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Holzmarkt 2020/03

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Ausgabe 3 | Juni–Juli <strong>2020</strong><br />

19<br />

Transport und Logistik<br />

Selbstfahrend, ideal, antibakteriell<br />

26<br />

Unternehmen stellen sich virtuell vor<br />

Corona-Spezial<br />

Wald im Wandel<br />

Nachhaltigkeit ist wichtiger denn je | Seite 14<br />

Retouren an Postfach 555, 1008 Wien | Österreichische Post AG | MZ 20Z041971 M | Grassl & Grimm Medien OG, Am Weingarten 2, A- 2440 Moosbrunn


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Bleiben Sie mit<br />

uns in Kontakt!


ACHTUNG ÄNDERUNG IM VERSAND!<br />

Liebe Leserinnen und Leser!<br />

Wie Sie sicher schon wissen, erscheint der<br />

INTERNATIONALE HOLZMARKT seit Jahresbeginn<br />

in einem neuen Verlag, der Grassl & Grimm Medien OG.<br />

Als neue Herausgeber versuchen wir, möglichst alles beim Alten<br />

zu belassen, natürlich nur die positiven Sachen. Mit unserem<br />

Neustart möchten wir auch mit einigen Altlasten aufräumen, veraltete<br />

Systeme und Abläufe modernisieren.<br />

Änderung im Versand<br />

Darum haben wir auch das Versandsytstem auf den neuesten<br />

Stand gebracht, Daten überprüft, Adressen und Informationen<br />

aktualisert. Viele von Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser,<br />

haben wir in den letzten Wochen bereits kontaktiert. Sollten<br />

wir (noch) nicht mit Ihnen in Kontakt getreten sein und Sie den<br />

INTERNATIONALEN HOLZMARKT weiterhin sechs Mal pro Jahr<br />

auf Ihrem Schreibtisch haben wollen, bitten wir Sie, mit uns Kontakt<br />

aufzunehmen: telefonisch unter +43 676 572 59 39 oder per<br />

Mail an office@ggmedien.at<br />

Datenschutz<br />

Wir gehen sorgfältig mit Ihren Daten um. Wollen Sie nähere Informationen,<br />

wie wir Ihre Daten verarbeiten und welche Daten<br />

wir von Ihnen gespeichert haben, schauen Sie doch bitte auf<br />

www.holzmarkt-online.at/datenschutzerklaerung oder melden<br />

Sie sich bei mir unter: ulrike.grassl@ggmedien.at<br />

Ich freue mich, von Ihnen zu hören!<br />

Ihre<br />

Leserbriefe<br />

In der letzten Ausgabe des Internationalen <strong>Holzmarkt</strong> erschien der Artikel „Kein Silberpellet“, der einiges Aufsehen erregte<br />

und fachkundige Leser zu Leserbriefen veranlasste. Darüber freuen wir uns sehr und natürlich wollen wir – sofern es die<br />

Verfasser wünschen – auch im IHM Raum geben:<br />

Sehr geehrte Frau Grassl,<br />

ich habe Ihren Beitrag zur Biomassenutzung (Verfeuerung) gelesen und sehe diesen sehr skeptisch, da darin<br />

angenommen wird, dass einfach blind Wälder abgeholzt werden, um diese zu verbrennen.<br />

Diese Aussage beruht schlichtweg auf einer Meinung und ignoriert gekonnt die Realität: „Der Grund dafür ist<br />

einfach: Wenn Wälder abgeholzt und als Bioenergie genutzt werden, gelangt der gesamte Kohlenstoffgehalt der<br />

Biomasse sehr schnell in die Atmosphäre, wird aber von neuen Bäumen Jahrzehntelang nicht wieder aufgenommen.“<br />

Ist die Biomasse, welche zur Verbrennung eingesetzt wird, ein Nebenprodukt der Sägeindustrie. Wird das<br />

Holz im Wald für diese Industrie geerntet, fällt auch unweigerlich Brennholz an, welches nicht zur weiteren<br />

Produktion geeignet ist. Dieses Material wird für die Bioenergie-Gewinnung eingesetzt.<br />

Es entsteht laufend Schadholz durch Borkenkäfer, Sturmschäden, Schneebruch, etc., welches auch aus dem<br />

Wald geholt werden muss, um die weitere Verbreitung von Schädlingen zu verhindern und so den Wald zu<br />

schützen.<br />

Wird das Holz nicht geerntet, stirbt der Baum trotzdem irgendwann ab, und gibt den Kohlenstoff auch<br />

wieder an die Atmosphäre ab.<br />

Es wird nicht der gesamte Wald abgeholzt und anschließend neu gepflanzt, sondern nur eine gewisse Menge<br />

entnommen, wobei der neu eingepflanzte Wald zukunftsfit ausgelegt werden kann und somit auch der<br />

Klimakrise entgegenwirkt.<br />

Alle Anstrengungen im Kampf gegen die Klimakrise müssen wohl durchdacht sein und können nicht ohne<br />

Rücksicht auf Verluste einfach durchgedrückt werden.<br />

Biomasse ist im Kampf gegen die Klimaerwärmung sicher nicht die alleinige Lösung, was auch niemand ernsthaft<br />

behauptet, sondern ein Teil davon.<br />

Beste Grüße<br />

Hans-Peter Fuchs


14 19<br />

23<br />

Besuchen Sie<br />

unsere<br />

virtuelle Messe<br />

16 24 26<br />

Inhalt<br />

Achtung, Leser! Änderung im Versand ................................................................... 4<br />

Nachhaltigkeit<br />

Wald im Wandel .................................................................................................... 14<br />

Gemeinsam durch die Krise ................................................................................. 15<br />

Nachhaltige Waldbewirtschaftung ....................................................................... 16<br />

Cradle to Cradle: Goldstandard der Nachhaltigkeit ............................................ 17<br />

Transport und Logistik<br />

Stora Enso testet selbstfahrenden LKW .............................................................. 19<br />

Internationaler Holzgroßhändler<br />

sucht den „idealen Stapler“ .................................................................................. 20<br />

Lebensmitteltransport und -Lagerung ................................................................ 22<br />

Software<br />

Voller Durchblick mit integriertem Planungstool ................................................ 23<br />

Holzhandwerk<br />

Freies Formen von Holz ....................................................................................... 24<br />

Messen<br />

Besuchen Sie unsere virtuelle Messe .................................................................. 26<br />

Messe Klagenfurt .................................................................................................. 29<br />

Service<br />

Anbieter-Index ....................................................................................................... 30<br />

Impressum ............................................................................................................ 31<br />

Reiseziele<br />

Folgen Sie uns auf<br />

/internationalerholzmarkt<br />

PEFC/06-39-256<br />

editorial<br />

Liebe Leser!<br />

Vor drei Monaten hat sich unser Leben von einem<br />

Momant auf den anderen geändert. Viele kämpfen<br />

mit den Folgen dieser Veränderungen, wirtschaftlich<br />

sowie persönlich. Wir stecken noch mitten<br />

drin, keiner kann sagen, was uns die nächsten<br />

Monate bringen werden.<br />

Uns von GG Medien hat diese Situation gezeigt,<br />

was uns wichtig ist, wohin unsere Reise gehen<br />

soll, damit es sich für uns als Unternehmerinnen<br />

aber vor allem auch als Menschen richtig anfühlt.<br />

Wir möchten diesen Weg gerne mit Ihnen gemeinsam<br />

gehen, Sie dabei unterstützen, Ihren Weg<br />

weiterzugehen. Erzählen Sie uns Ihre Geschichte,<br />

was treibt Sie in dieser Situtation an, was haben<br />

Sie daraus gelernt, wie hat sie Ihren Weg verändert,<br />

wo benötigen Sie vielleicht Unterstützung,<br />

um an Ihr Ziel zu kommen? Oder bitten Sie in<br />

den Sommerferien Ihre Kinder und Enkelkinder,<br />

uns ein Bild zu malen, um uns an all die schönen<br />

Dinge um uns herum zu erinnern. Ich würde mich<br />

über viele schöne Bilder per Post und Mail freuen!<br />

Und vielleicht können wir von GG Medien dem<br />

einen oder anderen helfen, seine Reise fortzusetzen<br />

... Alles Gute und bleiben Sie gesund! Ihre<br />

Renate Grimm<br />

Mag. Ulrike Grassl<br />

3/<strong>2020</strong><br />

www.holzmarkt-online.at


© Tischlerei Forcher<br />

www.holzmarkt-online.at 3/<strong>2020</strong>


Holz-Traum<br />

In einem Schlafzimmer sollte man sich nach einem anstrengenden Tag entspannen<br />

können. Dieser Überzeugung sind auch die Schreiner der Tischlerei<br />

Gabriel Forcher und haben einen Schlafraum in Österreich komplett mit Zirbenmöbeln<br />

ausgestattet. Der Zirbe wird nachgesagt, dass ihre ätherischen Öle<br />

beruhigend wirken, wenn man diese einatmet. Abgesehen von dieser speziellen<br />

Eigenschaft überzeugt das Zirbenholz mit einem sehr hellen, leicht rötlichen<br />

Holzbild. Die Tischlerei hat sich bei ihrem angestrebten Alpenstil-Ensemble für<br />

Furnierholz der Firma Kaindl entschieden. Verwendet wurde der Naturmix –<br />

eine Kombination aus Fries und Fladerfurnieren, welche markante Merkmale<br />

des Holzes in den Vordergrund stellt. „Abgesehen von den unterschiedlichen<br />

Farbnuancen – diese lassen das rötlich-braune Zirbenholz wärmer erscheinen<br />

als das cremefarbene Tannenholz – besitzt die Tanne kein Harz und verbreitet<br />

deshalb auch keinen so intensiven Geruch wie die Zirbe“, erklärt Ursula Geismann,<br />

Geschäftsführerin der Initiative Furnier + Natur (IFN).<br />

3/<strong>2020</strong><br />

www.holzmarkt-online.at


8<br />

holz | News<br />

www.holzmarkt-online.at<br />

Shutdown bricht Wachstum<br />

bei Bodenbelägen<br />

Im vergangenen Jahr wurden in Österreich rund 19,9 Millionen Quadratmeter Bodenbeläge<br />

und Parkett verkauft. Damit stieg die Nachfrage im Vergleich zum Jahr davor um etwa<br />

350.000 Quadratmeter. Zuwächse gab es allerdings primär im Objekt, insbesondere im Nicht-<br />

Wohnbau, der mehr als die Hälfte der Wachstumsbeiträge lieferte.<br />

Für die Hersteller von Bodenbelägen und Parkett waren die Marktbedingungen deshalb erfreulich.<br />

Laut aktuellem BRANCHENRADAR Bodenbeläge und Parkett in Österreich <strong>2020</strong> erhöhten<br />

sich die Herstellererlöse um zwei Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 312,6 Millionen<br />

Euro. Der Umsatz stieg in allen Warengruppen. Parkett, Designbeläge, Vinylparkett<br />

und Laminat entwickelten sich annähernd mit dem Markt. Klassische Elastische Bodenbeläge<br />

wuchsen mit plus 2,8 Prozent gegenüber Vorjahr um einen Tick rascher. Insbesondere Cushioned<br />

Vinyls, Homogene PVC und Vinyls sowie Elastomere wurden stark nachgefragt. Textile<br />

Bodenbeläge (+1,1% geg. VJ) hinkten dem Gesamttrend hingegen etwas hinterher.<br />

Die positive Entwicklung der letzten Jahre dreht heuer allerdings voraussichtlich ins Minus.<br />

Als Folge des erzwungenen Shutdown weiter Teile der wirtschaftlichen Infrastruktur rechnet<br />

BRANCHENRADAR.com Marktanalyse mit einem signifikanten Erlösrückgang um rund vier<br />

Prozent gegenüber Vorjahr. Negativ betroffen sind vermutlich alle Warengruppen. Zudem erfolgt<br />

der Aufschwung im kommenden Jahr nur zögerlich. Aus heutiger Sicht reicht es nur zur<br />

Konsolidierung auf Vorjahresniveau. www.branchenradar.com<br />

© Reed Exhibitions / Sebastian Datzreiter<br />

„Bauen+Wohnen“<br />

kommt nach Wien<br />

Was am Salzburger Messeplatz bestens funktioniert,<br />

soll nun auch Wien erobern. Im Herbst<br />

2021 holt Reed Exhibitions das Messeformat<br />

„Bauen+Wohnen“ in die Bundeshauptstadt und<br />

ersetzt damit die bisherige „Bauen & Energie<br />

Wien“ im Februar. Dadurch finden ab 2021 zwei<br />

Ausgaben der „Bauen+Wohnen“ in Österreich<br />

statt. Den Auftakt macht dabei Salzburg zu Beginn<br />

des Jahres (4. bis 7. Februar 2021), die Wiener<br />

Edition ist von 11. bis 14. November 2021 in<br />

der Messe Wien. Zusammen mit der „Wohnen<br />

& Interieur“ (3. bis 7. März 2021 in Wien) organisiert<br />

Reed Exhibitions damit drei Branchenplattformen<br />

für den Bau- und Wohnsektor in<br />

Österreich. „Mit diesem Schritt reagieren wir auf<br />

Veränderungen des Wiener Marktes und der dortigen<br />

Aussteller- und Kundenbedürfnisse“, sagt<br />

Barbara Leithner, Chief Operation Officer (COO)<br />

bei Reed Exhibitions. www.bauen-energie.at<br />

Wetterschutzregal<br />

sichert AuSSenlagerung<br />

Für die Lagerung von Langgutartikeln mit Längen von bis zu<br />

zwölf Metern bietet ELVEDI spezielle Wetterschutzregale. Dabei<br />

handelt es sich um die bislang einzige automatisch aufrollbare<br />

Regalanlage. Ein Elektromotor sorgt für ein schnelles<br />

und sicheres Öffnen und Schließen der spritzwasserdichten<br />

und luftdurchlässigen Schutzplane. Die Kragarmregale (Freiträgerregale)<br />

sind für besonders schwere Lasten ausgelegt.<br />

Anwendern des Systems ist es möglich, sehr große Holz- und Metallwaren witterungsgeschützt im<br />

Außenbereich zu lagern. Damit können sie den zur Verfügung stehenden Platz maximal flexibel nutzen.<br />

Darüber hinaus sind die wettergeschützten Kragarmregale auch mit selbsttragendem Dach und als Kalthalle<br />

verfügbar. Wie alle Systemlösungen von ELVEDI ist das Wetterschutzregal modular konzipiert und<br />

wird jeweils nach individuellen Kundenanforderungen konstruiert. www.elvedi.com<br />

© Lidl Österreich<br />

© ELVEDI<br />

Ein Baum für jedes T-Shirt<br />

In Kooperation mit „Plant-for-the-Planet“ bietet Lidl Österreich<br />

seit 2. Juni Damen- und Herren-T-Shirts aus reiner<br />

Bio-Baumwolle an. Das Besondere daran: Für jedes verkaufte<br />

Shirt, wird in Kooperation mit Plant-for-the-Planet ein neuer<br />

Baum gepflanzt. Die Shirts bestehen aus reiner Bio-Baumwolle<br />

und sind in allen 255 österreichischen Lidl-Filialen erhältlich.<br />

Alle T-Shirts sind außerdem mit dem GOTS-Siegel (Global<br />

Organic Textile Standard) ausgezeichnet und gewährleisten<br />

die Herstellung nach strengen ökologischen Kriterien über die<br />

gesamte Lieferkette. www.aufdemwegnachmorgen.at<br />

www.holzmarkt-online.at 3/<strong>2020</strong>


HUNDEGGER ROBOT-Solo<br />

DIE SENSATION IN DER<br />

200.000 € KLASSE!<br />

NESTRO ® qualifiziert sich<br />

für das Thüringer<br />

Nachhaltigkeitsabkommen<br />

Die NESTRO ® Lufttechnik GmbH wurde im Mai <strong>2020</strong> aufgrund von Vorleistungen<br />

in das Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften im Bundesland<br />

Thüringen aufgenommen.<br />

Bereits seit 2006 wird der Wärmebedarf der NESTRO ® Lufttechnik GmbH<br />

in Schkölen über eine eigenentwickelte Strohheizung gedeckt. Die<br />

Emissionswerte werden regelmäßig gemessen und unterschreiten die<br />

gesetzlich festgelegten Höchstwerte. Seit 2013 erzeugt NESTRO ® auch<br />

eigenen Strom, der im Betrieb genutzt wird. Überkapazitäten werden<br />

ins Netz eingespeist. Schließlich wird in zwei Zisternen mit einem Fassungsvermögen<br />

insgesamt 40 m³ Regenwasser aufgefangen und zum<br />

Bewässern der Grünbereiche rund um das Werk eingesetzt. NESTRO ®<br />

entwickelt auch sein Angebotsportfolio nachhaltig weiter und ergänzt<br />

oder optimiert Produkte.<br />

Zielsetzung ist dabei immer<br />

die Steigerung der<br />

Effizienz, die Verringerung<br />

von Schallemissionen<br />

und die Verbesserung<br />

der Luftqualität beziehungsweise<br />

die Bindung<br />

von gefährlichen Schadstoffen.<br />

www.nestro.com<br />

© NESTRO®<br />

Meine Hundegger<br />

und ich!<br />

Never change<br />

a winning team!<br />

GroSSsägewerk um 115 Millionen<br />

Gemeinsam mit drei Partnerfirmen hat die Holzindustrie Maresch aus<br />

Retz, einer der größten produzierenden Betriebe im Bezirk Hollabrunn,<br />

in Tschechien ein neues Großsägewerk eröffnet. In der nordböhmischen<br />

Stadt Štětí (Wegstädtl) an der Elbe wird das Unternehmen Labe Wood –<br />

ein Gemeinschaftsprojekt von Maresch, dem Papierkonzern Mondi, Unitimber<br />

und Eco-Invest – pro Jahr bis zu einer Million Festmeter Rundholz<br />

verarbeiten. In den Bau des Sägewerks, das mit 130 Beschäftigten<br />

derzeit im Probebetrieb läuft, sind 115 Millionen Euro geflossen.<br />

Das Schnittholz vermarktet das Unternehmen mit Unterstützung von<br />

Maresch selbst. Das gesamte Sägerestholz wird von der nahe gelegenen<br />

Mondi-Zellstofffabrik verarbeitet. www.maresch.co.at<br />

Juchu! Ein Uhu!<br />

PANNATURA und WWF Österreich<br />

präsentieren exklusive Einblicke<br />

in das Brutverhalten von Uhus.<br />

Nach dem großartigen Erfolg des<br />

Live-Streams eines Seeadlerhorstes<br />

auf den von PANNATURA bewirtschafteten<br />

Flächen im Vorjahr,<br />

geht das Format „Wild im Bild“ nun in die nächste Runde. In diesem<br />

Jahr werden seltene Einblicke in das tägliche Leben einer Uhufamilie<br />

gewährt. Der Live-Stream zeigt beide Elterntiere sowie die Aufzucht der<br />

am 05. Mai geschlüpften Jungtiere. Es ist damit zu rechnen, dass die<br />

Flugfähigkeit der Jungtiere vermutlich ab Anfang Juni gegeben ist. Live-<br />

Stream der Horstkamera: www.pannatura.at/wildimbild<br />

© Johannes Priester<br />

ABBUNDMASCHINE<br />

HUNDEGGER ROBOT-Solo<br />

hundegger.de<br />

Kaum zu glauben, aber wahr. Hundegger sorgt mit<br />

Oberklassefunktionen in der 200.000 € Kompaktklasse<br />

für eine echte Sensation.<br />

Wie z.B. mit 6-Achs-Bearbeitung und bis zu 21 Werkzeugplätzen.<br />

Nutzen Sie jetzt das enorme Bearbeitungsspektrum<br />

bei geringem Platzbedarf und schnell<br />

amortisiertem Investment.<br />

Bearbeitung aller 6 Seiten in einem Durchlauf<br />

Unbegrenzte Bearbeitungsmöglichkeiten<br />

durch 6-Achs-Roboter<br />

Höchste Präzision durch patentiertes<br />

HMC-Messsystem<br />

Bauteilquerschnitte bis zu 650 x 300 mm<br />

3/<strong>2020</strong><br />

Innovationen für den Holzbau


10 report international | bau<br />

© Marcus Wallenberg Foundation<br />

Falun (Schweden). Joseph J Landsberg, Richard H Waring und<br />

Nicholas C Coops teilen sich den Marcus Wallenberg Preis<br />

<strong>2020</strong> für ihr Modell zur Vorhersage des Waldwachstums vor<br />

dem Hintergrund des Klimawandels. Berechnungen zeigen,<br />

wie sich Wachstum und Entwicklung der Wälder unter verschiedenen<br />

Bedingungen und Eingriffen verändern. Ihr Modell<br />

„Physiological Principles Predicting Growth“ kurz: 3PG, hat die<br />

Brücke geschlagen zwischen Wissenschaft und Forstwirtschaft<br />

und hilft, besser für die Zukunft gerüstet zu sein, so Johanna<br />

Buchert, Vorsitzende des Marcus Wallenberg Prizse Selection<br />

Committees. www.mwp.org<br />

© Pixabay/Felix Mittermeier<br />

Bayern (Deutschland). Die Bayrische Forstministerin<br />

Michaela Kaniber will vier größere<br />

staatliche Waldgebiete Bayerns als Naturwälder<br />

ausweisen und da-mit dauerhaft unter<br />

Schutz stellen: drei ökologisch besonders<br />

wertvolle Buchen-Mischwälder im Steigerwald,<br />

auf der Fränkischen Platte bei Würzburg<br />

und der Frankenalb bei Kelheim sowie<br />

weite Teile der Isar-Auwälder zwischen München<br />

und Landshut, insgesamt fast 5.000<br />

Hektar. Sie werden ab sofort nicht mehr forstwirtschaftlich<br />

genutzt. Kaniber: „Wir geben<br />

diese ganz besonderen, urtümlichen Wälder<br />

der Natur zurück, damit sie sich frei und ungestört<br />

entwickeln können.“ Die neuen Naturwälder<br />

sind Teil eines bayernweiten Netzwerks,<br />

das die Ministerin in den bayerischen<br />

Staatswäldern einrichten will.<br />

www.forst.bayern.de/naturwaelder<br />

© Pixabay<br />

Brasilien (Südamerika). Brasilien trifft die COVID-19-<br />

Pandemie hart: Während das Land offiziell weit über<br />

eine Million Infektionen bestätigt und über 50.000 Tote<br />

verzeichnet, wurden im Amazonasgebiet große Flächen<br />

Regenwald abgeholzt. Die zuständigen Behörden und<br />

Organisationen konnten aufgrund der Pandemie die Abholzung<br />

– legal oder illegal – nicht kontrollieren und verhindern.<br />

„Allein letztes Jahr wurde eine Milliarde Bäume<br />

für Tropenholz, Rinderfarmen und Aluminium gefällt“,<br />

so Greenpeace Waldexperte Lukas Meus. Ein Negativrekord,<br />

der heuer bereits getoppt wurde: Aktuelle Erhebungen<br />

zeigen, dass seit Anfang des Jahres 120.000 Hektar<br />

Regenwald zerstört wurden. Besonders beunruhigend<br />

ist, dass sich die Abholzung im Vergleich zum gleichen<br />

Zeitraum des Vorjahres um 55 Prozent gesteigert hat.<br />

www.holzmarkt-online.at 3/<strong>2020</strong>


international 11<br />

© Dubai WoodShow<br />

Dubai (Vereinigte Arabische Emirate/Asien). Die<br />

15. Auflage der Dubai WoodShow wurde aufgrund<br />

der COVID-19-Pandemie auf 7. bis 9. September <strong>2020</strong><br />

verschoben. Die Messe ist der einzige B2B-Treffpunkt<br />

für die Holzindustrie in der Region. Sie dient<br />

als Plattform für Lieferanten und Hersteller aus<br />

dem Mittleren Osten und Nordafrika. Holzbe- und<br />

-verarbeiter, Maschinen- und Werkzeughersteller<br />

für die Holzindustrie sowie Rohstofflieferanten zeigen<br />

ihre Produkte und Technologien.<br />

www.woodshowglobal.com<br />

© Deutsche Messe<br />

Jakarta (Indonesien/Asien). Die wichtigste Messe für Holzbearbeitungsmaschinen<br />

<strong>2020</strong> in Südostasien geht in den<br />

Oktober. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um<br />

die Covid-19-Pandemie verschieben die indonesische Messegesellschaft<br />

Wakeni (PT. Wahana Kemalaniaga Makmur)<br />

und die Deutsche Messe AG aus Hannover die IFMAC auf den<br />

14. bis 17. Oktober <strong>2020</strong>.<br />

Damit schafft die ursprünglich für den September (23. bis 26.)<br />

geplante Veranstaltung einen etwas größeren Zeitraum für<br />

weitere Lockerungen der aktuell geltenden Pandemie-Restriktionen.<br />

www.ifmac.net<br />

3/<strong>2020</strong><br />

www.holzmarkt-online.at


12<br />

HOLZ-LEBEN<br />

g e s i c h t e r<br />

© Kebony<br />

Außendienst<br />

Holz<br />

Mit Yasmin Kauffels und<br />

Marvin Uwe Grawe hat sich<br />

die Mannschaft des norwegischen<br />

Holzherstellers zwei<br />

kompetente Kollegen ins Boot<br />

geholt, die sich fortan dafür<br />

einsetzen, Kebony in Deutschland<br />

weiter voranzubringen.<br />

Als erfahrene Außendienstmitarbeiterin<br />

beschäftigt sich<br />

Kauffels seit 13 Jahren mit<br />

Holz und kennt sich in der<br />

Branche bestens aus. Sie wird<br />

zukünftig den Großraum NRW<br />

betreuen. Grawe ist durch seine bisherigen Tätigkeiten<br />

im Vertrieb für Handwerk und Industrie ein<br />

exzellenter Vermittler und versteht die verschiedenen<br />

Perspektiven der anspruchsvollen Kebony Kunden.<br />

Die Region Norddeutschland liegt zukünftig in<br />

seiner Verantwortung.<br />

Jetzt mit Holzbau heimische Wirtschaft<br />

stärken und Klima schützen!<br />

© proHolz Austria/Cayenne<br />

Post-Corona-Investitionspakete können Baukonjunktur und Klimaschutz<br />

vereinen – wenn verstärkt auf den ökologischen Baustoff Holz gesetzt wird.<br />

© Wienerberger/Andreas Hafenscher<br />

Geschäftsführung<br />

Baustoff<br />

Johann Marchner ist neuer<br />

Geschäftsführer bei<br />

Wienerberger Österreich.<br />

Der 52-Jährige war bereits<br />

seit Mai 2019 für den Geschäftsbereich<br />

Vertrieb verantwortlich<br />

und trug damit<br />

maßgeblich zur positiven<br />

Weiterentwicklung von Wienerberger in Österreich<br />

bei. Nun übernimmt er die Gesamtleitung der Österreich-Tochter<br />

beim Marktführer von Lösungen<br />

für Ziegelmauerwerke und keramischen Dachsystemen.<br />

Vor seinem Eintritt in die Wienerberger<br />

Österreich GmbH war der erfahrene Manager in<br />

unterschiedlichen Führungspositionen bei Fundermax,<br />

Lafarge und Rehau tätig.<br />

Die österreichische Bundesregierung ist mit dem Ziel angetreten, den Klimaschutz voranzutreiben<br />

und das Land bis 2040 klimaneutral zu machen. Jetzt müssen große Investitionspakete in das Wiederankurbeln<br />

der Wirtschaft nach Corona fließen. Um das Klimaziel nicht aus den Augen zu verlieren, müssen<br />

die nun getätigten Investitionen auch dem Klimaschutz zuträglich sein. „Wenn wir aus der Corona-Wirtschaftskrise<br />

heraus- und nicht in eine große Klimakrise hineinkommen wollen, müssen wir heimische<br />

Wirtschaft und Klimaschutz jetzt zusammen denken. Mit dem nachwachsenden und CO 2<br />

-bindenden Baustoff<br />

Holz, der von der österreichischen Holzwirtschaft mit innovativen Produkten zum Hightech-Material<br />

entwickelt wurde, haben wir Lösungen in der Hand“, betont Richard Stralz, Obmann von proHolz Austria.<br />

Holz macht Bauen klimafreundlich<br />

Die Forcierung des Holzbaus als Klimaschutz-Maßnahme und die entsprechende Vorbildwirkung der öffentlichen<br />

Hand im Bereich ihrer eigenen Bauvorhaben sind im Regierungsprogramm <strong>2020</strong>-2024 bereits<br />

festgeschrieben. „Jetzt ist der Zeitpunkt, Taten zu setzen. Holz kann in den angekündigten Investitionspaketen<br />

– etwa zum Schulbau – eine wesentliche Rolle spielen und ein Beschleuniger im Klimaschutz<br />

sein“, so Stralz.<br />

Holzwirtschaft stärkt die Regionen<br />

© Stora Enso<br />

Management<br />

Holzbau<br />

Am 01. Juli wird Lars Völkel<br />

seine Arbeit als Head of Wood<br />

Products Division und Mitglied<br />

des Group Leadership Teams<br />

von Stora Enso in Stockholm beginnen.<br />

Der Deutsche ist derzeit<br />

CEO der Ambibox GmbH, die sich auf erneuerbare<br />

Energien und elektronische Fahrzeugladesysteme<br />

in Deutschland spezialisiert hat. Mit seiner Erfahrung<br />

soll er dabei helfen, die Wachstumsagende<br />

der Wood Products Division zu beschleunigen,<br />

durch Mehrwertlösungen für klimafreundliche<br />

Holzbauten soll der Übergang zu nachhaltigen Baupraktiken<br />

ermöglicht werden.<br />

Holz zu nützen, schützt nicht nur das Klima, sondern sichert seit Generationen auch Wohlstand und<br />

Arbeitsplätze in Österreich. Mehr als 300.000 Menschen hierzulande beziehen ein Einkommen aus Wald<br />

& Holz. Anders als viele andere Wirtschaftszweige ist die Holzwirtschaft aufgrund der Nähe zum Rohstofflieferanten<br />

Wald stark in ländlichen Regionen verankert und daher auch ein wichtiger Impuls- und<br />

Arbeitgeber in sonst strukturschwachen Gebieten.<br />

proHolz Austria bietet kostenfreie Holzbauberatung an<br />

proHolz Austria bietet eine firmenneutrale und kostenfreie Fachberatung für alle, die jetzt in Holz bauen<br />

wollen, an. Gemeinden und andere öffentliche Bauherren, Bauträger und Architekten können sich<br />

an Bernd Höfferl, Holzbaufachberater von proHolz Austria, Tel. 0664/6109895 oder hoefferl@proholz.at<br />

wenden. Die Beratung unterstützt in allen Prozessphasen des Bauens mit Holz, egal ob es um Grundsätzliches<br />

zum Stand der Technik, um Fragen in der Projektentwicklung oder um die konkrete technische<br />

Umsetzung geht. <br />

www.holzmarkt-online.at 3/<strong>2020</strong>


HOLZ-ZEIT<br />

13<br />

b ü c h e r<br />

termine<br />

Aufgrund der Verbreitung des<br />

Coronavirus/Covid-19 wurden sämtliche<br />

Messen, Schulungen und Veranstaltungen<br />

in nächster Zeit abgesagt oder verschoben.<br />

Ideenbuch Insektenhotels<br />

Melanie von Orlow<br />

30 Nisthilfen für Wildbienen & Co. einfach<br />

selbst gebaut. Aktiv gegen Insektensterben.<br />

Insektenhotels bauen ist nicht schwer,<br />

aber werden sie auch besiedelt? Die<br />

Expertin Melanie von Orlow weiß genau,<br />

was das Herz von Wildbiene &<br />

Co. begehrt. Vom Hotel im Eimer (in<br />

einer Stunde fertig!) bis zur Romantik-Herberge<br />

finden Sie 30 Projekte für<br />

Stadtbalkon oder Terrasse, für Reihenhaus-<br />

oder Naturgarten. Mit klaren<br />

Schritt für Schritt-Anleitungen, Material-Checklisten<br />

und genauen Maßangaben<br />

für die Bauteile können Sie sofort<br />

loslegen.<br />

Holzspielzeug<br />

Monika Kern<br />

Neue Ideen zum Basteln und Spielen.<br />

Damit keine Langweile während der<br />

Corona-Krise aufkommt!<br />

Wie muss eine einfache Werkstatt aussehen?<br />

Welches Werkzeuge braucht<br />

man? Woher bekommt man das nötige<br />

Holz oder passende Farben? Wie verbindet<br />

man Holz? Und schon kann es<br />

losgehen: von Schildern, Schwertern<br />

und Stelzen über Tiere und Spiele für<br />

ganz Kleine bis hin zu Geschicklichkeitsspielen,<br />

Denkspielen und Aktionsspielen.<br />

Mit diesem Buch können<br />

Kinder zwischen 6 und 12 Jahren<br />

Holzspielzeug selbst herstellen. Eltern<br />

dürfen tatkräftig mithelfen.<br />

Mein erstes Waldstück<br />

Peter Wohlleben<br />

Ein Stück eigener Wald ist schön, aber<br />

wie findet man die passende Parzelle<br />

und wie nutzt man sie? Forstwirt<br />

Peter Wohlleben erklärt in diesem<br />

Ratgeber für Einsteiger den Weg zum<br />

Waldbesitzer. Waldkauf, nachhaltige<br />

Wirtschaftsweise und die Wahl der<br />

Bäume kommen ebenso zur Sprache<br />

wie Durchforstung, Ernte, eigenes<br />

Brennholz und Holzverkauf. Mit vielen<br />

Tipps aus langjähriger Erfahrung hilft<br />

er Ihnen, den eigenen Wald zu verstehen.<br />

Sie erfahren, wie Sie Ihren Wald<br />

auf Stürme, Borkenkäfer und den Klimawandel<br />

vorbereiten und sogar ohne<br />

Holzeinschlag Gewinn erzielen.<br />

Die HOLZ-HANDWERK im Verbund mit der<br />

FENSTERBAU FRONTALE wird vor dem<br />

Hintergrund der anhaltenden Corona-<br />

Pandemie und ihren Auswirkungen auf<br />

die Weltwirtschaft <strong>2020</strong> nicht stattfinden.<br />

Turnusgemäß werden die HOLZ-<br />

HANDWERK und FENSTERBAU FRONTALE<br />

wieder vom 29. März bis 1. April 2022 in<br />

Nürnberg ihre Tore öffnen.<br />

Der Termin des Kärntner Messeduos<br />

Internationale Holzmesse/HOLZ&BAU<br />

wurde von Anfang September<br />

auf Mitte Okotber verschoben.<br />

Von 14. bis 16. Oktober <strong>2020</strong> finden<br />

die Fachmessen in Klagenfurt statt.<br />

Die Messe Offenburg-Ortenau<br />

hat eine Verschiebung der Fachmesse<br />

FORST live mit Wild & Fisch auf<br />

16. bis 18. April 2021 bekanntgegeben.<br />

Der nächste Internationale <strong>Holzmarkt</strong><br />

erscheint im August <strong>2020</strong>.<br />

Besuchen Sie uns auf:<br />

www.holzmarkt-online.at<br />

ISBN 978-3-8001-0900-5<br />

ISBN 978-3-8001-6959-7<br />

ISBN 978-3-8186-0263-5<br />

Tischlerpreis 2021<br />

proHolz Tirol lädt gemeinsam mit der Landesinnung der Tischler und Holzgestalter zur Einreichung hervorragender Projekte<br />

im Rahmen der „Auszeichnung für Gestaltung & Tischlerhandwerk Tirol 2021“ ein.<br />

Qualifikation<br />

Zur Einreichung berechtigt sind ab 2016 realisierte Projekte, deren<br />

Ausführung und/oder Gestaltung von einem Unternehmen mit Sitz in<br />

Tirol bewerkstelligt wurde und nicht schon zur „Auszeichnung<br />

Gestaltung & Tischlerhandwerk Tirol 2017“ eingereicht wurden.<br />

Teilnahmeberechtige<br />

• Tischlereibetrieb<br />

• DesignerIn/ArchitektIn/PlanerIn<br />

• BauherrIn/AuftraggeberIn<br />

Die Projekte sollen die Einbindung von Holz in den Lebensraum dokumentieren<br />

und für das regionale Handwerk von Bedeutung sein.<br />

Kategorien<br />

• Objekt<br />

z. B. öffentliche Räume, Hoteleinrichtungen, Lokale, Shops,<br />

Firmeneinrichtungen etc.<br />

• Privat<br />

Einrichtungen im privaten Umfeld<br />

• Designobjekt / Serie<br />

• z. B. Stuhl in Serienfertigung, Möbellinie, Designobjekt etc.<br />

• Export<br />

im Ausland ausgeführte Projekte<br />

• Bautischlerarbeiten<br />

z. B. Fenster, Türen, Böden, Treppen etc.<br />

• Offene Einreichung<br />

z. B. Wohnaccessoires, Einzelstücke, Messestände etc.<br />

Online Einreichung<br />

Die Bewerbungsunterlagen sind ab 15. Juni <strong>2020</strong> online unter auszeichnungen.<br />

proholz-tirol.at bis spätestens 22. Juli <strong>2020</strong> einzureichen.<br />

3/<strong>2020</strong><br />

www.holzmarkt-online.at


14 Nachhaltigkeit<br />

Neue Studie zeichnet düsteres Bild für die Zukunft des Waldes<br />

Wald im Wandel<br />

Der Wald ist weltweit großen Belastungen ausgesetzt. Klimatische Extreme wie Hitze und Dürre setzen ihm zu. Eine<br />

im Fachmagazin Science erschienene Studie mit Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) ist der Frage<br />

nachgegangen, wie der globale Wandel Wälder in Zukunft verändern könnte. Die Forscherinnen und Forscher zeigen die<br />

mögliche Entwicklung des Waldes auf und liefern damit eine wichtige Grundlage für Waldpolitik<br />

und Waldbewirtschaftung.<br />

Die beiden Hitzesommer 2018 und 2019<br />

haben Mitteleuropas Wäldern massiv zugesetzt.<br />

Alleine in Deutschland kam es in diesen<br />

beiden Jahren zum Absterben von mehr<br />

als 200.000 Hektar Wald, was annähernd der<br />

Fläche des Saarlandes entspricht. In Australien<br />

gab es in den vergangenen Monaten<br />

Waldbrände ungeahnten Ausmaßes und auch<br />

im Amazonas standen große Waldflächen in<br />

Flammen.<br />

Und doch zeugen manche Satellitendaten<br />

und Modellrechnungen von einem Ergrünen<br />

des Planeten, dem „global greening“. Gleichzeitig<br />

zeigen Langzeitbeobachtungen, dass<br />

Bäume – nicht zuletzt aufgrund des steigenden<br />

CO2-Gehaltes in der Atmosphäre und<br />

kürzerer Winter – vor allem auch in Mitteleuropa<br />

heute besser wachsen als noch vor<br />

einigen Jahrzehnten. Wie wird also der Wald<br />

der Zukunft aussehen?<br />

Effekte des globalen Wandels<br />

Der globale Wandel wirkt sich sowohl auf das<br />

Wachsen als auch auf das Sterben von Bäumen<br />

aus. Die Studie mit Beteiligung von Rupert<br />

Seidl, Professor für Ökosystemdynamik<br />

und Waldmanagement an der TUM, untersucht<br />

acht zentrale Faktoren, die die Demographie<br />

der Wälder beeinflussen.<br />

Dabei finden Änderungen in Temperatur<br />

und CO 2<br />

ebenso Berücksichtigung wie Luftfeuchtigkeit,<br />

Dürre, Waldbrand, Windwurf,<br />

Insekten und Landnutzung. „Unsere Analysen<br />

zeigen, dass wir gerade einen Wechsel<br />

von überwiegend positiven Effekten des<br />

globalen Wandels hin zu einer Periode der<br />

wachsenden Limitierungen für Bäume erleben“,<br />

sagt Rupert Seidl.<br />

Das Baumsterben geht weiter<br />

Während positive Effekte auf das Wachsen<br />

von Bäumen in Zukunft stark variabel und<br />

lokal unterschiedlich ausfallen werden, zeigt<br />

sich ein über alle Faktoren hinweg einheitlich<br />

negatives Bild in Hinblick auf Mortalität. Störungen<br />

wie Waldbrände, Insektenschäden,<br />

Baumsterben ist ein zunehmend globales Phänomen. Eine im Fachmagazin<br />

Science erschienene Studie mit Beteiligung der TUM beschäftigt sich mit der<br />

Frage, wie der globale Wandel Wälder in Zukunft verändern könnte.<br />

Große Bäume sind besonders vom Baumsterben betroffen. Das fand<br />

ein internationales Forschungsteam unter TUM-Beteiligung in einer<br />

Studie heraus.<br />

Wie werden unsere Wälder künftig aussehen? Einer Studie mit Beteiligung<br />

der TUM zufolge gibt es künftig kleinere Bäume, offenere Bestände und<br />

niedrigere Biomasse.<br />

© Fotos: Prof. Rupert Seidl / TUM<br />

Windwurfereignisse und Dürren nehmen im<br />

Klimawandel an Häufigkeit und Stärke zu.<br />

„Das Baumsterben wird weitergehen“, so<br />

Seidl, „wobei große Bäume besonders betroffen<br />

sind, da sie beispielsweise dem Wind<br />

stärker ausgesetzt sind und es für sie schwerer<br />

ist, ihre Blätter kontinuierlich mit Wasser<br />

aus dem Boden zu versorgen.“<br />

Der Wald verändert sich<br />

Die Zukunft des Waldes geht also in Richtung<br />

kleinere Bäume, offenere Bestände und<br />

niedrigere Biomasse. Das könnte bedeutende<br />

Auswirkungen auf die Klimaschutzwirkung<br />

von Wäldern haben: Weniger Biomasse<br />

heißt nämlich auch, dass geringere Mengen<br />

an Kohlenstoff aus der Atmosphäre im Wald<br />

gespeichert werden, was den Klimawandel<br />

weiter anheizt.<br />

Auch andere für den Menschen wichtige<br />

Leistungen des Waldes, wie die Filterung<br />

von Trinkwasser und der Schutz vor Naturgefahren<br />

wie Muren und Hochwasser, welche<br />

gerade im dicht besiedelten Mitteleuropa von<br />

besonderer Bedeutung sind, könnten unter<br />

diesen Entwicklungen leiden. Und auch auf<br />

die Biodiversität wird der zunehmende Verlust<br />

von alten Wäldern und großen Bäumen<br />

sich auswirken.<br />

Der globale Wandel und seine Auswirkungen<br />

stellen die Waldbewirtschafterinnen und<br />

Waldbewirtschafter daher vor die große Herausforderung,<br />

die vielfältigen Leistungen des<br />

Waldes auch in Zukunft nachhaltig für die Gesellschaft<br />

sicherzustellen. <br />

Publikationen:<br />

Nate G. McDowell, Craig D. Allen, Kristina Anderson-Teixeira,<br />

Brian H. Aukema, Ben Bond-Lamberty,<br />

Louise Chini, James S. Clark, Michael Dietze, Charlotte<br />

Grossiord, Adam Hanbury-Brown, George C. Hurtt,<br />

Robert B. Jackson, Daniel J. Johnson, Lara Kueppers,<br />

Jeremy W. Lichstein, Kiona Ogle, Ben Poulter, Thomas<br />

A.M. Pugh, Rupert Seidl, Monica G. Turner, Maria<br />

Uriarte, Anthony P. Walker, Chonggang Xu (<strong>2020</strong>):<br />

Pervasive shifts in forest dynamics in a changing<br />

world. In: Science 368. DOI: 10.1126/science.aaz9463<br />

www.holzmarkt-online.at 3/<strong>2020</strong>


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Gemeinsam<br />

Doppelt überzeugend:<br />

in Leistung und Preis<br />

Die Embedded-PC-Serie CX5100<br />

für PLC und Motion Control<br />

durch die Krise<br />

Die Papierindustrie ist sich der Ausnahmesituation<br />

der heimischen Forstwirtschaft durch den hohen<br />

Schadholzanfall bewusst und sagt ihre Unterstützung zu.<br />

„Es braucht Verständnis auf beiden Seiten, denn nur gemeinsam kommen<br />

wir aus der Krise“, ruft Christian Skilich, Präsident von Austropapier, zur<br />

Einigung der Wertschöpfungskette Holz aus. Die Papierindustrie ist sich der<br />

Not- beziehungsweise Ausnahmesituation durch den massiven Borkenkäferbefall<br />

in den heimischen Wäldern gerade jetzt in der Corona-Krise bewusst<br />

und ist bemüht, so viel Holz wie möglich zu übernehmen. Dazu werden auch<br />

keine Kosten und Mühen gescheut. Holzlager werden aufgestockt und Außenlager<br />

eingerichtet. Sie ersucht aber im Gegenzug auch um Verständnis für<br />

gewisse Herausforderungen.<br />

Zellstoff ist das Vorprodukt, zum Beispiel für Hygieneprodukte, Lebensmittel-<br />

oder Medikamentenverpackungen aus Papier. Trotz Corona-Krise produzieren<br />

Zellstofffabriken weiter und garantieren damit neben der Aufrechterhaltung<br />

der Grundversorgung auch eine kontinuierliche Holzabnahme der<br />

Forstwirtschaft. Nichtsdestotrotz bittet die Industrie auch um Verständnis.<br />

„Wir bemühen uns, soviel heimisches Holz wie möglich abzunehmen. Dennoch<br />

gibt es bestehende Lieferverträge mit Partnern aus dem benachbarten<br />

Ausland, die wir einhalten müssen. Diese Verträge betreffen meist Baumarten<br />

und Sortimente, welche in Österreich nicht ausreichend zur Verfügung<br />

stehen oder sind Langfristvereinbarungen, die saisonale Schwankungen in<br />

der inländischen Holzanlieferung ausgleichen“, klärt Christian Skilich auf.<br />

Ziel der Industrie ist es, die Import-Holzmengen möglichst klein zu halten,<br />

um die Inlandsmengen noch weiter zu steigern. Möglichst viel Holz von der<br />

heimischen Forstwirtschaft abzunehmen, ist aber vor allem auch eine logistische<br />

Herausforderung. Denn um das stark saisonal und regional anfallende<br />

Holz zu puffern, bedarf es zahlreicher Lager- und Umschlagplätze. Gerade<br />

hier kann die Forstwirtschaft einen zusätzlichen Beitrag zur Qualitätssicherung<br />

und Zwischenlagerung des Holzes liefern. Zusammenfassend bedeutet<br />

das für Christian Skilich: „Wir werden die heimische Forstwirtschaft nicht im<br />

Stich lassen. Wir werden versuchen, Holz möglichst lange auf hohem Produktionsniveau<br />

auf unseren Standorten zu verarbeiten. Es ist für die gesamte<br />

Wertschöpfungskette Holz gleichermaßen schwierig, sich gegen die Krise zu<br />

stemmen, aber mit gegenseitigem Verständnis und einem starken Schulterschluss<br />

aller Partner sind wir überzeugt, die kommenden Herausforderungen<br />

zu bewältigen.“ <br />

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Mit der Embedded-PC-Serie CX5100 bietet Beckhoff eine kostengünstige<br />

Steuerungskategorie für den universellen Einsatz in der Automatisierung.<br />

Die drei lüfterlosen, hutschienenmontierbaren CPU-Versionen bieten<br />

dem Anwender die hohe Rechen- und Grafikleistung der Intel ® -Atom -<br />

Mehrkern-Generation bei niedrigem Leistungsverbrauch. Die Grundausstattung<br />

enthält eine I/O-Schnittstelle für Busklemmen oder EtherCAT-<br />

Klemmen, zwei 1.000-MBit/s-Ethernet-Schnittstellen, eine DVI-I-Schnittstelle,<br />

vier USB-2.0-Ports sowie eine Multioptionsschnittstelle, die mit<br />

verschiedensten Feldbussen bestückbar ist.<br />

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1,91 GHz, quad-core<br />

3/<strong>2020</strong>


16 Nachhaltigkeit<br />

© The Paper Bag<br />

Nachhaltige Waldbewirtschaftung –<br />

ein zentraler Bestandteil in der Wertschöpfungskette von Papiertragetaschen<br />

Das Bewusstsein für den Klimawandel und die fortschreitende Umweltverschmutzung wächst. Verbraucher ändern<br />

zunehmend ihr Verhalten und suchen nach umweltfreundlicheren Alternativen. Nachhaltige Produkte und alternative<br />

Verpackungsmaterialien sind gefragter denn je. Papiertragetaschen werden aus Holz hergestellt, einem nachwachsenden<br />

Rohstoff. In Europa stammt dieser Rohstoff aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Die Plattform „The Paper Bag“, ein<br />

Zusammenschluss führender europäischer Hersteller von Kraftpapier und Papiertragetaschen, vermittelt Informationen und<br />

schafft ein Bewusstsein dafür, warum Papiertragetaschen besonders umweltschonend sind.<br />

Bei der nachhaltigen Waldbewirtschaftung müssen alle abgeholzten Flächen wieder aufgeforstet werden.<br />

„Die meisten Menschen wissen, dass Papier ein nachhaltiges Verpackungsmaterial<br />

ist. Bedenken gibt es allerdings bei der Beschaffung“, sagt Kennert<br />

Johansson, geschäftsführender Generalsekretär von CEPI Eurokraft. „Früher<br />

wurden für die Holzgewinnung Bäume gefällt und dabei Wiederaufforstung<br />

und Waldpflege noch nicht systematisch berücksichtigt. Inzwischen hat unsere<br />

Branche die nachhaltige Waldbewirtschaftung fest in der Wertschöpfungskette<br />

europäischer Papiertragetaschen etabliert.“ In den letzten dreißig Jahren wurde<br />

in der europäischen Kraftpapier- und Papiertragetaschenbranche besonders<br />

großer Wert auf die Verbesserung der Nachhaltigkeit bei der Waldbewirtschaftung<br />

und bei Abholzungsverfahren gelegt. Das umfasst unter anderem<br />

eine hochwertige Bioproduktion und den Schutz der Vielfalt von Flora und<br />

Fauna, der Naherholung und des kulturellen Erbes. Der Begriff nachhaltige<br />

Waldbewirtschaftung wurde in den frühen 1990er-Jahren geprägt 1 . Ziel dieser<br />

Bewirtschaftung ist der Erhalt der Biodiversität, der Produktivität, der Regenerationsfähigkeit,<br />

der Vitalität sowie relevanter ökologischer, wirtschaftlicher,<br />

gesellschaftlicher und kultureller Funktionen. Das gilt für die Gegenwart, aber<br />

auch für zukünftige Generationen. Schäden an anderen Ökosystemen sind dabei<br />

zu vermeiden.<br />

Den Wald erhalten<br />

„Wenn wir eine gesunde Balance zwischen der steigenden Nachfrage nach Forstprodukten<br />

und dem Erhalt von Gesundheit und Vielfalt der Wälder erreichen<br />

möchten, beinhaltet das die kontinuierliche Bewertung, Planung und Pflege“, erklärt<br />

Johansson. „So schaffen Wälder Arbeitsplätze und sind auch ein wichtiger<br />

Wirtschaftsfaktor für die Gemeinden vor Ort.“ Zu den Aufgaben eines Forstwirts<br />

gehört es, das Land zu beurteilen sowie die Arten und den Zustand der vorhandenen<br />

Bäume zu überwachen. Zudem müssen sie festlegen, wie sie abgeholzt<br />

werden sollen, um eine effektive Regeneration, eine kontinuierliche Waldfolge<br />

und den Erhalt ökologischer und gesellschaftlicher Funktionen sicherzustellen.<br />

Gesundes Wachstum<br />

Es gibt unterschiedliche Holzernteverfahren, in denen die natürliche Dynamik<br />

nachgeahmt wird. So entsteht ein Gleichgewicht zwischen den produktiven und<br />

ökologischen Funktionen des Waldes. Das Ausdünnen jüngerer Bäume fördert<br />

das gesunde Wachstum. Durch selektives Fällen ausgewachsener Bäume wird<br />

das weitere Wachstum der verbleibenden Bäume unterstützt und das Wachstum<br />

neuer Bäume auf offenen Flächen gefördert. „Je besser diese Verfahren gesteuert<br />

werden, desto besser können unsere Wälder wachsen“, sagt Johansson. „Bei<br />

der nachhaltigen Waldbewirtschaftung müssen alle abgeholzten Flächen wieder<br />

aufgeforstet werden. Die durchschnittliche Erntemenge übersteigt dabei nicht<br />

das Waldwachstum, das durch die Wiederaufforstung erreicht wird.“ Dank der<br />

nachhaltigen Bewirtschaftung von Waldflächen konnte Europa in den letzten<br />

25 Jahren eine positive Bilanz bezüglich der Veränderung der Waldflächen verzeichnen.<br />

Insgesamt ist diese Fläche um 17,5 Millionen Hektar gewachsen. Das<br />

entspricht nahezu der Hälfte der Größe Italiens 2 .<br />

Das Klima regulieren<br />

Durch das regelmäßige Fällen und Nachpflanzen von Bäumen wird der Wald<br />

nicht nur geschützt, er wird auch produktiver. Junge Bäume können mehr CO 2<br />

in Sauerstoff umwandeln als alte. Die durchschnittliche Kohlenstoffbindung in<br />

der europäischen Waldbiomasse beträgt 719 Millionen Tonnen CO 2<br />

pro Jahr. 3 Das<br />

entspricht den jährlich von Deutschland verursachten fossilen CO 2<br />

-Emissionen. 4<br />

Darüber hinaus speichert Papier in seiner Eigenschaft als Holzprodukt im Laufe<br />

seiner Lebensdauer weiter Kohlenstoff. Die Bindung hält auch an, wenn Papier<br />

recycelt wird.<br />

Biologische Vielfalt und ökologische Funktionen fördern<br />

Das Ökosystem Wald beheimatet etwa 80 Prozent der an Land lebenden Tier-,<br />

Pflanzen- und Insektenarten. Der Schutz dieser Vielfalt ist eine der wichtigsten<br />

Aufgaben der nachhaltigen Forstwirtschaft. 5 So werden beispielsweise einige Naturflächen<br />

sowie stehende und umgestürzte alte Bäume bewusst im Wald gelassen,<br />

da sie Kleintieren und Insekten als Heimat und Nahrungsgrundlage dienen.<br />

Unterschiedliche Waldarten, vom Naturwald bis hin zu Plantagen, sowie ein<br />

Netz aus Naturschutzgebieten ergänzen sich bei der Erfüllung unterschiedlicher<br />

Funktionen, beispielsweise als Produktions- oder Erholungsgebiete sowie als<br />

Biotope. „Eine Funktion, die alle Waldarten gemeinsam haben, ist der Schutz des<br />

Erdreichs und der Wasserläufe“, so Johansson.<br />

Mehr Transparenz für Verbraucher und Markeninhaber<br />

Die einfachste Möglichkeit zu erkennen, ob ein Produkt mit Rohstoffen aus<br />

nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt wurde, ist die Kennzeichnung des FSC ®<br />

(Forest Stewardship Council ® ) oder des PEFC (Programme for the Endorsement<br />

of Forest Certification). Bei beiden handelt es sich um Nichtregierungsorganisationen,<br />

die die verantwortungsvolle Bewirtschaftung von Wäldern weltweit zum<br />

Ziel haben. Um eine Zertifizierung zu erhalten, müssen Waldbesitzer zahlreiche<br />

Kriterien und Standards erfüllen. Auch wenn die Ansätze von FSC und PEFC<br />

sich leicht unterscheiden, sind die Anforderungen ähnlich. Bei beiden stehen<br />

Gesundheit, Produktivität, Biodiversität und ökologische sowie sozioökonomische<br />

Funktionen der Wälder im Vordergrund. „Durch die Zertifizierung können wir<br />

effektiv sicherstellen, dass die Fasern, die wir für unsere Papiertragetaschen<br />

verwenden, wirklich nachhaltig sind“, sagt Johansson. „Wenn Verbraucher und<br />

Markenbesitzer sich für Papiertragetaschen entscheiden, tragen sie damit zur<br />

Minderung des Klimawandels bei.“<br />

1<br />

Zweite Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa, 16.–17. Juni 1993, Helsinki/Finnland, Erklärung H1, General Guidelines for the Sustainable Management of Forests in Europe |<br />

2<br />

https://foresteurope.org/wp-content/uploads/2016/10/INFOGRAFIA1.pdf Zugriff am 30.09.2019 | 3 „State of Europe’s Forests 2015“, FOREST EUROPE, 2015 | 4 Laut dem Informationsblatt<br />

„Germany’s greenhouse gas emissions and climate targets, 2016“ von Clean Energy Wire verursacht Deutschland 9,2 Tonnen CO 2<br />

-Emissionen pro Person und Jahr (Emissionen, die durch die<br />

Energiewirtschaft, das verarbeitende Gewerbe und das Baugewerbe, den Verkehr, die privaten Haushalte, die Landwirtschaft und Abfälle entstehen, mit eingerechnet). Bei 80 Millionen Einwohnern<br />

belaufen sich die jährlichen CO 2<br />

-Emissionen auf 736 Millionen Tonnen. | 5 FOREST EUROPE, Liaison Unit Bratislava, 2019: Human Health and Sustainable Forest Management von Marušáková Ľ.<br />

und Sallmannshoferet M. et al.<br />

www.holzmarkt-online.at 3/<strong>2020</strong>


Der jüngste Neuzugang im nachhaltigen Produktsortiment von ADLER:<br />

Aquawood Natureffekt, die rundum natürliche Fensterbeschichtung.<br />

Cradle to Cradle: Goldstandard der Nachhaltigkeit<br />

Umweltzeichen und Nachhaltigkeitszertifikate gibt es viele – doch kaum eines ist so umfassend und hochwertig wie „Cradle<br />

to Cradle“, das Gütesiegel für innovative Kreislaufwirtschaft. Keine Überraschung also, dass ADLER, der Vorreiter auf dem<br />

Gebiet umweltfreundlicher Farben und Lacke, sich die Latte auf die Höchstmarke gelegt und „Cradle to Cradle“ (C2C) zum<br />

Maßstab für sein nachhaltiges Produktsortiment gemacht hat.<br />

Was zeichnet Cradle to Cradle gegenüber anderen Nachhaltigkeits-Zertifikaten<br />

aus? „Ich finde vor allem die ganzheitliche Lebenszyklus-Betrachtung<br />

faszinierend“, erklärt Dr. Albert Rössler, Leiter der Forschung & Entwicklung bei<br />

ADLER. Cradle to Cradle nimmt den gesamten Entstehungs- und Verwertungsprozess<br />

eines Produktes unter die Lupe: Von der Verarbeitung nachwachsender<br />

Rohstoffe über die Herstellung mit umwelt- und ressourcenschonenden Verfahren<br />

bis hin zur Recyclingfähigkeit. Abfälle sind Wertstoffe, so lautet die Devise.<br />

In der Praxis bedeutet das, dass beispielsweise ein ausrangiertes Möbelstück oder<br />

Holzbauteil nicht auf dem Müll landet, sondern nach dem Prinzip der Kaskadennutzung<br />

wiederverwertet wird – etwa für Spanplatten oder Dämmmaterial. „Unser<br />

Ziel ist es, dass auch das Beschichtungsmaterial bei dieser Wiederverwertung<br />

einen Zusatznutzen bringt, zum Beispiel als Klebstoff oder in der Farbgebung“,<br />

erklärt Dr. Rössler.<br />

ADLER verfügt bereits über ein vielfältiges Sortiment C2C-zertifizierter Produkte:<br />

Die nachhaltige Wandfarbe Aviva Terra-Naturweiß, der ökologische Holzschutz<br />

Pullex Aqua-Terra für den Außenbereich und das Legno Aqua-Öl für geölte Oberflächen<br />

im Innenraum sowie der vielseitige Universallack Varicolor für (fast) alle<br />

Untergründe und jeden Farbton.<br />

Jüngster Neuzugang im C2C-Sortiment von ADLER ist Aquawood Natureffekt,<br />

eine wasserbasierte Fensterbeschichtung, die durch maximale Natürlichkeit<br />

in Optik und Haptik besticht. Demnächst soll auch noch ein C2C-zertifizierter<br />

Möbellack hinzukommen, um ein nachhaltiges Beschichtungssortiment für alle<br />

Bereiche anbieten zu können – vom Möbel bis zum Holzschutz, vom Fenster bis<br />

zur Wandfarbe. „Die größte Herausforderung liegt dabei im Rohstoffbereich:<br />

Wir müssen vermehrt auf nachwachsende und recyclingfähige Rohstoffe setzen,<br />

ohne Kompromisse in puncto Qualität einzugehen“, erklärt Dr. Rössler. Schließlich<br />

bürgt die Marke ADLER für verlässliche EBERL<br />

Premiumqualität – auch das ist Teil<br />

der Nachhaltigkeits-Philosophie: „Je hochwertiger eine Beschichtung ist, desto<br />

nachhaltiger ist sie auch, weil die Lebensdauer steigt und die Renovierungsintervalle<br />

sinken.“ <br />

Foto: © RG Bautechnik/Caroline Rodlauer, Heimo Salzger<br />

Das sysTEm zum ENErGIEsparEN<br />

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Produkten finden Sie unter:<br />

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3/<strong>2020</strong><br />

www.holzmarkt-online.at


18 Advertorial<br />

Holzbetriebe vertrauen auf UNTHA<br />

Die 1. Wahl in der<br />

Restholzzerkleinerung<br />

Mit 50 Jahren Know-how in der Zerkleinerungstechnik und mehr als 13.000 Referenzanlagen weltweit ist UNTHA shredding<br />

technology mit Sitz in Kuchl bei Salzburg nicht nur ein zuverlässiger Partner für holzbe- und -verarbeitende Betriebe, sondern<br />

klar die 1. Wahl in der Restholzerkleinerung.<br />

Ob kleine Tischlerei oder großer Player in der Holzindustrie – die Betriebsabläufe,<br />

Bedürfnisse und Kapazitäten sind sehr unterschiedlich. Jedoch die Anforderung,<br />

das anfallende Restholz effizient, ökonomisch und betriebsangepasst<br />

verwerten zu können, ist bei allen Anwendern gegeben. Durch die breite Produktpalette<br />

und seine Komplettlösungen kann UNTHA für alle Bedarfe das richtige<br />

Zerkleinerungssystem anbieten.<br />

Für jede Anwendung das passende Produkt<br />

Durch den hohen Eigenfertigungsanteil im Werk in Kuchl ist UNTHA in der Lage,<br />

optimiert auf die betrieblichen Gegebenheiten maßgeschneiderte Lösungen zu<br />

realisieren. Von der Planung über die Projektierung bis zur Inbetriebnahme mit<br />

allen benötigten Peripheriegeräten bietet der Premiumhersteller seinen Kunden<br />

alles aus einer Hand. Auch um die einfache und flexible Einbindung in bestehende<br />

Anlagen inklusive Fördertechnik kümmert sich UNTHA. Die CE-Kennzeichnung<br />

der UNTHA-Maschinen garantiert, dass die Schnittstellenübergabe nach EU-<br />

Standard klar geregelt ist und daher unkompliziert abgewickelt werden kann.<br />

Flexible LR-Klasse<br />

Mit der LR-Klasse hat UNTHA eine Maschinenreihe im Angebot, die für Tischlereien,<br />

Zimmereibetriebe, Sägewerke und Betriebe aus der Holzindustrie jeder Größe<br />

kompakte Zerkleinerung garantiert. Mit Antriebsleistungen von 11 bis 60 kW<br />

decken die Shredder mit der bewährten 1-Wellen-Technologie die Anforderungen<br />

von Betrieben aller Größenordnungen ab. Der LR520 ist der kompakteste der<br />

LR-Klasse und benötigt nicht einmal 1m2 Platz – er kann somit in der kleinesten<br />

Tischlerei problemlos integriert werden. Insgesamt zeichnet die LR-Baureihe ihr<br />

effizientes Schneidwerk, ihre Langlebigkeit und ihre besondere Zuverlässigkeit<br />

aus. Allen Modellen gemeinsam ist ihre Effizienz, Sparsamkeit und Wartungsfreundlichkeit.<br />

Das garantiert den Anwendern ein homogenes Hackgut zwischen<br />

12 und 80 mm und geringen Kosten- und Bedienungsaufwand. Das Endprodukt<br />

ist sowohl für die Hackschnitzelanlage oder zur Brikettierung geeignet und somit<br />

durch die Nutzung eigener Restholzressourcen doppelt energieeffizient.<br />

4-Wellen-Technologie vom Erfinder<br />

Mit der RS30 und RS40 stehen für die Restholzzerkleinerung zwei weitere UN-<br />

THA-Produkte zur Verfügung, die mit dem 4-Wellen-Zerkleinerungssystem<br />

für hohe Produktivität und die Zerkleinerung von schwer zu zerkleinernden<br />

Materialen – im Falle der Restholzzerkleinerung etwa von langen Massivholzteilen<br />

– zum Einsatz kommen Diese Zerkleinerungsmaschinen werden gerne<br />

von großen Betrieben eingesetzt, um eine dezentrale Entsorgung sicherzustellen.<br />

Durch ihre kompakte Bauform können sie einfach in bestehende Anlagen<br />

eingebunden werden, wo die Holzteile direkt zerkleinert werden – und das im<br />

24/7-Dauerbetrieb. In der 4-Wellen-Technologie ist UNTHA, das in diesem Jahr<br />

sein 50-Jahr-Jubliäum feiert, Pionier und hat nach der Firmengründung 1970<br />

darauf das weltweite Patent erhalten.<br />

Einzigartig: 3-Jahre-Sorglos-Gewährleistung<br />

UNTHA Produkte zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit aus. UNTHA gibt als<br />

einziger Hersteller eine 3-Jahre-Sorglos-Gewährleistung auf alle Holzshredder<br />

und stellt damit seine Zuverlässigkeit zusätzlich unter Beweis. Mit dem UNTHA<br />

Service Kompetenzcenter, optimaler Teileverfügbarkeit, rascher Serviceunterstützung<br />

durch Servicepartner vor Ort und das werkseigene Serviceteam wird der<br />

Betreiber der Anlage auch nach längerer Betriebsdauer kompetent und verlässlich<br />

betreut, was UNTHA für ihn auch auf lange Sicht zur 1. Wahl in der Holzzerkleinerung<br />

macht.<br />

www.holzmarkt-online.at 3/<strong>2020</strong>


Transport und Logistik 19<br />

© Stora Enso<br />

Automatisierter Testungs-LKW am Stora Enso-Werk Uimaharju in Joensuu, Finnland<br />

Stora Enso testet selbstfahrenden LKW<br />

Automatisierte LKW: Die Holzindustrie profitiert von neuen Erkenntnissen zu Arbeitssicherheit, Emissions- und<br />

Kostenreduktion sowie Auswirkungen des Wetters auf den automatisierten Verkehr.<br />

Wie kann die Holzindustrie durch automatisierte<br />

Verkehrslösungen zu mehr Arbeitssicherheit<br />

und Umweltschutz beitragen? Anlässlich dieser<br />

Fragestellung hat Stora Enso kürzlich die Testung<br />

eines vollautomatisierten LKW im Stora Enso Werk<br />

Uimaharju in Joensuu, Finnland, gestartet. Gemeinsam<br />

mit dem Kooperationspartner Mantsinen<br />

Group, dem führenden skandinavischen Logistikdienstleister<br />

in der Fortswirtschaft, untersucht<br />

Stora Enso dabei, inwieweit Transportverfahren<br />

durch selbstfahrende LKW einerseits umweltschädigende<br />

Emissionen reduzieren und andererseits<br />

die Arbeitssicherheit von Beschäftigten am Werk<br />

erhöhen. Darüber hinaus liefern die bis Jahresende<br />

andauernden Testungen erste Erkenntnisse, wie<br />

sich die finnischen Wetterbedingungen auf automatisierte<br />

LKW und die damit verbundenen Verkehrskontrollsysteme<br />

auswirken.<br />

„Wir bei Stora Enso möchten die Möglichkeiten der<br />

Digitalisierung umfassend nutzen, um neue technologische<br />

Lösungen zu testen, die zur Steigerung der<br />

Betriebstätigkeit und zur Verbesserung der Sicherheit<br />

beitragen. Der Testeinsatz ermöglicht uns einen<br />

besseren Einblick in die Umwelt- und Sicherheitsvorteile<br />

und in die Kosteneinsparungen, die der neue<br />

Fahrzeugtyp für unsere Werkstransporte bewirken<br />

kann“, erklärt Antti Suvinen, Direktor für Versorgung<br />

und Logistik bei Stora Enso Wood Supply Finland.<br />

Testung integriert in nachhaltige<br />

Produktionsprozesse<br />

Zur Testung pendelt ein vollautomatisierter LKW<br />

auf dem Stora Enso Werksgelände zwischen Sägewerk<br />

und Zellstofffabrik hin und her und transportiert<br />

dabei Hackschnitzel, welche als Rohstoff für<br />

die Zellstoffherstellung weiterverarbeitet werden<br />

und damit im Sinne eines nachhaltigen Ressourceneinsatzes<br />

die effizienteste Nutzung des Baumstammes<br />

gewährleistet. Die Pendelroute beträgt<br />

insgesamt 1,5 Kilometer, pro Tag legt der LKW<br />

dabei insgesamt 15 Kilometer zurück. Zur exakten<br />

Datenerhebung zeichnet Stora Enso die gesamte<br />

Betriebstätigkeit des LKW auf. Darüber hinaus erhebt<br />

Stora Enso zahlreiche technische Parameter,<br />

die Aufschluss über zukünftige Potentiale in der<br />

Arbeitssicherheit, Nachhaltigkeit und Emissionsreduzierung<br />

geben.<br />

„Wie bei all unseren Arbeitsvorgängen hat Sicherheit<br />

auch beim Testen neuer Technologien oberste<br />

Priorität. In der Anfangsphase des Testprozesses ist<br />

daher ein Fahrer im LKW anwesend, um sicherzustellen,<br />

dass alles gut läuft und erst später wird der<br />

Betrieb des LKW ferngesteuert“, so Antti Suvinen.<br />

Vorteile automatisierter LKW: Umweltschonend<br />

und arbeitssicher durch technische Features<br />

Automatisierte LKW verfügen über eine verbesserte<br />

Motorleistung und das Feature der optimierten<br />

Routenauswahl. Dadurch werden nicht nur deutlich<br />

weniger Emissionen frei, es wird auch weniger<br />

Kraftstoff verbraucht – wodurch es automatisch zu<br />

Kosteneinsparungen kommt. Dank zusätzlichen Sicherheitseinrichtungen<br />

wie Sensoren und Ampeln<br />

wird automatisch auch die Werkssicherheit für Mitarbeiter<br />

erhöht und Arbeitsunfälle, insbesondere in<br />

der Nähe von Hackschnitzelpfählen und Lagern, reduziert.<br />

In Zukunft werden die Tests auch Aufschluss<br />

darüber geben, wie sich Wetterbedingungen in Finnland<br />

auf automatisierte LKW und deren Verkehrskontrollsysteme<br />

auswirken. <br />

3/<strong>2020</strong><br />

www.holzmarkt-online.at


20<br />

Transport und Logistik<br />

Alles außer Standard<br />

Internationaler Holzgroßhändler sucht den „idealen Stapler“<br />

Hubtex liefert an sämtliche Standorte der österreichischen J. u. A. Frischeis GmbH individuelle Sonderlösungen im Bereich<br />

Flurförderzeuge. Diese sind für die jeweiligen Logistikprozesse und Räumlichkeiten optimiert. Die patentierte HX-Lenkung<br />

von Hubtex spielt dabei eine besondere Rolle.<br />

Ein Standard für alle: Von solch einfachen Lösungen kann Bernhard Vincenz<br />

nur träumen. Der Ingenieur ist Logistikleiter der J. u. A. Frischeis GmbH (JAF)<br />

am Firmensitz in Stockerau und zugleich mitverantwortlich für den technischen<br />

Einkauf an den 59 Standorten des internationalen Holz-Großhändlers. In dieser<br />

Funktion beschäftigt sich Vincenz unter anderem mit neuen Entwicklungen und<br />

dem Konfigurieren von Flurförderzeugen. Wie unterschiedlich die Anforderungen<br />

an den „idealen Stapler“ sein können, zeigen die Standorte Salzburg-Bergheim,<br />

Linz und Stockerau, die von Hubtex mit individuellen Geräten beliefert wurden.<br />

Die Niederlassung Salzburg-Bergheim orderte einen Mehrwegestapler vom<br />

Typ MQ 70 (Tragfähigkeit 6000 kg bei Lastschwerpunkt 1050 mm) mit abnehmbarer<br />

Kommissionierplattform. Die Plattform verfügt über eine Tragfähigkeit von 2,0<br />

to und kann Platten mit Abmessungen von bis zu 3.300 x 2.070 mm aufnehmen.<br />

„Das Kommissionieren direkt aus dem Regal bedeutet für uns einen wesentlichen<br />

Zeitgewinn“, stellt Niederlassungsleiter Thorsten Klingbeil fest. Ohne Plattform<br />

müssten die kompletten Warenpakete erst an einer dafür geeigneten Stelle abgestellt<br />

und von dort abkommissioniert werden. Zwischen den Regalen sei dafür<br />

kein Platz, so dass lange Fahrwege in Kauf genommen werden müssten.<br />

Maßgeschneiderte Form<br />

Die Form der Plattform wurde für die örtlichen Gegebenheiten optimiert. „Hubtex<br />

hat uns eine individuelle Plattform mit abgerundeten Ecken konstruiert, mit der<br />

wir trotz beengter Platzverhältnisse bequem im Gang drehen können“, berichtet<br />

Klingbeil. Außer der besonderen Formgebung bietet die Plattform einige weitere<br />

Details, die Hubtex speziell für JAF realisiert hat. Dazu zählen die beiden Rückenlehnen<br />

an den zwei seitlichen Bedienpulten, die mit einem Handgriff verstellt und<br />

auf die Körpermaße des Bedieners angepasst werden können. Ebenso leicht verstellbar<br />

ist die stabile Stahlrohr-Konstruktion, mit der die schweren Holzplatten<br />

vor dem Verrutschen gesichert werden können. Eine Besonderheit der Plattform<br />

betrifft die nach unten abgekröpften Arbeitsplätze der Kommissionierer, die sich<br />

deshalb beim Aufschichten der Platten nicht so weit nach unten beugen müssen.<br />

Eine weitere wesentliche Erleichterung bringt die HX-Lenkung, die für den MQ 70<br />

als Option angeboten wird. Das patentierte Lenksystem ermöglicht den Wechsel von<br />

der Längs- in die Querfahrt ohne Zwischenstopp, was das Manövrieren beschleunigt<br />

und vereinfacht. Außerdem minimiert die HX-Lenkung den Radverschleiß, weil<br />

der Fahrtrichtungswechsel während der Fahrt erfolgt und die Räder deshalb nicht<br />

mehr auf der Stelle drehen. „Der Vorteil der intuitiv zu bedienenden Lenkung liegt<br />

im fließenden Übergang zwischen den Bewegungsrichtungen und Bewegungsformen<br />

des Fahrzeuges. Lenkprogrammwechsel, die die Bedienung erschweren und<br />

die Abläufe verlangsamen, sind nicht notwendig“, berichtet Lagerleiter Silvio Hager<br />

und ergänzt: „Die HX-Lenkung stand ganz oben auf der Wunschliste unserer Fahrer<br />

und das wird auch für zukünftige Investitionen so bleiben.“<br />

Zentraler Ansprechpartner<br />

Hager hatte rund zehn seiner Mitarbeiter in den Planungsprozess einbezogen und<br />

deren Anregungen und Ideen berücksichtigt. Wesentlich geringer war die Zahl seiner<br />

Ansprechpartner seitens Hubtex: „Wir konnten sämtliche Änderungen und Sonderwünsche<br />

mit nur einem Ansprechpartner durchsprechen“, erinnert sich Hager.<br />

Hilfreich ist dabei das „mobile Projektteam“ von Hubtex. In der Zentrale in Fulda<br />

unterstützen erfahrene Projekttechniker den Vertriebsaußendienst in der Angebotsphase<br />

bei der Ausarbeitung von kundenspezifischen Speziallösungen. Je nach<br />

Projektanforderung und -verlauf besuchen Projekttechniker und Vertriebsaußendienst<br />

gemeinsam den Kunden, um die bestmögliche Lösung erarbeiten zu können.<br />

Durch den Projekttechniker ist dann die direkte Kommunikation zur Konstruktion-<br />

und Entwicklungsabteilung gewährleistet – wodurch Hubtex Erfahrungen<br />

und Anforderungen aus dem Markt in der Fahrzeugentwicklung umsetzen kann.<br />

Die unkomplizierte und effiziente Zusammenarbeit und die Vorteile der HX-<br />

Lenkung weiß man auch in Linz zu schätzen. Die dortige Frischeis-Niederlassung<br />

hat einen neuen MQ 80 in Betrieb genommen, der ebenfalls mit der innovativen<br />

Lenkung ausgerüstet ist. Insgesamt lag der Fokus beim Konfigurieren des einzigartigen<br />

Fahrzeugs auf den Bereichen Sicherheit, Warenschonung und Komfort.<br />

Dafür sprechen die verstärkten und dadurch besonders schwingungsarmen<br />

Gabeln sowie die Abdeckungen der lastseitigen Vorderräder. Diese dienen als<br />

Schutz für die empfindlichen Holzplatten. „Ohne Abdeckungen kann es passieren,<br />

dass die Räder beim Einfädeln in die Gänge hängen bleiben und dabei die Ware<br />

beschädigen“, erklärt der für Linz verantwortliche Niederlassungsleiter Christoph<br />

Kapeller.<br />

Sanftes Herablassen<br />

Der Standort Linz ist anders aufgebaut als Salzburg-Bergheim, so dass hier die<br />

Wege zwischen Regalfächern und Kommissionierplätzen deutlich kürzer ausfallen.<br />

Vor diesem Hintergrund hat sich Dipl. Ing. Kapeller auch gegen die Anschaffung<br />

einer Kommissionierplattform entschieden. In Linz werden die benötigten<br />

Holzplatten mit dem MQ 80 palettenweise aus dem Regal gehoben und ebenerdig<br />

abkommissioniert. Damit das Herablassen der schweren Paletten möglichst<br />

sanft und schonend abläuft, hat der Diplom-Ingenieur zusätzliche Führungsrollen<br />

im Mastholm einbauen lassen, mit denen sich der Mast unter Volllast besonders<br />

sanft einfahren lässt.<br />

Das automatische Reduzieren der Fahrgeschwindigkeit ab einer Hubhöhe von<br />

drei Metern auf 2 km/h trägt ebenfalls zur sicheren und schonenden Beförderung<br />

bei. Ein besonderes Augenmerk galt der Beleuchtung, die um zwei getrennt<br />

einstellbare LED-Arbeitsscheinwerfer auf dem Kabinendach und weitere zwei<br />

LED-Scheinwerfer am Mast ergänzt wurde. Ein auf dem Kabinendach montierter<br />

„BlueSpot“ minimiert zudem das Kollisions-Risiko: Die Lichtquelle projiziert in<br />

Fahrtrichtung einen blauen Punkt auf die Fahrbahn und warnt damit an den Kreuzungen<br />

vor dem herannahenden Stapler.<br />

Schneller ohne Wenden<br />

Eine weitere Kommissionier-Methode wird am Firmensitz in Stockerau angewendet.<br />

Der im Jahr 1948 gegründete Standort ist zugleich die größte Niederlassung<br />

sowie die Firmenzentrale des Familienunternehmens. Allein in der Lagerlogistik<br />

arbeiten hier 89 Mitarbeiter, die während der Saison im Zwei-Schicht-Betrieb<br />

monatlich rund 9.700 m³ Holz bewegen. Platten mit einer Länge von bis zu drei<br />

Metern werden in Stockerau mit fahrbaren Plattformen kommissioniert, die das<br />

Arbeiten zu beiden Seiten des Regalgangs erlauben. „Auf diese Weise müssen die<br />

Geräte niemals wenden, was die Kommissionierleistung deutlich erhöht“, betont<br />

Logistikleiter Bernhard Vincenz.<br />

Das neueste Gerät ist ein Hubtex EZK 30. Zu den Besonderheiten der induktionsgeführten<br />

Maschine zählen der integrierte Scherenhubtisch mit einem Nutzhub<br />

von 1.000 mm sowie die ebenfalls integrierte Vorrichtung für das Umreifen<br />

der kommissionierten Plattenstapel. Die fertige Kommission wird mit einem se-<br />

www.holzmarkt-online.at 3/<strong>2020</strong>


1<br />

2<br />

3<br />

Fotos: © Hubtex<br />

4<br />

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6<br />

1: Von links: Michael Schulz, Technischer Vertrieb Österreich bei Hubtex, Thorsten Klingbeil, Leiter Niederlassung Salzburg-Bergheim J. u. A. Frischeis GmbH, Silvio Hager, Lagerleiter Niederlassung<br />

Salzburg-Bergheim J. u. A. Frischeis GmbH. | 2: MQ80 von Hubtex im Einsatz. | 3: Komfort für den Fahrer: übersichtliches Hubtex-Display. | 4: Radabdeckung des MQ80. | 5: Der Firmensitz der J. u.<br />

A. Frischeis GmbH in Stockerau | 6: Der EZK30 von Hubtex.<br />

paraten Stapler entnommen. Diverse praktische Ablagen bis hin zum Abfallbehälter<br />

runden das Ausstattungspaket ab. Dieses Gerät wird in sehr ähnlicher Form<br />

auch am ungarischen Firmenstandort in Dunaharaszti eingesetzt, so dass „die<br />

Konfiguration der Maschine für Stockerau nur ein paar Tage und wenige Telefonate<br />

in Anspruch nahm“, verrät Vincenz.<br />

Gemeinsame Wechselbatterien<br />

Der EZK 35 wird immer von einem Zwei-Mann-Team bedient. Das gilt auch für<br />

den Wechsel der rund 2,2 Tonnen schweren Batterie, die baugleich auch beim<br />

Mehrwege-Seitenstapler MQ 45 zum Einsatz kommt. Dieser Gerätetyp wird in<br />

Stockerau zum Nachbestücken der Regale verwendet und nutzt denselben Pool<br />

an Wechselbatterien wie der EZK 35. Bei einer Restladung von 10 bis 15 Prozent<br />

fährt das Team zur Ladestation und tauscht den Energiespeicher gegen sein frisches<br />

Pendant aus.<br />

„Früher haben wir bei geringem Ladezustand den Stapler getauscht, jetzt tauschen<br />

wir nur noch die Batterien“, beschreibt Vincenz den Paradigmenwechsel im<br />

Energiemanagement am Standort Stockerau. Auf diese Weise entstehen kaum noch<br />

Standzeiten, was die per Fleetmanager überwachte Auslastungsquote weiter erhöht.<br />

„Die Geräte sind zwischen 6 und 24 Uhr permanent im Betrieb“, sagt Vincenz,<br />

der längst an weiteren rationellen Konzepten für die Kommissionierung arbeitet.<br />

Einen „Standard für alle“ wird es bei Frischeis aber auch in Zukunft nicht geben.<br />

Auch bei JAF IMHOLZ in Leipzig 2 werden Hubtex-Modelle der Serie MQ 70 mit<br />

einer abnehmbaren Kommissionierplattform eingesetzt. Diese sind induktiv geführt<br />

und mit mobiler Personenschutzanlage ausgestattet.<br />

Die JAF-Niederlassung in Kramsach war 2006 einer der ersten Standorte,<br />

in denen ein Hubtex-Mehrwegestapler zum Einsatz kam. Aufgrund der positiven<br />

Erfahrungen und Zuverlässigkeit hat man sich auch am Standort Kramsach<br />

wieder für Hubtex entschieden und zwei MQ 70 mit HX-Lenkung wurden in<br />

Betrieb genommen. <br />

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22<br />

Transport und Logistik<br />

Lebensmitteltransport und -Lagerung<br />

Holzpaletten mit stärkerer antibakterieller Aktivität als Kunststoff<br />

Sind Holzpaletten sicher für den Einsatz im<br />

Lebensmitteltransport? Eine neue Studie des Instituts für<br />

Holztechnologie Dresden belegt nun den unbedenklichen<br />

Einsatz von Standard EPAL-Europaletten in diesem sensiblen<br />

Bereich … und die Vorteile gegenüber Kunststoffpaletten.<br />

Beim Einsatz von Paletten für den Lebensmitteltransport stellt sich dem<br />

Anwender stets die Frage nach den Hygieneeigenschaften der eingesetzten<br />

Palettentypen. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass in der tatsächlichen Praxis<br />

für den Transport meist keine neuen Paletten eingesetzt werden, sondern<br />

gebrauchte. Das ist ein wichtiger Aspekt bei der Beurteilung mikrobieller Belastung,<br />

da nur fabrikneue Paletten grundsätzlich und unabhängig vom Grundmaterial<br />

fast unbelastet sind.<br />

Die stark verbreitete Meinung, Kunststoffpaletten haben im tatsächlichen<br />

Ladungsträgerkreislauf grundsätzlich die besseren Hygieneeigenschaften,<br />

wurde nun eindrucksvoll durch eine Studie des Instituts für Holztechnologie<br />

Dresden widerlegt.<br />

In den zwischen Februar 2018 und Dezember 2019 durchgeführten Laboruntersuchungen<br />

wurden die mikrobiellen Eigenschaften von Standard EPAL-<br />

Europaletten gegenüber H1-Kunststoffpaletten untersucht. Es wurden Palettenmodelle<br />

aller im Markt verfügbaren Qualitätsstufen sowie ausschließlich<br />

nach zertifizierten Prüfverfahren getestet. Die Prüfstücke wurden bei einem<br />

Händler aus dem normalen Ladungsträgerkreislauf bestellt. Sie waren demnach<br />

alle bereits ein- oder mehrfach im Einsatz. Vor den Tests wurden sie<br />

nicht gereinigt. Getestet wurde mit den Prüfkeimen Escherichia coli und Staphylococcus<br />

aureus.<br />

Die Tests führten zu folgendem Ergebnis<br />

„Bakterien überleben auf Holz prinzipiell schlechter, als auf Kunststoff. Deshalb<br />

ist davon auszugehen, das Holzpaletten im sensiblem Lebensmittelbereich<br />

eingesetzt werden können. Dies setzt allerdings genauso wie bei Kunststoffpaletten<br />

die strenge Einhaltung der Hygienevorschriften bei der Herstellung sowie<br />

beim Transport und bei der Lagerung von Lebensmitteln und eine ständige Kontrolle<br />

der Palettenqualität sowie regelmäßige Reinigung voraus.“<br />

Das oftmals genannte Argument der Kunststoffpalettenhersteller, Holzpaletten<br />

wären aufgrund ihrer rauen Oberflächenbeschaffenheit anfälliger<br />

gegen mikrobiellen Befall konnte nicht bestätigt werden. Hingegen wurde<br />

nachgewiesen, dass gerade gebrauchte Kunststoffpaletten, die häufig durch<br />

Benutzung stellenweise aufgeraut sind, genau an diesen Stellen einen idealen<br />

Nährboden für die Vermehrung von Bakterien bilden. Während die natürlichen<br />

hygienischen Holz-Eigenschaften der Vermehrung von Mikroorganismen<br />

messbar entgegenwirken.<br />

Unter den oben genannten Bedingungen erreichten Holzpaletten eine<br />

mehr als 13-mal höhere antibakterielle Aktivität als die H1-Kunststoffpalette.<br />

Die exakten Ergebnisse entnehmen Sie bitte der Hygienestudie unter<br />

www.hygienestudie.gpal.de<br />

Schließlich wurde noch belegt, dass durch fachgerechte Reinigung nachgewiesene<br />

Bakterien und Pilze bei Holzpaletten wirksam entfernt werden<br />

können, nicht nur bei Kunststoffpaletten. Damit wurde ein weiteres wichtiges<br />

Argument der Kunststoffpalettenhersteller gegen Holzpaletten entkräftet.<br />

Zusammenfassend kann man festhalten, dass kostengünstige EPAL Europaletten<br />

aus Holz bedenkenlos im hygienesensiblen Lebensmitteltransport<br />

und in der Lagerung einsetzbar sind. <br />

Quelle: EPAL Deutschland<br />

www.holzmarkt-online.at 3/<strong>2020</strong>


Software 23<br />

Voller Durchblick mit<br />

integriertem Planungstool<br />

Der Bauboom in Deutschland hält trotz der allerorts spürbaren Auswirkungen der Corona Pandemie an. Bauzinsen, die<br />

fast bei null Prozent liegen, und die Folgen der jüngsten Zuwanderungswelle hatten mit einem konstanten Auftragshoch im<br />

Baugewerbe eine solide Basis gelegt, um auch die aktuelle Krise gut überstehen zu können. Um trotz gleichzeitig erhöhter<br />

Unsicherheit über die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen die Unternehmenssteuerung seines Betriebes präzise<br />

planen zu können, setzt ein oberfränkischer Fensterbauer auf eine individuell anpassbare, integrierte Business Intelligence<br />

Lösung: BusinessPlanSystem BPS-ONE wertet alle betriebswirtschaftlichen relevanten Parameter systematisch aus, um<br />

darauf aufbauend kalkulatorische Prognosen für zukünftige Entwicklungen zu erstellen, während zugleich die Planungs- und<br />

Controllingprozesse genauestens überwacht werden.<br />

Die Achenbach Fensterbau GmbH in Zell (Franken) ist einer der größten<br />

regionalen Vollsortiment-Hersteller von Fenstern, Haustüren, Rollläden und<br />

Wintergärten in Nordost-Bayern. Rund 60 Mitarbeiter beschäftigt der mittelständische<br />

Familienbetrieb, der im Umkreis von 30 Kilometern seine Produkte auch<br />

selbst montiert.<br />

Die Ausbreitung des Coronavirus hatte Anfang <strong>2020</strong> noch keine Effekte auf<br />

die Neuaufträge im Bauhauptgewerbe: Der reale, preisbereinigte Auftragseingang<br />

war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Anfang dieses Jahres<br />

saison- und kalenderbereinigt sogar 2,6 Prozent höher als im Dezember 2019 1 .<br />

Vom anhaltenden Bauboom profitiert auch die Achenbach Fensterbau GmbH im<br />

oberfränkischen Zell. Gleichwohl weiß der Geschäftsführer des inhabergeführten<br />

Familienbetriebs, welches seit rund 30 Jahren Fenstern, Haustüren, Rollläden<br />

und Wintergärten produziert, vertreibt und montiert, dass Unternehmen,<br />

die kein aussagekräftiges Controlling betreiben, allerspätestens in wirtschaftlich<br />

schwierigen Zeiten wie diesen einen Blindflug hinlegen. Controlling und Unternehmensplanung<br />

sind daher von jeher selbstverständlich bei dem Fensterbauer.<br />

Doch ebenso wie es für verschiedene Ansprüche unterschiedliche Fenstertypen<br />

und Fenstermaterialien gibt, gibt es für bestimmte Business-Anforderungen die<br />

jeweils passende Software. „Als wir seinerzeit nach einer Business Intelligence<br />

Lösung suchten, hatten wir uns zunächst aufgrund der vermeintlich höheren<br />

Flexibilität für ein Konkurrenzprodukt von DENZHORN BPS-ONE entschieden“,<br />

erinnert sich Alexander Achenbach, Geschäftsführer der Achenbach Fensterbau<br />

GmbH. „Doch die erhoffte höhere Flexibilität konnte leider nicht das Problem ausgleichen,<br />

dass mit der Software einfach keine integrierte Finanzplanung möglich<br />

war, trotz mehrerer Berater-Tage.“ Das Unternehmen wechselte deshalb schon<br />

vor rund zehn Jahren zum Planungs- und Controllingtool BPS-ONE von DENZ-<br />

HORN. Der Ulmer Lösungsanbieter hat sich auf die Bereiche Planung, Controlling,<br />

Konsolidierung und Unternehmenssteuerung spezialisiert. Kernstück seiner<br />

Dienstleistung ist das BusinessPlanSystem BPS-ONE. Das Tool ermöglicht den<br />

Aufbau einer betriebswirtschaftlichen Planung durchgängig vom Ergebnis und<br />

Cashflow bis zur Bilanz und Liquidität. Abgesichert wird die erfolgreiche Umsetzung<br />

der Planung durch einen professionellen Controlling-Prozess mit Soll-Ist-<br />

Vergleich, Prognose und Simulation.<br />

Schlanke und effiziente Lösung<br />

Die Entscheidung des Fensterbauers für BPS-ONE wurzelte neben der Anforderung<br />

nach einer integrierten Finanzplanung in dem Wunsch nach einer fix<br />

und fertig eingerichteten Lösung, die man sofort einsetzen kann und bei der<br />

das System in sich so stimmig ist, das man keine aufwendigen Prüfroutinen<br />

innerhalb des Systems laufen lassen muss. „Wenn ich eine Auswertung habe,<br />

kann ich mich auf die Analyse der Zahlen beschränken und auf das, was im Anschluss<br />

kommt“, so Achenbach. Er nutzt das Tool für die Ergebnis- und Liquiditätsplanung<br />

auf Unternehmensebene sowie für Soll-Ist-Vergleiche im Bereich<br />

G+V. Das Controlling im Betrieb beschreibt der Geschäftsführer mit eigenen<br />

Worten als One-Man-Show. „Deswegen ist es wichtig, dass ich eine schlanke<br />

und effiziente Lösung habe. Ich brauche nicht ein System, was den hundertsten<br />

Spezialfall untersuchen kann, sondern ich brauche ein System, das zu 100 Prozent<br />

verlässlich ist.“ Dass das so ist, liegt nicht zuletzt an dem Software-Partner<br />

Denzhorn, der die integrierte Software vorab entsprechend der individuellen<br />

Anforderungen anpasste und – mit flankierender Vor-Ort-Schulung – implementierte.<br />

„Das ist schon was Besonderes, dass das bei Denzhorn alles so gut<br />

und nah am Kunden läuft“, weiß Achenbach und bilanziert: „Neben der Kundennähe<br />

des IT-Dienstleisters sind Effizienz und die integrierte Finanzplanung<br />

für mich die Hauptargumente für BPS-ONE.“ Und so hat der Fensterbauer mit<br />

dem passenden Software-Partner auch in Zukunft den vollen Durchblick bei der<br />

Unternehmenssteuerung. <br />

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/<strong>2020</strong>/<strong>03</strong>/PD20_109_441.<br />

html;jsessionid=00BF743CB250A7CE73668E34363F2395.internet8742<br />

3/<strong>2020</strong><br />

www.holzmarkt-online.at


24 Holzhandwerk 3/<strong>2020</strong><br />

Freies Formen von Holz<br />

Mit Industrial Woodcarver und Turbo Plane für großen Holzabtrag, Mini Carver für feine<br />

Schleifarbeiten oder Ball Gouge für tiefe Innenprofile hat der australische Holzbearbeitungsexperte<br />

Arbortech verschiedenste Aufsätze für freies Power-Carving entwickelt, die mit marktüblichen<br />

Winkelschleifern verwendet werden können. Da die Schleifer jedoch unterschiedliche Abmessungen<br />

aufweisen, sitzen die Werkzeuge nicht immer hundertprozentig passgenau. Um eine optimale<br />

Anwendung und Leistung zu gewährleisten, hat Arbortech jetzt eigens eine Antriebseinheit<br />

entwickelt, die genau auf diese Aufsätze abgestimmt ist.<br />

„Unsere Aufsätze sind so gestaltet, dass sie auf alle handelsüblichen Winkelschleifer<br />

passen. Da sich die Schleifgeräte aber oft in ihren Abmessungen<br />

unterscheiden, kann es dennoch passieren, dass beispielsweise die Schutzhaube<br />

ein bisschen zu groß oder zu tief ist oder sich nicht optimal ausrichten lässt“,<br />

erklärt Sven Blicks, Geschäftsführer bei Arbortech. „Daher können wir nicht garantieren,<br />

dass unsere Aufsätze mit allen Modellen am Markt die Leistung erbringen,<br />

für die sie eigentlich konzipiert worden sind.“ Außerdem war es bislang nicht<br />

möglich, spezielles Präzisionszubehör zu entwickeln, da dieses nicht universell<br />

für alle Winkelschleifer nutzbar gewesen wäre.<br />

Power Carving Unit genau auf Aufsätze abgestimmt<br />

Mit der neuen Antriebseinheit entfallen diese Probleme: Sie wurde eigens entwickelt,<br />

um für eine optimale Performance aller Arbortech-Aufsätze zu sorgen. Der<br />

Motor wurde speziell im Hinblick auf die Power Carving Anwendung ausgewählt.<br />

Der ergonomisch geformte zweite Haltegriff verfügt über eine Vibrationsdämpfung<br />

und reduziert so die Belastung des Bedieners bei längerem Arbeiten deutlich.<br />

Die Reduktion von Vibrationen und die Softstart-Funktion gewährleisten ein<br />

sanftes Anlaufen der Maschine, was sich positiv auf das Arbeitsgefühl auswirkt.<br />

Die Größe des Motors und seine Leistung von 710 W sind ebenfalls optimal auf die<br />

Power Carving-Anwendung abgestimmt. „Eine Funktion, die uns sehr wichtig war,<br />

ist die variable Drehzahlregelung, wodurch die Power Carving Unit auch hervorragend<br />

zum Schleifen von Holz geeignet ist. Normale Winkelschleifer laufen zu<br />

schnell, was zu einem früheren Verschleiß des Schleifpads führt – und unter Umständen<br />

auch zu einem Verbrennen des Holzes“, so Blicks. Der Motor der Power<br />

Carving Unit verfügt über sechs Geschwindigkeitsstufen, die eine schrittweise<br />

Anpassung der Scheibendrehzahl von 2.000 bis 11.000 U/min ermöglichen. Die<br />

höheren Umdrehungen der Stufen 5 und 6 sind zum Beispiel optimal für Fräsarbeiten.<br />

Für die Verwendung von Schleifaufsätzen sollten niedrigere Drehzahlen<br />

(Stufen 1–4) ausgewählt werden.<br />

Im Hinblick auf den Arbeitsschutz bietet die neue Antriebseinheit von Arbortech<br />

ebenfalls Vorteile: Die automatische Abschaltung der Power Carving Unit sorgt<br />

für mehr Sicherheit nach einem Stromausfall. Viele Elektrogeräte stellen sich<br />

ab, wenn die Versorgung unterbrochen wird, und laufen direkt an, sobald wieder<br />

Strom zur Verfügung steht. Bei dem neuen Produkt von Arbortech besteht dieses<br />

Risiko nicht: „Fällt der Strom aus, geht der Antrieb in den Ruhezustand. Ist die<br />

Unterbrechung behoben, schaltet er sich automatisch ganz ab“, so Blicks. Die<br />

Gefahr einer Verletzung durch das unkontrollierte Anlaufen des Geräts wird auf<br />

diese Weise eliminiert.<br />

Neues Präzisionszubehör erleichtert Nutzung des Geräts<br />

Darüber hinaus hat Arbortech nun speziell für die Power Carving Unit neue Zubehörteile<br />

entwickelt, die das Handling des Geräts sowie die Leistung der Aufsätze<br />

verbessern sollen. Im Set enthalten ist beispielsweise ein Sanding Pad mit einem<br />

biegsamen Schleifteller und Kanten, die eigens für die Bearbeitung von Holz entwickelt<br />

wurden. Dadurch ist dieses 100 mm-Schleifpad besonders für die ersten<br />

Schleifphasen sowie zum Schleifen mittlerer bis großer Projekte geeignet. Es<br />

kann aufgrund seiner Flexibilität problemlos leichte Konturen formen und lässt<br />

sich auch dafür verwenden, letzte Werkzeugmarkierungen an einem Objekt zu<br />

entfernen. Mit dem Chip Catcher, der speziell für dieses Schleifpad sowie für die<br />

Frässcheibe Arbortech Turbo Plane (separat erhältlich) konzipiert wurde, können<br />

Staub und Späne effizient abgesaugt werden.<br />

Zum Lieferumfang der Antriebseinheit gehören mit Levelling Guide, Chip Tube<br />

und Ventilator noch drei weitere Komponenten. Die Nivellierhilfe Levelling Guide<br />

ermöglicht in Kombination mit dem Aufsatz Turbo Plane oder dem Sanding Pad<br />

nicht nur ein präzises Nivellieren und Hobeln, sondern es können auch perfekt<br />

ebene Flächen erzeugt oder Farbschichten wie mit einer Lackfräse präzise abgeschliffen<br />

werden. „Die Chip Tube ist als kompakte und einfache Möglichkeit gedacht,<br />

Holzspäne durch den Schlauch in einem Behälter zu sammeln und so den<br />

Arbeitsplatz sauber zu halten, selbst wenn einmal kein Bausauger verfügbar ist“,<br />

erklärt Blicks. „Sie funktioniert in Kombination mit der Turbo Plane sowie dem<br />

mitgelieferten Ventilator und kann an den Chip Catcher oder die Levelling Guide<br />

angeschlossen werden.“<br />

Mit diesem, mit verschiedenen Aufsätzen kombinierbaren Set bietet Arbortech<br />

erstmals ein komplettes Power-Carving-System an. „Wir wollen weiterhin Aufsätze<br />

entwickeln, die nicht nur auf die Power Carving Unit passen, sondern nach<br />

wie vor auch auf herkömmliche Winkelschleifer. Die Power Carving Unit gibt uns<br />

jedoch die Möglichkeit, die Leistung unsere Fräsaufsätze zu optimieren und zusätzliches<br />

Zubehör anzubieten“, erklärt Blicks. (Arbortech)<br />

www.holzmarkt-online.at


© Fotos: Arbortech Europa GmbH<br />

Das komplette, für 259,00 € erhältliche Set umfasst: 710 W-Motoreinheit,<br />

Levelling Guide, Chip Catcher, Chip Tube, Schleifteller, Schleifpads (60er, 120er, 180er, 240er Körnung),<br />

Ventilatoraufsatz, Metall-Schutzhaube und Arbortech-Transporttasche.


26 Besuchen Sie unsere virtuelle Messe 3/<strong>2020</strong><br />

Scheuch LIGNO weiter auf Wachstumskurs<br />

Die erprobte und bewährte Technik von Scheuch LIGNO wird jetzt auch in den<br />

Produkten der IPE GmbH eingebaut. Damit werden die Stärken beider Partner<br />

vereint und Synergien zum Vorteil der Kunden im Handwerk genutzt. Ziel ist ein<br />

weiteres Wachstum im Gewerbe-Bereich. Der österreichische Lufttechnik-Spezialist<br />

blickt auf fünf sehr erfolgreiche Geschäftsjahre zurück, legte besonders<br />

im Massivholz-Sektor und in der Möbelindustrie stark zu. Aber auch bei artverwandten<br />

Materialien kann Scheuch LIGNO Zuwächse verzeichnen. Der Geschäftsbereich<br />

Metall wird jetzt weiter ausgebaut.<br />

Seit 1. Jänner 2018 gehört die IPE GmbH zur Scheuch-Gruppe. IPE bietet Lufttechnik<br />

aus einem intelligenten Baukastensystem für die gewerbliche Anwendung.<br />

Dieses System sichert den Kunden maßgeschneiderte Lösungen – schnell,<br />

flexibel und kostengünstig bei hoher Qualität.<br />

„Neu ist in diesem Jahr, dass wir die erprobte und bewährte Technik von<br />

Scheuch LIGNO in die Produkte von IPE einbauen“, betont Alois Burgstaller, Geschäftsführer<br />

der Scheuch LIGNO GmbH und der IPE GmbH. „Alle Vorteile, die<br />

IPE seinen Kunden bietet, bleiben aber erhalten. Dazu zählen vor allem das Baukastensystem<br />

und die flexible Kundenbetreuung durch ein Unternehmen aus der<br />

Nähe. Alle Kunden in Deutschland werden von den IPE-Standorten Dornstadt und<br />

Scheibenberg direkt betreut. Außerhalb von Deutschland wird IPE mit ausgewählten<br />

Vertriebspartnern zusammenarbeiten. In der Schweiz ist das zum Beispiel die<br />

Ineichen AG in Ermensee, in Belgien und Luxemburg die Epper GmbH mit Sitz in<br />

Bitburg in Deutschland. In Österreich wird Scheuch LIGNO selbst die IPE-Produkte<br />

im Portfolio haben.“<br />

Scheuch-Technologien, die jetzt bei IPE zum Einsatz kommen, sind zum Beispiel<br />

bei den Entstaubern die Löschung mit Sauerstoffentzug – eine bewährte<br />

Technik, die bereits seit zwei Jahren beim Dedust Pro von Scheuch LIGNO erfolgreich<br />

eingesetzt wird –, die Vorabscheidung oder auch die Filter-Abreinigung.<br />

Bei stationären Filteranlagen ist es ebenfalls die Vorabscheidung oder auch das<br />

Top-Down-Prinzip und das Brand- und Explosionsschutzkonzept mit reduzierten<br />

Flammenreichweiten. Alle IPE-Produkte gibt es mit der bewährten IPE-Ecomat-<br />

Steuerung und jetzt neu – für noch höhere Ansprüche – mit der Profimat-Steuerung<br />

von Scheuch LIGNO.<br />

Erfolgreiche Geschäftsentwicklung bei Scheuch LIGNO<br />

Nach der Ausgliederung aus dem Mutterkonzern im Jahr 2015 startete Scheuch<br />

LIGNO im ersten Geschäftsjahr mit einer Betriebsleistung von 18,5 Millionen Euro.<br />

Innerhalb von fünf Jahren stieg diese Erfolgs-Kennzahl auf jetzt knapp 40 Millionen<br />

Euro im Geschäftsjahr 2019. Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

steigerte sich im gleichen Zeitraum von 89 auf 145. Weitere 15 Stellen werden <strong>2020</strong><br />

besetzt, vor allem in den Bereichen Vertrieb, Projektabwicklung und Service.<br />

„Bei Scheuch LIGNO war die Auftragslage im vergangenen Geschäftsjahr ausgezeichnet.<br />

Und trotz des derzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfelds ist sie auch<br />

für das jetzige Geschäftsjahr bereits sehr gut. Wir haben eine sehr erfolgreiche<br />

Entwicklung hinter uns, alle wichtigen Planzahlen haben wir nicht nur erfüllt, sondern<br />

auch übertroffen. Besonders stark waren wir in den vergangenen fünf Jahren<br />

im Massivholz-Sektor und auch in der Möbelindustrie. Der Gewerbe-Bereich soll<br />

jetzt durch die Synergien mit IPE weiter wachsen“, erklärt Alois Burgstaller.<br />

1<br />

2 3<br />

1: Scheuch LIGNO bietet die komplette Absaugtechnik für die<br />

Oberflächenbeschichtungsbereiche Spritzen, Trocknen und Schleifen.<br />

2: Wirtschaftlich immer die beste Lösung – der Leitspruch von Scheuch LIGNO war auch die<br />

Basis für diese SEPAS-Absauganlage für die Möbelfertigung.<br />

3: Diesen Filter mit einer Luftleistung von 175.000 m³/h errichtete Scheuch LIGNO für das<br />

Ladenburger Schicht-Holz (LSH).<br />

mehr an Bedeutung. Die innovativen Technologien und Verfahren zur Luftreinhaltung<br />

der Scheuch LIGNO GmbH leisten dazu einen wesentlichen Beitrag. Zum<br />

umfangreichen Produktportfolio der Scheuch LIGNO GmbH zählen unter anderem<br />

Absaug- und Entstaubungsanlagen, Absaugsysteme für die Oberflächenbeschichtung,<br />

mechanische und pneumatische Förderanlagen, Silo-Lösungen<br />

sowie geprüfte Konzepte für den Brand- und Explosionsschutz.<br />

Scheuch LIGNO entwickelt individuelle Anlagenkonzepte für jede spezifische<br />

Kundenanforderung und garantiert jedem Kunden wirtschaftlich die beste Lösung,<br />

unabhängig ob Handwerksbetrieb oder Industrieunternehmen. Der Fokus<br />

liegt dabei stets auf der Steigerung der Effizienz und der Reduzierung der Betriebskosten.<br />

Von der Beratung und Projektierung über die Fertigung, Logistik,<br />

Montage und Inbetriebnahme bis hin zu Anlagenservice und Emissionsmessungen<br />

kommt von der Scheuch LIGNO GmbH alles aus einer Hand!<br />

Geschäftsbereich Metall wird weiter ausgebaut<br />

Scheuch LIGNO steht aber nicht nur für die wirtschaftlich beste Lösung im Holzgewerbe<br />

und der Holzindustrie. Auch bei artverwandten Materialien kommen die<br />

Stärken des Lufttechnik-Anbieters voll zum Tragen. Ausgebaut wurde zuletzt vor<br />

allem der Bereich Metall, der jetzt auch organisatorisch – neben Massivholz, Möbel<br />

und artverwandten Materialen – ein eigener Geschäftssektor geworden ist. Im<br />

Geschäftsbereich Metall werden Lackieranlagen und Schweißrauchabsauganlagen<br />

angeboten.<br />

Scheuch LIGNO GmbH<br />

Leistungsstarke Absaug- und Entstaubungssysteme<br />

Effiziente und Ressourcen schonende Produktionsprozesse gewinnen immer<br />

Scheuch LIGNO GmbH<br />

Mehrnbach 116<br />

A-4941 Mehrnbach<br />

Österreich<br />

Tel.: +43 / 7752 / 905 – 8000<br />

Fax: +43 / 7752 / 905 – 68000<br />

E-Mail: office@scheuch-ligno.com<br />

www.scheuch-ligno.com<br />

Besuchen<br />

Sie uns jetzt!<br />

www.holzmarkt-online.at


virtuelle Messe 27<br />

Weltweit erfolgreiche<br />

Spitzentechnologie aus Tirol<br />

Mit richtungsweisenden Maschinenkonzepten und qualitativ hochwertigen Produkten<br />

ist das Familien-Unternehmen Felder Group seit 1956 zu einem der weltweit<br />

führenden Maschinenbau- und Technologieunternehmen im Bereich Holz-,<br />

Kunststoff- und Composite-Bearbeitung geworden. Mitarbeiter in 84 Ländern und<br />

mehr als 250 Verkaufs- und Servicestellen tragen die Leidenschaft für exzellente<br />

Holzbearbeitungsmaschinen unter dem Leitsatz „Alles aus einer Hand“ zu Kunden<br />

in der ganzen Welt.<br />

Mit den Marken Felder, Format4 und Hammer sowie der Otto Mayer Maschinenfabrik<br />

als erfahrener Partner für die Bearbeitung von Kunststoffen<br />

und Composite-Materialien bietet die Felder Group speziell abgestimmte Maschinen<br />

für individuelle Fertigungsprozesse, höchste Produktivität und damit<br />

mehr Ertrag.<br />

Mehr Fortschritt, mehr Möglichkeiten und mehr Perfektion.<br />

Die Ausstellungszentren der Felder Group bietent ein umfassendes Komplettangebot<br />

von erstklassigen Holzbearbeitungsmaschinen für alle Anwender. Ob<br />

CNC-Bearbeitungszentren, Plattensägen, Kantenanleimmaschinen oder Standardmaschinen<br />

in allen Größen, die ausgestellten Holzbearbeitungsmaschinen<br />

- viele davon einsatz- und vorführbereit - lassen keine Wünsche offen. Die Auswahl<br />

wird abgerundet durch ein großes Gebrauchtmaschinenangebot in allen<br />

Preis- und Leistungsklassen.<br />

Jeder Besucher hat die Möglichkeit, das Maschinenprogramm auf Herz und<br />

Nieren zu testen und zahlreiche innovative Neuentwicklungen live zu erleben.<br />

Kompetente Fachberater informieren über alle Neuheiten und werfen mit Ihnen<br />

einen Blick in die Zukunft der Holzbearbeitung mit smarten Automatisierungslösungen<br />

und innovativen Ideen für Handwerk 4.0.<br />

Überzeugen Sie sich bei einem Rundflug durch<br />

ein Felder Gruppe Ausstellungszentrum selbst.<br />

Alle Neuheiten aus allen Bereichen der<br />

Holz- und Verbundstoffbearbeitung sowie<br />

einzigartige Automatisierungs- und<br />

Industrie-4.0-Lösungen für jeden Betrieb<br />

finden Sie unter www.felder-group.com.<br />

Wertvolle Tipps & Do-it-yourself-Projekte<br />

zeigt die Felder Group auf dem youtube-Kanal<br />

FELDER GROUP TV. In den Videos lernen Sie<br />

die Maschinen und Detaillösungen kennen und<br />

erfahren in praktischen Anwendungsvideos<br />

Wissenswertes über perfekte Holzbearbeitung.<br />

In Do-it-yourself-Videoprojekten zeigt die Felder<br />

Group wie Sie Schritt für Schritt einzigartige<br />

Produkte aus Holz herstellen können.<br />

Hier geht‘s zum<br />

Ausstellungszentrum<br />

Wir freuen uns<br />

auf Ihren Besuch<br />

bei der Felder Gruppe<br />

Tipps &<br />

Do-it-yourself-Projekte<br />

Flexibilität auf der<br />

ganzen Linie<br />

Mit unseren universell einsetzbaren, hochflexiblen Maschinen sind wir in allen<br />

Holzbausparten zu Hause, kennen die Anforderungen und bieten Lösungen, die<br />

perfekt darauf abgestimmt sind wie z.B. unsere<br />

Abbundmaschine K2-Industry<br />

Die industrielle High Performance-Klasse mit höchster Verfügbarkeit<br />

Die K2-Industry setzt ganz neue Maßstäbe in Leistung, Flexibilität und<br />

Verfügbarkeit für den industriellen Abbund. Bei Durchlaufquerschnitten<br />

von 20 x 50 mm bis 300 x 450 mm (Optionen 650, 1300 mm) und bei<br />

beliebigen Längen.<br />

Unsere Ingenieure haben ganze Arbeit geleistet und eine völlig neue<br />

Maschinengeneration entwickelt, die in jedem Detail und mit allen<br />

Komponenten kompromisslos für den hochleistungsstarken 3-Schichtbetrieb<br />

ausgelegt ist.<br />

Ob Einzelteil- oder Serienfertigung, die neue K2-Industry bietet immer höchste<br />

Verfügbarkeit und Geschwindigkeit. Rüstzeiten gehören dabei der Vergangenheit<br />

an. Sie ist bereit für sämtliche Bearbeitungen, vom Wintergarten mit kleinen Querschnitten<br />

bis zu Leimbindern und Brettsperrholzelementen mit 300 x 1300 mm.<br />

Damit eröffnet die neue K2-Industry jedem Anwender einen signifikanten<br />

Leistungssprung und definiert als neue High Performance Anlage in der Reihe<br />

der Hundegger-Abbundmaschinen den Stand der Technik neu.<br />

Die Highlights der neuen K2-Industry<br />

• Überragende Leistung und beeindruckende Verfügbarkeit<br />

• Flexibilität und Modularität für kundenspezifische Anpassungen<br />

• Enorme Vielfalt an Bearbeitungsmöglichkeiten<br />

• Höchste Präzision und Prozesssicherheit<br />

• Entwickelt für den kontinuierlichen 3-Schichtbetrieb<br />

Hans Hundegger AG<br />

D-87749 Hawangen<br />

T: +49 (0) 8332 92330<br />

E: info@hundegger.de<br />

W: www.hundegger.de<br />

Wir freuen uns<br />

auf Ihren Besuch!<br />

3/<strong>2020</strong><br />

www.holzmarkt-online.at


28 virtuelle Messe<br />

Zum umfangreichen Maschinenprogramm von Reinbold gehören neben<br />

Einwellenzerkleinerern, Vierwellenzerkleinerern und Horizontalzerkleinerern<br />

auch Brikettierpressen und Gebrauchtmaschinen. Reinbold-Maschinen<br />

zeichnen sich durch eine robuste und kompakte Bauweise, hohe<br />

Zuverlässigkeit und Bedienerfreundlichkeit, einfache Wartung sowie<br />

einem optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis aus.<br />

Baureihe RB 400 RS - RB 600 RS:<br />

zur industriellen Herstellung von eckigen Briketts<br />

Reinbold arbeitet praxisnah und legt höchsten Wert auf Qualität und Beratung<br />

mit innovativen Ideen bei Ihren Problemstellungen.<br />

Zerkleinerer:<br />

Dann AZR 600 bis AZR 2500 Super Gigant. Folgende Parameter gelten<br />

für alle Maschinen der Baureihe AZR:<br />

Sieblochgrößen: Die Standardgröße ist 15/20mm, sowie Spezialgrößen<br />

nach Absprache. Durchsatzleistung: Diese hängt vom Aufgabematerial<br />

(lang, kurz, nass, trocken usw.) und der Sieblochgröße ab. Man kann jedoch<br />

von durchschnittlich 2 bis 4 Trichterfüllungen pro Stunde ausgehen.<br />

Die Messerhalter sind auf dem profilierten Rotor geschraubt oder geschweißt.<br />

Die Messer können bis zu 8-mal mit wenigen Handgriffen gedreht<br />

und gewendet werden, bis ein Wechsel notwendig wird. Der Einsatz<br />

unterschiedlicher Messertypen ermöglicht eine aufgabenspezifische Anpassung<br />

an das zu zerkleinernde Material.<br />

RMZ 500 bis RMZ 1000 S<br />

Die Vierwellenzerkleinerer der Baureihe sind Langsamläufer und ideal<br />

zum Zerkleinern von langen und sperrigen Teilen, Behältern und Kartonagen.<br />

Brikettierpresse:<br />

Baureihe RB 20 SV - RB 50 SV Prestige<br />

für kleine bis mittlere Durchsatzleistungen<br />

Baureihe RB 100 - 200 und RB 100 Plus - RB 200 Plus<br />

für hohe Durchsatzleistung mit zwei unterschiedlichen Behältermaßen.<br />

AZR 1500 S<br />

Reinbold Entsorgungstechnik GmbH<br />

Homeoffice: Michael Grimm<br />

A-1210 Wien<br />

T| +49 (0) 170 89 120<strong>03</strong><br />

M| +43 (0) 676 720 6083<br />

E| grimm@reinbold.de<br />

W| www.reinbold.de<br />

Hier erfahren<br />

Sie mehr!<br />

Robert-Mayer-Straße 5<br />

D-74360 Ilsfeld<br />

T| +49 (0) 7062 - 97885-0<br />

W| www.reinbold.de<br />

Energiesparende<br />

Holztrocknung von Eberl<br />

Alle Vakuumtrocknertypen von Eberl versprechen schnelle Verfügbarkeit des Holzes<br />

durch kurze Trocknungszeiten bei bester Qualität. Auch das Energiekonzept<br />

ist entsprechend ausgelegt und optimiert, so dass mit minimalem Energieaufwand<br />

getrocknet werden kann. Durch das Herabsetzen des Luftdrucks in der Kammer<br />

sinkt der Verbrauch der Ventilatoren um über 70 %. Gleichzeitig sinkt auch der Siedepunkt<br />

des Wassers. Dank der patentierten Seitenkanalluftführung wird das Holz<br />

gleichmäßig getrocknet – auch bei nicht ausgefülltem Stapelraum. Der Betreiber<br />

gibt eine der 50 hinterlegten Holzarten, die Holzdicke und die gewünschte Endfeuchte<br />

ein. Die SPS-Steuerung regelt dann genau und möglichst energieeffizient<br />

das richtige Trocknungsklima zur momentanen Holzfeuchte. Nach Erreichen der<br />

Endfeuchte des Holzes schaltet die Kammer automatisch in die Abkühlphase und<br />

anschließend aus. Das Ganze kann natürlich auch mittels Visualisierung an PC,<br />

Handy oder über Fernwartung überwacht und gesteuert werden.<br />

Die für Schreinereien übliche Bauart Typ V-Basic verfügt über Stapelrauminhalte<br />

von 1,5 bis 21 m³.<br />

Für größere holzverarbeitende Betriebe, Sägewerke und Holzhändler stellt die<br />

Fa. Eberl Trocknungsanlagen auch größere Vakuumtrockner Typ V-Comfort bis<br />

100 m³ Fassungsvermögen her, die an eine Heizung angeschlossen werden.<br />

und mit sehr wenig Elektroenergie auskommt, immer noch das meistverkaufte<br />

Produkt bei Eberl.<br />

Eine wichtige Ergänzung der Produktpalette sind auch die kostengünstigen<br />

Trocknungscontainer im Frischluft-Abluft-Verfahren oder mit Wärmepumpe. Sie<br />

sind als Schnittholz- oder Brennholztrockner erhältlich oder auch als reine Hitzebehandlungskammern.<br />

Bei der Firma Eberl Trocknungsanlagen legt man Wert<br />

auf hohen Qualitätsstandard und ist bekannt für kompetenten Service und eine<br />

sehr gute Kundenbetreuung.<br />

Ist im Betrieb keine geeignete Heizung vorhanden, so eignet sich am besten der<br />

„Energiespartrockner“ V-Premium. Nach kurzer Aufheizphase mit Elektroheizspiralen<br />

übernimmt ein Wärmepumpensystem die komplette Beheizung der<br />

Trocknung. Die Feuchtigkeit aus dem Holz wird an den kalten Flächen des Wärmepumpenkreislaufs<br />

auskondensiert und die Wärme zu 100 % zurückgewonnen.<br />

Darum ist der V-Premium, der weder Heizungs- noch Wasseranschluss benötigt<br />

Eberl Trocknungsanlagen GmbH<br />

Hauptstraße 57a<br />

D-84155 Bodenkirchen<br />

T: +49(0)8745/96446 0<br />

eM@il: info@eberl-trocknungsanlagen.de<br />

W: www.eberl-trocknungsanlagen.de<br />

Mehr über<br />

AirClassic<br />

Mehr über<br />

Vakuumtrockner<br />

Besuchen<br />

Sie uns<br />

jetzt!<br />

www.holzmarkt-online.at 3/<strong>2020</strong>


ADVERTORIAL 29<br />

Internationale Holzmesse/Holz&bau<br />

ist DER Branchentreff im Oktober<br />

Das Flaggschiff der Kärntner Messen, die „Internationale<br />

Holzmesse/Holz&bau“, findet heuer vom 14.-17. Oktober <strong>2020</strong><br />

statt. Die Messe hat durch die Absage sämtlicher branchenrelevanter<br />

Veranstaltungen ein Alleinstellungsmerkmal und setzt<br />

damit ein starkes Signal in Richtung Neubeginn. Damit ist sie die<br />

einzige Fachmesse im mittel- und südeuropäischen Raum, die in<br />

diesem Jahr stattfindet.<br />

Messepräsidentin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und Geschäftsführer<br />

Dr. Bernhard Erler sehen die „Internationale Holzmesse/<br />

Holz&bau“ als wichtiges Instrument zur Wirtschaftsbelebung: “Gerade<br />

jetzt ist es wichtig, der Branche eine Plattform der Vernetzung<br />

zu bieten. Die Holzmesse steht in schwierigen Zeiten mit vollem<br />

Einsatz hinter der Forstwirtschaft, der Holz- und Sägeindustrie und<br />

dem Holzhandwerk.“<br />

Die Ausstellungsbereiche:<br />

Neben den traditionellen Bereichen Sägewerkstechnik, Bio-Energie,<br />

Transport & Logistik, Holzbau-Technik & Holzprodukte, Tischlerei-<br />

Bedarf & Ausstattung“ und „Treffpunkt Jagd“ bietet die Innovation<br />

Area im Bereich Holzbau Einblicke in zukünftige Trends.<br />

Forstwirtschaft:<br />

Der wohl prominenteste und größte Ausstellungsbereich innerhalb<br />

der Internationalen Holzmesse/Holz&bau ist traditionell der Bereich<br />

Forstwirtschaft. Das Angebot umfasst Holzernte- und Seilkrantechnik,<br />

Maschinen für die Aufforstung, Forstwerkzeuge bis hin zu Forstund<br />

Sicherheitsbekleidung.<br />

Auch das Rahmenprogramm erhält neben den klassischen Veranstaltungen<br />

einen neuen Touch.<br />

Es finden auch heuer wieder der schon traditionelle Holzhandelstag,<br />

die österreichische Forstunternehmertagung, der Waldbauerntag<br />

und ein Dämmerschoppen der Zimmerer statt. Außerdem trifft<br />

sich die gesamte Holzbranche bei einem gemütlichen Get together<br />

zum Netzwerken in gemütlicher Atmosphäre. Arbeitsbekleidungs-<br />

Modeschauen und Holzschnitzbewerbe geben der Messe noch mehr<br />

Erlebnischarakter.<br />

Mit 21 000 Fachbesuchern im Jahr 2018 zählt die Messe nach wie<br />

vor zu den Top-Branchentreffs der Entscheidungsträger.<br />

Für alle Leser des <strong>Holzmarkt</strong>es hat die Messe noch ein besonderes<br />

Zuckerl parat. Mit dem QR Code erhalten Besucher am ersten<br />

Messetag, dem 14. Oktober, einen kostenfreien Eintritt (€ 14,- Ersparnis<br />

pro Ticket). Einfach QR Code scannen bzw. Ticket online bestellen<br />

mit dem Promotion Code holzmesse<strong>2020</strong> unter<br />

www.kaerntnermessen.at/holzmesse-gratis-ticket.<br />

Daten und Fakten:<br />

MI, 14.- SA, 17. Oktober <strong>2020</strong><br />

Ausstellungsfläche: 50.000 m 2<br />

Öffnungszeiten: 9.00 bis 18.00 Uhr<br />

Tageskarte: € 14,00<br />

Infos Webseite: www.holzmesse.info<br />

Facebook: www.facebook.com/kaerntnermessen


30 Anbieter-Index<br />

TECHNOLOGIE FÜR DIE SÄGEINDUSTRIE<br />

ALTHOLZ<br />

Elektrowerkzeuge<br />

holzbau<br />

HOLZVERARBEITUNGSTECHNIK<br />

Kremsstraße 16, A-4553 Schlierbach,<br />

Tel.: +43(0)7582/81654, Fax: +43(0)7582/81654-14<br />

e-mail: baumgartner@altholz.net,<br />

www.altholz.net<br />

anhängertechnik<br />

Innovation. Qualität.<br />

Wirtschaftlichkeit.<br />

MADE IN GERMANY<br />

Werkzeuge für höchste Ansprüche<br />

Festool GmbH<br />

Wertstraße 20<br />

D-73240 Wendlingen a.N.<br />

T | +49 (7024) 804 – 0<br />

W | www.festool.de<br />

filtertechnik<br />

Hans Hundegger AG<br />

D-87749 Hawangen<br />

Tel.: +49 (0) 8332 92330<br />

info@hundegger.de<br />

www.hundegger.de<br />

HOLZBE- UND -VERARBEITUNG<br />

LINCK Holzverarbeitungstechnik<br />

GmbH<br />

Appenweierer Straße 46<br />

77704 Oberkirch<br />

Fon: +49 7802 933 0<br />

Fax: +49 7802 933 100<br />

info@linck.com<br />

www.linck.com<br />

Tief stapeln - hoch laden!<br />

Tele-Sattel und Wechselsystem<br />

Informationen unter +49 9234 9914-0<br />

oder www.auwaerter.com<br />

Typ X-SW<br />

NESTRO<br />

D-07619 Schkölen / Thüringen<br />

Tel.: +49 (0)36694 41-2<strong>03</strong><br />

E-Mail: t.uhle@nestro.de<br />

www.nestro.com<br />

Ledinek Maschinen und Anlagen GmbH<br />

A-9150 Bleiburg<br />

Völkermarkter Straße 1<br />

Tel.: +43 4235 5104<br />

Fax: +43 4235 51<strong>03</strong><br />

E-mail: info@ledinek.com<br />

www.ledinek.com<br />

HOLZVERARBEITUNGSTECHNIK<br />

INNOVATIVE<br />

TEchNOlOgIEN<br />

für dIE<br />

hOlzVErArbEITENdE<br />

INdusTrIE<br />

S<br />

BRENNHOLZAUFBEREITUNG<br />

...Profi-Maschinen<br />

für die Brennholzaufbereitung<br />

Heizanlagen<br />

HOLZBE- UND -VERARBEITUNG<br />

MICHAEL WEINIG AG<br />

MASCHINEN<br />

ABRIK<br />

MASCHINENFABRIABRI<br />

S T I N G L<br />

Posch Ges.m.b.H<br />

Paul-Anton-Keller-Straße 40<br />

A-8430 Leibnitz<br />

Telefon: +43 (0)3452/82954<br />

E-Mail: leibnitz@posch.com<br />

www.posch.com<br />

Weinigstraße 2/4<br />

97941 Tauberbischofsheim<br />

Deutschland<br />

Tel. +49 9341 / 86-0<br />

Fax +49 9341 / 7080<br />

info@weinig.com<br />

www.weinig.com<br />

Maschinenfabrik STINGL GmbH<br />

A-9334 Guttaring | Hollersberg 26<br />

T: +43 4262 4411<br />

www.stingl-maschinen.com<br />

druckluft<br />

holzZERKLEINERer<br />

ELMAG Entwicklungs- und<br />

Handels GmbH<br />

A-4911 Ried/Tumeltsham<br />

Tel.:+43 (0) 7752-80881-0<br />

office@elmag.at<br />

www.elmag.at<br />

ist eine Marke der MSW GmbH<br />

Dr. Alexander Schärf Straße 12<br />

A-2700 Wiener Neustadt<br />

T +43 2622 238 650<br />

F +43 2622 238 653<br />

M +43 676 44 79 250<br />

E office@kurri.com<br />

W www.kurri.com<br />

IVOLLMER AUSTRIA<br />

GmbH<br />

Aredstraße 29<br />

A-2544 Leobersdorf<br />

Tel.: +43 / 2256 / 63058 - 0<br />

Fax: +43 / 2256 / 63058 - 700<br />

info-at@vollmer-group.com<br />

UNTHA shredding technology GmbH<br />

Moldanstraße 141, A-5431 Kuchl<br />

Tel.: +43 6244 7016 0<br />

info@untha.com, www.untha.com<br />

www.holzmarkt-online.at 3/<strong>2020</strong>


Anbieter-Index<br />

31<br />

kantenleimung<br />

SCHULEN<br />

Türsysteme<br />

WERKZEUge<br />

Einzigartige Ausbildung:<br />

HolztechnikerIn und<br />

WirtschaftsingenieurIn<br />

Paul OTT GmbH<br />

A-4650 Lambach<br />

Tel.: +43 (0)7245 230 - 0<br />

office@ottpaul.com<br />

www.ottpaul.com<br />

KOMM<br />

SCHNUPPERN!<br />

Jederzeit während des<br />

Schuljahres an ein bis zwei<br />

Tagen deiner Wahl<br />

Holztechnikum Kuchl<br />

Markt 136<br />

A-5431 Kuchl/Salzburg<br />

Tel. +43-6244-5372<br />

www.holztechnikum.at<br />

GEZE Austria GmbH<br />

Wiener Bundesstraße 85<br />

A-5300 Hallwang<br />

TEL +43 6225 871 80 0<br />

FAX +43 6225 871 80 299<br />

MAIL service.at@geze.com<br />

WEB www.geze.at<br />

Wir bringen Qualitätswerkzeuge<br />

in Ihr Haus<br />

• Plattenträger<br />

• Türheber<br />

• Korpuszwingen<br />

• Kantenzwingen<br />

• Leimgeräte etc.<br />

www.spezialmaschinen.at<br />

www.schwaigertools.at<br />

www.1atools-shop.at<br />

MASCHINENBAU SEILE UMREIFUNG<br />

WERKZEUgSYSTEME<br />

IBINDERBERGER<br />

Maschinenbau GmbH<br />

A-5144 St. Georgen<br />

am Fillmannsbach<br />

Tel.: +43 (0)7748-86 20-0<br />

office@binderberger.com<br />

http://www.binderberger.com<br />

GIGANT Verpackungstechnik GmbH<br />

Pfarrgasse 62 | 1230 Wien | Austria<br />

T +43 1 610 69 | F +43 1 615 55 61<br />

E office@gigant.at | www.gigant.at<br />

ILeitz<br />

GmbH & Co. KG<br />

Leitzstr. 80,<br />

A-4752 Riedau<br />

Tel.: ++43 (0)7764/8200 - 0<br />

Fax: ++43 (0)7764/8200 -111<br />

office.riedau@rie.leitz.org, http://www.leitz.org<br />

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Leitung und Chefredaktion: Mag. Ulrike Grassl; Anzeigenleitung: Renate Grimm; Grafik & Layout: hotel&gastro style Medien<br />

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Herausgeber und Redaktion: Grassl & Grimm Medien OG zu 100 %, A-2440 Moosbrunn, Am Weingarten 2, FN 523173y;<br />

Gesellschafter: Mag. Ulrike Grassl und Renate Grimm; Unternehmensgegenstand: Die Herstellung, der Verlag und Vertrieb von<br />

Druckschriften aller Art, insbesondere Fachzeitschriften. Kontakt Redaktion: +43/676 572 59 39 oder ulrike.grassl@ggmedien.at, Anzeigenleitung<br />

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