Geschäftsbericht 2009 - VR-Bank Rhein-Sieg eG

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Geschäftsbericht 2009 - VR-Bank Rhein-Sieg eG

Geschäftsbericht 2009


Der Vorstand der VR-Bank Rhein-Sieg eG überreicht Ihnen

mit freundlicher Empfehlung den Geschäftsbericht 2009.

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VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

Inhalt

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Die Geschäftsstellen

Alle, die Verantwortung tragen

Unser Vorstandsduo im Interview

Die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsgebiet

Bericht des Vorstandes

Firmenportrait: true fruits

Firmenportrait: Schöpcherhof

Wir stellen vor: Die Firmenbank

Wir stellen vor: Qualitätssicherung Aktiv

Mit der VR-Bank um die Welt

VR-Bank on Tour

Andrea Schrahe: Prinzessin im Troisdorfer Karneval

Elke Seliger: Sängerin aus Passion

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Unsere Vertreterinnen und Vertreter

Der Beirat der VR Bank Rhein Sieg

Bericht des Aufsichtsrates

Wir gratulieren

Jahresabschluss

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Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt

Die Geschäftsstellen

www.vrbankrheinsieg.de

Siegburg

Siegburg, Europaplatz 10-12

Telefon: 0 22 41/4 96-0

Telefax: 0 22 41/4 96- 3189

siegburg-europaplatz@vrbank-rs.de

Siegburg, Kaiserstraße 61

Telefon: 0 22 41/9 58 13-0

Telefax: 0 22 41/9 58 13-25

siegburg-kaiserstraße@vrbank-rs.de

Siegburg, Kaldauer Straße 44

Telefon: 0 22 41/93 81 94-0

Telefax: 0 22 41/93 81 94-25

siegburg-stallberg@vrbank-rs.de

Niederkassel

Mondorf, Provinzialstraße 14

Telefon: 02 28/94 52 26-0

Telefax: 02 28/94 52 26-25

niederkassel-mondorf@vrbank-rs.de

Rheidt, Hoher Rain 4

Telefon: 0 22 08/9 00 64-0

Telefax: 0 22 08/9 00 64-25

niederkassel-rheidt@vrbank-rs.de

Niederkassel, Hauptstraße 58

Telefon: 0 22 08/9 00 65-0

Telefax: 0 22 08/9 00 65-25

niederkassel@vrbank-rs.de

Lülsdorf, Ludwigsplatz 1

Telefon: 0 22 08/9 00 66-0

Telefax: 0 22 08/9 00 66-25

niederkassel-luelsdorf@vrbank-rs.de

Ranzel, Wahner Straße 34

Telefon: 0 22 08/9 00 67-0

Telefax: 0 22 08/9 00 67-25

niederkassel-ranzel@vrbank-rs.de

Sankt Augustin

Menden, Mittelstraße 61-63

Telefon: 0 22 41/31 66-0

Telefax: 0 22 41/31 66-25

sanktaugustin-menden-mittelstrasse@

vrbank-rs.de

Meindorf, Bahnhofstraße 15

Telefon: 0 22 41/9 29 10-0

Telefax: 0 22 41/9 29 10-25

sanktaugustin-meindorf@vrbank-rs.de

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VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

Troisdorf

Sieglar, Christian-Esch-Straße 1

Telefon: 0 22 41/4 96-0

Telefax: 0 22 41/4 96-4179

troisdorf-sieglar@vrbank-rs.de

Troisdorf, Wilhelm-Hamacher-Straße 2

Telefon: 0 22 41/9 79 75-0

Telefax: 0 22 41/9 79 75-25

troisdorf-wilhelmhamacherstrasse@

vrbank-rs.de

Troisdorf, Siebengebirgsallee 2-4

Telefon: 0 22 41/9 79 77-0

Telefax: 0 22 41/9 79 77-25

troisdorf-siebengebirgsallee@

vrbank-rs.de

Spich, Kochenholzstraße 15-19

Telefon: 0 22 41/9 51 93-0

Telefax: 0 22 41/9 51 93-25

troisdorf-spich@vrbank-rs.de

Oberlar, Sieglarer Straße 66-68

Telefon: 0 22 41/9 51 12-0

Telefax: 0 22 41/9 51 12-25

troisdorf-oberlar@vrbank-rs.de

Friedrich-Wilhelms-Hütte,

Roncallistraße 53

Telefon: 0 22 41/9 79 76-0

Telefax: 0 22 41/9 79 76-25

troisdorf-friedrichwilhelmshuette@

vrbank-rs.de

Bergheim, Zum Kalkofen 1-3

Telefon: 02 28/94 52 27-0

Telefax: 02 28/94 52 27-25

troisdorf-bergheim@vrbank-rs.de

Neunkirchen-Seelscheid

Neunkirchen, Hauptstraße 52

Telefon: 0 22 47/3 06-0

Telefax: 0 22 47/3 06-1 36

neunkirchen@vrbank-rs.de

Seelscheid, Zeithstraße 130

Telefon: 0 22 47/97 70-0

Telefax: 0 22 47/97 70-2 44

seelscheid@vrbank-rs.de

Lohmar

Lohmar, Rathausstraße 1-3

Telefon: 0 22 41/496-0

Telefax: 0 22 41/496-3019

lohmar@vrbank-rs.de

Heide, Franzhäuschenstraße 24

Telefon: 0 22 41/93 81 95-0

Telefax: 0 22 41/93 81 95-25

lohmar-heide@vrbank-rs.de

Birk, Birker Straße 51

Telefon: 0 22 46/9 15 45-0

Telefax: 0 22 46/9 15 45-25

lohmar-birk@vrbank-rs.de

Wahlscheid, Wahlscheider Straße 18

Telefon: 0 22 06/95 52-0

Telefax: 0 22 06/95 52-25

lohmar-wahlscheid@vrbank-rs.de

SB-Stellen

in Troisdorf

Müllekoven,

Lambertusstraße 19

in Sankt Augustin

Menden, Pflanzen Breuer

Am Apfelbäumchen 1

in Lohmar

Donrath,

Zur Burghart 2

„Nähe.“ „Verantwortung.“

Alle, die Verantwortung tragen

Unsere Herren des Vorstandes

Dr. Martin Schilling

Unsere Mitglieder

des Aufsichtsrates

Dr. Martin Jonas

Wirtschaftsprüfer, Vorsitzender

Dr. Hans-Werner Wollweber

Rechtsanwalt, Vorsitzender (bis 15.6.2009)

Walter Bächler

Geschäftsführer, stv. Vorsitzender (bis 15.6.2009)

Peter Blatzheim

Geschäftsführer

Theo Brauweiler

Dipl.-Ingenieur Agrar

Michael Bruckner

Architekt

Peter Capellmann

staatlich geprüfter Landwirt (seit 15.6.2009)

Yvonne Ersfeld

Juristin

Willi Kurth

Notariatsbürovorsteher (bis 15.6.2009)

Renate Marenbach

Kauffrau

Willi Over

Steuerberater, stv. Vorsitzender

Dr. Johannes Schoppmeyer

Privatdozent

Michael Starck

geschäftsführender Gesellschafter (seit 15.6.2009)

Joachim Weyer

Wirtschaftsprüfer (seit 15.6.2009)

Reinhold Willms

Unternehmer

Peter Biller

Unsere Direktoren

Holger Hürten

Klaus Mäurer

Dr. Werner Mertens

Christian Seigerschmidt

Heinz-Willi Wimmeroth

Holger Hürten

Produktion

Klaus Mäurer

Firmen- und

Gewerbekunden, Prokurist

Dr. Werner Mertens

Vorstandsstab, Prokurist

Christian Seigerschmidt

Regionaler Vertrieb, Prokurist

Heinz-Willi Wimmeroth

Private Banking, Unternehmens-

steuerung, Prokurist

Weitere Prokuristen

Heinz Bolz

Leiter Betriebsbereich

Helmut Heuchemer

Leiter Zentraler Vertrieb

Karl-Peter Wessel

Spezialbetreuer

Großkunden/Bauträger

Verbandszugehörigkeit

Bundesverband der

Deutschen Volksbanken und

Raiffeisenbanken e.V., Berlin

Rheinisch-Westfälischer

Genossenschaftsverband e.V.,

Münster (Prüfungsverband)

Zentralbank

Westdeutsche Genossenschafts-

Zentralbank AG, Düsseldorf

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Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt

Unser Vorstandsduo im Interview

Herr Dr. Schilling, die Bundesregierung

hat die so genannte „Bankenabgabe“

beschlossen? Demnach zahlen

alle Banken für den Ernstfall in

einen Topf ein. Auch die Volksbanken

und Raiffeisenbanken, obwohl sie an

der Bankenkrise nicht beteiligt waren.

Wie ist Ihre Meinung dazu?

Dr. Martin Schilling: Ich halte die Bankenabgabe

für falsch. Meiner Meinung

nach handelt es sich nur um Augenwischerei.

Die Bundesregierung will damit

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VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

lediglich signalisieren, dass sie etwas

tut, nämlich die ach so bösen Banken

bestraft. Sind wir mal ehrlich: Die Strafsteuer

tut den Banken nicht weh und

hilft im Ernstfall wenig. Bei der Höhe

des Fonds handelt es sich um eine lächerlich

kleine Summe: die Rede ist

von 1,2 Milliarden Euro pro Jahr. Doch

was will man mit solch einer geringen

Summe im Ernstfall anfangen, bedenkt

man, dass alleine die Commerzbank in

der jüngsten Krise 18 Milliarden Euro

vom Staat erhalten hat? Und warum

müssen wir angeschlossen werden, haben

wir doch das beste Sicherungssystem

überhaupt, nämlich die Bestandsgarantie

im Verbund.

Mir bereitet große Sorge, dass ganz

offensichtlich nur wenige Banken, und

hier klammere ich unsere Bank bewusst

aus, aus der Krise etwas gelernt haben.

Schon wieder wird gezockt, was das

Zeug hält, es werden hohe Boni bezahlt

und Milliardengewinne erwirtschaftet.

Wie soll das, bitte schön, möglich sein?

Doch nur dann, wenn man mit dem anvertrauten

Geld spielt und hohe Risiken

eingeht.

Ich bleibe dabei, mich der Meinung

von Ludwig Poullain, dem ehemaligen

Vorstandsvorsitzenden der West LB, anzuschließen,

der in einem Handelsblatt-

Interview klar sagte: „Ich habe schon

damals gesagt: Lasst die IKB vor die

Wand fahren …, dann hätten die Täter

in anderen Banken Angst bekommen.

Banker sind von Natur aus ängstlich,

das gehört zu ihrem Wesen. Es hilft nur,

was Furcht einflößt.“

Die Genossenschaftsbanken, die soli-

des Bankgeschäft gemacht haben, sollen

nun mit in diesen Topf einzahlen.

Das kann nicht der richtige Weg sein.

Mittlerweile hat die Bundesregierung

zumindest dahingehend eingewirkt,

dass eine deutliche Differenzierung

zwischen den Institutsgruppen im Hinblick

auf die Zahlungen in den Stabilitätsfonds

angebracht ist.

Herr Biller, Sie sind neu im Vorstand

der VR-Bank. Seit langer Zeit wurde

diese Position erstmals wieder aus

den eignen Reihen der Bank besetzt.

Welche Vorteile sehen Sie darin?

Peter Biller: Ja, tatsächlich ist es über

25 Jahre her, dass ein Vorstandsmitglied

aus den eigenen Reihen der Bank berufen

wurde. Mich freut diese Entscheidung

sehr, zeigt sie doch, dass unser

Aufsichtsrat die Potentiale bei den eigenen

Mitarbeitern sieht und auch von

deren Aus- und Weiterbildungsqualität

überzeugt ist. Immerhin kommen über

80 Prozent unserer Führungskräfte

auch aus den eigenen Reihen der Bank.

Bei mir liegt der große Vorteil einer solchen

Besetzung natürlich darin, dass ich

schon über 22 Jahre bei der Bank tätig

bin und daher ganz genau weiß, wie

unsere Region, unsere Kunden und unsere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

denken. Mein Ziel ist es, für alle ein verlässlicher

Partner zu sein. Als Vorstand

verstehe ich mich als Vorbild für alle

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu

meinem Selbstverständnis gehört, dass

ich solide Bankgeschäfte mit Anstand

betreiben möchte. Ein ausgeprägtes

Beziehungsmanagement, verbunden

mit einem ordentlichen und fairen Umgang

mit den Menschen, ist für mich

eine Selbstverständlichkeit. Im Klartext

heißt das, dann für einander da zu sein,

wenn man gebraucht wird. Diese Unternehmenskultur

gilt es zu erhalten

und zu festigen.

Die dritte Frage richtet sich an beide

Herren des Vorstandes. Die VR-Bank

hat ein gutes Geschäftsjahr hinter

sich. Wo sehen Sie die Herausforderungen

für die nächsten drei bis fünf

Jahre? Was muss die Bank tun, um

ihre Position im heimischen Markt zu

stärken?

Dr. Martin Schilling: Die größte Herausforderung

in den nächsten Jahren wird

darin bestehen, die Kunden wieder in

die Bank hereinzuholen. Diesbezüglich

haben die Banken in den letzten zehn

Jahren viele Fehler gemacht. Online-

Banking und SB-Zonen in den Foyers

der Geschäftsstellen haben dazu geführt,

dass der Kontakt zu den Kunden

merklich abgenommen hat. Jetzt wird

es darum gehen, Ideen zu entwickeln,

dass unsere Kunden wieder gerne zu

uns in die Filialen kommen. Wir müssen

Anreize bieten, unsere Kunden freundlich

empfangen und ihnen signalisieren,

dass wir uns über jeden Besuch und jedes

Gespräch freuen. Dazu werden wir

zum einen in unsere Geschäftsstellen

investieren, zum anderen aber auch,

wenn notwendig in Mitarbeiter. Mittelfristig

streben wir ein Verhältnis von 70

Prozent Marktmitarbeitern zu 30 Prozent

Backoffice-Mitarbeitern an. Mein

Ziel ist es, dass Mitglieder und Kunden

stolz auf ihre VR-Bank Rhein-Sieg sind.

Peter Biller: In der Marktfolge arbeiten

wir weiter an einer Prozess-Optimie-

rung, um Mitarbeiterkapazitäten in den

Markt verlagern zu können. Wir sehen

hier noch Potential. Außerdem wird

uns das Thema Kosteneffizienz permanent

begleiten. Daher denken wir ganz

offen über mögliche Kooperationen

mit anderen Genossenschaftsbanken

im Rhein-Sieg-Kreis nach. Wir tun dies

aus einer Position der Stärke heraus

und nicht, weil unsere Geschäftsergebnisse

uns dazu zwingen. Wir wollen

selber agieren und gestalten und nicht

„Verlässlichkeit.“

reagieren müssen. Hier folgen wir auch

einer Empfehlung unseres Bundesverbandes,

der zu sinnvoller Zusammenarbeit

auffordert. Kooperation heißt für

uns, Tätigkeiten in unseren Häusern zu

belassen und nicht etwa auszulagern.

Für den Kunden spielt es doch keine

Rolle, wer und wo die Sachbearbeitung

erledigt wird, Hauptsache sie liegt in

qualitativ guten Händen und wird zügig

erledigt.

7


Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt

Die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsgebiet

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr

2009 zum ersten Mal seit sechs Jahren

geschrumpft. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung

war mit preisbereinigt

-5 Prozent außergewöhnlich hoch, konzentrierte

sich aber vor allem auf das

Winterhalbjahr 2008/2009. Die dafür

verantwortliche globale Konjunkturschwäche

traf Deutschland besonders

hart. Seine auf Investitionsgüter spezialisierte

Außenwirtschaft hat ein hohes

gesamtwirtschaftliches Gewicht und

musste einen extremen Nachfrageeinbruch

aus dem Ausland hinnehmen. Im

dritten und vierten Quartal vollzog sich

eine leichte Erholung der Wirtschaftsentwicklung

auf niedrigem Niveau.

Das Krisenjahr 2009 hinterlässt in unserem

Geschäftsgebiet ein höchst unterschiedliches

Bild. Die Branchenvielfalt

Neubaugebiet „Schonsfeld“

8

VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

und die große Bandbreite an Unternehmen

wirken sich positiv aus. Glücklicherweise

hatten viele Unternehmen

ihre Hausaufgaben bereits gemacht

und sich „schlanker“ aufgestellt. Das

Förderprogramm „Kurzarbeit“ federte

den Abschwung ab und wirkte sich

positiv auf die Arbeitslosenkennziffern

aus. Über das Instrument Kurzarbeit

konnten viele Unternehmen an ihrem

Personalstamm und insbesondere an

ihren Facharbeitern festhalten und fassen

jetzt wieder Fuß. Im Jahresmittel

lag die Arbeitslosenquote des Arbeitsamtsbezirks

Siegburg bei 6,7 Prozent.

Die wenig rosigen Zeiten in der Industrie

zeigten auch ihren Niederschlag

im Handwerk. Von Umsatzeinbrüchen

waren insbesondere Handwerksunternehmen

betroffen, die als Zulieferer

„Unsere Region.“

zur Industrie tätig sind. Das Anziehen

der weltweiten Konjunktur beginnt

langsam, gibt aber Hoffnung für einen

deutlichen Aufwind.

Dies bestätigen auch die Herbstumfragen

der Handwerkskammer Köln und

der Industrie- und Handelskammer

(IHK) Bonn Rhein-Sieg. Eine deutliche

Zuversicht im Hinblick auf die konjunkturelle

Entwicklung war zu verspüren.

Die konjunkturelle Talsohle scheint in

der Region durchschritten zu sein. Besonders

erfreulich ist, dass die positive

Einschätzung der künftigen Geschäftsentwicklung

sich über alle Branchen

erstreckt. Die IHK vermeldete auch

wachsende Impulse vom Exportgeschäft.

Dies zeigt, dass die Nachfrage

aus dem Ausland wieder anzieht und

die wirtschaftliche Eintrübung langsam

nachlässt.

Mit der positiven Stimmung steigt auch

die Bereitschaft, wieder in Projekte zu

investieren. Dies wollten laut Herbstumfrage

insbesondere die Dienstleister

tun.

An den Verbrauchern scheint die Krise

vorüber gegangen zu sein. Die ungebremste

Kauflaune der Konsumenten

kurbelte die Konjunktur sowohl

zum Ende des Jahres 2009, als auch

aktuell an.

Erstmals vermeldete der gesamte Rhein-

Sieg-Kreis in 2009 einen Bevölkerungsrückgang.

Auf Grund der hervorragenden

Infrastruktur verzeichneten wir in

unserem Geschäftsgebiet noch einen

leichten Zuwachs. Ausreichend attraktiver

Wohnraum findet sich in der Region.

In Troisdorf-Kriegsdorf wird derzeit zum

Beispiel das Neubaugebiet „Schonsfeld“

erschlossen.

Bericht des Vorstandes

Geschäftsverlauf

Ein turbulentes und bewegendes Jahr

ist zu Ende gegangen. Ein Jahr, in dem

die Verbraucher stärker denn je ihre

Beziehung zu ihrer Bank überprüft und

deren Leistungen hinterfragt haben.

Die VR-Bank Rhein-Sieg freut sich daher

außerordentlich, dass es ihr in solch einem

Jahr gelungen ist, gute Ergebnisse

zu erwirtschaften und die Präsenz am

Markt weiter auszubauen. Unterstützt

wird dieses positive Ergebnis durch

das hervorragende Abschneiden der

Volksbanken und Raiffeisenbanken im

Rahmen der Studie „Performance Monitor

deutscher Banken 2009“. Hier sind

die Volksbanken und Raiffeisenbanken

die Nummer eins bei Kundenvertrauen,

Kundenfokus, Kundennutzen und Kundenloyalität.

Das nachhaltige Wirtschaften

und die erlebbare Nähe in allen

Kundenkontakten sowie das Festhalten

an Grundwerten sorgen für Vertrauen

bei den Kunden.

Willkommen bei der

Nr.1!

Wir sind beim Performance Monitor deutscher Banken

2009 in vier Kundenkategorien Nr. 1.*

Was können wir für Sie tun, um Ihre Nr. 1 zu bleiben?

Das Selbstverständnis der VR-Bank ist

ganz einfach:

• solide Verwaltung von Kundengel-

dern gepaart mit der Versorgung von

Krediten an die regionale Wirtschaft

* Studie August 2009 von facit München,

Online Befragung bei 1000 Personen

• gut ausgebildete Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sowie moderne Technik

• Bepreisung von Dienstleistungen und

Kalkulation von wirtschaftlich ver-

tretbaren Zinssätzen

• historisch bedingte Ausrichtung auf

Mitglieder und Kunden als klarer Ge-

genpol zum reinen Geschäftsziel der

Renditemaximierung

Die VR-Bank Rhein-Sieg ist tief verwurzelt

in der Heimat und bekennt sich offensiv

zur Region, genau wie die sechs

Bürgermeister im Geschäftsgebiet der

Bank, die als Zeichen ihres Bekenntnisses

zur Region gemeinsam ein Bäumchen

pflanzten (siehe Titelfoto).

Die sehr geradlinige und konservative

Geschäftspolitik kommt bei den Menschen

in der Region gut an. Über 3.500

neue Kunden haben dies anschaulich

bestätigt. Sie haben sich bewusst für

die VR-Bank entschieden, denn wir

sind einzigartig, von Grund auf anders.

Unser Auftrag besteht darin, den

Grundstock für ein Leben in Selbstbestimmung

und Selbstverantwortung

zu schaffen. Mit dieser Geisteshaltung

übernehmen wir eine hohe Verantwortung

in unserer Gesellschaft und

bekennen uns aktiv zu den Werten,

auf deren Basis wir gegründet wurden:

Selbsthilfe – Selbstverantwortung –

Selbstverwaltung.

Bilanzsumme

Erstmals kletterte die Bilanzsumme der

VR-Bank Rhein-Sieg über die 1,6 Milliarden-Euro-Grenze.

Ein Plus von 49,4

Mio. Euro = 3,2 Prozent sorgte dafür,

diese Hürde zu überschreiten. Mit dieser

Größe sind wir bundesweit bei den

Genossenschaftsbanken auf Platz 74

von 1.154 selbständigen Banken.

Kreditgeschäft

Auch unsere Arbeit in der Firmenbank

zeichnet sich durch ein ausgeprägtes

Beziehungsmanagement aus. Intensive

Gespräche mit unseren Kunden, unter

Zuhilfenahme des Programms „UnternehmerDialog“,

versetzen unsere Spezialisten

in die Lage, partnerschaftlich

mit unseren Kunden umzugehen. Dabei

spielt das Vertrauen, das unsere Kunden

uns schenken, eine sehr große Rolle.

Das ausgeprägte Darlehensneugeschäft

ist ein Indiz für eine nicht vorhandene

Kreditklemme unserer Bank. Unsere

gute Liquiditätslage versetzte uns in die

Lage, jedem vertretbaren Kreditwunsch

nachzukommen. Insgesamt konnten

wir 100 Mio. Euro an mittelständische

Kunden aus der Region vergeben. Weitere

26 Mio. Euro wurden auf den Girokonten

als Kontokorrentkredite bereit

gehalten.

Viele Investitionen kreisten um die Frage,

wie erneuerbare Energien in mittelständischen

Unternehmen sinnvoll

genutzt werden können. Alleine für

diesen Bereich, beispielsweise in Form

von Photovoltaikanlagen, stellte unsere

VR-Bank 16 Mio. Euro zur Verfügung.

Dennoch wurden extra von uns bereit

gestellte Mittel eines VR-Investitionskredits

für gewerbliche Kunden nicht

vollständig abgerufen!

Das Bauträgergeschäft verlief gut. Einige

interessante Projekte konnten finanziert

werden. Diese Bauvorhaben lassen

sich nur noch dann vermarkten, wenn

modernste energetische Techniken berücksichtigt

werden.

Innenhalb der Firmenbank wurde eine

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Ausleihungen an Kunden

2008 TEUR Veränd. in % 2009 TEUR

2008 zu 2009

Kontokorrentkredite 67.073 -5,0 63.743

Darlehen 825.838 1,0 834.495

Wechselbestand 19 978,9 205

Bürgschaften 37.311 8,3 40.414

Gesamtausleihungen 930.241 0,9 938.857

Spezialberatung für den Bereich Landwirtschaft

neu aufgebaut. Im Rahmen

einer eigenständigen Konzeption berät

ein Branchenspezialist über alle speziellen

Fragestellungen landwirtschaftlich

ausgerichteter Kunden.

Der Durchschnittsbürger erwirbt in

der Regel einmal in seinem Leben eine

Immobilie. Bei dieser Entscheidung vertrauten

die Kunden in 2009 in hohem

Maße der VR-Bank Rhein-Sieg. Konnten

Sie auch, denn erst im Dezember

bestätigte der TÜV die Beratungsqualität

unserer Baufinanzierung durch die

erneute Verlängerung des TÜV-Siegels.

Die Hypothekenbanken und Direktbanken

konnten sich im vergangenen

Jahr am freien Kapitalmarkt nur sehr

schlecht Refinanzierungsmittel beschaffen.

Dies führte zwangsläufig zu

höheren Konditionen und Finanzierungsangeboten

im nur noch 60 %igen

Beleihungsraum.

Da unsere VR-Bank von diesen Restriktionen

aufgrund ihrer soliden Geschäftspolitik

verschont blieb und über ausreichend

Liquidität verfügte, konnte das

Wachstum im Neugeschäft um über 30

Prozent gesteigert werden. In absoluten

Zahlen bedeutet dies eine Zunahme

von 63 Mio. Euro in 2008 auf 93

Mio. Euro in 2009. Die Zahl der Kredit-

anträge wuchs von ca. 1.000 auf 1.300

an. Hinzu kommen weitere 21 Mio.

Euro, die an die verbundeigenen Hypothekenbanken

vermittelt wurden.

Einen großen Anteil am Baufinanzierungsgeschäft

machten auch Renovierungsmaßnahmen

sowie Investitionen

in erneuerbare Energien aus.

Bestandteil unserer Beratungsphilosophie

ist die Berücksichtigung von

Fördermitteln in jedem Finanzierungsangebot.

Seit Jahren nehmen wir bei

diesem Vermittlungsgeschäft eine Spitzenposition

ein.

Trotz hoher Tilgungen (170 Mio. Euro)

wuchsen die Gesamtforderungen an

Kunden um 9 Mio. Euro auf nun

939 Mio. Euro.

Kundeneinlagen

Auch wenn manchem Privatanleger angesichts

zahlreicher schlechter Meldungen

aus Wirtschaft und Finanzwelt danach

war, sein Geld unters Kopfkissen

zu legen: Das war und ist die schlechteste

Lösung! Für unsere Kunden hatte

der Aspekt Sicherheit bei allen Überlegungen

einen hohen Stellenwert. So

konnten wir mit allen Garantieprodukten

gute Absatzerfolge generieren. Insgesamt

fanden starke Umschichtungen

innerhalb der Kundeneinlagen statt.

Hohe Zuwächse in Höhe von 71 Mio.

Euro erzielte die Bank im Bereich der

Spareinlagen. Hier wurden das Wachstumssparen

sowie das Flex-Sparen

(+ 17 %), beides Produkte, die sich

durch hohe Flexibilität und steigende

Zinsen auszeichnen, stark nachgefragt.

Der Bestand stieg von 300 Mio. Euro

auf 351 Mio. Euro.

Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus

suchten viele Kunden nach einem Produkt,

bei dem sie ihr Geld einerseits

parken, andererseits aber auch täglich

verfügen können. Dies erfüllt das VR-

Cash-Konto der VR-Bank Rhein-Sieg

perfekt. Dem gegenüber schmolzen die

Termingelder ab.

Zwei Emissionen in Form von Inhaberschuldverschreibungen

mit einer

Mindestverzinsung wurden stark nachgefragt,

so dass diese innerhalb nur weniger

Tage ausverkauft waren. Gleiches

galt für ein Garantiezertifikat, welches

die VR-Bank vermarktete.

Insgesamt betreut die VR-Bank Rhein-

Sieg ein Gesamtanlagevolumen per

31.12.2009 von 1,724 Mrd. Euro. Darin

enthalten sind neben den bilanziellen

Kundeneinlagen die Geschäfte, die die

Genossenschaftsbank an ihre Verbundpartner

vermittelte.

Trotzdem hätten wir uns gewünscht,

dass die Menschen nicht so schnell vergessen,

was passieren kann, wenn man

dubiosen Angeboten im Finanzwesen

folgt. Für uns gestaltete es sich äußerst

schwierig, die deutlich über dem Markt

liegenden Konkurrenzangebote einzelner

Wettbewerber abzuwehren. Besonders

ärgerlich ist dabei, dass diese

Wettbewerber staatlich gestützt wer-

den und nur deshalb in der Lage sind,

solche Zinsen zu offerieren.

Vor diesem Hintergrund mussten wir

einen leichten Rückgang unserer bilanziellen

Kundeneinlagen auf 1.017 Mio.

Euro verkraften.

Wertpapiergeschäft

2009 war ein turbulentes Börsenjahr.

Bei knapp über 3.500 Punkten lag der

Dax zwischenzeitlich, zum Jahresschluss

überschritt er sogar die 6.000er-Marke

wieder. Entgegen aller Untergangsstimmung

ließ sich in 2009 mit Aktien gutes

Geld verdienen. Zweistellige Renditen

waren keine Seltenheit. Aufgrund der

ständigen Warnungen der Ökonomen

profitierten allerdings nur wenige private

Aktienanleger von dieser Entwicklung.

Zum 31.12.2009 schloss der Dax

mit einem Plus von 24 Prozent.

Auch unsere Vermögensbetreuer bekamen

zu spüren, dass vielen Kunden

die Finanzkrise noch in den Knochen

steckte. Dies führte zu einem Rückgang

beim Wertpapierumsatz auf 308 Mio.

Euro. Gefragt in diesem Geschäftszweig

Einlagen von Kunden

waren Investmentfonds mit 184 Mio.

Euro und Rentenpapiere mit 77 Mio.

Euro. Abgeschlagen auf dem dritten

Platz landeten die Aktien mit 47 Mio.

Euro und dies trotz steigender Kurse.

Im Fondsbereich spielten Garantie- und

Immobilienfonds eine dominante Rolle.

Für die hervorragenden Absatzerfolge

im Bereich der Vermittlung von Investmentfonds

an unseren Verbundpartner,

die Union Investment Privatfonds

GmbH, wurden wir mit dem „Prix de

Fonds“ in Gold ausgezeichnet. Die VR-

Bank Rhein-Sieg ist bundesweit unter

allen Genossenschaftsbanken ihrer Vergleichsgruppe

die absatzstärkste Bank

im Investmentbereich.

Sonstige Dienstleistungen

Seit Jahren nimmt unsere VR-Bank bei

allen genossenschaftlichen Verbundpartnern

eine Spitzenposition ein, so

auch wieder im abgeschlossenen Geschäftsjahr

2009. Unsere Vertriebskraft

begründen wir mit dem Festhalten am

Filialnetz und der damit verbundenen

unmittelbaren Nähe zum Kunden.

2008 TEUR Veränd. in % 2009 TEUR

2008 zu 2009

täglich fällige Einlagen 338.111 29,4 437.629

befristete Einlagen

(Festgelder, Sparbriefe

und Vorsorgepläne) 393.037 -58,6 162.821

Spareinlagen 345.265 20,6 416.373

Gesamteinlagen 1.076.413 -5,5 1.016.823

Verbriefte Verbindlichkeiten

(Eigene Inhaberschuldverschreibungen

154.902 54,1 238.698

1.231.315 2,0 1.255.521

Wir sind allerdings auch in der komfortablen

Lage, mit Verbundpartnern

zusammen arbeiten zu dürfen, die von

den Finanztestern immer wieder für

ihre hervorragenden Produkte ausgezeichnet

werden. Egal, ob es sich um

die Bausparkasse Schwäbisch Hall, die

R+V Versicherung oder unsere Fondsgesellschaft

Union Investment handelt.

Letztere wurde zu Beginn des Jahres

wieder von der Zeitschrift Capital mit

„fünf Sternen“ als beste Fondsgesellschaft

ausgezeichnet. Und das zum

achten Mal in Folge.

Bausparverträge als Grundstock für

Kunden mit dem Wunsch nach einer

eigenen Immobilie vermitteln wir an

den Branchenprimus Bausparkasse

Schwäbisch Hall. 2.089 Bausparverträge

mit einem Volumen von über 68 Mio.

Euro verhalfen in 2009 potentiellen

„Häuslebauern“ zu einer soliden Grundlage.

1.177 Lebensversicherungsverträge mit

einer bewerteten Versicherungssumme

von fast 16 Mio. Euro sorgen für eine

private Zukunftsvorsorge bei den Kunden.

Hier bedienen wir uns der Angebotspalette

der R+V Versicherung, die

im Zukunftsvorsorge-Test von FOCUS

MONEY als „bester Allrounder“ die

Spitzenposition einnahm.

Die Nachfrage nach privaten Anschaffungsdarlehen

decken unsere Kundenberater

über den genossenschaftlichen

Partner TeamBank ab. Die seit Jahren

auf hohem Niveau liegenden Vermittlungszahlen

konnten in 2009 sowohl

von der Summe als auch der Anzahl

der Verträge noch einmal gesteigert

werden. 1.553 Konsumentenkredite

mit einem Kreditvolumen von 12 Mio.

Euro stellte die VR-Bank für den privaten

Konsum so zur Verfügung.

10 VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

11


Ertragslage

Dank unseres funktionierenden Geschäftsmodells

konnten wir unseren

Überschuss der normalen Geschäftstätigkeit

auf 7,2 Mio. Euro erhöhen.

Gegenüber dem guten Ergebnis des

Vorjahres entspricht dies einer Steigerung

um 3,3 Mio. Euro und zeigt, dass

die VR-Bank die Weltwirtschaftskrise

nicht als Bedrohung erlebt, sondern als

Chance nutzt.

Positiv wirkte sich in 2009 die Entwicklung

des allgemeinen Zinsniveaus

– ausgelöst durch die Geldpolitik der

Europäischen Zentralbank – auf unser

Ergebnis aus. Die kurzfristigen Zinsen

waren historisch niedrig und verringerten

somit die Zinsaufwendungen, während

das langfristige Kreditgeschäft

höhere Zinseinnahmen sicherte. Der

Zinsüberschuss konnte um 23 Prozent

= 7,3, Mio. Euro gesteigert werden.

Ein nur leicht angestiegener Sachaufwand

und ein um 7,2 % (0,9 Mio. Euro)

höheres Provisionsergebnis runden das

Ergebnis der Bank ab.

Wie gut die VR-Bank gewirtschaftet

hat, zeigt sich beim Vergleich mit anderen

Genossenschaftsbanken gleicher

Größe. In den Bereichen Zinsüberschuss,

Provisionsergebnis und Betriebsergebnis

vor Bewertung ist die

Bank überdurchschnittlich.

Neben den günstigen Rahmenbedingungen

durch den Geld- und

Kapitalmarkt sind die konsequente

Ausrichtung auf eine risikobewusste

Kreditvergabepolitik, auf einen offensiven

kundenorientierten Vertrieb sowie

eine stringente Kostenpolitik die größten

Indikatoren des Erfolges.

Ertragslage

2008 TEUR 2009 TEUR Veränd. in %

Zinsüberschuss 31.822 39.081 22,8

Provisionsergebnis 12.516 13.423 7,2

Abschreibungen auf

Sachanlagen und auf

immaterielle Anlagewerte 2.181 1.897 -13,0

Verwaltungsaufwendungen 34.262 38.577 12,6

Das gute Ergebnis haben wir dazu genutzt,

unsere Vorsorgereserven weiter

zu stärken.

Vorschlag für die Gewinnverwendung

Der Vertreterversammlung wird vorgeschlagen,

den Jahresüberschuss von

1,814 Mio. Euro – unter Einbeziehung

eines Gewinnvortrages von 987,10

Euro – wie in folgender Tabelle dargestellt

zu verwenden:

Vorschlag für die Gewinnverwendung

Genossenschaftsgesetzes ist uns die

Förderung der Mitglieder per Gesetz

aufgetragen.

Die Vorteile der Mitgliedschaft fassen

wir in folgendem Dreiklang zusammen:

• .„Mehr erfahren“ für alle Vorteile aus

dem Bereich Information/Transparenz

• .„Mehr bewegen“ für alle Vorteile aus

dem Bereich Einflussnahme/Mitbe-

stimmung

• .„Mehr bekommen“ für alle mone-

tären – und Servicevorteile

EUR

4 % Dividende 904.842,82

2,25 % Bonuszahlung 508.974,09

Einstellung in die gesetzliche Rücklage 200.000,00

Einstellung in andere Ergebnisrücklagen 200.000,00

Vortrag auf neue Rechnung 1.169,31

Insgesamt 1.814.986,22

Mitglieder

Die Mitgliedschaft ist eines der wichtigsten

Differenzierungsmerkmale der

Volksbanken und Raiffeisenbanken gegenüber

dem Wettbewerb. Bei nahezu

austauschbaren Produkten und Leistungen

sind wir stolz darauf, ein echtes

und vor allem nicht nachahmungsfähiges

Alleinstellungsmerkmal zum Wettbewerb

zu haben. In Paragraph 1 des

Wir verstehen uns als Mitgliederbank,

die vor Ort aktiv ist. Daraus ergibt sich

der selbstverständliche Wunsch, alle

Kunden zu Mitgliedern zu machen.

Besser gesagt: alle Kunden für die Idee

der Mitgliedschaft zu begeistern. Denn

die Mitgliedschaft ist kein Anlageprodukt,

sondern das Bekenntnis zu einer

immer jungen Idee, die auf einem ethischen

Fundament basiert.

In 2009 konnten wir 1.648 neue Mitglieder

gewinnen. Damit wuchs unsere

genossenschaftliche Familie auf 36.336

Mitglieder an. Bezogen auf die Einwohnerzahl

unseres Geschäftsgebietes ist

damit jeder dritte Bürger Mitglied unserer

Bank. Eine größere Personenvereinigung

gibt es nicht im Rhein-Sieg-

Kreis.

Personalkennzahlen

Zum 31.12.2009 beschäftigte die VR-

Bank Rhein-Sieg 378 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, darin enthalten sind

23 Ausbildungsplätze. Von den 291

Vollzeit- und 87 Teilzeitmitarbeitern

sind 64 Prozent Damen und 36 Prozent

Herren. Das Durchschnittsalter der

Beschäftigten liegt bei 41 Jahren. Die

durchschnittliche Betriebszugehörigkeit

bei 16,5 Jahren. 316.000 Euro wendeten

wir für Personalentwicklungsmaßnahmen

auf.

12 VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

13

Ausblick

Die deutsche Volkswirtschaft befindet

sich wieder auf einem Erholungskurs.

Nachdem das Wachstum wegen des

ungewöhnlich strengen Winters zum

Jahreswechsel ins Stocken gekommen

ist, dürfte die Wirtschaftsleistung im

Frühjahr einen Teil des entgangenen

Zuwachses nachgeholt haben. Den von

den Konjunkturforschungsinstituten

vorhergesagten preisbereinigten Zuwachs

von 1,5 Prozent in diesem Jahr

halten wir für realistisch.

Für unsere VR-Bank Rhein-Sieg gehen

wir von einem unverändert harten

Wettbewerb aus, der uns täglich alles

abverlangen wird. Dies trübt aber nicht

unsere positive Grundeinstellung. Denn

wir setzen auf Partnerschaft, auf die

Beziehung von Mensch zu Mensch und

hoffen, dass unsere Kunden das intakte

Vertrauensverhältnis zu unseren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern nutzen,

um intensiv mit uns zusammen zu arbeiten.

Ein hoher Qualitätsstandard in

der Beratung wird durch den ganzheitlichen

Beratungsansatz garantiert.

Der weitere Ausbau unserer Multikanalstrategie

wird im Laufe des Jahres

deutlich an Fahrt gewinnen. Unser Ziel

ist es, weitere Möglichkeiten für Produktabschlüsse

im Internet zu schaffen,

dabei aber auch Ansprechparnter für

unsere Kunden zu bleiben.

Unser Bekenntnis zur Fläche unterstreichen

wir durch Investitionen in unser

Geschäftsstellennetz. Unsere großen

Filialen in Lohmar und Troisdorf-Sieglar

werden einem kompletten „Facelifting“

unterzogen, bei dem die Sicherheit

sowohl von Kunden als auch von

Mitarbeitern eine große Rolle spielen

wird. Bei der Planung der Geschäftsstellen

gehen wir völlig neue Wege und

integrieren die betroffenen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter von Beginn an.

Nach unserer Unternehmensplanung

rechnen wir mit einem adäquaten

Wachstum auf der Kreditseite, im Einlagengeschäft

wollen wir die uns anvertrauten

Kundengelder halten.

Zur Stärkung unseres Provisionsgeschäftes

werden wir zufließende Mittel

überwiegend im Bereich des genossenschaftlichen

Verbundes platzieren.

Im Jahresverlauf rechnen wir sukzessive

mit Belastungsfaktoren bei Kreditrisiken,

außerdem können sich Veränderungen

in der Zinsstruktur einstellen.

Unser Bewertungsergebnis wird davon

nicht gänzlich unberührt bleiben.

Unser erklärtes Ziel ist es, unsere Marktposition

weiter auszubauen durch ambitionierte

Vertriebsaktivitäten und

eine konsequente Risiko- und spar-

same Ressourcensteuerung.

Dank

Bankgeschäfte werden durch Menschen

gemacht. Deshalb wollen wir an

dieser Stelle einen besonderen Dank

genau an die Menschen aussprechen,

die zum Erfolg des vergangenen Jahres

beigetragen haben. Unser Dank gilt

unseren engagierten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern, die mit Qualität und

hoher Einsatzbereitschaft einen wesentlichen

Anteil des guten Ergebnisses

der Bank geleistet haben. Beachten Sie

in diesem Zusammenhang auch unsere

Jubilare, die uns schon über Jahrzehnte

die Treue halten (S. 31). Wir danken

dem Betriebsrat für eine konstruktive

Zusammenarbeit, den Mitgliedern des

Aufsichtsrates und des Beirates für eine

sachkundige und vertrauensvolle Begleitung

unserer Arbeit. Unseren Mitgliedern

und Kunden danken wir für

das entgegengebrachte Vertrauen – es

ist genau das, was uns antreibt.

Siegburg, im Mai 2010

Dr. Martin Schilling

Peter Biller


Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt

Firmenportrait: true fruits

Marco Knauf, Inga Koster und Nicolas

Lecloux sind ein wahres Dreamteam.

Noch so jung und schon so erfolgreich.

In Anwesenheit von Wirtschaftsexperten

und dem heutigen Verteidigungsminister

Dr. Karl-Theodor Freiherr zu

Guttenberg, zum Zeitpunkt der Verleihung

noch Bundesminister für Wirtschaft

und Technologie, wurde Ihnen

im Juni 2009 der Deutsche Gründerpreis,

der beispielhafte Leistungen

beim Aufbau neuer Unternehmen in

Deutschland würdigt, verliehen. Ein

absolutes Highlight in der noch jungen

Unternehmensgeschichte.

Die Vorreiterrolle von true fruits in

Deutschland ist unter anderem mit

ausschlaggebend für die Auszeichnung

mit dem Deutschen Gründerpreis:

„true fruits hat es aus der Pionier-Position

heraus geschafft, in einer traditionellen

Branche innerhalb kürzester Zeit

mit einer konsequenten Ausrichtung

auf Premiumqualität und einem innovativen

Marketingkonzept ein neues

Produkt zu etablieren und eine Marke

aufzubauen“, lautete die Begründung

der Jury.

Und so fing alles an. Vor dreieinhalb

Jahren hatten die drei Gründer die ersten

Smoothies in Deutschland auf den

Markt gebracht. Seitdem haben sie

einen turbulenten Erfolgsweg zurückgelegt.

Vor sechs Jahren kehrten sie

von einem Auslandssemesters zurück

an die FH Bonn/Rhein-Sieg. Das Mitbringsel

aus sechs Monaten Schottland

war eine lukrative Geschäftsidee, die

es in Deutschland zu dem Zeitpunkt

14

VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

noch nicht gab: die Herstellung von

Smoothies. Bei Smoothies handelt es

sich um ein Fruchtsaftgetränk, dessen

Hauptbestandteil pürierte Früchte bilden,

denen Direktsaft von Apfel und

Orange zugesetzt wird. Im Rahmen

eines universitären Forschungsprojektes

konnten die damaligen BWL-

Studenten gemeinsam mit Studenten

anderer Fachrichtungen die Smoothies

im Labormaßstab herstellen und bis

zur Marktreife weiterentwickeln. 2006

brachte das Gründertrio die ersten

deutschen Smoothies auf den Markt.

Von Anfang an legte man größten

Wert auf hohe Maßstäbe bei der Produktentwicklung.

So reifen beispielsweise

die verwendeten Südfrüchte bis

zum Schluss am Baum, werden nach

der Ernte vor Ort schonend püriert und

dann gefriergetrocknet transportiert.

Beim Verpackungsmaterial kam nur

eine Glasflasche mit extravagantem Flaschendesign

in Frage: An Stelle von Aufklebern

sind Name und Inhaltsangaben

mit einem hochwertigen Keramikdruck

auf den Flaschen aufgebracht.

Zu Beginn lag die monatliche Verkaufsmenge

noch bei 10.000 Smoothies.

Mittlerweile verkauft das Unternehmen

durchschnittlich eine halbe Million

im Monat und hat sich auf Platz 2

der Marken-Smoothies etabliert. Heute

beschäftigt true fruits 14 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter und beliefert

deutschlandweit den Lebensmittelhandel

und Außerhausmarkt.

Der Wagemut und Einfallsreichtum des

Unternehmer-Trios brachte sehr schnell

wirtschaftlichen Erfolg. Gepaart wird

dieser mit einer Vielzahl hochrangiger

Auszeichnungen, wovon der Deutsche

Gründerpreis natürlich das Herzstück

ist. Sechs Goldmedaillen der DLG für

Produktqualität und international angesehene

Design-Auszeichnungen sowie

der Deutsche Verpackungspreis für

die Kultflasche zieren die junge Unternehmensgeschichte.

Als jüngstes Unternehmen

aller Zeiten wurden sie nun

auch noch in das Buch „Marken des

Jahrhunderts“ aufgenommen.

Wir gratulieren Inga Koster, Marco

Knauf und Nicolas Lecloux zu diesem

großartigen Erfolg und sind stolz darauf,

den Jungunternehmern bei der

Existenzgründung unser Vertrauen

geschenkt zu haben. Die Existenzgründungsfinanzierung

wurde seinerzeit

über öffentliche Darlehensmittel der

NRW.BANK in Verbindung mit der

Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen

dargestellt.

Aktuell planen wir mit den Kunden den

Zahlungsverkehr zu optimieren und

auf seine individuellen Bedürfnisse auszurichten.

Auf Grund des in den letzten

Jahren deutlich gestiegenen Umsatzes

ist die Anzahl der täglichen Buchungsposten

inzwischen sehr groß. Da wir

im genossenschaftlichen Verbund den

besten und schnellsten Zahlungsverkehr

aller Bankengruppen in Deutschland

haben, besteht hier ein großes

Optimierungspotenzial, weiß Firmenkundenbetreuer

Uwe Bruchhausen. Als

besonderes Highlight überlegt die Geschäftsleitung

von true fruits derzeit,

„Pure Frucht.“

v.l. Firmenkundenbetreuer Uwe Bruchhausen, Marco Knauf, Inga Koster, Nicolas Lecloux und Klaus Mäurer, Direktor Firmenbank

die ihnen und ihren Mitarbeitern zur

Verfügung stehenden Kreditkarten mit

dem eigenen Logo auszustatten, was

über die Firmenkreditkarte der VR-

Bank mit ihren zahlreichen Vorteilen

gegenüber einer normalen Kreditkarte

möglich ist.

Klaus Mäurer, Direktor Firmenbank,

und Uwe Bruchhausen, Firmenkunden-

betreuer, sind sich sicher, dass man von

den drei Gründern, die allesamt bei uns

im Rhein-Sieg-Kreis wohnen, und ihrem

Unternehmen true fruits noch viel hören

wird.

15


Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt

Firmenportrait: Schöpcherhof

Der Schöpcherhof von Birgit und Dr.

Christoph Lüpschen in Lohmar-Scheiderhöhe

ist ein gutes Beispiel dafür,

wie Landwirtschaft im 21. Jahrhundert

funktioniert. Um wettbewerbsfähig zu

bleiben, muss ständig darüber nachgedacht

werden, wie das Unternehmen

Produktivität und Erträge steigern kann.

Außerdem geht es darum, neue Geschäftsfelder

zu erschließen. Beides haben

die Eheleute Lüpschen in den letzten

zehn Jahren erfolgreich umgesetzt.

Blicken wir zehn Jahre zurück, war

der Schöpcherhof ein völlig normaler

Milchviehbetrieb mit 120 Kühen im

Stall und 120 Hektar bewirtschafteter

Fläche. Zum Problem wurden allerdings

die Melkzeiten, die zusehends länger

dauerten und Personal banden. Der

passionierte Landwirt suchte nach einer

Lösung.

2001 hielt der erste Melkroboter Einzug

in den Kuhstall. Damit sparte das

Ehepaar Arbeitszeit ein und machte

sich unabhängig von den üblichen

Melkzeiten. 2004 folgte der zweite und

im Jahr 2007 schließlich die dritte automatische

Melkbox. Mittelfristig soll die

Herde von derzeit 180 Kühen auf 200

aufgestockt werden. Damit wäre eine

optimale Auslastung der drei Melksysteme

gewährleistet. Heute arbeiten

in der Landwirtschaft neben Betriebsleiter

Dr. Christoph Lüpschen, ein Dipl.

Agrar Ingenieur und ein Auszubildender.

Ehefrau Birgit kümmert sich um die

Verwaltung des Betriebes.

16

VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

Die Kühe haben im Betrieb Lüpschen

rund um die Uhr freien Zugang zu den

Melkboxen. Im Stall stellen sich die Tiere

geduldig an und warten, bis sie an

der Reihe sind. Mit durchschnittlich drei

Melkungen pro Kuh und Tag erreicht

der Betrieb ein sehr gutes Ergebnis.

Zur Arbeit des promovierten Milchviehhalters

gehört heute die tägliche

Kontrolle am Computer. Hier kann

überprüft werden, ob das automatische

Melken reibungslos funktioniert,

ob alle Tiere den Melkcomputer aufsuchen

und die Qualität der Milch stimmt.

Der Computer liefert zahlreiche Einzeltierdaten,

die man nur dann richtig

interpretieren kann, wenn man seine

Herde gut kennt. Dann ist es möglich,

das Leistungspotential der Tiere optimal

auszuschöpfen.

Nicht genug der Innovationen auf

dem Schöpcherhof. Sich alleine auf die

Landwirtschaft zu verlassen, reichte

Lüpschens in der heutigen Zeit nicht

mehr aus. Die permanente Sorge um

die Milchpreise führte dazu, über ein

weiteres Standbein nachzudenken. So

entstand die Idee, eine Biogasanlage

zur Erzeugung von Strom und Wärme

zu errichten. Über ausreichend Land

verfügten die Landwirte und schnell

waren weitere Interessenten gefunden,

die bereit waren, dass Risiko mitzutragen.

Immerhin stand eine Investitionssumme

von 4 Millionen Euro im

Raum. Die vier Gesellschafter Achim

Schlehecker, Josef Schneider, Stephan

Kreuzer und die Eheleute Lüpschen

gründeten die „Biokraft Scheiderhöhe

GmbH“ und verwirklichten gemeinsam

den Traum, aus Mist, Gülle und Speiseresten

Energie zu erzeugen. Nach

einem ersten Probelauf im November

2009 nahm die Anlage im Februar diesen

Jahres den Betrieb auf. Die ganze

Anlage umfasst eine Fläche von zwei

Hektar, auf der eine große Halle, zwei

22 Meter Durchmesser große Fermenter

und zwei Gärreste-Endlager mit

einem Durchmesser von je 34 Metern

stehen. Alles metertief in die Erde

eingelassen, um das Landschaftsbild

nicht zu stören. Pro Stunde produziert

die Anlage 800 Kilowatt Strom. Hinzu

kommt die Photovoltaikanlage auf

dem Dach der Betriebshalle, die noch

einmal 210 Kilowatt hinzu steuert. Damit

leisten Lüpschens außerdem einen

wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Nach vielen schlaflosen Nächten, denn

etwas Vergleichbares gibt es im ganzen

Kreis nicht, sind Birgit und Dr. Christoph

Lüpschen schon „ein bisschen stolz“

auf das Geleistete. Und dazu haben Sie

auch allen Grund.

60 Tonnen „Treibstoffe“, entsprechen

zwei LKW-Ladungen, werden täglich

in der Halle angeliefert und weiterverarbeitet.

Sechs Millionen Kilowattstunden werden

in das öffentliche Netz der RWE

eingespeist. Die Wärme wurde an die

Firma ABS Pumpen in Lohmar-Schei-

derhöhe verkauft. Verbunden werden

die beiden Unternehmen über eine

1.900 Meter lange Wärmeleitung.

Dr. Christoph Lüpschen sieht sich als Vorreiter

in Sachen Ökostrom. Die Energie

wird aus Resten der Lebensmittelherstellung

und aus Gülle gewonnen. So

entsteht keine Konkurrenz zum Menschen

oder zum Tier: Ganz anders als

bei Anlagen, die mit nachwachsenden

Rohstoffen, beispielsweise Mais oder

anderen Getreiden, betrieben werden.

Dem innovativen Tatendrang in den

betrieblichen Bereichen stellen die Eheleute

Lüpschen Beständigkeit in der

Zusammenarbeit mit Ihrer VR-Bank

Rhein-Sieg entgegen.

Die seit 1985 bestehende Bankverbindung

wurde stetig ausgebaut. Seit

Jahren ist die VR-Bank Hausbankverbindung.

Nach ersten Bankgeschäften über das

Spar- und Kontokorrentkonto wurde

eine erste gemeinsame Baufinanzierung

erfolgreich in Angriff genommen.

Fast selbstverständlich wurde im

nächsten Schritt, nach Hofübernahme

von den Eltern, die landwirtschaftliche

Geschäftsverbindung weitergepflegt

und ausgebaut. Neben dem normalen

Zahlungsverkehr wurden viele Einzelprojekte

im Rahmen der laufenden Investitionen

in den landwirtschaftlichen

Betrieb gemeinsam erfolgreich abgewickelt.

„Milch, Fleisch und Bioenergie.“

v.l.: Dr. Christoph Lüpschen und Birgit Lüpschen mit Rainer Buhrandt, Spezialberater Landwirtschaft,

vor der neuen Biogasanlage

Im Rahmen dieser gewachsenen Struktur

verstand es sich fast von selbst,

auch das neue Vorhaben „Biogasanlage“

in einem sehr frühen Überlegungsstadium

gemeinsam zu besprechen.

Größenordnung und fehlende Erfahrungen

mit dieser neuen Projektart

stellten sowohl für Familie Lüpschen als

Investor, als auch für uns als Bank eine

besondere Herausforderung dar.

Intensive Kommunikation, ein sehr gut

erarbeitetes Konzept und der Einkauf

von Spezialisten / Fachwissen für dieses

Projekt führten zu einem hervorragenden

Informationsstand der maßgeschneiderte

Finanzierungslösungen für

diese neue Maßnahme ermöglichte.

17


Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt

Wir stellen vor: Die Firmenbank

Direktor Klaus Mäurer

In der dramatischen Finanzkrise, die

das Welt-Finanzsystem an den Rand

des Abgrunds gebracht hat, sind die

Genossenschaftsbanken nicht Teil eines

kaum zu beherrschenden Problems,

sondern Teil der Lösung. Damit leisten

wir einen nennenswerten Beitrag zur

Stabilität und zur Funktionsfähigkeit

des Finanzsystems. Von Kreditklemme

kann in unserer Bank keine Rede sein,

wir stehen fest zu unserem Förderauftrag.

Seit über 120 Jahren sind wir für

den Mittelstand, das Herz der deutschen

Wirtschaft, ein zuverlässiger Partner

bei der Kreditversorgung.

Auch in stürmischen Zeiten stellen wir

uns der Verantwortung für die Region.

Wir sind Teil des lokalen Marktes und

kennen unsere Kunden. Das Regionalprinzip

bedeutet für uns Geschäftspraxis:

Die Einlagen unserer Kunden fließen

direkt in regionale Investitionen.

18

VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

Aufgrund unseres überdurchschnittlichen,

selbst erwirtschafteten Eigenkapitals

verfügen wir nach wie vor über

eine hohe Risikotragfähigkeit. Das bedeutet,

unsere Kreditvergabebereitschaft

ist derzeit de facto höher als die

Nachfrage.

In 2009 haben wir als Gegenpol zum

allgegenwärtigen Pessimismus zusätzliche

Kreditkontingente im Rahmen

eines Sonderkreditprogramms für unsere

Gewerbetreibenden und mittelständischen

Kunden zur Verfügung gestellt.

Trotz guter Konditionsgestaltung

wurden die Mittel nicht vollständig

abgerufen.

Innerhalb unserer Firmenbank unterscheiden

wir vier Geschäftszweige, um

den unterschiedlichen Bedürfnissen

unserer Kunden gerecht werden zu

können.

Unter der Leitung von Direktor Klaus

Mäurer sind dort angesiedelt

• das Firmenkundengeschäft inklusive

- Spezialberatung Landwirtschaft

- Vermögensbetreuung Firmen-

kunden

• das gewerbliche Kreditgeschäft

• das Bauträgergeschäft

• elektronische Bankdienstleistungen.

Von ihrem Selbstverständnis her verstehen

sich unsere Fachkollgen als Beziehungsmanager

unserer Kunden.

Das können Sie von uns erwarten.

Das macht uns einzigartig:

Regionale Nähe

Unser Fokus liegt auf der Region. Wir

sind die Bank in Ihrer Nähe und immer

für Sie erreichbar. Entscheidungen werden

bei uns vor Ort getroffen – dezentral

und schnell.

Standorte

Die Firmen- und Gewerbekundenbetreuer

sind an den Standorten Siegburg,

Troisdorf-Sieglar, Lohmar, Neun-

kirchen und Niederkassel-Mondorf angesiedelt.

Durch die Verteilung in der

Fläche unterstreichen wir die Bedeutung

von Kundennähe.

Nachhaltiges Hausbankprinzip

Die Beziehung zu unseren Firmenkunden

verstehen wir als langfristige Partnerschaft,

die auf einem offenen und

ehrlichen Dialog gründet. Es ist uns

wichtig, das Geschäft unserer Kunden

zu verstehen. Transparenz und Vertrauen

sind die Basis für schnelle und nachvollziehbare

Entscheidungen.

Ganzheitliches Beratungskonzept

Mit dem Unternehmer-Dialog im Rahmen

des VR-FinanzPlan Mittelstand

„Den Mittelstand begleiten.“

Das Team der Firmenkundenbetreuung: v.l. Ulrich Lentzen, Ralf Gauchel, Guido Scherer, Dagmar Inden-Lohmar (Vertriebsunterstützung),

Rainer Buhrandt, Axel Ludorff, Iris Fischer (Vertriebsassistentin), Rolf Schmelter (Vertriebsassistent), Uwe Bruchhausen, Abteilungsdirektor

Tobias Schäfer und Dieter Balensiefer. Weitere Mitarbeiterin: Friedel Jansen (Vertriebsunterstützung)

verbinden wir die ganzheitliche Beratung.

Dazu gehört die gesamte

Bandbreite moderner Finanzdienstleistungen

für jede Unternehmensphase –

von der Existenzgründung bis zur Unternehmensnachfolge.

Umfassende Beratung

Wir denken und handeln wie unsere

Kunden: unternehmerisch. Mit Fachkompetenz

und regionalen Markt-

kenntnissen unterstützen wir unsere

Firmenkunden individuell bei ihren

Entscheidungen – ein Mehrwert, der

Sicherheit gibt.

Partnerschaft auf Augenhöhe

Wir kennen unseren Markt sowie die

Wünsche, Bedürfnisse und Probleme

unserer Kunden. Wir spüren, dass gerade

jetzt ein verlässlicher Ansprechpartner

gebraucht wird. Unsere Fir-

men- und Gewerbekundenbetreuer

verstehen sich als Partner und Ratgeber

des Kunden.

Zinsgünstige Fördermittel

Unser Grundsatz in der Beratung heißt:

Keine Finanzierung ohne Fördermittelcheck.

Wir sind führend bei der Vergabe

von Förderkrediten und bieten die

gesamte Palette der Fördermittel an.

19


Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt

Unabhängigkeit

Unsere Geschäftspolitik ist langfristig

ausgelegt – unser Geschäftsmodell

wettbewerbsfähiger denn je. Wir bekennen

uns schon von jeher zum Firmenkundengeschäft

und nicht nur

dann, wenn dieses gerade als modern

erscheint.

Software Mind Unternehmer

Wir bieten unseren Kunden ein umfangreiches

Tool zur planerischen Gestaltung

ihrer zukünftigen Bilanzen.

20

VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

Team Bauträger: v.l. Uwe Lüdorf,

Tanja Bening (Vertriebsunterstützung)

und Abteilungsdirektor

Karl-Peter Wessel

Das Team der Gewerbekundenbetreuung: v.l. Frank Espendiller, Jürgen Dreckmann, Michaela Unkelbach, Bernd Hoffmann, Ute Körner

(Vertriebsunterstützung), Marc Frommel, Abteilungsdirektorin Marie-Luise Herzmann, Renate Kossmann, Nicole Brusznyicky, Sandra Buchmüller,

Gabriele Küsshauer (Vertriebsunterstützung). Weitere Mitarbeiter: Margit Lindenberg (Vertriebsunterstützung), Renate Rossol

(Vertriebsassistentin)

Wir stellen vor: Qualitätssicherung Aktiv

Die Qualitätssicherung Aktiv unter der

Leitung von Dietmar Walterscheid ist

mit 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

die größte interne Abteilung unserer

Bank. Diese sorgen in fünf Teams

für einen reibungslosen Ablauf rund

um die Kreditvergabe.

Das Team Wertermittlung erstellt im

Rahmen der Grundstücksbeleihung

jährlich mehr als 1.000 qualifizierte

Gutachten zu Mehrfamilienhäusern,

gewerblich genutzten Objekten und

Spezialimmobilien.

In den Aufgabenbereich des Teams Betriebswirtschaftliche

Analyse fällt die

Einschätzung der Vermögensverhältnisse

und der Kapitaldienstfähigkeit,

also die Bewertung der Tragbarkeit von

Zins- und Tilgungsdiensten. Dazu werden

im Rahmen neuer Kreditvergaben

sowie der laufenden Kreditüberwachung

über 6.000 Unterlagen pro Jahr

ausgewertet.

Im Team Kreditsachbearbeitung Gewerbe-

und Firmenkunden/Votierung

entscheiden die Votierer über die von

den Betreuern eingereichten Kreditanträge.

Die Sachbearbeiter erstellen für

über 2.000 Vorgänge pro Jahr Kredit-

und Sicherungsverträge und übernehmen

die weitere Verwaltung der Kreditengagements

und das Führen der

über 6.000 Akten.

Die Kreditsachbearbeitung Privatkunden

bearbeitet im Jahr rund 3.000

Kreditvorgänge des Privatkundenseg-

„Den Mittelstand begleiten.“

ments. Unter Beibehaltung von hoher

Qualität steht die Schnelligkeit im Vordergrund,

so dass das Ausliefern der

Kreditverträge innerhalb von zwei Tagen

ein Standard ist.

Die Mitarbeiter des Teams Spezialfinanzierungen/Bauträger

übernehmen Votierung

und Sachbearbeitung für besonders

komplexe Kreditengagements,

wie zum Beispiel Bauträgerfinanzierungen.

Diese erfordern eine besonders intensive

Auseinandersetzung mit jedem

einzelnen Vorhaben.

Durch diese arbeitsteilige Organisation

werden höchste Qualität und Effizienz

garantiert.

Halbkreis von rechts, von außen nach

innen: 1. Reihe: Dietmar Walterscheid

(Abteilungsleiter), Jörg Bauer, Pia Kutz,

Rolf Balzer, Hans-Joachim John, Jutta

Mailahn-Becker, Werner Sülzen, Heinz

Granek, Christopher Kreusch, Ursula

Heinrich, Frank Wirwahn, Hans Becker,

2. Reihe: Matthias Wolber, Heinz Vierkotten,

Sandra Roth, Michael Musculus,

Michael Bendheuer, Catrin Abraham,

Heinz Axler, Elisabeth Schwenzfeier,

Alexandra Schmitz, 3. Reihe: Corinna

Henscheid, Andrea Erberich, Anja Winkowski,

Birgit Wirtz, Beke Schwarz, Astrid

Diewald, Wolfgang Jacobs, 4. Reihe:

Thomas Rathjen, Michael Neuhaus,

5. Reihe: Heidi Schmitz, Melanie Röper.

Weitere Mitarbeiter: Günter Granow,

Anne-Laure Gries-Lanté, Susanne Hennes,

Jessica Hermanski, Kerstin Hundhausen,

Rita Kneutgen, Andrea Martinkus,

Sandra Skibbe

21


Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt

Mit der VR-Bank um die Welt

Unsere vielfältigen Reiseangebote in

2009 haben dazu geführt, dass viele

unserer reisebegeisterten Mitglieder

und Kunden wieder neue Länder unserer

Erde kennengelernt haben. Im

Einzelnen besuchten wir im Frühjahr

die spanische Costa Brava. Auf Nordlandkreuzfahrt

begaben wir uns mit

der MS Amadea. Die ewige Stadt Rom

und Irland mit der Hauptstadt Dublin

und dem Süden der Insel lockten im

Sommer.

Spaniens wilde Küste, die Costa Brava,

war das Ziel unserer sieben Frühjahrs-

Informationsreisen. Von dem malerischen

Küstenort Tossa de Mar starteten

die zahlreichen Exkursionen, die auch

ins Hinterland der Region mit ihrer üppigen

Vegetation führten. Der Pilgerort

vieler Katalanen, das Kloster Montserrat,

führte die Reiseteilnehmer ins spirituelle

Zentrum Kataloniens. Höhepunkt

des einwöchigen Programms war der

Besuch der bezaubernden Hauptstadt

Barcelona. Stets wandelten unsere Gäste

auf den Spuren berühmter Künstler

wie Dali, Gaudi und Picasso und selbst-

22

Tossa de Mar

VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

Die grüne Insel Irland Reisegruppe auf der spanischen Treppe in Rom

verständlich fehlte es auch nicht an kulinarischen

Genüssen.

Als VR-mehrWert-Reise boten wir im

Sommer speziell für unsere Mitglieder

die grüne Insel Irland an. Erleben durften

die Reisegruppen sonnige grüne

Landschaften, stille Seen, die wilde Atlantikküste,

Zeugnisse der einzigartigen

keltisch-irischen Kultur und gastfreundliche

Menschen. Zwei wunderschöne

Standorthotels im Süden Irlands in Killnarney

und in der Hauptstadt Dublin

garantierten ein abwechslungsreiches

Programm. Der „Ring of Kerry“ und die

Dingle Halbinsel verschafften ebenso

einen Eindruck vom Leben der Iren, wie

die zahlreichen Pubs und die unzähligen

Schafe.

Im August hatten wir für unsere Reisefans

ein Angebot in die ewige Stadt

Rom im Angebot. Mehr als zweieinhalb

Jahrtausende wechselhafte Geschichte

prägen das facettenreiche Gesicht der

italienischen Hauptstadt. Die ereignisreiche

Geschichte von den Etruskern über

die Römer bis hin zu den Päpsten machte

die Stadt zum glanzvollen Zentrum

der katholischen Christenheit. Wie ein

aufgeschlagenes Geschichtsbuch wandelten

die Besucher auf den Spuren des

antiken, mittelalterlichen und christli-

chen Roms und entdeckten dabei eine

unermessliche Fülle von Kunstschätzen.

Die Nordlandkreuzfahrt nach Spitzbergen

war für viele unserer Kunden ein

unvergessliches Erlebnis. Gewaltige,

vielseitige Naturschauspiele, riesige

Gletscher, die Mitternachtssonne und

die eindrucksvolle Küsten- und Fjordwelt

Norwegens haben unsere Gäste

bei fantastischem Wetter in ihren Bann

gezogen. Nach vier intensiven Tagen

auf Island startete die Seereise nach

Spitzbergen mit Überqueren des Polarkreises

und Kreuzen im Nordpolarmeer,

Eisbären inklusive. Die Mitternachtssonne

begleitete die Reisegruppen und

ließ selbst die Nächte zu Tagen werden.

Angekommen am Nordkap nahm das

Kreuzfahrtschiff Kurs auf die Innenpassage

der legendären Postschiffe. Die

norwegischen Küstenhighlights Tromso,

Bodo und die Hansestadt Bergen

machten deutlich, warum die Route

mit dem Postschiff als die schönste Seereise

der Welt gilt.

Der neue Stern am deutschen Kreuzfahrthimmel,

die MS Amadea, ließ keine

Wünsche bei der Unterbringung,

beim Service und bei den zahlreichen

Angeboten bei unseren Gästen offen.

Nach 18 Tagen verließen alle das Luxusschiff

mit unzähligen Eindrücken, die

Reisegruppe am Nordkap

„Die Welt entdecken.“

erst einmal verarbeitet werden mussten.

Allen war jedoch eins bewusst geworden:

die Natur schafft die schönsten

Architekturen.

Danke sagen wir allen Weltenbummlern,

die in 2009 so zahlreich mit uns die

Welt entdeckt haben.

Für 2010 bieten wir exklusiv für unsere

Mitglieder eine Flusskreuzfahrt auf der

Rhône und Saône an. Plätze haben wir

uns auch für die nur alle 10 Jahre stattfindenden

Passionsfestspiele in Oberammergau

gesichert. Als Städtetour

besuchen wir die österreichische Landeshauptstadt

Wien, bevor wir im November

die mittelamerikanischen Staaten

Costa Rica und Panama bereisen.

Für Ihre Reiseplanung in 2011 bieten

wir gleich zu Beginn des Jahren das

winterliche Russland rund um Moskau

an, wieder exklusiv nur für unsere Mitglieder.

Im Frühjahr geht es nach Tunesien

und im Herbst lockt das Königreich

Jordanien mit der überwältigenden

Toten- und Königsstadt Petra.

23


Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt

VR-Bank on Tour – Eine Idee wird zur Bewegung

Vier Jahre ist es nun schon her, dass in

unserem Hause die Idee geboren wurde,

für unsere Mitglieder und Kunden

Wanderungen in der Region anzubieten.

Nach drei Jahren können wir mit

stolz behaupten, dass unsere Wanderwoche

in den Terminkalendern vieler

Wanderbegeisterten schon einen

festen Platz eingenommen hat. Und

dass nicht nur, weil die Menschen in einer

Gruppe etwas für ihre Gesundheit

tun, sondern gleichzeitig für einen guten

Zweck gewandert wird. Denn: wir

spenden alle Startgelder und verdoppeln

diese sogar.

Da unsere Bank in sechs Kommunen

tätig ist, bieten wir auch an sechs aufeinanderfolgenden

Tagen eine Wanderung

an. Jede Wanderung steht Pate

für eine Kommune und die Bürgermeister

dürfen entscheiden, wer die

Spende erhalten soll.

24

Eine der sechs Wandertouren führte in 2009 auf die Erpeler Ley

VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

Mit nur 5 Euro sind Erwachsene und

mit 2 Euro Kinder dabei. Am Start geben

wir kostenlos ein Lunchpaket aus.

Nach ca. 2 bis 2 ½ Stunden erreicht

die Wandergruppe, unter fachmännischer

Begleitung der „Wanderfreunde

Rhein-Sieg“, die Stelle der Mittagsrast.

Ein vom Roten Kreuz frisch zubereiteter

Eintopf stärkt die Wanderer für die

zweite Tourhälfte. Insgesamt werden

täglich circa 15 Kilometer zurückgelegt.

Auf diese Art und Weise lernen unsere

Mitglieder und Kunden ihre Heimat

kennen und wir werden unserem Slogan

„Nähe ist uns wichtig“ gleich in

zweifacher Weise gerecht, denn selbstverständlich

begleiten Repräsentanten

unserer Bank bis hin zum Vorstand unsere

Wanderungen. Eine schöne Möglichkeit,

in informeller Umgebung mit

unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

ins Gespräch zu kommen.

„Wandern.“ „Emol Prinz zo sin.“

Immer in der letzten Juli-Woche geht es

mit der VR-Bank on Tour. Also heißt es

in diesem Jahr vom 27. Juli bis 1. August

die Wanderstiefel zu schnüren. Wir

freuen uns schon auf eine große Beteiligung,

wobei jeder selber entscheiden

kann, welche und wie viele Touren er

mitmachen möchte. Erstmals veranstalten

wir am Sonntag, dem 1. August, einen

Familientag und bieten dazu zwei

Strecken von 10 und 15 Kilometern an.

Beim abschließenden Fest auf dem Bauerngut

Schiefelbusch in Lohmar können

sich Kinder und Erwachsene nach „getaner

Arbeit“ auf ein nettes Programm

freuen.

Bisher sind fast 1.500 Wanderbegeisterte

mit uns auf Tour gegangen und

wir spendeten annähernd 40.000 Euro

für gemeinnützige Einrichtungen und

Institutionen in der Region. Mehr Infos

unter www.vrbankrheinsieg.de.

Andrea Schrahe: Prinzessin im Troisdorfer Karneval

Andrea Schrahe kennen viele unserer

Mitglieder und Kunden. Immerhin ist

sie seit über 25 Jahren bei unserer Bank

beschäftigt und davon über 23 Jahre

als Leiterin der Abteilung Marketing

und Unternehmenskommunikation.

Darüber hinaus ist sie Pressesprecherin.

Als in unserem Hause bekannt wurde,

dass Andrea Schrahe gemeinsam mit

ihrem Mann Willi in Troisdorf Prinzenpaar

wird, haben wir uns sehr darüber

gefreut. Natürlich auch mit einem kleinen

Hintergedanken, denn schließlich

verkörpert Andrea Schrahe unsere VR-

Bank in der Öffentlichkeit seit vielen

Jahren und wir fühlen uns dem Brauchtum

Karneval sehr verbunden.

Geträumt hatten die beiden schon lange

davon „Emol Prinz zo sin“, manchmal

sogar laut darüber nachgedacht,

insbesondere Ehemann Willi. In der

letzten Karnevalssession war es dann

soweit. Die Troisdorfer Altstädter feiern

ihren 50. Geburtstag und wollten

im Jubiläumsjahr das Prinzenpaar stellen.

Schnell fiel die Wahl auf Willi Schrahe,

der im Vorstand der Altstädter tätig

ist, mit seiner Frau Andrea. Beide waren

durch ihre Liebe zum Karneval und ihre

jahrzehntelange Präsenz im Troisdorfer

Karneval positiv aufgefallen.

Am 2. Januar wurde das Prinzenpaar im

Bürgerhaus Troisdorf proklamiert und

der Saal tobte. Zuvor hatte das Ehepaar

Schrahe in wochenlangen Vorbereitungen

die Weichen für eine unvergessliche

Session gestellt. Ein Gefolge, mit in

der Spitze 80 als Küchenclowns verkleideten

Karnevalsjecken, begleiteten die

Tollitäten. Über 180 Auftritte sollten im

Laufe der Session folgen. Und egal wo

das Prinzenpaar erschien, in großen

oder kleinen Sälen, im Krankenhaus,

in Schulen und Kindergärten oder in

Senioren- und Behinderteneinrichtun-

gen, bei privaten Einladungen oder in

Gaststätten, stets wurden die Narrenherrscher

begeistert empfangen. Will I.

und Andrea I. dankten den Jecken mit

Tausenden von Rosen, einem strahlenden

Lächeln und natürlich der Vorführung

des eigens einstudierten Gefolgetanzes.

„Das man als Prinzenpaar soviel

Freude in die Herzen der Menschen

bringen kann, war die schönste Erfahrung

in der gesamten Karnevalszeit“,

Andrea I. und Willi I.

resümiert Andrea Schrahe.

Der Karneval in der VR-Bank fand seinen

Höhepunkt wie immer bei den Tollitätenempfängen

an Weiberfastnacht

in Siegburg und Sieglar. Darüber hinaus

waren wir erstmals bei den Karnevalsumzügen

in Lülsdorf und Siegburg mit

einem eigener Karnevalswagen, gestaltet

von dem Troisdorfer Künstler Josef

Hawle, vertreten.

25


Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt

Ob alleine, im Duo oder mit ihrer Band,

Hauptsache Elke Seliger kann singen.

Denn Singen ist ihre große Leidenschaft

und das schon seit über 15 Jahren.

Singen bedeutet für Kundenberaterin

Elke Seliger, die in unserer Geschäftsstelle

in Siegburg-Stallberg tätig ist,

mit Liedern einen Blick in die Seele des

Menschen zu werfen und Emotionen

26

VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

„Music is my life.“

Elke Seliger: Sängerin aus Passion Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

zu transportieren. Emotionen bei einem

selber, aber auch beim Publikum.

In der Rolle der Sängerin hat sie darauf

den größten Einfluss.

Ihre musikalische Karriere startete das

Naturtalent mit dem Erlernen des Orgel-

und Keyboardspielens. Aber die eigene

Stimme reizte sie stets besonders.

Eine über die Grenzen von Köln hinaus

bekannte Gesangslehrerin erkannte das

Talent und bildete die Stimme gut aus.

Nach der Weiterbildung der Stimme

kam der Kontakt zu einer neuen Band

zustande, bei der Elke Seliger nun die

Lieder singen kann, die ihrem emotionalen

Naturell entsprechen.

In der Zwischenzeit hat sie schon sehr

viele Auftritte hinter sich gebracht und

dabei wertvolle Erfahrungen sammeln

können. Ob auf Geburtstagsfeiern, auf

Hochzeiten, bei Firmeneinweihungen

oder bei einem Fernsehauftritt bei Sat 1

als „Morningstar“, jeder einzelne Auftritt

stärkt das Selbstbewusstsein der

Sängerin und hilft ihr, mit dem ganz

normalen Lampenfieber besser umzugehen.

Ein umfangreiches Repertoire

aus Songs von Pop bis Rock lässt

jede Veranstaltung zu einem Erlebnis

werden.

Wir wünschen Elke Seliger weiterhin

viel Spaß bei der Ausübung ihres Hobbys

und drücken ihr die Daumen, dass

sie mit ihren Auftritten das Publikum

berühren kann, egal ob solo, im Duo

mit ihrem musikbegeisterten Mann

oder gemeinsam mit ihrer Band.

Catrin Abraham, Birgit Ackermann, Sabine Adolfs, Daniela Amling, Florian Appel, Claudia Arndt, Heidemarie Assenmacher, Annegret Ave, Grit Axler, Heinz Axler, Jennifer

Christine Baatsch, Torsten Bächler, Lothar Badorf, Anja Bähr, Dieter Balensiefer, Rudolf Balzer, Kurt Barabas, Jörg Bauer, Annemarie Baums, Frederik Becker, Hans Becker,

Karoline Beeckman, Christiane Beftan, Gerhard Bender, Michael Bendheuer, Renate Benicke, Tanja Bening, Angelika Bergmann, Brigitta Bernhard, Guido Bertram, Claudia

Bianga, Dorothea Bille, Marion Bittner-Lohmar, Katharina Blöse, Petra Blöse, Heidrun Blume, Birgit Boddenberg, Heinrich Bolz, Marion Bonn, Nadine Borchardt, Rainer

Broisch, Uwe Bruchhausen, Nicole Brusznyicky, Jürgen Buchmann, Sandra Buchmüller, Rainer Buhrandt, Torsten Büllesbach, Katrin Buntrock, Christel Busch, Katja Buschmann,

Britta Calenborn, Mustafa Cansiz, Michael Dalmus, Dirk Demmer, Helga Dietrich, Astrid Diewald, Vera Domgörgen, Hagen Dorst, Jürgen Dreckmann, Christoph von

den Driesch, Yvonne Drochner, Sebastian Droste, Peter Dudek, Marion Eckel, Daniela Eggermont, Markus Eggert, Frank Ehrlacher, Claudia Eicke, Guido Engels, Mechtild

Engels, Andrea Erberich, Holger Erpenbach, Holger Esche, Frank Espendiller, Regine Eveleens, Marita Exner, Sinja Finkhaus, Andrea Fischer, Dagmar Fischer, Iris Fischer, Anette

Fleischer, Marcel Flüch, Andrea Fömpe, Gabriele Forsbach, Michael Forst, Michaela Forster, Christian Frenger, Christoph Fritzen, Helmut Fritzen, Petra Froitzheim, Desirée

Frommel, Marc Frommel, Werner Frost, Markus Gast, Ralf Gauchel, Christine Gawlok, Marco Gehrmann, Christian George, Sascha Gille, Doris Glawe, Heidrun Glöckner,

Maria Gonzalez-Hernandez, Karl-Heinz Granek, Günter Granow, Peter Gratzfeld, Andreas Gries, Anne-Laure Gries-Lanté, Yvonne Grommes, Sascha Groß, Rita Jutta Groß,

Gabriele Grutza, Simone Guardiera, Monika Gutreuter, Silke Habing, Gabriele Hacker, Moritz Hager, Birgit Häger, Claudia Hahn, Rita Halbleib, Lucie Halter, Barbara Hampel,

Nathalie Hanna, Beatrix Haupt, Uwe Haupt, Alfred Hay, Ira Heidinger, Michael Heidl, Doris Heil, Ursula Heimann, Beate Heindricks, Ursula Heinrich, Dagmar Helding, Frank

Helding, Marlis Hendricks, Susanne Hennes, Nicole Henriet, Corinna Henscheid, Daniela Hepner, Jessica Hermanski, Ria Hersch, Marie-Luise Herzmann, Elke Herzog, Andrea

Hetgens, Helmut Heuchemer, Andrea Heuser, Martina Hoff, Andrea Höffer, Bernd Hoffmann, Hans-Josef Hoffmann, Simon Hoffmann, Simone Höller, Thomas Holtorf,

Edith Hörger, Larissa Huncke, Kerstin Hundhausen, Holger Hürten, Frank Huss, Nadine Huss, Anna Hylla, Christian Hylla, Dagmar Inden-Lohmar, Sascha Ittenbach, Patrick-

Oliver Jacobs, Wolfgang Jacobs, Friedel Jansen, Regina Jasper, Monika Jodscheit, Wolfgang Joest, Hans-Joachim John, Gordana Joseph, Claudia Kaiser-Nöthgen, Nermin

Kioutsouk, Stefan Klatt, Gabriela Klein, Elisabeth Klink, Hedwig Klose, Jürgen Klütsch, Rita Kneutgen, Thomas Koch, Willi Köchner, Ingo Köhn, Sabrina Köhnen, Heike

Konzdorf, Ute Körner, Renate Kossmann, Birgit Köster, Stefanie Kösters, Dimitrios Koumatzidis, Torsten Kraheck, Andrea Kramer, Ute Krämer, Heinz Krampe, Isabel Krengel,

Christopher Kreusch, Regine Kron, Kerstin Krüger, Marcus Kuhl, Silvia Künstler, Hermann-Josef Küpper, Werner Kurtenbach, Monika Kuschel, Gabriele Küsshauer, Pia

Kutz, Jenny Laufenberg, Thomas Laufer, Marijana Lautenschläger, Sandra Leidel, Katrin Lemke, Ulrich Lentzen, Elke Lepperhoff, Christa Ley, Hermann-Joseph Ley, Marlene

Liebschner, Irmgard Limbach, Elke Linden, Margit Lindenberg, Paul Lindlar, Marianne Löbach, Ralf Lörper, Uwe Lüdorf, Axel Ludorff, Andreas Lülsdorf, Melanie Lülsdorf,

Sabine Mahkorn, Elisabeth Maibach, Jutta Mailahn-Becker, Ina Marenbach, Elke Marquardt, Andrea Martinkus, Lothar Martinkus, Sylvia Matthes, Klaus Mäurer, Ina May,

René Meester, Annette Menrath, Raphaela Mersch, Angela Mertens, Dr. Werner Mertens, Dana Meuler, Daniela Miebach, Leonhard Moritz, Anita Moser, Jasmin Mota

Costa, Bernd Müller, Bianka Müller, Brigitte Müller, Marion Müller, Melanie Müller, Monika Müller, Stefan Müller, Oliver Mülln, Michael Musculus, Manuela Muskatewitz,

Jessica Müßeler, Eleni Naoum, Trude Naumann, Marina Nentwig, Stephanie Neufeind, Michael Neuhaus, Marion Nöbel, Angela Noisten, Martin Odenthal, Astrid Oepen,

Klaus Ofner, Marcus Orgas, Carsten Ossenbrink, Sylvia Ostermann, Sylvia Otto, Andrea Paich, Marion Petersen, Renate Plönzke, Ulrike Pohl, Ingrid Polychronidis, Michelle

Portsteffen, Gudrun Rasch, Claudia Rath, Thomas Rathjen, Ralf Regnery, Martina Reichardt, Wiltrud Reimann, Manfred Reimer, Anne Reinartz, Barbara Reindorf, Rita Reinhardt,

Rosemarie Renner, Gabi Reuter, Jan Manuel Rodenkirchen, Andrea Rohm, Thomas Rohr, Siegfried Röhricht, Brigitte Röhrig, Willi Rondorf, Melanie Röper, Peter Rose,

Natascha Rosenberg, Helga Rösgen, Jasmin Ross, Renate Rossol, Sandra Roth, Birgit Rückert, Kerstin Rückert, Irina Ruppel, Lucia Scarano, Tobias Schäfer, Guido Scherer, Rolf

Schmelter, Stefan Schmitt, Alexandra Schmitz, Claudia Schmitz, Ellen Schmitz, Heidi Schmitz, Markus Schmitz, Michael Schmitz, Monika Schmitz, Reinhard Schmitz, Nicole

Schneider, Sylvia Schneider, Walter Schneider, Andrea Scholemann, Sebastian Schrade, Andrea Schrahe, Tanja Schröder, Annegret Schulz, Claudia Schulz, Renate Schulz,

Beke Schwarz, Elisabeth Schwenzfeier, Christian Seigerschmidt, Karin Seigerschmidt, Elke Seliger, Marc Siebertz, Sandra Skibbe, Isabelle Sonnenberg, Birgitt Staadt, Jennifer

Steimel, Theresia Stellbrink, Ricarda Stelzer, Sebastian Sterzenbach, Birgit Stockem, Corinna Stöcker, Ute Stolz, Miriam Strauß, Andrea Sucker, Werner Sülzen, Peter Tietz,

Thorsten Tillich, Harald-Bodo Tonndorf, Ulrich Trojan, Frank Trommeschläger, Silke Trümper, Herbert Tschunkert, Bärbel Ullrich, Cornelia Umschlag, Michaela Unkelbach,

Alexandra Vetter, Alexander Vey, Oliver Viel, Heinrich-Adolf Vierkotten, Veronika Vits, Christine Vogelsberg, Ernst Vogelsberg, Markus Vogt, Sabine Waloßek, Michaela

Walter, Dietmar Walterscheid, Marc Weinrebe, Holger Weiske, Rolf Weiss, Christel Werner, Karl-Peter Wessel, Hans-Ralf Wieland, Theresia Wieland, Birgit Wierich, Marco

Wiese, Dominik Wimmeroth, Heinz-Willi Wimmeroth, Anja Winkowski, Iris Winnen, Gisela Winter, Birgit Wirtz, Frank Wirwahn, Dirk Wirz, Claudia Wolber, Matthias Wolber,

Karl-Reinhold Wolf, Sandra Wolf, Vera Wolf, Kornelia Zingler, Kai Zinzius, Udo Zinzius

Stand April 2010

„Geld verdienen.“

27


Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt

Vertreterinnen und Vertreter

Geschäftsstelle Siegburg, Europaplatz: Norbert Baum, Ferdinand Büchel, Wolfgang Fey, Heinz Fischermann, Dr. Patrick Griesar, Wolfgang Hambüchen, Bärbel Herchenbach,

Heinz Willi Höver, Franz Huhn, Professor Dr. Kurt Koeder, Rolf Krieger, Udo Limbach, Dr. Arno Peppmeier, Dr. Rolf Scheele, Andreas Schmitz, Gerd Schönenbrücher, Heiner

Schyns, Beatriz Sabina Solf, Franz Steinsdörfer, Jürgen Stomper, Udo Wenn, Andreas Wollweber, Geschäftsstelle Siegburg, Kaiserstraße: Margret Esser, Stefan Haller,

Heinz Kirchner, Christoph-Konrad Machens, Dr. Konrad Machens, Nicola Müller-Starck, Dirk Neuenhöfer, Manfred Schmandt, Geschäftsstelle Siegburg, Stallberg: Clemens

Robert Bruch, Anton Hakvoort, Frank Hakvoort, Wolfgang Hakvoort, Karl Kierdorf, Karl Meis, Hans-Jürgen Scheuten, Geschäftsstelle Troisdorf, Wilhelm-Hamacher-Straße:

Hubert Kraus, Alexander Krößner, Viola Metzner, Helmut Offermanns, Josef Rahm, Dr. Roland Reistenbach, Stephan Römer, Klaus Schlimgen, Wilfried Schneider, Horst-

Willy Severyns, Manfred Richard Uedelhoven, Sabine Uedelhoven, Dr. Walter Wegener, Hans-Joachim Wimmeroth, Geschäftsstelle Troisdorf, Siebengebirgsallee: Hartmut

Henseler, Günter Wolfgang Höhr, Michael Kroth, Klaus Kuttig, Werner Piel, Achim Tüttenberg, Karl Wick, Geschäftsstelle Sieglar: Alfons Bogolowski, Thomas Bröhl, Anne

Büscher, Klaus Dahm, Kurt Dölger, Hans Dressler, Dr. Ulrich Engelskirchen, Matthias Esch, Christoph Franken, Thomas Gerhard, Gisela Günther, Theo Hauber, Frank Hermanns,

Stefan Hügen, Dr. Peter Hülzer, Erwin Josten, Werner Keutmann, Dr. Robert Josef Kloos, Norbert Königshausen, Siegfried Kretschmer, Axel Kronester, Dr. Wilfried

Lessmann, Lorenz Linnenberg, Klaus Ludwig, Dr. Günther Meyer, Hubert Richarz, Leonhard Rodenkirchen, Hubert Schäfer, Kurt Schneider, Bernhard Schürmann, Dr. Ulrich

Stöcker, Josef Uerdingen, Josef Ufer, Geschäftsstelle Oberlar: Hermann-Dieter Assenmacher, Bernd Hoffmann, Gert Kamp, Heinz-Willi Knips, Jürgen Mundorf, Dieter Otto,

Herbert Josef Schulte, Rolf Sinzig, Dieter Trojan, Kurt Welter, Geschäftsstelle Spich: Paul Werner Banischewski, Ingo Breuer, Manfred Busch, Norbert Eufinger, Klaus-Werner

Jablonski, Renate Klein, Karl-Heinz Ley, Anke Meißner-Schumpe, Wilfried Michels, Kurt Olzinger, Frank Rademacher, Gerhard Recki, Werner Schäl, Johannes Schmitz, Horst

Schnadt, Karsten Wolf, Ute Zander, Geschäftsstelle Friedrich-Wilhelms-Hütte: Eduard Banka, Frank Gunter Ehmann, Uwe Göllner, Bernd Lescrinier, Ursula Nießen, Rolf Roos,

Geschäftsstelle Bergheim: Dr. Jochen Blöse, Walter Blöse, Raimund Boss, Steed Dölger, Heinrich Klein, Ludwig Konrath, Theo Pilger, Hans-Werner Priester, Hans Walter Schell,

Michael Schell, Monika Zündorf, Geschäftsstelle Mondorf: Martina Bertram, Heinz Michael Engels, Hans Georg Florin, Rolf Hofmann, Jürgen Kitz, Peter Klein, Jürgen Knebel,

Hans-Günter Lux, Elmar Miebach, Walter Probst, Renate Radszuweit, Stefan Röhrig, Theo Stapel, Hans Wielpütz, Geschäftsstelle Rheidt: Dr. Walter Fischer, Willi Fricke,

Ellen Fricke-Behm, Matthias Walter Frohn, Karl-Rudolf Geus, Rudolf Geus, Marie-Luise Grabe, Gerd Lux, Walter Nöbel, Dr. Klaus Sauerwald, Johannes Schäfer, Hans-Joachim

Schöneborn, Willy Trost, Hans-Werner von Scheid, Herbert Winkelhog, Alexander Winkowski, Geschäftsstelle Niederkassel: Albert Fabry, Hans Fromm, Bruno Koch, Margret

Kreps, Josef Mauel, Werner Meyer, Werner Müller, Richard Neff, Heinz-Peter Schaefer, Bernhard Vrochte, Torsten Würker, Geschäftsstelle Lülsdorf: Ursula Ambrosius, Emil

Bürger, Joachim Burgold, Anton Walter Esser, Thomas Konetzky, Jürgen Plum, Helmut Radkowski, Peter Schiffgen, Margret Spitzlay, Geschäftsstelle Ranzel: Ulrich Gläske,

Karl-Heinz Jonas, Josef Rauer, Hans Santen, Wolfram Schwarz, Stephan Vehreschild, Herbert Werres, Geschäftsstelle Lohmar: Karl Ames, Dr. Johannes Bolten, Franz-Josef

Burger, Marliese Drewke, Wilfried Fahnenstich, Dr. Reiner Hegele, Horst Günther Heinen, Stefan Höndgesberg, Dr. Niclas Hortling, Paul Hoscheid, Dr. Robert Kallscheuer,

Angelika Knipp-Jansen, Manfred Kochmann, Jens Friedrich Pilgram, Wolfgang Röger, Jürgen Russ, Kerstin Salgert, Stephan Schäfer, Marlis Schröder, Robert Stommel, Hans-

Eckhard Teetzmann, Ralf Zimmermann, Geschäftsstelle Heide: Alfred Bergmann, Hubert Gröschen, Karin Grossmann, Erhard Orth, Karl-Heinz Salgert, Geschäftsstelle Birk:

Willi Bröhl, Reinhold Hill, Christoph Kappes, Herbert Meiländer, Johannes Neff, Wilhelm Roth, Willibald Schwamborn, Rudolf Sommerhäuser, Geschäftsstelle Wahlscheid:

Arthur Camphausen, Dr. Hermann Giesen, Michael Henseler, Walter Humburg, Jürgen Latus, Friedhelm Lemmer, Jürgen Morich, Hans-Martin Pleuger, Annett Still, Albert

Trimborn, Irene Wasser, Ulf Wissing, Geschäftsstelle Neunkirchen: Herbert Arnolds, Dr. Torsten-Peter Bieber, Olaf Brähmer, Werner Haas, Rolf Herchenbach, Reiner Kissel,

Berthold Kolf, Rudolf Krämer, Christa Kröschel, Helmut Meng, Hanne-Lore Oberhäuser, Hans-Josef Schumacher, Karola Tröndle, Sven Vogel, Friedhelm Walterscheid, Klaus

Werner, Geschäftsstelle Seelscheid: Walter Euler, Susanne Heimerzheim, Volker Heinen, Peter Pfundner, Ulrich Römer, Thomas Schmelzer, Wilfried Tödte, Eckhard Weesbach,

Sascha Willms, Wolfgang Zimmermann, Geschäftsstelle Sankt Augustin-Menden: Dr. Rudolf Brack, Wilhelm Dalmus, Kurt Diepenseifen, Josef Felder, Hans Heinrich

Hinterkeuser, Willibald Kimmlingen, Rainer Könsgen, Peter Leven, Magdalene Meißner, Marita Popiehn, Dr. Manfred Rabeneick, Josef Scheja, Klaus Schumacher, Emmanuel

Stergiopoulos, Johannes Weisweiler, Ferdinand Wirtz, Geschäftsstelle Sankt Augustin-Meindorf: Gerhard Hombach, Josef Quadt, Heinz Willi Schäfer

Stand April 2010

28

VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

„Mitbestimmung.“

Der Beirat der VR-Bank Rhein-Sieg

Am 9. Juni 2008 fand die konstituierende

Sitzung unseres Kundenbeirates

statt. Dieser Beirat wurde von unserem

Vorstand und unserem Aufsichtsrat für

eine Amtszeit von fünf Jahren berufen.

Die maximal 30 Mitglieder des Beirates

verteilen sich gleichmäßig über das Geschäftsgebiet

unserer VR-Bank und stehen

dem Vorstand durch einen aktiven

Meinungsaustausch beratend zur Seite.

Im Außenverhältnis bekennen sich die

Beiratsmitglieder zu unserer Bank und

vertreten deren Interessen offensiv.

Somit verstehen sie sich als Multiplikatoren

der Bank. Um dieser Aufgabe

gerecht werden zu können, tritt das

Gremium mindestens zweimal im Jahr

zusammen und wird von unserem Vorstand

über die Lage und Entwicklung

der Bank informiert.

Die Mitglieder des Beirates haben Jürgen

Kitz aus Niederkassel zu ihrem

Vorsitzenden und Wilhelm Roth aus

Sankt Augustin zu seinem Stellvertreter

gewählt. Wenn Sie Fragen an

den Beirat haben, können Sie diese

Jürgen Kitz gerne über die Emailadresse

beirat@vrbank-rs.de zukommen lassen.

Beiratsmitglieder aus Siegburg:

- Anton Hakvoort

- Theo Hauber

- Heiner Schyns

- Wolfgang Wierig

Beiratsmitglieder aus Troisdorf:

- Hermann-Josef Bücher

- Matthias Esch

- Frank Hermanns

- Norbert Königshausen

- Bernd Lescrinier

- Josef Rahm

- Jens Schäl

- Horst Severyns

Beiratsmitglieder

aus Sankt Augustin:

- Anton Nordhorn

- Wilhelm Roth

Beiratsmitglieder

aus Niederkassel:

- Karl-Heinz Jonas

- Jürgen Kitz

- Ludwig Konrath

- Elmar Miebach

- Stefan Röhrig

- Hans Walter Schell

„Meinungsaustausch.“

Beiratsmitglieder aus Lohmar:

- Achim Haas

- Paul Hoscheid

- Werner Jansen

- Albert Trimborn

Beiratsmitglieder aus

Neunkirchen-Seelscheid:

- Walter Euler

- Andreas Herchenbach

- Ralph Kuchem

- Karola Tröndle

Jürgen Kitz

29


Bericht des Aufsichtsrates

v.l. vorne: Peter Capellmann, Michael Bruckner, Theo Brauweiler, Joachim Weyer, Renate Marenbach, Dr. Johannes Schoppmeyer,

v.l. hinten: Reinhold Willms, Michael Starck, Yvonne Ersfeld, Peter Blatzheim, Willi Over, Dr. Martin Jonas (Aufsichtratsvorsitzender)

Der Aufsichtsrat hat den gesetzlichen

und satzungsmäßigen Vorschriften

entsprechend die Geschäftsführung

des Vorstandes im Geschäftsjahr 2009

überwacht und in vierzehn Sitzungen

über die in seinen Zuständigkeitsbereich

fallenden Entscheidungen beraten

und Beschlüsse gefasst. Der Vorstand

informierte den Aufsichtsrat regelmäßig

über die aktuelle Geschäftsentwicklung,

die Unternehmensplanung, die

Risikosituation, das Risikomanagement

sowie über besondere Ereignisse. In

den gebildeten Ausschüssen (Prüfungsausschuss,

Kreditausschuss und Bauausschuss)

wurden die jeweils zugeordneten

Themen vertiefend beraten.

Die gesetzliche Prüfung gemäß § 53

GenG in Verbindung mit der Prüfung

des vorliegenden Jahresabschlusses

2009 und des Lageberichts wurde vom

Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband

Münster e.V. durchgeführt.

Es wurde ein uneingeschränkter

Bestätigungsvermerk erteilt. Die Prüfung

und ihr Ergebnis wurden im zuständigen

Prüfungsausschuss erläutert

30

VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

und besprochen. Anschließend beraten

Aufsichtsrat und Vorstand in einer gemeinsamen

Sitzung mit den Abschlussprüfern

über die Prüfung des Jahresabschlusses.

Über das Prüfungsergebnis

wird in der Vertreterversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht

und den Vorschlag für die Verwendung

des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat

geprüft und für in Ordnung

befunden. Der Aufsichtsrat empfiehlt

der Vertreterversammlung, den vom

Vorstand vorgelegten Jahresabschluss

zum 31.12.2009 festzustellen und die

vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses

zu beschließen.

Im Vorstand hat sich eine personelle

Veränderung ergeben. Am 21. Dezember

2009 haben der Aufsichtsrat und

Dr. Michael Kaufmann einvernehmlich

eine Aufhebungsvereinbarung abgeschlossen.

Mit Wirkung zum 22. März

2010 hat der Aufsichtsrat Peter Biller,

bisher Bereichsdirektor der Produktionsbank

und Prokurist, zum Mitglied

des Vorstandes bestellt.

Aus dem Aufsichtsrat scheiden in diesem

Jahr nach den Bestimmungen der

Satzung turnusgemäß Renate Marenbach,

Dr. Martin Jonas, Willi Over und

Reinhold Willms aus. Alle vier Aufsichtsratsmitglieder

stehen für eine Wiederwahl

zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand

und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

für ihre erfolgreiche Tätigkeit

im Geschäftsjahr 2009.

Dieser Dank gilt auch den Vertretern

für die Wahrnehmung ihres Ehrenamtes

sowie allen Mitglieder, Kunden und

Geschäftsfreunden, die im Jahr 2009

der VR-Bank Rhein-Sieg ihr Vertrauen

geschenkt haben.

Siegburg, im Mai 2010

Dr. Martin Jonas,

Vorsitzender des Aufsichtsrates

Jeder Mensch hat etwas, dass ihn antreibt

Wir gratulieren

Zu 45-jähriger Betriebszugehörigkeit

Christel Werner,

Altersteilzeit passiv

Zu 35-jähriger Betriebszugehörigkeit

Hans-Josef Hoffmann,

Sachbearbeiter Marketing/

Unternehmenskommunikation

Kornelia Zingler, Kundenberaterin

Geschäftsstelle Wahlscheid

Zu 30-jähriger Betriebszugehörigkeit

Angelika Bergmann,

Vertriebsunterstützung

Baufinanzierung

Doris Glawe, Kundenberaterin,

Geschäftsstelle Troisdorf,

Wilhelm-Hamacher-Straße

Uwe Haupt,

Geschäftsstellenleiter Spich

Ira Heidinger,

Vorstandssekretärin

Bernd Hoffmann,

Gewerbekundenbetreuer

Jahresabschluss 2009

Hans-Joachim John,

Teamleiter Kreditsachbearbeitung

Gabriele Küsshauer,

Vertriebsunterstützung

Gewerbekundenbetreuung

Siegfried Röhricht,

Kreditsachbearbeitung

Renate Rossol, Vertriebsassistentin

Gewerbekundenbetreuung

Harald-Bodo Tonndorf,

Altersteilzeit passiv

Ulrich Trojan,

Sachbearbeiter Revision

Zum 25-jährigen Betriebsjubiläum

Annegret Ave, Kasse/Service,

Geschäftsstelle Troisdorf,

Wilhelm-Hamacher-Straße

Heidrun Blume,

Altersteilzeit passiv

Gabriele Forsbach,

Sachbearbeiterin Markt-Service-Center

Birgit Köster, Kasse/Service

Geschäftsstelle Wahlscheid

Manuela Muskatewitz,

Kasse/Service,

Geschäftsstelle Lohmar

Claudia Rath,

Vertriebssteuerung

Barbara Reindorf,

Vertriebsunterstützung

Private Banking

Andrea Schrahe,

Abteilungsleiterin Marketing/

Unternehmenskommunikation

Karin Seigerschmidt,

Vertriebssteuerung

Ricarda Stelzer, Kasse/Service,

Geschäftsstelle Sieglar

Birgit Stockem, Kasse/Service

Geschäftsstelle Niederkassel

„Treue.“

Es handelt sich um eine verkürzte Darstellung des aufgestellten Jahresabschlusses. Nach Prüfung durch den Rheinisch-

Westfälischen Genossenschaftsverband e.V., Münster, wird der testierte Jahresabschluss in den Geschäftsräumen der Bank

ausgelegt und nach Feststellung im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

31


Aktivseite Jahresbilanz zum 31.12.2009

Geschäftsjahr

Vorjahr

EUR

EUR

EUR

EUR

TEUR

Barreserve

a) Kassenbestand

12.778.173,43

12.364

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken

020.900.288,72 33.678.462,15

12.062

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 20.900.288,72

(12.062)

Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig

b) andere Forderungen

Forderungen an Kunden

darunter:

durch Grundpfandrechte gesichert

durch Schiffshypotheken gesichert

Kommunalkredite

Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank

bb) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank

c) eigene Schuldverschreibungen

Nennbetrag

Aktien und andere nicht

festverzinsliche Wertpapiere

Beteiligungen und Geschäftsguthaben

bei Genossenschaften

a) Beteiligungen

darunter: an Kreditinstituten

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

darunter: bei Kreditgenossenschaften

Anteile an verbundenen Unternehmen

Treuhandvermögen

darunter: Treuhandkredite

Immaterielle Anlagewerte

Sachanlagen

Sonstige Vermögensgegenstände

Rechnungsabgrenzungsposten

451.971.805,16

0,00

5.092.162,33

20.335.616,44

25.000.949,03

415.212.072,56

5.998.005,00

2.782.363,36

280.000.,00

286.612,39

Summe der Aktiva

25.000.949,03

428.771.236,97

44.666.835,40

063.271.857,19

20.335.616,44

453.772.186,00

006.340.887,85

35.669.793,57

001.174.052,00

107.938.692,59

898.442.514,08

480.448.690,29

6.649.416,95

36.843.845,57

241.079,61

286.612,39

34.640,00

24.884.272,82

11.913.140,16

00.000281.565,74

1.601.642.932,35

86.552

204.866

892.930

(449.348)

(227)

(5.292)

0

(0)

66.094

(66.094)

167.753

(167.753)

6.823

(6.547)

27.156

32.983

(96)

1.133

(280)

241

329

(329)

29

26.020

14.395

00000479

1.552.209

32 VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

33

Passivseite

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als drei Monaten

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig

bb) mit vereinbarter Laufzeit

oder Kündigungsfrist

Verbriefte Verbindlichkeiten

begebene Schuldverschreibungen

Treuhandverbindlichkeiten

darunter: Treuhandkredite

Sonstige Verbindlichkeiten

Rechnungsabgrenzungsposten

Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen und

ähnliche Verpflichtungen

b) Steuerrückstellungen

c) andere Rückstellungen

Nachrangige Verbindlichkeiten

Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

b) Ergebnisrücklagen

ba) gesetzliche Rücklage

bb) andere Ergebnisrücklagen

c) Bilanzgewinn

Eventualverbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

Gewährleistungsverträgen

Andere Verpflichtungen

Unwiderrufliche Kreditzusagen

EUR

286.612,39

Summe der Passiva

EUR

352.432.200,10

063.940.500,23

437.628.869,61

162.821.720,26

33.379.000,00

.031.379.000,00

Geschäftsjahr

EUR

175.493,96

204.577.799,36

416.372.700,33

600.450.589,87

14.863.346,00

3.684.549,00

008.994.482,85

22.885.165,01

64.758.000,00

001.814.986,22

EUR

204.753.293,32

1.016.823.290,20

238.697.687,61

286.612,39

6.234.432,97

1.591.472,26

27.542.377,85

16.255.614,52

00089.458.151,23

1.601.642.932,35

40.414.310,54

86.603.738,08

Vorjahr

TEUR

120

184.822

325.873

19.392

338.111

393.037

154.902

329

(329)

4.792

1.515

11.050

103

9.684

19.273

23.132

33.199

31.199

..0001.676

1.552.209

37.311

117.510


Gewinn- und Verlustrechnung in der Zeit vom 01.01.2009 bis 31.12.2009

Geschäftsjahr

Vorjahr

EUR

EUR

EUR

EUR

TEUR

Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften

b) festverzinslichen Wertpapieren und

Schuldbuchforderungen

Zinsaufwendungen

Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen

Wertpapieren

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei

Genossenschaften

Provisionserträge

Provisionsaufwendungen

Nettoaufwand aus Finanzgeschäften

Sonstige betriebliche Erträge

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung

darunter: für Altersversorgung

b) andere Verwaltungsaufwendungen

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie

Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und

wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen

an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelten Wertpapieren

Überschuss der normalen Geschäftstätigkeit

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Sonstige Steuern

Jahresüberschuss

Gewinnvortrag aus dem Vorjahr

Bilanzgewinn

34

VR-Bank Rhein-Sieg eG I Geschäftsbericht

5.008.554,77

54.021.233,54

11.700.493,49

19.459.415,93

07.792.008,94

65.721.727,03

27.490.696,04

430.124,10

.00419.403,71

15.249.101,36

01.826.036,50

27.251.424,87

11.326.063,13

5.332.280,49

00079.418,94

38.231.030,99

849.527,81

13.423.064,86

2.878,54

1.964.007,60

38.577.488,00

1.896.573,37

1.673.894,45

5.687.985,00

0,00

...0596.886,65

7.225.698,55

..5.411.699,43

1.813.999,12

....0000987,10

1.814.986,22

62.777

11.661

44.571

1.335

619

14.596

2.080

7

2.712

18.535

4.575

(1.701)

11.152

2.181

491

5.811

428

0.000

3.869

2.124

0.070

1.675

0.001

1.676

©2010 VR-Bank Rhein-Sieg eG

Alle Rechte vorbehalten.

Konzeption und Redaktion: Andrea Schrahe

Titelfoto:

v.l. Wolfgang Röger - Bürgermeister Lohmar, Hans-Werner

Jablonski - Bürgermeister Troisdorf, Stephan Vehreschild -

Bürgermeister Niederkassel, Klaus Schumacher - Bürgermeister

Sankt Augustin, Franz Huhn - Bürgermeister

Siegburg und Helmut Meng - Bürgermeister Neunkirchen-

Seelscheid

Fotos: Danetzki & Weidner

privat

Satz und Layout: Simone Fritzen

Druck: Broermann Offset-

Druck GmbH, Troisdorf


VR-Bank

Rhein-Sieg eG

53721 Siegburg

Europaplatz 10-12

Telefon 0 22 41/4 96-0

Telefax 0 22 41/4 96-29 29

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