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15. Juni 2021

Ausgabe 15. Juni 2021

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Bümpliz, Bethlehem, Oberbottigen, Riedbach, Frauenkappelen, Hinterkappelen, Thörishaus, Wangental

Nr. 12 • 94. Jahrgang • Dienstag, 15. Juni 2021 • 23 760 Exemplare

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9

VIEL LOS IM GÄBELBACH

Vom Quartiertreff

zum Wohnzimmer

Markus Flück betreut zusammen

mit seiner Kollegin Julia Rogger

das Quartierzentrum im Gäbelbach.

Nach dem Lockdown haben

die beiden grosse Pläne.

Der Innenhof der neuen Räumlichkeiten

des Quartiertreffs Gäbel-

bach lädt zum Verweilen ein: Cafétische

und - stühle stehen zwischen

Topfpflanzen, die Sonne scheint

und von draussen hallt Kinderlachen

durch das Quartier. In der

Weiermattstrasse 54 soll mehr entstehen,

als nur ein simpler Quartiertreff,

den ab und zu ein paar

Kinder besuchen. «Das Herz des

Quartierzentrums soll das Wohnzimmer

werden, der neue Quartiertreffpunkt»,

sagt Flück. Um dies

zu verwirklichen hat man sich viele

Ideen einfallen lassen, die jetzt

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umgesetzt werden und viele Menschen

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15. Juni 2021 Bümpliz 3

DIE RESTAURANTS HABEN WIEDER OFFEN

Lassen wir es

uns gut gehen!

NOCH GIBT ES EIN PAAR EINSCHRÄNKUNGEN

Pro Tisch sind drinnen maximal vier Personen und

draussen maximal sechs Personen erlaubt. Es gilt eine

Sitzpflicht. Die Maske darf nur am Tisch abgelegt werden.

Zwischen den Tischen muss ein Abstand von 1,5

Metern eingehalten werden. Von sämtlichen Personen

werden die Kontaktdaten erhoben.

Welch ein Gefühl: wir gehen wieder in eine Beiz, setzen uns hin, und

eine freundliche Bedienung fragt nach unseren Wünschen, düst davon

und bringt uns das Gewünschte. Ist das wie früher, wie vor dem ersten

Lockdown? Wir haben vier Beizer aus Berns Westen gefragt, was sich

in ihrem Restaurant geändert hat. Text und Bilder: Marc de Roche

Schlagerfreunde kennen das Restaurant

Jäger über die Landesgrenzen

hinaus. Ende Juni hätte

nämlich das jährliche Open-Air

stattfinden sollen, diesmal mit

den unverwüstlichen Amigos.

«Eine corona-gerechte Durchführung

wäre aber nicht möglich.

Deshalb mussten wir den beliebten

Anlass absagen» bedauert

Rolf Klopfenstein. «Dafür konzentrieren

wir uns auf zufriedene

Gäste im Restaurant.» Die seit

vielen Jahren im Jäger tätige

Crew hat die Lockdown-Zeit

nicht untätig verbracht. Die mit

viel Holz ausgestattete Gaststube,

das Jäger- und das Waldstübli

riechen frisch. Die Stammgäste

sind hoch er-freut und setzen

sich sofort auf den gleichen Stuhl

wie vor der Pandemie.

Kenner sind sich einig: westlich

vom Ural gibt es das beste Cordon

Bleu im Jäger Bethlehem. Da

verlassen sogar deutsche Touristen

auf dem Weg in den Süden

die Autobahn, um sich diese

gastronomische Spezialität zu

gönnen.

Die Tische sind liebevoll gedeckt.

Die Gäste können kommen.

Rolf Klopfenstein vom Restaurant Jäger. Fortsetzung S. 5

Aktuell:

Möblierte Wohnungen

für Probewohnen oder

Kurzaufenthalte

Jörg Grossen vom Restaurant Blumenfeld.

«Wir sind gut gestartet», meint

Jörg Grossen vom Restaurant

Blumenfeld in Bethlehem. «Es

gibt nichts zu jammern. Ein

paar Stammgäste fehlen noch

von den Senioren, die uns vor

der Pandemie vormittags und

nachmittags besucht haben. Ob

sie sich noch nicht nach draussen

trauen? Ob sie krank sind?»

Am Mittag sind alle Tische besetzt,

und die Bedienung düst

fröhlich hin und her. Es gibt leckeren

Schweinebraten. Am Nebentisch

haben vier Quartier-

Bewohner den Jassteppich ausgebreitet.

Sie scherzen: «Müssen

wir jetzt nach jedem Spiel die

Karten desinfizieren?» Aber alle

sind geimpft, und der Wirt

weiss, dass eher eine Ansteckungsgefahr

besteht beim Verteilen

der Speisekarte. «Da passen

wir auf.»

Im Blumenfeld wurden keine

Angestellten entlassen. Sie sind

nach Kurzarbeit wieder voll dabei

und freuen sich auf neue

Gäste. Ausgefallene Wünsche?

Pouletflügeli am Nachmittag?

Kein Problem.

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15. Juni 2021 Bümpliz 5

Das Restaurant Kleefeld ist eigentlich

ein typisches Quartier-

Restaurant. Das Lokal mit grosszügiger

Gaststube, Pavillon, Raucher-Bar

und Sommer-Terrasse

lädt zum Verweilen ein. Noch ist

es am Morgen ziemlich leer, doch

der neue Pächter ist optimistisch.

«Die kommen schon wieder. Gerade

Rentner brauchen eine gewisse

Zeit, bis sie sich wieder zutrauen,

ihre Beiz aufzusuchen.

Der neue Pächter? Ja, seit zwei

Wochen wirkt der Tunesier Mohamed

Barhoumi im Kleefeld.

Wird jetzt alles neu?

«Nein, wir übernehmen die bewährten

Menu-Karten und

bieten nicht gleich tunesische

Teigtaschen mit Garnelen an.

Unsere Küche bleibt helvetisch

mit beliebten saisonalen Gerichten.»

Der frische Wind tut gut im Kleefeld.

Das Restaurant könnte sich

bald auch zu einem Business-

Treffpunkt entwickeln. Parkplätze

gibt es alleweil im Parkhaus

direkt unter dem Restaurant.

«Wir verfügen über einen unterteilbaren

Saal, der ideal ist für Seminare,

Geschäftsessen, Vorträge

und andere Anlässe.» Auf ins

Kleefeld!

Roni Huber vom Sternen Bümpliz.

Roni und Daniel Huber haben

den Sternen im Zentrum von

Bümpliz voll motiviert wieder

geöffnet. «Der Neustart ist eine

starke Befreiung aus der Ungewissheit.

Es geht los: Gleich am

Freitag sind wir mit dem Public

Viewing der Fussball-EM gestartet,

mit einer gediegenen

Lounge mit Sofas im Saal. Dort

dürfen wir 100 Gäste bewirten,

draussen gar 300.

Und an jedem Montag offerieren

wir wie vor der Pandemie

die beliebte 10-Franken-Pizza.»

Was geschieht im legendären

Sternensaal?

«Alles noch in der Planung.

Verschobenes muss neu aufgesetzt

werden. Es wird Berner

Hip Hop geben und weitere

Konzerte.»

Draussen unter den Kastanien

riecht es schon etwas nach Ferien.

Ein Stammgast parkiert seinen

Elektro-Scooter und setzt

sich an einen besonnten Tisch.

Die Bedienung kennt ihn und

bringt ihm, was er schon vor der

Pandemie immer bestellte, einen

Zweier Roten. «Es macht

Freude, wieder Gäste zu empfangen»,

sagt Daniel Huber.

«Unsere Türen sind offen!»

Mohamed Barhoumi vom Restaurant Kleefeld.


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15. Juni 2021 Interview

7

JUNG VS. ALT – TEIL V

«Fussball ist verbindend,

der Beweis ist unser Team»

Dieses Mal weicht die Interview-Reihe

etwas vom gewohnten

Schema ab. Wir reden mit

einer jungen Frau, die eng mit

vielen Teenagern zusammenarbeitet,

mit Natalie Ryser, die die

4.-Liga-Fusballerinnen des FC

Bethlehem trainiert.

Natalie Ryser, Sie studieren

Psychologie. Wie stark hilft

Ihnen das bei der Betreuung

der von Ihnen trainierten

Spielerinnen?

(Überlegt relativ lange, beginnt

dann zu lachen) Ehrlich gesagt,

überhaupt nicht! Ich will die

Spielerinnen ja nicht psychologisieren…

Man sagt mir seither ein

gutes Gschpüri für Menschen

nach, ich denke, das ist das Wichtigste.

Ich lerne selber aber auch

viel dabei. Wissen Sie, mehr als

die Hälfte unseres Teams besteht

aus Teenagern. Und die kommen

erst noch aus vielen Ländern,

wie das in Bümpliz-Bethlehem

eben eher der Fall ist, als auf

dem Land. Wir bringen verschiedene

Kulturen und Temperamente

unter den berühmten Hut.

Spannend. Auch für mich.

Ich höre, dass einige Teams des

FCB bei anderen Mannschaften

nicht den besten Ruf haben

sollen…

Soso, hören Sie also… Das überrascht

mich nicht wirklich, das

ist mir auch schon zu Ohren gekommen.

Ach, wissen Sie, diese

Die Fussballerinnen des FC Bethlehem und ihre

Trainerin Natalie Ryser.

Fotos: zvg

Vorurteile. Das aber ist eben eine

grosse Chance für uns, die wir

immer wieder zu packen vermögen.

Trotz – oder gerade wegen?

– unseres Multikulti-Teams beweisen

wir, dass das Spielfeld

kein Schlachtfeld ist. Und deshalb

kommt es regelmässig vor,

dass ich nach einem Match Komplimente

zum Auftreten des

Teams erhalte, Motto: «Euer

Spielerinne sy ja ganz anders als

mer zum Teil ghört».

In unserer Serie fällt auf, dass

sich keine Schülerinnen oder

junge Frauen zum Gespräch mit

der BümplizWoche melden.

Weshalb könnte dem so sein?

Gute Frage, die Ihnen die Psychologin

so nicht beantworten kann.

Möglicherweise hängt es damit

zusammen, dass wir in Bümpliz-

Bethlehem einen grösseren Ausländeranteil

als anderswo haben.

In einer Vielzahl von Familien

ist das traditionelle Rollenverständnis

der Männer ihren

Ehefrauen und Töchtern gegenüber

möglicherweise ein anderes,

als wir es uns als Einheimische

gewohnt sind. So kann es

schon mal vorkommen, dass

Fussball «nichts für eine Frau

ist». Ich bin aber überzeugt, dass

auch hier ein Gesinnungswandel

stattfindet.

Sind Sie als Trainerin demzufolge

auch Anlaufstelle für junge

Frauen und ihre persönlichen

Anliegen?

Ja, durchaus. Meine Spielerinnen

vertrauen mir, wissen, dass sie mit

Fragen immer zu mir kommen

können, dass ich sie niemals gegen

jemanden aufhetzen würde. Wenn

ich vermitteln kann, umso besser.

Man sagt, Fussball sei die schönste

Nebensache der Welt. Das stimmt.

Nicht zuletzt deshalb, weil Fussball

völkerverbindend ist, der beste

Beweis ist unser Frauenteam.

Was beschäftigt Ihre Fussballerinnen

denn?

Ihre Ausbildung, sie alle möchten

vorwärtskommen. Das führt halt

dazu, dass das Fussballtraining

nicht wie gewohnt besucht werden

kann, weil berufliche Pflichten

anstehen. Thomas Bornhauser

JUGENDLICHE HABEN

DAS WORT

Die BümplizWoche ist eine

Lokalzeitung für alle Menschen,

die im Stadtteil VI wohnen. Aus

diesem Grund möchten mit der

Serie «Jugendliche haben das

Wort» auch Teenager zu Wort

kommen lassen. Was junge Leute

zu sagen haben, kann Älteren

nicht gleichgültig sein. Heute

erzählt uns Natalie Ryser (24

Jahre) über ihre Tätigkeit als

Trainerin der Frauenmannschaft

des FCB.


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15. Juni 2021 Quartier 9

QUARTIERZENTRUM GÄBELBACH

Das Wohnzimmer

im Block

Im Gäbelbachquartier leben

viele unterschiedliche Nationalitäten,

Kulturen und Religionen.

Das Zusammenleben klappt gut.

Damit es noch besser läuft, will

die Quartierarbeit ihren Einsatz

für die Bevölkerung verstärken.

Die neuen Räumlichkeiten in der

Weiermattstrasse 54 sind dazu

ein erster Schritt.

Die Räumlichkeiten des Quartierzentrums

Gäbelbach in der Weiermattstrasse

54 sind genau das,

was der Name sagt: im Zentrum.

Mitten im Häuserwirrwarr des

Quartiers haben sich Julia Rogger

und Markus Flück ihre neue

Wirkungsstätte geschaffen.

Das neue Quartierzenturm

ist gerade am Entstehen. Immer

wieder winken Eltern

mit Kindern oder andere

Passanten durch die Tür

und grüssen. Markus Flück,

der an einem Cafétisch mitten

im Innenhof des Zentrums

sitzt, grüsst freundlich zurück.

Er deutet auf die vielen Sitzgelegenheiten

im kleinen Innenhof,

der mit Topfpflanzen dekoriert

ist. «Das Herz des Quartierzentrums

soll das Wohnzimmer werden,

der neue Quartiertreffpunkt».

Die zentrale Lage der

Räumlichkeiten spielt eine wichtige

Rolle. Drei, rund 80 Quadratmeter

grosse Räume stehen zu

Verfügung und können für allerlei

Aktivitäten und Veranstaltungen

genutzt werden.

Events fehlen – noch

Eine der derzeit regelmässigen

Veranstaltungen sind die Deutschkurse,

die von freiwilligen Helferinnen

und Helfern angeboten

werden. «Dieses Angebot richtet

sich an die nicht deutschsprechende

Bevölkerung. Sie sind extra

für Bern West eingerichtet

QUARTIERZENTRUM GÄBELBACH

Offen für alle: Markus Flück vor dem Quartierzentrum Gäbelbach. Foto: Dennis Rhiel

worden und kostenfrei.» Die Kurse

werden jeweils dienstags, mittwochs

und samstags angeboten.

Weiter ist die Tischlein-Deck-

Dich-Abgabestelle, ein neues Angebot

des Quartierzentrums. «Jeden

Montag kommen freiwillige

Helferinnen und Helfer und verteilen

Lebensmittel an Personen

mit Bezugskarten» , erklärt Flück

weiter.

Das Quartierzentrum Gäbelbach wird von der Vereinigung Berner

Gemeinwesenarbeit (VBG) betrieben sowie vom Gäbelbachverein

unterstützt. Momentan arbeiten dort Julia Rogger, diplomierte Sozialarbeiterin,

und Markus Flück, soziokultureller Animator in Ausbildung. Das

Büro in der Weiermattstrasse 54 ist in der Regel montags, dienstags,

mittwochs und donnerstags besetzt. Interessierte finden dort Angebote

in allen sozialen Bereichen und Unterstützung bei Problemen und

Fragen. gaebelbach.ch/quartierzentrum

Was dem soziokulturellen Animator

in Ausbildung derzeit fehlt,

sind die Events. «Aufgrund der

Situation war es leider kaum

möglich, Veranstaltungen durchzuführen.»

Er hofft, dass mit den

andauernden Lockerungsschritten

wieder Normalität in den Veranstaltungsplan

des Quartierzentrums

zurückkehren wird. Zudem

steht ein weiteres grosses

Projekt in den Startlöchern, da

sich die Coronasituation beruhigt

und der Sommer kommt. «Der

Ansermetplatz an der Tramhaltestelle

Gäbelbach gleicht momentan

einer Betonwüste», erklärt

Flück, «das wollen wir ändern.»

Die Idee: den Platz begrünen und

beleben, ihn mit Sitzgelegenheiten

ausstatten. Zur Zeit sei man

da mit der Stadt und Personen

aus dem Quartier in Kontakt.

Selber mitmachen

Weiter steht die Erstellung eines

Spielplatzes im Quartier auf der

Traktandenliste. «Wir möchten

bei diesem Projekt Eltern und

Kinder miteinbeziehen.» Dies, damit

die Leute Teil von dem sind,

was sie erschaffen und nicht einfach

Dinge nutzen, die ihnen vor

die Nase gesetzt werden. «Mitge-

ZUR PERSON

Markus Flück ist 35 Jahre alt.

Er studiert Soziale Arbeit mit

dem Schwerpunkt Soziokulturelle

Animation. Flück stammt

aus dem Kanton Solothurn, lebt

aber seit rund 13 Jahren in Bern.

In seiner Freizeit betreibt er

gern Alltagssport und seine

Lieblingsorte in Bern West sind

jene, an denen man Menschen

begegnen kann.

staltung ist ein wichtiger Eckpfeiler

unserer Arbeit», sagt Flück.

Eine grosse Herausforderung bei

all diesen Vorhaben ist jedoch,

Menschen zu finden, die sich engagieren

wollen. «Daran hapert

es manchmal.»

Doch der Grund für seine Arbeit

hebt für Flück die ganze Mühsal

auf: «Wir wollen Menschen zusammenbringen.

Dabei spielt es

keine Rolle, welche Hautfarbe

man hat, welcher Kultur oder Religion

man angehört, oder wie alt

man ist.» Dazu dienen auch die

neuen Räumlichkeiten, die von

der Bevölkerung gemietet werden

können. «Wir möchten den

Menschen die Gelegenheit geben,

zu uns zu kommen und sich zu

Hause zu fühlen», erklärt Flück.


Dennis Rhiel


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www.kobel-ag.ch Donnerstag, 17. Juni. Abendspaziergang

durch Bümpliz und Bethlehem auf dem

BümpliZimbelkraut-Weg. Wir entdecken

Orte, wo es unseren Tieren und Pflanzen

gefällt und erfahren, was wir selber dazu

beitragen können, damit sie sich bei uns

wohlfühlen.Treffpunkt: 18.00 Uhr,

Haltestelle Bethlehem Kirche (Tram Nr. 8)

Dauer ca. 2 Stunden, früherer Ausstieg

jederzeit möglich. Keine Anmeldung nötig.

Kostenlos. Veranstaltung Verein Natur-

BernWest www.naturbernwest.ch im

Rahmen des Aktionsprogramms «Natur

braucht Stadt“ von Stadtgrün Bern.

Das heutige Rezept:

Finnischer Erdbeerschnee

«Mansikkalumi»

für 4Personen

500 g Erdbeeren

150 g Zucker

4Stk. Eiweiss

1Pr. Salz

2dl Vollrahm

Erdbeeren und Zitronenmelisse

für Garnitur

Zubereitung

Erdbeeren mit 50 gZucker pürieren. Eiweiss mit Salz

steif schlagen, restlichen Zucker einrieseln lassen

und weiterschlagen, bis dieMasse glänzt. Rahmsteif

schlagen und sorgfältig mit dem Eischnee mischen. In

Gläser verteilen, eine Vertiefung machen und das Erdbeerpüree

einfüllen. Mit Erdbeeren und nach Belieben

mit Zitronenmelisse garnieren.

In Finnland werden Walderdbeeren verwendet.

Das Gericht kann aber auch mit allen andern Beerenarten

zubereitet werden.

Weitere Rezepte finden Sie auf

www.volg.ch/rezepte/

Zubereitung: ca. 20 Minuten

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die unsere Zukunft sichert.

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KÖNIZBERGWALD CLEAN UP – STERN-

MARSCH MIT NEOPHYTEN SAMMELN

Samstag, 19. Juni, NaturBernWest lädt alle

Interessierten ein, mitzumachen! Start um

9.15 beim Bahnhof Bümpliz Sud bis 11.30.

Unterwegs wird der Jagdaufseher etwas

zu den ansässigen Wildtieren erzählen.

Bei trockener Witterung anschliessend

Brätle bei der Tubetränki. Organisiert vom

Ortsverein Niederwangen, NaturBern-

West, Quartierverein Ried, Umweltforum-

Köniz.ch / Wildschutz Gurten Könizberg.

Weitere Details unter :

www.naturbernwest.ch

Montag bis Freitag

68 bis 23 Uhr

Samstag und Sonntag 11 bis 21 Uhr

Die Saison Wir hat sind schon für Sie begonnen da!

Herbstzeit TERRASSE Ist Wildzeit OFFEN

aber Täglich auch andere von 11:00 Gerichte bis 19:00 sind erhältlich Uhr

Murtenstrasse 265, 3027 Bern, 031 994 16 00

Tram Nr. 8 Bethlehem Kirche

info@blumenfeld.ch | www.blumenfeld.ch

Impressum

Herausgeber: IMS Medien AG, Köniz

Verlag BümplizWoche: IMS Medien AG, BümplizWoche, Postfach 603,

Gartenstadtstrasse17, 3098 Köniz, Telefon 031 978 20 20,

Mail: verlag@ims-medien.ch | Internet: buemplizwoche.ch

Verlagsmanager: Marc Hiltbrunner; marc.hiltbrunner@ims-medien.ch

Verkauf: Marcel Zimmermann; marcel.zimmermann@ims-medien.ch,

Bruno Zimmermann; bruno.zimmermann@ims-sport.ch

Redaktion: Dennis Rhiel (Chefredaktor); dennis.rhiel@ims-medien.ch

Druckvorstufe: Roger Depping; roger.depping@ims-medien.ch

Jasmin Lay; jasmin.lay@ims-medien.ch

Inserate- und Redaktionsschluss: jeweils Donnerstag, 12.00 Uhr

(vor der Erscheinung am darauffolgenden Dienstag)

Bildnachweis: Wo nichts anderes vermerkt, sind die Bilder zur Verfügung gestellt.

Copyright: Die irgendwie geartete Verwertung von in diesem Titel abgedruckten

Inseraten oder Teilen davon, insbesondere durch Einspeisung in einen Online-Dienst,

durch dazu nicht autorisierte Dritte ist untersagt. Jeder Verstoss wird von der

Werbegesellschaft nach Rücksprache mit dem Verlag gerichtlich verfolgt.

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG

Vertrieb: DMC AG, Tel. 031 560 60 75

Anfragen für redaktionelle Berichterstattung

Bitte richten Sie Ihre Anfragen zur Berichterstattung über Ihre Veranstaltung inklusive

Text und Bilder frühzeitig, mindestens jedoch drei Wochen im Voraus per E-Mail an:

redaktion@buemplizwoche.ch.

Die Redaktion entscheidet nach eigenem Ermessen über Publikation, Kürzung oder

Ablehnung Ihres Wunschbeitrages. Wir danken für Ihr Verständnis, dass über Ihre Anfragen

keine Korrespondenz geführt wird und Ablehnungen nicht kommentiert werden.

Für unverlangt eingesandte Texte / Fotos / Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung.

Die Meinung der Kolumnisten und Leserbriefschreiber muss sich nicht unbedingt mit

der jenigen der Redaktion decken.

IMS Medien AG


15. Juni 2021 Wirtschaft

11

DIE DR. GURTNER AG

«Wir nehmen uns noch

Zeit für unsere Kunden»

Stephan Gerber ist Geschäftsführer

und weiss, was einen guten

Apothekendienst ausmacht. Das

ist allerdings nicht alles, was sein

Unternehmen für die Kunden tut.

Welche Dienstleistungen bieten

Sie an?

Einerseits ein klassisches Sortiment,

wie es in Apotheken und

Drogerien erhältlich ist. Dazu eigene

Herstellungen. Speziell patientenspezifisch

abgepackte Medikamente

und medizinische Spezialnahrung.

Wie sieht Ihre Kundenstruktur

aus?

Unsere Kunden kommen aus dem

ganzen breiten Spektrum der Bevölkerung,

von jung bis alt, aus

der ganzen Region Bern.

Was macht einen guten Apotheker

und Drogisten aus?

Einfühlungsvermögen und zuhören

können.

Was macht gerade ihre Produkte

so besonders?

Nicht unsere Produkte sind besonders,

sondern unsere Dienstleistungsbereitschaft.

Wir nehmen

uns noch Zeit für unsere

Kunden.

Würden Sie selbst ihre Dienstleistungen

in Anspruch nehmen?

Ja, auf jeden Fall. Gute und ausführliche

Beratung ist im Gesundheitswesen

essentiell.

Stephan Gerber, Geschäftsführer der Dr. Gurtner AG.

Wie macht man sich gerade im

Stadtteil VI einen Namen als Unternehmer?

Der Stadtteil VI funktioniert noch

fast so wie ein Dorf. Daher ist ein

guter Ruf sehr wichtig. Wir versuchen

tagtäglich, unsere Kunden

zufrieden zu machen und ihnen

einen echten Mehrwert zu bieten.

Was verbindet Ihr Unternehmen

und Sie persönlich mit dem

Stadtteil VI?

Wir sind seit über 100 Jahren

(1913) in Bümpliz beheimatet. Die

Dr. Gurtner AG gehört somit seit

ZUR PERSON

Stephan Gerber ist 42 Jahre alt und wohnt in

Oberbottigen. Der Betriebswirtschaftler ist

verheiratet und hat zwei Kinder. Zu seinen Hobbys

gehören die Feuerwehr und Heimwerken. Seit

2004 ist er im Unternehmen tätig.

Foto: zvg

langem zu Bümpliz, was auch eine

Verbundenheit erzeugt. Ich selber

bin in Oberbottigen aufgewachsen

und lebe mit der Familie nun wieder

dort. Seit jeher haben wir unsere

Einkäufe in Bümpliz getätigt

und ich bin in Vereinen in Bümpliz

aktiv. Es ist meine Heimat!

Wie meistert Ihr Unternehmen

die aktuelle Coronakrise?

Die Krise ist für uns nicht eine Krise,

sondern bringt immer neue Herausforderungen,

welche kurzfristig

gelöst werden müssen. Ansturm

von Kunden zu Beginn der

Pandemie, Schutzkonzepte umsetzen,

Testcenter einrichten, nun

Abgabe von Gratistests an die Bevölkerung

und später noch Einrichten

eines Impfzentrums. Vieles

haben auch wir erst durch die

Pressekonferenzen des Bundes erfahren

und dann rasch umsetzten

dürfen.

Wie präsent sind Sie als Chef in

ihrem Unternehmen?

Leider zu wenig. Mit fast 90 Mitarbeitenden

in sechs Abteilungen an

fünf Standorten ist es eine Herausforderung,

überall präsent zu

sein. Glücklicherweise unterstützt

mich ein super Team in der Geschäftsleitung

tatkräftig, so dass

wir doch spürbar und greifbar

sind.

Wie entspannen Sie nach einem

harten Tag im Unternehmen?

Am liebsten zu Hause in Oberbottigen

mit meiner Familie.

Was wünschen Sie sich für Ihre

berufliche und private Zukunft?

Eigentlich bin ich wunschlos

glücklich!

Dennis Rhiel

Bümpliz beschäftigt:

Gepflegte

Handwerkstradition.

Seit 140 Jahren.

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12 Auto

15. Juni 2021

Porsche 911 Turbo: Spitzensportler

Er kommt ohne Sporthilfe aus.

Klar sagen viele, denn er ist

das beste Pferd im Stall von

Zuffenhausen. Der 911er als

Turbo mit Stoffdach.

Porsche hat Erfolg. Zum einen mit

dem Verkauf seiner Modelle, zum

andern auf vielen Rennpisten dieser

Welt. 1963 wurde der Porsche

911 erstmals gezeigt. Ein Sportwagen

mit Heckmotor. Innen ist

Platz für zwei Erwachsene und

höchstens zwei Kleinkinder. Materialwahl

und Verarbeitung entsprechen

höchsten Standards.

Das Stoffdach lässt sich bis 50

km/h öffnen und schliessen.

Sommertraum: Der Porsche 911 Turbo als Cabriolet in Enzianblau.

Opel Mokka: Er fährt fantastisch

Der neue Opel Mokka steht

auf einer neuen Plattform und

kommt mit mehreren Antrieben

– auch elektrisch.

Äusserlich zeigt er sich mit der

neuen Vizor-Front von Opel sowie

dem markanten Bogen, der

die Passagierzelle überspannt, als

moderner Crossover. Vollgestopft

mit modernster Elektronik wird

er sofort zu einem Fahrerlebnis,

das überzeugt. Dies gilt ebenfalls

für die vielen Komfortmerkmale.

Grünspecht: Der neue Opel Mokka ist überaus vielseitig und familienfreundlich.

Zum Spass an der Freud

In diesem Jahr ist der 6-Zylinder-

Boxermotor deutlich erstarkt

(+130 auf 580 Turbo-PS). 750

Newtonmeter Drehmoment wirken

auf die Kurbelwelle. Das

spürt der Lenker gleich zweimal,

einmal beim fulminanten Beschleunigen

und natürlich an der

Tankstelle. Was daraus an Fahrwerten

herausschaut ist unbeschreiblich.

Wie auf Schienen

umrundet das Cabriolet Kurven

jeden Kalibers – erst in Extremsituationen

drückt das Heck nach

aussen, ist jedoch gut beherrschbar.

In nur 2,9 Sekunden ist er

aus dem Stand auf 100 km/h und

bis zu 320 km/h schnell. Der 911

ist ein perfektes Sportgerät, das

offen noch mehr Spass macht. Mit

einem Kaufpreis von 264 070

Franken darf auch überdurchschnittliches

erwartet werden.

Drei Basisenergien verfügbar

Mit dem Erscheinen des neuen

Mokka wird bei Opel eine neue

Ära eingeläutet. Die Plattform ist

so aufgebaut, dass sie Batterien

für den Elektroantrieb ebenso

aufnehmen kann, wie thermische

Triebsätze. Ein 1,2-l-Turbobenziner

mit 74 oder 96 kW, ein Diesel

mit 81 kW sowie eine Elektroversion

mit 100 kW sind wählbar.

Dynamisch und ausgewogen abgefedert

rollt der Mokka über alle

Strassen. Dabei ist die Elektroversion

klar die agilste, dazu leise

und unterwegs absolut emissionsfrei.

Vier Ausstattungsversionen

und zahlreiche Personalisierungs-Pakete

lassen keine Wünsche

offen. Die Preise liegen zwischen

24 490 Franken und 44 200

Franken für den Top-Mokka-e.

Boxenstopp

Skoda Enyaq

Jetzt hat auch Skoda ein selbst

entwickeltes Elektrofahrzeug,

den Enyaq iV. In der Basisversion

ist der Skoda Enyaq iV mit einem

grosszügigen Platzangebot und

hoher Funktionalität ein praktischer

und nachhaltiger Alltagsbegleiter

für Familien. Es gibt ihn

mit zwei Batteriegrössen, welche

für die Reichweite (real bis 300

km) ausschlaggebend sind. Normal

hat er Heckantrieb, aber

auch Allradversionen sind bestellbar.

Die Preise starten bei

42 590 Franken.

Hyundai i20

Nach der Definition ist der Hyundai

i20 ein Kleinwagen. Aber er

kommt abgeklärt und erwachsen

daher. Von der typischen Front

über die fein konturierte Flanke

bis zum breiten Heck ist der neue

i20 ein Vorbild. Denn das stimmige

Gesamtbild setzt sich auch in-

nen nahtlos fort. Da glänzen die

ordentlichen Platzverhältnisse,

die reichhaltige Ausstattung sowie

die überall aufblitzende

Nachhaltigkeit. Der Einliter-Turbobenziner

mit drei Zylindern

liefert 88,2 Kilowatt. Er wird von

einem Elektromotor unterstützt.

Texte und Fotos: Roland Hofer

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15. Juni 2021 Sport 13

«BIDU» ZAUGGS LEBENSWEG ENTSCHIED SICH IN BÜMPLIZ: ER FAND DIE LIEBE FÜRS LEBEN UND ZUM FUSSBALL

Nicht nur wegen Schmerzen

so oft zum Zahnarzt

Wollen Sie wissen, wo die Wurzeln

eines erfolgreichen Fussballers

liegen, werden sie oft im Westen

Berns fündig, im Tscharnergut. So

auch bei Hanspeter «Bidu» Zaugg,

dessen Weg in die Nationalliga A

zu Xamax und als Trainer bis zum

Nationalcoach der Schweiz und

Liechtensteins und Meistertrainer

von GC führte.

Aufgewachsen ist «Bidu», wie er

von allen genannt wird, in eben

diesem Tscharnergut. Kein Zufall,

denn dort wurde von früh bis spät

von den Kindern auf den Rasenplätzen

zwischen den Wohnblöcken

geschuttet, «unsere Spiele

unterbrachen wir nur, um bei Rotweiss

ins Training zu gehen, damit

wir am Sonntag spielen konnten.

Nach dem Training ging es im

‹Tscharni› weiter, bis es so dunkel

war, dass der Goalie die Bälle nicht

mehr sah», blickt «Bidu» Zaugg zurück.

«Es war wie im Paradies, keine

freie Minute ohne Kickerei.»

Fussball und die grosse Liebe

Bümpliz sollte nicht nur für die

Karriere im Fussball wegweisend

sein, sondern für «Bidus» ganzes

Leben. Als er unter Zahnschmerzen

litt und die Praxis von Dr.

Gurtner dem Leid ein Ende setzen

sollte, fiel der Patient nicht wegen

der drohenden Schmerzen beinahe

in Ohnmacht. Der Anblick von

Christine, der hübschen Zahnarzthelferin,

hatte ihm die Sprache

derart verschlagen, dass es ihm

kaum noch gelang, für die Behandlung

den Mund zu öffnen. Wegbegleiter

von damals behaupten,

«Bidu» habe anschliessend immer

wieder unter Zahnschmerzen gelitten,

er sei häufiger bei Dr. Gurt-

Hanspeter Zaugg als Sportdirektor des FC Solothurn.

ner als beim Coiffeur anzutreffen

gewesen. Die charmante Praxisassistentin

firmierte schon kurz

nach «Bidus» erstem Praxisbesuch

als Christine Zaugg.

Foto: FC Solothurn

Um all dem gerecht zu werden,

was «Bidu» Zaugg in seinem Leben

rund um den Fussball erlebt hat,

wäre eine Buchserie angebracht.

Deshalb beschränken wir uns auf

das Wesentlichste: Den Beginn als

Junior und Aktiver bei Rotweiss

Bümpliz, dort, wo er den Spähern

von Xamax aufgefallen ist und an

den Neuenburgersee gelotst wurde,

die Zeit beim FC Bern, zu dem

er gestossen war, weil seine lotternden

Knie das zweimal tägliche

Training, das Xamax-Trainer Erich

Vogel eingeführt hatte, nicht aushielten.

Schon früh begann er seine

Trainerkarriere vorzubereiten.

Von Bümpliz zum SFV

Der SC Bümpliz 78 war seine vierte

Station – der Aufstieg in die 1. Liga

eine logische Folge der Arbeit, welche

Zaugg leistete. Aufgrund seiner

Art, mit den Spielern umzugehen,

seiner taktischen Raffinesse

und wegen seiner sozialen Kompetenz

wurde der SFV auf ihn aufmerksam,

was dazu führte, dass

«Bidus» Arbeitsplatz von der Region

hinaus in die weite Welt des

Fussballs führte. Er folgte dem Ruf

des SFV, betreute als Coach Nachwuchs-Nationalteams,

ehe er als

Assistent von Roy Hodgson, Artur

Jorge, Rolf Fringer und Gilbert

Gress bei 77 Spielen auf der Bank

sass. «Die Teilnahmen an der WM

1994 in den USA und der EURO

1996 in England bildeten die Höhepunkte»,

blickt Zaugg 25 Jahre später

zurück. Als nach dem Abgang

von Gilbert Gress der Posten des

Nationaltrainers unbesetzt war,

wurde Zaugg für vier Spiele zum

Chef befördert, mit dem Spiel in

Kaiserslautern gegen Deutschland

ZUR PERSON

Hanspeter «Bidu» Zaugg wurde am 2. Dezember

1952 in Bern geboren. Er spielte für Rot-Weiss

Bümpliz, Xamax und den FC Bern. Danach Trainer

bei Zollikofen, Aarberg, Rapid Ostermundigen,

Bümpliz 78, Nachwuchs Schweiz, Assistent Nationalmannschaft,

interimistisch Nationaltrainer (4 Spiele),

GC, Luzern, YB, Nationaltrainer Liechtenstein, Biel

und Solothurn. Heute Sportdirektor FC Solothurn.

zum 100-Jahr-Jubiläum des DFB

als Höhepunkt. Nach dem zehnjährigen

Gastspiel beim SFV ging

Zaugg zurück in den Klubfussball,

auf höchster Stufe notabene. Er

holte mit GC den Titel, coachte Luzern

und YB, ehe er ein Angebot

des Liechtensteinischen Verbands

annahm und mit dem Nationalteam

55 Spiele absolvierte. Dass er

im «Ländle» keine Medaillen gewinnen

konnte, wusste Zaugg,

doch ihn reizte die zusätzliche Aufgabe

als Ausbildner des Nachwuchses,

mit dem er eklatante

Fortschritte erzielte. Nach sechs

recht erfolgreichen Jahren im

Fürstentum kehrte Zaugg zurück

ins Bernbiet, übernahm den FC

Biel und später den FC Solothurn.

Nach erfolgreichen Zeiten als

Coach wechselte Zaugg auf den

Posten des Sportdirektors des

1.-Liga-Klubs. Pierre Benoit

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14 Quartier 15. Juni 2021

EIN AUGENSCHEIN BEIM COIFFEUR

Gibt es modische Frisuren

auch für Senioren?

Die Redaktion wollte mal wissen,

was eigentlich Seniorinnen

und Senioren in Berns Westen

an Frisuren tragen, ob es auch

Trends für ältere Menschen

gibt. Autor Thomas Bornhauser

hat sich auf den Weg in den

«Centosei»-Salon von Liliane

Gentile an der Brünnenstrasse

106A in Bümpliz gemacht und

berichtet.

Ich erinnere mich bestens: Weil

in den 60er-Jahren der legendäre

«Coupe Hardy» en vogue war,

habe ich vor dem Zubettgehen

meistens meine nassen Haare

schon gestylt in ein Haarnetzli

eingepackt, nur um dann am

Morgen festzustellen, dass meine

Mähne über Nacht zur einer Art

«Coupe Schinkesandwich» verrutscht

war. Dabei hätte ich doch

so gerne wie James Dean oder

Johnny Halliday ausgesehen…

Aber äbe.

GALA statt BRAVO

Zur Mutter aller Fragen an Liliane

Gentile, die sich im Moment

meines Besuches eher als Malermeisterin

betätigt, mit einem

Farbpinsel inmitten von Alustreifen.

Herauskommen werden

später Mèches, wie sie sagt,

Strähnen. Die Frau muss es ja

wissen.

Was ist jetzt aber mit älteren

Leuten, zu denen ich mich auch

zähle? Gibt es für sie auch

Trends, von denen ich keine Ahnung

habe? Die gelernte Coiffeuse,

die ihren Salon seit 1999

führt, lacht, wie ich es mir schon

fast gedacht habe: «Nein, nicht

wirklich, wenn wir von modischen

Trends reden . Was hingegen

regelmässig vorkommt: Ältere

Leute lassen sich gerne von

uns beraten, wenn es zur Abwechslung

um einen anderen

Haarschnitt gehen soll. Sie wollen

wissen, ob er zu ihnen passt.

Wenn sie sich dafür entscheiden,

sind sie zum Schluss happy – und

wir freuen uns mit ihnen.»

(v.l.) Melissa Blum, Beatrix Spahr und Liliane Gentile arbeiten im Coiffeur-

Salon «Centosei».

Fotos: Thomas Bornhauser

gen Frauen so richtig angesagt

waren. Schmunzeln muss ich, als

die Kundin später unter der

sprichwörtlichen Haube sitzt. Sie

blättert nämlich in der GALA und

liest eine Geschichte über Prinz

Philipp, der uns alle ein Leben

lang begleitet hat.

Kultureller Austausch

Genug jetzt aber zu den Oldies.

Was ist mit jungen Leuten, lassen

sie sich auch bei den drei Coiffeusen

frisieren? Liliane Gentile: «Ja,

unsere Kundschaft ist so Multikulti

wie ganz Bümpliz und Bethlehem,

die ganze Bandbreite in Sachen

Alter und sozialen Schichten.

In Gesprächen erfahren wir viel

über andere Länder, es ist ein

richtiger kultureller Austausch,

von dem alle profitieren, grossartig.»

Was sie auch erwähnt: Einige Jugendliche

kommen auffallend vor

den Festtagen vorbei, wenn sorgfältige

Feinarbeit angesagt ist, keine

reinen Tondeusen-Frisuren.

Womit wir mitten im Gespräch

über die Billigsalons sind, die wie

Pilze aus dem Boden – respektive

aus den Kellern – schiessen.

Wie geht sie damit um? Liliane

Gentile mag nicht klagen, obwohl

sie weiss, dass sie mit ungleich

langen Spiessen kämpft: «Die Salons

sind eine Tatsache. Jeder Kunde

muss selber wissen, was er

macht.» Und spricht nicht davon,

dass diese Billigcoiffeure, um nur

ein Beispiel zu erwähnen, ihren

meist sehr jungen Angestellten andere

Löhne bezahlen, als Lilian

Gentile ihren Mitarbeiterinnen.


Thomas Bornhauser

Ich beobachte Beatrix Spahr, wie

sie einer Frau Bigoudis einlegt,

eines nach den anderen. Wie

man das schon früher gemacht

hat, als Dauerwellen bei den jun-

Hier wird Bigoudi um Bigoudi eingelegt, was ebenso

zeitaufwendig ist…

…wie die Arbeiten für perfekte Strähnen.


15. Juni 2021 Porträt 15

ZU BESUCH BEI THOMAS FUCHS

Der Tausendsassa,

der niemals müde wird

Der vielbeschäftigte Bümplizer

hat sich Zeit genommen, um

darüber zu sprechen, warum er

sich in seinem Stadtteil immer

wieder ins Spiel bringt. Dabei

geht es weniger um Parteienwerbung,

sondern vielmehr um

Motivation und Menschlichkeit.

Den Bümplizerinnen und Bümplizern

zu erklären, wer Thomas

Fuchs ist, wäre so, als wolle man

den Schweizerinnen und Schweizern

erklären, wer Adolf Ogi sei –

beide kennt man einfach. Kaum

ein anderer ist für seinen Heimatort

so präsent wie der gelernte

Betriebswirtschaftler und Kreditspezialist.

Der 54-jährige Thomas

Fuchs sucht immer wieder die

Bümplizer Öffentlichkeit und

weist auf Themen hin, die aus seiner

Sicht falsch laufen, besser

oder anders gemacht werden

können.

Die Öffentlichkeit suchen

Er positioniert sich nicht nur

während Wahlkämpfen, sondern

permanent und stellt so ein quasi

immerwährendes Mahnmal an

die Bümplizer dar, sich nicht von

der Stadt und Obrigkeit unhinterfragt

alles Aufdiktieren zu lassen.

Dabei gerät Fuchs nicht selten ins

Kreuzfeuer der Kritik und wird

von Andersdenkenden angefeindet.

Darüber kann der Bänker allerdings

nur schmunzeln. «Neid»,

nennt er das.

Doch warum tut man sich das an?

Warum sucht man immer wieder

die Öffentlichkeit und wird zum

unangenehmen Splitter im Sitzkissen

des Berner Stadtrates,

wenn es um die Belange von

Berns Westen geht und mit Undankbarkeit

leben muss? «Weil es

sonst keiner tut.» Das liege daran,

dass viele Leute nicht könnten,

nicht wollten, oder nicht wüssten,

wie. Fuchs zuckt die Schultern:

«Das passiert häufig. Ich bekomme

viele Anrufe mit Nachfragen,

wie man sich engagieren kann.»

Und das müsse nicht immer politisch

sein. Zwar helfe die Mitgliedschaft

in einer Partei, Dinge

ins Rollen zu bringen und Projekte

zu organisieren sowie Menschen

zusammenzubringen, sei

das allerdings kein Muss.

Setzt sich unermüdlich für seinen Stadtteil ein: Thomas Fuchs.

«Es gibt noch den Quartierverein

und viele andere Vereinigungen.

Man kann sich auch als Einzelperson

engagieren und versuchen,

etwas zu verändern. Wichtig

ist, dass man den Willen aufbringt,

dies zu tun.» Dabei würde

Fuchs sich sehr wünschen, dass

mehr Menschen die Initiative ergreifen

und sich entscheiden, etwas

zu tun. «Das gehört doch

auch zum Schweizer System – das

Sich-Einsetzen.» Dabei komm es

nicht auf das Alter, die Herkunft

oder den sozialen Status an.

«Hauptsache, man tut etwas.

Denn sonst tut es die Regierung.»

Immer etwas machen

Fuchs selbst entdeckte bei sich

den Willen, etwas zu bewegen im

Alter von ungefähr 16 Jahren. Damals

verhinderte er durch den

Glauben daran, dass es anders

ginge und unter Zuhilfenahme einer

Unterschriftensammlung einen

Landverkauf. «Da hat es

mich gepackt.» Für Thomas Fuchs

hört Engagement aber nicht bei

Petitionen und Unterschriftensammlungen

auf – da fängt er gerade

erst an, das macht er quasi

dauernd. Fuchs Engagement geht

so weit, dass er privates Geld in

die Hand nimmt, um Bümpliz

weiter voranzubringen oder Bestehendes

zu retten. So geschehen

mit dem Restaurant Kleefeld.

«Es sollte geschlossen und aufgelöst

werden. Wir wollten das

nicht geschehen lassen und entschlossen

uns, das Restaurant privatfinanziert

zu retten. Eine gute

Entscheidung, wie sich gezeigt

hat. Es ist eine Institution.»

Neben dem Einsatz für seinen

Stadtteil engagiert sich Fuchs auch

politisch. Der 54-Jährige ist seit

Jahrzehnten Mitglied der SVP und

war sogar Stadt-, Gross- und Nationalrat.

Zurzeit ist er der Präsident

der SVP Stadt Bern und der SVP

Bümpliz. «Hier hat man mich mit

offenen Armen begrüsst und aufgenommen.

Bei anderen Parteien

sollte ich erstmal die Protokolle

Schreiben und mich quasi beweisen.

Bei der SVP war und ist das

ganz anders.» Dass in Bümpliz die

Parteigrenzen schnell verschwimmen

und es keine Rolle spielt, ob

man links, rechts oder Mitte ist,

zeigt die aktuelle Diskussion um

den Friedhof Bümpliz. Alle ortsansässigen

Parteisektionen sprechen

sich gegen die Auflösung des

Friedhofs aus. «Das ist richtig und

ZUR PERSON

Thomas Fuchs (54) lebt in

Niederbottigen. Er ist ausgebildeter

Betriebswirtschaftler und bei einer

Grossbank tätig. Er engagiert sich

seit Jahrzehnten in der SVP und

sass im Berner Stadt- und Grossrat

sowie im Nationalrat. Eines seiner

Hobbys: der Einsatz für Bümpliz.

Foto: Dennis Rhiel

wichtig», sagt Thomas Fuchs, «es

geht hier um das Quartier und den

Einsatz für die Menschen.» Parteipolitik

spiele dabei keine Rolle. Allerdings,

so Fuchs, habe er in den

vergangenen Jahren eher selten

erlebt, dass man sich parteiübergreifend

einig war.

Aber der Friedhof ist nicht die

einzige Baustelle, die Thomas

Fuchs momentan beschäftigt. «Es

gibt viele Dinge, die man in Bern

West besser oder anders machen

kann.» Damit meint er zum Beispiel

die Sammelstelle in der

Statthalterstrasse. Aufgrund der

aktuellen Beschilderung wird

dort das Parken und Entsorgen

erschwert. «Oder die Schulen.

Das ist in Bümpliz ein ganz grosses

Thema.»

Engagement ein Leben lang

Und wann hört das Engagement

des Thomas Fuchs für seinen

Stadtteil auf? «Wenn ich tot auf

dem Friedhof Bümpliz liege»,

lacht er. Dennoch: Thomas Fuchs

möchte seinen Mitbürgerinnen

und Mitbürgern mitgeben, dass

sie sich trauen sollen, sich zu engagieren:

«Es lohnt sich!»


Dennis Rhiel


16 Quartier 15. Juni 2021

DAS ERSTE SCHLOSSKONZERT DES JAHRES

Pianist Moritz Winkelmann

spielt in Bethlehem

Am ersten Schlosskonzert vom

Freitag, 25. Juni 2021, aus Platzgründen

in der akustisch wunderbar

klingenden katholischen

Kirche St. Mauritius Bethlehem,

wird der Pianist Moritz Winkelmann

die drei letzten Klaviersonaten

von Beethoven interpretieren.

Da er dieses Programm

letzten September wegen Krankheit

leider nicht spielen konnte

wird er es nun nachholen.

Über die letzten Jahre hat sich

Moritz Winkelmann einen besonderen

Ruf für seine Beethoven-

Interpretationen erarbeitet, er ist

Preisträger des renommierten

Bonner Beethoven-Wettbewerbs,

hat sich zudem auch den Mozart-

Preis der Stuttgarter Mozart-Gesellschaft

und den ersten Preis

beim Richard-Laugs-Wettbewerb

Mannheim, um nur einige zu

nennen, erspielt.

Während die Stuttgarter Zeitung

die «faszinierende und enorme

Ausdruckskraft» in Moritz Winkelmanns

Klavierspiel hervorhebt,

bezeichnet ihn die Hildesheimer

Zeitung als «Pianistenpersönlichkeit»

und «Ausnahmekünstler».

Moritz Winkelmann

konzertiert mittlerweile weltweit.

Ab dem kommenden Herbst wird

DIE NÄCHSTEN SCHLOSSKONZERTE

1. Schlosskonzert, 25. Juni 2021, 19.30 Uhr, katholische Kirche

St. Mauritius Bethlehem, Waldmannstrasse 60, Tram 8 oder Bus 27

Haltestelle Holenacker. Eintritt frei, Kollekte.

Ein Anlass des Schlossvereins Bümpliz.

Anmeldung mit Name, Adresse, Telefonnummer erforderlich:

kurt.lappert@bluemail.ch oder Telefon 031 991 92 29.

Weitere Schlosskonzerte sind ab Spätsommer vorgesehen.

Moritz Winkelmann zeigt sein Können am Piano.

er einem Ruf als Professor für

Klavier an die Staatlichen Hochschule

für Musik und Darstellende

Kunst Mannheim folgen.

«Der Schlossverein freut sich

ganz besonders, Sie nach dem

Foto: zvg

längeren pandemie-bedingten

Unterbruch wieder zum ersten

Schlosskonzert im 2021 einzuladen.

Wir starten bereits zum 20.

Mal in ein neues Konzertjahr, ein

weiterer Grund also, uns zu freuen!»,

schreibt der Verein. PD

KMU Bern West: Wieder direkt kommunizieren

Netzwerkpflege und Kontakte

sind wichtig für die Führung eines

KMU-Betriebes. Das fördert auch

den Zusammenhalt des

lokalen Gewerbes.

So trafen sich erstmals nach Corona

die Keyplayer aus dem Westen von

Bern zum beliebten Kaffeestamm

des Gewerbevereins Bern West.

Noch in gebührendem Abstand,

aber schon in reger Diskussion

über aktuelle Themen. «Wir treffen

uns immer am zweiten Mittwoch

jeden Monats um 9.30 Uhr in einem

anderen Restaurant. Neue Unternehmer

sind willkommen.», sagt

die Präsidentin Jeannine Blunier.

Am ersten Kaffeestamm waren

anwesend (von links nach rechts):

Thomas Schär, Lehmann & Partner

Consulting, 3012 Bern, Jeannine

Blunier, W. Blunier AG, 3018

Bern, Shakeel Ahmed, SHA Dienste

GmbH, 3018 Bern, Marco Moser,

Horizont Versicherung, 3018

Bern, Thomas Balmer, Projektleiter

Burckhardt+Partner Architekten,

Präsident KMU Bern, 3008

Bern, Norbert Mullis, UBS Switzerland

AG, 3018 Bern, Maurizio

M. Gerussi, Gerber Holzbau Bern

AG, 3019 Oberbottigen, Ursula

Wyss, Veteranin, 3027 Bern, und

Sandro Maggio, die Mobiliar,

3018 Bern. mdr


15. Juni 2021 Fokus

17

SERIE DOMICIL BERN WEST (13/20): FREIWILLIGENARBEIT IM DOMICIL STEIGERHUBEL

Von der Freude

am Helfen

Zeit schenken macht glücklich:

Das Ehepaar Savoia engagiert

sich seit mehr als einem Jahrzehnt

ehrenamtlich im Domicil

Steigerhubel. Für die beiden

Senioren eine Selbstverständlichkeit

und Freude.

An diesem Frühlingstag im Domicil

Steigerhubel kann man es sogar

hinter den Hygienemasken erkennen:

Das glückliche Lächeln von

Silvia und Mario Savoia. Das Ehepaar

ist froh, dank der Lockerungen

endlich wieder die Freiwilligenarbeit

im Domicil aufnehmen

zu können. «Gestern konnten wir

das Lotto veranstalten», erzählt Silvia

Savoia. Sie und ihr Mann haben

den Kontakt zu den Bewohnenden

und Mitarbeitenden in der Coronakrise

sehr vermisst. «Nach der monatelangen

Pause haben wir unsere

drei Helferinnen sofort gefragt,

ob wir das Lotto nun eine Weile

alle zwei Wochen anbieten könnten.

Sofort waren alle begeistert.»

Eine Freiwillige reist gar extra aus

Zürich an. Das aufgestellte Ehepaar

nickt: «Wir werden sehr unterstützt

und geschätzt hier, von

den Bewohnenden und der Leitung.»

Vielfältig und bereichernd

So helfen die Savoias seit nunmehr

13 Jahren ehrenamtlich im Domicil

Steigerhubel aus, sind bei Ausflügen

und Lesungen engagiert.

«Manchmal bedienen wir auch im

Restaurant, wenn eine helfende

Hand gebraucht wird», erzählt Mario

Savoia. Er setzt sich dann auch

zu den Bewohnenden und hält einen

Schwatz. Es sind diese kleinen

Zeitgeschenke, die das Ehepaar

gerne gibt. Beide wuchsen in der

Nachbarschaft auf. In Kontakt mit

dem Domicil Steigerhubel kam das

Paar, das heute in Hinterkappelen

wohnt, durch Silvia Savoias Mutter,

die hier regelmässig zu Mittag

MÖCHTEN SIE SICH ENGAGIEREN?

Domicil Steigerhubel fördert und unterstützt die

Mitarbeit von Freiwilligen. Frauen und Männer,

die eine sinnvolle Tätigkeit übernehmen möchten,

sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Ihre

Kontaktaufnahme.

Natascha Radenovic, Geschäftsleiterin; domicilbern.ch;

steigerhubel@domicilbern.ch; Tel. 031 380 16 16

Freiwillig engagiert: Silvia und Mario Savoia sind seit 13 Jahren im Domicil Steigerhubel tätig. Mit seinem Team organisiert

das Ehepaar unter anderem das Lotto für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Foto: Michèle Graf

ass und zeitweise ein Zimmer bewohnte.

«Das Essen ist sehr gut. So

kamen wir oft hierher», erinnert

sich Pensionärin Savoia und lacht.

Als ihre Mutter mit 97 Jahren verstarb,

entschlossen sich die Savoias

dem Haus als Freiwillige verbunden

zu bleiben. «Anfangs

wohnten hier viele Menschen, die

wir noch aus unserer Kindheit

kannten», erinnern sie sich. Respekt

und Mitmenschlichkeit haben

sie aus ihrer Erziehung mitgenommen.

Seit insgesamt über 50 Jahren

engagieren sie sich schon ehrenamtlich.

«Wenn man genug im

Leben hat, warum nicht ein wenig

Zeit schenken. Man bekommt hier

so viel zurück, das ist mehr wert

als alles Geld der Welt», so Silvia

Savoia. Sie fühle sich wie in einer

grossen Familie.

Beziehungen und Dankbarkeit

Neben all den bereichernden Erfahrungen

gehört auch das Abschiednehmen

zu Savoias Zeit im

Domicil. «Wenn wir ins Haus kommen

und es brennt wieder eine

Kerze für einen Verstorbenen, tut

uns das weh», sagt Mario Savoia.

Ein Erlebnis hat seine Frau aber

besonders berührt. «Vor einigen

Jahren wurde ich von einer Mitarbeiterin

gefragt, ob ich mit einer

Dame reden möchte, die im Sterben

liegt. Ich wollte es versuchen.

Als ich an ihr Bett trat, sah ich ihre

weitaufgerissenen Augen, voller

Angst.» Intuitiv fand Silvia Savoia

die richtige Haltung und betete um

helfende Engel. «Dann drehte sich

die Bewohnerin um und schief ein.

Eine Stunde später erzählte mir

die Pflegeleiterin, dass die Dame

friedlich entschlafen sei.» Bis heute

erfüllt Silvia Savoia das Erlebnis

mit Respekt und Dankbarkeit.

Erstes Date im Spital

Neben seinem Engagement unternimmt

das rüstige Paar viele Spaziergänge,

Silvia Savoia schreibt

berndeutsche Geschichten und

Versli. «Wir geniessen unsere Pension

in vollen Zügen», sagt Mario

Savoia. Sie haben einen Sohn, eine

Schwiegertochter, zwei Enkelkinder

und einen Urenkel. Dabei begegnete

sich das Paar nur auf Umwegen.

In der Schulzeit verhinderte

ein kleiner Altersunterschied

das Kennenlernen. Erst als ihr Mario

Savoias Schwester ein Foto ihres

feschen Bruders zeigte, verguckte

sich Silvia: «Oh, das ist aber

ein Schöner.» Per Briefpost erfuhr

Mario von seiner Verehrerin, die er

nach ihrem Auslandsaufenthalt

endlich von Angesicht zu Angesicht

sehen konnte. «Ich musste

wegen Nierenbeschwerden ins Spital.

Und plötzlich kam er durch die

Tür. Seitdem sind wir ein Paar»,

fasst es Silvia Savoia heute zusammen

und wirft ihrem Mario einen

verschmitzten Blick zu. Glücklich

feiert das Paar demnächst seinen

57. Hochzeitstag. Liebe, Vertrauen,

Ehrlichkeit seien ihr Rezept. Die

beiden über 80-Jährigen sind dankbar

für ihre bisher langanhaltende

Gesundheit. Und sollte es zu Hause

irgendwann gesundheitlich nicht

mehr klappen, ist sich Silvia Savoia

sicher: «Wenn in ein Alterszentrum,

dann möchte ich auf jeden

Fall ins Domicil Steigerhubel.»

Michèle Graf


15. Juni 2021

WER WOHNT DA?

Was Experten von den Räumen

eines Journalisten halten

Die «Neue Zürcher Zeitung» hat

BümplizWochen-Autor Marc de

Roche im «NZZ-Folio»-Beitrag

vom 3. Mai porträtiert. Dies auf

eine spannende und charmante

Weise: sie liessen eine Psychologin

und einen Innenarchitekten

anhand von Bildern von de Roches

Wohnung Vermutungen anstellen,

wer dort lebe. Lesen Sie

hier den Nachdruck des Berichts

mit freundlicher Genehmigung

der «NZZ.»

Die Psychologin Ingrid Feigl

Ein Daheim zum Wohnen und Arbeiten,

ein Forschungslabor und

eine integrierte Katzenwohnung

– mindestens zwei Wesen

wohnen hier. Der Bewohner hat

seiner Katze eine üppige Behausung

neben das Sofa gestellt, umsichtig

vor den Heizungsradiator,

das Büsi mags warm.

Der Katzenturm mutet wie überdimensionierte

Zwirnspulen aus

ZUR PERSON

einer Industriehalle an. Das passt,

da der Bewohner eine ausgeprägte

handwerkliche Ader hat. Seine

«Experimentierstation» hat er im

Schlafzimmer grad vor dem Bett

installiert, die Nachtruhe stört

das vermutlich nicht.

Was in diesem Glaskasten auf dem

Tisch wirklich passiert, wozu er

dient und was sich darin tummelt,

erschliesst sich nicht so einfach. Ist

das eine Art Insektentank, Keimstätte

für Samen oder ein privater

Hors-sol-Garten? Ein Heissluftföhn

und ein Vakuumiergerät gehören

zum Equipment dazu, vielleicht

werden da biologische Proben verpackt?

Allzeit bereit, müssen die

Forschungsobjekte auch nachts beäugt

und betreut werden. Work-

Life-Balance scheint aber kein Problem

zu sein: Privates und Arbeit

sind nicht strikt getrennt. Ob es

Hobby oder Beruf ist?

Marc de Roche ist 77 Jahre alt, Vater und

Grossvater, ehemaliger Informatiker, jetzt

Rentner im Unruhestand. Er ist als Schmetterlingszüchter

tätig. Die Schmetterlinge lässt er

fliegen, auch an Hochzeiten, hält Vorträge

und gibt Kurse in der GartenAkademie. Als

Journalist schreibt er für die BümplizWoche.

Der Bewohner lebt ordentlich, bescheiden

und genügsam. Im inzwischen

etwas verblichenen

Sofa sitzt es sich gut, der Couchtisch

ist praktisch, um Fachbücher

darauf auszubreiten, das Bücherregal

über dem Sofa ist vermutlich

eine Eigenkreation. Die

Bibliothek macht einen sortierten

Eindruck, gekrönt von einer kleinen

indischen Gottfigur. Macht er

Forschungsexpeditionen in östliche

Länder, hat er dort berufliche

Aufgaben als Biologe, Naturkundler,

Heilpraktiker, der sich für seltene

Pflanzen oder Insekten interessiert?

Erfahrung auf seinem Gebiet hat

er wohl schon viele Jahre, er ist

nicht mehr der Jüngste und gehört

noch zur Generation, die sich

einen Duden ins Bücherregal

stellt. Sein Lebensstil ist ohne

Schnickschnack. Das Bad, ein XLhoher

Schlauchraum, ist eine perfekt

ausgestattete Reinigungsstätte

für einen aufrechten Mann.

Ziemlich gross muss er gewachsen

sein, an dem hochgehängten

Spiegel käme Frau nicht mal mit

dem Schemel ran. Liebevoll hängt

hier ein schönes, altertümliches

Leinenhandtuch. Auf dem Kleiderschrank

im Schlafzimmer lagern

diverse Caquelons, vielleicht

Marc de Roche, früherer EDV-Spezialist und Raupenzüchter.

Der Innenarchitekt: «Das Bad gleicht einem Labor in der Wildnis.»


Quartier

19

versammelt er hin und wieder

die Verwandtschaft zur geselligen

Fondue-Runde? Wohnen tut er

aber gerne allein mit seiner Katzendame.

Der Innenarchitekt Jörg Boner

Bekommt man hier einen Einblick

in neue Arbeitsformen? Gibt

es zu diesen Räumen noch einen

Online-Shop dazu? Und was wird

wohl mit der Folie im Schlafzimmer

verpackt?

Es scheint, als ob sich hier so etwas

wie die Weiterentwicklung

eines Homeoffice zeigt: zu Hause

arbeiten, Handelsware verpacken

und in die Welt versenden.

Und das alles ohne Arbeitgeber.

Was genau verpackt

wird, erschliesst sich nicht. Vielleicht

sind es Tiere aus eigener

Zucht. Aber die könnten ja unter

der transparenten Folie

nicht mehr atmen. Hier wohnt

und arbeitet ein Mann allein. Er

verpackt und versendet und

verdient damit sein Einkommen.

Ob sein Wohnort zum Arbeitsort

wurde oder sein Arbeitsort

nebenbei auch noch als

Wohnung dient, lässt sich nicht

so genau sagen.

Das Bad jedenfalls gleicht eher

einem Labor in der Wildnis als

einer Wellnessoase in einer teuren

Zürcher Penthouse-Wohnung.

Die Räume befinden sich

wohl in der Agglomeration des

Mittellandes. Grün ist hier drin

nicht nur das Sofa und der Wandkalender.

In diesem Haushalt

dreht sich einiges um Natur,

Landschaft und Tiere. Der Katzenbaum

im Wohnzimmer und

das Terrarium im Schlafzimmer

sind nur der eine Teil der Geschichte.

Diese Behälter und Ablagen

dienen den domestizierten

Tieren. Dem Bewohner scheint

es aber um mehr zu gehen: um

die heimische Fauna und Flora.

Die Landschaft und die Natur

sind bedeutend für ihn.

Das Schlafzimmer: Hier wird experimentiert, Tag und Nacht.

Das Regal neben der Türe hat er

wohl selbst geschreinert. Wie ein

moderner Neubau im Garten

hängt es unvermittelt neben einem

türlosen Bauernschrank.

Der Heizkörper, die Tür, das Regal

und der Schrank reihen sich

wie vier Solitäre auf. Sie bilden

das Panorama hinter dem Sofa,

dem Katzenbaum und dem Abfallsack,

der so gross geraten ist,

dass man ihn zwei Wochen lang

nie entsorgen muss.

Das Sofa hat kein Geringerer als

Le Corbusier gezeichnet. Es hat

inzwischen etwas Patina erhalten,

die Füllung der Kissen gehorcht

der Schwerkraft. Der

Grandezza des Stücks tut das keinen

Abbruch. Breit und selbstbewusst

steht es da, wie wenn es

grad in einem der vielen Wohnheftchen

posieren müsste.

Das weisse Salontischchen auf

dem roten Teppich und das Fischgratparkett

bilden den Vordergrund

der Szenerie. Trotz der

Klasse einzelner Stücke würde

hier wohl kaum die Redaktion einer

Zeitschrift, die sich dem schöneren

Wohnen widmet, klingeln

und die nächste Homestory schreiben

wollen.

Fotos: Daniel Winkler Fotografie

Dieses Wohnzimmer gleicht eher

einer raffiniert gestalteten Theaterbühne.

Keinem Innenarchitekten

würde eine solche Inszenierung

gelingen. Aber mancher

Marthaler würde diese Wohnung

als sein Vorbild wählen. Wer hier

drin wohl spielen wird?

Gudrun Sachse Die Psychologin: «Im etwas verblichenen Sofa sitzt es sich gut.»


20 Magazin 15. Juni 2021

Apotheken

Drogerien

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Gurtner's - Rätsel

Gesundheit durch

Vertrauen – seit 1913

in in Bern-West Bümpliz

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folgende Angaben: Name, Vorname,

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vollständige Adresse und

Telefonnummer.

TEILNAHMESCHLUSS:

Jeweils Montag vor der nächsten

BümplizWoche-Ausgabe

2

7

BLUTZUCKER

1

8

Die Gewinner/-innen werden schriftlich

benachrichtigt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

1 2 3 4 5 6 7 8 9

MULTISUDOKU

WITZE-ECKE

Zwei Informatikstudenten fahren

über den Campus. Sagt der eine:

«Woher hast du das tolle Fahrrad?»

Darauf der andere: «Als ich gestern

spazieren ging, fuhr ein hübsches

Mädchen mit diesem Fahrrad an mir

vorbei. Als sie mich sah, warf sie das

Rad zur Seite, riss sich die Kleider

vom Leib und schrie: ‹Nimm dir, was

du willst!›»

Der erste Student nickt zustimmend:

«Gute Wahl, die Kleider hätten

vermutlich nicht gepasst!»

Lehrer: «Wo wurde der Friedensvertrag

von 1806 unterschrieben?»

Fritzchen: «Unten rechts?»


15. Juni 2021 Quartier 21

Velo-Putz- und Flickaktion

E CHLYNI EPISODE IM COOP BÜMPLIZ

Günschtig ychoufe oder irren ist menschlich

Preis-Hits! Solange Vorrat 10% – 20% – 25% – 29% – 33%

– 37% – 40% – 50% – 52% – 54% oder nume fett druckt dr Prys:

2.95 – 3.20 – 4.95 – 11.95 – 17.95 – 24.95

An der Aktion wurden viele Velos wieder aufgepeppt.

Anfang des Sommers hat die IG-

Kleefeld im Rahmen des Projekts

«sichere Schulwege» eine Velo Putzund

Flickaktion durchgeführt.

An drei Standorten auf dem Hartplatz

an der Obermattstrasse

wurde fleissig, geputzt, geflickt

und die Reifen aufgepumpt. Die

Anwesenden wurden informiert ,

was es braucht, um mit dem Velo

sicher unterwegs zu sein. Ausserdem

hatten die Kinder die Gelegenheit,

Strassenschilder zu malen.

Die Kunstwerke werden im

Quartier aufgehängt.

Die Aktion war so erfolgreich,

dass die IG-Kleefeld auch nächstes

Jahr wieder Velos putzt und

flickt.

PD

Berufkraut: schön, aber

nicht harmlos

Fotos: Florian Hauser

We me das list, macht's eim aa, ga yz'choufe. Hüt fallt mir i

däm Dürenand ds Bild vonere Fläsche Appezällerbitter uuf.

Grad wi gwünscht: Für ne verstimmte Mage – u das chunnt bi

mir öppe vor – git's nüt Bessers, als es Glesli Appezäller. Die

Glägeheit wott i nütze u schiebe sofort los i ds Konsum.

Bim Ygang sy allerlei Aktione gross aagschribe, nume ke

Schnaps. Eh, die Abteilig isch doch z hinderscht hinde. I finde dr

Rank, doch leider niemer zum frage, wo das Gwünschte z finde

isch. Wohl, d Verchöifere ir Metzg; si isch mer gärn behilflech:

«Wartet da, i ga grad ir Zytig ga nacheluege». Syder verschnuufe

ni chly uf mym Rollator. Si chunnt zrügg u winkt: «Dir müesst

mit mer cho» u geit zügig vorab bis vüre zur Chäs-Abteilig. I ma

chuum nache. Da seit si zue mer: «Loset, i ha guet gluegt, dir

heit öich tüüscht, Appezällerchäs isch die Wuche nid ir Aktion.»

Chäs? – Schnaps? – E Ougeblick luege mir Beede chly stutzig

dry, bevor mir in es gmeinsams, fröhlechs Lache usbräche.

Hei bin i trotzdäm mit ere Fläsche Appezäller – we o zum volle

Prys. Dass usgrächnet bi der Abbildig das % für e Alkoholghalt

steit, ha ni überseh.

Irène Hellstern-Haymoz

3018 Bümpliz

Christoph Matter neuer

Geschäftsführer der

Band-Genossenschaft

Das Einjährige Berufkraut ist

nicht nur ein sprachlicher Stolperstein

(es heisst tatsächlich

nicht Berufskraut), sondern ist

auch eine ernstzunehmende Problempflanze.

Das ursprünglich

amerikanische Kraut breitet sich

zunehmend unkontrolliert an

Wegrändern und Ufern sowie

Schuttplätzen, Magerwiesen und

Weiden aus. Es verdrängt einheimische

Pflanzen und wird oft verwechselt

mit der Wiesen-Margerite,

Gänseblümchen oder gar

Kamille.

«Die Pflanze ist nicht einfach zu

bekämpfen», erklärt uns Margrit

Stucki, die Präsidentin des Vereins

NaturBernWest. «Die Blüten

bilden bis zu 50 000 flugfähige Samen

pro Pflanze, die vom Wind

weit verbreitet werden. Da hilft

nur rechtzeitiges und wiederholtes

Jäten.»

Der Verein NaturBernWest geht

mit gutem Beispiel voran und

pflegt seit Jahren eine Trockenwiese

beim Einkaufszentrum

Westside. Dort werden diese invasiven

Neophyten systematisch

weggejätet. So können einheimische

Wildpflanzen spriessen und

Schmetterlinge, Käfer, seltene

Schnecken und die eine oder andere

Eidechse finden neuen natürlichen

Lebensraum.

Schönes Kraut, das Einjährige Berufkraut.

Aber es bedrängt unsere

Flora und damit auch viele

Kleintiere. Seine weitere Verbreitung

muss möglichst verhindert

werden. Darum: Ausjäten, und

zwar samt den Wurzeln, bevor es

blüht, auch in unseren Gärten.


Marc de Roche

Der Verwaltungsausschuss hat

Christoph Matter als neuen Geschäftsführer

der Band-Genossenschaft

gewählt. Matter wird

sein Amt am 1. Januar 2022 antreten.

«Die Band-Genossenschaft freut

sich, die Wahl von Herrn Christoph

Matter als ihren neuen Geschäftsführer

bekannt zu geben»,

heisst es in einer Mitteilung. Matter

(45) ist Vater von zwei Kindern

und lebt mit seiner Familie

in Steffisburg. Er wird am 1. Januar

2022 die Leitung der Band-Genossenschaft

von Meinrad Ender

übernehmen, der während den

letzten 17 Jahren die Geschicke

der Band-Genossenschaft prägte

und auf diesen Zeitpunkt vorzeitig

in den Ruhestand tritt.

Christoph Matter ist Betriebsökonom

und verfügt über ein Executive

MBA der International Business

School, Zürich / Boston. Hinzu

kommen berufsbegleitende

Weiterbildungen in den Bereichen

Kommunikation, Leadership

und Digitale Transformation.

In den vergangenen Jahren war

Matter CEO der Sihl AG. Davor

Christoph Matter.

Foto: zvg

war er während 16 Jahren in verschiedenen

leitenden Funktionen

bei der BKW Energie AG tätig. Die

letzten 10 Jahre führte er die Geschäftsbereiche

Partnerschaften

und Beteiligungen wie auch den

Verkauf. Daneben verfügt Matter

über breite Erfahrung als Verwaltungsrat

oder Vorstandsmitglied

unterschiedlicher Unternehmen

und Vereine.

PD


15. Juni 2021

KIRCHENKALENDER: MITTWOCH, 16. JUNI BIS DIENSTAG, 29. JUNI 2021

Sommerliche Aktivitäten

im kirchlichen Kreis

Reformierte

Kirch gemeinde Bümpliz

Bernstrasse 85, 3018 Bern

www.buempliz.refbern.ch

Kirche in Corona-Zeiten

Wegen der aktuellen Covid-Massnahmen

können die Veranstaltungen

der Kirchgemeinde

Bümpliz nur vereinzelt stattfinden.

Bitte informieren Sie sich

auf www.buempliz.refbern.ch

oder bei den Schaukästen beim

Kirchgemeindehaus.

Abdankungen und Notfallseelsorge:

Es dürfen maximal 100 Personen

an Trauerfeiern und Bestattungen

teilnehmen (Kinder eingerechnet).

In Innenräumen und

dem Friedhoffreigelände gilt

Maskentragpflicht. Ihre Kontaktdaten

werden erhoben und für 14

Tage aufbewahrt. Bitte bleiben

Sie mit Krankheitssymptomen zu

Hause. Dies wird auch besonders

gefährdeten Personen empfohlen.

Jede Woche ist eine Pfarrerin,

ein Pfarrer, für die Trauerfeiern

und die Notfallseelsorge zuständig.

Bitte nehmen Sie Kontakt auf:

12. bis 18. Juni: Pfrn. Susanne Bieler,

078 816 18 58

19. bis 25. Juni: Janine Schweizer,

079 788 23 69

26. Juni bis 2. Juli: Pfrn. Susanne

Bieler, 078 816 18 58

Gottesdienste

Sonntag, 20. Juni, 10 Uhr, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35

Gottesdienst

Pfr. Stefan Ramseier, Ivo Zurkinden,

Orgel. Anschliessend Apéro

Pfr. Stefan Ramseier, 031 926 13

37, stefan.ramseier@refbern.ch

Sonntag, 20. Juni, 17 Uhr, Kirche

Bethlehem, Eymattstrasse 2

West-Gottesdienst

Zum Thema «heilig», gestaltet

von einem Team von Laien und

Pfarrpersonen aus Bümpliz und

Bethlehem

Pfrn. Elisabeth Gerber, 031 996 18

43, elisabeth.gerber@refbern.ch

Sonntag, 27. Juni, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Gottesdienst

Janine Schweizer, Vikarin, Matteo

Pastorello, Orgel

Janine Schweizer, Vikarin, 079 788

23 69, janine.schweizer@refbern.ch

Hinweis

Die Gottesdienste (Stand 31.5.21)

sind offen für je 100 Personen in

den Kirchen Bümpliz und Oberbottigen.

Für alle Veranstaltungen

gilt Maskenpflicht und Contact

Tracing. Bitte bleiben Sie mit

Krankheitssymptomen zu Hause.

Bitte informieren Sie sich direkt

bei der verantwortlichen Person,

ob es «freie» Plätze hat.

Für Frauen

Donnerstag, 14 bis 17 Uhr, Stöck-

Treff, Bienenstrasse 7

Mit Margrit Gauch. Teilnehmerzahl:

max. 4 Personen

Freitag, 14 bis 17 Uhr, Kirchgemeindehaus

Bümpliz, Bernstrasse 85

Mit Rosa Presedo. Teilnehmerzahl:

max. 12 Personen

Nähateliers für Frauen

Lust etwas zu Nähen oder zu Flicken?

Eine Fachperson steht Ihnen

zur Seite. Es braucht keine

Vorkenntnisse. Ohne Anmeldung.

Kosten: Fr. 3.–, Schnuppern gratis

Barbara Bregy, 031 980 00 30, barbara.bregy@refbern.ch

Für Männer

Mittwoch, 6 bis 7 Uhr, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35

Männer-Frühgebet

Ein inspirierender Start in den

Tag mit Gott. Eine einfache Liturgie

gibt den Rahmen.

Matthias Stürmer, 076 368 81 65,

matthias@stuermer.ch und Alain

Eckert, 031 371 20 32, alain.

eckert@swissonline.ch

Für ältere Menschen

Mittwoch, 9 bis 10.30 Uhr

Kaffeetreff StöckTreff

Nur bei warmer Witterung im

Garten vom StöckTreff

Caroline Prato, Tel. 031 991 07 61,

caroline.prato@refbern.ch

Silberclub

Dienstag, 29.6., 14 Uhr, Kirchgemeindehaus

Bümpliz, Bernstrasse 85

SPITEX Bern – «Ein up-date»

Franziska Baumann, Teamleitern,

Spitex Bern, Standort

Bümpliz/Brünnen, informiert

über die breite Palette von Unterstützung

und Hilfestellungen, die

Spitex Bern aktuell anbietet. Was

ist NEU? Franziska Baumann

bringt Sie gerne auf den neusten

Stand und gibt Auskunft auf Fragen

aller Art. Kein Kaffee und Kuchen

Anmeldung bis 24.6. an: Caroline

Prato,031 997 07 61, caroline.prato@refbern.ch

Für Familien und Kinder

Donnerstag, 15.30 bis 17 Uhr, Quartiertreff

Baracke, Mädergutstr.62

Muki Corner

Für Mütter mit Kindern bis 3 Jahren.

Spielen, singen, basteln und

vieles mehr. Teilnehmerzahl: 13

Personen (inkl. Kinder), Anmeldung

empfohlen, keine Kosten.

Barbara Bregy, 031 980 00 30, barbara.bregy@refbern.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Bethlehem

Eymattstr. 2b, 3027 Bern

bethlehem.refbern.ch

Allgemeine Infos:

Zentrale Nummer für Bestattungen:

031 996 18 44

Für persönliche, seelsorgerliche

Dienste gelten die drei Pfarrkreise:

Altes Bethlehem, Bethlehemacker,

Untermatt

Pfr. Hans Roder, 031 991 18 49

Blumenfeld, Tscharnergut,

Westpark

Pfr. Luzius Rohr, 076 209 72 86

Brünnen, Gäbelbach, Holenacker,

Riedern, Riedernrain, Eymatt

Pfrn. Elisabeth Gerber, 031 996 18 43

Veranstaltungen allgemein

Bibel im Gespräch: Dienstag, 15.

und 29. Juni, jeweils 19.30-21 Uhr,

im Kirchgemeindehaus

Nähatelier für Frauen: Jeden Mittwoch,

14-17 Uhr, im Saal Kirchgemeindehaus,

mit Kinderhütedienst,

Auskunft unter 031 996 18

56.

Alltagsorientierung für Migrantinnen:

Jeden Montag, 9.15-11.15

Uhr Arabisch, jeden Freitag, 9-11

Uhr Albanisch, jeden Freitag 15-14

Uhr Tamilisch, jeweils mit Kinderhütedienst.

Zusammen laufen: Jeden Donnerstag,

9-10 Uhr, Treffpunkt vor

dem Kirchgemeindehaus, bei jeder

Witterung. Gruppen von 5 Personen.

Auskunft: Anita von Rotz, 031

996 18 51.

Das Café mondiaL ist wieder geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren

Besuch.

Gottesdienste

Donnerstag, 17. Juni, 15 Uhr, Gottesdienst

in der Senevita Westside, Ramuzstr.

14, Pfrn. Elisabeth Gerber

Silberclub

Wandern und mehr für Junggebliebene

Wanderung und Besichtigung der

Abtei Hauterive

Dienstag, 6. Juli, 11.50 Uhr, HB Bern, beim Treffpunkt,

Bahnhofshalle

Abfahrt 12.09 Uhr, nach Grangeneuve-Institut

Agricole, umsteigen in Fribourg

Wanderung zur Abtei Hauterive: Führung mit Non,

evtl. Picknick an der Saane; 2 Std.

Leitung Verena Frazao und Elsbeth Michel

Achtung es hat Platz für max. 30 Personen inkl.

Wanderleiterinnen, Maskenpflicht im ÖV, bei der

Führung und im Klosterladen (bitte selber mitbringen)

Anmeldung bis Donnerstag, 1. Juli bei

Verena Frazao, 079 466 87 89


Kirchen

23

Sonntag, 20. Juni, 10 Uhr, Konfirmations-Gottesdienst,

Pfr. Hans

Roder, Janine Schweizer, Vikarin,

Pia Buri, Kirchgemeinderätin, Simon

Alder, Musiker, Jessica Maurer,

Sängerin, Konfirmandinnen

und Konfirmanden.

Sonntag, 20. Juni, 17 Uhr, West-

Gottesdienst, Thema «heilig», gestaltet

von einem Team von Laien

und Pfarrpersonen aus Bümpliz

und Bethlehem.

Sonntag, 27. Juni, 10 Uhr, Gottesdienst,

Pfr. Hans Roder, anschl.

Kirchgemeinde-versammlung.

In der Kirche und allen öffentlich

zugänglichen Räumen im Kirchgemeindehaus

gilt weiterhin Maskentragpflicht

und Contact Tracing.

Danke für Ihr Verständnis.

Evangelisch-methodistische

Kirche Bümpliz

Bernstr. 64, 3018 Bümpliz

www.emk-bern.ch

Gottesdienste

Kein Gottesdienst in Bümpliz

Sonntag, 20. Juni 2021, 09.30 Uhr

Wir sind an der schweizerischen

Konferenz der EMK in Thun

per Live-Stream, Angaben auf der

Website: www.emk-schweiz.ch

Gottesdienst

Sonntag, 27. Juni 2021, 10:00 Uhr

mit Bernhard Krebs

Gemeinsamer Gottesdienst der

EMK Bern

Sonntag, 4. Juli 2021, 10:00 Uhr

mit Esther Baier in der EMK Bern

Altstadt, Nägeligasse 4

Informationen bei

Martin Streit, martin.streit@emkschweiz.ch,

Tel. 031 382 02 44

Esther Baier, esther.baier@emkschweiz.ch,

Tel. 031 992 15 91

Neuapostolische Kirche

Schweiz

Bümplizstrasse 79, 3018 Bern

bern-buempliz.nak.ch

Gottesdienste

Die Teilnehmerzahl an Gottesdiensten

in der Kirche ist auf Anordnung

der Behörden zurzeit

auf maximal 100 Personen beschränkt,

und es besteht Maskenpflicht.

Für die Teilnahme an den

Sonntags-Gottesdiensten muss

zwingend eine Anmeldung via

Doodle erfolgen.

Donnerstag 17.06., 20:00

Sonntag 20.06., 09:30

Donnerstag 24.06. 20:00

Sonntag 27.06. 09:30

Römisch Katholische

Landeskirche

Burgunderstrasse 124, 3018 Bern

kathbern.ch

Eucharistiefeier

19.06.2021, Kirche St. Antonius,

Morgenstrasse 65, 3018 Bern, 18 Uhr

20.06.2021, Kirche St. Mauritius,

Waldmannstrasse 60, 3027 Bern

09:30 Uhr

Messa di lingua Italiana

20.06.2021, Kirche St. Antonius,

Morgenstrasse 65, 3018 Bern 09:30 Uhr

Eucharistiefeier

20.06.2021, Kirche St. Antonius,

Morgenstrasse 65, 3018 Bern,

11 Uhr

Eucharistiefeier

mit Ministrantenaufnahme

26.06.2021 , Kirche St. Mauritius,

Waldmannstrasse 60, 3027 Bern

18:00 Uhr

Eucharistiefeier mit der missione

cattolica italiana

In italienischer und deutscher

Sprache

27.06.2021, Kirche St. Antonius,

Morgenstrasse 65, 3018 Bern

09:30 Uhr

Oekumenischer Stegmatt-Gottesdienst

mit der reformierten Kirche

Wohlen

BESTATTUNGSDIENST

OSWALD KRATTINGER AG

Bümplizstrasse 104B, 3018 Bern-Bümpliz

info@krattingerag.ch / www.krattingerag.ch

Würdevoll und persönlich.

24 h-Telefon 031 333 88 00

Bern und Region

Breitenrainplatz 42, 3014 Bern, www.egli-ag.ch

Du meinst, du bist am Ende,

am Ende bist du nicht,

du musst nur durch das Dunkel,

danach wird’s wieder Licht.

Wir nehmen Abschied von

Charlotte Vanazzi-Gyger

15. April 1934 bis 19. Mai 2021

Am frühen Abend durfte sie nach einem langen und erfüllten

Leben für immer friedlich einschlafen.

Andre und Regula Vanazzi

Livio Vanazzi und Sandra Kurth

Lukas Vanazzi, Rebecca Vanazzi

Markus und Claudia Vanazzi-Schneuwly

Alexandra Vanazzi und Hans-Peter Fischer

mit Emilia und Marc

Livia Repond-Vanazzi

Daniela und Alfred Bögli-Repond

Christina und Daniel Hess-Repond

Verwandte und Bekannte

Traueradresse:

Andre Vanazzi, Langnaustrasse 155, 3550 Langnau

Die Urnenbeisetzung findet statt am Donnerstag, 17. Juni 2021

um 11:00 Uhr auf dem Friedhof Bümpliz, in 3018 Bern.

27.06.2021, Reformierte Kirche

Wohlen 19:00 Uhr

Französische Kirche

Zeughausgasse 8,

Berne

www.egliserefberne.ch

Dimanche des Refugiés 20 juin,

10h, culte

Pasteur Olivier Schopfer. Accueil

de Maria Teresa Escolar. À l’orgue

: Antonio Garcia.

Dimanche 27 juin, 18h, culte Taizé

du soir

Préparé par le groupe de recueillement.

À l’orgue : Antonio

Garciaw

Beat Burkhard

Bestatter / Thanatopraxie

031 991 11 77

seit 1972

24 Std. erreichbar

Urs Gyger

Geschäftsleiter


für Möbel

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Sitzmöbel / seating furniture

Hersteller-Nr. / manufacturer-no.


Kollektion / collection / Modell / model


Prüfnummer / control number


Emissionsklasse für Möbel nach der

RAL-Registrierung RAL-RG 437

der Deutschen Gütegemeinschaft

Möbel • Emission class for furni-

ture according to RAL-RG 437 •

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24 Letzte

15. Juni 2021

VORSCHAU AUF DAS KOMMENDE QBB-FORUM

Ab in den Wald

Nach vielen Online-Sitzungen

kann das letzte QBB Forum

vom 21. Juni 2021 vor

den Sommerferien wieder

physisch stattfinden.

Die QBB nutzt die Gelegenheit, um

sich auf einen gemeinsamen Spaziergang

durch den Bremgartenwald

zu begeben. Geführt wird die

Exkursion zum Thema «Bewirtschaftung

der Stadtwälder im Klimawandel»

von Stefan Flückiger,

Betriebsleiter des Forstbetriebs

der Burgergemeinde Bern.

Stadtnahe Wälder wie der Bremgartenwald

übernehmen wichtige

Erholungsfunktionen. Der Klimawandel

stellt diese Wälder vor

grosse Herausforderungen. Sie

müssen sich den sich verändernden

klimatischen Bedingungen

anpassen. Entsprechend muss

auch bei der Bewirtschaftung der

Wälder reagiert werden.

An einem geführten Spaziergang

durch den Bremgartenwald erläutert

Stefan Flückiger, Betriebsleiter

des Forstbetriebs der Burgergemeinde

Bern, wie die Burgergemeinde

ihre Wälder bewirtschaftet,

wie und weshalb sie in

die Entwicklung des Waldes eingreift

und welche Rolle dabei Erholungsnutzung

und Holzwirtschaft

spielen.

Im zweiten Teil des Forums verabschiedet

die QBB ihre Stellungnahmen

zum Friedhof Bümpliz, zur

Velovorrangroute Niederwangen –

Bümpliz Süd und zum Fuss- und

Radweg Bottigen. Anschliessend

an das Forum findet die festliche

Verabschiedung von Bernardo Albisetti

als Präsident der QBB statt.

Diese musste aufgrund der Covid-

Massnahmen verschoben werden.

Das QBB Forum ist ausnahmsweise

nur für eine beschränkte Öffentlichkeit

zugänglich. Am Waldspaziergang

können maximal 30

Personen teilnehmen. Interessierte

melden sich bitte per Mail

an rachel.picard@qbb.ch an. Anmeldungen

werden in der Reihenfolge

des Eingangs berücksichtigt.

Der festliche Teil ist den

Delegierten und geladenen Gästen

vorbehalten.

Weitere Informationen finden

Sie unter: qbb.ch und

facebook.com/Quartiermitwirkung.

BuemplizBethlehem

OPEN-AIR-KONZERT

Donnerstag, 24. Juni 2021, 19.30 Uhr

Schulhausplatz Sek. Bümpliz

Live-Stream

Infos auf www.jmbb.ch

Nächste Ausgabe: Dienstag. 29. Juni 2021

Anzeigenschluss: Do. 24. Juni 2021 / 12 Uhr

Direkte Demokratie

Korrigieren Sie mich bitte, sollte

ich mich irren, aber mir ist kein

Land bekannt, in welchem die

Bürgerinnen und Bürger öfter

an die Urnen gerufen werden,

als hierzulande. Man nennt

es die vorgelebte direkte Demokratie.

Ich sehe das ein bisschen anders:

Unsere politischen Parteien strapazieren

dieses System, bald einmal

bis zum «Geht-nicht-mehr»,

bis zu jenem Zeitpunkt nämlich,

da Schweizerinnen und Schweizer

der Abstimmungen und

Wahlen müde werden, ihr Interesse

an der Politik verlieren werden.

Kontraproduktiv, nennt

sich das dann.

Mit Verlaub und überspitzt gesagt:

Ein Wunder, müssen wir

nicht über die Neuanschaffung

von Abfallkübeln an der Urne

entscheiden. Für mich klar: Die

politischen Parteien wissen bald

nicht mehr, wie auf sich aufmerksam

machen. Also ergreift

man eine Initiative. Oder ein Referendum.

Hauptsache, man

bleibt im Gespräch. So einfach

ist das. Scheinbar.

Kolumne

Thomas Bornhauser

Buchautor, Foto: SRF

Vor nicht allzu langer Zeit habe

ich einen bekannten Politiker

aus dem Lesegebiet der Bümpliz-

Woche vor dem Rathaus gesehen.

Zusammen mit Kollegen

trug er viele Schachteln mit Unterschriftenblätter

ins Zentrum

der Berner Macht. Keine Ahnung,

worum es beim Anliegen

ging.

Provokativ, wie ich sein kann,

habe ich ihm eine Initiative vorgeschlagen,

die wohl zu 90 Prozent

angenommen würde. Logisch,

waren er und seine Kollegen

ganz Ohr. Ich schlug ihm vor,

die Unterschriftenzahlen für Initiativen

und Referenden um 50

Prozent zu erhöhen, stammen

die heute gültigen Vorgaben

doch aus einer Zeit, da in der

Schweiz wesentlich weniger Leute

an die Urnen gerufen wurden.

«Keine gute Idee», meinte er,

«undemokratisch» gar. Ich

sehe das anders. Zum Glück

gibt es aber immer mehr, als

nur eine Meinung. Und wie stehen

Sie dazu, liebe Leserinnen

und Leser? Das würde mich interessieren.

DER AUTOR

Thomas Bornhauser lebt in Wohlen

und schreibt jedes Jahr einen

Kriminalroman. Mit der gleichen

Leidenschaft hat er auch mehrere

Chäsereien-Führer geschrieben.

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