Wissenschaftsbericht 2021 der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität
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Forschungsleistungen der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität:
Visualisierungen, Preisträger-Porträts, Poster-Session,
Wissenschaftler im Chat und vieles mehr auf:
https://vsgt.pmu.ac.at
EDITORIAL
Mit diesem Wissenschaftsbericht wollen wir eine neue jährliche
Publikation ins Leben rufen und darin die wichtigsten
Kennzahlen aus Wissenschaft und Lehre präsentieren.
Wir sind sehr froh über das unveränderte Interesse an
unserem Studienangebot – allein in der Humanmedizin
waren es mehr als 970 Bewerber – und letztlich auch
über die zahlreichen erfolgreichen Abschlüsse in den
Studienrichtungen Humanmedizin, Pharmazie und Pflegewissenschaft
im vergangenen Jahr.
An der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU)
konzentrieren wir uns auf Schwerpunkte mit Forschungszentren
und Bündelung von Themen. Die aktuellen Publi-
kationen sollen Ihnen einen transparenten Überblick über
die Zahlen und Fakten geben, die aus den vergangenen
Jahren in Forschung und Lehre vorliegen.
Wir zeigen mit unserer wissenschaftlichen Arbeit, dass
wir eine leistungsstarke medizinische Universtität sind,
die nur in der Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum
in Salzburg und den Kliniken in Nürnberg
möglich ist. Wir sind stolz darauf, dass wir die Forschungsmittel
effizient einsetzen und mit unseren Preisträger:innen
herausragende Leistungen würdigen können.
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl
Rektor
WISSENSCHAFTSBERICHT 2021 3
FORSCHUNGSREFERAT AM STANDORT NURNBERG
FMTT – FORSCHUNGSMANAGEMENT UND TECHNOLOGIETRANSFER
Das Forschungsreferat ist dem Dekan für Forschung am
Standort Nürnberg zugeordnet. Es versteht sich als Anlaufstelle
für alle forschungsrelevanten Aspekte der wissenschaftlich
Arbeitenden oder daran Interessierten am
Klinikum und der Paracelsus Universität in Nürnberg. Das
Forschungsreferat stimmt sich eng mit dem Forschungsmanagement
und Technologietransfer (FMTT) Salzburg
und dem Studienzentrum am Klinikum Nürnberg ab. Zu
den Aufgaben und Angeboten des Forschungsreferats
zählen:
• Proaktive und on-demand Recherche nach Drittmitteln
für Forschungsvorhaben
• Organisation und Durchführung wissenschaftlicher
Veranstaltungen (u.a. Paracelsus Science Get Together
am Standort Nürnberg, Forschungsworkshops 2x pro
Jahr, zusammen mit der Technischen Hochschule
Nürnberg, Klinikum Nürnberg und PMU Salzburg)
• Mitwirkung bei der Antragstellung bei Drittmittelgebern
• Ausschreibung und Koordination intramuraler
Forschungsfördermittel
• Anbahnung von Kooperationen – intern und extern
• Nachwuchsförderung für Ärzt:innen durch
Mentoringprogramme
• Organisation eines Institutional Reviewboard zur
ethischen Bewertung von Forschungsvorhaben
• Interner Informationsservice (laufend im Intranet und als
Newsletter Forschung, 3x pro Jahr)
• Akademische Beratung (PhD-Programm, Habilitation,
Professuren)
• Mitwirkung bei Sicherung guter Wissenschaftlicher Praxis
Assoc.-Prof. Dr. Ralph Bertram
Leiter Forschungsreferat Standort Nürnberg
Auf der Basis des Leitbildes der PMU und ihrer Vision, Mission,
Werte und Ziele werden die Forschungsstrategie und
-schwerpunkte und die entsprechenden Umsetzungspläne
in Forschungs- und Innovationszentren (FIZ), Forschungsprogrammen
und -professuren durch aktives Forschungsmanagement
und Technologietransfer in sechs definierten
Schlüsselfeldern belebt.
Das Forschungsservice des FMTT hat sich in diesem Rahmen
zum Ziel gesetzt, in den Aufgabenfeldern der Universität
und am Uniklinikum Salzburg einen nach internationalen
Maßstäben hohen Standard sicherzustellen, Information
über interne sowie externe Forschungsförderungen bereitzustellen
und Forschende in den unterschiedlichen Projektphasen
des Forschungsprozesses zu unterstützen.
• Research & Innovation Fund
In diesem Aufgabenfeld wird die kompetitive Forschungsförderung
der PMU am Standort Salzburg abgewickelt.
• Research Services
Vom Definieren der Projektidee über Projektplanung und
-einreichung bzw. Vertragserrichtung bis zu Projektmanagement/-monitoring
und schließlich der Ergebnisverwertung
werden hier alle Projektphasen unterstützt.
datenbank und integrierte Forschungsinformationssysteme
dienen Forscher:innen und Forschungseinheiten
dazu, das Portfolio ihrer Forschungsaktivitäten zu überblicken,
zu verwalten und zu dokumentieren.
• Service on Clinical Research Studies (CRCS)
Das CRCS unterstützt die verschiedenen Bereiche zur Vorbereitung
und vertraglichen Abwicklung klinischer Studien.
• Biostatistics
Der Bereich Biostatistics & Big Medical Data Science bietet
ein inhaltlich breites Spektrum an biostatistischer Expertise,
bei klinischen Studien bis hin zu vielfältigen anwendungsorientierten
methodischen Fragestellungen.
• Innovation Workshop
Der Bereich Innovation, Wissens- und Technologietransfer
(TT Teil des FMTT) fungiert als zentrale Drehscheibe für
Gesundheitsinnovationen und informiert, berät bzw. unterstützt
bei allen Fragen der Translation, Verwertung und
Zusammenarbeit im Transfer zwischen Wissenschaft und
Wirtschaft. Der Service umfasst Angebote für Forschende,
Erfinder:innen, potenzielle Investor:innen sowie Personen an
Universitäten und am Campus Salzburg, die ein Unternehmen
gründen wollen.
• Research Documentation
Die Forschungsdokumentation mit ihrer Forschungsleistungs-
Mag. Bruno Wöran
MBA – Leiter Research Management & Innovation FMTT
4 WISSENSCHAFTSBERICHT 2021
WISSENSCHAFTSBERICHT 2021 5
„Moderne Spitzenmedizin ist ohne Forschung undenkbar. Forschung
und die enge Kooperation von PMU und Uniklinikum sind wichtige
Standortfaktoren für Salzburg, die auch auf jene Bereiche ausstrahlen,
in denen nicht unmittelbar geforscht wird.“
Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler, Geschäftsführer Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH
„Aufgabe einer medizinischen Universität muss es sein, Krankheiten besser
zu verstehen und neue Therapiemöglichkeiten zu entwickeln. Forschung ist
daher ein unerlässlicher Teil unserer Universität und unseres Uniklinikums.“
Univ.-Prof. Dr. Ludwig Aigner, Vizerektor für Forschungsangelegenheiten
TABELLENSEITE FORSCHUNGSLEISTUNG MIT FOTOAN DER PMU
Fundierte Forschungsergebnisse gehören zur Basis eines
starken Wissenschaftsstandortes. Die Leistungen sollen die
bestmögliche Gesundheitsversorgung der Bevölkerung auf
aktuellstem Stand und mit modernsten Methoden sicherstellen.
Ziel der PMU ist es, eine stetig wachsende biomedizinische
Forschungslandschaft weiter auszubauen.
Forschung und Lehre sind eng verknüpft. Studierende der
Humanmedizin bekommen im Rahmen des viermonatigen
Forschungstrimesters früh die Möglichkeit, Erfahrungen zu
sammeln.
Im Forschungsservice der PMU werden jedes Jahr ausgewählte
wissenschaftlich relevante Daten erhoben, welche
die Entwicklung der PMU eindrucksvoll dokumentieren.
Anzahl der Publikationen
1400
1200
1000
800
600
400
200
0
238
269
In Abb. 1 wird dies deutlich – zum einen steigt die gesamte
Anzahl an Publikationen jährlich, viel wichtiger ist der stetige
Anstieg an JCR-gelisteten Publikationen (schwarze Balken).
Dieser Anteil steigt jährlich, vor allem von 2019 auf 2020
sieht man einen deutlichen Sprung, der für die steigende
Qualität der Forschungsleistung der PMU spricht. Ebenfalls
ablesbar ist die Leistung des Standorts Nürnberg, welcher
seit Gründung 2014 nahtlos Forschungsleistung einbringt.
Abbildung 1
Gerade im Health-Science Bereich sind die meisten
facheinschlägigen Journale im Journal Citation Reports
(=JCR) von Clarivate Analytics gelistet, in dem auf
der Basis verlegerunabhängiger Daten, Metriken und
Analysen die einflussreichsten Journale aufgenommen
und jeweils mit einem numerischen Faktor, dem Impactfaktor,
versehen sind.
Die Höhe dieses Impactfaktors wird auf Basis der
Zitationen von Artikeln des jeweiligen Journals in einem
bestimmten Zeitraum berechnet. Der JCR erscheint jährlich
und ist gerade in den Forschungsbereichen der PMU ein
starkes und aussagekräftiges Qualitätsmerkmal für Publikationen.
Anzahl Publikationen der Universitätskliniken und Institute der PMU
pro Jahr & ausgewiesener Anteil in JCR-gelisteten Journalen
Publikationen aller PMU-Standorte pro Jahr
JCR-Publikationen aller PMU-Standorte
OrgEinheiten aller PMU-Standorte
243
152 157 166
309
182
219
141
249
232
449
251
475
311
513
455
2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020
480
422
608
504
731
582
815
659
859
914
724 723
1.034
In Abb. 2 ist die Steigerung des Impactfaktors noch einmal
deutlicher dargestellt.
Abb. 3 zeigt das größer werdende Delta besonders gut:
die Publikationen steigen jährlich, der Impactfaktor im
Vergleich dazu jedoch stärker. Dies lässt den Schluss zu,
dass die Forscher:innen der PMU verstärkt in qualitativ
höheren Journalen publizieren.
823
1.055
896
1.245
1.073
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
Anzahl Organisationseinheiten
Gesamt Impactfakor
Höhe IF bzw. Anzahl Publikationen
4.500
Impactfaktor der Universitätskliniken und Institute pro Jahr
4.000
IF aller PMU-Standorte
3.598
OrgEinheiten aller PMU-Standorte
3.500
90
80
3.147
70
3.000
2.787
2.605
60
2.500
2.271
50
2.000
1.885
1.735
1.575
1.477
40
1.500
1.092
1.232
30
894
1.000
667
20
586
571
446 482
500
10
139
0
0
2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020
Angezeigt wird der gewichtete IF, dh für die Puplikationsarten Case Reports, Letters, Comment und Editorial wird nur der halbe IF in die Wertung einbezogen.
Zum Vergleich: der ungewichtete IF für 2020 beträgt universitätsweit 4.580 IF-Punkte. Ab 2014 ist der PMU-Standort Nürnberg inkludiert.
Abbildung 2: Entwicklung des Impactfaktors der PMU im Verlauf
4.500
4.000
3.500
3.000
2.500
Entwicklung Impactfaktor vs. Anzahl JCR-gelistete Publikationen
der Universitätskliniken und Institute der PMU
IF aller PMU-Standorte
JCR-Publikationen aller PMU-Standorte
2.000
1.885
1.735
1.575 1.477
1.500
1.232
1.092
1.073
1.000
894
896
724 723 823
667 659
586
571
504 582
446 482
455 422
500
152 157 166 182 232 251
311
139
141
57
0
2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020
Angezeigt wird der gewichtete IF, dh für die Puplikationsarten Case Reports, Letters, Comment und Editorial wird nur der halbe IF in die Wertung einbezogen.
Zum Vergleich: der ungewichtete IF für 2020 beträgt universitätsweit 4.580 IF-Punkte. Ab 2014 ist der PMU-Standort Nürnberg inkludiert.
Abbildung 3: Entwicklung Impactfaktor und Anzahl Publikationen im Vergleich
2.271
2.605
2.787
3.147
3.598
4245
4.245
100
Anzahl Organisationseinheiten
8 WISSENSCHAFTSBERICHT 2021
WISSENSCHAFTSBERICHT 2021 9
TABELLENSEITE STANDORT SALZBURG MIT FOTO
Universitätsklinik | -abteilung | Institut
Zusätzlich zu den Verlaufsgraphen gibt es jedes Jahr eine
detaillierte Auswertung des Vorjahres, in der alle Kliniken
und Institute einzeln angeführt sind. Salzburg und Nürnberg
sind getrennt ausgewertet.
Am Standort Salzburg wurden 2020 insgesamt 927
Arbeiten veröffentlicht, davon erschienen 812 in Journalen
mit einem Impactfaktor aus dem JCR. Dies entspricht
einer Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der kumulative Impactfaktor dieser Arbeiten betrug 3.392,
dies ist eine Steigerung von mehr als 15 Prozent gegenüber
dem Vorjahr.
In Abb. 4 und 5 sind der kumulative Impactfaktor sowie
die Anzahl der Publikationen gesamt pro Universitätsklinik,
-institut bzw. -programm abgebildet. Aus Abb. 5 lässt sich
darüber hinaus ablesen, wie aktiv die Forschungsinstitute
und -programme der PMU sind, die an eine Universitätsklinik
bzw. -institut angegliedert sind. Forschungsinstitute
und -programme beschäftigen sich intensiv mit einem klar
abgegrenzten Teilgebiet, das in besonderem Maß dem Forschungsprofil
der PMU entspricht.
UK für Neurologie
UK für innere Medizin 3
UK für Kinder- und Jugendheilkunde
UK für innere Medizin 2
UI für molekulare regenerative Medizin
UK für innere Medizin 1
UK für Radiotherapie & Radio-Onkologie
UK für Dermatologie
UI für Pathologie
UK für Chirurgie
UK für Orthopädie und Traumatologie
UI für medizinisch-chemische Labordiagnostik
UI für präventive & rehabilitative Sportmedizin
UI für Anatomie
UK für Psychiatrie
UK für Anästhesiologie
UK für Augenheilkunde & Optometrie
UI für Biomechanik
UK für Pneumologie
FM & TT
UI für experimentelle & klinische Zelltherapie
UI für Pharmazie
UK für Frauenheilkunde & Geburtshilfe
UI für Pflegewissenschaft
UI für Allgemein-, Familien- & Präventivmedizin
UI für Physiologie & Pathophysiologie
UK für Nuklearmedizin & Endokrinologie
FoPr für Proteomics
UK für Neurochirurgie
UI für Radiologie
UI für angeborene Stoffwechselkrankheiten
Neuro Science Institute
UK für Herz- & Gefäßchirurgie
UK für Urologie & Andrologie
UI für Transfusionsmedizin
HNO-Universitätsklinik
UI für Sehnen- & Knochenregeneration
UI für experimentelle Neuroregeneration
UI für Pharmakologie & Toxikologie
Klinik für plastische Chirurgie
UK für Geriatrie
UK für Kinder- & Jugendchirurgie
UK für Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
UI für Neuroradiologie
UK für Kinder- & Jugendpsychiatrie
UI für Early Life Care
179
170
156
151
143
130
128
121
120
119
108
107
98
92
92
89
82
71
67
62
56
55
54
54
46
42
40
39
38
35
27
26
23
23
22
18
11
11
11
5
4
2
0
386
362
358
0 100 200 300 400
kum. Impactfaktor JCR 2019
Abbildung 4: Kumulativer Impactfaktor aller JCR-gelisteten Publikationen
(Summe Standort Sbg: 3.392)
Eine differenzierte Darstellung bietet sich, wenn man die
Oeuvres nicht nach dem Impactfaktor (=IF) aufschlüsselt,
sondern aus den daraus abgeleiteten Scorepunkten
(Abb. 6). Diese werden auf Basis des IFs berechnet, jedoch
beziehen sie mit ein, dass unterschiedliche Fachgebiete verschieden
intensiv beforscht (und damit gegenseitig zitiert)
werden. Der IF stellt eine absolute Größe dar, die Scorepunkte
errechnen sich daraus, in welcher Quintile sich ein
Journal innerhalb der eigenen Fachkategorie befindet.
Dadurch werden große und kleine Fachgebiete vergleichbar.
Universitätsklinik | -abteilung | Institut
Universitätsklinik | -abteilung | Institut
UK für Neurologie
125
UK für Kinder- und Jugendheilkunde
87
UK für innere Medizin 2
65
UK für Orthopädie und Traumatologie
54
UK für innere Medizin 3
47
UK für Psychiatrie
41
UK für Dermatologie
41
UI für präventive & rehabilitative Sportmedizin
41
UK für Radiotherapie & Radio-Onkologie
33
UI für Pflegewissenschaft
33
UI für medizinisch-chemische Labordiagnostik
32
UK für Anästhesiologie
31
UK für Chirurgie
29
UI für Pathologie
29
UI für molekulare regenerative Medizin
29
UI für Anatomie
28
UK für innere Medizin 1
27
UI für Biomechanik
27
UK für Augenheilkunde & Optometrie
25
FM & TT
24
UK für Neurochirurgie
22
UK für Frauenheilkunde & Geburtshilfe
20
UK für Pneumologie
19
UI für Radiologie
18
UI für Physiologie & Pathophysiologie
17
UK für Nuklearmedizin & Endokrinologie
15
UI für Pharmazie
15
HNO-Universitätsklinik 14
UK für Urologie & Andrologie 13
UK für Herz- & Gefäßchirurgie 13
UI für Allgemein-, Familien- & Präventivmedizin 12
UI für experimentelle & klinische Zelltherapie 11
Neuro Science Institute 11
FoPr für Proteomics 10
UI für angeborene Stoffwechselkrankheiten 9
UK für Kinder- & Jugendpsychiatrie 8
UI für Transfusionsmedizin 8
UK für Kinder- & Jugendchirurgie 7
UK für Geriatrie 6
UI für Pharmakologie & Toxikologie 6
UI für Sehnen- & Knochenregeneration 5
Klinik für plastische Chirurgie 5
UI für experimentelle Neuroregeneration 4 n Publ zugeschl Forschungsinstitute & -programme
UK für Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie 3
UI für Neuroradiologie 3
UI für Early Life Care 0
0 20 40 60 80 100 120
Anzahl aller Publikationen 2020
Abbildung 5: Anzahl aller Publikationen inkl. ausgewiesener Anteil der
zugeschlagenen Forschungsinstitute & -programme (Summe Standort Sbg: 927)
UK für Neurologie
402
UK für Kinder- und Jugendheilkunde
257
UK für innere Medizin 2
200
UK für innere Medizin 3
178
UK für Orthopädie und Traumatologie
165
UK für Dermatologie
129
UI für medizinisch-chemische Labordiagnostik
120
UI für molekulare regenerative Medizin
118
UI für präventive & rehabilitative Sportmedizin
116
UK für Psychiatrie
114
UI für Anatomie
1 1
UK für Chirurgie
109
UK für Radiotherapie & Radio-Onkologie
108
UK für Anästhesiologie
104
UK für innere Medizin 1
102
UI für Pathologie
98
UK für Augenheilkunde & Optometrie
92
UI für Biomechanik
84
FM & TT
83
UI für Pflegewissenschaft
74
UK für Pneumologie
67
UI für Pharmazie
65
UK für Frauenheilkunde & Geburtshilfe
63
UI für Physiologie & Pathophysiologie 55
UI für Radiologie 54
UK für Neurochirurgie 53
UI für experimentelle & klinische Zelltherapie 50
UK für Nuklearmedizin & Endokrinologie 49
FoPr für Proteomics 44
UI für Allgemein-, Familien- & Präventivmedizin 43
UK für Herz- & Gefäßchirurgie 42
Neuro Science Institute 34
UK für Urologie & Andrologie 33
HNO-Universitätsklinik 33
UI für angeborene Stoffwechselkrankheiten 30
UI für Transfusionsmedizin 26
UI für Sehnen- & Knochenregeneration 23
UI für Pharmakologie & Toxikologie 20
UK für Kinder- & Jugendchirurgie 19
UI für experimentelle Neuroregeneration 18
UK für Geriatrie 14
Klinik für plastische Chirurgie 13
UK für Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie 9
UI für Neuroradiologie 5
UK für Kinder- & Jugendpsychiatrie 4
UI für Early Life Care 0
0 100 200 300 400 500
Scorerpunkte 2020
Abbildung 6: Kumulative Scorepunkte aller JCR-gelisteten Publikationen
(Summe Standort Sbg: 2.917)
Zu diesem eindrucksvollen Ergebnis haben insgesamt
201 Frauen und 331 Männer beigetragen. Es wurden 780
Arbeiten von jeweils einer Organisationseinheit geschrieben,
147 von 2 oder mehreren. Es spannt sich ein „Wissens-Netzwerk“
quer über alle Abteilungen (siehe Abb. 7).
Besonders erfolgreiche Jungforscher:innen werden im
jährlichen Bericht gesondert vor den Vorhang geholt. In
diese Aufzählung (Reihung jeweils alphabetisch) fließen alle
Erstautor:innenschaften von Originalartikeln oder Reviews
mit ein, deren Erstautor:in zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
der jeweiligen Publikation nicht habilitiert war.
Jungforscher:innen mit drei oder mehr Erstautor:innenschaften
an Originalarbeiten
Name ohne Titel
Organisationseinheit
Angermann, Reinhard UK für Augenheilkunde
Huemer, Florian UK für Innere Medizin 3
Jirak, Peter UK für Innere Medizin 2
Mirna, Moritz UK für Innere Medizin 2
Mrazek, Cornelia
UI für Med.-Chem. Labordiagnostik
Prodinger, Christine UK für Dermatologie
Rezar, Richard UK für Innere Medizin 2
Stundner-Ladenhauf UK für Kinder- und Jugendchirurgie
Hannah Noemi
Publikationen gemeinsam
5
10
15
Publikationen gesamt
25
Innere Med 3
50
Kinder- & Jugendchirurgie
75
100
Kinder- & Jugendheilkunde
125
Kinder- & Jugendpsychiatrie
Medchem Labordiagnostik
Mol Reg Medizin
Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Neuro Science Institute
Neurochirurgie
Neurologie inkl. Neurointervention
Neuroradiologie
Gynäkologie
Herz- & Gefäßchirurgie
HNO
Innere Med 1
Innere Med 2
Nuklearmedizin
Orthopädie/Traumatologie inkl. Wirbelsäulenforschung
Pathologie
Pflegewissenschaft
Pharmakologie
Pharmazie
Jungforscher:innen mit elf oder mehr Impactpunkten
für Erstautor:innenschaften an Originalarbeiten
Name ohne Titel
Organisationseinheit
Gassner, Franz Josef UK für Innere Medizin 3
Huemer, Florian UK für Innere Medizin 3
Jirak, Peter UK für Innere Medizin 2
Kocher, Thomas
UK für Dermatologie
Mirna, Moritz UK für Innere Medizin 2
Moser, Tobias
UK für Neurologie
Prodinger, Christine UK für Dermatologie
Unger, Michael Stefan UI für Mol. Reg. Medizin
Jungforscher:innen mit 13 oder mehr Scorepunkten
für Erstautor:innenschaften an Originalarbeiten
Name ohne Titel
Organisationseinheit
Huemer, Florian UK für Innere Medizin 3
Jirak, Peter UK für Innere Medizin 2
Mirna, Moritz UK für Innere Medizin 2
Mrazek, Cornelia
UI für Med.-Chem. Labordiagnostik
Prodinger, Christine UK für Dermatologie
Rezar, Richard UK für Innere Medizin 2
Stundner-Ladenhauf UK für Kinder- und Jugendchirurgie
Hannah Noemi
Geriatrie
FFMT
Exp. Zelltherapie
Exp. Neuroregeneration
Dermatologie
Chirurgie
Radiologie
Psychiatrie
Proteomics
Pneumologie
Plastische Chirurgie
Physiologie inkl. Ökomedizin
Abbildung 7: Wissensnetzwerk Standort Salzburg
Biomechanik
Augenheilkunde
Angeb. Stoffwechselkrankheiten
Anatomie
Sehnen & Knochenregeneration
Radiotherapie
Anästhesiologie
Allgemeinmedizin
Urologie
Transfusionsmedizin
Sportmedizin inkl. mol. Sportmedizin
10 WISSENSCHAFTSBERICHT 2021
WISSENSCHAFTSBERICHT 2021 11
TABELLENSEITE STANDORT NURNBERG MIT FOTO
Universitätsklinik | -abteilung | Institut
Am Standort Nürnberg wurden 2020 insgesamt 340
Arbeiten veröffentlicht, davon erschienen 283 in Journalen
mit einem Impactfaktor aus dem JCR. Dies entspricht einer
Steigerung von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der
kumulative Impactfaktor dieser Arbeiten betrug 947, dies ist
eine Steigerung von mehr als 12 Prozent gegenüber dem
Vorjahr.
In Abb. 8, 9 und 10 sind der kumulative Impactfaktor, die
Anzahl der Publikationen gesamt sowie die kumulativen
Scorerpunkte pro Universitätsklinik bzw. -institut abgebildet.
UI für Klinikhygiene
UK für Herzchirurgie
UK für innere Medizin 3
UI für Laboratoriumsmedizin
UK für innere Medizin 5
UK für Psychiatrie
UK für Kinderheilkunde
UK für innere Medizin 8
UI für Anatomie
UK für Unfallchirurgie
UK für psychomatische Medizin
UK für Gefäßchirurgie
UK für Chirurgie
UK für Radiologie
Klinik für innere Medizin 4
UK für innere Medizin 2
UK für Neurologie
UK für MKG-Chirurgie
UK für Dermatologie
UK für Neurochirurgie
UK für Urologie
UK für Physiologie
UK für innere Medizin 6
UK für Frauenheilkunde
UK für plastische Chirurgie
UK für Anästhesiologie
Klinik für Radioonkologie
Klinik für Kinderchirurgie
Institut für medizinische Physik
UK für HNO
Studienzentrum Nürnberg
UI für Pathologie
UK für Augenheilkunde
Medical School Nürnberg
Klinik für Kinderpsychiatrie
50,33
49,87
44,53
40,51
34,92
26,73
26,63
23,57
23,28
21,94
18,34
16,66
16,66
15,30
13,29
12,55
11,87
10,81
9,55
5,94
5,83
5,80
4,79
1,87
0,89
0,80
0,67
0,00
0,00
0,00
105,40
90,33
86,73
83,71
131,48
0 50 100 150
Abbildung 8: Kumulativer Impactfaktor aller JCR-gelisteter Publikationen
(Summe Standort Nbg: 947)
Universitätsklinik | -abteilung | Institut
Universitätsklinik | -abteilung | Institut
UI für Klinikhygiene
UK für Herzchirurgie
UK für innere Medizin 3
UK für Psychiatrie
UK für Unfallchirurgie
UK für innere Medizin 8
UK für innere Medizin 2
UI für Laboratoriumsmedizin
UK für Neurologie
UK für innere Medizin 5
UK für psychomatische Medizin
UK für Radiologie
UK für Kinderheilkunde
UI für Anatomie
UK für Gefäßchirurgie
UK für innere Medizin 6
Klinik für innere Medizin 4
UK für Neurochirurgie
UK für Chirurgie
UK für Urologie
UK für MKG-Chirurgie
UK für plastische Chirurgie
UK für HNO
UK für Frauenheilkunde
UK für Dermatologie
UK für Physiologie
UK für Anästhesiologie
Klinik für Radioonkologie
Klinik für Kinderchirurgie
UI für Pathologie
Studienzentrum Nürnberg
Institut für medizinische Physik
UK für Augenheilkunde
Medical School Nürnberg
Klinik für Kinderpsychiatrie
21
21
18
17
16
13
11
11
10
10
9
6
6
5
5
4
4
3
3
3
3
3
2
2
2
1
1
1
0
0
0
0 10 20 30 40 50
Abbildung 9: Anzahl aller Publikationen (Summe Standort Nbg: 340)
UI für Klinikhygiene
128
UK für Herzchirurgie
119
UK für Psychiatrie
72
UK für innere Medizin 3
64
UI für Laboratoriumsmedizin
UK für Unfallchirurgie
UK für innere Medizin 5
56
52
48
UK für Kinderheilkunde
UI für Anatomie
UK für innere Medizin 8
42
39
36
UK für Gefäßchirurgie
UK für psychomatische Medizin
UK für Radiologie
UK für innere Medizin 2
Klinik für innere Medizin 4
30
29
27
25
23
UK für Neurologie
UK für MKG-Chirurgie
UK für Chirurgie
UK für Urologie
UK für Neurochirurgie
UK für Physiologie
UK für Frauenheilkunde
UK für Dermatologie
UK für innere Medizin 6
UK für plastische Chirurgie
UK für Anästhesiologie
Klinik für Radioonkologie
Klinik für Kinderchirurgie
17
16
15
15
14
14
10
10
9
8
8
8
7
Institut für medizinische Physik
UK für HNO
UI für Pathologie
Studienzentrum Nürnberg
UK für Augenheilkunde
Medical School Nürnberg
Klinik für Kinderpsychiatrie
2
1
1
1
0
0
0
0 15 40 65 90 115 140
25
32
37
46
Zu diesem eindrucksvollen Ergebnis haben insgesamt 29
Frauen und 93 Männer beigetragen. Es wurden mit 322
Arbeiten die meisten Publikationen von jeweils einer Organisationseinheit
geschrieben, jedoch bereits 18 von zwei
oder mehreren. Auch an diesem jungen Standort beginnt
das „Wissens-Netzwerk“ quer über die Abteilungen zu
wachsen (siehe Abb. 11).
Auch am Standort Nürnberg gibt es bereits sehr erfolgreich
publizierende Jungforscher:innen, die besonders hervorzuheben
sind. In diese Aufzählung (Reihung alphabetisch)
fließen alle Erst- oder Letztautor:innenschaften von
Originalartikeln oder Reviews mit ein, deren Autor:in zum
Zeitpunkt der Veröffentlichung der jeweiligen Publikation
nicht habilitiert war.
Kinder- & Jugendheilkunde
Innere Med 6
Innere Med 8
Kinder- & Jugendchirurgie
Klinikhygiene
Med Physik
Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie
Neurochirurgie
Innere Med 5
Neurologie
Innere Med 3
Innere Med 4
Pathologie
Physiologie
Plastische Chirurgie
Innere Med 2
Psychiatrie
Abbildung 11: Wissensnetzwerk Standort Nürnberg
Nachwuchsforscher:innen mit zwei oder mehr Erst- und
Letztautor:innenschaften an Originalarbeiten
Name ohne Titel
Organisationseinheit
Ditting, Tilmann K für Innere Medizin 4
Georgiadou, Ekaterini UK für Psychiatrie
Gögele, Clemens
UI für Anatomie
Hammer, Alexander UK für Neurochirurgie
Manava, Panagiota UI für Radiologie
Wicklein, Susanne UK für Innere Medizin 2
Ziegler, Katharina
UI für Klinikhygiene
Nachwuchsforscher:innen mit mind. fünf Impactpunkten für
eine Erst- & Letztautor:innenschaft an Originalarbeiten
Name ohne Titel
Organisationseinheit
Ditting, Tilmann K für Innere Medizin 4
Gögele, Clemens
UI für Anatomie
Hammer, Alexander UK für Neurochirurgie
Ziegler, Katharina
UI Klinikhygiene
Nachwuchsforscher:innen mit neun oder mehr Scorepunkten
für eine Erst- & Letztautor:innenschaft an Originalarbeiten
Name ohne Titel
Organisationseinheit
Georgiadou, Ekaterini UK für Psychiatrie
Hammer, Alexander UK für Neurochirurgie
Ziegler, Katharina
UI für Klinikhygiene
HNO
Herzchirurgie
Gefäßchirurgie
Radiologie
Radio-Onkologie
Psychosomatik
Frauenheilkunde
Dermatologie
Chirurgie
Urologie
Unfallchirurgie
Studienzentrum
Anatomie
Anästhesiologie
Zentrallabor
Abbildung 10: Kumulative Scorepunkte JCR-gelisteter Publikationen
(Summe Standort Nbg: 908)
12 WISSENSCHAFTSBERICHT 2021
WISSENSCHAFTSBERICHT 2021 13
TABELLENSEITE WISSENSCHAFTLICHE MIT FOTO VERANSTALTUNGEN UND DRITTMITTEL
Neben Publikationen wird jedes Jahr auch die Anzahl
wissenschaftlicher Veranstaltungen erhoben, die von
Forscher:innen der PMU durchgeführt wurden (Abb. 12).
Diese Veranstaltungen verstärken den Austausch innerhalb
der wissenschaftlichen Gemeinschaft und sind darüber
hinaus durch zusätzliche Gäste für Salzburg und Nürnberg
ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Pandemiebedingt hatte
die PMU hier 2020 einen starken Einbruch zu verzeichnen.
Keine Forschung kommt ohne die Unterstützung Dritter aus.
Die Einwerbung von Drittmitteln stellt einen wesentlichen
Beitrag zum Gelingen exzellenter Forschung dar. Die
PMU konnte am Standort Salzburg 2020 mehr als 3,5
Millionen EUR an kompetitiv vergebenen Drittmitteln für die
Forschung einwerben (siehe Abb. 13), zusätzlich wurden im
nicht-kompetitiven Bereich knapp 5,5 Millionen EUR an die
Universität geholt. Die Summe an kompetitiven Drittmittel ist
deutlich kleiner als in den Vorjahren, was mit einer starken
Steigerung der Kompetitivität durch die Corona-Pandemie
zu tun hathaben dürfte. Erfreulicherweise ist die Summe
der nichtkompetitiven Drittmittel gegenüber den Vorjahren
deutlich angestiegen.
Der Standort Nürnberg ist ebenfalls sehr erfolgreich in der
Einwerbung von Drittmitteln. Im kompetitiven Bereich konnten
für 2020 knapp 1,7 Millionen EUR eingeworben werden
(siehe Abb. 14), zusätzlich konnte knapp eine Million EUR
an nichtkompetitiven Geldern an die PMU geholt werden.
Wissenschaftliche Veranstaltungen an den Universitätskliniken und Instituten der PMU
Summe (in k EUR)
Kompetitiv eingeworbene Drittmittel der Universitätskliniken und Institute der PMU Salzburg in 1.000 EUR
10.000
9.000
8.000
7.000
6.000
5.000
4.000
3.000
2.000
2.294
kompetitiv eingeworbene Drittmittel in K €
Anzahl Forschungsprojekte
2.856
3.007
4.651
5.251
1.939
8.008
6.874
5.364
6.696
9.025
5.799
3.614
6.074
3.691
5.667
5.828
3.556
80
70
60
50
40
30
20
Anzahl Forschungsprojekte
500
450
400
350
300
250
200
150
100
50
0
Anzahl wissenschaftlicher Veranstaltungen
Anzahl Tage
Anzahl Teilnehmer/innen (in 100)
70
41 47 52 52
355
132
109
100
81 8183
59
42
265
332
315
432
148 152
257
320
144
2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019* 2020
289
211
120
256
448
193 193
286 286
113
Abbildung 12: Wissenschaftliche Veranstaltungen an der PMU
251
100
241
231
87
352 353
320
304
* ab 2019 sind hier alle von Mitarbeiter:innen der PMU durchgeführten Veranstaltungen inkludiert, unabhängig vom Standort
140
209
338
400
164 170
161
59
Summe (in k EUR)
1.000
0
2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2 010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020
Abbildung 13: Kompetitiv eingeworbene Drittmittel für die Forschung an der PMU am Standort Salzburg
Kompetitiv eingeworbene Drittmittel der Universitätskliniken und Institute der PMU Nürnberg in 1.000 EUR
3.500
3.000
2.500
2.000
1.500
1.000
kompetitiv eingeworbene Drittmittel in K €
Anzahl Forschungsprojekte
2.618
3.060
9
1.862
13
17
2.228
3.228
15
20
1.662
10
0
25
20
15
10
Anzahl Forschungsprojekte
6
5
500
0
2015 2 016 2 017 2 018 2 019 2020
Abbildung 14: Kompetitiv eingeworbene Drittmittel für die Forschung an der PMU am Standort Nürnberg
0
14 WISSENSCHAFTSBERICHT 2021
WISSENSCHAFTSBERICHT 2021 15
„Eine Innovation entsteht durch Translation von Forschungsergebnissen
in eine Anwendung; sie ist die Kür der Wissenschaft. An der PMU werden
Wissenschaftler:innen auf dem Weg zu Innovation und Entrepreneurship
durch aktives Research und Innovations-Management gefördert. Die
strategische und operative Orientierung in Richtung Digitalisierung liefert
zusätzlich ein hohes Innovationspotential und wird in der Gesundheitsversorgung
der Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Die neue
Struktur der PMU garantiert die nötige Flexibilität und Innovationsfähigkeit,
um Ihrer Führungsrolle am Standort gerecht zu werden und
die Zukunft der Versorgung im Gesundheitswesen aktiv mitzugestalten.“
Univ.-Prof. Dr. Herbert Reitsamer, Vizerektor für Innovation und Digitalisierung
16 WISSENSCHAFTSBERICHT 2021
RESEARCH AND INNOVATION AWARDS (RIA)
Die „Paracelsus Wissenschaftspreise“ wurden erstmals
durch die „Research and Innovation Awards“ abgelöst.
Herausragende Forschungsleistungen wurden nominiert.
Alle Preisträger:innen werden nun in besonderer Weise
geehrt und beim großen Kick-Off des „Virtual Science
Get Together“ vorgestellt.
Voraussetzungen/Qualifikationsmerkmale:
Die Preise werden an Mitarbeiter:innen der Institute
der PMU sowie der Universitätskliniken Salzburg und
Nürnberg verliehen. Ausgangsbasis für die Ermittlung
aller Preise in den Standardkategorien sind die im
Forschungsdokumentationssystem der PMU hinterlegten
und für die jeweilige Jahresauswertung herangezogenen
Publikationen mit konkreter Affiliation (=Berechnungsjahr).
Die Relevanz der wissenschaftlichen Leistungen ist ein
wichtiges Kriterium. Darüber hinaus vergibt die Jury
jährliche Preise in definierten Schwerpunktkategorien.
Standort Salzburg
Kategorie „Standard“
Forscher:in des Jahres
Forscherin des Jahres: Wortmann Saskia
Forscher des Jahres: Wernly Bernhard
Nachwuchsforscher:in des Jahres
1. Platz „Nachwuchsforscherin des Jahres“: Paar Vera
2. Platz: Prodinger Christine
3. Platz: Schaffler-Schaden Dagmar
1. Platz „Nachwuchsforscher des Jahres“: Jirak Peter
2. Platz: Reich Bernhard
3. Platz: Unger Michael Stefan
Beste Publikation
1. Platz: „Beste Publikation Erstautorin“: Wortmann Saskia
2. Platz: Altendorfer Barbara
3. Platz: Bayer Elisabeth
1. Platz „Beste Publikation Erstautor“: Kocher Thomas
2. Platz: Tomasi Santino Ottavio
3. Platz: Gassner Franz Josef
Kategorie „Jährlich zu vergebene Jury Preise“
Bestzitierte Arbeit Jungforscher:in (Zitation seit 2017)
Bestzitierte Arbeit Erstautorin: Cozowicz Crispiana
Bestzitierte Arbeit Erstautor: Eder Sebastian
& Feldman Alexandra
Beste multizentrische Studie mit Lead PMU
Andrea Egger-Rainer, Maximilian Pallauf
Herausragende Leistung im Bereich
Innovation und Translation
DISTRACTOR: Christian Rodemund (AUVA Linz)
& Johann Fierlbeck (PMU-Innovations GmbH)
OCCLUDER: Christian Dinges (Uniklinikum Salzburg)
& Johann Fierlbeck (PMU-Innovations GmbH)
PMU-Science Application GmbH:
Barbara Kofler (Geschäftsführung)
& Johannes Mayr (Uniklinik)
18 WISSENSCHAFTSBERICHT 2021
Standort Nürnberg
Für Nürnberg werden die neuen Kriterien erst für 2022 angewandt.
Forscher:in des Jahres
Forscherin des Jahres: Ackermann Katharina
Forscher des Jahres: Pollari Francesco
Paracelsus Wissenschaftspreise
Name ohne Titel Orginastion/Einheit Preis
Pollari Francesco UK für Herzchirurgie Platin
Santarpino Guiseppe UK für Herzchirurgie Platin
Schuster Philipp UK für Orthopädie Platin
Vogt Ferdinand UK für Herzchirurgie Gold
Eckner Dennis UK für Innere Medizin 8 Gold
Rochow Niels UK für Kinder- und Jugendheilkunde Gold
Georgiadou Ekaterini UK für Psychiatrie Gold
Swol Justyna UK für Innere Medizin 3 Gold
Siegler Gabriele Innere Medizin 5 Silber
Gögele Clemens UI für Anatomie Silber
Debus Dirk UK für Dermatologie Silber
Katsargyris Athanasios UK für Gefäßchirurgie Silber
Hammer Alexander UK für Neurochirurgie Silber
Richter Kneginja UK für Psychiatrie Silber
Chaves Barboza Gustavo UI für Physiologie Bronze
Marques de Marino Pablo UK für Gefäßchirurgie Bronze
Geßlein Markus UK für Unfallchirurgie Bronze
Triebel Jakob Zentrallabor Bronze
Ausgezeichnete Kliniken
Organisationseinheit Vorstand Kategorie Bestpubl. / Aufsteiger des Jahres
Universitätsinstitut für Klinik- Univ.-Prof. Steinmann Med.-theoretische Aufsteiger des Jahres
hygiene, med. Mikrobiologie
und technische Fächer
und klinische Infektiologie
Universitätsinstitut für Klinik- Univ.-Prof. Steinmann Med.-theoretische Bestpublizierendes Institut
hygiene, med. Mikrobiologie
und technische Fächer
und klinische Infektiologie
Universitätsklinik für Univ.-Prof. Ficker Konservative Fächer Aufsteiger des Jahres
Innere Medizin 3 - Pneumologie,
Allergologie, Schlafmedizin
Universitätsklinik für Univ.-Prof. Ficker Konservative Fächer Bestpublizierende Klinik
Innere Medizin 3 - Pneumologie,
Allergologie, Schlafmedizin
Universitätsklinik Univ.-Prof. Fischlein Chirurgische Fächer Aufsteiger des Jahres
für Herzchirurgie
Universitätsklinik Univ.-Prof. Fischlein Chirurgische Fächer Bestpublizierende Klinik
für Herzchirurgie
20 WISSENSCHAFTSBERICHT 2021
WISSENSCHAFTSBERICHT 2021 21
FORSCHERIN DES JAHRES
FORSCHER DES JAHRES
Saskia Wortmann
Privatdozentin Dr. in Saskia Wortmann, PhD erzählt von
Maria, einer jungen Frau, die an einer seltenen Stoffwechselerkrankung
leidet. Sie kann Zucker zwar in der Leber
deponieren, ihn aber nicht speichern. Begleiterscheinungen
wie Entzündungen im Mund gehören zum Krankheitsbild
dieser Unterform der Glukogenspeichererkrankung. Die
Forscherin fand Zusammenhänge mit den weißen Blutkörperchen.
Das Mädchen bekam schließlich als allererste
Patientin weltweit ein spezielles Medikament verabreicht.
Wortmanns Sohn ist Künstler und Erschaffer von „Dr.
Murmel“, jenem Maskottchen, das sie an der Klinik
begleitet. „Man möchte den Patient:innen helfen“, reflektiert
Wortmann über eines der Hauptmotive, das engagierte
Mediziner:innen teilen. Sie interessieren speziell Erkrankungen,
„die einen einzigen Ursprung haben.“ Früh
kristallisierten sich angeborene, seltene Stoffwechselstörungen
als ihr Klinik- und Forschungsschwerpunkt heraus.
Wortmann: „Wir sehen die Patient:innen, können im Labor
neue Krankheiten entdecken und diese im Idealfall heilen.“
Häufig kommen Kinder mit Entwicklungsverzögerung auf
ihre Ambulanz, wo sie laufend rund 200 Patient:innen an
der Hand nimmt: Der Betreuungsaufwand ist dabei enorm.
Viele Erkrankungen dieser Patient:innen sind „wie ein
eigenes Forschungsprojekt“. Im Rahmen einer Behandlung
startet ein ganzes Paket an Maßnahmen: Genetische
Untersuchungen, Ursachensuche in Stoffwechselprozessen
und das Hoffen auf Heilung. Aktueller Erfolgsmoment:
Einer jungen Patientin fehlte ein bestimmter Zucker. Das
Mädchen nimmt jetzt einen Ersatz ein und lernte plötzlich zu
sprechen. . .
Kurz-Biographie: Geboren 1978 in Hamm (D), Studium der
Humanmedizin, Abschluss an der Universität Aachen,
Klinik und Forschung in Nijmegen (NL) am Centre for
Mitochondrial Disorders (NCMD), Facharztausbildung
und PhD in Holland, seit 2015 leitende Oberärztin
an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
in Salzburg. Sie leitet die Stoffwechselambulanz.
Bernhard Wernly
Sein Fokus liegt auf einem sensiblen Bereich, der Prognose
kritisch Kranker auf Intensivstationen: „Und zwar geht
das in verschiedene Richtungen“, erläutert Privatdozent Dr.
Bernhard Wernly, PhD. Sein Ziel ist es, Patient:innen mit
besonders hohem Risiko frühzeitig zu erkennen, aber auch
unethische Behandlungen in aussichtslosen Situationen
zu vermeiden. Eine Gratwanderung. Ein sichtbares Spannungsfeld,
dem er mit Ruhe, Einfühlungsvermögen und
medizinischer Expertise begegnet. Privatdozent Wernly
ist Facharzt für Innere Medizin. Er war an der Salzburger
Universitätsklinik für Kardiologie tätig und wechselte 2021
auf die Universitätsklinik für Anästhesiologie. Der Mediziner
hätte ein Jahr in Schweden verbringen wollen, doch
die Covid-19-Pandemie stoppte den Forschungsaufenthalt
frühzeitig.
Im bemerkenswerten Jahr 2020, das vor allem im Bereich
der Intensivmedizin ganz im Zeichen der Pandemie stand,
konnte der Forscher des Jahres gemeinsam mit Prof.
Christian Jung aus Düsseldorf eine prospektive Corona-
Studie lancieren, wo der Zusammenhang von Gebrechlichkeit
und Sterblichkeitsrate bei besonders gefährdeten,
kritisch kranken Corona-Patient:innen untersucht wurde.
Der ausgezeichnete Mediziner will sich auch künftig in der
Forschung weiter den Themenkomplexen Intensivmedizin
und Public Health widmen.
Kurz-Biographie: Geboren 1986 in Oberösterreich, PhD-
Absolvent der PMU (Abschluss 2020, „Use of peripheral
blood-derived exosomes for angiogenesis and cardioprotection
in ischemic heart failure“), Research Fellowship
in Schweden, habilitierte sich 2019 im Fach „Innere Medizin“,
bereits 135 Publikationen in peer-reviewed Journalen.
22 WISSENSCHAFTSBERICHT 2021
WISSENSCHAFTSBERICHT 2021 23
NACHWUCHSFORSCHER:IN DES JAHRES
BESTE PUBLIKATION
Vera Paar
Nachwuchsforscherin Vera Paar, MSc nahm einen Umweg
in die klinische Laborwelt: Ursprünglich galt ihr Interesse
den Sprachen, schließlich der Umwelttechnik und heute der
Inneren Medizin. Während ihrer Forschungsarbeit an der
Kardiologie beschäftigte sich die Nachwuchspreisträgerin
zu Beginn vor allem mit Studien kardiovaskulärer Biomarker.
Blutgerinnung und Entzündungsprozesse gehören ebenso
zu ihren Gebieten. Zudem arbeitete sich die Naturwissenschaftlerin
in den letzten Jahren immer mehr in die Grundlagenwissenschaft
der zellulären Elektrophysiologie ein.
Aktionspotentiale in den winzigen Bausteinen menschlichen
Lebens bringen sie und ihren Forschergeist täglich auf ein
Neues in Schwung. Schließlich beruhen zahlreiche Prozesse
im menschlichen Organismus auf elektrochemischen Vorgängen.
Im Fokus steht vor allem auch das Kalium-Handling
bei vaskulären Erkrankungen. Ihr Ziel ist es, das
Wissen in diesem Gebiet in Verbindung mit der Molekularen
Kardiologie noch weiter auszubauen. Aktuell verfasst Paar
ihre Dissertation zu diesem Thema, die sie in Kooperation
mit dem Fachbereich Biowissenschaften an der Paris Lodron
Universität Salzburg durchführt.
Kurz-Biographie: Geboren in Salzburg 1991, Matura am
Europagymnasium mit Sprachen-Schwerpunkt 2009.
2012: Abschluss Bachelor-Studium Bio- und Umwelttechnik
an der FH Oberösterreich, Campus Wels. 2015: Abschluss
Master-Studium Molecular Biotechnology an der FH
Campus Wien. 2015-2016: Biologin in der Umwelttechnik.
Seit 2016: Universitätsklinik für Innere Medizin II,
Kardiologie; AG Translationale Kardiovaskuläre Forschung
(Leitung/PI: Prof. Lichtenauer) und AG Kardiale Elektrophysiologie
& Molekulare Kardiologie (Leitung/PI: Prof.
Motloch).
Peter Jirak
Der gebürtige Wiener steht derzeit an der Salzburger Universitätsklinik
für Innere Medizin II, Kardiologie und Internistische
Intensivmedizin in der Ausbildung zum Facharzt. Dr.
Peter Jirak beschäftigt sich neben seiner klinischen Tätigkeit
im Labor mit Grundlagenforschung im Bereich der Kardiologie.
Intensive Klinik- und Arbeitstage sind die Bausteine
seiner Jungmediziner-Laufbahn. Vor allem auch kardiale
Biomarker wecken sein Forscherinteresse in beträchtlichem
Ausmaß. Weitere Themengebiete sind die Auswirkungen
der Covid-19-Pandemie auf das Herz-Kreislauf-System. Er
berichtet von keinen wesentlichen Veränderungen im
Vergleich zu bekannten, schweren Lungenentzündungen
und deren Folgewirkungen. Im Fokus waren dabei nicht
„Long-Covid“-Betroffene, sondern akute Auswirkungen.
Weiters ist der Kardiologe molekularen Adaptionsprozessen
in Schwerelosigkeit auf der Spur, dem Thema seiner
PhD-Arbeit. Und er klettert auf der gesundheitswissenschaftlichen
Ausbildungs-Leiter schon wieder eine Stufe weiter:
Dr. Jirak belegt an der PMU derzeit das Master-Studium
„Health Sciences & Leadership“.
Kurz-Biographie: Geboren 1991 in Wien, Medizin-Studium
in Wien, PhD-Programm an der Paracelsus Medizinischen
Privatuniversität, Titel: „Molecular adaptions in response to
weigthlessness in parabolic flight“, 2017.
Saskia Wortmann
Die Forscherin des Jahres und Oberärztin an der Salzburger
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
wurde auch für die „Beste Publikation einer Erstautorin“
ausgezeichnet. Der Artikel liefert wichtige Erkenntnisse für
die Betroffenen der Glygokenspeicherkrankheit Typ 1b.
Betroffene Patient:innen leiden unter belastenden Begleiterscheinungen
wie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
Wortmann: „Ich bin stolz auf unser Team hier, dass
eine Behandlung gefunden wurde, die das Leben dieser
Patienten:innen verändert.“ Dozentin Wortmann wird
gerade in Pandemiezeiten, wo Corona als häufige
Erkrankung die medizinische Versorgung beherrscht, zur
Fürsprecherin für Betroffene seltenerer Störungen.
Publikation: „Publikation Treating neutropenia and
neutrophil dysfunction in glycogen storage disease type
Ib with an SGLT2 inhibitor“, erschienen in Blood.
Kurz-Biographie: Geboren 1978 in Hamm (D), Studium der
Humanmedizin, Abschluss an der Universität Aachen, Klinik
und Forschung in Nijmegen (NL) am Centre for Mitochondrial
Disorders (NCMD), Facharztausbildung und PhD in
Holland, seit 2015 leitende Oberärztin an der Universitätsklinik
für Kinder- und Jugendheilkunde in Salzburg. Sie leitet
die Stoffwechselambulanz.
Platz 2: Barbara Altendorfer
Publikation The Leukotriene Receptor Antagonist Montelukast Reduces
Alpha-Synuclein Load and Restores Memory in an Animal Model of
Dementia with Lewy Bodies, erschienen in Neurotherapeutics.
Platz 3: Elisabeth Bayer
Publikation Importance of Veins for Neurosurgery as Landmarks Against
Brain Shifting Phenomenon: An Anatomical and 3D-MPRAGE MR
Reconstruction of Superficial Cortical Veins, erschienen in Front Neuroanat.
Thomas Kocher
Bei der Epidermolysis bullosa (EB) ist die Haut der Patient:innen
so brüchig wie die Fügel eines Schmetterlings. In Österreich
sind rund 500 Patient:innen daran erkrankt, weltweit sind es
rund 500.000. Wissenschaftler:innen wie Dr. Thomas Kocher,
PhD kommen einer Heilung immer näher. Er arbeitet im
EB-Haus Austria im Labor für Gen- und Zelltherapie,
der Arbeitsgruppe von Priv.-Doz. Dr. Ulrich Koller. Bei der
dystrophischen Form ist das Kollagen7-Gen meist verändert
und es kommt zur Spaltbildung der Haut, bei mechanischen
Reizen bilden sich Blasen und offene Wunden. Häufig
resultieren diese offenen Wunden auch in Hautkrebs.
„Wir sind daran, den Gendefekt zu korrigieren“, berichtet
Dr. Kocher. In der ausgezeichneten Publikation beschäftigt
sich der Forscher mit der Crispr/Cas9-Methode, auch
Gen-Schere genannt, die 2020 den Chemie-Nobelpreis
erhielt. Auf diese Weise können DNA-Bausteine gezielter
angesteuert werden. „Man kann schon im Vorhinein ein
Molekül designen und sieht, wie die Reparatur später
ablaufen wird“, erklärt der Preisträger. Das Verfahren erlaubt
einen Blick in die Zukunft, was die Arbeit im Labor
wesentlich erleichtern wird. Reparatureffizienzen von 70
bis 80 Prozent wurden erzielt. Was ihn antreibt, sind die
Forschungserfolge, die für immer mehr betroffene Patient:
innen neue Lebensqualität bedeuten.
Publikation:„Predictable CRISPR/Cas9-Mediated COL7A1
Reframing for Dystrophic Epidermolysis Bullosa“, erschienen
in J Invest Dermatol.
Kurz-Biographie: Geboren 1984 in Salzburg, Master in
Genetik und Biotechnologie (Paris Lodron Universität
Salzburg), Doktoratauf der Onkologie am Uniklinikum
Salzburg, seit 2013 Labor im EB-HausAustria, verschiedene
Wissenschaftspreise.
Platz 2: Santino Ottavio Tomasi
Publikation Importance of Veins for Neurosurgery as Landmarks Against
Brain Shifting Phenomenon: An Anatomical and 3D-MPRAGE MR
Reconstruction of Superficial Cortical Veins, erschienen in Front Neuroanat.
Platz 3: Franz Josef Gassner
Publikation RNA editing contributes to epitranscriptome diversity in chronic
lymphocytic leukemia, erschienen in Leukemia.
24 WISSENSCHAFTSBERICHT 2021
WISSENSCHAFTSBERICHT 2021 25
BESTZITIERTE ARBEIT EINER
JUNGFORSCHERIN
BESTZITIERTE ARBEIT EINES
JUNGFORSCHERS & -FORSCHERIN
BESTE MULTIZENTRISCHE STUDIE
MIT LEAD PMU
Crispiana Cozowicz
Die gebürtige Wienerin hat eine Geschichte zu erzählen:
Ihre medizinische Ausbildung führte sie schon früh zu einem
Research Fellowship an das „Hospital for Special Surgery“
nach New York. Im Gepäck: Neben Ehrgeiz und wissenschaftliche
Neugier auch ihre junge Familie. Sie ging mit
dem Aufenthalt schnell in die Verlängerung, es wurden
schließlich dreieinhalb Jahre daraus.
Die ausgezeichnete Publikation stammt aus ihrer Zeit in den
USA. In einer umfangreichen Datenbankstudie erhoben
die Jungforscherin und ihr Team, ob es bei orthopädischen
Patienten:innen Zusammenhänge von Opiatdosen und
Komplikationsraten nach Operationen gibt. 1,2 Millionen
Patienten:innen waren Teil der Studie. 25 Prozent der
Krankenhausaufenthalte in den USA wurden in der umfangreichen
Erhebung erfasst. Ergebnis, vereinfacht erklärt: Je
höher die Dosis, desto mehr Komplikationen und Kostendruck.
Ihr Fokus liegt derzeit auf der klinischen Ausbildung,
weitere intensivmedizinische Fragestellungen sollen in ihrer
wissenschaftlichen Zukunft beantwortet werden. Aktuell absolviert
Dr. in Cozowicz gerade an der Salzburger Uniklinik
für Anästhesiologie, Perioperative Medizin und Allgemeine
Intensivmedizin die Facharztausbildung.
Publikation: „Opioid prescription levels and postoperative
outcomes in orthopedic surgery“, erschienen in PAIN, 2017.
Sebastian Eder & Alexandra Feldman
Doktorin Alexandra Feldman, PhD und Doktor Sebastian
Eder, BSc, der mittlerweile auf die Pädiatrie an das St.
Anna Kinderspital nach Wien wechselte, beschäftigen
sich in ihrer Publikation mit verschiedenen Variationen
der Fettleber, im Speziellen geht es in der ausgezeichneten
Arbeit um dünne Patienten:innen mit Fettleber. Auch
genetische Variationen können Ursache für die chronische
Lebererkrankung sein. Dr. in Feldman spürt unterschiedliche
Ursachen auf, untersucht mit ihrem umtriebigen Forschergeist
auch Adipöse ohne Fettleber. Die Preisträgerin wollte
früher Allgemeinchirurgin werden, entschied sich dann aber
für die Innere Medizin. Kernfrage ihres neuesten Projektes:
„Wie es bei schlanken Menschen mit Fettleber mit der Mortalität
aussieht.“
Publikation: „Clinical and Metabolic Characterization of
Lean Caucasian Subjects With Non-alcoholic Fatty Liver“,
erschienen in Am J Gastroenterol in 2017.
Kurz-Biographie Alexandra Feldman: Geboren 1987 in Donezk,
aufgewachsen in Wien, Studium der Humanmedizin an
der Universität Wien, PhD an der PMU, seit 2015 Assistenzärztin
an der I. Medizin, Universitätsklinik für Innere Medizin I,
Gastroenterologie-Hepatologie, Nephrologie, Stoffwechsel
und Diabetologie.
Andrea Egger-Rainer
In ihrer PhD-Thesis beschäftigte sich Andrea Egger-Rainer,
PhD, MScN, BA mit der Entwicklung eines Fragebogens
zur Erhebung des Comfort-Erlebens von Patient:innen
während ihres Aufenthalts in der Epilepsiemonitoring
Einheit (EMUCQ). Von Oktober 2018 bis November 2019
wurde zur psychometrischen Testung des EMUCQ eine
multizentrische Studie in Österreich und Süddeutschland
durchgeführt, an welcher sich zehn Epilepsiezentren mit
insgesamt 267 Patient:innen beteiligten.
Studie: Assessing comfort in the epilepsy monitoring unit:
Psychometric testing of an instrument.
Kurz-Biographie: Andrea Egger-Rainer ist Absolventin der
Graduiertenschule am Institut für Pflegewissenschaft und
-praxis und hat im Jahr 2020 bei Univ.-Prof. Dr. Stefan Lorenzl
promoviert. Nach langjähriger Tätigkeit als Stationsleitung
an der Universitätsklinik für Neurologie ist sie aktuell als
Senior Lecturer im Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege
an der Fachhochschule Salzburg, sowie als wissenschaftliche
Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Palliative
Care an der PMU tätig.
Maximilian Pallauf
Die Arbeit wurde im Oktober 2020 im Journal „Advances
in Therapy” publiziert und ist das Ergebnis der 45 Kliniken
umfassenden und von Univ. Prof. Matthias May geleiteten
Kooperationsgemeinschaft European PROspective Penile
Cancer Study (E-PROPS). Ziel der gemeinsamen Projekte
ist die Evaluierung der Therapie des Peniskarzinoms, einer
seltenen onkologischen Erkrankung des Mannes. In einem
ersten Schritt wurde mit einer standardisierten Umfrage
das aktuelle Therapie Management an den teilnehmenden
Kliniken erhoben. Ziel dabei war die Überprüfung auf eine
Leitliniengerechte Tumortherapie und die Identifikation von
Prädikatoren für deren Einhaltung. Die von Dr. Maximilian
Pallauf publizierte Arbeit umfasste hierbei den Aspekt der
lokalen Tumortherapie und zeigte, dass eine Leitliniengerechte
Lokaltherapie sowohl vom Tumorstadium als auch
der Erfahrung des behandelnden Arztes, der Patientenfrequenz
an der Klinik und der Anzahl an potenziellen
Therapieformen abhängen. Dies lässt die Schlussfolgerung
zu, dass die lokale Tumortherapie des Peniskarzinoms durch
die Bildung von Referenzzentren verbessert werden kann.
Studie: Adherence to the EAU Guideline Recommendations
for Local Tumor Treatment in Penile Cancer: Results of the
European PROspective Penile Cancer Study Group Survey
(E-PROPS).
Kurz-Biographie: Geboren in Wien, Studium der Humanmedizin
in Wien, Doktorarbeit zum Thema HIV und Hepatitis
C, Analytic and Research Trainee an der Icahn School
of Medicine at Mount Sinai (New York) Research Fellowship
am Hospital for Special Surgery (New York).
Kurz-Biographie Sebastian Eder: Studium der Bioinformatik
an der TU Wien und Humanmedizin an der MedUni Wien,
ab 2014 Forschungsgruppe des Salzburger Leberexperten
Prof. Elmar Aigner. 2021: PhD der medinischen Wissenschaften
an der PMU. Aktuell: Ausbildung zum Facharzt
für Pädiatrie in Wien.
Kurz-Biographie: Dr. Maximilian Pallauf studierte an der PMU
Humanmedizin (Abschluss im September 2015 mit cum
laude). Er ist seit September 2016 Assistenzarzt an der
Salzburger Universitätsklinik für Urologie und Andrologie.
Sein beruflicher Schwerpunkt ist die Prostatakarzinom-
Ambulanz. Forschungs-Fokus: Endourologie, Urologische
Onkologie.
26 WISSENSCHAFTSBERICHT 2021
WISSENSCHAFTSBERICHT 2021 27
HERAUSRAGENDE LEISTUNG IM BEREICH
INNOVATION & TRANSLATION
NURNBERG:
FORSCHERIN DES JAHRES
NURNBERG:
FORSCHER DES JAHRES
a) Aortic Graft Occluder – AGO (OCCLUDER)
Erfinder Dr. Christian Dinges, Herzchirurg im Salzburger
Universitätsklinikum, und Dipl.-Ing. (FH) Johann Fierlbeck
(rechts im Bild) von der PMU Innovations GmbH brachten
die Idee in die Umsetzung. Partner ist die AGO Health
GmbH. Der Occluder ist, einfach erklärt, eine Art Verschluss,
anhand dessen sofort der Erfolg einer Operation überprüft
werden kann. Ohne dieses Hilfsmittel müssen Nähte mitunter
wieder aufwändig geöffnet werden. „Unser Occluder soll in
Zukunft dabei helfen, die Funktionalität der Aortenklappe
im Rahmen von chirurgischen Rekonstruktionen unmittelbar
überprüfen zu können“, erklärt der Mediziner. Der Eingriff
soll für die Patient:innen so sicherer, schonender werden
und bessere Langzeitergebnisse liefern. Der Wunsch einer
verbesserten Technik reifte bei ihm bei sehr komplexen
Eingriffen im Bereich der Aorten-Wurzel. Aktueller Projektstatus
ist die Auslizenzierung in Kombination mit einer Unternehmensgründung
und die dortige Realisierung als CEzertifiziertes
und am Markt erhältliches Medizinprodukt.
b) Multi-Axial-Calcaneal-Distractor – MACD (DISTRACTOR)
Das Erfinderteam besteht aus dem klinischen Mastermind
Dr. Christian Rodemund vom AUVA-Klinikum in Linz und
Dipl.-Ing. (FH) Johann Fierlbeck von der PMU Innovations
GmbH. Partner für die weitere Verwertung und späterer
Inverkehrbringer ist das Schweizer Unternehmen 41medical
AG. Derzeit werden das Produktdesign fixiert und die
CE-Zulassung vorbereitet. Entwickelt wurde mit dem
MACD ein Instrument zur Reposition von Fersenbeinfrakturen,
mit dessen Hilfe Ärzt:innen die Option haben,
Repositionsmanöver kontrolliert durchzuführen.
c) PMU Science Applications GmbH
In der PMU-A werden in der derzeitigen Corona-Situation
PCR-Tests für Screenings von Mitarbeiter:innen in Firmen, für
Privatpersonen und auch für Testungen in der Gastronomie
und Hotellerie angeboten. „Wir haben diese Tests selbst
entwickelt, da wir seit über 25 Jahren zusammen im Kinderspital
Virus-PCRs bereits durchführen und damit die
Expertise hatten“, erklärt Prof. in Barbara Kofler, Leiterin
des Speziallabors an der Universitätsklinik für Kinderund
Jugendheilkunde. Innovativ ist auch, dass Erlöse
aus den Testungen in die Kinderforschung gehen. Die
PMU-A ist eine Hundertprozent-Tochter der Paracelsus
Medizinischen Privatuniversität.
Katharina Ackermann
Dr. in Katharina Ackermann stammt gebürtig aus Augsburg.
Das Studium der Humanmedizin schloss sie 2014 an der
Friedrich-Schiller-Universität in Jena ab. Nach zweijähriger
Tätigkeit als Assistenzärztin in der Abteilung für Innere
Medizin/Kardiologie am Waldkrankenhaus St. Marien
in Erlangen wechselte sie 2016 ins Klinikum Nürnberg.
Im Universitäts-Institut für Klinikhygiene, medizinische
Mikrobiologie und klinische Infektiologie der Paracelsus
Medizinischen Privatuniversität Nürnberg (PMU) unter
Leitung von Prof. Dr. med. Jörg Steinmann war sie zunächst
als Assistenzärztin tätig. Seit Mai 2021 ist Katharina
Ackermann anerkannte Fachärztin für Mikrobiologie,
Virologie und Infektionsepidemiologie. Die Promotion zur
Dr. in an der PMU Nürnberg legte sie im Juni 2020 ab.
Francesco Pollari
Privatdozent Dr. Francesco Pollari Ph.D. stammt gebürtig
aus Rom und arbeitet seit 2013 im Klinikum Nürnberg.
In der Universitätsklinik für Herzchirurgie der Paracelsus
Medizinischen Privatuniversität Nürnberg (PMU) unter
Leitung von Univ.-Prof. Dr. Theodor Fischlein, dem neuen
Vizerektor der PMU, versorgt er als Funktionsoberarzt
Patient:innen mit Herzerkrankungen. Zusätzlich engagiert
sich Privatdozent Pollari mit Herzblut für die Forschung –
zahlreiche Preise und Auszeichnungen belegen dies.
Weiters ist Pollari Leiter des herzchirurgischen TAVI-
Programms und Koordinator für Wissenschaft und
Lehre. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der verbesserten
Behandlung von Herzklappenerkrankungen – konkret in
TAVI und minimal invasiven Therapien. 2014 wurde Pollari
bereits zum „Besten jungen Forscher“ der PMU in Nürnberg
ausgezeichnet, weitere Wissenschaftspreise folgten, unter
anderem 2019 die Erwähnung beim 2. Minerva Preis der
„Roma Sapienza“ Stiftung der Universität „Sapienza“ in Rom.
28 WISSENSCHAFTSBERICHT 2021
WISSENSCHAFTSBERICHT 2021 29
„Wieder konnte die Publikationsleistung und das wissenschaftliche
Engagement im letzten Jahr an der PMU Nürnberg deutlich gesteigert
und angehoben werden. Damit ist eine kontinuierliche Steigerung der
Forschungsaktivitäten in den letzten Jahren erkennbar. Das ist erfreulich
und widerspiegelt das zunehmende Interesse junger Kolleginnen und
Kollegen sowie des Mittelbaus am akademischen Leben teilzuhaben.“
Univ.-Prof. Dr. Theodor Fischlein, Vizerektor, Standort Nürnberg
„Die Forschungsleistungen an der PMU am Standort Nürnberg sind konsekutiv
in allen Benchmarks angestiegen, sodass alle vereinbarten Ziele erreicht
worden sind. Das Thema Wissenschaft/Innovation ist extrem wichtig für das
Klinikum, da wir so unseren Patient:innen eine exzellente Versorgung anbieten
können. Für die ärztlichen Mitarbeiter:innen ist die Forschung wichtig, damit sie
sich persönlich, klinisch und akademisch weiterentwickeln können. Zu betonen
sind auch die Perspektiven in der Wissenschaft, die eigene Expertise und das
Profil in Kooperationen mit Partner:innen zu stärken.“
Univ.-Prof. Dr. Sascha Pahernik, Dekan für Forschung, Standort Nürnberg
BEST POSTER
Es gibt ein dichtes Netzwerk an Forschungsaktivitäten.
Insgesamt 134 Poster wurden im Vorfeld des „Science
Summer 2021“ eingereicht. Die Jury hat diese vier Best
Poster ausgewählt:
Einreicher Titel Institution Preis
Bieler Retro- and anterograde axonal tracing via injection of AAV Inst. f. Experimentelle Best Poster
Lara particles to study neuroregeneration after spinal cord injury Neuroregeneration (weiblich)
PMU Salzburg
Benedetti Mechanisms of neuronal maturation in the adult and aging Inst. f. Experimentelle Best Poster
Bruno brain Neuroregeneration (männlich)
PMU Salzburg
Strempfl The anti-asthmatic drug Montelukast improves motor Inst. f. Mol. Reg. Med. Best PhD
Katharina coordination and balance in the Line 61 mouse model of PMU Salzburg Poster
Parkinsons disease
Petersmann Externe Validation zweier aktueller MRT-basierter Risiko- Diplomstudium Best
Anna-Lena kalkulatoren zur Diagnostik des Prostatakarzinoms Humanmedizin Student
PMU Nürnberg Poster
Alle Preisträger:innen wurden von einer Expert:innenjury mittels Scoring gewählt. Im Laufe des Sommers können zudem alle Gäste des „Paracelsus Virtual Science Get
Together“ Public-Votes für ihr favorisiertes Poster abgeben. Bis Ende Oktober kann im Public Voting für alle eingereichten Poster von der medizinischen Grundlagenüber
die klinische Forschung bis hin zu den Natur-, Sozial- und technischen Wissenschaften mitgestimmt werden. Die Vergabe des Publikumspreises und die
Publikation des diesjährigen Abstractbands bilden Ende Oktober das Finale des Science Summers.
Absolvent:innen im Zeitraum des Studienjahres 2019/2020
Studiengänge und Universitätslehrgänge Absolvent:innen Studienabbrecher:innen Dropoutrate Studiendauer
Humanmedizin (Dr. med. univ.) Salzburg 46 1 0,27 5 Jahre
Humanmedizin (Dr. med. univ.) Nürnberg 38 8 2,79 5 Jahre
Pharmazie (BSc) 23 3 3,49 6 Semester
Pflegewissenschaft Online (BScN) 50 19 7,42 6 Semester
Pflegewissenschaft 2in1-Modell (BScN) 110 2 0,88 7 Semester
Pflegewissenschaft 2in1-Modell Bayern (BScN) 8 1 4,55 8 Semester
Pflegewissenschaft (MScN) 10 2 6,66 4 Semester
Advanced Nursing Practice (MScN) 26 0 0 4 Semester
Public Health online (MScPH) 0 1 1,82 4 Semester
Medizinische Wissenschaft (Ph.D.) 7 1 0,8 6 Semester
Molekulare Medizin (Ph.D.) 4 11 73,33 6 Semester
Nursing & Allied Health Sciences (Ph.D.) 1 0 0 6 Semester
ULG Palliative Care (MSc) 81 7 3,03 7 Semester
ULG Health Sciences & Leadership (MSc) 4 3 4,69 6 Semester
ULG Early Life Care (MSc) 70 3 4 3 Semester
ULG SAB Intensivpflege 46 1 1,33 2 Semester
ULG SAB Pflege im Operationsbereich 27 0 0 2 Semester
Anzahl der Absolvent:innen und Studienabbrecher:innen in Verbindung mit der Zuordnung zu akkreditierten Studiengängen und zu Universitätslehrgängen, die zu
einem akademischen Grad führen.
KENNZAHLEN
Studierende im Zeitraum des Studienjahres 2019/2020
Studiengänge und Universitätslehrgänge Studienanfänger:innen Aktiv Studierende
Humanmedizin (Dr. med. univ.) Salzburg 75 371
Humanmedizin (Dr. med. univ.) Nürnberg 51 287
Pharmazie (BSc) 32 86
Pflegewissenschaft Online (BScN) 74 256
Pflegewissenschaft 2in1-Modell (BScN) 0 225
Pflegewissenschaft 2in1-Modell Bayern (BScN) 0 22
Pflegewissenschaft (MScN) 10 30
Advanced Nursing Practice (MScN) 20 89
Public Health online (MScPH) 34 55
Medizinische Wissenschaft (Ph.D.) 31 125
Molekulare Medizin (Ph.D.) 0 15
Nursing & Allied Health Sciences (Ph.D) 7 29
ULG Palliative Care (MSc) 118 231
ULG Health Sciences & Leadership (MSc) 42 64
ULG Early Life Care (MSc) 24 75
ULG SAB Intensivpflege 50 75
ULG SAB Pflege im Operationsbereich 20 47
Die Daten wurden aus der PMU Verwaltungssoftware entnommen und entsprechen den für den Berichtszeitraum an die Statistik Austria gemeldeten Zahlen (Studienjahr
2019/20). Gelistet sind die Zahlen der Studienanfänger:innen und der aktiv Studierenden in Verbindung mit der Zuordnung zu akkredidierten Studiengängen und
zu Universitätslehrgängen, die zu einem akademischen Grad führen.
Haupt- und nebenberufliches Lehr- und Forschungspersonal im Kalenderjahr 2020
Stammpersonal Forschung & Lehre Prof Doz Ass Sonst
PMU 35 19 88 313
Nürnberg (KNMS*) 4 1 7 29
Uniklinikum Salzburg, SALK 40 39 14 296
Klinikum Nürnberg 33 6 164 43
Stammpersonal gesamt 112 65 273 681
* KNMS: Klinikum Nürnberg Medical School
Das Stammpersonal der PMU setzt sich aus vier Gruppen zusammen:
• Wissenschaftliches und allgemeines Universitätspersonal der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg - Privatstiftung sowie der PMU Service
GmbH (WJ 2019/2020 = 503, davon allgemeines Universitätspersonal 154)
• Wissenschaftliches und allgemeines Universitätspersonal am Klinikum Nürnberg Medical School GmbH KJ 2020 (33, davon allgemeines Universitätspersonal 8)
• Wissenschaftliches Universitätspersonal am Universitätsklinikum Salzburg KJ 2020 (LKH, CDK) (389)
• Wissenschaftliches Universitätspersonal am Klinikum Nürnberg KJ 2020 (246)
Diese Personen stellen das Stammpersonal der PMU dar und sind trotz unterschiedlicher Arbeitgeber:innen/Rechtsträger:innen in Forschung und Lehre dem Rektor
unterstellt. Als ein Vollzeitäquivalent gilt: 40 Wochenstunden ganzjährig angestellt. Hauptberufliches Personal ist mit mindestens 20 Wochenstunden ganzjährig angestellt.Für
diese Tabelle ist die Meldung an die Statistik Austria für das Kalenderjahr 2020 Grundlage.
PMU Personal gesamt im Studienjahr 2019/2020
PMU-Angestellte Prof Doz Ass/wissenschaftl. Pers. Allgem. Univ. Pers. Gesamt
Personen 30 19 300 154 503
VZÄ 16,48 12,03 119,86 89,85 238,32
Um das wissenschaftliche und allgemeine Universitätspersonal in seiner Gesamtheit darstellen zu können, wird in dieser Tabelle die Zuordnung der PMU-Angestellten
zu den Personalkategorien (Professor:innen, Dozent:innen, Assistent:innen bzw. weiteres wissenschaftliches Personal und allgemeines Universitätspersonal) sowie die
Zuordnung zu den Bereichen Forschung und/oder Lehre und allgemeines Universitätspersonal dargestellt.
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WISSENSCHAFTSBERICHT 2021 33
Medieninhaber:
Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg
Privatstiftung
Strubergasse 21
5020 Salzburg
www.pmu.ac.at
Koordination:
Susanna Berner
Redaktion:
Sabine Salzmann-Schätzer, Dorothea Kölblinger, Julia Peter
Grafische Gestaltung, Layout & Tabellendesign:
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www.locomotiv.at
Fotos:
Paracelsus Universität/wild+team
Drucklegung 2021
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