2021/07 | FRIZZ Magazin

suedwest.presse

JULI 2021 · NR. 344 · UNBEZAHLBAR

STADTGESCHICHTEN

Einfach mal abtauchen – FRIZZ

geht mit der DLRG baden. S. 20

STADTGESPRÄCH

Bei Feuerspieler Stephan Schneider

geht es immer heiß her. S. 10

FEUER UND EIS

Kuchen vom Grill, gefrorene Bananenmilch

und wie unser Titelmodel, Feuerwehrmann

Wolfgang, einen kühlen Kopf bewahrt. S. 14


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INHALT

IM JULI

HEISS UND KALT...

Persönlich bin ich nicht der allergrößte

Freund des Sommers. Die Hitze schlägt

mir aufs Gemüt und an Schlaf ist oftmals

nicht zu denken – einer Wohnung

im Dachgeschoss sei Dank. Aber es gibt

ein paar Sachen, die find ich dann doch

ganz gut. Am Lagerfeuer sitzen bis tief

in die Nacht zum Beispiel. Der Besuch

in der Lieblingseisdiele … Das war’s eigentlich

schon.

Heiß und kalt wird auch das neue

FRIZZ. Im Titelthema „Feuer und Eis“

geht es unter anderem um den Online-

Grillkurs, den Studierende der Hochschule

Neu-Ulm entwickelt haben, verschiedenste

Abkühlmöglichkeiten in

der Doppelstadt und selbstgemachtes

Eis. Im Stadtgespräch geht es heiß her.

Der Feuertänzer Stephan Schneider erzählt,

warum er für seinen Job brennt

und sich regelmäßig von Haaren trennen

muss. In den Stadtgeschichten wird

es etwas kühler. FRIZZ-Redakteurin

Julia war mit der DLRG auf Tauch-

gang. Was sie im Gurrensee alles erlebt

hat und was es mit dem vermeintlichen

Katzenhai auf sich hat, lest ihr ab Seite

20. Wie immer kommen auch ansonsten

wieder viele Menschen aus der Region

zu Wort. Wir haben bei euch nachgefragt:

„Was war dein bestes Sommererlebnis?“

Natürlich war’s das noch lange nicht.

Wir werfen einen Blick in die Küche

vom „Restaurant im Glas“, schauen uns

die Metallkunst von Jürgen Machulla

an, stellen euch den Verein „mein ICH

gegen Rassismus“ in Ulm vor und bei

unseren Studis geht es um das Thema

„Wie überlebe ich die Klausurenphase?“

Heiß, die neue Ausgabe … erstmal abkühlen!

Macht’s gut und bis demnächst,

18

20

Foto: LifeLine/Gloryfire Foto: Good Vibes

10

05

Foto: Jessy J. Photography

27

04 STADTLEBEN

Alles rund um die Doppelstadt

10 STADTGESPRÄCH

Feuerspieler Stephan Schneider

verrät wie oft er sich verbrennt

14 FEUER UND EIS

Ungewöhnliches vom Grill,

Abkühlung in der Doppelstadt und

selbstgemachtes Eis

20 STADTGESCHICHTEN

Mit der DLRG auf den Grund

des Gurrensees

22 NACHGEFRAGT

„Was war dein bestes Sommer-

Erlebnis?“

26 KÜCHENZAUBER

Leckeres vom Grill – Tipps

aus der Redaktion

28 FRIZZ-KIDS

„Rubi, Karl und die Einladung“ -

Kinderbücher aus Dettingen

30 VERANSTALTUNGSTICKER

Termine in der Region

34 LETZTE SEITE

Das Letzte kommt zum Schluss |

Impressum

3

Foto: privat

Foto: Petra Starzmann


STADTLEBEN

ULM/NEU-ULM

Was passiert in der Doppelstadt?! Wir informieren über

Neueröffnungen, bevorstehende Ereignisse, Veranstaltungen,

Kulinarisches, Gastronomen, Lifestyle, Fashion, Food, Musik,

Kultur und vieles mehr. Bleib mit FRIZZ auf dem neuesten Stand,

was in Ulm und Neu-Ulm passiert.

HEIKE

AKTIONSMÖBEL

HEISS UND KALT

MEIN

STADTGEFLÜSTER

Eine Kettensäge, ein Baumstamm und Feuer. Das ist seine

Leidenschaft. Und er lässt wirklich nichts anbrennen: Aktionskünstler

Oliver Sander. Im Winter bearbeitet er mit seiner

Kettensäge Baumstämme und setzt danach Feuer. Auch FRIZZ

hat er in einem brennenden Stamm verewigt (s. Ausgabe 337).

Aus dem ganzen Umkreis bezieht der Großgrundbesitzer oberhalb

von Geislingen seine Stämme. Seine Feuerskulpturen sind

längst Kult und vom Filstal bis zur Nordsee bekannt. Dass der

39-Jährige viel Holz vor seiner Hütte hat, beschert ihm gerade

auch im Sommer besondere Aufträge. In Zusammenarbeit mit

seiner Frau Betty konfektioniert er Gartenmöbel. „Die sind bei

besonderen Anlässen wie Hochzeiten und Geburtstagen sehr

gefragt“, so die Architektin. Sie entwirft den Feinschliff, zeichnet

Schriftzüge und Motive. „Mit einer Fräse erledigt Oli dann

den Rest.“

Joshua Strübel und

Admin Drinjak auf

der Baustelle.

4

Zwei wie Eis und Feuer

Es scheint, als ob es nichts geben würde, was die beiden nicht

gemeinsam umsetzen könnten. Betty freut das. „Wir sind äußerst

flexibel, was die Personalisierung betrifft.“ Ein Herz aus

Holz? Einen besonderen Schriftzug? Eine massive Eichenholz-

Gartenmöbel-Garnitur? Wünsche, die es im Baumarkt eben so

nicht gibt – das Ehepaar Sander macht’s. „Ich habe endlich einen

Kurzfilm gedreht, in dem Interessierte mitverfolgen können,

wie meine Feuerskulpturen entstehen“, ergänzt Sander,

Künstlername: „Burning Beard“. Das Entstehungsvideo gibt es

bei Youtube. Suchbegriff: Burning Beard Sander.

Kein Fall für den Baumarkt. Möbel nach Maß für alle Anlässe. | Foto: privat

Text: Julia Haaga

olisander.com

Anoa eröffnet Mitte

Juli in Ulm. | Fotos:

Heike Viefhaus

Anoa, das klingt wie … Richtig: Wie noch

nie gehört. Anoa ist der Name eines neuen

Café- und Barkonzeptes, das gerade erst

am Entstehen ist. Für den 15. Juli ist die

Eröffnung in der Pfauengasse 17 geplant.

Bei Anoa bleibt die Küche kalt, sprich auf

der Speisekarte stehen Salate „und ein paar

Überraschungen“, sagt Joshua Strübel, der

leidenschaftlicher Barista ist. Zusammen

mit Admin und Anja Drinjak (Damn Burger)

wird er die neue Gastroadresse mit „modernem,

leicht orientalischem Ambiente“

betreiben. „Neben den heißgeliebten Kaffeegetränken

wird es auch Weine und Cocktails

in überschaubaren Varianten geben.“

Noch ist der gelernte Zimmermann Joshua

Strübel dabei, die Räumlichkeiten umzubauen

und schick für die Gäste zu machen.

Schon bald aber können diese die Woche

über drinnen oder draußen Anoas kulinarischen

Überraschungen frönen und an den

Abenden von Donnerstag bis Sonntag den

Tag ganz entspannt ausklingen lassen.


MEIN ICH

GEGEN RASSISMUS

EIN PAAR

GEDANKEN TANKEN

Inge (l.) und Esra kennen sich seit dem Kindergarten und engagieren sich schon immer

gegen Diskriminierung. | Foto: Dominik Schele

Begonnen hat alles im Zuge der „Black Lives Matter“-Demonstrationen.

Drei junge Mütter aus Ulm hatten die Idee,

sich nachhaltig gegen Rassismus zu engagieren. Es dauerte

nicht lange und der Verein „Mein ICH gegen Rassismus“ war

geboren. „Seit der Gründung ist so einiges passiert“, freut sich

Vorstandsvorsitzende Esra Oneli. „Uns unterstützen mittlerweile

so viele tolle Menschen und wir haben diverse Projekte

und Aktionen in der Mache. Unter anderem ein Bildungsprogramm.“

Teil dieses Bildungsprogramms ist beispielsweise das

kürzlich erschienene Musikvideo „Staatsstreich“, das Esra gemeinsam

mit Rapper Fawo geschrieben und aufgenommen hat.

Aktuell in Arbeit ist neben Unterrichtsmaterialien außerdem

ein Kinderbuch. „Zwölf Autoren und zwölf Illustratoren entwickeln

je eine Geschichte, die sich mit Rassismus und Diskriminierung

auseinandersetzt“, erklärt die Ulmerin. „Das Ganze

richtet sich an Kinder im Kindergartenalter.“

Der Mensch dahinter ist wichtig

Eine der der Autorinnen ist Inge Brinke. Sie befasst sich in

ihrer Geschichte mit der Diskriminierung von Menschen mit

Behinderung. „Mir ist dabei wichtig, dass man eben nicht nur

die Behinderung sieht, sondern den Menschen dahinter wahrnimmt.

Einfach was in ihm vorgeht, wie er sich fühlt“, erzählt

Inge, während Esra zustimmend nickt.

Das Kinderbuch soll Ende des Jahres erschienen. Das Besondere

daran ist, dass der Verein es an die Kindergärten in der Region

verschenken will. Mehr über den Verein, das Bildungsprogramm

und was sonst noch geplant ist, gibt’s in der nächsten

Ausgabe.

Das Kunstprojekt „Good Vibes to go“ in den Ulmer Sedelhöfen erstreckt sich über

rund 30 Meter. | Foto: Good Vibes

Wer dieser Tage die Sedelhöfe besucht, kann sich direkt ein

paar positive Gedanken und Gute-Laune-Sprüche mitnehmen.

Für die Aktion „Good Vibes to go“ hat Künstlerin Anna

Albert eine rund 30 Meter lange Schaufensterfront verziert.

Das Design verbindet Illustrationen mit Ulm-Bezug und diverse

Sprüche von Kunstschaffenden, Denkern und Figuren

der Popkultur. Das Ganze soll ein Kontrastprogramm zu negativen

Nachrichten bieten und ist gleichzeitig eine Art „Welcome

back“ an Händler und Besucher. Neben dem analogen

Teil in den Sedelhöfen besteht die Aktion auch noch aus einem

digitalen Teil.

Über gescannte QR-Codes wird entweder ein Song abgespielt

oder ein Zufallsgenerator zeigt die Weisheit des Tages. Wer

dann noch Lust auf mehr hat, kann sich per Spotify-Playlist

„Good vibes to go“ noch mehr gute Laune für unterwegs holen.

Text: Dominik Schele

goodvibesgenerator.de

Foto: Justin Kast

MUSIK GEGEN RASSISMUS

Das Video zu „Staatsstreich“ entstand

Ende Mai in Stuttgart. Tawo

und Esra erhielten dabei tatkräftige

Unterstützung von Jermain Miller

und Justin Kast, die das Video gedreht

haben, Beatmaker Joujmabeats

und vielen anderen.

Text: Dominik Schele

instagram.com/

mein_ich_gegen_rassismus

5


STADTLEBEN

ULM/NEU-ULM

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COVID-19-TESTS IN DER

SONNEN-APOTHEKE THALFINGEN

Spontane Anfragen vor Ort werden meist innerhalb

weniger Minuten bedient. | Foto: Sonnen-Apotheke

FRIZZ: Welche Tests bieten Sie an?

Irene Zwickel (Inhaberin): Wir bieten

POC-Antigen-Schnelltests und PCR-Tests

an. Bei den POC-Antigen-Schnelltests haben

sich die Produkte diversifiziert. Das

Angebot und die Anwendungsmethoden

haben sich erheblich vergrößert. Während

es anfangs nur die Möglichkeiten des Nasen-

und/oder Rachenabstrichs gab, sind

zwischenzeitlich auch Gurgel, Spuck- und

Lolly-Tests zugelassen. Diese wachsende

Produktvielfalt wollen wir unseren Patienten

nicht vorenthalten.

Wer führt die Tests durch?

Lediglich in der Apotheke fest angestellte

Personen mit pharmazeutischem und/

oder medizinischem Hintergrund und

entsprechender Schulung. Wir legen hier

hohen Wert auf Hygiene und die Qualität

der Probenentnahme, da diese die späteren

Ergebnisse erheblich beeinflussen.

Wie wahrscheinlich sind falsch-positive

Ergebnisse?

Eine fehlerhafte Probenentnahme, Verunreinigung

der Probe oder eine fehlerhafte

Analyse im Labor könnten zu fehlerhaften

Ergebnissen führen. Diese Szenarien sind

jedoch durch unser geschultes Personal

und das Labor sowie die hohen Hygieneauflagen

für Apotheken und Labore als

theoretisch möglich, aber unwahrscheinlich

zu betrachten.

Wie schnell erhält man das Ergebnis?

Ein POC-Antigen-Schnelltest-Ergebnis

liegt nach Probenentnahme nach etwa 15

bis 20 Minuten vor. Das Ergebnis für einen

PCR-Test, welcher Montag bis Freitag vor

9.30 Uhr abgenommen wurde, dürfte noch

am selben Tag zwischen 16 Uhr und 20

Uhr vorliegen.

Wie kurzfristig ist eine Terminvereinbarung

möglich?

Termine können spontan online oder telefonisch

gebucht werden. Meist werden

auch spontane Anfragen vor Ort sofort

oder nach wenigen Minuten bedient.

Wo erfahren wir, in welchem Land welche

Einreisebestimmungen greifen?

Bitte informieren Sie sich beim Auswärtigen

Amt, Ihrer Airline, dem Reiseveranstalter

oder Hotel nach den jeweils vor Ort

gültigen Reisebeschränkungen.

Telefon: 0731 264410

Austraße 20, 89275 Elchingen

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HEAVY METAL

AUS ERBACH

KÖSTLICHES AUS

DEM KELLER

Jürgen Machulla begegnet dem stählernen Werkstoff am liebsten mit dem

Plasmaschneider. | Foto: Ulrike Hoche

Wenn der Metallkünstler Jürgen Machulla die Ausstellungsstücke

seiner Erbacher Kreativschmiede zeigt, wirken die Objekte

in ihrer scherenschnittartigen Optik, als wären sie fast

mühelos entstanden. „Metall war eigentlich nie mein Ding,

Metall fand ich anstrengend“, erzählt der Metallkünstler ganz

offen. Das änderte sich als, seine Frau ihm einen Schweiß- und

Schmiedekurs zum Geburtstag schenkte. „Dort fiel mein Blick

auf ein Gerät im Regal. Das sei ein Plasmaschneider, wurde

mir erklärt. Ich durfte ihn ausprobieren und habe von da an

mein Werkzeug gefunden!“ Drei Wochen später hatte er seinen

ersten eigenen Plasmaschneider und schnitt Figuren, was

das Metall hergab. Mittlerweile befindet sich Jürgen Machullas

„Kreativschmiede“ in Erbach auf einer ehemaligen Putenfarm.

Seine Produkte stellt er in der Werkstatt – und normalerweise

auch auf Weihnachts- und Kunsthandwerkermärkten aus.

Darüber hinaus bietet Machulla auch Kurse an.

Steffen Preissler hat schon immer davon geträumt einen kleinen Laden oder eine

kleine Bar zu haben. | Foto: Heike Viefhaus

„Bei Taste the Table gibt es in erster Linie das, was meine Frau

und ich auf unseren Reisen kennengelernt haben und was uns

selbst gut schmeckt“, meint Steffen Preissler schmunzelnd. So

hat er in seinem kleinen Feinkostladen im Keller des ältesten

Hauses in Jungingen vor allem „ausgesuchte Spezialitäten aus

Spanien, Griechenland und Italien“ im Angebot.

Überhaupt ist das „Taste the Table“ mehr Hobby als Business.

Steffen Preissler ist eigentlich Physiotherapeut. „Schon immer

aber habe ich davon geträumt, mal eine kleine Bar oder einen

kleinen Laden zu haben.“ Nun hat er beides. Herzstück bei

„Taste the Table“ ist der große Probiertisch, er besteht aus den

200 Jahre alten Balken des Hauses – das selbst eine lange Gastro-Geschichte

hat, es war früher das Gasthaus „Lamm“.

Um sich in kleinen Häppchen durchs Sortiment probieren zu

können, bieten Steffen Preissler und seine Frau, die Opernsängerin

ist, nach Voranmeldung immer samstags Tastings in geschlossener

Runde an.

Text: Ulrike Hoche

kreativschmiede-ulm.de

Text: Heike Viefhaus

Facebook: Taste the table

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STADTLEBEN

ULM/NEU-ULM

AB IN DEN

SOUNDGARTEN

VOM PUNKT

ZUR LINIE

Den Tag gemütlich ausklingen lassen. Im SoundGarten ist das auch 2021 wieder

möglich. | Foto: Michael Beck

Der Sommer ist da und es geht wieder aufwärts. Das sieht

man auch im Roxy so. Dort eröffnete Mitte Juni der Sound-

Garten. Immer von Mittwoch bis Samstag ab 17 Uhr und an

Sonntagen bereits ab 15 Uhr öffnet der Biergarten mit Kulturprogramm

seine Pforten.

Ab Juli ist dann auch, wie im letzten Jahr, ein umfangreiches

Open-Air-Konzertprogramm im SoundGarten mit vielen

Bands, Künstlerinnen und Künstlern geplant. Mit dabei sind

voraussichtlich Andreas Kümmert, Georg auf Lieder, Rikas,

Dota, Antiheld und Die Happy.

Je nach Inzidenz und Verordnungsstand können sich Dinge

wie Öffnungszeiten oder die Mitbringpflicht von Test- bzw.

Impfnachweis ändern. Auf der Roxy-Website findet man daher

stets die aktuellen Regeln zum SoundGarten-Besuch.

„Vom Punkt zur Linie“ ist ein

Kunstprojekt der Illustratorin

Maria Karrasch, bei dem

sie von der Ulmer Kulturabteilung

gefördert wird. Das

Projekt richtet sich an 3- bis

6-Jährige und wird an zehn

Text: Dominik Schele

Maria Karrasch besucht Kitas als mobile

Künstlerin. | Foto: privat

Ulmer Kindertagesstätten

durchgeführt. Ziel ist es,

Kindern Freude am Zeichnen

zu vermitteln. Hierzu

besucht Maria Karrasch

als mobile Künstlerin die

jeweilige Einrichtung.

„Ich komme mit einem

Materialkoffer in die Kitas

und führe Kindergruppen

an Bleistift, Buntstift, Tusche

und Feder, Kohle, Pastell- und Ölkreide heran. Das Experimentieren

mit dem Material nimmt den Hauptteil des Projekts

ein“, erzählt die Künstlerin und ergänzt: „Die Förderung

der Kreativität ist eine Förderung der Lebenskompetenz und

ich sehe darin persönlich eine große Wichtigkeit.“

mariakarrasch.de

Text: Dominik Schele

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DIE STRESSIGSTE

ZEIT IM SEMESTER

Die Prüfungen stehen an! Studentin Sabrina ist dabei

top-organisiert und motiviert. Ihre Tipps zum Thema:

„Wie überlebe ich die Klausurenphase?“

DIE STUDIS

VON NEBENAN

TEIL 4

Direkt neben der FRIZZ-Redaktion

wohnen die Studenten

Sabrina, Felix und Tobias. Was

die drei außer studieren noch

so alles treiben, verraten sie jeden

Monat im FRIZZ.

Sabrina und ihr Kalender: Gut strukturiert

ist halb gelernt.

Spezialtipp: Hinter jede zehnte Seite was

Süßes!

Auch wichtig: Abschalten nicht vergessen –

am liebsten natürlich mit Freunden!

Es ist wieder soweit. Jedes halbe Jahr kommt auf

uns Studenten und Studentinnen eine anstrengende

Zeit zu. Ob Hochschule oder Uni, im Februar und

Juli heißt es für alle: Ranklotzen. Je nach Person

kommt es natürlich drauf an, in wie weit man sich

unter Druck setzen lässt.

Jedes Semester stellt sich mir die Frage, wie ich die

Klausurenphase am besten planen kann. Mein Tipp:

Ein Kalender oder Terminplan ist das wichtigste!

Außerdem hab ich pro Kurs eine eigene Farbe, die

an jedem Tag anzeigt, welches Fach heute an der

Reihe ist. Siehe da, die Grundschule lässt grüßen ...

Außerdem mache ich immer pro Kurs eine schriftliche

Übersicht: Wie viele Vorlesungen gab es, was

sind die Themen, was für Übungsaufgaben gibt es

dazu, etc.? (Etwas schriftlich festzuhalten und nicht

nur durchzulesen bringt übrigens eine Menge!) Dort

hake ich ab, was ich schon erledigt habe, um einen

Überblick zu behalten. Diese Übersicht aufzuschreiben

hilft vor allem, wenn man unter dem Semester

zu viel prokrastiniert hat! Ich hab für mich herausgefunden:

Gut strukturiert ist halb gelernt!

Zwischen all dem Lernen darf man aber das Pausemachen

nicht vergessen! Nach einer gewissen Zeit

kann man sich einen Pausenwecker stellen. Bewusst

Ausruhen sorgt auch dafür, dass man sich nicht

verrückt macht. Dazu gehört, dass man nicht auf

den letzten Drücker anfängt (was wahrscheinlich

für viele die größte Hürde ist). Die kleinen Belohnungen

dürfen zudem nicht fehlen! Man könnte

etwa hinter jeder zehnten Seite im Buch auf etwas

Süßes stoßen … Außerdem gibt es nichts Schöneres,

als sich was Tolles für nach den Prüfungen zu überlegen,

sei es Grillen mit Freunden, eine neue Serie,

Online-Games oder erstmal ein Bier!

Sabrina

Felix

NÄCHSTEN MONAT:

DIE STUDIS GEHEN

BLUTSPENDEN

Tobias


STADT

GESPRÄCH

DAS SPIEL

MIT DEM FEUER

Feuershows sind seine Leidenschaft. Warum sich

Stephan Schneider regelmäßig von Haaren trennen muss

und was bei ihm alles in der Schublade schlummert –

das hat er im Interview verraten.

FRIZZ: Feuerspieler dürfte

nicht gerade der Klassiker

bei der Arbeitsagentur sein

– wie kommt man dazu?

Stephan Schneider: (lacht)

Nein, ganz bestimmt nicht!

Man muss sich durch viele

Wissensgebiete arbeiten.

Man kann nicht einfach irgendwohin

gehen und sagen:

Ich möchte da jetzt eine Ausbildung

machen. Die Begeisterung

für Feuer hat bei mir

früh eingesetzt: Silvester war

schon immer mein Lieblingstag.

Angefangen hat es als

reines Hobby. Feuerspiele mit

Pois oder Feuerstäben, dann

Fire-Dancing – das habe ich

erst auf Partys gemacht und

schließlich auch auf Outdoor-

Veranstaltungen. Dann ist das

immer mehr geworden, Auftritte

bei Geburtstagen und

Hochzeiten. Und dann hat

sich irgendwann die Frage gestellt,

ob ich es einfach Hauptberuflich

mache – nebenher

ging es nicht mehr, weil einfach

die Zeit fehlte.

Was war denn Ihr eigentlicher

Beruf?

Ich bin Sport- und Gymnastiklehrer.

Das ist gar nicht so

weit weg, da dreht es sich ja

auch viel um Bewegung oder

Tanz. Das war damals auch

eine mega Zeit, das habe ich

gern gemacht, aber das andere

eben noch lieber. 2007 ging es

mit der Selbstständigkeit los,

mit einem kleinen Break, weil

die Kinder kamen, da habe ich

nochmal etwas Dampf rausgenommen.

Die Begeisterung

für

Feuer hat

bei mir früh

eingesetzt.

Haben Sie sich schon mal

verbrannt?

Klar. Die Haare an Händen

zum Beispiel, die sind nach

einer Show weg. Haare verbrennt

man sich eigentlich

immer (schaut auf seine Handrücken).

So viele Haare wie

jetzt habe ich selten (lacht) ...

Natürlich werden alle Haare

vor einem Auftritt richtig nass

gemacht – trotzdem lässt es

sich nie ganz vermeiden, dass

welche verbrennen. Abends

beim Duschen holt man sich in

der Regel auch nochmal einige

angesengte Büschel heraus.

Einmal habe ich mich richtig

schlimm an den Händen verbrannt

– aber ist zum Glück

schon einige Jahre her.

Der Feuerlöscher und die

Brandsalbe sind wahrscheinlich

immer am Start?

Klar! Brandsalbe ist immer

dabei und Feuerlöscher stehen

auch stets parat. Es gibt auch

noch andere wichtige Grundregeln:

Baumwolle tragen zum

Beispiel, keine Synthetik. Niemals

etwas in der Hand halten

und zünden und nicht über

etwas drüber schauen, was

zünden könnte – da muss man

wirklich gut aufpassen.

Woher kommt eigentlich

das brennbare Material?

Es gibt spezielle Hersteller,

die Regeln sind sehr streng.

Mittlerweile bieten Firmen

auch hochgereinigtes Petroleum

an, das sehr wenig rußt.

Man steht ja immer im Rauch

und wenn man viele Auftritte

hat und billiges Zeug nimmt,

merkt man schnell, dass man

eine belegte Lunge bekommt.

Ihr persönliches Highlight?

Eine besonders schöne Kulisse

fand ich beim Triberger

Weihnachtszauber – in einer

Schlucht, in der eine Brücke

über einen Wasserfall gebaut

10


11

Zur Person

Hinter Gloryfire steht

Stephan Schneider, 47

Jahre alt. Er ist verheiratet

hat zwei Kinder,

kommt ursprünglich

aus Schwäbisch Hall

und wohnt heute in

Sonderbuch. Er ist einer

der schnellsten Feuerspieler

und Gründer

von Gloryfire: Feuershows

und Pyrotechnik.

Foto: LifeLine/Gloryfire


STADT

GESPRÄCH

großen Hof. Da lässt sich prima

üben. Die Mitarbeiter des

benachbarten Unternehmens

schauen dann glaube ich auch

ab und zu mal aus dem Fenster,

was wir hier so machen.

Wenn man eine Feuershow

oder ein Feuerwerk haben

möchte, zum Beispiel für eine

Hochzeit, was kostet das?

Ein Feuerwerk für Hochzeiten

liegt bei um die 1.000 Euro,

eine Hochzeitsfeuershow bei

1.200 Euro. Das ist vielen Paaren

zu teuer, für mich ist das

aber ein Riesenaufwand. Da

muss man sich schon überlegen,

ob es sich lohnt. Hochzeiten

sind aber tolle Anlässe

mit viel Gefühl – deswegen

mach ich das dann doch ab

und zu sehr gern. Wenn man

das Paar glücklich sieht, ihre

leuchtende Augen – das ist

etwas sehr Persönliches. Im

Vergleich zu großen Events

und Showacts, da gibt es meist

nur wenig emotionale Interaktion.

Bei den Shows brennt die Bude – und auch so manches Haar. | Foto: Gloryfire

ist. Man steht über dem Wasserfall,

es rauscht unter einem

und man hat die Spielfläche

direkt an der Kante – atemberaubend!

Silvester

war schon

früher mein

Lieblingsfeiertag.

Wie läuft es seit Corona?

Seitdem sehen meine Tage natürlich

anders aus: Morgens

nach dem Aufstehen je nachdem,

was gerade angesagt ist,

Homeschooling betreuen oder

die Kinder zur Schule fahren

und dann ein bisschen Haushalt.

Sonst beschäftige ich

mich vor allem damit, neue

Showacts zu kreieren, musiksynchrone

Flammenshows,

neue Lasershows – da liegt

jetzt einiges in der Schublade

und wartet darauf, dass es

wieder losgehen kann.

Und wie sieht Ihre Freizeit

sonst aus?

Mein liebstes Hobby ist das

Kite-Surfen und ansonsten

wenn es geht Eishockey. Natürlich

nur im Winter – da

bin ich in einer Hobbymannschaft.

Und ich fahre sehr

gern Ski. Sonst mache ich viel

mit der Familie.

Also mit Wasser und Eis ein

totales Gegenprogramm

zum Job. Haben Ihre Kinder

eigentlich auch schon Feuer-Ambitionen?

Die sind noch zu jung, das lässt

sich schwer sagen. Aber bei

Auftritten sind sie oft dabei.

Es ist generell immer schön,

wenn Kinder dabei sind, für

die ist Feuer einfach mega! Die

sitzen dann ganz begeistert

und mit strahlenden Augen da

– das freut mich immer.

Wo üben Sie die Shows? Das

geht ja auch nicht überall.

Ich mache in meiner Halle in

Blaubeuren alle Testaufbauten.

Wenn es brennt, geht es

natürlich dann nach draußen,

es gibt da nicht umsonst einen

Gloryfire

Blaubeurer Straße 38,

89143 Blaubeuren-Sonderbuch

Web: gloryfire.de

Mail: info@gloryfire.de

Wo werden Sie gebucht?

Überall: in der Region, in

Deutschland oder sogar im

Ausland. Ich bin schon in Madeira,

Belgien, Holland und

Italien aufgetreten – da gibt es

keine Grenzen.

Was ist das schwierigste an

einer Show?

Das Anspruchsvollste sind

eigentlich die sich ständig

verändernden Bedingungen.

Man bespielt immer neue Umgebungen,

dann wird mal ein

Techniker krank, man muss

sich immer individuell auf die

Situation einstellen und reagieren.

Text: Stefanie Müller

12


FEUER

UND EIS

AUFGEHEIZT UND ABGEKÜHLT

14


Abkühlung von innen:

Die Neu-Ulmer Feuerwehr setzt bei hohen

Temperaturen auf Eis. Mehr dazu ab Seite 18.

Fans von George R. R. Martin werden

enttäuscht sein, aber hier geht es nicht

um das Lied von Eis und Feuer.

Auch wenn Game of Thrones – zumindest was die Buchreihe angeht – immer

noch ein heiß diskutiertes Thema bei Fantasy-Liebhabern ist, soll es hier nicht darum,

sondern um ein eine Sache gehen, die in der Realität verankert ist. Richtig! Es

geht um die wärmste Zeit des Jahres. Denn die eisigen Temperaturen sind endlich

passé. Nach dem kältesten April seit beinahe 20 Jahren und einem verregneten

Mai scheint der Sommer nun endlich Einzug zu halten. Zeit, die luftigen Kleidungsstücke

rauszukramen, den Grill zu entstauben und sich allerlei Getränke

kaltzustellen.

15 Foto:

Jessy J. Photography


FEUER

UND EIS

Beim Grillabend mit Freunden leckeres Essen und den

Sommer genießen. | Bild: Jack Frog/shutterstock

Kurze, aber leckere Erfrischung. Ein Eis an heißen Tagen

ist oftmals Gold wert. | Foto: Helen Ross

Seit Mitte Juni ist der Besuch im Schwimmbad, mit

Einschränkungen, wieder möglich. | Bild: Oliver Schulz

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Ein lauer Sommerabend, ein kühles Getränk

und etwas Leckeres vom Grill. So

einfach kann es manchmal sein. Doch

wer in Ulm und Neu-Ulm abseits seines

Gartens grillen möchte, muss sich an bestimmte

Spielregeln halten. In öffentlichen

Grünanlagen sind Feuer nur auf den

dafür vorgesehenen Grillplätzen erlaubt.

Einerseits hat das mit der Sicherheit zu

tun. Nicht nur besteht bei längerer Trockenheit

die Gefahr von Bränden, auch

die Grasnarbe leidet empfindlich unter

der Hitze. Auf der anderen Seite geht es

aber auch um Rücksichtnahme auf Menschen,

die sich vom Rauch und dem Geruch

belästigt fühlen. Daher prüft der

Ordnungsdienst, wer abseits von öffentlichen

Grillstellen zugange ist. Je nach

Schwere des Verstoßes kann für „wildes

Grillen“ ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro

verhängt werden.

PIZZA UND KUCHEN

VOM GRILL

Wer auf Nummer sicher gehen möchte,

macht es wie Thomas Haber. Der erklärte

Grillliebhaber brutzelt im heimischen

Garten mehrmals die Woche. Angefangen

hat es bei ihm aber ganz klassisch.

„Ich bin früher oft mit Freunden an die

öffentlichen Grillplätze gefahren und

habe da die halbe Nacht verbracht“, erzählt

der Wiblinger. „Anfangs noch ganz

klassisch mit Würstchen am Stock. Mit

der Zeit sind wir aber immer erfinderischer

geworden. Da kam es dann auch

mal vor, dass wir einen Einkaufswagen

zum Grillrost umfunktioniert haben und

darauf Tiefkühlpizza gemacht haben.“

Zwar grillt Thomas heute nur noch im

eigenen Garten, die Experimentierfreude

ist allerdings geblieben. Nicht zuletzt,

dank eines Profi-Grillkurses, den ihm

seine Frau zum Geburtstag geschenkt

hat. „Das hat mir nochmal die Augen

geöffnet, was man mit einem Grill alles

anstellen kann. Also abseits von Steaks,

Würstchen und Co“, erinnert sich Thomas

und fügt hinzu:

„Wir haben da unter anderem

Soßen zubereitet

und Kuchen gebacken.

Auf dem Grill! Das fand

ich so cool, dass ich mir

im Anschluss direkt

einen großen Gasgrill

gekauft habe.“ Die Anschaffung

scheint sich

gelohnt zu haben, denn

der Grill ist – insbesondere in den Sommermonaten

– sehr oft im Einsatz. Und

welche besonderen Gerichte bereitet

Thomas am liebsten zu? „Um ganz ehr-

FUN FACT:

Trotz riesigem Angebot

ist die Lieblingseissorte

in Deutschland auch

2021 Vanille. Gefolgt von

Schoko und Erdbeere.

lich zu sein, sind es dann doch meistens

die eher normalen Sachen, also Fleisch,

Würstchen und Gemüse“, gesteht er lachend.

„Wenn aber Freunde zu Besuch

sind oder es mich einfach packt, gibt es

auch mal ein Beer Can Chicken oder Gulasch

aus dem Dutch Oven. Mein Highlight

ist aber selbstgemachte Pizza. Die

kann jeder belegen, wie er will, und sie

dauert nur ein paar Minuten.“

TREFFEN SICH 100 LEUTE

ZUM GRILLKURS

Mit einem etwas anderen Weg, was das

Thema Grillen angeht, beschäftigte sich

das Wahlpflichtfach Projektmanagement

an der Hochschule

Neu-Ulm. Gemeinsam

mit Dozentin Nicole

Diesinger und Marco

Stolze, dem Geschäftsführer

der Grill- und

Kochschule Iller-Factory

haben die Studierenden

ein Konzept für

einen Online-Grillkurs

ausgearbeitet. Was sich

zunächst sehr simpel anhört, gestaltete

sich umfangreicher als gedacht. Denn

mit „einfach die Kamera drauf halten“

war es nicht getan. Die 21 Masteranden

Piktogramme designed by Freepik


kümmerten sich im Vorfeld beispielsweise

um Organisation, Technik, Marketing

und natürlich auch das Menü.

Seinen Höhepunkt fand das Projekt

Mitte Juni mit dem „Zoom-Grillkurs“.

Knapp 100 Leute ließen sich via Bildschirm

von Marco Stolze anleiten. Die

Teilnehmenden hatten im Vorfeld eine

Einkaufsliste erhalten und konnten das

Menü somit tatsächlich selbst in Echtzeit

zubereiten. Etwa drei Stunden dauerte

das Barbecue per Videokonferenz.

Man darf gespannt sein, ob es diese Art

Grillkurs künftig vermehrt geben wird.

COOL BLEIBEN

AN HEISSEN TAGEN

Aus der neuesten Prognose des Deutschen

Wetterdienstes geht hervor, dass

auch 2021 eine generelle Temperaturzunahme

und mehr Sonnenstunden erwartet

werden. Das spricht für einen heißen

Sommer. Höchste Zeit, sich Gedanken

über Möglichkeiten zur Abkühlung zu

machen. Bei dem Thema fällt Ulmern

und Neu-Ulmern natürlich als erstes das

Nabada ein. Doch leider fällt das auch

dieses Jahr wieder in Wasser – oder eben

gerade nicht ins Wasser. Immerhin haben

die Freibäder und Seen wieder geöffnet.

Aktuell gibt es zwar noch einige

Beschränkungen, aber mit etwas Glück

sollte das in den kommenden Wochen

der Vergangenheit angehören. Auch abseits

von Donaubad, Baggersee und Co

gibt es jedoch viele Möglichkeiten der

brütenden Hitze zu entfliehen.

sich der Körper nach dem Besuch natürlich

verstärkt auf und macht den kurzfristigen

Kälteschock beinahe wieder

obsolet. Eine interessante Erfahrung ist

es aber dennoch.

IST ES HEISS,

ISS EIN EIS

Die klassische Form der Abkühlung ist

nach wie vor ein Eis. Das Angebot hat

sich in den letzten Jahren ganz schön

gewandelt. Da gibt es die ausgefallensten

Kreationen. Der „verrückte Eismacher“

in München bietet unter anderem die

Sorten „Weißwurst“, „Zwiebel-Schaschlick“

und „Schwangerschaftstraum“

(Nutella

und Essiggurke) an. In

der Doppelstadt geht es

nicht ganz so wild zu. Da

ist man mit Sorten wie

Salted Caramel, Crème

Brûlée und Lakritz eher

auf der braven Seite.

Wer damit unzufrieden

ist, kann es wie Sandra

Klein machen. Die Ulmerin

stellt seit einigen Jahren ihr Eis einfach

selbst her.

„Ich fand es krass, was man teilweise

für eine Kugel Eis bezahlt. Da dachte ich

mir, dass es ja nicht so schwer sein kann

Eis einfach selber zu machen“, erinnert

sich die junge Frau. Angefangen hat sie

zunächst mit Orangensaft-Eiswürfeln.

FUN FACT:

Soweit im Mietvertrag

nicht anders geregelt,

dürfen Neu-Ulmer und

Ulmer auf dem Balkon

den Grill anwerfen.

Selbst mit Kohle.

Da sie selbst kein großer Wassereis-Fan

ist, begann sie zu experimentieren. Ein

erster Versuch war gefrorene Bananenmilch.

Sandra lacht: „Das kann ich echt

niemand empfehlen. Da schüttelt es

mich jetzt noch, wenn ich dran denke.

Kurz nach diesem Experiment habe ich

mir dann eine Eismaschine zugelegt.“

Und tatsächlich, die Eisherstellung ist

kein Hexenwerk. Eismaschinen gibt es

schon für kleines Geld. Die meisten Zutaten

findet man im Supermarkt und

Rezepte gibt es in Kochbüchern bzw.

online zuhauf. Sandra nennt mittlerweile

eine semiprofessionelle Eismaschine

ihr Eigen und versorgt damit nicht nur

sich selbst, sondern auch Freunde und

Familie. „Mir macht

es einfach Spaß, neue

Sachen auszuprobieren.

Kürzlich habe ich

mich an einer Kaffee-

Vanille-Sorte versucht.

Ich fand die echt eklig.

Nicht so schlimm wie

die Bananenmilch, aber

fast. Mein Vater konnte

davon aber nicht genug

bekommen“, erzählt sie

grinsend. Auch wenn ihr die Eisherstellung

Freude macht und sie viel positive

Resonanz bekommt, hat Sandra kein Interesse

daran, das Ganze professionell

zu betreiben. „Für mich ist das einfach

nur ein Hobby. Mehr nicht.“

Text: Dominik Schele

Da wäre zum Beispiel der Besuch im

Museum oder Kino. Sowohl Museen

als auch Kinos sind in der Regel gut klimatisiert

und man bekommt neben der

Abkühlung auch noch Kultur bzw. Unterhaltung

geboten. Daneben empfiehlt

sich der Besuch des Ulmer Münsters.

Denn hinter den dicken Mauern steigen

die Temperaturen selbst im Hochsommer

selten über 23 Grad. Wer es noch ein

Stück kälter mag, sollte über einen Besuch

in einer der zahlreichen Höhlen in

der Region nachdenken. In der Laichinger

Tiefenhöhle herrschen beispielsweise

das ganze Jahr über Temperaturen

zwischen sechs und zehn Grad.

Wem nach der ultimativen Abkühlung

zumute ist, kann sich im Ulmer Physiotherapiezentrum

Hipp auch für drei

Minuten in die sogenannte Kryosauna

begeben. Hierbei wird die Körperoberfläche

auf bis zu minus 160 Grad heruntergekühlt.

Da es sich dabei aber um eine

durch Stickstoff erzeugte, trockene Kälte

handelt, wird das Ganze als weniger

kalt wahrgenommen. Außerdem heizt

Studierende der Hochschule Neu-Ulm entwickeln zusammen mit Marco Stolze (links) das Konzept für einen Online-

Grillkurs. | Foto: Katharina Bill

17


FEUER

UND EIS

FEUER FREI UND

WASSER MARSCH

AUCH TIERE

WERDEN GERETTET

Foto: privat

Unser Titelmodel diesen Monat ist

Wolfgang Saß, Meister vom Dienst bei der

Feuerwehr Neu-Ulm und Feuerwehrmann

mit Leib und Seele. Im Interview gibt er

uns einen Einblick in seine Berufslaufbahn,

die Arbeit bei der Feuerwehr Neu-Ulm und

beantwortet die Frage: „Feuer oder Eis?“

Foto: privat

FRIZZ: Seit wann bist du bei der Feuerwehr?

Wolfgang Saß: (lacht) Schon eine ganze Weile. Ich bin 1984 zur

Jugendfeuerwehr. Ein paar Jahre später, mit 18, kam ich dann zur

Freiwilligen Feuerwehr, also in den aktiven Dienst. Ab April 1991

war ich hauptberuflich bei der Feuerwehr als Gerätewart tätig.

Zehn Jahre später machte ich die Fortbildung zum Beamten im

mittleren feuerwehrtechnischen Dienst und heute bin ich Meister

vom Dienst. Tja, man kann sagen, ich bin eigentlich schon immer

bei der Feuerwehr.

Wie sieht ein normaler Tag bei der Feuerwehr aus?

Es gibt bei uns zwei Gruppen, A- und B-Schicht. Die wechseln sich

täglich ab. Man hat also 24 Stunden Schicht und dann 24 Stunden

frei. Dienstbeginn ist um 7 Uhr. Da findet die Fahrzeugübernahme

statt. Man prüft, ob die Geräte einsatzbereit sind und dergleichen.

Danach geht es, unterbrochen von Vesper- und Mittagspause, bis

15 Uhr ins jeweilige Sachgebiet. Bis 16.30 Uhr finden dann Ausbildungen

statt und im Anschluss bis 18 Uhr folgt der Dienstsport. Danach

ist Dienstende und wir kochen gemeinsam oder grillen. Zwischendrin

kann natürlich immer ein Einsatz sein. Man kann aber

sagen, ab 18 Uhr haben wir reine Bereitschaftszeit bis zum nächsten

Morgen. In dieser Zeit sind wir natürlich auch auf der Wache.

Stimmt es, dass die Feuerwehren in Ulm und Neu-Ulm überwiegend

ehrenamtlich organisiert sind?

Richtig! Beide Städte haben überwiegend Freiwillige Feuerwehren,

die durch hauptamtliches Personal unterstützt werden. Das hauptamtliche

Personal gleicht hierbei in der Regel die Zeiträume aus,

an denen die Verfügbarkeit der ehrenamtlichen Helfer reduziert

ist und übernimmt zudem eine Vielzahl an organisatorischen Aufgaben.

Ulm hat zudem direkt an der Wache ein Wohnhaus, in dem

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr wohnen. Hierdurch wird

ebenfalls ein schneller Einsatz gewährleistet. Die zeitlich sehr unterschiedliche

Verfügbarkeit der freiwilligen Helfer beruht unter

anderem darauf, dass viele von ihnen nicht mehr an ihrem Wohnort

arbeiten und deshalb pendeln müssen. Hinzu kommt, dass einige

Arbeitgeber nicht mehr das nötige Verständnis für das Ehrenamt

bei der Feuerwehr haben und ihre Mitarbeiter nicht freistellen.

Hier sollte dringend wieder ein Umdenken stattfinden.

UNFÄLLE SIND

KEINE SELTENHEIT

Ich bin

eigentlich

schon

immer

bei der

Feuerwehr.

EINSATZ FÜR

ULM UND NEU-ULM

Foto: Jessy J. Photography

18

Arbeitet ihr mit den Ulmern auch mal zusammen?

Klar! Da gibt es die sogenannte „nachbarschaftliche Löschhilfe“.

Die Ulmer Feuerwehr kommt auf Anforderung bei größeren Ein-

Foto: privat


19

EIN EIS SORGT

FÜR ABKÜHLUNG

setzen. Und wir unterstützten die Kollegen in Ulm natürlich auch.

Da ist die Zusammenarbeit echt super.

Gibt es Einsätze, die dir besonders im Gedächtnis bleiben?

Auf jeden Fall. Da gibt es einige. Ich erinnere mich zum Beispiel an

einen heftigen Brand in einer Maisonette-Wohnung. Wir brachen

die Tür auf und das Erste, was man hörte, war eine Art „Klickern“.

Das untere Geschoss stand in Flammen und es war so heiß, dass in

der Toilette die Fliesen zerbrachen und von den Wänden fielen. Da

muss man echt froh sein, dass niemand zu Hause war.

Foto: Jessy J. Photography

Wie geht ihr damit um, wenn euch ein Einsatz richtig nahegeht?

Natürlich geht jeder anders mit so was um und man lernt auch für

sich selbst, verschiedene Situationen einzuordnen. Aber es hilft auf

jeden Fall, darüber zu reden – vor allem untereinander. Da achten

wir heutzutage besonders darauf. Wir haben außerdem auch Notfallseelsorger

vom Landkreis Neu-Ulm. Zu jeder Tages- und Nachtzeit

bekomme ich da gegebenenfalls jemanden ans Telefon.

Hat sich bei der Feuerwehr in den vergangenen Jahren viel

verändert?

Definitiv. Schon allein, was die Technik angeht. Früher musste

man beispielsweise den Korb an der Drehleiter manuell einhängen.

Heute undenkbar. Was sich leider auch verändert hat, ist, dass es

mittlerweile sehr schwer ist, Leute für die Freiwilligen Feuerwehren

zu finden. Das ist wahnsinnig schade.

Ist die Feuerwehr im Sommer tendenziell mehr im Einsatz?

Du meinst, weil viel gegrillt wird? Könnte man meinen, aber nein.

Das ist ein bisschen so wie das Klischee, dass an Weihnachten besonders

viel zu tun ist, weil die ganzen Christbäume brennen.

Apropos Klischee: Was ist denn dran an „Feuerwehrleute löschen

am liebsten ihren eigenen Brand“?

Gegen das Klischee kämpfen wir seit Jahren. Wenn du kurz darüber

nachdenkst, wirst du feststellen, dass das ja auch gar nicht geht.

Schließlich kann jederzeit ein Einsatz kommen. Ich meine – klar,

wir könnten nach der Schicht ein Feierabendbier trinken. Aber das

wäre halt morgens um 7. (lacht)

Bei deinem Job wird es mitunter recht heiß. Wie kühlt man

sich da ab?

An der Einsatzstelle hat man das Löschwasser, da lass ich schon mal

einen „Schwupp“ aus dem Strahlrohr raus. Den Kopf unter den Hydranten

halten, das kommt auch schon mal vor. Ansonsten wird von

innen gekühlt, hauptsächlich mit Getränken. Dazu haben wir Kühlboxen

mit Mineralwasser auf den Fahrzeugen. Ja, und abseits davon

gibt es – gerade im Sommer – natürlich öfter auch mal ein Eis.

Abschlussfrage: Lieber ums gemütliche Feuerchen rumsitzen

oder lieber ein leckeres Eis essen?

(lacht) Hmmm ... idealerweise am gemütlichen Feuer sitzen und

dabei ein leckeres Eis schlotzen.

Text: Dominik Schele

WEITERE INFOS:

Wie von Wolfgang angesprochen, sind die freiwilligen

Feuerwehren immer auf der Suche nach Interessierten.

Wer sich informieren möchte, kann

das einfach bei sich vor Ort machen oder z.B.

auch auf feuerwehr.neu-ulm.de vorbeischauen.

Foto: privat


STADT

GESCHICHTEN

In einem Land vor unserer

Zeit hat er bereits gelebt.

Sogar noch vor den Dinosauriern.

Der Stör, ein Urzeitfisch

mit eigentümlich

markanten Höckern. Die

Menschen haben es über

die Jahrhunderte jedoch

geschafft, den Fisch nahezu

auszurotten. Seine

Laichplätze zu zerstören

und seine Gewässer zu

verschmutzen. 2013 wurde

der Stör zum Fisch des

Jahres gekürt. Aufwendige

Projekte bereiteten

seine Wiederpopulation

vor. In Freiheit soll der

Stör eine imposante Länge

von bis zu 2 Metern

entfalten. Ein Fischgigant,

der dann bis zu 300

Kilogramm auf die Wage

bringt! Zum Laichen verlässt

er seine sichere Heimat,

das Meer, und macht

sich auf die lange und

unsichere Reise in unsere

heimischen Gefilde.

Oben: Ein Stör taucht auf.

Neugierig erkundet er den

flachen Uferbereich.

Unten: Der Urzeitfisch

will es genau wissen. |

Fotos: Oliver Bernsau

UNTER

WASSER

Der erste Sommertag steht an. Zeit,

unterzutauchen und sich im Gurrensee

eiskalt zu erfrischen. FRIZZ findet

heraus, was unter Wasser abgeht.

Foto: Pexels

20


21

Illustrationen designed by Freepik

Ein Montagabend im Juni.

Nach Wochen der Enthaltsamkeit

hat die Sonne Ulm

endlich etwas aufgeheizt. Ein

bisschen Abkühlung könnte

jetzt nicht schaden. Wie kalt

die Seen in der Region wohl

gerade sind? Gemeinsam mit

einigen ausgebildeten Rettungstauchern

der DLRG

(Deutsche Lebensrettungsgesellschaft)

Ulm werde ich

das heute testen. Uwe, Leiter

Einsatz, und Oli, Ausbilder

der Strömungsretter, sowie

Jojo und Jonas, zwei frisch

ausgebildete Einsatztaucher,

nehmen mich mit zum Gurrensee.

Er liegt zwischen

Senden und Neu-Ulm und ist

aufgrund seiner klaren Sichtbedingungen

und der guten

Wasserqualität ein wahrer

Hotspot für Taucher.

Das Geheimnis

des roten Opels

Wie hoch die Chancen stehen,

auf dem Grund etwas

zu finden? „Die Aussichten,

einen Schatz zu heben oder

einen kuriosen Fund zu machen,

sind gar nicht mal so

gering“, wie Oli erklärt. 1992

hat ein Trupp der Ulmer Rettungsschwimmer

einen alten

roten Opel in der Donau entdeckt.

Im Inneren des Autos

fand der Einsatztrupp einen

Aal und die Knochen eines

Mannes. Erst zwei pensionierte

Polizisten konnten den

Mann später identifizieren. Er

galt seit 1962 als vermisst. Die

Fenster waren heruntergekurbelt.

So konnte das Fahrzeug

leichter sinken. War es

ein Verbrechen? Selbstmord?

Das bleibt bis zum heutigen

Tag ein Rätsel. In jedem Fall

war der 62-jährige Schuster

zu einer Fahrt aufgebrochen,

die erst 30 Jahre später enden

sollte.

Auf den Grund gegangen

Im Gurrensee überrascht die

Aussicht. Kleine Fischchen

wirbeln aufgescheucht und

neugierig durch das Gewässer.

Auf dem Grund: ein Hecht

mit einer geschätzten Länge

von anderthalb Metern. Uwe

stupst mich an und zeigt auf

den Fisch. Unbeweglich harrt

dieser auf der Stelle aus. Vermutlich

ist er auf der Lauer.

Wir tauchen weiter und

entdecken einen weiteren,

kurios anmutenden Fisch,

für den ich mich sofort begeistere.

Zurück am Ufer ragt

hinter mir ein Fischkopf aus

dem Wasser. Der eigentümliche

Fisch, den wir auf dem

Grund gesehen haben. „Ist das

ein Katzenhai?“ Oli steht an

Land. Die anderen Taucher

sind für eine weitere Übung

noch einmal ausgerückt. Jetzt

schwimmt der Fisch in langsam-schlängelnden

Kapriolen

seine Runden um mich,

Die Aussichten,

einen Schatz

zu heben,

sind gar

nicht mal so

gering.

erinnert dabei tatsächlich ein

bisschen an einen Hai. „Es ist

ein Stör“, sagt Uwe, der mit

den anderen zurückgekehrt

ist. Warum sich dieser so zutraulich

verhält? Dafür findet

Uwes Mannschaft keine Erklärung.

Ein letztes Mal inspiziert

der Stör das Ufer, bevor

er sich wieder auf den Grund

des Sees verabschiedet.

Ein besonderer Fund

Ich recherchiere die Fischart

später und finde heraus, dass

der Stör hier eigentlich gar

nicht mehr existieren dürfte.

In Baden-Württemberg? Kein

Vorkommen. So behauptet es

Abtauchen im Gurrensee: DLRG-Einsatzleiter Uwe sorgt dafür, dass FRIZZ-Reporterin

Julia unter Wasser nicht die Puste ausgeht. | Foto: Oliver Bernsau

zumindest das Internet. Der

Gurrensee bildet aufgrund

seiner Reinheit eine absolute

Ausnahme und für den Stör

damit die Möglichkeit, eine

zweite Heimat zu finden.

Ulmer Wasserhelden

Seit 100 Jahren lehrt die

DLRG Ulm den Umgang in

strömenden und dunklen

Gewässern. Die Rettungsschwimmer

haben im Lauf der

Jahrzehnte unzählige Menschen

aus Notlagen befreit

und aus den verschiedensten

Gewässern geborgen, stets

dabei bemüht, das Gleichgewicht

zwischen Mensch und

Natur aufrechtzuerhalten.

Vor 100 Jahren mit einigen

schwimmsportbegeisterten

Damen und Herren und einer

Ausbildung durch die

königlich-württembergische

Schwimmschule begonnen,

hat sich bis heute an der Motivation

der Ulmer Rettungsschwimmer

nichts geändert.

Mit großem Einsatz verwirklichen

die Ehrenamtlichen ihr

Motto: „Jeder Nichtschwimmer

ein Schwimmer, jeder

Schwimmer ein Rettungsschwimmer.“

Der Wunsch der

Unterwasserhelden? „Nachwuchs!“

Wer Abenteuer im

Wasser mag und mehrmals

wöchentlich Zeit für ein Hobby

findet, der kann sich den

Ulmer Rettungsschwimmern

anschließen: ulm.dlrg.de

Text: Julia Haaga

Ein Einsatztaucher

bei der Übung.

Die DLRG in einem

Schlauchboot, das

für die Strömungsrettung

eingesetzt

wird. | Fotos: DLRG


FRAGE?

ANTWORT!

WAS WAR DEIN

BESTES SOMMER-

ERLEBNIS?

Endlich Sommer! Die coolste Geschichte,

die ich in der warmen

Jahreszeit bisher so erlebt habe,

war wahrscheinlich eine ungeplante

Fahrt ins Blaue. Damals

rief mich meine beste Freundin

ganz spontan an, und meinte, ich

solle doch jetzt gleich einfach mal

meine Koffer packen. Nach kurzer

Verblüffung habe ich das mit dem

Kofferpacken natürlich direkt

in die Tat umgesetzt. Und – total

verrückt – nicht mal zwei Stunden

nach dem Anruf saßen wir auch

schon gemeinsam im Auto und

waren auf dem Weg nach Italien.

Das war einfach eine Fahrt ins

Blaue, ganz ohne Ziel, dafür bei

schönstem Wetter. Das hat richtig

Laune gemacht. Damals haben

wir dann gleich mehrere Tage in

Bella Italia zusammen verbracht,

und genossen die Zeit zu zweit.

Daran denke ich sehr gerne zurück.

Hintergründe S. 22-25: mons.design / Freepik

Foto: privat

Lia, 21

aus Ulm

„EINE UNGEPLANTE

FAHRT INS BLAUE.“

22


23

2019 war mein Sommer mit zwei

großen Lovestorys. Mit meiner Band

Moop Mama feierten wir zehnjähriges

Jubiläum auf dem Tollwood in

München, unserer Entstehungsstadt.

Hier hatten wir 2009 angefangen, in

Parks zu spielen. Inzwischen sind wir

in ganz Deutschland verstreut. Köln,

Hamburg, Ulm … 5.000 Moop-Mama-

Fans waren gekommen, um gemeinsam

mit uns im ausverkauften Zelt zu

feiern. Ein Wahnsinnsgefühl, wenn

einem klar wird, dass all diese Menschen

wegen deiner Musik da sind.

Auch Deichkind und Blumentopf

traten mit uns gemeinsam auf.

Lovestory Nummer zwei: Es war das

erste Konzert für meine Freundin,

mit der ich damals ganz frisch zusammen

war. Damit ich sie in der Menge

trotz der vielen Tausend Menschen

erkennen konnte, klebte ich zuvor

eine Markierung auf den Boden. Bei

der Aftershow-Party hat sie dann

meine Eltern, Freunde und Bandkollegen

kennengelernt. Wunderschön!

Mit zwei anderen aus der Band war

ich in diesem Sommer außerdem mit

„Viva con Agua“ in Indien als Botschafter

für Brunnenprojekte. Wir

kamen in ein kleines Dorf ohne Strom

und fließend Wasser. Die Menschen

dort sprachen kein Englisch und wir

konnten uns nicht miteinander verständigen.

Dann haben wir einfach

unsere Instrumente ausgepackt und

für die Bewohner gespielt. Das ganze

Dorf fing an zu tanzen. Hier wurde

mir klar, was es bedeutet, dass Musik

die Menschen miteinander verbindet.

Musik ist die Sprache, die jeder versteht!

Das hat mich sehr geerdet und

den Sommer einzigartig gemacht.

Peter, 36

aus Ulm

„5.000 FANS

FEIERTEN MIT UNS.“

Foto: Paul Gärtner


FRAGE?

ANTWORT!

Sommerzeit ist Festivalzeit! Aber

Festivalzeit ist oft auch Unwetterzeit.

Vor Jahren waren zwei

Freunde und ich auf dem Splash-

Festival. Wir hatten ein großes

Zelt, zwei Pavillons und viele

„Quality-of-life“-Sachen dabei.

Recht schnell haben wir uns eine

eigene kleine Anlage gebaut. Mit

Gaffatape, Schnüren und unnötig

vielen Heringen haben wir alles

befestigt. Am ersten Tag gab es

ein kleines Gewitter und die ersten

Zelte auf dem Platz wurden

in Mitleidenschaft gezogen, doch

unsere befestigte Unterkunft hielt

spielend stand. Easy!

Doch dann kam der zweite Tag.

Da zog ein Unwetter auf, das ich

so noch nie erlebt habe. Innerhalb

von Minuten änderte der Himmel

seine Farbe von hellgrau zu lila

zu nachtschwarz. Und dann ging

es los. Sturmböen, Donner, Blitze

und Kübel voller Wasser, die aus

dem Himmel runterkrachen. Innerhalb

kürzester Zeit war unsere

uneinnehmbare Festung Schnee

von gestern. Mit Mülltüten als

behelfsmäßigem Regenmantel

stolperten wir, wie viele andere,

über den Zeltplatz. Ein paar nette

Menschen luden uns beim Vorbeilaufen

in ihr Wohnmobil ein. Das

Angebot nahmen wir dankend an

und verbrachten die kommenden

Stunden mit deutlich zu vielen

Leuten in dem zu kleinen Fahrzeug.

Bei der Rückkehr zu unser

„Splash-Heimat“ fanden wir außer

Zerstörung eigentlich nichts

vor. Trotzdem bauten wir alles

ganz rudimentär wieder auf und

feierten die Nacht und den kommenden

Tag komplett durch.

Ein echt surreales Erlebnis, aber

eine Erfahrung, die ich nicht

missen will! An der Stelle geht ein

riesiges Danke und viele Grüße

an Enno und seine Jungs mit dem

viel zu kleinen Wohnmobil raus!

Rebecca, 30

aus Einsingen

„DONNER, BLITZ

UND KÜBEL VOLLER

WASSER...“

MACH MIT!

Du möchtest auch dabei

sein? Dann schreib uns deine

Antwort mit Bild bis zum

09.07.2021 an mag@swp.de

mit dem Betreff

„NACHGEFRAGT“.

24

Die nächste Frage:

„Wohin geht deine Reise?“

Foto: privat


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KÜCHEN

ZAUBER

Abends in Ulm: Fast überall zieht bei schönem

Wetter ein unverwechselbarer Geruch durch

die Stadt. Da wird doch gegrillt! Jeder Deutsche

tut es im Schnitt rund 13 Mal im Jahr. Auch in

der FRIZZ-Redaktion gibt es große Fans von

Feuer und Flamme.

Hier ein paar Tipps – wer alles zusammenwürfelt,

bekommt ein leckeres Menü. Wasser-im-

Mund-zusammenlauf-Garantie!

LECKERES

VOM GRILL

SUSE

PILZE

LECKER GEFÜLLT

Was bei mir beim Grillen nicht fehlen darf,

sind gefüllte Pilze. Ich liebe gefüllte Pilze!

Hier verrate ich euch meine liebste Füllvariation.

Zuerst besorge ich mir Champignons.

Je größer, desto besser. Dann entferne

ich den Strunk, putze sie und schon

geht es an die Füllung. Hier nehme ich eine

Schüssel, fülle eine Packung Frischkäse

hinein, schneide frische Kräuter dazu (alternativ

gefrorene Kräuter), füge Salz und

Pfeffer sowie ein paar Tropfen von meiner

allerliebsten roten Paste hinzu, die ich aus

meinem letzten Urlaub in Ungarn mitgebracht

habe, tomatig-scharf. Hier könnt

ihr allerdings auch variieren und eure

eigene Lieblingspaste mit reinrühren. Wer

noch etwas Schärfe vertragen kann, streut

ein paar Chilliflocken drüber oder schneidet

ein Stück Peperoni dazu. Nun wird

die Masse in die Pilze gefüllt und noch ein

Würfel Feta darauf gelegt. Jetzt nur noch

in Alufolie einwickeln und schon können

die gefüllten Pilze auf den Grill. Mmh, da

läuft mir jetzt schon das Wasser im Mund

zusammen.

KARTOFFELN

DIREKT AUS DER GLUT

TAMARA

Foto: pixabay

STRAUSSENFLEISCH

DIREKT VOM HOF

Foto: privat

Bei mir darf es beim Grillen wie bei allem im

Leben sein: schnörkellos. Ein Stück Fleisch,

ein bisschen gegrilltes Gemüse oder einen

knackigen Blattsalat und dann bin ich schon

happy. Wenns zwischendurch etwas Besonderes

sein soll, dann packe ich meine Nichten

ins Auto und wir machen einen Ausflug zur

Straußenfarm Donaumoos in der Nähe von

Leipheim. Dort sieht man schon von weitem

die riesigen Gehege von den unfassbar großen

Vögeln. Die Zucht findet genauso auf dem

Hof statt wie die Schlachtung und Verarbeitung

– das Futter ist natürlich, Auslauf und

Unterschlupf für die Tiere sind gegeben. Wir

schauen meist den imposanten Zweibeinern

eine Weile zu, spazieren an den Gehegen

entlang und dann geht es zum Schluss in den

Hofladen. Die Straußensteaks sind herrlich

vom Grill, aber das Nonplusultra ist natürlich

das Filet. Erinnert ein bisschen an Rind, nur

eben noch besonderer ...

26

Bei mir werden Kindheitserinnerungen wach, wenn es Kartoffeln

in Alufolie gibt. Dafür braucht man eigentlich nicht

mal einen Grill, ein einfaches Lagerfeuer reicht. Kartoffeln

einwickeln, ins Feuer (oder in die Glut) werfen und irgendwann

wieder rausholen. Im Optimalfall haben sie eine schöne

krosse, nicht zu dunkle Kruste – im schlimmsten Fall bricht

man die entstandenen Kohledinger auf und schaut, ob im Inneren

noch was essbar ist. Grillkartoffeln schmecken pur, mit

Salz bestreut, mit Butterflocken oder mit (Kräuter-)Quark.

Sie machen auch als Beilage eine gute Figur.

Mein Tipp: Die Kartoffeln rechtzeitig in die Glut geben. Je

nach Größe, Sorte und Hitze brauchen sie nämlich eine Stunde

zum Garen. Ungeduldige kochen die Kartoffeln vor oder

stechen die rohen Kartoffeln mit einer Gabel ein, dann garen

sie im Inneren schneller.

KERSTIN

Foto: RitaE/Pixabay

Illustrationen designed by macrovector/Freepik


BLICK IN

DIE KÜCHE

RESTAURANT

IM GLAS

KASERNSTR. 2 | 89231 NEU-ULM

Der Name ist Programm: „Restaurant

im Glas by di Natale“

nennt Hildegard di Natale ihr

junges Restaurant im ehemaligen

„Schiff“ in Neu-Ulm.

Schon vor acht Jahren begann

sie als Catering, Küchen-Basics

wie Fonds und Soßen im Glas

vorzubereiten, damit diese

stets zur Hand waren. Jetzt gibt

es das Ganze als Restaurant-

Konzept: Die Gäste können ihr

Essen im Glas abholen oder vor

Ort essen – dort natürlich mit

den passenden Beilagen.

Info:

Aktuelle Öffnungszeiten

findest du in den sozialen

Medien.

Instagram:

Restaurant_im_Glas_By_

Dinatale.

E-Mail:

info@restaurant-im-glas.de

Webseite:

restaurant-im-glas.de

Bohneneintopf

und Bolognese

Für alle Küchenvorgänge setzt

di Natale auf ihren Konvektomat:

„Er ersetzt den Grill,

die Pfanne, den Backofen und

den Kochtopf“, blickt sie auf

ihr Lieblingsteil in der Küche.

„Der Konvektomat arbeitet mit

Dampf, nicht mit Strahlen wie

die Mikrowelle.“ Das ist praktisch,

zeitsparend und nachhaltig:

„Unsere Gerichte werden

unmittelbar nach Warenlieferung

frisch zubereitet, in Gläser

eingemacht und sterilisiert.“

Da die Gerichte so haltbar gemacht

weden, landet weniger

im Müll. Zur Auswahl gibt es

deutsche und italienische Spezialitäten,

denn wie di Natales

Namen schon sagt, hat sie familiäre

italienische Bande. Bohneneintopf

findet sich ebenso

wie Bolognese auf der Karte.

Zur Letzteren bestellen Gäste

gerne selbstgemachte Gnocchi.

Oben: Hildegard di Natale hat italienische Wurzeln. | Unten: Der Konvektomat ist ihr wichtigstes Werkzeug.

Text und Fotos: Petra Starzmann

27


FRIZZ

KIDS

28

MACH MIT!

Du möchtest auch dabei sein? Dann schreib

eine E-Mail an mag@swp.de mit dem Betreff

„Kids Fragebogen“.

X

X

X

...ICH HABE GESCHWISTER

...ICH MALE GERNE

...ICH MACHE GERNE SPORT

...ICH LESE GERNE

...ICH TEILE GERNE

...ICH HÖRE GERNE MUSIK

...ICH PUZZLE GERNE

...ICH MAG AUSFLÜGE

...ICH PUTZE GERNE ZÄHNE

...ICH VERKLEIDE MICH GERNE

X

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Illustrationen: rawpixel.com / Freepik


Von Anfang an glücklich

KINDER

SCHMÖKERN

KINDERBÜCHER

AUS DETTINGEN

Reise ins ewige Eis –

Wie werde ich Polarforscher

Bjørn Ousland

ISBN: 978-3-423-64054-1

ab 8 Jahren

16,95 Euro

Wer als Polarforscher auf Expedition gehen will, braucht eine

gute Vorbereitung. Das wusste schon Fridtjof Nansen, als er

mit seinem Schiff ins ewige Eis aufgebrochen ist. Was für eine

Ausrüstung wird gebraucht, wie sind die Wetterbedingungen,

vor welchen Tieren muss man sich in Acht nehmen, und was

für Power-Riegel sollte man unbedingt dabeihaben?

Dieses Buch ist ein Expeditionsbericht und Beschäftigungsbuch

für zukünftige Polarforscher/-innen. Mit Fakten, Bastelanleitungen

und Rätselfragen.

Die Florinis

Helena Neufeld,

Susanna Rahle Pfeifer

ISBN: 978-3-965-30038-5

12,95 Euro

In diesem schön illustrierten Werk begleiten dich Saus und

Braus, die zwei frechen Läuse, durch das ganze Buch.

Die Geschichten über die Florinis stecken voller Fantasie, Humor

und Einfühlungsvermögen. Hier wirst du in eine wundersame

Welt mitgenommen, findest dich in den Blumenmenschen

wieder und wirst zum Mitdenken animiert. Aber nicht nur das!

Spielerisch lernst du sogar einige Blumennamen kennen.

In diesem Buch erwarten dich drei einfühlsame Geschichten

über Freude, Mut und Hoffnung, bis hin zum Sinn des Lebens.

Maria Barnett mit ihrem selbstgestalteten Kinderbuch. | Bild: privat

Eigentlich betreibt Maria Barnett mit ihrem Mann Paul

ein Goldschmiede-Atelier in Dettingen. Seit 2018 ist die

freischaffende Künstlerin aber auch als Kinderbuchautorin

tätig. Zwei hat sie bisher veröffentlicht: „Rubi, Karl und

die Himbeeren“ sowie „Rubi, Karl und die Einladung“. Die

Geschichten beschäftigen sich mit Themen wie Fantasie,

Natur und Freundschaft. Sowohl die Texte als auch die

Zeichnungen stammen dabei alle aus Maria Barnetts Feder.

Die Bücher gibt es im Buchhandel und direkt im Atelier in

Dettingen.

Text: Dominik Schele

barnett-und-barnett.de

Supererde – So spektakulär

ist unser Planet

ISBN: 978-3-8310-3463-5

ab 8 Jahren

je 19,95 Euro

Willkommen in der Welt der Wunder! Ob See aus Feuer oder

Wüste aus Eis, unser Planet ist ein faszinierender Ort. In diesem

beeindruckenden Nachschlagewerk werden bedeutende

Plätze der Erde, Landschaften und Wetterphänomene auf

spektakulärste Art und Weise auf doppelseitigen Portraits in

Szene gesetzt. Mit dem Kindersachbuch erkundest du unsere

erstaunliche Erde anhand atemberaubender Luftaufnahmen

und Naturfotografien, 3D-Grafiken und unterhaltsamer Texte

mit spannenden Fakten und verblüffenden Rekorden.

Freuen Sie sich auf:

- Individuelle Kundenbetreuung

- Babybekleidung ab Größe 44

- Kindermode bis Größe 104

- Große Spielwarenabteilung

- Vom Schnuller bis zum Kinderbett

- Autositze, Möbel, Reisebetten, Kinderwagen uvm.

H O P P A L A

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10.00 - 18.00 Uhr I Sa: 10.00 - 16.00 Uhr

Wegenerstr. 2 | 89231 Neu-Ulm | Tel. 0731 87400 | info@neher-hoppala.de | www.neher-hoppala.de

29


WANN AM BESTEN

WOHIN ...

VERANSTALTUNGS

TICKER

WAS

GEHT

AB?!

DIE PUDERDOSE

KABARETT IM KCC

21. JULI. - 18.30 UHR

Foto: Verena Gremmer

Die Puderdose, das ist die Geschichte

der beiden Freundinnen Claudia und

Irene, die eines Tages auszogen, um die

Welt zu ihrem privaten Wohnzimmer

zu machen und Menschen im Namen

der Liebe zum Lachen zu bringen. Ihre

Mittel: Witz, Weiblichkeit und eine kleine

Prise Wahnsinn, gepaart mit Stimmgewalt

und vollem Körpereinsatz.

kcctheater.de

01 Do

BÜHNE

Glückspilze

Irische Sommertheater Komödie

mit Live-Musik

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 20.30

LITERATUR

Sigrid Katharina Eismann:

„Das Paprikaraumschiff“

Ulm, Forum Theater der Stadtbibliothek

Ulm, 19.30

SONSTIGES

(k)ein Stück von MIR

experimenteller, theaterpädagogischer

Workshop mit

Schüler*innen

Ulm, Münsterplatz 14.00

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00

02 Fr

BÜHNE

Blind Date

Langenau, Pfleghof, 20.00

Psychisch korrekt, politisch

defekt

von und mit Kathi Wolf

Neu-Ulm, Theater Neu-Ulm,

20.00

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00-21.00

03 Sa

BÜHNE

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

Psychisch korrekt, politisch

defekt

von und mit Kathi Wolf

Neu-Ulm, Theater Neu-Ulm,

20.00

Ein Sommernachtstraum

Tanztheater

Ulm, Theater, Großes Haus,

19.00

FÜHRUNG

Beat Zoderer – Visuelle

Interferenzen 1990–2020

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

14.00

Lugabeidl – Ulms X-Factor

(Das Unfassbare)

Ulm, Tourist-Information

Ulm/Neu-Ulm, 18.30

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00-21.00

04 So

BÜHNE

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

KINDER

Zig Zag Zoderer

Interaktive Kinderführung

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

14.00

FÜHRUNG

Ein Woodstock der Ideen –

Joseph Beuys, Achberg und

der deutsche Süden

Öffentliche Führung

Ulm, Museum Ulm, 15.00-16.00

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 15.00-21.00

30

Alle Angaben ohne Gewähr


05 Mo

07 Mi

08 Do

09 Fr

BÜHNE

Glückspilze

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 20.30

VORTRAG

Humboldt-Lecture

Prof. Dr. Thomas Kirchhoff:

Wildnis

Ulm, Stadthaus, 20.00

06 Di

BÜHNE

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

Glückspilze

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 20.30

BÜHNE

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

Glückspilze

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 20.30

LITERATUR

Ulrich Krafft: Religiöser

Dirigent der Reichsstadt Ulm

vor der Reformation

Buchpräsentation

Ulm, Stadt- und Kinderbibliothek

Ulm, 19.30

KINDER

Geschichtenschatz

Neu-Ulm, Stadtbücherei Neu-

Ulm, 15.00-15.30

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00-21.00

BÜHNE

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

Glückspilze

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 20.30

MUSIK

Die Leonhardsberger &

Schmid Show

Open Air | Musikkabarett

Memmingen, Kaminwerk,

20.00

VORTRAG

Joannes Baptista Sproll –

Bischof im Widerstand

Von Scholl zu Sproll – christliche

Motivation im Widerstand

Ulm, Kath. Gemeindehaus St.

Georg, 19.30

BÜHNE

Blind Date

Langenau, Pfleghof, 20.00

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

Glückspilze

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 20.30

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00-21.00

10 Sa

BÜHNE

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

Glückspilze

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 20.30

1 JAHR FAHREN,

1 MONAT SPAREN.

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volle Monatsrate geschenkt bekommen. Einfach zeitgemäß.

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31


WANN AM BESTEN

WOHIN ...

FÜHRUNG

Beat Zoderer – Visuelle Interferenzen

1990–2020

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

14.00-15.00

KINDER

Geschichtenschatz

Neu-Ulm, Stadtbücherei Neu-

Ulm, 15.00-15.30

MUSIK

Alex Diehl

Open Air | Singer-Songwriter

Memmingen, Kaminwerk,

20.00

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 15.00-21.00

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00-21.00

11 So

BÜHNE

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

KINDER

Groovin’Kids Double Drums

Percussion Show für Kids

Langenau, Pfleghof, 11.00

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 15.00-21.00

13 Di

BÜHNE

Glückspilze

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 20.30

15 Do

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00-21.00

16 Fr

BÜHNE

Blind Date

Langenau, Pfleghof, 20.00

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

Glückspilze

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 20.30

Der Tatortreiniger

Blaubeuren, Sommerbühne am

Blautopf, 20.00

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00-21.00

14 Mi

BÜHNE

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

Glückspilze

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 20.30

17 Sa

VORTRAG

Städtebau von heute /

Utopien für morgen

Ulm, Ulmer Innenstadt, 18.00

FÜHRUNG

Beat Zoderer – Visuelle

Interferenzen 1990–2020

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

14.00-15.00

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00-21.00

18 So

BÜHNE

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

21 Mi

BÜHNE

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

KINDER

Geschichtenschatz

Neu-Ulm, Stadtbücherei Neu-

Ulm, 15.00-15.30

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00-21.00

22 Do

MUSIK

Chris Hopkins Quartet feat.

Scott Hamilton

Swing

Langenau, Pfleghof, 20.00

JULI 2021

BÜHNE

Glückspilze

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 20.30

Love is in the air

Musikalischer literarischer Abend

Roggenburg, Innenhof Kloster,

20.00

OPEN AIR

DO

08.07. DIE LEONHARDSBERGER

& SCHMID SHOW

MUSIKKABARETT

OPEN AIR

SA

17.07.

ALEX DIEHL

SINGER-SONGWRITER

OPEN AIR

SA

24.07. MAUFLIMMERN

KURZFILME

SA

31.07. THUNDERMOTHER

HARD ROCK

32

Alle Angaben ohne Gewähr


FÜHRUNG

Die Sedelhöfe – neues

Stadtquartier

Ulmer Extras

Ulm, Mitte, Sedelhöfe,

17.00-19.00

23 Fr

BÜHNE

Dracula – Musical

Ulm, Wilhelmsburg, 20.30

MUSIK

Siyou meets Joe Fessele feat.

Christoph Scherer

Gospel & Weltmusik

Langenau, Pfleghof, 20.00

24 Sa

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00-21.00

Mauflimmern

Kurzfilme

Memmingen, Kaminwerk,

21.00

KINDER

Das tapfere Schneiderlein

ab 4 Jahren

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 15.00

25 So

MUSIK

Rose Tattoo

European Tour 2020

Ulm, Roxy, 20.00

SONSTIGES

Bücherfestival

Bücherflohmarkt, Märchenerzählerin

und mehr

Langenau, Pfleghof, 11.00-16.00

SoundGarten

Ulm, Roxy, 15.00-21.00

KINDER

Berblinger auf der Bühne

Ulm, Stadt- und Kinderbibliothek

Ulm, 20.00

Das tapfere Schneiderlein

ab 4 Jahren

Blaustein, Herrlingen, Theaterei

Herrlingen, 11.00, 16.00

28 Mi

KINDER

Geschichtenschatz

Neu-Ulm, Stadtbücherei

Neu-Ulm, 15.00-15.30

29 Do

FÜHRUNG

Industrialisierung und

Festungsbau – eine Stadt

im Korsett

Ulmer Extras

Ulm, Weststadt, Treffpunkt:

Ehinger Tor, 17.00-19.00

30 Fr

MUSIK

Catt „Why, Why“–Tour 2021

Singer/Songwriterin

Langenau, Pfleghof, 20.00

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00-21.00

31 Sa

MUSIK

Branco Galoic & Francisco

Cordovil

Balkan meets Iberia

Langenau, Pfleghof, 20.00

Thundermother

Hardrock

Memmingen, Kaminwerk,

20.00

SONSTIGES

SoundGarten

Ulm, Roxy, 17.00-21.00

Das Girokonto

für Studenten.

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33


LETZTE

SEITE

Ich würde nicht sagen, dass ich Menschen,

die auf Fleisch verzichten, seltsam

oder blöd finde. Ich finde sie aber

auch nicht total cool. Eigentlich sind sie

mir weitestgehend egal. Außer sie wollen

mich partout von ihrem Lebensstil

überzeugen. Und da haben wir es schon:

das Bild des predigenden Veganers, der

mich bei jedweder Gelegenheit bekehren

möchte. Ja, genau diese Hardcore-

Hansel sind der Grund dafür, warum niemand

diese Pflanzenfresser leiden kann.

Die sollten sich echt …

Moment mal! Um ganz ehrlich zu sein,

hab ich noch nie einen Veganer bzw. Vegetarier

getroffen, der missionarisch unterwegs

war, geschweige denn mich ungefragt

volllaberte. Das mag es hier und

da geben, kam mir persönlich aber noch

nie unter. Man erzählt sich das. Man

hört davon. Beinahe bin ich geneigt, das

Ganze als urbane Legende abzutun. Allerdings

wird dieses Klischee immer und

immer und immer wieder hervorgekramt

und taucht auch in Diskussionen überproportional

oft auf. Überraschend vielen

Comedy- und Kabarett-Programmen

dient diese Trope auch als Grundlage.

Doch selbst erlebt? Nope!

„Preach it, brother!“

Ganz anders sieht das überraschenderweise

bei den Fleischessern aus. Versteht

mich nicht falsch. Ich mag Fleisch. Ich

mag Wurst. Ich mag tierische Produkte.

Was ich aber tatsächlich nicht mehr mag,

sind diese Leute, die Fleisch zelebrieren

und nun meinen, den absoluten Gegenpol

bilden zu müssen. Um ehrlich zu sein,

gehen mir diese veganerhassenden Fleischenthusiasten

grandios auf den Sack.

Da erwähnt man in einem unbedachten

Moment beispielsweise, dass etwas Profanes,

wie Zucchini vom Grill, durchaus

lecker ist. Augenblicklich füllt sich der

Raum mit einer Aura des Misstrauens.

„Ähm, Zucchini? Aufm Grill? Verpiss

dich mit dem Scheiß. Aufn Grill kommtn

ordentliches Steak oder maximal ’ne

Wurst.“ Und dann geht es los. Die besten

Stücke vom Schwein oder Rind werden

durchexerziert. Geflügel wird eher selten

erwähnt, denn das ist ein bisschen wie

Fisch. Kein komplett richtiges Fleisch –

eher ein beinahe-veganes Substitut. Der

DIE SACHE

MIT

DEM FLEISCH

Vortrag geht weiter und irgendwo hört

man leise: „Preach it, brother.“ Welche

Teile müssen wie zubereitet werden?

Wieso ist blutig immer besser? Weshalb

ist alles in Richtung Gemüse und Salat

beim Grillen nur deshalb dabei, weil

halt auch Weibsvolk anwesend ist? Und

schlussendlich eine lange Abhandlung

darüber, warum Fleisch einfach das Maß

aller Dinge und superdupermännlich ist.

Sakrament der Fleischeslust

Gar lust‘ge Sprüche wie: „Von Salat

schrumpft der Bizeps“, „Fleisch ist mein

Gemüse“ oder „Veganer fressen meinem

Essen das Essen weg“ garnieren das Ganze

und sorgen für weitere Erheiterung.

Schön ist, dass man sich an dieser Stelle

wenigstens immer was Neues einfallen

lässt und nicht seit 1996 immer wieder

den selben Quatsch von sich gibt. Es ist

nicht nur müßig, diesen Ausschweifungen

zu lauschen, es ist mitunter auch

einfach widerlich. Nicht wegen des Fleisches,

sondern wegen der Fleischkonsumenten,

die mich bekehren wollen.

Diese selbsternannten Wurstmissionare,

welche erkannt haben, dass es nur den

einen Gott namens Karnismus gibt und

allen – egal ob sie es hören wollen oder

nicht – das Sakrament der Fleischeslust

eintrichtern wollen, nein müssen.

Ein männliches Problem?

Lustigerweise wird mir gerade nicht nur

bewusst, wie sehr mich diese Fleischjünger

aufregen, sondern dass es sich

dabei um ein vornehmlich männliches

Problem zu handeln scheint. Bestimmt

gibt es zahlreiche Frauen, die ebenfalls

geneigt sind, dem fleischlosen Genuss

den Riegel vorzuschieben. Doch ebenso

wie missionierende Veganer, hab ich das

bisher selbst noch nicht erlebt – in meiner

Wahrnehmung ist das eine so gut wie

rein maskuline Sache.

Und um nun auf einer dezent polemischen

Note zu enden: Wenn ich es

mir recht überlege, handelt es sich bei

jenem hier aufgeführten Typus um genau

den gleichen, der die Notwendigkeit des

Mund-Nasen-Schutzes nicht wahrhaben

wollte, der dem Klimawandel mit einem

fetten SUV ins Gesicht lacht und der Rassismus

als etwas kaum Existentes abtut,

was ausschließlich andere angeht.

Dominik Schele

34

IMPRESSUM

FRIZZ, das monatliche Stadtmagazin,

Herausgeber:

Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG

Frauenstraße 77 • 89073 Ulm

Tel: 0731 156-529

E-Mail: info@frizz-ulm.de

Internet: frizz-ulm.de

Verlagsleitung:

Stefan Schaumburg (verantwortlich),

Anschrift wie Verlag,

Yasmin Tan (Objektleitung)

Redaktionsleitung:

Stefanie Müller (verantwortlich),

Dominik Schele

SVH GmbH & Co. KG

Frauenstraße 77 • 89073 Ulm

Gestaltung:

Tamara Saß (mediaservice ulm)

Titelbild:

Jessy J. Photography

Datenschutz:

datenschutz@swp.de

Druck:

fec - druck+medien GmbH & Co. KG

Zeissstraße 8 • 89264 Weißenhorn

Redaktionsschluss: 12.07.2021

Anzeigenschluss: 09.07.2021

Erscheinung: 02.08.2021

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Wenden Sie sich an:

Yasmin Tan

Tel: 0731 156-529

Mobil: 0151 24091787

y.tan@swp.de


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