22.06.2021 Aufrufe

KOMPACK 03 21l

Interviews - Constantia und Messe Düsseldorf, Messen - interplastica, K, Anuga FoodTec, prosweets, FachPack ARA, ProPak, Portrait: Meier Verpackung, Hauer Etiketten, Finat Label Award - Erfolge für österreichische Unternehmen u.v.m.

Interviews - Constantia und Messe Düsseldorf,
Messen - interplastica, K, Anuga FoodTec, prosweets, FachPack
ARA, ProPak, Portrait: Meier Verpackung, Hauer Etiketten, Finat Label Award - Erfolge für österreichische Unternehmen u.v.m.

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

03/21

31 Jahre KOMPACK

185. Ausgabe

w w w . k o m p a c k . i n f o

Bluhm Systeme on tour

Roadshow 2021

mit Kennzeichnungsinnovationen

Freuen Sie sich auf:

spannende Live-Vorführungen unserer neuesten

Etikettier- und Beschriftungssysteme

kompetente Beratung rund ums Thema

Kennzeichnung

kostenfreie Bemusterung Ihres Produktes

aus Metall oder Kunststoff mit Faserlaser

eine Überraschung als Dankeschön

QR-Code scannen,

mehr erfahren

und Termin

vereinbaren!

bluhmsysteme.com/roadshow

Bluhm Systeme GmbH . A-4690 Schwanenstadt . www.bluhmsysteme.at . info@bluhmsysteme.at . Tel.: +43(0)7673/4972

Österreichische Post AG MZ 02Z032071 M, Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, 1030 Wien


WE THINK

THE

INSIDE

BOX.

Ihr Produkt. Genau darauf kommt es an, wenn wir bei Dunapack

Packaging Verpackungslösungen entwickeln und produzieren,

die einfach passen. Die Komplexität unserer Aufgaben verlangt

zunehmend nach Lösungen „outside the box“. Im Mittelpunkt

unseres Denkens steht aber immer noch „inside the box“.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was wir für Sie tun

können, dann schenken Sie uns 10 Minuten - und wir schenken

Ihnen 166 Jahre Erfahrung und Know-how eines

Familienunternehmens, das die gesamte Wertschöpfungskette

im Verpackungsgeschäft abdeckt. Besuchen Sie uns einfach

unter: www.dunapack-packaging.com/at


An&fürsich ........................................................................ 4

Meine Meinung

100 Prozent recycelbare Verpackung .................................. 6

Interview mit Thomas Schulz

Vision wird Realität........................................................ 8

Kosmetikverpackungen

Praxistest ......................................................................... 10

eCMR

Mit wenigen Klicks ... ........................................................ 11

zum Wunsch-Etikettierer

Der nachhaltige Neubau .................................................. 12

Wirtschaftspark Kottingbrunn: VSL Mehrwwgverpackungen

Best in Show ........................................................... 13

Carini Etiketten

Russland wieder im Aufwind .................................... 14

Interview mit Thomas Franken

KHS und Martens ... ........................................................... 16

bauen Zusammenarbeit aus

Kreative Knödel frisch ... ................................................ 18

aus dem Webshop

Firmenportrait ................................................................. 20

Meier Verpackungen

Neues Gabelhub-FTF ... ................................................. 22

hebt schwere Lasten bis zu 8,5 m

Nachhaltige Investition ................................................... 24

Bluhm Systeme

Einfach zu recycelnde ... ................................................ 25

Getränkeverpackung

Green Layer ... ................................................................. 28

Schütz

MOSCA präsentiert UCB .............................................. 29

mit Banderoliertechnologie

The next step ahead ............................................................ 34

Hauer Etiketten investiert

Gesunde Snacks ... ........................................................... 36

im Vormarsch

Die Seite des Handels ...................................................... 37

Lose, nachwachsend, kompostierbar

Zunkunftspaket für die Kreislaufwirtschaft ...................... 38

in Österreich

Nachhaltig, innovativ und krisenfest ................................. 40

PROPAK

Mehr Schutz ... ................................................................. 42

durch unverkennbare Verschlusssiegel

Ein Tor für die ... ........................................................... 43

Klimaneutralität

Transportverpackungen .................................................. 44

Neue Lösungen von Robatech und Mondi

Magazin .......................................................................... 46

Internationale News

Messen ............................................................................ 54

Anuga FoodTec, ProSweets, FachPack

Hannover

Impressum Cover

Redaktionsbüro: Paulusgasse 15, A-1030 Wien, Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5,

A -1030 Wien • Telefon: 01/712 20 36 FAX: 01/712 20 36-99

Mail: kompack@gmx.at • www.kompack.info • Objekt- und Redaktionsleitung: Harald Eckert •

Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz, Bernd Neumann • Herbert Wallner

Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2, A-1030

Wien • Belichtung und Druck: Druckwerk Stockerau 2000 Stockerau/Bösmüller •

Einzelpreis: EURO 4,36 - Jahresabo Inland: EURO 22,--, Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398

KOMPACK ist Mitglied des österreichischen Presserates.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen

übernimmt der Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet der Absender

im Falle der vollständigen und teilweisen Veröffentlichung auf jedwedes Honorar

oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.

INHALT

26 FTS werden Game Changer

International

32 Aus der

Trickkiste der Roboter

Oberwaltersdorf

50 Greiner Innvoation Days

03/21

31 Jahre KOMPACK

185. Ausgabe

w w w . k o m p a c k . i n f o

Bluhm Systeme on tour

Roadshow 2021

mit Kennzeichnungsinnovationen

Freuen Sie sich auf:

spannende Live-Vorführungen unserer neuesten

Etike tier- und Beschriftung systeme

kompetente Beratung rund ums Thema

Kennzeichnung

kostenfreie Bemusterung Ihres Produktes

aus Meta l oder Kunststo f mit Faserlaser

eine Überraschung als Dankeschön

QR-Code scannen,

mehr erfahren

und Termin

vereinbaren!

bluhmsysteme.com/roadshow

Bluhm Systeme GmbH . A-4690 Schwanenstadt . www.bluhmsysteme.at . info@bluhmsysteme.at . Tel.: +43(0)7673/4972

Österreichische Post AG MZ 02Z032071 M, Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, 1030 Wien

Bluhm Systeme GmbH

Rüstorf 82

4690 Schwanenstadt

Tel:: +43 7673 4972

info@bluhmsysteme.at

www.bluhmsysteme.at


MEINE MEINUNG

Weltmeister

gewinnt wieder

Der mehrfache Weltmeister Marzek

Etiketten+Papier konnte auch beim

„FINAT-International-Label-Award“ und

beim „Goldenen Hahn“ wieder punkten.

Sehen Sie hier einige der ausgezeichneten

Etiketten.

Leider können wir an dieser Stelle nicht alle Siegeretiketten

zeigen - da noch nicht alle Produkte der ausgezeichneten

Etiketten bereits ihre Markteinführung hatten und

deswegen öffentlich noch nicht gezeigt werden dürfen.

FINAT-Sieger

Foto: Studio Florian

AN&FÜRSICH ... ...

... glaube ich nicht an paranormale Erscheinungen.

Sie auch nicht – vielleicht ist dies anders, wenn Sie diese Zeilen gelesen

haben.

Nachdem man sich jetzt endlich wieder freier bewegen kann, habe ich

mich gefreut, mit dem Zug (nicht nur nachhaltig – so kann man auch

in einiger Entfernung noch für einen Tag eine Reise unternehmen und

schläft dann im Nachtzug/Nightline) wieder durchs Land zu reisen

und meine Kunden zu besuchen.

Abfahrt des Nigthline war - wie eigentlich immer - fast überpünktlich.

Am nächsten Morgen weckt mich der Schaffner zur vereinbarten Zeit

auf. Nach einem Kaffee schaue ich dann, wo ich eigentlich gerade bin

... Memmingen! Irgendwie bin ich diese Strecke schon öfters gefahren,

aber da bin ich noch nie vorbeigekommen und so frage ich kurz den

Schaffner.

Der erklärt mir: „ In Innsbruck ist eine Baustelle und wir wurden umgeleitet.

Ich frage bezüglich einer möglichen Verspätung nach.“ Was

soll ich sagen? Bezüglich der Verspätung gab es nie eine Antwort vom

Schaffner – also eigentlich schon: „Ich weiß auch nicht – das sollten

die uns da vorne sagen, die sagen aber nichts ...“.

FINAT „Highly

Recommended“

In der heutigen Zeit zückt man dann sein Handy um verspätete Züge

zu googeln. Finde verspätete Züge in Simmering oder wo auch immer

... „meinen Zug“ finde ich nicht. Danach rufe ich die ÖBB direkt an:

„Komisch ich finde Ihre Verbindung gerade nicht - darf ich zurückrufen?“

Richtig geraten – der Rückruf kam nie ... .

Wie dem auch sei 2,5 Stunden Verspätung hatten wir zum Schluss.

Ich darf mich an dieser Stelle bei allen Kunden bedanken, auch dank

deren Flexibilität habe ich alle Termine trotzdem geschafft.

Wieder in Wien wollte ich mir – laut Internet ganz einfach – meine

Verspätungs-Bestätigung, für eine teilweise Rückerstattung (steht mir

laut ÖBB-Seite ab einer Stunde Verspätung zu) ausdrucken. Ging nur

leider nicht, denn zum angegeben Zeitpunkt sind für einen Zug auf

meiner Fahrstrecke - keine Angaben verfügbar. Habe es dann telefonisch

probiert, dort wurde mir wieder ein Rückruf versprochen: „Zu

diesem Zug finde ich keine Informationen – komisch ...“. Richtig

geraten - Rückruf kam bis heute nicht. E-Mail geschrieben – keine

Antwort.

Goldener Hahn

Mehr auch unter:

www.marzek-group.com

4 03/21

Direkt zum ÖBB Schalter gegangen – auch die finden diesen Zug

nicht (bekam nur ein Formular – mit der Bemerkung „Die intern

werden es schon finden ...“ das habe ich jetzt abgesendet und lasse

mich überraschen)

Fakt ist: weder das Internet noch die ÖBB-Mitarbeiter finden diesen

Zug.

Da kam mir die Erleuchtung – ich war in einem Geisterzug – so alt

habe ich also werden müssen für meine erste paranormale Erscheinung.

Trotz allem wünsche ich Ihnen einen schönen Sommer

Ihr Harald Eckert


PERFEKTE

LÖSUNGEN

SIND FÜR UNS

KEIN GRUND,

NICHT

WEITER-

ZUDENKEN.

Hochwertige Aufsteller

und Verpackungen.

Innovativ. Werbewirksam. Nachhaltig.

In zertifizierter Qualität.

Als einer der Innovationsführer sind

wir vor allem eins: nie zufrieden.

So sind wir bei KHS auf das jeweils Erreichte zwar immer stolz, beginnen es aber sofort wieder zu hinterfragen und weiterzudenken.

Mit dem Anspruch, immer weiterzukommen, immer besser zu werden – und unseren Kunden immer wieder neue,

Margarethner Verpackungsgesellschaft m.b.H. · T 02230/24300 · office@mvg.co.at · www.mvg.co.at · Folgen Sie uns:

intelligente Lösungen zu bieten. Natürlich um diese dann wieder weiterzuentwickeln. khs.com/products


WIRTSCHAFT

100 Prozent recycelbare Verpackungen

I N T E R V I E W

6 03/21

KOMPACK sprach mit Thomas Schulz, dem Pressesprecher des drittgrößten

Herstellers von flexiblen Verpackungen, über die Arbeit während Corona und

der aktuellen Entwicklungen am Verpackungsmarkt. Der gebürtige Deutsche

ist bereits seit drei Jahren im Bereich Marketing bei Constantia Flexibles tätig

und war unter anderem für das Consumer Marketing und den Aufbau der

Marke rund um die Verpackungsfamilie Ecolutions, die sich auf nachhaltige

Verpackunslösungen konzentriert (KOMPACK berichtete), verantwortlich.

KOMPACK: Sie haben in

dieser herausfordernden Corona

Zeit den Posten übernommen.

Wie schwierig war eigentlich

die Umstellung auf die neuen

Marktgegebenheiten?

Thomas Schulz: Prinzipiell ist

es für uns als systemrelevantes

Unternehmen gut gelungen durch

die Krise zu kommen. Tatsächlich

haben uns die Umstände in eine

noch engere Zusammenarbeit mit

unseren Kunden und Partner

geführt. Verlässlichkeit und

Transparenz haben sich als hohe

Güter ausgezeichnet. Wir hatten 2

unterschiedliche Entwicklungen.

Auf der einen Seite ist gerade der

Pharmabereich weltweit natürlich

gewachsen, allerdings gab

es im Konsumgüterbereich ganz

unterschiedliche Entwicklungen

KOMPACK: Können Sie das

an Hand von Beispielen erklären?

Thomas Schulz: Nehmen Sie

zum Beispiel die saisonalen

Produkte. Das Ostergeschäft

– sprich Süßigkeiten wie die

Schokoosterhasen wurden im

Jahr 2020 nur sehr schwach

verkauft – auch das Weihnachtsgeschäft

war in diesem Bereich

noch schwach – eine Trendwende

konnten wir allerdings schon

wieder dieses Jahr zu Ostern

erkennen. Dass während der

Krise und dem vermehrten

Arbeiten im Home-Office Produkte

wie Schminke weniger Absatz

hatten – Wohlfühlprodukte

für einen selbst aber trotzdem

funktioniert haben versteht

sich irgendwie von selbst.

KOMPACK: Vor Corona

war das Hauptschlagwort Nachhaltigkeit

und neue Projekte

in diesem Bereich...

Thomas Schulz: Ja – in diesem

Bereich haben einige Projekte

eine Pause erhalten. Kontinuität

und Beständigkeit standen im

Vordergrund. Seit Ende 2020

merkt man aber, dass die Projekte

wieder aufgegriffen werden.

Nachdem die Supply Chain der

Thomas Schulz

Firmen gesichert im Lot war

gab es einen Neustart in diesem

Bereich. Schon Anfang des

zweiten Quartales 21 konnte

man fast vorsichtig sagen

– back to business as usual.

Thomas Schulz war unter anderem für das Consumer Marketing

und den Aufbau der Marke rund um die Verpackungsfamilie

Ecolutions zuständig.

KOMPACK: Glauben Sie

eigentlich, dass die vermehrten

Onlinemeetings uns auch nach

Corona begleiten werden?

Thomas Schulz: Ja die

physischen Zusammenkünfte

werden sich sicher nachhaltig

verändern. Ich gehe hier von rund

30% aus. Ich bin zwar überzeugt,

dass die ersten echten Messeveranstaltungen

einen besonderen

Zulauf haben werden, die neuen

Technologien werden aber gerade

bei internen Meetings sicher

stärker als vor Corona genutzt

werden.

KOMPACK: Kurzer Blick in

die Zukunft.

Thomas Schulz: Der Fokus

der aktuellen und zukünftigen

Kampagnen liegt auf der klaren

Positionierung von Constantia

Flexibles als führendes Unternehmen

unter den Herstellern

flexibler Verpackungen, vor allem

im Bereich nachhaltigere Verpackungslösungen.

Besonders

spannend wird es in den nächsten

Jahren den Weg von Constantia

Flexibles hin zu 100 Prozent

recycelbaren Verpackungen

bis 2025 kommunikativ zu

begleiten. Unser klares Ziel ist

es weiter in diesem Bereich zu

forschen und Investitionen zu

tätigen die uns diesem Ziel einen

Schritt näher bringen. Aktuell

bei Constantia Copenhagen

investierten wir in state-of-the-art

Technologien und unsere Standorte

bleiben Top Priorität. ..

(siehe auch den Artikel auf der

rechten Seite)

KOMPACK: Kurze Frage

nochmals zum Virus – wurden

die Mitarbeiter in Ihrem systemrelevanten

Unternehmen bereits

geimpft? (Anm. d. Red. – das

Gespräch hat Ende April

stattgefunden)

Thomas Schulz: Jedenfalls

nicht durch eine betriebsseitig

organisierte Impfung – wir

wollten uns vom Start weg in

diesem Bereich nicht vordrängen.

KOMPACK: Danke fürs

das Gespräch.


Constantia

Copenhagen

WIRTSCHAFT

Constantia Copenhagen – Teil von Constantia

Flexibles, einem führenden Hersteller flexibler

Verpackungen – eröffnete Ende März 2021 seinen

neuen Produktionsstandort. Das neue Werk wird

die Kapazität des Unternehmens verdreifachen und

damit das weitere Wachstum auf dem skandinavischen

Markt vorantreiben.

Am neuen Standort von Constantia

Copenhagen in Ishøj,

Dänemark, wird Agilität

in der Produktion großgeschrieben.

Möglich wird das durch einen

vollautomatischen Herstellungsprozess,

der auch die Produktionskapazität

steigert. Darüber hinaus

ist das Lager nun vollständig in den

Standort integriert, das vereinfacht

das weitere Wachstum zusätzlich.

Vollautomatisiert

Die vollautomatisierte Produktionsstätte

von Constantia Copenhagen

umfasst eine Gesamtfläche

von 6.000 m² – genug Platz für den

Verpackungshersteller, um weitere

Prozesse und Produkte zu integrieren,

um auch künftig Geschäftskapazitäten

zu erweitern.

Innovative Technik

Am neuen Standort kommen eine

Reihe von Robotik-Technologien

zum Einsatz und es wird auf ein

noch höheres Level an Hygienemaßnahmen

gesetzt. Auch höchste

Nachhaltigkeitsstandards werden

von den Verpackungslösungen von

Constantia Copenhagen erfüllt,

wie zum Beispiel bei der nachhaltigeren

Verpackungsfamilie Ecolutions.

Um die strengen Anforderungen

von Constantia Flexibles an

eine nachhaltige Produktion zu erfüllen,

wird der Standort außerdem

vollständig mit Ökostrom betrieben.

Erfolgsstrategie

Pim Vervaat, CEO von Constantia

Flexibles: „Der Ausbau unserer

Consumer Unit in Europa ist ein

wichtiger Teil der Erfolgsstrategie

unseres Unternehmens. Hier wollen

wir weiter wachsen und expandieren.

Die Investition in Constantia

Copenhagen und den skandinavischen

Markt ist ein wichtiger

Schritt auf diesem Weg. Mehr als

acht Millionen Euro haben wir hier

investiert und eine hochmoderne

Anlage gebaut, durch die wir unsere

Kunden unter anderem noch effizienter

mit nachhaltigen Deckeln

für Molkereiprodukte beliefern

können.Durch die Vergrößerung

des Standorts können wir unsere

Kapazitäten verdreifachen und das

integrierte Lager schafft zudem

die besten Voraussetzungen für zukünftiges

Wachstum und weitere

Erfolgsgeschichten. All dies geschieht

natürlich unter Einhaltung

höchster Sicherheits- und Gesundheitsstandards

für unsere Mitarbeiter,

die für uns stets an erster Stelle

stehen.“

Mehr unter: www.cflex.com

Die neue Anlage verdreifacht die Kapazitäten des Unternehmens.

©Constantia Flexibles

03/21

7


KOSMETIKVERPACKUNGEN

Vision wird Realität

Kleinere Bestellmengen, limitierte Editionen, personalisierte Produkte – der

Wandel in der Regallandschaft im Einzelhandel macht auch vor Pionieren der

Naturkosmetik nicht halt. Der große Wunsch von Laverana aus Hannover: Die

Produkte seiner Erfolgsmarke Lavera kostenattraktiv und flexibel auch in kleinen

Stückzahlen abfüllen und verpacken zu können. Schubert-Cosmetics hat

diese visionäre Idee jetzt als kompakte Gesamtanlage realisiert. Verpackt werden

unterschiedlichste Produkte und Losgrößen auf derselben Produktionslinie,

inklusive schnellem Formatwechsel und kurzfristig verfügbaren 3D-gedruckten

Formatteilen.

Seit über 30 Jahren erfüllt Laverana

mit den hochwertigen

Naturkosmetikprodukten

seiner Marke Lavera die Beautywünsche

von Kunden aus aller

Welt. Der Hersteller ist bekannt für

höchsten Anspruch an die Qualität

der rein natürlichen Inhaltsstoffe,

seiner Verpackungen und Produktionsprozesse.

Viele nationale und

internationale Auszeichnungen

stehen für den anhaltenden Erfolg

des Unternehmens, die Kosmetikwelt

ständig neu zu definieren und

visionäre Wege zu gehen. So auch

geschehen beim jüngsten Gemeinschaftsprojekt

mit Schubert. „Heute

ist in unserer Branche große

Agilität und eine möglichst kurze

‚time-to-market‘ gefragt. Unsere

bestehenden Anlagen waren dafür

allerdings nicht ausgelegt und forderten

bislang für jeden Produktoder

Formatwechsel ein umständliches

und zeitraubendes Umrüsten

der Maschinen“, berichtet Thomas

Haase, geschäftsführender Gesellschafter

bei Laverana. Deshalb

entwickelte er zusammen mit dem

Team von Daniel Traub, Gruppenleiter

bei Schubert-Cosmetics, eine

völlig neuartige vollautomatische

Abfüll- und Verpackungslinie.

Fotos: Schubert-Cosmetics

Im Etikettieraggregat wird entweder ein Vorder- und

Rücketikett oder ein 360°-Etikett appliziert.

Jeder Griff ein Volltreffer

Die agile Visionsanlage mit hoher

Linieneffizienz wurde basierend

auf den bewährten TLM-Systemkomponenten

von Schubert gebaut.

Alle Einzelteile der Verpackung

wie Flaschen, Kappen, Bürsten

und Pumpen werden formatteilfrei

über ein Band zugeführt. Durch den

Einsatz des Schubert-eigenen 3D-

Kamerasystems konnte vollständig

auf herkömmliche Zuführsysteme

wie Zentrifugen mit sehr langen

Rüstzeiten und enormer Baugröße

verzichtet werden. Das 3D-Kamerasystem

erfasst die unsortierten

und teilweise übereinanderliegenden

Objekte dreidimensional.

Ein Pick-and-Place-Roboter nimmt

diese Komponenten zielgenau auf

(„Griff ins Chaos“) und platziert sie

auf dem Transmodul. Dieses führt

die Komponenten zu einer der beiden

vielseitig programmierbaren

Abfüllstationen, mit jeweils sechs

Füllstellen.

Flexibles und präzises Abfüllen

verschiedenster Viskositäten

Diese Anlage besitzt zwei Abfüllstationen,

da hierdurch Reinigungszeiten

überbrückt werden können

und das Abfüllen von 2-Phasen-

Produkten möglich ist. Jede Füllstelle

ist über ihre jeweilige Füllnadel

an einen F3-Roboter angebun-

Zielgenauer „Griff ins Chaos“ durch einen

Pick-and-Place-Roboter. Vorab erfasst das Schubert-eigene

3D-Kamerasystem die unsortierten Flaschen, Kappen,

Bürsten und Pumpen dreidimensional.

den, der absolut frei programmierbar

ist und daher maximale Flexibilität

innerhalb der Anlage erlaubt.

„Je nach Abfüllmedium kann so

auch jederzeit über oder unter dem

vorab definierten Spiegel befüllt

werden“, erklärt Daniel Traub den

Abfüllprozess und ergänzt: „Um

außerdem einen größtmöglichen

Viskositätsbereich abzudecken

und hohe Abfüllgenauigkeiten zu

erreichen, setzen wir in der neuen

Laverana-Anlage auf ein volumetrisches

Abfüllverfahren mittels Exzenterschneckenpumpen.“

Einfache

Handhabung und Reinigung

Außerdem sind die Exzenterpumpen

sehr einfach in ihrer Handhabung

und lassen sich sehr gut mit

den Möglichkeiten zur CIP-Reinigung

(Cleaning in Place) kombinieren

– ganz ohne lästige Demontage.

Eine entsprechende CIP-Anlage

mit zwei beheizbaren VE-Wassertanks,

die das Zumischen von bis

zu fünf Reinigungsmitteln erlauben,

wurde von Schubert bereits bei

der Entwicklung der agilen Verpackungsmaschine

mit angedacht und

fest integriert. Bei Bedarf kann das

Abfüllsystem auch sanitisiert (Reinigungs-

und Desinfektionsvorgang

zur signifikanten Reduzierung von

Keimzahlen) und im Anschluss getrocknet

werden.

Vertrauen ist gut…

Kontrolle ist besser. Die Schubert-

Anlage überzeugt hier mit vielen

Funktionalitäten zur genauen Überprüfung

der Produkte vor dem versandfertigen

Konfektionieren. Nach

dem Befüllen wird beispielsweise

sofort getestet, ob alle Produkte das

gewünschte Gewicht aufweisen –

bei einer unzulässigen Abweichung

wird das entsprechende Produkt

direkt ausgeschleust. Zudem kann

die betroffene Füllstelle über das

Schieberegister in der Tendenzsteuerung

der Waage vollautomatisch

nachjustiert werden. Anschließend

werden die Produkte verschlossen.

Dabei wird beim Verschließen von

Flaschen mit Drehverschluss ebenso

genau überwacht, ob das eingestellte

Drehmoment zu früh oder

gar nicht erreicht ist. Sollte das

der Fall sein, wird auch in diesem

Schritt die betroffene Flasche direkt

ausgeschleust.

8 03/21


Dank der schnell wechselbaren Formatteile aus dem 3D-Druck ist

die Laverana Visionsanlage sehr agil und flexibel.

Etikettieren vom Feinsten

Das neue, vollumfänglich in die

Verpackungsmaschine integrierte

Etikettieraggregat appliziert anschließend

ein Vorder- und Rücketikett

oder ein 360°-Etikett auf die

Produkte. Dazu kombinierte Schubert

das gängige Linearsystem

mit dem eines Rundläufersystems.

„Diese Kombination macht die Visionsanlage

noch einmal flexibler

und agiler. Grundsätzlich werden

beim Etikettieren immer sechs

Produkte in das Linearsystem

eingesetzt. Je nach Bedarf kann

jedes Produkt aber auch einzeln

durch einen Servo-Antrieb rotiert

werden. Gleichzeitig werden die

Produkte beim Einsetzen zentriert,

was zusätzlich die Toleranzen bei

Glasflaschen eliminiert“, berichtet

Daniel Traub.

Patentierte und

nachhaltige Endverpackung

Eine weitere Besonderheit liegt

im patentierten Karton-Aufrichte-

und Beladeprozess bei der anschließenden,

verkaufsfertigen

Konfektionierung. Der Umkarton

wird in einem einzigen Arbeitsschritt

aufgerichtet und mit den

Produkten beladen. Dazu nimmt

der im 3D-Druckverfahren hergestellte

Aufrichtestempel die vorgruppierten

Produkte auf. Parallel

wird ein flachliegender Zuschnitt

auf den Faltrahmen gelegt. Im

Anschluss wird der flachliegende

Karton mit Hilfe des Aufrichtestempels,

inklusive der im Inneren

aufgenommenen Produkte, durch

den Faltrahmen gedrückt, um den

Karton direkt aufzurichten. Beim

Herausfahren verbleiben die Produkte

im Karton, der dann verschlossen,

etikettiert und palettiert

wird. „Der wesentliche Vorteil

liegt darin, dass eine engere Verpackung

als Transportschutz möglich

ist. Zudem kann auf den Prozessschritt

des separaten Beladens

verzichtet werden, was Laverana

wiederum Kosten und Platz spart“,

erklärt Daniel Traub. Ohne eine

einzige externe Schnittstelle steht

am Ende der effizienten Linie die

fertige Palette mit den nachhaltig

effizient verpackten Produkten für

den Versand bereit. „Alternativ

zum Karton lassen sich die Produkte

auch in Kunststoffkisten verpacken.

Diese können dann wiederum

für Sonderverpackungen

oder zur händischen Verpackung

für Testmärkte genutzt werden“, so

Daniel Traub weiter.

Schnell sein mit 3D-Druck

Neben den kurzen Formatwechselzeiten

liegt ein weiterer Grund

für die hohe Agilität der Visionsanlage

im 3D-Druck. Mit Ausnahme

der Magazinplatte sind alle Wechselteile

3D-Druckteile. Ersatzteile

oder gänzlich neue Formatteile

druckt sich Laverana zukünftig

selbst – schnell, günstig und flexibel.

Die Druckqualität wird hierbei

durch die bei Schubert Additive

Solutions erstellten „Certified-

Printjobs“ sichergestellt.

Fazit

Thomas Haase ist sichtlich zufrieden

mit dem Ergebnis der erneuten

Zusammenarbeit mit Schubert:

„Die Kosmetikbranche hat

lange auf diese Maschine gewartet.

Dank Schubert ist sie endlich

Wirklichkeit geworden.“

Mehr unter:

www.schubert.group

REGISTRATION DEADLINE:

28 TH SEPTEMBER 2021

REGISTRATION DEADLINE:

28 TH SEPTEMBER 2021

03/21

9


Komplettlinie von www.haba.at

palettiert Sackware für den Transport und um die Lagerung langfristig

zu sichern.

Befüllte Ventilsäcke werden über Pressbänder stabil geformt.

Eine Leerpalette wird aus einem Magazin zur Beladung bereitgestellt.

Ein automatischer Bodenblattapplikator belegt die

Palette mit einer PE Folie zum Produktschutz.

Der ABB Roboter stapelt die Säcke nach dem bestmöglichen Lagenbild.

Der HABA-Multifunktionsgreifer der die Säcke

schonend greift und auch die Palette heben kann.

Eine Pressstation mit 5 Tonnen stabilisiert

die gesamte Ladung auf der Palette.

Der Stretchwickler mit Deckblattspender

verpackt spritzwasserdicht und transportsicher.

• Kundenorientierte Planung - alles aus einer Hand

• Neue effiziente Steuerung nach modernster Programmiertechnik

• Innovativer Maschinenbau aus Österreich

• Intuitive Anlagenbedienung in deutscher Sprache

• Vollautomatische betriebssichere Bauweise

• Stretchverpackung mit minimalem Folienverbrauch

• Vollautomatisierung der Produktendverpackung

• Rasche Amortisation

Optional

Entsorgung der Linie mit fahrerlosem Transportsystem FTS:

10 03/21

Palettenetikettierung mit Robotertechnik (Video in Arbeit)


TV

präsentiert:

Mit dieser Komplettlinie von www.haba.at wird Sackware

für den Transport palettiert und auch für eine langfristige

Lagerung gesichert.

03/21

11


LOGISTIK

Blockchain Initiative Logistik: Digitaler Frachtbrief

(eCMR) im Praxistest

Auch wenn die Digitalisierung

in der Logistikbranche

in den letzten Jahren in vielen

Bereichen rasch vorangeschritten

ist, gibt es einen der Prozess, der

nach wie vor papierbasiert abläuft:

Das Frachtpapier bzw. der Frachtbrief

– essenzieller Bestandteil für

das Versenden von Waren bei der

Abwicklung internationaler Transporte.

Damit ist die Verfügbarkeit

von Transportinformationen und

Unterschriften für Spediteure, Verlader,

Frächter und Versicherungen oft

nicht rechtzeitig gewährleistet und

auch Irrtümern und Betrug ist Tür

und Tor geöffnet. Die Vorteile einer

Digitalisierung liegen hier klar auf

der Hand. Genau deshalb hat sich

die 2019 ins Leben gerufene „Blockchain

Initiative Logistik“ in ihrem

ersten Use Case dieser Herausforderung

gestellt und eine Branchenlösung

zur Nutzung des eCMR (= digitaler

Frachtbrief) entwickelt. Mit

der Spedition Wildenhofer konnte

nun ein erster Pilotteilnehmer gewonnen

werden, der bereits einen

erfolgreichen Testtransport mittels

eCMR absolvierte. Die Aufgabe von

GS1 Austria – von Beginn an Teil

dieser Initiative – war in dieser entscheidenden

Projektphase laut Geschäftsführer

Mag. Gregor Herzog

„vor allem die Sicherstellung, dass

die Einbindung von GS1 Standards

sowohl bei Datenschnittstellen als

auch bei inhaltlichen Prozessen gewährleistet

ist.“

Zeit für Praxis

Dass sich die Blockchain als passende

Technologie für die Digitalisierung

des Frachtbriefs erweist,

konnte bereits in der ersten Projektphase

theoretisch bewiesen werden.

Im Mittelpunkt der zweiten Phase

stand nun die Entwicklung einer

vollständigen und ausgereiften Anwendung

für den professionellen

Einsatz in der Praxis. Dabei spielte

neben der Identifizierung aller Teilnehmer

mit digitalen Signaturen und

dem Thema Datenschutz (DSGVO)

vor allem die Einbindung von Standards

eine große Rolle. „Ich freue

mich, dass wir hier mit unserem

12 03/21

Ein erfolgreicher Test-Transport der Spedition Wildenhofer brachte den digitalen

Frachtbrief (eCMR) erstmals in den praktischen Einsatz. Mit den daraus

gewonnenen Erkenntnissen geht die Blockchain Initiative Logistik nun in die

finale Phase zum Aufbau einer allgemein nutzbaren Branchenlösung.

Foto: © Spedition Wildenhofer

umfassenden Know-How als Datendrehscheibe

einen aktiven Beitrag

leisten konnten“ so Mag. Herzog.

Einfache und

nahtlose Integration

So ermöglichen Standards beispielsweise

eine einfache und nahtlose

Integration in bestehende Applikationen

(TMS Systeme) und

Prozesse (z.B. EDI). Damit sollen

bei der Digitalisierung des elektronischen

Frachtbriefs (eCMR) sowie

möglicherweise bald auch bei weiteren

Frachtdokumenten Systembrüche

und damit verbundene Zeitverluste

oder Fehler vermieden werden.

Die Teilnehmer profitieren dabei

nicht nur durch Kosteneinsparungen,

sondern durch effiziente Prozesse

und dem Mehrwert für ihre Kunden.

Richtungsweisende Ergebnisse

Den spannendsten und letzten Teil

der zweiten Projektphase bildeten

zweifelsohne die ersten praktischen

Testtransporte – wie zum Beispiel

jener von der renommierten Salzburger

Spedition Wildenhofer, in dem

auch Warenversender und -empfänger

miteinbezogen wurden. Anhand

dieser Erfahrung konnten die Spedition

Wildenhofer und ihre Kunden

auch wertvolle Ideen zum letzten

Feinschliff der eCMR-Anwendung

geben. Auch die Vorteile der Digitalisierung

waren sofort greifbar – alle

Teilnehmer (Auftraggeber, Spedition

und Empfänger) konnten auf

Wunsch die Schritte des Transportes

live mitverfolgen. Zum Zeitpunkt

der Übergabe der Ware hatten alle

gleichzeitig die fertigen Dokumente

zur Verfügung. Hier wurde sehr viel

Zeit gewonnen, womit einige manuelle

Arbeitsschritte in Zukunft entfallen

können.

Mehrwert für alle

Der elektronische Frachtbrief stellt

somit einen Mehrwert für alle Teilnehmer

dar und auch die dahinter

liegende Software wurde allen nötigen

Anforderungen gerecht. Für

die Spedition Wildenhofer erwies

sich dieser Testtransport laut deren

Prokuristen Rudolf Mieser „nicht

nur als extrem spannend, sondern

vor allem auch richtungsweisend,

um die daraus resultierenden Vorteile

künftig auch für uns und unsere

Partner zu nutzen.“

Die nächsten Schritte

Nach Abschluss der zweiten Praxisphase

startet Anfang Mai nun

die dritte und letzte Phase, in der es

vorrangig um den Aufbau einer allgemein

nutzbaren, branchenweiten

Plattform geht. Dementsprechend

Es zeigen sich folgende Nutzen bei der

Verwendung einer digitalen eCMR Lösung:

•Prozesskostensenkungen durch Automatisierungspotenzial, wie

z.B. eine direkte Anbindung in Transportmanagementsysteme

•Schneller „real-time” Zugriff auf Daten und Status durch alle Beteiligten

(Absender, Empfänger, Frächter, Spediteur, Behörden und Versicherung

im Schadensfall)

•Exakte Protokollierung der Änderungen von Daten, die bisher nicht

nachvollziehbar und handschriftlich auf einzelnen

Durchschlägen vermerkt wurden

•Elektronisches Proof-of-Delivery zeitgleich

mit der Unterschrift des Empfängers

•Leichte Archivierbarkeit und Auffindbarkeit, z.B. für Finanzprüfungen

liegt der Schwerpunkt hier vor allem

bei der technischen und organisatorischen

Integration weiterer Partner.

Darüber hinaus sind mit dem Inkrafttreten

der EU-Verordnung über

elektronische Frachtbeförderungsinformationen

(eFTI) im August

2024 noch einige Vorbereitungen zu

treffen.

Der Nutzen des

digitalen Frachtbriefes

Allein die direkte Kosteneinsparung

durch den Wegfall manueller,

repetitiver Tätigkeiten im Bereich

des Dokumentenhandlings wurde

von verschiedenen Institutionen auf

mindestens 4,50 Euro je eCMR-

Frachtpapier errechnet.

Über die

Blockchain Initiative Logistik

Mit dem Ziel, die Potenziale von

Blockchain für die österreichische

Logistikbranche zu nützen, gründete

die Prüfungs- und Beratungsorganisation

Ernst & Young 2019 gemeinsam

mit den Transportunternehmen

DB Schenker und LKW Walter,

Standardisierungsorganisation GS1

Austria, dem EDI-Dienstleister

EDITEL Austria, der Bundesvereinigung

Logistik Österreich (BVL)

und der WU Wien die Blockchain

Initiative Logistik. Das erste Pilotprojekt

der Initiative widmet sich

der Digitalisierung des internationalen

Frachtbriefes (CMR) und soll

jährlich rund 75 Millionen Prozesse

bei österreichischen Logistikern automatisieren

und zwölf Millionen

Blätter Papier einsparen. 2019 wurde

die Blockchain Initiative mit dem

futurezone Award als „Blockchain-

Projekt des Jahres“ ausgezeichnet.

Die bisherigen Erfahrungen haben

jedenfalls bereits bewiesen, dass die

Blockchain Technologie abseits von

Kryptowährungen für Projekte mit

mehreren Teilnehmern unterschiedlicher

Interessen einen signifikanten

Mehrwert bietet. Dabei setzt die

Blockchain Initiative Logistik auf

Technologien, die vollständig ohne

dem sonst bei Kryptowährungen

üblichen energiehungrigem Mining

auskommen. Somit können die Vorteile

der Blockchain Technologie

(Vertraulichkeit, Unveränderbarkeit,

Verfügbarkeit) mit einem günstigen

CO 2 Abdruck kombiniert werden.

Mehr: www.gs1.at/blockchain


Mit wenigen Klicks

zum Wunsch-Etikettierer

ETIKETTIERUNG

Wenn es um Etikettierer geht, hat praktisch jeder Anwender oder Maschinenbauer

seine speziellen Anforderungen. Aber noch nie war es so einfach, sich

mit wenigen Mausklicks das dafür passende Gerät selbst zusammenzustellen

– ohne zeitintensive Vorort-Termine, ohne den Versand mächtiger CAD-Daten,

ohne das Studium dicker Kataloge mit ihrem Labyrinth aus möglichen Konfigurations-

und Ausstattungsvarianten.

Um die Integration eines

Etikettierers vom Beginn

eines Projektes an

so komfortabel und so schnell

wie möglich zu gestalten, bietet

HERMA jetzt einen branchenweit

wahrscheinlich einzigartigen Online-Konfigurator.

Maschinenbauer

und Systemintegratoren, damit

ihren HERMA 500 inklusive Stativ

– und damit einbaufertig – nach ihren

jeweiligen Wünschen und Anforderungen

selbst oder gemeinsam

mit einem HERMA Experten

zusammenstellen. Das betrifft zum

Beispiel Baubreite, Laufrichtung

und Ablösesysteme, aber auch die

benötigte Geschwindigkeit und die

Art der eingesetzten Abund Aufwickler.

Der Clou dabei: Die entsprechenden

CAD-Daten stehen

dann in verschiedenen Ausgabeformaten

als Download zur Verfügung.

Individuell

konfigurierter Etikettierer

„Man kann also das konfigurierte

CAD-Modell exportieren und in

die eigene Maschine oder Linie

übernehmen“, erläutert Jana Paul,

Projektleiterin bei HERMA Etikettiermaschinen.

„Man sieht damit

sofort, ob irgendwo Störkonturen

auftreten. Ist das der Fall, optimiert

man einfach im Konfigurator

das gewählte Modell.“ Auf dieser

Basis lässt sich auch ein Datenblatt

mit 3D-Visualisierungen zu dem

individuell konfigurierten Etikettierer

erstellen und herunterladen.

Aufgrund der intelligenten Auswahllogik

des Konfigurators sind

nichtmögliche Kombinationen von

vornherein ausgeschlossen.

Foto: Gorodenkoff/shutterstock/HERMA

Schneller zum Wunsch-Etikettierer: Den HERMA 500 kann man

jetzt einfach am Bildschirm konfigurieren; die CAD-Daten lassen

sich herunterladen und in die Daten von übergeordneten Anlagen

oder Maschinen übernehmen.

Alle wichtigen

Parameter in Echtzeit

Ein weiterer Vorteil: In Abhängigkeit

von der gewählten Ausführung

wird sofort der Preis der

gewünschten Konfiguration angezeigt.

„Damit liefert HERMA praktisch

in Echtzeit alle wichtigen Parameter

für eine erfolgreiche Projektplanung

und -durchführung“,

erläutert Jana Paul. Aufgrund des

automatisierten Bestellprozesses

verspricht HERMA auch eine außergewöhnlich

kurze Lieferzeit:

Sie beträgt circa elf Werktage. Die

einmal konfigurierten und ggf.

auch bestellten Ausführungen lassen

sich zudem für Wiederholaufträge

speichern. „Das ist hilfreich

für Maschinenbauer, die pro Jahr

30 und mehr baugleiche Exemplare

des HERMA 500 benötigen,

diese aber üblicherweise Zug um

Zug bestellen.“ Zugänglich ist der

Online-Konfigurator im HERMA

Service Portal:

www.herma.de/maschinen/

service/service-portal/

In Echtzeit eingebunden

Der neue Online-Konfigurator

ist nur ein Beispiel, wie HERMA

die digitale Transformation vorantreibt.

Neben einem integrierten

Webserver ist der HERMA 500 mit

Schnittstellen wie OPC UA und

Modbus TCP für den Anschluss

an gängige übergeordnete Steuerungen

vorbereitet. Dank den unterstützten

Industrial-Ethernet Protokollen

wie Profinet und Ethernet/

IP kann der HERMA 500 außerdem

in Steuerungen von Siemens,

www.allclick.at

Lagereinrichtung

bewährte Systeme -

jederzeit erweiterbar

www.allclick.at/lagereinrichtung

Schallschutz

Akustiklösungen für

unterschiedlichste Anwendungsbereiche

www.allclick.at/schallschutz

Betriebsausstattung

breite Auswahl zweckmäßiger

Einrichtungen unter

www.allclick.at/betriebsausstattung

Schneider und Allen-Bradley in

Echtzeit eingebunden werden –

ein großer Vorteil in Hinblick auf

Industrie 4.0. Für Investitionssicherheit

sorgt zudem die einfache

und zeitnahe Funktions- und Leistungserweiterung

über Code-Freischaltungen.

Der HERMA 500

wächst mit den

betrieblichen Anforderungeen

Der Anwender muss also nicht in

neue Etikettierer investieren oder

sein Gerät für einen Servicetermin

einsenden, wenn sich das Anforderungs-

und Einsatzspektrum erweitert.

„Der HERMA 500 wächst mit

den betrieblichen Anforderungen

einfach mit“, bringt es Jana Paul

auf den Punkt. „Denn ein und derselbe

Etikettierer kann dank der

Upgrade-Funktion ein enormes

Spektrum an Leistung und Funktionen

abdecken.“

Mehr unter:

www.herma-etikettierer.at

www.herma-etikettierer.at

perönliche Beratung in ganz Österreich - Kompetenz vor Ort: Pfaffstätten - Graz - Salzburg - Linz

T: 02252/ 49 001-0

E: office@allclick.at

Inneneinrichtung

von Decke bis Trennwand -

zukunftsweisende Systeme

für Ihren Erfolg

www.allclick.at/inneneinrichtung

Lagerhilfsmittel

kleine Helfer unterstützen

die Lagerlogistik

www.allclick.at/lagerhilfsmittel

03/21

13


WIRTSCHAFT

Der nachhaltige Neubau

Ende 2020 übersiedelten die zwei Werke von VSL Mehrwegverpackungen

an den neuen Standort im Wirtschaftspark Kottingbrunn. (KOMPACK berichtete)

Mittlerweile wurde auch die Außenfassade fertiggestellt. Als Sahnehäubchen

erhält das neue Schmuckkasterl jetzt auch noch eine Photovoltaikanlage

am Dach. Dies sind aber nicht die einzigen Neuigkeiten. Mittlerweile wurde

weiter in den Maschinenpark investiert und ein weiterer Spatenstich ist in

Sichtweite.

Mit der Übernahme der

Firma Lucrum Produktions-

und Handels

GmbH hat VSL die Produktpalette

um zusätzliche Lösungen für den

Transport erweitert: Holz-Transportkisten,

Aufsatzrahmen und

Paletten gehören jetzt auch zum

Angebot. Damit auch die Produktion

dieser Lösungen gleich vor Ort

stattfinden kann – plant Firmeninhaber

Michael Lorenz neben dem

neu eröffneten Firmengebäude ein

weiteres für die Holzschiene in Angriff

zu nehmen. „Nachdem wir unser

Unternehmen mit dem Neubau

an einem Standort konzentrieren

wollten – liegt es nur auf der Hand,

dass wir den neuen Geschäftszweig

ebenfalls hier vor Ort ansiedeln“ so

der Geschäftsführer.

Maschinenpark

Gleichzeitig hat das Unternehmen

wieder seinen Maschinenpark

erweitert – aktuell mit einen Hot

Air Laminator. Damit können Platten

mit unterschiedlichen Formen

ideal miteinander verbunden werden.

„Das Ergebnis dieser Anlage

hat mich vom Start weg überzeugt“

präsentiert Michael Lorenz stolz

die neueste Investition.

Nachhaltig

Nachhaltig ist nicht nur die Investition

in den österreichischen

Auch die Außenfassade des neuen Gebäudes von VSL wurde mittlerweile fertiggestellt

Standort – nachhaltig war auch die

Investition in eine GREENMAX

Schaum Recycling Anlage vor

rund zwei Jahren. Damit produziert

VSL aus bisherigen Produktionsabfällen

PE-Schaum-Blöcke, die wieder

dem Produktionsprozess zugeführt

werden können. Bei der Produktion

von neuen Schaumstoffen

wird diese Recyclingware zu 30

Prozent wieder eingemengt. „Sowohl

bei uns als auch bei Firmen

die uns zusätzlich mit Schaumabfällen

beliefern steigen in diesem

Bereich die Mengen – wir recyclen

zur Zeit praktisch rund um die Uhr

mit dieser Maschine“ erklärt der

Geschäftsführer, der sich schon auf

die nächste Installation freut. Am

Dach des neuen Firmengebäudes

wird in Zukunft aus Sonne Strom

gewonnen. Passend zu der Einstellung

des nachhaltigen Unternehmens.

Mehr unter: www.vsl.at

14 03/21

Michael Lorenz vor

der neuesten Investition


WETTBEWERB

FINAT - Label Award: „Best in Show“

Nicht nur einmal sondern gleich dreimal mehr hat CARINI unter Beweis

gestellt, dass seine Etiketten auch weit über die Landesgrenzen hinaus zu den

Spitzenprodukten der Branche zählen: Beim diesjährigen FINAT Label Award

wurden am 4. Juni im Rahmen eines Online-Events drei Einreichungen des

Lustenauer Unternehmens ausgezeichnet – vorneweg das Etikett für einen

Rotwein von Selection Schwander, das für seine Gestaltung und herausragende

drucktechnische Verarbeitung sogar mit dem Gesamtsieger-Preis „Best in

Show“ geehrt wurde.

Die erfolgreichen CA-

RINI-Etiketten zählen

allesamt zur FINAT

Wettbewerbskategorie

„Gruppe A Marketing/End-Uses“.

Diese größte Gruppe der Competition

bezieht sich auf den Marketing-Effekt

eines Etiketts innerhalb

eines bestimmten Marktsegments.

Im Fokus stehen hier vor allem

Veredelungen und Materialeffekte,

die das Produkt am Point of Sale

von der Masse abheben. Genau

das ist die besondere Stärke von

CARINI, wie vor allem das Siegeretikett

der Jury eindrucksvoll vor

Augen führen konnte:

Best in Show“ und Sieger

„Gruppe A Marketing/

End-Uses“

Um eine Kupferstichgravur in

Banknoten-Anmutung zu simulieren,

wurden alle sechs Farben

dieses Offsetdruck-Etiketts für einen

spanischen Wein der schweizerischen

Selection Schwander

als Schmuckfarben gedruckt. Herausragendes

Merkmal ist hier die

Höhe der Blindprägung in Kombination

mit einer Kupfer/Gold-Folie.

Zudem beeindruckt das faszinierende

Zusammenspiel zwischen

der Heißfolienprägung mit Kippeffekt

und der halbtransparenten Folie.

Das Design des Etiketts stammt

von Manuela Pfrunder, die auch für

die Gestaltung der Banknoten für

die Schweizerische Nationalbank

verantwortlich zeichnet.

Anerkennungspreis

LEH Professor Riesling

„Gruppe A Marketing/End-Uses“

Mit seiner Kombination von

menschlichem Körper und Tierkopf

liegt dieses Etikett voll im

Design-Trend des Jahres 2021. Die

besondere technische Herausforderung

lag hier in der Passgenauigkeit

der Heißprägung sowie des

Druckbildes – insbesondere bei

der Brille, die der abgebildete

Die Preisträger: Portugieser Pinot Noir Rosé / Weingut Heinrich Vollmer

(Pfalz) – Anerkennungspreis „Gruppe A Marketing/End-Uses“,

Priorat Sobre Todo (Schweiz/Spanien) – „Best in Show“ und Sieger

„Gruppe A Marketing/End-Uses“

LEH Professor Riesling / Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt

für Wein- und Obstbau Weinsberg (Baden-Württemberg) –

Anerkennungspreis „Gruppe A Marketing/End-Uses“

Dachs alias Professor Riesling

trägt. Zudem wurde das Wappen

in Schwarz auf eine Colorit Metallic

Bronze-Heißfolie gedruckt und

mittels 3D-Siebdruck-Lackierung

veredelt.

Anerkennung:

Pinot Noir Rosé - Weingut

Heinrich Vollmer (Pfalz)

Exzellente Umsetzung eines ornamentalen

Musters aus mehreren

ineinander verwundenen und

überlappenden Linienzügen: Die

filigran-präzise herausgearbeiteten

Guillochen im unteren Bereich bilden

ein weiteres Beispiel für die

herausragende Offset-Druckqualität

von CARINI Etiketten. Zwei

Heißfolienprägungen in Gold

Glanz bzw. Rot lasierend reflektieren

visuell den Inhalt der Flasche.

Perfekt abgerundet wird die ansprechend

feine Optik durch eine

Blindprägung im großen „V“ mit

prismatischer Ausbildung.

57

Innovative Lösungen

„Unser großer Erfolg beim diesjährigen

FINAT-Wettbewerb hat

es zum wiederholten Male gezeigt:

Mit innovativen Lösungen machen

wir Etiketten zu außergewöhnlich

markanten Markenbotschaftern,

die aus dem Verkaufsregal heraus

sofort ins Auge stechen“, freut

sich CARINI Geschäftsführer Edgar

Sohm. „Edle Etiketten spiegeln

somit nicht nur die hohe Qualität

des jeweiligen Produkts wider,

sondern sind auch eine umsatzsteigernde

Investition, die sich oftmals

innerhalb kurzer Zeit bezahlt

macht.

Fachkräfte

Damit wir dieses drucktechnische

Top-Niveau auch in Zukunft halten

können, sind wir stets auf der

Suche nach Fachkräften, die nicht

nur entsprechendes Know-how

mitbringen, sondern auch eine

Leidenschaft für rundum optimale

Ergebnisse – insbesondere bei der

traditionellen Spezialität unseres

Unternehmens, den besonders anspruchsvollen

Etiketten-Projekten.

Wir freuen uns daher über jede

Verstärkung und auch Initiativbewerbungen

sind uns jederzeit willkommen!“

Mehr unter: www.carini.at

03/21

15


MESSE

Interesse an innovativen Lösungen

I N T E R V I E W

Im heurigen Jahr mussten die interplastica und die upakovka auf Grund von

Corona leider abgesagt werden. Mittlerweile laufen die Vorbereitungen auf die

nächste Veranstaltung auf Hochtouren. KOMPACK sprach mit Projektleiter-

Thomas Franken über aktuelle Entwicklungen in Russland, die Wirtschaft allgemein

und die Weltleitmesse „K“ im nächsten Jahr.

KOMPACK: Im heurigen Jahr

mussten die interplastica und die

upakovka auf Grund von Corona

leider abgesagt werden. Vor

Corona ist die Industrie in

Russland ja stabil gewachsen.

Auch die globalen Entwicklungen

zum Thema Circular Economy

rückten in Russland immer mehr

in den Fokus und führten zu einer

steigenden Nachfrage nach

innovativen Technologien und

hochwertigen Maschinen.

Glauben Sie – kann dieser Trend

weiter fortgesetzt werden?

Thomas Franken: Ja, denn

Russland ist auch weiterhin ein

bedeutender Markt für die Kunststoff-

und Kautschukindustrie.

Bedingt durch die Pandemie ist

das Bruttoinlandsprodukt in 2020

zwar gesunken, jedoch zeichnet

sich für 2021 laut Internationalem

Währungsfond (IWF) bereits wieder

ein deutlicher Anstieg ab.

Das Interesse an innovativen

Lösungen sowie hochwertigen

Maschinen und Equipment ist groß,

und der russische Markt bietet

internationalen Anbietern von

Rohstoffen und Maschinen auch

in Zukunft hervorragende Absatzchancen.

Die Circular Economy

ist weltweit das zentrale Thema

der Branche und spielt auch in

Russland eine wachsende Rolle.

KOMPACK: Die Messe Düsseldorf

Moskau organisiert im Zeitraum

von April bis September 2021 an

insgesamt drei Veranstaltungsorten

in Russland bzw. den GUS-Staaten

interplastica Meeting Points als

Plattform für die Wiederaufnahme

des Messegeschäftes und Möglichkeit

der persönlichen Begegnungen

von Ausstellern und Besuchern.

Wie werden diese angenommen?

Thomas Franken: Für unsere

Kunden ist es äußerst wichtig, mit

den Experten in Russland im Austausch

zu bleiben und die Kontakte

auch in schwierigen Zeiten zu

pflegen. Deshalb bieten wir auf der

Foto: Messe Düsseldorf

Thomas Franken/ Project Director

Global Portfolio Plastics & Rubber

INNOPROM/ Big Industrial Week

Uzbekistan in Tashkent und auf der

INNOPROM in Ekaterinburg erstmals

„interplastica Meeting Points“

an. Unternehmen der Kunststoffbranche

erhalten so die Möglichkeit,

sich auch in diesem Jahr, in dem die

interplastica als führende Kunststoffmesse

in Russland und Osteuropa

aufgrund der Pandemie im

Messegelände in Moskau

Januar nicht stattfinden konnte, in

kleinerem Rahmen in Russland und

Usbekistan zu präsentieren und mit

ihren Kunden in Kontakt zu bleiben.

Die INNOPROM in Tashkent fand

bereits Anfang April als Erstveranstaltung

statt und wurde von

den Fachbesuchern hervorragend

angenommen. Der interplastica

Meeting Point war an allen drei

Tagen sehr gut frequentiert, und

unsere Aussteller waren

mit den dort geknüpften Kontakten

hoch zufrieden. Was den Meeting

Point in Ekaterinburg im Juli betrifft,

so ist das Interesse an den

verfügbaren Standflächen bereits

sehr vielversprechend.

Die interplastica Kazan findet vom

31. August bis 02. September

2021 bereits zum siebten Mal

statt, hierzu startet die Anmeldung

in Kürze.

KOMPACK: Russland plant, seine

Infrastruktur im Bereich der Abfallwirtschaft

in den kommenden Jahren

grundlegend zu modernisieren,

und entwickelt sich daher derzeit

zu einem vielversprechenden Markt

für Anbieter von Recyclinglösungen.

Die letzte interplastica begleitete

diese Entwicklung mit dem neuen

Segment „Recycling Solutions“.

Wird dieses Segment auch Teil

der interplastica 2022 werden?

Thomas Franken: Auf jeden Fall.

Das Thema Recycling ist nach wie

vor hoch aktuell, und die Entwicklungen

in diesem Bereich schreiten

in Russland weiter voran. Das

Interesse an und die Nachfrage

nach den neuesten Technologien ist

enorm, und das Segment „Recycling

Solutions“ wird auch im kommenden

Jahr ein fester Bestandteil der

interplastica 2022 sein. Darüber

hinaus werden die Themen

Recycling und Kreislaufwirtschaft

auch im Vortragsprogramm der

interplastica wesentlichen

Raum einnehmen.

KOMPACK: Welche Sonderschauen

sind prinzipiell wieder geplant?

Thomas Franken: Das Angebot

der interplastica Aussteller wird

erneut durch ein hochkarätig

besetztes fachliches Rahmenprogramm

ergänzt, allen voran die

fest etablierte Polymer Plaza. Hier

werden innerhalb von Fachvorträgen

und Diskussionsrunden die

aktuellsten Entwicklungen in der

Kunststoffindustrie thematisiert.

Zum fünften Mal findet innerhalb

der interplastica die Sonderschau

3D fab+print Russia statt, die sich

den Bereichen Additive Fertigung

und 3D-Druck widmet. Inter-

16 03/21


| EC12-10G |

CX20x3 –

Multicore auf

der Hutschiene

Die modular erweiterbare

Embedded-PC-Steuerung

nationale Experten diskutieren

Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen

dieser Technologie

und Aussteller stellen ihre innovativen

Produkte und Lösungen vor.

KOMPACK: Digitalisierung ist in

vielen Bereichen der Industrie nicht

mehr wegzudenken – trifft dies

auch auf die Kunststoffbranche zu?

Thomas Franken: Selbstverständlich.

Digitalisierung ist neben

Circular Economy ein zentraler

Aspekt mit großem Entwicklungspotenzial.

Die Verbindung von

klassischer Prozesssimulation mit

datenbasierten Methoden der

künstlichen Intelligenz zum

Beispiel, bietet ein enormes

Potenzial zur Berechnung

komplexer Systeme. Prozesse zu

optimieren, digital zu überwachen

und dadurch nachhaltiger und

effizienter zu gestalten steht im

Fokus der Branche und wird

zunehmend zu einem Wettbewerbsvorteil.

KOMPACK: Die Auswirkungen

der weltweiten Pandemie treffen

auch viele Unternehmen der

Kunststoff- und Kautschukbranche

sowie deren Abnehmerbranchen.

Glauben Sie, dass der Bedarf der

internationalen Kunststoff- und

Kautschuk Branche, sich persönlich

auf einer Weltleitmesse wie der K

auf globaler Ebene auszutauschen

und neu zu orientieren 2022 daher

noch größer sein wird als bisher?

Thomas Franken: Gerade jetzt in

Zeiten der sozialen Distanzierung

wird deutlich: Wir Menschen sind

soziale Wesen und wollen einander

begegnen, Beziehungen aufbauen

und pflegen sowie Vertrauen schaffen.

Der persönliche Austausch und

die direkte Begegnung auf Messen

– das hat die Pandemie gezeigt und

wird uns auch von einer Vielzahl

unserer Kunden berichtet – sind

unersetzlich. Maschinen und Produkte

im direkten Vergleich live zu

sehen, sich über die Entwicklungen

vor Ort zu informieren, sich beraten

und inspirieren zu lassen und

internationales Networking „face

to face“ betreiben zu können – das

alles schätzen die Besucher an unseren

Präsenzmessen. In der Kunststoffbranche

gibt es viel zu erklären

und zu entdecken, und deshalb

rechnen wir besonders für die

Leitmesse K mit einer enormen

Resonanz

KOMPACK: Wie zufrieden

sind Sie mit dem Anmeldestand

zur K 2022?

Thomas Franken: Die Anmeldephase

läuft sehr gut. In unseren

Gesprächen mit den Ausstellern

spüren wir, dass der Bedarf, sich

auf globaler Ebene wieder persönlich

austauschen zu können, enorm

ist. Das ist die Basis für Geschäfte

und kann nicht einfach durch

digitale Alternativen ersetzt werden.

Für jeden, der in, mit oder für die

Kunststoff- & Kautschukindustrie

arbeitet, ist die K in Düsseldorf

weiterhin ein absolutes „Muss“ und

die wichtigste Businessplattform

für Informationen, Investitionen

und Inspiration. Oktober 2022 ist

der perfekte Zeitpunkt für die

kommende K, denn die Auswirkungen

der weltweiten Pandemie

haben auch viele Unternehmen

aus der Kunststoff- und Kautschukbranche

sowie deren Abnehmerindustrien

getroffen. Daher wird es

in der internationalen Kunststoffund

Kautschukindustrie einen

enormen Bedarf an persönlichem

Austausch, Information und

Neuorientierung im globalen

Maßstab geben.

KOMPACK: Danke für das

Gespräch!

www.beckhoff.com/cx20x3

Mit der CX20x3-Baureihe bringt Beckhoff Multicore-Prozessoren auf die

Hutschiene: Damit decken die Embedded-PCs für SPS und Motion Control

Leistungsbereiche ab, die bislang den Industrie-PCs vorbehalten waren.

Die modular erweiterbare Embedded-PC-Serie im robusten Metallgehäuse

basiert auf drei CPU-Grundmodulen:

CX2033 | AMD Ryzen V1202B 2,3 GHz, dual-core (lüfterlos)

CX2043 | AMD Ryzen V1807B 3,35 GHz, quad-core

Das CPU-Grundmodul enthält:

1 x DVI-D, 4 x USB 3.1 Gen2, 2 x Ethernet 1 GBit

Multi-Options-Interface für Feldbusmaster- und -slaves oder

serielle Schnittstellen

Modulare Schnittstellen-Erweiterung: 8 x Ethernet 1 GBit, 8 x seriell

oder bis zu 16 x USB 3.0

Modulare I/O-Erweiterung: Beckhoff Busklemmen oder

EtherCAT-Klemmen (IP 20)

03/21

17


GETRÄNKEVERPACKUNGEN

Nachhaltige Investition: KHS und Martens

KHS und Martens setzen ihre gemeinsame Strategie zur Reduzierung von

Verpackungsmaterial fort. Erst im vergangenen Jahr investierte die belgische

Traditionsbrauerei in eine Innopack-Nature-MultiPack-Maschine, die PET-

Flaschen mithilfe von Klebepunkten zu stabilen Packs verbindet. Nun plant

Martens eine zweite NMP-Maschine, die Dosen verarbeitet, von KHS zu

beziehen. Dank der Erweiterung verfügt die Brauerei über eine größere

Flexibilität, um dem wachsenden Bedarf des Marktes an umweltschonenden

Verpackungen gerecht zu werden. Das NMP-Projekt bei Martens ist nur ein

Beispiel für das stetig wachsende Portfolio an nachhaltigen Verpackungslösungen

des Dortmunder Komplettanbieters.

Seit 2020 setzt Martens auf

das materialsparende Nature

MultiPack von KHS (KOM-

PACK berichtete). Gemeinsam realisierten

die langjährigen Partner

folienfreie Sixpacks aus PET-Flaschen

für den Handel. Die Resonanz

auf die Alternative zur klassischen

Schrumpffolie fiel sehr positiv aus,

wie Brauereichef Jan Martens weiß:

„Wir konnten sowohl unsere Kunden

als auch die Verbraucher überzeugen.

Die hohe Nachfrage zeigt, dass umweltschonende

Verpackungen stark

gefragt sind.“ Die logische Konsequenz

für Martens: Seine Brauerei

vertraut nun auch im Dosensegment

auf die bewährte KHS-Lösung.

Martens stößt mit Nature

MultiPack in neue Märkte vor

Dank der neuen Anlage kann der

Perfekt geformte Lebensmittel (Fotos: GEA)

Jan Martens, Chef der belgischen Traditionsbrauerei Martens, ist

von der Nature-MultiPack-Lösung von KHS überzeugt. Sein

Unternehmen verwendet die nachhaltige Verpackungsalternative

sowohl im Bereich PET-Flaschen als auch zukünftig für Dosen.

belgische Bierproduzent neben

PET-Flaschen zukünftig auch

Dosen zu stabilen, aber dennoch

leicht trennbaren Packs verarbeiten.

Der Einsatz von Schrumpffolie

oder Kartonage wird dadurch

überflüssig, der Materialverbrauch

sinkt um bis zu 90 Prozent. „Das

kommt sowohl den Konsumenten

als auch der Umwelt zugute“,

meint Martens.

108.000 Behälter/Stunde

Während die Brauerei mit einer

für sie ausreichenden Leistung von

bis zu 54.000 Behälter pro Stunde

produziert, hat KHS die Innopack-

Nature-MultiPack-Maschine nun

auch für den Hochleistungsbereich

im Angebot. Diese weiterentwickelte

Variante ermöglicht bis zu

90.000 – bei Überleistung sogar bis

zu 108.000 – Behälter pro Stunde.

Handel sucht umweltschonende

Vrpackungslösungen

Martens erhofft sich von der

NMP-Erweiterung um Dosen, in

neue Märkte vorzudringen. „Der

Handel ist zunehmend auf der Suche

nach umweltschonenden Verpackungsmöglichkeiten.

Ich bin

sehr zuversichtlich, dass unsere

ressourcenschonenden Nature-

MultiPack-Lösungen auf großes

Interesse stoßen werden“, prognostiziert

der Brauereichef. Nun

verfüge seine Brauerei über die

notwendige Flexibilität, um die

aktuellen Bedürfnisse des Handels

bestmöglich zu erfüllen.

Sekundärverpackungen: KHS

bietet umfangreiches Portfolio

Das Nature MultiPack ist nur

ein Beispiel für die kontinuierlich

steigende Vielfalt an nachhaltigen

und zukunftsweisenden Sekundärverpackungen

von KHS. Der Dortmunder

Komplettanbieter verfolgt

eine klare Strategie der ganzheitlichen

Sichtweise, wie Sören Storbeck,

Global Product Account Manager

Packaging bei KHS, erklärt:

„Unser übergeordnetes Ziel ist es,

jedem Bedürfnis unserer Kunden

optimal gerecht zu werden. Wir

setzen daher auf ein umfassendes

Portfolio an Anlagen- und Verpackungslösungen

sowie auf unser

globales Servicenetzwerk, das für

unsere Kunden rund um die Uhr

zur Verfügung steht.“

Papier, Pappe oder Folie

Zu den aktuellen Innovationen

des Anlagenbauers zählt unter

anderem der Innopack Kisters

Wraparound-Shrink-Paper-Packer

(WSPP A), der Dosen wahlweise

in Papier, Pappe oder Folie verpacken

kann. Ermöglicht wird diese

Vielfalt durch den modularen Aufbau

aller Innopack-Kisters-Maschinen.

Schnelle und flexible

Nachrüstung möglich

Dieser erlaubt es, bestehende Modelle

schnell und flexibel zusätzlich

mit der Papierfunktionalität

Die materialsparende Nature-MultiPack-Lösung von KHS verbindet

Dosen oder PET-Flaschen mithilfe kleiner Klebepunkte zu stabilen

Packs. Für den Handel realisierten Martens und KHS folienfreie

Sixpacks aus PET-Flaschen.

18 03/21


auen Zusammenarbeit aus

nachzurüsten. Mit ihrer Kombination

aus unterschiedlichen Prozessmodulen

kann zum Beispiel eine

WSPP A drei verschiedene Arten

von Sekundärverpackungen verarbeiten:

den Wraparound-Karton,

das Tray sowie das Pad, das wahlweise

mit Papier oder Schrumpffolie

umhüllt werden kann. Ab

sofort ist es zudem möglich, Folie

aus 100 Prozent Rezyklat auf den

Innopack-Kisters-Maschinen zu

verarbeiten – ohne Qualitäts- oder

Leistungsverluste.

Entwicklergeist

noch lange nicht erschöpft

Eine weitere wegweisende Verpackungsalternative

lässt sich mit

dem neuen Innopack Kisters CNP

(Carton Nature Packer) herstellen.

Der leistungsstarke und flexible

Packer verbindet Dosen mithilfe

von Aufsätzen aus Karton (corrugated

cardboard, solid board) zu

festen Packs. Der Entwicklergeist

von KHS ist damit aber noch lange

nicht erschöpft: „Wir streben nach

noch effizienteren und nachhaltigeren

Lösungen – egal ob im Bereich

der Primär-, Sekundär- oder

Tertiärverpackung“, sagt Storbeck.

„Gemeinsam mit unseren Kunden

und Partnern arbeiten wir beständig

daran, noch mehr Ressourcen

zu schonen und den Recyclingkreislauf

weiter zu stärken.“

Mehr unter:

www.khs.com

„Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern arbeiten wir

beständig daran, noch mehr Ressourcen zu schonen und den

Recyclingkreislauf weiter zu stärken“, sagt Sören Storbeck, Global

Product Account Manager Packaging bei KHS.

Seit 2020 vertraut

Martens auf die

Nature-MultiPack-

Technologie von KHS.

Jetzt investierte die

Traditionsbrauerei in

eine weitere NMP-

Maschine.

Neu im KHS-Portfolio:

Der Innopack Kisters

Wraparound-Shrink-

Paper-Packer, kurz

WSPP A, kann Dosen

wahlweise in Papier,

Pappe oder Folie

verpacken.

Die Lizenz zum Recycling.

Wir sammeln und recyceln rund 260.000 Tonnen Altglas pro Jahr.

Wir tun dies nach höchsten Umweltstandards und sozialen Benchmarks.

Das ist Circular Economy mit Mehrwert.

03/21

19


ONLINEHANDEL

Kreative Knödel frisch aus dem Webshop

20 03/21

Von Rote-Beete-Knödeln mit Chimi-Churri bis zu Zimtknödeln mit Nuss-Nougat

Kern: Das Kölner Food-Start-up Knödelfein interpretiert die deftige Küche aus

den Bergen neu und überrascht und überzeugt damit Genießer im gesamten

DACH-Raum. Normalerweise ist das Team per Food-Truck und -Trailer für das

Catering auf Events, Festen und Veranstaltungen unterwegs. Wegen Corona

musste ein anderer Vertriebsweg her. Per Bestellung im neuen Webshop erhalten

die Kunden von Knödelfein deshalb die kreativen Berggerichte direkt nach Hause

geliefert. Der Verpackungshändler ratioform mit österreichischem Sitz in Wien,

hat dafür eine komplett nachhaltige Kühlverpackung konzipiert und im Angebot

die die onlinebestellten Knödelspezialitäten beim Transport bestens schützt und

temperiert – auch wenn es im Frühling und Sommer heiß wird.

Die Idee für unseren Webshop

hatte ich schon

„ seit längerem und weil

wir wegen Corona mit unserem

Food-Truck und -Trailer nicht

auf Festen und Events unterwegs

sein konnten, brauchten wir einen

neuen Vertriebsweg“, sagt Christoph

Schrader, Gründer und Geschäftsführer

von Knödelfein. „Im

Frühjahr und Sommer haben wir

unseren Webshop aufgebaut und

ein Konzept entwickelt, wie wir

unsere Knödelkreationen inklusive

der pas-senden Soßen sicher an

unsere Kunden senden können.“

Eine besondere Herausforderung

dabei war die Verpackung, denn

die Knödelgerichte des Start-ups

sind aus ganz frischen Zutaten hergestellt.

Beim Transport kommt es

deshalb auf eine konstante Kühlkette

an, die auch bei warmen

Außentemperaturen zuverlässig

funktioniert. ratioform erarbeitet

für Knö-delfein eine Verpackungslösung,

mit der die monatlich bis

zu 2.000 Knödelpakete, Tendenz

steigend, sicher bei den Kunden

ankommen – und das sogar umweltschonend.

Ganzheitlich nachhaltig – vom

Kühlelement bis zum

Papierklebeband

„Mit unseren Knödeln machen wir

die alpine Küche erlebbar. Viele

unserer Kunden sind sehr umweltbewusst,

aktiv und gehen gerne

auch zum Wandern in die Berge.

Dazu passt einfach keine Isolierbox

aus Styropor“, sagt Christoph

Schrader. „Bei der Verpackung für

unsere Knödelpakete war uns daher

ein nachhaltiger Ansatz besonders

wichtig.“

Hanf-Thermotaschen

Die ratioform-Experten schlagen

für das Verpackungskonzept von

Knödelfein deshalb die Hanf-Thermotaschen

von Landpack vor. Die

Taschen bestehen zu 100 Prozent

SWIFTI im Einsatz

Beim Auspacken wie auf der Almwiese fühlen: Mit Hanf-Thermotaschen

sowie Papierklebeband und Kartons aus Recyclingmaterial

(kleines Foto) ist die Verpackung komplett nachhaltig. Zusätzlich dämmt

Knödelfein die Pakete mit natürlichem Stroh (Foto links) – das sorgt

bei den Kunden für ein angenehmes Auspackerlebnis, passend

zu den natürlichen Gerichten des Food-Start-ups.

aus natürlichen Rohstoffen und

sind komplett biologisch abbaubar.

„Hanf isoliert ähnlich gut wie moderne

Dämmstoffe“, sagt Sylvia

Meierhans, Produktmanagerin bei

ratioform. „Ein weiterer Vorteil:

Dank der weichen Polsterung der

Taschen von Landpack sind die

Knödel und Gläser mit den Soßen

bestens vor Stößen beim Transport

geschützt.“

Empfindliche Lebensmittel

beim Transport für 48 Stunden

hervorragend temperiert –

nachhaltig mit Hanf und

Recyclingmaterial

Für die Umverpackung nutzt Knödelfein

Kartons aus Recyclingmaterial.

Die Verpackungsexperten

von ratioform wählen Kartons in

verschiedenen Größen und Stärken

passend für die unterschiedlichen

Schlemmerpakete, die Knödelfein

im Webshop anbietet. Temperiert

wird das Ganze mit den passenden

Kühlelementen von Landpack

aus recyceltem Kunststoff, umweltschonend

gefüllt mit reinem

Wasser. Knödelfein sendet die

Knödelpakete per Expressversand

an seine Kunden. Mit dem neuen

Verpackungskonzept von ratioform

bleiben die Lebensmittel für mindestens

48 Stunden bestens gekühlt.

„Wir haben gemeinsam mit Knödelfein

unser Kühlverpackungskonzept

ausgiebig getestet“, sagt Silke

Raschke, Area Sales Managerin bei

ratioform. „Auch bei sommerlichen

Temperaturen bleiben die Knödel

und Soßen in den Hanf-Thermotaschen

optimal temperiert und kommen

so lecker auf den Tisch.“

Wachsende Nachfrage

Dass die kreativen Knödel und

die nachhaltige Verpackung gut

bei den Kunden ankommen, zeigt

die stark wachsende Nachfrage:

Nachdem der Webshop Mitte Oktober

live ging, versendet Knödelfein

heute bis zu 2.000 Pakete

im Monat. „Unser umweltschonendes

Verpackungskonzept, das

Frische Verpackung für ausgefallene

Bergküche: Das Kühlverpackungskonzept

von ratioform bietet eine Kühlkette

von 48 Stunden für den Transport

der kreativen Knödelkreationen, wie

etwa den Spinatknödeln mit geschmolzenem

Bergkäse-Kern. Bis zu 2.000

Knödelpakete kommen so jeden Monat

sicher und bestens gekühlt bei Genießern

im gesamten DACH-Raum an.

Foto: Knödelfein


wir mit ratioform erstellt haben,

kommt super an“, sagt Christoph

Schrader. „Neulich hat mir ein

Kunde geschrieben, dass er sich

beim Öffnen des Kartons gefühlt

hat wie auf einer Almwiese. Die

Thermotaschen und der Duft von

dem frischen Stroh, das wir als

Füllmaterial nutzen, das ist einfach

ein tolles Auspackerlebnis.

Besonders sympathisch finde ich,

wie flexibel und tatkräftig uns die

Verpackungsexperten von Anfang

an unterstützt und beraten haben,

obwohl noch nicht feststand, wie

gut unser Webshop überhaupt ankommt.

Auf ratioform können wir

uns einfach verlassen.“

Mehr unter: www.knoedelfein.de,

oder unter: www.ratioform.at

Das ganze Leistungsspektrum und

wie ratioform den umfassenden und

reibungslosen Prozess von mehr als

400.000 Lieferungen jährlich gewährleistet,

zeigt der Film „Das leisten

wir“: www.ratioform.de/film

Kreative Knödel on Tour: Normalerweise

ist das Team des Kölner Food-Start-ups

Knödelfein im DACH-Raum auf Festen und

Events unterwegs und begeistert Genießer

mit seinen kreativen Knödel-Spezialitäten.

Während der Corona-Pandemie musste

aber ein anderer Vertriebskanal gefunden

werden. Über den neuen Webshop können

Kunden jetzt die Knödelpakete einfach

online bestellen. In der komplett nachhaltigen

Verpackung von ratioform kommen die

Lebensmittel sicher und gut gekühlt per

Expressversand nach Hause. (Quelle Foto: Knödelfein)

„Mit unseren Knödeln machen wir die alpine

Küche erlebbar. Viele unserer Kunden sind sehr

umweltbewusst, aktiv und gehen gerne auch

zum Wandern in die Berge. Dazu passt einfach

keine Isolierbox aus Styropor“, sagt Christoph

Schrader, Gründer und Geschäftsführer von

Knödelfein. „Bei der Verpackung für unsere

Knödelpakete war uns daher ein nachhaltiger

Ansatz besonders wichtig. Die Verpackungsexperten

von ratioform haben für uns eine

komplett umweltschonende und leistungsfähige

Kühlverpackung konzipiert – von Isoliertaschen

aus Hanf bis zum Papierpackband.“

Foto: Knödelfein

Ausgezeichnet mit dem Österreichischen

Staatspreis Smart Packaging 2016

Ausgezeichnet verpackt!

EFFIZIENT

INNOVATIV

SICHER

03/21

21

www.pawel.at


FIRMENPORTRAIT

Die Zukunft ist nachhaltig und digital

Seit über 35 Jahren unterstützt der Verpackungsspezialist Meier Verpackungen

seine Kunden dabei, für jede Anforderung die perfekte Verpackungslösung

zu finden. Ein breites Sortiment an Lebensmittelverpackungen, To-Go-Verpackungen,

Versandverpackungen sowie Arbeitsschutz- & Hygieneartikeln lässt

keine Wünsche offen.

Von Hamsterkäufen, um

nicht in Versorgungsengpässe

zu geraten, zu kei-


nen oder wesentlich geringeren

Verkäufen als im Vorjahr bis hin zu

interessanten Neugeschäften - seit

Pandemie-Beginn ist mehr Flexibilität

gefordert. Dank unserem

breiten Sortiment sind wir aber

auch in der Corona-Zeit gut aufgestellt.“,

so Geschäftsführer Ralf

Oesingmann.

Ralf Oesingmann & Stephan Müller

Webshop

Bereits vor Corona setzte Meier

Verpackungen auf Digitalisierung.

Zeitgleich mit Beginn der Pandemie

ging der Webshop von Meier

Verpackungen online. Neben individuellen

Verpackungslösungen

bietet Meier Verpackungen eine

Vielzahl an Verpackungen und Verbrauchsartikeln

kurzfristig lieferbar

über den Webshop an. „Dank

des neuen Onlineshops waren wir

auch in schwierigen Zeiten rund

um die Uhr für unsere Kunden da.

Sowohl bei unseren bestehenden

Kunden als auch bei Neukunden

stieß die einfache Handhabung des

Shops sofort auf großen Anklang.“

so Marketingleiter Stephan Müller.

22 03/21

To-Go-Verpackungen

Insbesondere die Gastronomie

war stets mit Öffnungshoffnungen

und erneuten Schließungen konfrontiert.“

erzählt Geschäftsführer

Ralf Oesingmann. Auf Grund

dieser Schließungen mussten die

meisten Gastronomen auf ein To-

Go & Take-Away Sortiment setzen.

Somit stieg die Nachfrage nach

To-Go Verpackungen im letzten

Jahr enorm. „Ich bin mir sicher,

dass dieses Wachstum nachhaltig

ist – viele Unternehmen, die jetzt

aus der Not eine Tugend gemacht

haben und Liefer- und Abholservice

bieten, werden dieses Angebot

auch in Zukunft Ihren Kunden

offerieren. Da dieser Bereich

stark gewachsen ist und wir auch

hier unsere Kunden ideal beraten

möchten, haben wir eine eigene

Verkaufsabteilung in diesem Bereich

ins Leben gerufen.“ so der

Geschäftsführer. Mit dem breiten

Sortiment an Service- und Takeaway-Verpackungen

bietet Meier

Verpackungen der Systemgastronomie,

Cateringunternehmen, Imbissen,

Restaurants und Hotels optimale

Lösungen. Selbstverständlich

in unterschiedlichen Materialien,

Formen und Ausführungen.

Fairpac

Mit der Produktlinie Fairpac legt

Meier Verpackungen den Fokus

auf nachhaltige To-Go-Lösungen,

die zu aus 100% nachwachsenden

Rohstoffen bestehen. Durch den

Onlineshop konnten gerade in diesem

Bereich zahlreiche neue Kunden

gewonnen werden.

Lebensmittelverpackungen

Verpackungen

für Lebensmittelhersteller

Nachhaltigkeit war vor Corona

das bestimmende Thema in der

Branche. Auch wenn neue Projekte

in diesem Bereich im letzten Jahr

nur schwer zu realisieren waren

hat Meier Verpackungen sein Angebotsspektrum

bei umweltfreundlichen

Lösungen stark erweitert.

Meier setzt auf 3 Grundpfeiler –

Reduce, Replace & Recycle.

To-Go-Verpackungen

Der Grundgedanke:

q Wo kann Verpackungsmüll

reduziert werden – etwa durch

eine Stärkenreduktion bei Folien?

q Wo kann Verpackungsmaterial

durch nachwachsende

Ressourcen ersetzt werden? -

beispielsweise Bagasse statt

Kunststoff bei Einweggeschirr.

q Und wo können Verpackungen

recyclebar gemacht werden –

meist durch die Verwendung von

Monomaterial statt Verbundlösungen.

100%

recyclebare Verpackungen

Mit diesem Ansatz realisiert Meier

Verpackungen unter anderem

100 % recyclebare Verpackungen

für Slicerware wie Wurstaufschnitt,

recycelbare, MAP-fähige und

mikro-wellentaugliche Kartonschalen

und sogar eine Papierfolie

mit Sichtfensteroption – ohne den

Einsatz von Kunststoff. „Viele unserer

Kunden möchten vermehrt

auf Nachhaltigkeit setzen – unser

Bestreben ist es, für das jeweilige

Anwendungsgebiet die beste nachhaltige

Option anzubieten“, führt

Ralf Oesingmann an.


Starke Nachfrage im Hygiene-

& Versandverpackungsbereich

Die weiteren Unternehmensstandbeine

Arbeitsschutz & Hygiene

sowie Versandverpackungen

erfuhren im vergangenen Jahr pandemiebedingt

einen Aufschwung.

„In der Coronazeit haben wir unser

Angebot in diesen beiden

Bereichen weiter ausgebaut, um

unsere Kunden auch in dieser Hinsicht

bedarfsgerecht bedienen zu

können“, so Geschäftsführer Ralf

Oesingmann. Besonders der Hygienebereich

war eine große Stütze

für Meier Verpackungen und ihre

Kunden. In allen Branchen gewann

die innerbetriebliche Hygiene

einen noch höheren Stellenwert

und konnte durch die Versorgung

durch Meier Verpackungen sichergestellt

werden.

Digitalisierung

Auch bei Meier Verpackungen ist

die Digitalisierung vorangeschritten:

„Unsere rund 70 Mitarbeiter

nutzen die digitalen Möglichkeiten

um mit den Kunden bestens

vernetzt zu sein.“ erklärt der Geschäftsführer.

„Wir arbeiten gerade

daran unsere Social Media Präsenz

weiter auszubauen, um unseren

Kunden kurze Kommunikationswege

zu ermöglichen und über uns

und unsere Produkte informiert zu

bleiben. Seit Mai sind wir neben

LinkedIn auch auf Facebook und

auf Instagram unterwegs“ erklärt

Sophie Beier/ IT & E-Commerce

bei Meier Verpackungen.

Hygiene- und Arbeitschutz

Versandverpackungen

Philosophie

„Wir sind unserer Philosophie und

unseren Produkten treu und leben

die Nachhaltigkeit auch unternehmensintern.“

so der Marketingleiter

„Im Logistikzentrum in Albersdorf

haben wir bereits die Beleuchtung

auf LED mit Bewegungsmeldern

umgestellt und das papierlose Büro

wird seit langem praktiziert. In

Sachen E-Mobilität befinden wir

uns auch bereits in der Testphase.“

Dass dieses Thema dem Unternehmen

am Herzen liegt ist auch daran

zu erkennen, dass es mittlerweile

eine eigene Nachhaltigkeitsbeauftragte

bei Meier Verpackungen gibt.

Zum Abschluss erklärt Ralf Oesingmann:

„Als Handelsunternehmen

beraten wir objektiv, ohne Präferenz

für Verpackungsvarianten oder

Lieferanten und sind dank unserem

internationalen Netz an Produktionspartnern

in der Lage, die beste

Lösung mit allen erforderlichen

Zertifizierungen zu realisieren.“

Mehr über das Unternehmen

mit rund 2.000 zufriedenen

Kunden und seinen

zwei Standorten in

Hohenems und Albersdorf

erfahren Sie online unter:

www.meierverpackungen.at

Meier Verpackungen

Diepoldsauer Str. 37,

6845 Hohenems

Telefon +43 5576 71770

office@meierverpackungen.at

www.meierverpackungen.at

Hohe Rohstoffpreise

und Rohstoffknappheit

„Die Rohstoffsituation und deren

Preisentwicklung ist aktuell überall

ein brisantes Thema. Bleibt nur

zu hoffen, dass auch hier langsam

wieder Normalität einkehrt. Um

die Versorgung unserer Kunden

sicherzustellen und stabile Preise

anbieten zu können, erhöhen

wir unsere Lagerstände. Zudem

beschäftigen wir uns stetig mit alternativen

Verpackungen, die aus

Materialien bestehen, die nicht so

stark von der Rohstoffpreissituation

abhängig sind“, sagt Oesingmann.

Nachhaltigkeit

Am Sortiment von Meier Verpackungen

erkennt man den starken

Fokus auf Nachhaltigkeit. Im Unternehmen

selbst spiegelt sich dieser

Fokus wider.

Firmenzentrale

03/21

23


INNERBETRIEBLICHGE LOGISTIK

Neues Gabelhub-FTF von DS AUTOMOTION

hebt schwere Lasten bis zu 8,5 m

Mit bis zu 8,5 m Hubhöhe und 2,5 t Tragfähigkeit ergänzt der fahrerlose

Gegengewichts-Stapler ARNY die Familie der Gabelhub-FTF von DS AUTO-

MOTION im oberen Bereich. Der besonders kompakte ARNY beherrscht

alle Navigationsverfahren und kann mit verschiedenen Akku-Typen und

Ladekonzep-ten operieren. Mit höchster Modularität bis in den Lastaufnahme-

Systembaukasten eignet er sich für alle Anwendungsbereiche. Ein umfassendes

Sicherheitskonzept und die kompromisslose Qualität ‚made in Austria‘ machen

ARNY sicher, wartungsarm und langlebig.

Wie die gesamte Familie

der Gabelhub-FTF von

DS AUTOMOTION ist

auch ARNY “born driverless”. Er

entstand von null weg kompromisslos

als fahrerloses Transportfahrzeug

(FTF). Trotz seines – für

einen Gegengewichtsstapler erforderlichen

– höheren Gewichts ist

sein Wendekreis sehr klein, sodass

er auch in sehr engen Gängen navigieren

kann.

Freie Navigation,

auch im Verbund

Für die Navigation beherrscht

ARNY das konturbasierte Navigieren

ebenso wie die Lasernavigation

und kann für eine höhere

Positioniergenauigkeit auch Magnetpunkte

oder Reflektoren nutzen.

Durch volle Kompatibilität

mit allen frei navigierenden Systemen

von DS AUTOMOTION kann

das FTF auch in be-stehenden Anlagen

mitfahren. Darüber hinaus

ist er mit der universell geltenden

Schnittstelle VDA5050 ausgestattet.

Sie ermöglicht den Betrieb in

gemischten Flotten von FTF beliebiger

Typen und Hersteller.

Neue Verpackungslösung für die Schulmilch in Oberösterreich.

Die zwei ARNY-Grundmodelle erweitern die Hub-FTF-

Familie des weltweit führenden FTS-Anbieters aus Linz, die

jetzt auch in höheren Gewichtsklassen und nun aus

ARNY HD, ARNY, AMADEUS und LUCY (v.l.n.r) besteht.

Freitragend heben,

flexibel aufnehmen

Als Gegengewichts-Stapler

braucht ARNY keine Radarme

unter der Gabel; er hebt die Last

freitragend je nach Hubmastausführung

auf bis zu 8,5 m. Das

Gabelhub-FTF ist in zwei Grundausführungen

verfügbar, als ARNY

für 1.500 kg und ARNY HD für bis

Mit kompromissloser Industrietauglichkeit,

höchster Modularität

und überlegener Personensicherheit

stellt sich der kompakte

und wendige fahrerlose Gegengewichts-Stapler

ARNY von DS

AU-TOMOTION den Herausforderungen

der Intralogistik.

Alle Bilder: DS AUTOMOTION

zu 2.500 Kilogramm Tragfähigkeit.

Modulsystem

Dafür integrierte DS AUTOMO-

TION ein besonders kompaktes

Modulsystem für die Lastaufnahme.

Ne-ben zahllosen Gabel-Geometrien

und Verstellmöglichkeiten

besticht es mit derselben hohen

Robustheit und kompromisslosen

Industrietauglichkeit wie das Basisfahrzeug.

Schnell und sicher

Trotz seiner hohen Trag- und

Hebekraft agiert ARNY sehr

schnell und sicher. Alle Safety-

Funktionen sind getestet und

zertifiziert. Für die Personensicherheit

ohne blinden Fleck sorgen

360°-Sensoren. Mit weiteren

Optionen wie Blue Spot - und

Laser Line Projektoren sowie 3D-

Objektschutzkameras lässt sich die

Sicherheit noch weiter steigern.

Die Steuerung der Sicherheitstechnik

erledigt eine eigensichere SPS

im Fahrzeug, die bei Bedarf die sicherheitsgerichteten

Signale auch

über WLAN übertragen kann. So

lässt sich ARNY bestmöglich in

sicherheitstechnische Gesamtkonzepte

der Betreiber integrieren.

Energie und Langlebigkeit

Bei Energieversorgung und Ladekonzept

bietet ARNY die volle

Wahlfreiheit. Er lässt sich mit Akkus

aller gängigen Technologien

bestücken. Deren Ladung erfolgt

wahlweise über Bodenkontakte

oder extern durch Batterietausch.

DS AUTOMOTION

Die DS AUTOMOTION GmbH

mit Sitz in Linz ist ein weltweit

führender Anbieter Fahrerloser

Transport-systeme. Das Unternehmen

ist seit 1984 auf die Entwicklung

und Produktion von

Automatisierungslö-sungen für

unterschiedlichste Anwendungen

und Branchen spezialisiert. Die

Erfahrung aus Entwicklung und

Produktion von über 6.000 kundenspezifischen

Fahrzeugen fließt

in die Entwicklung der eigenen

Produkte mit ein.

Mehr unter:

www.ds-automotion.com.

24 03/21

Karl Rapp, Bereichsleitung

Vertrieb, Produktmanagement

und Marketing, DS

AUTOMOTION GmbH:

„Der wendige fahrerlose

Gegengewichts-Stapler

ARNY hebt nicht nur

schwere Lasten sicher und

schnell auf höchste Höhen,

er punktet auch mit

Bestmarken bei Wartungsarmut

und Langlebigkeit.“


Handbediengerät mit

MOBILE LÖSUNGEN

Multitouch und Visualisierungspower

Das mobile Bedienpanel HGT 1053 kommt mit einem kapazitiven 10,1 Zoll

Multitouchscreen und bietet dank EGDE-3-Technology Quad-Core-Prozessor,

2 GB DDR4 RAM und 8 GB eMMC Speicher die besten Voraussetzungen für

anspruchsvolle Applikationen und (Web-)Visualisierungen. Maschinen, Anlagen

und Roboter lassen sich mit dem OPC-UA-fähigen Handbediengerät direkt

vor Ort bedienen, teach-in, testen und warten.

Grafiken und Videos einarbeiten

Vorgefertigte Anzeige-/Bedienelemente

unterstützen den Anwender,

und svg-Dateien, individuell

gestaltete Grafiken, Controls

sowie Animationen, Videos und

Audiodateien lassen sich einfach

einbinden.

Mehr unter:

www.sigmatek-automation.com

Die integrierten Safety-Elemente

Not-Halt- und Zustimmtaster

sowie Schlüsselschalter

sorgen für die nötige Sicherheit

für Benutzer und Maschine

(SIL 3, PL e). Kommuniziert wird

über Gigabit-Ethernet. Zusätzlich

stellt das HGT 1053 eine USB 2.0

Typ A-Schnittstelle bereit.

Hochauflösliches Display

Die mobile Lösung punktet mit

hochauflösendem Multitouchdisplay

im Hochkantformat (WXGA

800 x 1280 px) und somit intuitiver

Bedienbarkeit sowie optimaler

User-Experience. Das kabelgebundene,

ergonomisch designte Bedienpanel

in Schutzart IP54 liegt gut

in der Hand und ermöglicht mit

einem Gewicht von nur 1.250g ein

ermüdungsfreies Arbeiten.

Viel Freiheit

Die Erstellung der Visualisierung

erfolgt komfortabel in LASAL

SCREEN oder webbasierend im

VISUDesigner. Mit aktuellen Web-

Standards wie HTML5, CSS3 und

JavaScript hat der Anwender mit

dem LASAL VISUDesigner viel

Freiheit bei der (Web-)Visualisierungsgestaltung.

Das mobile 10,1“ Bedienpanel HGT 1053 von SIGMATEK punktet

mit Multitouchscreen, viel Visualisierungskraft und Safety-Elementen

VISION

DIE NEUE

DIMENSION

DES KLEBENS

QR-Code

scannen

und Vision

näher kennenlernen

Bereit für den nächsten Schritt? Dann nutzen Sie die

Vorteile, die Ihnen Vision mit Smart Terminal und FlexPort

schenkt. Energie effiziente Klebstoffaufbereitung senkt

auch Ihre Betriebskosten. www.vision.robatech.com

03/21

25


BluhmTV ist Ihr regelmäßiges Update aus

der Welt der Kennzeichnungstechnik.

In der aktuellen Sendung geht

es um folgende Themen:

• Individuelle Kennzeichnung

von Weinkartons

• Bluhm Roadshow

geht in eine neue Runde

• Schneller Farbwechsel

mit dem Markoprint X1 Jet

Mehr unter:

www.bluhmsysteme.at

26 03/21


TV

präsentiert:

03/21

27


UMWELT

Bluhm Systeme: Nachhaltige Investition

Bluhm Systeme beschäftigt sich schon länger damit, Umweltaspekte

systematisch in die Geschäftsprozesse zu integrieren. Am Bluhm-Standort in

Österreich wurde in den letzten Wochen, unter anderem deswegen, eine neue

Photovoltaik-Anlage installiert. In Sachen Umweltschutz hat Bluhm Systeme

aber noch mehr vor - wie die Vorstellung des Noliners - hier kommt kein Trägerpapier

zum Einsatz - beweist.

Mag. Stefan Eichlseder,

Niederlassungsleiter

Österreich und seine

Kollegen haben es in den letzten

Wochen über sich klopfen

gehört… . Stefan Eichlseder dazu:

„Ja, genau…und zum Glück

wussten wir woher dieses „Klopfen“

gekommen ist! Wir haben uns

am Standort in Österreich schon

länger damit beschäftigt, wie wir

unabhängig von möglichen Produktentwicklungen,

auch in der

täglichen Arbeit einen Beitrag zum

ökologischen Fußabdruck leisten

können. Am Ende des Tages haben

wir in eine 88kWp Photovoltaik-

Anlage investiert!

Verbesserung des

ökologischen Fußabdrucks

Der Entscheidungsprozess dauerte

deutlich länger als die Umsetzung.

Natürlich sind die Module

nicht von heute auf morgen lieferbar,

aber in Summe dauerte die Installation

nach Anlieferung knapp

2 Wochen. Die Anlage deckt fast

unser komplettes Dach ab. Hauptziel

ist natürlich, dass wir den

täglichen Stromverbrauch mit einer

Photovoltaik-Anlage zum Teil

selbst abdecken. Im Vergleich

zu einem privaten Haushalt sind

wir tagsüber alle im Büro, sprich

der Strom der in der Firma benötigt

wird, muss nicht durch einen

Speicher aufbereitet, sondern kann

sofort auch verwendet werden.“

Eines der Ziele der neuen Photovoltaik-Anlage

ist die Verbesserung

des ökologischen Fußabdrucks.

Stefan Eichlseder zu diesem

Thema: „Mehr als die Hälfte

unseres Strombedarfs können

wir mit dieser Anlage nun selbst

abdecken! Die restliche Menge

können wir zurück ins Netz speisen

– somit kann dieser nachhaltig

produzierte Strom auch durch den

Netzanbieter für andere verwendet

werden. Somit sparen wir nicht nur

Geld sondern helfen auch mit, diesen

„grünen“ Strom für andere zu

verwenden.“

28 03/21

Trägerpapier

Aber in Sachen Umweltschutz

hat Bluhm Systeme noch mehr vor.

Gerade in Hinblick auf die Reduzierung

von Abfall versucht das

Unternehmen besondere Entwicklungen

auf den Markt zu bringen.

Als Beispiel sei hier der Noliner

genannt – hier kommt kein Trägerpapier

mehr zum Einsatz. Bluhm

Systeme hat ein Gerät entwickelt

welches die Etiketten komplett ohne

Trägermaterial verarbeiten kann.

Der Noliner aktiviert den Kleber

durch Nässe. Wie dies funktioniert

erklärt Björn Schneider/Key-account-Manager

bei Bluhm Systeme:

„Es handelt sich hierbei um eine

trockene Etiketten-Endlos-Rolle.

Die klebt im Ursprungszustand

nicht. Erst wenn die Unterseite des

Etiketts mit Nässe befeuchtet wird,

reagiert und aktiviert sich der Kleber.

Applikationsprozess

So wird das Etikett ganz normal

durch einen Thermo-Direkt- oder

Thermotransfer bedruckt und dann

durch ein Messer abgeschnitten

und auf einen Applikator geschoben.

Im Applikationsprozess wird

dann das Etikett benässt und der

Kleber aktiviert. Im Anschluss

wird er dann ganz normal wie auch

bei Selbstklebeetiketten mit dem

Applikator auf dem Produkt aufgebracht.

Die Besonderheit hierbei

ist, dass bei diesem Prozess sehr

wenig Wasser benutzt wird, um

das Etikett zu aktivieren. Als Beispiel

kann man vielleicht sagen:

ein DIN-A6 Etikett braucht nur ungefähr

0,8 Gramm Wasser um vollflächig

benetzt zu werden.“ Auch

für wen und welche Anwendungsgebiete

der Noliner beseonders geeignet

ist erklärt Björn Schneider:

„Aufgrund der Feuchtigkeit im Etikett

ist der Noliner für saugfähige

Oberflächen geeignet.

Größeres Fassungsvermögen

Nahezu jede saugfähige Oberfläche,

wie beispielsweise ein Karton

oder eine Faltschachtel, lassen

sich mit dem Gerät etikettieren.

Ein weiterer Mehrwert ist das

Fassungsvermögen einer Noliner-

Etiketten-Rolle. Hier sprechen wir

von fast dem doppelten Fassungsvermögen

im Vergleich zu einer

Mag. Stefan Eichelseder (Niederlassungsleiter

Österreich) ist stolz auf die neue 88kWp

Photovoltaik-Anlage (Blick von oben auf das

Firmengebäuder in Schwanenstadt)

„Eines der Ziele der neuen Photovoltaik-Anlage ist

der verbesserung des ökologischen Fußabdrucks!“

Rolle mit Selbstklebe-Etiketten.

Das spart dem Bediener natürlich

wertvolle Rüstzeiten.“

Einsparung bei

Rüst- und Entsorgungssowie

Anschaffungskosten

Björn Schneider erklärt noch weitere

Vorteile: „Zudem ist die Noliner-Rolle

auch noch um einiges

günstiger als das Selbstklebetikett.

Das spart also nicht nur Rüst- und

Entsorgungskosten, sondern zudem

auch noch Anschaffungskosten.

Noch ein weiterer Vorteil ist

die Flexibilität des Gerätes. Bei

Selbstklebetiketten muss man, je

nach Etikettenlänge, immer wieder

die Etiketten-Rolle wechseln.

Das habe ich hier bei dem Noliner

nicht, weil hier eine Endlos-Rolle

im Einsatz ist, die durch ein Messer

wahlweise geschnitten werden

kann. Somit minimiere ich auch

wieder Rüstzeiten und lästige Etikettenrollen-Wechsel.“

Mehr News über das

nachhaltige Unternehmen

sehen Sie unter:

www.bluhmsysteme.at


Einfach

zu recycelnde Getränkeverpackung

UMWELT

Metsä Board, ein führender europäischer Hersteller von Premium-Frischfaserkartonund

Teil der Metsä Group, hat eine leichte, stabile und einfach zu

recycelnde Verpackung für den neuen Chopin Organic Rye Vodka entworfen.

Die Entwicklung fand in Metsä Boards Excellence Centre in Äänekoski,

Finnland, statt.

Besonders wichtig war dem

Hersteller des Produkts,

dass die Verpackung den

ökologischen Charakter der Marke

vermittelt. Joanna Dolińczyk, Marketingkoordinatorin

von Chopin

Vodka, beschreibt den Anspruch der

familiengeführten Brennerei JoPodlaska

Wytwórnia Wódek „Polmos“

S.A. folgendermaßen: „Uns war eine

Verpackung wichtig, die den biologischen

Herstellungsprozess des

Produkts widerspiegelt. Wir waren

voller Enthusiasmus und hatten ein

großes Ziel vor Augen – eine wirklich

organische, hoch ökologische

Verpackung, die unsere drei Hauptziele

Reinheit, Weiße und Einfachheit

erfüllt.“

MetsäBoard

Natural WKL Bright

Metsä Boards Lösung besteht aus

einer schützenden F-Welle, in der alle

Lagen aus dem leichtgewichtigen

weißen Kraftliner MetsäBoard Natural

WKL Bright hergestellt werden.

Die komplett weiß litholaminierte

Verpackung verfügt über eine leichtgewichtige

und stabile Struktur mit

Verschlusslaschen, die keinen Klebstoff

benötigen. Zusammen mit dem

minimalen Einsatz migrationsarmer

Druckfarben und der Lackierung auf

Wasserbasis ist das Ergebnis eine

Verpackung, die sicher, stilvoll und

leicht recycelbar ist. Sie wurde von

Prost-Key Packaging in Polen hergestellt.

chen der Marke: Nachhaltigkeit in

jedem einzelnen Bestandteil. Da

wir die Kreislaufwirtschaft in den

Vordergrund stellen wollten, war

die einfache Wiederverwertbarkeit

ein Schlüsselfaktor in unserem

Konzept.“ Die Verpackung wurde

im Excellence Centre von Metsä

Board, das über Spitzentechnologie

für Forschung und Entwicklung,

Verpackungsdesign sowie Kartonund

Verpackungsleistung verfügt,

designet und getestet. Es wurde

entwickelt, um Material- und Verpackungsinnovationen

zu beschleunigen

und eine Kooperationsplattform

für Kunden und Technologiepartner

weltweit zu bieten. Die Verpackung

wird aus dem leichtgewichtigen

weißen Kraftliner MetsäBoard Natural

WKL Bright hergestellt, der im

Werk Metsä Board Husum produziert

wird. Seine Frischfasern stammen

zu 100 Prozent aus nachhaltig

bewirtschafteten nordeuropäischen

Wäldern.

Metsä Board

Metsä Board ist ein führender europäischer

Hersteller von Premium-

Frischfaserkarton und leistet Pionierarbeit

im Bereich Nachhaltigkeit.

Das Sortiment des Unternehmens

umfasst leichtgewichtigen Premium-Faltschachtelkarton,

Foodservice-Karton

und weiße Kraftliner

für Konsumgüterverpackungen sowie

POS- und Foodservice-Anwendungen.

Gemeinsam mit ihren Kunden

erarbeitet Metsä Board auf globaler

Ebene innovative Lösungen

für ein besseres Produkterlebnis und

mehr Umweltfreundlichkeit. Metsä

Board verwendet reine Frischfasern

– einen nachwachsenden Rohstoff,

der sich bis auf seinen Ursprung in

nachhaltig bewirtschafteten Wäldern

zurückverfolgen lässt.

Mehr unter: www.metsaboard.com

Über den Öffnungsmechanismus

kann die Verpackung mehrmals

mühelos geöffnet, sowie

geschlossen werden. Gleichzeitig

wird so die Flasche sicher fixiert.

Die geschwungenen

Doppelfalten bieten zusätzliche

Stabilität und offenbaren

seitlich die Flasche.

Öffnungsmechanismus

Über den Öffnungsmechanismus

kann die Verpackung mehrmals

mühelos geöffnet, sowie geschlossen

werden. Gleichzeitig wird so

die Flasche sicher fixiert. Die geschwungenen

Doppelfalten bieten

zusätzliche Stabilität und offenbaren

seitlich die Flasche. Das weiße

Design betont die Reinheit des Produkts,

was durch die Prägung „organic“

auf den Seiten unterstützt wird.

Versprechen der Marke

Iiro Numminen, Structural Packaging

Designer bei Metsä Board,

kommentiert: „Die Verpackung

kommuniziert ideal das Verspre-

03/21

29


Fotos: Still GmbH

AUTOMATISIERUNG IM LAGER

Wie Fahrerlose Transportsysteme (FTS) zum Game Changer

der Logistikoptimierung werden

Automatisierung in der Logistik ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Es ist in

einer wachsenden Zahl von Betrieben bereits erfolgreiche Realität. Wie Fahrerlose

Transportsysteme die Lagerlogistik effektiv optimieren können und wie der

Weg hin zu einem automatisierten Materialfluss aussehen kann, präsentierten

die Intralogistik-Expert*innen von STILL auf der Hannover Messe digital

unter dem Leitthema „Digital Transformation“. Das Best-Practice-Beispiel des

dänischen Technologiekonzerns Danfoss zeigt dabei anschaulich, wie die Automatisierung

des Produktionslagers in Tinglev mit STILL Transport- und Softwaresystemen

zum Game Changer für die gesamte Produktionslogistik wurde.

Die Vorteile automatisierter

Logistikprozesse sind

seit Jahren bekannt. Ihre

Relevanz ist in den vergangenen

Monaten jedoch deutlich gestiegen.

Drängender denn je stehen Digitalisierung,

Flexibilisierung, Verfügbarkeit

und smarte, unabhängige

Lagersteuerung auf der Agenda vieler

Unternehmen. Die gute Nachricht

ist: „Alle Voraussetzungen

sind da – von den Technologien

über Investitionsmodelle bis hin zu

erfahrenen Implementierungspartnern“,

erläutert Hubertus Wabnitz,

Head of Sales Automated Solutions.

Daher ist oftmals die Frage „Wie

packe ich es an?“ die letzte Hürde

auf dem Weg zu automatisierten

Prozessen. Spezialisten wie STILL

mit einem breiten Portfolio an FTS

und intelligenten Softwareanwendungen

sowie mit langjähriger Expertise

und hoher Beratungskompetenz

sind jetzt gefragte Partner, um

Unternehmen auf ihrem Weg zu effizienten,

optimierten Logistikprozessen

zu begleiten. Auf Basis umfassender

Beratung implementiert

STILL bereits seit mehreren Jahren

passgenaue Automatisierungslösungen

bei Kunden „Die Beratung

ist entscheidend, um mit den Kunden

das Automatisierungspotenzial

ihrer bestehenden Logistik zu analysieren,

ein sinnvolles Level der

Automatisierung zu definieren und

eine technische Grundlage für ein

Automatisierungskonzept zu erarbeiten“,

erklärt Hubertus Wabnitz.

Intelligente Technologie

optimiert Logistikprozesse

Wo FTS sowohl untereinander als

auch in einem optimalen Zusammenspiel

mit manuell bedienten

Fahrzeugen für einen störungsfreien

Materialfluss sorgen, profitieren

Unternehmen in vielfacher

Hinsicht. „Produktionskapazitäten

lassen sich massiv steigern und zuverlässig

planen, unabhängig von

Für die Zukunft bestens gewappnet: Das neue Produktionslager

von Danfoss im dänischen Tinglev überzeugt mit bedarfsgerechter

Projektautomatisierung und smarten, KI-gestützten Tools.

Damit ist es ein echtes Benchmark-Projekt

Tageszeiten oder Fachkräftemangel.

Unter anderem dank der Zuverlässigkeit

und vollständigen Transparenz

der Prozesse können die

Kosten optimiert und in der Folge

gesenkt werden“, erläutert Wabnitz.

In Kombination mit einer Vielzahl

an Anschaffungs- und Leasingoptionen

werden Automatisierungsprojekte

so zu Investitionen, die sich

für Unternehmen schnell auszahlen.

Das Risiko von Transportschäden

sowie Unfällen sinkt rapide, die

Sicherheit sowie die Arbeitsqualität

der Mitarbeiter*innen steigen.

STILL Best Practice:

Erfolgsfaktor Automatisierung

im Produktionslager von Danfoss

Wie automatisierte Transportsysteme

zum Game Changer werden

und ganze Produktionsketten optimieren

können, zeigt das Intralogistikprojekt,

das STILL im dänischen

Tinglev erfolgreich umgesetzt hat.

Eine Kapazitätserweiterung durch

Zusammenlegung unterschiedlicher

Außenlager mit einer automatischen

Lagerhaltung war das Ziel

des Technologiekonzern Danfoss.

Das Lager sollte zudem flexibel in

Hinblick auf die Anforderungen

der Zukunft ausgerichtet werden.

Neben Kapazitätssteigerung und

Skalierbarkeit waren Zeitersparnis,

Raumoptimierung und Prozessharmonisierung

entscheidende Ziele.

Ganzheitliche Automatisierung mit

Weitblick – made by STILL Nach

einer ausführlichen Beratungs- und

Planungsphase implementierte

STILL bei Danfoss eine perfekt

aufeinander abgestimmte Kombination

aus sechs automatisierten

Serien-Flurförderzeugen (drei

Schmalgangstapler MX-X und drei

Hochhubwagen EXV) inklusive

aller Systemkomponenten. „Entsprechend

den aktuellen Produktions-

und Materialanforderungen

wurde das Lager in einen vollautomatisierten

Bereich mit schmalen

Gängen und einen teilautomatisierten

Bereich mit mehr Raum für

die manuelle Kommissionierung

unterteilt“, erläutert Wabnitz und

ergänzt: „Auf Auftragsspitzen kann

flexibel mit einer Aufstockung der

Fahrzeuge reagiert werden.“ Das

Lager Tinglev ist ein echtes Benchmark-Projekt:

In Rødekro erbaut

Danfoss gegenwärtig ein modernes

Distributionszentrum mit derselben

Technologie von STILL. Es ist für

den automatisierten Betrieb von

zwölf MX-X Schmalgangstaplern

und fünf EXV Hochhubwagen ausgelegt.

Smarte Technologien für

Steuerung, Optimierung

und Sicherheit

Alle Fahrerlosen Transportfahrzeuge

(FTF) sind mit dem standardisierten

iGo systems Automatisierungskit

ausgestattet. Eine

Modultechnologie, die nahezu für

alle Anwendungen gleich ist. Die

FTF werden in den gleichen Werken

gefertigt wie die manuellen

Serienfahrzeuge. Da die meisten

Komponenten ähnlich sind, ist es

möglich, die Serienfahrzeuge mit

einer sogenannten Automatisierungsschnittstelle

auszustatten, auf

die die Automatisierungsmodule

aufgesteckt werden können. Damit

sich die Fahrzeuge im gesamten

Lagerbereich selbstständig bewegen

können, greifen verschiedene

Navigationstechnologien ineinander.

Künstliche Intelligenz

Mit STILL iGo insights und dem

zusätzlich integrierten Sicherheitssystem

ELOshield ist die fahrerlose

Transportlogistik bei Danfoss zudem

mit zwei weiteren innovativen

Technologien ausgestattet. Mit iGo

insights bietet STILL ein auf künstlicher

Intelligenz (KI) basierendes

Werkzeug, das aus der Fülle der

in der Cloud gesammelten Prozessinformationen

Zusammenhänge

herausfiltert, aus denen konkrete

Handlungsempfehlungen abgeleitet

werden können. So kann Danfoss

die Verfügbarkeit und Leistungseffizienz

der Anlage weiter optimieren.

Das intelligente Tool nutzt das

Prinzip des maschinellen Lernens,

um die Systemleistung zu verbessern.

Alle Daten, die das Leitsystem

über einen längeren Zeitraum gesammelt

hat, werden zur Auswertung

in die Cloud hochgeladen und

können jederzeit online über das

verschlüsselte Webportal abgerufen

werden.

ELOshield-System

Das ELOshield-System besteht

30 03/21


aus mehreren Komponenten, die

über Funk miteinander kommunizieren

und zusammen das Allin-One-Warnsystem

bilden. Trifft

ein automatisiertes Flurförderzeug

auf einen Fußgänger, erkennt das

fest installierte Modul das herannahende

Fahrzeug. Es wird ein

optisches und akustisches Signal

gegeben. Im Gefahrenfall wird der

Stapler sogar abgebremst. Jedem

Stapler wird beim Ein- und Ausfahren

in die Gänge automatisch eine

Geschwindigkeitsanpassung zugewiesen.

Das Betreten von Gängen,

in denen kommissioniert wird, ist

den FTS untersagt.

Kosteneinsparung

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Schon jetzt ist Danfoss mit

seinem Automatiklager sehr zufrieden.

„Eine erste Analyse ergab

bereits eine Kosteneinsparung

von circa 20 Prozent“, resümiert

Martin Jessen, Production Supervisor

im Danfoss-Lager in Tinglev.

Hinzu kommt eine erhebliche Zeitersparnis,

was die Belieferung der

Produktion an fünf Tagen die Woche

alle drei Stunden sicherstellt.

„Mit dem Full-Service-Leasing

haben wir zudem für die nächsten

sechs Jahre die Lagerhaltungskosten

immer im Blick“, ergänzt er.

Ein weiteres Projekt mit STILL als

Automatisierungspartner ist bereits

in der Planung.

STILL

STILL bietet maßgefertigte innerbetriebliche

Logistiklösungen

und realisiert das intelligente

Zusammenspiel von Gabelstaplern

und Lagertechnik, Software,

Dienstleistungen und Service. Was

Firmengründer Hans Still 1920 mit

viel Kreativität, Unternehmergeist

und Qualität auf den Weg brachte,

entwickelte sich schnell zu einer

weltweit bekannten und starken

Marke. Heute sind rund 9.000

qualifizierte Mitarbeiter*innen

aus Forschung und Entwicklung,

Produktion, Vertrieb und Service

daran beteiligt, die Anforderungen

der Kunden*innen überall auf der

Welt zu erfüllen.

Mehr unter: www.still.at

Ohne Hürden zu automatisierten Prozessen - STILL begleitet

Unternehmen als Partner mit langjähriger Expertise und

hoher Beratungskompetenz auf ihrem Weg zu

effizienten, optimierten Logistikprozessen.

Lebensmittel

Industrie

Lebensmittel

Individuelle und Individuell

effiziente Lösungen effiziente L

vom Weltmarktführer vom Weltm

für Schnelllauftore für Schnel

Mit EFAFLEX Schnelllauftoren Mit EFAFLEX

Lebensmittel ‣ Industrie beschleunigen Sie

Ihre Abläufe

‣ reduzieren Ihre

Wartezeiten und

‣ senken Ihre Energieund

Betriebskosten.

Industrie

‣ beschleuni

Ihre Abläuf

‣ reduzieren

Wartezeiten

‣ senken Ihre

und Betrieb

Unsere Expertenteams unterstützen

Sie in ganz Österreich!

Unsere Exper

Tiefkühl

Reinraum

Tiefkühl

Tiefkühl Reinraum

stützen

Reinraum

Sie in

EFAFLEX Torsysteme EFAFLEX GmbH Torsysteme GmbH EFAFLEX Torsystem

Gewerbestraße 27,2500 Baden Gewerbestraße │Tel.: 43 225227,2500 / 42496 Baden │ office@efaflex.at

Gewerbestraße │Tel.: 43 2252 │ www.efaflex.at

/ 27,2500 42496 │ Baden office@efaflex.at │Tel.: 43 2252 │ www.efa / 4249

03/21 31


TRANSPORT

UN-zugelassene IBCs und Fässer mit hochqualitativem Rezyklat

Schütz Green Layer

Als Pionier der Kreislaufwirtschaft im Bereich Industrieverpackungen setzt

Schütz seit Jahrzehnten Maßstäbe hinsichtlich der Schonung natürlicher Ressourcen

durch Einsparung, Wiederverwendung und Recycling von Materialien

sowie Komponenten. So bieten die Kunststofffässer des Unternehmens

höchste Qualität, Sicherheit und Performance – bei gleichzeitig niedrigem

Einsatzgewicht. Die selbstentwickelten global produzierten IBCs verdanken

ihre weltweit führende Position der hocheffizienten und umweltfreundlichen

Kombination aus Mehrweg- und Einwegsystem.

In den neuen Schütz Green Layer

Ausführungen wird die

Ökobilanz beider Verpackungsarten

noch einmal entscheidend

verbessert. Im sogenannten Mehrschicht-Extrusionsverfahren

werden

die IBC-Innenbehälter und Fasskörper

mit einem Anteil von 40 Prozent

an hochqualitativem Kunststoffrezyklat

produziert. Dieses wird von

Schütz selbst durch das weltweite

Rückhol- und Rekonditionierungsprogramm

gewonnen. Ein weiteres

Novum: Auch die IBCs der Green

Layer Serie verfügen über eine UN-

Zulassung.

32 03/21

Ecological

Packaging als Gesamtkonzept

Mehrfachverwendung und Recycling,

ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft,

war stets das Kernkonzept

der Schütz IBCs. Der gesamte

Lebenszyklus der Verpackungen ist

auf maximale Umweltfreundlichkeit

ausgerichtet. Bei der Rekonditionierung

im Rahmen des Schütz Ticket

Service werden die Innenbehälter

zurückgeholter IBCs aus dem Stahlkäfig

entnommen und einem aufwendigen

Recyclingprozess unterzogen.

Dabei werden sie zerkleinert,

gereinigt und schließlich regranuliert.

Spezielle Entgasungsextruder

sorgen dabei für eine geruchsarme,

homogene Qualität. Das gewonnene

HDPE-Rezyklat nutzt das Unternehmen

im geschlossenen Kreislauf: Es

fließt zu 100 Prozent in die interne

Herstellung von Verpackungskomponenten

aus Kunststoff zurück

– darunter Eckschoner und Kunststoffpaletten.

Daher verfügen IBCs

von Schütz schon immer über einen

außergewöhnlich hohen Anteil an

Rezyklat. Je nach Art der Palette

beträgt dieser zwischen 36 und 55

Prozent am Kunststoff des gesamten

IBCs.

Zusätzliche CO2-Einsparung:

Mehr als 8 Kilogramm pro IBC

Mit den neuen Green Layer IBCs

hat Schütz diese Quote nochmals

gesteigert und hebt Ressourcenschonung

auf ein neues Niveau. Denn:

Speziell bei diesen Containern wird

auch für die Produktion des Innenbehälters

hochqualitatives Recycling-Material

verwendet. Allein die

Innenblase verfügt beim innovativen

Green Layer Modell über einen

Rezyklat-Anteil von 40 Prozent.

Das entspricht einer zusätzlichen

CO2-Einsparung von mindestens 8

Kilogramm pro IBC. Das recycelte

HDPE wird dabei ausschließlich in

die mittlere Schicht des Behälters

extrudiert. Die innere und äußere

Schicht bestehen auch bei diesen

Verpackungen weiterhin aus neuem

HDPE-Material. Somit gewährleistet

Schütz, dass sowohl das Füllprodukt

als auch die Umgebung nur

mit Neumaterial in direkten Kontakt

kommen – ein wesentlicher Beitrag

zum Qualitätsschutz des Füllguts.

Ausgestattet mit einer Vollkunststoffpallette

beträgt dann der gesamte

Rezyklat-Anteil am Kunststoff

dieses speziellen IBC-Modells

sogar 73 Prozent.

Nachhaltige IBCs und Kunststofffässer

mit UN-Zulassungen

Mit den ökologischen Verpackungen

und ihrem geringem CO2-

Fußabdruck unterstützt Schütz seine

Kunden beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele.

Zusätzlicher Pluspunkt:

Die neuen IBCs von Schütz

verfügen über eine UN-Zulassung

und eignen sich daher auch für zahlreiche

Anwendungen im Gefahrgut-

Bereich. Außerdem überzeugen die

neuen Container durch ihr einheitliches

Erscheinungsbild. Die Außenschicht

ist komplett in Schwarz

gehalten und vermeidet damit

Farbvarianzen, die oftmals bei der

Verwendung von Rezyklat in IBC-

Innenbehältern auftreten. Sichtstreifen

ermöglichen es dem Anwender,

jederzeit den aktuellen Füllstand im

Green Layer IBC zu erkennen.

Ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft

auch als Green Layer

Ausführungen erhältlich: Das

F1-Spundfass und das

S-DS1-Deckelfass von Schütz.

Fotos: SCHÜ*TZ

Für eine zusätzlich optimierte

Ökobilanz: Die mittlere Schicht

des IBC-Innenbehälters der

Green Layer Serie von Schütz

verfügt über einen Rezyklat-

Anteil von 40 Prozent.

Markteinführung in Europa mit

partnerschaftlichen Projekten

Mit dem European Green Deal und

dem Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft

hat die Europäische Union

die Ziele und Rahmenbedingungen

für ein ressourcenschonendes Wirtschaftswachstum

definiert. Die für

Verpackungen zukünftig geltenden

gesetzlichen Bestimmungen für den

Einsatz von Rezyklat werden schon

jetzt durch die neuen Green Layer

Produkte erfüllt. Um die stabile Versorgung

mit IBCs und Fässern mit

wiedergewonnenem Kunststoffmaterial

sicherstellen zu können, betont

Schütz die Bedeutung des aktiven

Mitwirkens von Kunden und Abgebern.

Nur wenn die ausreichende

Versorgung mit Rezyklat aus dem

Schütz Ticket Service, dem globalen

Schütz System für die Rekonditionierung

und Recycling von Industrieverpackungen,

gegeben ist, kann

eine entsprechende Liefersicherheit

gewährleistet werden. Die Markteinführung

der Green Layer Produkte

bedarf daher einer engen Abstimmung

mit den Kunden und ist zunächst

auf Europa beschränkt. Erste

Pilotprojekte sind hier schon erfolgreich

angelaufen. Eine zukünftige

Expansion in andere Regionen ist

dank des globalen Produktionsnetzwerks

mit hochmodernen Mehrschicht-Extrusionsblasformanlagen

möglich und beabsichtigt.

Mehr unter: www.schuetz.net


mit Banderoliertechnologie

Die ideale Transportsicherung für jedes Produkt – um diesem Anspruch

gerecht zu werden, erweitert die MOSCA GmbH ihre UCB um eine integrierte

Banderoliermaschine. Damit sichert die vollautomatische Wellpapp-Umreifungsmaschine

in Zukunft besonders empfindliche Produkte zuverlässig und

noch produktschonender.

Im Bereich Wellpappe ist unsere

UCB bereits seit mehreren

Jahren im Markt etabliert. Speziell

für sensible Produkte wie beispielsweise

Hochglanzdrucke, bei

denen Endkunden keinerlei Beschädigungen

wie Druckstellen erwarten,

können wir die Maschine jetzt mit

einem Banderolierer ausstatten“,

berichtet MOSCA-Geschäftsführer

Timo Mosca. Die integrierte Banderoliermaschine

haben die Umreifungsspezialisten

mit Hauptsitz in

Waldbrunn gemeinsam mit ihrem

langjährigen Partner ATS Tanner

entwickelt. „Durch Kooperationen

wie diese treiben wir unsere Technologien

kontinuierlich voran und

finden auch für bewährte Modelle

immer wieder innovative Ansätze,

um unsere Kunden in ihren Abläufen

noch besser zu unterstützen“, so

Timo Mosca.


MOSCA präsentiert UCB

Noch produktschonender

Analog zum Umreifungsprozess

sichert die UCB Produktstapel auch

beim Banderolieren vollautomatisch.

Der Bediener muss lediglich

den Wellpappstapel auflegen, dann

übernimmt die Maschine: Sie richtet

den Stapel von bis zu sechs Seiten

aus, wodurch auch das Banderolieren

komplexer 4- und 6-Punkt-Faltschachteln

problemlos möglich ist.

Auf den ausgerichteten Wellpappstapel

setzt die UCB dann sanft die

Banderole auf, die das Packstück

sicher umschließt. Um jegliche Produktverletzungen

zu vermeiden, ist

die Breite des Bandes entscheidend:

Die UCB fährt mit einer 20 mm

breiten Kunststoffbanderole, die

Produkte noch produktschonender

bündeln kann und damit optimale

Transportsicherheit gewährleistet.

MOSCA setzt genau wie beim eigenen

Umreifungsband auch bei

der Kunststoffbanderole auf die

Verschweißung mit Ultraschall. Energie

wird so, anders als bei einem

thermischen Verfahren, nur punktuell

benötigt und Aufwärmphasen

entfallen komplett.

Fotos: Mosca GmbH

Die UCB mit Banderoliertechnologie der MOSCA GmbH bündelt

empfindliche Produkte besonders sanft für den Transport.

Teach-in-Funktion

Eine noch sensiblere Banderolierung

ermöglicht die UCB durch ihre

selbstlernende Teach-in-Funktion.

Dabei misst die Maschine neue Produkte

einmal genau aus und speichert

die Maße ab. Auf alle nachfolgenden

Produkte dieser Art kann die

Banderole dann besonders sanft und

zielsicher aufgelegt werden.

Schneller Wechsel und

unkomplizierte Handhabung

MOSCA-Kunde und Wellpapp-

Spezialist Mondi GmbH hat die

Banderoliertechnologie bereits ein

halbes Jahr getestet, um Faltschachteln

in Stapeln von 15 bis 20 Stück

zu bündeln. Jörg Erhardt, Produktionsleiter

bei Mondi, ist zufrieden

mit dem Testlauf: „Die Bedienung

der Maschine war einfach und unsere

Mitarbeiter konnten gut mit ihr

umgehen. Natürlich gab es eine Einstellungsphase,

aber die haben wir

gut bewältigt – auch dank der großartigen

Zusammenarbeit mit MOS-

CA. Bei Fragen war sofort jemand

zur Stelle und hat uns unterstützt.“

„Mit der Kombination aus Umreifungs-

und Banderoliertechnologie

in ein und derselben Maschine geben

wir unseren Kunden die Möglichkeit,

ihre Transportsicherung

noch flexibler auf jedes Produkt anzupassen“,

erklärt Timo Mosca. Um

zwischen Banderolierung und Umreifung

zu wechseln, sind dabei nur

wenige manuelle Schritte nötig: Die

Maschine fährt vollautomatisch herunter,

woraufhin der Banderolierer

INNERBETRIEBLICHE LOGISTIK

ULRICH ETIKETTEN –

QUALITÄT IN ALLEN FACETTEN.

Mit Hightech

in die Zukunft.

herausgezogen und der Umreifer hineingeschoben

werden kann. Parameter

müssen nicht umgestellt werden

– die Maschine stellt sich automatisch

auf das jeweils gewünschte

Verfahren ein. In wenigen Minuten

ist der Wechsel erledigt und kann

zum Beispiel während eines Produktwechsels

auf der vorgeschalteten

Faltschachtelklebemaschine

durchgeführt werden. So verursacht

der Austausch keine zusätzlichen

Stillstandzeiten.

Gute Zugänglichkeit

Die gute Zugänglichkeit von Aggregat

und Rolle erleichtert darüber

hinaus Wartungs- und Reinigungsarbeiten.

„Gerade in der Wellpappindustrie,

in der viel Staub anfällt,

ist das ein riesiger Vorteil“, ergänzt

Jörg Erhardt.

Mehr unter: www.mosca.com

oder beim österreichischen Partner:

www.gigant.at

www.ulrich.at

03/21

33


Einheitlicher Markenauftritt von Strapex und Signode

Gemeinsam bieten Strapex und Signode

Lösungen zur Transportgutsicherung

Bereits seit 1997 gehört Strapex Austria GmbH zur Signode Gruppe, einem

der Weltmarktführer für Transportverpackungen mit über hundertjähriger

Erfahrung. Nachdem die beiden Marken zusammengelegt wurden, erfolgt

der Vertrieb und die Lagerhaltung von Holzgerlingen in Deutschland.

Diese Vorteile ergeben sich für Sie:

1. Sie können aus einem noch umfangreicheren Sortiment von Verpackungstechnologien von

Umreifungsmaschinen und -anlagen, über Handgeräte und Stretchfolien-Wickelmaschinen bis hin

zu Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen auswählen.

2. Der zentrale Kundendienst bietet Ihnen durch mehr Personal eine schnellere Erreichbarkeit,

Bearbeitung und Abwicklung.

3. Durch eine höhere Lagerkapazität gewährleistet unser Distributionsnetzwerk eine bessere

Verfügbarkeit.

4. Sie können auf schnellen Service und professionelle Wartung vor Ort durch unser Spezialistenteam

bauen.

5. In gewohnter Qualität erhalten Sie für Ihre Transportgutsicherung bequem alles aus einer Hand.

Gewohnte Ansprechpartner in Verkauf und Service

Bei Wartungen und Reparaturen betreuen die Service Techniker Heinz Peranek

und Andreas Hick weiterhin die österreichischen Kunden. Als Ansprechpartner

bei Verpackungsthemen steht auch zukünftig Thomas Hillerzeder, Regional

Sales Manager, zur Verfügung. „Signode liefert maßgeschneiderte Lösungen

für individuelle Anwendungen – alles aus einer Hand. Neueste Technologie

und Ausrüstung in Verbindung mit höchsten Qualitätsstandards bieten ein Maximum

an Verfügbarkeit und Sicherheit.“ erklärt Thomas Hillerzeder.

Thomas Hillerzeder, Regional

Sales Manager Signode

Signode:

Signode ist ein global führender Anbieter von Transportverpackungen. Mit einem Umsatz von über

2 Mrd. USD, mehr als 80 Produktionsstätten auf 6 Kontinenten und über 7.000 Mitarbeitenden

weltweit ist Signode ein führender Hersteller eines breiten Spektrums von Verpackungsverbrauchsmaterialien,

Werkzeugen, Maschinen, Ersatzteilen sowie Anbieter von Lösungen und Dienstleistungen.

Signode bietet mit zahlreichen vertrauten Marken ein umfangreiches Produktportfolio für Transportverpackungslösungen

aus einer Hand.

34 03/21

Mehr unter: www.signode.com


UNSERE MARKEN SCHÜTZEN IHRE MARKEN

Vielen ist die die Marke Signode dank dank ihrer ihrer Umreifungsgeräte und und -maschinen –Maschinen bekannt. bekannt. Wir bieten Wir bieten aber weit aber mehr. weit mehr.

Unsere bekannten Marken bilden –- allein oder in Kombination – eine zentrale Bezugsquelle für Verpackungslösungen,

welche die Sicherung Ihrer Produkte während des des Transports gewährleisten und und für für ein ein gutes gutes Gefühl Gefühl sorgen. sorgen.

UMREIFUNG

HEFTEN

STRETCHWICKELN

KARTON-

VERSCHLIESSER

AGRARFOLIEN

KANTENSCHUTZ

LAGER-

AUTOMATION

SERVICE +

ERSATZTEILE


AUTOMATISIERUNG

Aus der Trickkiste der Roboter

36 03/21

Flexible Greiferkonzepte vervielfachen die Einsatzmöglichkeiten von

Robotern und machen sie dadurch erst recht lukrativ. Dabei erfreut diese Form

der Automatisierung nicht nur die Controller im Betrieb – effizientere Abläufe

und kürzere Lieferketten reduzieren auch den CO2-Fußabdruck.

Roboter sind die Macher der

Automation. Und sie sind

immer häufiger im Einsatz:

Laut einer Erhebung des Statistischen

Bundesamtes nutzte im vergangenen

Jahr fast jedes fünfte Unternehmen

in Deutschland mit mehr

als zehn Beschäftigten im verarbeitenden

Gewerbe Industrie- oder

Serviceroboter. Die einarmigen

Helfer werden immer erschwinglicher,

sind leichter zu programmieren

und daher schneller in ihre neue

Arbeitsumgebung integriert. Hinzu

kommen die Ereignisse des vergangenen

Jahres: Der plötzliche Stillstand

zeigte, wie fragil lange Lieferketten

sind. Die Hemmschwelle

sinkt, in Roboterautomation zu investieren

– die Aussicht auf kürzere

Lieferketten, die Entlastung der

Mitarbeiter und eine relativ kurze

Amortisationszeit überzeugen auch

Skeptiker von dem technologischen

Fortschritt.

Flexibel und clever

Möglich machen das allerdings

nicht allein die Roboterhersteller.

Damit sich Roboter auch bei kleinen

Serien lohnen oder Aufgaben

übernehmen können, die bisher

eine besondere Auge-Hand-Koordination

erforderten, müssen sie

besonders flexibel und clever sein.

Der Schlüssel ist das End-of-Arm-

Tool. Die J. Schmalz GmbH entwickelt

und fertigt Vakuum-Greifer

und -Erzeuger, die besonders vielseitig

sind, die ebenso einfach implementiert

werden können und

Prozesse effizienter machen. Auch

für schwierige Aufgaben wie den

Griff in die Kiste hält der Vakuum-

Experte Lösungen parat. Zudem

erweitert Schmalz etablierte Produkte

um digitale Services. Mithilfe

der Schmalz ControlRoom-App

sind Greifer und Vakuum-Erzeuger

schnell installiert und parametriert.

Anwender verwalten und überwachen

mit dem Tool ihre intelligenten

Devices – ohne den laufenden Prozess

zu unterbrechen.

Überblickt das Chaos

Das Vereinzeln chaotisch angeordneter

Werkstücke ist für den

Fotos: J. Schmalz GmbH

Greifer-Baukasten PXT: Modulares System für verschiedenster

Handling-Prozesse mit Leichtbaurobotern

Menschen einfach – und monoton.

Damit ein Leichtbauroboter diesen

Job übernehmen kann, braucht er

einen Greifer, der tief in jede Kiste

langt und sicher zupackt. Schmalz

hat daher seinem Bin Picking Greifer

SBPG ein langes, 3-D-gedrucktes

Gehäuse verpasst, das gleichermaßen

leicht und kompakt ist. Schmal

und ohne Störkonturen bannt

der SBPG die Gefahr, beim Eintauchen

im Chaos hängen zu bleiben.

Der Traglast des Roboters luchst

er lediglich 500 bis 700 Gramm

ab – je nach Ausführung. Ein integrierter

Kompaktejektor erzeugt

das Vakuum direkt dort, wo es gebraucht

wird. Das macht den Greifer

nicht nur unabhängig von jeder

Druckluftleitung, sondern dank

Luftsparfunktion auch besonders

effizient. Die dünne und flexible

Dichtlippe des Saugers SVE greift

auch Ecken, Kanten und Freiformteile

mit komplexen Geometrien

zuverlässig. Damit der Roboter jedoch

weiß, wohin er greifen muss,

braucht es ein 3D-Kamerasystem.

Ein projiziertes Gitter hilft der Software,

das Kamerabild zu interpretieren

und den Arm an die richtige

Stelle zu dirigieren. Schmalz bietet

mit dem Vision-&-Handling-Set

3D ein Komplettpaket an, das alle

für den automatisierten Griff in die

Kiste notwendigen Komponenten

beinhaltet, inklusive geeignetem

Anschlusszubehör für den Roboter.

Zugriff mit Fingerspitzengefühl: Fingergreifer OFG für direkten

Lebensmittelkontakt und Pick-and-Place-Anwendungen

Mit sanften Fingern

und für Selbermacher

Ist nicht der Handhabungsprozess

die eigentliche Herausforderung,

sondern stehen die zu greifenden

Objekte einer Automatisierung im

Weg, weiß Schmalz diese Hürde

zu überwinden. Es braucht flexible

Greifer, die mit nahezu jeder Geometrie

zurechtkommen, die individuell

konfiguriert, schnell verfügbar

und kostengünstig sind oder die

der Anwender vor Ort variabel anpassen

kann. Ein besonders sanfter

Vertreter ist der Fingergreifer OFG.

Er greift sachte formschlüssig zu

und ermöglicht die Automatisierung

auch in der lebensmittelverarbeitenden

Industrie. So kommen

Schokoküsse und Hähnchenschenkel

unbeschadet und hygienisch in

ihre Verpackung.

Individuell konfigurieren

Das Prinzip „individuell konfigurieren“

setzt Schmalz sowohl

online mit dem additiv gefertigten

Leichtbaugreifer SLG um als auch

vor Ort mit dem Vakuum-Endeffektoren-Set

VEE. Der neue Greiferbaukasten

PXT übernimmt diese

Idee für das Handhaben schwererer

Werkstücke. Aus nur wenigen

Standard-Komponenten können

Anwender ihren Greifer schnell und

einfach zusammenstellen. Während

die maximale Traglast des VEE

bei zwei Kilogramm liegt, handhabt

der PXT bis zu 25 Kilogramm

schwere Werkstücke. Die Option,

die einzelnen Komponenten immer

wieder neu zu kombinieren oder zu

justieren, bringt genau die Flexibilität

mit sich, die eine lukrative Automatisierung

auch kleinerer Serien

braucht.

Verbindet Greiferwelten

Dass es nicht immer die Ein-

Greifer-für-alles-Lösung sein kann,

weiß auch Schmalz. Zusammen

mit der Zimmer Group hat der

Vakuum-Experte eine multifunktionale

End-of-Arm-Plattform entwickelt.

„MATCH“ ermöglicht einen

schnellen und automatisierten

Wechsel zwischen pneumatischen

und mechanischen Greifern. Ein

Steuerungsmodul weiß mit beiden

Lastaufnehmern sowie dem Vakuum-Erzeuger

und dem Roboter zu

kommunizieren. Schnellwechseladapter

und Einrichtungsassistent


End-of-Arm-Ecosystem MATCH

von Schmalz und Zimmer Group

Kameragestützter Griff in die Kiste:

Schmalz Bin Picking-Greifsystem SBPG

vereinfachen die mechanische sowie

steuerungsseitige Anbindung.

MATCH lohnt unter anderem beim

Pick-&-Place, dem Be- und Entladen

von Maschinen oder dem Kommissionieren

und Verpacken. Das

System ist so vielseitig, dass es der

Anwender an neue Anforderungen

schnell und einfach anpassen kann.

Höheres Saugbvermögen

Damit der Roboter auch unabhängig

von einer Druckluftversorgung

einsatzbereit ist, entwickelt

Schmalz elektrische Vakuum-Erzeuger

wie die Cobot-Pumps ECB-

Pi und ECBPMi. Bei der MATCH-

Plattform ermöglichen sie erst die

Koexistenz von mechanischem

und vakuumbasiertem Greifen, da

sie direkt am Schnellwechseladapter

angeflanscht wird und dort das

Vakuum erzeugen, wo es gebraucht

wird. Doch manchmal kommen

die elektronischen Pumpen an ihre

Grenzen. Die Handhabung poröser

Werkstücke oder Lasten, die über

zehn Kilogramm wiegen, brauchen

eine höhere Saugleistung. Diese

stellen pneumatische Vakuum-

Erzeuger wie die RECB zur Verfügung.

Ihr Saugvermögen ist fast

fünfmal so hoch wie das der ECB-

Pi, ohne viel Platz in Anspruch zu

nehmen. Mit ihr erreichen Anwender

kurze Takt- und Evakuierungszeiten

in vollautomatisierten Prozessen

und können sich einer hohen

Leckagekompensation sicher sein.

Die Gewinner

Die richtigen Komponenten bringen

gleichermaßen Flexibilität und

Effizienz in die Produktion. Das

stärkt den Standort sowie die Nachhaltigkeitsbilanz:

Ist eine Automatisierung

wirtschaftlich sinnvoll,

lohnt es sich, die Produktion vor

Ort zu belassen oder wieder zurück

zu holen. Durch die Rückverlage-

rung der Produktion verkürzen

sich die Lieferketten. Gleichzeitig

schonen die effizienten Systeme die

Ressourcen im Herstellungsprozess.

Beide Aspekte haben einen unmittelbaren

Einfluss auf den CO2-Fuß-

Saropack

Schrumpffolienspezialist Nr.1

abdruck der produzierten Waren.

Neben dem ökonomischen Nutzen

gewinnt der Unternehmer somit

auch auf der ökologischen Seite.

Mehr unter: www.schmalz.com

Klimaneutrale Schrumpffolien

Erster Anbieter von klimaneutralen Schrumpffolien

PLUS

Maschinen

Mobiles Vakuum für Cobots:

Elektrischer Vakuum-Erzeuger ECBPMi

Saropack Saropack Handels Handels GmbH • GmbH Vorarlberger • Wiedengasse Wirtschaftspark 25 • A-6840 2 • A-6840 Götzis Götzis

Tel 05523 53540 • Fax 05523 53780

UID Nr. ATU 41612108 • FB Nr. 149426w813 085 351

www.saropack.eu

03/21

37


ETIKETTEN

The next step ahead

Die Firma Hauer Etiketten - ein traditionsreiches Familienunternehmen mit

knapp 90 Jahren Erfahrung - die mittlerweile von der vierten Generation geführt

wird, hat nach der ersten Investition im Digitaldruck vor rund drei Jahren, jetzt

in eine zusätzliche Maschine in diesem Bereich investiert. Mit der PicoColour®

UV-Inkjet-Digitaldruckmaschine wurde der Maschinenpark abgerundet.

Neben der SCREEN Truepress

die zusätzlich zu den

CMYK-Grundfarben über

eine orange Farbstation zur Erweiterung

des Farbraums, sowie über

eine weiße Station (um auf transparenten

oder metallisierten Materialien

deckende Elemente drucken

zu können) verfügt wurde aktuell

die besonders vielseitige, robuste

sowie platzsparende und langlebige

Dantex PicoColour installiert. Während

bei der Screen bewusst eine

Lösung ohne Inlineverarbeitung zur

Anwendung kommt ist die neue Anlage

mit einem Inlinestanzwerk ausgerüstet.

Gerade für Industrie- und

Logistikanwendungen bietet diese

Anlage optimale Voraussetzungen.

Auch großformatige Etiketten, wie

zum Beispiel für Kanister können

hier ideal umgesetzt werden.

Digitalisierung

Die beiden geschäftsführenden

Gesellschafter Ing. Martin Hauer,

Martin Hauer und Rudolf Hauer

vor der neuen Inkjet-Digitaldruckmaschine

BA und Rudolf Hauer, die vor rund

drei Jahren das Familienunternehmen

übernommen haben investierten

im letzten Jahr auch in eine neue

Software. „Neben unserer Liebe

zum Detail im Bereich der Etikettenproduktion,

welche wir oft durch

die Kombination der verschiedensten

Druck-, Veredelungs- und

Finishing-Arten erreichen bietet

uns und unseren Kunden die neue

Software viele Vorteile. Von der Angebotskalkulation

über die Datenarchivierung

bis hin zu digitalen Produktionsanweisungen

und Lagerhaltung

sind sämtliche Bereiche des

Unternehmens im neuen Programm

integriert. Dies erleichtert nicht nur

die lückenlose Nachverfolgbarkeit,

es verbessert auch die Produktionssicherheit

enorm.

Kundenstruktur

Mit vielen Kunden verbindet

das Unternehmen eine langjährige

Partnerschaft. Durch den breit aufgestellten

Maschinenpark, sowie

Flexibilität des Unternehmens gehören

Industriekunden ebenso zu

den langjährigen Partnern wie auch

Direktvermarkter. Verbunden mit

den verschiedenen Veredelungsstufen,

wie Heißfolie und Blindprägen

bis hin zu mehrseitigen Etiketten

(Booklets) konnte ein treuer Kundenstock

aufgebaut werden. Auch

bedient das Unternehmen die unterschiedlichsten

Branchen. Die Getränke-

und Lebensmittelindustrie

wird ebenso beliefert, wie Unternehmen

aus dem Kosmetik- oder

dem Hygienebereich. „Damit die

Kunden in allen Bereichen ideal bedient

werden können sind wir auch

ständig auf der Suche nach neu-

Durch die Kombination

von verschiedenen Druck-,

und Veredelungs- sowie

Finishing-Arten entstehen

Etiketten mit den

unterschiedlichsten

optischen und

haptischen

Effekten.

38 03/21


en und innovativen Lösungen. So

sind auch nachhaltige Materialien

wie Recycling-, oder Graspapier

längst Standard bei uns, ebenso wie

„Low Migration“-Farben für die

Beklebung von Lebensmittelverpackungen

- auch sind wir gerade dabei

eine ideale Lösung für abwaschbare

Etiketten aus nachhaltigen

Materialien für Mehrweggebinde

zu entwickeln“ erklärt der gelernte

Maschinenbauer Rudolf Hauer.

Die passende Kombination

Mindestens ebenso wichtig wie

perfekter Druck und Veredelung

ist eben auch die Auswahl der passenden

Material-/Klebstoff-Kombination.

Im Lager von Hauer Etiketten

findet sich deswegen eine hohe

Anzahl verschiedener Materialkombinationen,

um für jeden Auftrag das

passende Material zur Verfügung zu

haben. Martin Hauer erklärt dazu:

„Die Anforderungen an das Material

selbst, sowie vor allem an die Klebstoffe

werden immer spezifischer.

Unser Ziel ist es, die Anforderungen

des Kunden bestmöglich zu

erfüllen, sprich das optimale Preis-/

Leistungsverhältnis zu erzielen. Wir

bieten für verschiedene Anwendungsbereiche

Speziallösungen wie

sie nicht überall erhältlich sind, um

unseren Kunden in der Anwendung

das Leben so leicht wie möglich zu

gestalten – denn selbst das kleinste,

einfachste Etikett kann einen Produktionsablauf

empfindlich stören,

wenn es nicht die benötigten Eigenschaften

aufweist.“

Mehr unter: www.hauer-labels.at

Ringwickler

● aut. Wickelfolienwechsler

● aut. Deckblattrollenwechsler

● Doppelwickelkopf uvm.

Ing. Josef Riegler Verpackungstechnik GmbH & Co KG

www.riegler‐verpackungstechnik.com

office@riegler‐verpackungstechnik.com

Tel. 0043 1 40 500 35‐0

03/21

39


DISPLAYS

Gesunde Snacks im Vormarsch

Vegane Ernährung und gesunde Snacks liegen immer mehr im heutigen Trend.

Ohne Verzicht auf Genuss setzen nationale und internationale Lebensmittelhersteller

auf nachhaltige Lösungen auch im Bereich des Naschens. Gleichzeitig

rückt auch beim Naschen die Herkunft oft in den Mittelpunkt – so wirbt Kotányi

damit, dass die neuen knusprigen Apfel-Zimt Chips von Kotányi der natürliche

Snack aus 100% österreichischen Äpfeln und feinem Zimt sind. Für nachhaltige

Produkte werden natürlich auch solche Verpackungen und Displays gesucht wie

die Zweitplatzierungslösungen von der Margarethner Verpackungsgesellschaft

mbH (MVG) aus faserbasierten Rohstoffen.

Damit die einzigartig

knusprigen Apfel Chips

auch richtig zur Geltung

kommen, kommt ein Display aus

vorbildlicher, regionaler Produktion

von MVG zum Einsatz bei

dem die einzelnen Verpackungen

auf mehreren Ebenen dem Kunden

präsentiert werden. Somit bleibt

vom Produkt bis zum Display die

Wertschöpfung in Österreich.

Recyclingfähig

Das Wellpappendisplay von

MVG spiegelt auch die nachhaltige

Einstellung des Unternehmens

wieder. Das Unternehmen setzt auf

umweltfreundliche, faserbasierte

Rohstoffe die bei Karton, Wabenplatte

oder Wellpappe verwendet

werden und nachwachsend und

recyclebar sind. Seit geraumer Zeit

nutzen die Margarethner Verpackungs-

und Displayspezialisten

auch erneuerbare Energien. Eine

eigene Photovoltaikanlage liefert

Strom aus Sonnenenergie für die

Produktion aber auch die Energie

für die Mobilität mehrerer Elektroautos.

Um Nachhaltigkeit auch

dokumentieren zu können, hat sich

das Unternehmen aktuell auch einer

FSC Prüfung und Auditierung

unterzogen.

Vegane Schokolade

Auch Lindt setzt bei der Präsentation

seiner veganen Schokolade,

bei der die Milch komplett durch

einen Hafer-Drink ersetzt wird

auf das Know How seines langjährigen

Partners aus Margarethen.

Bei Hello Vegan präsentiert Lindt

dem Puplikum diese Spezialität

in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen

in einem schrägen

Display in mehreren Ebenen. Die

Verpackung der Schokolade ist aus

ressourcenschonendem Graskarton.

Der knusprige Snack für

zwischendurch und das zu

100% natürlich, ohne

Zusatzstoffe & Farbstoffe

und ohne

Konservierungsstoffe.

Mehrfach ausgezeichnet

Dass die Lösungen von MVG

aber nicht nur aus nachhaltigem

Rohstoff bestehen und ebenso produziert

werden, sondern auch den

höchsten Ansprüchen der nationalen

und internationalen Kunden

entsprechen, beweisen nicht nur

zahlreiche umgesetzte Lösungen

für Markenartikler sondern auch

der Sieg bei namhaften nationalen

und internationalen Verpackungswettbewerben

wie den World Star

Awards. Alle hochwertigen Displaylösungen

können dank langjährigem

Know How sowohl im

Digitaldruck für Kleinmengen als

auch in Offsetqualität zu vernünftigen

Preisen geliefert werden.

Interessenten finden die

aktuellsten News des

Unternehmens mittlerweile

auch auf Instagram und Facebook

sowie auch unter:

www.mvg.co.at

Foto:© Phillipp Liparski

Vegan und richtig köstlich: Alle HELLO-Fans können sich jetzt

über drei neue vegane Alternativen zu Vollmilchschokolade freuen.

Ohne Verzicht auf Genuss wird bei HELLO Vegan die Milch

durch einen Hafer-Drink ersetzt.

40 03/21


Lose,

nachwachsend, kompostierbar

DIE SEITE DES HANDELS

Lidl Österreich stellt bei allen heimischen Bio-Obst- und -Gemüsesorten der

Eigenmarke „Ein gutes Stück Heimat“ auf nachhaltigere Verpackungen um.

Über 40 Artikel werden mit August 2021 nur noch lose, aus nachwachsenden

Rohstoffen oder kompostierbaren Materialien verpackt sein.

Verpackungen sind wichtig.

Sie schützen unsere Lebensmittel

und halten sie

frisch. Aber ebenso wichtig ist der

ressourcenschonende Umgang mit

ihnen. Lidl Österreich optimiert

die Verpackungen bereits seit 2017

gemeinsam mit den Lieferanten.

Nun fällt der Startschuss für einen

weiteren Schritt auf diesem Weg:

Foto:Lidl Österreich

Ein gutes Stück Heimat

Alle heimischen Bio-Obst- und

-Gemüseartikel der Austro Bio-

Eigenmarke „Ein gutes Stück Heimat“

werden zukünftig nur noch

lose, aus nachwachsenden Rohstoffen

oder kompostierbaren Materialen

verpackt angeboten. Das

spart jährlich tonnenweise Plastik.

„Der Einsatz ressourcenschonender

Verpackung ist ein wichtiger

Schlüssel zum Schutz unserer Umwelt.

Das ist uns auch etwas wert.

Die nachhaltigeren Verpackungen

bei Obst und Gemüse sind tatsächlich

teurer als konventionelle. Für

die Kunden ändert sich der Preis

aufgrund der Verpackungsumstellung

aber nicht“, so Alessandro

Wolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung

von Lidl Österreich.

Trennhinweise zur Entsorgung

Zusätzlich werden die neuen Verpackungen

mit speziellen Trennhinweisen

versehen. Sie geben

Auskunft über die Materialien,

aus denen die einzelnen Verpackungskomponenten

bestehen,

und erleichtern somit die korrekte

Entsorgung. „Mit August werden

wir alle Verpackungen auf die

nachhaltigeren Varianten umstellen.

Am Ende des Tages wollen wir

auch unsere Kundinnen und Kunden

motivieren, ihre Verpackungen

richtig zu entsorgen und so selbst

einen Beitrag zu einem besseren

Recycling zu leisten“, so Wolf

weiter.

Klimaneutrales Sortiment

Die Lidl Eigenmarke „Ein gutes

Stück Heimat“ ist in vielerlei

Hinsicht ein gutes Beispiel: Lidl

Österreich kompensiert seit Ende

2020 den gesamten CO2-Abdruck

Lidl Österreich stellt bei allen

heimischen Bio-Obst- und

Gemüsesorten der Eigenmarke

„Ein gutes Stück Heimat“

auf nachhaltigere

Verpackungen um.

aller Produkte der Marke – inkl.

loser Bio-Obst- und -Gemüse-

Artikel und Bio-Artikel aus dem

Backshop aus Österreich. Damit

ist „Ein gutes Stück Heimat“ zu

100 % klimaneutral.

Langfristige Plastikstrategie

Schon seit Jahren beschäftigt sich

Lidl Österreich intensiv mit der

Optimierung von Verpackungen

und der Reduktion von Plastik. Im

Rahmen der konzernweiten REset

Plastic Strategie wurde daher das

Ziel gesetzt, alle Kunststoffverpackungen

der Lidl Eigenmarken bis

2025 recyclingfähig zu machen.

Darüber hinaus sollen immer mehr

Wertstoffkreisläufe geschlossen

werden und verstärkt recycelte

Kunststoffe zum Einsatz kommen.

Alle Infos zu aktuellen nach

haltigen Maßnahmen von Lidl

sehen Sie hier:

www.aufdemwegnachmorgen.at

EINE

FRAGE

DER

ETIKETTE

Hochwertige Papiere und

Veredelungen mit WOW-Effekt.

Günstig auch bei kleinen

Auflagen. So sind unsere

Etiketten. In 4 bis 6 Werktagen.

DRUCKWERKKREMS.AT

TOP

BERATUNG!

RASCHE

LIEFERUNG

02732 85422 /druckwerkkrems

Foto: © Florian Schulte

03/21

41


UMWELT

Zunkunftspaket für die Kreislaufwirtschaft

in Österreich

Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) stellte ein Zukunftspaket zur Kreislaufwirtschaft

mit umfangreichen Maßnahmen vor. Nur mit gemeinsamen

Anstrengungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette wird es Österreich

gelingen, die EU-Ziele für Sammlung und Recycling zu erreichen. Der heimische

Marktführer der Sammel- und Verwertungssysteme versteht sich dabei

nicht nur als Treiber für die Kreislaufwirtschaft in Österreich, sondern vor

allem als unentbehrlicher Partner für Wirtschaft, Politik und KonsumentInnen.

Mit rund 1,08 Millionen Tonnen an gesammelten Verpackungen und Altpapier

schließt man 2020 trotz der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie nahezu

nahtlos an das Rekordergebnis 2019 an (- 0,6% im Vergleich zu 2019).

Die ARA hat bereits seit

Jahren die heimische Wirtschaft

auf eine grundle-


gende Transformation unseres ökonomischen

Handelns im Sinne von

Klimaschutz und Ressourcenschonung

vorbereitet. Der New Green

Deal der EU schreibt diesen Wandel

fest, und diesen gibt es nicht ohne

Kreislaufwirtschaft und nur mit

dem starken Partner ARA. Österreich

agiert hier im internationalen

Vergleich als Vorreiter und Vorbild.

Die ARA hat sich für 2021, das Jahr

der Kreislaufwirtschaft, mit einem

Zukunftsmodell und einer neuen

Vorstandskonstellation gut aufgestellt,

um gemeinsam mit Politik und

Wirtschaft die großen Herausforderungen

zu meistern“, erläutert Alfred

Berger, Aufsichtsratsvorsitzender

der ARA AG.

Stabil durch die Krise

Trotz der durch COVID-19 bedingten

Ausnahmesituation war die

Entsorgungs- und Versorgungssicherheit

für Haushalte und Betriebe

in Österreich stets gewährleistet,

erläutert ARA Vorstand Christoph

Scharff. Ungeachtet der international

angespannten Marktlage ist es

der ARA gelungen, die heimische

Wirtschaft weiterhin mit hochwertigen

Sekundärrohstoffen zu

versorgen. „Wir sind Partner der

Wirtschaft. Daher haben wir unsere

Tarife trotz angespannter Marktsituation

nicht erhöht und arbeiten an

weiteren Optimierungen in diesem

Bereich“, hält Scharff fest. Das ARA

Verpackungsrecycling liefert unverändert

jährlich rund 700.000 Tonnen

Recyclingrohstoffe und entlastet das

Klima jedes Jahr um rund 500.000

Tonnen CO2- Äquivalente. Und der

Zuspruch zur Mülltrennung ist auch

in Krisenzeiten hoch: Mehr als 1

Million Tonnen Verpackungen und

Altpapier wurden von den österrei-

Dr. Christoph Scharff, Dr. Harald Hauke und Mag. Alfred Berger

chischen Haushalten 2020 getrennt

gesammelt – ein Ergebnis nur knapp

unter dem Rekordresultat des Vorjahres

und „angesichts der besonderen

Umstände keine Selbstverständlichkeit“,

so Scharff.

Kreislaufwirtschaft als Chance

Österreich sieht die Kreislaufwirtschaft

nach wie vor als Chance – sowohl

Unternehmen als auch KonsumentInnen.

Bei der Bevölkerung

sind 83% der Befragten bereit, sich

beim richtigen Trennen und Sammeln

noch mehr anzustrengen. Der

Anteil, der in Circular Economy investierenden

Unternehmen, wiederum

hat sich im „Circular Economy

Barometer“ (GfK im Auftrag von

ARAplus, n= 150) seit 2019 deutlich

von 50% auf 69% erhöht, bei großen

Unternehmen sind es sogar 77%. Im

Vergleich dazu investieren allerdings

nur 57 % der kleinen Betriebe aktuell

in die Kreislaufwirtschaft. „Hier

haben wir großen Nachholbedarf“,

räumt ARA Vorstand Harald Hauke

ein, „allerdings ist das Interesse

groß: Bei unseren Grundlagen-Webinaren

melden sich jeweils bis zu

1.000 TeilnehmerInnen an.“

Zukunftspaket: Gemeinsam

für die Kreislaufwirtschaft

So wie der New Green Deal der EU

an der gesamten Wertschöpfungskette

ansetzt, berücksichtigt auch das

ARA Zukunftspaket zur Kreislaufwirtschaft

alle Bereiche – von Produktgestaltung

und Produktion über

Konsum zu Sammlung und Verwertung,

verbunden mit ambitionierten

Digitalisierungsmaßnahmen. „Dabei

geht es nicht nur um die Erreichung

von Sammel- oder Recyclingquoten.

Es geht um neues, tragfähiges Zukunftsmodell

für den Klimaschutz,

in dem Ressourcenschonung und

Rohstoffsicherheit selbstverständlich

sind, in dem die Industrie Investitionssicherheit

genießt und in dem

es einen funktionierenden Markt für

Rezyklate und deren Einsatz in allen

möglichen Produkten gibt – von

Baustoffen über die Elektroindustrie

bis hin zur Autoproduktion. Dazu

wollen wir jede Verpackung zurück

fürs Recycling“, erklärt Hauke.

Kunststoffrecycling verdoppeln

Zentrales Ziel ist die Steigerung im

Kunststoffrecycling – „hier müssen

wir das Recycling bis 2025 verdoppeln“,

so der Scharff. „Wir werden

die Haushaltssammlung ausbauen

und sukzessive von Bring- auf

Holsysteme umstellen. Derzeit

laufen dazu vielversprechende Pilotversuche,

etwa in Kärnten. Zudem

müssen wir die Sammlung im

Event-, Freizeit- und Außer-Haus-

Bereich wesentlich steigern – hier

sind wir mit dem Pilotprojekt Big

Belly Solar, einem energieautarken,

intelligenten Sammelbehälter, in

verschiedenen Städten stationiert.“

Die Sammlung von Leicht- und

Metallverpackungen sollen zudem

bundesweit vereinheitlicht werden –

Kunststoffverpackungen, Getränkekartons

und Metallverpackungen

gemeinsam in der Gelben Tonne und

im Gelben Sack zu sammeln macht

Sinn. Als Erfolgsbeispiel nennt

Scharff die Bundeshauptstadt Wien:

Seit der Systemumstellung 2019

hat sich die Sammelmenge um rund

11% erhöht. Bei den PET-Flaschen

gibt es ein Plus von 26%, bei den

Getränkedosen beträgt es 24% und

bei Getränkekartons 30%.

Gewerbe: Ungenutztes Potetnial

Im Gewerbeabfall wiederum, so

Scharff weiter, steckt ein ungenutztes

Potenzial von rund 50.000t

Kunststoffverpackungen in teils sehr

guter Qualität – allerdings enthalten

in einer Menge von 1 Million Tonnen

Abfall. Daher braucht es aus

Sicht der ARA eine gesetzlich definierte

Trennpflicht und ein Verwertungsgebot

für gewerbliche Verpackungen,

damit die Sammelmenge

in diesem Bereich um 40% gesteigert

werden kann. „Wir begrüßen

und unterstützen die Initiative des

Klimaschutzministeriums, in den

Novellen von Abfallwirtschaftsgesetz

und Verpackungsverordnung

das große Potenzial an Verpa-

42 03/21

„BigBelly“ bei der Präsentation in Steyr

Foto © Magistrat Steyr I Presse


ckungen aus Handel, Gewerbe und

Industrie gezielt zu nutzen.“

Gamechanger Circular Design

Bis 2030 müssen alle Kunststoffverpackungen

in der EU recyclingfähig

sein – ein aufwändiger technischer

Prozess, der sich allerdings

durch günstigere Tarife für entsprechend

optimierte Verpackungen

bezahlt macht. „Circular Design ist

der Gamechanger für die Industrie“,

betont Hauke. Bereits jetzt nutzen

mehr als 500 Kunden aus allen Branchen

den ARA Recycling Compass

zur Bewertung der Recyclingfähigkeit

ihrer Verpackungen. „Umweltfreundliche

Verpackungsgestaltung

ist ein Hightech-Prozess. Die Wirtschaft

arbeitet mit Hochdruck daran,

die Anfragen mehren sich von Tag

zu Tag. Was bislang noch fehlt, sind

rechtliche Kriterien: Was ist eine

umweltfreundliche Verpackung aus

Sicht des Gesetzgebers?“

Digitalisierung

Um die Recyclingziele zu schaffen,

setzt die ARA darüber hinaus

auf eine vollständige Digitalisierung

entlang der Wertschöpfungskette:

Entpflichtung mit einer digital

gestützten Klassifizierung,

Online-Dashboards für das Abfallmanagement,

digitale Notifizierung,

QR-Codes für das Reporting, smarte

und sensorbasierte Container und

Hightech-Sortieranlagen. „Entsprechende

Modellversuche und

Forschungskooperationen sind in

ganz Österreich bereits angelaufen

und entwickeln sich hervorragend.

Digitales Stoffstrommanagement

stellt einen wesentlichen Schlüssel

für eine erfolgreiche Kreislaufwirtschaft

dar“, betont Hauke.

„Wir freuen uns, dass die neue

FTI-Initiative Kreislaufwirtschaft

des Klimaschutzministeriums das

Thema Recycling als einen von vier

Schwerpunkten gewählt hat, damit

auch die Forschung den notwendigen

Rückenwind erhält.“

„Österreich hat eine gute Startposition

im europäischen Kontext, es

gibt aber noch viel zu tun. Wir sehen

uns mit unserem Zukunftspaket

als Experte und Treiber der Kreislaufwirtschaft.

Nur mit gemeinsamen

umfassenden Maßnahmen

können wir die EU-Ziele erreichen

und das Klima entlasten – ohne die

Wirtschaft zu gefährden oder die

KonsumentInnen zusätzlich zu belasten“,

betonen die ARA Vorstände

abschließend.

Mehr unter: www.ara.at

MEHRWEG Etrichstraße 75 – 83

VERPACKUNGS A-2542 Kottingbrunn

SYSTEME GMBH

Tel. + 43(0)2252 408 202

VERPACKUNGEN Fax +43 (0)2252 408 202 31

03/21

KOFFER

email: office@vsl.at

FLIGHTCASES www.vsl.at

02/21

43

71


Nachhaltig, innovativ und krisenfest

44 03/21

Die industriellen Hersteller von Produkten aus Papier und Karton sind stabil

durch das Pandemie-Jahr 2020 gekommen und bereit für den Aufschwung. Der

Fokus liegt weiter auf Kreativität, Nachhaltigkeit und Innovation.

Ein krisenfester Industriezweig

zieht Bilanz. Während

die Wirtschaft 2020

in Österreich aufgrund von CO-

VID-19 einen massiven Einbruch

(minus 6,6 Prozent) erlitt, lag die

PROPAK Industrie deutlich über

dem BIP. „Mit einem leichten Minus

von -0,2 Prozent beim Wert

(2,4 Mrd. Euro) beziehungsweise

+1,6 Prozent bei der Menge (1,2

Mio Tonnen) steuerte die PROPAK

Branche robust durch das erste

Pandemie-Jahr,“ sagt PROPAK

Obmann Georg-Dieter Fischer.

„Die Gründe dafür sind vielfältig:

die hohe Kreativität unserer

Betriebe, die Relevanz am Point

of Sale und die Nachhaltigkeit

unserer Produkte und Servicelösungen.“

Treiber E-Commerce

Online-Shopping ist ein ungebrochen

wachsender Trend und

Treiber insbesondere im Verpackungssektor.

„Hier wird heute

viel mehr verlangt, als ein reines

Transportmedium. Kunden erwarten

ein ganzheitliches Erlebnis

– von der Bestellung bis zum Auspacken

– und fordern nachhaltige,

einfach konzipierte und optisch

ansprechende Verpackungen. Da

sind wir als Hersteller besonders

gefordert!“, so Fischer weiter.

Hohe Exportintensität

Mit 78 Prozent war auch der Export

wieder verantwortlich für die

PROPAKKonjunktur. PROPAK

Unternehmen erwirtschaften drei

von vier Euro im Ausland. Insgesamt

hat die Branche 792.000

Tonnen (+0,3%) an Produkten aus

Papier und Karton im Wert von

1,85 Mrd. Euro (-2,1%) exportiert.

Dem stand eine Importmenge

von 546.000 Tonnen (-3,0%) im

Wert von 1,24 Mrd. Euro (-7,7%)

gegenüber. Die stabile wirtschaftliche

Entwicklung in der PROPAK

Branche resultierte in einer ebensolchen

Beschäftigungslage. Der

Personalstand ging bedingt durch

die Stabilität der Branche nur geringfügig

auf 8.710 Beschäftigte

zurück (-1,6%). Auf Kurzarbeit

musste quer über die Branche nur

Fotos: © com_unit/APA/L. Schedl

Marko Bill Schuster, COO Mondi Functional Paper and Films - Direktorin Doris Ritzberger-Grünwald,

OeNB - PROPAK Obmann Georg-Dieter Fischer - Andreas Blaschke, Vorstand Mayr-Melnhof AG und

Arnold Tautermann-Bichler, Geschäftsführer der DPI Gruppe

vereinzelt zurückgegriffen werden.

Wachstumsaussichten

Die volkswirtschaftliche Analyse

für das Jahr 2020 zeigt sehr

deutlich, dass globale Wirtschaftskrisen

kleine, hochvernetzte

Volkswirtschaften wie Österreich

besonders schmerzlich treffen.

„Das Wegbrechen internationaler

Lieferketten sowie umfangreiche

Reisebeschränkungen führten zu

teilweise dramatischen Rückgängen

der Exporterlöse“, sagt Doris

Ritzberger-Grünwald, Direktorin

der Hauptabteilung Volkswirtschaft

der OeNB. Sie bestätigt aber auch:

„Die Produktion von Waren aus Papier

und Karton hat eine vergleichsweise

gute Entwicklung genommen.

Auch die Beschäftigtensituation ist

in der PROPAK-Industrie robuster

als jene der Gesamtindustrie.“ Die

Wachstumsaussichten von IWF und

Europäischer Kommission für 2021

(3,5%) und 2022 (über 4%) haben

sich zuletzt überraschend deutlich

verbessert.

Versorgungssicherheit

„Produkte aus Papier und Karton

sind ein klares Bekenntnis

zur Nachhaltigkeit“, sagt Andreas

Blaschke, Vorstand Mayr-Melnhof

Packaging International. „Der

Anteil an Recyclingmaterial liegt

durchschnittlich bei 75 Prozent, die

Recyclingquote von Verpackungen

aus Papier und Karton in Österreich

sogar bei 90 Prozent und damit

bereits heute klar über dem EU-Ziel

von 75 Prozent bis zum Jahr 2025.

Im Funktionieren der Sammlung

von Altpapier liegt damit aber auch

ein Schlüssel zur Versorgungssicherheit.“

Die Rohstoff-Knappheit

stellt die Branche vor Herausforderungen.

Trotz teils signifikanter

Lieferverzögerungen und einiger

Lieferausfälle ist die Versorgung

von Kunden und Letztverbrauchern

gesichert.

Überbürokratisierung

Die Branche blickt jedoch mit Sorge

auf die kommende Novelle des

Abfallwirtschaftsgesetzes (AWG).

„Neben einem massiven Bürokratieaufbau

drohen hier gewaltige Eingriffe

in Grundfreiheiten, nicht nur

für die Wirtschaft, sondern auch für

die Konsumenten,“ warnt Blaschke.

„Besonders besorgniserregend sind

unreflektierte Förderungen von

Mehrweg zu Lasten unserer Kreislaufverpackungen.“

Allen Studien

zum Trotz, die zweifelsfrei belegen,

dass es hier keine eindeutigen Vorteile

für ein System gibt, wollen das

Klimaschutzministerium und seine

Ratgeber bis zu Preiseingriffen

gehen, um die Mehrwegideologie

zu pushen. Und Blaschke appelliert:

„Papierfasern können bis zu

25-mal rezykliert werden, das kann

man durchaus als Mehrweg auf

Materialebene sehen. Wir fordern

den Gesetzgeber auf, den unverständlichen

einseitigen Zugang in

der zum Kreislaufwirtschaftspaket

gehörigen Novellen zu überdenken

und nicht eine Kreislaufwirtschaft

zu diskriminieren!“

Fachkräfte gesucht!

„Die Corona-Pandemie hat den

Mangel an Fachkräften in unserer

Branche nur vorübergehend

gedämpft“, berichtet Marko Bill

Schuster, COO von Mondi Functional

Paper and Films. Trotz hoher

Arbeitslosigkeit geben 80 Prozent

der Unternehmen in einer aktuellen


Umfrage an, dass die Verfügbarkeit

insbesondere von Fachkräften

schwierig ist, 20 Prozent können

qualifizierte Jobs derzeit tendenziell

nicht nachbesetzen. „Wir kommen

durch, aber es wird schwieriger.“,

so Schuster. Ähnlich ist die Situation

bei den Lehrlingen. Zurzeit

bildet die Industrie 224 Lehrlinge

in 18 verschiedenen Berufen aus.

„Es ist trotz des Angebots an attraktiven

Karrierewegen schwierig,

junge Arbeitskräfte in unsere Industrie

zu holen“, berichtet Schuster.

Hauptgründe sind der Rückgang

an Lehrstellensuchenden aufgrund

der „Nicht-Sitzenbleiben-Regel“

vor dem Hintergrund des generellen

Image-Problems der Lehre.

Transformation-Versorgungssicherheit-Arbeitnehmerschutz

Die Pandemie ist Treiber der

Transformation, die den Betrieben

angesichts der unterschiedlichen

Anforderungen zwischen Produktion

und Administration viel Kraft

und Kreativität abverlangte. „Oberstes

Ziel war und ist es, die Produktionsfähigkeit

und Versorgung der

Kunden aufrechtzuerhalten und die

Gesundheit der Mitarbeiter:innen

zu schützen,“ sagt Arnold Tautermann-Bichler,

Geschäftsführer der

DPI Gruppe. Die Definition von

Präventionsmaßnahmen wurde vom

Fachverband PROPAK durch einen

COVID-19-Guide für die Branche

unterstützt. „Dieser Best-Practice-

Leitfaden bricht Maßnahmen von

Risikoanalysen, Hygienevorgaben,

vielfältigen Verhaltensregelungen

für Mitarbeiter:innen und Kundenströme,

Entzerrungsmaßnahmen

etc. auf die wesentlichen Bereiche

in den Unternehmen herunter“, so

Tautermann-Bichler.

Bereit für den Aufschwung

Die Mehrheit der Unternehmen

rechnet laut PROPAK Umfrage

für 2021 mit einem grundsätzlich

soliden Wachstum, das aber im Vergleich

zur Gesamtkonjunktur potenziell

flacher erwartet wird - wie

die Zyklen in der Vergangenheit

gezeigt haben. Allerdings sind die

Firmen mit hohem Druck auf die

Wertschöpfung durch eine enorme

Kosteninflation - nicht nur bei den

Rohstoffen - konfrontiert. PROPA-

KObmann Fischer: „Die Zeiten sind

herausfordernd, aber die PROPAK

Industrie ist eine nachhaltige und

innovative Branche und bereit für

den Aufschwung. Voraussetzung ist

und bleibt die rasche Durchimpfung

und Bekämpfung der Pandemie. Je

rascher die Corona-Maßnahmen

aufgehoben werden können und die

richtigen Weichen gestellt sind, desto

kräftiger wird der Aufschwung

ausfallen.“

Employer Branding als Strategie

„Und dafür brauchen wir engagierte

Mitarbeiter:innen“, so Fischer

abschließend. Deshalb hat die

PROPAK Branche eine Employer

Branding Strategie entwickelt, die

den Sektor noch bekannter machen

und die Betriebe bei ihrer Suche

nach qualifizierten Fachkräften

noch mehr unterstützen soll. „Denn

die Industrie bietet ein innovatives,

spannendes und stabiles Arbeitsumfeld

für die Zukunft.“

PROPAK

Der Fachverband PROPAK und

die Vereinigung PROPAK Austria

repräsentieren die industriellen

Hersteller von Produkten aus Papier

und Karton in Österreich. 85 Unternehmen

verarbeiten und veredeln

mit rund 8.710 Mitarbeiter:innen

jährlich rund 1,2 Mio. Tonnen Papier

und Karton zu Wellpappe, Verpackungen,

Papierwaren für Hygiene

und Haushalt, Büro- und Organisationsmitteln,

Büchern, Broschüren,

Tipping Paper sowie sonstigen

Papierwaren.

Mehr unter: www.propak.at

03/21

45


PRODUKTPIRATERIE

Mehr Schutz durch unverkennbare Verschlusssiegel

Online-Handel

Neben Sicherheitsverschlüssen in

Verkaufsräumen gewinnen besonders

im Online-Handel unverkennbare

und mit freiem Auge identififür

alle Produktverpackungen

Die Sicherheit von Maschinen und Anlagen ist oft ein schwieriges Thema, um

das man jedoch keinesfalls herumkommt. Dabei sind Lösungen gefragt, die

allen Anforderungen entsprechen, aber dennoch höchst wirtschaftlich sind. Die

Safety-Experten von SICK wissen wie‘s geht und begleiten herstellerunabhängig

mit Rat und Tat – von der Risikobeurteilung bis zur Validierung. 1

Die Schäden auf Konsumenten-,

als auch Herstellerseite,

die jährlich durch

Warenmanipulation entstehen, steigen

rapide an. Die Investitionen im

Bereich Verpackungsschutz werden

sich laut internationalen Berichten

innerhalb der nächsten 5 Jahre verdoppeln.

Gerade durch die Corona-

Pandemie und den daraus resultierenden

Online-Handel ist die Zahl

der Produktfälschungen und des

Produktmissbrauchs stark angestiegen.

Unterstützung für KMUs

Securikett, bekannt als Zulieferer

internationaler Markenkonzerne

im Bereich digitale und kundenspezifische

physikalische Produkt-

Sicherheitslösungen, bietet kleinen

und mittleren Unternehmen nunmehr

eine generische Sicherheitslösung

für den unverkennbaren

Öffnungsnachweis von Produktverpackungen

an, um Konsumenten

und Hersteller gleicherweise zu

schützen.

VOID-Effekt

Die Erstöffnungssiegel werden direkt

an der Produktverpackung angebracht

und sind durch ihren VO-

ID-Effekt, der nach Abziehen des

Siegels sichtbar wird, ein Nachweis,

dass die Produktverpackung vorher

nicht durch Dritte geöffnet wurde.

Bei diesem sogenannten VOID-

Effekt bleiben nach Ablösen des

Siegels auf der Produktverpackung

eindeutige Rückstände zurück, die

die Öffnung der Verpackung bestätigen.

Der sichtbare „Glasbruch-

Effekt“, den die Firma Securikett

in seine eigens für den breiteren

Markt entwickelten Verschlussetiketten

integriert hat, kann nur mit

erheblichem Aufwand von der Verpackung

entfernt werden und dient

als Nachweis der Öffnung.

46 03/21

Egal ob im Homeoffice oder im Büro - die SecurityLounge ist online

erreichbar und erfordert lediglich einen PC, oder Laptop mit gutem

Internetzugang. Securikett empfiehlt die Nutzung von Google

Chrome, Microsoft Edge oder Mozilla Firefox um ein bestmögliches

Erlebnis des Showrooms zu gewährleisten.

zierbare Sicherheitssiegel für alle

Arten von Waren immer mehr an

Bedeutung, sowohl für Konsumenten

als auch Hersteller bzw. Betreiber

eines Online-Shops.

Vorteile für

Konsumenten & Umweltschutz

KonsumentInnen können sicher

sein, dass die Produktverpackung

vorher nicht geöffnet wurde und

Teile des Produkts entnommen,

oder das Produkt selbst ausgetauscht

wurde. Speziell im Hygiene-

und Kosmetikbereich werden

Produkte teilweise zusätzlich zur

Produktverpackung zur Gänze in

Cellophan gehüllt. Mit diesem Siegel

in verschiedenen Größen wird

beim Verkauf im Shop als auch im

Online-Vertrieb zusätzlicher Plastikmüll

vermieden, da Cellophanierungen

durch Siegel ersetzt werden

können.

Der sichtbare „Glasbruch-Effekt“, den die Firma Securikett in

seine eigens für den breiteren Markt entwickelten Verschlussetiketten

integriert hat, kann nur mit erheblichem Aufwand von der

Verpackung entfernt werden und dient als Nachweis der Öffnung.

Weniger

ungerechtfertigte Reklamationen

Für den Hersteller wiederum bedeutet

dieses Siegel einen Schutz

vor ungerechtfertigten Reklamationen

oder Warenretouren. Zusätzlich

ist das Produkt ab Werk gut

verschlossen und das Sicherheitssiegel

kann im Einsatz befindliche

Schließbehelfe ohne Sicherheitsfunktion

substituieren.

Patente

Neben dem bereits am Markt befindlichen

SecurityTape, um den

äußeren Karton vor Manipulation

zu schützen, bieten die Verschlusssiegel

von Securikett Sicherheit auf

Einzel-Produktebene. Die Siegel

sind einfach aufzubringen und in

verschiedenen Größen erhältlich.

Securikett ist Vorreiter bei Produkten

mit VOID-Effekt und unterhält

mehrere Patente in diesem

Bereich.

Virtueller Showroom

Neu bei Securikett ist auch der

neue Showroom, der Besuchern die

Möglichkeit gibt, das Unternehmen

und deren Produkte aus einer ganz

neuen Perspektive kennenzulernen.

Persönliche Interessen

Ähnlich einer Messe oder einer

Ausstellung können Besucher

selbst entscheiden, zu welchen Produkten

und Themen sie gerne mehr

erfahren möchten. Das Securikett-

Portfolio, von digitaler Produktsicherheit,

bis hin zu physikalischen

Sicherheitssiegeln und -etiketten,

ist in themenspezifischen Räumen

eindrucksvoll dargestellt und bietet

zudem viele digitale Inhalte, wie

Animationen, Videos und Bildgalerien,

um die Produkte noch besser

näherbringen zu können. Einfach

besuchen unter:

securitylounge.securikett.digital

Mehr auch unter:

www.securikett.com

1 Quelle: https://www.securityindustry.org/


UMWELT

Ein Tor für die Klimaneutralität

Das Wort Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Bei diesem Schlagwort denken

viele als Erstes an die unterschiedlichsten Bereiche. Nachhaltige Lebensmittelproduktion,

intelligente umweltfreundliche Verpackungslösungen, weniger

CO 2 -Belastung sind Stichworte die hier schnell genannt werden. Selten wird

dabei als erstes an einen Ort gedacht, der in der Produktion helfen kann

klimaneutraler zu werden. Die Sprache ist hier vom Eingangsbereich und

damit verbunden die Tore wo Produkte an- und ausgeliefert werden.

Allrounder

Auch, was seinen Einsatzbereich

betrifft, ist das EFAFLEX-Tor ein

Allrounder. In allen Industriezweigen

sind sie im Einsatz. So ist der erfinder

der Spiraltortechnik auch mit

mehreren 1.000 Schnelllauftoren in

der Lebensmittelbranche vertreten.

Gerade hier kann mit der

richtigen Investition aber

nicht nur der Umwelt geholfen

werden. Gleichzeitig werden

auch Kosten gespart.

Umweltfreundlich kosten sparen

Geschäftsführer Heinz Siegel

von EFAFLEX erklärt wie dies

geht: „Unsere Tore haben einen geringeren

Wärmeverlust. Je länger

die Toröffnungszeit ist, umso mehr

Temperaturaustausch kann erfolgen.

Eine Herausforderung, besonders in

hochfrequentierten Bereichen. Hier

punkten ganz klar EFAFLEX-Tore

mit ihrer Geschwindigkeit. Sie sind

nämlich vier Mal so schnell wie konventionelle

Tore. Heißt zum Beispiel

im Tiefkühlbereich: Weniger Kondensation,

kein Vereisen der Torblattlamellen.

Beheizte Dichtungen

steuern einer möglichen Vereisung

zudem entgegen. Die hochwertigen

Spiralschnelllauftore (SST) sind

zudem für bis zu 2.500.000 Auf-

Zu- Vorgänge konzipiert. Das sind

mindestens zehn Mal mehr Zyklen

als bei einem konventionellen Industrietor.

Energiekosten

Ein konventionelles Tor mag niedriger

in der Anschaffung sein, insgesamt

punktet aber das EFAFLEX-

Tor – insbesondere durch seine geringen

Betriebs- und Energiekosten.

Die Energiekosten betragen rund ein

Viertel eines herkömmlichen Tores.

Mit einer niedrigen CO 2 -Belastung

ist das EFAFLEX-Tor der klare Gewinner

im Nachhaltigkeits-Match.“

So hat ein Kunde der Firma in den

Heizperioden rund 4.600 Liter Heizöl

eingespart. Damit wurden nicht

nur die Betriebskosten gesenkt,

gleichzeitig ersparte das neue Tor

dem Ökosystem eine CO 2 Belastung

von rund 13 Tonnen.

Green Deal

Sehen Sie hier den EFAFLEX‘

Beitrag zum Green DEAL auf einen

Blick::

q Geringer Wärme- oder

Kälteverlust

q Hohe Öffnungs- und

Schließgeschwindigkeit

(bis zu 4m/sec)

q Besonders lange Lebensdauer

(bis zu 2,5 Mio. Zyklen)

q Geringe CO2-Belastung

Es ist die Entscheidung jedes Unternehmens

wie und mit welchen

Maßnahmen es zur Klimaneutralität

beiträgt. Die Entscheidung für das

richtige Tor ist ein einfacher aber

nachhaltiger Beitrag und hilft auch

noch Kosten zu sparen.

Inserat_90x125_4-fbg_PACKundLOG_2018.pdf 1 24.08.18 11:04

Mehr unter: www.efaflex.at

hauer-labels.at

Energiesparen ist bei der FAFLEX-Technologie automatisch

inklusive. Denn durch die schnellen Öffnungs- und

Schließgeschwindigkeiten bleibt die Wunschtemperatur erhalten -

ob Wärme oder Kälte, so bleibt der Verlust gering.

03/21

47


TRANSPORTVERPACKUNGEN

Trays schnell und nachhaltig verkleben

Der türkische Maschinenbauer DMS Osman Çubuk Makina Ltd.Şti entwickelte

mit Robatech eine neue Variante des Trayformers KKM 1. Punktauftrag anstelle

von Raupenauftrag brachte den durchschlagenden Erfolg: 25 % Produktionssteigerung

und 50 % weniger Klebstoffverbrauch.

Überall wo lose Waren wie

Obst, Gemüse, Backwaren

oder Konditorerzeugnisse

transportiert werden, sind sie

gefragt: Trays. Früher noch aus

Holz gefertigt, werden die Transportkartons

heute überwiegend aus

Well- und Vollpappe hergestellt. Der

türkische Maschinenbauer DMS

Osman Çubuk Makina Ltd.Şti

kennt diese Entwicklung. Der Familienbetrieb

begann 1960 mit der

Produktion von Holztraymaschinen

in Izmir. Seit 2005 fertigt DMS

überwiegend Trayformer für Pappkartons.

Die Maschinen richten

Flachkartons auf und verkleben sie

zu stabilen, stapelbaren Trays für

die Lebensmittel- und Getränkebranche.

Eine langfristige Partnerschaft

Schon 2005 entschied sich die

Firma DMS ihre Trayformer ausschliesslich

mit Klebstoff-Auftragssystemen

von Robatech auszurüsten.

Die Rückmeldungen der

Kunden sprachen für sich: sichere

Verklebung und zuverlässig laufende

Systeme. „Wir waren angenehm

überrascht, wie gut sich der

globale Robatech-Support um unsere

Kunden auf der ganzen Welt

kümmerte“, erklärt Erhan Çubuk,

Inhaber von DMS. „Hier vor Ort

profitieren wir von den Ideen und

Lösungen, die Robatech Türkei lau-

fend in unsere Projekte einbringt.

Das schafftgrosses Vertrauen. Wir

können sehrflexibel auf Sonderwünsche

unserer Kunden eingehen.

Robatech hat einsehr grosses Produktportfolio.“

Die Herausforderung:

Schnelligkeitund Nachhaltigkeit

2018 stand der türkische Maschinenbauer

DMS Osman Çubuk

Makine Ltd. Şti plötzlich vor

einer grösseren Herausforderung.

„Kunden verlangten eine Steigerung

der Tray-Produktionsrate und

wollten gleichzeitig Klebstoff einsparen“,

schildert Erhan Çubuk

rückblickend. „Bisher hatten wir

auf unseren Standardmaschinen

die robusten, druckluftgesteuerten

Köpfe AX Diamond eingesetzt und

intermittierend Raupen auf die beiden

Kartonlaschen der Trays aufgetragen.

Für eine sichere Verklebung

benötigten wir 2.5 Gramm Klebstoff

pro Karton.

Das Problem:

Betriebszyklen und Lebensdauer

Eine Steigerung der Produktionsrate

bedingt eine höhere Produktionsgeschwindigkeit.

Für einen

Auftragskopf bedeutet das kürzere

Verschlusszeiten. Sollen nun auch

noch kürzere Raupen oder gar

kleinePunkte aufgetragen werden,

um Klebstoff zu sparen, dann müssen

die Verschlusszeiten noch kürzer

sein. „Je nach Betriebsmodus

können die Verschleissteile eines

druckluftgesteuerten Auftragskopfes

dannschon nach wenigen

Monaten ans Ende ihrer Lebensdauer

gelangen“, erläutert Hakan

Tanriöven, Sales Manager Robatech

Turkey.

Die Lösung:

Stitching und Langlebigkeit

Hakan Tanriöven war klar, dass-

SpeedStar Compact die ideale

Lösung bot. „Der elektromechanischeAuftragskopf

kann sehr kleine

Punkte (Stitching) bei sehr hohen

Geschwindigkeiten auftragen.

Mit 500 Millionen Betriebszyklen

hat er eine aussergewöhnlich hohe

Lebens dauer. Über eine spezielle

Düse am Spritzelement lassen

sich zwei Klebstofflinien pro Kopf

auftragen. Das ist vorteilhaft, um

Trays sicher zu verkleben“, so

der Sales Manager von Robatech

Türkei. „Ausserdem brauchen wir

so nur zwei Auftragsköpfe pro Seitenlasche.

Mit Stitching reichen

1.2 Gramm Klebstoff pro Karton.

Zufrieden ergänzt Erhan Çubuk

von DMS: „Die Investitionskosten

sind im Vergleich zu einem pneumatischen

Auftragskopf höher,

aber sie amortisieren sich rasch.

Die neue Variante des Trayformers

benötigt 50% weniger Klebstoff

Stitching: Klebstoff sparender

Punktauftrag ersetzt Raupenauftrag

und richtet 6 Kartons mehr in der

Minute auf als die Standardmaschine.“

Das Tüpfelchen auf dem i

Um die Sicherheit des Betriebspersonals

zu erhöhen und ungeplante

Stillstandzeiten zu vermeiden, rüstete

DMS den neuen Trayformer

mit dem tanklosen Schmelzgerät

Concept Stream und einem automatischen

Befüllsystem für Granulatklebstoff

aus. „Damit bieten wir unseren

Kunden ein sehr sicheres und

nachhaltiges Klebstoff-Auftragssystem,

mit dem sich Trays schnell

und zuverlässig verkleben lassen“,

erklärt Erhan Çubuk abschliessend.

Mehr unter: www.robatech.at

Fotos: Robatech

48 03/21

Auftragskopf SpeedStar

Compact in

Zweifachausführung


TRANSPORTVERPACKUNG

Nachhaltige Möglichkeit

zum Umwickeln von Paletten

Mondi hat in Kooperation mit dem italienischen Anlagenhersteller ACMI ein

neues Verpackungssystem für Paletten entwickelt, das Papier anstatt Kunststoff

verwendet. Indem es die Art und Weise ändert, wie Paletten gewickelt werden,

verringert Advantage StretchWrap die Abhängigkeit der Lieferkette von Kunststoff.

Stattdessen wird auf ein erneuerbares und vollständig recycelbares Material

gesetzt.

Advantage StretchWrap

(zum Patent angemeldet)

ist eine völlig neue, leichte

Papiersorte von Mondi, die

speziell für die Verpackung von

Paletten entwickelt wurde. Es ist

elastisch, durchstichfest und bietet

Waren beim Transport zuverlässigen

Schutz. Der gegenwärtige

Branchenstandard zum Umwickeln

von Paletten ist ein mehrschichtiger

Kunststoff mit geringen Recyclingquoten.

Das Advantage Stretch-

Wrap-Papier ermöglicht in Kombination

mit dem Verpackungssystem

Rocket E-500 von ACMI den

Wechsel zu einer vollständig recyclingfähigen

Verpackungslösung

für Paletten.

Ausgeprägte Dehnbarkeit

„Dank seiner ausgeprägten Dehnbarkeit

und seiner hohen Zugfestigkeit

ist das Papier eine zuverlässige

Alternative für den Transport.

Beschleunigungsprüfungen, bei

denen der Transport mit Anlagen

von ESTL simuliert wird (Durchführung

nach EUMOS 40509 ) und

Beförderungsversuche unter realen

Bedingungen bestätigten, dass die

Paletten mit Advantage Stretch-

Wrap sicher verpackt sind.

Erfahrung mit

hochelastischem Papier

Mondis Erfahrung mit hochelastischen

Papiersorten steckt in der

DNA dieser neuen Papierlösung.

Mondi stellt seit mehr als zwanzig

Jahren starkes elastisches Papier

zur Verpackung von Federkernmatratzen

her. Laufende Weiterentwicklungen

bei den Papierparametern

Festigkeit, Dehnbarkeit

und geringere Grammaturen ermöglichten

es, über neue Anwendungsbereiche

nachzudenken.

Wir sind stolz darauf, Advantage

StretchWrap – unsere innovative

papierbasierte Lösung für das Umwickeln

von Paletten – jetzt nach

zwei Jahren Forschung und Entwicklung

auf den Markt zu bringen.

Advantage StretchWrap von Mondi/Fotos: Mondi

Kunststoff sinvoll einsetzen

Das ist ein wunderbares Beispiel,

wie wir Verpackungen und Papier

bewusst nachhaltig gestalten, und

wann immer möglich Papier und

wo sinnvoll Kunststoff einsetzen“,

meint Paulus Goess, Sales Director

Spezialkraftpapier bei Mondi.

Während des Verpackungsvorgangs

Zusammenarbeit

„Die Zusammenarbeit mit Mondi

an dieser neuen Lösung ist ein

spannender Schritt auf dem Weg

zum Einsatz von wiederverwertbarem

Papier beim Umwickeln

von Paletten. Diese Kooperation

zeigt, wie sich durch Innovationen

in der Papier- und Anlagentechnik

die Anzahl der Wahlmöglichkeiten

für Unternehmen erhöht, die auf

der Suche nach nachhaltigen Alternativen

sind“, erklärt Luigi Brugnoli,

Global Sales Director bei

ACMI.

Hohe Verfügbarkeit

Advantage StretchWrap wird

aus verantwortungsvoll bezogenen,

erneuerbaren Materialien in

Skandinavien hergestellt. Hohe

Recyclingquoten für faserbasierte

Verpackungen in Europa und

die hohe Verfügbarkeit von Möglichkeiten

zur Papierentsorgung

gewährleisten, dass das Papier am

Ende seiner Lebensdauer recycelt

werden kann und so einen Beitrag

zur Kreislaufwirtschaft leistet.

ACMI

Partner von Mondi, einem global

führendem Verpackungs- und

Papierunternehmen, das mit bewusst

nachhaltigen, innovativen

Verpackungs- und Papierlösungen

zu einer besseren Welt beiträgt,

ist in diesem Fall ACMI. ACMI

ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen,

das 1984 in der italienischen

Provinz Parma gegründet

wurde. Das Unternehmen entstand

und entwickelte sich im Bereich

Um- und Endverpackungssysteme

und spezialisierte sich auf die Getränke-,

Lebensmittel- und Tierfutterbranche.

Seine langjährige Unternehmenskultur

in puncto Knowhow,

sein hohes technisches Niveau

und seine bemerkenswerte organisatorische

Flexibilität machen

ACMI zu einem der renommiertesten

Verpackungstechnikunternehmen

weltweit. Mit der aktuellen

Vorstellung der Palettenwickelmaschine

für elastisches Kraftpapier,

schlägt ACMI eine neue Richtung

bei der Herstellung „kunststofffreier“

Verpackungssysteme ein.

Mehr unter:

www.mondigroup.com oder

unter www.acmispa.it

03/21

49


MAGAZIN/AUTOMATISIERUNG

KAMA bringt Automatisierung

in die Weiterverarbeitung

Mehr Automatisierung, schnelle Auftragswechsel und neue Anwendungen:

Maschinenhersteller KAMA stellt Neu- und Weiterentwicklungen für die

lukrative Druckweiterverarbeitung vor – vom Stanzen, Inline-Ausbrechen und

Veredeln bis zur geklebten, lieferfähigen Faltschachtel.

Wir wollen Akzidenzdrucker

und Verpackungshersteller

mit unseren


flexibel einsetzbaren Lösungen

dabei unterstützen, die ‘kritischen

Kleinauflagen’ effizient und profitabel

weiterzuverarbeiten und vom

Megatrend zu Versionierung und

kleinen Liefereinheiten zu profitieren“,

sagt KAMA Geschäftsführer

Bernd Sauter.

„Big Bite“

Gripper für Dick und Dünn

Das ganze Spektrum mit einer

Maschine: Mit zehn Anwendungen

vom Stanzen bis zur hochkarätigen

Veredelung gilt KAMA’s ProCut 76

Foil als vielseitigste Veredelungslösung

für das B2-Format. Jetzt

kommt „Big Bite“: Die neue KAMA

Greiferzange transportiert eine Vielfalt

an Substraten vom 100-Gramm-

Papier bis zum 3 Millimeter dicken

Hardcover-Karton. Der Big Bite

Gripper öffnet extrem weit, sowohl

nach oben als auch unten, so dass

voluminöse Substrate, gewellte, hitzebehandelte

und kaschierte Bogen

sicher durch die Maschine geführt

werden. Selbst Hardcover-Buchdecken

können an der ProCut 76 mit

Heißfolie veredelt werden.

AutoRegister AR³

für hohe Ansprüche

Das neue AutoRegister AR³ für

die KAMA Stanz- und Prägemaschinen

mit „Skew adjust“ erzielt

höchste Passergenauigkeit bei allen

Bogen, auch wenn sie geschnitten

sind oder mehrfach veredelt

werden. Servomotoren richten in

X- und Y-Richtung aus und korrigieren

zusätzlich in Schrägrichtung

– eine qualitätssichernde Funktion

auch für den anspruchsvollen Verpackungsmarkt

z. B. für Etiketten,

Anhänger für Luxuslabel oder veredelte

Faltschachteln für Pralinen,

Geschenkverpackungen und Kosmetik.

Effizientes Finishing: KAMA Stanzmaschine mit

Heißfolienprägesystem und werkzeuglosem Ausbrecher

zu drucken und anschließend im

kleineren Format kostengünstig zu

veredeln.

Überholspur für

kleine Faltschachtelauflagen

Hier ist der effiziente Workflow

für Faltschachteln in Kleinauflage:

Stanzen, Rillen, automatisch Ausbrechen

und Nutzentrennen ohne

Werkzeug an der ProCut 76 mit

SBU. KAMA hat die programmierbare

Ausbrecheinheit SBU komplett

überarbeitet, die Leistung um

dreißig Prozent erhöht und das Einrichten

mit der neuesten Version der

JobManager Software geht einfach

und schnell. Der Inline-Ausbrecher

SBU verkürzt die Durchlaufzeiten

und reduziert die Kosten für jeden

Auftrag - bei Faltschachteln mit

vielen Nutzen auf dem Bogen, Fenstern

oder Aufhänglöchern ein entscheidender

Vorteil.

Noch mehr Einsatzfelder:

“Big Bite” Greiferzange für die

Stanz- und Veredelungsmaschine

ProCut 76 (Anleger)

Letzter Produktionsschritt

Der letzte Produktionsschritt erfolgt

an der FlexFold 52i mit automatischer

Umstellung. Die „Faltschachtelklebemaschine

für Kleinauflagen“

bietet die höchste Automatisierung

im Markt und schafft

Auftragswechsel schon in weniger

als 5 Minuten. Mit der neuen Option

AutoBraille wird die FlexFold

52i zur effizienten Gesamtlösung

für pharmazeutische Sekundärverpackungen.

Beide KAMA Maschinen,

die vielseitige ProCut 76 und

die automatische FlexFold 52i, können

mit dem MIS/ERP-System der

Druckerei für den elektronischen

Datenaustausch vernetzt werden.

Online

KAMA bietet seit der Pandemie

individuelle Live-Demos auch online

und in verschiedenen Sprachen.

Mehr unter: www.kama.info

Kostengünstig veredeln

Das AutoRegister ist auch ideal

für Bogen, die nach dem Druck geschnitten

werden, um im B1 Format

Veredelung von Hardcover Buchdecken mit Heißfolie an der KAMA ProCut 76

(Auslage und Folienbahn)

50 03/21


MAGAZIN/INNERBETRIEBLICHE LOGISTIK

Grüne Power für den Warenumschlag

Die neuen Elektrostapler-Modelle Linde X20 – X35 im Traglastbereich von

2,0 bis 3,5 Tonnen erreichen erstmals die Leistungsstärke und Robustheit der

Linde-Hydrostaten und verbinden diese mit den Umweltvorteilen des Batteriebetriebs.

Zusammen mit den ebenfalls neuen Elektrostaplern für Standardeinsätze

(Linde E20 – E35) basieren sie auf der gleichen Plattform wie die Ende

2019 eingeführten verbrennungsmotorischen Stapler Linde H20 – H35. Das

sorgt für kürzere Lieferzeiten, schnell verfügbare Optionen sowie ein nahezu

identisches Bedienkonzept für den Fahrer.

Immer mehr Unternehmen setzen

auf Elektrostapler, um ihre

Intralogistik möglichst nachhaltig

und klimaneutral zu gestalten.

Denn die batteriebetriebenen

Fahrzeuge stoßen im Betrieb keine

Emissionen aus und verursachen

keine schädlichen CO 2 -Gase, wenn

der Strom aus erneuerbaren Energien

wie Wind, Sonne oder Biomasse

kommt. Einziges Manko der Antriebsart:

In bestimmten Einsätzen

waren die Verbrenner nach wie vor

überlegen. „Viele unserer Kunden

wollten zwar gerne auf Elektrostapler

wechseln, aber nicht auf die gewohnte

Leistung, Bodenfreiheit, Robustheit,

Abkopplung und Ergonomie

der Linde-Hydrostaten verzichten“,

schildert Björn Walter, Senior

Product Manager Counterbalance

Trucks bei Linde Material Handling.

Neben der Nachhaltigkeit gibt

es weitere Gründe, die den Einsatz

von Elektrostaplern attraktiv machen

wie selbstproduzierter Strom

mit dem sich die Flurförderzeuge

kostengünstig betreiben lassen.

Komplett neue Modellbaureihe

Bei der Entwicklung eines leistungsstarken,

robusten Elektrostaplers

wurde allerdings schnell klar,

dass sich mit einer reinen Steigerung

der Leistung die angestrebte

Gleichwertigkeit nicht würde erreichen

lassen. „Deshalb haben wir

uns entschieden, eine komplett neue

Modellbaureihe zu konstruieren, die

die positiven Eigenschaften unserer

verbrennungsmotorischen Stapler

mit den Vorzügen der klassischen

Elektrostapler kombiniert und für

unsere anspruchsvollen Kunden,

insbesondere aus den Branchen

Baustoff, Getränke, Stahl und Eisen,

Papier, Holz und Recycling mit ihren

harten Einsätzen, eine echte Alternative

darstellt“, berichtet Björn

Walter. „Gleichzeitig sollte es weiterhin

einen extrem wendigen Standardelektrostapler

geben – natürlich

ausgestattet mit allen neuen Funktionalitäten

des Plattformkonzepts.“

Diesem Gedanken folgend, gibt es

ab sofort zwei Linde-Elektrostapler-

Modellbaureihen im Traglastbereich

von 2,0 bis 3,5 Tonnen: das Standardgerät,

den Linde E20 – E35, und

die sehr robuste und leistungsstarke

X-Reihe, den Linde X20 – X35.

Neue Gleichung: E = V

Anwender können die Stapler der

Baureihe Linde X20 – X35 nun auch

bei Anforderungen einsetzen, bei

denen herkömmliche Elektrostapler

an ihre Leistungsgrenzen kamen.

Dazu gehören unter anderem von

den Fahrzeugen zu bewältigende

große Steigungen, dauerhaft zu erbringende

hohe Umschlagleistungen

oder viel Staub und Schmutz. Um

dies zu erreichen, sind in beiden

Modellreihen Motoren verbaut, die

auf der Synchron-Reluktanz-Technologie

(SRM) basieren. Damit

verbessert sich der Wirkungsgrad

von Fahrmotoren und Hubmotor um

bis zu 5 Prozent, was zu entsprechenden

Effizienzsteigerungen führt.

Zwei weitere technische Highlights

bringen den Linde X20 – X35 auf

das Leistungsniveau eines verbrennungsmotorischen

Staplers: Die

Motoren sind zusätzlich mit Neodym-Magneten

bestückt und die

Wasserkühlung der Leistungsmodule

sorgt für eine Performance über

einen langen Zeitraum.

Vergleichstests

Vergleichstests nach dem von Linde

MH entwickelten, TÜV-zertifizierten

Leistungstest haben zwei wesentliche

Ergebnisse geliefert: „Zum

einen war der Linde X20 – X35

ebenso umschlagstark wie der Linde

H20 – H35, zum anderen hat er bei

der Zeit und den Kosten pro umgeschlagener

Palette deutlich günstiger

abgeschnitten als alle Fahrzeuge des

Wettbewerbs“, kommentiert der Senior

Product Manager.

Foto: Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg.

Outdoor

Wichtig für den Einsatz im Outdoor-Bereich:

Die Linde X20 – X35-

Stapler kommen wie die Verbrenner

mit sehr unebenen Untergründen zurecht.

Möglich machen das der lange

Radstand, die großen Reifen und

die Elastomer-Ringlager als Stoßdämpfer

an der Vorderachse. Sie

verhindern, dass durch Bodenunebenheiten

ausgelöste Schwingungen

und Stöße über die Räder auf Bediener

übertragen werden. In Summe

werden körperliche Belastungen reduziert

und eine gleichbleibend hohe

Arbeitsleistung von Mensch und

Maschine ermöglicht. Vollständig

abgedichtete bzw. gekapselte Aggregate

im Batterie- und Motorraum

sorgen für Unempfindlichkeit gegen

Schmutz- und Staubpartikel. Ausreichend

Energie stellt das von Linde

Material Handling entwickelte Lithium-Ionen-System

bereit.

Vorteile des Plattformkonzeptes

Wird ein Elektrostapler für den Innenbereich

mit glatten Industrieböden

gesucht oder erschweren enge

Regalgänge das Materialhandling,

steht die klassische Version der neuen

Elektrostapler zur Wahl. Die kompakten

Fahrzeugabmessungen der

Modelle Linde E20 – E35 und die

von Linde Material Handling entwickelte

Kombi-Lenkachse erlauben

Wendemanöver mit kleinstem

Radius. Zur Wahl stehen außerdem

unterschiedliche Energieoptionen:

Blei-Säure-Batterie, Lithium-Ionen-

Batterie oder Brennstoffzellensysteme.

Auch vorhandene Batterien

können weiter genutzt werden. Für

den seitlichen Wechsel der Batterie

genügt ein Niederhubwagen. Sowohl

die beiden Elektrostapler-Baureihen

als auch die Verbrenner der

aktuellen Modellreihe basieren auf

ein und demselben Plattformkonzept.

Damit profitieren die Bediener

von großen Sichtfenstern durch den

Hubmast, zu den Seiten, nach hinten

und nach oben. Ebenso wie die Wetterschutzkabine

mit vollverglasten

Türen stehen auch die meisten anderen

Optionen des Verbrenners für

die Elektrostapler zur Verfügung.

Für Wohlbefinden der Fahrer und

damit hohe Produktivität bei allen

Umgebungsbedingungen sorgt optional

die vollständig integrierte Klimaanlage.

Mix-Montage

Durch das Plattformkonzept und

die sich daraus ergebende größere

Zahl an Gleichteilen ergeben sich

weitere Vorteile: Diese reichen von

der Montage auf einem gemeinsamen

Mix-Band und damit einer

einfacheren Logistik sowie einer

größeren Flexibilität bei Produktionsschwankungen

bis hin zur Möglichkeit,

Komponenten zwischen

verschiedenen Modellen zu tauschen

und Mietstapler schnell umzurüsten.

Björn Walters Fazit: „Linde Material

Handling bietet seinen Kunden

als erster Hersteller eine kompromisslose

Elektrostapler-Alternative

zu den weiterhin leistungsfähigsten

Verbrennern im Markt!“

Mehr unter: www.linde-mh.at

Die neuen Stapler der Baureihe Linde X20 - X35 im Traglastbereich

von 2,0 bis 3,5 Tonnen können auch bei Anforderungen eingesetzt werden,

bei denen herkömmliche Elektrostapler an ihre Leistungsgrenzen

kamen. Dazu gehören auch zu bewältigende Steigungen.

03/21

51


MAGAZIN

Etikettenpapier aus Österreich

Im Bereich der Etiketten überzeugt Sappi als Spezialist für papierbasierte

Lösungen nicht nur mit Qualität und Vielfältigkeit, sondern setzt auf einen

optimalen Kundenservice hinsichtlich Produktions- und Liefersicherheit. Seit

kurzem produziert das Unternehmen auch im Werk Gratkorn Etikettenpapiere

und baut damit seine Kapazität in diesem Bereich weiter aus.

Seit kurzem produziert Sappi lagen, von Papiermaschine bis zu rigen Standorten nicht möglich war.

auch Etikettenpapiere im topmodernen

österreichischen Know-how in der Fertigung gestri-

Parade Label Pro in den Flächenge-

Formatausrüstung, und langjähriges „Im Juni dieses Jahres werden wir

Werk Gratkorn, einem der größten

Papierwerke Europas. Durch diese

Portfolio-Erweiterung kann Sappi

künftig noch besser Kundenwünsche

nach Rohpapieren für nichtnassfeste

chener Papiere sind beste Voraussetzungen

für erstklassige Produkte.

Neben den vorhandenen grafischen

Papieren wird die verfügbare Kapazität

sukzessive auf die Fertigung

wichten 80 und 90 g/qm nach erfolgreich

abgeschlossenen internen und

externen Qualifikationsprozessen in

den Markt einführen. Wir sind sehr

erfreut über die äußerst positiven

Nassleim- und Selbstkle-

von Parade Label Etikettenpapieren Rückmeldungen seitens unserer

beetiketten erfüllen und mit dem

Marktwachstum Schritt halten. Mit

mehr als 400 Jahren Erfahrung in

der Papierherstellung ist der Standort

Gratkorn bisher bekannt für

hochwertige mehrfach gestrichene

Feinpapiere für grafische Anwendungen.

Wurden Etikettenpapiere

in Europa bislang nur in Alfeld,

Deutschland und Carmignano, Italien

sowie in den USA am Standort

Somerset hergestellt, so bietet Gratkorn

nun die ideale Erweiterung des

Angebots. Moderne Produktionsanausgeweitet.

So steht auch für große

Bedarfe ausreichend Volumen für

die sichere Belieferung der Kunden

zur Verfügung.

Neue Produkte geplant

Der Standort Gratkorn bietet noch

einen weiteren Vorteil: Durch die

höhere Produktionskapazität kann

Innovationsführer Sappi das Portfolio

der Etikettenpapiere weiter

ausbauen und neue Segmente erschließen,

was bisher aufgrund der

begrenzten Kapazität an den bishe-

Entwicklungspartner - führende europäische,

teils global aufgestellte

Druckereien - hinsichtlich der Druckergebnisse

und der Laufeigenschaften.

Das ist das Ergebnis einer

sehr engen Kooperation während

der Entwicklungsphase.

Parade Label SG

Schon für den Spätsommer 2021

erwarten wir die Markteinführung

von Parade Label SG für die Selbstklebeindustrie.

Zusammen mit den

Etikettenpapieren aus unseren Werken

Carmignano, Alfeld und Somerset

werden wir unsere Marktposition

deutlich ausbauen. Weitere Sortimentserweiterungen

sind in der Umsetzungsplanung“,

kündigt Michael

Bethge, Sales Director Speciality

Papers bei Sappi, an.

Mehr unter: www.sappi.com

Mondis neue Papiermaschine

Das slowakische Mondi Werk in Ružomberok hat mit der Auslieferung von

Kraft Top White, einem auf der Papiermaschine PM19 erzeugten innovativen

und nachhaltigen Wellpappenrohpapier in Europa begonnen. Kraft Top White

bietet eine Win-win-Lösung mit der Festigkeit, Bedruckbarkeit und Optik einer

weißen Decklage aus Primärfasern und einer Innenlage aus Recyclingfasern.

Modernste Papiertechnologie

erhöht die Festigkeit

bei gleichzeitiger Gewichtsreduzierung

und macht Kraft

Top White zu einer überzeugenden

Lösung für den wachsenden europäischen

Markt für White Top Liner,

die in regalfertigen Verpackungen,

Verkaufsdisplays, Trays, E-Commerce-Verpackungen,

Lösungen

für langlebige Konsumgüter und

anderen kundenspezifischen Verpackungsanwendungen

eingesetzt

werden. Dank seiner zentralen Lage

im wachsenden europäischen Markt

für Wellpappenrohpapiere bietet das

Werk Ružomberok Kund*innen in

ganz Europa kürzere Lieferzeiten für

diese neuen Papierlösungen.

300.000 Tonnen

Mondis Produktionskapazität von

300.000 Tonnen Kraft Top White

pro Jahr ist in Europa unübertroffen.

Die Produktion der beiden Sorten

von Kraft Top White – ProVantage

Smartwhite und ProVantage Topwhite

– konnte seit Inbetriebnahme

der PM19 im Januar laufend gesteigert

werden. Bei voller Kapazität

wird die Maschine mehr als 200.000

Tonnen Recyclingpapier (hauptsächlich

aus der Slowakei) pro Jahr

verarbeiten, neue Verarbeitungskapazitäten

eröffnen und die Kreislaufwirtschaft

unterstützen, indem

Materialien im Umlauf gehalten und

Abfälle vermieden werden.

Eine bessere Welt

„Mondi hat sich zum Ziel gesetzt,

durch die Herstellung innovativer

und nachhaltiger Verpackungs- und

Papierlösungen zu einer besseren

Welt beizutragen. Mit unserer neuen

Papiermaschine in der Slowakei

können wir unseren Kund*innen

ein qualitativ hochwertiges, neues

Wellpappenrohpapier anbieten

und gleichzeitig den ökologischen

Fußabdruck unseres Werks in

Ružomberok weiter optimieren.

Trotz der pandemiebedingten Herausforderungen,

hat das lokale

Team dieses komplexe Projekt sicher

durchgeführt. Wir sind stolz

auf die positiven Auswirkungen,

die 125 neu geschaffene, dauerhafte

Arbeitsplätze auf die Region haben

werden“, sagt Markus Gärtner, CEO

Corrugated Packaging bei Mondi.

Modernisierungsprogramm

Die neue Papiermaschine ist Teil

eines umfangreichen 370-Millionen-

Euro-Modernisierungsprogramms

im Werk Ružomberok während der

letzten zwei Jahre. Die voll integrierte

Zellstoff- und Papierfabrik

wurde umfassend modernisiert, unter

anderem mit einem automatischen

Lagerbereich für Endprodukte,

einer Recyclingpapierlinie

und einem Lagerbereich für recyceltes

Papier. Auch die Abwasseraufbereitungsanlage

wurde modernisiert.

Sie produziert nun Biogas als

Nebenprodukt, das in den Kesseln

des Werks verwendet wird, wodurch

der Einsatz fossiler Brennstoffe in

der Fabrik reduziert werden kann.

Mehr: www.mondigroup.com

52 03/21


Palettensicherungsklebstoff

MAGAZIN

Henkel reduziert Verpackungsabfälle durch neues Design von

Eine neue Innovation von Henkel Adhesive Technologies reduziert die Notwendigkeit

von Einweg-Plastikfolien und Verpackungsmaterialien beim

Transport von Waren auf Paletten. Palettierung ist ein wesentlicher Bestandteil

moderner Lieferketten, doch bisher wurden dafür große Mengen an Kunststofffolien,

Zwischenlagen und Antirutschmatten benötigt, um gestapelte

Waren zu stabilisieren und zu sichern. Der neue Technomelt Supra 7220 PS

Easyflow des führenden Klebstoffherstellers ändert dies grundsätzlich.

Der Schmelzklebstoff reduziert

den Bedarf an Filmmaterial

und Palettenstretchfolie

erheblich – in einigen

Fällen können diese Verpackungsmaterialien

komplett entfallen. Dadurch

verringern Hersteller, Logistiker,

Distributoren und Einzelhändler

den Materialeinsatz und Abfälle.

Mit Technomelt Supra 7220 PS Easyflow

unterstützt Henkel die Industrie

dabei, aktuelle Palettierungsprozesse

neu zu denken. Durch den Einsatz

des hocheffizienten Klebstoffs

können große Mengen an Kunststoff

für die Verpackung eingespart werden

und gleichzeitig mehr Sicherheit

und Prozesseffizienz durch das innovative

Easyflow Klebstoff-Format

von Henkel erreicht werden.

Nachhaltigkeit

„Wir wissen, wie wichtig das

Thema Nachhaltigkeit für die Verpackungsindustrie

und die Gesellschaft

insgesamt ist“, erklärt Stephan

Hähnert, Business Development

Manager Nachhaltigkeit für

Konsumgüterklebstoffe bei Henkel.

„Mit Lösungen wie Technomelt Supra

7220 PS Easyflow können wir

unseren Kunden dabei helfen, hohe

Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen

und ihr Bestreben, Kunststoffabfälle

zu reduzieren, unterstützen. Gleichzeitig

können wir dazu beitragen,

Produktions- und Logistikprozesse

effizienter und kostengünstiger zu

gestalten. Durch unser neues Easyflow-Verpackungssystem,

das als

innovative Lösung für ein automatisiertes,

geschlossenen System entwickelt

wurde, können wir eine sicherere

Arbeitsumgebung herstellen

und Ausfallzeiten minimieren.“

Die kleinen, nicht klebrigen Minikissen können frei fließen und

ermöglichen eine automatische Zuführung in die Schmelzanalgen.

Durch die Reduzierung des Verpackungsmaterials ist der Warentransport

mit Paletten bei Verwendung von Schmelzklebstoffen

deutlich effizienter und nachhaltiger.

Schmelzklebestoff

verbindet Außenverpackungen

Die neue Lösung von Henkel ermöglicht

die Palettierung verschiedener

Materialien ohne oder mit nur

sehr wenig Plastikfolie und ist für

alle Arten von Füllgütern geeignet.

Ein Schmelzklebstoff verbindet die

Außenverpackungen in einem automatisierten

Prozess miteinander.

Dadurch werden die Paletten sicher

fixiert. Je nach verpacktem Produkt

können die Klebstoffe angepasst

werden, um die gewünschte Performance

zu erzielen. Durch die Reduzierung

des Verpackungsmaterials

wird der Transport von Waren auf

Paletten deutlich nachhaltiger und

effizienter. Neben der Senkung von

Kosten für Kunststofffolien und

dem Verzicht von Antirutschmatten

sowie der für die Palettierung erforderlichen

Zwischenlagen, entfallen

bei dieser Lösung auch die zusätzlichen

Kosten und Umweltauswirkungen

für die Entsorgung von

Materialien. Außerdem können zusätzlich

die geklebten Kartonverpackungen

recycelt werden, was die

Nachhaltigkeit in der Lieferkette

erhöht. Für Einzelhändler bietet die

Lösung eine einfachere und schnellere

De-Palettierung – auch eine

Vollautomatisierung des Prozesses

wird dadurch ermöglicht.

Mehr Sicherheit

Neben der Optimierung der Logistik

trägt die Lösung zu einem

neuen Sicherheitsstandard für die

Bediener der Produktionslinie bei,

da die manuelle Handhabung von

Schmelzklebstoff und das mögliche

Aussetzen gegenüber hohen Temperaturen

entfällt. Das geschlossene,

automatische Zuführsystem, das

für zusätzliche Flexibilität eine Abstandszuführung

bei der Lagerung

außerhalb der Produktionslinie

ermöglicht, unterstützt auch eine

sauberere und sicherere Arbeitsumgebung.

Durch die Vermeidung von

Verunreinigungen im System reduziert

diese innovative Lösung auch

den Wartungsaufwand der Geräte.

Darüber hinaus erhöhen sich Prozessleistung

und Effizienz dank des

innovativen Verpackungsformats

des Klebstoffs deutlich. Die für alle

Produktionslinien konzipierten,

nicht klebrigen Minikissen können

frei fließen, um so das automatische

Zuführsystem von der Klebstoffseite

aus zu erm glichen. Dies sorgt

für eine gleichmäßige Versorgung

der Schmelzgeräte mit Klebstoff

nach Bedarf, ohne Unterbrechungen

oder Temperaturschwankungen,

welche die Leistung beeinträchtigen

können.

Mehr unter:

www.henkel-adhesives.com/de

03/21

53


KUNSTSTOFF

Greiner Innovation Days

Anfang Juni veranstaltete der Kunststoff-Verpackungshersteller Greiner

Packaging erstmals ein interaktives Messeerlebnis in seiner virtuellen

Packworld. Bei der Eröffnung der zweitägigen Veranstaltung stellten CEO

Manfred Stanek und Global Marketing & Innovation Director Jörg Sabo einige

der 19 Live-Sessions und Referenten vor, die ihr Wissen und ihre Ideen

rund um die Themen Innovation und Kreislaufwirtschaft während des Events

teilten. Sie konzentrierten sich außerdem auch auf das Ziel von Greiner Packaging,

ein vollständig kreislauffähiges Unternehmen zu werden, und blickten

auf einige jüngste Erfolge und Innovationen.

Greiner Packaging reagierte

auf die Einschränkungen

durch die globale CO-

VID-19 Pandemie mit einer innovativen,

virtuellen Lösung, um sein

Netzwerk zu leben – den Greiner

Packaging Innovation Days in der

„Virtual Packworld“.

31 Referenten

An zwei Tagen gab es 19 Live-

Sessions mit 31 Referenten, die

Themen wie Design for Recycling,

Connected Packaging und rechtliche

Rahmenbedingungen für Verpackungen

behandelten. Zusätzlich

gab es Workshops zum Thema Life

Cycle Assessment sowie mehrere

Material-Sessions. Besucher hatten

die Möglichkeit, Einzelgespräche

mit Greiner Packaging Experten

aus aller Welt zu buchen. Auf der

Eventplattform, die auch nach der

Veranstaltung für registrierte Nutzer

zugänglich ist, gibt es zudem

einen inspirierenden Bereich rund

um Produktinnovationen des Unternehmens.

Ein herausforderndes Jahr

Greiner Packaging CEO Manfred

Stanek blickte in seiner Eröffnungsrede

auf ein herausforderndes Jahr

2020 zurück, sagte aber zugleich,

dass Greiner Packaging als Verpackungsunternehmen,

im Gegensatz

zu anderen Branchen, mit dem

Jahresergebnis sehr zufrieden sein

könne.

Neuer In-Mold-Labeling-Musterbecher von Greiner Packaging aus kreislauforientiertem

(bio-circular) Polypropylen von Borealis (BornewablesTM).

COVID-19

Die COVID-19-Pandemie hatte

große Auswirkungen auf die Arbeitsabläufe,

da viele Mitarbeiter

von zu Hause aus arbeiteten und

internationale Geschäfte virtuell

abgewickelt wurden. Dank strenger

Sicherheits- und Hygieneprozesse

lief die Produktion jedoch während

der gesamten Pandemie ohne Lieferausfälle

weiter und alle Kunden

erhielten die von ihnen angeforderten

Mengen an Verpackungen.

Rohstoffpreise

Anfang 2021 kam es zu einem

drastischen Anstieg der Rohstoffpreise,

verbunden mit einem Rückgang

der Verfügbarkeit. Auch die

Preise für Kunststoffgranulat stiegen

drastisch an, verdoppelten sich in einigen

Fällen sogar. Dank guter Partnerschaften

mit seinen Lieferanten

kam das Unternehmen jedoch auch

sehr gut durch diese Krise.

Entwicklung einer

Kreislaufwirtschaft

Manfred Stanek ging dann auf

Greiner Packaging verlängert seine Partnerschaft mit Plastic Bank.

die Zukunft und die Bedeutung

der Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft

ein: Greiner Packaging

ist Mitglied der Ellen MacArthur

Foundation und hat 2018 das New

Plastics Economy Global Commitment

unterzeichnet – mit dem

Ziel, problematische und unnötige

Kunststoffverpackungen zu eliminieren,

alle Verpackungen zu 100%

recycelbar, wiederverwendbar oder

kompostierbar zu machen und bis

2025 so viel Recyclingmaterial für

seine Verpackungen einzusetzen,

wie möglich. Manfred Stanek sagte:

„Wir glauben, dass diese Ziele ehrgeizig,

aber realistisch sind, wenn

wir als Industrie zusammenarbeiten.

Auch deshalb halte ich diese zweitägige

Veranstaltung für sehr wertvoll,

da wir hier eine gute Möglichkeit

zum Austausch entlang der

Wertschöpfungskette erleben.“

Circular Economy-Strategie

Er erläuterte, wie Greiner Packaging

seine Ziele durch seine Circular

Economy-Strategie erreichen

wird, die sehr stark „reduce, recycle

und reuse“ fokussiert. Hier spielen

vor allem die eigens vom Unternehmen

entwickelten Design for Recycling

Richtlinien eine wichtige

Rolle. Aber auch die Bedeutung

des breiten Materialportfolios des

Unternehmens wurde unterstrichen.

Darin sieht Stanek eine wichtige

Voraussetzung, um die Nachhaltigkeitsziele

– und vor allem den ambitionierten

Anteil an Recyclingmaterialien

– zu erfüllen. Greiner Packaging

setzt auf PP, PS, PET, aber

auch auf bio-circular Materialien.

Innovations-Highlights

Jörg Sabo, Global Marketing &

Innovation Director, stellte anschließend

einige innovative Highlight-Projekte

vor; beginnend mit

einem Fokus auf das Material (r-)

PET.

PET, r-PET und

die Lösung von HTS

Im Moment ist r-PET das einzige

mechanisch recycelte Material,

das für Lebensmittelverpackungen

eingesetzt werden kann und durch

existierende Flaschen-Recyclingströme

gut verfügbar ist. PET ist

außerdem leicht zu recyceln, daher

legt Greiner Packaging großes Augenmerk

darauf, dieses Material für

noch mehr Anwendungen weiterzuentwickeln.

Lösung für

Suppen und Fertiggerichte

Bisher hatte PET mit der Herausforderung

der Hitzebeständigkeit

zu kämpfen und wurde daher nicht

für Molkereiverpackungen verwendet,

da die Milchindustrie Becher

vor der Abfüllung mit Hochtemperatur-Dampf

sterilisiert. Greiner

Packaging ist es gelungen, einen

PET HTS®-Becher zu entwickeln,

der bis zu Temperaturen von 120°C

hitzebeständig ist. Das Unterneh-

54 03/21


men hat bereits mehrere Tests für

bedruckte Becher durchgeführt und

testet auch bereits K3®-Becher aus

PET HTS®. Die Ergebnisse sehen

sehr vielversprechend aus. Neben

Molkereiprodukten stellt das hitzebeständige

Material auch eine

interessante Möglichkeit für Verpackungen

für Suppen und Fertiggerichte

dar.

K3®: Neue Innovation

treibt die Trennung voran

Gut recycelbare Karton-Kunststoff-Kombinationen

spielen eine

wichtige Rolle in der Circular Economy-Strategie

des Unternehmens.

Durch den Karton wird weniger

Kunststoffmaterial eingesetzt, was

den CO2-Ausstoß reduziert. Der

Kunststoffbecher ist unbedruckt,

was ihn zum perfekten Recyclingmaterial

macht. Im Herbst 2019

wurde außerdem eine neue Aufreißlasche

eingeführt, die das Abtrennen

des Kartonwickels noch

einfacher macht. Die Recyclingfähigkeit

von K3®-Verpackungen

kann als hervorragend eingestuft

werden, wenn Kunststoff und Karton

getrennt werden. Derzeit spielt

der Verbraucher eine wichtige

Rolle in diesem Prozess. Leider

findet eine Trennung nicht immer

statt, was sich negativ auf die Recyclingfähigkeit

der Verpackung

auswirkt. „Da wir sehr an die

Vorteile von K3®-Bechern in Bezug

auf Nachhaltigkeit und eine

Kreislaufwirtschaft glauben, haben

wir uns intensiv mit deren Verbesserung

beschäftigt“, sagt Jörg Sabo.

„Ich kann Ihnen heute exklusiv

mitteilen, dass wir eine Lösung

gefunden haben, die eine Trennung

des Kartons ermöglicht, bevor die

Becher in die Sortieranlagen gelangen.

Diese neue Lösung sorgt dafür,

dass sich der Karton eigenständig

vom Kunststoffbecher ablöst, bevor

der Becher in die Sortieranlage

gelangt, was die Recyclingraten

deutlich erhöht. Wir werden diesen

Durchbruch so schnell wie möglich

auf den Markt bringen.“

Digitale Wasserzeichen

Greiner Packaging ist Mitglied

der HolyGrail 2.0-Initiative. Hier

treiben Unternehmen entlang der

gesamten Wertschöpfungskette den

Einsatz von digitalen Wasserzeichen

voran. Diese sollen die Sortierung

von Verpackungen deutlich

verbessern und so ein hochwertigeres

Verpackungsrecycling ermöglichen.

Die briefmarkengroßen

Codes sind auf der Verpackungsoberfläche

auf den ersten Blick

nicht zu erkennen, geben aber Auskunft

über die Eigenschaften der

Verpackung, wie z. B. die enthaltenen

Kunststoffarten, und haben

darüber hinaus das Potenzial, das

Engagement der Konsumenten zu

fördern, Transparenz über Lieferketten

zu schaffen oder Aktionen

im Handel durchzuführen. Greiner

Packaging beteiligt sich an semiindustriellen

Sortiertests und hat

bereits Promo-Becher für alle seine

Dekorationstechnologien produziert,

die im Rahmen der HolyGrail

2.0-Initiative nun getestet werden.

Darüber hinaus hat das Unternehmen

mit „Talkin Things“ eine Augmented-Reality-App

entwickelt,

die Konsumenten in den Recyclingprozess

von K3®-Bechern einbinden

soll, kündigte Sabo an.

Erste Becher-Prototypen

aus BornewablesTM

Greiner Packaging setzt erstmals

nachwachsende Rohstoffe bei

der Produktion von Lebensmittelbechern

aus Polypropylen (PP)

mit In-Mold-Labeling (IML) als

Dekorationstechnologie ein. BornewablesTM,

die neuen, kreislauffähigen

Premium-Polyolefine von

Borealis, werden aus Rohstoffen

der zweiten Generation hergestellt.

Die Verwendung von BornewablesTM

für Verpackungen kann zu

einer Reduzierung des CO2-Fußabdrucks

um bis zu 120 % führen

(einschließlich aller Schritte von

der Rohstoffbeschaffung bis zu den

Produkten, die den Borealis-Produktionsstandort

verlassen).

Kooperation mit

Plastic Bank wird fortgesetzt

Greiner Packaging hat vor einiger

Zeit eine Kooperation mit Plastic

Bank geschlossen. Das gemeinsame

Ziel: Verhindern, dass Plastik

in die Ozeane gelangt und gleichzeitig

Menschen aus der Armut befreien.

Sammler sammeln den Plastikmüll

zum Beispiel von Stränden

und bringen ihn zu Sammelstellen,

wo er sortiert und anschließend zu

Granulat verarbeitet wird. Das gesammelte

Material wird als Social

Digital Watermarks

sollen die Sortierung von

Verpackungen

deutlich verbessern.

Fotos:

Greiner Packaging, Silvia Wittmann

Plastic® wiedergeboren. Dieses

Material wird dann an produzierende

Unternehmen verkauft, die

das Rezyklat für ihre Produkte oder

Verpackungen einsetzen. Im Rahmen

der Kooperation hat Greiner

Packaging Plastic Bank® bereits

bei der Inbetriebnahme von fünf

Sammelzentren in Manila unterstützt.

office@speta.at www.speta.at

Florian Ott Gasse 17 RH 2

A-1210 Wien

Austria

Strände sauber halten

Zum Abschluss sagte Manfred

Stanek: „Wir haben uns entschlossen,

unsere Partnerschaft mit der

Plastic Bank auszubauen. Konkret

werden wir weitere 165.000 kg gesammelte

Kunststoffabfälle finanzieren.

Damit können wir weiter

dazu beitragen, die Sammler vor

Ort finanziell zu unterstützen, während

wir gleichzeitig einen Beitrag

dazu leisten, die Strände sauber zu

halten und neue Materialströme zu

sichern.“

Mehr unter:

www.greiner-gpi.com

Aufreisstreifen/-faden

Abdeckstreifen (Folie oder

silikonisiertes Papier)

Klebebänder

verstärkte Klebebänder

nachhaltige Produktlösungen

POF-Feinschrumpffolien

Spezialfolien

Lohnarbeit (Verspulung)

03/21

55


MAGAZIN/INTRALOGISTIK

Ferag-Sortiersysteme erobern immer mehr

Bereiche der Vertriebslogistik

Hocheffiziente Anlagen der Ferag AG zum Sortieren, Puffern und Verteilen von

Stückgut finden sich in immer mehr Bereichen der Distributionslogistik. Das

Spektrum reicht vom Modevertrieb über die Nahrungsmittelindustrie bis zum

E-Commerce. Unabhängig davon, ob ein Denisort-, ein Deniway-, ein Easychain-

oder ein Skyfall-System zum Tragen kommt, der Ansatz des Schweizer

Material-Handling-Spezialisten folgt stets dem gleichen Prinzip: Jede Anlage

wird um das jeweils zu sortierende Produkt und den individuellen Sortierprozess

herum konzipiert, um dem Kunden die optimale Lösung zu bieten.

Die Sortier- und Fördertechnologie

von Ferag

resultiert aus der Weiterentwicklung

der ursprünglich für

die Printmedienproduktion konzipierten

Verarbeitungslinien, in

denen über 60 Jahre Erfahrung als

Technologieführer steckt. Tortz

ihrer unterschiedlichen Bau- und

Funktionsweise besitzen Materialflusssysteme

wie Denisort-, Deniway

oder Skyfall eine gemeinsame

Basis. Alle Technologien – ob nun

kompakter Schalensorter, 3D-Plattenketten-Förderband

oder Taschensorter

– sind hochgradig modularisiert.

Das Baukastenprinzip führt

dazu, dass die von Ferag für die

Distributionslogistik angebotenen

Systemen sich problemlos skalieren

und ohne großen Aufwand an

sich im Laufe der Zeit verändernde

Bedürfnisse anpassen lassen. Vor

allem für schnelllebige Branchen

wie Fashion oder rasant wachsende

Segmente wie E-Commerce erweist

sich dieser Aspekt immer wieder als

großer Pluspunkt. Gleichzeitig überzeugen

die Systeme des Schweizer

Material-Handling-Spezialisten

durch ihre hohe Energieeffizienz.

Beim Hängeförderer Skyfall lassen

sich etwa größere Streckenabschnitte

so gestalten, dass sich die

einzelnen Carrier nur mit Hilfe der

Gravitation fortbewegen. Die eng

miteinander verwandten Denisort-,

Deniway- und Easychain-Systeme

kommen ebenfalls mit sehr wenigen

Antriebselementen aus, was

nicht nur zur Energieeinsparung

beiträgt, sondern auch Wartungsund

Betriebskosten erheblich senkt.

Puffern und Sortieren mit einem

Höchstmass an Automation

Zu einer Hauptdomäne des

H ngef rderers Skyfall hat sich das

Order Fullfilment von Kleidung und

Modeartikeln herauskristalliert. Das

System lässt sich sowohl für Liegendware

als auch für „Garments

on Hangers“ (GOH) einsetzen.

Sein Erfolgsrezept beruht auf hohen

Durchsätzen und weitgehender

Automatisierung. So konnte zum

Beispiel MAYORAL, europäischer

Marktführern in Sachen Kindermode,

seine Distributionsprozesse mit

Hilfe einer riesigen Skyfall-Anlage

erheblich beschleunigen und auf

den Output von 12.000 Einheiten

pro Stunde steigern. Der Clou: Die

Linien lassen sich nicht nur automatisch

bestücken und entladen,

sondern verarbeiten im bunten Mix

reibungslos den Inhalt von Hängetaschen

und Kleiderbügeln gleichermaßen.

Mit über 67.500 Shuttle-

Gehängen für GOH, einem Primärpuffer

für 60.000 Artikel und einem

Matrix-Sorter für 6.000 Einheiten

pro Stunde setzt die Skyfall-Anlage,

die vor Kurzem bei PEERLESS

CLOTHING in den USA in Betrieb

ging, ebenfalls neue Maßstäbe in

Sachen Fashion Logistics.

Fördern und Sortieren in

einem durchgehenden System

Der Kippschalensorter Denisort

hat sich innerhalb kürzester Zeit

einen guten Ruf als absolut zuverlässige

Sortiermaschine für unterschiedliche

Warengruppen und

Verpackungsformate – sowohl für

klassische Versandboxen als auch

für Polybags – erworben. Je nach

Anwendung erlaubt das hochflexible,

nach beiden Seiten hin kippbare

Schalensystem Durchsätze

von bis zu 12.000 Einheiten pro

Stunde. Gleichzeitig ist die Anzahl

der Sortierziele nahezu unbegrenzt.

Sie hängt lediglich von dem verfügbaren

Platz für die Abgabestellen

bzw. Rutschen ab. Referenzen

wie das Sortieren und Zuteilen von

Schuhen (MYBOX), Brillengläsern

(ZEISS) oder Fotobüchern (CEWE)

belegen, dass die Ferag-Ingenieure

Denisort auf produktschonendes

Handling getrimmt haben. Zudem

haben sie speziell für das E-Commerce-Segment

Lösungen entwickelt,

um die dort für die Outbound-

Sortierung verantwortlichen Denisort-Linien

per AGV nahtlos mit

vor- und nachgelagerten Bereichen

zu verknüpfen. Ein solches Konzept

ist bei ZALANDO in Erfurt in

der Umsetzung. Bei diesem Kunden

laufen bereits mehrere Ferag-

Anlagen, neben Denisort- auch

Deniway-Systeme. Letztere nutzt

der Online-Versandhändler unter

anderem zur Entsorgung von Altkartonagen.

Optimal für die Sortierung

beim Second Packaging

Die bewährten Fördersysteme Deniway

(bis 50 kg Gewicht pro laufendem

Meter) und Easychain (bis

20 kg pro laufendem Meter, engere

Kurvenradien) sind in einem Punkt

unschlagbar: Sie bildet die effizienteste

Schnittstelle zwischen vorgelagerter

Produktion und Palettierer,

die derzeit im Markt verfügbar

ist. Deshalb kommen sie vor allem

bei der Herstellung und im Vertrieb

von Lebensmitteln (NESTLE, GEN-

NARI, FORNO BONOMI, BIS-

LERI) zum Einsatz. Eine weitere

Anwendung ist der übergangslose

Materialfluss von Healthcare-Produkten

(ASTRA ZENECA, BEI-

ERSDORF) zwischen First und

Second Packaging, bei dem neben

schonendem Handling höchste Ansprüche

in Bezug auf Qualität, Zuverlässigkeit

und Wartungsfreundlichkeit

gefragt sind. Es versteht sich

von selbst, dass sich Ferag-Systeme

auch miteinander kombinieren lassen.

So sorgt beim finnischen Buchgrossisten

KIRJAV LITYS das

Zusammenspiel von Denisort-Linie

und Deniway-Loop für ein optimiertes

Order Fulfillment.

Mehr unter:

www.ferag.at

Foto: Ferag

56

oben: Breites Produktsortiment: Ferag hat sich innerhalb weniger Jahre

als Anbieter von hocheffizienten Sortiersystemen für die Vertriebslogistik

etabliert.

rechts: Hocheffizient und flexibel: Hängefördersystem mit

dynamischem Puffer für Liegend- und Hängeware.

03/21


MAGAZIN/INTRALOGISTIK

AutoStore Roboter mieten

Für Kunden des Integrators AM Logistic Solutions (in Österreich Reesink Logistic

Solutions) wird das kompakte Kleinteile-Lagersystem AutoStore ab sofort noch

flexibler: Der Spezialist für Lagerautomatisierung vermietet als weltweit erster Distributor

AutoStore-Roboter zeitlich befristet, um während saisonaler Spitzen die Leistungsfähigkeit

der Anlagen punktuell steigern zu können.

Mit dem neuen Angebot

baut AM Logistic

Solutions seinen umfassenden

Kundenservice für das

AutoStore-System weiter aus. Der

Integrator erfüllt damit den lange

gehegten Wunsch seiner Kunden,

zu saisonalen Nachfragehöhepunkten

die Kommissionierleistung

ihrer Anlagen für einen gewünschten

Zeitraum erhöhen zu

können. Dazu gehört die Leihe

der Roboter für eine Mindestdauer

von einem Monat. Der gestaffelte

Mietpreis beginnt mit 1.200 Euro –

abhängig von der Nutzungszeit der

Roboter. Zu diesem Service gehört

ein Komplettpaket bestehend aus

AutoStore-Lizenzgebühr, Wartungs-

und Reparaturservice. Anschließend

an die Miete erhalten

Nutzer zudem die Möglichkeit, die

Roboter dauerhaft in ihren Betrieb

zu übernehmen. Dann wird ihnen

die Leihgebühr anteilig auf den

Kaufpreis angerechnet.

Investition in

guten Kundenservice

Für das flexible Angebot baut AM

Logistic Solutions einen eigenen

Roboter-Pool auf. Dafür investiert

der Marktführer für AutoStore-

Anlagen in der DACH-Region in

die energiesparenden Geräte sowie

die bei ihrem Einsatz anfallenden

Lizenzgebühren. So schafft der

Distributor seinen Kunden eine

Möglichkeit, die Kommissionierleistung

in ihrem AutoStore-Lager

für die Peak-Phase auf die benötigte

Kommissionierleistung zu erhöhen.

Sie können damit beispielsweise

das Weihnachtsgeschäft oder

andere Nachfrage-Höhepunkte wie

die Freiluftsaison in vielen Sportarten

einfacher bewältigen. „Auch

mit dauerhaften Erweiterungen

können unsere Kunden nun schnell

und liquiditätsschonend beginnen“,

betont Norbert Golz, Geschäftsführer

von AM Logistic Solutions.

Vorreiter

Seit Jahren versteht sich das Unternehmen

als Vorreiter und Innovator

beim Einsatz von AutoStore-

Systemen. In fast jedes der abgeschlossenen

AutoStore-Projekte

hat der Marktführer in der DACH-

Region besondere Ideen eingebracht.

Deshalb ist es konsequent,

dass der Distributor mit seinem

Mietroboter-Pool nun auch diesen-

Wunsch seiner Kunden erfüllt.

Mehr unter: www.reesinkls.com

Die Vorteile von

AutoStore im Überblick

1. PLATZSPAREND

Der gesamte verfügbare Raum

wird bestmöglich genutzt.

2. SELBSTOPTIMIEREND

AutoStore agiert eigenständig

und intelligent.

3. KOSTENGÜNSTIG

Ein System, das mit zehn Robotern

läuft, benötigt so viel Energie

wie ein Staubsauger.

4. FLEXIBEL & ZUKUNFTS-

SICHER

AutoStore kann jederzeit erweitert

werden, sogar während des

laufenden Betriebs.

5. EFFIZIENZ RUND UM DIE

UHR

Die Roboter laden sich bei Bedarf

automatisch selbst wieder auf.

6. SCHNELLSTE AUFTRAGS-

ABWICKLUNG

Das schnellste Auftragsabwicklungssystem

pro Quadratmeter,

das sich auf dem Markt befindet.

7. BESONDERS

HOHE DICHTE

Das Lager mit der höchsten Dichte

aller Kleinteilelagersysteme.

JETZT

NEU

03/21

57


MESSEN

Anuga FoodTec: Globale Trends der internationalen

Lebensmittel- und Getränkeindustrie

Die Anuga FoodTec, Internationale Zuliefermesse für die Lebensmittel- und

Getränkeindustrie, verzeichnet auch für den neuen Termin vom 26. bis

29.04.2022 einen hervorragenden Anmeldestand. Als wichtigster internationaler

Branchentermin nach der Coronapandemie bietet die Anuga FoodTec der

Lebensmittel- und Getränkeindustrie eine ideale Informations- und Orderplattform

für alle Bereich der Herstellung, Verarbeitung und Verpackung.

Die für das kommende Jahr

konzipierte Messe präsentiert

sich als „Special

Edition“ und damit als Verknüpfung

von kompakter Präsenzmesse

mit der reichweitenstarken Digitalplattform

AnugaFoodTec @

home. Mit diesem Konzept hat

die Anuga FoodTec schon jetzt

zahlreiche Marktführer, mittelständische

und kleinere Unternehmen

für den 2022-Termin überzeugt.

Angemeldete Firmen

Zu den für die Anuga FoodTec

2022 angemeldeten Unternehmen

zählen u.a. Air Liquide, Albert

Handtmann Maschinenfabrik

GmbH & Co. KG, Almac srl, AL-

PMA Alpenland, Maschinenbau

GmbH, B&R Industrial Automation,

Bardiani Valvole, Beckhoff

Automation, BluePrint Automation

(BPA), Bürkert Fluid Control

Systems, CFT Group, Colimatic ,

Elecster Oyj, EMERSON TECH-

NIK GmbH , G. Mondini Spa ,

GEA Group, Gram Equipment A/S

,Helmers Maschinenbau GmbH

, ILPRA SpA,, IMA Group, Intralox,

Ishida Europe Ltd, John Bean

Technologies Ltd, Kieselmann

GmbH, Kiremko B.V. , KRONEN

GmbH - Food Processing Technology,

Krones AG, Marlen International,

Maschinenfabrik Seydel-

mann KG, MULTIVAC Gruppe,

Navatta Group Food Processing

srl, PFM Packaging Machinery

S.p.A., ProXES, Raytec Vision

S.p.A., REEPACK s.r.l., Risco,

SiccaDania Group. Siemens, Singer

und Sohn GmbH, SMI (Smigroup),

Steritech SA, TAVIL,

TOMRA Food, Travaglini S.p.a.,

ULMA Packaging, VEMAG Maschinenbau

GmbH und Zudek

Alle Angebotsbereiche

Die gute Buchungslage zieht sich

durch alle Angebotsbereiche der

Anuga FoodTec. Die umfassende

Darstellung aller Prozessschritte

von der Verarbeitung der Rohstoffe

bis zum fertigen Produkt ist

einer der zentralen Argumente für

Aussteller und Besucher, an der

Anuga FoodTec teilzunehmen.

Die Segmente im Überblick:

- Processing

- Filling & Packaging

- Digitalisation

- Automation

- Intralogistics

- Safety & Analytics

- Environment & Energy

- Science & Pioneering

Lösungen entlang der

gesamten Wertschöpfungskette

Die Aussteller der Anuga

FoodTec haben auf jede Frage die

passende Antwort und für jedes

Problem die richtige Lösung. Von

der kleinsten technischen Raffinesse

bis hin zu den größten Anlagen

und Systemen bieten die Aussteller

das gesamte, weltweit verfügbare

Produktangebot zur Herstellung,

Abfüllung, Verpackung und Lagerung

von Lebensmitteln und Getränken.

AnugaFoodTec @home

Durch die parallel zur Präsenzmesse

realisierten digitalen Plattform

AnugaFoodTec @home erreichen

die Aussteller eine effektive

digitale Erweiterung ihres Messeauftritts.

Das innovative Format

bietet Möglichkeiten der Vernetzung

und Kontakte vor allem auch

mit Besuchern und Interessenten,

die im kommenden Jahr noch nicht

im gewünschten Umfang reisen

können.

Mehr unter:

www.anugafoodtec.de

58

58

03/21

Impressionen von der letzten Veranstaltung - Bild oben: Messegeschehen

Bild links - Buhmann Stand und Bild rechts - Schubert Stand/Fotos: Koelnmesse


MESSEN

Gute Vorzeichen für die ProSweets 2022

Die ProSweets Cologne 2022 kann mit Ablauf der Frühbucherphase Ende

April einen hervorragenden Anmeldestand mit einem vergleichbar hohen

Beteiligungs-Commitment zu 2019 vermelden. Zahlreiche namhafte Unternehmen

und hochqualifizierte Spezialanbieter aus nahezu allen Bereichen

haben sich bereits registriert. Auch die hohe Internationalität mit einem starken

Anmeldestand aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden

mit teilweise erhöhter Flächenbuchung zeigen, dass die Branche für

den Restart bereit ist.

Daher ist die Koelnmesse

bei weiterem positivem

Verlauf der aktuellen

Situation zuversichtlich, an das

Niveau vor der Pandemie mit der

ProSweets Cologne 2022 anknüpfen

zu können. Die internationale

Zulieferermesse für Süßwaren und

Snacks findet wie in den Jahren zuvor

wieder zeitgleich mit der ISM,

der weltweit größten und wichtigsten

Fachmesse für Süßwaren

und Snacks, statt.

Verpackungsmaschinen

Im Bereich Verpackungsmaschinen

bzw. Verpackungsmaterialien

haben sich bisher unter anderem

Gerhard Schubert (Deutschland),

Loesch (Deutschland), SACMI

(Italien), Sopp Industrie (Deutschland)

sowie Theegarten-Pactec

(Deutschland) und Belgian Sweets

Design (Belgien) angemeldet.

Anlagen

Das Segment Maschinen und

Anlagen verzeichnet beispielsweise

Registrierungen von Aasted

(Dänemark), Hänsel Processing

(Deutschland), Hansella (Deutschland),

Maschinenfabrik Seydelmann

(Deutschland), Memak

(Türkei), NETZSCH-Feinmahltechnik

(Deutschland), Sollich

(Deutschland), Royal Duyvis Wiener

(Niederlande) sowie VEMAG

Maschinenbau (Deutschland). Im

Bereich Rohstoffe und Ingredients

hat unter anderem GNT Group

(Niederlande) bereits seine Teilnahme

bestätigt.

Persönliches Wiedersehen

Die Branche blickt insgesamt

positiv auf das kommende Jahr

und freut sich auf ein persönliches

Wiedersehen auf dem Kölner Messegelände:

„Die ProSweets ist für

uns von großer Bedeutung und

eines der Highlights in unserem

Messekalender. Darum freuen

wir uns umso mehr unsere Kunden,

Interessenten und Freunde

endlich wieder persönlich auf dieser

einmaligen Plattform treffen

zu können. Die Messe schafft es,

wie keine andere, Hersteller und

Verpackungsmaschinenbauer mit

Fokus auf die Süßwarenbranche

zusammen zu bringen. Das schätzen

wir sehr,“ erklärt Martin Sauer,

Verkaufsleiter Gerhard Schubert

GmbH.

Theron Harbs, Geschäftsfeldmanager

NETZSCH Food & Confectionery

sieht dies ähnlich: „Das

Team der NETZSCH Food & Confectionery

freut sich, endlich wieder

in persönlichen Gesprächen

mit unseren Kunden in Kontakt

zu kommen. Die ProSweets bietet

dafür genau die richtige Plattform

für unsere Maschinen und Anlagen

zur Herstellung von Lebensmitteln

und Süßwaren […].“

ProSweets und ISM

„Die HANSELLA GmbH freut

sich im kommenden Jahr 2022

wieder auf der ProSweets als Aussteller

auftreten zu dürfen. Die

ProSweets Cologne ist in Kombination

mit der ISM für uns eine der

wichtigsten Messen im Jahr. Sie

gibt uns die Möglichkeit das gesamte

Portfolio der ROTZINGER

Group, inklusive HANSELLA und

MF hamburg unseren weltweiten

Kunden direkt dort zu präsentieren,

wo auch sie ihre Kunden treffen.

Ein in der Tat fachübergreifendes

Branchentreffen,“ betont Jan Michaelis,

Geschäftsführer HAN-

SELLA GmbH.

Nachhaltige Lösungen

Inhaltlich stehen erneut die Bereiche

Production and Packaging

Technology, Packaging and Packaging

Materials, Raw Materials

and Ingredients sowie Operating

Equipment and Auxiliary Devices

im Fokus. Dabei wird es vor allem

um nachhaltige Verpackungslösungen,

personalisierte Ernährung,

Reduktionsstrategien von Salz,

Zucker und Fett sowie den Einsatz

alternativer Proteinquellen gehen.

Lebenmittelverluste vermeiden

Nachhaltigkeitsansätze in der

Produktion gewinnen besonders

an Bedeutung. Daher sind Themen

wie das Vermeiden und Reduzieren

von Lebensmittelverlusten in

der Produktion, Rohstoffknappheit

und Beschaffung sowie die Reduzierung

von Verpackungsmaterialien

von hoher Relevanz auf der

Zulieferermesse 2022.

Impression von der letzten Veranstaltung.

Fotos: Koelnmesse

Eventprogramm

Begleitet wird die ProSweets

Cologne erneut durch ein umfangreiches

Eventprogramm wie Sonderschauen

im Bereich Packaging

und Ingredients und Expertenvorträgen

auf der Speakers Corner.

Eine noch engere Verzahnung mit

ISM findet durch Etablierung der

neuen Event Zone Ingredients und

einer Vortragsbühne in Halle 5.2

statt. So wird der Bereich zukünftig

mehr als Inspirationsquelle für

neue Konzepte und Produktideen

zur Entwicklung alternativer Produkte

und Produktvarianten gestaltet.

Dies wird sowohl die Rohstoffe,

Zutaten als auch Halbfertigprodukte

umfassen.

Ideelle Träger

Als ideelle Träger unterstützen

die ProSweets Cologne der Bundesverband

der Deutschen Süßwaren-Industrie

e.V. (BDSI), Sweets

Global Network e.V. (SG), die

DLG e.V. und die Zentralfachschule

der Deutschen Süßwarenwirtschaft

(ZDS).

Mehr unter: www.prosweets.de

03/21

59


INTERNATIONAL

Ishida mit

neuer Service- und Vertriebsstruktur

Der auf Wiege-, Verpackungs- und Qualitätskontrollsysteme spezialisierte

Hersteller Ishida rückt in Deutschland und Österreich näher an seine Kunden.

Seit dem Amtsantritt von Oliver Blaha als Geschäftsführer Anfang 2020 hat die

Ishida GmbH zusätzlich zum langjährigen Standort Schwäbisch Hall eine

Niederlassung in Hamburg eröffnet. Darüber hinaus wurde eine umfassende

Reorganisation in den Bereichen Vertrieb und Kundendienst durchgeführt.

Ishida baut die dezentrale

Servicestruktur aus, um Kundenanfragen

noch schneller

nachkommen und einen deutlich

höheren Grad an Support leisten

zu können. Im Zuge einer Einstellungsoffensive

wird der Bereich

derzeit weiter personell aufgerüstet

für eine bessere Flächenabdeckung

und damit kürzere Reaktionszeiten.

Umstrukturierung

Zugleich organisiert Ishida den

Vertrieb nach den Verkaufsregionen

Süd und Nord, was sich

neuerdings auch in zwei Unternehmensstandorten

widerspiegelt.

Neben dem etablierten Standort

Schwäbisch Hall wurde eine Niederlassung

in Hamburg eröffnet,

die zudem Projektierungen leistet

und Kundenschulungen an einer

kompletten Verpackungslinie anbietet.

Mit Jörg Haas wurde ein

neuer Vertriebsleiter ins Unterneh-

Oliver Blaha, Geschäftsführer der Ishida GmbH vor der

neu eröffneten Niederlassung in Hamburg. (© Ishida)

men geholt, der über viele Jahre

Erfahrung in der Lebensmittelund

Verpackungsindustrie verfügt.

Die Betreuung der Großkunden erfolgt

zukünftig durch einen erfahrenen

Key Account Manager und

das OEM-Geschäft übernimmt ein

Indirect Sales Manager. „Mit der

Umstrukturierung rücken wir deut-

lich näher an unsere Kunden und

können den Fokus verstärkt auf

wichtige Unternehmen der Lebensmittelindustrie

in Norddeutschland

richten. Hier sehen wir gerade

im Proteinbereich großes Wachstumspotenzial

für unsere Verpackungslösungen“,

kommentiert

Geschäftsführer Oliver Blaha.

Werkstattaktivitäten ausgebaut

Als Tochterunternehmen von Ishida

Europe (England) hat die Ishida

GmbH vor dem Hintergrund des

Brexit am Standort Schwäbisch

Hall die Werkstattaktivitäten ausgebaut

und repariert dort auch Maschinen

und Komponenten aus den

europäischen Nachbarländern. Die

zuverlässige Ersatzteilversorgung

gewährleistet ein neu eröffnetes Lager

in Best, Niederlande, welches

alle gängigen Teile ständig bevorratet

und kurze Lieferzeiten ermöglicht.

Ishida GmbH

Die Ishida GmbH mit Standorten

in Schwäbisch Hall und Hamburg

ist die für Deutschland und

Österreich zuständige Tochtergesellschaft

von Ishida Europe (Birmingham,

England). Das Unternehmen

konzipiert, produziert und

installiert innovative Wiege- und

Verpackungstechnologien für den

Food- und den Non-Food-Bereich.

Angeboten werden effiziente Maschinen

für das Verwiegen, das

Abfüllen und Verpacken sowie die

Qualitätskontrolle.

Mehr unter:

www.ishida.de

Mit einem Griff zum fertigen Karton

Kartons und Faltschachteln aufrichten – das bedarf moderner Verpackungstechnologie.

Produzierende Unternehmen wissen um die damit verbundenen, oft

hohen Investitionen. Vor allem die Schuhindustrie, die Aufrichtmaschinen für

ihre Schuhkartons benötigt, damit die Produkte sicher und imageträchtig in den

Handel kommen, kann jetzt von einer Innovation entscheidend profitieren: dem

Schuhkarton, der sich mit einem Handgriff aufrichten lässt.

Die Dörr GmbH & Co. KG

im rheinland-pfälzischen

Pirmasens, spezialisiert auf

die Fertigung von Schuhkartonagen,

hat einen Karton entwickelt, der sich

von Hand genauso leicht und schnell

aufrichten lässt, wie von einer Maschine.

Vorgang optimieren

Bei Dörr war man sich darüber

bewusst, dass es für alle von Hand

aufzurichtenden Verpackungen normalerweise

mehr als einen Handgriff

braucht. Diesen Vorgang entscheidend

zu vereinfachen und zu

optimieren, war das Ziel der Spezialisten

für die Herstellung von Schuhkartonagen.

Lange wurde getüftelt,

bis der entsprechende Stanzling die

Prototypenphase hinter sich hatte.

Das Ergebnis überzeugt. Der Karton

unterscheidet sich in Sachen Stabilität

und Design nicht von einem

maschinell aufgerichteten Karton.

Der Karton aus Vollpappe, mit einer

Grammatur von bis zu 950 g/

m 2 Flächengewicht, lässt sich selbstverständlich

auch im Offset-Druckverfahren

bedrucken, anschließend

stanzen und kleben.

Ökologische Fertigung

Die Dörr GmbH & Co. KG fertigt

Verpackungen und Faltschachteln

bis zu einer Grammatur von 950 g/m²

Flächengewicht. Das am häufigsten

eingesetzte Material ist der Chromoduplexkarton

(GD2). Ein Material,

das zu 95% aus recyceltem Karton

besteht und sich aufgrund seiner hohen

Steifigkeit bestens bewährt hat.

Die Spezialisten in der Herstellung

von Schuhkartonagen versorgen allerdings

auch Lebensmittelhersteller

und die Automobilindustrie mit innovativen

Lösungen. Bedruckt wird

mit einer 5-Farben Offsetdruckmaschine

von KBA mit Lackwerk, Veredelung

und Verarbeitung erfolgen

mit Maschinen von Bobst und dem

Heidelberger Tiegel. Das Unternehmen

ist FSC-zertifiziert, man ist

ClimatePartner und versorgt die Produktion

ausschließlich mit grünem

Strom aus der eigenen PV-Anlage

auf dem Dach.

Mehr unter:

www.doerrkartonagen.de

60 03/21

Der einfachste Weg zum fertigen Karton: Der ausgefeilte Stanzling der Firma Dörr GmbH & Co.

KG lässt sich per Hand ebenso schnell und einfach wie mit der Maschine aufrichten. (Fotos: Dörr)


03/21

61


MESSEN

FACHPACK 2021: Ready to go!

In ihrer Kabinettssitzung am 18. Mai 2021 hat die Bayerische Staatsregierung

weitere Erleichterungen der Corona-Maßnahmen beschlossen und

benennt eine klare Öffnungsperspektive für die Messewirtschaft: Bei einer

anhaltend günstigen Entwicklung des Infektionsgeschehens ist die Wiederaufnahme

des Messebetriebs bis spätestens 1. September 2021 möglich. Für

die FACHPACK, Europäische Fachmesse für Verpackung, Technik und Prozesse,

die vom 28. bis 30. September 2021 in Nürnberg stattfindet, kommt

diese Entscheidung zur rechten Zeit.

Fachbesucher sind damit

herzlich eingeladen an der

FACHPACK vor Ort im

Messezentrum teilzunehmen. Ein

umfassendes Hygienekonzept

sorgt für einen sicheren Messebesuch.

Planungssicherheit

„Wir begrüßen die Entscheidung

der Bayerischen Staatsregierung,

die mit ihrem heutigen Entschluss

einen wichtigen und richtigen

Schritt geht! Der mögliche Restart

zum 1. September gibt unseren

Kunden mehr Planungssicherheit

und Perspektive für unsere Messen

im Herbst“, so Dr. Roland Fleck,

CEO der NürnbergMesse Group.

Und Peter Ottmann, Nürnberg-

Messe-CEO, ergänzt: „Seit dem

Beginn der Corona-Pandemie stehen

wir im ständigen Austausch

mit den Gesundheitsbehörden.

Gemeinsam haben wir ein umfassendes

Hygienekonzept entwickelt,

das den sicheren Messebetrieb

möglich macht.“

Hygienekonzept: Persönliches

Networking möglich

Um einen sicheren Messebesuch

zu garantieren, wurden umfangreiche

Schutzmaßnahmen und ein

ausführliches Hygienekonzept

erarbeitet: Kontaktloses Bezahlen,

Buchung von Online-Tickets,

Möglichkeiten zur Händedesinfektion,

ein hochmodernes Lüftungskonzept

für Messehallen und

Kongressräume und die Nachverfolgbarkeit

durch digitale Kontakterfassung

per App an den Messeständen

sind nur einige Beispiele.

Community Areas

Sogenannte Community Areas

in den Messehallen ermöglichen

persönliches Networking unter

Wahrung der Abstandsregelungen.

Weitere Infos zum Hygienekonzept

und den Schutzmaßnahmen

nach aktuellen Vorgaben unter:

www.fachpack.de/

schutzmassnahmen

myFACHPACK

Neu ist in diesem Jahr das digitale

Tool myFACHPACK, welches

FACHPACK-Ausstellern die Möglichkeit

bietet, ihre Reichweite ins

Digitale zu verlängern. Und Besucher,

die nicht nach Nürnberg reisen

möchten, können so trotzdem

an der FACHPACK teilnehmen.

Drei Fachforen

myFACHPACK bietet beispielsweise

Online-Matchmaking und

Networking bereits vor Messebeginn,

digitale Ergänzungen der

Produktdarstellungen auf den

Messeständen, z.B. durch Videos,

Chats oder virtuelle Meetingräume

sowie Live-Streams der drei Foren

PACKBOX, TECHBOX und des

neuen Ausstellerforums INNOVA-

TIONBOX.

Über die FACHPACK

Die FACHPACK (28.– 30. September

2021, Nürnberg) ist die

Europäische Fachmesse für Verpackungen,

Technik und Prozesse.

Die Aussteller präsentieren ihr

Angebot rund um die Prozesskette

Verpackung für Industrie- und

Konsumgüter.

Exponate

Gezeigt werden: Packstoffe und

Pack(hilfs-)mittel, Verpackungsund

Abfüllmaschinen, Etikettier-,

Kennzeichnungs- und Identifikationstechnik,

Maschinen, Geräte und

Komponenten in der Verpackungsperipherie,

Verpackungsdruck und

-veredelung, Palettiertechnik, Intralogistik

sowie Services.

Neuer Slogan

„Wir machen Zukunft“

Mit dem neuen Slogan „Wir machen

Zukunft“ widmet sich die

FACHPACK 2021 dem brandaktuellen

Leitthema „Umweltgerechtes

Verpacken“. Als Treffpunkt des

europäischen Verpackungsmarktes

zieht die FACHPACK Fachbesucher

aus allen verpackungsintensiven

Branchen an: Lebensmittel/

Getränke, Pharma/Medizintechnik,

Kosmetik, Chemie, Automotive

sowie weiterer Konsum- und Industriegüter

Mehr unter:

www.fachpack.de

Sehnsucht

nach realem Messeerlebnis

Das Bedürfnis nach einem Treffpunkt

der Verpackungsbranche

ist groß. Seit knapp zwei Jahren

hatte die Verpackungsindustrie

keine Messe, auf der sie sich vor

Ort präsentierten konnte. „Endlich

wieder Kunden treffen, Neuheiten

vorstellen und sich über Trends

persönlich austauschen – das ist es,

was sich unsere Aussteller und wir

alle nach der langen Zeit der Entbehrung

wünschen. Wir sind bereit.

Die Messehallen der FACHPACK

sind geplant; das Rahmenprogramm

so gut wie fertig“, so Heike

Slotta, Executive Director bei der

NürnbergMesse.

Foto: Messe Nürnberg

62 03/21


03/21

63


Hochwertige Aufsteller

und Verpackungen.

Innovativ. Werbewirksam. Nachhaltig.

In zertifizierter Qualität.

Margarethner Verpackungsgesellschaft m.b.H. · T 02230/24300 · office@mvg.co.at · www.mvg.co.at · Folgen Sie uns:

64 03/21


TV

Das aktuelle Video von

03/21

65

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!