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Holzmarkt 2020/05

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Ausgabe 5 | Oktober–November 2020

Holzarchitektur

Vom Hotel bis zum Krankenhaus

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Besuchen Sie unsere virtuelle Messe

Virtuelle Messe

Flexibilität auf der

ganzen Linie

Retouren an Postfach 555, 1008 Wien | Österreichische Post AG | MZ 20Z041971 M | Grassl & Grimm Medien OG, Am Weingarten 2, A- 2440 Moosbrunn


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unsere

virtuelle Messe

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Inhalt

Holzbe- und -verarbeitung

Der Ton macht die Musik ...................................................................................... 13

Sägewerkstechnologie

Verschlissene Messersitze in besten Händen ..................................................... 14

Arbeit im Wald

Frauen in der Forstwirtschaft stärken ................................................................. 17

Holzarchitektur

Vollholzhotel The Wood ........................................................................................ 18

Zweites Holzkrankenhaus eröffnet ...................................................................... 19

Größter Tiroler Holzwohnbau in Kufstein ............................................................ 20

Gestreut und nicht gespült ................................................................................... 20

Virtuelle Messe

Internationale Holzmesse verschoben ................................................................. 21

Besuchen Sie unsere virtuelle Messe ................................................................... 21

Service

Anbieter-Index ....................................................................................................... 22

Impressum ............................................................................................................ 23

Hiobsbotschaft

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/internationalerholzmarkt

PEFC/06-39-256

editorial

Liebe Leser!

Viele von Ihnen kennen sicher Hiob aus dem

Alten Testament: Er erhält eine schlechte

Nachricht nach der anderen woraufhin er die

Ungerechtigkeit der Welt beklagt und Gott dafür

verantwortlich macht. Langsam fühlen sich

wohl alle wie Hiob, eine schlechte Nachricht

folgt der nächsten, zuletzt unter anderem die

Absage der lang ersehnten Klagenfurter Holzmesse.

Jeder einzelne von uns hadert wohl im

Moment mit der Situation, vielleicht auch mit

den Bestimmungen von oben. Ich bin nicht religiös

und ich halte auch nicht viel von Schuldzuweisungen.

Die Situation ist, wie sie ist ... Wir

alle müssen das Beste daraus machen, viele

haben bemerkenswerte Lösungen gefunden …

Ja, es ist nicht leicht, auch für uns nicht. Jede

neue Hiobsbotschaft nährt die Angst, die Wut,

doch ich bin mir sicher, Sie alle haben in Ihrem

Leben, in Ihrer Karriere schon viel erlebt und

durchgestanden, so werden wir auch diese Hürde

meistern, auch wenn der Weg vielleicht in

unerwartete Richtungen führt. Erzählen Sie mir

Ihre Geschichte (ulrike.grassl@ggmedien.at).

Bleiben Sie gesund, Ihre

Renate Grimm

Mag. Ulrike Grassl

www.holzmarkt-online.at 5/2020


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DIE SENSATION IN DER

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Meine Hundegger

und ich!

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der ganzen Linie

Mit unseren universell einsetzbaren, hochflexiblen Maschinen sind wir in allen

Holzbausparten zu Hause, kennen die Anforderungen und bieten Lösungen, die

perfekt darauf abgestimmt sind wie z.B. unsere

Abbundmaschine K2-Industry

Die industrielle High Performance-Klasse mit höchster Verfügbarkeit

Die K2-Industry setzt ganz neue Maßstäbe in Leistung, Flexibilität und

Verfügbarkeit für den industriellen Abbund. Bei Durchlaufquerschnitten

von 20 x 50 mm bis 300 x 450 mm (Optionen 650, 1300 mm) und bei beliebigen

Längen.

Unsere Ingenieure haben ganze Arbeit geleistet und eine völlig neue

Maschinengeneration entwickelt, die in jedem Detail und mit allen Komponenten

kompromisslos für den hochleistungsstarken 3-Schichtbetrieb ausgelegt ist.

Damit eröffnet die neue K2-Industry jedem Anwender einen signifikanten

Leistungssprung und definiert als neue High Performance Anlage in der Reihe

der Hundegger-Abbundmaschinen den Stand der Technik neu.

Die Highlights der neuen K2-Industry

• Überragende Leistung und beeindruckende Verfügbarkeit

• Flexibilität und Modularität für kundenspezifische Anpassungen

• Enorme Vielfalt an Bearbeitungsmöglichkeiten

• Höchste Präzision und Prozesssicherheit

• Entwickelt für den kontinuierlichen 3-Schichtbetrieb

Ob Einzelteil- oder Serienfertigung, die neue K2-Industry bietet immer höchste

Verfügbarkeit und Geschwindigkeit. Rüstzeiten gehören dabei der Vergangenheit

an. Sie ist bereit für sämtliche Bearbeitungen, vom Wintergarten mit kleinen Querschnitten

bis zu Leimbindern und Brettsperrholzelementen mit 300 x 1300 mm.

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Höchste Präzision durch patentiertes

HMC-Messsystem

Bauteilquerschnitte bis zu 650 x 300 mm

5/2020

Innovationen für den Holzbau


Nur echter Systemwandel

schützt vor Pandemien

Laut einem neuen Report der Umweltschutzorganisation WWF begünstigt der weltweite Raubbau an der Natur den Ausbruch von Infektionskrankheiten

wie COVID-19. Das fehlgeleitete Ernährungssystem als Treiber von Lebensraumzerstörung, die massive Entwaldung

und der hochriskante Wildtierhandel schaffen gefährliche Schnittstellen für die Krankheitsübertragung von Tieren auf Menschen.

„Die Coronakrise ist das Symptom eines kranken Planeten. Ohne einen tiefgreifenden Systemwandel steuern wir sehenden Auges in die

nächste Pandemie“, warnt Georg Scattolin, Artenschutzexperte des WWF Österreich. Daher fordert der WWF einen globalen Naturschutzpakt,

eine Ernährungswende sowie scharfe Gesetze gegen die Entwaldung und den illegalen Wildtierhandel.

Die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren und konsumieren, ist maßgeblich für die Vernichtung natürlicher Lebensräume verantwortlich

und zum Gesundheitsrisiko geworden. Seit 1990 wurden weltweit 178 Millionen Hektar Wald gerodet. Das entspricht 21 Mal

der Fläche Österreichs. Immer noch gehen jährlich rund 10 Millionen Hektar Wald verloren. „Jährlich wird mehr als die Fläche Österreichs

gerodet. In erster Linie für den Anbau von Futtermitteln, um unseren Hunger nach Fleisch zu stillen. Die Waldvernichtung befeuert

die Klimakrise, verschärft das Artensterben und erhöht zugleich das Risiko für die Übertragung von Krankheitserregern, weil Tiere in die

Nähe des Menschen gedrängt werden“, erklärt der WWF-Experte.

© Brent Stirton / Getty Images / WWF

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5/2020

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holz | News

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Fassadenprofile mit dauerhaft schwarzem Kontrast

Eine edle schwarze Designlinie in Holzfassaden war bisher nur mit einer zusätzlichen Unterspannbahn oder aufwendigem

Farbanstrich zu realisieren. Zudem konnte eine dauerhafte Beständigkeit der Optik ohne Nachstreichen

nicht erreicht werden. Jetzt präsentiert MOCOPINUS eine Neuheit mit schwarzem Kontrast, die für alle Zeit den prägenden,

modernen Look beibehält. Mit CARBOLINE hat der Hersteller wieder eine neue Idee in der Karbonisierung

entwickelt und setzt dieses Verfahren erstmals partiell zur Holzveredelung ein.

Die neue Produktkonzeption basiert auf einem aufwendigen Fertigungsverfahren in dem die Nut- und Federprofile

ausschließlich an den Profilvertiefungen karbonisiert werden. Durch die schwarzen Nutflächen entsteht die Optik

einer offenen Parallelogramm-Schalung, die für eine kontrastreiche Fassadengestaltung sorgt. Zugleich bewirkt

das kontrollierte Verbrennen, dass sich die Holzzellen verdichten. Das macht den schwarzen Kontrast dauerhaft.

Ein Nachstreichen ist nicht erforderlich. CARBOLINE wird in gehobelter Sibirischer Lärche im Rhombo duo Profil

RHO 00 d hf, Stärke 21 mm, Breite 144 mm, Deckbreite 125 mm, Länge 4 m angeboten.

Die geschlossene Fassadenlösung mit Rhombo-Profilen bietet gegenüber einer klassischen Parallelogramm-Schalung einen guten Schutz vor Witterungseinflüssen.

Darüber hinaus punktet CARBOLINE mit einer schnellen und einfachen Verlegung. Die praktische Nut- und Federverbindung ermöglicht eine Montage in

kurzer Zeit. www.mocopinus.com

© MOCOPINUS

© Robatech

Für die hochwertige

Kantenverleimung

Robatech lanciert mit EdgePro einen neuen Heißleim-Auftragskopf

für die hochwertige Kantenverleimung.

Der neue Flächenauftragskopf, eine Weiterentwicklung

des Vorgängermodells FKW60, bietet

zahlreiche Verbesserungen in Performance und Design.

So verarbeitet EdgePro eine größere Bandbreite

an Viskositäten und erzielt mit einem scharfen und

präzisen Abriss eine erstklassige Verklebungsqualität.

Doch nicht nur der wiederholgenaue und gleichmäßige

Klebstoffauftrag überzeugt. Auch die Benutzerfreundlichkeit

kommt nicht zu kurz: Die in zwei

Größen erhältliche Flächendüse lässt sich schnell

und flexibel auf eine gewünschte Werkstückbreite

bis maximal 105 mm einstellen und millimetergenau

positionieren. Die Einstellung erfolgt manuell oder

optional über einen Stellmotor. Um ein Aushärten von

reaktivem Klebstoff zu verhindern, kann die Düse bei

längerem Produktionsstopp vollständig verschlossen

werden. Ein integrierter Klebstofffilter sorgt für eine

reibungslose Produktion ohne Düsenverstopfung.

www.robatech.com

© ÖBf-Archiv/W. Simlinger

Neues antibakterielles Lacksystem

CROMA LACKE bringt die dauerhaft wirksamen Oberflächenapplikationen CROMASEPT „Silver Power

Plus“ auf den Markt. Mit dem neuen Acryl 10:1 Mehrschichtsystem können antibakterielle Oberflächen

für Möbel aller Art produziert werden. „In aufwendigen Labortests wurde nachgewiesen, dass

auf Oberflächen, die mit CROMASEPT „Silver Power Plus“ lackiert sind die Bakterienvermehrung

gehemmt wird. Damit ist eine Reduzierung von Bakterien, wie E.coli und Staphylococcus aureus, um

99,9 Prozent innerhalb von 24 Stunden möglich“ erläutert Alexander Kollat, Geschäftsführer der IVM

Chemicals GmbH in Herrenberg.

Die antibakterielle Wirkung der Lacksysteme basiert auf Silber. Durch das schützende Materialkonzept

mit diesem chemischen Element kann bei dem Einsatz der Serie CROMASEPT auf zusätzliche

biozidhaltige Desinfektionsmittel verzichtet

werden. Die Applikationen punkten mit

einem Langzeitschutz und einer dauerhaften

Desinfektion in allen Lackschichten, die nicht

abgebaut wird.

Die neuen antibakteriellen 2K Acryl-Mehrschichtlacke

eignen sich besonders für Einsatzbereiche

im Möbelbau mit einem hohen

Anspruch an Hygiene, chemische Beständigkeit

und Abriebfestigkeit. Mit den farblosen

Lacksystemen lassen sich matte und glänzende

Oberflächen in überzeugender Haptik

produzieren. Auch ist diese Produktserie als

Überzugslack für farbige Oberflächen ideal

einsetzbar. www.cromalacke.com

Starkes Samenjahr für Tannen

© CROMA LACKE

„Für die Tannen ist heuer ein außergewöhnlich starkes Samenjahr“, berichtet Rudolf Freidhager,

Vorstand für Forstwirtschaft und Naturschutz der Österreichischen Bundesforste (ÖBf). Zapfenpflücker

waren in ganz Österreich unterwegs, um in luftigen Höhen

Tannenzapfen zu ernten und wertvolles Saatgut für die nächsten

Baumgenerationen zu gewinnen. Geerntet wurde an ausgewählten

Standorten in Niederösterreich, Salzburg und Tirol, in allen

Höhenstufen von rund 400 Meter Seehöhe (submontan) bis rund

1.500 Meter Seehöhe (hochmontan), um für jedes Gebiet und jede

Höhenlage passendes Saatgut zu gewinnen. Denn die genetischen

Strukturen der jeweiligen Tannen sind unterschiedlich, je nachdem,

ob sich die Tannen in tieferen Lagen oder in Hochlagen befinden.

www.bundesforste.at

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© Gianni Scognamiglio

| AT12-14G |

Schneller und einfacher

zur besseren Maschine:

mit XTS

Wenn aus Rapsöl Seife wird –

für Holz

Für timberCLEAN ECO verseift Hagleitner Rapsöl. Das Unternehmen

stellt so eine umweltfreundliche und naturbelassene Seife für die geölte,

gewachste und unbehandelte Holzoberfläche her. Ob Boden, Tür,

Bettgestell oder Wandverkleidung – timberCLEAN ECO reinigt nicht

nur gründlich, sondern nährt das Holz auch mit pflegendem Mandelöl.

Das Produkt wirkt dabei rückfettend, aber nicht schichtaufbauend.

Es ist pH-neutral, so wird das Holz nicht grau. Außerdem enthält

timberCLEAN ECO keine Pigmente, die zu behandelnde Oberfläche verfärbt

also nicht. Der angenehme Mandel-Eukalyptus-Duft sorgt für ein

gepflegtes und wohliges Raumklima. timberCLEAN ECO lässt sich sowohl

von Hand als auch mit der Reinigungsmaschine anwenden. Das

Erzeugnis ist mit dem EU-Ecolabel und dem Österreichischen Umweltzeichen

ausgezeichnet. www.hagleitner.com

Der XTS-Vorsprung

umlaufende Bewegung

flexibles Baukastensystem

individuell bewegliche

Mover

Der Anwendervorteil

minimierter Footprint

softwarebasierte Formatwechsel

verbesserte Verfügbarkeit

erhöhter Ausstoß

verkürzte Time-to-Market

© pixabay

Lehrgang „Wald & Gesundheit“

In Kooperation mit dem WIFI Niederösterreich bieten die Österreichischen

Bundesforste erstmals einen eigenen Lehrgang zum Thema Wald

& Gesundheit an. Er vermittelt komprimiert Basiswissen über den Wald

im Allgemeinen, seine Bewirtschaftung, aber auch seine Funktion für

zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. „Im Bereich Umwelt/Gesundheit

gibt es eine starke Nachfrage nach alternativen, naturbezogenen Angeboten“,

so Andreas Hartl, Institutsleiter WIFI Niederösterreich. „Mit den

Bundesforsten haben wir einen äußerst kompetenten Partner an Board,

der neben umfangreichem Know-how in der Waldbewirtschaftung auch

viel Praxiswissen einbringt.“ Für Entspannung inmitten der Wildnis

sorgt weiters ein neues Wald-Yoga-Programm, das die Bundesforste im

Wald-Nationalpark Kalkalpen (OÖ) erstmals anbieten.

Der neue Wald-Lehrgang besteht aus drei Modulen – Modul 1 „Wald

als Ökosystem“, Modul 2 „Waldbewirtschaftung“ und Modul 3 „Green

Care und Wald“ – und einer abschließenden Projektarbeit. Die Trainings

finden in- und outdoor statt, auf Praxiswissen wird großer Wert gelegt.

Ein Teil der Workshops wird im Wald abgehalten, wo die Teilnehmer

Forstwirtschaft, Natur- und Lebensräume in der Praxis kennenlernen.

Insbesondere wird darauf eingegangen, wie Wälder zur Entspannung,

Prävention und Regeneration beitragen und in naturgestützter Therapie

und naturbezogenen Heilmethoden eingesetzt werden können. Der

Lehrgang wird als Wochenendkurs angeboten und startete erstmals im

August 2020. www.bundesforste.at

connect

The digital automation hub

24. – 26.11.2020

Virtuell

www.beckhoff.at/xts

Weltweit müssen Produkthersteller zunehmend individualisierte

Produkte anbieten – mit Maschinen, die zugleich den Footprint

reduzieren und die Produktivität verbessern. Dies ermöglicht das

eXtended Transport System XTS in Kombination mit der PC- und

EtherCAT-basierten Steuerungstechnik. Seine hohe Konstruktionsfreiheit

erlaubt neue Maschinenkonzepte für Transport, Handling

und Montage. In der Hygienic-Version aus Edelstahl ist das XTS

ideal für den Einsatz in der Pharma- und Lebensmittelbranche.

freie Einbaulage

kompakte Bauform

frei wählbare Geometrie

wenige mechanische Teile und Systemkomponenten

5/2020


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report international | bau

© Deutsche Messe

Hannover (Deutschland). Die Planungen für die LIGNA.21 sind bereits in vollem Gange.

Bereits acht Monate vor ihrem Start zeichnet sich eine große Nachfrage nach Standfläche

ab. „Wir werden wieder zehn Hallen und das Freigelände belegen. Alle wesentlichen

Player haben sich für eine Messeteilnahme entschieden. Gerade nach den vielen

Wochen des Social-Distancing mit Lock-Down, Ausgangssperren, Online-Events und

Videokonferenzen im Home-Office sehnt sich die Branche nach einer Face-to-Face-

Veranstaltung“, sagt Christian Pfeiffer, Global Director LIGNA & Woodworking Shows

bei der der Deutschen Messe, Hannover. „Nun ist es wichtig, die Produktion und den

Vertrieb wieder hochzufahren sowie die Kunden im persönlichen Gespräch zu beraten

und zu informieren. Wir tun alles, um einen sicheren und erfolgreichen Marktplatz zu

bieten, auf dem sich die Holzindustrie trifft, um Neuheiten zu präsentieren und Geschäfte

wieder anzuschieben.“ www.ligna.de

Kalifornien (USA). Die Waldbrandsaison 2020 galt bereits Mitte September als die

schlimmste seit Beginn der Aufzeichnungen Ende der 1980er Jahre. Mit dem SCU

Lightning Complex, dem LNU Lightning Complex und dem August Complex brannten

Anfang September parallel drei der vier größten jemals in der Geschichte Kaliforniens

beobachteten Brände. Am 16. September waren bereits rund 13.000 km²

- was in etwa der Gesamtfläche Montenegros entspricht – Wald vernichtet worden.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren insgesamt rund 7600 verschiedene Feuer gemeldet

worden. Begünstigt werden die langanhaltenden Brände durch eine langanhaltende

Dürre und starke Winde. Über 4000 Gebäude wurden zerstört, mehr als zwei Dutzend

Menschen kamen bei den Bränden ums Leben, viele weitere werden vermisst. Rund

16.000 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Wald- und Buschbrände.

© TJRC

© Nigel Dickinson WWF

Brasilien (Südamerika). Ein aktueller Bericht der Umweltschutzorganisation WWF warnt vor immer

stärkeren und häufigeren Waldbränden weltweit. 2020 könnte ein Jahr mit noch heftigeren Bränden als

2019 werden, als auf vielen Kontinenten bereits eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Feuern und abgebrannter

Fläche registriert wurden. So lag die Zahl der Feueralarme bereits im April dieses Jahres weltweit

um 13 Prozent über der von 2019. Hauptursachen sind heißeres und trockeneres Wetter aufgrund

der Erderhitzung in Kombination mit menschengemachter und außer Kontrolle geratener Brandrodung,

die vor allem durch Umwandlung von Wald in landwirtschaftliche Flächen verursacht wird. Mindestens

75 Prozent aller Brände außerhalb von Siedlungen sind laut Bericht menschengemacht.

„Die Brände im Amazonas und anderswo werden meist gezielt gelegt, um Platz für großflächige industrielle

Landwirtschaft zu schaffen. Die Nachfrage aus der Europäischen Union nach Rohstoffen aus

diesen Gebieten trägt dazu genauso bei, wie extreme Dürre und Hitze“, sagt Georg Scattolin, Leiter des

internationalen Programms beim WWF Österreich. wwf.at/together4forests

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international 9

© Stmelf Bayern

Ruhpolding (Deutschland). Für das deutschlandweit einzigartige Holzknechtmuseum in

Ruhpolding sind die Weichen der Zukunft neu gestellt. Damit die historische und zugleich

auch die moderne Forstwirtschaft in der Region noch lebendiger und attraktiver erlebt werden

kann, hat Forstministerin Michaela Kaniber heute den Förderbescheid zur Modernisierung an

den Zweckverband des Holzknechtmuseums überreicht. Das Forstministerium unterstützt das

eine Million Euro teure Vorhaben der Neugestaltung mit rund 420.000 Euro aus Mitteln des

EU-Programms LEADER und zusätzlich einem direkten Zuschuss in Höhe von rund

250.000 Euro. „Das Holzknechtmuseum ist wahrlich einmalig. Mit der Neugestaltung hin zu

einer modernen und interaktiven Ausstellung können die Besucher noch intensiver miterleben

wie die Holzarbeit früher war und wie moderne, nachhaltige Forstwirtschaft heute funktioniert“,

sagte die Ministerin. Durch eine neue didaktische Aufbereitung der Informationen solle

vor allem die jüngere Generation angesprochen werden. Gerade in Zeiten des Klimawandels

sei der Wald, besonders der Bergwald, wichtiger denn je. www.stmelf.bayern.de

© Plant for the Planet

Mexiko (Nordamerika). Die Pflanzsaison 2020 ist nicht einfach. Nach heftigen

Regenfällen und Überschwemmungen, macht es auch die Corona-Krise den

Arbeitern von Plant for the Planet nicht leicht. Dennoch hatten sie sich zum

Ziel gesetzt, 20.000 Bäume am Tag zu pflanzen, insgesamt sollten es bis Saisonende

3,5 Millionen Bäume werden.

Gerade in Zeiten von Corona verdienen die Arbeiter große Anerkennung. Viel

mussten sie vorbereiten, um auch in den Unterkünften den Abstand einhalten

zu können. Mexiko ist stark getroffen vom Ausbruch und mit Sorge beobachten

wir die Entwicklungen. So bauten die Arbeiter neue Unterkünfte, mehr

Esstische, und verkleinerten die Mannschaften, die gemeinsam Bäume pflanzen.

Auf den riesigen Pflanzflächen ist Abstand halten natürlich kein Problem.

Auch nicht in der Baumschule, wie die Arbeiter mit Fotos beweisen.

Bis sich abschließend beurteilen lässt, wie gut die Bäume die Überschwemmung

überstanden haben, dauert es noch eine Weile. Doch bei Plant for

the Planet ist man hoffnungsvoll: Nicht umsonst sagen wir, die Arbeiter

pflegen jeden Baum, als sei er ein Kind. Die gute Pflege zahlt sich aus.

www.plant-for-the-planet.org

© Goetheanum

Kenia (Ostafrika). In der Videoreihe „Living Farms“ stellen Lin Bautze (Projektleiterin) und

Philipp Wilson (Kamera) von der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum die Farmgemeinschaft

„Limbua Group“ in Kenia vor. In der Farmgemeinschaft steht die Macademia-

Frucht für ökologischen und sozialen Wandel. Die Kleinbäuerinnen und -bauern werden so

entlohnt, dass sie ihren Lebensstandard anheben und aus eigenen Mitteln für das Schulgeld

aufkommen können. Voraussetzung ist, dass sie biologisch – seit 2018 teilweise auch biodynamisch

– anbauen. Der rund elfminütige Film „Limbua Group in der Mount Kenia Region“

zeigt, wie die landwirtschaftliche Praxis die sozialen Verhältnisse vor Ort verbesserte. Denn

zur biologischen Ausrichtung der „Limbua“-Höfe gehört nicht nur die Ermutigung, mehr

Bäume zu pflanzen und Umweltschutz zu leben, sondern auch beispielsweise arbeitslose

Familienmitglieder einzubeziehen. Durch das Ansiedeln der Verarbeitungszentren in den

Dörfern werden die Früchte frisch verarbeitet, und der Wertschöpfungsgewinn verbleibt vor

Ort. www.sektion-landwirtschaft.org

5/2020

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HOLZ-LEBEN

g e s i c h t e r

@ Pia Regnet / StMELF

@ Nexxiot AG

@ Roto

Leitung

Ländliche Entwicklung

Mit der Staatsmedaille in Silber hat Staatsministerin

Michaela Kaniber den Leiter des Amts für Ländliche

Entwicklung Oberbayern, Leitenden Baudirektor

Peter Selz, ausgezeichnet. Die Ministerin würdigte

damit die herausragenden Verdienste des 64-Jährigen,

der nach 34-jähriger Dienstzeit in den Ruhestand

verabschiedet wurde.

Die Nachfolge von Peter Selz als Behördenleiter

trat der 60-jährige Leitende Baudirektor

Josef Holzmann am 25. September an. Holzmann

war zuletzt als Leiter der Abteilung Zentrale Dienste

und Stellvertreter des Amtsleiters tätig.

Vorsitz

Standards

Marianna Levtov, Expertin

für globale digitale Standards

bei der Nexxiot AG,

wurde zur Vorsitzenden des

ISO Technical Committee

104/SC 04/WG 2 gewählt.

Sie übernimmt diese Position

in der Arbeitsgruppe

„AEI für Container und containerbezogene Ausrüstung“.

In dieser Funktion vertritt Marianna

Levtov die 17 Mitgliedsstaaten der Arbeitsgruppe

für die nächsten drei Jahre und setzt sich dafür

ein, praktikable weltweite Standards für den Containermarkt

zu etablieren, um im digitalen Zeitalter

zu bestehen.

Geschäftsführung

Fenster

Beim Dichtprofil-Spezialisten

Deventer gibt es einen Führungswechsel:

Am 1. Juli 2020

übernahm Mike Piqeur die

Verantwortung für das Mitglied

der Roto-Division Fenster- und

Türtechnologie (FTT) mit seinen insgesamt derzeit

rund 200 Mitarbeitern. Der 58-jährige Vertriebsprofi

ist bereits seit 1985 bei dem Bauzulieferer

tätig und bringe daher für die neue Aufgabe neben

einem umfassenden Markt-, Branchen- und Firmenwissen

eine ausgewiesene Kundenexpertise

mit. Künftig gehe es u. a. darum, den Systemverbund

„Beschlag und Dichtung“ noch stärker in den

Fokus zu rücken.

© GHM

Das Messeduo Heim+Handwerk und FOOD & LIFE kann Ende November in München wie geplant stattfinden.

Wirtschaftsmacht

Handwerk

Das Messeduo Heim+Handwerk und FOOD & LIFE geht von

25. bis 29. November an den Start. Das Handwerk beweist sich dabei als

Stabilitätsanker und setzt positive Impulse sowohl für die hiesige Wirtschaft

als auch die gezeichnete Messebranche.

Gemeinsam mit den Ausstellern setzt sich das Handwerk zum Ziel, Ende November im sicheren

Umfeld der technisch hochmodernen Münchner Messehallen das hiesige Wirtschaftsleben wieder

anzukurbeln. Dazu Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages: „München

ist weltweit der renommierteste Messestandort für das Handwerk, das Messegelände in Riem bietet

Ausstellern und Besuchern ein leistungsstarkes Umfeld und dem Handwerk ein perfektes Podium.

Mit den Traditionsveranstaltungen Heim+Handwerk und FOOD & LIFE im Spätherbst erhoffen wir uns

mit dem Neustart wirtschaftlich und psychologisch positive Impulse. Um die bayerische Wirtschaft

aus dem Corona-bedingten Konjunkturtal schnell herauszuführen, brauchen wir neben wirksamen

Konjunkturanreizen eine positive Grundstimmung. Damit sollen die Betriebe die Möglichkeit erhalten,

ihre neuen, innovativen, qualitativ hochwertigen Produkte präsentieren zu können und mit den Kunden

ins Gespräch zu kommen. Wir als Handwerker wollen und werden uns auch in dieser Zeit als Berufsoptimisten

beweisen!“

Unterstrichen wird dieser Optimismus von den guten Anmeldezahlen der Aussteller: Mit Stand Ende August

hat sich der Großteil bereits zum Messeduo bekannt und damit den Veranstaltern und neuen Konzepten

ihr Vertrauen ausgesprochen. Günter Ziegelmeier, Schreinermeister und Inhaber der Schreinerei

Ziegelmeier aus dem bayerischen Nördlingen, fasst es stellvertretend für viele zusammen: „So früh wie

in diesem Jahr habe ich mich noch nie zuvor für die Heim+Handwerk angemeldet. Wir müssen wieder mit

unseren Kunden ins Gespräch kommen und brauchen dafür die nötigen Plattformen. Alles andere wäre

für uns als bayerischen Familienbetrieb mit fatalen Folgen verbunden.“

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstreicht die Rolle von Messen für den Wirtschaftsstandort

Bayern: „Wie viele Bereiche unserer Wirtschaft hat Corona auch die Messewelt in die

Krise gestürzt. Jetzt wollen wir einen weiteren Schritt hin zu einer verantwortungsvollen Normalität gehen,

ohne dabei das aktuelle Infektionsgeschehen auszublenden. Messen sind eine wichtige Marktplattform

für die bayerische Wirtschaft und ein leistungsstarker Motor, um die Konjunktur in der aktuellen

Phase zu stabilisieren. Die Messeveranstalter sind vorbereitet und haben in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden

durchdachte Hygienekonzepte entwickelt. Dadurch wird ein sicherer Messebetrieb

für die Aussteller und die Besucher ermöglicht.“

Die neuen Vor-Ort-Maßnahmen sind in weiten Teilen bereits erprobt und gelebt, die kommenden Messen

können in einem sicheren Rahmen stattfinden, lassen aber gleichzeitig keine Einschränkungen in den

Geschäftsbeziehungen befürchten. Modernste Technik und die Infrastruktur der Messehallen machen

das möglich. Neben der allgemein üblichen AHA-Regel sind es vor allem das Crowd-Management zur

Steuerung der Besucherströme an den Messeeingängen und in den Hallen, die vollständige Registrierung

aller Besucher, des Aussteller- und Servicepersonals sowie hochleistungsfähige Belüftungsanlagen

mit kontinuierlicher Frischluftzufuhr, die einen Messebesuch sicher machen.

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Holz | Zeit 11

b ü c h e r

Paradise Lost

Florian Hurtig

Florian Hurtig führt durch die Geschichte der Menschheit und

des Anbaus ihrer Nahrungsmittel - von den Baumgärten der

frühen Jōmon-Kultur in Japan über die Anfänge der staatlichen

Disziplinierung des Landbaus in Mesopotamien bis hin zur kolonialen

Plantagenwirtschaft und zur Agrarindustrie unserer

Tage. Er zeigt dabei eindrucksvoll, wie die Bildung hierarchischer Gesellschaften

und Staaten zum Verlust vielfältiger Systeme geführt hat.

ISBN 978-3-96238-203-2

Der Baum

David Suzuki, Wayne Grady

Effizienz.

Produktivität.

Manche Bäume blicken auf eine mehr als tausendjährige

Geschichte zurück; könnten sie sprechen, sie hätten viel zu

erzählen. Eindrucksvoll illustriert durch Federzeichnungen

des kanadischen Künstlers Robert Bateman beschreiben die

beiden Autoren 700 Jahre im Leben einer Douglasie in den

Regenwäldern des pazifischen Südwestens Kanadas – und unternehmen dabei

zahlreiche Ausflüge in die Kulturgeschichte der Menschheit sowie die Evolutionsgeschichte

unseres Planeten.

ISBN 978-3-96238-022-9

Holz

Joachim Radkau

Wie ein Naturstoff Geschichte schreibt. Seit einigen Jahren erlebt

Holz eine beispiellose Renaissance: Holz ist so sinnlich

wie zukunftsfähig – aber es war auch immer Teil unserer Geschichte.

Das Buch erzählt die wechselvolle und spannungsreiche

Kulturgeschichte des Holzes und gewährt überraschende

Einblicke in die Beziehung zwischen dem Stoff und seinem Nutznießer

Mensch: angefangen bei den Jägern der Steinzeit bis zur globalisierten Gesellschaft

des 21. Jahrhunderts.

ISBN 978-3-96238-068-7

termine

Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus/Covid-19 wurden Messen, Schulungen

und Veranstaltungen in nächster Zeit abgesagt oder verschoben.

Der Termin des Kärntner Messeduos Internationale Holzmesse/HOLZ&BAU

wurde von Mitte Okotber 2020 auf 31. August bis 3. September 2022 verschoben.

Die Rosenheimer LIGNA.Conference wurde von Oktober 2020 auf das

Jahr 2022 verschoben.

Die LIGNA findet planmäßig von 10. bis 14. Mai 2021 in Hannover statt.

Die Holzforschung Austria führt am 17. November 2020 erstmals das Online-Seminar

„Raumluftqualität im Holzbau“ durch.

Die Handwerk 2021 – Fachmesse für Holz, Werkzeug, Farbe & Handel in der

Messe Wels findet von 24. bis 27. November 2021 statt.

Die Heim+Handwerk in München findet wie geplant von 25. bis 29. November 2020 statt.

Der nächste Internationale Holzmarkt erscheint Anfang Dezember 2020.

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5/2020

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Werkzeuge für höchste Ansprüche


Holzbe- und -verarbeitung 13

Musikinstrumente aus Furnier

Der Ton macht die Musik

Seit Menschengedenken lieben die Menschen ihren Gesang begleitet von tongebenden Instrumenten. Musikinstrumente sind

daher so alt wie die Menschheit selbst. Musik ist Seelenbalsam als Wiegenlied, Tanzgrundlage, Rhythmusgeber und Gute-

Laune-Macher. Als Material zur Herstellung von Musikinstrumenten werden die unterschiedlichsten Werkstoffe verwendet.

Allein oder in Kombination zum Instrumentenbau dienten und dienen Metall, Stein, Kürbisfrüchte, Ton, Garn, Leder und Holz.

Streich- und Zupfinstrumenten, Schlagzeuge und Klaviere werden dabei aus dem dünnsten Massivholz der Welt, nämlich aus

Furnier hergestellt. Furnier kann mehr als sein massiger Verwandter: Mit seiner einmaligen Dünnheit steht es für individuelle

Unikate und den perfekten Klang.

1 © Matt Fried, DW-Drums 2 © Danzer 3 © IFN/Wehmeyer 4 © IFN

1: Rockiger Klang Dank Sapeli-Furnier. | 2: Mit Ahorn-Furnier hat das weltweit tätige Orgelbau-Unternehmen Rieger die Orgel für die St. Sebastian Kathedrale in Bratislava gefertigt. |

3: Ahorn-Furnier bei der Gitarre ergibt einen besonders klaren Klang | 4: Die Mondlaute (chinesisch: Yueqin) mit beidseitigem Sandelholzfurnier klingt seit über 2.000 Jahren in der klassischen

chinesischen Musik.

Der wichtigste Grund bei der Verwendung von Furnier zum Instrumentenbau

ist sein resonanzgebender Charakter. Je nach Holzart kann dieser sehr

unterschiedlich sein. „Das verwendete Furnier bestimmt den Klang des Instruments

und seine Materialqualität ist für die Reinheit des Tons verantwortlich“,

erläutert Ursula Geismann, Geschäftsführerin der Initiative Furnier +

Natur (IFN). Bei gezupften Saiteninstrumenten, zu denen die Geige, die Gitarre,

die Zither, die Harfe, die Mandoline, die kleine Ukulele, der große Kontrabass,

das Cello und auch die Laute gehören, wird gerne Ahornfurnier verwendet. Die

Akustik ist dann sehr klar und durchdringend. Ahorn wird speziell im Geigenbau

auch gerne mit Fichte kombiniert, wobei Hals und Saitenhalter aus massivem

Hartholz wie Buchsbaum, Mahagoni oder Walnuss hergestellt werden.

Holz- und Furnierbeschaffung, Lagerung und Auswahl gehören daher zum

wichtigsten Knowhow der Musikinstrumente-Bauer. Klänge können sauber,

spitz, warm, satt usw. sein und können sich im Laufe der Gebrauchszeit auch

deutlich verändern. Bei antiquarischen Instrumenten, wie etwa alten Geigen,

ist das nicht nur gewünscht, sondern steigert auch ihren heutigen Wert. Es

kommt eben nicht nur auf den Spieler an, da das Naturmaterial Furnier dem

Musikinstrument automatisch eine Klang-Dynamik verleiht. Auch bei Schlaginstrumenten

spielt Furnier als ummantelndes und resonanzerhöhendes Material

eine große Rolle. „Der Clou ist, dass etwa Profi-Drummer die Unterschiede

der verschiedenen Furnierarten genau heraushören und gerne das zum

Musikgenre passende Holz wählen“, verrät Geismann. Bei Tasteninstrumenten

wie Klavier, Flügel und Orgel dient Holz meistens als Grundmaterial und wird

durch edle Oberflächenfurniere akustisch und optisch vollendet. Holzfurnier

sieht aber nicht nur gut aus: Seine Verwendung leistet auch einen wichtigen

Beitrag dafür, dass der Klimawandel nicht weiter voranschreitet. Bäume und

damit Holz nehmen während ihres Wachstums das klimaschädliche Gas CO 2

auf und binden es langfristig. (IFN)

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14 Sägewerkstechnologie

Verschlissene Messersitze

in besten Händen

In der holzverarbeitenden Industrie geht es rund. Unzählige, bis zu 22 Meter lange Baumstämme werden Tag für Tag

in nahtloser Taktung entrindet, vermessen, auf Endproduktformate zugeschnitten und veredelt. Entsprechend belastet

sind die Anlagen und Werkzeuge der hier eingesetzten Produktionslinien. Beispielhaft dafür steht das Unternehmen

Gebr. Eigelshoven GmbH & Co. KG, ein hochmodern aufgestelltes Sägewerk mit über 130-jähriger Tradition in

Würselen bei Aachen. Bei der Reparatur stark verschlissener Kreismesseraufnahmen setzt der Traditionsbetrieb

auf Laserauftragschweißen durch die Pallas GmbH & Co. KG, einem ausgewiesenen Spezialisten für die Reparatur

hochbelasteter Bauteile.

1887 von Holzschuhmacher Gottfried Eigelshoven gegründet, wurde der Betrieb

1918 um ein Sägewerk und eine Getreidemühle erweitert, 1940 folgte die

erste Bandsäge. Im Jahr 2000 zerstörte ein Brand das gesamte Werk. Binnen

eines Jahres wurde es nach modernstem Stand der Technik und um rund 20 Prozent

größer als zuvor an alter Stelle wiederaufgebaut. Dennoch ist die heute zur

Verfügung stehende Fläche von 70.000 Quadratmetern wesentlich kleiner als für

Sägewerke mit vergleichbar hohem Output üblich. Um 220.000 Festmeter Gesamteinschnitt

pro Jahr zu verarbeiten – das entspricht einem Tagesdurchsatz

von 1.000 Festmetern an der Quadroline-Bandsäge – ist maximale logistische Finesse

gefragt. Bis zu 28 LKW pro Tag bringen den Holzrohstoff – also Rundholz

aus ausschließlich nachhaltig bewirtschafteten Wäldern – und holen die analoge

Menge an Fertigware und Reststoffen wieder ab. Rund 80 Prozent Fichten- und 20

Prozent Douglasien-Holz werden bei Eigelshoven von rund 100 Mitarbeitern aktuell

für den konstruktiven Holzbau verarbeitet. Zu 95 Prozent handelt es sich dabei

um Dimensionsware, also Rohware für Konstruktionsholz, Unterkonstruktionen,

Latten oder Verschalungen. Listenbauholz – in unterschiedlichen Formaten paketweise

nach kundenindividueller Stückliste zugeschnittenes Holz – und Handelsware

ergänzen das Sortiment. Kunden sind sowohl kleine nationale Unternehmen

als auch internationale Großabnehmer. Rund 50 Prozent der Abnehmer

haben ihren Sitz in Deutschland, 30 Prozent in den benachbarten Beneluxländern,

weitere zehn Prozent in Frankreich und Großbritannien und der Rest in Übersee.

Neben den einschlägigen Zertifizierungen zeichnet Eigelshoven die Qualität der

Ver- und Bearbeitung mit minimierten Maßtoleranzen, höchster Oberflächengüte

und konstant guter Schnittholzqualität aus. Die ausschließlich kundenspezifische

Fertigung ist die Gewähr für maßgeschneiderte Just-in-time Lieferungen und den

benötigten hohen Durchsatz. Die Führung des Familienunternehmens teilen sich

die vierte und fünfte Generation.

Vom Baumstamm zum versandfertigen Konstruktionsholz

Die Anlieferung der Baumstämme erfolgt auf dem Rundholzplatz, wo sie auf die

Anlage geladen, vereinzelt und reduziert – so heißt das Fräsen des trompetenförmigen

Stammendes – werden. Danach durchlaufen sie die Entrindungsmaschine

und einen ersten Metalldetektor, der die Stämme auf Metallsplitter, Nägel

oder Munition untersucht. Per Laser werden die Stämme erstmals vermessen,

um neben Länge und Durchmesser auch Besonderheiten wie Krümmung oder

Ovalität zu erfassen. Diese Messdaten werden in der nachfolgenden Kappstation

computergestützt den Kundenaufträgen zugeordnet. Dabei wird zugleich festgelegt,

auf welche Längen der jeweilige Stamm für welchen Auftrag zu kappen

ist. Ein Portalkran befördert die entrindeten und fertig gekappten Aufträge zum

Sägewerk, wo die Stämme erneut vereinzelt werden und einen zweiten Metalldetektor

durchlaufen. Im Sägewerk wird der Kundenauftrag komplett in die Quadroline-Anlage

– vier Bandsägen mit Magnetführung – geladen. In einem Inline-

Prozess durchläuft jeder Stamm dann die 80 Meter lange und 15 Meter breite

Bandsägenlinie mit 28 bis 105 Meter Vorschub pro Minute. Zunächst identifiziert

eine erneute, zweistufige 3D-Laservermessung den Einzelstamm. Entsprechend

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© Fotos: Pallas GmbH & Co. KG

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1: Für den 6 kW Diodenlaser entwickelte Pallas ein modulares Programm, das es

dem Oberflächenspezialist erlaubte, an die Verschleißstruktur angepasst zu pulsen. |

2: Pallas reparierte die Verschleißstellen an der 750 Millimeter großen, 300 Millimeter

dicken Kreismesseraufnahme mit Laserauftragschweißen. | 3: Der Beschichtungswerkstoff

wird durch konzentrisch angeordnete Düsen gefördert und an der Beschichtungsfläche

zusammen mit dem Grundwerkstoff an- beziehungsweise umgeschmolzen.

der ebenfalls per Laser ermittelten optimalen Schnittplanung wird er dann automatisch

eingedreht. Der Spaner entfernt im nächsten Schritt zwei gegenüberliegende

Rundseiten des Stamms. Die dafür eingesetzten Schneidwerkzeuge sind

in den Kreismesseraufnahmen befestigt. Mit Hilfe einer computergesteuerten

Verschachtelungsplanung schneidet sodann die Bandsäge aus der Stammmitte

auftragsbezogen das Kundenprodukt sowie aus dem verbliebenen Material weitere

nutzbare Stücke. Anschließend wird der Stamm um 90 Grad gedreht und ein

zweiter Spaner trennt die beiden anderen Rundseiten ab, sodass ein rechteckiger

Holzblock entsteht. Die Aufteilung übernimmt eine variable Kreissäge mit sechs

vertikalen und einer horizontalen Achse. In der Sortieranlage werden unbrauchbare

Stücke aussortiert und zum Versand an den Kunden gestapelt und umreift.

Danach durchlaufen die zugeschnittenen Bretter diverse Veredelungsstationen

wie, die Hobelanlagen, die millimetergenaue Fixkappung, vollautomatische

Sechs-Achs-Bearbeitung (Abbund), Tauchimprägnierung und Trocknung.

Kreismesseraufnahmen als Taktgeber für Tempo und Qualität

1.000 Festmeter Tagesdurchsatz bedeuten für die Kreismessersitze im Spaner

extreme Belastungen. Hier wird die durch Rindenreste, Unebenheiten oder Äste

undefinierte Oberfläche des Stamms zu einer geraden Fläche geschnitten. Den

Grobabtrag übernehmen dabei vier 15 x 28 Zentimeter große Messer in einer 750

Millimeter großen, 300 Millimeter dicken Gussscheibe, der Kreismesseraufnahme.

Vier weitere, jedoch nur sieben mal sieben Zentimeter kleine Messer kommen

für den Schlichtprozess zum Einsatz. Sie sind in der Scheibe in viereckigen Sitzen

befestigt. Die Messer werden ebenso wie alle Sägeblätter täglich gewechselt und

bei Eigelshoven in der eigenen Schleiferei wieder geschärft. Von entscheidender

Bedeutung für Schnittqualität und -geschwindigkeit sind jedoch die Sitze für die

kleinen Messer in der Gussscheibe. Durch den permanenten Reibungsprozess

entstehen hier mit der Zeit rechts und links am Klemmblock verschleißbedingte

Schadstellen. In sie setzt sich Holz und macht das Schnittgut durch herausgerissene

Holzfaserstücke unbrauchbar. Gleichzeitig verliert die Maschine dadurch

an Leistungsfähigkeit, sodass der erforderliche Tagesdurchsatz gefährdet wird.

Angesichts der hohen Neuanschaffungskosten für eine solche Kreismesseraufnahme

suchte Rainer Oprei, Technischer Leiter bei Eigelshoven, schon lange

nach einer haltbaren Reparaturmöglichkeit. Immerhin sind insgesamt vier dieser

Kreismesseraufnahmen jeden Tag im Einsatz. Durch schlechte Erfahrungen mit

ersten Reparaturversuchen war Oprei jedoch skeptisch, ob es eine solche Reparaturmöglichkeit

überhaupt gäbe. Die erfolgreiche Aufbereitung von mehreren

Wellen mit Lagerschaden durch Pallas ermutigte ihn zu einem neuen Versuch.

Als eine Kreismesseraufnahme verschleißbedingt ausgewechselt werden musste,

fand er in Pallas-Geschäftsführer Stephan Kalawrytinos und Rodion Honisch,

Leiter der Abteilung Laser, ebenso kompetente wie motivierte Ansprechpartner.

Sie schlugen den Wiederaufbau der beschädigten Strukturen durch Laserauftragschweißen

vor. Durch lokal eng begrenzten Wärmeeintrag ermöglicht dieses generative

Verfahren eine hochpräzise Beschichtung bei minimalem Bauteilverzug.

Dabei wird der Beschichtungswerkstoff durch konzentrisch angeordnete Düsen

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4: Per Laser werden die Stämme erstmals vermessen, um neben Länge und Durchmesser auch Besonderheiten wie Krümmung oder Ovalität zu erfassen. | 5: Im Sägewerk wird der

Kundenauftrag komplett in die Quadroline- Anlage – vier Bandsägen mit Magnetführung – geladen. | 6: Der Spaner entfernt zwei gegenüberliegende Rundseiten des Stamms: Die dafür

eingesetzten Schneidwerkzeuge sind in der Kreismesseraufnahme befestigt. | 7: Zum Versand an den Kunden werden die Bretter gestapelt und umreift.

gefördert und an der Beschichtungsfläche zusammen mit dem Grundwerkstoff

an- beziehungsweise umgeschmolzen. Im so entstandenen Schmelzbad verbinden

sich beide Werkstoffe schmelzmetallurgisch zu einer dichten Schicht mit

geringer Aufmischung. Außerdem senkt der endkonturnahe Auftrag den Nachbearbeitungsaufwand

auf ein Minimum.

Punkt für Punkt zum Erfolg

Eine besondere Herausforderung für Pallas war jedoch, dass es keine Unterlagen

zu den Kreismesseraufnahmen gab. Zudem waren die Sitze nicht nur unterschiedlich

verschlissen, sondern die Härte war in den verschlissenen Bereichen

äußerst inhomogen verteilt und wies Härteunterschiede bis 40 HRC auf. Deshalb

entschied sich Pallas, an allen vier Sitzen andere Werkstoffe mit unterschiedlichem

Korrosionswiderstand und Materialhärten von 50 bis 63 HRC auszuprobieren.

Die heterogene Oberflächenbeschaffenheit der verschlissenen Sitze erlaubte

jedoch keinen kontinuierlichen Schichtauftrag der Schnellarbeitsstähle, sodass

damit ein hoher manueller Bearbeitungsaufwand verbunden war. Rodion Honisch

entwickelte für den eingesetzten 6 kW Diodenlaser ein modulares Programm,

das es ihm erlaubte, an die Verschleißstruktur angepasst zu pulsen. So konnte er

wahlweise an den Flanken oder an der unteren Kante mit dem Aufbau beginnen.

Beim Pulsen wird durch einen zeitlich eng begrenzten Impuls – der Laser blitzt

nur 200 Millisekunden lang auf – die Energie punktuell in das Material eingebacht,

um komplexe Geometrien Punkt für Punkt zu reparieren. Die erforderliche minimale

Nachbearbeitung der nahezu auf Endmaß beschichteten Sitze erfolgte per

Dremel. Unterm Strich dauerte die Reparatur jedes Klemmblocks mindestens

acht Stunden.

Nach einem Jahr Dauereinsatz kein Verschleiß

Die so reparierte Kreismesseraufnahme setzte Rainer Oprei in einen der Spaner

im Sägewerk ein, um die Haltbarkeit der Beschichtung im rauen Anlagenalltag

zu testen. Ein Jahr später überprüfte er den Verschleiß – mit überraschendem

Ergebnis: Einer der vier von Pallas bearbeiteten Messersitze zeigte keinerlei,

die drei übrigen nur marginale Verschleißerscheinungen. Üblicherweise sind

Kreismesseraufnahmen nach einem Jahr Standzeit völlig verschlissen. Entsprechend

begeistert war Rainer Oprei von der Reparatur. Deshalb beauftragte

er Pallas, eine weitere, noch stärker verschlissene Kreismesseraufnahme mit

dem Werkstoff, der sich am besten bewährt hatte, zu reparieren. Für Pallas

bedeutete das jedoch, den damit verbundenen manuellen Bearbeitungsaufwand

deutlich zu verringern, um die Wirtschaftlichkeit der Reparatur für beide

Seiten zu gewährleisten. Die Form der Messersitze verhinderte allerdings

eine geeignete Positionierung der Laseroptik. Angesichts des Verschleißbildes

entschied sich Rodion Honisch deshalb, die Oberfläche zunächst durch Ausfräsen

der Verschleißstellen zu homogenisieren. Dabei musste die bis zu sieben

Millimeter tiefe Ausfräsung so gestaltet werden, dass das einzubringende Aufbaumaterial

fest genug mit dem Untergrund verbunden werden konnte. Lösung

war eine spezielle Bearbeitungstechnik, die er entwickelte: Da die Messersitze

extrem verschlissen waren, fertigte der Beschichtungsexperte im ersten Schritt

eine leicht erhabene Anschlusskante aus austenitischem nichtrostenden Stahl

1.4404 (316L), auf der er die verschlissene Grundstruktur der Aufnahme rekonstruierte.

Darauf trug er dann den Schnellarbeitsstahl mit 63 HRC als Verschleißschutz

auf.

Seit einem Monat ist auch die so aufbereitete Gussscheibe bei Eigelshoven wieder

im Einsatz. Rainer Oprei ist zuversichtlich, dass sie seine hohe Lebensdauererwartung

mehr als erfüllt. Voll des Lobs ist er über den „Enthusiasmus, mit

dem Pallas sich dieser Aufgabe gestellt hat und bereit war, dafür auch Risiken

einzugehen.“ Das positive Ergebnis und 80 Prozent Kosteneinsparung gegenüber

einer Neuanschaffung sprachen überdies für die gewählte Lösung. Beste Voraussetzungen

für das Sägewerk, auch eine neue, nicht minder anspruchsvolle Aufgabe

dem Oberflächenexperten anzuvertrauen: Die Gegenmesser am Hacker sollen

dauerhaften Verschleißschutz durch Laserauftragschweißen erhalten, denn bei

Pallas weiß Rainer Oprei seine verschlissenen Messer in besten Händen.

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Fem4Forest –

Frauen in der Forstwirtschaft stärken

Viele Waldbesitzungen sind in Frauenhänden, aber in den verschiedensten Führungsgremien

von forstlichen Interessensvertretungen und Gemeinschaften finden sich fast ausschließlich

Männer. Irgendwie passt das nicht zusammen …

Diese Dissonanz nahmen die Forstfrauen mit Dagmar Karisch-Gierer und

der Waldverband Steiermark als Anlass, um auf europäischer Ebene ein Projekt

erfolgreich zu initiieren. Fem4Forest startete am 1. Juli 2020 mit unterschiedlichsten

Partnerorganisationen aus zehn Ländern des Donauraumes. Diese Initiative

verfolgt das Ziel, Waldbesitzerinnen bei der Steigerung des Einkommens

aus ihrem Wald und Forstmitarbeiterinnen beim Gehen ihres Berufsweges in der

Forstbranche zu unterstützen. Forstfrauen und Waldverband erhoffen sich dadurch

eine maximale Nutzung der Potenziale und eine facettenreichen Sichtweise

auf Themen und Herausforderungen, mit denen Frauen in der Forstwirtschaft

konfrontiert sind. Der übergeordnete Beitrag des Projekts liegt in der Steigerung

der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Forstbranche, der Regionen und

der Länder des Donauraums.

Durch das Erkennen eigener Stärken und Fähigkeiten und mit Unterstützung

eines Mentoring- und Schulungsprogrammes werden Frauen in

der Forstwirtschaft ihre besonderen Kompetenzen bewusst gemacht. Gesteigertes

Selbstbewusstsein und gestärkter Mut sollen dazu führen, dass

sich Frauen vermehrt in die Bewirtschaftung ihrer Wälder einbringen, dass

sich Mitarbeiterinnen in forstlichen Organisationen höhere Positionen zutrauen,

diese auch einfordern und dass sie sich zukünftig als Führungskräfte

und Gestalterinnen in forstlichen Gemeinschaften, Organisationen und

Unternehmen wiederfinden.

Mit dem gemeinnützigen Regionalverein nowa aus Graz, der sich mit Gleichstellungsfragen

auseinandersetzt, ist eine Organisation im Netzwerk des Projekts

involviert, die ihre Expertise und Kompetenz im Bereich Genderthematiken, Mentoring

und Weiterbildung einbringen wird. Die Bildungsinitiative INA der Landarbeiterkammer

Steiermark und die Fachschule Grabnerhof unterstützen dieses

Vorhaben ebenso wie Forstpflanzenzüchter Lieco und sorgen damit für eine Verbreitung

der Projektergebnisse auf verschiedenen Ebenen.

Nach Beendigung des Projektes stehen der Forstwirtschaft erfolgreiche Modelle,

die im Rahmen von Pilotaktionen erarbeitet und erprobt wurden, zur Verfügung

und sollen nachhaltig für die Stärkung von Frauen in der Forstwirtschaft

sorgen. (forstfrauen)

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18 Holzarchitektur

Mit The Wood – Boutique Hotel Vienna wächst in

Wien ein neues Wahrzeichen

Mit The Wood entsteht am Wiener Mariahilfer Gürtel gerade ein klimafreundliches Vollholz-Hotel mit Massivholz von

Stora Enso. Bei einer Bau(m)stellenbesichtigung wurde das neue Projekt Ende August vorgestellt – zudem übergab

Stora Enso im Zuge der Präsentation auch 1.500 Setzlinge zur Auspflanzung.

Die Baustelle des The Wood war Ende August kaum wiederzuerkennen.

Rund 40 Bäume machten das Areal am Wiener Mariahilfer Gürtel zu Wiens einziger

Bau(m)stelle. Sie bildeten den Rahmen für die Präsentation des siebenstöckigen

Holzhotels, das hier in einer Rekordbauzeit fertiggestellt werden soll.

Möglich macht das die innovative Bauweise aus vorgefertigten Massivholz-

Elementen, die zugleich den Kern des Hotelkonzepts bilden. „Eine aufregende

Stadt wie Wien braucht ein beruhigendes Hotel – und nichts beruhigt mehr als

ein Waldspaziergang. Mein lange gehegter Traum, einmal ein Vollholz-Hotel zu

bauen, wird jetzt Wirklichkeit – für ein besseres Klima in der Stadt und in jedem

Zimmer. Hier entsteht eine Oase“, erzählt Wolfgang Platz, Inhaber von The Wood.

Schon zur Jahreswende bezugsfertig

In Stora Enso, einem der weltweit führenden Anbieter von innovativen Holzbaulösungen,

fand sich dazu der perfekte Partner. Insgesamt wurde für das

50-Zimmer-Hotelprojekt das Holz von rund 1.500 Fichten aus nachhaltig bewirtschafteten

Wäldern verarbeitet. Dank der vorgefertigten Holzmodule, die aus

den österreichischen Werken des Massivholzanbieters stammen und nahe Wien

durch einen weiteren Partner vollständig zusammen- und ausgebaut und vor Ort

nur noch versetzt werden, ist das Hotel in kürzester Zeit bezugsfertig.

Bernd Troppmann, Sales Director bei Stora Enso: „Gerade im urbanen Raum

wird Bauen mit hochwertigem Massivholz immer wichtiger, da es während des

gesamten Lebenszyklus CO 2

speichert und somit den Wald quasi in die Stadt

bringt. Um noch mehr CO 2

aus der Atmosphäre zu speichern, sorgen wir dafür,

dass für jeden verarbeiteten Baumstamm ein bis zwei neue Bäume gepflanzt werden

und somit eine nachhaltige Waldbewirtschaftung stattfindet, die zudem zu

100 Prozent von dritten Partnern wie PEFC und FSC ® zertifiziert ist. Es freut uns

daher besonders, dass wir mit unseren Massivholzelementen für The Wood dazu

beitragen können, Wien als lebenswerteste Stadt zu stärken und klimafreundlicher

zu gestalten.”

© Fotos: The Wood/Franziska Liehl

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Übergabe von 1.500 Setzlingen

Im Zuge der Präsentation wurden von Stora Enso auch 1.500 Setzlinge gestiftet,

die nun in Heiligenkreuz ausgepflanzt werden. Es handelt sich dabei um die gleiche

Menge an Bäumen, die für The Wood im CLT verarbeitet wurde. „Mit unserer

Baumstelle wollen wir allen Interessierten unser Hotelkonzept näherbringen und

zeigen, dass mit The Wood auch ein Stück Natur in die Stadt kommt,“ erklärt Sylvia

Unger, die das Hotel führen wird. Bernd Troppmann ergänzt: „Die 1.500 Setzlinge

verdeutlichen die Menge an Holz, die für The Wood verarbeitet wurde. Das

klingt zwar nach viel, ist es aber eigentlich nicht, denn dieses Volumen wächst in

einem Waldland wie Österreich etwa alle acht Minuten nach. Und selbstverständlich

verarbeiten wir die gesamten Baumstämme zu 100 Prozent.“

Auf der Bau(m)stelle fand auch Gerhard Zatlokal, Bezirksvorsteher des 15. Wiener

Gemeindebezirks, lobende Worte für den neuesten Hotel-Zuwachs in seinem

Grätzl. „Nach dem IKEA-Projekt am Westbahnhof und der Gürtelfrische kommt

nun das nächste spektakuläre und zugleich nachhaltige Projekt in den Bezirk. Das

ist nicht nur ein Fortschritt für den Tourismus, sondern auch für das Stadtklima,

denn neben alternativen Verkehrs- und Begrünungskonzepten sind auch innovative

Ansätze in der Bauindustrie gefragt, um unseren CO 2

-Ausstoß zu reduzieren.“

Derzeit fallen rund 40 Prozent der weltweit anfallenden CO 2

-Emissionen auf die

Baubranche zurück.

Mehr Informationen zum Projekt unter www.thewood-hotel.com

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1: The Wood – Gruppenbild Bau(m)stellenbesichtigung: (v. links nach rechts) Sabrina Bartl,

Stora Enso Press & Corporate Communications Manager Global & Stora Enso Sales Director

Bernd Troppmann, Bezirksvorsteher Wien 15. Gerhard Zatlokal, The Wood-Projektleitung

Theresa Rumpf & Hoteldirektorin Sylvia Unger sowie The Wood-Investor & Eigentümer

Wolfgang Platz | 2: The Wood_Bau(m)stellen-Außenansicht: Achtung Bau(m)stelle!

Lokalaugenschein Pressekonferenz Mariahilfer Gürtel 33, 1150 Wien | 3: The Wood Investor:

Wolfgang Platz | 4: The Wood-Team: mit Theresa Rumpf, Investor & Eigentümer

Wolfgang Platz sowie Hoteldirektorin Sylvia Unger (v. links nach rechts)

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Holzarchitektur 19

Holz sorgt für gesundes Klima

Zweites Holzkrankenhaus der KAGes in Graz eröffnet

© ProHolz

Im August ging das zweite Krankenhaus in Holzbauweise auf dem Gelände des LKH Graz-Süd-West in Betrieb. Nach einer

Bauzeit von gerade einmal zehn Monaten wurde das Projekt im August 2020 an die Patienten und Mitarbeiter übergeben. Und

das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Auf einer Bruttogeschoßfläche von 1.886 Quadratmetern befinden sich

18 Patientenzimmer mit je zwei Betten sowie drei Tagräume, welche eine Bildung

von drei „Wohngruppen“ ermöglichen. Im Rahmen dieses durchdachten Gesamtkonzeptes

punktet der Bau- und Werkstoff Holz mit Vielseitigkeit: Die Wände wurden

aus Brettsperrholz errichtet – auch bei Böden, Decken, Türen und Fenstern

sorgt Holz bei Patienten, Besuchern und Mitarbeitern für ein gesundes und angenehmes

Raumklima.

Holz als „Co-Therapeut“

Dass Holz die typische Krankenhausatmosphäre vermeidet, bringt ganz besonders

bei Patienten in psychiatrischer Behandlung einen therapeutischen Mehrwert,

wie Oberarzt Dr. Michael Schneider bestätigt: „Holz ist lebendig und diese

Lebendigkeit spiegelt sich auch in unseren Patienten wider. Denn Holz schafft

Kreativität, Struktur, Sicherheit und Wohlbefinden – und das brauchen Menschen,

um Krisen zu bewältigen.“

Vom „total innovativen Gefühl, in Holz zu arbeiten“ schwärmt Stationsleiterin

Sabrina Bittelmayer. Auch sie berichtet von überaus positiven Erfahrungen im

Umgang mit den Patienten, die ihrer Meinung nach im Holzbau „wie ausgewechselt“

und geerdet sind. Nicht umsonst zeigen Studien, dass Holz nachweislich die

Pulsfrequenz und damit auch Stress reduziert.

Durch die Anlieferung des Gebäudes in vorgefertigten Modulen, wurde der laufende

Krankenhausbetrieb kaum durch Baulärm oder Staub beeinträchtigt. „Die

Bauzeit betrug gerade einmal zehn Monate – die Montage der vorgefertigten

Holzelemente vor Ort war in 14 Tagen fertig“, so Architekt DI Simon Speigner.

Gebauter Klimaschutz

Das neue Holzkrankenhaus trägt über die Landesgrenzen hinaus zu einem guten

und gesunden Klima bei: Denn Holz gibt bei der „Produktion im Wald“ im Rahmen

der Fotosynthese nur ein einziges Gas ab – und das ist der für uns Menschen und

Tiere lebenswichtige Sauerstoff. Der Kohlenstoff bleibt so lange im Holz gespeichert,

bis es verbrennt oder verrottet. Somit konnten bereits beim ersten Holzkrankenhaus

der KAGes über 1.000 Tonnen CO 2

langfristig verhindert werden

– beim zweiten Krankenhaus wird dieser Wert weit übertroffen. Das Besondere

daran: Das beim aktuellen Bau eingesetzte Holzvolumen von 725 Kubikmetern

wächst in steirischen Wäldern in nur 37 Minuten wieder nach. „Als ökologisch verantwortungsvoller

steirischer Leitbetrieb richten wir in unserer Unternehmenspolitik

stetig den Fokus auf klimafreundliches Handeln. Mit diesem Vorzeigeprojekt

setzen wir diesen Weg fort – es ist sicher nicht der letzte Holzbau,“ ist KAGes

Vorstand Univ. Prof. Dr. KH. Tscheliessnigg überzeugt.

Zahlen und Fakten: Baubeginn: September 2019

Übergabe/Übernahme Juli 2020

Gesamtkosten (Fertigstellung 06/2020) 6,1 Mio. Euro

Nettogrundrissfläche (NGF) 1.451 m 2

Bruttogeschossfläche (BGF) 1.886 m 2

Bruttorauminhalt (BRI) 9.548 m 3

Nutzfläche 920 m 2

Architekt: DI Simon Speigner

Holzbauunternehmen: Strobl Bau – Holzbau GmbH, Preding b. Weiz

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20 Holzarchitektur

Größter Tiroler Holzwohnbau in Kufstein

Im Rahmen des Interreg-Projekts BIGWOOD organsierte proHolz Tirol im August eine Besichtigung der Baustelle des bislang

größten Tiroler Holzwohnbaus in der Festungsstadt Kufstein mit 34 Wohnungen auf fünf Geschossen.

Derzeit setzt sich proHolz Tirol intensiv mit

den Möglichkeiten des großvolumigen Holzbaus

im Rahmen der zwei internationalen EU-Projekte

BIGWOOD (Interreg Italien-Österreich) und Buildin-Wood

(Horizon 2020) auseinander. Fakt ist: Mehr

Holzbau kommt den aktuellen globalen Klimazielen

sehr entgegen.

Um ausgewählten Teilnehmern aus Architektur,

Planung und Ausbildung sowie Vertretern von Bauträgern

und politischen Mandataren den Holzbauprozess

an einem realen mehrgeschossigen Beispiel

vorzustellen, organisierte proHolz Tirol eine

Führung durch die Baustelle. Die Exkursion wurde

von proHolz Tirol-Vorsitzendem Karl Schafferer und

Geschäftsführer Rüdiger Lex moderiert.

Das großvolumige Projekt „Naturquartier Weißache“

vereint die positiven Aspekte des natürlichen Baustoffes Holz und zeigt

beispielhaft, wie man nachhaltiges Bauen erfolgreich umsetzen kann. „Das

fünfstöckige Gebäude mit 34 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe – von klei-

©renderwerk.at

Das 5-stöckige Holzbauprojekt „Naturquartier Weißache“ in

Kufstein befindet sich derzeit im Bau.

nen Studios mit 24 Quadratmetern bis zu 135 Quadratmetern

großen Penthouse-Appartements –

wird zur Gänze in Massivholzbauweise realisiert

und bietet den künftigen Bewohnern ein gesundes

Raumklima“, führt der Geschäftsführer des Bauträgers

Unterberger Immobilien Mag. Josef Feichtner

aus. Bei diesem Wohnbau wird der Baustoff

Holz nicht nur zur Konstruktion des Gebäudes und

für die Fassade verwendet, sondern auch im Innenbereich

– zum Teil sichtbar – im Decken- und

Wandbereich eingesetzt.

Nach der ausgiebigen Besichtigung in Kleingruppen

trafen sich die Teilnehmer im geräumigen Obergeschoß

zu einem intensiven fachlichen Austausch

über die Chancen und Herausforderungen des

mehrgeschossigen Holzwohnbaus. „Die Potentiale

hierfür sind enorm und vor allem in Tirol wo der Rohstoff in ausreichender Menge

vor der Haustür wächst, wäre es logisch mehr davon in ökologischen und nachhaltigen

Gebäuden zu verbauen“, so proHolz Tirol-Vorsitzender Karl Schafferer.

Gestreut und nicht gespült

Mit seinen hölzernen, mobilen Komposttoiletten

revolutioniert das Wolkersdorfer Startup öKlo die

Sanitäranlagen im öffentlichen Bereich. Bei einer

„Live-Kompostierung“ Anfang August bewies öKlo-Gründer

Niko Bogianzidis, gemeinsam mit Erwin Binner vom

Institut für Abfallwirtschaft der BOKU Wien, warum

seinen TÜV zertifizierten und zu 100 Prozent chemiefreien

Gemeinde-Toiletten die Zukunft gehört.

© Fotos: öklo

Ganz ohne Chemie, „gespült“ wird mit Sägespänen und am Schluss

entsteht wertvoller Kompost statt giftigem Klärschlamm: Vor prominentem

Publikum, wie Investor Hans Peter Haselsteiner, Landtagsabgeordnetem

Kurt Hackl, dem Bürgermeister von Wolkersdorf, Dominic Litzka, sowie

Klaus Mlekus und Gerhard Eichinger vom TÜV Austria, zeigte öKlo-Gründer

Niko Bogianzidis, warum seine hölzernen und mobilen „öKlos“ das Potenzial

haben, die Welt der öffentlichen Toiletten auf den Kopf zu stellen. „Unser Ziel

ist es, Stoffkreisläufe zu schließen und unnötige Umweltbelastungen zu vermeiden,

wie sie zum Beispiel bei chemischen Toiletten unumgänglich sind. Da

wir statt wertvollem Wasser Sägespäne verwenden und letztendlich kein giftiger

Klärschlamm, sondern wertvoller Kompost entsteht, sind wir zuversichtlich,

dass nach Wolkersdorf noch viele weitere Gemeinden auf unser revolutionäres

und nachhaltiges Abfallsystem setzen werden. Dass unsere öKlos jetzt

auch vom TÜV zertifiziert wurden, ist eine zusätzliche Bestätigung, dass es

sich bei unseren Komposttoiletten nicht um die Idee von ein paar weltfremden

Ökos, sondern um ein nachhaltiges Modell für die Zukunft handelt“, erklärt

Niko Bogianzidis.

Hans Peter Haselsteiner Niko Bogianzidis

Investor Hans Peter Haselsteiner mit öKlo-Gründer Niko Bogianzidis

Beindruckt von der Innovationskraft des jungen Unternehmens zeigte sich

auch Investor Hans Peter Haselsteiner. „Das Produkt ist zeitgemäß und bietet

gute Marktchancen. Mit dem Einsatz von öKlo vermeidet man den Einsatz von äußerst

umweltschädlichen Chemikalien, fördert die regionale Wertschöpfung und

bietet eine sympathisch zeitgemäße Lösung für kleine und große Geschäfte“, so

Haselsteiner, der bereits einige Baustellen der STRABAG mit öKlos „besetzt“ hat.

Wie eine Komposttoilette in der Praxis funktioniert, demonstrierte das öKlo-Team

vor Ort. Dabei wurden Fäkalien vermischt und der Kompostierungsprozess in

Gang gesetzt. Der am Ende entstehende Kompost gilt aus hygienischer Sicht als

unbedenklich, wie Erwin Binner, vom Institut für Abfallwirtschaft der BOKU Wien,

in der Zusammenfassung seines „Kompostberichts“ erklärt. (oeklo)

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virtuelle Messe 21

Internationale Holzmesse verschoben

Das Fachmesse-Duo „Internationale Holzmesse/Holz&bau“ findet nicht wie geplant Mitte Oktober in Klagenfurt statt – es

wird verschoben, neuer Termin ist von 31.8. bis 3.9.2022. Ausschlaggebend für die Entscheidung sind die gegenwärtigen

Reisebestimmungen, die für viele ausländische Aussteller und Besucher eine unüberwindliche Hürde darstellen.

Ein Alleinstellungsmerkmal der „Internationalen Holzmesse/Holz&bau“ ist die

geografische Ausrichtung auf Mittel- und Südosteuropa. Viele Fachaussteller

nützen die Fachmesse traditionell als Drehscheibe für den Balkanraum. „Wichtige

Besucherzielmärkte wie Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Ungarn

sind praktisch von Österreich abgeriegelt. Auch für viele ausländische Fachaussteller

ist es mehr oder wenig unmöglich, in Klagenfurt auszustellen“, erläutert

Messegeschäftsführer Bernhard Erler den Hauptgrund für die Verlegung der

Messe. Die Entscheidung, die Fachmesse zu verlegen, erfolgte in enger Abstimmung

mit wichtigen strategischen Partnern und Leitausstellern.

Die nächste „Internationale Holzmesse/Holz&bau“ findet von 31.8. bis 3.9.2022

in Klagenfurt statt.

Besuchen Sie unsere virtuelle Messe

Da im heurigen Jahr leider alle Holz-Messen abgesagt wurden, möchten wir Unternehmen dennoch die Chance bieten, sich

und ihre Produkte zu präsentieren – analog und virutell.

Bei uns finden Sie, was Sie durch die Messe-Absagen verpassen, im Heft sowie per QR-Code auch auf Ihrem Smartphone

präsentieren sich die „Aussteller“ mit ihrem altbewährten Sortiment und neuen Entwicklungen. Finden wir neue Wege,

um die Branche zusammenzubringen, um Unternehmen die Chance zu geben, sich und ihre Leistungen vorzustellen und

Interessenten anzusprechen. Viel Vergnügen bei unserem „virtuellen Messerundgang“!

5/2020

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22 virtuelle Messe Wir freuen uns

AGROTEL Holzlagerhallen

AGROTEL produziert und entwickelt am eigenen Standort in Neuhaus am lnn

qualitativ hochwertige Leichtbauhallen mit Membraneindeckung. Die Dachformen

gehen vom Rundbogen über Satteldachvarianten bis zu Pultdachlösungen.

Diese werden je nach Dimension als IPE-Träger bzw. Gitterträgerkonstruktionen

ausgeführt. Spannweiten von 5 bis 60 m können freitragend,

ohne störende Säulen, realisiert werden.

Für die holzverarbeitende Industrie hat AGROTEL spezielle textile Überdachungssysteme

entwickelt. Durch die freitragende Konstruktion kann

das gesamte Lagervolumen ohnestörende Säulen uneingeschränkt genutzt

werden. Die Membranverkleidung bietet viele Vorteile wie sehr gute

Helligkeit, optimale thermische Eigenschaften (hitzeabweisend) und eine

hohe Lebensdauer.

Die Belüftung der Hallen erfolgt durch den Einsatz von speziellen Textilien

und mithilfe von dynamischen Lüftungslösungen. Dadurch entstehen perfekte

klimatische Bedingungen zur Trocknung und Lagerung von Holz. Auch

der kurze Abschreibungsintervall von 14 Jahren stellt einen besonderen

Anreiz dar.

Das AGROTEL Leistungsspektrum im Hallenbau reicht von der Beratung und

Planung über die Einreichung (inklusive prüffähiger Statik) bis hin zur Produktion

sowie Montage.

Speziell für die Lagerung von Hackschnitzeln wurden die AGROTEL WoodTex

Wände entwickelt. Die seitliche Luftzufuhr und die Membranabdeckung sorgen

für eine trockene Lagerung im Freien. Das spezielle Belüftungssystem

führt entstehende Feuchtigkeit nach außen hinab.

AGROTEL GmbH

Hartham 9, D-94152 Neuhausam lnn

T: +49 (0) 8503 914 99 0

E: info@agrotel.eu

W: www.agrotel.eu

Wir freuen uns

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H-Bock und Passarelle von Auwärter

– Zwei Absturzlösungen für alle Fälle.

Mit dem laderaumfreundlichen Absturzsicherung H-Bock und dem neuen extrem

leichten Ladegerüst, der Passarelle, erweitert der Anhängerspezialist Auwärter

sein Ladehilfen-Portfolio und schafft damit noch mehr Flexibilität und Sicherheit

in Intralogistik und auf der Baustelle.

Gerüst / Passarelle, die leichte Anschlägersicherung, wenn es schnell gehen muss

• Geeignet: als Absturzlösung bei allen Wandelemente-Transporten,

speziell auch bei spontanen und weitentfernten Baustelleneinsätzen

• Variabel: bei Bedarf in 2,5 m Schritten erweiterbar

• Kompatibel: auch auf kleineren Anhängern, wie z. B. dem T35 oder allen

Anhängern und Wechselpritschen mit Außenrungen (X-Runge und ExTe-Runge)

H-Bock, der sichere Anschläger-Laufsteg für den dauerhaften Einsatz

• Besonders geeignet: für permanenten Einsatz sowie Planenfahrzeuge,

auf denen ein Gerüst nicht eingesetzt werden kann.

• Variabel: Ladehilfe und Absturzprävention in 7,45 und 9 m Länge erhältlich

• Durchdacht: Mittelrungenersatz mit standardisierten Features,

wie z. B. Tele-Rungen und klappbaren Laufstegen

• Kompatibel: mit allen Auwärter-Wechselsystemen und Anhängern, sowie

adaptiv für unterschiedliche Rungentaschen

Auwärter Anhänger und Aufbauten

GmbH & Co. KG

Harlachhammer 2

D-95679 Waldershof

T: +49/9234 9914-0

E: mail@auwaerter.com

W: www.auwaerter.com/zubehoer

auf Ihren Besuch!

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virtuelle Messe 23

Mit dem Zeichenbedarf der Firma Constructor Zeichentechnik kann Dank dem

Constructor Zeichengerät oder der Zeichenfolie, mit der millimetergenaue Freihandskizzen

möglich sind, viel Zeit gespart werden - ohne auf Genauigkeit verzichten

zu müssen.

Der ultimative Alleskönner. Der Constructor ist das

universelle Zeichengerät, mit dem im Nu Aufmaße,

Schaltpläne, Grundrisse, Architekturzeichnungen und

Maschinen-konstruktionen gefertigt werden können.

Flexibel im Anwendungsbereich, werden Zeichnungen

im Büro, in der Werkstatt, im Außendienst oder auf der

Baustelle zur Leichtigkeit.

VIELLEICHT HABEN SIE NUN GEFUNDEN,

WAS SIE SCHON LANGE SUCHEN!

Perfekte Skizzen ohne Lineal. Die Zeichenfolie besteht

aus mikroskopisch kleinen Pyramiden, die den

Kugelschreiber oder Druckbleistift wie von Geisterhand

durchs Papier hindurchführen. Die Zeichenunterlage ist

mit einer robusten Kunstleder-Mappe verschweißt, welche

zum einen zur Fixierung des Papiers dient und zum

anderen Staub- und Feuchtigkeitsschutz für die Skizzen

bietet. Ein Must-have für jeden Handwerker!

Für alle Produkte bietet sich die Möglichkeit Firmenlogos

werbewirksam zu platzieren.

CONSTRUCTOR Zeichentechnik

A-9020 Klagenfurt | constructor@aon.at | constructor.co.at

Staubfreies Schleifen: gut für

die Oberfläche und für die Lunge

Festool fokussiert sich seit vielen Jahren bei jeder Neuentwicklung auch

einen Beitrag zur Unterstützung der Gesundheit zu leisten. In diesem Sinne

ist selbstverständlich auch beim neuen Kantenschleifer staubarmes Schleifen

möglich: entweder durch die Eigenabsaugung mit Staubbeutel oder in

Kombination mit einem Absaugmobil.

Perfekt durchdacht – bis ins Detail

Seine Anwendungsvielfalt erhält der neue Kantenschleifer auch durch seine

Winkelverstellung. Dank ihr lassen sich selbst freie Winkel werkzeuglos

abnehmen und arretieren. Für höchste Präzision gibt es eine Winkelanzeige, die

kalibrierbar ist. „Wir haben den neuen Kantenschleifer mit zwei unterschiedlichen

Schleifeinstellungen ausgestattet: Im Hard-Modus – also bei der Einstellung für

den Vorschliff – wird die Kante gemäß dem eingestellten Winkel geschliffen. Im

Soft-Modus – also in der Einstellung für den Zwischenschliff – passt sich der

Kantenschleifer genau der zu schleifenden Oberfläche an“, beschreibt Gröger. Das

hat den Vorteil, dass auch Lack und Füller nicht durchgeschliffen werden. Festool

hat sich auch zum Schutz des Werkstücks etwas einfallen lassen: Der Gleitbelag

auf der Gleitplatte lässt sich je nach Oberfläche einfach und schnell austauschen

– Velours für empfindliche und Kunststoff für alle anderen Oberflächen. Selbst

lackierte Werkstücke lassen sich zuverlässig und bequem schleifen – und das

perfekt und wiederholbar.

Den neuen Kantenschleifer gibt es seit September 2020 im Fachhandel als

Kombipaket ES-ETSC 125 Li 3,1 mit dem Kompakt-Akkuschleifer ETSC 125 Li

3,1 und der neuen Ansetzhilfe AH-ES-ETS/ETSC im neuen Systainer³ oder als

Kombipaket ES-ETS 125 REQ mit der Netzvariante ETS 125 REQ mit der neuen

Ansetzhilfe AH-ES-ETS/ETSC ebenfalls im neuen Systainer³. Für die Kunden, die

bereits einen ETS 125 besitzen: ganz egal ob Netzvariante ETS 125 REQ oder Akku-

Kompaktschleifer ETSC 125 Li 3,1 - sie können ihr Schleifgerät (ab Modelljahr

2016) mit der neuen Ansetzhilfe AH-ES-ETS/ETSC zum Kantenschleifer aufwerten.

Weitere Informationen auf www.festool.de

Festool GmbH

Simon Gröger | Produktmanager

Wertstraße 20

D-73240 Wendlingen a.N.

T: +49 (7024) 804 – 0

W: www.festool.de

Hier geht‘s

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5/2020

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Mehr über

AirClassic

Mehr über

Vakuumtrockner

Maßgeschneiderte Lösungen in Sachen Holztrocknung

V-Premium

Der Energiespartrockner mit Wärmepumpe

• Schnelle und schonende Vakuumtrocknung

für Laub-und Bauholz

• Entfeuchten und Wärmerückgewinnung

durch Wärmepumpe

• Niedriger Energieverbrauch

• Kein Heizungsanschluss nötig

• Kein Wasseranschluss nötig

• Gleichmäßige Querbelüftung

V-Basic – speziell für kleine Holzmengen

• Schnelles Trocknen und Nachtrocknen

• Sparsame Trocknung im kontinuierlichen Vakuum

• Gleichmäßige Querbelüftung

V-Comfort bis 100m3 Trocknungsvolumen

• Geringer thermischer und elektrischer Energieverbrauch

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Air Classic – Der Trocknungscontainer

• Geringe Anschaffungskosten

• Kompakte Anlage

• Trocknen und Hitzebehandeln

• Sparsam mit Wärmerückgewinnung durch

Abluft-Zuluft-Wärmetauscher

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Air Classic – Der Brennholztrocknungscontainer

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Die Steuerung

• Einfache Bedienung

• Trocknungsprogramme für alle gängigen Holzarten

• Hitzebehandlungen und Dämpfen

• Visualisierung für PC-Steuerung

• Fernüberwachung auch mit Smartphone

• Übersichtliche Benutzeroberfläche

• Fernwartung über Teamviewer

EBERL Trocknungsanlagen GmbH | Hauptstraße 57a D-84155 Bodenkirchen | Tel.: 0049 (0) 8745 96446 0 | Fax.: 0049 (0) 8745 96446 15

E-Mail: info@eberl-trocknungsanlagen.de | Web: www.eberl-trocknungsanlagen.de


virtuelle Messe 25

Lösungen in neuen

Dimensionen für Sägewerke

Vielseitig, umweltfreundlich, nachwachsend – Holz ist der nachhaltigste Rohund

Werkstoff, der aktuell weltweit verfügbar ist. Beim Sägen der Hölzer sind

schmale Schnittfugen deshalb unabdingbar, um wertvolle Ressourcen zu sparen.

Leitz Kreissägeblätter ermöglichen reduzierte Schnittbreiten, ohne dabei Kompromisse

bei der Vorschubgeschwindigkeit einzufordern. Damit die Werkzeuge

maximale Standwege und perfekte Bearbeitungsqualität über den gesamten Lebenszyklus

erbringen können, muss besonderes Augenmerk auf das Schärfen

und die Werkzeuginstandsetzung gelegt werden. Leitz bietet mit seinem dichten

Netzwerk an Servicestellen einen Nachschleifservice in Herstellerqualität, immer

zuverlässig und in Kundennähe.

Hochleistungs-Kreissägeblätter von Leitz für die Sägewerksindustrie ermöglichen

hohe Vorschübe, minimale Schnittfugen und perfekte Schnittflächen.

Leitz GmbH & Co. KG

Leitzstrasse 80

A-4752 Riedau

T: 43 (0) 7764 - 8200 - 0

F: 43 (0) 7764 - 8200 - 111

E: office.riedau@leitz.org

W: www.leitz.at

Besuchen Sie uns

auf unserer Webseit

Die 1977 gegründete NESTRO ® Lufttechnik GmbH ist heute einer der großen etablierten

Hersteller von Produkten und Systemen für die Absaug- und Filtertechnik

sowie für deren nachgeschaltete Heiztechnik, für die 45 Oberflächentechnik und

die Sortier- und Entsorgungstechnik. Über 260 Mitarbeiter entwickeln und produzieren

an den drei Produktionsstandorten in Deutschland, Polen und Ungarn

gemäß individueller Kundenspezifikation.

ln den Bereichen Staub-, Späne- und Farbnebelabsaugung versteht sich

NESTRQ ® Lufttechnik GmbH im Holzhandwerk als einer der Marktführer und bie

tet seit mehr als 40 Jahren geschlossene Systemlösungen an. Den gerade auch

im Handwerk wachsenden Anforderungen hinsichtlich Energieeffizienz und Re

duzierung der Lärmbelastung begegnet NESTRQ ® mit einem kompetenten, um

fassenden Beratungsangebot und passender Technologie.

Deutliche Energieeinsparungen lassen sich auf der Anlagenseite durch den Ein

satz von hocheffizienten Ventilatoren, von Frequenzumrichtern zur Ventilatorensteuerung,

von hocheffizienten Motoren [IE3, IE4] und von Umluft- anstelle

von Abluftsystemen sowie durch die Nutzung der Rückluft zum Heizen oder Klima

tisieren realisieren. Hierfür gibt es in einigen Ländern Fördermöglichkeiten,

die selbst die Umrüstung bestehender Anlagen - z.B. von Überdruck auf Unterdruck

- interessant machen. Auch Schallemissionen lassen sich durch optimales

Pro dukt- und Anlagendesign sowie durch verschiedene Dämmmaßnahmen

drastisch verringern.

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Sie interessieren!

NESTRQ ® Lufttechnik GmbH

Paulus-Nettelnstroth-Platz

D-07619 Schkölen

E: inforanestro.de

W: www.nestro.com

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auf Ihren Besuch!

5/2020

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26

virtuelle Messe

Polytechnik - Technologieführer in

„Energie aus Biomasse“

Die vom niederösterreichischen Unternehmen POLYTECHNIK erzeugten

Biomassefeuerungsanlagen, im Leistungsbereich von 300 kW - 30.000

kW, können für Heizungswärme, Prozesswärme oder für die Stromerzeugung

(bis zu 20.000 kWel) eingesetzt werden. Neu im Produktionsprogramm

sind Carbonisierungsanlagen und die Poly-H.E.L.D. Verbrennungstechnologoie

(hohe Effizienz und geringste Emissionen auch ohne

Rauchgasreinigung).

Dank der breiten Produktpalette können Komplettlösungen, basierend

auf den letzten Stand der Technik, und innovativen Technologien, maßgeschneidert

für den jeweiligen Bedarfsfall, geliefert werden.

Um an der technologischen Spitze mitzumischen, investiert Polytechnik

zwischen 3 und 5 Prozent des Jahresumsatzes in Forschung und Entwicklung

und arbeitet eng mit verschiedenen Universitäten und Forschungsinstituten

zusammen.

Im Weissenbacher Headoffice sind derzeit über 100 Mitarbeiter tätig.

In vier ISO 9001-zertifizierten Fertigungsstätten und 15 Engineering-,

Vertriebs- bzw. Serviceniederlassungen in ganz Europa, sowie weiteren

5 Stützpunkten in Übersee, werden über 240 Mitarbeiter beschäftigt. Die

Exportrate beträgt derzeit 98 %.

Aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrung, kann der österr. Leitbetrieb

auf mehr als 3.200 Installationen in den Kernmärkten EU-27, Südafrika,

Indien, Südamerika, Japan, Australien und Neuseeland verweisen.

Unter die Kunden reihen sich, neben dem größten europäischen Flugzeugbauer

AIRBUS, der schweizer MIGROS oder dem Kosmetikkonzern

L´OREAL etwa auch britische Protein- oder russische Holzverarbeitungskonzerne

ein, die ihrerseits den Weltmarkt dominieren.

www.polytechnik.com

Wir freuen uns

auf Ihren

Besuch!

Zum umfangreichen Maschinenprogramm von Reinbold gehören neben

Einwellenzerkleinerern, Vierwellenzerkleinerern und Horizontalzerkleinerern

auch Brikettierpressen und Gebrauchtmaschinen. Reinbold-Maschinen

zeichnen sich durch eine robuste und kompakte Bauweise, hohe

Zuverlässigkeit und Bedienerfreundlichkeit, einfache Wartung sowie

einem optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis aus.

Baureihe RB 400 RS - RB 600 RS:

zur industriellen Herstellung von eckigen Briketts

Reinbold arbeitet praxisnah und legt höchsten Wert auf Qualität und Beratung

mit innovativen Ideen bei Ihren Problemstellungen.

Zerkleinerer:

Dann AZR 600 bis AZR 2500 Super Gigant. Folgende Parameter gelten

für alle Maschinen der Baureihe AZR:

Sieblochgrößen: Die Standardgröße ist 15/20mm, sowie Spezialgrößen

nach Absprache. Durchsatzleistung: Diese hängt vom Aufgabematerial

(lang, kurz, nass, trocken usw.) und der Sieblochgröße ab. Man kann jedoch

von durchschnittlich 2 bis 4 Trichterfüllungen pro Stunde ausgehen.

Die Messerhalter sind auf dem profilierten Rotor geschraubt oder geschweißt.

Die Messer können bis zu 8-mal mit wenigen Handgriffen gedreht

und gewendet werden, bis ein Wechsel notwendig wird. Der Einsatz

unterschiedlicher Messertypen ermöglicht eine aufgabenspezifische Anpassung

an das zu zerkleinernde Material.

RMZ 500 bis RMZ 1000 S

Die Vierwellenzerkleinerer der Baureihe sind Langsamläufer und ideal

zum Zerkleinern von langen und sperrigen Teilen, Behältern und Kartonagen.

Brikettierpresse:

Baureihe RB 20 SV - RB 50 SV Prestige

für kleine bis mittlere Durchsatzleistungen

Baureihe RB 100 - 200 und RB 100 Plus - RB 200 Plus

für hohe Durchsatzleistung mit zwei unterschiedlichen Behältermaßen.

AZR 1500 S

Reinbold Entsorgungstechnik GmbH

Homeoffice: Michael Grimm

A-1210 Wien

T| +49 (0) 170 89 12003

M| +43 (0) 676 720 6083

E| grimm@reinbold.de

W| www.reinbold.de

Hier erfahren

Sie mehr!

Robert-Mayer-Straße 5

D-74360 Ilsfeld

T| +49 (0) 7062 - 97885-0

W| www.reinbold.de

www.holzmarkt-online.at 5/2020


virtuelle Messe 27

Kreissägen schärfen mit

hoher Präzision

VOLLMER verfügt über ein einzigartig vielfältiges Portfolio an leistungsstarken,

fortschrittlichen Schleifmaschinen rund um Kreissägen schärfen, instandhalten

oder vergüten. So gehören Vollmer Maschinen mit den Kürzeln CHX, CHP, CHF

und CHD im globalen Markt der Schleiftechnik zu den Bestsellern.

Die Schleifmaschine CHX 840 beispielsweise schärft mit fünf CNC-gesteuerten

Achsen hartmetallbestückte Kreissägeblätter mit einem Durchmesser

bis 840 Milllimetern und mit allen gängigen Zahngeometrien. Dank Doppelschleifscheibe

erfolgt die Bearbeitung von Span- und Freiflächen in nur einer

Aufspannung. Dies sorgt bereits für eine deutliche Verkürzung der Rüstzeit.

Zusätzlich passt sich die Maschine durch unterschiedliche Automatisierungsgrade

an die individuellen Bedürfnisse des Kunden an und sorgt damit für eine

weitere Zeitersparnis.

Zu den weiteren technologischen Highlights gehört die Schärfmaschine CP 650.

Mit ihr lassen sich die Span- und Freiflächen von hartmetallbestückten Kreissägeblättern

zwischen 80 und 650 Millimetern Durchmesser schärfen. Diese wirtschaftliche

Maschine überzeugt mit einer bedienerfreundlichen Steuerung und

Multifunktions-Handrad. Eine automatische Zentralschmierung für verringerten

Wartungsaufwand und ein cleveres Maschinenkonzept garantieren den flexiblen

Einsatz bei vielen Holz-, Aluminium- und Kunststoffanwendungen.

Bei der Vollmer CHD 270 ist das komplette Schleifaggregat kompakt und robust

auf einem Zentralblock aufgebaut. Diese Monoblockbauweise sorgt für Präzision

und Laufruhe beim Schärfprozess von Kreissägeblättern. Kombiniert mit einem

ND 230 Handlingsystem und entsprechenden Beladewagen für die automatische

Bestückung läuft die Maschine bei Kunden rund um die Uhr.

CHX 840

CP 650

VOLLMER AUSTRIA GmbH

Aredstraße 29

A-2544 Leobersdorf

T: +43 / 2256 / 63058 - 0

E: info-at@vollmer-group.com

W: www.vollmer-group.com/de

CHX Broschuerentitel

CP Freiflaechenbearbeitung

Schule mit Job-Garantie

Wer die Ausbildung in HTL oder FS absolviert, hat so gut wie sicher einen

Arbeitsplatz in der heimischen Holzwirtschaft. Wer sich für einen Ausbildungsplatz

am Holztechnikum Kuchl interessiert ist jederzeit herzlich willkommen.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können im Laufe des Schuljahres an ein

bis zwei Tagen ihrer Wahl „schnuppern“, das heißt am Unterricht teilnehmen, im

Internat wohnen und Lehrkräfte sowie Internatspädagogen kennenlernen.

EINLADUNG: TAGE DER OFFENEN TÜR

Fr, 27. November 2020 von 13:00 bis 18:00 Uhr |

Sa, 28. November 2020 von 9:00 bis 15:00 Uhr |

Sa, 30. Jänner 2021 von 9:00 bis 15:00 Uhr |

Aufnahmevoraussetzungen für das Holztechnikum Kuchl:

Interesse am Werkstoff Holz, positiver Abschluss der 8. Schulstufe;

WIR SUCHEN junge Menschen mit Interesse für Holz, Technik und Wirtschaft

WIR BIETEN Ausbildung zur Fach- und Führungskraft

(HTL: WirtschaftsingenieurIn-Holztechnik, Fachschule:

HolztechnikerIn oder TischlereitechnikerIn oder HolzbautechnikerIn)

Holztechnikum Kuchl BetriebsgmbH

Markt 136 | A-5431 Kuchl/Salzburg

T: +43 6244 5372-0

F: +43 6244 5372-182

E: office@holztechnikum.at

W: www.holztechnikum.at

5/2020

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28 Anwenderbericht

Recycling-Familienbetrieb vertraut auf

UNTHA Zerkleinerungstechnik

XR3000C mobil-e bei Korn Recycling im Einsatz

© UNTHA shredding technology

Korn Recycling betreibt in Albstadt/Baden-Württemberg eine der weltweit modernsten Gewerbeabfallsortierund

Ersatzbrennstoffaufbereitungsanlagen. Seit nun mehr zwei Jahren setzt der Entsorgungsfachbetrieb auf die

Leistungsfähigkeit und Lösungskompetenz der UNTHA XR3000C mobil-e für das Recycling von Altholz und Reifen.

Mit der zunehmenden Vielfältigkeit von Materialien wachsen die Anforderungen

an die Recyclingbranche. Das sieht auch der Geschäftsführer von

Korn Recycling, Alexander Korn, so und hat die Kriterien für eine neue Zerkleinerungslösung

definiert: Elektroantrieb, Mobilität, leistungsstarkes, schneidendes

Werkzeug, geringer Wartungsaufwand, gute Energieeffizienz und eine hohe

Durchsatzleistung. „Die Zeit entwickelt sich, die Unternehmen entwickeln sich,

die Materialien werden vielfältiger und wir haben für unseren Standort Albstadt

daher nach einer Alternative zur bisher mit Dieselmotor betriebenen Anlage gesucht.

Diese haben wir dann auch bei der Firma UNTHA und der XR3000C mobil-e

gefunden“, erklärt Alexander Korn.

Hoher Durchsatz, höchste Flexibilität

Zerkleinert wird in erster Linie Altholz in verschiedenen Klassifizierungen, wobei

am Standort Albstadt die Klassen A1 bis A3 auf Fraktionsgrößen von 50 bis

100 mm zerkleinert werden. Zwischen 15 und 25 Tonnen pro Stunden schafft die

XR3000C mobil-e. Das Output-Material geht zum einen in die thermische, zum anderen

in die stoffliche Verwertung. Aufgrund der hohen Flexibilität der Maschine

kommen aber ebenso Altreifen in die Zerkleinerung – hier liegt die Durchsatzleistung

bei etwa 6 Tonnen pro Stunde. Das zerkleinerte Material geht als Energieträger

in ein Zementwerk in der Region. Zusätzlich werden Gewerbeabfälle oder

Stoffströme in der XR3000C mobil-e verarbeitet, um ein definiertes Endprodukt

herzustellen, das an Kraftwerke in der Region geht.

Schwäbisches Lob für UNTHA

Der Entscheidung für den Zerkleinerer der UNTHA XR-Klasse sind Tests vorangegangen.

„Wir haben Test-Vorführungen mit verschiedenen Materialien gefahren.

Uns hat genau dieses Produkt immer interessiert. Alle erwartenden Faktoren hat

eben diese Maschine erfüllt, und sie hat uns nach der Versuchsreihe positiv beindruckt.

So sind wir zu UNTHA gekommen und bis heute sehr zufrieden“, meint

Geschäftsführer Alexander Korn. Das gilt vor allem auch für die Service- und

Wartungsleistungen seitens UNTHA. „Wenn wir einen Techniker oder Servicemonteur

benötigen, ist er innerhalb von 24 Stunden vor Ort“, lobt der Geschäftsführer.

Und er rührt auch die Werbetrommel für den österreichischen Premiumhersteller:

„Wir haben sehr viel Besuch von Kollegen und Partnern, mit denen wir

oft über Zerkleinerungstechnik, Sortiertechnik, Maschinen und Anlagen reden.

Denen kann ich das Produkt aus dem Hause UNTHA jederzeit und gerne weiterempfehlen.

Das aus dem Munde eines Schwaben ist schon ein großes Lob“, ist

Alexander Korn überzeugt.

Korn Recycling

Kernkompetenz der Korn Recycling ist die Entsorgung von Abfall von Industrie-,

Gewerbe- und Handelsunternehmen sowie kommunalen Sperrmüllabfällen.

Ganz besonders das Recycling und die Nutzbarmachung von Abfällen stehen

hier im Zentrum ständiger Innovation. Seit 2002 produziert das Unternehmen

hochwertige Ersatzbrennstoffe für die Energiegewinnung in Kraftwerken. Alexander

Korn führt den seit über 40 Jahren existierenden mittelständischen Familienbetrieb

in der zweiten Generation und beschäftigt mehr als 180 Mitarbeiter

an fünf verschiedenen Standorten in drei Landkreisen. Zweites Standbein des

Unternehmens ist die Logistikkompetenz der Korn Rekotrans, die von Markus

Korn geleitet wird.

50 Jahre Zuverlässigkeit in der Zerkleinerungstechnik

UNTHA shredding technology entwickelt und produziert maßgeschneiderte und

zuverlässige Zerkleinerungssysteme. Das Einsatzspektrum reicht von der Rückgewinnung

von Wertstoffen für das Recycling über die Verwertung von Rest- und

Altholz bis hin zur Aufbereitung von Abfällen zu Sekundärbrennstoffen. Damit

liefert das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und

nachhaltigen Verwertung und Reduzierung von Müll.(Untha)

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Corona-speziaL

Unternehmen Stellen Sich virtUell vor

19

26

Wald im Wandel

nachhaltigkeit ist wichtiger denn je | seite 14

R e t o u R e n a n P o s t f a c h 5 5 5 , 1 0 0 8 W i e n | Ö s t e R R e i c h i s c h e P o s t a G | M Z 2 0 Z 0 4 1 9 7 1 M | G

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Grassl & Grimm Medien OG, Am Weingarten 2, A-2440 Moosbrunn, Telefon: 0676 572 59 39, E-Mail: offi ce@ggmedien.at


30 Anbieter-Index

TECHNOLOGIE FÜR DIE SÄGEINDUSTRIE

ALTHOLZ

Elektrowerkzeuge

holzbau

HOLZVERARBEITUNGSTECHNIK

Kremsstraße 16, A-4553 Schlierbach,

Tel.: +43(0)7582/81654, Fax: +43(0)7582/81654-14

e-mail: baumgartner@altholz.net,

www.altholz.net

anhängertechnik

Innovation. Qualität.

Wirtschaftlichkeit.

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Werkzeuge für höchste Ansprüche

Festool GmbH

Wertstraße 20

D-73240 Wendlingen a.N.

T | +49 (7024) 804 – 0

W | www.festool.de

filtertechnik

Hans Hundegger AG

D-87749 Hawangen

Tel.: +49 (0) 8332 92330

info@hundegger.de

www.hundegger.de

HOLZBE- UND -VERARBEITUNG

LINCK Holzverarbeitungstechnik

GmbH

Appenweierer Straße 46

77704 Oberkirch

Fon: +49 7802 933 0

Fax: +49 7802 933 100

info@linck.com

www.linck.com

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Tele-Sattel und Wechselsystem

Informationen unter +49 9234 9914-0

oder www.auwaerter.com

Typ X-SW

NESTRO

D-07619 Schkölen / Thüringen

Tel.: +49 (0)36694 41-203

E-Mail: t.uhle@nestro.de

www.nestro.com

Ledinek Maschinen und Anlagen GmbH

A-9150 Bleiburg

Völkermarkter Straße 1

Tel.: +43 4235 5104

Fax: +43 4235 5103

E-mail: info@ledinek.com

www.ledinek.com

HOLZVERARBEITUNGSTECHNIK

INNOVATIVE

TEchNOlOgIEN

für dIE

hOlzVErArbEITENdE

INdusTrIE

S

BRENNHOLZAUFBEREITUNG

...Profi-Maschinen

für die Brennholzaufbereitung

Heizanlagen

HOLZBE- UND -VERARBEITUNG

MICHAEL WEINIG AG

MASCHINEN

ABRIK

MASCHINENFABRIABRI

S T I N G L

Posch Ges.m.b.H

Paul-Anton-Keller-Straße 40

A-8430 Leibnitz

Telefon: +43 (0)3452/82954

E-Mail: leibnitz@posch.com

www.posch.com

Weinigstraße 2/4

97941 Tauberbischofsheim

Deutschland

Tel. +49 9341 / 86-0

Fax +49 9341 / 7080

info@weinig.com

www.weinig.com

Maschinenfabrik STINGL GmbH

A-9334 Guttaring | Hollersberg 26

T: +43 4262 4411

www.stingl-maschinen.com

druckluft

holzZERKLEINERer

ELMAG Entwicklungs- und

Handels GmbH

A-4911 Ried/Tumeltsham

Tel.:+43 (0) 7752-80881-0

office@elmag.at

www.elmag.at

ist eine Marke der MSW GmbH

Dr. Alexander Schärf Straße 12

A-2700 Wiener Neustadt

T +43 2622 238 650

F +43 2622 238 653

M +43 676 44 79 250

E office@kurri.com

W www.kurri.com

IVOLLMER AUSTRIA

GmbH

Aredstraße 29

A-2544 Leobersdorf

Tel.: +43 / 2256 / 63058 - 0

Fax: +43 / 2256 / 63058 - 700

info-at@vollmer-group.com

UNTHA shredding technology GmbH

Moldanstraße 141, A-5431 Kuchl

Tel.: +43 6244 7016 0

info@untha.com, www.untha.com

www.holzmarkt-online.at 5/2020


Anbieter-Index

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kantenleimung

SCHULEN

Türsysteme

WERKZEUge

Paul OTT GmbH

A-4650 Lambach

Tel.: +43 (0)7245 230 - 0

office@ottpaul.com

www.ottpaul.com

EINZIGARTIGE AUSBILDUNG:

HolzbautechnikerIn

TischlereitechnikerIn

HolztechnikerIn

WirtschaftsingenieurIn- Holztechnik

Holztechnikum Kuchl

A-5431 Kuchl/Salzburg

+43-6244-5372

www.holztechnikum.at

GEZE Austria GmbH

Wiener Bundesstraße 85

A-5300 Hallwang

TEL +43 6225 871 80 0

FAX +43 6225 871 80 299

MAIL service.at@geze.com

WEB www.geze.at

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• Plattenträger

• Türheber

• Korpuszwingen

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MASCHINENBAU SEILE UMREIFUNG

WERKZEUgSYSTEME

IBINDERBERGER

Maschinenbau GmbH

A-5144 St. Georgen

am Fillmannsbach

Tel.: +43 (0)7748-86 20-0

office@binderberger.com

http://www.binderberger.com

GIGANT Verpackungstechnik GmbH

Pfarrgasse 62 | 1230 Wien | Austria

T +43 1 610 69 | F +43 1 615 55 61

E office@gigant.at | www.gigant.at

ILeitz

GmbH & Co. KG

Leitzstr. 80,

A-4752 Riedau

Tel.: ++43 (0)7764/8200 - 0

Fax: ++43 (0)7764/8200 -111

office.riedau@rie.leitz.org, http://www.leitz.org

Präzisionswerkzeuge

für die maschinelle

Holz- und Kunststoffbearbeitung

RUNDHOLZKENNZEICHNUNG

TROCKNUNGSANLAGEN

WERKZEUge

ZERKL. & BRIKETTIERPRESSE

LATSCHBACHER GmbH

A-4484 Kronstorf

Hauptstraße 8 – 10

Fon: 0043 7225 8206-0

office@latschbacher.com

www.latschbacher.com

Hauptstraße 57a

D-84155 Bodenkirchen

Tel.: +49(0)8745/96446 0

Fax: +49(0)8745/96446 15

www.eberl-trocknungsanlagen.de

eM@il: info@eberl-trocknungsanlagen.de

Beffendorfer Strasse 4

D-78727 Oberndorf a. N.

Tel.: +49 (0) 7423 812-276

E-Mail: mafell@mafell.de

Internet: www.mafell.de

Homeoffice:

Michael Grimm | A-1210 Wien

T | +49 (0) 170 89 12003

M | +43 (0) 676 720 6083

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D-74360 Ilsfeld - Germany

T | +49-7062- 97885-0

E | info@reinbold.de W | www.reinbold.de

impressum

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Internationaler Holzmarkt – Fachzeitschrift für die Sägeindustrie, holzverarbeitende

Unternehmen, den Holzhandel und die Urproduktion

Leitung und Chefredaktion: Mag. Ulrike Grassl; Anzeigenleitung: Renate Grimm; Grafik & Layout: hotel&gastro style Medien

GmbH, Iris Schönauer; Verwendete Bilddatenbank: www.pixabay.com. Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: Medieninhaber,

Herausgeber und Redaktion: Grassl & Grimm Medien OG zu 100 %, A-2440 Moosbrunn, Am Weingarten 2, FN 523173y;

Gesellschafter: Mag. Ulrike Grassl und Renate Grimm; Unternehmensgegenstand: Die Herstellung, der Verlag und Vertrieb von

Druckschriften aller Art, insbesondere Fachzeitschriften. Kontakt Redaktion: +43/676 572 59 39 oder ulrike.grassl@ggmedien.at, Anzeigenleitung

+43/676 572 28 24 oder renate.grimm@ggmedien.at, Grafik & Layout: layout@ggmedien.at, Backoffice: office@ggmedien.at; Internet:

www.holzmarkt-online.at; Offenlegung: Unabhängige Fachzeitung zur Verbreitung von Informationen über alle Belange der Forstwirtschaft,

der Holzbe- & -verarbeitung, Holzbau & Design sowie Umwelt- & Bioressourcenmanagement für Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter in

einschlägigen Unternehmen. Druck: Bösmüller Print Management GesmbH & Co KG, 2000 Stockerau, Josef-Sandhofer-Straße 3; Erscheinungsart

6 x jährlich, Auflage 5.000 Stück Bezugsbedingungen: Jahresabonnement Euro 93,-; Nachdruck – auch mit Quellenangabe – nur mit ausdrücklicher

Genehmigung des Verlags gestattet. Für den Inhalt persönlich gezeichneter Beiträge liegt die fachliche Verantwortung ausschließlich beim Autor.

Gendering: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir uns für die Verwendung des generischen Maskulinums in unseren Texten

entschieden. Eine Diskriminierung des weiblichen Geschlechts ist nicht beabsichtigt. Datenschutz: Unsere Datenschutzerklärung finden Sie

unter: www.austropack-online.at/datenschutzerklaerung/ Datenschutzrechtlicher Verantwortlicher: Mag. Ulrike Grassl, +43/676 572 59 39

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