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29. Juni 2021

Ausgabe 29. Juni 2021

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Bümpliz, Bethlehem, Oberbottigen, Riedbach, Frauenkappelen, Hinterkappelen, Thörishaus, Wangental

Nr. 13 • 94. Jahrgang • Dienstag, 29. Juni 2021 • 23 760 Exemplare

3 + 5

SCHMETTERLINGE AUF DEM FRIEDHOF BÜMPLIZ

Neues Leben am

Ort der ewigen Ruhe

Ein besonderes Themengrabfeld

mit besonderen Tieren schmückt

in diesem Sommer den Friedhof.

Ein Quadrat ist bepflanzt mit wohlriechenden

Wildpflanzen. Dutzende

Schmetterlinge flattern darauf herum.

Dies spielt sich nicht in irgendei-

nem Garten ab, sondern mitten auf

dem Friedhof Bümpliz. Verantwortlich

für das Schauspiel sind Andreas

Sahli, Leiter des Bümplizers Friedhofs,

und Hans Jörg Grädel, Bereichsleiter

Friedhöfe und Stadtgärten von

Stadtgrün. Sie haben dafür gesorgt,

dass dieses besondere Themengrabfeld

Wirklichkeit wurde. Damit soll

dem Bedürfnis nach neuen Grabformen

Rechnung getragen werden.

Gleichzeitig will man für die Schmetterlinge

einen Lebensraum schaffen.

Dafür wurde auch ein Experte zurate

gezogen: der Bümplizer Schmetterlingszüchter

Papa Papillon. drh

INTERVIEW Im Interview spricht

Nora aus dem Tscharni über

LGBTQIA+. Was der Ausdruck bedeutet,

hat sich auch unser Autor Thomas

Bornhauser gefragt.

8

SPORT Der SC Thörishaus ist aufgestiegen.

Trainer Hans-Peter Kilchenmann

erklärt, was er mit seiner Mannschaft

in der dritten Liga erreichen will

und von ihr erwartet.

15


29. Juni 2021 Bümpliz 3

EXTRA GEZÜCHTET

In Bümpliz flattern

die Friedhof-Falter

Während die Stadt am Friedhof

sparen will, zeigt sich das

Areal von seiner lebhaften Seite.

Dort wohnen seit Neuestem

farbenfrohe Schmetterlinge.

Der Schmetterling gilt als

Symbol für Seele und Auferstehung.

«Wir möchten ihm

deshalb auf unserem Friedhof

gebührend Lebensraum schaffen,

indem wir die Bepflanzung

mit schmetterlingsgerechten,

einheimischen Wildpflanzen

fördern.» Andreas Sahli, Leiter

des Bümplizer Friedhofs, hat

diese Absicht nachhaltig umgesetzt.

Heute gaukeln etwa ein

Dutzend Tagfalter- und mindestens

ebenso viele Nachtfalter-

Arten über die Anlage und laben

sich am Nektar der vielen

Blumen.

Diese Grabplätze sind eine neue

Form zwischen pflegeaufwändigem

Einzel- und anonymem Gemeinschaftsgrab.

Auf einer offenen

Rasenfläche sind mehrere

quadratische Beete mit mehrjährigen

Blütenstauden bepflanzt. Zu

jedem Grabplatz gehört eine Steinplatte

zur Ablage von Grabgaben.

«Wer Schmetterlinge liebt,

muss Raupen mögen»

Unter diesem Motto installierte

der Bümplizer Schmetterlingszüchter

Papa Papillon beim Blumenladen

im Friedhof eine Anlage

zur Aufzucht von Schwalbenschwanz-Raupen.

In drei Netzbehältern,

sogenannten Aerarien,

werden die Raupen mit Fenchelkraut

und Weinraute gefüttert, bis

sie sich verpuppen. Das Aerarium

bietet Schutz gegen die vielen

Fressfeinde (Vögel, Fledermäuse,

Spinnen, Käfer, Igel und Eidechsen),

aber auch gegen Parasiten

wie die Raupenfliegen oder

Schlupfwespen.

Treffpunkt der Schmetterlinge:

die Themengräber

«Erdbestattungen mit einem

klassischen Grabmal sind rückläufig.

Mit den Themengrabfeldern

wurde dem Bedürfnis Täglich beobachten Friedhofsbesucher

nach neuen Grabformen Rechnung

die spannende Metamor-

getragen», erklärt Hans phose vom Ei zur Raupe, zur Puppe

Jörg Grädel, Bereichsleiter

und dann zum fertigen Falter.

Friedhöfe und Stadtgärten von

Stadtgrün. Neben dem Thema

Blumen und Blüten gibt es eben

die in der Schweiz einzigartige

Grabstätte «Schmetterlinge».

Eine Frau bringt Blumen zum

Grab ihres Mannes und sagt uns:

«Neues Leben entsteht hier am Ort

der ewigen Ruhe. Das gefällt mir.»

Fortsetzung S. 5


29. Juni 2021 Bümpliz 5

Im Generationenpark im Bienzgut gibt

es eine zweite kleine Zuchtstation von

Papa Papillon, die von Alfredo Palmiero

betreut wird: «Hier werden täglich Eier

direkt neben dem Raupennetz auf den

Fenchel und Dill im Hochbeet gelegt.

Mehr als ein Dutzend Raupen werden

sich demnächst verpuppen.» Der Stuhl

sorgt dafür, dass sich auch kleinste

Knirpse die Sache genau ansehen

können.

Fortsetzung von S. 3 Im Schatten

der grossen Bäume sitzt eine Frau

mit Buch: «Ich komme fast jeden

Tag zu diesen Urnengräbern und

erfreue mich am Tanz der Schmetterlinge.

Oft sind es mehrere, die

richtige Figuren fliegen.» «Das

sind Balzflüge», erklärt Papa Papillon,

«man kann sie den ganzen

Sommer beobachten.»

Der prächtige Ritterfalter, der

Schwalbenschwanz, ist eigentlich

gar nicht so selten im Westen von

Bern. Früher war er aber noch

viel häufiger. Die Weibchen legten

ihre Eier auf Rüebli, Fenchel, Dill

oder Petersilie im Gemüsegarten,

den es praktisch bei jedem Haus

gab. Heute aber müssen sie oft kilometerweit

fliegen, um die

nächste Futterpflanze zu finden.

Im Friedhof Bümpliz finden sie

gleich neben den Themengräbern

Gewürzfenchel, und Papa Papillon

kann dort fast täglich frische

Eier oder Jungraupen pflücken,

bevor sie Beute der Vögel werden.

Marc de Roche

In diesen Netzbehältern hat Schmetterlingszüchter

Papa Papillon dreissig Puppen

überwintert. Die Falter sind geschlüpft,

haben sich auf dem Friedhofsgelände

gepaart, und jetzt legen die Weibchen Eier.

Die geschlüpften Jungraupen kriegen hier

Futter aus biologischem Anbau. Und wann

gibt es die nächsten Schmetterlinge? Papa

Papillon will sich nicht festlegen: «Je nach

Wetter schlüpfen die ersten Falter der

Sommergeneration anfangs Juli.»


6 Quartier 29. Juni 2021

DIE SANIERUNG IM WEYERLI GEHT WEITER

Jetzt wird das grosse

Becken abgedichtet

Das nasskalte Wetter in den letzten

Wochen hat die Bauarbeiten im

neuen Weyerli nicht aufgehalten,

aber es gab trotzdem «unangenehmen

Pfludi», wie die bestiefelten

Bauarbeiter meinten. Jetzt wird es

warm und trocken, und im Weyerli

können die wichtigen Beckenabdichtungen

verlegt werden. Ein

Augenschein in Bildern. mdr

Damit kein Badewasser mehr in den Boden versickert: Das aufwändige Verlegen

der neuen Beckenabdichtung hat begonnen.

Luftaufnahme: Rund ums Schwimmbecken werden die Ausgleichsbecken

fertiggestellt.

Fotos: Thomas Kaspar

Was entsteht denn da? Kinder freut euch! Das ist das mächtige Fundament für

die neue Rutschbahn.

Betonarbeiten an einem der neuen Ausgleichsbecken. Deutlich sieht man

die Verschalungen.

Ein Panoramablick über die Baustelle

des Freibades Weyermannshaus. Ohne

Wasser sieht man deutlich die Grösse

des Areals. Foto: Andreas von Gunten


29. Juni 2021 Porträt

7

QUARTIERBÜRO KLEEFELD

Breite Unterstützung

in allen Belangen

Seit 2015 baut die Quartierarbeit

im Kleefeld einen neuen

Standort auf. Und seit 2020 ist

mit dem Chleehus ein neues

Projekt vorhanden, das dem

Quartier Auftrieb gibt.

Veena Mannancheril (l.), Felix Graf und Brigitte Schletti im Kleefeld. Foto: zvg

Das Büro an der Mädergutstrasse 5

ist ein Treffpunkt für die Bevölkerung

im Kleefeld in Bümpliz: Es

ist mittwochnachmittags und

freitagmorgens geöffnet. Seit

2015 arbeitet Brigitte Schletti bei

der VBG und baut seither den

Standort Kleefeld auf. Anfänglich

allein, hat sie heute den Arbeitskollegen

Felix Graf und die Praktikantin

Veena Mannancheril an

ihrer Seite. Gemeinsam sind sie

die Quartierarbeit. Was heisst

das? «Wir beraten Menschen niederschwellig.

Das heisst, sie können

mit allen Anliegen zu uns

kommen – und wir helfen.» Fragen

zu kulturellen und sportlichen

Aktivitäten im Berner Westen,

zur Sozialhilfe , zur Stellensuche,

Unterstützung im Kontakt

mit Behörden sowie der Wunsch,

sich fürs Quartier zu engagieren,

sind häufige Gründe, die Menschen

ins Quartierbüro bewegen.

Ausserdem unterstützen

Schletti, Graf und Mannancheril

das Quartier beim Aufbau von

soziokulturellen Strukturen. Im

Kleefeld werden die seit neuem

vor allem durch die IG Kleefeld

getragen. Über Aktionstage, Feste

und Märkte machte die IG in den

letzten Wochen und Monaten auf

sich aufmerksam. Seit letztem

Jahr hat das Kleefeld zudem neue

Räume fürs Quartier zu bieten:

das Chleehus. Tagsüber nutzt die

besondere Schule Familien Support

das Chleehus als Schulhaus.

Abends, an Wochenenden und in

den Ferien finden Aktivitäten

fürs Quartier und Privatanlässe

statt. Trotz der Pandemie, die viele

Anlässe und Veranstaltungen

verhinderte, kann von einem erfolgreichen

Start gesprochen werden.

Und 2021 werde mit Sicherheit

mehr möglich sein – «der Kalender

füllt sich schnell»,

meint Graf.

Felix Graf


8 Interview 29. Juni 2021

JUNG VS. ALT – TEIL VI

«Es wurde Zeit, dass wir

über LGBTQIA+ sprechen»

Dieses Interview ist für einen

Oldie eine Herausforderung.

LGBTQIA+ ist kein Thema, mit

dem sich unser Autor Thomas

Bornhauser bis jetzt stark

befasst hat. Darüber wird er hier

mit Nora aus dem Tscharni

reden, die in der Woche, da

dieses Gespräch veröffentlicht

wird, die mündlichen Prüfungen

der Fachmittelschule absolviert.

Lieblingsfach: Englisch.

Nora, du hast uns gesagt, dass

du gerne liest. Was denn so?

Vor allem Fantasy, in Englisch.

ch schreibe auch gerne in

dieser Sprache und möchte

später den Einstieg

als Autorin schaffen, wenn das

geht (lacht).

Schreibst du denn heute schon?

Ja, ich habe bereits einige Berichte

für das Katholische Pfarrblatt

schreiben dürfen.

Fantasy?

Nein, jedenfalls noch nicht

(schmunzelt)... Über allgemeine

Themen, aber die Redaktion lässt

mir ganz schön viel Spielraum,

man ist für alles offen. Auch über

die LGBTQIA+Community konnte

ich schon schreiben.

Im Pfarrblatt des Vatikans wäre

das kaum möglich...

Stimmt. Das hat sicher damit zu

tun, dass die Redaktion hier extrem

offen ist, und weiss, was die

Leute beschäftigt. Diese Offenheit

ist super und spürbar.

LGBTQIA+ steht im Deutschen

abgekürzt für lesbisch, schwul,

bisexuell, trans, queer, intersex

und asexuell. Weshalb interessiert

dich das?

(Energisch) Da sieht man unseren

Altersunterschied! Zu lange war

die Sexualität und Geschlechtsidentität

ein Tabuthema. Man

stelle sich vor: Erst 1990 hat die

WHO Homosexualität als Krank-

heit gestrichen. Heute stellt sie

endlich klar, dass, ich zitiere die

WHO, «die sexuelle Orientierung

an sich nicht als Störung betrachtet

werden kann.» Verrückt.

Was hat dazu geführt, dass

heute über LGBTQIA+ offen

gesprochen wird?

Die Technik, die globale Kommunikation,

das war zu deiner Zeit

als Jugendlicher nicht möglich,

und das ist nicht als Vorwurf zu

verstehen. Heute merken Menschen,

dass sie mit ihrer sexuellen

Orientierung oder Geschlechtsidentität

nicht allein sind. Sie

haben mehr Ressourcen und das

Vokabular, sich auszudrücken

und auszutauschen.

Weshalb dieser Wandel?

Es wurde Zeit, dass jede Person

offen sagen kann, wozu sie steht.

Die Zeiten sind vorbei, dass man

schwul mit Schwäche gleichstellte,

«Das isch doch schwul», geht

gar nicht, ging auch nie. Wie auch

viele andere Redewendungen

auch nicht.

Wie geht deine Familie mit

diesem Thema um?

Fantastisch! Meine ganze Familie

unterstützt mich und die

LGBTQIA+Community 100 Prozent.

Schlussfrage: Wo können sich

interessierte Jugendliche zu

LGBTQIA+ Informationen

holen?

Im Internet gibt es jede Menge

Anlaufstellen, eine davon ist sicher

die Plattform milchjugend.ch

Thomas Bornhauser

Schreibt gerne Fantasy-Romane und setzt sich für die LBTQIA+-Community ein: Nora aus dem Tscharni. Foto: Thomas Bornhauser

JUGENDLICHE HABEN

DAS WORT

In den vergangenen Ausgaben der

BümplizWoche haben wir in

Interviews Jugendliche zu Wort

kommen lassen. Was beschäftigt

sie, welche Zukunftspläne haben

sie? Etwas vom Erfreulichsten:

Dank seiner Äusserungen zu einem

möglichen Ausbildungsplatz hat

Lincoln Fernandes inzwischen eine

Lehrstelle gefunden. Diese Serie

macht jetzt Sommerpause, wir

nehmen sie im Herbst wieder auf,

sollten wir genügend Interessierte

haben. Wer Lust hat, mitzumachen,

wendet sich einfach per Mail an

redaktion@buemplizwoche.ch.


PUBLIREPORTAGE

FARMERS MARKET-HAGEBUTTENEISTEE: DIESER NEWCOMER HAT DAS ZEUG ZUM STAR

Eiskalt ist diese heimische

Vitaminbombe ein Kracher

Rechtzeitig zum Hochsommer und zum EM-Schlussspurt bringt Bieri Gemüse

mit dem neuen Farmers Market-Hagebutteneistee einen hocharomatischen, vitaminreichen

und stilvollen Durstlöscher auf den Markt. Ein Blick auf sein Profil zeigt,

dass der Farmers Market-Hagebutteneistee das Zeug zum neuen Berner Getränke-Star

hat und insbesondere eiskalt ein Kracher ist:

Hocharomatisch

Der edle Geschmack der Hagebutte sorgt –

ergänzt mit sehr wenig Zitronen- und

Holundersaft und genauso wenig Zucker –

für einen ganz besonderen Trinkgenuss.

Gesund

Kein regionales Lebensmittel enthält mehr

Vitamin C als die Hagebutte. Insgesamt

bilden im neuen Farmers Marketagebutteneistee

zehn Vitamine eine

wuchtige Gesundheits-Offensive.

Ursprünglich

Klassisch aufgegossen ehrt der Newcomer

in seiner Art die Altmeister.

Bernerisch

Jeder Aufguss wird in Münsingen produziert

und vor Ort in die Flaschen abgefüllt.

Greifen Sie hier zu

Erhältlich ist der Newcomer seit gestern Montag, 28. Juni

2021, in der Fruchtsaftbar an der Schauplatzgasse 31,

sowie in den Farmers Markets im Loeb Lebensmittel

(Schauplatzgasse 39) sowie in Neuenegg (Strassacher 317)

Natürlich

Sämtliche Hagebutten-Früchte sind

von Hand gelesen.

Stilvoll

Die schlanke Glasflasche überzeugt

genauso wie die edle Etikette mit darauf

gezeichneten Berner Altstadt.

Der Allrounder

Der Farmers Market-Hagebutteneistee ist

ideal für Restaurants und Bars, insbesondere

auch für trendige Pop-Ups!

bierigemuese.ch | farmersmarket@bierigemuese.ch


29. Juni 2021 Wirtschaft

11

DIE SENEVITA AG

«Bedürfnisse

frühzeitig erkennen»

Daniel Braun ist COO der

Senevita. Im Interview erzählt er,

wie sein Unternehmen die Kundinnen

und Kunden zufriedenstellt.

Ambulante und stationäre Pflege

– was genau ist da bei der Senevita

anders, als bei anderen Anbietern?

Dadurch, dass die Senevita nicht

nur betreutes Wohnen und Pflege

im Angebot hat, sondern auch

mobil Alten- und Krankenpflege

und Betreuung zu Hause anbietet,

können wir als grösste integrierte

Anbieterin auf dem Schweizer

Markt den Kunden einen bunten

Blumenstrauss an Leistungen

offerieren. Jeder Kunde und jede

Kundin kann genau das aussuchen,

was zu ihr oder zu ihm

passt und benötigt wird. Unsere

massgeschneiderten Angebote

orientieren sich also konsequent

am individuellen Bedürfnis.

Wie gewinnt man Ihrer Meinung

nach neue Kunden in Bern West?

Die lokale Verbundenheit unserer

Betriebe, die Interaktion mit unseren

Nachbarn und den ansässigen

Geschäften, der lokale Einkauf

beispielsweise von Backwaren

und Blumen fördert die Verankerung

am Standort und den

Zusammenhalt im Stadtteil. Dies

schätzen unsere Kundinnen und

Kunden sehr.

Die Ansprüche für altersgerechtes

Wohnen verändern sich ste-

Ist immer für seine Kundinnen und Kunden da: Daniel Braun.

tig. Wie stellt sich die Senevita

darauf ein?

Wir führen jährlich Bewohnerumfragen

durch, um die Zufriedenheit

zu überprüfen und Bedürfnisse

frühzeitig zu erkennen. Wir passen

unsere medizinische und pflegerische

Versorgung an die neuesten

Innovationen und Erkenntnisse

an, und unsere Produkte und Leistungen

verbessern sich kontinuierlich

mit den Ansprüchen.

Was verbindet Ihr Unternehmen

und Sie persönlich mit dem Stadtteil

VI?

Foto: zvg

Mit den Standorten Senevita

Bümpliz, Senevita Panorama

und Senevita Westside sind wir

in Bümpliz/Bethlehem sehr

stark präsent und gut etabliert.

Viele Bernerinnen und Berner

im Stadtteil VI schätzen unser

vielfältiges Dienstleistungsangebot

vor Ort. Ich persönlich bin

regelmässig für sportliche Aktivitäten

im Stadtteil Bümpliz-

Oberbottigen unterwegs – dann

meistens joggend.

Wie meistert Ihr Unternehmen

die aktuelle Coronakrise?

Ganz ehrlich: sehr gut. Wir haben

tolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

die während der ganzen

Pandemie einen grossartigen Job

gemacht haben. Zudem waren

auch das Verständnis und das Verhalten

unserer Bewohnenden sehr

positiv und hilfreich. Und dennoch

ZUR PERSON

Daniel Braun ist 47 Jahre alt, ledig und mittlerweile

seit drei Jahren sehr glücklich in Bern. Seine

Karriere hat er in der Hotellerie begonnen,

bevor er in die spannende und vielschichtige

Branche der Altersdienstleistungen

wechselte. Daniel Braun ist seit

2018 für Senevita tätig.

freuen wir uns natürlich sehr, dass

sich die Situation langsam aber stetig

verbessert und wir alle wieder

etwas mehr Freiheiten geniessen

dürfen.

Was wünschen Sie sich für Ihre berufliche

und private Zukunft?

Beruflich war in den vergangenen

Wochen und Monaten natürlich die

Corona-Pandemie omnipräsent.

Ich wünsche mir, dass wir diese

Krise bald nicht einfach nur überwunden

haben werden, sondern

dass wir daraus lernen. So sollten

wir auch in Zukunft besser aufeinander

Acht geben und die gegenseitige

Unterstützung und Wertschätzung

weiterhin intensiv pflegen

und vorleben. Für meine private

Zukunft wünsche ich mir das

höchste Gut: Gesundheit. drh


Der Gewerbeverein Bern West:

Gemeinsam stark

Seit über 100 Jahren ist der

Gewerbeverein Bern West aktiv.

Als Interessengemeinschaft von

Handwerkern, Gewerbetreibenden

und Dienstleistenden ist

dem Verein eine ewig junge Idee

eigen: das Prinzip der Gemeinschaft.

Der Gewerbeverein KMU Bern

West ist eine Interessengemeinschaft

von Handwerkern, Gewerbetreibenden

und Dienstleistenden

im Westen von Bern.

Gegründet im Jahre 1909, besteht

der Verein seit über 100 Jahren.

Eine überwältigende Entwicklung

hat in diesem Jahrhundert bei

uns, in unserer Region, in der

Schweiz, ja in der ganzen Welt

stattgefunden. Über 100 Jahre in

welchen sich alles, fast alles, geändert

hat. Geblieben ist, dass eine

Gemeinschaft zusammen besser

und wirkungsvoller ihre Interessen

vertreten kann. Was früher so

war, ist auch heute noch so:

Gemeinsam sind wir stark!

Der KMU Bern West wahrt und

fördert die Interessen seiner Mitglieder

gegenüber den Behörden,

der Öffentlichkeit und anderen

Organisationen. Der Verein orientiert

seine Mitglieder über

wirtschaftliche und politische Belange

der Region. Besonders

wichtig ist die Förderung des Zusammenhalts

unter den Mitgliedern

– der KMU Bern West führt

dazu jährlich mehrere Anlässe

durch. Die Vereinsangehörigkeit

motiviert, nicht nur den Kontakt

zu anderen Mitgliedern zu suchen,

sondern in einem Netzwerk

von wirtschaftlich denkenden

Mitmenschen zu lernen und gegenseitige

Interessen zu erfüllen.

Mitglied werden können Handwerker,

Gewerbetreibende und

Dienstleistende, aber auch Industrielle,

Gönner und Freunde

gewerblicher Bestrebungen (natürliche

und juristische Personen).

Der Westen von Bern umfasst

die Gebiete Bümpliz, Bethlehem,

Oberbottigen und Riedbach.

Willkommen sind jederzeit

auch in angrenzenden oder anderen

Gebieten domizilierte Personen

und Firmen, welche aus

wirtschaftlichen Interessen oder

blosser Sympathie zum Verein,

zu einzelnen Mitgliedern oder

zum Berner Westen zur

Stärkung unserer Sache beitragen

wollen.

zvg

VERPFLEGUNG

INNENAUSBAU

BUCHHALTUNG

MULTIMEDIA


HAUSHALT

AUTO

VORSORGE

BAU

ELEKTRIZITÄT

STOREN


IMMO-MARKT

STELLEN

GESUNDHEIT

Tiernotruf Bern

René Bärtschi

Normannenstrasse 35

3018 Bern / 08.00 – 22.00 Uhr

Telefon 077 410 76 94


29. Juni 2021 Sport 15

NACH NEUN JAHREN HAT ES ENDLICH GEKLAPPT: DER SC THÖRISHAUS STEIGT AUF

Eine Erfolgsgeschichte:

Kilchenmann und «Oranje»

Zugegeben – der Vergleich ist gewagt.

Die Klubfarben des SC Thörishaus

sind genau so orange wie

die Leibchen des holländischen

Nationalteams, dessen Fans an

der EM 2008 Bern in ein oranges

Meer verwandelten. Doch eines

haben beide Teams gemein. Sie

sind – wenn auch

auf unterschiedlichem Niveau –

erfolgreich.

Nach neun erfolglosen Anläufen

wurde endlich hochüberlegen

und verdientermassen

der Aufstieg in die 3. Liga geschafft.

Und dort soll noch lange

nicht Endstation sein. «Wir

haben Ambitionen, wollen

auch in der 3. Liga erfolgreich

mitspielen, wir befinden uns in

einer Aufbruchstimmung», sagt

der Baumeister des SCT-Erfolgs,

Hans-Peter Kilchenmann. Dass s

die eingefleischten Fans in Thörishaus

nach der Rückkehr des

Teams vom letzten Auswärtsspiel

ein riesiges Feuerwerk zünden

konnten, ist der Verdienst Hans-

Peter Kilchenmanns, dessen

Palmarès zeigt, dass er eigentlich

die Qualitäten für höhere Aufgaben

mitbringt.

Doch SCT-Urgestein Christian Götschmann,

ehemals ein hervorragender

Mittelfeldspieler in der Region

Bern, ist es gelungen, im Hinblick

auf die vergangene Saison,

seinen ehemaligen Trainer zu

überreden, nach Thörishaus zu

wechseln. Und siehe da, der Erfolg

blieb nicht aus und der Appetit auf

weitere Grosstaten ist vorhanden,

auch bei den drei Götschmann-Junioren,

die regelmässig für das

SCT-Fanionteam auflaufen.

Für einmal nicht in Orange: Die jubelnden

Aufsteiger des SC Thörishaus mit Trainer

Hans-Peter Kilchenmann (kleines Bild).

Fotos: zvg/Oskar Huggenberger

Zuerst Kegler, dann Fussballer

Wer in die Anfangsjahre des SC

Thörishaus zurückblickt, erfährt

Erstaunliches. Aus dem Kegelklub

«Büülechlepfer», dessen Mitglieder

nicht nur dem Kegelschub frönten,

sondern hin und wieder auf dem

Hornusserplatz kickten und sich

immer wieder an Grümpelturnieren

als Fussballer betätigten, entstand

1972 der SC Thörishaus, der

fünf Jahre später in den Schweizerischen

Fussballverband aufgenommen

wurde. Die Grosssöhne

der Kegler, die der Legende nach

statt ein «Babeli» oder einen

«Kranz» zu oft die Kugel haarscharf

vorbei warfen, sind 50 Jahre

später treffsichere Fussballer geworden.

«Ich denke, 44 Tore in elf

Spielen sind eine gute Bilanz, die

Chancenauswertung war in Ordnung»,

sagt Hans-Peter Kilchenmann

und lächelt beim Vergleich

mit den «Büülechlepfern». Doch

nach zehn souverän gewonnen

Spielen ärgerte sich der immer fordernde

und nur selten hundertprozentig

zufriedene Trainer zum Saisonabschluss

doch noch, weil ausgerechnet

der letzte Match in Hünibach

mit 3:4 verloren ging und so

die Serie der Ungeschlagenheit ein

überraschendes Ende fand.

Heute sind insgesamt zwölf Teams

des SCT in der Meisterschaft tätig:

Zwei Aktiv- und ein Frauenteam,

dazu neun Junioren-Equipen in

den Kategorien A-G. Nach dem Aufstieg

der ersten Mannschaft soll im

nächsten Jahr schon wieder gefeiert

werden. Die Festivitäten zum

50-Jahr-Jubiläum stehen an und

wer weiss, vielleicht wird auch der

Aufstieg in die 2. Liga regional ein

Grund sein, die Korken knallen zu

lassen.

Drei Trainings pro Woche

Der Coach der Thörishauser ist ein

ausgewiesener Fachmann, der

selbst in der 4. Liga nichts dem Zufall

überlässt und jedes Detail

pflegt, auch wenn er bestrebt ist,

seine Amateur-Kicker nicht zu sehr

mit taktischen Finessen zu belasten,

ihnen aber doch ein Minimum

an Spielverständnis beizubringen.

Dreimal wöchentlich wird trainiert,

ein ebenso ungewöhnlicher

wie immenser Aufwand für einen

Viertligisten.

Für Kilchenmann ist die Liga weniger

wichtig als der Erfolg. «Mit

dem Aufstieg haben die Spieler etwas

erreicht, das sie nie vergessen

werden, doch ich habe ihnen bereits

deutlich kundgetan, dass ich

damit noch nicht zufrieden bin.

Ich bin nicht bereit, in der 3. Liga

einfach nur mitzuspielen. Wir

wollen auch hier ambitioniert und

mit Selbstvertrauen aktiv sein, gewinnen,

nach vorne spielen und

diese neue Herausforderung mit

Freude und Ehrgeiz in Angriff

nehmen.

Pierre Benoit

ZUR PERSON

Hans-Peter Kilchenmann

wurde am 20. Oktober 1963 in

Bern geboren. Er ist Inhaber der

UEFA-A-Lizenz. Er spielte für

Aarberg, Rapid Ostermundigen,

Lyss und Bümpliz 78. Er coachte

Jegenstorf, Wyler, Zollikofen,

Herzogenbuchsee, Bern,

Grenchen, Köniz und Konolfingen,

seit 2021 den SC Thörishaus.


16 Auto

29. Juni 2021

Boxenstopp

Audi e-tron Sport 55

Zahlreiche Details weisen auf den

hohen technischen Stand hin. Der

Sportback 55 ist damit gefüllt bis

obenhin. Das wohnlich eingerichtete

Interieur bietet reichlich

Platz und überzeugt mit technischen

sowie digitalen Gags. Von

der hohen technischen Reife unter

dem Blech ist nicht viel zu sehen.

Die Fahrleistungen des 4x4-

Stromers sind fantastisch, die

Performance in Kurven ebenfalls.

Reichweite 250 bis 300 km, bei

normalem Einsatz der 360 PS. Alles

für knapp 100 000 Franken.

Ford Kuga PHEV

Wir waren mit dem Kuga PHEV in

der Ausstattungsvariante ST-Line

X in Frost-Weiss unterwegs. Der

stattliche SUV hat genau die richtige

Grösse für die täglichen Besorgungen,

rein elektrisch rund

50 Kilometer. Der 2,5 Liter grosse

Vierzylinder und der Elektromo-

tor arbeiten gekonnt zusammen.

Es entsteht eine Systemleistung

von 165 kW (225 PS), die an alle

vier Räder verteilt wird. Der Basispreis

des Kuga PHEV liegt bei

42 000 Franken, die ST-Line X-

Ausstattung steht mit 47 700 Franken

in der Liste.

Texte und Fotos: Roland Hofer

Peugeot 3008 Hybrid4: Familiensache

Geschickt bündelt das PSA-

Trio Peugeot, Citroën und Opel

die Synergien ihrer Modelle.

Nun wurde auch dem Peugeot

3008 die Hybrid4-Technik

verpasst.

Der kompakte SUV (4447 mm

lang) tritt stimmig auf. Die Frontansicht

wird von den fast senkrecht

angeordneten Tagfahrlichtern

sowie dem Dekorverlauf des

Grills dominiert. Wie bei Peugeot

üblich liegen die Anzeigen über

dem kleinen Lenkrad, was aufwendige

Head-up-Displays erübrigt.

Die Sicherheit wird von zahlreichen

Assistenten überwacht,

der Komfort durch den Einsatz

einer logischen Infotainment-

Bicolor: Der Peugeot 3008 wirkt als SUV gröber, als er in Wirklichkeit ist.

Aufgefrischt: Der Fiat Tipo Cross bereichert die Modellereihe nachhaltig..

Strategie hergestellt. Das ergibt

ein stimmiges Ganzes, denn die

Platzverhältnisse auf den bequemen

Sitzen und im Laderaum

sind gut.

Emissionsfrei für 50 Kilometer

Ein aufgeladener Vierzylinder sowie

ein Elektromotor sorgen mit

147 kW (200 PS) Systemleistung in

allen Situationen für fulminanten

Vortrieb. Das nachladbare Batteriepaket

gestattet allein mit 81

kW die Durchquerung einer

Stadt. Danach muss der 3008 an

die Steckdose. Im Hybridbetrieb

arbeiten beide Motoren je nach

Bedarf, allerdings kann dieser

auch fix vorgewählt werden,

etwa wenn Schnee oder lose

Oberflächen den 4x4 sinnvoll erscheinen

lassen. Das SUV mit Familienanschluss

sorgt überall für

passendes Vorwärtskommen.

Fiat Tipo Cross: Der geht zur Sache

Der Fiat Tipo erhielt eine

Auffrischung und die Zusatzvariante

Cross.

Die neue Karosserieversion Cross

ist auf dem Sedan sowie dem

Kombi orderbar. Dieser ist ein

paar Zentimeter länger durch die

Neugestaltung des Buges mit

Rammschutz und Crosselementen.

Zusammen mit dem aufgefrischten

Design erhielt der neue

Fiat Tipo eine umfangreiche Erweiterung

der technologischen

Ausstattung wie innovativen Assistenzsystemen

und Sicherheitsmerkmalen.

Neuer Einstiegsmotor

Neu kommt zudem ein 1-Liter-

Dreizylinder als Turbo-Benziner

(100 PS, 190 Nm) zum Einsatz. Er

sorgt für hohen Fahrspass und

bietet durch den vorteilhaften

Drehmomentverlauf schon bei

niedrigen Drehzahlen ein optimales

Beschleunigungsvermögen.

Alternativ ist der bewährte Turbodiesel

Multijet lieferbar, der

130 PS leistet. Die fünftürige

Cross-Version hat einen Listenpreis

von 26 990 Franken und beinhaltet

eine komplette Ausstattung.

Bei der BELWAG gibt es zudem

auf alle Fragen zum neuen

Tipo eine Antwort.


29. Juni 2021 Quartier

17

NACH 19 JAHREN STERCHI BECK

Christine Scheidegger

geht in den Ruhestand

Seit 2002 ist Christine

Scheidegger an der

Bottigenstrasse in der Bäckerei-

Konditorei Sterchi als Verkäuferin

tätig und tritt nun in den

wohlverdienten Ruhestand. Sie

könnte, wie sie selber sagt, ein

Buch über das Erlebte schreiben.

Damit sich Christine Scheidegger

ohne Hektik den Frühaufstehern

widmen kann, hat sie im

Laden bereits eine Stunde vor

Arbeitsbeginn alles kontrolliert

und vorbereitet. Deshalb, sagt

sie scherzhaft, sei sie eigentlich

nicht neunzehn, sondern bereits

zwanzig Jahre angestellt.

Auch nach der Arbeit bringt sie

gerne privat einigen Kunden das

Gebäck nach Hause, wenn es ihnen

selber nicht möglich war in den Laden

zu kommen. Das Wohl der Mitmenschen

liegt ihr am Herzen, ihr

Lachen und die natürliche Fröhlichkeit

sind ansteckend.

Grosse Erfahrung

Als gelernte Hotelfachangestellte

arbeitete sie zuvor in Erstklass-

War 19 Jahre bei Sterchi Beck: Christine Scheidegger. Foto: Peter Scheidegger

Hotels, war aber auch einige

Jahre in den Betagtenheimen

Schwabgut und Baumgarten tätig.

Zudem betreute sie im Kleefeld

für einige Jahre eine Spielgruppe

und war im Turnverein

aktiv. Mit all ihrer Erfahrung

und einem grossen Verständnis

findet sie den Draht zu Menschen

jeden Alters.

Bereits in jungen Jahren arbeitete

Christine Scheidegger während

Sprachaufenthalten im Jura

bei Bäckereien im Verkauf. In

Bümpliz schliesslich ist sie dann

richtig aufgeblüht. Hier konnte

sie nicht nur ihre Fachkenntnis

unter Beweis stellen, sondern

auch ihre Kreativität für die

Schaufenster-Dekoration ausleben.

Besonders gelungen war

unter anderem der Fussball-

WM-Pokal, den sie fantasievoll

aus einem Putzhandschuh und

einem Ballon modellierte.

Bekannt im Quartier

Für die Sorgen und Nöte langjähriger

Kunden hatte sie immer

ein offenes Ohr und tröstende

Worte parat. Aber auch die lustigen

und fröhlichen Momente

bleiben allen Beteiligten in bester

Erinnerung. Christine, wie

sie alle nennen durften, wird

wohl eine Lücke hinterlassen,

bleibt dem Quartier aber erhalten

und wird sich weiter liebevoll

um ihre Mitmenschen kümmern.

Dann war es soweit: Vertreterinnen

von Sterchi Beck, Kunden

und Angehörige sagten Dankeschön

mit den besten Wünschen

für die Zukunft. Jan Scheidegger

Erfolgreiche Petition der SVP: Über 5000 Menschen

wollen den Friedhof Bümpliz erhalten

Die Absicht des Berner Gemeinderates,

den Friedhof Bümpliz

aus Spargründen schliessen zu

wollen, hat für grosse Empörung

in der Bevölkerung gesorgt. Die

SVP Bümpliz wehrt sich mit einer

Petition gegen diese Absichten

und konnte innert drei Monaten

bereits über 5000 Unterschriften

zusammenbringen

Drei Friedhöfe befinden sich auf

Stadtberner Boden. Derjenige in

Bümpliz existiert seit 1885 und

erhielt 2004 gar eine eigene Abdankungshalle.

Dass der Gemeinderat

den Friedhof nun aus Spargründen

aufheben will, empfinden

viele Einwohner und Heimweh-Bümplizer

als Affront.

Neben der emotionalen Verbundenheit

(nicht wenige haben ihre

ganze Familie in Bümpliz bestattet),

gibt es auch zahlreiche andere

Gründe, welche für einen Erhalt

sprechen: Der Friedhof

Bümpliz ist eine «grüne Lunge»

und gleichzeitig auch ein Ruhepol

im Stadtgebiet, der von vielen

Menschen als solcher genutzt und

geschätzt wird. Die Verstorbenen

am anderen Ende der Stadt zu bestatten,

sei vor allem für ältere

Hinterbliebene, welche in ihrer

Mobilität eingeschränkt sind, unzumutbar,

schreibt die SVP in einer

Mitteilung.

Die SVP Bümpliz wehrt sich gegen

die Aufhebung des Friedhofes.

Für sie ist auch das finanzielle

Argument, wonach die Umwandlung

des Friedhofs in einen

Park Einsparungen mit sich bringe,

nicht nachvollziehbar. Auch

eine «gewöhnliche» Grünanlage

bedürfe eines adäquaten Unterhalts,

der Kosten mit sich bringt.

Die Abdankungshalle ist noch

keine 20 Jahre alt und müsste

dann ungenutzt geschlossen

werden.

«Auch linken Exponenten sollte

unterdessen klar sein, dass man

den Sparhebel besser zielgerichtet

in der aufgeblähten Verwaltung

ansetzt, wie dies die SVP

seit Jahren fordert», schreibt die

Partei weiter. Die SVP fordert

vom Gemeinderat, die Sparübung

«Schliessung Friedhof

Bümpliz» sofort abzubrechen

und den Eingemeindungsvertrag

«ohne Wenn und Aber einzuhalten».

pd


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29. Juni 2021 Fokus 19

NICOLE UND MARIO BUCHER KEHREN INS SEMINAR- UND BOUTIQUEHOTEL SCHLOSS HÜNIGEN ZURÜCK

Der Direktorenwechsel

erfolgt «en famille»

Bruno Carizzoni, Direktor im

Schloss Hünigen, ist mit einem

Schicksalsschlag konfrontiert,

dessen Verarbeitung Zeit

braucht. Deshalb übergibt er die

Führung seinem Vorgänger Mario

Bucher und dessen Frau Nicole.

Der Wechsel zeugt von der

Freundschaft und Verbundenheit

innerhalb der «Schloss-Familie».

Die ersten Rosen blühen im Garten

und Park des Seminar- und

Boutiquehotels Schloss Hünigen

bei Konolfingen später als üblich;

aber wunderschön. Sie sind auch

symbolischer Trost für den Direktor

Bruno Carizzoni, der gemeinsam

mit seiner Frau den Tod seines

Sohnes verarbeiten muss. Als

seine Nachfolger konnten er und

die beiden Schlossbesitzer Walter

Inäbnit und Matthias Spycher seinen

Vorgänger Mario Bucher und

dessen Frau Nicole gewinnen.

Diese hatten das Schloss vor einem

Jahr nur deshalb verlassen,

weil sich ihnen eine einmalige

Möglichkeit zur Selbstständigkeit

geboten hatte. Während des Gesprächs

im prächtigen Schlosspark

spürt man viel Respekt und

Freundschaft zwischen dem jetzigen

Direktor und dessen Vorgängern

und Nachfolgern. Ab und zu

ist es still. Der Grund für den

Wechsel beschäftigt alle stark.

Bruno Carizzoni, das Schloss

Hünigen hier in Konolfingen ist

auch bekannt für seinen

Rosengarten. Die ersten Rosen

blühen seit ein paar Tagen und

duften herrlich. Helfen sie Ihnen

beim Trauern?

Die Schönheit der Natur ist in

schwierigen Momenten immer

eine Hilfe. Das gilt auch für mich.

Beim Trauern sind Sie nicht

allein ...

... ja, das ist so. Insbesondere meine

Frau braucht mich jetzt dringend.

Und auch ich brauche mich.

Weil sich diese Trauerarbeit nicht

mit meiner Verantwortung als Direktor

hier in Hünigen vereinbaren

lässt, muss ich mein lieb gewonnenes

Schloss aufgeben. Die

Familie geht vor.

Mario und Nicole Bucher, Sie

übernehmen die operative

Freundschaftliche Verbundenheit: Der jetzige Hoteldirektor Bruno Carizzoni (l.)

im Gespräch mit Nicole und Mario Bucher, die als Direktorenpaar ins Schloss

Hünigen zurückkehren.

Foto: Andreas von Gunten

Leitung des Schloss Hünigen.

Vor einem Jahr hatten Sie es aus

eigenen Stücken verlassen, weil

sie beide die Selbstständigkeit

lockte. Sie hatten damals gute

Gründe, dass Ihnen der Entscheid

nicht leichtfiel, oder?

Mario Bucher: Das stimmt. Uns

bot sich die Chance, ein KMU zu

übernehmen. Wir wollten diese

unbedingt nutzen. Gleichzeitig

war uns klar, dass wir für die

Chance auch viel aufgeben. Sehr

viel. Nämlich ein prächtiges und

prosperierendes Schloss mit tollen

Besitzern und einer genauso

tollen Crew. Wir beide liebten unseren

Job und die gesamte

«Schloss-Familie». Dennoch zog

es uns weiter ...

Nicole Bucher: ... und das war

gut so! Wir sind unseren Weg gegangen.

Genauso wie dies Frank

Sinatra in seinem Welthit «My

Way» mit viel Verve besungen

hat. Wir taten, was wir tun mussten

– und wir haben es auf unsere

Art getan. Hätten wir den Schritt

nicht gewagt, würden wir dies

heute wohl bereuen. Leider entwickelte

sich das Projekt nicht

nach unseren Vorstellungen. Wir

haben viel gelernt. Nachdem wir

uns entschieden hatten, das Projekt

nicht weiter zu verfolgen, orientierten

wir Matthias Spycher

über die neue Situation.

Bruno Carizzoni: Weil wir innerhalb

unserer «Schloss-Familie»

offen miteinander reden, informierte

mich Matthias Spycher

über den Anruf von Mario und

Nicole. Er fragte mich, ob ich jemanden

kenne, der an einem hervorragenden

und erfahrenen Direktorenpaar

interessiert sei. Ich

führte das Gespräch mit Matthias

zu einem Zeitpunkt, als ich mir

bereits sehr stark Gedanken

machte, ob ich die Trauerarbeit

mit meiner Verantwortung hier

vereinbaren kann.

Haben Sie Ihren Entscheid

danach Matthias Spycher

mitgeteilt, Bruno Carizzoni?

Ein paar Tage später, ja. Matthias

DAS SCHLOSS HÜNIGEN

Spycher hat gespürt, dass ich

mich jetzt besonders um meine

Familie kümmern muss. Ich bat

ihn, ebendies tun zu können. Er

hat spontan reagiert, mich unterstützt

und das Gespräch mit Mario

Bucher aufgenommen. Bald

war klar: Nicole und Mario Bucher

sind das neue Direktorenpaar.

Das freut mich für Buchers und

für alle Mitarbeitenden sehr. Das

Schloss bleibt «en famille». Mir

gibt das ein sehr gutes Gefühl. Ich

weiss, dass Mario und Nicole ihre

Aufgabe erneut sehr gut machen

werden. Umso mehr, weil Nicole

– sie kümmerte sich bisher um

die Ausstattung im Schloss sowie

den Blumenschmuck an den

Hochzeiten – nun als Co-Direktorin

arbeiten wird; die Verantwortung

also auf vier Schultern verteilt

sein wird.

Bleibt die Strategie des Schloss

Hünigen mit den drei Säulen

«Hochzeiten», «Seminare» und

«Boutiquehotel» unangetastet?

Mario Bucher: Ja, die Säulen bleiben

klar bestehen. Diese Vorgabe

kommt von den Schlossbesitzern

und dem Verwaltungsrat. Wir

stehen zu 100 Prozent dahinter.

Bruno hat die dritte Säule,

also die Hotellerie für Individualgäste,

während der Pandemie

übrigens sehr erfolgreich weiterentwickelt.

Bruno Carizzoni: Apropos Besitzer

und Verwaltungsrat: Walter

Inäbnit, Matthias Spycher und

Jürgen Brönnimann haben uns

alle zu einer Familie gemacht. Ihr

Führungsstil prägte und prägt

Mario, Nicole und auch mich.

Dominik Rothenbühler

Die «Villa Hünigen» wurde als Siedlung bereits im 12. Jahrhundert

erwähnt. Seit 1922 wird das Schloss als Hotel geführt. Umgebaut und

komplett renoviert öffnete es 2013 wieder seine Tore. Der international

erfolgreiche Unternehmer Walter Inäbnit und der tatkräftige Jungunternehmer

Matthias Spycher sind seit Januar 2019 die Schlossbesitzer und

mit einer auf Banketten, Seminaren, Hochzeiten und der Hotellerie für

Individualgäste basierenden Strategie erfolgreich. Von Mai 2017 bis Juli

2020 führte Mario Bucher, er war zuvor auch Gesamtleiter der Grimselhotels,

das Schloss als Direktor. Ab August 2021 wird er diese Funktion

mit seiner Frau Nicole teilen. Bruno Carizzoni führte es von August 2020

und leitet es noch bis Ende Juli 2021. Er war langjähriger Direktor des

Hotel Restaurant Krone in Thun und Vizedirektor des Vitalresorts

Deltapark in Gwatt bei Thun.

schlosshuenigen.ch


20 Magazin 29. Juni 2021

Gurtner's - Rätsel

Gesundheit durch

Vertrauen – seit 1913

in Bern-West

50 FRANKEN

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folgende Angaben: Name, Vorname,

Stichwort: «Gurtners-Rätsel»

vollständige Adresse und

Telefonnummer.

TEILNAHMESCHLUSS:

Jeweils Montag vor der nächsten

BümplizWoche-Ausgabe

BLUTDRUCK

Die Gewinner/-innen werden schriftlich

benachrichtigt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

MULTISUDOKU

WITZE-ECKE

Dieser Moment, wenn man das Auto

von der Werkstatt abholt, die

Bremsen immer noch nicht so richtig

funktionieren, dafür aber die Hupe

lauter ist.

Frau geht zum Psychiater, um sich

über ihren Mann zu beschweren:

«Mein Mann ist total bekloppt. Zum

Frühstück trinkt er den Kaffee aus

und isst dann die Kaffeetasse mit.

Nur den Henkel lässt er übrig.»

Der Psychiater: «Ja, das ist schon

verrückt. Der Henkel ist doch das

Beste an der Tasse.»


29. Juni 2021 Kirchen 21

KIRCHENKALENDER: MITTWOCH, 30. JUNI BIS DIENSTAG, 13. JULI 2021

Ein reichhaltiges Angebot

für Gross und Klein

Reformierte

Kirch gemeinde Bümpliz

Bernstrasse 85, 3018 Bern

buempliz.refbern.ch

Kirche in Corona-Zeiten

Wegen der aktuellen Covid-Massnahmen

können die Veranstaltungen

der Kirchgemeinde

Bümpliz nur vereinzelt stattfinden.

Bitte informieren Sie sich

aufbuempliz.refbern.ch oder bei

den Schaukästen beim Kirchgemeindehaus.

Abdankungen und

Notfallseelsorge:

Es dürfen maximal 100 Personen

an Trauerfeiern und Bestattungen

teilnehmen (Kinder eingerechnet).

In Innenräumen und

dem Friedhoffreigelände gilt

Maskentragpflicht. Ihre Kontaktdaten

werden erhoben und für 14

Tage aufbewahrt. Bitte bleiben

Sie mit Krankheitssymptomen zu

Hause. Dies wird auch besonders

gefährdeten Personen empfohlen.

Jede Woche ist eine Pfarrerin,

ein Pfarrer, für die Trauerfeiern

und die Notfallseelsorge zuständig.

Bitte nehmen Sie Kontakt auf:

26. Juni bis 2. Juli: Pfrn. Susanne

Bieler, 078 816 18 58

3. bis 9. Juli: Pfrn. Adelheid Heeb,

076 302 21 38

10.bis 23. Juli Pfr. Philipp Koenig,

076 375 32 14

Gottesdienste

Sonntag, 4. Juli, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Gottesdienst

Pfrn. Adelheid Heeb, Matteo Pastorello,

Orgel

Pfrn. Adelheid Heeb, 076 302 21 38,

adelheid.heeb@refbern.ch

Sonntag, 11. Juli, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Tandem-Gottesdienst

zum Thema: «Verantwortung teilen

– frei werden für das Eigentliche»

Pfrn. Susanne Bieler, Pfrn. Elisabeth

Gerber

Pfrn. Susanne Bieler, 078 816 18

58, susanne.bieler@refbern.ch

Sonntag, 18. Juli, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Gottesdienst mit Taufe

Thema: «Vertrauen wagen in der

Veränderung»

Pfrn. Susanne Bieler, Matteo Pastorello,

Orgel

Pfrn. Susanne Bieler, 078 816 18

58, susanne.bieler@refbern.ch

Hinweis

Die Gottesdienste (Stand 31.5.21)

sind offen für je 100 Personen in

den Kirchen Bümpliz und Oberbottigen.

Für alle Veranstaltungen

gilt Maskenpflicht und Contact

Tracing. Bitte bleiben

Sie mit Krankheitssymptomen

zu

Hause. Bitte informieren

Sie sich direkt bei

der verantwortlichen

Person, ob es «freie»

Plätze hat.

Für alle

Mittwoch, 7. Juli, 19-21

Uhr, Kirchgemeindehaus

Bümpliz, Bernstrasse

85

Café littéraire

Wir lesen das Buch

«Acht Berge» von Paolo

Cognetti. Ohne Voranmeldung,

kleinere

Gruppe.

Caroline Prato,031 991

07 61, caroline.prato@

refbern.ch

Für Frauen

Donnerstag, 1. Juli, 14

bis 17 Uhr, StöckTreff,

Bienenstrasse 7

Mit Margrit Gauch.

Teilnehmerzahl: max.

4 Personen

Freitag, 2. Juli, 14 bis 17

Uhr, Kirchgemeindehaus

Bümpliz, Bernstrasse

85

Mit Rosa Presedo. Teilnehmerzahl:

max. 12

Personen

Nähateliers für

Frauen

Lust, etwas zu nähen

oder zu flicken? Eine

Fachperson steht Ihnen

zur Seite. Es

braucht keine Vorkenntnisse.

Ohne Anmeldung.

Kosten: Fr.

3.–, Schnuppern gratis

Barbara Bregy, 031 980

00 30, barbara.bregy@

refbern.ch

Sommer-Nähwoche

Di., 3. bis Fr., 6.August, 9–12 Uhr,

Kirchgemeindehaus Bethlehem,

Eymattstrasse 2b

In den Sommerferien findet bereits

zum zweiten Mal die Sommer-Nähwoche

für Frauen statt.

Das Thema ist «Stoffe veredeln».

Sie lernen verschiedene Techniken

zum Verschönern von Textilien

kennen und können anschliessend

daraus etwas Schönes nähen

(z.B. Tasche, Haarband, Kopftuch,

Strandtuch etc.). Dabei

werden Sie von drei Profis fürs

textile Gestalten begleitet. Vorkenntnisse

nicht nötig. Kosten:

Fr. 5.– / Fr. 10.– / Fr. 20.– pro Tag

(entscheiden Sie selbst); inkl. Material,

Kinderbetreuung. Die

Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Anmeldungen aus

Bümpliz und Bethlehem werden

bevorzugt behandelt.


29. Juni 2021

Polizei 117 – Feuerwehr 118

Sanitäts-Notruf 144

Ärzte-Notruf 0900 57 67 47

(CHF 0.98/min ab Festnetz)

Bahnhof Apotheke – Hauptbahnhof

365 Tage von 6.30–22 Uhr geöffnet.

Klinik Permanence Tel. 031 990 41 11

Betreuung und Pflege zu Hause,

Nachtdienst und Sitznachtwache,

Unterstützung im Haushalt

SPITEX BERN Spitex Genossenschaft

Bern, Salvisbergstrasse 6, Postfach 670,

3000 Bern 31, Tel. 031 388 50 50,

Fax 031 388 50 40.

www.spitex-bern.ch. Mo. bis Fr. 7 Uhr bis

18 Uhr durchgehend.

vitadoro ag

Nottelefon und Reinigungsdienst. Kornweg

17, 3027 Bern, Tel. 031 997 17 77.

(Mittwoch geschlossen)

Hilfsmittelstelle Rollstühle, Pflegebetten

etc.

Kornweg 15, 3027 Bern, Tel. 031 991 60 80.

Pro Senectute Region Bern,

Sozial beratung

Mahlzeiten-, Besuchs-, Administrationsdienst

etc. Hildegardstrasse 18,

3097 Liebefeld.

Tel. 031 359 03 03.

Sozialdienst

Schwarztorstrasse 71, 3007 Bern,

Tel. 031 321 60 27.

Bei Todesfall

Bestattungsdienst Oswald Krattinger:

Tel. 031 991 11 77 oder 031 381 65 15.

Bestattungsinstitut Rudolf Egli AG:

Tel. 031 333 88 00.

Sexuelle Gewalt gegen Frauen/

Mädchen

Frauenspital Bern, Tel. 031 632 10 10

Lantana, Fachstelle Opferhilfe,

Tel. 031 313 14 00, www.lantana-bern.ch

Mail: info@lantana-bern.ch

Anmeldung bis 23.7. bei Christa

Neubacher, 031 996 18 56, christa.

neubacher@refbern.ch

Für Männer

Mittwoch, 6 bis 7 Uhr, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35

Männer-Frühgebet

Ein inspirierender Start in den

Tag mit Gott. Eine einfache Liturgie

gibt den Rahmen.

Matthias Stürmer, 076 368 81 65,

matthias@stuermer.ch und Alain

Eckert, 031 371 20 32, alain.

eckert@swissonline.ch

Für ältere Menschen

Kaffeetreff StöckTreff

Mittwoch, 9 bis 10.30 Uhr

Nur bei warmer Witterung im

Garten vom StöckTreff

Caroline Prato, Tel. 031 991 07 61,

caroline.prato@refbern.ch

Silberclub

Wandergruppe

Dienstag, 6. Juli, 11.50 Uhr, HB

Bern, Treffpunkt, Bahnhofshalle

Abfahrt 12.09 Uhr, nach Grangeneuve-Institut

Agricole, umsteigen

in Fribourg; Wanderung zur

Abtei Hauterive: Führung mit

Non, evtl. Picknick an der Saane;

2 Std.; Leitung Verena Frazao, Elsbeth

Michel; Achtung max. 30

Personen

Anmeldung bis 1.7. bei Verena Frazao,079

466 87 89

Wandergruppe Männer

Mittwoch, 14. Juli, 6.50 Uhr, HB

Bern, Treffpunkt, Bahnhofshalle

Abfahrt 7.02 Uhr, nach Zumikon,

umsteigen in Zürich HB; Wanderung

Zumikon, Küsnacht; 1½ Std.,

Fahrt mit dem Schiff nach Rapperswil;

Mittagessen auf dem Schiff

Leitung: Max Oetiker,079 475 05

03; Helmut Trotter,079 316 93 91

Für Familien und Kinder

Kinderferienwoche in Oberbottigen

Mo., 12. bis Fr., 16. Juli, 9.15–16.15

Uhr, Kirche Oberbottigen, Oberbottigenweg

35

Wie ein Fisch im Wasser wollen

wir uns zusammen wohl, lebendig

und fröhlich fühlen! Wir hören

Geschichten zum Thema

Wasser, basteln, spielen gemeinsam

und toben uns bei jedem

Wetter möglichst oft draussen

aus. Das Mittagessen muss dieses

Jahr selbst mitgebracht werden.

Eingeladen sind Kinder ab

5 Jahren, unabhängig ihrer Konfession

oder Kirchenzugehörigkeit,

obere Altersgrenze ist die 4.

Klasse. Beschränkte Teilnehmerzahl.

Der Lagerbeitrag beträgt

Fr. 40.– (Reduktion auf Anfrage).

Anmeldung bis 9.7. bei Marianne

Lobsiger, 076 360 37 40, marianne.

lobsiger@refbern.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Bethlehem

Eymattstr. 2b, 3027 Bern, www.

bethlehem.refbern.ch

Allgemeine Infos:

Zentrale Nummer für Bestattungen:

031 996 18 44

Für persönliche, seelsorgerliche

Dienste gelten die drei

Pfarrkreise:

Altes Bethlehem,

Bethlehemacker,

Untermatt

Pfr. Hans Roder, 031

991 18 49

Blumenfeld,

Tscharnergut,

Westpark

Pfr. Luzius Rohr, 076

209 72 86

Brünnen, Gäbelbach,

Holenacker, Riedern,

Riedernrain, Eymatt

Pfrn. Elisabeth Gerber,

031 996 18 43

Veranstaltungen

allgemein

TOJ Jugendarbeit Bern-West

Infothek, Bernstrasse 79a, Bienzgut,

3018 Bern.

Tel. 031 991 50 85, www.toj.ch

Offen: Mi. und Fr. 14 –17 Uhr.

Bibel im Gespräch:

Dienstag, 29. Juni,

19.30-21 Uhr, im

Kirchgemeindehaus.

Rheumaliga Bern

Gesundheitsberatung bei Schmerzen.

Tel 031 311 00 06, www.rheumaliga.ch/be

Sorgentelefon

für Kinder

Gratis

0800 55 42 10

weiss Rat und hilft

sorgenhilfe@sorgentelefon.ch • SMS-Beratung 079 257 60 89

www.sorgentelefon.ch • PC 34-4900-5

Stricknadelgeklapper:

Donnerstag, 1. Juli, 14-

16 Uhr, im Kirchgemeindehaus.

Nähatelier für

Frauen:

Jeden Mittwoch (ausser

Schulferien), 14-17 Uhr,

im Saal Kirchgemeindehaus,

mit Kinderhütedienst,

Auskunft unter

031 996 18 56.


Kirchen

23

Alltagsorientierung für Migrantinnen:

Jeden Montag (ausser Schulferien),

9.15-11.15Uhr Arabisch, jeden

Freitag, 9-11 Uhr Albanisch, jeden

Freitag 15-14 Uhr Tamilisch, jeweils

mit Kinderhütedienst.

Das Café mondiaL

ist während der Schulferien, ab 3.

Juli, geschlossen.

Gottesdienste

Sonntag, 4. Juli, 10 Uhr, Gottesdienst,

Pfr. Hans Roder, Ivo Zurkinden,

Orgel.

Sonntag, 11. Juli, 10 Uhr, Tandem-

Gottesdienst in der ref. Kirche

Bümpliz (s. unter Kirchgemeinde

Bümpliz).

In der Kirche und allen öffentlich

zugänglichen Räumen im Kirchgemeindehaus

gilt weiterhin

Maskentragpflicht und Contact

Tracing. Danke für Ihr Verständnis.

Römisch Katholische

Landeskirche

Burgunderstrasse 124, 3018 Bern

kathbern.ch

Eucharistiefeier

Dreissigster für Elisabeth Junker

3.7.2021, 18 Uhr,

Kirche St. Antonius, Morgenstrasse

65, 3018 Bern

04.07.2021, 9.30 Uhr

Kirche St. Mauritius, Waldmannstrasse

60, 3027 Bern

04.07.2021, 11 Uhr,

Kirche St. Antonius, Morgenstrasse

65, 3018 Bern

10.07.2021, 18 Uhr,

Kirche St. Mauritius, Waldmannstrasse

60, 3027 Bern

11.07.2021, 9.30 Uhr,

Kirche St. Mauritius, Waldmannstrasse

60, 3027 Bern

Gottesdienste

Gemeinsamer Gottesdienst der

EMK Bern

Sonntag, 4. Juli 2021, 10 Uhr

mit Esther Baier in der EMK Bern

Altstadt, Nägeligasse 4

Gemeinsamer Gottesdienst der

EMK Bern

Sonntag, 11. Juli 2021, 10 Uhr

mit Theo Schad und dem Jungschar-Team

«Terra Nova» in der

EMK Bern Wabern, Mohnstr. 4,

Wabern

Gemeinsamer Gottesdienst der

EMK Bern

Sonntag, 18. Juli 2021, 10:00 Uhr

mit Esther Baier in der EMK Bern

Bümpliz

Informationen bei

Martin Streit,

martin.streit@emk-schweiz.ch,

Tel. 031 382 02 44

Esther Baier,

esther.baier@emk-schweiz.ch,

Tel. 031 992 15 91

Neuapostolische

Kirche Schweiz

Bümplizstrasse 79, 3018 Bern

bern-buempliz.nak.ch

Gottesdienste

Die Teilnehmerzahl an Gottesdiensten

in der Kirche ist auf Anordnung

der Behörden zurzeit auf maximal

100 Personen beschränkt und es besteht

Maskenpflicht. Für die Teilnahme

an den Sonntags-Gottesdiensten

muss zwingend eine Anmeldung

via Doodle erfolgen.

Gottesdienste

Donnerstag, 01.07., 20 Uhr

Sonntag, 04.07. 09.30, Gottesdienst

im Gedenken an die Verstorbenen

Donnerstag, 08.07. 20 Uhr,

Sonntag, 11.07., 09.30 Uhr

11.07.2021, 11 Uhr,

Kirche St. Antonius, Morgenstrasse

65, 3018 Bern

Messa di lingua Italiana

04.07.2021, 9.30 Uhr,

Kirche St. Antonius, Morgenstrasse

65, 3018 Bern

11.07.2021, 9.30 Uhr,

Kirche St. Antonius, Morgenstrasse

65, 3018 Bern

Evangelisch-methodistische

Kirche Bümpliz

Bernstr. 64, 3018 Bümpliz

emk-bern.ch


24 Letzte

29. Juni 2021

Nächste Ausgabe:

Dienstag. 13. Juli 2021

Anzeigenschluss:

Mittwoch. 7. Juli 2021, 12 Uhr

Der Kioskmann

Kolumne

Heute will ich über den Kioskmann

berichten. So nannte ich

für mich den freundlichen

Herrn, der mir jahrelang am

Kiosk bei der Post Bümpliz Zigaretten

verkaufte. Er war mir

auf Anhieb sympathisch.

«Sälü» tönte es schon beim ersten

Mal aus dem Kabäuschen,

«was darf ig dir gäh?» Ich mag

Menschen, welche konsequent

das «Du» benutzen. Sie machen

die Welt etwas unkomplizierter

und lebenswerter. Ich habe nie

verstanden, inwiefern das Siezen

als Mittel zur Distanzregulierung

zu anderen Menschen

hilfreich sein soll. Im Gegenteil:

Es dient als fieses Mittel, um

Herrschaftsverhältnisse zu zementieren.

Aber kehren wir zurück

zum Kioskmann. Bei jedem

Kauf wechselten wir ein

paar freundliche Worte: Das

Wetter spielt wieder verrückt

oder wann hört wohl diese leidige

Corona-Geschichte auf.

Wenn ich mehrere Päckchen

Zigaretten auf einmal kaufte,

durfte ich aus einem Körbchen

ein Geschenk auswählen: Ein

Kaugummi, Sugus oder andere

Süssigkeiten. Ich entschied

Martin Gabl

Autor

mich jeweils für ein Überraschungsei.

Wohlgemerkt, nicht

wegen der Schokolade, sondern

wegen dem Spielzeug.

Letzte Woche machte ich mich

auf den Weg zum Kioskmann,

um ihm zu erklären, dass ich

ihn in einer Kolumne würdigen

möchte. Ich hatte Fragen vorbereitet:

Wie heisst er eigentlich?

Wo wohnt er? Was ist seine

Beziehung zu Bümpliz? Was

hat er alles schon erlebt in seinem

Kiosk? Eine junge Frau begrüsste

mich und erklärte, dass

mein Kioskmann eben gestern

seinen letzten Arbeitstag hatte

und seit heute im wohlverdienten

Ruhestand lebe. Seis drum.

Es bleibt die Erinnerung an

wohltuende Momente, die mir

der Kioskmann im zuweilen

tristen Alltag beschert hat. Da

spielt es keine Rolle, ob man

viel oder gar nichts voneinander

weiss.

DER AUTOR

Martin Gabl ist Kommunikationsspezialist

und Autor. Er schreibt regelmässig

über seine Erlebnisse in Bümpliz.

tinugabl.ch

EIN KURS VON WESTWIND

NaturArt in

Bern West

Das Projekt Westwind6 präsentiert

eine Erlebniswelt für Jung

und Alt. Es geht raus in die

Natur. Ein Kurs, der zeigen soll,

wie es draussen wirklich ist.

Mit ihren Jahreszeiten zeigt die

Natur auf einfachste Weise, was

Veränderung und Loslassen bedeutet.

Man begegnet in dieser

Arbeit dem Boden, dem Wachstum

und der Luft mit Achtung

und Respekt.

Man lässt sich mit allen Sinnen

ein auf den Ort und die momentane

Jahreszeit und deren Zeichen

und Früchte. Die Kursteilnehmer*innen

werden in ihrer

Wahrnehmung sensibilisiert, entspannen

sich bei Vogelgezwitscher

und Farbenpracht der

Natur.

Es entstehen eigene Natur werke,

welche am Ort belassen werden

und nur mittels Erinnerung und

allenfalls Kamera «mitgenommen»

werden können.

Gestalterische Vorkenntnisse

sind keine nötig, jedoch richtet

sich NaturArt Kurse an Menschen,

die auch gern mal auf den

Knien arbeiten und gut

zu Fuss sind.

NATURART

Wann: Mittwoch, 30. Juni 2021 im Rehhagwald

Wo: Treffpunkt 14.00 Uhr, Tram Nr. 7 Endstation

Wer: Klein und Gross. Kinder unter sieben Jahren in Begleitung.

Für alle gibts ein kleines Zvieri. Alle sind willkommen, auch spontan!

Gruppen ab acht Personen bitte anmelden: 079 210 12 92

Kosten: kostenlos, finanziert von westwind6

Leitung: Simone Eisenhut

Kunst in der Natur. Ein farbenprächtiges Schauspiel für Gross und Klein.

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