Lesenzwert_Ausgabe_2

muehlacker.tagblatt

| 03

Bild: Annette Hirsch

Sommergefühle

Liebe Leserinnen und Leser,

„Ohne Kunst wird ’s still“, betonen

die Mitglieder der Veranstaltungsbranche

seit Monaten. Und

ja, es war ein stiller Winter. Umso

besser ist es, dass erste Vereine

und Veranstalter nun aus

der Corona-Zwangspause zurückkehren

und Angebote schaffen,

Unterhaltung und Abwechslung

bieten. Was wann und wo

geboten wird, erfahren Sie in Ihren

Tageszeitungen – dem Mühlacker

Tagblatt und der Vaihinger

Kreiszeitung. Es lohnt sich, die-

Vereine, Veranstalter und Gastronomen

vor der Haustür zu unterstützen,

denn ohne diese Anbieter

bleibt es still.

Aber, um es mit den Worten

von Gesundheitsexperte Karl

Lauterbach zu halten: Es kann

ein guter Sommer werden –

auch wenn uns Abstandhalten

und Masketragen vermutlich

noch eine Weile begleiten werden.

Apropos Begleiten: Auch das

aktuelle Lesenzwert-Magazin

begleitet Sie durch die nächste

Zeit. Auf drei Seiten gibt es im

Innenteil beispielsweise Wissenswertes

rund um Ötisheim:

ein Ausflug zum Barfußpfad, Interessantes

über Waldenser-

Führer Henri Arnaud, dessen Todestag

sich im September zum

300. Mal jährt, und ein Besuch

beim Verein „Boule für Alle“ in

der Nähe des Freibads. Außerdem

verrät eine Landfrau passend

zur Obstsaison zwei Erdbeer-Rezepte

für schöne Sommerabende

und ein Besuch im

Bonbonmuseum macht Lust auf

einen Ausflug nach Kleinglattbach.

Natürlich gibt es auch in

dieser Ausgabe die Möglichkeit,

an unserem Jahresgewinnspiel

teilzunehmen. Dabei gibt es eine

Neuerung: Sie können Ihre Lösung

nun ganz bequem online

übermitteln.

Wir wünschen viel Spaß beim

Lesen, Stöbern und Entdecken.

Ihre LesENZwert Redaktion

Impressum

Herausgeber:

Mühlacker Tagblatt

Karl Elser GmbH Buch- und Zeitungsverlag,

Kißlingweg 35, 75417 Mühlacker

Vaihinger Kreiszeitung

Marktplatz 15, 71665 Vaihingen an der Enz

Verleger:

Brigitte Wetzel-Händle

Hans-Ulrich Wetzel

Hartmut Villinger

Redaktionsleitung:

Thomas Eier (V.i.S.d.P.)

Redaktion:

Ramona Deeg

Claudia Keller (MT)

Ralph Küppers (VKZ)

Gestaltung:

Annett Kühn, Barbara Odenwälder (MT)

Bildnachweis:

Carolin Becker, Bernward Bertram, Ramona

Deeg, Ensinger, Getty Images, Tilo Keller (u.a.

Titelbild) Ralph Küppers, MT-Archiv, Pixabay,

privat, Evelyn Schweickert, Sparkasse Pforzheim-Calw,

Volksbank Bruchsal-Bretten eG

Anzeigen:

Jochen Elmer (verantwortlich MT),

Volker Blessing (verantwortlich VKZ),

Meilin Stieß, Pascal Adam, Walter Boch (MT)

Kathrin Bossert-Fröhle, Gabriela Walter (VKZ)

Auflage: 13.200 Exemplare

Druck:

Z-Druck GmbH & Co. KG

Böblinger Straße 70, 71065 Sindelfingen


04 |

- Anzeige -

Michael Craiss (rechts) mit einem Teil der Mitarbeitenden am Standort Mühlacker.

Fotos: Craiss

Mit Weitsicht und unternehmerischem Mut

90

Die Lastwagen mit dem Jumbo- auch Sohn Albert Craiss junior,

Elefanten, dem ehemaligen Logo und damit die dritte Generation,

Michael Craiss im Gespräch mit dem

der Firma Craiss, sind wahrscheinlich

voll und ganz dem Familiengeschäft.

Logistik Team in Mühlacker.

jedem schon begegnet - so-

wohl in der Region als auch auf Bereits als Jugendlicher

musste der heute 83-jährige Verantwortung

den Autobahnen Europas. Das international

übernehmen: „Als

tätige Logistikunternehmen

aus Mühlacker hat sich über

mein Vater krank wurde, musste

ich meine Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann

die vergangenen Jahrzehnte vom

abbrechen

einstigen Getränkelieferanten zu und für ihn einspringen“, erzählt er.

einem der bedeutendsten mittelständischen

Logistikunternehmen

Deutschlands entwickelt und feiert

in diesem Jahr bereits sein 90-jähriges

Bestehen.

„Alles ist aus einem Getränkehandel

entstanden“, erinnert sich

Michael Craiss, der heute als

vierte Generation an der Spitze

des Unternehmens steht. Sein Urgroßvater,

Johann Craiß, war es,

der 1917 den Grundstein für den

Familienbetrieb legte. Als Abfüller

und Lieferant für den Getränkehersteller

Teinacher Mineralbrunnen

machte sich der junge Dürrmenzer

damals einen Namen, bis 1931 die

nächste Generation die geschäftlichen

Geschicke übernahm. Sohn

Albert erwarb einen zusätzlichen

Kohlehandel und gründete offiziell

die ALBERT CRAISS Kohle Heizöl

& Mineralwasser eK. Ein Schritt,

der sich in den Folgejahren bezahlt

machen sollte: Mit steigendem

Ölverbrauch im Zuge des

Wirtschaftswunders wuchs der

Betrieb zu einem Mineralölgroßhandel

heran. Darum widmete sich

Jahre Craiss Generation Logistik GmbH & Co. KG

Beim bundesweiten Wettbewerb

des Deutschen Industrie- und Handelskammertags

gab es im Jahr

2017 den ersten Preis im Bereich

Logistik für die Software-Eigenentwicklung

„Sonderfahrten 4.0“.

Offiziell übernommen hat er den

Betrieb im Jahr 1962 im Alter von

24 Jahren. Während der angehende

Unternehmer den neuen

Bereich des Brennstoffhandels

weiterführte, kümmerten sich seine

beiden Schwestern zunächst

noch um den Getränkehandel, ehe

die Sparte später verkauft wurde.

Der Bereich Heizöl legte eine geradezu

„stürmische“ Entwicklung

hin. Nach anfänglicher mühevoller

Abfüllarbeit mit Kanistern gehörten

später bis zu elf Tankzüge

zum Unternehmen. „Wir hatten

einen Marktanteil von 50 Prozent

im Bereich Heizöl und waren größter

Schmierstoffhändler im Raum

Karls ruhe“, erklärt Albert Craiss

stolz. Der Kohletransporter war

hingegen bald unausgelastet. Ein

warmer Winter mit wenig Ölbedarf

ließ den Unternehmer in eine neue

Richtung denken: das Transportgewerbe.

Bereits in den 1970er

Jahren lieferte der Betrieb erste

Kartonagen aus, woraus sich nach

und nach die heutige Spedition entwickelte.

So gab es neben einem

Tanklager für 500.000 Liter Öl und

Diesel bald auch mehrere Warenlager.

Die Ölkrise im Jahr 1979 führte

schließlich dazu, dass der Mineralstoffhandel

gänzlich abgegeben

wurde. „Damals hat mein Vater das

Brennstoffgeschäft verkauft und

sich auf die Geschäftsfelder Spedition

und Logistik konzentriert“,

erklärt Michael Craiss. Von Anfang

an habe er vor allem auf die übergroßen

Jumbo-Transporter mit

mehr Nutzraum pro LKW gesetzt.

Im Laufe der Zeit wurden immer

mehr Konzessionen dazugekauft,

die damals benötigt wurden, um

im Fernverkehr tätig zu sein. Mit

Griechenland und Italien ging es

im Jahr 1977 los, später kamen

Osteuropa und weitere Länder hinzu.

In dieser Zeit kam es auch zu

einem Filmauftritt mit einem Fahrzeug

von Craiss. „Ich war damals

erst fünf oder sechs Jahre alt, aber

ich weiß noch immer das Kennzeichen“,

erinnert sich Michael Craiss

an den Lastwagen, der in einer

Folge der Serie „Auf Achse“ mit

Manfred Krug zu sehen war. Der

heute 54-Jährige stieg 1987 ins

Geschäft ein und begleitete gegen

Ende der 1980er Jahre eine weitere

Umstellung des Unternehmens, als

spezielle Logistikaufgaben für die

Automobilindustrie gefragt waren.

In sogenannten Sequenzen lieferte

die Firma benötigte Bauteile quasi

direkt ans Fertigungsband. „Damit

gehörten wir zu den Vorreitern in

der Branche“, erklärt er. „Wir haben

gerne Pionierarbeit geleistet

und auch heute noch Spaß daran,

neue Dinge zu erforschen.“ So

kam es auch, dass Craiss damals

das erste Telefax im ganzen Enzkreis

besaß. Gerade in den 1980er

Jahren habe sich im Unternehmen

viel verändert. So führte die erste

Krise in der Automobilindustrie zu

strategischen Partnerschaften mit

Versandhäusern. Allein 190 Fahrzeuge

wurden daraufhin speziell

für die Pforzheimer Versandhäuser

in Betrieb genommen. Im folgenden

Jahrzehnt zeichnete sich die

nächste Veränderung durch die

sich weiterentwickelnde Informationstechnologie

ab. „Ende der

1990er Jahre haben wir neue Software

angeschafft, aber große Bereiche

auch selbst programmiert.

Wir wollten die meisten unserer

Speditionsprozesse selber abbilden“,

erklärt Michael Craiss.

Heute beschäftigt das Unternehmen

neun Mitarbeitende, die sich

ausschließlich mit der Programmierung

befassen, um die individuellen

Bedürfnisse der einzelnen

Kunden zu erfüllen oder auch

Teil- und Sammelladungen zusammenführen

zu können. Aus diesem

Anspruch heraus erwuchs unter

anderem die Software-Eigenentwicklung

„Sonderfahrten 4.0“, für

welche es im Jahr 2017 den ersten

Preis im Bereich Logistik beim

bundesweiten Wettbewerb des

Deutschen Industrie- und Handelskammertags

gab.


| 05

- Anzeige -

Gegenwart und Zukunft

Die Flotte von Craiss ist international unterwegs.

Fotos: Craiss

Craiss baut derzeit ein neues

Logistikzentrum in Weiz,

Österreich.

„Obwohl wir so viele Niederlassungen

haben, sind wir kein Konzern

im klassischen Sinne“, befi

ndet Michael Craiss. „Wir sind

immer noch ein mittelständischer

Familienbetrieb.“ Das Unternehmen

hat inzwischen 19 Standorte

in sieben Ländern und verfügt

mit 850 Mitarbeitenden, rund 500

Fahrzeugeinheiten und 200.000

Quadratmetern Lagerfl äche über

eine große Schlagkraft. Durch

die Bereiche Transportmanagement

und Kontraktlogistik ist

Craiss Generation Logistik breit

aufgestellt und zählt zu den bedeutendsten

mittelständischen

Logistikern Deutschlands. In 90

Jahren Unternehmensgeschichte

wurden die Trends der jeweiligen

Zeit erkannt und mit unternehmerischem

Mut immer wieder neue

Wege eingeschlagen. „Der Kunde

braucht moderne Logistik“, sagt

Michael Craiss, der seit dem Jahr

2011 die Geschäfte lenkt und zugleich

Gesellschafter ist. Und so

denkt er bereits über neue Wege

der Kommissionierung und Lösungen

durch moderne Robotik

nach. In nächster Zeit steht eine

weitere Veränderung an. Aktuell

ist das Unternehmen auf der

Suche nach einer neuen Gewerbefl

äche in Mühlacker oder den

umliegenden Gemeinden. Der

Standort in der Vetterstraße soll

verlagert werden, um damit auch

den Weg für die von der Stadt geplante

Wohnbebauung in direkter

Nachbarschaft freizumachen.

Die Verbundenheit zur Region

zeigt das Unternehmen auf mehrfache

Weise. Einerseits werden

jedes Jahr acht bis zwölf junge

Menschen als Auszubildende

aufgenommen, andererseits werden

Vereine und soziale Einrichtungen

der Region mit Spenden

unterstützt. Michael Craiss ist

außerdem Vorsitzender des

Kinder- und Jugendförderverein

Enzkreis e.V.

Claudia Keller

Zur Produktionsversorgung

mit Direktbelieferung der

Kunden kommt am Standort

Schwandorf der Routenzug

zum Einsatz.

Eine alte Anzeige aus der Anfangszeit des Familienunternehmens Craiss.

Blick in das Lager am Standort

Regensburg.

In den Wirtschaftswunderjahren wuchs das Unternehmen

zunächst zum Mineralölgroßhandel heran.

Craiss Generation

Logistik GmbH & Co. KG

Vetterstraße 35

75417 Mühlacker

Deutschland

Telefon: 07041 804-0

info@craiss.com

www.craiss.com


06 |

Blätter, Steine und Matsch:

Auf dem Barfußpfad kann

man jede Menge Eindrücke

sammeln.

Foto: Archiv/Ulrike Stahlfeld

„Nicht mehr wegzudenken“

Der Ötisheimer Barfußpfad im Kohlplattenwald erfreut sich bei Einheimischen und Auswärtigen großer Beliebtheit

Wie fühlt es sich an, Rindenmulch

unter den Füßen zu haben?

Oder Moos? Und wie ist

es, im Schlamm zu waten? Seit

rund 15 Jahren kann man diese

und noch mehr Erfahrungen

im Ötisheimer Barfußpfad machen

– und das kostenlos.

Die Corona-Pandemie hat der

Beliebtheit des Pfades keinen

Abbruch getan. Allerdings

müssen auch dort die jeweils

aktuell geltenden Regeln der

Coronaverordnungen eingehalten

werden. Da kein Personal

vor Ort ist, können sanitäre

Einrichtungen nicht regelmäßig

desinfiziert werden. Wie

sich die Vorgaben auf die diesjährige

Saison auswirken, ist

noch nicht geklärt. Der Ötisheimer

Kämmerer Johannes

Schulz, in dessen Zuständigkeit

der Barfußpfad fällt, wagt

dennoch eine Prognose: „Die

Toilette wird in den wärmeren

Monaten sicher wieder aufgestellt,

der Waschplatz bleibt

vermutlich geschlossen.“

Veränderungen seien dieses

Jahr nicht geplant, sagt

Schulz: „Wenn man aber genau

hinschaut, verändert sich

der Pfad ständig. Die Natur

steht ja nicht still.“ Insgesamt

verläuft der Barfußpfad, der

jedes Frühjahr für die neue

Saison hergerichtet wird über

eine rund 1,4 Kilometer lange

Rundstrecke im Kohlplattenwald.

Start und Ziel sind am

Naturfreundehaus. Die Autokennzeichen

auf dem Parkplatz

lassen die überregionale

Bedeutung des Pfads erkennen,

der sich seit seiner Eröffnung

bei Einheimischen und

Fremden großer Beliebtheit erfreut.

Woran das liegen könnte?

Kämmerer Schulz hat eine

Idee: „Barfuß laufen im Wald

ist schließlich gesund.“

Der Impuls, diese naturnahe

Freizeiteinrichtung zu schaffen,

geht auf den Besuch eines

damals schon bestehenden

Barfußpfades in Dornstetten

zurück. „Wir griffen das zusammen

mit unserem Förster,

Herrn Obermeier, auf und in

Zusammenarbeit mit den

Waldarbeitern entstand in Eigenleistung

diese schöne Freizeiteinrichtung“,

erinnert sich

Schulz an die Zeit vor der Einweihung

im September 2006

zurück. Der Barfußpfad sei

aus Ötisheim „nicht mehr

wegzudenken“.

Ein Besuch des Barfußpfads

lässt sich – spätestens nach

dem Ende der Pandemie – in

den Sommermonaten beispielsweise

mit einem Sprung

ins kühle Nass kombinieren.

Denn das Ötisheimer Freibad

ist nur einen Katzensprung

entfernt. Außerdem hat das

Naturfreundehaus (außerhalb

der Pandemie) nachmittags geöffnet.

Für Kinder gibt es in

Sichtweite einen Spielplatz,

der zum Austoben einlädt.

Hunde, Pferde, Fahrrad- beziehungsweise

Rollstuhlfahrer

sowie Kinderwagen sind auf

der Strecke nicht zugelassen.

Erkundet werden kann der

Barfußpfad von Mai bis Ende

Oktober ohne vorherige Anmeldung

täglich zwischen 7

und 21 Uhr.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln

anreisen möchte, kann

dies mit der S 9 (Mühlacker –

Bretten) Haltepunkt Ötisheim.

Der Weg durch die Bahnunterführung,

die Industriestraße

entlang; kurz vor dem Kreisverkehr

rechts ab zum Naturfreundehaus,

nimmt rund 20

Minuten in Anspruch.

Ramona Deeg

Appell an die Besucher

Besucher sind auf dem Barfußpfad

willkommen, wie Ötisheims

Kämmerer Johannes

Schulz betont. Allerdings solle

jeder seinen Müll entweder in

dem aufgestellten Mülleimer

entsorgen oder wieder mitnehmen.

„Es ist für keinen Besucher

angenehm, wenn er barfuß

in die vom Vorgänger hinterlassenen

Spuren tritt“, sagt

er, „und wenn Müll und volle

Windeln in den Wald geworfen

werden, stellt das die Naturverbundenheit

der Besucher in

starke Zweifel.“ Dies sei vergangenes

Jahr der Fall gewesen.

„Jeder Besucher möchte

schöne Naturerlebnisse mit

nach Hause nehmen“, so

Schulz, „und wir wünschen uns

den nötigen Respekt vor der

Natur und dem Wald.“

Anzeige

■ Innovative

Heizsysteme

■ Erneuerbare

Energien

■ Kreative

Bäder

■ Kundendienst

W. Efferenn GmbH

Bahnhofstr. 41 – 43 · 75443 Ötisheim · Telefon 07041 811048

Fax 07041 811049 · www.efferenn.de · info@efferenn.de


Eine prägende Person in Schönenberg

Waldenserführer und Pfarrer Henri Arnaud hat in Ötisheim und der Region viele Spuren hinterlassen

„Lux lucet in tenebris“ - der

Leitspruch der Waldenser kann

während der nach wie vor unsicheren

pandemischen Lage sicher

auch ein Wegweiser für

Menschen sein, die weniger

gläubig sind. Denn übersetzt

bedeuten die Worte aus dem

Johannesevangelium so viel wie

„Das Licht leuchtet in der Finsternis“.

Im September jährt sich

der Todestag von Waldenserführer

Henri Arnaud zum 300.

Mal. Wie dieser Tag begangen

wird, hängt stark davon ab, wie

sich die Corona-Pandemie bis

dahin entwickelt. „An unseren

Veranstaltungen im September

halten wir im Moment noch

fest“, heißt es auf Nachfrage

seitens der Waldenservereinigung,

die ihren Sitz im Ötisheimer

Ortsteil Schönenberg

hat.

Geboren wurde Henri Arnaud

am 15. Juli 1643 in Embrun

(Frankreich). Er starb am 8.

September 1721 in Schönenberg,

wo er auch bestattet wurde.

Sein Grab ist in der nach

ihm benannten Kirche in Schönenberg.

Das Interessante daran:

Die Kirche wurde erst im

späten 19. Jahrhundert gebaut.

Arnaud konnte lebend also nie

einen Fuß in sie setzen. Auch

die Ötisheimer Schule trägt seinen

Namen. Im Wohnhaus des

Waldenserführers in Schönenberg

sind heute das Museum

und die Bibliothek der Deutschen

Waldenservereinigung untergebracht.

Dabei war Schönenberg gar

nicht seine erste Anlaufstelle in

der Region. Henri Arnaud war

zunächst in Dürrmenz, „dem

Hauptplatz zwischen den anderen

Gemeinden“, wie es in einem

Buch von Theo Kiefner heißt.

Dort waren im Mai 1699 etwa

1800 Waldenser untergebracht –

zunächst regelrecht zusammengepfercht,

aber die Platzverhältnisse

wurden zeitnah besser,

schreibt Karl Knöller in seinem

Henri Arnaud hat in der Region viele Spuren hinterlassen.

Foto: Carolin Becker

Buch „Unser Dürrmenz-Mühlacker“.

Die Ansiedlung der Glaubensflüchtlinge

in der Region

wurde möglich, weil, nur zwei

Generationen nach den Schrecken

des 30-jährigen Krieges,

französische Streitmächte immer

wieder in der Region wüteten

und erneut zahllose Todesopfer

forderten. Ganze Landstriche

verödeten. In Ötisheim selbst

sollen beispielsweise nur neun

Bürger überlebt haben. Daher

ermöglichte Herzog Eberhard

Ludwig von Württemberg den

Waldensern, sich in der Region

anzusiedeln.

Die anderen Waldensergemeinden

zu dieser Zeit waren Knittlingen

(Klein- und Großvillars), Perouse

sowie Pinache mit Serres.

Eigentlich wollte Henri Arnaud

wohl im Jahr 1700 in Dürrmenz

bauen und hatte sich auch für

seine Kinder einen weiteren Bauplatz

gesichtert. Den Rohbau

seines Hauses veräußerte er allerdings

wieder, um sich 1702

wenige Kilometer weiter in Schönenberg

niederzulassen. „Um

1710 hatte er in Schönenberg

ein Haus mit einer Scheuer, zwei

Pferden und drei Kühen“, so

Buchautor Theo Kiefner – das

heutige Waldensermuseum. Übrigens

wird nicht nur in Schönenberg

an ihn erinnert, sondern

mit einer Stele und dem Waldenserbrunnen

auch in Dürrmenz.

Dass er weit gereist ist, lässt

sich beispielsweise daran ablesen,

dass in Torre Pellice ebenfalls

ein Denkmal steht. Dort war

er zur Schule gegangen, ehe Arnaud

an den Universitäten Basel,

Genf und Leiden Theologie

studiert hatte.

| 07

Veranstaltungen zum

300. Todestag von

Henri Arnaud

Die Deutsche Waldenservereinigung

hat rund um den 300.

Todestag von Henri Arnaud eigentlich

ein Veranstaltungsjahr

geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie

müssen die Verantwortlichen

unter umständen

kurzfristig agieren. Aktuell ist

unter anderem ein Gedenkgottesdienst

geplant. Dieser soll

am Mittwoch 8. September, um

18 Uhr in der Henri-Arnaud-Kirche

in Ötisheim-Schönenberg

stattfinden. Laut Webseite sei

es auch möglich, dass der Gottesdienst

eventuell über das Internet

gestreamt wird. Anschließend

ist ein Empfang mit

Vertretern des öffentlichen Lebens

im Henri-Arnaud-Haus inklusive

der Premiere eines neuen

Waldenserfilms und der Eröffnung

der Sonderausstellung

„Henri-Arnaud“ im Museum

geplant.

Weitere Informationen – auch

zu weiteren Veranstaltungen –

gibt es im Internet unter www.

waldenser.de und www.oetisheim-evangelisch.de

(pm/ram)

Die Wurzeln der Waldenser reichen

übrigens bis ins Mittelalter.

Die Glaubensgemeinschaft zählt

sich zu den Protestanten und

gehört heute zu den calvinistisch-reformierten

Kirchen Europas.

Das Waldensertum war von

Anfang an eine religiöse Bewegung,

der das Evangelium wichtig

war. „Gottes Liebe zu den

Menschen wollten sie mit Wort

und Tat bezeugen“, heißt es auf

der Webseite der Deutschen

Waldenservereinigung. Und weiter:

„Bis heute sind für alle Waldenser

zwei Dinge von höchster

Bedeutung: die persönliche Verantwortung

für die Gemeinschaft

– und Religionsfreiheit.“

Weitere Informationen zum Thema

gibt es zum Beispiel auf der

Internetseite der Deutschen Waldenservereinigung

www.waldenser.org.

unter

Ramona Deeg

Anzeige

seit 1860

HAUSTECHNIK

75443 Ötisheim

Im Bruch 8 • Telefon (0 70 41) 8 18 10


08 |

Beim Boule spielt Konzentration eine wichtige Rolle. Foto: Ramona Deeg

Ein Sport für die ganze Familie

Boule ist mehr als eine Lizenzsportart mit Hobbyliga, denn es bietet Spielspaß für alle Generationen

„Jeder kann das Boulespielen

schnell lernen“, wirbt Achim Dürr

für seine Sportart. „Jeder“, das

beziehe Kinder wie Erwachsene

und Senioren ein – auch ein

Handicap sei in der Regel kein

Hinderungsgrund. „Ich kenne

einarmige Boule-Spieler“, führt

Dürr als Beispiel an. Auch für

Menschen mit Parkinson sei der

Sport mit den drei Kugeln und

einem Schweinchen geeignet.

Kein Spiel gleiche dem anderen

und die unterschiedlichen Untergründe

tun ihr übriges für den

Spaß am Spiel. Leider lasse sich

das oft nicht so einfach vermitteln.

„Im französischen Fernsehen

werden die Kugeln, die eigentlich

alle gleich aussehen,

farblich markiert“, erklärt Dürr,

„man kann einem Turnier als

Laie vor dem TV also manchmal

besser folgen als auf dem Platz.“

Apropos Platz: Obwohl auf den

24 Boule-Bahnen des Ötisheimer

Vereins „Boule für Alle“

Abstandhalten kein Problem ist,

Anzeige

mussten sich die 46 Aktiven

ebenso an die Regeln des Corona-Lockdowns

halten wie alle

anderen Sportvereine. Die Lizenzligen

und Turniere seien für

dieses Jahr abgesagt. Immerhin:

Die Just-Hobbyliga hat ihren Betrieb

aufgenommen. „Wenn alles

planmäßig verläuft, können wir

am 3. Oktober das Finale hier in

Ötisheim ausrichten“, wagt der

zweite Vorsitzende einen Blick

ins Spätjahr. Damit zumindest

die Jugendspieler nicht ganz auf

ihre Spielpraxis verzichten

mussten, wurde vom Verband

ein Online-Turnier ausgerichtet,

an dem auch Nachwuchstalente

aus Ötisheim teilgenommen haben

und es einer bis ins deutsche

Finale geschafft hat.

Neben der Ausrichtung des

Hobbyliga-Finales wird es aber

keine weitere große Veranstaltung

auf den 24 Bahnen geben.

„Die Aize-Open haben wir für

dieses Jahr bereits abgesagt“,

so Dürr, „mit über 100 Leuten

auf dem Gelände würden sich

einige vermutlich nicht wohl fühlen,

Das kann man einfach noch

nicht machen.“

Damit die Boule-Spieler nicht

nur den Sommer zur Ausübung

ihres Sports zur Verfügung haben,

habe man für den Winter

Hallenzeiten beantragt. „Das ähnelt

dann einem Boccia-Spiel“,

umreißt Dürr, der selbst über einen

DOSB-C-Trainerschein verfügt.

„Wir wollten was Neues

machen“, erklärt er den Schritt,

vielleicht könne man das Spiel

dadurch auch für Zuschauer interessanter

gestalten, schließlich

seien die Kugeln in der Hallenvariante

farblich unterschiedlich.

„Außerdem spielen im Winter

viele nicht gerne draußen.“

Dürr ist Anfang der 1990er Jahre

über ein Turnier beim BC Mühlacker

zum Boule gekommen.

1994 hat er mit 15 Mitstreitern

den Verein „Boule für Alle“ in

Ötisheim gegründet. „Inzwischen

haben wir einen der modernsten

Plätze zwischen Stuttgart

und Karlsruhe zur Verfügung“,

sagt er nicht ohne stolz.

Das locke auch immer wieder

Spieler aus anderen Vereinen

nach Ötisheim auf die Vereinsanlage

in der Nähe des Freibads,

das man sich mit dem Tennisverein

teilt. Vier Split-Arten, viel

Platz und höherklassige Spieler

machten das Training zum beliebten

Treffpunkt.

„Während der Pandemie konnten

wir zwei neue Mitglieder bei

uns begrüßen“, sagt Dürr – einer

habe von einem anderen Verein

gewechselt und der andere habe

Interesse signalisiert. „Es war

klar, dass er Mitglied werden

muss, um coronakonform auf

unserer Anlage trainieren zu können“,

so Dürr über das Hygienekonzept,

das in den vergangenen

Wochen Übungsabende in

Kleingruppen ermöglicht hat.

Kein Spiel gleiche dem anderen,

betont er. Schließlich spiele man

immer gegen andere Mitspieler

und ein Turnier gelte es, auf vier

bis sechs verschiedenen Untergründen

zu bestreiten. Wer noch

keine Boule-Kugel in der Hand

hatte, würde schnell erste Erfolge

erzielen. „Die Präzision lässt

sich bis zu einem gewissen Grad

erlernen“, erklärt der Trainer. Wie

jede Zielsportart sei Boule auch

für Parkinsonpatienten empfehlenswert,

weil es in den Sekunden

der Konzentration oft dazu

führe, dass die Krankheitssymptome

zumindest kurz in den Hintergrund

treten. Auch mit Blick

auf die Altersspanne gebe es

fast keine Einschränkungen. Daher

sei Boule auch ein tolles

Freizeitvergnügen für Familien,

das generationenübergreifend

gespielt werden könne. Dafür

brauche es nicht immer einen

Verein oder ein großangelegtes

Turnier. Manchmal – und insbesondere

am Anfang – reiche

auch ein Gegenspieler und ein

möglichst flacher Untergrund.

Ramona Deeg

Elektro-Artikel

Elektro-Kleingeräte

Post

Lotto-Toto

Reinigung

Wäscheannahme

Heinestraße 2

75433 Ötisheim

Telefon: 07041 7676 und 7228

Telefax: 07041 85716

Auch online lesen:

www.vkz.de

www.muehlacker-tagblatt.de

Ötisheim

Enzberger Str. 20

www.tcc-oetisheim.de

info@tcc-oetisheim.de

07041 9492027

mobil 0151 56873927

Systemisch integrative Therapie (SYIN)®

klassische Homöopathie, Osteopressur, Schmerztherapie,

Systemaufstellungen, Bewegungstherapie

gesunder Rücken – stark und elastisch

Einzeltherapie, kleine Therapiegruppen,

Online-Unterricht, Unterricht live

„Mit den Füßen auf dem Boden, in Verbindung nach Oben, in der eigenen

Mitte genährt. Zwischen Himmel und Erde stehe und gehe ich aufrecht.“


| 09

Mehr Leistung und Erfolg:

richtiges Trinken beim Sport

Ensinger Sport liefert wertvolles Calcium und Magnesium

- Anzeige -

Damit Sportler ihre volle Leistung

abrufen können, muss ihr

Körper ausreichend mit Wasser

versorgt sein. Deshalb galt früher

die Empfehlung, auch dann

zu trinken, wenn kein Durst besteht.

Diese Regel kann sich jedoch

nachteilig auswirken. Denn

trinkt ein Sportler in den falschen

Momenten zu viel, kann

die Leistungsfähigkeit abfallen.

Experten wie der Sportwissenschaftler

Dr. Wolfgang Friedrich

raten insbesondere Ausdauersportlern,

wieder verstärkt auf

ihr Durstgefühl zu hören, statt

sich an starren Trinkregeln zu

orientieren. Der folgende Überblick

zeigt, worauf Freizeit- und

Profisportler dabei achten sollten

Wer Sport treibt und sich beim

Laufen, Schwimmen, Radfahren

oder im Mannschaftssport verausgabt,

der schwitzt. „Das ist auch

gut, denn das kühlt den Körper.

Aber mit dem Schwitzen gehen

dem Körper natürlich auch Mineralstoffe

verloren. Zum Beispiel

Magnesium, das unter anderem

Wadenkrämpfen vorbeugt. Oder

Calcium, das normale Muskeln in

Ausdauermuskeln umwandelt“,

erklärt Dr. Wolfgang Friedrich:

„Wird der Schweißverlust nicht adäquat

ausgeglichen, kann dies zur

Bluteindickung und entsprechenden

Leistungsverlusten führen.“

Entscheidend für die Flüssigkeitszufuhr

sind daher der richtige Zeitpunkt,

angemessene Trinkmengen

und die beste Getränkewahl. Das

Mineralwasser Ensinger Sport bietet

mit 528mg Calcium und 124mg

Magnesium pro Liter eine gute

Möglichkeit, den Mineralstoffhaushalt

wiederherzustellen.

Da beim Sporttreiben selbst nur

wenig Gelegenheit zum Trinken besteht

und der Körper während der

Belastung nur wenig Flüssigkeit

aufnehmen kann, sollte rechtzeitig

vor und nach dem körperlichen

Einsatz die passende Trinkmenge

zugeführt werden. Auch dabei

ist das Durstgefühl des Sportlers

ausschlaggebend. Die allgemein

empfohlenen Trinkmengen geben

nur eine Richtung für ein angemessenes

Trinkvolumen. So empfiehlt

Dr. Friedrich, 20 bis 30 Minuten

vor der sportlichen Betätigung

rund 250 ml Mineralwasser zu

trinken. Besteht die Möglichkeit,

während der Belastung zu trinken,

sollten 500 bis 1.000 ml in Portionen

von 125 bis 250 ml zu sich genommen

werden. Bei der Wahl des

passenden Wassers empfiehlt der

Sportmediziner ein Mineralwasser

wie Ensinger Sport - mit hohem

Magnesium- und Calciumgehalt.

Diese Mineralstoffe beugen Wadenkrämpfen

vor und unterstützen

die Muskelausdauer.

Freizeit- und Breitensportler, die

in der Regel nicht mehr als 60

Minuten am Stück sportlich aktiv

sind, können ihr Trinkverhalten

etwas entspannter angehen. Hier

entscheidet jedoch besonders

die richtige Wahl der Getränke.

Denn wer nach dem Training zu

Cola oder Alkohol greift, tut seinem

Körper nichts Gutes: Beide

Getränke wirken entwässernd und

schwemmen zusätzlich Mineralstoffe

aus dem Körper. Softdrinks

und Limonaden sind ebenfalls keine

gute Wahl, da ihr hoher Zuckergehalt

zu einer Gewichtszunahme

führen kann. Das optimale Getränk

während des Trainings ist Mineralwasser

– wahlweise mit oder ohne

Kohlensäure. „Nach dem Sporttreiben

ist die Apfelsaftschorle das

Getränk der Wahl“, lautet der Tipp

von Dr. Friedrich . Wer dabei auf

naturbelassene Produkte wie beispielsweise

die Ensinger Direktsaft

Apfel-Schorle achtet, kommt

gänzlich ohne Fruchtkonzentrate

oder die Zugabe von Aromen und

Zucker aus und sorgt für natürliche

Erfrischung.

Foto: Ensinger

Für alle, die im Ausdauerbereich

mehr als 30 bis 50 Kilometer pro

Woche laufen oder in anderen

Sportarten vergleichbare Leistungen

bringen, gelten Trinkempfehlungen

für Leistungssportler. Da

diese allein pro Trainingseinheit bis

zu 5 l Flüssigkeit verlieren, sollten

sie auch während des Trainings

trinken.

Ergänzend zum persönlichen

Durstempfinden gilt dabei eine

Begrenzung auf 1 l pro Stunde, da

der Körper mehr Flüssigkeit während

der Belastung in der Regel

nicht aufnehmen kann. So empfiehlt

der Sportwissenschaftler für

ein zweistündiges Training beispielsweise

„500 ml eines Sportgetränks

(…), die restlichen 1 bis

1,5 Liter sollten ein hochwertiges

Mineralwasser sein“. Zurückhaltung

ist für Leistungssportler vor

allem bei Getränken mit Koffein

und Alkohol geboten, da sie nach

dem Training die Regeneration des

Flüssigkeitshaushalts behindern.

„Spielsportler (…), welche in der

warmen Jahreszeit ihre Vorbereitungsphase

haben, sollten während

des Trainings auch isotonische

Getränke zu sich nehmen“,

ergänzt Dr. Friedrich seine Profitipps.

Ensinger Sport Classic

Mineralwasser

sehr gut

Ausgabe 07/2019


10 |

Foto: pixabay

Leckeres aus den Gärten der LandFrauen

Zwei Rezepte von Evelyn Schweickert laden dazu ein, sich die Erdbeersaison zu versüßen

„Wir heißen alle Frauen herzlich

willkommen und freuen uns über

ihren Besuch einer unserer zahlreichen

Veranstaltungen“, sagt

Evelyn Schweickert von den

LandFrauen im Enzkreis. Denn

nach der coronabedingten

Zwangspause hofft sie, dass die

Vorhaben für die Sommermonate

– oder besser gesagt: das gesamte

restliche Jahr – wie geplant

stattfinden können.

Schließlich gibt es etwas zu feiern:

Die LandFrauen Baden-

Württemberg können auf eine

75-jährige Geschichte zurückblicken.

Denn der erste LandFrauenverein

im Südwesten wurde

im April 1946 in Alfdorf (im heutigen

Rems-Murr-Kreis) von Marie-Luise

Gräfin Leutrum und

Freifrau Margarete vom Holtz

gegründet. „Wir müssen unbedingt

für unsere Frauen etwas

tun und Sie müssen mir dabei

helfen“, mit diesen Worten soll

Gräfin Leutrum Baronin vom

Holtz in einem Gespräch ermutigt

haben, heißt es auf der Internetseite

des Landesverbands.

Die amerikanischen Alliierten

hätten diese demokratische Initiative

im Rahmen der „Reeducation“-Maßnahmen

unterstützt.

Trifle aus Erdbeer-Mascarponecreme mit Basilikum (für vier Personen)

Zutaten:

– 250 g Mascarpone

– 60 g Puderzucker

– 60 g Sahne

– 1 Pck Vanillezucker

– etwas Zucker

– 9 große Blätter Basilikum

– 4 kleine Basilikumblätter zum

Dekorieren

– 250 g Erdbeeren

– Eine Prise frisch gem. Pfeffer

– 100 g Biskuitkekse

Erdbeer-Holunder-Cocktail mit oder ohne Alkohol

Holunderblütensirup:

– 20 große Dolden Holunder

– 1 Kilogramm Zucker

– 1Liter Wasser

– 1 ½ Zitronen

Dolden von Verunreinigungen

säubern. Die Dolden mit aufgekochtem,

heißen Wasser

übergießen. Die Zitrone vierteln

und in den Sud hineingeben,

der dann ein bis zwei Tage

durchziehen darf. Anschließend

die Dolden abseihen und

die Flüssigkeit aufkochen.

Beim Aufkochen den Zucker

einrühren, bis er sich aufgelöst

hat. Den heißen Holunderblütensirup

in Flaschen abfüllen.

Die großen Basilikumblätter

fein schneiden. Mascarpone

mit Sahne, dem Puder- und

Vanillezucker verrühren und

die Basilikumblätter unterheben.

Vier große Erdbeeren und

die kleinen Basilikumblätter

zur Seite legen. Die Erdbeeren

zusammen mit dem Zucker

und dem frisch gemahlenen

Pfeffer pürieren. Die Biskuitkekse

fein zerkrümeln. Zum

Schichten mit der Mascarponecreme

anfangen, eine

Schicht Kekskrümel darüber

streuen und abschließend die

Erdbeersoße. Zum Dekorieren

Erdbeeren in Scheiben schneiden

und zusammen mit den

kleinen Basilikumblättern dekorieren.

Trifle kommt aus dem

englischen und bedeutet eine

geschichtete Süßspeise.

ErdbeerHolunderblüten

Cocktail:

– 6 cl Holunderblütensirup

– etwas Zitronensaft

– 3 Erdbeeren

– Sekt oder Mineralwasser

– 2 Eiswürfel

– etwas Minze zum Dekorieren

Die Erdbeeren in kleine Stücke

schneiden und zusammen mit

dem selbstgekochten Holunderblütensirup,

etwas Zitrone

und ein paar Eiswürfeln in ein

Glas geben. Das Glas nun je

nach Belieben mit Sekt oder

Mineralwasser auffüllen und

abschließend mit der Minze

dekorieren.

Mittlerweile gibt es im Enzkreis

16 Ortsvereine, die sehr vielfältig

aufgestellt seien. Unterstützt

würden nicht nur Projekte im Inland,

sondern auch im Ausland.

Vom 16. bis 18. November soll in

der Sparkasse Pforzheim-Calw

der LandFrauen-Markt stattfinden.

„Anlässlich unseres Jubiläums

mit einer Besonderheit“,

verspricht Evelyn Schweickert

vom Birkenhof in Ölbronn-Dürrn.

Apropos: Anlässlich des 75-jährigen

Bestehens wird den Land-

Frauen in diesem Jahr eine Rose

gewidmet – die „LandFrauen-

Rose“. „Diese Rose ist nicht nur

schön anzuschauen“, verrät

Schweickert, „sondern auch

sehr bienenfreundlich.“ Die Rose

hat eine hellrosa Blüte und soll

noch in diesem Jahr getauft werden

– coronakonform, versteht

sich.

Im nächsten Jahr wird die Pflanze

dann auch bei den Ortsvereinen

im Enzkreis präsent sein.

Beispielsweise, so Evelyn

Schweickert, in Maulbronn vor

den Toren des Klosters. In der

Beschreibung der Rose heißt es:

„Niedrig und kompakt wachsend

passt sie sich in jede Pflanzung

ein.“ Die Blüten würden bis zu

sechs Zentimeter groß.

Anlässlich ihres Geburtstags

schicken die Landfrauen sommerliche

Grüße aus ihren Gärten

– und zwar in Form der Rezepte

für ein Trifle aus Erdbeer-Mascarponecreme

mit Basilikum und

dem Erdbeer-Holunder-Cocktail.

Viel Spaß beim Ausprobieren

und Genießen!

Mehr Informationen zu den

LandFrauen im Enzkreis, den

einzelnen Ortsvereinen und Veranstaltungen

gibt es unter

www.landfrauen-enzkreis.de im

Internet.

Ramona Deeg

Anzeige

Mühlacker · Bahnhofstr. 62 · Tel. 07041 805-30

E-Mail: info@buch-elser.de

Online-Bestell-Service: www.buch-elser.de

Stieglitz Neuerscheinung

SOMMER 2021

Carolin Becker

Sieben Leben

Brunnengasse

Der Roman basiert auf in zahlreichen Dokumenten

belegten Lebensdaten der Hauptperson und

der Menschen in ihrem Umfeld, so entsteht das

Bild einer längst vergangenen Zeit, die dennoch

bis in die Gegenwart hineinwirkt.

592 Seiten

24,90 Euro

Weitere LesENZwert-

Erscheinungstermine 2021:

Freitag, 24. September 2021

Freitag, 19. November 2021

Das Magazin für Erlebnis

und Genuss

Das Magazin

für Erlebnis und Genuss

März 2021 - Mai 2021

Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 9:30Uhr bis 18:00 Uhr, Samstag: 9:30 Uhr – 13:00 Uhr

Am besten Sie kommen gleich vorbei! … oder Sie besuchen uns einfach von Zuhause aus

auf unserer Homepage: www.buch-elser.de

S

Vorgestellt:


| 11

- Anzeige -

Teil der Omnikanalbank: Das KundenServiceCenter ist

von Montag bis Freitag, von 8 bis 19 Uhr, erreichbar.

Fotos: Volksbank Bruchsal-Bretten eG

Omnikanal erreichbar?!

Die Facetten einer Omnikanalbank

Als Omnikanalbank hat es sich

die Volksbank Bruchsal-Bretten

zum Auftrag gemacht, ihren

Mitgliedern und Kunden auf den

unterschiedlichsten Kanälen

zu begegnen. Damit kommt sie

den Anforderungen ihrer Mitglieder

und Kunden nach, denn die

Bank begegnet diesen genau

dort, wo sie es wünschen.

Drei Dimensionen der

Begegnung

Dabei verfolgt die Volksbank

Bruchsal-Bretten ihr Omnikanalprinzip.

Dieses beschreibt die

Begegnung mit Mitgliedern und

Kunden omnikanal, also auf verschiedenen

Kanälen. Dabei wird

unterschieden in rein digitale

Kanäle, wie beispielswiese dem

Online-Banking oder den Banking-

und ServiceApps der Bank,

in den rein persönlichen Kanal,

also die persönliche Begegnung

vor Ort auf einer der Filialen, und

es wird in die digital-persönlichen

Kanäle unterschieden. Hier

sind beispielsweise das Kunden-

ServiceCenter, die VR-SISy-Filialen

oder die Videoberatung der

Bank gemeint.

Früher Klara, heute KSC

Früher Klara, heute KSC

Seit 15 Jahren sind die Beraterinnen

und Berater des KundenServiceCenters

(KSC) der

regionalen Genossenschaftsbank

für die Anliegen, Ziele und

Wünsche ihrer Mitglieder und

Kunden da, und das von Montag

bis Freitag, von 8.00 bis

19.00 Uhr. Mit der Einrichtung

einer eigenen Telefonhotline, des

heutigen KundenServiceCenters

mit Sitz in Oberderdingen, war

die Volksbank Bruchsal-Bretten

damals ein Pionier. Als eine der

ersten Volksbanken hat sie einen

eigenen Bereich gegründet,

in dem Mitglieder und Kunden

ihre Bankangelegenheiten per

Telefon erledigen können. Schon

damals war es der regionalen

Genossenschaft wichtig, eine

ganzheitliche, genossenschaftliche

Beratung auch am Telefon

zu bieten.

Gegründet am 02.05.2006,

nannten sich die zu dieser Zeit

rund 13 Telefonberaterinnen

und -berater „Klara“. Der Name

stammte aus einem damaligen

Ideenwettbewerb und wurde

vom Sprachgebrauch „Alles klar

– Alles klärchen“ – also Klara –

abgeleitet.

Aus Klara wurde dann nach einiger

Zeit die Abkürzung KSC.

Nicht zu verwechseln mit dem

badischen Fußballclub. Bei

der Volksbank Bruchsal-Bretten

steht KSC für „KundenServiceCenter“.

Dort können die Bankkunden

dann ihre Anliegen platzieren

und diese werden dann von den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

am Telefon in den meisten

Fällen bereits sofort gelöst oder,

falls dies nicht direkt möglich ist,

an den zuständigen Fachexperten

weitergeleitet. Der Kunde

und seine Bedürfnisse stehen

dabei immer im Fokus.

Im Laufe der Zeit wurde das KundenServiceCenter

der Volksbank

weiterentwickelt und erweitert.

Aufgabenfelder und Tätigkeitsbereiche

kamen hinzu und wurden

neu entdeckt. Immer unter

Einzug der Genossenschaftsmitglieder,

die beispielsweise

vor drei Jahren im Rahmen eines

Strategieprojektes am „KSC der

Zukunft“ mitgearbeitet haben.

Die insgesamt 6 VR-SISy-Filialen

empfangen rund 1.000

Besucher pro Monat.

Über 19.000 Gespräche pro

Monat

Aus einer anfänglichen Telefonhotline

wurde bald ein wichtiger

Vertriebskanal der Omnikanalbank,

über den die Mitglieder

und Kunden der Bank ihre Bankgeschäfte

tätigen können. Heute

führen die 21 Beraterinnen

und Berater im KSC der Volksbank

Bruchsal-Bretten unter der

Teamleitung von Roman Haag

rund 19.000 Gespräche pro Monat.

Neue Form der Nähe und erweiterte

Servicezeiten um

mehr als 100 Stunden

Vor zwei Jahren wurden die

Kontaktmöglichkeiten der Omnikanalbank

erweitert. Die erste

VR-SISy-Filiale wurde im

Mai 2019 in Bretten eröffnet.

Mittlerweile hat die Genossenschaftsbank

bereits fünf VR-SI-

Sy-Filialen in Bretten, Kürnbach,

Langenbrücken, Menzingen und

Obergrombach. Eine sechste

Filiale in Sternenfels wurde vor

kurzem eröffnet. Das Service

InteraktivSystem, kurz SISy, ermöglicht

den Mitgliedern und

Kunden der Genossenschaft

die persönliche Serviceberatung

in Echtzeit per Video. Von der

Kontoauskunft, über das Erledigen

von Überweisungen, das

Anlegen von Konten und vielem

mehr. Die VR-SISy bietet den

Volksbankkunden ein breites

Serviceangebot.

Angesiedelt ist dieses interaktive

System im KundenServiceCenter

der Bank. Die sechs

VR-SISy-Filialen werden von 15

KSC-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern

von Montag bis Freitag

von 8.00 – 19.00 Uhr betreut.

Sobald die VR-SISy betreten

wird, begrüßt ein Mitarbeiter des

KundenServiceCenters die Mitglieder

und Kunden und unterstützt

sie bei ihren Anliegen und

Wünschen. Rund 1.000 Besucher

nutzen die sechs VR-SISy-

Filialen der Volksbank im Monat.

Auch zukünftig wird die regionale

Genossenschaftsbank nicht

stehen bleiben und ihr Kunden-

ServiceCenter stetig weiterentwickeln

und an die Bedürfnisse

und Anforderungen ihrer Mitglieder

und Kunden anpassen.

Durch die Fusion mit der

Volksbank Stutensee-Weingarten

wird das KSC im Juni 2021

um fünf Beraterinnen und Berater

wachsen. Sina Tagscherer

Volksbank

Bruchsal-Bretten eG

Silcherweg 1

75015 Bretten

Telefon: 07252/501-103

Fax: 07252/501-77103

info@vb-bruchsal-bretten.de

www.vb-bruchsal-bretten.de


12 |

Die alte Ladeneinrichtung von Oscar Zahn ist heute

ein besonderer Blickfang im Bonbon-Museum.

Fotos: Küppers

Für Naschkatzen und Ernährungsbewusste

Maschinen haben Bonbons zum kleinen

Luxus für Jedermann werden lassen.

Bonbons, Gummibärchen und

andere Süßigkeiten sind im

heutigen Leben tägliche Begleiter.

In Kleinglattbach ist ihnen

sogar ein ganzes Museum gewidmet

– das Bonbon-Museum.

Wer den Ausstellungsbereich

betritt, sieht schon im ersten

Moment nichts anderes mehr

als Bonbons, denn die ganze

Wand rund um die Wendeltreppe

ist mit einem Bonbon-Muster

dekoriert. Oben warten Bonbon-Automaten,

Leckereien

hinter Glas und die Maschinen,

in denen süße Masse zu fertigen

Bonbons wurde. Und natürlich

die Tafeln mit allerlei Erklärungen.

Zum Beispiel, dass der

Zuckerbäcker einst der bestbezahlte

unter den fürstlichen

Küchenangestellten war. Denn

Zucker war derart teuer – die

Herstellung aus Zuckerrohr bedeutete

großen Aufwand – dass

die Zuckerbäckerei zunächst

vor allem etwas für die Reichen

und Mächtigen war. Wie gut die

Erzeugnisse schmeckten, zeigte

sich am französischen Ausruf

„bon“ (gut) oder sogar „bonbon“,

und schon war der heute

noch übliche Name geboren.

Die Zuckerbäcker an den Höfen

stellten zunächst Naschwerk

her, das auch optisch sehr aufwendig

gestaltet war. Einige

Beispiele hierfür sind in den

Vitrinen des Museums zu sehen.

Für die Massenproduktion

fehlten zu dieser Zeit noch

zwei Schritte. Als man für die

Zuckergewinnung nicht mehr

aufs Zuckerrohr angewiesen

war, sondern alternativ die Zuckerrübe

nutzte, fiel der Preis

für den Rohstoff gewaltig. Mit

dem Bau von Bonbon-Maschinen,

die aus einer Rohmasse

automatisiert handliche Bonbons

entstehen ließen, waren

die Leckereien endgültig für die

breite Masse der Menschen erschwinglich.

Zunächst wurden

sie beim Kaufmann noch aus

dem offenen Glas angeboten,

doch schon bald kam – ebenfalls

maschinell – die Einzelverpackung

im Bonbonpapier

hinzu. Für all diese Epochen

gibt es Exponate und Erklärungen

im Museum. Und die kleine

Sammlung an Bonbons mit

besonders originellen Verpackungen

lässt jeden Besucher

schmunzeln.

Ein besonderes Schmuckstück

im Bonbon-Museum ist

die Einrichtung des Stuttgarter

Kolonialwarenladens Oscar

Zahn von 1893. Er wurde als

Feinkost- und Chemikalienhandlung

gegründet, aber immer

begleitet von Süßwaren

unterschiedlichster Art. Jetzt

dient die Ladeneinrichtung als

Blickfang mit historischer Kasse,

Waage und vielen bunten

Gefäßen. Dass der Laden etwas

an eine frühere Apotheke

erinnern mag, kommt nicht von

ungefähr. Ganz abgesehen von

Hustenbonbons und ähnlichen

Hilfsmitteln, galt Zucker früher

sogar als medizinisch wertvolle

Ergänzung zur Nahrung. Mittlerweile

gibt es dagegen viele

Bonbons, die mit wenig Zucker

auskommen oder ganz auf diesen

Stoff verzichten.

Das Bonbon-Museum ist seit

Mitte Juni wieder geöffnet:

Montag bis Freitag von 9 bis

16.30 Uhr, Samstag bis 13.30

Uhr. Der Zugang erfolgt über

das Gummibärenland in der

Kleinglattbacher Uhlandstraße,

der Eintritt ist frei. Wegen der

coronabedingten Einschränkungen

sind lediglich Gruppenführungen

(ab 20 Personen,

gegen eine Gebühr) noch nicht

möglich.

Ralph Küppers

Anzeige

Elegant sportlich.

DER VOLVO S60.

75449 Wurmberg

Hofstättstraße 32

Tel. 07044/9463-0

www.schrafft.de


| 13

- Anzeige -

Foto: Getty Images

Coming soon: Das neue TurmQuartier

im Herzen von Pforzheim öffnet im Juli

Freuen Sie sich auf unzählige Highlights und eine einzigartige Angebotsvielfalt für jeden Bedarf und Anlass

Maximale Kundenorientierung bietet die neue zentrale Information, an

der man sich z. B. bei einem Termin im TurmQuartier anmelden oder

sich über die verschiedenen Angebote im Areal informieren kann.

Mit dem TurmQuartier ist rund

um den Sparkassen-Turm in

Pforzheim ein völlig neu gedachtes

modernes Stadtquartier

entstanden, das verschiedene

alltägliche Lebenswelten

auf kurzen barrierefreien Wegen

optimal miteinander vereint.

Verschiedene Shops, Dienstleister

und Eventlocations

bieten im TurmQuartier auf

rund 4.200 m² attraktive Shopping-Möglichkeiten

aus den

Bereichen Mode, Schmuck

und Uhren, faszinierende Ausstellungserlebnisse

für Groß

und Klein und komfortable,

stilvolle Räume für private und

geschäftliche Veranstaltungen.

Eine ausgezeichnete Gastronomie

und natürlich das gesamte

Angebot von Finanzdienstleistungen

der Sparkasse Pforzheim

Calw, die hier am Standort

Pforzheim ihren Hauptsitz

mit allen wichtigen Kompetenzen

unterhält, runden das Leistungsangebot

dieses außergewöhnlichen

Areals ab.

Ein besonderes Highlight ist

der noch junge Geschäftsbereich

Veranstaltungs- und

Vermietungsmanagement im

TurmQuartier. Hier haben Firmen

oder Privatpersonen die

Möglichkeit, verschiedene Räume

von 5 für bis zu 320 Personen

für die unterschiedlichsten

Arten von Veranstaltungen wie

z. B. Konferenzen, Seminare,

Meetings, Messen, festliche

Firmen- oder Familienfeiern zu

mieten. Mit den technisch und

optisch auf höchstem Niveau

ausgestatteten Räumen und

dem Rundum-Service finden

diese hier geradezu optimale

Voraussetzungen zur Durchführung

von Veranstaltungen auf

Topniveau. Es spielt dabei keine

Rolle, ob der geplante Event

live, online oder hybrid stattfindet.

Das ist gerade in Zeiten, in

denen es besonders auf flexible

Lösungen ankommt, sehr wertvoll.

Das Beste: Auf Wunsch übernimmt

das Full-Service-Angebot

der Sparkasse Pforzheim

Calw sämtliche Schritte auf

dem Weg zu dem perfekten

Event. Angefangen von der

Planung über die Tischdekoration

und die Menüauswahl

Für Arbeitsmeetings oder Präsentationen steht eine breite Auswahl

verschiedener Räume zur Verfügung, in denen durch die vorhandene

Technik jederzeit auch hybride oder online veranstaltete Events stattfinden

können.

Fotos: Sparkasse Pforzheim Calw

Exklusive Rooftop-Weddings und standesamtliche Trauungen in der

Skylounge mit einem spektakulären Rundum-Blick über Pforzheim

sind nur ein kleiner Auszug dessen, was das Portfolio bietet.

bis hin zur Durchführung der

Veranstaltungen kümmert sich

das Event-Team um alles, auch

um ein mögliches Rahmenprogramm.

Wer möchte, kann für

seine Gäste und sich z. B. eine

spannende Führung durch eine

Ausstellung buchen oder einen

exklusiven Rundum-Blick über

ganz Pforzheim aus 75 m Höhe

erleben.

Für die gesamten Maßnahmen

für Um- und Neubau wurden

in den vergangenen fünf

Jahren zahlreiche regionale

Handwerksbetriebe und Unternehmen

beauftragt. Dies

unterstreicht die starke Verbundenheit

der Sparkasse Pforzheim

Calw mit der Stadt, der

Region und dem Enzkreis. Mit

der Dachbegrünung leistet das

TurmQuartier außerdem einen

Beitrag zur Klimabilanz des

riesigen Komplexes und reflektiert

dessen Verantwortungsbewusstsein

für drängende ökologische

Fragen.

Das TurmQuartier hat das Potenzial,

ein äußerst attraktiver

Treffpunkt für die Pforzheimer

Bevölkerung, aber auch für

Touristen und Geschäftsleute

aus der Umgebung zu werden

– ein Magnet mit überregionaler

Strahlkraft.

Petra Ueltzhöffer

TurmQuartier

Ansprechpartnerin:

Antje Fey

Poststraße 3

75172 Pforzheim

Tel.: 07231 99-3306

Fax: 07231 99-163306

E-Mail:antje.fey@turmquartier.de


14 |

Leserbilder

Frühling, Sommer, Herbst und

Winter: Jede Jahreszeit hat ihre

ganz besonderen Reize, die für

wenige Wochen im Jahr in der

Natur vorherrschen. Zahlreiche

Leser teilen Momente, die sich

ihnen Tag für Tag bieten gerne

mit uns – und wir wiederum

zum Beispiel auf dieser Seite

im Lesenzwert-Magazin mit allen

anderen Lesern.

Viel Spaß beim Betrachten unserer

Bilder-Auswahl.

Motive und ihre Fotografen

(von oben links nach unten

rechts):

Pusteblume: Schneider Rita

Burgblick: Angela Bassier

Wolfgang Dorn: Eidechse

Jürgen Mikl: Storch

Ute Meller: Blumenpracht

Horst Lachstädter: Rotmilan

Reinhold Hill: Im Baum


| 15

Mit freundlicher Unterstützung der Volkshochschule Mühlacker

Abende voller Unterhaltung

Unser Jahrespreis: Ein Abonnement des vhs-Theaterprogramms in der Spielzeit 2021/2022

im Uhlandbau Mühlacker mit zwei Karten

Wir wollen von Ihnen wissen:

Die Volkshochschule Mühlacker

ist nicht nur im Stadtbereich präsent.

Mit ihren sogenannten Außenstellen

deckt sie auch die

umliegende Region mit ab. Um

welche Außenstellen handelt es

sich dabei?

a) Illingen, Sersheim, Maulbronn,

Ötisheim, Sternenfels, Oberderdingen

b) Wurmberg, Eberdingen, Maulbronn,

Ötisheim, Sternenfels,

Wiernsheim

c) Illingen, Knittlingen, Maulbronn,

Ötisheim, Sternenfels,

Wiernsheim

Schicken Sie uns eine Postkarte

mit der richtigen Lösung, Ihrem

Namen, Ihrer Adresse und Ihrer

Telefonnummer an:

Mühlacker Tagblatt

Lesenzwert

Kißlingweg 35

75417 Mühlacker

oder nehmen Sie ganz einfach

online teil unter:

www.muehlackertagblatt.de/

gewinnenzwert

Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich

Sonntag, 19. September

2021.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Die Theaterchefin. Foto: © Bernward Bertram

Anzeige

Mühlacker · Bahnhofstr. 62 · Tel. 0 70 41 / 805-30

E-Mail: info@buch-elser.de,

Online-Bestell-Service: www.buch-elser.de

Neue Wanderführer und

Karten für die Region

16,90 Euro

14,90 Euro

8,50 Euro

9,50 Euro

Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr, Samstag: 9:30 Uhr – 13:00 Uhr

Am besten Sie kommen gleich vorbei! … oder Sie besuchen uns einfach von Zuhause aus

auf unserer Homepage: www.buch-elser.de

Weitere Magazine dieses Users