Die Kirchen- gemeinden laden ein - Schlaatz

schlaatz.de

Die Kirchen- gemeinden laden ein - Schlaatz

Februar/März 2008 • 13. Jahrgang/Nr. 79 • ISSN 1434-8586 kostenlos, aber nicht umsonst

Tau Zone

Die Stadtteilzeitung für den Schlaatz und die Waldstadt II

Ein Felsen für die Waldstadt II S. 4

DEKRA-Tipps S. 5

Die Biber an der Nuthe sind wieder da! S. 15


Mehr Aktualität könnte das

Thema kaum haben: „Über die

Hälfte der Erwachsenen in

Deutschland ist übergewichtig“

so lautet nur eine der erschreckenden

Kernaussagen der Nationalen

Verzehrsstudie, die das Bundesministerium

für Ernährung, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz

am 30. Januar in Berlin vorstellte.

Das dieses Thema gerade auch

für Jugendliche von Bedeutung

ist, hatte Steffen Heise vom

Jugendclub alpha im Bürgerhaus

am Schlaatz schon vor der Studie

erkannt. Deshalb überlegte er

gemeinsam mit Stadtkontor, wie

man die „Nachwuchsesser“ für

die Themen gesunde Ernährung

und selber Kochen gewinnen

könnte. Das Ergebnis dieser

Überlegungen war der Kochwettbewerb

„Der Schlaatz kocht

über“, der aus mehreren Duellen

besteht, bei denen Teams aus

jeweils 2-3 Jugendlichen die Gelegenheit

bekommen gegen Prominente

zu kochen.

2. Schlaatzer

Weihnachtsmarkt

Der Schlaatz kochte über – und das bereits zweimal

Zwei dieser Begegnungen haben

mittlerweile stattgefunden.

Am 9. November schritten Luisa

und Judith für den Jugendclub

alpha als erste an den Herd der

Ausbildungsküche des Internationalen

Bundes in der Heinrich-

Mann-Allee. Im direkten Wettstreit

traten mit ihnen drei Spielerinnen

von Turbine Potsdam, darunter

Nationalstürmerin und

Weltmeisterin Anja Mittag zum

Kochen an.

Das zweite Duell bestritten

Paul und Manuel für den alpha.

Sie durften sich mit Potsdams

Oberbürgermeister und passioniertem

Hobbykoch Jann Jakobs

messen. Der nahm sich dann auch

richtig viel Zeit und zauberte ein

dreigängiges Menü aus griechischem

Salat, Hänchenfilets in verführerisch

duftender Sauce und

Eispalatschinken. Die beiden

Jungs konterten mit Mozarella

Caprese, Lachsschnittchen auf

Blattspinat und Crème du Trifle

Art und konnten schließlich mit

einem hauchdünnen Vorsprung

das Match für sich entscheiden.

Nicht weniger prominent besetzt

war die Jury. Neben einer Ausbilderin

des Internationalen Bundes

und einer Vertreterin von Stadtkontor

bewerteten auch Amtsärztin

Karola Linke und Kochnationalmannschaftsmitglied

Henning

Gödicke, der vom Verein der Köche

Potsdam und Umgebung e.V.

vermittelt worden war, die Gerichte.

Letztgenannter bestätigte

den drei Herren dann auch erkennbare

Potenziale und stellte

fest, der Oberbürgermeister könne

bei ihm anfangen.

Weitere Duelle sind noch geplant

und eine Reihe von Promis

bereits angefragt. Am Ende wird

auf Grundlage der Punktergebnisse

ein Gesamtsieger ermittelt.

Finanziert wird der Kochwettbewerb

als Sozio-Kulturelles-Projekt

des Förderprogramms „Soziale

Stadt“. Fabian Lenzen


TauZone, Nr. 79

Vorgestellt Februar/März 2008 3

Wer heute einsteigt, ist zur WM 2010 dabei

Auch in diesem Jahr sucht der

Fanfarenzug wieder Nachwuchs.

Und dieser Nachwuchs hat große

Chancen bei der Weltmeisterschaft

2010 mit dabei zu sein.

Seit über 40 Jahren existiert

der Fanfarenzug Potsdam und

rüstet sich schon zu der nunmehr

zweiten Weltmeisterschaft der

Marching Show Bands in Potsdam.

Diese Weltmeisterschaft im

Jahre 2001 ist sicher vielen Potsdamern

noch in positiver musikalischer

Erinnerung, mit wie

viel Begeisterung wurden da die

internationalen Bands aufgenommen

und die Meisterschaft

verfolgt.

Und nun in zwei Jahren, das

ist keine lange Zeit mehr, wird

die Stadt Potsdam zum zweiten

Mal Ausrichter einer WM der

Marching Show Bands sein. Die

Mitglieder des Fanfarenzuges

freuen sich jedenfalls riesig darauf

und würden gerne diese

Freude mit vielen Nachwuchsmitgliedern

teilen. Wer einmal in

Impressum

der Gruppe mitten auf dem Rasen

im musikalischen Wettkampf

steht und das Gefühl erlebt, der

möchte das immer noch einmal

erleben. Wer einmal diesen Musikervirus

intus hat, wird ihn

nicht mehr los. Eine bessere musikalische

Freizeitbeschäftigung

an der frischen Luft gibt es eben

nicht.

Das jüngste Mitglied des Fanfarenzuges

Potsdam ist z.Z.

Robin Fuhrmann. Er gehört zum

Bläsernachwuchs, obwohl er eigentlich

lieber die Trommelstöcke

wirbeln lassen wollte, wie

sein Bruder, Benjamin Fuhrmann,

aber das Blasen gefällt

ihm jetzt doch besser. Benjamin

Fuhrmann ist übrigens z.Z. der

jüngste Flachtrommler. Seine erste

größere Reise und sein erster

Flug überhaupt war mit dem

Fanfarenzug Potsdam die Botschafterfahrt

im Dezember 2007

nach Kuala Lumpur. Auch das

Reisen mit dem Fanfarenzug in

der Gruppe ist etwas Besonderes

TauZone, Die Stadtteilzeitung für den Schlaatz und die Waldstadt II

ISSN 1434 - 8586

Herausgeber: Stadtkontor GmbH Entwicklungsbeauftragter für die Neubaugebiete Potsdams

Schornsteinfegergasse 3, 14482 Potsdam

Redaktion: Stadtkontor GmbH, Dr. R. Baatz (V.i.S.d.P.)

Bürgerhaus am Schlaatz gGmbH

Dr. W. Eisert (Redaktion)

Redaktionssitz: Bürgerhaus am Schlaatz

Schilfhof 28, 14478 Potsdam

Tel.: 0331/ 81719- 0; Fax: 0331/ 81719-11

e- mail: info@buergerhaus-schlaatz.de

Satz, Druck: Gieselmann, Nuthetal OT Bergholz-Rehbrücke

Auflage: 10.000

Gefördert durch das Programm zur „Weiterentwicklung großer Neubaugebiete“

Die Redaktion behält sich das Recht zur sinnwahrenden Kürzung von Leserzuschriften vor.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder übernimmt die Redaktion keine Haftung.

Mit Namen gezeichnete Artikel müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Von der Redaktion gestaltete Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt.

Weiterverwendung nur nach Genehmigung.

Die nächste TauZone erscheint am: 01. April 2008

Redaktionsschluss: 14. März 2008

und unterscheidet sich erheblich

von einer normalen Klassenfahrt

– es ist immer ein Erlebnis, egal

ob es mal kurz nach München

zur Präsentation auf der BUGA

geht oder ins australische Sydney

zur WM.

Mit diesem Artikel ruft der

Fanfarenzug Potsdam Kinder auf,

die mindestens 8 Jahre alt sind

und Interesse haben ein Instrument

zu erlernen.

Kontaktaufnahme bei

Interesse:

SG Fanfarenzug Potsdam e.V.

Im Malteser Treffpunkt

Freizeit

Herrn Thomas Knüpfer

Am Neuen Garten 64

14469 Potsdam

Tel: 0331 / 97 93 035

info@fanfarenzugpotsdam.de

www.fanfarenzugpotsdam.de

Aufruf zum

Fotowettbewerb 2008

Das Bürgerhaus am Schlaatz

und der Fotoclub Potsdam rufen

alle Fotofreunde, die ihren Wohnsitz

in Potsdam haben auf, sich am

Wettbewerb:

„Provinz und Metropole –

Potsdam, meine Stadt“

zu beteiligen.

Einsendetermine: 16. März,

15. Juni und 21. September

Eingereicht werden können

jeweils 4 Fotos im Format A4.

Die genauen Modalitäten für

den Wettbewerb können Sie erfragen:

Bürgerhaus am Schlaatz,

Dr. Eisert, Tel. 0331/817190


4

TauZone, Nr. 79

Februar/März 2008

Ein Felsen für die Waldstadt II

Kurz vor Weihnachten wurde

die „Kahleberg-Barbarine“ als

erster Potsdamer Kletterturm

durch die Beigeordnete für Stadtentwicklung

und Bauen, Frau Dr.

v. Kuick-Frenz, offiziell eingeweiht

und zur Nutzung freigegeben.

Die Kletteranlage ist ein Gemeinschaftsprojekt,

an dem die

Stadtverwaltung mit den Bereichen

Grünflächen und Stadterneuerung,

der Entwicklungsbeauftragte

Stadtkontor, die Sektion

Potsdam des Deutschen Alpenvereins

(DAV) und die Streetworker

der Diakonie beteiligt

waren. Der Bau der Anlage wurde

zum größten Teil aus dem Programm

zur Wohnumfeldverbesserung

finanziert. Außerdem hat

der DAV Geldspenden gesammelt

und den Bau mit Eigenleistungen

unterstützt.

Der rund 12,50 m hohe Felsen

ist in Spritzbetontechnik

errichtet und in seiner markanten

Form der Barbarine im Elbsandsteingebirgenachempfunden.

Die Kletterprofis vom DAV

entwickelten gemeinsam mit der

Baufirma insgesamt 35 Routen in

verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

Auch ambitionierten Klettersportlern

werden anspruchsvolle

Elemente, z.B. ein großer

Überhang und ein Kamin, geboten.

Zur Anlage gehört auch eine

Boulderwand zum Klettern in

Absprunghöhe bis drei Meter, die

sowohl für das Training ambitionierter

Kletterer als auch dem

Neuer Schulhof der

Fontaneschule übergeben

Nach rund viermonatiger

Bauzeit konnte am 22.11.2007

die Beigeordnete für Stadtentwicklung

und Bauen, Frau Dr. v.

Kuick-Frenz, den neuen Schulhof

an die Schüler der Theodor-

Fontane-Oberschule übergeben.

Damit verfügt die Schule, die seit

dem Schuljahr 2007/08 auch

Ganztagsschule ist, endlich wieder

über benutzbare Freiflächen.

Bei der Neugestaltung des

Schulhofes wurde auf helle,

freundliche Farben Wert gelegt.

Es wurden diverse Aufenthaltsmöglichkeiten

angelegt. Die kleinen

Podeste und Bühnen können

dabei zukünftig sicherlich nicht

spielerischen Heranführen an

den Klettersport geeignet ist.

Der neue Turm wurde nicht

allein für die Mitglieder des Alpenvereins

errichtet, auch Schulen,

Sozialeinrichtungen, Rehabilitations-,

Aus- und Weiterbildungseinrichtungen,Hochschu-

len und Rettungsdienste aus Potsdam

und Umgebung wollen den

Kletterturm für Ausbildungskurse,

sozialpädagogische Arbeit,

Teamtrainings und Schulprojekte

nutzen.

Der Kletterfelsen wird vor

allem als wichtige Unterstützung

der sozialen Arbeit in den Stadtteilen

gesehen, da das Klettern

mit Kindern und Jugendlichen

bereits seit mehr als einem Jahrzehnt

wichtiger Bestandteil der

Straßensozialarbeit des Diakonischen

Werks Potsdam ist. So besteht

z.B. eine Klettergruppe der

Die Baubeigeordnete Frau Dr. v.

Kuick-Frenz und der Schulleiter

Herr Degenkolbe übergeben den

neuen Schulhof

Villa Wildwuchs als Integrationsprojekt

für Migranten und deutsche

Jugendliche. Bisher musste

selbst in der warmen Jahreszeit

zumeist auf kostenpflichtige Angebote

in Berlin oder Luckenwalde

zurückgegriffen werden,

was einen großen finanziellen

und zeitlichen Aufwand

bedeutete. Am neuen

Kletterfelsen soll das

Kursangebot durch den

DAV in Zusammenarbeit

mit den Kitas und Jugendclubs

in Potsdam

weiter ausgebaut werden.

Die Besonderheit der

Kahleberg-Barbarine liegt

darin, dass es sich um

eine frei zugängliche Anlage

handelt. Der Felsen

steht jedem offen, der des

Kletterns kundig ist oder

es unter qualifizierter Anleitung

erlernen möchte.

Die Benutzung ist kostenfrei. Damit

nicht Unkundige in Versuchung

kommen, den Felsen zu

beklettern und sich dabei unbewusst

in Gefahr begeben, sind die

unteren drei Meter so gestaltet,

dass sie nur durch erfahrene Kletterer

oder unter Anleitung überwunden

werden können.

Der öffentliche Zugang ist

möglich, da der Deutsche Alpenverein

die Stadt Potsdam als Eigentümer

beim Betrieb der Anlage

unterstützt. Zu diesem Zweck

wurde ein Kooperationsvertrag

abgeschlossen, in dem sich der

nur für Schulveranstaltungen,

sondern auch für andere Aktivitäten

und Feste im Wohngebiet

genutzt werden. Der vorhandene

Baumbestand sowie die früheren

Begrünungs- und Aufwertungsmaßnahmen,

die die Schule in

Eigenregie in den letzten Jahren

durchgeführt hatte, wurden integriert.

Als ökologische Maßnahme

erfolgt die Versickerung des

gesamten Regenwassers nun auf

dem Grundstück.

Zu wünschen bleibt, dass

auch das Schulgebäude in absehbarer

Zeit saniert wird. Hierzu

gibt es leider jedoch noch keinen

Termin. Uwe Hackmann

Stadtkontor informiert

Alpenverein verpflichtet, regelmäßig

den Zustand und die

Sicherheit der Anlage zu überprüfen,

Instandhaltungsarbeiten

durchzuführen sowie auf Ordnung

und Sauberkeit zu achten.

Wer Interesse hat, das Klettern

zu erlernen oder im Verein

zu betreiben, sollte sich mit der

Potsdamer Sektion des Alpenvereins

in Verbindung setzen, die am

Kahleberg auch die Boulderhalle

„Blockzone“ betreut. Kontakt

und weitere Informationen:

www.dav-potsdam.de zu finden.

Uwe Hackmann

Einladung zur

Stadtteilkonferenz

am 7. März 2008 von

09.00 Uhr - 16.00 Uhr

im Bürgerhaus am Schlaatz,

Schilfhof 27, 14478 Potsdam

Unter dem Motto

„Gemeinsam handeln für einen

l(i)ebenswerten Schlaatz

… das geht uns alle an!

wollen wir Ihre Wünsche und

Vorstellungen zur Verbesserung

Ihres Wohngebietes kennen lernen,

damit diese für die nächsten

Planungen und Aktionen

berücksichtigt werden können.

Anmeldung und weitere Informationen

über Stadtkontor unter

0331/74357-0 oder in der

Sprechstunde im Bürgerhaus

dienstags von 14.00 - 18.00 Uhr.

Bald wieder

freie Fahrt

am Schlaatz

Die Straßen Am Nuthetal

und Erlenhof können bald wieder

ohne Behinderungen befahren

werden. Vorausgesetzt die

Witterung lässt ein Arbeiten zu,

wird die Erneuerung der Straße

Am Nuthetal Anfang März 2008

und die der Straße Erlenhof

Mitte April abgeschlossen sein.

Neben einer umfassenden Sanierung

der Straßen und den

Rohrleitungsarbeiten wurden

auch die Gehwege vollständig

erneuert. Vielen Dank weiterhin

für Ihr Verständnis.


TauZone, Nr. 79

DEKRA-Tipps Februar/März 2008 5

DEKRA Mängelreport Stadt Potsdam 2008

20 % aller Autos fallen

bei der ersten Prüfung durch.

Das Durchschnittsalter aller

Autos auf den Potsdamer Straßen

beträgt 9-10 Jahre und nimmt

stetig zu, bestätigt Dirk Benndorf

Leiter der DEKRA Niederlassung

Potsdam.

Bei den über sieben Jahre alten

Fahrzeugen beträgt der Anteil

mit technischen Defiziten knapp

55 %. Die Tendenz ist steigend.

Fast 20 % der geprüften Autos

haben bei der ersten Untersuchung

keine Plakette bekommen

und das obwohl heute ca. 30 %

der Fahrzeuge in der Werkstatt

auf die Hauptuntersuchung vorbereitet

werden. Aus diesem

Sachverhalt wird klar, die echte

Mängelquote der Fahrzeuge, die

auf unseren Straßen fahren, ist

sehr viel höher.

Zu den Standardmängeln zählen

defekte Beleuchtung, Bremsen,

Reifen, Aufhängungsteile

oder undichte Auspuffanlagen.

Die Gründe, warum die Mängel

tendenziell zunehmen, sind

für Dirk Benndorf klar: „Autos

werden heute deutlich länger gefahren

als früher und auf Grund

der steigenden Kosten für den

Unterhalt der Fahrzeuge bleibt

wenig Geld für die Wartung und

Reparaturen werden hinausgezögert.

Damit das Auto fährt, wird

oft selbst Hand angelegt.“

Jeder kann einen Beitrag leisten

Infos zu Kfz-Nachrüstung mit Partikelfiltern,

Feinstaubplakette und

CO 2

Die Themen Klima- und Umweltschutz

bewegen die Bürger in

Deutschland heute mehr denn jemals

zuvor. Aktuell stehen besonders

die Nachrüstung von Fahrzeugen

mit Partikelfiltern, die

Feinstaub- und CO 2-Problematik

sowie der wirtschaftliche Umgang

mit Kraftstoff im Fokus.

Die Kommunen leisten bereits

intensive Aufklärungsarbeit zu

diesen Themen. DEKRA will darüber

hinaus insbesondere den

Kraftfahrern möglichst effektiv

und umfassend über die bestehenden

Möglichkeiten zur Entlastung

der Umwelt informieren“,

sagt Dirk Benndorf, Leiter der

DEKRA Niederlassung Potsdam.

„Damit kann jeder einen Beitrag

zur Verbesserung der Lebensqualität

leisten und dabei noch Kosten

sparen.“

Die Sachverständigen haben

auf ihrer Website www.dekra.de

eine Datenbank freigeschaltet,

die es Autofahrern erlaubt, nicht

nur die Feinstaub-Einstufung,

sondern auch die Nachrüstmöglichkeiten

ihres Fahrzeuges mit

wenigen Mausklicks zu ermitteln.

Im Zusammenhang mit der Einrichtung

der Umweltzonen verlangen

mehrere Städte (Berlin,

Stuttgart, ...) vor Erteilung etwaiger

Ausnahmen die Vorlage einer

Bescheinigung. In dieser Bescheinigung

bestätigen die Sachverständigen

von DEKRA, dass

für das jeweilige Fahrzeug keine

Nachrüstlösung angeboten wird,

die die Zuteilung einer Feinstaubplakette

erlaubt.

Tipps des DEKRA Sachverständigen: Gehen Sie auf Nr. sicher:

Reparaturen an sicherheitsrelevanten Teilen, wie z.B. Bremsen,

Lenkung, Fahrwerk oder Räder/ Reifen sollten grundsätzlich von

Fachwerkstätten ausgeführt werden. Wenn Sie Zeit bzw. Geld sparen

möchten, dann können Sie

a. Ihr Fahrzeug zur Prüfstelle der

DEKRA bringen und nach einer

kurzen Wartezeit für die

Dauer der Prüfung gleich wieder

mitnehmen oder

Fahrzeughalter können außerdem

anhand ihrer Kraftstoffverbrauchsdaten

mithilfe eines Rechners

den CO 2-Ausstoß ihres Fahrzeuges

pro Kilometer oder Fahrt

berechnen und darüber hinaus

ihr persönliches Einsparpotenzial

abchecken. Für Spediteure gibt es

ein spezielles, auf den gewerblichen

Verkehr abgestimmtes System.

b. in einer Werkstatt mit dem

großen DEKRA Plaketten-

Hinweisschild die Hauptuntersuchung

inkl. deren Vorbereitung

durchführen lassen.

Weiter finden Autofahrer auf

der DEKRA Website alle wichtigen

Informationen zu Umweltzonen,

Feinstaubplakette und

CO 2 sowie nützliche Tipps zum

sparsamen und umweltschonenden

Fahren. Abgerundet werden

die Angebote durch Hinweise

zum hochaktuellen Ressourcenmanagement,

mit dem die Sachverständigen

Unternehmen bei

der Einsparung von

Strom, Wasser und

Heizenergie unterstützt.

Weitere

Informationen:

DEKRA

Automobil GmbH,

Dipl.-Ing. (FH)

Dirk Benndorf,

Verkehrshof 11,

14478 Potsdam,

Tel. (0331) 888

60-0, Fax –19,

dirk.benndorf@

dekra.com


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TauZone, Nr. 79

Februar/März 2008

Institutionen und

Begegnungsstätten

Regionalteam des Jugendamtes

Ginsterweg 3

fon: 289-4332

Ansprechpartnerin: Frau Reisenweber

AWO Seniorenzentrum „Käthe Kollwitz“

Zum Kahleberg 20

fon: 88-70273

Ansprechpartnerin: Frau Kienitz

Brandenburgischer Kulturbund e.V.

Projekt Integrationsgarten

fon: 291-570, fax: 291-570

Ansprechpartnerin: Frau Hermann

Bürgerbüro Matthias Platzeck

Bürgerhaus am Schlaatz

Schilfhof 28

fon: 620-1666

Bürgerhaus am Schlaatz gGmbH

Schilfhof 28

fon: 817-19 - 0, fax: 817-19 - 11

info@buergerhaus-schlaatz.de

www.buergerhaus-schlaatz.de

Ansprechpartnerin: Frau Rehbehn

BuS e.V. Potsdam

Inselhof 2/4

fon: 743-8980, fax: 743-89811

busverein@aol.com

Ansprechpartner: Herr Röthig

Diakonisches Werk Potsdam

„Villa Wildwuchs“, Streetwork

Am Babelsberger Park 15

fon: 740-7260, 0170/285-5963

fax: 740-7264

Ansprechpartnerin: Frau Bera

Familienzentrum

des Diakonischen Werkes Potsdam e.V.

Bisamkiez 26

fon: 817-1263

fax: 870-00446

e-mail: familienzentrum@dwpotsdam.de

www.diakonie-potsdam.de

Ansprechpartnerin: Frau Freudenberg

Haus der Begegnung Potsdam

Zum Teufelssee 30

Fon/fax: 270-2926

hausderbegegnung@web.de

Ansprechpartnerin: Frau Tannert

Haus der Generationen und Kulturen

Milanhorst 9

fon: 550-4169, 0172-3871308

Ansprechpartner: Herr Reinsch

Kreisverband „Havelland“ Potsdam e.V.

Projekt Ökolaube

fon: 810-432

fax: 810-432

Ansprechpartner: Herr Brödner

Medienwerkstatt Potsdam im fjs e.V.

Schilfhof 28a

fon: 810-140

fax: 810-216

info@medienwerkstatt-potsdam.de

www.medienwerkstatt-potsdam.de

Ansprechpartnerin: Frau Parthum

Projekt Kirche im Kiez

Weidenhof 14

fon: 748-1071

Kircheimkiez@evkirchepotsdam.de

Ansprechpartner: Herr Stempfle

Sauna/Bowling im Bürgerhaus

Schilfhof 28

fon: 887-6384

Ansprechpartner: Herr Lange

Urania Schulhaus GmbH

Am Moosfenn 1

info@urania-schulhaus.de

www.urania-schulhaus.de

fon: 888-580

Ansprechpartner: Herr Simchen

Einrichtungen Schlaatz und Waldstadt II

Waldstadt - Bibliothek

Saarmunder Str. 44

fon: 872-429

zwb-waldstadt@slb.potsdam.org

www.slb.potsdam.org

Ansprechpartnerin: Frau Glawe

Jugend- und Kindereinrichtungen

Jugendclub „Hanns Eisler“ (HEK)

Saarmunder Str. 66

fon: 870-206 / fax: 817-1045

Ansprechpartner: Herr Knape

Jugendclub „Alpha“ im Bürgerhaus

Angaben siehe Bürgerhaus am Schlaatz

Ansprechpartnerin: Frau Mielke

Kinderclub „Otto Nagel“ (ONC)

Kieferring 31

fon: 870-719 / fax: 817-1055

Ansprechpartnerin: Frau Pfeiffenberger

Kinderklub „Unser Haus“ im fjs e.V.

Bisamkiez 26

fon: 817-2861 / fax: 817-1430

info@kinderklub-unser-haus.de

www.kinderklub-unser-haus.de

Ansprechpartner: Frau Sujata

Vereine/Sport- und

Beratungseinrichtungen

ADTV Tanzschule Balance

Waldstadt-Center

fon: 812-166

www.tanzen-potsdam.de

e-mail: info@tanzen-potsdam.de

Ansprechpartner: Herr Freydank

Breitband e.V.

Saarmunder Str. 66

fon: 817-1047 / fax: 817-1045

www.breitband-ev.de

e-mail: info@breitband-ev.de

Ansprechpartner: Herr Knape

Bürgerinitiative Waldstadt e.V.

(BIWA)

Saarmunder Str. 32

fon: 620-0719

Ansprechpartner: Herr Henning

FSC Waldstadt im BIWA e.V.

Saarmunder Str. 32

fon: 620-0719

Ansprechpartner: Herr Henning

Kleingartenverein

Mietergärten Schlaatz Potsdam e.V.

Erlenhof 41

fon: 0163-8922982

e-mail: kgv_schlaatz@web.de

Ansprechpartner: Herr Högerl

Migrationsberatung

Bund der Vertriebenen

– Landesverband Brandenburg

Zum Kahleberg 4

fon: 813-686 / fax: 871-0174

e-mail: bdvlandbrandenburg@yahoo.de

Mutter – Kind – Wohngruppe

EJF – Lazarus gAG, KJHV „Eva Laube“

Stubenrauchstraße 12-14

fon: 704-8280 / fax: 482-811

e-mail: kjhv-eva-laube@ejf.de

Ansprechpartnerin: Frau Hübner

Naturschutzbund Potsdam e.V.

Zum Jagenstein 1

fon: 817-1047

Ortsgruppe Volkssolidarität Schlaatz

Ansprechpartner:

Frau Getner fon: 810-895

Ortsgruppe Volkssolidarität Waldstadt

Ansprechpartner:

Frau Hillenhütter fon: 863-432

Potsdamer Betreuungshilfe e.V.

Ginsterweg 3

fon: 812-351

Ansprechpartner: Herr Papadopoulus

Preußischer Fecht-Club Potsdam e.V.

Hans-Grade-Ring 6

fon: 614-767

Ansprechpartnerin: Frau Meller

Sport- und Gesundheitszentrum

Schilfhof 28

fon: 901-285 / fax: 901-286

e-mail: info@sgz-potsdam.de

www.sgz-potsdam.de

Ansprechpartnerin: Frau Groth

VFKJ e.V.

Internationale Kinder- und Jugendferienreisen

Schilfhof 28

fon: 871- 5895 / fax: 871-5897

info@vfkj.de, www.vfkj.de

Schulsozialarbeit, Schule 40

Schilfhof 23

fon: 289-7267 / fax: 289-7261

Ansprechpartnerin: Frau Geßner

Wohnsportgemeinschaft Schlaatz e.V.

Wildbirnenweg 13

fon: 0152-03324706

Ansprechpartner: Herr Schimpf

WSG Waldstadt e.V.

Krampnitzer Str. 7

fon: 503-819

Ansprechpartner: Herr Wendorff

Schulen

Förderschule 10/30

Schule mit dem sonderpädagogischen

Förderschwerpunkt Lernen

An der Alten Zauche 2c

fon: 289-8180 / fax: 289-8181

bruno-rehdorf-schule-potsdam@t-online.de

Ansprechpartnerin: Frau Linke-Jankowski

Wilhelm von Türk-Schule (42)

Schule mit dem sonderpädagogischen

Förderschwerpunkt Hören

Bisamkiez 107- 111

fon: 289-7040 / fax: 289-7041

türkschule@gmx.de

Ansprechpartnerin: Frau Kapp

James-Krüss-Schule (44)

Schule mit dem sonderpädagogischen

Förderschwerpunkt Sprache

Bisamkiez 107- 111

fon: 289-7050 / fax: 289-7051

Ansprechpartner: Herr Molkenthin

Freie Schule Potsdam

Bisamkiez 28

fon: 871-4810 / fax: 871-4813

Ansprechpartnerin: Frau Kratzat

Fröbelschule (18)

Schule mit dem sonderpädagogischen

Förderschwerpunkt emotionale

und soziale Entwicklung

Zum Teufelsee 6

fon: 289-7420

fax: 289-7421

Ansprechpartner: Herr Heidepriem

Oberschule „Theodor Fontane“ (51)

Zum Teufelsee 4

fon: 289-8130 / fax: 289-8131

Ansprechpartner: Herr Degenkolbe

Oberstufenzentrum II Potsdam

Wirtschaft und Verwaltung

Zum Jagenstein 26

fon: 289-7200 / fax: 289-7201

Ansprechpartnerin: Frau Weigel

OSZ II Potsdam, Abt. 2

Schilfhof 23

fon: 289-7250 / fax: 289-7251

Ansprechpartner: Herr Richter

Waldschule „Großer Ravensberg“

Heinrich-Mann-Allee 93a

fon: 270-76687

waldhaus-potsdam@t-online.de

www.waldhaus-potsdam.de

Ansprechpartnerin: Frau Simm

Weidenhof-Grundschule (40)

Schilfhof 29

fon: 289-7280 / fax: 289-7281

WHGS-40@web.de

Ansprechpartner: Herr Burkhardt

Kindertagesstätten

AWO Kita „Kinderhafen“

Falkenhorst 19

fon: 872-580 / fax: 872-580

Ansprechpartnerin: Frau Stulgies

AWO Kita „Kinderland“

Bisamkiez 101

fon: 878-155

www.awopotsdam.de

Ansprechpartnerin: Frau Lüdicke

Hort für sprach-, hör-, lern- und geistig

behinderte Kinder der AWO

Bisamkiez 107-111

fon: 871-3136 / fax: 870-00014

www.awopotsdam.de

Ansprechpartnerin: Frau Urban

Kita der evangelischen

Auferstehungsgemeinde

Am Plantagenhaus 11

fon: 878529

Ansprechpartnerin: Frau Kreibig

Kita und Sonderkita „Nuthespatzen“

des Diakonischen Werks Potsdam e.V.

Bisamkiez 30

fon: 871-0038

Ansprechpartner: Herr Münzner

Kita „Löwenzahn“ der PBh

Ginsterweg 1

fon: 870-201

Ansprechpartnerin: Frau Wohlfahrt

Kita „Spatzenhaus“ der AWO

Sonnentaustr.

fon: 870-296

Ansprechpartnerin: Frau Thomeier

Kita „Zauberwald“ der Volkssolidarität

Liefeldsgrund

fon: 870-406

Ansprechpartner: Frau Trantow

Schulkinderhaus „Fröbel e.V.“

Schilfhof 29

fon: 870-402

Ansprechpartnerin: Frau Wernicke

Tagesgruppe des AWO- Kreisverbandes

Bisamkiez 101

fon: 872-359

www.awopotsdam.de

Ansprechpartner: Herr Groß

Wohnungsunternehmen

AWAG

Auskunft und Beratung

fon: 030-269 391 40 / fon: 870-0403

Pro Potsdam GmbH

Geschäftsstelle

Heinrich-Mann-Allee 18/19

fon: 0180-247 365 1

info@propotsdam.de, www.gewoba.com

Potsdamer Wohnungsgenossenschaft

1956 e.G.

fon: 971-6520

www.pwg1956.de, info@pwg1956.de

Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft e.G.

Alte Zauche 2

fon: 888-320

Ansprechpartner: Herr Sonnenberg

WG „Karl Marx“

Jagdhausstraße 27

fon: 645-8133 / fax: 645-8111

beutke@wgkarlmarx.de

Ansprechpartnerin: Frau Beutke

Wir bitten, notwendige Korrekturen und

Ergänzungen der Redaktion mitzuteilen.


TauZone, Nr. 79

Kirche im Kiez Februar/März 2008

7

Traurigkeit und Freude

Jesus Christus spricht: Ihr habt

nun Traurigkeit; aber ich will

euch wiedersehen, und euer Herz

soll sich freuen, und eure Freude

soll niemand von euch nehmen.

(Johannes 16,22

Monatsspruch für März)

Jesus sagt diese Worte, kurz

bevor er verhaftet und schließlich

hingerichtet wird, zu seinen

engsten Vertrauten, seinen Jün-

Die Kirchengemeinden

laden ein:

Sonntags:

09.30 Uhr Gottesdienst in der

Martin-Luther-Kapelle

10.00 Uhr Gottesdienst in der

Sternkirche

18.00 Uhr Sonntagsausklang

mit Bibelgespräch und gemütlichem

Beisammensein im Familienzentrum

des Diakonischen

Werkes, Bisamkiez 26.

Ostergottesdienste:

Gründonnerstag (20.3.)

19.00 Uhr Sternkirche

Karfreitag (21.3.)

10.00 Uhr Sternkirche

18.00 Uhr „KiezGottesdienst“

Bürgerhaus am Schlaatz

Ostersonntag (23.3.)

10.00 Uhr Sternkirche

gern. Er will sie vorbereiten auf

das, was kommt. Darum spricht

er die Traurigkeit deutlich an,

mit der sie fertig werden müssen.

Immer wieder kommt Traurigkeit

in unser Leben. Das ist so,

da gibt es nichts schön zu reden.

Es gilt, sie ernst zu nehmen, sie

auszuhalten, und vielleicht im

Gebet Gott um Kraft zu bitten,

sie zu überstehen.

Ostermontag (24.3.)

10.00 Uhr Sternkirche

KiezGottesDienste

im Bürgerhaus am Schlaatz,

22. Februar, 21. März,

18.00 Uhr

Seniorennachmittag

im Bürgerhaus am Schlaatz,

20. Februar, 19. März,

14.30 Uhr

Elterncafé im Familienzentrum,

Bisamkiez 26.

dienstags von 15.00-16.30 Uhr

Montagstreff in der Sternkirche

15.00 Uhr

4.2. Festliche Kaffeetafel; 11.2.

Film „Caspar David Friedrich“;

18.2. Gedanken zur Jahreslosung

mit Pfarrer Markert; 25.2.

Bilder, Informationen und Musik

aus Guyana; 3.3. Festliche

Denn die Traurigkeit ist nicht

das Letzte: „... ich will euch wiedersehen,

und euer Herz soll sich

freuen, und eure Freude soll niemand

von euch nehmen.“ Jesus

redet von dem Wunder, das sich

am Ostertag ereignen wird: von

seiner Auferstehung. Zu Ostern

werden die Jünger Jesus wiedersehen.

Und diese Freude kann

ihnen niemand wieder nehmen.

Wenn Sie das Bild anschauen, sehen

Sie es: helles, warmes Licht

scheint in das offene Grab. Viele

Osterbilder schauen in das leere

Grab hinein. Dieses Bild von Andrea

Naumann zeigt uns eine an-

Seit Ende Januar läuft die

neuste Folge unseres Schnupperkurses

Bibel – bis Ende April

jeweils am 1. und 3. Montag im

Monat um 19 Uhr im Bürgerhaus

am Schlaatz.

Salomo war einer der großen

Könige im alten Israel. Er galt als

Förderer der schönen Künste

und der Weisheit. Die ihm zugeschriebene

Spruchsammlung im

Alten Testament enthält von einfachen

Bauernregeln bis zu tief-

dere Perspektive. Es ist der Blick

Jesu am Ostermorgen aus dem

Grab heraus: Schweres, Belastendes,

Todbringendes hinter

sich lassen und in das Osterlicht

gehen. Der Stein, der das Grab

verschlossen hat, ist zur Seite gerollt.

Er ist noch da, aber er versperrt

nicht mehr den Weg.

Diese Erfahrung wünsche ich

uns: dass sich neue Wege ins Leben

auftun, dass das Osterlicht

unsere Herzen erhellt. In diesem

Sinn wünsche ich Ihnen ein gesegnetes

Osterfest

Ihr Pfarrer Andreas Markert,

Evang. Stern-Kirchengemeinde

Lebensweisheiten aus

den Sprüchen Salomos

Fortsetzung Schnupperkurs Bibel

Kaffeetafel; 10.3. Film „Sophie

Scholl“; 17.3. Kreuzweg-Meditation;

31.3. Geschichten von

Kirchen mit Norbert Greger

Chorprojekt

mit Kantor Hans-Jörg Lippert

in der Sternkirche. Proben vom

12. Februar bis zum 18. März

immer dienstags 18.30 Uhr. Der

Chor wird die Gottesdienste am

9. und 23. März (Ostersonntag)

musikalisch mitgestalten. Alle

interessierten Sängerinnen und

Sänger sind herzlich willkommen!

Passionsmusiken

in der Sternkirche

mittwochs 18.30 Uhr

13.2. Ensemble Surprise –

3 Triosonaten des Barock

20.2. Kirchenmusikdirektor

Matthias; Jacob – Orgelmusik

zur Passionszeit

sinnigen Spruchweisheiten viele

Anregungen zum Nachdenken

darüber, wie das Leben

gelingen kann.

Wir setzen uns mit

einigen dieser Sprüche

auseinander und

bringen sie mit unserer

Lebenserfahrung ins Gespräch.

Es ist jederzeit möglich, in

den Kurs mit einzusteigen, auch

zu einzelnen Abenden. Herzliche

Einladung! M. Stempfle

27.2. Kinder eines Kinderchores

singen und spielen das Geschehen

im Garten Gethsemane;

Leitung: J. Sprenel und G.

Kwaschik

5.3. Hannes Immelmann, Flöte

– Alte und neue Musik zur

Passion

12.3. Kantor Hans-Jörg Lippert

– Orgelmusik zur Passionszeit

Kontakt: Sternkirchengemeinde

Im Schäferfeld 1

Gemeindebüro: 62 20 85;

sternkirche@evkirchepotsdam.de

Pfarrer Markert: 62 54 09

Diakon Stempfle /

Kirche im Kiez: 74 81 071;

kircheimkiez@evkirchepotsdam.de

Kontakt: Auferstehungsgemeinde

Am Plantagenhaus 11

Gemeindebüro: 87 13 117

Pfarrer Seibt: 88 72 965

www.evkirchepotsdam.de


8

TauZone, Nr. 79

Februar/März 2008

Ausstellungen

Fotoclub Potsdam

Sonntag, 17. Februar

39. Potsdamer Fotosonntag

15.00 Uhr: Vernissage

der Ausstellung „Fußballfieber“

von Annette Bock, Potsdam

Fotoclub Potsdam

Sonntag, 16. März,

40. Potsdamer Fotosonntag

15.00 Uhr: Vernissage der

Ausstellung „Cuba Libre“

von Joachim Liebe, Potsdam

Sportkurse 2008

Das neue Programmheft ist

erschienen und liegt kostenlos

für Sie im Bürgerhaus bereit:

Rückenfitness

Donnertag 20:05 Uhr

Zurück zur Wohlfühlfigur

Bewegung & Adipositas

Dienstag 17:15Uhr

Spinning

Dienstag 19:30 Uhr

Bodyshaping

Montag 18:00 Uhr

Dienstag 18:15 Uhr

Fatburner

Montag 19:15 Uhr

und 20:15 Uhr

Step Aerobic

Freitag 17:00 Uhr

Seniorengymnastik

Dienstag 09:00 Uhr

Donnerstag 10:00 Uhr

Wirbelsäulengymnastik

am Vormittag

Montag 10:45 Uhr

Donnerstag 08:45 Uhr

und 11:00 Uhr

Hockergymnastik

Freitag 10:00 Uhr

Elena Frey –

„Pastelle und Zeichnungen“

Die Ausstellung wird bis zum 06.

März von Montag bis Freitag

von 08.00 – 17.00 Uhr und nach

Vereinbarung zu sehen sein.

„Vertikale Liebeslyrik“

Gerhard Weber

Brandenburger Straße 38

14467 Potsdam

Mobil: 0162.847 2552

Mail: weber.edition@web.de

Web: www.eduarea.de

Tag der offenen Tür

Samstag, 08. März

14.00 – 18.00 Uhr

Es stellen sich alle Gruppen und

Kurse mit ihren Angeboten vor.

Veranstaltungen

im Familienzentrum

Frühstücksbuffet – ein gesundes

Frühstück in gemütlicher Runde

Freitag, 7. März 08,

9.30-11.00 Uhr

für 1,50 EUR

(Kinder bis 5 Jahre kostenfrei)

Die erste Zeit mit meinem Kind“

Kurs für frischgebackene oder

werdende Eltern, dienstags

10.30-12.00 Uhr.

Der Kurs umfasst 6 Termine und

kostet insgesamt 12 EUR.

Freie Plätze in folgenden Kursen:

Kurs „Bewegt und entspannt im

Fantasieland“

Treffpunkte

für Senioren

Die ganze Woche über finden

im Bürgerhaus am Schlaatz Kurse

und Gruppen ganz speziell für

Senioren statt. Breit gefächert ist

das inhaltliche Angebote, doch

allen Gruppen gemeinsam ist,

dass sie Anregungen zu Kreativität

und Bewegung geben und viel

Gelegenheit zum gemeinsamen

Tun und zum Austausch bieten.

Die Woche beginnt am Montag

Nachmittag mit einem Malzirkel.

Dienstag Vormittag ab 10

Uhr treffen sich gleich zwei

Malkurse, um unter professioneller

Anleitung verschiedene

Techniken zu erlernen.

Zweimal die Woche können

Sie am Seniorensport teilnehmen:

dienstags von 09.00 - 10.00 Uhr

und donnerstags von 10.00 -

11.00 Uhr. Am Nachmittag treffen

sich dann einmal im Monat

um 15.00 Uhr die Helfer der

Volkssolidarität, die auch regelmäßig

Fahrten und große Feiern

organisieren, so z.B. die Frauen-

Entspannungskurs für Kinder

von 4-7 Jahren, donnerstags,

15.30-16.30 Uhr. Die Kosten

können von der Krankenkasse

übernommen werden.

Der Elternkurs „Positive Erziehung“

wird wieder angeboten. Es

können Strategien erlernt werden,

um den Kindern Aufmerksamkeit

zu geben, ihnen aber

auch Grenzen zu zeigen.

dienstags 09.30-11.00 Uhr.

Der Kurs umfasst 8 Termine und

hat einen Pfandpreis von insgesamt

12 EUR.

Die Spielgruppe ist an den Wochentagen

von 09.00 – 13.00

Uhr geöffnet und bietet Eltern

und Kindern an drei Tagen pro

Woche die Möglichkeit, mit anderen

Eltern und Kindern in

Kontakt zu kommen. Dabei gibt

es einen geregelten Tagesablauf

Veranstaltungen

tagsfeier am 11. März ab 15.00

Uhr. Am ersten Dienstag im

Monat kommen dann die eleganten

Damen des Seniorenmodellprojekts

zusammen, um gemeinsam

Modevorführungen für die

ältere Generation zu trainieren.

Der Mittwoch geht gleich tänzerisch

weiter. Von 10.30 - 12.30

Uhr werden Volks- und Kreistänze

beim Seniorentanz eingeübt.

Später dann trifft sich der

Handarbeitszirkel von 13.30 -

15.00 Uhr und im Anschluss der

Rommé- und Spieleclub. Jeden 3.

Mittwoch im Monat kommt der

Schlaatzer Seniorenkreis der

Evangelischen Sternkirchengemeinde

zusammen.

Der Seniorenverband BRH

verbleibt nicht im Ruhestand,

sondern bietet jeden 3. Donnerstag

im Monat von 14.00 - 15.30

Uhr Vorträge und Diskussionen

zu allgemeinen Themen.

Freitag Vormittag von 10.00 -

11.00 Uhr endet die „normale“

Seniorenwoche dann mit einer

Stunde Hockergymnastik.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt

haben, erhalten Sie weitere Informationen

zu den Angeboten

im Bürgerhaus.

mit kleinen Angeboten, einer

Obstpause und einem Mittagessen.

Das Angebot wird von der

Stadt finanziert und ist kostenfrei.

Wir bitten für die Kurse um Anmeldung!

Wer Interesse an einer Großelternpatenschaft

hat (wir berichteten

in der Ausgabe vom Sept./-

Okt. 2007) kann sich gern im

Familienzentrum melden!


TauZone, Nr. 79

Veranstaltungen Februar/März 2008 9

Bürgerinitiative

Waldstadt e.V. (BIWA)

informiert

Mit dem Aufruf zum Fotowettbewerb

aus Anlass des bevorstehenden

30jährigen Bestehens

der Waldstadt II haben seit

25.01.08 alle Bürgerinnen und

Bürger unseres Stadtteils und ihre

Gäste. Hobbyfotographen aus

Kindereinrichtungen und Schulen,

aus Wohnungsunternehmen,

Handel und Gewerbe haben die

Möglichkeit, sich mit ihren Bildern

zu beteiligen. Es können

Bilder in der Mindestgröße von

10 x 15 cm über die Schönheit

der Natur und das Wirken der

Jahreszeiten im Stadtteil, markante

Ereignisse, eigene Erlebnisse

und andere Episoden aus dem

Leben und Geschehen im Stadtteil

eingereicht werden. Wettbewerbsbeiträge

können donnerstags

ab 15.30 Uhr im Informations-

und Bürgertreff der BIWA

e.V., Saarmunder Str. 32, mit einer

kurzen Bildaussage abgegeben

werden. Abgabeschluss ist

der 15.1.2009.

Kultur- und Aktionskreis

Zweite Beratung

Ende Februar 2008

(genauer Termin wird mitgeteilt)

Die Bürgerinitiative Waldstadt

lädt hierzu in das Haus der

Begegnung, Zum Teufelssee 20,

ein. Thematik, wie in den Einladungen

vorgegeben, Interessenten,

die sich insbesondere in der

Vorbereitung des Jubiläumsjahres

mit Ideen oder konkreten

Beiträgen, mit einbringen möchten,

sind herzlich willkommen.

Stadtteilbegehung

in der Waldstadt II

05.04.08, 09.30 Uhr

Eingeladen hierzu sind interessierte

Bürger und Vertreter der

Einrichtungen, Wohneigentümer

und Wohnungsunternehmen, Senioren

und Breitband e.V., Verantwortliche

bzw. Vertreter aus

den Bereichen Stadtentwicklung,

Grün- und Verkehrsanlagen,

Ordnung und Sicherheit, Stadtkontor,

STEP u.a.

Treffpunkt: Informations- und

Bürgertreff, Saarmunder Str. 32

Arbeitsgemeinschaft

Kreatives Gestalten

Frau Rödel und Frau Letzel

in der Seniorenfreizeitstätte,

Zum Jagenstein 20

Immer um 14.00 Uhr.

11.02.08 Fadengraphik

25.02.08 Töpfern

10.03.08 Osterbasteln

17.03.08 Glasieren

31.03.08 Leporellos

14.04.08 Energiesterne

„Potsdam und Wasser – Sichten und Gesichter“

Die Ausstellung der besten

Fotos aus dem Fotowettbewerb

2007 „Potsdam und Wasser –

Sichten und Gesichter“ ist noch

bis zum 14. Februar im Bürgerhaus

am Schlaatz zu sehen. Am

Fotowettbewerb des Fotoclubs

Potsdam und des Bürgerhauses

beteiligten sich mehr als 20 Fotografen

mit etwa 250 Bildern. Eine

Jury wählte die 65 besten Arbeiten

aus den vier Wettbewerbsetappen

aus. Mit einer Urkunde

und einem kleinen Geldbetrag

Frühjahrsaktion

in der Waldstadt II

25./ 26.04.08, 09.30 Uhr

Diese traditionelle Frühjahrsaktion

ist eine Arbeitsmaßnahme,

die seit Jahren unter Beteiligung

von Bürgern, Jugendlichen, Einrichtungen

und Schulen, Gewerbe

und Handelseinrichtungen sowie

Organisationen und Vereinen

unter Verantwortung der BIWA

e.V. durchgeführt wird. Um eine

hohe Beteiligung wird gebeten.

Objekte und Projekte werden

rechtzeitig abgestimmt und öffentlich

gemacht.

„Was ist Sache“

Informationsveranstaltungen

und Gesprächsrunden

03.03.08

Thema: Fundmunition und ihre

Fundstätten sind Gefahrenpunkte

– Nachlässigkeit, Leichtsinn,

Kraftmeierei sind schlechte Ratgeber.

Mitarbeiter des Munitionsbergungsdienstesinformieren

und sprechen über Erfahrungen.

Ort: Musikraum

Fontane Oberschule

17.04.08, 19.00 Uhr

Zur Kriminalitätsentwicklung

und anderen sicherheitsrelevanten

Vorkommnissen in unserer

Stadt. Erfahrungen der Arbeit

des Ordnungsamtes und der Poli-

wurden die Preisträger Robert

Kubeler, Detleff Hoffmann und

Katja Gagert bedacht. Eine Anerkennungsurkunde

und einen kleinen

Sachpreis erhielten Anette

Bock, Carsten Ulrich, Hannelore

Gensel und Mario Hoffmann.

zei sowie der Revierpolizistin

über ihre Erfahrungen in der

Waldstadt – Bürgermeinung und

Engagement bei der Umsetzung

von Ordnung und Sicherheit sind

gefragt.

Ort: Haus der Begegnung,

Zum Teufelssee 20.

Fußball FSC Waldstadt

(Sportplatz am Kahleberg)

10.02.08, 14.00 Uhr

FSC-W. Freizeitliga :

SV Rehbrücke 05, II Männer

11.02.08, 15.30 Uhr

FSC-W. D-Junioren :

D-Junioren SV Babelsberg 74

9.03.08, 14.00 Uhr

FSC-W. Freizeitlige :

FC Eintracht

Potsdam West Freizeitliga

Punktspielauftakt

8.03.08, 09.30 Uhr

FSC-W. D – Junioren :

Eintracht Teltow III,

Sportplatz am Kahleberg

15.03,08, 14.00 Uhr

SV Schenkenhorst Freizeitliga :

FSC-W. Freizeitliga,

Sportpl. Schenkenhorst

Das Kammermusikensemble „Arpeggiato“

sorgte für den musikalischen

Glanzpunkt der Vernissage.

Die Energie und Wasser Potsdam

GmbH unterstützte in dankenswerter

Weise als Sponsor das

Projekt. D. Eisert


10

TauZone, Nr. 79

Februar/März 2008

1000 Euro für mehr Medienkompetenz

Die Assistentin der Geschäftsführung

der BC Brandenburg

Capital, Frau Simone Neumann,

übergab am 18.12.07 einen

Scheck an die Medienwerkstatt

Potsdam.

Das Brandenburger Unternehmen

spendete 1000,- EUR

für ein neues, präventives Angebot

zur Förderung von Medienkompetenz

bei Kindern und

Jugendlichen. Die Medienpädagoginnen

der Medienwerkstatt

montags bis donnerstags

14.00 Uhr bis 21.00 Uhr

freitags

14.00 Uhr bis 22.00 Uhr

Kurse:

Mo: 17.00 bis 18.00 Uhr

Step Aerobic

17.00 bis 18.00 Uhr

Sport in der Halle 40

Di: 18.00 bis 20.00 Uhr

Kickboxen

Do: 16.00 bis 17.00 Uhr

Step Aerobic

18.00 bis 20.00 Uhr

Kickboxen

Fr: 20.00 bis 22.00 Uhr

Sport in der Halle 49

sonstige Angebote:

Kicker, Billard, Dart, Tischtennis,

Internet, Gesellschaftsspiele,

Hausaufgabenhilfe, Bewerbungshilfe,

Hilfe bei Problemen

aller Art

möchten mit dem Geld die bereits

im Sommer 2007 begonnenen

Workshops zum Thema

„Handy“ weiter ausbauen.

Warum ist es wichtig, Medienkompetenzprojekte

nun

auch mittels Handy durchzuführen?

Dazu Frau Parthum: „Es

steht längst fest. Das Handy ist

das Multimediagerät der Zukunft.

94 % der Jugendlichen

besitzen ein Mobiltelefon. Kinder

und Jugendliche sollen die

HIP HOP DON`T STOP

– Ein Hip Hop Workshop im alpha

Das war`n mal ein paar Weihnachts-

äh Winterferien, ach was

auch immer.

Vom 07. bis 11. Januar fand

in Zusammenarbeit mit Studenten

der Fachhochschule Potsdam

und der Kammerakademie Potsdam

ein Hip Hop Workshop mit

sieben Jugendlichen statt.

Die beiden Köpfe von Fusion

Records (sprich: Fusion =

deutsch und Records = englisch),

Dennis und Marcel, zeig-

Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten

sowie die

kreativen Potenziale dieser Geräte

erkennen und nutzen lernen.

Ebenso wichtig ist es aber auch

für jeden einzelnen Heranwachsenden,

auf Gefahren, wie zum

Beispiel Kostenfallen oder gesundheitliche

Risiken, angemessen

reagieren zu können. Nicht

zu vergessen, die Fragen des Jugendmedienschutzes

in diesem

Zusammenhang. Wir brauchen

auch im Bereich der mobilen

Mediennutzung starke, selbstbewusste

Kinder, die die auf sie

einwirkenden, schädlichen Angebote

so früh wie möglich erkennen,

sie bestenfalls nicht annehmen

oder sie belästigende

Clips sofort löschen.“

Diese und andere Kompetenzen

vermittelt der neue Handyclipworkshop,

welchen die Medienwerkstatt

den Potsdamer

Jugendeinrichtungen und Schulen

anbietet. Er ist auch für die

pädagogischen Fachkräfte in

Bildungs- und Freizeiteinrichtungen

geeignet. Konkrete und aktuelle

Informationen dazu finden

Sie auf unserer Website:

ten unseren Jungs: Jacob, Felix,

Alex, Georg, Basti, Chris und

Prince in fünf Tagen, wie man

Beats erstellt, eigene Texte

schreibt, Aufnahmen vorbereitet,

Texte rappt, wie das mit der Atmung

und der Pausensetzung

funktioniert bis zur Aufnahme

des Tracks. Aber damit nicht genug.

Ziel des Workshops war es,

Jugendlichen die Scheu vor klas-

Jugend und Schulen

www.medienwerkstatt-potsdam.de

Die Medienwerkstatt ist dienstags

von 10.00 bis 18.00 Uhr,

mittwochs und donnerstags von

10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Ihre Ansprechpartnerinnen

sind Frau Stein und Frau Parthum.

Die Medienwerkstatt wird

durch das Jugendamt Potsdam

gefördert.

Öffnungszeiten

montags nach Vereinbarung

dienstags 10.00 – 18.00 Uhr

mittwochs 10.00 – 17.00 Uhr

donnerstags 10.00 – 17.00 Uhr

freitags nach Vereinbarung

Träger: Förderverein für

Jugend und Sozialarbeit e.V.

Schilfhof 28a 14478 Potsdam

Telefon: +49 331 810 140

Telefax: +49 331 810 216

www.medienwerkstattpotsdam.deinfo@medienwerkstattpotsdam.de

sischer Musik zu nehmen. Hier

kam die Kammerakademie ins

Spiel. Mitschnitte ihres Konzertes

von Mozart 40ter wurden gesampelt

und „berappt“. Herausgekommen

ist etwas, wie soll ich

sagen, Einzigartiges und Wundervolles.

Wen es interessiert, der

schaut unter:

www.jugendclub-alpha.de.

Tabea Mielke


TauZone, Nr. 79

Jugend und Schulen Februar/März 2008

11

Kinderklub

„Unser Haus“

Mo-Fr

13-18 Uhr

geöffnet!

Projektangebot für Schulklassen,

Hortgruppen und unterrichtsbezogene

Kurse zum Thema Kunst

Sehr geehrte Kolleginnen und

Kollegen, wir möchten Ihnen zur

Unterstützung Ihres Unterrichts

anbieten, mit Ihren Schülern

Projekttage/Werkstattage in unserer

Einrichtung zu besuchen.

Seit Mai 2007 steht Frau Irina

Moisseva zur Verfügung, Projekte

und Kurse im Bereich Kunst

und Kunsterziehung nach Ihren

Vorstellungen mit den Schülern

durchzuführen.

Frau Moisseva ist gelernte

Bühnenbildnerin und gestaltete

in jüngster Vergangenheit Kinder-Kunstkurse

in einem Potsdamer

Kindertheater.

Die Angebotspalette ist frei

verhandelbar und kann beinhalten:

Seidenmalerei, Pappmaché,

Druckverfahren, Gipsarbeiten,

Tonarbeiten, Kreidezeichnen, Ölmalerei,

Aquarellkunst,...)

Exemplarisch wird hier ein

mögliches Kurs-Konzept vorgestellt:

Pappmaché-Masken

1. Kinder stellen sich vor und

erzählen, was sie schon im

Theater für Charaktere erlebt

haben. Habt ihr Masken im

Theater gesehen – wie sahen

sie aus? Welchen Eindruck

haben sie gemacht?

2. Eine Variante: Pappmaché-

Masken der eigenen Gesichter

mit Gipsmaske als Grundlage

fertigen

3. Charakter ausbilden durch

Rollenspiele

4. Anschließend den im Rollenspiel

ermittelten Charakter als

Modell aus Ton modellieren

5. Anhand der Tonmodelle Weiterarbeiten

an den Masken

mit Pappmaché

6. Bemalen/Polieren oder Bekleben

der Masken (Stoffreste,

Leder, Schleifpapier,...)

Gesamt: 6 Unterrichtseinheiten

je 90 Minuten

Für weitere Informationen

bzw. Anmeldungen stehen Ihnen

Frau Gerlach und Frau Sujata

zur Verfügung.

Zu Gast: „Chilli“ – das kleine

Chamäleon vom Chill out. e.V.

und Susanne Ehrler

Eingeladen sind Kinder und ihre

Familien!

Am Samstag, 23. Februar 08,

11.00-15.00 Uhr

Bringen Sie gerne eine Kleinigkeit

für unser Frühstücks-Buffet mit!

Petra Gerlach,

Stephan Metze, Grit Sujata

Ferien im Kinderklub

Sportliche Aktionen und das

Training der Stimme war unser

Motto in den Ferien.

Neben dem täglichen Singen mit

unserer neuesten Errungenschaft,

dem „Sing Star“, besuch-

ten wir auch die Sporthalle, gingen

klettern oder glänzten beim

Darttunier. Großer Höhepunkt

war der Besuch im Kino. So etwas

wie Langeweile gab es bei

uns nicht. Die Kinder nahmen

mit großer Begeisterung an unseren

täglichen Aktionen teil und

erfreuten sich an unserem Ferienfrühstück.

Ständige Angebote:

Täglich in der Kreativwerkstatt:

Irina bastelt mit euch bei einer

Tasse Tee Fensterschmuck, Winterhütten

und Schneemänner zum

Aufessen,....und was ihr wollt!

Mit Stephan könnt ihr Windmühlen

und andere kleine Modelle

bauen.

Täglich in der Infoteria:

Offenes betreutes Internetangebot

mit Stephen und Lukas

Tafelrunde, täglich 16.00 Uhr

Gut gemacht

- Kinder der Fröbelschule

Es ist noch nicht lange her, da

bezogen die Kinder der Fröbelschule

ihr jetziges Schulgebäude

in der Straße Zum Teufelssee. Als

ich dieser Tage hier zu tun hatte,

fielen mir im Treppenhaus zwei

von den Kindern gefertigte Bilder

auf, auf dem der Teufelssee mit

dem versunkenen und von Teufeln

bewachten Goldschatz zu erkennen

war. Warum ich das

schreibe, wird man fragen. Für

mich ist das ein Beweis dafür, dass

sich die Kinder der Fröbelschule,

obwohl sie hier erst kurze Zeit

zur Schule gehen, schon sehr

schnell und wie man sieht, auch

erfolgreich darum bemühen, die

Geschichte der Waldstadt und das

um sie herum zu ergründen. Der

Wert der Bilder wird deutlich,

wenn man die folgenden auf den

Teufelssee bezogenen Sagen gelesen

hat. Aus den verschiedenen

Sagen um den Teufelssee, möchte

ich zwei hervorheben.

Die Sage um den Franzosengraben

– Nach dem Sieg Frankreichs

1806 bei Jena und Auer-

stedt flüchteten die preußischen

Truppen und versenkten ihre

Kriegskasse im Teufelssee aus

Angst vor den nachrückenden

französischen Truppen. Nachdem

dieses den französischen Truppen

bekannt wurde, schaufelten sie

auf Befehl Napoleons einen Graben,

um das Wasser des Sees abzulassen.

Dies gelang aber nicht

und die Kriegskasse konnte auf

Grund der großen Tiefe nicht gehoben

werden. Noch heute heißt

der Weg „Franzosengraben“.

Die Sage vom Teufelssee – Viele

Menschen versuchten den

Schatz zu heben. Bei einem

furchtbaren Gewitter schlug der

Blitz ein, die Wasseroberfläche

teilte sich und der Teufel fuhr in

den See ein. Er bewacht seither

den Schatz. Will man ihn haben,

muß man „Teufel, Teufel komm

heraus“ rufen. Dann erscheint er

und ist zu Diensten. Bedingung:

Es muß jemand sein, der noch nie

in seinem Leben geschwindelt

hat. Daran aber ist das Heben des

Schatzes bisher gescheitert.

Die Ferienfahrt 2007

Frau Gäßner und Herr Brunn

waren für eine Woche mit 17

Kindern in Mirow. Es waren acht

Mädchen und neun Jungen.

Wir haben sehr viel erlebt. Wir

waren oft baden, wandern und

reiten. Wir haben viel Volleyball

gespielt, sind Tretboot und Go-

Kart gefahren. Die Köche unserer

Unterkunft haben jeden Tag etwas

Anderes gekocht, z.B. Nudeln,

Fisch mit Soße, Milchreis. Das

Frühstück war auch sehr lecker.

Zukunftstag

Auch in diesem Jahr findet

wieder in Brandenburg ein Zukunftstag

für Jungen und Mädchen

in Brandenburg statt. Der

Zukunftstag am 24. April 2008

bietet Jugendlichen bereits zum

fünften Mal die Gelegenheit, ins

Berufsleben hineinzuschnuppern.

Schülerinnen und Schüler der

sechsten bis neunten Klasse können

an diesem Tag verschiedene

Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten

kennen lernen, die

für sie immer noch eher unty-

Am Abend war das Billardspielen

sehr beliebt. Wir wohnten

in Vierbettzimmern, die sehr

schön ausgestattet waren. Am

letzten Tag haben wir eine Disco

veranstaltet, zuvor hatten wir

gegrillt.

Die Busfahrten waren sehr angenehm.

Die Woche war sehr

schön Dank unserer netten Betreuer.

Jennifer Geneit Kl. 6a,

Weidenhof-Grundschule

pisch sind, z.B. technische Berufe

bei Mädchen und Berufe aus dem

Sozial- und Gesundheitswesen

bei Jungs. Mittlerweile bieten

einige Schulen den Besuch bei

den verschiedenen Firmen und

Einrichtungen als Projekttag an,

aber eben nicht alle. Wer sich

trotzdem für diesen Tag und das

Kennenlernen eines bestimmten

Berufsfeldes interessiert:

www.zukunftstagbrandenburg.de

oder kommt im Jugendclub

alpha vorbei. Tabea Mielke


12

TauZone, Nr. 79

Februar/März 2008

Eine Legende

feiert Geburtstag

Der Lippenstift wird dieses

Jahr 125 Jahre alt und ist doch

so jung in seiner Nutzung und

Wirkung. Rote Lippen sind immer

noch der Inbegriff für

Schönheit und Erotik. 1883 gab

es das erste Lippenrot, zunächst

nur als Ladenhüter, mauserte er

sich zum Weltstar. Heute ist er

einer der meist verkauften Kosmetikartikel

der Welt.

Der älteste Fund eines Lippenstiftes

stammt aus dem Jahr

3500 v. Chr.

und wurde

bei Ausgrabungen

in der

sumerischen

Stadt Ur entdeckt.Nofretete

und auch andere

Königinnen

schminkten sich

den Mund rot,

aber auch bei Männern,

vor allem

Kriegern waren gefärbte

Lippen durchaus

üblich. Viele Überlieferungen

beweisen das.

Keiner konnte aber mit

dem Erfolg rechnen, als die

Lippenfarbe, nun in Stiftform

eingewickelt in Seidenpapier,

1883 auf der Kolonialausstellung

der Pariser Parfümeure, die der

Weltausstellung zugeordnet war,

das Licht der Welt erblickte.

So sündhaft wie er zu der damaligen

Zeit war und nur „leichte

Frauen“ ihn benutzten, so weit

verbreitet ist er heute und man

sagt, jedes Jahr „verschwendet“

eine Frau mindestens drei Lippenstifte.

(Männer werden sagen:

Was, nur drei?, wie gesagt,

rein statistisch)

Gar nicht reizvoll:

D I E R E I Z B L A S E

Wen heftiger Harndrang mehr

als achtmal am Tag zur Toilette

treibt - vier bis fünfmal gelten als

normal - der leidet möglicherweise

an einer Reizblase. Meist sind

es Frauen, die davon betroffen

sind, denn ihre Harnröhre ist ca.

4 cm kürzer als die männliche.

Andere anatomische Gegebenheiten

spielen ebenfalls eine Rolle,

so dass Erreger schneller den

Weg in die Harnblase finden. In

unkomplizierten Fällen, wenn

kein Fieber, Schüttelfrost, dumpfe

Schmerzen in der Nierengegend

sowie Krämpfe beim Wasserlassen

auftreten, ist Hilfe in Eigenregie

durchaus möglich. Ein

Warnzeichen ist ein leicht ziehender

Schmerz in der Harnröhre

beim Wasserlassen. Hier bringen

Tropfen und vor allem auch Tees

aus der Apotheke schnelle Hilfe.

Spätestens nach 5 Tagen sollte die

Eigentherapie den gewünschten

Erfolg erzielt haben. Ansonsten

ist dringlich ein Arzt zu Rate zu

ziehen, da die Keime sonst die

Nieren befallen könnten. Besonders

Kinder und Männer sollten

schnell einen Arzt aufsuchen,

auch Schwangere und Diabetiker.

Generell heißt es: Ohne Wasser

läuft nichts! Viel trinken, regelmäßig

die Blase entleeren, um

Keimen keine Chance zu geben.

Auch Wärme ist ratsam und Bettruhe,

dann kann sich der Körper

schneller erholen. Unterkühlung,

z.B. nasse Badebekleidung, unbedingt

vermeiden!

Psychische Ursachen, wie

Stress, Aufregung, Überforderung

oder Ängste, können auch

Ursachen für eine Reizblase oder

Dranginkontinenz sein. Damit

Sie wieder ungereizt lachen können,

lassen Sie sich in der Apotheke

beraten, wir sind für Sie da.

Ihre Apotheke am Schlaatz

Hilfe bei der Erstellung meiner Steuererklärung

Wer darf mich eigentlich beraten?

Der Gesetzgeber ist hier sehr

konsequent. Er beharrt darauf,

diesen Part Rechtsanwälten, Notaren,

Wirtschaftsprüfern oder

Steuerberatern zu übertragen.

Die kleine Hilfe für Jedermann

bieten die Lohnsteuerhilfevereine

(LHV) im Rahmen ih-

So wechselhaft die Geschichte

des Lippenstiftes ist, so unterschiedlich

sind die Materialien

und Texturen. Für jede Frau, jeden

Modetrend, auch in Abstimmung

auf den passenden Nagellack

ist eine Farbe dabei. Die

Kosmetikindustrie hat ihren

Liebling gefunden, ob in matt,

glänzend, schillernd, mit Goldoder

Silberpartikeln.

Heutzutage wird dem Lippenstift

auch noch die Funktion

der Pflege übertragen. Feuchtigkeitswirkstoffe,

Lichtschutzfilter,

Vitamine, Honig, Öle und natürliche

Wachse bieten ausreichend

Schutz und geben auch Lippenfältchen

keine Chance. Für sehr

lange Haltbarkeit auf den Lippen,

gibt es die sogenannten

Long-Lasting-Lippenstifte, die

halten und halten und halten.

Sollte eine Frau aber

unter allergischen Reaktionen

leiden, so ist

für sie der rote Mund

aber auch kein Tabu.Kosmetikerinnen

empfehlen

Permanent Make

up für die

Lippen, auch in

unterschiedlichen

Farben. Lassen Sie sich beraten!

Feiern wir ihn nun als sinnlichstes

Make up und Herzlichen

Glückwunsch!

Alles Gute für das neue Jahr –

Liebe, Harmonie, Freundschaft,

Erfolg, Freude, Gesundheit -

wünscht Ihnen ganz herzlichst

Ihre Isa Görner - Kosmetikerin,

Fußpflegerin, Visagistin

- Inhaberin der beautyOASE,

Schilfhof 20,

im Friseursalon Mahlow

rer Mitgliedschaft. Mitglied im

Lohnsteuerhilfe-Verein zu sein

oder zu werden hat verschiedene

Vorteile.

Man muss seine Einkommenssteuer

– Erklärung jährlich

nicht zwingend bis zum 31. Mai

abgegeben haben.

Service und Gesundheit

Zum anderen muss man sich

nicht mit steuerlichen Neuerungen

befassen, die für die jeweilige

Erstellung seiner Einkommenssteuererklärung

nötig sind.

Das sollte dann die steuerliche

Fachkraft umfassend beherrschen,

die in Ihrer Beratungsstel-

le vielfältige Fragen beantwortet.

In unserem Folgebeitrag widmen

wir uns den Fristen im Steuerrecht!

Frank Abt,

Beratungsstellenleiter

Lohnsteuerberatungs-Union,

Beratungsstelle Am Nuthetal 10,

14478 Potsdam, Tel. 8714091


Aus den Stadtteilen

Rückblick der Kita „Zauberwald“ ins Jahr 2007

In der letzten Ausgabe waren

wir nicht vertreten... WARUM?

Weil bei uns im letzten Quartal

2007 nur noch gefeiert wurde.

Einige meinen, das ist nichts

Neues, aber so oft feiern, ist auch

für uns ganz schön viel.

Den Anfang machte: Silberhochzeit?

... oder Herzlichen

Glückwunsch, die „Pubertät“ ha-

ben wir sehr gut überstanden und

sind jetzt junge Erwachsene!

Egal, die Kita „Zauberwald“

hatte am 18.10.2007 ihr 25-jähriges

Bestehen und lud alle herzlich

ein, mitzufeiern.

Das Team und seine Leiterin,

Frau Trantow, haben für die Kinder

viele schöne Besonderheiten

organisiert, unter anderem Pony

reiten, Hüpfburg, Grillen im

Garten. Im ganzem Haus wurde

mit den Kindern gebastelt, geschminkt

und getanzt.

Am 26.10.07 fand der alljährliche

Herbst-Arbeitseinsatz in der

Kita statt. Viele fleißige Eltern,

Mitarbeiter, Onkel, Tanten und

Großeltern haben gemeinsam den

Garten auf die „Winterruhe“ bzw.

den Schnee vorbereitet. Die

Schlitten sind auf Warteposition

und die letzten Blätter wurden für

unsere Waldtiere als Winterquartier

zu kleinen Bergen aufgeschichtet.

Dann kam die Zeit der Überraschungen

und strahlenden Augen.

Die Zeit, die von den meisten

Kindern genauso erwartet

wird wie der Geburtstag, ist die

Weihnachtszeit. Das Team der

Kita „Zauberwald“ war bei dem

Nikolaus, Weihnachtsmann und

deren fleißigen Helfern. Die Eltern

unterstützen die Erzieher in

einem gemeinsamen Bastelabend

bei den Vorbereitungen für den

Advent. Viele Überraschungen

waren für die Kinder des Zauberwaldes

geplant worden: z.B. Theater-

und Kinobesuche. Erzieher

spielten selbst ein Weihnachtsmärchen

für die Kinder „Frau

Holle“. Der Weihnachtsmann

kam auch vorbei. Wir schmückten

einen Weihnachtsbaum für

die Tiere im Wald. Ein Elternkaffee

im Hort wurde für einen

13

Tag eröffnet und die Kinder zeigten,

was sie musikalisch schon

können. Im Haus duftete es nach

Bratäpfeln und Plätzchen.

Nun schauen wir nach Vorne.

Wir fangen das Jahr 2008 ganz

langsam an und hoffen auf viele

schöne Stunden mit Schneeballschlacht,

Schneemannbauen und

Schlittenfahren. Wenn wir genug

haben, dann werden wir mit einem

tollen Fasching den Winter

„laut“ vertreiben.

Wir möchten im 1. Quartal

den Kindern Sitten und Gebräuche

aus anderen Ländern näher

bringen um und hoffen, dass uns

vielleicht SIE, lieber Leser, dabei

unterstützen.

Waldwanderung führte zum Forsthaus Templin

Zu einer Winterwanderung

hatte die Bürgerinitiative Waldstadt

geladen. Die regnerische

Witterung war nicht gerade einladend.

Dennoch trafen sich, wie

vorgesehen am Sonntag, dem

20.01.08, um 13.15 Uhr eine

Gruppe Männer und Frauen um

gemeinsam vom neuen Kletterturm

aus die Wanderung in Richtung

des „Forsthaus Templin“

anzutreten. Einige der Teilnehmer

vermochten sich noch sehr

gut an die Winterwanderung des

letzten Jahres, etwa um die gleiche

Zeit, zu erinnern. Herrlicher

Sonnenschein und trockene Wege,

ließen den 70 Teilnehmern

von damals die Wanderung mit

Picknick zu einem schönen Erlebnis

werden. An diesem Sonntag

blieb uns leider das schöne

TauZone, Nr. 79

Februar/März 2008

Wetter verwehrt. Allen Wetterunbilden

zum Trotz ging es zunächst

entlang des Caputher

Heuwegs vorbei am Gestell in

Richtung B 2 und Nesselgrund

bis zum Forsthaus Templin. Wenn

auch im Vergleich zu 2007 nur eine

kleine Gruppe, bot sie umso

mehr die Gelegenheit zu kurzen

Gesprächen über das Gesehene:

vorbereitete Nutzholzstapel, Spuren

von Waldtieren, Verlauf der

Waldwege, Rastplätze und noch

nie gelaufene Wege wie im Bereich

Nesselgrund. Die gute Zeitberechnung

ermöglichte eine

Pause mit Kaffee und Kuchen

und dann ging es auf Grund des

Wetters, vorzugsweise mit dem

Bus 607 zurück zum Hauptbahnhof

nach Potsdam.

K. H. Rothkirch


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TauZone, Nr. 79

Februar/März 2008

Freunde der russischen Kultur

Kulturelle Traditionen prägen

Menschen. Wer die Kultur seiner

Heimat pflegt und fest in ihr verwurzelt

ist, kann sich neuen Kulturen

öffnen. Wer die eigene und

die Kultur seiner Nachbarn kennen

und verstehen lernt, kann

aus Toleranz aktive Integration

werden lassen. Diese Überlegungen

bildeten den Ausgangspunkt

für die Idee, im Haus der Generationen

und Kulturen einen

Freundeskreis der russischsprachigen

Kultur ins Leben zu rufen.

Fünfzehn Teilnehmer mit russischer

Muttersprache kamen

Mitte Januar im Milanhorst zusammen

und vollzogen die

Die Kita Nuthespatzen zieht

ab Februar 2008 vorübergehend

bis zum Dezember 2008 in das

ehemalige Sozialpädiatrische Zentrum

(Klinikum E. von Bergmann/Aue),

Hubertusdamm 50,

Am Stern.

Neben der bereits bestehenden

Kita unseres Trägers, Diakonisches

Werk Potsdam e.V., haben

wir Räume und einen großen

Spielplatz erhalten. Unsere Kinder

werden sich schnell dort einleben

– wir sind uns da sicher.

Fast ein ganzes Jahr wird dann

unsere Kita innen und außen sa-

Gründung des Freundeskreises.

In lockeren Gesprächsrunden,

mit Veranstaltungen und Kursen

soll künftig Wissenswertes aus

Kunst und Literatur, über Land

und Leute ausgetauscht und vermittelt

werden. Die russische

Kultur soll gefördert und auch

interessierten Deutschen nahe

gebracht werden. Dafür wird es

russischen Deutschunterricht

und deutschen Russischunterricht

geben, es wird gemeinsam

gefeiert, gekocht und gebacken.

Die Leitung des Gesprächskreises

hat Frau Dr. Nina Fjodorowna

Brederlow übernommen.

Sie kam vor 41 Jahren nach ih-

Für Jeden etwas!!!

Die Narren waren los! Am

17.1.08 feierten Menschen mit

und ohne Behinderungen im

Bürgerhaus am Schlaatz einen

vom Haus der Begegnung organisierten

Fasching. Besonders

das Programm des LKC hat wie

jedes Jahr alle begeistert. Die

Funkengarde und das Männer-

ballett waren die Höhepunkte

des Nachmittags! Aber auch alles

andere hat den Besucherinnen

und Besuchern viel Spaß gemacht.

Nach diesem stimmungsvollen

Fasching stehen auch wieder

ernsthafte Themen auf dem

Veranstaltungsplan des Hauses

der Begegnung.

Umzug der Nuthespatzen

niert. Wir freuen uns auf diese

Runderneuerung und haben dann

sogar einen Personenfahrstuhl für

unsere Kinder mit Rollstuhl.

Wir nehmen natürlich auch in

der Zeit am Stern Kinder aus

dem Schlaatz auf und freuen uns

über einen Kontakt.

Einmal wöchentlich wird es

eine Sprechstunde im Schlaatz/-

Familienzentrum, Bisamkiez 26

geben (voraussichtlich dienstags

Vormittag 9.00 – 11.00 Uhr).

Wir freuen uns über den Kontakt

mit neuen Eltern. Tel.: 8710038

Frank Münzner

rem Studium im damaligen Leningrad

durch ihre Heirat nach

Deutschland. Als Dolmetscherin,

Übersetzerin und Dozentin ist sie

in beiden Kulturen gleichermaßen

heimisch.

Das erste Treffen stand im

Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens.

Man tauschte sich

darüber aus, welche Gründe und

Motive den Ausschlag gaben, die

alte Heimat zu verlassen und einen

Neuanfang in Deutschland

zu wagen, welche Hoffnungen

sich für den Einzelnen damit verbanden

und welche Gedanken,

Erlebnisse und Erfahrungen sie

heute bewegen.

Sicher haben viele von Ihnen

auch schon überlegt: „Was wird

mit mir, wenn ich auf Grund eines

Unfalls oder einer schweren

Erkrankung nicht mehr selbst

entscheiden kann?“ Zu dieser für

alle so wichtigen Frage spricht

Frau Henke von der örtlichen

Betreuungsbehörde der Stadt

Potsdam am Dienstag, dem 19.

Februar, um 15.00 Uhr im Haus

der Begegnung. Die Besucher erfahren

das Wichtigste zu einer

Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung.

Aber auch das Vergnügen soll

weiterhin nicht zu kurz kommen.

Alle Frauen laden wir am 10.

März zu unserem Frauenfrühstück:

„Wir pfeifen auf die Männer“

ein. Frau Zengert wird uns

„was pfeifen“. In gemütlicher

Aus den Stadtteilen

Bestandteil des neuen Freundeskreises

der russischsprachigen

Kultur wird auch der Filmclub

im Milanhorst sein, der seit

Oktober 2007 in loser Folge russische

Filmklassiker präsentiert.

Im Anschluss an das Gespräch

wurde die beliebte sowjetische

Krimikomödie „Beregis Avtomobilia“

von 1966 in ihrer Originalfassung

aufgeführt.

Wer Lust hat, den Freundeskreis

kennen zu lernen und ihn

aktiv mitzugestalten, ist herzlich

dazu eingeladen. Informationen

gibt es im „Haus der Generationen

und Kulturen“, Milanhorst 9

Tel.: 55 041 69. F. Reinsch

Runde haben die Besucherinnen

Zeit, sich zu entspannen und

verwöhnen zu lassen. Wir bitten

um Anmeldung unter 2702926!

Unkostenbeitrag 1 EUR.

Über alle anderen Veranstaltungen

können sich Interessierte

ebenfalls unter dieser Nummer

informieren. Tannert


Aus den Stadtteilen

Die Biber an der Nuthe sind wieder da!

Biber waren früher in unserer

Gegend weit verbreitet, was sich

auch in der Namensgebung

widerspiegelt. So stammt der

Name Babelsberg von slawisch

[bobr] = Biber über Buberow,

Babertsberg usw. ab. Die Biber

waren wegen ihres wohlschme-

ckenden Fleisches und wärmenden

Pelzes begehrt. Der Große

Kurfürst musste sie sogar schützen,

aber sicherlich nur aus Eigennutz.

Seit Friedrich II. waren

sie ungeschützt und wurden nach

und nach vollkommen ausgerot-

Eine unendliche Geschichte

– die Gaststätte im Bürgerhaus

Seit Juli 2005 steht die Gaststätte

im Bürgerhaus leer. Drei

kommerzielle Pächter hatten in

den Jahren davor versucht, die

Räume mit einem attraktiven

gastronomischen Angebot zu fülle.

Doch war es ihnen nicht gelungen,

die Gaststätte wirtschaftlich

zu betreiben.

Im Gegensatz zum Hauptgebäude

des Bürgerhauses wurde

die Gaststätte im Jahr 2000 nicht

von Grund auf saniert, sondern

nur mit neuer Technik ausgestattet.

Doch erinnern sich ehemalige

Besucher vielleicht noch daran,

dass es an den Fenstern ständig

zugig war und die Heizungsanlage

nur „schwächlich“ gewärmt

hat.

Die Zeit des Leerstandes ist jedoch

nicht ganz tatenlos vergangen.

Mit dem Internationalen

Bund hat sich ein neuer Interess-

tet. Vor drei Jahren sind sie in

der Nutheaue im Flächennaturdenkmal

Alter Nuthelauf zwischen

Nuthe und Nuthestraße

auf der gegenüberliegenden Seite

vom Schlaatz wieder aufgetaucht

und haben sich zu einer Familie

entwickelt. Seit letztem Herbst

holen sie sich auch ihre Nahrung

von jungen Pappeln am

Nuthedeich. Die Pappeln legen

sie selbst bei Stammdurchmesser

von 13 cm innerhalb von drei

Nächten um und vertilgen dann

zunächst die jungen Triebe der

Krone und holen sich innerhalb

weniger Tage alle Zweige sowie

die Rinde, so dass nur der weitgehend

geschälte Stamm übrig

bleibt. Fünf Jungpappeln sind

schon „erlegt“.

Die Biber sind in Brandenburg

an vielen Stellen im Vormarsch,

was ein ermutigendes

Anzeichen für den Zustand unserer

Umwelt ist. Es wird zurzeit

mit 2200 Individuen in Brandenburg

gerechnet. Und es ist schön,

dass sich einige von ihnen wieder

ganz in unserer Nähe wohl fühlen.

Wir sollten aber auch alles

tun, dass wir sie in ihrer Entwicklung

nicht stören.

Bitte! Betreten des Flächennaturdenkmals,

auch bei gefrore-

ent mit neuem Konzept gefunden.

Der Internationale Bund ist

ein bundesweit tätiger Verein, der

in Brandenburg unter anderem

Begegnungshäuser, Jugendclubs

und Ausbildungsstätten betreibt.

In Potsdam werden z.B. in der

Heinrich-Mann-Allee Jugendliche

und Erwachsene auf einen

beruflichen Einstieg im Hotelund

Gaststättengewerbe vorbereitet.

Vor diesem Hintergrund besteht

Interesse, die Gaststätte im

Bürgerhaus zu entwickeln.

Seit Frühjahr 2007 laufen die

Verhandlungen mit Hoch- und

Tiefphasen zwischen dem Kommunalen

Immobilienservice der

Stadt Potsdam und dem International

Bund. Doch jetzt steht der

nächste entscheidende Schritt bevor.

In den nächsten Wochen soll

die notwendige Grundsanierung

nem Boden, ist nicht statthaft.

Und Hunde dürfen schon gar

nicht frei herumlaufen. Erfreuen

wir uns an den Spuren der Bibertätigkeit

vom Wanderweg aus,

der auf dem Deich der Babelsberger

Seite entlang der Nuthe

verläuft. Hans-J. Paech

begonnen werden. Wenn diese

abgeschlossen ist, kann ein Mietvertrag

abgeschlossen werden

und der Innenausbau beginnen.

TauZone, Nr. 79

Februar/März 2008

15

Dann kann, wenn nichts mehr

dazwischen kommt, die Gaststätte

im Jahr 2008 neu eröffnet

werden kann. B. Rehbehn


16

TauZone, Nr. 79

Februar/März 2008

Unser Telegraphenberg könnte

auch Schanzenberg heißen? Von Hans-Jürgen Paech

Vor 175 Jahren wurde auf

unserem Telegraphenberg die

Station 4 der Optischen Telegraphenlinie

Preußens errichtet,

woraus sich die Herkunft des

heutigen Namens (seit 1867 erst

offiziell) sinnvoll ableiten lässt.

Aber es gab auf dem Berg knapp

20 Jahre vorher umfangreiche

Arbeiten, die in knapp zwei Monaten

des Jahres 1813 zur Verteidigung

gegen Napoleon notwendig

waren und das Gepräge des

Berges weitaus stärker veränderten

als die spätere Telegrafenstation,

zumal dabei der Wald großflächig

gerodet werden musste.

Preußen hatte am 3. Mai 1813

die Schlacht bei Großgörschen

verloren und Napoleon bedrohte

ernsthaft Berlin. Potsdam spielte

für den geplanten Verteidigungsring

um Berlin als Nuthelinie eine

entscheidende Rolle. Dabei war

der südwestliche Zugang zu Potsdam

durch ein Schanzensystem

und Überflutung der Nutheaue zu

sichern. Wir wollen uns hier auf

die Verschanzungen beschränken,

die sich über den jetzigen Telegraphenberg

auf eine Gesamtlänge

von etwa 2,5 km vom Alten

Friedhof (damals noch neu) bis

zum Tornow erstreckten (Karte).

Bisher lagen darüber nur historische

Beschreibungen und

sehr unvollständige Angaben in

Karten des 19. Jahrhunderts vor,

die keine genaue Lokalisierung

der gesamten Anlagen ermöglichten.

Unlängst konnte eine

Karte in der Staatsbibliothek

Berlin gefunden werden, die mit

einer vermutlich nachträglichen

Datierung ca. 1810 die Position

aller Schanzen genau widerspiegelt.

Das Verteidigungssystem

bestand aus zwei eng hintereinander

angeordneten Gürteln von

Holzverhauen und zehn Erd-

schanzen. Die Arbeiten an dieser

Verteidigungsanlage begannen

Mitte Mai 1813 mit Zivilpersonen

aus Potsdam und Umgebung

und verliefen zunächst recht

zögerlich. Seit Beginn des Waf-

fenstillstands ab 4. Juni 1813

konnte allerdings auch Militär

eingesetzt werden, so dass das

Schanzensystem Ende Juni zwar

nur notdürftig errichtet, aber immerhin

funktionstüchtig war.

Zu Kämpfen mit den Truppen

Napoleons kam es in Potsdam

nicht. Die entscheidende Schlacht

wurde am 23. August 1813 bei

Großbeeren von den verbündeten

Russland und Preußen erfolgreich

geführt und damit war

die unmittelbare Gefahr für Berlin

im Wesentlichen gebannt.

An dem Schanzensystem wurde

trotzdem bis März 1814 noch

weiter gebaut. Aber im Mai

1814 war es beseitigt. Die Erdschanzen

wurden dabei nur notdürftig

eingeebnet, so dass einige

Reste bis jetzt erhalten blieben.

Die Hauptschanze war offensichtlich

am höchsten Punkt,

später Telegraphenberg genannt.

Reste dieser Schanze konnten

2007 nachgewiesen werden. Bei

Ausschachtungsarbeiten unter

der so genannten Photokuppel

(A32) lag über der Stauchmoräne

ein Bodenhorizont, der

noch Reste von verbranntem

Strauchwerk als Holzkohlebröck-

chen enthielt und die Grenze zum

überlagernden Schanzenschutt

bildet.

Andere Reste von Schanzen

finden sich im Neuen Friedhof

(Foto) und an der Michendorfer

Chaussee. Beim Bau der Schanzen

wurden auch natürliche Erhebungen

(Bereich der jetzigen

Paetowstraße) genutzt oder auf

schmalen Kuppen Gräben aus-

Historisches

gehoben (nahe Michendorfer

Chaussee), die auch Schutz boten.

Die Anordnung der Schanzen

an der Michendorfer Chaussee

ist sternförmig, was zweifellos

zu dem Begriff Sternschanze

geführt hat. Dementsprechend

war später das gleichnamige

Forsthaus (1846 bis ~1970) und

ist jetzt noch ein Kleingartenverein

benannt. Am Nordostende

der Schutzbauten bot die vorhandene

Friedhofsmauer eine

gute Verteidigungsmöglichkeit.

Trotz der unübersehbaren Änderungen

auf dem jetzigen Telegraphenberg

gab es damals keinen

Versuch, den Berg mit der

Hauptschanze Schanzenberg zu

nennen. Das ging auch nicht,

denn der Name war schon vergeben,

auf der o.a. Karte von 1810

war schon ein Schanzenberg ca.

1,3 km südlich eingezeichnet.

Wer mehr zu den hier kurz

skizzierten neuen Erkenntnissen

zur Geschichte des Telegraphenberges

erfahren möchte, wird

zum 27. Vortrag im Rahmen der

Stadtgeschichte für Jedermann

am 26.02.2008 um 19.00 Uhr

herzlich ins Bürgerhaus eingeladen!

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