Söflinger Zeitbeer-Anzeiger

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Aus dem Inhalt

Söflinger

Juni 2021

Auflage: 38.810 Expl.

Anzeigenannahme:

0731 / 156-137

Zeitbeer-Anzeiger

Verteilung: Söflingen, Eselsberg, Kuhberg, Weststadt, Hochsträßgemeinden, Wiblingen und Blaustein

02/21 G‘sehn und G‘schwätzt im Söflinger Blättle

EinEr für allE,

allE für

Jubiläum - 125 Jahre

Radfahrerverein S. 6

Söflingens

„Bodenschätze“ S. 8

Foto: Reinhold Armbruster-Mayer

Verabschiedung aus

dem Mesneramt S. 16

Eine Erfolgsgeschichte

Man trifft sich auf dem Wochenmarkt

Bei einem Ausspracheabend

in Söflingen im Jahre 2000

wurde der Wunsch nach einem

eigenen Wochenmarkt

immer lauter. Überlegungen

dazu gab es aber schon zuvor.

So stellten die Unabhängigen

Wähler Söflingens in den

1990er-Jahren einen Antrag

auf Genehmigung eines Wochenmarktes

in Söflingen.

1. Planungen

Idealer Platz für einen Wochenmarkt

wäre natürlich der

Klosterhof, hieß es. Dieser war

damals aber noch eine staubige

Angelegenheit und nicht gepflastert.

(Diese wurde erst zur

100-jährigen Eingemeindung

2005 durchgeführt). Deshalb

war der Platz zwischen Forsthaus,

Kirche, Pfarrhaus und

Mühle vorgesehen. Einige

Stände fänden zudem Platz an

der Tränke. Nach dem Plan

sollten entlang des Pfarrgartens

sieben Marktstände mit

Käse, Wurst, Fleisch, Eiern,

Geflügel usw. stehen. Entlang

der Klostermauer, vor der

Mühle und bei der Tränke wäre

Platz für 13 Marktstände mit

Fortsetzung auf Seite 2

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2 | Söflinger Anzeiger Wochenmarkt

Ausgabe 02 | Juni 2021

Impressum

Der Söflinger Anzeiger

erscheint jeweils

4x jährlich

Herausgeber:

Schwäbisches Verlagshaus

Neu-Ulm GmbH

Geschäftsanschrift:

Frauenstraße 77

89073 Ulm

HRB 15430

UST-ID Nr. DE251818765

Geschäftsführer:

Stefan Schaumburg

Anzeigen (verantwortlich):

Stefan Schaumburg

Anzeigenverkauf

und -beratung:

Antonia Walter

Fon: 0731/156-137

Fax: 0731/156-140

Redaktions-Anschrift:

Schwäbisches Verlagshaus

GmbH & Co. KG

Frauenstr. 77, 89073 Ulm

Text: Otto Schempp

Repro & Satz:

mediaservice ulm

Eva Maria Schmeiser

Bilder: Reinhold Armbruster-Mayer,

Privat

SWP Archiv, Stadt Ulm

Druck:

Druckhaus

Ulm-Oberschwaben

Siemensstr. 10, 89079 Ulm

Datenschutz:

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter: datenschutz@swp.de

Für unverlangte eingesandte

Manuskripte, Fotos und Illustrationen

wird nicht gehaftet.

Anschrift für alle Verantwortlichen

über den Verlag, Namentlich

gekennzeichnete Artikel

geben die Meinung des

Verfassers wieder, nicht der Redaktion.

Redaktionelle Seiten

und Anzeigen, die vom

Schwäbischen Verlagshaus gestaltet

und zusammengestellt

wurden, sind urheberrechtlich

geschützt. Abdruck, auch auszugsweise,

nur mit schriftlicher

Genehmigung der Redaktion.

Es gilt die Preisliste Nr. 3

Auf dem Söflinger

Wochenmarkt ist

immer was los.

Obst, Gemüse, Zierpflanzen

usw. Von diesem Plan wurde

aber wieder abgesehen.

Neue Anläufe

Danach gab es immer wieder

neue Bemühungen, sie fanden

aber kein Gehör. Seitens der

Stadt wollte man keinen Präzedenzfall

schaffen - sonst könnten

ja auch andere Stadtteile vorstellig

werden. Außerdem

fürchtete man um einen Qualitätsverlust

des Ulmer Wochenmarktes.

Und als auch noch die

Söflinger Gärtner sich gegen einen

Markt aussprachen - sie

hätten genug Arbeit mit der Beschickung

des Ulmer Marktes -

schien das Projekt gestorben.

Aber die UWS und der örtliche

Handel- und Gewerbeverein ließen

nicht locker.

Am Ziel

Im April 2006 überreichten die

UWS-Stadträte Ulms OB Gönner

einen Korb mit Söflinger

Gemüse sowie 1225 Unterschriften

von Söflingern, die einen

Markt befürworteten.

Gründe dafür gab es mehrere:

Er diene der Belebung Söflingens

und damit der Stärkung

des Einzelhandels, er werde

aber nicht als Konkurrenz zum

Ulmer Markt angesehen. Diese

geballte Kraft muss den OB

wohl beeindruckt haben - der

Markt wurde genehmigt, allerdings

nur unter drei Bedingungen:

die Größe musste den Anforderungen

entsprechen, er

durfte nur von Erzeugern und

keinen Händlern beschickt werden

und er durfte nicht zum

„Jahrmarkt“ ausarten. Außerdem

galt die Genehmigung als

Testphase zunächst für nur ein

Jahr.

Einweihung

Am Freitag, dem 15.Juni 2007,

war es soweit: der Wochenmarkt

wurde - typisch für Söflingen

- mit einem „Feschtle“

und großem Publikum eingeweiht.

Sozusagen als Spatenstich

eröffnete OB Gönner den

Markt mit einem herzhaften

Biss in einen großen Söflinger

Rettich. Seine Skepsis war allerdings

immer noch nicht verflogen.

Er gab dem Markt keine

lange Lebensdauer: „Wenn der

Markt ein Jahr besteht, werde

ich mit dem Weihwasserkessel

über den Markt gehen“, hatte er

versichert. Beim „Feschtle“

zum Einjährigen 2008 löste er

dann zusammen mit Pfarrer

Haas von der Kath. Kirchengemeinde

sein Versprechen ein.

Die Söflinger hatten die Marktleute

nämlich nicht im Regen

stehen gelassen!

Ein Magnet

Dass der Markt lebt, verdankt er

der zahlreichen Kundschaft.

Die Marktbeschicker aus der

Region bieten eine große Auswahl

an frischen, meist regionalen

Produkten - einfach alles,

was das Herz begehrt: Gemüse,

Obst, Pilze, Brot, Nudeln,

Fleisch, Eier, Wurst, Käse,

Fisch, Geflügel und als Mitbringsel

für daheim Blumen.

Schon zu Marktbeginn um 14

Uhr kommen am Freitag die

Kunden, und selbst bei

„schlechterem Wetter“ herrscht

auf dem Klosterhof reges Treiben

bis 18 Uhr. Darüber hinaus

ist der Markt auch ein Ort der

Kommunikation geworden,

und ein großes Plus sind die

kostenlosen Parkplätze auf dem

Klosterhof. Und eines darf dabei

auch nicht vergessen werden:

Die Söflinger Geschäftsleute

drücken ebenfalls ihre Zufriedenheit

über neue

Kaufinteressenten aus, ebenso

die umliegenden Lokale und

Cafés, die sich über neue Gäste

freuen (dies gilt zumindest in

„normalen Zeiten“).

Otto Schempp

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Ausgabe 02 | Juni 2021

Wochenmarkt

Söflinger Anzeiger | 3

Interview

Ein Marktbeschicker erzählt

Bei einem Ausspracheabend in

Söflingen im Jahre 2000 wurde

der Wunsch nach einem eigenen

Wochenmarkt immer lauter.

Überlegungen dazu gab es

aber schon zuvor.

Herr Glöckler, Sie sind seit der

Markteröffnung 2007 dabei.

Erinnern Sie sich noch daran?

Glöckler: Noch ganz genau. Es

waren viele Leute da, und es gab

ein kleines Fest. Wir waren zwar

anfangs etwas skeptisch - „die

Söflinger sind manchmal etwas

eigen“ sagte man uns. Aber wir

wurden bald eines Besseren belehrt.

Wie kamen Sie überhaupt zum

Söflinger Markt?

Die Stadt Ulm scheibt aus und

befragt zunächst bestimmte

Händler. Dabei war keiner mit

Kartoffeln im Angebot, deshalb

erklärte ich mich dazu bereit.

Dass dies eine gute Entscheidung

war, sieht man bis heute.

Wann beginnt Ihr Markttag?

Wir fahren um 11 Uhr in Burlafingen

los. Dann bauen meine

Ehefrau, meine Tochter, meine

Schwester und ich ungefähr eineinhalb

Stunden den Stand

auf.

Wie sieht es mit Falschparkern

aus, die auf dem Klosterhof stehen?

Anfangs musste der Abschleppwagen

oft kommen, inzwischen

ist dies seltener nötig. Die Autofahrer

wissen im Allgemeinen,

dass um 12 Uhr der Platz frei

sein muss.

Anton Glöckler ist mit seinem Team auf dem Söflinger Wochenmarkt von Anfang an dabei.

Beschicken Sie noch andere

Märkte?

Wir sind die Woche über auf

noch sieben anderen Märkten,

von Memmingen über Neu-Ulm

bis Söflingen. Und nicht vergessen

werden darf unser Hofmarkt

am Donnerstag.

Sind Kartoffeln Ihr einziges

Standbein?

Nein, sie sind eines. Wir bauen

zehn Sorten selbst an, zum Beispiel

von der Siglinde über die

Annabelle und die Nicola als Salatkartoffeln

oder die Agria als

Speisekartoffeln. (Ein Tipp: Wer

keine Zwiebeln zum Salat mag,

nehme die Tropea-Zwiebel, die

kaum riecht!) So können wir

den Markt bis Mai und dann

wieder ab Juli mit eigener Ware

beliefern. In der Zwischenzeit

bieten wir Kartoffeln aus der

Pfalz an, wir wollen ja einheimische

Ware verkaufen. Ein zweites

Standbein sind unsere

Christbäume und Zweige, die

aus unserer eigenen Plantage

stammen. Daneben bieten wir

natürlich auch Äpfel, Karotten,

Kürbisse und anderes an. Alles,

was wir nicht selbst anbauen

oder das nicht aus der Region

stammt, beziehen wir einmal in

der Woche vom Stuttgarter

Großmarkt.

Und zum Schluss: Wie sehen Sie

die Söflinger?

Ich erwähnte ja anfangs, dass

wir etwas skeptisch waren. Aber

diese Meinung hat sich bald verflüchtigt.

Die Söflinger zeigen

sich als nette, freundliche und

gute Kunden. Wir haben gute

Erfahrungen mit ihnen gemacht

und sind rundum zufrieden.

Sonst wären wir ja nicht mehr

auf dem Söflinger Wochenmarkt!

(lacht)

Wir danken für

das Gespräch.

Otto Schempp

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Ausgabe:

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Herbst-Anzeiger

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4 | Söflinger Anzeiger Vereine

Ausgabe 02 | Juni 2021

Musikverein Söflingen – Stadtkapelle Ulm

Erste Töne

VVS

Vorstadtverein Söflingen

Nach langer Durststrecke gab

es am 3. Juni endlich wieder

ein erstes gemeinsames Musizieren.

Der von einem Blechbläserensemble

mitgestaltete Festgottesdienst

an Fronleichnam im

Meinloh - Forum stellte den ersten

Auftritt seit der Schwörfeier

2020 (damals ebenfalls in kleiner

Besetzung) dar. Ab Herbst

2020 waren weder Proben noch

sonstige Aktivitäten erlaubt gewesen,

die einzige Ausnahme

hätte für religiöse Veranstaltungen

gegolten. So ging es nun

zum katholischen Hochfest ungeprobt

vom Blatt spielend und

ohne den verstorbenen Söflinger

Kirchenmusiker Hermann

Peterle, der die Musiker bisher

dirigierte. Unvergessen bleibt,

wie er all die Jahre beim Vorabdurchspielen

jedes Stück mit

„priiiiima“ absegnete – auch

wenn dem mal hörbar nicht

ganz so war.

Wiederbeginn der Orchesterproben

Infolge ihrer Einstufung als

„Kulturveranstaltung“ durften

nach den Pfingstferien auch in

Ulm bei „stabilen Inzidenzzahlen

unter 100“ wieder Musikproben

abgehalten werden - einstweilen

allerdings nur im Freien.

Diese wurden bzw. werden dringend

benötigt, da folgende zwei

Auftritte anstehen (unter „Corona

– Vorbehalt“, evtl. begrenzte

Besucherzahl):

Serenadenkonzert:

Mittwoch, 12. Juli, 21.00 Uhr,

Marktplatz Ulm, im Rahmen

der klingenden Schwörwoche

des Stadtverbands für Musik

und Gesang

Paradekonzert:

Sonntag, 26. Sept.,11.00 Uhr

Marktplatz Ulm oder im Kornhaus.

Abschiedskonzert der

organisierenden Stadträte H.

Malischewski und G. Bühler

Das Blechbläser-Ensemble bei seinem ersten Auftritt

seit langem.

H.Grafl

Coronabedingt mussten alle

Planungen für 2012 auf Eis gelegt

werden - es gibt also keinen

Söflinger Sommer mit Musikabend,

Zeitbeerfest, Grillmeisterschaft

und Kinderfest.

Einzige Aktion war das Stellen

des 27,7, m hohen, prächtigen

Maibaumes.

Als Dachverband der Söflinger

Vereine mit ca. 30 Mitgliedern

und als Ansprechpartner gegenüber

der Stadt Ulm kümmert

sich der VVS aber nicht

nur um die Ausrichtung von

Festen, sondern auch um bauliche

Belange oder solche, die

den Verkehr betreffen. Und

dies alles ehrenamtlich im Gegensatz

zur AG West, die hauptamtlich

geführt wird.

Brücke über den Blaukanal

Nach langer Bauzeit konnte Anfang

Juni diese für viele Söflinger

wichtige Verbindung beim

Clarissenhof endlich wiedereröffnet

werden. Die Verzögerung

resultierte auch aus der

derzeitigen Materialknappheit

in der Baubranche und den Lieferschwierigkeiten.

Die Brücke gehört zum Gehund

Radweg zum Roten Berg

oder ist eine Verbindung vom

Gebiet Fünf Bäume zum Ortskern.

Die alte Brücke genügte

nicht mehr den Anforderungen,

deshalb hatte sich der VVS

für einen Neubau stark gemacht.

Die Brücke ist eine

Stahlkonstruktion und wurde

mit einem Holzbelag versehen.

Während der Bauzeit wurde das

Wasser durch Rohre unter der

Konstruktion hindurchgeleitet.

Die Baukosten betrugen

500 000 €.

Endlich: Die Brücke an der Clarissenstraße ist fertig.

Mülleimer auf

dem Klosterhof

Der VVS setzt sich für mehr

Mülleimer auf dem Klosterhof

ein. In Corona - Zeiten fällt

mehr Müll durch To-Go-Essen

und Trinken usw. an. Deshalb

sind unbedingt mehr Sammelbehältnisse

nötig.

Parkverkehr

Im Bereich Meinlohstraße,

Ackerstraße und St. Jakob -

Straße nimmt der Parkverkehr

überhand. Dieser Bereich wird

vermehrt als Park - and - Ride-

Parkplatz genutzt. Von hier aus

wird dann zu den öffentlichen

Verkehrsmitteln, z.B. zur Endhaltestelle

der Linie 1, gegangen.

Wir werden uns an die

Stadt Ulm wenden und um Abhilfe

ersuchen.

Kohlplatte

Zwischenzeitlich liegt ein umfangreiches

Gutachten vor. Die

weitere Planung sieht einen internen

Workshop im Sommer

vor. Anschließend soll im

Herbst eine Behandlung im

Ausschuss in Öffentlichkeitsarbeit

erfolgen.

Sanierung Forsthaus

Ein großes Thema ist und bleibt

die Sanierung des Forsthauses.

Die gebäudeerhaltenden Maßnahmen

sind dringend notwendig,

und die Vereine benötigen

eine funktionsfähige Unterkunft.

Die Baumaßnahmen sollen

im Frühjahr 2022 starten.

Die dafür erforderlichen Mittel

sind im Haushalt bereitgestellt.

Vorgesehen ist das Ersetzen der

durchfeuchteten Böden durch

zeitgemäße Aufbauten, das Abdichten

gegen aufsteigende

Feuchtigkeit und die Sanierung

der Fachwerkinnenwände. Geplant

ist auch der Einbau einer

Aufzugsanlage.

Otto Schempp

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Ausgabe 02 | Juni 2021

Vereine

Söflinger Anzeiger | 5

HGV – Handel- und Gewerbeverein Söflingen

Corona zum Trotz

EinEr für allE,

allE für

Nach wie vor war und ist der

HGV aktiv und bietet wieder

seine speziellen Angebote.

Osterbrunnen

Der HGV ließ es sich nicht nehmen,

den Brunnen auf dem Gemeindeplatz

mit dem Osterschmuck

zu verzieren. Seit

1986 ist dieser Osterbrunnen

ein alljährlicher Blickfang in

Söflingen.

Aktion Blumenschmuck -

Patenschaften

In den letzten Jahren wurden

vom HGV immer wieder

Pflanztröge für Söflingens öffentliche

Plätze angeschafft,

um das Straßenbild zu verschönern.

Diese werden dann von

der Fa. Vessa bepflanzt. Nach

wie vor wirbt der HGV um Patenschaften

für diese Blumentröge,

sowohl durch Privatleute

als auch von Gewerbetreibenden.

Gefällt einem Pflanzpaten

die Bepflanzung „seines Kübels“

besonders gut, kann er die

Pflanzen zu Saisonende ausgraben

und im nächsten Jahr zuhause

erblühen lassen.

Söflinger Pfandtaschen

Die für 3 Euro erhältlichen

Pfandtaschen sind nach wie vor

ein Renner. Sind sie schmutzig

geworden, kann man sie in

den HGV - Geschäften zurückgeben

und erhält den

Kaufpreis wieder, oder man

tauscht sie gegen eine neue

Tasche um. Als Zeichen gegen

Plastik und für Ressourcenschonung

werden

die Taschen aus 100 Prozent

Baumwolle zu fairen

Bedingungen in Deutschland

hergestellt.

Arbeitgebergutscheine

Mit diesen Gutscheinen für 44

€ pro Monat bietet der HGV ein

ganz besonderes Angebot. Arbeitgeber

können diese für ihre

Mitarbeiter erwerben, steuerfrei,

also brutto für netto.

Absagen

Leider musste der HGV Corona

– bedingt einige geplanten Vorhaben

absagen. So gab es kein

Ostersuchspiel mit wertvollen

Preisen, auch der beliebte Flohmarkt

auf dem Klosterhof und

die angeschlossene Fahrradbörse

konnten nicht stattfinden,

und das Vatertagsfest

auf dem Gemeindeplatz

muss ebenfalls gestrichen

werden. Aber im

nächsten Jahr. . .!

Vorschau auf den

verkaufsoffenen Sonntag

an Kirchweih

Der HGV behält aber diese Aktion

im Hinterkopf. Je nach Coronalage

wird der verkaufsoffene

Sonntag an Kirchweih (17.

Oktober) stattfinden.

Neue Mitglieder:

Der HGV freut sich über ein

neues Mitglied:

IT-Kanzlei Twelmeier

Magirus-Deutz-Straße 12

Otto Schempp

Die Söflinger

Pfandtasche ist

in 3 Farben

erhältlich.

Fotos: M. Tradowsky

Das Trikot musste auch in die Corona-Pause.

Vereinssport zu Coronazeiten

Fußballjugend im Abseits

Stellvertretend für viele Jugendmannschaften

aller Sportarten

kommen einige Spieler einer

Fußballjugendmannschaft

der TSG Söflingen zu Wort. Im

Frühjahr machten sie ihrem

„Ärger“ Luft.

Bedingt durch die Corona - Pandemie

stehen die jungen Fußballer

seit Monaten im Abseits.

Ihr letztes Punktspiel war im

Oktober 2020, und ein Training

fand seither auch nicht

mehr statt. Nun liegen die Fußballschuhe

und der Dress ungenutzt

im Schrank.

Nikolas und Maxi verstehen

zwar, dass man sich in dieser

Zeit verstärkt um ältere Menschen

kümmern muss, dass

aber die Jugend zu kurz kommt.

Da ihre Mannschaft nur 15 Spieler

zählt, hätte man wenigstens

ein Training mit einem gut geplanten

Hygienekonzept durchführen

können. Bei den Profis

klappt dies doch auch.

Santiago sehnt sich danach,

dass man lieber heute als morgen

wieder spielen kann. Ihm

fehlen der Sport, der Teamgeist

und der Wettkampf sowie die

Gemeinschaft mit Gleichaltrigen.

Moritz beklagt sich, dass man

sich nicht um die Jugend und

deren Freizeit und Bedürfnisse

kümmert, sondern hauptsächlich

um die ältere Generation.

Für diese Menschen gibt es sogar

Angebote in Gesundheitskursen.

Ihm fehlen die Bewegung

und das Auspowern, denn

das Joggen ist nur ein lächerlicher

Ersatz.

Felix ärgert sich, dass Profis

ihren Sport ausüben dürfen. Bei

denen geht es zwar ums Geld,

den Jungen geht es aber um ihre

Gesundheit. Er vergleicht diese

Situation mit einer Fußgängerampel:

Trotz „Rot“ dürfen die

Profis ungehindert losmarschieren,

d.h. ihnen wird auch noch

der Weg „geebnet“. Alle anderen

müssen stehen bleiben und warten,

bis vielleicht endlich einmal

„Grün“ kommt. Diese Ungerechtigkeit

ruft großen Ärger

hervor.

Otto Schempp

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6 | Söflinger Anzeiger Vereine

Ausgabe 02 | Juni 2021

Söflinger Radfahrerinnen im Jahr 1904. Anton Gebhart vom Radfahrerverein im Jahr 1904.

Radfahrerverein

125 Jahre Radfahrerverein Söflingen e.V. 1896

Als am 1.März 1896 der Radfahrerverein

Söflingen von dortigen

Geschäftsleuten gegründet

wurde - dem Trend der Zeit

folgend - bestimmten Ausfahrten

in die Natur das sportliche

und gesellige Leben der Radsportler.

Heute ist Radfahren mehr denn

je „in“, und dementsprechende

Infrastrukturmaßnahmen werden

überall forciert. 1817 hatte

der badische Forstmeister Freiherr

von Drais eine zündende

Idee: um schneller und bequemer

vorwärts zu kommen, baute

er eine hölzerne Laufmaschine.

Es gab nämlich kaum mehr

Pferde. Diese mussten 1816,

dem „Jahr ohne Sommer“, vor

allem im Süddeutschen Raum

wegen Futtermangels notgeschlachtet

werden. Grund waren

Unwetter und Kälte als Folge

eines riesigen Vulkanausbruchs

1815 in Java, der das

Klima weltweit veränderte. Erst

im Zuge der Industrialisierung

wurde das Rad weiterentwickelt,

und 1853 baute ein Mechaniker

eine Tretkurbel an das

Vorderrad. Bereits 1860 wurden

in Frankreich solche Räder fabrikmäßig

hergestellt. Später

wurde dann das Vorderrad größer

gemacht, um mit einer Kurbelumdrehung

eine größere

Wegstrecke zurücklegen zu

können - das Hochrad war geboren.

In den 70er-Jahren des

19.Jh. wurde dann das mit Tretkurbeln

versehene, am Hinterrad

angetriebene Niederrad

entwickelt, und etwa zur selben

Zeit gab es die ersten Vollgummireifen.

Aber erst mit der Einführung

des Luftreifens 1888

durch den schottischen Tierarzt

Dunlop begann der Siegeszug

des sog. niederen Sicherheitsfahrrads.

Bis dahin war das

Radfahren eine mehr oder weniger

„harte“ und unbequeme

Angelegenheit. Übrigens besitzt

der Söflinger Verein heute

noch eine hölzerne Laufmaschine,

eine sog. Draisine, sowie

ein Hochrad, die beide bei

Umzügen „mitfahren“.

Vereinsgründung

§1 der Satzung beschreibt das

Ziel des neugegründeten Vereins,

„die Verbreitung des Fahrrades

zu fördern durch Veranstaltungen

von Touren, sowie

durch geselliges Zusammenwirken

auf dem Gebiet des

Sports.“ Diesem Grundsatz

sind die Vereinsmitglieder bis

heute treu geblieben. So treffen

sich die Senioren „in normalen

Zeiten“ heute noch fast regelmäßig

einmal im Monat.

Weitere Entwicklung

Im Laufe der Jahre kamen die

verschiedensten Radsportdisziplinen

wie Kunstradfahren und

Rennsport hinzu. Übrig geblieben

ist aber bis heute nur noch

Die beiden Söflingerinnen links und rechts bedrängen die

Gegnerin (Radpoloteam 1995)

der Radballsport.

Wanderfahren

Diese schnelle, geräuschlose

und umweltfreundliche Fortbewegung

fand bald großen Anklang,

und eine ganze Reihe der

Wanderfahrer kann auf eine

mehrere Generationen dauernde

Mitgliedschaft ihrer Familien

im RSV zurückblicken. Waren

vor dem 2.Weltkrieg Familienfahrten

in die nähere und

auch etwas weitere Umgebung

beliebt, ging es nach dem Krieg

bei Mehrtages- und Urlaubsfahrten

durch den ganzen süddeutschen

Raum, vom Bodensee

bis zum Taubertal und vom

Schwarzwald bis zu den Wallfahrtskirchen

Bayerns. Bis vor

ein paar Jahren führten die

Wanderfahrer im Allgemeinen

jeden Monat eine Veranstaltung

durch. Das Frühjahr begann

mit Halbtagestouren (ca. 50

km), und im Sommer waren es

Tagestouren (ca.70-100 km) sowie

Zwei- und Dreitagestouren.

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Ausgabe 02 | Juni 2021

Jubiläum

Söflinger Anzeiger | 7

Im Winter gab es dann Halbtages-

und Nachtwanderungen.

Heute finden diese Veranstaltungen

nicht mehr statt.

Kunstradfahren

Bald nach Vereinsgründung

stieß diese Sportart auf großes

Interesse. Bereits 1903 gab es eine

6er-Reigen-Mannschaft. Zu

einer regelrechten Blüte kam es

nach dem 1. Weltkrieg. Zwischen

1925 und 1932 wurde

dann in ununterbrochener Reihenfolge

die Gaumeisterschaft

errungen, und 1932 konnte

man sogar Landesmeister werden.

1949 trat erstmals wieder

eine Mannschaft öffentlich auf,

und bis Mitte der 80er - Jahre

konnte man in vielen Disziplinen

zahlreiche Meistertitel auf

Bezirks- und Landesebene erringen,

1960 sogar einen sensationellen

6.Platz bei den Deutschen

Meisterschaften. Noch

bis Ende der 1980er-Jahre wurden

Meisterschaften errungen.

Leider wird diese Sportart heute

in Söflingen nicht mehr ausgeübt,

vielleicht, weil sie sehr trainingsintensiv

ist und Erfolge

sich relativ spät einstellen.

Rennsport

Anfangs war dieser Sport kein

Thema im RSV, waren doch

Hauptanliegen die Ausfahrten

und Radwanderungen zu kulturellen

und historischen Sehenswürdigkeiten

sowie die Pflege

der Geselligkeit. Doch bald gab

es im Blautal zwischen Söflingen

und Altental und wieder zurück

Vereinsrennen. Außerdem

wurden sog. Kontrollfahrten

veranstaltet - heute würde man

„Suchfahrten“ sagen, um angegebene

Ziele anzufahren. 1932

kam der Durchbruch, denn

man wollte unbedingt den vom

Bund Deutscher Radfahrer gestifteten

Goldpokal gewinnen,

was auch gelang. Folgende Disziplinen

mussten innerhalb eines

Vereins bestritten werden -

heute einfach undenkbar: 1 km-

, 25 km- und 150 km-Fahren;

4er-Mannschaftsfahren; 2erund

3er-Radball; 6er-Schulreigen;

6er-Kunstreigen; 1er- und

2er-Kunstfahren; Wanderfahren

sowie das Korsofahren (Fahren

auf mit Blumen und Fahnen

geschmückten Rädern). In

den 1950er-Jahren erfuhr der

Rennsport eine starke Zunahme,

nicht zuletzt durch die Veranstaltung

des Rennens „Rund

um den Klosterhof“. Bei der 1.

Austragung am 30.9.1951 siegten

vor 2 000 Zuschauern nur

Ulmer und Söflinger Aktive.

Bereits 1955 kamen Fahrer aus

Bayern und Württemberg nach

Söflingen, doch immer wieder

siegten einheimische Fahrer.

1973 - nach der 17. Austragung

- kam das Ende des schon zur

Tradition gewordenen Klosterhofrennens.

Trotz der vielen Erfolge

in den 1950er- und

60er-Jahren bei Kriterien,

Querfeldein-, Straßen- und

Bahnrennen fanden immer weniger

junge Leute zum Rennsport,

so dass es diese Abteilung

heute nicht mehr gibt.

Radball

Nach der Erringung des Goldpokals

1932 setzte sich auch der

1904 gingen vier Herren vom Verein auf einem Rad auf Tour.

Radball im Verein durch, kam

aber bald wieder zum Erliegen.

Erst 1952 nahm wieder ein

Team bei einem Turnier in der

früheren Ulmer Wörthhalle

teil. Allmählich steigerte sich

die Spielstärke, und bald war

man mit mehreren Mannschaften

in allen Ligen außer der

höchsten deutschen Spielklasse

vertreten. Ständig war man

auch Veranstalter von Pokalturnieren,

Meisterschaften und

Vergleichskämpfen. Allerdings

mussten diese zumeist in fremden

Hallen ausgetragen werden,

da sich die Trainingshalle

im 1955 eingeweihten eigenen

Vereinsheim in der Markusstraße

mit der Einführung der geänderten

Spielfeldgröße zu

klein erwies. Bis 1985 war man

in der Meinloh - Halle, dann

wurde der Trainings- und Wettkampbetrieb

in die neu erbaute

Sporthalle auf dem Kuhberg

verlegt. Zur Zeit gibt es fünf

Mannschaften; vier davon spielen

in der Landesliga und 1 in

der Bezirksliga. Im Radlerheim

selbst findet heute der bosnische

Kulturverein als Pächter

seine Heimat.

Radpolo

Recht spät, erst 1956, wurde die

Radpoloabteilung der Damen

gegründet. Man sitzt auf einem

„Drahtesel“ statt auf einem

Pferd. Bereits nach kurzer Zeit

waren die Spielerinnen bis hinauf

zur Bundesebene erfolgreich,

so dass sich Söflingen zu

einer regelrechten Radpolo-Hochburg

in Süddeutschland

entwickelte. 1967 konnte

sogar die Deutsche Vizemeisterschaft

errungen werden.

1979 brachte eine weitere positive

Entwicklung - jetzt gab es außer

der aktiven Mannschaft

noch Jugend- sowie Schülermannschaften.

Bis 1994 spielte

man in der 2. Bundesliga, dann

endete sowohl in Söflingen als

auch in Württemberg die Radpoloära.

O. Schempp (Quelle: B. Weiß)

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8 | Söflinger Anzeiger Rettich

Ausgabe 02 | Juni 2021

Vom Rettich

Söflingens „Bodenschätze“

Eine Söflinger Spezialität waren

von jeher die Rettiche,

und dabei besonders der

„Weiße Riese“ – nicht zu verwechseln

mit einem Slogan

aus einem früheren Werbespot.

Aber natürlich wurden

auch andere Sorten angebaut.

Die Söflinger Gärtner versorgten

früher die Ulmer mit diesem

beliebten Wurzelgemüse, e,

deshalb wurden sie ja auch etwas

abfällig „Rettichbauern“

genannt - ihre Rettiche waren

aber stets willkommen!

Weiße und rote Rettiche

gibt es auf dem Wochenmarkt

Der Harmonikaverein

bewahrt diese Tradition

Das frühere Söflinger Vesper

bestand aus einem Rettich, einer

Tomate und einem Butteroder

Kräuterkäsebrot. Diese

Tradition setzte der Harmonikaverein

Söflingen fort und verkaufte

stets am Schwörmontag

im Klosterhof an einem Stand

ein solches Vesper. Zunächst

gab es weiße Rettiche, diese waren

aber zu „groß“. Später stellte

man auf rote Rettiche um.

(Ein Spaßvogel meinte, bei den

roten würde man nicht bemerken,

ob sich jemand in den Finger

geschnitten hätte.) Außerdem

wurden ca. 12 - 14 kg Kräuterkäse

und über 30 Brotlaibe

„verarbeitet“. Tomaten wurden

aber bald nicht mehr angeboten.

Für diese Aktion wurden

bei Söflinger Gärtnern rund

800 Rettiche bestellt, später

musste man auf einen Fruchthof

ausweichen, da es in Söflingen

keine Rettiche mehr gab. In

den Vereinsräumen im Forsthaus

wurde geputzt und zum

Teil mit Hand oder maschinell

geschnitten. (Als „Muster“ hatte

man ja die Ziehharmonika!)

Am Stand selbst wurde ebenfalls

geschnitten. Die Nachfrage

war so groß, dass manchmal

nachgeordert werden musste.

Hoffentlich brechen bald wieder

solche Zeiten an!

Die Söflinger

„Rettig – Arie“:

Aus der Rettich - Tradition heraus

entstand ein Lied. Hier

heißt es u.a.:

Den Rettig pflanzt in Überfülle

Der Gärtner in dem

Bauzenland.

Er braucht viel Kompost,

Mist und Gülle,

Auch Asche, Regen,

Sonnenbrand.

An anderer Stelle liest man:

Nicht alle Rettig sind von Klasse,

's gibt viele, die geschossen sind,

Und dicke, dürre, dünne, lange,

Nicht alle weich und butterlind.

Auch pelzig, scharf,

oft winzig klein,

In viele frisst der

Wurm sich rein.

Auch heute noch werden am Schwörmotag auf dem Klosterhof Rettiche mit Butterbrot

oder Kräuterkäsebrot zum Vespern verkauft.

Sogar die Gesundheit des Rettichs

wird gelobt:

Ich rat dir, Freund,

du sollst es wissen,

Der Rettig spart den Doktor dir.

Zu Käs und Bier

darfst ihn nicht missen,

Die Wirkung kennen alle wir.

(weitere Zitate verbietet der gute

Geschmack!).

Herkunft und Anbau

Ursprünglich stammen drei

Grundsorten dieser Kohlart aus

dem Mittelmeerraum, inzwischen

gibt es aber zahlreiche

Züchtungen. Sie variieren in

Größe, Form und Farbe: man

findet große und kleine, kugelige,

konische, längliche, spindelförmige

sowie weiße, rote, gelbe

oder auch fast schwarze Rüben.

Sie sind die großen Brüder der

Radieschen, dagegen sind sie

nicht verwandt mit dem Meerrettich.

Sie bevorzugen einen vollsonnigen

Standort mit einem lockeren,

tiefgründigen lehmigen

Sandboden. Diese Voraussetzungen

findet man westlich von

Söflingen im Blautal, in dem

die Gärtner auch heute noch ihre

Felder bewirtschaften. Die

Gärtner wussten um die gesunden,

wertvollen Inhaltsstoffe

dieses Küchengemüses, das wegen

seines starken Aromas so

beliebt ist.

Mahlzeit!

So gehört der Rettich bei uns als

Salat oder eben als Rübe eigentlich

zu jeder Brotzeit, und er ist

mehr oder weniger Kulturgut

geworden. Ein großer „Bierrettich“

wird per Hand spiralförmig

zu einer Ziehharmonika

geschnitten – es gibt sogar Rettichschneidewettbewerbe!

„Techniker“ bevorzugen eine

Rettichschneidemaschine;

Grundlage kann eine Näh- oder

eine Bohrmaschine sein. Es

gibt aber auch einfache Rettichschneider.

Leider ist heute diese

Söflinger Tradition des gewerbsmäßigen

Rettichanbaus

mehr oder weniger verschwunden.

Unter den wenigen Söflinger

Gärtnern gibt es keine „Rettichbauern“

mehr. So ändern

sich die Zeiten!

Otto Schempp (Quelle: M. Hübler)

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13.10.2021

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22.09.2021

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Ausgabe 02 | Juni 2021

Ausflug

Söflinger Anzeiger | 9

Schmetterling zu kleines Ding...

Ein fantastischer Blick

Kita St. Maria Söflingen

Das Klimaschutzprojekt

geht weiter!

In den letzten Wochen war ein

Schwerpunktthema der Klimaschutz

und die sich daraus für

die Kinder ergebenden Fragen.

Dabei ging es vor allem um

Tiere.

Warum sind Bienen so wichtig

für uns alle? Wie entwickelt

sich die Raupe zum Schmetterling?

Wie können wir die

Tiere weiterhin unterstützen?

Fragen über

Fragen. Anfangs konnten

noch alle Kinder unter

Corona - Bedingungen

die Kita besuchen.

Nach der Bundes - Notbremse

durften aber nur

noch wenige Kinder in

die Notbetreuung kommen.

Die anderen Kinder

wurden über Video-Konferenzen,

Bastelpakete und selbstgedrehte

Videos zuhause

betreut. Diese Videos konnten

über die eigene Kita-App abgerufen

werden.

In dieses Klimaprojekt wurden

auch die Eltern mit einbezogen.

Sie haben geholfen, ein

neues Obst- und Gemüsebeet

anzulegen und haben für zwei

weitere Insekten - Hotels fleißig

gehämmert und gebohrt. Vor

allem aber haben sie die Kinder

zuhause beim Spielen, Singen

und Basteln unterstützt. Dafür

gilt allen Eltern ein ganz großes

Dankeschön!

Kita St. Maria, S. Palfi-Schäfer

Ein idyllischer Ort

Ein Kreuz und

eine Bank

Einen der schönsten Plätze mit

Sicht auf Söflingen und Ulm

findet man am Rand des Söflinger

Maienwalds.

Hier steht ein großes Holzkreuz,

und daneben lädt eine

Bank zum Verweilen ein. Von

hier aus reicht der Panoramablick

vom Eselsberg bis zum

Kuhberg. In der Mitte liegen

hinter den Feldern die Dächer

von Söflingen und die Silhouette

von Ulm mit dem Münster als

Mittelpunkt. Das Kreuz erinnert

an Franz-Josef Gässler. Dessen

Bruder Paul ließ es zu Ehren

seines verstorbenen Bruders errichten.

Dieser war begeisterter

Jäger; deshalb sieht man am

Kreuz neben den Initialen F.J.G

1977 ein Jagdhorn. 2014 baute

der Söflinger Hansjörg Anger

neben das Kreuz eine Ruhebank.

In diesen ungewissen

heutigen Tagen lädt sie zur Muse

und zum Nachdenken ein –

ein idealer Ort.

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10 | Söflinger Anzeiger Genuß

Ausgabe 02 | Juni 2021

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12 | Söflinger Anzeiger Schule

Ausgabe 02 | Juni 2021

Meinloh-Grundschule

Gebremstes

Schulleben

Die Schilder an der Türe erklären die Regeln.

Wegen Corona fand seit Ostern

an der Schule kein regulärer

Unterricht mehr statt, deshalb

musste man mehrgleisig

fahren.

Fernunterricht: Bei diesem außerschulischen

Unterricht sind

alle Lehrerinnen von zuhause

aus mit den Kindern online verbunden.

Zusätzlich wurden dafür

16 Leihgeräte an Eltern verteilt.

Die Kinder wurden einmal

wöchentlich mit Lernpaketen

versorgt, die montags in der

Schule abgeholt wurden. Diese

wurden dann im Online - Unterricht

mit den Lehrerinnen

besprochen. Für diese aufwändige

Tätigkeit nahmen die Lehrerinnen

schon vor einiger Zeit

an Fortbildungen teil und setzten

ihre Kenntnisse vorbildlich

um: neben dem Lernstoff wurde

der Fernunterricht mit Bewegungsspielen,

Lehrfilmen,

Liedern, Bastelanleitungen u.ä.

abwechslungsreich und lebendig

gestaltet.

Notbetreuung: Für ca. 60 Kinder,

die nicht zuhause bleiben

konnten, musste eine Notbetreuung

von 7.30 Uhr bis 17.00

Uhr organisiert werden. In der

Zeit von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr

wurden diese Kinder von der

Schule betreut, die restliche

Zeit übernahm die AWO. Auch

diese Kinder wurden mit Lernpaketen

versorgt, die dann während

der Betreuungszeit besprochen

wurden.

Digitale Ausstattung: Inzwischen

hat die Stadt Ulm Vorbereitungen

dafür getroffen, dass

die Schule digital „aufgerüstet“

wird, so dass im neuen Schuljahr

das nötige Equipment für

einen zeitgemäßen Unterricht

vorhanden ist.

Selbsttest: Nach wie vor gelten

an der Schule die Hygieneregeln.

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SOMMERRÄTSEL

Unser Frühlingsrätsel fand

wieder großen Zuspruch. Nun

sind wir Ihnen noch die Lösung

schuldig. Gefragt war

nach dem kalendarischen

Frühlingsanfang 2021.

Die Lösung: 20. März 2021.

Die heutige Preisfrage

lautet:

Wann wurde der Söflinger

Wochenmarkt eröffnet?

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Wochenmarkt eröffnet?

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Ausgabe 02 | Juni 2021

Schule

Söflinger Anzeiger | 13

Kinder zweimal in der Woche

einen Selbsttest durch, den sie

vorbildlich handhaben.

Veranstaltungen: Leider mussten

alle zu Schuljahresbeginn

geplanten Aktionen wie Schulversammlungen,

Wettbewerbe,

Päd. Tag, Wandertag, Ausflug,

Konzerte, Bundesjugendspiele

usw. abgesagt werden. Diese

machen eigentlich ein Schulleben

mit aus.

Es gibt aber einen Lichtblick:

die Meinloh-Grundschule darf

sich bis 2023 „Kulturschule Baden

- Württemberg“ nennen.

Seit Jahren werden an der Schule

Konzepte durchgeführt, wie

sie im Kulturagentenprogramm

vorgesehen sind. Mit Kooperationspartnern

aus Kunst und

Kultur wurde im Unterricht für

alle Kinder kulturelle Bildung

verankert. Deshalb besteht an

der Schule auch weiterhin Kontakt

zu Frau Frühe, Theaterpädagogin

am Theater Ulm, und

Frau Tiebel – Quast. Kulturelle

Bildung bezieht sich aber nicht

nur auf den Atelierunterricht

und den Musikunterricht mir

Geigen und Chorarbeit. Vielmehr

gehört dazu an der Schule

auch die Förderung von Leseund

Sprachkultur, wie z. B. die

Beschäftigung mit Gedichten

und Geschichten.

Nach den Pfingstferien

Je nach Corona - Lage hat die

Schule für die Zeit bis zum Beginn

der Sommerferien verschiedene

Pläne in der Schublade:

1) Fernunterricht und

Notbetreuung

wie bis Pfingsten

2) Wechselunterricht

Die Hälfte der Kinder einer

Klasse befindet sich eine Woche

lang zum Unterricht in der

Schule, die andere Hälfte wird

im Fernunterricht betreut. In

der folgenden Woche geht es

umgekehrt weiter.

Parallel dazu muss aber die

Notbetreuung durchgeführt

werden, da ja nicht alle „Fernunterrichts

- Kinder“ zuhause

bleiben können. Dies bedeutet

für die Lehrerinnen einen hohen

Arbeitsaufwand. Sie unterrichten

an der Schule, erstellen

über das Wochenende die Lernpakete

für den Online - Unterricht

und übernehmen auch

noch die Notbetreuung.

Für die Schulleitung bedeutet

dies ebenfalls eine umfangreiche

logistische Herausforderung,

um die Voraussetzungen

für diese Maßnahmen zu schaffen.

Denn wer weiß, wann die

derzeit geltenden Regelungen

überholt sind und vom Kultusministerium

durch neue ersetzt

werden.

3) Normaler Unterricht

(wäre wünschenswert!)

nach Corona - Lage

Eine nette Geste

Als Dank an die Eltern hat das

Kollegium einen Film gedreht,

der über die SDUI - Kommunikationsplattform

der Schule

abgerufen werden kann. Jede

Lehrerin zeigt ein Plakat

mit Schlagworten, die das Engagement

der Eltern und deren

Mitarbeit ausdrücken, z.B.

Zusammenarbeit, Geduld, Mühe,

Durchhaltevermögen, Verständnis,

Ausdauer, Einsatz,

Kreativität, Zeit oder Liebe zum

Kind.

Otto Schempp

Auswertung der Tests an der Teststation.

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14 | Söflinger Anzeiger Brunnenjubiläum

Ausgabe 02 | Juni 2021

Jubiläum

Der Gemeindebrunnen feiert

seinen 50. Geburtstag

Am 5. Juni 1971 wurde der

Brunnen auf dem Gemeindeplatz

eingeweiht, im „Zentrum

von Söflingen“, wie dieser Platz

in einem Lied besungen wird.

Hier stand früher einer der acht

früheren öffentlichen Pumpbrunnen,

der zusammen mit

anderen öffentlichen und privaten

Brunnen zur Wasserversorgung

diente. Nach der Eingemeindung

1905 wurde dann

Söflingen an das öffentliche

Wassernetz angeschlossen.

Die Idee

Zur Erinnerung daran regte der

Söflinger Heimatforscher August

Rampf schon anfangs der

1960er-Jahre die Errichtung eines

Brunnens auf dem Gemeindeplatz

an etwa der gleichen

Stelle wie der frühere Pumpbrunnen

an. Der Vorstadtverein

Söflingen nahm diesen Gedanken

auf und sammelte Geld. Die

Vorstädter sahen im Brunnen

wohl auch ein Symbol für ihren

Selbstbehauptungswillen, begründet

in der jahrhundertelangen

Rivalität zwischen dem katholischen

Klosterdorf Söflingen

und der protestantischen

Stadt Ulm. Stets hieß die Devise:

„Wir sind immer bereit,

selbst etwas zu tun“, und so

sammelte der Vorstadtverein

40.000 DM für den Brunnen.

Den Entwurf dazu lieferte, wie

könnte es auch anders sein, ein

Söflinger, der Künstler Wilhelm

Luib. Der Brunnen sollte

einen städtebaulichen Akzent

setzen und als Blickfang dienen.

Es sollte also kein „gewöhnlicher“

Brunnen geschaffen

werden, sondern ein monumentales

Brunnenwerk. Dieses

sollte aber neben seiner symbolischen

Bedeutung als Wasserspender

auch eine orts- und kulturgeschichtliche

Aussage darstellen.

Wilhelm Luib

formulierte dies so: „Die Dokumentation

der Gemeindegeschichte

zeigt, wie musisches

Schaffen gleich einer Quelle

wirksam wird.“ Der Entwurf

sah aus einem quadratischen

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Ausgabe 02 | Juni 2021

Brunnenjubiläum

Söflinger Anzeiger | 15

Brunnenbecken vier aufsteigende

steinerne Säulen vor, die die

vier „Musensöhne Söflingens“

symbolisieren sollen, wie sie

August Rampf gerne nannte.

Ihre Namen sind an den Außenseiten

des steinernen Beckens

zu lesen: der Minnesänger

Meinloh von Sevelingen, der

Kunstschreiner Jörg Syrlin d.

Ältere, der Maler des Spätbarock

Franz Anton Kraus und

der Rokokomaler Johann Baptist

Enderle. Oben sind die vier

Säulen mit einem Bronzering

verbunden, der mit Schriftzeichen

versehen ist.

Die vier „Musensöhne“

Meinloh von Sevelingen

(2. Hälfte des 12.Jh.),

Minnesänger:

Seine Reime aus der Frühzeit

deutscher Dichtung sind in der

Manesseschen Handschrift

überliefert, die auch als Heidelberger

Liederhandschrift bekannt

ist.

Jörg Syrlin d. Ältere

(um 1425 – 1491),

Sohn des Söflinger

Zimmermanns Hainz Syrlin.

Er war Kunstschreiner und

Bildschnitzer und schuf z.B.

den Levitenstuhl und das weltberühmte

Chorgestühl im Ulmer

Münster. Von ihm stammt

auch der Fischkastenbrunnen

hinter dem Ulmer Rathaus.

Franz Anton Kraus

(1705 – 1752),

Maler des Spätbarock.

Er ist heute leider auch in Söflingen

fast vergessen. Der

Künstler schuf Portraits, Ölskizzen,

große Leinwandbilder und

Altartafeln. Die Benediktinerabtei

Maria Einsiedeln beauftragte

ihn mit der Umgestaltung

des gesamten Chorraumes.

Johann Baptist Enderle

(1725 – 1798),

Rokokomaler.

Von ihm stammen Arbeiten in

der Söflinger St. Leonhards-Kapelle

sowie die 15 Kreuzwegstationen

in der dortigen Kirche

Mariä Himmelfahrt. Er war bis

zu seinem Tod ein vielbeschäftigter,

gefragter und hochgeehrter

Künstler, dessen Werke heute

in über 50 Kirchen zu finden

sind.

Nach diesen Künstlern sind in

Söflingen auch drei Straßen

und eine Gasse benannt.

Kritische Söflinger

Der damals zum Teil heftig kritisierte

Brunnen war aber zur

Einweihung noch gar nicht fertig

- ihm fehlte oben der Bronzering.

Und prompt wurde er von

manchen Söflingern als „Kriegerdenkmal“

bezeichnet, was

ihm aber nicht gerecht wird.

Schließlich sind an ihm ja vier

Söflinger Künstler verewigt.

Kuriose Brunneneinweihung

Verbunden mit der Aufstellung

des Brunnens soll es Berichten

zufolge einige „Bubenstreiche“

gegeben haben. So spöttelte ein

Ulmer über die Söflinger, dass

sie im Vorfeld ein Modell des

umstrittenen Brunnens widerspruchslos

akzeptiert und stehen

gelassen hätten - sonst hätten

sie sich doch auch immer

gewehrt! Als Folge wurde das

Modell bald darauf umgestürzt.

Kurze Zeit später stand auf dem

Gemeindeplatz neben einem

kleinen Becken eine Gießkanne

mit der Aufschrift „Söflinger

St. Leonhardskapelle:

Taufe Jesu im Jordan

durch Johannes. Ein Gemälde

von Johann Baptist

Enderle

Meinloh von Sevelingen

Freibad“, eine Anspielung auf

die im Eingemeindungsvertrag

von 1905 mit der Stadt Ulm vereinbarte

Abmachung, dass Söflingen

eine „kleine Badeanstalt“

erhalte. Bis heute warten

die Söflinger vergebens darauf,

obwohl es zwischenzeitlich sogar

einen Freibad - Verein gab,

der aber mangels Erfolgsaussichten

wieder aufgelöst wurde.

Ein paar Tage vor der Einweihung

hatte jemand Waschpulver

in den Brunnen geschüttet -

er schäumte hoch auf. Stunden

vor der Einweihung wurde der

Gemeindeplatz beinahe überschwemmt

- man hatte „vergessen“,

den Abfluss frei zu machen.

Und während des Festaktes

stürzte sogar einer in vollen

Kleidern in den Brunnen - er

hatte dem Alkohol reichlich zugesprochen.

Doch damit nicht

genug: zwei Jahre später verzierten

vermutlich Ulmer

„Zechkumpane“ den Brunnen

mit Gartenzwergen und sangen

Spottlieder auf bekannte Söflinger

- Gartenzwerge vielleicht

deshalb, weil diese an die Söflinger

„Rettichbauern“ erinnern

sollten. So nannten die Ulmer

nämlich abfällig die Vorstädter.

Im Chorgestühl des Ulmer

Münsters: Jörg Syrlin d.

Ältere

Heute

Doch zurück zur Gegenwart:

immer um die Osterzeit wird

der Brunnen von fleißigen Händen

des örtlichen Handel- und

Gewerbevereins mit bunten Eiern,

Buchs und Frühlingsblumen

geschmückt. Die Idee

stammt von zwei Söflingerinnen,

die den Brunnen ab 1986

zunächst in eigener Regie

schmückten. Ein 50-jähriges Jubiläum

wäre in „normalen“ Zeiten

für die feierfreudigen Söflinger

Anlass genug, ein „Feschtle“

auszurichten, aber was ist in

diesen Zeiten schon normal!

Man sieht - auch ein Brunnen

kann eine bewegte Geschichte

haben. Die älteren Söflinger

nennen den Gemeindeplatz übrigens

„Latschari“ - Platz, an

dem sich die jungen Leute treffen,

wie es in einem schwäbischen

Wörterbuch heißt. Vielleicht

stammt das Wort auch

vom italienischen „lasciare“, das

u.a. „gehen“ bedeutet. Schließlich

gab es in Söflingen schon

vor dem 1.Weltkrieg italienische

Arbeiter, die bekannt waren für

einen guten Straßenbau. Heute

ist der Gemeindeplatz Treffpunkt

für Jung und Alt, und besonders

bei schönem Wetter

fühlt man sich rund um den

Brunnen manchmal beinahe in

südliche Gefilde versetzt.

Otto Schempp (Quelle: F. Becker, D. Geiß)

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16 | Söflinger Anzeiger Kirche

Ausgabe 02 | Juni 2021

Evangelische Christusgemeinde

alle Angaben ohne Gewähr

Gottesdienste in der Christuskirche

sonntags 10.00 Uhr (unter Vorbehalt)

Der Gottesdienst wird live in das Gemeindehaus

übertragen, auch von dort ist eine

Teilnahme möglich.

Besondere Gottesdienste

So. 04.07. 10.00 Uhr Konfirmation Ost mit dem Singkreis

So. 11.07. 10.00 Uhr Konfirmation West

So. 25.07. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Verabschiedung

Mesnerin Frau Fuhrmann

So. 15.08. 10.00 Uhr Gottesdienst mit dem Flötenkreis

So. 26.09. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Verabschiedung

Frau Dech (Leiterin des Singkreises)

So. 03.10. 10.00 Uhr Erntedank-Gottesdienst

mit den Kita-Kindern

Die Kirche ist wie gewohnt jeden Tag zwischen 9 Uhr und 18 Uhr zur persönlichen

Andacht und zum Gebet geöffnet. Im Schriftenständer und online finden Sie

unseren „Sendbrief“ mit einer wöchentlich wechselnden Andacht und Liturgie für

zuhause.

Regelmäßige Veranstaltungen

im Jörg-Syrlin-Haus und im Gemeindehaus finden zur Zeit nicht statt.

Verabschiedung

Verabschiedung aus dem Mesneramt

Ilse Fuhrmann geht als Mesnerin

in den Ruhestand. Sie wird

im Gottesdienst am 25. Juli

verabschiedet, ist aber weiterhin

in der Gemeinde ehrenamtlich

tätig, vor allem in der

Seniorenarbeit. Aus diesem

Anlass hielt Pfarrerin Bärbel

Barthelmeß mit ihr zusammen

einen kurzen Rückblick.

Liebe Ilse, du warst über lange

Jahre hinweg Kirchengemeinderatsvorsitzende.

Wie bist du

dann auch noch zum Mesnerdienst

gekommen?

Ilse Fuhrmann: Den Mesnerdienst

habe ich am 2013 übernommen.

Davor war ich schon

zwei Jahre lang Vertretung bzw.

Aushilfe. Ich wurde von mehreren

Seiten angefragt und habe

dann zugesagt, nicht ohne mich

zu fragen, wie das denn bei der

Gemeinde ankommt. „Ja, Hilfe,

jetzt ist sie Vorsitzende, macht

Seniorenarbeit usw., und dann

macht sie das auch noch?“ Da

habe ich schon ein bisschen

Bauchschmerzen gehabt. Aber

im Gegenteil, alle haben sich

gefreut. Dazu kommt einfach,

dass ich eine ganz enge Beziehung

zur Christuskirche habe.

Das ist einfach meine Kirche.

Ilse Fuhrmann verabschiedet sich nach 8 Jahren aus dem Mesneramt.

Du hörst am 1. August offiziell

auf, weil du die Altersgrenze erreicht,

sogar um ein halbes Jahr

überschritten hast. Was waren

deine Highlights als Mesnerin?

Highlights gab es eigentlich viele.

Der Begriff ist aber zwiespältig.

Das heißt, es ist etwas ganz

Besonderes, aber auch ganz besonders

viel Geschäft, nicht nur

für den Mesner. Aber ganz

spontan fällt mir der ökumenische

Gottesdienst zum Luther -

Jubiläum 2017 ein, als wir Söflinger

miteinander gefeiert haben.

Aber auch so manche Hochzeiten,

Konzerte und die Einweihung

des Gemeindehauses

in meiner Doppelfunktion. Und

meine Verabschiedung aus dem

Kirchengemeinderat in der Kirche.

Ich glaube, und das wird

auch so sein, wenn ich als Mesnerin

aufhöre, dass mir das

schwerer fällt. Wobei ich mir

das alles einfacher vorgestellt

habe. Dass man jemanden als

Nachfolger findet, und ich kann

dann das Amt übergeben und

unterstütze, wo man mich

braucht.

Bei deiner Verabschiedung am

25. Juli bedanken wir uns bei

dir. Aber jetzt umgekehrt gefragt:

Auf was blickst du in

Dankbarkeit zurück?

„Gut, dass wir einander haben.“

Da fällt mir dieses Lied, dieses

Motto ein, das sich wie ein roter

Faden durchzieht. Es ist ein

MItmachen und Machenlassen

gewesen. Es ist ein ganz großes

Pfund zu wissen, man hat ganz

große Unterstützung und einen

ganz großen Spielraum zum

Gestalten. Und dann die Begegnung

mit Menschen, vor allem

jetzt, wo wieder Gottesdienste

möglich sind. Und die Wertschätzung,

die ich immer von

den Gemeindegliedern erfahren

habe. Einfach, ich bin hier

getauft, konfirmiert und getraut

worden -die Christuskirche ist

meins.

Liebe Ilse, vielen Dank für das

Gespräch und für dein Wirken

rund um die Christuskirche.

Pfarrerin B. Barthelmeß


Ausgabe 02 | Juni 2021

Kirche

Söflinger Anzeiger | 17

Mariä Himmelfahrt / Seelsorgeeinheit Ulmer Westen

Eventuelle Änderungen bei den Gottesdiensten werden im Kirchenblatt,

im Aushang im Schaukasten sowie auf der Homepage www.mh-soeflingen.de

veröffentlicht.

Hauptgottesdienste

Mariä Himmelfahrt

Heilig Geist

St. Elisabeth

Werktagsgottesdienste

Mariä Himmelfahrt

Heilig Geist

Samstagabend 18.30 Uhr

Sonntagmorgen 9.30 Uhr

Sonntagvormittag 11 Uhr

Jeweils am 1., 3. und ggf. am 5. Sonntag

im Monat um 9.30 Uhr Eucharistiefeier

der Port. Gemeinde (nicht im August)

Am 2. und 4. Sonntag im Monat Gottesdienste

in verschiedenen Formen

Zweimal im Monat sonntags um 11 Uhr

Eucharistiefeier der Slowenischen

Gemeinde

Besondere Gottesdienste (unter Vorbehalt)

So. 27.06. 10.00 Uhr Erstkommunionfest

in der Kirche

Sa. 14.08. ab 15.30 Uhr Patrozinium

Ewige Anbetung in Mariä Himmelfahrt

15.30 Uhr

Eröffnung und Aussetzung des

Allerheiligsten

15.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Betstunden, Abschluss

18.30 Uhr Eucharistiefeier

Sonstiges

Beichtgelegenheit

Vereinbarung über die Pfarrbüros

Mariä Himmelfahrt Tel. 0731/938 63 90 oder

St. Elisabeth Tel. 0731/37 288

Tauffeiern

Zur Zeit finden nur Einzeltaufen statt. Anfragen über das Pfarrbüro

Neue Öffnungszeiten im Pfarrbüro

Dienstag bis Freitag 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr

Donnerstag 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Feiertag

Fronleichnam 2021

Endlich ist wieder einmal etwas

los auf dem Meinloh-Forum.

Nachdem leider viele Veranstaltungen

abgesagt werden mussten,

konnte dort die katholische

Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt

dank zurückgegangener

Corona-Inzidenzzahlen den

Gottedienst am 3. Juni 2021 feiern.

Auch wenn die traditionelle

Prozession durch Söflingen

noch nicht möglich war, nutzten

viele die Gelegenheit, am

Feiertag bei sonnigem Wetter

zusammenzukommen, um unter

freiem Himmel beim Festgottesdienst

dabei zu sein. Besonders

eindrucksvoll war die

musikalische Begleitung durch

die Spieler des Musikvereins

Söflingen.

M. Kaupper

Der Gottesdienst zu Fronleichnam auf dem Meinloh-Forum war gut besucht.


18 | Söflinger Anzeiger Parteien

Ausgabe 02 | Juni 2021

UWS

Unabhängige Wählervereinigung Söflingen

Liebe Mtbürgerinnen und Mitbürger,

die UWS möchte die

Aufenthaltsqualität rund um

den Söflinger Gemeindeplatz

verbessern. Deshalb hat sie einen

Antrag an den Oberbürgermeister

unserer Stadt gestellt.

Hier Ausschnitte aus diesem

Antrag.

Rund um den

Gemeindeplatz

Der Söflinger Ortskern wird

zum Leidwesen der Anwohner

von vielen Autofahrern als

Durchgangsstrecke genutzt. Um

die Lebensqualität in Söflingen

zu verbessern, beantragen wir

deshalb Maßnahmen zu prüfen,

um den Bereich Kapellengasse,

Schlösslesgasse und Klingensteiner

Straße vom Kfz-Durchgangsverkehr

(ausgenommen

ÖPNV) so weit wie möglich zu

befreien/entlasten. Dies könnte

z.B. durch die Schaffung eines

verkehrsberuhigten Bereiches

oder einer Fahrradstraße

geschehen. Durch die Reduzierung

des Kfz-Durchgangsverkehrs

wird zudem erreicht, dass

der ÖPNV ungehinderter fahren

kann und Söflingen von Fußgängern

und Radfahrern noch

besser erreicht und angenommen

wird. Mittelbar wird hierdurch

auch der Wirtschaftsstandort

Söflingen noch attraktiver

werden. Wir gehen davon

aus, dass keine der drei vorgeschlagenen

Alternativen zu einer

Reduzierung der aktuell vorhandenen

und erforderlichen

Parkplätze führt und die Andienung

der Söflinger Geschäfte

auch weiterhin in gewohnter

Weise möglich sein wird. Soviel

zum Söflinger Ortskern. Wegen

der Klingensteiner Straße und

der Mühl- und Erlenstraße stehen

wir mit der Verwaltung in

Kontakt.

Weitere Themen

Kohlplatte: Die Entscheidung

zur weiteren Planung wurde auf

den Herbst verschoben.

Eigentumsförderung für junge

Familien: Dazu hat die FWG

ebenfalls einen Antrag gestellt.

Hintergrund: Wir wollen jungen

Familien mit „normalem“

Einkommen den Erwerb von

Wohneigentum im Bereich des

Geschosswohnungsbaues auf

städtischen Grundstücken ermöglichen.

Damit können sie

auch in Zeiten eines sehr hohen

Baupreisniveaus in den eigenen

vier Wänden wohnen und

so den Grundstock zur eigenen

Vermögensbildung und Alterssicherung

schaffen. Die Zielgruppe

profitiert dadurch auch

vom Wertzuwachs am Immobilienmarkt,

und die Stadt Ulm

profitiert langfristig davon, weil

sie diesen Personenkreis wohnungspolitisch

nicht mehr unterstützen

muss. Wir wollen,

dass dieses Thema in die Wohnungsbaudebatte

der Stadt Ulm

aufgenommen wird.

Aktuell liegt der städtische

Fokus aus nachvollziehbaren

Gründen auf der Schaffung

von möglichst vielen preiswerten

Mietwohnungen. Dabei darf

aber auch die Eigentumsförderung

nicht vernachlässigt werden.

Daher soll hier ein ergänzendes

Angebot gemacht werden.

Zielgruppe sind junge Familien

mit Kindern und bestimmten

Einkommensgrenzen, die

Vergabe soll analog der Bauplatzvergabe

erfolgen. Die Umsetzung

soll durch ein Pilotprojekt

erfolgen: die Stadt stellt ein

geeignetes Geschossbaugrundstück

zur Verfügung, welches

im Idealfall nicht im Hochpreisbereich

liegt. Dieses wird

im Rahmen einer GÜ(Generalübernehmer)

- Ausschreibung

an Teams aus Bauträgern und

Architekten vergeben. Zum Zug

kommen soll das Team, das die

beste Planung zum günstigsten

Festpreis anbietet.

Der Bauträger wird dann verpflichtet,

die Wohnungen zum

Wettbewerbspreis, der sehr

wahrscheinlich spürbar unter

dem maximalen Marktpreis vergleichbarer

Projekte liegen wird,

an die auf der städtischen Liste

stehenden Familien zu verkaufen.

UWS - Stadtrat Reinhold Eichhorn

Für unsere Zukunft.

Für Söflingen.

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Ausgabe 02 | Juni 2021

Parteien

Söflinger Anzeiger | 19

SPD

SPD Ortsverein

Ulmer Westen

Anfang Juni gingen endlich die

Inzidenzzahlen nach unten.

Der Frühling hatte endlich ein

paar schöne Tage, und der Einzelhandel

und die Gastronomie

durften nach langen Monaten

des Lockdowns wieder öffnen.

Die Pandemie ist noch nicht

vorbei, aber wir sind alle miteinander

auf einem guten Weg.

Lasst uns gemeinsam im Endspurt

durchhalten!

Verkehr

Beherrschendes Thema neben

Corona ist gewiss der Verkehr.

Im Großen - siehe Adenauerbrücke

- wie auch speziell in

den einzelnen Vierteln oder

Straßen. Am Hochsträß z.B. ist

der Parkplatz am Sendemast regelmäßig

von Erholungssuchenden

überfüllt. Dadurch

wird dann die Rettungsgasse zugeparkt,

oder Autos werden einfach

„im Acker“ abgestellt. Andere

Autofahrer nutzen die eigentlich

gesperrte, untere

Straße der „Dozentenhäuser“

und vergnügen sich auf der

Parkbank am Feld. Hinterlassen

werden sämtliche Arten von

Freizeitmüll. Eine Wunschlösung

der Anwohner haben wir

in einem Antrag an OB Czisch

vorgeschlagen. Die Spaziergänger,

die auf das Hochsträß wollen,

können auf dem Parkplatz

des Schulzentrums parken. Der

Spaziergang beginnt dann eben

etwas früher. Die Straße vom

Kuhbergring zur HfG wird nur

noch für Anwohner freigegeben.

Eine simple Lösung, einfacher

als der Umgang mit den

lärmenden wie auch rasenden

Posern in der Stadt. In Söflingen

sind wir von diesem Problem

verschont geblieben. Darüber

sind wir froh, und wir würden

jegliche Anstrengungen unterstützen,

dass dem so bleibt.

Baumaßnahmen

In der Weststadt baut die UWS

an der Kreuzung Söflinger-/Kässbohrerstraße

ein neues Wohnhaus

und integriert darin den

Supermarkt, der hier früher als

einstockiger Flachdachbau viel

Fläche gebraucht hat. Ein Nahversorger

im Viertel sorgt für kurze

Wege, und im Modell „Wohnungen

auf dem Supermarkt“ wird

der Raum ideal genutzt. Sehr

bedauerlich, dass es so schnell

nichts wird mit der Neugestaltung

des Theodor - Heuss -

Platzes. Die zeitaufwändigen

Planungen müssen zunächst

zurückgestellt werden. Die Investitionsstrategie

macht deutlich,

dass die Stadt es sich nicht alles

leisten kann, was wünschenswert

wäre. Zudem gibt es immer neue

Hiobsbotschaften über umfangreiche

Sanierungsarbeiten, die

beispielsweise an Brücken notwendig

werden. Insgesamt finden

wir es jedoch wichtig, wenn

mehr für den Erhalt der Bausubstanz

gemacht würde.

Müll

Die Innenstadt kämpft spätestens

seit dem ersten Lockdown

mit einem Müllproblem. Logisch,

wenn die Gaststätten geschlossen

sind, dass beim Vesper

„auf der Hand“ mehr Müll

entsteht. Lobenswert ist aber,

dass sich der Müll meist um die

überquellenden Mülleimer stapelt.

Das zeigt, dass die Menschen

durchaus bewusst ihren

Müll entsorgen wollen. In Söflingen

sehen wir hier im Klosterhof

ein Problem. Dort sind zu

wenige Mülleimer vorhanden,

und wir hoffen, dass die Stadtverwaltung

mit den EBU dieses

Problem löst.

Liebe Söflingerinnen und Söflinger,

bleibt gesund, und gute Zeit!

G. Giannopoulos

Die Grünen

Die Wiederentdeckung

der Langsamkeit

Die Pandemie hat vieles verändert.

Doch neben all den Neuerungen

hat in der Pandemie

auch eine sehr altmodische

Freizeitbeschäftigung wieder

an Beliebtheit gewonnen: der

Spaziergang!

Der Spaziergang kostet nichts,

bedarf keiner geöffneten Läden

oder Cafés, braucht keine Vorbereitung,

findet draußen statt,

ist damit relativ ansteckungssicher

und bringt ein wenig Abwechslung

und vor allem Bewegung

in den schnöden Homeoffice-Alltag.

Selbst junge

Menschen, die vermutlich noch

wenige Jahre zuvor mit den Augen

gerollt haben, wenn die

Großeltern zum sonntäglichen

Spaziergang aufgebrochen

sind, sind heute begeisterte Anhänger

des Spazierens geworden.

Und kein Wunder! Gerade

Ulm mit seinem malerischen

Fischerviertel, der historischen

Stadtmauer, dem Söflinger

Klosterhof oder den vielen kleinen

Parks und Grünflächen

überall in der Stadt und den

Stadtteilen ist ein lohnendes

Ziel fürs Spazierengehen.

Diese langsame und entspannte

Art der Fortbewegung

bietet doch endlich

einmal die Zeit

und die Möglichkeit,

Neues

zu entdecken

oder Vertrautes

neu und

anders zu sehen:

Pflanzen und Blumen,

kleine Gässchen oder historische

Häuserfassaden. Dinge,

an denen wir oft achtlos vorbeioder

hindurchgehen, wenn wir

von Termin zu Termin eilen,

gewinnen beim Spazieren

Raum

und Zeit.

Fußgängerfreundliches

Ulm?

Vieles spricht also für diese

wiederentdeckte Art der Fortbewegung,

und so stellt sich

die Frage: Wie ist es in Ulm

grundsätzlich um die Fußgängerfreundlichkeit

bestellt?

Wenn wir die Bürgerinnen und

Bürger dazu bewegen wollen,

auch nach der Pandemie hin

und wieder das Auto stehen zu

lassen und die Vorteile des Zu

- Fuß -Gehens für sich und die

Umwelt zu nutzen, müssen die

Rahmenbedingungen stimmen!

Die Ziele, die sich die Stadt

dazu gestellt hat, sind hoch. Bis

2030 soll der Anteil des Autoverkehrs

in der Stadt mehr als

halbiert, der des Radverkehrs

nahezu verdoppelt und der des

Fußverkehrs fast um 50 Prozent

gesteigert werden.

Neue Lösungen

Doch die konkreten Maßnahmen

vergessen allzu oft gerade

die Fußgängerinnen und Fußgänger.

Insbesondere der sehr

begrüßenswerte Ausbau des

Radverkehrs geht häufig zu Lasten

des Fußverkehrs. Ein großes

Teil der Radwegeverbindungen

in Ulm läuft über sogenannte

gemischte Geh- und

Radwege. Diese Mischnutzung

macht, gerade auf engen Wegen,

weder die Menschen auf

dem Rad noch die Fußgänger

glücklich. Vor allem ältere

Menschen oder Menschen, die

mit Rollatoren, kleinen Kindern,

Rollstuhl oder Kinderwagen

unterwegs sind, fühlen sich

durch den Radverkehr

bedrängt. Gleichzeitig fühlen

sich Radlerinnen und Radler

den zu Fuß Gehenden im Weg.

Es ist also an der Zeit, neue und

andere Lösungen zu finden.

Hier muss die Stadt mutiger

und konsequenter handeln. Der

innerstädtische Verkehrsraum

ist ein knappes Gut, und eine

Zielformulierung allein bringt

niemanden dazu, das Auto stehen

zu lassen. Mehr Platz für

Rad- und Fußverkehr lässt sich

nur durch weniger Platz für Autos

realisieren. Sonst bleibt der

Spaziergang ein Pandemietrend

und wird nicht zur konkurrenzfähigen

form.

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Zeitbeer-Anzeiger


20 | Söflinger Anzeiger Tradition

Ausgabe 02 | Juni 2021

Tradition

Der Söflinger Maibaum

Am 30. April diesen Jahres war

es so weit, nachdem es im letzten

Jahr Corona - bedingt keinen

Maibaum gegeben hatte:

gegen 16 Uhr stand ein 27,7 m

hohes Prachtexemplar auf dem

Gemeindeplatz.

Viele Zuschauer verfolgten das

interessante Schauspiel, mit

dem die Feuerwehr Söflingen

nach Maßgabe der aktuellen Corona-Bedingungen

den Baum

gestellt hatte. Er stammt aus

dem Maienwald und wurde von

der Feuerwehr auf den Gemeindeplatz

transportiert, wo auch

die fünf Meter hohen Motivtafeln

und der Schmuck angebracht

wurden. Der Söflinger

Maibaum, so wie er heute aussieht,

geht auf das Jahr 1995 zurück.

Die altersschwachen früheren

Motivtafeln mussten ersetzt

werden. Der örtliche

Handel- und Gewerbeverein mit

Max Mader an der Spitze, dem

damaligen Chef des Bettenhauses

Haarer, ergriff die Initiative.

Für den Entwurf der neuen Motivtafeln

konnte der Söflinger

Künstler Werner Rosenbusch

gewonnen werden. Am 1. Mai

1995 wurden sie an dem Maibaum

auf dem Klosterhof enthüllt

(dort stand von jeher ein

Maibaum). Seit 2006 schmückt

jetzt der Maibaum den Gemeindeplatz.

Die Motivtafeln

Aus mehreren Skizzen des

Künstlers wurde ein figurenreicher,

thematisch sofort erfassbarer

Entwurf ausgewählt. Er zeigt

auf fünf Stockwerken Lebensqualität

im Einklang mit der Natur

und will „Symbol für Leben,

Erneuerung, Wachstum und

Gemeinsinn im Zusammenleben“

sein.

Die Familie als Grundlage der

Gesellschaft bildet das Fundament.

Sie verbindet, sinnbildlich

dargestellt in der übergreifenden

Berührung der Hände - beinahe

als Idealfamilie - Kinder,

Eltern und Großeltern über drei

Generationen hinweg. Nach

oben ist die Familie abgeschlossen

und gleichzeitig mit einem

großen gelben Lichtbogen miteinander

verbunden.

Die Arbeit ist, wenn sie einen

nicht überfordert, das eigentliche

Lebenselexier - heute aktueller

denn je. Arbeit geschieht

meist sichtbar, oft aber auch unsichtbar

als „Denkleistung“. Die

sichtbare Arbeit ist aber leichter

erkennbar und deshalb gut darstellbar.

Auf der Bildtafel sieht

man rechts die „Aufheber“, deren

schwere Arbeit nie enden

wird, solange der Mensch etwas

schaffen will. Links sehen wir

die „Hochstemmer“, die trotz

der heutigen Unterstützung

durch Hebemaschinen immer

wieder kräftig anpacken müssen.

Der Garten als lebens- und

Freude - erhaltendes Prinzip ist

besonders in Söflingen von großer

Bedeutung. Neben den vielen

Schreber-, Hobby- und Aufenthaltsgärten

gibt es hier immer

noch Gärtnereien.

Von den neun Sorten Obst

und Gemüse auf der Bildtafel

können immerhin alle bis auf

die Melone auf Söflinger Boden

gedeihen. Über dem Obst drängen

sich Triebe hoch, die

schließlich als Blumen enden.

Links sehen wie eine Gärtnerin,

die - wie einst Eva - dem Gärtner

auf der rechten Seite einen Apfel

reicht.

Die Feste mit Tanzen, Singen

und Musizieren in den Söflinger

Vereinen zeigen die Lebensfreude

der Menschen. Links sehen

wir die dahinfliegenden Tänzer.

Die zündenden Sterne, eigentlich

als Formverbindungen angebracht,

sollen die Spannung

im Raum symbolisieren. Rechts

erkennen wir das Kinderfest

und schließlich die beiden Musiker

mit Trompete und Cello,

die beinahe selbstvergessen auf

ihren Instrumenten spielen.

Die Natur schließt den Maibaum

nach oben ab. Die blauen

Bögen symbolisieren den Kreislauf

der Natur. An der Basis sehen

wir Fels und Erde. Darüber

bewegt sich links das Wasser,

aus dem - dargestellt als Fische -

alles Leben stammt. Die blauen

Bögen darüber durchdringen

den Baum, aus dessen Zweigen

Vögel hervorkommen, die zur

Erde, zum Anfang, fliegen. In

der Mitte steht vor einem großen

Baum ein Tier, ein Reh, das,

wie alle anderen Tiere auch,

dem Menschen auf Gedeih und

Verderben ausgeliefert ist.

Die Herstellung

Da man eine dauerhafte Lösung

wollte, wurden die einzelnen

Bildszenen aus Metallplatten

ausgeschnitten. Diese Arbeit

wurde vom Söflinger Schlossermeister

Winfried Kaupper und

seiner Mannschaft übernommen.

Aus Gewichtsgründen entschied

man sich für 6 mm starkes

Aluminium. Da elektronisch

gesteuerte modernste

Maschinen versagten - sie konnten

keine scharfen Kanten und

enge Bögen schneiden - musste

diese Arbeit per Hand mit Elektrostichsägen

bewältigt werden.

Dies erforderte natürlich eine

große handwerkliche Geschicklichkeit.

Nach dem Befeilen und

Abschmirgeln der Sägekanten

erhielt der Söflinger Malermeis

„Die Gemeinschaft in der Tagespflege tut mir gut.“

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Ausgabe 02 | Juni 2021

Tradition

Söflinger Anzeiger | 21

Der Söflinger Maibaum ist auch ein beliebtes Fotomotiv.

ter Franz-Leopold Kling die Einzelteile

zum Aufspritzen der

Farbgrundierung. Ab Anfang

April 1995 konnte dann Werner

Rosenbusch in 14 Tagen bei einer

täglichen „Malzeit“ von vier

bis fünf Stunden das Werk

künstlerisch vollenden. Dann

wurden die einzelnen Bildstockwerke

an die schon zuvor fertiggestellten

Metallarme geschraubt

und am Baumstamm

verklammert.

Die Renovierung

Im Laufe der Jahre hatte die Witterung

den Tafeln arg zugesetzt

- die Farben waren immer blasser

geworden. Deshalb entschloss

sich 2014 der Handelund

Gewerbeverein zu einer

grundlegenden Renovierung der

Tafeln. Im Atelier der Söflinger

Künstlerin Barbara Kaupper -

studierte Kunsthistorikerin und

Archäologin – in der Weihgasse

begann ein langwieriger Prozess.

Sie musste alle Motive per

Hand auf Folie aufnehmen, eine

zeitraubende Arbeit. Dann wurden

die Tafeln in einer Firma in

Neu-Ulm abgestrahlt, so dass

keine Farbreste mehr vorhanden

waren. Danach wurde in einer

Firma in Erbach eine Grundfarbe

aufgespritzt. Zurück im Atelier,

wurden jetzt die Vorderseiten

angeschliffen, damit die Farben

besser halten. Den Rückseiten

wurde mit Schaumstoffwalzen

ein gleichmäßiges Farbbild gegeben.

Dann begann die Feinarbeit.

Von den anfangs gefertigten

Folien wurden alle Motive

auf die Vorderseiten übertragen.

Nach der Original-Vorlage Rosenbuschs

studierte Barbara

Kaupper die Farben und mischte

aus 12 Grundfarben die richtigen

Farbtöne, eine „Geduldsarbeit“.

Sie durfte aber jeweils nur

weit auseinanderliegende Motive

bemalen, sonst wären die Farben

ineinandergeflossen. Erst

nach vier Stunden waren sie angetrocknet,

die Resttrocknung

dauerte dann noch weitere zwei

Wochen. Dies bedeutete eine

nicht geringe logistische Arbeit.

Am 30. April 2015 wurde

dann der „neue“ Maibaum

gestellt. Der Kreislauf

der Schöpfung, dargestellt

in diesem Kunstwerk,

möge uns aufrufen,

unsere Welt zu schützen

und zu bewahren.

Otto Schempp p

(Quelle: W. Rosenbusch)

Oh mei, oh Mai!!

Au wenn‘s fascht scho a Monat

her isch, dass du di verabschiedet

hosch, bisch du

ons doch als a o‘g‘mütlicher,

kalter ond regnerischer Kerle

em Gedächtnis bliebe.

Von wege „Wonnemonat“

oder gar a laue Maianacht!

Nix war‘s! Du hosch ons mit

deim schmuddelige Wetter

auf d‘r ganza Linie enttäuscht!

Hättesch du dir

bloß a Beischpiel an a paar

von deine Namensvettre

D´r Bruddler

g‘nomme (au wenn dia sich a

bissle anders schreibet).

D‘r Karl May hot ons so

schee vom Winnetou ond

vom Old Shatterhand verzählt,

ond d‘r Karl „Charly“

Mai hot als linker Außeläufer

mitg‘holfe, dass mir 1954

mit dem „Wunder von Bern“

Fußball-Weltmoischter worde

send. Ond d‘r Reinhard

Mey erfreut ons emmer wieder

mit seine scheene Lieder,

z.B. „Über den Wolken“.

Ond du? Du hosch ons bloß

g‘ärgert, schäm de. Am liebschda

hätt ma di auf da

Mond g‘schosse.

Aber oins muss ma dir scho

au hoch a‘rechne: d‘Natur

hot sich g‘freut! Dia hot den

Rege arg nötig g‘het. So

warsch du trotzdem no für

ebbes guat. Ond mit deine

boide letzte Täg hosch du no

wenigschtens a‘ständig ade

g‘sagt! So isch no au wieder!

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22 | Söflinger Anzeiger Sommer

Ausgabe 02 | Juni 2021

Jahreszeitliches

Gedanken zum Sommer

Schmetterte 1975 Rudi Carrell

noch „Wann wird´s mal wieder

richtig Sommer“, können wir

uns diesen Song seit einiger

Zeit sparen.

Zumindest die beiden letzten

Sommer waren sehr heiß, und

für 2021 sind auch schon wieder

heftige Hitzewellen prognostiziert.

Die Erderwärmung

lässt grüßen. Nach wie vor verbinden

wir mit dem Sommer

aber einige Begriffe.

Sommersonnenwende

Der Sommer gilt in unseren

Breiten als die wärmste Jahreszeit.

Aus astronomischer Sicht

beginnt er in diesem Jahr mit

der Sonnenwende am 21.Juni

und endet mit der Tag- und

Nachtgleiche am 22.September.

Am Tag der Sonnenwende, dem

längsten Tag des Jahres, steht

die Sonne senkrecht über dem

nördlichen Wendekreis.

Dieser besondere Tag erfuhr

zum Beispiel bei den Kelten

und Germanen als Mysterium

eine besondere Bedeutung und

wurde mit Ritualen gefeiert,

zum Beispiel dem Sonnwendfeuer.

Im Norden Europas wird

es an diesem Tag überhaupt

nicht mehr dunkel, und in den

skandinavischen Ländern feiert

man das Mittsommerfest.

Monatsnamen

Meteorologisch beginnt der

Sommer aber bereits am 1.Juni,

da von den Wetterkundlern

die Jahreszeiten aus statistischen

Gründen den vollen Monaten

zugeordnet werden. Deshalb

gelten die Monate Juni, Juli

und August als die Sommermonate.

Die alte deutsche Bezeichnung

für den Juni lautete Brachmonat:

der brachliegende Acker

wurde in den Zeiten der Dreifelderwirtschaft

wieder bearbeitet.

Unser heutiger Name

stammt wahrscheinlich von der

römischen Frauen - Göttin Juno.

Den Juli nannten die alten

Deutschen den Heumonat, benannt

nach der Arbeit der Bauern

in dieser Zeit. So sehr sich

aber einmal Karl der Große im

9.Jh. bemüht haben soll, seinen

Untertanen die alten deutschen

Monatsnamen anzugewöhnen -

er hatte kein Glück. Man übernahm

doch den Namen des römischen

Imperators Julius Cäsar,

der seinen Geburtstag in

diesem Monat feierte und den

man ab 45 n. Chr. nach ihm benannte.

Bis dahin war er der

Quintilius, der Fünfte, weil

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Den Sommer verbinden wir oft mit Urlaub, Sonne, Strand und Swimmingpool.

Foto: ©YanLev/Shutterstock.com

die Römer das Jahr ja mit dem

März begannen. Der August erinnert

an den römischen Kaiser

Augustus, der in diesem Monat

die meisten Siege erfochten haben

soll und dessen Todestag

auch in diesen Monat fiel. Unsere

Vorfahren nannten ihn noch

Erntemonat.

Schafskälte

Um den 11. Juni herum gibt

es, wenn das Wetter nicht allzu

sehr von langjährigen Beobachtungen

abweicht, einen Kälteeinbruch

in Mitteleuropa. Er

wird von einem unbeständigen

und regnerischen Wetter mit einem

Temperaturrückgang begleitet.

Dann überlegt es sich

der Sommer vielleicht noch einmal,

ob er sein Kommen verzögern

soll, hieß es früher. Der

Volksmund nennt diese Wetterkapriolen

die Schafskälte. Traditionell

sind nämlich die Schafe

bis dahin geschoren, und sie

liegen dann frierend auf der

Wiese.

Siebenschläfer

Kurz nach Sommerbeginn ist

am 27. Juni der Siebenschläfertag,

der aber nichts mit dem

gleichnamigen kleinen Nagetier

zu tun hat. Er geht vielmehr

auf eine Legende zurück. Zur

Zeit der Christenverfolgung unter

dem römischen Kaiser Decius

(um 250) suchten sieben junge

Christen Zuflucht in einer

Berghöhle. Sie wurden entdeckt

und lebendig eingemauert. Am

27.Juni 446 wurde die Höhle

zufällig entdeckt, und die Eingemauerten

wachten auf. Sie

hatten beinahe 200 Jahre geschlafen.

Bereits im 6. Jh. wurde

diese Legende aufgeschrieben

und fand in einer ähnlichen

Version sogar Eingang in

den Koran. Dieser Tag ist mit

vielerlei Bauernregeln verbunden.

So heißt es zum Beispiel:

„Das Wetter am Siebenschläfertag

sieben Wochen bleiben

mag“, oder „Wenn die Siebenschläfer

Regen kochen, dann

regnetʻs ganze sieben Wochen“.

Dies hängt mit einer Großwetterlage

zusammen, die sich normalerweise

Ende Juni - Anfang

Juli eine Zeitlang stabilisiert.

Hundstage

Als „Ausgleich“ kommen dann

von Ende Juli bis Ende August

die im Allgemeinen heißesten

Tage des Jahres, die Hundstage.

Dann steht die Sonne in der

Nähe des hellsten aller Fixsterne,

des Sirius, eben des Hundssterns.

Diese Beobachtung geht

zurück auf das alte Ägypten des

3. vorchristlichen Jahrtausends.

Erschien Sirius am Morgenhimmel,

begann die Nilschwemme,

die mit dem Schlamm Fruchtbarkeit

und Segen über die Felder

brachte. Dagegen hatten die

Griechen Angst vor den Hundstagen.

So warnte z.B. der große

Arzt Hippokrates vor schweren

Gallenleiden während dieser

Zeit. Auch die Römer sahen

die Hundstage als gefährlich

für Mensch, Tier und Feld an.

Noch vor ein paar hundert Jahren

sollte man während dieser

Zeit bei uns das Baden im Freien

meiden - das Wasser galt als

giftig. Selbst Regenwasser sollte

man nicht mehr zum Haarwaschen

benützen, wollte man seine

Lockenpracht behalten. Und

ganz besonders gefährlich war

der Aderlass.

Sommerzeit

Um das Tageslicht besser auszunutzen,

kam bereits Ende des

19.Jahrhunderts aus England

der Vorschlag für eine Sommerzeit.

England gilt bis heute als

Mutter der industriellen Revolution.

In Deutschland wurde

diese Maßnahme 1916 eingeführt,

aber bereits 1919 wieder

abgeschafft. Zu Beginn des 2.

Weltkrieges wurde sie „aus ökonomischen

Gründen“ wieder

angeordnet. Schließlich bedeutete

eine Stunde mehr Tageslicht

eine Stunde mehr Arbeitszeit

- wichtig für die Rüstungsindustrie.

Anfangs dauerte die

Zeitumstellung durchgehend

von April 1940 bis November

1942 - es gab während dieser

Zeit also kein Zurückstellen

der Uhren! Danach kehrte man

wieder zur jährlichen Umstellung

zurück. Nach dem Krieg

legten die Besatzungsmächte

die einzelnen Zeiten fest. Zwischen

1946 und 1949 wurden

die Uhren eine Stunde vorgestellt.

1947 gab es eine Ausnahme:

von Mai bis Juni gab es die

„Hochsommerzeit“ mit zwei

Stunden Umstellung. Von 1950

bis 1979 gab es dann in Deutsch


Ausgabe 02 | Juni 2021

Reise

Söflinger Anzeiger | 23

land keine Sommerzeit mehr.

Ab 1980 wurden die Uhren bei

uns wieder umgestellt. Es gab

mehrere Gründe. Man musste

sich an andere Länder anpassen,

die sich schon 1977 für die

Sommerzeit entschlossen hatten,

zum Beispiel Frankreich.

1980 führte sie die damalige

DDR auch ein, und die Bundesrepublik

wollte kein „zweigeteiltes

Zeitdeutschland“, vor allem

auch mit Rücksicht auf, dass

wie eine Insel in der DDR gelegene

Berlin. Außerdem wollte

man den grenzüberschreitenden

Verkehr vereinfachen. Zudem

spielten die Nachwirkungen

der Ölkrisen von 1973 und

1979/80 eine Rolle.

Im Jahr 1996 wurden dann die

Sommerzeiten aller EU- Staaten

zusammen mit den meisten europäischen

Ländern vereinheitlicht.

Somit werden jetzt die

Uhren am letzten Märzsonntag

von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt.

Am letzten Oktobersonntag

wird dann von 3 Uhr auf 2 Uhr

zurückgestellt. Bis heute wird

aber über Sinn und Unsinn dieser

Maßnahme gestritten.

Sicher unterwegs

Tipps für den Urlaub mit dem Reisemobil

Es gibt Menschen, die können

sich gar keine andere Art des

Urlaubmachens mehr vorstellen.

Wer mit dem Reisemobil

unterwegs ist, ist gegen unangenehme

Überraschungen am

Reiseziel gewappnet.

Der Traumstrand entpuppt sich

als Reinfall? Einfach weiterfahren.

Das Zuhause ist ja quasi

immer dabei. Zudem gehören

Wohnmobile und Caravans zu

den sichersten Verkehrsmitteln.

Allerdings gilt es dabei vor

allem zwei Punkte zu berücksichtigen.

In Sachen Bremsleistung

und bei der Ausstattung

mit Fahrerassistenzsystemen

hinken Reisemobile modernen

Pkw deutlich hinterher. Die Unfallforschung

der Versicherer

(UDV) empfiehlt in diesem Zusammenhang,

dass das Stabilitätsprogramm

ESP und Notbremsassistenten

für alle Fahrzeuge

dieser Fahrzeuggattung

obligatorisch sein sollten. Zudem

sollten die Gurtsysteme

auf allen Sitzplätzen im Wohnmobil

Pkw-Niveau haben, vor

allem die Sitzplätze im Wohnbereich

gelte es sicherer zu gestalten.

Keine Überladung

„Doch auch der Fahrer kann etwas

für mehr Sicherheit tun“,

sagt UDV-Leiter Siegfried

Brockmann. Bei Verkehrskontrollen

war rund die Hälfte aller

Campingfahrzeuge zu schwer,

jedes neunte durfte gar nicht

erst weiterfahren. Viele Reisemobilisten

fahren zum Beispiel

mit vollem Wassertank in den

Urlaub und verschenken somit

eine einfache Möglichkeit zur

Gewichtsreduktion. Wer unsicher

bezüglich des Gewichts

ist, kann sein Fahrzeug mit Reisegepäck

bei Prüforganisationen

wiegen lassen. Viele Fahrer

beladen ihr Wohnmobil außerdem

falsch und sichern das Gepäck

unzureichend.

Wie gefährlich das ist, zeigen

Crashtests bei 70 Stundenkilometern:

Ungesicherte Teile

werden dann im Innenraum

zu Geschossen und können im

Reisemobil Sitzende schwer

verletzen. Sicherheitsexperten

der Gesellschaft für Technische

Überwachung (GTÜ) empfehlen,

beim Beladen den Schwerpunkt

so tief wie möglich zu

halten. Schwere Gegenstände

sollten also in Bodennähe im

Bereich der Achsen deponiert

und das Gewicht gleichmäßig

auf linke und rechte Seite verteilt

werden. Idealerweise sollten

rutschfeste Unterlagen und

Zurrseile zur Ladungssicherung

und als Schutz vor unerwünschtem

Pendeln verwendet

werden.

Pm/cw

100 % ËLECTRIC

Schönes Wetter: Auch

wichtig

Alle Hoffnung auf Sonne, die

der Frühling normalerweise

ankündigt, soll sich also in

drei Monaten erfüllen. Damit

verbunden sind Begriffe wie

Baden, Eisessen, große Ferien,

Urlaub, Feste im Freien,

Grillabende und vieles mehr.

Ob diese Wünsche in diesem

Jahr aber wahr werden können,

steht in den Sternen. Hoffen wir

das Beste!

Otto Schempp

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24 | Söflinger Anzeiger Auto

Ausgabe 02 | Juni 2021

Cabrios

Endlich Sommer – Autos mit viel Luft nach oben

Die Sonne scheint endlich wieder

warm: Die Zeit ist reif, um

die Cabrios aus der Garage zu

holen. Also Einsteigen, Dach

auf und los geht der luftige

Fahrspaß oben ohne.

Jedes Jahr, wenn die Temperaturen

steigen, werden Ärmel

und Hosenbeine kürzer. Und

Autofahrer riskieren wieder

„die große Offenheit“. Denn mit

dem Sommer und dem Beginn

vieler Saisonzulassungen steigt

die Anzahl an Cabrios und

Roadstern auf den Straßen

sprunghaft an. Der Wind weht

einem sanft um die Nase, die

Natur kann sozusagen hautnah

genossen werden und die Sonne

wird auch nicht ausgesperrt.

Ein Cabrio gilt unter Liebhabern

nicht nur als Fortbewegungsmittel,

sondern eher als

die Umsetzung eines Lebensgefühls.

Den richtigen

Wagen finden

Bei der Suche nach dem richtigen

Open-Air-Auto wird man

vor allem in zwei Kategorien

fündig: Bei den Cabrios mit

vier, oder bei den Roadstern,

Spidern und Speedstern mit

nur zwei Sitzen und dem meist

etwas sportlicheren Zuschnitt.

Außerdem haben Frischluftfreunde

die Wahl zwischen einem

klassischen Stoffverdeck

oder einem versenkbaren Hardtop,

das auf den ersten Blick alltagstauglicher

wirkt. Allerdings

sind Stoffdächer mittlerweile

genauso widerstandsfähig und

bieten denselben Schutz gegen

Luft und Lärm. Sie sind außerdem

leichter und lassen sich enger

zusammenfalten, so dass

mehr Raum fürs Gepäck bleibt.

Auch das ist neben dem Design

ein Grund, weshalb immer

mehr Hersteller die Kunststoffkappen

ausmustern und wieder

zum Stoff zurückkehren.

Wie wäre es mit einem

Gebrauchten?

Wer statt eines Neuwagens ein

gebrauchtes Cabrio sucht, sollte

ein paar Dinge mehr kontrollieren

als bei einem gewöhnlichen

Gebrauchten. Das Dach und alle

Dichtungen sollten mit einem

kritischen Blick bedacht

werden. Auch der Verdeckmechanismus

sollte wiederholt geprüft

werden. Bei Stoffdächern

sucht man nach Scheuerstellen

oder Rissen. So verlockend die

anschließende Testfahrt oben

ohne auch sein mag, macht

man die am besten auch mit geschlossenem

Dach, ungewöhnliche

Wind- oder Flattergeräusche

verraten einen Defekt.

Und wer einmal durch eine

Waschstraße fährt, merkt

schnell, ob das Dach wirklich

Tipps für eine entspannte Cabriofahrt

Dach auf, Sonne rein. Mit einem Cabrio kommt sofort Sommer-Feeling auf.

1Der Wind weht durch die Haare,

kühlt – und sorgt so oft genug dafür,

dass man beim Cabriofahren vergisst,

sich gut gegen die Sonneneinstrahlung

zu schützen. Die Strahlung wird weniger

intensiv wahrgenommen und die

Fahrzeuginsassen setzen sich ihr zu

lange aus. Eine Creme mit hohem Sonnenschutzfaktor

und ein Kopfschutz,

der gleichzeitig dem Gesicht Schatten

spendet, helfen.

Da Sonne und Wind gemeinsam

2 für großen Flüssigkeitsverlust sorgen,

raten Experten zudem, bei längeren

Fahrten viel zu trinken.

Wer mit Sonnenbrille fährt, sollte

3 ein Modell wählen, das dicht am

Kopf anliegt, um die Augen auch seitlich

zu schützen. Breite Bügel allerdings

können gefährlich werden, weil

sie das Sichtfeld einschränken.

Nicht unter Bäumen parken: Auch

4 wenn man gern im letzten schattigen

Platz unter einem Baum parken

möchte, sollte man sich das zweimal

Foto: ©Soloviova Liudmyla/Shutterstock.com

dicht ist. Und noch etwas ist

wichtig: Während Cabriofahrer

bei offenem Dach eine nahezu

ungehinderte Rundumsicht genießen,

ist die Übersicht bei geschlossenen

Cabrios und Roadstern

oft schlechter als bei herkömmlichen

Autos. Deshalb

sollte man bei einer Probefahrt

überprüfen, ob man damit auch

wirklich zurechtkommt.

col/dpa

überlegen. Vor allem Kastanien, Platanen,

Linden und Pappeln haben in der

warmen Jahreszeit den Nachteil, dass

sie Blätter, Blüten, Pollen und Nektar

verlieren. Diese kleben auf dem Lack

oder einem Stoffdach gern an und lassen

sich nur mühsam entfernen.

Die richtige Pflege: Sonne, Wind

5 und Staub setzen den zumeist aus

Kunstleder oder auch echtem Leder

gefertigten Sitzen eines Cabrios enorm

zu. Deshalb sollten sie ins Pflegeprogramm

einbezogen werden. pm/cw

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AB 200 ¢ MTL. LEASEN 2

Ausgabe 02 | Juni 2021

Auto

Söflinger Anzeiger | 25

Sicher in die Ferien

Gut gepackt ist halb angekommen

Der Countdown zu den Sommerferien

läuft. Viele fahren in

diesem Jahr mit dem Auto in

den Urlaub

Damit es eine unbeschwerte

Fahrt in die Ferien gibt, hat die

GTÜ Gesellschaft für Technische

Überwachungen wichtige

Tipps zusammengestellt.

Wochenenden meiden

Erfahrungsgemäß konzentriert

sich der Ferienreiseverkehr auf

die Wochenenden. Besonders

kritisch sind hier die Samstage.

Daher sollte, wenn möglich, der

Reisetag auf einen Wochentag

gelegt werden, raten die

GTÜ-Experten.

Reise gut

vorbereiten

Sobald das Ziel feststeht, sollte

eine persönliche Checkliste erstellt

werden: Auslandsbestimmungen,

Lichtpflicht und Tempolimits

abklären, Impfpflicht –

auch für mitgeführte Haustiere

– erfüllen, wenn möglich im

Vorfeld schon Plaketten und Vignetten

besorgen, Routen und

Ausweichstrecken – trotz Navigationssystem

(Ist die Karte aktuell?)

– checken. Auch der Kofferinhalt

kann schon vorab auf

einer Liste festgelegt werden.

Laden mit System

Schwere Gepäckstücke gehören

im Auto grundsätzlich nach unten,

um den Fahrzeugschwerpunkt

niedrig zu halten und das

Kurvenverhalten weniger zu beeinträchtigen.

Schwere Gepäckstücke

im Kofferraum sind nah

an der Rücksitzlehne zu platzieren.

So verrutscht die Ladung

auch bei einer Vollbremsung

nicht, und das Bremsverhalten

bleibt neutral.

Auf Zuladungsgewicht

achten

Auf die Hutablage gehören keine

schweren oder scharfkantigen

Gegenstände. Bei einer abrupten

Bremsung würden dort

abgelegte Bücher, Spielzeuge,

Schirme oder Taschen zum lebensgefährlichen

Geschoss,

warnen die GTÜ-Experten. Wer

Ein bisschen wie Tetris spielen: alle Koffer in den Kofferraum

bekommen. Foto: ©paffy/Shutterstock.com

mit einem Kombi in den Urlaub

fährt, muss das Gepäck im Kofferraum

oberhalb der Rücksitzlehne

mit einem Spannnetz

vom Fahrgastraum abtrennen.

Zu achten ist auch auf die maximale

Zuladung des Fahrzeugs.

Das zulässige Gesamtgewicht

ist in den Fahrzeugpapieren

vermerkt.

Dachträger sicher

montieren

Beim Einsatz von Dachträgern,

-aufbauten und -boxen sollten

unbedingt nur vom Fahrzeughersteller

für das entsprechende

Auto freigegebene Exemplare

verwendet werden. Besonders

zu achten ist auf die

zulässige Dachlast des Autos

und die vorschriftsmäßige Anbringung.

Sollen Fahrräder

transportiert werden, eignen

sich nach den Erfahrungen und

Tests der GTÜ Heckträger besonders

gut. Mit ihnen steigt

der Luftwiderstand während

der Fahrt nicht übermäßig, entsprechend

moderat bleibt der

Kraftstoffmehrverbrauch. pm

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dem Gesamtbetrag ist eine GAP-Versicherung (Differenzkaskoversicherung) enthalten, deren Abschluss

nicht Voraussetzung für das Zustandekommen eines Leasingvertrages ist. Diese unterliegt nicht der MwSt.

Alle sonstigen Preise verstehen sich inkl. aktuell gültiger Mehrwertsteuer. Die Kalkulation stellt zugleich ein

repräsentatives Beispiel im Sinne des § 6a PAngV dar. Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach § 495

BGB zu.

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ist gesondert beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu beantragen und wird bewilligt,

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26 | Söflinger Anzeiger Garten

Ausgabe 02 | Juni 2021

Raus ins Freie

Ein Platz an der Sonne

Endlich kann man die Sonne

wieder auf der Terrasse genießen.

Zeit also, den Freiluft-Bereich

entsprechend herzurichten.

Ob Holz, Kunststoff oder Metall,

das Material von Outdoor-Möbeln

sollte vor allem zum Besitzer

passen. Flechtwerkmöbel

aus Kunststofffasern sind momentan

sehr angesagt, denn sie

sind pflegeleicht und halten einiges

aus. Wer aus seinem Freiluft-Platz

eine richtige Lounge

machen möchte, der sollte sich

das Angebot von Multifunktionssofas

anschauen. Möbel, Dekoration

und der richtige Grill

Solche Sofalandschaften kann

man in allen möglichen Farben

und vielen unterschiedlichen

Größen bekommen.

Gartenaccessoires

Wer gerne mal Dinge verändert,

der hat sicher Spaß an leichten

Möbeln. Tisch, Stuhl, Liege aus

leichten Materialien sind daher

– ebenfalls wie im Wohnmöbelbereich

– angesagt. Aluminium

in Verbindung mit wetterfesten

Kunststoffgeweben, wie

Schnur- oder Bandgeflecht, besticht

durch geringes Eigengewicht.

Um Terrasse oder Balkon

in ein stimmiges Freiluft-Zimmer

zu verwandeln, ist natürlich

auch Outdoor-Deko wichtig.

Nach dem Motto „Pimp my

Garden“ gibt es viele wetterfeste

Gartenaccessoires, die den

Gesamteindruck aufpeppen.

Quietschbunt oder lieber mit

Mustern – hier kann man sich

Sommer, Sonne, raus in den Garten! Mit schönen Möbeln und Gartenaccessoires will man gar nicht mehr reingehen.

Foto: © Photographee.eu/Shutterstock.com

austoben. Wer sich gerne ein

bisschen Arbeit abnehmen lassen

möchte, der sollte sich die

Möglichkeiten von Smart Gardening

anschauen. Von Bewässerungs-App,

über die vernetzte

Außenbeleuchtung bis hin zur

digitalen Steuerung des Rasenmähers.

Anfänglich skeptisch

beäugt, gewinnen solche Themen

inzwischen auch bei der

breiten Bevölkerung Gefallen,

denn die damit gewonnene Zeit

kann für die gewünschte Entspannung

unter freiem Himmel

genutzt werden, oder natürlich

fürs Grillen.

Grillparty voraus

Grillen ist ja eine Kunst für

sich. So kann man beispielsweise

je nach Grillgut und Geschmacksrichtung

zwischen

Holzkohle, Elektrizität und

Gas wechseln oder Aufsätze

zum Räuchern anbringen. Das

steigert die Vorfreude auf die

nächste Grillparty. Ein Gartentisch,

der bei Bedarf vergrößert

werden kann, ist hier eine gute

Lösung. Ausschlaggebend ist

aber auch der Pflegeaufwand.

Während Rattan und Holz gepflegt

werden will, ist Polyrattan

überhaupt nicht pflegebedürftig.

Mit einem feuchten

Lappen werden die Möbel vom

Blütenstaub befreit und sehen

aus wie neu. Wenig Pflege brauchen

auch die Möbel aus Kunststoff.

Allerdings sollte auf die

Stabilität geachtet werden. Vorteil:

die Stühle lassen sich meist

ganz gut stapeln und nach der

Party auch gut verstauen. Wer

es etwas edler haben möchte,

sollte sich bei Holzmöbeln umsehen.

Nicht vergessen sollte

man bei der Auswahl aber, dass

Holzmöbel auch regelmäßig

entsprechend gepflegt werden

sollten.

Autor

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Ausgabe 02 | Juni 2021

Sommer

Söflinger Anzeiger | 27

Sommerzeit ist Grillzeit

Jetzt wird gegrillt

Sommerzeit ist Grillzeit. Ein

Abend mit der Familie oder mit

Freunden, geselliges Beisammensein,

leckere Salate und

saftiges Fleisch mit dem typischen

Grillaroma. Eine kleine

Fleischkunde.

Das hat bestimmt jeder schon

mal erlebt: Man freut sich auf

ein saftiges Stück Fleisch,

schön rosa, und richtig weich,

so dass es regelrecht auf der

Zunge zergeht. Was man dann

aber im Mund hat, ähnelt von

der Konsistenz her eher einer

Schuhsohle: unglaublich zäh.

Was ist da nur passiert? Nun,

vermutlich hat der Koch ein

minderwertiges Stück Fleisch

genommen – oder einfach ein

gutes Teil falsch zubereitet.

Denn jedes Stück vom Tier hat

seine Eigenheiten und bedarf

einer anderen Behandlung.

Feinfasrige Fleischstücke

vom Rind

Beim Rind zum Beispiel eignen

sich Stücke aus dem Rücken am

besten zum Grillen, der Metzger

spricht von der Hochrippe

oder dem Roastbeef. Das Fleisch

hier ist besonders feinfaserig.

Das beste Teil am Roastbeef

nennt man Rumpsteak. Es wird

aus der Mitte des Rinderrückens

geschnitten und hat einen

Fettrand. Den sollte man

beim Grillen unbedingt dranlassen,

denn das Fett schützt

das Fleisch vor dem Austrocknen

und macht es schön saftig.

Wem der Fettrand zu viel ist,

der kann ihn nach dem Grillen

entfernen. Je nach Rinderrasse,

Alter und Haltung des Tieres ist

auch das Fleisch selbst mehr

oder weniger von Fett durchzogen.

An dieser Stelle gilt das

Fett als Geschmacksträger.

Schweinisch lecker

Beim Schwein befinden sich die

besten Teile zum Grillen ebenfalls

am Rücken, eigentlich auf

der gesamten Bandbreite zwischen

Nacken und Hinterkeule.

Hieraus werden unter anderem

Koteletts, Schweinelachse und

Steaks geschnitten. Sehr beliebt

sind Schweinenackensteaks, die

sich durch ihr gut mit Fett

durchzogenes, saftiges Fleisch

auszeichnen. Sie gibt es oft

schon fix und fertig mariniert.

Für den individuellen Touch

kann man die Steaks auch pur

kaufen und in einem Gefrierbeutel

selbst marinieren. Einfach

Öl, Gewürze, Senf oder

Ketchup, Sojasauce oder Tabasco,

Honig oder einen Schuss Zitronensaft

mischen, das Fleisch

hineinlegen und durchkneten.

Dann einige Stunden im Kühlschrank

ziehen lassen. Wer es

lieber mager mag, kann auch

das Schweinefilet auf den Grill

legen – am besten als Ganzes.

Hier sollte der Grillmeister aber

mit der Hitze aufpassen, denn

das Fleisch wird schnell trocken.

Eine leckere Alternative,

um das Fleisch zu schützen und

gleichzeitig für einen saftigen,

Endlich den Grill anwerfen - darauf freuen sich viele am meisten, sobald der Sommer da

ist.

Foto: © nd3000/Shutterstock.com

vollen Geschmack zu sorgen, ist

es, das Filetstück mit Speck zu

ummanteln.

Wer es mager mag:

Geflügel auf den Grill

Geflügel ist ebenfalls beliebt auf

dem Grill. Häufig wird das

Brustfleisch von Vögeln verwendet.

Aus der großen Putenbrust

lassen sich gut Schnitzel

schneiden. Hähnchenbrustfilets

können im Ganzen gegrillt

werden, ebenso wie Entenbrüste.

Dabei gilt aber: da das Fleisch

eher mager ist, sollte es langsam

gegrillt werden.

Sicherheit beim Grillen

- Kohle- und Gasgrills nur im Freien verwenden. Ansonsten

besteht die Gefahr, dass Rauchgase zu einer Kohlenstoffmonoxidvergiftung

führen.

- Bei der Verwendung von Kohlen kann es zu Funkenflug

kommen. Deshalb den Grill mit ausreichendem Sicherheitsabstand

zu Möbeln und Bäumen aufstellen. Der

Grill sollte sicher stehen, so dass die Gefahr des Umkippens

vermieden wird.

- Zum Anzünden niemals Spiritus oder sonstige brennbare

Flüssigkeiten direkt in die Kohlen gießen – Verbrennungsgefahr!

- Material zum Löschen griffbereit halten

- besonders auf Kinder achten

Wir beraten Sie

gerne !

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28 | Söflinger Anzeiger Bauen und Wohnen

Ausgabe 02 | Juni 2021

Geld

Welche Summe

brauche ich?

Bausparen

Bekomme ich die Prämie?

Die Höhe der Bausparsumme

richtet sich optimalerweise danach,

was mit dem Bausparvertrag

finanziert werden soll: Modernisierung,

Werterhalt, Kauf

oder Bau einer Immobilie.

Soll mittelfristig Eigenkapital

aufgebaut und die staatliche

Förderung genutzt werden, ist

man mit einer Bausparsumme -

Guthaben plus Darlehen - von

10.000 Euro gut bedient. Die

Bausparkasse errechnet den

monatlichen Sparbeitrag, den

so genannten Regelsparbeitrag.

Der Bausparer kann mehr oder

weniger einzahlen.

Solide Finanzierung

Braucht er Guthaben und Darlehen

allerdings zu einem bestimmten

Zeitpunkt, sollte er

sich an diesen Betrag halten.

Das ist besonders dann wichtig,

wenn man einen Immobilienkauf

plant. In diesem Fall empfiehlt

sich allerdings eine höhere

Summe, die von der Bausparkasse

im Rahmen einer

Gesamtfinanzierung ermittelt

wird. In aller Regel besteht eine

solide Finanzierung aus 20 bis

30 Prozent Eigenkapital, 50 bis

60 Prozent Hypothekendarlehen

und 20 bis 30 Prozent Bauspardarlehen.

be.p/Elisa Selleske

Foto: © mapman/Shutterstock.com

Bausparer können ab diesem

Jahr mehr Wohnungsbauprämie

erhalten. Der Gesetzgeber

hat den Fördersatz erhöht und

die Grenzen für das Einkommen

angehoben. Was bedeutet

das für Bausparer?

Viele haben erstmals Anspruch

auf den staatlichen Sparbonus.

Die erste Frage lautet: Liegt

mein zu versteuerndes Jahreseinkommen

tatsächlich innerhalb

der neuen Grenzen? Sie

wurden bei Alleinstehenden auf

ein zu versteuerndes Einkommen

von 35.000 beziehungsweise

bei Verheirateten auf

70.000 Euro angehoben - bisher

25.600 Euro für Alleinstehende,

das Doppelte bei Verheirateten.

Wer dazu Hilfe braucht,

kann sich an den Anbieter des

Bausparvertrages wenden, alternativ

an Verbraucherzentrale

oder Hausbank.

Wer bauen möchte, braucht Geld. Schön ist es, wenn man Förderungen in Anspruch nehmen

kann.

Foto: ©Andrey_Popov/Shutterstock.com

Sonderzahlungen

Die zweite Frage betrifft die Beiträge:

Reichen meine Einzahlungen

für die höchstmögliche

Prämie? Der Fördersatz stieg

von 8,8 auf zehn Prozent. Maximal

gibt es jetzt für Alleinstehende

70 Euro Prämie, wenn

700 Euro im Kalenderjahr auf

das Konto eingezahlt wurden.

Für Verheiratete gilt das Doppelte.

Kamen 700 Euro im Kalenderjahr

bisher nicht zusammen,

ist es eine Überlegung

wert, die regelmäßigen Einzahlungen

zu erhöhen. Alternativ

lässt sich das Konto rechtzeitig

vor Jahresende mit einer Sonderzahlung

aufstocken. Nur

das, was in einem Kalenderjahr

an Geld zu Buche steht, kann

für die Wohnungsbauprämie

berücksichtigt werden. Die Prämie

für dieses Jahr kann frühestens

2022 beantragt werden,

spätestens bis Ende 2023, weil

für den Antrag eine Frist von

zwei Jahren gilt. Das Formular

dazu verschicken die Bausparkassen

zusammen mit dem

Kontoauszug des Bausparvertrages

zu Jahresbeginn. Der Antrag

wird ausgefüllt und zurückgesandt.

Die meisten Bausparer

können mit dem

staatlichen Bonus nur dann

rechnen, wenn sie ihren Vertrag

für einen Wohnzweck einsetzen.

Ausnahme: Wer bei Unterschrift

unter den Bausparvertrag

jünger als 25 war oder

ist, kann sein Guthaben nach

sieben Jahren inklusive der

Wohnungsbauprämie anderweitig

ausgeben. be.p/Elisa Selleske

Söflinger

Zeitbeer-Anzeiger


Ausgabe 02 | Juni 2021

Bauen und Wohnen

Söflinger Anzeiger | 29

Sparen für Eigenheim

Die Spargroschen für die Altersvorsorge

Hauptsächlich für ihre Altersvorsorge

und den Konsum legen

die Deutschen kontinuierlich

Geld zurück. Nur eines der

Sparmotive verzeichnet einen

Zuwachs: „Wohneigentum“. Zu

diesem Ergebnis kommt die

Frühjahrsumfrage 2021 zu den

Sparmotiven.

Das Meinungsforschungsinstitut

Kantar befragte dazu im

Auftrag des Verbandes der Privaten

Bausparkassen über

2.000 Bundesbürger. „Altersvorsorge“

bleibt mit 55 Prozent

das meistgenannte Sparmotiv.

„Konsum“ - verstanden als Sparen

für größere Anschaffungen

- nennen 50 Prozent der Befragten

- ein Rückgang um zwei

Prozentpunkte gegenüber der

letzten Umfrage. Ein Plus von

44 auf 45 Prozent gibt es beim

Motiv „Wohneigentum“. Im

Vergleich zur Frühjahrsumfrage

2020 beträgt es sogar drei

Prozentpunkte. Die Corona-Pandemie

habe die Sehnsucht

nach eigenen vier Wän-

Ins Sparschwein kommt vor allem Geld für die Altersvorsorge oder für größere Anschaffungen.

Foto: © Krakenimages.com/Shutterstock.com

den verstärkt, so Christian König,

Hauptgeschäftsführer des

Verbandes der Privaten Bausparkassen.

„Kapitalanlage“

wird mit aktuell 27 Prozent etwas

seltener genannt - minus

zwei Prozentpunkte. Für sieben

Prozent der Befragten - nach zuvor

sechs - ist der „Notgroschen“

wichtig. Einen Rückgang von

vier auf drei Prozent verzeichnet

das Sparmotiv „Ausbildung

der Kinder“. be.p/Wiltrud Zweigler

Bis zur Rente

In Deutschland beträgt

die durchschnittliche Lebensarbeitszeit

derzeit

ca. 38 Jahre, worauf eine

durchschnittliche Rentenbezugsdauer

von etwa

20 Jahren folgt. Die

über 65-Jährigen beziehen

derzeit mehr als 60

Prozent ihres Bruttoeinkommens

aus der Rentenversicherung.

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30 | Söflinger Anzeiger Bauen und Wohnen

Ausgabe 02 | Juni 2021

Finanzierung

Umbau mit

Hilfe vom Staat

Leben und Wohnen im Alter

Modernisieren mit 60

Fördermittel für barrierefreien

Umbau stehen wieder zur Verfügung.

Sie sollen dabei helfen,

dass ältere Menschen so lange

wie möglich in den eigenen

vier Wänden leben können.

Auch die Pflegekassen bezuschussen

barrierefreie Umbauten.

Maßnahmen zur Reduzierung

von Barrieren werden wieder

mit Zuschüssen unterstützt:

Die Mittel der Förderbank KfW

stehen nach Angaben des Informationsprogramms

Zukunft

Altbau seit dem 5. Januar wieder

zur Verfügung. Wer zum Beispiel

Schwellen entfernt oder

bodengleiche Duschen einbaut,

kann dafür Zuschüsse in Höhe

von bis zu 12,5 Prozent der förderfähigen

Kosten bekommen.

Hohe Nachfrage

Die Zuschusshöhe der KfW beläuft

sich nach Angaben des

vom Umweltministerium Baden-Württemberg

geförderten

Informationsprogramms auf

200 bis 6.250 Euro. Die Mindestinvestitionskosten

betragen

pro Wohneinheit 2.000 Euro,

maximal sind 50.000 Euro förderfähig.

Wichtig: Die KfW fördert

nur Vorhaben, die zum

Zeitpunkt des Antrags noch

nicht begonnen wurden. Insgesamt

stehen den Angaben zufolge

deutschlandweit 130 Millionen

Euro bereit, 30 Millionen

mehr als im vergangenen Jahr.

dpa/tmn

Häuser aus den 50er- und

60er-Jahren warten darauf, saniert

zu werden. Ihre Eigentümer

sind jedoch ebenso in die

Jahre gekommen und zögern

dann, ein solches Projekt in

Angriff zu nehmen.

Allein sechs Millionen Eigenheim-

oder Wohnungsbesitzer

sind bundesweit zwischen 60

und 69 Jahre alt. Eigentlich ein

Alter, in dem sich eine Modernisierung

noch gut stemmen

lässt. Statistisch gesehen, ließen

sich noch etwa 20 Jahre die

Vorteile von Barrierefreiheit

und energetischer Sanierung

genießen: ein Bad, in dem sich

auch mit einem Rollstuhl zurechtkommen

lässt, eine Fassade,

die gut gedämmt ist, Fenster,

durch die es nicht zieht, eine

Heizung, die energiesparend

arbeitet.

Du kannst nicht immer 17 sein ... Die eigenen vier Wände kann man aber so modernisieren,

dass man sich fast wieder so fühlt ...

Foto: © bernard/Shutterstock.com

Förderung aufgestockt

Neben dem baulichen Aufwand

sind oft auch die Kosten der

Grund, weshalb Eigentümer

unschlüssig sind. Bekäme ich

überhaupt noch einen Kredit?

Könnte ich ihn auch zurückzahlen?

Die Aussicht, an Baugeld

zu kommen, ist möglicherweise

größer, als man im ersten

Moment glaubt. Gerade für

energetische Maßnahmen hat

die Bundesregierung ihre Fördergelder

aufgestockt. So beträgt

die maximale Kreditsumme

der staatlichen Förderbank

KfW für eine energetische Sanierung

120.000 Euro. Zuschüsse

sind bis zu 48.000 Euro

möglich. Diese Gelder aus

dem KfW-Programm „Energieeffizient

bauen und sanieren“

können unabhängig vom Alter

beantragt werden.

Alternativ gibt es die Möglichkeit,

20 Prozent der Aufwendungen,

maximal 40.000

Euro, über drei Jahre beim Finanzamt

geltend zu machen.

Was günstiger ist, kann ein

Fachmann, beispielsweise ein

Energieberater, ausrechnen.

Auch dessen Honorar zählt zu

den förderfähigen Kosten. Und

er weiß, welche Quellen sich für

eine sichere Finanzierung im

Alter außerdem anzapfen lassen.

Bei einem Bauspardarlehen

beispielsweise sind jederzeit

kostenlose Sonderzahlungen

möglich. Für Summen bis

zu 30.000 Euro bieten Bausparkassen

so genannte Blankodarlehen

an, für die sie auf eine

Eintragung im Grundbuch verzichten.

Wer barrierefrei umbauen

möchte, findet im

KfW-Förderprogramm „Altersgerecht

umbauen“ altersunabhängige

staatliche Förderungen.

Möglich sind bis zu 50.000

Euro Kredit und bis zu 6.250

Euro an Zuschüssen. be.p/Gabi

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