BEST AGER- ALT WAR GESTERN

MediaplanetVerlagDeutschland

EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON MEDIAPLANET

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BEST

AGER

ALT WAR GESTERN

NICHT VERPASSEN

Technische Mobilität

Wie Best Ager durch aktive und

selbstbestimmte Kommunikation

am digitalen Leben teilhaben.

Seite 07

Immobilienrente

Deal für die Altersvorsorge.

Seite 13

Kontinenz

Pflanzlich gegen eine

vergrößerte Prostata.

Seite 19

„Das Alter ist

nur eine Zahl“

Schauspielerin Uschi Glas (77)

hat ihre jugendliche Leichtigkeit

nie verloren. Wie ihr das gelingt

und was ihr wirklich am Herzen

liegt, erzählt sie im Interview.


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VERANTWORTLICH FÜR DEN

INHALT IN DIESER AUSGABE

Miriam Zaakane

Diese Veröffentlichung

wirft einen

genauen Blick auf

die ganz besondere

Zielgruppe der über

60-Jährigen. Wer

sind die neuen Best

Ager, was macht

sie aus und was

beschäftigt sie?

IN DIESER AUSGABE

Dem Alter

die Zukunft sichern

Menschen ab 50 sind heutzutage aktiver denn je. Sie nutzen den

technischen Fortschritt, um sich das Leben so angenehm wie möglich zu

machen, und tun etwas für die Gesundheit, um länger fit zu bleiben. Reisen

stehen genauso auf dem Programm wie Investitionen in Haus und Garten.

19

Dr. Stephanie Panier

vom Max-Planck-Institut spricht

über die Biologie des Alterns.

Senior Project Manager: Miriam Zaakane

Geschäftsführung: Richard Båge (CEO), Philipp Colaço

(Managing Director), Franziska Manske (Head of Editorial &

Production), Henriette Schröder (Sales Director) Designer:

Elias Karberg Mediaplanet-Kontakt: redaktion.de@

mediaplanet.com Coverbild: Roberto Ferrantini

Alle Artikel mit der Kennung „in Zusammenarbeit mit“

sind keine neutrale Mediaplanet-Redaktion.

facebook.com/MediaplanetStories

@Mediaplanet_germany

Gerhard Fieberg

Vorstandsvorsitzender

der

Deutschen

Seniorenliga

Mit dem erworbenen Vermögen

gehen sie sehr bewusst um.

Kinder und Enkel werden

unterstützt, Geldanlagen

getätigt oder Renovierungen durchgeführt;

manchmal auch an „Leib und Seele“. Nie

zuvor waren ältere Menschen so aktiv,

aufgeschlossen und informiert wie heute.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht,

den Menschen ab 50 nicht nur Wege zum

gesunden Älterwerden aufzuzeigen. Wir

tragen auch ihrem Bedürfnis Rechnung,

in der modernen Gesellschaft am Ball zu

bleiben. Die gemeinnützige Seniorenliga

macht sich auch dafür stark, dass Menschen

ab 50 partnerschaftlich mit der

jüngeren Generation zusammenleben,

die Gesellschaft aktiv mitgestalten, ihre

Erfahrungen weitergeben und gemeinsam

etwas bewegen können.

Informationen,

die Menschen ab 50 angehen

Gesundheit, Internet, mobiles Telefonieren,

Reisen oder finanzielle Sicherheit sind

Nie zuvor waren ältere

Menschen so aktiv,

aufgeschlossen und

informiert wie heute.

nur einige Themen, die für die aktiven

Älteren von heute wichtig sind. Hierzu

bietet die Seniorenliga eine Palette informativer

Broschüren (wie z. B. zum Thema

„Digital dabei sein“) an, die kostenlos unter

www.deutsche-seniorenliga.de angefordert

werden können. Themenbezogene

Websites bieten darüber hinaus aktuelle

Aspekte und umfangreiche Hintergrundinformationen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre,

und bleiben Sie gesund!

Gerhard Fieberg

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Ruhestand ist Expertensache

Senior Experten Service (SES) bringt Wissen in die Welt

Irgendwann kommt der letzte Arbeitstag,

der Ruhestand beginnt.

Und dann? Dann heißt es, frei verfügbare

Zeit zu gestalten.

Manch einer wird reisen, der andere

Rosen züchten, sein Klavierspiel

oder auch sein Handicap verbessern.

Im sogenannten dritten Lebensabschnitt

warten unendlich viele Möglichkeiten.

Beim Senior Experten Service (SES) sind

alle richtig, die ihr Fachwissen ehrenamtlich

weitergeben möchten: in Entwicklungs-

und Schwellenländern, aber auch

in Deutschland. Expertinnen und Experten

aus allen, wirklich allen Branchen können

mitmachen. Und: Sie werden dringend

gesucht!

Das gilt für den Allgemeinmediziner,

den Koch, den Imker und den Zimmermann,

für die Apothekerin, die Konditorin,

die Physiotherapeutin und die Textilingenieurin

– kurz für Fachleute mit jedem

Meister- und Gesellenbrief, Diplom oder

Hochschulabschluss und jeder anderen

Qualifikation.

Im In- und Ausland aktiv

Wer Fernweh hat, den bringt der SES

nach Afrika, Asien oder Lateinamerika,

wo Know-how made in Germany heiß begehrt

ist. Wer sich zu Hause engagieren

möchte, kann dies im Rahmen von mehreren

Mentorenprogrammen zur Nachwuchsförderung

in Schule und Ausbildung

tun.

Warum mitmachen? Weil das Wissen

der Generation Ruhestand zählt. Warum

noch? Weil Begegnungen mit Menschen

und Kulturen, die nicht alltäglich sind,

enorm bereichern – in jedem Alter.

Mit mehr als 12.000 Expertinnen und Experten ist der SES die führende deutsche Entsendeorganisation für Fach- und Führungskräfte im Ruhestand. Seit seiner

Gründung im Jahr 1983 hat der SES über 50.000 ehrenamtliche Einsätze in 160 Ländern durchgeführt, etwa ein Drittel davon in Deutschland. Träger des SES

sind die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, größte Mittelgeberin ist die Bundesregierung. Wichtig: Ein Engagement für SES ist mit keinerlei Kosten

verbunden.

Weitere Informationen: www.ses-bonn.de oder ses@ses-bonn.de


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FOTOS: SHUTTERSTOCK

Sorgenfrei und sicher in den

eigenen vier Wänden

D

ie meisten Deutschen eint der Wunsch, möglichst

lange im vertrauten Wohnumfeld leben zu können.

Leider denken die meisten erst viel zu spät daran,

rechtzeitig mit Modernisierungsmaßnahmen zur

Stützung des selbstbestimmten Lebens zu beginnen. Heute

schon an morgen denken, lautet das Motto. Doch leider fehlen

häufig das Wissen und die Vorstellungskraft, wie für das eigene

Zuhause eine altersgerechte Modernisierung umsetzbar ist.

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In die Planung von Neubau, Umbau oder Modernisierung sollte

einfließen, dass sowohl Rollstuhlfahrer als auch ältere Menschen

mit Rollatoren oder Familien ausreichend Bewegungsfläche

benötigen. Ein- und Durchgänge müssen ausreichend

breit, hoch und schwellenlos sein. Des Weiteren sollten Türgriffe

sowie Lichtschalter für alle Menschen erreichbar sein.

Von der modernen, barrierefreien Haustechnik bis hin zu

behindertengerechten Sanitäranlagen wird die Unabhängigkeit

unterstützt und eine sichere Fortbewegung garantiert.

Das altersgerechte Badezimmer

Sich im eigenen Zuhause rundum wohlfühlen und keinerlei

Einschränkungen haben, möchte wohl jeder. Dazu zählt das

Bedürfnis nach einem hohen Maß an Komfort im Badezimmer.

5 Punkte, die Sie beachten sollten:

1.

2.

3.

4.

5.

Ebenerdige Duschen erleichtern die Körperpflege

im Alter. Ein Duschsitz sorgt für Komfort. Für die

Badewanne gibt es zwei Alternativen als Einstiegshilfe:

Tür mit möglichst niedriger Schwelle oder

speziellen Wannenlift.

Haltegriffe und rutschfeste Oberflächen in Dusche,

Badewanne und WC bieten zusätzliche Sicherheit.

Benutzerfreundliche Sanitäreinrichtungen: Ideal

sind höhenregulierbare, unterfahrbare Waschtische

mit schwenkbaren Armaturen.

Problemlose Türöffnung: Im Notfall, etwa bei einem

Sturz in Dusche oder Toilette, kann die Richtung der

Türöffnung entscheidend sein. Türen im Sanitärbereich

sollten sich daher immer nach außen öffnen

lassen.

Unterfahrbare Arbeitsflächen und Waschbecken

erleichtern auf den Rollstuhl angewiesenen Bewohnern

alltägliche Aufgaben in der Küche.

Wichtiger Tipp: Suchen Sie sich einen Fachmarkt, dem Sie

vertrauen, mit kompetentem Personal, das Sie bei Ihrem

Vorhaben unterstützt und umfangreich berät.

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Text Paul Howe

www.bauhaus.info/baederwelt

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Altersgerechte Badlösungen

Text Paul Howe

Altersgerechte Badlösungen sind populärer

denn je. Hierzu gehören moderne Badewannen

und Duschen, die sich an die

Bedürfnisse von Senioren/Innen richten.

Nach einer aktuellen IPAS-Studie wollen beispielsweise

ca. 50 % der Besitzer von Bestandsbauten im

nächsten Jahr ihr Bad barrierefrei bzw. altersgerecht

umbauen. Das ist eine Steigerung um 8 % zum Vorjahr

(Quelle: VDS).

Nicht selten stehen Aspekte bei altersgerechten Badgestaltungen

in Konkurrenz zu den Maßnahmen und

erfordern praktikable Lösungsansätze:

Kauferfahrene Kunden mit individuellen Bedürfnissen

Vorhandene Bausubstanz, die nur einen begrenzten

Eingriff ermöglicht

Lösungen, die den wirtschaftlichen Interessen

entsprechen müssen

Individualität beim altersgerechten Bad

Ein nachhaltiger Trend sind barrierefreie und -arme

Duschen oder Badewannen. Komfortgewinn, Steigerung

der Sicherheit – unabhängig vom Alter und eventuellen

Beeinträchtigungen – sind die Ansprüche.

In der Praxis kommt damit eine begehbare Badewanne

mit Tür in Frage, die sich durch eine niedrige

Zugangsschwelle auszeichnet. Oder der Wunsch

besteht nach einer geräumigen Duschoase mit komfortabler

Ausstattung, wie beispielsweise ein klappbarer

Sitz. Baden und Duschen in einem – gerade solche

2-in-1-Lösungen sind bei den Best Agern oder in der

Mobilität eingeschränkten Senioren/Innen besonders

beliebt. Ziel bei der Badplanung sowie bei der Realisierung

muss es sein, den Ansprüchen jeder Altersund

Nutzergruppe hinsichtlich Design und notwendigem

Bewegungsraum gerecht zu werden.

Bei einer altersgerechten Duschkabine sollte Funktionalität

und ein schneller Einbau im Vordergrund

stehen. Spezielle Kabinen ermöglichen den

einfachen Ersatz vorhandener Badewannen gegen

eine schwellenreduzierte Dusche – und das in nur

einem Tag. Nützliche Accessoires wie eine Reling,

Stützgriffe oder ein Klappsitz wiederum bieten ein

Höchstmaß an Individualisierungsmöglichkeiten.

Besteht der Wunsch, weiterhin ein klassisches

Vollbad zu genießen, geht kein Weg an einer

barrierereduzierten Badewanne mit Wannentür

vorbei. Zusätzlich ausgestattet mit Nackenstützkissen,

Brausestange mit Magnethandbrause sowie

kalkschutzbehandelter Duschabtrennung mit

einem schwenkbaren Spritzschutz macht Baden

und Duschen künftig wieder Freude. Um unnötigen

Schmutz oder große Stemmarbeiten zu

vermeiden, werden vorhandene Fliesen mit

modernen, zu der Wannenfarbe passenden

Wandpaneele verkleidet.

FOTO: SHUTTERSTOCK

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Vom Handwerk empfohlen:

Wir achten auf zuverlässige Qualität.

Darum arbeiten wir ausschließlich mit

den hochwertigen Systemen unseres

Premium-Partners Kinedo. Für Komfort

und Sicherheit ohne Abstriche!

Andreas Bartels, Wannenwerkstatt

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Entfernen von alten Fliesen entfallen.

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Hausnotrufsysteme – so sparen Sie Kosten

Ein Hausnotrufsystem kann Senioren in einer Notlage schnelle Hilfe bieten. Egal ob es sich um eine Krankheit, einen

längeren Krankenhausaufenthalt oder Unsicherheiten in der Motorik handelt. Die Möglichkeit einer schnellen und

sicheren Hilfe beruhigt das Gewissen der Angehörigen und des Senioren selbst. Aber welche Kosten sind mit einem

Hausnotrufsystem verbunden?

Text Dominik Maassen

D

ie Handhabung ist bei vielen Anbietern

zuerst einmal vergleichbar. Der Patient trägt

zu jeder Tageszeit einen Sender bei sich. Der

Sender ist geläufigerweise in einem Armband

oder einer Kette für den Hals verbaut. Tritt eine

Notsituation ein, beispielsweise ein Sturz im Badezimmer,

kann der Patient den Knopf sofort betätigen.

Zeitgleich wird er mit der Zentrale des Hausnotrufs

verbunden. Der Hausnotrufknopf ist deshalb keinesfalls

nur etwas für Senioren. Auch Personengruppen

mit Handycaps oder chronischen Erkrankungen haben

ein erhöhtes Schutzbedürfnis.

Durch die Sprechanlage der Basisstation wird dann

eine Interaktion mit dem Patienten hergestellt. Das

Fachpersonal hat dabei Zugang zu allen wichtigen

Krankheitsinformationen, wie Medikamenteneinnahme

oder Krankheitsbefund. Selbst wenn kein Angehöriger

verfügbar ist, kann schnelle Hilfe gewährleistet

werden. Und das zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Wahl der Funktionen

Der Tipp zum Kosten sparen liegt hier auf der Hand:

Bevor man sich für einen Hausnotruf Anbieter

entscheidet, sollte man zunächst prüfen, welche Funktionen

man überhaupt benötigt. Selbstverständlich

kostet beispielsweise ein mobiles Hausnotrufsystem

mehr als eine Standard-Version, die nicht außerhalb

des Hauses funktioniert.

Die nächste Herausforderung: Der Markt für Hausnotrufsysteme

ist groß. Es gibt private Anbieter, aber auch

Wohlfahrtsverbände wie die Malteser oder das Deutsche

Rote Kreuz. Sinnvoll ist es, mehrere Anbieter zu

vergleichen. Individuelle Bedürfnisse und der Service

sollten in jedem Fall berücksichtigt werden. Bedeutsame

Punkte sind vor allem die Vertragsbedingungen,

die Beratung zur Funktion und Serviceleistung sowie

die Inbetriebnahme und Wartung.

Kostenübernahme durch Pflegekasse

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Pflegekasse

die Kosten für den Hausnotruf übernehmen kann.

Allerdings nur dann und anteilig, wenn die Pflegebedürftigen

die meiste Zeit des Tages allein sind und

aufgrund des Gesundheitszustandes zu jeder Zeit mit

einer Notsituation zu rechnen ist. Voraussetzung für

die Hausnotruf Kostenübernahme ist des Weiteren,

dass bereits ein Pflegegrad anerkannt ist und dass die

Betroffenen über den ganzen Tag oder den größten

Teil des Tages allein sind.

Für die Installation der Geräte bezahlen Betroffene

bei vielen Anbietern eine einmalige Gebühr für den

Anschluss, die in etwa im Bereich von 10 bis 80 Euro

liegt. Sind die Geräte angeschlossen, entrichten die

Nutzer für den Dienst eine Nutzungsgebühr pro Monat,

die je nach Leistung und Anbieter bei etwa 20 bis

30 Euro liegt. Viele Hausnotruf Dienstleister bieten

auch Rabatte an. Daher erlassen beispielsweise einige

Notdienste die Anschlussgebühr bei einer Nutzungszeit

ab einem Jahr. Im monatlichen Preis sind hierbei

in der Regel auch die Kosten für die Gerätewartung

und der Reparaturen enthalten. Die Hausnotruf Kostenübernahme

schließt auch diese Leistungen mit ein.

Vergleichen lohnt sich

Die Kosten für ein Hausnotrufsystem lassen sich

steuerlich absetzen. Sie können beim Finanzamt als

haushaltsnahe Dienstleistungen angegeben werden.

Vergleichsportale sind ideal, um Kosten und Angebote

verschiedener Anbieter zu beurteilen. Dabei ist es

auch möglich, individuelle Bedürfnisse und Anforderungen

mit einzubeziehen. Empfehlenswert ist es,

mehrere Portale zu nutzen. Nicht alle Anbieter sind

auf jedem Internetportal vertreten. Am Ende sind gut

kalkulierte Kosten für Hausnotruf so eine gute und

sinnvolle Investition für Betroffene und Angehörige,

die mehr Sicherheit und Entlastung bietet.

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Selbstbestimmt sicher leben – mit libify

Ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden am liebsten im eigenen Zuhause – das ist es, was alle Menschen wollen.

Die Corona-Krise mit ihren erheblichen Restriktionen in den Alten- und Pflegeheimen stellt das Thema alt werden in den eigenen vier Wänden

noch mal stärker in den Vordergrund. Eine Antwort für mehr Selbständigkeit und Sicherheit sind hier die praktischen Services von libify.

Zwar sind Senioren, die in den eigenen vier

Wänden wohnen, häufig noch sehr selbstständig

und agil. Sollte es aber dennoch

zu einer Notfallsituation kommen, kann

schnelle Hilfe lebensrettend sein. Unterstützung

erhalten sie durch die häuslichen

und mobilen Notrufsystemen von libify. Mit

ihnen können sie ihre Unabhängigkeit länger

bewahren und ein sicheres und gesundes

Leben führen.

Schnelle Hilfe mit libifyBasic

So erfüllt der klassische Hausnotruf von libify

die Grundfunktionen eines Notrufsystems

und eignet sich für Personen, die allein

in der eigenen Wohnung leben, ihren

Alltag somit größtenteils allein bestreiten

und das Haus fast nie ohne Begleitung verlassen.

Sowohl im Haus als auch auf dem Balkon ist

schnelle Hilfe und zuverlässige Unterstützung

nur einen Knopfdruck entfernt. Die

Anordnung der Tasten sowie die Bedienbarkeit

sind bewusst schlicht und einfach

gehalten. Mit der Tagestaste können Senioren

der Notrufzentrale jeden Tag zu einer

festgelegten Uhrzeit mitteilen, dass es ihnen

gut geht.

Individueller Notfallplan

Damit es im Ernstfall schnell gehen kann,

werden alle wichtigen Informationen über

eventuelle Erkrankungen oder Medikationen

bereits im Vorfeld in einem individuellen

Notfallplan vermerkt und direkt an die

Rettungskräfte übermittelt.

Die deutschlandweiten Notrufzentralen

mit geschulten Mitarbeitern von libify sind

außerdem 24 Stunden am Tag und 365 Tage

im Jahr erreichbar. Praktisch: alle libify

Notruflösungen sind sofort einsatzbereit

- ohne Installationsaufwand. Ein Festnetzoder

Internetanschluss wird nicht benötigt.

libifyHome mit Video

Alternativ bietet libify zudem einen erweiterten

Hausnotruf mit Videotelefonie

an: Mit seinem schlichten Design und einem

gut abzulesenden Bildschirm fügt

es sich perfekt in jedes Wohnzimmer ein

und bietet zusätzlich zum zertifizierten

Hausnotruf eine integrierte Videofunktion,

die es ermöglicht, auch via Bildschirm

mit der 24-Stunden-Notrufzentrale

in Kontakt zu treten. Der Notrufhelfer

kann sich auf Wunsch auch per Video

für eine bessere Beurteilung der

Situation verbinden.

In manchen Ernstfällen ist es nicht mehr

möglich, selbstständig den Notrufknopf

zu betätigen. Für diese Situation wurde

der Sturzsensor entwickelt: Er löst den

Notruf selbstständig aus, sobald er einen

Sturz registriert.

Lassen Sie sich kostenlos beraten:

www.libify.com/libify-notrufsysteme-welt

oder telefonisch: +4989143678115

Für schöne Momente mit der Familie

Neben der lebensrettenden Notruffunktion

haben Senioren außerdem die Möglichkeit,

mittels einfach bedienbarer Videotelefonie,

mit ihren Liebsten in Kontakt zu

sein. Großeltern können so noch intensiver

am Leben ihrer Nachkommen teilhaben

und diese wiederum können sich einfach

und schnell mittels Video Call vergewissern,

ob bei den Senioren alles in Ordnung

ist. Vor allem für berufstätige Angehörige

ist das eine enorme Erleichterung im Alltag.

libifyMobil

Last, but not least: Für Senioren, die

ihren Alltag gerne aktiv gestalten,

aber trotzdem nicht auf die Absicherung

durch einen Notrufknopf verzichten

möchten, ist libifyMobil die perfekte

Lösung: Ob beim Einkaufen,

Spaziergängen oder bei der Gartenarbeit,

libifyMobil sorgt dafür, dass Hilfe

kommt, wenn sie benötigt wird. Senioren

fühlen sich damit frei und sicher

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„Ohne Bewegung könnte

ich nicht leben!“

Johanna Quaas ist 95 Jahre alt und hat einen Eintrag im „Guinness Buch der Weltrekorde"

als älteste aktive Wettkampfturnerin der Welt. Bis vor Kurzem schlug sie

Räder, beherrschte Kopf- und Handstand mühelos und auch der Abgang vom Reck

gelang ihr fehlerfrei. Sie gewann Dutzende Preise, war erlfmal in Folge deutsche

Senioren-Turnmeisterin. Im Interview spricht sie über Fitness im Alter und darüber,

wie sie 100 werden will.

Text Paul Howe

Wie geht es Ihnen, Frau Quaas, wie fühlen Sie sich?

Aktuell leider nicht so gut: Bei einem Pfingstausflug bin

ich vom Rad gestürzt und bin derzeit mit Oberschenkelhalsbruch

im Krankenhaus, bin also vom Rad auf den Rollator

„umgestiegen“. Aber ich bewege mich damit schon

wieder recht gut. Gleich nach dem Krankenhaus geht’s

dann zur Rehabilitation. Ich will sofort wieder fit werden

und möglichst wieder aufs Fahrrad steigen!

Sonst fühle mich eigentlich ganz gut! Leider kann ich wegen

eines Bänderrisses vor zwei Jahren keine Wettkämpfe

mehr turnen, mache aber nach wie vor jeden Tag Sport.

Sport ist Ihre Leidenschaft – ein Leben ohne, können

Sie sich das überhaupt vorstellen?

Nein. Ohne Bewegung könnte ich nicht leben. Ich hatte

das Glück, mein Hobby zum Beruf machen zu können. Es

gibt viele Bewegungsarten, die mir Freude bereiten.

Ihren ersten Wettkampf hatten Sie mit neun

– vor 86 Jahren!

Ja, das war 1934/35, da durfte ich das erste Mal an einer

Kreismeisterschaft teilnehmen. Für die Sieger gab es einen

Eichenzweig.

Dabei blieb es nicht. Sie sind dem Sport treu geblieben,

was fasziniert Sie am Turnen?

Mich fasziniert das Beherrschen der Übungen an den

Geräten und deren Vielseitigkeit. Zum Beispiel Boden,

Barren, Reck, Sprung und Gymnastik. Diese Übungen

entwickeln den ganzen Körper.

Sie waren die älteste Wettkampfturnerin

Deutschlands! Ihre Konkurrenz war stets deutlich

jünger. Störte Sie das?

Nein, das hat mich nicht gestört, aber mir taten die

Turnerinnen leid, sie wollten ja auch den Meister in ihrer

Altersklasse küren.

2010 bin ich das letzte Mal bei einer Meisterschaft angetreten,

turnte in der Riege der 70–75-jährigen und habe diese

auch gewonnen. Das war ein schöner Abschluss für mich.

Ist Bewegung das Rezept für ein hohes Alter?

In jedem Alter ist Bewegung gut für den Körper. Es muss ja

nicht Leistungssport sein. Vor allem Bewegung an frischer

Luft ist wichtig. Es wäre gut, wenn sich mehr Leute in

Gymnastikgruppen bewegen würden, gemeinsam macht

es ja auch mehr Spaß.

Wie sieht Ihr Fitness-Programm aus?

Ich übe noch fast jeden Tag, gehe zweimal pro Woche

ins Fitness-Studio. Außerdem habe ich die Aroha- und

Tibet-Gymnastik für mich entdeckt. Durch die Tibeter-

Übungen habe ich gelernt, tief ein- und auszuatmen. Ich

unternehme auch gern Radtouren. Die jungen Leute heute

machen ja lieber Aerobic und Zumba, wenn ich noch einen

Termin frei hätte, hätte ich das vielleicht auch versucht.

Reicht Sport allein? Wie wichtig ist der Lebensstil, die

Ernährung?

Früher habe ich auf meine Ernährung nicht geachtet,

nicht so gesund gelebt, da kam viel Fleisch auf den Tisch

und Wurst auf die Schnitten. Jetzt esse ich auch noch von

allem, aber nicht mehr so viel, eben bewusster. Auch sehr

viel Obst, schon zum Frühstück. Aber ich mache keine

Diät. Ich esse auch Schokolade und Kuchen, teile es mir

aber ein. Süßes gibt's zur Belohnung.

Setzen Sie sich noch Ziele?

Zurzeit bin ich ganz zufrieden. Ich denke, ich werde weiter

in Bewegung bleiben und mich ganz sicher bis über 100 fit

halten.

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Kommunikation im Alter

– mobil und zuhause

So lange wie möglich ein aktives und selbstbestimmtes Leben zu führen – Das ist, was sich

Menschen in jeder Lebensphase wünschen. Mobilität endet heutzutage nicht mehr bei der

Fortbewegung. Vor allem die Kommunikationstechnik spielt eine elementare Rolle.

Wie wichtig es ist, Menschen die Kommunikation untereinander zu ermöglichen, hat sich vor allem in den letzten Monaten seit Beginn der

Pandemie abgezeichnet. Besonders für die Gruppe der Senioren waren und sind die Maßnahmen in den Hochzeiten der Pandemie eine große

Herausforderung. Umso wichtiger ist es daher auch, im Alter stets einen mobilen Begleiter an seiner Seite zu wissen.

„Es war uns wichtig, eine spezielle Benutzeroberfläche

zu entwickeln, die perfekt auf die

Bedürfnisse von älteren Menschen zugeschnitten

ist“, erklärt Christoph Dodt, Product Manager

Phones bei Gigaset. Die Geräte von Gigaset

sind z.B. vor Sturzschäden geschützt und sehr

einfach zu laden, ohne dass man eine winzige

Ladebuchse suchen muss.

Trotz der hohen Aktivität und einem bewegten

Leben im Ruhestand, macht der Körper oft

nicht mehr alles mit und man befindet sich

schneller in einer Situation, in der man auf Hilfe

angewiesen ist. Für solche Notfälle ist gezielt ein Notruf-Button integriert. Ein Kontakt kann

hier schnell ausgewählt und angerufen werden. Nimmt dieser nicht ab, erscheint erneut der Notruf-Screen

und der nächste Kontakt in der Liste kann angerufen werden. Weitere Features, wie ein

großes Display, extra hohe Gesprächs- und Klingeltonlautstärke sowie eine lange Akkulaufzeit machen

die Geräte zu den perfekten Begleitern für einen aktiven Lebensstil.

Mobile Kommunikation ist allgegenwärtig

Smartphones sind der Inbegriff für technische Mobilität. Senioren sind vital und leben ihren Ruhestand

aktiv aus. Sie genießen ihre Freiheit, stehen Innovationen offen gegenüber und haben

den ausdrücklichen Wunsch, möglichst lange selbstständig zu bleiben. Daher ist nicht nur ein

einfaches Handy, sondern vor allem auch das Smartphone mittlerweile fester Bestandteil des

Alltags. Die modernen Geräte zeichnen sich vor allem durch eine Kombination aus Komfort und

Sicherheit aus. Das in Bocholt ansässige Traditionsunternehmen Gigaset führt in seinem Produktportfolio

die speziell auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtete life series, bei der sich

neben Festnetztelefonen ebenso Smartphones einreihen. Der Mehrwert von Senioren-Smartphones,

wie dem Gigaset GS195LS, besteht vor allem in einer sehr einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche

durch große Icons und einer

intuitiven Menüstruktur.

Maximale Freiheit in den eigenen vier Wänden

Im Rahmen der Kommunikationsmöglichkeiten ist neben der Mobilität für unterwegs maximale

Bewegungsfreiheit und Erreichbarkeit für Senioren ebenso in den eigenen vier Wänden

entscheidend, denn im Alltag zu Hause nimmt das klassische Telefon nach wie vor eine

zentrale Rolle ein. Auch seit der Pandemie hat sich ein intensiveres Nutzungsverhalten der

Festnetztelefonie abgezeichnet. Gigaset entwickelt als Europas

Marktführer in der Telefonie seit Jahren DECT-Schnurlostelefone

und vereint in seinen Produkten Funktionalität und

moderne Technik. Eine ganze Reihe der Telefone aus der Gigaset

life series verfügen neben klassischen Eigenschaften, wie

große Displays und Tasten, einfache Bedienbarkeit, angenehme

Haptik, stilvolles Design sowie eine intuitive Menüführung

über unterstützende Zusatzfunktionen. So ermöglicht zum Beispiel

das E720 Anrufe direkt via Bluetooth 4.2 auf ein kompatibles

Hörgerät zu übertragen. Personen mit Hörbeeinträchtigungen

erleben dadurch gestiegenen Komfort und eine ganz neue

Klangqualität beim Telefonieren. Anonyme oder unbekannte

Nummern können nur optisch angezeigt oder ganz unterdrückt

werden. Mit der Funktion „Nur Kontakte“ werden nur

die sicheren Rufnummern aus dem eigenen Adressbuch durchgestellt.

Und wie von anderen Gigaset Geräten bekannt, lassen

sich einzelne Telefonnummern auf die Black-List setzen und

werden abgelehnt.

Qualität Made in Germany

Die Erfolgsgeschichte von Gigaset ist eng mit dem Qualitätssiegel „Made in Germany“ verbunden. Seit 1941 produziert das Unternehmen in Bocholt,

Nordrhein-Westfalen, und blickt damit besonders in der Rolle als Festnetzpionier aber auch bei der Erschließung neuer Marktsegmente

wie u.a. der Smartphone-Bereich auf eine lange Tradition mit starkem Innovationspotenzial zurück sowie in die Zukunft.

Weitere Informationen finden Sie unter

gigaset.com/best-ager


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Heim oder Haus?

Wer sich Gedanken um altersgerechtes Wohnen und Pflege macht, sollte die jeweiligen Vor- und Nachteile der

möglichen Wohnformen in Ruhe bedenken.

Text Dominik Maasssen

Knapp 3,5 Millionen Menschen sind laut statistischem Bundesamt

auf Pflege angewiesen. Seit der Jahrtausendwende ist diese

Zahl um circa 70 Prozent gestiegen. Der Grund sind der

demographische Wandel, aber auch die Pflegereform mit einem

veränderten Verständnis von Pflegebedürftigkeit.

Zu Hause oder in Einrichtung

Im Alter stehen Menschen dann vor der Wahl, ob sie sich weiter für ein Wohnen

zu Hause entscheiden, wenn sie können, oder sich in eine entsprechende

Einrichtung begeben, um den Alltag zu bewältigen. Rund drei Viertel der

Pflegebedürftigen wird hierzulande zu Hause versorgt, ein Großteil von

seinen Angehörigen. Das andere Viertel lebt in einem Pflegeheim.

Im gewohnten Umfeld

Wer sich für zu Hause entscheidet, lebt weiter in seinem gewohnten

Umfeld, hat gesundheitlich fördernd regen Kontakt zur Familie, seine

Tagesabläufe können gleich bleiben und Kosten fallen eher geringer aus.

Möglich ist auch das so genannte Mehrgenerationenhaus, wo Ältere wie

Jüngere in unterschiedlichen Stockwerken weiter über ihre räumliche

Unabhängigkeit verfügen. Problematisch kann jedoch die psychische und

physische Belastung für die Angehörigen werden. Nicht selten leidet die

eigene Karriere, obwohl noch ambulante Pflegedienste unterstützen. Oft

muss das Zuhause barrieregerecht umgebaut werden. Bei vielen Erkrankungen

wie fortgeschrittener Demenz ist die Familie gar nicht in der Lage,

passende Hilfe zu leisten.

Professionelles Pflegeheim

Dies ist rund um die Uhr in einem Pflegeheim gegeben, wo jederzeit

medizinische Hilfe mit Fachpersonal verfügbar ist, auch in Notfällen,

die im Alter häufiger auftreten.

Betreuung und Pflege sind hier

maßgeschneidert. Hinzu kommen

barrierefreies Wohnen oder soziale

Kontakte und Aktivitäten im Heim.

Der Austausch mit anderen Senioren

in diesem Lebensabschnitt kann

Freude bereiten, wenn sie mit neuen

Freunden und Bekannten Interessen,

aber auch Ängste teilen. Hinzu

kommen organisierte Freizeitaktivitäten,

die Ältere fit halten. Angehörige

können gezielt Zeit mit dem Pflegebedürftigen

verbringen. Allerdings ist

hier der finanzielle Aufwand teilweise

höher und die älteren Menschen leben

in zunächst fremder Umgebung.

Knapp 3,5

Millionen

Menschen sind

laut statistischem

Bundesamt auf

Pflege angewiesen.

Mögliche Mischformen

Längst gibt es auch Mischformen: So ermöglicht betreutes, barrierefreies

Wohnen weitgehende Selbständigkeit der Bewohner und Kontakt zu

anderen. Entsprechende Leistungen werden hinzu gebucht. Allerdings gibt

es hierzulande ein geringes Angebot dieser Wohneinrichtungen. Weitere

Alternativen sind Senioren-WGs, in denen sich die Bewohner gegenseitig

unterstützen, die Miete teilen, wo aber auch Konflikte drohen und Veränderungen,

wenn doch eine volle Pflege notwendig ist. Die verschiedenen

Varianten sind also unter anderem abhängig von notwendigem Pflegebedarf

und individuellen Voraussetzungen. Die passende Wahl ist daher eine

Entscheidung, für die man sich im Familienrat viel Zeit nehmen sollte.

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Wohnen im Alter –

wann ziehe ich um?

Wir leben im Zeitalter, in dem die

Silver Society wächst und die Best-

Ager-Generation sichtbarer wird.

Sie sind fitter, aktiver und wollen

das Alter selbstbestimmt gestalten und genießen.

Unterstützt wird diese Entwicklung vor

allem durch die drei folgenden Megatrends:

Silver Society: Die Deutschen werden immer

älter. Die Gruppe der Älteren umfasst schon heute

rund ein Viertel der Bevölkerung. Die Art, im

Alter zu leben, zu arbeiten, zu reisen und zu kommunizieren,

wird sich grundlegend ändern, was

die Entwicklung der Gesellschaft, Wirtschaft

und Politik beeinflussen wird.

Gesundheit mit Downaging und Pro-Aging:

Die positive Einstellung zum Alter, die jüngere

Wahrnehmung von sich selbst und der medizinische

Fortschritt lassen die Menschen länger gesund

und aktiv bleiben. Wissenschaftler haben

herausgefunden, dass jede neue Generation derzeit

etwa 7,5 Jahre biologisch jünger ist als die

Elterngeneration davor. Und die Deutschen Versicherer

zeigen mit der Initiative „7 Jahre länger“,

dass die tatsächliche Lebenserwartung sieben

Jahre über der angenommenen liegt.

Individualisierung und Postdemografie: Klassi-sche

soziodemografische Merkmale wie Geschlecht,

Einkommen, Wohnort, Berufstätigkeit

oder das Alter verlieren zur Beschreibung einer

Gruppe an Bedeutung. Das Individuum steht

stärker im Mittelpunkt, sodass also Einstellungen,

Verhaltensweisen eine Gruppe mit geteilten

Werten, Überzeugungen, Konsummustern und

Alltagspraktiken formen.

Die Verschmelzung dieser drei Megatrends sorgt

dafür, dass sich eine neue Best-Ager-Generation

in unserer Gesellschaft etabliert. Allerdings unterscheiden

sich die Vorstellungen über die zukünftigen

Lebens- und Wohnmodelle der Generation

65 plus deutlich voneinander.

Das bisher erzeugte öffentliche Bild vom Wohnen

im Alter ist in der Gesellschaft meist geprägt

durch Unwissen und Abneigung gegenüber diesem

Thema. Hier kann nur Aufklärung sowohl

für die Senioren als auch die Angehörigen auf gesellschaftlich

breiter Ebene eine neue Sichtweise

erzielen.

Für viele Senioren ist die Entscheidung für das

Wohnen im Alter dennoch eine schwierige, zuweilen

auch unangenehme Entscheidung, die

zum einen wohl bedacht sein soll, aber zum anderen

auch jede Menge Konsequenzen und einen

umfassenden Vorbereitungsaufwand mit sich

bringt. Das erfordert Zeit, Transparenz und vorausschauendes

Handeln.

Text Paul Howe

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Tertianum Premium Residences in

Berlin, München und Konstanz

Tertianum Premium Residences sind

Premium-Wohnresidenzen in innerstädtischen

Top-Lagen für Ältere, die

ein urbanes und selbstbestimmtes Leben

schätzen. Im Herzen der Stadt erfüllen

diese individuellen, hochwertigen

Immobilien mit zeitgemäßem

Design höchste Ansprüche und sind

Vorzeigemodelle innovativer Wohnkonzepte

für das Alter. Im Münchener

Glockenbachviertel, an der Konstanzer

Bodensee-Promenade und vis-àvis

dem Berliner KaDeWe stehen insgesamt

über 270 individuelle Wohnungen

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zur Verfügung.

Jede Tertianum Residenz ist ein „Zuhause

der Möglichkeiten“, das Komfort,

Genuss und Lebensfreude in sicherer

Umgebung offeriert. Der exzellente

5-Sterne-Service und die

aktive Gourmet-Kooperation mit dem

2-Sternkoch Tim Raue unterstreichen

dies ebenso wie die anspruchsvollen

Sport- & Kulturprogramme. Die exklusiven

First-Class-Pflegeangebote mit

ambulantem Pflegedienst sowie stationärem

Pflegewohnbereich inkl. geräumiger

Einzelpflegeapartments bieten

jede Art der Fürsorge direkt im Haus.

Die Tertianum Residenz Berlin bietet

exklusive Wohnerlebnisse vis-àvis

dem KaDeWe in der Berliner City-

West. Lebhafte Nachbarschaften bieten

alle Vorzüge des städtischen Lebens

und geben Halt, wenn das kulturelle

Angebot doch einmal heruntergefahren

werden muss. Neben einem

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Die Tertianum Residenz Konstanz

liegt direkt in der malerischen Altstadt

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Die vielfältige Landschaft, das

mediterrane Klima und die umfangreichen

kulturellen Angebote in Konstanz

sowie der Vierländerregion bieten

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2019 mit dem Premium Residenzen

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die Prämierung „Haus des Jahres

2020“ der 30 Premium-Residenzen

des Premium Residenzen Verbundes

in Deutschland, Spanien, Österreich

und der Schweiz.


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FOTOS: SHUTTERSTOCK, PA

Uschi Glas ist

einer der beliebtesten

Schauspielerinnen

Deutschlands

und engagiert

sich mit Brotzeit

e. V. dafür, dass

jedes Kind vor

Schulbeginn

ein Frühstück

bekommt (rechts)

„Das Alter ist

ein Geschenk“

Uschi Glas (77) steht seit über 50 Jahren vor der Kamera, und nie hat

sie ihre jugendliche Leichtigkeit verloren. Wie ihr das gelingt und

was ihr wirklich am Herzen liegt, erzählt sie im Interview.

Text Franziska Manske


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BILD: 2

Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie

„die neue Generation 60 plus“ hören?

Wir haben großes Glück, da unsere

Generation viel gesünder und fitter ist als

die Generationen vor uns. Meine Mutter

beispielsweise war zwar auch noch recht

fit für ihr Alter, aber längst nicht so wie

wir heute. Wenn ich jedoch an meine

Großmutter denke, da war sie mit 60

Jahren eine total aufgearbeitete Frau. So

viel Arbeit, so viel Mühe, so viel Kummer

und zwei Weltkriege haben ihre Spuren

hinterlassen. Da haben wir es heute richtig

gut.

Welche Vorteile hat das Leben jenseits

der 60?

Man wird gelassener. Über viele Dinge regt

man sich einfach nicht mehr auf und lässt

auch mal etwas vorbeigehen. Man ist nicht

in ständiger Panik um Familie und Job.

Diese Gelassenheit tut einem unglaublich

gut.

Da wird man fast ein bisschen neidisch.

(lacht) Aber es ist wirklich so. Wenn man

Kinder hat und berufstätig ist, ist immer

etwas los. Ständig ist da diese gewisse Anspannung,

weil man alles unter einen Hut

bringen muss und jedem gerecht werden

möchte. Wenn die Kinder aus dem Haus

sind, ist diese Anspannung weg, man hat

wieder mehr Freiheiten und Zeit für sich.

War es schwierig, loszulassen und

zurück zu sich selbst zu finden?

Wenn ein Kind nach dem anderen aus

dem Haus geht, ist schon erst einmal eine

gewisse Leere da, es fehlt einfach etwas.

Das ist nicht so einfach und man muss

lernen, damit umzugehen, dass einen die

Kinder jetzt nicht mehr so brauchen wie

vorher, da sie auf eigenen Beinen stehen.

Das ist ein Prozess, aber man gewöhnt

sich natürlich daran und ich bin selbstverständlich

immer für meine Kinder

da, wenn sie mich brauchen. Mama ist

man schließlich nicht nur 20 Jahre lang,

sondern sein ganzes Leben.

Haben Sie neue Seiten an sich entdeckt,

als Ihre Kinder aus dem Haus waren?

Ich bin ja in zweiter Ehe verheiratet und

plötzlich konnten wir einfach spontan verreisen,

ohne uns an den Ferien orientieren

zu müssen. Wir haben für uns Fotosafaris

entdeckt und genießen es sehr, die

Möglichkeit zu haben, diese zu machen,

wann immer wir Lust darauf haben. Das ist

eine neue Freiheit, die man erlebt.

Gibt es Nachteile jenseits der 60?

Ich kann nur das Positive erwähnen: Ich

bin gesund und fit – das ist ein großes

Glück und nicht selbstverständlich. Ich

bin rundum zufrieden.

Wie halten Sie sich so fit und gesund?

Ich versuche, jeden Tag 10.000 Schritte

zu gehen. Das ist mein tägliches Ziel

und das schaffe ich auch. Ich möchte

mich bewegen. Ich bin überzeugt davon,

dass Bewegung auch den Geist fit hält.

Zudem ernähre ich mich gesund. Mein

Mann und ich kochen sehr gern und viel

zusammen.

Ihre Jugendlichkeit haben Sie nie

verloren. Wie machen Sie das?

Das Alter ist für mich nur eine Zahl. Und

wenn Menschen zu mir sagen, dass sie

nicht so alt werden wollen, dann antworte

ich ihnen, dass sie vorher sterben

müssen. Das Alter ist ein Geschenk. Und

jeder sollte dankbar sein, der gesund alt

werden darf.

Sie engagieren sich auch sozial. Was

ist Ihr Herzensprojekt?

Schon seit Jahrzehnten setze ich mich für

vieles ein, denn es ist einfach wichtig,

etwas zurückzugeben. Das sollte jeder

tun. Mein Herzensprojekt ist der Verein

Brotzeit. Den habe ich 2008/2009

zusammen mit meinem Mann und

Freunden gegründet. Wir versorgen jeden

Tag rund 11.000 Schulkinder mit einem

reichhaltigen Frühstück. Das wird von

1.400 Seniorinnen ausgegeben. Es gibt

ein großes Buffet und

jeder kann sich

nehmen, was er

möchte. Die Kinder

können sich in Ruhe

hinsetzen, miteinander

plaudern und

gehen dann ausgeglichen

und ruhig in den

Unterricht. Zudem

entstehen neue

Freundschaften, und

auch unsere Seniorinnen

lieben das, weil

sie eine Aufgabe haben

und glücklich sind,

Das Alter ist für

mich nur eine

Zahl. Wenn du

aber nicht alt

werden willst,

musst du halt

© dpa Picture Alliance GmbH – Gutleutstraße 110 – 60327 Frankfurt am Main

Zeit mit den Kindern

www.picture-alliance.com

zu verbringen. Da wir

immer größer werden, sterben.

brauchen wir natürlich

auch immer neue

Seniorinnen (und gern auch Senioren),

die uns unterstützen wollen. Brotzeit ist

die größte und wichtigste Aufgabe, die ich

habe, und das erfüllt mich mit Glück.

Üb

Be

be

Gr

de

ge

Eh

täg

Sc

Au

Bi

Ch

Be

75 JAHRE CARE-PAKET:

„EIN GEFÜHL TIEFER DANKBARKEIT“

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Vor 75 Jahren, am 15. Juli 1946, lief der amerikanische Frachter „American Ranger" in Bremerhaven

ein. An Bord die ersten CARE-Pakete, die an Familien in Deutschland adressiert waren. 100 Millionen

CARE-Pakete halfen von 1946 bis 1960 notleidenden Familien in Deutschland und ganz Europa.

Die Pakete enthielten damals Dinge, die den an Hunger leidenden Menschen wie ein kleiner Schatz

vorgekommen sein mussten. Neben kalorienhaltigen und lang haltbaren Nahrungsmitteln, wie

beispielsweise Butter und Zucker, beinhalteten sie auch einige Genussmittel. Darunter Schokolade und

Rosinen, über welche sich vor allem die Kinder sehr freuten und an deren Geruch sich viele bis heute

erinnern.

So auch Uschi Glas: „Schon der Duft, der ein CARE-Paket umwehte, war unwiderstehlich. Dieser

Wohlgeruch ist in mir gespeichert, verbunden mit dem Gefühl tiefer Dankbarkeit über die Großherzigkeit

fremder Menschen.“ Erinnerungen wie diese machen deutlich, wie unvergesslich es ist, in

einer Zeit größter Verzweiflung Hilfe zu bekommen. Hilfe, die nicht nur materiell unterstützt, sondern

Anteilnahme, Trost und Hoffnung schenkt – damals wie heute.

Nach 75 Jahren ist das „CARE-Paket“ noch immer die Versinnbildlichung von Hilfe und Solidarität.

Aber es ist weit mehr als das: Aus dem Lebensmittelpaket von einst ist Hilfe ohne Verfallsdatum

geworden. CARE setzt sich heute als internationale Organisation in rund 100 Ländern für die Überwindung

von Armut, Hunger und Benachteiligung ein und steht für eine gerechtere, tolerante Welt.

Möglich machen das unsere Unterstützerinnen und Unterstützer, die gemeinsam mit CARE Menschen

in Not zur Seite stehen.

Sie möchten mehr über die Geschichte des CARE-Pakets erfahren, CARE unterstützen oder in Ihrem

Testament bedenken? Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen: Britta Cramer, Tel.: 0228 97563-25

E-Mail: cramer@care.de www.care.de/care-paket; www.care/vererben

Spendenkonto: IBAN DE93 3705 0198 0000 0440 40


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FOTO: SHUTTERSTOCK

Generation 60Plus –

mehr als „alte Säcke“

Text Uwe-Matthias Müller

Die letzten Monate waren für alle

Bürger unseres Landes von der

Bedrohung durch das Coronavirus

geprägt. Viele persönliche

Einschränkungen wurden von der Politik

und den Virologen von jedem Einzelnen

gefordert, viel Unsicherheit zog in jedes

Leben ein. Manche Lebensplanung wurde

über den Haufen geworfen.

Mit bemerkenswerter Ruhe und Gelassenheit

haben die meisten Bürger in

unserer Gesellschaft die Corona-Wellen,

die Corona-Mutanten und die Pandemie-Lockdowns

ertragen. Bundeskanzlerin

Angela Merkel sagt immer wieder,

dass alle Verbote und Mahnungen der

Regierung nicht gefruchtet hätten, wenn

die Bürger nicht mitgezogen hätten.

Vor allem die Generation der Bürger in

unserem Land, die schon etwas älter

sind, hat durch ihre Disziplin und ihre

Opferbereitschaft zum Gelingen des

Kampfes gegen die Pandemie beigetragen.

Das ist auch nicht verwunderlich,

denn diese Gesellschafts-Gruppe ist in

hohem Maß bürgerschaftlich engagiert

und sorgt mit vielfach ehrenamtlicher

Tätigkeit für das Funktionieren unseres

Gemeinwesens.

Es gibt aber auch eine private, ganz

individuelle Sphäre, in der ältere Bürger

unseres Landes leben. Da geht es um

die letzten Jahre vor dem sogenannten

„Ruhestand“, der ja heute oft gar nicht

mehr so ruhig ist. Vielmehr sind die

Menschen der Generation 60Plus sehr

unternehmungslustig, erkunden Neues,

reisen in fremde Länder, lernen noch

einmal das, wofür sie im beruflichen Alltags-Stress

sonst nicht die Muße hatten,

oder nehmen sogar noch einmal eine

neue berufliche Herausforderung an.

Aber selbst wenn sie nicht mehr täglich

ins Büro oder an die Werkbank gehen,

gestalten die „Ruheständler“ ihren neuen

Alltag aktiv. Viele bereiten sich auf die

Nacherwerbs-Phase ihres Lebens vor,

lange bevor der letzte Arbeitstag anbricht.

Sie denken darüber nach, welchen Lebensentwurf

sie umsetzen wollen und wie sie

ihr Leben gestalten wollen. Die Generation

60Plus denkt darüber nach, ob

die eigene Wohn-Situation angemessen

großzügig und mit der Rente auf Dauer

finanzierbar ist. Die Frage, wo die öffentliche

Infrastruktur ihren Bedürfnissen an

Versorgung, medizinischen Angeboten,

öffentlichem Nahverkehr entspricht, ist

ein Thema.

Denn eines wollen diese Menschen nicht:

anderen zur Last fallen. Sie haben ihr

Leben aktiv gestaltet und so wollen sie

auch in der Nacherwerbs-Phase leben:

selbstbewusst und selbstbestimmt.

Uwe-Matthias

Müller

Bundesverband

Initiative 50Plus

Weitere

Informationen:

BVI50PLUS.DE

Zu Hause

bleibt es am

schönsten

Mit unserer lebenslangen

Immobilienrente


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG entstanden.

Die Immobilienrente:

So finanziert Ihr Zuhause den Ruhestand

Wir leben immer länger, das ist schön. Doch ein langes Leben muss finanziert werden. Wie das mit einer

Immobilienrente gelingt, erklärt Friedrich Thiele, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG.

Text Claudia Thöring

Viele Bundesbürger haben sich in

jungen Jahren Gedanken gemacht, wie

sie fürs Alter vorsorgen. Sie haben ein

Haus gebaut oder eine Eigentumswohnung

gekauft. Schützt die Immobilie

sie vor Armut im Ruhestand?

Ja, eine entschuldete Immobilie garantiert

ihnen, im Alter mietfrei zu wohnen.

Zudem haben die Senioren mit der Immobilie

ein Vermögen aufgebaut, das im

Laufe der Jahre noch gestiegen ist.

Trotz mietfreiem Wohnen reicht

die Rente nicht immer, um im Alter

finanziell sorgenfrei zu sein und sich

noch etwas im Leben zu gönnen. Wie

können Senioren ihr Budget mithilfe

der eigenen Immobilie aufbessern,

ohne ihr Zuhause zu verlassen?

Tatsächlich kann eine Immobilie mehr

als nur mietfreies Wohnen garantieren.

Mit dem darin gebundenen Vermögen

können Senioren ihre Liquidität steigern,

wenn sie das Haus oder die Wohnung

verrenten. Eine Immobilienrente bietet

ihnen die Möglichkeit, ihr Budget bis zum

Lebensende aufzubessern.

Was könnten weitere Gründe für

Senioren sein, ihre Immobilien zu

verrenten?

Wer eine Immobilienrente bei der

Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG

abschließt, profitiert von flexiblen und

transparenten Vertragskonditionen bei

einem kapitalstarken, seriösen Partner.

Die Senioren sind vor versteckten Gebühren

und Zwangsversteigerungen geschützt.

Nach der Verrentung der

Immobilie müssen sie sich auch keine

Die Immobilienrente ist ein

sehr sicheres Produkt der

Altersfinanzierung.

Gedanken mehr ums Erbe machen, sondern

können Kinder und Enkel schon

zu Lebzeiten finanziell unterstützen.

Die Immobilienrente ist als Produkt

der Altersfinanzierung im Bewusstsein

vieler Senioren noch nicht fest

verankert. Wie sicher ist sie?

Die Immobilienrente ist ein sehr sicheres

Produkt der Altersfinanzierung.

Das lebenslange Wohnrecht und die

lebenslange Leibrente werden an erster

Stelle im Grundbuch verankert. Sollte

ein Kunde früher als erwartet sterben,

erhalten seine Begünstigten die Leibrente.

Sie ist für mindestens fünf Jahre

garantiert. Und sollte ein Kunde ins

Seniorenheim ziehen, kann er uns das

Wohnrecht zum Rückkauf anbieten.

Wenn die Immobilie in die Jahre

kommt, bereitet die Instandhaltung

vielen Senioren Kopfzerbrechen.

Müssen sie sich als Kunden der Deutsche

Leibrenten Grundbesitz AG

noch Sorgen machen?

Nein, denn nach dem Verkauf kümmert

sich die Deutsche Leibrenten AG um die

Instandhaltung. Als neuer Eigentümer

halten wir die Immobilie frei von Mängeln

und in lebenswertem Zustand.

Dürfen die Kunden die Immobilie

barrierefrei umbauen?

Ja, wenn erforderlich, ist natürlich

auch ein barrierefreier Umbau jederzeit

möglich. Den können Senioren

zum Beispiel mit einer Einmalzahlung

finanzieren.

Lebenslanges Wohnrecht, keine

Instandhaltungskosten – das gibt es

nicht zum Nulltarif. Wie berechnet die

Deutsche Leibrenten AG die Immobilienrente?

Jedes Produkt hat selbstverständlich

einen Preis, das ist auch bei der Immobilienrente

der Deutsche Leibrenten AG

so. Aber wir berechnen die Immobilienrente

fair und transparent auf Basis des

Verkehrswerts der Immobilie, des Alters

und Geschlechts des Immobilieneigentümers

sowie den Kosten für die

Immobilienbewirtschaftung und der

Zinseffekten. Die Immobilienrente ist

ein Sorglos-Paket für unsere Kunden,

absolut sicher, nachhaltig und ohne

versteckte Kosten.

Friedrich Thiele

Vorstandsvorsitzender

der

Deutsche

Leibrenten

Grundbesitz AG

Weitere

Informationen:

deutscheleibrenten.de

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Im eigenen Zuhause bleiben

Lebenslang und notariell abgesichert

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70 Jahren

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Neue Freude

am Leben

Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan.

Die Sehleistung kann jedoch

beeinträchtigt sein. Die Ursachen dafür

sind alters- oder krankheitsbedingt.

Unser selbster klärtes Ziel ist es, unseren

Kunden das Gefühl der Freiheit und ihre

Selbstständigkeit zurück zu geben.

Die Firma Optelec möchte Ihnen

aufrichtig und ehrlich Wege zu neuer

Lese- und Lebensfreude aufzeigen

und Ihnen ver anschaulichen, welche

positive Wir kung Optelec Produkte auf

Ihren Alltag – ob zu Hause oder unterwegs

– und Ihr aktives Arbeitsleben

haben.

Optelec Produkte helfen, wenn

eine Brille nicht mehr ausreicht!

Le sen, Kreuzworträtsel lösen, Fotos

betrachten, am Computer arbeiten,

Unterschriften setzen ist dank Optelec

Produkten wieder möglich. Optelec

entwickelt, produziert und vertreibt

seit über 30 Jahren elektronische

Lesehilfen. Optelec Produkte zeichnen

sich durch Langlebigkeit und modernste

Tech nologie aus. Die Präqualifizierung

garantiert Fachkunde und geprüfte

Qualität. Alle Produkte sind als

Hilfsmittel anerkannt.

Neben den vergrößernden Sehhil fen

bietet Optelec ein breit gefächertes

Produktsortiment von Vorlesegeräten,

Braillezeilen und Software für blin de

und sehbehinderte Menschen.

Gönnen auch Sie sich neue Freude

am Leben. Optelec berät Interessenten

gerne individuell und umfassend

vor Ort und auch zu Hause – über die

Produkte und ebenso über die Förderung

durch den Kostenträger.

Weitere Informationen:

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Telefon: 06691 9617-0

Gut sehen bis ins hohe Alter

Senioren, die schlecht sehen, stürzen häufiger und sind oft verstärkt auf die Hilfe

anderer angewiesen. Da sie deshalb oft nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben,

ist auch das Risiko zu vereinsamen größer. Alterungsprozesse können das

Sehvermögen mindern, auch wenn keine speziellen Augenerkrankungen vorliegen.

Erste Veränderungen nehmen viele Menschen schon mit Mitte 40 wahr: Sie haben

plötzlich immer größere Mühe, Dinge in der Nähe scharf zu sehen.

Text Paul Howe

D

er Grund für diese Altersweitsichtigkeit liegt in

der Linse. Sie verliert mit zunehmendem Alter an

Elastizität und somit die Fähigkeit, ein scharfes Bild

in der Nähe und in der Ferne zu erzeugen. Häufig

trübt sich die Linse im fortgeschrittenen Alter. Die Betroffenen

sehen dann verschwommen, wie durch einen Nebel oder eine

Milchglasscheibe. Hinzu kommt eine erhöhte Empfindlichkeit

gegen Blendungen. Dieses Krankheitsbild ist als grauer Star oder

Katarakt bekannt.

Etliche altersbedingte Veränderungen im Sehvermögen lassen

sich mit einer Brille oder einer kleinen Behandlung ausgleichen.

Mit zunehmendem Alter steigt jedoch auch das Risiko, ernsthafte

Erkrankungen zu erleiden, die in schweren Sehbehinderungen

oder gar Blindheit enden können. Dazu gehören das Glaukom

oder die altersabhängige Makuladegeneration (AMD).

Das Tückische an diesen Erkrankungen ist, dass sie erst dann

Symptome verursachen, wenn der Schaden am Auge bereits

unumkehrbar fortgeschritten ist. Die bereits bestehenden

Sehprobleme können dann nicht mehr behandelt werden. Viele

Betroffene bemerken anfangs nicht, dass sie schlechter sehen, da

viele Krankheitsprozesse schleichend verlaufen. Das kann zum

Beispiel im Straßenverkehr gefährlich werden.

Um diese Krankheiten rechtzeitig zu erkennen, sollte sich jeder

ab dem 60. Lebensjahr einmal jährlich untersuchen lassen. Bei

regelmäßiger Vorsorge kann der Augenarzt die meisten Augenerkrankungen

schon in einem sehr frühen Stadium feststellen.

Wird die Behandlung dann rechtzeitig begonnen, kann die

Sehkraft oft erhalten werden. Die Deutsche Ophthalmologische

Gesellschaft empfiehlt die jährliche augenärztliche Vorsorge

auch für Patienten, die an starker Kurzsichtigkeit leiden oder

Familienmitglieder mit Augenerkrankungen haben.

Sehhilfen für mehr Lebensqualität

Bei vielen Augenerkrankungen reicht eine Brille oftmals nicht

mehr aus. Zum Glück kann die Lebensqualität dank moderner

und langlebiger Technologien dennoch erhalten bleiben. Lesen,

Kreuzworträtsel lösen, Fotos betrachten, am Computer

arbeiten, Unterschriften setzen ist dank spezieller Lesehilfen

wieder möglich.

FOTO: SHUTTERSTOCK

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Endlich klar

Rund eine Million Mal jährlich tauschen Ärzte hierzulande bei vor

allem älteren Patienten, die an grauem Star oder Alterssichtigkeit

leiden, die Linsen aus. Der Eingriff erfolgt längst routiniert, sicher

und präzise.

Text Dominik Maassen

Meistens beginnt es mit einer schlechteren

Wahrnehmung von Farben

oder Kontrasten. Auch eine Blendung

beim Autofahren in der Nacht

kann zunehmend stören. Und trotz einer Brille

lässt sich die Schärfe des Sehens nicht mehr verbessern.

Wer ab dem 60. Lebensjahr diese Symptome

zeigt, leidet wahrscheinlich am grauen Star,

einem normalen Alterungsprozess des Menschen,

der fast jeden trifft. Betroffene beschreiben auch,

dass sie wie durch einen Schleier sehen, der immer

dichter wird. Irgendwann kann ihr Auge nur noch

zwischen hell und dunkel unterscheiden. Im

schlimmsten Fall können der graue Star, aber auch

die Alterssichtigkeit bei älteren Menschen deshalb

Stürze verursachen, die tödlich enden. Wer nicht

mehr richtig liest und sieht, erkrankt außerdem

schneller an Depressionen oder Demenz.

Ambulanter Eingriff

Der Grund für die Erkrankung: Bei der Geburt

ist die Augenlinse noch klar. Im Laufe eines

Menschlebens verhärtet sie jedoch und trübt sich

langsam ein. Operativ kann der Arzt den grauen

Star durch einen Linsenaustausch behandeln.

Die gute Nachricht: Diese Operation ist die

inzwischen am häufigsten durchgeführte am

Menschen überhaupt, und der Eingriff dauert

ambulant nur wenige Minuten. Der Mediziner

tauscht dabei die getrübte Linse gegen eine neue,

künstliche Linse, eine Intraokularlinse (IOL).

Dafür verflüssigt er die getrübte Linse über sehr

kleine Schnitte und saugt sie dann ab. An genau

dieser Stelle setzt er die künstliche Linse wieder

ein.

Mehr Lebensqualität dank Linse

Wichtig ist jedoch vorher, dass der Arzt spezielle

Messungen durchführt, damit er die Brechkraft

der neuen Linse exakt bestimmen kann. Patienten

entscheiden sich danach für eine einfache

Monofokallinse oder eine Premiumlinse mit

zusätzlichen Funktionen. Letztere ist individueller

an die persönlichen Bedürfnisse des Patienten

anpassbar und kann so wieder dauerhaft das

scharfe Sehen von nah und fern ermöglichen.

Weitere Vorteile: Brillenträger können nach dieser

Kataraktoperation auf ihre starken Brillengläser

verzichten. Bereits wenige Tage nach dem

Eingriff kann sich der Betroffene wieder voll

belasten und zum Beispiel wieder Sport machen.

Generell bedeutet der Austausch der Linsen mehr

Komfort beim Sehen, mehr Freiheit und eine

bessere Lebensqualität.

FOTO: SHUTTERSTOCK

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Aufsteh- und Pflegesessel

Möbel fürs selbstbestimmte Wohnen

Text Claudia Warnholtz

G

eht es ums Wohnen im Alter, ist es der größte Wunsch der meisten

Menschen, möglichst lange eigenständig im vertrauten Umfeld zu

bleiben. Ganz gleich ob allein, mit dem Partner oder mit professioneller

Unterstützung Dritter, setzt dies eine grundlegende

Mobilität voraus. Multifunktionale Sessel schaffen hierfür optimale Voraussetzungen:

Von Aufstehhilfe über Relax- und Liegepositionen bis zum

Einsatz als mobiler Rollstuhl reicht das Repertoire der möblierten Helfer,

die rund um die Uhr vor Ort einsatzbereit sind.

Unterstützung mit Wohlfühlfaktor

Ob man sich für einen Aufsteh- oder einen Pflegesessel entscheidet, hängt

von der eigenen körperlichen Verfassung und der Zukunftsplanung ab. Ein

guter Aufstehsessel bietet neben Ergonomie motorisch stufenlos verstellbare

Positionen zum Sitzen, Liegen und Entspannen sowie eine elektrisch

bedienbare Aufstehhilfe. Diese hebt die Sitzfläche an und neigt sie so weit

nach vorn, dass die Füße unter den Körperschwerpunkt gelangen und man

kraftsparend und gelenkschonend aufstehen kann. Pflegesessel verfügen

über die gleichen Funktionen, gehen in ihrer Unterstützung aber noch deutlich

weiter: Rollen und Schiebebügel machen Sessel und Nutzer mobil, Akkus

sorgen für elektrische Bedienbarkeit an jedem Einsatzort, im Stecksystem

entfernbare Armlehnen und Kopfstützen ermöglichen ein barrierefreies

Umsetzen ins Bett sowie den ungehinderten Zugang zum Nutzer, etwa für

Arzt oder Therapeuten. Multifunktionalität, die zudem keine ästhetischen

Zugeständnisse fordert, sondern mit optischer Wohnlichkeit kombiniert

wird.

Von Aufstehhilfe bis USB-Anschluss

Je nach Anbieter variiert die optische Bandbreite der Spezialsessel von

rustikal bis klassisch-modern, sodass sich für jedes Ambiente das passende

Sitzmöbel findet.

Die Bezugsmaterialien reichen von Leder und Kunstleder bis zu verschiedenen

Stoffvarianten in breiter Farbpalette. Besonders bei textilen Bezügen

lohnt es sich, je nach Situation des

Nutzers, auf den Einsatz hochwertiger

Healthcare-Stoffe zu achten, die nicht

nur Behaglichkeit versprechen, sondern

auch atmungsaktiv, flüssigkeitsresistent

und desinfektionsmittelbeständig

sind. Je nach Fabrikat lassen sich

die Sessel mit verschiedenen Ausstattungen

für den eigenen Bedarf individualisieren:

Integrierte Wärme- oder

Massagesysteme bieten Wellness-Einheiten

daheim, ein USB-Anschluss garantiert

die bequeme Stromversorgung

von Smartphone, Tablet und Co. Bei

höherem Unterstützungsbedarf sorgen

Kopfstützen, Spezialkissen, (aufsteckbare)

Tische und Utensilienhalter oder

-taschen dafür, dass alles bequem zur

Hand ist.

Ob man sich für

einen Aufsteh- oder

einen Pflegesessel

entscheidet, hängt

von der eigenen

körperlichen

Verfassung und der

Zukunftsplanung ab.

Hilfe beim Helfen

So reicht das Spektrum der Aufsteh- und Pflegesessel von erster Unterstützung

bei nachlassender Kraft und Beweglichkeit bis zu nachhaltiger Entlastung von

Patienten und Pflegenden im privaten Umfeld. Hier stellen die Sessel effektive

Hilfsmittel dar, die Nutzer und ihre Helfer körperlich entlasten – 24 Stunden

am Tag. Die Relevanz dieser Entlastung steigt mit dem Körpergewicht des

Nutzers. So stehen für Menschen mit stattlicher Statur XL-Modelle zur Wahl,

deren Sitzbreite, Beinstützenlänge und Tragkraft deutlich über den Standardwerten

liegen, um Komfort und reibungslose Bedienung zu gewährleisten. In

jedem Fall macht sich Weitsicht in der Planung des eigenen altersgerechten

Interieurs bezahlt: Wer rechtzeitig das „Upgrade“ vom Standard-Sessel zum

professionellen Pflegesessel wählt, investiert in eine selbstbestimmte Zukunft

mit hoher Lebensqualität.

Weitere

Informationen:

pflegesessel.online

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VIANDOpflege ®

VIANDO ® bewegt –

von Lieblingsplatz bis Hilfsmittel

Sitzen, Liegen, Relaxen, Aufstehen – unser multifunktionaler Pflegesessel VIANDO ® unterstützt

Sie aktiv im Alltag. Ergonomisch, elektrisch bedienbar und rund um die Uhr einsatzbereit.

Das professionelle Pflege-Möbel im wohnlichen, klassisch-modernen Design.

Ein Sessel für alle:






VIANDOpflege ® bis 130 kg, VIANDOpflege ® XL bis 200 kg

Fernbedienbare Sitz-, Liege- und Aufstehfunktion

Extra lange Beinauflage, anzuheben bis Herz-Waage-Lage

Mobilität dank Rollen, Fußstütze und Schiebebügel

Abnehmbare Armlehnen und höhenverstellbare Kopfstütze

Ausstattung

nach Wunsch oder

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3-4 Tagen.

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Wir beraten Sie gern in allen Fragen. Rufen Sie jetzt an: 040 2282 127 20


Lesen Sie mehr auf www.life-und-style.info 17

Keine Angst vor dem Heim:

Wohnen in der

Seniorenresidenz

Text Benjamin Pank

V

iele ältere Menschen haben Angst davor, in

Abhängigkeit von anderen zu geraten. Doch

wenn das Leben allein zu Hause nicht mehr

möglich ist, müssen Alternativen her. Verschiedene

Wohnmodelle und Angebote in Seniorenresidenzen

erleichtern den Alltag und schaffen mehr

Lebensqualität.

Doch dass es sozusagen keine "Altersgrenze" für die

Selbstversorgung im Alter gibt, macht es für Angehörige

häufig schwer. Dabei spielen auch Gewissenskonflikte

eine große Rolle. Wenn die Kriterien nicht

klar sind, entsteht häufig das Gefühl, Großeltern oder

Eltern würden einfach abgeschoben. Dabei gibt es

tatsächlich Anhaltspunkte, die für einen Umzug in

eine Senioreneinrichtung sprechen:

Die Versorgung zu Hause ist nicht mehr möglich

Allein lebende sturzgefährdete Menschen

Allein lebende, demente Menschen

Menschen ohne Betreuung durch

Familie oder Freunde

Pflegeperson kommt an ihre Grenzen

Intensivpflege ist notwendig

Selbstbestimmt leben,

professionell betreut werden

Viele Seniorenheime haben sich auf das eingestellt,

was „junge“ Alte sich wünschen: individuelle

Lebensgestaltung statt Standardversorgung, Teilhabe

am aktiven Leben, Angebote für Geist und Seele. In

Seniorenresidenzen kann man sich auf vielfältige

Art einrichten – in der eigenen Wohnung oder in

Wohnappartements, in Gemeinschaft oder alleine

mit individuellen Hilfs- und Pflegeangeboten für

Haushalt, Mobilität und Pflege.

Ein geselliges, aktives Leben und soziale Netzwerke

sind die besten Voraussetzungen für positiv erlebtes

Altern. Darauf abgestimmt sind auch gemeinsame

Unternehmungen, Freizeit- und Beschäftigungsprogramme,

die viele Seniorenresidenzen

ihren Mietern und Bewohnern bieten. Das Angebot

reicht von gemeinsam backen, malen, feiern und

Sport treiben über Spiele-, Musik- und Vorleseabende

bis hin zu Entspannung in Snoezelen-Räumen.

Umzug gut vorbereiten

Den Umzug ins Pflegeheim organisieren in vielen

Fällen die Kinder, Enkelkinder oder der Ehepartner.

Wichtig ist dennoch, die betroffene Person mit

einzubeziehen. Das ist sicher nicht immer einfach.

Denn in vielen Fällen fällt den Betroffenen der

Abschied schwer und das Interesse, den Umzug

mitzugestalten, ist möglicherweise nicht besonders

groß. Um jedoch zu verhindern, dass sich der

pflegebedürftige Mensch schon vor dem Umzug vom

"echten" Leben ausgeschlossen oder seiner Mitbestimmungsrechte

beraubt fühlt, sollte man sich

davon nicht entmutigen lassen und immer wieder

das Gespräch suchen. Denn der Umzug in eine

Seniorenresidenz sollte als Chance gesehen werden

– als Chance auf ein schönes Leben im Alter.

FOTO: SHUTTERSTOCK

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit DOMICIL Senioren-Residenzen Hamburg SE entstanden.

Einfach mal ausprobieren!

Viele Senioren sträuben sich davor, sich mit dem Einzug in ein Seniorenpflegeheim auseinanderzusetzen, gerade in Zeiten

von Corona. Welche Möglichkeiten es gibt und warum die Entscheidung für ein Seniorenpflegeheim eine für das Leben und

mehr Lebensqualität ist, erklärt Sandra Schüle, Qualitätsmanagement Pflege DOMICIL Senioren-Residenzen, im Interview.

Text Paul Howe

Welche Maßnahmen werden in den Domicil-

Seniorenpflegeheimen ergriffen, um einem

neuen Bewohner einen sicheren Start zu

bieten?

Ein Seniorenpflegeheim ist derzeit einer der sichersten

Orte überhaupt, da in der Regel ein

sehr hoher Anteil der Menschen, die bei uns

wohnen, leben, arbeiten und auch die neu

einziehen, bereits zweimal geimpft sind. Zudem

halten wir uns natürlich an bestehende und

erprobte Hygiene- und Testkonzepte. Wir haben

in unseren Einrichtungen quasi eine Herdenimmunität.

Ein Einzug von ungeimpften Bewohnern

ist natürlich mit negativem PCR-Test

ebenfalls reibungslos möglich.

Was sind die ersten Schritte, wenn der

Entschluss für ein Pflegeheim getroffen wurde?

Wie ist der Ablauf?

Wir, in den Domicil-Seniorenpflegeheimen,

machen zuerst ein Interessentengespräch,

sowohl mit dem potenziellen neuen Bewohner

als auch mit den Angehörigen. Bei diesem

Gespräch werden alle offenen Fragen geklärt,

es gibt eine Hausführung, die Zimmer werden

gezeigt und Angebote im Freizeit-, Betreuungsund

physiotherapeutischen Bereich werden

vorgestellt.

Viele ältere Menschen scheuen die

Entscheidung fürs Pflegeheim. Ändert sich

die Meinung, wenn sie vor Ort sind?

Das ist gar nicht so selten. Es kommt aber

immer auch darauf an, was der ausschlaggebende

Grund ist. Beispielsweise durch eine Kurzzeitpflege,

die maximal bis zu 56 Tage geht. Das

wird auch von den Pflegekassen übernommen.

Zudem gibt es auch die Möglichkeit des Probewohnens.

Das wird sehr gern angenommen.

Bei beiden Optionen lernen potenzielle Bewohner

das Leben in unseren Einrichtungen kennen

und merken oftmals, wie gut ihnen das tut.

Wie sieht in Zeiten von Corona der Alltag in

Ihren Häusern aus?

Zum Glück zieht der normale Alltag langsam

wieder in die Häuser ein: Betreuungsangebote in

größeren Gruppen sind wieder möglich, gemeinsame

Mahlzeiten und Freizeitangebote. Das gibt

den Bewohnern Lebensfreude, Lebensqualität,

einfach Teilhabe am Leben zurück und ist ein

sehr wichtiger Schritt nach den harten Monaten

der Isolation. Endlich ist wieder Leben in der

Bude.

Was macht die Domicil-Seniorenpflegeheime

aus?

Wir haben einen gehobenen Standard – angefangen

bei dem Mobiliar über die Hilfsmittelversorgung

bis hin zu unserer hauseigenen Küche,

Wäscherei und Reinigung. Unsere Küche ist für

das gesamte Viertel offen. Derzeit natürlich noch

Die DOMICIL bietet eine

gute Mischung aus Qualität,

Geborgenheit, Offenheit

und Lebensfreude.

nicht zu 100 Prozent, aber das kommt wieder.

Dieses Angebot wird auch sehr gern von älteren

Menschen angenommen, die nicht bei uns wohnen.

Diesen Austausch schätzen unsere Bewohner

genauso wie die Mittagsbesucher. Zudem

dürfen neue Bewohner nach Absprache auch ihre

Haustiere mitbringen, wenn sie bei uns einziehen.

Tiere liegen uns auch sehr am Herzen.

Beispielsweise hatten wir auch immer wieder

Therapietiere zu Gast, von Hühnern über Hunde

bis hin zu Alpakas. Unsere Bewohner lieben es.

Damit bieten wir an vielen zentral gelegenen

Standorten in Deutschland ein herzliches

Miteinander im Alltag der Senioren. Und unsere

großzügigen Gartenanlagen bieten außerdem

eine Oase der Ruhe „Mitten im Leben“.

Weitere

Informationen:

domicil-seniorenresidenzen.de


18

Lesen Sie mehr auf www.life-und-style.info

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Alloheim entstanden.

FOTO: ADOBE STOCK

Die Lust, Neues zu erlernen,

hört nie auf.

Vielfältige Aktivitäten sind ein wichtiger Bestandteil des Lebens in den Alloheim Senioren-Residenzen.

Text Paul Howe

Mit strahlenden und stolzen Gesichtern

betrachten die Künstlerinnen und Künstler

ihre fertigen Skulpturen. Zum

allerersten Mal haben die Seniorinnen und

Senioren so genannte „SculptureBlöcke" - ein leicht zu

bearbeitender Kreativwerkstoff aus PU-Hartschaum -

in Form gebracht und mit Blattgold und -silber verziert.

Unterstützt und angeleitet wurden sie dabei von einer

Künstlerin und Gerontotherapeutin. Spaß, Neugier und

vor allem die eigene Kreativität standen bei dem Kunstprojekt

im Vordergrund. Denn es geht nicht darum ein

perfektes Meisterwerk zu kreieren, sondern den Senioren

einen Raum zu geben, in dem sie sich ausprobieren

und Neues erlernen können. Zudem stehen die Schaffensphase

an sich und die Interaktion miteinander im

Mittelpunkt. So haben sich die Bewohner gegenseitig

unterstützt und verschiedene Handicaps – seien es die

schwächer werdenden Augen oder die motorisch nicht

mehr ganz so sicheren Hände – untereinander ausgeglichen.

Am Ende waren alle begeistert, insbesondere

diejenigen, die in ihren jungen Jahren gar kein künstlerisches

und handwerkliches Interesse hatten. „Ich

wusste gar nicht, dass ich so kreativ und handwerklich

geschickt bin, früher gehörten eher Fußball und Skat

spielen zu meinen Hobbies“, berichtet ein Senior. Daher

hat er es sich auch nicht nehmen lassen, sich direkt

für den nächsten Kurs der Künstlerin anzumelden. Hier

wird mit Acrylfarbe auf Leinwände gemalt, Thema:

„Meine schönste Urlaubserinnerung“.

100-Jährige entdecken das Skypen

Wenn Familie und Freunde nicht jeden Tag zu Besuch

kommen können, wollen die Senioren mit ihnen

dennoch in Verbindung bleiben. In den Alloheim

Senioren-Residenzen wird daher der Kontakt

mit den Liebsten nicht nur per Telefon, sondern

Faszinieren bei Alloheim die

Senioren: virtuelle Reisen.

auch über Skype oder Facetime gehalten. Denn

das Visuelle spielt gerade im Alter eine wichtige

Rolle. Eine 100-jährige Seniorin war vom ersten

Videotelefonat ihres Lebens begeistert: ,,Was für

eine Technik", sagte sie und freute sich, als sich

auch noch ihre Enkel und Urenkel zuschalteten.

Für alle Fragen sind die Mitarbeiter der Alloheim

Senioren-Residenzen jederzeit zur Stelle und helfen

gerne weiter. Das Videotelefonat ist für die

Bewohnerin mittlerweile zum festen Bestandteil

in der Kommunikation mit ihrer Familie geworden.

Der Mensch steht im Mittelpunkt

Für Alloheim ist es wichtig, pflegebedürftigen Menschen

ein sicheres und behagliches Zuhause zu bieten.

Pflege und Betreuung sind anspruchsvolle Aufgaben

mit großer Verantwortung. Mit Professionalität

und Herz sorgen die Mitarbeiter dafür, dass sich die

Bewohner der Residenzen wohlfühlen und viel erleben.

Nur ein Highlight dieses Konzeptes: Mit der Magic

Horizons-3D-Brille kann man virtuelle Orte besuchen

und so die Magie vergangener Erlebnisse

wiederbeleben. Egal ob Pflegekraft, Betreuer, Koch,

Haustechniker oder Service: Sie alle machen die Einrichtungen

zu Orten höchster Lebensqualität.

WIR DIENEN

IHRER LEBENS-

QUALITÄT

Alloheim hat fast 50 Jahre

Erfahrung in der Betreuung und Pflege

von pflegebedürftigen Menschen und

zählt zu den Pionieren im deutschen

Pflegemarkt. Neben der stationären

und mobilen Pflege sowie dem betreuten

Wohnen hat Alloheim umfassende

Angebote in der Spezialpflege

entwickelt. Dazu gehören: Demenzpflege,

stationäre Junge Pflege, Pflege

von Wachkoma-Patienten, Sozialpsychiatrische

Pflege und Adipositas-

Konzepte.

Mit 223 stationären Pflegeeinrichtungen,

77 Einrichtungen für Betreutes

Wohnen sowie 25 Ambulanten Diensten

gehört Alloheim zu den führenden

Pflege-Anbietern in Deutschland. Alloheim

beschäftigt rund 20.000 Mitarbeiter

und bildet 1.350 Auszubildende

aus, die den Pflegeberuf erlernen.

Alloheim ist bundesweit vertreten.

Somit haben Interessierte gute

Chancen, in ihrer Wunschregion

eine betreute Wohnung oder einen

Pflegeplatz zu finden – ganz gleich,

ob sie in ihrer vertrauten Umgebung

bleiben oder zum Beispiel in die Nähe

ihrer Kinder ziehen wollen. Und auch

Jobsuchende finden ein breites und

attraktives Angebotsspektrum.

Weitere Informationen zu Alloheim

sowie eine Übersicht der

einzelnen Standorte finden Sie

unter:

www.alloheim.de


Lesen Sie mehr auf www.life-und-style.info 19

Keine Panik, wenn Mann ständig muss:

Dagegen lässt sich viel tun!

Etwa jeder zehnte Mann kämpft, zumindest gelegentlich, mit Problemen beim Wasserlassen. Das kann unangenehm sein – und

auch zu Inkontinenz führen. Die gute Nachricht: Es gibt viele Möglichkeiten, die Beschwerden wieder in den Griff zu bekommen.

Text Prof. Dr. Andreas Wiedemann

Prof. Dr. Andreas

Wiedemann

Chefarzt der Klinik

für Urologie im

Evangelischen

Krankenhaus

Witten, Mitglied im

Expertenrat der

Deutschen

Kontinenz

Gesellschaft

Eine Störung der Blasenfunktion belastet die Betroffenen

und ihren Alltag meist sehr, insbesondere wenn sie mit

unfreiwilligem Urinverlust verbunden ist. Inkontinenz

ist eine Volkskrankheit: Rund 10 Millionen Menschen

leiden darunter. Dennoch gilt sie immer noch als Tabuthema. Die

meisten sprechen daher nicht einmal mit ihrem Arzt darüber und

quälen sich im Stillen. Sie hoffen, dass sich "die Sache" von allein

wieder bessert. Aber: Nur eine Behandlung kann Störungen im

Harntrakt wieder ins Lot bringen. Je eher die Ursache gefunden

wird, desto höher die Heilungschance.

Was viele nicht wissen: Nicht nur Frauen haben ein Risiko für

sogenannte Blasenprobleme, sondern auch Männer: Bei manchen

von ihnen beginnen sie bereits mit Anfang 40. In der Gruppe der

über 70-Jährigen sind dann laut Studien beide Geschlechter mit je

rund 40 Prozent gleich häufig von Inkontinenz betroffen.

Doch die Auslöser und Auswirkungen sind unterschiedlich.

Frauen neigen eher zu einer Beckenbodenschwäche, verursacht

durch Geburten und Hormonveränderungen. Unbehandelt entsteht

daraus oftmals eine Belastungsinkontinenz, die sich durch

Urinverlust beim Husten, Lachen, Niesen und bei körperlicher

Anstrengung zeigt.

Haben Männer Kontinenzprobleme, liegt es in den meisten Fällen

an einer gutartig vergrößerten Prostata: Die engt mit der Zeit

den Harnkanal ein. Die Folgen: Trotz Harndrang kommen erst nur

Tröpfchen, insgesamt ist der Urinstrahl dünner und schwächer als

in jungen Jahren. Die Blase entleert sich dann auch häufig nicht

mehr komplett – ein unangenehmes Gefühl für die Betroffenen.

Oft entwickelt sich gleichzeitig noch eine zweite Störung: Weil die

Blase vermehrt Druck aufbauen muss, um sich gegen den Widerstand

der komprimierten Harnröhre zu entleeren, wandelt sie sich

zu einer Reizblase. Die typischen Symptome: unkontrollierbarer

Harndrang. Er treibt die Männer am Tag und in der Nacht

auf die Toilette – häufig so heftig und überfallartig, dass sie nicht

mehr rechtzeitig erreicht werden kann. Dann spricht man von

einer Dranginkontinenz. Sie kann auch unter anderem durch

neurologische Erkrankungen ausgelöst werden, etwa Parkinson

und Schlaganfall.

Mein Rat: Treten erste Beschwerden beim Wasserlassen auf, sollten

Betroffene zu einem Urologen gehen – auch um schwerwiegende

Ursachen auszuschließen. Der Facharzt tastet die Prostata ab,

untersucht die Blase per Ultraschall, zur PSA-Wert-Bestimmung wird

Blut abgenommen, dann steht der Befund fest. Manchmal kann

schon ein Reduzieren von harntreibenden Getränken wie Kaffee oder

Cola die Zahl der Toilettengänge mindern. Ist eine Behandlung

notwendig, lassen sich prostatabedingte Störungen meist durch

Medikamente in den Griff bekommen. Im ersten Schritt haben sich

pflanzliche Präparate bewährt, etwa mit Sägepalmextrakt, Brennnesselwurz

oder Kürbiskernextrakt. Sie beruhigen die Blase und haben

eine abschwellende Wirkung auf die Prostata. Bei höherem Leidensdruck

stehen stärker wirkende Arzneien zur Verfügung. Wichtig ist:

Mit Inkontinenz muss sich niemand abfinden, für jede Form gibt es

eine Therapie.

Hier gibt's

weitere Infos

und Adressen

Auf der Website

der Deutschen

Kontinenz

Gesellschaft finden

Betroffene und

Interessierte umfangreiche

Informationen

zu Harn- und

Stuhlinkontinenz

bei Frauen, Männern

und Kindern.

Plus: örtliche

Adressen von anerkannten

ärztlichen

Beratungsstellen

sowie zertifizierten

Kontinenz- und

Beckenboden-

Zentren

kontinenzgesellschaft.de

Warten hilft nicht –

Pflanzlich gegen eine vergrößerte Prostata

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Häufiger Harndrang, insbes. nachts, ein

geschwächter Harnstrahl, Nachtröpfeln,

das Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung

können Symptome einer vergrößerten

Prostata sein – gemeinsam bilden

sie das benigne Prostatasyndrom (BPS). Etwa

jeder dritte Mann ab 50 Jahren ist betroffen.

In der Folge können Sexualität und

Partnerschaft beeinträchtigt sein oder es

kommt auch tagsüber aufgrund der Schlafunterbrechungen

zu Müdigkeit. Je nach

Ausprägung kann die Lebensqualität Betroffener

dadurch stark eingeschränkt sein.

Klassische Therapien

und ihre Probleme

Die Behandlung sollte möglichst

ohne operative Eingriffe erfolgen. Das

Ziel ist, den Krankheitsfortschritt aufzuhalten

und die Lebensqualität zu erhalten.

Die Behandlung mit chemischsynthetischen

Arzneimitteln geht jedoch

häufig mit Nebenwirkungen,

wie bspw. einer Beeinträchtigung der

Denkleistung oder Störung der Sexualfunktion

einher. Pflanzliche Arzneimittel wie

GRANU FINK ® Prosta forte 500 mg können

bei leichten bis mittelstarken Beschwerden

eine gute Alternative sein.

Pflanzlich gegen Prostata-

Blasenbeschwerden

GRANU FINK ® Prosta forte basiert

auf den medizinischen Eigenschaften

des Uromedic ® Kürbis. Die Wirksamkeit

und Verträglichkeit wurden in einer

12-monatigen Studie nachgewiesen*.

Es sind zudem keine Wechselwirkungen

mit anderen Arzneimitteln

bekannt. Schon nach 4

Wochen der Einnahme

kommt es zu einer spürbaren

Verbesserung

der Beschwerden.

Der Krankheitsfortschritt

kann langfristig

gehemmt und

die Lebensqualität

verbessert werden.

Der Harnstrahl wird

gestärkt, die Toilettengänge

am Tag

und in der Nacht reduziert

und das Gefühl der

unvollständigen Blasenentleerung

verringert. Dabei

wird die Sexualfunktion nicht beeinträchtigt.

Der einzigartige

Uromedic ® Kürbis

Seit über 40 Jahren forscht die Omega

Pharma Deutschland GmbH, eine Perrigo-Tochter,

an den medizinisch wirksamen

Eigenschaften der Kürbissamen. Das

Ergebnis ist der Uromedic ® Kürbis, welcher

die höchste

Konzentration

an wirksamen Delta-7-Sterolen

enthält.

Die firmeneigene Züchtung,

der Anbau, die Ernte und Weiterverarbeitung

der Samen bis hin zur Herstellung des

Dickextrakts und des Kürbissamenöls unter

firmeneigener Kontrolle gewährleisten,

dass die Qualität der GRANU FINK ®

Produkte den höchsten Ansprüchen der

modernen Phytotherapie genügt.

*Bach D. Urologe B. 2000; 40:437-443

www.granufink.de

GRANU FINK ® Prosta forte 500 mg.

Wirkstoff: Dickextrakt aus

Kürbissamen. Anwendungsgebiete:

Beschwerden beim Wasserlassen

infolge einer Vergrößerung

der Prostata (Prostataadenom

Stadium I bis II nach Alken bzw.

Stadium II bis III nach Vahlensieck).

Enthält Natrium. Zu Risiken und

Nebenwirkungen lesen Sie die

Packungsbeilage und fragen Sie

Ihren Arzt oder Apotheker.


20

Lesen Sie mehr auf www.life-und-style.info

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit FriedWald entstanden.

kostenfrei. Eltern, die für ihr Kind hier die

letzte Ruhestätte wünschen, entrichten lediglich

die Beisetzungskosten.

Individuelle Beisetzung möglich

Welche Rituale die Beisetzung in einem

FriedWald begleiten, ist den Wünschen der

Verstorbenen und ihrer Angehörigen weitgehend

überlassen. Christliche Beisetzungen

sind im FriedWald ebenso üblich wie

Bestattungen ohne geistlichen Beistand.

Am Baum bringen

FriedWald-Förster

auf Wunsch eine

kleine Tafel mit

den Namen der

Verstorbenen oder

individuellen Texten

und Motiven an.

Bei einer Beisetzung

hält sich die

Försterin im Hintergrund,

sodass

die Angehörigen

Abschied nehmen

können.

FriedWald-

Führungen

Die meist einstündige

Waldführung

ist eine Mischung

aus Waldspaziergang

und Informationstour.

Wer den

Wald mit eigenen

Augen sehen

und mehr über

das FriedWald-

Konzept erfahren

will, kann sich

unter 06155 848-

100 oder www.

friedwald.de/

waldfuehrungen

zu einer kostenlosen

Waldführung

in einem

FriedWald in der

Nähe anmelden.

Naturverbunden,

schlicht und tröstlich

Das Zwitschern der Vögel, der Duft von Laub, das Rauschen der Blätter

– FriedWald bietet Ihnen einen Bestattungsort, an dem Sie sich schon zu

Lebzeiten wohlfühlen: den Wald.

Text Benjamin Pank

Angeordnet in Reih und Glied, ein Grabstein

neben dem anderen im festgelegten Raster:

Nicht jedem behagt dieses Bild eines

typi-schen Friedhofs. Manch einer sucht

schon zu Lebzeiten nach Alternativen, und auch viele

Hinterbliebene wünschen sich eine andere Art der letzten

Ruhestätte für den Verstorbenen. Eine Wald- oder

Baumbestattung kann dann eine Option sein. Es gibt

viele Gründe, warum sich Menschen dafür entscheiden,

sich in einem FriedWald unter einem Baum bestatten zu

lassen. Viele Menschen treffen diese Entscheidung übrigens

schon zu Lebzeiten.

Gräber in der freien Natur

Der Bestattungsort FriedWald ist eine Alternative zum

klassischen Friedhof. Im FriedWald sind die Gräber

schlicht und naturnah. Grabschmuck gibt es nicht im

FriedWald. Den übernimmt die Natur: So zieren – je

nach Jahreszeit – Moose, Farne, Wildblumen, buntes

Laub oder Schnee das Baumgrab. Die FriedWald-

Standorte sind nach öffentlichem Recht genehmigte

Friedhöfe. Mitten im Wald ruht die Asche Verstorbener

in biologisch abbaubaren Urnen unter Bäumen. Eine

kleine Namenstafel am Baum macht auf die Grabstätte

aufmerksam. Alle Baumgrabstätten sind gekennzeichnet

und in Registern beim Friedhofsträger und bei

FriedWald eingetragen. An den Hauptzugangswegen

stehen Waldtafeln, auf denen die Fläche eingezeichnet

ist, die als Bestattungsplatz dient. Die Tafel weist auch

auf die Besonderheit des Ortes hin und hilft bei der Orientierung

im Wald.

Menschen, die sich für eine Baumbestattung interessieren,

müssen sich grundsätzlich für eine Einäscherung

entscheiden. Ein Großteil der Interessenten sucht sich

zu Lebzeiten den geeigneten Baum aus. Angehörige

und Freunde werden über diesen Schritt informiert, im

Idealfall wird zusätzlich eine Willenserklärung mit dem

Beisetzungswunsch formuliert und handschriftlich

hinterlegt.

Baumgrabarten bei FriedWald

Es besteht die Möglichkeit, sich für einen Baum mit

mehreren Plätzen oder für einen einzelnen Platz unter einem

gemeinschaftlich genutzten Baum zu entscheiden.

Die Zahl der verfügbaren Plätze unter einem Baum variiert

je nach natürlichen Gegebenheiten. Je nach Stärke,

Art und Lage des Baums ergeben sich unterschiedliche

Preise für Bäume und Plätze. Wer sich dafür entscheidet,

das Beisetzungsrecht an einem ganzen Baum zu erwerben,

kann diesen mit Familie und Freunden über Generationen

hinweg als Bestattungsort nutzen. Für bis zu 99

Jahre ab der Eröffnung eines FriedWald-Standortes stehen

die Bäume als Ort der letzten Ruhe zur Verfügung.

Ein besonderer Platz im FriedWald ist der Sternschnuppenbaum

– ein Baum für Kinder bis zum dritten Lebensjahr.

Ein Platz an einem Sternschnuppenbaum ist

FOTOS: FRIEDWALD GMBH

Die Arbeit der FriedWald-Försterinnen

und -Förster

Für viele sind sie das Gesicht für den

FriedWald vor Ort: die FriedWald-Försterinnen

und FriedWald-Förster. Wer in einem

so besonderen Wald arbeitet, hat auch besondere

Aufgaben. Die unterscheiden sich

in manchen Punkten von den Tätigkeiten

anderer Försterinnen und Förster. Im

FriedWald sorgen sie nicht nur dafür, dass

es dem Wald gut geht und die Bäume vital

bleiben. Sie sind vor allem auch für die

Menschen da und begleiten diese bei ihren

Berührungspunkten mit FriedWald – angefangen

bei einer Waldführung oder einer

Baumauswahl. Besonderen Halt geben sie

Angehörigen und Hinterbliebenen im Moment

des Abschieds. Sie sind schon vor

einer Beisetzung im Wald, heben das Grab

aus und schmücken es mit Moos, Laub und

frischen Zweigen. Sie geleiten die Trauergesellschaft

vom Andachtsplatz zum

Beisetzungsbaum und tragen auf Wunsch

die Urne. Selbst wenn sie sich bei der Beisetzung

im Hintergrund halten, haben

sie alles im Blick und können helfend und

unterstützend wirken. Und auch wenn der

letzte Trauergast schon gegangen ist, sind

sie noch im Wald und wachen über diesen

besonderen Ort.

Virtueller Rundgang durch einen

FriedWald

Mit dem FriedWald-Onlineshop gibt es

ein Angebot, das die Auswahl der letzten

Ruhestätte über das Internet möglich macht,

zum Beispiel für Menschen, die zu weit weg

vom FriedWald-Standort wohnen oder die

den Wald nicht mehr besuchen können.

Die FriedWald-Standorte lassen sich durch

Panoramatouren erkunden, die Einblicke

zu Parkmöglichkeiten, Andachtsplätzen,

Begehbarkeiten und Umgebung geben und

eine Auswahl unterschiedlicher Baumgrabarten

zeigen. In wenigen Schritten können

Inte-ressenten vom PC, Tablet oder Smartphone

aus eine Baumgrabstätte erwerben.

FriedWald-Standorte

kennenlernen

Jeden Monat nehmen erfahrene FriedWald-

Försterinnen und -Förster Interessierte mit

zu einer kostenlosen Waldführung. Bei der

Kombination aus Waldspaziergang und Info-Tour

erklären sie das FriedWald-Konzept

und informieren über Kosten, Baumgrabarten,

Vorsorgemöglichkeiten und Beisetzungen

im FriedWald. Außerdem zeigen sie vor

Ort die Besonderheiten des Waldes auf. Informationen

und Termine finden Sie auf

der FriedWald-Webseite unter „Waldführungen“.

Gemeinsam mit dem

Förster geht es bei einer

Waldführung durch den

FriedWald.


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit

World Vision Deutschland e. V. entstanden.

Vererben

und etwas zurückgeben!

Text Paul Howe

Viele, die sich zu Lebzeiten überlegen,

was über das Leben hinaus mit

ihrem Hab und Gut geschehen soll,

machen sich auch Gedanken über

ein wohltätiges Vererben, weil man mit seinem

Nachlass einen guten Zweck unterstützen will.

Sie können beispielsweise ein Vermächtnis an

eine Hilfsorganisation oder einen gemeinnützigen

Verein aussprechen.

Der Erblasser kann frei bestimmen, welche

Person welchen Geldbetrag oder Gegenstand

als Erbe aus dem eigenen Vermögen erhalten

soll. Was viele nicht wissen: Auch wenn es Angehörige

gibt, denen ein Erbteil zusteht, können

Erblasser einen Teil ihres Vermögens oder auch

das gesamte Vermögen bis auf den gesetzlich

vorgesehenen Pflichtteil einer gemeinnützigen

Organisation zukommen lassen. Wichtig ist jedoch,

das Ganze testamentarisch festzuhalten.

Das Gute: Da gemeinnützige Organisationen

von der Erbschaftssteuer befreit sind, kommt

FOTOS: SHUTTER STOCK

das Vermögen immer in voller Höhe beim Empfänger

an.

Wer eine bestimmte Geldsumme, eine Immobilie

oder einen Wertgegenstand einer gemeinnützigen

Organisation zugutekommen lassen

möchte, regelt dies mit einem Vermächtnis in

seinem Testament. Die Organisation wird dann

nicht Erbin, sondern erhält lediglich einen

Anspruch gegenüber den Erbinnen und Erben.

Sicherheit darüber, ob das Erbe in gute Hände

kommt, gibt ein genauer Blick auf die Organisation.

Geachtet werden sollte auf ihre Transparenz

und die gewissenhafte Verwendung der

Mittel. Diese sollten öffentlich belegt sein, zum

Beispiel in einem Jahresbericht oder auf den Internetseiten.

Schon zu Lebzeiten kann man zum Beispiel Teile

seines Vermögens verschenken, eine Organisation

in der Lebensversicherung begünstigen

oder verfügen, dass ein Kontoguthaben im

Todesfall übertragen wird.

3 Fragen

an den Erbrechtsexperten:

Helmut Wiesner

Senior Referent

Philanthropie

Was ist der Unterschied zwischen einem

Vermächtnis und einem Erbe?

Wer als Erbe eingesetzt ist, wird der Rechtsnachfolger

des Verstorbenen, tritt also gewissermaßen

in dessen Fußstapfen. Dies schließt

Rechte wie Vermögen und Besitztümer ein,

aber auch Pflichten (etwa Verbindlichkeiten).

Ein Vermächtnis hingegen ist nur ein bestimmter

Vermögenswert. Das kann ein Gegenstand

(Auto, Uhr), ein Recht (Wohnrecht) oder

auch ein bestimmter Geldbetrag sein.

Wie kann ich mit einem Vermächtnis anderen

Menschen helfen?

Sie können eine gemeinnützige Organisation

in Ihrem Testament begünstigen. Sollte

Ihnen die Förderung eines Themas wie die

Wiederaufforstung von Dürreregionen oder die Schulbildung und

Gesundheitsversorgung von Kindern in Entwicklungsländern

besonders am Herzen liegen, können Sie dies in Ihrem Testament

festhalten. Sie können beispielsweise ein Vermächtnis aussprechen,

das gezielt für derartige Projekte eingesetzt werden soll.

Sprechen Sie eine Vermächtnisspende ohne Vorgaben in Ihrem

Testament aus, wird diese dort eingesetzt, wo sie am nötigsten

gebraucht wird.

Wohin können sich Interessierte wenden, wenn sie weitere

Fragen haben?

Es gibt regelmäßig Online-Infoverantstaltungen zum Thema.

Gerne können sie sich auch für ein persönliches Gespräch bei uns

melden oder unsere kostenlose Testamentsbroschüre bestellen.

Weitere Informationen: worldvision.de/testamente

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Ihr Vermächtnis:

Zukunft für Kinder

Wir sind gerne für Sie da

06172 763 2806 • testamente@wveu.org

Das Deutsche

Zentralinstitut

für soziale

Fragen (DZI)

bescheinigt:

2014


22

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Mit der richtigen Sterbegeldversicherung

für die Lieben vorsorgen

In einem Sprichwort heißt es, im Tod seien alle Menschen gleich. Das eigene Ableben ist ein Thema, mit dem

sich jeder Mensch früher oder später beschäftigen sollte. Wie möchte man in Erinnerung bleiben? Wie möchte

man verabschiedet werden? Die Beantwortung dieser Fragen ist nicht leicht, dabei wissen viele Menschen gar

nicht, dass man auch hierfür vorsorgen kann.

Text Lukas Knochel

Zweckgebundene Begräbnisvorsorgen und Sterbegeldversicherungen

bieten die Möglichkeit, die

Bestattungsart, -ort und die Zeremonie selbst zu

bestimmen und die Hinterbliebenen dabei finanziell

zu entlasten.

Dabei kann eine würdevolle Bestattung schnell über

6.000 Euro kosten. Das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkassen

wurde schon vor langer Zeit komplett gestrichen.

Sterbegeldversicherungen bieten die Möglichkeit,

hierfür selbst vorzusorgen. Zudem wird das Guthaben bei

der Sterbegeldversicherung dem Schonvermögen zugerechnet.

So können zum Beispiel Sozialämter nicht ohne

weiteres darauf zugreifen.

Der Unterschied einer Sterbegeldkasse zu einer Lebensversicherung

ist der Zeitpunkt der Auszahlung, die nicht

zu Lebzeiten, sondern tatsächlich erst mit dem Tod fällig

wird. Die Beitragskalkulation erfolgt auch bei Sterbekassen

nach versicherungsmathematischen Grundsätzen.

Sterbekassen werden staatlich beaufsichtigt; die größeren

von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

(BaFin).

Eine würdevolle Bestattung kann schnell über 5.000 Euro

kosten. Das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkassen

wurde schon vor langer Zeit komplett gestrichen.

Sterbegeldversicherungen bieten die Möglichkeit, hierfür

selbst vorzusorgen.

Zusatzleistungen und Beitrag

Die bis zu 8.000 Euro mögliche Versicherungssumme

kann sich je nach Tarif bei einem Unfalltod verdoppeln.

Die Sterbegeldversicherungen differenzieren nicht nur

nach Eintrittsalter und Sterbegeldsumme. Die Angebotspaletten

der Anbieter variieren und können unterschiedlichste

Zusatzleistungen beinhalten. Erstberatungen zum

Thema Vorsorgevollmacht und Vorkehrungen für die

gewünschte Beisetzungen können zusätzlich getroffen

und genutzt werden. Bei der Wahl des richtigen Sterbegeldversicherers

ist es wichtig, nicht nur auf den günstigsten

Beitrag zu achten. Ein niedriger Beitrag heißt nicht

zwangsläufig, dass die Versicherung unter dem Strich

die günstigste ist. Überschussbeteiligungen können

dafür sorgen, dass erwirtschaftete Überschüsse des Unternehmens

den Versicherten zugutekommen.

Versprochene Rabatte sind außerdem nicht garantiert

und könnten bei fehlenden Überschüssen wegfallen.

Achten Sie auch darauf, ob die Versicherungssumme garantiert

ist oder ob hier zukünftige, noch nicht erwirtschaftete

Überschüsse eingerechnet sind. Wer dies

im Auge hat und eine passende Versicherung abschließt,

kann zu Lebzeiten mit der Gewissheit leben, die Liebsten

finanziell nicht zu belasten.

IDEAL SterbeGeld

Vorsorge, schon ab 5,29 € pro Monat*

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In unserer Gesellschaft ist der Tod

etwas, worüber ungern gesprochen

wird. Für die eigene Bestattung vorzusorgen,

fällt den meisten Menschen

schwer. Aber: Nur wer sich zumindest

einmal mit diesem Thema

beschäftigt, kann sicherstellen, dass

die eigenen Wünsche auch finanziell

abgesichert sind.

Was eine angemessene Bestattung

kostet

Ein würdiger Abschied kann schnell viel

Geld kosten. Die Bestattungskosten

sind je nach Beisetzungsart und den Gebühren

der Städte und Gemeinden sehr

unterschiedlich – im Durchschnitt aber

werden in Deutschland etwa 5.000 € für

eine Beisetzung ausgegeben.

Das Sterbegeld der

gesetzlichen Krankenkassen

Der Staat hat das Sterbegeld der gesetzlichen

Krankenkassen vollständig

gestrichen. Die private Vorsorge ist damit

noch wichtiger geworden.

Haben Sie schon daran gedacht?

Im Leben schließt man den einen

oder anderen Vertrag ab

und meldet sich bei verschiedensten

Anbietern und Diensten an.

Doch was passiert damit nach dem

Tod?

Verwalten Sie über ein digitales

Kundencenter Ihren Nachlass.

In einem Online-Kundencenter können

Sie Verträge, Mitgliedschaften und Nutzerkonten

hinterlegen und verwalten. Sie

können Regelungen treffen, wie mit diesen

im Todesfall verfahren werden soll. So

regeln Sie Ihren digitalen Nachlass.

Unsere Empfehlung

Damit eine würdevolle Bestattung nicht

an finanziellen Engpässen scheitert, empfehlen

wir die eigenverantwortliche Vorsorge.

Ergänzend bietet es sich an, Form

und Rahmen der Bestattung durch eine

Vereinbarung mit einem Bestattungsunternehmen

bereits zu Lebzeiten festzulegen.

Denn jeder Mensch sollte selbst

entscheiden, wie er einmal bestattet werden

möchte.

Ihre Entscheidung

Welcher Betrag für Ihre Wünsche angemessen

ist, bestimmen Sie selbst. Das

IDEAL SterbeGeld können Sie mit einer

Versicherungssumme bis zu 20.000 € abschließen.

Auf Wunsch können Sie auch

vereinbaren, dass bei einem Unfalltod die

doppelte Versicherungssumme fällig wird.

Denn gerade dann ist alles wichtig – nur

nicht, über Geld nachdenken zu müssen.

4 wichtige Gründe, warum sich

viele Kunden für die IDEAL entscheiden

Entlastung der Angehörigen

1 • Niemand aus der Familie muss

für die Kosten einer Bestattung

aufkommen

• Vorsorgevertrag zur Festlegung

des eigenen Bestattungswunsches

möglich

• Die Zahlung erfolgt schnell und

unbürokratisch an den/ die Berechtigten

Sicherheit

2 • Immer ausreichend Kapital

• Keine Gesundheitsfragen

• Kurze Wartezeiten

• Kinder können bis 8.000 € ohne

Unterschrift der Eltern vorsorgen

Liquiditätsvorteil

3 • Bei Einmalbeiträgen ist die Versicherungssumme

höher als der

Beitrag

• Damit entsteht Liquidität und

kann zu Lebzeiten z.B. für Geschenke,

Urlaub genutzt werden

Verzinsung IDEAL

• Die IDEAL bietet eine der aktuell

höchsten Verzinsungen am

deutschen Markt. Die genaue Höhe

entnehmen Sie dem Angebot

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„Das Altern ist ein hochkomplexer Prozess“

Dr. Stephanie Panier vom Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns leitet die Forschungsgruppe

„Genomische Instabilität und Alterung“. Im Interview spricht sie über den Bauplan des Lebens.

Text Dominik Maassen

Dr. Stephanie

Panier

Max-Planck-Institut

für Biologie des

Alterns

Zellen verfügen über eine Reihe extrem

effizienter Werkzeuge, die Probleme im

Genom aufdecken und reparieren können.

Sie forschen unter anderem in diesem

Bereich – warum?

Das Genom ist sozusagen der Bauplan unseres

Lebens. Alle Informationen, die eine Zelle

zum Funktionieren braucht, sind in ihm abgespeichert.

Schleichen sich Fehler in diesen

Bauplan ein, können Zellen entweder absterben

oder sich unkontrolliert vermehren.

Beide Szenarien haben fundamentale Konsequenzen

für den gesamten Organismus, denn

sie führen zu unterschiedlichsten Krankheiten

wie Immunschwäche, Krebs oder vorzeitigem

Altern. Da die Integrität des Genoms so

wichtig ist für das Überleben einzelner Zellen

und des gesamten Organismus, investieren

Zellen ungemein viele Ressourcen in ebenjene

Werkzeuge, die die Schäden im Genom

aufspüren und reparieren. Dabei werden

hoch komplexe Prozesse in Gang gesetzt,

die wir aber teilweise, trotz intensiver Forschungstätigkeiten,

erst im Ansatz verstehen.

Was haben Sie bei Ihren Forschungen bereits

herausgefunden und was gilt es noch

zu entdecken?

Der Schwerpunkt meiner Forschung sind die

molekularen Akteure, die die Schäden im

Genom aufspüren und reparieren – sozusagen

die einzelnen Werkzeuge, die im Werkzeugkasten

liegen und auf ihren Einsatz warten.

Wir haben schon mehrere dieser Werkzeuge

erfolgreich identifiziert und charakterisiert

und wissen nun relativ genau, bei welchen

Schäden im Genom sie aktiviert werden und

wie sie auf molekularer Ebene funktionieren.

Zusätzlich sind wir jetzt besonders daran

interessiert, zu verstehen, wie die Genomreparaturwege

mit anderen Aspekten der

Zellfunktion, vor allem mit dem zellulären

Stoffwechsel, interagieren. Es ist schon lange

bekannt, dass die Genomreparatur kein

in sich geschlossenes System ist, sondern

wahrscheinlich in ständiger Wechselwirkung

steht mit fast allen anderen Prozessen, die in

einer Zelle ablaufen. Wie genau diese Wechselwirkungen

aussehen und wie sie reguliert

werden, ist aber nur wenig verstanden.

Ihre Arbeit hilft, altersbedingte Krankheiten

besser zu verstehen. Können Sie

Beispiele geben?

Das Altern ist ein hochkomplexer Prozess und

viele Faktoren steuern zum Alterungsprozess

bei, einer davon ist die zeitlich bedingte

Anhäufung von Schäden im Genom. Diese

Anhäufung passiert, weil die zellulären Genomreparaturwege,

trotz ihrer Effizienz,

nicht perfekt arbeiten und hin und wieder

Schäden übersehen oder falsch reparieren.

Eine Konsequenz davon ist, dass die betreffenden

Zellen, zum Beispiel Neuronen im Gehirn,

anfangen, inkorrekt zu arbeiten oder gar

abzusterben. Passiert das in zu vielen Neuronen,

fördert das die Entstehung neurodegenerativer

Erkrankungen. Eine andere Krankheit,

die im Alter gehäuft vorkommt, ist Krebs.

Auch hier ist ein wichtiger treibender Faktor

die Anhäufung von Schäden im Genom. In

diesem Fall aber führen die Schäden nicht

zum Absterben der Zellen, sondern zu ihrer

ungebremsten Vermehrung – aus gesunden

Zellen werden dann Krebszellen.

Ihre Forschung liefert potenzielle neue

Ansatzpunkte für bessere Therapien – in

welchem Bereich?

Viele Krebstherapien basieren schon jetzt

darauf, das Genom von Krebszellen so weit zu

schädigen, dass diese absterben. Leider sind

viele dieser Therapien relativ unspezifisch

und schädigen auch gesunde Zellen. Das ist

häufig der Grund für das Auftreten von

schweren Nebenwirkungen. Wir hoffen, mit

unserer Arbeit Therapieansätze zu entwickeln,

die selektiv Krebszellen angreifen

und damit effizienter und besser verträglich

sind.

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