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Kompakt - Stadtmagazin - Juli 2021

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Sonderveröffentlichung <strong>Juli</strong> <strong>2021</strong><br />

StadtMagazin<br />

Neubrandenburg<br />

Spezial:<br />

Eisdielen<br />

Vanille, ErdbeereoderSchoko?<br />

Kugeln,Softeis oder beides?<br />

Eine leckereEistüte<br />

schmeckt an heißen<br />

Tagenimmer.<br />

Ein Tagwie<br />

kein anderer<br />

am See<br />

Den Sommer<br />

jetzt mit allen<br />

Sinnen erleben<br />

Gas geben<br />

Speedwaybahn bei Sponholz<br />

geht in dienächsteRunde<br />

Kultur genießen<br />

Endlich dürfen dieTheater<br />

wieder Theatermachen<br />

Filmegucken<br />

In unseren Kinos weht wieder<br />

ein Hauchvon Hollywood


MARKENSONNENBRILLE <strong>2021</strong><br />

R AY- B A N<br />

D I O R<br />

T O M F O R D<br />

P O L A R O I D<br />

J U L B O<br />

A D I D A S<br />

B O S S<br />

SALE<br />

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3x in NEUBRANDENBURG<br />

STAMMHAUS: Wolfswinkelstraße 4 • CITY: Friedländer Straße 2a • OSTSTADT: Juri-Gagarin-Ring 24a<br />

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Die schönste Art zu hören und zu sehen!<br />

W a n d e r - O p t i k G m b H • N e u b r a n d e n b u r g


03<br />

Ausdem Inhalt<br />

Neuigkeiten aus<br />

Neubrandenburg<br />

undUmland.................................... 4<br />

©Alliance –stock.adobe.com<br />

Titelgeschichte<br />

Sommer,Sonne,<br />

Tollensesee....................................... 6<br />

LokaleWirtschaft<br />

Unternehmerlöhnefließen... 10<br />

Gutscheinaktion.......................... 12<br />

Freizeit<br />

Speedway in Warlin.................. 18<br />

©TitelfotoUlrikeKielmann<br />

LiebeLeserinnen undLeser!<br />

„36 Grad undeswirdnochheißer.“ „Heißer Sommer in diesem Jahr,ist einheißer Sommer<br />

wiewunderbar.“Zur schönsten Jahreszeitzieht es unsrausanden Strand, immermit einem<br />

Sommerhit im Ohr. Wasliegt da näher, alseinen Tagwie keinen anderen am Tollensesee, dem<br />

grünen Herzen unserer Stadtzuverbringen? Zu einerErkundungstourlädtunsere Titelgeschichte<br />

Sommer,Sonne,Tollenseseeein.Wem dieAbkühlungimkühlen Nass noch nichtgenügt, greift<br />

zureiskaltenAbkühlung.Wir stellen vier Eisdielenaus derRegion vor, diesichmit bestem Eis<br />

auskennen. Genießen Sieden Sommer! Ihre Verena Teske-Mbalisike<br />

Kultur<br />

HöhepunkteimSommer........ 19<br />

Film ab<br />

DieKinos öffnenwieder ........ 20<br />

Kolumne<br />

Unser Körper ist eineKlimaanlage<br />

vonSirko Salka ...............22<br />

Spezial<br />

Eisdielen in derRegion............14<br />

Aus dem Inhalt<br />

Erdbeerchutney<br />

Erdbeerzeit<br />

Beliebte Leserrezepte für die Erdbeer-Saison<br />

Rezepte Nr. 18<br />

Artikel: 85628<br />

90<br />

2. €<br />

Sie lieben Erdbeeren und möchten sie in neuen Variationen<br />

genießen? „Erdbeerzeit“ bietet Ihnen dafür eine Fülle an<br />

Vorschlägen. Entdecken Sie immer neue Seiten der Erdbeere:<br />

Erdbeerkuchen, beerige Marmeladen, raffinierte Cocktails oder<br />

Herzhaftes mit Erdbeeren.<br />

Hier erhältlich:<br />

• im Einzelhandel<br />

• unter Tel. 0800 1513030* (Anruf kostenfrei)<br />

• im Internet unter www.nordkurier.de/rezepte<br />

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Gefüllte Ente<br />

mit Kartoffelklößen<br />

und Erdbeer-Rotkraut<br />

Erdbeerkuchen<br />

Erdbeer-<br />

Daiquiri<br />

© Scruggelgreen; M.studio – stock.adobe.com, Karls Erdbeer-Hof (4)


04<br />

Neuigkeiten ausNeubrandenburg undUmland<br />

Sporthallen undPlätze<br />

auch in denFerien offen<br />

DieSportstättender Seenplatte sollen in den<br />

Sommerferien geöffnetbleiben. Dafür plädierten<br />

dieKreisverwaltung undder Kreissportbund.<br />

Dergerade erst angelaufeneTrainingsbetrieb<br />

würdedurch dieSchließzeiten<br />

derkommunalen Plätze undHallen wieder<br />

unterbrochen werden. Zu denKommunen,<br />

diedie Hallen undPlätzeimSommerzur<br />

Verfügung stellen wollen, gehörenNeubrandenburg,Burg<br />

Stargardund Friedland.<br />

©Tim Prahle<br />

Barrierefreie<br />

Bushaltestellen<br />

In Neubrandenburg werdenzwölf<br />

Bushaltestellen barrierefrei umgebaut.Die<br />

Stadt investiert dafür<br />

insgesamtrund880 000 Euro.Das<br />

Ministeriumfür Infrastruktur<br />

fördert denUmbau derHaltestellen<br />

mit 660 000 Euro.Die begonnenen<br />

Bauleistungen werdenvoraussichtlich<br />

Ende August <strong>2021</strong> abgeschlossen<br />

sein. DieStadt Neubrandenburg<br />

hat175 Haltestellen desÖPNV<br />

barrierefrei umzugestalten.<br />

ZweiteBauphase am Friedrich-Engels-Ring<br />

DieArbeiten zurSanierung desdritten Abschnitts desNeubrandenburger<br />

Friedrich-Engels-Ring gehenweiter.Für diezweiteBauphase wurdendie<br />

Fahrspuren in derDemminer Straße gesperrt.Der ausder Demminer Straße<br />

kommende Verkehr rollt aufder provisorischhergestellten Spur,die parallel<br />

zurStraßeverläuft.Die Arbeiten werdenvoraussichtlich biszur Wochevom<br />

9. bis15. August andauern. Bis November soll das gut 300 Meterlange Teilstückauf<br />

denneuesten Standgebracht unddie grundhafteSanierung des<br />

Friedrich-Engels-Rings nach über zehn Jahren abgeschlossen werden.<br />

©Stadt Neubrandenburg<br />

Schirmherr<br />

Günther Uecker<br />

©Mirko Hertrich<br />

AUSSTELLUNG<br />

„Fünf Positionen<br />

der Gegenwart<br />

in Mecklenburg-<br />

Vorpommern“<br />

KUNSTSAMMLUNG<br />

NEUBRANDENBURG<br />

Große Wollweberstr. 24<br />

17033 Neubrandenburg<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mi. –So. 10 –17Uhr<br />

16. Juni bis 29. August<strong>2021</strong><br />

Kunstsammlung Neubrandenburg<br />

Reinhard Buch<br />

Christian Frosch<br />

ClaudiaHeinicke<br />

Peter Klitta<br />

CindySchmiedichen<br />

kunstpreis.mecklenburgische.de<br />

Online-Händler plant180<br />

Arbeitsplätze aufdem Datzeberg<br />

DieBaustellefür das neue Verteilzentrum desOnline-Händlers<br />

Amazon aufdem Neubrandenburger Datzeberg schreitet<br />

zügig voran. Aktuell werdendie Außenhülledes Gebäudes<br />

fertiggestellt sowie das Dach. Parallel werde bereits die<br />

SprinkleranlageimgesamtenGebäude installiert.Nach<br />

Abschluss derAußenarbeiten wird nach Konzernangaben<br />

mit demInnenausbauder Hallesowie mit derSchaffung<br />

vonBüro- undSozialflächen begonnen. Zudemwerde im<br />

Außenbereich derParkplatz für Mitarbeiter undLieferfahrzeuge<br />

angelegt.„WirsindimZeitplan undrechnen mit einer<br />

Eröffnung im Oktober,rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft“,<br />

sagteein Sprecher.Indem Verteilzentrum mit einer Fläche<br />

vonfast 10 000 Quadratmetern will derOnlinehändler in<br />

Neubrandenburg 180 Arbeitsplätzeschaffen.


3Fragen an ...<br />

05<br />

©Simon Voigt<br />

Michael Schröder<br />

City-Manager derVier-Tore-Stadt<br />

Neubrandenburg<br />

©Fotostudio Lichthof<br />

Kulturparkwirdsaniert<br />

DieNeubrandenburger können sich über eineFinanzspritze<br />

zurSanierung desKulturparks freuen. Das entschied der<br />

Haushaltsausschuss desDeutschen Bundestages.Indie Pflege<br />

undEntwicklung desKulturparks fließen 1,85 Millionen<br />

Euro.„Mit demGeldvom Bund können wir eine nachhaltige<br />

Entwicklung für dengesamtenParkanstreben undweitere<br />

Projekteumsetzen, sagteOberbürgermeister Silvio Witt und<br />

ergänzte: „Gleichzeitig sindwir in derLage, diesogenannte<br />

grüneLungeunserer Stadt nachhaltig zu entwickeln.“<br />

Schwedenstraße<br />

ist voll gesperrt<br />

DieSchwedenstraßeinder<br />

Neubrandenburger Südstadt<br />

erhält derzeit einen<br />

neuenFahrbahnbelag.<br />

Im Auftragder Stadt Neubrandenburg<br />

wird der<br />

Asphalt im Bereich vom<br />

Knotenpunkt Windbergswegbis<br />

zum Sportgymnasium<br />

aufeiner Gesamtlänge<br />

vonetwa 195Meternerneuert,teiltedie Stadt mit.<br />

DieVollsperrung soll voraussichtlich bis5.<strong>Juli</strong> andauern.<br />

DieGesamtinvestition beläuft sich aufrund150 000 Euro.Pkw-<br />

Verkehr,der ausRichtung Südenkommend in denKulturpark<br />

möchte,wirdüber denWindbergswegund densonst eigentlich<br />

Passantenvorbehaltenen Otto-Vitense-Weggeleitet.<br />

Symbolbild<br />

©Thomas-Söllner –stock.adobe.com<br />

1<br />

2<br />

3<br />

Aufwelchem EventdürfenSie aufkeinen<br />

Fall fehlen?<br />

Das ist ganzklar dieModeveranstaltung „Boulevard<br />

NB-XXL –Längster City-Mode-Laufsteg in MV“. Es ist zu<br />

einer Tradition geworden, wenn individuelleModeauf<br />

einem 100 MeterlangenLaufsteg präsentiert wird und<br />

auftolle Unterhaltung trifft.<br />

Wiekulturbewusst ist Neubrandenburg und<br />

welcheKonzertebraucht dieStadt?<br />

Besonders im Open-Air-Bereich könnte ichmir mehr<br />

Konzertefür diejüngereGeneration vorstellen. Der<br />

Kulturparkzum Beispielwäreein wunderbarer Ort für<br />

Konzerteund Festivals.<br />

IhrLebensmottozum Weitersagen?<br />

„Miteinander, füreinander“ –das bedeutet für mich,<br />

Menschen positiv undmit offenen Armen zu begegnen<br />

unddas Bewusstseinuntereinanderzufördern.Da<br />

schließtsichein ebenso wichtiges Zitatan: „Für alles<br />

gibt es eineLösung.“<br />

Qualitätsumzüge zum besten Preis<br />

©Verena Teske-Mbalisike<br />

NB-Steine<br />

bemalen und<br />

auswildern<br />

In derFacebook-Gruppe<br />

„NB Steine“ ist das Auslegen,<br />

Suchen undFindender<br />

kleinen Kunstwerkezueiner<br />

beliebtenAktion geworden.<br />

Wereinen derSteinefindet,<br />

kann diesen in derGruppe<br />

mit Foto undFundort<br />

posten. Werselber Steine<br />

mit individuellen Kunstwerken<br />

bemalen möchte,<br />

schreibt aufdie Rückseite<br />

„NB-Steine“ undwildert ihn<br />

in Neubrandenburg aus.<br />

Friedrich-Engels-Ring 1<br />

17033 Neubrandenburg<br />

Tel. 0395 4 22 99 99<br />

Neubrandenburger Möbelspedition<br />

weitere Leistungen:<br />

Entrümpelung<br />

Wohnungsauflösung<br />

Küchen- & Möbelmontagen<br />

Tresor- & Klaviertransporte<br />

Bereitstellung von Lagerflächen<br />

bundesweit & international<br />

und vieles mehr…<br />

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06<br />

Das Augustabad am Nordostufer<br />

mit dem beliebten Badepilz<br />

Titelgeschichte<br />

Ein Tag wie kein anderer am Tollensesee<br />

Nach all den Strapazen der vergangenen Monate haben wir uns einen richtig schönen Sommer verdient.<br />

Also schnappt euch Badesachen, Handtuch und Sonnenbrille. Schmiert alle freiliegenden Körperstellen<br />

mit ausreichend Sonnencreme ein und kommt mit – es geht raus!<br />

Text: Dominique Cîrstea<br />

Frische Luft schnappen, Sonne<br />

und Wasser auf der Haut spüren.<br />

Das ist mein Ziel. Es geht<br />

quer durch die Neubrandenburger<br />

Innenstadt, vorbei am<br />

Oberbach, bis ich den Sand<br />

schon förmlich riechen kann.<br />

Angekommen am Strandbad<br />

Broda, erwartet mich klares,<br />

graublaues Wasser, umringt<br />

vom satten Grün angrenzender<br />

Waldgebiete. Eine leichte Brise<br />

kitzelt meine Zehen, die Blätter<br />

der Bäume rascheln im Hintergrund.<br />

Ich ziehe die Schlappen<br />

aus, betrete den heißen Boden.<br />

Eine Gruppe Studierender des<br />

Hochschulsportvereins spielt<br />

auf der neuen Strandsportanlage<br />

Tchoukball - ein handballähnliches<br />

Spiel. Trainerin<br />

Pavla Jebavá ist glücklich über<br />

die neue Spielfläche. „So kommen<br />

wir uns weniger mit anderen<br />

Ballsportlern in die Quere.“<br />

Stand-up-Paddling gilt als<br />

Trendsport am Tollensesee.<br />

Covermodel<br />

Yvonne Schwandke<br />

Der angrenzende Rasen bietet<br />

einigen Familien im Schatten<br />

der Bäume einen gemütlichen<br />

Platz für ein Picknick. Auf der<br />

Kletterspinne turnen Kinder.<br />

Ich mache es ihnen nach, hangele<br />

mich an den roten Seilen<br />

hoch, bis ich ganz oben an der<br />

Spitze bin. Vor mir erstreckt<br />

sich der Tollensesee in zehn<br />

Die Linienschiffe Rethra und Mudder<br />

Schulten fahren am Badehaus ab.<br />

© Ulrike Kielmann<br />

Kilometer Länge und knapp<br />

zweieinhalb Kilometern Breite.<br />

Aus dem Grün des Brodaer Holzes<br />

lugt das Belvedere hervor,<br />

ein im Jahre 1823 nach dem<br />

Vorbild griechischer Tempel errichtetes<br />

Bauwerk – mitten in<br />

Mecklenburg. In den Sommermonaten<br />

finden hier normalerweise<br />

zahlreiche Musik- und<br />

Tanzveranstaltungen sowie<br />

Hochzeiten statt. In den Abendstunden<br />

ist die Aussicht auf den<br />

See Anreiz für viele, die Stufen<br />

vom Ufer hinaufzunehmen.<br />

Mein Blick wandert weiter entlang<br />

des westlichen Ufers und<br />

trifft auf die Bootsanlegestellen<br />

am Campingplatz Gatsch<br />

Eck, der vollends von Bäumen<br />

umschlossen liegt. Ich hole<br />

mir eine Eiswaffel, auf der<br />

zwei riesige Schokoladenkugeln<br />

trumpfen, und wandere<br />

weiter durch den Kulturpark,<br />

vorbei am Badehaus, über die<br />

kleine Brücke am Zufluss Gätenbach.<br />

Unmittelbar am See<br />

liegt der Piratenboot Spielplatz,<br />

auf dem ich als Kind<br />

viele Stunden meines Tages<br />

zugebracht habe. Mittlerweile<br />

sind die alten Spielgeräte<br />

neuen gewichen. Ich mache<br />

einen kleinen Abstecher auf<br />

Blick vom Campingplatz<br />

Gatsch Eck<br />

© Sebastian Haerter<br />

© Ines Riebau © Ines Patro<br />

© Jörg Franze


Rein ins erfrischende<br />

Badevergnügen<br />

©Sebastian Haerter<br />

das Holzschiff. „Alle anDeck,<br />

ziehtdas Fallreepein, setzt die<br />

Segel –nächster Halt Yachthafen!“<br />

Wenig später befinde ich<br />

mich vor den Toren des Yachtclubs.Wer<br />

einBoot besitzt und<br />

einen Anlegeplatz sucht, muss<br />

hier jedoch wieder die Leinen<br />

loslassen. „Die Bootsstellplätze<br />

sind restlos ausgebucht. Im<br />

vergangenen Sommer haben<br />

sich viele aus der Gegend um<br />

Neubrandenburg ein Boot gekauft,<br />

seitdem ist es eng hier“,<br />

sagt Geschäftsführer Heiko<br />

Leppin. Sportbegeisterte könnenhierFahrräderoderKanus<br />

für Tages- oder Mehrtagestouren<br />

ausleihen und damit den<br />

See erkunden. Und genau das<br />

macheich nun.<br />

DieberühmteGroßherzogin<br />

undder beliebte Badepilz<br />

Mit einem Drahtesel geht es<br />

für mich weiter Richtung Augustabad.<br />

Benannt wurde das<br />

Strandbad nach Großherzogin<br />

Augusta Carolinevon Mecklenburg-Strelitz.<br />

In unmittelbarer<br />

Nähe zum See findet sich das<br />

Seerestaurant Augusta‘s. Ich<br />

hole mir Pommes rot-weiß auf<br />

die Hand und schiebe das Rad<br />

weiter. Unter dem berühmten<br />

Badepilz tummeln sich einige<br />

Kinder, die sich lachend das<br />

Wasser auf den Kopf rauschen<br />

lassen. Etwas weiter entfernt<br />

vom Ufer zeigen junge Erwachsene<br />

ihr Können auf<br />

der Sprunginsel. Besonders<br />

inklusiv gestaltet sich das<br />

Augustabad durch die Möglichkeit,<br />

barrierefreien Badespaß<br />

zu genießen. Dank des<br />

Poollifts können auch Menschen<br />

mit körperlichen Beeinträchtigungen<br />

hier baden<br />

gehen. Damit gilt derBadesteg<br />

in Mecklenburg-Vorpommern<br />

als der erste seiner Art. Zudem<br />

wird der Strandbereich,<br />

wie auch am Brodaer Strand,<br />

durch Rettungsschwimmerinnen<br />

und Rettungsschwimmer<br />

desDLRGe.V.überwacht.<br />

Vorbei an derMinigolf-Anlage,<br />

einem öffentlichen Grillplatz<br />

und den sonnengetränkten<br />

Liegewiesen, erreiche ich den<br />

Panzerberg. Eine steile Straße,<br />

die zum angrenzenden Wohnviertel<br />

Lindenberg Südhinaufführt,<br />

aber auch einen Zugang<br />

zum Aussichtsturm Behmshöhe<br />

ermöglicht. Mit der letzten<br />

Fritte imMund schnappe ich<br />

mir das Rad und trete in die<br />

Pedale. Wer diesen Weg schon<br />

einmal hochgefahren ist –<br />

ohne Elektroantrieb, wohl gemerkt!<br />

–weiß,wovon ichspreche,<br />

wenn ich sage, dass<br />

Der Bootsverleih am Tollensesee<br />

©InesPatro


08<br />

Der Tollensesee ist das „grüne<br />

Herz“ der Stadt.<br />

© Ines Riebau<br />

Der Brodaer Strand<br />

am Nordwestufer<br />

ich erst mal eine kurze Pause<br />

einlegen muss. Dafür wird<br />

man, nach Erklimmen der 111<br />

Stufen, mit einem Panoramablick<br />

belohnt, der über das<br />

angrenzende Waldgebiet des<br />

Nemerower Holzes und den<br />

18 Quadratmeter großen Tollensesee<br />

reicht. Weiter Richtung<br />

Klein Nemerow, weist auf<br />

der linken Seite ein Stein auf<br />

den angrenzenden Hügel mit<br />

dem ungewöhnlichen Namen<br />

Chimborazo. Der Gedenkstein<br />

erinnert an den Naturforscher<br />

Alexander von Humboldt, der<br />

1802 den damals als höchsten<br />

Berg der Welt bekannten südamerikanischen<br />

Vulkankegel<br />

des Chimborazo bestiegen hatte.<br />

Zugegeben – eine Aussicht,<br />

wie vom namensgebenden<br />

Berg sollte man nicht erwarten,<br />

was jedoch nicht bedeuten<br />

soll, dass sie weniger schön ist.<br />

Ich lasse den Chimborazo<br />

hinter mir. Der Weg liegt nun<br />

etwas tiefer im Wald. Als sich<br />

das Dickicht lichtet, führt mich<br />

der Weg auf die Seestraße, vorbei<br />

an einigen Bootsanlegestellen.<br />

Ich biege nach rechts<br />

ab. Umringt von Bäumen liegt<br />

hier die Badestelle Klein Nemerow.<br />

Durchgeschwitzt werfe<br />

ich meine Klamotten ins Gras<br />

und mich direkt ins kühle<br />

Nass. Ich lasse mich auf dem<br />

Rücken treiben und paddle<br />

mit meinen Beinen, sodass<br />

das Wasser in hohem Bogen<br />

umhergewirbelt wird. Nachdem<br />

ich mich von der Sonne<br />

hab trocknen lassen, schwinge<br />

ich mich wieder aufs Rad, vorbei<br />

an kleineren Ferienhäusern,<br />

dem Seehotel und einem<br />

Wohnmobilstellplatz, hinter<br />

dem die Straße in einen ausgebauten<br />

Feldweg übergeht.<br />

Wer einen Urlaub am Tollensesee<br />

plant, findet entlang des<br />

gesamten Rundweges solche<br />

Übernachtungsmöglichkeiten.<br />

Der See ist hinter der kleinen<br />

Hügelkette nur zu erahnen.<br />

Erst im Feriendorf Tollensesee,<br />

hinter Bornmühle, kann ich<br />

einen Blick durch die Bäume<br />

aufs Wasser erhaschen. Wer<br />

hier residieren möchte, kann<br />

sich dem Flair rustikaler Naturstammblockhütten<br />

hingeben.<br />

Vom Naturschutzgebiet<br />

Nonnenhof zu Kugelhäusern<br />

Beat Brunner, gebürtiger<br />

Schweizer, bietet seit einigen<br />

Jahren diese naturnahen Feriendomizile<br />

an. „Unsere Gäste<br />

kommen aus ganz Deutschland<br />

und der Schweiz, vor allem<br />

aber aus dem Süden des<br />

Landes.“ Brunner hat mit den<br />

kleinen Häusern einen Ort für<br />

Erholung suchende Paare und<br />

kleine Familien konzipieren<br />

wollen. Die Hütten sind daher<br />

für jeweils zwei Erwachsene<br />

und ein bis zwei Kinder ausgerichtet.<br />

Mein Weg führt mich in das<br />

Naturschutzgebiet Nonnenhof.<br />

Nach einem langen Spaziergang<br />

oder einer Radtour kann man<br />

sich hier bequem mit dem Linienschiff<br />

Rethra über weitere<br />

Haltestellen ans Nordufer bringen<br />

lassen. Paddelboote können<br />

an dieser Stelle den Kanal passieren<br />

und so auf die südlich gelegene<br />

Lieps gelangen. Auch das<br />

Fahrgastschiff Mudder Schulten<br />

fährt über diese Wasserstraße<br />

auf den angrenzenden See. Am<br />

Ufer der Lieps liegt das Jagdschloss<br />

Prillwitz. An den Wochenenden<br />

werden Yoga- oder<br />

Kochkurse sowie geführte Jagdausflüge<br />

angeboten. Ich fahre<br />

weiter nach Wustrow mit seiner<br />

Fischerinsel und einem besonderen<br />

Bauprojekt: Kugelhäuser.<br />

Igluförmige Holzkonstruktionsbauten,<br />

die ein besonders gutes<br />

Raumklima versprechen und<br />

nur aus Naturmaterialien, wie<br />

Holz, Seegras, Lehm oder Hanf<br />

Aussichtsturm Behmshöhe<br />

Die bunten Türen der<br />

Bootshäuser spiegeln sich im Tollensesee.<br />

Paddeln<br />

am Oberbach<br />

© Sebastian Haerter<br />

Steg am Strand in Broda<br />

© Ines Patro<br />

© Dominique Cîrstea<br />

© Ines Patro<br />

© Danilo Vitense


09<br />

© Dominique Cîrstea<br />

Eine sonnige Waldlichtung<br />

Die Bundespolizei sucht Nachwuchs<br />

gebaut werden. Weniger modern,<br />

dafür umso geschichtsträchtiger,<br />

ist das zu Penzlin<br />

gehörende Dorf Alt Rehse. Von<br />

1935 bis 1943 bestand hier die<br />

Führerschule der Deutschen<br />

Ärzteschaft. Der Ort wurde als<br />

NS-Musterdorf baulich entsprechend<br />

umgestaltet, wobei der<br />

architektonische Charakter bis<br />

heute besteht und einmalig in<br />

Deutschland ist. Geschichtsinteressierte<br />

können an Führungen<br />

oder Seminaren teilnehmen,<br />

zudem finden Lesungen, Vorträge<br />

und Sonderausstellungen<br />

statt. Ich befasse mich vorerst<br />

mit der Infotafel in Dorfmitte,<br />

die bereits von einer Gruppe<br />

Radfahrender neugierig umringt<br />

wird.<br />

Vollgeladen mit neuem Wissen<br />

mache ich mich auf zu meiner<br />

letzten Raststation, vorbei<br />

am Campingplatz Gatsch<br />

Eck, den ich schon zu Beginn<br />

meiner Reise aus weiter Ferne<br />

sehen konnte. Ich mache<br />

Halt an der ehemaligen Brauchwasserdruckstation<br />

Broda.<br />

Seit einigen Jahren wird das<br />

stillgelegte Gebäude als Fledermausquartier<br />

genutzt und fügt<br />

sich damit in das Naturschutzkonzept<br />

des Waldes ein. Ich<br />

lasse die Ruhe auf mich wirken.<br />

Allmählich dämmert es. Die ersten<br />

Tiere verlassen ihr Quartier<br />

und begeben sich auf Insektenjagd<br />

über der Wasseroberfläche.<br />

Als ich zurück ans Strandbad<br />

Broda komme, neigt sich die<br />

Sonne deutlich dem Horizont<br />

zu. Um die Strandbar herum<br />

sitzen vereinzelt kleinere<br />

Grüppchen. Aus den Lautsprechern<br />

kommt elektronische<br />

Musik. Ich leihe mir ein Stand-<br />

Up-Paddling-Board aus. Nach<br />

einigen Anläufen schaffe ich es,<br />

meine Füße und das Board für<br />

einige Minuten miteinander zu<br />

vereinen. Vorsichtig paddle ich<br />

vorwärts. Links, links, rechts,<br />

rechts. Ich treffe auf meinem<br />

Weg ein paar Tretboote, aus<br />

denen müde Beine baumeln.<br />

Auch ich habe genug, lege mich<br />

bäuchlings auf das Brett und<br />

lasse mich treiben.<br />

Jetzt bewerben und noch dieses Jahr eine Ausbildung beginnen!<br />

Sondereinstellung am 1. Dezember <strong>2021</strong><br />

Ausbildungsort: Neustrelitz<br />

Bewerbungsende: 15.08.<strong>2021</strong><br />

weitere Infos: www.komm-zur-bundespolizei.de<br />

Bewerbungsunterlagen anfordern:<br />

Einstellungsberatung Berlin<br />

Tel. 030 /91144 -8420<br />

E-Mail: eb.berlin@polizei.bund.de<br />

Verlosung<br />

Ein Stück Heimat am Autoheck? Wir verlosen<br />

fünf Aufkleber vom Tollensesee.<br />

Teilnahmebedingungen:<br />

Stichwort: Tollensesee<br />

Einsendeschluss: 15.07.<strong>2021</strong><br />

Schicken Sie eine E-Mail mit<br />

vollständiger Adresse an<br />

content@nordkuriermediengruppe.de<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Tollensesee<br />

Sie können den Aufkleber auch telefonisch bestellen<br />

unter 0800 4575-000 oder auf shop.nordkurier.de<br />

Tollensesee-Aufkleber: 10,5 cm x 14,8 cm, farbig, Material: PVC-Outdoor-Folie,<br />

gestanzt, Preis 3,50 Euro (zzgl. 1,00 Euro Versandkosten)<br />

Lieps<br />

www.nordkurier.de<br />

Für Schüler:innen der<br />

4. bis 6. Klassen vom<br />

16. Juni bis 11. August <strong>2021</strong><br />

in eurer Regionalbibliothek


10<br />

LokaleWirtschaft<br />

Corona-Hilfen sollen baldfließen<br />

StädtischeHilfen können demnächst für Neubrandenburger Unternehmer<br />

undVereine gezahlt werden. Möglichmacht das ein Nachtragshaushalt.<br />

Rein ins<br />

sichere<br />

Badevergnügen<br />

Im kühlen Nass planschen<br />

undschwimmen gehört für<br />

vieleKinderimSommerdazu.<br />

Schwimmlehrerin Andrea<br />

Voßvom NSSVDelphin<br />

gibt Tippsfür ein sicheres<br />

BadevergnügenamSee: „Kinder<br />

sollten immer beaufsichtigt<br />

werden. Auch wenn siebereits<br />

über dieSchwimmstufedes<br />

Seepferdchens verfügen,<br />

dürfen siedie Entfernungen<br />

undTiefe desWassers nicht<br />

unterschätzen.“Bei großer Hitze<br />

empfiehltAndreaVoß,nicht<br />

einfachins kalteWasserzu<br />

springen, sondern sich langsam<br />

Abkühlungzuverschaffen. Am<br />

besten sei es zudemfür Eltern,<br />

dieSonneneinstrahlung im Blick<br />

zu haben unddie Mittagssonne<br />

mit ihren Kindern zu vermeiden.<br />

Nach demBaden rätdie<br />

Schwimmlehrerin, dienasse<br />

Badekleidung zu wechseln. Wenn<br />

einmal Gewitter oder starker<br />

Regenaufkommen, sollten alle<br />

zügig das Wasser verlassen.<br />

Die ersten Unternehmerlöhne<br />

für Neubrandenburger Kleinunternehmer<br />

und Vereine sowie<br />

Verbände, die wegen der<br />

Corona-Beschränkungen in finanzieller<br />

Bredouille sind, fließen<br />

bereits. Die Neubrandenburger<br />

Stadtvertretung hatte<br />

beschlossen, dass insgesamt<br />

150 000 Euro von der Stadt für<br />

diese Hilfen in den Bereichen<br />

soziale Einrichtungen, Kultur<br />

und Sport bereitgestellt werden.<br />

Vereine und Verbände<br />

können einmaligeHilfen biszu<br />

1000 Euro beantragen.<br />

Das Geld kann unter anderem<br />

für die Beseitigung von Liquiditätsengpässen<br />

wie bei Mieten<br />

und Betriebskosten, für Werbekampagnen<br />

oder sogenannte<br />

Mitgliedsstartgelderdienen.<br />

Die Vier-Tore-Stadt hatte zur<br />

Finanzierung dieser Hilfen<br />

einen Nachtragshaushalt ver-<br />

Sommer,Sonne, Ferienzeit<br />

Hier können Kinderund JugendlicheihreFreizeit genießen.<br />

© Jugendkunstschule<br />

Mit demfiktivenUnternehmerlohnwill dieStadt Corona-<br />

Folgen für diehiesigeWirtschaft abmildern. © StadtNeubrandenburg<br />

©RamonaHeim<br />

abschiedet, der vom Land<br />

genehmigt wurde.<br />

Anträge sind bis zum 30.<br />

September an die Vier-Tore-Stadt<br />

Neubrandenburg<br />

(www.neubrandenburg.de) zu<br />

richten.<br />

Auch City-Manager Michael<br />

Schröder begrüßt die städtischen<br />

Hilfen: „Grundsätzlich<br />

sind wir äußerst glücklich über<br />

diese Entscheidung. Ich kann<br />

hier für alleEinzelhändler,Gastronomen<br />

und Unternehmen<br />

der Stadt sprechen, dass der<br />

fiktive Unternehmerlohn, ein<br />

gutes Signal ist, umwieder in<br />

ruhigeresWasser zu kommen.“<br />

©Tim Prahle<br />

Graffiti-Workshop<br />

undFilmdreh<br />

DieFerienleselust<br />

wecken<br />

Ferienspiele an der<br />

Hintersten Mühle<br />

Schwimmlehrerin Andrea Voß<br />

vomNSSVDelphin © Teske-Mbalisike<br />

In der dritten Ferienwoche bietet<br />

die Jugendkunstschule am<br />

5. und 6.<strong>Juli</strong> von 10bis 16 Uhr<br />

einen Graffiti-Workshop an.<br />

Filminteressierte haben vom<br />

7. bis 9. <strong>Juli</strong> die Möglichkeit,<br />

einen eigenen Film zu drehen.<br />

Anmeldung: 0395 77824822<br />

Sommerleseclub: Schüler der 4.<br />

bis 6.Klassen, die mindestens<br />

ein Buch gelesen haben und<br />

das in einem Abfragegespräch<br />

in derRegionalbibliothek nachweisen<br />

können, erhalten ein<br />

Zertifikat. Die Leseempfehlungenwerdenvor<br />

Ort präsentiert.<br />

Bis zum 30. <strong>Juli</strong> haben Kinder<br />

die Möglichkeit, anden Ferienspielen<br />

inder Hintersten Mühle<br />

teilzunehmen. Geplant sind<br />

baden, basteln, ein Ausflug ins<br />

Slawendorf Neustrelitz, Geocaching,<br />

Wasserspiele und viel<br />

mehr.Anmeldung: 0395 769590


Hafenstunde<br />

After-Work<br />

JedenDonnerstag von17Uhr bis 21 Uhr<br />

jeder Longdrink5Euro<br />

Mit kühlen Getränken und entspannterMusik,<br />

die Woche ausklingen lassen.<br />

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JedenFreitag „All youcan eat“ ab 18 Uhr<br />

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Euch ab18Uhr mit Spareribs satt.Die Plätze sind<br />

begrenzt, bitte reserviert Euch eure Plätzevorab.<br />

Nimm zwei Drinks, zahle nur einen<br />

von 17Uhr -18Uhr<br />

Hafenstunde, Augustastraße 7, 17033 Neubrandenburg<br />

Tel.: 0395 369 640 15<br />

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Ab sofort das<br />

Leben wieder voll<br />

auskosten!<br />

Mit den Events der<br />

Hafenstunde<br />

Ab 2. <strong>Juli</strong> immer Freitags<br />

in der Hafenstunde<br />

10 Euro Eintritt,inkl. einem Freigetränk<br />

Die Plätze sind begrenzt, reserviert Euch EurenTisch unter0395 369 640 15<br />

Augustastr. 7,17033 Neubrandenburg<br />

Zehn Freitage in Folge, zehn<br />

Bands zum mitsingen, tanzen<br />

und Spaß haben!<br />

Euer Auftakt zum Wochenende,<br />

in der Bootshalle an<br />

der Hafenstunde.<br />

Sei dabei<br />

Augustastr.7.17033 Neubrandenburg,Tel. 0395 369 640 15


12<br />

LokaleWirtschaft<br />

„Shoppen für NB“: Gutscheinaktion startet<br />

Werab<strong>Juli</strong> in Neubrandenburg einkauft,kann dafür einen bestimmtenWert an Gutscheinen erhalten,<br />

dieerwiederinEinzelhandelund Gastronomieder Vier-Tore-Stadt einlösen kann.<br />

Mit einer Gutscheinaktion<br />

greifen die Neubrandenburger<br />

Stadtwerke Einzelhändlern in<br />

der Stadt finanziell unter die<br />

Arme, um die wirtschaftlichen<br />

Folgen des Corona-Lockdowns<br />

abzumildern. „Shoppen für NB“<br />

heißt esabdem 1. <strong>Juli</strong> in der<br />

Vier-Tore-Stadt. Von diesem<br />

Taganstiften die Neubrandenburger<br />

Stadtwerke (neu.sw)<br />

Vier-Tore-Gutscheine für Einkäufebei<br />

lokalenHändlern.<br />

Bei derAktion können Kunden,<br />

die inden Vier-Tore-Gutschein-<br />

Partnergeschäften einkaufen,<br />

die Kassenbons ihrer Einkäufe<br />

sammeln. Der Mindestwert<br />

pro Bon muss zehn Euro betragen.<br />

Ab einem Gesamtwert<br />

von 100 Euro können die Bons<br />

in der „Wechselstube“, dem<br />

Neubrandenburger Unternehmer präsentieren dieneu.sw<br />

Sonderedition derVier-Tore-Gutscheine.<br />

Foto:Stadtwerke<br />

neu.sw Kundenbüro amMarktplatz,<br />

eingetauschtwerden.<br />

Die Aktion ist Teil einer Reihe<br />

von Corona-Hilfsmaßnahmen<br />

in der Stadt und ein Geburtstagsgeschenk<br />

der Stadtwerke<br />

an ihre Kundinnen und<br />

Kunden, hieß es in einer Pressemitteilung.<br />

Die Stadtwerke<br />

feiern in diesem Jahr ihr dreißigjähriges<br />

Bestehen.<br />

Insgesamt können den Angaben<br />

zufolge bei der Aktion<br />

Gutscheine im Wert von<br />

500 000 Euro ausgegeben werden.<br />

Ab einem Bonwert von<br />

100 Euro gibt es einen Gutschein<br />

über 10 Euro und steigert<br />

sich bis zu einem Gutschein<br />

über 40 Euro bei einem<br />

Bonwert von400 Euro.<br />

„Shoppen für NB“ ist gemeinsam<br />

mit der Werbegemeinschaft<br />

Innenstadt entstanden.<br />

Der Verein hat den Vier-Tore-<br />

Gutschein bereits als regionale<br />

Währung in der gesamten<br />

Stadt etabliert. Nun erscheint<br />

er in einer neu.sw Sonderedition.<br />

„Alle, die in einem der<br />

rund 80 Vier-Tore-Partnergeschäfte<br />

einkaufen, werden nun<br />

extra dafür belohnt“, hieß es.<br />

Unternehmen können übrigens<br />

kostenlos Partner des Vier-Tore-Gutscheins<br />

werden.<br />

Kerstin Freese<br />

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Beate Wagner<br />

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Kleines Bambi im Kulturpark<br />

Im Tierhof imKulturpark haben Ponys, Küken und Kaninchen<br />

ein neues Zuhause gefunden. Bald soll Hängebauchschwein<br />

Erna Einzug halten. Auch Bambi ist da. Da vonBambis<br />

Mama jede Spur fehlte, nahm Tierpfleger Jens Prochnow<br />

das Rehkitz bei sich auf und päppelt es seither mit Säuglingsmilch<br />

auf. Auch mehrmals am Tag verlange das Kitz<br />

nach der Flasche. Es komme<br />

dann eben mit zum Tierhof,<br />

den der Regenbogenverein<br />

seit Mai aufleben lässt. „Nach<br />

dem Trinken legt es sich wieder<br />

imGebüsch ab“, hat der<br />

Tierpfleger beobachtet und<br />

ist erleichtert, dass er das<br />

Tier vor Wildschweinen rettenkonnte.<br />

Der Tierhof mit Ponyhaus-<br />

Besichtigung und Ponyreiten<br />

ist auch sonntags geöffnet.<br />

©Paulina Jasmer


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14 Spezial<br />

© kerdkanno – stock.adobe.com<br />

Coole Kugeln<br />

Im Sommer hilft nur eins: Eis, viel Eis<br />

Schoko, Erdbeere oder Vanille – das sind bei uns seit Jahren die Klassiker unter den Eiscremes. Dabei gibt es fast<br />

alles an gefrorenen Süßkram, was man sich in Waffeln vorstellen kann. Kalt und lecker. Aber auch gesund?<br />

„Soll ich‘s täglich essen oder<br />

lass ich‘s lieber sein? Jein“ – angelehnt<br />

an den gleichnamigen<br />

Hit von Fettes Brot spalten sich<br />

die Geister an der Frage, wie<br />

gesund Speiseeis im Sommer<br />

ist. Klar sind das kleine, köstliche<br />

Kalorienbomben mit bis zu<br />

200 kcal pro Kugel. Und ja, ihre<br />

kühlende Wirkung bei Hitze ist<br />

zu vernachlässigen. Eine Tasse<br />

warmer Tee, so absurd es klingt,<br />

bewirkt mehr. Dann noch dieses<br />

Kälteziehen an den Zähnen.<br />

Oder, wenn man nicht schleckt,<br />

sondern schlingt, die Gefahr<br />

von Hirnfrost, jenem sekundenlangen<br />

Schmerz hinter der Augenhöhle.<br />

Kennt man auch von<br />

eisiger Cola. Aber: Täglich ein Eis<br />

essen, das macht uns glücklich.<br />

Es baut Stress ab – und ist daher<br />

gesund. Worauf warten Sie also?<br />

Ab zur nächsten Eisdiele! sisa<br />

Bacio und Mandorla direkt am Malchower Hafen<br />

„Al Porto“ ist italienisch und<br />

heißt „Am Hafen“. Damit sind<br />

schon mal zwei wichtige Eigenschaften<br />

der gastlichen Stätte<br />

genannt, der der Eisliebhaber<br />

in Malchow unbedingt einen<br />

Besuch abstatten sollte – dem<br />

italienischen Restaurant inklusive<br />

Eisdiele direkt am<br />

Hafen. Dass die Italiener<br />

Eis immer<br />

schon am besten<br />

zaubern<br />

konnten, ist<br />

unbestritten,<br />

schließlich<br />

haben sie diese<br />

Köstlichkeit<br />

ja erfunden.<br />

Und das wird<br />

das Schleckermäulchen<br />

auch in Malchow<br />

bestätigt finden. Egal<br />

ob Pistacchio (mit Pistazien),<br />

Stracciatella (Vanille mit Schokostückchen),<br />

Mandorla (Mandel),<br />

Fragola (Erdbeere), Bacio<br />

(Schokolade und Haselnuss)<br />

oder Frutti di scusa (Waldfrucht)<br />

– es schmeckt alles. Und<br />

es schmeckt jedes Mal ein bisschen<br />

anders, denn das „Al Porto“-Eis<br />

ist hausgemacht. Darum<br />

also sind kleine Abweichungen<br />

möglich.<br />

Natürlich gibt es, egal ob in<br />

der Schale auf die Hand oder<br />

im opulenten Becher im Eiscafé,<br />

dazu alle fruchtigen und<br />

sahnigen Zutaten, die ein italienischer<br />

Eismeister anbieten<br />

kann. Man muss aus dem Besuch<br />

bei „Al Porto“ aber kein<br />

„Kalorieren-Festival“ machen.<br />

Darum empfiehlt der Autor<br />

an dieser Stelle die Eissorten<br />

Joghurt Orange und Kiwi. Beide<br />

sind sehr fruchtig – aber nicht<br />

so süß und nicht zu sahnig.<br />

Italienische Köstlichkeiten: Der Autor empfiehlt Joghurt<br />

Orange (hinten, 4. v. r.) und Kiwi (vorn 3. v. l.). © Archiv Nordkurier<br />

Egal, ob man sich an einen der<br />

Café-Tische zwischen der berühmten<br />

Malchower Drehbrücke,<br />

dem Malchower See und<br />

dem Hafen setzt oder die Waffel<br />

lieber in die Hand nimmt<br />

– bei „Al Porto“ gibt es Urlaubs-<br />

Sightseeing kostenlos dazu. Der<br />

Eis-Genießer kann nebenbei<br />

beobachten, wie die Brücke gedreht<br />

wird, damit die Dampfer<br />

und großen Yachten passieren<br />

können. Auch das Treiben<br />

an der Anlegestelle der Weißen<br />

Flotte ist interessant. Und<br />

gegenüber, am anderen Ufer<br />

des Malchower Sees, wartet ein<br />

Stück Malchower Geschichte:<br />

das Kloster. Dorthin kann man<br />

nach dem Eisschlecken eine<br />

kleine Wanderung über den<br />

Erddamm unternehmen. Und<br />

sich dabei die Mandorla- oder<br />

Bacio-Kalorien gleich wieder<br />

ablaufen. Hartmut Nieswandt<br />

„Al Porto“ befindet sich in der<br />

Kirchenstraße 1,<br />

Telefon: 039932 47337<br />

www.alportomalchow.de<br />

© Liddy Hansdottir – stock.adobe.com


Spezial 15<br />

©mo-ment–stock.adobe.com<br />

Hier werden Softeis-Klassiker noch selbst produziert<br />

Die Eisproduktion ist angelaufen.<br />

Die Maschinen sind in<br />

Gang gesetzt. Und die Wetteraussichtensprechendafür,dass<br />

der Zeitpunkt, umdie Pinguin-<br />

Fahne zuhissen, genau richtig<br />

ist. Chefin Simone Ahrends öffnet<br />

um13Uhr die Pinguin-EisdieleinBurg<br />

Stargard.<br />

Selbst gemachtes Softeis in den<br />

Sorten Schoko-Vanille und Erdbeer-Vanille<br />

ist seit Eröffnung<br />

derEisdieleam10. Mai1954 der<br />

Klassiker,weiß SimoneAhrends<br />

zu berichten. Sie selbst arbeitet<br />

schon seit Mitte der 1980er-Jahre<br />

dort undhat das Geschäft von<br />

Onkel und Tante übernommen.<br />

Das Erfolgsgeheimnis? Eigene<br />

Herstellung – und ein streng<br />

gehütetesRezept.<br />

In Burg Stargard wird die Eismasse<br />

also noch selbst produziert.„UnsereGeräte<br />

sind noch<br />

von vor der Wende“, blickt<br />

Simone Ahrends stolz auf die<br />

Automaten, aus denen täglich<br />

Pinguin-Chefin SimoneAhrends undMitarbeiterin Ramona<br />

Krüger (vorn) zapfen frisches Softeis.<br />

©V.Teske-Mbalisike<br />

in derZeit von13bis 18 Uhr die<br />

Eis-Klassiker zu haben sind.<br />

Auch die Inneneinrichtung<br />

der Pinguin-Eisdiele mit ihren<br />

braun getäfelten Wänden<br />

ist inzwischen ein Stück Nostalgie.<br />

Die Burg<br />

Stargarder Eisdiele<br />

ist ein Muss<br />

für viele Stammkunden,<br />

aber<br />

auch für Urlauber,<br />

sagt Simone<br />

Ahrends.<br />

Auch Erwachsene,<br />

die dort<br />

als Kind gern<br />

ein Eis gegessen<br />

haben, kommen<br />

nunmit ihren Kindern<br />

vorbei.<br />

Das klassische Softeis<br />

in der Eiswaffel gibt es<br />

auch als gefrorenes Eis zum<br />

Mitnehmen. Ebenso stehen<br />

Eisbecher mit Milcheis, Schokoladensoße,<br />

Eierlikör oder<br />

Früchten und Eisbecher mit<br />

Kugeleis, Früchten und Sahne<br />

aufder Speisekarte. vtm<br />

DiePinguin Eisdielebefindet<br />

sich in derMarktstraße 19,<br />

Telefon: 039603 20309<br />

Neubrandenburgs<br />

großer<br />

Schul<br />

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16 Spezial<br />

Selbstgemachtes Eis aus regionalen Zutaten<br />

Vor knapp einem Jahr haben<br />

sich Martin Horst und Franziska<br />

Göttsche alias Jackle &<br />

Heidi mit der Eröffnung ihrer<br />

„Gläsernen Eismanufaktur“ im<br />

alten Bahnhofsgebäude<br />

von Penzlin einen<br />

Traum erfüllt. 2016<br />

starteten sie mit<br />

den ersten Eis-Experimenten<br />

in der<br />

Wenn die Sonne hoch am Himmel<br />

steht, sich die Temperaturen<br />

jenseits der 20 Grad Marke<br />

einpendeln, dann brummt<br />

auch in einer der ältesten Eisdielen<br />

Neubrandenburgs, bei<br />

„Eiscafé Tina“ in der Oststadt,<br />

das Geschäft. Versammeln sich<br />

die Fans der softig-cremigen<br />

und fruchtigen Erfrischung<br />

aus eigener Produktion in der<br />

Einsteinstraße 37 schon zur<br />

heimischen Garage.<br />

Mittlerweile gibt es<br />

unter dem Namen „Jackle<br />

& Heidi“ saisonal<br />

wechselnd mehr als 30<br />

Sorten am Stiel oder im<br />

Becher, die bundesweit<br />

in über 100 ausgewählten<br />

Läden und kleinen Cafés<br />

auf Eis-Fans warten.<br />

Was bisher fehlte, war ein eigener<br />

Laden. Bis dahin haben sie<br />

die Wartezeit mit einem Truck<br />

und dem Eisfahrrad überbrückt.<br />

So entstand die Idee für<br />

die Manufaktur im Bahnhofsgebäude<br />

– eine Kombination aus<br />

klassischem Café mit Eis, Kaffee,<br />

Kuchen, einem Laden für regionale<br />

Produkte und einer offenen<br />

Produktionsstätte, bei der man<br />

durch eine große Glasscheibe<br />

sehen und erleben kann, wie<br />

Zutaten aus der Region zu Erdbeer-,<br />

Rhabarber- oder Blaubeer-Cheesecake-<br />

verschmelzen.<br />

Die Eismanufaktur „Jackle &<br />

Heidi“ bringt die Herzen der<br />

Kunden „mit bestem Eis ohne<br />

Firlefanz zum Schmelzen“. „Wir<br />

verarbeiten großteils regionale<br />

Produkte – und das unter<br />

anderem auch vegan, laktoseund<br />

glutenfrei“, verrät Franziska<br />

Göttsche und ergänzt:<br />

„In unser handgemachtes Eis<br />

kommen selbstproduzierte Zutaten<br />

wie Kekse für Cookie,<br />

Karamell für Salz-Karamell<br />

oder Eierlikör für Eierliköreis.<br />

Wichtig ist den Produzenten<br />

die ökologische Verpackung:<br />

Deckel aus Bioplastik, Löffel aus<br />

Holz, Becher aus recycelbarem<br />

Papier. Die Gläserne Eismanufaktur<br />

ist täglich von 12 bis 17<br />

Eine Institution für Softeis-Liebhaber in der Oststadt<br />

Mittagszeit, laufen die Softeis-<br />

Maschinen von Frank Liebing<br />

auf Hochtouren. „Ob Soft-, Kugeleis,<br />

Kuchen oder die Eistorten,<br />

alles erfolgt hier in eigener<br />

Herstellung“, verrät der gebürtige<br />

Berliner, der schon seit<br />

40 Jahren im Eisgeschäft ist.<br />

Eigentlich sei er ja von Beruf<br />

Lebensmittelingenieur. Nun<br />

verkauft er an die 14 Tonnen<br />

Eis pro Jahr.<br />

Die Gesichter des Cafés: Elke Kurzenberg und Frank Liebing<br />

© Danilo Vitense<br />

Der Eisschein, den zu DDR-Zeiten<br />

jeder erwerben konnte,<br />

macht es möglich. Er bildete<br />

damals die Voraussetzung für<br />

eine Gewerbeerlaubnis. Liebing<br />

hat ihn gemacht. Sogar den<br />

großen, der über die Softeis-<br />

Produktion hinausgeht. Dafür<br />

hatte er 14 Tage die Schulbank<br />

gedrückt und danach seine erste<br />

Eisdiele in Berlin eröffnet.<br />

Auf „Eiscafé Tina“ sind Frank<br />

Liebing und seine Frau Karin<br />

dann vor 20 Jahren gekommen.<br />

Martin Schössow, der das Oststadt-Mekka<br />

für Softeis-Liebhaber<br />

1979 eröffnet hat, suchte<br />

einen Nachfolger. Und die Liebings,<br />

die noch ein kleines Hotel<br />

in Fürstenberg betreiben, haben<br />

zugeschlagen. Der Name Tina<br />

rührt übrigens vom Namen der<br />

Tochter des Vorgängers. Und<br />

noch etwas: Ursprünglich war<br />

an der Stelle von der Stadt eine<br />

Broilergaststätte geplant.<br />

Inzwischen gibt es hier seit<br />

42 Jahren Softeis – und das von<br />

Montag bis Sonntag. Geöffnet<br />

ist zwischen 11 und 18 Uhr, von<br />

Ende Februar bis 31. Oktober.<br />

Uhr geöffnet. Zusammen mit<br />

der überdachten Terrasse hat<br />

das Café 65 Sitzplätze. vtm<br />

Die Eismanufaktur befindet sich<br />

am Bahnhofsplatz 2,<br />

Telefon: 0395 77750501<br />

www.jackle-heidi.com<br />

Martin Horst und Franziska Göttsche alias „Jackle & Heidi“<br />

bieten saisonal wechselnd mehr als 30 Eissorten. © Uwe Toelle<br />

Und in der Zeit gibt es abwechselnd<br />

gut zehn unterschiedliche<br />

Sorten Softeis. „Aber Schoko-Vanille<br />

ist und bleibt der<br />

Renner“, sagt Liebing. Gleiches<br />

gilt für den Erdbeer-Eisbecher<br />

und Tutti-Frutti. Danilo Vitense<br />

Eiscafé Tina befindet sich<br />

in der Einsteinstraße 37,<br />

Telefon: 0395 7072620<br />

www.eiscafetina.weebly.com<br />

© Liddy Hansdottir – stock.adobe.com © Markus Mainka– stock.adobe.com


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18<br />

Freizeit<br />

Sportliches Großprojekt vorden Torender Stadt<br />

DerNeubrandenburger Motorsportclub kann diePlanung für dieneueSpeedwayanlageauf demGelände<br />

zwischen Warlin undRühlow vorantreiben.<br />

Große Freude beim Neubrandenburger<br />

Motorsportclub<br />

(MSC): Die Ehrenamtlichen<br />

Motorsportfreunde dürfen<br />

eine Speedwaybahn auf dem<br />

Gelände der ehemaligen Kiesgrube<br />

zwischen Warlin und<br />

Rühlow errichten und somit<br />

endlich die Neubrandenburger<br />

Speedway-Tradition wieder vor<br />

den Toren der Stadt aufleben<br />

lassen.<br />

DieGemeinde Sponholz hatdas<br />

Bauleitplanverfahren offiziell<br />

eingeleitet. Nun kann die Planung<br />

weiter vorangehen. Der<br />

Motorsport war inWarlin noch<br />

umstritten, weiß auch Vereinsvorsitzender<br />

Jan Seidler.<br />

Vorbehalte wie Lärmbelästigung<br />

und Vermüllung konnten<br />

nicht bei jedem ausgeräumt<br />

werden. „Bei dem Akustiktest<br />

DieSpeedway-Tradition soll mit einer neuenAnlagezwischen<br />

Warlin undRühlow wieder aufleben. ©Peter Krüger (Symbolfoto)<br />

konnten wir viele Bürger davon<br />

überzeugen, dass es nicht<br />

so laut ist, wie vielleicht angenommen“,<br />

sagt Seidler.<br />

Bürgermeister Ralph-Günter<br />

Schult betont, der Gemeinde<br />

sei sehr daran gelegen, ein<br />

vernünftiges Planverfahren<br />

durchzuführen. Samt dem darin<br />

enthaltenen Mitspracherecht<br />

für dieBürger.<br />

Zudem braucht es für das Vorhaben<br />

in der ehemaligen Kiesgrube<br />

am Rühlower Damm<br />

auch noch eine Änderung des<br />

30 Jahre alten Flächennutzungsplans.<br />

Der Motorsportclub aus Neubrandenburg<br />

ist hingegen sehr<br />

umtriebig. Gummibanden für<br />

dieBahn sindbereits angekommen,<br />

ausPfaffenhofen (Bayern)<br />

kommt ein Lkw mit weiterem<br />

Material, sagt Seidler.<br />

Der Verein dort musste aufgeben,<br />

überließ es den ambitionierten<br />

Neubrandenburgern<br />

zum Freundschaftspreis. Zudem<br />

komme die Planung im<br />

Hintergrund stetig voran, führt<br />

derVereinschef aus.<br />

Auch finanziell macht der Verein<br />

Fortschritte. Ein überregionales<br />

Unternehmen hat sogar<br />

für die Namensrechte des neuen<br />

Stadions bereits Interesse<br />

angemeldet.<br />

Szene<br />

Mehr Großstadt,mehr Berlin in Neubrandenburg<br />

DerVerein „Studio“ plantdie Wiederauflageeines Festivals für Freundeder Rockmusik im<br />

Neubrandenburger Kulturpark. Doch vorabsolleseinekleinereVersion aufdem RWN-Gelände geben.<br />

In Neubrandenburg soll für<br />

Freunde der Rockmusik wieder<br />

etwas geboten werden. So gibt<br />

es am 17./18. September eine<br />

zweitägige Veranstaltung in<br />

der Halle 8auf dem RWN-Gelände,<br />

am ersten Tagmit einem<br />

angesagten DJ für das jüngere<br />

Publikum und amzweiten Tag<br />

mit zwei bekannteren Rockbands,<br />

verkünden Christoph<br />

Piel und Bert Wenndorff. Beide<br />

Profi-Musiker gehörten dem<br />

Verein „Studio“ an. Dieser wurde<br />

2005 gegründet und betrieb<br />

für zwei Jahre im Jahnviertel<br />

einen eigenen Klub, in dem<br />

Livemusik gespielt wurde. Davongibt<br />

es ausSicht derbeiden<br />

Künstler, die mit „The Magical<br />

Mystery Band“ gemeinsam auf<br />

der Bühne stehen, viel zuwenig<br />

in der Vier-Tore-Stadt. Ein<br />

Festival im Kulturpark will der<br />

Verein mit seinen 20 Mitgliedern<br />

wiederbeleben. „Viele von<br />

uns hat esdamals nach Berlin<br />

gezogen, aber wirhaben darauf<br />

verzichtet, den Verein aufzulösen,<br />

weil wirdachten, vielleicht<br />

können wir ihn noch mal gebrauchen“,<br />

sagt Bert Wenndorff.<br />

Schon seit Längerem sind die<br />

Künstler nach Neubrandenburg<br />

zurückgekehrt und der<br />

Verein war schon bei der Konzertreihe<br />

„Unsere Stadt. Unsere<br />

Künstler“ aktiv.<br />

Nun möchten die „Studio“-<br />

Mitglieder die Festival-Idee<br />

aufgreifen, zum Aufwärmen<br />

aber in einer kleineren Variante<br />

auf dem RWN-Gelände. Für<br />

das „Studio“-Festival visieren<br />

die Macher imSeptember 500<br />

Besuchern an. Ziel sei es, ein<br />

Festival zu etablieren. Dabei<br />

wolle man auf ein „gewisses<br />

Niveau“achten, wie Bert Wenndorff<br />

betonte. „Ein bisschen<br />

mehr Großstadt, ein bisschen<br />

mehr Berlin.“<br />

Aufdem RWN-Gelände sollen Rock-und Elektrofans in<br />

Neubrandenburg aufihreKosten kommen. ©Dennis Bacher


Höhepunkte im Kultursommer<br />

19<br />

Festspiele MV<br />

Die Festspiele MV haben als<br />

Auftakt in der Neubrandenburger<br />

Konzertkirche mit der<br />

NDR Radiophilharmonie unter<br />

Leitung von Andrew Manze<br />

und dem Bratschisten Nils<br />

Mönkemeyer (Foto), Preisträger<br />

in Residence, begonnen. Im <strong>Juli</strong><br />

gibt es Informationen zu weiteren<br />

Konzerten der Festspiele<br />

im August und September. Bis<br />

zum Abschluss am 18. September<br />

sind etwa 140 Konzerte an<br />

knapp 90 Spielstätten geplant.<br />

www.festspiele-mv.de<br />

© Holger Martens<br />

© Susanne Schulz<br />

Festspiele Neustrelitz<br />

Vor der Kulisse der Neustrelitzer<br />

Schlosskirche wird eine<br />

aufwendige Operette inszeniert.<br />

Den Besucher erwartet<br />

Offenbachs musikalische Satire<br />

„Pariser Leben“ unter freiem<br />

Himmel mit großem Ensemble:<br />

den Solisten des Musiktheaters,<br />

dem Opernchor, der Deutschen<br />

Tanzkompanie und der Neubrandenburger<br />

Philharmonie.<br />

Jede Vorstellung wird mit<br />

einem Feuerwerk gekrönt.<br />

www.tog.de<br />

Vineta-Festspiele<br />

Die Vineta-Festspiele auf der<br />

Insel Usedom feiern in diesem<br />

Jahr mit der Inszenierung<br />

„Traum ohne Wirklichkeit“<br />

ihr 25. Jubiläum. Eine Besonderheit:<br />

Das gesamte feste<br />

Ensemble der Vorpommerschen<br />

Landesbühne spielt<br />

zusammen in einem Stück. Die<br />

Premiere ist am 3. <strong>Juli</strong> in Zinnowitz,<br />

gespielt wird bis zum<br />

3. September, jeweils montags,<br />

mittwochs, freitags.<br />

www.vineta-festspiele.de<br />

© Vorpommersche Landesbühne


20<br />

Das Neubrandenburger Cinestar lädt ab 1. <strong>Juli</strong> wiederinseine<br />

Kinosäleein.<br />

DerLatücht-Verein veranstaltetwie schon im Vorjahrim<br />

Sommer ein Autokino.<br />

© (2) V. Teske-Mbalisike<br />

Kultur<br />

Film ab:Die Kinos haben endlich geöffnet<br />

Nunist es soweit –die Programmkinos in derRegion zeigen wiederFilme.<br />

Fast acht Monate ist es her, dass<br />

zuletzt ein Hollywood-Streifen<br />

auf der großen Leinwand flimmerte.<br />

Jetzt dürfen Kinos endlich<br />

wiederöffnen.<br />

Die Cinestar-Gruppe, die auch<br />

in Neubrandenburg ein Kino<br />

betreibt, verspricht wieder<br />

großes Kino ab dem 1. <strong>Juli</strong>.<br />

Auf diesen Termin einigte sich<br />

ein Großteil der Kino-Branche.<br />

Die Vorfreude bei Ben Ansorge,<br />

Theaterleiter des Cinestar-<br />

Kinos in Neubrandenburg,<br />

ist groß. Endlich können er<br />

und sein Team wieder Filmfreunde<br />

empfangen. Zur Vorbereitung<br />

mussten etwa<br />

die vollständig geleerten<br />

Warenbestände aufgefüllt,<br />

Abläufegetestet undderEinsatz<br />

derMitarbeiter geplantwerden.<br />

Auch die neuen Filme wurden<br />

im Vorfeld beworben, damit<br />

die Gäste rechtzeitig erfahren,<br />

worauf sie sich freuen können.<br />

Das Neubrandenburger<br />

Cinestar im Stadtringtreff<br />

beherbergt acht Kinosäle<br />

und 1734 Sitzplätze.<br />

„Film ab“ heißt esauch imLatücht,<br />

das sein Programmkino<br />

zum 21. Juni gestartet hat. Das<br />

Latücht-Team zeigt seine Filme<br />

auch im <strong>Juli</strong> in Form des Autokinos.<br />

„Wir freuen uns riesig,<br />

dass wir endlich das wieder<br />

machen können, wofür unser<br />

Verein steht: ein besonderes<br />

Kino“, heißt vom Verein. Im Latücht-Kino<br />

finden etwa 100 BesucherPlatz.<br />

In der Oststadt geht ab 29. Juni<br />

das Kino-Programm in der Regionalen<br />

SchuleOst wieder los.<br />

Im Neustrelitzer Kultur- und<br />

Tourismuszentrum „Alte Kachelofenfabrik“<br />

ist die Freude<br />

über die Wiedereröffnung des<br />

Fabrik Kinos ebenfalls groß,<br />

denn hier läuft ab 1. <strong>Juli</strong> wieder<br />

das Programmkino mit ausgewählten<br />

Filmvorstellungen.<br />

Kinobesucher inMVbenötigen<br />

einen negativen Corona-Test<br />

oder den Nachweis einer vollständigen<br />

Covid-19-Schutzimpfung.<br />

Zudem gilt die Pflicht<br />

zum Tragen einer Maske auch<br />

am Platz.<br />

vtm<br />

www.cinestar.de<br />

www.latuecht.de<br />

www.basiskulturfabrik.de<br />

Ehrung für „Meilenstein“zur Agrargeschichte<br />

Annalise-Wagner-Preis: MarioNiemanns „Beständiger Wandel“überzeugtedie Jury durchwegweisende<br />

Forschung mit Lesegenuss.Die Preisverleihung soll im Herbst stattfinden.<br />

Der Annalise-Wagner-Preis,<br />

den die in Neubrandenburg<br />

ansässige Annalise-Wagner-<br />

Stiftung alljährlich für Publikationen<br />

mit Bezug zur Region<br />

Mecklenburg-Strelitz auslobt,<br />

geht in diesem Jahr an denRostocker<br />

Historiker Prof. Mario<br />

Niemann. Geehrt wird er für die<br />

agrar- und zeitgeschichtliche<br />

Wirkaufen<br />

Wohnmobile +Wohnwagen<br />

03944/36160<br />

www.wm-aw.de<br />

Studie „Beständiger Wandel:<br />

Landwirtschaft und ländliche<br />

Gesellschaft in Mecklenburg<br />

von 1900 bis 2000“, teilte die<br />

Stadt Neubrandenburg mit.<br />

Das im Hinstorff Verlag erschienene<br />

Sachbuch stelle als<br />

erste Gesamtdarstellung des<br />

ländlichen Lebens in Mecklenburg<br />

im 20. Jahrhundert einen<br />

Meilenstein in der Erforschung<br />

der Wirtschafts- und Sozialgeschichte<br />

Mecklenburgs dar,<br />

heißt es in der Jury-Begründung.<br />

Zugleich verspreche die<br />

erzählerische Textqualität jedem<br />

Interessierten einen fesselndenLesegenuss.<br />

Das Werk wurde vor unter<br />

76 Einreichungen und Vorschlägen<br />

ausgewählt.Die Preisverleihung<br />

soll im Herbst zum<br />

bundesweiten Tag der Stiftungen<br />

in der Hochschule Neubrandenburg<br />

stattfinden. Die<br />

mit 2500 Euro dotierte Auszeichnung<br />

–gestiftet aus dem<br />

Nachlass der Neustrelitzer<br />

Heimatforscherin und Publizistin<br />

Annalise Wagner (1903-<br />

1986) für wissenschaftliche<br />

oder literarische Arbeiten aus<br />

der bzw. über die historische<br />

Region Mecklenburg-Strelitz –<br />

wird zum 30. Mal vergeben. Im<br />

vergangenen Jahr wurde die<br />

Neubrandenburger Kunsthistorikerin<br />

Elke Pretzel für ihre<br />

Dissertation über Geschichte,<br />

Verlustund Beständeder verlorenenStädtischen<br />

Kunstsammlung<br />

ausgezeichnet.


Urlaubsreif?<br />

©Jenny Sturm -stock.adobe.com<br />

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22<br />

Zu guter Letzt<br />

KoLumne<br />

Immerlecker: Ein<br />

Schatzaus Omas Küche<br />

DieSüßspeise Rode Grütt erhält<br />

ihreFarbe vonroten Früchten<br />

(500 g).Diese mit 100 gZucker,<br />

200 ml Wasser und<br />

1PVanillezuckeraufkochen.<br />

Separat2EL<br />

Speisestärke mit 3EL<br />

Wasser verrühren,<br />

dann mit derGrütze<br />

vermengen. Sofort<br />

kühlen. Im Glas ein<br />

Minzblatt dazu.<br />

FörLeckersnuuten.<br />

Einervon Tausend:<br />

DieSeender Seenplatte<br />

DerTiefsee bei Ihlenfeld, auch<br />

Röllsee genannt, ist vorallem<br />

bei Anglern beliebt. Denn er<br />

hateinen hervorragenden<br />

Silberkarpfenbestand.<br />

Aber<br />

auch Hechte und<br />

Zandertummeln<br />

sich hier.Der Seeist<br />

umgeben vonWald,<br />

Feldern undbesitzt<br />

teils sehr steileAbbruchkanten.<br />

Citymanager gesucht<br />

In Neustrelitz ist zu weniglos.<br />

Deshalb sucht dieStadt einen<br />

Citymanager,der dieInnenstadt<br />

attraktiver machen soll.<br />

Theoretischschon gestern statt<br />

heute. Zu denAufgaben eines<br />

Citymanagers zählen, den<br />

Leerstandvon Geschäften zu<br />

reduzieren, Veranstaltungen<br />

zu organisieren undweitere<br />

Fördermittel einwerben.<br />

©ipaskreativewelt.de<br />

©InesPatro<br />

UnserKörperist eine Klimaanlage<br />

DieersteHitzewellehätten<br />

wirauchgeschafft.Waren<br />

das heißeTage! Schon<br />

schön,aber eben schwer<br />

drückendund schweißtreibendfür<br />

alle, dieim<br />

Büro oder wie ichim<br />

Homeoffice hockten. Da<br />

wardie ersteVideoschalte<br />

mit denlieben Kollegen<br />

noch nichtvorüber,und<br />

man konnte sein pitschnasses<br />

Oberhemd auswringen. Aufdie<br />

Art,glauben Siemir,verbraucht man<br />

flugs seinevorgebügelteWochenration<br />

an Kleidung –und es ist erst Dienstag.<br />

Ichfragemichimmer,wie kommen Sie<br />

mit 35 Gradplusklar? SindSie auch<br />

so wärmeempfindlich?Oderhaben Sie<br />

alleein Zimmer nach Nordenineiner<br />

sommerfrischen Altbauwohnung mit<br />

dicken Wänden?<br />

Andernfalls seheich nureineAlternative:Reden<br />

Siesich, so wie ich, das<br />

Wetter schön.Sie werdenmerken, wie<br />

viele VorteileHomeoffice im Hochsommerhat.Und:wie<br />

cool Schwitzen ist!<br />

Neulich habe ichdas in der„Vogue“<br />

gelesen: Unser Schweiß,jedenfalls der<br />

frische, ist ideal für dieHaut–und<br />

gesund.Schon schreiben dieModejournalisten<br />

vom„neuenSchönheitselixier“<br />

und„Beautygeheimnis“. Weil er die<br />

Durchblutung erhöht,abgestorbene<br />

Zellen „wegspült“und dieHautfrischer<br />

undjünger erscheinen lässt.Schweiß,<br />

eineneue Feuchtigkeit spendende<br />

Supercreme? Wenn das stimmt, hole ich<br />

mir einen Heizlüfter ins Büro! Aber im<br />

Ernst,die Tropfen aufder Haut schützenuns<br />

vorÜberhitzung.Unser Körper<br />

vonSirko Salka<br />

Redaktionsleiter<strong>Stadtmagazin</strong><br />

ist eineKlimaanlage, optimal<br />

ausgestattet,um<br />

unsereTemperatur<br />

konstantzuhalten.<br />

Selbst bei extremen<br />

Belastungen wie<br />

eben Sommersonne,<br />

SportoderSauna.<br />

Undtrotzdem, so ein<br />

durchnässtes Shirt<br />

oder permanentPerlen<br />

aufder Haut fühlen sich<br />

bei Zeiten unangenehm an.<br />

Nichts sprichtdagegen, wenn Sie<br />

zu Hause nach jedem Zoom-Meeting<br />

unterdie kalteDuschespringen –oder<br />

in einen unserer tollen tausendSeen.<br />

Notfalls ein Fußbad unterden Schreibtisch<br />

stellen undkühlschrankkalte<br />

Tücher in denNackenlegen. Luftige<br />

Klamotten ausNaturmaterialien sind<br />

bei Hitzedie bequemere Wahl. Undehrlich,<br />

Siewerdennicht dieErsten sein,<br />

dieHomeoffice im Pyjama machen.<br />

Ansonsten, dieüblichenTipps kennen<br />

Siealle: mittags SalatoderSuppe statt<br />

deftiger Mahlzeiten, warmer Teestatt<br />

eisiger Colaoderheißem Kaffee.Wenn<br />

möglich verlegenSie dieKernarbeitszeit<br />

in diefrühen Morgenstunden.<br />

So,über eineSache haben wirnoch<br />

nichtgeredet.Über Sex. DieSächsische<br />

Zeitung schreibt,dass mit denTemperaturenunsereLibido<br />

steigt.Sonne und<br />

Wärmeproduzieren das dafür relevante<br />

Vitamin D. HormonekommeninWallung.Allerdings,soganz<br />

haut das nicht<br />

hin, da diemeisten KinderimSommer<br />

undnicht im Frühjahr geborenwerden.<br />

An einem brütendheißen Tagist doch<br />

schließlich jedeBewegung einezuviel.<br />

Impressum<br />

Verleger<br />

NordkurierMediengruppe<br />

GmbH &Co. KG<br />

Friedrich-Engels-Ring 29<br />

17033 Neubrandenburg<br />

Geschäftsführung<br />

Jérôme Lavrut 0395 4575-100<br />

Holger Timm 0395 4575-100<br />

Verantwortlich für denInhalt<br />

SirkoSalka 03954575-457<br />

Anzeigen<br />

Nordkurier Media GmbH &Co. KG<br />

Friedrich-Engels-Ring 29<br />

17033 Neubrandenburg<br />

Jörg Skorupski (Leitung) 0395 4575-320<br />

Kontaktzum geschäftlichen AnzeigenundBeilagenverkauf<br />

03954575-222<br />

mediaberatung@nordkuriermediengruppe.de<br />

www.nordkurier-mediashop.de<br />

Redaktion<br />

Verena Teske-Mbalisike<br />

DaniloVitense<br />

Druck<br />

NordkurierDruck GmbH &Co. KG<br />

Flurstraße2<br />

17034Neubrandenburg<br />

Rainer Zimmer 0395 4575-700<br />

Marica Verjaal 0395 4575-500<br />

DieSonderveröffentlichung erscheintam<br />

24. Juni <strong>2021</strong> in einer Teilausgabedes<br />

Nordkurier mit Resthaushaltsabdeckung<br />

sowie in über 400 Verteilstellen in der<br />

Region Seenplatte,85.000Exemplare.


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30 Minuten vorAbfahrt unter03953500-524<br />

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