />

der Förderverein sehr aktiv.<br />

Ein vielversprechendes Konzept<br />

liegt auf dem Tisch, eine<br />

neue Lösung ist in Sicht, weil<br />

ÖDP<br />

C. Norff<br />

zwei junge Kulturschaffende<br />

einen Plan für eine Nutzung<br />

vorgestellt haben. Er sieht vor,<br />

den traurigen Leerstand bald<br />

zu beenden und neben einem Tagescafé nach und<br />

nach Kultur und Kunst in das Schlössle einziehen<br />

zu lassen. Allerdings muss die Stadt die Grundidee<br />

mittragen und die Umsetzung wollen. Auch die<br />

Bürger:innen können, so sieht es das Projekt vor,<br />

bei der stufenweise Sanierung und den ersten<br />

Nutzungen sich engagiert einbringen. Man kann<br />

die Beiden, die bestens mit der Kulturwelt vernetzt<br />

sind, schon während der Gartenschau erleben: Bei<br />

dem vom Förderverein im Juli veranstalteten Sommerfest<br />

vom 23. - 25. Juli soll im Außenbereich ein<br />

buntes Kulturprogramm mit namhaften Künstlern<br />

das Hoyerbergschlössle „wachküssen“. Jetzt<br />

liegt es an der Stadt, den Weg zum Gelingen zu<br />

ebnen.<br />

SDG‘s<br />

BL<br />

P. Bandte<br />

Um „gute“ Entscheidungen zu<br />

treffen, braucht es immer einen<br />

Maßstab, eine Wertebasis.<br />

2015 haben uns die Vereinten<br />

Nationen eine Grundlage dafür<br />

geliefert: die 17 Ziele für<br />

nachhaltige Entwicklung (sustainable<br />

development goals).<br />

An diesen Zielen können wir<br />

uns bei politischen Entscheidungen orientieren.<br />

Die Herausforderung besteht darin, die allgemeinen<br />

Ziele in regionale Situationen zu übertragen.<br />

Das ist der Friedensregion Bodensee und den Friedensräumen<br />

in ihrer Ausstellung auf der Gartenschau<br />

hervorragend gelungen. Auf ansprechenden<br />

Tafeln zeigen sie schrittweise, was die einzelnen<br />

Ziele übergeordnet und konkret für unsere Region<br />

bedeuten. Wer mit diesen Zielen noch nicht vertraut<br />

ist, ist herzlich dazu eingeladen sich hier zu<br />

informieren. Da ich diese Wertebasis für sämtliche<br />

politische Ebenen für ausschlaggebend erachte,<br />

habe ich beschlossen, Ende Juli die Ziele in einer<br />

Wahlkampf-Radtour über den kompletten Wahlkreis<br />

zu thematisieren und mit Menschen in exemplarischen<br />

Initiativen und Unternehmen ins<br />

Gespräch zu kommen, die zu der Erreichung der<br />

Ziele beitragen. https://17ziele.de/<br />

VORSORGEMAPPE<br />

Erhältlich bei der <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Mo.-Fr. 8 -12 Uhr<br />

Herbergsweg 4,<br />

88131 Lindau<br />

Preis: 13 Euro


ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21<br />

9<br />

– Anzeige –<br />

Farbe, Leben und Kunst in die Stadt gezaubert<br />

Streetart in Lindau: Wenn Stromhäuschen der Stadtwerke Geschichten in Bildern erzählen<br />

„Diese Aktion hat einfach nur Spaß gemacht und zaubert allen,<br />

die vorbeikommen, ein Lächeln ins Gesicht“, lacht der Geschäftsführer<br />

der Stadtwerke Lindau, Hannes Rösch. Gemeint<br />

ist das Streetart-Projekt, das an drei Stadtwerke-Stromhäuschen<br />

umgesetzt wurde und mitten im schlimmsten Corona-<br />

Frust Farbe, Leben und Kunst für umsonst für alle in die Stadt<br />

brachte. „Als der Verein KUMOP e.V. (Kunst & Musik ohne<br />

Profit) Ende letzten Jahres mit der Idee, Stromhäuschen mit<br />

Kunst aufzuhübschen, auf uns zukam, konnten wir uns zwar<br />

vorstellen, dass das gut ankommt. Vom tatsächlichen Feedback<br />

waren wir dann aber doch überwältigt und wir haben schwer<br />

gestaunt, mit welchen Ideen die Künstler/-innen aus Berlin,<br />

Leipzig und Lindau unsere Energie in Bilder umgewandelt haben“,<br />

gibt Hannes Rösch ehrlich zu.<br />

In einer „Transformatorenstation“<br />

(oder auch Umspannstation,<br />

Netzstation oder Trafostation)<br />

wird die elektrische<br />

Energie aus dem Mittelspannungsnetz<br />

mit einer elektrischen<br />

Spannung von 10 kV auf<br />

die in Niederspannungsnetzen<br />

(Ortsnetzen) verwendeten<br />

400/230 V zur allgemeinen Versorgung<br />

transformiert (umgewandelt).<br />

Der Verein „Kunst &<br />

Musik ohne Profit“ sah in den<br />

„Häuschen“ allerdings noch<br />

sehr viel mehr. Der Verein hat<br />

sich zum Ziel gesetzt, mit seiner<br />

Arbeit die Region in und<br />

um Lindau im Hinblick auf<br />

kulturelle, künstlerische und<br />

musikalische Veranstaltungen<br />

zu erweitern: „Unsere Motivation<br />

ist aus der Inspiration heraus<br />

entstanden. Das bewusste<br />

Erleben von Kunst im öffentlichen<br />

Raum hat uns gezeigt, wo<br />

der Weg hinführen kann: raus<br />

aus dem eindimensionalen Farberlebnis,<br />

rein in die multidimensionale<br />

Tiefe von Farben<br />

und Formen. Corona hat uns<br />

die Auszeit von unseren Open<br />

Airs aufgezwungen, die nötig<br />

war, um unser zweites Herzensprojekt<br />

aus der Schublade zu<br />

holen. Wir haben mehrere<br />

Jahre gebraucht, bis wir mit den<br />

Stadtwerken einen mutigen<br />

Partner gefunden hatten, der<br />

uns vertraute. Vorher war es<br />

schwierig, auch nur ein offenes<br />

Ohr zu finden. Für dieses Vertrauen<br />

sind wir sehr dankbar<br />

und freuen uns, das erste Trafo-<br />

Trio erfolgreich gestaltet zu<br />

haben. Der Zuspruch, die Freude,<br />

die tollen Gespräche und<br />

das viele Lob der Nachbarn<br />

und Passanten sind der Beweis<br />

für unseren Erfolg“, freut sich<br />

Moritz Grättinger als einer der<br />

Sprecher des Vereins.<br />

„Unsere Teams im Netz und<br />

im Marketing hatten in der Tat<br />

ganz viel Vertrauen in die Künstler<br />

und die Akteure des Vereins<br />

und räumten der Kunstfreiheit<br />

eine Menge Platz ein, frei nach<br />

dem Motto ‚Einfach mal machen,<br />

„Strom aus Wasserkraft“ am Köchlin<br />

könnte ja gut werden‘“, erinnert<br />

sich Geschäftsführer Hannes<br />

Rösch. „Unsere einzige Vorgabe<br />

waren die Themen – wir wollten<br />

‚Wasser‘, ‚Ökostrom‘ und ‚Strom<br />

aus Wasserkraft‘ auf den Häuschen<br />

haben. Und das hat super<br />

geklappt.“<br />

Warm eingepackt, starteten<br />

Kaddy und Thommy aus Berlin<br />

im März in der Schulstraße und<br />

verwirklichten das Wasserthema<br />

sogar in den Stadtwerke-Farben.<br />

Die junge Künstlerin war vor<br />

allem von „den vielen lieben<br />

Menschen“ begeistert, die vorbeikamen<br />

und sich freuten: „Wir<br />

wurden sogar mit Pizza versorgt!“<br />

Die Farbe in der Schulstraße<br />

war noch nicht ganz trocken,<br />

da machte sich André aus<br />

Leipzig auch schon über das<br />

Waschbär-Häuschen in der Rickenbacher<br />

Straße her: mittlerweile<br />

DER Hingucker am Feuerwehr-<br />

Kreisel.<br />

Zuletzt übernahm Lokalheld<br />

Andi aus Achberg die ehemals<br />

trist-braune Station am Köchlin.<br />

Seine Idee war, den Prozess<br />

von der Energiegewinnung über<br />

die Verteilung bis hin zum Verbraucher<br />

darzustellen. So ist<br />

das „Wasserkraftwerk“ auf einer<br />

der vier Seiten entstanden.<br />

Von da an geht es auf die klei-<br />

nen Wände über und verbindet<br />

sich über dicke Stromleitungen<br />

mit den Strom(verteiler)-<br />

häuschen. Am Ende schließen<br />

die Verbraucher sowie ein Stück<br />

Natur und Heimat (Berge) den<br />

„Stromkreislauf“ wieder (Berge<br />

und Wolken = Regen = Wasserkraft).<br />

Auch Andi machte bei der<br />

Arbeit tolle Erfahrungen mit<br />

den Nachbarn und schwärmt:<br />

„Das sind super freundliche<br />

und fröhliche Menschen“.<br />

„Und weil das gar so gut angekommen<br />

ist und wir bereits<br />

Anfragen von anderen Unternehmen<br />

erhalten, die auch Geschichten<br />

zu erzählen hätten,<br />

könnte ich mir vorstellen, dass<br />

das Projekt fortgesetzt wird. Wir<br />

haben noch einige Stationen.<br />

In Absprache und Zusammenarbeit<br />

mit dem KUMOP e.V.<br />

würden wir die auch noch zur<br />

Aufhübschung zur Verfügung<br />

stellen“, so Hannes Rösch.<br />

manu/laurin<br />

BZ-Fotos: Stadtwerke Lindau<br />

Bei den Stadtwerken Lindau<br />

sind Sie bei allen Fragen<br />

rund um Energie, Verkehr<br />

und Telekommunikation<br />

gut aufgehoben.<br />

Alle Informationen finden<br />

Sie auf:<br />

„Sauberer Ökostrom“ in der Rickenbacher Straße<br />

„Wasser“ in der Schulstraße<br />

@ www.sw-lindau.de


10 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Unterhaltung und kulturelle Weiterbildung<br />

Auktionshaus Zeller Die 149. Internationale Bodensee-Kunstauktion findet vom 23. bis 25. Juni statt<br />

Es ist immer wieder verblüffend,<br />

wieviel Kunst und Kultur sich<br />

innerhalb kurzer Zeit im Auktionshaus<br />

Michael Zeller einfindet.<br />

Sämtliche Gebiete der bildenden<br />

Kunst sind bei der 149.<br />

Internationalen Bodensee-Kunstauktion<br />

des Auktionshauses vom<br />

23. bis 25. Juni 2021 außerordentlich<br />

breit vertreten.<br />

Auktionshaus Michael Zeller<br />

Bindergasse 7, Lindau/Insel<br />

Telefon: 0 83 82/9 30 20<br />

Bilder zur Auktion unter:<br />

@ www.zeller.de<br />

Spektakulär ist der Nachlass des<br />

Malers Prof. Theodor Schindler,<br />

der 1914 in die Weimarer Akademie<br />

zum Professor berufen<br />

wurde. Allein der Künstlerindex<br />

umfasst 218 Namen der angebotenen<br />

Künstler und Bildhauer<br />

bei dieser Sommerauktion.<br />

Neben den Schwerpunkten<br />

Gemälde und Skulpturen ist<br />

eine wunderbare Uhrensammlung<br />

vertreten. Darunter befindet<br />

sich eine seltene Spindeltaschenuhr<br />

mit Viertelrepetition<br />

in 18 ct. Gold mit polychromer<br />

Emailinkrustation von Francis<br />

Perigal, dem Uhrmacher des<br />

TERMINE<br />

149. Internationale<br />

Bodensee-Kunstauktion<br />

vom 23. bis 25. Juni 2021<br />

Vorbesichtigung im Auktionshaus:<br />

17. bis 21. Juni 2021<br />

tägl. durchgehend 10 bis 18 Uhr<br />

englischen Königs.<br />

Mit den Singvogeldosen wird<br />

Kindheit lebendig, während<br />

bei Asiatica ein Tiger im Kampf<br />

mit dem Krokodil besonders auffällt,<br />

eine wunderbare Bronzefigur<br />

aus der Meiji-Zeit des 19.<br />

Jahrhunderts, Japan.<br />

Aus China findet sich eine<br />

Drachenrobe sowie eine Cloisonné-Schale<br />

des 17. Jahrhunderts;<br />

ein Buddha oder ein<br />

Thangka gefällig?<br />

Nicht zu vergessen ist das<br />

fulminante Möbelangebot aristokratischer<br />

Herkunft, wie z.B.<br />

ein Tabernakel-Aufsatzsekretär,<br />

Österreich um 1750, ein Wellenschrank,<br />

Barockkommoden und<br />

zahlreiche Kleinmöbel vergangener<br />

Epochen.<br />

Mit Schmuck und Juwelen<br />

meisterlicher Könner und einem<br />

großen Angebot an Silber<br />

wird auch der verwöhnteste<br />

Sammler fündig. Mannigfaltige<br />

Unterhaltung, man könnte auch<br />

sagen: kulturelle Weiterbildung<br />

in über 25 verschiedenen Sachgebieten<br />

der Kunst. BZ<br />

Oben abgebildet: eine (im Text<br />

näher beschriebene) Auswahl besonderer<br />

Stücke, die bei der 149.<br />

Int. Bodensee-Kunstauktion Sammler<br />

begeistern wird. BZ-Abb.: Zeller<br />

Kunst vor traumhafter Kulisse<br />

Am Samstag, 19. Juni, und am<br />

Sonntag, 20. Juni 2021, findet<br />

am Kaiserstrand in Lochau<br />

(auf der Uferpromenade vor<br />

dem Seehotel) ein Kunstmarkt<br />

statt.<br />

Das traumhafte Ambiente<br />

am Kaiserstrand gibt dem<br />

Markt seine besondere Note.<br />

Veranstaltet wird er von der<br />

Töpferei Güttinger aus Isny.<br />

28 Aussteller aus ganz<br />

Deutschland werden dort an<br />

zwei Tagen ihre handgefertigten<br />

Waren anbieten. Mit dabei<br />

sind Töpfer, ein Besenbinder,<br />

Schmuckhersteller und ein<br />

Seifensieder. Es gibt Edles<br />

aus Walk und Unikate aus<br />

Stein und Metall.<br />

Der Markt findet bei jeder<br />

Witterung statt und ist am<br />

Samstag von 10 bis 18 Uhr<br />

sowie am Sonntag von 10 bis<br />

17 Uhr geöffnet. Der Eintritt<br />

ist frei.<br />

BZ-Foto: BG<br />

Lesen im<br />

Lindenhofpark<br />

Der Förderverein Gartendenkmal<br />

Lindenhofpark hat während<br />

der Dauer der <strong>Lindauer</strong> Gartenschau<br />

in zwei Räumen der<br />

Lindenhofvilla einen „Grünen<br />

Salon“ eingerichtet. Dort können<br />

Besucher schöne Gartenbücher<br />

samt Sitzgelegenheit<br />

ausleihen. Bei schlechtem Wetter<br />

bieten die Räume (für eine<br />

begrenzte Anzahl von Lesern)<br />

Schutz und schöne Gartenblicke.<br />

Der „Grüne Salon“ ist jedes<br />

Wochenende (Freitag bis Sonntag)<br />

von 11 bis 17 Uhr geöffnet.<br />

Zusätzlich bieten Mitglieder<br />

des Vereins an diesen Tagen<br />

einstündige Führungen durch<br />

den Lindenhofpark an. Diese<br />

finden Freitag bis Sonntag jeweils<br />

von 11 bis 12 Uhr und von<br />

15 bis 16 Uhr statt. Die Teilnahme<br />

ist kostenlos, die Anzahl<br />

der Teilnehmer ist auf 25 begrenzt.<br />

Treffpunkt: vor der<br />

Villa.<br />

BZ<br />

Spannend und individuell<br />

Ausgewähltes, individuell gefertigtes<br />

Kunsthandwerk wird am<br />

3. und 4. Juli 2021 auf dem<br />

Therese-von-Bayern-Platz direkt<br />

neben der Inselhalle in Lindau<br />

präsentiert und verkauft.<br />

Ungewöhnliche Ideen aus Ton,<br />

Glas, Holz, Metall und Beton<br />

gibt es ebenso zu bewundern<br />

wie Rakukeramik, Genähtes aus<br />

Filz und Wachstuch, Schmuck<br />

aus Silber, Gold und Edelsteinen<br />

oder aus antikem Besteck und<br />

Bodenseekieseln gefertigt oder in<br />

feiner Häkelei entstanden. Röcke,<br />

Kleider, Hemden, Hüte und luftige<br />

Schals bereichern das vielfältige<br />

Angebot, ebenso wie Seifen und<br />

Wellnessprodukte, Steinbotschaften,<br />

Klangschalen und Instrumente<br />

aus Bambus.<br />

Der Markt hat am Samstag von<br />

15 bis 21 Uhr sowie am Sonntag<br />

von 11 bis 18 Uhr geöffnet.<br />

Mehr Infos: www.veronikabaum.de<br />

BZ-Foto: VB<br />

Anzeige


GESCHÄFTSLEBEN 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21<br />

11<br />

EXPERTEN-<br />

TIPP<br />

Das sind gute Nachrichten<br />

für Investoren und schlechte<br />

Nachrichten für Sparer:<br />

Das Ende der Pandemie,<br />

eine neue Regierung und<br />

große Herausforderungen<br />

für Bund/Länder/Europa und<br />

die Welt stehen bevor und<br />

damit auch höhere Kosten<br />

für Klima, höhere Löhne,<br />

Steuern (MwSt.) usw…<br />

Zudem hat die Pandemie<br />

durch unterbrochene Lieferketten<br />

für Knappheiten<br />

gesorgt, was zusätzlich die<br />

Preise treibt, weil eine er-<br />

Sparen = Geld verleihen, Zinsversprechen<br />

Inflation steht bevor<br />

unabhängige<br />

Freie Sachverständige<br />

für Kapitalanlagen<br />

und Altersvorsorge,<br />

Finanzfachwirtin,<br />

Honorarberaterin,<br />

Manuela Klüber-<br />

Wiedemann<br />

höhte Nachfrage auf ein knappes<br />

Angebot trifft.<br />

Im Konsumbereich sitzen die<br />

Deutschen auf Milliarden an Erspartem,<br />

das sie nicht ausgeben<br />

Prämiensparen, Bausparen, Tagesgeld,<br />

Renten- und Lebensversicherungen, Anleihen,<br />

Anleihenfonds, Zinsprodukte,<br />

Genossenschaftsanteile<br />

Alles in allem ist hohe<br />

Inflation für Investoren und<br />

Schuldner ein guter Freund.<br />

Höchste Zeit für Sparer,<br />

das Anlageverhalten zu<br />

ändern. Denn aus jedem<br />

Sparer kann ein Investor<br />

werden.<br />

Es ist keine Frage von „alles<br />

oder nichts“, sondern ein<br />

„Sowohl-als-auch“ – im richtigen<br />

Maß – und das Ganze noch<br />

zwingend kostengünstig und<br />

unabhängig. Dann wird auch<br />

dieses Jahrzehnt recht erfreulich<br />

in Sachen Vermögen. MKW<br />

konnten. Das ist bei den Amerikanern<br />

nicht anders und dieses<br />

Geld wird in den nächsten<br />

Monaten/Jahren ausgegeben.<br />

Die Preise für Waren und Dienstleistungen<br />

werden kräftig anziehen<br />

– man rechnet mit ca.<br />

drei bis vier Prozent pro Jahr.<br />

Mit einer höheren Inflation<br />

könnten mittelfristig auch die<br />

Zinsen ein wenig anziehen (in den<br />

USA bereits geschehen), was<br />

den reinen Sparer nicht vor<br />

Geldentwertung retten wird.<br />

Die Schere zwischen Inflation<br />

und Zinsen bleibt groß.<br />

Investieren = Produktivkapital<br />

Unternehmen, Aktien, Aktienfonds,<br />

Immobilien, Landwirtschaft<br />

Ruhestandsplaner Bodensee<br />

Kemptener Str. 61, Lindau (B)<br />

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63<br />

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de<br />

Wir suchen zum 01.09. eine<br />

Päd. Fachkraft (m/w/d)<br />

in Teilzeit (60 - 80 %) für die<br />

Soziale Gruppenarbeit in Tettnang<br />

Informationen > www.linzgau-kjh.de<br />

Riedbachstr. 9 – 11, 88662 Überlingen<br />

bewerbung@linzgau-kjh.de<br />

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Anzeigen<br />

Gleich zwei ehemalige Azubis der<br />

Firma Rose Plastic gehören heuer<br />

zu den besten Auszubildenden im<br />

Allgäu: Lucca Mohr (re.) und<br />

Felix Mahl (li.) sind von der IHK<br />

Schwaben für ihre besonders<br />

guten Leistungen ausgezeichnet<br />

worden.<br />

Normalerweise nehmen die<br />

Absolventen ihre Urkunde in der<br />

Bigbox in Kempten in Empfang.<br />

Nicht in diesem Jahr. Denn aufgrund<br />

der Corona-Pandemie<br />

musste die Auszeichnungsfeier<br />

der IHK Schwaben ausfallen. Daher<br />

war es Thiemo Rösler (Mitte),<br />

der den beiden ehemaligen Azubis<br />

Felix Mahl und Lucca Mohr<br />

ihre Urkunden überreichte.<br />

Der Geschäftsführer des Hergensweiler<br />

Unternehmens lobte die<br />

sehr guten Leistungen der beiden<br />

jungen Männer. Er freue sich,<br />

dass sie sich entschieden haben,<br />

auch nach abgeschlossener Ausbildung<br />

bei Rose Plastic zu bleiben.<br />

Als besondere Belohnung<br />

dürfen sich die beiden ausgelernten<br />

Azubis über jeweils zwei<br />

Tage Sonderurlaub freuen.<br />

Felix Mahl brachte ein einwöchiges<br />

Schulpraktikum zu Rose Plastic.<br />

Entschieden hat er sich für die<br />

Ausbildung als Informatikkaufmann.<br />

Für Lucca Mohr hingegen<br />

stand die Richtung schon fest. Er<br />

lernte Werkzeugmechaniker.<br />

Rose Plastic bildet derzeit 15<br />

junge Leute im kaufmännischen,<br />

technischen sowie gewerblichen<br />

Bereich aus. Drei von ihnen<br />

absolvieren ein Studium an der<br />

Dualen Hochschule Baden-Württemberg<br />

(DHBW).<br />

Rund 3.000 Auszubildende aus<br />

dem Allgäu legten im Prüfungsjahr<br />

2020/2021 ihre Abschlussprüfung<br />

bei der IHK Schwaben<br />

ab. Aus diesem Kreis gehören 119<br />

zu „Allgäus besten Azubis“.<br />

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BZ-Foto: Rose Plastic<br />

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Ich mach‘s<br />

mit HIGH-TECH!“<br />

Mach‘ jetzt Deine Ausbildung zum<br />

Anlagenmechaniker und profitiere von unseren<br />

zahlreichen Ausbildungsvorteilen. Ausführliche<br />

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88142 Wasserburg (B)<br />

+49 (0) 8382 89720 I info@goeser-wasserburg.de


12 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Hier ist ein Adrenalinschub garantiert<br />

Rennfieber im Dornier Museum Neue Erlebnisausstellung bietet Motorsport, Geschwindigkeit und Live-Action<br />

Die neue Erlebnisausstellung im Dornier Museum Friedrichshafen verspricht u.a. Doppel-Kart-Action mit Rennfahrer Tim Zimmermann, eine Pit-Stop-Challenge und Rennspaß an<br />

der Carrera Bahn.<br />

BZ-Fotos: Dornier Museum<br />

Nach über sieben Monaten Corona<br />

bedingter Schließung hat<br />

das Dornier Museum Friedrichshafen<br />

wieder geöffnet.<br />

Das größte Technikmuseum am<br />

Bodensee hält auch eine Neuigkeit<br />

für die Besucher bereit. Mitmachen,<br />

Ausprobieren sowie jede<br />

Menge rasante Unterhaltung<br />

– das verspricht die neue Erlebnisausstellung<br />

„Rennfieber“.<br />

In Kooperationen mit dem<br />

bekannten Rennbahn-Hersteller<br />

Carrera und Rennfahrer Tim<br />

Zimmermann aus Langenargen<br />

am Bodensee ist mit dieser<br />

Ausstellung die Erlebbarkeit<br />

von Geschwindigkeit und der<br />

Spaß am Autorennen für die<br />

ganze Familie garantiert.<br />

Echte Boliden aus verschiedenen<br />

Rennserien, ein Profi-<br />

Rennsimulator, Carrera-Rennbahnen<br />

und RC-Autos sowie<br />

ein Boxenstopp mit Reifenwechsel<br />

an einem originalen<br />

Rennwagen – das sorgt für jede<br />

Menge Rennspaß und Unterhaltung.<br />

Wer ans Limit gehen<br />

möchte, den nimmt ADAC<br />

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Spezialitäten<br />

vom<br />

jungen Matjes<br />

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Sie zu verwöhnen macht<br />

uns viel Freude.<br />

Bodenseestraße 32<br />

88131 Lindau-Oberreitnau<br />

Telefon (0 83 82) 54 10<br />

www.Hotel-Ziegler.de<br />

Montag + Dienstag Ruhetag!<br />

GT-Masters Rennfahrer Tim<br />

Zimmermann in seinem Doppel-Kart<br />

mit. Live-Action pur.<br />

Neben den interaktiven Angeboten<br />

bietet die Ausstellung<br />

Einblicke in die Geschichte<br />

des Motorsports: Von den Meilensteinen<br />

des Rennsports<br />

über legendäre Rennfahrer-<br />

Zitate bis hin zu den vergangenen<br />

Zeiten, als in den goldenen<br />

Zwanzigern die Firma Carrera<br />

in den Startlöchern stand<br />

und in den sechziger Jahren<br />

bei Dornier gemeinsam mit<br />

BMW ein Formel 2-Wagen<br />

gebaut wurde.<br />

Bereits bei den kleinsten<br />

Rennfahrern wird mit der<br />

neuen Ausstellung das Rennfieber<br />

entfacht. Ob an den<br />

Carrera-Bahnen für Kinder ab<br />

drei Jahren, an den ferngesteuerten<br />

RC-Flitzern, in der Siku-<br />

Autospielecke oder auf der<br />

Porsche-Bobby-Car-Rennstrecke,<br />

während sich die großen<br />

Motorsport-Fans an den<br />

zahlreichen Mitmach-Stationen<br />

in Aktion üben, gibt es<br />

auch für die kleinsten Rennfahrer<br />

Spiel- und Rennspaß.<br />

Durch die Kooperation mit<br />

Rennfahrer Tim Zimmermann<br />

wird auch jede Menge Motorsport-Live-Action<br />

geboten. Trainieren<br />

wie die Profis, das ist an<br />

Zimmermanns Rennsimulator,<br />

einem speziell angefertigten<br />

Trainingstool für Rennfahrer,<br />

möglich. Ausgestattet mit einem<br />

sogenannten „Direct Drive<br />

Wheel“ entsteht ein aufregendes<br />

und reales Fahrgefühl für<br />

Besucher. Für alle Motorsport-<br />

Begeisterten ist das genau der<br />

richtige Weg, sich auszutoben<br />

und auch mal über das Limit<br />

zu gehen - denn der Schaden<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

kostet nichts.<br />

Wer noch mehr Adrenalin<br />

sucht und in die Perspektive<br />

eines Rennfahrers wechseln<br />

möchte, der sollte sich eine<br />

Doppel-Kart-Fahrt nicht entgehen<br />

lassen. Tim Zimmermann<br />

nimmt dabei die Besucher<br />

auf dem Rücksitz seines<br />

Karts mit auf die museumseigene<br />

Rennstrecke und zeigt,<br />

was in seinem Profi-Kart steckt.<br />

Gänsehaut, Adrenalin und<br />

Action sind dabei garantiert.<br />

Etwas weniger Adrenalin,<br />

dafür jede Menge Spaß bietet<br />

die Pit-Stop-Challenge, welche<br />

täglich mehrmals angeboten<br />

<br />

wird. Hier kommt es auf Teamwork,<br />

Geschicklichkeit und<br />

Geschwindigkeit an, um die<br />

aktuelle Formel-1-Rekordzeit<br />

von 1,82 Sekunden zu schlagen.<br />

Die Erlebnisausstellung<br />

Rennfieber ergänzt die Dauerausstellung<br />

des Dornier Museums<br />

zur Luft- und Raumfahrtgeschichte<br />

über den gesamten<br />

Sommer. Der Eintritt ist im<br />

regulären Eintrittspreis des<br />

Museums enthalten.<br />

Online-Tickets für das Museum,<br />

den Rennsimulator sowie<br />

Doppel-Kart-Fahrten gibt es<br />

auf der Museumswebseite unter:<br />

www.dorniermuseum.de BZ<br />

Gesundheitsnetzwerk im Aufbau<br />

„GesundheitsregionPLus“ Lindau ist im Förderprogramm dabei<br />

Der Landkreis Lindau wurde<br />

Anfang des Jahres vom Bayerischen<br />

Staatsministerium für<br />

Gesundheit und Pflege in das<br />

Programm „GesundheitsregionPlus“<br />

aufgenommen und ist<br />

somit eine von bayernweit 56<br />

Gesundheitsregionen, die gefördert<br />

werden. Geschäftsstellenleiter<br />

ist seit dem 1. Mai<br />

2021 Thomas Kaleja.<br />

Der gelernte Krankenpfleger<br />

und Rettungsassistent bringt<br />

durch seine Berufserfahrung<br />

ein fundiertes Wissen im Gesundheitswesen<br />

mit. „Ich freue<br />

mich, dass wir mit Thomas<br />

Kaleja einen qualifizierten und<br />

engagierten Geschäftsstellenleiter<br />

gewinnen konnten und<br />

ich bin überzeugt, dass unser<br />

Landkreis von diesem Projekt<br />

sehr profitieren wird“, so Landrat<br />

Elmar Stegmann.<br />

Die drei primären Handlungsfelder<br />

der „GesundheitsregionPlus“<br />

im Landkreis Lindau<br />

werden die „Gesundheitsförderung<br />

und Prävention“,<br />

die „Gesundheitsversorgung“<br />

und die „Pflege“ sein.<br />

Ein erstes Schwerpunktthema<br />

steht für das erste Quartal<br />

2022 zur Bearbeitung an: Im<br />

Landkreis soll die Kampagne<br />

„Hand aufs Herz“ mit Informationen<br />

und Aktionen rund<br />

um das Thema Herzinfarkt<br />

starten. „Der Schwerpunkt der<br />

Gesundheitsregion liegt im ersten<br />

Jahr im Aufbau der Strukturen<br />

und in der Netzwerkpflege“,<br />

erklärt Thomas Kaleja. Denn<br />

um die genannten Themen angehen<br />

zu können, braucht es<br />

viele starke Akteure. Darum soll<br />

die „GesundheitsregionPlus“ zu<br />

einem regionalen, sektorenübergreifenden<br />

und zukunftsfähigen<br />

Gesundheitsnetzwerk<br />

aufgebaut werden. Ein sogenanntes<br />

„Gesundheitsforum“ wird<br />

das zentrale Steuerungsgremium.<br />

Es soll mit Experten aus der Gesundheitspolitik,<br />

der Pflege, der<br />

Gesundheitsförderung, Gesundheitsversorgung,<br />

der Sozialversicherung<br />

und Wirtschaft<br />

besetzt werden.<br />

BZ<br />

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WISSENSWERTES 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21<br />

Interreligiöser Ort für Austausch und Begegnung<br />

20 Jahre Friedensräume Am Samstag, 19. Juni, wird ab 10 Uhr zum Tag der offenen Tür eingeladen<br />

Im Jahr 2001 öffneten die Friedensräume<br />

in der Villa Lindenhof<br />

in Bad Schachen ihre Türen. Im<br />

Juni wird dieses Jubiläum Corona<br />

bedingt in kleinem Rahmen<br />

gefeiert.<br />

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

machten sich zum<br />

20-jährigen Bestehen selbst<br />

ein Geschenk, indem sie Dr.<br />

Margot Käßmann einluden. In<br />

ihrem Festvortrag sprach sie<br />

darüber, „wie wir ein Klima für<br />

den Frieden schaffen können<br />

und wie wir den Mut finden,<br />

uns zu engagieren“. Die renommierte<br />

Theologin hatte bei<br />

ihrem Besuch in Lindau im<br />

Herbst vergangenen Jahres<br />

spontan die Einladung der<br />

Friedensräume angenommen.<br />

Am Samstag, 19. Juni, stehen<br />

die Friedensräume von 10 bis<br />

16 Uhr allen Gästen zum Besuch<br />

und zum Austausch offen.<br />

In ihrem Grußwort dankt<br />

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia<br />

Alfons den Ehrenamtlichen, die<br />

das „Thema Frieden als persönliches<br />

Anliegen oft schon seit<br />

Jahrzehnten hier in die Stadt<br />

tragen“. Landrat Elmar Stegmann<br />

und Martin Sailer, Bezirkstagspräsident<br />

von Schwaben, zeigen<br />

sich in ihren Videobotschaften<br />

beeindruckt von der<br />

engagierten und vielseitigen<br />

Friedensarbeit des Teams und<br />

des Trägers pax christi Augsburg.<br />

Die Sonderausstellung „20<br />

Jahre Friedensräume – Miniaturen“<br />

in der Villa Lindenhof<br />

zeigt in kreativer Weise die<br />

große Vielfalt des Friedensengagements.<br />

„Werbespots für<br />

den Frieden“ von der Kunstschule<br />

Liechtenstein sind ebenso<br />

zu sehen wie eine Krippe aus<br />

Olivenholz, ein Geschenk des<br />

Kooperationspartners aus Bethlehem.<br />

Auch das Café ist bis 16<br />

Uhr geöffnet. Außerdem präsentieren<br />

<strong>Lindauer</strong> und Vorarlberger<br />

Gruppen ab 14 Uhr kleine<br />

musikalische Beiträge.<br />

20 Jahre Friedensräume heißt,<br />

zurückblicken auf eine lange<br />

Geschichte, die bereits 1980 mit<br />

der Gründung des Friedens-museums<br />

begann. 2001 hat die<br />

nächste Generation das Museum<br />

übernommen und nach einer<br />

Neuausrichtung, die sich auch<br />

im Namen zeigen sollte, die „friedens<br />

räume – Museum in Bewegung“<br />

eröffnet. Seither steht der<br />

Teamgedanke im Vordergrund.<br />

Über 60 ehrenamtliche Mit-<br />

arbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

machen die Friedensräume zu<br />

dem, was sie heute sind: ein<br />

interkultureller und interreligiöser<br />

Ort für Austausch und Begegnung,<br />

an dem Frieden erlebt<br />

und erlernt werden kann. 20<br />

Jahre Friedensräume heißt auch,<br />

den Ehrenamtlichen sowie<br />

allen Unterstützerinnen und Unterstützern<br />

für ihr großes Engagement<br />

zu danken.<br />

BZ<br />

Friedensräume<br />

Lindenhofweg 25, Lindau (B)<br />

Tag der offenen Friedensräume:<br />

Samstag, 19. Juni, 10 bis 16 Uhr<br />

@ www.friedens-raeume.de<br />

13<br />

Der Verein „Friedensregion<br />

Bodensee“ und die „friedens<br />

räume“ zeigen auf dem Gartenschau-Gelände<br />

in Lindau die<br />

Ausstellung „Friedensklima!<br />

17 Ziele für Gerechtigkeit und<br />

Frieden“. Die Nachhaltigkeitsziele<br />

der Vereinten Nationen<br />

werden auf farbig illustrierten<br />

Stelen vorgestellt, wobei das<br />

Ziel 16 – „Frieden“ – im Mittelpunkt<br />

steht. Auf dem Friedensareal<br />

ist auch die Kunstinstallation<br />

„Sharing Water“ der Fotokünstlerin<br />

Bärbel Starz zu sehen.<br />

Ein „to do tree“ lädt ein, eigene<br />

Ideen zum Friedensklima zu<br />

entwickeln. Es werden Führungen<br />

angeboten. Mehr Infos:<br />

www.friedens-raeume.de/<br />

Programm 2021-Pdf BZ<br />

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SURFSCHULE LINDAU<br />

Wir öffnen für Sie: täglich 12:00 bis 19:00 Uhr, außer bei schlechtem<br />

Wetter<br />

Wir verleihen Ihnen: Windsurf- und Stand Up Paddle – Ausrüstung<br />

sowie Kanu´s und Kajak´s – einfach online buchen<br />

unter www.surfschulelindau.de<br />

Bei uns finden Sie:<br />

Windsurf & SUP Kurse VDWS Surfschule und<br />

Supschule Kreitmeir Lindau Windsurfen und Stand<br />

Up Paddle lernen in Lindau am Bodensee<br />

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88131 LINDAU (B) | 08382 9976570 | WWW.SURFSCHULELINDAU.DE<br />

LANDGASTHOF KÖCHLIN<br />

Wir öffnen für Sie: bei schönem Wetter unseren Biergarten,<br />

Mo.-Sa. 7.00 – 23.00 Uhr, So. von 8.00 – 22.00 Uhr<br />

Wir servieren Ihnen: Dinnete (bayrische Pizza) frisch aus dem<br />

Steinbackofen und urige Biergarten Schmankerl,<br />

nach Angebot des Tages<br />

Bei uns finden Sie:<br />

den vielleicht schönsten Biergarten Lindaus,<br />

mit Bedienung, direkt am Köchlinweiher gelegen.<br />

KEMPTENER STR. 41 | 88131 LINDAU (B) | 08382 96600<br />

INFO@HOTEL-KOECHLIN.DE | WWW.HOTEL-KOECHLIN.DE


14 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Nach „Inseltraum“ und „Gipfelglück“ wartet „Arkadien“<br />

Gartenschau Lindau Hier kann man täglich mit allen Sinnen und in vollen Zügen genießen<br />

Ob Musik, Ausstellungen, Theater<br />

oder Tanz, ob spielen, kreativ mitgestalten<br />

oder sich weiterbilden<br />

– am Gartenstrand in Lindau finden<br />

Besucher/-innen täglich neue<br />

Möglichkeiten, mitzumachen, mitzugestalten,<br />

mitzufeiern, sich einzubringen<br />

oder einfach nur zuzusehen.<br />

Für jeden Geschmack und<br />

jedes Alter wird etwas geboten.<br />

Ob Musikliebhaber, Kulturgenießer,<br />

Familienmenschen, Blumenliebhaber<br />

und Sportbegeisterte<br />

– jeder findet was am Gartenstrand.<br />

Bei der Gartenschau in<br />

Lindau kann man einen Sommer<br />

lang an den Gartenstrand und zu<br />

fernen Orten reisen.<br />

So hat jeder Wochentag bei<br />

der <strong>Lindauer</strong> Gartenschau ein<br />

Motto. Montags lautet das:<br />

Start mit Schwung. Denn dDer<br />

Gartenstrand bietet jede Menge<br />

Platz für Aktivitäten (Skatepark,<br />

Calisthenics, Beachball,<br />

Bouldern, Slackline, Tischtennis,<br />

Basketball und SUP).<br />

Dienstag ist mit „Buntes Klassenzimmer“<br />

überschrieben, denn<br />

wo sonst können Kindergärten,<br />

Schulklassen oder Jugendgruppen<br />

sich anschaulicher mit den<br />

Themen Umwelt und Natur<br />

auseinander setzen als unter<br />

freiem Himmel und mitten im<br />

Grünen? Kompetente Referenten<br />

von Ausstellern und Veranstaltern<br />

machen den Unterricht<br />

abwechslungsreich und<br />

spannend. Am Nachmittag<br />

öffnet das „Bunte Klassenzimmer“<br />

seine Pforten für Bildungsinteressierte<br />

aller Altersgruppen.<br />

Mittwochs heißt es „Mit allen<br />

Sinnen“, denn eine Gartenschau<br />

ist ein Erlebnis für alle Sinne –<br />

ob es um Düfte, Farben, Aromen<br />

und Geschmäcker oder um Klänge<br />

geht.<br />

Der Donnerstag steht im<br />

Zeichen von „Kunst, Kultur,<br />

Konzerte“. Beste Unterhaltung<br />

ist jeden Donnerstag Programm.<br />

Die Gartenschau in Lindau bietet ihren Besuchern nicht nur eine bunte Pflanzenwelt, die wächst und sich<br />

ständig wandelt, sondern auch ein vielfältiges Programm für jeden Geschmack.<br />

BZ-Foto: Lindau2021<br />

Spende für Grundschule Reutin-Zech<br />

<br />

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FACHANWALTSKANZLEI<br />

• Anwaltliche und steuerliche Beratung von einer Kanzlei •<br />

88131 Lindau i. B.<br />

Leuchtenbergweg 2a<br />

T 08382 277 598-0<br />

88239 Wangen i. A.<br />

Gegenbaurstraße 10<br />

T 07522 978 48-35<br />

www.ra-wanner.com<br />

Der Deutschlernprozess vieler<br />

mehrsprachiger Kinder geriet<br />

während der Pandemie ins<br />

Stocken, da sie im Homeschooling<br />

deutlich weniger Kontakt mit<br />

der Zielsprache Deutsch hatten.<br />

Die Grundschule Reutin-Zech mit<br />

insgesamt 366 Kindern hat einen<br />

hohen Anteil an mehrsprachigen<br />

Kindern. Daher entschieden die<br />

Damen des Inner Wheel Clubs<br />

Lindau, dass die Grundschule mit<br />

zusätzlichen Lernhilfen ausgestattet<br />

werden soll. Ein vierstelliger<br />

Betrag wurde zur Verfügung gestellt,<br />

damit Lesestifte mit allem<br />

benötigten Zusatzmaterial angeschafft<br />

werden konnten. Das Prinzip<br />

der Lesestifte beruht darauf,<br />

dass sich die Kinder über Kopfhörer<br />

verschiedene Bücher vorlesen<br />

lassen können und so notwendige<br />

Lerninhalte in perfektem Deutsch<br />

präsentiert bekommen. Im Bild:<br />

Ute Müller, Rektorin der Grundschule,<br />

mit Inner Wheel Präsidentin<br />

Carmen Craß BZ-Foto: Breitwieser<br />

<br />

Anzeige<br />

Freitags heißt es „Rein ins<br />

Vergnügen. Endlich Wochenende<br />

und Zeit zum Abschalten<br />

und Seele baumeln lassen. Gibt<br />

es dafür einen schöneren Platz<br />

als die Uferstufen des Gartenstrandes?<br />

Samstag und Sonntag stehen<br />

unter dem Motto „Wunderbares<br />

Wochenende“. Da spielt<br />

der Gartenstrand seine ganze<br />

Vielfalt aus: Kinderprogramme<br />

zum Mitmachen, Spielen, Basteln<br />

und Entdecken; Musik in<br />

allen Varianten, Theater, Kabarett,<br />

Oper und Tanz und vielfältige<br />

Naturthemen.<br />

Die Gartenschau entführt<br />

sich aber auch an ferne Orte.<br />

Von „Wald“ bis „Wüste“ und<br />

von „Atlantis“ bis „Mond“<br />

spannt sich der Bogen inspirierender<br />

Eindrücke. Dabei<br />

verändern sich die kunstvoll<br />

arrangierten Blumenschauen<br />

genauso wie die Schwerpunkte<br />

in den Beeten und Pflanzungen.<br />

Und auch die begleitenden Veranstaltungen<br />

fügen sich nahtlos<br />

in die Themenwochen ein<br />

und machen den Gartenstrand<br />

alle 14 Tage zu einem immer<br />

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Ausbildungen berufsbegleitend<br />

Heilpraktiker<br />

Lerncoach-Kinesiologie<br />

Schnupperangebot:<br />

Online im Unterricht ein<br />

paar Stunden dabei sein.<br />

Anfragen an:<br />

lindau@lerninsel.net<br />

www.heilpraktikerschule-lindau.de<br />

neuen Erlebnis für alle Sinne.<br />

Nach „Inseltraum“ und<br />

„Gipfelglück“ folgen in den<br />

nächsten Wochen z.B. „Arkadien“,<br />

„Waldesruh“, „Wüste“<br />

und „Strandvergnügen“.<br />

Bis zum 30.6.2021 heißt es<br />

auf der <strong>Lindauer</strong> Gartenschau:<br />

„Wir träumen uns nach Arkadien<br />

und in eine bessere Welt.“<br />

Erdacht hat sich das Paradies<br />

auf Erden der römische Dichter<br />

Vergil. Durch die Jahrhunderte<br />

begeisterte sein Traum<br />

Künstler und Visionäre: Ein<br />

Leben im sinnlichen Überfluss,<br />

eingebettet in göttliche Natur<br />

und immerwährenden Frieden.<br />

Bei „Waldesruh“ heißt es vom<br />

1. bis 14.7.2021: „Wir halten inne<br />

im Wald und atmen durch.“ Der<br />

Wald ist Erholungsraum, Wasser-Reservoir<br />

und grüne Lunge.<br />

Er bietet einer Vielzahl von Lebewesen<br />

Lebensgrundlage und<br />

Schutz. Doch wer kümmert sich<br />

um den Wald? Haben Bäume<br />

eine Seele? Und mit welcher Vielfalt<br />

schmückt und deckt der<br />

Wald unseren Tisch?<br />

Vom 15. bis 28.7.2021 wagen<br />

wir uns auf der <strong>Lindauer</strong> Gartenschau<br />

in Wüsten. Ob auf Gletschern<br />

oder unter der glühenden<br />

Sonne: leblos wirken die<br />

Wüsten der Erde. Aber wer<br />

genau hinschaut, sieht nicht<br />

nur Eis, Sand oder Steine. Er<br />

sieht eine Vielzahl von Tieren<br />

und Pflanzen, die alle Überlebenskünstler<br />

sind. Und die<br />

Wüsten waren immer faszinierende<br />

Kulisse für Western-Filme<br />

oder die Märchen aus 1001<br />

Nacht. Am Gartenstrand ist ihr<br />

Zauber keine Fata Morgana.<br />

Vom 29.7. bis 11.8.2021 lädt<br />

der Gartenstrand zum Spielen,<br />

Dösen, Lesen, Menschsein ein.<br />

Es duftet nach gebratenem Fisch,<br />

Segelboote ziehen vorbei, Kinder<br />

lachen. Das Leben ist leicht<br />

und unbeschwert. Hier spült<br />

das Wasser an, was es wieder<br />

hergeben mag: Seerosen, Blütenblätter,<br />

Treibholz, eine Flaschenpost...<br />

BZ<br />

<strong>Lindauer</strong> Gartenschau<br />

bis 26. September täglich von 9<br />

bis 18 Uhr (für Dauerkarteninhaber<br />

von 7 bis 21 Uhr) geöffnet<br />

@ www.lindau2021.de/<br />

unsere_veranstaltungen<br />

@ www.lindau2021.de/tickets<br />

@ www.lindau2021.de/corona<br />

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www.baumschule-nemetz.at


WISSENSWERTES 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21<br />

15<br />

Fußball-Junioren-Camp bei der SpVgg Lindau<br />

Am Wochenende 18. bis 20.<br />

Juni 2021 findet in Lindau ein<br />

Fußball-Junioren-Camp statt:<br />

Gast und Organisator bei<br />

der Spielvereinigung Lindau<br />

(SpVgg) ist der FC Augsburg.<br />

Stadtbus fährt<br />

wieder Nachtverkehr<br />

Gute Nachrichten für Nachtschwärmer/-innen:<br />

Aufgrund<br />

der Lockerungen der Maßnahmen<br />

zur Bekämpfung der Corona-Pandemie<br />

und den damit<br />

verbundenen Öffnungen in der<br />

Gastronomie fährt der Stadtbus<br />

wieder im Nachtverkehr: Das<br />

heißt, freitags und samstags<br />

dreht die türkise Flotte bis<br />

0.40 Uhr (letzte Fahrt ab ZUP)<br />

zusätzliche Runden. Fahrpläne<br />

und aktuelle Infos zum Stadtbus:<br />

www.sw-lindau.de/de/<br />

privatkunden/stadtbus BZ-Foto:SWLi<br />

Aus einem zunächst lockeren<br />

Kontakt zum FCA ist nun das<br />

erste gemeinsame sportliche<br />

Projekt geworden. Trainer der<br />

Juniorenabteilung des FCA<br />

leiten ein Trainingscamp für<br />

sechs- bis 14-jährige fußballbegeisterte<br />

Junioren und Juniorinnen<br />

aus Lindau und Umgebung.<br />

Rund 60 Teilnehmer/-innen<br />

werden von Freitag bis Sonntag<br />

in Fitness, Technik, Spielverständnis<br />

aber auch im sozialen<br />

Umgang miteinander und in<br />

Teambuilding gefördert.<br />

Die Augsburger Trainer wollen<br />

vor allem dafür sorgen, dass<br />

die jungen Fußballer/-innen<br />

nach den vielen Monaten, in<br />

denen sie aufgrund der Corona-<br />

Pandemie auf „Fußball-Entzug“<br />

waren, ihren Spaß am Fußball<br />

und an sportlicher Betätigung<br />

generell wiederfinden.<br />

Neben den teilnehmenden<br />

Junioren/-innen lädt die SpVgg<br />

auch alle Eltern, Mitglieder,<br />

Sponsoren und interessierte<br />

<strong>Lindauer</strong>/-innen ein, beim<br />

Fußball-Junioren-Camp mit dem<br />

FCA vorbeizuschauen. Start ist<br />

am Freitag, 18.06., um 15 Uhr<br />

im Stadion. Für kulinarische<br />

Kleinigkeiten wird gesorgt, verspricht<br />

Marian Dlugosch vom<br />

Vorstand der SpVgg Lindau.<br />

BZ-Foto: SpVgg Lindau<br />

Lauf- und Walkingtreff in Lindau<br />

Für alle, die sich fit halten<br />

wollen oder fit werden wollen,<br />

ist die Teilnahme am Lauftreff<br />

mit dem TV Reutin bestens<br />

geeignet.<br />

„Das Training des Herz-Kreislauf-<br />

Systems, die Stärkung der Muskulatur,<br />

Gewichtsreduzierung,<br />

Abschalten nach der Arbeit,<br />

sich an der frischen Luft bewegen…<br />

alles gute Gründe, sich<br />

am Lauftreff zu beteiligen“, so<br />

Ingrid Bodenmüller-Bader von<br />

der AOK Kempten-Oberallgäu-<br />

Lindau.<br />

Mittwochs ist Treffpunkt um<br />

18.30 Uhr bei der Lauftreffhütte<br />

am Schönbühl im Motzacher<br />

Wald. Gelaufen wird im schönen<br />

<strong>Lindauer</strong> Hinterland.<br />

Dienstags ist Treffpunkt um<br />

9 Uhr an der Therme Lindau.<br />

Von hier geht‘s auf die landschaftlich<br />

wunderschöne Strecke<br />

entlang des Bodenseeufers.<br />

Gewalkt und gelaufen wird<br />

jeweils eine Stunde. Danach<br />

wird die Muskulatur gelockert<br />

und gedehnt.<br />

Es gibt verschiedene Leistungsgruppen,<br />

so dass sich jeder das<br />

für sich geeignete Walkingoder<br />

Lauftempo aussuchen<br />

kann.<br />

Die Teilnahme am Lauftreff ist<br />

kostenlos und erfordert keine<br />

Vereinsmitgliedschaft.<br />

„Auch Laufanfänger sind herzlich<br />

willkommen. Sie werden<br />

durch ein dosiertes Training<br />

und mit einem speziellen<br />

Trainingsplan an das Laufen<br />

herangeführt“, so Lauftreffleiter<br />

Manfred Tauscher.<br />

Er wird von 14 Lauftreff-<br />

Betreuern des TV-Reutin, die<br />

sich um die verschiedenen<br />

Leistungsruppen kümmern,<br />

unterstützt.<br />

BZ<br />

EINLADUNG ZUM ONLINE-VORTRAG<br />

Lore Hass · Homöopathin Berlin/Lindau<br />

HOMÖOPATHIE<br />

GESUNDHEIT<br />

FREIHEIT<br />

Freitag, den 25.06. 2021 um 19.00 Uhr<br />

Samstag, den 26.06. 2021 um 16.00 Uhr<br />

Freuen Sie sich auf begeisternde Einblicke in die Heilkunst<br />

der Klassischen Homöopathie<br />

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Teilnahme kostenfrei!<br />

Nach der Anmeldung unter info@dinamia.de<br />

erhalten Sie die Zugangsdaten<br />

dinamia<br />

www.dinamia-lindau.de<br />

praxis für klassische homöopathie<br />

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16 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Die wichtigsten Daten sind hier<br />

übersichtlich gebündelt<br />

BZ-Vorsorgemappe: Den hochwertigen Ringordner mit vielen Vordrucken und<br />

Erläuterungen können Sie auch jetzt bei Ihrer <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> bestellen<br />

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Im Laufe eines Lebens sammeln<br />

sich Unmengen an wichtigen<br />

Verträgen, Dokumenten<br />

und Informationen an. Das<br />

Wissen darüber übersichtlich<br />

zusammen zu fassen, dabei<br />

kann unsere BZ-Vorsorgemappe<br />

helfen.<br />

Die BZ-Vorsorgemappe wurde<br />

für alle <strong>Lindauer</strong>innen und<br />

<strong>Lindauer</strong> erstellt und erfreut<br />

sich mittlerweile seit vielen<br />

Jahren ungebrochen großer<br />

Beliebtheit. Viele Käufer sind<br />

„Wiederholungstäter“, weil sie<br />

Familienangehörigen, Freunden<br />

oder Nachbarn begeistert von<br />

der Vorsorgemappe erzählt haben<br />

und auch die nun eine<br />

haben möchten. Viel Lob gibt<br />

es für unsere Mappe sogar von<br />

Ärzten und Anwälten.<br />

Unsere BZ-Vorsorgemappen<br />

wurden bereits bis Hamburg<br />

und sogar nach Amerika verschickt.<br />

Die Mappe leitet Sie an, alles<br />

aufzuschreiben und zusammenzutragen,<br />

was den Menschen<br />

hilft, die sich im Krankheitsoder<br />

Todesfall in einer stressigen<br />

und oft emotional äußerst<br />

aufwühlenden Zeit um Sie<br />

oder Ihren letzten Willen kümmern<br />

möchten und sollen.<br />

In der Vorsorgemappe finden<br />

sie dann alle wichtigen Fakten,<br />

Informationen und Dokumente.<br />

Dank des praktischen Ringordners<br />

lassen sich bereits vorhandene<br />

Dokumente problemlos<br />

dazu heften.<br />

Wenn Sie die Mappe sorgfältig<br />

ausfüllen, ist dann alles<br />

berücksichtigt: persönliche Informationen,<br />

alles rund um die<br />

Finanzen. Es gibt Vordrucke<br />

und Ausfüllhilfen zu wichtigen<br />

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung<br />

ist genau so<br />

berücksichtigt wie das Thema<br />

Testament oder die Dinge, die<br />

im Todesfall zu beachten sind.<br />

Wir freuen uns, dass wir mit<br />

unserer Vorsorgemappe so viel<br />

Interesse bei unseren Lesern<br />

geweckt haben. Gern überabeiten<br />

und aktualisieren wir die<br />

Mappe aufgrund neuer Anregungen<br />

und gesetzlicher Vorgaben.<br />

Unsere beliebte<br />

BZ-Vorsorgemappe<br />

können Sie gern bei uns<br />

bestellen. Telefonisch bitte<br />

unter: 0 83 82/5 04 10 41<br />

Per E-Mail bitte unter:<br />

verlag@bz-lindau.de<br />

Die BZ-Vorsorgemappe<br />

kostet 13 Euro.<br />

Wir liefern: Die Zustellung<br />

im Stadtgebiet Lindau übernehmen<br />

wir nach Terminabsprache<br />

ohne Aufpreis.<br />

Die Zustellung außerhalb<br />

des Stadtgebietes erfolgt<br />

per Post zzgl. der entstehenden<br />

Versandkosten.<br />

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir<br />

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder <strong>Lindauer</strong> identifizieren<br />

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen<br />

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen<br />

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch<br />

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.<br />

BZ-Foto: APF<br />

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe<br />

können Sie alle wichtigen persönlichen<br />

Angaben zusammenfassen.<br />

Wir geben Ihnen Hinweise, welche<br />

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen<br />

sollten und bieten Ihnen Vordrucke<br />

zu den häufigsten Themen an, die Sie<br />

einfach ausfüllen können. So ist alles<br />

übersichtlich zusammengestellt.<br />

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3<br />

der BZ-Vorsorgemappe.<br />

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen<br />

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht<br />

und zur Betreuungsverfügung sowie zur<br />

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,<br />

„Informationsvollmacht“, „Entbindung<br />

von der ärztlichen Schweigepflicht“<br />

und „Generalvollmacht“.<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

1. Persönliches<br />

1.1 Wichtige Rufnummern<br />

1.2 Persönliche Daten<br />

1.3 Wohnsituation<br />

1.4 Schlüsselverwahrung<br />

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)<br />

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)<br />

1.7 Abonnements<br />

1.8 Rente / Pension / Versorgung<br />

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)<br />

2. Finanzen<br />

2.1 Konten (Giro und Spar)<br />

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge<br />

2.3 Depot / Aktien<br />

2.4 Sonstige Anlagen<br />

2.5 Bausparverträge<br />

2.6 Verbindlichkeiten<br />

2.7 Kontovollmacht<br />

3. Vollmachten<br />

3.1 Vorsorgevollmacht<br />

3.2 Betreuungsverfügung<br />

3.3 Einzelvollmacht<br />

3.4 Postvollmacht<br />

3.5 Informationsvollmacht<br />

<br />

3.7 Generalvollmacht<br />

4. Krankenhauseinweisung<br />

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung<br />

4.2 Patientenverfügung<br />

4.3 Organspendeausweis<br />

5. Testament<br />

5.1 Erbfolge<br />

5.2 Erbschaftssteuer<br />

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)<br />

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise<br />

Impressum<br />

Gesamtdarstellung: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau<br />

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher<br />

Herausgeber: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©<br />

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher<br />

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist<br />

rung<br />

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.<br />

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der<br />

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die<br />

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.<br />

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe<br />

dreht sich inhaltlich alles um Ihre<br />

Finanzen.<br />

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche<br />

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,<br />

Abbuchungen, Lastschriften,<br />

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten<br />

usw. übersichtlich niederzuschreiben.<br />

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe<br />

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen<br />

für eine Krankenhauseinweisung<br />

erläutert.<br />

Hier finden Sie auch einen Vordruck und<br />

die entsprechenden Erläuterungen zu<br />

einer Patientenverfügung und zu einem<br />

Organspendeausweis.<br />

Ein Organspendeausweis in Kartenform<br />

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei<br />

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe<br />

ebenfalls enthalten.<br />

Die wichtigsten Informationen zum<br />

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge<br />

und Erbschaftssteuern beinhaltet der<br />

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.<br />

LINDAUER<br />

WIR LIEFERN<br />

innerhalb des Stadtgebietes<br />

Lindau<br />

nach Terminabsprache<br />

kostenfrei<br />

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen<br />

im Falle Ihres Todes alles<br />

erledigen müssen, finden sie im<br />

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.<br />

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,<br />

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,<br />

und eine Liste beigeheftet, auf<br />

der Sie Personen, die im Todesfall zu<br />

benachrichtigen sind, übersichtlich<br />

aufführen können.<br />

Dieser Abschnitt enthält auch die<br />

Punkte „Checkliste letzter Wille“,<br />

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung<br />

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung<br />

wegen Todesfall“ und<br />

„Änderungsprotokoll“.


KUNST UND KULTUR 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21<br />

17<br />

Kunst und Natur im Argental erleben<br />

Schloss Achberg Mit Ritter Benedikt auf Erkundungstour<br />

Die Kunstausstellung „Martha<br />

Stettler – Eine Schweizer Impressionistin<br />

in Paris“ und viele<br />

Naturerlebnisangebote laden zu<br />

einem Ausflug nach Schloss Achberg<br />

ein.<br />

Hier kann man in die Bildwelt<br />

der Künstlerin Martha Stettler<br />

eintauchen: Die Pariser Parks<br />

und Schweizer Berge, die unbeschwert<br />

spielenden Kinder<br />

und feiernden Menschen –<br />

Orte und Szenen, nach denen<br />

sich viele Menschen sehnen.<br />

Die Ausstellung ist bis zum 18.<br />

Juli zu sehen und für den individuellen<br />

Rundgang ist eine<br />

Begleitbroschüre erschienen.<br />

Kinder und Familien haben<br />

die Chance, die Ausstellung<br />

mit dem Mitmachheft zu entdecken:<br />

Schlossherr Ritter Benedikt<br />

führt seine Gäste von<br />

Kunstwerk zu Kunstwerk. Dabei<br />

erfahren sie spannende Geschichten,<br />

die hinter den Gemälden<br />

stecken. Das Mitmachheft<br />

und die Begleitbroschüre<br />

sind beim Ausstellungsbesuch<br />

kostenlos an der Schlosskasse<br />

erhältlich.<br />

Im Dachstuhl von Schloss<br />

Achberg hat eine ganz bestimmte<br />

Fledermausart ihre<br />

Volksmusik<br />

Mit Maxjoseph gastiert am<br />

Freitag, 25. Juni, eine noch<br />

weitgehend unbekannte Band<br />

im Bereich der sogenannten<br />

progressiven Volksmusik<br />

im <strong>Lindauer</strong> Zeughaus. Die<br />

Vorstellung beginnt um 20 Uhr.<br />

Personalisierte Karten gibt<br />

es an der Theaterkasse, im<br />

Lindaupark sowie unter www.<br />

zeughaus-lindau.de BZ-Foto: Elsner<br />

Momentan kann man in Schloss Achberg eine Ausstellung mit Werken<br />

von Martha Stettler erkunden.<br />

BZ-Foto: Erika Duerr<br />

Sommerbehausung. Freitagnacht<br />

können Fledermausfans<br />

bei einer Fledermausführung<br />

(02.07., 20.30-22.30 Uhr) herausfinden,<br />

um welche Art es<br />

sich handelt und mit einem<br />

Bat-Detektor ihre Rufe einfangen.<br />

Wer ganz genau hinsieht,<br />

entdeckt dabei sogar die kleinen<br />

Säuger, wenn sie langsam<br />

erwachen und am Nachthimmel<br />

entlanghuschen.<br />

Wer es noch abenteuerlicher<br />

mag, kann am Abenteuer Wildnis-Projekt<br />

(10.07., 13-17 Uhr)<br />

teilnehmen. Kinder ab 6 Jahren<br />

erfahren von Wildnis-Pädagogen<br />

mehr über die Möglichkeit<br />

des (Über-) Lebens in freier<br />

Natur. Getarnt schleichen sie<br />

durch die Wälder rund um<br />

Schloss Achberg, finden Wasser<br />

und essbare Pflanzen und bauen<br />

Schutzbehausungen aus Naturmaterialien.<br />

Für beide Naturerlebnisse<br />

ist eine Voranmeldung<br />

nötig. Nä-here Informationen<br />

und An-meldemöglichkeiten<br />

stehen auf der Website<br />

von Schloss Achberg. BZ<br />

Schloss Achberg<br />

Tel.: 07 51/85 95 10<br />

E-Mail: info@schloss-achberg.de<br />

www.schloss-achberg.de<br />

Öffnungszeiten:<br />

Fr. 14 - 18 Uhr<br />

Sa./So./Feiertage 11 - 18 Uhr<br />

@ www.schloss-achberg.de<br />

„Im Abgang nachtragend“<br />

Am Freitag, 30. Juli 2021,<br />

präsentiert das Theater Lindau<br />

um 20 Uhr auf dem Theresevon-Bayern-Platz<br />

„40 Jahre<br />

Polt & Well – Im Abgang<br />

nachtragend“ als Open-Air-<br />

Veranstaltung. Es ist ein Jubiläumsabend<br />

mit Gerhard Polt<br />

und den Well-Brüdern aus’m<br />

Biermoos.<br />

Mehr als drei Million Kilometer<br />

sind sie zusammen im Auto gereist,<br />

meist friedlich, manchmal<br />

hitzig diskutierend, stets<br />

unfallfrei. Gerhard Polt und<br />

die Brüder Michael, Christoph<br />

und Hans Well trafen sich 1979<br />

– und betraten fortan gemeinsam<br />

die Bühnen Bayerns und<br />

der Welt. Zum großartigen Jubiläumsabend<br />

zeigen Gerhard<br />

Polt und die drei Wells Teile<br />

aus ihrem aktuellen Programm<br />

sowie einige Klassiker.<br />

Die Veranstaltung findet bei<br />

jedem Wetter statt. Sollte die<br />

Inzidenz zum Zeitpunkt der<br />

Veranstaltung unter 50 liegen,<br />

ist ein Zutritt ohne negativen<br />

Test möglich, bei Inzidenz 50<br />

bis 100 Zutritt getestet, geimpft<br />

oder genesen möglich. Bitte informieren<br />

Sie sich vorher! Es<br />

besteht Maskenpflicht! Tickets<br />

und weitere Infos: www.<br />

kultur-lindau.de BZ-Foto: Hoesl<br />

Anzeige<br />

Stadtrundgang<br />

<strong>Lindauer</strong> Gästeführerinnen<br />

nehmen Interessierte immer<br />

dienstags und sonntags um<br />

10.30 Uhr und freitags um<br />

14.30 Uhr mit auf eine informative<br />

und unterhaltsame<br />

Zeitreise durch<br />

Lindaus Kultur, Geschichte,<br />

Tradition und Leben.<br />

Tickets sind im Vorverkauf<br />

in der Tourist-Information,<br />

Alfred-Nobel-Platz 1, erhältlich.<br />

Um den erforderlichen<br />

Sicherheitsabstand gewährleisten<br />

zu können, finden die<br />

Führungen in Kleingruppen<br />

statt. Es gelten die aktuellen<br />

Corona-Auflagen.<br />

Weitere Infos unter:<br />

Tourist Information<br />

Tel.: 0 83 82/8 89 99 00<br />

www.stadtrundgaengelindau.de<br />

BZ<br />

Themen-Führungen in Lindau<br />

Ursula Ippen bietet verschiedene<br />

Themen-Führungen an.<br />

„Angst vor Tod und Teufel“<br />

Führung zu Ängsten, Aberglauben,<br />

Tod und Teufel (ab 12 J.)<br />

bis 18. August: mittwochs 19 Uhr<br />

25. August bis 8. September:<br />

mittwochs 18.30 Uhr<br />

„Dating um 1900“<br />

unterhaltsame Kostümführung<br />

entlang der „Bayerischen Riviera“<br />

bis 12. September:<br />

sonntags 10.30 Uhr<br />

Nachtwächterrundgang (ab 12 J.)<br />

bis 21. August:<br />

freitags und samstags 20.30 Uhr<br />

27. August bis 2. Oktober: 20 Uhr<br />

„Zwischen Gräbern und Grüften“<br />

Führung zu Friedhofsgeschichten<br />

– Alter Aeschacher<br />

Friedhof (ab 12 J.)<br />

Dienstag, 6. Juli, 10.30 Uhr<br />

Dienstag, 10. August, 10.30 Uhr<br />

Dienstag, 7. September, 10.30 Uhr<br />

„Villen- und Parkgeschichten –<br />

Bayerische Riviera“<br />

an den Dienstagen, 13.07.;<br />

17.08. und 14.09. um 10.30 Uhr<br />

Gilt für alle Führungen:<br />

Anmeldung ist erforderlich<br />

(dabei wird der jeweilige Treffpunkt<br />

bekanntgegeben) unter<br />

Tel.: 0 83 82/2 73 56 30 oder<br />

Mobil: 01 70/1 84 47 55<br />

oder per E-Mail:<br />

info@stadtfuehrung-lindau.de<br />

Mehr Infos unter:<br />

www.stadtfuehrung-lindau.de<br />

www.nachtwaechter-lindau.de<br />

BZ


18 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21<br />

GESUND LEBEN<br />

Positive Auswirkung der Impfungen<br />

Asklepios Klinik Lindau Kaum noch hochbetagte Patienten mit schweren Verläufen auf der Intensivstation<br />

Vor 15 Monaten, im März 2020,<br />

wurde der erste Patient im<br />

Landkreis Lindau positiv auf<br />

das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet.<br />

Dieses Virus verursacht<br />

die Krankheit COVID-19, die im<br />

Volksmund auch als „Corona“<br />

bezeichnet wird. Die <strong>Lindauer</strong><br />

<strong>Bürgerzeitung</strong> sprach mit dem<br />

Chefarzt der Abteilung für Innere<br />

Medizin der Asklepios Klinik<br />

Lindau, Priv. Doz. Dr. Heinz<br />

Linhart, über seine Arbeit und<br />

seine Erfahrungen in den vergangenen<br />

15 Monaten, die von<br />

der Corona-Pandemie geprägt<br />

waren. 28 Corona-Patienten mussten<br />

hier bisher intensivstationär<br />

behandelt werden.<br />

BZ: Dr. Linhart,<br />

was ist so außergewöhnlich<br />

an<br />

dieser Krankheit?<br />

Dr. Linhart:<br />

Dass sie vollkommen<br />

neu<br />

ist. In dieser<br />

Hinsicht hat<br />

mich die Corona-Erkrankung<br />

(COVID-<br />

19) an die HIV-<br />

Epidemie Anfang<br />

der 90er<br />

Jahre erinnert.<br />

Priv. Doz. Dr.<br />

Heinz Linhart,<br />

Chefarzt<br />

Innere Medizin<br />

BZ: Warum ist die Behandlung<br />

von Corona-Patienten für das<br />

Pflegerpersonal und die Ärzte<br />

so aufwändig und schwer?<br />

Dr. Linhart: Das liegt in erster<br />

Linie an der Schutzkleidung.<br />

Man muss Schutzanzug, Maske,<br />

Augenschutz, Haube, Schuhüberzug<br />

und doppelte Handschuhe<br />

anlegen. Das dauert<br />

Sylvia-Maria Kreisz<br />

88131 Telefon: Bodolz/Lindau<br />

08382/9110031<br />

Telefon: Fax: 03212/9110031<br />

08382/9110031<br />

Fax: Mobil: 0170/9371801 03212/9110031<br />

Mobil: lindau@curita24.de 0170/9371801<br />

www.curita24.de<br />

lindau@curita24.de · www.curita24.de<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

sehr lange und man muss die<br />

Schutzkleidung oft zwischen<br />

den Zimmern wechseln. Hinzu<br />

kommt, dass die Arbeit in<br />

der luftdichten Schutzkleidung<br />

anstrengend und schweißtreibend<br />

ist.<br />

Das Gespräch mit Patienten<br />

beispielsweise ist in meinem<br />

Beruf extrem wichtig. Wenn<br />

man in der Schutzkleidung<br />

schwitzt und hinter der dicken<br />

Maske selbst schlecht Luft bekommt,<br />

wird ein ausführliches<br />

Gespräch sehr schwer. In dieser<br />

Hinsicht tragen die Krankenschwestern<br />

und Krankenpfleger<br />

die größte Last. Ich<br />

habe großen Respekt vor dem,<br />

was die Kolleginnen und Kollegen<br />

der Pflege leisten.<br />

BZ: Hatten Sie Angst, dass Sie<br />

sich selbst anstecken könnten?<br />

Dr. Linhart: Ich würde lügen,<br />

wenn ich behaupte, dass<br />

ich gar keine Angst vor einer<br />

Infektion hatte – trotz Schutzausrüstung<br />

für das medizinische<br />

Personal und der vielen<br />

Maßnahmen und Vorkehrungen,<br />

die in der Klinik getroffen<br />

und umgesetzt wurden. Aber<br />

es war trotzdem nahezu ein<br />

Jahr, in dem meine Kollegen<br />

und ich Corona-Patienten behandelt<br />

haben, ohne durch<br />

eine entsprechende Impfung<br />

geschützt zu sein. Ich bin sehr<br />

froh, dass alles gut gegangen<br />

ist. Mittlerweile bin ich vollständig<br />

geimpft. Das nimmt<br />

mir die Angst vor einer schweren<br />

COVID-19-Erkrankung.<br />

BZ: Kann man Corona jetzt<br />

besser behandeln als zu Beginn<br />

der Pandemie?<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Anzeigen<br />

<br />

Der Name „Coronavirus“ bezieht sich auf das Aussehen der Corona-viren unter dem Mikroskop, das an<br />

eine Krone oder einen Kranz erinnert (lateinisch corona = Kranz, Krone).<br />

BZ-Fotos: pixabay; Asklepios<br />

Dr. Linhart: Auf jeden Fall.<br />

So wie andere Kliniken, haben<br />

auch wir in Lindau sehr genau<br />

die fachlichen Veröffentlichungen<br />

und Erkenntnisse zu diesem<br />

Thema verfolgt. Durch<br />

dieses Wissen und die eigenen<br />

Erfahrungen bei der Behandlung<br />

von Menschen, die sich<br />

mit dem SARS-CoV-2-Virus<br />

infiziert hatten, konnten wir<br />

meiner Einschätzung nach<br />

bereits in der zweiten Welle<br />

Corona-Patienten besser behandeln<br />

als zu Anfang. Aber<br />

das ist mein persönlicher Eindruck.<br />

Eigene Studien hierzu<br />

haben wir nicht durchgeführt.<br />

BZ: Seit dem 27. Dezember<br />

2020 wird im Landkreis Lindau<br />

geimpft. In den Impfzentren<br />

wurden laut Landratsamt<br />

bis zum 4. Juni mehr als 38.000<br />

Impfungen und in den Arztpraxen<br />

mehr als 11.500 Impf-<br />

Dosen verabreicht. Können Sie<br />

in der Asklepios Klinik einen<br />

Effekt der Impfungen im Landkreis<br />

Lindau feststellen?<br />

Dr. Linhart: Eindeutig ja.<br />

Anders als in der ersten und<br />

zweiten Welle hatten wir in<br />

der dritten Welle nur zwei<br />

Anzeige<br />

<br />

<br />

Corona-Patienten, die über 80<br />

Jahre alt waren. Beide Patienten<br />

hatten ihr Impfangebot<br />

noch nicht wahrgenommen.<br />

Beide mussten lange auf der<br />

Intensivstation behandelt werden,<br />

teils mit künstlicher Beatmung.<br />

Zum Glück konnten<br />

wir ihnen das Leben retten.<br />

Vollständig geimpfte Patienten<br />

dagegen mussten wir nicht intensivstationär<br />

behandeln. Die<br />

positive Wirkung der Impfungen<br />

spüren wir in unserer Klinik<br />

in Lindau somit sehr deutlich.<br />

BZ: Was hätte man rückblickend<br />

besser machen können?<br />

Dr. Linhart: Ich hätte mir<br />

mehr Förderung der Impfstoffentwicklung<br />

und eine schnellere<br />

Beschaffung von Impfstoffen<br />

gewünscht.<br />

BZ: Wie empfinden Sie die<br />

öffentliche Diskussion über<br />

Corona?<br />

Dr. Linhart: Stimmt, Corona<br />

ist national wie international<br />

zu einem Politikum geworden.<br />

Das stört mich. Ich als Arzt<br />

Coronavirus kurz erklärt<br />

Coronaviren wurden erstmals<br />

Mitte der 1960er Jahre identifiziert.<br />

Ein Teil der Erkältungskrankheiten<br />

des Menschen wird<br />

durch Coronaviren ausgelöst.<br />

möchte mich in erster Linie<br />

auf die Behandlung der Krankheit<br />

konzentrieren.<br />

BZ: Blicken Sie optimistisch in<br />

die Zukunft?<br />

Dr. Linhart: Ich bin sogar<br />

sehr optimistisch. Es war beeindruckend,<br />

wie schnell man<br />

den Erreger, das SARS-CoV-2<br />

Virus, identifiziert hat, viel<br />

schneller als damals das HIV-<br />

Virus.<br />

Und ich bin begeistert von<br />

der Technologie der mRNA-<br />

Impfstoffe. Sie wurden erst im<br />

Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie<br />

überhaupt für<br />

Breiten-Impfungen zugelassen,<br />

haben sich als sehr wirksam<br />

erwiesen und haben zusätzlich<br />

den Vorteil, dass sie sehr<br />

schnell und ohne aufwändige<br />

und teure Spezial-Verfahren<br />

auf mögliche Mutationen angepasst<br />

werden können.<br />

Nur auf ein effektives Medikament<br />

gegen das Coronavirus<br />

müssen wir wahrscheinlich<br />

noch eine Weile warten.<br />

Das neuartige Coronavirus wird<br />

als „neuartig“ bezeichnet, da es<br />

sich um ein neues Virus der Virusfamilie<br />

der Coronaviren handelt,<br />

das erstmals im Dezember 2019<br />

identifiziert wurde. Seit dem<br />

11. Februar 2020 trägt dieses<br />

Virus den Namen: SARS-CoV-2.<br />

Das Akronym SARS steht hierbei<br />

für „Schweres Akutes Atemwegssyndrom“.<br />

Das Syndrom wurde<br />

erstmals im November 2002 entdeckt.<br />

Der SARS-Erreger stammt<br />

aus derselben Virusfamilie wie<br />

das neuartige Coronavirus. Das<br />

neuartige Coronavirus ähnelt dem<br />

SARS-Virus daher sehr. Aufgrund<br />

dieser engen Verwandtschaft<br />

wird das Virus als SARS-CoV-2<br />

gennant.<br />

Die Erkrankung, welche durch<br />

SARS-CoV-2 ausgelöst wird, wird<br />

mit COVID-19 bezeichnet (Corona<br />

Virus Disease 2019). BZ<br />

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit<br />

BZ


WISSENSWERTES 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21<br />

19<br />

In eigener Sache<br />

(Wiederholung aufgrund<br />

mehrerer Anfragen unserer<br />

Leser)<br />

Datenschutz ist wichtig!<br />

Keine Frage. Aber wenn<br />

jemand sein Einverständnis<br />

gibt, dass die Geburt<br />

seines Kindes, seine Eheschließung<br />

oder aber auch<br />

ein Sterbefall in den Familiennachrichten<br />

unseres<br />

Stadtmagazins veröffentlicht<br />

wird (diese Infos standen<br />

bis zum 8. Mai 2021<br />

immer an diesem Platz auf<br />

unserer Service-Seite, die in<br />

jeder BZ-Ausgabe als vorletzte<br />

Seite zu finden ist),<br />

dann sollte das doch als<br />

Legitimation für eine Veröffentlichung<br />

unter Beachtung<br />

des Datenschutzes<br />

ausreichend sein.<br />

Dachten wir...<br />

Und trotzdem mussten<br />

wir mit der BZ-Ausgabe<br />

KW 20/21 am 22. Mai 2021<br />

nach mehr als 18 Jahren<br />

die Veröffentlichung unserer<br />

Rubrik „Familiennachrichten“<br />

einstellen.<br />

Der Grund:<br />

Der Verlag für Standesamtswesen,<br />

über den das Standesamt<br />

Lindau sein Fachprogramm<br />

„AutiSta“ bezieht,<br />

hat dem Standesamt mitgeteilt,<br />

dass es „auf Grund<br />

der Datenschutzgrundverordnung“<br />

nicht mehr anbietet,<br />

dass entsprechende<br />

Veröffentlichungslisten erzeugt<br />

werden können –<br />

selbst bei Vorliegen des Einverständnisses<br />

der betroffenen<br />

Personen. Somit hat<br />

das Standesamt Lindau die<br />

turnusmäßige Familiennachrichten-Meldung<br />

an<br />

die BZ eingestellt.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Immer mehr Menschen verschuldet<br />

Schuldnerberatung Bedarfsgerechter Ausbau gefordert<br />

„Die Schuldnerberatung muss bedarfsgerecht<br />

ausgebaut werden,<br />

um der seit Beginn der Corona-Pandemie<br />

zunehmenden Anzahl verschuldeter<br />

Menschen besser helfen<br />

zu können.“ Das forderte Christiane<br />

Norff, Leitung der Schuldner- und<br />

Insolvenzberatungsstellen der Diakonie<br />

Kempten, die sich in Lindau<br />

und Kempten befinden, anlässlich<br />

der bundesweiten Aktionswoche<br />

Schuldnerberatung.<br />

In allen sozialen Schichten<br />

nehme die Verschuldung zu.<br />

„Soziale Schuldnerberatung, wie<br />

wir sie anbieten, hat den Menschen<br />

in seinem sozialen Umfeld<br />

im Blick. Das macht auch<br />

den Erfolg der Beratung aus,<br />

den zahlreiche Studien belegen.“<br />

Verschuldung kann die wirtschaftliche<br />

Existenz eines Menschen<br />

bedrohen und kann<br />

weitreichende Folgen auch für<br />

seine physische und psychische<br />

Gesundheit haben. „Uns<br />

geht es um die Menschen hinter<br />

den Schulden. Verschuldung<br />

ist immer auch eine<br />

menschliche Katastrophe“, so<br />

Christiane Norff. Nach Schätzungen<br />

sind – auch in Folge<br />

der Corona-Pandemie – zwei<br />

Millionen Solo-Selbstständige<br />

und Freiberufler bundesweit<br />

von Überschuldung bedroht.<br />

„Viele Existenzen sind finanziell<br />

prekär aufgestellt. Wir sprechen<br />

da mittlerweile nicht<br />

mehr nur über Empfänger von<br />

Grundsicherung und von im<br />

Niedriglohnsektor Beschäftigte.<br />

Jetzt drohen auch Menschen<br />

in Verschuldung zu geraten,<br />

die es vorher niemals für möglich<br />

gehalten hätten“, sagt<br />

Christiane Norff. Das zeige,<br />

dass zusätzliche gemeinnützige<br />

Anzeigen<br />

GRABMALE<br />

Heribert Lau<br />

Steinmetzmeister<br />

Hundweilerstraße 16<br />

88131 Lindau (B)<br />

Telefon (08382) 6894<br />

Telefax (08382) 26870<br />

lau.martin@web.de<br />

AUSSTELLUNG<br />

beim Friedhof<br />

Lindau-Aeschach<br />

Rennerle 14<br />

Beratung und Verkauf<br />

Mittwoch und Freitag<br />

von 14 bis 18 Uhr<br />

und nach Vereinbarung<br />

Verschuldung ist auch eine menschliche<br />

Katastrophe. BZ-Foto: pixabay<br />

Schuldner-und Insolvenzberatungsstellen<br />

nötig seien, vor<br />

allem im ländlichen Raum.<br />

„Die Kommunen kommen<br />

nicht umhin, eine angemessene<br />

personelle und materielle Ausstattung<br />

der Schuldnerberatungsstellen<br />

zu finanzieren.<br />

Ein nicht ausreichendes Netz<br />

von Schuldnerberatungsstellen,<br />

das nicht auskömmlich finanziert<br />

ist, kommt den Kommunen<br />

am Ende teurer zu stehen.<br />

Jede/r Verschuldete, der/dem<br />

nicht gut geholfen werden kann,<br />

droht eine zusätzliche Belastung<br />

für die Kommunen zu<br />

werden, wenn er/sie zum/zur<br />

Sozialhilfeempfänger/-in<br />

wird“, sagt die Schuldnerberaterin.<br />

Menschen, die in finanzielle<br />

Not geraten seien, benötigten –<br />

unabhängig von ihrer Einkommenssituation<br />

– kompetente<br />

Unterstützung. Daher müsse<br />

endlich ein Rechtsanspruch auf<br />

Schuldnerberatung für alle ins<br />

Gesetz geschrieben werden.<br />

Christiane Norff begrüßt ausdrücklich<br />

die jüngste Reform<br />

des Insolvenzrechtes, nach der<br />

es möglich ist, nach drei Jahren<br />

eine Schuldenbefreiung zu<br />

erhalten. Doch nun seien weitere<br />

Reformen notwendig: „Die<br />

Speicherfristen von Schuldendaten<br />

bei Auskunfteien müssen<br />

deutlich kürzer werden. Dass<br />

LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlag: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlags-GmbH & Co. KG<br />

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)<br />

www.bz-lindau.de<br />

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Oliver Eschbaumer (OE)<br />

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Verantwortlich für die Seiten 1 und<br />

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):<br />

Presseamt Stadt Lindau (B)<br />

Jürgen Widmer (JW),<br />

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),<br />

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.<br />

Anzeigen:<br />

Hermann J. Kreitmeir<br />

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de<br />

Telefon: 08382/233-30, Fax: -14<br />

Mobil: 01 71-5 46 04 58<br />

Gisela Hentrich<br />

E-Mail: giselahentrich@gmx.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38<br />

Mobil: 01 62-2 39 52 37<br />

bei der Schufa Schuldendaten<br />

weitere drei Jahre nach Ende des<br />

dreijährigen Insolvenzverfahrens<br />

gespeichert bleiben, erschwere<br />

ehemals Verschuldeten<br />

den Neustart. Für sie ist es zum<br />

Beispiel schwer bis unmöglich,<br />

unter diesen Bedingungen eine<br />

neue Wohnung zu finden.<br />

Wohnen aber ist ein Menschenrecht,<br />

das Überschuldeten oder<br />

von Armut Bedrohten nicht<br />

vorenthalten werden darf. „Daher<br />

fordern wir eine Speicherfrist<br />

bei der Schufa von höchstens<br />

einem, besser einem halben<br />

Jahr“, sagt die Beraterin.<br />

Generell gilt: Jede/r, der mit<br />

finanziellen Problemen kämpft<br />

oder sich um die zukünftige<br />

finanzielle Situation sorgt, sollte<br />

möglichst frühzeitig einen<br />

Termin bei der Beratungsstelle<br />

vereinbaren.<br />

Die Mitarbeiterinnen der<br />

Schuldnerberatungsstelle sind<br />

bei allen finanziellen Problemen<br />

geeignete Ansprechpartnerinnen.<br />

Der Schwerpunkt der<br />

Beratung liegt bei sozial benachteiligten<br />

und von Armut betroffenen<br />

oder bedrohten Menschen.<br />

Das Beratungsangebot<br />

ist für Ratsuchende kostenfrei.<br />

Ziel der sozialen Beratung ist<br />

es, die Ratsuchenden bei der<br />

Stabilisierung ihrer wirtschaftlichen<br />

Situation zu unterstützen<br />

und ihr Selbsthilfepotential zu<br />

fördern. Im Vordergrund stehen<br />

die Sicherung der Existenz<br />

der Ratsuchenden und eine<br />

mögliche Schuldenregulierung<br />

– bis zur Beantragung eines Privatinsolvenzverfahrens.<br />

BZ<br />

Schuldner- und Insolvenzberatung<br />

der Diakonie Kempten<br />

Maximilianstraße 20<br />

88131 Lindau-Insel<br />

Tel.: 0 83 82/5 04 26 20<br />

E-Mail: schube.lindau@<br />

diakonie-kempten.de<br />

Anzeigenservice:<br />

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Redaktion:<br />

Heike Grützmann-Förste (HGF)<br />

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben<br />

Siemensstraße 10, 89079 Ulm<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23<br />

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen<br />

Geschäfts bedingungen des Verlages.<br />

Auflage: 16.500 Exemplare<br />

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags<br />

Bezug in Lindau/B:<br />

Kostenlos an alle Haushalte<br />

Bezug in PLZ-Region 88:<br />

Abonnement 29,90 Euro/Jahr<br />

Bezug deutschlandweit:<br />

Abonnement 50,00 Euro/Jahr<br />

Impressum


· GEWINNSPIEL<br />

20 19. Juni 2021 · BZ Ausgabe KW 24/21<br />

WISSENSWERTES<br />

·<br />

GEWINNSPIEL<br />

LINDAUER<br />

· GEWINNSPIEL<br />

Am Sonntag, 27. Juni 2021, öffnet<br />

die neue Therme in Lindau offiziell<br />

ihre Türen.<br />

Wir alle haben dem Tag entgegengefiebert,<br />

an dem wir Ihnen unser<br />

Bade- und Wellnessparadies<br />

für erholsame und erlebnisreiche<br />

Stunden zur Verfügung stellen<br />

dürfen und freuen uns außerordentlich,<br />

am 27. Juni endlich die<br />

Tore öffnen zu können“, sagt<br />

Bauherr und Betreiber der<br />

Therme Lindau, Andreas Schauer.<br />

Wer die Therme Lindau mit ihren<br />

Anzeigen<br />

zwölf Saunen und dem vielfältigen<br />

Angebot bereits vor allen<br />

anderen testen möchte, darf sich<br />

an unserem Gewinnspiel beteiligen.<br />

Wir verlosen Tickets für<br />

dieses ganz besondere Erlebnis.<br />

Die Gewinner dürfen exklusiv<br />

am Donnerstag, 24.06.2021,<br />

in der Zeit von 17 bis 20 Uhr<br />

die Therme besuchen und alles<br />

testen.<br />

„Wir sind unglaublich gespannt<br />

auf Ihre Eindrücke. Gemeinsam<br />

mit Ihnen und unseren Mitarbeitern<br />

möchten wir die Betriebsabläufe<br />

in der neuen Therme Lindau<br />

durchspielen - und Ihnen eine<br />

wunderschöne Zeit mit unseren<br />

vielfältigen Angeboten bereiten“,<br />

so Andreas Schauer.<br />

Wer beim BZ-Gewinnspiel mitmachen<br />

möchte, muss mindestens<br />

18 Jahre alt sein und schreibt<br />

bitte bis spätestens 20.06.2021<br />

unter dem Betreff „Pre-Plansch“<br />

an die BZ-E-Mail-Adresse:<br />

gewinnspiel@bz-lindau.de<br />

Die Gewinner werden unter allen<br />

Einsendungen ermittelt, die die<br />

erforderlichen Daten für die Meldung<br />

der Gewinner an die Therme<br />

Lindau enthalten:<br />

Name, Vorname, Geb.-Datum,<br />

Straße, Hausnummer, PLZ/Ort,<br />

Telefonnummer, E-Mail-Adresse.<br />

Nur für Teilnehmer ab 18 Jahren<br />

und die aktuellen Corona-Bestimmungen<br />

(3-G-Regeln) sind zu<br />

beachten.<br />

BZ<br />

Anzeigen<br />

Auto<br />

Lindau<br />

83/<br />

www.unterberger.cc<br />

Heuriedweg 42 · 88131 Lindau<br />

Tel 08382 9657-0 · www.strass.de<br />

OBI Lindau · 88131 Lindau (B)<br />

Bregenzer Straße 105<br />

Telefon 0 83 82-9 67 80<br />

www.obi.de<br />

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