27. Juni 2021

DerGrazer

- Grazer Baustellensommer 2021
- Stadt führt Mehrwegsystem für Take-Away-Speisen ein
- Kampf gegen Extremismus nimmt Fahrt auf
- GU-Gemeinden bauen so viele Kindergärten wie noch nie
- Tickets für Autokino ab jetzt erhältlich

27. JUNI 2021, AUSGABE 26

Erleichterung in der Szene

Das Aufsteirern-Festival findet heuer

statt! Diese und andere gute Nachrichten

gibt es auf den Seiten 28–31

Erleichterung bei den Eltern

Gleich mehrere Gemeinden in Graz-

Umgebung bauen ihr Kinderbetreuungsangebot

jetzt aus. 12/13

Baustellensommer 2021

Heuer wird in

den Bezirken

umgegraben

Im Überblick. Der Baustellen-Sommer steht kurz bevor. Während die Innenstadt weitgehend verschont bleibt, wird außerhalb, etwa in der Münzgrabenstraße

oder in Eggenberg, heftig umgegraben. In Reininghaus und der Smart City gehen die Arbeiten unterdessen in den Endspurt. SEITEN 4/5

HOLDING GRAZ, SCHERIAU, GETTY


2 die seite zwei

www.grazer.at 27. JUNI 2021

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Es grünt so

grün in der

Grünen Mark

N

ach Monaten diverser

farblicher Einstufungen

wurde die Steiermark

ihrem Ruf als Grüne

Mark sozusagen wieder

gerecht. Als einziges Bundesland

leuchtet die Corona-Ampel

hierzulande grün.

Überhaupt kann man

feststellen: Je näher das

mutmaßliche Ende der

Pandemie rückt, desto besser

stehen wir da. War die

Steiermark zwischenzeitlich

Schlusslicht in allen möglichen

Corona-Statistiken (bei

den Impfquoten, Inzidenzen

und Todesfällen), so rollen

wir jetzt das Feld von hinten

auf. Alleine zwischen 14. und

20. Juni wurden in der

Steiermark insgesamt 985.526

Antigen-Testungen durchgeführt,

die Sieben-Tage-Inzidenz

liegt bei 3,2 (Stand

Freitag) und ist damit mit

Abstand am niedrigsten unter

den Bundesländern, weiters

wird an diesem Wochenende

bereits die einmillionste

Impfung verabreicht. Und

jetzt nehmen wir erst richtig

Fahrt auf: Zwischen erstem

und zweitem Stich sollen

künftig weniger Wochen

vergehen, bis Mitte Juli sollen

alle bereits Angemeldeten

einen Impftermin bekommen,

selbst Impfen ohne

Termin soll schon bald

möglich gemacht werden. Die

Zeichen in der Grünen Mark

scheinen also tatsächlich auf

Grün zu stehen, machen wir

weiter so!

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

Sonntags

geht sich

für Rene

Kramer

nicht

immer ein

wirkliches

Frühstück

aus, oft

muss es

beim einfachen

Kaffee

bleiben.


KK

... HSG-Coach Rene Kramer

Der neue Trainer der Grazer Handballer spricht im Interview über seine

Verbindung zu Graz, seine Vision als Trainer und das Familienleben im Sport.

Im Handball läuft wochenends ja auch öfters ein

Spiel. Geht sich da ein Sonntagsfrühstück aus?

Selten, sagen wir so. Vormittags gibt es als Trainer da

vor Spielen meistens den Feinschliff. Und so früh stehen

ja auch die Kinder nicht auf (lacht). Aber doch,

ja, im Urlaub, da haben wir Zeit und bleiben etwas

länger sitzen. Meistens wird dann das Mittagessen

gespritzt (lacht).

Und was kommt dann auf den Tisch?

Das ist eher ein Brunch, mit allem, was wir erwischen.

Dazu wird ausgiebig getratscht und geredet.

Sie waren ja Profispieler, sind jetzt Trainer. Bleibt

da privat überhaupt Zeit zum Sporteln?

Die muss bleiben. Beim Handball spielt mein Körper

zwar nicht mehr so mit, wie ich das gerne hätte, aber

ich habe mich verlagert: auf Radfahren, Tennisspielen

oder Skiken – das ist sozusagen Langlaufen auf

Asphalt. Insgesamt schauen meine Frau und ich,

dass wir in Bewegung bleiben.

Sie haben in den 90ern lange in Graz gespielt. Wie

groß ist die Freude, wieder hier zu sein?

Sehr groß. Ich habe damals viele tolle Leute hier kennengelernt.

Das sind Freundschaften, die teilweise

bis heute halten.

Was gefällt Ihnen an der Stadt besonders?

Sie ist einfach wunderschön – und ich habe eben

wirklich gute Erfahrungen mit den Menschen gemacht.

Ich kenne auch Michi Schweighofer (HSG-

Obmann, Anm.) schon ewig und wir haben oft die

gleiche Sprache gesprochen. Den Verein habe ich

schon jahrelang verfolgt, er hat mir immer imponiert

– deshalb musste ich dann auch nicht lange überlegen,

ob ich den Job annehme.

Wo werden Sie sportlich ansetzen?

Mir ist wichtig, zu vermitteln, dass Handball ein Spiel

ist. So sollen es die Jungs auffassen. Auch die Defensive

ist eines meiner Steckenpferde – vielleicht, weil

ich selbst immer in der Abwehr besser war (lacht).

Am wichtigsten ist mir aber, dass die Spieler Einsatz

zeigen. Das ist eine Grundvoraussetzung im Leben.

Wenn wir verlieren, aber wir alles für den Sieg getan

haben, werde ich die Spieler nicht kritisieren. An allem

anderen kann man arbeiten, aber die richtige

Einstellung, die braucht es.

Noch einmal zurück zu Ihrem Privatleben. Sie

pendeln künftig ja aus der Obersteiermark nach

Graz. Ist das mit der Familie vereinbar?

Ja, ganz sicher, immerhin war ich sogar zwei Jahre in

Italien. Ich betitele meine Frau immer als Königin,

weil sie mir mein ganzes Leben lang den Rücken freigehalten

hat. Sie hat immer gewusst, dass Handball

mir ganz, ganz wichtig ist und neben der Familie meine

größte Leidenschaft. Da bin ich sehr dankbar, was

meine Familie geleistet hat – wir besprechen solche

Entscheidungen aber natürlich immer gemeinsam.

Stichwort „Leidenschaft“. Aktuell dominiert ja die

Fußball-EM das sportliche Geschehen. Wie sehen

Sie die Entwicklung im Handball?

Meiner Meinung nach fehlt in Österreich in der Breite

noch viel. Es gibt zu wenige junge Spieler, die hier diese

Sportart betreiben. Aber was ich sagen muss: Die

Spieler haben sich sehr gut entwickelt. Wenn ich da

an meine Zeit zurückdenke: Das war eigentlich eine

andere Sportart (lacht).

FABIAN KLEINDIENST

Rene Kramer, 1969 in Leoben geboren, wurde vor wenigen

Wochen als neuer HSG-Trainer vorgestellt. Als Handballprofi

war er in Leoben, Bruck an der Mur und Graz

tätig, mit dem HC Sparkasse Bruck an der Mur gewann er

zwei Meistertitel. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn

im Jahr 2000 begann er sich als Jugendtrainer zu engagieren,

zuletzt betreute er den italienischen Erstligisten

SSV Brixen. Kramer ist verheiratet und hat zwei Kinder.


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4 graz

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redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Baustellensommer 2021

Gehen wir in den Schatten,

sonst trifft uns der Schlag.“

Bürgermeister Siegfried Nagl absolvierte

die Bezirkstour in Eggenberg am

Dienstag bei hohen Temperaturen. KK

Arbeiten in den Bezirken,

Europalandesrat Christopher

Drexler morgen live MICHAELA LORBER

Westbalkan-

Politik verstärken

■ Morgen, Montag – um 18.30

Uhr im Heimatsaal und via

Video auf europa.steiermark.

at – diskutiert Europalandesrat

Christopher Drexler im Zuge

des neuen Formats „Café Europa

Westbalkan“ mit einer Expertenrunde

über die Beziehungen

der Steiermark zu den Westbalkan-Staaten.

Viele Kooperationen

in unterschiedlichen

Bereichen – Bildung, Kultur,

Forschung, Wirtschaft etc. – bestehen

bereits. Der Westbalkan

wird in den nächsten Jahren Fixstarter

auf der politischen Agenda

sein.

Die Schienen Richtung Smart City sind schon fertig. Die

restlichen Arbeiten befinden sich im Endspurt. HOLDING GRAZ (3)

Zweigleisiger Ausbau: Zwischen Kroisbach und St. Johann

wurden schon einige hundert Meter Schienen verlegt.

Nagl (li.) und Eustacchio lieferten

positive Bilanz.

FOTO FISCHER

Koalition legte

ihr Zeugnis vor

■ Gut gelaunt und in sichtbar

harmonischem Einklang legten

Bürgermeister Siegfried Nagl und

sein Vize Mario Eustacchio die

Bilanz ihrer Agenda 22 vor. Nagl:

„Es ist wie bei der Zeugnisverteilung.“

Die Bilanz der gemeinsamen

Arbeit fiel trotz Corona und Lockdown

positiv aus, es wurde viel

umgesetzt oder ist in Umsetzung.

Die Periode geht jetzt dem Ende zu,

Wahltermin gibt es noch keinen,

aber wenn die Prozente passen,

spricht nichts gegen eine Weiterführung

der Koalition, hieß es.

Die Weichen für die Linien 4 und 7 in der Alten Poststraße wurden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eingelegt.

derGrazer

Was nervt Sie neben Baustellen sonst noch?

„Mich stören

nicht nur die

Baustellen in

der Stadt, sondern

auch die

auf allen anderen

Straßen.“

Bernd Adam, 76,

Pensionist

„Ich muss

sagen, ich finde

es schon nervig,

dass es in der

Stadt nur so

wenige Trinkbrunnen

gibt.“

Corinna Mollatz,

28, Angestellte

„Ich jammere

eigentlich nicht

so gerne. Ich

freue mich, dass

man wieder

etwas unternehmen

kann.“

Elfi Härpfer, 73,

Pensionistin

Blitzumfrage

„Mich nervt

am meisten,

dass manche

Menschen in

den Öffis scheinbar

kein Deo

benutzen.“

Ramona Berger,

33, Studentin

?

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Die extrem

hohen Temperaturen

sind schon

belastend und

bereiten mir

auch Sorgen für

die Zukunft.“

Fabian Veider, 23,

Student


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TOP

Corona-Ampel steht auf Grün

Die Steiermark wurde aufgrund der

niedrigen Infektionszahlen als erstes und

einziges Bundesland auf Grün gestellt.

Tierquälerei in Graz-Umgebung

In Hausmannstätten wurde ein an einen

Baum genagelter Hase gefunden. Schon

im April kam es zu so einem Vorfall.

FLOP


Innenstadt bleibt eher verschont

SERVICE. Auch in diesen Ferien kommen wir nicht an den vielen Baustellen vorbei. Die größten gibt’s in

der Münzgrabenstraße und beim Gleisbogen in Eggenberg. Reininghaus und Smart City gehen ins Finale.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Münzgrabenstraße neu gestaltet.

Die Holding Graz erneuert die Gleise

vom Münzgrabengürtel bis zur

Moserhofgasse. Im Zuge dessen

wird auch eine neue Haltestelle bei

der Münzgrabenkirche errichtet. 50

Parkplätze müssen 28 neuen Bäumen

weichen, die Gehsteige werden

verbreitert. Insgesamt werden

2,3 Millionen Euro dafür ausgegeben.

Es muss ein Schienenersatzverkehr

für die Linie 6 eingerichtet

werden, die Haltestellen Moserhofgasse,

St. Peter Friedhof, Plüddemanngasse,

Eisteichgasse, Breitenweg

und Prof.-Franz-Spath-Ring

können nicht bedient werden. Für

den Individualverkehr gibt es eine

Sperre zwischen Moserhofgasse

und Hafnerriegel. Umgeleitet

wird über die Conrad-von-Hötzendorf-Straße

bzw. die Petersgasse.

Fußgänger können die Münzgrabenstraße

trotz Baustelle weiter benutzen.

Ebenfalls mit 10. Juli startet die

Baustelle zum neuen Gleisbogen

für die Linie 1 zwischen Georgigas-

Sommer bedeutet in Graz nicht

nur heiße Temperaturen und

gemütliches Gastgarten-Sitzen

bei südländischem Flair, sondern

auch „Bitte warten“ für Autofahrer

und „Bitte umsteigen“ für

Öffi-Nutzer. Denn die Baustellen

kommen wie das Amen im Gebet.

Die gute Nachricht in diesem

Jahr: Nachdem in den letzten Jahren

am Jakominiplatz, am Hauptplatz,

in der Schmiedgasse oder am

Kaiser-Josef-Platz groß umgegraben

wurde, bleibt die Innenstadt

in diesem Jahr eher verschont. Nur

am Kaiser-Franz-Josef-Kai wird

zwischen Schloßbergplatz und

Sackstraße die Fahrbahn saniert, in

der Kalchberggasse die Gehsteige

erneuert. Am Marburger Kai muss

außerdem die Fernwärmeleitung

neu verlegt werden. Und das war’s!

Ein bisschen außerhalb in den

Bezirken spielt es sich da schon

mehr ab. Ab dem 10. Juli wird die

se und Göstinger Straße. Bis zum 30.

Juli fährt die Straßenbahn nur bis zur

Asperngasse und wendet dann in

der Laudongasse. Es wird ein Schienenersatz

eingerichtet, die Haltestellen

Alt Eggenberg und Schloss

Eggenberg können aber nicht bedient

werden. Auch Autofahrer werden

durch die Arbeiten behindert.

Endspurt

Die Arbeiten in den neuen Stadtteilen

Reininghaus und Smart City gehen

indes ins Finale. Während die

Schienen zur neuen 6er-Endstation

in der Smart City bereits zur Gänze

verlegt sind, werden auf der Verlängerung

der Linie 4 nach Reininghaus

noch die Weichenanlage im

Bereich Alte Poststraße eingebaut

und die Haltestellen errichtet. Die

ersten Bewohner von Reininghaus

werden im Laufe des Spätsommers

einziehen. Ab 11. September fährt

die Buslinie 85 dann nicht mehr

zum Hauptbahnhof, sondern ab

Waagner-Biro-Straße über Reininghaus

nach Don Bosco.


Weitere Baustellen

■ Friedrich-Hebbel-Gasse: Sanierung

Fahrbahn + Gehsteige

■ Körösistraße: abschnittsweise

Fahrbahnsanierung

■ Attemsgasse: Sanierung

Fahrbahn + Gehsteige

■ Grieskai/Nikolaiplatz: Sanierung

des Fernwärmeschachts

■ St.-Peter-Hauptstraße/Petrifelderstraße:

Sanierung des

Fernwärmeschachts

■ Ragnitzbachbrücke: Sanierung

■ Stiftingtalstraße: Sanierung

■ Teichhof: Fahrbahnsanierung,

Sanierung des Kanals

■ Schönbrunngasse: Leitungsbau

für Erweiterung des Hochbehälters

Ferdinandshöhe

■ Ziegelstraße: Sanierung

■ Fürstenwarteweg: Sanierung

■ Grottenhofstraße: Sanierung

Fahrbahn + Gehsteige, Erneuerung

Beleuchtung + Wasserleitung

■ Aribonenstraße: Fernwärme,

Telekom, Haltestellenverlegung


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K O M M E N T A R

von

Verena

Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Dazu kann

man gar nicht

Nein sagen

D

ie Corona-Krise hat uns

in Sachen Müllvermeidung

um Jahre, wenn

nicht Jahrzehnte zurückgeschmissen.

Nicht nur, dass

aus Hygienegründen alles

fein säuberlich extra in Plastik

verpackt werden muss, wir

verwenden auch tagtäglich

Masken, die wir nach einmaligem

Tragen wegwerfen

müssen. Von den vielen

Testutensilien ganz zu

schweigen. Darüber hinaus

haben wir uns angewöhnt,

Essen zu bestellen oder an ein

lauschiges Platzerl mitzunehmen.

Man kann wohl verallgemeinernd

sagen: Wir alle

produzieren viel mehr Müll

als vor Corona. Da kommt das

neue Mehrwegsystem der

Stadt gerade zur rechten Zeit,

auch wenn es eigentlich

schon lange überfällig ist.

Denn die Idee ist eigentlich

ganz einfach: In der Schule

haben wir es früher auch

nicht anders gemacht und

unsere Jausenbox öfters

verwendet. Wenn sie leer war,

haben wir sie Mama oder

Papa zurückgegeben. Genau

so funktioniert eigentlich

auch das neue System für

Take-away-Speisen Skoonu.

Wir müssen es gar nicht mehr

neu lernen. Viele Ausreden

gibt es also nicht, wieso man

noch auf Essen in Plastikverpackungen

setzen sollte.

Kostet nichts, ist einfach, tut

der Umwelt gut – machen

wir’s also. Und zwar alle und

immer!

Neu ab Juli

Mehrwegsystem für

Take-away-Speisen

NACHHALTIG. Die Stadt führt im Juli analog zum BackCup-System für

Coffee-to-go auch Mehrweggeschirr für Speisen ein. Der Umwelt zuliebe.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Als die Gastro während den

Lockdowns geschlossen

hatte, haben immer mehr

Grazer Essen in den Lokalen mitgenommen

und sich damit einen

gemütlichen Platz in einem Park

oder auf einem öffentlichen Platz

gesucht. Oder man hat einfach

beim Lieblingswirten bestellt.

Der Trend hält auch jetzt an,

wenn die Restaurants wieder

geöffnet haben. Dabei fällt natürlich

eine ziemliche Menge an

Müll an. Aber: „Der beste Abfall

ist der, der gar nicht erst entsteht“,

so Stadträtin Judith Schwentner,

die sich deshalb mit dem Umweltamt

jetzt entschieden hat,

ein Mehrweggeschirr für Takeaway-Speisen

einzuführen.

Zusätzlich zum bereits bestehenden

BackCup-System für

Coffee-to-go-Becher wird es im

Juli auch verschließbares, wiederverwendbares

Geschirr in

vielen Lokalen geben. Die Einführung

erfolgt in Kooperation

mit Verena Kassar vom plastikfreien

Laden „das Gramm“.

Zero Waste

Das nachhaltige System nennt

sich Skoonu und wird bereits in

der Hauptstadt verwendet. 2019

gab’s dafür sogar den Umweltpreis

der Stadt Wien. Der Name

setzt sich aus „skoon“ für „sauber“

und „nu“ für „jetzt“ zusammen.

Das Geschirr ist mehr als

100-mal wiederverwendbar. Erst

dann wird es ausgesondert und

kann als wertvoller Rohstoff wieder

zur Herstellung von hochwertigen

Produkten verwendet

werden. Der Deckel besteht aus

Polypropylen und einem auswechselbaren

Dichtungsring

aus Silikon, frei von schädlichen

Weichmachern wie zum Beispiel

Jasmine

Jouja

(Skoonu),

Christopher

Lindmayr

(Umweltamt),

Stadträtin

Judith

Schwentner,

Jacqueline

Maier (das

Gramm)

und

Isabelle

Weigand

(Skoonu,

v. l.) FISCHER

BPA (Bisphenol A). Der Behälter

ist aus hochwertigem Edelstahl.

Für die Konsumenten soll das

Geschirr, das es in verschiedenen

Formen und Größen gibt, kostenlos

sein. Nur wer die Gebinde

nach 21 Tagen nicht retourniert

hat, muss sie bezahlen.

Die Betriebe werden von der

Stadt Graz bei der Anschaffung

über ein zentrales System unterstützt.

Sushi, Suppe, Pasta, Salat

und vieles mehr passen in die

umweltfreundlichen Mehrweg-

Verpackungen. Einige Restaurants

haben sich bereits gemeldet.

Schwentner ruft nun die

Gastronomen dazu auf, sich am

neuen System zu beteiligen. „Je

mehr Partnerlokale wir haben,

umso besser wird es funktionieren!“

Interessierte Betriebe melden

sich am besten unter der

Mailadresse abfallwirtschaft@

stadt.graz.at oder unter der Telefonnummer

0 316/872 4363.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION:

Gerhard Goldbrich | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian

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2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


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Günter Riegler, Fam. Roth, Edith

Temmel und Arnold Reinisch (v. l.) LUEF

„Lebensraum“in

Grazer Kunsthalle

■ Die Ausstellung „Lebensraum“,

die in der Grazer Kunsthalle jetzt

eröffnet wurde, soll Anstoß zum

Nachdenken darüber sein, wie es

in unserer Post-Corona-Welt im

„Zeitalter der Artenvernichtung“

weitergehen soll. Neun heimische

Künstler haben sich mit dem

Thema auseinandergesetzt, die

Bilder kann man bis 6. Juli sehen.

„Da findet die Finissage statt“, so

Margret Roth von der Styria Foundation.

Bei der Eröffnung waren

u. a. Hans Roth (Saubermacher),

Kulturstadtrat Günter Riegler und

alle ausstellenden Künstler.

Pascuttini vor dem Straflandesgericht

mit Sachverhaltsdarstellung KK

Gösting-Lärm Fall

für Staatsanwalt

■ Die schier unendliche Geschichte

des Schienen-Quietschens

in Gösting am ÖBB-Verschubbahnhof

hat eine neue

Facette bekommen. Der Bezirksvorsteher-Stellvertreter

Alexis

Pascuttini hat eine Sachverhaltsdarstellung

bei der Grazer Staatsanwaltschaft

eingereicht. Jetzt beschäftigt

der Lärm auch die Justiz.

Pascuttini: „In den letzten Tagen

hat das Quietschen zudem wieder

massiv zugenommen – gestern

war es besonders schlimm. Diese

Anzeige ist wohl die letzte Möglichkeit,

den schädlichen Lärm zu

beenden.“

VORBILDLICH. Die Stadt tritt immer offensiver gegen Extremismus auf.

Am 1. Juli findet ein großer Kongress gegen Parallelgesellschaften statt.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Integration wird in Graz derzeit

besonders großgeschrieben.

Nur wenige Wochen nach der

Einführung der städtischen Fachund

Präventionsstelle „Gegenlicht“

findet am 1. Juli ein großer

Kongress zur Verhinderung von

Parallelgesellschaften statt, den

man auch online auf www.graz.

at/gegenlicht verfolgen kann.

Diese Fokussierung ist höchst

an der Zeit, wenn man etwa die

jüngsten Ereignisse um die Vandalenakte

auf die Grazer Moschee

bedenkt. „Seit der Flüchtlingswelle

2015 und dem Wiener Attentat

2020 erleben wir eine ähnliche

Entwicklung wie in den 30er Jahren,

die schließlich im Zweiten

Weltkrieg gipfelte“, warnt Werner

Miedl vom Verein „Sicher Leben

in Graz“. Umso wichtiger sei

es, miteinander zu reden. „Und

zwar nicht übereinander, sondern

miteinander“, erklärt der ehemalige

Stadtrat. „Man darf nicht

die Religion ächten, sondern die

Extremisten! Egal ob rechts, links

oder religiös motiviert. In Graz

gibt es definitiv radikale islamistische

Gruppen, aber man muss

sich dessen bewusst sein, dass es

sich um eine absolute Minderheit

handelt. Den durchschnittlichen

Muslimen interessiert das überhaupt

nicht.“

Reden ist Gold

Mit seinem Verein leistet Miedl

seit Jahren Vermittlungsarbeit

zwischen den Gruppen. „Wir

suchen das Gespräch mit allen

radikalen Gruppen und allen

Integrationsstadtrat

Kurt

Hohensinner

(r.)

installierte

die

Fachstelle

„Gegenlicht“

rund um

Werner

Miedl

und die

Leiterin

des Integrationsreferats

Roswitha

Müller.

STADT GRAZ/FISCHER

Kampf gegen Radikale

Ethnien, aber auch mit Religionsvertretern,

Schulen, der Polizei

und Krankenhäusern. Vorurteile

und Konflikte entstehen in den

allermeisten Fällen aus mangelnder

Information.“

Sollte man Zeuge eines Übergriffs

werden, wurde die Notrufnummer

0 677/64133444 eingerichtet.

„Wenn es zu wenig ist,

um die Polizei anzurufen, aber zu

viel, um nichts zu tun, melden Sie

sich bitte bei uns!“

Vergangene Woche erst entfernten Beamte dieses Schild von der Moschee.

KK


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Martin Brandstätter

Die Sozialistische Jugend fordert einen Ausbau der Straßenbahn, die JVP um

Martin Brandstätter eine Aufstockung der Grazer Nightline. LUEF, FLORIAN KOTHGASSER

Grazer Jugend mischt

bei Verkehrsdebatte mit

AKTIV. Die JVP fordert einen Nightline-Ausbau,

die SJ Bims an Stadtränder & Fahrradverleih.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Da die Debatten um den öffentlichen

Verkehr in Graz

nicht abreißen, mischen

sich auch die Jugendorganisationen

JVP und Sozialistische Jugend

ein. Die einen mit einer Nightline-

Offensive, die anderen mit Ideen

zur Verkehrsentwicklung.

Nightline ausbauen

Mit nächster Woche kann die

Gastronomie nach über einem

Jahr wieder ohne Sperrstunde öffnen.

Um jungen Menschen die

Heimfahrt zu erleichtern, fordert

die Junge Volkspartei jetzt eine

Aufstockung der Kapazitäten der

Nightline: „Es wäre ein enormer

Fortschritt, wenn man in der Studentenstadt

Graz am Wochenende

auch nach 2.30 Uhr die Möglichkeit

hat, mit öffentlichen Verkehrsmitteln

nach Hause zu kommen“,

so JVP-Graz-Stadtobmann Martin

Brandstätter. Außerdem solle die

Stadt eine Ausdehnung auf den beliebten

Mittwoch überlegen.

Profitieren soll auch die Nachtgastronomie.

„Wir schlagen zwei

Fliegen mit einer Klatsche: Wenn

die Nightline auch um 3.30 Uhr

und 4.30 Uhr fährt, unterstützen

wir die pandemiegeplagte Gastronomie

und können jungen Menschen

eine günstige und sichere

Heimfahrt ermöglichen.“

Zukunft des Verkehrs

Die Sozialistische Jugend wiederum

widmet sich dem momentan

anhaltend heißen Thema der Grazer

Öffi-Visionen. Im Gegensatz

zur Metro-Vision der Stadtregierung

will die SPÖ auf die Tram

setzen – und eine Bim für jeden

Bezirk. Die Grazer SJ um Vorsitzenden

Alexander Gaal hat ergänzende

Vorschläge erarbeitet.

☞ Die Straßenbahnen sollen an

den Stadtrand verlängert werden.

Die Linie 1 soll zur Parkanlage in

Fölling fahren, auch die restlichen

Straßenbahnen sollen an Parkanlagen

angebunden werden.

☞ Um klimabewusste Pendler

zu entlasten, soll es Dauerkarten

für Parkanlagen am Stadtrand geben,

die auch in den Öffis gelten.

☞ Bei Strecken mit mehr als einem

Fahrstreifen soll einer künftig

von 6 bis 9 Uhr nur für den öffentlichen

Verkehr und Fahrgemeinschaften

freigegeben werden.

☞ Die Stadt soll Fahrradausleihstationen

einrichten.

Die Welsche Kirche am Griesplatz könnte an die orthodoxe Gemeinde verkauft

werden, der Pfarrhof in St. Radegund (oben) an die Ortsgemeinde. KK, ST. RADEGUND

Wenig Pfarrer: Kirchen-

Abverkauf um Graz

ENTWICKLUNG. Weil Gebäude selten genutzt

werden, denkt die Kirche über Verkäufe nach.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Über 2000 Immobilien

besitzt die Katholische

Kirche laut eigener Aussage

etwa in der Steiermark.

Diese Zahl dürfte sich allerdings

künftig etwas reduzieren, zumindest

kamen dem „Grazer“

zuletzt einige Fälle zu Ohren, in

denen man sich gerade in Verkaufsgesprächen

mit Gemeinden

rund um Graz befindet. In

St. Radegund beispielsweise ist

die Gemeinde laut Bürgermeister

Hannes Kogler dabei, den

dortigen Pfarrhof um 253.000

Euro zu kaufen, um die örtliche

Kinderkrippe zu erweitern

(siehe Bericht Seite 12/13). In

Premstätten wiederum soll das

alte Pfarrhaus in ein Museum

umfunktioniert werden.

Zu einem „Abverkauf“ kommt

es laut Thomas Stanzer, Sprecher

der Diözese Graz-Seckau,

nicht. Aber: „Wir haben 388

Pfarren in der Steiermark und

nicht mehr genug Priester. Bei

einigen Pfarrhöfen gibt es de

facto keine Pfarrer mehr – und

auch die Zahl der Gläubigen

sinkt. Da spuckt uns sicher die

demografische Entwicklung ein

bisschen in die Suppe.“

Da die Immobilien in Kirchenbesitz

praktisch ausnahmslos

unter Denkmalschutz stehen,

gebe es nun die Idee, einige

der Gebäude abzustoßen, um

die Erhaltung sicherzustellen.

Denn aktuell würden sie oft

nicht genutzt und verfallen. „Da

hat der Verkauf einen doppelten

Mehrwert. Die Räume werden

wieder klug genutzt und die Gemeinden

– die unser erster Ansprechpartner

sind – kümmern

sich darum“, so Stanzer.

Welsche Kirche

Auch in Graz gibt es laut Stanzer

aktuell Diskussionen. „Die orthodoxe

Gemeinde hat großes

Interesse daran, eine Kirche nutzen

zu können. Eine Möglichkeit

wäre hier die Welsche Kirche.“

Fix sei noch nichts, aber: „Es

wäre allen damit geholfen. Die

Kirche würde wieder stärker genutzt,

die Erhaltung finanziert.“

Auch die Diözese würde profitieren,

die Gemeinde vor Ort

in Gries sei sehr klein und die

Pfarre St. Andrä gleich ums Eck.

Aktuell befindet man sich noch

in Gesprächen.


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Graz-Umgebung:

Kindergarten-Ausbau

Karin Pöschl wird neue Prokuristin

der Spar-Zentrale Graz. VELCHEV

Vom Lehrling

zur Prokuristin

■ Karin Pöschl, Leiterin im

Bereich Controlling, Rechnungswesen

und Bilanzierung

der Spar-Zentrale Graz, wurde

vor kurzem die Prokura erteilt.

Mit der Ernennung geht eine

größere Verantwortung einher,

gleichzeitig zeigt Spar mit diesem

Vertrauensbeweis seine

Anerkennung für ihre langjährigen

Verdienste. „Es ist eine

große Ehre für mich, ich fühle

mich sehr wertgeschätzt!“, freut

sich Pöschl, die sich vom Bürokauffrau-Lehrling

zur Prokuristin

hochgearbeitet hat.

Der Kindergarten in Raaba-Grambach wird erweitert und das Dach schrittweise begrünt. Auch in St. Radegund laufen

die Planungen, den bestehenden Kindergarten (kleines Bild) nächstes Jahr zu erweitern. MARKTGEMEINDE RAABA-GRAMBACH, ST. RADEGUND


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so stark wie noch nie

AUSBAU. Ob Premstätten,

Raaba-Grambach,

St. Radegund oder

Fernitz-Mellach: Sie alle

bauen Kinderbetreuungseinrichtungen.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

dern ein Betreuungsplatz im Kindergarten

geboten werden.

Laut Kindergartenleiterin Marion

Walter war der Ausbau dringend

nötig: „Da wir schon aus allen

Nähten geplatzt sind, bin ich froh,

dadurch weiteren Kindern aus der

Gemeinde eine schöne Kindergartenzeit

bereiten zu können.“ Dabei

legte die Gemeinde um Bürgermeister

Karl Mayrhold einen Fokus

auf den Umweltschutz. Mit energiesparender

LED-Beleuchtung und

Photovoltaik am Dach kann das

Gebäude nahezu energieautark betrieben

werden.

☞ Auch in St. Radegund baut

man aus. „Der Zuzug macht es einfach

notwendig“, so Bürgermeister

Hannes Kogler. Schon jetzt

befindet sich die Kinderkrippe im

Pfarrhof, nun will die Gemeinde

diesen kaufen und ab September

eine weitere Gruppe einrichten.

In einem weiteren Schritt wird das

Gebäude an die Nahwärme ange-

Vergangenen Freitag traten

die Sozialpartner vor die Medien

und forderten einhellig

einen Ausbau der Kinderbetreuung.

Tatsächlich zeigt sich der Bedarf

rund um Graz immer stärker.

☞ In Raaba-Grambach hat man

schon im letzten Jahr beschlossen,

einen Zubau der Kinderkrippe und

des Kindergartens in Angriff zu

nehmen. Im März wurde eine vierte

Kinderkrippengruppe eröffnet, ab

September kann weiteren 50 Kinschlossen,

die Pfarre errichtet am

Kirchplatz ein neues Pfarrhaus, das

ihren Bedürfnissen (kein eigener

Pfarrer im Ort) eher entspricht. Ansonsten

plant die Gemeinde schon

an einem Um- und Zubau beim

Gemeindekindergarten um etwa

361.000 Euro. Die Umsetzung ist für

das kommende Jahr geplant.

☞ In Fernitz-Mellach wird zu Ferienbeginn

mit einem Kindergartenzubau

begonnen. „Aufgrund der

explodierenden Baukosten ist der

Preis um etwa 15 Prozent angestiegen“,

erzählt Bürgermeister Robert

Tulnik von aktuellen Problemlagen.

Insgesamt soll der Zubau nun

etwa 800.000 Euro kosten.

☞ Auch in Premstätten wird ein

zusätzlicher Kindergarten gebaut.

„Wir hatten 39 Kinder auf der Warteliste“,

erzählt der neue Bürgermeister

Matthias Pokorn. Bis der

neue kommt, dauert es noch, deshalb

hat man ein Provisorium im alten

Gemeindeamt eingerichtet.

SPÖ startet mit

Akademie

■ Die SPÖ Graz-Umgebung

und Voitsberg startete kürzlich

mit ihrer Regionalakademie. Ein

besonderer Schwerpunkt liegt

dabei auf Klimaschutz und Umwelt,

wie die Regionalvorsitzende

Landesrätin Ursula Lackner

betont: „Gegen Corona gibt es

eine Impfung – gegen den Klimawandel

nicht. Damit wir ihn

trotzdem erfolgreich bekämpfen

können, brauchen wir einen

breiten Schulterschluss von der

Gemeinde bis zur Europäischen

Union.“ Hier setzt man an, die

Akademie steht allen offen.


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Geidorf lädt zum

Thomas Mosburger und Martin

Karner auf dem neuen Dach

FIOR

High-Voltage bei

Fior-Standorten

■ Gerade in Krisenzeiten wie

der Corona-Pandemie blickt man

bei Fior konsequent nach vorne.

So ließ man auf den Dächern aller

Grazer Fior-Standorte neue

Photovoltaik-Anlagen montieren.

Nun werden alle Fior-Standorte

zu 100 Prozent mit grüner Energie

versorgt. Für die beiden Geschäftsführer

der Fior-Gruppe,

Martin Karner und Thomas

Mosburger, ist diese Investition

der nächste logische Schritt in

die Zukunft, umfasst doch das

Portfolio der Fior-Gruppe in der

Steiermark die Vertretung der

Marken Citroën, DS, Isuzu, Opel,

Peugeot und Suzuki.

2. Bezirksvorsteher-Stv. Hanno Wisiak, Bezirksrat Hannes Hopfer, Bezirksvorsteher Gerd Wilfling, Bundesrat

Charly Kornhäusl und „Grazer“-Verkaufsleiter Michael Midzan (v. l.) präsentieren den Sodastream.

SCHERIAU


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Schätzspiel

UMWELTFREUND-

LICH. Der Bezirk Geidorf

und „der Grazer“

verlosen per Schätzspiel

50 Sodastreamer

unter allen Geidorfern.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Im Rahmen des Klima-Euro

möchte der Bezirk Geidorf

gemeinsam mit dem „Grazer“

und Spar mittels einer Sodastream-Aktion

einen Beitrag für

ein noch saubereres Graz leisten.

Konkret geht es dabei um

ein Gewinn- beziehungsweise

Schätzspiel, im Rahmen dessen

Geidorferinnen und Geidorfer

einen von 50 Sodastreamern gewinnen

können, mit denen man

nachhaltig sein eigenes Mineral-

wasser einfach zu Hause herstellen

kann und keine Flaschen in

Supermärkten kaufen muss.

„Diese Geräte helfen nicht nur,

Plastikmüll zu vermeiden, sondern

ersparen auch die Fahrt mit

dem Auto zum Supermarkt, um

schwere Mineral- oder Sodawasserkisten

zu schleppen“, erklärt

Bezirksvorsteher Gerd Wilfling,

der die Aktion gemeinsam mit

Bundesrat Charly Kornhäusl ins

Leben gerufen hat.

Die Frage lautet: Wie viel Kilogramm

Kunststoffabfall (Folien +

harte Kunststoffe + Leichtfraktion)

fallen jedes Jahr in Graz an?

Die Teilnehmer schicken ihre

Schätzung bitte gemeinsam mit

einem eingescannten Meldezettel

bis Sonntag, 4. Juli, an gerd.

wilfling@stadt.graz.at. Die 50

Gewinner erhalten schließlich

ein Mail mit dem Gutschein für

den gewonnenen Sodastreamer.

Viel Glück beim Raten!

Seefest am Stubenbergsee

■ Am kommenden Samstag,

dem 3. Juli, findet das legendäre

Seefest am Stubenbergsee

statt. Die Band Edi & Friends

wird direkt bei Hartl am See für

ordentliche Stimmung sorgen.

Gehobene Tanzmusik bis hin

zum Schlager, Rock, Pop und

Charts stehen zur Auswahl,

und der gute alte Rock ’n’ Roll

sorgt für den lockeren Hüftschwung.

Edmond Beutle und Gerhard

Erlacher freuen sich schon!

KK


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PROD.

ROLL

SCENE

TAKE

Tickets für „Grazer“-

Autokino erhältlich

LOS GEHT’S. Seit Freitag, 25. Juni, kann man Tickets für das vierte Autokino

am Dach des Grazer Citypark kaufen. Pro Fahrzeug zahlt man 20 Euro – jetzt

heißt es aber schnell sein, in den letzten Jahren war es fast immer ausverkauft!

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Jetzt heißt es endlich wieder

Film ab! Das legendäre Grazer

Autokino am Dach des Citypark

geht am Freitag, den 9. Juli,

in die bereits vierte Runde. Der

Ticketverkauf ist für die besten

Hollywood-Blockbuster, Action-,

Horror- und Familienfilme unter

www.dieselkino.at geöffnet.

Der Preis für das Auto samt zwei

Personen beträgt 20 Euro, neben

dem Ticket erhält man beim Eingang

auch wieder ein Goodie-

Bag. Wer kein Auto hat, braucht

sich keine Sorgen zu machen: Es

werden auch heuer, neben den

Autostellplätzen, Liegestuhlplätze

mit Kopfhörern angeboten, die

voneinander unabhängig gekauft

werden können. Der Preis für eine

Silent-Cinema-Erfahrung liegt bei

10 Euro pro Person. Wer bei einer

Vorstellung dabei sein möchte,

sollte aber schnell sein: In den letzten

Jahren waren so gut wie alle

Termine schnellstens ausverkauft!

Action zur Eröffnung

Eröffnet wird das coole Retrokino

am Freitag, 9. Juli, mit dem

actionreichen Blockbuster „Wonder

Woman 1984“, in dem Gal

Gadot, Kristen Wiig und Chris

Pine für die gewisse Starpower

sorgen. Weiter geht’s direkt mit

„Mortal Kombat“, welcher von

dem Blockbuster-Videospiel-

Franchise, das zuletzt mit „Mortal

Kombat 11“ den erfolgreichsten

Videospielstart seiner Geschichte

feiern konnte, inspiriert wurde

und in dem Jessica McNamee,

Lewis Tan und Joe Taslim um das

Universum kämpfen. Fans von

Horrorfilmen haben bereits seit

Monaten auf die Veröffentlichung

von „The Unholy“ gewartet, in

dem Zuschauer Schockierendes

zu Gesicht bekommen. Auch der

Bestseller „König der Löwen“

schafft es wieder auf unsere Freiluft-Kinoleinwand.

Der Disney-

Hit „Cruella“ bietet perfekte Familienunterhaltung.

Emma Stone

schlüpft in die Rolle der Bösewichtin

aus „101 Dalmatiner“ und

gibt der wahnsinnigen Hundefell-

Liebhaberin eine Vorgeschichte.

Von 9. Juli bis 4. September tauchen

Film-Fans in alle beliebigen

Genres ein, vor allem werden Filme

begeistern, auf die man lange

warten hat müssen – das Dieselkino

holt Streifen mit Top-Besetzungen

auf die Freiluft-Leinwand.

Gestartet werden die ersten Vorstellungen

um 21.30 Uhr, Einlass

ist eine Stunde vorher. Wer zuerst

kommt, bekommt den besten

Platz zugewiesen. Für das vielfältige

Programm verantwortlich

zeichnen wie auch schon in den

letzten Jahren die Dieselkinos.

Das gesamte Programm auf deren

Website und auf www.grazer.at.


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Auch hier in dieser idyllisch am Turnersee liegenden Ferienanlage von

Kinderland werden etliche Patenkinder viel Spaß haben.

kinderland

Ferienpaten: Wir steuern

jetzt auf 20.000 Euro zu

DANKE. Es ist umwerfend, berührend und erfreulich:

Die Ferienpatenaktion ist wieder ein Erfolg.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Das ist gerade in diesen

Zeiten einfach großartig.

Die Ferienpaten-Spendenaktion

2021 hat wiederum

bereits rund 20.000 Euro hereingebracht.

Da können wir vielen

Kindern helfen, deren Eltern

sich Ferienaufenthalte für ihre

Kinder finanziell nicht leisten

können. Da springen wir mit

unserer Leserfamilie ein.

Die Kinder werden in den

nächsten Tagen die Koffer packen

und auf die Ferienreise

gehen. Entweder geht es nach

Kärnten an den romantischen

Turnersee, oder es geht ins

Kinderparadies Sekirn am

Wörthersee. Unsere Kooperationspartner,

die Kinderfreunde

Steiermark, Kinderland und die

Evangelische Jugend, garantiere

dafür, dass die Kinder erlebnisreiche

Ferientage in ihren

Feriencamps verbringen. Trotz

Ferienfreude und Abenteuerlust

werden auch in den Camps

Covid-19-Vorsichtsmaßnahmen

getroffen. Die Kinder sollen auch

wieder gesund nach Hause kommen,

also ab in die Ferien.


Liste der Menschlichkeit

■ Patenschaften (eine Patenschaft

75 Euro): Wolfgang

Nigitz, Ingeborg und Helmut

Kehldorfer, Hildegard Kribitz

(2 Patenschaften), Wiltraut

Wolf, Ute Werneg, Rupert

Streitmeier (2), Andreas Leeb,

Gerhard Schursch (2), Helga

Bonn (3 Patenschaften), Iva

Segotic, Gerhard und Beate

Lichtenegger, Gerald Walther

(3 Patenschaften), ÖVP-Gemeinderatsclub

(10 Patenschaften),

Renata Burgstaller

(3 Patenschaften), Gottfried

Kropf, Margit Maier, Iris Kreuzmann,

Erich und Ingrid Steitz

(2), Isabelle Markowitsch (3

Patenschaften), Alois Rajnar,

Birgit Hochreiner, Jasmina

Rosan, Andreas Knoll, Gabriele

Kandler (40 Patenschaften!),

Christoph Faist (4 Patenschaften)

■ Großartig! Dankeschön im

Namen der Ferienpatenkinder,

die in den nächsten Tagen

auf Ferien fahren werden. Auf

unsere Leser ist Verlass.

Gert Heigl, Projektleiter Philipp Schauer, Spartenbereichsleiter Graz-Wasserwirtschaft

Kajetan Beutle und Wolfgang Malik (v. l.) ACHTZIGZEHN/HINTERLEITNER/FISCHER

Ferdinandshöhe: Wasser

marsch für Hochbehälter

TRINKWASSER . Anfang Juni ging der neue

Hochbehälter auf der Ferdinandshöhe in Betrieb.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Platz für 750 Kubikmeter

frisches Trinkwasser bietet

der neue Hochbehälter

Ferdinandshöhe, der mit der

Wasserkammer 1 in Betrieb ging.

Um die Versorgung mit frischem

Trinkwasser rund um die Uhr zu

gewährleisten, hat die Graz-Wasserwirtschaft

derzeit 23 Trinkwasserhochbehälter

mit

einem Gesamtspeichervolumen

von

rund 40.000 Kubikmetern

zur Verfügung.

„Insgesamt werden

1,7 Millionen

Euro in das Bauwerk,

inklusive Installation

und Steuerung, sowie

in den Leitungsbau investiert.

Das Speichervolumen des neuen

Hochbehälters wird nach seiner

Fertigstellung mehr als versiebenfacht

sein“, erklärt Vorstandsdirektor

Gert Heigl. Der alte HB Ferdinandshöhe

aus dem Jahr 1934,

der mittlerweile nicht mehr in

Betrieb ist und bereits abgetragen

wurde, hatte mit 200 Kubikmetern

ein wesentlich geringeres Spei-

Siegfried Nagl

chervolumen. Durch den neuen

HB Ferdinandshöhe werden auch

die höher gelegenen Objekte im

Bereich Quellengasse, Saumgasse

und Waldheimatweg (insgesamt

17 Hausanschlüsse) über eine

neue Hochzone „Waldheimatweg“

mit frischem Trinkwasser

versorgt. Die Wasserspeicherung

sichert die Versorgung mit frischem

Trinkwasser in einer Stadt.

Insgesamt versorgt die Graz-

Wasserwirtschaft rund

320.000 Kunden mit

dem vollkommen

naturbelassenen

Grazer Trinkwasser.

Bürgermeister

Siegfried Nagl:

„Wir haben das große

Glück, dass das

Grazer Trinkwasser

vollkommen naturbelassen,

jederzeit verfügbar und

in bester Qualität aus der Leitung

kommt – dazu trägt auch die Graz-

Wasserwirtschaft der Holding

bei.“

Holding-CEO Wolfgang Malik

ergänzt: „Die Ergebnisse unserer

regelmäßigen Kundenzufriedenheitsanalysen

bestätigen alljährlich,

dass die Grazer gerne unser

Leitungswasser trinken.“


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www.grazer.at 27. JUNI 2021

240.000 Euro Kosten

für Party-Reinigung

Schmankerln und Wandern erst

im September REGION GRAZ/MIAS PHOTOART

Wandern auf

Herbst verschoben

■ Der Tourismusverband Region

Laßnitzhöhe hat sein Bestes

gegeben, aber leider lässt die

aktuelle Covid-19-Öffnungsverordnung

den Schmankerlwandertag

am 26. Juni im geplanten

Rahmen nicht zu. Erst mit den

Lockerungen ab 1. Juli steht aller

Voraussicht nach einem gemütlichen

Schmankerln & Wandern

in Laßnitzhöhe nichts mehr

im Wege. Der neue Termin ist

nun am 11. September. Die Anmeldung

ist ab sofort per Mail

an info@regionlassnitzhoehe.

at oder telefonisch unter

0 3133/22 04 möglich.

Am Donnerstag kommt es im

Café Kaiserfeld zu einer Lesung.KK

Lesung im Café

Kaiserfeld

■ Am kommenden Donnerstag,

den 1. Juli, findet im Café

Kaiserfeld in der Kaiserfeldgasse

19 eine Lesung von Götz Schrage

und Peter Sichrovsky zum

Thema „Kleine Geschichten

und große Worte“ statt. Dazu

gibt es musikalische Begleitung

vom Aeras Ensemble mit Werken

von Johann Schrammel,

Fritz Kreisler und noch mehr.

Es ist freier Einlass, die Musik

freut sich aber über eine Spende.

Beschränkte Teilnehmeranzahl

aufgrund der Corona-

Regelungen, daher: First come,

first Sitzplatz! Reservierungen

via Facebook sind möglich!

AUFWAND. Die Wochenendpartys

an Hotspots

wie dem Stadtpark kosten

die Holding 240.000

Euro im Jahr mehr.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Die wunderbar lauen Sommernächte

laden ein zum

Feiern im Freien. Das Grazer

Partyvolk tut das auch ziemlich

heftig, vor allem im Stadtpark,

am Kaiser-Josef-Platz, am Lendplatz

und auf den Auwiesen. Das

bedeutet für das zuständige Reinigungspersonal

der Holding Graz

enorme Mehrarbeit und kostet

dazu noch insgesamt rund mehr

als 240.000 Euro an Sonderausgaben.

Gerald Zaczek-Pichler, Marketing-Konzernsprecher:

„Unsere

Teams sind an sieben Tagen die

Woche im Einsatz. Dabei sind zur

Unterstützung am Wochenende

auch Mitarbeiter von Fremdfirmen

dabei. Wir sind am Wochenende

mit rund 25 Mann in den

größeren Grünanlagen bzw. im

gesamten Innenstadtbereich unterwegs.

Die Reinigung der Innenstadt

am Wochenende erstreckt

sich vom Dietrichsteinplatz über

Jakomini-, Haupt-, Gries- und

Lendplatz bis zum Hauptbahnhof.

Es wurde jetzt auch ein Dienst für

Samstag auf Sonntag besetzt. Hier

liegt das Hauptaugenmerk auf der

Reinigung von Kaiser-Josef-Platz

und Lendplatz von Samstag 22 Uhr

bis Sonntag circa 3 Uhr.“ An einem

gesamten Wochenende werden

rund 20 Kubikmeter Müll aller Art

entfernt.

Welche Maßnahmen ergreift

die Holding, um das Problem in

den Griff zu bekommen?

Zaczek-Pichler: „Wir optimieren

ständig unsere Maßnahmen.“

Insgesamt gibt es im Stadtpark

280 öffentliche Papierkübel. Es

stehen nur um die Passamtswiese

herum zwei Sammelstellen: Dosen,

Glas, Papier, 23 Papierkörbe

Montagfrüh im Grazer Stadtpark. Die Enten suchen sich im Müll Essbares, watscheln

zwischen Dosen und Flaschen. Für die Enten birgt der Müll etliche Gefahren. ALINA

Modell Graz, 15 Hängepapierkörbe.

Zusätzlich wurden jetzt insgesamt

80 Papierkörbe um die Passamtswiese

aufgestellt.

Müll und Ärger türmen sich

auch auf den Auwiesen im Süden.

Karl Christian Kvas, Bezirksvorsteher

Liebenau, ruft laut

um Hilfe. Die Auwiesen gehen

am Wochenende über. Kvas: „Die

Holding reinigt am Wochenende

dreimal täglich die Flächen im

Bereich der Auwiesen und trotzdem

ist das Gelände am Montagmorgen

mit Müll sowie Unrat

übersät und im Wasser finden

sich jede Menge Knochen, Speisereste

und dergleichen. Es gibt

viele Beschwerden aus der Liebenauer

Bevölkerung. Ich fordere

seit geraumer Zeit entweder ein

komplettes Grillverbot oder lediglich

einige wenige kostenpflichtige

Grillplätze, die auch rigoros

überwacht werden. Anderweitiges,

nicht genehmigtes, Grillen

gehört sofort sanktioniert und unterbunden.

Besser wäre ein Grillverbot

und das Gebiet im Bereich

der Auwiesen würde zur Gesundheitsmeile

umfunktioniert.“

Nach einem „Gipfel“ aller Beteiligten

vor Ort hofft Kvas, dass es

besser wird. Angedacht ist ein Verkehrskonzept,

eine Parkplatzlösung

und der Versuch, den Besucherstrom

zu beschränken. Kvas:

„Ein Gastronomiepächter soll

gesucht werden, der auch die Vorgänge

auf den Auwiesen im Auge

behält, und ein weiteres Evaluierungstreffen

im Herbst ist geplant.

Grillen in den Auwiesen ist von der Stadt Graz gewollt, nur die Besuchermassen

sind das Problem. Im Bild Stadtrat Günter Riegler bei der Grill-Eröffnung. FISCHER


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www.grazer.at 27. JUNI 2021

Bezirkstour durch Eggenberg:

Räder und Torten: Zu Besuch in

SUPER. Gemeinsam mit Bürgermeister Siegfried Nagl touren wir durch die Grazer Bezirke. Diese Woche

stand der Bezirk Eggenberg auf dem Plan. Wir besuchten ein Fahrradgeschäft und eine Konditorei.

Von Julian Bernögger

julian.bernoegger@grazer.at

stand diese Woche ein Besuch

in Eggenberg an. Dort schauten

wir bei sommerlichen Temperaturen

bei zwei alteingesessenen

Traditionsbetrieben vorbei: Die

erste Station auf der Tour war das

Fahrradgeschäft Zweirad Neubauer.

Inhaber Roman Neubauer

führt das Geschäft bereits in

dritter Generation.

„Mein Opa hatte schon ein

Radgeschäft“, erzählt er. Sein Vater,

Roman Neubauer, arbeitet

ebenfalls als Senior-Chef im Be-

Der „Grazer“ tourt in den

kommenden Monaten

in Kooperation mit der

Wirtschaftsabteilung der Stadt

Graz durch die Grazer Bezirke.

Bei der Tour begleiten wir den

zuständigen Stadtsenatsreferenten

Bürgermeister Siegfried

Nagl bei exklusiven Besuchen

im jeweiligen Bezirk. Nach dem

letzten Besuch im Bezirk Andritz

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Zweirad-Geschäftsinhaber Roman Neubauer, Bürgermeister Siegfried Nagl, Bezirksvorsteher

Robert Hagenhofer und Senior-Chef Roman Neubauer (v. l.)

trieb. Auch der Bruder arbeitet

mit. Das Unternehmen wurde im

Jahr 1949 gegründet. 2002 bezog

man das große Geschäft in der

Alten Poststraße. Das achtköpfige

Team bietet alles rund um das

Thema Fahrrad und E-Bike an.

„Ihr seid ja sowieso ein unglaubliches

Geschäft“, sagt Siegfried

Nagl im Hinblick auf den

tollen Service und die riesige

Auswahl an Radzubehör, Fahrrädern

und E-Bikes.

Große Nachfrage

Das Geschäft läuft gut, die Nachfrage

nach Fahrrädern stieg nach

dem Ende des ersten Lockdowns

im Vorjahr gewaltig an, Neuware

zu bestellen wurde teilweise

schon zur Herausforderung.

„Der Boom war ja unglaublich“,

berichtet Roman Neubauer. „Ich

habe in keinster Weise etwas zu

jammern.“ Der Trend bei den

Fahrrädern geht zunehmend in

Richtung E-Bike. „Darf ich einmal

probieren?“, fragt Nagl und

schwingt sich auf eines der ausgestellten

Räder. „Die Lenker

werden ja immer breiter, bald

werden die Radwege zu schmal

sein“, scherzt er. Ins Online-

Geschäft will Neubauer derzeit

nicht einsteigen. Zu groß sei der

Preiskampf, man setze lieber auf

persönlichen Service und Qualität.

Außerdem empfiehlt es sich

sowieso, ein Fahrrad im Geschäft

auszuprobieren.

Den Senior-Chef treffen wir im

hinteren Teil des Geschäfts, in

der Radwerkstatt, wo er gerade

an einem Fahrrad schraubt. Roman

Neubauer senior freut sich

im Gespräch mit dem Bürgermeister

über die Aufwertung, die

der Bezirk über die Jahre erfahren

hat. Früher galt Eggenberg nicht

als die beste Gegend, aber „jetzt

sind wir ein Universitätsbezirk“,

sagt Neubauer und meint die

nahe liegende Fachhochschule

Joanneum. Nagl stammt selbst

aus einer Unternehmerfamilie,

erzählt er Neubauer. Seiner Familie

gehört das Einrichtungsgeschäft

Klammerth in der Herrengasse,

auch seine Frau arbeitet im

Betrieb: „Die habe ich vor 20 Jahren

ins Geschäft gestellt und gesagt,

ich bin kurz weg“, scherzt er

über seine lange Amtszeit. Dann

wollen wir Neubauer nicht länger

stören: „Mein Vater hat gesagt, du

darfst alles machen, nur nicht von

der Arbeit abhalten“, verabschiedet

sich Nagl.

Reinhard Hochegger (li.) von der Wirtschaftsabteilung der Stadt Graz und Roman

Neubauer im Fahrradgeschäft Neubauer in der Alten Poststraße STADT GRAZ/FISCHER (4)

Konditormeister Willi Klescher erzählt in der Konditorei Klescher von seinem

Handwerk. Er brennt für seinen Beruf und kreiert gerne Speisen.

WIRTSCHAFT IM BEZIRK

DIESER BEITRAG WURDE VON DER ABTEILUNG FÜR WIRTSCHAFTS- UND TOURISMUSENTWICKLUNG DER STADT GRAZ

FINANZIELL UNTERSTÜTZT UND UNTER WAHRUNG DER VOLLEN REDAKTIONELLEN UNABHÄNGIGKEIT ERSTELLT.


27. JUNI 2021 www.grazer.at

graz 23

zwei Grazer Traditionsbetrieben

Traditionskonditor

Die nächste Station ist die Traditionskonditorei

Klescher, die

ebenfalls in der Alten Poststraße

liegt. Das Geschwisterpaar Andrea

und Willi Klescher leitet das

Unternehmen. Die Konditorei ist

alteingesessen, gegründet wurde

sie im Jahr 1948. Seit 2000 leiten

die Geschwister den Betrieb nun

in vierter Generation. Insgesamt

beschäftigt man 14 Mitarbeiter,

davon drei Lehrlinge. Zu kaufen

gibt es alles, was das süße Herz

begehrt, von köstlichen Mehlspeisen

und Torten bis hin zu

frisch gemachtem Eis.

„Sie können mir Ihr Herz ausschütten

und alles sagen, was Sie

dem Bürgermeister schon immer

sagen wollten“, so Nagl zu Beginn

des Besuchs in der Konditorei.

Besonders viel zu beklagen hat

man nicht, der Beruf ist allerdings

nicht immer einfach, erklärt

Konditormeister Willi Klescher:

„Wenn du da nicht mit Herz

und Liebe dabei bist, dann ist es

schwer. Wenn alle anderen feiern,

dann hast du immer die meiste

Arbeit. Seit ich 14 bin, arbeite ich

fast jedes Wochenende.“

Trotzdem brennt der Konditormeister

für seinen Beruf. Stolz

serviert er eine herrliche Kostprobe

von seinem frischgemachten

Erdbeereis. Klescher berichtet

auch, dass er mit großer Leidenschaft

neue Sorten kreiert: „Ich

spiele mich halt gerne.“

Die Corona-Krise konnte der

Betrieb alles in allem recht gut

überstehen, berichtet Klescher.

Die Konditorei hat ohnehin nicht

so viele Sitzplätze und das Abholgeschäft

lief sehr gut. Generell ist

Willi Klescher mit seiner Arbeit

zufrieden: „Du hast oft Stress und

viel Arbeit, aber wenn du das Lachen

der Leute siehst, dann bekommst

du auch viel zurück.“

Kammermitglieder

■ Gewerbe und Handwerk:

insgesamt 625, aktiv 453,

ruhend 172

■ Industrie: insgesamt 6, aktiv

6, ruhend 0

■ Handel: insgesamt 303, aktiv

238, ruhend 65

■ Bank & Versicherung: insgesamt

4, aktiv 4, ruhend 0

■ Transport & Verkehr: insgesamt

92, aktiv 75 , ruhend 17

■ Tourismus & Freizeit: insgesamt

160, aktiv 140 ruhend 20

■ Information & Consulting:

insgesamt 328, aktiv 260,

ruhend 68


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www.grazer.at 27. JUNI 2021

Alte Poststraße:

Ende der Baustelle in Sicht

FINALE. In Eggenberg können Bewohner bald aufatmen: Die Dauerbaustelle in der Alten Poststraße

wird mit Ende November Geschichte sein. Bezirksvorsteher erfreut – kein Stau, Lärm & Sperre mehr.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Baustellen-Sommer sind die

Grazer ja gewohnt, in Eggenberg

sorgte eine Dauerbaustelle

in den letzen Jahren

allerdings für Bauchschmerzen.

Die weitgehende Sanierung der

Alten Poststraße und die neue

Straßenbahnlinie nach Reininghaus

haben den Anrainern viel

abverlangt.

„Wir leiden wirklich sehr unter

der eineinhalb Jahre langen

Sperre, Baulärm und erschwerter

Erreichbarkeit. Wir freuen

uns, uns bald wieder bewegen zu

können“, macht Robert Hagenhofer,

Bezirksvorsteher von Eggenberg,

klar. Auch der extreme

Stau im stark wachsenden Bezirk

machte den Eggenbergern zu

schaffen, ein Zustand, der sich

noch heuer ändern wird.

Fertigstellung Herbst

Die Alte Poststraße mit der Kreuzung

Eggenberger Allee bis zur

Georgigasse wird nach der Sanierung

und dem Weicheneinbau

für die Straßenbahnlinie nach

Reininghaus bald fertig sein.

Derzeit ist Ende November geplant,

man ist optimistisch, dass

es bis dahin tatsächlich schaffbar

ist. „Wir können bald wieder aufatmen

– und das wortwörtlich –,

weil der Umstand der Straße mit

den alten Gleisen der Linie 1 endlich

Geschichte sein wird und wir

wieder ohne Stau in Eggenberg

fahren können“, sagt Hagenhofer.

Und weiters beichtet er: „Auf

die Eröffnungsfahrt mit der Straßenbahn

nach Reininghaus und

zum Jochen-Rindt-Platz freue ich

mich persönlich noch mehr.“

Die ersten Gleise für die neue Straßenbahnlinie in Reininghaus wurden

bereits gelegt, mit Ende des Jahres soll sie schon fahren. STADTTEILMANAGEMENT STUDIO AG

Neapolitanische Pizza für Graz

KÖSTLICH. Auch in Eggenberg hat sich während des Gastro-Lockdowns in den Lokalen etwas getan:

Das Eggenberg sperrt nach Umbau im neuen Design samt Pizzaofen auf, beim Schloss gibt’s frisches Eis.

Das Eggenberg in der Eggenberger Allee 4 hat nach einem Totalumbau

italienisches Flair ins Innere gebracht – auch einen Pizzaofen (kl. Bild). KK (2)

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Während des Gastro-

Lockdowns hat sich in

vielen Lokalen einiges

getan: Es wurde renoviert, saniert

und man hat sich teils komplett

neu erfunden. So auch im Grazer

Bezirk Eggenberg, wo man „Das

Eggenberg“ kürzlich mit neuem

Design, mehr Platz und erweiterter

Speisekarte eröffnete.

Den Innenraum hat man von

Grund auf verändert, alle Möbel

mussten weichen, nun strahlt

das Lokal im italienischen Flair.

Auch doppelt so viel Platz lädt

jetzt noch mehr Gäste zum Verweilen

ein. Bei der neuen Inneneinrichtung

ist ein original italienischer

Holzofen ein zen trales

Element. Dank ihm serviert man

jetzt neapolitanische Pizzavaria-

tionen mit San-Marzano-Tomaten,

Fior di Latte, San-Daniele-

Schinken und Grana Padano.

Auch die Nudeln werden hier

alle traditionell selbst gemacht.

Bei den Zutaten für Burger und

Co. setzt man auf Regionalität.

„Der Umbau von ‚Das Eggenberg‘

mit dem neuen Pizza ofen

kommt sehr gut an – auch bei

mir“, schmunzelt Robert Hagenhofer,

Bezirksvorsteher von Eggenberg.

Wer anschließend den Bezirk

ein wenig erkunden mag und Lust

auf cremiges Eis hat, wird in der

Nähe des Schloss Eggenberg fündig.

„Das Restaurant Rudolf beim

Eingang zum Schloss Eggenberg

hat sehr gutes und neues Eis. Gerade

für Ausflügler eine angenehme

Sache. Bei den vielen Sorten

aber keine leichte Entscheidung“,

verrät der Bezirksvorsteher.


27. JUNI 2021 www.grazer.at

graz 25

Fitness ist wichtig für eine gute Gesundheit. Die Volkshochschule bietet ab

5. Juli einen tollen Kurs auf dem Dach des AK-Bildungszentrums an. GETTY

Coole Fitness am Dach

■ Die Volkshochschule bietet

am Dach des AK-Bildungszentrums

und online einen bunten

Mix an Sommerkursen an. Montag

in einer Woche (5. Juli, 16 Uhr)

startet der Kurs „Slow Motion

Training auf der Dachterrasse“.

Durch die langsame Ausführung

klassischer Trainingsübungen

sollen sich Kraftwerte und Muskelwachstum

im Vergleich zu

herkömmlichen Trainingsvarianten

verbessern. Die Kosten

liegen bei 60 Euro, mit dem Bildungsscheck

der Arbeiterkammer

ist der Kurs kostenlos. Neben

den Präsenzkursen am Dach

des AK-Bildungszentrums gibt es

auch ein Online-Angebot. Hier

stehen zum Beispiel ein zweiwöchiger

Slowenisch-Sprachkurs

oder ein Kochkurs für die asiatische

Küche auf dem Programm.

Auch ein Hula-Tanzkurs kann

gebucht werden. Alle Infos im Internet

unter vhsstmk.at.


26 graz

www.grazer.at 27. JUNI 2021

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Freiwilligkeit keine Option

Zum Bericht „Gemeinden wollen

Gratis-Tests im Herbst zurückfahren“:

Wie zu lesen ist, will der

Gemeindebund ab Herbst die

Gratis-Tests zurückfahren und

Testungen kostenpflichtig machen.

Gemeindebund-Präsident

Alfred Riedl dazu: „Wer sich

nicht impfen lässt, der müsse

dann auf eigene Kosten testen.

Warum soll der Steuerzahler

für jene aufkommen, die sich

nicht impfen lassen wollen.“

Will Herr Alfred Riedl damit

sagen, dass alle Menschen, die

sich nicht impfen lassen können

oder möchten, keine Steuerzahler

sind?

Denn auch hinterfragenswert

ist Herrn Riedls Antwort auf die

Frage, warum diese Veränderung

nicht schon jetzt in Kraft tritt:

„Über den Sommer hinweg sollen

die Gratis-Testangebote noch aufrechterhalten

werden, das schulden

wir dem Tourismus.“ Jetzt

frage ich mich, zählen Touristen

mehr als „nicht geimpfte SteuerzahlerInnen“,

die – das ganze Jahr

über – ihre Arbeitsleistung erbringen

und somit ebenfalls ihren

Steuerbeitrag leisten, oder ist das

einfach nur eine undifferenzierte,

durchaus polemische Aussage,

die nur bestätigt, dass das Angebot

einer „Impffreiwilligkeit“

niemals als wirkliche Option angedacht

war?

Rosemarie Brenner, Graz

* * *

Laut nach Änderungen

Zu den Berichten über das lärmende

Quietschen in Gösting

und zum Leserbrief „Wissen,

wo man wohnt“: Ich wohne

nunmehr seit über 30 Jahren in

der Göstinger „Problemzone“

in Sachen Quietschgeräuschen

– das Interessante daran ist jedoch

Folgendes: Die Bahn und

ihre Begleitgeräusche waren von

Anfang an hörbar – logisch, sie

ist bzw. sind nun einmal da. Allerdings

hielt sich das ursprünglich

in durchaus erträglichem

Rahmen; man konnte problemlos

bei offenem Fenster (in

Richtung Bahn!) schlafen, zeitweise

waren sogar die Dialoge

der Bahnbediensteten zu hören,

alles gut und nicht wirklich unangenehm!

Dann wurden die

Lärmschutzwände gebaut und

die Bahn war (akustisch) fast so

gut wie nicht mehr vorhanden.

Dann aber auf einmal das Gequietsche.

Völlig neu und absolut

penetrant. Für mich, da doch

nicht ganz so nahe dran, verhältnismäßig

problemlos und

dank dreifach verglaster Schallschutzfenster

(zum Glück auch

auf der von der Straße abgewandten

Seite!) auch fast nicht

hörbar. Befindet man sich jedoch

in einem der Räume Richtung

Bahn, hört man den Lärm

sogar bei geschlossenem Fenster!

Zwar kaum, aber doch – nur an

Schlaf bei offenem, oder auch

nur gekipptem, Fenster ist absolut

nicht mehr zu denken.

Es wurde also etwas geändert,

wodurch dieser Krawall erst entstand.

Warum diese Änderung

nicht auch genau so gut wieder

ins Positive gewendet werden

kann, ist mir nicht klar ...

Alexander Peschaut, Graz

* * *

Kreativität ist gefragt

Zum Bericht „Trostloser Spielplatz“:

Kinder haben so viele

Fantasien, Vorstellungskraft

und mögen sie doch gestalten

mit allen Beteiligten rundherum.

Es wäre toll, auch einen

Streichelzoo zu integrieren, an

einem Tag der Woche einen

Märchenerzähler zu finden und

vielleicht eine Kasperlbühne

zu bauen und vieles mehr. Eine

wetterfeste Kiste mit Büchern

aufzustellen, wäre schön. Ich

glaube, an Ideen und an der

Umsetzung fehlt es uns allen

nicht. Bücher, Spielzeug und vieles

mehr stelle ich zur Verfügung.

Renate Scheuch, St. Radegund

* * *

Und wieder ein Hochhaus?

Zum Bericht „Pichlmaier droht

Abrissbirne“: Aus dem fabelhaften

Pichlmaier-Restaurant

ein Asia-Lokal zu machen, war

schon so eine Sache für sich.

Aber Geld regiert die Welt und

die Bauträger freuen sich auf den

großen Grund. Da kann man viel

hinbauen, wie traurig eigentlich.

Ewald Bauer, Graz

Robert Köppel, Bgm. Harald Mulle (beide Gratwein-Straßengel), Michael Feldgrill,

Bgm. Helmut Weber (beide Gratkorn) und Bgm. Andreas Staude (St. Oswald) GASSER

3-Gemeinden-Gutschein

■ Die drei GU-Gemeinden Gratkorn,

Gratwein-Straßengel und St.

Oswald wollen künftig enger zusammenarbeiten.

Vergangenen

Dienstag fand ein großes gemeinsames

Wirtschafts-Informationstreffen

im Gratkorner Kulturhaus statt.

Die beiden Initiatoren Robert

Köppel, Wirtschaftsausschussobmann

Gratwein-Straßengel, und

David Kalcher, Ausschussobmann

Gratkorn, präsentierten dabei vor

etwa 100 heimischen Unternehmern

den neuen 3-Gemeinde-

Gutschein. Dieser ist ab Juli in den

Gemeindeämtern erhältlich und in

allen drei Gemeinden gültig. Um

die heimische Wirtschaft zu stärken,

wurde auch mit dem Gratkorner

Großbetrieb Sappi vereinbart,

dass dortige Prämien künftig teilweise

mit diesem Gutschein ausbezahlt

werden. Auch eine mögliche

Wirtschaftsmesse 2022 war Thema,

am 9. September will man das Treffen

in Gratwein wiederholen.


27. JUNI 2021 www.grazer.at

graz 27

Mit dem „Grazer“ nach Dubai

TRAUMREISE. Lust auf einen Urlaub zu zweit? „der Grazer“ verlost unter all

seinen Instagram-Followern eine Reise nach Dubai – im Wert von 3900 Euro.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

5 Tage in der Sonne Dubais

brutzeln, in einem 5-Ster-

ne-Hotel

samt

Privatstrand,

und das alles

kostenlos:

Wie klingt

das?

Wer

sich gera-

de genau

danach

sehnt, hat

Glück,

denn „der

Grazer“

macht es ge-

meinsam mit

Kuoni Reisen und

den drei Grazer Bloggern

Eva Saischegg, Sebastian

Zier und Manuela Pucher mög-

lich!

Zwei Personen werden

von 9. bis 14. November

2021 im „Dukes the Palm,

a Royal Hide way 5*“-Hotel mit

Privatstrand nächtigen – Halbpension

inklusive. In der Econo-

myclass von Emirates fliegt man

ab/bis Wien, für den Transfer in

Dubai zum Hotel hin und zurück

wird auch gesorgt. Ein Frei-

gepäck von 24 Kilogramm sowie

eine Multi-Risiko-Versicherung

von Emirates inklusive Covid-

19-Protekt sind ebenso im Ge-

winn-Package enthalten.

Kuoni Reisen stellt zudem um-

fangreiche Reiseunterlagen und

-informationen in einer exklusiven

Kuoni-Vintagetasche in-

klusive Badetuch zur Verfügung.

Tagestickets für die EXPO2020

gibt’s auch noch drauf. Und das

Ganze im Wert von sage und

schreibe 3900 Euro!

Instagram-Gewinnspiel

Wir verlosen unter allen, die

@der_grazer auf dem Social-

Media-Kanal Instagram folgen.

Also schaut beim Kanal vorbei

und mit etwas Glück liegt ihr

in wenigen Monaten mit Cock-

tail in der Hand am Pool oder

Strand. Das Gewinnspiel läuft

noch vier Wochen, also schnell

das Handy in die Hand nehmen

und bei unserem Instagram-Ka-

nal vorbeischauen.

Wer es nicht mehr abwarten

kann, in den Urlaub zu fliegen,

kann sich außerdem in den beiden

Kuoni-Filialen in der Sack-

straße 14 oder im Center West in

Graz beraten lassen.


szene

graz

28 www.grazer.at 27. JUNI 2021

28

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Wie viel Haut man zeigen kann,

kommt auf die Haut an.“

Designerin Lena Hoschek sorgte mit ihrem

Bodyshaming-Kommentar in einem Interview

diese Woche ganz schön für Aufregung. LUPI SPUMA

Endlich wieder Konzerte: Die

Open-Air-Saison ist eröffnet

COOL. Auch wenn die ganz großen Ereignisse noch ein bisschen auf sich warten lassen, kleinere Freiluft-Konzerte

finden endlich wieder statt. Diese Woche sind etwa auch DeZwa in die Saison gestartet.

Hausherr Angelo Urban (Mitte) mit DeZwa Harald Pekar und Peter Karner SCHERIAU (5)

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Lange haben wir darauf gewartet,

auf den „Sommer wie

damals“ und das perfekte

Feeling mit einem kühlen Drink

und Live-Musik in einem Gastgarten.

Jetzt ist es endlich wieder so

weit! Diese Woche haben Harald

Pekar und Peter Karner alias De-

Zwa losgelegt. Am Montag gab’s

zum ersten Mal wieder Austropop

im Biergarten am Schlossberg bei

den Grossauers. Am Donnerstag

legten sie dann in der San Bar

nach. Und man merkte, dass das

Publikum nicht nur „reif, reif, reif

für die Insel“ war, sondern vor allem

„reif, reif, reif“ für laue Sommerabende

in Gesellschaft. Kurz

vor dem EM-Achtelfinale wurde „I

am from Austria“ da natürlich mit

besonderer Kraft geträllert, auch

die Feuerzeuge wurden da ausgepackt.

Die „Forza Italia“-Fahne

von Hausherr Angelo Urban wurde

einfach weggesungen. Richtig

wohlgefühlt haben sich die beiden

ehemaligen Sturm- und nunmehrigen

Hartberg-Kicker Sascha

Horvath und Tobias Kainz eh

nicht, als Urban damit aufgetaucht

ist (siehe Foto unten). Unter den

Gästen sah man etwa auch Notar

Peter Wenger und Zahnärztin

Sabine Wenger, Eventprofi Erich

Hollerer oder Radio-Steiermark-

Programmchefin Sigrid Hroch.

Auch am Citypeach gab’s inzwischen

die ersten Live-Musik-

Abende: am Mittwoch Open Mic,

am Donnerstag loopten Flocke.

Kasematten

Mit größeren Konzerten schaut

es derweil immer noch ein bisschen

mau aus. Das für Ende Juli

geplante Slipknot-Konzert wurde

kürzlich abgesagt. Im Juli steht

etwa bei den großen Locations

am Messegelände oder Schwarzl

noch gar nichts an. Allein die Kasematten

sind ganz gut gebucht.

Am 2. und 3. Juli bedankt sich

die Stadt mit einem Megakonzert

mit Wolfgang Ambros, Edmund

oder Granada fürs Durchhalten

während Corona. Außerdem

kommen Ina Regen, Konstantin

Wecker sowie Herr der Ringe

und Harry Potter in Concert.


27. JUNI 2021 www.grazer.at

szene graz 29

MOMA, FPÖ

Memjo A. Dikilitas

GEBURTSTAGSKINDER

Der Gastronom und Betreiber von DER WOCHE

Wunderbar und Subarashii hat

am Dienstag Grund zum Feiern.

Landesrat Christopher Drexler (l.) und Bürgermeister Siegfried Nagl (r.) mit den

Organisatoren Giuseppe und Astrid Perna, Alexandra und Markus Lientscher SCHERIAU

Happy Birthday!

Stefan Hermann

Der Klubobmann-Stellvertreter

der steirischen Freiheitlichen

wird morgen 36 Jahre alt.

Aufsteirern wird heuer ein Innenhof-Fest

ADAPTIERT. Aufgrund der 3G-Regel haben sich

die Organisatoren entschieden, das Aufsteirern-

Festival dieses Jahr auf neue Beine zu stellen.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

■ „3G“ ist wohl eine Formel, die

momentan vielen Veranstaltern

Kopfzerbrechen bereitet. Die

Aufsteirern-Macher Alexandra

und Markus Lientscher, Giuseppe

und Astrid Perna haben

jetzt aber eine Lösung gefunden:

Das Festival findet heuer

am 19. September in Form von

Hofkonzerten an verschiedenen

Locations, wo die Test-, Impfund

Genesungszertifikate kontrolliert

werden können, statt.

In den Innenhöfen wird es dann

auch Gastronomie geben. Einige

hundert Personen werden nach

derzeitigem Stand etwa im Landhaushof,

Burghof und Landwirtschaftskammerhof

erlaubt sein.

Darüber hinaus gibt es kleine-

re Acts etwa im Lesliehof und

anderen kleineren Örtlichkeiten.

So kann auch der beliebte

Oberlandler-Kirtag am Aufsteirern-Samstag

im Landhaushof

stattfinden. Damit richtiges

Aufsteirern-Feeling aufkommt,

werden aber auch die ansässigen

Gastronomen eingebunden und

angespornt, eigene Live-Auftritte

zu organisieren. In Kooperation

mit der GenussHauptstadt soll

außerdem die steirische Kulinarik

an diesem Wochenende im

Vordergrund stehen.

Darüber hinaus hat man auch

entschieden, die im letzten Jahr

sehr erfolgreiche „Show der

Volkskultur“ im ORF zu wiederholen.

Am 17. September wird in

den Kasematten aufgezeichnet,

Ausstrahlungstermin ist dann im

Oktober im ORF.

Fatshaming kommt nicht gut an: Designerin Lena Hoschek stieß mit ihrem

Radlerhosen-Sager im Interview einige Menschen vor den Kopf. AANOIR/WEINZETTL

Aufregung um nackte Haut

■ Die Grazer Designerin Lena

Hoschek erntete diese Woche

einen richtigen Shitstorm. Im

Interview mit dem ORF sagte

sie nämlich einerseits, „Wie viel

Haut man herzeigen kann, liegt

halt letztlich an der Haut“, und:

„Es gibt natürlich Girls, die sind

knackig genug für Radlerhosen.

Dann ist das schon wieder witzig.

Aber für den Rest der Welt:

Nein!“ Vor allem die Blogger-

Szene teilte nach diesen Bodyshaming-Kommentaren

ganz

schön gegen sie aus. Die Influencerinnen

Hanna Schumi und

Madeleine Darya Alizadeh alias

Dariadaria sowie Curvy-Model

Leticia Müller hatten da gar

kein Verständnis. Die Designerin

ruderte schließlich zurück und

schrieb: „Jeder, der mich kennt,

weiß, dass ich alle Körperformen

mag und dafür auch schneidere.

Weibliche Formen sind mein Ein

und Alles!“

Bester junger Barkeeper aus Graz

■ Erstmals in der nunmehr siebenjährigen

Historie des Falstaff Young

Talents Cup konnte ein Grazer die

Kategorie Bar für sich entscheiden.

Hans Jörg Prommer aus der „Katze

Katze“ holte den Sieg nach Graz. In

der prominenten Jury waren etwa

der deutsche Fernsehkoch Mike

Süsser, Konditorweltmeisterin Eveline

Wild, Haubenkoch Vitus Winkler,

Bartender des Jahres 2015 Kan

Zuo und Barkeeper-Staatsmeister

Dominik Wolf.

Hans Jörg Prommer setzte sich in

der Kategorie Bar durch. CONNY PA


30 szene

www.grazer.at 27. JUNI 2021

E V E N T S

In bester

Gesellschaft

Von Verena Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Autorin Andrea Wolfmayr (l.)

und Verlegerin Anita Keiper

Lesung wie

ein Marathon

■ Einen richtigen Lesemarathon

gab es kürzlich in der

Buchhandlung Moser: 16 Autoren

des Keiper-Verlags gaben

sich dort halbstündig die

Klinke in die Hand. Unter den

Literaten, die Verlegerin Anita

Keiper begrüßte: Andrea

Wolfmayr, Andrea Stift, Werner

Schandor und Elisabeth

Gallaun-Enzinger.

Die Verantwortlichen im Schlossberg

mit Johann Lafer (2. v. r.) LUEF

Beliebteste

Rooftop-Bar

■ Das Branchenmagazin

Falstaff wählte die beliebtesten

Rooftop- und Outdoor-

Locations des Landes. In Graz

konnte sich das Restaurant

Schlossberg der Familie Grossauer

durchsetzen. In der Steiermark

vorne: die Fischerhütte

am Toplitzsee und das Ankerpunkt

in Tillmitsch.

KK

Neues cooles Schlagerradio

■ Wer Schlager liebt, darf schon einmal die Ohren spitzen

und sich vor allem freuen. Denn morgen geht Radio

Flamingo „on Air“. Der neue österreichweite Radiosender

der Styria Media Group AG verspricht und hält: Alles

Schlager und jede Menge gute Laune! „Radio Flamingo

ist jung, modern und bietet ein positiv aufgeladenes

Hörerlebnis“, fasst Geschäftsführer Gottfried Bichler

das Konzept kurz zusammen. Egal ob mit modernen

Schlagern von Vanessa Mai, Stereoact und Nik P., Kultschlagern

zum Mitsingen von Andrea Berg und Jürgen

Drews oder mit Schlageroldies von Connie Francis, Bill

Ramsey und Peter Kraus: Radio Flamingo lässt nichts

aus, was das Herz der Schlagerfans höherschlagen lässt.

Bei der Ehrung: H. Schützenhöfer, B. Eibinger-Miedl, A.

Kury, O. Flor, K. Kada, C. Drexler und A. Lang (v. l.) FISCHER

■ Vor allem älteren Opernfans

ist er sicher noch ein Begriff:

Peter Karner hat sich als Tenorbuffo

von 1975 bis 2001 an der

Oper in die Herzen der Grazer

gesungen. In die Stadt geholt

wurde er übrigens von Thomas

Tarjan, der mit ihm in Deutschland

sang und später Direktor

der Grazer Oper wurde. Am

Mittwoch (30. Juni) feiert der

nunmehrige Pensionist Karner

seinen 80. Geburtstag. „Oder sagen

wir eher: ,Ich begehe ihn“‘,

ist er noch immer zu Scherzen

aufgelegt. Geschenke möchte er

keine, stattdessen will er lieber

Freunden und Wegbegleitern,

aber auch ärmeren Menschen

ein Geschenk machen. Deshalb

hat er nun ein Bilderbuch gestaltet.

„Darin sind Fotos, angefangen

vom dritten Tag meines

Lebens bis zu etlichen Theateraufführungen,

und in der Pension

dann auch Reisefotos – ich

war zum Beispiel in Indien beim

Dalai Lama“, erzählt er. Für das

Joe Kohlhofer, Bernie Strickner, Christiane Stöckler,

Geschäftsführer Gottfried Bichler, Conny Fink (v. l.) KANIZAJ

Ehre, wem Ehre gebührt

■ Mit der Schriftstellerin Olga Flor, dem Architekten

Klaus Kada und der Präsidentin der Akademie Graz,

Astrid Kury, zeichneten Landeshauptmann Hermann

Schützenhöfer und Vize Anton Lang diese

Woche drei Persönlichkeiten aus der Kunst- und

Kulturszene mit dem Ehrenzeichen des Landes Steiermark

für Wissenschaft, Forschung und Kunst aus.

Der ehemalige Präsident der Landes- und Bundeskammer

für Architekten und Ingenieurkonsulenten

Gerald Fuxjäger bekam das Große Ehrenzeichen.

Als Ehrengäste waren auch Landesrat Christopher

Drexler, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und

Städtebund-Vorsitzender Kurt Wallner beim Festakt.

Ex-Opernbuffo macht ein Bilderbuch

selbst verlegte Werk bittet Karner

Interessierte um eine Spende,

die er wiederum für den guten

Zweck spendet. Wer ein Buch

haben möchte, kann es am 11.

Juli zwischen 9 und 12.30 Uhr vor

der Basilika Mariatrost erstehen

– dort gibt’s dann sicher auch

die Möglichkeit, es vom Meister

signieren zu lassen und mit ihm

persönlich über das eine oder

andere Foto zu plaudern. Anekdoten

kennt der baldige 80er ja

zur Genüge!

Peter Karner spielte in seinem Leben unzählige Rollen. Seit 1975 lebt er in Graz. Seit 20 Jahren genießt er die Pension. KK (3)


27. JUNI 2021 www.grazer.at szene

31

Promis radelten für den guten Zweck

■ Graz hat eine neue Top-Adresse

für die Radszene. Diese Woche

wurde nämlich der „Bikeshop Martin

Kotnik“ in der Lauzilgasse eröffnet.

Martin Kotnik hat 25 Jahre

Erfahrung in der Fahrrad-Branche

und bietet in diesem stylischen,

neuartigen und 200 Quadratmeter

großen Store nicht nur Räder und

E-Bikes aller Art sowie das dazupassende

Zubehör an, sondern

auch individuellen Service und Reparaturen.

Einzig- und neuartig in

Graz ist das Hol- und Bring-Service

im Grazer Stadtgebiet! Dabei hat

der Kunde die Möglichkeit, sein

Fahrrad nach Terminvereinbarung

vom Bikeshop zu Hause abholen

zu lassen (zum Beispiel für ein

Service oder eine Reparatur) und

es bequem wieder zugestellt zu

bekommen. Beim Opening mussten

die Gäste aber persönlich vorbeischauen,

den es wurde für den

guten Zweck geradelt: Zwei Rennräder

mit Kilometerzähler standen

zur Verfügung, jeder gefahrene

Kilometer kostete zehn Euro. Der

Reinerlös – die Summe wurde am

Ende von der Familie Kotnik verdoppelt

– wurde an die Herzkinder

gespendet. Unter den Radsportbegeisterten

traf man da auch Stadtrat

Kurt Hohensinner, Radsportlegende

Harry Maier, Gastronom

Michael Schunko, Kosmetikunternehmerin

Marion Schröttner,

Thomas Schober Plankl von C&P

Immobilien sowie die Familie

Grossauer rund um Patron Franz,

Herti, Franziska, Michael und

Christof Widakovich.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Feierten die Eröffnung: Franz Grossauer, Martin und Petra

Kotnik, Christof und Herti Grossauer-Widakovich (v. l.)

Auch Gastronom Michael Schunko (l.) und Radsportlegende

Harry Maier traten anständig in die Pedale. SZABO/GLDDGGRS (3)


32

eco

graz

www.grazer.at 27. JUNI 2021

Radar zu Technologie- und GeschäftschancenGrüner Wasserstoff aus erneuerbaren

Energien ist ein wesentlicher

Die Radargrafik bietet einen Überblick zu kurz-, mittel- und langfristigen technischen und nicht-technischen Möglichkeiten und Maßnahmen

Baustein für die Energiewende.“

für eine Transformation in Richtung klimaneutrales Unternehmen in den Bereichen Firmengebäude, Produktion (mit Prozesswärme,

Fabian Kleindienst

Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl stellt zwei Millionen Euro

mechanische Energie und Prozesse), klimabewusste Beschaffung und betriebliche Mobilität. Gleichzeitig soll das Radar österreichischen

32 fabian.kleindienst@grazer.at

für grüne Forschung bereit, ein Fokus liegt auf Wasserstoff. LUNGHAMMER

Technologieanbietern, Marktpotentiale zukünftig relevanter Technologien aufzeigen.

Ein niedriger

Radar-Grafik

Reifegrad einer Technologie gepaart mit einem hohen Reduktionspotential

zeigt besonders relevanten

Weg

Forschungs- und Entwicklungsbedarf

zum

auf.

Klimabewusste Beschaffung

Erneuerbare Synfuels

100% erneuerbarer

Strom im Netz

100% erneuerbarer

Wasserstoff

Oxyfuel-CCS

Verringerung

Produktionsverluste

Kohlenstofffreie

Stahlproduktion

Materialeff. durch längere

Produktlebenszeit

Prozesse

Betriebliche Mobilität

Brennstoffzellen

Fahrzeuge

Batterieelektrische

Nutzfahrzeuge

Green IT

Umstieg auf

Ökostrom

Klimabilanzierung & Nachhaltigkeitskriterien

Integration in ERP-System

Wer kennt sie nicht, die

unzähligen sympathischen

Mitarbeiterporträts

der Landeshypothekenbank

Steiermark am Grazer

Joanneumring. Das war die

wohl letzte große Kampagne

des Traditionsinstitutes. Verantwortlich

dafür zeichnete wie

seit Jahrzehnten ein Mann, der

THG-Reduktionspotential:

selbst wie kaum ein anderer seinen

1 langjährigen 2 Dienstgeber

3

authentisch, unermüdlich und

oftmals eine Spur spitzbübisch

gering verkörperte. Reinhold Matejka hoch

startete seine Karriere nämlich

schon im Jahre 1976 am Giro-

Spar-Schalter und wurde bald

darauf zum stellvertretenden

Leiter des Bereichs ernannt.

Der umtriebige und kreati-

Gratis E-PKW für Mitarbeiter bei

Bildung von Fahrgemeinschaften

Materialintensität

pro Einheit

Verbesserte Stoffkreisläufe

und Recycling

Chemisches

Recycling – Pyrolyse

Betriebliche Förderung von

öffentlichen Verkehrsmitteln

Elektrische

Steamcracker

Fahrgemeinschaften

Flugreisen hinterfragen

Online-Videokonferenzen

Erneuerbarer Wasserstoff

für Synthesen

Methanol-to-Olefin

Corporate

Car Sharing

Alternative

Bindemittel

CCU/CCS: Carbon Capture

Utilization and Storage

Klimaneutrale Produktion

Marktreif bis

20 30 +

2025–2030

2022–2024

20 21

Zement/

Betonrecycling

Druckluftoptimierung

Beleuchtung

mit LED

Abschattung

Elektrische Standmotoren

Energieeffiziente

elektrische Maschinen

Mechanische Energie

Energiegemeinschaften

Holz als Baustoff

Wärmedämmung

Nachw. Naturdämmstoffe

Natürliches

Licht

PCM Platten

Leitungs- gs-s-

und

und

Amatur Amaturendämmung

ung

Plusenergiegebäude

ergieg

egg

ebäude

Nutzung un

Umgebungswärme

Wärmepumpe

Lüftung

Wärmerückgewinnung

Umstieg auf Ökostrom,

Fernwärme

IST-THG

Ein Ausschnitt aus der Radar-Grafik des Green Tech Clusters, die heimischen Bilanz Unternehmen Möglichkeiten aufzeigen soll.

Vollelektrische Aggregate

- Power-to-heat

- Elektrodenkessel

- Induktionsofen

- Hochtemperaturspeicher

Pumpen mit

Frequenzumrichter

Erneuerbare Brennstoffe

Standmotoren mit

erneuerbaren

Brennstoffen

HT-Wärmepumpe

(


27. JUNI 2021 www.grazer.at

graz eco 33


TEURER

GETTY (2)

Profilholz +10,18 %

Für so manchen Bastler wohl schlechte

Nachrichten: Profilholz wurde seit dem

Vormonat deutlich teurer.

Bonbonniere/Pralinen –2,5 %

Die Belohnung nach einem harten und

heißen Arbeitstag wurde im Monatsvergleich

etwas günstiger.

BILLIGER


klimaneutralen Unternehmen

Weg scheint aber noch weit.

Der Grazer „Green Tech Cluster“

sorgte nun mit der Veröffentlichung

der Radar-Grafik „Zero CO2“, die mit

dem LIFE Institut der JOANNEUM

RESEARCH erstellt wurde, für Aufsehen.

„Die übersichtliche Radar-

Grafik zeigt auf einen Blick Technologien

der nächsten zehn Jahre

samt Reifegrad und Potenzial zur

betrieblichen CO2-Reduzierung“, so

Bernhard Puttinger, Geschäftsführer

des Green Tech Cluster, der Näheres

am 29. Juni in einem Webinar

präsentieren wird.

Klimabilanz-Erfolg

Wie der Weg in Richtung Klimaneutralität

funktionieren kann, zeigt das

Grazer Gebäudetechnikunternehmen

EAM. Geschäftsführer Wolfgang

Peer erklärt: „Als Dienstleister

unterstützen wir unsere Kunden

dabei, ihre Energieeffizienz zu optimieren.

Und auch für uns selbst

als Unternehmen ist es sehr wichtig,

nachhaltig zu agieren – das sind wir

unserer Jugend schuldig. Als Unternehmer

hat man auch eine soziale

Verantwortung.“

Daher legt man seit fünf Jahren

eine sogenannte Klima- und Landnutzungsbilanz

vor, die durch TÜV

Austria auditiert wird. „Unseren

Gesamtimpact konnten wir von 313

Tonnen CO2-Äquivalenten im Jahr

2019 auf 250 Tonnen – somit um 39

Prozent – im Jahr 2020 reduzieren“,

freut sich Peer. Aktuell laufen Verhandlungen,

um auch den Rest im

Zuge eines nachvollziehbaren Ökologieprojekts

zu kompensieren.

Basierend auf der Bilanz wurden

mehrere Maßnahmen gesetzt:

☞ EAM setzte bei der Mobilität

an, reduzierte Dienstreisen, stellte

vermehrt auf Homeoffice um und

beschaffte acht Elektrofahrzeuge.

☞ Für Kunden entwickelte man

einen „building efficiency assistant“.

Das System überwacht die Verbräuche

von komplexen Gebäuden

(Heizung, Kühlung, Lüftung etc.).

Bei negativen Entwicklungen werden

entsprechende Schritte gesetzt.

Umgesetzt wurde das beispielsweise

bei der neuen Firmenzentrale

von Legero beim Flughafen Graz.

☞ Auch bei der Sanierung eines

Objektes der TU Graz in der Stremayrgasse

16 wurde das Wissen

aus der Ökobilanz umgesetzt. „Wir

haben eine innovative Gebäudetechnik-Lösung

konzipiert, über die

allein im Wärmebereich rund 143

Tonnen CO2-Äquivalente bzw. 65

Prozent eingespart werden konnten“,

so Peer.

☞ Die Mitarbeiter erhielten Trage-

und Arbeitstaschen, erzeugt aus

100 Prozent Reststoffen.

W I R T S C H A F T

EcoNews

fabian.kleindienst@grazer.at

Bahn-Forschung

■ An der TU Graz wird ein Forschungszentrum

zur Zukunft der

Bahn eingerichtet. Gemeinsam

mit Partnern wie der ÖBB, Siemens

und der voestalpine soll die

Wettbewerbsfähigkeit der Bahn

gesteigert werden. Schwerpunkte

sind Schienenfahrzeugtechnik,

Bahninfrastruktur und Bahnbetrieb

sowie Synergiepotenziale.

An der TU wird für eine wettbewerbsfähige

Bahn geforscht. TU GRAZ - LUNGHAMMER

Kurt Hohensinner und Alexandra Köck von

der Beratungsstelle Zebra STADT GRAZ/FISCHER

Hilfe für Betriebe

■ „Neben Bildung und Sprache ist

Arbeit ein wesentlicher Schlüssel

für gelungene Integration. Wer arbeitet,

ist in der Gesellschaft angekommen“,

begründet Stadtrat Kurt

Hohensinner das neue Angebot

der Stadt für Unternehmen, die anerkannte

Flüchtlinge beschäftigen.

So kann auch dem Fachkräftemangel

begegnet werden. Unter dem

Namen #BCB4COMPANY werden

Beratungen, Betreuungen und

Coachings angeboten.


34

viva

graz

www.grazer.at 27. JUNI 2021

Valentina Gartner

34 valentina.gartner@grazer.at

Corona ist gekommen, um zu bleiben.

Und die Delta-Variante dürfte

die dominante Mutation werden.“

Mahnt Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer, damit wir

nicht unvorbereitet in den Herbst schlittern. KK

Ab ins kühle Nass – aber

NASS. Sommerzeit ist

Badezeit. Allerdings

ist das Plantschen im

kühlen Nass gerade

für Kinder nicht immer

ganz ungefährlich.

Von Nina Wiesmüller

nina.wiesmueller@grazer.at

Kinder unter zehn Jahren sollte man im öffentlichen oder privaten Pool unter keinen Umständen aus den Augen lassen.

GETTY

Gerade für kleinere Kinder

bietet der heimische

Pool oder das öffentliche

Schwimmbad oft Verletzungsgefahr

oder sogar Schlimmeres.

Ertrinken ist immerhin die häufigste

tödliche Unfallursache

Baby-Rekord in Ragnitz-Klinik

SCHÖN. Im Mai kamen in der Privatklinik Graz-Ragnitz 142 Babys zur Welt. Das ist ein absoluter

Rekord-Monat in der Geschichte des Hauses. Insgesamt gibt es in Ragnitz 1200 Geburten im Jahr.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Good News gibt zum Glück

auch in den schwierigen

Corona-Zeiten. Eine dieser

guten Nachrichten kommt aus der

Privatklinik in Ragnitz. Dort vermeldet

man für den Wonnemonat

Mai ein richtiges Geburten-Hoch.

Da hatten die Störche wohl Hochbetrieb,

denn es sind 142 Babys auf

die Welt gekommen, so viele Geburten

gab in einem Monat noch

nie in der Geschichte der Klinik.

Gründe, warum im Mai so viele

Babys auf die Welt kamen, wurden

nicht genannt. Es sind aber Babys,

die im Lockdown entstanden sein

müssen. Auch Homeoffice könnte

ein weiterer Grund für den Anstieg

der Geburten sein.

„Mit jährlich rund 1200 Geburten

waren wir auch in den vergangenen

Jahren schon sehr erfolg-

reich unterwegs, umso mehr sind

wir nun auf 142 Geburten alleine

im Mai besonders stolz“, freut

sich Primar Pedram Afschar, der

Ärztliche Leiter der Klinik. Väter

können in der Privatklinik Graz-

Ragnitz bei der Geburt dabei sein,

danach als Begleitperson stationär

mit aufgenommen werden

und so lange im Familienzimmer

bleiben, wie sie möchten. „Jede

Geburt ist einzigartig und immer

wieder ein bewegendes Erlebnis

für alle Beteiligten“, so Afschar

weiters.

Noch was gab’s im Mai in der

Klinik: Seit Mitte Mai ist der

43-jährige Markus Pöham neuer

Verwaltungsdirektor der Privatklinik

Graz-Ragnitz. Der gebürtige

Innsbrucker lebt seit über 20 Jahren

in der Steiermark und verfügt

über umfassende Management-

Erfahrungen. Er komplettiert das

Management-Team.

Das gesamte Team der Geburtshilfe der Privatklinik Graz-Ragnitz freut

sich über den Geburten-Rekord im Mai.

PREMIQAMED GROUP


27. JUNI 2021 www.grazer.at

graz viva 35


IN

GETTY (2)

Loungewear

Seit Corona mag man es bequem

– gut, dass Hoodies mit farblich

passender Jogginghose IN sind.

Glitzer und Pailletten

Überladene Partykleider waren gestern.

Pailletten und Glitzer sind OUT.

Man hält es heuer lieber schlicht.

OUT


bitte mit Vorsicht!

bei Kindern unter fünf Jahren,

die zweithäufigste bei Fünf- bis

14-Jährigen. Rund um Pools,

Wasserrutschen und Sprungtürme

passieren zudem viele andere

Unfälle, die mit teils schweren

Verletzungen einhergehen.

Bleibende Schäden

In Österreich ertrinken Jahr für

Jahr zwei bis drei Kinder, auf

ein tödlich verunglücktes Kind

kommt ein weiteres, das sein weiteres

Leben mit einer schweren

geistigen Behinderung verbringen

muss. Aus diesem Grund appelliert

der Verein „Große schützen

Kleine“ inständig, Kinder im

Wasser niemals unbeaufsichtigt

zu lassen. „In privaten Pools passieren

30 Prozent aller tödlichen

Ertrinkungsfälle, da das Kind

hier oft zu spät bemerkt wird, obwohl

die Aufsichtsperson sehr oft

nur maximal zehn Meter entfernt

ist“, berichtet Holger Till, Präsident

des Vereins und Vorstand

der Grazer Universitätsklinik für

Kinder- und Jugendchirurgie. Er

rät daher dringend, Kinder bis

etwa zehn Jahren und bis sie sehr

gut schwimmen können, nie am

Wasser aus den Augen zu lassen

und einen Kindernotfallkurs

zu besuchen, um im Ernstfall

schnell und richtig reagieren zu

können.

Nie aus den Augen lassen

Außerdem solle man Kindern

unbedingt klarmachen, niemals

alleine zum Wasser zu gehen.

Falls sie das dann aber doch einmal

unbeaufsichtigt machen,

gibt es elektronische Warnsysteme,

die Alarm schlagen, sobald

ein Kind unbeaufsichtigt im

Wasser ist. Wem das zu aufwendig

ist, dem empfiehlt Till, einen

circa 1,5 Meter hohen Zaun rund

um den Pool zu errichten. Auf

Schwimmhilfen verlassen sollte

man sich laut dem Experten

auch niemals zu 100 Prozent,

da sie keine ausreichende Sicherheit

gewährleisten können.

Falls ein Kind vermisst wird, rät

Till, dieses zuerst im Bereich des

Wassers zu suchen, da da jede

Minute zählt. Um im Extremfall

auch schnell helfen zu können,

sollte man regelmäßige Erste-

Hilfe-Kurse absolvieren.

Beim zweiten Termin wird etwa

Nina Hartmann dabei sein. KK

Familien auf

Urlaub schicken

■ Die Mission Hoffnung – Kinderkrebs-Sozialhilfe

nimmt sich

Familien mit Schicksalsschlägen

an und hat gemeinsam mit

KUONI Creative mit der Initiative

„REISEN HELFEN“ eine Aktion

ins Leben gerufen. Pro Wochenende

wird eine Familie aus den

Schützlingen ausgewählt, die das

exklusive Wochenende kostenfrei

erleben darf. Mehr Infos unter

http://www. missionhoffnung.

org/reisen.html.


36 viva

www.grazer.at 27. JUNI 2021

Einfach zu gesunden Zähnen

STRAHLEND. Wohl jeder träumt von gesunden, weißen Zähnen, immerhin gelten sie doch als Schönheitsideal.

Sie zu bekommen ist allerdings gar nicht schwer, wenn man gewisse Punkte beachtet.

Von Nina Wiesmüller

nina.wiesmueller@grazer.at

Gesunde, strahlend weiße

und gerade Zähne gelten

nach wie vor als Schönheitsideal

und erstrebenswert.

Dieses Ideal ist allerdings gar

nicht so schwer zu erreichen,

wenn man einige Punkte beachtet

und zusätzlich dazu regelmäßig

zum Arzt geht. Außerdem

gehört natürlich dazu, zweimal

täglich Zähne zu putzen sowie

Zahnseide zu verwenden. Das

sind allerdings nur die absoluten

Grundlagen, die wohl ein jeder

von uns bereits im Kindesalter

gelernt hat. Zusätzlich gibt es aber

auch noch einige andere Dinge,

die man tun kann, um gesunde

Zähne zu bekommen. Einer der

wichtigsten Tipps ist wohl, seinen

Zähnen auch mal eine Pause zu

gönnen. Gerade wenn man als

Naschkatze besoders oft zu etwas

Süßem, sehr Zuckerhaltigem

greift, sollte man lieber alles auf

einmal essen, als alle paar Stunden

zu naschen. Denn so haben

die Zähne einmal mit dem Zucker

zu kämpfen. Und dass Zucker für

die Zähne schlecht ist, weiß wohl

ein jeder. Nur die wenigsten wissen

allerdings, dass Honig genauso

schlimm beziehungsweise teilweise

sogar schlimmer ist. Denn

durch die klebrige Konsistenz

haftet er besonders gut an den

Zähnen. Es gilt also alle Produkte

mit Zucker – vor allem jene mit

verstecktem Zucker – mit Vorsicht

zu genießen. Das gilt übrigens

auch für säurehaltige Lebensmittel

und Getränke wie Äpfel,

Cola, Limonade oder Wein. Die

enthaltene Säure greift den Zahnschmelz

an. Daher sollte man

lieber hin und wieder ein großes

Glas anstatt zum Beispiel Limonaden

zum Durstlöschen trinken.

Vorsicht beim Essen

Doch auch die Lebensmittel, die

wir zu uns nehmen, haben einen

großen Einfluss auf unsere

Zähne. So können beispielsweise

Karotten, Eier oder Lachs dabei

helfen, gesunde Zähne zu erhalten.

Schlechte Nachricht für alle

Kaffeeliebhaber: Das beliebte

Heißgetränk ist verantwortlich für

unschöne Verfärbungen der Zähne.

Weitere Lebensmittel, auf die

man verzichten sollte, sind unter

anderem Zitrusfrüchte, aber auch

Spinat und Wein wegen der enthaltenen

Weinsäure.

Regelmäßig zum Arzt

Doch all das hilft nur bis zu einem

gewissen Punkt. Mindestens

einmal im Jahr, im Idealfall

aber sogar zweimal jährlich,

sollte man seine Zähne beim

Zahnarzt seines Vertrauens kontrollieren

und eine Mundhygiene

durchführen lassen. Schäden

werden so frühzeitig erkannt

und können behandelt werden.

Ein schönes Lächeln gilt immer noch als erstrebenswertes Schönheitsideal.

Im Vordergrund sollte natürlich die Gesundheit der Zähne stehen. GETTY


38 viva

www.grazer.at 27. JUNI 2021

Genuss im

Städte-Urlaub

SCHÖN. Wer coole, urbane Städte mit außergewöhnlichem

Flair und preisgekrönter Kulinarik

sehen will, muss dafür nicht ins Ausland.

Von Nina Wiesmüller

nina.wiesmueller@grazer.at

Egal ob Wien, Graz oder Linz.

Die Städte verbindet mehr

als die Tatsache, dass sie österreichische

Metropolen mit außergewöhnlichem

Flair und cooler

Kultur sind. Sie bieten auch

für jeden Feinschmecker etwas.

Egal ob Vegetarier, Veganer oder

doch Fleischliebhaber – in den

Städten wird jeder fündig. In Graz

beispielsweise gibt es die Möglichkeit,

an kulinarischen Rundgängen

teilzunehmen. Hier ist für

jeden Geschmack etwas dabei.

Egal ob man am liebsten einen

gemütlichen Spaziergang mit appetitlichen

Zwischenstopps, garniert

mit heiteren Geschichten,

wählt, entspannt über den Bauernmarkt

schlendert oder doch

hoch über Graz am Schlossberg

Bier und Wein verkostet – hier

kommt jeder auf seine Kosten.

Häppchen-Pass

Auch in Linz gibt es für Feinschmecker

einiges zu entdecken.

Für Genießer und alle, die gerne

Neues ausprobieren, bietet es

sich an, den Häppchen-Pass zu

kaufen. Es gibt ihn in zwei Varianten,

einmal für regionale Spezialitäten

und einmal für die internationale

Küche. Diese Guides

geben Auskunft über die besten

Adressen in Linz. Zusätzlich dazu

sind in dem Häppchen-Pass zehn

Coupons für Verkostungen von

Spezialitäten inkludiert. Um nur

Rätsel-Lösung vom 20. 6. 2021

S

K R F

S T I E G E N G A S S E S

K R O N E U E B E L T A T

A N D R I T Z A G A R A

P S E L E I T E R D

S E N S E E N U G A T

G U I T R A D O C H

P A R I N M A T T H E Y A

N S T A U S R A I L

G S I E B Z E H N R L

L E G O D E O B I R E

R I S S E F T

B R E L F E R

Lösung:

R A A C H R I

D R A E N A G E GRAZER

D E N N A S BUCHT Lösung:

R E I N W U S T GRAZER BUCHT

Graz trägt nicht umsonst den Titel GenussHauptstadt. In den zahlreichen

Lokalen kommen alle Feinschmecker voll auf ihre Kosten. GRAZ TOURISMUS/SCHWAB

12 Euro lernen Kulinarik-Fans

damit die Linzer Welt des Genusses

kennen.

Mehlspeisen-Stadt

Denkt man an Wien, denkt man

sofort an das Wiener Schnitzel.

Doch dabei bietet die österreichische

Hauptstadt so viel mehr.

Vor allem im Bereich der Mehlspeisen

macht Wien so schnell

niemand etwas vor. Sachertorte

und Kaffeehauskultur gehören

genauso zusammen wie Melange

und Milchschaum. Zusammen

bilden sie eine unverwechselbare

Mischung, die Wien kulinarisch

hervorhebt.

Die Sachertorte gehört unzweifelhaft

zum kulinarischen Wien dazu. GETTY

Sudoku-Lösung

vom 27. 6. 2021

8 3 9 4 2 1 5 6 7

6 2 4 5 3 7 1 8 9

5 1 7 9 8 6 2 3 4

3 7 6 8 4 5 9 1 2

2 9 8 1 7 3 4 5 6

4 5 1 2 6 9 3 7 8

7 8 2 3 1 4 6 9 5

9 6 3 7 5 2 8 4 1

1 4 5 6 9 8 7 2 3


27. JUNI 2021 www.grazer.at motor

39

Ich (rad)fahre eine Harley

UMBAU. Harley Davidson

lässt sein Traditionsimage

sausen. Nach

E-Motorrad gibt’s jetzt

auch ein Elektrofahrrad.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Die Zeit des fetten Sounds

und der luftgekühlten

V2-Motoren scheint dem

Ende zuzugehen. Harley Davidson

kann sich nicht mehr auf seine

klassischen geliebten chromblitzenden

Bikes allein verlassen.

Der Markt zwingt die Traditionsmarke

zum Umrüsten. Es gibt ja

schon längst eine Harley-Davidson-Elektromaschine.

Und jetzt

das E-Fahrrad Serial 1. Harley

stellt sich breiter auf und bringt

Elektromotorräder und Elektrofahrräder

in Serie auf den Markt.

Für die Fahrräder hat Harley eine

eigene Firma gegründet, die Serial

1 Company. Der Markenname erinnert

an die erste Ur-Harley von

1903, die schlicht Serial Number

One hieß. „Als Harley Davidson

1903 zum ersten Mal einen Zweiradantrieb

entwarf, änderte dies

dauerhaft die Art, wie sich die Welt

fortbewegte“, sagt Aaron Frank,

Markendirektor der Serial 1 Cycle

Company.

Die Möglichkeiten, eine Harley

zu fahren, werden jetzt immer

mehr. Das Elektrofahrrad soll

in Serie noch in diesem Jahr auf

den Markt kommen. Die Fahrhöchstgeschwindigkeit

ist mit 25

km/h vorgesehen. Die Premiere

wird Anfang November in den

USA erfolgen, bis dahin wird man

auch wissen, wie teuer die Harley-

Fahrräder sein werden. „Born to

be Wild“, nur halt anders, „Ausritt“

auf dem Fahrrad, konnte man sich

lange nicht vorstellen. Ist man auf

der Elektrofahrrad-Harley auch ein

Easy rider? Jedenfalls können Radfahrer

künftig voll Stolz sagen: Ich

radle eine Harley.

Harley Davidson History: die legendäre

Nr. 1 aus dem Jahr 1903 KK

Der Prototyp sieht gar nicht so übel aus. Das ist die erste elektrische Harley

als Fahrrad. Mit 25 km/h lässt es sich da gut durch die Stadt düsen. HERSTELLER


40 motor

www.grazer.at 27. JUNI 2021

Starker Auftritt des neuen Isuzu D-MAX. Der Geländewagen mit viel Komfort will jetzt auch Europa erobern. Die Performance ist eindrucksvoll. SCHERIAU (4)

Isuzu: PICK UP your Family

(D-)MAXIMAL. Der

Pick-up-Isuzu schickt

sich an, die europäische

Pick-up-Szene aufzumischen.

Die Japaner

setzen zur Offensive an.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Ein Pick-up ist ein Pick-up,

und somit denkt man sofort

an ein Nutzfahrzeug. Allerdings

werden Pick-ups immer

mehr für Freizeitaktivitäten und

auch für Familienurlaube gekauft

und gern gefahren. Der Japaner

ist in der Doppelkabine komfortabel,

man sitzt erhöht und gut

und hinten auf der Ladefläche ist

Platz für alle Eventualitäten. Der

Isuzu hat in Europa immer noch

eine Art Geheimtipp-Image, das

wird sich rasch ändern, Magna

hat den leistungsstarken Bullen

europatauglich gemacht. Allein

schon der äußere Auftritt macht

Lust aufs Fahren. Der D-MAX ist

um drei Zentimeter gewachsen

und sieht dadurch etwas bulliger

und breiter aus. Auch die LED-

Augen des Japaners sagen leicht

aggressiv der Konkurrenz, der

Nächste bin ich. Weltweit, vor

allem in Asien, ist der Isuzu ein

Blockbuster. Die meisten kaufen

einen Toyota Hilux, aber immer

mehr kaufen einen Isuzu.

Der Isuzu hat viel zu bieten.

Auch hinten LED-Lampen, ein

brauchbares Infotainment-System

mit einem 7-Zoll-Display, auf dem

man sich erst mit Finger-Pickup

zurechtwischen muss. Es gibt

sechs Lautsprecher, Zwei-Zonen-

Klimaautomatik und auch eine

Reihe an Assistenzsystemen. Darunter

Notbremsassistent, Kollisionswarner,

Spurhalteassistent

und die wichtige Toter-Winkel-

Überwachung. Eine Verkehrszeichenerkennung

warnt bei Tempoüberschreitungen.

Der D-MAX ist

auch mit Bergabfahr-Assistenten

und Bergaufhilfe ausgerüstet. Keine

Angst vorm Parken, die Rückfahrkamera

leistet da gute Dienste.

Drücken wir den Startknopf – die

Der Isuzu macht

auf der Landstraße

eine gute Figur,

liegt gut in der

Hand und ist mit

seinen 163 PS recht

flott unterwegs.

Die Infos auf dem Display sind klar und verständlich dargestellt, es gibt eine

Rückfahrkamera, die gestochen scharfe Bilder liefert. Das Cockpit gefällt.

Im Ladebereich lässt sich großes

Urlaubsgepäck unterbringen.

Gangschaltung muss im Leergang

sein, sonst tut er nix –, der Bulle setzt

sich relativ leichtfüßig in Bewegung,

die 6-Gang-Schaltung funktioniert

bestens, die 163 PS bringen

den Pick-up in 11,4 Sekunden von 0

auf 100 km/h und an Spitze geht es

auf über 180 km/h. Das Fahrgefühl

ist komfortabel, man kann nachfühlen,

dass auch Privatkunden mit

Familien zum Isuzu greifen. Der

Japaner ist alltagstauglich und im

Gelände sowieso der King. Auf zur

Probefahrt, es lohnt sich. Übrigens:

Ab 1. Juli werden Pick-ups steuerbedingt

teurer.


Isuzu D-MAX

■ Motor: Commonrail-Turbodiesel

mit Ladeluftkühler,

Leistung 163 PS (120 kW), Spitze

180 km/h, Beschleunigung

0–100 km/h in 11,4 Sekunden,

6-Gang-Schaltgetriebe, Abgasstufe

Euro 6 d-ISC-AO

■ Verbrauch: kombiniert 8,09

Liter (WLTP), C02-Emissionen

236 g/km (WLTP)

■ Abbmessungen: Länge 5,26

Meter, Breite 1,67 Meter, Höhe

1,79 Meter, Radstand 3125 mm,

Eigengewicht 2,1 Tonnen

■ Preis: ab 38.502 Euro inkl.

Steuern (Testmodell V Cross

57.013 inkl. Steuern)

■ Autohaus: Isuzu Fior, Graz,

Kärntner Straße 256,

Tel. 0 316/728 71 67,

Website: www.fior.at


27. JUNI 2021 www.grazer.at wohnen

41

Immer mehr

Menschen

nutzen

Zimmerpflanzen

für

eine stylische

Einrichtung.

Sie bringen

auch andere

Vorteile. GETTY

Zimmerpflanzen als

natürliche Klimaanlagen

ANGENEHM. Pflanzen

können als sehr stylische

Einrichtungsgegenstände

verwendet werden.

Gleichzeitig reinigen sie

die Luft und kühlen im

Sommer ab.

Dachbegrünung, Baumpflanzungen,

Balkongärten: Keine

Frage, Grünraum liegt

momentan absolut im Trend. Nicht

nur aufgrund des Klimawandels,

auch aus ästhetischen Gründen

und – gerade in diesen Zeiten interessant

– zur Abkühlung. Dementsprechend

wundert es nicht, dass

sich gerade in Corona-Zeiten der

Trend zum Kauf von Zimmerpflanzen

verstärkt hat: Viele Menschen

sehnten sich nach etwas Grünem in

den eigenen vier Wänden.

Keine Fremdkörper

Oftmals wirken die Pflanzen in

einer größeren, modern einge-

richteten Wohnung aber etwas

verloren. Dementsprechend raten

Einrichtungsexperten, gleich mehrere

Pflanzen im Raum zu verteilen

– eventuell in einer ungeraden Anzahl,

weil es so einfach natürlicher

wirkt.

Auch die Kombination mit anderen

grünen Einrichtungsgegenständen

bietet sich an. Gefäße und

Übertöpfe können darüber hinaus

als Mittler zwischen Pflanzen und

der Einrichtung eingesetzt werden

– können also den sonstigen Wohnungsfarben

entsprechend ausgewählt

werden.

Natürliche Abkühlung

Wer sich dafür entscheidet, das

eigene Heim mit der ein oder anderen

Pflanze zu verschönern, hat

auch weitere Vorteile. Denn: Zimmerpflanzen

reinigen die Luft und

– gerade in Zeiten der aktuellen

Hitzewelle paradiesisch – kühlen

den Raum ab. Das bestätigte kürzlich

eine Studie des Forschungsprogramms

„NASA Earth Science“.

Gerade Pflanzen mit größeren

Blättern betreiben viel Photosyn-

these und geben bis zu 90 Prozent

des Gießwassers wieder an die

Raumluft ab. Das erhöht die Luftfeuchtigkeit

und kühlt gleichzeitig

ab. Ein Effekt, den es im Winter

zwar weniger braucht – hier verhindern

Zimmerpflanzen aber wiederum

eine allzu trockene Heizungsluft.

Wir haben ein paar kühlende

Pflanzen-Vorschläge zusammengetragen:

☞ Nestfarn gehört zu den sehr effektiv

abkühlenden Raumpflanzen.

Die immergrüne Pflanze ist auch

sehr pflegeleicht und robust.

☞ Der Gummibaum erfreut sich

schon aufgrund seines Aussehens

großer Beliebtheit, kann mit seinen

vielen großen und kräftigen

Blättern aber auch die Temperatur

senken.

☞ Palmen passen optisch gut zur

Hitze, sind aber auch natürliche

Klimaanlagen.


42 wohnen

www.grazer.at 27. JUNI 2021

Tolle Einrichtung

Mit der richtigen Einrichtung verwandelt man das eigene Zuhause in eine echte Wohlfühloase.

GETTY


27. JUNI 2021 www.grazer.at wohnen

43

für daheim

GEMÜTLICH. Eine

schöne Inneneinrichtung

macht das eigene

Zuhause richtig gemütlich.

Die Trends gehen

zu Buntem und Holz.

In der Corona-Pandemie haben

viele Menschen sich wieder

mehr mit ihren eigenen vier

Wänden beschäftigt. Vielen ist seither

eine schöne Inneneinrichtung

und ein gemütliches Zuhause ein

wichtiges Anliegen. Etwas Zeit in

die richtige Auswahl von Möbeln

und Dekoration zu stecken, zahlt

sich aus, denn eine schöne Einrichtung

kann das eigene Zuhause

in eine richtige Wohlfühloase verwandeln.

Der Trend geht dieses Jahr wieder

in Richtung bunt. Schnöde Farben

wie Grau haben ausgedient,

flotte Farben wie Blau, Grün oder

Pink sind angesagt.

Holz spendet Wärme

Voll im Trend stehen außerdem

tolle Holzmöbel. Holz ist ein vielseitiger

Baustoff und gibt einem

Raum viel Wärme. Außerdem bestechen

Möbel, die aus hochwertigem

Holz gefertigt sind, durch

ihre Langlebigkeit und durch ihre

Robustheit.

Auch alte Möbel sind angesagt.

Statt sie wegzuwerfen, haben viele

Stücke noch lange nicht ausgedient.

Sie können einem Raum

Beständigkeit und Komfort geben.

Komfort ist angesagt

Generell ist Komfort im Jahr 2021

ein wichtiges Thema, weiche Stoffe

und bequeme Polster sorgen

nach einem langen Arbeitstag für

die nötige Entspannung. Für das

Auge sind natürlich entsprechende

Wanddekorationen und andere

Deko-Artikel tolle Hingucker.


Es war der Schockmoment der

Fußball-EM. Der dänische

Starspieler Christian Eriksen

lief nach einem Einwurf zum

Ball und brach plötzlich zusammen

– der Profi von Inter Mailand

musste noch am Feld reanimiert

werden. Die Sache ging so weit gut

aus, Eriksen ist mittlerweile wohl-

44

sport

graz

www.grazer.at 27. JUNI 2021

Fabian Kleindienst

44 fabian.kleindienst@grazer.at

Wir können stolz sein auf unsere steirischen

Sportlerinnen und Sportler.“

Sportlandesrat Christopher Drexler zeigte sich bei

der Ehrung steirischer Sportler am Donnerstag begeistert von

den großen Leistungen allein im vergangenen Jahr. TONI MUHR

Gratis Defibrillatoren für

WICHTIG. Nach den

Ereignissen bei der Fußball-EM

rüstet die Stadt

Vereine mit Defis aus. Im

Stadtpokal kristallisieren

sich Favoriten heraus.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Aus aktuellem Anlass: Die Stadt Graz stattet Grazer Vereine in den nächsten Wochen mit Defibrillatoren aus.

STADT GRAZ

Individuelle Sporttrikots

KREATIV. Das Unternehmen DEDE Sportswear Austria startet mit preiswerten und besonders hochwertig

produzierten Sporttextilien durch und ermöglicht kleinen Vereinen so Alleinstellungsmerkmale.

Momentan sorgt der „1. der-

Grazer McDonald’s Stadtpokal“

in Graz für Furore,

international die Europameisterschaft.

Damit treten auch die Teamdressen

in den Blickpunkt, die für

Fußballfans seit jeher zum nötigen

Standardprogramm zählen. Nun

startet das Unternehmen „DEDE

Sportswear Austria“ in Graz durch.

Unter „Kapitän“ Daniel Murlasits

werden Sportartikel für den

Teamsport gefertigt, gemeinsam

mit seinem Team und seiner Familie

wird die Produktentwicklung

laufend vorangetrieben. Die Familie

ist seit jeher sportbegeistert – der

Firmenname DEDE ergibt sich aus

den Anfangsbuchstaben der Familienvornamen

(Daniel, Elisabeth,

Dominik, Erwin).

Individuelle Designs

Gemeinsam mit ausgewählten

Sportlern wurde die derzeitige

Qualität entwickelt. Logos von

Sponsoren, Rückennummern, Vereinswappen

werden dabei nicht

aufgepresst, sondern bereits in der

Herstellung der Stoffe in verschiedenen

Farben miteingearbeitet. Somit

lösen sich Schriften und Logos

nicht mehr so leicht ab.

Im Fokus stehen individuell

gestaltete und speziell auf Kundenwünsche

abgestimmte Sporttextilien,

um Vereinen, ihren

Sportlern, Funktionären und Fans

ein Alleinstellungsmerkmal zu ermöglichen.

Dabei achtet man auf

eine faire Preisgestaltung: „Da im

DEDE-Team auch Leute tätig sind,

die Erfahrung in der Vereinsführung

haben, wissen wir genau, wie

schwierig es ist, laufend die notwendigen

Mittel zu lukrieren, um

einen Verein mitsamt guter Jugendarbeit

zu organisieren“, so Murlasits.

Dem Siegerteam unseres Stadtpokals winken nagelneue DEDE-Dressen. DEDE


27. JUNI 2021 www.grazer.at

sport graz 45

OHA! ➜

KK, GEPA

Grazer Jugendtriathleten

Siméon Dolinschek und Florentina

Prünster von SU Tri Styria gewannen die

Österreichischen Meisterschaften.

die Grazer Sportvereine

Wasserspringer-Talent Cara Albiez

Für das Grazer Supertalent Cara Albiez

reichte es bei der Jugend-EM von 1 und

von 3 Metern leider nicht für das Finale.

OJE!


auf. Die Situation führte aber die

Wichtigkeit der richtigen medizinischen

Ausrüstung im Sport dramatisch

vor Augen.

Die Stadt Graz reagiert nun:

Alle Grazer Sportvereine wurden

angeschrieben, ob sie einen Defibrillator

und einen Erste-Hilfe-

Kurs vom Roten Kreutz benötigen,

fünf haben sich gemeldet und

erhalten ihre Ausstattung in den

nächsten Wochen. Der ASVÖ hat

schon einen Defi und wird nur

geschult.

Sportstadtrat Kurt Hohensinner:

„Wenn Rettungsketten funktionieren,

können Leben gerettet

werden. In Graz haben wir das erst

kürzlich bei GAK-Sportdirektor

Alfred Gert gesehen. Sie funktionieren

oft aber nicht von alleine,

sondern brauchen entsprechende

Unterstützung.“ Passend zum

Sportjahr will man nun einen

dementsprechenden Beitrag liefern.

Die Defis sollen aber nicht

nur dem Sport zugutekommen,

sondern werden so aufgehängt,

dass sie auch außerhalb der Sportanlage

genutzt werden können.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

LUV Graz und der Grazer Sportklub matchten sich Donnerstagabend. SCHERIAU

Grazer Stadtpokal

Währenddessen geht es im Grazer

Stadtpokal weiter sportlich

zur Sache. Am Dienstag setzte

sich der SV Justiz klar mit 6:1 gegen

Ries-Kainbach durch und

führt die Tabelle in Gruppe A

punktgleich mit besserem Torverhältnis

vor den GAK Juniors

an. In Gruppe B setzte sich am

Dienstag die Austria ASV Puch

mit 4:0 gegen den ESK durch, der

GSC schlug am Donnerstag LUV

Graz mit 3:0. Die beiden Siegerteams

führen aktuell auch die

Gruppe B an.


Grazer Stadtpokal

Nächste Spiele:

■ Mo, 28. Juni, 18.30 Uhr: Austria

ASV Puch vs. ASV Gösting

■ Mi, 30. Juni, 19 Uhr: SVU

Liebenau vs. SV Ries-Kainbach

■ Do, 1. Juli, 19 Uhr: LUV Graz

vs. Austria ASV Puch

■ Fr, 2. Juli, 18.30 Uhr: ASV

Gösting vs. ESK Graz

S P O R T

In Bewegung

fabian.kleindienst@grazer.at

Talente für Sturm

■ Beim SK Sturm setzt man weiter

auf die Jugend und stattet sieben

junge Talente mit Jungprofiverträgen

für die zweite Mannschaft aus:

Andreas Fuchs, Daniel Saurer,

Maximilian Sieber, Christoph

Zotter, Drini Halili, Nils Ostermann

und Leon Grube. „Wir

wollen mit unserer jungen Truppe

in der Regionalliga ganz vorne

mitspielen“, freute sich Sportgeschäftsführer

Andreas Schicker.

Ein paar der jungen Talente, die neu

bei Sturm unterschrieben haben GEPA

Nächsten Samstag geht es im

Augarten beim Schach zur Sach’. KK

Let’s Go! Schach

■ Das Grazer Sportjahr läuft weiter

mit Erfolg. Im Juli kommt es

nun zum großen Schachmonat.

Die Grazer Schachgesellschaft,

immerhin der älteste aktive

Schachverein Österreichs, organisiert

gleich drei Spitzenevents. Am

kommenden Samstag, dem 3. Juli,

findet ein 12-Stunden-Blitzturnier

im Augarten statt; ebenfalls dort,

beim Paul Schlössl, startet um 14

Uhr eine Schachrätselrallye für

Jung und Alt. Vorkenntnisse sind

nicht nötig. Weitere Events sind

am 6. und am 16. Juli.

Leichtathletik

■ Aktuell findet in Graz die

Leichtathletik-Staatsmeisterschaft

statt, zum ersten Mal seit

1978. Am Donnerstag gab es

schon zwei vorgezogene Bewerbe

in der Allgemeinen Klasse. Wie

erwartet, setzte sich dabei Beate

Schrott von Union St. Pölten

über 100 Meter Hürden durch,

den 400-Meter-Titel sicherte sich

wie erwartet Susanne Walli von

TGW Zehnkampf Union. Sie holte

mit der drittschnellsten Zeit ihrer

Karriere Gold im Stadion Eggenberg

in Graz.

Beate Schrott siegte am Donnerstag

souverän in Graz. ÖLV/H. RIEDENBAUER, P. UNFRIED

Manfred Hausberger bekam den

Ehrenring des Landes. VERENA KIELNHOFER

Sportehrungen

■ Am Donnerstag fanden sich einige

der besten steirischen Sportler

und Funktionäre beim Landessportzentrum

ein und wurden

von Sportlandesrat Christopher

Drexler und den Präsidenten der

Sportdachverbände für ihre Leistungen

geehrt. Allein im letzten

Jahr brachte die Steiermark 23

Weltmeister hervor, sechs Jugendolympiasieger,

19 Europameister,

drei Europacupgesamtsieger und

99 Staatsmeister. HIB Handball

Graz wurde zum Verein des Jahres

2020 gekürt, Judo-Legende Manfred

Hausberger bekam den Ehrenring

des Landes für Sport.


46 grazer sonntag

www.grazer.at 27. JUNI 2021

SO ISST GRAZ

Barkeeper-Staatsmeister Dominik

Wolf vom Viertel 4 serviert uns ...

... den Sommer-

Cocktail theARTler

Dominik Wolf mixt uns einen sommerlichen

Cocktail für zu Hause.KK (2)

Sommer, Sonne, Sonnenschein – da

darf natürlich der passende Drink

für das perfekte Feeling nicht fehlen.

Bei diesen heißen Temperaturen sind

Cocktails mit viel Eis und erfrischenden

Zutaten wie Tonics, Gurken oder Zitrusnoten

besonders

beliebt.

E i n e n

solchen

hat Bar-

tender-

Staatsmeister

Dominik

Wolf für

die Sommerlounge

Viertel 4 beim

Joanneum kreiert. Tipp fürs Shaken:

Ziel ist es, die Zutaten dadurch zu

kühlen. Wer große Eiswürfel verwendet,

muss länger shaken, dafür wird

der Drink weniger verwässert als bei

Crushed Ice. Außerdem bilden sich

mehr Luftbläschen, was sich wiederum

positiv auf das Geschmackserlebnis

auswirkt. VENA

Zutaten pro Drink:

4 cl Beefeater Gin, 1,5 cl Holunderlikör,

0,5 cl Gurkensirup (oder alternativ

Gur kenstücke + 1 cl Zuckersirup), 1 cl

frischer Zitronensaft, Organics Tonic,

Blütenmix und Dörrlimette als Dekoration

Zubereitung:

Alle Zutaten auf Eis shaken. Finestrain,

also doppelt abseihen, in

eine Coupette und dann mit Organics

Tonic auffüllen. Mit Blüten und Dörrlimetten

dekorieren und servieren.

GRAZWORTRÄTSEL

Einrichtung

der Uni

Graz am

Lustbühel

neues

jüdisches

Lehrhaus

in Graz

KFZ-Kennzeichen

für Dänemark

Wasserwirtschaftsprojekt

der Holding

Graz

gebaut

für größere

Belastung

Häuserreihe

Krankheitserreger

Gewicht der

Verpackung

singen

wie ein

Älpler

selten

Vormund,

Pfleger

multipliziert

mit

flüssige

Vorspeise

zehnarmiger

Kopffüßer

Kassenzettel

13

10 "Tumor"

11

8

Grazer

Fußballverein

finanzkräftig

Handelsbrauch

6

Hauch,

Fluidum

Grazer Dramatiker


Hausvorbau

am Ziel

japan.

Brettspiel

sprechend

singen

Drive,

Elan

Zeichen

für Tellur

17

Werk Schuberts

mit

klangvollem

Namen

Hilfssatz

beim

mathem.

Beweisen

Beistand,

Mitarbeit

Abk. für

"Dachgeschoß"

spanischer

Artikel

4

Halbton

unter a

Vorsilbe

für "Ohr"

14

Stück

vom

Ganzen

7

Abk. für

"honoris

causa"

15

Ausruf

der Erwartung

militärisches

Bündnis

olymp.

Länderkürzel

für Israel

nicht übel

Abk. für "erneuerbare

Energie"

Vorsilbe

für

Chemiker in

Graz, † 1941

Event i. Graz

("...festival")

Abk. für

"Rennrad"

16

eingelegte

Heringe

5

amerikan.

Autor

(John)

12

italien.

für

"zwischen"

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

3

Abk. für

"Antischlupfregelung"

Massenangst

Arbeitsspeicher

Flagge,

Wimpel

Vorgehensweisen

Nachrichtensender

Rachenentzündung

Erzbergwerk

Initialen

von Klimt †

kaiserl.-königl.

(Abk.)

antike, betende

Figur

heimische

Ölpflanze

Jungtiere

irische

Terrororganisation

12 13 12 14 15

2

Zeichen

für Tantal

scherzh. für

"Australier"

nadelartiges

Werkzeug

8. Grazer

Stadtbezirk

1

9

Lösung der Vorwoche: Grazer Bucht Rätsellösungen: S. 38

Aktuelles Lösungswort:

2 7

6 2 4 9

9 3

7 6 9 2

2 9 1 3 6

5 2

SUDOKU

7 2 4 5

6 4 1

6 8

1131

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Jede Ziffer darf in

jeder Reihe in jedem

Quadrat nur

einmal vorkommen.

Bleistift

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grazer sonntag 47

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 27. JUNI

Sommerkonzert

Das traditionelle Sommerkonzert

setzt heuer mit der 2. Sinfonie

von Alexander Borodin und dem

Harfenkonzert von Reinhold

Glière (Solistin: Marlene Trauner)

einen Schwerpunkt russischer

Spätromantik. Zusätzlich wird

das Auftragswerk des Grazer

Universitätsorchesters „Parafrasi“

von Angelo Naso uraufgeführt.

Es dirigiert Andrej Skorobogatko.

Einlass ist ab 17.30 Uhr, Beginn

ist um 18 Uhr. Das Konzert findet

in der Aula der Universität Graz

statt. Tickets kosten im Vollpreis

16 Euro, ermäßigt (Studierende,

Auszubildende, Zivil-/Präsenzdiener,

Arbeitssuchende, Asylwerber,

Schüler) 8 Euro. Kinder

unter acht Jahren sind kostenlos.

Ausstellung Ladies First

Das Ausstellungsprojekt gibt

erstmals einen Überblick des

weiblichen Kunstschaffens in

der Steiermark von 1850 bis

1950 und korrigiert damit die

Kunstgeschichtsschreibung. Um

1850 wurde die erste Ge neration

von Frauen geboren, für die

eine Karriere als freischaffende

Künstlerinnen überhaupt

denkmöglich war. Die Themen

bewegen sich zwischen Blumenmalerei,

Stillleben, Porträts, Landschaften

und Reisebildern, aber

auch Aktbilder, Plakate, Illustrationen

und Darstellungen des

selbstbewussten Frauenbilds sind

Let’s Quidditch! Turnier

Harry-Potter-Fans aufgepasst!

Auch heute findet wieder ein

Quidditch-Turnier beziehungsweise

offenes Training statt. Für

alle, die immer schon mal Quidditch

ausprobieren und wissen

wollten, wie das mit dem goldenen

Schnatz genau funktioniert,

ist dies der perfekte Zeitpunkt.

Aber auch all jene, die einfach

gern eine neue Sportart ausprobieren,

sind herzlich willkommen.

Im Rahmen der „Let’s

Go! Graz“-Aktion veranstaltet

der Sportverein Graz

Grimms Muggle-Quidditch-

Probetrainings immer am

Dienstag, Donnerstag und

Sonntag. Außerdem wird

es kleine Tournaments

geben, wo man die neu

erworbenen Fähigkeiten

ausprobieren kann. Das

Training findet von

9.30 Uhr bis 11 Uhr

statt, gespielt wird im

Grazer Stadtpark auf

der Passamtswiese.

SOMMER-

KONZERT

18 Uhr

Uni Graz

In der Aula der Universität Graz findet das

Sommerkonzert statt. GETTY (2), KK (2)

in der Ausstellung zu sehen. Die

Kosten für die Führung (exklusive

Eintritt) belaufen sich auf

2,50 Euro. Der Treffpunkt für die

Führung ist das Foyer der Neuen

Galerie Graz. Um Voranmeldung

entweder unter 0 316/8017-

9100 oder joanneumsviertel@

museum-joanneum.at wird

gebeten, da die Teilnehmerzahl

aufgrund von Corona leider

beschränkt ist.

Knopftheater

Auch heute findet im Frida und

Fred das beliebte Knopftheater

statt. Diesmal wird ein Märchen

der Gebrüder Grimm frei nacherzählt.

Es geht um den armen

Hans, der Graf geworden und

glücklich verheiratet mit der Prinzessin

Elvira ist. Bald wird er der

Nachfolger des alten

Königs sein. Sein

erster Minister ist der Kater mit

den Stiefeln. An ruhigen Tagen

sitzt Hans, der Graf, gerne mit seinem

ersten Minister, dem Kater,

in seinem Salon und erinnert sich,

wie alles begonnen hat und er mit

WOHIN AM SONNTAG

Hilfe seines Katers zu Liebesglück

und Reichtum gekommen ist. Der

Eintritt ins Knopftheater ist ab 10

Jahren nur mit laut Verordnung

gültigem Eintrittstest oder mit

Erstimpfung ab dem 22. Tag

möglich. Ab 14 Jahren gilt die

FFP2-Maskenpflicht, ab 6 Jahren

ist ein Mund-Nasen-Schutz zu

tragen. Beginn ist um 16 Uhr, der

Eintritt kostet 8 Euro pro Person.

Voranmeldung wird empfohlen.

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