MLL Magazin Gesundheit u. Natur Heft3

Mein.Leben.Live.Online

Fachmagazin zu den Themen Gesundheit Natur und Umwelt

Ausgabe 3 | Juni – August 2021

Hypnotische Trance

Tiefgreifende Veränderungen

- auch ohne körperliche

Entspannung!

Stadtbienen

Bienen summen für den

Wiener Bezirkshonig!

STRESS

die verkannte Sucht!

Krebs „natürlich“ heilbar ?!

Krebs „natürlich“ heilbar ?!

Ursache und Wirkung

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

schon ist das halbe Jahr 2021 vorbei

und wir blicken nicht nur zurück auf

eine schwierige Zeit der Pandemie,

sondern auch voller Zuversicht in die

Zukunft. So langsam kehrt wieder

„Normalität“ in unseren Alltag ein.

Doch was bedeutet eigentlich Normalität? Werden wir künftig

genauso weitermachen, wie wir es zuvor gewohnt waren.

Haben wir dazugelernt und ziehen die Konsequenzen aus all

den Geschehnissen der letzten Monate oder verfallen wir

in den alten Trott, was Gesundheit, Umwelt und auch das

allgemeine Miteinander betrifft? Obwohl dies natürlich jeder

für sich entscheiden muss, möchten wir von – Mein Leben

Live – ein wenig dazu beitragen, euch zumindest bei einigen,

wenigen Entscheidungen inspirierend zur Seite zu stehen. Mit

unseren Tipps zu den Themen Gesundheit, Natur und Umwelt

möchten wir euch auch weiterhin dazu motivieren, auf euch

selbst und eure Gesundheit zu achten, und damit auch auf

einen achtsamen Umgang mit unserer Umwelt und unseren

Ressourcen. Vielleicht hatte die Krise, die nun sehr bald hinter

uns liegen sollte, doch einen tieferen Sinn. Vielleicht sollten wir

einmal mehr darauf aufmerksam gemacht werden, dass die

Natur nicht auf uns, sondern wir auf die Natur angewiesen sind.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen - Gesundheit und eine

gute Zeit.

Euer Team

Guido Kreft – Herausgeber u. Heilpraktiker

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58 Schafwolle – ein alternativer Dämmstoff 42 Notfall Maßnahmen Teil 3

36 Krebs „natürlich“ heilbar ?!

6 Stress – die verkannte Sucht!

54 Stadtbienen

12 Hypnotische Trance

48 Leckere Rezepte 24 Folgst du deinem Herzen?

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Inhalt

Ausgabe 3 | Juni – August 2021

3 | Vorwort

Gutes für Körper

- Seele - Geist

6 | Stress – die verkannte Sucht!

12 | Hypnotische Trance

- auch ohne körperliche Entspannung!

20 | Farbtherapie

– Farben bestimmen unser Leben

24 | Gesundheit ist eine

Herzensangelegenheit

– Folgst du deinem Herzen? Test!

30 | EmK - emotionale Klopftechnik –

Sanftes Klopfen für innere Ruhe

Natur und Umwelt

54 | Stadtbienen - Bienen summen für

den Wiener Bezirkshonig!

58 | Schafwolle – ein alternativer

Dämmstoff

62 | Impressum

Wichtiger Hinweis!

Die Artikel zum Thema Gesundheit

ersetzen keinen Besuch beim Arzt,

Therapeuten oder Heilpraktiker.

Sie stellen nur eine mögliche Hilfe zur

Selbsthilfe dar!

Erfahrungen und Tipps

34 | Plan B für Borderline-

Persönlichkeitsstörung (BPS) – Ein

Ausweg

36 | Krebs „natürlich“ heilbar ?!

– Ursache und Wirkung

42 | Notfall Maßnahmen Teil 3

– Lebenswichtige Funktionen

46 | Hochsensibilität und was es bedeutet …

Gesunde Ernährung

48 | Leckere Rezepte

– satt und fit zugleich

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Bild: pixabay.com


die

S

verkannte

Sucht!

– Sabine Reischl

Gerade herausfordernde Zeiten sollten wir

kritisch betrachten. Wir geben alles und

versuchen mehr zu leisten, als (eigentlich) gut

für uns ist. Wir haben zu kämpfen, viele wissen

vielleicht gerade nicht, wie es noch weitergehen

soll. Ängste, Einsamkeit und Hilflosigkeit stehen

bei manchen an der Tagesordnung. Es kommt vor,

dass der Körper bereits erste Anzeichen zeigt,

dass er überlastet ist und eine Auszeit bräuchte,

aber gerade jetzt

können wir uns keine Pause leisten.

Wir sind gefangen im Hamsterrad!

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Wie gehen wir instinktiv mit

diesen Problemen um?

Unser Gehirn und somit

auch unser Körper reagieren

darauf mit einem der drei

Grundmuster, welche sich

schon in der Steinzeit bewährt

haben, um das Überleben zu

sichern. Man könnte sagen,

dass es sich hierbei um einen

Urinstinkt handelt, den wir im

ersten Moment nur schwer

beeinflussen können.

Im „Panikmodus“ reagiert

unser Gehirn sofort instinktiv

und sendet Befehle an unseren

Körper. Wenn dies passiert,

steigen die Gehirnwellen (welche

mittels EEG gemessen werden)

unmittelbar in den höchsten

Bereich, welcher „Gamma“

genannt wird. Diese Frequenz

liegt bei 38 bis zu über 100

Hz. Sind unsere Hirnwellen im

Gamma-Bereich, können wir

nicht anders, als so zu reagieren,

wie wenn uns ein Säbelzahntiger

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gegenübersteht, der uns jeden

Moment angreifen will. Wir

erleben eine Art Todesangst.

Dies ist ein normaler Prozess,

da diese Vorgehensweise (ein

Überbleibsel aus der Steinzeit)

als Urinstinkt in uns verankert

ist. Wir geraten in Panik und

unser Körper schüttet Adrenalin

aus, welches uns sofort hellwach

werden lässt, die wichtigsten

Muskelgruppen spannen sich

an, die Pupillen weiten sich, etc.

Sprich, der Körper bereitet sich

darauf vor, blitzschnell auf die

Situation reagieren zu können.

Der Körper aktiviert alle zur

Verfügung stehende Energie,

um diese auf die wichtigsten

Regionen zu lenken, welche

im bevorstehenden „Krieg“

benötigt werden. Wir haben

kaum bis keinen Einfluss auf

unsere Reaktionen, wie wir

im ersten Moment reagieren.

Unser Gehirn handelt erst

einmal eigenständig um unser

Bild: pixabay.com

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Bild: pixabay.com

„Überleben“ zu sichern. Hier

hat jeder von uns ein anderes

Programm verinnerlicht und

reagiert dementsprechend auch

anders auf Krisensituationen.

Ich möchte hier noch einmal

betonen, dass dies völlig normal

ist!

Auch wenn jeder anders

reagiert, kann man es,

wenn man es auf die

Evolution zurückführt, in drei

Grundmuster einteilen, wie

wir uns in „gefährlichen“

Situationen verhalten:

Kampf – Flucht – Starre

Diese drei Muster sind auch

sehr schön in der Tierwelt zu

beobachten.

Wie jeder einzelne auf eine

Gefahr reagiert, hängt jedoch

nicht nur von den bereits

gemachten Erfahrungen

und unserem Urinstinkt ab,

sondern auch sehr stark von

der mentalen Stärke, welche

auch situationsbedingt

unterschiedlich sein kann. So

kann es Bereiche im Leben

geben, in denen man absolut

selbstbewusst und selbstsicher

auftritt (z.B. im Berufsleben)

und in anderen Bereichen fühlt

man sich vielleicht klein und

hilflos (z.B., wenn es um eine

Partnerschaft geht).

Zum besseren Verständnis

möchte ich an dieser Stelle

drei Beispiele einbringen, um

das jeweilige Muster besser zu

beschreiben:

Kampf:

Wenn wir das Grundmuster

Kampf verinnerlicht haben,

ist das sehr gut. Wir reagieren

schnell und suchen nach der

bestmöglichen Lösung für unser

Problem. Ganz nach dem Motto

„Jetzt erst recht!“ Wir werden

kreativ und versuchen aus der

Situation das Beste zu machen,

um irgendwie zu überleben,

komme was wolle. Innerlich

haben wir verankert, dass es

immer weitergeht, auch wenn es

derzeit anders aussieht.

Flucht:

Schalten wir in den

Fluchtmodus, versuchen wir vor

der unangenehmen Situation

zu flüchten oder Problemen/

Herausforderungen aus dem

Weg zu gehen. Wir lenken uns

ab, gehen allem und jedem

aus dem Weg, um nur nicht

damit konfrontiert zu werden.

Dieses Verhalten führt zu

keinem Ergebnis bzw. ist nicht

lösungsorientiert.

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Starre:

Reagiert unser Körper mit einer

Art Schockstarre, werden wir

absolut handlungsunfähig.

Nicht selten passiert es, dass

der Eine oder Andere in einen

depressiven Zustand fällt und

nichts mehr dagegen tun kann,

als in der Situation zu verharren

und dahinzuvegetieren. Wir

stellen uns quasi Tod, wie das

Opossum.

Wie bereits zu Anfang erwähnt

können wir im ersten Moment

nicht anders, als entsprechend

unseren verinnerlichten

Programmen zu reagieren.

Aber wir haben es jederzeit in

der Hand, wie wir im zweiten

Moment damit umgehen

wollen. Auch können wir selbst

bestimmen, wie lange wir in

dieser Paniksituation verharren

wollen.

Deine Entscheidung?!

Jeder einzelne von uns hat

es selbst in der Hand, ob er

in dieser Negativität, sei es

Schockstarre oder aber auch

Flucht bleiben möchte, um

immer und immer wieder die

gleichen Erfahrungen machen

zu müssen, oder ob wir uns

selbst in den Hintern treten

und versuchen, das Beste aus

der vermeintlich schlimmen

Situation zu machen.

Wenn der „Überlebensmodus“

zur Sucht wird.

Autorin Sabine Reischl mit ihrem aktuellen Ratgeber

Befinden wir uns über einen

zu langen Zeitraum im

Überlebensmodus, gewöhnt

sich Körper und Geist an diesen

Zustand und noch schlimmer,

wir werden danach süchtig. Wir

brauchen dann die Probleme

und Sorgen um uns lebendig zu

fühlen. Wir haben vergessen,

wie schön auch die Entspannung

sein kann! Wir brauchen quasi

die im Gehirn ausgeschütteten

Stresshormone zum Existieren.

Sind wir im „Dauerstress“-

Modus, haben wir unseren Blick

ausschließlich auf die Zukunft

https://sabine-reischl-life-coach.business.site/

gerichtet. Wir haben Ängste

und fühlen uns hilflos, weil wir

unseren Blick ausschließlich

auf unsere Probleme gerichtet

haben. Es ist JETZT an der Zeit,

das Gehirn zu synchronisieren,

um wieder in die Gegenwart zu

kommen. Nur so ist es möglich,

neue und kreative Lösungswege

zu erkennen und zu entwickeln.

Wenn du mehr über das Thema,

was Stress in unserem Gehirn

und Körper bewirkt, erfahren

möchtest, empfehle ich dir mein

kleines Büchlein:

Stress Ade – Raus aus dem

Überlebensmodus, zurück

zur inneren Balance

ISBN: 9 783 7534 2388 3

Erfahre kurz und prägnant auf

40 Seiten was Stress mit uns

macht. Obendrein gebe ich dir

drei Schritte an die Hand, wie

du aus dem Überlebensmodus

wieder aussteigen kannst.

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Hypnotische

TRANCE

Tiefgreifende Veränderungen

- auch ohne körperliche Entspannung!

von Guido Kreft (Heilpraktiker)

Selbst die sogenannte Blitzoder

Schnellhypnose, die man

auch aus der Showhypnose

kennt, nutzt oftmals Zustände

der extremen, körperlichen

Anspannung, um eine

Hypnosesequenz einzuleiten. In

der Trance selbst, können diese

Personen dann durchaus aktiv

mitwirken, was besonders in

der Showhypnose natürlich

auch erwünscht ist.

Doch wir brauchen weder einen

Show-Effekt, noch jemanden der

uns in Hypnose versetzt, um die

nachfolgenden, positiven Effekte

zu erzeugen und dauerhaft zu

nutzen. Man setze sich auf einen

Heimtrainer (Rad) oder nutze

einen Stepper und profitiere von

gleichzeitig zwei gravierenden

Bild: pixabay.com

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Bild: pixabay.com

Vorteilen. Überschüssige

Kalorien verbrennen und

darüber hinaus, weitreichende

Veränderungen im alltäglichen

Leben bewirken. Wenn wir die

oben beschriebenen Tätigkeiten

zu Hause oder im Fitness-Studio

durchführen und dabei unsere

Aufmerksamkeit in eine ganz

andere Richtung lenken, fällt uns

die körperliche Anstrengung,

der wir uns gerade hingeben,

weniger schwer und unser

Unterbewusstsein ist offener für

Anweisungen (Ideen, Vorschläge,

Möglichkeiten, Suggestionen), die

zur Erfüllung unserer Wünsche

und Sehnsüchte beitragen.

Ob Stepper oder Rad, Deinem

Unterbewusstsein ist es egal

Du sitzt zum Beispiel auf

einem Heimtrainer und trittst

in die Pedale. Dabei ist dein

analysierender Verstand im

Vordergrund und zunächst sehr

beschäftigt, kann aber weniger

Dinge gleichzeitig bewältigen

als du vielleicht denkst. Er muss

die „Pedale“ bewegen, die

Geschwindigkeit kontrollieren

und neugierig, wie er ist, alles

rundherum analysieren. Sitzt

du bequem oder nervt der

schmale Fahrradsitz gerade?

Hat es da gerade geklingelt

oder war das der Eiswagen, der

jeden Tag vor dem Haus hält?

Der reine Verstand ist bei all den

Eindrücken schnell überfordert

und muss aktualisieren,

kanalisieren und filtern.

Das Wichtigste zuerst und

möglichst nicht mehrere Dinge

gleichzeitig, lautet das Motto.

Nun geschieht das, was du

vielleicht schon von einer

Hypnose-Einleitung kennst. Nur

tust du es hier für dich allein.

Du nutzt die Tatsache, dass der

Verstand nicht so genau hinhört,

weil dieser gerade mit anderen,

meist banalen Kleinigkeiten, wie

zum Beispiel mit der richtigen

Sitzposition, schwer beschäftigt

ist und das Unterbewusstsein

sich für deine Gedankengänge

bzw. „Vorschläge“ brennend

interessiert. Vorsicht, damit sind

tatsächlich alle Gedankengänge

gemeint, denn Selektion

kennt es „grundsätzlich“

nicht. Dafür ist der Verstand

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mit seinen analytischen

Fähigkeiten zuständig. Dieser

zusammenhängende Kontrollund

Verarbeitungsapparat lässt

sich nicht wirklich komplett und

willentlich voneinander trennen.

Zumindest nicht so, wie man es

sich in einigen Fällen wünschen

würde, um zum Beispiel gewisse

Gewohnheiten und Denkmuster

zu ändern.

Letztere Bemerkung ist eine

Anspielung auf bereits gelebte

Erfahrungen, Erinnerung

und Reaktionen durch

gespeicherte Muster aus dem

Unterbewusstsein. Hier bedarf

es einer Art Überredungskunst

oder Aufklärungsarbeit, um

Veränderungen zu erzielen.

Allerdings sind auch diese

Muster, wie z.B. eine bereits

gespeicherte Platzangst,

wandlungsfähig. Es sind

Schutzmechanismen des

Unterbewusstseins, also einem

ganz speziellen und tiefen

Teil unseres Bewusstseins,

welches immer dann aktiviert

wird, wenn Gefahr zu drohen

scheint. Ausführungen zu diesem

Thema würden hier zu weit

führen und deshalb wollen wir

zunächst zurück zu unseren

„Selbsthypnose-Übungen“ auf

dem Heimtrainer:

Wer nun denkt, es würde sich

hauptsächlich um Übungen

handeln, die zur Strandfigur

führen oder allgemeine

Gewichts-Probleme eindämmen

würden, der irrt gewaltig,

denn dies kann in unserem

Fall bestenfalls ein nützliches

Nebenprodukt darstellen.

Wie schon erwähnt, fallen

auch körperlich anstrengende

Übungen leichter, wenn wir uns

mit diesen weniger bewusst

beschäftigen. Wenn ich in der

Natur oder auch in der Stadt

unterwegs bin, um zu joggen,

muss ich meine Sinne halbwegs

beisammenhalten, wenn ich

nicht gegen eine Mauer oder

Zu Hause oder im Fitnessstudio, es funktioniert immer.

einen Baum rennen möchte.

Auf dem Heimtrainer hingegen,

kann ich abschweifen und meiner

Fantasie freien Lauf lassen.

Übung:

Du sitzt z.B. auf dem Heimtrainer

(Rad) und radelst gemütlich vor

dich hin.

Du konzentrierst dich auf die

schönen Dinge des Lebens.

Vielleicht hast du schon lange

vor, mal wieder richtig Urlaub

zu machen und es gab nie die

passende Gelegenheit. Oder

du möchtest an einen ganz

bestimmten Ort, der bisher

unerreichbar erschien. „Dann lass

es jetzt geschehen“!

Diese Gelegenheit der

Selbsthypnose bei gleichzeitiger,

körperlicher Tätigkeit ist dein

Sprungbrett zu einer „neuen

Realität“. Genau jetzt, während

du in die Pedale trittst.

Lass dazu die entsprechenden

Bilder in dir entstehen und

vielleicht sogar die Glücksgefühle

aufkommen, während du z.B.

ganz in ein mögliches, fiktives

Urlaubsgeschehen eintauchst.

Stell dir vor, du bist an dem Ort

Bild: pixabay.com

deiner Träume und du genießt

den Urlaub, der „bisher“ auch

nur in deinen Träumen existierte.

Dabei kommt dem – NUR

Träumen – eine ganz besondere

Bedeutung zu. Träume sind

Schäume, heißt es oftmals im

allgemeinen Sprachgebrauch. Das

kann in einigen Fällen stimmen,

wenn z.B. die Absicht fehlt, diese

tatsächlich zu verwirklichen! Die

Absicht oder der Wille es zu tun,

setzt Energien frei, die Gedanken

(Tag-Träume) wahr werden

lassen.

Vielleicht spielt im Hintergrund

sogar eine CD mit Musik und

Meeresrauschen oder durch

das geöffnete Fenster dringt

beruhigender, entspannender

Vogelgesang…

Deinem analysierenden Verstand

ist das eindeutig zu viel. Er

fährt herunter und konzentriert

sich nun auf das Wesentliche.

Eigentlich haben wir ihm durch

die körperliche Beschäftigung

und dem wohltuenden Ambiente

mitgeteilt, dass es hier im

Moment nichts zu analysieren

gibt, außer vielleicht darauf

zu achten, die Pedale in

angemessener Geschwindigkeit

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zu bewegen, die Position auf dem

Rad ggf. zu korrigieren und im

Standby-Modus zu bleiben, bis

etwas aufregendes passiert.

Er lauert auf Ungereimtheiten,

die er in Frage stellen könnte und

ist natürlich auch bereit, zu jeder

Zeit wieder voll zu übernehmen.

Du aber bist an deinem Traumziel

angekommen und nimmst es

mit beinahe allen Sinnen wahr.

Du hörst z.B. das Meer rauschen

und beginnst langsam schon den

Sand unter den Füßen zu fühlen.

Bilder und Emotionen entstehen

aus dem Unterbewussten

heraus. Ein Zeichen dafür, dass

dein Unterbewusstsein auf

Hochtouren arbeitet, während

du die Anstrengungen des

Radelns jetzt nur noch am

Rande, also ebenfalls schon –

mehr unbewusst – und ganz

nebenbei wahrnimmst. Das

Unterbewusstsein kann viele

Angelegenheiten gleichzeitig

regeln, anders als der reine

Verstand. Und genau das ist jetzt

dein Vorteil! Dazu musst du nicht

einmal die Augen schließen.

Wenn es hilft, ist es okay, aber es

funktioniert früher oder später

auch so. Übungen mit offenen

Augen, können manchmal sogar

sehr hilfreich sein. Dazu aber

später mehr.

Da der analysierende Verstand

nun mit Kleinigkeiten

ausgelastet ist und gegen ein

wenig Tag-Träumerei nichts

einzuwenden vermag, wird er

gegen deine Vorstellungskraft

keine gravierenden Einwände

erheben und so wird dein

unbewusstes, höheres Selbst von

nun an daran arbeiten, dir all

deine Wünsche zu erfüllen. Im

Gegensatz zu deinem bewussten

Verstand, erinnert sich dein

Unterbewusstes auch daran,

dass du dir vorgenommen hast,

all deine Tagträume tatsächlich

in die Tat umzusetzen und die

ganze Übung genau diesem

Zweck dienen soll.

Dein Wunsch

ist Dein

Himmelreich

Bild: pixabay.com

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Der Weg

ist das Ziel!

Die Macht

der Gedanken

schafft oder

überwindet

jede Barriere

16


Bild: pixabay.com

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Würdest du genau in diesem

Moment anfangen darüber

nachzudenken, würde der

Verstand lästige Fragen,

z.B. nach den Finanzen, den

Urlaubstagen und anderen

Umständen stellen. Dies würde

dich sicher irgendwie wieder

vom Kurs abbringen.

Da du aber all diese

Überlegungen bereits vorher

abgeschlossen hast und

dein Bewusstsein (Verstand)

sich damit im Moment nicht

mehr wirklich beschäftigt,

prägen sich gerade in diesem

Moment, verstärkt durch

aufkommende, positive

Emotionen, neue Muster in

dein Unterbewusstsein ein.

Durch die neue, bildhafte und

emotionale Gestaltung deiner

kommenden Urlaubsreise, es

kann wie erwähnt auch alles

andere sein, sorgt nun dein

Unterbewusstsein, unabhängig

von deinem Verstand, für ein

neues und praxistaugliches

Programm in dir.

Und diese neue

Programmierung vollbringt

kleine Wunder.

Vorausgesetzt du bombardierst

dein Unterbewusstsein

später nicht mit negativen

Suggestionen, wie zum

Beispiel – ich kann nicht,

darf nicht, weil … usw. Diese

Überlegungen kommen nie

vom Unterbewusstsein, weil es

im Grunde keine Meinung hat.

Es ist mehr der treue Diener,

der alles ausführt, was du ihm

aufträgst. Es ist auch stehts

bemüht – und das hat oberste

Priorität – dich vor jedem

Schaden zu bewahren. Leidet

ein Mensch z.B. an Platzangst,

treten all die Automatismen

wie Herzrasen, Atemnot

und Angst nur dazu auf, um

dich vor einer Wiederholung

dessen zu schützen, was

dich irgendwann einmal in

Bedrängnis und Not gebracht

hat. Auch dann, wenn du heute

mit dem Verstand erfasst

hast, dass keine Gefahr mehr

besteht! Dieser Mechanismus

der Angst zum Eigenschutz

Bild: pixabay.com

ist irgendwann durch ein

aktives Erlebnis, besonders

durch das emotionale Erleben,

fest in das Unterbewusstsein

eingeschrieben worden. Das

Unbewusste übernimmt mehr

als nur das Atmen oder den

Herzschlag, wenn du schläfst.

Auch in Phasen, in der die oben

genannte Angstsituation zu

Tage tritt, ist der analysierende

Verstand nur noch Beobachter

bzw. im Standby-Modus und

nicht der aktive Part.

Die Macht der Gedanken

Zusammenhang zwischen unserer

Übung auf dem Heimtrainer

und den oben beschriebenen

Automatismen:

Nichts lässt sich tatsächlich

erzwingen, sondern vielmehr

durch Überzeugungsarbeit

vermitteln. Der reine Verstand

unterbindet niemals die Angst

vor engen Räumen, wenn diese

sich einmal intensiv in das

Unterbewusstsein eingeschrieben

(eingebrannt) hat. Es wird

so lange das schützende und

vorrangige Programm abspulen

(Angst, Herzrasen, Übelkeit,

Schweißausbrüche usw.), bis es

einen Grund hat anzunehmen,

all diese Mechanismen sind

unnötig. Auch hier muss zunächst

eine Umprogrammierung oder

neue Konditionierung auf der

bildhaften und emotionalen

Ebene stattfinden.

Wenn ich mir einrede, dass ich

mir eine Reise nicht erlauben

kann, weil die Finanzen nicht

stimmen, weil das Ziel zu hoch

gesetzt ist oder es aus anderen

Gründen zu schwierig ist einen

Wunsch zu erfüllen, wird der

Verstand dem Unterbewusstsein

diese Informationen so intensiv

und glaubhaft einbrennen, dass

es mit der „Nichterfüllung“,

dem „Befehl“ oder auch dem

„indirekten Wunsch“ nachkommt,

diesen tollen Urlaub nie zu

erleben, nicht wirklich.

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Für beide Beispiele gilt

das gleiche Prinzip. Finde

oder erfinde überzeugende

Gründe auf der Ebene des

bewussten Denkens, die für

deine Ziele sprechen. Anders

ausgedrückt: denke positiv. Das

Unterbewusstsein wird früher

oder später diese Glaubenssätze

übernehmen und alles daran

setzen, diese auszuführen. Dies

gilt für negative Muster ebenso,

wie für alles Gute!

Wenn du also z.B. auf dem

Heimtrainer, vollkommen

entspannt – im Kopf – auf die

positiven, kommenden Dinge

eingestellt bist, dir erlaubst an

das positive Ergebnis zu glauben,

dies durch schöne Bilder und

Emotionen unterstützt, dann bist

du immer auf dem richtigen Weg.

Und wenn du die Augen nicht

schließt, dann kann ein weiterer

Effekt sehr hilfreich sein.

EMDR - bei einem

Waldspaziergang entdeckt

EMDR – Eye Movement

Desensitization and

Reprocessing oder frei

übersetzt Desensibilisierung

und Aufarbeitung durch

Augenbewegungen. Wie ein

Waldspaziergang echte Wunder

bewirken kann Dazu mehr im

nächsten Heft.

Bilder: pixabay.com

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Farben

Gesundheit

der

von Andrea Stragier

Farben bestimmen unser Leben,

denn das Leben ist nicht nur

sprichwörtlich bunt. Schauen wir

uns doch nur mal um… das erste

zarte Grün des Frühlings, das Blau

des Meeres oder

des Himmels

bei sonnigem

Wetter, die

vielen prächtigen

bunten Farben

der Blüten rund ums

Jahr, das Braun der Erde oder

eines alten Baumstammes.

Geht es Ihnen auch so, dass

Sie sofort nicht nur Bilder

im Kopf haben bei diesen

Beschreibungen, sondern auch

Gefühle?

Farbe umgibt uns überall. Sei

es die Ampel, die uns mit rot,

gelb und grün sagt, ob Gefahr

droht, unsere Aufmerksamkeit

gefragt ist oder wir gefahrlos

gehen oder fahren können. Wir

wählen die Farbe für unsere

Kleidung, unser Fahrzeug, unsere

Wohnung (Möbel, Wandfarbe,

Gardinen, Teppiche, Deko) und

auch bunt essen ist gesund.

Nährstoffe zählen soll man

sich sparen können, wenn man

einfach darauf achtet, täglich

Lebensmittel in allen Farben des

Regenbogens zu essen.

Apropos Regenbogen: Schauen

Sie auch immer fasziniert und

freudig auf einen schönen

Regenbogen? Die Farbfrequenzen

der Farben des Regenbogens sind

übrigens auch in unseren Zellen

nachweisbar.

Jetzt sind Sie überrascht –

in unseren Zellen? Ja,

und das ist

sogar

quantenphysikalisch

nachweisbar.

Denn jede Farbe des

Regenbogens schwingt auf einer

bestimmten, messbaren Frequenz

(gemessen in Nanometer).

Diese Farbfrequenzen werden

nicht nur über die Augen, sondern

auch ganz besonders gut

über die Haut wahrgenommen.

In der Zelle werden die Farben

ganz vereinfacht ausgedrückt zu

Impulsgebern für Botenstoffe

(Zythochrome) in unseren Zellen.

Jede Farbe des Regenbogens

spricht ein anderes Zythochrom

an, das eine andere „Aufgabe“

hat. Ein gutes Beispiel dafür (was

viele von Ihnen schon wissen) ist,

dass z.B. Vitamin D gebildet wird,

wenn wir uns ungeschützt in der

Sonne aufhalten.

Farben wirken auf allen

Ebenen unseres Seins. Auf der

körperlichen, wie auch der

seelisch-geistigen Ebene. Wenn

also eine Farbe fehlt, oder

abgeschwächt ist, kann sich das

auf allen Ebenen zeigen.

Auch Meridianen (den Energiebahnen

unseres Körpers), den

Chakren (Energiezentren unseres

Körpers) und unserer Aura (unseren

Körper

umgebendes

Energiefeld) sind nicht nur

zufällig die Farben des Regenbogens

zugeordnet.

Rot:

Wurzelchakra, Erdung,

Urvertrauen, Lebenskraft,

Sexualität, Feuer, Macht,

Wärme, Durchblutung,

Energie

Orange:

Sakralchakra, Lebenslust,

Fröhlichkeit, Kreativität, sichselbst-mögen,

Stoffwechsel

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Gelb:

Solarplexus, Leichtigkeit, bringt

alles zum Fließen

Grün:

Herzchakra, Regeneration, Die

eigene Mitte und Stabilität,

Naturverbundenheit, Harmonie

Hellblau:

Halschakra, aussprechen,

aber nicht zerreden – gute

Kommunikation, Wahrnehmung

stärkend

Dunkelblau:

Stirnchakra, „drittes Auge“, Ruhe,

Erholung, Beruhigung, kühlend,

Reduktion aufs Wesentliche,

Immunsystem

Violett:

Kronenchakra, Spiritualität,

Antistressfarbe bei

extremer Anspannung

und Abwehr, Nerven

Sicher haben

Sie spontan Ihre

Lieblingsfarbe?

Statt danach zu gehen, wofür

welche Farbe steht, ist es besser,

seiner Intuition zu vertrauen –

wir wissen meist, welche Farbe

uns gerade jetzt anspricht – und

die brauchen wir dann auch.

Ganz einfach lässt sich manches

umsetzen über farbige Kleidung,

Tassen, Gläser etc.

Da Farben auch auf unsere

Psyche wirken, ist die

Farbgestaltung weder bei der

Werbung, noch in allen Bereichen

von Krankenhäusern, Reha-

Kliniken, Praxen und Hotels Zufall.

Das Buch „Farben der

Gesundheit“ ist seit Jahren ein

Standardwerk für Architekten,

Designer und Werber im

Gesundheitsbereich.

Wenn Farben aber zur

Farbtherapie eingesetzt

werden – die

im Übrigen

völlig

schmerzfrei,

sanft und

nebenwirkungsfrei

ist – kommt es aber auf

die richtige Frequenz an, um auf

Zellebene wirksam zu sein.

Ich arbeite mit dem

Farblichtgerät der Firma

Akari, schon seit mindestens

2 Jahrzehnten die

Königsklasse der Farb(licht)

therapie. Das Besondere:

Die Farblichtbestrahlung mit

dem Gerät und seine Filter

entsprechen dem körperlichen

Frequenzbereich der Farbe.

Farbe kann man nicht

überdosieren, sie ist

völlig unschädlich.

Probieren Sie es

einfach aus – denn

Farbe ist mehr

als bunt

und

Zeitzauber

Naturheilpraxis

vielleicht

sind Sie positiv

überrascht.

Info@zeitzauber-naturheilpraxis.de

www.zeitzauber-naturheilpraxis.de

Bild: pixabay.com

Bild: Akari

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22

Farben

verschönern

den Alltag

und erhellen

das Gemüt


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Folgst du

deinem Herzen?

Mach den Test!

von Ralf Kellmereit

Begleite mich auf einen

Spaziergang in dein Herz.

Zu einer Selbstreflexion mit

praktischen Fragen. Um das

eigene Gefühlserleben zu

erkunden, die "Stimme des

Herzens" zu hören und damit

den eigenen authentischen Weg

zu unterstützen. Ein Booster für

deine persönliche Entwicklung

und dein Mindset!

Im Zusammenhang

von Gesundheit und

Krankheit gibt es

eine materielle

Ebene wie die

Ernährung, Bewegung,

Umweltgifte etc. und die

Ebene der Seele (des

Herzens). Wenn man die

tieferen Ursachen für

Gesundheit und Krankheit

verstehen und zur Quelle

der Heilung gelangen möchte,

muss man sich beide Ebenen

anschauen.

Über Ernährung etc. gibt es

genug tolle Artikel. Hier möchte

ich einige Punkte zur Herzens-

Ebene aufzeigen, die uns den

Weg zur Heilung weisen können.

Alles, was uns seelisch auf Dauer

stresst, wird sich auch körperlich

in Form von gesundheitlicher

Beeinträchtigung manifestieren,

ob kurzfristig oder bis hin zur

chronischen Krankheit.

Der folgende Fragebogen soll helfen

zu erkunden, wie es um die

Befindlichkeit deines Herzens und

deiner Seele aussieht. Du musst

nicht alle Punkte akribisch durcharbeiten,

beschäftige dich mit

denen, wo deine Aufmerksamkeit

hängenbleibt: „Die Energie folgt

der Aufmerksamkeit!“. Setze

dich nicht selbst unter Zeitdruck,

dieser Fragebogen ist kein

Sportwettbewerb!

Und keine

Angst vor

dem

„Eingemachten“, freue dich auf

neue positive Erkenntnisse, die

dein Leben nach vorne bringen

können :-)

Du bist der Gestalter deines

Lebens!!!

Ärzte verstehen etwas von

Krankheiten, für die Vorbeugung

und Erhaltung deiner Gesundheit

bist du selbst der Experte.

Übernehme die Verantwortung

dafür, das macht dich frei

und selbstbestimmt. Und es

gibt dir ein gutes Gefühl der

Unabhängigkeit, die immer

wichtiger wird in unserem

überlasteten Gesundheitssystem.

Nun geht’s los:

Höre ich die Stimme meines

Herzens?

Kann ich sie überhaupt hören?

Ist meine "Antenne" auf Empfang

eingestellt? Und richte ich mein

Leben danach aus? In allen

Bereichen? In welchen vielleicht

nicht? Warum nicht?

Verschließe ich mich intuitiven

Eingebungen, meiner inneren

Stimme? Lebe ich mein Leben in

Angst? Wovor? Was steckt hinter

diesen Ängsten? Warum sind

sie immer noch da?

Was tue

ich dafür, dass

sie gerne bei mir

bleiben? Pflege ich

meine Resignation?

Lebe ich in

der Bequemlichkeit? Was sind

meine "Komfortzonen", die ich

ungern verlasse?

Lebe ich mein Leben in Offenheit,

Achtsamkeit, Dankbarkeit,

Wertschätzung und Liebe?

Fühle ich die Liebe in meinem

Leben: Liebe ich mich selbst und

24


Bilder: pixabay.com

25


Welche

Möglichkeiten

habe ich, um Kraft

aufzutanken?

Bild: pixabay.com

andere? Erlaube ich mir, sie tief

von Innen nach Außen fließen zu

lassen? Und umgekehrt: Wenn

mir Liebe im Außen begegnet,

kann ich sie annehmen und

zulassen? Wenn nicht, was ist es,

was mich blockiert?

Glaube ich wie so viele

im tiefsten Inneren, nicht

liebenswert zu sein? Welche

Ängste und Glaubenssätze

behindern mich noch? Oder

habe ich falsche/unrealistische

Erwartungshaltungen?

Fühle ich mich geliebt? Empfinde

ich Seelenfrieden?

Wie sind meine Beziehungen,

privat und beruflich?

Unterstützen sie mich oder

belasten sie mich? Welche

Menschen tun mir gut und wie?

Pflege ich meine Freundschaften,

investiere ich genug Zeit, Energie

und Aufmerksamkeit?

Wie ist die Balance von

Nehmen und Geben? Gibt es

Energievampire in meinem

Leben? Wer und wieso? Was

hindert mich an der Trennung,

am Loslassen?

Welche Möglichkeiten habe ich,

um Kraft aufzutanken?

Welche Lebensbereiche/

Ressourcen vernachlässige ich

dabei? Beispielsweise Bewegung

in der Natur, Ernährung, seelische

Nahrung wie Sinn, Erfüllung,

Lernen und Ziele im Leben?

Übernehme ich Selbstverantwortung

für meinen

Energiehaushalt? Wo sind

meine Grenzen? Überschreite

ich sie selbst oder lasse ich es

zu, dass andere es tun? Wie

ist meine Balance von Aktivität

und Ruhe, von Anspannung und

Entspannung, von Arbeit und

Urlaub?

Wie ist meine Beziehung zur

Schöpfung / zum Universum / zu

Gott?

Liebe, verachte oder ignoriere

ich sie? Lebe ich im Kampf mit

ihr? Habe ich das Gefühl, dass ich

den „Job“ der Schöpfung besser

machen würde als Gott? (Nach

dem Motto: Bei mir gäbe es kein

Elend und Leiden ...!)

26


Hadere ich mit dem Leben?

Oder habe ich meinen Frieden

gefunden? Wenn nicht, was

könnte mir dabei helfen?

In was ist meine Lebensenergie

gebunden?

Was baut mich auf und was zieht

mich runter? Was sind meine

Prioritäten? Setze ich sie um?

Lebe ich einseitig oder vielseitig?

Wie gehe ich mit meiner Zeit

um?

Was stresst mich im „Außen“

und im „Innen“? Der innere

Stress ist oft entscheidender!

Was kann ich tun, um diesen

aufzulösen oder abzumildern?

Wie sieht die Waage meines

Lebens aus, die Balance von Plus

und Minus in meinem Alltag?

Wenn zu viel Minus drinnen ist,

wie kriege ich mehr Plus rein?

Lebe ich authentisch?

Lasse ich mich in Rollen drängen,

die nicht zu meinem Weg passen?

Oder dränge ich andere in Rollen?

(z.B. Täter, Opfer oder Retter)

Gebe ich mir und anderen

die Freiheit, zu sein, wie sie

sind? Lebe ich nach meinen

eigenen Werten oder nach den

moralischen Vorgaben anderer

Menschen oder Institutionen

(z.B. Kirche, Religion, politische

Ideologien)?

Geist und Psyche: Denke ich in

Lösungen oder in Problemen?

Was sind meine Glaubenssätze?

Diese muss ich erkennen und

überprüfen: Passen sie noch in

mein Leben? Unterstützen oder

behindern sie mein Fühlen,

Denken, Handeln, meine Liebe zu

mir und allem anderen?

Dieser Fragebogen ist nicht

komplett und kann es auch

Bilder: pixabay.com

Wie ist meine

Beziehung

zur Schöpfung,

zum Universum,

zu Gott?

27


Wenn die Seele weint,

wird dein Körper

dir zum Feind

Bild: pixabay.com

28


Wie gehe ich mit meiner Zeit um?

Bild: pixabay.com

nicht sein! Trotzdem sind hier

schon mal ganz wichtige Fragen

aufgeworfen!

Beim Erarbeiten der Fragen: was

sagt dir dein Herz?

Erlaube dir selbst, dass alles

hochkommen darf... aber nicht

jetzt und gleich alles bearbeitet

werden muss!

Alles zu seiner Zeit – die Seele

bringt die richtigen Themen zur

richtigen Zeit. Lerne, dir selbst zu

vertrauen!

In welchen Bereichen fühlt

sich alles gut an, schwingt alles

positiv? In welchen Bereichen

„hakt“ es, wo arbeitet es in dir?

Welche Auseinandersetzung

oder Bewältigung hilft dir jetzt

am besten: Tagebuch schreiben,

Spazierengehen, Gespräch

mit Freunden, Musik hören,

meditieren oder …?

Viel Spaß und Erfolg wünsche

ich dir auf deiner inneren

Entdeckungsreise!

Wenn dir dieser Artikel gefallen

hat, dann teile ihn doch bitte in

deinem Netzwerk.

Hilfreich und unterstützend

können auch die folgenden

Artikel für dich sein:

MACHE DEINEN TAG NOCH

SCHÖNER!

ZIELE IM LEBEN DIE SICH

WIRKLICH LOHNEN!

Du findest die Beiträge hier:

https://ralf-k.blogspot.com/

... und zum Schluss noch ein paar

Zeilen zum „Weg des Herzens!“

Die tiefste Weisheit findest

du nicht im Außen – nicht in

Zeitungen oder im Fernsehen,

nicht in Religionen oder

Ideologien, auch nicht bei mir :-)

Überhaupt nicht im Außen –

sondern nur in DIR selbst!

Aber dafür musst du in die Tiefe

deines Herzens gehen!

Und dabei alle Steine

wegräumen, die dir den Weg

versperren. Das hat nicht

unbedingt mit Kampf zu tun –

es ist eher ein „Loslassen“ und

„Freimachen“.

Wenn man auf diesem Weg

etwas weiser wird, entwickelt

man Demut und erkennt, wie

winzig klein man in Wirklichkeit

ist (auch wenn ein aufgeblasenes

Ego anderes einflüstert …).

Wenn man sich davon nicht

erschrecken und abhalten lässt,

weitergeht und schlussendlich zur

Liebe findet – entdeckt man am

Ende, wie riesengroß man ist!

Also, liebe Leute, macht was

draus :-)) Euer Ralf

29


EmK - emotionale Klopftechnik

– Sanftes Klopfen für innere Ruhe

Verarbeitung von Emotionen als individuelle Wahrnehmung alter Belastungen

©Andrea Weihs

• Lösen von emotionalen Ess- und

Gewichtsproblemen

• Abbau von Ängsten, Phobien

und Zwängen

• Unterstützung für Tiere

Durch ständige Angst, Unruhe

und Nervosität lebt der Mensch

unbewusst unter chronischem

Stress. Untersuchungen haben

gezeigt, dass chronischer

Stress zu einer Senkung des

Serotoninspiegels im Körper führt.

So können z.B. Depressionen

schnell entstehen.

Bilder: Andrea Weihs

Ich bin Andrea Weihs,

psychologische Beraterin

und begleite Menschen

zurück in die Fähigkeit sich

wieder zu fühlen oder besser,

gleichzeitig zu denken, zu

fühlen und zu handeln. Ich

arbeite mit meinen Klienten

daran, tiefe Gefühle aus dem

Unterbewusstsein mehr ins

Bewusstsein zu projizieren.

Diese lernen so, ihre Sicht

auf gewisse Dinge besser

einzuordnen und diese für sich

besser zu verarbeiten.

In meiner Arbeit beklopft ein

Klient seine Akupressurpunkte

und lernt sein seelisches,

emotionales Chaos zu verarbeiten

und besser in den Griff zu

bekommen.

Was macht die emotionale Klopftechnik

aus und was bewirkt sie?

• Emotionale Überregung mindern

• Leichter mit

Belastungssituationen umgehen,

Stressabbau

• Blockaden und Glaubenssätze

auflösen

• Verhaltensmuster auflösen

• Selbstbewusstsein, Selbstwert

steigern

• Selbstbestimmter leben,

Selbstachtung steigern

• Selbstliebe und

Selbstwirksamkeit erleben

• Verbesserung oder Beseitigung

körperlicher Schmerzen

• Lösen von emotionalen

Traumata

Serotonin ist ein sehr wichtiger

Neurotransmitter im Körper. Die

emotionale Klopftechnik führt

zu einer vermehrten Freisetzung

von Serotonin. Das Klopfen

(Selbstanwendung) bietet eine

schnelle Anwendungsmöglichkeit,

um selbst akuten Stress sofort

senken zu können und negative

Blockaden aufzulösen. Es tritt

eine schnelle Erleichterung ein

und man findet zeitnah zu einem

selbstbestimmten Leben (zurück).

Selbst die Strukturen innerhalb

der Familie können wir mit

der emotionalen Klopftechnik

bewusst wahrnehmen. Viele

Emotionen zeigen sich nur im

Unterbewusstsein und kommen

schwer an die Oberfläche. Von

dem Zeitpunkt der Geburt an,

teilweise auch davor, ist die

bewusste und unterbewusste

Wahrnehmung von Verzweiflung

und Resignation im Familiensystem

bereits angelegt. Jeder Mensch

ist individuell und entweder mehr

oder weniger vorbelastet. Diese

emotionalen Belastungen wollen

wir auflösen!

30


Ist die Wirkung wissenschaftlich

erwiesen?

Die Wirksamkeit der Klopftechnik/

Klopfakupressur wurde in

verschiedenen Studien belegt.

Ca. 80 % der Menschen nutzen

die Methode für sich selbst oder

für Kinder, Tiere, und Erwachsene.

Sie können bei Stress, Angststörungen,

Phobien, Problemen des

täglichen Lebens, Lernstörungen,

Abgrenzungs- und Kommunikationsproblemen,

körperlichen Beschwerden,

Essstörungen, leichten

Depressionen, Lernschwierigkeiten

bei Kindern usw. eingesetzt

werden.

Anwendungsbereiche:

Klopfakupressur wird häufig

auf emotionale und körperliche

Probleme angewandt. Sie kann

aber auch Ressourcen aktivieren

und stärkend eingesetzt werden,

um bestimmte Ziele zu erreichen.

Eine Klopfsession wird einmal

täglich oder jeden zweiten

Tag durchgeführt, bis sich die

Beschwerden bessern.

Kontraindikationen: akute

Psychosen

Nebenwirkungen?

Emotionale Klopftechnik eignet

sich sowohl zur Selbstanwendung,

in der pädagogischen und

Beratungsarbeit, als auch für

den Einsatz in therapeutischen

Sitzungen. Sie lässt sich gut

mit anderen Methoden aus

Therapie, Coaching und Selbsthilfe

verknüpfen.

Bis jetzt sind keine schweren

Nebenwirkungen in der Arbeit

mit der Klopftechnik aufgetaucht.

Dies bedeutet aber nicht,

dass es generell niemals zu

Nebenwirkungen kommen kann.

Sei dir bewusst, dass Klopfen

eine sehr wirkungsvolle Technik

ist, die grundlegend auf dein

Energiesystem einwirkt und

meist sehr rasch auf emotionale,

kognitive und körperliche

Befindlichkeiten Einfluss nimmt.

Diese komplette Umorganisation

des Systems durch Klopfen

führt bei vielen Menschen

zu leichten Müdigkeits- und

Entspannungssymptomen.

Die Technik ist eine sanfte Technik,

deshalb klopfe gerade so stark,

dass das Klopfen gut spürbar ist, es

sollte keine Schmerzen bereiten.

Klopfe nie auf schmerzhafte,

entzündete oder verwundete

Körperstellen!

Auch bei Übelkeit und Erbrechen

kann eine Akupressur – in

Absprache mit dem Arzt – nicht

schaden.

Schritt 1:

Bei der Emotionalen Klopftechnik

ist es wichtig, sich zuerst das

Problem bzw. die Belastung des

Klienten schildern zu lassen.

Schritt 2:

Wir gehen mit den Klienten in das

Gefühl der Belastung (negative

Emotion) und lassen ihn seine

Belastung von 0 (nichts) bis 10

(viel) skalieren.

Schritt 3:

Der Klient bestimmt sein Thema

Schritt 4:

Jede Klopfrunde wird mit einem

Einleitungs-Satz begonnen.

Dieser Satz kann alle Gefühle

beinhalten und wird laut

ausgesprochen. Zum Beispiel:

Auch, wenn ich Angst habe, ich

bin damit ... Gleichzeitig werden

die Akupressurpunkte von 1

bis 8 ca. 7 bis 10 x pro Punkt

systematisch geklopft.

Schritt 5:

Wir klopfen alle 8 Punkte

nacheinander.

Klopfpunkt 1: Der höchste

Punkt befindet sich auf dem

Scheitelansatz des Kopfes.

Klopfpunkt 2: Der

Augenbrauenpunkt befindet sich

am Augenbrauenansatz.

31


Klopfpunkt 3: Rechts

neben der Augenbraue am

Augenbrauenende

Klopfpunkt 4: Auf dem Knochen

in der Mitte unter dem Auge

befindet sich der Jochbeinpunkt.

Klopfpunkt 5: In der kleinen

Einkerbung unter der Nase in

der Mitte zwischen Nase und

Oberlippe.

Klopfpunkt 6: Dieser Punkt

befindet sich direkt unter der

Unterlippe in der Mitte des Kinns.

Klopfpunkt 7: Am Brustbein wo

Schlüsselbein und erste Rippe

zusammentreffen.

Klopfpunkt 8: Etwa 10 Zentimeter

unterhalb der Achselhöhle

am Rumpf befindet sich der

Unterarmpunkt.

Die Handkante beklopfen wir nur,

wenn wir unterwegs sind, und

in die Nervosität / emotionale

Übererregung gelangen.

Themen können sein:

1) EMOTIONEN

2) SCHMERZEN

3) ABSCHALTENDE ANTEILE –

Gefühle, die wir NICHT bewerten

können, weil wir sie nicht fühlen

können oder wollen.

4) INNERES KIND, welches nicht

gesehen wird.

5) GLAUBENSSÄTZE, angelegt

durch das innere Kinderleben

6) TRAUMA-Klopfen

7) SEELENANTEILE zurückholen

und/oder zusammenführen!

Ich habe die systemische

Klopfakupressur gelernt. Ich

erlebe immer wieder, dass

Klienten nur ins bewusste

System eindringen können

oder wollen. Ich spüre über

meine Hochsensibilität und

hohen EQ (Emotionalen

Intelligenzquotienten) deren

Wahrnehmung und greife diese

auf, so dass die Menschen

spätestens bei der Erinnerung aus

der Kindheit ins Gefühl kommen

können. Diese Emotionen werden

angenommen und einsortiert.

Recht schnell lösen wir so den

Spannungszustand und der

Klient kann entspannt mit einer

erneuten Sichtweise aus der

Beratung herausgehen.

Sollten sich schwere traumatische

Ereignisse zeigen, muss der

Berater nur die Emotion

herunterklopfen und den Klienten

an einen Traumatherapeuten

verweisen.

https://www.andreaweihs.de/

https://www.mein-leben-live.de/

https://naturheilpraxis-ohne-grenzen.de/

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https://www.special-fitness.de/

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Borderline

Plan B

- Die Hilfe zur Selbsthilfe

von Lesley B. Strong

Je öfter ich meine Geschichte

erzähle, desto mehr staune ich

darüber, wie ungewöhnlich sie

scheint. Dabei sollte es anders

sein, ganz anders. Doch von

Anfang an.

Diagnose Borderline-

Persönlichkeitsstörung (BPS).

Was eine Erklärung für einen

mitunter jahrelangen seelischen

und emotionalen Leidensweg

liefern soll, wird häufig zum

Beginn einer nicht weniger

herausfordernden Odyssee

durch die unterschiedlichsten

Therapieangebote. Eine

kurze Recherche im Internet

zeigt deutlich, wie komplex,

teilweise widersprüchlich

und damit verwirrend die

Informationslandschaft sich

gestaltet. Symptome werden

detailreich geschildert,

Selbstdiagnose-Tests angeboten,

vorhersehbare Schicksale

gezeichnet. Was kaum zu

finden ist: Erfahrungsberichte

von Genesenen. Oder besser

gesagt: von Meschen, die es

geschafft haben, ihre Borderline-

Persönlichkeit auszubalancieren

und das enorme kreative

Potenzial, das sich darin

verbergen kann, konstruktiv

zu nutzen. Denn auch das ist

möglich – und sehr wichtig, diese

Geschichten zu erzählen.

Womit wir bei meiner

persönlichen Geschichte

angekommen sind: Ich bin eine

von jenen „Genesenen“ oder

„Ausbalancierten“. Jahrelang

versuchte ich in diversen

Therapien, „normal“ zu werden.

Erfolglos. Schließlich fand ich

für mich selbst einen Weg,

meinen inneren Konflikt zu

lösen, mein Gleichgewicht

Bild: pixabay.com

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wiederherzustellen, meine

intensive Emotionalität sowie

meinen Hang zu „Drama“

künstlerisch-kreativ auszuleben.

Dies war der Durchbruch

im Genesungsprozess bzw.

der Aufbruch in mein neues

Leben, über das ich u.a. in

meinem Blog berichte, um

anderen Betroffenen und deren

Angehörigen Mut zu machen –

sie zu inspirieren.

Doch offenbar bin ich eine von

wenigen, weshalb mit einem

kleinen Team engagierter

Menschen gemeinsam die

Idee entstand, eine neue,

andere Informationsplattform

für Borderline-Betroffene zu

schaffen. Eine Plattform, die

andere Informationen zur

Verfügung stellt als jene, die

sich bereits im Netz finden. Der

Name dieser Plattform, die über

einen noch zu gründenden Verein

geführt werden soll: Plan B … wie

Borderline. Denn ein Plan B als

Ergänzung zum herkömmlichen

Standardprogramm kann

entscheidend sein für den

individuellen Genesungsprozess.

Eine Aussage in der Art von

„Du musst nicht so werden,

wie alle anderen, du darfst du

selbst bleiben“, getätigt von

einer Person, die selbst durch

die Borderline-Hölle ging, kann

enorm viel Last von den Schultern

und der Seele jener nehmen,

die ohnehin von Selbstzweifeln

schwer geplagt sind und vor

sich das diffuse Ziel des „Normal

seins“ in der Unerreichbarkeit

verschwinden sehen.

Allein schon der Kontakt zu

Genesenen kann neue Hoffnung

schenken, denn die Fachliteratur

tut dies eher zurückhaltend

bis gar nicht. In keinster Weise

möchte ich den Expertinnen

und Experten ihre Kompetenz

absprechen, aber wer kann

sich eine Borderline-Hölle

vorstellen, der nicht selbst

hindurchgegangen ist? Wer

kann sich vorstellen, was es

bedeutet, sich selbst nicht mehr

wahrzunehmen, von seinen

eigenen Gefühlen entkoppelt

zu sein, der dies nicht durchlebt

hat? Sich selbst nicht mehr

zu spüren … wer davon nicht

betroffen ist, kann hier zwar

Spekulationen anstellen, aber

über die tatsächliche Tragweite

nur mutmaßen. Empathie mag

hilfreich sein, doch auch ihr sind

Grenzen gesetzt. Vermutlich

deshalb fühlen sich so viele

Borderliner unverstanden.

Mit Plan B soll genau diese

Lücke geschlossen werden.

Anders als in den üblichen

Selbsthilfegruppen wird bei Plan

B jedoch der Fokus auf dem

Austausch zu den vielfältigen

Lösungsansätzen liegen. Es mag

nicht das ultimative, für alle

funktionierende Modell geben,

doch in der Vielfalt findet sich für

jeden Topf der passende Deckel.

Menschen sind unterschiedlich

in ihren Glaubenssätzen und

Verhaltensmustern, aber ähnlich

in ihren Bedürfnissen. Deshalb

kann eine Geschichte für viele

zur Inspirationsquelle werden,

können viele Geschichten eine

positive Welle ins Rollen bringen.

Und vielleicht wird in naher

Zukunft meine eigene Geschichte

nicht mehr ungewöhnlich,

sondern alltäglich erscheinen.

Das würde auch bedeuten, dass

viele einen guten Weg für ihre

individuelle Herausforderung

gefunden haben, ein zufriedenes,

erfolgreiches Leben führen und

mit sich selbst im Reinen sind.

Was mehr könnte sich eine

„Happy End-Liebhaberin“ wie ich

für ihre Geschichte wünschen?

https://www.facebook.com/Plan.B.wie.Borderline/

Bild: pixabay.com

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Krebs

„natürlich“

heilbar?!

Ursache und Wirkung…

Bild: pixabay.com

Alexander der Gesundheits – Coach

Weil meine Mutter seit fast 30

Jahren in einer Kinderklinik in

der Station für krebskranke-- Kinder

arbeitet, habe ich bereits in

jungen Jahren sehr viel von dieser

Thematik mitbekommen. Wenn

meine Mutter dann erzählte,

dass ein Kind nach Chemotherapie

und Bestrahlung als geheilt

entlassen wurde und dann nach

einigen Monaten oder einem Jahr

wieder zurückkam, dann hieß es

immer, dass der Krebs noch viel

schlimmer, viel größer war als

vorher und sich schneller ausbreitete.

Dann kam wieder Behandlung

mit Chemo, Bestrahlung und

/ oder Operation und sehr oft

kam dann nach kurzer Zeit die

Nachricht, dass das Kind nun gestorben

sei.

Im Laufe der Zeit ergab sich folgendes

Muster:

Ein Kind kommt mit der Diagnose

Krebs in eine Klinik. War dieses

Kind nicht direkt beim ersten

Aufenthalt durch Chemotherapie,

Bestrahlung, Operation dem Tode

nahe und wurde als angeblich

geheilt entlassen, dann konnte

man in den meisten Fällen davon

ausgehen, dass dieses Kind bald

wiederkommt und das mit einem

größeren, schlimmeren und

aggressiveren Krebs als zuvor,

um oftmals, nach einem langen

Leidensweg, auch der gesamten

Familie, doch zu sterben.

Mir kam das irgendwie schon immer

seltsam vor und ich konnte

es einfach nicht verstehen. Wie

kann es sein, dass ein Mensch,

egal in welchem Alter, mit einer

„Krankheit“ in ein Krankenhaus

– schon dieses Wortspiel gibt mir

zu denken – kommt und dann regelmäßig

dieses Szenario durchmachen

muss.

Was ist alles in sich? Was ist

seine Natur?

CBD Öl – Hanf als Heilpflanze

Parasit und Heilpflanze zugleich

– Die Mistel. Die weißbeerige

Mistel wächst als sattgrüner

– im Falle der selteneren männlichen

Exemplare: gelblich-grüner

immergrüner Strauch parasitierend

auf anderen Gehölzen.

Dieser Halbschmarotzer sitzt auf

den Ästen von Bäumen und entzieht

Wasser und darin gelöste

Mineralsalze aus deren Holzteil.

Sie wird auch in der Krebstherapie

angewendet: Quelle Wikipedia

Ursachensuche oder den bösen

Krebs beschimpfen

Wenn ein Wissenschaftler oder

Forscher entdeckt, dass etwas

anders läuft als das gewöhnlich

der Fall ist, wenn zum Beispiel

eine Kugel nicht mehr rund rollt,

sondern eiert, dann sagt ein

Forscher nicht, dass darfst du

aber so nicht, sondern er fragt,

warum das so ist.

Um das Ganze allgemein

verständlich zu machen, nochmal

ein anderes Beispiel. Wenn dein

Lieblingsessen normalerweise

immer den gleichen Geschmack

hat und auf einmal schmeckt

es vollkommen anders, dann

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schaust du doch auch nach und

willst wissen, warum das jetzt auf

einmal so ist. Du suchst also nach

der Ursache.

Wenn also ein Krebs entsteht,

dann bedeutet dies nicht auf

den bösen Krebs zu schimpfen,

sondern zu hinterfragen, warum

der jetzt da ist. Was will mir

eine krankhafte Zelle sagen?

Denn genau das ist es. Eine

oder mehrere Zellen, die nicht

mehr rundlaufen, sondern aus

irgendwelchen Gründen aus der

Bahn geraten. Und genau diese

Gründe gilt es herauszufinden

und zu bearbeiten.

„Krankheiten befallen uns nicht

aus heiterem Himmel, sondern

entwickeln sich aus täglichen

Sünden wider die Natur. Wenn

sie sich gehäuft haben, brechen

sie scheinbar auf einmal hervor.“

Hippokrates, um 460-370 v. Chr.,

griechischer Arzt und Philosoph

Heutzutage gehen leider viele

Menschen irrtümlicher Weise

davon aus, dass es sich bei

schweren Erkrankungen, wie z.B.

Krebs, einfach um genetische

Veranlagung, um ein Schicksal

oder sogar die Strafe einer

höheren Macht (Gott) handle.

Dass allerdings wie überall gilt,

man erntet was man gesät hat,

also jeder Mensch für seine

Gesundheit selbst verantwortlich

ist, wollen nur die wenigsten

hören, weil es ja viel einfacher

ist, zu sagen, die, der oder diese

Situation ist schuld daran, dass

ich krank bin. Dies ist einfacher

als die Verantwortung selbst zu

übernehmen. Allerdings ist jeder

nun einmal verantwortlich für

sein Leben und seine Gesundheit,

ob es gerade passt oder nicht. Ein

altes Sprichwort sagt:

„Ein jeder hat in seinem Leben

auf sich selber Acht zu geben.“

Eine Krankheit entsteht sehr oft

durch eigenes Mitverschulden,

bewusst oder unbewusst.

In jedem von uns sind alle

Informationen dazu angelegt, uns

krank und auch wieder gesund zu

machen.

Allerdings geht es nicht um

Schuldzuweisung und Vorwürfe,

dass du schuld bist an deiner

Krankheit, sondern es geht

darum, hinzuschauen und zu

erkennen, was die Krankheit

Mistel mit ihrem Wirt

Bild: pixabay.com

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Bild: pixabay.com

Ursache und Wirkung (Zellteilung). Eine unkontrollierte Teilung bedeutet Vermehrung u. Anomalie (z.B. Tumor)

von dir will. Warum ist sie

gekommen? Und nur darum geht

es erst einmal. Krankheit gibt es

eigentlich nicht. Es gibt nur eine

Entgleisung von Gesundheit. Und

wenn du dir das einmal bewusst,

wirklich vollkommen bewusst

machst, dann fällt es dir viel

leichter hinzuschauen, warum

denn die Gesundheit aktuell so

entgleist ist und wie es überhaupt

zu dieser Entgleisung kommen

konnte.

Bei Krebs müssen die

Informationen erkannt werden,

die den Krebs ausgelöst haben.

Diese Informationen müssen

bearbeitet und verändert und

dann muss geschaut werden, ob

der Krebs aufhört zu wachsen

und sich zurückbildet. Geschieht

dies nicht, werden nur Symptome

bekämpft oder sogar nur

unterdrückt und kommen zu

einem späteren Zeitpunkt, in

anderer Form zurück. Und dann

oftmals sogar viel schlimmer als

zuvor.

Krankheit als Zeichen für

anstehende Veränderungen

Viele Menschen, die schwer

erkrankten, waren später dankbar

und meinten, dass es das Beste

war, was ihnen jemals geschehen

konnte, weil sie so erfolgreicher

und / oder glücklicher wurden.

Ihnen wurde bewusst, dass alles

einen Sinn hatte.

Kelly A. Turner, eine

amerikanische Ärztin, hat über

50 Heilpraktiker und zahlreiche

Patienten in 11 verschiedenen

Ländern interviewt, weil sie

wissen wollte, warum es

Patienten gibt, die krebsfrei

werden, obwohl sie laut

Schulmedizin unheilbar waren.

Diese Patienten haben „nur“

endlich das getan, was ihnen

wirklich Freude bereitet hat und

was sie eigentlich immer schon

tun wollten, aber sich nicht

trauten oder dachten, dass es

nicht richtig sei, dies einfach zu

tun.

Dabei waren es zum Teil

„einfache“ Wünsche, wie z.B.

eine Weltreise oder Musik zu

machen, die sie sich schließlich

doch irgendwann erfüllt hatten.

Wenn also die Krankheit zum

Anlass genommen wird, das

Selbstbewusstsein und das

Selbstvertrauen zu stärken, das

zu tun, wonach die Seele schreit,

also sich selbst wieder in die

Hand zu nehmen, dann ist die

Chance sehr groß, wieder gesund

zu werden.

Der Mensch sucht in seinem

Leben immer einen Sinn und

wenn er keinen Sinn findet, wird

er früher oder später erkranken

oder sogar daran zerbrechen.

Ernährung ist ein wichtiger

Faktor

2001 stellten Krebswissenschaftler

fest, dass die

Stressreduktion gemeinsam

mit einer pflanzenbasierten

Ernährungsumstellung zu einem

signifikanten Abfall des PSA

(Prostataspezifischen-Antigens)

und zu einer Verlangsamung des

Tumorwachstums führen kann.

„Nach jeder Krankheit ändere

deine Ernährung.“

Hippokrates, um 460-370 v. Chr.,

griechischer Arzt und Philosoph

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Tipps zu Ernährung uns

Nahrungsergänzungen:

Weil viele Krebspatienten

einen ausgeprägten Vitamin

D-Mangel aufweisen, der zum

Teil auch durch bestimmte

Krebsmedikamente beschleunigt

wird, sollte unbedingt auf dieses

Hormon geachtet werden.

Außerdem sind Vitamin C, Selen

und Omega-3-Fettsäuren wichtig.

Gute Lieferanten für Vitamin

D und Omega-3-Fettsäuren

sind fetter Seefisch wie Hering,

Makrele und Lachs. Eier, Leber,

Pilze (z.B. Shiitake) und Avocados

liefern ebenfalls gute Mengen an

Vitamin D.

Allerdings sind für die Anti-Krebs-

Ernährung nicht nur Vitamine und

Spurenelemente wichtig, sondern

auch sekundäre Pflanzenstoffe

und hier besonders Polyphenole,

welche auch als Bitterstoffe

bekannt sind. Die Natur bietet

auch hier eine Vielzahl in

unterschiedlichen Verbindungen.

Besonders werden Curcumin

(Hauptbestandteil von Kurkuma),

Lycopin (besonders in Tomaten),

Resveratrol (besonders in roten

Trauben), Eqigallocatechin

(in grünem Tee) oder Indol-3-

carbinol (in vielen Kohlarten, wie

Brokkoli) zur Unterstützung einer

Bild: pixabay.com

Krebstherapie empfohlen. Wichtig

bei der Verwendung ist, die

Wechselwirkungen mit anderen

Lebensmitteln zu beachten.

Kurkuma sollte beispielsweise

immer zusammen mit schwarzem

Pfeffer kombiniert werden, weil

dieser die Wirkung verstärkt.

Weil Bestrahlung und Chemo

zu einem stark erhöhten

Energieverbrauch führen, ist die

Gabe von Coenzym Q10 sehr zu

empfehlen, weil es zusammen

mit anderen Vitalstoffen die

„Lebensqualität“ steigert und

gleichzeitig Schmerzen lindert.

Löwenzahn kann bei

Bauchspeicheldrüsen-, Prostata-,

Haut-, Lungen-, Leberkrebs,

Leukämie und Metastasenbildung

bei Brustkrebs hilfreich sein.

Zu den antikrebsaktiven

Lebensmitteln gehören

auch Pilze. So wurde im

Krebsforschungszentrum City of

Hope, USA, bei der Suche nach

antikrebsaktiven Lebensmitteln

aus dem Supermarkt entdeckt,

dass Champignons Brustkrebs

entgegenwirken können. Als

einfaches, präventives Rezept

nimmt man einfach 2-4 frische,

rohe Champignons mit einem

Teelöffel Senf. Auch eine in

wenigen Minuten zubereitete

mediterrane Pilzpfanne ist

empfehlenswert, weil sie

antikrebs-aktive Glucane, Vitamin

D, Selen und Eisen liefert.

Seelische Ursachen beachten

und lösen

Seelische Ursachen, die einen

Krebs auslösen können, sollten

beachtet werden, um die

Möglichkeit der natürlichen

Heilung zu fördern. Ursachen

müssen auch hier aufgelöst

werden.

Bild: pixabay.com

39


Es gibt heute leider sehr viele

Menschen, die einer Arbeit

nachgehen, die sie nicht wollen,

mit einem Chef, den sie hassen

und Kollegen, von denen sie

gemobbt werden. Weil sie

denken, dass sie beliebter

werden, wenn sie mehr tun,

arbeiten sie dann auch noch

regelmäßig länger. Macht ein

Mensch dies über viele Jahre

hinweg, und komm dann z.B.

noch zu Hause Streit mit dem

Partner dazu, macht dies ganz

einfach mit der Zeit krank. Die

einen bekommen Depressionen,

die anderen evtl. Krebs.

Ebenso kann geistige Vermüllung

durch ständige negative Einflüsse,

wie Kriegsspiele, Horrorfilme,

Nachrichten und dergleichen

zu Krebserkrankungen führen.

Irgendwohin muss diese negative

Energie sich schließlich entladen.

Es gibt auch Beispiele, in

denen Menschen die Krankheit

eines nahen Angehörigen

„übernehmen“ wollten und

dadurch selbst diese Krankheit

bekommen haben. Wem ist die

Redewendung – Gern würde

ich dir diese Last (das Leiden)

abnehmen – nicht bekannt?

Außerdem kann man sich krank

denken, wie man sich auch

gesund denken kann. Wer

ständig Angst davor hat, Krebs zu

bekommen, weil beispielsweise

die Mutter und der Großvater

Krebs hatten, der wird auch eher

an Krebs erkranken, allerdings

nicht, weil es genetisch bedingt

ist, sondern weil er seine

Gedanken darauf ausrichtet.

Worauf wir unsere Energie

lenken, das manifestiert oder

verstärkt sich.

Lebensfreude, positives

Denken und frische Waldluft

wirken sich positiv auf den

Gesundheitszustand aus. Dies gilt

als Prävention ebenso wie zur

Heilung.

Gesundheit ist weniger ein

Zustand als eine Haltung, und

sie gedeiht mit der Freude am

Leben.“

Thomas von Aquin, auch als

Doctor Angelicus bekannt, um

1225 - 1274

Weil eine Krankheit wie Krebs

nicht von heute auf morgen

entstanden, sondern über einen

langen Zeitraum gewachsen

ist, darf man auch nicht davon

ausgehen, dass man von heute

auf morgen wieder geheilt und

gesund werden kann. Es dauert

seine Zeit. Und wenn man auf

natürliche Weise den Krebs

besiegen will, kann dies schon

mal auch ein paar Jahre dauern.

Wichtig ist dabei, dass die

Bilder: pixabay.com

40


„Der Mensch kann nur

aus sich selbst gesund werden.

Kein anderer kann ihn

gesund machen.“

Heraklit, Philosoph

Bild: pixabay.com

Ursache gefunden und eliminiert

wurde, so dass der Krebs aufhört

zu wachsen und sich mit der Zeit

zurückbildet.

Die Heilkraft der Natur nutzen

Die Kraft der Natur kann sich

positiv auf den Heilungsprozess

auswirken und die Lebensqualität

enorm verbessern. So ist

beispielsweise der Biophilia

Effekt hier zu erwähnen.

Unser Immunsystem setzt

ganz bestimmte Proteine ein,

um gegen entartete Zellen

vorzugehen. Das Einatmen

von „Waldluft“ fördert die

Vermehrung dieser Anti-

Krebs-Proteine. Daher sollten

ausgedehnte Waldspaziergänge

auf dem Tages – Therapie -Plan

von Krebspatienten stehen.

Selbstheilung ist machbar

Jeder hat also die Wahl, die

Verantwortung für sein eigenes

Leben abzugeben und zu einem

Arzt zu sagen, mach du mich

mal gesund, oder dazu zu

stehen, dass er sich selbst krank

gemacht hat und sich auch nur

selbst heilen kann. Wenn du dir

einen Arm brichst, dann kann

der Arzt nichts anderes tun, als

den Arm einzugipsen, damit er

ruhiggestellt ist. Alles andere

übernimmt dein Körper, deine

Selbstheilungskräfte.

„Der Mensch kann nur aus

sich selbst gesund werden.

Kein anderer kann ihn gesund

machen.“

Heraklit (* um 520 v. Chr.; † um

460 v. Chr.), Philosoph

Und genauso ist es auch bei

Krebs. Egal welche Behandlung

ein Arzt auch immer macht, die

entscheidende Heilung oder

auch Nicht-Heilung liegt in jedem

selbst.

Weitere Infos: https://gesundcoach.tv/selbstheilungskongress-2021-paket-vk/

41


Notfall Teil 3

Maßnahmen

Jochen Dürselen – Arzt und Rettungssanitäter

Lebenswichtige

Funktionen

Bild: pixabay.com

In der letzten Ausgabe

haben wir uns ausführlich

mit den so genannten

Basismaßnahmen

beschäftigt. Zur Erinnerung:

hierbei ging es um die

Maßnahmen, die in jeder

Ersten-Hilfe-Situation,

unabhängig um welche

Fälle es sich handelt, einfach

angewendet werden können

und auch sollten!

Jetzt wird es etwas spezifischer!

Ich will Sie in den folgenden

Ausgaben und Artikeln

auf konkrete Situationen

vorbereiten. Diese erfordern

neben den Basismaßnahmen,

logischerweise auch spezielle,

also situationsangepasste

Handlungsweisen! Damit Sie

jedoch wirklich verstehen und

nachvollziehen können, warum

wir welche situationsabhängigen

Maßnahmen durchführen müssen,

ist es unabdingbar, dass wir zuvor

einige wichtige und grundsätzliche

Zusammenhänge klären, die

für das weitere Verständnis von

zentraler Bedeutung sein werden.

Insofern soll es in diesem

Artikel um die sogenannten

„Lebenswichtigen Funktionen“

gehen und wie diese miteinander

zusammenhängen. Unser zentrales

Ziel ist es immer, gerade diese

aufrecht zu erhalten. Am Ende

werden Sie sehen, dass Sie

einen guten Überblick darüber

haben werden, wie unser Körper

funktioniert und warum manche

Situationen und Zustände für uns

gefährlich werden können und

auch wie Sie Abhilfe schaffen,

wenn diese lebenswichtigen

Funktionen beeinträchtigt sind.

Die Frage lautet also: „Welche

Körperfunktionen sichern

eigentlich unser Überleben?“

Da sind im Grunde genommen

drei wichtige Vertreter zu nennen:

Bewusstsein – Atmung – Kreislauf.

Vereinfacht gesagt verhält es sich

so:

Bei einem Lebenden sind

normalerweise alle drei

Funktionen intakt.

Ist jemand akut lebensgefährlich

verletzt oder erkrankt, so sind eine

oder mehrere dieser Funktionen

beeinträchtigt, beziehungsweise

ausgefallen.

Der klinisch Tote weist keine

lebenswichtigen Funktionen mehr

auf.

42


Bild: pixabay.com

Wir müssen also atmen und

einen Kreislauf aufrechterhalten,

sowie bei Bewusstsein bleiben,

um zu leben. Ein berechtigter

Einwand wäre nun, dass ein

Schlafender auch nicht bei

Bewusstsein ist. Dies ist so

gesehen auch richtig, jedoch

Bild: pixabay.com

ist der Unterschied zwischen

einem Schlafenden und

einem Bewusstlosen, dass der

Bewusstlose eben nicht mehr

erweckbar ist! So gesehen,

wird der Schlaf also nicht als

Bewusstlosigkeit in diesem Sinne

definiert.

Eine weitere wichtige Erkenntnis

ist nun die Tatsache, dass

wir einen Zusammenhang

zwischen diesen drei Funktion

festhalten müssen! Denn für sich

genommen kommt keine dieser

Funktionen ohne die Wirksamkeit

der anderen beiden aus und im

Umkehrschluss, beeinflusst der

Ausfall einer dieser Funktionen,

letztendlich auch die anderen

beiden.

Ein Beispiel: Die Person, der

wir helfen möchten, hat sich

an einem Speisebrocken so

massiv verschluckt, dass diese

keine Luft mehr bekommt. Die

Atmung wird unterbunden und

sie verliert recht bald dadurch

das Bewusstsein. Weiterhin

wird dem Körper kein Sauerstoff

mehr zugeführt und die Organe –

darunter auch das Herz – leiden

dadurch, was letztendlich zu

einem Kreislaufstillstand führt.

Dieses Beispiel macht nicht nur

klar, dass die drei Funktionen

43


Bild: Jochen Dürselen

miteinander in unmittelbarem

Zusammenhang stehen, sondern

auch, welches Ziel diese

letztendlich haben:

Nämlich die ausreichende

Versorgung unseres Körpers

mit Sauerstoff! Ohne diesen

kann unser Organismus nicht

überleben. Unser zentrales

Nervensystem, also unser Gehirn

und unser Rückenmark, reagieren

am empfindlichsten auf einen

etwaigen Sauerstoffmangel.

Bereits nach 20 bis 30 Sekunden

vollkommen unzureichender

Sauerstoffzufuhr, erlischt das

Bewusstsein. Nach weiteren zwei

bis zweieinhalb Minuten, setzen

erste nicht reparable Hirnschäden

ein.

Dieses Schaubild gibt eine kurze

Übersicht über die wesentlichen

Zusammenhänge, die wir uns

gerade erarbeitet haben:

Sie sehen also, dass es

maßgeblich ist, bereits bei

dem Ausfall einer einzigen

lebenswichtigen Funktion schnell

und effizient zu handeln, so dass

der Funktionsausfall der anderen

beiden nicht nach sich gezogen

wird. Genau aus diesem Grunde

werden wir uns in den nächsten

Artikeln nacheinander mit den

einzelnen lebenswichtigen

Funktionen auseinandersetzen

und genau klären, welche

Ursachen ihren Ausfall bedingen

können, wie wir dies erkennen

und was man letztendlich

dagegen unternehmen kann!

Bleiben Sie also gespannt, denn

nach der nächsten Ausgabe

werden Sie vielleicht ein

Leben retten können, wenn

Sie erfahren, was es mit der

Bewusstlosigkeit genau auf sich

hat!

Alles Gute Ihr,

Jochen Dürselen

Die von mir verfassten

Beiträge sind lediglich als

Kommentar zu verstehen!

Sie ersetzen keinen Erste-

Hilfe-Kursus. Die Medizin

unterliegt dem ständigen

Wandel und ich empfehle

die eigenen Kenntnisse

regelmäßig durch einen

solchen Kurs auffrischen

zu lassen.

Bei aller Aufmerksamkeit

und Sorgfalt kann auch

ich Fehler jedweder Art

in meinen Texten niemals

ausschließen.

Daher kann ich keine

Gewähr für die Richtigkeit

des Geschrieben

übernehmen.

44


Mein Leben Live - sagt DANKE!

Unser Dank gilt diesmal:

Dem Team der Stiegl

Brauwelt (Österreich)

https://www.brauwelt.at/

Lars Rominger - mit seinem

Unternehmen für innovative

Umwelttechnik (Schweiz)

http://www.kunststofftechnik.ch/

Der Firma Wirkware

(Deutschland)

Vielen Dank für die großzügige Unterstützung unserer - Aktion Mensch!!

45


Hoch-

sensibilität

von Monika Rudolph

Schneller, weiter, höher,

diese Eigenschaften und

Lebensweisen scheinen

in unserer heutigen

Gesellschaft zum Standard

im täglichen Alltag zu

gehören.

Zu diesem Verhalten haben

sicherlich die globale Vernetzung

und die zahlreichen social Media

Kanäle wie Facebook, LinkedIn,

YouTube usw. beigetragen.

Täglich prasseln nicht nur auf

der Arbeit, sondern auch in

der Freizeit Informationen auf

jeden von uns ein, die nicht

nur geistig, sondern auch auf

emotionaler Ebene verarbeitet

werden müssen. Unser Gehirn

hat eigens dafür einen Filter,

der sich im vorderen Teil

des Gehirns (Frontallappen)

befindet, dieser scannt nach

Situationen mit Gefahrpotenzial

und unterscheidet wichtige von

unwichtigen Informationen.

Dieser Vorgang geschieht

unwillkürlich und dient dem

Überleben.

Was bedeutet Hochsensibilität?

Hochsensibel zu sein,

steht mit einer erhöhten

Reizaufnahme im Gehirn

in Verbindung. Es bedeutet

keine psychische Erkrankung,

sondern ist eine angeborene

Persönlichkeitseigenschaft.

Bei hochsensiblen Menschen

ist der Filter durchlässiger, aus

diesem Grund nehmen sie

mehr Umgebungsreize wahr als

weniger sensible Menschen –

weshalb es schneller zu einer

Reizüberflutung kommen kann.

Das ist auf Dauer nicht nur

anstrengend und belastend,

sondern kann auch zu einer

raschen psychischen Erschöpfung

führen. Wenn nicht auf

ausreichende Erholungsphasen

geachtet wird, können Ängste,

Panikattacken oder sogar

Depressionen die Folgen sein.

Man schätzt, dass ca. 10 bis 20%

der Bevölkerung betroffen sind.

Hochsensibilität ist erst in den

letzten Jahren zu einem Begriff

geworden. Elaine Aron, eine

amerikanische Psychologin,

hat mehrere Bücher zu diesem

Thema veröffentlicht:

U.a. mit dem Titel: „The Highly

sensitive Person“

Hochsensibilität kann im

Zusammenhang mit einer Hochoder

Vielbegabung stehen, muss

aber nicht.

Manche Betroffene sind äußerst

geruchsempfindlich, andere

reagieren bei lauten Stimmen

oder Musik schneller genervt.

Hochsensible verfügen meist über

eine gut ausgeprägte Intuition

und können Stimmungen anderer

Personen wahrnehmen.

46


Sogar das Phänomen, Musik zu

schmecken, gibt es.

Nicht selten werden Hochsensible

sogar gemobbt, weil sie

anders als der Großteil unserer

Gesellschaft erlebt werden. Sogar

innerhalb der Familie stößt diese

Eigenschaft auf Unverständnis.

„Reiß dich zusammen“ oder „Sei

bloß nicht so sensibel“ sind Sätze,

die sich Betroffene anhören

müssen und für Unverständnis

sorgen.

Mein Name ist Monika

Rudolph, ich bin Heilpraktikerin

(Psychotherapie) nach dem

HeilprG und Expertin für

hochsensible Menschen.

Die eigene Hochsensibilität hat

mich für die Sorgen und Nöte

vorbereitet, mit denen Betroffene

zu mir kommen. Ich begleite,

kläre über Hochsensibilität auf

und habe ausreichend Tools

zur Hand, um Beschwerden

zu behandeln. Ich arbeite

dabei mit Hypnose und/oder

ThetaHealing®. Beide Verfahren

sind äußerst wirksam.

Eine Behandlung ist auch über

das Internet möglich.

Kontakt:

www.monika-rudolph.de

Email: mail@monika-rudolph.de

Telefon: +49 173 5314006

Facebook:

@lebensberatungsexpertin

47


Hermann Dürselen

So schmeckt

der Sommer

Leicht und gesund satt werden gerade im Sommer,

soll unser Thema nun sein.

Die deftigen Zeiten haben wir nun

endlich hinter uns gelassen und

der Sommer lockt mit den ersten

Sonnenstrahlen dazu, uns neuen

Ideen in der Küche zu widmen.

Leichte und dennoch gehaltvolle

Ernährung steht von nun ab auf

dem Plan.

In den kommenden Wochen

werden die Temperaturen

steigen, Mensch und Tier leiden

darunter, so dass wir gerade in

Sachen Ernährung sehr wachsam

sein sollten, um unseren

Organismus nicht über Gebühr

zu beanspruchen. Wer möchte

schon mit vollem Bauch seinen

Tag verbringen? Satt möchten wir

schon sein, um bei unserer Arbeit

oder auch in der Freizeit aktiv zu

bleiben. Hier ist also eine optimale

Ernährung das A und O. Verzichten

wir im Sommer auf Fett und

übermäßige Kohlenhydratzufuhr,

die nur das Gewicht nach oben

steigern.

Der Sommer ist eine ideale

Jahreszeit, um eine kulinarische

Weltreise anzutreten. Wenn

man mediterrane Kost liebt,

kann man sich im Sommer

richtig austoben. Denn ab Juli

werden frische Gemüsesorten

wie Tomaten, Paprika und

Gurken reif, die Zutaten für viele

Salatkompositionen sind.

Des Weiteren ist wichtig, auf eine

ausreichende Flüssigkeitszufuhr

(nicht zu viel Alkohol) zu achten!

Getränke wie Mineralwasser,

diverse Fruchtsäfte, Tees und

gelegentlich einen Smoothie

zum Frühstück lassen einen

heißen Sommertag schon

erträglicher angehen. Zudem

ist es wichtig, täglich darauf zu

achten, keine großen Portionen

zu essen. Lieber 4 bis 5 kleinere

Mahlzeiten am Tag verteilt zu

sich nehmen, als wie sonst

üblich 3 Mahlzeiten. Mächtige

Mahlzeiten beanspruchen unseren

Körper im hohen Maß und

lähmen den Verdauungsprozess.

Wichtig ist weiter, die Salzzufuhr

genauestens zu beachten, denn

eine erhöhte Zufuhr von Salz birgt

den Nachteil, dass das Wasser

im Körper gebunden wird und

somit zu Kreislaufproblemen, wie

Herzbeschwerden führt.

Greifen wir deshalb lieber zu

Gewürzen, die dem Essen den

scharfen Pepp verleihen. Ingwer,

Chili, sowie diverse Paprikapulver

bieten sich hier an!

Lebensmittel sind gerade bei

hohen Temperaturen sehr

empfindlich und verderben

schneller als an kühlen Tagen.

Also bitte immer darauf achten,

dass die Einkäufe direkt nach

dem Einkauf sachgerecht im

Kühlschrank gelagert werden. So

haben sie die Garantie, auch noch

später ein einwandfreies Produkt

genießen zu können.

Welche Lebensmittel bieten

sich nun für unsere optimale

Sommer-Küche an? Obst,

Gemüse, fettarmes Fleisch, Fisch,

Salatvariationen, Käsevielfalt,

Milchprodukte, frische Kräuter

und Cerealien sind hier einige

unserer wichtigsten Lebensmittel,

auf die man nicht verzichten

sollte. Kombinieren wir doch

einfach diese Lebensmittel zu

einer Sommerlichen Gute-Laune-

Küche und starten so fit und

unbeschwert in den kommenden

heißen Tag, der uns erwartet.

Sie werden sehen, dass sie viel

vitaler in den Tag starten, wenn

sie sich eine gute gesunde Küche

zur Pflicht machen. Ich nehme es

einmal vorweg, dass aller Anfang

nicht leicht ist, wenn man seine

Ernährung den Gegebenheiten

anpasst, aber es lohnt sich auf

alle Fälle. Ich habe immer wieder

festgestellt, dass viele Menschen

leider ein eng begrenztes Wissen

über die verschiedensten

Lebensmittel besitzen, weil sie

schon von Kindheitszeiten mit

einer begrenzten Palette der

verschiedensten Lebensmittel

groß geworden sind. Immer

wieder höre ich, das habe ich

noch nie gesehen, das habe ich

noch nie gegessen oder, wie

schmeckt das?

Gerne möchte ich Sie mit

diesem Beitrag „So schmeckt

der Sommer“ dazu motivieren,

vielleicht neue Lebensmittel

kennenzulernen und sich dazu

einer gesunden Sommer-Küche zu

öffnen.

Fangen wir an mit einer Vorspeise,

die Sie mit Sicherheit kennen.

Ich liebe Tomaten-Mozzarella,

dazu ein gutes Olivenöl, Pfeffer

aus der Mühle und natürlich

frische Basilikumblätter. Nicht zu

vergessen krosses Baguette.

Gerade in den Sommermonaten

ein ideales Gericht.

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Tomaten-Mozzarella „Insalata Caprese“

Zutaten für 4 Personen Insalata Caprese:

800 g Rispen-Tomaten (2 Stck. pro Personen)

500 g Mozzarella

6 EL Olivenöl

Meersalz & Pfeffer aus der Mühle

Einige Basilikum Blätter

Zubereitung Insalata Caprese:

Mozzarella aus der Tüte nehmen und abtropfen

lassen, danach in Scheiben schneiden.

Die Tomaten waschen und den Blütenansatz mit

einem spitzen Messer entfernen. Ebenfalls in

Scheiben schneiden.

Tomatenscheiben und Mozzarella abwechselnd

kreisförmig auf einem Teller anrichten.

Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Olivenöl

großzügig über das Caprese verteilen und mit den

Basilikumblättern garnieren.

Dazu krosses Baquettebrot

Andalusische Gazpacho

(kalte spanische Gemüsesuppe)

Zutaten für 4 Personen Andalusische Gazpacho:

1 TL Salz oder optional aus der Mühle

Pfeffer aus der Mühle

Etwas rote Chilischote ohne Kerne

3 Scheiben Toastbrot ohne Rinde

Etwas Zitronensaft

Prise Zucker

Zubereitung Andalusische Gazpacho:

Das Toastbrot ohne Rinde in Würfel schneiden.

Die Tomaten kreuzweise einritzen und in

kochendem Wasser 20 Sekunden abbrühen, danach

in eiskaltem Wasser abschrecken und die Haut

abziehen. Tomaten anschließend grob vierteln.

800 g reife Rispen-Tomaten

150 g rote Paprika ohne Kerne

150 g grüne Paprika ohne Kerne

2 Zehen Knoblauch

2 Stck. Schalotten in Würfel

250 g Schlangengurken

6 EL Olivenöl

3 EL. Rotwein-Essig

100 ml Gemüsebrühe

Die Schlangengurke schälen und in grobe Stücke

schneiden.

In einen Standmixer alle angegebenen Zutaten

geben und gut durchmixen.

Während des Mixvorganges eventuell etwas

Gemüsebrühe bei mixen, falls die Gaszpacho zu

dicklich sein sollte, und optional nachwürzen.

Die Gemüsesuppe für ca. 1 Std. im Kühlschrank kalt

stellen.

Anrichten:

In vorgekühlten Tassen servieren und mit einigen

Basilikumblättern garnieren.

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Matjessalat

mit grünen Bohnen, krossen Baconwürfeln,

Preiselbeer-Meerrettich-Folienkartoffeln und

Schnittlauch-Creme frâiche

(Info: Matjes ist ein jungfräulicher Hering, der eine

besondere Milde und Zartheit aufweist. Saison

Beginn, Mitte Juni)

Zutaten für 4 Personen Matjessalat mit grünen

Bohnen

Zutaten für den Matjessalat:

6 Stck. Matjes Doppelfilets (12 Filets)

200 g grüne Stangenbohnen

200 g Schlangengurke

4 große Kartoffeln für Folienkartoffeln

2 Frühlingszwiebeln

1 Stck. Schalotte in feine Würfel

1 Jona Gold Apfel (oder anderer roter Apfel)

4 EL. Weißwein Essig

10 EL. Sonnenblumenöl

Weißer Pfeffer aus der Mühle

Prise Salz und Zucker

150 g Bacon-Würfel

Zutaten für die Creme frâiche:

200 g Creme frâiche

Schnittlauch optional

1 Spur Cayennepfeffer

Saft einer halben Zitrone

Zutaten für Preiselbeer-Meerrettich:

150 ml Sahne (etwas Sahnesteif zum Binden der

Sahne)

2 TL Preiselbeeren

Meerrettich (optional nach Geschmack)

Zubereitung Matjessalat mit grünen Bohnen:

Die grünen Stangenbohnen waschen und

„schnibbeln“, in kochendem Salzwasser gar kochen,

danach in kaltem Wasser abschrecken, danach

halbieren.

Schlangengurke schälen und mit einem TL das

Innere Kerngehäuse entfernen, in nicht zu grobe

Würfel schneiden.

Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

Den Jona Gold Apfel waschen und mit Schale in

feine Würfel schneiden. (Sollte 150 g ergeben)

Weißweinessig (8 EL) und Sonnenblumenöl mit

Salz, weißem Pfeffer und der Prise Zucker zu einer

Marinade verrühren.

Matjesfilets in Streifen schneiden und mit den

Stangenbohnen, Gurkenwürfel, Schalotten und

Apfelwürfeln, Frühlingszwiebeln mit der Marinade

vermengen.

Die Bacon-Würfel in einer Pfanne mit etwas Öl (2

EL) kross braten.

Zubereitung Folienkartoffeln

Kartoffeln gar kochen oder im Backofen bei 210°

ca. 45 Min. oder länger backen. (Nadelprobe

empfohlen)

Creme frâiche mit Schnittlauchröllchen,

Zitronensaft, Cayennepfeffer und Salz verrühren

Anschließend in Aluminiumfolie wickeln, längs

aufschneiden und kurz vor dem Anrichten, mit der

Creme frâiche füllen.

Zubereitung Preiselbeer-Meerrettich

Sahne mit etwas Sahnesteif aufschlagen,

Preiselbeeren und Meerrettich unterrühren. (Kühl

stellen)

Anrichten Matjessalat mit grünen Bohnen:

Den Matjessalat auf einem Teller mittig anrichten

und abschließend die krossen Bacon-Würfel über

den Salat streuen.

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Wassermelonen-Salat

mit Römersalat und Fetakäse, gegrillte Pesto

Hähnchenbrust

Zutaten für 4 Personen:

Zutaten für den Wassermelonensalat:

600 g Hähnchenbrust

250 g Römer Salat

50 ml Pflanzenöl (wenn in der Grillpfanne gebraten

wird)

600 g Wassermelone ohne Schale (kernlos)

250 g Fetakäse

4 EL Himbeeressig 3% Säure

TIPP!! Bitte einen Essig verwenden, der eine

hohe Qualität aufweist. Fruchtessige einer sehr

bekannten Firma, haben diesbezüglich keine

fruchtige Note und sind nur sauer!! Am besten im

Fachhandel kaufen!!

4 El Olivenöl

2 EL Ahornsirup

Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zutaten für die Pesto:

60 g Basilikumblätter (ohne Stiel);

100 g Parmesan oder Pecorino (frisch gerieben);

30 g Pinienkerne;

3 Knoblauchzehen;

1/2 TL grobes Meersalz;

130 ml natives Olivenöl;

TIPP!! Pesto lässt sich hervorragend einfrieren,

wenn zu viel übrig bleibt!!

Zubereitung Pesto

Pesto aus den angegeben Zutaten wie folgt herstellen.

Die Basilikumblätter zupfen und mit den

Pinienkernen, Knoblauch, Meersalz und Olivenöl in

den Mixer geben. Nach und nach den geriebenen

Parmesan oder Pecorino zugeben.

TIPP!! Alternativ, kann man die Pinienkerne

auch in einer Pfanne ohne Fettzugabe anrösten.

Rezepturgetreu ist das aber nicht unbedingt

erforderlich!!

Zubereitung Wassermelonensalat

Die Wassermelone von der Schale befreien und in

grobe Würfel mundgerecht schneiden.

Fetakäse in Würfel schneiden.

Den Römersalat in einzelne Blätter brechen und

in mundgerechte Stücke zupfen, waschen und gut

abtropfen lassen.

Römersalat, Wassermelone, Fetakäse in eine Schüssel

geben, mit Himbeeressig, Olivenöl, Ahornsirup, Salz

und Pfeffer würzen.

Den abgeschmeckten Wassermelonensalat auf Teller

anrichten.

Zubereitung Hähnchenbrust:

Die Hähnchenbrust leicht plattieren, salzen und

pfeffern, auf einem Grill grillen oder eine Grillpfanne

benutzen.

Die gebratene Hähnchenbrust in mundgerechte

Tranchen schneiden, seitlich am Tellerrand anrichten

und mit der Pesto beträufeln.

Einige Scheiben Baquettebrot dazu servieren.

Gerne gehe ich auch immer auf das Thema Smoothie

ein. Smoothies sind schnell zubereitete Drinks, die

gesund sind, nicht übermäßig belasten und dennoch

satt machen. Ideal für den Sommer.

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Mein „Lieblings-Smoothie ist der Avocado-Granny

Smith Smoothie.

Avocado-Granny Smith Smoothie

Zutaten 4 Personen Avocado Granny Smith

Smoothie

1 Avocado ohne Schale

1 Granny Smith Apfel

500 ml gekühlte Vollmilch

200 ml Natur Joghurt

1 EL Honig

Zubereitung Avocado-Granny Smith Smoothie:

Die Avocado und den Granny Smith Apfel grob

würfeln (mit Schale) und in einen Standmixer geben.

Vollmilch, Naturjoghurt und Honig hinzugeben und

alles gut durchmixen.

In Gläser füllen und genießen

So wird man des Morgens satt und kann den Tag

ohne lästiges Völlegefühl beginnen.

Hier noch einmal der Ansatz für eine Gemüse-

Grundbrühe:

Hierfür nimmt man verschiedene Gemüsesorten,

wie Lauch (Porree), Sellerie, Möhren,

Petersilienwurzeln, Petersilienstängel, Zwiebeln.

Nelken, Lorbeerblätter und einige Pfefferkörner,

Salz.

Ausreichend Wasser hinzufügen.

Nach einer Stunde Kochzeit kann die Gemüse-

Grundbrühe passiert werden.

Gerne gebe ich Ihnen weitere Tipps und Ratschläge

per Email: f.hermannduerselen@gmx.de

52


https://gewuerzverlag.de/

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Bienen

summen

für den

Wiener

Bezirkshonig!

Von Ulrike Treiber

Bild: pixabay.com

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Dort, wo es niemand

vermuten würde,

entsteht bester und doch

so unterschiedlicher

Honig. Mitten in der

Großstadt Wien. In

Ministerien, Amtshäusern,

Universitäten, Hotels,

in Palais-Parkanlagen,

Bio-Gärtnereien und an

vielen anderen Orten gibt

es Bienenstöcke, die für

die Wiener Bezirkshonige

verantwortlich sind.

Darunter versteht man,

dass jeder der 23 Bezirke

seine eigenen Bienenstöcke

und somit seinen eigenen

regionalen Bezirkshonig hat.

Biologin und Eco-Designerin

Maria Binder, von der Wiener

Bezirksimkerei, gab uns Einblick in

dieses sehr interessante Projekt.

m.binder@wiener-bezirksimkerei-at

https://wiener-bezirksimkerei.at/

Wie bzw. wann entstand die

Idee des Bezirkshonigs bzw. der

Bienenstöcke in der Stadt?

2013 erbten Dr. Matthias

Kopetzky und seine Schwägerin

Susanne einige Bienenstöcke

von einem Verwandten. Die

beiden holten die Bienen

vom Land in die Stadt und

begannen an unterschiedlichen

Orten zu imkern. Nach der

ersten Honigernte staunten

sie über die geschmacklichen

Unterschiede der beiden Honige.

So kam die Idee, Lagenhonige

in allen Bezirken zu machen

– und tatsächlich schmecken

sie alle unterschiedlich, denn

die Honige bilden genau die

spezielle Zusammensetzung

der Vegetation des jeweiligen

Bezirkes ab, in dem die

Bienenvölker stehen.

Ist Ihnen bekannt, ob es ähnliches

auch in anderen Großstädten

gibt?

Stadtimkerei gibt es auch in

anderen Städten z.B. München,

Berlin, New York, …

Auch Lagenhonige werden

von Imkern wieder vermehrt

produziert, das heißt, die

Honigernte von verschiedenen

Standorten wird nicht

zusammengemischt und die

unterschiedlichen Honige mit

ihren Nuancen bleiben erhalten.

Das Konzept der Bezirkshonige

ist, soweit wir wissen, noch

einzigartig. Es ließe sich aber

durchaus auch in anderen

Städten realisieren.

Nach welchen Kriterien wurden

die Standplätze ausgewählt?

Wenn möglich, mitten im Bezirk.

Das Angebot an Trachtpflanzen

(also Nahrungspflanzen) für

die Bienen in der Umgebung

spielt natürlich eine Rolle. Aber

letztlich kommt es auch viel

auf Partnerschaften mit den

Institutionen, Firmen, Hotels

Bild: ©tinefoto

55


und Privatpersonen an, die

Gastgeber für unsere Bienen

wurden und ihre Garten-, Parkund

Dachflächen zur Verfügung

stellen.

Die Bienen des Bezirkshonig

Donaustadt sind im 19. Stock

stationiert, haben sie mit der

Höhe kein Problem?

Ja, das ist wirklich schon richtig

hoch oben. Die Bienen schaffen

das aber und machen dort

vorzüglichen Honig. Tatsächlich

kann man sie aber manchmal

beobachten, wie sie am

Dachgeländer Rast machen und

den tollen Ausblick genießen

(lacht), bevor sie mit dem

gesammelten Nektar und Pollen

in den Stock krabbeln.

Können Sie eine Zahl benennen,

wie viele Bienenstöcke bzw.

Bienen für den Bezirkshonig

unterwegs sind?

Die Zahl der Stöcke, die derzeit

von uns betreut werden, variiert

etwas und liegt zwischen 150

und 200. Pro Bienenvolk sind

im Sommer bis zu 60.000

Bienen unterwegs. Das sind also

zwischen 9 und 12 Millionen

Bienen jeden Sommer, die fleißig

Nektar für die 23 Bezirkshonige

sammeln.

Wie viele Mitarbeiter betreuen

die Bienenstöcke in Wien?

Das Kernteam besteht aus

unserem Gründer Matthias,

Adriana (Meisterimkerin), Maria

(Biologin, Vertrieb) und Katharina

(Bienenwirtschaftslehrling).

Zusätzlich gibt es ein paar

Imker, welche aus persönlichem

Interesse und Freue an der Arbeit

einzelne unserer Bienenvölker

betreuen. So können sie ihrem

Hobby in der Stadt nachgehen

und der fachliche sowie

freundschaftliche Austausch tut

uns allen gut.

Worin bestehen die

geschmacklichen Unterschiede

der einzelnen Bezirkshonige?

Kann man erkennen, ob es sich

um Honig eines inneren Bezirks

oder eines Randbezirks mit viel

Grünfläche handelt?

Die aromatischen Nuancen

reichen von lieblich-süß, über

frisch-herb bis kräftig-würzig.

Vielmehr als auf Grünflächen

kommt es darauf an, wie viele

nektargebende Blumen und

Bäume es in einem Gebiet gibt.

Manchmal können hier gut

bepflanzte Innenbezirke, wo es

viele Parks, Blumeninseln und

Balkone gibt, sogar mehr bieten

als so mancher Randbezirk.

Vor einigen Jahren war das

Bienensterben ein großes Thema,

wie sieht es mit der Gesundheit

der Bienen heute aus? Konnte

Bild: ©Anna Zora

das Sterben eingedämmt

werden?

Folgender Text stammt aus

dem „Insektenatlas“ von Global

2000 und ist vom letzten Jahr

(2020): In Österreich gibt es

allein etwa 700 Wildbienenund

4.000 Schmetterlingsarten.

Das sind deutlich mehr als bei

unseren deutschen Nachbarn

oder in anderen, größeren

Ländern. Die Zahl schrumpft

allerdings. Etwa die Hälfte der

Tagfalter gilt als bedroht. Das

liegt vor allem an uns Menschen.

Denn wir verbrauchen viel

Landfläche – dabei teilen wir

aber nicht gerne mit anderen

Lebewesen. Wir versiegeln

Böden, in dem wir bunte Wiesen

zubetonieren, und versprühen

riesige Mengen an Pestiziden

auf große Monokulturen in

der Landwirtschaft. Auch

durch die Klimakrise werden

Insekten stark gefährdet.

Extremwetterereignisse und

steigende Temperaturen machen

dem Lebensraum zu schaffen.

Es gibt zwar auch Insekten,

die davon profitieren, diese

verdrängen jedoch andere Arten,

was wieder zu einem Rückgang

der Vielfalt führt. Insgesamt

schreitet das Insektensterben also

immer weiter voran.

Zu sagen bleibt, dass auch der

Honigbiene all diese Umstände

zu schaffen machen und Imker

jedes Jahr Völker aus diesen

Gründen verlieren. Allerdings

sind die Honigbienen nicht vom

Aussterben bedroht – eben,

weil sie von Imkern gezüchtet

und gepflegt werden und für sie

lobbyiert wird.

Gibt es einen Unterschied

zwischen den Wald/

Wiesenbienen und den

Stadtbienen?

Prinzipiell gibt es einen

Unterschied zwischen

Honigbienen und Wildbienen.

Von uns Menschen wurde die

56


Bild: © Anna Zora

Honigbiene domestiziert, weil

sie uns vieles bietet: Honig,

Blütenpollen, Wachs, Propolis

und sogar das Gift der Bienen

wird in der Medizin verwendet.

Die meisten Wildbienenarten

hingegen (in Österreich sind das

über 700 Arten, in Deutschland

etwas weniger) bilden keine

Staaten mit Arbeitsteilung,

sondern leben solitär und nisten

im Boden, in Mauerritzen oder

in Hohlräumen von Gras- oder

Schilfhalmen. Sie sammeln nur

so viel Nektar und Blütenpollen

um ihre eigenen Nachkommen

zu versorgen, legen aber

keinen Honigvorrat an wie die

Honigbiene. Trotzdem ist ihre

Bestäubungsleistung immens

wichtig und deshalb ist es

besonders wichtig über ihr Dasein

aufzuklären und sie vor dem

(oben genannten) Bienensterben

zu schützen.

Zwischen Honigbienen am Land

und in der Stadt gibt es keinen

Unterschied.

Es handelt sich ja um dieselbe

Art. Ihr Lebensraum ist

allerdings sehr unterschiedlich.

Während die Bienen am Land

durch die Landwirtschaft viele

Monokulturen antreffen – z.B.

Rapsfelder, Sonnenblumenfelder,

Mohnfelder – finden die

Bienen in der Stadt einen

vielfältigeren Speisezettel vor.

Unsere Lagenhonige sind daher

alles Mischblütenhonige (und

eben keine Sortenhonige),

worin teilweise Pollen von über

40 verschiedenen Pflanzen

festgestellt werden können.

Das ist auch mit ein Grund,

warum Bienen in der Stadt

gesünder leben, denn Vielfalt

schafft Resilienz. Aber auch der

viel geringere Pestizideinsatz

in der Stadt gegenüber der

Landwirtschaft am Land,

erleichtert den Bienen das Leben.

Wo kann der Honig erworben

werden?

Unseren Honig vertreiben wir

in Wien durch unsere vielen

Vertriebspartner. Das sind oftmals

lokale Grätzelgreissler, Bioläden,

Reformhäuser, Bäckereien aber

auch Buchhandlungen, Hotels

oder Museen – das stärkt auch

die lokale Marktwirtschaft.

Darüber hinaus betreiben wir

einen Webshop und versenden

unsere Produkte europaweit.

Was kann jeder von uns tun,

um den Bienen einen guten

Lebensraum zu verschaffen?

Sich für biologische

Landwirtschaft einsetzen

(Biolebensmittel kaufen), sich

über Wildbienen informieren,

Blumenweiden säen,

gegen die fortschreitende

Flächenversiegelung einschreiten

und Honig vom „Imker im Ort“

kaufen

Vielen herzlichen Dank für das

sehr aufschlussreiche Gespräch!

Jetzt liegt es wohl an jedem

von uns, etwas zur Erhaltung

der Bienenvölker bzw. generell

zur Erhaltung unserer Flora

und Fauna beizutragen, sodass

folgende Aussage von Albert

Einstein nie eintreten möge:

„Wenn die Biene einmal von

der Erde verschwindet, hat der

Mensch nur noch vier Jahre zu

leben.”

Bild: pixabay.com

57


Endlich eine

nachhaltige

Dämm-

alternative

von Ing. Ferdinand Brejcha

Umweltschädliche Produktion, ungesundes Wohnen,

schwieriges Recycling – es gibt einen anderen Weg – Schafwolle

Stellvertretend für alle anderen

Anbieter, haben wir mit Miriam

Lehner von ISOLENA über dieses

Thema gesprochen.

Warum Ist Schafwolle ein

alternativer Dämmstoff?

Schafwolle befreit die Luft von

Schadstoffen.

Das in der Schafwolle enthaltene

Keratin, eine Eiweißsubstanz, kann

Schadstoffe und unangenehme

Gerüche in sehr hohen

Konzentrationen aufnehmen und

umwandeln. Es kommt dabei zu

einer chemischen Reaktion, wobei

die Schadstoffe an diese Moleküle

gebunden, umgewandelt und

neutralisiert werden.

Schafwolle wirkt

feuchtigkeitsregulierend

Bringen Sie Ihre Raumfeuchte in

Balance: Schafwolldämmstoffe

regulieren die Feuchtigkeit in

Ihrem Haus. Feuchte Wände

irritieren die Gesundheit und

schränken Ihr Wohlbefinden

ein. Schafwolle kann ein

Drittel seines Eigengewichts

an Feuchtigkeit aufnehmen,

ohne Dämmeigenschaften zu

verlieren, ohne „nass“ zu sein.

Die Eiweißfasern der Schafwolle

bieten keinen Nährboden für

Schimmelpilze.

Fragen zum Einsatz von

Schafwolle:

Schafwolle stinkt nicht

ISOLENA wird in einem

schonenden Waschvorgang

unter Verwendung von Kernseife

vom Wollfett (Lanolin) sowie

zellulosischen und organischen

Verunreinigungen befreit und

mit Soda durchgespült. Durch

dieses Spülen wird die Wolle von

eventuell störenden Gerüchen

befreit. Zurück bleibt lediglich

ein verschwindend kleiner Anteil

Lanolin, mit dem die Elastizität

und Sprungkraft der Wollfasern

erhalten bleiben.

Schafwolle brennt nicht leicht

Die Selbstentzündungstemperatur

von Schafschurwolle liegt bei

560-600°C – etwa doppelt so

hoch wie bei Holz (270°C).

Unsere Produkte wurden geprüft

und haben die europäischtechnische

Bauzulassung und die

Brennbarkeitsklasse D.

In Schafwolle nisten sich keine

Mäuse oder Insekten ein

Mäuse, Ameisen und andere

Ungeziefer sind für die Schafwolle

aus mehreren Gründen keine

Gefahr. Die Wolle ist für diese

Tiere unverdaulich und kann von

deren Mägen nicht verarbeitet

werden (im Gegensatz zu

Cellulose- oder Pflanzenfasern,

die aus Stärkefasern bestehen).

Außerdem ist die Faseranordnung

im ISOLENA Dämmstoff so,

dass für diese Tiere die Gefahr

besteht, darin hängen zu bleiben.

Ist jede Schafwolldämmung

gleich?

Der Rohstoff ist derselbe,

die Dämmung und deren

Herstellung nicht. Nur

Schafwolldämmhersteller, die

100% reine Schafschurwolle

ohne jegliche Zusätze von

synthetischen Stützfasern oder

58


Stützgittern (wie sie z.B. in der

Plattenherstellung verwendet

werden) verwenden, können

einen uneingeschränkten

Schadstoffabbau, wie am Beispiel

Formaldehyd, garantieren. Das

Feuchteverhalten verändert

sich bei Beimischungen von

anderen Fasern, das Produkt ist

bei synthetischen Beimischungen

nicht mehr natürlich abbaubar,

Deponiekosten sind die Folge.

Was ist das Besondere an

ISOLENAWOLLE?

ISOLENA ist der einzige

Anbieter weltweit, der durch

das innovative und in-house

entwickelte und angewandte

Ionic Protect® Verfahren

biozidfreien Wollschutz bietet.

Dieses Verfahren ist nach EAD

und CUAP geprüft. ISOLENA hat

auch als einziger Hersteller von

Schafwolldämmung das Produkt

nach nature plus ®geprüft und

zertifiziert.

nature plus ®

Das nature plus®

Qualitätszeichen steht für

Gesundheitsverträglichkeit,

umweltgerechte Produktion,

Schonung endlicher Ressourcen

und Gebrauchstauglichkeit.

Produkte mit diesem Zeichen

bestehen überwiegend

aus nachwachsenden oder

naturschonend gewonnenen

Rohstoffen. Anspruchsvolle

Prüfungen und europaweit

strengste Grenzwerte für

gesundheitsbedenkliche Stoffe

garantieren die Unbedenklichkeit

der zertifizierten Produkte.

Wie lange gibt es Lehner Wool?

Lehner Wool feierte 2019 bereits

50-jähriges Firmenbestehen.

Der Betrieb wurde 1969

als Teppichmanufaktur in

Waizenkirchen / Oberösterreich

gegründet. Bereits in den

1970er Jahren widmete sich

Lehner neuen Entwürfen,

Garnen und Webtechniken.

1992 übernahmen der heutige

Eigentümer Ing. Alexander

Lehner mit seiner Ehefrau

Felicitas Lehner den Betrieb und

leiteten die Entwicklung neuer

Anwendungsfelder wie ISOLENA,

Silentum und STYLIT ein.

Wie sind Sie zur Schafwolle

gekommen?

Man kann eigentlich nicht

sagen, dass wir zur Schafwolle

gekommen sind, sondern

eher war es so, dass in den

1970er Jahren die Nachfrage

nach Handwebteppichen aus

Schafschurwolle sehr hoch

war. Mein Großvater wuchs

in einer Weberei auf, hat

Nachwachsender Rohstoff

Unsere Schafwolle kommt direkt aus der Natur, genauer: von Alpenschafen aus Österreich,

Deutschland und der Schweiz. Sie integriert sich als einziger Naturdämmstoff zu 100 % in den

Naturkreislauf.

59


eine Leidenschaft zu diesem

Handwerk entwickelt und die

Produktion mit dem Rohstoff

Schafschurwolle gestartet.

Seitdem beschäftigen wir uns

mit der Be- und Verarbeitung

dieses genialen Naturmaterials

und entdecken stetig neue

Anwendungsbereiche.

Wo finden wir Schafwolle in

Ihrem persönlichen Umfeld?

Wenn man mit der Schafwolle

und den Lehner Wool Produkten

aufwächst, findet sich das

natürlich auch sehr stark in

der Einrichtung des eigenen

Wohnraums wieder. Ich bin ein

kreativer Mensch, daher liebe

ich unsere farbigen Produkte und

habe in meiner Wohnung einen

FELICE Teppich, ein SILENTUM

Akustikpaneel und viele STYLIT

Produkte. Das Wohnklima ist

einfach ein anderes, wenn man

Naturmaterialien einsetzt. Ein

kuscheliger Schafwoll-Pulli darf

natürlich auch nicht fehlen!

Was sind Ihre Wünsche zum

Thema ökologisches Bauen?

Ich wünsche mir, dass

ökologisches und nachhaltiges

Bauen zum Standard wird. Wenn

man in der Baubranche aktuell

ökologisch und nachhaltig bauen

möchte, muss man Architekten

und Verarbeiter erst zum

Umdenken animieren, selbst

nachhaltige Baumaterialen

vorschlagen und bereit sein,

höhere Kosten zu tragen. Ich

wünsche mir, dass nachhaltiges

Denken gefordert und gefördert

wird.

Was wünschen Sie unseren

Lesern?

Ich wünsche allen Lesern und

uns, dass nachhaltiger Lifestyle

kein Trend sondern eine

dauerhafte Einstellung wird. Wir

alle können einen Unterschied

durch den Einsatz nachhaltiger

und regenerativer Materialien für

eine grüne Zukunft machen. Wir

lieben Wolle, Sie auch?

60


61


Impressum:

Heft Nummer 03 | 2021 Juni – August

Mein Leben Live

Gesundheit und Natur

Verteilung über Verlag, Online-Handel

Herausgeber:

VGK-Verlag Kreft, Fontanestraße 26, 46242 Bottrop

Bankverbindung: G. Kreft

IBAN: DE31360501050002724938

BIG: SPESDE3EXXX

Mail: leben.live.postfach@gmail.com

Webseite: https://meinlebenlive.de/

Redaktion: Guido Kreft, Marcel Kreft

Bildbearbeitung/Coverdesign (Art Direktion):

Renee Rott – Dream Design – Cover and Art

Text: Guido Kreft, Susanna Csenkey, Ralf Hillmann

Anzeigen/Werbung/Marketing:

Guido Kreft, Susanna Csenkey

Gestaltung und Layout: Christoph Becker

Druck: Wir machen Druck, 71522 Backnang Deutschland

PR/Öffentlichkeitsarbeit: Marcel Kreft

Hinweise:

Autoren der Berichte und Artikel, können auch über die

Redaktion angeschrieben werden.

Für unaufgeforderte Einsendungen von Text und Bild wird

keine Haftung übernommen. Die Autoren sind für den

Inhalt ihrer Beiträge selbst verantwortlich!

Ansichten der Autoren entsprechen nicht unbedingt der

Meinung der Redaktion!

Der Verlag behält sich das Recht vor, Beiträge zu kürzen

oder zu ändern. Alle nicht exklusiven Rechte von Autoren-

Beiträgen gehen an den Verlag über, sobald diese von

der Redaktion angenommen worden sind. Diese Rechte

beinhalten uneingeschränkten Nachdruck und Nutzung

im digitalen Segment.

Wichtiger Hinweis! Die Artikel zum Thema Gesundheit

ersetzen keinen Besuch beim Arzt, Therapeuten oder

Heilpraktiker. Sie stellen nur eine mögliche Hilfe zur

Selbsthilfe dar!

Quellen-Hinweise: Bilder zu den einzelnen Artikeln

wurden von den Autoren zur Verfügung gestellt oder

sind freien Bildquellen entnommen. Für weitere

Quellenangaben bitte Hinweise am Seitenende/

Seitenrand beachten.

Texte: Autoren werden in den einzelnen Beiträgen

benannt. Redaktionelle Hinweise sind gesondert

gekennzeichnet.

Wichtiger Hinweis! Beiträge und Hinweise zum Thema

Gesundheit ersetzen keinen Arztbesuch!

2021 für den gesamten Inhalt (VGK-Verlag Kreft)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit vorheriger

Genehmigung

©

Alle Rechte vorbehalten!

All rights reserved!

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