SOMMER 2021- DEM PANDEMIE ALLTAG ENTFLIEHEN

MediaplanetVerlagDeutschland

EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON MEDIAPLANET

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SOMMER 2021

DEM PANDEMIEALLTAG ENTFLIEHEN

Entdecken Sie

Deutschland neu!

NICHT VERPASSEN:

Ready, Steady, Go!

Der Sommer ist voller

Adrenalin

Seite 03

Die Leutaschklamm in

Bayern ist ein Beispiel für

die Schönheit unseres Landes.

Lassen Sie sich in dieser

Ausgabe von weiteren

Orten verzaubern – so haben

Sie Deutschland noch

nie gesehen. Versprochen!

Van-Life

Schauspielerin und

Reisebloggerin

Yvonne Pferrer im Interview

Seite 06

Camping

Reise- und Nachhaltigkeitsblogger

Lisa und Max im

Interview

Seite 08-09

Exklusiv

im Fotofachhandel

Hochwertiges Fotozubehör

für Foto-Begeisterte

peterhadley.de ∙ instagram.com/peter_hadley_equipment


2

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VERANTWORTLICH FÜR DEN

INHALT IN DIESER AUSGABE

Sarra Gläsing

Lassen wir uns den

Sommerurlaub

durch die Pandemie

nicht vermiesen und

machen das Beste

draus! Genießen

Sie die Schönheit

unserer heimischen

Naturlandschaften

oder entspannen

Sie sich im eigenen

Garten. Denn wie

heißt es: Zuhause

ist es doch am

Schönsten!

Jil Eileen, 26 Jahre alt

und Weltreisende

Wer träumt nicht von einem unvergesslichen Sommerurlaub 2021?

Trotz Pandemie gibt es zahlreiche und schöne Möglichkeiten, das

zunehmende Fernweh zu stillen. Wie wäre es, das eigene Heimatland

zu erkunden, es neu für sich zu entdecken, einen Outdoor- und

Campingurlaub in Europa zu planen, um die Vorzüge von Mutter

Natur einmal so richtig zu genießen und zu erleben, oder sich zu

Hause seine ganz persönliche eigene Urlaubsoase zu schaffen?

IN DIESER AUSGABE

09

Naturabenteuer

Wandern zählt zu den beliebtesten

Outdoor-Aktivitäten.

14

Sommergenuss

Leckere Speisen, kühle Getränke und

die Fußball-Europameisterschaft.

Ich habe während der Pandemie

Deutschland von einer mir bisher

unbekannten Seite kennenlernen

können, was ich unter normalen

Umständen vermutlich nie gemacht hätte,

da es mich immer in die Ferne zieht. Vor

der Pandemie war ich Weltreisende und

bin 300 Tage im Jahr unterwegs gewesen

– und das am liebsten so weit weg von

zu Hause wie nur möglich. In dieser Zeit

habe ich über 65 Länder bereist, viele

Menschen und Kulturen kennen- und

lieben gelernt und wundervolle Eindrücke

gewonnen.

Von Deutschland hatte ich bis dahin noch

nicht so viel gesehen und stellte mir irgendwann

die Frage, wieso das eigentlich

so ist. Als das Reisen zunehmend nicht

mehr so uneingeschränkt möglich war

wie vorher, entschied ich mich dazu, das

als Chance zu sehen und endlich einmal

auch das eigene Heimatland zu erkunden

– und was soll ich sagen? Ich war und bin

absolut begeistert und auch überrascht

von dem, was Deutschland alles zu bieten

hat. Ich war nicht nur zum ersten Mal am

deutschen Meer, sondern bereiste auch

die Sächsische Schweiz, die mit ihrer unglaublich

schönen Landschaft zu einem

meiner absoluten Highlights gehört. Ich

wanderte unter anderem im Pfälzer Wald,

an der Mosel und im Schwarzwald. Im

Von Deutschland hatte ich

bis dahin noch nicht so viel

gesehen und stellte mir

irgendwann die Frage,

wieso das eigentlich so ist.

Süden Deutschlands sah ich die tollsten

Berge und Seen.

Die meisten Orte in Deutschland habe

ich mit meinem eigenen Auto bereist.

Mit umgeklappten Sitzen, auf die ich

eine kleine Matratze legte, Gardinen vor

den Fenstern und ein wenig gemütlicher

Deko, wie beispielsweise Lichterketten

und schönen Decken, funktionierte ich

meinen Wagen kurzerhand in einen

Schlafplatz um. Ich war begeistert von

dem Lebens- und Freiheitsgefühl, das

ich dabei empfand, selbst entscheiden zu

können, wann ich wohin reise und mein

„Zuhause“ einfach mitzunehmen. Nach

der tollen Erfahrung kamen mein Partner

Jaimy und ich auf die Idee, uns einen

eigenen Camper auszubauen. Die Phase

des zweiten Lockdowns verbrachten wir

damit, unsere gesamte Zeit und Energie

in das neue Projekt zu investieren. Aus

einem einfachen Sprinter bauten wir uns

innerhalb von vier Monaten ein kleines,

aber feines Zuhause auf vier Rädern, mit

viel Liebe zum Detail. Mittlerweile leben

Jaimy und ich in unserem selbst ausgebauten

Van und reisen seit Februar 2021

damit durch Europa. Trotz Pandemie ist

es durchaus möglich zu reisen, teilweise

auch außerhalb Deutschlands.

Das Wichtigste ist es hierbei, sich über die

Einreisebestimmungen und Corona-Regeln

im jeweiligen Land zu erkundigen. In den

letzten Monaten fuhren wir unter anderem

durch Korsika, Sardinien, Slowenien, Kroatien

und Montenegro und werden noch das

gesamte restliche Jahr unterwegs sein.

Senior Project Manager: Sarra Gläsing Geschäftsführung:

Richard Båge (CEO), Philipp Colaço (Managing Director),

Franziska Manske (Head of Editorial & Production),

Henriette Schröder (Sales Director) Designer: Ute Knuppe

Mediaplanet-Kontakt: redaktion.de@mediaplanet.com

Coverbild: Paul Braso

Alle mit gekennzeichneten Artikel sind keine

neutrale Redaktion vom Mediaplanet Verlag.

facebook.com/MediaplanetStories

@Mediaplanet_germany

Please recycle

@jileileen

FOTO: PRIVAT

Das Freiheitsgefühl, das wir bei unserer

Reise mit dem Van empfinden, ist

unbeschreiblich. Wir wachen morgens,

inmitten der Natur, an den schönsten

Orten auf, haben unser eigenes Zuhause

immer dabei und können überall haltmachen

und dort so lange bleiben, wo und

wie es uns gefällt. Dank Corona habe ich

nicht nur mein eigenes Heimatland neu

entdeckt, sondern auch das Van-Life.

Zudem habe ich gelernt, dass es nicht

nötig ist, weit zu reisen, um etwas Tolles

zu erleben oder Urlaubsfeeling zu

verspüren. Ganz Europa ist traumhaft

schön und selbst zu Hause ist es möglich,

einen tollen Urlaub zu verbringen. Auf

einen unvergesslichen Sommer 21!


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit JOCHEN SCHWEIZER GMBH entstanden.

FOTO: JOCHEN-SCHWEIZER.DE / JULIAN MITTELSTAEDT

Erlebnisexperte

Jochen Schweizer

gibt die besten Tipps

für einen adrenalingeladenen

Sommer

Die Temperaturen steigen, das Wasser wird wärmer, die Drinks werden kälter, die Musik wird

lauter und die Nächte werden länger: Der Sommer ist endlich da. Mit den aktuellen Lockerungen

kehrt Stück für Stück die Normalität zurück und damit auch der Erlebnishunger! Höchste Zeit,

um nach der langen Zeit des Lockdowns einiges nachzuholen und diesen Sommer zu etwas

Besonderem zu machen: einem Sommer wie noch nie! Tipps rund um die actionreichsten Erlebnisse

für diesen Sommer kommen von Jochen Schweizer.

Text

Jochen

Schweizer

Redaktion

Social-Media-Star Anna Strigl

und Content Creator Mooo sind

mit dem Jochen Schweizer

Camper Van durch Deutschland

gereist und wurden von

dem Erlebnisanbieter mit zwei Abenteuern

in der Luft und auf dem Wasser

überrascht und damit geradewegs aus

dem Alltag herauskatapultiert.

Beim Rafting wilde Wogen bewältigen

Influencerin Anna Strigl hat sich der

Herausforderung gestellt: Beim Rafting

kämpft sich die Österreicherin durch

reißende Gebirgsflüsse, bezwingt Stromschnellen

und meistert enge Schluchten.

Diese Wassersportart hat es in sich und

ist genau das Richtige für alle, die Lust

haben, die ungebremste Kraft der Natur

zu erleben, und sich nicht scheuen, nass

zu werden. „Ich hatte am nächsten Tag

so Muskelkater – ein schöneres Workout

gibt es nicht.“ Das Erlebnis startet in

der Regel mit einer kurzen Einweisung

sowie der Ausstattung mit einem Helm,

Schwimmwesten und Neoprenanzug,

der gegen die auch im Sommer eisigen

Temperaturen der Gebirgsflüsse schützt.

Danach bekommt man auch schon das

Paddel übergeben und der Kampf gegen

die Kräfte der Natur kann beginnen. PS:

Noch mehr Spaß macht dieses Wildwasserabenteuer

im Team.

Beim Fallschirmsprung die

Freiheit genießen

Aus 4.000 Metern den Sprung ins Nichts

wagen und mit Spitzengeschwindigkeiten

dem Boden entgegenrasen – ein

Gefühl, das mit nichts zu vergleichen

ist. Das sieht auch Influencer Mooo so:

„Das war für mich der heftigste Moment

in meinem Leben, den ich gar nicht in

Worte fassen kann.“

Die Vorbereitungen für den Fallschirmsprung

starten zunächst am

Boden. Es erfolgt eine kurze Einweisung

des Tandem-Masters und die Ausstattung

mit dem nötigen Equipment.

Danach geht es auch schon rein in den

Flieger und hoch hinauf in die Lüfte.

Gemeinsam mit dem Tandem-Partner

kann man der Welt dabei zuschauen,

wie sie unter einem auf Miniaturgröße

zusammenschrumpft. Dann ist der

Moment gekommen, die Flughöhe ist

erreicht und die Klappe geht auf. Den

ein oder anderen mag hier ein mulmiges

Gefühl beschleichen, wenn man von

oben auf den Abgrund herunterblickt.

Langsam robbt man zusammen mit dem

Tandem-Master zur Luke, jetzt gibt es

kein Zurück mehr. Die Füße baumeln

bereits in der Luft, der Kopf wird in den

Nacken gelegt und im nächsten Augenblick

befindet man sich schon im freien

Fall Richtung Erde.

Die Qual der Wahl

Wer sich noch nicht für ein Erlebnis

entscheiden kann oder jemandem eine

besondere Freude machen möchte, für

den bieten die Jochen Schweizer

Gutscheine und Erlebnisboxen die

passende Lösung. Die Boxen erhalten

eine große Auswahl an verschiedensten

Erlebnissen, aus denen frei gewählt

werden kann. Alle Gutscheine bleiben

drei Jahre gültig und bieten die volle

Flexibilität für den Zeitpunkt des

Erlebnisses.

Über die Jochen

Schweizer GmbH

Die Jochen

Schweizer GmbH,

gegründet 1987 von

Jochen Schweizer

selbst, hat es

sich zur Aufgabe

gemacht, mit ihren

Erlebnissen ein

echter Wegbegleiter

für die Menschen

zu sein, der immer

da ist, wenn sich

das Leben in der

Routine verliert.

Dafür vermittelt das

Unternehmen Tausende

unterschiedliche

Erlebnisse,

Erlebnisreisen und

Erlebnisgeschenke

in Deutschland,

Österreich und der

Schweiz – für jeden

Geschmack, jeden

Anlass und jedes

Alter. Erhältlich sind

sämtliche Erlebnisangebote

online

auf www.jochenschweizer.com,

in

37 eigenen Jochen

Schweizer Shops

sowie im Einzelhandel.

jochen-schweizer.

de


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Orientierung beim Wandern

Worauf Sie sich

verlassen können

FOTO: J. KUHR

TIPP

Für alle, die lernen

wollen, eine topografische

Wanderkarte

zu lesen,

gibt es hier einen

Online-Kartenkurs:

wanderbaresdeutschland.de/

Wanderwissen/

praxiswissen/

kartenkunde

Wandern war schon vor der Corona-Pandemie

die mit Abstand beliebteste Outdooraktivität

in Deutschland. Laut Studie der Ostfalia

Hochschule wanderten vor der Pandemie

69 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung. Während

der Pandemie waren es wohl wesentlich mehr Menschen,

wie zwei Befragungen des Deutschen Wanderverbandes

(DWV) im Sommer und Herbst vergangenen Jahres

ergaben: 92 Prozent der Befragten registrierten im Jahr

2020 im Vergleich zum Vorjahr eine sehr hohe oder hohe

Frequentierung auf Wanderwegen.

Damit es angesichts der hohen Zahl von Aktiven

unterwegs nicht zu Konflikten zwischen Wanderern oder

anderen Nutzern von Wanderwegen sowie Umweltbeeinträchtigungen

kommt, ist eine intelligente Besucherlenkung

nötig, so DWV-Wegeexperte Erik Neumeyer. Große

Bedeutung haben hier die rund 20.000 ehrenamtlich arbeitenden

Wegezeichner(innen) in Deutschland. Sie kümmern

sich um etwa 200.000 Kilometer Wanderwege und sorgen

dafür, dass sich Millionen von Wandernden hierzulande

nicht verlaufen und in der Fläche verteilen können. Dafür

sind sie jedes Jahr über 350.000 Stunden unterwegs.

Ebenfalls eine gute Orientierung bietet die Qualitätsinitiative

„Wanderbares Deutschland“. Im Rahmen dieser

Initiative werden nur Wege zertifiziert, die strengen

Qualitätskriterien entsprechen. Diese Kriterien wurden

vor rund 15 Jahren aus den Bedürfnissen von Wanderinnen

und Wanderern abgeleitet. Wer auf den bundesweit

über 270 „Qualitätswegen Wanderbares Deutschland“

mit einer Gesamtlänge von mehr als 15.000 Kilometern

unterwegs ist, genießt abwechslungsreiche Landschaften,

verlässliche Markierungen und naturbelassenen

Untergrund. Qualitätsmanagerin Liane Jordan: „Damit

gibt es für jede und jeden gut erreichbare Wege, auf

denen das Wandern garantiert Spaß macht. Trotz hoher

Nachfrage nach zertifizierten Wegen ist gewährleistet,

dass Wandernde sich nicht auf den Füßen stehen.“

Neben den längeren Qualitätswegen zertifiziert der

DWV kurze, thematische „Qualitätswege Wanderbares

Deutschland“. Die Prüfkriterien hierfür gehen über die für

die längeren Qualitätswege noch hinaus, denn die Wege

müssen bestimmte Themen vertiefen. Beispiel „Familienspaß“:

Die höchstens zehn Kilometer langen besonders familienfreundlichen

Wege sind extrem abwechslungsreich,

sie dürfen höchstens 300 Meter am Stück gerade verlaufen

und müssen Kindern alle zwei Kilometer naturnahe

Spielmöglichkeiten geben. Neben diesen familienfreundlichen

Wegen gibt es kulinarisch wertvolle Strecken. Dazu

kommen Stadtwanderungen sowie Touren, die auch mit

körperlichen Einschränkungen zu gehen sind, und eigens

für den Winter geeignete Strecken.

Das Non plus ultra für Wandernde sind die „Qualitätsregionen

Wanderbares Deutschland“. Hier ist nicht nur

das Wanderwegenetz auf die Bedürfnisse von Wandernden

ausgerichtet, auch die Infostellen müssen für das

Thema Wandern geschultes Personal haben. Ebenso

müssen die Unterkünfte und der ÖPNV sich auf die

Bedürfnisse von Wandernden spezialisiert haben. Die

Unterkünfte etwa müssen wenigstens teilweise kompetente

Wanderberatung sowie einen Hol- und Bringservice

bieten sowie die Möglichkeit, durchnässte Klamotten

unkompliziert zu trocknen. Der ÖPNV muss so organisiert

sein, dass der Transport zu den Start- und Zielpunkten

einer Wanderung gewährleistet ist. Text Jens Kuhr

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit CRAGHOPPERS entstanden.

Sorgenfreies Outdoor-Erlebnis

mit Craghoppers

Die Bekleidung von Craghoppers sieht nicht nur

gut aus, sondern überzeugt auch mit Komfort,

Insektenabwehr und Sonnenschutz – für einen

entspannten Sommer.

Starten Sie mit NosiLife gut geschützt

in die Sommersaison

Wer gerne draußen aktiv ist, kennt

das Problem: Lästige Insekten! Mit der

Anti-Insekten-Technologie NosiLife

von Craghoppers machen Mücken und

Co. diese Saison keine Probleme mehr.

Der einzigartige Wirkstoff ist direkt in

die Faser der Bekleidung eingearbeitet

und hält für die Lebensdauer des

Produkts. Das Material wirkt außerdem

gegen Zecken und schützt vor Sonne

(UPF 40+). Also egal, ob Wander-Urlaub

oder Outdoor-Yoga-Session – mit den

bequemen NosiLife Styles sind Sie

perfekt geschützt und das feuchtigkeitsregulierende

Stretch-Material gewährt

die nötige Bewegungsfreiheit. Das Beste:

Die Kollektion umfasst auch alltagstaugliche

Looks für Ihren nächsten City-Trip,

den Sundowner zum Feierabend oder

gemütliche Grill-Abende mit Freunden.

Praktisch: Leichter Wanderschuh mit

Anti-Insekten-Funktion

Das Obermaterial des Salado Desert Hi

Boots besteht aus Wildleder und insektenabwehrenden

NosiLife-Mesh-Einsätzen.

Wer den Schuh auf Reisen nutzt, wird

sich über die innovative

Crawler-Guard-Abdeckung

unter der Schuhzunge

freuen. Sie wird so über

die Schuhöffnung gestülpt,

dass keine Kleintiere in den

Schuh reinkrabbeln können.

Der leichte Wüstenstiefel besitzt

einen hohen Schaft und ist auch als

Variante mit einem mittelhohen Schaft

erhältlich. Die Vibram-Hochleistungssohle

Neo Day Hiker garantiert eine optimale

Rutschhemmung, die leichte EVA-Mittelsohle

verbessert die Stoßdämpfung. Ein

geformtes Fußbett und die Polsterung von

Schuhkragen und -zunge sorgen auch auf

langen Strecken für hohen Tragekomfort.

NosiBotanical: Natürliche Insektenabwehr

zum Anziehen

Besonders lässig kommen die Sommer-

Styles der neuen NosiBotanical Kollektion

daher. Das leichte Mischgewebe aus

sommerlichem Leinen und

nachhaltiger BCI-Baumwolle

bietet auch bei warmen

Temperaturen hohen

Tragekomfort. Außerdem

sorgt eine pflanzenbasierte

Anti-Insekten-Gewebebehandlung

ganz natürlich

dafür, dass Mücken und

Co. Sie diese Saison nicht

ärgern. Der Schutz wird so

aus Zitronen-Eukalyptusbäumen

gewonnen, dass diese weiterwachsen

können.

Mehr Informationen erhalten Sie beim Fachhändler

in Ihrer Nähe oder auf:

craghoppers.de


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit WANDERHOTELS entstanden.

FOTO: CAROLIN THIERSCH

Achtung, Wandern und Bewegung in frischer Luft können Ihr Leben positiv beeinflussen. Wenn Sie keine nachwirkende

Auszeit vom Alltag möchten, dann lesen Sie jetzt bitte nicht weiter! Für alle Urlaubssehnsüchtigen,

Berghungrigen und Naturabenteuerträumenden gilt: Zu Wirkungen, Entdeckungen und Tourentipps fragen Sie

Ihren Wanderführer oder die Experten der besten Wanderhotels in den Alpen.

Text Nina Truntschnig

Der Garten reicht nicht

aus. Der städtische

Park ist auch nichts

Neues mehr. Für einen

Tapetenwechsel müssen

wir wohl weiter

hinaus. Weit nach

oben. Dort, wo der Blick ins Unendliche

schweifen kann, herrschen ziemlich

beste Aussichten, die Routine weit unter

sich zu lassen. Nichts gegen Alltag, aber

der kommt auch mal ohne uns klar.

Meine Uhr vibriert, ich denk’ bei mir:

Nicht schon wieder ein Anruf. Doch

nein, kein Mensch, der meine Ruhe

stört, sondern der Hinweis, dass ich

mein heutiges Schrittziel erreicht habe.

Die Uhr nervt also nicht, sie freut sich

– und ich mich auch, denn ich bin im

Urlaub, ich habe Zeit für mich und bin

endlich mal offline.

Ich lasse das Tal und den Alltag mit

jedem Schritt mehr unter mir. „Schritt

für Schritt zum Wanderglück“, hab’ ich

mal gelesen, jetzt weiß ich, was damit

gemeint ist. Es ist der monotone Rhythmus

des Gehens, der mein laut schnatterndes

Hirn leiser schaltet. Es sind die

schroffen Felsen, die ob ihrer Größe

meine ach so großen Problemchen

kleinlaut werden lassen.

Mächtig und Ruhe ausstrahlend lässt

das thronende Gipfelkreuz die Wanderer

gleichgültig kommen und gehen.

Mich hingegen erfüllt sein Anblick von

Angesicht zu Angesicht mit Stolz. Das

Gedankenkarussell steht still. Ehrfürchtig

blicke ich auf die gegenüberliegende

Gebirgskette. Um mich herum nur Ruhe

und Weite. Ich bin angekommen.

FOTO: CAROLIN THIERSCH

Bei Erlebnissen und Entdeckungen den Urlaub genießen und den Alltag bereichern.

Wandern wirkt!

Wandern ist ein wirkungsvolles Medikament

des 21. Jahrhunderts. Das ausdauernde

Gehen regt den Stoffwechsel

an und stärkt das Immunsystem. Die

heilsame Wirkung auf unsere körperliche

und psychische Gesundheit haben

wissenschaftliche Forschungen mehrfach

belegt. Die Wanderhoteliers wissen

um die heilende Wirkung der Bergwelt,

zeigen die Schätze ihrer Heimat und

teilen die Faszination der Berge.

Einheimischer auf Zeit

Was im Urlaub mit den Eltern der Sand

war, ist heute das Mehl. Was damals

Steinchen waren, sind heute Fenchel

und Kümmel. Und was als Kind das Eimerchen

war, ist heute die alte Emailleform

der Großmutter. Aus Matschkuchen

wurde Brotbacken. Nach wie vor

macht es den Kopf frei, entschleunigt

und berührt alle unsere Sinne. Zusammen

mit der Ortsbäuerin echtes Sauerteigbrot

backen, sich Tipps und Tricks

holen, die man in keinem Rezept findet,

und so den Geschmack des Urlaubs

mit nach Hause nehmen. Auch das

Marmeladeeinkochen mit der Hotelchefin

oder das Kräutersammeln mit

dem Wanderhotelier sind wahre Entspannungskünstler.

Man ist Teil des Or-

tes – man ist praktisch „Einheimischer

auf Zeit“.

Gastgeber mit Herz und Kompetenz

In den Alpen aufgewachsen, kennen die

Hoteliers Wege abseits der bekannten

Pfade und fernab vom Massentourismus.

Als geprüfte Wanderführer zeigen sie bei

geführten Touren freudig ihre Lieblingsplätze.

Die familiengeführten Wanderhotels

liegen in Österreich, Südtirol und dem

Schwarzwald. Die Hoteliers eint die Liebe

zu den Bergen, die alpine Kompetenz und

die Leidenschaft, das Glück des Wanderns

zu teilen. Die reine Bergluft an den

schönsten Plätzen der Alpen sorgenfrei

genießen, kombiniert mit sagenhaftem

Service und Komfort – das ist Berglust pur.

Willkommen bei den Wanderhotels.

Kontakt:

Wanderhotels in Europa e. V.

Südtiroler Platz 2

A-9900 Lienz

info@wanderhotels.com

www.wanderhotels.com


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Mit dem Van quer

durch Deutschland

Eigentlich reisen Yve und Jerry mit ihrem Van durch Europa. Aufgrund der Pandemie war es im

letzten Jahr nicht möglich, also blieben sie in Deutschland und wurden positiv überrascht.

Text Yvonne Pferrer

Wir sind Jerry und Yve und

haben uns 2017 den Traum

vom großen selbst umgebauten

Transporter erfüllt

und haben seitdem viele spannende Reisen

an den verschiedensten Orten erlebt.

Dabei nehmen wir unsere Community

über Instagram und Youtube mit in das

spannende Vanlife. Mittlerweile ist unser

zweiter Van fertig und wir starten nach

der Pandemie und dem langen Lockdown

die ersten Reisen quer durch Europa.

Unsere Van-Life-Community ist immer

mit dabei. Außerdem habe ich, Yve,

mein erstes eigenes Buch, „Einzimmerfahrtwind“

veröffentlicht, das sowohl für

Van-Neulinge als auch Profis, spannende

Tipps, bekannte und neu entdeckte

Reiseziele bereithält. Jerry konzentriert

sich hauptberuflich auf seine Musik und

im Frühjahr dieses Jahres ist sein erstes

Van-Tape veröffentlicht worden.

Wir nehmen jeden, der Fernweh oder

Lust hat, zu träumen, auf unseren Social-

Media-Accounts mit auf unsere Reisen.

Aufgrund der Corona-Situation haben

sich unsere Pläne für 2020 komplett

geändert. Wie immer wollten wir das

Beste aus allem machen, also haben wir

uns für eine Reise quer durch Deutschland

entschieden.

Viel zu selten lernt man sein eigenes

Land kennen, was sehr schade ist, denn

auf dieser Tour hat uns so einiges zum

Staunen gebracht und uns an Erfahrungen

in anderen Ländern erinnert: blaues

Seewasser wie in der Karibik, Felsenformationen

wie im Grand Canyon, Sonnenaufgänge

mit traumhaften Ausblicken,

die an Afrika denken lassen, oder wunderschöne

Badebuchten wie in ebenfalls weit

entfernten Urlaubsregionen.

Die Vorteile dieser Reise sind die wenig

aufwendigen Anfahrtszeiten und die

einfache Verständigung. Jede Region,

die wir erkundet haben, hat noch so viel

mehr zu bieten und wir waren über die

Vielfalt wirklich positiv überrascht. Hier

findet ihr ein paar kleine Eindrücke unserer

Deutschland-Tour, die sich perfekt

eignen, um einen Abenteuerurlaub ganz

individuell, mit dem Van und abseits von

Touristen-Hotspots, zu erleben:

#1 Der Pfälzer Wald

Wald, Stille und

abgelegene Dörfer –

Am Eibsee haben wir ein nettes Pärchen

aus dem Pfälzer Wald getroffen, das sehr

von den Sehenswürdigkeiten vor Ort

schwärmte. Tatsächlich hat uns dieser

Ort positiv überrascht. Überall ist Wald

und Stille, und abgelegene Dörfer laden

zum Spazieren ein. Nirgendwo sonst

konnten wir uns so ungestört direkt in

der Natur aufhalten und sogar auf Waldparkplätzen

übernachten. Die Leute sind

sehr freundlich und du bist weit weg von

Touristenansammlungen.

#2

Irgendwo im

Hintergrund das

Meer – Autostrand bei

Sankt Peter-Ording

Auf Deutschlands einzigem Autostrand

mit einer Fläche von 15 Fußballfeldern

würden rund 5.000 Fahrzeuge einen

Stellplatz finden. Dieser Autostrand ist

mein absoluter Lieblingsort an der Nordsee.

Mit dem Camper kannst du über

den Sand fahren und hast eine endlose

Weite vor dir, bis du irgendwo im Hintergrund

das Meer erblickst. Tagsüber ist es

erlaubt, mit dem Van zu verbleiben, du

musst den Ort für die Nacht allerdings

verlassen haben. Es befinden sich einige

Campingplätze in unmittelbarer Nähe.

FOTOS: PRIVAT

@yvonnepferrer

@yves.world

@jeremygrube

#3

Quer durch die

Sächsiche Schweiz –

Die Idagrotte

Die Idagrotte ist eine große Felshöhle

und liegt am Felsfuß des 130 Meter

hohen „Frienstein“. Wir empfehlen euch,

vorher eine Karte mit Wanderwegen

herunterzuladen, damit nichts mehr

schief gehen kann. So seid ihr beim

Wandern immer sicher, dass ihr euch

auch auf dem richtigen Weg befindet.

Von einem nahe gelegenen Parkplatz aus

sind wir 45 Minuten zur Idagrotte

gewandert. Wir waren um 5 Uhr morgens

zum Sonnenaufgang unterwegs, da die

Spots dann am schönsten sein sollen

und man die Einsamkeit am besten

genießen kann.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Tourismus & Marketing Oldenburg entstanden.

Der Sommer wird gut – vor allem in Oldenburg

Endlich raus – und rein nach Oldenburg. Denn die Metropole inmitten der Geest- und Marschlandschaften des Nordwestens

macht jetzt wieder all das möglich, was wir zuletzt so vermisst haben: Bummeln und Shoppen, Ausgehen und Genießen,

Live-Musik und spannende Ausstellungen. Oldenburg hat einen starken Sommer geplant mit guten Hotelangeboten und vielen

Aktionen im Rahmen des Möglichen. Text Bettina Koch

FOTO: MARIO DIRKS

FOTO: OTM | VERENA BRANDT

Ein Besuch im Schloss mit Kunstgenuss,

ein Bummel durch die

große Fußgängerzone, Live-Musik

unter freiem Himmel und

vielleicht ein Kaffee am Hafen, an dem

man sogar die Gezeiten erleben kann. Der

Sommer in Oldenburg wird gut - denn

hier stimmen alle Zahlen: Für nur 119

Euro bieten Gastgeber der Stadt zwei

verlockende Hotel-Arrangements an, in

denen viele Extras enthalten sind – für

alle Fälle auch die Möglichkeit, sehr kurzfristig

kostenfrei zu stornieren.

In der historischen Hauptstadt des

ehemaligen Freistaats Oldenburg gibt es

aber auch sonst viel zu entdecken – etwa

bei einem geführten Stadtspaziergang.

Bummelnd erfährt man, warum das

Rathaus dreieckig oder die St. Lamberti-

Kirche innen rund und außen eckig ist.

Zwischen den Baudenkmälern beginnt

auch das unverwechselbare Shopping-

Erlebnis: Markt-Händler bieten ihre frischen

Produkte aus der Region an. In den

kleinen Straßen findet man neben einem

bunten Branchen-Mix aus internationaler

Mode, Kunsthandwerk und Design auch

viele inhabergeführte Fachgeschäfte.

Diese überzeugen mit außergewöhnlichem

Sortiment und persönlichem

Service. Von handgemachten Schuhen

über individuelle Bekleidung bis hin zu

hochwertigen Fahrrädern – es macht

einfach Spaß, durchs vielfältige Angebot

zu stöbern. Und die vielleicht schönste

Pause? Erlebt man am Hafen mit seinem

vielfältigen Gastro-Angebot - maritimes

Flair und Blick aufs Wasser inklusive.

Da Oldenburg inmitten flacher Geestund

Marschlandschaften liegt, bieten

sich auch Ausflüge mit dem Fahrrad ins

naturschöne Umland an, zum Beispiel

auf der „Route um Oldenburg“. Die

Route führt erstens durchs Ammerland.

Hunderte Gärtnereien prägen das

Ammerland, denn hier werden fast alle

Rhododendren und drei Viertel aller

Freiland-Azaleen Deutschlands gezogen.

Zweitens geht es durch die Wesermarsch

mit ihren uralten Fachwerk-Bauernhäuser.

Drittens schließlich radelt man durch

den Naturpark Wildeshauser Geest, ein

Mosaik aus Wäldern, Fischteichen und

Grünland.

Die komplette Route ist gut 100

Kilometer lang, lässt sich aber leicht

abkürzen. Denn viele Wege führen wie

die Speichen eines Rades zur Nabe in

die Mitte, um die sich alles dreht: nach

Oldenburg mit einem umfangreichen

Veranstaltungskalender. Wann ein Besuch

in Oldenburg besonders reizvoll ist,

steht auf

sommerinoldenburg.de.

Info

Hotelangebot „Sommer

in Oldenburg“:

2 Übernachtungen im

Doppelzimmer inkl.

Frühstück, Stadtführung,

2 Eintrittskarten

in Museen nach Wahl

und weiteren Überraschungen

für 119 €

pro Pers. im DZ

Hotelangebot

„Oldenburg per Rad“:

2 Übernachtungen im

Doppelzimmer inkl.

Frühstück, Lunchpaket

an zwei Tagen,

kostenfreiem Leihrad,

Fahrradkarte und

weiteren nützlichen

Überraschungen für

119 pro Pers. im DZ.

Beide Angebote

sind buchbar für den

Zeitraum bis zum 15.

September 2021 bei:

Oldenburg Tourismus

und Marketing

GmbH, Lange Straße

3, 26122 Oldenburg,

Tel. 0441/36 16 13 66,

info@oldenburg-tourist.de,

oldenburgtourismus.de


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Soll ich mir ein

Dachzelt kaufen?

Die Vorteile eines Dachzeltes sind

vielfältig: Das Abenteuer. Dachzelte

sind eine einzigartige Möglichkeit,

die freie Natur zu erleben, egal unter

welchen Bedingungen. Diese Zelte sind für die

Ewigkeit gebaut. Sie halten schlechtem Wetter

besser stand als Bodenzelte und können im

Gegensatz zu Wohnmobilen in schwierigem Gelände

eingesetzt werden.

Die Aussicht.

Wenn Sie sich vom Boden erheben, können

Sie die wunderschöne Landschaft direkt vor

Ihrem Zelt sehen. Einige Dachzelte haben sogar

eingebaute Himmelspaneele, so dass Sie beim

Betrachten der Sterne abdriften können.

Schnell aufbaubar.

Dachzelte können innerhalb weniger Minuten

geöffnet und weggepackt werden. Sie müssen

nicht wie bei einem Bodenzelt eine Reihe von

Stangen verbinden und im Boden befestigen.

Alles, was Sie tun müssen, ist, das Zelt zu entfalten

und fertig. Das bedeutet mehr Zeit zum

Erkunden und weniger Zeit für den Aufbau des

Lagers.

Komfort.

Die meisten Dachzelte haben eingebaute Matratzen,

die bequemer sind als Aufblasmatratzen

(vor allem, wenn sie Luft verlieren!). Das Bettzeug

verbleibt im Inneren des Zeltes, was bedeutet,

dass Sie hinein springen können, sobald

das Zelt geöffnet wird. Außerdem bedeutet der

flache Boden des Zeltes, dass Sie nachts keine

knorrigen Steine mehr im Rücken haben.

Damit Sie sauber und trocken bleiben.

Diese Zelte halten Sie oben und weg von

Schlamm, Schnee, Sand und Viechern.

Gebaut für alle Wetterlagen.

Die für Dachzelte verwendeten Materialien sind

oft so konzipiert, dass sie rauen Wetterbedingungen

besser standhalten als Bodenzelte.

Dachzelt vs. Anhänger?

Das Dachzelt ist erschwinglicher als ein Anhänger,

ein Wohnmobil oder ein Wohnwagen

– aber es ist immer noch ein mobiles Zuhause,

das mit Ihrem Auto transportiert wird. Diese

Zelte können auf jedem Fahrzeug transportiert

werden, was sie flexibler macht. Außerdem

können sie mit holprigem Gelände umgehen,

was sie perfekt für Offroad-Abenteuer macht.

Ein Wohnwagen, Van oder Wohnmobil ist

eine bessere Option für diejenigen, die gerne

in einem Haus fernab der Heimat leben, mit

einem Wasser- und Sanitärsystem. Da sie

größer sind, sind sie oft weniger flexibel als

Dachzelte.

Welches ist das beste

Dachzelt?

Für Familien

Die größten Dachzelte haben in der Regel eine

maximale Gewichtskapazität von ca. 290 kg, was

perfekt als 4-Personen-Zelt für Familien ist. Ein

Dachzelt-Anbau bietet Ihnen außerdem zusätzlichen

Platz, um die Kleinen morgens fertig zu

machen, oder sogar einen separaten Platz für

sie zum Schlafen. Das Thule Tepui Autana 4 ist

bereit für jede Jahreszeit und bietet Schutz in

allen Arten von Umgebungen.

Für Wochenenden und Kurztrips

Wenn Sie zu den Entdeckern gehören, die

schnelle Wochenendausflüge oder einen kurzen

Aufenthalt auf einem Campingplatz mögen, ist

ein kompaktes, leichtes Autodachzelt ideal. Ein

Zelt wie das Thule Tepui Foothill macht Platz

auf dem Dach Ihres Autos frei. Das macht es

ideal für kleinere Fahrzeuge wie Crossover und

Kombis und bedeutet, dass Sie zusätzliche Ausrüstung

wie ein Fahrrad oder Kajak mitnehmen

können.

Für die Abenteurer

Wenn Sie eine lange Reise ins Hinterland geplant

haben, wählen Sie ein Dachzelt, das dafür

ausgelegt ist, wo die Straße endet. Hartschalen-

Dachzelte wie das Thule Tepui Hybox haben ein

hartes Material, das sie besonders gut gegen

Regen und Wind schützt. Ein Zelt wie dieses ist

perfekt für Ihren 4X4-Anhänger oder Off-Road-

Ausrüstung.

Informationen zu Thule:

1942: Thule wird von Erik Thulin in

Schweden gegründet

1962: Einführung des Thule Skiträgers

– das erste Thule Produkt für den

Transport Ihrer Sportausrüstung

1964: Einführung des Thule Dachkorbs

– mit seiner flexiblen Befestigungslösung

für die einfache

Montage eine echte Innovation

1977: Die erste Thule Ski Box TB-11

kommt auf den Markt. Der weltberühmte

Alpinskifahrer Ingemar

Stenmark wird zum Markenbotschafter

1983: Surfbrettträger werden eingeführt

und der weltberühmte

Surfer Robby Naish wird Markenbotschafter

1992: Einführung des ersten Fahrradträgers

zur Montage auf der

Anhängerkupplung

2001: Das Jahr, in dem man erstmalig

seine Kajaks auf dem Thule Hulla-Port

Kajakhalter transportieren

kann

2005: Einführung von Fahrradträgern

und Markisen für das Wohnmobil

2010: Sie können jetzt mit dem Thule

Crossover die Welt bereisen

2011: Sie können jetzt als aktive

Familie dank multifunktionalen

Anhängern mit Ihren Kindern ein

aktives Leben führen

2014: Einführung unserer Jogging-Buggys

und Fahrradkindersitze

2015: Sie können mit unseren technischen

Rucksäcken Wanderungen

unternehmen und Berge

besteigen

2018: Zeit, unser Abenteuer auf das

nächste Level zu bringen – mit

unserem Dachzelt


8

Lesen Sie mehr auf reise-urlaub-abenteuer.info

„Abenteuer beginnen bereits

direkt vor der eigenen Haustüre.“

Lisa und Max widmen sie sich voll und ganz ihrer Leidenschaft – dem Reisen. Im Laufe

der Jahre änderte sich ihr Mindset und Fokus immer mehr in Richtung Nachhaltigkeit

und wie man das Reisen damit verknüpfen kann. Im Interview geben sie Tipps und

erzählen, wie sie selbst das Beste aus der Corona-Situation gemacht haben und wie

man trotz allem einen schönen Sommerurlaub erleben kann.

Text Georg Sandmann

@zweidiereisen

FOTO: PRIVAT

Für viele Menschen ist der Urlaub bereits im letzten

Jahr ausgefallen und wird es wahrscheinlich

auch in diesem. Wie habt ihr diese Zeit verlebt?

Auf welche Urlaubsformen/Alternativen seid ihr

umgestiegen?

Für uns als reisebegeisterte Personen, die in dieser

Branche auch ihren Lebensunterhalt verdienen, war

es wirklich eine emotionale Achterbahnfahrt. Wir

würden lügen, wenn wir behaupten, dass 2020 und

auch der Beginn von 2021 nicht an unseren Nerven

gezerrt haben. Ich denke, davon können wir vermutlich

alle ein Lied singen. Wir haben versucht, das Beste

aus der Situation zu machen. Der Camping-Boom

hat auch uns mitgerissen. Im Sommer 2020 sind wir

mit Auto und Dachzelt durch Italien gereist – das war

ein Traum. Nachdem wir im Februar dieses Jahres

unseren Hund Paul aus dem Tierheim adoptiert h

atten, suchten wir nach einer Lösung, wie wir

trotzdem reisen und ihn dabei mitnehmen konnten.

So entstand die Idee, einen alten VW-Oldtimer zu

kaufen und diesen zu restaurieren und ihm somit

ein drittes Leben zu schenken. Aktuell befindet

sich dieser noch in der Werkstatt, aber schon bald

wollen wir damit verreisen und Deutschland sowie

die Nachbarländer erkunden. Auch eine tolle

Idee neben dem Campen aktuell sind natürlich

Appartements/Ferienhäuser, die gemietet werden

können. Somit ist man auch für sich und kann die

Region oder die jeweilige Stadt genießen und sich

anschließend in der Unterkunft zurückziehen, selbst

verpflegen usw. Genau das hatten wir im Dezember/

Januar in Porto gemacht und das war genau die

richtige Entscheidung für uns, denn wir konnten von

dort aus auch arbeiten und somit war es uns möglich,

beides, also das Reisen und die Arbeit, miteinander

zu verbinden.

Was macht Camping gerade jetzt zur richtigen

Reiseform?

Sicheres und nachhaltiges Reisen sollten gerade

in diesem Jahr Hand in Hand gehen. Camping ist

deshalb zu Recht noch mal attraktiver geworden für

Reisende, da es bei dieser Reiseform möglich ist,

unabhängig zu reisen. Man kommt kaum mit anderen

Personen in Kontakt, wenn man das nicht möchte,

und trotzdem ist das Zuhause (oder zumindest alles,

was man im täglichen Leben für ein paar Wochen so

braucht) dann einfach mit dabei. Wir sehen die Krise

auch als Chance, dass gerade das Reisen in Europa

von vielen (neu) entdeckt wird, denn wie heißt es so

schön: „Abenteuer beginnen bereits direkt vor der

eigenen Haustüre.“

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„Lieblingsplatz“

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Wohnmobil oder Wohnwagen.

Egal ob am Meer, in den Bergen,

auf dem Bauernhof oder beim Winzer.

Naturnah und ein Hauch von Abenteuer.

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Was sind eure Tipps für absolute Camping-

Beginner? Worauf sollte man vor der ersten

Tour achten?

Wer nicht ganz freistehen möchte (zumal das

Wildcampen in vielen europäischen Ländern

ja nach wie vor offiziell auch nicht erlaubt ist),

dennoch einen Stellplatz mit Charme sucht, dem

können wir Folgendes empfehlen:

#1

Ecocamping:

#2

Landvergnügen:

#3

Cool

eine Initiative, die auf

naturnahes, ökologisches Campen setzt

ecocamping.de

preiswerte Stell-

plätze auf kleinen Bauernhöfen

landvergnuegen.com

Camping: die Anlaufstelle für

„Glamping“ und besondere Unterkünfte

wie beispielsweise ein umgebautes

Flugzeug als Schlafkabine

Ansonsten tasten wir uns auch noch ganz

langsam an die Camping-Welt heran und

versuchen, dabei viel zu lernen. Wir freuen uns

jedenfalls schon auf längere Reisen mit unserem

VW-LT-Oldtimer „Emil“, mit dem es hoffentlich

spätestens im Herbst dieses Jahres zusammen

mit unserem Hund das erste Mal auf Reisen geht.

Worauf man als verantwortungsbewusste(r)

Camper(in) allerdings achten sollte bzw. als

goldene Regel beim (Wild-)campen gilt: den

Stellplatz im besten Fall sauberer zu verlassen,

als wir ihn vorgefunden haben. Denn schließlich

liegt es in unser aller Pflicht, die Umwelt zu

beschützen und auf sie achtzugeben.

Warum Lisa und Max das Thema nachhaltiges

Reisen so am Herzen liegt und welche Tipps Sie

dafür geben, lesen Sie online unter:

reise-urlaub-abenteuer.info

FOTOS: PRIVAT

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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit dem Harzer Tourismusverband entstanden.

Berge statt Meer?

Text

Jessica Piper

… dann in den Südharz Kyffhäuser

Endlich wieder raus! Zeit zum Reisen, Ausspannen

… Und wohin soll’s gehen? An den Strand zum Sonnenbaden

und Faulenzen oder doch lieber in die

Berge? Wie wär’s denn mit dem Südharz Kyffhäuser?

Hier schläft ein legendärer Kaiser, hier blühen

die schönsten Rosen und hier schnauft das Dampfross

durch die Wälder – und das alles eingebettet in

eine bezaubernde Karstlandschaft. Vom Gebirgsrücken

des Oberharzes erstreckt sich das Gebiet über

eine sanfte Hügellandschaft bis in die Goldene Aue.

Fachwerkstädte, Burgen und Schlösser, Bergwerkswelten

unter Tage, ein ausgedehntes Rad- und

Wanderwegenetz – die Region bietet alles, was man

für einen unvergesslichen Urlaub braucht.

Der schlafende Kaiser …

Tief unten im Berg, verzaubert in einem unterirdischen

Schloss, soll er schlafen. Schon seit vielen

Hundert Jahren, sein glutroter Bart verwachsen

mit dem Tisch. Alle hundert Jahre lässt er schauen,

ob die Raben als Zeichen des Bösen noch um

den Berg fliegen. Wenn sie nicht verschwunden

sind, muss er für weitere hundert Jahre verzaubert

in seinem Schloss ruhen. Die Rede ist natürlich

von Kaiser Barbarossa! Friedrich I. ist ein Mythos

und inspirierte als Sinnbild eines geeinten Reichs

Dichter zur Sage des ewig schlafenden Herrschers.

Es waren keine Geringeren als die Brüder Grimm,

die die Legende „Friedrich Rotbart auf dem Kyffhäuser“

populär machten. In Stein gemeißelt ist

sie am Kyffhäuser-Denkmal. Er scheint gerade

zu erwachen, auf seinem herrschaftlichen Thron

– der mittelalterliche Kaiser, in rotem Sandstein

verewigt. Direkt über ihm reitet Kaiser Wilhelm I.

stolz voran – gern der „Weißbart auf des Rotbarts

Thron“ genannt. Wer die 250 Stufen des gut 80

Meter hohen Denkmalturms erklimmt, wird mit

einem beeindruckenden Weitblick über den Naturpark

Kyffhäuser und die Goldene Aue belohnt. Das

Denkmal ragt wie ein Leuchtturm weithin sichtbar

über dem sagenhaften Kyffhäusergebirge auf und

feiert in diesem Jahr schon seinen 125. Geburtstag.

auch die Heimkehle bei Stolberg oder das Erlebnis-

Zentrum Bergbau Röhrigschacht in Wettelrode in

faszinierende Welten unter Tage.

Doch lieber ans Meer? Nicht für die Aktiven!

Mit seiner abwechslungsreichen Landschaft

lockt der Kyffhäuser, das kleinste Mittelgebirge

Deutschlands, auch Wanderer und Radfahrer

– zum Beispiel auf dem ausgezeichneten Qualitätswanderweg

Kyffhäuserweg, dem Unstrut-

Werra- und Kyffhäuser-Radweg. Wer es etwas

komfortabler mag, nutzt die historische Harzquerbahn.

Als 1896 das Kyffhäuser-Denkmal

feierlich eingeweiht wurde, begann nur einige

Kilometer weiter – in Nordhausen im Südharz –

der Bau dieser besonderen Bahntrasse. Damals

kam die Idee auf, Wernigerode an die Bahnstrecke

Nordhausen–Erfurt anzubinden. Doch Schienen

einmal quer über den Harz? Das war wegen der

schwierigen Geländeverhältnisse nicht so einfach.

Die Wahl fiel deshalb auf eine Spurweite von

1.000 Millimetern – Vorbild war die erste Schmalspurstrecke

im Harz, die 1887 im Selketal eröffnet

wurde. Nach nur drei Jahren Bauzeit war 1899 die

Strecke fertig, rund 80 Kilometer quer über den

Harz und bis zum Brocken, einem der höchsten

Bahnhöfe Deutschlands auf 1.125 Meter.

FOTO: KUR UND TOURISMUS GMBH BAD FRANKENHAUSEN

Nostalgie pur erleben die Gäste der Harzer

Schmalspurbahnen (HSB) bis heute bei einer

Fahrt mit einer historischen Dampflok: Der

Geruch ist charakteristisch, Dampfschwaden

winden sich in den Himmel, ein schriller Pfeifton

ertönt – die HSB übt eine geradezu magische

Faszination aus. Die schnaufenden Dampfloks tuckern

jeden Tag durch den Harz wie ein rollendes

Technikmuseum. Jeden Vormittag startet im über

100 Jahre alten Harzquerbahnhof in Nordhausen

eine Dampflok zum sagenumwobenen Brocken.

Und wer Lust hat auszusteigen, kann auf dem

Südharzer Dampflok Steig, der als Qualitätswanderweg

zertifiziert ist, zu Naturschönheiten, faszinierenden

Ausblicken und historischen Schätzen

aufbrechen.

Das Rosenwunder von Sangerhausen

Zu diesen „Schätzen“ des Südharzes gehören

auch Tausende Rosen, zu finden im Europa-Rosarium

Sangerhausen, das auf eine fast ebenso

lange Geschichte zurückblicken kann wie die HSB

und der Kyffhäuser. 1903 eröffnete das Rosarium,

heute die größte Rosensammlung weltweit. Damals

wurde die Züchtung neuer Rosensorten immer

beliebter, der Verein Deutscher Rosenfreunde

gründete sich und wollte ein eigenes Rosarium

aufbauen. Schnell fand sich im verwilderten

Stadtpark in Sangerhausen ein passendes Grundstück.

In den kommenden Jahrzehnten entstand

eine einzigartige Rosensammlung. Mehr als 8.700

Rosensorten und -arten, rund 80.000 Rosensträucher

und viele andere Gehölze auf üppigen

13 Hektar Fläche – der Park ist zu jeder Jahreszeit

eine Entdeckung. Zu den Attraktionen gehören

die Grüne Rose, Moosrosen und die echte Ölrose.

Bis in den Spätherbst blühen Beet- und Strauchrosen.

Jetzt im Sommer gibt es noch einen Grund

mehr, den Park zu besuchen, der in diesem Jahr

ein Außenstandort der Bundesgartenschau ist:

Bei der Ausstellung „Rose trifft Kunst“ präsentieren

Künstler vom 1. Juli bis 7. August ihre Skulpturen

aus Stein, Holz und Metall sowie schwimmende

Glasinstallationen auf den Teichen.

Überzeugt? Das war noch nicht alles!

Die bezaubernde Fachwerkstatt Stolberg, beeindruckende

Schlösser in Sondershausen und

Heringen, der Freizeit- und Erholungspark Possen,

die Traditionsbrennerei Nordhausen und, und,

und … warten!

Weitere Inspirationen und alle Informationen

unter:

harzinfo.de/suedharz

… und sein Palast

Wo verbirgt sich das sagenhafte unterirdische

Schloss von Kaiser Rotbart? Als Bergleute 1865 auf

der Suche nach Kupferschiefer zufällig natürliche

Hohlräume entdeckten, haben sie wohl geglaubt,

es gefunden zu haben. Denn schnell war der Name

Barbarossahöhle gefunden. Eine geheimnisvolle

Welt mit bizarren Steingebilden und kristallklaren

Seen – als eine von weltweit nur zwei Schauhöhlen

im Anhydritgestein ist diese Höhle eine geologische

Rarität. Neben dieser Höhle entführen aber

FOTO: ROSENGARTEN SANGERHAUSEN GMBH


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit ERZGEBIRGE TOURISMUS entstanden.

FOTO: TVE UWE MEINHOLD

Text Name Surname

Naturidylle, Kulturgenuss

und Familienzeit – pure

Sommerfrische im Erzgebirge

Egal ob Tagesausflug, Kurztrip oder Ferientage voller Sommerfrische –

das Urlaubsglück ist ganz nah, mitten in Deutschland, im Erzgebirge.

Text Tourismusverband Erzgebirge e.V.

TIPP

Die App „Erzgebirge Erleben“, die

als Premiumversion für iOS und

Android kostenfrei verfügbar ist, ist

dabei der ideale Wegbegleiter und

sorgt für Inspiration.

Vielfältige Rad- und Wanderwege,

historische Dampfeisenbahnen,

über 800 Jahre Bergbautradition,

beeindruckende Kulturschätze

und weltbekannte Handwerkskunst – das

Erzgebirge ist die Erlebnisheimat. Seit Juli

2019 trägt die Montanregion Erzgebirge/

Krušnohoří den Titel UNESCO-Welterbe.

Natur pur.

Wunderschöne Landschaften, verträumte

Ortschaften und einmalige Flusstäler ziehen

sich entlang der deutsch-tschechischen

Grenze. Die vielen spannenden Geschichten

der Region entdeckt man besonders gut bei

einer Wanderung oder auf dem Fahrrad.

Hoch oben verläuft auf 285 Kilometern der

Qualitätswanderweg Kammweg Erzgebirge–

Vogtland. Ganz individuell und mit einem

komfortablen Quartier ist er zu erkunden.

Weithin leuchten die farbenfrohen Blütenteppiche

der Bergwiesen und verströmen

einen betörenden Duft.

Aber auch mit Mountainbike, Rennrad

oder Tourenrad ist man, egal ob durch

romantische Täler, ausgedehnte Waldgebiete

oder auf aussichtsreichen Höhen, bestens

unterwegs. Flussradrouten versprechen

genauso viel Abwechslung wie das einmalige

FOTO: TVE FELIX MEYER

Abenteuer für Rennrad und Mountainbike –

der Stoneman Miriquidi Road und MTB. Die

Schönheit des Osterzgebirges erlebt man auf

der BLOCKLINE – dem neuen Bike-Abenteuer

für die ganze Familie. Auf insgesamt 140

Kilometern Bike-Abenteuer ruft das große

Gefühl von unendlicher Freiheit – Globetrotter-Feeling

direkt vor der Haustür. Drei

spannende Runden entführen kleine und

große Abenteurer auf eine Expedition in die

unberührte Natur des Osterzgebirges – komplett

beschildert und mit insgesamt über

2.500 Höhenmetern. Das ist Zweiradliebe.

Familienzeit pur.

Das Erzgebirge ist das perfekte Reiseziel

für einen erlebnisreichen Familienurlaub.

Die unzähligen Aktivitäten versprechen

Abwechslung für die ganze Familie – egal

ob drinnen oder draußen. Märchenhafte

Wanderwege, alte Schlösser und Burgen,

schnaufende Schmalspurbahnen, Badespaß,

Spielwelten, actionreiche Abenteuer

oder Handwerk zum Mitmachen – Langeweile

hat hier Pause.

Die Marke „Familienurlaub in Sachsen“

steht für geprüfte Qualität und Vielfalt und

verspricht einen besonders schönen Urlaub

für Groß und Klein.

FOTO: TVE EVA SCHALLING

FOTO: TVE R. GAENS

Kulturgenuss pur.

In Deutschland gibt es nirgendwo sonst so

viele Sachzeugen des Bergbaus, faszinierende

Bergstädte, imposante Sakralbauten und

Kunstwerke mit bergmännischem Bezug

wie im Erzgebirge. Das Brauchtum der

Bergleute ist auch heute noch allgegenwärtig

– egal ob über oder unter Tage. Das

herzliche „Glück auf“ zur Begrüßung ist der

beste Beweis dafür. Neben den bekannten

Bergstädten, wie Freiberg, Marienberg,

Annaberg-Buchholz und Schneeberg, mit

ihren prächtigen Kirchen und zahlreichen

Museen gibt es noch sehr sehenswerte

Geheimtipps zu entdecken.

SOMMERFRISCHE IM ERZGEBIRGE

Leistungen:

• 5 ÜN mit Frühstück

• als Souvenir pro Zimmer: Freizeit- und Erlebnistipps

& Reiseführer „Glück Auf Welterbe“

& Naturseife „Erzwäsche“

Preis: ab 225 € pro Person im DZ

Tourismusverband Erzgebirge e. V.

Adam-Ries-Straße 16

09456 Annaberg-Buchholz

Tel.: +49 (0) 3733 188 000 oder unter

erzgebirge-tourismus.de


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So kennen Sie

Deutschland

noch nicht!

FOTOS: PAUL BRASO

Text Paul Braso

Hobby-Fotograf und Reisebegeisterter

Paul Braso hat unser diesjähriges Titelbild

der Ausgabe fotografiert. In seiner

Freizeit ist er gern in Deutschland unterwegs

und versucht diese Momente und

Orte in unvergesslichen Erinnerungen

festzuhalten. Hier erzählt er uns was ihn

an Deutschland so begeistert und zeigt

uns ein paar Impressionen seiner Arbeit.

@paulbraso

Warum ich gerne innerhalb

Deutschlands Reise?

Wenn man mal genauer darüber nachdenkt,

liegt es eigentlich auf der Hand.

Deutschland ist durch die geografische

Lage extrem abwechslungsreich. Da ist

fast für jeden Geschmack etwas dabei.

Da wäre das Meer im Norden mit seinen

Stränden und Kalksteinen, in Mitteldeutschland

die verschiedensten Wälder

und Gebirgslandschaften und im Süden

die Berge und Skigebiete. Egal was der

normale Urlauber erleben möchte, die

Wahrscheinlichkeit, dass in Deutschland

zu finden ist sehr hoch.

Ich liebe einfach die Berge und das Meer

und beides gibt es hier in Deutschland.

Einfach wundervoll.

Gerade aus fotografischer Sicht ist

Deutschland sehr abwechslungsreich.

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©Dominik Ketz, Rheinland-Pfalz-Tourismus

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©Koblenz-Touristik, Dominik Ketz


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FOTOS: CLAUDIA DEWALD

Salome H. reiste zu

dem von ihr gespendeten

Brunnen in Benin.

An jedem GAiN-

Brunnen wird eine

Metalltafel mit dem

Namen des Spenders

befestigt.

Weitere Informationen

unter:

gain-germany.org

Dieser Artikel

ist in Zusammenarbeit

mit GAIN

entstanden.

Text

Salome Huster

Mein Brunnen

in Afrika

Benin gehört nicht gerade zu den klassischen Urlaubsländern

Afrikas. Aber Salome H. wollte dort auch keinen Urlaub

machen. Sie besuchte das Dorf, in dem „ihr“ Brunnen steht, mit

ihren Spenden errichtet. Dieser Besuch war Teil einer Reise des

kanadischen GAiN-Teams, bei der Salome H. viele Stadien des

Brunnenbauens anschauen und miterleben konnte.

Wir hatten elf Stunden Fahrt

für 600 Kilometer hinter

uns. Dann wurden die

Wege immer schmaler, und

unser einheimischer Fahrer kam mit dem

Auto nicht mehr weiter. Wir stiegen aus

und gingen das letzte Stück zu Fuß, auf

Wegen umgeben von hohen Feldern mit

Mais und Hirse. Als wir die ersten Hütten

sahen, sagte mir der GAiN-Mitarbeiter,

dass wir am Ziel wären. Da war ich also

angekommen, in ‚meinem‘ Dorf mit dem

Namen Dipokor Fontri.

Leben im Freilichtmuseum

Ich sah viele Erdhütten mit Grasdächern.

In ihren Hütten schlafen die Menschen

nur, das Leben findet draußen statt. In

manchen Hütten lagerten Früchte zum

Trocknen, andere werden als Ställe für

Hühner oder Ziegen genutzt. Die Menschen

leben ausschließlich von dem, was

sie mit ihren Händen selbst anbauen.

Ich kam mir fast vor wie

bei einer Führung durch das

Freilichtmuseum, nach dem

Motto: So lebte man früher in

Afrika. Aber das hier war alles

echt. Die Bewohner wussten

nicht, wann ich komme, aber

es sprach sich schnell herum,

dass ich da bin. Die Schlange

der Menschen, die mir folgten,

wurde langsam länger.

Vor dem Tod gerettet

Man führte mich zum Brunnen,

wo mich dann auch der

Dorfälteste begrüßte. Er und

viele andere Bewohner bedankten

sich bei mir immer

wieder für ihren Brunnen. Wir machten

Fotos und kamen darüber ins Gespräch,

wie sauberes Wasser ihr Leben veränderte.

Der GAiN-Mitarbeiter hielt eine kurze Ansprache

und Predigt über lebendiges Wasser.

Dann führten mich die Bewohner zu

ihrer alten Wasserstelle. Sie bestand aus

einer Senke in einem Fluss, dessen Wasser

sichtbar schmutzig war. In der Trockenzeit

führt dieser Fluss gar kein Wasser. Die

Menschen sagten, dass der neue Brunnen

sie vor dem Tod gerettet hat. Für sie grenzt

es an ein Wunder, dass eine reiche Person

des Westens an arme Menschen in Afrika

denkt und Geld zur Verfügung stellt. Das

gibt ihnen große Hoffnung. Als wir nach

drei Stunden aufbrechen wollten, hieß es:

,Nein, nein, bitte warte‘. Der Dorfälteste

kam mit einer großen Schüssel voller

Yamswurzeln und Süßkartoffeln, die er

mir als Geschenk mit den Worten überreichte:

‚Wir haben nicht viel, aber was wir

haben, möchten wir gern mit dir teilen.‘

Warum ich einen Brunnen

gesponsert habe

Weil Wasser kein Luxus, sondern Leben

ist! Ein Brunnen ist eine nachhaltige

Investition, da er bis zu 1.000 Menschen

hilft. Das Konzept begeistert mich. Die

Wartung wird durch Einheimische

sichergestellt, nicht durch Amerikaner

oder Europäer. Die Bewohner erhalten ein

Hygienetraining – in Zeiten von Corona

ist das genial. Frauen dürfen in den

Brunnenkomitees mitbestimmen. GAiN

arbeitet so transparent und bietet sogar

Reisen in die Projektländer an, damit man

sich selbst vor Ort überzeugen kann, wie

die Hilfe ankommt. Das hat mich überzeugt.“

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Brunnen für Afrika

Text Name Surname

Wasser

bringt

Leben

Auch jede kleinere Spende hilft

dabei, einem weiteren Dorf einen

Brunnen zu ermöglichen.

Spendenkonto

GAIN, Volksbank Mittelhessen

IBAN DE88 5139 0000 0051 5551 55

Als Verwendungszweck „ Brunnen“

angeben!

Ein Brunnen ist in einem

afrika nischen Dorf die kostbarste

Lebens quelle. Er liefert Trink wasser

für 1.000 Menschen und kostet

8.000 €.

Weitere Infos:

Tel. 0641-97518-50 oder

Info@GAiN-Germany.org


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Zeit den Sommer

zu genießen!

Eines ist klar: Da man sich nun wieder in einer größeren

Runde treffen kann, sollte man die Zeit mit der Familie

und Freunden genießen. Mit leckeren Speisen, einem

kühlen Getränk und vielleicht dem ein oder anderen

EM-Spiel. Die einen nutzen dafür den Biergarten, aber

viele fühlen sich im heimischen Garten auf der eigenen

Terrasse doch am wohlsten.

Text Charlie Schröder

Sind Garten und Terrasse gepflegt, werden

sie zur Wohlfühloase der Deutschen.

Hier kann man unbeschwert

in die Sommersaison starten. Und das

nicht mehr nur allein oder zu zweit, sondern

auch mit Nachbarn und Freunden. Gartenmöbel

stehen dem Innenmobiliar heute in

nichts mehr nach. Mittlerweile gibt es ganze

Sitzgruppen und Polsterlandschaften, die das

Wohnzimmerfeeling in den Garten holen.

Abgerundet wird das Outdoor-Wohnzimmer

mit stimmungsvollen Leuchten und dem

richtigen Sonnenschutz. Markisen eignen

sich hierfür besonders, weil sie großflächigen

Schatten spenden. In der richtigen Farbe sind

sie zudem ein echter Hingucker! Damit steht

einem entspannten Nickerchen nichts mehr

im Weg. Und auch die Fußballfans profitieren,

da die Sonnenstrahlen das Fernsehbild

nicht mehr beeinflussen können und so jeder

Spielzug genau gesehen und anschließend

gefachsimpelt werden kann.

Spaß soll es machen, genussvoll soll es

zugehen, wenn man beisammen ist, um

miteinander die wiedergewonnene Freiheit

zu genießen. In dem Moment ist es auch

völlig egal, ob eine Bratwurst auf den Grill

kommt und dazu ein eiskaltes Bier gereicht

wird, oder aber ein paar leichte Häppchen zu

einem Sommerwein gereicht werden. Aufgrund

der EM könnte man sich auch länderspezifischen

Rezepten und Zutaten widmen

und zu den entsprechenden Spielen vorbereiten.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Einschränkungen der Pandemie

haben allen viel abverlangt. Deshalb ist es

gerade jetzt wichtig die Muße zu finden, das

Leben wieder zu genießen.

FOTO: SHUTTERSTOCK

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Frankreichs, in der die rot-weißen Montbéliard-Kühe zu Hause sind, die natürliche Zubereitung aus frischer Rohmilch und zum

Reifen die Ruhe, die nur die Natur schenken kann. Mindestens vier Monate, aber auch zwölf und mehr Monate, ruht jeder Laib

im Reifekeller, wo er regelmäßig gewendet und mit Salzwasser eingerieben wird. Was auf den kräuter-verwöhnten Wiesen im

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